Denkmalpflegepreis 2013

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Sonderdruck der Denkmalpflege des Kantons Bern und der Zeitschrift UMBAUEN+RENOVIEREN, Archithema Verlag

Sonderdruck der Denkmalpflege des Kantons Bernund der Zeitschrift UMBAUEN+RENOVIEREN, Archithema Verlagwww.be.ch/denkmalpflege und www.archithema.chDENKMALPFLEGE DES KANTONS BERN 2013AUSGEZEICHNETSpuren der ZeitDie alten Oberflächen verleihen den restauriertenWohnräumen im 200-jährigen Bauernhaus in Cortéberteine einzigartige Atmosphäre


2 3Alte Materialienin neuem Licht«So wenig verändern wie möglich» wurde das Motto der Bauherrschaftfür die Innenrestaurierung des Jura-Bauernhauses. Der mutige,konsequente und ebenso kreative Umgang mit der alten Bausubstanzwird mit dem Denkmalpflegepreis des Kantons Bern ausgezeichnet.Text: Elisabeth Schneeberger, Denkmalpflege des Kantons BernFotos: Alexander Gempeler (17), Marcel Krähenbühl (2)Redaktion: Jenny KellerVorhergehende Seite Das Bauernhaus der Familie Fehlmann steht im alten Kern desJuradorfs Cortébert.1 Die langen Korridore sind das Herzstück des Hauses, sie wurden in der alten Formbeibehalten. Ein transparenter Abschluss aus Stahl und Glas lässt im Erdgeschoss mehrLicht einfallen.2 Im früheren Wirtschaftsbereich hat eine geräumige Garderobe Platz gefunden.3 Hinzugefügte Bauteile wie die Treppenstufe aus Schwarzblech sind als neues Elementzu erkennen, ordnen sich jedoch dem Bestehenden unter.13


« In der Verbindung mit neuen Materialienwerden die alten Teile aufgewertet.»Marcel Krähenbühl, Architekt45Wir haben gar nicht so vielgemacht. Wir haben dieQualitäten des Hauseshervorgeholt», sagen diePreisträger Ursula undRené Fehlmann rückblickend auf den Umbauund die Restaurierung ihrer Wohnung im200-jährigen Bauernhaus. Bereits bei derersten Besichtigung waren sie fasziniert vomGebäude, von den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten,vom grossen Garten und besondersvon seiner Lage im alten Kern des Jura-Dörfchens Cortébert. Innert Kürze fiel derKaufentscheid, und die Familie bezog provisorischeine kleine Wohnung im Ökonomieteildes Hauses: «Wir wollten uns Zeit lassen,damit wir das Gebäude kennenlernen undverstehen können.»Die Räume im Wohnteil waren renovierungsbedürftigund machten mit ihren WandundDeckenverkleidungen aus Pavatex keineneinladenden Eindruck. Das Jurahaus istim Bauinventar des Kantons Bern verzeichnet,und die neuen Besitzer fragten sich, wases im Inneren wohl zu schützen gebe. Siewandten sich an Olivier Burri, den zuständigenBauberater der kantonalen Denkmalpflege.Das 1809 datierte Gebäude erwies sich alsfrühes Beispiel des damals im Jura neuartigenBauernhaustyps mit traufseitiger Hauptfassade.Der Wohnteil ist aussergewöhnlichgrosszügig konzipiert. Substanz und Strukturensind am Äusseren und – wie sich zum Teilerst später herausstellte – auch im Innerenüberwiegend original erhalten.Zunächst loteten die Fehlmanns verschiedeneUmbaumöglichkeiten aus und beauftragtenschliesslich den umbauerfahrenenArchitekten Marcel Krähenbühl mit der ›674 Alt und Neu stehen sich in derKüche gegenüber. Unter der rauchgeschwärztenDecke fügt sichdie neue Küchenzeile ohne Oberschränkewie selbstverständlich inden Raum ein.5 Die alte Feuerstelle wurde mitPlatten aus Schwarzblech abgedeckt.Der originale Sumpfkalkputzblieb samt Rauchspuren erhalten, erwurde restauriert und ergänzt.6 + 7 Die Küche im Erdgeschosszu Beginn (oben) und während desUmbaus, als die Nische der altenFeuerstelle zum Vorschein kam.5


Erdgeschoss124 578 691 STALL2 FUTTERTENNE3 DEVAN T-HUIS (VORRAUM)4 HEIZUNG/WASCHKÜCHE5 KORRIDOR6 BÜRO7 DUSCHE8 WC9 KÜCHE10 WOHNZIMMER« Für uns war sofortklar, dass wir diealten Oberflächenerhalten wollten.»Ursula und René Fehlmann, Bauherrschaft1310Obergeschoss9 108Schnitt91112ABBRUCH91 2NEU411 12 12115 8115 KORRIDOR7 DUSCHE8 WC9 KÜCHE11 HEURAUM12 ZIMMER13 BAD14 ANKLEIDE0 58 Unter Pavatexverkleidungen entdeckte man in den Wohnräumen – im Bild das Wohnzimmer– das originale Täfer. Dieses wurde vollständig freigelegt, der Ölfarbanstrich erneuert.Die Ofenstellen sind mit grossen Platten aus Schwarzblech abgedeckt. Im Wohnzimmer solles später wieder einen Sitzofen geben.9 Aus dem ursprünglichen Keller- und Speicherraum im Erdgeschoss entstand ein geräumigesBüro. Dusche und WC sind in einer frei stehenden Box untergebracht.10 Die Familie Fehlmann hat die zwei übereinanderliegenden Wohneinheiten zu einerneuen Wohnung umbauen lassen. Die alte Treppe verbindet die beiden Geschosse.155 8 13571312 12 12 149N1 STALL2 FUTTERTENNE4 HEIZUNG/WASCHKÜCHE5 KORRIDOR8 WC9 KÜCHE11 HEURAUM13 BAD15 KORNSPEICHER› definitiven Planung. Eine neue vertikaleVerbindung der Wohngeschosse stand anfänglichebenso zur Diskussion wie der Einbaueiner Maisonettewohnung im Ökonomieteil.«Aber je stärker wir uns zusammen mitMarcel Krähenbühl mit dem Haus beschäftigten,desto mehr Eigenschaften des Baus entdecktenwir, die wir gar nicht verändern wollten»,erinnern sich die beiden. So wurde ihrKonzept immer einfacher und hiess zuletzt«so wenig verändern wie möglich». Sie konzentriertensich auf den Wohnteil und beschlossen,die beiden Geschosswohnungenzusammenzulegen.Neues Leben für alte Materialien ▪ Sondagenwährend der Projektierung zeigten, dass unterden Verkleidungen Ausstattungselementevon 1809 zu erwarten waren. Bei Baubeginnstellte sich heraus, dass sogar grössere Teileder originalen Oberflächen erhalten warenals vermutet. In den Wohnräumen kamen dieursprünglichen Holztäfer zum Vorschein, inder ebenerdigen Küche die russgeschwärzteDecke. «Für uns war sofort klar, dass wir diealten Oberflächen erhalten wollten», erzählenUrsula und René Fehlmann. Der Architektsetzte ihren Wunsch ebenso kreativ wiekonsequent um. Die originalen Materialienund Strukturen sind, wo immer möglich, erhaltenund sichtbar. Ursula Fehlmann bereutdiese oftmals mutigen Entscheide keinenMoment: «Ich liebe jeden Fleck und jede Einkerbungan diesen Decken und Wänden»,meint sie.Was ersetzt oder ergänzt werden musste,ist als neues Element zu erkennen, ordnetsich jedoch dem Bestehenden unter. Auf dieseWeise entstanden Räume von besonderer ›7


12› Ausstrahlung, in denen die Geschichte desHauses sicht- und fühlbar ist. Die Küche mitder tiefschwarz glänzenden Decke ist einerder eindrücklichsten Räume in der restauriertenWohnung. An der Wand ist die Nischeder alten Feuerstelle sichtbar, und Russspurenzeichnen den früheren Rauchfang ab. Dieneue Küchenkombination ohne Oberschränkefügt sich wie selbstverständlich in denRaum ein. «In der Verbindung mit neuenMaterialien werden die alten Teile aufgewertet.Sie bekommen ein neues Leben», sagtder Architekt.Die langen Korridore wurden in der altenForm beibehalten. Um mehr Licht einfallenzu lassen, hätte die Bauherrschaft gerne dielange Holzwand ein Stück weit geöffnet. BauberaterOlivier Burri riet jedoch davon ab.Stattdessen schlug er einen transparenten, etwaszurückversetzten Korridorabschluss ausStahl und Glas vor. So blieb auch die alteAus sentür erhalten. «Heute sind wir froh umdiesen Einwand», sagt die Bauherrschaft,«denn die Korridore sind das Herzstück desHauses.»Einfachheit und hohe Qualität ▪ In denWohnräumen wurden die Täfer vollständigfreigelegt und restauriert, der Ölfarbanstricherneuert. Die Ofenstellen in den ehemaligenHauptstuben sind provisorisch mit grossenPlatten aus Schwarzblech abgedeckt, einSitzofen soll später wieder eingebaut werden.Eine Umgestaltung erfuhr die ehemalige Kücheim Obergeschoss: Sie wurde zum Bad.Die Feuerstellennische ist auch hier sichtbar,und an der gegenüberliegenden Holzwandfügen sich Gebrauchs-, Rauch-, Farb- undFlickspuren zu einer lebendigen Struktur ›131411 Die Küche im Obergeschoss verwandelte sich in ein grosses Badezimmer. DieFeuerstellennische ist auch hier sichtbar. Um die Raumwirkung nicht durch eineneue Unterteilung zu beeinträchtigen, sind Dusche, WC und Waschbecken in einefrei stehende Box integriert.12 Im Schlafzimmer sind die originalen Türbeschläge noch erhalten.13 In allen Wohnräumen wurde ein neuer, mit Schmierseife behandelter Tannenriemenbodenverlegt. Auch im Schlafzimmer ist die ehemalige Ofenstelle mitPlatten aus Schwarzblech abgedeckt.14 Die Familie Fehlmann in ihrer guten Stube.119


› zusammen. Um die Raumwirkung nichtdurch eine neue Unterteilung zu beeinträchtigen,sind Dusche und WC in einer frei stehendenBox untergebracht.Alle Eingriffe sind gestalterisch wie technischsehr präzise gesetzt. «Das Gebäude istkein Repräsentationsobjekt, aber von ausgezeichneterhandwerklicher Qualität», sagtder Bauherr. «Was wir einfügten, sollte gleichsein: einfach und qualitätvoll.»Auch die Haustechnik ist optimal auf dieGegebenheiten ausgerichtet: Da die Fussbödenersetzt werden mussten, konnte eine Bodenheizungeingebaut werden. VerschlosseneTüröffnungen dienen als Leitungskanäle, undhinter dem Täfer ist Platz für die Elektrokabelund eine Wärmedämmung.1215 Die Hauptfassade des Wohnteils istnach Süden gerichtet. Der Brunnen istBestandteil der ehemaligen öffentlichenWasserversorgung im alten Dorfkern.16 Die Initialen im Torbogen verweisenauf die Erbauerfamilie Fête.15 16« Das Gebäude ist kein Repräsentationsobjekt,aber es ist von ausgezeichneterhandwerklicher Qualität.» René Fehlmann, BauherrBeschränkung als Pluspunkt ▪ Der Ausbaudes Dachs und des Ökonomieteils steht fürUrsula und René Fehlmann im Moment nochnicht zur Diskussion. «Wer weiss, wann wiederTiere in den Stall einziehen», sinnierensie, und die Kinder haben das erste Heu vorsorglichbereits eingebracht. Verbaut ist alsonichts, die Bauherrschaft bewahrt sich denSpielraum für ihre eigene Zukunft und diedes Hauses. Die Offenheit für verschiedeneNutzungen ist gleichzeitig auch das grossePotenzial des Hauses – und dabei ein wesentlichesMerkmal traditioneller bäuerlicherArchitektur.Als Nächstes steht die Neugestaltung desVorplatzes bevor. Die Pläne liegen bereit.Alles andere hat Zeit.‹KontaktadressenPlanung und AusführungArchitekturatelierMarcel KrähenbühlSurbekstrasse 11, 3006 BernT 031 941 00 34marcel.kraehenbuehl@bluewin.chBauberatung DenkmalpflegeOlivier Burri, Service desmonuments historiques du cantonde Berne, antenne TramelanGrand-Rue 126, 2720 TramelanT 032 481 14 56Denkmalpflege des Kantons BernMünstergasse 32, 3011 BernT 031 633 40 30www.be.ch/denkmalpflegeBauingenieurATB Ingénieurs-conseils SARue de la Promenade 222720 TramelanT 032 487 59 77tramelan@atb-sa.chBaumeisterarbeitenW. Wyssbrod SALa Planchette 13, 2608 CourtelaryT 032 944 14 65wyssbrodwsa@bluemail.chZimmerarbeitenGilgen SAMilieu du Village 10, 2732 SaulesT 032 481 22 39gilgenic@hotmail.comVerputzarbeitenPaul WyserBrunngasse 3, 2502 Biel/BienneT 076 280 44 67paul561@mac.comMetallbauarbeitenAndré Kletzl,Metallbau + SchlossereiBernstrasse 2, 2555 BrüggT 032 373 33 05kletzl.metallbau@bluewin.chMaler- und GipserarbeitenGiovannini Plâtrerie-Peinture SàrlLe Ténor 3b, 2720 TramelanT 032 487 44 04giovanninipeinture@zadsl.chSchreinerarbeitenEbénisterie Boegli SARoute de Tramelan 51,2710 TavannesT 032 481 29 15ebenisterie.boegli@sunrise.chElektrische InstallationenGermiquet & Habegger SAGrand-Rue 163, 2720 TramelanT 032 487 48 48gh.tramelan@bluewin.chEin charakteris tischesBauernhaus von 1809Das grosse Jurahaus imalten Dorfkern wurde auch vonUhrmachern bewohnt.Die Familie Fête, ein alteingesessenes Geschlecht von Cortébert,erbaute das Bauernhaus im alten Dorfkern «Cour d’Agibert» im Jahr1809. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts betrieb man auf dem Hofhauptsächlich Landwirtschaft. Von 1866 bis 1946 gehörte das Gebäudemehreren Uhrmacherfamilien, die nicht mehr von der Landwirtschaftallein lebten. Seit 1891 ist die Liegenschaft im Besitz vonzugewanderten Deutschschweizer Familien. Dieser Immigrationsprozessist im gesamten Berner Jura zu beobachten und hängt starkmit dem Aufkommen der Uhrmacherei zusammen.Der Bau ist charakteristisch für die Zeit nach 1790 und weist verschiedenedamals neuartigeElemente auf. Anders als dieJura häuser des 17. und 18.Jahrhunderts steht das Bauernhauslängs zur Strasse.Die traufseitige, sorgfältig gestalteteHauptfassade desWohnteils ist nach Süden gerichtet.Auch das relativ starkgeneigte Teilwalmdach erweistsich als neuer Typus:Die Konstruktion des Dachstuhlsist bereits auf die Verwendungvon Biberschwanzziegelnausgerichtet, obwohlSchindeldächer noch vorherrschendwaren.Der «devant-huis», einDer «devant-huis», ein grosser Vorraumhinter dem Torzugang, ist typisch Torzugang, ist typisch für eingrosser Vorraum hinter demfür ein Jurahaus. Er wird von der Jurahaus: Er dient (auchFamilie Fehlmann auch heute nochheute noch) als offener Zugangs-und Arbeitsbereich.als Arbeitsbereich genutzt.Im Schlussstein des Torbogenssind die Initialen derErbauerfamilie Fête (LFF)eingeritzt.Das zweigeschossige Haus wurde ursprünglich von zwei Familienbewohnt. Die grosszügigen Grundrisse der beiden Wohnungen imErd- und im Obergeschoss sind identisch und verfügen über eine traditionelleAnordnung der Räume. Ein langer Korridor durchquert dasganze Gebäude und trennt den Wohnbereich vom Ökonomieteil, eineErschliessung, die zu dieser Zeit noch selten war.Im Verlauf des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundertserfuhr das Bauernhaus verschiedene Um- und Ausbauten. So wurdeetwa um 1860 ein ursprünglich frei stehender Kornspeicher von1785 in den Dachraum des Bauernhauses verlegt, später im Scheunenteilzusätzlich eine kleine Wohnung eingefügt.Isabelle Roland, BauernhausforschungDer Architekt Marcel Krähenbühl.Auf die ersten Schrittekommt es anEine erfolgreiche Planung berücksichtigtstets die Geschichte desHauses und die Raumbedürfnisseder Bauherrschaft.Viele Leute haben ein Faible für alte Häuser und fühlen sich darinwohl. Baumassnahmen an historischen Gebäuden sind für die Bauherrschaftoft mit speziellen Fragestellungen oder auch Einschränkungenverbunden. Ob diese am Ende als positiv oder negativ empfundenwerden, hängt weitgehend davon ab, ob die Bauherrschaftgut informiert und beraten wurde. Den Architekten und Architektinnenund der Bauberatung der kantonalen Denkmalpflege kommthier eine wichtige Rolle zu.Der bauliche Zustand von historisch wertvollen Objekten kannsehr unterschiedlich sein. Bevor mit der eigentlichen Planung begonnenwird, lohnt es sich, ein Gebäude sorgfältig zu untersuchen.Die Grundlage dafür bieten präzise Istzustands-Pläne, verbundenmit gezielten Sondierungen am Bau und mit Abklärungen zur Baugeschichte.Erst aufgrund dieser Untersuchungen kann eine Analyse mit derBewertung der vorhandenen Bauteile erstellt werden: Was ist original,was ist später hinzugefügt worden? Was ist wertvoll, was nicht?Die so erarbeiteten Planungshilfsmittel sind das Rückgrat für dieProjektierung durch den Architekten.Gleichzeitig mit der Untersuchung des Gebäudes müssen dieRaumbedürfnisse der Bauherrschaft genau evaluiert werden. Auchhier gilt es, dem Objekt zuliebe unter Umständen Konzessionen zumachen. Es empfiehlt sich, das Raumprogramm und dessen Attributeintensiv zu diskutieren, zu hinterfragen und zu bewerten: Was istzwingend, was ist wünschbar?Diese Vorgehensweise allein bietet noch keine Garantie für ein gelungenesWerk. Wie man es schliesslich schafft, im Prozess ständigdie richtigen Entscheidungen zu treffen, bleibt oft ein kleines Rätsel.Ein Schlüssel dazu liegt in der Offenheit und in der engen Zusammenarbeitaller Beteiligten – der Bauherrschaft, der Architekten, derDenkmalpflege und der Handwerker.Marcel Krähenbühl, Architekt10 11


Sonderdruck der Denkmalpflege des Kantons Bernund der Zeitschrift UMBAUEN+RENOVIEREN, Archithema Verlagwww.be.ch/denkmalpflege und www.archithema.chSpez_Publikation_Denkmalpflege.indd 43 16.04.2010 9:15:41 Uhr1Erziehungsdirektion des Kantons BernAmt für Kultur / DenkmalpflegeDirection de l’instruction publique du canton de BerneOffice de la culture / Service des monuments historiqueswww.be.ch/denkmalpflegeDenkmalpflege des Kantons Bern:AusgezeichnetUmnutzung und Restaurierung des SchulhausesMauss in Mühleberg, Kanton BernDenkmalpflegepreis 2013 2Die Denkmalpflege des Kantons Bernzeichnet mit dem Anerkennungspreiseine Bauherrschaft aus, die in Zusammenarbeitmit der Fachstelle ein aufden ersten Blick unspektakuläresBaudenkmal sorgfältig restauriertund weiterentwickelt hat. Sie legt damitden Fokus auf die zahlreichencharakteristischen, architektonisch,geschichtlich oder technisch interessantenGebäude, welche die Identitätunserer Dörfer und Städte genausoprägen wie die Herrschaftsbautenund Kirchen, in deren Schatten siestehen. Die Auszeichnung würdigt sowohlden respektvollen Umgang mitdem Baudenkmal als auch innovativeLösungen. Zu den Kriterien gehörendie Qualität einer Restaurierung, dieSorgfalt in der Ausführung und dieökologische Nachhaltigkeit der Massnahmen.Im Vordergrund steht dieWerterhaltung, nicht die Wertvermehrung.Mit einem angemessenenBudget soll Wohnqualität erhalten,optimiert oder geschaffen werden.Die Denkmalpflege des Kantons Bern bedankt sich sehr herzlich bei der Bauherrschaft Ursula und René Fehlmann, beimArchitekten René Krähenbühl, beim Architekturfotografen Alexander Gempeler sowie bei der Redaktorin Jenny Keller.31 Denkmalpflegepreis2010Umnutzung und Restaurierungdes SchulhausesMauss inMühleberg.2 Denkmalpflegepreis2011Aussenrestaurierungeines Wohnhauses inHünibach bei Thun.3 Denkmalpflegepreis2012Innenumbaueines Reihenhausesin Wabern.Das Schweizer Magazin für Modernisierung erscheint sechsmal proJahr. UMBAUEN+RENOVIEREN bietet Ihnen anschauliche Reportsaus den Bereichen Umbau und Sanierung, Werterhaltung undRenovation sowie Umnutzung und Ausstattung. Dazu praktischesWissen über Ausbau, Haustechnik, Baubiologie und Gestaltungsfragenvom Grundriss bis zur Farbe, von der Küche bis zum Badezimmer.Jede Ausgabe steht unter einem thematischen Fokus, wasdie präsentierten Objekte für den Leser vergleichbar macht.www.umbauen-und-renovieren.ch und www.archithema.chImpressumHerausgeber: Archithema Verlag AG, Rieterstrasse 35,8002 Zürich, T 044 204 18 18, www.archithema.chDenkmalpflege des Kantons Bern, Münstergasse 32,3011 Bern, T 031 633 40 30, www.be.ch/denkmalpflegeVerleger: Emil M. Bisig, emil.bisig@archithema.chChefredaktion: Britta Limper, britta.limper@archithema.chRedaktion: Jenny Keller, jenny.keller@archithema.chGrafik: Antje Herrmann, antje.herrmann@archithema.chBildtechnik: Dr. Cantz’sche Druckerei GmbH & Co. KG,Zeppelinstrasse 29, DE-73760 Ostfildern (Kemnat)Druck: AVD Goldach, Sulzstrasse 12, 9403 Goldach© 2013 Archithema Verlag AGJeder Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit Erlaubnisdes Verlages, der Redaktion und der Denkmalpflege desKantons Bern gestattet.

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