lebensWEGE-Magazin-Ausgabe-1

grafikwazekpartner

Das Informationsjournal von WE.G.E. 42 / Ausgabe 01

Zugestellt durch post.at

lebens

WEGE

Gesundheits- und Sozialregion

WELS, WELS-LAND, GRIESKIRCHEN,

EFERDING

WE.G.E. 42

Das Netzwerk-Team

stellt sich vor

Infostelle für

Gesundheit

und Soziales

Einzigartig in

Oberösterreich

Rundum-Service

mit „lebenswege-online“

WEGEweiser

als Beilage zum

Herausnehmen


WEGE

editorial

Man hilft den Menschen

nicht, wenn man das tut,

was sie selber tun können.

ABRAHAM LINCOLN

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: PKA Private Krankenanstalt Wels

BetriebsgmbH, Salzburgerstraße 65, 4600 Wels; Redaktionsteam: Mag. Manuela

Zeizinger (Klinikum Wels – Grieskirchen, Koordinator Öffentlichkeitsarbeit WE.G.E.

42), Maximilian Aichinger, MSc Dipl. KH-Bw. (VKD) (Klinikum Wels – Grieskirchen,

Koordinator ARGE und Projekte WE.G.E. 42), Tanja Szakács, Mag. Paul Zehetner

(beide Magistrat Stadt Wels), Mag. Harald Schmadlbauer (OÖ Gebietskrankenkasse

Forum Gesundheit, Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation), Stefanie

Jetschgo (Sozialhilferverband Eferding), Robert Parzer (Sozialhilfeverband Grieskirchen),

Karina Huber (Sozialhilfeverband Wels-Land), Mag. Susanne Sametinger,

Mag. Isabella Ömer (beide Ärztekammer für Oberösterreich), Ulrike Wazek (wazek

& partner Linz); Layout: wazek & partner Linz, Druck: NÖ. Presshaus; Bildnachweis:

istock, shutterstock, Klinikum Wels - Grieskirchen, Stadt Wels, BH Wels-Land, BH

Grieskirchen, BH Eferding, OÖ. Gebietskrankenkasse Forum Gesundheit, Ärztekammer

für Oberösterreich, OÖ. Landesregierung, Exit Sozial; Offenlegung nach

dem § 25 Mediengesetz: Informationen über die Gesundheits- und Sozialregion

Wels, Wels-Land, Grieskirchen und Eferding (WE.G.E. 42); P.b.b. Erscheinungsort

Wels, Verlagspostamt 4600 Wels; Kontakt: redaktion@lebenswege-online.at (Mag.

Manuela Zeizinger)

Liebe Leserinnen,

liebe Leser!

Was Sie in den Händen halten, ist die erste Ausgabe

des Magazins „lebensWEGE“. Die Region Wels –

Wels-Land – Grieskirchen – Eferding wird im Mittelpunkt

stehen: mit aktuellen, informativen und vielfältigen

Themen rund um Gesundheit und Soziales.

Vertreter von sieben großen Trägereinrichtungen

haben sich innerhalb dieser Region vernetzt, um eine

optimale, moderne und zukunftsweisende Gesundheits-

und Sozialversorgung für alle Bürgerinnen und

Bürger zu gewährleisten. Mit dabei sind namhafte

Vertreter der Stadt Wels, der Bezirke Wels-Land,

Grieskirchen und Eferding, der Gebietskrankenkasse

Oberösterreich, der Ärztekammer für Oberösterreich

und des Klinikum Wels - Grieskirchen.

Unterstützung finden diese Träger durch zahlreiche

erfahrene Partner aus dem Gesundheits- und Sozialbereich,

wie verschiedene Pflege- und Hilfsdienste,

das Österreichische Rote Kreuz und die Österreichische

Apothekerkammer. Vernetzung – das ist das

wichtigste Schlagwort innerhalb der Versorgungsregion:

Krankenhaus, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen,

mobile Dienste, niedergelassene

Ärzte und Versicherungen arbeiten in verschiedenen

Projekten zusammen, damit alle Schritte der Gesundheits-

und Sozialversorgung vom Krankenhausaufenthalt

über die ambulante ärztliche Betreuung bis

hin zur Pflege im Alter, Hand in Hand gehen.

In der ersten Ausgabe von „lebensWEGE“ informieren

wir Sie unter anderem über die Angebote der

wichtigsten Einrichtungen und Kontaktstellen in

der Versorgungsregion.

lebensWEGE“ erscheint ab sofort zweimal jährlich.

Die Zeitschrift ist kostenlos und kann auch über die

Region hinaus gratis unter www.lebenswege-online.at

abonniert werden. Wir freuen uns über alle regelmäßigen

Leserinnen und Leser!

Viel Vergnügen beim Lesen der ersten Ausgabe

wünscht Ihnen die „lebensWEGE“-Redaktion

02 lebens


WEGE

inhalt

04 Das Wichtigste

auf einen Blick

05 WE.G.E. 42

Träger & Partnerunternehmen

06 Ein- und Ausblicke

Wer sind die Trägerorganisationen

08 Bestens beraten

in der Sozial-Info-Stelle

12 Rundum-Service

mit „lebenswege-online“

14 Klinikum Wels - Grieskirchen

und Ordensunternehmen

20 Stadt Wels

Die soziale Musterstadt

26 Im Gespräch

LH Dr. Josef Pühringer

32 Gesundheit

Vorübergehend bei uns zu Gast

Durch Sport zu mehr Gesundheit

34 Sozialberatung

Gut beraten in Wels-Land,

Grieskirchen, Eferding

36 Im Gespräch

LH-Stellvertreter Josef Ackerl

38 Wels-Land

Beratung ohne Hemmschwelle

40 Grieskirchen

Anbieter und Vermittler sozialer

Dienstleistungen

42 Eferding

In vertrauensvollen Händen

44 Aktiv

Rätselspaß und mehr ...

28 Bezirksärzte

Der Hausarzt ist die erste Adresse

30 OÖ Gebietskrankenkasse

Bestens versichert

46 Aktuell

Information und Hilfe

12

30

08 14

Gesund.

Sozial.Versorgt.

mit WE.G.E. 42

28

20

38 40

42

WEGE 03


WEGE

weiser

Das Wichtigste

auf einen Blick

WEGEWeiser

Gesundheits- und Sozialregion

Wels, Wels-Land, Grieskirchen, Eferding

WEGEWeiser

Gesundheits- und Sozialregion

Wels, Wels-Land, Grieskirchen, Eferding

Der richtige Kontakt zur richtigen Zeit hilft dabei, den Durchblick durch

das umfangreiche gesundheitliche und soziale Angebot der Region zu

behalten. In der ersten Ausgabe finden Sie alle wichtigen Institutionen

und Kontaktstellen zum Thema Gesundheits- und Sozialberatung.

WE.G.E. 42 Gesundheits- und Sozialratgeber 02 / 2010

Pflege & Hilfsmittelversorgung

WE.G.E. 42 Gesundheits- und Sozialratgeber 03 / 2011

Familie & Lebensberatung

Wer ist der richtige Ansprechpartner für mein Anliegen? Wann haben die

Beratungsstellen geöffnet? Unter welcher Telefonnummer erreiche ich die

für mich zuständige Einrichtung? Die beste Hilfe bei solchen Fragen ist

der neue „WEGEweiser“. In der Mitte jeder Ausgabe der Zeitschrift

lebensWEGE“ ist eine Broschüre beigelegt, die alle diese hilfreichen

Informationen auflistet. Diesmal geht es um wichtige Adressen und

Telefonnummern – von Notrufen und Hotlines über Ämter und Behörden bis hin zu

Beratungsstellen für Familie, Senioren, Kinder und Jugend, psychosozialen Belangen, mobilen

Diensten und zu rechtlichen oder finanziellen Angelegenheiten.

Alle Infos für die Region

In den allermeisten Fällen sind es Einrichtungen und Organisationen vor Ort, die Ihre Anfragen und Anliegen

bearbeiten können. Um deshalb in der Vielfalt des Angebotes möglichst große Übersichtlichkeit zu

garantieren, nutzt der „WEGEweiser“ eine eindeutige Farbcodierung, die erkennen lässt, in welcher Region

sich welche Organisation befindet. Um den Überblick komplett zu machen, sind in gleicher Weise aber auch

Einrichtungen angeführt, die überregional tätig sind und beispielsweise ihren Sitz nur in Wels oder Linz

haben. Zusätzlich zu Telefonnummer und Adresse der Einrichtungen hält der „WEGEweiser“ auch eine

stichwortartige Beschreibung des jeweiligen Angebotsspektrums bereit.

WEGEweiser

• Ratgeber der Gesundheits- und

Sozialregion WE.G.E. 42

• Themenspezifischer Ratgeber praktisch,

übersichtlich

• Zum Herausnehmen und Sammeln

• Update alle 2 Jahre

Themen der nächsten WEGEweiser Ausgaben

• Pflege und Pflegeangebote

• Familie, Jugend und Lebensberatung

• Psychische Betreuung

Weiters finden Sie den WEGEweiser auch Online unter www.lebenswege-online.at zum Downloaden.

04 lebens


WEGE

netzwerk

WE.G.E. 42

Träger & Partnerunternehmen

Österreich ist in Hinblick auf die medizinische Versorgung

der Bevölkerung in Versorgungsregionen eingeteilt.

Innerhalb der Versorgungsregion 42 wurde im

März 2010 die Arbeitsgemeinschaft „WE.G.E. 42“

gegründet. Die Großbuchstaben weisen schon darauf

hin, welche Bezirke hier umrissen werden: Wels-Stadt,

Wels-Land, Grieskirchen und Eferding.

Hauptanliegen des Zusammenschlusses ist die Schaffung

von Nahtstellen in der Gesundheitsversorgung.

Durch eine umfassende Vernetzung von Krankenhäusern,

medizinisch-therapeutischen und sozialen

Dienstleistern ergeben sich viele Vorteile für die

Bevölkerung. Damit sollen auch neue „Wege“ in der

zukunftsorientierten Gesundheits- und Sozialversorgung

beschritten werden. Mit dabei sind neben

Vertretern der Magistrate und Bezirkshauptmannschaften

auch Vertreter der Gebietskrankenkasse OÖ,

der Ärztekammer für OÖ und des Klinikum

Wels - Grieskirchen. ß

Grieskirchen

Eferding

Wels

Stadt

Wels Land

Alten- und Pflegeheime

Tau Holding GmbH

www.tauservice.at

VertretungsNetz

www.vertretungsnetz.at

promente OÖ.

www.pmooe.at

www.klinikum-wegr.at

www.bh-grieskirchen.gv.at

www.wels.gv.at

Österr. Apothekerkammer

www.apotheker.or.at

Diakoniewerk

www.diakoniewerk.at

Österr. Rotes Kreuz

www.roteskreuz.at

Volkshilfe

www.volkshilfe.at

BBRZ

www.bbrz.at

Hilfswerk

www.hilfswerk.at

EXIT Sozial

www.exitsozial.at

www.aekooe.or.at

www.bh-wels-land.gv.at

Zivilinvalidenverband

www.oeziv.org

assista

www.assista.org

Caritas

www.caritas.at

www.ooegkk.at

www.bh-eferding.gv.at

Selbsthilfegruppen

Pflege/Begleitung

Alten- und Pflegeheim der

Kreuzschwestern GmbH

altenheime.kreuzschwestern.at

WEGE 05


WEGE

netzwerk

Die großen Trägereinrichtungen haben sich innerhalb

der sogenannten Versorgungsregion 42 vernetzt,

um eine zukunftsweisende Gesundheitsversorgung

für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.

EIN- UND

AUSBLICKE

Wer sind die Trägerorganisationen?

„Mit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Unser vorrangiges Ziel ist die rasche Information

und Beratung von Patientinnen

in unserer Versorgungsregion soll eine ganz

neue Form der Zusammenarbeit im Gesundheits-

und Sozialbereich entstehen. der Bevölkerung in Fragen der Gesund-

und Patienten, deren Angehörigen und

Gute persönliche Kontakte und gemeinsame heit, Pflege und Betreuung, abgestimmt

Strategien und Projekte aller Partner sollen auf die jeweils individuelle Situation. Für

trotz zunehmend angespannter Budgetverhältnisse auch zukünftig

eine bestmögliche gesundheitliche und soziale Versorg-

wir damit eine zentrale

unsere Patienten bieten

ung der Bevölkerung ermöglichen. Durch diese Kooperation Anlaufstelle, wo diesbezügliche

Fragen diskret

sollen die Aktivitäten der einzelnen Gesundheits- und

Sozialeinrichtungen gebündelt und so noch „zielgerichteter“ auf behandelt werden und

die Bedürfnisse der Menschen in unserer Versorgungsregion unmittelbare Hilfe angeboten

wird!“

ausgerichtet werden. Erfolgreiche Projekte aus der jüngsten

Vergangenheit – wie beispielsweise die Informationsstelle für LAbg.* Prim. Dr.

Gesundheit und Soziales im Klinikum Wels - Grieskirchen – Walter Aichinger, GF Klinikum

zeigen, dass durch eine intensive Zusammenarbeit über bestehende

Einrichtungsgrenzen hinweg hoher Nutzen für die

Wels - Grieskirchen, Medizin & Pflege

Menschen in unserer Region geschaffen werden kann – und

das ist letztendlich der Auftrag dieser Arbeitsgemeinschaft –

ich freue mich, dass so viele Partner für diese wichtige

Initiative gewonnen werden konnten.“

Mag. Raimund Kaplinger, Sprecher GF Klinikum Wels - Grieskirchen

„Als Bürgermeister der Stadt Wels, aber auch persönlich begrüße ich die Kooperation der

verschiedenen Trägereinrichtungen im Rahmen der Versorgungsregion 42 sehr. Besonders wichtig erscheint

mir dabei eine noch stärkere Verschränkung des Gesundheitswesens mit dem gerade bei uns sehr umfangreichen

Angebot des Sozialbereiches. Es freut mich, sagen zu können, dass die Stadt Wels diesbezüglich

mit gutem Beispiel vorangeht. Nennen möchte ich an dieser Stelle etwa die Info-Stelle im Klinikum, in

der die sozialpsychischen Beratungsdienste und die Seniorenbetreuung der Stadt Wels regelmäßig kompetente

Auskünfte und umfangreiche fachliche Informationen anbieten.“ Dr. Peter Koits, Bürgermeister Stadt Wels

06 lebens

* Verantwortlich für den Gesundheitsfonds, Nahtstellenmanagement.


WEGE

netzwerk

„Der Gesundheits- und Sozialbereich steht heute vor gewaltigen Herausforderungen. Es geht

um die Schaffung eines flächendeckend vernetzten, koordiniert arbeitenden Versorgungssystems

von der Angehörigenpflege über mobile Sozial- und Gesundheitsdienste, teilstationäre

Einrichtungen bis hin zu stationären Einrichtungen. Mit der Gründung der WE.G.E. 42

ist ein zukunftsweisender Schritt in Richtung Vernetzung von Gesundheits- und Sozialbereich

in den Versorgungsregionen Wels, Grieskirchen und Eferding gelungen. Besonders

gratulieren möchte ich zur Zeitschrift ,lebensWEGE‘, einer wichtigen Informationsschiene

für die Bürgerinnen und Bürger.“

Dr. Michael Slapnicka, Bezirkshauptmann Eferding

„Bestmögliche Kooperation zwischen beteiligten

Institutionen ist gerade im Gesundheits-

und Sozialbereich ein Gebot

der Stunde. Zu Recht wird das auch von

der Bevölkerung so erwartet. Daher ist

die intensive Zusammenarbeit innerhalb

der WE.G.E. 42 der Bezirkshauptmannschaft

und dem Sozialhilfeverband

Wels-

Land ein großes Anliegen.

Wir streben

nach Synergien und

Vereinfachungen ohne

Qualitätsverluste für

Patientinnen und Patienten,

sowie für Kundinnen und Kunden

an. Ein konkretes Beispiel dafür ist die

Informationsstelle für Gesundheit und

Soziales im Klinikum Wels - Grieskirchen,

an der wir wesentlich beteiligt sind. “

Dr. Josef Gruber,

Bezirkshauptmann Wels-Land

„Unseren Versicherten steht eines

der leistungsfähigsten Gesundheitssysteme

der Welt zur Verfügung.

Gerade die Vorzeige-

Region Wels – Wels-Land –

Grieskirchen – Eferding zeigt,

wie wichtig die immer bessere

Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesundheitsanbietern

für die Patienten ist. So schaffen

wir ein immer besseres und vielfältigeres Angebot,

das dennoch wie aus einem Guss wirkt.“

Prof. DDr. Hans Popper, Direktor OÖGKK

„In der Versorgungsregion 42 ist die Zusammenarbeit

im sozialen und gesundheitlichen

Netzwerk keine Vision mehr,

sondern gelebte Realität! Als Träger eines

guten mobilen und stationären Angebotes

als Sozialhilfeverband Grieskirchen ist uns die Abstimmung

mit den medizinischen Dienstleistern und allen weiteren

Anbietern ein ganz großes Anliegen. Wir begrüßen daher

diese Kooperation und das daraus entstandene Medium

,lebensWEGE‘, denn so können sie sich über unser Dienstleistungsangebot

noch besser informieren. Nutzen wir auch

weiter die Kraft dieses Netzwerkes!“

Mag. Christoph Schweitzer, MBA

Bezirkshauptmann Grieskirchen

„Hausärztinnen und Hausärzte

sind erste Ansprechpartner

bei Krankheit oder

bei Fragen zur Gesundheitsvorsorge.

Zusätzlich zu den Ordinationszeiten

betreiben sie gemeinsam Bereitschaftsdienste,

zu denen sie für Notfälle zur Verfügung stehen.

Diese Rolle wollen wir im Rahmen des Projekts

,lebensWEGE‘ vermitteln. Wichtig ist

uns die Zusammenarbeit mit dem Klinikum

Wels - Grieskirchen – etwa, wenn es um Einweisungen

bzw. Entlassungen aus dem Spital

geht oder um die Verschreibung von Medikamenten.

Wir tragen dazu bei, dass für die Patienten

der Übergang vom Spital in die hausärztliche

Betreuung reibungslos funktioniert.“

MR Dr. Oskar Schweninger, Ärztekammer

für OÖ, Kurienobmann der niedergelassenen

Ärzte OÖ und Bezirksärztevertreter

für die Stadt Wels

WEGE 07


WEGE

thema

„IN DER SOZIAL-INFO-STELLE

WIRD KOORDINIERT, VERMITTELT,

INFORMIERT UND GEHOLFEN.“

DGKS Hannelore Peham

08 lebens


WEGE

thema

BESTENS

BERATEN

in der Sozial-Info-Stelle

Im Klinikum Wels - Grieskirchen befindet sich mit der Infostelle für Gesundheit und Soziales

eine einmalige Einrichtung, die Informationen und Hilfestellungen zu allen gesundheitlichen

und sozialen Fragen bietet.

Die Infostelle für Gesundheit und Soziales ist eine

echte Informationsdrehscheibe – immer dann, wenn

es um Gesundheit, Pflege, Betreuung und soziale Belange

geht. Die – wie sie kurz genannt wird – Sozial-Info-Stelle

vernetzt mit ihren Beratungsleistungen

Krankenhaus, Haus- und Fachärzte, Versicherer,

Reha-Einrichtungen, mobile Dienste, Alten- und

Pflegeheime, Sozialberatungsstellen und psychosoziale

Dienste.

Individuelle Beratung

Die Beratung der Sozial-Info-Stelle ist kostenlos,

vertraulich und immer auf individuelle Belange abgestimmt.

Insbesondere kümmern sich die Mitarbeiterinnen

beispielsweise um den Übergang zwischen

einem Krankenhausaufenthalt und der Rückkehr in

den Alltag zu Hause, die sogenannte Überleitungspflege.

Nicht immer ist man nach einer stationären

Behandlung schon so fit, dass man sofort ohne Hilfe

auskommt. Die Infostelle kann hier etwa eine Hauskrankenpflege,

Reinigungsdienste oder Essen auf Rädern

vermitteln und bietet – das ist der große Servicevorteil

– alle Kontakte aus einer Hand.

Im Notfall – so lange, bis geregelte Dienste ihre Arbeit

aufnehmen – kann zudem in Zusammenarbeit mit

St. Stephan in Wels eine Kurzzeitpflege organisiert

werden.

Koordinieren, vermitteln,

informieren, helfen

Neben allgemeinen Informationen aus dem Sozialsektor

sind die Koordination und die Vermittlung

Kernarbeitsbereiche der Infostelle. Im Vordergrund

steht die Weitergabe von Wissen über die verschiedenen

Möglichkeiten, ambulante und stationäre

Betreuungen jenseits des Krankenhauses zu nutzen.

Oftmals sind gerade für ältere Patientinnen und Patienten

die bürokratischen Abläufe

bei der Beantragung von Unterstützungen

und Förderungen

nicht sofort ersichtlich – die

Mitarbeiterinnen geben hier

Rat bei Anträgen und Amtswegen.

WEGE 09


WEGE

thema

Von Kindern

bis Senioren

Die Infostelle für Gesundheit und Soziales ist eine zentrale

Anlaufstelle – und das für alle Altersgruppen. Neben Themen

zu Kinderschutz und Jugendwohlfahrt übernehmen

die Mitarbeiterinnen – darunter übrigens Pflege- und Sozialexpertinnen

sowie Sozialarbeiterinnen aus der Region –

auch die Frauenberatung, unterstützen Senioren bei so

komplexen Angelegenheiten wie dem Pflegegeld und informieren

über die Aufnahme in Alten- und Pflegeheime.

Speziell ausgebildetes Personal übernimmt zudem regelmäßig

und vertraulich die Beratung bei Alkoholproblemen.

Vernetzung aller

Gesundheits- und Sozialpartner

Kein Wunder, dass die Infostelle für Gesundheit und

Soziales so großen Anklang bei der Bevölkerung findet,

immerhin ist das Modell, alle Partner aus dem Gesundheits-

und Sozialbereich so miteinander zu vernetzen,

dass die Patientinnen und Patienten unmittelbare und

schnellstmögliche Auskunft sowie Unterstützung und vor

allem Information aus einer Hand bekommen, einmalig

in Oberösterreich.

Schwerpunkt:

Überleitungspflege

NACH ABKLÄRUNG DES HILFSBEDARFS

KÜMMERN SICH DIE EXPERTINNEN UND

EXPERTEN DER INFOSTELLE FÜR GE-

SUNDHEIT UND SOZIALES UM DIE INDIVI-

DUELLEN BEDÜRFNISSE.

Zu fit fürs Krankenhaus, aber noch zu schwach für den

Alltag zu Hause – dies umschreibt ein häufiges Problem für

die Patientinnen und Patienten am Ende einer stationären

Behandlung. Daher ist einer der Beratungsschwerpunkte

der Infostelle die Überleitungspflege, die Pflege und Versorgung

in den eigenen vier Wänden organisiert. Welche

Art der Hilfe und Unterstützung benötigt wird – von der

Haushaltsführung über die Krankenpflege bis hin zu Essensdiensten

– wird individuell zusammengestellt. In enger

Verbindung damit steht das Thema der Aufnahme in

Pflegeheime – auch dies ist einer der erklärten Schwerpunkte

der Infostelle.ß

10 lebens


WEGE

thema

INFORMATIONS-

STELLE FÜR

GESUNDHEIT

UND SOZIALES

Kooperation Überleitungspflege,

Klinische Sozialarbeit, Soziales Magistrat

Wels, Sozialhilfeverbände Bezirk Wels-

Land, Grieskirchen und Eferding

Klinikum Wels - Grieskirchen

Grieskirchner Straße 42, 4600 Wels

07242/415 – 9 3729

(Bettentrakt 2, Hochparterre)

Öffnungszeiten

Montag: 14.00 – 16.00 Uhr

Schwerpunkt Überleitungspflege,

Mobile Dienste

Dienstag: 14.30 – 15.30 Uhr

Alkoholberatung

(Anmeldung unter 07242/415 – 9 3727)

Donnerstag: 13.00 – 16.00 Uhr

Schwerpunkt Heimaufnahmen,

Klinische Sozialarbeit

DGKS Hannelore Peham

Ansprechpartnerin Klinikum

Wels - Grieskirchen

Überleitungspflege

07242/415 – 9 3729

DGKS Christine Gruber

Ansprechpartnerin Wels-Land

Schwerpunkt:

Heimaufnahme WL

07242/415 – 3726

DGKS Heidrun Dickinger

Ansprechpartnerin Wels-Land

Schwerpunkt:

Heimaufnahme WL

07242/415 – 3726

Renate Schumm

Ansprechpartnerin Magistrat

der Stadt Wels

Schwerpunkt: Heimaufnahme Wels

07242/415 – 3727

DSA Daniela Stadler

Ansprechpartnerin für Patienten

des Klinikums Wels - Grieskirchen

Klinische Sozialarbeit

07242/415 – 9 3727

DGKS Marianne Sallaberger

Ansprechpartnerin Grieskirchen

Schwerpunkt:

Überleitungspflege

07248/601 – 6012

Soziales Forum Grieskirchen

www.sozialesforum.at

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WEGE

online

Rundum-Service

mit „lebensWEGE online“

Die Onlineplattform ist der perfekte Begleiter zum MagazinlebensWEGE“.

Neben interessanten Artikeln zum Thema Gesundheit und Soziales dreht sich dort alles um

Service. Die Website www.lebenswege-online.at ist ab sofort die Informationsdrehscheibe

rund um die Sozial- und Gesundheitsdienste in der Versorgungsregion WE.G.E. 42.

Welcher Arzt hat am Wochenende Bereitschaftsdienst,

welche Apotheke hat heute Nacht geöffnet, wie erreiche

ich das Zahnambulatorium oder bestelle einen

mobilen Pflegedienst? All das sind Fragen, bei denen

man bei „lebensWEGE online“ richtig ist. Neben

einem Behördenwegweiser sind alle wichtigen

Kontaktinfos von Ärzten, Therapeuten, Ambulatorien

und Kliniken, Sozial-, Jugend- und Familienberatungsstellen,

Altenheimen und Pflegediensten abrufbar –

inklusive eines Routenplaners.

Zusätzlich werden wertvolle Informationen rund um

die medizinische Soforthilfe – beispielsweise im Fall

von Herzinfarkt oder Schlaganfall – sowie Wissenswertes

rund um Vorsorgeuntersuchungen und andere

Gesundheitsthemen angeboten.

www.lebenswege-online.at

• Zentrale Informationsplattform der Gesundheitsund

Sozialregion WE.G.E. 42

• Alle Gesundheits- und Sozialinformationen auf

einen Blick (Veranstaltungstermine, Prävention,

Gesundheits-, Sozial- und Pflegeangebote)

• Alle Gesundheits- und Sozialeinrichtungen mit

Kontaktdaten und Anfahrtsskizze leicht zu finden

• Alle Gesundheits- und Sozialinstitutionen

über eine Plattform erreichbar

• Gratisabo lebensWEGE Magazin + WEGEweiser

• Stets aktuell

12 lebens


WEGE

online

Bestens informiert mit

www.lebenswege-online.at

Bei „lebensWEGE online“ wird sich laufend viel tun.

Regelmäßig gibt es Neuigkeiten aus der Versorgungsregion

42 – also aus Wels, Wels-Land, Eferding und

Grieskirchen – zu lesen.

Dazu gehören Infos über aktuelle Projekte, Veranstaltungsankündigungen

zu den Themen Gesundheit

und Soziales, interessante Berichte über Hilfe und

Selbsthilfe im Krankheitsfall, über Prävention und

vieles mehr. Die Website kann zudem eine Plattform

sein, die im Notfall die wesentlichsten Informationen

bereithält: Gesammelt und übersichtlich zusammen-

gestellt finden sich hier die Kontakte von Ärztenotund

Apothekendiensten sowie aller Kliniken und Gesundheitseinrichtungen

der Gegend.

Über ein Bestellformular auf der Website können Sie

auch das neue MagazinlebensWEGE“ kostenlos

abonnieren, das zweimal jährlich mit einer Auflage

von 110.000 Stück erscheint. Wer lieber am Bildschirm

liest, kann die „lebensWEGE“ auch als PDF

downloaden oder online durchblättern, gemeinsam

mit der Servicebroschüre „WEGEweiser“. ß

WEGE 13


WEGE

klinikum

KLINIKUM

WELS - GRIESKIRCHEN

und Ordensunternehmen

WEITERE INFOS IM INTERNET

www.klinikum-wegr.at

www.gesundheit-wels.at

www.kreuzschwestern-gmbh.at

www.franziskanerinnen.at

Vier Standorte, 3.500 MitarbeiterInnen und Mitarbeiter, 1.328

Betten, rund 82.000 stationäre PatientInnen und Patienten

im Jahr – das Klinikum Wels - Grieskirchen ist das fünftgrösste

Krankenhaus Österreichs.

Das Klinikum Wels - Grieskirchen in seiner heutigen Form besteht seit

2008. Zuvor wurden vom Orden der Kreuzschwestern und dem der

Franziskanerinnen getrennt voneinander Krankenhäuser in Wels und

Grieskirchen betrieben. Mit dem Klinikum, das Kernstück der medizinischen

Versorgung einer ganzen Region ist, wurden nun Kompetenzen

gebündelt – zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

14 lebens


WEGE

klinikum

Ein Klinikum – vier Standorte

Das Klinikum Wels - Grieskirchen betreibt vier Standorte,

drei davon in Wels (in der Grieskirchner, Linzer

und Salzburger Straße), einen in Grieskirchen (in der

Wagnleithner Straße). Das zentrale Gebäude in der

Grieskirchner Straße beherbergt 36 Stationen und Abteilungen

– von mehreren chirurgischen Fachbereichen

über Geburtshilfe, Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie

bis hin zur Unfallchirurgie, diagnostische Institute

sowie Kompetenzzentren, die auf einzelne

medizinische Problemfelder spezialisiert sind. In der

Klinik in der Linzer Straße sind die Abteilungen für

Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie untergebracht;

in der Salzburger Straße befindet sich neben

der Hautabteilung und RNS (Remobilisation und

Nachsorgestation) auch eine Palliativstation, die sich

der Betreuung von Patienten ohne Heilungschancen

im letzten Lebensabschnitt widmet. Der Klinikum-

Standort in Grieskirchen sichert in einem 24-

Stunden-Betrieb die regionale Basisversorgung. Mit

den Schwerpunkten Remobilisation und Akutgeriatrie

sowie Psychosomatik für Erwachsene und Kinder

stellt der Standort Grieskirchen die perfekte Ergänzung

zum Standort Wels dar.

Im Einsatz für die Gesundheit:

3.500 Mitarbeiter

Wie groß das Klinikum Wels - Grieskirchen wirklich

ist, wird durch einige Zahlen deutlich: In 1.328

Betten werden ca. 82.000 Patienten jährlich stationär

versorgt; insgesamt sind 3.500 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beschäftigt, davon ca. 500 Ärztinnen

und Ärzte. Mehr als 2.400 Kinder kommen jedes Jahr

im Klinikum auf die Welt; etwa 32.000 Operationen

werden an den verschiedenen Standorten durchgeführt.

Gemessen an der Anzahl der Betten ist das

Klinikum das fünftgrößte Krankenhaus Österreichs!

Im Blick:

die regionale Wirtschaft

Die große Zahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

macht das Klinikum zum größten Arbeitgeber der

Region – und zudem zu einer Einrichtung, die gezielt

die regionale Wirtschaft fördert und ankurbelt.

Beispielsweise wird die Umsetzung von Bauvorhaben

weitgehend an Anbieter aus der Region vergeben.

Das sichert Arbeitsplätze und sorgt für positive Impulse.

Außerdem wurden in den letzten Jahren einzelne

Bereiche des Klinikbetriebes so ausgelagert, dass

es zu Neugründungen von Firmen kam – beispielsweise

werden heute der gesamte EDV-Betrieb oder die

Wäscheversorgung von Schwesterfirmen des Klinikums

abgewickelt. Das schafft nicht nur Arbeitsplätze,

sondern sorgt durch die Konzentration auf Kernkompetenzen

für unkomplizierte Abläufe und Kosteneinsparungen.

Das Klinikum ist Mitglied im sogenannten

Gesundheitscluster, einem branchenübergreifenden

Netzwerk. Unternehmen und Gesundheitseinrichtungen

arbeiten hier zusammen, um die

Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Medizintechnikbranche

zu stärken. Mit solchen Aktivitäten

wird deutlich, wie wichtig auch innerhalb eines

Gesundheitsbetriebes ein funktionierendes wirtschaftliches

System ist.

Umfassende Versorgung

im Schwerpunktkrankenhaus

Das Klinikum Wels - Grieskirchen ist ein Schwerpunktkrankenhaus

mit allen operativen und diagnostischen

Fächern. Dazu gehören neben Chirurgie und

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WEGE

klinikum

Innerer Medizin auch Augenheilkunde, Geburtshilfe,

HNO-Heilkunde, Kinderheilkunde einschließlich

der Neonatologie (Frühgeborenenbehandlung), Neurologie

und Psychiatrie, Urologie, Unfallchirurgie,

Orthopädie sowie strahlendiagnostische und -therapeutische

Einrichtungen.

Wissenschaft

Wie in kaum einem anderen Bereich ist es in der

Medizin wichtig, an aktuellste Forschungen und Entwicklungen

angeschlossen zu sein. Das Klinikum beteiligt

sich deshalb immer wieder an Studien.

Menschlichkeit

Das Klinikum Wels - Grieskirchen ist ein Ordensspital

betrieben von den Kreuzschwestern und Franziskanerinnen.

Das christliche Gedankengut innerhalb

des zentralen Anliegens, kranke Menschen bei ihrer

Heilung zu unterstützen, bedeutet dennoch keine

Ausgrenzung anderer Glaubensrichtungen: Glaube

und Herkunft der Patientinnen und Patienten spielen

keine Rolle für die Behandlung und die Aufnahme

ins Klinikum. Ein ökumenisches Seelsorgeteam mit

Personen aller Glaubensrichtungen und Religionen

bietet Begleitung und Unterstützung an – religiöse

Gespräche oder einfach nur ein Zuhören. Und auch

wenn der seelsorgerische Ansatz ein wesentliches

Merkmal des Klinikum Wels - Grieskirchen ist: Religiosität

stellt lediglich ein Angebot an die Patientinnen

und Patienten dar – was für den einen eine

große mentale Stütze im Heilungsprozess ist, spielt

für den anderen keine Rolle.

Besondere Beachtung wird auch der optimalen Kommunikation

mit Patientinnen und Patienten mit

Migrationshintergrund geschenkt: Medizinisches und

pflegerisches Personal mit entsprechenden Sprachkenntnissen

übernimmt Dolmetschdienste und lässt

so keine Fragen offen.

16 lebens


WEGE

klinikum

Motiviert & hoch professionell

Beste Betreuung für die Patientinnen und Patienten,

hoch spezialisierte Expertinnen und Experten und

perfekt ausgebildetes Personal, ein vielfältiges Behandlungsprofil,

wirksame Notfall- und Intensivmedizin,

moderne Untersuchungs-, Operations- und

Heilverfahren – all das macht das Klinikum Wels -

Grieskirchen zu einer attraktiven und vor allem hoch

professionellen Anlaufstelle für alle medizinischen

Fragen. Wichtig ist für einen so großen Betrieb natürlich

auch die Motivation der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Das Klinikum verfügt mit der Akademie

für Gesundheit und Bildung über ein eigenes Weiterbildungsinstitut.

Dieses gehört zu dem von den

Kreuzschwestern betriebenen Gesundheitszentrum

Wels, das neben verschiedenen gesundheitsbezogenen

Fachinstituten, ein von Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern gern genutztes medizinisches Fitnessstudio

sowie einen Betriebskindergarten beherbergt.

Gesundheit und soziales

Denken gehen im Klinikum

Wels - Grieskirchen

also Hand in

Hand.

ZU 100 % BEHINDERTENGERECHT

Barrierefreiheit im gesamten Gebäude für Rollstuhlfahrerinnen

und -fahrer, taktile Leitlinien im

Eingangsbereich für Sehbehinderte und sprechende

Lifte ermöglichen auch für Menschen mit körperlichen

Beeinträchtigungen die problemlose Orientierung

und Fortbewegung im Klinikum.

WEGE 17


WEGE

klinikum

Klinikum verpflegt zu werden. In Zusammenarbeit

mit dem Welser Hospiz-Verein kann eine weiterführende

Betreuung zu Hause organisiert werden. Für

Eltern, die ihr Kind durch eine Früh- oder Fehlgeburt

verloren haben, ermöglicht eine Kindergedenk- und

Grabstätte am Welser Friedhof, in versöhnlicher Art

und Weise Abschied zu nehmen und Kraft für den

Schritt in die Zukunft zu sammeln. Auch dies sieht

das Klinikum Wels - Grieskirchen als wichtigen Aspekt

einer umfassenden Betreuung.

Beratung im Klinikum

Unterstützung in

schweren Momenten

Trotz größter Bemühungen der Mediziner kommt

es immer wieder zu Fällen, in denen keine Heilungschancen

bestehen und Patientinnen und Patienten

und deren Angehörige in dem schweren Schritt unterstützt

werden müssen, langsam Abschied vom Leben

zu nehmen. Dann ist eine besondere Betreuung

gefragt – die Palliativmedizin. Seit 2009 existiert eine

eigene Palliativstation im Klinikum Wels - Grieskirchen.

Wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist,

muss es darum gehen, die Lebensqualität der Patientinnen

und Patienten aufrechtzuerhalten – mit einer

Linderung von Schmerzen und einer umfassenden

seelsorgerischen Betreuung, die vor allem verhindern

soll, dass der letzte Lebensabschnitt von Angst oder

Einsamkeit gekennzeichnet ist. In der Palliativpflege

arbeiten Ärzte, Pflegepersonal, Psychologen und

Seelsorger Hand in Hand. Für die Patientinnen und

Patienten und ihre Angehörigen soll damit auch das

Krankenhausumfeld die Möglichkeit bergen, letzte

Dinge selbstbestimmt und würdevoll ordnen zu können.

Wichtig ist hierbei auch: Auf Patientinnen und

Patienten, die die Betreuung der Palliativstation benötigen,

kommen keine zusätzlichen Kosten zu. In

den Einzelzimmern der Palliativstation können Angehörige

rund um die Uhr anwesend sein und haben

auch die Möglichkeit, hier zu übernachten und im

Das Klinikum Wels - Grieskirchen hat sich nicht nur

der medizinischen Betreuung verschrieben, sondern

berät auch in alltagsnahen Themenfeldern. Wenn

Alkohol zum Problem wird, kann ein Gespräch mit

den Expertinnen und Experten der Alkoholberatung

eine große Hilfe sein. Einmal wöchentlich wird individuelle

und vertrauliche Unterstützung in Einzelgesprächen

geboten. Diese Beratung ist kostenlos

und kann – da es sich um ein sensibles Thema handelt

– auf Wunsch anonym erfolgen. Als Vermittler

zwischen Betroffenen und sozialen Einrichtungen

beschäftigt sich die Beratungsstelle vor allem mit

Themen wie der stationären oder ambulanten Entwöhnung,

der Nachbetreuung und der Vermittlung

von Kontakten zu Selbsthilfegruppen. Information

und Beratung erhalten nicht nur unmittelbar Betroffene,

sondern auch Angehörige und Interessierte.

Im Dienste des

Kinder- und Jugendschutzes

Das Klinikum nimmt sich mit einer regelmäßig tagenden

interdisziplinären Arbeitsgruppe einem besonders

drängenden Thema an: dem Kinder- und

Jugendschutz. Immer wieder kommt es zu Misshandlungen

von Kindern und zu Gewalt innerhalb der Familie.

Nur wenn hier Ärztinnen und Ärzte, Kindergärtnerinnen

und Kindergärtner, Lehrerinnen und

Lehrer, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und

Ämter vernetzt zusammenarbeiten und aufmerksam

körperliche oder verhaltensbezogene Auffälligkeiten

18 lebens


WEGE

klinikum

feststellen, kann frühzeitig eingegriffen werden. Ziel

der Kinder- und Jugendschutzgruppe ist es, in der

gesamten Region Wels, Grieskirchen und Eferding

der Gewalt an Kindern und Jugendlichen vorzubeugen;

dabei wird die zentrale Position des Klinikums

in der medizinischen Betreuung der Region bewusst

genutzt. Die Kinder- und Jugendschutzgruppe tagt

viermal jährlich bzw. bei akuten Fällen sofort und diskutiert

jeden aufgetretenen Misshandlungsfall.

Durch die enge Zusammenarbeit von Kinder- und

Jugendheilkunde, Gynäkologie, Unfallchirurgie und

der Abteilung für Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie

und niedergelassenen Ärzten ist im gesamten

Klinikum eine erhöhte Sensibilität für Verdachtsfälle

– von verschiedensten äußerlich sichtbaren

Verletzungen über Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu

Entwicklungsrückständen – vorhanden, die als wesentlicher

Baustein dazu beiträgt, die Schwächsten innerhalb

der Gesellschaft wirkungsvoll zu schützen. ß

WEGE 19


WEGE

stadt wels

Im Stadtteil Vogelweide-Laahen steht das erste

vollständig in Passivbauweise errichtete Altenund

Pflegeheim der Stadt Wels.

WEITERE INFOS IM INTERNET

www.wels.gv.at

www.regionwelsland.at

WELS

Die soziale Musterstadt

Sozialpolitik ist ein wichtiger Beitrag für ein funktionierendes

Miteinander. Dies gilt insbesondere für den städtischen Bereich

und somit auch für Wels.

Die Politik der Stadt betreffend den Sozialbereich ist seit jeher von dem

Grundsatz geprägt, dass jeder Mensch jene Unterstützung bekommen

soll, die er benötigt. Um stets auf dem neuesten Stand zu sein, ist eine

ständige Überarbeitung und Neuplanung nötig. Zurzeit gibt die Stadt

Wels für Soziales (inklusive Kinder- und Jugendangelegenheiten) für

den laufenden Betrieb jährlich rund 75,5 Mio. Euro aus, was fast 42

Prozent des ordentlichen Haushaltes entspricht.

20 lebens


WEGE

stadt wels

Kleinst- und Kleinkinder

Bgm. Dr. Peter Koits in einem der Welser Kindergärten.

So erfreulich die Geburt eines Kindes auch ist – sie

ist in jedem Fall mit Kosten verbunden. Davon können

auch frisch gebackene Eltern bzw. Erziehungsberechtigte

mit Hauptwohnsitz in Wels ein Lied

singen: Zahlreiche säuglingsspezifische Artikel und

Gegenstände müssen eingekauft werden, viele davon

sind in regelmäßigen Abständen zu erneuern. Die

Stadt Wels leistet hier etwa mit dem Gutschein für

Säuglings- und Babyartikel wertvolle Unterstützung.

Er hat einen Wert von 90 Euro und kann bei Welser

Fachgeschäften eingelöst werden.

Ganz wichtig ist es auch, umfassend über sein Kind

Bescheid zu wissen bzw. eine kompetente Anlaufstelle

zu haben, wenn man einmal „nicht mehr weiterweiß“.

In diesem Fall empfiehlt sich ein Besuch

bei einer der städtischen Elternberatungsstellen (im

Rathaus und an fünf Außenstellen) oder der erweiterten

Elternberatung IGLU. Beheimatet im Stadtteil

Vogelweide, handelt es sich dabei um eine von fünf

Bezirksleitstellen in OÖ für Sozialvorsorge und Gesundheitsförderung

mit einem umfassenden Angebot.

Der Schwerpunkt liegt in der fachlichen Begleitung

und Beratung durch diplomierte Sozialarbeiter bzw.

Psychologen für Eltern mit ihren Kindern bis zum

dritten Lebensjahr in Form von offenen Treffs oder

Einzelterminen. Eltern erhalten außerdem Informationen

über weitere Angebote und andere wichtige

Einrichtungen und Netzwerkpartner.

Zieht man den Rahmen der Sozialpolitik etwas weiter,

dann gehören auch die Kleinstkinder- und Kinderbetreuung

sowie die Horte dazu. Hier hatte und hat die

Stadt Wels wie alle Städte und Gemeinden in OÖ

durch die Einführung des Gratiskindergartens eine

enorme Herausforderung zu bewältigen. Im Bereich

der städtischen Kindergärten sind zwei Neubauten

sowie einige Umorganisationen nötig, das gesamte

Investitionsvolumen beträgt hier rund 7,8 Mio. Euro.

Auch der laufende Aufwand wurde deutlich höher:

Von den Mehrausgaben für das Personal in Höhe

von 1,1 Mio. Euro verbleiben der Stadt abzüglich des

Landesbeitrages rund 665.000 Euro. Aktuell umfasst

das Angebot der Stadt selbst elf Kindergärten für Kinder

von drei bis sechs Jahren sowie eine Krabbelstubengruppe

für Kinder von eineinhalb bis drei Jahren.

Dazu kommen noch die von privaten Institutionen

geführten Betreuungseinrichtungen, welche zurzeit

sieben Kindergärten und neun Krabbelstubengruppen

umfassen.

Schülerinnen und

Schüler, Jugendliche

Das Kinderbetreuungsangebot der Stadt Wels setzt

sich natürlich auch im Pflichtschulalter fort: Mit

ihren insgesamt fünf Schülerhorten deckt die Stadt

Wels die außerschulische Betreuung von Kindern berufstätiger

Eltern ab und wird dabei von zwei privaten

Anbietern unterstützt. Für Kinder aus bedürftigen

Familien, welche die 1. Klasse Volksschule besuchen,

bietet die Stadt Wels die Schulbeginnunterstützung

an. Denn alle Kinder benötigen ein Mindestmaß an

Ausstattung, wenn sie ihre „Schulkarriere“ starten –

angefangen von Stiften und Füllfeder über Hefte

und Blocks bis hin zu einer Schultasche bzw. einem

Rucksack. Die Höhe dieser Unterstützung ist vom

Einkommen der Eltern abhängig und beträgt bis zu

65 Euro pro Kind.

WEGE 21


WEGE

stadt wels

Speziell für Schüler mit erhöhtem

Betreuungsbedarf hat die Stadt

Wels im vergangenen Jahr drei neue

Angebote in der Jugendwohlfahrt

geschaffen:

Der Schulverbindungsdienst

versteht sich als Beratungs- und

Betreuungsangebot für Schüler,

Eltern, Lehrer sowie Gruppen im

Schulkontext. Dabei unterstützen

Sozialarbeiter an allen städtischen

Hauptschulen sowie bei Bedarf

auch an der privaten Hauptschule

der Franziskanerinnen und der

Polytechnischen Schule die Schüler

bei verschiedensten Problemlagen.

Die Pädagogen können sich

dadurch viel besser auf den Unterricht

konzentrieren, weil ihnen

„erzieherische“ Problemstellungen

abgenommen werden. Und die

Sozialarbeiter der Jugendwohlfahrt

werden in ihren Sprengeln eben-

falls entlastet, da ihre Kollegen

vom Schulverbindungsdienst durch

ihren guten Kontakt zu den Schülern

zahlreiche Probleme bereits

im Vorfeld „abfangen“.

Das sozialpädagogische

Tageswohnen

stellt ein Angebot für Kinder

zwischen sechs und zwölf (in

Ausnahmefällen 14) Jahren dar,

die auf Grund schwieriger familiärer

Situationen Verhaltensauffälligkeiten

wie z.B. Entwicklungsverzögerungen

bzw. Lern- und Leistungsbeeinträchtigungen

aufweisen.

In der neuen Einrichtung können

bis zu acht Kinder für eine Verweildauer

von bis zu zwei Jahren

aufgenommen werden. Das Leitziel

des sozialpädagogischen Tageswohnens

ist, bei den betreuten

Kindern und Jugendlichen Eigenschaften

wie Selbstvertrauen, Be-

ziehungsfähigkeit und die Herausbildung

einer eigenständigen Identität

zu fördern.

Das Projekt „Scout“

ist schließlich eine sozialpädagogische

Nachmittagsbetreuung für

verhaltensauffällige Volksschulkinder.

Schauplatz ist das Integrative

Schulzentrum Pernau, wo die Schüler

am Vormittag auch unterrichtet

werden. Es handelt sich dabei um

Kinder, die zumindest vorübergehend

nicht in das Regelschulsystem

eingegliedert werden können.

Ihr Verhalten ist oft von Ängsten,

Kontaktstörungen, aggressiver Impulsivität,

Leistungshemmungen,

psychosomatischen Störungen etc.

geprägt. Ziel ist es, diesen Schülern

Lösungsstrategien für ihr Verhalten

näherzubringen, sodass sie

nach einer gewissen Zeit wieder

die Regelschule besuchen können.

Stadträtin Silvia Huber (hier in einem der Welser Jugendtreffs) ist u.a. für Soziales, Jugend, Gesundheit und die Leitung der Seniorenbetreuung zuständig.

22 lebens

Auch Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen im

regulären (Aus-)Bildungssystem oder am regulären

Arbeitsmarkt nicht unterkommen, werden in Wels

nicht sich selbst überlassen. Sie bekommen in der sogenannten

Produktionsschule im Stadtteil Lichtenegg

eine „zweite Chance“. Diese wird vom Berufsförderungsinstitut

der Arbeiterkammer (BFI) betrieben

und gemeinsam mit der Stadt Wels, dem Land OÖ

und dem Arbeitsmarktservice getragen.

Die Produktionsschule ist seit Mitte August 2009 in

Betrieb und bietet Platz für bis zu 42 Jugendliche.

Der pädagogische Ansatz stammt ursprünglich aus

Dänemark und besteht aus einer gezielten Kombination

aus Arbeiten und Lernen. Das Endziel ist

die berufliche und soziale Wiedereingliederung der

Jugendlichen, um sie nicht an den Rand der Gesellschaft

abgleiten zu lassen. Als speziellen Mobilitätszuschuss

für junge Welser gibt es ebenfalls seit 2009


WEGE

stadt wels

die Move-On-Card, die einen Gesamtwert von 200

Euro hat. Einlösen können die Jugendlichen diese

Summe, wenn sie bei Welser Firmen, Betrieben oder

den Welser Autofahrerclubs beispielsweise ein Fahrrad

bzw. einen Fahrrad- oder Mopedhelm kaufen,

Gutscheine für das Welser Sammeltaxi erwerben, den

Moped- oder Autoführerschein oder ein Fahrsicherheitstraining

machen oder öffentliche Verkehrsmittel

(ausgenommen Einzelfahrscheine) benützen.

Zu den sozialen Einrichtungen gehören auch die Jugendtreffs

der Stadt Wels, da sie der Begegnung und

dem sinnvollen Zeitvertreib dienen. Zur Zeit gibt es

fünf davon, und zwar in den Stadtteilen Noitzmühle

(„Westside“), Gartenstadt („Tornado“), Pernau

(„Freak Out“), Neustadt („G.Youngsters“) und Vogelweide

(„Flash“). Neben verschiedenen Spielangeboten

besteht auch die Möglichkeit, sich vertrauensvoll

mit Anliegen oder Problemen an die Betreuer zu

wenden.

Verschiedene Turniere wie beispielsweise Dart, Tischfußball

etc. und verschiedenste Workshops zur Förderung

der Kreativität runden das Angebot ab. In allen

Jugendtreffs ist Internet-Surfen möglich.

Neben den städtischen Einrichtungen gibt es auch

noch private Jugendzentren wie etwa „D22“, untergebracht

im Kulturzentrum Alter Schlachthof, oder

„Zoom“ am Stadtplatz.

Seniorinnen

und Senioren

Die für die kommenden Jahrzehnte vorausgesagte Bevölkerungsentwicklung

ist einerseits von einer stetig

steigenden Lebenserwartung, andererseits aber einer

sinkenden Geburtenrate geprägt. Der bereits jetzt

merkbare Anstieg des Anteils älterer Menschen an der

Gesamtbevölkerung wird sich daher weiter fortsetzen.

Dies bedeutet unter anderem auch für die Kommunalpolitik

und somit auch für die Stadt Wels eine

große Herausforderung in finanzieller und organisatorischer

Hinsicht. Denn es gilt, diesen Menschen ein

Altwerden und Altsein in Würde zu ermöglichen.

Oberste Maxime ist dabei der Grundsatz „mobil vor

stationär“. Denn wie es schon seit längerer Zeit zu

beobachten ist, wollen immer mehr Menschen ihren

Lebensabend im gewohnten Wohnumfeld verbringen,

sind dabei aber auf externe Hilfe angewiesen.

Die Stadt Wels treibt daher den Ausbau der mobilen

Altenhilfe stetig voran: Eine Steigerung der Personaleinheiten

von derzeit rund 38 auf 43 ist bis zum Jahr

2015 geplant. Eng damit verknüpft ist auch das Angebot

des betreubaren Wohnens, welches in Wels

an drei Standorten (Magazinstraße, Neustadt/Flurgasse

In den Zuständigkeitsbereich von

Vizebürgermeisterin Anna Eisenrauch

fallen u.a. die Kinderbetreuung,

die Seniorenverbände und

die Tagesheimstätten.

WEGE 23


WEGE

stadt wels

Plätze umfassende Leopold-Spitzer-Heim und das

Haus Neustadt mit seinen 130 Plätzen, von denen

zehn Kurzzeitpflegeplätze sind. Auf mittlere und

lange Sicht gesehen sind jedenfalls zwei weitere

Neubauten mit je 75 Plätzen nötig bzw. geplant.

Zu diesen städtischen Heimen kommen noch

die privat geführten hinzu, nämlich das Haus für

Senioren der Diakonie (76 Plätze) und das Altenheim

Bruderliebe der Kreuzschwestern (84 Plätze).

und Lichtenegg) angeboten wird. Zusätzlich ist in der

ehemaligen Dragonerkaserne eine betreute Wohngemeinschaft

für insgesamt neun an Demenz erkrankte

Menschen im Entstehen – eine Einrichtung, die

nach ihrer Fertigstellung Modellcharakter für ganz

OÖ haben wird.

Um rechtzeitig vorsorgen zu können, muss jedoch

trotz des Ausbaus der mobilen Dienste und des betreuten

bzw. betreubaren Wohnens auch die Anzahl

der Heimplätze weiter erweitert werden. Auch diesbezüglich

gibt es aus Wels eine aktuelle Erfolgsmeldung,

nämlich die Eröffnung des APH (Alten- und

Pflegeheimes) Vogelweide-Laahen mit 128 Plätzen.

Dieses orientiert sich selbstverständlich sowohl hinsichtlich

seiner Bauweise – es handelt sich dabei

um eines der ersten Seniorenheime in Passivhausbauweise

– als auch mit seinem Konzept der Hausgemeinschaften

an den modernsten fachlichen

Standards. Im Vordergrund stehen das Zusammenleben

in Gruppen und die weitestgehende Erhaltung

des gewohnten Tagesablaufes. Ziel ist eine möglichst

hohe Unterstützung und Förderung der noch vorhandenen

Fähigkeiten der Bewohner.

Das neue Heim Vogelweide-Laahen ergänzt das

nach der Auflassung seines ältesten Teiles nun 221

In einer Zeit, in der Menschen (wenn es ihr Gesundheitszustand

erlaubt) bis ins hohe Alter aktiv und vital

bleiben wollen, wird es natürlich auch immer wichtiger,

entsprechende spezifische Freizeitmöglichkeiten

anzubieten. Eine wichtige Funktion erfüllen hier die

sieben Tagesheimstätten der Stadt Wels, die in den

Stadtteilen Pernau (zwei Mal), Lichtenegg, Neustadt,

Noitzmühle, Puchberg und Vogelweide vertreten sind.

Rund 37.000 Besuche pro Jahr machen deutlich, dass

diese Orte der Begegnung von den älteren Welserinnen

und Welsern sehr gerne genutzt werden. Tageszentren

für Senioren gibt es darüber hinaus im APH

Neustadt sowie im Haus der Senioren der Diakonie.

Eine wichtige und gern genutzte Unterstützung mit

zahlreichen attraktiven Vergünstigungen ist der Seniorenpass

der Stadt Wels. Er beinhaltet verschiedenste

Gutscheine im Gesamtwert von rund 120 Euro, ist

für ein Kalenderjahr gültig und kostet 11 Euro. (Wer

die Ausgleichszulage bezieht, erhält ihn gratis. Und

um auch für Zivilinvalide ein ausreichendes Maß an

Mobilität zu gewährleisten, gibt es für sie Gutscheine

für die öffentlichen Verkehrsmittel der Linie Wels.)

Für alle Fragen rund um das Thema Pflege gibt es

seit Ende 2008 das Pflegetelefon der Stadt Wels.

Mögliche Themen der Beratungsgespräche sind u.a.

die Organisation von Pflegehilfsmitteln, Umgang mit

Demenz, Beratung über die verschiedenen Einrichtungen

wie die Tagesbetreuung, die mobile Altenhilfe

etc. und Vermittlung zu weiterführenden Institutionen.

Diese und die Seniorenvereine sind auch

in der Stadt Wels eine maßgebliche und wichtige

Stütze hinsichtlich Betreuung, Pflege und Freizeitgestaltung

von und für ältere/n Menschen.

24 lebens


WEGE

stadt wels

Allgemein und

altersübergreifend

Neben den altersspezifischen Einrichtungen und

Maßnahmen der Welser Sozialpolitik gibt es auch

eine ganze Reihe von Unterstützungen, die unabhängig

vom Lebensalter geleistet werden. Zu diesen gehört

unter anderem die Sozialhilfe, welche aktuell 450

Welserinnen und Welser beziehen. Diese Menschen,

die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigener Kraft bestreiten

können, haben natürlich auch Anspruch auf

den alljährlichen Weihnachtszuschuss für Bedürftige.

Dieser steht außerdem auch einkommensschwachen

Rentnern, Pensionisten, Berufstätigen (ausgenommen

Lehrlinge oder Auszubildende) sowie Personen,

die Unterhaltsleistungen oder Leistungen des Arbeitsmarktservice

(z. B. Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe)

bzw. Kinderbetreuungsgeld von der OÖ. Gebietskrankenkasse

beziehen, zu. Der Zuschuss beträgt

einmalig 102 Euro plus 51 Euro für jede weitere Person

im Haushalt und kam im Jahr 2009 rund 1700

Menschen in Wels zugute.

Immer wieder versucht die Stadt Wels, mit Hilfe von

Projekten auf verschiedene Problemlagen aufmerksam

zu machen bzw. mögliche Lösungen dafür anzubieten.

Als Beispiel sei hier das Projekt „Wir setzen Zeichen

– Suchtprävention in Wels“ angeführt. Gestartet im

Jahr 2009, handelt es sich um das bisher größte Vorhaben,

das in diesem Bereich jemals in der Stadt Wels

stattgefunden hat. Unterstützt von zahlreichen Partnern

aus den Vereinen und aus der Wirtschaft, ist es

auf eine Dauer von drei Jahren ausgelegt. Es setzt sich

mit Süchten in vielfältigster Form auseinander und

hat zum Ziel, diese durch ein Mehr an Wissen über

die Ursachen und Folgen möglichst zu vermeiden.

Zu erwähnen sind an dieser Stelle unbedingt auch

die Sozialvereine, von denen es in der gesamten Stadt

etwa 40 gibt und die sich den unterschiedlichsten Gebieten

wie etwa Jugendbeschäftigung, Obdachlose,

Menschen mit Beeinträchtigung etc. widmen. Diese

zwar nicht in allen, aber in vielen Fällen ehrenamtliche

Tätigkeit der Vereinsmitglieder ist für das soziale

Netz der Stadt Wels ebenso unverzichtbar wie beispielsweise

auch die zahlreichen Selbsthilfegruppen

für das Gesundheitswesen. Abschließend kann man

also sagen, dass für die Stadt Wels das Sprichwort

„Sozialpolitik ist gelebte Solidarität“ uneingeschränkt

gültig ist. ß

Das Brandunglück von Kaprun am 11. November

2000 war der Auslöser zur Einrichtung des Krisenfonds

der Stadt Wels. Ziel war es, für die ersten Wochen

und Monate nach derartigen Ereignissen rasch

und unbürokratisch Hilfe anbieten zu können. Unterstützt

sollten aber auch Menschen werden, die

durch Schicksalsschläge wie beispielsweise Todesfälle,

Erwerbsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, Unfall, Behinderung

oder eine soziale Notlage getroffen werden.

Auf die Unterstützung aus dem Fonds besteht kein

Rechtsanspruch, das Verfahren zur Unterstützung

kann amtswegig oder auf Antrag eingeleitet werden.

WEGE 25


WEGE

interview

„Prävention ist aus

modernem Gesundheitswesen

nicht wegzudenken.“

IM GESPRÄCH

LH Dr. Josef Pühringer

„Die Zusammenarbeit

des Klinikum Wels -

Grieskirchen ist ein

Vorzeigebeispiel in der

oberösterreichischen

Gesundheitslandschaft.“

Seit Beginn dieser Legislaturperiode ist Landeshauptmann Dr.

Josef Pühringer für die Gesundheitsagenden in Oberösterreich

zuständig. Wo seine Schwerpunkte liegen, wie er die

Gesundheitsvorsorge ausbauen will, welche Maßnahmen

notwendig sind, um das Gesundheitssystem längerfristig abzusichern

und was er privat für seine Gesundheit tut, erfuhr

lebensWEGE im Interview.

26 lebens


WEGE

interview

Herr Landeshauptmann, wie kann

das Gesundheitsbewusstsein der

Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher

gefördert werden?

Vorerst muss die Politik die richtigen

Weichen stellen und gute

Rahmenbedingungen schaffen.

Der zentrale Punkt dabei liegt in

der Gesundheitsförderung und ihrer

Erhaltung. Denn im Gesundheitswesen

darf sich nicht alles um

„Reparaturmedizin“ drehen. Gefragt

ist aber auch Eigenverantwortung,

die gefordert und gefördert

werden muss. Wir setzen in Oberösterreich

in vielen Bereichen offensiv

gesundheitsfördernde Maßnahmen,

die nachhaltige Effekte

erzielen. Unsere Projekte setzen

daher bereits im Kindesalter an.

Welche Maßnahmen sind das?

Zum Beispiel unsere Initiativen zur

Verbesserung der Ernährung an

den Schulen und den Kindergärten.

Das beginnt bei Seminar- und

Beratungsangeboten für Köche

von Schul- und Kindergartenküchen

und endet bei eigens angefertigten

Informationsbroschüren

für Kinder, Eltern und Pädagogen.

Weiters stellen wir derzeit den

Schulgesundheitsdienst auf neue

Beine, damit eine kontinuierliche

medizinische Betreuung und eine

stark verbesserte Zusammenarbeit

mit dem Lehrpersonal sichergestellt

ist.

Welche Rolle nehmen die „Gesunden

Gemeinden“ beim Ausbau

der gesundheitsfördernden

Maßnahmen ein?

Eine bedeutende. Von den 444

Gemeinden Oberösterreichs sind

424 daran beteiligt. Das ist ein

sehr eng gestricktes Netzwerk. Alleine

in den Bezirken Wels-Land,

Grieskirchen und Eferding sind 68

Gemeinden beteiligt und bieten

regional angepasste Gesundheitsprogramme.

Das Thema der Finanzierung unseres

Gesundheitssystems ist derzeit

in aller Munde. Welche Maßnahmen

halten Sie für notwendig,

um unser Gesundheitssystem längerfristig

abzusichern?

Vorab: Die Gesundheitspolitik

steht vor einer gewaltigen Aufgabe.

Uns muss es gelingen, in einer

zunehmend alternden Gesellschaft

die medizinische Spitzenversorgung

flächendeckend sicherzustellen

und mit dem medizinischen

Fortschritt Schritt zu halten. Dabei

wollen wir das menschliche

Umfeld weiterhin gewährleisten.

Und all das muss auch zukünftig

finanzierbar sein. Das sind herausfordernde

Aufgaben. Trotzdem packen

wir sie in Oberösterreich an

und starten heuer Reformen.

Die zweite Spitalsreform?

Ja, aber um es vorwegzunehmen:

Bei der Spitalsreform geht es nicht

um Leistungskürzungen und Geldeinsparung,

sondern es geht darum,

Potenziale zu schaffen, um neue

und notwendige medizinische Angebote

sicherzustellen. Auch die

Zusammenarbeit zwischen dem

intra- und extramuralen Bereich

muss intensiviert werden. Aber

ich betone nochmals: Das alles

passiert nicht auf dem Rücken der

Patienten. Wir wollen Potenziale

richtig ausschöpfen.

Sie haben mehrmals betont, dass

die Zukunft der Spitäler nicht in

Schließungen, sondern in Kooperationen

liegt. Wie stellen Sie sich

das konkret vor?

Kooperationen sind das Gebot der

Stunde, um eine optimale Versorgung

sicherzustellen. Organisationskosten,

die den Patienten

keinen Nutzen bringen, werden

damit vermieden. Eine dieser

sinnvollen Kooperationen wird ja

mit dem Klinikum Wels - Grieskirchen

bereits gelebt. Durch diese

Zusammenarbeit ergibt sich nicht

nur ein jährliches Kostendämpfungspotenzial

in Millionenhöhe,

sondern auch eine krankenhausübergreifende

Optimierung der

Ressourcen.

In Oberösterreich läuft ja derzeit

die Spitalsoffensive ...

Ja, und diese begonnene Modernisierungsoffensive

in den Krankenhäusern

läuft weiter. Wir investieren

bis zum Jahr 2013 rund 1,8

Milliarden Euro. Alleine im Klinikum

in Wels und Grieskirchen haben

wir ein Investment von über

77 Millionen Euro. Damit wollen

wir unsere Häuser fit für die Zukunft

machen.

Abschließend noch eine private

Frage: Was tut der Gesundheitsreferent

für seine Gesundheit?

Ich versuche so gut als möglich

nach den drei Prinzipien zu leben:

erstens ausreichend Zeit zum

Schlafen, zweitens gesund essen

und wenig Alkohol und drittens

möglichst viel Bewegung. Im

Durchschnitt betreibe ich in der

Woche zwei Stunden Sport. Eine

Stunde Training, eine Stunde

Radfahren oder Laufen. ß

WEGE 27


WEGE

bezirksärzte

Der Hausarzt

ist die erste Adresse

Wer eine Hautabschürfung oder Erkältung hat, soll sich während der Ordinationszeiten

an seinen Hausarzt wenden. Viele Patienten fahren aber wegen Kleinigkeiten in die

Spitalsambulanz, die dadurch unnötig belastet wird.

Gut aufgehoben: Die Hausärztin bzw. der Hausarzt behandelt

einen großen Teil der Krankheiten selbst und leitet bei Bedarf

an die richtige Stelle weiter.

Foto: Bilderbox

Dr. Oskar Schweninger,

Bezirksärztevertreter Wels,

Ärztekammer für OÖ

Spitalsambulanzen oder der Nacht- und Wochenenddienst

der Hausärzte sind eigentlich nur für akute

Erkrankungen und Notfälle gedacht. Häufig beanspruchen

sie aber auch Menschen mit schon länger

bestehenden Krankheiten oder mit kleineren Beschwerden,

für die der Besuch beim Hausarzt zu den

Ordinationszeiten leicht ausreicht.

Die Folge: Ambulanzen und Notdienste sind mit

Patienten überlastet, für die sie eigentlich nicht zuständig

sind. Wenn dann ein wirklicher Notfall hereinkommt,

stehen Ärzte und Pflegepersonal unter

extremem Zeitdruck. Außerdem verursacht dieses

Vorgehen unnötig hohe Kosten. „Die Hausärztinnen

und Hausärzte sind die ersten Ansprechpartner für

alle gesundheitlichen Probleme. Sie wissen, was zu

tun ist und leiten, wenn es nötig ist, an die richtige

Stelle weiter, z. B. zum Facharzt oder ins Krankenhaus“,

so Dr. Oskar Schweninger, Allgemeinmediziner

und Bezirksärztevertreter für Wels bei der Ärztekammer

für OÖ.

Menschen mit Migrationshintergrund fahren überdurchschnittlich

oft in die Spitalsambulanz – auch,

wenn es nicht nötig ist. „Das ist keine böse Absicht.

Viele der Patienten aus anderen Kulturen finden sich

in unserem Gesundheitssystem nicht zurecht. Hier

braucht es noch mehr Informationen und Bewusstsein“,

so Dr. Schweninger. Wenn beide Seiten mehr

miteinander reden, könne sich daran etwas zum

Besseren ändern: „Ärzte und Pflegepersonal können

den Patienten die Wichtigkeit des Hausarzt-Systems

erklären. Gleichzeitig ist es aber wichtig, dass Migranten

diese Information untereinander weitergeben.

Jeder soll einen Hausarzt haben!“ß

28 lebens


WEGE

bezirksärzte

Ein Doktor

für alle Probleme

Dr. Wilhelm Reinhart ist Hausarzt in Wels. Sein Job ist es auch,

Lotse im Gesundheitssystem zu sein und seine Patienten mit der

richtigen Stelle zu vernetzen.

Kopfweh, Kreuzweh, Bauchweh:

Wenn Patientinnen und Patienten

mit diesen Beschwerden zu

Dr. Wilhelm Reinhart kommen,

ist seine langjährige Erfahrung

in der Diagnose gefragt. Die Ursachen

dafür können aus allen

möglichen Richtungen kommen.

„Oft sind Schmerzen sehr unspezifisch.

In vielen Fällen gibt es auch

eine psychische Komponente. Ich

kann sofort abklären, wie schwerwiegend

die Symptome sind, ob

ich sie selbst behandle oder ob

ich den Betroffenen weiterleite.“

Die Patienten sind beim Allgemeinmediziner

Dr. Reinhart an

der richtigen Adresse: „Manche

Menschen fahren oft voreilig und

unnötig ins Spital. In Wahrheit ist

ein Krankenhausaufenthalt nur in

den wenigsten Fällen nötig“, so der

Welser Hausarzt. Den Großteil der

Beschwerden behandelt er selbst,

ein knappes Drittel der Patienten

überweist er an den Facharzt. Auch

wenn jemand Pflege zu Hause oder

psychologische Hilfe braucht, weiß

Dr. Reinhart, an welche Stelle er

weitervermitteln kann.

Recai Cakir und seine Frau Tezcan

Cakir wollten sich kürzlich

durchchecken lassen und schauten

bei Dr. Reinhart vorbei, um sich

dafür eine Überweisung ins Krankenhaus

zu holen. Erfreut stellten

die gebürtigen Türken fest: Die

Gesundenuntersuchung macht

der Hausarzt, ein Spitalsbesuch

ist nicht nötig. Recai Cakir ist

Schleifer in der Metallindustrie. Er

verrichtet eine körperlich schwere

Arbeit und macht viele Überstunden.

Im Laufe der Zeit bekam er

Schmerzen im Brustbereich, die

ihm Sorgen machten. Dr. Rein-

hart konnte rasch klären, dass es

sich um nichts Gefährliches handelte.

Recai Cakir ist froh, jetzt einen

fixen Hausarzt zu haben: „Ich

habe einen einzigen Doktor für

alle Probleme und der kennt mich

gut. Gesundheit steht für mich im

Leben an erster Stelle!“ß

Foto (ÄKOÖ): Dr. Wilhelm Reinhart (Mitte)

ist bei Gesundheitsfragen erster Ansprechpartner

von Recai Cakir (links) und seiner

Frau Tezcan Cakir.

WEGE 29


WEGE

gkkoö

BESTENS

VERSICHERT

Ob jung oder alt, arm oder reich, gesund oder krank: Mit der OÖGKK ist jeder bestens

versichert. Zu ihren Leistungen zählen ein umfassender Schutz im Krankheitsfall, ein breites

Angebot an Vorsorgemöglichkeiten sowie zahlreiche Aktivitäten der Gesundheitsförderung.

Zu Hause in Oberösterreich

Die OÖGKK schützt mit 1.173.000 Menschen mehr

als drei Viertel der oberösterreichischen Bevölkerung

im Krankheitsfall ab. Versichert sind nicht nur die

(erwerbstätig) Versicherten selbst, sondern auch deren

Angehörige, sofern sie nicht selbst versichert sind.

Ein kompetenter Ansprechpartner

im Sozialservice

Darüber hinaus bietet die OÖGKK im Rahmen des

Allspartenservices bei Problemen oder Fragen zu anderen

Sozialversicherungsangelegenheiten wie Pensionsanträge

ihre Unterstützung an. Auch bei Angelegenheiten,

die in den Gesundheits- und Sozialbereich

fallen wie Altenbetreuung, Pflegefreistellungen,

Hauskrankenpflege steht die OÖGKK jederzeit als

Ansprechpartner zur Verfügung.

Effiziente Verwaltung

für Oberösterreich

Die OÖGKK administriert die soziale Krankenversicherung

wie An- und Abmeldungen zur Sozialversicherung,

die Einhebung der Sozialversicherungsbeiträge,

die Abrechnung mit Vertragspartnern und

vieles mehr. Um Verwaltungskosten zu sparen, hebt

die Gebietskrankenkasse in Treuhänderfunktion auch

andere Sozialversicherungsbeiträge wie Unfall- und

Pensionsversicherung ein, leitet diese aber sofort an

die zuständigen Versicherungsträger und -institutionen

weiter.

Von jedem Euro, der an Sozialversicherungsbeitrag

bezahlt wird, bleiben der sozialen Krankenversicherung

lediglich etwa 20 Cent. Der Rest wird an die

Pensions- und Unfallversicherung, die Arbeiterkammer

und andere Stellen weitergeleitet. ß

30 lebens


WEGE

gkkoö

Einige Angebote

ANNA – Angehörige nehmen Auszeit

Die OÖGKK hat ein spezielles Service-Paket für pflegende

Angehörige entwickelt: „ANNA“ – Angehörige

nehmen Auszeit. Gemeinsam mit Netzwerk Hilfe der

OÖGKK wird für die Zeit der Kur und Erholung

eine Lösung für die Betreuung des Pfleglings organisiert

und für die pflegenden Angehörigen ein umfangreiches

Therapie- und Rahmenprogramm geboten.

Einige Zahlen und Fakten

• mehr als 1,5 Millionen Kundenkontakte

im Jahr an den OÖGKK-Kundenschaltern

• 4000 bis 5000 Anrufe täglich im

Kundenservicecenter

• rund 1,3 Millionen Behandlungen oder

Untersuchungen in den eigenen OÖGKK-

Einrichtungen

• Abrechnung von fast 11,3 Millionen

Heilmittelverordnungen pro Jahr

• fast 3.000 Vertragspartner, davon 650 Allgemeinmediziner

und 300 Fachärzte in OÖ

EMMA – Kur für Eltern von

Kindern mit Beeinträchtigung

Ein neues Kur-Paket für Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung.

Ein Elternteil fährt gemeinsam mit

dem Kind auf Kur. Während der Therapiezeiten übernimmt

die Caritas die Betreuung des Kindes, den Rest

der Zeit verbringt das Kind mit Mutter oder Vater.

Netzwerk Hilfe

Dieses Projekt wurde mit dem „Gesundheitspreis der

Stadt Linz“ ausgezeichnet.

Ein schwerer Unfall, ein Schlaganfall, eine Krebserkrankung

– Ereignisse wie diese sorgen bei Patienten

und ihren Familien für eine extreme Belastung. Betroffene

finden sich plötzlich in einer unüberschaubaren

Situation wieder: Für diese Situationen hat die

OÖGKK ein in Österreich einzigartiges Betreuungskonzept

entwickelt: Netzwerk Hilfe löst Probleme auf

dem Weg zurück ins Leben. Rasch, kompetent und

kostenlos.

Kundenservice vor Ort

Wels

Hans-Sachs-Straße 4

4600 Wels

Telefon: 05-78 07/37 39 00

Rehamed Wels

Fachambulatorium für phys.

Medizin der OÖGKK

4600 Wels, Hans-Sachs-Straße 4

Tel.:05-78 07/37 31 00

Zahnambulatorium Wels

Hans-Sachs-Straße 4

4600 Wels

Tel.: 05-7807/37 33 00

Grieskirchen

Lobmeyrstraße 1

4710 Grieskirchen

Tel.: 05-78 07/18 39 00

Eferding

Stadtplatz 31

4070 Eferding

Tel.: 05-78 07/14 39 00

www.ooegkk.at

www.forumgesundheit.at

WEGE 31


WEGE

gesundheit

Vorübergehend bei uns zu Gast

Menschliche und kompetente

Kurzzeitbetreuung in St. Stephan

Kurzzeit- und Überbrückungspflege ist ein

neues Angebot für alle, die vorübergehend

bis zu mehreren Wochen Pflege und Betreuung

benötigen. Beispielsweise nach einem

längeren Spitalsaufenthalt sowie zur Überbrückung

bis zu einer geregelten weiteren Versorgung

oder weil Angehörige krank oder auf

Urlaub sind.

Bestens geschultes Fach- und Pflegepersonal kümmert

sich in der modernen Klinik um Menschen, die

nach einem längeren Krankenhausaufenthalt noch

nicht selbstständig sind und für die die geregelte weitere

Versorgung erst organisiert werden muss. Die

Kurzzeitpflege stellt in dieser Form also eine Überbrückung

zwischen dem Krankenhaus und der Versorgung

zu Hause dar. Sechs komfortabel ausgestattete

Einzelzimmer können bei Pflegebedarf kurzfristig

oder bis zu mehreren Wochen genutzt werden. Für

Ehepaare können auf Anfrage auch Zwei-Bett-Zimmer

zur Verfügung gestellt werden. In die Kurzzeitpflege

sind stets die Hausärzte der Patientinnen und

Patienten mit eingebunden, damit auch auf ärztlicher

Ebene ein nahtloser Übergang erfolgen kann. Die

Nähe zum Klinikum Wels - Grieskirchen bietet eine

zusätzliche medizinische Absicherung im Notfall.

Den Patientinnen und Patienten der Kurzzeitpflege-

Station stehen natürlich auch alle anderen Einrichtungen

der Krankenanstalt St. Stephan zur Verfügung:

der Park, die großzügige Aufenthalts- und

Empfangshalle, das Café und die architektonisch

besonders schöne Kapelle. Auch für ein soziales Umfeld

während des Klinikaufenthaltes ist gesorgt – in

gemeinsamen Mahlzeiten und Aktivitäten oder der

kostenlosen Teilnahme an Gruppensitzungen in Physio-

und Ergotherapie. ß

Für Anfragen und Reservierungen steht Ihnen

gerne Frau Birgit Leitgeb von St. Stephan

unter 07242/697 - 96 601 zur Verfügung.

32 lebens


WEGE

gesundheit

Durch Sport

zu mehr Gesundheit

Mehr Lebensqualität, Leistungsfähigkeit

und Wohlbefinden durch

wohldosierte sportliche Betätigung –

das ist das Anliegen des mediFIT

im Gesundheitszentrum Wels.

Hinter der Abkürzung mediFIT

verbirgt sich »medizinische Fitness«.

Prävention und Rehabilitation sind

daher wichtige Schwerpunkte in

der Arbeit der mediFIT-Expertinnen

und Experten.

Sportmediziner, Physiotherapeuten

und Fitnesstrainer arbeiten

hier Hand in Hand.

Beachtet werden dabei unter anderem

auch besondere Aspekte

des körperlichen Trainings nach

Krankheiten, Verletzungen oder

Operationen.

Eine große Auswahl an medizinischen

Fitnessgeräten und regelmäßige

Kurse gehören genauso

zum Angebot des mediFIT wie

eine intensive Trainingskontrolle,

individuelle Trainingspläne und

die gesonderte Betreuung von

Reha-Patientinnen und Patienten.

WEITERE INFOS IM INTERNET

www.medifit.at

ß

Ihre Fitness

ist unser Erfolg





Präventives Training

Medizinisches Training

Rehabilitatives Training

Fitness Training

}individuelle

Trainingsplanung

mediFIT Wels

Grieskirchner Str. 49

4600 Wels

072 42 / 415 - 66 60

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Pöschlstraße 2

4600 Thalheim/Wels

072 42 / 56 127 - 20

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Besuchen Sie uns im Internet unter www.medifit.at

WEGE 33


WEGE

sozialberatung

Gut beraten in

Wels-Land, Grieskirchen & Eferding

Hier lässt es sich gut leben! Ein wichtiger Aspekt ist dabei eine umfassende

und vielfältige Beratung und Begleitung in allen sozialen Belangen – von

der Betreuung im Krankheits- und Pflegefall über die Unterstützung bei

Anträgen bis hin zur Hilfsanbahnung bei Suchtproblemen. Vielfalt ist

eines der wesentlichsten Kennzeichen des Angebotes der Sozialberatungsstellen

in der Region.

Viele Aufgaben im Sozialbereich werden von Sozialhilfeverbänden

erledigt. Dabei handelt es sich um

einen Zusammenschluss der Gemeinden eines Bezirkes.

Ein Baustein der Verbände sind die Sozialberatungsstellen

mit einem weitreichenden Unterstützungsangebot.

Natürlich sind auch in den Regionen

Wels-Land, Grieskirchen und Eferding mehrere Sozialberatungsstellen

Ansprechpartner für Hilfe suchende

Menschen und deren Angehörige – und das nicht

nur in den Bezirksstädten, sondern auch in kleineren

Gemeinden.

Kompetent, vertraulich,

kostenlos

In vielen sozialen Problemlagen sind die Sozialberatungsstellen

Anlaufpunkte – von der Weitergabe von

Informationen an Interessierte über die Hilfestellung

bei komplizierten bürokratischen Vorgängen bis hin

zur Vermittlung von sozialen Leistungen durch Dritte,

wie zum Beispiel Pflegedienste. Auch sensible und

sehr private Themen können ohne Vorbehalte bei den

Beratungsstellen vorgebracht werden: Von den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter wird völlige Diskretion

garantiert; auf Wunsch kann die Beratung auch anonym

erfolgen.

Unterstützung für

Seniorinnen und Senioren

Ein besonderer Beratungsschwerpunkt liegt auf für

Seniorinnen und Senioren relevanten Themen: Was

tun, wenn der Alltag allein anstrengend wird, man

beispielsweise nicht mehr ausreichend mobil ist?

In diesen Fällen können die Sozialberatungsstellen

mobile Dienste vermitteln – einen Haushaltsservice,

eine Hauskrankenpflege, Essen auf Rädern. Auch

Fragen rund um Alten- und Pflegeheime, Kurzzeitpflege

oder Tagesbetreuung können die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beantworten.

Ist eine Pflege notwendig geworden, so ist dies meist

auch für die Angehörigen eine große Belastung. Die

Klärung von Fragen wie „Wie organisiere ich künftig

meinen Alltag?“, „Welche Unterstützung kann ich

bekommen, um mein Familienmitglied umfassend

zu betreuen und dennoch Beruf und Privatleben

nicht zu kurz kommen zu lassen?“ ist für Betroffene

enorm wichtig, damit aus der zusätzlichen Belastung

keine Stresssituation entsteht.

34 lebens


WEGE

sozialberatung

In Notsituationen

Lösungen finden

Die Leistungen

auf einen Blick

Es kann die verschiedensten Gründe dafür geben,

dass man in eine soziale Notsituation gerät. Finanzielle

Probleme sind dann oft die drängendsten – die

Sozialberatungsstellen können auch hier klärend eingreifen

und Auswege und Unterstützungsmöglichkeiten

aufzeigen. Für den Laien können Anträge oder

Ansuchen oft zum „Bürokratie-Dschungel“ werden.

Mit ein wenig fachmännischer Unterstützung lösen

sich Unklarheiten meist schnell. Informieren, helfen,

vermitteln – diese drei Schlagworte schreiben die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialberatungsstellen

ganz groß. Im persönlichen Gespräch

kann geklärt werden, welche Lösungsmöglichkeiten

es für eine Problemsituation geben kann. Form und

Umfang der Unterstützung können so also ganz individuell

festgelegt und gesteuert werden. Und nicht

zu vergessen: Neben ihrer Fachkompetenz wissen die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz genau, wie

wichtig es ist, für alles ein offenes Ohr zu haben. Die

Sozialberatungsstellen verstehen sich in diesem Sinne

auch als völlig offene Anlaufstellen – die wirkliche

Hilfe bieten. ß

Bei diesen Themenfeldern können die

Sozialberatungsstellen Ihnen helfen:

In diesen Orten in unserer Region finden Sie Sozialberatungsstellen:

Grieskirchen, Eferding, Eberstalzell, Gunskirchen, Lambach,

Marchtrenk, Thalheim, Peuerbach, Gaspoltshofen

• Rat in Notlagen und schwierigen Lebenssituationen

• Informationen zu regionalen und überregionalen

Hilfsangeboten

• Weitervermittlung an soziale Einrichtungen

oder Dienste

• Vernetzung aller sozialen Dienstleistungen

• Information über Alten- und Pflegeheime

• Vermittlung mobiler Dienste (Essen auf Rädern,

Hauskrankenpflege, Altenfachbetreuung etc.)

• Unterstützung für (pflegende) Angehörige und Dritte

• Hilfestellung bei Behördenangelegenheiten

(Pflegegeldanträge, Sozialhilfe,

Befreiungsanträge etc.)

• Unterstützung und Vermittlung bei Alkohol-,

Drogen-, Familien und Eheproblemen

• Bereitstellung von Informationen zur Lösungsfindung

in Konfliktsituationen

WEGE 35


WEGE

interview

IM GESPRÄCH

LH-Stellvertreter Josef Ackerl

Seit Oktober 1993 ist Josef Ackerl in der oberösterreichischen

Landesregierung tätig. In dieser

Zeit hat sich die Landschaft der sozialen Angebote

in Oberösterreich grundlegend verändert.

Vieles, das den Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern

heute als selbstverständlich erscheint,

wurde erst in den letzten 17 Jahren in dieser

Qualität entwickelt, ausgebaut und gesetzlich

abgesichert

Die Person

Josef Ackerl (geb. 1946 in Vöcklabruck) ist seit

1993 in die Landesregierung. Seit 2009 ist er als

Landeshauptmann-Stellvertreter für die Schwerpunkte

Soziales und Gemeinden zuständig.

Die Aufgaben:

• Soziales (Altenpflege und -betreuung,

Chancengleichheit, Wohnungslosenhilfe,

Schuldnerberatung, Frauenhäuser,

Integration, Asyl)

• Jugendwohlfahrt

• Jugendschutz

• Gemeinden

36 lebens


WEGE

interview

„Soziale Gerechtigkeit für die

Menschen in Oberösterreich“

Erreichtes absichern und bedarfs-

und bedürfnisgerechten

Ausbau vorbereiten

Seit 2003 ist das Sozialbudget des

Landes um mehr als 50 Prozent gestiegen,

wodurch ein kontinuierlicher

Ausbau der sozialen Angebote

möglich war. Der Ausbau der

Mobilen Dienste ist dabei nur eine

der vielen Verbesserungen im Sozialbereich.

Seit 1993 wurden rund

zwei Drittel der 11.800 Heimplätze

in Oberösterreichs Alten- und

Pflegeheimen saniert oder neu gebaut,

gleichzeitig ist in den Heimen

rund ein Viertel mehr Personal im

Einsatz als 2003. Ebenfalls um

ein Viertel gestiegen ist seit 2003

die Zahl der Einrichtungen für

Menschen mit Beeinträchtigungen:

von gut 550 auf rund 700.

Schwerpunkte der

nächsten Jahre

„Mit den absehbaren geringeren

Budgetsteigerungen der nächsten

Jahre werden wir den eingeschlagenen

Kurs nicht fortsetzen

können!“ so Ackerl.

„Wichtig wird sein, das Erreichte

nachhaltig abzusichern und – für

bessere Zeiten – den bedarfs- und

bedürfnisgerechten Ausbau zumindest

vorzubereiten!“

In einzelnen Bereichen – wie bei den

Mobilen Diensten – wird es aber

auch bereits in den kommenden

Jahren einen Ausbau geben müssen.

Die Zukunft

der Altenpflege

in Oberösterreich

Die Ausgaben für Altenbetreuung

und -pflege steigen aufgrund der

demographischen Entwicklung

weiter an und werden sich bis

2020 um über 50 Prozent erhöhen,

stellt LH-Stv. Ackerl fest. Für alte

Personen mit wenig Pflegebedarf

aber größtmöglicher sozialer Sicherheit

stellt er die Einrichtung

von Wohngemeinschaften für Seniorinnen

und Senioren in Aussicht

und fordert mehr Pflegeheimplätze

und den Ausbau bei den

Mobilen Diensten.

Im Bereich der Mobilen Dienste,

wo die regionalen Träger sozialer

Hilfe – Sozialhilfeverbände und

Statutarstädte – und das Land diese

Kosten teilweise gemeinsam tragen,

wachsen die zu leistenden Nettokosten

für ein Jahr auf insgesamt

89,94 Millionen Euro im Jahr 2020,

im Bereich der Hauskrankenpflege

auf bis 24,82 Millionen Euro.

„Ich weise seit Jahren auf die Probleme

hin. Die Ausgaben steigen

aufgrund der demographischen

Entwicklung ständig an, während

die dafür seitens des Bundes zur

Verfügung gestellten Mittel nicht

annährend ausreichend mitwachsen.

Daher muss endlich mehr Geld

ins System, da sonst die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter nicht

mehr bezahlt werden können.

Ich fordere, dass der Finanzausgleich

zwischen Bund, Ländern

und Gemeinden neu verhandelt

wird. Dabei sollten vor allem die

Gemeinden mehr finanzielle Mittel

bekommen. Ich plädiere für

die Einrichtung eines Pflegefonds,

der über den Weg vermögensbezogener

Steuern gespeist wird.

Dafür ist in erster Linie der Bund

zuständig. Einer verpflichtenden

Pflegeversicherung kann ich nichts

abgewinnen. Die würde wieder die

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

belasten“, so Ackerl.

Ausbildungsoffensive

Zur aktuellen Situation beim Personal

ist festzuhalten, dass es nie

einfach gewesen ist, genügend Personal

für die Altenpflege- und betreuung

zu finden. LH-Stv. Ackerl

hat in den letzen Jahren schon

mehrere Ausbildungsoffensiven initiiert

in deren Verlauf über 7000

Personen zum/r Fachsozialbetreuer/in

für Altenarbeit ausgebildet

wurden. Auch 2010 wird die Kampagne

„Sinnstifter“ fortgesetzt.

Ziel ist es, mehr Menschen für

Pflegeberufe zu gewinnen. ß

WEITERE INFOS IM INTERNET

www.sinnstifter.info

WEGE 37


WEGE

wels land

Beratung ohne Hemmschwellen

– die Sozialberatungsstellen Wels-Land

2010 ist ein Jubiläumsjahr für die Sozialberatungsstellen im Bezirk

Wels-Land: Sie feiern im September ihr 10-jähriges Bestehen. 10 Jahre

voll intensiver Beratungstätigkeit, mit zahlreichen menschlichen Begegnungen,

persönlichen Gesprächen – und mit dem guten Gefühl, in

unzähligen Fällen geholfen zu haben.

Seit dem Jahr 2000 hat sich die Anzahl der jährlichen

Beratungsgespräche vervierfacht – das zeigt den großen

Bedarf an Unterstützung und Information zu sozialen

Themen. Im vergangenen Jahr konnten besonders gute

Erfolge verzeichnet werden: 98 % aller Beratungsfälle

konnten positiv abgeschlossen werden.

Eine Statistik der Sozialberatungsstellen Wels-Land

zeigt, welche Themen dabei an oberster Stelle stehen:

Pflege und Betreuung, gefolgt von Fragen zu

finanziellen Notsituationen. Hilfe bei Antragstellungen

und die Bereiche Wohnen und Arbeit sind

weitere wichtige Fälle in der Beratung. Auch für

Gespräche bei Sucht- oder Alkoholproblemen und

häuslicher oder familiärer Gewalt stehen die Mitarbeiterinnen

diskret und vertraulich zur Verfügung.

Die Beratung kann von allen Personen kostenlos in

Anspruch genommen werden – unabhängig von

Nationalität, Konfession oder allgemeiner Lebenssituation.

Im Bezirk Wels-Land gibt es fünf Sozialberatungsstellen

(kurz: SBS): in Eberstalzell, Gunskirchen, Lambach,

Marchtrenk und Thalheim.

Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der Informationsstelle

für Gesundheit und Soziales im Klinikum

Wels - Grieskirchen. Dadurch ist eine Kontaktaufnahme

mit den Klientinnen und Klienten bereits

im Klinikum möglich – die weitere Beratung erfolgt

dann in den Sozialberatungsstellen vor Ort.

Offenheit gegenüber

den Klientinnen und Klienten

Das Gesamtpaket des Angebotes der Beratungsstellen

macht ihre Qualität aus: „Die Kombination aus Beratung,

Information und direkter Unterstützung ist

das, was uns in den Sozialberatungsstellen so flexibel

macht. Diese drei Bereiche sind sozusagen das Rezept,

mit dem wir versuchen, Lösungen für die Problemsituationen

der Klientinnen und Klienten zu finden“,

so Mag. Ulrike Pjeta von der Sozialberatungsstelle in

Eberstalzell. Wie wichtig es ist, den Klienten in ihren

Problembeschreibungen aufmerksam zuzuhören, beschreibt

Hannelore Hausmair von der SBS Gunskirchen:

„Oftmals kann man gute Lösungen finden und

helfen, wenn man die eigene Lebenserfahrung mit

einbringt und sich vorstellt, wie man sich ein Beratungsgespräch

wünschen würde, wenn man selbst in

einer Notlage wäre.“ Auf diese Offenheit gegenüber

den Klienten und ihren individuellen Lebenssituationen

weist auch Helga Jetzinger hin: „Wir müssen

uns auf den Menschen einlassen, um ihm helfen zu

können. Das Gespräch kann nur so eine offene und

konstruktive Ebene erreichen«, so die Mitarbeiterin

der SBS Lambach. Die Mitarbeiterinnen der Sozialberatungsstellen

haben weitgehend freie Hand, was

die Gestaltung der Beratungsgespräche angeht. Wesentlich

ist dabei beispielsweise, dass für jedes Gespräch

ausreichend Zeit vorhanden ist, es, wie Helga

Jetzinger sagt, »auch mal länger dauern darf“ und je

nach Problemlage auch Hausbesuche möglich sind.

38 lebens


WEGE

wels land

v.l.n.r.v.:

Mag. Ulrike Pjeta, Helga Jetzinger, Franziska Krexhammer,

Hannelore Hausmair, Gabriele Gruber

Sozialberatungsstelle Eberstalzell

Gemeindealten- und Pflegeheim Eberstalzell

Sonnleiten 2, 4653 Eberstalzell, Tel. 07241/27852

E-Mail: sbs.eberstalzell@aon.at

Öffnungszeiten: Mo 10.00 – 12.00 Uhr,

Do 16.00 – 19.00 Uhr, Fr 8.00 – 11.00 Uhr

Sprechtag: jeden ersten Freitag im Monat

(8.00 – 10.00 Uhr) im Gemeindeamt in

Bad Wimsbach-Neydharting

Auf der Suche nach

der passenden Lösung:

Für die Sozialberatungsstellen geht es vorrangig darum,

den Klientinnen und Klienten auf dem Weg der

Problemlösung zu begleiten und unterstützend und

vermittelnd tätig zu sein.

„Die Angebote auf sozialem Gebiet sind für die meisten

Problemsituationen enorm umfangreich, oft fehlt

den Klientinnen und Klienten aber die Information

darüber. Unsere Aufgabe ist es, das passende Angebot

zu finden“, berichtet Gabriele Gruber von der

SBS Marchtrenk und ergänzt: „Voraussetzung für

unsere Arbeit ist das Bewusstsein, dass sich die Menschen,

die Hilfe suchend zu uns kommen, in einer

auch emotionalen Extremsituation befinden. Uns als

Mitarbeiterinnen muss bewusst sein, dass in solchen

Umständen oft die pragmatische Sicht auf das Problem

fehlt. Und genau an der Stelle können wir mit

dem Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten helfen.“

Genau diese Haltung bestätigt auch Franziska Krexhammer

von der SBS in Thalheim: „Die Klientinnen

und Klienten kommen mit unterschiedlichsten

Problemen zu uns, auf die wir flexibel

reagieren müssen. Es gibt bei uns in den Sozialberatungsstellen

also keine vorgefertigten Schablonen,

nach denen wir vorgehen können. Stattdessen

besteht der Kern unserer Arbeit darin, Lösungen

zu finden – gemeinsam mit den Klientinnen und

Klienten.“ß

Sozialberatungsstelle Gunskirchen

Marktplatz 3, 4623 Gunskirchen, Tel. 07246/20047

E-Mail: sbs.gunskirchen@24speed.at

Öffnungszeiten: Di 8.00 – 10.00 Uhr,

Do 8.00 – 11.30 Uhr, Fr telefonisch von

8.00 – 11.00 Uhr unter 0664/807652814

Sprechtag:

Pichl bei Wels: nach telefonischer Vereinbarung

unter 0664/807652814

Sozialberatungsstelle Lambach

Bezirksalten- und Pflegeheim Lambach

Karl-Köttl-Straße 1, 4650 Lambach, Tel. 07245/22259

E-Mail: sbs.lambach@aon.at

Öffnungszeiten: Mo 9.00 – 12.00 Uhr,

Mi 8.00 – 12.00 Uhr, Do 9.00 – 12.00 Uhr

Sozialberatungsstelle Marchtrenk

Linzer Straße 21, 4614 Marchtrenk

Tel. 07243/51143-50

E-Mail: sbs.marchtrenk@aon.at

Öffnungszeiten: Mo 8.00 – 12.00 Uhr,

Mi und Fr 9.00 –12.00 Uhr

Sozialberatungsstelle Thalheim

Bezirksalten- und Pflegeheim Thalheim bei Wels

Ascheterstraße 38, 4600 Thalheim bei Wels

Tel. 07242/207829

E-Mail: sbs.thalheim.wels@aon.at

WEGE 39


WEGE

grieskirchen

Anbieter und Vermittler

sozialer Dienstleistungen

Die „soziale Landschaft“ im Bezirk Grieskirchen ist von einer traditionell guten Zusammenarbeit

der hier tätigen Vereine, Verbände und Institutionen zum Wohle der Bevölkerung

geprägt. Lebendiger Ausdruck dessen ist das „Soziale Forum Grieskirchen“, ein

informeller Zusammenschluss der wesentlichen Akteure innerhalb der sozialen Landschaft

des Bezirkes (www.sozialesforum.at). Die anerkannt gute Vernetzung der

Leistungen des Sozialbereiches im Bezirk Grieskirchen hat hier ihr Fundament.

Der Sozialhilfeverband Grieskirchen hat sich zum

Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit innerhalb dieses

Netzwerkes im Bezirk weiter zu entwickeln – ganz im

Sinne einer Qualitätsoffensive für den Sozialbereich.

Hierzu zählt auch die verstärkte Information der Bevölkerung

über regionale Unterstützungsmöglichkeiten.

Im konkreten Bedarfsfall - wenn Sie Beratung

suchen oder Unterstützung zur besseren Bewältigung

einer Lebenssituation benötigen – dann ist zumeist

genau die erforderliche Adresse, die Rufnummer

oder die nötige Information, wer was macht, nicht zur

Hand! Dann mag es helfen, aus der Fülle von Informationen

auf einige wenige Adressen zugreifen zu

können, die in jedem Fall entweder selbst Unterstützung

anbieten oder die passende Hilfestellung vermitteln

können.

Sozialberatungsstelle Grieskirchen

Wagenleithnerstr. 36, 4710 Grieskirchen, Tel. 07248/61744, sbs@shvgr.at

Öffnungszeiten: Mo & Di 9 – 12.00, Mi 10 – 13.00, Fr 9 – 12.00 & 15 – 19.00 Uhr (und Termine n. Vereinbarung)

Sozialberatungsstelle Gaspoltshofen

Klosterstraße 12, 4673 Gaspoltshofen,

Tel. 07735/8018, sbs@shvgr.at

Öffnungszeiten:

Di 15 – 19.00, Do 8.30 – 12.30,

Fr 9 – 12.00 Uhr

Sozialberatungsstelle Peuerbach

Georg von Peuerbachstr. 21,

4722 Peuerbach, Tel. 07276/4236,

sbs@shvgr.at

Öffnungszeiten: Mo 9 – 12.00, Mi

10 – 13.00, Do 15 – 19.00 Uhr

Ein Service der OÖ. GKK

Lobmeyrstraße 1,

4710 Grieskirchen,

Tel. 05-7807-183900

Öffnungszeiten:

Mo bis Fr 6.45 – 15.00 Uhr

Überleitungspflege

DGKS Marianne Sallaberger

Tel. 07248/601-6012

DGKS Astrid Humer

Tel. 07248/601-6013

40 lebens


WEGE

grieskirchen

Beratung mit

Menschlichkeit

Christine Klär

Rosemarie Traunwieser

Hedwig Baumgartner

Christine Koller

In Grieskirchen, Peuerbach und Gaspoltshofen stehen

in Sozialberatungsstellen bestens ausgebildete

Mitarbeiterinnen bei allen sozialen Fragestellungen

mit Rat und Tat zur Seite. Auch hier steht die Bündelung

von Informationen im Vordergrund. Für die

vier Mitarbeiterinnen Christine Klär, Hedwig Baumgartner,

Christine Koller und Rosemarie Traunwieser

ist auch die menschliche Herangehensweise an die

Probleme der Klientinnen und Klienten wichtig.

„Wenn die Not gross ist, braucht man

einfach Hilfe – egal, worum es geht“,

so Christine Klär, „und genau in diesen Situationen

wollen wir Orientierung geben.“ Information und

Vermittlung sind die pragmatischen Bausteine der

Arbeit der Sozialberatungsstellen, doch Trost und

Zuwendung im persönlichen Gespräch gehören genauso

dazu. Rosemarie Traunwieser ergänzt: „So existenzielle

Probleme wie beispielsweise eine drohende

Wohnungslosigkeit oder finanzielle Notlagen sind

oft auch mit einer sozialen Isolierung verbunden, die

meist mit großen Selbstzweifeln und der Frage nach

dem Sinn einhergeht. Da ist es genauso wichtig, direkte

Hilfe zu bieten und zuzuhören und verständnisvoll

zu sein.“ Natürlich geht es bei der Beratung

nicht nur um Notlagen: In gleichem Maße kann man

Unterstützung bei den Sozialberatungsstellen suchen,

wenn man Informationen zu Kranken- und Altenpflege,

Wohlfahrt, mobilen Diensten oder verschiedensten

Hilfsmitteln benötigt. Auch Hausbesuche

durch die Mitarbeiterinnen sind möglich – ein wichtiger

Service vor allem für die älteren Menschen in der

Umgebung. Die tägliche Arbeit zeigt, dass hoher Bedarf

an sozialer Beratung vorhanden ist. In Gaspoltshofen,

Grieskirchen und Peuerbach haben im Jahr

2009 beinahe 6000 Beratungen stattgefunden – vom

persönlichen Gespräch vor Ort und dem Schriftverkehr

über Telefonate bis hin zu Hausbesuchen.

„Alle unsere Leistungen sind

übrigens kostenlos“,

betont Hedwig Baumgartner, „es gibt keine limitierenden

Voraussetzungen dafür, dass man unsere Beratung

nutzen kann. Sie ist für alle zugänglich.“ß

WEGE 41


eferding

WEGE

In vertrauensvollen Händen

– Sozialhilfeverband Eferding

Welche Stelle ist für mein Anliegen zuständig? Wo bekomme ich Unterstützung?

Wie finde ich den richtigen Ansprechpartner? Diese Fragen

stehen beispielhaft für die Situation, in der man ein komplexes soziales

Problem zu bewältigen hat.

Seit dem Jahr 2000 gibt es beim Sozialhilfeverband

Eferding eine Sozialberatungsstelle. Für alle Menschen

offen, beschäftigt sich die Beratungsstelle mit

vielfältigen Fragestellungen rund um das soziale Angebot

in der Region. Durch die partnerschaftliche

Zusammenarbeit mit vielen Institutionen und Organisationen

ist die Sozialberatungsstelle eine wichtige

Drehscheibe für Dienstleistungen aus den Bereichen

Gesundheit und Soziales. Damit wird man der Tatsache

gerecht, dass die soziale Landschaft zusehends

vielfältiger und damit oft auch unübersichtlicher wird.

Eine enge Kooperation besteht auch mit dem Klinikum

Wels - Grieskirchen, da hier häufig bei der Entlassung

von Patientinnen und Patienten ein Pflege-

oder Unterstützungsbedarf nötig ist. Die Vernetzung

der Region ist besonders wichtig, da im Sozialhilfeverband

Eferding der Grundsatz besteht, mit mobilen

Diensten den Bedarf entsprechend abzudecken

und so lange wie möglich eine stationäre Aufnahme

zu vermeiden.

Alles tun für die

Menschen in der Region

Für Stefanie Jetschgo von der Sozialberatungsstelle ist

die Verbundenheit mit der Region ein wichtiger Antrieb

ihrer täglichen Arbeit: „Ich bin davon überzeugt,

dass das soziale Angebot einer Region ein ganz wesentlicher

Baustein für ihre Lebensqualität ist. Ich bin

hier zu Hause, weshalb mir die Anliegen der Bevölkerung

besonders wichtig sind.“ An vier Tagen in der

Woche bietet die Sozialberatungsstelle Eferding Rat

und Orientierung in schwierigen Lebenssituationen

oder einfach nur umfassende Information zu sozialen

Themen. Das Beratungsangebot ist vielfältig und den

jeweiligen Lebenslagen der Kundinnen und Kunden

angepasst. Die wichtigsten Beratungsthemen sind die

zu Betreuung und Pflege sowie zu finanziellen Belangen.

Auch Angehörige die Familienmitglieder pflegen

und damit einer länger dauernden Belastungssituation

ausgesetzt sind, finden Rat und Unterstützung bei

der Sozialberatungsstelle.

42 lebens


WEGE

eferding

Selbst aktiv werden

Hilfe und Unterstützung ist selbstverständlich, setzt

aber voraus, dass man diese auch in Anspruch nimmt.

Jede Beratung erfolgt vertraulich und anonym –

und ist natürlich kostenlos.

„Wir helfen, wo wir

können – abgestimmt

auf die individuelle Problemlage

oder die jeweilige

Lebenssituation“, so

Stefanie Jetschgo. ß

Sozialberatungsstelle Eferding

Leumühle 1, 4070 Eferding

Tel./Fax. 07272/59089

E-Mail: sbs-eferding@ef1.at

Öffnungszeiten:

Mo bis Do 08.00 – 12.00 Uhr

Di 15.00 – 18.00 Uhr

(sowie Termine nach Vereinbarung)

WEGE 43


aktiv WEGE

Rätsel Lösen & Gewinnen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19

44 lebens

Die Auflösung gibt es in der nächsten Ausgabe von „lebensWEGE“!

Senden Sie bitte bis spätestens 1. Oktober 2010 das Lösungswort an: wazek & partner , Kennwort „lebensWEGE aktiv“,

Bethlehemstraße 10/DG, 4020 Linz oder per E-Mail an aktiv@lebenswege-online.at

Absender nicht vergessen!


aktiv WEGE

Wussten Sie schon?

Viele Bereiche des Gedächtnisses können gezielt trainiert

werden. Durch regelmäßiges Training, dem

Gehirnjogging, bleibt die geistige Leistungsfähigkeit

bis ins hohe Alter erhalten.

Zusätzlich können sich durch gezielte kontinuierliche

Forderung des Gehirns neue Synapsen, Nervenverbindungen

im Gehirn, bilden. Auch mit einer ausgewogenen

Ernährung, viel Bewegung und Stressvermeidung

kann man gegen das Altern des Gehirns

etwas tun. Gehirntraining zahlt sich aus! Untersuchungen

haben ergeben, dass ein regelmäßig trainiertes

Gehirn eine geringere Anfälligkeit aufweist an Alzheimer-Demenz

zu erkranken.

Machen Sie mit! In jeder Ausgabe des Magazins

lebensWEGE finden Sie ein neues Rätsel!

Zu gewinnen gibt es 10 prall gefüllte

Rücksäcke des Oberösterreichischen

Verkehrsverbundes!

Gesund kochen in Sierning

Für die OÖGKK ist gesunde Ernährung ein wichtiges

Thema. Im vergangenen Herbst wurde zu einem Rezeptwettbewerb

aufgerufen – im Juni wird das Kochbuch

„Seitenweise Lieblingspeise“ mit den besten

gesunden Rezepten veröffentlicht. Zudem werden im

ganzen Bundesland Kochkurse veranstaltet. Am

20. Mai 2010 zeigt die Ernährungswissenschaftlerin

Mag. Gerda Lichtenberger in Sierning, wie leicht

es ist, gesund und schmackhaft zu kochen.

Gekocht wird eine Auswahl der Lieblingsrezepte

der Oberösterreicherinnen und Öberösterreicher.

Der Kurs richtet sich an Singles, Paare, Eltern,

Großeltern, Kinder und alle, die sich bewusst und

gesund ernähren wollen. Natürlich wird nicht nur

gemeinsam gekocht, sondern auch gegessen.

Kostenlose Teilnahme.

Unkostenbeitrag für die Lebensmittel: 7,- Euro

Anmeldung: OÖGKK, Abt. Gesundheitsförderung,

Frau Monika Reitinger, Tel. 05/7807-103532

oder E-Mail: monika.reitinger@ooegkk.at

Aktiv-Termine der

Gesunden Gemeinde OÖ

www.gesundegemeinde.ooe.gv.at

Gesunde Gemeinde Stadl-Paura

Wildkräuterwanderung

„Gesunde Kostbarkeiten der Natur“

Am 16. Juni 2010 um 18.00 Uhr;

Treffpunkt: Parkplatz unterhalb der

Paurakirche (bei der Landesmusikschule

Stadl-Paura); 7,- Euro pro Person

Gesunde Gemeinde Weißkirchen

Vollmondwanderung

Am 23. September 2010 um 20.00 Uhr in der

Böllerstraße (Hauer-Stadl); 5,- Euro pro Person

Das Projekt wird unterstützt von Gesundheisminister Alois Stöger,

dem Fonds Gesundes Österreich und Life Radio.

Die Kochkurse finden in Kooperation mit den Volkshochschulen

Linz und Oberösterreich statt.

WEGE 45


WEGE

aktuell

Der Notruf

für die Seele

Hilfe rund um die Uhr in psychischen Krisen

und schwierigen Lebenssituationen ist unter

der Notrufnummer 0732 719 719 zu finden.

Hier beraten und begleiten die Krisenexpertinnen

und -experten von EXIT-sozial, Verein

für psychosoziale Dienste in Linz-Urfahr,

wenn Menschen nicht mehr weiter wissen.

Wenn seelische Probleme zu groß

werden oder belastende Ereignisse

in eine Krise führen, dann kann rasche

professionelle Hilfe viel Leid

vermeiden oder sogar Leben retten.

„Bei uns ist eine schnelle und

unbürokratische Unterstützung zu

finden, etwa, wenn jemand nach

einer Trennung, einem Todesfall

oder dem Verlust des Arbeitsplatzes

nicht mehr weiter weiß“,

sagt die Psychologin und Krisenexpertin

Sigrid Mayrhofer. Aber

auch nach traumatischen Erlebnissen,

Gewalterfahrungen oder

„Missbrauch“ kann der Notruf für

die Seele helfen. „Niemand sollte

zögern, in seelischen oder sozialen

Krisen 0732 719 719 zu wählen“,

sagt die Krisenexpertin. Auch Angehörige

finden hier Rat und Hilfe.

Mehr als 15.000 Mal wurde alleine

im Vorjahr der Krisendienst von

EXIT-sozial angerufen oder persönlich

kontaktiert.

ß

Trauerkaffee im

Klinikum Wels - Grieskirchen

Die Palliativstation des Klinikum

Wels - Grieskirchen und die Hospizbewegung

Wels organisieren immer

wieder besondere Veranstaltungen

zur Trauerbewältigung.

„Gibt es ein Leben nach der Geburt“

lautete der Titel der letzten Feier,

in der Hinterbliebene Abschied

von ihren Angehörigen nehmen

konnten. Weil Gemeinsamkeit

in schwierigen Lebenssituationen

wichtig ist, gibt es im Anschluss bei

Kaffee und Kuchen die Möglichkeit

zu Gesprächen mit anderen Hinterbliebenen

und Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern der Palliativstation

und der Hospizbewegung.

ß

Nächste Termine:

25.6. & 24.9.2010, je 15.00 Uhr

Anmeldung bei:

DGKS Roswitha Porinski

Palliative Care, Klinikum

Wels - Grieskirchen,

Grieskirchner Straße 42,

4600 Wels

Tel. 07242/415-93724

46 lebens


WEGE

aktuell

Es wird ersucht, den Nachtdienst nur in dringenden

Fällen in Anspruch zu nehmen.

Für die Inanspruchnahme der Apotheken nach Dienstschluss wird eine

Zusatzgebühr eingehoben, die von der Krankenkasse nur gegen entsprechenden

Rezept-Vermerk bezahlt wird.

Ärztenotdienst Wels – Tel. 0 7242 / 46 4 00

Aktuelle Umfrage am Land

Apotheke vor Ort für 84 Prozent wichtig

Die Leistungen der Apotheker werden von der Bevölkerung

geschätzt. Eine Meinungsumfrage des Forschungsinstituts

Karmasin zur Einstellung der Landbevölkerung

brachte es zu Tage: 84 Prozent der befragten

Landbevölkerung ist es wichtig, eine Apotheke

im Ort zu haben.

„Apotheker sind die Experten für Arzneimittel. Die

positive Einstellung der Bevölkerung zu den Apo-

theken freut mich sehr“, sagt Mag. Leopold

Schmudermaier, Vizepräsident der Österr. Apothekerkammer.

Apotheken leisten einen bedeutenden Beitrag

zur Gesundheit der Bevölkerung und betreuen

400.000 Kunden pro Tag.

Weitere interessante Artikel finden sie unter

www.lebenswege-online.at

Standorte:

Reha Service GmbH

Hueb 9

A-4674 Altenhof a. H.

Tel. (07735) 66 31-66

Fax (07735) 66 31-330

Reha Service GmbH

Alte Straße 5

A-4210 Gallneukirchen

Tel. (07235) 50126-0

Fax (07235) 50126-730

WEGE 47

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