NFV_05_2008 - Rot Weiss Damme

rot.weiss.damme.de

NFV_05_2008 - Rot Weiss Damme

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 5/2008

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

Niedersächsische

„Fußballkrone“

für Martina Müller


Das Urteil des Landsgerichts Hannover zum Thema „Hosenwerbung“ könnte bundesweit von Bedeutung

werden. Denn der Richter hat Arminia Hannover Recht gegeben, dass die Spieler des Niedersachsenligisten auf der

Hose werben dürfen. Der Deutsche Fußball-Bund und der Niedersächsische Fußballverband sind nach wie vor der

Meinung, dass Werbung auf dem Hinterteil der Hose aus ästhetischen Gründen nicht so gut aussieht. Aber dürfen

wir unseren Amateurvereinen tatsächlich diese Einnahmequelle in Zeiten leerer Haushaltskassen verweigern? Dieser

Frage müssen wir uns kritisch stellen. Es läuft alles darauf hinaus, dass wir bei unseren Amateurvereinen Hosenwerbung

zulassen.

244 neue Mädchenteams. So heißt der Titel auf der Seite 39. Der Mädchenfußball in Niedersachsen boomt.

Und der DFB trägt dieser Tatsache Rechnung und unterstützt finanziell die Landesverbände. So erhält der Niedersächsische

Fußballverband in den nächsten drei Jahren je 150.000 Euro für die Förderung des Mädchenfußballs.

Eine sinnvolle Unterstützung, die ich sehr begrüße. Deshalb auch mein Dank an die Verantwortlichen des Deutschen

Fußball-Bundes, die diese Entscheidung getroffen haben.

Der Mädchen- und Frauenfußball hat eine große Zukunft vor sich. Davon bin ich überzeugt. Hätten wir früher

noch eine Gleichstellungsbeauftragte gebraucht, so dürfen wir heute feststellen, dass das weibliche Geschlecht immer

mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Der Weltmeisterschaftstitel unserer DFB-Frauen im vergangenen

Jahr trägt natürlich erheblich dazu bei. Einen weiteren großen Schub werden wir im Jahr 2011 erleben, wenn die

Frauenweltmeisterschaft in Deutschland stattfindet. Hoffentlich dann auch in der Volkswagenarena Wolfsburg.

Ein ideales Stadion für die Frauen-WM. Zusammen mit Wolfsburgs Oberbürgermeister Rolf Schnellecke und VfL-

Geschäftsführer Klaus Fuchs werde ich beim DFB für den Wolfsburger Standort werben.

Abschließend noch ein Beitrag zum Thema „Gleichstellung der Frauen“. Niedersachsens Sportjournalisten – fast

nur eine Männeriege – hat Wolfsburgs Nationalspielerin Martina Müller mit großer Mehrheit zum „Fußballer des

Jahres 2008 in Niedersachsen“ gewählt. Diese Abstimmung habe ich erfreut zur Kenntnis genommen. Ich will aber

auch nicht verhehlen, dass der Osnabrücker Stürmer Thomas Reichenberger, Michael Tarnat oder Konstantin

Rausch von Hannover 96 es ebenso verdient gehabt hätten.

So aber dürfen wir Martina Müller am 13. Mai im Sporthotel Fuchsbachtal ehren. Ich freue mich auch noch aus

einem anderem Grund: Keine Geringere als Ex-Nationalspielerin und WM-Botschafterin Steffi Jones wird als Patin

die Ehrung vornehmen. Steffi Jones ist eine große Symphatieträgerin des deutschen Frauenfußballs. Mein Dank

geht aber auch die AOK-Gesundheitskasse, die seit vielen Jahren die Wahl zum „Fußballer des Jahres in Niedersachsen“

unterstützt. Keine Frage: Martina Müller ist eine würdige Nachfolgerin von Hannovers Nationaltorwart Robert

Enke, den wir vor einem Jahr geehrt haben.

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

Mai 2008 3


Inhalt

4

Editorial

Karl Rothmund über den Boom im Mädchenfußball 3

Fußballer des Jahres 2008

Martina Müller setzt sich gegen neun Männer durch 6

NFV-Beirat

Neues Vereinsverwaltungsprogramm vorgestellt 8

Rekord

Erstmals über 22.000 Fußballmannschaften in Niedersachsen 10

Wattwanderung

Von einer Vereinsgründung auf einer einsamen Insel 12

Einrichtungen des NFV

Sportschule mit Komfort 14

Denken heißt verändern

Die Rolle des Kreisehrenamtsbeauftragten im Wandel 16

Preisträger

Vier Sieger der E.ON Avacon-Trophy im Porträt 18

Torjägerin

Laura Lopez gegen das Saarland in Top-Form 23

Ehrenamt

Migranten fehlen auf Führungsebene der Verbände und Vereine 24

Jugendförderpreis

Karl Rothmund zeichnet VfL Weiße Elf Nordhorn aus 25

Danke Hanke

96-Nationalspieler besucht Nachwuchskicker in Groß Munzel 26

Projekt

NFV-Trainerausbildung macht Schüler fit für den Berufsalltag 28

Fußballmuseum Springe

„Die besten Frauen“ für die „Pilgerstätte“ 30

Sparkassen-Cup

Vorjahressieger Hannover 96 belohnte sich im Sporthotel 32

U 16-Länderpokal

Von zwei auf acht: NFV erlebt Déjà-vu an der Wedau 34

Norddeutscher Länderpokal

U 15-Mädchen des NFV setzen ihre Erfolgsserie fort 38

Boom im Mädchenfußball

Vorstellung der neuen U 13-Auswahl 39

Wechsel

Frauen-Niedersachsenmeister Höltinghausen wird zum BVC 42

Seite 32

Die U 12-Junioren

von Hannover 96

absolvierten jetzt

ein Trainingslager

im Sporthotel

Fuchsbachtal. Der

Sparkassen-Cup-

Sieger des Jahres

2007 löste damit

den ersten Preis

ein. Foto: Kramer

Mai 2008

Titel

Mit Kampfgeist und

Können überzeugt

Martina Müller bei ihren

Einsätzen in der

Frauen-Nationalmannschaft

und im

Erstligateam des VfL

Wolfsburg. Für ihre

konstant guten Leistungen

wurde sie

jetzt von NiedersachsensSportjournalisten

zum

„Fußballer des Jahres

2008 in Niedersachsen“

gewählt.

Martina Müller setzte

sich gegen neue

männliche Kandidaten

überlegen durch.

Am 13. Mai wird sie

im Sporthotel Fuchsbachtal

in Barsinghausen von Ex-Nationalspielerin Steffi Jones

geehrt. Das Foto entstand am 28. Oktober 2007 im Länderspiel

Deutschland gegen Belgien (3:0). Foto: imago

E-Jugend-Cup

19.000 Euro für die KinderKrebshilfe 43

Beachsoccer

Niedersachsenmeisterschaft auf Norderney 44

ARAG

Fehler bei der Steuererklärung können teuer werden 45

Jugendfußball

SV Molbergen wird mit Sepp-Herberger-Preis ausgezeichnet 46

EUROGREEN

Die optimale Nachsaat für den Fußballrasen 47

Bezirk Braunschweig

Fair Play-Auszeichnungen im NFV-Kreis Salzgitter 48

Bezirk Hannover

Rattenfänger-Trophy mit 60 Jugendmannschaften 52

Bezirk Lüneburg

Auszeichnung für Lebensretter Michael Brandt 56

Bezirk Weser-Ems

Buschmeyer „trommelt“ für neuen Sportplatz in Kaolack 61

NFV intern

Amtliche Nachrichten und Sportschultermine 65


Fußballer des Jahres in Niedersachsen

6

Martina Müller lässt neun

Männer hinter sich

Eine Frau ließ neun Männer hinter sich.

Niedersachsens Sportjournalisten wählten

Nationalspielerin Martina Müller

(VfL Wolfsburg) zum „Fußballer des Jahres

in Niedersachsen“. 92 Medienvertreter aus

Niedersachsen beteiligten sich an der Abstimmung.

65 von ihnen gaben der Torjägerin

vom VfL Wolfsburg ihre Stimme. Bis

zu drei Nennungen konnten die Sportjournalisten

abgeben. Auf Martina Müller fielen

30,2 Prozent der Stimmen.

Seit 1991 kürt der NFV Niedersachsens

Fußballer des Jahres. Wie schon im

Vorjahr wählten Sportjournalisten den

Titelträger. Der Niedersächsische Fußballverband

hatte zehn Kandidaten zur Wahl

nominiert und zusammen mit dem Sponsor

AOK – Die Gesundheitskasse in Niedersachsen

und dem Verein Niedersächsische

Mai 2008

Sportjournalisten wählten Wolfsburgs Nationalspielerin

zum „Fußballer des Jahres 2008 in Niedersachsen“

Die Ehrentafel der 18

Titelträger und ihre Paten

1991: Uwe Groothuis (Kickers Emden)

– Pate: Uwe Seeler

1992: Petra Damm (VfR Eintracht

Wolfsburg) – Pate: Jupp Derwall

1993: Andre Breitenreiter (Hannover 96)

– Pate: Hans Tilkowski

1994: Josef Menke (SV Meppen)

– Pate: Bernard Dietz

1995: Stefan Meißner (VfL Wolfsburg)

– Pate: Horst Hrubesch

1996: Stephan Prause (Kickers Emden)

– Pate: Bernd Franke

1997: Jörg Sievers (Hannover 96)

– Pate: Dieter Burdenski

1998: Roy Präger (VfL Wolfsburg)

– Pate: Manfred Burgsmüller

1999: Gerald Asamoah (Hannover 96)

– Pate: Johannes Löhr

2000: Uwe Brunn (VfL Osnabrück)

– Pate: Uli Stein

2001: Christian Claaßen (VfL Osnabrück)

– Pate: Marco Bode

2002: Jan Simak (Hannover 96)

– Pate: Hans Siemensmeyer

2003: Fredi Bobic (Hannover 96)

– Pate: Michael Skibbe

2004: Stefanie Gottschlich (VfL Wolfsburg)

– Pate: Tina Theune-Meyer

2005: Per Mertesacker (Hannover 96)

– Pate: Max Lorenz

2006: Thorsten Stuckmann (Eintracht

Braunschweig – Pate: Horst Wolter

2007: Robert Enke (Hannover 96)

– Pate: Horst Podlasly †

2008: Martina Müller (VfL Wolfsburg)

– Pate: Steffi Jones

Martina Müller springt am

höchsten. Eine Szene aus

dem Länderspiel gegen

China am 28. Februar in

Freiburg, das die deutschen

Frauen mit 2:0 gewannen.

Links auf dem Foto die

Chinesin Liu Yali. Foto: imago

Sportpresse

zur Teilnahmeaufgerufen.MartinaMüller

wird

am

Dienstag,

13. Mai,

16 Uhr im

Sporthotel

Fuchsbachtal

in Barsinghausen

geehrt. Sie ist

die dritte

Frau nach Petra

Damm

(VfR Eintracht

Wolfsburg/1992)

und Stefanie

Gottschlich

(VfL Wolfsburg/2004),

die in der nunmehr 18-jährigen

Geschichte des Wettbewerbs den Titel

errungen hat. Ex-Nationalspielerin Steffi

Jones, Präsidentin des Organisationskomitees

für die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft

2011 in Deutschland, wird als Patin

von Martina Müller die Ehrung vornehmen.

Das Abstimmungsergebnis

65 Stimmen Martina Müller

(VfL Wolfsburg)

44 Stimmen Thomas Reichenberger

(VfL Osnabrück)

39 Stimmen Michael Tarnat

(Hannover 96)

31 Stimmen Konstantin Rausch

(Hannover 96)

9 Stimmen Lars Fuchs

(Eintracht Braunschweig)

8 Stimmen Rudolf Zedi

(Kickers Emden)

7 Stimmen Sergej Karimow

(VfL Wolfsburg)

6 Stimmen Torben Tutas

(Lüneburger SK)

4 Stimmen Erkan Kilicaslan

(VfB Oldenburg)

2 Stimmen Steffen Puttkammer

(SV Wilhelmshaven)

= 215 Gesamtnennungen


Die Erfolgserie von Martina Müller

reißt nicht ab. Nach dem WM-Titel

mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft

im vergangenen Jahr in China

gelang ihr vor einigen Tagen das Kunststück,

bei der Wahl zum „Fußballer des

Jahres 2008 in Niedersachsen“ neun

Männer hinter sich zu lassen. Wenn sie

jetzt auch noch das Olympia-Ticket für

China löst, dürfte die Freude der Torjägerin

des Bundesligisten VfL Wolfsburg grenzenlos

sein.

Die Medaillensammlung begann bereits

im Jahr 2001, als Martina Müller mit

der Frauen-Nationalmannschaft im eigenen

Land die Europameisterschaft gewann.

Es folgten der Weltmeistertitel

2003 in den USA und die Olympische

Bronzemedaille 2004 in Athen. Nach dem

zweiten WM-Titel 2007 in China wurde

die Wolfsburgerin schließlich für die Wahl

„Fußballer des Jahres 2008“ vorgeschlagen.

Dass Martina sich dann gegen neun

Fußballer (siehe Seite 6) durchsetze, war

dennoch ein wenig überraschend, zumal

sie von Niedersachsens Sportjournalisten –

fast eine komplette Männerriege – mehrheitlich

gewählt worden ist.

Ein Beleg mehr dafür, dass der Frauenfußball

in Deutschland mittlerweile einen

sehr hohen Stellenwert besitzt. Martina

Müller hat sich den Titel redlich verdient,

zumal nicht nur die sportliche Leis-

tung bewertet, sondern auch das Auftreten

außerhalb des Fußballplatzes eine Rolle

spielt. Die 28-Jährige ist ein Vorbild für

junge Fußballerinnen und zeichnet sich

durch Bescheidenheit aus. Neben

Fußballspielen in der Bundesliga

arbeitet sie halbtags als Bürokauffrau

in der Geschäftsstelle

des VfL

Wolfsburg. Keine

Frage: Bei Martina

Müller läuft in der

Volkswagenstadt

derzeit alles rund.

Am 22. Juli 2000 hatte sie ihren ersten

Länderspieleinsatz gegen die USA.

Weitere 69 Länderspiele kamen bisher hinzu.

Dabei erzielte Martina Müller 27 Treffer.

Im Jahr 2005 wechselte die Stürmerin

von der SC 07 Bad Neuenahr zum VfL

Wolfsburg. Vorher spielte sie für die

Vereine FSV Frankfurt, TSV Jahn Calden,

SG Kaufungen, FSC Lohfelden

1924 und SG Helsa. Geboren

wurde sie am 18. April 1980

in Kassel.

Jung genug, um

noch an der Weltmeisterschaft

2011

in Deutschland teilzunehmen.

Dann

ist Martina 31 und

im besten Fußball-

Portrait Martina Müller

Von Wolfsburg über Barsinghausen

mit dem Olympia-Ticket nach China

Martina Müller wird am 13. Mai im Sporthotel Fuchsbachtal geehrt

Faire Grätsche. Martina Müller im Einsatz für den Frauen-Bundesligisten VfL Wolfsburg im Spiel

am 17. Februar 2008 gegen FCR 2001 Duisburg (1:1).

alter. Allerdings muss sich Martina Müller

immer wieder neu beweisen, um von

DFB-Trainerin Silvia Neid in die Nationalmannschaft

berufen zu werden. Ein Blick

auf die individuellen Trainingspläne zeigt,

wo es noch hapert und Verbesserungen

möglich sind. So hat die Torjägerin des

VfL Wolfsburg für sich einen Lernzettel

geschrieben, auf dem zu lesen ist, ruhiger

am Ball zu werden, sich in Eins-gegen-Eins-Situationen

zu verbessern, mehr

den Torabschluss zu suchen, bessere

Laufwege anzubieten oder einfach

bessere Entscheidungen auf dem Platz

zu treffen.

Damit hat Martina Müller ein ganz

schönes Paket geschnürt. Nationalspielerin

zu sein verpflichtet. Die Wahl zum „Fußballer

des Jahres 2008 in Niedersachsen“

sollte Motivation genug sein, die großen

Ziele zur Teilnahme an den Olympischen

Spielen in China sowie an künftige Weltund

Europameisterschaften ins Visier zu

nehmen. Reiner Kramer

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de

Martina Müller

hat bisher

70 Länderspiele

für

Deutschland

absolviert.

Mai 2008 7


NFV-Beirat

8

Referent Hartmut Rodenbeck, Mitarbeiter der

EDV-Abteilung des NFV.

Einen weiteren Baustein für ein gemeinsames

Haus setzten jetzt die

Sparkassenfinanzgruppe in Niedersachsen

und der Niedersächsische Fußballverband.

Zusammen stellten sie während

der NFV-Beiratssitzung in Hannover die

DFBnet-Vereinsverwaltung vor. Ein Soft-

Mai 2008

Referent Andreas Weigt, Vorsitzender der SG

Thönse-Wettmar.

Verwaltung ohne Bürokratie

NFV stellt DFBnet-Vereinsverwaltung vor –

Kreisvorsitzende sind Multiplikatoren – NFV-Beirat tagt in Hannover –

Zusammenarbeit mit Sparkassenverband Niedersachsen

ware-Programm, das den Vereinen unter

anderem in der Mitglieder- und Funktionärsverwaltung

eine erhebliche Arbeitserleichterung

beschert.

Die Vorstellung der DFBnet-Vereinsverwaltung

diente in erster Linie dazu,

Multiplikatoren für die rund 2700 Verei-

Referent Karl Rothmund, Präsident des Niedersächsischen

Fußballverbandes.

ne in Niedersachen zu finden. Gemeint

sind die 47 Kreisvorsitzenden, die nunmehr

einen Werbefeldzug starten werden.

Bisher sind bereits 344 niedersächsische

Vereine registriert, weitere 269 befinden

sich in der Testphase. Damit

nimmt der Niedersächsische Fußballver- ➤

Aufmerksame Zuhörer. Mitglieder der NFV-Verwaltung und des NFV-Beirats. Fotos: Kramer


Gastgeber Günter Distelrath, Geschäftsführer

Sparkassenverband Niedersachsen.

band unter den 21 Landesverbänden klar

die Spitzenstellung ein.

Allerdings kein Grund, um sich auszuruhen.

NFV-Projektleiter Hartmut Rodenbeck

stellte in der Beiratssitzung die

Vorzüge dieser DFBnet-Vereinsverwaltung

vor. Aller guten Dingen sind bekanntlich

drei: Die erste wichtige Botschaft lautet:

Das Programm ist einfach zu bedienen

und erfordert kein Spezialwissen. Zweitens:

Auf der Startseite können die Vereine

fünf Werbepartner platzieren. Und

die dritte Botschaft: Wer sich bis zum

31. Dezember 2008 für das Programm

entscheidet, kann es bis 2010 kostenfrei

nutzen. Die DFBnet-Vereinsverwaltung

kostet 99 Euro pro Jahr.

Die wichtigsten Funktionen:

• Mitglieder- und Beitragsverwaltung

• Funktionärsverwaltung, Gremien/

Organe

• Finanzmodul mit Beitragseinzug und

Rechungsstellung

• Auswertungslisten/Statistiken,

Import/Export von Daten, Schnittstelle

zur Finanzbuchhaltung

• Komuniktakionstool, Termine/

Aufgaben.

Die wichtigsten Vorteile:

• Dezentrale Nutzung durch verschiedene

Personen

• Mehrspartenfähig, Abteilungen arbeiten

auf der gleichen Datenbasis

• Kein Aufwand und kein Risiko bei personellem

Wechsel

• Sehr hohe Betriebs- und Datensicherheit

im professionellen Rechenzentrum

• Über Updates immer aktuelle und einheitliche

Software

Ein weiterer Blick auf die Zuhörer im Veranstaltungssaal des Sparkassenverbandes.

• Als Kommunikations-Plattform

nutzbar (E-Mail,

Nachrichten)

• Einheitliche und

automatisierte

Funktionen für

Bestandserhebungen

(DFB und LSB)

Während auf

der einen Spielfeldhälfte

die NFV-Beiratsmitglieder

für

die DFBnet-Vereinsverwaltung

werben,

kommen auf der anderen

Hälfte die

Sparkassen in

Niedersachsen

ins Spiel, die vor Ort

ebenfalls die Werbetrommel

rühren.

Weitere

Informationen:

• DFB-Medien unter

der Telefon-Hotline

01805 -

040077 oder

per E-Mail:

vereinsverwaltung

@dfbnet.org

• EDV-Abteilung

des NFV, Hartmut

Rodenbeck,

Telefon 05105 -

75160 oder

per E-Mail:

hartmut.rodenbeck@nfv.de

r.k. ■

@ Offizielle Seite im

Internet: www.nfv.de

NFV-Beirat

Die Rügenwalder Mühle verlost

50 Fußball-Trikot-Sätze!

Ohne Mampf

kein Dampf!

Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung

sind das A und O für die richtige Fitness. Darum unterstützen

wir die Kids in unserer Region, die am Ball bleiben.

Nach dem großen Erfolg unserer ersten Aktion

verlosen wir jetzt erneut 50 komplette Fußball-Trikot-Sätze

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Teilnehmen können alle F bis C Jugend-Fußballmannschaften und

Mädchen bis 15 Jahre. Mehr Infos unter www.ruegenwalder.de

oder telefonisch unter 04403/66-161.

Mai 2008 9


NFV-Statistik/Zulassungsverfahren

10

Neuer Rekord: Erstmals über

22.000 Mannschaften

Zahl der Mitglieder hat sich auf hohem Niveau stabilisiert –

Starke Zuwächse bei den Mädchen und Frauen – Gewinne bei den A- und B-Junioren –

Leichter Rückgang im Seniorenbereich

Bei immer mehr Mädchen drehen sich die Gedanken um den Fußball. Nicht zuletzt durch ihr Interesse

sind beim NFV erstmals in seiner Geschichte über 22.000 Mannschaften registriert. Foto: imago

47 niedersächsische Fußballvereine haben

sich für die kommende Spielzeit

2008/09 um einen Platz in der neu geschaffenen

Oberliga Niedersachsen beworben.

Zum 31. März 2008 reichten sie fristgerecht

ihre Unterlagen zur Prüfung beim Niedersächsischen

Fußballverband (NFV) ein.

Hintergrund ist das zur Saison 2004/05 eingeführte

Zulassungsverfahren für NFV-Vereine

auf Verbandsebene. Elf weitere NFV-

Klubs haben beim Deutschen Fußball-Bund

(DFB) eine Regionalliga-Lizenz beantragt,

welche im Falle der Erteilung auch Gültigkeit

für die Oberliga Niedersachsen hat.

Für einen Platz in der Oberliga Niedersachsen

haben sich beim NFV aus den einzelnen

Spielklassen beworben:

Bezirksoberliga Braunschweig

(2 Vereine): SVG Göttingen, Goslarer SC

08/Sudmerberg.

Bezirksoberliga Hannover (6): TSV

Burgdorf, 1. FC Germania Egestorf/Langreder,

Preußen Hameln, Fortuna Sachsenross

Hannover, TuS Kleefeld, 1. FC Wunstorf.

Bezirksoberliga Lüneburg (4): SV Ahler-

Mai 2008

Zulassungsverfahren: 47 Bewerber für Oberliga Niedersachsen

stedt/Ottendorf, Eintracht Lüneburg, TSV

Ottersberg, Teutonia Uelzen.

Bezirksoberliga Weser-Ems (4): SV

Brake, SV Holthausen-Biene, VfL Löningen,

SV Bad Rothenfelde.

Niedersachsenliga Ost (15): BW Bornreihe,

FT Braunschweig, TuS Celle FC, RW

Cuxhaven, SV Drochtersen/Assel, VfB Fallersleben,

SCW Göttingen, Lüneburger SK,

VfL Maschen, Eintracht Northeim, BSV Ölper

2000, Rotenburger SV, TuS Güldenstern

Stade, SSV Vorsfelde, MTV Wolfenbüttel.

Anmerkung: Der MTV Gifhorn hat sich beim

DFB für einen Platz in der Regionalliga Nord

beworben.

Niedersachsenliga West (14): SV Bavenstedt,

VfL Bückeburg, TuS Esens, Arminia

Hannover, TSV Havelse, Heesseler SV, VfV

Borussia 06 Hildesheim, Germania Leer, TuS

Lingen, TuS Pewsum, SV Ramlingen/Ehlershausen,

BSV SW Rehden, SC Spelle/Venhaus,

TSV Stelingen.

Anmerkung: Der SC Langenhagen und der VfL

Oldenburg haben sich beim DFB für einen Platz

in der Regionalliga Nord beworben. Die Unter-

In Niedersachsen gibt es so viele Fußballmannschaften

wie noch nie. Erstmals in der

Geschichte des NFV wurde die Grenze von

22.000 Teams überschritten. Dies ergab die

aktuelle Bestandserhebung. Zum Stichtag des

1. Oktober 2007 waren 22.143 Mannschaften

registriert. Dies entspricht einem Plus gegenüber

dem Vorjahr von 768 Teams. In etwa

gleich geblieben ist die Anzahl der Vereine

(2.619 gegenüber 2.624 zum 1. Januar 2007).

Die Zahl der Mitglieder hat sich bei 669.395

auf einem hohen Niveau stabilisiert.

Im Bereich der beiden höchsten Junioren-

Altersklassen sowie dem Mädchen- und Frauenbereich

konnten überdies deutliche Zuwächse

verzeichnet werden. Die Zahl der

B- und A-Junioren stieg um 2.528 Mitglieder,

die der Mädchen und Frauen sogar um 4.913.

Ihren Niederschlag findet diese Entwicklung

auch in der Mannschaftsstärke. Gegenüber

dem Vorjahr gibt es 244 neue Mädchenteams

(bis 16 Jahre) und 92 neue Frauenmannschaften,

so dass in Niedersachsen aktuell 1.378

Mädchenteams und 870 Frauenmannschaften

am Ball sind. Im Juniorenbereich bis 14 Jahre

ist die Zahl der Mannschaften von 10.588 auf

10.987 gestiegen (plus 399), bei den 15- bis

18-Jährigen von 2.119 auf 2.179 (plus 60).

Allein im Bereich der Senioren (Herren-Altersklassen

19 bis 31 Jahre, 32 bis 39 Jahre, 40

Jahre und älter) gibt es gegenüber 2007 einen

leichten Rückgang von 27 Teams zu konstatieren

(von 6.756 auf 6.729). Manfred Finger

lagen für SV Wilhelmshaven II wurden über die

Bewerbung der ersten Mannschaft des SVW

eingereicht.

Oberliga Nord (2): Eintracht Nordhorn,

VSK Osterholz-Scharmbeck.

Die niedersächsische Zulassungskommission

tagt am 8. Mai 2008. Ihr gehören

an: Sprecher Günter Distelrath (Geschäftsführer

Sparkassenverband Niedersachsen),

Gerhard Oppermann (Mitglied des Vorstandes

Hannoversche Volksbank), Dr. h.c. Martin

Biermann (Oberbürgermeister der Stadt

Celle), Josef Stock (Bürgermeister a.D. der

Stadt Melle) sowie Klaus Berster (Geschäftsführer

der Firma Thermocolor GmbH).

Für einen Platz in der Regionalliga Nord

haben sich beim DFB aus Niedersachsen beworben,

Oberliga Nord (8): Eintracht

Braunschweig II, BV Cloppenburg, Hannover

96 II, TuS Heeslingen, SV Meppen, VfB

Oldenburg, VfL Osnabrück II, SV Wilhelmshaven.

Niedersachsenliga Ost (1): MTV

Gifhorn. Niedersachsenliga West (2): SC

Langenhagen, VfL Oldenburg.

Manfred Finger


Kurioses

12

Von MANFRED LEHMANN

„FC EBBE 08“ ist der Name eines

neuen niedersächsischen Fußballvereins,

und sein Standort wird einmalig in der

Bundesrepublik Deutschland sein: Die

während des Jahres zumeist völlig unbewohnte

Insel Minsener Oog. Sie gilt

als gemeindefreies Gebiet und liegt südöstlich

von Wangerooge am Jade-Fahrwasser.

Vor einigen Wochen traf sich der

Gründerkreis, dem namhafte Vertreter

des Sportes, der Politik und des Fremdenverkehrs

angehören, zur ersten öffentlichen

Versammlung im Horumersieler

„Haus des Gastes“, um einen Vorstand

zu wählen.

Was zunächst als fixe Idee touristischer

Werbemanager galt, verdichtete

sich nach einer Machbarkeitsstudie in

den vergangenen zwei Jahren mehr und

mehr zum erklärten Ziel, Einmaliges zu

schaffen. Und siehe da: Alle Beteiligten

zogen begeistert mit. Es gelang, Bedenken

des Wasser- und Schifffahrtsamtes

Wilhelmshaven (WSA) und der Nationalparkverwaltung

Niedersächsisches Wattenmeer

gegen das Projekt auszuräumen.

Glücklicher Umstand war dabei,

dass die auf der Insel bestehenden

Unterkünfte und Sozialräume des WSA,

Mai 2008

Wattwanderung

zum Fußballplatz

FC Ebbe 08 bestreitet seine Heimspiele auf der

unbewohnten Insel Minsener Oog

die früher während des ganzen Jahres

benutzt wurden, heute nur noch sporadisch

von Bautrupps besetzt sind. Durch

den Sport ergibt sich eine sinnvolle zusätzliche

Auslastung.

Auch der Niedersächsische Fußballverband

bot spontan seine Unterstützung

an. Unproblematisch, dass die Insel

nach dem Grundrecht nicht zu Friesland

gehört, der Verein wegen der Nähe

zum Festland bei Horumersiel und

Schillig aber als 21. Fußballverein im

NFV-Kreis Friesland aufgenommen wird.

Freude daher auch beim Kreisvorsitzenden

Heinz Lange, der mit weiteren

Mitgliedern des Kreisvorstandes,

Funktionären aus Wangerländer Fußballklubs

und Kurdirektor Rainer Thomßen

jetzt mit dem Krabbenkutter „Falke“

zur Insel fuhr. Mit an Bord: Fußballtore

und weitere Ausrüstungsgegenstände

für ein nahe des Radarturmes

am Strand abgestecktes Spielfeld. Eine

zweite Fahrt organisierte Skipper Günter

Ihnken. Er nahm 20 Personen kostenlos

mit, die später mal als Zeitzeugen

in die Geschichte eingehen werden.

Der Vereinsname „FC EBBE 08“

wurde gewählt, weil die „Heimspiele“

der im Aufbau befindlichen Fußballmannschaft

mit Sondergenehmigung

des NFV während des Sommers bei Eb-

Vor der Fahrt zur Insel Minsener Oog (von links) Karsten Lehmann (bisher Karlsruher SC), Helmut

Schmollinger (Kreisspielausschussobmann), Kreisvorsitzender Heinz Lange, Johann Albers (ET

Wangerland) und Wangerlands Kurdirektor Reinhard Thomssen. Auf dem Fahrzeug Vereinsmanager

Arnold Janßen (vorn) und Axel Siebert (RW Tettens). Fotos (2): Lehmann

Leichtes Gefälle und andere Besonderheiten

hat der neue Sportplatz am Fuße des Radarturmes

auf Minsener Oog. Es ist das einzige

Gebäude auf dem bei Sturmfluten total überschwemmten

Eiland.

be auf der Insel ausgetragen werden

sollen. Sportlern und Fans wird angeboten,

den sechs Kilometer langen Weg

von Schillig zur Insel und zurück als

Wattwanderung zurückzulegen. Im Winterhalbjahr

treten die Kicker, die auf eine

Eingruppierung in die Kreisliga hoffen,

„auswärts“ am Festland an.

Ebbe dürfte anfangs auch in der

Vereinskasse sein. Die Verantwortlichen

sind aber überzeugt, wegen der touristischen

Werbewirkung genügend Sponsoren

zu finden. Für sie wurden die ersten

50 Mitgliedsnummern reserviert.

Wer den neuen Verein finanziell unterstützen

will, kann seine Spende auf das

Konto 01042008 bei der Sonnenbank

Wangerland überweisen. Sollte die Kasse

einmal ins Plus geraten, ist auch eine

Änderung des Vereinsnamens in „FC

Ebbe und Flut 08“ möglich.

Wangerlands Kurdirektor Thomssen

zum Stand der Dinge: „Bisher ist die

Gemeinde Wangerland auf Minsener

Oog nur für die Beurkundung von Trauungen

und Sterbefällen zuständig. Wir

würden dort aber gern ein tolles Sporthotel

bauen.“ www/fc-ebbe-08.de


Der NFV und seine Einrichtungen

14

Freizeitspaß am Fubßallkicker mit Heiko Trost (links) und Mehmet Ersin. Bei der Morgentoilette Renato Lindner.

In der NFV-Sportschule wird

nicht nur Fußball gespielt

Das Mekka des niedersächsischen Nachwuchsfußballs

oder das Herz des

niedersächsischen Fußballs. So oder

ähnlich haben die Präsidenten des Niedersächsischen

Fußballverbandes häufig die

NFV-Sportschule genannt. Sie haben Recht.

Die Ausbildung der Fußballtalente zählt zu

den vorrangigsten Aufgaben des Verbandes.

Die drei NFV-Sportlehrer Wulf-Rüdiger Müller,

Hans-Werner Hartwig und Thomas Nörenberg

bilden aber nicht nur junge Fußballerinnen

und Fußballer aus. Die Übungsleiter-

und Betreuerausbildung ist ein ebenso

wichtiger Baustein im Sportschulprogramm.

Außerdem buchen kleine und große Vereine

die NFV-Sportschule gerne für ein Trainingslager.

Freizeitsport- und Wellnessaktivitäten

komplettieren die große Angebotspalette.

Die Zimmer der Sportschule sind kürzlich renoviert

worden. Grund genug, die NFV-

Sportschule im Fußball-Journal vorzustellen.

Im ersten Teil öffnen wir die Türen der Zweibzw.

Dreibettzimmer, stellen die Anmeldung

und das Büro des Sportschulleiters vor, werfen

einen Blick ins Foyer und schauen Sportschulgästen

beim Tischfußball zu.

Impressionen von REINER KRAMER

Das NFV-Sportschulteam: Josephine Steckler, Tobias Orth …

Mai 2008

Pausengespräche im Foyer von links: Wilfried

Meyer, Sabrina Rathing, Mirjana

Schütze und Renato Lindner.

… und Sportschulleiter Thorsten Westenberger.


Wilfried Meyer betritt sein Zimmer.

Renato Lindner packt seine Sportsachen in

den Kleiderschrank.

Burkhard Jünemann vor dem Fernseher in seinem Zimmer.

Wellness und Freizeit

Der NFV und seine Einrichtungen

Im Bereich Freizeitsport und Fitness bietet die NFV-Sportschule in diesem Jahr

noch folgende Kurse an:

26. – 28. Mai „Mit dem Ball fit bleiben“

09. – 11. Juni „Kinder an den Ball“

01. – 03. September „Alternative Fußballspielformen“

10. – 12. November „Wellness“ (wird als Fortbildung nur für ÜL C Breitensport anerkannt)

Lehrgangsgebühr: 25 Euro pro Lehrgang. Alle Lehrgänge finden von Montag,

12.30 Uhr bis Mittwoch, 11.30 Uhr in der Sportschule des NFV in Barsinghausen statt.

Für diese Maßnahmen kann Bildungsurlaub beantragt werden.

Nachfolgend einige Erläuterungen zu den einzelnen Kursen: In einer Fortbildung

werden wir uns mit einer Zielgruppe befassen, die viel zu lange vernachlässigt wurde.

Die älteren Fußballer sagen: Wir wollen „Mit dem Ball fit bleiben“ und das dafür

notwendige Rüstzeug, diesem Anspruch auch als Übungsleiter gerecht zu werden,

wird hier vermittelt. Und genau darum geht es auch in der nächsten Maßnahme, die

sich mit dem Thema „Kinder an den Ball“ befasst. Die Inhalte: Prinzipien des motorischen

Lernens, Koordination und Ernährung, Trendsportangebote mit dem Ball für

unsere Kids.

Um Abwechslung und Spaß geht es auch in den 20 Lerneinheiten der „Alternativen

Fußballspielformen“. Ob Futsal, Fußballtennis bis hin zum Fußballsquash,

selbst erleben heißt die Devise und gleichzeitig erfahren, wie Training dadurch noch

abwechselungsreicher und attraktiver gestaltet werden kann.

Als Höhepunkt und absolut im Trend der Zeit ist das Thema „Wellness“. Von

Entspannungstechniken, Pilates, Walking bis hin zu Spielen mit Geschick und Gefühl

spannt sich der Bogen der Dinge, die helfen, dass wir uns noch wohler fühlen. Auch

das Thema Ernährung ist Bestandteil dieses komplexen Angebots.

Anmeldung: Sportschule: 05105 - 75185 oder 75195 oder online im Internet

auf unserer Seite unter Aus- und Fortbildung –Trainer. ■

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de

An der NFV-Web-Station surft Mirjana

Schütze im Internet.

Josephine Steckler begrüßt die Sportschulgäste

Raimund Wientke (vorn) und Jörg Thiemann.

Wilfried Meyer informiert sich im Fußball-

Journal Niedersachsen.

Mai 2008 15


Kreisehrenamtsbeauftragte

16

Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen

hatte, begrüßte ihn mit den Worten:

„Sie haben sich gar nicht verändert.“

„Oh!“ sagte Herr K. und erbleichte.

Bertold Brecht

Wer die Homepage von Holger

Vetter besucht, wird mit diesem

kurzen Prosastück empfangen.

Über 30 Jahre hinweg hat der große

deutsche Dramatiker und Lyriker sogenannte

„Keunergeschichten“ verfasst. Anhand

der fiktiven Figur „Herr Keuner“,

manchmal auch nur Herr K. genannt,

spielte er mögliche Verhaltensweisen in

einer sich verändernden Welt durch.

Die Kategorie der Veränderung ist

sowohl für Brecht als auch für Vetter

zentrales Motiv ihres Handelns. „Mit Sicherheit

verändern“ heißt denn auch der

Slogan von Vetters Unternehmen, einem

Prozess- und Innovationsberatungsbüro.

Zu seinen Auftraggebern zählt der Deutsche

Fußball-Bund (DFB), für den der gebürtige

Bochumer als Referent tätig ist.

Wie Ende März in Barsinghausen, als sich

in der Sportschule am Mozartweg die Ehrenamtsbeauftragten

der 47 NFV-Kreise

(KEAB) unter dem Vorsitz von Helmut

Buschmeyer trafen, Chef der Kommission

für soziale Angelegenheiten (KoSA).

„Lasst uns eine Botschaft nach Frankfurt

formulieren: So sehen wir die Aufgaben

des KEAB“, sagte Holger Vetter zu Beginn

der Arbeitstagung. Dafür bildete er

vier Arbeitsgruppen, deren Ergebnisse er

anschließend gemeinsam mit NFV-Referatsleiter

Henning Schick zu zwei Spinnenmodelle

verarbeitete (siehe Grafiken Seite

17). Der ausgebildete Sozialpädagoge und

Mediator weiß, wovon er spricht. Seit vier

Jahren ist Vetter in Bielefeld Vorsitzender

der Freien Turn- und Sportvereinigung Ost,

die mit 2.700 Mitgliedern zu den größten

Vereinen der Stadt zählt.

Veränderung lautet offenbar auch das

Schlagwort für die Rolle des Kreisehrenamtsbeauftragten.

Dass sich diese in einem

Prozess des Wandels befindet, unterstrich

NFV-Präsident und DFB-Vizepräsident Karl

Rothmund während seines Gastvortrages.

„Wir haben uns bisher in einem unglaub-

Mai 2008

KoSA-Chef Helmut Buschmeyer (sitzend links) konnte zu der Arbeitstagung der Kreisehrenamtsbeauftragten

„Ist der Weg nicht

lichen Tempo bewegt und dabei vielleicht

einen Schritt zu schnell gemacht“, erklärte

Rothmund und gab die gegenwärtig im

DFB-Präsidium erörterten Fragestellungen

wieder: „Ist der eingeschlagene Weg nicht

zu wissenschaftlich? Überfordern wir nicht

unsere Leute, die ehrenamtlich was machen?

Bewegen wir uns wirklich da, wo

der Fußball ist?“

Für Rothmund „gehört jedenfalls die

Qualifizierung der Mitarbeiter in den Vereinen

nicht zu den Aufgaben eines KEAB.“

Vielmehr sieht er ihn als Werbeträger für

das Ehrenamt und für den Fußball im Allgemeinen.

Rückblick: 1997 war es, als die

Aktion Ehrenamt vom DFB ins Leben gerufen

wurde. Neben den üblichen Werbeund

PR-Maßnahmen sollte durch sie der

NFV-Referatsleiter Henning Schick kanalisierte

die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zur Erstellung

des KEAB-Aufgabenprofils. „Botschaft nach Frankfurt“: DFB-Referent Holger Vetter. Fotos (3): Finger


auch NFV-Präsident Karl Rothmund (neben ihm) begrüßen.

zu wissenschaftlich?“

direkte Dialog mit der Vereinsbasis gesucht

werden. Dafür wurde im Laufe der Jahre

ein Netz von Ehrenamtsbeauftragten gesponnen,

das von den Kreisen über die Bezirke

bis in die Landesverbände und zum

DFB reicht.

Das Modell beinhaltet eine enge Verknüpfung

von der „DFB-Kommission Ehrenamt“

zur Basis, die von den Ehrenamts-

Sonstige Aufgaben des KEAB – Wo stehe ich bei der

Umsetzung meiner Zusatzaufgaben für die Aktion Ehrenamt?*

Gemeinsamer Veranstaltungstag

am 5. Dezember

(„Tag des Ehrenamts“) mit

Kommunen pflegen

KEAB vermarkten/

publizieren (Medien)

Projektpartnerschaft

„Bundesliga“ pflegen

Umsetzen der

Vorgaben

Homepage für Ehrenamtsfragen

etablieren/Newsletter

Gemeinsame Veranstaltungen

mit Nachbarkreisen

organisieren

Termine

kommunizieren

Kreisehrenamtsbeauftragte

Schulen/Lehrer als

Partner gewinnen

beauftragten in den Vereinen (VEAB) gebildet

wird. Den Brückenschlag nehmen die

21 Ehrenamtsbeauftragten der Landesverbände

(LEAB) und die bundesweit 360 Ehrenamtsbeauftragten

der Kreise vor.

Vorgesehen sind die KEABs für den

Kontakt zu den Vereinen, dem Wettbewerb

um den DFB-Ehrenamtspreis und

die Organisation von Ehrungen. Zudem

Vorschläge an den

Kreisvorstand zur

Entscheidung leiten

Kreissieger melden

Ehrungsveranstaltungen

organisieren und durchführen

– Sponsoren einbinden

Kreisübergreifende Treffen

der KEABs organisieren

Zusammenarbeit mit

anderen Kreisausschüssen

fördern

Projekte mit anderen

(Kreis-)Ausschüssen

initiieren und realisieren

* = Ergebnisse der Arbeitstagung der niedersächsischen Kreisehrenamtsbeauftrgten am 28./29. März 2008.

VEABs

gewinnen

Kontakte zu

Vereinen und

Medien pflegen

Gesprächsrunden

organisieren

Infors aufnehmen

und weitergeben

Über Rollen von

KEAB und VEAB

informieren

Gespräche

suchen und

führen

Kreisehrenamtsbeauftragte

sollen sie Ansprechpartner für Fragen

zum ehrenamtlichen Engagement sein.

Soweit die Theorie. Dass das Profil in der

Praxis weiter geschärft werden muss und

wird, zeigen Arbeitstagungen wie die

jetzige in Barsinghausen. Die kritischkonstruktive

Auseinandersetzung ist ganz

im Sinne Bertolt Brechts. Denn: „Denken

heißt verändern.“ Manfred Finger ■

Führung des VEAB – Wo stehe ich in der

Zusammenarbeit mit meinen VEABs?*

Rederecht und

Berichtspflicht

einfordern

Kreisehrenamtsbeauftragte

sich um Referenten

bemühen und

einsetzen

Entscheidungskompetenz

einfordern

VEABs

informieren und

beraten

„Ehrungsdatei“ anlegen

und pflegen

Budgetverantwortung

einfordern

Treffpunkt Ehrenamt

organisieren (zentral

und dezentral)

VEABs in ihrer Rolle und

Aufgabe stärken sowie

unterstützen

Mai 2008 17


E.ON Avacon-Trophy

18

Der VfB Fallersleben gehörte im vergangenen Jahr zu den zwölf glücklichen Gewinnern der E.ON Avacon-Trophy. Pressesprecher Wilfried Esche

(5. von links) und der 1. Vorsitzende Dr. h.c. Karl-Peter Wilhelm (7. von links) nahmen die Glückwünsche von E.ON Avacon-Pressesprecherin Corinna

Hinkel (5. von rechts) sowie den Vertretern des NFV-Kreises Wolfsburg um den Vorsitzenden Werner Bachmann (rechts) und Kreisjugendobmann

Johannes Rudolf (6. von links) entgegen. Foto: Thies

Mai 2008

Sieger 2008

Januar: TSG Ahlten

(NFV-Kreis Hannover-Land)

Februar: TuS Bröckel*

(NFV-Kreis Celle)

März: FSV Sarstedt*

(NFV-Kreis Hildesheim)

April: SV Drochtersen/Assel*

(NFV-Kreis Stade)

Mai: TSV Hillerse*

(NFV-Kreis Gifhorn)

* = Über diese Preisträger berichten wir in der

Juni-Ausgabe

Sieger 2007

Januar SV Arminia Hannover

(NFV-Kreis Hannover)

Februar Rot-Weiß Damme

(NFV-Kreis Vechta)

März Blau-Weiß Bilshausen

(NFV-Kreis Göttingen)

April MTV Treubund Lüneburg

(NFV-Kreis Lüneburg)

Mai Braunschweiger SC

(NFV-Kreis Braunschweig)

Juni TuS Holtriem

(NFV-Kreis Wittmund)

Juli VfL Bad Nenndorf

(NFV-Kreis Schaumburg)

August TuS Sulingen

(NFV-Kreis Diepholz)

September VfB Fallersleben

(NFV-Kreis Wolfsburg)

Oktober SC Winkum

(NFV-Kreis Cloppenburg)

November TSV Giesen

(NFV-Kreis Hildesheim)

Dezember FC Hude

(NFV-Kreis Oldenburg-Land)

Über die nicht fett markierten Preisträger wurde

bereits im Fußball-Journal berichtet

Bundesliga-Dorf der

Volleyballer auch im

Jugendfußball top

„Giesen ist Bundesliga-Dorf“ – Mit

dieser Schlagzeile berichtete Deutschlands

größte Boulevardzeitung Ende März über

den Aufstieg der Herren-Volleyballer in die

1. Liga. So wird die 3.500 Einwohner zählende

Gemeinde in der Nähe von Hildesheim

in der nächsten Saison noch stärker

als bisher in der überregionalen Berichterstattung

vertreten sein. Auf lokaler Ebene

sind es die Fußballer, die den örtlichen

Turn- und Sportverein (TSV) bestens ins

BILD setzen. Lob heimst nicht zuletzt die

Nachwuchsabteilung ein – was Struktur

und Erfolge betrifft, gehört sie zu den führenden

im Landkreis Hildesheim.

Derzeit nimmt der TSV, Sieger der

E.ON Avacon-Trophy für den Monat November

2007, mit 15 Jugendteams am

Spielbetrieb teil. Bei fünf Mannschaften

besteht eine Spielgemeinschaft mit Rot-

Weiß Ahrbergen und TuS Hasede. Im Bereich

der A- und B-Junioren (U 17 und

U 18) arbeitet Giesen zudem seit dieser

Saison mit dem FSV Sarstedt zusammen.

In beide Kooperationen bringt der TSV

150 Jugendspieler ein. Sie werden von insgesamt

27 Übungsleitern betreut, von de-

nen neun die Trainer-C-Lizenz erworben

haben.

Grün und Weiß wie beim TSV in Giesen

sind auch die Farben des TuS in Sulingen.

Deshalb musste der Vorsitzende Volker

Wall schon ein bisschen schlucken, als

sich seine Übungsleiter im Anschluss an

die Trophy-Übergabe (Sieger Monat August

2007) mit ihren neuen Trainingsanzügen

den Fotografen präsentierten. Denn

die Anzüge sind im Rot der E.ON Avacon

AG gehalten. Eine Farbe, die Wall an den

Lokalrivalen aus dem Norden der gut

13.000 Einwohner zählenden Stadt erinnerte,

den FC. Auch der FCS durfte sich

bereits über die E.ON Avacon-Trophy freuen

(Monat Juni 2005). Damals waren die

Anzüge, die jeder lizenzierte Trainer eines

Siegervereins erhält, noch Schwarz.

Während der FC mit seinen 1. Herren

in der Bezirksliga spielt, im Nachwuchsbereich

aber nur auf Kreisebene vertreten ist,

ist es beim TuS genau umgekehrt. Die C-,

B-, und A-Junioren spielen in der Bezirksliga,

die 1. Herren in der Kreisliga Diepholz.

Die 17 Jugendteams werden von 15 (!)

lizenzierten Übungsleitern trainiert. Die


E.ON Avacon-Trophy

20

Die Jugendtrainer des TSV Giesen präsentieren die Anzüge, mit denen die lizenzierten Übungsleiter

eines Siegervereins ausgezeichnet werden. Neben Corinna Hinkel (links) gratulierten von der E.ON

Avacon AG Manfred Gröger (2. von links, Teamleiter Privat- und Gewerbekundenvertrieb Sarstedt/

Salzgitter) und Harald Schliestedt (2. von rechts, Kommunalreferent Sarstedt) ihrem Kollegen Harms

Bartölke (4. von links), der beim TSV Pressesprecher ist. Foto: Finger

Die E1-Junioren der TSG Ahlten freuen sich mit Abteilungsleiter Reinhard Müller (links) und Jugendleiter

Werner Kunkel (hintere Reihe rechts) über die E.ON Avacon-Trophy für den Monat Januar

2008. Foto: Borchers

Mai 2008

Die wichtigsten Fragen

Wer gewinnt die E.ON Avacon-Trophy? Vereine, die ihre Jugendteams von lizenzierten

Trainern betreuen lassen. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Bewerben

darf sich jeder NFV-Klub, der mit mindestens fünf Jugendmannschaften am

Spielbetrieb teilnimmt und seinen Nachwuchs von zumindest drei lizenzierten Übungsleitern

betreuen lässt. Wie wird man Sieger? Die Einsendungen „landen“ in einem

Topf, aus dem monatlich ein Sieger gezogen wird. Was gewinnt der Verein? Neben

der Trophy eine Prämie von 2.000 Euro. Zudem werden die lizenzierten Übungsleiter

mit adidas-Trainingsanzügen eingekleidet. Wie kann sich ein Verein bewerben?

Es reicht ein kurzes Anschreiben mit Angabe der Jugendmannschaften/Zahl der Lizenztrainer

sowie drei Kopien der Lizenzurkunden.

Kontakt: Niedersächsischer Fußballverband, Manfred Finger, Schillerstraße 4,

30 890 Barsinghausen, Tel. 05105 / 75209.

Gelungene

Premiere

U 13-Mädchen

erfolgreich gegen

Brandenburg

Gelungene Premiere für die U 13-

Mädchenauswahl des NFV. Bei

den ersten Ländervergleichen auf

dem Feld feierte das Team von NFV-Trainer

Thorsten Westenberger in Barsinghausen

zwei Erfolge gegen eine Auswahlmannschaft

des Brandenburger

Fußballverbandes.

„Nach jeweils ausgeglichenen ersten

Spielhälften haben wir den Gegner

nach dem Wechsel beherrscht und beide

Begegnungen verdient gewonnen“,

freute sich Thorsten Westenberger über

die Auftritte seiner Mädchen. Der Trainer

hatte die beiden Spiele mit komplett

verschiedenen Aufgeboten bestritten

und ist zuversichtlich, für das norddeutsche

Länderpokalturnier am 17. Mai in

Bremen einen schlagkräftigen Kader bilden

zu können.

Besonderes Lob ihres Trainers ernteten

zwei Spielerinnen. So imponierte

ihm, wie die erst vor wenigen Tagen

zwölf Jahre alt gewordene Mittelfeldspielerin

Ines Lampen vom SV Heidekraut

Andervenne als eine der Jüngeren

in der ersten Begegnung das Spiel an

sich riss. In der zweiten Partie überzeugte

die sehr agile Lina Schwienhorst vom

SV Lengerich, die laut Westenberger als

immer anspielbare Rechtsaußen „60 Minuten

lang die Linie rauf und runter

marschierte.“

Die Ergebnisse im Überblick:

NFV – Brandenburg 2:1 (1:0), Tore:

1:0 (3.) Lüdeke, 1:1 (6.), 2:1 (39.)

Woller

NFV – Brandenburg 2:0 (0:0), Tore:

1:0 (33.) Bremer, 2:0 (50.) Weiner

Das NFV-Aufgebot: Ines Lampen,

Justina Sels (beide Heidekraut Andervenne),

Godja Fischer (SV Germania Breselenz),

Lisa Krake (BSV Ölper), Merle

Frohms (ESV Fortuna Celle), Malika Johannes

(FC Bramsche), Franziska

Ippensen (FC Eintracht Northeim), Christina-Marie

Krüger (FSV Tostedt), Amelie

Kröger (Germania Thuine), Rieka Windisch

(Kickers Emden), Nina Fischer (MTV

Ramelsloh), Denise Lemke (SC Haßbergen),

Katharina Hackmann (SC Osterbrock),

Sarah Schulte (SV Dersum), Edda

Bergener (SV Ellierode), Shari-Denise

Scheer (SV Fümmelse), Lina Schwienhorst

(SV Lengerich), Anna-Lena Stecker (SVG

Einbeck), Pauline Bremer (SVG Göttingen),

Anica Lüdeke (TSV Bramstedt), Kristin

Bauer (TSV Wallenhorst), Vivian Wejner

(TSV Wipshausen), Nina Woller (TuS

Sudweyhe), Angelina Knoll (VfB

Fallersleben), Felicitas Rauch (VfB Peine),

Ina Fribus (VfL Lüneburg), Marisa Stoldt

(VfL Stade), Sina Schlüter (VSK Osterholz-

Scharmbeck). bo


NFV-Auswahlwesen

22

Mai 2008

U 17 mit Licht und Schatten

Mit wechselhaften Leistungen wartete

die niedersächsische U 17-Auswahl

beim Gemeinschaftslehrgang mit

dem Landesverband Südwest in der Sportschule

Edenkoben auf. Nach toller Moral im

ersten Spiel, als die Gäste einen 0:2-Rückstand

noch in einen Sieg (3:2) ummünzten,

enttäuschten sie in der zweiten Partie auf

ganzer Linie (1:3). Pech hatten sie in der Abschlussbegegnung,

als sie trotz dominierender

Spielführung und bester Einschussmöglichkeiten

mit einer 1:2-Niederlage den Platz

verließen.

Die Spiele im Einzelnen, Südwest –

Niedersachsen 2:3 (0:0). Die Gäste dominierten

die ersten 20 Minuten, konnten aber

aus ihrer Überlegenheit kein Kapital schlagen.

Ein Schuss des Oldenburgers Hayri Sevimli

wurde auf der Linie geklärt, Thilo Leugers

(Twente Enschede) traf die Latte und

Sebastian Polter (VfL Wolfsburg) scheiterte

zweimal allein vor dem gegnerischen Tor. In

der Folgezeit veränderten sich die Kräfteverhältnisse,

da es bei den Niedersachsen zunehmend

an der Abstimmung im zentralen

defensiven Bereich haperte. Zehn Minuten

nach der Pause nutzten die Gastgeber eine

der sich nun zahlreich bietenden Tormöglichkeiten

zur Führung. Ein direkt verwandelter

Freistoß schien fünf Minuten später

die Vorentscheidung zu bedeuten, doch mit

großer Moral drehte die NFV-Auswahl in der

Schlussphase noch das Spiel. Zum Matchwinner

avancierte Sebastian Polter, der zunächst

ein Zuspiel von Adriano Grimaldi

nutzte (55.), dann drei Gegenspieler stehen

ließ und per Solo zum Ausgleich traf (60.)

und schließlich den Siegtreffer durch den

Osnabrücker Yakup Akbayram vorbereitete

(67.). Tore: 1:0 (45.), 2:0 (50.), 2:1 Polter

(55., Vorarbeit Grimaldi), 2:2 Polter (60.),

2:3 Akbayram (67., Polter). Beste NFV-

Zwei Tore gegen Baden: Christopher Stern

von Hannover 96. Foto: Kramer

Gemeinschaftslehrgang in der Sportschule Edenkoben

Mit den U 17-Junioren in Edenkoben: Nico

Granatowski (VfL Wolfsburg). Foto: imago

Spieler: Sebastian Polter, Thilo Leugers,

Bernfried Nauber. Südwest – Niedersachsen

3:1 (2:0). Die Gäste konnten in keiner

Phase an die zum Teil guten Leistungen des

Vortages anknüpfen. „Die Abstimmung zwischen

den Mannschaftsteilen hat ebenso

gefehlt wie die Aggressivität in den Zweikämpfen.

Dadurch konnte der Gegner immer

wieder Tempo im zentralen Bereich aufnehmen

und gefährlich vor unser Tor kom-

men“, resümierte Niedersachsens Trainer

Tom Kissner den zweiten Auftritt seiner

Schützlinge. Kissner, der am DFB-Stützpunkt

in Mühlen (NFV-Kreis Vechta) wirkt, vertrat

bei dem Gemeinschaftslehrgang den für

diesen Jahrgang zuständigen NFV-Verbandssportlehrer

Thomas Nörenberg. Eine

höhere Niederlage für die in allen Belangen

enttäuschenden Niedersachsen verhinderte

Torhüter Tobias Krull (VfL Wolfsburg). Hayri

Sevimli markierte mit einem Heber aus 16

Metern den NFV-Ehrentreffer. Tore: 1:0

(15.), 2:0 (26.), 3:0 (55.), 3:1 Sevimli (65.).

Bester Spieler: Tobias Krull. Südwest –

NFV 2:1 (1:0). „Eine sehr unglückliche

Niederlage, denn wir waren über die gesamte

Spielzeit das überlegene Team“, wertete

Kissner die Abschlusspartie. Sowohl im Defensivverhalten

als auch im zielstrebigen,

schnellen Spiel nach vorne zeigte sich seine

Elf stark verbessert. Leider ließ die NFV-Auswahl

zahlreiche gute Chancen ungenutzt

(Nico Granatowski, Sebastian Polter, Daniel

Olthoff). Südwest, das sich kaum Einschussmöglichkeiten

erspielte, profitierte von zwei

individuellen Fehlern. Tore: 1:0 (3.), 1:1 Sevimli

(53.), 2:1 (55.). Das NFV-Aufgebot:

Niko Gießelmann, Adriano Grimaldi, Samuel

Gurcke, Marcel Halstenberg, Patrick Sieghan

(alle Hannover 96), Nico Granatowski, Tobias

Krull, Evangelos Papaeftimou, Sebastian

Polter, Pascal Thomsen (alle VfL Wolfsburg),

Yakup Akbayram, Daniel Latkowski, Bernfried

Nauber, Stephan Stukenborg (alle VfL

Osnabrück), Nils Holzgrefe (MTV Gifhorn),

Thilo Leugers (FC Twente Enschede), Jan-

Henrik Matthes (SC Langenhagen), Daniel

Olthoff (SV Meppen), Hayri Sevimli (VfB Oldenburg).

Delegation: Paul-Reinhard

Schmidt (Hammah/Leiter), Thom Kissner

(Lohne/Trainer), Bernd Hornig (Salzdahlum/

Trainerassistent). - maf -

Bestnoten für Steffen

Dieck und Yamid Akkad

U 15-Junioren gegen Baden stark in der Abwehr

„Das Abwehrverhalten war gut. Verbessern

müssen wir uns allerdings im Umschalten

von Abwehr auf Angriff sowie im

Durchsetzungsvermögen. Zudem müssen

wir vor dem gegnerischen Tor cleverer

werden“, fasste NFV-Verbandssportlehrer

Hans-Werner „Max“ Hartwig die Leistungen

der niedersächsischen U 15-Auswahl

(Jahrgang 1993) nach dem Gemeinschaftslehrgang

mit dem Landesverband

Baden zusammen. In Barsinghausen kam

es zu drei Begegnungen, von denen die

Gastgeber nach dem 1:1-Remis zum Auftakt

zwei gewannen. Die Bestnoten verdienten

sich Yamid Akkad (BV Cloppenburg)

und Steffen Dieck (VfL Wolfsburg).

Die Spiele (2 x 35 Minuten) im Einzelnen,

NFV – Baden 1:1 (0:0). Tore:

1:0 Christopher Stern (65.), 1:1 (70.).

NFV – Baden 1:0 (1:0). Tore: 1:0 Christopher

Stern (10.). NFV – Baden 2:1

(1:0). Tore: 1:0 André Wohlers (35.), 2:0

Michael Thielke (45.), 2:1 (68.). Das

NFV-Aufgebot: Helge Pietschmann, Jannis

Pläschke, Julian Rupprecht, Christopher

Stern, Tim Wohlfahrt (alle Hannover

96), Niklas Guschmann, David Chamorro,

Steffen Dieck, Giovanni Millemaci, Jonas

Sonnenberg (alle VfL Wolfsburg), André

Wohlers (BV Cloppenburg), Patrick Drewes

(TuS Heidkrug), Marcel Hinz (Frisia

Loga), Heiko Visser (Kickers Emden), Kris

Fillinger (Twente Enschede), Michael

Thielke (VfL Weiße Elf Nordhorn), Yamil

Akkad (VfL Löningen), Rouven Bräuning

(VfL Bückeburg). - maf -


Laura Lopez

nicht zu

stoppen

U 15-Mädchen zeigen sich

gegen Saarland im

Spielaufbau verbessert

Mit zwei Erfolgen und einem Remis

kehrten die niedersächsischen U 15-

Mädchen (Jahrgänge 1993 und

1994) von einem Gemeinschaftslehrgang

mit dem Saarländischen Fußballverband

(SFV) in Saarbrücken zurück. In bestechender

Form präsentierte sich Laura Lopez, die

die zweite Partie im Alleingang entschied,

als sie beim 4:0-Erfolg alle Treffer erzielte.

Auch zum 8:0-Kantererfolg in der Auftaktbegegnung

steuerte die Stürmerin aus Bad

Lauterberg zwei Tore bei. „In diesem Spiel

stand bei den Saarländerinnen allerdings nur

die B-Mannschaft auf dem Platz“, relativierte

NFV-Trainer Thorsten Westenberger das

Ergebnis. Über die Leistungen seiner Auswahl

zeigte er sich zufrieden. „Wir wollten

uns im Spielaufbau, in der Spieleröffnung

verbessern. Dies ist uns gelungen“, erklärte

Westenberger nach der Rückkehr. Zudem gefiel

ihm, dass „wir wesentlich ballsicherer geworden

sind“. Die Abschlusspartie (1:1) nutzte

er zum Experimentieren. Insgesamt zeigten

sich die Niedersächsinnen gut gerüstet

für die norddeutschen Titelkämpfe, die vom

18. bis 20. April in Malente stattfanden (siehe

Seite 38. Anfang Mai (1. bis 5.) steigt dann

der DFB-Länderpokal in Duisburg-Wedau.

Die Spiele (2 x 30 Minuten) im Einzelnen,

Saarland – NFV 0:8 (0:5). Tore: 0:1,

0:2 Franziska Fiebig (3., 4.), 0:3 Jana Segeler

(16.), 0:4, 0:5 Vanessa Rohling (17., 22.),

0:6 Sophie Gerkens (53.), 0:7, 0:8 Laura Lopez

(57., 59.). Beste Spielerinnen: Vanessa

Rohling, Sophie Gerkens. Saarland – NFV

0:4 (0:2). Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Laura Lopez

(2., 24., 37., 39.). Beste Spielerinnen:

Jennifer Bochmann, Rabia Melike Dincer,

Laura Lopez. Saarland – NFV 1:1 (0:0). Tore:

1:0 (45.), 1:1 Pauline Peters (57.). Beste

Spielerinnen: Katharina Paul, Pauline Peters.

Das NFV-Aufgebot: Maleen Gerkens,

Sophie Gerkens, Amelie Rose (alle Eintracht

Immenbeck), Jennifer Bochmann (TSV

Neuenkirchen), Sabrina Buitmann (Victoria

Gersten), Laura Danziger (SC Deckbergen/S.),

Kristin Demann (FC Bennigsen), Ra-

NFV-Auswahlwesen

Torjägerin:

Laura Lopez.

Foto: Härtl

bia Melike Dincer (SC Völksen), Franziska

Fiebig (VfL Wolfsburg), Laura Lopez (Bad

Lauterberg), Katharina Paul (TV 01 Bohmte),

Lena Petermann (TSV Otterndorf), Pauline

Peters (PSV Norden), Laura Prigge (ATSV

Scharmbeckstotel), Vanessa Rohling (Piesberger

SV), Linda Röttgers (BW Papenburg),

Jana Segeler (Heidekraut Andervenne), Michelle

Veen (SC Adorf). - maf - ■

Mai 2008 23


Integration

24

Von MANFRED FINGER

15 Jahre, von 1990 bis 2005 führte

Karl-Heinz Drinkuth den NFV-Kreis Schaumburg.

Vor allem in der Gewinnung von ehrenamtlich

tätigen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern setzte er in dieser Zeit Akzente.

„Durch Dein Vorbild habe ich mich für das

Ehrenamt entschieden. Deine Auszeichnung

ist auch eine Auszeichnung für uns“, hob

der Vorsitzende des Kreissportbundes

Schaumburg, Dieter Fischer, im Oktober

2007 das Engagement des 71-Jährigen hervor,

als dieser das Bundesverdienstkreuz erhielt.

Bei einer Gruppe reichte allerdings auch

Drinkuths Motivationskraft nicht aus. „Es ist

mir leider nie gelungen, ausländische Mitbürger

für eines unserer Gremien zu gewinnen“,

bedauerte er im April 2008 am Rande

der NDR 1-Sendung „Sportland“, die live

aus dem Vereinsheim des VfL Bückeburg

ausgestrahlt wurde.

Dass in dieser Hinsicht aber nicht in

Schaumburg, sondern bundesweit Handlungsbedarf

besteht, hatte zuvor DFB-Vizepräsident

Karl Rothmund am Mikrofon von

NDR-Reporter Peter Berg unterstrichen. „Die

Integration von ausländischen Spielern in

Fußballmannschaften ist nicht das Problem.

Wir müssen uns vielmehr der Aufgabe stellen,

dass sich Menschen mit Migrationshintergrund

in die Vereinsarbeit einbringen,

dass sie sich unserem Verständnis vom Ehrenamt

annähern.“

Rothmunds Verband, der Deutsche

Fußball-Bund (DFB), hat deshalb Ende 2006

das Amt des Integrationsbeauftragten eingeführt.

Die Wahl fiel auf die 44-jährige Gül

Keskinler, eine gebürtige Türkin, die in

Deutschland aufgewachsen und seit 1996

deutsche Staatsbürgerin ist. „Der DFB ist eine

ehrenamtlich getragene und täglich aktivierte

Organisation. Mit Blick auf den demographischen

Wandel stellt sich die Frage,

wer zukünftig in den Verbänden und auch

Mai 2008

Migranten fehlen im Ehrenamt

„Wie lassen sich Menschen mit Migrationshintergrund für ein Ehrenamt gewinnen?“ Diese

Frage wird für den DFB mit Blick auf den demographischen Wandel immer bedeutender.

Zwar sind viele ausländische Mitbürger in Vereinen aktiv, doch in den Vorstandsetagen fehlen sie.

Am Mikrofon von Peter Berg und im Gespräch mit dem Fußball-Journal nahm Bückeburgs Martin

Brandt Stellung zum Ehrenamt. Fotos (2): Meißner

Vereinen die ehrenamtliche organisatorische

Arbeit leisten soll. Es gibt Vereine, die haben

60 Prozent Spieler mit Migrationshintergrund,

doch im Vorstand sitzen ausschließlich

Deutsche“, verdeutlichte Keskinler Ende

Dezember 2007 im „Gespräch der Woche“

gegenüber dfb.de.

Beim VfL Bückeburg hat jeder Vierte

der 600-Mitglieder-starken Fußballsparte einen

Migrationshintergrund. „Wir haben

ausländische Spieler, Trainer, Jugendbetreuer

und Schiedsrichter, aber keine Vorstandsmitglieder“,

bestätigt Martin Brandt, Vorsitzender

der Fußballsparte und Vizepräsident

des Gesamtvereins, gegenüber dem Fußball-

Journal die allgemeine Situation. Wie fast

überall in Deutschland, wo 2,7 Millionen

türkische und türkischstämmige Menschen

leben, bilden Türken auch in der Residenzstadt

des ehemaligen Fürstentums und Landes

Schaumburg-Lippe die größte ausländische

Gruppe. Warum das Interesse am Ehrenamt

fehlt? „Die Identifikation ist eine andere

als bei uns, wo man 20, 30 oder 40

Jahre Mitglied in einem Verein ist und einfach

an ihm hängt. Eine derartige emotionale

Bindung entwickeln die türkischen Mitbürger

offenbar eher mit den großen Istanbuler

Klubs oder ihrer Nationalmannschaft

als zu dem örtlichen Verein in Deutschland“,

sagt Brandt.

Das scheinbar fehlende Interesse ist

aber nur die eine Seite. Dies wird deutlich

beim Anliegen des DFB, in den Sportgerichten

der Landesverbände Richter und Beisitzer

mit Migrationshintergrund zu etablieren.

„Um zum Sportrichter gewählt zu werden,

braucht es im Verband solide Netzwerke in

der Struktur, und die haben Ausländer oder

Menschen mit Migrationshintergrund oft

nicht“, erklärte Gül Keskinler in ihrem Interview

mit dfb.de. Deshalb begrüßt sie den

Vorschlag des DFB-Sportgerichtsvorsitzenden

Hans Lorenz, Sportrichter auf Ebene der

Landesverbände künftig zu ernennen statt

sie wie bisher zu wählen. Allerdings ist ihr

auch bewusst, „dass es noch zu wenige

Menschen mit Migrationshintergrund gibt,

die sich in solchen Positionen einbringen

können“.

Im NFV-Kreis Schamburg käme für eines

der Gremien sicher ein Mann vom Format

eines Ahmet Cetindere in Frage. „Ein

kultivierter Mann, mit dem ich sehr gerne

zusammen arbeite“, sagt Martin Brandt

über den promovierten Facharzt für Allgemeinmedizin,

der sich als Präsident des SV

Union Stadthagen dem Ehrenamt auf Vereinsebene

verschrieben hat. Im Gegensatz

zur Stadt Bückeburg, in der es keine ausländischen

Klubs gibt, existieren im gut 13 Kilometer

nördlich gelegenen Stadthagen gleich

zwei so genannte „mono-ethnische“ Vereine.

Der Fatih Sport Kultur- und Sportverein

von 1995 sowie Cetinderes SV Union, der

2001 aus der Fusion von zwei weiteren

Klubs mit Migrationshintergrund entstanden

ist.

Im vergangenen Jahr sorgte Union für

Schlagzeilen, als der Klub im VGH-Fairness-

Cup unter 1.200 Mannschaften den 18.

Platz belegte. „Darauf sind wir stolz“, erklärte

Dr. Ahmet Cetindere als Gast der

„Sportland-Sendung“. Sein Verein verfolge

ein multikulturelles Konzept. Dem Ehrenamt

misst er eine große Bedeutung zu („ohne

diese Leute kann es keinen erfolgreichen

Sport geben“), weiß aber aus eigener Erfahrung

um die Schwierigkeiten. „Ich wünsche

mir sehr, dass mehr Migranten in die Vereinsarbeit

hineinkommen, auch auf verantwortlicher

Ebene.“

Mit dem VfL aus Bückeburg kooperiert

sein Verein im Jugendbereich. Das gute Verhältnis

beider Klubs kommt auch darin zum

Ausdruck, dass Cetindere Mitglied im Förderkreis

des VfL ist. So konnten sich Brandt

und Cetindere im vergangenen Jahr gemeinsam

freuen, als Bückeburg mit dem Integrationspreis

des Schaumburger Landrats

ausgezeichnet wurde.

Dr. Ahmet Cetindere ist Präsident von Union

Stadthagen, einem der beiden mono-ethnischen

Klubs der Stadt.


DFB-Jugendförderpreis

„Tue Gutes und sprich darüber!“

Für seine vorbildliche Nachwuchsarbeit wurde der VfL Weiße Elf Nordhorn mit dem DFB-Jugendförderpreis

der Egidius-Braun-Stiftung und des NFV geehrt. Die Auszeichnung honoriert aber nicht nur die exzellente

Ausbildung der 500 Jugendspieler.Auch im sozialen und integrativen Bereich setzt der Verein Maßstäbe.

Von MANFRED FINGER

„Tue Gutes und sprich darüber!“ –

Dieser Grundsatz der Öffentlichkeitsarbeit,

dem englischen Public Relations (PR), wurde

im westlichsten Verein der Stadt Nordhorn

nicht immer beherzigt. „Unser Motto

lautete eher, tue Gutes und sprich NICHT

darüber“, sagte der Vereinsvorsitzende

des VfL Weiße Elf Nordhorn, Hermann

Belt, als sein Klub im Februar mit dem DFB-

Jugendförderpreis der Egidius-Braun-Stiftung

sowie des NFV ausgezeichnet wurde.

Jährlich wird dieser Preis an zehn niedersächsische

Vereine vergeben, wobei es einen

Hauptsieger gibt. Für das Jahr 2008

fiel die Wahl des NFV-Verbandsjugendausschusses

um Walter Fricke auf den VfL

Weiße Elf.

Mit dem Unternehmer Belt, der den

Vorsitz 2006 übernahm, hat sich die PR-

Strategie des nur wenige Meter vor der

holländischen Grenze beheimateten Klubs

grundlegend geändert. Denn zu berichten

gibt es allerhand – zumeist Vorbildliches.

So ist der VfL Weiße Elf der einzige Verein

in der Grafschaft Bentheim, der anerkannter

Stützpunkt des Landessportbundes

Niedersachsen in den Projekten „Integration

durch Sport“, „Freiwilliges soziales

Jahr (FJS) im Sport“ und „Generationsübergreifender

Freiwilligendienst im

Sport“ ist. Neustes Projekt ist die Kooperation

mit einer Grundschule, durch das seit

einem Monat die FSJ-Kräfte des Klubs den

Sportunterricht leiten.

Eine bemerkenswerte Initiative ist

auch das integrative Hallenfußballturnier

für Menschen mit Behinderung, das in diesem

Jahr bereits zum sechsten Mal in Kooperation

mit der Lebenshilfe Nordhorn

veranstaltet wurde. 14 Werkstätten aus

Ferdinand Dunker gratulierte Jugendleiterin

Gaby Belt für den NFV-Bezirk Weser-Ems.

NFV-Präsident Karl Rothmund überreichte in Nordhorn den Jugendförderpreis an den VfL Weiße

Elf. Von links: Meinhard Hüsemann (Bürgermeister der Stadt Nordhorn), Jugendleiterin Gaby Belt,

Hendrik Hohenberger (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Hermann Belt (Vereinsvorsitzender),

Karl Rothmund, Landrat Friedrich Kethorn, Ferdinand Dunker (NFV-Bezirksvorsitzender Weser-

Ems), Bernd Gerdes (NFV-Kreisvorsitzender Grafschaft Bentheim), Harald Koning (NFV-Kreisjugendobmann

Grafschaft Bentheim). Fotos (2): Finger

dem Nordwesten Deutschlands und den

Niederlanden waren am Ball. Unvergessen

bleibt der Tag vor allem für die B 1-Junioren.

Denn die Jungs von Trainer Daniel van

der Kamp agierten als Paten für die Werkstätten

und waren deshalb während des

gesamten Turniers für die Betreuung ihrer

jeweiligen Mannschaft zuständig.

Die B 1-Junioren sind eines von insgesamt

26 Jugendteams, die Jugendleiterin

Gaby Belt und ihr Stellvertreter Malte Naumann

in dieser Saison für den Spielbetrieb

melden konnten. Darunter befinden sich

gleich drei A-Juniorenmannschaften. Immer

wieder gehen aus der Nachwuchsabteilung,

in der momentan gut 500 Mädchen

und Jungen aktiv sind, große Talente

hervor. Aktuelle Beispiele sind der niedersächsische

U 15-Auswahlspieler Michael

Thielke (Jahrgang 1993) und der gleichaltrige

Alexander Hahn, der inzwischen bei

Werder Bremen kickt.

Der Jugendförderpreis für den VfL

Weiße Elf Nordhorn beinhaltet die Teilnahme

am DFB-Jugendfußballcamp im österreichischen

St. Martin vom 7. bis 16. August.

Über den Aufenthalt im Salzburger

Land dürfen sich 16 Juniorenspieler der

Jahrgänge 1993 und 94 freuen. Als einer

von zwei Betreuern ist Hendrik Hohenberger

vorgesehen, der anlässlich der Ehrungsveranstaltung

die zahlreichen Aktivitäten

im Nachwuchsbereich vorstellte.

Für die professionelle Präsentation gab’s

von NFV-Präsident Karl Rothmund, der eigens

aus Barsinghausen angereist war, ein

Extralob.

Hohenberger studiert an der Fachhochschule

Osnabrück „Kommunikationsmanagement“,

arbeitet drei Tage in der

Woche in der Presseabteilung von Schalke

04 und bekleidet beim VfL Weiße Elf seit

September 2006 das Vorstandsamt für

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Im Juni

möchte der 24-Jährige mit seiner Diplomarbeit

beginnen, die am Beispiel der „Königsblauen“

der Frage nachgehen wird, ob

ein populärer und gut laufender Verein

wie der S04 überhaupt PR braucht. „Das

Stadion ist immer voll, egal wie der Klub

spielt. Der ehemalige Manager Rudi Assauer

hat ja mal gesagt, man bräuchte in

der VELTINS-Arena nur das Licht anknipsen

und es kommen 30.000 Leute. Aber heißt

das gleichzeitig, dass der Verein ein Selbstläufer

ist und sich daher nicht in der Öffentlichkeit

präsentieren muss?“, erklärt

Hohenberger den Untersuchungsansatz.

Die – vorläufige – Antwort liegt auf der

Hand: „Trotz des großen Zuschauerzuspruchs

braucht Schalke 04 natürlich PR-

Arbeit, um die Interessen und Wünsche der

zahlreichen Bezugsgruppen wie Fans, DFB,

Deutsche Fußball-Liga oder Sponsoren stillen

zu können. Dementsprechend verstärkt

die PR-Arbeit die positive Außendarstellung

des Vereins und steigert das durch die

sportlichen Erfolge erzielte Ansehen in der

Öffentlichkeit noch einmal um ein Weiteres.

Dies wiederum fördert die Akquirierung

von Geldern aus der Wirtschaft“, beschreibt

Hendrik Hohenberger den Kreislauf.

So gilt also auch bei den Knappen:

„Tue Gutes und sprich darüber!“

Mai 2008 25


Namen & Nachrichten

26

Mike Hanke präsentierte sich

bei seinem Aufenthalt in Groß Munzel,

so die örtliche Deister-Leine-Zeitung,

als „Profi zum Anfassen“. In

dem Ortsteil von Barsinghausen war

Ende November das erste Mini-

Spielfeld in Niedersachsen feierlich

eingeweiht worden. Da der Stürmer

von Hannover 96 diesen Termin trotz

Zusage „verschwitzt“ hatte, holte er

ihn Mitte April nach. Über eine Stunde

nahm sich der Nationalspieler für

seine Fangemeinde Zeit, kickte mit

den Mädchen und Jungen im Soccer-

Court und erfüllte jeden Autogrammwunsch.

Als Entschuldigung

hatte er die Nachwuchskicker zuvor

bereits zum Bundesligaspiel gegen

Karlsruhe (2:2) eingeladen und dafür

150 Karten zur Verfügung gestellt.

„Danke, Hanke!“ lautete deshalb die

Aufschrift auf dem großen Plakat,

mit dem der Nationalstürmer in Groß

Munzel begrüßt wurde.

Fotos (3): Deppe

Karl Rothmund (2. von links), NFV-Präsident, ehrte in Potsdam die Jugend-Nationalspielerinnen Laura Brosius, Henrike Schödel, Franziska

Hagemann, Lea Notthoff und Pia Marxkord (von links) für ihre Einsätze in den Auswahlmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). In seiner

Eigenschaft als DFB-Vize überreichte Rothmund zudem den Heimatvereinen des Quintetts, das inzwischen beim Frauen-Bundesligisten Turbine Potsdam

spielt, einen Scheck. Anlässlich der Ehrungsveranstaltung, auf der Turbine-Trainer Bernd Schröder für sein Lebenswerk geehrt wurde, vergab der

gastgebende Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) um seinen Präsidenten Siegfried Kirschen (links) den Medienpreis an die DFB Medien GmbH.

Das Softwarehaus, das den Aufbau eines einheitlichen Service- und Kommunikationsnetzes im deutschen Fußball zur rechner- und internetgestützten

Organisation des Spielbetriebs (DFBnet) zum Ziel hat, war 2002 aus dem vom NFV begründeten Sportinformationssystem (SIS) hervorgegangen.

Als einer der ersten übrigen DFB-Landesverbände hatte Brandenburg 1994 das SIS eingeführt. Foto: privat

Mai 2008


Leonel Duarte und die kubanische Nationalmannschaft

werden vom 14. bis 20. Juli im Gilde Sporthotel Fuchsbachtal

ein einwöchiges Trainingslager absolvieren. Bei seinem

zweiten Besuch in Barsinghausen innerhalb kürzester Zeit

machte Kubas Nationaltrainer Reinhold Fanz, der in der Nähe

von Hannover lebt, den Aufenthalt der karibischen Inselkicker

perfekt. „Ich will Kuba den Traum von einer WM-Teilnahme erfüllen“,

sagte Fanz, der in seiner Trainerkarriere mit Hannover 96

und Eintracht Braunschweig auch zwei Aushängeschilder des

niedersächsischen Fußballs betreute. Exakt 70 Jahre ist es

her, dass die Leones del Caribe (Die Löwen der Karibik)

zum letzten und bislang einzigen Mal an einer

Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft teilnahmen.

In Frankreich erreichte Kuba 1938 in zwei

Spielen gegen Rumänien (3:3, 2:1) das Viertelfinale,

stand dort gegen Schweden aber auf verlorenem

Posten (0:8). Einer der großen Hoffnungsträger

der Gegenwart ist der 21-jährige Stürmer Leonel

Duarte, der im März dieses Jahres die kubanische

U 23-Nationalmannschaft bei dem Qualifikationsturnier

für die Olympischen Spiele in Peking

als Kapitän anführte. Sieben seiner Teamkameraden

setzten sich bei dem Turnier in Florida ab, so

dass Kuba im abschließenden Spiel gegen Panama

nur noch elf Spieler zur Verfügung standen. Leonel

Duarte erzielte beim 1:4 den Ehrentreffer.

Foto: imago

Peter Lehna (rechts), Geschäftsführer der Hofbrauhaus Wolters

GmbH, besprach am Firmensitz in Braunschweig mit Stefan Lehmann (NFV-

Referatsleiter) und Katharina Strobel (Bankettleiterin im Gilde Sporthotel)

die letzten Details für die Niedersachsenmeisterschaft im Altherrenfußball

(Ü 32) am 3. Mai. Seit 2007 unterstützt sein Unternehmen die Titelkämpfe,

die in diesem Jahr bereits ihre 11. Auflage erleben. 2006 hatte Lehna, langjähriger

Marketingchef der einstigen „Wolters-Mutter“ Gilde Brauerei, als

Mitglied einer vierköpfigen Erwerbergemeinschaft die traditionsreiche

Großbrauerei (seit 1627) vor der Schließung bewahrt und damit über 100

Arbeitsplätze gerettet. Zu den bekanntesten Biermarken des Hauses gehören

„Wolters Pilsener“ und der „Schwarze Herzog“. Foto: Finger

Namen & Nachrichten

Egidius Braun (2. von rechts), DFB-Ehrenpräsident,

wurde in seiner Heimatstadt

Aachen mit der „Ehrenplakette des Landkreises

in Gold“ ausgezeichnet. Der 83-Jährige erwarb

sich große Verdienste vor allem im sozialen

Bereich des Fußballs. Aachens Oberbürgermeister

Dr. Jürgen Linden (rechts) formulierte

es so: „Egidius Braun hat dem Fußball eine soziale

Verantwortung aufgebürdet.“ Karl Rothmund,

NFV-Vizepräsident und Geschäftsführender

Vorsitzender der DFB-Stiftung Egidius

Braun, konnte an dieser Ehrung leider nicht

teilnehmen, übermittelte aber in einem Brief

seine Glückwünsche an den DFB-Ehrenpräsidenten.

Am linken Bildrand Landrat Carl

Meulenbergh, der die Ehrenplakette an

Egidius Braun überreichte. Begleitet wurde der

DFB-Ehrenpräsident von seiner Ehefrau

Marianne. Foto: dfb

Matthias Handke (links) und die Altherrenfußballer (AH) des SV

Broitzem bestritten Anfang April ein Wochenend-Trainingslager in der

Sportschule Barsinghausen. Im vergangenen Jahr hatte das Team aus dem

NFV-Kreis Braunschweig im Finale um die Deutsche AH-Meisterschaft gegen

Hertha BSC erst im Elfmeterschießen den Kürzeren gezogen. Auf der

Siegerehrung würdigte NFV-Präsident Karl Rothmund das tolle Abschneiden

des niedersächsischen Vertreters mit einer spontanen Einladung für ein

Trainingslager am Sitz seines Verbandes. In dem dreitägigen Camp holten

sich die Spieler um Kapitän Matthias Handke den letzten Schliff für die diesjährige

Niedersachsenmeisterschaft im Altherrenfußball (Ü 32), die am

3. Mai im August-Wenzel-Stadion ausgetragen wird. Foto: privat

Mai 2008 27


NFV-Projekt

28

Freut sich auf den 28. Mai: Ansgar Pietschmann.

Am 28. Mai hat Ansgar Pietschmann einen

wichtigen Termin: In der Fössefeldschule

im Hannoveraner Stadtteil

Linden-Limmer stellt der Referent des

Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV)

das Projekt „Fußball als soziales Handlungsfeld“

vor. Zuhörer werden die Leiter der elf

Hauptschulen in der niedersächsischen Landeshauptstadt

sein.

Mit seinem Vortrag möchte Pietschmann

die Pädagogen für ein NFV-Projekt

gewinnen, das es seit dem Schuljahr

2005/06 gibt und das inzwischen wie

kein anderes seins geworden ist. Grob

vereinfacht geht es darum, dass sich

Schüler an Haupt- und Gesamtschulen

durch die Ausbildung zum Fußball-Fachübungsleiter

C für den Berufsalltag qualifizieren.

Mai 2008

Fit für den Beruf

durch Fachübungsleiter C

„Aufgrund der hohen Popularität des

Fußballs bei den Jugendlichen ist diese

Sportart besonders gut geeignet, Kompetenzen

bei den Schülerinnen und Schülern

zu fördern. Somit kann der Fußball Erfolgserlebnisse

hervorrufen, Teamfähigkeit schulen,

soziales Handeln erproben und Selbstvertrauen

schaffen“, sagt Pietschmann. Die

Idee zu dem Projekt lieferte der renommierte

Sportsoziologe Gunter A. Pilz, der als Honorarprofessor

am Institut für Sportwissenschaft

der Leibniz Universität Hannover

wirkt. Gemeinsam mit dem NFV und der

Berufsbildenden Schule 6 der Region Hannover

(BBS 6) startete er im Schuljahr

2005/06 den Modellversuch, eine Trainerausbildung

in ein Unterrichtsfach umzuwandeln.

Durch die Einführung von schulspezifischen

Leistungsmerkmalen wie Klassenarbeiten,

Referaten oder Zensuren, aber

auch durch eine inhaltliche Anpassung.

„Themen der Ernährung und der Anatomie

werden zum Beispiel auch im Biologieunterricht

behandelt. Inhalte aus dem

Deutsch-, Gesellschafts- und Sportunterricht

finden sich ebenfalls im Lernstoff wieder",

verdeutlicht Ansgar Pietschmann. Der

gebürtige Südoldenburger (Damme) gehörte

zu den unterrichtenden Studenten der

Uni Hannover. Seine Erfahrungen machte

er anschließend zum Thema seiner Magisterarbeit.

„Fußball als Medium in der schulischen

Berufsvorbereitung – Projektbeschreibung

und Entwicklung einer Lernfeldkonzeption“,

heißt das 80-Seiten-starke

Werk, das er 2007 vorlegte und mit dem er

als Sportwissenschaftler und Berufspädagoge

abschloss.

Die Maßnahme an der BBS 6 habe gezeigt,

so Pietschmann, „dass Schülerinnen

und Schüler schwieriger Lerngruppen

durch das Fach Fußball eine positive soziale

Entwicklung durchlaufen und es daher

wertvoll für den Lernort Schule ist. Die Trai-

nerausbildung als Unterrichtsthematik

dient der Förderung von Schlüsselkompetenzen

sowie der Entwicklung systematischer

Strukturen für den Übergang von der

Schule in die Arbeitswelt.“

Gleichzeitig wäre jedoch sichtbar geworden,

„dass der Zeitraum eines Schuljahres

nicht ausreicht, damit sich prosoziale

Verhaltensweisen dauerhaft einstellen.“

Deshalb ist der 33-Jährige froh,

mit der IGS Vahrenheide/Sahlkamp inzwischen

einen Partner für einen längeren

Zeitraum gefunden zu haben. Denn an

der dortigen Schule bietet er das Projekt

mit Beginn des laufenden Schuljahres als

zweijähriges Wahlpflichtfach unter dem

Unterrichtstitel „Fußball: Theorie und

Praxis“ in den Klassen neun und zehn

an. Zwei Stunden stehen wöchentlich

auf dem Plan.

Pate für dieses Engagement stand

nicht zuletzt der NFV, mit dem Pietschmann

inzwischen auch über das Projekt

hinaus als Referent zusammenarbeitet. In

Joachim Bode, Schulleiter der Hannoveraner

Peter-Petersen-Schule und im Ehrenamt

Beauftragter Schulfußball im Verbandsjugendausschuss,

steht ihm ein

wichtiger Förderer zur Seite. So vermittelte

Bode auch den Kontakt zum niedersächsischen

Kultusministerium, wo Ansgar

Pietschmann Ende des Jahres 2007 das

neue Unterrichtskonzept für den schulischen

Alltag an Haupt- und Gesamtschulen

präsentieren durfte.

„Im Februar kam das generelle Okay

für die Durchführung an Schulen. Im Ministerium

scheint man meine Ansicht zu teilen,

dass sich das Projekt hervorragend zum

Aufbau stadtteilorientierter Netzwerke für

Bildung und Qualifizierung eignet“, erhofft

sich Pietschmann auch am 28. Mai von

möglichst vielen Leitern der Hannoveraner

Hauptschulen „grünes Licht“. - maf -

Anlässlich des Wahlpflichtfaches „Fußball: Theorie und Praxis“ bestanden 13 Schüler der IGS Vahrenheide/Sahlkamp ihre Schiedsrichterprüfung. Abgenommen

wurde sie von den Schiedsrichterlehrwarten Uwe Herrmann (links, NFV-Bezirk Hannover), Thomas Kuhnert (4. von rechts, NFV-Kreis Hannover)

sowie von Hannovers NFV-Schiedsrichterobmann Gerhard Müller (3. von rechts). Unterrichtet werden die Schüler von Ansgar Pietschmann

(2. von rechts) und Michael Breyer (rechts), Lehrer an der IGS. Foto: Zimmermann


Fußballmuseum

30

Die Geschichte des internationalen

Frauenfußballs ist jung. 1984 wurde

erstmals eine Europameisterschaft

ausgetragen, 1991 gab es die

erste Weltmeisterschaft und erst 1996

zogen Frauen in ein olympisches Fußballturnier

ein. Als zweifacher Weltmeister,

sechsfacher Europameister und zweifacher

Bronzemedaillengewinner bei Olympischen

Spielen kann Deutschland eine

überragende Bilanz aufweisen. Nur die

USA und Norwegen waren bisher ähnlich

erfolgreich. Der besonderen Bedeutung

des Frauenfußballs in Deutschland möchte

nun auch das Fußballmuseum Springe

Rechnung tragen. Geplant ist die Erweiterung

des Museums um den Raum „Die

besten Frauen“.

Die „Sportsammlung Saloga“ verfolgt

also weiterhin ehrgeizige Ziele. Der

Verein aus Springe eröffnete erst im Mai

2004 mit dem umfangreichen Sammelsurium

des Springer Fußball-Fans Peter Saloga

ein Fußball-Museum, dessen Besuch

Fußball-Freunde seitdem begeistert. So

auch Dr. Danyel Reiche, habilitierter Politologe

der Universität Berlin. Reiche ist

seit vielen Jahren eingefleischter Fan von

Hannover 96. Das bekennt er leidenschaftlich

und anekdotenreich in seinem

Buch „Verrückt nach den Roten“. Ein eigenes

Kapitel „Pilgerstätte“ ist hier auch

dem Fußballmuseum Springe gewidmet

Mai 2008

„Die besten Frauen“

für die „Pilgerstätte“

Sportsammlung Saloga plant Erweiterung der Ausstellung –

Frauenfußball soll angemessen repräsentiert werden –

Nationalspielerinnen aus Wolfsburg zu Gast im Fußballmuseum

und bezeugt den Charme der umfangreichen

Fußballsammlung.

Im April 2007 wurde im Museum „angebaut“.

Zwei neue Räume erinnern seitdem

an das „Sommermärchen 2006“, die

begeisternde 18. Fußball-Weltmeisterschaft

der Männer, die in Deutschland ausgetragen

wurde. Schon 2011 wird

Deutschland erneut Gastgeber eines bedeutenden

Fußballturnieres sein. Denn

dann treten hierzulande die besten Frauen-Mannschaften

der Welt zu ihrer inzwischen

sechsten Weltmeisterschaft an. Wilfried

Liebhold, Vorsitzender der Sportsammlung

Saloga, sieht seinen Verein ob

der großen Auftritte deutscher Fußball-

Frauen, aber auch im Hinblick auf das bevorstehende

WM-Turnier in der Verpflichtung:

„Es wird Zeit, dass endlich auch der

Frauenfußball in angemessenem Rahmen

in unserem Museum Einzug hält.“

Das zweigleisige Konzept für den

neuen Frauenfußball-Raum steht bereits.

Zum einen wird sich die Ausstellung natürlich

auf die Frauen-Nationalmannschaft

fokussieren. Darüber hinaus soll

aber auch der Frauenfußball in Niedersachsen,

und hier insbesondere die Frauenfußball-Hochburg

Wolfsburg in den

Vordergrund gerückt werden. Kontakte

sind längst geknüpft. So besuchten

jüngst die Wolfsburger Nationalspielerinnen

Martina Müller und Britta Carlson

gemeinsam mit ihrem Trainer Bernd Huneke

das Museum und zeigten sich sehr

beeindruckt vom Engagement der Springer.

Die zweifache Weltmeisterin Müller

spendierte bereits Trikot, Hosen und Stutzen,

die sie beim WM-Turnier in China

getragen hatte und die nun eine Puppe

im Museum zieren.

Ideen, den Frauen-Fußball ins rechte

Licht zu rücken, gibt es im Verein „Sportsammlung

Saloga“ schon zur Genüge. Um

den gewohnt hohen Ansprüchen, den die

Museumsgestalter an ihre Ausstellung

stellen, gerecht werden zu können, fehlt

jetzt nur noch finanzielle Unterstützung.

„Als ehrenamtliche Truppe sind wir natürlich

auf die Hilfe von Sponsoren angewiesen“,

hofft Wilfried Liebhold, einen Geldgeber

für das Frauenfußball-Projekt gewinnen

zu können. Die „Pilgerstätte“ wird

davon ohne Zweifel profitieren. bo

Öffnungszeiten

Das Fußballmuseum in der Roten

Schule in Springe ist freitags von

15 bis 19 Uhr geöffnet. Darüber hinaus

besteht die Möglichkeit, unter

Telefon (0 50 41) 55 60, 5735 und

1704 weitere Besichtigungstermine

zu vereinbaren.

Begleitet von „Oberfan“ Peter Saloga besichtigten Britta Carlson (links) und Martina Müller das Fußballmuseum in Springe. Foto: Mahler


Sparkassen-Cup-Trainingslager

32

Mai 2008

96-Nachwuchs belohnte

sich im Sporthotel

Sparkassen-Cup-Sieger 2007 löst Hauptpreis ein

Wie komme ich vom Bolzplatz ins Stadion?

Natürlich über den Sparkassen-

Cup, an dem jährlich rund 13.000

Fußballer teilnehmen. 16 Teams mit

Jungen des Jahrgangs 1997 und Mädchen

des Jahrgangs 1996 spielen am

29. Juni im August-Wenzel-Stadion zu

Barsinghausen den Sparkassen-Cup-

Sieger 2008 aus. Der Titelträger des

vergangenen Jahres, Hannover 96,

schickte jetzt sein Erfolgsteam ins Trainingslager

an den Deister. Im Sporthotel

Fuchsbachtal lösten die Hannoveraner

den Hauptpreis ein. Sportliche

Impressionen von REINER KRAMER.

Für die jungen Fußballer war das Trainingscamp

ein unvergessliches Ereignis.

Denn das noble Sporthotel hatte

für sie von Freitag bis Sonntag die besten

Zimmer und den schönsten Rasenplatz reserviert.

Das Angenehme mit dem Nützlichen

verbinden. So verlebten die 96er

des Jahrgangs 1996 die drei abwechselungsreichen

Tage im Sporthotel. Freizeitspaß

wechselte sich mit konzentrierter

Trainingsarbeit ab. Möglichkeiten zum

Schwimmen, Kegeln, Tischtennis- und

Billardspielen gab es reichlich, ohne dass

der Fußball zu kurz kam.

DFB-Trainer Jörg Daniel, der die U 17-

Nationalmannschaft betreut, leitete als

Höhepunkt der sportlichen Betätigung eine

Trainingseinheit. Und FIFA-Schiedsrichter

Florian Meyer testete nach seinem Einsatz

beim Bundesligaspiel Hertha BSC gegen

Werder Bremen (1:2) am folgenden Tage

die Regelkenntnisse der jungen Fußballer.

Eine reichhaltige, Sport gerechte Verpflegung

rundete das Trainingslager ab.

Das Siegerteam des Sparkassen-Cup-

Finals 2007, Hannover 96: Fynn Behrens,

Noah Plume, Vincent Leifholz, Marcel Polomka,

Darius Marotzke (Kapitän), Valmir

Sulejmani, Erik Henschel, Henrik Franke,

Dominik Schröder, Niklas Ehrcke. Trainer:

Toralf Riebe. Am Wochenendtraingslager

im Sporthotel durfte selbstverständlich der

gesamte Kader teilnehmen.

In Kürze sollten die Freunde des Nachwuchsfußballs

ihre Aufmerksamkeit auf

das Sparkassen-Cup-Finale 2008 richten.

Zusammen mit der Sportförderung der

Sparkassen in Niedersachsen und dem Medienpartner

Radio ffn richtet der Niedersächsische

Fußballverband im Barsinghäuser

August-Wenzel-Stadion das sportliche

Event aus. Weitere Informationen im Internet:

www.sparkasse.de – www.nfv.de –

www.ffn.de

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de ➤


Sparkassen-Cup-Trainingslager

Übungsstunde mit Arndt Westphal (oben rechtes Foto links),

Mitarbeiter der Coca-Cola-Fußballschule

Mai 2008 33


U 16-Länderpokal

34

Die U16-Junioren des NFV erreichten beim Länderpokalturnier in Duisburg-Wedau das Finale, fielen letztlich aber auf Rang 8 zurück. Fotos: Borchers

Von zwei auf acht:

Déjà-vu an der Wedau

Starkes Team aus Niedersachsen unterliegt im „Endspiel“ gegen Westfalen –

Die Enttäuschung vom Nordturnier ist jetzt vergessen – Schomann lobt die NFV-Sichtung

Die Auswahl des Niedersächsischen

Fußballverbandes hat sich beim U16-

Junioren-Länderpokal des DFB in Duisburg-Wedau

mit einem undankbaren

achten Platz begnügen müssen. Im

„Endspiel“ unterlagen die von Wulf-Rüdiger

Müller trainierten Niedersachsen

dem späteren Turniersieger aus Westfalen

mit 0:1.

Mai 2008

Von PETER BORCHERS

Bereits beim Schülerlager im Vorjahr

war die NFV-Auswahl nach einer 0:2-

Niederlage im „Finale“ gegen Spitzenreiter

Württemberg noch vom zweiten

auf den achten Rang abgerutscht. Sie erlebte

somit jetzt ihr Déjà-vu an der Wedau.

„Mit der Spitze können wir aber sehr wohl

mithalten. Unser 92er-Jahrgang ist ein

Florian Nagel erzielte beim Unentschieden gegen Mittelrhein beide Tore für Niedersachsen. Hier

trifft er zum 2:2-Endstand. Rechts sein Mannschaftskollege Patrick Jöcks und im Hintergrund Julian

Wolf.

starker“, trauerte Wulf-Rüdiger Müller

dem durchaus möglichen Turniersieg dennoch

nicht lange nach. Für den Trainer

zählte viel mehr, dass seine Auswahl nach

zuletzt enttäuschenden Auftritten und einem

dritten Platz beim norddeutschen

Länderpokalturnier in Hamburg nun beim

Vergleich der 21 Landesverbände des DFB

ihr wahres Leistungsvermögen zeigen

konnte.

Dafür gab es von Müller ein Pauschallob

für das Team, das Duisburg ohne

Ausfälle überstand. Herausheben

wollte der Trainer aber insbesondere vier

Akteure. Der länger verletzte Patrick

Jöcks fügte sich nahtlos in die NFV-Auswahl

ein und war mitverantwortlich für

den Umschwung gegenüber dem Nordturnier

in Hamburg. Torwart Thomas

Kemper bot gegen das Saarland und

Westfalen „souveräne Leistungen“,

Innenverteidiger Julian Wolf verlieh der

Abwehr die nötige Stabilität und Spielmacher

Florian Nagel sorgte nach seiner

Rückkehr von Werder Bremen für

frischen Wind im NFV-Mittelfeld.

Wenige Tage vor dem Bundesvergleich

hatte die deutsche U16-Junioren-

Nationalmannschaft zwei Länderspiele gegen

Irland (1:0 und 1:1) bestritten. Das Niveau

des Turniers in Duisburg litt deshalb

zwar etwas unter dem Fehlen sämtlicher

Nationalspieler, darunter auch die beiden

Niedersachsen Gerrit Nauber (VfL Osnabrück)

und Willi Evseev (Hannover 96). Die

Auftritte des Teams aus Niedersachsen haben

aber auch den Sichtern um DFB-Jahr- ➤


Mit vereinten Kräften wehren Patrick Jöcks

und Timur Ozdoev (rechts) einen Angriff des

Gegners ab. Im Hintergrund die NFV-Auswahlspieler

Florian Nagel, Turkan Hajdari und

Matthias Braczkowski (von links).

gangstrainer Marco Pezzaiuoli dennoch

gefallen.

Eine klare Spieldisziplin zeichnete die

taktisch und technisch starke NFV-Auswahl

aus, aus deren Reihen sich etliche

Spieler nun Hoffnung auf die Teilnahme an

Sichtungslehrgängen des DFB machen

dürfen. Besonders gute Aussichten besitzen

hier Leon Henze, Julian Wolf, Patrick

Jöcks, Florian Nagel und Turkan Hajdari.

Auch Paul Schomann, U15-Junioren-

Trainer des DFB, der phasenweise das Spiel

der Niedersachsen gegen Westfalen verfolgte,

zeigte sich angetan. Ihm gefiel besonders,

dass in der NFV-Auswahl nicht al-

Textiltest von Julian Wolf, im

Hintergrund Robin Knoche.

Splitter vom Länderpokal

Die U 15-Juniorenauswahl des

DFB beteiligte sich außer Konkurrenz

am Länderpokalwettbewerb. Zum

Team von DFB-Trainer Paul Schomann

gehörte auch Jannis Pläschke

(Hannover 96). 0:1 gegen Südbaden,

1:3 gegen Saarland und 2:1 gegen

Brandenburg lautete die Bilanz des

DFB-Teams, bei dem Pläschke in den

letzten beiden Begegnungen zum

Einsatz kam. „Jannis hat den guten

Eindruck, den ich zuvor von ihm gewonnen

hatte, in beiden Partien bestätigen

können“, lobte Schomann

den jungen 96er.

Der 24-jährige niedersächsische

Oberliga-Schiedsrichter und Assistent

in der A-Junioren-Bundesliga,

Johann Pfeifer (HSC Blau-Weiß Tündern),

wurde beim Länderpokalturnier

als Unparteiischer eingesetzt.

Instruktionen zur Halbzeit durch NFV-Trainer Wulf-Rüdiger Müller.

U 16-Länderpokal

lein der Nachwuchs der Erstligisten Hannover

96 und VfL Wolfsburg herausragte,

sondern auch Spieler von Amateurklubs

Akzente setzen konnten. „Das spricht für

eine gute Sichtung in Niedersachsen“,

freute sich der DFB-Trainer.

Die NFV-Spiele in der Übersicht

Niedersachsen – Saarland 4:1 (2:0),

Tore: 1:0 (4.) Wolf, 2:0 (24.) Lukuaka, 3:0

(50.) Lukuaka, 4:0 Hajdari (53.), 4:1 (60.)

Das frühe Führungstor gab den

Niedersachsen die erhoffte Sicherheit.

Mehr und mehr diktierten sie das Spielgeschehen

und waren dem Gegner letztlich

deutlich überlegen. Der auch in dieser Höhe

verdiente Sieg bescherte der NFV-Auswahl

die Tabellenführung nach dem ersten

Spieltag. Herausragende Akteure waren

Florian Nagel, Patrick Jöcks, Leon Henze

und der zweifache Torschütze Sunda Lukuaka.


Mai 2008 35


U 16-Länderpokal

36

Diese Grätsche gegen Florian Nagel kommt zu spät.

Niedersachsen – Mittelrhein 2:2

(1:0), Tore: 1:0 (34.) Nagel, 1:1 (50.), 1:2

(55.), 2:2 (68.) Nagel

In einem von beiden Seiten verbissen

geführten Spiel ergaben sich zunächst

wenig Möglichkeiten für beide Kontrahenten.

Die knappe NFV-Halbzeitführung

durch Florian Nagel konnte der Gegner

nach dem Wechsel binnen fünf Minuten

in einen eigenen Vorsprung umwandeln.

Dabei erhielt die Mittelrhein-Auswahl tatkräftige

Unterstützung von NFV-Schlussmann

Daniel Halangk, der beim 1:2 einen

harmlosen Weitschuss durch die

Hände rutschen ließ. Mit großer Moral

erarbeiteten sich die Niedersachsen nun

gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Eine

davon nutzte Florian Nagel zwei Minuten

Mai 2008

vor dem Abpfiff zum gerechten 2:2-Endstand,

der gleichbedeutend mit Rang 2

in der Tabelle war. Der zweifache Torschütze

Nagel, die Innenverteidiger Timur

Ozdoev und Julian Wolf sowie die Mittelfeldakteure

Matthias Braczkowski und

Patrick Jöcks ernteten ein Sonderlob ihres

Trainers.

Niedersachsen – Westfalen 0:1

(0:1), Tor: 0:1 (33.)

Im Duell Erster gegen Zweiter erarbeite

sich der Spitzenreiter aus Westfalen zunächst

leichte Vorteile. Kurz vor dem

Wechsel nutzte er im Nachschuss eine Freistoßmöglichkeit

zur knappen 1:0-Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel drängte

Niedersachsen vehement auf den Ausgleich.

Sehr gute Möglichkeiten durch Tur-

Rassiger Zweikampf mit Sunda Lukuaka (links) und einem Mittelrhein-Akteur.

Aktivposten im NFV-Spiel: Turkan Hajdari (links).

kan Hajdari und Patrick Jöcks blieben jedoch

ungenutzt.

Das NFV-Aufgebot

Tor: Daniel Halangk (Hannover 96),

Thomas Kemper (SV Meppen). Abwehr:

Leon Henze, Timur Ozdoev (beide VfL

Wolfsburg), Julian Wolf (VfL Osnabrück),

Nils Röseler (Twente Enschede). Mittelfeld:

Maximilian Appels, Matthias Braczkowski,

Patrick Jöcks (alle Hannover 96),

Robin Knoche (VfL Wolfsburg), Florian Nagel

(SV Drochtersen/Assel), Deniz Taskesen

(VfL Osnabrück), Felix Hackstein (JSG Borstel/Luhdorf).

Sturm: Sunda Lukuaka, Kevin

Schulze (beide VfL Wolfsburg), Turkan

Hajdari (Hannover 96). Trainer: Wulf-Rüdiger

Müller (Barsinghausen); Co-Trainer:

Sven Kathmann (Winsen/Luhe). ■

Die Abschlusstabelle

Pl. Verband Tore Pkt.

1. Westfalen 4:0 6:0

2. Baden 5:2 5:1

3. Südwest 4:1 5:1

3. Württemberg 4:1 5:1

5. Niederrhein 6:4 4:2

6. Südbaden 2:2 4:2

7. Saarland 2:4 4:2

8. Niedersachsen 6:4 3:3

9. Rheinland 4:2 3:3

10. Berlin 9:8 3:3

11. Mittelrhein 4:3 3:3

11. Sachsen 4:3 3:3

13. M.-Vorpommern 3:2 3:3

13. Schleswig-Holstein 3:2 3:3

15. Bayern 5:6 3:3

16. Hessen 2:3 2:4

17. Sachsen-Anhalt 4:6 2:4

18. Brandenburg 1:4 2:4

19. Hamburg 4:8 1:5

20. Bremen 0:5 1:5

21. Thüringen 0:6 1:5


Norddeutscher Länderpokal

38

Von PETER BORCHERS

Die U 15-Mädchen des NFV sind

Norddeutscher Länderpokalsieger.

Beim Turnier im schleswig-holsteinischen

Malente ließ das Team von

NFV-Trainer Thorsten Westenberger der

Konkurrenz keine Chance.

Mit drei Siegen beim Nordvergleich

baute die NFV-Mannschaft um

Spielführerin Jennifer Bochmann ihre

Erfolgsbilanz weiter aus. Elf Siege und

ein Unentschieden stehen nunmehr

aus den bisher zwölf Begegnungen

gegen Teams anderer Landesverbände

zu Buche. Und obwohl Thorsten Westenberger

in Malente auf seine beiden

Nationalspielerinnen Kristin Demann

(FC Bennigsen) und Lena Petermann

(TSV Otterndorf) aufgrund von Länderspieleinsätzen

in England (4:1 für

die DFB-Auswahl und 1:1) verzichten

musste, hatte der Trainer die NFV-Auswahl

„so gut wie im abschließenden

Spiel gegen Schleswig-Holstein zuvor

noch nicht gesehen“.

Die niedersächsische Auswahl gestaltete

alle drei Begegnungen beim

Nordturnier hoch überlegen, präsentierte

sich sicher im Aufbau- und Kombinationsspiel

und zeigte sehenswerte

Spielzüge. Wenn Thorsten Westenberger

überhaupt etwas am Auftritt seiner

Mädchen kritisieren wollte, dann

war es das Auslassen bester Torchancen.

Im Übrigen aber stimmte der

Mai 2008

U 15-Mädchen setzen

ihre Erfolgsserie fort

Drei Siege beim Nordturnier in Malente – Auch Ulrike Ballweg lobt das NFV-Team –

Auswahl von Thorsten Westenberger scheint für Duisburg gut gerüstet

Coach mit Ulrike Ballweg, der Co-Trainerin

der Deutschen Frauen-Nationalmannschaft

überein, die der NFV-Auswahl

als Turnierbeobachterin höchstes

Lob zollte. „Ich möchte aus der

Mannschaft keine Spielerin hervorheben.

Die Mädchen waren durch die

Bank klasse und haben eine tolle

Mannschaftsleistung geboten“, lautete

denn auch das zufriedene Fazit des

NFV-Trainers.

Für den Länderpokalwettbewerb

des DFB vom 1. bis 5. Mai in Duisburg-Wedau

scheint die NFV-Auswahl

also bestens gerüstet. Auftaktgegner

ist mit Sachsen dort am Donnerstag,

1. Mai, ab 16.45 Uhr ein Team, das

erst vor wenigen Wochen mit 3:1 bezwungen

werden konnte. Doch Thorsten

Westenberger dämpft vor dem

Bundesvergleich die inzwischen hohen

Erwartungen: „Unsere Gegner in Malente

sind sicherlich nicht der Maßstab

gewesen. Es lässt sich deshalb schwer

sagen, wo wir auf nationaler Ebene

stehen. Überhaupt ist unsere Abwehr

bisher noch nie so richtig gefordert

worden, und wir müssen erst einmal

abwarten, was passiert, wenn wir in

Rückstand geraten.“

Dass seine spielstarke Auswahl

beim Vergleich der 21 DFB-Landesverbände

in Duisburg „irgendwo auf den

Plätzen 1 bis 8“, also in der vorderen

Tabellenhäfte landen wird, daran zweifelt

Westenberger indes nicht.

Freuen sich über den Gewinn des Norddeutschen Länderpokals: Die U 15-Mädchen des NFV.

Die Ergebnisse von Malente

Niedersachsen – Hamburg 3:0 (3:0),

Tore: 1:0 Maleen Gerkens (12.), 2:0 Lyn Meyer

(20.), 3:0 Laura Lopez (22.)

Niedersachsen – Bremen 4:0 (3:0), Tore:

1:0 Franziska Fiebig (2.), 2:0 Vanessa Rohling

(5.), 3:0 Lyn Meyer (23.), 4:0 Laura Lopez

per Foul-Elfmeter (44.)

Niedersachsen – Schleswig-Holstein

2:0 (1:0), Tore: 1:0 Katharina Paul (16.), 2:0

Lyn Meyer (32.)

Die weiteren Ergebnisse: Schleswig-

Holstein – Bremen 3:1, Schleswig-Holstein –

Hamburg 1:0, Bremen – Hamburg 0:1

Die Tabelle: 1. Niedersachsen (9:0 Tore,

9 Punkte), 2. Schleswig-Holstein (4:3, 6), 3.

Hamburg (1:4, 3), 4. Bremen (1:8, 0)

Das NFV-Aufgebot: Tor: Laura Danziger

(SC Deckbergen), Linda Röttgers (BW Papenburg).

Abwehr: Jennifer Bochmann (TSV

Neuenkirchen), Rabia Melike Dincer (SC Völksen),

Katharina Paul (TV 01 Bohmte), Pauline

Peters (PSV Norden), Amelie Rose (Eintracht

Immenbeck), Katrinna Scharkus (FC Mulsum/Kutenholz).

Mittelfeld: Maleen Gerkens,

Sophie Gerkens (beide Eintracht Immenbeck),

Franziska Fiebig (VfL Wolfsburg),

Laura Prigge (ATSV Scharmbeckstotel).

Sturm: Marie Sophie Ewald (SV Groß Oesingen),

Laura Lopez (SVL Bad Lauterberg), Lyn

Meyer (SG Achim/Börßum), Vanessa Rohling

(Piesberger SV). Trainer: Thorsten Westenberger

(Barsinghausen); Co-Trainerin: Cordula

Meyer (Wohnste).


244 neue Mädchenteams

in Niedersachsen

NFV-Kreis Northeim-Einbeck Hochburg des Mädchenfußballs –

Vorbildliche Partnerschaft mit Landkreis und Schulen

244 neue Mädchenteams. Diese Zahl

aus der NFV-Statistik 2007 bestätigt

den aufsteigenden Trend. 1378

Mädchenmannschaften (unter 16

Jahre) sind derzeit beim Niedersächsischen

Fußballverband gemeldet.

Die besten Juniorinnen der Jahrgänge

1995 und 1996 hat NFV-Trainer

Thorsten Westenberger für seine

U 13-Auswahl ausgesucht. Das Fußball-Journal

stellt sie mit einem Portraitfoto

vor und begleitet die Spielerinnen

während der Lehrgänge

und Turniere. Über den Mädchenfußball

an der Basis im NFV-Kreis

Northeim-Einbeck informierte sich

REINER KRAMER ebenfalls. Sein

Fazit: Der Mädchenfußball in Niedersachsen

ist „In“ und hat Zukunft.

Nicht zuletzt auch durch die finanzielle

Unterstützung des Deutschen

Fußball-Bundes, der dem NFV drei

Jahre lang je 150.000 Euro für

den weiblichen Nachwuchs bereitstellt.

Wie gewinne ich Mädchen für den

Fußball? Eine Möglichkeit: Der

Kreisfußballverband vor Ort

schließt ein Bündnis mit den Schulen und

der Kommune. Denn die Kinder kommen

nicht von allein, sondern sie müssen abgeholt

werden. Das setzt der NFV-Kreis Northeim

nun schon im vierten Jahr vorbildlich

um. Er kooperiert mit dem Landkreis,

nimmt die Gleichstellungsbeauftragte mit

ins Boot und lädt zu einem Mädchenfußballturnier

der 5. bis 7. Klassen aller Schulen

im Kreis ein. Die Schiedsrichter und Organisatoren

werden vom Fußballkreisverband

gestellt, der außerdem einen Betrag

von 100 Euro für die Veranstaltung zur

Verfügung stellt. Dieses Mal gingen zwölf

Schulen an den Start und spielten in der

Stadionsporthalle Einbeck den Sieger aus.

Der hieß in diesem Jahr Haupt- und Realschule

Katlenburg, die sich im Finale mit

1:0 gegen die Löns Realschule Einbeck

durchsetzte.

Das Ziel formuliert Rosita Wismach,

Gleichstellungsbeauftragte beim Landkreis

Northeim: „Wir wollen alle Schulen im

Mädchenfußball

Kreis erreichen, damit viele Mädchen das

Fußballspielen für sich entdecken.“ Damit

spricht sie Gerhard Haupt aus dem Herzen.

Der Vorsitzende des NFV-Kreises Northeim-Einbeck

ist ein Freund und Förderer

des Mädchen- und Frauenfußballs.

„Ich freue mich, dass es uns gelungen,

den Landkreis und die Schulen mit

ins Boot zu nehmen. Dadurch wird das

Turnier erheblich aufgewertet“, betont

Haupt. Hartmut Heuer, stellvertretender

Landrat dokumentierte das mit seinem

Besuch in der Stadionsporthalle. Uwe

Körber, Frauen- und Mädchenreferent im

NFV-Kreis Northeim-Einbeck, ist sich sicher:

„80 Prozent aller Mädchen bei diesem

Turnier spielen noch nicht in einem

Verein.“

Das Potenzial im Mädchenfußball ist

also groß. Jetzt gilt es, die Chancen zu nutzen,

junge Spielerinnen für die Vereine zu

gewinnen. Deshalb sollten die Freunde des

Mädchenfußballs mal in den NFV-Kreis

Northeim-Einbeck schauen, um sich dort

einige wertvolle Tipps von der Basis abzuholen.


Die neue U 13-Mädchenauswahl des Niedersächsischen Fußballverbandes mit NFV-Trainer Thorsten Westenberg (rechts hinten) und Betreuerin Meike

Berger (hinten links). Foto: Kramer

Mai 2008 39


Mädchenfußball

40

Stolze Siegerinnen beim Schulturnier in Einbeck, die Mädchenmannschaft der Haupt- und Realschule Katlenburg mit Rosita Wismach (links), Gleichstellungsbeauftragte

beim Landkreis Northeim.Nebenihr Gerhard Haupt, Vorsitzender des NFV-Kreises Northeim-Einbeck, und hinten rechts Uwe

Körber, Frauen- und Mädchenreferent im NFV-kreis Northeim-Einbeck.

Mai 2008

„FC Ebbe 08“ ist

ein Aprilscherz

Schade! Es wird keinen

Fußballverein „FC Ebbe

08“ auf Minsener Oog geben;

denn der Bericht auf

Seite 12 war nur ein Aprilscherz

unseres Mitarbeiters

Manfred Lehmann am Schluss

seiner 40-jährigen Tätigkeit

als Referent für Öffentlichkeitsarbeit

des Fußballkreises

Friesland.

Von dem Plan, auf der

Insel einen Fußballklub zu

etablieren, waren alle begeistert.

Der Sander Werbefachmann

Axel Belz lieferte das

Schild, die Kurverwaltung mit

Kurdirektor Reinhard Thomssen

und der Fußballkreis

Friesland waren vertreten.

Nun bleibt das Eiland

als Vogelschutzgebiet dem

Gefieder weiterhin erhalten,

und das ist gut so. Die Wangerländer

Hotels brauchen

auch keine Konkurrenz durch

ein neues Sporthotel zu befürchten.

Quelle:

Wilhelmshavener Zeitung

Faire Zweikämpfe: Alle Augen sind auf den Ball gerichtet.


Kristin Bauer,

TSV Wallenhorst

Merle Frohms,

ESV Fortuna Celle

Amelie Kröger,

Germania Thuine

Anica Lüdeke,

TSV Bramstedt

Lina Schwienhorst,

SV Lengerich

Edda Bergener,

SV Ellirode

Katharina Hackmann,

SC Osterbrock

Lisa Krake,

BSV Ölper

Felicitas Rauch,

VfB Peine

Justina Sels,

Heidekraut Andervenne

Pauline Bremer,

SVG Göttingen

Franziska Ippensen,

FC Eintracht Northeim

Christina-Marie Krüger,

TSV Tostedt

Shari Denise Scheer,

SV Fümmelse

Annalena Stecker,

SVG Einbeck

Godja Fischer,

SV Germania Breselenz

Malika Johannes,

FC Bramsche

Ines Lampen,

Heidekraut Andervenne

Sina Schlüter,

VSK Osterholz-Scharmbeck

Marisa Stoldt,

VfL Stade

Mädchenfußball

Ina Fribus,

VfL Lüneburg

Angelika Knoll,

VfB Fallersleben

Denise Lemke,

SC Haßbergen

Sarah Schulte,

SV Dersum

Vivian Weyner,

TSV Wipshausen

Mai 2008 41


Frauenfußball

42

Überschwänglich feierten die Fußballerinnen des SV Höltinghausen die Niedersachsenmeisterschaft im vergangenen Jahr. Im Barsinghäuser August-

Wenzel-Stadion bezwangen sie Sparta Göttingen mit 3:1 und sicherten sich zugleich den Aufstieg in die Regionalliga. Ab der kommenden Saison nehmen

die SVH-Frauen als BV Cloppenburg am Spielbetrieb teil. Foto: Langosch

Aprilscherz oder nicht? Diese Frage

stellte sich so mancher Leser im südoldenburgischen

Cloppenburg, als er am

Morgen des 1. April seine Zeitung aufschlug.

Im Lokalsport berichteten die

örtlichen Medien, dass die Frauenfußball-Sparte

des amtierenden Niedersachsenmeisters

SV Höltinghausen zur

kommenden Saison komplett zum BV

Cloppenburg wechselt. JOHANNES

KLINKER und LUDGER LANGOSCH beleuchten

die Hintergründe der spektakulären

Kooperation, bei der es sich

keineswegs um einen Aprilscherz, sondern

um ein interessantes Modell zur

Stärkung des Frauenfußballs im Nordwesten

Niedersachsens handelt.

Seit Ende März ist es amtlich: Die Fußballerinnen

des SV Höltinghausen

wechseln komplett zum BV Cloppenburg.

An der Friesoyther Straße wird somit

ab der Spielzeit 2008/09 ambitionierter

Regionalliga-Fußball offeriert. Und mehr

noch: Mittelfristiges Ziel ist der Aufstieg in

die 2. Bundesliga.

BVC-Präsident Professor Dr. Joachim

Schrader freut sich über den sportlichen

Zuwachs und lobt die bisherigen Erfolge

der Fußballerinnen aus Höltinghausen,

einem Ortsteil der an Cloppenburg angrenzenden

Gemeinde Emstek. „Mit

ihren Leistungen haben die Spielerinnen

die Diskussionen über eine Fusion überhaupt

erst angestoßen“. Zudem stellt

Schrader die positiven Gespräche zwi-

Mai 2008

Höltinghausen wird

zum BV Cloppenburg

schen beiden Klubs heraus: „Wir können

helfen, ein Problem des SV Höltinghausen

zu lösen. Da sind zwei Vereine aufeinander

zugegangen und streben eine

für beide akzeptable Lösung an. Das ist

weit weg von Neid und Missgunst“.

Höltinghausens Mannschaftsführerin

Christina Kokenge ist froh, dass ihr Team

nunmehr mit Perspektive weitermachen

kann. „Der SVH-Vorstand hat uns konkret

gesagt, dass es in Höltinghausen keine

2. Bundesliga geben wird. Das konnte

es für uns aber nicht sein: Wenn wir kein

Ziel haben, dann bringt es doch nichts.“

Vor dem Hintergrund hatte die komplette

Mannschaft überlegt, sich vom Verein

SVH zu verabschieden.

„Zumindest hätte es gut sein können,

dass uns die eine oder andere

Spielerin verlässt“, sagt Trainer Ludwig

Ferneding. „Für den Frauenfußball in

der Region ist es sicherlich eine gute

und richtige Entscheidung, die vom SVH

sehr mutig ist. Es wäre sehr schwer für

den SV Höltinghausen geworden, die

Bedingungen für die 2. Bundesliga zu

erfüllen. Der Verein ist an seine Grenzen

gestoßen. Für uns als Mannschaft

ist es gut, dass wir nun weiterhin absolut

leistungsorientiert weiterarbeiten

können.“ So gibt es die Richtlinie –

zurzeit noch als Empfehlung –, dass

Teams ab der 2. Liga über ein Stadion

von 2000 Plätzen, davon 300 Sitzplätze

verfügen müssen. „Aus diesen Kann-Bestimmungen

wird über kurz oder lang

ein Muss“, sagt Ferneding.

Durch den Umzug von der Hauptstraße

in Höltinghausen an die acht Kilometer

entfernte Friesoyther Straße in Cloppenburg

stellt sich dieses Thema nicht mehr.

Das dortige Stadion, das nach dem Umbau

2006 inzwischen „Arena Oldenburger

Münsterland“ heißt, besitzt ein Fassungsvermögen

von 7080 Plätzen. 1080 davon

sind Sitzplätze.

Der SVH wechselt mit der gesamten

Frauenfußball-Abteilung zum BVC, also

nicht nur mit der ersten Mannschaft, sondern

auch mit der zweiten und der weiblichen

B-Jugend. „Zu dem Wechsel ist es

durch Zufall gekommen“, sagt Ferneding.

Den Anstoß habe die Mannschaft an den

SVH-Vorstand gegeben, der sich daraufhin

mit dem BV Cloppenburg kurzgeschlossen

habe.

Angesichts der jüngsten Entwicklung

forciert Ferneding die Personalplanung für

die nächste Saison. Aus dem aktuellen Kader

wird definitiv bislang nur Marie Diekgerdes

ausscheiden, die sich für ein Jahr

studienbedingt nach Australien verabschiedet.

Offen ist, ob Anna Meyer bleibt,

die ein Studium in den Niederlanden aufnehmen

möchte. Dafür hat aber Katrin

Mecklenborg ihre Zusage für ein weiteres

Jahr gegeben. Darüber hinaus hofft Ferneding,

das Team zu verstärken. „Ich habe

noch zwei, drei richtig gute Leute im Auge“,

meint der Coach vielsagend.

Die Autoren sind Sportredakteure der in

Cloppenburg herausgegebenen

„Münsterländischen Tageszeitung“.


19.000 Euro für die

KinderKrebshilfe

Über eine stolze Spende in Höhe von

19.000 Euro darf sich die Deutsche

KinderKrebshilfe freuen. E-Jugendfußballer

aus sechs Fußballkreisen des

Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV)

haben mit ihren Toren beim E-Jugend-Cup

2007/2008 dafür gesorgt, dass diese stattliche

Summe zu Gunsten krebskranker Kinder

überwiesen werden konnte.

Seit 2002 wird der E-Jugend-Cup in

einigen Landesverbänden des Deutschen

Fußball-Bundes (DFB) ausgespielt. Im

Bei der Hallen-Bezirksmeisterschaft der E-Junioren in Salzhausen konnte ein Scheck über

15.780,90 Euro an die Deutsche KinderKrebshilfe überreicht werden. Dieser Betrag erhöhte sich

dank weiterer Einnahmen später auf die stolze Summe in Höhe von 19.000 Euro. Unser Foto zeigt

bei der Scheckübergabe den Fußball-Nachwuchs vom TuS Bodenteich (E-Junioren-Bezirksmeister

Lüneburg aus dem Kreis Uelzen) sowie (hinten von links) Cord Köster (Vertreter der Sparkasse

Harburg-Buxtehude), E-Jugend-Cup-Schirmherr Dieter Eilts, Markus Krings (Vertreter Krebshilfe),

NFV-Vizepräsident Karl Frewert, NFV-Jugendobmann Walter Fricke sowie Klaus-Dieter Arndt

(Jugendobmann NFV-Kreis Lüneburg), Horst Grotheer (Jugendobmann NFV-Kreis Cuxhaven),

Christian Richter (Organisator der Bezirksmeisterschaft vom Ausrichter SG Salzhausen-Garlstorf)

und Dirk Possiwan (Jugendobmann NFV-Kreis Harburg).

Gegen Gäste aus

Baden ungeschlagen

Der erweiterte Kader der U 16-Auswahl

des NFV hat bei einem dreitägigen

Gemeinschaftslehrgang mit einem

Auswahlteam aus Baden in der NFV-

Sportschule einen starken Eindruck hinterlassen.

In drei Vergleichsspielen behielten

die Niedersachsen zwei Mal die Oberhand

und spielten ein Mal unentschieden. „Unsere

Nachsichtung hat sich gelohnt. Einige

Spieler haben sich für die Teilnahme am

Länderpokalwettbewerb in Duisburg empfohlen“,

freute sich NFV-Trainer Wulf-Rüdiger

Müller über die Auftritte seiner

Mannschaft.

Die Spiele im Überblick:

Niedersachsen – Baden 4:2 (2:1), NFV-

Tore: 1:1, 2:1 und 4:2 Taskesen, 3:1 Scholz

Niedersachsen – Baden 2:2 (2:0),

NFV-Tore: 1:0 und 2:0 Pauli

Niedersachsen – Baden 2:1 (1:1),

NFV-Tore: 1:0 Hartmann, 2:1 Taskesen

Das NFV-Aufgebot: Christian

Brinkmann, Daniel Halangk, Dominic

Hartmann, Patrick Jöcks, Tim Ogrodnik,

Dennis Vorreiter (alle Hannover 96),

Gerrit Freudenberg, Philipp Parlow,

Christian Pauli, Deniz Taskesen (alle

VfL Osnabrück), Tobias Steffen, Daniel

Schrand (beide BV Cloppenburg), Maximilian

Scholz, Melvin Zimmermann

(beide SVG Einbeck), Atilay Batbay (Kickers

Emden), Felix Hackstein (JSG

Borstel/Luhdorf), Kevin Kasper (VfL Oldenburg).

bo

Vermischtes

Rahmen zahlreicher Hallenturniere, bei

denen jedes erzielte Tor mit Hilfe von

Sponsoren einen Euro für die Kinder-

Krebshilfe einbringt, konnten bundesweit

bisher über 115.000 Euro eingenommen

werden. Diese Summe dürfte sich in diesem

Jahr beträchtlich erhöhen. Denn wie

in den Fußballverbänden Mittelrhein,

Rheinland, Saarland und Südwestdeutscher

FV gingen auch im NFV unter der

Schirmherrschaft von Ex-Nationalspieler

Dieter Eilts rund 5000 E-Junioren sehr

erfolgreich auf Torejagd für den guten

Zweck.

Die Treffer der jungen Kicker, großzügige

Spenden von Zuschauern, Vereinen

und Sponsoren sowie Einnahmen aus weiteren

Benefizaktionen ergaben allein in

Niedersachsen einen Gesamtbetrag in Höhe

von 18.655,40 Euro, den der NFV auf

19.000 Euro aufstockte.

Bei den E-Jugend-Cup-Turnieren in

Niedersachsen wurden folgende Beträge

eingenommen: NFV-Kreis Osterode

(Sponsor Harz Energie): 1912,88 Euro;

NFV-Kreis Lüchow-Dannenberg (Sponsor

Sparkasse Uelzen): 2453,20 Euro; NFV-

Kreis Lüneburg (Sponsor Landeszeitung

Lüneburger Heide): 3232,89 Euro; NFV-

Kreis Harburg (Sponsor Sparkasse Harburg-Buxtehude):

4194,19 Euro; NFV-

Kreis Cuxhaven (Sponsoren Cuxhavener

Nachrichten und Niederelbe Zeitung):

996,37 Euro; NFV-Kreis Stade: 2419,68

Euro. Sonstige Einnahmen: 3790,79 Euro

bo

Ausgeglichene Bilanz

D ie U14-Junioren des NFV haben

in Barsinghausen einen Gemeinschaftslehrgang

mit einem Auswahlteam

des Fußball- und Leichtathletik-

Verbandes Westfalen mit ausgeglichener

Bilanz beendet. Sieg, Unentschieden,

Niederlage lauteten die

Ergebnisse für das Team von NFV-

Trainer Thomas Nörenberg.

Die Spiele im Überblick:

Niedersachsen – Westfalen

4:2 (2:0), NFV-Tore: 1:0 Aycicek, 2:0

Born, 3:0 Aycicek, 4:1 Roth

Niedersachsen – Westfalen

3:3 (1:1), NFV-Tore: 1:0, 2:3 und 3:3

Born

Niedersachsen – Westfalen

0:1 (0:1)

Das NFV-Aufgebot: Simon

Schultz, Levent Aycicek (beide Hannover

96), Sandro Heskamp, Aaron

Goldmann (beide VfL Osnabrück),

Björn Fromme, Marvin Kleihs (beide

VfL Wolfsburg), Joas Schmuda (FC

Twente Enschede), Tim-Yanick Struwe

(ASC Nienburg), Maximilian Roth

(Braunschweiger SC), Kevin Kallmeyer

(Eintracht Braunschweig), Deniz

Bilen (Heidmühler FC), Fabio Mercia

(HSC BW Schwalbe Tündern), Philip

Nauermann (JFV Norden), Richard

Kimmel (MTV Gifhorn), Marius

Mennecke (SC Schoningen 04),

Lennart Stührmann (SV Duddenhausen),

Mirco Born (SV Meppen), Denes

Brüning (TSV Altenwalde), Viktor

Dak (TuS Lingen). bo

Mai 2008 43


10. Beach-Soccer Fun Cup auf Norderney

44

Deutschlands größtes

Strand-Turnier feiert Jubiläum

Sommer, Sonne, Strand und Soccer –

das sind die Zutaten für die Funsportvariante

des klassischen Fußballspiels,

dem Beach-Soccer. Hier zu Lande wird

Beach-Soccer immer häufiger betrieben.

Auf der Nordseeinsel Norderney wird

schon seit 1999 die offizielle Beach-

Soccer-Niedersachsenmeisterschaft in Zusammenarbeit

mit dem Niedersächsischen

Fußballverband auf Norderney ausgetragen.

In diesem Jahr findet der Beach-Soccer

Fun Cup vom 13. bis 15. Juni statt

und feiert mit seiner zehnten Auflage großes

Jubiläum.

Über 60 Mannschaften werden in ca.

80 Spielen den offiziellen Landesmeister

der Damen und Herren im Beach-Soccer

ermitteln. Das Turnier ist offen für Vereinsund

Hobbymannschaften aus dem gesamten

Bundesgebiet und dem Ausland. Beim

Beach-Soccer Fun Cup bestehen die

Mannschaften aus bis zu zehn Spielern.

Gespielt wird mit vier Feldspielern und einem

Torwart; es darf beliebig oft ausgewechselt

werden. Das Spiel dauert 15 Minuten.

Unnötig komplizierte Regeln wie

Abseits gibt es nicht. Die Vorrunde wird in

Gruppenspielen ausgetragen, ab dem

Mai 2008

Achtelfinale im K.o.-

System gespielt. Für

einen reibungslosen

Ablauf sorgen offizielle

Schiedsrichter des

Niedersächsischen

Fußballverbandes.

Gelbe und Rote Karten

sieht man beim

Beach-Soccer Fun

Cup aber so gut wie

nie. Es geht eben

nicht um hohe Preisgelder,

sondern um

Spaß. Fairness ist deshalb

Ehrensache.

Auch neben den

Courts wird am

Strand von Norderney

für eine tolle

Stimmung gesorgt.

Alle Spiele werden

von einem lokalen

Radiosender mit fetziger

Musik begleitet.

Neben dem sportlichen

Programm

wird Samstagabend

Sandspiele am Strand.

auf der Players

Party ausgelassen

gefeiert und die

neuen Niedersachsenmeister

im

Beach-Soccer der

Damen und Herren

gekürt. Der Veranstalter

bietet den

Teilnehmern kom-

plette Turnierpakete an, in denen Fährfahrt,

Kurtaxe, Unterkunft, Shuttle-Service,

Verpflegung und ein Event-T-Shirt

enthalten sind.

Mehr Informationen erhält man

auf der turniereigenen Internetseite:

www.beachsoccer-norderney.de

oder unter der Telefonnummer

0221 - 4998868.


Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

der ARAG Sportversicherung

bietet den Ehrenamtlichen

und Managern im Sport eine gesichertere

Handlungsfähigkeit. Immer häufiger

werden Vorstände oder andere Vertreter

von Vereinen für ihre Managementfehler

in Anspruch genommen, dabei sogar

vermehrt von den eigenen Vereinsmitgliedern.

Die Haftung der Vertreter eines

Vereins kann insbesondere bei Steuerschulden

des Vereins bis in deren Privatvermögen

durchgreifen.

In Zeiten leerer Staatskassen werden

die Erklärungen der Steuerschuldner

vom Fiskus sehr genau unter die

Lupe genommen. Bei den Vereinen und

Verbänden des Sports wird dabei keine

Ausnahme gemacht. Führt ein Verein z.

B. über mehrere Jahre auf Grund eines

Versehens seines Schatzmeisters zu wenig

Steuern ab und fällt dies dem Finanzamt

bei einer Prüfung auf, so wird

die Fiskalbehörde den Gesamtbetrag in

einer Nachzahlung anfordern. Kann der

Verein nicht zahlen, muss er einen Kredit

aufnehmen. Durch die dafür anfallenden

Zinsen wird der Verein belastet,

es entsteht ihm ein Schaden. Dies gilt

natürlich nicht für die ursprüngliche

Steuerschuld.

Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

der ARAG Sportversicherung

begegnet diesem Umstand mit

dem Standard-Deckungsschutz plus, der

den Zusatzbaustein „Steuern“ beinhaltet.

Die Versicherungssumme beträgt

50.000 Euro.

Im Standard-Deckungsschutz plus

ist zusätzlich der Kostenersatz für die

Erneuerung von Schließanlagen beim

Abhandenkommen von Schlüsseln bis

20.000 Euro mitversichert. Die Selbstbeteiligung

beträgt 10 Prozent, mindestens

aber 200 und maximal 500

Euro.

Die Jahresprämie für die Versicherung

richtet sich dabei in allen Fällen

ARAG Sportversicherung

Vermögensschaden-Zusatzversicherung:

Fehler bei der Steuererklärung von

Vereinen/Verbänden können teuer werden

Was uns auszeichnet? Echte Heimstärke.

nach der Mitgliederstärke eines Vereins.

Ein durchschnittlicher Verein mit 750

Mitgliedern kann den Standard-Deckungsschutz

bereits ab 624,75 Euro

beantragen. Der Standard-Deckungsschutz

plus, inklusive der Bausteine

„Steuern“ und „Schlüsselverlust“ ist bereits

ab 937,13 Euro zu erhalten.

Anträge und weitere Informationen

erhalten Sie im Sportversicherungsbüro

bei Ihrem Landessportbund/-verband

oder im Internet unter www.ARAG-

Sport.de Quelle: aragvid-arag 01/08

Weitere Informationen,

Prospektmaterial und Anträge erhalten

Sie bei der ARAG Sportversicherung,

Versicherungsbüro

Sporthilfe Niedersachsen,

Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10,

30169 Hannnover oder

unter www.ARAG-Sport.de

Das ARAG

Sport-Sicherheitsprogramm.

Individueller Schutz für Vereine und

Verbände gegen Sachschäden aller Art.

Infos unter www.ARAG-Sport.de

oder (05 11) 12 68 52 00

Mai 2008 45


Jugendfußball

46

Mai 2008

Ein ganz großes Herz

schlägt für die Fußball-Jugend

Engagement des SV Molbergen wird beim Cloppenburger Kreisjugendtag

mit dem Sepp-Herberger-Preis ausgezeichnet

Soziales Engagement – ehrenamtliche Spieltage in zwei Hallen organisiert, wobei

Arbeit pur – Ideenreichtum und ein neben dem Spielbetrieb auch im logisti-

ganz großes Herz für die Fußball-Juschen Bereich einiges auf die Beine gestellt

gend! So lässt sich die großartige Arbeit werden musste. Schon jetzt freut man sich

der Verantwortlichen des SV Molbergen im Oldenburger Münsterland auf den 8.

(NFV-Kreis Cloppenburg) bezeichnen. Juni. Dann wird der SV Molbergen als

Damit die bedeutsame und vielfältige Gastgeber der Zwischenrunde des Spar-

Arbeit zum Wohle der Jugend bewältigt kassen-Cups für 24 E-Juniorenteams der

werden kann, haben die tüchtigen Mol- NFV-Kreise Vechta und Cloppenburg funbergener

einen eigenständigen fünfköpfigieren.gen Jugendvorstand installiert, der sich

Lob gibt es von Joachim Hochartz

rührend um die 200 hoffnungsvollen aber auch in einem anderen Bereich:

Nachwuchskicker kümmert. Ralf Diek- „Auch bei unserem Förderkonzept für

mann, Josef Werrelmann, Helmut Lampe, Vereins-Jugendtrainer sind die Molberge-

Burkhard Lohmann und

Günter Wulfes sowie 30

weitere Trainer, Betreuer

und Übungsleiter betreuen

und trainieren 14 eigenständigeNachwuchsteams.

Diekmann, der den

Jugendvorstand führt und

den Kontakt zum Hauptvorstand

pflegt, ist vom

SVM-Konzept überzeugt:

„Wir haben die Aufgaben

auf mehrere Schultern

verteilt, um einen hohen

Standard des Jugendfußballs

zu gewährleisten. Bei

unseren monatlichen Sitzungen

kommen sämtliche

Probleme und Anliegen

auf den Tisch, damit

ein ordnungsgemäßer

Spiel- und Übungsbetrieb

sauber über die Bühne

geht.“

Viel Mühe geben sich

die SVM-Verantwortlichen

in puncto Integration,

obwohl es in diesem Be- Spanferkelessen zum Saisonabschluss beim SV Molbergen. Unser Foto zeigt von links Günter

reich einige Probleme Wulfers, Helmut Lampe, Ralf Diekmann, Josef Werrelmann und Burkhart Lohmann.

gibt. Diekmann: „15 Prozent

unserer jungen Kicker sind Russland- ner gut vertreten und holen sich dort vie-

Deutsche, die sehr talentiert sind und unle Anregungen für Training und Ausbilsere

Mannschaften fußballerisch bereidung.“chern. Leider gibt es bei den Eltern einige

Dass neben der tagtäglichen Arbeit

Schwierigkeiten, da sie den Weg zum des Übungs- und Spielbetriebs die Kame-

Sportplatz selten finden und sich in das radschaft ein wesentlicher Bestandteil

Vereinsleben nicht einbinden lassen. Wir des Vereinslebens sein muss, darüber gibt

werden in der Zukunft alles tun, um in die- es beim SVM keinen Zweifel. So sind Besem

Bereich einige Verbesserungen zu ersuche von Bundesligaspielen in Bremen

langen.“

gemeinsam mit den Eltern und ein zünf-

Viel Lob hat Kreisjugendobmann Joatiges Spanferkelessen zum Ende der Saichim

Hochartz für die vielen Aktivitäten son keine Seltenheit. Diekmann: „Die ka-

der Molbergener übrig: „Neben dem eigemeradschaftliche Seite gehört einfach danen

umfangreichen Jugendspielbetrieb zu und wird bei uns intensiv gepflegt.

haben die SVM-Verantwortlichen einige Die zwischenmenschliche Bindung muss

Veranstaltungen des Kreises übernommen stimmen. Nur so können wir gestärkt

und durchgeführt. Das hat organisatorisch und positiv an die umfangreiche Arbeit

bestens geklappt und war eine tolle Wer- zum Wohle der Fußball-Jugend herangebung

für den Jugendfußball.“

hen.“

Während der riesigen Hallenmeister-

Ein ganz dickes Dankeschön vom Juschaft

der Saison 2007/08 hat der SVM 16 gendvorstand gebührt Ewald Preit: „Ne-

ben der Arbeit im Kreisjugendausschuss

steht uns Ewald rund um die Uhr mit Rat

und Tat zur Seite. Er ist immer ansprechbar

und leistet bereits seit Jahrzehnten

großartige Arbeit für den Jugendfußball

insgesamt.“

Helmut Lampe, der die Kassengeschäfte

führt, ist sich auch im sozialen

Bereich seiner Aufgabe sehr bewusst:

„Unser jährlicher Beitrag im Juniorenbereich

in Höhe von 42 Euro ist sehr gering.

Die Gegenleistung unserer Betreuer,

Trainer und Übungsleiter ist in der Relation

enorm, da neben dem Spiel- und

Übungsbetrieb für die

Kinder und Jugendlichen

eine Reihe von

außersportlichen

Maßnahmen zusätzlich

unternommen

werden. Darauf sind

wir richtig stolz.“

Stolz kann der

SVM-Jugendvorstand

auf eine in den eigenen

Reihen entstandene

Idee sein, die

vor einiger Zeit in die

Tat umgesetzt wurde.

Ein aufgezeichnetes

Fußballfeld wurde in

72 Kleinfelder eingeteilt,

die in einem am

Clubhaus befindlichen

Schaukasten präsentiert

wurden. Diese

Felder wurden dann

von Privatpersonen

käuflich erworben

und der Gesamterlös

kommt selbstver-

ständlich der Jugendabteilung

zugute. Mit

diesem Geld wurden

allein in der Saison

2006/07 sämtliche Mannschaften mit

Trainingsanzügen ausgestattet.

Dass die Molbergener das Herz am

rechten Fleck haben, stellten die SVM-

Verantwortlichen jüngst eindrucksvoll unter

Beweis. Der 16-jährige Jugendspieler

Tobias Lodde vom BV Essen liegt nach einem

schweren Verkehrsunfall querschnittsgelähmt

im Krankenhaus und ist

somit auf Hilfe von allen Seiten angewiesen.

Aufgrund einer Spendenaktion bei

den Hallenturnieren kamen 1.000 Euro

zusammen, die an die Familie von Tobias

übergeben wurden.

Eine tolle Würdigung ihres Einsatzes

für die Fußball-Jugend erwartet die fleißigen

Molbergener am 6. Juli beim Kreisjugendtag

in Garrel. Dort wird Joachim

Hochartz den SV Molbergen mit dem

Sepp-Herberger-Preis auszeichnen.

Fritz Redeker


Fußballrasen

optimal nachsäen

Deutlich schnellere Entwicklung durch Headstart® und Proradix®Turf

(rechts) im Vergleich zu unbehandeltem Saatgut (links).

Nur speziell für Strapazierrasen gezüchtete Rasengräser halten

die hohe Belastung auf einem Rasensportplatz aus. Diese

leistungsfähigen Rasengräser sind jedoch teurer als Rasengräser

mit geringerer Belastbarkeit. Aus falsch verstandener Sparsamkeit

werden deshalb leider immer wieder ungeeignete Saatgutmischungen

verwendet. Diese sind zwar beim Kauf billig, kommen

aber später teuer zu stehen. Der Rasen wird nicht dicht, ist nur

gering belastbar und es fällt viel Schnittgut an. Mehrarbeit und erneute

Kosten sind die Folge.

Top-Rasengräser, wie sie in den EUROGREEN Saatgutmischungen

für die Neuanlage und Nachsaat ausschließlich verwendet

werden, bilden dagegen besonders dichte und höchst belastbare

Rasennarben. Außerdem sind sie schnittverträglich und ganzjährig

grün. Woran erkennt man nun eine gute Mischung für den Fußballrasen?

Entscheidend für die Qualität ist die Arten- und Sortenzusammensetzung.

Für die Neueinsaat kommen nur Mischungen mit den

Arten Ausdauerndes Weidelgras (Lolium perenne) und Wiesenrispe

(Poa pratensis) in Frage. Besonders beachtet werden muss hierbei

die Sortenzusammensetzung: Nur optimal aufeinander abgestimmte

Sorten wie Lorettanova, Loretta, Bargold, Julius, Cocktail und Limousine

bieten die Gewähr für einen Top-Rasen.

Bei der in der Spielpause anstehenden Nachsaat (z.B. Perforationssaat)

ist natürlich Eile angesagt, damit der Rasen zu Saisonbeginn

wieder dicht ist. Hier bieten Ihnen die WM-Rasen® Regenerations-

und Sportrasenmischung von EUROGREEN einen sichtbaren

Vorteil: Beide Mischungen sind komplett mit Headstart® und mit

Proradix®Turf behandelt. Mit dieser Behandlung wird die Keimzeit,

insbesondere die der Wiesenrispe, um einige Tage verkürzt und

das Saatgut optimal vor Pilzkrankheiten während der Keim- und

Etablierungsphase geschützt. Der Rasen wird schneller dicht und

früher belastbar. Zwei entscheidende Gründe, den Saatgutmischungen

der Rasenmacher zu vertrauen.

Bei Fragen zur Nachsaattechnik und Auswahl der Saatgutmischung

steht Ihnen Ihr EUROGREEN Fachberater vor Ort gerne

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und bakterieller Bioextrakte werden junge Rasenkeimlinge nachhaltig

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(Pythium und Rhizoctonia) verursachte

Schäden bei Neu- und Nachsaat

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Mai 2008 47


Bezirk Braunschweig

48

Hoher Besuch für Salzgitters

Jugendfußballer: Der Fair

Play-Beauftragte des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV),

Heinz-Dieter Ebeling, zeichnete

vor dem Beginn der Hallenmeisterschaft

der 7er-D-Jugend den

Trainer des KSV Vahdet, Hacali

Gök, und sein Team als Bundessieger

im DFB-Wettbewerb „Fair

ist mehr“ aus.

Der stellvertretende Verbandsjugendausschuss-Vorsitzende

des NFV ehrte zudem mit

dem Kreisjugendobmann des

NFV-Kreises Salzgitter, Werner

Hiersemann, die Jugendtrainer

Hermann Keune (Union Salzgitter),

Norman Gierke und Felix

Winterstein (beide FC Viktoria

Thiede) als Kreissieger. Die Melder

des fairen Verhaltens, Timo

Kleiner (Fortuna Lebenstedt),

Dieter Kleyda (Stern Lobmachtersen)

und Holger Tiburczy (SC

Gitter), erhielten jeweils ein Präsent

für ihre Mitteilung an das

Wertungsgremium des NFV.

Trainer Gök, der als Bundessieger

bereits das Länderspiel

Deutschland gegen Zypern in

Hannover verfolgte, freute sich

Mai 2008

Fair Play-Gedanke

wird hoch gehalten

Auszeichnungen im NFV-Kreis Salgitter

Sportförderung

Um auch Kindern aus

ärmeren Familien die Mitgliedschaft

im Sportverein

zu ermöglichen, gibt es eine

neue Initiative der Braunschweiger

Sportgala und

des Stadtsportbundes. Ein

Video des VfB Rot-Weiß

Braunschweig zu dem

Thema ist unter der Webadresse

http://www.rtlregional.de/

player.php?id=1633

zu sehen.

riesig über die Anerkennungsurkunde

für seine Jungen und seinen

Verein. „Es war für mich

selbstverständlich, eine Schiedsrichterentscheidung

– einen

Elfmeter für uns im Lokalderby

gegen Fortuna Lebenstedt – zu

korrigieren. Meine Jungens haben

die Entscheidung akzeptiert

und erhalten jetzt den Lohn

dafür. Fair Play lohnt sich doch“,

sagte Gök nach dem Erhalt der

15 DFB-T-Shirts für die Spieler

und bedankte sich bei Kleiner für

die Meldung.

Die Trainer Felix Winterstein

und Norman Gierke nahmen im

C-Jugend-Spiel ihrer Viktoria gegen

die SG Lesse nach der Verletzung

eines Lesser Kickers ebenfalls

einen Spieler ihres Teams

vom Feld. Die Lesser Elf hatte keinen

Auswechselspieler mehr zur

Verfügung. Die beiden Thieder

Trainer wollten den numerischen

Vorteil nicht ausnutzen und reduzierten

die eigene Mannschaft

selbst. Staffelleiter Dieter Kleyda

hatte beide Trainer zur Auszeichnung

vorgeschlagen.

Holger Tiburczy erhielt die

Anerkennung für die Meldung

Staffeltag

Kreisjuniorenobmann

Ingo Zimpel lädt zum WolfenbüttelerJuniorenstaffeltag

in das Sport- und Freizeitzentrum

nach Remlingen,

Asseweg ein. Am Freitag,

4. Juni um 19 Uhr stehen

unter anderem Ehrungen

der Kreis- und Staffelmeister

sowie der Pokalgewinner

auf der Tagesordnung.

Zudem wird die Planung

der kommenden

Spielzeit vorgenommen.

Die 7er-D-Jugend des KSV Vahdet Salzgitter (vorn sitzend) wurde vom

Fair Play-Beauftragten des NFV, Heinz-Dieter Ebeling (Zweiter von links),

als Sieger des Wettbewerbes „Fair ist mehr“ ausgezeichnet. Werner Hiersemann

(ganz links) übergab die Präsente an (von links) Dieter Kleyda,

Holger Tiburczy, Felix Winterstein, Hacali Gök, Norman Gierke und Hermann

Keune. Foto: Schacht

des Torhüters des SCW Göttingen

im B-Jugend-Bezirksligaspiel

gegen KSV Vahdet Salzgitter. Der

Torwart korrigierte eine Abstoßentscheidung

des Schiedsrichters

Tiburczy in einen Eckball

für Vahdet.

Hermann Keune half einem

Jugendbetreuer des VfL Salder

bei seiner ersten Spielabwicklung

in Eigenregie. Die unberechtigte

Kritik eines Zuschauers

an dem Betreuer des VfL ließ

Keune nicht einfach im Raum

stehen und half dem Betreuer.

Er rückte gegenüber dem Zuschauer

die ehrenamtliche Arbeit

des jungen Funktionärs ins

rechte Licht.

Nach der Übergabe der Präsente

forderte Ebeling die anwesenden

Zuschauer und die Teams

zum Mitmachen beim DFB-Wettbewerb

„Fair ist mehr“ auf. „Es

lohnt sich, für unseren geliebten

Fußball immer etwas zu tun“,

fügte der Gifhorner hinzu.

Günter Schacht

Trainer C-Lehrgang für Mädchen. Der NFV-Kreis Göttingen

führte in Zusammenarbeit mit dem NFV, Frauenbüro Göttingen,

Jugendamt und Sportinstitut ein Mädchen-Fußball-Projekt durch. Zum

ersten Mal wurde eine Ausbildung zum Trainer C Breitenfußball nur für

Mädchen-Fußball angeboten. Mit der Resonanz war Kreislehrwart Thomas

Hellmich sehr zufrieden. Insgesamt nahmen 15 Mädchen (Foto) sehr

engagiert an dem Lehrgang teil. Der Lehrgang wird in drei Teilen durchgeführt,

wovon bereits ein Teil erfolgreich absolviert wurde. Der zweite

Teil findet in den Sommer- und der dritte in den Herbstferien statt.

Hans-Dieter Dethlefs

Teilnehmerrekord

527 Nachwuchs-Teams ermitteln die Meister

Die Hallenkreismeisterschaften

der Junioren des NFV-Kreises

Göttingen und die Regionsmeisterschaften

der Mädchen verzeichneten

einen neuen Teilnehmerrekord.

Hallenspielleiter Wilfried

Benseler und sein bewährtes

Team freuten sich über 527

Mannschaftsmeldungen. Für die

Ermittlung der Hallenkreismeister

waren fast 200 Turniere erforderlich.

Insgesamt nahmen über

4000 Spielerinnen und Spieler

teil. Damit gehört dieses Turnier

zu den zahlenmäßig größten

sportlichen Ereignissen im Kreis

Göttingen und in Südniedersachsen.

Bei den Junioren ist ein leichter

Rückgang von 464 auf 444

Teams festzustellen, dafür verzeichnen

die Mädchenmann-

schaften einen Zugang von 54

auf 83.

Bei den Regionsmeisterschaften

der Mädchen nahmen

auch Teams aus den Kreisen Northeim/Einbeck

und Osterode teil.

Hallenkreismeister wurden:

A-Junioren: JSG Dransfeld, B-Junioren:

SVG Göttingen 07, C-Junioren:

SVG Göttingen 07, D-Junioren:

SCW Göttingen, E-Junioren:

JSG Lenglern/Harste, F-Junioren:

RSV Göttingen 05, G-Junioren:

Tuspo Weser Gimte.

Regionsmeister der

Mädchen: B-Juniorinnen: SVG

Göttingen 07, C-Juniorinnen: FC

Eintracht Northeim II, D-Juniorinnen:

SVG Göttingen 07, E-Juniorinnen:

TSV Nesselröden, F-Juniorinnen:

TSV Diemarden.

Hans-Dieter Dethlefs


Bezirk Braunschweig

Zu Gast in einer der schönsten Anlagen für

Nachwuchsspieler in Deutschland

43 Trainer des NFV-Kreises Peine besuchen Jugend-Leistungszentrum des VfL Wolfsburg

Die Trainer aus dem NFV-Kreis Peine bestaunten das Nachwuchs-Leistungszentrum des VfL Wolfsburg.

So sieht der Traum eines jeden

Jugendfußballtrainers aus:

Drei Naturrasenplätze, ein Kunstrasenplatz

mit Heizung, eine

Kunstrasentechnikfläche, alles

voll ausgeleuchtet auf insgesamt

ca. 50.000 Quadratmetern. Dazu

ein neues Jugendinternatsgebäude

mit Terrassen-Appartements

für 26 Spieler, Kabinen

und Duschen für vier Jugendmannschaften,Physiotherapieund

Ärzteraum, Fitnessraum,

Sauna mit Entspannungspool,

Essens- und Gemeinschaftsräume

mit eigener Küche, Materialräume,

Waschküche, Büroräume

für Trainer und Mitarbeiter, alles

auf 2200 Quadratmetern, natürlich

inklusive 13-köpfigem Mitarbeiterstab.

All das gibt es

tatsächlich im Jugend-Leistungszentrum

des VfL Wolfsburg.

„Das Wolfsburger Leistungszentrum

zählt ohne Zweifel

zu den schönsten Anlagen

für Nachwuchsspieler in

Deutschland“, stellte Bernd

Janssen, sportlicher Leiter des

Leistungszentrums fest, als er

43 Trainern des NFV-Kreises Peine

einen Einblick in die Nachwuchsanlage

der „Wölfe“ gewährte.

Nach einer Führung durch

das Gebäude erläuterte Janssen

40 Mädchen und Jungen

im Alter von acht bis zwölf Jahren

hatten in den Osterferien erneut viele

Erfolgserlebnisse bei dem zum zwölften

Mal erfolgreich durchgeführten

Wolfenbüttler Fußballferiencamp. Der

DFB-Stützpunkttrainer Uwe Brandt

(hinten links) hatte das zweitägige

Fußballferiencamp mit der Wolfenbüttler

Freiwilligenagentur Jugend,

Soziales und Sport auf der Sportanlage

des MTV Salzdahlum ehrenamtlich

organisiert und geleitet und dafür als

weitere ehrenamtliche Trainer seine

drei DFB-Stützpunkttrainerkollegen

Nick Gerull, Benjamin und Michael Duda

sowie Nenad und Goran Radojevic gewonnen. Darüber hinaus standen

den Kindern und Jugendlichen für eine Frage- und Autogrammstunde

die NFV-Auswahlspieler Sergej Evljuskin, Jurij Neumann

(beide VfL Wolfsburg), Igor Moritz und Nenad Radojevic sowie der

Ex-Profi, A-Juniorentrainer und Jugendkoordinator Torsten Lieberknecht

und Profi Holger Wehlage (alle Eintracht Braunschweig) zur Verfügung.

Weitere Bilder und Videos gibt es unter www.freiwillig-engagiert.de.

Foto: Oliver Ding

Drama an der Seitenlinie

Am 22. März erlitt Christian Wendt, Trainer der Männermannschaft

des SV Nordsteimke, einen tödlichen Herzinfakt beim

Punktspiel gegen den SV Barnstorf.

„Er war Freund, Spieler und Trainer zugleich und wurde

nur 34 Jahre alt", ist Karsten Müller, Spartenleiter Fußball in

Nordsteimke, erschüttert. Wendt spielte 16 Jahre für die erste

Männermannschaft und war seit Jahren Trainer.

in lockerer Form die Abläufe im

Internat sowie Philosophie und

Ziele der Jugendarbeit des VfL

Wolfsburg. „Zu unserer Philosophie

gehört es, optimale Rahmenbedingungen

für die sportliche

Ausbildung der Fußballtalente

zu schaffen. Im Fokus

steht jedoch parallel dazu die

höchstmögliche schulische oder

berufliche Ausbildung, die bei

unseren Partnern in Schule,

Ausbildung und Beruf machbar

ist. Ziel ist, möglichst einen

Spieler im Jahr dem Profikader

zuführen zu können. Alle übrigen

sollten das Zeug besitzen,

nach der Ausbildung mindes-

Arbeitstagung

Der Vorstand und die Ausschüsse

des NFV-Kreises Göttingen

führten kürzlich eine Arbeitstagung

durch. Kreisvorsitzender

Hans-Jürgen Lotz konnte

über 40 Sportkameradinnen und

Sportkameraden in Göttingen

begrüßen. Die Arbeitstagung

diente dazu, übergreifende Themen

gemeinsam zu diskutieren

und Erfahrungen in den einzelnen

Ausschüssen auszutauschen.

Zunächst informierte der

Kreisvorsitzende über Neuigkeiten

und Aktuelles vom Verband

und aus dem Bezirk Braunschweig.

Hierbei ging es unter

tens oberligatauglich zu sein“,

so Janssen.

Auch Profitrainer Felix Magath

sieht in der Errichtung des

Internats einen Schritt in die richtige

Richtung. „Das Leistungszentrum

des VfL ist einmalig in der Liga.

Selbst bei den großen international

spielenden Mannschaften

ist solch eine Einrichtung nicht

vorhanden“, so der Cheftrainer,

Sportdirektor und Geschäftsführer

der VfL Wolfsburg-Fußball

GmbH.

Nach dem Vortrag konnten

die Peiner noch ein Abschlusstraining

der U 19 des VfL sowie ein

Freundschaftsspiel der U 14 gegen

den Heesseler SV auf der

Sportanlage beobachten.

Zum Abschluss gab es für jeden

Lehrgangsteilnehmer eine

Freikarte für das Bundesligaspiel

der „Wölfe“ gegen den FC Energie

Cottbus. „Wenn Wolfsburg

heute verliert, muss ich mir überlegen,

ob wir nächstes Jahr eine

Veranstaltung mit euch wiederholen

können“ erklärte Janssen

den Gästen schmunzelnd. Wolfsburg

gewann 3:0 …

Reinhard Matschurek

(Lehrwart NFV-Kreis Peine)

anderem um die Spielklassenreform

und die Strukturreform.

Nach dem gemeinsamen Mittagsessen

nahm die Umsetzung

der Fußballregel 3 einen breiten

Diskussionsraum ein. Die Vereine

werden in der nächsten Ausschreibung

sowie auf den Jugend-

und Herrenstaffeltagen

darauf hingewiesen.

Jeder Teilnehmer erhielt vor

der Tagung ein kleines Präsent.

Übereinstimmend wurde festgelegt,

eine Arbeitstagung zukünftig

jeweils zwischen den Kreisfußballtagen

durchzuführen.

Hans-Dieter Dethlefs

Mai 2008 49


Bezirk Braunschweig

50

SC RW Volkmarode in

Aufbruchstimmung

Fußballsparte feiert 75-jähriges Bestehen

Einige Volkmaroder Sportler

schlossen sich in den Jahren

1931/32 Fußballvereinen in den

Nachbargemeinden an. Am

1. April 1933 wurde daraufhin auf

einer Neubildungsversammlung an

die Aufbauarbeit des MTV Volkmarode

angeknüpft, und zwar unter

dem neuen Vereinsnamen

„Sport-Club Rot-Weiß“.

Mai 2008

Fußballtag

Am Freitag, 15. August,

findet um 18.30 Uhr

im Landhaus Detmerode

der Fußballtag des NFV-

Kreises Wolfsburg statt.

Unter anderem gehören

Wahlen des geschäftsführenden

Vorstandes, der

Ausschüsse, des Sportgerichtes,

der Kassenprüfer

und die Bestätigung des

Jugendausschusses zu den

Tagesordnungspunkten.

„Der Kreistag ist eine

Veranstaltung mit Teilnahmepflicht

der Vereine. Ein

Delegierter kann nur das

Stimmrecht für einen Verein

ausüben“, erklärt der

Vorsitzende Werner Bachmann.

Bei der Jubiläumsfeier des SC

RW anlässlich des 75-jährigen Bestehens

der Fußballabteilung tummelten

sich nun 160 Gäste in der

Aula des Volkmaroder Schulzentrums.

Getanzt wurde bis tief in

die Nacht. Die „Musik Sound

Band“, DJ Dirk Wöhler und der

Showact „Brave“ heizten den Anwesenden

ein.

Unter den Gästen befanden

sich unter anderem Nico Brisko,

Leiter des Projekts „100-Vereine –

100 Schulen“ beim VfL Wolfsburg,

Torsten Lieberknecht, Jugendkoordinator

und Präsidiumsmitglied

bei Eintracht Braunschweig,

sowie der Vorsitzende

des NFV-Kreises Braunschweig,

Volker Baumgärtel, und der Spielausschussvorsitzende

Wolfgang

Zaufke. Letztere zeichneten Jugendleiter

Bernd Schaper und

Michael Leuther, stellvertretender

Vorsitzender, für ihren langjährigen

ehrenamtlichen Einsatz mit

der silbernen Ehrennadel des

Kreises aus.

Zugegen waren auch einige

der Spieler, die den größten Erfolg

des Vereins 1954 mitgestalteten,

den Aufstieg in die Verbandsklasse.

Auf einer „Leinwand

der Legenden“ zeigten die

Rot-Weißen den Abend über Dokumente

und Bilder aus der Historie

des Vereins.

Zehn Bälle für TSV Hohenhameln. Hocherfreut war

der Trainer der U 16-Juniorinnenmannschaft des TSV Hohenhameln, Peter

Seefeld, als er ein Paket mit zehn Fußbällen entgegennehmen durfte. Die

Sparda Bank Hannover Stiftung will so den Mädchenfußball fördern. Jeder

NFV-Kreis hatte die Möglichkeit, B- und C-Juniorinnen-Teams zu melden,

die in dieser Saison zum ersten Mal am Spielbetrieb teilnehmen. Der

Kreisjugendausschuss Peine übergab das runde Leder persönlich und Peter

Seefeld sagte: „Diese Bälle kommen gerade richtig, wir können sie

sehr gut gebrauchen". Unser Foto zeigt (links) Heike Hansen (Vorsitzende

des Kreisjugendausschusses Peine) und (hinten von links) Peter Seefeld,

Karsten Gries (Jugendobmann TSV Hohenhameln), Detlef Fließ (Staffelleiter

Mädchenfußball) sowie Henry Ohlendorff (Mitglied des Kreisjugendausschusses)

und die Mädchenmannschaft. Peter Baumeister

Der Geehrte Michael Leuther, die SC-Vorstandsvorsitzende Sabine Eggers,

der ebenfalls ausgezeichnete Bernd Schaper, SC-Fußball-Abteilungsleiter

Uwe Scholz, Kreisspielausschuss-Vorsitzender Wolfgang Zaufke und der

Kreis-Vorsitzende Volker Baumgärtel (von links) bei den Feierlichkeiten

im Volkmaroder Schulzentrum. Foto: Florian Wichert

„Ab August möchten wir

wieder eine A-Jugend zum

Spielbetrieb anmelden“, hofft

Fußball-Abteilungsleiter Uwe

Scholz, der den Verein in eine

positive Zukunft führen will.

Auch die Männermannschaft

strebt die Rückkehr in den Bezirk

an – pünktlich zum 100jährigen

Jubiläum des Gesamtvereins

2012. Neuer Trainer der

Männer wird zur kommenden

Spielzeit Manfred Müller sein.

Mit dem erfahrenen Coach

wollen die Volkmaroder an

frühere sportlich erfolgreichere

Zeiten anknüpfen. Müller führte

den SC bereits vor 18 Jahren in

die Bezirksliga. „Ich will sportlichen

Ehrgeiz und Spaß unter

einen Hut bringen“, beschreibt

er sein Vorhaben.

Eine im Juni stattfindende

Sportwoche bildet den sportlichen

Rahmen der Feierlichkeiten.

Im August steigt die Saisoneröffnungsfeier

mit der Vorstellung aller

Spieler, Trainer und Betreuer

auf dem Sportplatz Volkmarode.

Florian Wichert

Aufstieg der Volkmaroder in die Verbandsklasse 1954 mit (hinten rechts)

Erich Meier, Heinrich Gruppe, Wilhelm Bathelt, Otto Feuerhahn, Egon

Fusch, Hubert Pirnack, Walter Feuerhahn, Bernhard Neupert, Karl Tomaselli

und (Mitte von rechts) Heinz Pfeiffer, Walter Hölscher, Adolf Bathelt,

sowie (vorne von rechts) Ewald Dohrendorf, Hans Gerloff, Willi Eggers

und Walter Selhorst.

„Tag der Bildung“ in Peine

Ein reichhaltiges Programm hat der Kreislehrwart des NFV-Kreises

Peine, Reinhard Matschurek, für den „Tag der Bildung“ am

28. Juni auf der Sportanlage der PSG Peine vorbereitet. Von 9.45

bis 14 Uhr geht es um die Fortbildung für Trainer mit und ohne

Lizenz und um die Talentförderung des NFV/DFB.

Der Schiedsrichterausschuss wirbt um Nachwuchs, während

der Jugendausschuss darüber informiert, an welchen Wettbewerben

Mannschaften und Vereine teilnehmen können. Die

Sportförderrichtlinien der Stadt Peine werden vorgestellt und die

Möglichkeiten beschrieben, das NFV-Vereinsmobil für seinen

Klub zu ordern.

Alle Vereine des NFV-Kreises Peine müssen mindestens mit

einem Teilnehmer vertreten sein, während die PSG Peine für die

Verpflegung der Anwesenden zuständig ist. Peter Baumeister


Die Teams der TSG

gewinnen beide Titel

Hallenmeisterschaften im NFV-Kreis Goslar

Neue Wege wurden im NFV-

Kreis Goslar bei der Ausrichtung

der Hallenkreismeisterschaften

der Alten Herren und

Senioren begangen. Erstmals

richtete mit der TSG Bad Harzburg

ein Verein sowohl die

Vorrunden als auch das Finale

Die Fußballer des NFV-Kreises

Salzgitter und die Mitglieder

von Fortuna Lebenstedt trauern

um ihren jeweiligen Ehrenvorsitzenden.

Im Alter von 70 Jahren

ist Helmut Kreutzberg, der auch

Ehrenmitglied des Kreissportbundes

Salzgitter war, nach kurzer,

schwerer Krankheit verstorben.

Helmut Kreutzberg übernahm

1971 die Führung von

Fortuna Lebenstedt als Vorsitzender.

Der ehemalige

Industriemeister wurde zur

Triebfeder des Vereins. Unter

seiner Leitung wurde 1978 der

Bau der Vereinsanlage im Neubaugebiet

Krähenriede in An-

dieser beiden Altersklassen aus.

Gespielt wurde in der Deilich-

Sporthalle in Harzburg.

Große Tore und viele fleißige

Hände der TSG sorgten für

faire und stimmungsvolle Meisterschaften.

Der Verein zeigte

allerdings auch auf dem Spiel-

Die Senioren der TSG Bad Harzburg mit (hinten von links) Ralf Otte,

Jürgen Ellßel, Ulrich Kramer, Dietmar Ristau sowie (vorne) Frank Scheikowski,

Michael Lüttge und Detlef Kaczmarek. Fotos: Helm

Salzgitter trauert um

Helmut Kreutzberg

Ehrenvorsitzender wurde 70 Jahre alt

griff genommen. Seiner unermüdlichen

Initiative verdankten

die Fortunen dann den Beginn

des Vereinsheimbaus im Oktober

1978. Fortuna entwickelte

sich unter seiner Führung zu einer

festen Größe in Salzgitters

Fußballszene. Den Verein führte

er von 1971 bis 1992. Er wurde

von seinem bereits verstorbenen

Nachfolger Wolfgang Binder

zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

In den Kreisvorstand des

NFV-Kreises Salzgitter wählten

ihn die Delegierten des Kreistages

1977 als dritten Vorsitzenden.

Die Führung als Vorsitzender

übernahm der ehemalige

feld das größte Engagement

und sicherte sich in beiden Altersklassen

den Titel.

Bei den Alten Herren hielt

der GSC 08/Sudmerberg bis

zum letzten Spiel die Spannung

hoch. Die Goslarer

brachten den Harzburgern zum

Auftakt mit 2:1 die einzige

Niederlage bei, mussten

nach einer 2:3-Niederlage gegen

den SC Harlingerode jedoch

alle Titelhoffnungen begraben.

Die TSG wurde mit

12 Punkten und 12:2 Toren

Sieger vor dem GSC 08, Harlingerode,

dem VfB Dörnten,

Abwehrspieler der Fortunen

1979. Bis 1997 leitete

Kreutzberg die Geschicke.

Er wurde nach seiner

Amtsübergabe an Wolfgang

Fisch 1997 zum Ehrenvorsitzenden

ernannt.

Als stellvertretender

Vorsitzender des Kreissportbundes

Salzgitter vertrat

er von 1979 bis 1997

nicht nur die Interessen der

Fußballer. Kreutzberg gab

vor allen Dingen den Vereinen

bei ihren Bauvorhaben

der Sportheime wertvolle

Tipps und Anregungen.

Der „Praktiker“ Kreutzberg

hatte für die Probleme der

Klubs immer ein offenes

Ohr.

Sein Verein und die

Verbände würdigten sein

ehrenamtliches Verhalten mit

zahlreichen Auszeichnungen.

Neben der DFB-Verdienstnadel

und der Goldenen Ehrennadel

Bezirk Braunschweig

Die Altherren der TSG Bad Harzburg mit (hinten von links) Jürgen

Suder, Michael Bothe, Thomas Hoffmann, Dietmar Ristau, Jürgen Ellßel

sowie (vorne) Ralf Otte, Andreas Schrutek, Detlef Kaczmarek und Karsten

Tost.

FC Othfresen und der SG Vienenburg.

Ganz ohne Niederlage

schaffte der Ausrichter bei den

Senioren den Titelgewinn. Lediglich

gegen den MTV Goslar

landeten die Gastgeber keinen

Sieg und mussten sich mit einem

1:1-Unentschieden begnügen.

In der Endabrechnung verwies

der Sieger mit 13 Punkten

und 13:3 Toren die SG Vienenburg/Lochtum/Wiedelah,

den FC

Othfresen, die SG Jerstedt/

Hahndorf, den MTV Goslar und

den TSV Wolfshagen auf die

Plätze. Rolf-Herbert Helm

Helmut Kreutzberg

des Kreissportbundes erhielt der

einstige Multifunktionär den Ehrenbrief

der Stadt Salzgitter.

Günter Schacht

Mai 2008 51


Bezirk Hannover

52

„Impulse für die

Völkerverständigung“

Rattenfänger-Trophy mit 60 Jugendteams

Am Pfingstwochenende (9. bis

12. Mai) steht Hameln wieder

ganz im Zeichen des Nachwuchsfußballs.

Bereits zum zehnten Mal

ist die SG Hameln 74 Ausrichter

der Rattenfänger-Trophy, dem bekanntesten

internationalen Jugend-Turnier

Norddeutschlands,

an dem 60 Mannschaften von

den B- bis E-Junioren aus fünf europäischen

Ländern teilnehmen.

Wenige Wochen vor der EM

2008 werden die heimischen

Fans dabei auf den Plätzen des

Gastgebers, im Weserberglandstadion,

auf dem ESV-Platz und in

Halvestorf schon einmal auf das

Großereignis in der Schweiz und

in Österreich eingestimmt.

„Wir erwarten 1400 Gäste

aus Deutschland und dem Ausland

zu einem der größten und

spektakulärsten Jugend-Fußball-

Events unseres Partners Euro-

Mai 2008

Sportring mit Sitz im niederländischen

Baarn. Wir sind sicher, dass

das Turnier auch diesmal ein voller

Erfolg und ein unvergessliches

Erlebnis für die jungen Kicker, ihre

Betreuer und mitgereisten Angehörigen

sein wird“, so SG-Vorsitzender

Thomas Thimm, der im

Rahmen einer Pressekonferenz

und in Anwesenheit des Rattenfängers

das Großereignis vorstellte.

Thimm dankte der Stadt Hameln,

dem Kreisfußballverband

und den vielen Sponsoren, die es

durch ihr ideelles und finanzielles

Engagement erst ermöglicht haben,

dass „alles in trockenen

Tüchern“ sei.

Generalstabsarbeit und über

60 ehrenamtliche Helfer, die nicht

nur aus den Reihen der SG Hameln

74, sondern auch von der

SSG Halvestorf und vom SV Hastenbeck

kommen, seien notwen-

29 bestehen Prüfung

Trainer-C-Lehrgang im NFV-Kreis Hildesheim

Die Ausbildung von Fußballtrainern

ist ein Garant für die Verbesserung

sportpraktischer Fähigkeiten

und sozialer Verhaltensregeln.

Elemente sind Bestandteil

der Ausbildung, die man nicht

vermutet: Gewaltprävention,

Kommunikation, Fair Play, Menschenführung,

ein richtiger Umgang

mit Eltern, die Zusammenarbeit

mit Schulen und der Umgang

mit rechtsradikalen und

dummen Sprüchen gehören in

die Dauer des Lehrgangs mit 120

oder 160 Lerneinheiten.

Nach vier Monaten konnte

jetzt ein zusammengewachsenes

Team im NFV-Kreis Hildesheim einen

gelungenen Abschluss als

C-Trainer feiern. Die Referenten

des Lehrgangs, Dieter Schrader,

Friedel Reinecke, Thomas Grote,

Friedhelm Jäger, Marion Münzberger,

Friedel Münzberger und

Kreislehrwart Siegfried Herrmann

übergaben den neuen Übungsleitern

die Urkunden für den Leistungstest,

die Lizenzen und die

Trainingsjacken für die Fair Play-

Aktion.

Folgende 29 Trainer haben erfolgreich

an dem Lehrgang teilgenommen:

Mario Banko (FSV Sarstedt),

John Borchers, Uwe Trotze,

Maximilian Ursinus (alle VfV 06 Hildesheim),

Ulf Cartschau (SV Schellerten),

Mathias Deipenau, Nancy

Ibe, Peter Spaethe (alle SC Itzum),

Sabine Gomolak (SV Teutonia Sorsum),

Dennis Herrmann (SV Hildesia

Diekholzen), Mathias Hirte (SV

Mehle), Jürgen Heider, Jörg Jütt-

dig, um alles professionell bis ins

Detail zu planen und später auch

umzusetzen.

„Dass unser Helferstab erstklassige

Arbeit leistet, beweisen

nicht nur die vielen Danksagungen,

die wir nach dem letzten

Turnier bekamen, sondern ist

auch daran zu erkennen, dass viele

ausländische Vereine gern wiederkommen

und die Zahl der

Nachfragen von Jahr zu Jahr

steigt“, so der SG-Chef, der in

diesem Jahr Kicker aus Schweden,

Polen, den Niederlanden,

Belgien und ganz Deutschland

bei der offiziellen Begrüßungszeremonie

willkommen heißen

kann.

Auch Kreisfußball-Chef Andreas

Wittrock, der dem Verein

einen Ball und einen Gutschein

überreichte, bezeichnete das Engagement

des Nordstadt-Vereins

als „beispielhaft“. „Hier werden

nicht nur dem Fußballsport neue

Impulse gegeben, sondern auch

der Völkerverständigung.“ Auf

die Frage an Thimm, ob er sich

nach so langer Zeit nicht auch

einmal über den Sieg eines SG-

Teams freuen würde, zog er sich

ner (beide SV Bavenstedt), Thomas

Ihssen (SV Grün-Weiß Himmelsthür),

Carsten Jost (TSV Gronau),

Michael Kaufmann (SV

Bockenem 07), Sven Klein, Anja

Scholt (beide TSV Warzen),

Sascha Kronhardt

(FC Algermissen),

Frank Krüger (VfR

Bornum), Tino-

Sigmund Laubin-

Der Rattenfänger lädt zur Trophy

vom 9. bis 12. Mai in Hameln ein.

geschickt aus der Affäre. „Wir

würden uns über einen Sieg

natürlich freuen. Als gute Gastgeber

überlassen wir aber gern

unseren Gästen den Vortritt.“

Thimm

29 Fußballtrainer des NFV-Kreises Hildesheim erhielten die Übungsleiter

C-Lizenz. Foto: Neumann

ger (FC Concordia Hildesheim),

Bernd Lauterbach (TSV Sibbesse),

Frank Luhmann (SV Algermissen),

Stephan Paetzold (SV Blau-Weiß

Neuhof), Fernando Raposo (TSV

Brunkensen), Benjamin Struss (SV

Holle/Grasdorf), Peter Thimm (VfL

Nordstemmen), Vaiana Giovanni

(RSV Achtum), Yavuz Cihan (SC

Drispenstedt).

Burghard Neumann

Die SG Diekholzen/Barienrode hat

die Endrunde um die Hallen-Kreismeisterschaft der Altsenioren

Ü40 des NFV-Kreises Hildesheim gewonnen.

In hochklassigen Begegnungen und mit hohem kämpferischen

Einsatz zeigten die Staffelmeister sehenswerten

Fußball mit Technik und Spielwitz. Das Foto zeigt

den neuen Champion der Saison 2007/2008 mit (vorn

von links) Ewald Hübers, Jürgen Lange, Thomas Kühl,

Frank Meißner, Betreuer Hartmut Steinwede und (hinten

von links) NFV-Kreisvorsitzender Detlef Winter,

Gerd Junge, Andreas Gensrich, Martin Huss, Manfred

Henze und Manfred Vogt. Foto: Neumann


Bezirk Hannover

54

105 Mädchen bieten

erfrischenden Fußball

2. Staples Hallenevent in Hildesheim

Frohsinn und Torjubel beherrschten

die Hildesheimer Fußballarena

beim 2. Staples Hallenevent.

105 Mädchen tummelten sich auf

drei Feldern und ermittelten die

Gruppenmeister.

Die Schiedsrichterinnen Irina

Stremel (SV Emmerke), Saskia Geweke

(SV Rot-Weiß Wohldenberg)

und Rebecca von Glahn (VfL Gif-

ten) hatten eine schöne und leichte

Aufgabe zu bewältigen, denn

die 15 Mannschaften bereiteten

keinerlei Probleme. Sie boten vielmehr

erfrischenden Fußball und

gingen sehr respektvoll miteinander

um.

Das Turnier wurde nach den

Grundsätzen des Straßenfußballs

ausgeführt: Spielerinnen, Zu-

105 Mädchen tummelten sich beim 2. Staples-Hallenevent in der Hildesheimer Fußballarena.

Foto: Neumann

Zwei Titel für die

Lauensteiner Mädchen

Hallenmeisterschaften in Hameln-Pyrmont

Nach vier Monaten Spielzeit

wurden die Titelträger der Hallenkreismeisterschaften

des Fußballkreises

Hameln-Pyrmont in den

Sporthallen in Bad Münder und

Salzhemmendorf ermittelt. In beiden

Hallen wurde großer Sport geboten

und die Jugendlichen waren

begeistert bei der Sache. Der anwesende

Kreisvorsitzende Andreas

Wittrock dankte den beiden ausrichtenden

Vereinen für die tolle

Organisation der Endrunde. In

Salzhemmendorf waren der stellvertretende

Vorsitzende Norbert

Handelsmann und Schatzmeister

Bernhard Kruppki vor Ort.

Ein besonderes Dankeschön

geht an den Juniorenausschuss und

Mai 2008

hier vor allem an Frank Steding und

Jörg Edema für die gesamte Organisation

der Meisterschaft.

Folgende Mannschaften wurden

Hallenkreismeister: A-Junioren:

TSG Emmerthal; B-Junioren:

Tuspo Bad Münder; C-Junioren:

MTV Lauenstein; D-Junioren: HSC

BW Tündern II; E-Junioren: BW

Salzhemmendorf; F-Junioren: TSV

Groß Berkel III; G-Junioren: JSG

Beber-Rohrsen.

Tolle und spannenden Spiele

zeigten auch die Mädchenmannschaften

des Kreises. Bei den D-Juniorinnen

und auch bei den B-Juniorinnen

siegten souverän die

Mannschaften des MTV Lauenstein.

Norbert Handelsmann

schauer und Organisatoren waren

begeistert und staunten, wie

sich die Mannschaften personell

ergänzten, obwohl sie in der

Punktspielrunde Konkurrentinnen

sind.

Im Rahmenprogramm gab es

Malecken, wo sich die Mädchen

auch kreativ betätigen konnten.

Zielgenauigkeit wurde beim Flaschenwerfen

mit Ringen gefordert.

Zur Belohnung gab es kleine

Preise. Außerdem erhielt jede Teilnehmerin

kostenlos eine sportliche

Tagesverpflegung inklusive Getränk.

Die Siegerehrung wurde vom

NFV-Kreisvorsitzenden Detlef Winter

und Godehard

Thielemann

vom Büroausstatter

Staples vorgenommen.

Beim

Flaschenwerfen

hatte Thielemann

mit angepackt

und die Helfercrew

eifrig unterstützt.

Der Wettbewerb

der Hallen-

Queen 2008 war

wieder heiß umkämpft.

Folgende

Siegerinnen wur-

Die D-Juniorinnen des MTV

Lauenstein sind Hallenmeister

im NFV-Kreis Hameln-Pyrmont.

Eine Bezirksmeisterschaft

für Grundschulen wurde erstmals vom

NFV-Bezirk Hannover veranstaltet.

Acht Teams spielten in der Halle des

Landessportbundes in Hannover um

den Titel, nachdem 146 Mannschaften

in den Kreisen gestartet waren. Den

Meistertitel holte die GS Lamspringe

(Foto) mit einem 2:0-Finalsieg gegen

die GS Wasserkampstraße aus Hannover.

Die weiteren Platzierungen: 3. GS

Michael-Ende aus Neustadt, 4. GS Sulingen,

5. GS Am Rosenbusch aus Hameln,

6. GS Nienstädt, 7. GS Friederich-

Ebert aus Nienburg und 8. GS Lauenförde.

Rohrbach

den mit Pokalen ausgezeichnet:

Jennifer Budde (TSV Giesen, Jahrgang

1995) 202 Punkte, Aileen

Hellmann (MTV Banteln, Jahrgang

1996) 233 Punkte, Joana König

(VfL Borsum, Jahrgang 1997) 219

Punkte, Chantal Bose (SG Holle/

Wohldenberg, Jahrgang 1998)

208 Punkte.

Die Gruppenmeister Kreishasen

und Kreismäuse mit den Betreuern

Stefanie Thürmer und

Dennis Herrmann sowie SG Holle/Wohldenberg

mit Reiner Geweke

wurden mit Erinnerungsmedaillen

ausgezeichnet. Ein weiteres

Bonbon gab es für Aileen

Hellmann (MTV Banteln) und

Louisa Schulze-Klingemann (SG

Holle/Wohldenberg). Als beste

Turnierspielerinnen wurden sie

mit einem Trainingsanzug ausgestattet.

Es war eine rundherum gelungene

Veranstaltung, der

Mädchenfußball im NFV-Kreis Hildesheim

ist in der Vorwärtsbewegung.

Detlef Winter dankte dem

Hildesheimer Büroausstatter Staples

für die großzügigen Spenden

sowie Heidi Mohmeyer, Brigitte

Herrmann, Dieter Wilhof und Siegfried

Herrmann für eine perfekte

Organisation.

Burghard Neumann

Geburtstage

10. Mai: Tim Dumke,

Verantwortlicher für die Bezirks-Home-Page,

wird 29 Jahre

alt. 24. Mai: Klaus Isernhagen,

Beisitzer im Bezirkssportgericht,

feiert seinen 50. Geburtstag.

3. Juni: Andreas

Wittrock, Vorsitzender des

NFV-Kreises Hameln/Pyrmont,

wird 53 Jahre alt. 5. Juni: August

Borchers, Vorsitzender

des NFV-Kreises Holzminden,

feiert seinen 53. Geburtstag.


Der SC Asel hat seinen Hallenmeistertitel im NFV-Kreis Hildesheim

bei den Altsenioren Ü 50 erfolgreich verteidigt. „Heute gibt es einen Kreismeister

und nur 2. Sieger“ unterstrich der Vorsitzende des Kreisspielausschusses,

Dieter Wilhof, den Einsatz und die Fairness aller Oldies. Unser Foto

zeigt (hintere Reihe von links) Kreisspielausschussobmann Dieter Wilhof,

Uwe Sickfeld, Karl-Heinz Kothe, Manfred Reuter, Hans-Hermann Ohlf, Detlef

Bölter sowie (vorn von links) Robert Wagener, Michael Höppner, Fritz

Siemen-Hübner und Wolfgang Büsse. Es fehlen Bernhard Mikolajczyk, Ulrich

Meisner, Gerhard Wolff, Hermann Hartmann, Hubert Hartmann, Josef

Bokelmann, Hubert Meyer und Peter Lux. Foto: Neumann

Besuch von Michael

Weiner als Höhepunkt

Jungschiedsrichter lernen in Lauenstein

Michael Weiner (links) und Niels

Haupt beim Jung-Schiedsrichter-Seminar

des NFV-Bezirks Hannover.

Der Bezirks-Schiedsrichterausschuss

Hannover veranstaltete

das alljährliche Jung-Schiedsrichter-Seminar

in diesem Jahr in

Lauenstein (Kreis Hameln-Pyrmont).

Unter der Lehrgangsleitung

von Niels Haupt und Henning Eichhorst

wurde ein straffes und abwechselungsreiches

Programm geboten.

Höhepunkt war der Besuch

von FIFA-Schiedsrichter Michael

Weiner, der den Teilnehmern aus

dem Alltag eines Spitzenschiedsrichters

berichtete.

Neben praktischen Tests unter

Leitung des Kreisschiedsrichterlehrwartes

(KSL) Carsten Nowack

konnten die 24 jungen Schiedsrichter

im Alter von 14 bis 17 Jahren

eine eigene Präsentation zu

bestimmten Gruppenarbeitsthemen

anfertigen.

Der 17-jährige Lehrgangsbetreuer

Sven Binder, der selbst vor

zwei Jahren noch auf der anderen

Seite gesessen hatte, brachte den

Teilnehmern Entwicklungsmöglichkeiten

und Karrierechancen näher.

Auch Beobachter Thomas Rüdiger,

Oberligaschiedsrichter Johann

Pfeiffer und Landesligaschiedsrichter

Nils Voigt konnten die Nachwuchskräfte

mit ihren Ausführungen

in ihren Bann ziehen.

Bezirksvorsitzender August-

Wilhelm Winsmann und Bezirks-

Schiedsrichterobmann Günther

Schaper ließen es sich nicht nehmen,

die Schiedsrichter zu begrüßen

und den Ausführungen

der Teilnehmer zu lauschen. Abgerundet

wurde das Programm

durch sportliche Aktivitäten wie

ein Fußballturnier und einen morgendlichen

Lauf.

„Das Programm war total interessant

und ich habe sehr viel

mitgenommen“, sagte der Lehrgangsbeste

Marco Gewecke (Kreis

Hannover-Land), der sich mit seinen

Leistungen für einen Lehrgang

des Verbandes qualifizierte. Beste

weibliche Teilnehmerin wurde Irina

Stremel (Kreis Hildesheim). Sie fügte

hinzu: „Eine ganz tolle Sache,

alle haben super mitgemacht.

Klasse ist, dass sich auch Spitzenschiedsrichter

für uns Zeit nehmen.“

Niels Haupt

Silber für Lothar Kopp. Die Ehrungen auf der Jahreshauptversammlung des

TuS Steyerberg waren bereits vollzogen. Lothar Kopp (rechts), erster Vorsitzender

des Vereins, wollte sich dem nächsten Tagespunkt widmen. Sichtbar überrascht

wurde er vom geschäftsführenden Vorsitzenden Hans-Jürgen Tscherwen

gebeten, nun seine eigene Ehrung – die Silberne Ehrennadel des NFV-Kreises

Nienburg – in Empfang zu nehmen. Die stellvertretende Vorsitzende des NFV-

Kreises Nienburg, Marina Gempfer (links), würdigte in ihrer Laudatio das besondere

Engagement von Lothar Kopp für den TuS Steyerberg. Vor 22 Jahren verschlug

es den Oberstleutnant von Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) nach Steyerberg.

Drei Monate später schloss er sich bereits dem TuS an und spielte aktiv

Fußball. Seit März 1993 leitete er die Geschicke des Vereins als Präsident. Mit der

Jahreshauptversammlung endete die Führung unter Lothar Kopp, der sich bereits

im Vorfeld entschieden hatte, nicht wieder anzutreten. Foto: Lucenz

Der MTV Engelbostel/Schulenburg

richtet am 14. und 15. Juni

2008 zum vierten Mal hintereinander

ein internationales Fußballjugendturnier

mit 48 U 11-Mannschaften

aus ganz Europa aus

(siehe auch unter: www.mtv-engelbostel-schulenburg.de).

Das bereits

gut etablierte Turnier wird

in diesem Jahr erstmals als Langenhagener

Junior-Masters austragen.

Es werden Mannschaften

aus Dänemark, Estland, Finnland,

Italien, Lettland, Holland, Polen,

Schweden, Schweiz und Ungarn

erwartet. Dabei sind auch so

namhafte Vereine wie BK Kopenhagen,

Inter Mailand, HJK Helsinki,

Sparta Rotterdam, Grasshopper

Zürich, Chemnitzer FC, Borussia

Dortmund, Arminia Bielefeld,

Bayer Leverkusen oder Hannover

96.

Bezirk Hannover

MTV empfängt Gäste

aus elf Nationen

Langenhagener Junior-Masters mit 48 Teams

31 neue Schiedsrichter

Die Organisation eines der in

Europa bestbesetzten Fußballturniere

für U 11-Mannschaften ist

für die ehrenamtlich tätigen Mitglieder

des MTV immer wieder eine

logistische und organisatorische

Herausforderung. Sie engagieren

sich gerne, weil sie mit

ihrem Engagement für die beteiligten

Jugendlichen immer wieder

ein unvergessliches Erlebnis vorbereiten.

Dieses internationale Jugendtreffen

steht für Völkerverständigung

und Integration und wirkt

dem Rassismus entgegen. Jugendliche

verschiedener Nationalitäten,

unterschiedlicher Hautfarben und

Glaubensrichtungen werden in einer

intakten Gemeinschaft friedlich

miteinander umgehen und

Sport mit Jugendlichen aus allen

Teilen Deutschlands sowie der Region

betreiben. Daniel Laas

Der Fußballkreis Hannover-Land darf sich über 31 neue Schiedsrichter

freuen. Nach Absolvierung von sechs Lehrabenden, die

unter der umsichtigen Regie des Schiedsrichter-Lehrwartes Michael

Nitsche zusammen mit seinen Mitstreitern Moritz Albrecht und

Michael Bason im Klubhaus des TuS Garbsen durchgeführt wurden,

bestanden nachfolgende Teilnehmer die Schiedsrichter-Prüfung

auf Anhieb:

Carolin Schmidt (Spvgg Laatzen), Carolin Oppermann (TSV

Wennigsen), Nicol Sido (TSV Stelingen), Marco Ehrenberg, Jan-Niklas

Puls (MTV Mellendorf), Matthias Gilke (SC Lohnde 96), Pascal

Bonneß, Maximilian Breitenbach, Sven Siebrecht (SV Wacker Osterwald),

Kai-Olaf Beyer (TSV Berenbostel), Marco Fauth (TuS Garbsen),

Murat Wesch, Ridvan Elik, Halef Bulut, Florian Langrehr, Muhammed

Akbaba (1. FC Wunstorf), Benjamin Hesse (SV Resse),

Christian Strietzel, Christian Pantke, Adrian Siegert, Rene

Grentzsch, Daniel Meyerhoff (MTV Lemmie), Alexander Gutsche,

Patrick Klages, Niclas Waldeck, Mohammed Zreika (FC Springe),

Marc Nentwich (VfV Alvesrode), Marc Gareis (SC Langenhagen),

Murat Alin (TSV Krähenwinkel/Kaltenweide), Adas Sansar und Lennard

Ludewig (beide TSV Bordenau). Fritz Redeker

Mai 2008 55


Bezirk Hannover

Bezirk Lüneburg

56

Stolz und schon völlig abgezockt

beendeten die G-Juniorenkicker

des SC Wietzenbruch

ihre Hallenspielsaison

2007/08. Ohne einen Gegentreffer

eilten die SCW-Nachwuchsfußballer

Sieg.

von Sieg zu

Chancenlos waren die

Gegner bereits in der Vorrundenstaffel.

Zehn Spiele mit

61:0-Treffern lautete die SCW-

Erfolgsbilanz. In der Endrundengruppe

B überrollten die Wietzenbrucher

mit vier sehr sicheren

Siegen und 15 erzielten

„Buden“ wiederholt die gesamte

Konkurrenz. Im Finalspiel um

die Hallenkreismeisterschaft

konnte auch TuS Lachendorf

(ebenfalls Endrundengruppen-

Mai 2008

Nachruf

Der NFV-Kreis Hameln-Pyrmont trauert

um sein ehemaliges Mitglied des Spielausschusses

und Schiedsrichter Gerhard

Sternitzke.

„Gerd“ Sternitzke wurde 87 Jahre

alt. Davon widmete er über 60 Jahre seinem

Hobby, dem Fußballsport. Er war allein

34 Jahre lang als Staffelleiter im Spielausschuss

des Kreisfußballverbandes

tätig. Bis zuletzt war er der Schiedsrichterei

verbunden geblieben und solange er es

schaffte, nahm er an den Schiedsrichterlehrabenden

teil.

Tore am Fließband

SCW-Nachwuchs eilte von Sieg zu Sieg

sieger A mit vier Erfolgen) nie

mithalten und verlor dann auch

deutlich mit 0:4 gegen diese

spielerische Klasse und Übermacht.

Insgesamt erzielten die

Wietzenbrucher 80 Treffer in

nur 15 Partien in der „Pampersliga“.

Die weiteren Hallenmeister

im Celler Fußballkreis: A-Junioren:

VfL Westercelle; B-Junioren:

TuS Celle FC; C-Junioren: JFC

Allertal; D-Junioren: ASV Fassberg;

D2-Junioren: VfL Westercelle;

E-Junioren: TSV Wietze;

E2-Junioren: SSV Südwinsen; F-

Junioren: TuS Bröckel; F2-Junioren:

SC Vorwerk; C-Juniorinnen:

ESV Fortuna Celle; D-Juniorinnen:

TuS Höfer; E-Juniorinnen:

SSV Südwinsen. Horst Friebe

Michael Brand (links) und Heinrich Eickhoff (Vorsitzender des NFV-Kreises

Soltau-Fallingbostel) bei der Urkundenverleihung im Sportheim des SV

Grün-Weiß Hodenhagen.

Doch auch seine über 60 Jahre

währende Tätigkeit bei Preußen Hameln

07 bleibt unvergessen. Generationen

von Schiedsrichtern hat Gerhard Sternitzke

bei 07 betreut, so auch Unparteiische,

die in ihren Laufbahnen bis in

die FIFA hinein irgendwann einmal Station

in Hameln gemacht haben. Mit seinem

Namen verbinden sich schöne

Stunden und Anekdoten, die keiner

missen möchte. Und so, wie wir ihn

gekannt haben, so werden wir ihn in

Erinnerung behalten.

So sehen Siegertypen aus: Die G-Junioren des SC Wietzenbruch. Foto: Friebe

Auszeichnung für den

Lebensretter

Michael Brand erhält Fairness-Preis

Eine besonders gute Tat vollbrachte

der Trainer des Fußball-Bezirksligisten

SV Hodenhagen

im Februar vergangenen

Jahres und wurde dafür

jetzt mit der NFV-Auszeichnung

„Fair ist mehr“ bedacht.

Michael Brand hatte vor

fast genau einem Jahr

während des Punktspieles seiner

Mannschaft gegen den

VfL Jesteburg einem gegnerischen

Spieler geistesgegenwärtig

mit mustergültigem Einsatz

das Leben gerettet. Stefan

Escholt drohte nach einem

epileptischen Anfall zu ersticken,

als der Hodenhagener

Coach von der Seitenlinie aus

die dramatische Situation erkannte

und spontan den Kiefer

aufhebelte und mit ein

Wir danken „Gerd“ Sternitzke für

sein großes Wirken für den Fußballsport

im Verein wie im Kreisfußballverband, für

das er u.a. mit der DFB-Verdienstnadel

und weiteren Ehrungen, 2007 darüber hinaus

mit dem Ehrenvorsitz bei Preußen

Hameln 07 ausgezeichnet wurde. Wir

werden Gerhard Sternitzke stets ein ehrendes

Andenken bewahren.

Seiner Familie gilt unser tief empfundenes

Mitgefühl.

Andreas Wittrock

Kreisvorsitzender

paar Handgriffen die Sauerstoffzufuhr

gewährleistete.

Das Spiel wurde daraufhin

abgebrochen, Hodenhagen

verlor einige Wochen später

das Wiederholungsspiel nach

Punkten in der Bezirksliga-

Wertung, gewann aber überdeutlich

an Sympathie bei den

Gästen.

Die ebenso großartige

sportliche Fairness des VfL Jesteburg

spiegelte wider, dass

der Club aus dem NFV-Kreis

Harburg die Verleihung der

Fairness-Urkunde an Michael

Brand beim NFV beantragt

hat. Beide Clubs verbindet

mittlerweile eine etwas andere

Fußballfreundschaft unter eigentlichen

Liga-Rivalen.

Heide Tegtmeier


Er war Vorbild für

Kollegen und Aktive

NFV-Kreis Verden trauert um Günther Rehorst

Der NFV-Kreis Verden trauert

um Günther Rehorst vom FC

Verden 04, der im Alter von 67

Jahren verstarb.

Mehr als 30 Jahre war

Günther Rehorst als Schiedsrichter

im Kreis Verden aktiv. Er

überzeugte bei seinen Spielleitungen

durch seine Regelkunde,

die er umsichtig anwandte. Seine

ausgleichende Art hatte

sowohl bei den Aktiven auf

dem Feld als auch bei seinen

Schiedsrichterkollegen Vorbildcharakter.

Dann aber kam seine heimtückische

Krankheit, die ihn

zwang, seine aktive Laufbahn

aufzugeben. Trotz seiner krankheitsbedingten

nicht einfachen

Situation blieb er den Unparteiischen

weiterhin aktiv verbunden.

Über zwanzig Jahre war Günther

Rehorst im Vorstand der Kreisverdener

Schiedsrichter als Kassenwart

tätig.

Das Engagement von

Günther Rehorst wurde durch die

Verleihung von Ehrennadeln auch

nach außen hin gewürdigt. So erhielt

Günther Rehorst die Silberne

und Goldene Ehrennadel des

NFV-Kreises Verden und auch die

Silberne Ehrennadel des Bezirks

Lüneburg und die Verdienstnadel

des NFV.

„Günther war ein tadelloser,

engagierter und bei allen beliebter

Sportkamerad, der sich auch

als Trainer beim TSV Brunsbrock

Futsal-Premiere im

NFV-Kreis Uelzen

C-Junioren ermitteln den ersten Champion

Die Begeisterung für Futsal

ist nun auch im NFV-Kreis

Kreis Uelzen eingekehrt. Dafür

gesorgt hat Heino Drewes (Vorsitzender

Kreisjugendausschuss)

mit seinem Ausschussmitglied

Ronald Salje.

Zehn Mannschaften wurden

zum 1. Futsal-Turnier für C-Junioren

in der Pestalozzi Sporthalle

eingeladen. Mit der Organisation

eines Futsalturniers betrat der

Kreisjugendausschuss Neuland.

Unterstützt wurden die Männer

von ihren Ehefrauen, so war für

das leibliche Wohl auch der zahlreich

erschienenen Zuschauer gesorgt.

Da ein Futsal-Ball nicht so

hoch springt wie das normale Le-

der, wurde mehr gespielt als gebolzt,

und da auch die Regeln etwas

anders sind als beim Fußball,

war der Körperkontakt nur beschränkt

möglich. So stellten die

Zuschauer sehr schnell fest, dass

das Futsalspiel ein schnelles und

sehr faires Spiel ist.

Den 1. Futsal-Cup im Kreis

Uelzen gewannen die C-Junioren

des TSV Bienenbüttel. Die Abschlussplatzierungen:

1. TSV Bienenbüttel,

2. SC Kirch-/Westerweyhe,

3. MTV Barum, 4. BSV

Union Bevensen, 5. VfL Suderburg,

6. SG Uhlen-K./Germ. Ripdorf,

7. SV Molzen, 8. TSV Wriedel,

9. SV Teutonia Uelzen, 10.

MTV Himbergen.

für die Jugend einsetzte. Wir werden

ihn vermissen. Unser tief

empfundenes Mitgefühl gilt seiner

Familie“, würdigte Horst

Bezirk Lüneburg

Beim Kreissporttag in Posthausen wurde Günther Rehorst (rechts) vom

Kreisvorsitzenden Horst Lemmermann geehrt. Foto: Seesko

Alle Mannschaften und

auch die Zuschauer kamen zu

der Erkenntnis, dass Futsal

der Hallenfußball der Zukunft

Lemmermann als Vorsitzender

des Fußballkreises Verden die Verdienste

von Günther Rehorst für

den Fußball. Dietmar Seesko

Die Ü 50-Cracks stürmten in Clenze

um den Hallenmeistertitel des NFV-Kreises

Lüchow-Dannenberg los wie in ihren besten

Tagen. Technisch gekonnt und immer noch sehenswert

in der Chancenverwertung. In kleinerem

Rahmen diesmal, weil eine Mannschaft aus

beruflichen Gründen ausfiel. Nach zwei Durchgängen

führte die SG Dannenberg mit vier

Punkten, schwächelte dann aber mit einem 1:1

gegen VfL Breese-Langendorf, während Lemgow-Dangenstorf

mit zwei Siegen über Südkreis

(2:0) und Breese (4:2) aufkam und die SG

Dannenberg mit sechs Punkten zunächst in Verlegenheit

brachte. Der Endspurt war wirklich

spannend: Drei Mannschaften hatten eine

Chance auf den Titel, doch die SG Dannenberg

(Foto) setzte sich schließlich mit sieben Zählern

vor Lemgow (sechs) und Südkreis (drei) durch.

Spielausschussvorsitzender Christian Böhnsch

freute sich mit den Cracks über das gelungene

Turnier, verteilte Bälle und schmucke Medaillen.

Heinz Müller

Carsten Vogel (Bildmitte, Geschäftsstellenleiter Sparda Bank) und Ronald

Salje (Kreisjugendausschuss, rechts) überreichten bei der Siegerehrung

des Futsal-Turniers einen Ball an Sebastian Schenk, den Mannschaftsführer

SG Uhlen-Kickers/Germania Ripdorf.

ist. Heino Drewes hofft in der

nächsten Hallensaison, weitere

Futsalturniere anbieten zu können.

Harald Nolting

Mai 2008 57


Bezirk Lüneburg

58

Almuth Schult gewinnt

Nachwuchskonkurrenz

17. Sportlerwahl in Lüchow-Dannenberg

Die 17. Sportlerwahl des Kreises

Lüchow-Dannenberg, eine

ideenreiche Präsentation der

jahresbesten Sportler und Sportlerinnen

war erfolgreich wie eh

und je mit viel Show, Musik

und Spaß. Landrat Jürgen

Schulz zum Großereignis: „Hier

wird eine bedeutende gesellschaftliche

Aufgabe wahrgenommen!“

Geschickt führten die beiden

Moderatoren Andreas

Koopmann und Christian Ehlert

durch das Programm. Im Mannschaftswettbewerb

sicherten

sich die Volleyballerinnen des

MTV Dannenberg bei der Wahl

erneut den Titel „Mannschaft

des Jahres“ mit 19.600 Punkten

(Landesliga-Vizemeister). Auf

Platz zwei landete die Fußball-

A-Jugend des SC Lüchow

(14.160) vor den Fußball-B-

Mädchen der SG FC Gartow

(13.200), den Dannenberger

Männerhandballern (12.690)

Bereits als Siebenjähriger

schnürte Harald Meyer beim

TSV Wietze und später beim MTV

Eintracht Celle seine Fußballschuhe.

Die Faszination des runden

Leders gehörte bis zum 70. Geburtstag,

den er am 15. April beging,

fest zu seinem Leben. Neben

seinen sportlichen Aktivitäten

setzte der Jubilar auch in der

Vereinsarbeit beim TSV Elstorf –

er ist dort seit 1960 Mitglied –,

aber auch als Vorstandsmitglied

des Kreisfußballverbandes Harburg

wichtige Akzente.

Harald Meyer kickte von

1960 bis 1975 in verschiedenen

Herrenmannschaften des TSV

Elstorf. Schon 1965 übernahm er

Verantwortung als stellvertreten-

Silberne Ehrennadel des

LSB für Horst Lemmermann. Das Engagement

des Verdener Kreischefs

Horst Lemmermann für den Fußball

wurde vom Landessportbund (LSB)

nun auch nach außen hin gewürdigt.

Aus der Hand von LSB-Vizepräsidentin

Dr. Hedda Sander (2. von rechts,

zuständig für Leistungssport) erhielt

Horst Lemmermann (3. von rechts)

beim Kreissporttag des KSB-Verden

im Niedersachsenhof in Verden eine

Urkunde und die Silberne LSB-Ehrennadel.

Dietmar Seesko

Mai 2008

und den Fußball-F-Junioren der

FSG Südkreis (9.560).

Bei den Sportlerinnen siegte

nach zwei zweiten Plätzen in

den Vorjahren die Ausdauersportlerin

Silvia Behn (SC

Lüchow) mit 17.170 Punkten

vor Volleyballerin Claudia Grande

(16.140) und Tennisspielerin

Antje Reitzig (15.370, beide

MTV Dannenberg). Platz vier für

Jessica Bürkle (12600, Woltersdorf/Schießen)

vor der Leichtathletin

Anna Kunad (12.400,

TSV Hitzacker).

Bei den Top-Five der Sportler

ging es eng zu. Für Christoph

Gröger (TuS Lüchow,

Schwimmen) reichten 9.660

Punkte zum ersten Platz. Für

Manuell Trittel (TuS Wustrow II,

Tischtennis) waren 8.340 Punkte

für Platz zwei nötig. Stefan

Schütte (RFV Dannenberg/Reiten)

erreichte mit 8.140 den

dritten Rang. Benjamin Techand

(TuS Wustrow/Fußball) kam auf

Fußballsport gehört

fest zu seinem Leben

Harald Meyer feierte seinen 70. Geburtstag

der Vereinsvorsitzender. Im selben

Jahr begann er seine Karriere als

Schiedsrichter. Die Verbandsliga

Niedersachsen war die höchste

Staffel, in der er Spiele leitete. Insgesamt

sind es bisher mehr als

2500 Begegnungen, in der Meyer

als Unparteiischer mit großer Umsicht

fungierte. Trotz seiner 70

Jahre ist der Jubilar immer noch

mindestens einmal in der Woche

mit der Leitung eines Fußballspiels

beauftragt.

1975 begann Harald Meyer

seine Arbeit im Kreisfußballverband.

Als Mitglied des Spielausschusses

war er bis 1982 aktiv.

Von 1982 bis 1992 hatte er die

Position des Vorsitzenden des

Kreisschiedsrichterobmannes in-

Almuth Schult (Zweite von rechts) spielt beim Frauen-Bundesligisten

Hamburger SV. Janina Bohlmann (Zweite von links) gelang der Sprung

zum VfL Wolfsburg. Foto: Müller

8.010 und Rudolf Thiele (SC

Lüchow/Leichtathletik) erzielte

7.860 Punkte.

Ein großes Hallo gab es

beim Top-Five-Nachwuchs. Hier

schaffte die aus Lomitz stammende

Fußballerin Almuth

Schult mit 15.070 Punkten klar

den ersten Platz. Almuth Schult

spielt seit Sommer 2007 für

den Frauen-Bundesligisten Hamburger

SV. Den hochwillkommenen

Scheck in Höhe von 5.450

Euro aus der DFB-Talentförderung

erhält der FC SG Gartow

zur Förderung des Mädchenfußballs.

Diese SG war und ist ein

ne. Seit 1994 bis heute gehört

der rüstige Rentner dem Vorstand

des Kreisfußballverbandes als

Schriftführer und Ehrenamtsbeauftragter

an. Für sein ehrenamtliches

Engagement wurden Harald

Meyer zahlreiche Auszeichnungen

zuteil. Erst kürzlich erhielt

er beim Fest des Sports, zu dem

der Kreissportbund und der Landkreis

Harburg in die Winsener

Talentepool, denn auch Janina

Bohlmann gelang der Sprung

von der SG zum Profiteam VfL

Wolfsburg und bei der Sportlerwahl

der dritte Platz (10.060).

Dazwischen schob sich auf Platz

zwei mit 12.930 Punkten der

Handballer Lennart Warnecke

(MTV Dannenberg).

Ein dickes Lob für das

großartige Show-Programm!

Was wäre eine Sportler-Gala

ohne die Mitglieder der Lüchower

Sport-Art, der Stepp-Aerobic-Gruppe

oder Taekwondo,

der asiatischen Kampfsportart!

Heinz Müller

Harald Meyer vom TSV Elstorf beging

am 15. April seinen 70. Geburtstag.

Er ist seit seiner Kindheit

dem Fußballsport eng verbunden.

Foto: Balzer

Stadthalle eingeladen hatten, eine

Goldmedaille für sein

langjähriges Ehrenamt überreicht.

Doch nicht ausschließlich der

Fußballsport ist das Hobby von

Harald Meyer. Zusammen mit

Ehefrau Dagmar legt er schon seit

über 20 Jahren als Mitglied der

Tanzsportabteilung des TSV Elsorf

eine flotte Sohle aufs Parkett. Das

zweistündige, intensive Training

pro Woche zahlte sich bei zahlreichen

Tanzturnieren mit vorderen

Plätzen aus.

Wer Harald Meyer kennt,

weiß sein Engagement für den

Fußballsport, seine stets freundliche

Art und seinen trockenen Humor

zu schätzen. In diesem Sinne

auf ins nächste Jahrzehnt!

Ulrich Balzer


Jeweils zehn Fußbälle gab es für Vereine, die für die Saison 2007/08 B- und

C-Mädchenmannschaften gemeldet haben. – Unser Foto zeigt (von links)

Dirk Feuernagel (Eintracht Elbmarsch), Peter Riebesell (SG Salzhausen-Garlstorf),

Andrea Rothe (TVV Neu Wulmstorf), Cord Kaiser (Buchholzer FC) sowie

die Vorsitzende des Frauenausschusses, Susanne Bien. Foto: Balzer

Je zehn Fußbälle für

neue Mädchenteams

Frauenausschuss des Kreises Harburg tagte

Da kam bei den Trainerinnen

und Trainern sowie Betreuerinnen

und Betreuern für

Fußball-Mädchenmannschaften

Freude auf! Unmittelbar nach

der Eröffnung der Arbeitstagung

im Scharmbecker Gasthaus

Kruse durch die Vorsitzende

des Frauenausschusses

im Kreisfußballverband Harburg,

Susanne Bien, erhielten die Vereine,

die zur Saison 2007/08

B- oder C-Juniorinnenmannschaften

zum Spielbetrieb gemeldet

hatten, jeweils zehn

Fußbälle überreicht.

Das hochwertige runde Leder

erhielten die Vereine Buchholzer

FC, Eintracht Elbmarsch, VfL Ma-

120 Stunden büffelten 14

junge Männer und eine Frau im

NFV-Kreis Rotenburg die Theorie

und Praxis des Fußballsports. Nun

dürfen sie sich Übungsleiter nennen

und sind im Besitz einer C-Lizenz

mit dem Profil „Kinder- und

Jugendfußball“. Der Rotenburger

Kreislehrausschuss hatte in Zusammenarbeit

mit dem VfL Sittensen

den Basis-Lehrgang

durchgeführt.

In insgesamt 120 Stunden

wurden die Lehrgangsteilnehmer

vom Kreislehrausschuss in der

Ersten Hilfe, in der Taktik, dem

Coachen rund ums Spiel, dem

Technik-Training und in der

Durchführung von kleinen Spielformen

geschult. Am Tag der Prü-

schen, TVV Neu Wulmstorf und SG

Salzhausen-Garlstorf.

An der Tagung nahmen auch

Dagmar Thißen aus Stade als Mitglied

der Kommission Mädchenfußballkonzept,

der Vorsitzende

des Kreisfußballverbandes, Dieter

Tomforde, und sein Stellvertreter

Manfred Marquardt teil. Das Gäste-Trio

wünschte übereinstimmend

den neuen Mädchenmannschaften

viel Freude am Fußballsport.

Susanne Bien berichtete, dass

im Bereich des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV) seit Saisonbeginn

2007/08 170 neue C-

Juniorinnen- und 149 neue B-Juniorenteams

am Spielbetrieb teilnehmen.

Die überreichten Fußbäl-

Gegen Gewalt

und Drogen

Unter dem Motto „Sport gegen

Gewalt und Drogen“

lässt die SV Scharnebeck (Kreis

Lüneburg) über Pfingsten bereits

zum elften Mal den Jugendcup

steigen.

Das Organisationsteam um

Joachim Schöbel, der erstmals die

Leitung übernommen hat, stellte

Mit Erfolg gebüffelt

15 neue Fachübungsleiter für Rotenburg

fung standen dann die C-Jugendfußballer

der JSG Börde Sittensen

sowie die B- und C-Juniorinnen

des MTV Wohnste den Prüflingen

bei der Vorstellung ihrer Prüfungslehrproben

zur Verfügung.

Der Kreislehrausschuss

unter der Leitung

von Hans-

Jürgen Kotteck

wurde bei der

praktischen

Prüfung von

Ulf Drewes (dezentraler

NFV-

Sportlehrer),

Fritz Rechten

le konnten Dank Unterstützung

der Sparda-Bank-Stiftung überreicht

werden.

Lebhaft diskutierten die Versammlungsteilnehmer

den Spielbetrieb

für Mädchenmannschaften.

Da seit der vergangenen Spielsaison

13-jährige Mädchen nicht

mehr für die Frauenmannschaften

abgestellt werden und somit nur

noch bei den Juniorinnen spielen

dürfen, hat das Auswirkungen auf

die Frauenteams. Um die Vorgabe

des NFV zu erfüllen und somit allen

Mädchen in Zukunft attraktiven

Fußballsport anzubieten, wurde

der 11er-Spielbetrieb für die

Saison 2008/09 bei den B-Juniorinnen

vorgegeben. Um die entstehenden

Lücken zu schließen, sollte

eine Kreisklasse für Frauen (7er

Kleinfeld) eingerichtet werden, die

zusätzlich zur Frauen-Kreisliga

spielen soll.

Das von Susanne Bien vorgetragene

Konzept und das Aufstellen

von 11er Mannschaften bei

den B-Juniorinnen stieß auf starken

Widerstand der an der Arbeitstagung

beteiligten Delegierten.

Die Vorsitzende des Kreisfrauenausschusses

warnte davor, dass

die Vereine aus dem Kreis Harburg

mit ihrem Verhalten den Anschluss

an den Bezirksverband Lüneburg

verlieren könnten. Im Bezirk als

auch auf NFV-Ebene wird in dieser

ein unglaublich interessantes

Turnier

auf die Beine, das

zu den Topveranstaltungen

der Region

gehört. Am 10.

und 11. Mai werden 94 Mannschaften

erwartet, von der U 8 bis

zur U 15 sowie den B-Mädchen

gehen Nachwuchskicker an den

Start.

Auch neben den Plätzen

wird es hoch hergehen, ein buntes

Rahmenprogramm mit vielen

Überraschungen wird keine Lan-

(Bezirkslehrwart) sowie Andre Bischoff

(Kreislehrausschuss) unterstützt.

Ein Lob gebürt auch dem

VfL Sittensen für die hervorragende

Organisation über die gesamte

Länge des Lehrgangs.

Folgende Teilnehmer nahmen

erfolgreich am Lehrgang teil:

Manfred Cordes, Mirko Falk, Manuel

Reiter, Torben Scholz, Sören

Die neuen Fachübungsleiter des NFV-Kreises Rotenburg.

Bezirk Lüneburg

Altersklasse ausschließlich auf

Großfeldern gespielt.

Doch es gab auch Erfreuliches

zu berichten. Auf Kreisebene konnte

mit Ali Taha (Jesteburg) ein neuer

Trainer für die weiblichen Auswahlmannschaften

verpflichtet werden.

Taha löst Gerd Lange ab, der sein

Amt aus beruflichen Gründen abgeben

musste. Für die Auswahl

U 15 wurden mit Simone Nicole

Niemann und Fabienne Stejskal

(beide TuS Fleestedt) sowie für die

U 13 mit Nina Fischer (MTV Ramelsloh)

und Christina Marie Krüger

(FSV Tostedt) vier talentierte Spielerinnen

aus dem Kreis Harburg in

den Kader des NFV berufen.

Lob gab es auch für die

Mädchenfußball-Beauftragte Annika

Hobst (TuS Fleestedt). Die 19jährige

Schiedsrichterin leitet Frauenspiele

bis zur Regionalliga und

assistiert Kim-Jana Trenkner (TSV

Winsen) gemeinsam mit Nadine

Lange (TV Meckelfeld) an der Seitenlinie

in der 2. Bundesliga der

Frauen. Die Herren schiedst sie bis

zur Kreisliga und assistiert bis zur

Bezirksoberliga. Beim Fest des

Sports in der Winsener Stadthalle

sollte sie für ihr Engagement eine

Goldmedaille erhalten. Sie konnte

diese Auszeichnung aber wegen

terminlicher Überschneidungen

nicht selbst in Empfang nehmen.

Ulrich Balzer

geweile aufkommen lassen. Auch

werden unter anderem die Polizeiprävention

Lüneburg, die

DROPS Drogenberatung, die AOK

mit ihrem Drogenberatungsbus

und die Kreisjugendpflege des

Landkreises Lüneburg vor Ort

sein, gern beraten und Infos geben.

Außerdem wird Wolfgang

Kiehl vom www.suchtmobil.de

am Pfingstsonntag mit am Start

sein. Und auch der HSV hat seine

Zusage gegeben. Infos über das

Turnier gibt es unter www.svsjugendcup.de.

Volker Mai

Scholz, Andy Urban (alle VfL Sittensen),

Jörg Schiewe (TuS Tiste),

Hans Allers, Thorsten Kaiser, Ralf

Milbrandt (alle SV Hamersen), Carina

Behrens (MTV Wohnste),

Olaf Wegener (SV Rot-Weiß

Scheeßel), Kai Niekerken und

Gerd Otto Rusche (SV Holvede)

sowie Kay Wichers vom TSV Heidenau.

Joachim Riegel

Mai 2008 59


Buschmeyer „trommelt“ für einen

neuen Sportplatz in Kaolack

Senegalesen freuen sich über Spende aus dem NFV-Kreis Osnabrück-Land

Gemeinsam mit seinem senegalesischen

Freund Abbasse

So begab sich der Vorsitzende des

Fußballkreises Osnabrück-Land,

Helmut Buschmeyer, auf eine einwöchige

Reise in dessen afrikanische

Heimat. Bereits nach dem

Kreistag im Sommer letzten Jahres

hatte Abbasse So 20 Trikotsätze

aus dem Osnabrücker Land in

den Senegal verschickt, jetzt gingen

weitere 14 Garnituren nach

Afrika.

Vorbereitet wurde die Reise

unter anderem vom Außenministerium

in Dakar, so dass während

des einwöchigen Aufenthalts von

Buschmeyer und So mehrere Gespräche

mit Bürgermeistern,

Sportvertretern und Mitarbeitern

der Deutschen Botschaft und der

Konrad-Adenauer-Stiftung auf

dem Programm standen. In Kaolack,

der Heimatstadt von Abbasse

So, soll nach den Wünschen

Buschmeyers ein Sportplatz mit

Unterstützung der Egidius-Braun-

Stiftung geschaffen werden. Da

der örtliche Verein ASC Marine

Kaolack die Gründung einer Behindertengruppe

plant, könnte

die Franz-Beckenbauer-Stiftung

auch zur Errichtung der nötigen

Räumlichkeiten beitragen.

Die Senegalesen bedankten

sich ausdrücklich für die geleisteten

Spenden und konnten sich

zudem über weitere 425 Euro

freuen, die zwei F-Jugendspieler

aus dem Landkreis Osnabrück gespendet

hatten, so dass eine komplette

Schulklasse mit Tafeln, Heften

und Stiften versorgt wurde.

Als Gegengeschenk fanden afri-

kanische Trommeln den Weg

in das Reisegepäck Helmut

Buschmeyers.

Begeisterte Abnehmer fanden

im Senegal auch die Autogramme

von Franz Beckenbauer

sowie mehrere DFB-Wimpel. Der

Generalsekretär des Nationalen

Olympischen Komitees im Senegal,

Sarti Hagne, kündigte für den

Mai einen Gegenbesuch im Osnabrücker

Land an und wird hierbei

auch den Kontakt mit der Heilpädagogischen

Hilfe Osnabrück/

Bersenbrück suchen, welche seit

jeher vom Fußballkreis unterstützt

wird.

Mit einem lauten „Auf Wiedersehen“

verabschiedeten sich

abschließend die senegalesischen

Kinder von ihren Besuchern aus

Deutschland. Peter Bartsch

Auf begeisterte Abnehmer stießen die Gastgeschenke von Helmut Buschmeyer (links) im Senegal, so auch eine

Reihe von NFV-Aufklebern. Foto: So

Helmut Quaas baut

auf die Visionäre

100 Jahre Fußballabteilung beim SV Brake

Eine besondere Ehre wurde der

Fußballabteilung des SV Brake

durch den Vorsitzenden des

NFV-Kreises Wesermarsch, Helmut

Quaas, zuteil. Dieser überreichte

dem Vorstand zum 100jährigen

Bestehen der Fußballsparte

in Brake eine Plakette des

Deutschen Fußball-Bundes (DFB)

und einen Scheck in Höhe von

500 Euro sowie einen Ehrenteller

des NFV.

Quaas wies in seinen Glückwünschen

darauf hin, dass der

Deutsche Fußball-Bund im Jahr

1900, der Norddeutsche Fußballverband

1905 und die Fußballsparte

in Brake bereits 1908 gegründet

wurden. „Es wurde und

wird stets großer Fußballsport in

Brake betrieben.“ Besonders der

Name VfL Brake sei weit über

die Grenzen der Wesermarsch

hinaus bekannt geworden.

Begonnen hat 1908 alles

mit dem FC 08 Brake, weiter

ging es mit dem Braker SV,

dem TuS Brake, dem Braker TV,

ab 1946 mit dem VfL Brake

und ab 1950 mit einzelnen

Fußballvereinen. Die Spiele begannen

auf einer Kuhweide,

dann im Matsch, später auf

Schlacke und heute auf Kunstrasen.

Der SV Brake gehört derzeit

zur Spitzengruppe der Bezirksoberliga

und gewann 2007

den Bezirkspokal.

Quaas lobte die Vision Magnus

F. Barghorns im Hinblick

auf die Anschaffung des Kunstrasens

und appellierte zugleich

an die Mitglieder, ebenfalls Visionäre

zu sein. Mädchen wür-

Bezirk Weser-Ems

Neue Mitarbeiter

gibt es im Kreisjugend- und

Lehrausschuss des Fußballkreises

Aurich. Dies teilten

die Ausschussvorsitzenden

Winfried Neumann (Jugendausschuss)

und Jann Saathoff

(Lehrausschuss) auf der

jüngsten Vorstandssitzung

mit. Neu im Jugendausschuss

ist Wilhelm Reunitz (Foto)

aus Middels, der bereits als

Staffelleiter für die Hallenspiele

tätig war und mit Beginn

der neuen Saison für eine

Altersklasse als Staffelleiter

verantwortlich sein wird.

Im Lehrausschuss werden

künftig Martin van der Werff

(Marienhafe) und Klaus

Schoolmann (Münkeboe)

mitarbeiten.

Hinrich Trauernicht

Freuen sich über die Spende und die DFB-Auszeichnung zum Jubiläum

(von links): Björn Jakubitz, Helmut Quaas, Hans-Dieter Lohstroh und

Magnus F. Barghorn. Foto: Kerstin Seeland (Kreiszeitung Wesermarsch)

den die Zukunft des Jungenspielbetriebs

stark beeinflussen.

„Seid hierauf rechtzeitig vorbereitet.“

Peter Bartsch

Mai 2008 61


Bezirk Weser-Ems

62

Zu ihren turnusmäßigen Wahlen

trafen sich die Osnabrücker

Schiedsrichter und bestätigten

dem bisherigen Ausschuss einstimmig

eine gute Arbeit in den

vergangenen drei Jahren. Wiedergewählt

wurde der Vorsitzende

Torsten Aderhold ebenso wie

seine Beisitzer Carsten Alexander

Henke, Claus Klusmann und

Reinhard Sanner. Der bisherige

Schiedsrichter-Lehrwart Jens

Warnecke scheidet auf eigenen

Wunsch aus und wird durch den

erst 25-jährigen Markus Büsing

ersetzt.

Mai 2008

Ein Mann mit Perspektive

Markus Büsing ist neuer Schiedsrichter-Lehrwart in Osnabrück

Der Ausschuss verwies mit

Stolz auf die Ausbildung zahlreicher

Jungschiedsrichter sowie auf

viele abwechslungsreiche Aktivitäten.

Für den Fußballkreis Osnabrück-Stadt

bedankte sich Vorsitzender

Frank Schmidt, der den

anstehenden Generationswechsel

begrüßte. Schmidt betonte die

wichtige Aufgabe der Schiedsrichter

nicht nur bei der Spielleitung,

sondern auch im Wege der

Integrationshilfe. Ein weiteres Anliegen

des Vorstandes war die Bitte

um eine verstärkte Ausbildung

von Schiedsrichterinnen für den

Friedel Beek ist in seinem Verein SV Wimmer eine feste Größe –

seit 25 Jahren bekleidet er beim Kreisligisten aus dem Osnabrücker Land

das Amt des Fußballobmanns. Sowohl in Wimmer als auch im NFV-Kreis

Osnabrück-Land genießt Beek ein hohes Ansehen und gilt als zuverlässiger

Partner des Kreisvorstandes. So war es für den Kreisvorsitzenden Helmut

Buschmeyer selbstverständlich, der Einladung zur Generalversammlung

zu folgen und Friedel Beek (links) als Anerkennung die Goldene Ehrennadel

des NFV-Kreises zu überreichen. In seinem Grußwort warb

Buschmeyer nachdrücklich für das Ehrenamt und mahnte den Landessportbund

sowie die Kreispolitik zu einer verstärkten Unterstützung der

„kleinen“ Vereine. Thorsten Gottlieb, der nach zehn Jahren als Vorsitzender

des SV Wimmer zurücktrat, erhielt vom Kreisvorsitzenden eine Flasche

Fritz-Walter-Sekt. Dem neuen Vorsitzenden Michael Kleine-Heitmeyer

wünschte Helmut Buschmeyer für die Zukunft viel Erfolg sowie

eine gute Zusammenarbeit mit den Vertretern des Fußballkreises.

Foto: Wittlager Kreisblatt

„Tag des Mädchenfußballs“

Der diesjährige „Tag des Mädchenfußballs“ findet am 28. und

29. Juni im emsländischen Spelle statt.

Am Samstag, 28. Juni, spielen die C- und B- Juniorinnen. Beginn

ist um 11 Uhr. Am Sonntag, 29. Juni, gehen die F-, E- und D-

Juniorinnen ebenfalls ab 11 Uhr an den Start. Gespielt wird in

7-er Mannschaften auf dem Kleinfeld. Zugelassen sind Vereinsmannschaften,

Spielgemeinschaften, Schulmannschaften und alle

Mädchen, die gerne Fußball spielen. Ausrichter sind der NFV-

Bezirk Weser-Ems und der SC Spelle/Venhaus.

Anmeldungen nimmt der SCSV-Abteilungsleiter Andreas

Schulte, Mozartstraße 1, 48480 Spelle, per Tel. 05977 - 8953

oder per E-Mail unter info@scsv-fussball.de entgegen. Anmeldeschluss

ist der 15. Mai. Der „Tag des Mädchenfußballs“ ist bereits

seit Jahren eine feste Einrichtung im Terminkalender des NFV-Bezirks

Weser-Ems. Peter Bartsch

Mädchen- und Frauenfußball. Ein

besonderer Dank ging an die älteren

Unparteiischen, welche seit

Jahren einen ordnungsgemäßen

Spielbetrieb im Osnabrücker Kreis

gewährleisten.

Mit einem herzlichen Dankeschön

und den besten Wünschen

für die Zukunft wurde Lehrwart

Jens Warnecke vom Ausschuss

verabschiedet, der zugleich den

Nachfolger Markus Büsing willkommen

hieß. Büsing leitet selbst

Spiele der Bezirksoberliga und

der Junioren-Regionalliga. Zudem

war er bereits als Assistent bei

Markus Büsing wurde zum neuen

Schiedsrichter-Lehrwart im NFV-

Kreis Osnabrück-Stadt gewählt.

Foto: Müller

dem in Osnabrück lebenden

Zweitliga-Schiedsrichter Frank

Willenborg im Einsatz. Der neue

Lehrwart ist somit in jeder Hinsicht

ein Mann mit Perspektive.

Peter Müller

Fußballkreis Friesland

trauert um Martin Tjarks

Der Fußballkreis Friesland trauert um seinen ehemaligen Mitarbeiter

Martin Tjarks, der im Alter von 63 Jahren plötzlich und unerwartet

verstarb.

Tjarks war von 1970 bis 1974 Jugendleiter beim TuS Dangastermoor,

wechselte dann zum TuS Varel, bei dem er aktiv Fußball spielte

und etliche Jahre im Vorstand sowie als Jugendbetreuer tätig war. Daneben

war der Verstorbene mehr als zwei Jahrzehnte für den Kreisverband

als Schiedsrichter im Einsatz. Im NFV-Kreis Friesland war er von

1976 bis 1999 sowohl im Kreisjugendausschuss als auch im Kreisjugendsportgericht

tätig.

Bei seinem Ausscheiden wurde Martin Tjarks mit dem Ehrenteller

des Fußballkreises ausgezeichnet. Der Kreissportbund Friesland verlieh

ihm bereits 1996 die Silberne Ehrennadel.

Durch seine häufige Anwesenheit auf den Sportplätzen war er

bis zuletzt eng mit dem Fußballgeschehen verbunden. Die Fußballer in

Friesland haben einen treuen Sportkameraden und guten Freund verloren.

Sie werden Martin Tjarks stets in guter Erinnerung behalten.

Heinz Lange

Eine besondere Ehrung nahmen der Vorsitzende des

Schiedsrichterausschusses Heinz-Gerd Evers und Schiedsrichterlehrwart

Werner Brinker vom Kreisfußballverband Emsland beim Lehrabend in

Neulehe vor. Vor über 80 Schiedsrichtern wurden Erwin Hackmann (SV

Surwold) und Hermann Bohse (TuS Aschendorf) für 45 Jahre, Rudi Mödden

(SuS Lehe) für 40 Jahre sowie Karl-Heinz Gröger (SV Langen) und

Hans Düthmann (DJK Breddenberg) für 35 Jahre als aktive Schiedsrichter

geehrt. Evers lobte die ständige Bereitschaft der Jubilare: „Ihr seid Beispiel

und Ansporn für unseren Schiedsrichternachwuchs.“ Als kleines

Dankeschön überreichte Brinker den Geehrten einen Präsentkorb: „Damit

Ihr auch weiterhin gestärkt eure Aufgabe als neutraler Mann auf dem

Platz wahrnehmen könnt.“ Das Foto zeigt von links Rudi Mödden, Heinz-

Gerd Evers, Hans Düthmann, den stellvertretenden Kassenwart Schiedsrichter

Nord, Markus Thiel, Karl-Heinz Gröger, Schiedsrichter-Ansetzer

Heiner Lohmann, Erwin Hackmann, Schiedsrichter-Ansetzer Stefan Brinker,

Hermann Bohse und Werner Brinker. Foto: Hagemann


Christa Pasternak ist

Mitglied im „Club 100“

Bentheim zeichnet Ehrenamtspreisträger aus

Christa Pasternak, Jugendleiterin

beim SV Vorwärts

Nordhorn, wurde als Siegerin

der DFB-Ehrenamtsaktion 2007

im NFV-Kreis Grafschaft Bentheim

gekürt. Mit der neuen

Ehrenamtspreisträgerin wurden

vier weitere Vereinsmitarbeiter

geehrt, die sich ehrenamtlich in

ihren Vereinen engagieren. Als

U 23-Ehrenamtspreisträger wurde

Marcel Albers, ebenfalls

vom SV Vorwärts Nordhorn,

ausgezeichnet.

Bei der Feierstunde im Jugendheim

des SV Vorwärts

überbrachte der Kreisvorsitzende

Bernd Gerdes die freudige

Nachricht, dass Pasternak nicht

nur zu den bundesweit 360

Kreissiegern gehört, sondern

auch in den so genannten

„Club 100“ aufgenommen

wurde. Pasternak ist Schulleiterin

in Brandlecht und gleichzeitig

Jugendleiterin in ihrem Verein

und passt damit hervorragend

in das vorgegebene

Ein dickes Lob für

junge Anwärter

Schiedsrichterlehrgang im NFV-Kreis Friesland

Ein dickes Lob ernteten die 17

jungen Anwärter, die jetzt im

NFV-Kreis Friesland ihre Schiedsrichter-Prüfung

bestanden. „Es

war ein besonders guter Lehrgang“,

stellte Kreis-Schiedsrichterobmann

Günter Neumann

nach der Ausbildung fest.

Zusammen mit dem stellvertretenden

Lehrwart Daniel

Kärcher hatte er die 15 männlichen

und zwei weiblichen Teilnehmer

zuvor in Neustadtgödens

auf die abschließende

Prüfung vorbereitet, welche

von Verbands-Schiedsrichterlehrwart

Bernd Domurat

(Wilhelmshaven) abgenommen

wurde. Dabei blieben Hendrik

Jung (SV Astederfeld) und Sönke

Carstens (TuS Dangastermoor)

fehlerlos. Auch Domurat

lobte die gute Vorarbeit und

richtete zugleich seinen Appell

an die jungen Lehrgangsteilnehmer,

sich auch künftig mit dem

Regelwerk zu befassen und die

regelmäßigen Lehrabende zu

besuchen.

Über die bestandene Prüfung

freuten sich außerdem:

Sabine Fischer (SV Gödens),

Andre Hakvoort (TuS Varel),

Christopher Bruns (TuS Dangastermoor),

Jascha Besteher, Dirk

Streitler (beide BV Bockhorn),

Rene Kost, Hauke Mönck (beide

TuS Horsten), Claus Waskönig,

Florian Maus, Steffen Schröder,

Marco Drewes, Tobias Tjarks (alle

TuS Obenstrohe), Kyra

Adolph, Kevin Adolph und Kai-

Sebastian Kieselhorst (alle Heidmühler

FC). Peter Bartsch

Schwerpunktthema des DFB,

die Kooperation von Schule

und Verein.

Dass nur ein Vereinsmitarbeiter

als Sieger ausgezeichnet

werden kann, bezeichnete der

Ehrenamtsbeauftragte Jürgen

Bezirk Weser-Ems

Im Jugendheim des SV Vorwärts

Nordhorn zeichnete der NFV-Kreis

Grafschaft Bentheim seine Ehrenamtspreisträger

aus. Foto: Huisjes

Bisanz als „schade, aber sportlich.“

Welchen Gegenwert das

ehrenamtliche Engagement hat,

brachte Bisanz auf den Punkt:

„Das Ehrenamt ist nicht bezahlbar“.

Neben Pasternak

zeichnete der NFV-Kreis auch

Petra Wiels (Eintracht Nordhorn),

Heinz Maathuis (Olympia

Uelsen), Jan Morsink (Vorwärts

Nordhorn) und Alfred Toomsen

(Grenzland Laarwald) für ihr

besonderes ehrenamtliches Engagement

aus.

Mit Marcel Albers wurde

ein weiteres Mitglied der Jugendfußballabteilung

des SV

Vorwärts Nordhorn U 23-Ehrenamtspreisträger.Kreisjugendobmann

Harald Koning ehrte Albers

für dessen Engagement

beim Nordhorner Verein vom

Immenweg und unterstrich

hierbei die Bedeutung der

Nachwuchs-Ehrenamtler: „Man

braucht nicht nur Ältere, sondern

auch Junge, die mit anpacken.“

Andreas Huisjes

Zum 60-jährigen Bestehen des TuS Strudden überbrachte

der Vorstand des Fußballkreises Wittmund seine Glückwünsche. Bei einem

kleinen Festakt im Vereinsheim „Lütten Didi" überreichte Ehrenvorstandsmitglied

Horst Behnke zwei Fußbälle an den neuen 1. Vorsitzenden

des Vereins, Gerhard Bohlen (links) und den 2. Vorsitzenden Wolfgang

Hoffmann (rechts). Behnke würdigte die Treue des TuS Strudden zum

Fußballkreis Wittmund. Schon seit jeher bringen sich TuS-Mitglieder in

die Vorstandsarbeit des Fußballkreises ein. Bei der Veranstaltung wurde

der bisherige 1.Vorsitzende Ommo Tjardes zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Tjardes bekleidete das Amt 22 Jahre und kann zufrieden auf seine

Amtszeit zurückblicken. In seiner Abschiedsrede ließ er die Geschichte des

TuS Strudden noch einmal Revue passieren. Zurzeit hat der Verein über

320 Mitglieder. Drei Senioren- und zehn Juniorenmannschaften nehmen

an Spielbetrieb teil. Besonders dankte Tjardes der Seniorchefin des Vereinslokals

„Lütten Didi", Martha Christophers. Ohne das Engagement der

Familie Christophers, die 1948 auch das Grundstück zum Sportplatzbau

zur Verfügung stellte, hätte die Erfolgsgeschichte TuS Strudden wohl

nicht stattgefunden. Text und Foto: Reinhard Schultz

Mai 2008 63


Bezirk Weser-Ems

64

Der neue Emder Stadtmeister heißt Sportfreunde

Larrelt (Foto). Bei der 26. Auflage der traditionellen Emder

Hallenmeisterschaft in der Nordseehalle setzte sich der von Erich

Saueressig trainierte Kreisligist in einem spannenden Finale mit 3:2

gegen Bezirksligist BW Borssum durch. Zum Matchwinner avancierte

hierbei Patrick Geerken, der sein Team nach einem 1:2-Rückstand mit

zwei Treffern noch auf die Siegerstraße schoss. Mit zehn Toren wurde

Geerken auch Torschützenkönig des Turniers. Der beste Torwart war

mit Sascha Weets ebenfalls ein Larrelter. Im Spiel um Platz 3 setzte

Klaus-Dieter Fischer (rechts mit einem Fan-Schal der SpVg Aurich),

Präsident des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen, war jüngst zu

Gast bei der Sportvereinigung. Anlass des Besuchs war die Bremer Aktion

„100 Schulen – 100 Vereine“. Mit dieser Aktion unterstützt der SV Werder

Partnerschulen und Partnervereine, wozu jetzt auch die Sportvereinigung

Aurich zählt. Gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Ulrich Kötting

(links mit Werder-Mütze) schaute sich Fischer auf dem Gelände des ostfriesischen

Vereins um. „Im Gepäck“ hatte Klaus-Dieter Fischer Eintrittskarten

für ein Bundesliga-Heimspiel im Weserstadion. „Mit dieser Aktion wollen

wir neue Fans für Werder Bremen gewinnen“, sagte der Präsident. Im Vereinslokal

„Hattrick“ auf dem Sportgelände Ellernfeld gibt es jetzt eine

„Werder-Ecke“, die der Präsident gemeinsam mit seinem Auricher Kollegen

einweihte. Hinrich Trauernicht, Foto: Bloempott / Emder Zeitung

Mai 2008

Eine informative Kurzschulung

zum Mädchenfußball veranstaltete der NFV-Kreis Wesermarsch in

Jaderberg. Die von Kreislehrwart Rainer Müller organisierte Veranstaltung

war mit 30 TeilnehmerInnen gut besucht. NFV-Referent Marek

Wanik (stehend, 2. von rechts) informierte anschaulich in Theorie

und Praxis mit der Mädchenkreisauswahl über Probleme, Ziele und

Anforderungen im Mädchenfußball. Abschließend stellten sich Teilnehmer

und Referenten zum gemeinsamen Foto, wobei sich Kreisvorsitzender

Helmut Quaas mit einer guten Flasche „Fritz-Walter-

Wein“ für den gelungenen Abend bedankte. Rainer Müller

sich die Reserve von Kickers Emden mit 5:4 gegen TB Twixlum durch.

Als Mitausrichter durfte der TB Twixlum ebenso wie der FC Frisia Emden

mit der Zuschauerresonanz durchaus zufrieden sein, zog es am

zweiten Turniertag doch fast 1200 Zuschauer in die Halle. – Den

Stadtmeistertitel der C-Junioren sicherte sich wieder einmal die Bezirksoberligamannschaft

von Kickers Emden. Sie schlug im Finale den

Klassenkonkurrenten BW Borssum mit 4:1. Bei den B-Jugendlichen

konnten sich ebenfalls die Sportfreunde Larrelt durchsetzen.

Peter Bartsch/Foto: Wilken

Neue Mädchenliga

auf Bezirksebene

Die neu gegründete B-Juniorinnen-Bezirksliga

hat im NFV-

Bezirk Weser-Ems ihren Spielbetrieb

aufgenommen. Mit zehn

Mannschaften startete die neue

Mädchenliga jetzt in die Frühjahrsrunde,

welche bis zum Saisonende

ausgetragen wird. In der

Liga spielen Post SV Oldenburg,

DJK SV Bunnen, TSV Riepe, GVO

Oldenburg, JSG Glane/Bad Iburg,

FC Ohmstede, VfL Oythe, VfL

Wilhelmshaven, VfB Münkeboe

und TuS Büppel.

„Nach der Sommerpause ist

für die Saison 2008/09 auch eine

C-Juniorinnen-Bezirksliga mit drei

Staffeln zu je acht Teams ge-

plant“, so Sabine Lischewski, Vorsitzende

des Frauenausschusses

im Bezirk Weser-Ems. Mit dieser

Maßnahme soll der verstärkten

Förderung im Bereich des

Mädchenfußballs Rechnung getragen

werden.

Sowohl bei den C-Juniorinnen

als auch bei den B-Juniorinnen

wird zugleich ein Bezirkspokalwettbewerb

ausgetragen, deren

Sieger an den jeweiligen NFV-

Meisterschaften teilnehmen werden.

Die Bezirkspokale werden ab

der Saison 2008/09 nur mit den

Teams ausgetragen, die auch am

Spielbetrieb auf Bezirksebene teilnehmen.

Peter Bartsch


Einladung

zum Kreisjugendtag 2008 des

NFV-Kreises Harburg am Freitag,

6. Juni, 19.30 Uhr, in 21244 Klecken

im Vereinsheim des TC Kleckerwald,

Restaurant El Greco, Eikhoff 2,

(Tel. 04105/762 24). Wir tagen in

Klecken anlässlich des Vereinsjubiläums

50 Jahre SC Klecken.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Grußworte

3. Ehrungen

4. Feststellung der Stimmberechtigten

und Delegierten nach Satzung

§ 51 und Beschluss des

Kreistags 2006

5. Berichte des Kreisjugendausschusses

mit anschließender Aussprache

6. Informationsthema bei Bedarf

7. Anträge

8. Wahlen des Kreisjugendausschusses

Vorsitzender

Spielleiter Feld

Spielleiter Halle

Schulfußballreferent

9. Anfragen und Anregungen

Anträge müssen bis spätestens

15. Mai beim Vorsitzenden des

Kreisjugendausschusses Dirk Possiwan,

Alter Postweg 23, 21279 Hollenstedt-Appelbeck

schriftlich eingereicht

werden.

Es wird um vollzähliges und

pünktliches Erscheinen aller Vereine

gebeten, damit ein zügiges Arbeiten

möglich wird. Dirk Possiwan

Vorsitzender KJA


Einladung

zum Kreisjugendtag 2008 des

NFV-Kreises Emden am Freitag,

20. Juni, 19 Uhr im Sportheim von

Spiel und Sport Emden e.V., Heilsberger

Str. 37a in Emden.

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Grußworte

3. Ehrungen

4. Bericht der Mitglieder des Kreisjugend-

und Schulfußballausschusses

und des Sportgerichts

5. Feststellung der stimmberechtigten

Delegierten

6. Anträge

7. Wahl eines Versammlungsleiters

8. Entlastung

9. Neuwahlen

10. Vorbereitung der Saison

2008/2009

11. Verschiedenes

Anträge zu Punkt 11 der Tagesordnung

sind bis zum 30. Mai

schriftlich an den Kreisjugendobmann

Manfred Sschröder, Mozartstr.

12, 26721 Emden zu richten.

Das Stimmrecht richtet sich

nach § 51 Abs. 3 der Verbandssatzung.

Manfred Schröder

Vorsitzender des Kreisjugendund

Schulfußballausschusses

(KJuSFA) Emden


Einladung

zum ordentlichen Kreistag 2008

des NFV-Kreises Emden am Sonntag,

29. Juni, 10.30 Uhr im Sportheim

von FT 03 Emden e.V., Petkumer

Str. 53, 26725 Emden.

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Gedenken der Toten

3. Grußworte der Gäste

4. Feststellung der ordnungsgemäßen

Ladung und der

stimmberechtigten Delegierten

5. Genehmigung des Protokolls

des letzten Kreistages vom 9.

Juli 2006

6. Ehrungen

7. Rechenschaftsberichte

8. Aussprache zu den Berichten

9. Bericht der Kassenprüfer

10. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages

11. Anträge

12. Entlastung des Vorstandes und

Neuwahlen

13. Verschiedenes

Anträge zu Punkt 11 der Tagesordnung

sind bis zum 6. Juni

schriftlich an den Kreisvorsitzenden

Theodor Christians, Doodshörner

Weg 15, 26723 Emden zu richten.

Das Stimmrecht richtet sich

nach § 50 Abs. 3 der Verbandssatzung.

Theodor Christians

Vorsitzender des

NFV-Kreises Emden


Einladung

zum ordentlichen Kreistag des NFV-

Kreises Leer am Sonntag, 29. Juni,

10.30 Uhr, in Völlenerkönigsfehn,

Gaststätte „Veen“.

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Feststellung der stimmberechtigten

Delegierten, der ordnungsgemäßen

Ladung und Beschlussfähigkeit

sowie der Genehmigung

der Tagesordnung

3. Totenehrung

4. Grußworte der Gäste

5. Ehrungen

6. Rechenschaftsberichte

– des geschäftsführenden

Vorstandes

– des Vorstandes

– der Rechtsorgane

7. Bericht der Kassenprüfer

8. Genehmigung der Haushaltspläne

9. Anträge

10. Wahl eines Versammlungsleiters

11. Neuwahlen

12. Entlastung des Vorstandes

13. Verschiedenes

14. Schlusswort

Anträge zu Punkt 8 sind bis

zum 7. Juni bei dem Kreisvorsitzenden

Johann Schön, Eichenweg 7,

26835 Holtland, einzureichen. Das

Stimmrecht richtet sich nach § 50

Abs. 2 und 3 der Verbandssatzung.

Es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung

des NFV. Jeder Verein, der

am Spielbetrieb teilnimmt, ist verpflichtet,

einen Delegierten zu entsenden.

Vereine, die nicht vertreten,

sind zahlen eine Fehlabgabe von 50

Euro. Johann Schön,

Kreisvorsitzender


Einladung

zum Ehrungskreistag 2008 des

NFV-Kreises Wilhelmshaven am

Dienstag, 1. Juli, 19 Uhr im Vereinsheim

des STV Voslapp 26388

Wilhelmshaven, Flutstraße 130.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Feststellung der ordnungsgemäßen

Einberufung, der Beschlussfähigkeit

und Genehmigung

der Tagesordnung

3. Grußworte der Ehrengäste

4. Ehrungen

5. Feststellung der stimmberechtigten

Delegierten

6. Rechenschaftsberichte des Vorstandes,

der Kreisausschüsse

und der Rechtsorgane

7. Aussprache zu den Berichten

8. Anträge

9. Spieljahr 2007/2008

10. Allgemeines

Anträge zu TOP 8 sind bis

zum 1. Juni an den Vorsitzenden

des NFV-Kreises Wilhelmshaven,

Uwe Reese, Saalstraße 9, 26382

Wilhelmshaven zu richten.

Stimmrecht: Das Stimmrecht

richtet sich nach § 50 Abs. 2 und 3

der Verbandssatzung.

Uwe Reese, Vorsitzender

NFV-Kreis Wilhelmshaven


Amtliche Bekanntmachungen

Einladung

zum Bezirksjugendstaffeltag des

NFV-Bezirks Hannover am Samstag,

5. Juli, 14 Uhr, Hotel „Zur

süßen Mutter“, Zum Bückeberg 17,

31749 Auetal-OT Rolfshagen, Kreis

Schaumburg.

Tagesordnung

1. Eröffnung des Staffeltages und

Begrüßung der Anwesenden

2. Grußworte der Gäste

3. Fair Play Cup-Wettbewerb

2007/2008

4. Berichte des Bezirksjugendausschusses

zum Spieljahr

2007/2008

5. Ehrungen der Meister der

Spielserie 2007/2008

6. Planungen zur Spielserie

2008/2009

7. Verschiedenes

8. Ausgabe der Bälle zum Fair Play

Cup-Wettbewerb 2007/2008

9. Ausgabe der Materialen zum

Fair Play Cup-Wettbewerb

2008/2009

10. Ausgabe der Bezirkshefte

NFV-Bezirk Hannover

Juniorinnen/Junioren/Schulfußball

gez. Georg Rempel

Vorsitzender des BJA


Einladung

zum ordentlichen Kreistag des

NFV-Kreises Harburg am Samstag,

5. Juli,10.30 Uhr im Gasthaus

„Zum Estetal“ an der B75, 21255

Kakenstorf, Tel. 04186 - 7323.

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Grußworte der Gäste

3. Ehrungen (kurze Pause)

4. Feststellung der stimmberechtigten

Delegierten

5. Ergänzung und Aussprache der

schriftlich vorliegenden Rechenschaftsberichte

6. Bericht der Kassenprüfer

7. Entlastung des Vorstandes und

des Schatzmeisters

8. Genehmigung der Haushaltspläne

für die Jahre 2009 bis

2011

9. Anträge

10. Wahl eines Versammlungsleiters

11. Neuwahlen und Bestätigung

des Jugendausschusses

12. Anregungen und Verschiedenes

Anträge zum TOP 9 müssen

bis zum 15. Juni beim Kreisvorsitzenden

Dieter Tomforde, Buchholzer

Weg 1a, 21079 Hamburg schriftlich

eingereicht werden.

Das Stimmrecht richtet sich

nach dem Kreistagsbeschluss 2006

(pro Verein 1 Grundstimme pro Verein,

für je angefangene 5 spielende

Mannschaften eine weitere Stimme).

Dieter Tomforde

Vorsitzender


Einladung

zum ordentlichen Kreisjugendtag

des NFV-Kreises Diepholz am

Sonntag, 6. Juli, 9.00 Uhr, in Sudwalde,

Stührings Gasthaus.

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Grußworte der Gäste

3. Feststellung der Anwesenheit

und stimmberechtigten Delegierten

4. Rechenschaftsberichte

a) Vorsitzender des

Kreisjugendausschusses

b) Spielleiter

Kreisjugendausschuss

c) Vorsitzender des

Sportgerichts

d) Aussprache

5. Ehrungen

6. Wahl eines Versammlungsleiters

und Entlastung des Kreisjugendausschusses

7. Wahlen

a) des Vorsitzenden

b) der Beisitzer des

Jugendausschusses

8. Anträge (sind bis zum 14.06.08

schriftlich beim Vorsitzenden

des Kreisjugendausschusses einzureichen)

9. Spieljahr 2008/09

10. Verschiedenes

Der Kreisjugendtag ist eine Pflichtveranstaltung

für die Verbandsmitglieder

(Vereine) gem. § 13 der Satzung

in Verbindung mit § 52 (1) der

Satzung. Gem. § 51 (2) und (3) der

Satzung wird jeder Mitgliedsverein

durch einen Delegierten vertreten.

Jeder Delegierte erhält neben einer

Grundstimme für je angefangene

drei spielende Mannschaften eine

weitere Stimme. Grundlage ist die

Mannschaftsmeldung vom 01.01.

2008. Rolf Aufderheide

Vorsitzender Kreisjugendausschuss


Einladung

zum ordentlichen Kreisjugendtag

des NFV-Kreises Aurich am

Freitag, 11. Juli, 19 Uhr in Westerende,

Gaststätte „Germann“.

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Grußworte der Gäste

3. Ehrungen

4. Feststellung der Stimmberechtigten

5. Rechenschaftsberichte/Bericht

des KJO

6. Entlastung des Kreisjugendausschusses

7. Neuwahlen

8. Anträge

9. Verschiedenes

Anträge zum Kreisjugendtag

sind bis zum 10. Juni schriftlich beim

KJO Winfried Neumann, 26632

Ihlow, Riddingpadd 10 einzureichen.

Das Stimmrecht richtet sich

nach dem Beschluss des Kreistages

vom 17.07.1999. Danach hat jeder

Verein eine Grundstimme und für jede

weitere 8. Mannschaft eine zusätzliche

Stimme.

Eine Auflistung der jeweiligen

Stimmenanzahl ist der Einladung

beigefügt.

Die Vereine werden gebeten,

die entsprechenden Delegierten zu

entsenden. Winfried Neumann

Kreisjugendobmann


Einladung

zum ordentlichen Kreistag des

NFV-Kreises Diepholz am Samstag,

12. Juli, 15 Uhr, In Sudwalde,

Stührings Gasthaus

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Grußworte der Gäste

3. Feststellung der Anwesenheit

und stimmberechtigten Delegierten

4. Protokoll vom ordentlichen

Kreistag 09.07.2005

5. Ehrungen

a) der Meister

b) von Kreis- und

Vereinsmitarbeitern

6. Rechenschaftsberichte

a) des Vorstandes, der Aus-schüsse

und des Sportgerichts

(werden in schriftlicher Form

den Delegierten ausgehändigt)

b) Aussprache

7. Bericht der Kassenprüfer

8. Genehmigung der Haushaltspläne

2009, 2010, 2011

9. Spielbetrieb 2008/09

10. Entlastung des Vorstandes

11. Wahl eines Versammlungsleiters

12. Wahlen

a) Vorsitzender

b) Zwei stellv. Vorsitzende

c) Schatzmeister, Schriftführer

Fortsetzung Seite 66

Mai 2008 65


Amtliche Bekanntmachungen

66

Mai 2008

Geburtstage

15. Mai bis 15. Juni

Christian Röhling, Vorsitzender

des NFV-Kreises Lüneburg,

wird am 18. Mai 41

Jahre alt.

Rudi Pohler, Ehrenmitglied

des Verbandes, feiert am

24. Mai seinen 80. Geburtstag.

Ferdinand Dunker, Vorsitzender

des NFV-Bezirks Weser-Ems,

wird am 3. Juni 60

Jahre alt.

Andreas Wittrock, Vorsitzender

des NFV-Kreises Hameln-Pyrmont,

feiert am 3.

Juni seinen 53. Geburtstag.

August Borchers, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Holzminden, wird am 5. Juni

53 Jahre alt.

Hans-Jürgen Lotz, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Göttingen, feiert am 6. Juni

seinen 63. Geburtstag.

Dieter Plaggemeyer, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Diepholz, wird am 7. Juni

61 Jahre alt.

Engelbert Nelle, Ehrenpräsident

des NFV, feiert am

9. Juni seinen 75. Geburtstag.

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30.April bis 1. Juni 2008

Trainerausbildung

Mo. 5. bis Fr. 9. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3, Profil Jugend

Mi. 7. bis Fr. 9. Fortbildung DFB-Trainer-C-Lizenz (bisherige B-Lizenz)

Mo. 19. bis Fr. 23. Ausbildung DFB-Trainer-B-Lizenz, Teil 1

Mo. 26. bis Mi. 28. Fortbildung Übungsleiter C Breitensport

Mo. 26. bis Fr. 30.

Ferienangebote

Ausbildung DFB-Trainer-B-Lizenz, Reihe I, Teil 2

Mi. 30.4. bis Sa. 3. Coca-Cola Fußballschule

Fr. 9. bis Di. 13. Coca-Cola-Fußballschule

Schiedsrichter

Di. 20. bis Fr. 23. Weiterbildung der Kreisschiedsrichter

Fr. 30. bis Sa. 31. Verbandschiedsrichter-Lehrgang I

Fr. 30. bis So. 1.6. Schiedsrichter-Aufbaulehrgang B

Sa. 31. bis So. 1.6. Verbandschiedsrichter-Lehrgang II

Verbandsmitarbeiter

Mi. 30.4. bis Do. 1. Sitzung Verbandsjugendausschuss

Di. 13. bis Do. 15. Tagung der Kreis- und Bezirks-Spielausschuss-Vorsitzenden

Fr. 23. bis Sa. 24. Kreislehrwarte-Tagung

Sa. 17. Schulung DFB-Fußballabzeichen

DFBnet-Schulung für Fortgeschrittene

Fr. 30. bis Sa. 31. DFBnet-Schulung für Einsteiger

Talentsichtung

Do. 1. Endspiele A- und B-Junioren-Conti-Cup

Fr. 9. bis So. 11. U14-Junioren-Auswahllehrgang

Di. 20. U20-Testspiel

Sa. 24. bis So. 25. NFV-Meisterschaft der B-Juniorinnen

Sonstiges

Sa. 3. Altherrenmeisterschaft 2008

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe der Amtlichen Bekanntmachungen ist der

13. Mai 2008.

Fortsetzung von Seite 65

d) Vorsitzende und Mitglieder der Kreisausschüsse

e) Vorsitzender und Beisitzer des Kreissportgerichtes

f) Kassenprüfer

g) Bestätigung des Vorsitzenden des Jugendausschusses und der

Beisitzer des Jugendausschusses

13. Verabschiedung von ausgeschiedenen Mitarbeitern

14. Anträge (sind bis zum 21.06.08 schriftlich beim 1. Vorsitzenden

einzureichen)

15. Verschiedenes

Der Kreistag ist eine Pflichtveranstaltung für die Verbandsmitglieder

(Vereine) gem. § 13 der Satzung in Verbindung mit § 42 (1) der Satzung

und Anhang 2 I (28) der Spielordnung. Gem. § 50 (2) und (3) der

Satzung wird jeder Mitgliedsverein durch einen Delegierten vertreten.

Lt. Kreistagsbeschluss vom 29.6.1997 erhält jeder Delegierte neben einer

Grundstimme für je angefangene drei spielende Mannschaften eine

Stimme. Grundlage ist die Mannschaftsmeldung vom 01.01.2008.

Dieter Plaggemeyer, Vorsitzender

Aufnahmegesuche

Die Vereine

• FC Hansa Lüneburg von 2008 e.V., vertreten durch den

1. Vorsitzenden Wolfgang Bubolz, Triftweg 42 in 21335

Lüneburg

• Inter Burgdorf 2008 e.V., vertreten durch den 1. Vorsitzenden

Ferzen Agirmann, Grupenstr. 11 in 31303 Burgdorf

• FC Lokomotive Osnabrück 2007 e.V., vertreten durch den

1. Vorsitzenden Andreas Sinner, Jellinghausstraße 37 in

49082 Osnabrück

bitten um Aufnahme in den Niedersächsischen Fußballverband.

Einsprüche können gemäß § 9 der Verbandssatzung innerhalb

von vier Wochen nach Veröffentlichung eingelegt

werden. Karl Rothmund

Präsident

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

E-Mail: info@nfv.de

Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 51 42

Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Frank Wöstmannn (Braunschweig)

Kleine Kirchstr. 3,

38300 Wolfenbüttel

E-Mail: info@regiopress-wf.de

Hans-Jürgen Rohrbach (Hannover)

Harnischstr. 10, 30163 Hannover

E-Mail: HRohrbach@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24,

27726 Worpswede

E-Mail:

Reiner.Tienken@sportline.de

Peter Bartsch (Weser-Ems)

Korrvettenweg 5 b, 26723 Emden

E-Mail: peter_bartsch@gmx.de

Verantwortlich für

Amtliche Bekanntmachungen:

Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

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E-Mail: k.satzschick@arcor.de

Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

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