pro aurum Magazin - Ausgabe 11: 10-Jahre pro aurum

proaurum1

Das magazin

dezember 2013

Free

03 Editorial.

04 Edelmetallmesse 2013.

05 Eine glänzende Erfolgsbilanz.

07 Achterbahnfahrt und Anlagenotstand.

Kein Mangel an Kaufgründen für Gold. 09

Forsa-Umfrage. 11

Termine. 13

Impressum. 14

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10 Jahre pro aurum: Edelmetall-Pionier

mit Vergangenheit und Zukunft:

Die Münchner Edelmetall- und Rohstoffmesse hat eindrucksvoll deutlich

gemacht, dass der Run auf Gold und Silber noch lange nicht vorbei ist.

Mit von der Partie war auch pro aurum – das Kompetenzzentrum rund um

Edelmetalle feierte auf der Messe seinen runden Geburtstag.


10 Jahre

pro aurum

10 Jahre

vertrauen in

edelmetalle

2


„ „

10 Jahre pionierarbeit

im deutschen

edelmetallhandel

Sehr geehrte Leser,

unser Unternehmen feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag:

Zehn Jahre pro aurum steht dabei auch für zehn Jahre Pionierarbeit

im deutschen Edelmetallhandel. pro aurum war das erste

private Edelmetall-Handelshaus in Deutschland und eröffnete den

ersten Onlineshop für Edelmetalle zur Kapitalanlage – mittlerweile

wurden über 80.000 Kunden kompetent betreut und über

400.000 Käufe bzw. Verkäufe getätigt. Darauf sind wir stolz!

Nach mehr als 20 Jahren Malaise an den Edelmetallmärkten hat

damals kaum jemand mehr an die Anlageklasse Edelmetalle geglaubt.

Nachdem zu Beginn des Jahrtausends die Börsen kippten,

war für uns jedoch klar, dass der Boden bei Gold und Silber

gefunden war. Seitdem ist die Gold- und Silbernachfrage von

Privatkunden, aber auch von Banken und Vermögensberatern,

von Jahr zu Jahr kontinuierlich gestiegen.

Im vorliegenden Magazin wollen wir die Vergangenheit thematisieren,

aber vor allem auch einen Blick in die Zukunft des Edelmetallhandels

werfen. Sie können sich zudem auf einen Bericht

von der Edelmetallmesse 2013 freuen.

Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre,

Robert Hartmann und Mirko Schmidt

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tv

Die Münchner Edelmetall- und Rohstoffmesse

hat eindrucksvoll deutlich gemacht,

dass der Run auf Gold und Silber noch lange

nicht vorbei ist. Mit von der Partie war

auch pro aurum – das Kompetenzzentrum

rund um Edelmetalle feierte auf der Messe

seinen runden Geburtstag: Zehn Jahre

pro aurum steht für zehn Jahre Pionierarbeit

im deutschen Edelmetallhandel. pro

aurum war das erste private Edelmetall-

Handelshaus in Deutschland und eröffnete

den ersten Onlineshop für Edelmetalle

zur Kapitalanlage – mittlerweile wurden

über 80.000 Kunden kompetent betreut

und über 400.000 Käufe sowie Verkäufe

getätigt.

Die Edelmetallmesse war für pro aurum

in diesem Jahr ein angemessener Rahmen

für einen Blick zurück. Die Gründer Robert

Hartmann und Mirko Schmidt waren zur

richtigen Zeit an der richtigen Stelle, seit

der Eröffnung des Webshops im April 2005

wurde das Unternehmen systematisch

ausgebaut und bietet nun alle Dienstleistungen

und Produkte rund um Edelmetalle

aus einer Hand. Das Tagesgeschäft von pro

aurum geht deutlich über den Handel hinaus

und umfasst beispielsweise auch die

Einlagerung von Edelmetallen. pro aurum

ist Ansprechpartner für Privatkunden,

Banken, Vermögensverwalter, klassische

Kapitalanleger und auch Numismatiker.

Die jüngsten Wertverluste des Goldes

versteht pro aurum nicht als Zeichen einer

Abkehr vom „sicheren Hafen“ – es

muss zwischen dem Preis und dem Wert

des Goldes unterschieden werden: „Für

80 Prozent der Kunden spielen Tagesbewegungen

eine untergeordnete Rolle, sie

verstehen Gold als Wertspeicher und Versicherung

für erspartes Kapital“, erklärt

Robert Hartmann, Geschäftsführer von pro

aurum. Er empfiehlt weiterhin einen Anteil

an Edelmetallen von 15 bis 20 Prozent am

Gesamtinvestment.

Auf der Münchner Edelmetallmesse trafen

sich zahlreiche Experten, um Fakten zur

Zukunft des Goldpreises auszutauschen.

pro aurum hat mit ihnen gesprochen:

Florian Grummes, Chartanalyst von pro

aurum, erinnert an die heftige Korrektur,

die sich von Höchstwerten über 1.900

US-Dollar auf ein Tief bei unter 1.200

US-Dollar erstreckte: „Inzwischen ist eine

Bodenbildung am Laufen. Wie lange diese

weiterläuft, ist schwer zu sagen, nach heftigen

Ausschlägen beruhigt sich die Lage

aber wieder. Langfristig hat sich nichts

verändert, das Papiergeldsystem wird eine

nicht mehr allzu lange Lebenszeit haben“,

sagt Grummes.

Kritik an der Politik der Notenbanken

kommt auch von Dirk Müller, der auch

unter dem Namen „Mr. Dax“ bekannt ist:

„Die Politik des billigen Geldes hat dafür

gesorgt, dass die Notenbanken in der Falle

sitzen. Die Naturgesetze der Volkswirtschaft

sind außer Kraft gesetzt, die Politik

ist darauf ausgelegt, Schulden zu vernichten

– dabei wird aber auch Geldvermögen

vernichtet. Also müssen sich Anleger von

dem fernhalten, was vernichtet werden

soll, nämlich Papiervermögen.“

Große Mengen Gold sind in diesem Jahr

nach Ansicht von Ronald Stöferle (Incrementum

Liechtenstein AG) von schwachen

Händen zu starken Händen gewandert.

Der Goldexperte erinnert daran, dass allein

China in diesem Jahr über 1.000 Tonnen

Gold importiert. Dagegen hätten sich kurzfristig

orientierte Spieler wie Hedgefonds

vom Gold getrennt. Für Stöferle ist dies jedoch

eine ganz normale Bewegung: „Wir

sehen derzeit klare systemische Probleme,

monetäre Experimente, und ein Blick in

die Geschichte zeigt: Solche Experimente

gehen selten gut aus. Und die Goldpreisschwäche

macht deutlich, dass wir aktuell

weit weg von einer Blasenbildung sind. Es

ist eine gesunde Entwicklung und Marktbereinigung,

ganz sicherlich aber kein

Trendwechsel.“ ■

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10 Jahre pro aurum

Eine glänzende Erfolgsbilanz

Die beiden gründer von pro aurum

lassen die vergangenen zehn jahre

revue passieren.

05

Vor rund zehn Jahren machten sich die beiden

Banker Robert Hartmann und Mirko

Schmidt selbstständig und gründeten die

Edelmetallhandelsgesellschaft pro aurum

OHG. Gemeinsam ließen sie die Vergangenheit

noch einmal Revue passieren.

Herr Hartmann, vor zehn Jahren

haben Sie mit Mirko Schmidt pro

aurum gegründet. Welche Faktoren

würden Sie als Geheimnis Ihres Erfolges

bezeichnen? War es einfach nur

die richtige Idee zur richtigen Zeit?

R. Hartmann: Es klingt zwar platt und abgedroschen,

aber im Nachhinein betrachtet

war es tatsächlich die richtige Idee zur

richtigen Zeit, denn schließlich hat sich im

vergangenen Jahrzehnt sowohl die Nachfrage

als auch der Goldpreis vervielfacht.

Ganz so einfach war es allerdings nicht, da

die Idee auch etwas aus der Not geboren

worden war. Bei unserem

damaligen Arbeitgeber,

dem Zentralinstitut des genossenschaftlichen

Finanzverbundes,

kam es immer

wieder zu Konsolidierungen

dieses Geschäftsbereichs

und letztendlich zur

Verlagerung des Geschäfts

zu einem Tochterunternehmen.

Wir standen vor

der Entscheidung, unsere

Leidenschaft „Edelmetalle“

aufzugeben oder ein

Privatunternehmen zu gründen. Heute sind

wir natürlich sehr froh, dass wir uns für

die Unternehmensgründung entschlossen

haben.

Und wie verlief der Start ins Unternehmertum

konkret?

M. Schmidt: Bei unserem ehemaligen

Arbeitgeber hatten

wir ja gesehen, mit welchen

Grundumsätzen man – auch

in einem ruhigen Marktumfeld

– rechnen konnte. Unser

erklärtes Ziel war es dann, mit

pro aurum die Servicepalette

auszudehnen und die Dienstleistung

Edelmetallhandel

grundsätzlich zu verbessern.

Ich denke, das ist uns auch

gelungen. Hilfreich war in der

Startphase natürlich, dass unsere damaligen

Ansprechpartner aus den Volks- und

Raiffeisenbanken auch weiterhin mit uns

zusammenarbeiten wollten.

Welche Geschäftserfolge

betrachten Sie

im Nachhinein als

besonders wichtige

Meilensteine?

M. Schmidt: Für mich war

dies vor allem die Zusage

unserer Bankkunden, mit

uns als einem Newcomer

aus der Privatwirtschaft

zusammenzuarbeiten. Außerdem dürfte die

Bereitstellung unserer Dienstleistung für

Privatanleger ebenfalls ein wichtiger Meilenstein

gewesen sein. Bei dieser Kundengruppe

fällt die Geschäftsanbahnungszeit

traditionell erheblich kürzer als bei potenziellen

Kunden aus dem Bankensektor aus.

… und Ihre Bankkunden

hatten

nichts dagegen,

dass Sie sich direkt

um Privatanleger

bemüht haben?

R. Hartmann (lacht):

Vor zehn Jahren waren

die Banken um jedes

Edelmetallgeschäft

froh, das sie nicht machen

mussten und an

uns delegieren konnten, schließlich war

dieser Geschäftsbereich sehr personal- und

kapitalintensiv. Da blieb für die Banken

nach Abzug der Kosten wenig hängen.

Den Charakter eines weiteren Meilensteins

hatte für mich aber auch die Eröffnung unserer

Filiale in Berlin im Jahr 2005. Nicht

jeder Anleger wollte Edelmetalle unpersönlich

im Internet kaufen, sondern „face

to face“ beraten werden. In Berlin nahm

unsere regionale Expansion ihren Lauf. Die

Eröffnung des Onlineshops war für uns

natürlich ebenfalls extrem wichtig. Hierfür

mussten allerdings erst die gesetzlichen

Rahmenbedingungen abgewartet werden.

Zeitgleich mit dem Inkrafttreten des neuen

Fernabsatzgesetzes konnten Privatanleger

bei proaurum.de am 1. April 2005 Edelmetalle

online erwerben und sich nach Hause

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liefern lassen. Einen anderen relativ jungen

Meilenstein sollte man ebenfalls nicht vergessen:

Den Umzug ins Goldhaus. Dessen

ursprünglich in zwei Bauabschnitten geplante

Realisierung haben wir aufgrund des

enormen Expansionskurses und dem damit

verbundenen Platzbedarf dann in einem

Schritt bewältigt. Über diese Entscheidung

sind wir – im Nachhinein betrachtet – sehr

froh.

Das vergangene Jahrzehnt war

bekanntlich reich an Krisen und die

geschäftliche Entwicklung eines

Edelmetallhändlers lässt sich gewissermaßen

auch als Angst-Barometer

interpretieren. Wann war Ihnen seit

der Gründung bezüglich der Stabilität

der Finanzsysteme besonders

mulmig zumute?

M. Schmidt: Mir war im Herbst 2008 gar

nicht wohl, als Bundeskanzlerin Angela

Merkel und der damalige Finanzminister

Peer Steinbrück im Zuge der Hypo-Real-

Estate-Schieflage den Bürgern versicherten,

dass ihre Spareinlagen sicher seien. Für

uns brachte dieses Jahr so manche weitere

Überraschung, wie zum Beispiel die Tatsache,

dass ein Krügerrand nicht lieferbar war

oder Produzenten ihren Lieferverpflichtungen

nicht wie gewohnt binnen zwei Handelstagen

nachkommen konnten. Damals

war Gold für uns ein durchlaufender Posten:

Was reinkam, ging sofort wieder an die

Kunden raus. Wir hatten ein regelrechtes

Zuteilungsproblem. Diese Turbulenzen haben

wir glücklicherweise gut überstanden.

Viele Unternehmensgründer scheitern in

den ersten Jahren der Selbstständigkeit aus

den unterschiedlichsten Gründen.

Ab welchem Punkt waren Sie sich

sicher, dass Ihr eigenes Start-up es

geschafft hat?

R. Hartmann: Für mich war das bereits nach

drei Monaten klar. Damals waren wir lediglich

zu viert. Nach drei Monaten waren wir

natürlich noch nicht profitabel, aber wir

wussten, dass das Geschäftsmodell funktioniert.

Unser Ziel war es laut Businessplan,

klein und fein unsere Kunden zu betreuen

und unseren bisherigen Status, den wir innerhalb

der Bank erarbeitet hatten, zumindest

aufrechtzuerhalten.

Wo sehen Sie – abseits des Vertriebs

von Edelmetallen in physischer Form

an Privatanleger – derzeit weiteres

Wachstumspotenzial für Ihr Unternehmen?

M. Schmidt: Ein wichtiges Standbein von

pro aurum war schon immer die gute Zusammenarbeit

mit unseren Bankpartnern.

Mittlerweile genießt der Edelmetallhandel

in den Bankfilialen aber einen völlig neuen

Stellenwert. Mit unserer Handelsplattform,

den unterschiedlichen Verwahrmöglichkeiten

und dem Erfahrungsschatz unserer Mitarbeiter

können wir den Banken aufzeigen,

wie sie über Edelmetalle solide Deckungsbeiträge

für ihr Institut erwirtschaften und

für ihre eigenen Kunden zudem mehr Service

bieten können.

Und haben Sie auch konkrete Pläne

bezüglich Onlineshop und Ihrer

Website in der Schublade?

R. Hartmann: Wir vertraten schon immer

die Ansicht, dass proaurum.de nicht unsere,

sondern die Website unserer Kunden sein

sollte. In den vergangenen Monaten haben

wir ein mehrköpfiges Inhouse-Webteam

aufgebaut, um in der Branche die Innovationsführerschaft

auch für die kommenden

Jahre zu sichern. Der Start der neuen

Website ist für das erste Quartal geplant.

Neben einer guten Performance und einer

ständigen Erreichbarkeit soll im Content-

Bereich vor allem die Relevanz der Inhalte

im Vordergrund stehen. Um den Überraschungseffekt

nicht zu reduzieren, möchte

ich heute aber nicht zu viel verraten. ■

10 Jahre pro aurum

Dirk müller, alias Mr. Dax

gratuliert pro aurum

Ich gratuliere pro aurum zum 10-jährigen Firmenjubiläum

und wünsche den beiden Gründern Robert Hartmann und

Mirko Schmidt sowie allen Mitarbeitern von pro aurum

alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.

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Robert hartmann:

Achterbahnfahrt

und Anlagenotstand

07

Die GroSSwetterlage hat sich nicht verändert: Gold wird weiterhin seinen

Trumpf als sicherer Hafen unter den Anlageklassen ausspielen

Achterbahnfahrt“ – dieser Begriff beschreibt

die Situation am Edelmetallmarkt

im Jahr 2013 wohl am besten.

Als sich im April ein historisches Gewitter

entlud, welches das Vertrauen vieler Anleger

in Gold und Silber erschütterte, habe ich in einem

viel beachteten Beitrag die Frage gestellt:

„Game over bei den Edelmetallen?“ Ich habe

in diesem Artikel darauf hingewiesen, dass

die pro aurum Gesellschafter die extreme Abwärtsbewegung

in keiner Weise antizipiert und

auch die privat gehaltenen Edelmetallbestände

im Vorfeld oder während des Preisrückgangs

nicht verkauft haben. Bis heute nicht. Ich habe

also die selbst aufgeworfene Frage nach dem

Ende der Goldhausse für mich persönlich mit

einem klaren „Nein“ beantwortet.

Ich habe die Frage nach dem

Ende der Goldhausse für

mich persönlich mit einem

klaren „Nein“ beantwortet.

Warum? Weil sich die Großwetterlage meines

Erachtens keineswegs verändert hat: Risikofreie

Zinsen sind ein Relikt der Vergangenheit

geworden. Das Unwort „Anlagenotstand“

macht weiterhin die Runde. Die Kurschancen

an den Aktienmärkten gründen einzig und

alleine auf der Geldmengenausweitung der

Notenbanken. Es bleibt abzuwarten, wie lange

dieser Tanz auf dem Vulkan noch gut geht. In

den vergangenen Jahren sind die Anleihepreise

förmlich explodiert und die Zinsen sind entsprechend

nach unten gegangen. Seit diesem

Sommer scheint diese Megabewegung zwar

ein Ende zu nehmen – binnen weniger Wochen

haben sich die Anleihezinsen der zehnjährigen

US-Papiere auf knapp drei Prozent nahezu verdoppelt

–, historisch betrachtet ist dies aber

immer noch ein sehr moderater Wert.

In welche Märkte fließen die

Anleihebillionen?

Wichtig ist vor allem zu erkennen, dass sich

viele ausländische Investoren von amerikanischen

Zinspapieren getrennt haben. Beginnt

die amerikanische Notenbank Fed die monatlichen

Anleihekäufe zu drosseln, so stellt

sich die Frage, wer dann die Schuldpapiere

zukünftig erwerben wird. Angesichts der Unsicherheit

über die Stärke der amerikanischen

Konjunkturerholung dürften US-Treasuries erst

bei deutlich höherem Zins wieder Investoren

anlocken. Bis dahin muss die Frage gestellt

werden, in welche Märkte diese Anleihebillionen

abfließen werden – und ob sie dort eine

massive Inflationierung zur Folge haben.

Gold wird dann seinen Trumpf als sicherer

Hafen unter den Anlageklassen ausspielen.

Die Nachfrage nach Edelmetallen wird meiner

festen Überzeugung nach ungeachtet der

jüngsten Preiskorrekturen steigen. Denn die

Menschen vertrauen auf die „Währung der

Jahrtausende“, die aufgrund von Seltenheit,

industrieller Nutzung und Produktionsaufwand

durch alle Zeiten hindurch einen „stabilen inneren

Wert“ behalten hat.

Menschen vertrauen

auf die Währung der

Jahrtausende.

Der etwas sperrige Begriff „finanzielle Repression“

ist keine Wortschöpfung von Weltverschwörern,

sondern längst Realität: Mit zinstragenden

Anlageklassen verlieren die Sparer

aufgrund der negativen Realzinsen Jahr für

Jahr Vermögen.

Die Verwerfungen an den Edelmetallmärkten

seit Mitte April haben ein besonderes Phänomen

deutlich gemacht: Während institutionelle

Anleger im Jahr 2013 massenhaft Gold

verkauft haben, blieben Privatanleger „ihrem“

sicheren Hafen treu. Massive Abflüsse aus börsengehandelten

Fonds auf der einen Seite, extrem

hohe Privatkundennachfrage im Münchner

Goldhaus und den übrigen Niederlassungen

von pro aurum auf der anderen Seite.

Laut Zahlen des World Gold Council standen im

zweiten Quartal Abflüsse von 402 Tonnen aus

börsennotierten Produkten der um 78 Prozent

gestiegenen Nachfrage nach Münzen und Barren

– überwiegend von Privatkunden – gegenüber.

Letztere investieren weiterhin in Gold, um

sich gegen Geldentwertung durch die ultralaxe

Notenbankpolitik abzusichern. Einige Qualitätsmedien

haben bereits die Frage gestellt:

„Agieren Privatinvestoren klüger am Markt als

milliardenschwere Hedgefondsmanager?


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Kopf-an-Kopf-Rennen um den

Titel des weltgrößten

Goldnachfragers

So richtig „in Gold verliebt“ ist man in Asien und

im arabischen Raum. Inder und Chinesen liefern

sich in diesem Jahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen

um den Titel des weltweit größten Goldnachfragers.

Der Bericht des World Gold Council für das

zweite Quartal 2013 belegt diesen Nachfrageboom

„made in asia“ besonders eindrucksvoll.

So stieg in der Schmuckbranche die Goldnachfrage

aus China und Indien gegenüber dem

Vorjahreszeitraum um 54 bzw. 51 Prozent.

Noch ausgeprägter war der Appetit der Chinesen

und Inder auf Goldbarren und -münzen,

bei denen Wachstumsraten von 157 bzw. 116

Prozent erzielt wurden. Auf Gesamtjahressicht

dürften die Chinesen aber einen Tick hungriger

sein, schließlich wird die indische Regierung

nicht müde, ihrem Volk die Lust auf Gold zu verderben,

um das hohe Handelsbilanzdefizit des

Schwellenlands in den Griff zu bekommen. Im

September erhöhte das Land zum Beispiel seine

Importzölle auf Goldschmuck von zehn auf nunmehr

15 Prozent – offiziell, um die heimische

Schmuckindustrie zu schützen. Diverse zuvor

beschlossene regulatorische Maßnahmen zum

Thema Gold legen hingegen den Schluss nahe,

dass es in erster Linie darum geht, das durch

den „Goldrausch“ mitverursachte Handelsbilanzdefizit

einzudämmen.

Edelmetalle sind keine

Spekulationsobjekte

Private Edelmetallbesitzer haben verstanden,

dass physische Edelmetalle keine Spekulationsobjekte

sind. Wer Gold oder Silber kauft, will

sein Vermögen vor Kaufkraftverlust sichern und

nachhaltig vermehren. Und Gold bietet, anders

als die übrigen Sachwertklassen, viele Vorteile.

Immobilien sind immobil. Oldtimer müssen

erst den richtigen Käufer finden, wenn sie zu

Geld gemacht werden sollen. Der Vorteil von

Edelmetallen ist also ihre hohe Flexibilität, weil

sie schnell veräußerbar sind und dem Besitzer

überall auf der Welt Liquidität verschaffen.

Doch obwohl die Privatanleger weiterhin Tag

für Tag durch ihre Zukäufe für Gold abstimmen,

droht immer wieder Gegenwind – der wichtigste

Faktor bei der Preisentwicklung war und

ist eindeutig die Politik der Notenbanken. Die

Geldmengenausweitung hat längst größere

Auswirkungen auf die Börse als die Entwicklung

der Unternehmensgewinne. In den verbleibenden

zwei Monaten des Jahres 2013 ist

auch die Silberanlage interessant, die massive

Nachfrage nach dem Edelmetall dürfte bis zum

Jahresende anhalten – danach steigt die Mehrwertsteuer

für Silbermünzen von sieben auf 19

Prozent. Langfristig orientierte Anleger sollten

also auch Produkte abseits der goldenen Barren

und Münzen im Blick behalten. Attraktive Chancen

warten auch im Bereich der Minenaktien.

Die Branche befindet sich nachhaltig im Wandel,

sie setzt auf Rentabilität, Kapitaldisziplin

und einen stabilen Cashflow je Unze. Zahlreiche

Projekte wurden in den vergangenen Monaten

abgestoßen oder auf Eis gelegt und CEOs wurden

ausgetauscht. Dieses neue Bekenntnis zu

Kostenwahrheit, größerer Finanzdisziplin und

Shareholder Value ist eine späte, aber wichtige

Einsicht des Sektors. ■

Robert Hartmann,

Geschäftsführer von pro aurum

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09

10 Jahre pro aurum

Kein Mangel an Kaufgründen für Gold

Gold wird seit einigen Monaten von einer reihe von Marktteilnehmern

schlecht geredet, doch die physische Nachfrage

beim gelben Edelmetall will einfach nicht nachlassen. Und

das hat gute Gründe, von denen wir die Wichtigsten nachfolgend

kurz vorstellen.

Gold lässt sich

nicht drucken

Dass Gold schöner glänzt als Papiergeld und

die Motive der diversen Münzen auch ihren

ästhetischen Reiz haben, dürfte außer Frage

stehen. Und während Geld beliebig vermehrbar

ist, steht hinter der Förderung von Gold

viel Arbeit, die in den vergangenen Jahren immer

mühsamer und aufgrund des gesunkenen

Goldpreises und gestiegener Lohn- und Energiekosten

immer unrentabler geworden ist. Im

Goldminensektor hat der gesunkene Goldpreis

mittlerweile sogar dazu geführt, dass Investitionen

gestoppt und die Schließung von Minen

beschlossen wurden. Rohstoffexperte Eugen

Weinberg von der Commerzbank betrachtet

diesen Aspekt allerdings als vernachlässigbar.

In einem Ende September veröffentlichten Interview

meinte er: „Die physische Produktion

von Gold spielt für die Goldpreisentwicklung

meines Erachtens überhaupt keine Rolle, solange

Gold als Währung und nicht als ein

normaler Rohstoff angesehen wird.“ Für ihn

ist auf lange Sicht die Geldpolitik der wichtigste

Einflussfaktor auf den Goldpreis und er

begründet dies folgendermaßen: „Wenn die

US-Notenbank unlimitiert ungedecktes Geld

druckt, schwächt sie den Dollar und schürt Inflationsängste,

was wiederum gut für Gold ist.

Umgekehrt fällt Gold, wenn die Zentralbanken

auf die Geldstabilität schauen und die überschüssige

Liquidität wieder einsammeln.“

Derzeit spricht vieles dafür, dass die lockere

Geldpolitik in den kommenden Jahren dies-

seits wie jenseits des Atlantiks sowie in Japan

anhalten wird. Es wird zwar darüber diskutiert,

dass die Fed gegenwärtig eine Reduktion der

monatlichen Anleihekäufe im Volumen von 85

Milliarden Dollar ins Auge fasst, dies würde allerdings

lediglich den Modus von „ultralocker“

auf „locker“ verändern. Und Janet Yellen, die

künftige „Herrscherin der Druckerpresse“,

wird aller Voraussicht nach am bisherigen Rezept

von Ben Bernanke festhalten – und das

heißt: auf Hochtouren Geld drucken. Dass die

globalen Finanzsysteme durch die Flutung mit

Liquidität vor dem Finanz-GAU bislang bewahrt

wurden, ist sicherlich dem beherzten

Eingreifen der Notenbanker zu verdanken. Ein

Drehen an der Zinsschraube hat derzeit kaum

ein Volkswirt auf dem Radar. Dies würde nämlich

sowohl der US-Wirtschaft und vor allem

dem hochverschuldeten US-Staatshaushalt gar

nicht gut bekommen. Höchste Priorität genießt

bei der US-Notenbank derzeit vor allem das

Reduzieren der Arbeitslosenrate. Mit 7,3 Prozent

lag diese im August aber noch deutlich

über der von der Fed ausgegebenen Zielvorgabe

von höchstens 6,5 Prozent. Die Septemberzahlen

vom US-Arbeitsmarkt fielen dem

Shutdown der US-Verwaltung zum Opfer und

wurden bislang nicht veröffentlicht.

Opportunitätskosten,

na und!

Wer sein Geld in Gold steckt, muss auf regelmäßige

Einnahmen wie Zinsen oder Dividenden

verzichten. Mit steigenden Zinsen nehmen

diese sogenannten Opportunitätskosten

entsprechend zu. Doch gestiegene Zinsen bei

festverzinslichen Wertpapieren sollten immer

auch als Indiz für eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit

interpretiert werden. Bislang war

Griechenland seit der Einführung des Euros

das einzige europäische Land, das Anleihen

bei Fälligkeit nicht zu 100 Prozent zurückzahlte.

Eine Garantie, dass es sich dabei um einen

einmaligen Ausrutscher handelte, gibt es allerdings

nicht. Bei Anleihen guter Bonität stellt

sich zudem die Frage, ob die relativ niedrigen

Zinsen das vorhandene Risiko angemessen

bezahlen. Während früher bei solchen Investments

häufig vom risikolosen Zins gesprochen

wurde, gibt es hier und heute eher ein „zinsloses

Risiko“.

Das Besondere an Gold

Hinter physischem Gold verbergen sich hingegen

keine Zahlungsversprechen irgendwelcher

Staaten, sondern echte Werte, die sich in erster

Linie aus der Substanz, der Beschaffenheit und

der Seltenheit des edlen Metalls ergeben. Wer

der eigenen Regierung und der Landeswährung

nicht blind vertraut, kann die

wertspeichernde Funktion von Gold als Vermögensschutz

einsetzen. Dass dies Sinn macht,

haben die goldverliebten Inder in diesem Sommer

wieder einmal erfahren. Wer Anfang August

Rupien in Gold tauschte, überstand den

nachfolgenden Währungscrash ohne Blessuren.

Während die Rupie gegenüber dem Dollar

zeitweise um zehn Prozent eingebrochen war,

erzielten Goldbesitzer (in Rupien gerechnet)

9


eine Wertsteigerung von bis zu 20 Prozent. Der

größte Wettbewerbsvorteil von Gold besteht

darin, dass ein Totalverlust unmöglich ist. Bei

Wertpapieren – gleich welcher Art – lässt sich

diese These indes nicht aufrechterhalten.

Als wichtige Stütze des Goldpreises erweisen

sich vor allem asiatische Investoren – vorwiegend

aus Indien und China. Beide stehen für

eine jährliche Nachfrage von ungefähr 1.000

Tonnen. Weil die indische Regierung über

diverse Steuererhöhungen und andere Maßnahmen

dem eigenen Volk den Goldappetit

verderben möchte, wird der Subkontinent in

diesem Jahr den Titel des weltgrößten Goldnachfragers

höchstwahrscheinlich an China

abgeben müssen. Da die Inder aufgrund der

staatlichen Repressalien verstärkt zum Goldschmuggel

übergehen, dürfte in den nächsten

Jahren dennoch eher mehr als weniger Gold in

Richtung Indien fließen. Da selbst die Landbevölkerung

Erspartes häufig in Gold tauscht und

die wachsenden Mittelschichten in China und

Indien ohnehin eine starke Affinität zu Gold

besitzen, droht der physischen Goldnachfrage

derzeit wenig Gefahr.

Manipulation

an den Terminmärkten

Die größte Unsicherheit geht vor allem von

den Terminmärkten aus, wo in diesem Jahr

bereits mehrmals große Futures-Positionen in

Zeiten geringer Liquidität zum Verkauf gestellt

wurden. Zuletzt wurde dieses Phänomen (man

könnte es auch Manipulationsversuch nennen)

am 11. Oktober beobachtet. Damals wurden

im späten Handel 5.000 Gold-Futures auf den

Markt geworfen, wodurch der Handel sogar

für kurze Zeit ausgesetzt wurde. Eine nachfolgende

Verkaufswelle blieb allerdings aus. Dies

kann als relative Stärke interpretiert werden.

Der Aufbau großer Short-Positionen könnte

sich unter Umständen auch als teurer Spaß

erweisen. Sollte nämlich der Goldpreis – allen

Unkenrufen zum Trotz – steigen, könnte es bei

den „Goldbären“ zu einem Short-Squeeze,

also einem Herausquetschen aus dem Markt

kommen. Dies kann auf freiwilliger Basis (zur

Verlustbegrenzung) oder gezwungenermaßen

(wegen fehlender Sicherheitsleistungen bzw.

Margins) erfolgen. Es würde wahrscheinlich

keine Armen treffen, schließlich sind in den

vergangenen Monaten vor allem diverse US-

Investmentbanken beim „Schlechtreden“ oder

neudeutsch „Bashing“ von Gold besonders

aufgefallen. ■

Uwe bergold

gratuliert

pro aurum:

„Ich gratuliere dem Edelmetall-Kompetenzzentrum

pro aurum für die einmalige Erfolgsgeschichte der

vergangenen 10 Jahre. Ich hatte das Glück und

bin dankbar dafür, diesen Weg von pro aurum als

Kunde, Geschäftspartner und Freund der beiden Geschäftsführer

Robert Hartmann und Mirko Schmidt

von Anfang an mit begleiten zu dürfen. Für die kommenden

10 Jahre wünsche ich beiden und sämtlichen

pro aurum Mitarbeitern ein Fortführen dieser dynamischen

und erfolgreichen Unternehmensentwicklung.“

10


Gold

11

bietet jetzt noch

mehr perspektiven

Zur Weihnachtszeit wird man regelmäßig

an die große Wertschätzung von Gold

erinnert, schließlich brachten die Heiligen

Drei Könige dem Christuskind Gold, Weihrauch

und Myrrhe. Zwei Jahrtausende später schien

die Erfolgsgeschichte des gelben Edelmetalls

am Ende zu sein. Banken verkauften lieber

Derivate, Aktien oder Immobilien, weil deren

Gewinnmargen und Renditeperspektiven stärker

glänzten als Gold. Der Edelmetallhandel

führte innerhalb der Finanzinstitute ein Schattendasein

– dies hat sich mittlerweile wieder

geändert.

Neue Anwendungsbereiche

für Gold

Heute können auch private Anleger von der

Entwicklung des Goldpreises profitieren –

egal, ob dieser aufwärts, abwärts oder seitwärts

tendiert. Allein auf finanzen.net wird

eine fünfstellige Zahl derivativer Finanzprodukte

auf Gold zur Auswahl angeboten. Bei

all diesen Wertpapieren handelt es sich allerdings

nicht um physisches Gold, sondern um

Papiergold. Das heißt: Hinter jedem „Goldprodukt

der Finanzbranche“ steht lediglich ein

bestimmtes Zahlungsversprechen. Dass diese

nicht zwangsläufig werthaltig sein müssen, hat

die Pleite von Lehman Brothers eindrucksvoll

vor Augen geführt. Aus diesem Grund hat sich

für solche Wertpapiere mit Goldbezug mittlerweile

der Begriff Papiergold durchgesetzt. Mit

physischem Goldbesitz hat dies jedoch wenig

zu tun. Wer lieber „echtes Gold“ in physischer

Form besitzen möchte, kann dennoch mehr

tun als Kaufen, Lagern und Verkaufen. Unser

Kooperationspartner Volksbank Löbau-Zittau

gilt in der Bankenzunft auf diesem Gebiet als

besonders innovativ. Nachfolgend erfahren Sie,

was man mit Hinblick auf Vermögensschutz

und Altersvorsoge via physischem Gold heutzutage

so alles erreichen kann.

Via Sparplan zum

Goldschatz

Angesichts niedriger Zinsen und explodierender

Schulden und Geldmengen sind viele

Deutsche wenig motiviert, Geld zu sparen. Die

Angst vor Entwertung spielt hier eine große

Rolle. Unter Privatanlegern hat Gold hingegen

– trotz des diesjährigen Kursrutsches – kaum

an Attraktivität eingebüßt. Was liegt also näher,

als das beliebte und erprobte Sparprinzip

auf Gold anzuwenden.

Das Motto lautet: Lieber

Gold statt Geld.

Mit der Volksbank Löbau-Zittau lässt sich dieser

Plan besonders einfach in die Tat umsetzen.

Interessierte Goldsparer können über das Internet

einen Sparplan mit Angabe individueller

Sparraten eröffnen. Hierfür fallen grundsätzlich

keine Kontogebühren an. Als „potenzielle Objekte

der Begierde“ stehen derzeit sechs Goldbarren

unterschiedlicher Gewichtsklassen, eine

Gold- und zwei Silbermünzen zur Auswahl , deren

Anschaffungspreise Anfang November von

über 200 Euro (10 Unzen Koala-Silbermünzen)

bis mehr als 32.000 Euro (1 kg Goldbarren)

reichten. Tino Leukhardt, Vertriebsdirektor bei

pro aurum und verantwortlich für die Kooperation

mit der Volksbank aus Sachsen merkt an,

dass die Auswahl aber wohlüberlegt sein will

und meint: „Wirtschaftlich sinnvoll erscheinen

mir Sparpläne, die nach ungefähr drei Monaten

zum Kauf des jeweiligen Wunschprodukts

führen. Dann greifen nämlich die Vorteile des

Cost-Average-Effekts.“ Dies bedeutet, dass

der Goldsparer in Zeiten niedriger (hoher)

Goldpreise größere (geringere) Goldmengen

kauft, weil die monatlichen Sparbeiträge früher

(später) zum Kauf des physischen Edelmetallprodukts

führen. Dieses kann dann in

den Edelmetalldepots von pro aurum sicher

verwahrt oder auf Wunsch ausgeliefert werden.

Dabei würden dann die jeweils gültigen

Lagergebühren bzw. Verwahrkosten (inkl. Versicherungsschutz)

oder Lieferkosten anfallen.

Auch Entsparen

macht Sinn

Mit Blick auf die Altersvorsorge wird Gold immer

wichtiger, schließlich stehen nicht nur die

11


internationalen Finanzsysteme, sondern auch

die sozialen Sicherungssysteme angesichts

von Überalterung und hoher Staatsschulden

vor enormen Herausforderungen. Besonders

interessant: Das oben geschilderte Prinzip

eines Sparplans funktioniert auch in umgekehrter

Form. Wer nämlich im Laufe seines

Berufslebens einen beträchtlichen Goldschatz

angesammelt haben sollte, kann diesen zur

Aufbesserung monetärer und relativ unsicherer

Altersrenten einsetzen. In Kürze wird es in Kooperation

mit der Volksbank Löbau-Zittau auch

hier ein konkretes Produkt geben.

Und das funktioniert folgendermaßen: Ein bei

pro aurum geführtes Edelmetalldepot dient als

Grundstock für die Auszahlungen. Der Goldbesitzer

teilt dem Finanzinstitut mit, welche

monatliche Rente gewünscht wird. Um diese

regelmäßigen Zahlungen sicherzustellen,

veranlasst die Bank immer dann den Verkauf

eines Barrens oder einer Münze, wenn der

vorherige Verkaufserlös für die „goldene Rente“

nicht mehr ausreichen würde. Wie lange

diese Zusatzrente gezahlt werden kann, hängt

natürlich nicht nur von der gewünschten monatlichen

Auszahlung, sondern vor allem von

der Höhe des künftigen Goldpreises ab. Damit

enthält auch diese Form der Altersvorsorge

vom Prinzip her zwar einen gewissen Unsicherheitsfaktor,

aber über zwei Dinge dürfen sich

Goldrentner sicher sein. Erstens: Ohne Edelmetallkomponente

sähe die Altersvorsorge um

einiges unsicherer aus. Zweitens: Bei hohen

Goldpreisen wird der Lebensabend wohl um

einiges angenehmer ausfallen.

Liquide dank

Edelmetalldarlehen

Wer bereits beträchtliche Edelmetallmengen

physisch besitzt und zugleich einen Liquiditätsbedarf

von mindestens 50.000 Euro (maximal

700.000 Euro) hat, muss nicht zwangsläufig

seine Bestände veräußern. In Zusammenarbeit

mit der quirligen Volksbank aus dem Osten

kann dieser Kundenkreis auf dem Online-Portal

der Bank ein sogenanntes VR-Edelmetalldarlehen

abschließen und als Sicherheit bei pro

aurum gelagertes Edelmetall hinterlegen. Für

pro aurum-Vertriebsdirektor Tino Leukhardt

eignet sich diese Form des Darlehens vor allem

für Anleger, die ihre Edelmetallschätze ungern

verkaufen möchten und merkt diesbezüglich

folgendes an: „Da bei Edelmetallbarren- oder

Münzen die Spannen zwischen An- und Verkauf

zwischen fünf und mehr Prozent differieren

können, würde ein späterer Rückkauf

der Edelmetalle erhebliche Zusatzkosten verursachen.“

Gemäß den Bedingungen für das

Darlehen können maximal 60 Prozent des vorhandenen

Edelmetallwerts beliehen werden.

Das heißt: Ab Edelmetallvermögen in Höhe von

83.333 Euro kann diese flexible und zinsgünstige

Darlehensform genutzt werden. Potenziellen

Interessenten rät Leukhardt, sich bei den

zuständigen Kreditspezialisten der Volksbank

Löbau-Zittau genauer zu informieren.

Für ihn weisen aber sämtliche erwähnten Finanzprodukte

auf physisches Edelmetall ein

besonders glänzendes Kaufargument auf: „Die

Edelmetallvermögen werden stets als gesetzlich

geschütztes Sondervermögen geführt und

sind somit doppelt gesichert. Weder eine Insolvenz

der Bank noch eine Zahlungsfähigkeit des

Edelmetallhandelshauses würden das Vermögen

des Edelmetallinvestors gefährden.“ Bei

den zigtausend börsennotierten Gold-Derivaten

ist dies keineswegs der Fall. ■

Das VR-Edelmetalldarlehen.*

· Kurzfristige Liquidität

· für sämtliche Verwendungszwecke

· kein Verkauf von Edelmetallen nötig

· finanzielle Flexibilität

· günstige Konditionen

· Sondertilgungsoptionen

mit weitblick in

die zukunft.

innovative lösungen für

edelmetallinvestoren.

Hauptstr. 8-10

02727 Ebersbach-Neugersdorf

+49 3583 758-442

http://www.vb-loebau-zittau.de/goldshop/

vr-edelmetalldarlehen.html

Wir beraten Sie gern.

* Eine Kooperation von pro aurum

mit der Volksbank Löbau-Zittau eG

pro aurum München

Joseph-Wild-Str. 12

81829 München

Telefon: +49 (89) 444 584 - 0

E-Mail: info@proaurum.de

www.proaurum.de/goldsparplan

München ∙ Bad Homburg ∙ Berlin ∙ Dresden ∙ Düsseldorf

Hamburg ∙ Stuttgart ∙ Wien ∙ lugano ∙ Zürich ∙ HONGKONG

12


Forsa-Umfrage:

Gold wird weiterhin als

lukrativste Geldanlage

angesehen

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von pro aurum halten die Deutschen Gold noch immer für die

lukrativste Anlage, aber Aktien haben in den vergangenen drei Jahren stark aufgeholt. Im Vergleich zu 2011

wird Gold zwar nach wie vor mehrheitlich als gute Ergänzung zu anderen Geldanlagen gesehen, aber nicht mehr

ganz so häufig wie vor zwei Jahren für eine risikoarme Geldanlage gehalten – dies ist wahrscheinlich auch den

starken Kurs-Korrekturen geschuldet, die es in den vergangenen Monaten gegeben hat.

Wenn man sich heute für die Geldanlage

entscheidet, bringt nach mindestens drei

Jahren Laufzeit den meisten Gewinn ... *)

Okt.

2013

%

Juni

2012

%

Zuerst wurden den Bürgern wieder

fünf Geldanlagen genannt, mit der

Bitte anzugeben, welche davon aus

ihrer Sicht derzeit am besten als langfristige

Geldanlage mit mindestens drei Jahren

Laufzeit geeignet ist. An erster Stelle platziert

sich zum dritten Mal in Folge Gold: 27

Prozent der Bürger würden sich heute für

diese Anlage entscheiden, weil sie vermuten,

dass Gold nach mindestens drei Jahren

Laufzeit im Vergleich zu den vier anderen

Geldanlagen den meisten Gewinn bringt.

20 Prozent halten Aktien für besonders lukrativ,

wenn es um langfristige Geldanlagen

geht. Es folgen Fondsanteile (13 Prozent),

Fest- bzw. Termingeld (zwölf Prozent) und

Anleihen (drei Prozent). Jeder vierte Bürger

kann nicht sagen, welche dieser Anlagen

am besten geeignet wäre, um langfristig

möglichst viel Gewinn zu erzielen

(25 Prozent).

Nach wie vor liegt Gold an erster Stelle –

muss aber nach den positiven Entwicklungen

auf dem Aktienmarkt im Vergleich zum

Juni 2012 Einbußen hinnehmen (minus 11

Prozentpunkte). Aktien werden dagegen

aktuell deutlich häufiger als im Juni 2012

bzw. im September 2011 für besonders lukrative

Anlagen gehalten (siehe Grafik 1).

Anschließend wurde anhand von Vorgaben

ermittelt, welche Geldanlagen die

Bürger ab 18 Jahre derzeit besitzen. 32

Prozent haben eine Lebensversicherung

abgeschlossen und fast ebenso viele besitzen

einen Bausparvertrag

Sept.

2011

%

Gold 27 38 34

Festgeld bzw. Termingeld 20 12 11

Aktien 13 8 12

Fondsanteile 12 16 22

Anleihen 3 3 5

weiß nicht/keine davon 25 23 16

Grafik 1

*) gestützte Abfrage, mehrere Nennungen möglich

oder Bausparplan (29 Prozent).

28 Prozent sehen ihre

Immobilie als Geldanlage an.

In Deutschland besitzen 27

Prozent der Bürger ein Tagesgeldkonto,

jeweils 21 Prozent

Fondsanteile bzw. Festgeld/

Termingeld und 13 Prozent

Aktien. Deutlich geringer ist

dagegen der Anteil der Edelmetallbesitzer:

6 Prozent haben

in Goldbarren oder -münzen investiert

und 3 Prozent zählen Silberbarren oder

-münzen zu ihrem Besitz. 5 Prozent sehen

ihre Antiquitäten (z. B. einen sehr alten

Schrank) als Geldanlage und 4 Prozent

besitzen wertvolle Kunstgegenstände. Jeweils

3 Prozent haben Geld in Anleihen

bzw. Zertifikate angelegt.

Es stimmen dem zu ... *)

Gold ist eine gute Ergänzung

zu anderen Geldanlagen

Gold ist eine sichere

Geldanlage

Gold ist eine geeignete

Geldanlage für risikoscheue

Anleger

Gold ist zur Zeit eine

lohnende Anlage, weil die

Kurse steigen werden

Grafik 2

Okt.

2013

%

Juli

2011

%

75 76

62 70

52 57

44 52

Abschließend wurden den Befragten vier

Aussagen zum Thema „Gold als Geldanlage“

vorgelesen, mit der Bitte anzugeben,

ob sie der jeweiligen Aussage zustimmen.

Die deutliche Mehrheit – 75 Prozent – der

Bürger ist der Meinung, dass Gold eine

gute Ergänzung zu anderen Geldanlagen

ist. 62 Prozent halten Gold für eine sichere

13


Geldanlage und 52 Prozent finden, dass es

für risikoscheue Anleger geeignet ist. Der

Aussage‚ Gold ist zur Zeit eine lohnende

Anlage, weil die Kurse steigen werden,

stimmt knapp jeder zweite Bürger zu. Im

Vergleich zum Juli 2011 wird Gold zwar

nach wie vor mehrheitlich als gute Ergänzung

zu anderen Geldanlagen gesehen,

aber nicht mehr ganz so häufig wie vor

zwei Jahren für eine sichere, risikoarme

Geldanlage gehalten – dies ist wahrscheinlich

auch den starken Kurskorrekturen

geschuldet, die es in den vergangenen

Monaten gegeben hat.

Statement von pro aurum Geschäftsführer

Robert Hartmann: „Unsere diesjährige

Forsa-Umfrage zeigt meines Erachtens

deutlich, dass die Menschen der Goldanlage

trotz der teilweise heftigen Korrekturen

in den vergangenen Monaten noch

immer großes Vertrauen entgegenbringen.

Der allgemeine Anlagenotstand wird

Edelmetallen auch weiterhin Rückenwind

geben.“ ■

10 Jahre pro aurum

unsere partner gratulieren

Roland Eller

Vor 10 Jahren starteten Herr Robert Hartmann

und Herr Mirko Schmidt mit einer grandiosen

Geschäftsidee. Nun hat sich aus dieser

Geschäftsidee ein Unternehmen entwickelt,

das in der Branche, der Presse und bei Kunden

ein großes Ansehen genießt und auch sicherlich

in der Zukunft für viele neue Innovationen

im Edelmetallgeschäft stehen wird.

Es besitzen folgende

Geldanlagen ... *)

Okt.

2013

%

Juni

2012

%

Juli

2011

%

eine Lebensversicherung 32 38 40

einen Bausparvertrag

bzw. Bausparplan

29 33 33

Immobilien 28 29 30

Thorsten Schulte

alias Silberjunge

ein Tagesgeldkonto 27 29 33

Fondsanteile 21 23 25

Festgeld bzw. Termingeld 21 20 21

Aktien 13 15 16

netto: Gold/Silber 7 11 8

Goldbarren oder -münzen 6 9 6

Antiquitäten, wie z. B.

ein sehr alter Schrank **)

Kunstgegenstände, wie

z. B. Gemälde **)

5 - -

4 - -

Silberbarren oder -münzen 3 6 4

Anleihen **) 3 - -

Robert Hartmann und Mirko Schmidt haben

vor zehn Jahren Wagemut bewiesen. Als

kaum jemand an den Edelmetallhandel

glaubte, legten die beiden das Fundament

für großen unternehmerischen Erfolg.

Wir Edelmetall-Investoren haben derzeit

einen schweren Stand. Das Wechselbad

der Gefühle ist für einen Unternehmer so

normal wie für einen Kapitalmarktinvestor.

Wer jedoch ein Ziel vor Augen hat und allen

Unkenrufen zum Trotz diszipliniert seinen

Weg geht, kann großen Erfolg haben. Dafür

ist pro aurum ein großartiger Beweis.

Zertifikate 3 3 4

keine davon 26 24 21

14


Diese Termine sollten Sie

nicht verpassen:

VORTRAG

„Gold ist geld und nichts anderes.

Wer gold hat, hat immer geld!“

Referent: Jürgen Birner

Samstag, 07. Dezember 2013 um 11.00 Uhr

/ pro aurum München

Joseph-Wild-Str. 12

81829 München

www.proaurum.de/home/news/messen-veranstaltungen

Die größte Goldmünze der Welt

Ausstellung der grössten

goldmünze der welt

Eine Tonne pures Gold zu Besuch in München

27. und 28. Januar 2014 im pro aurum Goldhaus

/ pro aurum München

Joseph-Wild-Straße 12

81829 München

Numismatik-Tage

Wertvolles. Seltenes. Kostbares

13. Dezember 2013

/ Hardenbergstr. 8

10623 Berlin

Telefon: (030) 4 50 86 41-0

berlin@proaurum.de

Bei pro aurum bekommen Sie

gutes Geld für altes Gold.

Und jetzt auch für Diamanten ab 1/4 Karat

Unser Fachpersonal erwartet Sie in unseren Niederlassungen

und bewertet Ihr altes Gold, Silber und Münzen an Ort und

Stelle – und fair, denn durch mehrmals tägliche Anpassungen

an den aktuellen Handelskurs garantieren wir Ihnen

faire Preise.

VERKAUFSOFFENER SAMSTAG

in allen deutschen pro aurum Niederlassungen

07. Dezember 2013

München:

Berlin:

Bad Homburg:

Düsseldorf:

Dresden:

täglich

täglich

täglich

täglich

donnerstags und freitags

Die jeweiligen Öffnungszeiten finden Sie unter

www.proaurum.de/home/standorte.html

Die aktuellen Termine finden Sie auf

www.proaurum.de/home/standorte

15


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