Liebe Leserin, lieber Leser - EmK

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Liebe Leserin, lieber Leser - EmK

Evangelisch-methodistische Kirche • Bezirk RT-Betzingen

Gemeinden Betzingen / Kirchentellinsfurt / Pfrondorf

Nr. 378 / Ausgabe Dez. 2007 –Jan. 2008 / Internet: http://www.emk.de/betzingen


Liebe Leserin, lieber Leser,

Radio hören finde ich gut. Da gibt es keine

Bilder, die mich ablenken. Da bin ich ganz

Ohr. Vor allem beim Autofahren. Da höre

ich am liebsten SWR 1. Viel Information,

immer aktuell am Straßenverkehrsgeschehen

dran und zwischendrin die „größten

Hits aller Zeiten“. Neulich spielten sie ihn

wieder, einen der bekanntesten Beatlesongs

aus den Sechzigern: „Let it be!“ Und ich

sang lauthals mit. „Let it be …“

Plötzlich kam mir Maria in den Sinn. Maria,

die Mutter Jesu. Ist das nicht ein Satz,

ein Ausruf, der genau auf diese Frau passt?

Let it be. Lass es geschehen. Ich sah die Frau

vor mir. Es war vielleicht an einem Morgen,

an einem ganz gewöhnlichen Tag. Da steht

jemand in ihrer Tür, den sie noch nie gesehen

hat. Ehe sie nachdenken und reagieren

kann, hört sie nur: Maria! Gott braucht

dich. Du wirst schwanger sein. Das Kind

soll Jesus heißen. Man wird es Sohn Gottes

nennen und es wird der Welt ein neues Gesicht

geben.

Maria hört den Wind draußen, sie hört

Schritte auf der Straße, alles geht seinen gewohnten

Gang. Doch ihre Zeit steht still.

Schwanger, hallt es in ihrem Kopf. Wieso

schwanger? Das geht nicht. Das geht doch

gar nicht. Wieso ich? Und Sohn Gottes, was

bedeutet denn das? Mutter sein, das kann

ich nicht. Jetzt doch noch nicht. Mutter

eines solchen Sohnes? Alles gerät durcheinander.

Nein! Will sie rufen, nein! Doch

sie tut es nicht. Sie sieht das Licht, dieses

warme Licht, und auf einmal hat sie keine

Angst mehr. Die Kraft Gottes wird in dir

sein, sagt der Unbekannte in der Tür. Und

sie antwortet: Ja. Nichts anderes, nur: Ja.

Lass es geschehen. Let it be.

Maria ist der Mensch, der das Wort Gottes

an sich geschehen lässt. Sie sorgt nicht selbst

dafür, dass es geschieht, dass überhaupt etwas

geschieht. Sie setzt sich ganz und gar

diesem unglaublichen Wort aus und erlaubt

ihm, sie zu verändern. Sie lässt es Fleisch in

sich werden. Maria wird zum Gefäß Gottes.

Sie nimmt sein Leben in sich auf und gibt

es weiter.

Was für eine Geschichte! Let it be. Das ist

der Schlüssel zu einem Leben mit Gott. Hör

seinen Ruf, hör auf sein Wort und lass es an

dir geschehen.

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

und viel Gutes und Überraschendes im

neuen Jahr wünscht Ihnen Ihr Pastor

Ihr Pastor Stefan Herb

Zum Mitfreuen

Kindergruppe Kusterdingen ausgezeichnet

Vor wenigen Jahren wurde unsere Kirche

in Kusterdingen an die Kommune verkauft.

Inzwischen füllt die „Kindergruppe Kusterdingen“

unsere frühere Kirche mit Leben.

Mit hohem Einsatz und viel Liebe haben

die Eltern das Gemeindehaus kindgerecht

umgestaltet und auch die Außenanlagen

hergerichtet. Nun ist die „Kindergruppe

Kusterdingen“ für ihr Engagement ausgezeichnet

worden. Aus den Händen von Ministerpräsident

Oettinger konnten am 29.

September zwei Elternvertreter der Gruppe

im Bruchsaler Schloss eine Urkunde für ihr

Projekt entgegen nehmen. Wir freuen uns,

dass unsere ehemalige Kirche weiterhin gut

genutzt wird und gratulieren herzlich zu

dieser Auszeichnung!

Bild: Einweihung des Kindergruppenhauses

Schön, dass unsere ehemalige Kirche mit

fröhlichem Kinderlachen gefüllt ist!

Auf einen Blick

Neues aus den Gemeindevorständen ....4

Die neue Bezirks-Konferenz ...........5

Geburten ........................6

Wir feiern Gottesdienst!. .............7

Erntedank-Fest in Kirchentellinsfurt .....8

Sorge dich nicht – lebe!. .............9

Ökumenischer Frauenkongress 2007. ....9

»Üben, üben, üben!« ..............10

Brass Cocktail - gemixt mit einer

Prise Piano ......................11

Brot für die Welt – 49. Aktion 2007/08 ..12

Adventsfeier in Pfrondorf. ...........12

Ökumenische Bibeltage in Pfrondorf ....13

JugendAlpha. ....................13

Kunstausstellung von Petra Grupp

in Kirchentellinsfurt ................14

Basar in Betzingen am 1. November ....15

Hallo, Gott, hörst du mich? ..........16

Brief von Ruth Raschke .............17

Eine gute Zwischenbilanz. ...........19

Termine ........................20

Abwesenheiten Pastoren ............21

Geburtstage ab 65 Jahre ............21

Gottes Brief an Jona – Klausurtag

des Gemeindevorstands Betzingen ....22

Drei Gipfel erklommen! .............23

Wohin mit meiner Schuld? ...........24

Verständlich vom Glauben reden –

Distriktstreffen am 6. Januar .........25

Aufrecht unter dem Himmel ..........25

Kinder helfen Kindern – in Kenia ......26

Segen zur Winterszeit ..............28

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Neues aus den Gemeindevorständen

In unseren Gemeinden haben die Gemeindevorstände

in ihrer jeweils neuen Besetzung

zum ersten Mal getagt. Hier einige

wichtige Ergebnisse der Beratungen:

Betzingen

1. Aus dem Bericht von Pastor Stefan

Herb zur Situation unserer Gemeinde:

+ Verlässliche Mitarbeit

+ Vorhandensein fast aller Generationen

+ Große Liebe zu den Kindern

+ Suche nach Gott

– Wenig Austausch über die Bibel

– Mangelnde Offenheit untereinander

– Kaum Zugang zu Menschen, die nur

nominell zur Gemeinde zählen

Fragen, denen wir uns stellen sollten:

▶ Lasse ich mich hinterfragen in dem, was

ich glaube und lebe?

▶ Könnte ich auch Ja sagen zu Menschen,

die mir nicht liegen?

▶ Welche Veranstaltungen brauchen wir,

auf welche können wir verzichten?

Themen, die wir angehen sollten:

Gebet / Hauskreise / Konzept für die Arbeit

mit Kindern und Jugendlichen

2. Die „Spurgruppe“ (Vordenker- und Planungsgruppe

für die Gemeinde) setzt

sich, zunächst für ein Jahr, wie folgt

zusammen: Katrin Digel, Sonja Digel,

Fee Dürr, Stefan Herb, Matthias Leibßle,

Tanja Lübben, Jörg Pfeiffer, Doro Scheu

3. Für die Kinderwoche im nächsten Jahr

(26.03. – 30.03.2008) ist wieder ein Kindermusical

geplant. Die Vorbereitungen

sind angelaufen. Am 5. Dezember um

20:00 Uhr gibt es ein Planungsgespräch

in der Friedenskirche.

Kirchentellinsfurt

1. Der „Planungsausschuss“ setzt sich,

zunächst für ein Jahr, wie folgt zusammen:

Gabi Deiß, Reinhard Deiß, Sigrid

Gänzle, Stefan Herb, Margarete Högermeyer,

Tanja Lübben, Irene Raster

2. Im Jahr 2008 werden wir wieder eine

Kunstausstellung planen, und zwar mit

dem Holzschneider Klaus Herzer.

3. In den Faschingsferien Anfang Februar

wird Sebastian Lübben ein Kinder-

Mini-Musical in Zusammenarbeit mit

der Jungschar und der Sonntagschule

erarbeiten.

4. Die Kusterdinger Textil-Künstlerin

Angelika Paerschke wird beauftragt,

einen Entwurf für neue Paramente zu

erstellen.

5. Ab Januar 2008 wird Klaus Knoblich

die Leitung der Jungschar übernehmen.

Rose Kiemle und Margarete Högermeyer

sind sehr froh, einen Nachfolger

gefunden zu haben. Wir danken den

beiden Frauen für ihren großen Einsatz

in der Vergangenheit und wünschen

Klaus Knoblich viel Schwung und Gottes

Segen für die neue Aufgabe in der

Gemeinde!

Es wurde angeregt, sonntags wieder

häufiger Gemeindemittagessen zu organisieren.

Wer macht mit?

Die neue Bezirks-

Konferenz

Seit 18. September steht fest, welche Personen

und Gremien in den nächsten vier

Jahren unseren Gemeindebezirk leiten

werden. Herzlichen Dank allen, die in den

vergangenen vier Jahren Verantwortung

übernommen haben! Und Gottes Segen

für diejenigen, die ihre Arbeit neu beginnen

oder fortsetzen! Hier das Ergebnis der

konstituierenden Sitzung der Bezirkskonferenz

(als Information und als Fürbittliste

einsetzbar!):

Mitglieder der Bezirkskonferenz

Pastorale Mitglieder: Stefan Herb,

Tanja Lübben, Dr. Roland Gebauer,

Willi Jauch

Laienprediger/in: Johannes Carl,

Sonja Digel

Laienmitglieder: Gabriele Deiß, Peter Nold

Stellvertretende Laienmitglieder:

Katrin Digel, Irene Raster

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6.

Bezirkskassenführer: Matthias Leibßle

Gewählte BK-Mitglieder

(früher: Verwalter):

Betzingen: Lydia Klix, Wolfgang Krieg,

Jörg Pfeiffer, Dorothea Scheu

Kirchentellinsfurt: Rose Kiemle,

Hans-Joachim Meyer, Heinz Ulmer

Pfrondorf: Walter Pregizer, Kurt Treftz

Beauftragte der Bezirkskonferenz

Hausverwalter Betzingen + Wannweil:

Wolfgang Krieg

Hausverwalter Kirchentellinsfurt:

Wilfried Bültge, Burkhard Hambrecht

Hausverwalter Pfrondorf: Kurt Treftz

Beauftragte für ökumenische Beziehungen:

Rose Kiemle

Beauftragter fürs Internet: Jörg Pfeiffer

Beauftragter fürs Theologische Seminar:

Gerhard Gänzle

Beauftragte für Weltmission: Lydia Klix

Beauftragter für Erwachsenenbildung: Manfred

Übele

Predigthelfer: (Walter Pregizer),

Dieter Kalbfell

Gremien der Bezirkskonferenz

Vorschlagsausschuss: Sonja Digel,

Stefan Herb (Vorsitz), Tanja Lübben, Peter

Nold, Jörg Pfeiffer, Walter Pregizer, Irene

Raster, Heinz Ulmer ▶


Ausschuss für Zusammenwirken von Pastor

und Bezirk: Gabriele Deiß, Sonja Digel,

Stefan Herb, Margarete Högermeyer, Lydia

Klix, Tanja Lübben, Peter Nold (Vorsitz),

Irene Raster, Kurt Treftz

Ausschuss für Kircheneigentum und

Hausverwaltung (Bau): Wilfried Bültge,

Burkhard Hambrecht, Wolfgang Krieg

(Vorsitz), Andreas Scheu, Kurt Treftz

Ausschuss für kirchlichen Haushalt

(Finanzen): Reinhard Deiß (Vorsitz),

Stefan Herb, Wolfgang Krieg, Matthias

Leibßle, Tanja Lübben, Peter Nold,

Walter Pregizer, Manfred Übele,

Heinz Ulmer

Ausschuss für Kirchengliedschaft und

Prüfung der Kirchenbücher:

Wilfried Bültge, Katrin Digel, Stefan Herb,

Tanja Lübben, Elfriede Pregizer

Gemeindevorstände

Betzingen: Johannes Carl, Katrin Digel,

Sonja Digel (Vorsitz), Fee Dürr,

Dr. Roland Gebauer, Stefan Herb,

Willi Jauch, Lydia Klix, Wolfgang Krieg,

Elisabeth Leibßle, Matthias Leibßle,

Reiner Leibßle, Tanja Lübben, Peter Nold,

Jörg Pfeiffer, Elisabeth Ruß, Dorothea

Scheu, Iris Übele, Manfred Übele

Kirchentellinsfurt:

Wilfried Bültge, Gabriele Deiß,

Reinhard Deiß (Vorsitz), Gudrun

Engemann, Gerhard Gänzle,

Sigrid Gänzle, Marianne Gänzle-Deiß,

Burkhard Hambrecht, Stefan Herb,

Heinz Högermeyer, Jonas Högermeyer,

Margarete Högermeyer, Doris Hornung,

Rose Kiemle, Dorothea Knoblich,

Helmut Knoblich, Tanja Lübben, Elisabeth

Meyer, Hans-Joachim Meyer, Irene Raster,

Michael Röckle, Erika Schumacher, Jens

Schweiker, Heinz Ulmer, Helga Ulmer,

Ingeborg Zeeb

Die Zusammensetzung der „Spurgruppe“

bzw. der „Planungsgruppe“ in den Gemeinden

Betzingen und Kirchentellinsfurt

sind aus dem Bericht aus den Gemeindevorständen

ersichtlich.

* Geburten

Am 05. November 2007 erblickte

Caroline Beck das Licht dieser Welt.

Wir gratulieren den Eltern Beate und

Thomas Beck sehr herzlich zur Geburt

ihrer Tochter und wünschen der

ganzen Familie Gottes reichen Segen.

Möge er Euch Geduld, Kraft und Liebe

für Euer Kind schenken!

Am 21. Oktober ist Elias Nold

(Betzingen) zur Welt gekommen! Die

Eltern Gabi & Stefan mit dem kleinen

Julius sind sehr dankbar und freuen

sich über das neue Leben, das Gott

geschenkt hat. Wir wünschen Euch

und Eurem Elias Gottes Segen und

Bewahrung.

Wir feiern Gottesdienst!

Die Betzinger Gemeinde hat sich in den letzten Monaten mit dem Thema „Gottesdienst“

beschäftigt. Jetzt wurden zwei Abläufe (Liturgien) erarbeitet, die künftig als Leitlinien für

unsere Gottesdienste dienen.

Die Form A wird im Wesentlichen vom

Singteam „bestritten“:

▶ Vorspiel oder Lied

▶ Votum/Begrüßung

▶ Lobpreis (mit mehreren Liedern)

▶ Lesung: Psalm/Text

▶ Ansage „Austausch“

▶ Lied

▶ Austausch

▶ Gebet

▶ Anbetungslied

▶ Ansage Kinderlied und Verabschiedung

der Kinder

▶ Kinderlied

▶ Lesung

▶ Lied

▶ Predigt

▶ Gebet/Vaterunser

▶ Lied

▶ Bekanntgaben

▶ Segen

▶ Nachspiel oder Lied

Die Form B knüpft an die traditionellen

Gottesdienste an und hat folgendes Gesicht:

▶ Vorspiel

▶ Votum/Begrüßung

▶ Lied(er)

▶ Gebet

▶ Anbetungslied

▶ Ansage Kinderlied und Verabschiedung

der Kinder

▶ Kinderlied

▶ Lesung AT

▶ Lied

▶ Lesung NT

▶ Lied

▶ Predigt

▶ Gebet/Vaterunser

▶ Lied

▶ Bekanntgaben

▶ Segen

▶ Nachspiel

Herzlichen Dank an alle, die sich mit ihren Einsichten und Anregungen in den Prozess

des Nachdenkens eingebracht haben! Es ist unser Wunsch und Gebet, dass diese Formen

uns helfen, Gott von Herzen loben zu können und uns zu öffnen für sein Wort.

Stefan Herb

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Erntedank-Fest in

Kirchentellinsfurt

Fröhlich ging es bei uns zu am Erntedankfest!

Eine mit Gaben reich geschmückte Kirche

hielt uns dazu an, ganz bewusst Danke

zu sagen für das Viele, was wir tagtäglich

aus Gottes Händen empfangen. Doch unter

die vielen unterschiedlichen Gaben hatte

sich auch noch ein befremdlicher Gegenstand

gemischt: Ein Rollstuhl! Nicht nur

Erntedank sollte uns an diesem Sonntag

beschäftigen, sondern auch die diesjährige

Kindermissionssammlung „Kinder helfen

Kindern“, die uns die Kinder und die Mitarbeiterinnen

der Sonntagsschule vorstellten.

Wer dankbar ist, dessen Herz ist weit, mit

anderen zu teilen. Und so beschäftigten wir

uns an Erntedank auch mit Kindern, denen

es nicht so gut geht wie uns. Wir wurden

eingeladen, zwei unterschiedliche Projekte

unserer Kirche in Kenia zu unterstützen:

zum einen die Arbeit mit brandverletzten

Kindern und zum anderen das Institut für

Menschen mit Behinderung, das von den

Spendengeldern Rollstühle für Kinder anschaffen

wird. Beide Arbeitszweige befinden

sich im Methodistischen Krankenhaus

in Maua/Kenia. Wir feierten einen bewegenden

Gottesdienst, den auch die Kinder

engagiert mitgestalteten.

Tanja Lübben

Zur Kindermissionssammlung siehe auch

„Kinder helfen Kindern“ auf Seite 26

Sorge dich nicht – lebe!

Familiengottesdienst in Betzingen

am 21. Oktober

Provozierend und gleichzeitig Mut machend!

Das wurde uns durch ein anschauliches

Rollenspiel, in das die Predigt eingebunden

war, vermittelt. Sorgen gibt es, und

sie sind nicht auf Dauer abzuschaffen. Es

kommt darauf an, wie wir mit ihnen umgehen:

Geben wir ihnen zu viel Raum oder

gebieten wir ihnen immer wieder auch Einhalt?

Das Verheißungsvollste ist, sie im Gebet vor

Gott zu bringen.

Zeichenhaft durften wir das in einer beeindruckenden

Aktion tun: Auf leeren Zetteln

sollten wir unsere Sorge aufschreiben.

Dann knüllten wir das Papier zusammen

und legten es auf dem Abendmahlstisch

in einem Korb ab. Die Kinder durften ihre

zerknüllten Zettel sogar richtig wegwerfen,

ganz nach dem Petrus-Wort (1. Petrus 5,7):

Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt

für euch.

Katrin Digel

Ökumenischer Frauenkongress

2007

Aus der Fülle handeln – Frauen

gestalten Zukunft

Wer sich am 20. Oktober auf den Weg in die

Liederhalle nach Stuttgart gemacht hatte,

konnte im Verlauf des Tages erleben, welche

Fülle an Begabungen und Fähigkeiten

von Frauen ausgeht. 2000 Frauen aus ganz

Baden-Württemberg (aus über 15 teilnehmenden

Kirchen und christlichen Gemeinschaften)

waren gekommen, um diesen Tag

gemeinsam zu erleben.

Offenheit und Begeisterung war an vielen

Stellen spürbar.

Der Info–Stand unseres Frauenwerks war

für mich persönlich ein deutliches Zeichen,

dass wir mitten drin sind. Es war schön,

dort vertraute Gesichter zu sehen und auch

Zeit zum Gespräch zu haben. ▶

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Mit den unterschiedlichsten Angeboten

war der Tag ausgefüllt. Mit diesem Reichtum,

den wir Frauen aller Konfessionen

aneinander haben und miteinander teilen,

können wir mutig in die Zukunft gehen.

Unser Engagement ist gefragt. Wir haben

als Christinnen die Möglichkeit, ja die Aufgabe,

Zukunft zu gestalten, wir sind mitverantwortlich

für eine Welt in Gerechtigkeit

und Frieden: „Dieser Tag ist ein Zeichen, ja

sogar ein Protest gegen die Stagnation des

ökumenischen Prozesses. Wir sind aufgerufen,

gemeinsam das Brot zu teilen in einer

hungernden Welt“ (Zitat Bischöfin Bärbel

Wartenberg-Potter).

Mit dem Gottesdienst ging ein erfüllter,

reich gesegneter Tag zu Ende. Ermutigt und

in der Gewissheit, dass Gottes Geist mit uns

ist, können wir uns getrost und mutig den

Aufgaben stellen, zu denen er uns berufen

hat.

Irene Raster

Monatsspruch Dez. 2007

»Die auf den Herrn harren,

kriegen neue Kraft,

dass sie auffahren

mit Flügeln wie Adler,

dass sie laufen

und nicht matt werden,

dass sie wandeln

und nicht müde werden.«

(Jessaja 40,31 ...)

»Üben, üben, üben!«

Erlenbach 2007

Am Freitag, dem 26.10.2007 war es wieder

so weit: Erlenbach, das Übungswochenende

des Kirchentellinsfurter Posaunenchors

konnte starten! Wie schon in den vergangen

Jahren hieß es: „Üben, Üben, Üben!!!“

Diesmal für unser Brass-Cocktail-Konzert

im November.

Alle genossen das Beisammensein und natürlich

auch das Spielen auf den Instrumenten.

Wie schon bei den vergangenen Erlenbach-Wochenenden

wurden wir mit gutem

Essen bestens versorgt. Der Nachmittag

stand zur freien Verfügung: Spaziergänge,

Tischtennis, Tischfußball oder gemütliches

Beisammensein bei Kaffee und Kuchen

standen auf dem Programm.

Die Abende wurden meist mit Singen, Spiel

und Spaß verbracht. Alles in allem war es

wieder mal ein sehr gelungenes Wochenende!

Felix Kiemle

Brass Cocktail - gemixt mit einer Prise Piano

Spritzig und anregend wie ein gut gemixter

Cocktail –ein passender Titel für das bunte

und vielfältige Programm, das unsere Bläserinnen

und Bläser am Abend des 4. November

im katholischen Gemeindezentrum

boten!

Gut vorbereitet durch ein intensives Proben-Wochenende

im Odenwald gaben sie

nun, unterstützt von Reinhard Kiemle am

Schlagzeug, mit einer Mischung aus Klassik,

Pop, Spirituals eine hörenswerte Probe

ihres Könnens.

Dazwischen gab es als besonderes Highlight

brillante Soloeinlagen des begabten

Nachwuchs-Pianisten David Högermeyer,

der mit scheinbar müheloser Leichtigkeit

Stücke von Schumann, Rachmaninoff und

Chopin interpretierte.

Pastorin Tanja Lübben, die den Abend moderierte,

machte mit den zwischen die Musik

eingeschobenen Texten deutlich, dass

musikalischer Genuss, aber auch und vor

allem anderen das Lob Gottes Grund und

Ziel dieses Abends war.

Auf den begeisterten Applaus der rund 180

Zuhörer, für die noch viele Stühle herbeigeholt

worden waren, antworteten die Bläser

mit der Zugabe “Danke“.

Aber damit war dieser gelungene Abend keineswegs

schon zu Ende: Bei einem liebevoll

vorbereiteten Imbiss und Getränken waren

Bläser und Gäste noch lange miteinander

im Gespräch und es zeigte sich wieder einmal,

dass Musik über Konfessionsgrenzen

hinweg verbindet.

Elisabeth Meyer

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Brot für die Welt –

49. Aktion 2007/2008

Alle fünf Sekunden verhungert in der Welt

ein Kind unter zehn Jahren. Dabei gibt es

weltweit genügend Nahrungsmittel, um

diese Kinder und ihre Familien satt zu machen.

Um den Hunger zu bekämpfen, reicht

es nicht aus, einfach mehr Nahrungsmittel

zu produzieren. Es ist auch eine Frage des

(Ver-)Teilens. Zu Gottes Spielregeln für

eine gerechte Welt gehört, dass wir uns

fragen, welche Auswirkung unser Konsum

auf die Hungernden hat. Wessen Tisch

ist mit Köstlichkeiten gedeckt, und wer

muss sich mit Brosamen abspeisen lassen?

Mit unseren Spenden helfen wir mit, dass

bäuerliche Betriebe auch in der Zukunft ihr

Land beackern können. Der Schwerpunkt

von „Brot für die Welt“ in diesem Jahr heißt

deshalb: „Fairändern – Bäuerliche Landwirtschaft

stärken“. Bitte überweisen Sie

Ihre Spende auf unser Gemeindekonto mit

dem Vermerk „Brot für die Welt“.

Vielen Dank!

Adventsfeier in Pfrondorf

Im letzten Gemeindebrief hatten wir schon

den Termin des alljährlichen Basars in

Pfrondorf bekannt gegeben. Aus ganz unterschiedlichen

Gründen mussten wir in

diesem Jahr den Basar ausfallen lassen und

alles Engagement konzentriert sich nun auf

den am 01. Dezember stattfindenden Weihnachtsmarkt.

Dennoch soll die Gemeinschaft in der vorweihnachtlichen

Zeit nicht zu kurz kommen.

Und so hat sich die Pfrondorfer Ge-

meinde entschieden, am 08. Dezember um

17.00 Uhr zu einer Adventsfeier zusammen

zu kommen. Ich bin dankbar, dass wir auf

kurzem Wege zu dieser Lösung gefunden

haben und freue mich auf die Gemeinschaft.

Tanja Lübben

Ökumenische Bibeltage

in Pfrondorf

Auch im kommenden Jahr gibt es sie wieder:

die ökumenischen Bibeltage in Pfrondorf!

Am 15., 22. und 29. Januar 2008, jeweils um

20.00 Uhr, treffen wir uns im Ev. Gemeindehaus

zu Bibelarbeit und Gespräch. Die

ökumenischen Bibeltage 2008 stehen unter

dem Motto „Unerhörte Treue“ und befassen

sich mit dem Buch des unbequemen Propheten

Jeremia, der uns auch heute noch

herausfordern möchte. Ich lade herzlich zu

den jeweiligen Abenden ein.

JugendAlpha

Tanja Lübben

JugendAlpha ist ein Glaubenskurs, der Jugendlichen

helfen soll, Schritte in der Nachfolge

Jesu einzuüben, um dabei dem Sinn

des Lebens auf die Spur zu kommen. Bei

dem Kurs geht es um ganz zentrale Themen

wie „Wer ist Jesus?“ und „Warum starb

Jesus?“, „Warum und wie bete ich?“, „Wie

führt uns Gott?“ oder „Wie mache ich das

Beste aus meinem Leben?“.

In Kirchentellinsfurt möchten wir, nun

durch mein Kranksein etwas verspätet, im

kommenden Jahr (voraussichtlicher Beginn

Februar 2008) diesen Kurs für die Jugendlichen

von unserem Bezirk, aber auch aus

unserer Umgebung, anbieten. Entsprechende

Einladungen und Informationen

werden in den kommenden Wochen in den

Gemeinden weitergegeben.

Dennoch möchten wir auch schon jetzt

Menschen allen Alters von unserem ganzen

Gemeindebezirk ermutigen, uns bei der

Durchführung dieses Glaubenskurses zu

unterstützen. Für ganz unterschiedliche

Bereiche wie z.B. Werbung, Dekoration,

Öffentlichkeitsarbeit, Küche, inhaltliche

Vorbereitung, Musik und Lobpreis, Gebet,

Leitung von Kleingruppen, Organisation

etc. brauchen wir Mitarbeitende und Verantwortliche.

Ein sehr gutes Vorbereitungsmaterial

gibt uns in all diesen Bereichen

hilfreiche Anleitung!

Das Ziel, das wir uns gesteckt haben, lautet:

Wir wollen 10 Jugendlichen ermöglichen,

an diesem Kurs teilzunehmen. Wenn Gott

uns mehr schenkt, dann freuen wir uns. -

Aber schon jetzt möchten wir für diese 10

Jugendlichen beten. Was für ein großartiges

Ziel, wenn Gott diese zehn jungen Menschen

berührt und ihr Leben verändert!

Wir ermutigen Euch alle sehr herzlich, für

dieses Ziel zu beten. Auch werden wir in

Kürze zu Gebetstreffen einladen, wo weitere

konkrete Gebetsanliegen genannt werden.

Jonas Högermeyer und Tanja Lübben

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Kunstausstellung von Petra Grupp in Kirchentellinsfurt Basar in Betzingen am 1. November

Mit einem ganzen Kunstwochenende (5. – 7.

Oktober) begann die diesjährige Kunstausstellung

in der Christuskirche. Bereits bei

der Vernissage am Freitag konnte Pastorin

Tanja Lübben viele Gäste begrüßen, die

sehr interessiert die Ausstellungseröffnung

und die Begegnung mit der Künstlerin Petra

Grupp aus Leingarten bei Heilbronn erlebten.

Musikalisch von Ruth Herb (Klavier)

und Reinhard Deiß (Fagott) umrahmt, standen

die Kunstausstellung mit dem Thema

„Der Mensch im Blick“ und die Künstlerin

selbst im Mittelpunkt. Gekonnt und kurzweilig

gab Klaus Knoblich eine Einführung

in die Ausstellung und machte Aspekte des

Menschseins deutlich.

Am Samstag konnte sich dann eine ganze

Gruppe unter der Anleitung der Künstlerin

mit Acryl-Farben und Leinwand ausprobie-

ren. Während zu Beginn des Nachmittags

noch eher kritische Blicke auf die ersten

Entwürfe fielen und die Künstlerin noch

oft um Rat gefragt wurde, konnten gegen

Abend die Kunstwerke bestaunt und die

Fähigkeiten der Einzelnen gelobt werden.

Für viele war dieser Nachmittag eine große

Motivation, wieder mehr zu Pinsel und Farbe

zu greifen, und alle waren von der guten

Atmosphäre und den Hilfestellungen der

Künstlerin angetan.

Am Sonntag feierte die ganze Gemeinde

dann mit Pastor Herb und der Künstlerin

Petra Grupp einen Gottesdienst zur

Kunstausstellung, in dem zwei ausgewählte

Kunstwerke im Mittelpunkt der Betrachtung

und Besinnung standen. Viele erlebten

gespannt, wie sich die Kunst auch mit der

biblischen Botschaft verbinden ließ und wie

vorher Unentdecktes zum Vorschein trat

und auf neue Weise wirken konnte.

Ein Benefizkonzert eines Kammermusikensembles

aus Sofia/Bulgarien am Donnerstag,

11. Oktober verhalf allen Zuhörern

zu einem weiteren Kunstgenuss. Sie hörten

klassische Kammermusik, mit Klavier, Geige

und Cello von den hochkarätigen bulgarischen

Künstlerinnen virtuos vorgetragen.

Nach einer kurzen Pause gab es noch eine

Kostprobe bulgarischer Folklore, diesmal

mit Gesang. Ein gelungener Abschluss der

Veranstaltungen im Rahmen der Kunstausstellung!

Sebastian D. Lübben

B

este Verpflegung, eine große Auswahl

an verschiedenen Kuchen, Schmuck,

fair gehandelte Waren und Selbstgemachtes

konnte bestaunt und gekauft werden.

Auch gab es wieder einen reichhaltigen

Büchertisch, dieses Jahr an neuer, zentraler

Stelle. Ein Ort zum Stöbern: neben

Kalendern und Büchern konnte man viel

Überraschendes entdecken. Darüber hinaus

war der Büchertisch auch ein Ort der Begegnung.

S

Steine auf dem Abendmahlstisch?

Doch, das hatte seine Richtigkeit.

Der Basar stand unter dem

Leitgedanken, dass es nur ein Fundament

geben kann, nämlich Jesus Christus.

Dies kam in der Andacht und in verschiedenen

Plakaten und kleinen Geschenken immer wieder

zum Ausdruck.

Allen, die mitgearbeitet, mitgebetet und

mitgedacht haben, ein ganz herzliches

Dankeschön! Es braucht viele Hände,

um solch ein Vorhaben durchführen zu können.

Die Gäste haben das Engagement und das

fröhliche Miteinander bestimmt gespürt und

genossen.

Rechnet sich das alles? Diese Frage

taucht sicherlich immer wieder auf.

Aber es geht nicht (nur) darum, ob

die Einnahmen- und Ausgabenseite stimmt.

Wichtig ist, dass wir als Gemeinde nach außen

treten, Menschen gastfreundlich begegnen

und unseren Glauben bekannt machen.

Katrin Digel

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Hallo, Gott, hörst du mich?

Ökumenische Kinderbibeltage in Kirchentellinsfurt

Am 18. und 19. Oktober fanden die Kinderbibeltage

nach vielen Jahren wieder einmal

in unserer Christuskirche statt.

Anfang und Abschluss der Nachmittage

fanden in unseren Räumen statt. Für die

Gruppenarbeit benötigten wir zusätzlich

das Evangelische und Katholische Gemeindehaus.

Familie Sorglos spielte uns an beiden Tagen

ihren Alltag vor, wobei es am ersten Tag

ums Bitten ging. Der Sohn betet um ein

Terrarium für seine Vogelspinne.

Am zweiten Tag ging es um die Fürbitte.

Die Mutter betet nach einem Streit für die

Familie.

Die Kinder lernten in den jeweiligen Gruppen,

dass man für ganz alltägliche Dinge

beten/ bitten kann. Und Gebete werden erhört,

wenn auch oft anders, als wir uns das

vorstellen.

Den Abschlussgottesdienst feierten wir

erstmalig am Sonntag in der Evangelischen

Kirche. Die Geschichte von den zehn Aussätzigen

zeigte uns, dass wir Gott auch dan-

ken können und sollen. Viele hitverdächtige

Lieder prägten den Gottesdienst.

Wir sind dankbar für die vielen Kinder, die

zu uns gekommen sind (an beiden Tagen

waren es über einhundert!). Und wir freuen

uns schon auf nächstes Jahr!

Liebe Gemeinde in

Betzingen,

Ingeborg Zeeb

nun bin ich schon drei Monate in Bangalore,

und die Hälfte meiner Zeit im Kinderheim

ist bereits vorbei. Das ist eine gute Gelegenheit,

Euch im neuen Gemeindebrief mitzuteilen,

wie es mir inzwischen ergangen ist.

Nach einer harten Anfangszeit mit viel

Heimweh und dem Wunsch, am liebsten

sofort nach Deutschland zurückzukehren,

habe ich mich inzwischen gut hier eingelebt.

Sowohl mit den Kindern als auch den

anderen Mitarbeitern verstehe ich mich gut,

so dass die Arbeit Spaß macht, auch wenn

es häufig sehr anstrengend ist. Inzwischen

habe ich auch Ideen entwickelt, was ich mit

den Kindern machen kann, und da meine

Begabung in der Musik liegt, habe ich angefangen,

viel mit den Kindern zu singen.

Seit Oktober übe ich nun auch schon Weihnachtslieder

mit den Kleineren, was ihnen

viel Spaß macht. Außerdem lernte ich bei

einer Freundin einen Musiker kennen, der

Musik mit Kindern macht und der mir zwei

CDs mit vielen weiteren Kinderliedern

schenkte. Das war wirklich ein Geschenk

Gottes!

Seit zwei Wochen habe ich jetzt auch Verstärkung

von Christina, einer anderen

Freiwilligen aus Deutschland, die auch in

Reutlingen studiert. Zwar muss sie sich erst

noch ein bisschen einleben, aber schon jetzt

gehen viele Dinge schneller von der Hand,

weil wir einfach zu zweit sind. Auch manche

Aktivitäten und Aktionen lassen sich zu

zweit besser planen und teilweise überhaupt

erst durchführen. Das einzig Ungewohnte

ist, dass ich nun mein Zimmer teilen muss,

aber daran gewöhne ich mich bestimmt

auch noch. In Indien ist das übrigens nichts

Ungewöhnliches. Im Gegenteil, ich wurde

davor öfters von den Kindern gefragt, ob

ich mich in meinem Zimmer nicht einsam

fühlen würde oder Angst hätte.

Ansonsten habe ich guten Anschluss und

neue Freunde in der Gemeinde gefunden.

Zwar hauptsächlich andere Ausländer, die

hier arbeiten, aber ein „echter“ Inder ist

auch dabei… Mit ihnen verbringe ich nun

auch öfters meine Freizeit. Da ich direkt bei

der Arbeit wohne, ist es schön, die Möglichkeit

zu haben, mich mit ihnen zu treffen und

einmal von allem, was die Arbeit betrifft,

weg zu sein. Auch wenn es manchmal etwas

schwierig ist, da ich meistens dann arbeite,

wenn andere Leute frei haben, nämlich am

Wochenende und abends.

Trotzdem hatte ich die Möglichkeit zwei

Ausflüge zu machen, einmal nach Mysore,

einer Stadt mit einem alten ▶

16 | | 17


Maharadscha-Palast, und nach Pondicherry,

einem kleinen Städtchen an der Ostküste

Indiens, das früher mal französische Kolonie

war und deshalb noch ein paar französisch-aussehende

Straßenzüge besitzt.

Besonders freue ich mich auf Ende Dezember,

wenn meine Eltern mich besuchen

kommen. Sie werden nach Bangalore fliegen,

dort drei Tage bleiben und dann ohne

mich mit dem Zug nach New Delhi fahren

und von dort wieder zurückfliegen.

Ansonsten wird im Dezember viel Arbeit

anstehen, weil das Kinderheim an Weihnachten

sein 25-jähriges Bestehen feiert

und am 1. Januar ein weiteres Schulgebäude

eröffnet wird. Dazu werden auch 40 Gäste

aus Deutschland erwartet; es wird bestimmt

sehr turbulent zugehen.

Trotz den vielen schönen Erlebnissen und

Eindrücken ist die indische Kultur in vielen

Dingen doch noch immer sehr fremd

für mich, und auch wenn das Heimweh

längst nicht so schlimm wie am Anfang

ist, kommt es doch immer mal wieder. Besonders

frustrierend finde ich es zurzeit,

dass man allein aufgrund seiner Hautfarbe

immer als Ausländer erkennbar ist und es

deshalb viel schwerer ist, ein Teil der Gesellschaft

zu werden, selbst wenn man sich z.B.

indisch kleidet. Ich versuche mich aber mit

der Situation zu arrangieren und das Beste

daraus zu machen.

Bitte betet doch für mich,

▶ dass der Dezember nicht zu stressig wird

und dass trotzdem genügend Zeit bleibt,

auch schöne Dinge mit den Kindern zu

machen.

▶ dass mein Heimweh nicht zu oft kommt

und ich die Zeit hier genießen kann.

Vielen Dank auch für eure Gebete die letzten

Monate. Es ist gut zu wissen, dass Andere

einen im Gebet begleiten.

Viele Grüße aus dem warmen Indien ins

winterliche Deutschland

Redaktionsschluss

für den nächsten Gemeindebrief:

20.01.2008

Ruth Raschke

Die redaktionelle Verantwortung für den

Gemeindebrief liegt bei Pastor Stefan

Herb.

Bitte an alle, die einen Beitrag verfassen

oder Fotos beisteuern:

Am besten per E-Mail als Word-Dokument

an Stefan Herb (stefan.herb@emk.de);

Bilder (unbearbeitet) ebenso. Selbstverständlich

ist es möglich, den Beitrag auch

handschriftlich bei den Pastoren, bei Elisabeth

Meyer, Katrin Digel oder Jörg Pfeiffer

(Redaktionsteam) abzugeben.

Vielen Dank für alle Mitarbeit!

Layoutgestaltung: Michael Röckle

Satz Ausgabe 378: Michael Röckle








































18 | | 19


• TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE •

TERMINE

Dezember

01. Betzingen 14:00 Uhr: Beginn Weihnachtsmarkt

01. Pfrondorf Weihnachtsmarkt

02. K’furt 9:00 Uhr: Adventsfrühstück,

anschl. Familiengottesdienst mit Abendmahl

03. Betzingen 18:00 Uhr: Musikalische

Adventsandacht

05. Betzingen 20:00 Uhr: Vorbereitungstreffen

Kinderwoche 2008

06. Bezirk 20:00 Uhr: Sitzung des Bauausschusses

(bei Wolfgang Krieg)

07. K’furt 19:00 Uhr: Ökumenisches Gebet

für den Ort (Kath. Kirche)

08. Betzingen 9:30 Uhr: Kirchlicher Unterricht

08. Pfrondorf 17:00 Uhr: Adventsfeier

(Christuskapelle)

10. 19.30 Uhr: Ökumenisches Hausgebet im

Advent

12. Betzingen 15:00 Uhr: Seniorenkreis 60+,

Advent und Weihnacht

12. K’furt 20:00 Uhr: Frauentreff,

Maria – Mutter Jesu

22. Betzingen 9:30 Uhr: Hauptprobe der

Sonntagschule fürs Weihnachtsspiel

23. Betzingen 15:00 Uhr: Sonntagschulweihnachtsfeier

mit Kaffeetrinken m.

Gemeinde

23. K’furt 15:30 Úhr: Sonntagschulweihnachtsfeier

24. Betzingen 17:00 Uhr: Christvesper

24. K’furt 17:00 Uhr: Christvesper

25. Betzingen 10:00 Uhr: Gottesdienst zum

Weihnachtsfest

25. K’furt 10:00 Uhr: Gottesdienst zum

Weihnachtsfest

25. Pfrondorf 10:00 Uhr: Gottesdienst zum

Weihnachtsfest

30. Pfrondorf 10:00 Uhr: Jahresschlussgottesdienst

mit Abendmahl

31. Betzingen 18:00 Uhr: Jahresschlussgottesdienst

mit Abendmahl

31. K’furt 18:00 Uhr: Jahresschlussgottesdienst

mit Abendmahl

Januar

06. Betzingen 10:00 Uhr: Bezirksgottesdienst

06. Reutlingen14:30 Uhr: Distriktstreffen in

der Erlöserkirche, Reutlingen

08. Betzingen 18:00 Uhr: Sitzung der Ge-

meindebriefredaktion

09. K’furt 20:00 Uhr: Frauentreff: Fries der

Lauschenden – Ernst Barlach

15. Pfrondorf 20:00 Uhr: Ökumenischer.

Bibelabend (Ev. Gemeindehaus)

16. Betzingen 15:00 Uhr: Seniorenkreis 60+

19. K’furt Seminartag Frauen:

„Aufrecht unter dem Himmel“

mit Pastorin Stefanie Schmid

22. Pfrondorf 20:00 Uhr: Ökumenischer

Bibelabend (Ev. Gemeindehaus)

22. Betzingen 20:00 Uhr: Abend mit Studierenden

des Theol. Seminars („Schuld“)

23. Betzingen 20:00 Uhr: Abend mit Studierenden

des Theol. Seminars

24. Betzingen 20:00 Uhr: Abend mit Studierenden

des Theol. Seminars

25./26. K’furt Lobpreisschulung

27. Betzingen 10:00 Uhr: Familiengottesdienst

mit Mittagessen

29. Pfrondorf 20:00 Uhr: Ökumenischer

Bibelabend (Ev. Gemeindehaus)

Abwesenheiten Pastoren

Stefan Herb

27.12. – 30.12.07 (Urlaub)

Geburtstage

ab 65 Jahre, Dez. – Jan.

Betzingen

15.12. Willi Krämer (70)

21.12. Else Armbruster (66)

24.12. Hans Meinicke (68)

24.12. Walter Rinker (77)

06.01. Doris Nold (68)

11.01. Helene Bader (71)

12.01. Lydia Schuler (91)

14.01. Gertrud Kern (76)

15.01. Anna Heusel (94)

19.01. Else Gutbrod (73)

23.01. Johannes Carl (75)

27.01. Hilde Heusel (87)

29.01. Dorothea Künstle (86)

Kirchentellinsfurt

07.12. Albert Schweiker (65)

13.12. Lina Notter (86)

28.12. Horst Hein (69)

23.01. Emma Braun (86)

• TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE • TERMINE •

20 | | 21


Gottes Brief an Jona –

Klausurtag des Gemeindevorstands Betzingen

Jona – mit diesem Propheten beschäftigte

sich der Betzinger Gemeindevorstand (fast

vollständig mit 15 Teilnehmern) beim

Klausurtag am 10. November in der EmK

in Bodelshausen. Die Bibelarbeit, persönlicher

Austausch und die Festlegung der

Schwerpunkte für die Gemeindearbeit 2008

standen im Mittelpunkt.

Schon der Austausch war von Gebetsanliegen,

persönlichen Erlebnissen und Impulsen

für die Gemeinde geprägt. Abschluss

bildete eine Gebetsgemeinschaft, in der

Dank, Sorgen und Wünsche vor Gott gebracht

wurden.

Bei der intensiven Auseinandersetzung mit

der Jona-Geschichte faszinierte die Teilnehmer,

wie viel Neues in dieser alt bekannten

Geschichte zu entdecken ist. Pastor Herb

stellte die Zusammenhänge her zwischen

persönlicher Gottesbeziehung, Missionsauftrag

und Aktualität in der Gemeinde.

In der dazugehörigen Gruppenarbeit bildete

die Grundlage ein Brief, wie ihn Gott

an Jona geschrieben haben könnte. In Dreier-Gruppen

wurden verschiedene Aspekte

der Jona-Geschichte betrachtet und in die

Gegenwart übertragen.

Nach dem Mittagessen, das noch durch

zwei leckere Kuchen versüßt wurde (herzlichen

Dank an Katrin!), begann die Arbeit

für die Gemeindeschwerpunkte 2008.

Ausgangspunkt war das Leitbild, das vor

einigen Jahren verabschiedet wurde (nachzulesen

z.B. im Internet unter www.emk.

de/betzingen.de im Bereich „Vorstellung“).

In einer Abstimmung entschied sich die

Mehrheit deutlich für den Punkt: „Wir helfen

einander, im Glauben zu wachsen“. Zu

jedem der fünf Unterpunkte wurden Vorschläge

gesammelt, wie sich die Gemeinde

jeweils noch verbessern kann. Als Schwerpunktthema

hat sich die „Beschäftigung mit

der Bibel“ herauskristallisiert. Dies soll 2008

verstärkt im Mittelpunkt unserer Gemeindearbeit

stehen. Ein erster Beginn sind die

Bibeltage vom 20.-22. Januar in Betzingen

– weitere Impulse werden folgen.

Das Ende des Klausurtages bildete eine

Gebetsgemeinschaft, Brotbrechen und der

Segen Gottes. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen

haben, diesen Tag auszurichten,

vor allem Pastor Herb sowie Sonja + Katrin

Digel für die Verköstigung.

Jörg Pfeiffer

Drei Gipfel erklommen!

Bei der Gemeindewanderung am 3.10. wurden

von den meisten der 46 Teilnehmer

gleich mehrere Berge der Schwäbischen Alb

bestiegen. Bei herrlichem Herbstwetter ging

die große Tour von Öschingen aus auf den

Rossberg und dann weiter zum Bolberg,

wo noch weitere Wanderer hinzustießen.

Die Grillstelle und fast sämtliche Sitzgelegenheiten

wurden von uns belegt. Nach

dem Essen folgte der sanfte Abstieg auf die

Hochfläche des Filsenbergs. Viele beteiligten

sich dort beim Fußball- oder Volleyball-

Spielen und genossen die Pause bei Kaffee

und Kuchen.

Der Rückweg nach Öschingen stellte auch

kein Problem mehr dar, so dass alle wieder

wohlbehalten zu Hause ankamen.

Manche Kinder konnten ihren (müden)

Eltern beweisen, dass sie doch ganz gerne

wandern und sogar fitter als die Erwachsenen

sind.

Einen herzlichen Dank an die Familie

Scheu, die diese schöne Wanderroute ausgesucht

hat. Nächstes Jahr gehen wir gerne

wieder mit!

Jörg Pfeiffer

22 | | 23


Wohin mit meiner Schuld?

22. bis 24. Januar 2008:

Drei Gesprächsabende in der Betzinger

Friedenskirche

Menschliches Leben schließt immer auch

Versagen und Schuld mit ein. Schon die

biblische Urgeschichte weiß manches von

Schuld und Sünde zu berichten und davon,

wie schwer es Menschen fällt, damit umzugehen

– Gott gegenüber ebenso wie sich

selbst und anderen gegenüber. Schuld verschweigen,

beschönigen, unter den Teppich

kehren, auf andere abwälzen sind Mechanismen,

die uns geläufig sind, die aber nicht

helfen. Die jüdisch-christliche Tradition

setzt sich intensiv mit Fragen von Schuld

und Vergebung auseinander. Sie bietet tragfähige

Einsichten und Hilfestellungen für

ein gelingendes Leben angesichts unserer

menschlichen Schuldverfallenheit und Begrenztheit.

Wie können wir aus der reichen biblischen

Tradition für heute schöpfen? Welche Erkenntnisse

aus Psychologie und Seelsorge

erweisen sich für unseren Umgang mit

Schuld und Vergebung als wertvoll? Wie

kann unsere Gemeinde ein Ort sein und

werden, an dem Befreiung von Schuld erfahrbar

wird?

Von Dienstag bis Donnerstag, 22. bis 24.

Januar 2008, finden in der Friedenskirche

Betzingen drei öffentliche Gesprächsabende

statt, die sich mit diesen Fragestellungen

befassen. Gestaltet werden sie von sechs

Studierenden des Master-Studiengangs am

A. Rodin, Der Denker (Vatikan, Foto: AH)

Theologischen Seminar Reutlingen (FH),

die diese Abende als Examenskatechesen

im Fach Erwachsenenbildung unter Anleitung

von Prof. Achim Härtner vorbereiten.

Die Abende bauen inhaltlich aufeinander

auf; deshalb ist eine Teilnahme an möglichst

allen drei Veranstaltungen empfehlenswert.

Weitere Informationen zu den Gesprächsabenden

entnehmen Sie bitte den Werbeflyern,

die in der Vorweihnachtszeit in den

Gemeinden aufliegen werden.

Schon jetzt eine herzliche Einladung

an alle Interessierte!

Verständlich vom Glauben reden – Distriktstreffen

am 6. Januar

Das ist es, was wir alle wollen: Verständlich

vom Glauben reden. Wie das aussehen

kann? - Darüber spricht Pastor Matthias

Walter beim Distriktstreffen am 6. Januar in

Reutlingen.

Mission, so sagt der Theologe Fulbert Steffensky,

„ist die gewaltfreie Werbung für die

Schönheit eines Lebenskonzepts“. Wie kann

eine solche Werbung aussehen, wenn sie

nicht mit oberflächlichen Parolen oder dogmatischen

Behauptungen, sondern in Form

einer freundlichen Einladung daherkommen

will?

Weil der Glaube häufig als „reine Privatsache“

angesehen wird, sind viele Christen

unsicher: Wie weit darf ich gehen, ohne den

anderen zu bedrängen? Andererseits: Wird

das, was mir wichtig ist, wovon ich lebe, bei

allzu viel Vorsicht gar nicht mehr deutlich?

Wie kann der Glaube „rüberkommen“? Wie

kann man zeitgemäß und möglichst verständlich

vom Glauben reden? - Das Team

von radio M hat es täglich mit diesen Fragen

zu tun. Sie wollen Menschen erreichen

und interessieren, die zunächst einmal mit

Kirche und Glaube „nichts am Hut“ haben.

Pastor Matthias Walter, der Leiter von radio

M, möchte Erfahrungen und Einsichten aus

seiner Arbeit weitergeben: Worauf müssen

wir achten, wenn wir verständlich vom

Glauben reden wollen? Wie können wir uns

fit machen für ein Gespräch mit unseren

Nachbarn, Freunden, Arbeitskolleginnen -

einfach so „zwischen Tür und Angel“?

Interessiert? Dann kommen Sie doch nach

Reutlingen - zum Distriktstreffen am Erscheinungsfest,

Sonntag 06.01.2008 um

14:30 Uhr in die Erlöserkirche. Beim anschließenden

Kaffeetrinken ist dann gleich

Gelegenheit, das Gehörte auszuprobieren

und miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Aufrecht unter dem Himmel“

So lautet das Motto für den nächsten

Seminartag für Frauen in der Kirche.

Am 19. Januar 2008, erstmals in Kirchentellinsfurt.

Stefanie Schmid, Pastorin in

Weißenburg, wird durch das Thema führen.

Im Vertrauen auf Gottes Gegenwart

haben wir an diesem Tag die Möglichkeit,

vor Gott zu treten, uns zu öffnen, uns auf

eine intensive Gottesbegegnung einzulassen.

Ich möchte alle interessierten Frauen des

Bezirks herzlich zu diesem Tag einladen.

Informationsblätter mit Anmeldeformularen

liegen in den Gemeinden aus.

Für das Vorbereitungsteam.

Herzliche Einladung!

Irene Raster

24 | | 25


Kinder helfen Kindern – in Kenia

Überall Elefanten, Giraffen, exotisches Obst,

Rollstühle, eine kaputte Brücke und viele

Kinder - wie passt das zusammen? Ganz

einfach: Am 28. Oktober 2007 gestalteten

die Kinder der Sonntagschule Betzingen

einen ganz besonderen Gottesdienst unter

dem Thema: „Brücken bauen – in Kenia

und hier und heute.“

Begrüßt wurde die Gemeinde von sehr

freundlichen, afrikanisch gekleideten Mädchen

und Jungs – in Afrika geht die Liebe

bekanntlich durch die Hand.

Und dann ging’s los, alle waren aufgeregt.

Jeder hatte nicht nur eine Aufgabe, vielmehr

waren die Kinder überall integriert. Vivien

und Daniela stimmten uns mit einem Musikstück

mit Querflöten auf den Gottesdienst

ein. Das „Sonntagschul-Singteam“

sang deutsche und afrikanische Lieder und

machte die Bewegungen dazu. Sheol-Ho

und Stefan brachten die Köpfe der Gemeinde

mit ihrem Quiz über Kenia zum Rauchen.

„Wie viel wiegt ein Babyelefant bei der

Geburt?“ – „Wie alt war der älteste Grundschüler

der Welt?“ – „Wie viel verdient man

in Kenia?“

In einem Anspiel wurde deutlich, wie

schwierig es für behinderte Kinder in Kenia

ist, am Schulunterricht teilzunehmen. Vor

den Augen der Gemeinde wurde eine völlig

kaputte Brücke befahrbar und Ruben rollte

mit „Asante, Asante!“ („Danke!“) unter Applaus

aus dem Kirchenraum.

Pastor Reinhold Braun aus Pfullingen erzählte

in seiner Predigt eine Geschichte

für Jung und Alt und von Jesus, der unsere

„Brücke“ zu Gott ist. Auch wir kennen Gräben

der Trennung, die durch Behinderung,

Krankheit, verschiedene Sprachen, Hautfarben

und Religionen entstehen, aber auch

durch Streit und Lieblosigkeit. Wir wurden

eingeladen, auch zu „Brückenbauern“ Gottes

zu werden, da wo wir leben, in unserer

Familie, Schule und Nachbarschaft.

Dann stellten die Kinder und Teens der

Sonntagschule das diesjährige Projekt der

EmK-Weltmission „Kinder helfen Kindern“

vor und baten um Unterstützung für die

Krankenstation für Verbrennungen und

das Behindertenzentrum in Maua/Kenia.

Gemeinsam beteten wir für Afrika und ihre

Bewohner. Im Anschluss waren alle noch

zu einem afrikanischen Kirchenkaffee eingeladen

– in Deutschland geht die Liebe bekanntlich

durch den Magen.

Einige versuchten sich auch beim Rollstuhl-

Parcours. „Ist unser Behinderten-WC wirklich

so toll, wie es aussieht?“ oder: „Komme

ich die Rampe am Eingang hoch?“ Vor

allem die Kipp-Rampe sorgte für viel Spaß.

Und doch spürten wir bei allem Spaß die

Abhängigkeit, Anstrengung, Angst und unsere

Grenzen, als wir im Rollstuhl saßen.

Asante! Asante! Danke unserem Gott, der

jeden in seinen Fähigkeiten und Begrenzungen

sieht, versteht und unendlich liebt!

Ein herzlicher Dank auch allen Eltern,

Sonntagschulmitarbeitern, Gemeindegliedern

und vor allem euch Kindern, die ihr

diesen Gottesdienst mit gestaltet habt!

Anne Mann

26 | | 27


Foto: Michael Röckle · Allee auf dem Einsiedel · 13. Dez. 2004

Evangelisch-methodistische Kirche

Bezirk Reutlingen-Betzingen

mit den Gemeinden Betzingen,

Kirchentellinsfurt, Pfrondorf.

www.emk.de/betzingen

www.emk.de/kirchentellinsfurt

www.emk.de/pfrondorf

28 |

Segen zur Winterzeit

Pastor Stefan Herb

Eisenbahnstraße 7

72770 Reutlingen-Betzingen

Tel.: 0 71 21/5 45 66 Fax: -50 51 64

E-Mail: stefan.herb@emk.de

Konto-Nr.:465 683

Kreissparkasse Reutlingen

BLZ. 640 500 00

Du Gott meiner Dunkelheit,

du kennst die Schattenseite meiner Seele,

die ich selber nur ungern anschaue.

Du kennst die Hoffnungslosigkeit,

meine Umruhe,

meine Friedlosigkeit.

Dennoch begegnest du mir gerade dort,

weichst meiner Dunkelheit nicht aus.

Dein Licht erleuchtet meine Finsternis,

dein Feuer steckt mich an.

Meine dunkelste Nacht

ist zur Wendenacht geworden.

Segne mich,

begleite mich;

schenke mir dein Licht

für meinen Weg.

Kerstin Schmale-Gebhard

Pastorin Tanja Lübben

Schlossgartenstraße 8

72138 Kirchentellinsfurt

Tel.: 0 71 21/60 14 48 Fax: -60 14 25

E-Mail: tanja.luebben@emk.de

Konto für Zeitschriften: Lydia Klix

Konto-Nr.:300 857 206

Sparda-Bank Baden-Württemberg

BLZ. 600 908 00

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