NFV - Rot Weiss Damme

rot.weiss.damme.de

NFV - Rot Weiss Damme

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 12/2007

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

Länderspiel in Hannover:

„Prinz Poldi“ schwingt

gegen Zypern das Zepter


„Der Ball ist rund“, „Der nächste Gegner ist immer der schwerste“, „Ein Spiel dauert neunzig Minuten“ –

Sie kennen sicherlich die Aussagen von Sepp Herberger, die neben ihrem direkten Bezug zum Fußball teilweise

allgemeine Lebensweisheiten geworden sind. Weniger bekannt, aber nicht minder zutreffend, ist die These: „Der

Ball ist unser Dolmetscher“. Auch sie stammt von Herberger und stellt den integrativen Aspekt des Fußballs heraus.

Dem Ball ist es fürwahr egal, WER ihn tritt. Er kennt keine Rassen, keine Religionen und auch keine Ressentiments.

Nur das WIE (man ihn tritt) interessiert ihn. Auch Vorbehalte und Berührungsängste sind dem Ball unbekannt.

Deshalb gehörte die Unterstützung des Fußballs in Justizvollzugsanstalten von Beginn an zu einem weiteren

Hauptaugenmerk der ältesten Stiftung im deutschen Fußball.

Es war am 28. März 1977, als der große, alte Mann des deutschen Fußballs seinen 80. Geburtstag feierte.

Das wertvollste und nachhaltigste Geschenk kam vom Deutschen Fußball-Bund: Die Gründung der Sepp-Herberger-

Stiftung. Durch meine Wahl zum Vizepräsidenten für sozial- und gesellschaftspolitische Aufgaben wurde mir auf

dem jüngsten DFB-Bundestag in Mainz der Vorsitz übertragen.

„Wer oben ist, darf die unten nicht vergessen“ – dieser Maxime hatte sich Herberger Zeit seines Lebens verschrieben.

Er, der Sohn eines Tagelöhners, der im Mannheimer Arbeiterviertel Waldhof groß wurde und nach dem

Tode des Vaters bereits mit 14 Jahren für die finanzielle Versorgung der Familie mitverantwortlich war. So hätte es

ihn sicherlich mit Stolz erfüllt, dass die nach ihm benannte Stiftung in den vergangenen drei Jahrzehnten 15 Millionen

Euro für soziale Projekte und Maßnahmen im Fußball zur Verfügung gestellt hat.

30 Jahre Sepp-Herberger-Stiftung – dieses Jubiläum haben wir vor dem Länderspiel in Hannover gegen Zypern

unter dem Motto „Für den Fußball. Für die Menschen“ feiern dürfen. Zugleich haben Vorstand und Kuratorium den

Geburtstag zum Anlass genommen, uns künftig stärker auf die Schwerpunktfelder der Stiftung zu konzentrieren.

Dazu zählen: die Unterstützung des Fußballs in Justizvollzugsanstalten, die Förderung des Fußballs im Behindertensport,

die Förderung des Fußballs im Jugend- und Schulbereich sowie die Fortführung des DFB-Sozialwerks. Durch

Letzteres werden Menschen, die als aktive Sportler bzw. als ehrenamtliche oder hauptamtliche Mitarbeiter im Sport

Schäden erlitten haben, sozial betreut.

Durch die Reduzierung der Aufgabenbereiche will sich die Sepp-Herberger-Stiftung klarer von den sozialen

Eigenprojekten des DFB wie der Egidius-Braun-Stiftung und der Kulturstiftung abgrenzen. Vor allem, und das

ist ein großes persönliches Anliegen von mir, muss die Arbeit unserer Stiftung mehr Transparenz erfahren.

„Tu Gutes und sprich darüber!“ - diesen PR-Grundsatz hat mir einst der ehemalige CDU-Landesvorsitzende und

Innenminister, Wilfried Hasselmann, mit auf den Weg gegeben. Ich werde ihn beherzigen, auch vor dem Hintergrund,

dass die Menschen in Deutschland nur wenig über die Arbeit von Stiftungen wissen.

Der Vorsitz der Sepp-Herberger-Stitung erfüllt mich mit Stolz. Ich bin stolz, mit Karl Schmidt einem Mann im

Amt folgen zu dürfen, der einst unter Herberger in der Nationalmannschaft spielte und der für den DFB auch in

anderen Funktionen, wie dem des Schatzmeisters, Großartiges geleistet hat. Und es erfüllt mich mit großem Stolz,

dem Gedankengut Sepp Herbergers dienen zu dürfen. Auch weil ich Präsident eines Landesverbandes bin, dessen

Motto in bester Tradition der Herbergschen Philosophie steht: „Ein Ball verbindet.“

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

Dezember 2007 3


04Inhalt 22.11.2007 22:36 Uhr Seite 4

4

Aus dem

-Inhalt

Karl Rothmund über Sepp Herberger und die älteste Stiftung im deutschen Fußball Seite 3

EM-Qualifikationsspiel gegen Zypern: Die große Show von Lukas Podolski Seite 6

Ein Hotel zum Wohlfühlen – Hoher Freizeitwert für Deutschlands Elitekicker Seite 7

Freude – Deutschland bekommt den Zuschlag für die Ausrichtung der Frauen-WM 2011 Seite 10

Kontinuität – Karl Rothmund 2008 einziger Kandidat für das NFV-Präsidentenamt Seite 12

Zuverlässige Helfer ihrer Vereine – U23-Ehrenamtspreis für 16 Niedersachsen Seite 14

Bundestag – DFB stellt sich in Mainz personell und strukturell neu auf Seite 15

Spitzenfußball sagt „Danke ans Ehrenamt!“ Seite 18

Fair ist mehr – Preisträger Hacali Gök wird in Hannover ausgezeichnet Seite 20

Tagebuch – Dieter Ohls über den Aufenthalt der U17-Junioren des NFV in Bulgarien Seite 22

Nur drei Mal Rot für die „Roten“ – Fairnessehrung für Hannover 96 Seite 24

Eine Freigabe muss her – Der Vereinswechsel im Winter Seite 26

Nachwuchsteams des NFV zu Gast in Berlin Seite 27

U20-Frauenauswahl siegt beim U16-Juniorinnen-Bereichsturnier Seite 28

Coole Schulkinder – Fußballerinnen der IGS Flötenteich vom DFB ausgezeichnet Seite 30

Auf Tour – DFB-Mobil besucht niedersächsische Vereine Seite 32

Coca-Cola-Fußballschule – Der Hit des NFV wird auch 2008 exportiert Seite 34

Schiedsrichter-Talentförderung auf hohem Leistungsstand Seite 36

Achtung vor Bäumen – Die ARAG Sportversicherung informiert Seite 37

Mit Urs Meier in Spanien – Ehrung für verdiente NFV-Schiedsrichter Seite 38

Intregrationsprojekt – Das Team „Mittendrin“ geht in die Verlängerung Seite 39

Vorstandsarbeit leicht gemacht – Die DFB-Vereinsverwaltung Seite 40

Doppelpass in die Zukunft – Der DFB-Vereinswettbewerb Seite 41

Die Sportplatzpflegeplanung 2008 – EUROGREEN informiert Seite 43

NFV-Bezirk Braunschweig – Ehrungstag fand in der Volkswagen-Arena statt Seite 44

Vorrunde ohne gesetzte Teams - Hallenmeisterschaft im NFV-Kreis Salzgitter Seite 45

Das Lehrgangsangebot im NFV-Kreis Peine Seite 46

Benefizspiel zugunsten der Hospizstiftung des Kirchenkreises Leine-Solling Seite 47

NFV-Bezirk Hannover – Bernd Sonnemann bleibt Jugendobmann im Kreis Hameln Seite 48

Festkommers zum 100-jährigen Jubiläum des SV 07 Linden Seite 49

Experten-Tipps – Das DFB-Mobil macht Station beim TSV Hassel Seite 50

NFV-Bezirk Lüneburg – Das Pokal-Viertelfinale ist fest terminiert Seite 51

Auszeichnungen für fairste Mannschaften der Saison 2006/2007 Seite 52

NFV-Bezirk Weser-Ems – SuS Emden kooperiert mit Grundschule Herrentor Seite 54

Winterfest – 120 Schiedsrichter des NFV-Kreises Cloppenburg feiern Seite 55

NFV-Gäste werben für das Ehrenamt – Sportkongress in Bad Iburg Seite 56

Großer Bahnhof – Ehrenamtspreisträger im Emsland ausgezeichnet Seite 57

Trikots und Scheck für TBS Wilhelmshaven – DFB-Stiftung Egidius Braun spendet Seite 58

NFV-Sportschule – Der Lehrgangsplan 2008 Seite 59

Änderungen der Spielordnung des Niedersächsischen Fußballverbandes Seite 63

Amtliche Nachrichten und Sportschultermine Seite 66

Dezember 2007

Titelfoto

Erzielte selbst einen Treffer und bereitete

drei weitere Tore vor: Lukas Podolski (Foto:

Imago) war beim überzeugenden 4:0-Erfolg

der Deutschen Nationalmannschaft im EM-

Qualifikationsspiel gegen Zypern ohne Frage

„Man of the Match“. „Prinz Poldi“ schwang

furios das Zepter und hatte maßgeblichen Anteil

an ausgelassener Festtagsstimmung in der

ausverkauften hannoverschen AWD-Arena. Die

große Nachlese vom Länderspiel und dem Aufenthalt

des deutschen Teams im Gilde Sporthotel

Fuchsbachtal in Barsinghausen ist auf den

Seiten 6 bis 10 zu finden.


„Die Stimme Niedersachsens“ – in den

kommenden drei Jahren fällt NFV-Präsident

Karl Rothmund diese Rolle im Präsidium des

Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu. Über seine

Wahl berichteten wir im November-Journal. In

der Ihnen jetzt vorliegenden Ausgabe geht

MANFRED FINGER noch einmal auf den 39. ordentlichen

Bundestag in Mainz ein, der wie

kaum einer seiner Vorgänger mit Wechseln auf

personeller, struktureller und sachlicher Ebene

verbunden war (Seite 15 bis 17).


Personelle Veränderungen stehen auch für

den kommenden NFV-Verbandstag am 1. November

2008 an. Dies gilt allerdings nicht für

die Verbandsspitze. Mit Karl Rothmund und

Eugen Gehlenborg werden die beiden führenden

NFV-Köpfe wieder für ihre Ämter kandidieren:

Rothmund als Präsident, Gehlenborg als

1. Vizepräsident. Darauf einigten sich beide im

Vorfeld des Herbstbeirats in Barsinghausen. Mit

dieser Entscheidung soll die Kontinuität in der

Verbandsarbeit gewährleistet und die Einflussmöglichkeit

des NFV auf regionaler und bundesweiter

Ebene ausgebaut werden. Über den

Herbstbeirat berichtet MANFRED FINGER auf

den Seiten 12 und 13.

Letzte Meldung

Die U20-Frauen-Nationalmannschaften von

Deutschland und Südafrika haben sich in

einem Freundschaftsspiel im Wolfsburger VfL-

Stadion 1:1 (1:0)-Unentschieden getrennt. Vor

5619 Zuschauern erzielte Bianca Schmidt (1. FFC

Turbine Potsdam) in der 39. Spielminute die

deutsche Führung, die Lusinda Bowers (Evaton

Ladies-NC) in der 65. Minute egalisieren konnte.

– Ein ausführlicher Bericht vom Länderspiel in

Wolfsburg folgt in der Januar-Ausgabe 2008.


06Zypern 22.11.2007 16:06 Uhr Seite 6

Europameisterschafts-Qualifikation

Große Show von

Lukas Podolski

Von PETER BORCHERS

Mit einem 4:0 (2:0)-Erfolg über Zypern

hat die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft

ihr vorletztes Qualifikationsspiel

zur Europameisterschaft 2008 in

Österreich und der Schweiz souverän zu

ihren Gunsten entschieden. Vor 45.000 begeisterten

Zuchauern in der ausverkauften

hannoverschen WM-Arena erzielten Clemens

Fritz, Miroslav Klose, Lukas Podolski

und Thomas Hitzlsperger die Tore für das

deutsche Team.

Obwohl Bundestrainer Joachim Löw auf

sein etatmäßiges Mittelfeld mit Michael Bal-

War nicht zu bremsen und an allen vier deutschen Toren beteiligt:

Lukas Podolski setzt sich auch in dieser Szene gegen

Konstantinos Charalambidis durch. Foto: gettyimages

lack, Torsten Frings, Bernd Schneider und

Bastian Schweinsteiger verzichten musste,

tat dies der Spielfreude der deutschen

Mannschaft keinen Abbruch. Allen voran

über Lukas Podolski liefen zahlreiche sehenswerte

Kombinationen der DFB-Elf. So führte

ein gekonntes Solo von „Poldi“ bereits nach

73 Sekunden zum Führungstreffer durch

Flugkopfball von Fritz und gab dem Spiel der

deutschen Mannschaft die nötige Sicherheit.

Auch an den weiteren Treffern war Podolski

maßgeblich beteiligt. Tor drei ging auf sein

eigenes Konto, während der Spieler des FC

Bayern auch die Treffer 2 und 4 vorbereitete.

Die Zyprioten, die in der EM-Qualifikation

bereits mit einem 1:1-Unentschieden

in Irland überzeugen konnten, beschränkten

sich in Hannover zunächst auf eine reine

Defensivarbeit. Erst nach dem Wechsel

tauchten sie einige Male vor dem deutschen

Tor auf und zwangen Jens Lehmann

in seinem 50. Länderspiel zu starken Paraden.

Dabei wirkten in der deutschen Abwehr

Arne Friedrich und Christoph Metzelder

nicht immer sattelfest.

Mit dem verdienten 4:0-Erfolg über

Zypern stellte das Team von Bundestrainer

Joachim Löw den zweithöchsten Sieg einer

deutschen Mannschaft in Hannover ein.

Das gleiche Resultat hatte es bereits am

10. Oktober 1973 gegen Österreich gegeben.

Der Rekordsieg datiert vom 8. Sep-

Erzielte das 50. deutsche

Länderspieltor in Hannover

und den schnellsten

Führungstreffer in der

Ära Löw: Clemens Fritz.

Foto: Rust

Arena ausverkauft:

45.000 Zuschauer vom

DFB-Team begeistert –

Kurzeinsatz für Hanke

tember 1971. Damals gab es im Niedersachsenstadion

einen 5:0-Sieg über Mexiko.

Die Begegnung gegen Zypern war bereits

das 38. Fußball-Länderspiel in Hannover.

Während den Fußball-Weltmeisterschaften

1974 und 2006, der Europameisterschaft

1988 und dem Confed-Cup 2005

sowie bei 24 Begegnungen mit deutscher

Beteiligung seit 1931 stellten sich insgesamt

32 verschiedene Fußball-Nationen in

Hannover vor.

18 Siege, 3 Unentschieden, 3 Niederlagen

lautet die Bilanz der deutschen Nationalmannschaft

aus ihren nunmehr 24

Länderspielen in Hannover. Das Torverhältnis

von 53:22 spricht dafür, dass zumeist

klare Siege in der niedersächsischen Landeshauptstadt

gefeiert werden konnten.

Das frühe Führungstor von Clemens Fritz

in der 2. Minute war der 50. Treffer einer

deutschen Mannschaft in Hannover und

das schnellste Führungstor in der Ära Löw.

Lokalmatador Mike Hanke (Hannover

96) wurde gegen Zypern in der 73. Minute

eingewechselt und bestritt sein zwölftes Länderspiel.

Erstmals vertrat er Hannover 96 im

Trikot mit dem Bundesadler, sechs Einsätze

stehen für den VfL Wolfsburg und fünf für

Schalke 04 zu Buche. Weiterhin auf sein

zweites Länderspiel musste Hankes Klubkamerad

Robert Enke warten. Der 96-Keeper

saß 90 Minuten auf der Bank, wurde von vielen

Fans im weiten Rund jedoch mit Sprechchören

gefeiert.

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de

17. November 2007, 20.15 Uhr, Deutschland – Zypern 4:0 (2:0)

Deutschland: Lehmann – A. Friedrich, Mertesacker, Metzelder, Lahm – Hitzlsperger,

Fritz (77. Hilbert), Podolski, Trochowski (66. Borowski) – Gomez (72. Hanke), Klose

Reservebank: Enke, Castro, M. Friedrich, Neuville,

Zypern: Georgallidis – Theodotou (27. Nikolaou), Christou, Lambrou, Garpozis –

Charalambidis (46. Theofilou), Satsias, Makridis, Aloneftis – Okkas, Constantinou

(69. Yiasoumis)

Reservebank: Morfis, Charalambous, Michail, Maragos

Tore: 1:0 Fritz (2.), 2:0 Klose (20.), 3:0 Podolski (53.), 4:0 Hitzlsperger (82.)

Gelbe Karten: keine; Schiedsrichter: Rasmussen (Dänemark)

Zuschauer: 45.016


07_08_09LänderspielKramer 22.11.2007 17:01 Uhr Seite 7

Training der Nationalmannschaft im Fuchsbachtal. Im Hintergrund das Gilde Sporthotel Fuchsbachtal.

Foto: Borchers

Nationalmannschaft mit

hohem Unterhaltungswert

Aus dem Trainingslager im

Gilde Sporthotel

Barsinghausen berichtet

REINER KRAMER

Die Vorzeichen stehen nicht gut. Der

trübe November mit seiner nasskalten

Witterung bringt die Verantwortlichen

des Niedersächsischen Fußballverbandes

trotzdem ganz schön ins

Schwitzen. Kann der Rasenplatz für die

deutsche Nationalmannschaft zur Zufriedenheit

aller Beteiligten hergerichtet werden?

Die Antwort vorweg: Der Rasen ist

unter den gegebenen Umständen in einem

Topzustand. Ein Verdienst von zehn

freiwilligen Helfern (siehe auch Kurz notiert

auf Seite 8), die vor und nach jedem

der fünf Trainingseinheiten den Platz

präparieren.

Die Stimmung in der DFB-Delegation

ist an den fünf Tagen in Barsinghausen jedenfalls

ausgezeichnet. Ein Verdienst von

Bundestrainer Joachim Löw und seinem

Team, das bei aller Konzentration auf das

Länderspiel stets für eine gute Laune

sorgt. Und die Nationalspieler ziehen voll

mit. Wie beispielsweise Lukas Podolksi, der

unter anderem durch seine Lockerheit im

Sporthotel Fuchsbachtal auffällt.

Womit der Fokus auf das Sporthotel

fällt. Deutschlands anerkannt gutes

Sportmagazin Kicker erlaubt sich die

journalistische Freiheit, über die „Sportschule“

Barsinghausen zu schreiben. Dass

dann auch noch der Fernsehsender RTL

die Unterbringung alles Andere als nobel

bezeichnet, ist einfach nur ärgerlich. Daher

die Klarstellung: Die Nationalmannschaft

ist im Vier-Sterne-Hotel Fuchsbachtal

untergebracht, in dem ausreichend

Komfort vorhanden ist. So sehen es jedenfalls

die Nationalspieler und das Betreuerteam,

die sich äußerst angenehm

und freundlich behandelt fühlen. Ein Verdienst

des Servicepersonals.

Wenn die Rahmenbedingungen stimmen,

kann einfach nichts mehr schief ge-

Mike Hanke von Hannover 96 empfahl sich bei

den Trainingseinheiten auf dem A-Platz für seinen

18-minütigen Einsatz gegen Zypern.

Foto: Deppe

hen. So passiert es dann auch. 45 000 begeisterte

Zuschauer in der hannoverschen

Fußballarena und eine toll aufgelegte

deutsche Nationalmannschaft sorgen für

hohen Unterhaltungswert. Das Fazit:

Wenn sich so viele Beteiligte Verdienste

rund um das Länderspiel erwerben, ist der

Erfolg vorprogrammiert. Aber trotz aller

Bemühungen spielt das Glück, das in der

trüben Novemberwoche reichlich vorhanden

ist, eine ebenso wichtige Rolle. Am

Ende sind Alle rundum zufrieden und

glücklich.

Die Unterschrift von Lukas Podolski war bei jungen Autogrammjägern der Coca-Cola-Fußballschule

sehr begehrt. Foto: Zwing


Nationalmannschaft

Dezember 2007 7


07_08_09LänderspielKramer 22.11.2007 17:01 Uhr Seite 8

Nationalmannschaft

8

Die Autogramme der niedersächsischen Lokalmatadore von Hannover 96 (im Bild Robert Enke)

waren bei den Autogrammjägern besonders begehrt. Fotos: Deppe

Kurz

notiert

Soccer-Court gestürmt. Wer

möchte nicht mal Mario Gomez tunneln,

mit Lukas Podolski ein kleines

Schwätzchen halten, mit Timo Hilde-

DFB-Mediendirektor Harald Stenger hieß die

Nationalspieler (im Bild Christoph Metzelder)

in Barsinghausen willkommen.

Dezember 2007

brand über den spanischen Fußball

sprechen oder mit Per Mertesacker die

Chancen bei der Europameisterschaft im

nächsten Jahr ausloten? In diesen Genuss

kamen 20 Kinder der Coca-Cola-

Fußballschule des Niedersächsischen

Fußballverbandes. Sie durften ungefähr

15 Minuten lang im Soccer-Court der

NFV-Sportschule mit den Fußballstars

verbringen. Zeit zum Plaudern, Autogramme

schreiben und für ein kleines

Spielchen war also ausreichend vorhan-

den. Alles in Allem: Ein großer Tag für

die Kids der Coca-Cola Fußballschule.


PK im Zechensaal. Die einzige Pressekonferenz

(PK) in Bartsinghausen hielt

der Deutsche Fußball-Bund in einem alten

Zechensaal ab. Für etwa 30 Minuten wurde

diese ehemalige Bergbauherberge in

Barsinghausen vom DFB für die große

Journalistenschar hergerichtet. Jeweils ein

Podium für Trainer und Spieler, Kameras

von vier Fernsehsendern, eine große Sponsorenwand,

ein Büffet und diverse

Schreibplätze wurden für die PK aufgebaut.

Großer Aufwand für die etwa 50

Journalisten. DFB-Medienchef Harald

Stenger, Assistenztrainer Hansi Flick, Mario

Gomez und Mike Hanke standen den Medien

Rede und Antwort. Alltag für Fußballer

und Sportjournalisten.


Großeinsatz. Die nasskalte Witterung

um den Gefrierpunkt erforderten

großen Einsatz, um den A-Platz in der

Sportschule für die Nationalspieler in einem

Topzustand zu präsentieren. Nach

jeder der fünf Trainingseinheiten traten

zehn freiwillige Helfer des Niedersächsischen

Fußballverbandes in Aktion, um

den lädierten Rasen zu pflegen. Die Namen:

Rudolf und Christian Korczowski,

Frank Schmielau, Suad Smailovic, Darius

Schubert, Heinrich Lange, Frederick Engelke,

Frank, Jannick und Niko Busch.

Körperlich anstrengende Arbeitstage für

die NFV-Crew.


Vorurteile gepflegt. Die Frankfurter

Rundschau titelte in einem Artikel „Wo

Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen.“

Ganz so einsam ist es in Barsinghausen

natürlich nicht. Die Stadt am Deister hat

34.000 Einwohner und am Hang des Gebirgszuges

liegt in reizvoller Natur das Gil-

de Sporthotel Fuchsbachtal, in dem der

große DFB-Tross von Dienstag bis Samstag

Im Raum Bremen entspannten sich die Spieler (im Bild Philipp Lahm) beim Tischtennis.


07_08_09LänderspielKramer 22.11.2007 17:01 Uhr Seite 9

Gleich nach der Ankunft stand Bundestrainer

Joachim Löw im Mittelpunkt des medialen

Interesses. Fotos: Deppe

vor dem Länderspiel untergebracht war.

Der DFB hatte für die Vorbereitung zum

Länderspiel gegen Zypern das komplette

Vier-Sterne-Hotel gemietet. Die Unterzeile

der Überschrift klang da schon fast versöhnlich:

Die Sportschule Barsinghausen

bietet den Nationalspielern viel Wald, wenig

urbanes Leben und zwei perfekte Rasenplätze.

Die Nationalspieler waren

natürlich im Gilde Sporthotel und nicht in

der Sportschule untergebracht. So viel

Komfort muss sein. Ereignisreiche und unvergessliche

Tage für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Sporthotels, der NFV-

Sportschule und der NFV-Verwaltung,


Sicherheit geht vor. Fußballfans

der Nationalmannschaft hatten in Barsinghausen

kaum Möglichkeiten, Autogramme

zu erhalten. Lediglich bei der

Anreise erhielten einige Fans Unterschriften

von ihren Lieblingen. Die Mitarbeiter

des Sicherheitsdienstes bewachten

pflichtgemäß das Gilde-Sporthotel

Fuchsbachtal. Zugang hatten lediglich

die Medienvertreter, die jedes Training

15 Minuten beobachten durften.

„Dank“ des Orkans Kyrill, der Anfang

dieses Jahres über den Deister hinweg-

Kurzes Gastspiel: Bastian Schweinsteiger

musste wegen einer Schwellung im linken

Knie bereits nach einem Tag wieder aus dem

Trainingslager in Barsinghausen abreisen.

fegte und etliche Bäume entwurzelte,

konnten zahlreiche Schaulustige das

Training der Nationalmannschaft dennoch

verfolgen. Für die kleinen Fans

ebenfalls ein unvergesslicher Tag.


Flagge gezeigt. Stadt Barsinghausen

identifiziert sich mit dem DFB und

NFV. Vor der Stadtverwaltung wurden

pünktlich zum Eintreffen der deutschen

Nationalmannschaft die Fahnen des

Deutschen Fußball-Bundes und des Niedersächsischen

Fußballverbandes gehisst.

Ein deutliches Zeichen der engen Verbundenheit

zwischen der Stadt Barsinghausen

und dem NFV. ■

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de

Ein ungewohntes Bild gab der Saal Niedersachsen ab, in dem die Fitnessgeräte untergebracht

waren. Links Assistenztrainer Hansi Flick, rechts Georg Behlau, Leiter des Büros der Nationalmannschaft.

Nationalmannschaft

Dezember 2007 9


Namen und Nachrichten

10

Ursula von der Leyen (mit WM-Pokal), Bundesfamilienministerin aus Niedersachsen, freute sich in Zürich mit der deutschen Delegation

über die Vergabe der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 an Deutschland. „Das ist eine großartige Chance und ein hoher Vertrauensbeweis für ein

fußballbegeistertes Land“, kommentierte die 49-Jährige aus Burgdorf-Beinhorn die von FIFA-Präsident Sepp Blatter verkündete Entscheidung. „Ich

kann versichern, dass die Regierung geschlossen hinter ihnen steht und ein ganzes Land mit der Mannschaft mitfiebert“, sagte sie zu DFB-Präsident

Dr. Theo Zwanziger. Als Spielorte der WM, deren genauer Termin noch nicht feststeht, hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zunächst zwölf Städte

ausgewählt. Aus Niedersachsen hofft Wolfsburg auf eine Berücksichtigung. Mit Ursula von der Leyen stellten sich den Fotografen, von links: DFB-

Generalsekretär Wolfgang Niersbach, Nationalspielerin Fatmire Bajramaj, Dr. Theo Zwanziger, Rekordnationalspielerin Birgit Prinz, DFB-Ehrenpräsident

Gerhard Mayer-Vorfelder. Foto: imago

Martina Müller (Zweite von rechts), Nationalspielerin

des VfL Wolfsburg, wurde in Barsinghausen

vom NFV mit einem Empfang geehrt. Die 27-jährige

Stürmerin hatte in China mit der deutschen Mannschaft

die Weltmeisterschaft gewonnen. Nicht ihr erster

Titel, denn auch beim WM-Triumph 2003 und der

erfolgreichen Europameisterschaft 2001 stand Müller

im DFB-Aufgebot. Für den VfL Wolfsburg geht sie seit

Januar 2005 auf Torejagd. In der vergangenen Erstligasaison

erzielte Martina Müller elf der insgesamt 20

VfL-Treffer. In der Mitte Gudrun Mews (Vorsitzende

des NFV-Frauenausschusses), links Karen Rotter (NFV-

Beauftragte Mädchenfußball). Rechts NFV-Präsident

Karl Rothmund. Foto: Haendel

Notiert von Manfred Finger

Dezember 2007

Karl Rothmund (links), NFV-Präsident

und seit dem jüngsten DFB-Bundestag

in Mainz Vizepräsident für sozial- und

gesellschaftspolitische Aufgaben, ist neuer

Vorsitzender der Sepp-Herberger-Stiftung.

Anlässlich der Pressekonferenz zum 30. Jubiläum

der ältesten Stiftung im deutschen

Fußball konnte Rothmund in der WM-

Arena Hannover zwei ehemalige Spieler

der 1977 verstorbenen Trainer-Ikone begrüßen:

Horst Eckel (Zweiter von links), mit

22 Jahren das jüngste Mitglied der deutschen

Weltmeisterelf von 1954, sowie Helmut

Haller. Der Augsburger, dessen

Schwester Elfriede die Mutter von Hannover

96-Sportdirektor Christian Hochstätter

ist, nahm unter Herberger an der Weltmeisterschaft

1962 in Chile teil. Vier Jahre später

erzielte der langjährige Italien-Legionär die

deutsche Führung im Finale von Wembley

gegen England (2:4). Eckel und Haller

gehörten auch zu den Festgästen der

Jubiläumsfeier, die in der „Königlichen

Reithalle Cavallo“ in Hannover ausgerichtet

wurde. Als Moderator führte das Geschäftsführende

Vorstandsmitglied der

Stiftung, Manuel Neukirchner (rechts),

durch den Abend. Foto: Heumann


12_13Beirat 22.11.2007 23:55 Uhr Seite 12

NFV-Beirat

12

Karl Rothmund

einziger Kandidat

Von MANFRED FINGER

Eugen Gehlenborg ließ Blumen sprechen.

Im Anschluss an den offiziellen

Teil des Calenberger Wurstessens überreichte

er Karl Rothmund einen Strauß mit

weißen Chrysantemen, orangen Lilien und

einer gleichfarbigen Gerbera. Mit dem

herbstlich zubereiteten Bouquet gratulierte

er seinem niedersächsischen Präsidiumskollegen

aber nicht nur zu dessen Wahl ins

DFB-Präsidium. Vielmehr handelte es sich

um eine Geste, mit der Gehlenborg die

Geschlossenheit und Einigkeit zwischen

den beiden führenden Köpfen des NFV

zum Ausdruck bringen wollte.

Dies gilt vor allem hinsichtlich der Präsidentenfrage.

Um die immer wieder aufkeimenden

Spekulationen zu beenden, hatten

beide ein Kommuniqué erarbeitet, das den

Delegierten anlässlich des Herbstbeirates

vorgestellt wurde. „Es ist unser gemeinsamer

Wunsch, die bisherige erfolgreiche Arbeit

in der Verbandsspitze fortzusetzen und

die Einflussmöglichkeiten des NFV auf regionaler

und DFB-Ebene auszubauen“,

heißt es in dem Schreiben, das anschließend

auch als Pressemitteilung herausgegeben

wurde. „Die jetzt vereinbarte Aufgabenverteilung

soll diesem Wunsch Rechnung

tragen und sowohl die Ausgangspositionen

als auch die Arbeitsschwerpunkte

von Rothmund und Gehlenborg sowie der

übrigen handelnden Personen an der Verbandsspitze

berücksichtigen.“

Konkret bedeutet dies, dass sich Karl

Rothmund beim kommenden Verbandstag

am 1. November 2008 als einziger Kandidat

für das Amt des Präsidenten zur Wahl

stellen wird. Eine Kontinuität in der Arbeit

des NFV ist zudem durch die erneute Bewerbung

von Eugen Gehlenborg als 1. Vizepräsident

gewährleistet. Darüber hinaus

soll der 60-jährige Südoldenburger schwerpunktmäßig

die Interessen des NFV auf der

Ebene des Norddeutschen Verbandes vertreten

und durch Wahrnehmung von

Dezember 2007

Karl Rothmund (links) und Eugen Gehlenborg demonstrierten auf dem Calenberger Wurstessen

Geschlossenheit und Einigkeit. Foto: Deppe

Führungsaufgaben die Position des NFV als

größten Landesverband im Norden stärken.

„Mit seiner kompetenten und

menschlichen Art gehört er zu besten Mitarbeitern

in meinem Haus. Das sage ich

nicht, um Ihren Applaus zu bekommen,

sondern weil ich froh bin, ihn an meiner

Seite zu haben“ – Niedersachsens Minister

für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann,

sparte bei seinem Besuch in Barsinghausen

nicht mit Lob für Eugen Gehlenborg,

der in seinem Ministerium als

stellvertretender Abteilungsleiter wirkt.

„Da der Sport und damit auch der

Fußball sich immer stärker wissenschaftlich

orientiert, fühlt sich mein Ministerium

durchaus mitzuständig für den Fußball“,

beantwortete Stratmann gleich zu Beginn

Mit Auszügen aus ihrem Programm „Wat mott, dat mott“ begeisterte die plattdeutsche Interpretin

Brigitte Wehrhahn die Gäste des Calenberger Wurstessens. Links Cuxhavens NFV-Kreisvorsitzender

Hans-Dieter Hoffmeister, rechts Helmut Pilgrim (NFV-Kreis Soltau-Fallingbostel). Foto: Finger

Weichenstellung für

Verbandstag 2008 –

Präsidentenfrage geklärt

die eventuell aufkeimende Frage, „was ich

denn hier soll.“ Allein Herbergers Weisheit,

nach der der Ball rund ist, sei ein philosophischer

Klassiker, der die Frage zulasse,

ob der Fußball nicht dem Wissenschaftsministerium

zugeordnet werden müsse.

In seiner ebenso humorigen wie informativen

Rede bezeichnete der 47-jährige

Jurist sein Ministerium zusammen mit dem

Innen- und Sportministerium als Ehrenamtsministerium,

da „der Kulturbereich

überwiegend ehrenamtlich getragen wird.

Auch der Sport ist Alltagskultur.“ In den

Mittelpunkt seines Beitrages stellte Stratmann

die Bedeutung des Sports für den

Werdegang eines Menschen. „Die neuere

Hirnforschung weist darauf hin, dass Bewegung

in der frühen Kindheit nicht nur

für die motorische, sondern vor allem auch

für die kognitive, emotionale und soziale

Entwicklung von elementarer Bedeutung

und zugleich von existenziellem Wert für

die Kinder ist.“

Da der Alltag der Kinder in Deutschland

zunehmend von Bewegungsmangel

geprägt sei, müssten alle Institutionen,

Verbände und Einrichtungen, die einen

Beitrag zur Bewegungsförderung von

Kindern leisten, stärker als bisher unterstützt

werden. Dazu gehören auch die

Sportverbände bzw. die Vereine. Stratmann:

„Als Sportart Nr. 1 steht der Fußball

hier in einer besonderen Verantwortung,

weil er im Sportalltag bei den

Kindern am meisten Resonanz findet

und weil der Fußball über die beste ehrenamtliche

Infrastruktur verfügt.“ Deshalb

ist der Minister davon überzeugt,

„dass die Aufgaben der vielen kompetenten

ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des NFV vor allem in der Kinder-

und Jugendförderung noch bedeutsamer

werden und ihre Arbeit noch wertvoller

für unsere Gesellschaft wird.“


12_13Beirat 22.11.2007 23:55 Uhr Seite 13

Ernst Braband, von 1998 bis

2007 Vorsitzender des NFV-

Kreises Lüchow-Dannenberg.

Nach einem schweren

Fahrradunfall im Juni 2004

lag der ehemalige Bundesbahnbeamte

über Monate

im Koma. Mit großer Willensstärke

kämpfte er sich

in sein Leben zurück. Heute

leitet er auf Kreisebene

wieder Spiele als Schiedsrichter.

Nachfolger: Karl-

Hermann Ahlers.

Fritz Juschkus, von 1991 bis

2007 Vorsitzender des NFV-

Kreises Lüneburg. Sein Revier

war zunächst der Kohlenpott,

seine Mannschaft

der SV Sodingen. 1971 zog

es ihn als Verwaltungsleiter

des kommunalen Rechenzentrums

beruflich nach

Lüneburg, wo er bereits

vier Jahre später den

Schiedsrichterausschuss

übernahm. Nachfolger:

Christian Röhling.

Wolfgang Peter, von 1989

bis 2007 Vorsitzender des

NFV-Kreises Holzminden.

1998 verhalf er seinem

Nachfolger im Vorsitz des

CDU-Kreisverbandes Holzminden,

Uwe Schünemann,

zu einem sicheren Listenplatz,

durch den der heutige

niedersächsische Minister

für Inneres und Sport trotz

Verlust des Wahlkreises in

den Landtag einzog. Nachfolger:

August Borchers.

Karl-Heinz Drinkuth, von

1997 bis 2007 Mitglied der

DFB-Ehrenamtskommission.

Im Oktober 2007 wurde

der „unermüdliche Kämpfer

für das Ehrenamt“, so

der Laudator, mit dem Bundesverdienstkreuzausgezeichnet.

Der langjährige

NFV-Kreisvorsitzende

Schaumburg (bis 2006)

wirkte auch als Spielleiter

im Verbandsjugendausschuss

(1986-2002).

NFV-Präsident Karl Rothmund (links)

dankte dem Niedersächsischen

Minister für Kultur und Wissenschaft,

Lutz Stratmann, für seinen Besuch in

Barsinghausen. Anlässlich des traditionellen

Calenberger Wurstessens verabschiedete

er am Vorabend der Beiratssitzung

verdiente NFV-Funktionäre.

Fotos (6): Deppe

Helmut Pilgrim, von 1964

bis 2007 Vorsitzender des

Spielausschusses im NFV-

Kreis Soltau-Fallingbostel.

Im Jahr, in dem er seine erste

Spielausschuss-Sitzung

leitete, wurde der 1. FC

Köln erster Bundesliga-

Meister und Helmut Haller

als erster Ausländer Fußballer

des Jahres in Italien. Als

Staffelleiter wirkte Pilgrim

auch im Spielausschuss von

Bezirk und Verband.

NFV-Beirat

Dezember 2007 13


14Ehrenamt 22.11.2007 16:03 Uhr Seite 14

U23-Ehrenamtspreis

14

Zuverlässige Helfer

ihrer ihrer Vereine Vereine

Die U23-Ehrenamtspreisträger mit NFV-Präsident Karl Rothmund (hintere Reihe 2. von links), dem 1. Vize-Präsidenten Eugen Gehlenborg (rechts),

dem NFV-Ehrenamtsbeauftragten Helmut Buschmeyer (hinten links) und Jungendmanager Helge Kristeleit (links). Fotos: Borchers

Seit 2004 würdigen der NFV und Partner

Euro-Sportring (www.eurosportring.de)

mit der Vergabe des U23-Ehrenamtspreisträgern

großes Lob. Die gaben die

Blumen bereits während der Beiratssitzung

artig zurück. Der Jestburger Ali Taha

Ausgezeichnet wurden: Antje Huismann

(TSV Friesenstolz Riepe), Mathias Eilers

(TuS Wahnbek), Jannika Sommer (BSV

preises junge Menschen, die sich nachhal- sprach im Namen aller Ehrenamtspreisträ- Holzhausen), Annelie Klose (SV Handorftig

für den Jugendfußball einsetzen. Im ger den Dank für „eine beeindruckende Langenberg), Vanessa Jaschinski (TuS Heid-

Rahmen seiner Beiratssitzung zeichnete der Ehrung“ aus. Der 18-Jährige schwärmte krug), Johanna Beermann (TSG Burg Gre-

NFV jetzt fünf Frauen und elf Männer aus, später in einem Bericht auf der Homepage tesch), Umar Shalash (SV 06 Holzminden),

die überwiegend als Jugendtrainer tätig des NFV-Kreises Harburg: „Es war ein su- Oliver Freitag (TuS Steyerberg), Alexander

sind und zudem als engagierte und zuverper Spiel, so super wie die beiden Tage. Czapski (TV Jahn Leveste), Nijam Hesso

lässige Helfer bei anstehenden Aufgaben in Ich habe viel Spaß gehabt, mich so gut (TSV Fortuna Sachsenross Hannover), Ali

ihren Vereinen gelten. Die Ehrung wurde und wohl gefühlt, weil wir alle sehr

Taha (VfL Jesteburg), Fabian Röpe (FC Ver-

vorgenommen von NFV-Präsident Karl freundlich und zuvorkommend behandelt den 06), Rene Merkens (FC Mulsum/Kuten-

Rothmund, dem 1. Vizepräsidenten Eugen wurden. Einfach Klasse! Es wurden alle holz), Stefan Krentzel (TSV Dannenberg),

Gehlenborg und dem Verbands-Ehren- meine Vorstellungen von diesen beiden Ramaj Flurim (VfB Peine), Christopher

amtsbeauftragten Helmut Buschmeyer. Sie

überreichten neben einer Urkunde an alle

Preisträger Sportutensilien im Wert von

150 Euro.

Verbunden mit der Ehrung war neben

einer Übernachtung im Gilde Sporthotel

auch der Besuch der hannoverschen AWD-

Arena. In Begleitung von Helmut Buschmeyer

und NFV-Jugendmanager Helge

Kristeleit gab es hier zunächst eine Stadionführung

durch Britta Tegtmeier. Die

sympathische junge Frau, die bei Hannover

96 eine dreijährige Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau

absolviert, gewährte

spannende Einblicke. Ob Umkleidekabinentrakt

oder Pressekonferenzraum, VIP-

Logen oder Stadion-Innenbereich, keine

Tür blieb für die NFV-Gäste verschlossen.

Anschließend verfolgten die U23-Ehrenamtspreisträger

live das Bundesligaspiel

zwischen Hannover 96 und Borussia Dortmund

(2:1).

„Das sind alles aufgeweckte, engagierte

junge Menschen. Ihre Vereine und

der Fußballsport können stolz darauf sein,

sie in ihren Reihen zu haben“, zollte Hel-

Tagen mehr als übertroffen!“

Hylski (SC Gitter). bo

mut Buschmeyer den U23-Ehrenamts-

Simulierte Pressekonferenz bei Hannover 96 mit den U23-Ehrenamtspreisträgern des NFV.

Dezember 2007

Fünf Frauen und elf

Männer werden bei

NFV-Beiratssitzung

ausgezeichnet


15_17Bundestag 22.11.2007 22:35 Uhr Seite 15

Dr. Theo Zwanziger bleibt der starke Mann im deutschen Verbandsfußball. In Mainz wurde der Jurist aus dem Westerwald eindrucksvoll in seinem

Amt als DFB-Präsident bestätigt. Nach seiner Wiederwahl feierten ihn die Delegierten mit Ovationen. Der NFV war in Mainz unter anderem durch

Herbert Lange (rechts) und Hermann Lührs vertreten, die auf der Leinwand in der vorderen Reihe abgebildet sind. Foto: gettyimages

Ein Bundestag der Rekorde

Ehrenvizepräsident:

DFB würdigt

Engelbert Nelle

Von MANFRED FINGER

Der längste, der größte, der umfangreichste

– der 39. ordentliche Bundestag

des Deutschen Fußball-Bundes

(DFB) vereinte etliche Rekorde auf

sich. In die Annalen eingehen wird er

aber auch durch zahlreiche strukturelle

Veränderungen und geschichtsträchtige

Personalien. Wie etwa die Wahl der Hamburgerin

Hannelore Ratzeburg, die in

Mainz als erste Frau in der 107-jährigen

DFB-Historie ein Präsidiumsamt antrat

(Frauen- und Mädchenfußball). Oder der

Abschied von Persönlichkeiten, die den

größten Sportfachverband der Welt in

seiner jüngeren Geschichte maßgeblich

geprägt haben.

Zum Beispiel Karl Schmidt, einst unter

Sepp Herberger Nationalspieler, später

Schatzmeister des Verbandes und zuletzt

Vizepräsident für sozial- und gesellschaftspolitische

Aufgaben. Oder, natürlich, Engelbert

Nelle. An der Mosel hatte 1989 seine

Zeit im DFB-Präsidium begonnen, am

Rhein endete sie 18 Jahre später. Hintergrund

ist die 2004 beim Bundestag in Osnabrück

eingeführte Altersgrenze, nach der

sich ein Funktionär ab dem 70. Lebensjahr

nicht mehr für ein Amt im Präsidium bewerben

darf.

Zum Abschied hatte sich der Deutsche

Fußball-Bund für beide eine besondere

Würdigung einfallen lassen: Die Ernennung

zum DFB-Ehrenvizepräsidenten. Eine Auszeichnung,

die vor Nelle und Schmidt noch

niemandem zuteil geworden war und die in

Mainz vom DFB-Präsidenten Dr. Theo

Zwanziger und dem bisherigen Generalsekretär

und neuen Schatzmeister, Horst R.

Schmidt, vorgenommen wurde.

Vor der Ehrung hatten charmant aufbereitete

Filmporträts das Wirken der beiden

Funktionäre beleuchtet. Der Beitrag

zum langjährigen NFV-Präsidenten

(1988–2005) spiegelte dessen Verbundenheit

zum Frauenfußball wider. So zeigt die

erste Szene Nelle Anfang Oktober 2007

auf dem Frankfurter Flughafen, als er am

Fuße der Gangway die Weltmeisterinnen

nach ihrem Triumph in China herzlich in

Empfang nimmt.

Wer um die Begeisterung des Hildesheimers

für sein Frauenteam, für das Land

China und die Metropole Shanghai weiß,

der kann erahnen, wie schwer ihm der

Verzicht auf die Reise ins „Land der Mitte“

gefallen sein muss. „Engelbert ist momentan

nicht so stabil. Wir alle hoffen,

dass er recht bald wieder zu gewohnter

Stabilität zurückfindet“, ging Dr. Theo

Zwanziger während der Plenarsitzung am

zweiten Tag auf den derzeit angegriffenen

Gesundheitszustand seines langjährigen

Weggefährten ein.

„Fußball ist Zukunft“ – so lautete das

Motto des diesjährigen Bundestages am 25.

und 26. Oktober, zu dem sich 252 Delegierte,

über 100 Medienvertreter und rund 350

Gäste auf den Weg in eine der ältesten

deutschen Städte begeben hatten. Höhepunkt

des ersten Tages, der mit einem

Empfang des Südwestdeutschen Fußballverbandes

ausklang, war der Festakt im

Großen Haus des Mainzer Staatstheaters.

Als Redner durfte Moderator Wolfgang

Niersbach den Deutschen Innenminister Dr.

Wolfgang Schäuble, den Präsidenten des

Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr.

Thomas Bach, UEFA-Präsident Michel Platini

sowie Dr. Meglena Plugtschieva begrüßen.

Die Botschafterin der Republik Bulgarien

verlieh DFB-Ehrenpräsident Egidius

Braun den höchsten Staatsorden ihres Landes.

Zum DFB-Ehrenmitglied wurde Platinis

Vorgänger im Amt, Lennart Johansson, ernannt.

Unter den Auszeichnungen ragt zudem

die Ernennung von Gerhard Mayer-

Vorfelder zum DFB-Ehrenpräsidenten

heraus. Einen weiteren Höhepunkt erfuhr

der Festakt durch die Unterzeichnung des

Kooperationsvertrages zwischen dem DFB

und dem Französischen Fußball-Verband

(FFF), zu der Zwanziger auf der Bühne seinen

Amtskollegen Jean-Pierre Escalettes

empfing.

Getagt und gewählt wurde in der

Mainzer Rheingoldhalle. Die Arbeitsgrund-

39. ordentlicher DFB-Bundestag


Dezember 2007 15


15_17Bundestag 22.11.2007 22:35 Uhr Seite 16

39. ordentlicher DFB-Bundestag

16

Engelbert Nelle wurde beim Festakt im Mainzer Staatstheater wie DFB-Ehrenpräsident Egidius

Braun geehrt. Mit dem Aachener verbindet ihn die Liebe zu Bulgarien. Foto: gettyimages

lage bildete ein 250 Seiten dicker und 1,4

Kilogramm schwerer, silberner Einband, in

dem 99 Anträge aufgelistet waren. Zu den

wichtigsten Beschlüssen im strukturellen

Bereich (siehe Kasten Seite 17) zählt die

Wiedereinführung der Entscheidungsspiele

über Auf- und Abstieg am Ende der Saison

2008/09. Letztmals ausgetragen wurden

sie 1991, als sich der Dritte der 2. Liga

(Stuttgarter Kickers) gegen den Drittletzten

der 1. Liga (FC St. Pauli) durchsetzte. Auch

das jetzige Modell sieht den Vergleich zwischen

dem Drittletzten des deutschen

Oberhauses und dem Dritten der Zweiten

Liga vor.

„Da musst du

vorsichtig sein,

wenn du über

Fußball sprichst“

„Da musst du vorsichtig sein, wenn du

über Fußball sprichst“ – gegenüber der

Hannoveraner Regionalzeitung Neue Presse

brachte Karl Rothmund seine Maxime

in der künftigen Zusammenarbeit mit

Matthias Sammer und Oliver Bierhoff auf

den Punkt. Seit Mainz sitzen der NFV-Präsident,

der als Spieler nicht über die Bezirksklasse

hinaus kam, und die beiden Europameister

von 1996 gemeinsam im neuen

DFB-Präsidium (siehe November-Ausgabe

des Fußball-Journal). Während Rothmund

einstimmig von den Delegierten als Nachfolger

von Karl Schmidt in sein Amt als

Vizepräsident für sozial- und gesellschaftspolitische

Aufgaben gewählt wurde, zogen

der Nationalmannschaftsmanager und der

Sportdirektor durch Berufung ins höchste

DFB-Gremium ein. Gleiches gilt für Franz

Beckenbauer, für dessen Aufnahme sich

das Präsidium auf seiner Sitzung am

9. November aussprach.

Charakteristisch für die neue Führungsmannschaft

ist neben der personellen Aufstockung

(von 14 auf 19 Mitglieder) ihre

Verjüngung. So schieden neben Nelle und

Schmidt auch der bisherige Schatzmeister

Dezember 2007

Heinrich Schmidhuber und Karl-Josef Tanas

(Freizeitsport) wegen der Altersregelung

aus. Um die Bedeutung der Fachgebiete zu

betonen, erhielten die Bereiche Frauenund

Mädchenfußball sowie Jugend eigene

Präsidiumstitel. Bisher waren sie dem Verantwortungsbereich

von Engelbert Nelle

zugeordnet. So treten gleich zwei Männer

und eine Frau das präsidiale Erbe des Niedersachsen

an: Hermann Korfmacher aus

Gütersloh, der als neuer 1. Vizepräsident

Amateure unter anderem für die Grundsatzangelegenheiten

der Regional- und

Landesverbände zuständig ist, der Haßlocher

Dr. Hans-Dieter Drewitz (Jugendfußball/Talentförderung)

sowie Hannelore

Ratzeburg.

Verändert hat sich zudem die Zusammensetzung

des Vorstandes. Damit soll

dem Charakter dieses Gremiums als Gesetzgebungsorgan

zwischen zwei Bundestagen

stärker Rechnung getragen werden.

Nach der Neufassung werden künftig unter

anderem die 21 Präsidenten der Landesverbände

(LV) und die fünf Präsidenten der Regionalverbände

qua Amt Mitglieder im Vorstand

sein. Das Stimmrecht der Landesverbände

basiert in Zukunft auf ihrer Mitgliederstärke.

Der Präsident eines Landesverbandes

hat entweder drei Stimmen (LV mit

mehr als 600.000 Mitgliedern), zwei Stimmen

(über 200.000 Mitglieder) oder eine

Stimme (bis 200.000 Mitglieder).

Von den 21 DFB-Landesverbänden

halten mithin Bayern (für 2007 weist die

DFB-Statistik über 1,3 Millionen Mitglieder

auf), Westfalen (809.835) und Niedersachsen

(679.229) jeweils drei Stimmen.

Über zwei Stimmen verfügt Herbert

Rösch, der seit 2003 den Württembergischen

Verband (515.888) führt und in der

Rheingoldhalle als Nachfolger des Hamburgers

Dr. Friedel Gütt zum Vorsitzenden

der Revisionsstelle gewählt wurde. Weitere

Mitglieder sind Christian Müller (Geschäftsführer

der Deutschen Fußball Liga,

DFL) und der NFV-Vizepräsident Finanzen,

Herbert Lange (Schneverdingen).

Zu den Aufgaben der Revisoren gehört

unter anderem die Prüfung des Kassenbestandes

sowie der rechnerischen Richtigkeit

der Kassenunterlagen. Bei bedeutsamen Investitionen

und Projekten, die erhebliche Finanzmittel

erfordern, sind die Mitglieder

der Revisionsstelle anzuhören. Dies gilt

auch für Verträge, die erhebliche wirtschaftliche

Bedeutung haben und zu einer

längerfristigen Bindung führen.

Die ehrenamtliche Karriere von Herbert

Lange begann bei seinem Heimatverein,

der Spielvereinigung aus Veersetal. Bei

ihr war er Spieler, Trainer, Schatzmeister,

Schriftführer, Spielausschussobmann und

von 1968 bis 1988 1. Vorsitzender. Gleichzeitig

engagierte sich der Bankkaufmann

im NFV-Kreis Soltau-Fallingbostel. Von

1970 bis 1979 wirkte er dort als Schatzmeister,

2. Vorsitzender und seit 1991 als

Vorsitzender. Von Oktober 2000 bis Juli

2007 führte Herbert Lange den NFV-Bezirk

Lüneburg, ehe er nach dem Tod von Uwe

Genge das Amt des Vizepräsidenten Finanzen

antrat.


Führungskräfte unter sich, von links: Eugen Gehlenborg, 1. NFV-Vizepräsident, Wolfgang Niersbach

(neuer DFB-Generalsekretär), Matthias Sammer (DFB-Sportdirektor), Ferdinand Dunker

(NFV-Bezirksvorsitzender Weser-Ems). Foto: Pulkowski


15_17Bundestag 22.11.2007 22:35 Uhr Seite 17

Strukturelle

Entscheidungen

• Am Ende der Saison 2008/09 wird es sowohl

zwischen der 1. und 2. Liga als auch

zwischen der 2. und 3. Liga zu Relegationsspielen

kommen. In beiden Entscheidungsrunden

tritt jeweils der Drittletzte

der höheren Liga gegen den Dritten der

unteren Klasse an.

• Die Einführung der neuen eingleisigen

3. Profiliga ab Sommer 2008 wurde endgültig

beschlossen. Die neue Spielklasse

umfasst 20 Mannschaften. Ihr gehören

die vier Absteiger der 2. Liga am Ende der

laufenden Saison sowie jeweils acht Vereine

aus den Regionalligen Nord und Süd

an. Aus jeder der beiden Regionalligen

dürfen nur maximal zwei zweite Mannschaften

von Profiklubs aufsteigen. Sollten

mehr als zwei zweite Mannschaften

von Lizenzvereinen einen der ersten zehn

Plätze der Tabelle belegen, rücken die

Teams ab dem elften Rang an deren Stelle

in die 3. Liga auf. Ab der Spielzeit

2009/10 fällt die Limitierung für zweite

Mannschaften weg.

• Unter der 3. Profiliga bildet sich die Regionalliga.

Zu den bisherigen Staffeln Nord

und Süd kommt 2008 die Staffel West

hinzu. Die Vereinsstärke beträgt jeweils

18 Klubs. Die drei Meister steigen direkt in

die 3. Liga auf. Die drei Letzten der drei

Staffeln steigen in die fünfte Liga ab,

deren Spielbetrieb die Regional- und Landesverbände

organisieren.

• Die zweiten Mannschaften der Lizenzklubs

dürfen ab der Spielzeit 2008/2009

nicht mehr am DFB-Pokal teilnehmen.

Sollte die „Zweite“ eines Profiklubs Verbandspokalsieger

werden, zieht die in

diesem Wettbewerb erfolgreichste Mannschaft

eines Amateurvereins in die

Hauptrunde ein.

• Die einzelnen Landesverbände entscheiden,

ob in den Kreisligen mit unterschiedlicher

Mannschaftsstärke (mindestens sieben,

maximal elf Spieler) gespielt werden

kann. Ebenso können die Landesverbände

das wiederholte Ein- und Auswechseln

von Spielern in den Kreisligen zulassen.

NFV-Präsident Karl Rothmund (sitzend rechts) wurde in Mainz zusammen mit Hannelore Ratzeburg

ins DFB-Präsidium gewählt. Zu den Gratulanten zählten Eugen Gehlenborg (stehend links),

1. Vize des NFV, und Dieter Jerzewski, Präsident des Norddeutschen Fußballverbandes. Foto: Finger

Niedersachsen in DFB-Gremien

Neben Karl Rothmund (Vizepräsident), Herbert Lange (Mitglied der Revisionsstelle)

und Volker Roth (Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses), die auf dem 39. ordentlichen

Bundestag in ihre Ämter gewählt wurden, erhielten insgesamt 16 Frauen und

Männer aus Niedersachsen eine Berufung für eines der DFB-Gremien.

Präsidium: Karl Rothmund (Langreder). Als Vizepräsident für sozial- und gesellschaftspolitische

Aufgaben ist der NFV-Präsident Geschäftsführender Vorsitzender der

Egidius-Braun-Stiftung, Vorstandsmitglied der Sepp-Herberger-Stiftung sowie der Fritz-

Walter-Stiftung, Vorstandsvorsitzender der DFB-Kulturstiftung und Mitglied des Kuratoriums

der Daniel-Nivel-Stiftung. Zusätzlich fällt die Kommission Ehrenamt in sein

Aufgabengebiet. Vorsitzender des Schiedsrichterausschuss: Volker Roth (Salzgitter).

Schiedsrichter-Lehrstab: Wolfgang Mierswa (Uetze), Günther Thielking (Hagen).

Mitglied im Schiedsrichterausschuss: Wilfried Heitmann (Drentwede). Ausschuss

Frauen- und Mädchenfußball: Karen Rotter (Uetze). Ausschuss Freizeit- und

Breitensport: Dieter Neubauer (Wolfsburg). Revisionsstelle: Herbert Lange (Schneverdingen).

Kommission Qualifizierung: Eugen Gehlenborg (Garrel). Kommission

Prävention und Sicherheit: Prof. Dr. Gunter A. Pilz (Nienhagen), Henning Schick

(Hannover). Kommission Ehrenamt: Helmut Buschmeyer (Bad Iburg). Kommission

Schulfußball: Joachim Bode (Hannover). Beisitzerin Bundesgericht Frauen: Insa

Bornhuse (Aurich). Beisitzer Bundesgericht Vertreter des Regionalverbandes

Nord: Hans-Günther Kuers (Eldingen). Beisitzer Bundesgericht Vertreter Regionalliga

Nord: Heinz Meyer (Osterholz-Scharmbeck). Kuratorium Egidius-Braun-Stiftung:

Hermann Lüken (Laxten), Kuratorium Sepp-Herberger-Stiftung: Karl Frewert

(Schwarmstedt), Kuratorium Kulturstiftung: Hannes Wittfoth (Wolfenbüttel).

Die NFV-Delegation in Mainz, von links: Heinz Meyer, Eugen Gehlenborg, Hans-Günther Kuers, Dieter Döpfert, Herbert Lange, August-Wilhelm

Winsmann, Gudrun Mews, Wolfgang Mierswa, Edmund Timm, Hermann Lührs, Jürgen Stebani, Egon Trepke, Ferdinand Dunker, Walter Burkhard,

Karl Frewert, Henning Schick, Helmut Buschmeyer, Hannes Wittfoth, Bastian Hellberg. Foto: Finger

39. ordentlicher DFB-Bundestag

Dezember 2007 17


18DankeEhrenamt 22.11.2007 16:02 Uhr Seite 18

Ehrenamt

18

Auch Hannover 96 sprach ein „Danke ans Ehrenamt“ aus. Unser Foto zeigt (von links) Ruben Kiaman (96-Aufsichtsrat), Frank Dölle (Ehrenamtspreisträger

2006 und „Club 100“-Mitglied vom OSV-Hannover), Stadionsprecher Till Uhlig, Torsten Rothe (Ehrenamtsbeauftragter NFV-Kreis Hannover)

und Karl-Heinz Drinkuth (DFB-Kommission Ehrenamt) in der hannoverschen AWD-Arena vorm Bundesligaspiel der 96er gegen Borussia Dortmund.

Foto: Rust

Spitzenfußball sagt

„Danke ans Ehrenamt!“

Stellen Sie sich vor, Sie möchten in

Ihrem Verein Fußball spielen und

der Platz ist nicht abgestreut, die

Amateurvereinen gefordert und gefördert

werden. Das kann Bundestrainer Jogi

Löw nur bestätigen: „Die Spieler, die spä-

Trikots sind nicht gewaschen und kein ter einmal in der Nationalmannschaft im

Schiedsrichter kommt. Ihr Kind möchte internationalen Rampenlicht stehen, be-

lernen, wie man seinen Gegner umdribginnen als Kinder mit dem Fußball in

belt oder einen Elfmeter sicher verwan- Vereinen, in denen ausschließlich Ehrendelt

und keiner zeigt ihm, wie man das amtliche die Verantwortung tragen. Ge-

macht.

rade diese ‚Spielmacher im Hintergrund’

Erfreulicherweise sieht die Realität an- darf man nie vergessen: Ohne sie hätten

ders aus: Tag für Tag sorgen rund eine Mil- wir letztlich auch in der Nationalmannlion

Ehrenamtliche in den 26.000 Fußballschaft keinen Erfolg. Die vorbildliche

vereinen ohne Bezahlung vor allem im Kin- Arbeit der Ehrenamtlichen, insbesondere

der- und Jugendbereich dafür, dass von für Kinder und Jugendliche, kann daher

der Kreisklasse bis zu den Bundesligen

Fußball gespielt werden kann. Die „Spiel-

nicht hoch genug gewürdigt werden.“

macher im Hintergrund“ erledigen auf

und abseits des Feldes mit Eifer und Anstrengung

vielfältige Aufgaben: Sie engagieren

sich als Trainer und Betreuer, helfen

beim Neubau des Vereinsheims, kümmern

„Danke ans Ehrenamt!“

auf Bannern,

Anzeigentafeln,

sich um Sponsoren und neue Mitglieder

oder bauen eine Mädchenmannschaft

oder sogar eine ganze Jugendabteilung

in Vereinsmagazinen

aus dem Nichts auf.

Auf die enorm wichtige Bedeutung

Auch der Spitzenfußball weiß um des ehrenamtlichen Engagements kann

die Bedeutung des ehrenamtlichen Enga- nicht oft genug hingewiesen werden.

gements. Denn er profitiert von den vie- Die Bundesliga und der DFB führen dalen

Freiwilligen, die engagiert an der her auch dieses Jahr wieder mit Unter-

Basis mitarbeiten. Und damit Fußball auf stützung der DFL vielfältige Aktionen

höchstem Niveau in den Vereinen und in durch. An zwei Wochenenden im No-

der Nationalmannschaft möglich werden vember würdigten sie mit einem „Dan-

kann, müssen ständig neue Talente

ke ans Ehrenamt!“ den Einsatz der vie-

nachrücken, die meist zunächst in den len freiwilligen Helfer in den Vereinen.

Dezember 2007

Die Spielmacher im

Hintergrund wurden

bei 151 Begegnungen

im November gewürdigt

Neben den 36 Bundesligisten waren erneut

auch die 37 Regionalligisten der

Männer dabei. Zum ersten Mal konnten

zudem die 1. und 2. Bundesliga der

Frauen und die drei Bundesligen der A-

Junioren für die Aktion gewonnen werden,

so dass bei insgesamt 151 Spielen

der Dank an die Ehrenamtlichen mit

Bannern, auf Anzeigentafeln, in Vereinsmagazinen

und bei Stadiondurchsagen

überbracht wurde.

Der DFB hat frühzeitig die Weichen

dafür gestellt, dass auch in Zukunft noch

genügend Menschen in den Fußballvereinen

für ein ehrenamtliches Engagement

begeistert werden können. Im Rahmen

der „Aktion Ehrenamt“ wird beispielsweise

jährlich der DFB-Ehrenamtspreis an

rund 350 besonders engagierte Vereinsmitarbeiter

aus allen Fußballkreisen

Deutschlands vergeben. Ein Netz von

DFB-Ehrenamtsbeauftragten berät und

unterstützt die Vereine z. B. in Fragen

der Gewinnung neuer Ehrenamtlicher

oder der Qualifizierung.

Mit der Aktion „Danke ans Ehrenamt“

in den Stadien vollzogen Profi- und

Amateurbereich sowie der DFB den Schulterschluss

in Sachen Ehrenamt bereits zum

achten Mal – und sorgten damit dafür,

dass das Engagement der unzähligen

„Spielmacher im Hintergrund“ in der Öffentlichkeit

ein stückweit „in den Vordergrund“

rückt.


20Namen 22.11.2007 22:38 Uhr Seite 20

Namen und Nachrichten

20

Andrea Hoffmeister, NFV-Sekretariat Lehrarbeit und

Soziale Integration, erwies sich für neun niedersächsische Vereine als

„Glücksfee“. Im Rahmen des Projektes „DFB-Mobil“ gewannen der FC

Bissendorf, Schwarz-Weiß Enzen und FC Auetal-Kalefeld je eine Vorstandsklausur

zur Vereinsberatung in der Sportschule Barsinghausen.

Bewerben durfte sich jeder Klub, der einen „DFB-Mobiltag“ ausgerichtet

hatte. Als 2. Preis fiel das Los über je zwei Ausbildungsplätze in der

Trainerausbildung auf TSV Wanna, VfR Voxtrup und Polizei SV Oldenburg.

An einem Mercedes-Benz-Fahrsicherheitstraining werden demnächst

jeweils zwei Vertreter des SC Spelle-Venhaus, SV Ahlerstedt-

Ottendorf sowie des TSV Mariensee-Wulfelade teilnehmen. Foto: Finger

Hacali Gök (Mitte), D-Juniorentrainer

des KSV Vahdet Salzgitter,

gehört zu den diesjährigen

Preisträgern der DFB-Aktion „Fair

ist mehr“. Zusammen mit den übrigen

vier Siegern wurde er vor dem

Länderspiel in Hannover gegen

Zypern von DFB-Trainer Horst Hrubesch

und Nationalspielerin Martina

Müller geehrt. In der Partie gegen

Fortuna Lebenstedt wurde seinen

Jungs ein umstrittener Elfmeter zugesprochen.

Bei der vorausgegangenen

Aktion hatte sich ein Vahdet-Spieler

leicht verletzt. Während

der Behandlungspause überzeugte

Gök den Schiedsrichter,

statt Elfmeter auf Eckball zu

entscheiden. Foto: Finger

Dezember 2007

Karl Rothmund (rechts), NFV-Präsident, zog anlässlich

des DFB-Mobil-Gewinnspiels die Preisträger auf

Ebene seines Verbandes. Zu beantworten war die Frage

nach dem offiziellen Maskottchen des DFB, „Paule“. Über

zwei Eintrittskarten für das EM-Qualifikationsspiel in

Frankfurt gegen Wales (0:0) durfte sich Fenna Elfers aus

Himmelpforten (Landkreis Stade) freuen. Je einen Trainingsball

gewannen Axel Klintworth (Ahlerstedt) und

Karsten Franzen (Faßberg). Als dritten Preis erhielten Fynn

Quedenau (Dinklage), Michael Kaufmann (Bockenem) und

Peter Kahnwald (Soltau) „Paule“ als Stofftier. Das „DFB-

Mobil“ ist ein mobiles Serviceangebot des DFB für Fußballvereine,

welches in Zusammenarbeit mit den DFB-Landesverbänden

umgesetzt wird. In der Pilotphase des Projektes,

die in sechs DFB-Landesverbänden läuft, wird jedem

der ausgewählten Verbände ein Mercedes-Kleinbus zur

Verfügung gestellt. Die Fahrzeuge, mit denen unter anderem

Dieter Schrader (Mitte) unterwegs ist, dienen der Vereinsberatung

und sind mit unterschiedlichsten Materialien

ausgestattet. Durch sie können vor Ort unter anderem ein

Demo-Training und ein Informationsabend durchgeführt

werden können. Im NFV ist Henning Schick (links) verantwortlich

für das Projekt. Foto: Finger

Dieter Lohmann, Geschäftsführer des Besucherbergwerks „Klosterstollen

Barsinghausen“, wurde anlässlich seines 70. Geburtstages von NFV-

Präsident Karl Rothmund mit der Silbernen Verdienstnadel des Verbandes

ausgezeichnet. Damit ehrte der NFV das Lebenswerk Lohmanns, dessen

Vision es war, im ehemaligen Steinkohlerevier Barsinghausen eine Stätte einzurichten,

die zeigt, unter welchen Bedingungen die Bergleute einst „unter

Tage“ arbeiten mussten. Das 1999 eröffnete Besucherbergwerk diente

während der WM 2006 als Kulisse für die Pressekonferenzen der polnischen

Nationalmannschaft. Im November 2007 stellten sich Mike Hanke und Mario

Gomez vor dem DFB-Länderspiel gegen Zypern (4:0) im „Klosterstollen“ den

Fragen der Medienvertreter. Foto: Kasse


22_23Bulgarien 22.11.2007 22:42 Uhr Seite 22

Bulgarien-Reise

22

Die NFV-Auswahl vor ihrem Quartier in Plovdiv, dem neunstöckigen Messehotel „Novotel“. Fotos: privat

Schneewittchen und

der Streik der Pädagogen

Die Reise gehört inzwischen zum festen

Programmpunkt im Sportschulkalender.

Seit 1997 fliegen die U17-

Junioren des NFV jeweils in den

Herbstferien nach Bulgarien. Das Ziel

ist Plovdiv. Die zweitgrößte Stadt des

Landes ist Heimat der beiden größten

bulgarischen Fußballer aller Zeiten,

Hristo Bonev und Hristo Stoitchkov,

aber auch von Georgi Tutundjiev.

Der NFV-Mitarbeiter lebt seit

den 1990er Jahren in Barsinghausen

und war natürlich auch diesmal dabei.

Für das Fußball-Journal Niedersachsen

führte DIETER OHLS Tagebuch.

Der 52-jährige Pädagoge aus

Schortens ist seit 2002 Jugendobmann

des NFV-Bezirks Weser-Ems.

„Das war eine wichtige Trainingswoche

für uns, die die Mannschaft in ihrer

Kompaktheit gestärkt hat“, fiel das Fazit

von NFV-Verbandssportlehrer Thomas

Nörenberg über die Bulgarien-Reise positiv

aus. „Bei hoher Konzentration sind wir in

der Lage, effektiv gegen den Ball zu arbeiten.

In der Offensive besitzen wir kreatives

Potenzial, verwerten unsere Torchancen

jedoch nicht mit der notwendigen

Konsequenz. Außerdem ist unsere Fehlerquote

beim Aufbauspiel noch zu hoch“,

bilanzierte er weiter. Als „Gewinner“ der

Reise bezeichnete er den Osnabrücker Daniel

Latkowski („Mit seiner Einstellung

und Leistung hat er unterstrichen, wie

sehr er Anspruch auf einen Stammplatz

erhebt“) sowie den Wolfsburger Pascal

Thomsen („Er hat seine Möglichkeiten

weiter gesteigert und ist auf dem Weg

zum Stammspieler“).

Dezember 2007

1. Tag: Donnerstag, 25.10.07

Unterkunft stellt Toleranz

auf die Probe

Vom Flughafen Langenhagen erreichten

wir via München Sofia. Mit 18 Grad bereitete

uns die bulgarische Metropole einen

fast frühlingshaften Empfang. Per Bus fuhren

wir nach Plovdiv, dem ersten Ziel der

Reise. In der zweitgrößten Stadt des Landes

musste übergangsweise für eine Nacht eine

Unterkunft bezogen werden, die an alte

vergangene sozialistische Zeiten erinnerte.

Das Hotel „Leipzig“ wird allen Mitfahrenden

noch viele Jahre in Erinnerung bleiben,

stellte es doch selbst die Toleranz jahrelang

erprobter Jugendherbergsfahrer auf die

Probe. Dafür begeisterte das Rahmenprogramm

beim Abendessen, wurde es doch

von einem talentierten Gesangsduo unter-

„Wichtige Trainingswoche“

Die Spiele im Einzelnen: U17 Lok Plovdiv –

Niedersachsen 1:4 (1:1), NFV-Tore: Petry (2),

Golombek, Thomsen. Nach schwacher erster

Halbzeit, in der Thomas Nörenberg ein schlechtes

Defensivverhalten seiner Auswahl registrierte,

steigerten sich die Niedersachsen nach dem

Wechsel. Nun gut kombinierend, erspielten sie

sich klare Einschussmöglichkeiten. Dass der

Sieg nicht höher ausfiel, lag an der schwachen

Chancenverwertung. Beste NFV-Spieler: Tebbe,

Golombek, Latkowski, Thomsen, Stukenborg.

U17 Levski Sofia – Niedersachsen 1:2

(0:1), NFV-Tore: Petry (2). In einer von beiden

Seiten gut geführten Begegnung gelang den

Niedersachsen nach taktisch reifem Spiel ein

verdienter Erfolg. Levski bot fünf Junioren-Nationalspieler

auf. Aus einem starken Defensivverbund

spielte die Nörenberg-Auswahl gut

nach vorne, zeigte allerdings erneut Schwächen

im Abschluss. Beste NFV-Spieler: Halstenberg,

Tebbe, Latkowski, Petry.

Tagebuch: Dieter Ohls über

den Aufenthalt der

U17-Junioren in Bulgarien

malt. Unbestrittener Höhepunkt war die

Einlage des Cheftrainers Thomas Nörenberg

(„Du hat mich tausend Mal belogen“). Andrea

Berg hätte ihren Hit nicht besser präsentieren

können.

2. Tag: Freitag, 26.10.07

Hotelwechsel – Heiß ersehnt!

Nach dem Einchecken im Novotel Plovdiv

(eine gewaltige Steigerung gegenüber

der ersten Nacht) stand am Vormittag das

erste Training auf bulgarischem Boden auf

dem Programm. Auch am Nachmittag bat

das Trainergespann Thomas Nörenberg/Tom

Kissner im Stadion von Plovdiv zu den Einheiten

– eine Lustreise war schließlich nicht

vorgesehen.

Derweil unternahmen die Delegationsmitglieder

Walter Fricke und Dieter Ohls einen

Abstecher nach Rakovski. In der gut 20

Bulgarische U16-Nationalmannschaft

– Niedersachsen 3:0 (1:0). In einer Begegnung

mit hohem Tempo leistete sich die NFV-

Auswahl zu viele Fehler im Spiel nach vorne.

Individuelle Fehler durch Krull und Stukenborg

führten zu zwei Gegentoren. Zudem zeigten

sich die Gäste erneut schwach im Torabschluss.

Der bulgarische Sieg fiel letztlich um

zwei Tore zu hoch aus. Bester NFV-Spieler:

Polter.

Das NFV-Aufgebot: Garrit Golombek,

Tobias Krull, Mario Petry, Sebastian Polter,

Pascal Thomsen (alle VfL Wolfsburg), Fabian

Bönsch, Rojan Cetindere, Niko Gießelmann,

Marcel Halstenberg, Patrick Sieghan (alle

Hannover 96), Bernfried Nauber, Daniel

Latkowski, Stephan Stukenberg (alle VfL

Osnabrück), Victor Knoll, Daniel Olthoff

(beide SV Meppen), Steffen Hilberink (Twente

Enschede), Hayri Sevimli (VfB Oldenburg),

Felix Tebbe (SV Viktoria 08 Georgsmarienhütte).

Trainer: Thomas Nörenberg, Tom

Kissner (Assistent). Delegation: Walter Fricke

(Leiter), Dieter Ohls, Stefan Lehmann, Georgi

Tutundjiev. bo


22_23Bulgarien 22.11.2007 22:42 Uhr Seite 23

Kilometer entfernt gelegenen Kleinstadt besuchten

sie Sneshana Lessova-Tombaschka,

die in Rostock studiert hat und jetzt an der

Grundschule Deutsch unterrichtet. Den

Termin nahmen beide, von Beruf ebenfalls

Pädagogen, sehr gerne wahr. Zumal

Sneshana, deren Vorname Schneewittchen

bedeutet, aus vorherigen Besuchen niedersächsischer

Auswahlteams bereits eine

„alte Bekannte“ ist. In ihrer Schule standen

Fricke und Ohls dem vollzählig versammelten

Lehrerkollegium zu Fragen des Unterrichts

und der Erziehung Rede und Antwort.

Dieses Gespräch wurde von den bulgarischen

„Paukern“ regelrecht herbei gesehnt,

waren sie doch an diesem Freitag am Ende

der fünften (!) Streikwoche angekommen.

Zur Erläuterung: Lehrerstreik in Bulgarien

bedeutet acht Stunden am Tag Anwesenheitspflicht

ohne Gehalt. Und worum ging

es bei diesem Streik? Natürlich ums liebe

Geld! Denn der durchschnittliche Verdienst

der Lehrkräfte in dem südosteuropäischen

Land ist bescheiden: 150 Euro monatlich

(zum Vergleich: ein LKW-Fahrer streicht

gut 500 Euro ein). Abgerundet wurde der

Nachmittag beim geistlichen Oberhaupt

Rakovskis. In der Stadt ist fast jeder der

25.000 Einwohner Katholik – ungewöhnlich

für ein Land, in dem gut 86 Prozent

der Bevölkerung der orthodoxen Kirche

angehören und weitere 13 Prozent

Muslime sind.

Am Abend zeigte uns NFV-Mitarbeiter

Georgi Tutundjiev seine Heimatstadt, die

reich ist an römischer Geschichte. Besonders

nachhaltig spürten wir dies im Amphitheater,

das im 2. Jahrhundert nach Christus errichtet

wurde.

3. Tag: Samstag, 27.10.07

Fußball total

Nach dem Vormittagstraining kam

es am Nachmittag zum Vergleich mit den

Altersgenossen von Lok Plovdiv (siehe Spielbericht).

Als „Belohnung“ für den 4:1-Erfolg

durften die Spieler am Abend die Innenstadt

„unsicher“ machen.

4. Tag: Sonntag, 28.10.07

Training und Formel K

Vormittags ging es auf den Fußballplatz

– nachmittags auf die Kart-Bahn.

Während Daniel Olthoff mit sagenhaften

Rundenbestzeiten glänzte, zeigte sich der

Walter Fricke (links), Vorsitzender des NFV-Jugendausschusses, und Dieter Ohls besuchten in Rakovski

das Lehrerkollegium um Sneshana Lessova-Tombaschka (Zweite von links).

„Lange“ (Sebastian Polter) als Boxenluder

und „Patzke“ (Marcel Thomsen) als Kurvenschreck

und Querparker auf der Bahn. Am

Abend erreichte uns die Nachricht vom

Ende des Lehrerstreiks (20 Prozent mehr

Gehalt ab sofort – weitere 20 im nächsten

Jahr). Dieter und Walter gelten seitdem als

Glücksbringer in Rakovski!

5. Tag: Montag, 29.10.07

Hayri im Pech?

Früh morgens brachen wir auf nach

Sofia, wo wir am Nachmittag auf den Nachwuchs

von Levski trafen. Gemeinsam mit

dem Lokalrivalen ZSKA dominieren die

„Blauen“ seit jeher den bulgarischen Fußball.

In der Ligamannschaft spielt der ehemalige

„Löwe“ von 1860 München, Daniel

Borimirov, der zum Zeitpunkt unseres Spiels

auf einem Nebenplatz trainiert. Wir gewinnen

2:1 – eine absolute Steigerung im Vergleich

zum ersten Spiel, auch was die Qualität

des Gegners anbetrifft. „Pechvogel“

des Tages ist Hayri. Erst fahren seine Fußballschuhe

wieder mit dem leeren Bus zurück

nach Plovdiv, dann sieht er in der ersten

Hälfte des Spiels die Gelb-Rote Karte wegen

einer Notbremse. Wirklich alles nur Pech?

6. Tag: 30.10.07

Georgi bringt Bus zum Kochen

Nach Vormittagstraining und Mittagessen

war Sightseeing angesagt. Da kein pro-

fessioneller Stadtführer verpflichtet werden

konnte, sprang Georgi in die Bresche. Und

der brachte den Bus schon nach kurzer Zeit

„zum Kochen“. Auf unterhaltsame Art und

Weise versuchte er uns die Geschichte Sofias

näher zu bringen. Großen Anklang fand

die Besichtigung des Nationalstadions und

das dort untergebrachte Sportmuseum.

Durch Vermittlung des bulgarischen Fußballverbandes

durften die Jungs sogar in die

Umkleidekabinen. Es folgte die Besichtigung

der Kathedrale Sofias, ehe es entlang

des Präsidentenpalastes und weiterer Regierungsgebäude

zur „Mall of Sofia“ ging.

Dort, in einem der größten Einkaufszentren

der Hauptstadt, war freies „Shoppen“ angesagt.

Danach musste sich unser Busfahrer

auf der einstündigen Rückfahrt durch das

obligatorische Verkehrschaos zu unserer

Hotel-Anlage „Zarsko selo“ quälen.

7. Tag: 31.10.07

Gegen die Nationalelf endet

die Post am Strafraum

Nach 35-minütigem Vormittagstraining(Passfolgen-Dehnen-Standards-Spielschnelligkeit)

ging am Nachmittag gegen

die bulgarische U16-Nationalmannschaft

„die NFV-Post ab“. Leider aber nur bis zum

Strafraum, so dass unser Team mit 0:3 unterlag.

Am nächsten Tag gab es dann nur

noch einen Programmpunkt: Der Rückflug

nach Deutschland. ■

Sportlicher Höhepunkt war das Spiel gegen die bulgarische U16-Nationalmannschaft. Die NFV-Auswahl (blaue Trikots) unterlag mit 0:3.

Bulgarien-Reise

Dezember 2007 23


Namen und Nachrichten

24

Nur drei Mal Rot für die „Roten“. Traditionell sind es Teams aus den Kreisligen,

die im VGH-Fairness-Cup des NFV die vorderen Plätze unter sich ausmachen. So auch in der

vergangenen Saison, als in 40 von 47 NFV-Kreisen „Achtligisten“ das Fairness-Ranking anführten.

Nicht so im NFV-Kreis Hannover-Stadt, wo Bundesligist Hannover 96 bereits zum zweiten

Mal in Folge die fairste Mannschaft stellte. Unter niedersachsenweit insgesamt 1093 am Wettbewerb

beteiligten Teams belegten die „Roten“ mit 52 gelben und drei roten Karten einen guten

47. Rang und kletterten im Bereich der VGH-Regionaldirektion Hannover unter 106 Teams sogar

auf Rang 2. Dafür wurden sie im Rahmen des Bundesligaspiels gegen Borussia Dortmund (2:1)

von der VGH-Regionaldirektion Hannover mit einer 1000-Euro-Prämie ausgezeichnet. Unser

Foto zeigt bei der symbolischen Scheckübergabe (von links) VGH-Regionaldirektor Dieter Köpke,

Frank Wente (VGH-Leiter Marketing/Werbung), Bastian Hellberg (NFV-Direktor), Martin Kind

(Geschäftsführer Hannover 96) und Hasso Wöste (VGH-Vertreter). Foto: Rust

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Dezember 2007

„Drei unten, drei oben“

gegen Ribéry und Co

Wer hat nicht schon einmal davon

geträumt, seine fußballerischen

Fähigkeiten vor einem Millionenpublikum

unter Beweis stellen zu können.

Diese Chance bietet jetzt das „aktuelle

sportstudio“ des ZDF: Ab sofort hat jeder

Zuschauer die Chance, selbst auf

die Torwand zu schießen und die Profis

beim „Drei unten, drei oben“-Spiel herauszufordern.

Wer dabei sein will, muss seine

Kreativität unter Beweis stellen und mit

Kamera oder Handy einen Film von bis

zu einer Minute Länge rund um das

Thema Fußball drehen. Witziges, Kurioses

oder ein Traumtor aus einem Kreisligaspiel

– der Fantasie sind dabei keine

Grenzen gesetzt!

Die „sportstudio“-Redaktion wählt

im Anschluss drei der Einsendungen

aus und stellt diese zur Abstimmung ins

Internet. Der Bewerber, dessen Video

die meisten Stimmen erhält, darf dann

live in der Sendung gegen Fußball-

Größen wie Franck Ribéry antreten.

Alle Informationen rund um die

Aktion finden Sie auf dieser Internet-

Seite:

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,5568291,00.html

mister.lady-Cup 2008 in Göttingen. Bereits seit 19 Jahren trifft sich die U19-

Elite im Winter in Göttingen und seit nunmehr zehn Jahren im jetzigen Rahmen in der Lokhalle.

Jedes Jahr strömen über 11.000 Zuschauer an vier Tagen zum Spitzen-Hallenfußball und einem

attraktiven Rahmenprogramm in die Lokhalle. 16 regionale Teams messen beim mister.lady Junior

Cup ihre Kräfte mit zwölf europäischen und deutschen Top-Mannschaften. Die Auslosung für das

Turnier vom 10. bis 13. Januar 2008 wurde jetzt unter der Aufsicht von Turnierchef Lutz Renneberg

(rechts) durch Claudia Westphal, Marketing-Chefin von Mister.Lady, und NFV-Präsident Karl Rothmund

vorgenommen. Folgende Gruppen wurden gezogen: Lotto-Gruppe: PSV Eindhoven, Hannover

96, Eintracht Frankfurt, SCW Göttingen, SC Leinefelde, JFC Roswitha-Stadt, SV Bad Lauterberg;

Obi-Gruppe: Red Bull Salzburg, Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach, Sparta Göttingen,

Nikolausberger SC, SVG Göttingen, FC Grone; VGH-Gruppe: Sparta Prag, Hertha BSC Berlin, FC

Schalke 04, DSC Dransfeld, Offenburger FV, RSV Göttingen 05, GW Hagenberg; Sparkasse Göttingen-Gruppe:

Brøndby IF Kopenhagen, VfL Wolfsburg, Borussia Dortmund, SV BW Bilshausen, JSG

Hebenshausen/Werra, JSG Rehbach, TSV Seulingen.


26Vereinswechsel 22.11.2007 15:57 Uhr Seite 26

Vereinswechsel

26

Der Vereinswechsel im Winter:

Die Freigabe muss her!

Von RALF SERRA

Die Wechselperiode im Sommer hat erneut

gezeigt, dass die Wechselfreudigkeit

der Spieler weiter anhält. Insgesamt

haben im Kalenderjahr 2007 bis Ende Oktober

ca. 38.000 Junioren und Senioren den Verein

gewechselt. Hinzugekommen sind 40.000

neue Spieler, davon zum Großteil natürlich

Kinder und Jugendliche.

Was besonders

erfreulich ist: Immerhin

haben sich

davon ca. 9000

Mädchen entschieden,

erstmals im

Verein dem runden

Leder nachzujagen.

Die Winterzeit

steht bevor, wieder

eine Gelegenheit für

Vereine und Spieler,

sich um Neuverpflichtungen

zu

bemühen bzw. nach

neuen Vereinen

Ausschau zu halten.

Im Winter ist der

Vereinswechsel

aber anders geregelt

als im Sommer

– das wird leider

immer noch

oft vergessen.

Wir machen die

Unterschiede deutlich

an den Beispielen

der Wechsel eines

Junioren und eines

Senioren:

1. Der Wechsel eines

Senioren (Herren/Frauen):

Klaus Fischer, gerade 21 Jahre alt geworden,

klassischer Mittelstürmer mit enormem

Torriecher, hat seine Bezirksligamannschaft mit

16 Toren in der Vorrunde an die Tabellenspitze

geschossen.

Das Talent ist nicht unbemerkt geblieben,

die Vereine stehen Schlange. Sogar Oberligavereine

locken mit lukrativen Verträgen. Eigentlich

könnte sich Fischer das beste Angebot

aussuchen – aber da gibt es ja noch seinen jetzigen

Verein. Der will – mit Fischer – in die Bezirksoberliga

aufsteigen und verwehrt die Freigabe.

Schließlich ist Fischer im Verein groß geworden.

Kein Problem, denkt Fischer. Wozu sonst

gibt es Entschädigungszahlungen und wozu

Verträge?

Aber: Ist das wirklich so einfach?

Klare Anwort: NEIN!

Der Spieler, der im Winter wechseln will,

benötigt die Freigabe seines alten Vereines. Ist

der nicht bereit, den Spieler ziehen zu lassen,

muss dieser mit der Konsequenz leben, die

maximale Wartefrist von sechs Monaten in

Kauf zu nehmen.

Bliebe der Abschluss eines Vertrages,

denkt Fischer. Aber auch in diesem Fall würde

Fischer die Freigabe des Bezirksligisten benötigen,

um zum Beispiel für einen anfragenden

Oberligisten sofort spielen zu können. Vor-

Dezember 2007

sicht: Der Verein, der einen Spieler unter Vertrag

nimmt, rückt damit in die Rolle eines Arbeitgebers

und hat dessen Pflichten zu übernehmen!

2. Der Wechsel eines Junioren:

Maik ist gerade zwölf Jahre (Jahrgang

1995) alt geworden, das richtige Alter, um

endlich das Angebot des nahe gelegenen

Kurzübersicht über die Wechselbestimmungen für Amateure

(Senioren/innen und Junioren/innen) im Winter

Sachverhalt

Abmeldung nach dem 30.6. bis

31.12. und

Antragseingang bis 31.1.

Abmeldung nach dem 30.6. bis

zum 31.12., aber Antragseingang

nach dem 31.1. (Antragsfrist

verpasst)

Abmeldung nach dem 31.12.und

Antragseingang bis 31.1. oder danach

(Abmeldefrist verpasst)

Pflichtspiele mit Zustimmung

Ohne Wartefrist ab Eingang der

vollständigen Vereinswechselunterlagen,

frühestens ab 1.1.

Max. sechs Monate, berechnet

vom letzten Pflichtspieleinsatz

Max. sechs Monate, berechnet

vom letzten Pflichtspieleinsatz

Stadtvereins anzunehmen und den Verein

zu verlassen. „Die spielen in der Bezirksoberliga,

wir nur in der Kreisliga. Wenn

ich noch was werden will, muss ich jetzt

gehen.“

Aber: Ohne Maik ist seine Truppe nur die

Hälfte wert. Das weiß auch sein Trainer, der im

Vorstand sein Veto einlegt und sich gegen den

Vereinswechsel ausspricht.

Ist das möglich? Kann ein gerade mal

Zwölfjähriger gesperrt werden?

Klare Antwort: JA!

Der DFB hat es so beschlossen: Junioren

kann bereits ab dem älteren D-Juniorenjahrgang

(derzeit 1995) die Freigabe zum Vereinswechsel

verweigert werden.

Das ist hart. Denn Maik müsste dann

sechs Monate auf der Bank „schmoren“ und

zusehen, wie seine neuen Mannschaftskameraden

ohne ihn spielen. Alternativ könnte er

nur bei seinem alten Verein bleiben – was dem

talentierten Spieler gar nicht gefallen und unter

dem Aspekt der Talentförderung eher

schaden würde.

Da hilft nur viel Überzeugungsarbeit –

und vermutlich Geld!

Nur die ganz „Kleinen“ kommen ungeschoren

davon. G- bis D-Junioren des jüngeren

Jahrganges (bis 1996) können nicht gesperrt

werden.

Bei den Mädchen gilt das übrigens noch

bis zum jüngeren B-Juniorinnen-Jahrgang

(1992).

Fazit: Der alte Verein sitzt in der

Regel am längeren Hebel. Wenn er

nicht mitspielt, macht der Vereinswechsel

im Winter keinen Sinn! Denn

grundsätzlich kann nur derjenige, der

mit Freigabe wechselt, sofort für seinen

neuen Verein spielen.

Aber gerade im Jugendbereich sollte nicht

vergessen werden, dass Talente nur dann gefördert

werden, wenn sie auch ihrem Leistungsniveau

entsprechend gefordert werden!

Die wichtigsten

Prinzipien der

Wechselperiode im

Winter und die Unterschiede

zum Sommer

sind anschließend

noch einmal

kurz umrissen.

Die Vereinswechselfrist

für alle

Spieler endet am

31. Januar 2008.

Die Abmeldefrist

endet schon am

31. Dezember 2007.

Dies gilt

1. für Herren und

Frauen, also auch

für Vertragsspieler

2. als auch für Junioren

und Juniorinnen.Junioren/innenkönnen

nach diesem

Termin nur noch

wechseln und eine

Spielerlaubnis erhalten,

wenn der

zuständige Kreisjugendobmann

gem. § 11 der Jugendordnung den Wechsel

befürwortet!

Was heißt das für wechselwillige Spieler

bzw. Vereine, die noch Anträge „in der Schublade“

haben?

1. Der Spieler, dessen Antrag rechtzeitig und

vollständig die Passstelle erreicht, erhält eine

sofortige Spielerlaubnis ab Eingang des

Antrages.

2. Wer die Antragsfrist des 31. Januar auch nur

um einen Tag verpasst, der hat Pech gehabt.

Die Spielerlaubnis kann dann – selbst

bei Freigabe durch den alten Verein – nur

zum 1. Juli 2008 erteilt werden bzw. nach

Ablauf von sechs Monaten, berechnet vom

letzten Pflichtspiel.

Diese bittere Pille müssen auch die Spieler

schlucken, die sich nach dem 31.12.07 abgemeldet

haben – auch wenn der alte Verein mit

dem Wechsel einverstanden ist.

Wichtig: Die Freigabe kann nicht, wie

im Sommer, durch Zahlung der in der

Spielordnung festgeschriebenen Entschädigung

„erkauft“ werden.

Schützt ein Vertrag vor Zahlung einer

Entschädigung? Nein!

Wie schon im Vorjahr bietet ein Vertragsabschluss

im Winter – im Gegensatz

zum Sommer – nicht die Möglichkeit, dadurch

eine Zustimmungsverweigerung zu

umgehen.

Fazit: Um im Winter eine sofortige

Spielerlaubnis erhalten zu können, bedarf

es in jedem Fall der Einigung zwischen

altem und neuem Verein!

Pflichtspiele ohne Zustimmung

Max. sechs Monate, berechnet

vom letzten Pflichtspieleinsatz

Hinweis: Die Zustimmung kann in

der Wechselperiode II nur für die

unten aufgelisteten Junioren verweigert

werden**

Max. sechs Monate, berechnet

vom letzten Pflichtspieleinsatz

Max. sechs Monate, berechnet

vom letzten Pflichtspieleinsatz

** gilt für: • D-Junioren des älteren Jahrganges (1995) bis zu den A-Junioren • B-Junioren/innen des älteren

Jahrganges (1991) • sowie Auswahlspielerinnen!

Eine Verkürzung bzw. der gänzliche Wegfall der Wartefrist kann beim für den aufnehmenden Verein zuständigen

Kreisjugendobmann beantragt werden, wenn ein begründeter Ausnahmefall gemäß § 11 der Jugendordnung

gegeben ist. Siehe www.nfv.de – Pass und Spielrecht – Satzung und Ordnungen.

Für Landesverbandswechsel ist nicht der Kreisjugendobmann, sondern der Verbandsjugendobmann zuständig.

Der entsprechende Antrag ist über die Verbandspassstelle einzureichen.


27Jungtrainer_Junioren 22.11.2007 15:55 Uhr Seite 27

Schüler für die

Trainerbank

Zwei Schülerinnen, 38 Schüler und ein

Auszubildender im Alter von 15 bis 20

Jahren haben jetzt in der NFV-Sportschule

mit Erfolg die Prüfung zur Fachübungsleiter-C-Lizenz

mit dem Profil Kinder abgelegt.

Die erfolgreichen Absolventen zweier

Lehrgänge hatten sich zuvor in Barsinghausen

jeweils eine Woche lang in den Osterund

Sommerferien auf den Abschlusslehrgang

vorbereitet, der neben einer Klausur

die mündliche Prüfung und eine Lehrprobe

vorsah. Die Prüfung wurde abgenommen

von Willi Lies, Referent für Schulfußball im

NFV-Bezirk Braunschweig, und den NFV-

Trainern Ulf Drewes und Marek Wanik.

Bestanden haben im Lehrgang 1

(Foto unten): Jochen Flessner, Steffen Freimuth,

Hendrik Heyen, Tobias Tunder (alle

SG Egels-Poopens), Tim Bodensiek, Jonas

Wahle (beide TuS Davenstedt), Felipe Marcel

Böttcher, Lennart-Victor Lobitz (beide

HSC Hannover), Thorben Kierat, Patrick

Lang (beide Polizei SV Hannover), Sören

Kopmann, Franz Vergöhl (beide SV Viktoria

U16-Junioren

überzeugen

Die U16-Junioren des NFV haben bei einem

Gemeinschaftslehrgang mit einem

Auswahlteam des gastgebenden Berliner

Fußballverbandes einen ausgezeichneten

Eindruck hinterlassen.

„Die Mannschaft hat nahtlos an die

guten Leistungen angeknüpft, die sie bereits

beim diesjährigen Schülerlager zeigen

konnte“, freute sich Wulf-Rüdiger

Müller über die Auftritte seiner Mannschaft

bei drei erfolgreich bestrittenen

Begegnungen gegen die Berliner. Der

NFV-Trainer lobte „ein konstant gutes

spielerisches Niveau“ seiner Auswahl und

bescheinigte den Neulingen Stephan

Brehmer, Christian Pauli und Thomas

Kemper, ihre erste Bewährungschance

genutzt zu haben.

Die Spiele im Stenogramm:

Berlin – Niedersachsen 0:1 (0:0), Tor:

0:1 (47.) Pauli

Berlin – Niedersachsen 0:3 (0:2), Tore:

0:1 (30.) Schulze, 0:2 (35.) Braczkowski,

0:3 (69.) Hartmann

Berlin – Niedersachsen 1:4 (1:0), Tore:

1:0 (15.), 1:1 (45.) Röseler, 1:2 (58.) Henze,

1:3 (64.) Schulze, 1:4 (70.) Lukuaka

Das NFV-Aufgebot: Maximilian Appels,

Matthias Braczkowski, Willi Evseev, Dominic

Hartmann, Saliou Sane, Dennis Vorreiter

(alle Hannover 96), Tolga Cigerci, Leon

Henze, Robin Knoche, Sunda Lukuaka, Marius

Sauß, Kevin Schulze (alle VfL Wolfsburg),

Gerrit Nauber, Christian Pauli, Julian

Wolf (alle VfL Osnabrück), Thomas Kemper

(SV Meppen), Nils Röseler (Twente Enschede),

Stephan Brehmer (VfL Oldenburg). bo

U15-Junioren mit

zwei Gesichtern

Auch die U15-Junioren des NFV nahmen

in Berlin an einem Gemeinschaftslehrgang

mit einer Auswahl des gastgebenden

Berliner Fußballverbandes teil. Mit wechselndem

Erfolg.

NFV-Trainer Hans-Werner-Hartwig

musste feststellen, dass der Ausfall von fünf

Leistungsträgern nicht zu kompensieren

war. Enttäuscht reagierte er auf die Vorstel-

Rethem), Alexander Moritz, Artur Moritz

(beide SV Borussia Salzgitter), Andre

Reinecke, Alexander Schramm (beide TSV

Sonnenberg), Tim Breithaupt (VfB Sattenhausen),

Steffen Vieth (SV DJK Geeste),

Falco Wehber (TSV Apensen).

Die erfolgreichen Absolventen des

Lehrgang 2 (Foto oben): Holger Barbier, Jonas

Golombek, Patrick Hoppmann, Sina Lente

(alle FC Viktoria Thiede), Marius Knieling,

Yannick Reupke, Robert Winter (alle TSV RW

Schwicheldt), Simon Müller, Timo Papendieck

(beide VfL Westercelle), Luca Rabsahl, Gerrit

Wende (beide FC Reislingen), Moritz Abel (SC

Winkum), Lasse Berkhan (TuS Bröckel), Felix

Ernst (SG Engelbostel), Niklas Jeinsen (SV

Weetzen), Lars Kramer (SV Strücklingen),

Felix Linnewedel (MTV Langlingen), Rene

Mücke (SV Nienstädt), Maxim Neumann (SSV

Groß Hehlen), Lina Österle (TuS Westerholz),

Nico Schütze (SV Eintracht Hannover), Julian

von Herz (TSV Liekwegen). Fotos: Borchers

lung seiner Jungs im zweiten Spiel. „Da haben

sie den Gegner auf die leichte Schulter

genommen und sind dafür zu Recht abgestraft

worden.“ – Immerhin: Die NFV-Auswahl

fand in der dritten Begegnung nach

anfänglichen Schwierigkeiten mit großem

Einsatzwillen in die Erfolgsspur zurück. Der

Lerneffekt laut Hartwig: „Jeder hat erkannt,

dass es nur mit 100 Prozent geht.“

Die Spiele in der Übersicht:

Berlin – Niedersachsen 0:2 (0:0), Tore: 0:1

(50.) Folarin, 0:2 (55.) Lanwert

Berlin – Niedersachsen 5:0 (3:0)

Berlin – Niedersachsen 1:3 (1:0), Tore: 1:1

(50.) Pietschmann, 1:2 (56.) Folarin, 1:3

(61.) Pietschmann

Das NFV-Aufgebot: Tim Borowsky,

Andre Grube, Helge Pietschmann, Jannis

Pläschke, Sven Reimann (alle Hannover

96), David Chamorro, Giovanni Millemaci,

Jonas Sonnenberg (alle VfL Wolfsburg),

Abiola Folarin, Lennard Meyer, Max

Schmalz (alle VfL Osnabrück), Kris Fillinger

(Twente Enschede), Michael Thielke

(VfL Weiße Elf Nordhorn), Nicolas Lanwert

(TSV Wallenhorst), Ardin Adzajlic

(FC Roswitha Stadt), Oliver Ihnken (BW

Lohne). bo

Vermischtes

Dezember 2007 27


28U20Frauen 22.11.2007 15:55 Uhr Seite 28

U16-Juniorinnen-Bereichsturnier

28

Die U20-Frauenauswahl des NFV entschied den Vergleich mit den U16-Juniorinnen-Teams der drei Bereiche zu ihren Gunsten. Fotos: Borchers

Technisch und taktisch

deutlich verbessert

Körperliche Dominanz der

NFV-U20-Frauenauswahl

entscheidet das Turnier

Die U20-Frauenauswahl des NFV hat in

Barsinghausen das U16-Juniorinnen-

Verbandsturnier (Jahrgänge 92, 93)

der drei NFV-Bereiche gewonnen. Das Team

von NFV-Trainer Marek Wanik, der auch die

U16-Juniorinnenauswahl des Verbandes betreut,

musste sich lediglich gegen die Nordostauswahl

mit einem Unentschieden zufrieden

geben.

„Die neue Bereichsstrukturierung, die

vor zwei Jahren vorgenommen wurde,

macht sich bezahlt. Die Mädchen spielen einen

guten Ball und haben sich im technischen

Bereich und taktischen Verhalten

deutlich verbessert. Auch ihr Spiel ist viel dynamischer

geworden“, freute sich Marek

Wanik nach einem „guten Turnier“ über

deutliche Fortschritte der U16-Juniorinnen.

Mehrere Spielerinnen, die bisher nicht in der

NFV-Auswahl zum Zuge gekommen sind,

Stellte das beste U16-Juniorinnenteam: Die Bereichsauswahl Nordost.

Dezember 2007

dürfen sich nun Hoffungen auf eine Nominierung

machen.

Auch seinen U20-Frauen bescheinigte

Wanik gute Leistungen: „Sie haben ihre körperliche

Dominanz ausgespielt und ein gepflegtes

Kombinationsspiel gezeigt.“ Aufgrund

von Verletzungen hatte es zahlreiche

Absagen von Spielerinnen gegeben, doch

die nachnominierten Akteurinnen fügten

sich gut ins NFV-Team ein.

Das Turnier in der Übersicht:

Nordost – U20-Frauen 1:1 (0:0), Tore: 1:0

(40.) Stöckmann, 1:1 (47.) Mowwe

Südost – West 2:1 (0:1), Tore: 0:1 (18.) Lögering,

1:1 (40.) Knopp, 2:1 (42.) Knopp

U20-Frauen – West 3:0 (1:0), Tore: 1:0

(29.) Chudaske, 2:0 (43.) Mowwe, 3:0 (50.)

Budde

Südost – Nordost 1:2 (1:1), Tore: 0:1 (5.)

Demirtas, 1:1 (22.) Knopp, 1:2 (52.) Lau

Südost – U20-Frauen 0:4 (0:0), Tore: 0:1

(33.) Dralle, 0:2 (41.) Spaude, 0:3 (43.)

Spaude, 0:4 (47.) Navarro

West – Nordost 0:0

Die Abschlusstabelle: 1. U20-Frauen

(8:1 Tore, 7 Punkte), 2. Nordostauswahl (3:2

Tore, 5 Punkte), 3. Südostauswahl (3:7 Tore,

3 Punkte), 4. Westauswahl (1:5 Tore, 1

Punkt).

Das U20-Frauen-Aufgebot von NFV-

Trainer Marek Wanik: Mayline Danner, Alica

zum Felde (beide SV Ahlerstedt), Danaila

Navarro, Jaqueline Lange (beide Mellendorfer

TV), Birgit Campen, Wiebke Einnolf (beide

SuS Timmel), Sarah Fischer (VfL Wolfsburg),

Nahrin Uyar (Jahn Delmenhorst), Janina

Spaude (MTV Wolfenbüttel), Svenja Hettenhausen

(SV Göttingen 07), Greta Budde

(TSV Havelse), Katharina Heuerding (TSV

Renshausen), Katrin Pösse (SV Kettenkamp),

Miriam Mowwe (SV Bad Laer), Maike Dralle

(TS Wienhausen), Friederike Chudaske (TSG

Burg Gretesch), Janine Schlichting (VfL

Lüneburg).

Das U16-Juniorinnen-Aufgebot von

Cordula Meyer, Trainerin des NFV-Bereichs

Nordost: Maleen Gerkens, Sophie

Gerkens, Svenja Giesecke (alle TSV Eintracht

Immenbeck), Simone-Nicole Niemann, Fabienne

Stejskal (beide TuS Fleestedt), Laura

Kantert, Isabel Waßmann (beide Fortuna

Celle), Asiye Demirtas (TV Oyten), Pia Gellermann

(SV Hattendorf), Catjana Wendt (MTV

Barum), Jennifer Bochmann (MTV Lüdingworth),

Mareike Lau (RW Cuxhaven), Lena

Bollmann (SC Haßbergen), Mareike Siemann

(SG Schamerloh), Aline Stenzel (TSV Lohberg),

Sarah Stöckmann (SVE Fallingbostel).

Das U16-Juniorinnen-Aufgebot von

Tina Rotter-Vermehr, Trainerin des NFV-

Bereichs Südost: Carolin Degethoff, Franziska

Fiebig, Janina Bohlmann (alle VfL

Wolfsburg), Jalila Dalaf, Friederike Mehring

(beide Mellendorfer TV), Jana Büker (SV Teutonia

Groß Lafferde), Hannah Marquard (FC

Bennigsen), Rabia Melike Dincer (SC Völksen),

Anika Nohl (MTV Wolfenbüttel), Nele

Kaether (HSC Hannover), Franziska Knopp

(SV Rammelsberg), Laura Lopez (SVL Bad

Lauterberg), Mehtap Aktas (FC Eintracht

Northeim), Marie Sophie Ewald (SV Groß

Oesingen), Lydia Lliadis.

Das U16-Juniorinnen-Aufgebot

von Maria Reisinger, Trainerin des NFV-

Bereichs West: Janina Schulze, Lisa Kossen

(beide VfL Oythe), Vanessa Rohling,

Hannah Schmitz (beide Piesberger SV), Linda

Röttgers, Tanja Baumann (beide BW Papenburg),

Katharina Altevollmer (SC Baccum),

Maike Pieper (SC Melle 03), Pauline

Peters (PSV/SSV Norden), Isabelle Franke

(TuS Gildehaus), Katharina Paul (TV 01

Bohmte), Lena Rumpke (Concordia Langen),

Nina Lögering (Heidekraut Andervenne),

Michelle Veen (SC Adorf), Ines Baalmann

(Eintracht Papenburg), Michelle

Schlattmann (TuS Glane).


30MädchenFlötenteich 22.11.2007 15:54 Uhr Seite 30

Neues vom Mädchenfußball

30

Coole Schulkickerinnen

in der IGS Flötenteich

Siebt- bzw. Achtklässlerinnen der IGS

20Flötenteich (Oldenburg) haben ein

Fußballturnier für Grundschülerinnen organisiert.

Eigentlich ist es nichts Besonderes. Es

sind aber 250 Oldenburger Mädchen gekommen.

Mit dieser Aktion wurden die

Schülerinnen jetzt im Wettbewerb „Coole

Schulkickerinnen“ ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit ihrer Sportlehrerin

Annegret Meyer und dem Jugendwart

des FC Ohmstede, Ludger Popken, wurden

30 Grundschulen eingeladen, Spielpläne erstellt,

Schiedsrichter eingeteilt, Obst und

Gemüse vorbereitet, drei Spielfelder aufgebaut,

Pokale beschafft und auf gutes Wetter

gehofft. „Wir wollten viele Mädchen zum

Fußball spielen einladen. Und sie sind wieder

alle gekommen. Einen ganzen Vormittag

kickten die vielen Oldenburger Mädchen der

Klassen drei und vier mit- und gegeneinander“,

resümierte Annegret Meyer, die das

Turnier bereits zum fünften Male mit koordinierte.

„Wir sind jedes Mal erstaunt über die

Begeisterung der Mädchen. Sie fordern Trainingszeiten

und Mädchenfußballpausen in

den Schulen ein“, ergänzt Lutz Gramberg,

Sportlehrer an der Grundschule Klingenbergstraße

„Ich könnte noch viel mehr

Schülerinnen mitnehmen, aber das wollen

wir den jungen Organisatoren nicht zumuten.

Fußball entwickelt sich auch bei den

Mädchen zur Schulsportart Nr. 1!“.

Für Sjamke Duzat, Schülerin der

8. Klasse, steht eines fest: „Mädchen spielen

anders als Jungs. Für sie sind soziale Sachen,

das Zusammensein und das Klönen wichtiger.

Jungs haben dagegen nur Fußball im

Kopf“. Das gemeinsame Spielen mit Jungs

ist für viele der Mädchen nicht so attraktiv.

Ida- Lotta Hybrant, 8. Klasse: „ Wenn du mit

Jungs spielt, kannst du dich häufig gleich

auf die Bank setzen! Hier ist es anders. Auch

Siegerehrung beim Turnier der IGS Flötenteich für Grundschülerinnen.

Dezember 2007

nicht so talentierte Mädchen spielen mit, ansonsten

kann die Schulmannschaft nicht

mitspielen!“ Nach 65 Spielen, die zum Teil

erst nach einem spannenden Neunmeterschießen

enden, geht das Turnier pünktlich

mit der Siegerehrung zu Ende. Alle teilnehmenden

Schulen erhalten einen Pokal, auch

wenn der Siegerpokal etwas größer ist. Die

begleitenden Grundschullehrerkräfte loben

vor allem die Schiedsrichter. Für die meisten

von ihnen war es der erste Einsatz. Fouls, Regelverstöße

halten sich in Grenzen. Lena

Hartig aus der 8. Klasse: „Man muss als

Schiedsrichter immer aufpassen. Das ist

nicht so einfach.“

Der DFB- Jury hat die große Beteiligung

an dem von den IGS- Schülerinnen organisierten

Turnier gefallen. Mit dem klassischen

Selbsthilfeprojekt bekommen viele migrantische

und sozial benachteiligte Mädchen

über den Schulwettbewerb den Zugang

zum Sportspiel. Sie können sich mit anderen

Kindern messen, trainieren und fiebern einem

Höhepunkt im Schulleben entgegen.

Der Anfahrtsweg zum Sportplatz des FC

Ohmstede ist kurz. Zudem legen die Turnierinitiatoren

großen Wert darauf, dass alle

Mädchen viele Spiele mitmachen können

und spätestens beim Neunmeterschießen

auch Erfolgserlebnisse haben.

„Unsere größte Leistung ist aber, dass

die Mädchenfußballvereine von diesem Turnier

profitieren. In den Stadtteilen Eversten,

Bümmerstede und Etzhorn sind ganze

Mädchenfußballabteilungen in den Vereinen

entstanden. Der FC Ohmstede hat inzwischen

zehn Mädchenmannschaften. Jede

Woche kommen immer mehr Mädchen

auf den bescheidenen FCO-Sportplatz an

der Rennplatzstraße. Aber auch unsere

Schule profitiert von diesem Mädchenfußballboom.

Das Spiel- und Bewegungsange-

Schülerinnen der

Mädchenfußball-AG

vom DFB ausgezeichnet

bot für die jugendlichen Mädchen wird attraktiver“,

stellt Annegret Meyer (Sportlehrerin

an der IGS Flötenteich) fest.

„Vor allem merken die Mädchen, dass

sie es genauso gut wie die Jungen können.

Das stärkt das Selbstbewusstsein“, ergänzt

Sjamke Duzat.

Für den mitorganisierenden FC Ohmstede

ist das Schulturnier inzwischen ein

fester Bestandteil im Jahreskalender. Dazu

Ludger Popken: „Ich muss feststellen, dass

das Mädchenturnier für uns eine große

Freude darstellt. Anders als beim Jungenturnier

klappt die Organisation der Schülerinnen

reibungslos. Die Mädchen der Klassen 7

und 8 helfen beim Platzaufbau mit, kümmern

sich um verletzte Spielerinnen und sorgen

für Obst und Gemüse. Beim Jungenturnier

ist es anders. Dies organisieren auch

IGS- Schüler. Sie konfrontieren mich aber

immer wieder mit der Frage, wann können

wir selber endlich spielen. Zudem kicken die

männlichen Grundschüler in der Regel

schon im Verein. Das ist bei den Mädchen

ganz anders. Sie kann man über ein Schulturnier

für den Fußballverein begeistern.“

Diese Begeisterung ist für die Organisatoren

Ansporn und Antrieb für die viele Arbeit.

„Lässt sich diese viele Arbeit auf mehrere

Schultern verteilen, partizipieren junge

Menschen, dann kann es allen auch viel

Spaß machen“, bilanziert der Sportdidaktiker

Dr. Ulf Gebken (Initiator des

Ohmsteder Mädchenfußballprojektes und

Hochschullehrer an der Universität Osnabrück).

„Nach fünf erfolgreichen Turnieren

engagieren sich ein Dutzend Mädchen in

der Betreuung von Jugendmannschaften im

Sportverein“, ergänzt Gebken.

Deshalb sind die IGS-Schülerinnen zu

Recht im Bundeswettbewerb ausgezeichnet

worden.


32_33DFBMobilZuGast 22.11.2007 15:52 Uhr Seite 32

Zu Gast bei Vereinen

32

DFB-Mobil setzt Glanzlicht

auf dem „Sonnenhügel“

Dezember 2007

Impressionen vom Einsatz

des DFB-Mobils beim SSC

Dodesheide. Es fotografierte

REINER KRAMER

Es ist 17 Uhr. Auf der Sportanlage Sonnenhügel

des SSC Dodesheide tummeln

sich an diesem Dienstag wieder

viele Fußballer auf dem Kunstrasenplatz,

um ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen.

Dieses Mal ist es ein besonderer Tag.

Denn am Spielfeldrand steht das DFB-

Mobil. Ein buntbemalter Mercedes, der

zahlreiche Utensilien rund um den Fußball

an Bord hat. Der Deutsche Fußball-Bund

nennt das DFB-Infotainment.

Weiter mit an Bord Dieter Schrader

und Rolf Schütze, zwei Mitarbeiter des

Niedersächsischen Fußballverbandes.

Während Erstgenannter die Moderation

dieses Nachmittags übernimmt, leitet

Schütze eine Trainingseinheit ohne Ball,


32_33DFBMobilZuGast 22.11.2007 15:52 Uhr Seite 33

auch alternative Spielform genannt. Dabei

gilt es, ein Leibchen vom Gegenspieler zu erobern.

Der Fußball kommt bei der zweiten

Trainingseinheit ins Spiel. Das Ganze nennt

sich Demo-Training.

Zurück zum DFB-Mobil. Rund um den

Mercedes sind Informationsstände und ein

Glücksrad aufgebaut. Auf Flyer werden Aktionen

des DFB vorgestellt. Ein Erinnerungsfoto

mit dem DFB-Maskottchen Paule, der

zwar nicht persönlich, dafür aber als Pappkamerad

am DFB-Mobil steht, kann geschossen

werden. Wer am Glücksrad dreht,

erhält Poster der Nationalmannschaft, Stundenpläne,

Aufkleber, einen Minifußball oder

ein anderes Souvenir. Wer am DFB-Mobil-

Gewinnspiel teilnimmt, kann am Ende des

Jahres als Hauptpreis zwei Karten für ein

Länderspiel gewinnen.

Was für ein Ziel verfolgt der Deutsche

Fußball-Bund mit dem DFB-Mobil? Es soll eine

Brücke zur Basis gebaut und der Einstieg

in die Vereinsberatung geschafft werden.

Sechs der 21 Landesverbände nehmen in

diesem Jahr an der Pilotphase des Projekts

teil. So auch der Niedersächsische Fußball-

verband. 25 Einsätze sind für 2007 in Niedersachsen

geplant.

Die Sportanlage am Sonnenhügel im

Osnabrücker Stadtteil Dodesheide wurde

ausgewählt, weil beim SSC hervorragende

Jugendarbeit geleistet wird. Mit ein Verdienst

von Trainer Uwe Jursch. Der ehemalige Profi

von Hannover 96 und VfL Osnabrück engagiert

sich im Verein vorbildlich. So ist es nicht

verwunderlich, dass die Nachwuchsarbeit

beim SSC einen guten Ruf genießt. Joe

Enochs, Zweitligaprofi des VfL Osnabrück

und zahlreiche Eltern der jugendlichen Fußballballer,

informieren sich über die Aktionen

des DFB-Mobils. Am Abend findet dann noch

für Trainer und Betreuer ein Informationsund

Diskussionsabend im Vereinshaus statt.

Mittlerweile ist es dunkel geworden auf

der Sportanlage am Sonnenhügel. Das DFB-

Mobil macht sich auf den Weg nach Barsinghausen,

wo es auf den nächsten Einsatz bei

einem ambitionierten Fußballverein in Niedersachsen

vorbereitet wird …

Reiner Kramer ■

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de

Zu Gast bei Vereinen

Dezember 2007 33


34_35CocaCola 22.11.2007 15:47 Uhr Seite 34

34

Hit des NFV wird

auch 2008 exportiert

Die Coca-Cola-Fußballschule steht nach Punktzahl ihrer Besucher einheimst, hat sie

Heimspielen in Barsinghausen bei ihren erstmals im nun fast beendeten Jahr 2007 be-

jungen Gästen stets als glänzender Siewiesen. Elf dezentrale Camps wurden jeweils

Bewerbungen für

insgesamt 15 Camps

ab sofort möglich

empfangen. Die Resonanz war in der Tat unglaublich.

So waren binnen einer Stunde in

Bad Nenndorf die 60 Teilnehmerplätze teleger

da. Bereits seit März 2005 wird an der im- mit Unterstützung örtlicher Sparkassen verfonisch vergeben, gingen in Engelbostel

ponierenden Erfolgsgeschichte des NFV-Hits streut über Niedersachsen angeboten. Alle 1800 Bewerber-Coupons ein. Die Fußballfür

junge Fußballerinnen und Fußballer ge- waren ausgebucht und bescherten dem be- Kids, die letztlich einen der begehrten Plätze

schrieben. So auch in diesem Jahr, in dem liebten Trainerteam um Martin Mohs weitere ergattert hatten, erlebten jeweils drei tolle

rund 1000 Kinder die Feriencamps des NFV begeisterte Fans.

Tage, die keine Wünsche übrig ließen. Natür-

besuchten. Dass die Fußballschule inzwischen „Der Anklang war unglaublich“, zieht lich stand im Mittelpunkt der Fußball, der

aber auch als Exportschlager auf auswärtiger Mohs als Leiter der Coca-Cola-Fußballschule fast rund um die Uhr rollte. Das i-Tüpfelchen

Bühne in schöner Regelmäßigkeit die volle ein zufriedenes Fazit. Der VfL Bad Nenndorf für die Coca-Cola-Fußballschüler aber war,

(Sparkasse Schaumburg), dass auch Fußball-Prominente wie z. B. die

MTV Engelbostel/Schulen- Profis Hanno Balitsch (Hannover 96) oder

burg (Sparkasse Hannover), Hendrik Großöhmichen (VfL Osnabrück) und

Heesseler SV (Stadtsparkas- auch Trainer wie Dieter Hecking (Hannover

se Burgdorf), SV Göttingen 96) oder Stefan Emmerling (Kickers Emden)

07 (Sparkasse Göttingen), zur Stippvisite in die dezentralen Camps

HSC Blau-Weiß Schwalbe kamen.

Tündern (Sparkasse Weser- Bis zu 15 Mal wird die Coca-Cola-Fußbergland),

Blau-Weiß ballschule auch 2008 in Niedersachsen auf

Schinkel (Sparkasse Osna- Tournee gehen. Nach den Osterferien stebrück),

Rot-Weiß Emden hen alle Wochenenden außerhalb der wei-

(Sparkasse Emden), TuS teren Ferientermine bis einschließlich 5. Ok-

Bersenbrück (Kreissparkastober für Besuche der Fußballschule zur

se Bersenbrück), VfL Wolfs- Verfügung (Ausnahme Himmelfahrt und

burg (Sparkasse Gifhorn- Pfingsten). Bewerbungen sind möglich über

Wolfburg), Rot-Weiß Cux- den Internetauftritt www.nfv-fussballschule.de

haven (Sparkasse Cuxha- bzw. per Telefon unter (0 51 05) 776 341.

ven) und MTV Soltau „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, rät Mar-

(Kreissparkasse Soltau) tin Mohs Interessenten zur frühzeitigen Be-

konnten das Team der werbung. Denn schon jetzt haben zahlrei-

Coca-Cola-Fußballschule che Vereine ihr Interesse bekundet, die

jeweils für ein dreitägiges Coca-Cola-Fußballschule im kommenden

Wochenendcamp

Jahr zu verpflichten. bo

Dezember 2007

www.nfv-fussballschule.de


34_35CocaCola 22.11.2007 15:48 Uhr Seite 35

Die Termine 2008

in Barsinghausen

Winter 2007/2008

LG 01/08 02.01. bis 05.01.08 179,00 EUR

Osterferien

LG 02/08 09.03. bis 13.03.08 239,00 EUR

LG 03/08 13.03. bis 16.03.08 179,00 EUR

LG 04/08 16.03. bis 20.03.08 239,00 EUR

LG 05/08 20.03. bis 24.03.08 239,00 EUR

TW 01/08 13.03. bis 16.03.08 179,00 EUR

Himmelfahrt

LG 06/08 30.04. bis 03.05.08 179,00 EUR

Pfingsten

LG 07/08 09.05. bis 13.05.08 239,00 EUR

Sommer

LG 08/08 11.07. bis 15.07.08 239,00 EUR

LG 09/08 15.07. bis 19.07.08 239,00 EUR

LG 10/08 19.07. bis 23.07.08 239,00 EUR

LG 11/08 23.07. bis 27.07.08 239,00 EUR

LG 12/08 29.07. bis 02.08.08 239,00 EUR

LG 13/08 03.08. bis 06.08.08 179,00 EUR

LG 14/08 08.08. bis 11.08.08 179,00 EUR

LG 15/08 11.08. bis 15.08.08 239,00 EUR

LG 16/08 15.08. bis 19.08.08 239,00 EUR

TW 02/08 03.08. bis 06.08.08 179,00 EUR

Herbst

LG 18/08 11.10. bis 15.10.08 239,00 EUR

LG 19/08 15.10. bis 19.10.08 239,00 EUR

LG 20/08 19.10. bis 22.10.08 179,00 EUR

LG 21/08 22.10. bis 25.10.08 239,00 EUR

Winter 2008/2009

LG 01/09 02.01. bis 05.01.09 179,00 EUR

Impressionen Impressionen von von den den

dezentralen dezentralen Camps Camps 2007 2007

BU

BU

www.nfv-fussballschule.de

Coca-Cola-Fußballschule

Dezember 2007 35


36SchirisObleute 22.11.2007 15:47 Uhr Seite 36

Schiedsrichter

36

Talentförderung auf

hohem Leistungsstand

Zum obligatorischen Lehrgangsplan

der Schiedsrichterfunktionäre

gehören die Treffen der Kreisobleute

und der Lehrwarte im jährlichen Wechsel.

In diesem Jahr kamen die Kreisschiedsrichterobleute

mit ihren Obleuten der Bezirke

in der Sportschule Barsinghausen zusammen.

Der Verbandsschiedsrichterausschuss

bot seinen Schirifunktionären ein

reichhaltiges Programm, bei dem die Kreisbosse

neben der Information zu aktuellen

Themen zugleich reichlich Gelegenheit

zum Erfahrungsaustausch erhielten.

Einen Überblick über die Situation der

Schiedsrichterinnen im NFV lieferte Monika

Fornacon. Die langjährige Spitzenschiedsrichterin

vertritt die Interessen der

weiblichen Unparteiischen inzwischen bis

zum DFB. „Es muss unser Ziel sein, neue

Talente auszubilden und die aktiven

Mädchen und Frauen am Ball zu halten.

Gegenwärtig hören noch zu viele ausgebildete

Schiedsrichterinnen schon kurz nach

ihrer Ausbildung auf“, betonte Monika

Fornacon.

Mit einem Blick auf die Lehrgangssituation

in Barsinghausen eröffnete Obmann

Wolfgang Mierswa seine Hinweise

zur Aus- und Weiterbildung der Unparteiischen.

Vom Jungschiedsrichterlehrgang

bis zur Ausbildung von Lehrerinnen und

Lehrern für die Lehrarbeit zur Regelkunde

und vom Schülerschiedsrichter bis zum

FIFA-Referee erhalten die unterschiedlichsten

Gruppen die Möglichkeit, sich fortzubilden.

Einen hohen Leistungsstand weist inzwischen

die Talentförderung auf. Nicht

wenige dieser „Schwarzkittel“ leiten be-

Dezember 2007

Hartmut Rodenbeck (stehend) präsentierte den Schiedsrichterobleuten den elektronischen

Spielbericht. Schiedsrichterlehrwart Bernd Domurat (rechts) und Ansetzer Manfred Steinhauer

waren interessierte Beobachter.

reits Spiele in der A- und B-Jugend-Bundesliga.

Bernd Domurat, Lehrwart im Verband,

hat hier zusammen mit Jens Goldmann

als Verantwortlichem für die Beobachteransetzungen

ein Konzept entwickelt.

Dabei erfahren junge Unparteiische

in Sachen Regelkunde, in der Persönlichkeitsschulung

und in der Teamarbeit

Interessierte Zuhörer beim Lehrgang für Schiedsrichterobleute fand Hartmut Rodenbeck bei der

Vorstellung des elektronischen Spielberichtes, der ab Januar 2008 in den Niedersachsenligen eingesetzt

werden soll.

Obleutetagung

in der NFV-Sportschule

Barsinghausen

mit ihren Assistenten an der Linie seit einigen

Jahren eine intensive Schulung. Die

Obleute der Kreise und Bezirke machten

deutlich, dass diese Arbeit selbst in den

Kreisen Früchte trägt. „Unsere jungen

Schiedsrichter in den oberen Spielklassen

sind für die Nachwuchsreferees an der Basis

bereits Vorbilder“, so der Tenor aus den

Reihen der Lehrgangsteilnehmer.

Unter der Überschrift „Neue Entwicklungen

im Ansetzungsbereich“ referierte

Hartmut Rodenbeck von der Verwaltung

des NFV. Er gab Hinweise zur

Arbeit mit dem DFBnet. Manfred Steinhauer,

zuständig für die Spielansetzungen,

berichtete in diesem Zusammenhang

über die zunehmende Technisierung

bei den Schiedsrichteransetzungen

in allen Spielklassen. Er machte deutlich,

dass diese modernen Technologien in

ihren Entwicklungen mitunter noch Probleme

aufweisen würden, dass dadurch

jedoch der Aufwand der Spielbesetzungen

erkennbar reduziert werde.

Mit einer Reihe von Informationen zur

UEFA-Convention unterrichtete Günther

Thielking die Obleute über die Inhalte und

Ziele dieser europaweiten Aktion. Die Ausbildung

und der Erhalt von Schiedsrichtern

sowie eine einheitliche Fortbildung von

Lehrwarten gehören zu den Schwerpunkten

dieser internationalen Zielsetzung.

Darüber hinaus stehen die Arbeit mit den

Beobachtern, die Leistungsförderung der

Spitzenschiedsrichter und eine feste,

unabhängige Struktur der Schiedsrichterorganisationen

ganz oben auf der Prioritätenliste

der UEFA. gt


37ARAG 22.11.2007 15:46 Uhr Seite 37

Achtung vor Bäumen!

Eine größere Fangruppe stand am

Spielfeldrand unter den Bäumen und

fieberte lautstark beim Fußball-Lokalderby

mit. Das Spiel war spannend,

und keiner störte sich weiter daran, dass

der Wind stärker wurde und dunkle Gewitterwolken

aufzogen. Dann geschah

das Unglück: Als erneut eine Windböe

durch die Baumkronen ging, brach ein

dicker Ast ab und fiel mit lautem Krachen

nach unten. Gaby, die Freundin eines

Spielers, erlitt dabei einen Schlüsselbeinbruch

sowie eine Schultereckgelenks-

Zusatzversicherungen:

Ideal auch für Mietski

Das Original, natürlich von DSV aktiv

prellung. Die junge Frau musste für längere

Zeit im Krankenhaus bleiben und

war erst einige Monate später wieder beschwerdefrei.

Unmittelbar nach dem Unfall informierte

der Verein sein zuständiges Versicherungsbüro

beim Landessportbund/-verband.

Dort prüfte die ARAG Sportversicherung

den Vorgang und stellte dabei fest,

dass der Verein der ihm übertragenen Verkehrssicherungspflicht

nicht nachgekommen

war, da die Bäume auf dem Sportplatz

schon länger nicht mehr kontrolliert

Nichtmitgliederversicherung

Sportvereine bieten nicht nur Mitgliedern

Programme zur sportlichen Betätigung,

sondern vielfach auch ausgewählte Veranstaltungen

für so genannte Nichtmitglieder.

In der Regel sprechen sie damit Sportbegeisterte

an, die an Lauftreffs, Schnupperkursen

oder Gymnastik- und Fitnessstunden

teilnehmen, ohne selbst dort Mitglied

sein zu müssen. Viele Vereine unterbreiten

diese Angebote, um dieser Zielgruppe

den Einstieg in den Verein leichter

zu machen.

Zu beachten ist dabei allerdings, dass

für Nichtmitglieder grundsätzlich kein Versicherungsschutz

im Rahmen der Sportversicherung

des Landessportbundes/Landessportverbandes

(LSB/LSV) besteht. Für eini-

ge Sportprogramme (wie z.B. Abnahme

des Sportabzeichens) haben verschiedene

LSB/LSV Versicherungsschutz über den

Sportversicherungsvertrag mitversichert.

Bitte informieren Sie sich im Versicherungsbüro

Ihres LSB/LSV über den Umfang

des Versicherungsschutzes.

Möchten Sie die Nichtmitglieder

ebenfalls im Versicherungsschutz einschließen?

Einen Antrag, auf dem der

Versicherungsschutz näher beschrieben

ist, erhalten Sie vom Versicherungsbüro

bei Ihrem LSB/LSV oder im Versicherungsbüro

online, ARAG-Sport24, wo Sie den

Antrag online ausfüllen und per Mail versenden

können.

Quelle: aragvid-arag

worden waren. Gemäß der geltenden

Baumkontrollrichtlinie hätte dies jedoch alle

ein bis drei Jahre erfolgen müssen.

Als Haftpflichtversicherer des Vereins

übernahm die ARAG Sportversicherung

sämtliche Kosten der Behandlung sowie

ein angemessenes Schmerzensgeld für

Gaby in Höhe von 3.000 Euro.

ARAG-Tipp:

Nach dem Zivilrecht hat jeder, der für

eine Gefahrenquelle verantwortlich ist –

also auch ein Verein – die notwendigen

Vorkehrungen zum Schutze Dritter zu treffen.

Die ARAG Sportversicherung weist

verkehrssicherungspflichtige Sportvereine

daraufhin, dass in der Regel laut Baumkontrollrichtlinie

die Sichtkontrolle durch

fachlich qualifizierte Inaugenscheinnahme

vom Boden aus genügt. Nur wenn bei der

Regelkontrolle Zweifel über die Verkehrssicherheit

bleiben oder nach extremen Wetterverhältnissen,

z.B. Orkanen, müssen

eingehendere Untersuchungen durchgeführt

werden. Die Regel-Kontrollintervalle

sind vom Alter und Zustand eines Baumes

abhängig und sind entsprechend alle ein

bis drei Jahre durchzuführen.

Quelle: aragvid-arag

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Die ARAG Sportversicherung informiert

Dezember 2007 37


38_39UrsMeierSchiris 22.11.2007 15:45 Uhr Seite 38

Schiedsrichter

38

Mit Urs Meier in Spanien Ex-FIFA-Schiri ehrt

Mit Urs Meier in Spanien

Die gemeinnützige KOMM MIT Gesellschaft,

offizieller Kooperationspartner

des DFB im Bereich der Jugendarbeit,

lud in der letzten Oktoberwoche knapp 250

in der Fußballjugendarbeit ehrenamtlich Aktive

– darunter auch 30 aus Niedersachsen –

nach Santa Susanna, nördlich von Barcelona

in Spanien, ein.

Unter den Eingeladenen waren auch

die im August gewählten „Schiedsrichter/innen

mit Pfiff 2007“, die in einem Gemeinschaftsprojekt

von KOMM MIT und den

DFB-Landesverbänden gesucht wurden. Aus

einer Vielzahl von Einsendungen und Vorschlägen

wählte die Jury, bestehend aus den

Spitzenschiedsrichtern Markus Kuhl, Dr.

Markus Merk und Urs Meier, knapp 100 Referees

aus, die mit der Ehrung stellvertre-

Dezember 2007

tend für die vielen Idealistinnen und Idealisten

an der Pfeife bedacht wurden. Die geehrten

Schiedsrichter aus Niedersachsen:

Jan Lammers (Emden), Timo Daniel (Emden),

Georg Prause (Goslar), Marius Regin (Abbesbüttel),

Malte Funke (Twistringen), Dirk

Schröer (Messingen), Gerd Aßmann (Dannenberg),

Fatih Ekrem (Hannover), Halil

Ünal (Braunschweig) und Thomas Stückrath

(Seelze).

Die Auszeichnungen in Form von Pokalen

und Schiedsrichterausrüstungen überreichte

Juror und Ex-FIFA-Schiedsrichter Urs

Meier in Spanien persönlich. „Mit dieser

Maßnahme werden ehrenamtliche Schiedsrichterinnen

und Schiedsrichter motiviert

und animiert, weiterhin Woche für Woche

aktiv zu sein“, lobte der Schweizer das von

Urs Meier (rechts) zeichnete in Santa Susanna auch niedersächsische Schiedsrichter aus.

Gedankenaustausch mit

Spitzenschiedsrichtern

Internationales Flair erhielt der letzte NFV-

Jungschiedsrichterlehrgang in diesem

Jahr, hatten doch gleich mehrere der Teilnehmer

ihre Wurzeln im Ausland. Drei Jungen

berichteten, dass ihre Eltern vor vielen

Jahren aus Italien kommend in Deutschland

eine neue Heimat fanden, und ein Unparteiischer

war in der Türkei geboren. Dazu

berichteten weitere Nachwuchsreferees,

dass sie ihre Verwandten in Kroatien, Polen

und im Iran haben. Sie wie auch ihre übrigen

Schiedsrichterkameraden mussten in

den Tagen in Barsinghausen ein umfangreiches

Programm bewältigen.

Gleich am ersten Tag hieß es „Rund

um die Regel 12“. Mit Power Point, Tafelbild

und Fragebogen wurde diese Spielregel,

in der es um „Das Verbotene Spiel und

das Unsportliche Verhalten“ geht, intensiv

Lehrgangsbetreuer Christopher Winkler gibt

letzte Informationen vor dem Fitnesstest, bei

dem die Nachwuchsreferees im August-Wenzel-Stadion

in zwölf Minuten mindestens

2700 Meter zurücklegen mussten.

verdiente Referees

aus Niedersachsen

KOMM MIT ins Leben gerufene Förderprojekt.

Ein Tagesausflug nach Barcelona, eine

Flamenco-Show, ein Ritterabend und mehrere

Seminareinheiten von Gerhard Bauer

(ehemals TU München und BDFL-Vize),

Christoph Henkel (1.FC Köln) und Oliver

Heitmann (Eintracht Frankfurt) rundeten das

Programm ab, das auch die Teilnehmer aus

Niedersachsen begeisterte.

Informationen über Projekte und

Turniere der gemeinnützigen KOMM MIT

Gesellschaft sind im Internet unter

www.komm-mit.com zu finden.

NFV-Lehrgang für junge

Unparteiische mit

internationaler Besetzung


38_39UrsMeierSchiris 22.11.2007 15:45 Uhr Seite 39

bearbeitet. Da musste selbst Nicole Ruhe

aus dem NFV-Kreis Hameln-Pyrmont einige

Male in den amtlichen Spielregeln blättern,

um ihr Wissen zu erweitern.

Die Leistungsprüfung stand am zweiten

Tag auf dem Tableau. Der Cooper-Test

mit dem Zwölf-Minuten-Lauf, einem Lauf

über 200m und einem 50m-Sprint ging bis

an die Grenze der Kondition, wollten doch

alle Teilnehmer Top-Ergebnisse erreichen.

Akribisch und mit sorgfältiger Recherche

folgten danach Gruppenarbeiten. Themen

wie „Vorteil“, „Der Torwart verursacht einen

indirekten Freistoß“ und „Aktionen

im Strafraum“ wurden auf Flip-Chart, mit

Folie und als Mind-Map-Darstellung in Referaten

den übrigen Teilnehmern präsentiert.

30 knifflige Regelfragen warteten

Das Team „Mittendrin“

geht in die Verlängerung

Das im April 2005 gestartete Projekt

Mittendrin – zur Integration von Menschen

mit Behinderung in öffentliche

Sportvereine – ging beim TuS Lingen Dank

der Unterstützung der Stadt Lingen in die

nächste Runde.

Das Projekt Mittendrin versteht sich als

ein ressourcenorientiertes Sportangebot,

welches Kindern mit Behinderung die Möglichkeit

bietet, in einem Verein das Hobby

Fußball aktiv zu betreiben. Neben der Teilhabe

am regulären Vereinsleben werden eine

Vielzahl von Aktivitäten bereitgestellt, die Eltern

und Kindern die Integration erleichtern

und sie zu einer „besonderen“ Gemeinschaft

werden lassen.

Nach dem Start im Jahr 2005 sprach

sich der enorme Erfolg des Projekts schnell

herum: Zusätzlich zu den seither 17 aktiven

Kindern und Jugendlichen fragten weitere

24 Familien beim TuS Lingen an, um am Projekt

teilzunehmen.

Um diesem Bedarf und der damit verbundenen

Verantwortung gerecht zu werden,

wurde in den letzten Monaten von den

Projektverantwortlichen hart gearbeitet.

Dank der bereitwilligen Förderung durch das

Sportamt der Stadt Lingen konnte nun das

Trainerteam von zwei auf sechs Übungsleiter/innen

erweitert werden. Neben Alois

Taubken und Manfred Eilermann engagie-

beim schriftlichen Test. Die richtige Vorbereitung

in den Abendstunden und eine

Vielzahl von Fragebogen im Verlauf des

Lehrgangs verhalfen den jungen Referees

jedoch auch bei diesem Test zu guten Ergebnissen.

Zu einem Höhepunkt wurde der Besuch

des DFB-Schiedsrichters Thomas

Frank. Nachdem die Lehrgangsteilnehmer

schon am Vortag ein kurzes Gespräch mit

FIFA-Referee Florian Meyer führen konnten,

erhielten sie zusätzliche, interessante

Informationen aus dem Alltag eines Spitzenschiedsrichters

von dem sympathischen

Unparteiischen aus Hannover. Der

seit 1999 in der 2. Bundesliga aktive Thomas

Frank berichtete von seinem Weg in

die Spitze und von etlichen Reisen zu inter-

ren sich Carsten Hilbers, Alexander Rakel

und Helmut Lager neu im Trainerteam von

Mittendrin. Mit Sabine Rüther konnte zudem

eine Fachfrau hinzugewonnen werden,

was angesichts der steigenden Zahl weiblicher

Teilnehmerinnen besonders erfreulich

ist.

Am 1. September war es dann soweit.

Projektleiter Frank Eichholt begrüßte mit

seinem Team die Eltern und Kinder zu den

„Schnupperwochen“. Gut 35 Kinder tummelten

sich fortan jeden Samstag im Emslandstadion.

Unter dem Motto „Jedes Kind

kann was“ gingen alle Teilnehmer mit viel

Spaß und Motivation ins Training.

Zum letzten Schnuppertraining zogen

die neuen Kinder dann erstmals ihr „echtes“

Vereinstrikot an. Ein Mädchen fragte ungläubig:

„Sind wir jetzt wirklich dabei?“

„Ja natürlich“ erwiderte Sabine Rüther. Mit

strahlenden Augen setzte das Mädchen das

Training fort. Diese Begeisterung spang

schnell auf die Eltern über. Es zeichnet sich

ab, dass nahezu alle Interessenten langfristig

dem Projekt treu bleiben wollen. Es zeigt

sich immer wieder: Hier geschieht etwas

neues, etwas richtiges und etwas, das vor allem

den Kindern neue Möglichkeiten für ihre

Weiterentwicklung bietet.

Auch der BSN (Behindertensportverband

Niedersachsen) ist mittlerweile auf das

„Jedes Kind kann was.“ – Im Rahmen des Projektes „Mittendrin“ nehmen 35 Kinder am Training im Emslandstadion teil.

nationalen Spielen. Bei einer großen Zahl

von Fragen, die anschließend folgten,

blieb er keine Antwort schuldig.

Neben der theoretischen Arbeit im

Hörsaal Lüneburg bekamen die „Schwarzkittel“

reichlich Gelegenheit, ihre Qualitäten

als Fußballspieler zu beweisen. Auf

dem Kunstrasen und in der Sporthalle war

Zeit, um in kleinen Turnieren dem runden

Leder nachzujagen. Die richtige Technik

war schließlich beim DFB-Fußballabzeichen

gefordert. Doch auch hier zeigten die

Jungen zusammen mit ihrer Schiedsrichterkameradin

Nicole Ruhe starke Leistungen.

Sieben Teilnehmer erreichten das Goldene

Abzeichen, vier bekamen Silber und

sechs Jungen erhielten das bronzene DFB-

Fußballabzeichen.

Stadt Lingen ermöglicht

Erweiterung eines

Integrationsprojektes

integrative Projekt in Lingen aufmerksam

geworden und beobachtet die Entwicklung

interessiert. Möglicherweise ist hier ein Ansatz

verwirklicht worden, der vorbildlich für

andere Städte, Institutionen und Initiativen

wirken kann.

Ein weiteres Zeichen setzte der BSN

auch in Kooperation mit dem Niedersächsischen

Fußballverband (NFV). Es soll in diesem

Jahr die 1. Behinderten Fußballliga in

Niedersachsen entstehen. Für Lingen wurde

eine Mannschaft gemeldet.

Damit das Projekt Mittendrin die nächsten

Schritte gehen kann, sind die Verantwortlichen

weiter auf Hilfe und Unterstützung

angewiesen. Neben dem TuS Lingen

als Partner hofft Projektleiter Frank Eichholt

weiterhin auf die Stadt Lingen sowie Stiftungen

und Sponsoren, die künftig helfen können.

Mittel werden insbesondere für Schulungen,

Hilfs– und Trainingsmaterial

benötigt, außerdem zur Unterstützung einzelner

Familien, um die Teilnahme der Kinder

zu gewährleisten.

Ausdrücklich erwünscht sind auch Anfragen

von Vereinen, Verbänden und Institutionen,

welche Interesse an einem ähnlichen

Projekt haben. Hier stehen die Sozialpädagogen

Frank Eichholt und Volker Stock

mit Rat und Tat unter www.sportorientiertesozialarbeit.de

gern zur Verfügung.

Integrationsprojekt

Dezember 2007 39


40_42DFBnet-Vereinswett 22.11.2007 17:03 Uhr Seite 40

DFBnet-Vereinsverwaltung

40

Vorstandsarbeit

leicht gemacht

Er hält einen Stoß Papier in der Hand,

wenn Joachim Uhl die aktuellen Mitgliederdaten

aus der Geschäftsstelle

seines Vereins bekommt. Anhand dieser

Ausdrucke überarbeitet er seine eigene

Übersicht – eine selbst angelegte Excel-

Datei, die er aufwändig von Hand aktualisiert.

Diese neueste Version schickt er

dann per E-Mail an seine Vorstandskollegen.

Ändert sich in deren Ressorts etwas,

korrigieren sie die Datei und senden sie an

Joachim Uhl und die anderen. Diese überschreiben

dann die Dateien auf ihren

Computern. Ein aufwändiges Verfahren.

Joachim Uhl ist Vorsitzender der Abteilung

Fußball seines Vereins. Nur eines

von vielen Beispielen, denn wie ihm geht

es unzähligen der ca. 26.000 Vorsitzenden

in deutschen Fußball-Clubs und -Abteilungen,

von Schleswig-Holstein bis Bayern,

von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen: In

Ermangelung eines vernünftigen Programms

basteln sich alle ihre eigenen Lösungen

für ihre Vereinsverwaltung. Und

der nächste Vorstand fängt möglicherweise

wieder von vorne an.

Die Startseite der DFBnet-Vereinsverwaltung.

Ein Angebot des DFB

Dem will der Deutsche Fußball-Bund

Abhilfe schaffen: mit der DFBnet-Vereinsverwaltung,

die von DFB Medien, dem

Softwarehaus des DFB, betreut wird. „Mit

dieser Software erhalten die Vereine ein

leistungsfähiges Werkzeug zur Organisation

ihrer Aufgaben“, sagt DFB-Präsident

Dr. Theo Zwanziger über das neue, seit

Anfang Oktober zur Verfügung stehende

Angebot. Gutscheine für die Registrierung

lagen den DFB-Vereinspaketen bei, die

Dezember 2007

über die 21 Landesverbände an sämtliche

Fußball-Vereine und -Abteilungen in

Deutschland – im Rahmen der Vereinsoffensive

des DFB – verschickt wurden. Zwischen

Fußbällen und Leibchen hat auch

Joachim Uhl den Gutschein für die

DFBnet-Vereinsverwaltung gefunden und

seinenKlub registriert. Die Vollversion ist

seit Anfang Oktober in Betrieb – doch

auch schon die zuvor zum Testen angebotene

Demo-Version hat ihn überzeugt.

Wichtigster Vorteil für ihn: Die Daten

liegen auf dem Großrechner im Rechen-

Wurden mit den DFB-Vereinspaketen verschickt: Gutscheine für die zwei Jahre lang kostenlose

Nutzung der DFBnet-Vereinsverwaltung.

Aktuelle Mitgliederdaten

sind jederzeit und an

jedem Ort passwortgeschützt

verfügbar –

Einzige Bedingung:

Ein Internet-Anschluss

zentrum des Deutschen Fußballs und jeder

seiner Vorstandskollegen kann sich jederzeit

von zu Hause mit seinem persönlichen

Passwort einwählen und den

Bestand aktualisieren. Einzige Voraussetzung:

ein Internetzugang. „So hat jeder

immer Zugriff auf die neuesten Mitgliederlisten

und -daten.“

Vorteile und

Datensicherheit

Mit der Datenverwaltung im Rechenzentrum

des Deutschen Fußballs verbindet

sich ein weiterer Vorteil: Anders als die bekannten

Programme wie SPG-Verein und

Winner, ist die DFBnet-Vereinsverwaltung

immer auf dem neuesten Stand, Programmaktualisierungen

werden automatisch

eingespielt. Dafür sorgen die Spezialisten

im DFB-Rechenzentrum. Sie bieten

außerdem ein größtmögliches Maß an

Datenschutz und Betriebssicherheit. „Bei

uns sind die Daten wesentlich sicherer aufgehoben,

als auf dem Computer des

Schatzmeisters oder Vorsitzenden“, so

Kurt Gärtner, Geschäftsführer der DFB Medien.

Ein Höchstmaß an Datensicherheit

wird gewährleistet, Zugriff auf die Vereinsdaten

hat nur der Verein selbst. Das ist allein

dem geschlossenen Benutzerkreis des

jeweiligen Vereins vorbehalten.

Einen weiteren Vorteil in der DFBnet-

Vereinsverwaltung sieht der Langener Joachim

Uhl in der besseren Mitgliederbetreuung.

„Die ist gerade heute besonders

wichtig. Es gab schon Austritte, weil Jubiläen

langjähriger Mitglieder vergessen

wurden.“ Die DFBnet-Vereinsverwaltung


40_42DFBnet-Vereinswett 22.11.2007 17:03 Uhr Seite 41

bietet die Möglichkeit, die Mitgliederdaten

nach unterschiedlichen Gesichtspunkten

zu sortieren – etwa für Statistiken

– oder eben Listen mit Geburtstagen

und Vereinsjubiläen zu erstellen. Zudem

können Vorstandsmitglieder die Software

auch als Kommunikationsplattform

nutzen, Nachrichten hinterlassen oder

sich gegenseitig zuschicken. Über einen

Terminkalender können alle immer über

sämtliche Turniere, Veranstaltungen und

Events ihres Vereins auf dem Laufenden

gehalten werden.

Mehrspartenfähige

Mitglieder- und

Beitragsverwaltung

Joachim Uhl hat vor, die DFBnet-Vereinsverwaltung

nicht nur für seine Fußball-Abteilung

zu nutzen, sondern will

auch den Hauptvorstand davon überzeugen,

sie für die Organisation des gesamten

Vereins einzusetzen, der von Boule

bis Volleyball 18 Abteilungen hat. „Wir

suchen schon seit langem nach einem

geeigneten Programm, haben aber bislang

nichts gefunden, das unseren Ansprüchen

genügt.“ Die DFBnet-Vereinsverwaltung

ermöglicht die Zuordnung

der Mitglieder zu verschiedenen Abteilungen

mit verschiedenen Beiträgen. Der

Vorteil zur heute vielerorts üblichen Praxis,

dass Mitglieder, die in mehreren Abteilungen

eines Vereins aktiv sind, auch

auf entsprechend vielen Listen geführt

werden: In der DFBnet-Vereinsverwaltung

wird jedes Mitglied nur einmal geführt und

einer oder mehreren Abteilungen zugeordnet,

denen es angehört. Eine aufwändige

Information der einzelnen Abteilungen

entfällt, da die Vorstände direkten Zugriff

auf die Daten haben. Um verschiedene

Kompetenzen zu berücksichtigen, las-

Ende Oktober 2007 fiel der Startschuss

für den neuen DFB-Vereinswettbewerb.

Der Wettbewerb richtet sich exklusiv

an alle DFB-Klubs bzw. Fußballabteilungen.

Drei Jahre lang haben teilnehmende

Vereine Gelegenheit, bei vier Aufgaben

aus dem Vereinsalltag Punkte zu sammeln.

Damit sollen die Klubs nicht nur fit gemacht

werden für die Zukunft, jedes Jahr werden

auch attraktive Preise verlost. Das Highlight:

Der Hauptgewinner trifft die deutsche

Fußball-Nationalmannschaft.

„Die Inhalte des DFB-Vereinswettbewerbs

sollen dazu beitragen, die Arbeit unserer

Vereine zukunftsfähiger zu machen.

Hier sind die Bereiche Schulkooperation,

Fußball für Ältere, Mädchenfußball sowie

das DFB & McDonald’s Fußballabzeichen von

besonderer Bedeutung“, beschreibt DFB-

sen sich die Nutzungsrechte auch individuell

gestalten, so dass Funktionäre oder

auch Mitglieder die Daten beispielsweise

nur lesen, aber nicht ändern oder gar löschen

können.

Auch die Beiträge werden mit der

DFBnet-Vereinsverwaltung zentral verwaltet

und können über den Datenexport für

den Bankeinzug (DTA) erhoben werden.

Offene Posten und Beiträge sind per

Mausklick auf einen Blick erkennbar. Um

den Vereinen den Übergang zu erleichtern

und aufwändiges Eingeben der Daten eines

jeden Mitglieds von Hand zu ersparen,

hat die DFBnet-Vereinsverwaltung eine

Schnittstelle, über die Daten relativ unproblematisch

aus dem alten System ins neue

übernommen werden können.

Nutzung, Kosten und

Unterstützung

Die Gutscheine für die DFBnet-Vereinsverwaltung

sind bis zum 31. Dezember

2008 gültig. Wer das Angebot nutzen

möchte, kann im Internet unter

www.dfbnet.org/verein/registrierung seinen

Gutschein-Code eingeben und dann

ab dem Zeitpunkt der Registrierung das

Programm zwei Jahre kostenlos nutzen,

längstens also bis 31. Dezember 2010.

Anschließend fallen Kosten von 99 Euro

jährlich an. Vereine, die ihren Gutschein

nicht mehr finden, können sich direkt

an DFB Medien an die unten genannte

E-Mail-Adresse wenden.

Zur Unterstützung stehen in den Landesverbänden

geschulte Mitarbeiter zur

Verfügung. Ansprechpartner beim NFV

sind Rüdiger Marotzke (Tel. 0 51 05 -

7 52 10) und Hartmut Rodenbeck (Tel.

0 51 05 - 7 51 60).

Darüber hinaus unterstützt DFB Medien

diese Informationsarbeit der Landesverbände:

Im Internet ist eine Info-Seite unter

www.dfbnet.org/verein eingerichtet, darüber

hinaus können E-Mail-Anfragen an

vereinsverwaltung@dfbnet.org gestellt

werden. Eine Telefon-Hotline ist unter

0 18 05 - 04 00 77 eingerichtet. DFB-Präsident

Zwanziger: „Ich kann Ihnen nur

empfehlen: Gehen Sie mit der Zeit und

nutzen Sie unser Angebot.“ ■

Doppelpass in die Zukunft

Punkte sammeln mit

vier Aufgaben aus dem

Vereinsalltag –

Attraktive Preise für

erfolgreiche Klubs

Präsident Dr. Theo Zwanziger den Grundgedanken

von „Doppelpass in die Zukunft“.

Und so stehen diese Themenfelder auch im

Mittelpunkt des Vereinswettbewerbs.

Mit vier Aufgaben

Punkte sammeln

Der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft

durch die Frauen-Nationalelf wird

dem Mädchen- und Frauenfußball weiteren

Aufschwung verleihen. „Ich finde es klasse,

dass die wachsende Zahl der Vereine, die

sich im Frauen- und Mädchenfußball engagieren,

damit auch im Wettbewerb Punkte

sammeln können“, freut sich daher DFB-

Trainerin Silvia Neid. Ein Verein erhält beim

DFB-Vereinswettbewerb beispielsweise

Punkte, wenn eine Mädchen- oder Frauenmannschaft

am Spielbetrieb teilnimmt.

Auch die Zusammenarbeit mit einer Schule

wird belohnt. Und zwar nicht nur mit Punkten:

„Durch Kooperationen mit Schulen ergeben

sich für die Vereine viele Chancen.

Mitgliederzuwachs, Talentsichtung und

positive Außendarstellung sind nur einige

Stichworte“, so DFB-Sportdirektor Matthias

Sammer.

Weil Fußball keine Altersgrenzen

kennt, werden beim Wettbewerb Maßnahmen

honoriert, die das Fußballspielen für

Ältere fördern. Das weiß auch der Bundestrainer

zu schätzen. Joachim Löw: „Ich

kenne viele Fußballer, die über 40 sind und

weiterhin mit viel Spaß in Mannschaften

spielen. Deshalb finde ich es gut, dass Vereine

dafür interessante Angebote machen.“

Solche Angebote können zum Beispiel

Ü40/Ü50-Turniere oder Generationenkicks

sein. Schließlich können Vereine

beim Wettbewerb auch noch Basistechniken

wie Köpfen, Dribbeln, Passen üben,

wenn sie einen Abnahmetag für das DFB &

McDonald’s Fußball-Abzeichen organisieren

– und gleichzeitig ihr Punktekonto füllen.


Neues vom DFB

Dezember 2007 41


40_42DFBnet-Vereinswett 22.11.2007 17:03 Uhr Seite 42

DFB-Vereinswettbewerb

42

Der Gewinnerverein des DFB-Vereinswettbewerbes wird 2010 mit 50 Personen zu einem Heim-Länderspiel der Deutschen Nationalmannschaft reisen.

Dezember 2007

Traumergebnis

12 Punkte

Jeder Klub kann maximal zwölf Punkte

erreichen. Je Aufgabenerfüllung bekommt

ein Verein drei Punkte gutgeschrieben.

Wer alle vier Aufgaben löst, erreicht

das perfekte Ergebnis: Zwölf Punkte.

Das bedeutet „Goldcup“ und damit

die große Chance auf einen der Hauptgewinne.

Ab sechs gesammelten Punkten

(also mindestens zwei gelösten Aufgaben)

kommt der Verein in den „Silvercup“.

Auch hier winken attraktive Preise. Der

Wettbewerb läuft über drei Jahre bis ins

WM-Jahr 2010. Jeweils im Sommer werden

Prämierungen durchgeführt, die Gewinnervereine

werden aus dem Gold- und

Silvercup per Los ermittelt. Nach jeder

Prämierung rutscht das Punktekonto auf

Null, jeder Verein kann erneut mitspielen,

Punkte sammeln und gewinnen.

Einzigartige und

wertvolle Preise

Die einzigartigen Preise, die es beim

Wettbewerb zu gewinnen gibt, machen

eine Teilnahme reizvoll. Das Highlight wird

im April 2010 unter allen Teilnehmern

verlost, die es sowohl im ersten als auch

im zweiten Wettbewerbsjahr in den Goldcup

geschafft haben: Der Gewinnerverein

wird kurz vor der FIFA WM 2010 mit 50

Personen zu einem Heim-Länderspiel der

deutschen Nationalmannschaft reisen und

der Mannschaft viel Erfolg bei der WM

wünschen. Außerdem gibt es beispielsweise

Eintrittskarten für Länder- und Pokalendspiele,

Trainings mit Joachim Löw

oder Andreas Köpke, ein Spiel gegen eine

Junioren-Nationalmannschaft, Trainingscamps

in DFB-Sportschulen, Trikots und

Fußbälle zu gewinnen. Übrigens erhalten

alle Vereine, die es in den Goldcup schaffen,

garantiert einen Preis.

Anmeldung im Internet

Interessierte Vereine können sich ganz

einfach im Internet anmelden: Auf der Seite

www.dfb.de führt der Button „DFB-Vereinswettbewerb“

direkt zum Anmeldeformular.

Dort stehen alle Informationen rund

um den Wettbewerb zur Verfügung.

Außerdem kann die ausführliche Wettbewerbsbroschüre

herunter geladen werden,

die viele Hinweise und Tipps enthält. In allen

21 Landesverbänden gibt es feste Ansprechpartner,

die den Vereinen Hilfestellungen

geben. Beim NFV ist dies Henning

Schick als Leiter des Referats Allgemeine

Lehrarbeit, Telefon 0 51 05 - 7 51 67. Ein

Info-Team begleitet den Wettbewerb und

steht den Klubs mit Rat und Tat zur Seite.

Perspektive der

Vereine verbessern

Dr. Theo Zwanziger ist zuversichtlich,

mit dem Wettbewerb bei den Klubs auf

eine positive Resonanz zu stoßen: „Die

Teilnahme am DFB-Vereinswettbewerb

lohnt sich für die Vereine ja in doppelter

Hinsicht. Zum einen verbessern sie durch

Eigeninitiative ihre Perspektive, für die

Zukunft gut gerüstet zu sein. Darüber

hinaus winken den Klubs attraktive Preise

und außergewöhnliche Erlebnisse.“

Informationen und Hilfe

Ausführliche Informationen zum DFB-

Vereinswettbewerb gibt es hier:

Internet: www.dfb.de

Telefon: 0 18 05 - 34 34 68*

(Montag bis Freitag 10.00 – 17.00 Uhr)

E-Mail:

infoteam@dfb-vereinswettbewerb.de

Fax: 0 18 05 - 34 34 69*

Brief: Deutscher Fußball-Bund, DFB-Vereinswettbewerb,

Otto-Fleck-Schneise 6,

60528 Frankfurt am Main

(*0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen

Festnetz)

Übersicht Zeitplan/

Prämierungen

25.10.08 Start Saison 2007/08

30.06.08 Ende Saison 2007/08 und

Prämierung

01.07.08 Start Saison 2008/09

30.06.09 Ende Saison 2008/09 und

Prämierung

01.07.09 Start Saison 2009/10

30.06.10 Ende Saison 2009/10 und

Prämierung

Übersicht Preise

Hauptpreis

• Im April 2010 wird der einzigartige

Hauptpreis des Wettbewerbs ausgelost:

Der Gewinnerverein wird kurz vor der

FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in

Südafrika mit 50 Personen zu einem

Heim-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft

reisen und dem Team viel

Erfolg bei der WM wünschen.

Die Preise im Goldcup ab 12 Punkten

• Eintrittskarten für Länderspiele

• Eintrittskarten DFB-Pokalendspiele

• Spiel gegen eine

Junioren-Nationalmannschaft

• Training mit den DFB-Trainern,

z.B. Joachim Löw, Hans-Dieter Flick

und Andreas Köpke

• Trainingscamps in DFB-Sportschulen

• Garantiepreis: Im Goldcup geht kein Verein

leer aus. Wer alle Aufgaben gelöst hat

(12 Punkte), hat garantiert einen Preis

sicher. Im ersten Wettbewerbsjahr sind

dies zehn Fußbälle.

Die Preise im Silvercup ab 6 Punkten

• Fahrt mit dem DFB-Bus

• Training mit DFB-Trainern oder

DFB-Trainerinnen

• Trikotsätze

• Ausrüstungsgutscheine

• Fußbälle ■


43Eurogreen 22.11.2007 15:44 Uhr Seite 43

Sportplatz-

Pflegeplanung 2008

Rasen- und Tennensportplätze müssen die nutzungsgerechte und faire

Ausübung des Sports sicherstellen. Allzu häufig wird den Plätzen zu

wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Erst wenn der Zustand der Plätze

untragbar geworden ist, rückt das Spielfeld wieder in den Vordergrund.

Damit die Plätze ihre Funktion erfüllen können, wird in den nächsten

Wochen und Monaten in den Kommunen und Vereinen die Planung für

die Pflege der Sportanlagen besprochen. Für eine klare Budgetgestaltung

zur Abdeckung der anfallenden Kosten müssen Art und Umfang der notwendigen

Pflegearbeiten festgelegt werden.

Gleichzeitig dient die Planung auch als Hilfestellung für die Platzwarte

und Vorstände der Vereine. Nur so kann zum einen die rechtzeitige

Durchführung der Arbeiten gesichert und zum anderen die Pflege auch

auf die Spielsaison abgestimmt werden.

Gerne bedienen sich Pflegeverantwortliche bei der Festlegung von

Art und Umfang der erforderlichen Pflege- und Regenerationsarbeiten des

Sachverstandes von Spezialisten. Die Fachberater von EUROGREEN erkennen

die Schwachstellen der Plätze und können zuverlässige Hilfestellung

zur Problemlösung geben. Für die Pflegeplanung im kommenden Jahr

kann die folgende Checkliste eine Planungshilfe sein:

Checkliste für Pflege- und Regenerationsarbeiten

Platzart Art der Arbeit Wann Einflussfaktoren

Rasen Tenne

x Mähen Wöchentlich Anzahl der Schnitte, Kosten pro

Schnitt und Schnittgutentsorgung.

x Düngen 3 bis 4x/Jahr Bodenprobe, Nutzungsintensität,

Kosten für Langzeitdünger und

Ausbringung.

x x Wässern Bei Bedarf Witterung, Bodenaufbau (Sand,

Lehm), Gräserbestand, Nutzung.

Abschätzung des Wasserverbrauchs

in m 2 , Kosten pro m 2 .

x x Abschleppen Bei Bedarf Rasen 1x pro Woche, Tenne nach

jedem Spieltag abschleppen.

x Egalisieren, Wöchentlich Zuzüglich Materialkosten für

Walzen Verfüllen von Durchtritten.

x x Markieren Bei Bedarf Rasen mit Flüssigmarkierung:

Wöchentlich. Bei Rasen und Tenne

mit Kreide: Jeder Spieltag.

x x Säubern/ Bei Bedarf Reinigungs- u. Wartungsarbeiten

Instandhalten an Gebäuden u. sonstig. Anlagen.

x Vertikutieren Frühjahr/ Grad der Verfilzung, Pflanzenbe-

Spielpause stand. Kosten für Durchführung.

x Aerifizieren Spielpause Grad der Verdichtung, Bodenart.

und Herbst Lochzahl pro m 2 und Lochtiefe.

Kosten für Durchführung.

x Besanden Spielpause Notwendige Menge (ca. 30 t),

und Herbst Sandqualität, Kosten für Material

und Ausbringung.

x Lockern Spielpause Art der Lockerung (punktuell,

flächig). Lockerungstiefe. Flächengröße.

Kosten für Durchführung.

x Nachsäen Spielpause Kosten für Saatgut, Starterdünger,

Perforationssaat, Folgedüngung.

Flächengröße.

x Deckschicht- Spielpause Grobkornsammeln, Deckschicht

renovation lockern, Material aufbringen.

Diese Checkliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie

kann durchaus für Ihre Anlage zu umfangreich sein, sie kann aber

auch noch durch notwendige Maßnahmen ergänzt werden.

Wenn Sie konkrete Hilfestellung bei der Pflegeplanung Ihrer Sportanlage

benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren EUROGREEN Fachberater

vor Ort: Rainer Kornet, Moorkamp 31, 30165 Hannover

(Tel.: 0511-2351092, Fax: 0511-3363437, Mobil: 0170-6318797

oder rainer.kornet@wolf-garten.com).

Sportplatzpflege mit System

Dezember 2007 43


44_47Braunschweig 22.11.2007 15:42 Uhr Seite 44

Neues aus dem NFV-Bezirk Braunschweig

Die Geehrten des NFV-Bezirks Braunschweig beim Erinnerungsfoto in der Wolfsburger Volkswagen-Arena.

„Bedenklicher Wandel – weg

vom klassischen Ehrenamt“

Der Ehrungstag des Bezirks fand in der Volkswagen-Arena statt

Weiß um die Bedeutung des Ehrenamtes:

Bezirksvorsitzender

Egon Trepke.

„Bevor man den Kofferraum

seines Autos schließt, sollte

man den Kopf rausgezogen haben.“

Mit dieser Weisheit begrüßte

der Pressesprecher des

VfL Wolfsburg, Kurt Rippholz,

die Gäste des Ehrungstages des

NFV-Bezirks Braunschweig in der

Volkswagen-Arena und erklärte

Logenbesichtigung beim Rundgang durchs Stadion.

44 Dezember 2007

somit eine Schramme auf seiner

Stirn. Weitere Verletzungen blieben

an diesem Tag glücklicherweise

aus.

Sogar VfL-Geschäftsführer

Klaus Fuchs ließ es sich trotz der

Anspannung kurz vor der Bundesliga-Partie

der Wölfe gegen

Bayer Leverkusen nicht nehmen,

ein paar Worte an die Teilnehmer

zu richten. „Der vergangene

DFB-Bundestag hat wieder einmal

die immense Wichtigkeit der

Verzahnung von Profi- und Amateurfußball

deutlich gemacht“,

erläuterte er sein Motiv.

Der Ehrungstag, an dem gut

50 Verdiente ausgezeichnet wurden,

fand bereits zum dritten

Mal in der VW-Arena statt. Rippholz

begrüßte die Laudatoren

und zu Ehrenden. Der Bezirksvorsitzende

Egon Trepke führte

durch die Auszeichnungen. „Allein

eine Million Ehrenamtliche

sorgen in 26.000 Fußballvereinen

in Deutschland dafür, dass

die Vereine überhaupt existieren“,

verdeutlichte Trepke.

Immerhin sechs DFB-Verdienstnadeln

sowie zwei Goldene

Ehrennadeln des NFV wurden

überreicht. „Wir haben zahlreiche

Ehrungen vor uns“, verkündete

schon der Vorsitzende des

NFV-Kreises Braunschweig, Volker

Baumgärtel, der mit der Verleihung

der Bezirksehrennadeln

in Silber den Anfang machte. Die

Goldene Ehrennadel wurde hierbei

letztmalig im Rahmen des

Bezirksehrungstages vergeben.

Trepke hatte sich gemeinsam mit

NFV-Vizepräsident Hannes Wittfoth

(Wolfenbüttel) noch einmal

dafür stark gemacht.

„Es gibt einen bedenklichen

Wandel, weg vom klassischen

Ehrenamt“, betonte Trepke, „bei

den Vereinen werden mittlerweile

lieber kurzweilige Verpflichtungen

eingegangen, jeder ist in

eigener Sache unterwegs. In dieser

Ellenbogengesellschaft agieren

alle individueller, wenn nicht

gar egoistischer.“ Doch der DFB

habe den Trend erkannt und

steuere dementsprechend mit

der Aktion Ehrenamt dagegen,

so der Vorsitzende.

Rippholz und zwei weitere

VfL-Mitarbeiter baten nach der

Ehrung in drei Gruppen zum Stadionrundgang

und lieferten da-

Empfing die NFV-Delegation: VfL-

Pressesprecher Kurt Rippholz.

bei zahlreiche Fakten. Ausführlich

erläuterte er die neue Methode

aus den Niederlanden, bei

der der Rasen durch künstliches

Licht zum Wachsen angeregt

wird. „Vereine wie Schalke 04

oder Arsenal London haben das

vorgemacht“, erzählte der Pressesprecher.

Er wies auch auf den Kinderspielplatz

am Rande des Wölfe-Familienblockes

hin, der in

Deutschland seinesgleichen

sucht. „Selbst einen Sehbehindertenblock

findet man nur noch

in einigen Stadien, beispielsweise

der Allianz-Arena“, unterstrich

Rippholz stolz.

Großes Staunen verursachten

die Preise für die Logen,

durch die der VfL-Pressesprecher

ebenfalls führte. 37.000 bis

53.000 Euro kostet ein Raum pro

Saison. „Dafür können Firmen

ihre Loge individuell einrichten

und auch unter der Woche für

Sitzungen nutzen“, relativierte

der 54-Jährige. So könnten die

Firmen etwa zwischen blauem,

grünem oder grauem Teppich

wählen. Jede Loge habe darüber

hinaus einen Fernseher.

Nachdem die Ehrengäste

den Presseraum unter die Lupe

genommen hatten, führte Rippholz

die Besucher in die Mixedzone

– in der Journalisten nach

einer Partie ihre Interviews aufzeichnen.

Er wies dabei darauf


44_47Braunschweig 22.11.2007 15:42 Uhr Seite 45

hin, dass Sonntagsspiele in der

Bundesliga nicht annähernd so

lukrativ für den Verein seien wie

Begegnungen am Samstag. „Es

kommen rund 4000 Zuschauer

weniger und die Einschaltquoten

bei der Nachberichterstat-

Die Lostöpfe zur Auslosung der

22. Stadtmeisterschaft im Hallenfußball

des NFV-Kreises Salzgitter

wurden vom Vorsitzenden

des Spielausschusses, Gerd Leistner,

für die Vorrundenspiele im

Geschäftszimmer von Fortuna Lebenstedt

etwas manipuliert. „Die

Bezirksligaabsteiger TSV Hallendorf,

VfL Salder und KSV Vahdet

wurden gesetzt. Wir wollen damit

eine Hammergruppe in der Vorrunde

der Kreisvertreter vermeiden“,

sagte Leistner.

Der Geschäftsführer des

Ausrichters Fortuna Lebenstedt,

Bernd Fabian, begrüßte weiterhin

im Vereinsheim die Mitglieder des

Spielausschusses, Karl-Friedrich

Dreyer, Erwin Schubert, Manfred

Rybatzki sowie den Fußballobmann

Hans Ludwig und dessen

Stellvertreter Christian Larisch.

Die Vorrundenspiele der Gruppen

A, B und C werden in der Sporthalle

Amselstieg in Lebenstedt

ausgetragen. Die Spiele der Vorrundengruppen

D und E finden in

der Sporthalle des Gymnasiums

Salzgitter-Bad statt.

Vorrunde, Gruppe A, Freitag,

4. Januar, 18 Uhr: VfL Salder, FC

Viktoria Thiede, FC 45 Salzgitter,

TSV Salzgitter, BSV Bruchmachtersen,

FC Germania Bleckenstedt.

Vorrunde, Gruppe B, Samstag,

5. Januar, 13 Uhr: KSV Vahdet

Salzgitter, SG Burgdorf/Lesse,

RW Steterburg, TSV Watenstedt,

SG BaCraHeLo, Sportfreunde

Salzgitter.

tung im Fernsehen sind unverhältnismäßig

geringer“, erläuterte

Rippholz. So besuchten am

Ehrungstag 20.000 Zuschauer

die Volkswagen-Arena.

„Unseren Schnitt haben

wir dennoch drastisch geho-

Egon Tepke bedankte sich mit kleinen Aufmerksamkeiten bei Klaus Fuchs

(links) und Kurt Rippholz (rechts) für einen äußerst zuvorkommenden

Empfang.

Vorrunde ohne die

gesetzten Teams

Hallenmeisterschaft im NFV-Kreis Salzgitter

Vorrunde, Gruppe C, Samstag,

5. Januar, 18 Uhr: TSV Hallendorf,

AKV Salzgitter, MTV Lichtenberg,

WBR Wartjenstedt, Lebenstedt

04.

Vorrunde Gruppe D, Sonntag,

6. Januar, 13 Uhr: Union Salzgitter,

STV Ringelheim, SSV Sehlde,

TSV Beinum, TSV Ohlendorf,

SV Gustedt.

Vorrunde, Gruppe E, Sonntag,

18 Uhr: SG Steinlah/ Haverlah,

FC Fatih Salzgitter, Stern

Lobmachtersen, RSV Groß

Mahner, TSV Fortuna Salzgitter.

Die Zwischenrunde wird am

Samstag, 12. Januar, und am

Sonntag, 13. Januar, in der Sporthalle

Amselstieg ausgetragen. Die

Endrunde findet ebenfalls in der

Amselstieghalle am 26. Januar

statt.

In der Zwischenrunde warten

die gesetzten Teams Borussia

Salzgitter und GA Gebhardshagen

(Gruppe A), Fortuna Lebenstedt

(Gruppe B), TSV Üfingen,

SV Innerstetal (Gruppe C)

und SC Gitter (Gruppe D) auf

die Qualifikanten der Vorrunde.

„KSV Vahdet Salzgitter hat im

Vorjahr eine Superrunde präsentiert.

Es geht uns nicht darum

die Sache zu steigern, sondern

eine runde Sache rüber zu bringen.

Unsere Cheerleader werden

in jedem Fall auftreten.

Mehr möchte ich noch nicht

verraten“, sagte Fabian nach

der Zeremonie.

Günter Schacht

ben“, freute sich VfL-Geschäftsführer

Fuchs, „und das, obwohl

die Schlager gegen Bayern,

Hannover oder Hertha erst in

der Rückrunde stattfinden.“ Die

Anspannung Fuchs’ vor dem

Spielbeginn war übrigens

Die Geehrten

durchaus begründet. Die Wolfsburger

begannen die Partie, die

viele der Geehrten verfolgten,

munter, mussten sich aber im

Duell der Werksmannschaften

dem Gast mit 1:2 geschlagen

geben.

DFB-Verdienstnadel: Volker Baumgärtel, Jürgen Schulz (beide

Braunschweig), Günter Reschke (Gifhorn), Helga Gahren (Göttingen),

Joachim Wojke (Goslar), Max Meßner (Wolfenbüttel).

NFV-Goldene Ehrennadel: Gerd Kuntze (Braunschweig), Dieter

Schneider (Osterode).

NFV-Silberne Ehrennadel: Bernhard Lengsfeld, Herbert Voller (beide

Braunschweig), Hans Kolter, Reinhard Plüsckke, Hans-Werner

Wehmeyer (alle Göttingen), Hans-Joachim Thorwart (Northeim/Einbeck),

Klaus Henkel, Arnd Wedemeyer (beide Osterode).

NFV-Verdienstnadel: Engelbert Hartmann, Wilfried Scheidemann

(beide Göttingen), Willibald Löffler (Goslar), Harald Dix (Osterode),

Manfred Koffmane (Wolfenbüttel).

NFV-Silberne Verdienstnadel: Dieter Beermann, Manfred Reichert

(beide Helmstedt), Manfred Kleinschmidt, Karl-Heinz Schünemann

(beide Salzgitter), Detlef Schmidt, Rolf Philipps (beide Wolfsburg).

Bezirksehrennadel Gold: Hans-Joachim Stichnoth (Braunschweig),

Hubert Wunsch (Helmstedt), Gerhard Haupt, Ernst Hennies, Bernd

Hornkohl (alle Northeim/Einbeck).

Bezirksehrennadel Silber: Bernd Naujoks, Günter Schönfeld (beide

Braunschweig), Dieter Christoph (Gifhorn), Horst-Peter Gries (Göttingen),

Hans-Joachim Beber, Thomas Hannemann, Heinz Renner (alle

Helmstedt), Manfred Kielhorn, Uwe Körber, Andreas Wilkens (alle

Northeim/Einbeck), Gerald Pinkepank, Karl-Heinz Schacht, Wolfram

Skorczk, Markus Trümper (alle Salzgitter), Horst Biehl, Hans-Jürgen

Stellmach, Uwe Stucki, Hannes Wittfoth (alle Wolfenbüttel), Willi

Faltenberg, Bodo Weisheit (beide Wolfsburg).

Sportpraktische Arbeitstagung. Ende Oktober führte der

Kreisjugendausschuss Peine seine sportpraktische Arbeitstagung mit den

Vereins-Jugendobleuten in Barsinghausen durch. Themen waren die

laufende Feldsaison, die bevorstehende Hallensaison, der Schulfußball,

Futsal-Maßnahmen, der Mädchenfußball und allgemeine Belange. Im

sportpraktischen Teil bekamen die Teilnehmer durch NFV-Trainer Ulf

Drewes einen Einblick in die Trainingsarbeit mit D- und C-Junioren. Die

Praxis wurde anschließend durch eine theoretische Unterweisung noch

vertieft. Am Abend gab es für die Teilnehmer unter Leitung von Harald

Alpers und Henry Ohlendorf ein Futsal-Turnier. Es war einhellige

Meinung aller Teilnehmer, dass dieses eine gelungene und interessante

Arbeitstagung war. Man freue sich jetzt schon auf die nächste Tagung

2008. Das Foto zeigt die Teilnehmer der Arbeitstagung und ganz links

NFV-Trainer Ulf Drewes (knieend).

Dezember 2007

Neues aus dem NFV-Bezirk Braunschweig

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44_47Braunschweig 22.11.2007 15:42 Uhr Seite 46

Neues aus dem NFV-Bezirk Braunschweig

Teilnahmerekord

Hallenkreismeiserschaften in Göttingen

Der NFV-Kreisjugendausschuss

Göttingen vermeldet bei den

Fußball-Hallenkreismeisterschaften

der Junioren und Mädchen

erneut einen neuen Teilnahmerekord.

Bisher liegen dem Hallenspielleiter

Winfried Benseler

(Herzberg) die Meldungen von

455 Junioren- und 85 Mädchenmannschaften

vor. Bei den Juniorenteams

ist ein leichter Rückgang

zu verzeichnen und bei den

Mädchen ein enormer Zuwachs.

Die Durchführung der Fußball-Hallenkreismeisterschaften

der Junioren und Mädchen ist

das größte Sportereignis im

Landkreis Göttingen. In über 200

Turnieren werden weit über

4.000 Jungen und Mädchen von

November bis Februar/März im

Einsatz sein. Dafür stellen der

Landkreis Göttingen, die Kommunen

und Samtgemeinden fast

30 Sporthallen zur Verfügung.

PC-Schau begeisterte

Schiri-Lehrabend beim VfR Langelsheim

Beim jüngsten Schiedsrichter-

Lehrabend war das Clubheim

des VfR Langelsheim voll besetzt.

Stargast an diesem Abend war

der Verbandschiedsrichter-Lehrwart

und ehemalige Bundesliga-

Referee Bernd Domurat aus Wilhelmshaven.

Schiedsrichterobmann

Christian Biel konnte an diesem

Abend sehr viele Schiedsrichterkameraden

begrüßen. Dieser

Lehrabend wird noch im Gespräch

bleiben, denn die PC-

Schau mit Schwerpunkt Abseitsregel

aus der 1. und 2. Bundesliga

als Lehrarbeit war eine Extraklasse.

Zum anderen wurden die

hervorragenden Leistungen im

Frauenfußball ins rechte Licht

gerückt. So wurde aus Goslarer

Sicht Schiedsrichterin Riem Hussein,

die als erste Frau mit einem

reinen Frauenteam ein Oberliga-

Punktspiel leitete, sehr gelobt.

46 Dezember 2007

Bei den A-Junioren haben

sich 26 Mannschaften gemeldet.

Die B-Junioren starten mit

49 Teams und 54 Mannschaften

bei den C-Junioren. Wie

in den letzten Jahren stellen

die D-, E- und F-Junioren die

meisten Mannschaften: 97 D-

Teams, 102 E- und 87 F-

Mannschaften. In diesem Jahr

sind 34 G-Junioren-Mannschaften

vertreten.

Die Mädchen starten in

den Alterklassen B-, C-, D-, Eund

F-Junioren. Hier liegen

folgende Meldungen dem

Kreisjugendausschuss vor: Fünf

B-, 22 C-, 29 D-, 21 E- und

acht F-Juniorinnenmannschaften.

Bei den Mädchen nehmen

auch Teams aus den

Kreisen Osterode und Northeim/Einbeck

sowie eine

Mannschaft aus Thüringen teil.

Hans-Dieter Dethlefs

Auch die besonders guten Leistungen

von Bibiana Steinhaus

wurden gewürdigt.

Bei den Herren wurden die

guten Leistungen von Jan-Hendrik

Dommnich herausgestrichen,

der als erster Teilnehmer

den Talentlehrgang des Verbandes

mitmachte und anschließend

den Sprung in die Niedersachsenliga

schaffte.

Weiterhin wurden Sebastian

Rabe, der aus dem Talentkader

des Verbandes den Einsatz als

Assistent in der A- und B-Junioren-Bundesliga

verbuchen konnte,

und Goslarer Schiedsrichter

besonders gewürdigt. Eine Einladung

durch „KOMM MIT“

sprach die Jury (unter anderen

Dr. Markus Merk) für besondere

Verdienste an Georg Prause aus,

der zu einem einwöchigen Urlaub

nach Spanien darf.

Rolf-Herbert Helm

Begeisterte Vereinsvertreter. 30 Vereinsvertreter der

Wolfsburger Fußball-Vereine waren begeistert von der DFB-Aktion

„Starterpakete“ . Die spontane Reaktion einer Teilnehmerin bei der Übergabe

durch den NFV-Kreisvorstand Wolfsburg: „Endlich haben die Vereine

an der Basis auch einen Anteil aus der erfolgreichen Weltmeisterschaft

in Deutschland. Eine gute Sache!“ Unser Foto zeigt von links Werner

Bachmann, Vorsitzender des NFV-Kreises Wolfsburg, der die Starterpakete

an die erfreulicher Weise anwesenden Vereinsvertreterinnen

überreicht, und zwar an Susanne Reidt (TV Jahn Wolfsburg), Anja Hoppe

VfL Wolfsburg, Sandra Berndt (SV Brackstedt) und Silvia Rommel (VfR

Eintracht Wolfsburg. Bodo Weisheit/Foto: Manfred Rösner

Lehrgangsangebot

im NFV-Kreis Peine

Der Vorsitzende des Lehrausschusses

im NFV-Kreis Peine,

Reinhard Matschurek, hat

auch für 2008 ein attraktives

Lehrgangsangebot zusammengestellt.

Los geht es schon am

16. Dezember dieses Jahres:

„Hallentraining mit Junioren,

sinnvoll die Winterpause nutzen.“

Der Kreislehrwart des NFV-

Kreises Hildesheim, Siegfried

Herrman, ist der Referent.

Am 9. Februar 2008 steht

„Schnelligkeits- und Koordinationsschulung“

auf dem Programm,

während am 8. März

Bernhard Janssen, Leiter des Leistungszentrums

des VfL Wolfsburg,

die Nachwuchsförderung

seines Vereins vorstellt.

Immer freitags und samstags,

vom 29. März bis 6. Juli,

findet ein Trainerlehrgang für

die C-Lizenz Breitenfußball

statt. Am 9. April ist Stefan

Mertesacker, Leiter des Amateurbereichs

von Hannover 96,

Referent zu dem Thema „Konditionsschulung

für C-/B-Junioren

im Leistungszentrum Han-

nover 96“. Eine „Kurzschulung

Futsal“ wird am 26. April

durchgeführt und DFB-Stützpunkttrainer

Michael Richter

leitet am 5. Mai die Veranstaltung

„Torwarttraining: Den

11. Mann aktiv ins Spiel bringen“.

Am 23. Juni ist Stützpunktkoordinator

Kiriakos Aslanidis

Referent des Infoabends

„DFB Stützpunkt, Jugenddemonstrationstraining“.

Vorgesehen ist für den

31. August der „Tag der Bildung"

im Stadiongelände Vöhrum,

während der 15. November

mit Ralf Klemm unter dem Motto

„Koordination und gesunde

Ernährung für Bubis bis E-Junioren“

steht. Zum Abschluss des

Jahres informiert Kiriakos Aslanidis

am 22. November über das

„Flügelspiel“ und stellt am 6. Dezember

noch einmal den DFB-

Stützpunkt vor.

Nähere Informationen und

verbindliche Anmeldung bei

Reinhard Matschurek unter Tel.

(0 51 71) 5 69 78 oder matschurek@gmx.de.

Peter Baumeister

Die Freien Turner Braunschweig III wurden vom Vorsitzenden

des NFV-Kreises Braunschweig, Volker Baumgärtel, zum vierten Mal in

vier Jahren Fußball-Kreisligazugehörigkeit als drittfairste Fußballmannschaft

im Bezirk Braunschweig ausgezeichnet und von der Öffentlichen geehrt.

Bereits in der Saison 2000/01 sind die Turner unter 1241 Mannschaften

in Niedersachsen Zweiter im Bezirk geworden. Ein Jahr später reichte es immerhin

zu Platz 48 unter 1228 Teams und im Bezirk erneut zu Rang 2. Unser

Foto zeigt (von links) Günter Reck (Öffentliche Versicherung), Mannschaftsführer

Martin Kruse und Abteilungsleiter Olaf Barnbeck.


44_47Braunschweig 22.11.2007 15:42 Uhr Seite 47

Erneut in den NFV-Kreis Osterode musste sich der

Vertriebsleiter der VGH Göttingen aufmachen, um einen Sieger im

VGH-Fairness-Cup auszuzeichnen. Er besuchte den SV Pöhlde, der im

Bereich der VGH-Regionaldirektion Göttingen den dritten Platz belegte.

Auf Verbandsebene kam diese Elf insgesamt auf den 38. Platz. Vertriebsleiter

Hanns-Christoph Lutz brachte mit Uwe Spitkowski als

VGH-Vertreter nicht nur einen Pokal, Urkunden und Medaillen mit,

Benefizspiel für

den guten Zweck

Hospiz-Stiftung erhält 3400 Euro

Mehr als 600 Zuschauer kamen

zum Tag „100 Jahre

Northeimer Fußball“ zugunsten

der Hospiz-Stiftung des Kirchenkreises

Leine-Solling. Bei einem

bunten Rahmenprogramm am

Tag der deutschen Einheit stand

im Gustav-Wegner Stadion ein

Benefizspiel im Mittelpunkt. Dabei

gaben eine aus ehemaligen

Spielern von SuS und VfB Northeim

gebildete Mannschaft und

die aus Akteuren von Vereinen

aus dem Kreisgebiet Northeim/

Einbeck zusammengestellte Auswahl

in einem Spiel über dreimal

30 Minuten eine Kostprobe ihres

Könnens.

Dass beim Abpfiff der von

Wolfgang Schulz-Wehner (Northeim)

zusammen mit seinen

Assistenten Christa Runge (Northeim)

und Bernd Hornkohl (Kalefeld)

geleiteten Partie die

SuS/VfB-Kombination mit 3:2 das

bessere Ende für sich hatte, war

eigentlich zweitrangig. Mit ihrer

spontanen Einsatzbereitschaft

hatten alle Akteure bewiesen, zu

welcher Hilfsbereitschaft die

große Familie der Fußballer fähig

ist. „Ich bin stolz darauf hier mitwirken

zu dürfen“, gab der

früher für den SSV Nörten aktive

Harry Schäfer (Harste) die allgemeine

Stimmungslage an diesem

auch vom Wettergott begünstigten

Tag wieder.

Bei einer Sammlung der

Trainerlegenden Franz Gulz (ehemals

VfB und SuS) und Claus-Dieter

Ilsemann (ehemals TSV Vogel-

beck) in der Kabine steuerten die

ehemaligen Fußballgrößen zudem

einen beträchtlichen Betrag

zu der am Ende stolzen Summe

von 3400 Euro bei. Lobenswert

war auch die Aktion vom Vorstand

des NFV-Kreises Northeim/

Einbeck, dessen erster Vorsitzender

Gerhardt Haupt (Vogelbeck)

pro Zuschauer 50 Cent für den

guten Zweck spendete.

Ein Wiedersehen nach einigen

Jahrzehnten feierte die fast

komplette ehemalige A-Jugend

des VfB Northeim, die vor 51 Jahren

Hildesheimer Bezirksmeister

geworden war. Deren einstiger

Torhüter Henny Löffler war eigens

aus Soltau dazu angereist. Aus

30 Jugendleiterehrenzeichen in Gold, Silber und Bronze wurden im NFV-Kreis Wolfenbüttel an

Jugendleiter vergeben. Die Übergabe erfolgte durch den Kreisjugend-Obmann Ingo Zimpel, wobei die Ehrenzeichen

in Gold an Harald Falck (VfR Weddel), Erik Grützun (BVG Wolfenbüttel), Frank Seggelke (MTV Schandelah)

und Klemens Nehmer (SG Roklum/Winnigstedt) gingen. Thomas Kurtz/Foto: Klaus Naue

sondern hatte für die Jugend noch Sporttaschen im Gepäck. Kreisvorsitzender

Gerhard Dix überreichte einen Spielball. Unser Foto zeigt das

Team des SV Pöhlde mit (von rechts) dem 1. Vorsitzenden Matthias

Zander, Vertriebsleiter Hanns-Chrisoph Lutz, Uwe Spitkowski von der

örtlichen VGH-Vertretung, dem Kreisvorsitzenden Gerhard Dix und

dem 2. Vorsitzenden Udo Henze. Auf der linken Seite Vertreter der Juniorenmannschaften.

den Händen von HNA-Redaktionsleiter

Uli Hagemeier (Mitorganisator)

konnten einige frühere

Fußballgrößen der 50er und 60er

Jahre aus dem Kreis ein Präsent

entgegen nehmen. Horst Kober,

Horst Kassner, Manfred Nolte,

Georg Rosteck, Manfred Wirth,

Manfred Albrecht, Peter Kiel oder

Harry Ernst waren Namen, mit

dem der Northeimer Kreisfußball

untrennbar verbunden ist.

Im Gedenken an alle verstorbenen

Fußballer-und Funktionäre

aus dem Landkreis legte Wolfgang

Schulz-Wehner vor Beginn

der Veranstaltung ein Blumengebinde

am Ehrenmal im Stadion

nieder. Ottmar Schirmacher

Die ehemaligen Spieler von SuS und VfB Northeim mit den Akteuren von Vereinen aus dem Kreisgebiet Northeim/Einbeck.

Robert-Ilgert-

Gedächtnislauf

Zu Ehren des langjährigen

Schiedsrichters und Ausschussmitglieds

der Schiedsrichtervereinigung

Wolfsburg, Robert Ilgert, findet

wie stets in den letzten Jahren

ein 10,7-Kilometer-Lauf statt. Der

offizielle Beginn mit Ausgabe der

Startnummern am 29. Dezember

ist um 9 Uhr, bevor der Start um 10

Uhr erfolgt. Start und Ziel ist

beim 13. Robert-Ilgert-Gedächtnislauf

das Sportheim Barnstorf in

Wolfsburg. Jeder Teilnehmer, ob

Mannschaftsläufer oder Einzelläufer,

erhält eine Erinnerungsplakette.

Für weitere Informationen

und/oder Anmeldungen: (0 53 66)

54 34 oder Manfred.Roesner@wolfsburg.de

Dezember 2007

Neues aus dem NFV-Bezirk Braunschweig

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48_50Hannover 22.11.2007 15:39 Uhr Seite 48

Neues aus dem NFV-Bezirk Hannover

Mit Erfolg schlossen Marion Roitsch (SV Eintracht Suttorf), Nils

Lange (SV Scharrel), Rebecca Gerigk, Jessica Rusche, Manuel Laslavic,

Patrick Grefe, Uwe Jansen (alle FC Wacker Neustadt), Jens Feuerbach,

Daniel Möller, Frank Wehrmann (alle TV Mandelsloh), Stephan Aust,

Robert Glasnek, Daniel Homann, Nikolas Heinrich, Peter Meyer und

Arndt Zieseniß (alle TSV Mariensee-Wulfelade) und somit insgesamt 16

Teilnehmer aus dem Neustädter Land einen von Fritz Redeker (NFV-

Kreis Hannover-Land) organisierten Grundlehrgang zum Kinder- und

Jugendtraining auf der Sportanlage des TSV Mariensee-Wulfelade ab.

In insgesamt 40 über die Herbstferien verteilten Unterrichtsstunden

wurden unter der fachkundigen Anleitung von Dieter Rotter, dem

Lehrausschussvorsitzenden in Hannover-Land, viele praktische Tipps

Vorbildlicher

SV Husum

Der SV Husum wurde im

Warper Gasthaus Okelmann

als fairste Mannschaft der Saison

2006/07 im Bereich der

VGH-Regionaldirektion Nienburg

ausgezeichnet. Die VGH-

Vertriebsleiter Klaus-Dieter Liebig

und Werner Dinter sowie

die Kreisvorsitzenden Michael

Brede (Nienburg) und Dieter

Plaggemeyer (Diepholz) überreichten

während einer Feierstunde

Pokale und wertvolle

Sportausrüstungen.

Unter 1093 Mannschaften

belegte der Kreisligist den beachtenswerten

zehnten Platz. 41

gelbe und eine gelb-rote Karte

sind Beleg für eine faire Saison.

Nur fünf Plätze dahinter rangiert

der TuS Drakenburg, der ebenfalls

ausgezeichnet wurde (49

gelbe, eine gelb-rote und eine

rote Karte). Fairness hat Kontinuität

beim Kreisligisten aus Dra-

48 Dezember 2007

kenburg. Auch im Vorjahr wurde

der Weserklub in Warpe ausgezeichnet.

Die Ehrung wurde zusammen

mit dem Nachbarkreis Diepholz

ausgerichtet. Dieter Plaggemeyer

konnte sich über den SV

Lessen freuen, der sich in der Gesamtwertung

auf Platz 13 befindet

und bei der Lokalehrung den

zweiten Platz belegte.

Jens Lucenz

Bernd Sonnemann überreicht den Sepp-Herberger-Preis für vorbildliche

Jugendarbeit an Tamie und Shirley Wehrhahn vom SC Diedersen.

und theoretische Grundlagen für das Training und den Spielbetrieb

der G- bis E-Junioren vermittelt. Dabei standen Spaß und der Ball stets

im Fokus aller praktischen Spiel- und Übungsformen, die sowohl für

den grünen Rasen, als auch für die Halle ausgelegt waren. Als Highlight

machte am Schlusstag das DFB-Mobil in Mariensee halt und bot

allen Teilnehmern sowie Gästen aus den umliegenden Vereinen zum

Lehrgangsende u. a. einen nachhaltigen Anschauungsunterricht durch

eine kompakte Trainingseinheit mit den E-Junioren des TSV. Abschließend

wurden die umfangreichen Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen

auf NFV- und DFB-Ebene vorgestellt und diskutiert. Am

Ende lobte Rotter das große Engagement aller Teilnehmer sowie die

wieder perfekten Rahmenbedingungen in Mariensee.

Fairnessehrung durch die VGH-Regionaldirektion Nienburg. Unser Foto zeigt

von links: Werner Dinter (VGH-Vertriebsleiter), Michael Brede (Kreisvorsitzender

Nienburg), Christian Tönjes (SV Lessen), Arne Gebert (SV Husum),

Christian Engelmann (TuS Drakenburg), Klaus-Dieter Liebig (VGH-Vertriebsleiter)

und Dieter Plaggemeyer (Kreisvorsitzender Diepholz). Foto: Lucenz

Bernd Sonnemann

im Amt bestätigt

Jugendtag im NFV-Kreis Hameln–Pyrmont

Dass es im NFV-Kreis Hameln-

Pyrmont mit der Jugendarbeit

sportlich wie auch organisatorisch

bestens bestellt ist, das wurde auf

dem Jugendtag in der Domänenburg

in Aerzen deutlich. Denn in

rekordverdächtiger Zeit wurden

die Tagungsordnungspunkte abgehandelt.

Spielausschuss-Vorsitzender

Bernd Sonnemann, der seit zwölf

Jahren an der Spitze des Gremiums

steht und einstimmig im Amt

bestätigt wurde, und sein Team

hatten so gute Vorarbeit geleistet,

dass es keine Diskussionspunkte

gab. Die Delegierten der Vereine

hatten keine Einwände gegen die

Ausschussarbeit.

Für die Saison 2007/2008

sind 272 Mannschaften gemeldet

worden. Allein im Mädchenbereich

sind 24 Teams dazugekom-

men. So werden erstmals zwei

B–Kreisklassen im Mädchenbereich

sowie eine D-Kreisliga eingerichtet.

Als Ansprechpartnerin

wurde der Jugendausschuss mit

Anette Zucker-Borchers erweitert.

Der Sepp-Herberger-Preis für

vorbildliche Jugendarbeit ging an

den SC Diedersen und Eintracht

Afferde. Werner Jorns überreichte

die Fairnesspokale an die A-Junioren

der JSG Reher und die B-Junioren

von TuS Rohden.

Einen klaren Riegel will man

in Zukunft auch auf den Plätzen

Hameln-Pyrmonts rassistischen

Äußerungen und anderen Verunglimpfungen

vorschieben. Diese

Fälle gehen in Zukunft direkt ans

Sportgericht. Hier muss hart

durchgegriffen werden, um die

Tendenzen im Keim zu ersticken.

Norbert Handelsmann


48_50Hannover 22.11.2007 15:39 Uhr Seite 49

ESV Eintracht belegt

den zweiten Platz

Fairness-Ehrungen im NFV-Kreis Hameln

Der VGH Fairness-Cup hat sich

in der niedersächsischen Fußballszene

etabliert. Auch in diesem

Jahr wurde wieder die fairste

Mannschaft Niedersachsens ermittelt

und geehrt. Darüber hinaus

sind aber auch die fairsten

Mannschaften in den Gebieten

der VGH-Regionaldirektion ermittelt

worden. Die Regionaldirektion

Hameln ehrte als Zweitplatzierten

den ESV Eintracht Hameln,

der in der Gesamtwertung

in Niedersachsen unter 1093

Teams Platz 73 erreichte. Sieger

wurde in der Region der SV Union

Stadthagen (NFV-Kreis Schaumburg).

Zur Ehrung des ESV Eintracht

konnte der 1. Vorsitzende Mi-

chael Cichon viele Gäste begrüßen.

Die Mannschaft von Markus

Junga wurde von der VGH-Regionaldirektion,

vertreten durch den

Vertriebsleiter Dieter Tscherbner,

sowie dem NFV-Kreisvorsitzenden

Andreas Wittrock, seinem Stellvertreter

Norbert Handelsmann

und dem Spielausschussvorsitzenden

Bernd Sonnemann nicht

nur mit einem großen Pokal ausgezeichnet,

sondern dazu gab es

noch eine Urkunde und Plaketten

für die einzelnen Spieler. Mit der

Ehrung war auch ein gemeinsames

Essen verbunden, zusätzlich

erhielten die C-Junioren einen

Satz Trainingstrikots. Die erste

Mannschaft übernahm für die C-

Junioren die Patenschaft.

Vereinspakete für Holzminden. Im Rahmen einer Arbeitstagung,

bei der nahezu alle Vereine des NFV-Kreises Holzminden vertreten waren,

wurden die DFB-Vereinspakete im Veranstaltungsraum der Sparkasse

Weserbergland in Bodenwerder an die Vereinsvertreter übergeben. Kreisvorsitzender

August Borchers führte mit der DVD zur Fußball-WM 2006

„Deutschland ein Sommermärchen“ und der DVD „Doppelpass in die Zukunft“

die Vereinsvertreter an das Thema heran. Daneben wurden die Zukunftsperspektiven

der Fußballvereine vor dem Hintergrund des veränderten

Freizeitverhaltens, der demografischen Entwicklung und den Integrationsprozessen

in der Bevölkerung deutlich gemacht. Mit der Vereinskampagne

soll die Ausnutzung des vorhandenen Potenzials im Frauen- und

Mädchenfußball sowie im Schulfußball an der Basis nachhaltig unterstützt

und gefördert werden. Als Gäste konnten der NFV-Bezirksvorsitzende August-Wilhelm

Winsmann und der Marktbereichsleiter Christian Meyer von

der Sparkasse Weserbergland begrüßt werden. Unser Foto zeigt von links:

Kreisvorsitzender August Borchers, Schatzmeister Manfred Tophinke, Bezirksvorsitzender

August Wilhelm Winsmann, Artur König (Tuspo Heinsen),

Marktbereichsleiter Christian Meyer von der Sparkasse Weserbergland. AuBo

Andreas Wittrock überreicht Germania-Trainer Dirk Sölla die VGH-Urkunde.

Kreisvorsitzender Andreas

Wittrock dankte der VGH für ihr

Engagement im Fußball und

wünschte Eintracht Hameln weiterhin

viel Erfolg und überreichte

auch noch einige Fußbälle an die

Kicker.

Der dritte Platz der Regionaldirektion

ging in diesem

Jahr an TuS Germania Hagen.

Die von Dirk Sölla trainierten

Germanen erreichten in Niedersachsen

Platz 97 und blieben

so ebenfalls unter den

TOP 100. Auch hier wurden

Plaketten und Urkunde an die

Kicker verteilt.

Norbert Handelsmann

„Der DFB hatte eine gute Idee.“ Im NFV-Kreis Nienburg

übergaben der neue Kreisvorsitzende Michael Brede und der Jugendund

Spielausschussvorsitzende Karsten Wichmann die DFB-Vereinspakete.

Zuerst wurden im Markloher Herbert-Fisbeck-Heim im Rahmen einer

Jugendbörse die Junioren-Pakete an Vereinsvertreter verteilt. Auf

einer später folgenden Arbeitstagung zog der neue Kreisvorstand eine

100-Tage-Bilanz und übergab die Pakete für den Seniorenbereich. Von

den Vereinen gab es ein positives Feedback. Auch Michael Brede beurteilt

die DFB-Aktion als hervorragend: „Es ist schon eine gute Idee, dass

der DFB auch die Basis an den Einnahmen der WM beteiligt. Für viele

kleine Vereine ist die Aktion eine große Hilfe, da das ausgewählte Trainingsmaterial

gut zu gebrauchen ist.“ Auf unserem Foto übergeben

Karsten Wichmann und Michael Brede Jugendwart Jörg Lemme vom

RSV Rehburg ein Junioren-Paket (von links nach rechts). Foto: Lucenz

100 Jahre SV 07 Linden. Im November hatte der SV 07 Linden

anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Vereins zum „Festkommers“

geladen. Viele Ehrengäste waren der Einladung nachgekommen und füllten

das Vereinsheim des SV 07 Linden bis auf den letzten Platz. Einer der

Laudatoren, die die Arbeit des SV 07 Linden über ein ganzes Jahrhundert

würdigten, war der Vorsitzende des NFV-Bezirks Hannover, August-Wilhelm

Winsmann. In seiner Rede stellte Winsmann heraus, dass der

„große“ und der „kleine“ Fußball in einer wechselseitigen Abhängigkeit

stehen und beide voneinander profitieren. In diesem Zusammenhang sei

die ehrenamtliche Arbeit, die in Vereinen wie dem SV 07 Linden geleistet

wird – und das nun schon über 100 Jahre – nicht hoch genug anzuerkennen.

Besonders erfreut zeigte sich Winsmann darüber, dass sich der SV 07

Linden um ein vom DFB gesponsertes Minispielfeld beworben hat. Bei einem

Zuschlag könne die hervorragende integrative Jugendarbeit des Vereins

in Zusammenarbeit mit den anliegenden Schulen durch Projekte

weiter ausgebaut werden. Unser Foto zeigt August-Wilhelm Winsmann

(rechts) bei der Übergabe eines Präsents an den Klubchef des SV 07 Linden,

Mike Oelker (links). Foto: Achilles/roh

Dezember 2007

Neues aus dem NFV-Bezirk Hannover

49


48_50Hannover 22.11.2007 15:39 Uhr Seite 50

Neues aus den NFV-Bezirken Hannover und Lüneburg

Geburtstage

20. Dezember: Marlies

Rohrbach, Beisitzerin im Bezirksspielausschuss,

wird 59

Jahre alt.

24. Dezember: Georg

Zidorn, Beisitzer im Bezirksspielausschuss,

wird 67 Jahre

alt.

NFV-Experten geben

wertvolle Anregungen

DFB-Mobil macht Station beim TSV Hassel

Besuch vom DFB-Mobil des

NFV erhielt der TSV Hassel im

NFV-Kreis Nienburg. Um eine

möglichst große Breitenwirkung

zu erzielen, hatte Vereinsvorsitzender

Wilhelm Lütjens die

Nachbarvereine TSV Eystrup, SV

Hämelhausen und SG Hoya eingeladen.

„Wir versprechen uns

vom Besuch des DFB-Mobils Anregungen

im Bereich Ehrenamt

und Jugendarbeit sowie bei der

Qualifikation von Trainern und

Betreuern. Die demografische

Entwicklung geht an uns nicht

unbemerkt vorbei. Wir wollen

dem Rückgang im Jugendbereich

rechtzeitig entgegensteuern“,

erläutert Wilhelm Lütjens.

Geboten wurden ein eineinhalbstündiges

Demonstrations-

Training und ein anschließender

Norbert Bunge.

Rund 33 Jahre lang war Norbert

Bunge aus Winsen/Luhe

in verschiedenen Ehrenämtern

des Kreisfußballverbandes

Harburg tätig. Die längste Zeit

davon, nämlich exakt 22 Jahre

50 Dezember 2007

Informationsabend. Während

NFV-Trainer Marcus Olm mit Mikrofon

auf dem Sportplatz moderierte,

trainierte Georgi Tutundjiew

mit 24 Kindern aus der

Region.

„Auf kleinen Räumen sollen

die Junioren mit möglichst vielen

Ballkontakten Freude am Spiel

entwickeln“, vermittelte Olm das

Konzept. „Kinder und Jugendliche

brauchen keine großen Felder.

Bereits auf kleinstem Raum

können Vereine viel im Juniorenbereich

anbieten.“

Fang- und Bewegungsspiele,

Ballführen in verschiedenen

Varianten und Grundlagen der

Laufschule wurden vermittelt.

NFV-Trainer Georgi Tutundjiew

motivierte die Teilnehmer beim

Showtraining immer wieder und

Mit viel Fleiß und

Zielstrebigkeit

Zum Tode von Norbert Bunge aus Winsen/Luhe

(von 1970 bis 1992) engagierte

er sich mit Fleiß und Zielstrebigkeit

für diese Organisation

als Vorsitzender. Nach Beendigung

seiner Amtszeit wurde

Norbert Bunge von den

Delegierten des Kreisfußballtages

einstimmig zum Ehrenvorsitzenden

ernannt. Nach kurzer,

schwerer Krankheit

schloss der Pionier des Fußballsports

im Alter von 83 Jahren

für immer die Augen.

Norbert Bunge wurde am

9. Januar 1924 in Arnstorf bei

Dresden geboren. Schon in

ganz jungen Jahren zog er in

Chemnitz beim Polizei-Sportverein

zum ersten Mal die Fußballstiefel

an und jagte mit seinen

Freunden dem runden Leder

hinterher. Im Jahre 1948

kam Norbert Bunge nach Winsen

und trat dem damaligen

gab den einen und anderen

persönlichen Tipp an die Nachwuchstalente

weiter. Dies kam

bei den Kindern besonders gut

an.

An der Diskussionsrunde

nahmen als Gäste Michael Brede

(NFV-Kreisvorsitzender Nienburg),

Karsten Wichmann (SpielundJugendausschussvorsitzender

des NFV-Kreises Nienburg),

Winfried Langels (Kreissportbund-

und Ehrenvorsitzender des

TSV Hassel) und Hassels Bürgermeister

Günter Kesebom teil.

„Der DFB kommt nun zu

den Vereinen, bereitet den Kindern

Freude und bringt das Event

der vergangenen Weltmeisterschaft

herunter zur Basis“, eröffnete

Marcus Olm den Informationsabend.

Kernproblem beim TSV Hassel

ist die Gewinnung neuer Mitarbeiter

in der Juniorenbetreuung;

ein Problem, das die Nachbarvereine

teilen. „Bei 120 erforderlichen

Ausbildungsstunden

für einen lizenzierten Übungsleiter

ist es schwer, neue Betreuer

Neues aus dem NFV-Bezirk Lüneburg

TSV Hoopte-Fliegenberg bei. In

diesem Verein stellte er seine

Qualitäten als Torwart und tadelloser

Sportsmann unter Beweis.

1959 übernahm Bunge

kommissarisch den Posten des

Kreislehrwartes. Dieses Amt

hatte es bis zu diesem Zeitpunkt

im Harburger Kreisfußballverband

nicht gegeben. Er

engagierte sich besonders für

die Auswahlmannschaften der

Jugend und Herren. Zusätzlich

betreute er die Schiedsrichter

im Winsener Kreisgebiet.

1970 übernahm der Verstorbene

das Amt des Vorsitzenden

im Kreisfußballverband

von Hans Eck. Damit war er

Chef von 53 Fußballvereinen

mit mehr als 10.000 Mitgliedern.

Während seiner Amtszeit

meisterte er zahlreiche Hürden

Junioren des TSV Hassel vorm DFB-

Mobil des NFV. Foto: Lucenz

für die Qualifizierung zu gewinnen“,

bemerkte Wilhelm Lütjens.

Marcus Olm gab den Hinweis,

dass auf Regionalebene

Blitzqualifikationen angeboten

werden können, die den Vereinen

zumindest eine kleine Hilfestellung

in der Betreuergewinnung

geben.

Die Einbindung der Eltern in

die Jugendarbeit ist sehr wichtig.

Olm empfahl regelmäßige Elternabende.

„Die Eltern müssen

mit eingebunden werden und

über die gegenseitigen Rechte

und Pflichten aufgeklärt werden“,

empfahl der erfahrene

NFV-Trainer. „Die Verantwortlichkeit

der Eltern endet nicht mit

der Abgabe der Kinder beim

Sportplatz!“

Der TSV Hassel hat eine Arbeitsgruppe

gebildet, die sich der

Problematik weiterhin widmen

und neue Strategien entwickeln

will. Jens Lucenz

mit Bravour. Die Entwicklung

im Frauen- und Mädchenfußball

trieb er voran. Ihm zu Ehren

tragen die Frauenmannschaften

jährlich einmal in der

Halle die Kreismeisterschaft

aus.

Norbert Bunge wurde für

seine vorbildliche Arbeit mit

zahlreichen Ehrennadeln des

Niedersächsischen Fußballverbandes

und des Bezirksfußballverbandes

geehrt. Das wohl

größte Lob erhielt er an seinem

65. Geburtstag vom früheren

Vorsitzenden des Kreissportbundes,

Otto Gellersen. Er bezeichnete

Norbert Bunge als

„Kaiser von König Fußball im

Landkreis Harburg“.

Wer Norbert Bunge kannte,

wusste um seine große Güte

und seine Menschlichkeit.

Für jeden hatte er ein freundliches

Wort. Der Kreisfußballverband

und viele seiner Freunde

nehmen Abschied von einem

Mann, der sich um den Fußballsport

verdient gemacht hat.

Sein Name wird in der Geschichte

des Fußballsports unvergessen

bleiben. Ulrich Balzer


51_52Lüneburg 22.11.2007 15:38 Uhr Seite 51

„Es war ein Lehrgang

der besonderen Art“

Fachübungsleiter-C-Lizenz für 17 Fußballer

Nach insgesamt 120 Unterrichtsstunden

war es amtlich:

17 talentierte Fußballerinnen

und Fußballer des Harburger

Kreisfußballverbandes haben

die Prüfung im Neu

Wulmstorfer Sportzentrum zur

Übungsleiter-C-Lizenz bestanden.

„Es war ein Lehrgang der

besonderen Art. Alle Teilnehmer

haben sich bestens engagiert,

so dass es eine Freude war, das

Wissen an sie weiter zu vermitteln“,

freute sich der Vorsitzende

des Lehrausschusses, Frank

Dunkler.

Frank Dunkler ist es wieder

einmal gelungen, erstklassige

Referenten für den Erwerb der

Fachübungsleiter-C-Lizenz zu

verpflichten. Stets ein gern gesehener

Gast im Harburger

Kreisfußballverband ist der Dezentrale

Sportlehrer des Niedersächsischen

Fußballverbandes

(NFV), Ulf Drewes. Er informierte

über die Zweikampfschulung

mit technischen und taktischen

Schwerpunkten. Drewes stand

auch als Prüfer zur Verfügung.

Der Spielausschussvorsitzende

Jürgen Stebani (Melbeck) hat

das Viertelfinale im Herrenfußball-Bezirkspokal

fest terminiert.

Der NFV-Kreis Harburg ist in der

Runde der letzten acht Mannschaften

noch mit zwei Teams

vertreten. Die Spielansetzungen

im Detail:

Samstag, 15. Dezember,

13.30 Uhr: TuS Bröckel (Celle) –

SV Teutonia Uelzen (Uelzen);

Regionalkoordinator Harald

Heining setzte seine Schwerpunkte

in Muster-Trainingseinheiten

für C-Junioren, vermittelte

Wissenwertes über Gruppentaktik

bei Angriff und Verteidigung

sowie über das Torwarttraining.

Einen wesentlich Beitrag zum

Gelingen des Neu Wulmstorfer

Lehrgangs leisteten auch der

Lehrbeauftragte des Bezirksverbandes

Lüneburg, Fritz Rechten,

sowie die Kreistrainer Sven Passerini,

Peter Heinrich, Bahittin

Saclik und Jürgen Miltzlaff.

Im Verlauf des 120-stündigen

Lehrgangs informierten der

stellvertretende Kreisvorsitzende

Manfred Marquardt über die Bedingungen

zur Abnahme des

DFB-Abzeichens, Eckart Weithoener

– er ist Ehrenmitglied

im Kreisfußballverband – über

Rechtsfragen, Manfred Röhrs

über Erste Hilfe und den richtigen

Umgang bei Sportverletzungen,

Schiedsrichter Christian Jahnke

sowie der Sportredakteur des

Winsener Anzeigers, Ulrich Balzer,

der im Kreisfußballverband

DFB-Mobil besucht

den TSV Gellersen

Große Freude beim TSV Gellersen:

Das DFB-Mobil mit

den Trainern Rolf Schütze und

Georgi Tutundijew machte kürzlich

halt in Kirchgellersen. Im

Beisein von mehreren Vorstandsmitgliedern

des NFV-Kreises

Lüneburg, darunter Fritz

Rechten, Dirk Lindemann und

Christian Röhling sowie Trainern

und Trainerinnen von Nachbarvereinen

konnte Vereinsvorsitzender

Eckhard Bödecker den

Besuch aus Barsinghausen begrüßen.

Da leider an diesem Tage

das Wetter nicht mitspielte,

musste die Übungseinheit kurzfristig

in die Schulsporthalle

Kirchgellersen verlegt werden.

Zunächst stand mit den Mannschaften

U10 (Andreas Vogel

und Mario Bergmann) und U11

(Andreas Gollers und Jörn Bödecker)

ein praktischer Teil auf

dem Programm. Dies war gleichzeitig

eine anschauliche Trainings-Demonstration

für die interessierten

Trainer und Betreuer

des TSV Gellersen, die vollzählig

zugegen waren.

Anschließend gab es im Vereinsheim

eine Präsentation über

die Aus- und Fortbildung im DFB,

beim NFV und seinen Kreisverbänden

sowie einen kurzen Abriss

über die Talentförderung im

DFB/NFV.

Zum Abschluss erhielt Vereinspräsident

Eckhard Bödecker

von Rolf Schütze einen DFB-Vereinswimpel,

eine Urkunde und

einen Ball, der gleich an den Trainer

der U15 weitergegeben wurde,

sowie eine DFB-Chronik geschenkt.

Viertelfinale fest terminiert

14.00 Uhr: VfL Jesteburg (Harburg)

– VSK Osterholz-Scharmbeck

II (Osterholz); 15.00 Uhr:

TSV Adendorf (Lüneburg) – MTV

Borstel-Sangenstedt (Harburg);

Sonntag, 16. Dezember, 13.30

Uhr: MTV Soltau (Soltau-Fallingbostel)

– SV Ahlerstedt-Ottendorf

(Stade)

Das Halbfinale soll am Ostermontag,

24. März 2008, über

die Bühne gehen. Reiner Tienken

17 junge Fußballerinnen und Fußballer haben mit Erfolg am Lehrgang

zum Erwerb der Fachübungsleiter (C-Profil) mit Erfolg teilgenommen. -

Unser Bild zeigt die neuen Diplominhaber zusammen mit dem Dezentralen

Sportlehrer des Niedersächsischen Fußballverbandes, Ulf Drewes,

und Kreistrainer Bahittin Saclik. Foto: Balzer

das Amt des Pressewartes betreut.

Folgende Lehrgangsteilnehmer

und -innen haben die Prüfung

zum Fachübungsleiter (C-Lizenz)

mit Erfolg abgelegt und ihre

Diplome erhalten: Nadine Hons,

Clemens Streit (beide Buchholzer

FC), Steffen Vomberg (FC Emsen),

Holger Gärtner, John Snowball

(beide MTV Ramelsloh), Sebastian

Mohr (TVV Neu Wulmstorf), John

Alexander Koop, Ali Taha, Abass

Taha, Manuel Meyer, Tamara Rieb

(alle VfL Jesteburg), Frank Wölper

Nach kurzer schwerer Krankheit

verstarb jetzt der 1. Vorsitzender

des SV Beckedorf,

Heinrich Bartels, im Alter von

nur 59 Jahren. Der Verstorbene

war seit Gründung im Jahr

1963 Mitglied im Verein und

engagierte sich von Anfang an

als aktiver Fußballer und Tischtennisspieler.

Von 1967 bis

1987 war er außerdem Tischtennis-Spartenleiter

und ab

1987 bis zu seinem Tod 1. Vorsitzender.

Unter seiner Regie

(VfL Maschen), Abdullah Kaya

(TSV Auetal), Kay Schlüschen

(TSV Over-Bullenhausen), Philipp

Maiwald, Dennis Rettberg (beide

MTV Hanstedt) und Henning

Oertzen (SG Scharmbeck-Pattensen).

Bereits jetzt stehen auch die

Lehrgangstermine für 2008

schon fest. Er beginnt am 13. Juni

wieder in Neu Wulmstorf. Für

den 9. Juli steht die schriftliche

und für den 23. August die praktische

Prüfung auf dem Plan.

Ulrich Balzer

Der Nachwuchs des TSV Gellersen hatte eine Menge Spaß.

SV Beckedorf trauert

um Heinrich Bartels

und unter seinem unermüdlichen

Einsatz konnten in

Beckedorf der Sportheimneubau,

eine Flutlichtanlage und eine

große Platzsanierung durchgeführt

werden. Heinrich Bartels

wird beim SV Beckedorf eine

große Lücke hinterlassen.

Der Vorstand, die Mitglieder

und sämtliche Sportler des SV

Beckedorf werden seine

Menschlichkeit, Güte, Hilfsbereitschaft

und Loyalität nie vergessen.

Hartmut Winkelmann

Dezember 2007

Neues aus dem NFV-Bezirk Lüneburg

51


51_52Lüneburg 22.11.2007 15:38 Uhr Seite 52

Neues aus dem NFV-Bezirk Lüneburg

Der FC Ostereistedt/Rhade wurde bereits zum vierten Mal für seine Disziplin ausgezeichnet. Die

Fußballer aus dem NFV-Kreis Rotenburg erreichten erneut eine vordere Platzierung beim niedersächsischen

VGH-Fairness–Cup. Nach den ersten Rängen in der Regionalwertung in den Jahren 2003, 2004 und 2005 folgte

nun der dritte Rang in der abgelaufenen Kreisliga-Saison 2006/2007. „Es ist das erste Mal, dass wir vier Mal hintereinander

zum gleichen Verein kommen“, erklärte Regionaldirektor Hermann Schulte bei der Ehrung des FC

Ostereistedt/Rhade. Den zweiten Rang der Saison 2006/2007 konnte erstmals der TSV Gnarrenburg in der

VGH–Regionalwertung Stade/Bremervörde erringen. Als Meister der Kreisliga Rotenburg und Aufsteiger in die

Bezirksliga Lüneburg 3 verbuchte die Elf von Trainer Thomas Fenslau damit tolle Erfolge. Glückwünsche und

Medaillen gab es vom Spielausschussvorsitzenden Peter Krüger. Regionaldirektor Hermann Schulte händigte

zudem Sporttaschen für ein Jugendteam des TSV Gnarrenburg aus. Unser Foto zeigt das Team des TSV Gnarrenburg

mit (links) dem Spielausschussvorsitzende Peter Krüger und (hockend links) VGH-Regionaldirektor

Hermann Schulte. Joachim Riegel

Fair und sportlich erfolgreich. Erfolg gepaart mit Fairness im

NFV-Kreis Celle. Für ihre Steilpass-Kombination mit sauberem und Punkte

sammelndem Fußballsport wurde jetzt die erste Herrenmannschaft des TuS

Bröckel im Viva-Sportpark ausgezeichnet. Das Team von TuS-Abteilungs- und

Übungsleiter (Trainer-A-Lizenz) Bernd Schäfer (rechts) belegte in den VGH-

Regionen Gifhorn, Wolfsburg, Celle und Soltau/Fallingbostel den 3. Rang in

der NFV-Fairnesswertung 2006/2007 und platzierte sich damit nur knapp hinter

der stark abstiegsbedrohten Profimannschaft des „Nachbarn“ VfL Wolfsburg.

Als amtierender Kreismeister und sofortiger Wiederaufsteiger in die Bezirksliga

sportlich so fair aufgetreten zu sein, spricht für den gesunden, kameradschaftlichen

Teamgeist. Höchste Anerkennung sprachen Celles VGH-Regionsleiter

Peter Baresa (von links) sowie Vereinssponsor Uwe Graf und Mario

Schmidt (beide VGH Eicklingen) aus. Die E-Juniorennachwuchskicker erhielten

freudestrahlend einen kompletten Satz hochwertiger Sporttaschen, die

fairen Herrenspieler beim gemütlichen Ehrungsabend Urkunde, Wimpel, Pokal

und Erinnerungsmedaillen überreicht. Text und Foto: Horst Friebe

52 Dezember 2007

Jugend in

der Halle

Die Kreisauswahlmannschaften

der Jahrgänge 1993,

1994 und 1995 aus dem NFV-

Bezirk Lüneburg ermitteln an

drei verschiedenen Spieltagen

und -orten ihren Hallenbezirksmeister

der Saison 2007/08. Den

Anfang macht am Samstag,

12. Januar, der ältere C-Junioren-Jahrgang

1993 in Stelle

(Kreis Harburg). Der jüngere C-

Junioren-Jahrgang 1994 spielt

am Sonntag, 13. Januar, in Bothel

(Kreis Rotenburg) um Titelehren.

Den Schluss bildet am

Sonnabend, 2. Februar, in Bad

Bevensen (Uelzen) der Wettbewerb

für den älteren D-Junioren-

Jahrgang 1995. Reiner Tienken

SG Eldingen eneut sehr fair. Mit beispielhafter Fairness glänzt

die erste Herrenmannschaft der SG Eldingen sowohl in Niedersachsen als auch

im NFV-Bezirk Lüneburg. In den letzten fünf Spielzeiten stand der Kreisligist,

bis auf eine Ausnahme (2. Platz – 2004/05) immer auf dem ersten Rang der Fairnesswertung

des NFV-Kreises Celle. Nach einem ersten Regionssieg 2003/04

folgte in der Saison 2005/2006 sogar die Ehrung für den zweiten Platz auf Niedersachsenebene.

Und in der zurückliegenden Spielzeit 2006/07 standen die

SG-Kicker als erneuter Fairnesssieger im Bereich der VGH-Regionaldirektion

Celle und mit einem ganz starken 15. Rang in der Niedersachsenwertung wiederum

glänzend da. Die Profi-Elf des VfL Wolfsburg belegte hier im Regionsvergleich

den 2. Rang vor Kreismeister und Bezirksligaaufsteiger TuS Bröckel.

Michael Fortmeier (Vertriebsleiter VGH Celle) und Uwe Severloh (VGH Metzingen)

überbrachten der SG die besten Glückwünsche des langjährigen Sponsors.

Die Vorzeigespieler, lediglich mit sechs Ampelkarten und nur zwei roten

Karten aus den letzten fünf Spielserien, erhielten erneut den „Fair Play-Pott“,

Urkunde, Wimpel, Erinnerungsmedaillen und einen kompletten Junioren-Trikotsatz.

Auch der Eldinger Hans-Günther Kuers (Staffelleiter und Bezirksvorsitzender)

sowie der Kreisspielausschussvorsitzende Gerold Lenzing (links)

zählten zu den Gratulanten. „Dieser erneute Erfolg ist umso bemerkenswerter

anzusiedeln, da meine SGE-Truppe um Coach Udo Evers noch kurz vor dem

Saisonfinale voll im Abstiegskampf verwickelt war“, so der stolze SGE-Vorsitzende

Hans-Heinrich Knoop. Text und Foto: Horst Friebe

Überwältigende Resonanz. Knapp einhundert aufgetürmte

„Starterpakete“ bildeten eine eindrucksvolle Kulisse, als Heinrich Eickhoff,

Vorsitzender des Fußball-Kreisverbandes Soltau-Fallingbostel, im Auftrag

des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) an „seine“ Vereine aus dem Kreisgebiet

Geschenke überreichte. Ganz besonders freute ihn, dass – bis auf den

SV Ciwan Walsrode – alle Clubs anwesend waren und 77 Vereinsvertreter

eine Grundausstattung an Fußball-Lehrmaterial entgegen nehmen durften.

„An einer tollen Aktion haben wir uns beteiligt – wir sind überwältigt

von der Resonanz“, sprühte das Vorstandsteam vor Begeisterung. „Darauf

lässt sich aufbauen, eine überaus gute Vereinsarbeit in unserem Kreis fortsetzen!“

Unser Foto zeigt Heinrich Eickhoff (links) und Paketempfänger

Patrick Laukart vom SV Essel. Heidi Tegtmeier


Neues aus dem NFV-Bezirk Weser-Ems

„Förderung junger Talente

wird weiter intensiviert“

Fortbildung für Nachwuchs-Schiedsrichter in der Sportschule Lastrup

Zu einem dreitägigen Fortbildungslehrgang

hatte der Bezirks-Schiedsrichterausschussseine

Nachwuchs-Schiedsrichter

der Jahrgänge 1989 und 1990 in

die Sportschule Lastrup eingeladen.

Insgesamt 30 Unparteiische

durfte Bezirks-Schiedsrichterlehrwart

Ludger Siemer zum Lehrgangsbeginn

begrüßen, bevor er

das Wort sogleich an den als

Gast-Referenten fungierenden

Spitzenschiedsrichter Rainer Bippen

(Wesuwe) übergab. Dieser

gewährte den jungen Kollegen

einen ausgiebigen Einblick in seine

Tätigkeit als Assistent in der 2.

Bundesliga und erteilte hierbei

eine Reihe wertvoller Ratschläge.

Unter dem Dach der vom NFV

geförderten Aktion „Schule

und Verein“ haben die Grundschule

Herrentor und der im selben

Stadtteil beheimatete Verein

SuS Emden nun eine Zusammenarbeit

vereinbart. Das Besondere:

Die Zusammenarbeit wurde vertraglich

geregelt. „Seit Ende der

Herbstferien werden von SuS

Emden für die Grundschüler

zwei Arbeitsgemeinschaften angeboten.

Die eine ist für Jungen

der ersten und zweiten Klasse

gedacht, die andere wendet sich

an Mädchen der zweiten bis vierten

Klasse“, so SuS-Jugendleiter

Manfred Schröder.

Für die Übungseinheiten,

welche sowohl in der Turnhalle

54 Dezember 2007

Bei der obligatorischen Leistungsprüfung

hatten die Unparteiischen

mit äußerst widrigen

Witterungsverhältnissen zu

kämpfen, was dem Engagement

jedoch keinen Abbruch tat.

„Was ihr bei diesen Bedingungen

abgeliefert habt, war wirklich

toll“, sparte Bezirks-Schiedsrichterobmann

Georg Winter

hinterher nicht mit Lob.

Beinahe hätte das typische

November-Wetter den Verantwortlichen

noch einen weiteren

Strich durch die Lehrgangsplanung

gemacht. Nach langem

Warten kam dann aber doch die

gute Nachricht, dass die im

Nachbarort angesetzte Bezirks-

Kreis Aurich stellt

die Fairnesssieger

Gleich zweimal war der Fußballkreis

Aurich ganz oben

dabei: Die VGH-Fairnesswertung

für die Region Ostfriesland führten

die Kreisligisten Ostfrisia

Moordorf und SV Spetzerfehn

an. „Das ist eine beachtliche

Leistung“, lobte Aurichs Kreisvorsitzender

Friedrich Harms.

Auf zwei Veranstaltungen

wurden die Vereine jetzt geehrt.

In Moordorf freute sich Vereins-

Ehrung für Ostfrisia Moordorf für den ersten Platz in Ostfriesland (von

links): Menno Saathoff (VGH), Mannschaftsführer Matthias Riek, Eckhard

Schulter (VGH) und Ferdinand Mika, Vorsitzender von Ostfrisia. Foto: Fecht

der Schule als auch

auf dem Sportplatz

durchgeführt werden,

stehen mehrere

Übungsleiter des Vereins

zur Verfügung,

darunter auch lizenzierte

Jugendtrainer.

Schröder: „Dies ist eine

Voraussetzung

dafür, dass die Zusammenarbeitgefördert

werden kann.“

liga-Partie SV Peheim – SV Molbergen

angepfiffen werden

konnte, so dass die jungen Nachwuchsschiedsrichter

die Gelegenheit

hatten, vor Ort eine Beobachtung

des Schiedsrichter-

Gespanns um Til Heinemann

durchzuführen. Bezirks-Schiedsrichteransetzer

Bernd Garen hatte

die Lehrgangsteilnehmer zuvor

in einem ausführlichen Referat

für die Rolle und die Aufgaben

eines Schiedsrichter-Beobachters

sensibilisiert. Das komplette

Gespann stand seinen kritischen

Betrachtern dann in einer

einstündigen Diskussionsrunde

nach dem Spiel noch Rede und

Antwort.

vorsitzender Ferdinand Mika

über die Auszeichnung: „Das widerlegt

Gerüchte, bei uns werde

nicht fair gespielt“, so Mika. Von

der VGH gab es einen Trikotsatz

für die A-Junioren des Vereins.

Beim SV Spetzerfehn fühlte

sich VGH-Vertriebsleiter Arnold

Rademacher „fast wie zu Hause“.

Gleich sechs Mal, so Vereinsvorsitzender

Jens Wagner, wurde der

Schüler-Fußball-AG

neu im Vereinsangebot

SuS Emden kooperiert mit Grundschule

Das Vereinswappen von

Spiel und Sport Emden.

Einen ersten

Erfolg der gemeinsamenZusammenarbeit

konnten

Schule und Verein

bereits vorab verbuchen.

Zu einem

Schnuppernachmittag

kamen 14

Mädchen und vier

Jungs. So kommt

es nicht von ungefähr,

dass der Ver-

Auch Verbands-Schiedsrichterlehrwart

Bernd Domurat ließ

es sich nicht nehmen, dem Lehrgang

einen Besuch abzustatten

und über die neuesten Entwicklungen

aus dem Bereich der Talentförderung

von DFB und NFV

zu informieren. „Die Förderung

junger Talente wird in Zukunft

noch weiter intensiviert. Wer den

Weg in Juniorenklassen des DFB

anstrebt, muss jedoch wissen,

dass ihm dieses auch zeitlich sehr

viel abverlangt“, so Domurat.

Eine von Lehrwart Ludger

Siemer erarbeitete Gruppenarbeit

zum Thema „Vorteil – ja oder

nein“ bildete den Abschluss des

dreitägigen Lehrgangs, bei dem

sich der gesamte Bezirksschiedsrichter-Ausschuss

in seinem Fazit

am Ende einig war:„Wir denken

und hoffen, dass wir den einen

oder anderen von euch bei weiter

führenden Lehrgängen in naher

Zukunft wieder sehen werden“.

Peter Bartsch

Zweiter in Ostfriesland wurde der SV Spetzerfehn; unser Foto zeigt von

links Vertriebsleiter Arnold Rademacher (VGH), Mannschaftsführer Jörg

Bartels und Jens Wagner, Vorsitzender des SV Spetzerfehn. Foto: Trauernicht

SV Spetzerfehn in den letzten

zehn Jahren geehrt. Für den Fußballkreis

betonte der stellvertretende

Vorsitzende Eilert Janssen,

dass „Fair Play ehrliches Fußballspiel“

sei. Der SV Spetzerfehn

stieg als Meister zugleich in die

Bezirksliga Nordwest auf. „Fair

Play und Erfolg schließen sich also

nicht aus“, so Bürgermeister Olaf

Meinen. Hinrich Trauernicht

ein zu Beginn dieser Saison eine

Mädchenmannschaft ins Leben

gerufen hat, welche das erste

Spiel gegen den TSV Riepe sogleich

mit 2:1 gewinnen konnte.

Erstmals seit über zehn Jahren

haben die Spiel und Sportler

in dieser Spielzeit wieder sämtliche

Altersklassen im Jugendbereich

besetzt. Die Jugendabteilung

von SuS Emden erhofft sich

durch die Zusammenarbeit mit

der Herrentorschule, dass noch

viele weitere Kinder den Weg in

den Verein finden. Als nächste

Aktion wird der Emder Traditionsklub

am 19. April nächsten

Jahres die Abnahme des DFB &

McDonald’s Fußball-Abzeichens

anbieten. Peter Bartsch


Zahlreiche Ehrungen wurden auf dem Winterfest der Schiedsrichtervereinigung Nord im NFV-Kreis Cloppenburg vorgenommen. Foto: Lübbers

In der „Moorschänke“ in Ramsloh

veranstaltete die Schiedsrichtervereinigung

Nord des NFV-

Kreises Cloppenburg jetzt ihr traditionelles

Winterfest. Nahezu

120 Gäste konnte der Vorsitzende

Wolfgang Thesing begrüßen,

unter ihnen auch Frank Willenborg,

Schiedsrichter der 2. Bundesliga.

Nach einem ausgiebigen

Festmenü wurden mehr als

200 Preise einer umfangreichen

Tombola verlost. Neben vielen

Geschäftsleuten, die sich wieder

einmal sehr großzügig

zeigten, spendeten auch die

Vereine im Nordkreis Cloppen-

Für faires Fußballspielen soll es

im Fußballkreis Aurich nicht

nur eine Urkunde und einen Fußball

geben, sondern auch Geld.

Das berichtete Schatzmeister

Georg Freesemann aus Pewsum

anlässlich eines Treffens mit den

120 Schiedsrichter

feiern Winterfest

Verdiente Unparteiische wurden geehrt

burg traditionsgemäß je einen

Präsentkorb.

Das Winterfest wurde zugleich

als Gelegenheit für verschiedene

Ehrungen genutzt.

Neben Richard Machatzke wurden

Fritz Stoyke, Andreas Steenken,

Fritz Stallo und Ludwig Büter

für langjährige Schiedsrichtertätigkeit

geehrt.

Eine besondere Ehrung

gab es für Bernd Schweigatz

(SV Scharrel), Gerd Block

(BW Ramsloh), Johann Marks

(SV Kampe), Hermann Blömer

(BW Ramsloh) und Ernst

Ruh (Marka Ellerbrock). Zusammen

blicken sie auf eine

200-jährige Schiedsrichtertätigkeit

zurück. Kreisvorsitzender

Prämien für die

fairsten Teams

Fußballkreis Aurich vergibt Geldpreise

Vereinen des Fußballkreises. Ausgenommen

davon sind die beiden

Kreisligen Aurich/Wittmund

und Aurich/Emden. „Die fairsten

Mannschaften der Kreisligen

werden von der VGH mit Sachpreisen

in Höhe von rund 1500

Euro ausgezeichnet“, erklärte

dazu Kreisvorsitzender Friedrich

Harms. Über diese Ehrung durf-

Der Fußballkreis Aurich gibt Geldpreise

für faires Verhalten an die

Vereine. Dies teilte Schatzmeister

Georg Freesemann mit.

Foto: Trauernicht

ten sich jüngst Ostfrisia Moordorf

und SV Spetzerfehn (Kreisliga

Aurich/Wittmund) sowie

Frisia Emden (Kreisliga Aurich/

Emden) freuen.

Der Fußballkreis Aurich hat

jetzt beschlossen, dass es für

die fairste Mannschaft der

Kreisleistungsklassen und der

1. Kreisklassen einen Förderpreis

in Höhe von 200 Euro

geben soll, für die zweitfairste

Mannschaft dieser Spielklassen

gibt es immerhin noch 100 Euro.

Allerdings dürfen die Siegermannschaften

während der

Werner Busse überreichte

zusammen mit Wolfgang Thesing,Verbandsschiedsrichterlehrwart

Bernd Domurat, BezirksschiedsrichterobmannGeorg

Winter und Kreisschiedsrichterobmann

Norbert Sieverding

die Goldenen Verdienstnadeln

des NFV mit den entsprechenden

Urkunden sowie

Blumen für die Partner.

Anschließend bewiesen

die Cloppenburger Unparteiischen

auch auf dem Parkett

eine Menge Kondition und

schwangen noch bis in die

frühen Morgenstunden das

Tanzbein. Klaus Lübbers

Mit der Übergabe an

die Fußballvereine im NFV-Kreis

Wittmund ist die Aktion zur DFB-

Vereinsoffensive im Bezirk Weser-

Ems zu Ende gegangen. Im Freesenkroog

in Werdum konnte Kreisvorsitzender

Karl-Heinz Ockenga

alle 21 Vereine zur Übergabe der

DFB-Vereinspakete begrüßen. Neben

dem Starterpaket (Bälle, Pumpe,

Leibchen und ähnliches) wurde

jeweils auch ein Juniorenpaket

überreicht. Die Vereinsvertreter

nahmen die Geschenke des DFB

gerne entgegen, wobei Karl-Heinz

Ockenga (vorne rechts) die Gelegenheit

nutzte, sich bei allen für

den reibungslosen Ablauf der bisherigen

Fußballsaison zu bedanken.

Reinhard Schultz

gesamten Spielzeit keine Rote

Karte kassieren; der Quotient,

der aus den „sonstigen Verfehlungen“

errechnet wird, darf

den Wert von 1,25 nicht überschreiten.

Für die fairste Mannschaft

der 2. Kreisklassen gibt

es 200 Euro, für Platz zwei

130 Euro und Platz drei 70 Euro.

Auch hier darf es keine

Rote Karte geben; der errechnete

Quotient darf die Zahl 0,5

nicht überschreiten.

„Zur Fairness gehört auch

der Umgang mit ehrenamtlichen

Mitarbeitern und Schiedsrichtern“,

so Harms. Vor allem junge

Schiedsrichter sind oft Zielscheibe

verbaler Attacken von Spielern

und Zuschauern. „Dabei

machen alle Fehler – Spieler und

Schiedsrichter“, warb Friedrich

Harms um Verständnis.

Hinrich Trauernicht

Dezember 2007

Neues aus dem NFV-Bezirk Weser-Ems

55


Neues aus dem NFV-Bezirk Weser-Ems

NFV-Gäste werben

für das Ehrenamt

Prof. Dr. Pöttering lädt zum Sportkongress

Zu einem Sportkongress hatte

der Präsident des Europaparlaments,

Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering,

nach Bad Iburg eingeladen,

wobei er als Ehrengäste den Ersten

Vizepräsidenten des NFV, Eugen

Gehlenborg, und Ex-Nationalspieler

Hans Tilkowski begrüßen

durfte. Auch der Kreisvorsitzende

Helmut Buschmeyer war

gemeinsam mit einer Delegation

des NFV-Kreises Osnabrück-Land

der Einladung des Europapolitikers

gefolgt.

Diskussionspunkte bei dieser

Tagesveranstaltung waren unter

anderem die kommunalen Hilfen

für die Vereine, hier war besonders

die Kreistagsfraktion der

CDU gefordert. So wurde vom

Fraktionsvorsitzenden MdB Georg

Schirmbeck die Gründung einer

Sportstiftung im Landkreis Osnabrück

verkündet. Für den NFV

mahnten sowohl Eugen Gehlenborg

als auch Helmut Buschmeyer

56 Dezember 2007

bei den Kommunalpolitikern eine

intensive Unterstützung in Sachen

Sportstättenbau und -renovierung

an, ebenso eine korrekte Anerkennung

des Ehrenamtes.

Im Begleitprogramm wies

Pastor Rainer von Oppen aus Dissen

auf die wichtige Zusammenarbeit

zwischen Sport und Kirche

hin. Er verwies auf die bewährte

Praxis der gegenseitigen Terminabsprachen

und forderte einen regelmäßigen

Gedankenaustausch

der Pastoren mit den Vereinsvorständen.

Etwas enttäuscht zeigte sich

der Gastgeber über die durchwachsene

Resonanz. Lediglich 55

Kommunalpolitiker und Vereinsvertreter

hatten den Weg nach

Bad Iburg gefunden. Ungeachtet

dessen wird CDU-Geschäftsführer

Ansgar Deters jedoch für eine gezielte

Fortsetzung dieser Veranstaltung

in den kommenden Jahren

sorgen. Helmut Buschmeyer

DFB-Pakete für

Frieslands Vereine

Hans-Georg Berndt erhält Verdienstnadel

Unter dem Titel „DFB-Vereinsoffensive

– Doppelpass

in die Zukunft“ hatte nun auch

der Fußballkreis Friesland sowohl

die Fußballabteilungsleiter

als auch die Jugendleiter seiner

ihm angeschlossenen Vereine

zu einer Informationsveranstaltung

in die Gaststätte „Zur

Waage“ nach Neustadtgödens

eingeladen, um die vom DFB

gesponserten Vereinspakete zu

verteilen.

NFV-Kreisvorsitzender Heinz

Lange konnte dabei Vertreter aus

fast allen Vereinen – sogar den

Freizeitclub FFC Sande 90 und

von der Insel den TuS Wangerooge

– begrüßen. Er nutzte diese

Veranstaltung dazu, um über aktuelle

Themen aus dem Verbandsgeschehen

zu berichten

und die DFB-Konzepte „Schulfußball“,

„Mädchenfußball“ und

„Stützpunkte ab Januar 2008“

vorzustellen.

Außerdem nahm er die Gelegenheit

wahr, zusammen mit

Kreisjugendobmann Werner Jakobs

dem langjährigen Jugendbetreuer

Hans-Georg Berndt die

Silberne Verdienstnadel des NFV

zu überreichen. Der 68-jährige

Berndt ist in dieser Funktion bereits

über vier Jahrzehnte für

„seinen“ FC Rot-Weiß Sande-

Cäciliengroden tätig und immer

noch nicht amtsmüde. H.L.

Teilnehmer des Sportkongresses in Bad Iburg. Unser Foto zeigt vorne von

links Hans Tilkowski, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, Marcus Unger (Kreisvorstand).

Mitte: Helmut Buschmeyer, MdB Georg Schirmbeck, Karl-

Heinz Rohrmann (Bürgermeister Schwagstorf), hinten: Ansgar Deters

(Geschäftsführer CDU) und MdL Martin Bäumer.

Für sein großes ehrenamtliches Engagement

wurde Manfred Günther vom SV Wilhelmshaven während der

Hauptausschusssitzung des Stadtsportbundes der Stadt Wilhelmshaven

geehrt. Stadtsportbund-Vorsitzender Nils Böhme verlieh dem

69-Jährigen für seine Verdienste um den Sport die Goldene Ehrennadel

des Landessportbundes Niedersachsen. Der Vorsitzende des

NFV-Kreises Wilhelmshaven, Uwe Reese, ernannte Günther zum Ehrenmitglied

des Fußballkreises. Günther ist seit 1972 für den Fußballsport

tätig. Er war unter anderem Fußball-Abteilungsleiter des

SV Wilhelmshaven (1978 bis 1990), Lehrwart des NFV-Kreises (1972

bis 2001), Vorsitzender des Kreisjugendausschusses (1973 bis 2001)

und Leiter der Ferienmaßnahmen des NFV (1972 bis 2005). Von

2001 bis 2007 war Günther stellvertretender Vorsitzender des Fußballkreises.

Auf dem Kreistag 2007 ernannten ihn die Delegierten

zum Kreis-Ehrenamtsbeauftragten. Unser Foto zeigt Manfred

Günther gemeinsam mit dem NFV-Kreisvorsitzenden Uwe Reese

(links) und dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes, Nils Böhme

(rechts). Foto: Masch

Für sein jahrzehntelanges Engagement im Verein bekam Hans-Georg

Berndt (Mitte) vom FC RW Sande-Cäciliengroden im Rahmen einer Informationsveranstaltung

des Fußballkreises Friesland die Silberne Verdienstnadel

des NFV verliehen. Die Auszeichnung nahm Kreisvorsitzender

Heinz Lange (links) im Beisein des Jugendausschussvorsitzenden

Werner Jakobs vor. Foto: Schwarz


NFV-Präsident Karl Rothmund (2. von rechts) zeichnete die Ehrenamtspreisträger und den Ehrenamtssieger des

NFV-Kreises Emsland aus. Foto: Golkowski

Großer Bahnhof für

verdientes Ehrenamt

Ehrenamtspreisträger im Emsland gewürdigt

Großer Bahnhof in Sögel im

„Haus des Sports“ für zwölf

Ehrenamtspreisträger des NFV-

Kreises Emsland. Karl Rothmund,

NFV-Präsident und neuer DFB-Vizepräsident,

Kreisrat Reinhard

Winter, der den erkrankten Kreisdirektor

Hermann Bröring vertrat,

KSB-Vizepräsident Reiner Rademacher,

NFV-Kreisvorsitzender

Willy Fehren, sein Stellvertreter

und Kreis-Ehrenamtsbeauftragter

Hubert Börger sowie „Fußball-

Zwischen den Fußballkreisen

Aurich und Emden gibt es viele

Verbindungen, bedingt durch den

gemeinsamen Spielbetrieb in der

Kreisliga Aurich/Emden und in

verschiedenen Juniorenklassen.

Alle zwei Jahre setzen sich die

Vorstände beider Fußballkreise

zusammen, um auszuloten, in

welchen Punkten die Zusammenarbeit

noch verbessert werden

kann. Kürzlich trafen sich die Vorstände

in Wirdum zu einem Gedankenaustausch.

Fazit: Im Wesentlichen

läuft die Zusammenarbeit

gut, nur bei den Schiedsrich-

denkmal“ Hermann Lüken, Bürgermeister

Reinhard Schröder aus

Andervenne und viele Vereinsvorsitzende

bereiteten den Siegern

einen herzlichen Empfang und

sparten bei den einzelnen Ehrungen

nicht mit Beifall.

NFV-Präsident Karl Rothmund

lobte die „Aktion Ehrenamt“,

die erst gezeigt habe, „was

hinter dem überzeugenden Einsatz

nicht für Geld und Lob“

stecke. Ohne die zahlreichen eh-

Zusammenarbeit der

Schiris verbessern

Vorstände aus Aurich und Emden tagten

tern kann sie noch verbessert

werden.

Aurichs Kreisvorsitzender

Friedrich Harms freute sich über

die gute Resonanz zu den Treffen

und berichtete, dass es im

Fußballkreis Aurich in diesem

Jahr Geldprämien für faires Fußballspielen

geben soll. „Im gemeinsamen

Spielbetrieb gibt es

keine Probleme“, so die Spielausschussvorsitzenden

Theo Buß

(Aurich) und Jakob Schröder

(Emden) übereinstimmend. Gleiches

gilt für den Juniorenspielbetrieb,

berichteten Alwin Harberts

renamtlich Tätigen wären die

Spiele der Aktiven sowie die gesamte

Talentförderung und -sichtung

im NFV nicht durchführbar.

In seiner Laudatio für die

Preisträger betonte Kreisrat Reinhard

Winter, dass viele Aufgaben

ohne das Ehrenamt nicht mehr zu

bewältigen seien. Im Emsland sei

jeder Zweite in ehrenamtlicher

Funktion tätig. Dies fördere die

Gemeinschaft und den Zusammenhalt,

wesentliche Bestandteile

im Mannschaftssport Fußball.

Ehrenamtsbeauftragter Hubert

Börger stellte den Gästen

den Ehrenamtssieger Alois Köbbe

des emsländischen Fußballkreises

besonders vor. Andervenne, eine

800 Einwohner zählende Ortschaft

zwischen den Städten Freren

und Fürstenau gelegen, hat

sich vor allem im Mädchen- und

Frauenfußball zu einem bedeutenden

Fußballverein entwickelt.

Der sportbegeisterte Bürgermeister

Reinhard Schröder, der den

Ehrenamtssieger nach Sögel begleitete,

weiß um die vielfältige

(Aurich) und Manfred Schröder

(Emden). Es soll überlegt werden,

ob es auch bei den jüngeren

Fußballern gemeinsame Staffeln

geben kann. Entwicklungsmöglichkeiten

gibt es in beiden

Kreisen noch im Bereich

des Mädchenfußballs, sagte

Ausschussvorsitzende Friedchen

Baumann (Aurich). Ein dickes

Lob gab es für den Emder Inselverein

TuS Borkum: „Was dort

geleistet wird, ist wirklich vorbildlich“,

betonte Baumann.

Die Zusammenarbeit im

Lehrwesen beschränkt sich vor allem

auf die Ausrichtung des alljährlichen

Sparkassencups, sagten

Jann Saathoff (Aurich) und

Horst Kuhlmann (Emden). „Auch

im Fußballkreis Emden sollten

Kurzschulungen für Jugendtrainer

angeboten werden“,

wünschte sich Jann Saathoff, der

Arbeit des „Mädchen für alles“.

Dank Köbbes Einsatzes erhielt

Andervenne vor zwei Jahren das

„grüne Band für vorbildliche Talentförderung“

und im vergangenen

Jahr den „Stern in Bronze“

für sportübergreifende Spitzenleistungen.

Der SV Heidekraut Andervenne

fördert drei Frauen- und fünf

Mädchenmannschaften, die sehr

erfolgreich auftreten. Mit den C-

Juniorinnen erkämpfte sich Alois

Köbbe die Norddeutsche Meisterschaft.

Weiterhin leitet er die Talentförderung

und sorgt für hervorragende

Öffentlichkeitsarbeit

des Frauenfußballs. Das Kassieren

von Eintrittsgeldern, das Organisieren

von Fußball-Camps und die

Fahrten zu Bundesligaspielen sind

weitere Schwerpunkte seiner ehrenamtlichen

Tätigkeit.

Viel Applaus ernteten sämtliche

Ehrenamtspreisträger, als sie

den Gästen von Hubert Börger

vorgestellt wurden. Zur Belohnung

erhielten sie aus den Händen

der Gratulanten eine Uhr, eine

Urkunde und ein herrliches

Blumengebinde aus Rosen und

Gerbera. Geehrt wurden: Werner

Achteresch (Fortuna Beesten)

Wilhelm Grote (Eintracht Börger),

Melanie Hoppmann, Heike Joostberends

(beide SC Adorf), Hans

Knoll (Eintracht Berßen), Klaus

Kürten (Conc. Schöninghsdorf),

Hermann Köß (DJK Breddenberg-

Heidbr.), Helmut Meer (TuS Lingen),

Werner Plüth (SV Listrup),

Hubert Silies (Conc. Emsbüren

und Ehrenamtssieger Alois Köbbe

(Heidekraut Andervenne).

Norbert Golkowski

„Ein Ball verbindet“ lautet das Motto einer neuen Internetpräsenz

des Fußballkreises Aurich. Olaf Arnecke aus Marienhafe hat die Seiten im Auftrage

des Fußballkreises erstellt. „Das ist wirklich gelungen“, sagte Kreisvorsitzender

Friedrich Harms jetzt bei der Präsentation des Auftritts. Der Fußballkreis

möchte mit dieser Seite eine Informationsquelle für alle bieten und dort

auch aktuelle Termine veröffentlichen. Die Seite hat die Anschrift www.nfvaurich.de

und wird derzeit von Alwin Harberts betreut. Unser Foto entstand

bei der Präsentation der Seite und zeigt von links Schatzmeister Georg Freesemann,

den stellvertretenden Vorsitzenden Eilert Janssen, Alwin Harberts und

den Kreisvorsitzenden Friedrich Harms. Foto: Trauernicht

zugleich Regionalbeauftragter für

die Lehrarbeit ist.

In der Kreisliga gibt es seit einiger

Zeit keinen Austausch von

Schiedsrichtern mehr, berichtete

Bernhard Priebe, Vorsitzender der

Schiedsrichter im Fußballkreis Aurich.

Dies habe auch zu Missverständnissen

geführt. „Man sollte

wieder verstärkt zusammen arbeiten“,

betonte Peter Bartsch

(Emden). „Die Zusammenarbeit

zwischen den Schiedsrichtern beider

Kreise muss wieder so gut

werden, wie noch vor einigen

Jahren“, wünschte sich Theo

Christians, Vorsitzender des Fußballkreises

Emden. Aus diesem

Grund werden sich die Schiedsrichterausschüsse

beider Fußballkreise

in Kürze noch einmal mit

den geschäftsführenden Vorständen

an einen Tisch setzen.

Hinrich Trauernicht

Dezember 2007

Neues aus dem NFV-Bezirk Weser-Ems

57


Neues aus dem NFV-Bezirk Weser-Ems

Verrohung der Sitten

bereitet große Sorge

Lehrgang für emsländische Schiedsrichter

Zum ersten Mal in der Geschichte

des emsländischen

Schiedsrichterwesens bat der

Schiedsrichterausschuss des NFV-

Kreises Emsland die Schiedsrichter

der Niedersachenliga, Bezirksoberliga

und Bezirksliga zu

einem zweitägigen Lehrgang

nach Sögel. Kreisschiedsrichterobmann

Heinz-Gerd Evers wies

in seinen Ausführungen darauf

hin, dass das Emsland auf Bezirksebene

und darüber hinaus

„gut aufgestellt“ sei.

Insbesondere die Aufstiege

von Dirk Schröer (in die Bezirksoberliga)

sowie Daniel Albers,

Johannes Grave, Jens

Kampling, Lars Rodenbücher,

Martin Schrand und Stefan

Zielsdorf (alle in die Bezirksliga)

und die damit verbundene Verjüngung

des Leistungskaders

habe dem emsländischen

Schiedsrichterwesen sehr gut

getan. Im Rahmen der Veranstaltung

erinnerte Evers die

Lehrgangsteilnehmer an ihre

Vorbildfunktion, die diese ganz

besonders gegenüber den

Jüngsten der Schiedsrichtervereinigung

haben.

Mit großer Sorge nehmen

derzeit alle Teilnehmer die zunehmende

Verrohung der Sitten

am und auf dem Spielfeld zur

Kenntnis. „Dies ist um so kritischer

zu sehen, zumal wir jetzt

Große Freude kam bei den

Schülern und Mitarbeitern

der Tagesbildungsstätte (TBS)

Wilhelmshaven auf, als sie die

58 Dezember 2007

erst am Anfang der Spielserie

stehen und die entscheidenden

Spiele um Auf- und Abstieg erst

noch kommen“, so Evers. „Wir

Schiedsrichter sind hier gefordert,

mit Augenmaß, wenn erforderlich

aber auch mit aller

Konsequenz dieser Entwicklung

entgegen zu treten“, sieht der

Kreisschiedsrichterobmann auch

Trikots und Scheck

für TBS Wilhelmshaven

Spende von der DFB-Stiftung Egidius Braun

positive Antwort der DFB-Stiftung

Egidius Braun auf einen

Antrag des Vorsitzenden des

NFV-Kreises Wilhelmshaven, Uwe

„seine“ Leute in der Verantwortung.

Insgesamt zogen alle Teilnehmer

ein positives Fazit dieses

Meetings, dessen Abschluss eine

Gruppenarbeit zu den unterschiedlichsten

Lehrthemen bildete,

die von Schiedsrichterlehrwart

Michael Hüsing hervorragend

organisiert und begleitet

wurde. Zur Gewohnheit will der

Schiedsrichterausschuss machen,

dass zu diesen Lehrgängen junge,

ambitionierte Schiedsrichter

als Dank für ihr Engagement eingeladen

werden. In diesem Jahr

waren dies Patrick Andrees, Florian

Galster und Martin Heck.

Reese, erhielten. Dieser hatte

jüngst einen Antrag auf Unterstützung

der jadestädtischen

Gruppe an die DFB-Stiftung gestellt.

Die 10- bis 18-jährigen

Mädchen und Jungen erhielten

einen kompletten Satz Trikots

und eine Geldspende in Höhe

von 500 Euro.

Groß war der Jubel, als

Uwe Reese mit seinen Vorstandskollegen

Hans Rebbe so-

Für den Seniorenbereich

werden über die Kreisebene hinaus

folgende emsländischen

Schiedsrichter eingesetzt: Rainer

Bippen (Oberliga), Jens Kremer,

Hendrik Pstrong und Hauke-Jörn

Rüther (alle Niedersachsenliga),

Sebastian Bippen, Lennart Dornieden,

Wladimir Neufeld, Markus

Thiel und Dirk Schröer (alle

Bezirksoberliga), Daniel Albers,

Timo Berghoff, Alexander Bojer,

Johannes Grave, Tim Holtewert,

Frank Hövelkamp, Jens Kampling,

Lars Rodenbücher, Jens

Schmidt, Martin Schrand und

Stefan Zielsdorf (alle Bezirksliga).

Heinz-Gerd Evers

Kreis-Schiedsrichterobmann Heinz-Gerd Evers (vorne links) hatte die emsländischen Spitzenschiedsrichter zu

einem zweitägigen Lehrgang nach Sögel eingeladen.

wie Angelika und Joachim List

die Trikots und den Scheck in

der Sporthalle Süd überbrachten.

Die Augen der Mädchen

und Jungen leuchteten, als die

Trikots auf der Stelle übergestreift

werden durften.

Fußball genießt in der TBS

Wilhelmshaven einen großen

Stellenwert. Deshalb ist erst vor

kurzer Zeit ein neuer Court eingerichtet

worden. Hocherfreut

über die Spende waren der Leiter

der TBS, Hans Hermann

Kickler, sowie der Trainer der

Mädchen und Jungen, Erich

Früchtenicht.

Mit Hilfe dieser Spende haben

die Schüler weiterhin die

Möglichkeit, auch über die

Stadtgrenzen hinaus das soziale

Miteinander kennen zu lernen

und eine bestmögliche Teilhabe

an ihrer Umwelt zu erfahren.

Uwe Reese

Die Fußballerinnen und Fußballer

der Tagesbildungsstätte Wilhelmshaven

freuten sich mit Trainer

Erich Früchtenicht (2.v.l.) und Leiter

Hans- Hermann Kickler (3.v.l.) über

die Trikots und die Geldspende, die

Uwe Reese (hinten, 4.v.l.) mit Hans

Rebbe (l.) sowie Angelika und Joachim

List (hinten, v.r.) überreichte.

Foto: Reese


59_62Lehrgangsplan 22.11.2007 15:35 Uhr Seite 59

NFV- Veranstaltungen 2008

LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

Januar 2008

----- Mi. 02.-So. 06. Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

08-002 Mi. 02.-Sa. 05. Schüler-Schiedsrichterlehrgang 30 Schulfußball/Schiedsrichter

08-003 Sa. 05. Tagung Schiedsrichter-Regionalbeauftragte 16+4 Schiedsrichterausschuss

08-004 Fr. 04.-So. 06. U15/C1’93 Junioren Auswahllehrgang 32+2 Jugendausschuss

08-005 Fr. 04.-So. 06. U16/B2’92 Junioren Auswahllehrgang 32+2 Jugendausschuss

08-006 Mo. 07.-Di. 08. U13/D1’95 Junioren avacon-Cup Halle, Gruppe 1 70 Jugendausschuss

08-007 Di. 08.-Mi. 09. U13/D1’95 Junioren avacon-Cup Halle, Gruppe 2 70 Jugendausschuss

08-008 Mi. 09.-Do. 10. U13/D1’95 Junioren avacon-Cup Halle, Gruppe 3 70 Jugendausschuss

08-009 Do. 10.-Fr. 11. U13/D1’95 Junioren avacon-Cup Halle, Gruppe 4 70 Jugendausschuss

08-z-00630 Fr. 11.-Sa. 12. Lehrgang für Tr. im Frauenfußball 40 Jugendausschuss

08-00641 Fr. 11.-Sa. 12. DFB-net Schulung/Einsteiger 11 Lehrausschuss/EDV

08-010 Fr. 11.-So. 13. U20-Frauen-Sichtungslehrgang 30+2 Frauenausschuss

08-z-00579 Mo. 14. Bezirk Hannover Eignungstest DFB-C-Trainer Leistungsfußball 25 Lehrausschuss

----- Do. 17. Verbandslehrausschuss-Sitzung 15 Lehrausschuss

08-011 Fr. 25.-Sa. 26. Schiedsrichter-Mitarbeiter-Lehrgang I 25+2 Schiedsrichterausschuss

08-012 Sa. 26.-So. 27. Schiedsrichter-Mitarbeiter-Lehrgang II 25+2 Schiedsrichterausschuss

08-z-00668 Sa. 26. Tagung der Sicherheitsbeauftragten 35 NFV-Vorstand

08-013 Mo. 28.-Di. 29. U13/D1’95 Junioren avacon-Cup Halle, Gruppe 5 70 Jugendausschuss

08-014 Di. 29.-Mi. 30. U13/D1’95 Junioren avacon-Cup Halle, Gruppe 6 70 Jugendausschuss

08-015 Mi. 30.-Fr. 01.02. U16/B2’92 Junioren-Auswahllehrgang 30 + 2 Jugendausschuss

08-016 Mi. 30.-Fr. 01.02. U17/B1’91 Junioren-Auswahllehrgang 30+ 2 Jugendausschuss

Februar 2008

08-017 Fr. 01-So. 03. U14/C’94 Junioren-Auswahllehrgang 32+3 Jugendausschuss

08-018 Fr. 01.-So. 03. U20-Frauen-Auswahllehrgang 30+2 Frauenausschuss

08-019 Fr. 01.-Sa. 02. Schiedsrichter-Leistungslehrgang I 40+5 Schiedsrichterausschuss

08-020 Sa. 02.-So. 03. Schiedsrichter-Leistungslehrgang II 40+5 Schiedsrichterausschuss

----- Sa. 02. Tagung Schiedsrichter-Talentlehrgang Bezirk Hannover 20 Bezirk Hannover

08-z- 00542 Mo. 04.-Fr. 08. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1, Basislehrgang 25 Lehrausschuss

----- Fr. 08.-Sa. 09. Sitzung Arbeitskreis Schulfußball 5 Schulfußball

08-021 Sa. 09.-So. 10. U14-Mädchen-Hallenturnier der drei Bereiche + Bremen 80 Jugendausschuss

08-z-00650 Sa. 09. DFBnet-Schulung für Spielansetzer 10 Lehrausschuss/EDV

08-22 Fr. 08.-So. 10. Schiedsrichter-Leistungslehrgang für Bezirksschiedsrichter 25+2 Schiedsrichterausschuss

08-023 Mo. 11.-Di. 12. U13/D1’95 Junioren avaocn-Cup Endrunde 70 Jugendausschuss

08-z-00609 Mi. 13.-Fr. 15. Fortbildung DFB-Trainer-C-Lizenz/bisherige B-Lizenz 30 Lehrausschuss

08-z- Mo. 11.-Fr. 15. DFB-Trainer-C-Lizenz Leistungsfußball, Reihe I, Teil 1 25 Lehrausschuss

08-024 Fr. 15.-So. 17. U15-Mädchen-Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-025 Fr. 15.-So. 17. U16-Mädchen-Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-026 Fr. 15.-So. 17. U13/D1’95 Junioren-Auswahllehrgang 35+2 Jugendausschuss

----- Fr. 15.-Sa. 16. Sitzung der Verbandsmädchen- und Bezirksm.-Referentinnen 6 Jugendausschuss

08-z-00591 Mo. 18.-Fr. 22. DFB-Trainer-C-Lizenz Leistungsfußball, Reihe I, Teil 1 25 Lehrausschuss

08-z-00548 Mo. 18.-Fr. 22. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2, Profil Kinder 25 Lehrausschuss

08-027 Di. 19. U20-Frauen-Testspiel im AWS 20 Frauenausschuss

08-z-00662 Fr. 22.-Sa. 23. Tagung des VJA + BJO + KJO 60 Jugendausschuss

08-z-00642 Fr. 22.-Sa. 23. DFBnet-Schulung/Einsteiger 10 Lehrausschuss/EDV

08-028 Fr. 22.-So. 24. U13-Mädchen-Auswahllehrgang 25+2 Jugendausschuss

08-z-00595 Mo. 25.-Fr. 29. DFB-Trainer-C-Lizenz Leistungsfußball, Reihe I, Teil 2 25 Lehrausschuss

08-z-00636 Fr. 29.-Sa. 01.03. Tagung der Schulfußballreferenten 60 Schulfußball

08-029 Fr. 29.-So. 02.03. U15/C1’93 Junioren-Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-030 Fr. 29.-So. 02.03. U14/C2’94 Junioren-Auswahllehrgang 32+3 Jugendausschuss

März 2008

Sportschule – Aus-, Fort- und Weiterbildung – NFV-Gremien

----- Sa. 01.-So. 02. Kreisschiedsrichter-Obleute/Lehrwarte-Tagung 20 BSA Hannover

08-z-00637 Sa. 01.-So. 02. Multiplikatoren-Schulung für Lehrer 20 Schulfußball

08-z-00580 Mo. 03. Bezirk Hannover Eignungstest DFB-C-Trainer Leistungsfußball -- ----

----- Mo. 03.-So. 09. CeBIT 2008 111 Hotel

08-031 Di. 04. U20-Frauen-Testspiel im AWS 20 Frauenausschuss

----- Mo. 03.-Mi. 26. Coca-Cola-Fußballschule des NFV 66 NFV

08-z-00651 Sa. 08. DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 10 Lehrausschuss/EDV

08-032 Di. 11.-Fr. 14. Jung-Schiedsrichter-Lehrgang 25+2 Schiedsrichterausschuss

08-z-00563 Mo. 10.-Fr. 14. DFB/NFV-Jungtrainer, Gruppe A 25 Schulfußball/Lehrausschuss

08-z-00573 Fr. 14.-So. 16. Lehrgang für Lehrerinnen 30 Schulfußball/Lehrausschuss

08-z-00569 Mo. 17.-Do. 20. DFB/NFV-Jungtrainer (FÜL C), Gruppe B 25 Schulfußball/Lehrausschuss

08-033 Mo. 17.-Do. 20. U14/C2’94 Junioren-Auswahllehrgang mit FV Westfalen 40+5 Jugendausschuss

08-034 Mo. 17.-Fr. 21. U15/C1’93 Junioren-Auswahllehrgang mit FV Baden 40+5 Jugendausschuss

08-035 Mo. 17.-Fr. 21. U16/B2’92 Junioren-Auswahllehrgang mit FV Baden 40+5 Jugendausschuss

----- Mo. 17. Tagung Bund Deutscher Fußballlehrer 60 DFB

----- Do. 27. EUROGREEN Rasenpflegeseminar 60 Herr Kremer, Eurogreen

08-z-00667 Fr. 28.-Sa. 29. Tagung der Kreisehrenamtsbeauftragten 60 Ehrenamt

NFV-Sportschule Barsinghausen

Dezember 2007 59


59_62Lehrgangsplan 22.11.2007 15:35 Uhr Seite 60

NFV-Sportschule Barsinghausen

60

LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

----- Fr. 28.-Sa. 29. Sitzung des Verbandsjugendausschusses 10 Jugendausschuss

08-z-00669 Sa. 29. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheitsfragen 35 NFV-Vorstand

08-036 Fr. 28.-So. 30. Schiedsrichter-Leistungslehrgang 30+5 Schiedsrichterausschuss

08-z-00628 Sa. 29.-So. 30. Schulung der Honorarkräfte Trainer C Breitenfußball 20 Lehrausschuss

----- Sa. 29.-So. 30. Trainingslager Tischtennisverband 20 Herr Söhngen

08-z-00652 Sa. 29. DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 11 Lehrausschuss/EDV

08-z-00553 Mo. 31.-Fr. 04.04. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3, Profil Jugend 25 Lehrausschuss

08-z-00610 Mo. 31-Mi. 02.04. Fortbildung DFB-Trainer-C-Lizenz/bisherige B-Lizenz 25 Lehrausschuss

April 2008

08-037 Fr. 04.-So. 06. U13-Mädchen-Auswahllehrgang 25 Jugendausschuss

08-z-00631 Sa. 05.-So. 06. Fortbildung der Honorartrainerinnen 15 Lehrausschuss

08-z-00621 Sa. 05. FUTSAL 20 Lehrausschuss

08-z-00543 Mo. 07.-Fr. 11. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1, Basislehrgang 25 Lehrausschuss

08-z-00672 Mo. 07.-Mi. 09. Fortbildung Übungsleiter C Breitensport 25 Lehrausschuss

08-038 Fr. 11.-So. 13. U14/C2’94 Junioren-Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-039 Fr. 11.-So. 13. U15/C1’93 Junioren-Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-040 Fr. 11.-So. 13. U13/D1’95 Auswahllehrgang 32+3 Jugendausschuss

08-041 Fr. 11.-So. 13. U17/B1’91 Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-z-00664 Fr. 11.-Sa. 12. Jahrestagung der Mädchenreferentinnen 55 Jugendausschuss

08-z-00653 Sa. 12. DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 11 Lehrausschuss/EDV

----- Mo. 14. Tagung Verbands-Schiedsrichter Bezirk Hannover 20 Bezirk Hannover

08-042 Di. 15. Testspiel der U20-Herren im AWS 30 Spielbetrieb

08-z-00592 Mo. 14.-Fr. 18. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungsfußball, Reihe II, Teil 1 25 Lehrausschuss

08-z-00549 Mo. 14.-Fr. 18. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2, Profil Kinder 25 Lehrausschuss

08-043 Fr. 18.-Sa. 19. Spitzenschiedsrichter-Lehrgang 55+5 Schiedsrichterausschuss

08-044 Fr. 18.-So. 20. Schiedsrichter-Aufbau-B-Lehrgang 25+2 Schiedsrichterausschuss

08-z-00643 Fr. 18.-Sa. 19. DFBnet-Schulung/Anfänger 11 Lehrausschuss/EDV

----- So. 20.-Sa. 26. Hannover-Industrie-Messe 45 Hotel

08-z-00596 Mo. 21.-Fr. 25. DFB-Trainer-C-Lizenz, Leistungsfußball, Reihe II, Teil 2 25 Lehrausschuss

08-045 Fr. 25.-So. 27. U13-Mädchen-Auswahllehrgang 25 Jugendausschuss

08-046 Fr. 25.-So. 27. Schiedsrichter-Talentlehrgang 20+6 Schiedsrichterausschuss

08-z-00558 Mo. 28.-Mi. 30. Fortbildung DFB-Trainer-C-Lizenz/bisherige B-Lizenz 30 Lehrausschuss

08-z-00611 Mo. 28.-Mi. 30. DFB-Trainer C Breitenfußball Fortbildung 30 Lehrausschuss

----- Mi. 30.-Sa. 03.05. Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

08-047 Mi. 30.-Do. 01.05. Anreise U15-Mädchen-Auswahllehrgang 16+2 Jugendausschuss

----- Mi. 30.-Do. 01.05. Sitzung des Verbandsjugendausschusses 10 Jugendausschuss

08-139 Mi. 30.-Do. 01.05. A- und B-Junioren-Conti-Cup 2008 100 Jugendausschuss

Mai 2008

08-z-00660 Sa. 03.-So. 04. Altherrenmeisterschaft 2008 200 Spielausschuss

08-z-00554 Mo. 05.-Fr. 09. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3, Profil Jugend 25 Lehrausschuss

08-z-00612 Mi. 07.-Fr. 09. Fortbildung DFB-Trainer-C-Lizenz/bisherige B-Lizenz 25 Lehrausschuss

----- Fr. 09.-Di. 13 Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

08-048 Fr. 09.-So. 11. U14/C2’94 Junioren-Auswahllehrgang 32+3 Jugendausschuss

08-z-00661 Di. 13.-Do. 15. Tagung der Kreis- und Bezirks-Spielausschuss-Vorsitzende 65 Spielausschuss

08-z-00666 Fr. 16.-Sa. 17. Kreislehrwarte-Tagung 60 Lehrausschuss

08-z-00640 Sa. 17. Schulung DFB-Fußballabzeichen 25 Lehrausschuss

08-z-00654 Sa. 17. DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 11 Lehrausschuss/EDV

08-142 Mo. 19.-Fr. 23. Ausbildung zum DFB-Trainer mit B-Lizenz, Teil 1 30 Deutscher-Fußball-Bund

08-049 Di. 20. U20-Testspiel der Herren im AWS 20 Spielausschuss

08-050 Di. 20.-Fr. 23. Weiterbildung der Kreisschiedsrichter 25+2 Schiedsrichterausschuss

08-140 Sa. 24.-So. 25. NFV-Meisterschaft der B-Juniorinnen 80 Jugendausschuss

08-143 Mo. 26.-Fr. 30. Ausbildung zum DFB-Trainer mit B-Lizenz, Reihe I, Teil 2 30 Deutscher-Fußball-Bund

08-z-00673 Mo. 26.-Mi. 28. Fortbildung Übungsleiter C Breitensport 25 Lehrausschuss

08-051 Fr. 30.-Sa. 31. Verbandsschiedsrichter-Lehrgang I 45+10 Schiedsrichterausschuss

08-052 Sa. 31.-So. 01.06. Verbandsschiedsrichter-Lehrgang II 45+10 Schiedsrichterausschuss

08-z-00644 Fr. 30.-Sa. 31. DFBnet-Schulung/Einsteiger 11 Lehrausschuss/EDV

08-053 Fr. 30.-So. 01.06. Schiedsrichter-Aufbau-B-Lehrgang 25+2 Schiedsrichterausschuss

Juni 2008

08-z-00599 Mo. 02.-Fr. 06. DFB-C-Trainer, Juniorenreihe I, Teil 3 25 Lehrausschuss

08-z-00544 Mo. 02.-Fr. 06. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1, Basislehrgang 25 Lehrausschuss

08-054 Fr. 06.-So. 08. U 14 Mädchen Feldturnier der 3 Bereiche + Bremen 60 Jugendausschuss

08-z-00603 Mo. 09.-Fr. 13. DFB-C-Trainer, Seniorenreihe I, Teil 3 25 Lehrausschuss

08-z-00677 Mo. 09.-Mi. 11. Fortbildung Übungsleiter C Breitensport 25 Lehrausschuss

08-055 Fr. 13.-Sa. 14. Eon/Avacon-Cup Endrunde U14C2’94 + C1’93 230 Jugendausschuss

08-056 Fr. 13.-Sa. 14. U14 /C2’94 Junioren-Auswahllehrgang, Anreise z. Norddt.Turnier 16 Jugendausschuss

08-z-00600 Mo. 16.-Di. 17. DFB-C-Trainer Junioren, Reihe I, Teil 4 25 Lehrausschuss

08-z-00550 Mo. 16.-Fr. 20. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2, Profil Kinder 25 Lehrausschuss

08-z-00606 Mi. 18.-Do. 19. DFB-C-Trainer Senioren, Reihe I, Teil 4 25 Lehrausschuss

08-057 Fr. 20.-So. 22. U16-Mädchen-Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-058 Fr. 20.-So. 22. U15/C1’93 Auswahllehrgang 20+2 Jugendausschuss

----- Sa. 21. Staffeltag der Frauen Niedersachsenliga 60 Frauenausschuss

08-059 Sa. 21.-So. 22. AOK-C-Junioren Meisterschaft 100 Jugendausschuss

Dezember 2007


59_62Lehrgangsplan 22.11.2007 15:35 Uhr Seite 61

LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

08-z-00581 Mo. 23. Bezirk Hannover Eignungstest DFB-C-Trainer Leistungsfußball --- ---

08-z-00555 Mo. 23.-Fr. 27. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3, Profil Jugend 25 Lehrausschuss

08-z-00613 Mo. 23.-Mi. 25. DFB-C-Trainer Fortbildung/bisherige B-Lizenz 30 Lehrausschuss

08-z-00614 Mi. 25.-Fr. 27. DFB-C-Trainer Fortbildung/bisherige B-Lizenz 30 Lehrausschuss

08-060 Fr. 27.-So. 29. U14/C2’94 Junioren-Auswahllehrgang 32+3 Jugendausschuss

08-061 Fr. 27.-So. 29. U15-Mädchenauswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

----- Fr. 27.-Sa. 28. Verbandsjugendausschusssitzung + Beirat 14 Jugendausschuss

----- Sa. 28. Verbandsjugendtag 300 Jugendausschuss

----- Sa. 28. Staffeltag der Herren Niedersachsenliga 60 Spielausschuss

----- So. 29. Finale Sparkassencup 200 Jugendausschuss

08-z-00545 Mo. 30.-Fr. 04.07. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1, Basislehrgang 25 Lehrausschuss

Juli 2008

----- Do. 03. Verbandslehrausschusssitzung 10 Lehrausschuss

08-062 Fr. 04.-So. 06. U17/B1’92 Junioren-Auswahllehrgang 32+2 Jugendausschuss

08-063 Fr. 04.-So. 06. U18/A2’91 Junioren-Auswahllehrgang 32+2 Jugendausschuss

08-064 Fr. 04.-So. 06. U16/B2’93 Junioren-Auswahllehrgang 332+3 Jugendausschuss

----- Fr. 04.-So. 06. Fair-Play-Cup-Finale 130 Jugendausschuss

----- Sa. 05. Staffeltag der A- und B-Junioren 60 Jugendausschuss

08-065 Mi. 09.-Fr. 11. U14/C2’95 Talentferiencamp I 66 Jugendausschuss

08-066 Mi. 09.-Fr. 11. U13/D1’96 Talentferiencamp I 40+5 Jugendausschuss

08-067 Fr. 11.-So. 13. Schiedsrichter-Aufbau-B-Lehrgang 25+2 Schiedsrichterausschuss

----- Fr. 11.07.- Di.19.08. Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

08-z-00565 Mo. 14.-Fr. 18. DFB/NFV-Jungtrainer, Teil 2, Gruppe A 25+2 Schulfußball/Lehrausschuss

08-068 Mo. 21.-Do. 24. Jung-Schiedsrichter-Lehrgang 30+2 Schiedsrichterausschuss

----- Sa. 26. Tagung Schiedsrichter-Beobachter-Lehrgang Bezirk Hannover 40 Bezirk Hannover

August 2008

08-070 Mi. 06.-Fr. 08. U17-Mädchen-Auswahllehrgang 30 Jugendausschuss

08-072 Mo. 11.-Mi. 13. U13/D1’96 Junioren-Talentferiencamp 2 40+5 Jugendausschuss

08-073 Mi. 13.-Fr. 15. U13/D1’96 Junioren-Talentferiencamp 3 40+5 Jugendausschuss

08-074 Mo. 11.-Mi. 13. U14/´95 Junioren-Talentferiencamp 2 40+5 Jugendausschuss

08-z-00570 Mo. 11.-Fr. 15. DFB/NFV-Jungtrainer, Teil 2, Gruppe B 25 Schulfußball/Lehrausschuss

08-113 Di. 05. U21-Testspiel im AWS 25 Spielausschuss

08-115 Sa. 09. Schiedsrichter-Beobachter-Lehrgang 45+10 Schiedsrichterausschuss

08-075 Mi. 13.-Fr. 15. U14/’95 Junioren-Talentferiencamp 3 40+5 Jugendausschuss

08-076 Mo. 18.-Mi. 20. U15-Mädchen-Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-z-00632 Fr. 22.-So. 24. Lehrgang für Kreisauswahltrainer/innen der Mädchen 65 Lehrausschuss

08-z-00582 Mo. 25. Bezirk Hannover Eignungstest DFB-C-Trainer Leistungsfußball

08-z-00593 Mo. 25.-Fr. 29. DFB-C-Trainer, Leistungsfußball, Reihe III, Teil 1 25 Lehrausschuss

08-z-00551 Mo. 25.-Fr. 29. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2, Profil Kinder 25 Lehrausschuss

08-114 Di. 26. U21-Testspiel im AWS 25 Spielausschuss

08-077 Fr. 29.-So. 31. Schiedsrichter-Talent-Lehrgang 20+6 Schiedsrichterausschuss

08-z-00665 Fr. 29.-Sa. 30. Jahrestagung der Frauenreferentinnen 60 Frauenausschuss

08-z-00645 Fr. 29.-Sa. 30. DFBnet-Schulung/Einsteiger 11 Lehrausschuss

September 2008

08-z-00597 Mo. 01.-Fr. 05. DFB-C-Trainer Leistungsfußball, Reihe III, Teil 2 25 Lehrausschuss

08-z-00678 Mo. 01.-Mi. 03. Fortbildung Übungsleiter C Breitensport 25 Lehrausschuss

08-z-00629 Sa. 06. Schulung der Honorarkräfte Trainer C Breitenfußball 20 Lehrausschuss

08-z-00655 Sa. 06. DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 11 Lehrausschuss/EDV

08-078 Fr. 05.-So. 07. U18/A2’91 Norddt. Turnier der A-Junioren 80 Jugendausschuss

----- Mo. 08. Bezirk Hannover Schiedsrichter-Coaching 18 Bezirk Hannover

08-079 Di. 09. U21-Testspiel im AWS 25 Spielausschuss

08-z-00556 Mo. 08.-Fr. 12. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3, Profil Jugend 25 Lehrausschuss

08-z-00615 Mo. 08.-Mi. 10. Fortbildung DFB-C-Trainer/bisherige B-Lizenz 30 Lehrausschuss

08-080 Fr. 12.-So. 14. U17/B2’92 Junioren-Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-081 Fr. 12.-So. 14. U16/B1’93 Junioren-Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-082 Fr. 12.-So. 14. U15/C1’94 Junioren-Auswahllehrgang 32+3 Jugendausschuss

----- Fr. 12.-Sa. 13. Verbandsjugendausschuss-Sitzung + Beirat 14 Jugendausschuss

08-144 Mo. 15.-Fr. 19. Ausbildung zum DFB-Trainer-B, Reihe II, Teil 1 30 Deutscher-Fußball-Bund

08-083 Mo. 15.-Do. 18. Weiterbildung für Kreisschiedsrichter 25+2 Schiedsrichterausschuss

08-084 Fr. 19.-So. 21. U17 Norddt. Turnier der Mädchen 80 Jugendausschuss

----- Fr. 19.-Sa. 20. Sitzung Verbands-/Bezirks-Mädchenreferentinnen 6 Frauenausschuss

08-z-00633 Sa. 20.-So. 21. Fortbildung der Honorartrainerinnen 15 Lehrausschuss

08-z-00656 Sa. 20. DFBnet-Schulung – Fortgeschrittene 11 Lehrausschuss/EDV

08-145 Mo. 22.-Fr. 26. Ausbildung zum DFB-Trainer-B, Reihe II, Teil 2 30 Deutscher-Fußball-Bund

08-085 Di. 23. U21-Testspiel im AWS 20 Spielausschuss

08-086 Fr. 26.-So. 28. Leistungs-Lehrgang für Bezirksschiedsrichter 25 Schiedsrichterausschuss

08-z-00634 Fr. 26.-So. 28. Lehrgang für Trainer/innen im Mädchenfußball 32 Jugend-/Lehrausschuss

08-087 Fr. 26.-So. 28. U15-Mädchen-Auswahllehrgang 30 Jugendausschuss

----- Fr. 26.-Sa. 27. Tagung Arbeitskreis Schulfußball 5 Schulfußball

08-z-00546 Mo. 29.-Fr. 03.10. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 1, Basislehrgang 25 Lehrausschuss

08-z-00594 Mo. 29.-Fr. 03.10. DFB-Trainer-C-Lizenz, Reihe IV, Teil 1 25 Lehrausschuss

NFV-Sportschule Barsinghausen

Dezember 2007 61


59_62Lehrgangsplan 22.11.2007 15:35 Uhr Seite 62

NFV-Sportschule Barsinghausen

62

LG-Nr. Datum Lehrgangsart TN Verantw. Ausschuss

Oktober 2008

----- Do. 02.-So. 05. Coca-Cola-Fußballschule 45 NFV

08-z-00598 Mo. 06.-Fr. 10. DFB-Trainer-C-Lizenz, Reihe IV, Teil 2 25 Lehrausschuss

08-z-00616 Mo. 06.-Mi. 08. DFB-C-Trainer Fortbildung/bisherige B-Lizenz 30 Lehrausschuss

----- Do. 09. Verbandslehrausschuss-Sitzung 11 Lehrausschuss

08-088 Fr. 10.-So. 12. U18/B1’91 Gem. Junioren-Auswahllehrgang mit Sachsen 45 Lehrausschuss

08-089 Fr. 10.-So. 12. Leistungs-Lehrgang für Bezirksschiedsrichter 25+2 Schiedsrichterausschuss

08-z-00646 Fr. 10.-Sa. 11. DFBnet- Schulung/Einsteiger 11 Lehrausschuss

08-090 Fr. 10.-Sa. 11. Schiedsrichter-Lehrwarte-Tagung 65 Schiedsrichterausschuss

----- Sa. 11.-Fr. 17. Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

08-091 Mo. 13.-Mi. 15. U14/C2´95 Junioren-Auswahllehrgang 32+3 Lehrausschuss

08-z-00568 Mo. 13.-Mi. 15. DFB/NFV-Jungtrainer Gruppe A, Teil 3 25 Schulfußball/Lehrausschuss

08-092 Mo. 13.-Fr. 17. Schüler-Schiedsrichter-Lehrgang 25+2 Schulfußball/SR-Ausschuss

08-z-00572 Mi. 15.-Fr. 17. DFB/NFV-Jungtrainer Gruppe B, Teil 3 25 Schulfußball/Lehrausschuss

08-z-00574 Fr. 17.-So. 19. Lehrgang für Lehrerinnen 30 Schulfußball/Lehrausschuss

08-z-00647 Fr. 17.-Sa. 18. DFBnet-Schulung/Einsteiger 11 Lehrausschuss/EDV

----- Fr. 17.-Mi. 22. Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

08-093 So. 19.-Mi. 22. U15/C1’94 Gem. Junioren-Auswahllehrgang m. FV Berlin 36+6 Jugendausschuss

08-094 So. 19.-Mi. 22. U16/B2’93 Gem. Junioren-Auswahllehrgang m. FV Berlin 36+6 Jugendausschuss

08-095 Mi. 22.-Sa. 25. Jung-Schiedrichter-Lehrgang 25+2 Schiedsrichterausschuss

----- Mi. 22.-So. 26. Coca-Cola-Fußballschule 66 NFV

----- Sa. 25.-So. 26. NFV-Kreis Peine 45 Herr Alpers

08-z-00601 Mo. 27.-Fr. 31. DFB-C-Trainer-Lizenz Juniorenreihe II, Teil 3 25 Lehrausschuss

08-z-00552 Mo. 27.-Fr. 31. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2, Profil Kinder 25 Lehrausschuss

----- Fr. 31.-Sa. 01.11. Verbandstag 300 NFV

November 2008

08-z-00607 Mo. 03.-Fr. 07. DFB-C-Trainer Seniorenreihe II, Teil 3 25 Lehrausschuss

08-z-00557 Mo. 03.-Fr. 07. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3, Profil Jugend 25 Lehrausschuss

08-097 Fr. 07.-So. 09. U17-Frauen der drei Bereiche + U20-Auswahllehrgang 80 Jugendausschuss

08-z-00657 Sa. 08. Tagung der EDV-Referenten 50 Lehrausschuss/EDV

08-z-00602 Mo. 10.-Di. 11. DFB-C-Trainer Junioren Reihe II, Teil 4 (Prüfung) 25 Lehrausschuss

08-z-00679 Mo. 10.-Mi. 12. Fortbildung Übungsleiter C Breitensport 25 Lehrausschuss

08-z-00608 Mi. 12.-Do. 13. DFB-C-Trainer Senioren, Reihe II, Teil 4 (Prüfung) 25 Lehrausschuss

08-098 Fr. 14.-So. 16. U16/B2’93 Junioren-Auswahllehrgang 32+2 Jugendausschuss

08-099 Fr. 14.-So. 16. U14/C2’95 Junioren-Auswahllehrgang 32+2 Jugendausschuss

08-100 Fr. 14.-So. 16. U 15 Mädchen-Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-z-00648 Fr. 14.-Sa. 15. DFBnet-Schulung/Einsteiger 11 Lehrausschuss/EDV

08-101 Mo. 17.-Mi. 19. U17/B1’92 Junioren-Sichtungslehrgang 35 Jugendausschuss

08-z-00559 Mi. 19.-Fr. 21. DFB-C-Trainer Fortbildung/bisherige B-Lizenz 30 Lehrausschuss

08-z-00617 Mi. 19.-Fr. 21. Trainer C Breitenfußball, Fortbildung 25 Lehrausschuss

----- Fr. 21.-Sa. 22. Tagung Arbeitskreis Schulfußball 5 Schulfußball

08-102 Fr. 21.-So. 23. Lehrgang für Schiedsrichterinnen 25 Schiedsrichterausschuss

08-z-00622 Sa. 22. FUTSAL 20 Lehrausschuss

08z-00658 Sa. 22. DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene 11 Lehrausschuss/EDV

08-z-00547 Mo. 24.-Fr. 28. Ausbildung zum Trainer C Breitenfußball, Basislehrgang 25 Lehrausschuss

08-z-00618 Mo. 24.-Mi. 26. DFB-C-Trainer Fortbildung/bisherige B-Lizenz 30 Lehrausschuss

08-104 Fr. 28.-Sa. 29. Lehrgang für Schiedsrichter-Regionalbeauftragte 16+5 Schiedsrichterausschuss

08-z-00635 Fr. 28.-So. 30. Lehrgang für Trainer im Frauenbereich 35 Frauenausschuss

----- Fr. 28.-Sa. 29. Sitzung des Verbandsjugendausschusses 10 Jugendausschuss

08-z-00649 Fr. 28.-Sa. 29. DFBnet-Schulung/Einsteiger 11 Lehrausschuss

Dezember 2008

08-z-00619 Mo. 01.-Mi. 03. Fortbildung DFB-Trainer-C-Lizenz/bisherige B-Lizenz 30 Lehrausschuss

----- Do. 04. Sitzung des Verbandslehrausschusses 11 Lehrausschuss

08-105 Fr. 05.-So. 07. Förderlehrgang für junge Schiedsrichter 17+2 Schiedsrichterausschuss

08-106 Fr. 05.-Sa. 06. Trainingslager für Verbands- und Spitzenschiedsrichter 45 Schiedsrichterausschuss

08-107 Sa. 06.-So. 07. Schiedsrichter-Workshop 20 Schiedsrichterausschuss

08-z-00659 Sa. 06. DFBnet-Schulung/Fortgeschrittene

----- So. 07.-Fr. 12. Handball-Verband Niedersachsen 30 Handballverband Niedersachs.

08-108 Fr. 12.-So. 14. U20 Frauen-Sichtungslehrgang 30 Frauenausschuss

08-109 Fr. 12.-So. 14. U16 Mädchen-Auswahllehrgang 30+2 Jugendausschuss

08-z-00620 Mo. 15.-Mi. 17. Fortbildung DFB-Trainer-C-Lizenz/bisherige B-Lizenz 30 Lehrausschuss

08-110 Fr. 19.-So. 21. U14/C2’95 Junioren Auswahllehrgang 35 Jugendausschuss

08-111 Fr. 19.-So. 21. U15/C1’94 Junioren Auswahllehrgang 35 Jugendausschuss

08-112 Fr. 19.-So. 21. U16/B2’93 Junioren Auswahllehrgang 35 Jugendausschuss

Anmeldungen und Informationen zu den Lehrgängen in der Sportschule Barsinghausen, Mozartweg 1, 30890

Barsinghausen, Tel. (0 51 05) 75 185 oder -195, Fax (0 51 05) 75 191.

Stand: 12.11.2007 Thorsten Westenberger, Büroleiter NFV-Sportschule

Dezember 2007


63_64_65ÄnderungSPO 22.11.2007 15:35 Uhr Seite 63

Änderungen der Spielordnung des

Niedersächsischen Fußballverbandes

Der Verbandsbeirat hat im Rahmen seiner

Sitzung am 02./03.11.07 nachstehende Änderungen

der Spielordnung beschlossen:

Änderungen

der Spielordnung

§ 18 b

Fusionen – Zusammenschlüsse

(1) Fusionen zweier oder mehrerer dem NFV

angeschlossener Vereine, Zusammenschlüsse

ihrer Fußballabteilungen sowie Zusammenschlüsse

ihrer Jugendfußballabteilungen

oder deren Teile zu einem neuen

Verein sind möglich. Dies gilt auch für Zusammenschlüsse

von Fußballabteilungen,

die aus einer Spielgemeinschaft hervorgegangen

sind.

Sie müssen bis zum 15. Mai des laufenden

Spieljahres vollzogen sein.

Die Fusion bzw. der Zusammenschluss ist

durch Vorlage eines rechtsverbindlichen

schriftlichen Vertrages innerhalb von 30 Tagen

nach Abschluss der Geschäftsstelle des

NFV in Barsinghausen anzuzeigen.

(2) Die Mannschaften des neu gebildeten Vereins

werden mit Beginn des neuen Spieljahres

in die Spielklassen der Rechtsvorgänger

eingeordnet. Es dürfen grundsätzlich nicht

mehrere Mannschaften in der gleichen

Spielklasse spielen, dies gilt auch für Zusammenschlüsse

im Verlaufe eines Spieljahres.

Die Bestimmung des § 18 Abs. 6 SpO bleibt

hiervon unberührt.

(3) Werden infolge der Auflösung des fusionierten

oder zusammengeschlossenen Vereines

ein oder mehrere neue Vereine gegründet,

können diese nach Maßgabe des § 9 der

Verbandssatzung die Mitgliedschaft im

Verband erwerben. Für die vorzunehmende

Einteilung in die Spielklassen gilt §18 Abs. 5

SpO.

§ 18c

Zulassung zur Niedersachsenliga

(1) Vereine, die sich sportlich für die Niedersachsenliga

qualifizieren, werden zum Spielbetrieb

nur zugelassen, wenn sie ihre wirtschaftliche

Leistungsfähigkeit und Sicherheitsmaßnahmen

baulicher, technischer,

organisatorischer und betrieblicher Art

durch das nachstehend geregelte Lizenzierungsverfahren

des Niedersächsischen Fußballverbandes

nachweisen können.

Die sportliche Qualifikation ergibt sich aus

der Abschlusstabelle der Niedersachsenliga

West und Ost des laufenden Spieljahres, aus

den Bestimmungen des Niedersächsischen

und Norddeutschen Fußball-Verbandes

zum Auf- und Abstieg zwischen

den Niedersachsenligen und den Regionalligen

sowie den Bestimmungen des Niedersächsischen

Fußballverbandes zum Aufund

Abstieg zwischen den Bezirksoberligen

und den Niedersachsenligen.

Die Zulassung wird jeweils für eine Saison

erteilt.

(2) Zum Nachweis ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

müssen diese Vereine dem

Niedersächsischen Fußballverband folgende

Unterlagen vorlegen:

a) Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

zum 31. Dezember des abgelaufe-

nen und des davor liegenden Kalenderjahres;

bei nicht bilanzierenden Vereinen

Vermögensrechnung sowie Einnahmeund

Überschussrechnung für die gleichen

Zeiträume. Diese Unterlagen sind von einem

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

oder Fachanwalt für Steuerrecht mit einer

Plausibilitätsbeurteilung zu versehen, die

den Verlautbarungen der Bundessteuerberaterkammer

entspricht.

b) Forderungsspiegel;

c) Verbindlichkeitsspiegel einschließlich der

besonderen Angaben über Kontokorrentkredite;

d) Bestätigung der Kreditinstitute über den

Gesamtumfang der geschäftlichen Beziehungen

e) Lagebericht des Vorstandes

f) Finanzplanung für das kommende Spieljahr

(01.07. – 30.06.),

bei Mehrspartenvereinen nur für die

Sparte Fußball

g) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes

und der Verwaltungsberufsgenossenschaft

h) Durchschrift der letzten Gemeinnützigkeits-

oder Körperschaftssteuererklärung,

die dem Finanzamt eingereicht wurde

i) Gemeinnützigkeitsnachweis durch Vorlage

des letzten Freistellungs- bzw. Körperschaftssteuerbescheides

des Finanzamtes

j) Prüfberichte über durchgeführte Betriebsprüfungen

von Finanzverwaltungen

und/oder Trägern der Sozialversicherungen

(3) Neu: Zum Nachweis der Sicherheitsmaßnahmen

baulicher, technischer, organisatorischer

und betrieblicher Art müssen

die Vereine verbindlich erklären, die

in der Anlage 8 zur Spielordnung dokumentierten

„Richtlinien zur Verbesserung

der Sicherheit bei Spielen der Niedersachsenliga“

zu beachten und zu erfüllen.

In diesem Kontext sind vorzulegen:

a) das Besichtigungsprotokoll der genutzten

Platzanlage (Ziffer 3.1.2 der

Anlage 8)

b) die Benennung eines Sicherheitsbeauftragten

(Ziffer 4.1 der Anlage 8)

c) der Nachweis der Schulung des Sicherheitsbeauftragten

(Ziffer 4.5 der

Anlage 8)

d) die aktuelle Stadionordnung (§ 6 der

Anlage 8)

(4) Die Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

gemäß Abs. 2 und der Sicherheitsmaßnahmen

baulicher, technischer,

organisatorischer und betrieblicher

Art gemäß Abs. 3 erfolgt durch eine

Prüfungskommission, die aus fünf vom Verbandsvorstand

berufenen fachkundigen unabhängigen

Mitgliedern besteht. Diese sind

keinen Weisungen unterworfen und unterliegen

der Schweigepflicht über die ihnen

bekannt gewordenen vereinsinternen Tatsachen.

(5) Der Antrag auf Zulassung zum Spielbetrieb

der Niedersachsenliga ist zusammen mit den

nach Abs. 2 und Abs. 3 erforderlichen Unterlagen

unter Verwendung der vom NFV

herausgegeben Formblätter bis spätestens

zum 31. März des jeweiligen Kalenderjahres

bei der Verbandsgeschäftsstelle einzurei-

chen; maßgebend für die Fristwahrung ist

der Tag des Eingangs. Der 31. März ist eine

Ausschlussfrist. Später eingehende Anträge

werden zurückgewiesen und eine Zulassung

zum Spielbetrieb der Niedersachsenliga

kann nicht erteilt werden.

(6) Für den Fall, dass Vereine, die eine Zulassung

zum Spielbetrieb der Regionalliga

beantragt haben, vom DFB nicht zugelassen

werden, können diese zum

Spielbetrieb der Niedersachsenliga nur

zugelassen werden, wenn sie ihre wirtschaftliche

Leistungsfähigkeit und die

Sicherheitsmaßnahmen unter den in

den Abs. 2 und 3 genannten Kriterien

nachweisen. Nach Zustellung der erstinstanzlich

ablehnenden Entscheidung

des DFB müssen die betroffenen Vereine

den Zulassungsantrag – unabhängig

von etwaigen Rechtsmitteln beim DFB -

zum Spielbetrieb der Niedersachsenliga

innerhalb von 7 Tagen stellen.

(7) Die Prüfungskommission entscheidet anhand

der vereinsseitig vorgelegten Unterlagen

im schriftlichen Verfahren durch Beschluss.

Die Entscheidung lautet entweder

auf Zulassung zum Spielbetrieb oder auf Ablehnung

des Antrags; Zulassungen unter

Auflagen werden nicht erteilt. Ablehnende

Entscheidungen sind mit einer Begründung

und einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen.

(8) Die Entscheidungen der Prüfungskommission

gemäß Abs. 7 können von dem Verein,

dessen Antrag abgelehnt wurde, mit der Beschwerde

beim Präsidium des NFV angefochten

werden. Die Beschwerde ist schriftlich

innerhalb einer Woche nach Zustellung

des Beschlusses bei der Verbandsgeschäftsstelle

einzulegen und zu begründen. Maßgebend

für die Fristwahrung ist der Tag des

Eingangs bei der Verbandsgeschäftsstelle.

Das Präsidium entscheidet über die Beschwerde

durch einen schriftlich zu begründenden

Beschluss.

(9) Gegen den Beschwerdebeschluss des Präsidiums

ist die Anrufung des Obersten Verbandssportgerichts

möglich. Die Anrufung

muss innerhalb einer Woche nach Zustellung

des Beschwerdebeschlusses bei der Geschäftsstelle

des NFV erfolgen.

(10) Ein zum Spielbetrieb der Niedersachsenliga

nicht zugelassener Verein wird der Bezirksoberliga

zugeteilt.

(11) Das Zulassungsverfahren ist gebührenpflichtig.

Die Höhe der Gebühr wird vom

Verbandsbeirat festgesetzt.

Redaktionell: Die bisherigen Absätze 3 bis 10

werden 4 bis 11.

Anhang 8 SpO (neu)

Richtlinien zur Verbesserung der

Sicherheit bei Spielen

der Niedersachsenliga

§ 1 Grundsatz

1.1

Gemäß § 18 c SpO müssen Vereine, die am

Spielbetrieb der Niedersachsenliga teilnehmen

wollen, neben den sportlichen und wirtschaftlichen

Vorrausetzungen auch Sicherheitsmaßnahmen

baulicher, technischer, organisatorischer

und betrieblicher Art erfüllen.

NFV-Spielordnung

Dezember 2007 63


63_64_65ÄnderungSPO 22.11.2007 15:35 Uhr Seite 64

NFV-Spielordnung

64

1.2

Die Vorschriften der UEFA, der FIFA, des DFB

und des Norddeutschen Fußballverbandes sowie

die öffentlich-rechtlichen Bestimmungen

bleiben hiervon unberührt.

§ 2 Aufgaben und Zuständigkeiten

2.1

Die Richtlinien verpflichten ausschließlich die

Mitglieder des NFV.

2.2

Es ist Aufgabe des Vereins, alle zumutbaren

Maßnahmen zu treffen oder auf diese hinzuwirken,

die geeignet oder erforderlich sind, die

Sicherheit bei der Durchführung von Spielen

der Niedersachsenliga auf der von ihnen genutzten

Platzanlage zu gewährleisten. Der Verein

ist für das Verhalten aller Personen verantwortlich,

die in seinem Auftrag bei der Organisation

der Spiele der Niedersachsenliga mitwirken.

2.3

Soweit der Verein aus eigenem Recht keine Befugnis

besitzt, die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen

selbst anzuordnen und gegebenenfalls

durchzuführen, hat er bei den zuständigen

Stellen auf deren Realisierung hinzuwirken.

Werden die vom Verein für erforderlich gehaltenen

Sicherheitsmaßnahmen nicht durchgeführt,

so hat er dem NFV zu berichten.

2.4

Die Rechte und Pflichten der zuständigen Stellen

des privaten und öffentlichen Rechts (z.B.

Platzanlagenbetreiber, Ordnungsamt, Polizei,

Feuerwehr pp.) bleiben davon unberührt.

§ 3 Bauliche Maßnahmen

3.1 Grundsatz

3.1.1

Eine Platzanlage darf grundsätzlich nur dann

für die Austragung von Spielen der Niedersachsenliga

genutzt werden, wenn sie in baulicher

und technischer Hinsicht den Sicherheitserfordernissen

des NFV entspricht.

Die für den Bau und die technische Ausstattung

der Platzanlage und vorgeschriebenen wiederkehrenden

Prüfungen geltenden Gesetze, Verordnungen

und Verwaltungsanordnungen sind

zu beachten.

3.1.2

Der Verein ist verpflichtet, die von ihm genutzte

Platzanlage gemeinsam mit den Sicherheitsträgern

jährlich rechtzeitig vor Saisonbeginn zu

überprüfen und das Ergebnis in einem Besichtigungsprotokoll

niederzulegen.

Die Platzanlage muss von der zuständigen

Behörde entsprechend den Vorgaben der Versammlungsstätten-Verordnung

(soweit anwendbar,

Fassungsvermögen mehr als 5000 Zuschauer)

bzw. der einschlägigen Bauvorschriften

auf ihre Verkehrssicherheit überprüft und

abgenommen sein. Eine Ablichtung des Besichtigungsprotokolls

ist der NFV-Prüfungskommission

vorzulegen. Gleichfalls ist eine Ablichtung

der behördlichen Festlegung des Fassungsvermögens

vorzulegen.

3.2 Äußere Umfriedung

3.2.1

Die äußere Umfriedung soll weiträumig die gesamte

Fläche der Platzanlage umschließen. Sie

soll nicht leicht zu übersteigen, zu durchdringen,

zu unterkriechen und zu beseitigen sein.

3.2.2

Zu- und Ausgänge sowie Zu- und Abfahrten in

der äußeren Umfriedung sind nach Möglichkeit

so auszugestalten, dass der Fahrzeug- und Personenverkehr

zügig und geordnet abgewickelt

werden kann. Stauräume für Fahrzeuge und

Fußgänger sind so einzurichten, dass sie möglichst

nicht in den öffentlichen Verkehrsraum

hineinragen.

3.3 Spielfeldumfriedung, Spielerzugang

3.3.1

Der Innenraum (Spielfeld) ist durch eine Absperrung

(Bande, Barriere, Trassierband etc.) abzugrenzen.

Mit dem vom Verein nachzuweisen-

Dezember 2007

den vorherigen Einverständnis des Stadioneigentümers

und der örtlichen Sicherheitsorgane

kann die Innenraumsicherung vor Sitz- und

Stehplatzbereichen auch durch andere geeignete

Maßnahmen gewährleistet werden.

3.3.2

Die Spieler und die Schiedsrichter sind nach

Möglichkeit durchgängig auf dem Weg zwischen

Kabinen und Spielfeld durch geeignete

Sicherheitsmaßnahmen gegen Einwirkungen zu

schützen.

3.4 Zuschauerbereiche

3.4.1

Alle Zuschauerbereiche sind so auszugestalten,

dass der Zuschauer im Gefahrenfall nicht durch

den Verkehrsfluss störender Einbauten oder

Einrichtungen (z.B. so genannte „tote Ecken“)

gehindert ist, seinen Platz in Richtung eines

Ausgangs zu verlassen.

3.4.2

In den Zuschauerbereichen sind die Umgebung

und der Boden so auszugestalten, dass soweit

möglich keine Steine, Platten oder sonstige Gegenstände

aufgenommen, heraus gebrochen

oder anderweitig entfernt werden können. Mobile

Sachen auf der Platzanlage, z.B. Papierkörbe

etc., sind zu befestigen.

3.4.3

Alle Zu-, Aus- und Durchgänge, Zu- und Abfahrten

innerhalb der Platzanlage sollen mit

Schlössern ausgestattet werden, die mit einem

Einheitsschlüssel geöffnet werden können.

3.4.4

Die Blöcke für die Fans der beiden Mannschaften

sollen möglichst weit voneinander entfernt

angeordnet werden. Der Block für die Fans der

Gastmannschaft sollte einen eigenen Zugang

haben. Der Weg dorthin soll möglichst wenig

andere, von den übrigen Stadionbesuchern benutzte

Wege kreuzen.

3.5 Regelung für Mannschaften/

Schiedsrichter/Offizielle

Für Vereine, Schiedsrichter und andere Offizielle

müssen ausreichend Parkplätze bereitgestellt

werden. Diese Plätze sollen sich in unmittelbarer

Nähe der Umkleideräume, von den öffentlich

zugänglichen Bereichen getrennt, und vorzugsweise

innerhalb oder in Nähe des Stadiongebäudes

befinden.

3.6 Beschallungseinrichtungen

Die Platzanlage ist mit einer Beschallungseinrichtung

auszustatten. Die Beschallungsanlage

ist so auszugestalten, dass Durchsagen auch bei

ungünstigen Verhältnissen überall zu verstehen

sind.

§ 4 Sicherheitsbeauftragter und

Sicherheitsbesprechung

4.1

Der Verein ist verpflichtet, einen Sicherheitsbeauftragten

zu benennen und diesen mit der

Wahrnehmung aller Sicherheitsaufgaben und

des Hausrechts zu betrauen.

4.2

Dem Sicherheitsbeauftragten obliegt es insbesondere,

• im Zusammenhang mit der Ergebniseingabe

im DFBnet den standardisierten vom NFV zur

Verfügung gestellten Meldebogen vollständig

ausgefüllt dem NFV zu übersenden;

• bei außergewöhnlichen sicherheitsrelevanten

Ereignissen vor, während und nach den Spielen

ist ergänzend zum Meldebogen ein Zusatzbericht

zu erstellen;

• vor Beginn eines jeden Spieljahres und bei besonderen

Anlässen Sicherheitsbesprechungen

mit einem NFV-Beauftragten, Vertretern des

Eigentümers der Platzanlage, der Rettungsund

Sanitätsdienste, der Feuerwehr, des Ordnungsdienstes,

der Ordnungsbehörde und

insbesondere der Polizei (Einladung und Federführung

liegt bei der Polizei) durchzuführen.

Über diese Sicherheitsbesprechung ist

eine Niederschrift zu fertigen. Soweit als möglich

sollen im Rahmen dieser Sicherheitsbe-

sprechung bereits die Spiele mit erhöhtem Risiko

(§ 9) benannt und festgelegt werden.

• spätestens 7 Tage vor jedem Heimspiel Kontakt

zum Gastverein und der örtlich zuständigen

Polizei aufzunehmen, um eventuelles Gefahrenpotential

zu erfragen.

• bei allen Spielen mit erhöhtem Risiko (§ 9) 2

Tage vor dem eigentlichen Spiel eine Sicherheitsbesprechung

mit dem Einsatzleiter der

Polizei, ggf. Feuerwehr, Sanitäts- bzw. Rettungsdienst

durchzuführen (Einladung und

Federführung beim Sicherheitsbeauftragten).

• bei allen Spielen mit erhöhtem Risiko (§ 9) eine

Sicherheitsbesprechung unmittelbar vor

dem Spiel mit dem SR-Team, dem Sicherheitsbeauftragten

des Gastvereins (ggf. einem anderen

Vereinsvertreter), dem Einsatzleiter der

Polizei pp. gemäß Checkliste (Anlage) durchzuführen.

4.3

Der Sicherheitsbeauftragte hat dafür zu sorgen,

dass ihm Personen zur Seite stehen, die mit der

technischen und baulichen Ausstattung der

Platzanlage vertraut sind und erforderlichenfalls

die notwendigen Maßnahmen unverzüglich

einleiten bzw. durchführen können.

4.4

Der Sicherheitsbeauftragte hat die Gesamtverantwortung

(Auswahl/Koordinierung) für den

Ordnungsdienst und ist auch für dessen Ausund

Weiterbildung zuständig.

4.5

Der Sicherheitsbeauftragte ist verpflichtet, bei

Übernahme seiner Tätigkeit an einer vom NFV

in Barsinghausen zentral angebotenen Qualifizierungsmaßnahme

(Sicherheitsschulung) teilzunehmen.

4.6

Eine weitere Aufgabe des Sicherheitsbeauftragten

(sofern keine besonderen Fanbeauftragten

des Vereins benannt worden sind) ist es unter

anderem, alle Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet

und erforderlich sind, die Anhänger des

eigenen Vereins von sicherheitsgefährdenden

Verhaltensweisen innerhalb und außerhalb der

Platzanlagen abzuhalten. Dabei ist besonders

anzustreben, dass Gewaltneigungen erkannt

und abgebaut sowie bestehende „Feindbilder“

beseitigt oder reduziert werden. Dies soll insbesondere

durch folgende Maßnahmen erreicht

werden:

• Besprechungen mit den Anhängern, Weitergabe

von Informationen,

• Veranstaltungen mit den Anhängern, an denen

Vereinsmitarbeiter und Spieler beteiligt

werden,

• Aufenthalte bei den Anhängern während der

Heim- und Auswärtsspiele und gezieltes Einwirken

auf sie in gefährlichen Situationen.

§ 5 Ordnereinsatz

5.1 Ordnungsdienst

5.1.1

Mit Öffnung der Platzanlage ist die Ordnung zu

gewährleisten und aufrecht zu halten. Dies gilt

auch für die Durchsetzung aller in diesen Richtlinien

enthaltenen Verpflichtungen.

5.1.2

Zur Wahrnehmung der in Absatz 1 genannten

Aufgaben ist zwingend ein Ordnungsdienst einzusetzen.

Die Anzahl der einzusetzenden Ordner

richtet sich grundsätzlich nach den örtlichen

Gegebenheiten (Anzahl der Ein- und Ausgänge,

Rettungstore etc.), der zu erwartenden Zuschauerzahl

und der Gefahrenträchtigkeit des

Anlasses. Es sind in jedem Fall aber mindestens

acht Ordner pro Spiel (ein Ordner davon möglichst

weiblich) vorzuhalten. Vor der Festlegung

der Einsatzstärke – insbesondere bei Spielen mit

erhöhtem Risiko – sind die örtlichen Sicherheitsorgane

zu hören.

Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes müssen

volljährig und zuverlässig sein; sie sollen Erfahrungen

in der Wahrnehmung der Ordnungsdienstaufgaben

besitzen.


63_64_65ÄnderungSPO 22.11.2007 15:35 Uhr Seite 65

5.1.3

Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes sind mit

einer einheitlichen, reflektierenden und gut erkennbaren

Bekleidung – zumindest mit einem

einheitlichen Überwurf oder Weste und der

Aufschrift „Ordner“ – auszustatten.

5.1.4

Der Ordnungsdienst ist mindestens einmal im

Jahr – möglichst vor Beginn des Spieljahres –

durch den Sicherheitsbeauftragten des Vereins

ggf. unter Mitwirkung eines erfahrenen Polizeibeamten

zu beschulen.

Eine namentliche Aufstellung des Ordnungsdienstes

ist vorzuhalten.

5.1.5

Soweit der Verein die Ordnungsdienstaufgabe

von einem gewerblichen Sicherheitsunternehmen

durchführen lässt, ist ein Vertrag zu

schließen.

Der Vertrag soll vor allem Folgendes beinhalten:

• übertragene Aufgaben (Absatz 6)

• Aufgabenkatalog,

• zu besetzende Positionen,

• Vorlage von Einsatzplänen,

• zeitliche Dimension der Aufgaben;

• Rechte und Pflichten des Ordnungsdienstes

gegenüber den Benutzern der Platzanlage,

• Anzahl und Auswahl der einzusetzenden Mitarbeiter

sowie ihre fachliche und persönliche

Qualifikation,

• Organisation des Ordnungsdienstes, Unterstellungsverhältnisse,

• Kennzeichnung der Mitarbeiter des Ordnungsdienstes.

5.1.6

Der Sicherheitsbeauftragte und die Ordnungsdienstkräfte

sind für die Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen

verantwortlich.

Der Ordnungsdienst hat im Wesentlichen folgende

Aufgaben wahrzunehmen:

• Feststellung, dass alle im Zuge der Fluchtwege

und der Spielfeldumzäunung liegenden Rettungstore

entsperrt sind;

• Zugangs- und Anfahrtskontrollen an der

äußeren und inneren Umfriedung des Stadions

sowie an nicht allgemein zugänglichen

Bereichen;

• Schutz sicherheitsempfindlicher Bereiche (z.B.

Kassen, Kartenverkaufsstellen, Mannschaftsund

Schiedsrichterräume, Räume und Plätze

für gefährdete Personen und deren Fahrzeuge,

Personal);

• Zurückweisen und Verweisen von Personen,

die ihre Aufenthaltsberechtigung für das Stadion

nicht nachweisen können, die aufgrund

von Alkohol- oder Drogenkonsum ein Sicherheitsrisiko

darstellen oder gegen die ein Stadionverbot

ausgesprochen worden ist;

• Überprüfen und Durchsuchen von Stadionbesuchern

und der von ihnen mitgeführten Gegenstände

bei Einlass und im Stadion;

• Überprüfen und Durchsuchen von Besuchern

im Stadion, die im Verdacht stehen, pyrotechnische

Gegenstände bei sich zu führen, die sie

bei Umgehung der Vorkontrolle in das Stadion

gebracht haben;

• Zurückweisen von Besuchern, die mit einer

Durchsuchung nicht einverstanden sind;

• Wegnahme, Lagern und gegebenenfalls Wiederaushändigen

von Gegenständen, die nach

rechtlichen Vorschriften oder nach der Stadionordnung

nicht mitgeführt werden dürfen;

• Gewährleistung der Fantrennung bei Spielen

mit erhöhtem Risiko;

• Freihalten der Auf- und Abgänge in den Zuschauerbereichen

sowie der Rettungswege;

• Unterstützung einer geordneten Evakuierung

im Gefahrenfall;

• Verhindern des unberechtigten Eindringens

von Stadionbesuchern in Bereiche, für die sie

keine Aufenthaltsberechtigung besitzen, insbesondere

Verhindern des Eindringens in den

Stadioninnenraum und das Betreten des

Spielfeldes;

• Schutz der Spieler und Schiedsrichter beim

Betreten und Verlassen des Spielfeldes.

• Durchsetzen der Stadionordnung, soweit der

Veranstalter hierfür verantwortlich ist;

• Meldung strafrechtlich- und sicherheitsrelevanter

Sachverhalte an die Polizei bzw. Rettungsdienste,

Feuerwehr und an andere betroffene

Institutionen.

5.2 Zutrittsberechtigung

Der Verein ist verpflichtet, am Spieltag nur Personen

und Fahrzeugen das Betreten der Platzanlage

zu gestatten, die einen Berechtigungsnachweis

vorlegen können.

Berechtigungsnachweise sind u.a.:

Eintrittskarten, Arbeitskarten/-ausweise, Durchfahrtscheine,

Dienstausweise der Sicherheitsorgane

im Zusammenhang mit der Wahrnehmung

von dienstlichen Aufgaben stehen den

Berechtigungsnachweisen gleich.

5.3 Kontrollen

5.3.1

An den Zu- und Abgängen, den Zu- und Abfahrten

der äußeren und inneren Umfriedung

der Platzanlage sowie an den sonstigen Zugängen

nicht allgemein zugänglicher Bereiche sind

bei gegebenem Anlass Kontrollen der Besucher

durchzuführen.

Die Kontrollen haben sich auf die Feststellung

• der Zutrittsberechtigung,

• von Waffen, pyrotechnischen Gegenständen

und anderen gefährlichen Gegenständen, die

nach den Bestimmungen der allgemeinen Gesetze

und der jeweils geltenden Stadionordnung

nicht mitgeführt werden dürfen,

• des Mitführens von alkoholischen Getränken

und

• des Zustandes von Personen, die alkoholisiert

sind oder dem Einfluss anderer Mittel unterliegen,

so dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit

nicht mehr vernunftgemäß ihren Willen

betätigen können,

zu erstrecken.

5.3.2

An den Kontrollstellen dürfen Personen aufgefordert

werden, sich und ihre mitgeführten Gegenstände

durchsuchen zu lassen. Personen,

die sich einer Kontrolle oder einer Durchsuchung

nicht unterziehen, ist der Zutritt zur

Platzanlage zu untersagen. Zwangsweise

Durchsuchungen durch den Ordnungsdienst

sind unzulässig.

5.3.3

Werden Gegenstände festgestellt, die gemäß

Ziffer 5.3 nicht mitgeführt werden dürfen, so

sind sie der Polizei zu übergeben oder zwischenzulagern.

Zudem muss der Betroffene damit

rechnen, nicht eingelassen zu werden. Liegt

erkennbar eine Straftat vor, darf der Betroffene

durch den Kontrollierenden bis zur Übergabe

an die Polizei festgehalten werden (§ 127 Absatz

1 Strafprozessordnung); die Übergabe ist

unverzüglich durchzuführen. Soweit Betroffene

ihr Eigentums- und Besitzrecht an den Gegenständen

aufgeben und diese nicht aus gesetzlichen

Gründen der Polizei übergeben werden

müssen, sind sie bis zu ihrer Vernichtung gegen

Zugriff durch Dritte gesichert zu verwahren.

5.3.4

Werden bei den Kontrollen Personen festgestellt,

die alkoholisiert sind oder dem Einfluss

anderer Mittel unterliegen, so dass sie mit hoher

Wahrscheinlichkeit nicht mehr vernunftgemäß

ihren Willen betätigen können, so ist ihnen

der Zutritt zur Platzanlage zu verwehren.

5.4 Alkoholverkaufsverbot/Getränkeausschank

5.4.1

Der Verkauf und die öffentliche Abgabe von alkoholischen

Getränken ist grundsätzlich gestattet,

soweit alkoholbedingte Ausbrüche von Gewalt

und Ausschreitungen von Zuschauern

nicht zu befürchten sind.

Getränke dürfen nur in Behältnissen verabreicht

werden, die nach Größe, Gewicht und Art der

Substanz nicht splittern können und nicht als

Wurf und Schlagwerkzeuge geeignet sind (kein

Ausschank in Gläsern oder Flaschen sondern in

Plastikbechern).

5.4.2

Werden Personen im Bereich der Platzanlage

angetroffen, die alkoholisiert sind oder unter

anderen den freien Willen beeinträchtigenden

Mitteln stehen, so sind sie aus der Platzanlage

zu verweisen.

5.5 Verbot des Einbringens und

Abbrennens von Pyrotechnik

Der Verein sorgt im Rahmen seiner Möglichkeiten

dafür, dass keine Pyrotechnik und vergleichbare

Gegenstände in die Platzanlage eingebracht,

abgebrannt oder verschossen werden.

5.6 Freihalten der Rettungswege

Die festgelegten Rettungswege sind jederzeit

freizuhalten.

§ 6 Stadionordnung

6.1.

Der Verein hat – ggf. in Abstimmung mit den

örtlichen Sicherheitsträgern und dem Platzanlageneigentümer

– eine Stadionordnung zu erlassen.

6.2.

Die Stadionordnung soll Ge- und Verbote enthalten,

die dazu beitragen, sicherheits- und

ordnungsbeeinträchtigende Verhaltensweisen

von Besuchern der Platzanlage zu reduzieren.

Für den Fall der Nichtbeachtung sollen die Geund

Verbote sanktioniert werden.

6.3.

Vor den Stadioneingängen ist die Stadionordnung

gut sichtbar und lesbar durch Aushang

den Besuchern zur Kenntnis zu bringen.

Eine (Muster-)Stadionordnung befindet sich in

der Anlage.

§ 7 Stadionsprecher

Für Stadionsprecher sind vorbereitete Texte für

Lautsprecherdurchsagen für besondere Fälle

vorzuhalten (z. B. Spielabbruch durch den

Schiedsrichter, schwere Auseinandersetzung

zwischen gewalttätigen Zuschauergruppen,

Abbrennen von Pyrotechnik, Übersteigen der

Spielfeldumfriedung durch einzelne Zuschauer

bzw. durch Zuschauergruppen, Gefahren durch

Unwetter bzw. bauliche Mängel der Platzanlage).

§ 8 Stadionverbote

Gegen Personen, die durch ihr Verhalten innerhalb

oder außerhalb der Platzanlage im Zusammenhang

mit einer Fußballveranstaltung die Sicherheit

und Ordnung der Veranstaltung beeinträchtigen

oder gefährden, soll ein Stadionverbot

ausgesprochen werden.

§ 9 Spiele mit erhöhtem Risiko

9.1.

Spiele mit erhöhtem Risiko sind Spiele, bei denen

aufgrund allgemeiner Erfahrung oder aktueller

Erkenntnisse die hinreichende Wahrscheinlichkeit

besteht, dass eine besondere Gefahrenlage

eintreten wird.

9.2.

Die Feststellung, dass ein Spiel mit erhöhtem Risiko

gegeben ist, obliegt in erster Linie dem

Platzverein, der die Entscheidung frühestmöglich

nach Anhörung der Sicherheitsorgane – insbesondere

des Einsatzleiters der Polizei und des

Staffelleiters – zu treffen hat.

Bei Spielen mit erhöhtem Risiko sind die vorstehenden

allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen

mit besonderer Sorgfalt durchzuführen.

NFV-Spielordnung

In-Kraft-Treten:

Die Änderungen der Spielordnung treten mit

dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung in den

Amtlichen Verbandsmitteilungen in Kraft. ■

Dezember 2007 65


66Amtliches 22.11.2007 15:34 Uhr Seite 66

Amtliche Bekanntmachungen

Geburtstage

im Januar

Karl-Heinz Ockenga, Vorsitzender

des NFV-Kreises Wittmund,

feiert am 7. Januar seinen

59. Geburtstag.

Paul-Reinhard Schmidt,

Vorsitzender des NFV-Kreises

Stade, wird am 14. Januar

65 Jahre alt.

Gerhard Ballschmiede, Ehrenmitglied

des NFV, feiert am

20. Januar seinen 81. Geburtstag.

Enno Cording, Vorsitzender

des NFV-Kreises Oldenburg-

Stadt, wird am 23. Januar 73

Jahre alt.

Heinz Lange, Vorsitzender

des NFV-Kreises Friesland, feiert

am 29. Januar seinen 68. Geburtstag.

Edmund Timm, Vorsitzender

des Verbandslehrausschusses,

begeht am 29. Januar seinen

70. Geburtstag.

Walter Fricke, Vorsitzender

des Verbandsjugendausschusses,

wird am 31. Januar

55 Jahre alt.

66 Dezember 2007

Sportschul-Termine

30. November bis 16. Dezember 2007

Verbandsmitarbeiter

Fr. 30.11. bis Sa. 1. DFBnet-Schulung für Anfänger/Einsteiger

Do. 6. Verbandslehrausschusssitzung

Sa. 8. DFBnet-Schulung für Fortgeschrittene

Schiedsrichter

Fr. 30.11. bis Sa. 1. Trainingslager für Verbands-/Spitzenschiedsrichter I

Sa. 1. bis So. 2. Trainingslager für Verbands-/Spitzenschiedsrichter II

Fr. 30.11. bis So. 2. Förderlehrgang für junge Schiedsrichter

Lehrgang für Schiedsrichterinnen

Trainerschulung

Mo. 3. bis Fr. 7. Ausbildung DFB-FÜL-C, Profil Kinder

Mo. 10. bis Mi. 12. Fortbildung DFB-Trainer-C-Lizenz/bisherige B-Lizenz

Mo. 10. bis Fr. 14. Ausbildung DFB-FÜL-C, Basislehrgang

Freizeit- und Gesundheitssport

Sa. 1. Futsal

Talentsichtung

Fr. 7. bis So. 9. U15-Juniorinnen-Auswahllehrgang

U16-Juniorinnen-Auswahllehrgang

Fr. 14. bis So. 16. U14-Junioren-Auswahllehrgang

U15-Junioren-Auswahllehrgang

U16-Junioren-Auswahllehrgang

Redaktionsschlusszeiten 2008

für das Fußball-Journal Niedersachsen

Ausgabe Redaktionsschluss Erscheinungsdatum

Januar 2008 10. Dezember 2007 29. Dezember 2007

Februar 2008 14. Januar 2008 1. Februar 2008

März 2008 11. Februar 2008 29. Februar 2008

April 2008 10. März 2008 1. April 2008

Mai 2008 14. April 2008 3. Mai 2008

Juni 2008 13. Mai 2008 30. Mai 2008

Juli 2008 16. Juni 2008 4. Juli 2008

August 2008 14. Juli 2008 1. August 2008

September 2008 11. August 2008 29. August 2008

Oktober 2008 15. September 2008 4. Oktober 2008

November 2008 13. Oktober 2008 31. Oktober 2008

Dezember 2008 10. November 2008 28. November 2008

Januar 2009 8. Dezember 2008 30. Dezember 2008

Die Redaktion des

Fußball-Journal wünscht

allen Leserinnen

und Lesern ein

frohes Weihnachtsfest

und einen guten Start

ins neue Jahr.

DIE DIE RASEN- RASEN-

wünschen Ihnen ein gesegnetes

Weihnachtsfest und ein neues

Jahr mit Gesundheit, Glück

sowie privatem und

sportlichem Erfolg.

Gleichzeitig bedanken wir uns

bei allen Kunden für das

entgegengebrachte Vertrauen.

Geschlossen

Zwölftägige Winterpause über

Weihnachten und Neujahr in

den Einrichtungen des Niedersächsischen

Fußballverbandes:

Die Sportschule und die NFV-

Verwaltung bleiben vom

21. Dezember 2007 bis

einschl. 1. Januar 2008

geschlossen.

MACHER MACHER

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe der

Amtlichen Bekanntmachungen

ist der

10. Dezember 2007

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Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

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Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

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Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 51 42

Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Frank Wöstmannn (Braunschweig)

Kleine Kirchstr. 3, 38300 Wolfenbüttel

E-Mail: info@regiopress-wf.de

Hans-Jürgen Rohrbach (Hannover)

Harnischstr. 10, 30163 Hannover

E-Mail: HRohrbach@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24, 27726 Worpswede

E-Mail: Reiner.Tienken@sportline.de

Peter Bartsch (Weser-Ems)

Korrvettenweg 5 b, 26723 Emden

E-Mail: peter_bartsch@gmx.de

Verantwortlich für

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Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

Herstellung:

Kornelia Schick,Adlerstr. 8, 31228 Peine

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Druck:

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Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

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bei der NFV-Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH,

Schillerstraße 4, 30890

Barsinghausen, bestellt werden. Der Einzelpreis

beträgt 3 Euro. Für Vereine und

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eingesandte Manuskripte, Fotos

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