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EUROPA JOURNAL - HABER AVRUPA APRIL 2015

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NİSAN

NİSAN 2015 HABER AVRUPA AVUSTURYA - 8 Diskriminierung noch immer FEST in Arbeitswelt verankert! Avusturya İş Piyasası’nda Ayrımcılık Hala Büyük Bir Sorun Teşkil Etmekte... (AK-Salzburg) - İş yerinde eşitliğin çoğunlukla geçerliliği yok. Birçok göçmen kökenli çalışan, İşçi Odası’ndan (AK) destek bekliyor. Eşitlik yasasına rağmen bireyler, kökeni, rengi ya da dininden dolayı sözlü saldırıların yanında başvuru ve terfilerde de ayrımcılığa uğruyor. AK Uzmanı Eva Stöckl’e göre iş dünyasında ve olayın muhataplarında konu hakkında bilgi ve hassasiyetlik eksikliği var. 2014’te Salzburg şehri Ayrımcılık Karşıtı Merkezi’nde 160 olay üzerinde çalışıldı ve bunların büyük bir kısmı iş dünyasıyla ilgiliydi. İş yerinde ayrımcılığa uğrayan göçmen sayısı gittikçe artıyor, bu ayrımcılık sözlü sataşmadan iş başvurusuna ve terfilere kadar ulaşıyor. Eva Stöckl: ‘‘Ayrımcılık, çalışanı etnik kökeninden dolayı dışlamayı, onu hor görmeyi ve aşağılamayı içeren tüm ifadeler, davranış ve ihmalleri kapsıyor. İş dünyasında eşitlik ise, etnik kökenine, cinsiyetine ya da dininden dolayı çalışana kötü davranmamaktır.’’ SMS yoluyla ayrımcılık- AK, İş Mahkemesi’nde 20 bin avroluk tazminat davası açtı: AK danışmanlık bölümü sözlü ayrımcılığın küfür, cinsel içerikli fıkralar ve/veya ırkçı, Yahudi karşıtı ve diğer aşağılayıcı ima ve ifadeler şeklinde olduğunu söylüyor. En son Salzburglu bir işçi ve iki çırak, amir ve çalışma arkadaşları tarafından dinleri ve milliyetleri nedeniyle taciz edildiklerinden ve sövüldüklerinden ötürü AK’ya başvurdular. Bir olayda hakaretler, kayıt edilen SMS sayesinde ispatlandı. AK şikâyeti, İş Mahkemesi’ne taşıdı ve 20 bin avro tazminat talep etti. Bu dava henüz sonuçlanmadı. İşi kaybetme korkusundan ayrımcılık kabul ediliyor İş başvurusu görüşmeleri ve terfilerde ayrımcılığa sıkça rastlanıyor. Eva Stöckl: ‘‘Yabancı bir isim, başörtülü olmak, görüşmeden sonra reddedilme veya hiç görüşmeye çağrılmama nedeni olabiliyor. Diğer bir olayda, Türk kökenli işçi Bay B. on yıldır aynı firmada çalışıyor, bir yıldır da vardiya şefi temsilciliği yapıyordu. Gerekli nitelik ve mesleki tecrübeye sahip olduğu halde vardiya şefliği, şartları taşımamasına rağmen daha genç göçmen kökenli olmayan bir iş arkadaşına verildi. Türk kökenli bu işçi, etnik kökeninden dolayı firmada mesleki yükselişte engellendiğini ve ayrımcılığa uğradığını düşündü, fakat işini kaybetme korkusundan AK’ya başvurmadı. İşçi Odası (AK) ve Avusturya Sendikalar Birliği (ÖGB) ayrımcılığa karşı seminerler düzenliyor Artan ayrımcılık problemini çözmek için Salzburg İşçi Odası (Salzburg AK) ve Avusturya Sendikalar Birliği (ÖGB) ile ‘‘İşyerinde ayrımcılığı tespit ve mücadele’’ konulu bir seminer düzenledi. Seminerde, etnik kökenden dolayı ayrımcılıktaki hukuki sorular ve firma içinde eşitlik ve ayrımcılık karşıtı tedbir imkânları tartışıldı. AK Salzburg Ö S EUROPA T E R R JOURNAL I E C H Der Başkanı Siegfried Pichler, bu seminerle özellikle işçi temsilci ve multiplikatorlara ulaşıldığını belirterek: ‘‘Çalışanların ayrımcılık sorunu ve bu soruna karşı durmak için hakları ve imkânları hakkında daha çok bilgiye ihtiyaçları var. İşçi temsilcilikleri bu mücadelede daha fazla adalet için kilit bir role sahipler. Ayrımcılık karşıtı işletme sözleşmeleriyle entegrasyon ve uyuşmazlık çözümlerinde iyileştirmelerin olmasına katkıda bulunabilirler.’’ İşçi Odası (AK) Uzmanı Eva Stöckl, AK Başkanı Bauch sagt: Respekt ist Kopfsache! Wien steht für Vielfalt, Gleichberechtigung und Respekt. Gemeinsam arbeiten wir an einer Stadt ohne Rassismus und Diskriminierung. Es liegt an uns, dass Antidiskriminierung und Zivilcourage im Alltag gelebt werden. Setzen wir unsere Vernunft ein, hinterfragen wir unsere vorgefertigten Meinungen und stellen wir uns den Ängsten, die wir mit uns herumtragen. Denn Respekt ist Kopfsache! Nur zusammen sind wir stark, gemeinsam sind wir Wien. Alles über Integration und Diversität auf www.integration.wien.at Wien. Die Stadt fürs Leben. Siegfried Pichler’i şöyle tamamlıyor: ‘‘Bilinçlendirme çalışması kendi başına tabi ki yeterli değil, AK Salzburg ayrımcılıkta yüksek cezalar talep ediyor, çünkü şimdiye kadar verilen ceza miktarlarının caydırıcılık etkisi eksik.’’ © Petra Bork / pixelio.de Bezahlte Anzeige

Gegen Gewalt an Frauen © Astrid Knie Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek „Geschlechterspezifische Gewalt ist ein Kernproblem unserer Gesellschaft. Trotz Aufklärungsarbeit wird Gewalt gegen Frauen und Mädchen nach wie vor aus der öffentlichen Diskussion verdrängt und verharmlost. Österreich hat eine Vorbildfunktion in der Opferschutzgesetzgebung, wir dürfen uns aber nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen. Der Nationale Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen setzt hier an und umfasst konkrete Maßnahmen auf allen Ebenen, um die Situation von Frauen zu verbessern. Gewaltschutzeinrichtungen werden bekannter gemacht, Präventionsmaßnahmen werden ausgebaut und der Opferschutz gestärkt. Dazu gehört beispielsweise auch die anstehende Reform des Strafrechts 2015 und die laufende Sensibilisierungs- und Informationskampagne „GewaltFREI leben“. Denn es gilt Opfer von Gewalt bestmöglich zu schützen und die Täter zur Verantwortung zu ziehen.“ © ÖVP Jakob Glaser In meiner Funktion als Innenministerin, aber auch als Frau und Mutter, bin ich auf das Thema „Gewalt gegen Frauen“ sehr sensibilisiert. Frauenhandel, Gewalt in der Familie und Zwangsheirat haben in unserer Gesellschaft nichts verloren. Das dürfen wir nicht zulassen und wir müssen es entschieden bekämpfen. Wir, seitens des Innenressorts, haben bereits in der Vergangenheit eine ganze Reihe von Maßnahmen gesetzt, um Frauen vor Gewalt zu schützen. Ein wichtiger Meilenstein war das Betretungsverbot von Wohnungen, das gegenüber Männern sofort verhängt werden kann, wenn sie ihren Frauen Gewalt antun, und das wir zuletzt auf Schulen und Kindergärten ausgeweitet haben. Zudem wurden erst vor kurzem Änderungen im Pass- und Meldewesen beschlossen, die einen besseren Schutz für Frauen bringen, die von häuslicher Gewalt bedroht sind. Sie sind nur mehr beim Betreiber der Frauenhäuser oder Notwohnungen gemeldet und müssen Innenministerin nicht mehr dieexakteAdresseihrer Notwohnung Johanna Mikl-Leitner angeben. Wir setzen aber auch sehr stark auf den Bereich Prävention. Neben zahlreichen Präventionsprojekten legen wir großen Wert auf die Sensibilisierung unserer Polizistinnen und Polizisten. © Bryan Reinhart photography © NLK Burchhart Niederösterreich Landesrätin Mag. Barbara Schwarz Gleichberechtigung erreichen "Gewalt an Frauen und Mädchen ist ein extremer Ausdruck von gesellschaftlichen Machtverhältnissen: Sie ist für viele eine „normale Zutat“ der Geschlechterordnung - auch noch im Jahr 2015. Bewusstseinsbildung und Information für Betroffene stehen an oberster Stelle. Die Sensibilisierung muss schon bei Kindern und Jugendlichen beginnen, um eine nachhaltige Änderung der gesellschaftlichen Ordnung - und somit Gleichberechtigung - zu erreichen!" Salzburg Landesrätin Mag. a Martina Berthold MBA Rasche und unbürokratische Hilfe Das Thema Gewalt gegen Frauen ist heutzutage leider auch in unserer Gesellschaft immer noch ein Problem, das nicht unter den Teppich gekehrt werden darf. Frauen, die körperlicher oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind, dürfen sich in Niederösterreich nicht im Stich gelassen fühlen und bekommen rasch und unbürokratisch in verschiedensten Anlaufstellen Hilfe. Burgenland Frauenlandesrätin Verena Dunst Deutlich NEIN sagen "ALLE - Kinder, Frauen und Männer haben ein Recht auf ein gewaltfreies Leben! Wir alle sind gefordert, laut und deutlich NEIN zu jeder Form von Gewalt zu sagen - ob es nun Schläge, Misshandlungen, sexuelle Übergriffe oder auch Beschimpfungen und Demütigungen sind. Vor allem Frauen müssen ermutigt werden, NEIN zu sagen und sich Hilfe in Frauenhäusern sowie Gewaltschutzzentren zu holen. Gleichzeitig braucht es auch ein entschlossenes Auftreten gegen gewaltbereite Männer. Denn es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt gegen Frauen." © Roland Schuller „Die steigende Gewaltbereitschaft unserer Gesellschaft und dabei vor allem die hohe Dunkelziffer muss für uns alle Anlass sein, gegen diesen Trend aufzutreten und klar zu machen, dass gewaltvolle Übergriffe keine Lösung sein können und dürfen! Gewalt an Frauen ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verbrechen – dessen müssen wir uns alle bewusst sein.“ © Land OÖ © PID/Kromus Wien Stadträtin Sandra Frauenberger Gewalt ist kein Kavaliersdelikt Oberösterreich Landesrätin Mag. Doris Hummer Recht auf gewaltfreies Leben „Gewalt gegen Frauen ist eine Menschenrechtsverletzung. Auch in Österreich ist jede 5. Frau von Gewalt im sozialen Nahbereich betroffen. Jede Frau hat das Recht auf ein sicheres Leben, frei von Gewalt. Als Frauenstadträtin stelle ich deswegen den Wienerinnen ein dichtes Netz an Gewaltschutzeinrichtungen, Beratung und Hilfe zu Verfügung, wie den 24-Stunden-Frauennotruf und die Wiener Frauenhäuser.“ Kärnten LHStv.in Dr.in Beate Prettner Gewalt nicht hinnehmen Jede Frau kann Opfer von Gewalt sein – alle Altersstufen, Schichten und Kulturen sind betroffen. Europaweit wird jede fünfte Frau in einer Paarbeziehung misshandelt, die Dunkelziffer dürfte um ein vielfaches höher sein – Angst und Scham hindern viele Frauen darüber zu sprechen. Ich möchte Frauen Mut machen, diese Gewalt nicht hinzunehmen, sondern sich an jemanden zu wenden. In Oberösterreich steht allen betroffenen Frauen das Gewaltschutzzentrum in Linz (Tel. 0732/60 77 60) als erste Anlaufstelle zur Verfügung. © Gernot Gleiss Gewalt ist Menschenrechtsverletzung Gewalt gegen Frauen ist eine Menschenrechtsverletzung. Häusliche Gewalt ist unabhängig von Einkommen, Bildung und Kultur. Mit der Ratifizierung der Instanbul-Kovention im Jahre 2013 trägt Österreich dazu bei, dass die Opferrechte gestärkt werden. „Als zuständige Soziallandesrätin ist es mir ein Anliegen, dass Frauen und deren Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffenen sind, Schutz und Sicherheit, Beratung und Unterstützung erhalten.“ In Vorarlberg ist dies mit den qualifizierten Opferschutzeinrichtungen sichergestellt... Vorarlberg Landesrätin Katharina Wiesflecker © Serra Gewalt nicht mit Tabu belegen „Gewalt gegen Frauen ist ein Verbrechen gegen die Menschheit. Zwar haben wir in Österreich Gesetze, die Frauen vor Gewalt schützen. Doch reichen Gesetze allein nicht aus: Ein gewaltfreies Leben setzt eine sensibilisierte und solidarische Gesellschaft voraus, die das Phänomen Gewalt nicht mit einem Tabu belegt.“ Tirol Landesrätin Dr. Christine Baur © Gerhard Berger