gangart 6

ciwerbeagentur

Ausgabe 06, April 2016, € 2,50, Titelbild: Johann Wallinger. Zugestellt durch Post.at, www.wmsport2000.at

Sommer 2016

Die Gangart des Hans Wallinger

Schwerpunkt: FLUCHT

Zuagroast oda dahoam?

Kraftplatz – Die Schwarze Lacke

Die Künstlerin Caecilia im Portrait

Elektromobilität

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mit 6%iger Verzinsung ...mehr auf Seite 55.

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Ein Gefühl für Heimat – Heimat leben, Heimat

zeigen. Heimat heißt, den Wert des Regionalen

zu erkennen. Lebensmittel aus der Region zu

genießen, heißt auch – wieder Tracht zu zeigen.

Bevorzugt werden in der neuen Frühlings/Sommersaison

2016 klassische Dirndlschnitte, welche mit

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Die genaue Anpassung in der hauseigenen

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Die Tracht ist traditioneller und reduzierter als in den

vergangenen Jahren. Eine Rückkehr zum klassischen

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Wichtig ist der Blick für kommende Trends und die

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die sich gerne bemühen, auch individuelle

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TORIAL

Liebe Gangartfreunde,

es ist höchste Zeit. In der neuen Gangart

machen wir die Flucht zu unserem Schwerpunktthema.

Die Welt ist im Umbruch.

Und der Terror trägt die Kriege vor unsere

Haustür. Grenzen werden neu gezogen.

Und längst überwunden geglaubte Zäune

werden wieder aus dem Schuppen geholt.

Angesichts des Fremden steht unsere eigene

Kultur auf dem Prüfstand: Wer sind wir?

Was wollen wir? Wofür stehen wir?

Man könnte es auch Aufbruch nennen.

Wenn man sieht, was sich zivilgesellschaftlich

tut. Überall schießen Initiativen, Projekte

aus dem Boden, denen eines gemeinsam

ist: Der Glaube an die positive Kraft von

guten Beispielen. Noch nie waren wir auf

diese so angewiesen wie heute, wenn dieser

Aufbruch glücken soll. Niemand sagt, dass

es leicht wird. Niemand sagt, dass alles eitel

Wonne ist. Wie geht man mit Menschen um,

die alles zurücklassen mussten, die traumatisiert

sind vom Krieg und in eine neue

Kultur gestoßen wurden, die alte Selbstverständlichkeiten

über den Haufen wirft?

Sie brauchen eine Chance, das steht fest.

Einen Hoffnungsschimmer, an den sie sich

klammern können. Eine Geste, ein Lächeln,

ein Signal auf Augenhöhe. Nur so kann es

gehen. Vorurteile produzieren Vorurteile.

So einfach ist das. Und wer Vertrauen schenkt, der

schafft Bedingungen, dass etwas entstehen kann.

Wie im Frühling in der Natur.

Lassen Sie uns, auch hier in Abtenau, gemeinsam

die Bedingungen schaffen, dass etwas wachsen

kann. Lassen Sie uns den Aufbruch, vor dem wir

stehen, als etwas Positives begreifen. Als eine

nach vorne gerichtete Kraft, die uns in Bewegung

setzt. Das ist ja nichts Schlechtes, wenn man in

Bewegung bleibt. Wenn man Nicht-Mehr-Benötigtes

zurücklässt und Nützlich-Neues entwickelt. Was

wir dazu brauchen? Die Bereitschaft, loszulassen.

Und Trennung als Neubeginn zu begreifen. Wie im

Leben angelegt. Denken Sie an die Nabelschnur.

Sie zu durchschneiden, ist Anfang von allem.

Das Leben ist voller Höhen und Tiefen, voller

Schmerz und Freude. Ein großes Abenteuer, eine

Expedition – eine Reise. Allein die achtsam gestellte

Frage: „Woher komme ich und wohin gehe ich?“

macht einen Raum auf, in dem andere Menschen

und Schicksale verstehbar werden. Auch wir,

die scheinbar Sesshaften sollten uns diese Frage

immer neu stellen. Warum? Weil wir dadurch in

Bewegung bleiben; und diese Beweglichkeit die

Voraussetzung ist, andere Lebens- und Fluchtwege

zu begreifen.

Lasst uns in diesem Sinne mutig sein!

Euer

gangart 3


MAKE EVERY RUN

AN ADVENTURE

Im Bild (v. l.):

Peter Gschwandtner,

Zarije Todorovic,

Manfred Wallinger

GESUNDER

UNGEHORSAM

Als im März 1992, vor ziemlich genau 24

Jahren, ein junger Mann, ein Flüchtling aus

dem damaligen Jugoslawien (Bosnien-Krieg),

ohne Papiere vor Peter und mir in der Tür zu

unserem Büro stand und um Arbeit bat, stellte

sich uns die Frage: Recht oder Menschlichkeit?

Viele haben uns abgeraten, den jungen

Burschen illegal aufzunehmen und Arbeit zu

geben. Wir haben uns für die Menschlichkeit

entschieden.

WINGS FLYTE GTX® - HERREN

WINGS FLYTE GTX® - DAMEN

Der junge Mann hieß Zarije Todorovic.

Heute ist er seit 22 Jahren legal bei WM-Sport

beschäftigt und ein verlässlicher Service-Werkstättenleiter.

Er ist verheiratet, lebt mit seiner

Frau in Abtenau und hat zwei erwachsene

Töchter, die studieren.

Wie gesagt, es gibt Umstände, da ist ein

gesunder Ungehorsam das einzig Richtige.

GLÜCK ist das Einzige,

das sich VERDOPPELT,

wenn man es TEILT.

Albert Schweitzer

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4 gangart

#SALOMONRUNNING

Impressum

Medieninhaber, Verleger & Herausgeber:

W.M. Sport GesmbH, Markt 113,

5441 Abtenau | Chefredaktion: Wolfgang

Tonninger, Almblitz; Manfred

Wallinger, WM-Sport | Grafik/Design:

c.i. Werbeagentur | Für den Inhalt

verantwortlich: Manfred Wallinger |

Lektorat: Helga Aichinger, Maria Promok, Elisabeth Engl,

Thomas Franke | Erscheinungsweise: 2x im Jahr, Auflage: je

30.000 Stk. | Fotos: Dr. Mathias Krimplstätter (mehr Bilder unter

www.krimplstaetter.at/index.php/foto), Ossi Wintersteller,

Andreas Brandl (FOTO FLAUSEN), Fotomoviemento.org, Fotolia |

Irrtümer, Satz- und Druckfehler vorbehalten. | Leserbriefe, Rückmeldungen

und Ideen an office@wmsport2000.at (WM-Sport

2000 Abtenau, Markt 113, 5441 Abtenau, Tel.: 06243-3644,

Fax: 06243-3244, Web: www.wmsport2000.at) | Inserate: Martina

Gsenger und Manfred Wallinger | Öffnungszeiten: Montag bis

Freitag 9–12 und 14–18 Uhr, Samstag 9–12 Uhr | Nächste Ausgabe:

Gangart 07 – Oktober 2016


INHALT Ausgabe 06, Sommer 2016

6/7/9 LOTRECHT GEDANKEN

VERLOREN

Die Gang-Art des Hans Wallinger

10/11/12/13/14/15

Schwerpunkt: FLUCHT

Was erzählen wir unseren Kindern?

28/29 Kraftplatz

Die Schwarze Lacke am Gerzkopf

30/31 Die Frau im Wandel der Hormone

Ein Beitrag von Dr. Sylvia Glück

32/33 Gut ESSEN & TRINKEN

in der Region

34/35 Das Beste vom Bauern

direkt ums Eck

37 Vom Selbsthilfeverein zur Bank

von Hans Gfrerer

38/39 ELEKTRO-

MOBILITÄT

Peugeot iOn

im Selbstversuch

Gottfried Herrmann

schlägt die Brücke zum (Un-)Bewusstsein

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ABTENAU

Dem perfekten Badetag

für die ganze Familie steht

nichts im Weg!

Entspannung beim

Schwimmen im Sportbecken,

Fun & Action

im Erlebnisbecken und

für die Kleinen der wohl

schönste Kinderbereich

weit und breit ...

17 Zuagroast oda dahoam?

Ein Beitrag von Fritz Messner

19 „Gelähmt“ vor Angst

von Franz Neureiter, Physiotherapeut

20/21 Von Zeit und Maß in den

LAMMERÖFEN – Teil 2 von Werner Bein

22/23 Aller Anfang ist ungeschminkt

Die Künstlerin Caecilia im Portrait

24/25 Die Freiheit, die ich meine ...

Über den Einberger Werner Wallinger

26/27 Espresso mit Frühstück

Zu Besuch beim Neuwirt alias Goldener Stern

42/43 Wie die „Alpen Trophy“

nach Abtenau fand

Ein Beitrag von Hans Gfrerer

44/45 Gehört.

Gesehen.

Gelesen.

46/47 Vom Handwerker

in der Region

49 Wald- & Holzgeschichten

von Herbert P. Lechner

50 Altholz ist kein altes Eisen

Otmar Essl über Architektur

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LOTRECHT

GEDANKEN

VERLOREN

Die Gang-Art des Hans Wallinger

Was auf den ersten Blick wie eine verschrobene Suchanzeige

anmutet, entpuppt sich auf den zweiten Blick als präzises

Lebensmotto. Von einem, der auszog, das Loslassen zu lernen.

Ein Beitrag von Wolfgang Tonninger

Was mich antreibt?

Meine unbändige

Neugier, in unbekanntes

Gelände

aufzubrechen.

Hans Wallinger

Was war das für ein Sommer letztes Jahr? So

reich an schönen Tagen. Ein Sommer zum Füßehochlagern?

Mitnichten. Für den Wallinger

Hans war es ein unruhiger Sommer. Ein Hochkogelsommer

par excellence. So viele Linien

und so viele Versprechen. Überall der Gesang

der Sirenen. Auch oben in der Hochkogelwestwand.

Unüberhörbar. Da musste was gehen.

Etwas Besonderes! Und wirklich: Da war sie.

Plötzlich ganz klar vor seinem geistigen Auge.

Eine kühne, eine letzte große, frei stehende

Linie. Halb entdeckt, halb erfunden. Demütig

und verbissen herausgelesen und hineinprojiziert

in das Gestein.

Ende Juli ist sie befreit. Die „Gang-Art“ – eine

Hommage an unser Zeitungsprojekt, aber

auch ein Innehalten und ein Rückblick auf ein

besonderes Kletterleben. 20 Seillängen alpine

Sportkletterei – mit längeren Abschnitte im

achten Grad, der – so betont der Erstbegeher –

mehr oder weniger zwingend zu klettern ist.

„Wo Hans Wallinger draufsteht, ist kein Hinaufschummeln

drinnen?“, frage ich nach. Der

Hans grinst – stolz und bescheiden zugleich.

es geht weiter – an Handseilen entlang und über steiles Waldgelände.

Gute zwei Stunden Zustieg „zum Aufwärmen“, wie Hans

meint, bis man dann direkt darunter steht. Unter diesem mächtigen

Schild der Hochkogelwestwand, an der das Tennengebirge

mit einem Schlag zu Ende ist und gut 1.000 Meter lotrecht

abbricht, hinunter Richtung Salzachöfen.

Eine Wand und ihre Geschichten

Groß ist sie, die Wand. Und mächtig. Und für den Hans ist

sie aufgeladen wie kaum eine andere. Ist sie doch Teil einer

Geschichte, die dreißig Jahre zurückreicht – in eine Zeit, als er

der „Lehrbua“ war vom großen Albert Precht, dem verrückten

Hausherren vom Hochkönig. Und es scheint im Rückblick alles

andere als ein Zufall, dass dieser „Lehrbua“ sein Gesellenstück

just an dieser Hochkogelwestwand ablieferte; einer Wand, die

so gar nicht im alpinen Rampenlicht stand. Abwegig damals

genauso wie heute. Es war ein Sommertag im Jahr 1984, als

dem jungen Hans Wallinger, ausgerüstet mit einem kurzen

Seilstück für das Allerhaarigste in einer Route, die kaum eine

Handvoll Haken aufwies, wo man dieses gebrauchen hätte

können, die dritte Wiederholung der berüchtigten Precht-Linie

„Schwarze Wand“ gelang. Allein und überdimensional ausgeliefert.

Im Solo-Stil. Mehr oder weniger unbemerkt von der

Öffentlichkeit. Und ehrfürchtig zur Kenntnis genommen von

den eingeweihten Zeitgenossen.

Die Gang-Art, das ist eine richtige Bergfahrt,

die schon wenige Schritte nach dem Parkplatz

in der Schottergrube beginnt – mit einem

senkrechten Klettersteig, der sich am Rand

einer Wasserfallschlucht emporschwingt. Und

Und dann kam er wieder. 20 Jahre und knapp 100 Erstbegehungen

später. Zufällig. Die Erinnerung ist wie ein Hund, der

sich hinlegt, wo er will: „Ich wollte eigentlich eine Linie sanieren,

aber dann fing mein Blick an zu schweifen. Und ich sah das

enorme Potenzial dieser Wandflucht. Dieses Geschenk, das ich

6 gangart


Bilder: Johann Wallinger

nicht ausschlagen konnte.“ Und so ging es dem Wallingerhans wie

dem passionierten Schwammerlsucher, der von einem Platzerl zum

nächsten stolpert und sich am Ende im Wald verirrt. Das Verirren,

das gehört beim richtigen Schwammerlsuchen ja eigentlich dazu.

Oder vielleicht geht es ja genau darum! Etwas mit so großer Leidenschaft

auszuüben, dass man alles andere vergisst. Weil man so sehr

bei sich ist, so aufgeht in dem, was einen ausmacht.

Und so gab eine Route der anderen die Hand. Und anstatt ruhiger

zu werden, wurde er flugs ein Getriebener. Ein Getriebener seiner

Sehnsüchte, die sich mit jeder gelungenen Abarbeitung in der Lotrechten

unter der Hand verdoppelten. Der Hans hat sich zwar nicht

verirrt dort oben am Hochkogel. Aber er hat sich verloren. Genauso

wie Jahre zuvor beim Drachenfliegen, als er nicht mehr landen

wollte. Und so konnte man ihn manchmal sehen, unter seiner Wand,

im fahlen Licht eines zu Ende gehenden Tages, wie er dalag, der

erschöpfte Hans, den Vögeln zusah, die über ihm kreisten, und

kaum mehr wusste, wie er den Weg hinunter schaffen sollte. Ins Tal,

wo längst zu Abend gegessen wurde. Sein Stirnlampenlicht wie ein

nervöser Leuchtkäfer in der Dunkelheit.

Die Gang-Art als Statement

Und als langsam klar wurde, nach Jahren

des Erspähens und Erschließens, dass das

Potenzial dort oben nicht unbegrenzt war,

entschloss sich der Hans, eine letzte große

Linie über den Zentralpfeiler mit dem Namen

unseres Projekts zu versehen. Und das nicht

nur, weil ihm der Name gefiel, sondern auch,

weil der Name zuweilen wie eine Signatur

ist, die man dem Werk mitgibt. Das weiß

der Hans; dass jeder beim Erschließen seine

Handschrift hinterlässt, ob er will oder nicht.

Und er weiß auch, dass Wiederholer vom Charakter

einer Route auf die Person des Erstbegehers

schließen – indem sie Hakenabstände,

Standplätze, Sanduhrschlingen, aber auch

„Verhauer“ wie Satzzeichen lesen, die sich zu

einem Statement zusammenfügen.

> Fortsetzung Seite 9

gangart 7


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Im Falle der Route „Gang-Art“ ist die Erschließungsgeschichte

selbst ein wesentlicher Teil dieses

Statements. Irgendwann im Juni 2015 war der

erste Bolt gesetzt und der Hans wieder in seinem

Element. Die ersten Seillängen gingen flott von

der Hand. Es lief gut. Bis der Hans plötzlich von

der Vergangenheit eingeholt wurde und mitten

in der Wand auf einem Band stand, das er von

früher her kannte. Augenblicklich kam die Erinnerung

zurück – an das Zögern von damals, und

den Umweg, für den sie sich damals entschieden,

der Albert Precht und er. Der alten Route folgen,

war keine Option. Und die neue, verrückte Linie

direkt hinauf zu den Dächern wählen – in diesem

Moment – ebenso wenig. Zwei, drei Versuche.

Halbherzig Neuland erkundend. Zu groß die Sogwirkung

des sicheren Stands. Und zu präsent die

ethischen Vorgaben, um einfach den Akku-Bohrer herauszuholen

und dem Unbekannten damit ein unwürdiges Ende

zu bereiten.

Es gab da etwas, das ihn abhielt – und es gab etwas anderes,

das ihn verfolgte. Das wusste der Hans spätestens in

dem Moment, in dem er wieder am Wandfuß stand, und

dann später im Tal als der Blick durch das Fernglas immer

wieder um die Stelle kreiste, wo er umgekehrt war. Immer

wieder die Dachlinien mit den Augen entlangtastend. Detailfotos

vom Felsen minutiös vergleichend. Immer wieder

hineinspürend in den, der er damals war, als er den Rückzug

antrat und den, der das jetzt nicht mehr glauben, nicht

mehr hinnehmen wollte.

Das Warten auf den richtigen Moment

Und so verging die Zeit. Und so kam der Augenblick, an dem

er bereit war, noch einmal alles hineinzuwerfen, was er hatte.

Die ersten Seillängen wie in Trance. Dem Fokus hinterhereilend,

der immer schon einige Meter über ihm wie ein

Schattenhund die Wand hochhetzte. Bis er das Band erreichte,

Atem holte, den Stand verließ und ins Neuland kletterte.

Er endlich wieder dort war, wo er sein wollte, im Weiß des

Unbekannten, Unbeschriebenen, dem er sich verschrieben

hatte. Und irgendwie ging es weiter und weiter. Bis zum

Dach, das sich wie von Geisterhand öffnete – hier ein versteckter

Schlitz, dort eine unscheinbare Leiste, die auf ihn

wartete. Plötzlich war alles da, als er mit Haut und Haar da

war und hineinwarf, was er hatte. Und so turnte der Wallingerhans

entlang seiner Möglichkeiten, über das Dach und

seine Grenzen hinaus und weiter. Und wurde schließlich so

reich beschenkt, dass es am Ende kein Halten mehr gab.

Mit einer Route, die nicht nur von der Linie her wunderschön

und im Nachhinein klar und logisch scheint – im

Nachhinein wohlgemerkt –, sondern auch vom Charakter

etwas Besonderes ist. Die „Gang-Art“ verlangt den kompletten

Kletterer: Risse, Verschneidungen, Überhänge, Wulste,

Platten, perfektes Gestein und mitunter auch ein paar Splitterpassagen,

wie sie zu einer Nordwand gehören, geben sich

auf knapp 1000 Klettermetern die Hand.

Hans sitzt mir gegenüber am Tisch. Er wirkt ruhig und

tatendurstig zugleich. Ich suche den Getriebenen, den er

beschrieben hat und finde ihn nicht. Ob es das Alter ist?

Irgendwann wird es kommen, das weiß er. Das wissen wir

beide. Und dann wird er lachen und ich mit ihm. Und wir

werden ihm die Hand geben und so tun, als wüssten wir

nicht, wer vor uns steht.

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SCHWERPUNKT FLUCHT

WAS ERZÄHLEN WIR

UNSEREN KINDERN?

Weg. Nur weg. Aber wohin? Von fliehenden Menschen

und fliehenden Hoffnungen. Ein Grenzgang.

Ein Beitrag von Wolfgang Tonninger

Die Grenze der Belastbarkeit ist erreicht.

Es herrscht Chaos.

In Syrien.

Nicht hier.

Hier werden Obergrenzen eingeführt und hässliche Bilder

bewusst in Kauf genommen. Über die Köpfe der Geflohenen

und Schutzsuchenden hinweg. Hier wird Domino gespielt. Ein

geostrategisches Brettspiel für Politiker, die den Bezug zur

Realität verloren haben. Wo Domino gespielt wird, gibt es einen

ersten Stein. Und eine lange Schlange aus Steinen. Und irgendwo

am Ende der Schlange, da erwischt es Menschen. Da werden

Menschen begraben und Hoffnungen. Das ist kein Spiel, was an

der mazedonischen Grenze in Idomeni gespielt wird. Das ist

reales Tränengas. Das ist reale Gewalt.

Berge von Schwimmwesten in Lesbos und

Flüchtlinge entlang der Balkanroute

Weiter nach Lesbos.

Zu den Bergen von Schwimmwesten, die sich an der Küste

türmen. Zu den Fischern, die seit Juli 2015 beinahe täglich

tote Menschen aus dem Meer ziehen; und wenn sie Menschen

in Seenot helfen, Gefahr laufen, der Schlepperei bezichtigt zu

werden. Hier an den Grenzen zeigt Europa sein wahres Gesicht.

Hier kann man sie sehen, die Dominoeffekte, mit denen Spin-

Doktoren die politische Debatte gestalten, ohne an Lösungen

interessiert zu sein. Frauen, Männer, Kinder. So viele Kinder.

Traumatisiert. Verzweifelt. Tot. Bilder, die sich eingebrannt

haben, wie das des 2-jährigen Alan Kurdi an einem türkischen

Strand, das im September 2015 die Welt erschütterte. Mit rotem

T-Shirt und kurzer blauer Hose. Das Gesicht im Sand vergraben.

Von Wasser umspült. Tot. Ein Bild wie ein Schrei. Es ist

schwer hinzuschauen. Aber wohin sollen wir schauen? Überall

werden sie angespült. Menschen, die alles zurückgelassen

haben. Hals über Kopf geflohen sind, auf der Suche nach dem

Silberstreif am Horizont, der sich Hoffnung nennt.

Obergrenzen muss es geben, sagen die Politiker. Und die Menge

nickt. Doch kann es so etwas geben? Eine Obergrenze der

Menschlichkeit? Kann es sein, dass plötzlich ein willkürlich

festgelegtes Zahlenkalkül regiert, das Flüchtlingskonvention

und Menschenrechte – unsere kulturellen Grundpfeiler – über

10 gangart


Nacht aus den Angeln hebt? Kann es sein, dass

Grenzschutz plötzlich nur mehr Abriegelung und

Abwehr meint, und nicht mehr, dass man prüft

und kontrolliert und bei Bedarf seiner völkerrechtlichen

Schutzpflicht gegenüber Kriegsflüchtlingen

nachkommt? Ohne Wenn und Aber.

Wir fahren weiter. Zur türkischen Grenze nach

Syrien. Wo auf Menschen, die vor dem Bombenhagel

fliehen, geschossen wird. Wo Menschen den

Tod finden im Kugelhagel unserer fragwürdigen

Verbündeten. Dort herrscht Chaos und hier wird

Politik gemacht. Hier die Schreibtischtäter, die

meinen, Bilder der Abschreckung produzieren zu

müssen. Dort die Frierenden, die Verzweifelten,

die gegen die feinmaschigen Stacheldrahtzäune

anrennen, mit der Kraft der Hoffnungslosen. Hier

die Zyniker, die kopfschüttelnd Gewaltbereitschaft

notieren, weil Flüchtlinge unsere Zäune

attackieren in ihrer Verzweiflung und sich nicht

wie Vieh zusammentreiben lassen. Dort die Menschen,

die keine Alternative haben.

Wir glaubten sie überwunden mit dem Ende des

kalten Kriegs. Doch plötzlich ist die Logik der Abschreckung

wieder mehrheitsfähig. „Wir müssen

unattraktiv werden“ hallt es aus leeren Kopfgefäßen

– als Land, als Staatengefüge, als Menschenschlag.

Wenn das unsere Rettung ist, möchte ich

nicht gerettet werden.

Doch wo beginnen?

Es ist 5 Uhr früh. Ich bin am Grenzübergang

Freilassing. Im letzten Zelt, bevor es über die

Brücke nach Deutschland geht. Draußen ist es noch dunkel. Kalt.

Jede halbe Stunde verlassen 30 Menschen dieses Zelt und 30 neue

kommen. Meine offizielle Aufgabe hier ist es, für einen geordneten

Ablauf zu sorgen. Handlungsspielraum gibt es genug. Wir haben eine

Kinderecke eingerichtet, mit Decken und ein paar Spielsachen. Zum

Durchatmen. Für alle. Auch wenn es nur eine halbe Stunde ist. Die

Erwachsenen danken es uns mit Blicken. Viel wird nicht geredet. Was

wir geben, ist Augenhöhe. Respekt. Verständnis. Ein Lächeln hier.

Eine kleine Geste dort.

In dieser Nacht durchschneide ich bei zirka 500 Menschen das Nummernarmband

und öffne das Zauntor, damit sie über die Brücke nach

Deutschland gehen können. Schüttle Hände, sage „good luck!“, wie

ich es noch nie gesagt habe. Sehe ihnen nach. Ein kleines Mädchen,

dem ich zuvor ein Blatt Papier und Stifte reichte, dreht sich um und

läuft noch einmal zurück. Zu mir. Steckt mir ein Bild zu, das sie im

Zelt gezeichnet hat und lächelt. Ich sehe nur Meer und Menschen. Im

Wasser. Ohne Boot. Rechts oben ein Sonnenfleck. Ich bin bestürzt.

Umarme sie. Danke! Was machen wir hier? Was werden wir unseren

Kindern erzählen? Was wir tun können, ist begrenzt. Aber es gibt

Kraft, als freiwilliger Helfer Teil einer Zivilgesellschaft zu sein, die

menschlich handelnd vorangeht. Im Herbst 2015 hatte man kurze

Zeit das Gefühl, dass das Schüren von Ressentiments gegenüber

Schutzsuchenden in diesem Land nicht mehrheitsfähig ist. Das hat

sich geändert. Grundlegend.

Natürlich stimmt es, dass es so etwas wie eine faktische Obergrenze

gibt, die nämlich dann erreicht ist, wenn unsere Kapazitäten,

Flüchtlinge aufzunehmen und zu versorgen, erschöpft sind. Libanon,

ein Land so groß wie Oberösterreich, hat zwei Millionen Flüchtlinge

aufgenommen. Jordanien mehr als eine Million. Und Europa mit

> Fortsetzung nächste Seite

gangart 11


seinen 500 Millionen Menschen sieht bei einer Million seine Kapazitäten

erschöpft; Österreich bei 80.000 die „Grenze der Belastbarkeit“

erreicht? Es ist weniger eine Frage des Könnens als eine Frage des

Wollens. Das sieht man auch daran, dass die am lautesten rufen, dass

das Boot voll ist, die noch nie einem Flüchtling nahe waren. Sie ziehen

die Grenze, bevor ihr Alltagsleben berührt wird. Was für eine traurige

Definition des Menschenmöglichen. Wir stecken den Kopf in den Sand

und tun so, als ob uns das Problem nichts anginge. „Wie kommen wir

dazu?“ ist die meistgestellte Frage in einer Kultur, die nur das Ego

kennt, nicht aber die Solidarität.

Rettende Differenzierung

Eines ist klar. Dieses Problem ist komplex. Da gibt es keine einfachen

Lösungen. Und jenen, die sie uns verkaufen wollen, sollten wir

misstrauen. „Ein Zaun muss her, und das Problem ist gelöst!“ Mitnichten!

„Bauliche Maßnahmen“ wie diese als Lösungen zu verkaufen,

ist kurzsichtig und gefährlich, weil es zum Wesen dieses Problems

gehört, dass es sich eben nicht einzäunen oder ausgrenzen lässt.

Was hier und heute passiert, ist, dass wir die Effekte der Globalisierung,

über die seit Jahrzehnten orakelt wird, plötzlich hautnah

erleben. Denn Globalisierung bringt nicht nur globale Absatzmärkte.

Sie bedeutet auch, dass alles näher zusammenrückt; dass es keine

Hinterhöfe mehr gibt, wo wir unbeobachtet von anderen unsere hehren

Werte mit Füßen treten. Globalisierung heißt auch, dass das Kind,

das in Bangladesch in einer giftigen Brühe unsere T-Shirts färbt,

unser eigenes Kind ist.

Das muss man einmal verdauen, zumal hierzulande „schnell die Maßstäbe

verloren gehen, sobald etwas Bedrohliches vor der eigenen Haustür

passiert“, wie der Philosoph Richard David Precht zu den Ereignissen

in Köln im Jänner dieses Jahres anmerkt. Diese gleich zu einem Kulturkampf

hochzustilisieren tut niemandem etwas Gutes. Sie zu bagatellisieren

ebenso wenig. 2015 kamen knapp eine Million Flüchtlinge

nach Deutschland. Von denen sind zu Silvester einige wenige kriminell

auffällig geworden. Wenn wir jetzt anfingen, Flüchtlinge generell

mit Kriminellen gleichzusetzen, begingen wir einen fatalen Fehler.

Noch schlimmer wäre die Gleichsetzung von Flüchtlingen mit Terroristen,

wie sie nach den Anschlägen vom 13. November in Paris in den

sozialen Medien rumorte. IS-Terroristen von jenen zu unterscheiden,

die vor dem IS-Terror zu uns geflohen sind, ist das Mindeste, was wir

von Journalisten, Politikern und Experten erwarten dürfen.

Man muss aber auch, so heißt es immer wieder,

die Ängste und Sorgen der Menschen ernst nehmen,

die hier leben. Ja, das muss man. Solange

diese Menschen das Flüchtlingsthema nicht als

Kanal benutzen, ihren Unmut, ihren Kränkungen,

ihren Ängsten und ihrem Neid, der sich

seit Jahren aufgestaut hat und oft wenig mit

der konkreten Situation zu tun hat, ungefiltert

Ausdruck zu verleihen? Unsere Kultur, auf die

wir uns berufen, ist dieser Filter. Diese Fähigkeit,

auch in schwierigen Situationen zu differenzieren,

das menschlich Angebrachte nicht

aus den Augen zu verlieren. „Differenzierung ist

Zivilisation“, schreibt der Medienkritiker Sascha

Lobo auf Spiegel Online. Und zivilisiert zu sein

bedeutet, „nacheinander neun Schwarzhaarigen

zu begegnen, die sich alle als Arschlöcher erweisen,

und trotzdem dem zehnten Schwarzhaarigen

nicht deshalb in die Fresse zu hauen“.

Niemand, der nachdenkt, sagt, dass es leicht

wird. Und niemand, der nachdenkt, fordert,

dass wir unsere Werte über Bord werfen, nur

weil Menschen mit einer anderen Kultur mit

letzter Kraft über die Reling klettern. Diese

Wertediskussion wird uns nicht erspart

bleiben. Auf den Tisch damit! Dass zum

Beispiel „die Würde des Menschen unantastbar

ist“ – und jeden(!) Menschen meint; egal,

welchen Geschlechts und welcher Hautfarbe.

Zur Differenzierung gehört aber auch, dass es

erlaubt sein muss, über die Problemzonen der

Integration zu sprechen; die Stellung der Frau

im Islam zu thematisieren und keinen Millimeter

abzuweichen, selbst wenn einige aufstehen

und dabei Islamfeindlichkeit unterstellen. In

Köln sind 200 Frauen sexuell belästigt worden.

Das ist sehr schlimm, gewiss. Aber wenn wir

angesichts dieses Vorfalls die weitaus größere

humanitäre Katastrophe in den Herkunftsländern

der Flüchtlinge aus den Augen verlieren,

ist das noch schlimmer. Differenzierung heißt

May your

choices reflect

your hopes,

not your fears.

Nelson Mandela

12 gangart


auch, dass wir so eine Wahrnehmungsverschiebung nicht

zulassen. Eines ist klar: Es gibt sicher unterhaltsamere

Gesprächspartner als traumatisierte Menschen, die ihre

Heimat verloren haben. Aber darum geht es nicht. Und natürlich

sind große Fluchtbewegungen wie diese immer eine

Nagelprobe für den Zusammenhalt der aufnehmenden Gesellschaft.

Gleichzeitig ist klar und durch zahlreiche historische

Beispiele bewiesen, was mit gutem Willen möglich ist.

Als im September Flüchtlinge am Salzburger Hauptbahnhof

mit Applaus empfangen wurden und die Medien das Loblied

der Willkommenskultur mitintonierten, war das schon

ein wenig gespenstisch; weil die Dissonanzen vor der Tür

standen. So finden sich am Ende die Hassposter, die Brandleger

und die Harmoniker auf der gleichen Seite wieder. Und

sehen es ob ihrer Scheuklappen nicht. So viel zu links und

rechts. So viel zur Differenzierung.

Viel ist in diesem Zusammenhang von unserer Kultur die

Rede, die gefährdet ist. Frau Andrea Brehm-Lebesmühlbacher

aus Anthering bei Salzburg, die gemeinsam mit ihrem

Mann ihr Haus seit wenigen Monaten mit zwei syrischen

Flüchtlingen teilt, kann diesem Geschwafel, wie sie es im

Refugee-TV nennt, wenig abgewinnen: „Goethe, Mozart und

Beethoven werden zitiert, um zu zeigen, wie toll diese Kultur

ist, aber die Leute lesen nicht Goethe, sie lesen die Kronenzeitung

und sie hören nicht Mozart oder Beethoven, sondern

Helene Fischer.“

Schizophrenie als Daseinsform

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass ein Gutteil der Kultur,

auf die wir uns in diesem Zusammenhang berufen, im Zweistromland

der Sumerer ihren Ursprung hat. In den Kriegsgebieten

von Syrien und dem Irak. Europa mag zwar nicht

die Wiege der Menschheit sein, aber die Wiege des Kapitalismus

ist es allemal, wie Bundesrichter Thomas Fischer in

der „Zeit“ schreibt: „Von ihm ging eine unvorstellbare Gewalt

aus, die über 500 Jahre hinweg den größten Teil des gesamten

Planeten unterworfen und unter das Joch einer Verwertungskultur

gezwungen hat, die bis heute 80 Prozent des Reichtums

und der Ressourcen der ganzen Welt auf 10 Prozent ihrer

Bewohner lenkt. Diese 10 Prozent sind ebenfalls nicht gleich:

Ein Prozent von ihnen – also ein Promille der Weltbevölkerung

– kontrolliert wiederum 80 Prozent des Reichtums. Fast jeder

Deutsche hat ein Automobil, ein oder zwei Fernseh-Empfänger,

eine Grundversorgung der gesetzlichen Krankenkasse und

einen Sparvertrag (mit Rücklagen zwischen 200 Euro und 200

Millionen Euro). Immerhin: Selbst der arme Europäer kriegt so

viel ab, dass er dem armen Afrikaner aus der Ferne wie ein

König erscheint.“

Europa hat nicht nur ein Zentrum, in dem wir sitzen. Europa

hat auch einen Rand – zu Lande und zu Wasser. Das heißt,

es kann einfach nicht – auch wenn es wollte – wie Gullivers

Fliegende Insel von der Erde abheben und in den Wolken

schweben, derweil unten die Hungerleider der Welt die

Körbe mit Leckerbissen vollpacken, die an Seilen nach oben

gezogen werden.

Die Lage ist komplex. Das muss man immer wieder betonen.

Wer da versucht, in linearen Kausalketten zu denken, argumentiert

an der Situation vorbei. Genauso wenig hilfreich

sind Hauruckaktionen, denen es nur darum geht, politisches

Kleingeld daraus zu schlagen. Sie machen aus der komplexen Sache

ein Pulverfass. Humanismus und Struktur sind keine Widersprüche.

Was wir brauchen, ist eine Soforthilfe für Menschen in Not und

ein Bündel von Maßnahmen, die langfristig greifen und auf Werten

basieren, die uns auch morgen noch in den Spiegel blicken lassen.

Dazu gehört im Übrigen auch, dass wir unsere Waffenexporte in

diese Länder stoppen.

Globalisierung fordert von uns auch, dass wir offen sind für indirekte

Effekte, und bereit sind, Verantwortung neu zu denken, wie

der streitbare Regisseur Claus Peymann anführt: „Man kann nicht

die Schuld und das Versagen von hunderten Jahren Kolonialismus auf

einen Ruck lösen. So, wie wir's jetzt machen, jedenfalls bestimmt nicht.

Ich habe mich selten in einer solchen Ratlosigkeit befunden. Ich darf

mir diese apokalyptischen, blutigen Bilder gar nicht vorstellen von

Menschen, die hin- und hergeschoben werden. Natürlich werden sie

die Grenzen stürmen. Was sollten sie sonst machen? Zurückschwimmen?

Das Flüchtlingsproblem ist kein Schlepperproblem, sondern

ein ganz globales Problem von Arm und Reich, von Ausbeutung und

Kolonialismus.“

Was das bedeutet? Wir brauchen eine andere Art des Denkens und

der Politik. So zu tun, als ob, wird uns nicht weiterbringen. Wir

müssen den Problemen in die Augen sehen. Wir wissen seit langer

Zeit, dass in jedem Jahr Tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken.

Wir haben ganz genau gewusst, dass der Krieg im Irak nicht

dem Frieden diente, sondern der imperialistischen Sicherung von

Öl. Und jetzt wundern wir uns, dass unsere Geostrategien zurückschlagen.

Beziehungsweise, wir tun so, als ob wir überrascht wären.

Kopf in den Sand. Warten. Wir wissen, dass man so keine Probleme

löst und doch versuchen wir es. Und so gerät uns unter der Hand

die Schizophrenie zur Daseinsform. Wir machen Urlaub in Griechenland

und Italien, wollen aber nicht belästigt werden von den

Vorgängen auf Lampedusa oder Lesbos. Die Grenze geht durch uns

hindurch. Vor diesem Hintergrund hat die Rede vom Dominospiel

durchaus aufklärerisches Potenzial. Weil wir alle durch Dominoeffekte

verbunden sind. Es gibt keine isolierten Steine. Keine

isolierten Aktionen. Lesbos ist vor unserer Haustür. Genauso wie

Lampedusa. Und hinter unserem Gartenzaun kommen Menschen zu

Tode.

Fluchtgeschichten

Flucht beginnt dort, wo Menschen fliehen. Hals über Kopf. In

der Nacht, weil sie um ihr Leben fürchten; weil sie verfolgt werden;

weil es kein Wasser mehr gibt, das sie trinken können; weil

sie Kinder haben, die seit Monaten keine Schule mehr besuchen

konnten; weil Existenzen auseinanderbrechen und die Hoffnung

verschwunden ist.

Deshalb beginnen wir unsere Reise in Aleppo. Bei der Familie Ibrahim.

Vater Ahmed, 35 Jahre alt; Mutter Fatima, 33, schwanger; der

älteste Sohn Mohammed, 15; Tochter Tagred, 14; Assad, 11; Hassan

10; Arif, 5, der mit dem Lockenkopf. Ahmed, der Vater, hat dort im

Büro einer Firma gearbeitet, die Maschinen herstellt. Zum Haus der

Familie gehörte ein kleiner Garten. „Wir hatten ein gutes Leben“,

sagt Ahmed. Dann kam der Krieg immer näher. Der IS und die

Al-Nusra-Front standen vor den Toren, während die von der Türkei

unterstützen Rebellen und die Regierungstruppen um die Stadt

kämpften. Dann gab es kein Entkommen mehr, von einem Moment

> Fortsetzung nächste Seite

gangart 13


Zugesteckt am

Grenzübergang nach

Freilassing:

die Zeichnung des

kleinen Mädchens

Durch dick und dünn:

Muhamad Sheikho und

Fayad Mulla Khalil

zum nächsten. Sie waren zu Hause, als die Bombe

einschlug. Ahmed zieht unvermittelt das T-Shirt

des fünfjährigen Arif hoch. Eine 20 Zentimeter

lange, zwei Zentimeter breite, geschwulstähnliche

Narbe zieht sich links des Nabels von der Leiste bis

zum Brustkorb hoch. Ähnlich sieht das linke Bein

des 15-jährigen Mohammed aus. Die ganze Familie

starrt mich* an und holt sich in meinem Gesichtsausdruck

des Entsetzens die Bestätigung, dass

ihr Unerhörtes widerfahren ist. Und Ahmed setzt

nach: Der elfjährige Assad und der zehnjährige

Hassan haben den Angriff nicht überlebt. Sie sind

tot. Gemeinsam schweigen wir. Fatima, die Mutter,

presst die Lippen aufeinander und blickt mich

mit fragendem Blick an, als ob ich ihr erklären

könnte, warum so etwas möglich ist. Wir sitzen in

Traiskirchen, dem österreichischen Erstaufnahmezentrum.

Dazwischen liegen sieben Monate Flucht.

Sie, die damals schwanger war, hält jetzt ein drei

Monate altes Baby in den Armen.

Von Kobani nach Abtenau

Aleppo war einmal eine wunderschöne Stadt. Genauso

wie Kobani, die Heimat von Muhamad Sheikho,

einem kurdischen Syrer, der im September

2014 in Abtenau „gestrandet“ ist. „Ich bin Kurde wie

alle in Nordsyrien. Meine Muttersprache ist kurdisch.

Aber die war verboten. Wir lernten Arabisch in der

Schule. 12 Jahre. Immer auf Tuchfühlung mit der

syrischen Geheimpolizei, die jeden unserer Schritte

überwachte. Danach habe ich auf der Uni Englische

Literatur studiert und 2010 abgeschlossen.“ Sechs

Monate später brach der Krieg aus und er sollte

Kriegsdienst leisten: „Ich konnte mich entscheiden:

Assad, IS oder PKK. Aber ich kämpfe nicht. Mir blieb

nichts übrig. Ich musste fliehen und meine Familie

zurücklassen.“ Zuerst nach Kurdistan, in den Norden

Iraks, dann nach einem halben Jahr weiter in

die Türkei, alles illegal, alles zwischen den Fronten. Monate, Jahre

vergingen. Überall war er U-Boot. Unbehaust. Lebte von der

Hand in den Mund, hatte Gelegenheitsjobs und versuchte, so gut

es ging, seine Eltern und sieben Geschwister zu unterstützen,

die nach kurzer Flucht in die Türkei wieder nach Kobani zurückgekehrt

waren, als die Kämpfe nachgelassen hatten. Sie kamen

in eine Stadt zurück, die zu 80% zerstört war. Eine Geisterstadt,

in der nur noch ein paar Tausend Menschen lebten.

Für Sheikho war diese Tür geschlossen. Und blieb es. Es gab

kein Zurück. Wohl aber den Traum einer Zukunft, der nach

Jahren des Umherirrens im Niemandsland der Illegalität immer

fordernder wurde. Und so beschloss er 2013, zusammen mit

seinem Freund Fayad Mulla Khalil, nach Europa aufzubrechen.

Nicht mit dem Boot von der Türkei nach Griechenland, das konnten

sie sich nicht leisten, sondern über Libyen, wo der Platz auf

einem Boot „nur“ 1.000 Euro kostet. Sie kratzten alles zusammen,

was sie hatten und machten sich auf einen labyrinthischen

Weg – zunächst ging es mit einem Flugzeug nach Algerien, das

einzige Land, in das man als Syrer ohne Visum einreisen konnte.

Von dort 4.000 km nach Süden zur nigerianischen Grenze.

Durch die Wüste. „Kein Honiglecken“, wie Sheikho meint, „schon

gar nicht mit meinem Freund, der infolge einer Kinderlähmung

eine Fußprothese hat. Kaum zu essen, kaum zu trinken und immer

mit der Gefahr, dass uns das algerische Militär aufgreift. So wurden

wir „weitergeschleppt“. In Autos, Bussen und zu Fuß. Übergaben

im Nirgendwo. Wir mussten vertrauen, wir hatten keine Wahl.

Und als wir dann nach sieben Tagen endlich illegal über die Grenze

nach Libyen kamen, völlig erschöpft, brach dort der Krieg aus.

Wir blieben in der Nähe der Grenze, warteten ein, zwei Tage. In

der Wüste. Dann ging es weiter, irgendwie.“ 4.000 km und weitere

sechs Tage zurück in den Norden, bis nach Tripolis, wo sie in der

Wohnung von Sheikho’s Bruder Unterschlupf fanden. Die Handy-

Verbindung zu ihm war ihr Lebensnerv. Dort blieben sie eine

Woche lang. Konnten nicht raus, weil rundherum geschossen

wurde. Als es eines Morgens ruhig war, fuhren sie zur Küste,

nach Suara, wo sie Platz auf einem Boot zu finden hofften. Und

liefen prompt einer radikalislamischen Gruppe in die Hände.

14 gangart


Als Flüchtlinge waren sie Abtrünnige und so wurden sie auch behandelt. Gefangen

genommen, geschlagen, gefoltert. Über seinen Bruder konnten sie sich schließlich

freikaufen. Und dann begann die Suche nach jemandem, der sie nach Italien bringen

konnte. „Eine abenteuerliche Suche. Schließlich fanden wir jemanden, gaben ihm unser

restliches Geld und wurden in ein Zimmer ohne Fenster gepfercht. Dort warteten wir

weitere 28 Tage, wir hatten kaum Platz zum Sitzen, aber wir wussten, es war unsere

letzte Station. Rettung oder Tod. Wir waren der Entscheidung nahe. Das gab uns Kraft.

Bis irgendwann in der Nacht die Tür aufging. Es ging los. Wir wurden durch ein Spalier

von Kalaschnikows auf ein Boot getrieben, das nicht größer war als 10x4 Meter. Ein altes

Holzboot mit zwei Ebenen. Wir waren 217 Menschen, das weiß ich, weil uns die italienische

Polizei am Ende durchgezählt hat.“

BRUTALE FAKTEN

2015 sind elf Millionen Syrer auf der Flucht

vor dem Krieg. Vier Millionen suchen außerhalb

ihres Landes Schutz. Mehr als die

Hälfte davon, also ca. 2,5 Millionen, sind 17

Jahre oder jünger. Im Jahr 2015 kommen

insgesamt 3.770 Menschen beim Versuch,

Europa über das Mittelmeer zu erreichen,

ums Leben.

FLÜCHTLINGSSTRÖME NACH EUROPA:

Als Sheikho meinen ungläubigen und entsetzten Blick sieht, setzt er sich auf den

Boden, mit gespreizten, angezogenen Beinen, und deutet mir, mich in der gleichen

Haltung vor ihm hinzusetzen. Irgendwie wird mir alles zu viel. Diese Geschichte,

ein Alptraum. Und der, der ihn erlebt hat, lächelt. Wie hat das alles Platz in einem

Menschen? „Ich bettelte, dass mein Freund mit seiner Prothese oben bleiben darf und

ließ mich freiwillig ins Unterdeck stoßen. Es dauerte zwei Stunden, bis unsere Fracht

fertig geschlichtet war. Dann ging es los. Es war gespenstisch. Nur das Weinen der Kinder

unterbrach die Stille der Nacht. Nach 12 Stunden drang langsam Wasser ins Boot,

ich spürte, wie es meine Unterschenkel entlang nach oben kroch und dachte: „Ok, das

war's!“ Niemand sagte ein Wort. Wir waren eingesperrt in einem schwimmenden Sarg;

und waren bereit, unterzugehen. Plötzlich nach einer Stunde hörten wir Flugzeuglärm.

Und dann wurde unser leckes Boot buchstäblich im letzten Moment an einen Frachter

gebunden. Dann wieder warten. Auf die Erlaubnis der italienischen Polizei, dass man

uns helfen darf. Ein paar Stunden später landen wir in Syrakus, Sizilien. Wir sind gerettet.“

Aber es war noch nicht vorbei. Sie wollten ja nach Österreich. Und nicht in Italien

bleiben. Der schlimme Zustand des Freundes mit seiner Prothese erwies sich im

Nachhinein als Glücksfall. Sie wurden den „Familien“ zugeteilt. Es gab eine Dusche,

etwas zu essen. Neapel. Mailand. Wien. Traiskirchen. Voglau. Das alles innerhalb

einer Woche. Etwas beginnt. Aber was? Sechs Monate warten und dann der Bescheid.

Zuerst negativ, dann doch noch positiv. Für beide. Heute arbeitet Sheikho beim Roten

Kreuz. Und sein Freund Fayad, der ihm ein Bruder ist, versucht sich als Karikaturist.

Welchen Traum er hat, frage ich ihn. „Das hier, in Abtenau, dass ich Arbeit gefunden

habe und ein paar Freunde – das ist mein Traum!“

Je mehr ich diesen Geschichten lausche, die von Migration und Flucht handeln, umso

größer wird in mir die Gewissheit, dass das Leben – egal, wie es ist – eine Reise ist.

Dass unsere Sesshaftigkeit etwas kaschiert, das existenziell ist und in diesen Momenten

durchleuchtet. Oder wie Christoph Ransmayr, der Literat, anmerkt: „Heimat

ist immer nur ein schmaler Landstrich, der durch die Kindheit und durch die Herzen

führt. Jenseits davon ist jeder fremd, ist jeder Ausländer oder Flüchtling und auf Hilfe

und Beistand von Eingeborenen angewiesen.“

http://data.unhcr.org/mediterranean/country.php?id=83

http://data.unhcr.org/mediterranean/regional.php

WEITERE LINKS:

www.fluechtlingsforschung.net/

www.refugee.tv

Karim El-Gawhary, Mathilde Schwabeneder:

Auf der Flucht; Reportagen von beiden Seiten des

Mittelmeers.

http://www.amazon.de/Auf-Flucht-Reportagen-beiden-

Mittelmeers-ebook/dp/B014FNYKP8

Bilder gegen Bürgerängste

http://bildkorrektur.tumblr.com/

Das Schicksal der Familie Kurdi

www.zeit.de/zeit-magazin/2016/03/alan-kurdi-fluechtlingsjunge-strand-familie

ANMERKUNG:

*„Ich“ ist in diesem Fall Simon Hadler, der in Traiskirchen diese Situation erlebte. Ich

übernehme die Ich-Form, weil ich mich von dieser Geschichte nicht distanzieren kann.

BUCHTIPP

Simon Hadler: Die Angst vor dem Ansturm.

Faktencheck Asyl. Basiswissen für die laufende Asyl-Debatte – eine Momentaufnahme,

die bleibt. eBook – Download für 2,99 EURO

http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-angst-vor-dem-ansturm/978-3-446-25104-5/

Eine von vielen Karikaturen

von Fayad Mulla Khalil

gangart 15


www.festspielegolling.at

Donnerstag, 14. Juli 2016 – 19.30 Uhr

HERBERT LINSBERGER + ACADEMIA LEOPOLDINA

„NEUKOMM ON TOUR“

Sonntag, 17. Juli 2016 – 20.00 Uhr

VIENNA KLEZMER BAND „KLEZMER MUSIK“

Dienstag, 19. Juli 2016 – 20.00 Uhr

OTTO SCHENK „ALTE SACHEN ZUM LACHEN“

KUNST & KULINARIK

FESTSPIELE

BURG GOLLING

Es sind die Begegnungen, die unser Leben gestalten, bereichern. Mehr noch, Begegnungen

machen unser Leben aus, manchmal suchen wir sie, ein andermal wieder

sind sie ungeplant und zufällig, aber dann umso reizvoller. Begegnungen bringen uns

persönlich weiter, denn es kann alles passieren, alles ist möglich. Nicht zuletzt sind

das Konzert und die Lesung ein Ort des Aufeinandertreffens mit Freunden, Künstlern,

aber auch mit Komponisten oder Autoren. Die Veranstaltung selbst setzt der Begegnung

einen Rahmen, der dann aber oft verlassen wird, um ganz andere Begegnungen

zu ergeben. Welten tun sich auf, zeigen sich in anderem Blickwinkel,

erschließen neue Wege. Folgen wir also William Shakespeare, der

uns auffordert: Begegnen wir der Zeit, wie sie uns sucht!

Reservierungen:

Döllerer’s Genusswelten

KUNST & KULINARIK

Runden Sie den Kunstgenuss der Festspiele Burg

Golling mit einem Gaumenschmaus beim Souper in

Döllerer’s Genusswelten ab:

Konzertkarte (Rang I € 38,–)

& Souper im Wirtshaus (€ 42,–) € 66,–

Konzertkarte (Rang I € 38,–)

& Souper im Genießerrestaurant (€ 89,–) € 119,–

+43 (0)6244 4220-0

office@doellerer.at

Donnerstag, 21. Juli 2016 – 20.00 Uhr

KONSTANZE BREITEBNER

& DIE NEUEN WIENER CONCERT SCHRAMMELN

„MADAME STRAUSS – DIE EHEFRAUEN DES WALZERKÖNIGS“

Montag, 25. Juli 2016 – 20.00 Uhr

WIENER GLACIS ENSEMBLE „ROMANTISCHE BLÄSERMUSIK“

Donnerstag, 28. Juli 2016 – 20.00 Uhr

HEINZ MARECEK „LAUTER LACHENDE LYRIK“

Sonntag, 31. Juli 2016 – 20.00 Uhr

BRIGITTE KARNER & PETER SIMONISCHEK

„DIE UNSICHTBARE GELIEBTE“

Dienstag, 2. August 2016 – 20.00 Uhr

K & K PLATTFORM DES PRIMGEIGERS DER WR. PHILHARMONIKER

„ABSCHIED VON DER SCHÖNEN WELT“

Donnerstag, 4. August 2016 – 20.00 Uhr

KARL MARKOVICS MIT WOLF BACHOFNER & DEN NEUEN WIENER

CONCERT SCHRAMMELN „WIENER LIEDER“

Sonntag, 7. August 2016 – 11.00 Uhr Matinée

WIENER PHILHARMONIA SCHRAMMELN

„MATINÉE WIENER SPEZIALITÄTEN“

Mittwoch, 10. August 2016 – 20.00 Uhr

ANGELIKA KIRCHSCHLAGER „LIEDERABEND“

FREITAG, 12. August 2016 – 20.00 Uhr

JETLAG ALL STARS „VINTAGE“

Mittwoch, 17. August 2016 – 20.00 Uhr

ALEXANDRA REINPRECHT

LIEDERABEND „UNHEIMLICHE BEGEGNUNGEN“

Freitag, 19. August 2016 – 20.00 Uhr

STARFLÖTIST GÜNTER FEDERSEL & SEINE PHILHARMONISCHEN

FREUNDE „WIEDERSEHN“

Sonntag, 21. August 2016 – 20.00 Uhr

CANTO SONOR VOKALQUARTETT „MÄNNER SATT“

Dienstag, 23. August 2016 – 20.00 Uhr

MIGUEL HERZ-KESTRANEK

„LACHERTORTEN – MIT SCHLAG!“

Donnerstag, 25. August 2016 – 19.30 Uhr

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CUISINE ALPINE

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„ANDREAS

DÖLLERER

CUISINE 16 gangart ALPINE“

€ 60,–

Dieses Buch ist eine Herzensangelegenheit. Eine

Reise mit Andreas Döllerer durch die alpine Welt,

ihre Produkte und zu jenen, die sie herstellen.

Das neue Kochbuch „Cuisine Alpine“ von

Andreas Döllerer, mit Bildern von Jörg Lehmann

und Texten von Alexander Rabl, ist

eine Bergwanderung mit Messer und Gabel,

eine Art Bestandsaufnahme.

Döllerer’s Wirtshaus

Di 17.00–22.00 Uhr

Mi–Sa 11.30 durchgehend bis 22.00 Uhr

So+Mo geschlossen

Döllerer’s Genießerrestaurant

Di–Fr 18.00–21.30 Uhr

Sa 12.00 durchgehend bis 21.30 Uhr

So+Mo geschlossen

Vom 13. Juli bis 28. August 2016:

Kein Ruhetag (außer Montagmittag)


ZUAGROAST

ODA DAHOAM?

Ein Beitrag von Fritz Messner

Name Fritz Messner

ist Musiker, Kabarettist, Autor

und Kolumnist der Salzburger

Nachrichten.

mehr unter www.fritzmessner.at

www.querschlaeger.at

www.kultkabarett.at

Die gute alte

Zeit verdankt

ihr Dasein

unserem

schlechten

Gedächtnis.

Anatole France

Früher war selbstverständlich alles viel besser

und viel einfacher. Nicht im Früher der Wirklichkeit,

sondern im Früher der Heimatfilme

und der gepflegten Volkskultur, also jenem

Früher, das unsere heutige Vorstellung vom

historischen Früher entscheidend prägt. Da

blieben die Dörfler im Dorf, hatten dort ihr

Auskommen, von der Wiege bis zum Grab, hin

und wieder kamen ein paar Fremde durch,

Reisende, Handwerker oder Vagabunden,

aber sonst blieb man unter sich. Wenn einer

eine aus dem Nachbardorf heiratete, war das

schon eine mittlere Sensation, die nicht ohne

territorial motivierten Watschenplattler beim

Hochzeitstanz über die Bühne ging. So etwas

wie „Zuagroaste“ waren in diesem Konstrukt

einfach nicht vorgesehen, man war zutiefst in

seinem engsten „Dahoam“ verwurzelt.

Die Wirklichkeit war natürlich damals schon

eine andere, dieses Bild oder noch viel eher:

dieser Wunschtraum von der heilen, abgegrenzten

Welt „dahoam“ hat sich aber bis in

unsere heutige, von fast grenzenloser Mobilität

geprägten Zeit, erhalten. Heute ist alles

in Bewegung: Arbeitsplätze, Wohnräume und

-kosten, Grundstückspreise und dadurch (ob

sie wollen oder nicht) auch viele Menschen,

die von einem oder mehreren dieser Faktoren

abhängig sind. Menschen aus Seitentälern

ziehen in die größeren Orte im Bezirk, jene

aus Randregionen siedeln in die Zentralräume,

wo sie Arbeit finden, Stadtbewohner streben

aufs Land, junge Häuslbauer ziehen in Gebiete

mit billigen Baugründen und EU-Bürger

lassen sich in ihren ehemaligen Urlaubsorten

nieder. Und alle diese Menschen verändern

als „Zuagroaste“ ihre Zuzugsgemeinden auf

verschiedene Art und Weise. Gleichzeitig gibt

es eine anhaltende globale Migrationsbewegung

von Süden nach Norden, die gerade einen

Höhepunkt erreicht.

Man hat nun zwei Möglichkeiten, auf diese Tatsachen zu reagieren:

Entweder man verweigert die Realität und igelt sich im Klischee einer

ewig heilen Welt „dahoam“ ein und wird früher oder später unsanft

erwachen, oder man versucht, die Herausforderungen unserer Zeit anzunehmen

und mit Hirn und Herz darauf zu reagieren. Eine entscheidende

Ebene dabei werden die Gemeinden sein. Denn dort kann oder

muss in persönlichem Zusammentreffen ausprobiert und umgesetzt

werden, wie das „Dahoam“ der Zukunft aussehen und funktionieren

könnte. Die Kernfrage dabei ist: Mit welchen Strategien kann

man „Zuagroaste“ aus anderen Gemeinden, Städten, Bezirken oder

Bundes- und EU-Ländern in die bestehende Gemeinschaft einbauen?

Diese Einladung zur Teilnahme an der Gemeinschaft ist beileibe kein

Gnadenakt, sondern sichert langfristig den Bestand von wichtigen

Institutionen wie Dorfschule, Rettung, Feuerwehr, Musikkapelle oder

von verschiedenen Vereinen. Und wenn sich eine Gemeinde geöffnet

und diesen Schritt erfolgreich bewältigt hat, wird es ihr auch leichter

fallen, Migranten aus anderen Ländern aufzunehmen und zu integrieren.

Auch das ist kein Gnadenakt, sondern Eigennutz auf lange Sicht,

man schaue sich nur unsere Alterspyramide an.

Patentrezepte für die Entwicklung einer zeitgemäßen Dörflichkeit

oder eines neuen „Dahoam“ gibt es keine, da jede Gemeinde andere

Voraussetzungen hat, es gibt allerdings eine Gemeinsamkeit: Eine

ganz entscheidende Rolle bei diesem Prozess kommt dabei den Bürgermeistern

zu. Wenn ein Bürgermeister der Versuchung erliegt, aus

Ängstlichkeit, aus politischem Kalkül oder aus Bequemlichkeit die

„mir san mir“-Karte zu spielen und den Leuten vorzugaukeln, man

könne die Zeit aufhalten, haben es die gestaltenden Kräfte in einer

Gemeinde um ein Vielfaches schwerer, zukunftsträchtige Ideen und

Projekte umzusetzen. Wenn von Bürgermeisterseite aber Interesse

und Unterstützung signalisiert wird, oder wenn ein Bürgermeister

gar federführend vorangeht und Projekte anstößt, finden sich in allen

Gemeinden Menschen, Vereine und Initiativen, die Erstaunliches auf

die Beine stellen, damit sich die verschiedenen Gruppen in einem

Dorf kennen und in der Folge meist schätzen oder zumindest respektieren

lernen. Und in diesem Fall ist die Antwort auf die Frage „Zuagroast

oda dahoam?“ dann ganz einfach, sie lautet „Zuagroast UND

dahoam!“

Leben ist ständige Bewegung und Veränderung, und wenn man mit

geeigneten Strategien darauf reagiert und die Menschen in den Entwicklungsprozess

einbindet, braucht niemand Angst vor der Zukunft

unserer Gemeinden haben – diese wird allerdings nicht so sein, wie

die Vergangenheit eh nie war.

gangart 17


Der Chef machts persönlch.

SCHÖN, DASS ES DAS IN DER

HEUTIGEN ZEIT NOCH GIBT

Wer schon einmal ein Auto im Autohaus Buchegger gekauft hat oder dort zur

Reparatur war, hat selbst erlebt, mit welchem Engagement alle Mitarbeiter für

die Kunden da sind. Das Autohaus Buchegger ist zwar eine kleine Werkstatt,

dafür bietet sie alle Vorteile, die man an den großen vermisst – persönliche

Betreuung, Flexibilität und dass wir da sind wenn es brennt – auch wenn die

Werkstatt eigentlich schon seit einer halben Stunde geschlossen wäre. Dabei

wird jedem geholfen – egal, welche Marke das Auto hat.

„Das Schönste an unserem Job ist es, die Freude unserer Kunden zu sehen,

wenn sie ihr ‚neues‘ Auto abholen. Dabei spielt es keine Rolle ob Neu- oder

Gebrauchtwagen. Wichtig ist für uns, dass unsere Kunden 100-prozentig davon

überzeugt sind, IHR Auto gefunden zu haben.“ sagt Adrian Buchegger, Chef vom

Autohaus Buchegger (links im Bild). Und man glaubt ihm das sofort.

Im Bild von links: Adrian Buchegger

(Chef vom Autohaus Buchegger), die

glückliche Gewinnerin Sibille Reschreiter

und Manfred Wallinger (WM-Sport).

EIN TAUSCH, VIEL BONUS.

DER MAZDA2.

JETZT BIS ZU € 2.000,– ERSPARNIS. *

Design, Innovation, Ausstattung. Der neue Mazda2 definiert seine Klasse in jedem Bereich neu. Denn der jüngste

Vertreter des mehrfach ausgezeichneten KODO-Designs besticht mit SKYACTIV-Technologie, Konnektivitätskonzept

MZD Connect und einer Vielzahl an Assistenzsystemen. Und damit nicht nur er in neuem Licht erstrahlt, fährt

er als Erster seiner Klasse mit Voll-LED-Scheinwerfern vor. LEIDENSCHAFTLICH ANDERS.

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Eintauschbonus in Höhe von € 1.000,- bei Kauf eines neuen Mazda2 (ausgenommen Mazda2 G75), und Eintausch Ihres Gebrauchtwagens

(das Eintauschfahrzeug muss mindestens 3 Monate auf den Besitzer angemeldet sein). Bei Finanzierung über

Mazda Finance zusätzlich € 1.000,– Finanzierungsbonus. Aktion gültig bis 30. Dezember 2015. Nicht mit anderen Aktionen

kombinierbar.Verbrauchswerte: 3,4 – 4,9 l/100 km, CO 2

-Emissionen: 89 – 115 g/km. Symbolfoto.

MEHR AUF MAZDA.AT

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Schratten 19 | 5441 Abtenau

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RUBRIK

GUTES

HÖREN

Name: Anna Rußegger

Name Anna Rußegger

Beruf: Hörakustikerin

Beruf Hörakustikerin

bei Hörgeräte Seifert

bei Hörgeräte Seifert

seit 2012 seit im 2012 Abtenauer im Abtenauer G'sundhaus Gsundhaus

WARUM UNSERE OHREN

WARUM

SCHUTZ

UNSERE

BENÖTIGEN

OHREN

Nach Millionen Jahren der Ruhe brach mit der Erfindung der

Dampfmaschine ein stressiges Zeitalter für unsere Ohren an.

Vielseitiger Lärm lässt unserem Gehör keine Zeit zur Regeneration.

Dabei konnte die Evolution nicht mithalten und unseren

Hörsinn entsprechend anpassen. So kommt es bei unserem

wichtigsten Sinnesorgan oft zu einer vorzeitigen Ermüdung.

Inzwischen hat sich Schwerhörigkeit zu einer Massenerscheinung

entwickelt. Und nicht nur das.

Wird die Lärmbelastung zu groß, können auch psychische

und physische Reaktionen auftreten: Gereiztheit, Nervosität,

Schlaflosigkeit, Muskelverspannungen oder Kopfschmerzen

sind die Folgen. Dabei muss das Gehör im Alter nicht nachlassen!

SCHUTZ BENÖTIGEN

Schon ein einfacher Standardgehörschutz kann unsere Ohren

entscheidend entlasten. Doch nur wenn er hundertprozentig

passt: Schon die kleinste undichte Stelle macht die Wirkung

zunichte. Optimalen Schutz bietet hingegen der maßgefertigte

Gehörschutz. Dieser sitzt nicht nur wie angegossen, er kann

zudem auf unterschiedliche Anforderungen zugeschnitten werden.

So gibt es Speziallösungen für Jäger und Sportschützen, die

den äußerst schädlichen Impulsschall unterdrücken, aber

gleichzeitig leise Geräusche und Sprache hörbar lassen. Für

ruhige Nächte sorgt ein angepasster Schlafschutz.

Den individuellen Gehörschutz fertigt HÖRGERÄTE SEIFERT

im hauseigenen Labor. Das garantiert unseren Kunden eine

kostengünstige, flexible und vor allem schnelle Herstellung

in handwerklicher Perfektion – genau nach Ihren Wünschen.

Dazu stehen unsere Hörgeräteakustiker mit Fachwissen und

Erfahrung zur Verfügung.

Bei uns finden Ihre Ohren wieder Ruhe!

Nach Millionen Jahren der Ruhe brach mit der Erfindung der

Markt 253c im Gsundhaus

5441 Abtenau

Telefon: 06243 / 20 71 0

Dampfmaschine ein stressiges Zeitalter für unsere Ohren an.

„GELÄHMT“

VOR ANGST

von Physiotherapie Neureiter

Name Franz Neureiter

Physiotherapeut aus Leidenschaft

Osteopath vor allem für Kinder

begleitet Sie gerne ein Stück

auf Ihrem Weg

Gibt es das: Gelähmt vor Angst sein?

Im Grunde ja. Es passiert uns sogar öfter, als wir denken.

Durch den „Sympathikus“ – unser antreibendes System –

reagieren wir auf jede Art von Bedrohung entweder nach

dem Prinzip der Flucht oder des Kampfes. Bereits bei

stressigen Alltagssituationen kommt es zu einer hohen

Aktivierung des Nervensystems.

Die zweite Möglichkeit, auf Angst zu reagieren, ist es,

in eine Art Lähmung oder Schockstarre zu geraten. Bei

Ausnahmezuständen wie Unfällen, großen Gefahren oder

psychischer Gewalt kann das Angstzentrum im Gehirn in

Millisekunden die Muskulatur ausschalten. Das heißt, gewisse

Körperregionen fühlen sich wie gelähmt an, da hier

der Stoffwechsel plötzlich nur noch auf Sparflamme läuft.

Viele Menschen beschreiben diesen Zustand als „Unfähigkeit

sich zu bewegen oder wie eingefroren zu sein“.

Dieser Prozess läuft aber nicht nur bei großen äußeren

Einflüssen ab, sondern auch bei Traumen, die oft nicht

bewusst wahrnehmbar sind. Auch jede Verletzung oder

Operation löst im Körper solche Reaktionen aus. Gerade

bei Unfallopfern kann dies zu einem lokalen Grenzverlust

führen. Das heißt, man fühlt sich auf der Seite, auf der das

Trauma stattgefunden hat, ungeschützt und erschreckt

sich leicht. Ein gesunder Körper löst diesen Zustand von

selbst. Ist dies nicht der Fall, ist es notwendig, mithilfe

therapeutischer Maßnahmen Lösungswege zu erarbeiten.

In der heutigen Zeit stehen wir stark unter medialem Einfluss.

Es ist daher erwähnenswert, dass allein schon unsere

Gedanken Angstmuster im Gehirn aktivieren können.

Was wir oft hören, sehen oder lesen, wird leicht zu unserer

Realität. Daher braucht es schon eine große Portion eigener

Hirnleistung, um sich nicht in einen vorgefertigten Strudel

negativer Gedanken ziehen zu lassen.

Bleibt also offen und bewegt euch, geistig wie körperlich,

sodass sich der „Einfrier-Modus“ im Gehirn und im Gewebe

nicht verfestigen kann!

Ein kleiner Tipp: Humor hilft am Besten gegen Angst.

RUBRIK

KÖRPER

& GEIST

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gangart 19


Von Zeit und Maß in den

LAMMERÖFEN

Kurze Rückblende. Wir erinnern uns: Es geht um die Lammeröfen, dieses

Naturschauspiel – heute Lammerklamm genannt – einst und jetzt

eine natürliche Barriere für die Wasser der Lammer auf ihrem Weg zur

Salzach. Entstanden in vielen Millionen Jahren, sind sie heute ein gerne

besuchter Kraftplatz und Spielstätte für wagemutige Wildwassersportler.

Über das eine oder andere Abenteuer lesen wir hier und heute.

Ein Beitrag von Werner Bein

Kartenverkauf direkt

beim Eingang im Kiosk.

Öffnungszeiten und Preise

der Lammerklamm:

Mai & Oktober: 09 00 –17 00 Uhr

Juni & September: 09 00 –18 00 Uhr

Juli & August: 09 00 –19 00 Uhr

Erwachsene: € 4,50

(mit Familienpass € 2,50)

Gruppen (ab 15 Erwachsenen): € 4,00

Kinder (von 6 bis 15 Jahre): € 2,50

(mit Familienpass € 1,50)

Mit der Salzburger Land Card

ist der Eintritt kostenlos.

Tipp:

RÜCKVERGÜTUNG

DES EINTRITTS

Eintrittskarten können ab einem

Einkauf von 20,– Euro bei WM-Sport

in Abtenau eingelöst werden.

Wir sitzen im Englhartswirt. Draußen regnet

es. Von uns kaum wahrgenommen, sind wir

doch in alle möglichen Wildwasser-Heldentaten

vertieft. Wir wissen heute nicht mehr, wer oder

was der Auslöser war. Was wir sicher wissen,

ist, dass wir uns zu viert gegen Mitternacht

an der Einstiegstelle wieder fanden. Bereit, die

Öfen bei stockfinsterer Nacht zu befahren. Als

wir das Boot zu Wasser lassen, stellen wir fest:

es ist Hochwasser! Keiner von uns ist je zuvor

die Öfen bei so viel Wasser gefahren. Weder mit

dem Kajak noch mit dem Raft. Und schon gar

nicht in der Nacht. Aber wir sind unserer Sache

sicher und vertrauen in uns als eingespieltes

Team. So dunkel wie diese Nacht, so hell sind

die Erinnerungen an die Besonderheiten dieser

Fahrt. Die Lammeröfen sind uns gnädig geblieben.

Die Lammer hat unseren Wagemut, oder

sagen wir lieber Übermut – andere würden

sagen Dummheit – nicht mit der Höchststrafe

bemessen, sondern nur mit einer Kenterung.

Ganz am Ende zeigte uns die letzte Walze wer

in den Öfen das Sagen hat. Ziemlich kleinlaut

waren wir später wieder im Wirtshaus.

Heute führe ich diese „Gnade“ auf den Respekt

und auch auf ein bisschen Demut zurück, die

wir all die Jahre dem Fluss, seiner Umwelt und

der Natur entgegengebracht haben. Vielleicht

war aber gerade damals unsere Zeit, hat just an

diesem Tag, in dieser Nacht, das Zusammenfinden

eben genau dieser Menschen mit ihren

momentanen Verfassungen dazu beigetragen,

die Gelegenheit beim Schopf zu packen. Die

Gunst der Stunde zu nützen und den richtigen

Zeitpunkt zu erkennen. Kairos, die in der grie-

chischen Mythologie personifizierte Gottheit für den

günstigen Augenblick, wird uns damals wohl seine

Haarlocke entgegengehalten haben.

Bis zur Sinnfrage ist es wohl nicht weit und auf die

nächste Frage, warum wir denn die Lammeröfen, egal

ob mit Schlauchboot oder Kajak, befahren müssen,

gibt es die gleiche Antwort, warum Berge bestiegen,

unbekannte Welten entdeckt, Meere besegelt und der

Weltraum erkundet werden: Weil sie da sind. Weil

sie erforscht und entdeckt werden wollen, weil der

Mensch zu träumen vermag. Und hinter manchen

Träumen steckt der Wunsch nach konkretem Nutzen.

Flüsse haben immer schon den Menschen gedient.

Heute noch sind in den Lammeröfen die Auflager der

Stauwerke zu erkennen, mit deren Hilfe die Wasser

der Lammer zurückgehalten wurden, um nach Staulegung

die im Unterwasser zu Flößen zusammengefügten

Hölzer weiter zur Salzach zu transportieren.

Die Lammeröfen als Abenteuerspielplatz wurden erst

vor einem kaum messbaren Teil einer geologischen Sekunde

anfangs der 60er Jahre entdeckt. Genau wissen

wir das nicht. Die digitale Helmkamera samt Actionvideo

in den Socialmedia war jedenfalls noch nicht

erfunden. In den 90ern gab es dann eine Ganztages-

Kajakschule, deren Direktor, Lehrer und Schüler sich

in den Öfen ständig an ihre Leistungsgrenzen herantasteten.

Zu dieser Zeit kommt dann auch noch Chronos

in die Lammeröfen. Wir erinnern uns an Kairos,

den Gott des günstigen Augenblicks, der uns entscheiden

ließ, bei wildesten Bedingungen die Lammeröfen

bei Nacht und mit dem Schlauchboot zu befahren. Der

göttliche Chronos muss wohl dann die Initiative ergriffen

haben, als wir daran gingen, die Lammeröfen

mit dem Kajak so schnell wie möglich zu befahren.

20 gangart


Name Werner Bein

3U Leaders Beratergesellschaft

ist gerichtlich beeideter Sachverständiger

für Wildwassersport,

staatlich geprüfter Berg- und

Skiführer, Yachtmaster

Rigaus 41, A-5441 Abtenau

mehr unter www.wernerbein.at Der Naturspaßplatz Lammeröfen – Ein Eldorado für Kajakfahrer und Rafter. Fotos: Werner Bein

Der quantitative Aspekt der Zeit rückte in den Fokus

und damit war der Lammeröfen-Grand-Prix geboren.

Die Besten jener Zeit trafen sich, um in mehreren

Durchgängen den Schnellsten zu ermitteln. Wer schafft

es, die wilde Strecke am schnellsten zu bewältigen?

Die ansonsten so beschauliche, beeindruckende und

nur mit dem Rauschen der Wilden Wasser erfüllte

Schlucht zeigte sich mit einem Mal als eine perfekte

Event-Arena und bot den zahlreichen Zuschauern ein

extremes Wildwasserspektakel.

Unvergessen der Moment, wo wir uns früh um Fünf,

schwer bepackt mit Werkzeug, Stromaggregat und

Bohrmaschine dem Klammstüberl nähern. Der über der

Schlucht liegende Nebel gibt mit den ersten Strahlen

der aufgehenden Sonne die Konturen und Umrisse der

Schlucht frei. Flott streben wir dem Drehkreuz beim

Eingang zu. Nur schnell weg hier, bevor uns irgendwer

fragen kann, was wir denn mit all dem Zeugs in den

naturgeschützten Öfen vorhaben. Plötzlich zerreißt eine

Sirene die morgendliche Stille. Polternd fallen Aggregat

und Bohrhammer zu Boden. Wir beide reißen die Hände

in die Höhe und ergeben uns den vermeintlich sogleich

aus dem Gebüsch stürzenden Gendarmen. Wir fühlten

uns dermaßen bei einer verbotenen Tat ertappt, weil wir

natürlich genau wussten, dass das was wir vorhatten,

nämlich Verankerungen für die Kamerapodeste zu bohren,

in einem Naturdenkmal auf behördlichem Wege

niemals Zustimmung gefunden hätte. Nach dem ersten

Schreck und dem Ausbleiben der Beamten, suchten wir

nach dem Annäherungssensor. Vergebens, die Sirene

war nicht und nicht abzustellen und bevor nun wirklich

die Gendarmerie erschien, mussten wir zur nächsten

Telefonzelle um die Wirtin anzurufen. Unvergessen

auch dieses Telefongespräch.

2005 starten wir einen erneuten Versuch den Mythos

Lammeröfen-Grand-Prix wieder zu beleben. Diesmal

ganz auf den freizeit- und doch leistungsorientierten

Kajakfahrer ausgerichtet. Konzipiert als Rennen für

3er Teams, K.O System, 2 Teams zugleich am Fluss.

Das Team, das als erstes vollzählig das Ziel erreicht,

gewinnt. Jeder passt auf jeden auf. Einfache Regeln,

einfache Durchführung, wenig Aufwand. Viel Aufwand

für das Rundherum, sollte doch

gemeinsam mit den Scheffauern das

90ig-jährige Jubiläum der FFW Scheffau

gefeiert werden. Mit Open-Air-Konzert

im Steinbruch. In Erinnerung bleiben

ein Heiratsantrag, eine tolle Zusammenarbeit,

ein spannender Rennverlauf,

eine grandiose Feuer-Licht-Show,

extravagante Musik und eine exzellente

Stimmung. Dass an diesem 5. August

der Himmel seine Schleusen öffnete,

es 7 Grad Celsius hatte und kaum ein

Zuseher hinterm Ofen hervor und in die

Öfen hinein zu bewegen war, belassen

wir in den dunkleren Sphären unserer

Erinnerungen.

Heute ist die Lammerklamm ein beliebtes

Ausflugziel, das den Gästen aus Nah

und Fern bei einer Wanderung entlang

des Klammsteiges spannende Perspektiven

bietet. Aus sicherer Distanz können

sie Kajakfahrer bewundern, die dem

Kairos folgen und sich dem Spiel der

rauschenden Welle hingeben – in der

Hoffnung, einen günstigen Augenblick

zu erhaschen.

Wanderschuhtipp:

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Fotos Caecilia: Andreas Brandl (FOTO FLAUSEN)

Aller Anfang ist

UNGESCHMINKT

Die Salzburger Künstlerin Caecilia im Portrait.

Ein Beitrag von Wolfgang Tonninger

Kleinkunst ist das Gegenteil von Großkunst,

wenn es die gäbe, nicht aber von großer Kunst.

Wovon die Rede ist? Von Worten (und Klängen)

jenseits von Einordnungen wie Größe und Kleinheit.

Weil Kunst entweder Kunst ist oder nicht

ist; und im Normalfall ohne Attribute auskommt.

Aber was ist schon normal?

Wie Sigrid Likar, alias Caecilia, da auf die Bühne

geht und den Raum einnimmt, jenseits von Bühne

und Publikum, das ist schon eine kleine Kunst.

Was heißt kleine Kunst? Es ist Kleinkunst in höchster

Ausprägung. Ohne Schnickschnack und ziemlich

ungeschminkt. Caecilia begleitet sich selbst

mit Klavier und Naturstimmen und verzaubert die

Welt um sie herum mit skurillen, anrührenden,

stimmungsvollen und vor allem starken Geschichten.

Sie erzählt und singt dabei vorwiegend in ihrer

Mund-Art, würzt das Ganze mit Unerwartetem

und entführt die Zuhörer, die bereit sind für diese

Reise, in ihre ganz persönliche, bunte Welt.

Diese Musik ist „kathartisch“, kultisch reinigend –

wie ein prickelnder Wasserfall im Sommer, unter

den man/frau sich stellt. Haben Sie dieses Bild? Spüren Sie

den Schauer? Im doppelten Wortsinn? Die Erregung, den

Schrecken, die Läuterung? Und ebenso reinigend sind die

Texte. Kontrapunkte. Auf einer anderen Ebene gesetzt, in

denen Sigrid Likar ihre Erfahrungen als Hebamme verarbeitet.

Frauen sind durch die Geburt in etwas Großes geworfen –

und diesem Großen im Kleinen, im Detail nachzuspüren, das

ist Caecilias Kunst. Miniaturen – aus dem Leben gegriffen,

unfrisiert, ungeschminkt.

Kann ein Mann darüber schreiben? Und wie tut er das?

Zugegeben, so eine Musik hätte ich noch vor ein paar Jahren

nicht hören, nicht schätzen können. Warum? Weil sie nahe

geht, keine Chance auf Abstand lässt. Heute erröte ich innerlich

und lasse sie geschehen. Die Emotionen, die in der

Öffentlichkeit unterdrückt werden und im Beruf oft noch als

unangebracht gelten. Aber natürlich trotzdem da sind. Und

viel größer unter der Oberfläche ihr Recht einfordern. Sie

kennen das? Die Gespräche, die oberhalb der Tischplatte um

die Sache kreisen und unterhalb der Tischplatte nur persönlichen

Animositäten frönen?

Caecilia bleibt unter dem Tisch bzw. dreht die Tischplatte

ganz einfach um. Kümmert sich nicht um Angebrachtes und

22 gangart


ABTENAU

Gehen. Sitzen. Liegen.

Tragen. Schenken.

KUNST und KULTUR.

86 GESCHENKSIDEEN

Name Sigrid Likar, alias CAECILIA, wurde geboren. In Salzburg. 1977. Gesund, aber suchend ...

Auf der Suche nach Heimat ließ sie hinter sich: Anthering, Henndorf, Braunau, Waidring,

Innsbruck und verweilt nun schon länger körperlich an ihrem Brutplatz Salzburg.

... mit regionalem Hintergrund,

Mehrwert und Sinn:

Die GEA-

Geschenksbox.

Enge Zusammenarbeit mit Wolfgang Spannberger, Soundkünstler und Musikproduzent,

er ist u.a. langjähriger Co-Produzent und Tontechniker von Hubert von Goisern.

Auf der Suche nach ihrer Berufung ließ sie Folgendes hinter sich: eine Käserei, Altersheime,

ein Behindertendorf, Flöten-, Klavier- und Gitarrenunterricht, ein abgebrochenes Medizinstudium

und ein nicht wirklich ernsthaft begonnenes Studium des klassischen Gesanges, Kinder- und

Jugendmusicals, Schauspielerei, Liedermacherei, Jazz, Elektropop, Rock, eine

Hebammenausbildung und 12 Jahre dazugehörige Praxis.

Sie ist Mutter der wunderbaren Marlene, geboren 2003. Nunmehr lebt sie vorwiegend als

Komponistin, Textautorin, Musikerin und Lebenskünstlerin.

Aktuelles Album zum Konzertprogramm: „Life is born. Am Anfang sind wir alle Mensch!“

ab Frühsommer 2016 erhältlich.

www.caecilia.at

das, was die Gesellschaft vorgibt. Was sich in

unseren Köpfen eingenistet hat und uns ununterbrochen

souffliert, was sich gehört, das zählt

hier nicht. Und so setzt sie gegen das Angebrachte

eine unglaublich zarte und ganz persönliche

Vielfalt.

Das bringt mit sich, dass man sie nicht einordnen

kann – was den dominanten Diskurs wiederum

narrisch macht. Und so ist sie, auch nach Jahren,

immer noch Geheimtipp. Und wird es wohl

bleiben. Auf ihrer Webseite findet sich ein Bild,

in dem eine Frau mit dem Rücken zur Kamera im

Frühling auf einem Almwiesenhang steht und in

eine Berglandschaft schaut. Darüber der Text: „It

feels good to be lost in the right direction“. Das

bringt es auf den Punkt. Die Richtung stimmt.

Und es fühlt sich gut an, wenn man sich darin

verlieren kann. Weil das Geheimnis nicht an der

großen Glocke hängt. Und falls jemand kommen

sollte und wissen will, was ihr Geheimnis ist,

nimmt sie den Zettel und schluckt ihn hinunter.

Wie Kohlhaas vor dem Schafott. Ihr werdet sie

nicht (er)-fassen. Aber erspüren lässt sie sich.

Sigrid Likar's neuestes Projekt – mit ihrer

„Refugee-TV-Support-Band“ nach einer Probe.

gangart 23

Die neue Gangart beim Schenken.

Die GEA-Geschenksbox ist ein

Zeichen für das Traditionelle

einerseits, das regionale Handgefertigte

andererseits. Die

GEA-Geschenksbox bietet eine

Produktvielfalt, die sich vom

herkömmlichen deutlich unterscheidet.

Produkte aus Zirbenholz, Glas,

Metall, Teppiche, Decken, Bilder,

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einer Salzburger Künstlerin.

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DIE

FREIHEIT,

die ich meine ...

Mit Werner Wallinger einmal um den

Einberg herum

Ein Beitrag von Wolfgang Tonninger

Als Gott die Zeit

schuf, schuf er

viel davon.

Keltische Weisheit

Seine Sätze enden oft mit einem Undundund ... Das

ist eine der Eigenarten des Werner Wallinger, wenn es

zur Sache geht. Da kann es schon passieren, dass er

einmal um die Welt herum muss, um auf den Punkt

zu kommen.

Wir sitzen bei ihm in der Küche und trinken Kaffee.

Er mahlt ihn selber mit einer Handmühle, während er

spricht. Dazwischen rührt er am Ofen sein Müsli an

oder er sucht nach einem Zitat, das er in einem Buch

gefunden hat. Bei soviel Offline-Multitasking wundert

es nicht, dass er das Internet ablehnt. Auch Fernsehen

gibt es hier keines. „Ich versuch mich, auf das Wesentliche

zu konzentrieren“, meint er. Was das genau ist, darauf

bleibt er die Antwort schuldig. Nicht absichtlich,

eher zufällig. Weil alles mit jedem zusammenhängt

und ihn die Gedanken weitertreiben. Das Eine das

Andere ergibt. Wie es halt so ist im Leben.

Aufgewachsen ist der Werner Wallinger im Wallingwinkl,

gleich bei den Lammeröfen. Am Oberwallingerhof,

um genau zu sein. Manfred Wallinger, der mir

hier heroben am berüchtigten Einberg Begleitschutz

gibt, nickt bedächtig, während er mit einem kleinen

Löffel den Schnaps in seinen Tee schaufelt. Ihm

scheint gar nicht aufzufallen, wie es hier in der Stube

„wallert“. Was den Einberg so speziell macht, das

ist nicht nur seine erhabene Lage – auf halbem Weg

zur Postalm – das sind auch die Menschen, die sich

hier angesiedelt haben. Sonderlinge, Revoluzzer – so

beschreibt man sie gern, weiter unten im Dorf. Was es

damit auf sich hat, frag ich den Werner: „Na ja, eigen

sind sie schon, da heroben.“ Und ich sehe an seinem

verschmitzten Lächeln, dass er „wir“ meint, wenn er

„sie“ sagt.

Vom Wallingwinkl hinauf auf den Einberg sind es in

Wirklichkeit ein paar Kilometer. Für den Werner war

es nicht mehr als ein großer Schritt. Die Initiation

geschah, als er sechs Jahre alt war. Als sein

Großvater den Buben auf die Seite nahm und

meinte: „Und du, du wirst a Kropfei!“ Das hat sich

in seinen Kopf gebrannt und wurde allmählich

zur Bestimmung, der er sich nicht entziehen

konnte. Auch wenn rundherum die Leute die

Hände über den Kopf zusammenschlugen, als der

knapp 20-Jährige beschloss, hier herauf auf den

Kropfhof zu ziehen, in eine Wohngemeinschaft

mit seiner Großmutter; ein Einberger zu werden,

mit allem, was dazugehört.

Den Dickschädel dazu hatte man ihm in die Wiege

gelegt und das Brachiale, das ihm hier heroben

das Überleben sichert, das kommt vom Vater:

„Mein Vater, der Toff, war ein sensibler Mann,

aber der konnte auch reinhauen. Der kannte kein

Erbarmen, auch mit sich nicht. Wie ein Viech ist

er hineingegangen in das Holz oder in den Stein:

„Bua, ziag o!“ – hat er mir zugerufen und dann hat

er Urlaute ausgestoßen und das Ding bewegt. Egal,

ob es 50 Kilo wog oder eine Tonne. Das hat mich

fasziniert als Kind und fasziniert mich heute noch.

Dieser Zugang zu einer Kraft, die den meisten Menschen

verborgen bleibt.“

Und trotzdem: Wie ein sesshaft Gewordener wirkt

er nicht. Und wie ein Bauer ebenso wenig – mit

seinen langen Haaren und dem keltischen Sonnensymbol

auf seinem T-Shirt. Werner lacht und

wischt mit einer Handbewegung die Kategorien

vom Tisch, die ich vor ihm aufstelle, um ihn aus

der Reserve zu locken. „Das interessiert doch niemanden,

was die Leute sagen. Die zerreißen sich ja

sowieso immer das Maul, egal, was ich mache. Damals,

als ich raufgezogen bin, haben die auch gemeint,

dass ich das Sacherl gleich wieder verkaufen

24 gangart


ABTENAU

werde, zusammen mit der Oma.“ Der „Kropfei“

trägt seine Gedanken auf der Zunge und sagt

jedem, der es hören will, die Wahrheit ins

Gesicht – dass es nämlich keine Wahrheit gibt

und das Leben eine Baustelle ist. „Nur damit

können die wenigsten umgehen. Und deshalb

verbauen sie aus lauter Angst all das, was in

ihnen in Bewegung und lebendig ist.“

Unverstellt ist er, der Werner – und in Bewegung.

Und das war er immer schon. Als

Industrieanlagenbauer in halb Europa unterwegs

und auch jetzt noch, am Einberg, packt

es ihn immer wieder und er geht hinunter auf

Streifzug. Demontiert hier einen ganzen Dachstuhl

kurz vor dem Abrisskommando, stolpert

dort über eine Holzwollmaschine und staubt

anderswo eine ganze Tischlerei ab. Immer

die Gelegenheit beim Schopf packend. Und

immer kurzfristig, seine Freiheit und Selbstbestimmung

in die Waagschale werfend. Was

da unten passiert, sind gut dotierte Auswärtsspiele,

um hier heroben seine Freiheit leben

zu können. Mit seinen Pferden und den paar

Tieren, die sich um ihn versammelt haben.

Bilder: Dr. Mathias Krimplstätter

Das Äußere, das interessiert ihn nicht. Und

deshalb wird der Kropfhof, genauso wie die

400 Jahre alte Tenne, die dazu gehört, wohl

immer ein Projekt bleiben. Eine Baustelle – wie

sein Leben. Aber das stört ihn nicht, solange

der Rhythmus stimmt. „Abgerissen ist schnell

was“, meint er, dem es darum geht, an der

Substanz zu arbeiten. Den Kropfhof langsam

und bedächtig zu sanieren – mit mondgeschlägertem

Holz und von innen heraus. „Im

Krebsgang“, wie er selbstironisch anfügt.

Ob er ein Revoluzzer ist, fragen wir. „Nein,

Revolutionen, die brauchen wir nicht,“ antwortet

er entschieden. Was er sich stattdessen

wünscht, ist, dass die Leute ab und an ihren

Kopf einschalten und Eigenverantwortung

übernehmen – „anstatt nachzuplappern, was

andere sagen.“ Das wäre ein Riesenschritt.

Ein Umdenken, so wie bei ihm. Aber er weiß

schon, dass so etwas nicht von heute auf morgen

geht. Dass das ein innerer Prozess ist, der

Zeit braucht. Auch bei ihm hat es lange gedauert

und dauert noch an: „Etwas richtig machen,

ist gar nicht so leicht.“

Gehen. Sitzen. Liegen.

Tragen. Schenken.

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ESPRESSO

MIT FRÜHSTÜCK

Zu Besuch beim Neuwirt

alias Goldener Stern.

Ein Beitrag von Wolfgang Tonninger

„Ein bisschen Goldener Stern war der Neuwirt ja immer schon“,

meint Gerhard Wageneder über ein altes Foto aus den 20er

Jahren des vorigen Jahrhunderts gebeugt, auf dem das Gasthaus

Neuwirt zu sehen ist, und deutet auf den Stern über

dem Eingang. Es ist vormittags, wir sitzen im Restaurant des

Goldenen Stern und blättern in der Familienchronik, die bis ins

16. Jahrhundert zurückgeht. Der ganze Tisch ist vollgeräumt

mit Büchern und Ordnern und Bildern. Das etwas düstere Licht

gibt unserem Stöbern eine konspirative Note.

Früher, unter den Kerschbaumers, wurden neben dem Gasthof

auch eine Metzgerei, eine Landwirtschaft und ein Viehhandel

betrieben. Dann kam der Krieg, die Männer sind fort und die

Buben ausgeblieben. Dann kamen die Wageneders und bald

der schillernde Max, sein Vater, der 1960 das Gasthaus zum

„Konditorei-Espresso – Goldener Stern“ ausbaute. Er war Konditor

aus Leidenschaft und ein wilder Hund. Ein talentierter und

begeisterter Fußballer und einmal sogar kurz vor dem Sprung

in die Profikarriere, als der holländische Top-Club Twente Enschede

Interesse zeigte. Dass er 60 Zigaretten am Tag rauchte,

war damals – in Zeiten von Cruyff und Happel – wohl kein

wirkliches Problem. Max entschied sich jedoch für Abtenau

und dafür, als Lehrherr in der internationalen Konditorliga

kräftig mitzumischen.

„Wenn man beim Max gelernt hat, dann hieß das etwas“, erinnert

sich Gerhard, der über einen Umweg in die Gastronomie

26 gangart


Max Wageneder

mit Sohn Gerhard.

... früh übt sich ...

Die Konditorei: Nach wie vor das Herzstück des Hotels Goldener Stern

Bilder: Dr. Mathias Krimplstätter

kam, als sein Bruder Maximilian, der das Erbe antreten

sollte, mit dem Motorrad verunglückte: So

kam er zurück von der Skihandelsschule, lernte

Koch, später auch noch Konditor und absolvierte

seine Lehr- und Wanderjahre in Toronto/Kanada.

Anders als sein Vater Max sieht Gerhard sich eher

als Hotelier und Universalist: „Man hört immer

wieder, dass man sich spezialisieren muss. Aber

unsere Stärke liegt im Gesamtkonzept, darin, dass

wir auf mehrere Säulen setzen. Bei uns greift ein

Rad ins andere: Wir haben ein Mittagsgeschäft, ein

Nachmittagsgeschäft mit der Konditorei, abends

gibt es Live-Musik. Und dann übernachten die Leute

auch noch bei uns.“

Verwalten oder Gestalten?

Mittlerweile hat das Hotel Goldener Stern 70 Betten

und einen nagelneuen Wellness-Bereich mit

Badebiotop. Als Gerhard den Betrieb 1998 übernommen

hat, waren es 40 Betten. „Wir mussten

uns entscheiden: verwalten oder gestalten? Und wir

haben uns entschieden und begannen zu investieren!

So haben wir die Hotellerie sukzessive auf neue

Beine gestellt und versucht, ein optimales Verhältnis

aller Bereiche zu entwickeln. Ohne dieses größere

Bild, das die Richtung vorgab, hätten wir es nicht

geschafft. Da bin ich mir sicher.“

Dieses Suchen nach dem größeren Bild ist

mitverantwortlich, dass Gerhard heute

auch Obmann des Tourismusverbandes

ist und sich politisch engagiert. Dass

alles mitunter etwas viel ist, wissen er

und seine Frau Eva. „Ohne sie könnte ich

viele Sachen nicht durchziehen, die wichtig

sind. Aber die Branche ist in Bewegung

und verlangt vollen Einsatz. Nicht gegeneinander,

sondern miteinander. Alleine kann

das niemand heben.“

Was Gerhard vom Vater hat, fragen wir

ihn, bevor wir aufstehen. „Mein Vater war

spontan, fordernd, kompromisslos, penibel,

streng und beliebt. Und er hatte eine

Vision. Ich bin eher ruhig, diplomatisch,

unaufgeregt. Aber das Visionäre spüre ich

in mir. Es hält mich jung.“

Und er hat Recht. Für einen, der in der

Früh aufsteht und jeden Tag bis eins in

der Nacht arbeitet – ohne freien Tag –

wirkt er beinahe jugendlich.

Eva und Gerhard Wageneder

Kinder Maximilian (25) und

Gerhard (22) – wachsen nach

und nach in den Betrieb hinein

Sehen den Betrieb als

Generationenprojekt

gangart 27


Kraftplatz

DIE SCHWARZE LACKE

AM GERZKOPF

1 Der Anstieg

In Lungötz richten wir uns nach dem Hinweis

„Waldbad“, hier parken wir das Auto. Die

gelben Wegweiser „Gerzkopf 65; Gehzeit 2,5

Stunden“ leiten uns entlang eines Güterweges

bis zum Vordersbachgut. Von hier führt der

oft steile Weg durch den Wald vorbei an der

Gerzkopf-Jagdhütte (nicht bewirtschaftet!) und

nun beginnt das Naturschutzgebiet Gerzkopf-

Schwarze Lacke.

Der mühevolle Aufstieg wird mit einem grandiosen

Ausblick belohnt: von den Niederen

Tauern und Hohen Tauern über Hochkönig

und Hagengebirge, Tennengebirge und Gosaukamm

bis zum Dachstein. Ein idyllischer

Steig führt uns an knorrigen Latschen und

geheimnisvollen Büschen vorbei. Unzählige

kleine Tümpel mit Schilfgras und bunten Moosen,

glitzernde kleine Seen, in denen sich der

Himmel zitternd spiegelt, lassen alle Mühen

vergessen. Am Gipfel des Gerzkopfs – immerhin

1728m – lädt uns die alte Messingglocke

ein, einen hellen Klang verbunden mit guten

Gedanken in die Welt zu senden.

Achtung! Diese Tour ist nur für geübte Bergwanderer.

Da es keine Hütte gibt, bitte ausreichend

Proviant und Getränke mitnehmen.

2 Der Spiegel

Die dunkle Silhouette der Bäume, die klaren Umrisse der schneeweißen

Wolken am Himmel gleich wie auf dem silbernen Spiegel des

Bergsees – die Schwarze Lacke. Was ist greifbar? Was ist Abbild? Ist

alles Illusion? Kann ich es überhaupt erkennen? Wie oft bin ich schon

einem Trugbild in die Falle gegangen, wie oft wurden meine Erwartungen

nicht erfüllt. Das Resultat war die Ent-Täuschung, für die ich

oft erst später dankbar war. Der Wahrheit ein Stück näher gekommen,

fühle ich einmal mehr meine Mitte, mein Zentrum. Ganz gleich, wo

ich mich befinde: Die wunderbaren Bilder laden zur Versenkung ein,

zum Nachspüren in den Raum zwischen Himmel und Erde – es ist

unser Herzraum.

3 Die Herzübung

Du kannst die Übung überall, wo du dich sicher fühlst, ausführen.

Schließe die Augen, atme tief ein und aus. Lege die Hände auf die Mitte

der Brust über deinem Herzen. Nun stelle dir dein Herz als Knospe

einer rosaroten Rose vor, eine fest geschlossene Blüte erscheint vor

deinem inneren Auge. Atme einige Male tief ein und aus. Jetzt lässt

du in deiner Vorstellung die Knospe langsam aufblühen: Die rosafarbenen

Blütenblätter öffnen sich wie in Zeitlupe. Genieße den inneren

Anblick der erblühten, rosafarbenen Rose. Erinnere dich an den

Duft einer Rose und freue dich darüber. Atme diese Freude in dein

Herz. Wenn es für dich stimmig ist, bedanke dich im Geist für dieses

Geschenk und öffne deine Augen. Reibe deine Handflächen kräftig

aneinander, das bringt dich wieder ins Hier und Jetzt. Diese Übung

kräftigt das Herz und stärkt das Wissen um unseren Eigenwert.

28 gangart


Name Helga Aichinger

betrachtet die Erde als Lebewesen, den Menschen als Mikrokosmos

und ist immer wieder erstaunt über das Feinstoffliche

dankt für alle Begegnungen

Herzensanliegen die Umwandlung von belastenden Erinnerungen

Praxis www.kinesiologie-abtenau.at

mein Tipp zum Thema „Illusion“ www.dieter-broers.de

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Bilder: Anton Engel

gangart 29


DIE FRAU

im Wandel der Hormone

Was sind eigentlich Hormone?

Sie sind die Sprache des Körpers, sind verantwortlich für

eine effektive Kommunikation zwischen Geweben und

Organen, steuern das Wachstum, die Fortpflanzung und den

Stoffwechsel, beeinflussen das Immunsystem genauso wie

unsere Emotionen. Sie arbeiten wie ein Netzwerk, das für

Ausgleich im Körper sorgt. Sind sie im Gleichgewicht, bedeutet

das für uns Gesundheit. Hormonelles Ungleichgewicht,

wie z.B. der Einfluss von synthetischen Hormonen, Stress,

bringen das Risiko für Krankheit mit sich.

Hormone begleiten uns unser ganzes Leben

Bei Mädchen beginnt die Pubertät durchschnittlich im 10.

Lebensjahr. Die Hormone geben den „Startschuss“ zum

Einsetzen der Geschlechtsreife. Im Gehirn werden zu Beginn

anregende Hormone freigesetzt. Dies bringt die Eierstöcke

zum Wachsen, die erste Regelblutung (Menarche) setzt ein.

Zu Beginn ist das Hormonsystem noch recht labil, daher

können die Blutungen noch sehr unregelmäßig sein. Oft

reift ein Ei heran, es erfolgt aber kein Eisprung (Anovulation),

dann kann auch die Blutung ausbleiben. Es ist auch

möglich, dass die Menstruation nach der Menarche einige

Monate auf sich warten lässt, ohne dass eine krankhafte Ursache

dahinter stecken muss. Kommt es bis zum 16. Lebensjahr

nicht zur ersten Blutung, sollte sich die junge Dame

frauenärztlich untersuchen lassen.

Während des gebärfähigen Lebensabschnitts steuern auch

weiterhin Hormone den weiblichen Zyklus, die im Gehirn

und in den Eierstöcken gebildet werden. In den Eibläschen

(Follikeln) reifen Eizellen heran. Diese produzieren auch Östrogen,

das zum Aufbau der Gebärmutterschleimhaut führt

und bei entsprechender Höhe das Gehirn zur Auslösung des

Eisprungs (Ovulation) veranlasst. Es bleibt der Gelbkörper

zurück, der Progesteron (=Gelbkörperhormon) produziert.

Die Gebärmutterschleimhaut wird für eine Schwangerschaft

vorbereitet. Kommt es nicht zu einer Schwangerschaft,

reduziert sich die Progesteronproduktion, die Gebärmutterschleimhaut

wird mit der Regelblutung abgestoßen.

Die Lebensblüte

Um das 25. Lebensjahr sind wir in der Blüte unseres

hormonellen Lebens, dann bauen wir ganz langsam die

ausgeglichene Produktion ab. Mit zunehmendem Alter

nimmt auch die Empfindlichkeit der Eierstöcke gegenüber der

hormonellen Stimulation ab. Der Eisprung findet seltener statt, die

Produktion von Östrogenen in den Eibläschen sinkt.

Die Lebensmitte

Etwa ab dem 34. Lebensjahr sinkt die Fruchtbarkeit deutlich.

Dennoch ist eine späte Schwangerschaft nicht ausgeschlossen.

Der Zyklus wird unregelmäßig, die Blutung kann stärker werden

(Perimenopause). Diese Phase kann einige Jahre dauern.

Das durchschnittliche Alter bei der letzten Monatsblutung liegt bei

51-52 Jahren. Auch eine frühere Menopause ab dem 45. Lebensjahr

ist völlig normal. Nur bei sehr wenigen Frauen tritt die Menopause

schon vor dem 40. Lebensjahr ein (vorzeitiger Wechsel, prämature

Menopause).

Der genaue Zeitpunkt der Menopause ist erst dann sicher, wenn

ein Jahr keine Blutungen mehr aufgetreten sind. Blutungen, die

nach einem längeren Intervall auftreten, müssen gynäkologisch

abgeklärt werden. Frauen, die die Pille einnehmen, haben noch

längere Zeit regelmäßige Blutungen. Es macht Sinn, im entsprechenden

Alter die Eierstockfunktion und die Notwendigkeit einer

Verhütung zu überprüfen. Das Absinken weiblicher Hormone im

Blut bringt körperliche Veränderungen mit sich, schon vor endgültigem

Eintritt der Menopause. Manche Frauen merken diese Umstellung

kaum, andere klagen über massive Beschwerden. Dazwischen

gibt es jede Abstufung. Es kann zu Brustschmerzen, Hitzewallungen

(oft verstärkt durch Kaffee, Alkohol, heiße Getränke), Schweißausbrüchen,

Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen,

fehlendes Erholungsgefühl) bis zu Schlafverlust, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen

bis zu massiven Depressionen, Angststörungen,

Gewichtszunahme, Veränderung der Körperform, trockenen

Schleimhäuten (Infektionen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr),

Harndrang, Harnverlust, Verminderung der sexuellen Lust,

Kopfschmerzen, Migräne, trockenen Schleimhäuten, Herzklopfen,

Herzrasen, Vergesslichkeit, Leistungsabfall kommen. Bei vielen

Frauen dauern die Beschwerden wenige Jahre an, ca. 10% der Frauen

zeigen auch nach mehr als 10 Jahren noch deutliche Symptome.

Hormonstörungen

Zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens kann es zu einer Störung der

Hormonbildung – und damit zu Beschwerden – kommen, verursacht

durch unterschiedlichste Einflüsse: Ernährung (zu viele Kohlenhydrate,

Darmprobleme), Umwelt (Pestizide, Strahlenbelastung,

Quecksilber, Blei, DDT, Xenoöstrogene), Störherde (Zähne, Narbenge-

30 gangart


www.apotheke-abtenau.at

Name Dr. Sylvia Glück

geboren am 26.12.1962

2 Kinder (Bub 23 Jahre, Mädchen 25 Jahre)

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,

Laufende Ausbildung in der Therapie

für „Bioidente Hormone“, Diplome für

Orthomolekularmedizin, Ohrakupunktur,

begleitende Krebstherapie

webe, Bakterien, Würmer, Viren, Parasiten), Medikamente

(Cortison, Antidiabetika, synthetische Hormone, Pille, …),

Stress. Das Altern alleine ist allerdings schon ausreichender

Grund für einen Hormonmangel und damit für eine

Dysbalance in unserem Körper mit langfristigen Folgen.

Das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen wie

Herzinfarkt, Schlaganfall erhöht sich. Der Blutdruck, die

Blutfette steigen, die Wahrscheinlichkeit für Osteoporose,

Krebserkrankungen, nimmt zu.

Wir brauchen also Hormone in einem ausgeglichenen Verhältnis

um gesund zu bleiben. Durch Zufuhr von Hormonen

können wir Gesundheit und Lebensqualität erhalten.

Sehr wichtig ist die richtige Wahl der Substanzen. Chemisch-synthetische

Hormone unterscheiden sich immer

in einem Teil der Struktur von körpereigenen. Das bedeutet

aber, dass diese keine exakten Andockstellen im Organismus

haben, niemals genau „passen“ können. Damit

sind Nebenwirkungen vorprogrammiert. Es ist daher auch

keine Überraschung, dass bei Anwendung von chemischsynthetischen

Hormonen sogar mit einem höheren Risiko

für Krebserkrankungen (wie Brustkrebs) zu rechnen ist.

Man kann sie mit normalen Laboruntersuchungen im Blut

nicht nachweisen.

Bioidente Hormone als Alternative:

Möchte man die allgemeine Gesundheit und die Lebensqualität

der Frauen berücksichtigen, sind die „bioidenten

Hormone“ eine hervorragende Möglichkeit. Diese sind

identisch zu den körpereigenen Substanzen – sie werden

als „eigen“ erkannt und anerkannt. Man ersetzt gezielt

die Hormone, die vom Organismus nicht (mehr) gebildet

werden können. Sie sind im Blut nachweisbar, durch

regelmäßige Laborkontrollen kann man die Wirkspiegel

überprüfen.

Mit der Medikation verfolgen wir 2 Ziele:

1. Die effektive Reduktion von Beschwerden, die durch

Hormonmangel ausgelöst wurden.

2. Die Risikoreduktion von Erkrankungen, die mit Hormonmangel

einhergehen.

Die bioidenten Hormone kann man in wenigen Apotheken

Österreichs mit ärztlicher Verordnung beziehen.

Mensch & Natur –

MODERNE TRADITION?!

Name Karin Planitzer

Beruf Apothekerin, Studium Pharmazie

gelernt so vieles, was mich interessierte

… aber meistens mit dem Herzen!

sonst liebe die Menschen, die Natur,

Musik und Reisen

Neue Eindrücke und der Kontakt mit

Menschen bereichern mich täglich

und zeigen mir neue Wege

Was steckt hinter diesen Worten, die auf den ersten Blick lose

Zusammenhänge oder sogar Gegensätze vermuten lassen?

Doch gerade in Bezug auf unsere Gesundheit und alltägliches

Wohlbefinden besteht durch eine enge Vernetzung

dieser Begriffe die Möglichkeit für erstaunliche Perspektiven

und enormen Nutzen.

Wir Menschen sind eingebunden in das feine, vielfältige,

kostbare, nahezu unerfassbare „Webwerk der Natur“ mit

seinen zyklischen Rhythmen und kostbaren Schätzen. Dieser

Gegebenheiten waren sich schon die großen Heilkundigen

wie Avicenna und Paracelsus bewusst. Das Verständnis der

traditionellen Heilkunst, dass der ganze Mensch mit seiner

Individualität im Mittelpunkt steht und den Zyklen der Natur

folgt, vereint bis heute Kulturen über alle Kontinente. Geht

dem Menschen dieser Einklang mit der Natur verloren, werden

körperliche und auch geistige Beschwerden bis hin zur

Krankheit begünstigt.

Die moderne Medizin legt ihren Schwerpunkt in der Betrachtung

des Menschen auf Details und erschließt ihn bis in seine

kleinsten Einheiten. Der einzelne Mensch mit seinen Symptomen

wird Normen und Standards zugeordnet. Dabei nutzen

wir effizient immense technische Möglichkeiten und können

aufgrund der globalen Vernetzung auf aktuellste Entwicklungen

und einen enormen Wissenspool zurückgreifen.

Das Privileg der heutigen Zeit besteht nun darin, dass wir

diese modernsten medizinischen Methoden in Abstimmung

mit den Erkenntnissen der traditionellen Heilkunst zur Verfügung

haben. Sehen wir unsere Chance für die Zukunft darin,

beides nutzen zu können! Dabei gilt der Grundsatz, den

Menschen ganzheitlich in seiner Individualität zu betrachten

und auch Arzneimittel als „Werkzeuge der Therapie“ so

naturnah wie möglich zu gestalten und gezielt den körperlichen

Bedürfnissen anzupassen. Denn welche Medizin beeinflusst

uns Menschen besser als eine, die Teil unseres eigenen

Ursprungs ist – der Natur!

Die bioidente Hormontherapie beschreitet bereits diesen Weg.

Wir als Apotheke bringen uns mit unserer pharmazeutischen

Kompetenz ein und vereinen traditionelles Wissen mit modernen

Qualitätsansprüchen.

gangart 31


Verkaufspartner der BrauUnion Österreich

Schwaighofer Martina Getränkehandel GmbH

Au 149, 5441 Abtenau, Tel. 06243/2462, bierdepot.abtenau@aon.at

Bier, Limo, Gasteiner, Pago, Wein, Glühwein, ...

GUT ESSEN

TRADITIONELLES

UND DOCH NICHT ALLTÄGLICHES,

HANDGEMACHT

aus den Tennengauer Alpen

EINKEHREN

und Genießen

FISCHBACHSTUBE

Restaurant, Partyservice

Fischbach 31, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 2264

www.fischbachstube.at

HOTEL GUTJAHR

Restaurant, Veranstaltung

Markt 187, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 2434

www.gutjahr.at

GASTHAUS TRAUNSTEIN

Landhotel, Restaurant

Au 66, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 2438

www.gasthaustraunstein.at

HOTEL MOISL

Restaurant

Markt 26, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 2232-0

www.hotelmoisl.at

Das Hotel-Restaurant

Voglauerhof

ist täglich für Sie geöffnet!

(Ganzjährig ohne Ruhetag!)

In unserem Restaurant

servieren wir Ihnen ein

abwechslungsreiches

Angebot von regionalen und

internationalen Speisen.

Bei uns finden Sie neben

der „besten Pizza weit und

breit“, köstliche Ungarische

Spezialitäten und heimische

Gerichte!

Wir organisieren gerne für

Sie:

Firmen- und Familienfeste,

Erstkommunion, Firmung,

Geburtstage, Hochzeiten …

Öffnungszeiten:

Montag-Sonntag

Von 09:00 bis 24:00 Uhr

(Kein Ruhetag!)

Durchgehend warme Küche

Von 11:30 bis 22:30 Uhr

Kontakt:

Voglauerhof

Waldhof 12, A-5441 Abtenau

Tel: +43 (0) 6243 3532

Fax: +43 (0) 6243 3532-35

E-Mail: voglauerhof@sbg.at

www.voglauerhof.at

32 gangart

**********************************

Das urgemütliche Wirtshaus,

für ein genussvolles Abendessen zu

zweit, mit der Familie oder alleine,

für Familien-, Vereins- und Firmenfeiern

sowie für den Stammtisch.

**********************************

In der Nebensaison Montag Ruhetag

**********************************

Alpengasthof Döllerhof

Döllerhof 8 | A-5441 Abtenau

Tel.: +43(0)6243-20974

Mobil: +43(0)664-9152241

E-Mail: office@alpengasthof-doellerhof.com

Webseite: www.alpengasthof-döllerhof.com

Ein wunderbarer Ort der

Gastfreundschaft,

der Begegnung und

des guten Geschmacks.

Das Winterstellgut,

ein Juwel auf 1000 m Höhe:

Herzlichkeit,

Gastfreundschaft

und Salzburger Tradition.

Gasthof Winterstellgut, Braunötzhof 4

5524 Annaberg, Tel. +43 6463 60078

willkommen@winterstellgut.at

www.winterstellgut.at

HOTEL GOLDENER STERN

Restaurant, Konditorei, Café

Markt 29, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 2240-0

www.goldenerstern.at

CAVALLO

Restaurant, Pizzeria

Markt 28, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 2302

www.weisses-roessl.at

HOTEL POST

Restaurant

Markt 39 1, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 2209-0

www.hotel-post-abtenau.at

HOTEL LAMMERTALERHOF

Restaurant

Markt 4, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 2313

www.lammertalerhof.at

GASTHAUS KOHLHOF

Spezialität: Fleischkrapfen

Au 63, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 2411

WIRTSHAUS SONNLEITEN

Bodenständige Hausmannskost

Schratten 5, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 28813

www.sonnleitn-abtenau.at

MERAN

Café, Restaurant, Pension

Markt 77, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 2292

Facebook: meran.abtenau

BÄCKEREI LACKENBÄCK

Toni's Café – Kaffee, Getränke,

Torten, Kuchen und

Kleinigkeiten zum Essen

Markt 34, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 2260

E-Mail: anton-a@salzburg.co.at

WANDALM – Werner Brehm

Jausenstation und Pension

Fisch- und Wildspezialitäten

Au 78, 5441 Abtenau

Tel.: 06243 3059

Das Verzeichnis ist nicht vollständig –

jeder kann in Zukunft hier inserieren.

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& TRINKEN IN DER REGION

Lammrücken in Cocobohnenkruste

Polentataler l Artischocken I

Paprika I Orangensauce

Ein Rezept vom Hotel Gasthof Langwies

ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN:

Tradition

*

*

Gemütlichkeit

feinste Salzburger Küche

modern interpretiert

* Qualitätsprodukte aus

eigener Landwirtschaft

mit Hofschlachterei

Ausgezeichnet mit 1 Haube

90 Falstaff Punkten

* Abendbar für

gemütliche Stunden

* 35 Wohlfühlzimmer

*

á la carte Frühstück

bis 10 Uhr

&

Bohnenkruste

60g Cocobohnenkerne

(über Nacht eingeweicht)

100g weiche Butter

2 Eigelb

1 Knoblauchzehe, geschält

20g frisch geriebene Weißbrotbrösel

Salz

frisch gemahlener weißer Pfeffer

Lammrücken

1,8 kg Lammrücken mit Knochen

Salz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 EL Olivenöl

2 EL Butter

2 Knoblauchzehen, geschält

1 Zweig Rosmarin

1 Zweig Thymian

Orangen-Lammjus

Lammknochen und Parüren

150g Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

1 Karotte

1 Stück Sellerie (ca. 150 g)

2 EL Olivenöl

2 EL Tomatenmark

1/2 l kräftiger Rotwein

1,2 l Gemüsefond

1 l Orangensaft

3-4 Zweige Thymian

1 kleiner Zweig Rosmarin

1 TL schwarzer Pfefferkörner

1 EL Speisestärke

Salz

Polenta-Taler

250 ml Milch

10g Butter

50g Polenta

frischer Parmesan

Salz, Pfeffer

Muskat

Thymian oder Rosmarin

Artischocken-Paprika Gemüse

3 Artischocken

1 Paprika

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG:

Orangen-Lammsauce

Schritt 1: Lammrücken auslösen und zuputzen. Den ausgelösten Rücken

bei Seite geben. Backofen auf 220°C vorheizen. Die Knochen und Parüren

auf ein Backblech geben, in den Ofen schieben und 30 Min. goldbraun

rösten, dabei immer wieder wenden und vom Blech lösen.

Schritt 2: Inzwischen Zwiebeln und Knoblauch schälen, Zwiebeln in 1

cm große Würfel, Knoblauch in Scheiben schneiden. Karotte und Sellerie

waschen, putzen schälen und ebenfalls klein schneiden.

Schritt 3: Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch

darin bei mittlerer Hitze ca. 2 Min. rösten. Karotten und Sellerie dazugeben,

3 Min. braten, Tomatenmark einrühren und weitere 3 Min. rösten.

Schritt 4: Mit einem Schuss Rotwein ablöschen und diesen vollständig

einkochen lassen, diesen Vorgang noch zweimal wiederholen. Restlichen

Rotwein sowie Gemüsefond dazugießen und die Knochen vom Blech dazugeben.

Einmal aufkochen und offen bei kleiner Hitze 1 Std. köcheln lassen.

Schritt 5: In der Zwischenzeit den Lauch putzen, längs halbieren und

mit den Kräutern waschen. Lauchblätter, Kräuter und Pfefferkörner zur

Sauce geben. Bei kleiner Hitze noch 1 Std. 30 Min. köcheln lassen.

Schritt 6: Die Sauce durch ein feines Sieb passieren, in einen Stieltopf gießen,

aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze 15-20 Min. einkochen lassen.

Auftretendes Fett abschöpfen. Die Stärke mit einem Schuss kaltem Wasser

glatt rühren, in die kochende Sauce geben und ca. 5 Min. einkochen lassen.

Die fertige Sauce erst jetzt mit Salz abschmecken und je nach Bedarf gleich

weiterverarbeiten.

Bohnenkruste

Die Cocobohnen weich kochen, pürieren und die Paste trocknen. Die

weiche Butter mit der Cocobohnenpaste, den Eigelben und dem Knoblauch

in der Küchenmaschine zu einer gebundenen Masse verarbeiten. Die Weißbrotbrösel

hinzufügen und vermengen. Die Krustenmasse mit Salz und

Pfeffer abschmecken.

Polenta-Taler

Milch und Butter aufkochen, Polenta und frischen Parmesan einrühren

und komplett auskochen. Salz, Pfeffer, Muskat, Thymian oder Rosmarin

dazugeben. Danach 5-8 mm dick aufstreichen, kalt stellen und Taler

ausstechen. Vor dem Anrichten Polenta-Taler auf beiden Seiten goldgelb

anbraten und mit Papier abtupfen.

Lammrücken

Den ausgelösten Lammrücken mit Salz und Pfeffer bestreuen.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Lammfleisch darin von

allen Seiten anbraten. Das Lammfleisch mit der Bohnenkrustenmasse

bestreichen. Die Pfanne in den auf 160°C vorgeheizten Backofen (Ober-/

Unterhitze) stellen und das Lammfleisch darin 6-8 Minuten braten. Die

Pfanne anschließend aus dem Ofen nehmen und das Fleisch darin einige

Minuten ruhen lassen.

Kurz vor dem Anrichten die Butter in einer Pfanne erhitzen. Den Knoblauch,

den Rosmarin und den Thymian hinzufügen. Das Lammfleisch

darin kurz nachbraten, dann mit Salz und Pfeffer würzen. Den Bratrückstand

mit dem Lammjus ablösen und die Flüssigkeit etwas reduzieren.

Artischocken/Paprika

Artischockenherzen vierteln mit Salz und Pfeffer würzen.

Paprika klein würfeln und in der Pfanne mit den Artischockenherzen

in Olivenöl kurz braten.

MO – FR geöffnet ab 15 Uhr

Küche ab 17 Uhr

SA, SO & Feiertage geöffnet ab 9 Uhr

Küche ab 11:30 Uhr durchgehend

DIENSTAG RUHETAG

www.langwies.at

im Bild:

Küchenchef Christoph Braun (stehend links),

Souschef Christoph Kerschbaumer (sitzend)

und Josef Brunnauer jun.

gangart 33

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Hochberg – Winkler Josef

06244/8791, 0664/5019682

Scheffau 10a, 5440 Scheffau

sepp.winkler@sbg.at

Produkte: Gallowayprodukte

Hutzelhof – Auer Waltraud

0664/5867744, Kehlhof 7,

5441 Abtenau, meza@gmx.at

Produkte: Wildkräutersalz, Bio-

Obst und Marmeladen (saisonal)

Kainhof – Quehenberger Matthias

06243/2208, Erlfeld 2, 5441

Abtenau, quehenberger@utanet.at

Produkte: Eier, Brot, Käse, Vollmilchtopfen,

Rindfleisch

BIO AUSTRIA-BETRIEB

Oberstöcklhof – Rettenbacher

0664/7970990

Saag 20, 5442 Rußbach

Produkte: Rind und Jungrind

Schnitzhof – Schnitzhofer Johann

06243/2518-0, 0664/4118033

Möselberg 10, 5441 Abtenau

schnitzhof@aon.at, www.schnitzhof.eu

Produkte: Verkauf in Schnitzhofhütte

(Postalm), Bergkäse, täglich frisch

gebackenes Brot

Seethal – Rußegger Sanja

0650/8550650, Au 24, 5441 Abtenau

seethal@aon.at, Produkte: Jungrind,

Rindfleischwurst

Seiwaldbauer – Harlander Gertraud

06244/7134, Haarbergweg 340, 5440

Golling, info@seiwaldgut.at, www.

seiwaldgut.at, Produkte: Edelbrände,

Liköre, Säfte, Marmeladen

Sonnleiten – Gschwandtner Anton

Schratten 5, 5441 Abtenau,

06243/28813, 0664/3079223

www.sonnleitn-abtenau.at

Produkte: Käse, Butter, Brot, Würste,

Fruchtsäfte, Schnäpse, Liköre, Speck,

Honig und Marmelade, TIPP: die

Sonnleitn Geschenkskiste

Wiesbachgut – Kronreif Petra u.

Johann 06243/3749, 0664/3429249

Rigaus 42, 5441 Abtenau

info.wiesbachgut@sbg.at

www.wiesbachgut.at

Produkte: Jungrind

Wieserbauer – Wallinger Andrea

0650/4118362, Weitenau 20, 5441

Abtenau, massage@massageplus.at

Produkte: Wachtel- u. Hühnereier

Zicken – Schober Theresia

0664/1712721, Fischbach 9, 5441

Abtenau, schober.zicken@gmx.at

Produkte: Milch 0.00 bis 24.00 Uhr

(Milchautomat)

Matthias und Brigitte Buchegger

Hallseiten 9, 5441 Abtenau

Tel.: 0664-4017175

E-Mail: buchegger.obst@aon.at

Web: www.buchegger-schnaps.at

NaturLaden Bhanu

Natur (ER)leben mit allen Sinnen

5441 Abtenau | Markt 125

Tel. +43 6243 34 41070 gangart | Fax +43 6243 41070 40

email office@manfredwallinger.com

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Sortiment:

– naturbelassene Lebensmittel

– ökologische Reinigungsmittel

– Naturkosmetik

– Räucherwerk, ätherische Öle

– Emil die Flasche

– Effektive Mikroorganismen

– Dr. Neuburger (Pflanzenextrakte)

Karin Reschreiter | Markt 50| 5441 Abtenau | Tel.: 0699 /19413667

M: reschreiter@sol.at | Mo, Di, Do, Fr 8.00 – 12.00 + Fr 14.30 – 18.00

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Tipp: Der Bio-Bauer kommt

ganzjährig, Monat für

Monat, nach Abtenau

Wohin? Parkplatz Ost / Abtenau

Wann? Mittwoch, 7. 15 -9. 00 Uhr

20. April, 1. Juni, 6. Juli, 10. August,

September und Oktober-Termine werden noch fixiert

Bestellungen: Tel.: 03115 / 2789

oder bio.scheiber@aon.at

Prost & Mahlzeit

GUT ESSEN &

TRINKEN in der

Fischbachstub’n

Mut und Geduld: Wir wollen

Ursachen beheben und weniger

Symptome bekämpfen.

TIERGEFLÜSTER

Hallo,

ich bin Vroni und darf euch

hier kurz ein paar Sichtweisen

aus meiner Perspektive übermitteln.

Ich bin eigentlich eine

ganz normale Kuh, dennoch

bin ich fast schon eine Seltenheit,

denn ich „darf“ meine

Hörner noch tragen, wie sie

sind. Und von denen möchte

ich euch heute kurz erzählen.

Unsere Hörner sind nicht nur

schön, sondern sie erfüllen

auch wichtige Aufgaben.

Zum einen dienen sie der

Gestik zwischen uns und als

Abstandsfühler. Was viele von

euch wahrscheinlich nicht

wissen, ist, dass die Hörner

eine große Rolle bei der Verdauung

spielen. Dort werden

Gase erzeugt, die aufstoßen

und unseren Körper bis in

den Kopf und in die Hornzapfen

hinein durchströmen.

Dadurch erwärmen sich die

Hörner beim Wiederkäuen.

Fehlen diese, ist der gesamte

Prozess im Ungleichgewicht.

Nachweisen lässt sich der

Unterschied zu hornlosen

Kühen für euch durch kinesiologische

Tests und bei einer

Kristallanalyse der Milch, wo

man deutlich sieht, dass auch

die Qualität der Milch darunter

leidet.

Ihr seht, diese „Antennen“

nach oben sind keine leblosen

Anhängsel, wie viele von euch

glauben, sondern ein durchblutetes

Körperteil das zu

unserem Wesen dazugehört.

Darum bin ich sehr froh, dass

ich so sein darf, wie mich

unser Schöpfer erdacht hat.

Nun möchte ich noch allen

danken, die ihren Tieren mit

Liebe und Wertschätzung auf

Augenhöhe begegnen. Genau

das ist es, was wir uns von

euch Menschen wünschen.

Denn auch wir bringen mit

Freude unsere Dienste für

euch.

Das meint im Ernst

Eure Vroni

Angelika und Manfred Wallinger holten

den Biobauer Sepp Scheiber (Bildmitte)

1992 nach Abtenau

BIOBAUER AUS

LEIDENSCHAFT. EINE

SELBSTBESCHREIBUNG ...

Bio-Obst naturbelassen und

ungespritzt anzubauen ist

unsere große Leidenschaft und

Vision. Seit 1990 bewirtschaften

wir unseren Hof biologisch.

Äpfel, Birnen, Getreide

(Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer)

Ölkürbis, Sonnenblumen,

Erbsen, Pferdebohnen und

Kleegras wachsen auf unseren

Feldern.

Wir halten den technischen

Aufwand auf unseren Obstund

Ackerflächen gering, um

die natureigenen Kräfte möglichst

wenig zu behindern.

Die breite Vielfalt in der

Fruchtfolge und im Umfeld sowie

die Gabe von gutem Kompost

aus hofeigenen Abfällen

(Stroh, Trestern, Kleegras, ...)

und energetische Maßnahmen

gehören zur weiteren Unterstützung

unserer Kulturen und

Pflanzen.

Das Annehmen von Problemen

und Disharmonien auf unseren

Feldern und im Obstgarten

(Krankheiten, Schädlinge)

und das daraus resultierende

Lernen ist eine große Herausforderung

und erfordert viel

Bei der Verarbeitung unserer

Produkte ist uns wichtig, sie so

ursprünglich wie möglich zu

belassen, um die Lebendigkeit

zu erhalten.

Apfelessig, Apfelmost und

Säfte werden aus naturbelassenem

ungespritzten Obst

erzeugt. Die Pressung der

Früchte erfolgt mit einer einfachen

Obstpresse am Hof.

Apfelsaft und Mischsäfte werden

durch kurzes Pasteurisieren

haltbar gemacht; Apfelmost

wird natürlich vergoren.

(kein Gärhefezusatz)

Die Essigmuttergärung verwandelt

den Alkohol im Most langsam

(über mehrere Monate) zu

wertvollem Apfelessig. (Keine

technische Beschleunigung)

Hohe Lebensmittelqualität und

die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen

sind für uns Freude

und Motivation zugleich.

Was gibt es?

Äpfel, Birnen, Zwetschken,

Frühäpfel und Pfirsiche.

Dörrzwetschken, Walnüsse,

Apfelsaft, Birnensaft, Birnen-

Apfelsaft, Apfel-Karottensaft,

Energiebündel (Apfel-Karotten-

Rote Rüben), Apfelmost, Apfelessig,

verschiedene Kräuteressige,

Sonnenblumenöl, steir.

Kürbiskernöl, Kürbiskerne,

Kartoffel, Zwiebel, Karotten,

steir. Bio-Honig, Apfel-Basismüsli,

Weizen und Weizenmehl,

Roggen und Roggenmehl,

Dinkel und Dinkelmehl,

Dinkelreis und Dinkelflocken,

Hafer (geschält), Haferflocken,

Buchweizen, Polenta.

Mehr Infos zu den Produkten:

www.biohof-schreiber.at

NEU: Haltbare Schreiber-BIOPRODUKTE gibt

es ab sofort auch im GEA-Laden Abtenau.

Hier kocht der Chef!

Ewald Seidl setzt auf regionale

Qualität. Genießen Sie

das besondere Ambiente

und die landestypischen

Spezialitäten.

Spezialität: Steak auf Specksteinplatte

FISCHBACHSTUBE

Fischbach 31, 5441 Abtenau

Tel.: 06243/2264

oder 0664/1050302

E-Mail: info@fischbachstube.at

www.fischbachstube.at

Öffnungszeiten:

Mi-Fr ab 16:00 Uhr, Sa, Sonnund

Feiertage ab 11:00 Uhr

(Mo/Di Ruhetag)

WO FEIERN ZUM

ERLEBNIS WIRD!

Für Firmen, Vereine, Clubs,

Geburtstagsfeiern, Hochzeiten

und Taufen – im Gasthaus bis

50 Sitzplätze.

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TIPP: Für Gruppen bitte

um telefonische Reservierung!

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Gute Beratung

in der Raiffeisenbank

Abtenau

Regionalität darf gerade in unsicheren

Zeiten kein Lippenbekenntnis sein, sondern

muss auch aktiv gelebt werden. Jeder Euro,

der im Land bleibt, bringt uns allen Vorteile.

Mit jedem Einkauf vor Ort werden Arbeitsplätze

in Salzburg gesichert und Gewinne

bleiben in der Region.

Starten statt warten:

Mit dem Raiffeisen Vorsorge-Plan.

Jeder hat individuelle Ziele im Leben. Und sorgt anders vor. Das Gute:

Sie können selbst bestimmen, wie und mit welchem Tempo Sie Ihre

Ziele erreichen wollen. Fragen Sie jetzt Ihren Raiffeisenberater, welche

Produkte am besten zu Ihnen passen. vorsorgen.raiffeisen.at

Kleinen Betrieben wird damit die Zukunft gesichert.

Somit leistet jeder einen Beitrag zum

Wohlstand im Land. Das betrifft natürlich

auch das Bankgeschäft. Bei Geldanlagen

gibt es manchmal anderswo höhere Zinsen.

Das Geld fließt damit aus dem Land heraus.

Unsere Kunden aber haben eine qualitativ

gute Beratung und immer einen Ansprechpartner

vor Ort. Das regional veranlagte Geld

bleibt – auch für Kreditvergaben – im Land

und die Gewinne der Raiffeisenbanken kommen

somit der Region zugute.

Wir sind natürlich keine Träumer: Der Kunde

schaut natürlich auf seinen Vorteil, und ein

Produkt muss auch konkurrenzfähig sein.

Trotzdem glaube ich, dass es eine steigende

Zahl von Menschen gibt, die nicht auf jeden

Cent achten, sondern auf Qualität und den

Nutzen für die gesamte Region.

Unsere Kunden tragen aktiv dazu bei,

unseren Lebens- und Wirtschaftsraum für

uns und die kommenden Generationen

positiv mitzugestalten. Ein simpler Kreislauf

ist die Basis dafür: Mit unserem klassischen

Bankgeschäft nehmen wir Einlagen an bzw.

begeben Anleihen. Diese wiederum werden

für Menschen und Betriebe in der Region

in Form von Krediten zur Finanzierung zur

Verfügung gestellt.

Somit wird jeder Euro, der bei uns veranlagt

wird, für Häuser und Eigentumswohnungen,

für Unternehmer, für den Handel, die Landwirtschaft

oder den Tourismus verwendet.

Sparer bzw. Anleger erzielen damit – neben

einer Verzinsung für das Geld – auch

einen Mehrwert in der Form einer sozialen

Rendite.

Beispiel private Wohnbaukredite: Damit

werden Eigenheime für Familien geschaffen.

Das bringt Aufträge bei unseren Handwerkern

und somit Arbeitsplätze in der heimischen

Wirtschaft. So entsteht Wohlstand.

Das bei Raiffeisen angelegte Geld verbleibt

sicher und nachhaltig in unserer Region.

Raiffeisenbank Abtenau-Rußbach heute:

36 gangart

Mehr Infos zum

Vorsorge-Rennen.

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Leitung: GL Dir. Georg Wintersteller

und GL Franz Pendl

Mitarbeiter: 20 Mitarbeiter

Mitglieder: 2.008 Mitglieder

Bilanzsumme: EUR 178.352.000,00

Die Raiffeisenbank Abtenau und Filiale Rußbach sind eine der

größten Miteigentümergenossenschaften im Land Salzburg.


Vom Selbsthilfeverein

ZUR BANK

ABTENAU

Gehen. Sitzen. Liegen.

Tragen. Schenken.

KUNST und KULTUR.

Eine 3-teilige Serie von Hans Gfrerer – Teil 3

Einem „Spar- und Darlehenskassenverein für

Abtenau“, einer registrierten Genossenschaft

mit unbeschränkter Haftung beizutreten –

und daher im Falle einer Insolvenz mit allen

Spareinlagen sowie dem 20-fachen eines

Geschäftsanteiles zu haften –, das hat sicher

viele zur Vorsicht bewogen.

Wohl deshalb war die Gründungsversammlung

am 29.11.1891 nicht überlaufen und die

Bauern – als die eigentlich von der Raiffeisen-

Selbsthilfe-Idee Angesprochenen –, waren

überhaupt nur durch vier Personenen vertreten.

Die übrigen waren Geistliche (3), Gewerbetreibende

(3) und Beamte (2). Die treibende

Kraft bei der Vereinsgründung war Gemeindesekretär

Matthias Schwarzenbacher, der

auch das Amt des Zahlmeisters übernahm.

Der Sparstrumpf bekommt Konkurrenz

Mit 13. März 1892 nahm die

Kasse ihre konkrete Arbeit mit

der Ausstellung von „Einlageund

Rückzahlungsbücheln“ auf.

Büchel Nr.1 wurde für Magdalena

Ramsauer, Lackentochter, ausgestellt.

Für ihre 50 fl (Gulden)

würde sie 4% Zinsen erhalten. Darlehensnehmer

zahlten nach damaliger Satzung

nur 5% Zinsen.

Dieser erste Geschäftstag brachte 1107 fl an

Einlagen, Geschäftsanteilen und Beitrittsgebühren.

Schon eine Woche später konnten

weitere Darlehen über 900 fl vergeben werden,

wovon 300 fl vom neuen Obmann selber

(Alexander Egger, Förster und Besitzer von

Putzgrub) beansprucht wurden.

Aus den Geschäftsbedingungen von 1891

Beitrittsgebühr 1 fl; Geschäftsanteile zu je

10 fl können erworben werden und werden

bei Austritt eines Mitgliedes rückerstattet;

Verzinsung der Einlagen bei 4%, Darlehenszins

5%; nur Darlehensnehmer müssen

Mitglieder werden, Sparbuchbesitzer nicht;

Stimmrecht nur für Mitglieder; alle Vereinsgremien

arbeiten ehrenamtlich (das aber

wurde später irgendwann geändert)

ALTES

VOLKS-

WISSEN

Kronenwährung, Inflationsgeld,

Notgeld der Gemeinde.

Name Hans Gfrerer

Beruf früher: Lehrer, jetzt: alles

andere als beschäftigungslos

fasziniert vom Werden und

Vergehen in der Natur

schätzt Menschen, die sich

einer guten Idee und deren

Verwirklichung zuwenden

Als Kassenlokal diente aller

Wahrscheinlichkeit nach das

Konsumgebäude. 1895 war

der Konsumverein gegründet

worden und konnte gleich

den bisherigen Fischerwirt

erwerben. Seitlich wurde eine Lagerhalle angebaut

und im 1. Stock fand sich Platz für das

Gemeindeamt und damit wahrscheinlich auch

für die Raiffeisenkasse, deren Gelder ja Amtsleiter

Schwarzenbacher verwaltete.

Die wüsten Berg- und Talfahrten der Weltpolitik

im 20. Jhdt. rissen auch alle Banken und mit

ihnen alle Sparer, Schuldner und fallweise auch

die Spekulanten in ihren Strudel. Den schlimmsten

– und nicht enden wollenden – Sturzflug von

Wirtschaft und Geldwert erlebten unsere Vorfahren

im 1. Weltkrieg und den Inflationsjahren

bis 1924. Mit Kriegsende 1918 wusste niemand

mehr, wie es weiter gehen sollte. Wie wird ein

neues Österreich aussehen? Wird es die Kronenwährung

noch geben? Ja – wird es Österreich

überhaupt noch geben?

Bettelarme Millionäre! Als die Inflation zu galoppieren

begann und sich die Preise tagsüber

schon verdoppelten, hängten die Notenbanken

immer mehr Nullen an ihre Nominale. Millionenscheine,

Milliardenscheine – aber eben

nur Klopapier. Wer sein Haus verkaufte, bekam

dafür einen Monat später eine Wurstsemmel. Die

Gemeinden machten damals den kläglichen Versuch,

durch gemeinde-eigenes Geld wenigstens

den Anschein einer Ordnung aufrecht zu erhalten.

Zum Einsatz kam dieses Notgeld allerdings

nicht mehr. Die Leute waren längst schon zur

einzig in dieser Situation möglichen Wirtschaftsform

zurückgekehrt – dem Tauschhandel.

gangart 37

VOLLHOLZMÖBEL AUS

DEM WALDVIERTEL

Paart euch!

So ganz sicher war'n wir uns nicht,

ob man das so hinschreiben kann, aber

eines ist klar: Zu zweit ist man weniger

allein – und vieles ist billiger!

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Im Bild (v. l.): Sebastian Jäger,

Magdalena Jäger und Manfred Wallinger

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Was hat

ELEKTROMOBILITÄT

mit unserem (Un-)Bewusstsein zu tun?

Ein Beitrag von Gottfried Herrmann

Die

RADL

BOX

... wir reparieren alles!

Fahrzeugtechnisch unterstützte Fortbewegung

auf Landwegen ist ja seit langer Zeit in unserem

Leben ein fixer Bestandteil. Waren es früher

Wagen und Kutschen, gezogen von Kühen und

Pferden, sind es seit über hundert Jahren Automobile

mit Verbrennungsmotoren. Die aus dem

besonderen Saft, aus den Tiefen unseres Planeten

gewonnen Flüssigkeiten – genannt Benzin und

Dieseltreibstoff – machen uns die Fortbewegung

über kurze und ganz besonders über weite Entfernungen

leicht, ohne dass wir uns selbst bewegen

müssen. Unseren Bewegungsmangel „übergehen“

wir geflissentlich bei dieser Betrachtung, sind

doch die Nebenwirkungen der Verbrennungsmotoren

auf unsere Umwelt und unsere Atemluft

viel öfter in den Medien präsent. Aus diesem

Grund schleicht sich seit einigen Jahren eine

„neue“ Antriebsform für unsere Autos in unser

Leben. Zuerst waren es Hybridantriebe, eine Kombination

aus Verbrennungsmotor und batterieversorgtem

Elektromotor. In letzter Zeit ist es chic

geworden, Autos mit ausschließlich Strom angetriebenem

Motor zu fahren. Dank Innovationen

sind die Stromspeicher leichter und die Speicherkapazität

höher geworden, und so sind mehrere

hundert Kilometer Reichweite zu erzielen. Städte,

die für sich mit dem Thema Umweltschutz werben,

bieten bereits ein gutes Netz an öffentlichen

Stromtankstellen an – und das kostenlos! Und so

können bereits zahlreiche Autofahrer mit gutem

Gewissen mit kleinen e-Mobilen und immer öfter

auch mit großen leistungsstarken e-Sportwagen

unterwegs sein. Kommt doch der Strom umweltfreundlich

aus der Steckdose und beim Fahren

kein Abgas aus dem Auspuff!

Für all jene, die bei ihrer Fortbewegung auf

zweirädrige Fahrzeuge setzen, gibt es mittlerweile

nicht nur Fahrräder und Mopeds mit Elektromotor,

sondern auch, die in den Städten immer

beliebter werdenden elektrisch angetriebenen

Einpersonen-Transportmittel. In asiatischen

Ballungsräumen, besonders in China ist die Luftverschmutzung

durch Verkehrsabgase so stark,

dass 2- und 4-rädrige Elektromobilität bereits

gesetzlich forciert wird. Es gibt „Gerüchte“, dass

die chinesische Regierung die Kapazität der eigenen

Produktionsstätten für e-Fahrzeuge soweit

ausbaut, dass, sobald der Bedarf gedeckt werden

kann, gesetzlich verankert werden soll, Neufahrzeuge

nur mehr mit Strom zu betreiben.

Name Gottfried Herrmann

wirkt als selbständiger Unternehmer

im Bereich Menschlichkeitsentwicklung

und Organisationsentwicklung

für Zivilgemeinschaften

Tel. +43 660 8812 883

Mail kontakt@bewusst-mensch.at

worum es geht ...

Bewusstmachung für die Ursachen

der derzeitigen gesellschaftlichen

Situation und der langfristigen

Auswirkungen

Sie fragen sich, was all das mit unserem (Un-)

Bewusstsein zu tun hat?

Wir wähnen uns „Umwelt-bewusst“, wenn wir

mit den neuesten e-Modellen der großen Automobilhersteller

fahren. Doch wie der Treibstoff,

also der Strom produziert wird, ist vielen Nutzern

dieser Fahrzeuge fremd. Das kritisch sich

regende Gewissen wird durch Energiekonzerne

geschickt mittels einiger lokaler Photovoltaik-

Anlagen zum Laden der Batterien beruhigt. Und

die Gefahren der Stromproduktion in Atomkraftwerken

sind ja nicht akut spürbar. Auch

weit entfernt gelegene Kraftwerke, die Kohle

oder Erdöl verbrennen, betreffen uns ja nicht

direkt. Auf die Auswirkungen des Hyperschalls

auf Mensch und Tierwelt durch riesige Windkraftparks

wird hier nicht näher eingegangen!

Wir glauben, innovativ zu sein, wenn wir

Elektrofahrzeuge benutzen. Und wissen oft

gar nicht, dass bereits vor 100 Jahren diese

Technologie im Fahrzeugbau eingesetzt wurde.

Speziell österreichische Unternehmen waren

damals führend! In den USA waren bereits in

den 1980er-Jahren besonders leistungsfähige

e-Autos unterwegs, die rasch, oft mit Polizeigewalt,

gegen den Willen der Fahrzeugnutzer

eingezogen und vernichtet wurden. Wieso das

so ist, wird kaum hinterfragt. Und dass Nikola

Tesla, der geniale Techniker, im Jahr 1931 ein

Auto auf Elektroantrieb umgebaut hat, das den

erforderlichen Strom mittels Röhrenverstärker

aus der Energie der Luft produzierte, wissen

nur wenige Menschen.

Wir verwenden die uns vorgesetzten Technologien

mit einer Selbstverständlichkeit, ohne sie

zu verstehen und uns deren „Nebenwirkungen“

bewusst zu sein. Mehr dazu in den nächsten

gangart-Ausgaben.

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5441 Abtenau | Markt 113

Tel.: 06243-3644

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Unsere zwei Fahrrad-Spezialisten: Zarije

Todorovic (links) und Rudi Reinold (rechts)

AUS LIEBE

ZUM RAD

Ein Boxenstop bei

den Radspezialisten

im Lammertal

Wir nennen sie die „Radlbox“.

Weil sie alles hat, was wir uns

von einer offenen und freien

Radwerkstatt wünschen. Egal,

woher ihr Rad kommt. Egal,

welche Marke Sie fahren. Sie

können bei uns vorbeischauen.

Wir reparieren alles.

WUSSTEN SIE SCHON?

Wir bauen auch Fahrräder, die

nicht bei uns gekauft wurden –

ob im Internet oder anderswo

– zusammen und übernehmen

alle Serviceleistungen.

Öffnungszeiten Sommer:

Mo. bis Fr. 9-12 und 14–18 Uhr

Sa. 9–12 Uhr

SERVICELINE:

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Gültig ab gangart einer Radserviceleistung 39

über

50,– Euro. Die moderne Radwerkstatt

übernimmt sämtliche Servicearbeiten

aller Marken.

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N E U

AB SOFORT AUCH FÜR DAMEN

Metamorphose

vom Brautkleid zum Dirndl

Wir, Erika Kreuzberger und Theresa Oberauer,

sind Schülerinnen des Ausbildungsschwerpunktes

Modedesign und Grafik an der Modeschule

Hallein.

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Das Verfassen einer Diplomarbeit und die Fertigung

eines passenden Prototyps, gemeinsam mit einem

Partner aus der Wirtschaft, sind Teil unserer Diplomund

Reifeprüfung. Besonders die Einstellung und Ansichten

von Anneliese Reiter waren es, die Kooperation

mit FRAUENZIMMER einzugehen. Wir machten

es uns zur Aufgabe, neue Impulse in der Brautmode

zu setzen und dabei wurde Nachhaltigkeit stets

großgeschrieben.

Brautkleider erfüllen ihren Zweck an einem einzigen

Tag. Danach haben sie ihre Funktion erfüllt, werden

nicht mehr getragen und verstauben im Kleiderschrank.

Doch warum kein Kleid für mehrere Anlässe?

Die „Metamorphose vom Brautkleid zum Dirndl“ soll

bezwecken, das Brautkleid, in verwandelter Form,

auch nach der Hochzeit noch tragen zu können.

Die Lösung ist die Transformation eines Kleidungsstückes.

Daraus ergibt sich ein großer Vorteil: Aus einer

Anschaffung, die grundsätzlich einen kurzenfristigen

Nutzen hat, ergibt sich ein langfristiger Nutzen.

Die Verwandlung vom Brautkleid zum Dirndl soll

dem Kleidungsstück ein zweites Leben einhauchen.

Der Nachhaltigkeitsaspekt und das Kaufverhalten

der Konsumgesellschaft wird in unserer Diplomarbeit

ausführlich behandelt. Auch die alpenländischen

Hochzeitstraditionen und Bräuche werden nicht außer

Acht gelassen.

Das gefertigte Modell besteht aus zwei Teilen.

Ein modernes Dirndlkleid und ein Überkleid. Kombiniert

getragen, funktionieren die Modelle als Brautkleid.

Die Verwandlung funktioniert durch das Öffnen

des Gürtels, dadurch kann das lockere Überkleid

mühelos abgelegt werden. Die Schürze des Dirndls

ist verwandelbar- bei der Hochzeit dient sie der Braut

als Beuteltasche.

Das Unikat wird ab 8. April 2016 im FRAUENZIMMER

zum Verkauf angeboten.

Einführungsangebot -15%

auf 1 Damen/Herren-Hilfigerteil

Name:_________________

Adresse:_________________

Gültig wenn ausgefüllt und 1x pro Person und bis

40 gangart

30. Mai 2016 • Nicht gültig für Teile unter 40,-

Nachlaß wird sofort abgezogen.

Markt 24, 5441 Abtenau

Tel. 0664/2819627

E-Mail: office@frauenzimmer.co.at

www.frauenzimmer.co.at

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DANKE! Insgesamt werden pro Jahr

an die 5 Millionen Euro Kaufkraft in

der Region gebunden.

Regionalentwicklung hat im Lammertal

und Umgebung bereits Tradition.

Es ist cirka 15 Jahre her, dass sich 30

Gewerbetreibende in Abtenau zusammen

getan und den Verein „Wir für

Abtenau“ gegründet haben, um die

Region kulturell zu beleben und die

Kaufkraft in der Region zu binden.

Das Journal „Wir Abtenauer“ hat sich

mittlerweile zu einer Kommunikationsdrehscheibe

entwickelt. Und auch die

Einkaufsgutscheine und vor allem das

Skonto-Bonus-System haben sich bestens

etabliert und sind – auch im Zusammenhang

mit dem jährlichen Gewinnspiel

– aus dem Abtenauer Marktleben nicht

mehr wegzudenken.

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HANDGEMACHTE TASCHEN

UND SCHUHE AUS LEDER

Kunden erhalten in 24 Mitgliedsbetrieben Skonto- Bonus-Marken

zum Einkleben. Die vollgeklebten Karten im Wert von € 5,– können

in allen beteiligten Geschäften beim nächsten Einkauf als Bargeld

abgezogen werden und nehmen automatisch an den jeweiligen

Quartalsziehungen des damit verbundenen Gewinnspiels teil. Kein

Wunder, dass pro Jahr an die 17.000 vollgeklebte Karten im Wert

von insgesamt 4.7 Millionen EURO abgegeben werden. Mit den zusätzlich

verkauften Geschenksgutscheinen werden heute pro Jahr

an die 5 Millionen EURO Kaufkraft in der Region gebunden.

Gehen wir es in Zukunft noch mehr gemeinsam an, dass unser Ort

lebenswert bleibt und wir nicht zum Einkaufen fortfahren müssen.

Reden wir darüber!

Goart und die Koko

Übergangsschuh hätten unsere

Großeltern wohl zum Goart gesagt.

Ideal für die Zeit, bevor es richtig

kalt wird. Übergang ist immer, meinen

wir und lassen ihn, gemeinsam

mit der Koko-Tasche, in der feschen

Saisonfarbe flachs durch die Straßen

flitzen.

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in den Größen 36—46 € 115,—

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Gültig in allen Mitgliedsbetrieben des Vereins „Wir Abtenauer“.

Barablöse nicht möglich.

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Russegger, Blumen Zachhalmel, Candido CBR Companies, Drogerie-Foto-Kosmetik-Reform Pindl,

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Wie die

„ALPEN TROPHY“

nach Abtenau fand

Ein Beitrag von Hans Gfrerer

Heutzutage liefern die Online-Dienste mit „klick“

fast alles – und oft zu viel – sogar in die Kinderzimmer.

Nur eine Generation zurück gedacht, da

war´s anders, da mussten Informationen noch

mühsamer beschafft werden, wenn nicht der Zufall

aushalf: Da sah der Kapfenberger Hauptschüler

Werner Germek, wie er selbst erzählt, in einem

Quartettspiel erstmals eine Corvette C3, einen

schnittigen Sportwagen made in USA. Ja, sowas

müsste man haben – später – vielleicht – irgendwann.

Träumen darf man doch?

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1986 kam Werner G. nach Abtenau und arbeitete

im Weißen Rössl. Die Arbeit hier gefiel ihm und

auch die Andrea, eine der beiden Töchter des

Hauses. Beide gingen dann für einige Zeit in die

Schweiz, kamen aber schließlich wieder nach

Abtenau zurück. Jetzt, finanziell schon besser

gestellt, nahm der alte Sportwagen-Traum Gestalt

an, aber nicht als C3, nein, dafür in Form eines

zweisitzigen Pontiac. Dauerte aber nicht lange,

da las er in einem Zeitungsinserat von einer – na,

was schon? – Corvette C3. Und einen Monat später

wieder! Das selbe Inserat! Jetzt gab´s kein Halten

mehr! Ein Anruf schuf Klarheit: Corvette C3, Baujahr

1968, 435 PS, gelb lackiert, Kaufpreis 270.000

Schilling samt Überstellung aus den USA, Anzahlung

S 100.000, Restzahlung bei Übergabe. 1993

erfolgte die Übergabe und Werner G. war stolzer

Corvette-Besitzer. Seinen neuen Oldie stellte er

vorerst in Kapfenberg ein, nach Abtenau kam das

gute Stück erst 1997.

So ein Oldtimer braucht ... und braucht ... erst

einmal Pflege nach der langen Standzeit. Ein

Problem stellte die Beschaffung von Ersatzteilen

dar. Manches war in ganz Europa nicht zu kriegen

und musste vom Hersteller bezogen werden.

Auf die Behebung technischer Probleme verstand

sich Otto Neumayr jun. und später übernahm

Matthäus Buchegger die Wartung in seiner Opelwerkstätte.

Aber das alles wäre eine halbe Sache

geblieben ohne volle Zustimmung und Anteilnahme

durch seine nunmehrige Ehefrau Andrea.

So ein Auto verlangt Zuwendung. Was, wenn da

Eifersucht aufkäme?

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Bilder: Ossi Wintersteller

Ein Oldtimer bleibt selten allein

1997 nahm Werner G. erstmals an einem Corvette-Treffen in

Leibnitz teil. Dabei lernten die Germeks das Ehepaar Gerhard

und Evelyn Hochgötz kennen und es entstand eine langjährige

Freundschaft. Herr Hochgötz wurde Obmann des Corvette-

Clubs und widmete sich mit großem Elan der Vereinsarbeit.

Nach seinem unerwarteten Tod 2005 wurde seine Witwe Evelyn

Vereinsobfrau und leitete weiter die Geschicke des Clubs.

Bei so einem Oldtimer muss sogar die Farbe stimmen! Und weil

die Serienfarbe einer C3 ein sattes Blau sein musste, war das

bisherige Gelb ein Stilbruch und der musste weg. Nur einige

Details ließen sich nicht so leicht ändern: Die ältesten Corvettemodelle

galten in Fachkreisen als Möchtegern-Sportwagen:

Ihr Fahrverhalten sei auf rippeliger Fahrbahn mit Kängurugehopse

vergleichbar, wegen der unsensiblen Federung. Die C3

war diesbezüglich wesentlich verbessert, aber Vorurteile leben

lange und eines betraf den Ruf der Marke: Manche Wiener „Rotlichtgrößen“

waren begeisterte Corvette-Fahrer und ihre Autos

erhielten wenig schmeichelhafte Beinamen. Das besserte sich

erst, als das Wiener „Milieu“ auf andere Marken umstieg. Und

noch eins: Wer Sprit sparen möchte, dem empfehle ich eine C7

(das neueste Modell), die schaltet bei niedriger Motorlast vier

von acht Zylindern automatisch ab.

2001 wurde im Gastgarten beim Weißen Rössl die

Idee zum jährlichen Treffen bei einer „Alpen Trophy“

geboren. Zum ersten kamen noch bescheidene

15 Teilnehmer, mittlerweile sind es an die 70, die begeistert

kommen und bei den Rundfahrten verschiedene

Aufgaben – ernste und heitere – lösen. Das

alles aber ohne Renntempo. Und wenn die Oldtimer

abends in Reih und Glied auf einem der Abtenauer

Parkplätze stehen, finden sich Scharen von Schaulustigen

ein. Und rund um die Autos und auch noch

in den Gastgärten der Marktwirte wird gefachsimpelt

(oder fachgesimpelt) bis tief in die Nacht.

Natürlich treffen sich die Clubmitglieder nicht nur

dieses eine Mal im Jahr. Da gibt es Sondereinladungen

einmal dort und einmal da. So eine Gemeinschaft

will gepflegt werden.

Wie er sein Verhältnis zu seiner Corvette heute beschreiben

würde, wollen wir von Werner G. wissen.

Es sei, so meint er nach kurzer Denkpause, eine Art

Hassliebe. Steht wieder einmal ein Problem an, dann

überwiegt Ersteres, schnurrt seine C3 wie ein braves

Kätzchen, ist die Zuneigung überschäumend.

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Der Weltenwanderer

GREGOR SIEBÖCK

Eines Morgens folgte ich meiner Sehnsucht: Auf dem

Rücken ein Rucksack, in der Hand ein Wanderstock

und im Herzen viele Träume. Ich ging in die Welt

hinaus, um zu schauen, wohin mich meine Füße tragen.

Jahre später erreichte ich nach der Durchquerung

Europas und Amerikas das tausende Kilometer

entfernte Neuseeland und spürte, was für ein unglaublicher

Zauber im Zu-Fuß-Gehen verborgen ist. Seither

breche ich immer wieder auf, schaffe mir Freiräume

in meinem Leben und gehe. Mittlerweile verfolge ich

kein fixes Ziel mehr und lasse so die Reise an den Wegkreuzungen

stets auf's Neue entstehen, um dadurch

der Kraft des Augenblicks Raum zu geben. Beim Gehen

erlebe ich die Schönheit unserer Erde, erfreue mich an

der Einfachheit des Lebens und spüre, dass im langsamen

Reisen viele Sternstunden verborgen sind, die

mich durch mein Leben tragen.

BÜCHER DES WELTENWANDERERS:

Gregor Sieböck – „Der Weltenwanderer“

gebunden EUR 24.95 EUR

Global Change – Zu Fuß um die halbe Welt. 2. Aufl. 286 S. m.

zahlr. Farbfotos sowie farb. Ktn.-Skizzen u. Zeichn. 2009 Tyrolia

Gregor Sieböck – „Lebe. Jetzt!“

gebunden EUR 9,95

Inspirationen eines Weltenwanderers. 44 S. durchgehend farbig

bebildert, 2012 Tyrolia

Gregor Sieböck – „Was fehlt dir?“

von Sieböck, Gregor; Weber, Martin; gebunden, EUR 22,50

Wenn du gehst . . . dann spürst du den Rhythmus der Erde

unter deinen Füßen, 173 S. 2012 Ecowin Verlag

Gregor Sieböck – „Der Weltenwanderer“

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Zu Fuß um die halbe Welt. National Geographic Taschenbuch

Bd.418 303 S. m. 40 SW-Abb- u- Ktn., 24 farb. Fotos, 2011

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Gehört.

Gesehen.

Gelesen.

LIEBE

LESEFREUNDE/

INNEN!

Die Bibliothek ist heute eine Institution der Marktgemeinde

und es freut uns besonders, dass wir von

der Gemeinde tatkräftig unterstützt werden und so

den ständig wachsenden Ansprüchen einer modernen

Bibliothek gerecht werden können. Unsere

wichtigste Aufgabe besteht darin, den Besuchern

ein breites, aktuelles Buchangebot bereitzustellen.

Natürlich bieten wir auch Spiele, CDs und DVDs

an. Da es auf Grund der Hektik des Alltags und

der zahlreichen Einflüsse von außen nicht mehr

so leicht ist, die Kinder davon zu überzeugen, ein

gutes Buch zu lesen, haben wir vor einigen Jahren

während der Sommerferien den Sommerleseklub

ins Leben gerufen. Nachdem die Kinder 3 Bücher

gelesen haben, werden sie mit einem Preis belohnt.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei all

jenen Betrieben, die den Leseklub immer wieder

großzügig unterstützen.

Das Bibliotheksteam und der Leseklub freuen sich

auf zahlreichen Besuch.

WEITERE BUCHTIPPS:

Buch-Bewertungen

1 Kauz – lesenswert

2 Käuze – sehr lesenswert

3 Käuze – besonders lesenswert

Zeichnungen: Buch und Kauz von Roswitha Kößner

Doris Knecht – „Wald“

Rowohlt Berlin, ISBN: 978-3-87134-769-6

Die Geschichte der Aussteigerin Marian hat den Reiz und Geruch von Einsamkeit,

Wald und Wiesen, Hunger und Kälte. Die Protagonistin fällt in eine

Abhängigkeit zum reichen Gutsherrn Franz. Dabei tauscht sie Sex gegen

Brennholz und Lustgefühle gegen knurrenden Magen aus.

Doris Knecht beschreibt sehr anschaulich, wie unser Alltag ausschauen könnte,

wenn wir einzig und allein unsere Grundbedürfnisse wie z. B. „Nahrungsbeschaffung“

befriedigen müssen. Manchmal reißt die Autorin Themen an, die

sie dann leider relativ flüchtig zurück lässt.

„Wald“ ist eine Lektüre mit einer sorgfältigen bildhaften Sprache und beschert

ein unbeschwertes Lesevergnügen.

Ayelet Gundar-Goshen – „Löwen wecken“

Kain & Aber, ISBN: 978-3-0369-5714-2

Ein Neurochirurg überfährt einen illegalen afrikanischen Einwanderer. Es gibt

keine Zeugen. Warum die Karriere gefährden und den Unfall melden? Doch

am nächsten Tag steht die Frau des toten Opfers vor der Tür.

Ayelet Gundar-Goshen schrieb einen stürmischen Roman, der zeigt, wie

zerbrechlich unser geordnetes Leben eigentlich ist.

Die Autorin überzeugt mit ihrer sehr sensiblen Figurenzeichnung und arbeitet

gleichzeitig ein wundervolles Psychogramm derer aus. Mit den Stilmitteln des

Krimis wird die Spannung gewürzt und die ethische – moralische Zwickmühle

nimmt kein Ende.

BUCHEMPFEHLUNG

Henning Mankell – „Treibsand“

Zolnay, ISBN: 987-3-552-05736-4

Ein Buch, das Mut macht zum Leben: Im Angesicht seiner Krebserkrankung

schlägt Henning Mankell den Bogen von seiner Kindheit bis heute. Er spricht

über Menschen und Ereignisse, die von entscheidender Bedeutung für ihn

waren, und große Themen wie Zeit und Tod, Hoffnung und Angst, Politik und

Verantwortung.

Hennig Mankell baut seine Kurzgeschichten auf, wie es in einem „Großen

Lehrbuch der Schreibkunst“ aufgezeigt werden könnte. Beginnt meistens mit

dem Thema Vergänglichkeit, leitet anschließend über auf eine ihm wichtige

Thematik, wie z.B. Umweltverschutzung, Atommüll, Armut, seine eigene

Biographie oder geschichtliche Ereignisse, und beendet den Text indem er

auf den Anfang zurück führt. Dieser hochwertige Aufbau zieht sich durch das

gesamte Buch.

– Trotzdem ist „Treibsand“ ein Buch, das eine Lektüre für jeden Leser ist,

egal wie intensiv man sich mit dem Thema Literatur beschäftigt.

– Das Buch ist eine tolle Nahrung, damit der eigene Gedankenfluss wie

nach einem Gewitterregen in einen reißenden Gebirgsbach übergeht!!!

„Treibsand“ Literatur auf höchstem Niveau

Claire Hajaj – „Ismaels Orangen“

Blanvalet Verlag, ISBN: 978-3-7645-0516-5

Jaffa, April 1948. Der siebenjährige Salim Al-Ismael, Sohn eines palästinensischen

Orangenzüchters, freut sich darauf, die ersten Früchte des Orangenbaumes

zu ernten, der zu seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch der Krieg

bricht aus und treibt die ganze Familie in die Flucht. Kann Liebe wachsen, wo

so viel Hass zwischen den Religionen gesät wird?

Ein anschaulich geschriebener Roman, einer außergewöhnlichen Familiengeschichte,

der die Tragödie zwischen Israel und Palästina deutlich greifbar

macht.

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Seit mittlerweile 54 Jahren gibt es das Lagerhaus Lammertal

mit seinen Standorten in Abtenau und Annaberg.

Das Lagerhaus erfüllt insbesondere im ländlichen Raum

eine wichtige Funktion in der regionalen Versorgung.

Gegründet als Einkaufsgenossenschaft der Bauern,

entwickelte sich das Lagerhaus mit den Jahren auch

immer mehr zu einem kompetenten Baustoffhändler.

Die Bauweise und die Baumaterialen haben sich stetig

verändert. Die Beratung spielte deshalb auch immer

eine größere Bedeutung.

Unser fachkundiges Personal, verfügt über große

fachliche Kompetenz im gesamten Baubereich. Allen voran

Manfred Buchegger, Hannes Auer und Rupert Krallinger

erstellen für jedes gewünschte Bauvorhaben ein

Angebot und kümmern sich zusätzlich um den Einbau

von Fenstern, Innentüren, Garagentore und dergleichen.

Mit ihrer jahrelangen Erfahrung stehen sie den Kunden

hilfreich zur Seite, egal, ob sie gerade das künftige Haus

planen, schon mitten im Hausbau stecken oder eine

Sanierung und Renovierung planen.

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Profis vom Lagerhaus Lammertal in guten Händen. Der

persönliche Kontakt zu unseren Kunden ist sehr wichtig,

und wir stehen für Handschlagqualität.

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Betrieb beschäftigt. Die Kernkompetenzen des renommierten

Zimmerei-Handwerkbetriebes liegen in der Planung und dem

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Holz ist ein vielseitig anwendbarer Naturbaustoff, der nachhaltig

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Baumaterial der Menschen ist. Unser Unternehmen geht äußerst

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Landhausküche. Die Nordkamm besticht durch den

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Eichenholz, einer edlen Steinarbeitsplatte und einem Design,

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Von Küchen- und Einrichtungsspezialistin

Elisabeth Laserer

Eine perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Küchen- und

Wohnraumplanung braucht Zeit. Sammeln sie jedes Foto,

Muster, Zeitungsausschnitte, Bilder aus Wohnmagazinen

und aus dem Internet. Sogenannte „Moodboards“ helfen

Ihnen, sich eine klare Vorstellung darüber zu verschaffen,

wie Sie wohnen möchten und welche Farben Sie bevorzugen.

Bringen Sie das Moodboard zum Erstgespräch mit.

Mit dieser Ideensammlung Ihrer Traumeinrichtung finden wir

gemeinsam den richtigen Einrichtungsstil für Sie. Richten Sie

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Der Boden trägt wesentlich zur Atmosphäre in Ihren

Wohnräumen bei. Der klassische Eichenboden schafft ein

sehr wohnliches Ambiente. Einer Familie mit Kleinkindern

empfehle ich in der Küche über einen Vinyl- oder Laminatboden

nachzudenken, der in der Pflege und Reinigung nicht so

empfindlich ist wie ein Echtholzboden.

Nicht jeder kann neu bauen, bei Umbauten sollten Sie daher

unbedingt alle Möglichkeiten überdenken, Ihre Räume zu vergrößern

und bestehende Wände zu durchbrechen, denn die

klassischen Raumfunktionen unterliegen einer zunehmenden

Veränderung. Traditionelle Grenzen lösen sich auf und machen

Platz für fließende Übergänge und offene Wohnräume.

Hightech in der Küche – Bei den Elektroeinbaugeräten gibt

es laufend neue Trends und immer mehr High-Tech zieht in

die Küche ein. Die Mikrowelle findet kaum mehr Anklang und

wird durch den Dampfgarer ersetzt, bei dem das gesunde

Kochen im Vordergrund steht. Meinen Kunden empfehle ich

einen unserer Dampfgarabende zu besuchen, um sich von

den Vorteilen des Dampfgarers zu überzeugen. Von der Kürbiscremesuppe

über das Risotto und den Topfenknödel können

hier verschiedenste Gerichte zubereitet werden, ja sogar

die Marmelade kann im Dampfgarer eingekocht werden.

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Tischlerei, Küchenstudio Laserer

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Tel. +43 6136 / 8228

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Einblicke: Der Weg vom Baum zum modernen Kulturgut

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Große bewaldete Regionen wie das Lammertal

waren über Jahrhunderte kaum besiedelt.

Die Gegend war eine unberührte, sich selbst

überlassene Naturlandschaft. Zum Ende des

Mittelalters verstärkte sich die Kultivierung

der Region, Straßen und Wege wurden errichtet,

mehrere Siedlungsräume entstanden.

Zunehmend wurden Wälder gerodet, um mehr

landwirtschaftliche Flächen zu schaffen.

1507 wurde Abtenau durch den Landesherrn

Erzbischof Leonhard von Keutschach zum

Markt erhoben. Die Leute waren zumeist

Selbstversorger, Bauern betrieben Feld- und

Viehwirtschaft. Bis Anfang der 1960iger Jahre

wurde bei uns noch Getreide angebaut, bei

den sogenannten „Schwaighöfen“ lag die obere

Klimagrenze für den Getreideanbau.

Der Waldreichtum war natürlich für die

weltlichen und geistlichen Landesfürsten ein

Segen, denn der Bergbau und die Salzgewinnung

brauchten enorme Mengen an Holz. Das

Postalmgebiet wurde großteils gerodet. In

Regionen wie dem Raurisertal und dem Gasteinertal

gab es Kahlschläge von unvorstellbaren

Ausmaßen. Nur noch etwa 20% der heutigen

Waldfläche waren bewaldet, die allgemein

milde Klimaphase von damals verhinderte

größere Schnee- und Gerölllawinen. Holz war

in unserem Lande zwar reichlich vorhanden,

dennoch waren die Begehrlichkeiten grenzenlos.

Den Bauern wurde das Nutzungsrecht

limitiert, die adeligen Jagdherren pochten auf

eine uneingeschränkte Jagdausübung.

Name Mag. Herbert P. Lechner

Beruf Clustermanager

Studium Soziologie und Geschichte

mehr unter www.holzcluster.at

www.proholz.at

Holz wurde natürlich als Baustoff für Häuser

und landwirtschaftliche Bauten verwendet

und als Energieträger war es ebenso unverzichtbar.

Das Holz war vor Ort, die Transportwege

waren kurz und in der Verarbeitung war

man erfahren. Eigene gewerbliche Berufsgruppen

waren am Land kaum vorhanden, aber es

gab natürlich Handwerker auf der sogenannten

„Stör“, die Spezialarbeiten durchführten.

Holz wurde sehr vielseitig verwendet; Zäune, Brücken,

Wasserleitungen, Brunnen, Stallungen und vieles

mehr wurden ausschließlich aus Holz gemacht.

Arbeitsgeräte wie Rechen, Gabeln, Schlitten, Wagenräder,

Fässer, Bottiche, Stiele, Leitern, Webstühle,

Spinnräder sowie die Tragkörper einfacher Maschinen

bestanden gänzlich aus Holz. Auch in den

Häusern war viel Gebräuchliches wie Löffel, Schüsseln,

Schemel und Truhen aus Holz. Metall und Glas

waren knappe Güter und natürlich teuer, Kunststoffe

gab es noch nicht.

Die Bearbeitung von Holz wurde natürlich gewerbe-

und handelsrechtlich von den Landesfürsten

geregelt, wobei im Stadtrecht eigene Paragraphen

für das Handwerk zu finden sind. Alles, was dem

Bereich der Landwirtschaft zugeordnet ist, war lose

festgeschrieben. Zimmerer durften zum Beispiel keinen

Leim für die Verarbeitung verwenden und auch

keine Edelhölzer verarbeiten. Regional gab es große

Unterschiede bei den gewerblichen Verordnungen.

St. Peter bediente sich für ihre sakralen Auftragsarbeiten

zumeist der Meister aus Italien und dem

bayrischen Raum.

Die ältesten, urkundlich nachweisbaren Holzbetriebe

sind Sägewerke, Wagnereien und die Fassbinder. Einige

wenige holzverarbeitende Betriebe im Lammertal

sind Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden, die

meisten jedoch erst nach dem 2. Weltkrieg. In Abtenau

und im Lammertal ist heute die Holzbranche der

wirtschaftlich bedeutendste Wirtschaftszweig mit

einigen international erfolgreich tätigen Unternehmen.

Zur „Genialität“ des Holzes dann mehr in der

nächsten Gangart-Ausgabe.

Es gibt im Leben

nichts Wichtigeres als

das LEBEN!

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Bauernhaus „Schmied zu Ried“

Bauernhaus der Familie Mitterer nach der Sanierung

ALTHOLZ ist kein altes Eisen

Holz ist ein Geschichtenerzähler. Je älter es ist, umso mehr kann es erzählen: Jeder

Jahresring, jede witterungsbedingte Schattierung, jeder krumm oder gerade gewachsene

Ast berichtet nicht nur vom Leben des Baumes, sondern auch von dem ganzer

Generationen. So wie bei Familie Mitterer. Abgetragen werden sollte das 200 Jahre alte

Bauernhaus – bis +blitzblau Pläne vorlegte, die alt und neu nun perfekt verbinden.

Ein Beitrag von Otmar Essl, GF vom Architekturbüro blitzblau

„Zurück zu den Wurzeln“ bekommt mit der Baumaterie

Altholz eine ureigene Bedeutung. Da geht es

nämlich plötzlich nicht nur um den nachhaltigen

Baustoff (der einzige, der nachwächst), sondern um

Begriffe wie Heimat, Tradition und Geschichte. Im

positivsten Sinne der Worte. Holz, das bis zu 400

Jahre durch verschiedene Witterungseinflüsse geformt

wurde, erzählt eine andere „Heimatgeschichte“.

Durch seine Wiederverwendung wird dem

Baumaterial ein zweiter Lebenszyklus gegeben.

Es verleiht Räumen Seele, Charakter und Wärme

durch seine eigene Lebensgeschichte.

Darüber hinaus hat Altholz noch andere Vorteile:

Je älter das Holz ist, desto weniger arbeitet es.

Man braucht es nicht chemisch zu behandeln, man

muss es weniger trocknen, die Verarbeitungseigenschaften

sind besser und – im Gegensatz zu neuem

Holz – ist altes Holz stabiler. Und auch die Optik

spielt natürlich eine Rolle: Regen und Wind haben

ihre Spuren hinterlassen und das Holz erhält damit

eine Patina von Jahrzehntes des Echten, der Authentizität

und Natürlichkeit. Altholz ist Natur pur.

Alt oder neu – oder beides?

Das 200 Jahre alte Bauernhaus „Schmied zu Ried“

hatte der Vater von Thomas Mitterer vor Jahrzehnten

als Erbteil bekommen. Über 40 Jahre stand das

Haus mehr oder weniger leer, bevor Christine und

Thomas sich überlegten, ihren Lebensmittelpunkt

nach Söll im Bezirk Kufstein zu verlegen. Das alte Haus sollte

Platz machen für ein neues, modernes Einfamilienhaus. Aber

sollte es das wirklich? Beziehungsweise wollten Christine

und Thomas das wirklich? Als sie im Kopf wieder und wieder

durchgingen, wie ihr Traumhaus aussehen sollte, endeten ihre

Überlegungen immer wieder bei einem Mix aus alt und neu.

Nur, würde das machbar sein? Und leistbar? Und würde nicht

der Wohnkomfort darunter leiden?

Historisches Kulturgut bewahren

Unser ursprünglicher Auftrag war, ein modernes Einfamilienhaus

in Söll in Tirol zu planen. Das historische 200 Jahre alte

Bauernhaus, welches auf dem Baugrund stand, sollte komplett

abgetragen und entsorgt werden. Doch schon in den ersten

Gesprächen merkten wir, dass der Baufamilie gar nicht wohl

bei dem Gedanken war, sich selbst, die Familie, aber auch die

Nachbarn im Ort um ein Stück Heimatgeschichte zu bringen.

Wir waren sofort Feuer und Flamme, dieses Juwel aus Altholz

in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Dabei ging es uns vor

allem darum, das Äußere im Wesentlichen in seiner Ursprünglichkeit

zu erhalten und im Inneren einen zeitgemäßen

Wohnraum zu schaffen. Von den insgesamt 248 m² wurden

61% völlig neu konzipiert, 18% der Flächen wurden revitalisiert

und thermisch auf zeitgemäßen Stand gebracht, 21% wurden

in ihrer Ursprünglichkeit und Archaik belassen, um die längst

vergangenen Tage zu spüren. Dazu Thomas Mitterer: „Mit

+blitzblau haben wir einen Partner gefunden, den die Geschichte

und die Art des Hauses genauso fasziniert hat wie uns. Und: Wir

blieben dabei in unserem finanziellen Rahmen.“

50 gangart


Räume der

KRAFT

schaffen

Name Anna Holzer

Beruf Dipl. Feng-Shui-Beraterin

(2-jährige Ausbildung in Zürich),

35 Jahre Erfahrung im Baugewerbe

Markt 129, 5441 Abtenau

Tel. 0664/1426958

Mail anna.holzer@lebensraumberatung.info

www.lebensraumberatung.info

Mit der Technik des Feng-Shui ist es möglich, Wohnungen, Gebäude,

Landschaften und Gärten so zu gestalten, dass Energieblockaden

gelöst werden und für den Menschen ein Maximum an aufbauender

Lebenskraft, in bestmöglicher Qualität, für seine Lebensräume zur

Verfügung steht.

Feng Shui ist eine alte Energielehre und kommt ursprünglich aus China,

wo es schon seit Jahrtausenden Anwendung fi ndet. Durch viele

verschiedene Personen ist dieses Wissen auf unsere westliche Kultur

angepasst worden. Sie ist eine Wissenschaft, die diagnostisch arbeitet,

mathematische Formeln und spezielle Terminologie verwendet,

welche auf jede einzelne Person und jeden Raum abgestimmt wird.

So entstehen Orte der Kraft – unterstützt von

Landschaft und Gärten.

Dabei steht der Mensch immer im Mittelpunkt. Die Energielehre

verleiht Gesundheit, Kraft und Erfolg. Durch verschiedene Hilfsmittel,

welche zum Teil im 360° Kreis genau positioniert werden, ist dies

möglich.

Es wird auf Folgendes geachtet:

– die Lage und das Umfeld des Gebäudes, Wohnung, Büro …

– die Hausformen

– die Baubiologie

– die Raumeinteilungen – Ost-West-Richtungen

– dem Energieausgleich – Yin-Yang

– dem Fünf-Elemente-Kreislauf – Feuer-Erde-Metall-Wasser-Holz

– die Elemente der Himmelsrichtungen

– die Elemente der Personen

– die Elemente der Lebensbereiche des Objekts

– dem Kraftplatz Garten

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Montag bis Freitag: 9:00 –17:00

(Beratung am Freitag Nachmittag

nur nach telefonischer Vereinbarung)

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Pichl 55, 5441 Abtenau

Tel.: +43 6243 2700 0

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Sind alle Faktoren berücksichtigt, wird durch den Einsatz verschiedener

Hilfsmittel (geeignet um Energien zu halten, zu korrigieren, zu

ergänzen oder zu aktivieren) Harmonie und Ausgleich gefunden.

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So können Sie

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HERBST 2016

AUSBLICK GANGART

Im Bild (v.l.): Die Experten von QUINTAX abtenau steuerberatungsgmbH

Mag. Nicole Gerlich, Dr. Annette Kopp, Mag. Michael Fischer.

FC: QUINTAX

SCHWERPUNKT:

TRÄUMEN

Über die Kunst,

seiner Sehnsucht

auf den Fersen

zu bleiben

ÖSTERREICH

– das Land der Steuerflüchtlinge?

Mit der Steuerreform 2015/2016 versucht der Gesetzgeber in einem weiteren

Schritt Steuervermeidung – um nicht zu sagen Steuerhinterziehung

– durch weitgreifende neue Bestimmungen einzudämmen.

Die bekanntesten Beispiele hierfür sind die Einführung der Registrierkassenpflicht

von Betrieben ab € 15.000,– Jahresumsatz, wenn die

Barumsätze € 7.500,– übersteigen (gilt jedoch nicht bei Vermietungseinkünften).

Da als Bareingang auch Kreditkartenzahlungen, Gutscheine und

Bankomatzahlungen gelten (obwohl diese ja direkt auf einem Bankkonto

eingehen), oder z.B. auch Barzahlungen von durchnummerierten

Ausgangs-Rechnungen, sind sehr viele Unternehmen davon betroffen und

entsprechend verärgert über die verschiedenen misslungenen Regelungen

– wie z.B. auch die Belegerteilungspflicht (gilt übrigens ab dem

1. EURO Umsatz des Jahres 2016 für ALLE Unternehmer), bei der der

Kunde eine Verpflichtung hat, den Beleg anzunehmen und bis außerhalb

der Geschäftsräumlichkeiten mitzunehmen. Tut er das nicht, gibt es keine

Strafe. Stellt der Unternehmer jedoch keinen Beleg aus, oder bewahrt davon

keine Durchschriften auf, kann er sich dadurch bis zu € 5.000,– Strafe

einhandeln.

Alle Unternehmen, die „Bauleistungen“ erbringen (z.B.: Baufirmen, Reinigungsunternehmen,

Baunebengewerbe, Abrissunternehmen, etc.) dürfen

ihren Mitarbeitern ab 2016 die Löhne nicht mehr bar auszahlen.

Werden Sub-Unternehmer im Bau-Bereich (Bsp. siehe vorher) über €

500,– bar bezahlt, sind diese Ausgaben nicht mehr als Betriebsausgabe

abzugsfähig – ab € 500,– ist nur mehr Banküberweisung zu empfehlen!

Bei vorsätzlichen Finanzvergehen haben die Finanzstrafbehörden nun

erweiterte Ermittlungsmöglichkeiten. In vielen Fällen erhalten die Finanzstrafbehörden

automatisch Informationen und Daten über Gerichtsprozesse,

Arbeiterkammerverfahren, etc. Finanzstrafbehörden sind befugt

Fingerabdrücke von Verdächtigen zu nehmen oder auch IP-Adressen

von E-Mails vom Provider anzufordern. Banken müssen nunmehr auch

Auskünfte bei anhängigen Strafverfahren (muss also nicht mehr offiziell

„eingeleitet“ sein), erteilen.

PROJEKT:

BANK FÜR

GEMEINWOHL

Ein Gespräch mit

den Vorständen

Christine Tschütscher

und Robert Moser

GANGART

AKADEMIE:

Warum nicht

Schi einfach

selber machen?

Ein Selbstversuch

PIONIERE

DES WINTERS:

Wie der Schilift

nach Abtenau

und auf den

Karkogel kam

Ab 2016 wird vom Finanzministerium ein zentrales Kontenregister eingeführt,

indem sämtliche Bankkonten, Wertpapierdepots, Sparbücher, etc.

aller Banken jedes einzelnen Steuerpflichtigen übersichtlich zusammengefasst

sind. Einsicht in dieses Kontenregister darf die Finanzbehörde für

finanzstrafrechtliche Zwecke, oder wenn es im Interesse der Abgabeneinhebung

angemessen ist, nehmen. Der gläserne Steuerzahler ist geboren…

Angemessenheit ist ein dehnbarer Begriff!

Die Finanzverwaltung Salzburg leitet ab € 2.000,– Steuernachzahlung

(z.B. in Betriebsprüfungen) ein Finanzstrafverfahren ein, egal ob es sich

um Vorsatz, Fahrlässigkeit bzw. Unwissen handelt – alles weitere ist Ihrer

Fantasie überlassen – alles ist möglich…

Die Experten von QUINTAX abtenau steuerberatungsgmbH beraten

Sie, damit Sie in keine Steuerfalle tappen.

E-Mail: office@quintax.at, www.quintax.at

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für die Eroberung

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Mehr Infos zum HeuART-Fest:

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