21.06.2017 Aufrufe

inwohnen - Frühjahr 2017

inwohnen / in-wohnen.de ist das innovative und topaktuelle Planungs-Magazin mit großem Ratgebercharakter, sowohl online als auch offline. Das B2C-Magazin aus dem STROBEL VERLAG erscheint 4 x im Jahr und berichtet schwerpunktmäßig über die Themen Bad, Küche und Intelligentes Wohnen. E rgänzt wird das bewährte Konzept durch aktuelle Reportagen, Tipps und Tricks zum modernen Lebensund Wohnstil. Im Fokus stehen kompetente Berichte, praxisnahe Informationen und ein hoher Nutzwert für den Leser. Damit ist inwohnen / in-wohnen.de innovativer Ratgeber und gleichzeitige Planungshilfe rund um Haus, Wohnung und Design. inwohnen / in-wohnen.de erreicht durch seinen Ratgebercharakter die Zielgruppen in der wichtigen Planungsphase.

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Das B2C-Magazin aus dem STROBEL VERLAG erscheint
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Ausgabe 1/<strong>2017</strong> | D € 4,90 | A € 5,40 | L € 5,80 | CHF 8,90<br />

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<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

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EXTRA:<br />

LIVING<br />

KITCHEN<br />

ALLE NEUHEITEN DER<br />

KÜCHENMESSE<br />

KÜCHE<br />

WOHNTRENDS <strong>2017</strong><br />

Mehr Gemütlichkeit in der Küche<br />

INDUSTRIE-LOOK<br />

Rau und doch behaglich<br />

BAD<br />

GRENZENLOS<br />

KOMFORTABEL<br />

Barrierefreiheit für<br />

alle Generationen<br />

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Home-Spa mit Wohlfühlfaktor<br />

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Mehr Spielraum in der Küche.<br />

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Das innovative Systemkonzept von BLANCO ETAGON nutzt drei Funktionsebenen<br />

und bietet in der Kombination mit den hochwertigen ETAGON-Schienen und weiterem<br />

Zubehör unzählige Möglichkeiten zur Vereinfachung der Speisenvor- und -zubereitung. So<br />

kann Säubern, Schneiden, Trennen von Obst und Gemüse parallel auf den verschiedenen<br />

Beckenebenen stattfi nden. Neugierig? Mehr begeisternde Ideen fi nden Sie beim Fachhandel<br />

oder im Internet.<br />

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EDITORIAL<br />

Neuheiten<br />

Wer kocht schon gern allein im kleinen Kämmerchen. Viel lieber wird mit Gäste- oder Familienanschluss<br />

gebrutzelt. Kein Wunder, dass Wohnküchen und offenen Kochzeilen die Zukunft gehört. Das hat uns die<br />

LivingKitchen, die alle zwei Jahre die Internationale Möbelmesse in Köln bereichert, just wieder eindrucksvoll<br />

bewiesen. Die neuen Küchen kommen großzügig, behaglich und komfortabel daher. Hightech präsentiert sich<br />

im Designerkleid und unterstützt wie nie zuvor beim Kochen. Das digitale Kochzeitalter hat zweifelsfrei begonnen.<br />

Wir haben die Messehallen für Sie nach spannenden Neuheiten durchforstet. Und so manche Innovation hätten<br />

wir gern gleich in unsere Kochstätten einbauen lassen. Auch auf der Möbelschau packt einen immer wieder<br />

die Lust nach spontanem Umräumen der eigenen vier Wände. Vielleicht ergeht es Ihnen beim Blättern der<br />

folgenden Seiten ähnlich.<br />

Neu ist auch das Gesicht auf dieser Seite. Es gehört Tanja Müller, die Sie künftig mit Interessantem aus den<br />

Bereichen Bad und smarter Haustechnik versorgen möchte. Dieser Tage ist sie seit 30 Jahren als Journalistin<br />

unterwegs, mehr als die Hälfte davon im Ressort Bauen und Wohnen. In dieser Ausgabe verrät sie, warum<br />

barrierefreie Bäder keinesfalls nur der älteren Generation vorbehalten sein sollten und wie sich zu Hause dicke<br />

Luft vermeiden lässt.<br />

Viel Spaß beim Entdecken der Neuheiten in diesem Heft wünschen Ihnen<br />

Tanja Müller & Dirk Biermann<br />

(Chefredaktion <strong>inwohnen</strong>)<br />

PS: Aktuelle News finden Sie auf www.in-wohnen.de<br />

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Designobjekt für die Küche:<br />

Kopffreihaube Ergoline 2<br />

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Die Kopffreihaube Ergoline ist die perfekte<br />

Kombination aus Design und revolutionärer Technik.<br />

Das Glasdekor ist in verschiedenen Farbvarianten<br />

erhältlich und passt so zu jedem Küchen-Stil. Das<br />

wirkungsvolle berbel Prinzip mit der patentierten<br />

BackFlow-Technologie und der neuesten Generation<br />

des Capillar Trap gewährleistet maximale und<br />

dauerhafte Effizienz bei der Beseitigung von Fetten<br />

und Kochgerüchen – ohne Fettfilter.


INHALT<br />

20 26<br />

Im Wohnraum und in der Küche – der „Industrial Style“ wird als<br />

Einrichtungsstil immer beliebter. Ein Hauch Retro inklusive.<br />

Küche + Wohnen<br />

16 Ruhe! Jetzt!<br />

Die Wohntrends haben vor allem eins im Sinn: Gemütlichkeit<br />

20 Voll im Trend<br />

So planen Sie eine Küche im Factory-Style<br />

26 Küchenmesse LivingKitchen<br />

Jede Küche wird zum Unikat<br />

36 Wie entwickelt sich das Smart Home?<br />

Interview mit Claudia Oberascher von der Initiative Hausgeräte+<br />

38 Der mit dem Kühlschrank spricht<br />

Gerätehersteller setzen auf Sprachsteuerung in der Küche<br />

42 Leicht & luftig<br />

Offenes Wohnen mit ganz viel Weiß und natürlichem Holz<br />

58<br />

Gedeckte Farben und Oberflächen wie aus Metall oder<br />

Beton – das sind die Trends von der LivingKitchen.<br />

48 Leben in der Stadt<br />

Einrichtungsideen für eine Küche im City-Style<br />

54 Very british<br />

Snacks, die zur guten Tasse Tee am Nachmittag passen<br />

Bad + Wohnen<br />

56 Der Klassiker – Tara<br />

Zum 25. Geburtstag einer Armaturen-Ikone<br />

58 Flair im Bad<br />

Extravagantes Home-Spa mit Wohlfühlfaktor<br />

64 Bäder aus Designerhand<br />

Wenn Gestalter mit Sanitärkeramik spielen<br />

68 Grenzenloser Badkomfort<br />

Barrierefreiheit für alle Generationen<br />

74 Feine Form nach Din-Norm<br />

Weltbehindertensportlerin Anna Schaffelhuber im Interview<br />

76 Exklusives Duschbad maßgeschneidert<br />

Licht und Leichtigkeit mit Glas<br />

81 Duschen – das Wohlfühl-Erlebnis<br />

Nachhaltiger Brausespaß<br />

82 Neues Bad? natürlich (&) komfortabel<br />

Naturlook trifft Hightech<br />

EXTRA:<br />

CHECKLISTE<br />

BAD &<br />

KÜCHE<br />

Gefällige Formen, edle Materialien und technische Finessen machen<br />

dieses opulente Bad zur Wellness-Oase.<br />

4<br />

FOTOS TITEL:<br />

FOTOS INHALT:<br />

STUDIORAUM, REPABAD<br />

LEICHT, STUDIORAUM, VIEGA, HAAS+SOHN


68<br />

102<br />

In Generationenbädern lassen sich Waschbecken und Co. auf die<br />

bequemste Position für Oma wie für den Enkel einrichten.<br />

Die neuen Pelletöfen müssen den Designvergleich mit ihren mit<br />

Stückholz befeuerten Kollegen längst nicht mehr scheuen.<br />

Technik + Wohnen<br />

96 Frischluft inside<br />

Durchatmen dank kontrollierter Wohnraumlüftung<br />

100 Energie sparen mit schlauer Technik<br />

Heizung und Warmwasser intelligent steuern<br />

102 Smarte Romantik<br />

Pelletöfen: Zukunftswärme mit gutem Gewissen<br />

3 Editorial<br />

4 Inhalt<br />

6 Tipps + Trends<br />

89 Expertenguide<br />

106 Hersteller, Lieferanten,<br />

Planer<br />

107 Vorschau<br />

107 Impressum<br />

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Duschrinne CeraFloor.<br />

Exklusives Design – einfachste Reinigung<br />

Die Weltneuheit von Dallmer für bodengleiche Duschen<br />

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und ist besonders pflegeleicht. Ob Edelstahl matt oder hochglanz poliert: abwischen genügt!<br />

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TIPPS & TRENDS<br />

Workshops für Bauherren<br />

à Wer ein Haus baut oder sein Bad modernisiert, weiß gute<br />

Planung und Vorbereitung zu schätzen. Tipps vom Experten sind<br />

häufig Gold wert. Privaten Bauherren, die tiefer in die Badmaterie<br />

einsteigen möchten, bietet die Hansgrohe Aquademie dazu kostenlose<br />

Seminare. An etlichen Beispielen wird im Besucherzentrum<br />

in Schiltach / Schwarzwald anschaulich informiert – Probeduschen<br />

inklusive.<br />

Um Raumaufteilung, Technik, Beleuchtung, Wand- und Deckendekoration<br />

und Materialien geht es in den Workshops „Trends in der<br />

Badgestaltung“ am 29. April, 15. Juli und 11. November <strong>2017</strong>. Das<br />

Seminar „Wohlfühlort Bad – Mit Wasser entspannen und genießen“<br />

am 6. Mai <strong>2017</strong> beleuchtet die Wirkung von Brausen und Kneippscher<br />

Anwendungen. Einen Einblick in die „Bad(e)kultur – Geschichten<br />

und Rituale“ gibt es am 13. Mai <strong>2017</strong>. Die Einrichtung komfortabler<br />

Generationenbäder steht am 18. November <strong>2017</strong> auf dem<br />

Programm. Anmeldungen werden unter Telefon 07836/51 35 11 oder<br />

per E-Mail unter seminare@hansgrohe.de entgegengenommen.<br />

Foto: Hansgrohe<br />

Smarter Garten<br />

Multiroom für Einsteiger<br />

à Bose macht das Musik-Streaming zu Hause noch einfacher: Mit<br />

der neuen Generation der SoundTouch® wireless music systems verfügt<br />

jeder der kompakten Lautsprecher über eine integrierte Bluetooth®-<br />

und WLAN-Funktion und kann so problemlos durch Wände<br />

und Decken kommunizieren. Damit lassen sich Songs, Playlists und<br />

Musikdienste direkt vom Smartphone oder Tablet streamen und<br />

dank WLAN über beliebig viele SoundTouch® Lautsprecher wiedergeben<br />

– gleich ob in Küche, Bad, Wohnzimmer oder im ganzen Haus.<br />

à Das Gardena smart system sorgt dafür, dass sich der Gartenbesitzer<br />

sein kleines Paradies in die Hosentasche stecken und überall mitnehmen<br />

kann. Per App auf dem Smartphone informiert<br />

er sich in der Ferne über die aktuellen<br />

Umgebungsbedingungen des heimischen<br />

Grüns mit Parametern wie Bodenfeuchte,<br />

Lichtverhältnisse, Erdtemperatur und<br />

reagiert mit nur einem Klick – gießt die<br />

Rosenbeete oder lässt den Mähroboter seine<br />

Bahnen ziehen. Der Gartengeräteprofi vernetzt<br />

eine ganze Reihe seiner Produkte vom<br />

Bewässerungssystem bis zum Rasenmäher.<br />

Damit gelten die Ulmer als Pionier auf dem<br />

bislang noch relativ unbeackerten Feld der<br />

smarten Gartentechnik.<br />

Foto: Bose Foto: Gardena<br />

6


Foto: Vasco<br />

Schlank, heiß und preisgekrönt<br />

à Gerade einmal vier Monate ist der hübsche Oni auf dem Markt<br />

und heimst gleich seinen ersten Designpreis ein. Auf der Fachmesse<br />

ISH ist seine klare Formensprache der Jury den „Design Plus Preis”<br />

wert. Das Geheimnis der schlichten Schönheit steckt in der innovativen<br />

Verarbeitung: In die Frontplatte aus recyceltem Aluminium<br />

arbeitet Vasco rückseitig ein Heizungsrohr aus Kupfer ein, das nur<br />

wenig Wasser führt. Das macht den Wärmekörper energieeffizient<br />

und nachhaltig zugleich. Diese einzigartige Verbindung ermöglicht<br />

seine superschlanken Maße:<br />

Mit acht Millimetern Stärke<br />

rühmt er sich nicht nur, der<br />

dünnste je von den Belgiern<br />

hergestellte Designheizkörper<br />

zu sein. Er dürfte bislang auf<br />

dem Markt auch Seinesgleichen<br />

vergeblich suchen.<br />

Zum Kurbeln<br />

à Ein originelles Statement setzt der höhenverstellbare Esstisch<br />

Cataleya von Massivum mit seiner Platte aus massivem Akazienholz<br />

und dem soliden Gestell aus schwarz lackiertem Eisen. Wie eine klassische<br />

Werkbank lässt er sich per Handkurbel in der Höhe verstellen<br />

und damit in die jeweils perfekte Position bringen – zum Essen oder<br />

auch zum Basteln und Arbeiten.<br />

Foto: Massivum<br />

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Fotograf: Gianni Antoniali/IKon<br />

Wunderbar harmonisch<br />

Frames by Franke vereint alle wesentlichen Elemente der Küche – Spüle<br />

samt Armatur, Backofen, Kochfeld und Dunstabzugshaube – zu einem<br />

intelligenten modularen System. Die über 40 Komponenten sind in<br />

Design und Funktionalität exakt aufeinander abgestimmt und individuell<br />

kombinierbar: Für optimale Arbeitsabläufe und maximalen Komfort.<br />

Entdecken Sie mehr auf franke.de/ks


TIPPS & TRENDS<br />

Foto: HSK Duschkabinenbau<br />

Täuschend echte Optik<br />

à Edle Leinenstrukturen bieten dem frisch renovierten Bad nun<br />

einen eleganten Hintergrund. Nur handelt es sich hier nicht um eine<br />

empfindliche Textilbespannung, sondern eine robuste Wandverkleidung,<br />

genauer um RenoDeco. Duschkabinenbauer HSK erweitert<br />

sein System just um neue Dessins. Neben der Leinenoptik zählen<br />

noch lichtgrauer Sichtbeton sowie Feinstein- und Sandsteindekore<br />

zum Portfolio. Badbesitzer greifen immer häufiger bei Modernisierungen<br />

auf Wandverkleidungssysteme zurück. Sie verstecken im<br />

Nu hässliche Fliesen und rohe Wände. Und die neuen fugenlosen<br />

Oberflächen bieten Schmutz und Kalk kaum Angriffsfläche.<br />

Miele kooperiert mit „Kitchen Stories“<br />

à Bislang diente die Miele@mobile App in erster Linie der Kontrolle<br />

und Steuerung von Miele-Geräten. Ab sofort erhalten Nutzer<br />

auch den freien und Zugriff auf mehr als 1.000 Rezepte und rund 200<br />

Zubereitungsvideos. Hierfür kooperiert der Hausgerätehersteller<br />

mit der mobilen Rezept-Plattform „Kitchen Stories“. Nutzer der<br />

kostenfreien Miele@mobile App haben seit Mitte Januar direkten<br />

Zugang zu Rezeptvideos von Kitchen Stories. Zudem steuert Miele<br />

rund 1.000 eigene Rezepte bei – entwickelt, getestet und weiter<br />

verfeinert in den Versuchsküchen des Unternehmens. Diese Rezepte<br />

sind auf die aktuellen Miele-Einbaugeräte abgestimmt – und jetzt<br />

erstmals per App abrufbar. Die Miele@mobile App kann im App<br />

Store und bei Google Play kostenlos heruntergeladen werden.<br />

Foto: Miele<br />

Foto: DGMK<br />

Und der Spiegel redet doch<br />

à Spieglein, Spieglein, an der Wand, wie wird das Wetter heute<br />

Nachmittag? Schalte mir die Verkehrsnachrichten ein! Jetzt noch<br />

schnell vorm Losfahren die Lippen nachziehen. Dirror macht’s<br />

möglich. So heißt der weltweit erste digitale Spiegel. Mit hochauflösendem<br />

Farbdisplay, Touchscreen, integrierten Lautsprechern und<br />

Sprachsteuerung organisiert das smarte Accessoire den Alltag. Ob<br />

im Flur, Bad, Wohnzimmer oder in der Küche, quasi im Vorbeigehen<br />

lassen sich Funktionen wie Kalender, Uhrzeit, Nachrichten, Musik<br />

oder To-Do-Listen abrufen. Auch Videokonferenzen, Online-<br />

Shopping oder Internetfernsehen sind auf dem spiegelbaren<br />

Touchscreen möglich. Verknüpft mit der Haustechnik, fungiert er<br />

als intelligente Schaltzentrale für Smart-Home-Anwendungen. Der<br />

fortschrittliche Spiegel im handgearbeiteten Holzrahmen ist ein<br />

Produkt der Deutschen Gesellschaft für multimediale Kundenbindungssysteme<br />

und der Firma IronShark.<br />

8


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Villeroy & Boch Badtrends <strong>2017</strong>:<br />

von Coolness<br />

über Vintage<br />

bis Nordic<br />

1<br />

Neues Jahr, neue Trends. Und auch im Bad spiegeln<br />

sich die aktuellen Trends des internationalen Interior<br />

Designs. Dabei wird die Atmosphäre eines Raumes<br />

bzw. Bades auch künftig wesentlich von Materialien<br />

und Farben bestimmt.<br />

www.villeroy-boch.de<br />

2<br />

Urban Coolness<br />

Der Interior-Trend Urban Coolness setzt auf puristischen Minimalismus<br />

in seiner reinsten Form. Schwarz und Weiß, Edelstahl<br />

und roher Beton charakterisieren diesen Style. Die Badezimmer-<br />

Möbel der Villeroy & Boch Kollektion Finion erscheinen mit der<br />

Oberfläche Black Matt Lacquer kühl und reduziert. Der Handtuchkasten<br />

innen in Gold Matt setzt einen selbstbewusst markanten<br />

Akzent. Bei Möbeln und Waschtischen der Serie prägen<br />

schmale Kanten und konturiertes Design das Erscheinungsbild.<br />

3<br />

Modern Vintage<br />

Retro und Vintage bleiben wichtige Trendthemen, teils mit Ergänzung<br />

einer modernen Komponente. Altbekanntes wird neu<br />

entdeckt und interpretiert. Die Villeroy & Boch Kollektion Hommage<br />

ist inspiriert von vergangenen Epochen und überzeugt in<br />

seiner Materialkombination aus Echtholz und Marmor mit hoher<br />

Qualität. Alle Elemente der Serie – von Badmöbeln über Einbauwaschtisch<br />

und Spiegel bis hin zu WC und Bidet – sprechen die<br />

gleiche, traditionell-elegante Formensprache und versprühen<br />

exklusiven Luxus. Stilecht dazu: die klassische Waschtisch-<br />

Dreilochbatterie der Armaturenserie Villeroy & Boch LaFleur<br />

classique.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

Scandi Style<br />

Der Reiz Skandinaviens ist ungebrochen: Die nordische Lebensart<br />

steht weltweit für Freundlichkeit, Ursprünglichkeit und Naturverbundenheit.<br />

Auch in Sachen Interior Design geht es natürlich<br />

zu: viel Holz, zurück haltende Formensprache, klare Linien und<br />

sanfte Farben sind typisch für den Nordic Lifestyle, der auch ins<br />

Badezimmer Wohlfühlatmosphäre bringt. Zum Beispiel mit den<br />

Aufsatzwaschtischen Artis von Villeroy & Boch: Gefertigt aus<br />

dem innovativen Material TitanCeram haben sie besonders dünne<br />

Wandungen. Das Ergebnis ist pure Filigranität. Zarte Pastellfarben,<br />

die die deutsch-dänische Designerin Gesa Hansen exklusiv<br />

für Villeroy & Boch entwickelt hat, sorgen dabei für einen sanften<br />

Farbklecks am Waschplatz – wie hier der Farbton „Frost“. ‹<br />

9


TIPPS & TRENDS<br />

Kaminfeuer trotz Feinstaubalarm<br />

à Positives Signal aus dem Ländle: Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg<br />

erlaubt jetzt den Betrieb von modernen Feuerstätten in Stuttgart auch<br />

an Tagen, an denen Feinstaubalarm ausgerufen wird. Damit setzt die smogbelastete<br />

Stadt ein Zeichen, das weit über die Landesgrenzen Beachtung findet.<br />

Der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. (HKI) begrüßt die<br />

Entscheidung, steht sie doch dafür, dass mit dem Austausch alter Feuerstellen<br />

mehr für die Umwelt erreicht wird, als durch temporäre Nutzungsverbote. Unter<br />

die Ausnahmegenehmigung fallen alle Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkamine,<br />

die seit 2015 auf dem Markt sind, sowie alle älteren Anlagen, welche die verschärften<br />

Anforderungen der 2. Stufe der ersten Verordnung zur Durchführung<br />

des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) erfüllen.<br />

Foto: HKI<br />

Foto: Birkenstock<br />

Betten von Birkenstock<br />

à Ja, da muss man zweimal hinlesen: Schuhhersteller Birkenstock feierte<br />

auf der Einrichtungsmesse imm cologne Premiere mit Betten. Also nicht<br />

mit Oberbetten sondern mit ganzen Bettsystemen. Mit dem Schritt „vom<br />

gesunden Fußbett zum komfortablen Bett“ will das Familienunternehmen<br />

seine Kernkompetenz auf das neue Geschäftsfeld und Trendthema „gesundes<br />

Schlafen“ übertragen. Die Kundenresonanz auf der Messe sei schon mal<br />

„außerordentlich gut“ gewesen. Im Angebot sind vier Boxspringbetten und<br />

zwei Einlegevarianten, dazu verschiedene Unterkonstruktionen und Matratzen.<br />

Die Premium-Produkte sind das Ergebnis einer Partnerschaft mit dem<br />

Betten- und Matratzenhersteller ADA, der Nummer eins für Polstermöbel<br />

in Österreich. Das Boxspring-Bett ist übrigens nach wie vor Trend und das<br />

Angebot wächst stetig. Der Vorteil dieser Art Bett ist die Höhe von meist 60 bis<br />

70 cm. Das erleichtert vielen Menschen das Hinein- und wieder Herauskommen<br />

und wird als besonders komfortabel geschätzt. Außerdem sieht es so gar<br />

nicht nach klassischem Bett aus. Je nach den verwendeten Materialien gibt es<br />

Modelle zwischen 500 und 5000 Euro.<br />

Tradition trifft Trend<br />

à Hollywood-Diva Gwyneth Paltrow liebt sie. Auch Reese Witherspoon<br />

wurde schon auf einem gesichtet. In den Staaten und in Frankreich erobern<br />

sie just Pool und Homespa – Hamamtücher. Das handgewebte, türkische<br />

Baumwollhandtuch, traditionell im Dampfbad zu Hause, entwickelt sich in<br />

frischen Farben und modernem Look zum It-Piece. Kein Wunder, wiegt es<br />

doch kaum etwas und trocknet schnell. Und dazu ist es so herrlich wandelbar.<br />

Klar, es macht sich am Strand, in der Sauna, beim Yoga und natürlich im heimischen<br />

Bad nützlich. Doch die neu interpretierten Designvarianten können<br />

auch Pareo, Stola, Tischtuch, Tagesdecke oder Plaid sein. Özlem Ahmetoglu<br />

holt das Hamamtuch, das in ihrer Heimat Pestemal heißt, nach Deutschland.<br />

Unter ihrem Label Hamamista bringt sie gleich eine ganze Kollektion der<br />

vielseitigen Tücher auf den Markt. Sie versichert übrigens, dass die Baumwolle<br />

mit jedem Waschen weicher und das Tuch mit jeder Benutzung geschmeidiger<br />

und saugfähiger werde.<br />

Foto: Hamamista<br />

10


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STRAHLEN SIE MIT<br />

IHREM BAD UM DIE WETTE!<br />

AQA perla Weichwasseranlage von BWT<br />

GENIESSEN<br />

• ein Duscherlebnis für Körper<br />

und Seele<br />

• zarte, geschmeidige Haut<br />

und seidig glänzendes Haar<br />

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perfekten Tragekomfort<br />

SCHÜTZEN<br />

• die wertvolle Rohrinstallation<br />

und Haus haltsgeräte vor<br />

Kalk ablagerungen<br />

• Bad-, Duschwände und<br />

Armaturen vor Kalkrändern<br />

• die Umwelt durch geringeren<br />

Verbrauch an Wasch- und<br />

Putzmitteln<br />

Welch schöner Anblick und welche Freude – ein neues Bad! Damit das Traumbad dauerhaft glänzt<br />

und hochwertige Materialien nicht durch Kalk ränder verunstaltet werden, vertrauen Experten<br />

auf seiden weiches Perlwasser von BWT.<br />

Auf Nummer sicher<br />

Mit der Weichwasseranlage AQA perla von BWT<br />

gehen Sie auf Nummer sicher. Der AQA perla<br />

wird von einem geschulten Installateur nach<br />

der Wasser uhr im Bereich des Hauswassereingangs<br />

eingebaut und ist nicht größer als eine<br />

Waschmaschine. Herzstück der Anlage ist das<br />

klassische Ionen-Austauschverfahren. Dabei<br />

werden die Kalzium- und Magnesium-Ionen aus<br />

dem Wasser entfernt und durch Natrium-Ionen<br />

ersetzt. Das Ergebnis ist seiden weiches BWT<br />

Perlwasser.<br />

Rund um die Uhr gut versorgt<br />

Der AQA perla von BWT verwöhnt Sie im ganzen<br />

Haus mit seidenweichem Perlwasser und<br />

schützt die komplette Hauswasserinstallation,<br />

Armaturen, Fliesen und Dusch wände wirksam<br />

vor lästigen Kalkablagerungen. Kalk lagert sich<br />

auch in Haus halts geräten wie Wasch maschine,<br />

Geschirr spüler oder Kaffeemaschine ab. Mit<br />

seiden weichem Perl wasser vermeiden Sie nicht<br />

nur kostspielige Reparaturen, es unterstützt Sie<br />

auch bei der langfristigen Werterhaltung Ihres<br />

Eigentums.<br />

BWT Perlwasser kann noch mehr<br />

Seidenweiches Perlwasser lässt nicht nur Ihr<br />

Bad – auch ohne stundenlanges Putzen – noch<br />

nach Jahren wie neu erstrahlen, auch der Verbrauch<br />

an Wasch- und Reinigungsmitteln sinkt<br />

um bis zu 50 %. Nicht zuletzt ist der AQA perla von<br />

BWT ein wahres Beauty case: Er verwandelt hartes<br />

Wasser in seiden weiches Perlwasser. Das natürliche<br />

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Nähere Informationen und Bezugsquellen finden<br />

Sie unter www.bwt-perlwasser.com<br />

SPAREN<br />

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Heizkosten<br />

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Rohrinstallationen<br />

AQA perla von BWT –<br />

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seidenweiches Perlwasser


TIPPS & TRENDS<br />

Sitzen in 3-D<br />

à Leicht und filigran wirkt die neue Stuhlserie „Züco Bonito“, die von<br />

Martin Ballendat für Dauphin Home gestaltet wurde. Charakteristisch<br />

ist die organische, körperbetonte Formensprache. Die 3-D-Sitzschale<br />

versprüht eine sinnliche Note, ob als Vierfuß-Lösung in Holz oder<br />

Aluminium (Foto) oder als ebenfalls erhältliche Zentralfuß-Version mit<br />

und ohne Rollen. Für ein elegantes Finish sorgt zudem das vorn leicht<br />

heruntergezogene Sitzpolster, was nicht nur mehr Sitzkomfort bietet,<br />

sondern auch eine individuelle Note verleiht. „Züco Bonito“ gibt es in<br />

den Holzarten Nussbaum und Eiche und in verschiedenen Polsterausführungen<br />

im Rücken und auf dem Sitz.<br />

Foto: Dauphin Home<br />

Foto: KWC<br />

Trendige Farbtupfer<br />

à Das Armaturenwerk KWC schlägt unter der Dusche frische Töne<br />

an: Die Handbrausen aus der Bossanova-Serie sorgen in kräftigen<br />

Farben für echte Hingucker in weißen Bädern. Die starken, aber<br />

doch gedeckten Töne harmonieren auch mit den just angesagten<br />

Farben bei Keramik, Fliesen und Möbeln. Zwei Blautöne, ein Violett,<br />

ein dezentes Grau und dazu Edelweiß halten die Schweizer parat.<br />

Die neue Farbigkeit birgt noch einen Vorteil: Dank des Oberflächenmaterials<br />

– Silikon – rutscht der Griff nicht aus der Hand. Dass<br />

die Handbrausen drei Strahlarten bieten und sich diese intuitiv per<br />

Tastendruck einstellen lassen, versteht sich von selbst.<br />

Kleines Gerät mit hohem Nutzen<br />

à Der „Xperia Projector“ vereint die Funktionen eines Beamers<br />

mit denen eines Tablets und projiziert eine interaktive Android-<br />

Oberfläche auf Arbeitsplatte, Tisch oder Wand. So erzeugt der<br />

„Beamer“ ein virtuelles Touchdisplay mit den vom Tablet gewohnten<br />

Möglichkeiten der Interaktion. „Was auf den ersten Blick scheinen<br />

mag wie Science Fiction, ist Technologie mit höchstem Nutzwert<br />

in Anwendungen des heutigen Lebens“, betont Nolte. Der Küchenmöbelhersteller<br />

präsentierte den „Xperia Projector“ auf der Messe<br />

LivingKitchen zusammen mit Hersteller Sony Mobile. Der Marktstart<br />

ist für <strong>2017</strong> geplant.<br />

Der „Xperia Projector“ wird auf der Arbeitsplatte oder der Kücheninsel<br />

positioniert. Beim Kochen ermöglicht er die Rezeptrecherche<br />

oder die Steuerung von Küchengeräten – auch mit Tomatensoße<br />

an den Fingern, aber ohne Flecken im Kochbuch. Im Regal oder<br />

in der Nische unter Hängeschränken platziert, macht das Gerät<br />

Wände zur digitalen Schaltzentrale im Haushalt. Ein Cloud-basierter<br />

Familienkalender wird durch schlichtes Wischen und Tippen auf<br />

der Wand mit Terminen gefüllt und synchronisiert sich gleichzeitig<br />

mit Smartphone & Co. Daneben ermöglicht der „Xperia Projector“<br />

das einfache Erstellen und Versenden von Einkaufslisten, oder aber<br />

auch die Steuerung von Abläufen im und ums Haus über Smart<br />

Home Interfaces. Skypen mit der Tochter im Ausland, Musik hören<br />

beim Treff mit Freunden und Fernsehen beim Kochen sind weitere<br />

Alltagsszenarien, die Sony am Stand von Nolte Küchen auf neuartige<br />

Weise demonstrierte.<br />

Fotos: Nolte<br />

12


Foto: Franke<br />

Für kleinere Budgets<br />

à Franke setzt weiter auf den Systemgedanken. Nach den<br />

Produktlinien „Mythos“, „Maris“ und „Frames by Franke“ stellt der<br />

Küchenausstatter mit „Smart“ nun eine vierte Produktfamilie vor.<br />

Diese wendet sich insbesondere an ein junges Publikum und junge<br />

Familien, „die trotz kleinerem Budget keine Abstriche beim Design<br />

und bei der Funktionalität machen wollen“. Die eingesetzten Komponenten<br />

harmonieren im Design und sind hinsichtlich Bedienung<br />

und Handhabung aufeinander abgestimmt. Zur Linie gehören<br />

Spülen, Armaturen und Hauben.<br />

Die Dunstabzugshaube der Linie ist mit schwarzem oder weißem<br />

Glaspaneel erhältlich und für ein Maximum an Kopffreiheit vertikal<br />

gestaltet.<br />

Die Edelstahlspülen besitzen ein extravagantes Design mit 70 mm<br />

Beckenradius. Passend zur Spüle gibt es praktisches Zubehör, z. B.<br />

ein Abtropfbecken sowie Schneidebretter aus Holz bzw. Kunststoff.<br />

Charakteristisch für die „Smart“-Armaturen ist ihr hoher schlanker<br />

Körper und der griffige Bedienhebel. Es gibt sie in den Ausführungen<br />

Chrom und Edelstahl-Optik.<br />

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KÜCHE & WOHNEN<br />

GRÜN<br />

macht<br />

glücklich<br />

Das Jahr <strong>2017</strong> startet grün, und das liegt nicht allein<br />

am nahenden Osterfest. Denn die Pantone-Farbe des<br />

Jahres heißt „Greenery“. Dabei handelt sich um ein<br />

frisches sattes Hellgrün, das – man kann es drehen<br />

und wenden wie man will – stark an die typische<br />

Färbung von Osternestern erinnert. Die Inspiration zu<br />

„Greenery“ hat aber wenig mit bunten Hühnereiern<br />

in durchgefärbter Holzwolle zu tun. Grün symbolisiert<br />

wie keine zweite Farbe die Sehnsucht nach Natur<br />

und Durchatmen. „Grün ist so bodenständig wie<br />

Erbsenschoten und ist die natürlichste Farbe der<br />

Welt“, sagt zum Beispiel ein Hersteller von stilvollen<br />

Wohnaccessoires (Foto). Als trendiger Farb-Akzent<br />

im Interiorbereich sorgt Grün für Frische und ein<br />

gutes Wohngefühl. In Kombination mit Weiß ist es ein<br />

echter Muntermacher, Ton in Ton kombiniert bringen<br />

grüne Details die Natur ins Haus. Und das macht<br />

glücklich. Auch nach Ostern.<br />

14


KÜCHE & WOHNEN<br />

Foto: Villeroy & Boch


EINRICHTEN TRENDS VON DER IMM COLOGNE<br />

Foto: VDM/COR<br />

Bequeme Polster statt harte<br />

Eck-Bank: Hier kann man<br />

noch lange nach dem Essen<br />

gemütlich verweilen.<br />

16


Ruhe! Jetzt!<br />

Die Menschen lieben ihr Zuhause. 412 Euro hat jeder Einwohner in Deutschland 2016 für Möbel<br />

ausgegeben. Statistisch betrachtet. „Das ist weit mehr als im Rest von Europa“, meldet der Möbelverband<br />

VDM und bringt das Leitmotiv des Wohnens <strong>2017</strong> flott auf den Punkt: „Tür zu und Ruhe.“<br />

Das soll soviel heißen wie: Der Rückzug in die eigenen<br />

vier Wände hält an. Nach dem Motto „Die Welt<br />

ist mir zu viel, ich selbst bin mir genug“, seien viele<br />

Menschen überfordert mit der Schnelligkeit der Ereignisse<br />

und mit den Phänomenen selbst. Die Schnelligkeit der<br />

Digitalisierung trägt ihres dazu bei. Für die meisten Menschen<br />

wird die Entspannung im Zuhause zum verständlichen und gelebten<br />

Anspruch. Auf der Einrichtungsmesse imm cologne wurden<br />

Mitte Januar in Köln die neusten Trends und Tendenzen im<br />

internationalen Möbel- und Einrichtungsangebot vorgestellt. Die<br />

auffälligsten Themen lassen sich so zusammenfassen:<br />

Nostalgie hat Konjunktur<br />

Möbel mit Nostalgiecharakter haben Hochkonjunktur. Kleine<br />

Beistelltische, auch Nierentische und filigrane Sofas wie aus den<br />

1950er-Jahren sind angesagt. Bei den Bezugstoffen für Polstermöbel<br />

gibt es ein auffällig großes Angebot an Samt und Flocksamt. Er<br />

wirkt weich und einladend. Farblich ist ein großes Spektrum von<br />

beruhigenden Grün- und Blautönen zu sehen.<br />

Mehr Funktion für kleine Räume<br />

Da die Landflucht ungebrochen anhält und die Mieten in den<br />

Großstädten weiter steigen, werden wir in Zukunft auf kleinerem<br />

Raum wohnen. Kleinere Wohnungen veranlassen die internationale<br />

Möbelindustrie auch zur Produktion von Multifunktionsmöbeln.<br />

Ein Sofa wird ein Bett und aus einem Kleiderschrank<br />

kann ein Schreibtisch herausgezogen werden. Platzsparende Möbel<br />

sind im Kommen.<br />

Wohnzimmer sind privat<br />

Neben den bequemen Ess-Sesseln kommt die kommunikative<br />

Ess-Bank bzw. Polsterbank zum Esstisch dazu. Hier hält es sich<br />

auch nach dem Abendessen noch einige Stunden aus. Gleichzeitig<br />

verliert das Wohnzimmer seine repräsentative Bedeutung<br />

und wird zunehmend zum Rückzugsraum für Privatsphäre und<br />

Entspannung. Passend zum Rückzug gibt es einladende Lounge-<br />

Sofas oder Longchairs, die sich per Knopfdruck zur bequemen<br />

Liege umwandeln lassen.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

Immer wieder anders<br />

Ökologische Materialien wie Massivholz, Wollfilz, Stein, Metall<br />

und Glas punkten durch ihre natürliche Authentizität. Unikate<br />

sind immer mehr gefragt, was den natürlichen Materialien einen<br />

Auftrieb gibt. Natürliche Materialien unterscheiden sich durch<br />

ihre Einzigartigkeit von vorgefertigten Industrieprodukten aus<br />

immer gleicher Folie.<br />

Ideen fürs Smart Home<br />

Die meisten von uns wollen auch im Alter oder bei körperlichen<br />

Beeinträchtigungen zu Hause wohnen bleiben. Smart Home Technologien<br />

stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung, aktuell skizzierte<br />

Lösungen lassen jedoch aufblicken. Die Ideen reichen von<br />

Sicherheitskonzepten wie dem 24-Stunden-Notknopf oder einem<br />

Sturz-Alarm unterm Teppich, über eingebaute „Convenience“ im<br />

Möbel wie LED-Licht unterm Bett oder im Kleiderschrank, bis<br />

hin zu Toilettenbrillen mit Reinigungsfunktion, tief eingebauten<br />

Duschen, fahrenden Sesseln oder Aufstehhilfen. Küchentechnik<br />

präsentiert sich zusammen mit Smart-Phone-Apps beispielsweise<br />

mit Einkaufsunterstützung per Internetkamera im Kühlgerät<br />

oder Backofenkontrolle. Die Entwicklung geht hier vor allem in<br />

Richtung Convenience, Bequemlichkeit und Erleichterung, meinen<br />

die Experten.<br />

Die Haube im Kochfeld<br />

Bei Küchen überwiegt Glanzlack als Front. Leise und energiesparende<br />

Elektrogeräte sind breit im Markt angekommen. Unzählige<br />

Apps ermöglichen die Ansteuerung vieler Geräte für verschiedene<br />

Funktionen. Die Abzugshaube inmitten des Induktionsfelds hat<br />

sich als Lifestyle-Ausstattung etabliert. Kompakte Küchen mit<br />

kurzen Wegen und optimalen Arbeitsabläufen komplettieren das<br />

Küchenangebot für die kleinere Wohnung.<br />

Immer persönlicher<br />

Insgesamt wird das Wohnen noch einmal unkonventioneller,<br />

farbenfroher, persönlicher und individueller. Puristisches wird<br />

mit Plüschigem vermischt, sodass ein besonderer Charakter im<br />

eigenen Zuhause entsteht. ›<br />

17


EINRICHTEN TRENDS VON DER IMM COLOGNE<br />

Relaxen mit Stil<br />

Das Wohnzimmer wird zum Ort des Privaten,<br />

des Rückzugs und zum Entspannen.<br />

Longchairs – früher sagte man Recamiere<br />

dazu – erfüllen den Wunsch vieler Verbraucher<br />

nach Relaxen und Abschalten<br />

mit Stil.<br />

Ganz gemütlich<br />

Die klassische Couchgarnitur ist out. Jedenfalls in der starren „1-2-3“-Variante, die mit<br />

einem Dreier-, einem Zweier-Sofa und einem passenden Einzelsessel jahrzehntelang<br />

den Rest der Wohnzimmereinrichtung in Schach hielt. Heute geht es multifunktional<br />

zu. Und da es in den Zeiten der Individualität Lösungen für jeden und alles gibt, ganz<br />

unterschiedlich umgesetzt: mal ganz grazil, mal besonders gemütlich – hier dargestellt<br />

am Modell „Blow“ von Alivar.<br />

Foto: Alivar<br />

Foto: Koinor<br />

Foto: Massivum<br />

18


Wie in den 50ern<br />

Die Formensprache der 1950er- und 1960er-Jahre ist wieder chic.<br />

Mit Club- und Cocktailsesseln, abgespreizten Möbelbeinen, Nierentischen<br />

und allem Pipapo. Die verwendeten Hölzer und Stoffe<br />

sind in erster Linie eins: dunkel und natürlich. Die gefragten<br />

Farbtöne der Polster aus der Werkstatt von Politura reichen von<br />

Tannengrün (wie bei diesem Beispiel) bis Petrol.<br />

Foto: Politura<br />

Industrial Look<br />

Massives Holz, dunkles Metall, klare Linien und gewollte Gebrauchsspuren:<br />

Möbel im Industriestil sind so gemütlich wie<br />

robust. Ursprünglich stammt der Industrial Chic von der amerikanischen<br />

Ostküste, wo Kreative ihre Ateliers und Wohnungen<br />

in stillgelegten Lagerhallen einrichteten. Auch ohne die typischen<br />

Backsteinwände und hohen Fensterflächen lässt sich dieser unangestrengte<br />

Look erzielen. Dabei ist der richtige Mix entscheidend:<br />

So kombiniert Massivum bei der Möbelserie „Oklahoma“ edel gemasertes<br />

Akazienholz mit einem Rahmen aus schwarz lackiertem<br />

Metall. Kleine Unregelmäßigkeiten im Holz unterstreichen den<br />

natürlichen Charakter der robusten Möbel.<br />

Flexibel und elegant<br />

Wer es leicht und flexibel mag, ist mit Modulen gut bedient. Variable<br />

Möbelsysteme gewinnen an Beliebtheit, weil sie flexibel zu<br />

stellen sind. Umziehen lässt sich damit auch einfacher als mit der<br />

monumentalen Schrankwand. Die Neuheit „Bosse modul space“<br />

(Foto) nimmt diesen Trend auf. Zudem zeigt sich dieses Sideboard<br />

hier in Nuancen der Architekturfarben von Le Corbusier. Hersteller<br />

Dauphin Home bietet ab sofort zwölf ausgewählte Farbtöne<br />

aus der Farbenklaviatur „Les Couleurs® Le Corbusier“ an. Deren<br />

besonderes Kennzeichen: erdig, gedeckt, elegant. Auch das fördert<br />

eine ruhige Atmosphäre. ‹<br />

Foto: Dauphin Home<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

19


KÜCHE EXKLUSIV<br />

Urbane Küche im<br />

Der Factory-Style oder -Look, auch Industrial-Style genannt, ist ein Wohntrend mit<br />

ganz eigenen Charme und dem „gewissen Etwas“. Individuell, offen gestaltet und mit<br />

urbanem Lebensgefühl. Der industriell inspirierte Wohnstil-Mix macht aus Küche und<br />

Wohnraum eine außergewöhnliche Einheit in schickem Loftcharakter.<br />

20


factory-Style<br />

PLANUNG, REALISATION, FOTOGRAFIE:<br />

STUDIORAUM<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

21


KÜCHE EXKLUSIV<br />

alles ausser<br />

gewÖhnlich<br />

Holz, Metalloberflächen, aber auch Steinmaserungen und<br />

Leder – die Küche im Factory-Style greift den Charme<br />

alter Industriegebäude auf, der ganz nach Wunsch mit<br />

einem neu interpretierten Landhausfeeling oder klaren modernen<br />

Linien ergänzt werden kann. So treffen bei den Küchenmöbeln<br />

„Groningen“ von Störmer klassische Oberflächen aus wertigem<br />

Holz auf moderne Edelstahlkomponenten und ergeben einen<br />

spannenden Materialmix. Auch ein Hauch Landhausstil schwingt<br />

bei dem Factory-Look der Massivholz-Fronten in carbonfarbiger<br />

Lackierung mit. Die Oberfläche wurde gesandstrahlt und mit<br />

Antikschliff versehen. Komfortable Ausstattungsdetails wie der<br />

Apothekerauszug unterstreichen die Hochwertigkeit der Störmer<br />

Küche auch im Schrankinnern. ›<br />

Das Induktionskochfeld (Küppersbusch Profession +, KI 9820.0) in exklusiver<br />

Chrome-Grafik ist eine Marktneuheit und überzeugt mit jeder Menge technischer<br />

Highlights: 15-stufige Leistungsregelung „glide Control“, 3 vordefinierte<br />

Sonderstufen von circa 42 °C Schmelzstufe, 70 °C Warmhaltestufe und 94 °C Pastastufe<br />

inklusive Abschalt-Memory, Kurzzeitwecker mit Abschaltfunktion, Urlaubsschaltung<br />

und Zentralabschaltung. Auch eine automatische Brückenfunktion<br />

ist vorhanden sowie die Möglichkeit, äußere Kochzonen jeweils zu einer Fläche<br />

zusammenzuschalten. Die Cleaning-Funktion ist das Tüpfelchen auf dem „i“.<br />

Gut versteckt: Der Factory-Style zeigt moderne Technik nur bedingt. So ist der<br />

Kühlschrank als Einbauversion optisch im Schrank hinter natürlichen Holzfronten<br />

verschwunden. Wer weiß, wo er steckt, findet viel: 275 Liter Nutzinhalt hat<br />

der Profession + Einbau-Kühlschrank IKEF 3290-2 von Küppersbusch bei A ++<br />

Energie-Label zu bieten. Dynamische Luftverteilung im Kühlraum, Frischkühlzone<br />

mit Schubladen, elektronische Temperaturreglung / -anzeige – all inclusive.<br />

Backofen, Grill und Mikrowelle im Duett: Der untere Einbaubackofen ist<br />

eine Neuheit von Küppersbusch aus der Serie Premium + (B 6555.0) und kann<br />

mit 14 Backfunktionen und 8 Back-Spezialfunktionen inklusive Grill sowie über<br />

40 Automatikprogrammen und 20 Favoriten-Programmen zur Abspeicherung<br />

eigener Vorgänge das Nonplusultra in jede Küche bringen. Wem das noch nicht<br />

genügt: Der obere Einbau-Bachofen, ebenfalls neu im Programm von Küppersbusch<br />

aus der Serie Comfort + (CBM 6350.0), verbindet 10 Backofenfunktionen<br />

mit zwei Mikrowellenfunktionen, die im Solo-Betrieb oder mit allen Backofen-<br />

Funktionen kombiniert geschaltet werden können.<br />

22


Geschirrspüler der neuesten Generation: Dieser brandneue Geschirrspüler<br />

von Küppersbusch aus der Serie Premium + (IGVS 6509.5) hält<br />

Einiges parat. Neben A ++ Energie-Effizienz ist er mit 42 Dezibel flüsterleise.<br />

Ausgestattet mit einem Wärmetauscher schafft das Spülwunder bis zu 14 internationale<br />

Maßgedecke. Bei fünf Programmen – Intensivprogramm 70 °C,<br />

Schnellprogramm 45 °C, Automatikprogramm 45 °C bis 65 °C, Vorspülen<br />

und Sparprogramm 50 °C – plus zusätzlicher Eco-Trocknung bleiben keine<br />

Wünsche offen. Mit den Sonderfunktionen<br />

Intensiv-Zone, Hygiene Extra<br />

und halbe Beladung sowie weiteren<br />

Komfort-Features punktet das Gerät<br />

in der Top-Liga.<br />

Hauseigene Trinkwasser-Quelle: Die Küche im Industrie-Style hat mehr<br />

zu bieten, als man denkt. Beispielsweise wohlschmeckendes, gefiltertes und auf<br />

die optimale Trinktemperatur gekühltes Wasser in den Varianten still, medium<br />

und sprudelnd. So kommt Wasser in verschiedenen bevorzugten Trinkversionen<br />

mit dem GROHE Blue® Home Set direkt aus der speziellen Küchenarmatur. Der<br />

kompakte Kühler mit integriertem Filter und CO 2<br />

-Flasche findet auch in kleinen<br />

Unterschränken Platz. Die Armatur mit zwei Wasserwegen für Nutzwasser und<br />

gefiltertes Trinkwasser lässt sich intuitiv über eine farbig beleuchtete Touch-<br />

Aktivierung bedienen.<br />

Erlebnis-Küche: Behaglichkeit und Flair strahlt der offene „Urfeuer“-Kamin von Brunner aus. Der<br />

holzbeheizte, offene Kamin wird auf Arbeitshöhe der Küchenzeile eingefasst und eignet sich mit integriertem<br />

Spießgrill zur Zubereitung von gegrillten Speisen. Auch die Glut am Feuerraumboden kann<br />

mit einem Flächengrill zum Brutzeln genutzt werden. Voraussetzung für den offenen Küchenkamin ist<br />

ein Schornstein-Anschluss. Der Zuluftanschluss integriert quasi den Dunstabzug. Damit funktioniert<br />

das „Urfeuer“ auch in modernen, dichten Wohngebäuden sicher und störungsfrei.


KÜCHE EXKLUSIV<br />

farben & formen im<br />

industrial kÜchenlook<br />

Der an die Küche angegliederte Wohnbereich ist ebenso im<br />

„modern factory look“ gestaltet. Coole Materialen, reduziertes<br />

Design und gedämpfte Farben sind kennzeichnend. Im Kontrast<br />

zu den durchgängig schwarzen und weißen sowie grauen und<br />

braunen Einrichtungsobjekten finden auch einzelne Farb-Highlights<br />

Anwendung. Besonders toll wirken kleinere Elemente als<br />

Farbtupfer und Hingucker aus der bunten Farbpalette, wie hier<br />

die Tür in knalligem Lila. ‹<br />

Design plus Komfort: Die moderne Sitzgruppe besteht aus zwei Stressless London Relaxsesseln<br />

von Ekornes in der Ausführung Leder Paloma Metal Gey – mit hoher bzw. niedriger Rückenlehne.<br />

Passend dazu: der Hocker zum Füße hochlegen. Das norwegische Design fällt mit der grazilen Form<br />

des Sesselfußes aus Chrom ins Auge. Weitere Pluspunkte gibt es in der Benutzung. Denn das um 360°<br />

drehbare Untergestell besitzt ein patentiertes Gleitsystem. Dieses ermöglicht die individuelle Steuerung<br />

der optimalen Sitzposition durch einfache Gewichtsverlagerung, ganz ohne Schalter und Hebel.<br />

Ebenso von Ekornes ist der Beistelltisch Stressless Style in der Ausführung Schwarz/Weiß. Die Kombination<br />

aus Schlichtheit beim Design und der Verwendung von Chrom und Buchenholz gibt dem Tisch<br />

den retro-modernen Factory-Look.<br />

24


Bewegungsmöbel: Ob im Sitzen oder Stehen – der<br />

Steh-Sitz muvman von Aeris passt sich auf Knopfdruck<br />

an die individuelle Höhe zwischen 51 und 84 cm an. Ein<br />

mehrdimensionales Gelenk im standfesten Fußteller sorgt<br />

für ermüdungsfreies Steh-Sitzen.<br />

Cool und funktional: Im Industrial-Style finden überwiegend<br />

Materialien Anwendung, die als robust und etwas<br />

kühl gelten, da die Funktionalität im Vordergrund steht.<br />

WAREMA Vertikal-Jalousien sind der zum Stil passende<br />

Sonnen- und Sichtschutz – dezent ins Ambiente integriert<br />

und ganz individuell anzuordnen.<br />

Auch der Designheizkörper bowa KV von bowa Heiztechnik<br />

fügt sich harmonisch in die Raumgestaltung<br />

ein. Hier passt seine vertikale Struktur und der Grauton<br />

ideal zu den Jalousien. Im Vorlauf des Heizkörpers ist ein<br />

Steigrohr integriert, das eine schnelle Durchströmung des<br />

Heizkörpers und somit kurze Reaktionszeiten ermöglicht.<br />

Hingucker: Der Industrie-Look bevorzugt sachlichminimalistisches<br />

Design plus individuelle Akzente. Es<br />

kann auch eine andere persönliche Farbe als Lila sein<br />

– aber made in Germany fällt immer auf. Die Türblätter<br />

der Wacosystems GmbH & Co. KG sind durch ihre dreidimensionale<br />

Tiefenwirkung und die organisch erscheinende<br />

Lebendigkeit der Wabenstruktur ein Blickfang. Je nach<br />

Betrachtungswinkel ergibt sich durch das lichtdurchlässige<br />

Design eine Lichtstreuung unterschiedlichster Effekte<br />

– von klarer Durchsicht bis zu diffusem Lichtspiel.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

25


KÜCHE TRENDS VON DER LIVINGKITCHEN<br />

Jede Küche<br />

Was für ein Koch-Typ sind Sie? Ein Bio-Kocher, ein<br />

Lässig-Kocher oder ein Genuss-Kocher? Oder doch eher<br />

ein Clever-Kocher? Auch diese Fragen wurden auf der<br />

Küchenmesse LivingKitchen in Köln beantwortet.<br />

Exklusiv und als einziger Küchenmöbelhersteller<br />

setzt LEICHT Küchen<br />

ab sofort auf die edlen und<br />

naturbezogenen Architekturfarben<br />

„Les Couleurs® Le Corbusier“.<br />

26


wird zum Unikat<br />

Foto: LEICHT Küchen<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

27


KÜCHE TRENDS VON DER LIVINGKITCHEN<br />

Auf Initiative der „Der Kreis Anja Schaible Stiftung“<br />

hatten sich die Studierenden der Hochschulen Furtwangen<br />

und Wismar in den vergangenen Monaten<br />

Gedanken zur „Küche der Zukunft“ gemacht. Ihre<br />

Antworten präsentierten sie auf der internationalen Küchenmesse<br />

LivingKitchen. So arbeiteten die Studierenden heraus, dass der<br />

Faktor „Individualität“ nirgendwo stärker ausgeprägt ist, als bei<br />

der eigenen Kücheneinrichtung. Dennoch braucht eine stimmige<br />

Ansprache von Küchenkäufern natürlich etwas Struktur. Deshalb<br />

wurden auf Basis einer zuvor durchgeführten Umfrage vier Koch-<br />

Typen benannt: „Bio-Kocher“, „Lässig-Kocher“, „Genuss-Kocher“<br />

und „Clever-Kocher“. Und für jede dieser Zielgruppen wurden<br />

konkrete Ideen formuliert und Produkte entwickelt.<br />

1 BIO-KOCHER: Freundschaft und Familie sind wichtiger als<br />

Status und Stress. Kochen und Küche sind etwas Besonderes. „Bio-<br />

Kocher“ legen Wert auf Qualität und Ästhetik. Warum das Brot<br />

nicht selber backen? Das frische Gemüse kommt aus der Region<br />

vom Bio-Bauer. Das Motto: Lieber weniger, dafür aber frisch und<br />

gesund. Das prädestinierte Küchenmöbel für den „Bio-Kocher“<br />

ist durch und durch ökologisch: die Arbeitsplatte aus Massivholz<br />

in Ahorn, möglichst aus nachhaltigem Anbau. Front, Korpus oder<br />

Gestell in zurückhaltender Farbigkeit. Schlicht und schön soll der<br />

Solitär sein, wohnlich und sich der vorhandenen Küche anpassen.<br />

Eine gute Verbindung von Natur und Ästhetik, in guter Qualität,<br />

hochwertiger Verarbeitung, mit attraktiven Detaillösungen und<br />

Langlebigkeit – im Sinne eines Erbstücks.<br />

2 LÄSSIG-KOCHER halten sich nicht an Essenszeiten, stattdessen<br />

steht die Aktivität – sei es beruflich oder privat – an erster<br />

Stelle. Gegessen wird, wenn es passt – selten zu Hause. Eine eigene<br />

Küche braucht der „Lässig-Kocher“ nicht unbedingt. Die Konzeptentwicklung<br />

der „Lässig-Küche“ stellt den herkömmlichen<br />

Gedanken einer Küchenzeile auf den Kopf. Die Designstrategie<br />

verknüpft die Ansprüche an ein innovatives Küchenmöbel mit der<br />

Flexibilität der heutigen Arbeitswelt. Ergebnis dieser Zuschreibungen<br />

ist das aufmerksamkeitsstarke Konzept aus mobilem<br />

Service-Butler und tresenartiger Basisstation. Die moderne Technologie<br />

des Butlers bietet eine vielseitige Benutzung, die Mahlzeit<br />

wird eingenommen, während der Nutzer bequem in einem Sessel<br />

sitzt und von seinem fahrbaren Butler bedient wird.<br />

3 GENUSS-KOCHER: Kochen ist genial, ist Erholung vom<br />

Tagesgeschehen. Genießen können ist eine Gabe. Frische und<br />

Qualität der Produkte sind dabei das A&O der feinen Küche, die<br />

Echtheit des Materials ein Muss, die Haptik edler Hölzer Inspiration.<br />

„Genuss-Kocher“ sind individuell, sind Perfektionisten, sind<br />

Technik-Freaks, sind verliebt in Design und lassen sich gerne über<br />

die Schulter schauen. Der „Genuss-Kocher“ zelebriert das Kochen<br />

für sich und andere. Ihm sind das Kochen und gutes Essen sehr<br />

wichtig, aber auch das Kochwerkzeug muss präsentiert werden.<br />

Hierfür gibt es eine beleuchtete Messer-Vitrine in der edlen und<br />

großzügigen Funktionsrückwand. Gleich daneben das Herzstück<br />

guter Fleischbereitung: Der Dry-Ager-Kühlschrank, der aus den<br />

klassischen Elektrogeräten wie Weinkühlschrank, Dampfgarkombinationen<br />

oder dem Stauraum für die Kochutensilien heraussticht.<br />

Im Zentrum der großen Küche steht der ausgefallen<br />

designte Steinküchenblock – die Bühne für den „Genuss-Kocher“,<br />

hier wird die Vor- und Zubereitung der Speisen zelebriert.<br />

1<br />

Alles echt: Küchenmöbel für „Bio­Kocher“.<br />

4 CLEVER-KOCHER können organisieren, sie haben den<br />

Durchblick und denken strukturiert. Ein Familienhaushalt ist ein<br />

Unternehmen, das kluges Management verlangt. Die Prozesse des<br />

Einkaufs, der Zubereitung und des Verzehrs müssen koordiniert<br />

sein. Dafür wird eine Küche mit kurzen Wegen benötigt, mit perfekter<br />

Anordnung der Geräte, cleveren Aufbewahrungsmöglichkeiten<br />

und pflegeleichten Oberflächen.<br />

Die für den „Clever-Kocher“ konzipierte Küche besticht<br />

durch Cleverness hinsichtlich der Lebensmittelzubereitung und<br />

Aufbewahrung. Zu ihren Highlights gehört der Müsli-Dispenser,<br />

der aus dem Hochschrank auf Bedienhöhe heruntergeschwenkt<br />

werden kann, der Geschirrspüler mit „Comfortlift“, der das<br />

leichte und ergonomische Befüllen unterstützt. Außerdem die<br />

Kühl- und Gefrierschubladen mit verschiedenen Kühlzonen, die<br />

einen übersichtlichen schnellen Zugriff und optimale Lagerung<br />

frischer und gefrorener Lebensmittel bieten. Hinzu kommt eine<br />

Tierfutterschublade im Küchensockel für die Hygiene des Futters<br />

der vierbeinigen Hauslieblinge und, und ...<br />

28


Die Gegenwart ist wohnlich<br />

Die Gedankenspiele der Studierenden sind natürlich in der Zukunft<br />

angesiedelt, sie vermittelten in den Details aber bereits<br />

konkrete Eindrücke, wohin es mit der Küche in Zukunft gehen<br />

wird. Die Bedürfnisse und Gewohnheiten des jeweiligen<br />

Nutzers stehen im Mittelpunkt, die konkrete Umsetzung hat<br />

sich daran zu orientieren. Die Küche wird also immer flexibler.<br />

Dass dies alles andere als Zukunftsmusik ist, bewiesen die Präsentationen<br />

der rund 200 Küchenaussteller auf der LivingKitchen<br />

schon heute.<br />

2<br />

Alles entspannt: Mobiler Service­Buttler des „Lässig­Kochers“.<br />

Bei den Küchenmöbeln bestimmen gedeckte<br />

und edel anmutende Farben die aktuellen<br />

Trends. Hinzu kommen dunkle Hölzer beziehungsweise echt anmutende<br />

Holzoptiken. Wobei weder Farbe noch Holz zwingend<br />

in Reinkultur geplant werden müssen. Stattdessen bieten sie sich<br />

als Kombinationspartner zu den begehrten Küchentönen Weiß<br />

und Grau an. Und das häufig in der Umsetzung im „Industrial<br />

Style“ mit Beton, metallisch schimmernden Oberflächen und offenen<br />

Regalen. Der Megatrend zur „Natur“ dominiert dabei oft<br />

stilübergreifend. In ihren Kollektionen spielen fast alle Hersteller<br />

mit offenen und geschlossenen Oberflächen und schaffen damit<br />

die Voraussetzungen für immer neue, individuelle und vor allem<br />

wohnlich anmutende Umsetzungen. Die Küche hat zwar von der<br />

Ausstattung her funktional und ergonomisch zu sein – das sollte<br />

man ihr auf den ersten Blick aber nicht unbedingt ansehen.<br />

Ob Möbel, Geräte, Arbeitsflächen, Spülen, Armaturen oder<br />

Licht: Auf den folgenden Seiten haben wir ausgewählte Neuheiten<br />

von der LivingKitchen für Sie zusammengestellt. Lassen Sie sich<br />

inspirieren! Viele weitere Küchen- und Einrichtungsideen gibt<br />

es außerdem tagesaktuell auf www.in-wohnen.de und auf dem<br />

Online-Portal unserer Schwesterzeitschrift KÜCHENPLANER<br />

auf www.kuechenplaner-magazin.de<br />

KÜCHE NEU GEDACHT<br />

Und das sind die Ideen für die „Küche der Zukunft“ des Nachwuchsprojekts<br />

der DER KREIS ANJA SCHAIBLE Stiftung. Weitere Informationen<br />

dazu gibt es unter dem Stichwort „Küche neu gedacht“ auf<br />

www.anja-schaible-stiftung.de.<br />

4<br />

3<br />

Alles edel: Die Bühne des „Genuss­Kochers“.<br />

Alles praktisch: Küchenausstattung für „Clever­Kocher“.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

29


KÜCHE TRENDS VON DER LIVINGKITCHEN<br />

Besuchermagnet und<br />

optisches Highlight<br />

bei Ballerina war die<br />

„Y-Küche“. Für dieses<br />

Design (von Michael<br />

Hilgers) erhielt der<br />

Küchenmöbelhersteller<br />

kurz vor Messebeginn<br />

den „Iconic Award <strong>2017</strong>“.<br />

Foto: Biermann<br />

Fotos: Blanco<br />

Foto: Koelnmesse<br />

Das Nonplusultra in Design, Komfort und<br />

Technik verkörpert „Blanco SensorControl<br />

Blue“. Ein sanftes Antippen der flachen,<br />

runden Bedienfläche genügt – schon öffnet<br />

und schließt sich der „InFino“-Ablauf der<br />

Spüle zuverlässig. Raffinierter Eyecatcher<br />

und visuelle Rückmeldung für den Nutzer<br />

ist ein dezent blaues Lichtsignal am Sockel.<br />

Eine weitere Neuheit heißt „Blanco Push-<br />

Control“ (kleines Foto). Diese Lösung steht<br />

für das mechanische<br />

Funktionsprinzip. Mit<br />

einer Druckbewegung<br />

wird die Mechanik<br />

des „InFino“-Ablaufs<br />

gesteuert.<br />

Der Dunstabzug im Kochfeld integriert – das finden immer mehr<br />

Küchennutzer gut. Schon heute wird fast jeder 10. Dunstabzug in<br />

der Kombination mit einem Kochfeld verbaut. Diese Version ist<br />

neu und kommt von Siemens. Der Name: „inductionAir“. „Mehr<br />

an Kochfeld geht nicht“, sagt der Hersteller dazu.<br />

30


Musik bringt Emotionen in die Küche. Deshalb stattet<br />

berbel die Lifthaube „Skyline edge“ jetzt mit einer Musikfunktion<br />

aus. Drahtlos versteht sich. Dabei arbeitet man mit<br />

dem Hochwertausstatter T&A zusammen. Ohne Musik gibt<br />

es die Lifthaube aber auch.<br />

Neu bei nobilia ist das System „SmartCube“. Die Regale<br />

lassen sich sowohl in der Wandgestaltung als auch im Unterschrank<br />

einsetzen, sei es in der Zeile oder in der Insel. Wer<br />

weitere individuelle Akzente setzen will: Die Regalböden<br />

sind in 25 unterschiedlichen Farben frei wählbar.<br />

Foto: Koelnmesse<br />

Foto: nobilia<br />

Foto: Biermann<br />

Ob rund, eckig, bunt oder wie ein<br />

Gemälde: Auch Hersteller Bosch hat<br />

für jeden Küchenstil die passende<br />

Dunstabzugshaube im Programm.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

31


KÜCHE TRENDS VON DER LIVINGKITCHEN<br />

Foto: Siemens<br />

Foto: Koelnmesse<br />

Viel Schwarzglas und „Black Steel“-<br />

Edelstahl – so präsentieren sich die neuen<br />

Einbaugeräte der „StudioLine“ von Siemens.<br />

Das Ergebnis des neu entwickelten Zwei-<br />

Zonen-Designs wirkt ausgesprochen edel.<br />

Technisch wurde auch zugelegt: Alle Geräte<br />

sind vernetzungsfähig. Eine „Sous-vide“-<br />

Funktion ist ebenso neu wie die dazu<br />

inhaltlich stimmige Vakuumierschublade.<br />

Das Messe-Highlight bei Miele: „Smartline“ ist ein individuell zusammenstellbares<br />

Kochzentrum. Diverse Module können beliebig kombiniert werden. Die Optik:<br />

zeitlos-puristisch auf Basis einer rahmenlosen Glaskeramik.<br />

Foto: Nolte Küchen<br />

Foto: Hera<br />

Wohnliches Ambiente von Nolte Küchen: Die Frontprogramme<br />

„Artwood“ in „Nussbaum Kuba“ sowie „Feel“ in „Papyrusgrau<br />

softmatt“ mit schwarzer Griffleiste. Eine Besonderheit ist die<br />

Keramikarbeitsplatte mit integrierten Kochfeldern.<br />

Erst ein stimmiges Lichtkonzept gibt der<br />

Küche den letzten Schliff. Besonders empfehlenswert<br />

sind in der Lichtfarbe verstellbare<br />

und dimmbare LED-Leuchten. So lässt<br />

sich funktionales Arbeitslicht erzeugen oder<br />

eine abendliche Wohlfühlstimmung inszenieren.<br />

Auch Hersteller Hera setzt auf diese<br />

Funktionen. Zum Beispiel mit der besonders<br />

flachen, nur 8 mm „hohen“ Unterbauleuchte<br />

„Dynamic LED Sky“ (Foto).<br />

32


AUSGEZEICHNET<br />

Aktuell wurde das Etagenbecken<br />

„Blanco Etagon“ mit zwei namhaften<br />

Design- und Verbraucherpreisen<br />

ausgezeichnet. Für sein überragendes<br />

Konzept wurde die Beckenlinie beim „Iconic Awards<br />

<strong>2017</strong>: Interior Innovation“ mit dem „Best of Best“<br />

prämiert. Mit dieser höchsten Auszeichnung vom Rat für<br />

Formgebung zählt sie zur absoluten Elite der diesjährigen<br />

Wettbewerbsbeiträge. Eine weitere Auszeichnung<br />

folgte auf der Konsumgütermesse Ambiente mit dem<br />

Verbraucherpreis „KüchenInnovationen <strong>2017</strong>“ der<br />

Initiative LifeCare. Besonders hervorgehoben wurden<br />

hier die Aspekte Funktionalität, Innovation, Produktnutzen,<br />

Design und Materialbeschaffenheit.<br />

Lorbeeren auch für ein weiteres Spülenkonzept von<br />

Blanco: Gewinner des Innovationspreises des Bundesverbandes<br />

Mittelständischer Küchenfachhandel (BMK) ist<br />

die Granitspüle „Zenar XL 6S Dampfgar<br />

PLUS“. Dabei handelt es sich um eine<br />

Spüle aus Silgranit PuraDur, die für<br />

höchste Flexibilität in der Küche sorgt,<br />

da die Garbehälter für Dampfgarer und<br />

Dampf-Backöfen gleichermaßen perfekt<br />

mit der Spüle korrespondieren.<br />

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BLANCO ETAGON:<br />

Cleveres Etagenbecken<br />

mit drei Ebenen<br />

Große Einzelbecken werden dank durchdachtem Zubehör zu einer praktischen Vorbereitungsund<br />

Abspülzone. Hier setzt Blanco ganz neue Maßstäbe mit dem innovativen Beckenkonzept<br />

Blanco Etagon, erhältlich in Edelstahl und Silgranit PuraDur.<br />

Das Besondere des Etagenbecken-Konzepts Etagon<br />

sind zwei speziell dafür entwickelte Edelstahl-<br />

Schienen, die genau auf die im Becken integrierten<br />

Stufen passen. Somit lässt sich bei Bedarf eine<br />

weitere Arbeitsebene schaffen. Kombiniert mit optionalem<br />

Zubehör oder vorhandenem Tischgeschirr bietet Etagon sogar<br />

drei Aktionsebenen in einem Becken. Während z. B. auf der untersten<br />

Ebene Kartoffeln wässern, kann auf den beiden Etagen<br />

darüber schon Gemüse vorbereitet werden. Dazu wird einfach das<br />

Schneidbrett auf der obersten Etage, dem Beckenrand, aufgelegt,<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

dann auf der zweiten Ebene eine Schale auf die Etagon-Schienen<br />

zum direkten Hineinarbeiten gestellt. Das Glas- oder Esche-<br />

Compound-Schneidbrett und die serienmäßig mitgelieferten<br />

Etagon-Schienen sind präzise auf das Beckenkonzept abgestimmt,<br />

lassen sich aber auch außerhalb des Beckens z. B. als Topfunter setzer<br />

nutzen. Und nach dem Kochen und Abspülen fungieren sie, seitlich<br />

auf der Beckenstufe gestapelt, als unauffälliges Trockner depot<br />

für Schwamm und Putztuch. Das neue Stufenbecken-Konzept<br />

Blanco Etagon bietet in vier verschiedenen Ausführungen maximale<br />

Flexibilität bei der Küchenplanung. ‹<br />

33


KÜCHE TRENDS VON DER LIVINGKITCHEN<br />

Neu bei systemceram ist eine versenkbare Excenter-Betätigung. Ein leichter Fingerdruck auf<br />

den versenkten Knopf, schon fährt dieser aus und kann mit zwei Fingern an einer geriffelten<br />

Oberfläche bedient werden. „Das funktioniert auch bei nassen Händen rutschsicher“, betont<br />

der Hersteller. Damit ausgestattet ist auch die neue Keramikspüle „Genea 87“ (Foto).<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Küppersbusch<br />

Fotos: Biermann (2), systemceram<br />

Traditionshersteller Küppersbusch trumpfte<br />

auf der LivingKitchen mit zahlreichen<br />

Neuheiten auf. Vorgestellt wurde unter<br />

anderem ein neues Backofen-Sortiment.<br />

Dabei setzt das Unternehmen auf<br />

„größtmögliche Individualität“ mit diversen<br />

Designkombinationen. Das Spitzengerät<br />

verfügt unter anderem über eine<br />

„Sous-vide“-Funktion. Das Modell „B6850.0S“<br />

wurde aktuell ausgezeichnet: Beim<br />

„Iconic Awards <strong>2017</strong>: Interior Innovation“<br />

in der Kategorie „Best of Best“.<br />

Salzkörner können hässliche Kratzer auf der Glaskeramik hinterlassen. Dem<br />

schiebt O+F A-Line nun einen Riegel vor: Der Hersteller setzt auf die neue<br />

kratzfeste „Miradur“-Beschichtung von SCHOTT CERAN. „Integral 800 Miradur“<br />

heißt die so ausgestattete Muldenlüftung. Neben O+F A-Line stattet als erster<br />

Vollsortimenter die Hausgerätemarke V-Zug aus der Schweiz Kochfelder mit<br />

der besonders widerstandsfähigen Oberfläche aus.<br />

34


Foto: Biermann<br />

Foto: zeyko<br />

„Metal-L“ heißt eine neue Oberfläche von zeyko. Dabei kombiniert der Küchenmöbelhersteller<br />

aus dem Schwarzwald einen handgespachtelten Untergrund mit<br />

einem metallischen Lackfinish. Fünf dieser edel wirkenden Farbtöne sind erhältlich:<br />

Zink, Platin, Schwarzstahl, Kupfer und Bronze. Gewählt werden kann zudem aus den<br />

beiden Strukturen gespachtelt und gestrichen. Hier präsentiert wird noch eine neue<br />

Designstudie: das zeyko Longboard aus furniertem Kirschbaumholz.<br />

Die Hochschrankfront der Rotpunkt-<br />

Küche im „Factory Style“ glänzt im Ton<br />

„Goldrush“. Ein markantes Regal und<br />

die Glasvitrinen-Schränke mit Wabenstruktur<br />

sind weitere Bestandteile<br />

dieses Küchenkonzepts.<br />

Foto: Blanco<br />

Foto: LEICHT<br />

Bei der neuen Highend-Linie „Blanco<br />

Artago“ aus „Silgranit PuraDur“ sind die<br />

beiden geometrischen Grundformen Kreis<br />

und Quadrat zentrale Gestaltungselemente.<br />

Gleich zwei Modelle in diesem extravaganten<br />

Design feierten auf der LivingKitchen<br />

Premiere: „Blanco Artago 6 IF/A SteelFrame“,<br />

bei der das runde Silgranit-Becken von<br />

einem quadratischen, nur 0,8 mm hohen<br />

Rahmen in Edelstahl eingefasst wird<br />

(Foto), und „Blanco Artago 6“ gänzlich aus<br />

„Silgranit PuraDur“.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

Auch das Planungsprinzip EVO von LEICHT Küchen wurde mit dem<br />

Designpreis „Iconic Awards <strong>2017</strong>: Interior Innovation“ ausgezeichnet.<br />

Charakteristisch ist die Erhöhung der Frontlinie um 15 Millimeter.<br />

Optisch „taucht“ die Arbeitsplatte in die Fronterhöhung ein und zeigt<br />

eine nur 5 Millimeter starke, sichtbare Kante aus edlem Carbonglimmer.<br />

35


SMART HOME INTERVIEW<br />

Smart Home auf<br />

dem Vormarsch<br />

Foto: Hausgeräte+ / AEG<br />

Vernetzte Geräte sind schon heute<br />

in der Küche zu finden – auch ohne<br />

Smartphone- oder Tablet-Steuerung.<br />

Diese Haube zum Beispiel passt ihre<br />

Leistung automatisch am Geschehen<br />

auf dem Kochfeld an. „Hob2Hood“<br />

nennt der Hersteller die Funktion.<br />

36


Noch sind manche Ideen im Detail nicht ganz<br />

ausgereift, doch Smart Home ist ein Trend, der<br />

in den kommenden Jahren rasant an Bedeutung<br />

gewinnen wird. Auch in der Küche.<br />

Schon heute ist die vernetzte Steuerung von Rollläden, Beleuchtung,<br />

Alarmanlagen oder der Heizung längst keine<br />

Seltenheit mehr. Die Umsetzungen sind alltagstauglich<br />

und technisch zuverlässig. Aber auch im Haushalt und<br />

in der Küche wird das Angebot an intelligenten Geräten immer<br />

umfangreicher. Claudia Oberascher, Projektleiterin bei der Initiative<br />

HAUSGERÄTE+, gibt Einblicke in das<br />

komplexe Thema.<br />

Ist Smart Home wirklich so ein großes,<br />

aktuelles Thema, wie es derzeit überall<br />

heißt?<br />

Claudia Oberascher: Absolut, der Smart-<br />

Home-Markt wächst stetig. Studien belegen,<br />

dass sich der Trend in Richtung Smart Home<br />

in den nächsten Jahren weiter verstärken wird.<br />

Viele Verbraucher wünschen sich intelligente<br />

Geräte, die „mitdenken“ und ihnen den Alltag<br />

erleichtern. Experten-Prognosen der Unternehmensberatung<br />

Deloitte* haben ergeben,<br />

dass die Zahl der deutschen Smart-Home-<br />

Haushalte bereits im Jahr 2018 die Millionengrenze<br />

überschritten haben wird.<br />

Auch die Hersteller von Haushaltsgeräten sind längst ganz<br />

vorne mit dabei und präsentieren immer neue Angebote rund<br />

um Connectivity und Smart Home. So gibt es bereits zahlreiche<br />

Produkte, die sich untereinander austauschen und selbstständig<br />

Aktionen einleiten – ohne „Umweg“ über den Menschen. Moderne<br />

Dunstabzugshauben können beispielsweise direkt mit dem<br />

Kochfeld kommunizieren und ihre Leistung automatisch an die<br />

Kochstufe bzw. an die Dichte des Kochdunstes anpassen.<br />

Claudia Oberascher.<br />

und Wartung, praktische Energiespar-Tipps oder auch vielfältige<br />

Rezepte mit den dazugehörigen Einkaufszetteln – ein großer Zusatznutzen<br />

also.<br />

Bei Kühlschränken, die mit Kameras ausgestattet sind, lässt<br />

sich der Vorrat während des Einkaufens von unterwegs aus prüfen<br />

und Backöfen, die ihre Temperatur selbsttätig entsprechend eines<br />

vorprogrammierten Rezeptes anpassen, erleichtern den Nutzern<br />

die Speisenzubereitung. Im Handel erhältlich sind auch bereits<br />

Wasch- und Spülmaschinen, über deren Programmfortschritt die<br />

zugehörige App ebenso informiert wie über eine eventuelle Störung.<br />

Mit wenigen Klicks kann man dann direkt mobil Kontakt<br />

zum Kundendienst aufnehmen.<br />

Auch bei der Energieeffizienz hilft ein vernetztes Gerät. So<br />

ist es beispielsweise möglich, die Photovoltaik-Anlage<br />

auf dem Dach mit den smarten<br />

Hausgeräten zu verbinden: Waschmaschine,<br />

Wäschetrockner und Geschirrspüler starten<br />

erst dann automatisch, wenn besonders viel<br />

Solarstrom zur Verfügung steht.<br />

Foto: Hausgeräte+<br />

Was sind die Grundvoraussetzungen für die<br />

Einrichtung eines Smart Home oder für das<br />

Vernetzen verschiedener Geräte?<br />

Claudia Oberascher: Ein Internetanschluss<br />

ist ja in den meisten Wohnungen vorhanden,<br />

ebenso ein Router, Computer, Smartphone<br />

oder Tablet. Neu anschaffen müssen Nutzer<br />

oft eine Basisstation, ein sogenanntes Gateway,<br />

die die Gerätevernetzung per Funk übernimmt.<br />

Sollen Geräte nicht nur im Haus, sondern auch von unterwegs<br />

aus gesteuert werden, ist eine mobile Internetverbindung nötig.<br />

Voraussetzung sind natürlich auch vernetzungsfähige Hausgeräte.<br />

Fast alle Markenhersteller bieten bereits eine Vielzahl solcher<br />

Geräte an, die auch später noch mit smarten Komponenten wie<br />

Kameras oder Kommunikationsmodulen nachgerüstet werden<br />

können – Informationen dazu liefert die Bedienungsanleitung<br />

bzw. der Fachhändler. Die Inbetriebnahme ist für technisch interessierte<br />

Laien normalerweise problemlos möglich.<br />

Was für Vorteile bringt es, Geräte miteinander zu vernetzen<br />

und den Haushalt „smart“, also intelligent werden zu lassen?<br />

Claudia Oberascher: Für ein smartes Zuhause sprechen vor<br />

allem drei Argumente: mehr Komfort, mehr Energieeffizienz,<br />

mehr Sicherheit. Bei vielen Nutzern steht der Komfortgewinn im<br />

Vordergrund, sie wollen mit Smart-Home-Produkten Zeit sparen<br />

und mehr Flexibilität erhalten. So lassen sich bereits viele Geräte<br />

und Anwendungen über Apps steuern – und ein Smartphone<br />

oder Tablet ist für viele ja ein ständiger Begleiter. Zusätzlich<br />

zur bequemen Steuerung aus der Ferne halten diese Apps meist<br />

umfassende Informationen bereit, etwa Hinweise zur Bedienung<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

Was gilt es in puncto Sicherheit zu beachten?<br />

Claudia Oberascher: Moderne vernetzungsfähige Geräte und die<br />

dazugehörigen Apps erfüllen hohe Sicherheitsstandards und nutzen<br />

effektive Verschlüsselungsmethoden. Zusätzlich sollte natürlich<br />

das eigene Heimnetzwerk verschlüsselt und mit individuellen<br />

Passwörtern geschützt sein, um persönliche Daten und Geräte<br />

vor unberechtigtem Zugriff zu sichern. Regelmäßige Software-<br />

Updates der Hersteller bringen die Geräte zudem immer auf den<br />

aktuellen Stand und schließen neu entdeckte Sicherheitslücken. ‹<br />

*) Ready for Takeoff? Smart Home aus Konsumentensicht. Deloitte & Technische Universität<br />

München, Juli 2015<br />

37


KÜCHE VERNETZTE GERÄTE<br />

Der mit dem<br />

Kühlschrank<br />

spricht<br />

Auf der Enterprise hieß der Computer noch schlicht Computer.<br />

Heute hört die Technik auf „Alexa“, „Mykie“ und „MIA“. Die<br />

Sprachsteuerung hat die Küche erreicht. Zwar noch nicht mit<br />

allen Lösungen in Serienreife und längst nicht im Massenmarkt –<br />

aber auch das wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.<br />

38


Foto: Biermann<br />

Er kann mit den Augen rollen und<br />

klimpern. Das macht den Küchen-<br />

Assistenten „Mykie“ sympathisch und<br />

lässt ihn sogar einen Hauch menschlich<br />

wirken. Sprechen kann er auch.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong> 39


KÜCHE VERNETZTE GERÄTE<br />

Foto: Liebherr<br />

Das Display zeigt an, was<br />

im Kühlschank lagert<br />

und wie viel. Das ist noch<br />

eine Zukunftsvision, aber<br />

Liebherr arbeitet daran.<br />

Vor allem Amazons Spracherkennungssoftware<br />

„Alexa“ breitet sich derzeit rasant aus und macht<br />

sich zunehmend auch in der Küche bemerkbar. So<br />

stellte der südkoreanische Hausgerätehersteller<br />

LG Anfang des Jahres seinen neuen „Smart InstaView Door-in-<br />

Door“-Kühlschrank mit Sprachdienst und weiteren „smarten“<br />

Funktionen vor. Der Side-by-side-Kühlschrank verfügt über den<br />

Sprachdienst Amazon „Alexa“ und ist mit einem 29-Zoll- (ca. 74<br />

cm) LCD-Display ausgestattet. Dieses Display kann der Nutzer<br />

durch zweifaches Antippen zum Leben erwecken – dann wird die<br />

Oberfläche transparent und ermöglicht den Blick in den Innenraum,<br />

ohne dafür die Tür öffnen zu müssen. Die Ausstattung mit<br />

webOS (dem LG-eigenen Betriebssystem) ermöglicht zudem eine<br />

Reihe neuer Funktionen und Anwendungen. Dazu zählt auch ein<br />

Rezeptarchiv des „Food Channel“.<br />

Über „Alexa“ erhalten Nutzer des LG-Kühlers Zugriff auf<br />

einen persönlichen Assistenten. Dieser kann Rezepte suchen,<br />

Musik abspielen, Bestellungen bei Amazon platzieren oder Artikel<br />

auf die Einkaufsliste setzen. Insgesamt hält der Sprachdienst<br />

laut Hersteller mehr als 6.000 Fähigkeiten für die Nutzer bereit.<br />

„Alexa kann ein Smart Home kontrollieren, ein Taxi bestellen, die<br />

Küchenuhr einstellen oder die Wettervorhersage abrufen; alles<br />

via Sprachkontrolle und ohne manuellen Eingriff“, erläutert das<br />

Unternehmen weiter.<br />

Über die von Amazon bereitgestellten Dienste hinaus bietet<br />

das Kühlgerät diverse weitere Komfortfunktionen. So können<br />

Nutzer mit dem „Smart Tag“-Menü Etiketten und Notizzettel<br />

hinzufügen, um anzuzeigen, welche Lebensmittel verfügbar sind<br />

oder wann das Haltbarkeitsdatum erreicht ist. Familienmitglieder<br />

können Erinnerungen füreinander einstellen und Aufgabenlisten<br />

auf dem Display anzeigen lassen. Eine Kamera mit 2-Megapixel-<br />

Superweitwinkellinse nimmt Bilder vom Innenraum aus unterschiedlichen<br />

Positionen auf und überträgt diese kabellos zu einem<br />

beliebigen Smartphone. (www.lg.de)<br />

Waschmaschinen und Backöfen zuerst<br />

Auch die BSH, Mutter von Hausgerätemarken wie Bosch, Siemens,<br />

Neff und Gaggenau, setzt auf Sprachsteuerung. Die von der BSH<br />

entwickelte Vernetzungsplattform „Home Connect“ sei der erste<br />

europäische Kooperationspartner für die smarte und intuitive<br />

Bedienung von Hausgeräten über „Amazon Echo“ und „Amazon<br />

Echo Dot“ sowie den mit ihnen verbundenen Cloud-Sprachdienst<br />

„Alexa“, teilt der Konzern mit. Ab sofort können zunächst die über<br />

„Home Connect“ vernetzten Waschmaschinen und Backöfen der<br />

Marken Bosch und Siemens in die Smart-Home-Funktionalität<br />

von „Amazon Echo“ integriert und damit sprachgesteuert bedient<br />

werden. Startländer für die Kooperation sind Deutschland, Österreich<br />

und Großbritannien.<br />

Flexibilität dank Freisprechfunktion<br />

„Alexa, frag Home Connect Ofen, wann das Abendessen fertig<br />

ist.“ Auf diese Aufforderung gibt es eine unmittelbare Reaktion.<br />

Denn mit dem cloud-basierten Sprachdienst „Alexa“ lässt sich<br />

nicht nur per Sprachbefehl das Waschprogramm starten und<br />

stoppen sowie die richtige Temperatur wählen. „Alexa“ beantwortet<br />

darüber hinaus auch Fragen rund um den Status der via<br />

„Home Connect“ vernetzten Hausgeräte. „Per Freisprechfunktion<br />

kann die Kommunikation mit den Hausgeräten schnell, einfach<br />

und von jedem Ort im Haushalt erfolgen“, erläutert der Anbieter.<br />

Über das Aktivierungswort „Alexa“ reagiert das Sprachsystem<br />

und antwortet oder setzt die vom Nutzer gewünschten Aktivitäten<br />

um. Nutzer können die Sprachsteuerungsfunktion von „Home<br />

Connect“ über die „Alexa App“ oder online auf der Amazon<br />

„Alexa“-Website aktivieren. Zum Start der Kooperation stehen<br />

über Sprachsteuerung die am häufigsten genutzten Funktionen<br />

der Hausgeräte wie beispielsweise Starten, Stoppen und beliebte<br />

Waschprogramme und Heizarten zur Verfügung – verschiedene<br />

zusätzliche Möglichkeiten werden im Laufe des kommenden<br />

Jahres ergänzt.<br />

40


Foto: LG Electronics<br />

Das gesamte Sortiment einbinden<br />

Zudem sollen weitere Hausgeräte mit „Home Connect“-Funktion<br />

im Laufe des nächsten Jahres in den Dienst eingebunden werden<br />

und über eine Sprachsteuerung verfügen. Ziel sei es, das<br />

gesamte über „Home Connect“ zur Verfügung stehende, vernetzte<br />

Hausgeräteportfolio der Marken Bosch und Siemens auch<br />

sprachgesteuert erlebbar zu machen – das heißt Waschmaschine<br />

und Wäschetrockner, Kühlschrank, Geschirrspüler, Ofen, Herd,<br />

Dunstabzugshaube und Kaffeevollautomat.<br />

„Die Kooperation mit ‚Amazon Echo’ bietet jetzt die Möglichkeit,<br />

unsere vernetzten Hausgeräte auch sprachgesteuert zu bedienen.<br />

Das macht Spaß und den Lebensalltag von Menschen noch leichter“,<br />

sagt Mario Pieper, Chief Digital Officer der BSH Hausgeräte<br />

GmbH. Gerade im Haushalt gehe es oft um wertvolle Zeit, fährt<br />

Pieper fort. Mit der Sprachsteuerung von Hausgeräten ließen sich<br />

viele Tätigkeiten nebenbei organisieren und „spannende, neue<br />

Möglichkeiten entdecken“.<br />

Laut Angaben der BSH-Verantwortlichen ist „Home Connect“<br />

derzeit die einzige markenübergreifende App, mit der jedes<br />

Hausgerät digital bedient werden kann. Neben der Bedienung der<br />

vernetzten Hausgeräte hält die App über ein Partnernetzwerk für<br />

ihre Nutzer online abrufbare Dienstleistungen und Services bereit.<br />

Zugleich können die vernetzten Hausgeräte auch aus anderen<br />

Apps heraus bedient werden. (www.home-connect.com/alexa)<br />

Ein Küchen-Assi namens „Mykie“<br />

Parallel zur Kooperation mit dem Sprachdienst von Amazon<br />

arbeitet die Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) aktuell<br />

an einem eigenen Konzept. Jüngst vorgestellt wurde „Mykie“:<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

„Smart InstaView<br />

Door-in-Door“ nennt LG<br />

seinen neuen smarten<br />

SBS-Kühlschrank.<br />

Zweimal auf die Fläche<br />

rechts tippen und der<br />

Nutzer sieht, was sich im<br />

Innern verbirgt – auch<br />

ohne die Tür dafür zu<br />

öffnen.<br />

ein persönlicher Assistent für die alltägliche Küchenarbeit.<br />

„Mykie“ geht technisch identisch aber optisch unterscheidbar<br />

von den BSH-Marken Bosch und Siemens an den Start. Der<br />

neue Küchen-Assi ist vernetzt und kommuniziert über Mimik,<br />

Bewegung und Sprache mit seinen Nutzern. „Mykie“ steht für<br />

„My kitchen elf“. Bis der Assistent ein echter Gesprächspartner<br />

in der Küche sein wird, liegt aber noch ein Stück Arbeit vor den<br />

Entwicklern. Aktuell ist die Technik eine Studie und der Praxis<br />

einsatz nicht absehbar.<br />

Es muss dem Kunden nutzen<br />

„Technologischer Fortschritt ist kein Selbstzweck, und nicht<br />

alles was technologisch möglich ist, muss im Alltag nützlich<br />

sein.“ Das sagt Steffen Nagel, Geschäftsführer der Liebherr-<br />

Hausgeräte GmbH, zum Thema digitale Küche und Vernetzung.<br />

Der Kühlgeräte-Spezialist beschäftigt sich ebenfalls intensiv mit<br />

digitalen Angeboten, will dabei aber ausdrücklich „ganz nah am<br />

Endverbraucher sein“ und konkret fragen: „Was bedeuten neue<br />

Lebenskonzepte und -umstände wie Mobilität, Urbanität und der<br />

Wunsch nach gesunder Ernährung für den Verbraucher und wie<br />

kann Technologie ihn im Haushalt konkret unterstützen?“<br />

Aktuell kooperiert Liebherr mit Microsoft. Mit seinen Lösungen<br />

will das Unternehmen Kunden beim Einkauf und bei<br />

der Essensplanung unterstützen. Die eingelagerten Lebensmittel<br />

können zum Beispiel über Kameras mit Objekterkennung und<br />

das Sprachmodul „MIA“ (Media Intelligence Assistant) erfasst<br />

werden. Die Kameras zeigen dabei nicht nur Bilder, sondern sie<br />

erkennen die einzelnen Lebensmittel im Inneren des Kühlschranks.<br />

Diese Informationen fließen automatisch in eine Inventarliste<br />

ein. So sehe der Kunde schnell und übersichtlich, was sich<br />

im Kühlschrank befindet, heißt es aus dem Unternehmen. Und:<br />

„Über das Sprachmodul kann er dann weitere Lebensmittel hinzufügen<br />

und so seine Einkaufsliste erstellen. Via App für iOS, Android<br />

oder Windows kann er außerdem von unterwegs auf seine<br />

Einkaufs- und Inventarlisten zugreifen.“ Noch hat diese Technik<br />

Studien-Charakter.<br />

Kooperation mit Microsoft<br />

Die Kooperation mit Microsoft ist für Liebherr wichtiger Baustein<br />

einer breit angelegten Digitalisierungsoffensive. Die neue Generation<br />

der „SmartDeviceBox“ ist ein weiteres Ergebnisse dieser<br />

Kooperation. Mit der „SmartDeviceBox“ lassen sich Kühl- und<br />

Gefriergeräte mit mobilen Endgeräten vernetzen. Das ermöglicht<br />

eine neue Art des Lebensmittelmanagements von zu Hause und<br />

von unterwegs. Die leistungsstarke Hardware und das Windows<br />

10 „IoT Core“ Betriebssystem ergänzen die Geräte. Dabei sei das<br />

System langlebig angelegt: Modulare Einheiten können jederzeit<br />

in bestehende „SmartDevice“-fähige Geräte integriert und erweitert<br />

werden. Die offenen Standards ermöglichen die Adaption<br />

zukünftiger Angebote und Services. (www.liebherr.com) ‹<br />

41


EINRICHTEN REPORTAGE<br />

Großzügige Glasfronten erlauben die freie Sicht in eine<br />

ungewöhnliche Naturlandschaft. Genauer gesagt auf<br />

das Donaumoos, Süddeutschlands größtes Niedermoor.<br />

Das Innenleben der Räume hat aber nichts mit der eher<br />

dämmrigen Naturlandschaft gemein. Im Gegenteil:<br />

Helles, klares Weiß umhüllt jeden, der das Haus betritt.<br />

Leicht<br />

& l u ft i g<br />

42


Das Panoramafenster im<br />

Wohnbereich ermöglicht<br />

vom Platz an der Kochstelle<br />

aus den Blick auf die<br />

Naturlandschaft Donaumoos.<br />

Fotos: Böhm, Harburg<br />

Natürliches Holz und ganz viel Weiß schaffen eine freundliche, leichte Atmosphäre.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

43


EINRICHTEN KÜCHE<br />

Wenn der Funktionsbereich der Küchenzeile nicht gebraucht wird, verschwindet er hinter den Schiebetüren.<br />

Zurückhaltende Eleganz, viel Licht und eine Handwerkskunst,<br />

die sich bis in die Details offenbart – diese<br />

subtile Mischung schafft eine ganz besondere Atmosphäre.<br />

Hier atmen die Bewohner reine Großzügigkeit.<br />

Helligkeit und Natur treffen auf puristisches Design, klares Weiß<br />

und warmes Holz.<br />

Im Fokus steht der offene Kochbereich. Auf den ersten Blick<br />

handelt es sich um keine typische Familienküche, aber genau das<br />

ist es. Vier Kinder zwischen 6 und 13 Jahren essen, spielen und<br />

kochen hier zusammen mit ihren Eltern. Das Ehepaar hat sich<br />

mit dem Neubau des Einfamilienhauses einen ungewöhnlichen<br />

Standort ausgesucht – für das Interieur gilt dies ebenso. Die Möbelsprache<br />

ist sehr klar, geometrisch, fast zurückhaltend. Wenige<br />

Farbakzente unterbrechen das klare Weiß. Echtholzmöbel und<br />

Möbeldetails akzentuieren das Gesamtbild.<br />

Die Bauherrschaft wusste, was sie wollte und hatte klare Vorstellungen<br />

vom Stil. Der beauftragte Architekt, Thomas Pscherer,<br />

erfasste diese Wünsche konzeptionell: minimal und klar, aber<br />

äußerst praktisch und familienfreundlich. Der Grobentwurf<br />

lieferte den Startschuss für die Planer der Schreinerei Pettmesser<br />

aus Oberhausen. „Die Detailplanung war geprägt von der Suche<br />

nach viel funktionaler Bequemlichkeit, die gleichzeitig puristisch<br />

genug ist, um den Charakter ungezwungener Aufgeräumtheit zu<br />

realisieren, den die Bauherren sich wünschten“, erläutert Manfred<br />

Pettmesser, Geschäftsführer und Schreinermeister des bayerischen<br />

Traditionsunternehmens. Das Ergebnis: bewusste Großzügigkeit,<br />

viel natürliches Licht, unsichtbare Stauräume und raffinierte,<br />

handwerkliche Details. Umgesetzt in schlichtem, weißem<br />

Design, mit hochwertigsten Materialien. Bestes Beispiel dafür ist<br />

die Kochinsel.<br />

44


Der flächenbündige Einbau erhöht die elegante Wirkung.<br />

Trotz der Designbetonung ist die Küche mit<br />

funktionalen Elementen ausgestattet. Dazu<br />

zählt auch die versenkbare Steckerleiste in<br />

der Arbeitsfläche.<br />

Insel schafft Verbindung<br />

Gemeinsame Koch-Momente mit dieser Aussicht verdienen den<br />

Ausdruck „Koch-Oase“. Die drei Meter lange und 1,2 Meter breite<br />

Kochinsel fungiert als verbindendes Hauptelement im gesamten<br />

Wohn- und Küchenkonzept. Die Grundgestaltung vereint eine<br />

schlichte horizontale Gliederung mit einer Dreiteilung der Fronten;<br />

veredelt mit weißem Schleiflack. Dank integrierter „Tip-on“-<br />

Öffnungsfunktion stören keine Griffe das einheitliche Bild. Mittig<br />

findet sich ein großes Induktionskochfeld, flächenbündig eingelassen<br />

in die Arbeitsplatte aus weißem Mineralwerkstoff. Neben<br />

dem Kochfeld wurde eine versenkbare Steckdosenleiste ebenfalls<br />

flächenbündig integriert. Direkt darunter findet sich ein Backofen<br />

mit zwei Backetagen aus einer deutschen Traditionsmanufaktur.<br />

Gleichzeitig Essplatz<br />

Die andere Seite der Kochinsel fungiert als Essplatz. Die Schreinerei<br />

kreierte hier einen Plattenüberstand, sodass genügend Sitzund<br />

Beinfreiheit für alle Mitglieder der Familie herrscht. Eine<br />

Sitzbank aus geöltem, gewachstem Eichenholz ergänzt das Ensemble.<br />

Als Experten für die Massivholzverarbeitung verwendeten die<br />

Schreiner auch im Inneren der Schränke dieses Kontrastmaterial.<br />

Auszüge und Schubkästen wurden aus massivem Buchenholz<br />

gefertigt – absolut hochwertig, langlebig, hygienisch. Die Wärme<br />

und Lebendigkeit heller Buche harmoniert mit dem feinsinnigen<br />

Weiß. Aber nicht nur die filigran abgestimmte Kochblock-Linie<br />

zeugt von gestalterischer Konsequenz. Auch die eigentliche Küchenzeile<br />

führt diese fort.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

Neue Wohnlichkeit<br />

Rückseitig des Kochfeldes finden sich weitere raffinierte Details<br />

– ebenfalls verborgen in einer Schleiflack-Mineralwerkstoffkombination.<br />

„Die Bauherrin wünschte sich eine edle, hochmoderne<br />

Küche, aber auch die Möglichkeit, mit wenigen Handgriffen<br />

optisch „aufzuräumen“, um den gewünschten klaren Gesamteindruck<br />

auch nach dem Familienessen oder Kochen nicht zu verlieren“,<br />

erzählt Manfred Pettmesser.<br />

Die Idee: Den zentral platzierten „Arbeitsbereich“ mit Spül- und<br />

Schneidefläche innerhalb von Sekunden verbergen.<br />

Die Lösung: eine zweigeteilte, vierflügelige Holzfaltschiebetür<br />

bzw. Drehtür. ›<br />

45


EINRICHTEN KÜCHE<br />

Die beiden Becken sind fugenlos<br />

in die Arbeitsfläche aus<br />

Mineralwerkstoff integriert.<br />

Edle Materialien und handwerkliche<br />

Qualität auch hinter der Front.<br />

Profibacktechnik für Daheim: Haushaltsbackofen<br />

aus der Manufaktur Manz.<br />

Im geschlossenen Zustand wird diese über einen mittig sitzenden<br />

Magnetbeschlag fixiert, ansonsten verschwinden die Türelemente<br />

mittels intelligenter Führungsschiene in der Rückwand der Küchenzeile<br />

und geben den Blick auf die Küchenzeile frei. Offene Fächer als<br />

großzügiger Stauraum sowie zwei Spülbecken inklusive Edelstahlboden<br />

und gefrästen Abtropfrillen kommen so zur Geltung.<br />

Fugenlos verarbeitet<br />

Auch hier wurden die Vorteile der fugenlosen Oberflächenbehandlung<br />

von Mineralwerkstoff genutzt. Die gesamte Arbeitsplatte<br />

inklusive Spülen ist aus einem Werkstoff gefertigt. Sehr hygi-<br />

enisch und optisch eine perfekte Einheit. Eine Designerarmatur<br />

rundet das klare Bild ab. Direkt darunter wurde ein Geschirrspüler<br />

montiert sowie geschlossene Staufächer eingefügt. Links und<br />

rechts der Spülfläche bieten zwei weitere Hochschrankelemente<br />

zusätzlichen Stauraum. Auf der rechten Seite in Form hochwertig<br />

gezinkter Buche Massivholzschubläden, links als vollintegrierte<br />

Kühl- und Gefrierschrankfläche. Da Individualität in so hoher<br />

Qualität oft von den handwerklichen Details abhängt, sind die Beschläge,<br />

Schubladen und Griffe mit besonderem Bedacht gewählt.<br />

Insgesamt umfasst die rückseitig liegende Küchenzeile mit 4,80 x<br />

3,00 m viel Platz für allerlei Utensilien der ganzen Familie. ‹<br />

46


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1/<strong>2017</strong><br />

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Ideen für Küche,Bad & Intelligentes Wohnen<br />

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LIVING<br />

KITCHEN<br />

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ALLE NEUHEITEN DER<br />

KÜCHENMESSE<br />

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KÜCHE<br />

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Mehr Gemütlichkeit in der Küche<br />

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Offene Rau und Regale doch mit behaglich weißem Naturholz<br />

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um den gleichen Zeitraum, wenn der Bezug nicht ein Vierteljahr<br />

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interessanten Verlagsprodukten per Post, Fax, Telefon<br />

oder E-Mail kontaktiert. Diese Einwilligung kann ich jederzeit<br />

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STROBEL VERLAG GmbH & Co. KG<br />

Postfach 5654, 59806 Arnsberg<br />

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Tel. 02931 8900-50/54, Fax -38<br />

leserservice@strobel-verlag.de<br />

www.in-wohnen.de<br />

Bitte per Fax zurück an:<br />

02931 8900-38


KÜCHE EXKLUSIV<br />

Wohnraum-Küche<br />

PLANUNG, REALISATION, FOTOGRAFIE: STUDIORAUM<br />

Wohnraum im City Feeling kann man überall hin holen. Denn<br />

moderne Küchen mit offenen Grundrissen zum Wohn- und Essbereich<br />

lassen sich grundsätzlich in jeder Form aufstellen. Eine geschickte<br />

Kombination aus klassischer Küchenzeile und beliebter Kochinsel<br />

passt selbst in kleinere Grundrisse.<br />

48


mit City Feeling<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

49


KÜCHE EXKLUSIV<br />

Trendige Leichtigkeit<br />

Die Küche von Balleria besticht durch ihre puristische, offene Planung ohne<br />

Hängeschränke und mit dem ebenso praktischen wie eleganten Nischensystem<br />

LINERO MosaiQ von Kesseböhmer. Die Farbe Steingrau der Ballerina<br />

Küche in samtiger Haptik transportiert als elementare Schönheit eine<br />

besondere Wertigkeit. Durch die Kombination mit Optiken aus Holz erhält die Küche<br />

Ausdruck und Lebendigkeit. Das rustikale Dekor Mammut-Eiche hell der Arbeitsplatten<br />

strahlt Massivität und handwerkliche Kunst aus. Als Mittelpunkt des wohnlichen Zuhauses<br />

wurde auch bei der Wahl der Materialien auf Pflegeleichtigkeit geachtet. So sind<br />

die hochwertigen Oberflächen aus Melaminharz-Beschichtungen in matt sehr unempfindlich,<br />

robust und gut zu reinigen.<br />

www.besserhaushalten.de/Stauraum<br />

KESSEBÖHMER GmbH<br />

Nischensystem LINERO MosaiQ<br />

Linktipp<br />

Schöner Ordnung halten, clever Nischen<br />

nutzen: Vielseitig, wandelbar und ästhetisch ist<br />

das Nischensystem Linero MosaiQ von Kesseböhmer.<br />

In das wandmontierte Schienensystem können<br />

verschiedenste Funktionselemente eingehängt<br />

werden. Die MosaiQ-Module umfassen u. a. diverse<br />

Hakenleisten und Ablagen bis hin zu einem ergonomisch<br />

konzipierten Messerblock. Darüber hinaus<br />

sorgt die unsichtbar integrierte LED-Lichtleiste für<br />

eine optimal ausgeleuchtete Arbeitsfläche mit stimmungsvollen<br />

Lichtakzenten in der Wandnische.<br />

Schwebender Dunstabzug: Der Dunstabzug<br />

von Küppersbusch in Form von zwei Inselessen<br />

aus grauem Glas passt mit seiner schwebend<br />

leichten Optik ins Gesamtbild der modernen, offenen<br />

Planung. Individuell lässt sich die Inselhaube<br />

über Drahtseile an die Decken- und Arbeitshöhe<br />

anpassen.<br />

50


Mehr als nur eine Spüle: Die Spüle Blanco<br />

Etagon aus Silgranit PuraDur wird dank des innovativen<br />

Etagen-Konzeptes zur cleveren Vorbereitungsstation.<br />

Einfach Etagon-Schienen in die präzise<br />

abgestimmten Stufen im Becken legen, zugehöriges<br />

Glas- oder Esche-Compound-Schneidbrett auf<br />

dem Beckenrand platzieren und schon stehen drei<br />

Arbeitsebenen gleichzeitig zur Verfügung. Für sein<br />

überragendes Konzept wurde das Etagenbecken<br />

Blanco Etagon bereits mehrfach ausgezeichnet. Vier<br />

Modelle in zwei Materialien stehen für verschiedene<br />

Einbauarten zur Wahl. Hier wurde die Variante<br />

mit extraflachem IF-Rand für den Einbau von oben<br />

verwendet.<br />

Backofen + Mikrowelle + mehr: Komfortabler geht es kaum. Der Backofen aus<br />

dem aktuellsten Programm von Küppersbusch setzt mit 70 Litern Garraumvolumen und<br />

jeder Menge Programmen und Funktionen noch einen Punkt on Top: die pyrolytische<br />

Selbstreinigung. Links daneben sein Leistungs-Pendant: Der Compact-Backofen mit<br />

Mikrowelle, separat oder kombiniert einsetzbar. Besonderes Extra darunter: Die flexibel<br />

technisch ausgestattete Schublade: Als Vakuumier-Kammer, Wärmeschublade für ein<br />

6-Personen-Menügeschirr oder einfach als zusätzlicher Stauraum.<br />

Flexibel und einfach kochen: Das<br />

innovative Induktionskochfeld von<br />

Küppersbusch ist ganz neu auf dem<br />

Markt und überzeugt in puncto Design<br />

und technischer Ausstattung.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

Edel und komfortabel: In passender Formensprache<br />

zeigt sich die Küchenarmatur Blanco<br />

Panera S aus massivem Edelstahl. Ihr außergewöhnliches<br />

Design setzt einen exklusiven Akzent im modernen<br />

Küchenambiente. Die ausziehbare Schlauchbrause<br />

zum Abbrausen von Gemüse oder Geschirr<br />

oder zur Reinigung des Beckens kann komfortabel<br />

von Klarstrahl auf Brausestrahl umgestellt werden.<br />

Dazu genügt ein sanfter Druck auf die runde Bedientaste,<br />

die bündig in den Brausekopf eingelassen<br />

ist. Die Bedienung ist ergonomisch komfortabel, da<br />

man nicht umgreifen muss.<br />

51


KÜCHE EXKLUSIV<br />

Raumcharakter durch<br />

Farbpersönlichkeit<br />

Dezente Farbtöne an Wänden und Decke in zurückhaltender Grau-Nuance (Alpina<br />

Feine Farbe No. 02 „Nebel im November“) schaffen einen warmen Unterton, der mit subtiler<br />

Eleganz auf das gesamte Ambiente wirkt und den Raum optisch in sich ruhen lässt.<br />

Damit dürfen Farbakzente wie hier in knalligem Gelb auch mal etwas lauter sein. Der<br />

Teppich von tretford in warmem Goldgelb und mit Filzbordüre besteht im Flormaterial<br />

zu 80 Prozent aus Kaschmir-Ziegenhaar und zu 20 Prozent aus Schurwolle. Unbunt aber<br />

umso gemütlicher wird es auf dem darauf platzierten Sofa von Koinor.<br />

Moderne Fensterfronten in Szene gesetzt: In unterschiedlichen Creme-, Grau- und Weiß-Nouncen<br />

ist die Fensterdekoration ein weiteres farblich abgestimmtes Gestaltungselement. Das transparente<br />

DUETTE®Wabenplissee unterstreicht die Großzügigkeit und Modernität urbaner Wohnkonzepte. Es bietet<br />

den perfekten Licht-Sicht- und Sonnenschutz, den große Fensterflächen benötigen. Gleichzeitig ist jeder<br />

gewünschte Ausblick über eine stufenlose Verschiebung möglich. Die komfortable Bedientechnik ohne störende<br />

Schnüre funktioniert durch eine sanfte Bewegung an der Unterschiene. Auch im Sommer erzeugt die<br />

DUETTE® Klimazone ein angenehm frisches Raumklima. Darüber hinaus wird der Raumschall durch die<br />

Wabenstruktur deutlich spürbar gedämpft.<br />

52


Markanter Material-Mix<br />

In modernen Küchen werden Materialien sehr vielseitig miteinander kombiniert. Klassische<br />

Elemente wie Holz oder lackierter Stahl finden bevorzugt Verwendung. Sie sind<br />

hochwertig und designorientiert, robust und praktisch. Aber auch ausgefallene Materialien<br />

werden eingesetzt. Das kann besonders antikes Holz sein, wie bei dieser Esstischgruppe,<br />

oder ganz neuartiges Acrylglas mit integriertem PET-Kunststoff, was die<br />

auffallende Schiebetür charmant demonstriert. Bei dem Esstisch der Serie Frischwind<br />

von Donnerblitz design umläuft ein schwarzes Metallgestell die massive Tischplatte aus<br />

100 % historischem Eichenholz. Die stylischen Leuchten in puristischem Design sind<br />

von Paulmann und werden durch ihren Material-Mix aus Stoff ummanteltem Kabel und<br />

Metall zum dekorativen Hingucker. ‹<br />

Abgetrennt und transluzent: Die lichtdurchlässigen Schiebetüren von Wacosystems mit Kunststoff-<br />

Wabenkern und Acrylglas-Oberflächen trennen Räumlichkeiten dezent ab und haben darüber hinaus eine<br />

extravagante optische Wirkung: leicht wie eine Gardine, zart transparent und dennoch undurchsichtig. Dabei<br />

sind sie völlig unempfindlich gegenüber Verschmutzungen und haben einen guten Schallschutz, vergleichbar<br />

mit hochwertigen Holztüren.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

Von heißer An- und Durchsicht: Der Spartherm<br />

Kaminofen VARIA FD H2O vereint schlichtes,<br />

zeitloses Design und innovative Technik. So<br />

attraktiv wie dekorativ ist die Durchsicht der beidseitigen<br />

Verglasung über die Integration mitten im<br />

Raum. Damit wird das gemütliche Feuer sogar von<br />

zwei Seiten zum sichtbaren, sinnlichen Erlebnis.<br />

Technisches Highlight: Der integrierte Wasserwärmetauscher<br />

entzieht den heißen Rauchgasen Wärme<br />

und stellt diese dem Pufferspeicher der Zentralheizung<br />

als Zusatzenergie zur Verfügung. Das spart zusätzlich<br />

Heizkosten. Der Kaminofen kann klassisch<br />

mit Holz oder alternativen Brennstoffen befeuert<br />

werden.<br />

53


KÜCHE REZEPTE<br />

It’s tea time<br />

Die englische Teezeremonie am Nachmittag ist ein<br />

Genuss. Auf einer Etagere werden kleine Snacks zu<br />

einer guten Tasse Tee gereicht.<br />

Auf dem unteren Teller der dreistöckigen Etagere befinden<br />

sich die Sandwiches. Belegt sind diese zum<br />

Beispiel mit Lachs, Gurken, Schinken oder Ei. Und<br />

das auf einer Grundlage aus Majonäse, Kräutern,<br />

getrockneten Tomaten oder Feigen. Der Fantasie sind dabei keine<br />

Grenzen gesetzt. Die mittlere Schale ist hier den Scones vorbehalten<br />

– den kleinen, leicht süßen Brötchen, die mit Clotted Cream<br />

und Marmelade gereicht werden. Doch Obacht: Der Suchtfaktor<br />

ist enorm. Auf der oberen Etage thront die süße Krönung.<br />

Englischer Früchtekuchen wird gern zur tea time gereicht, aber<br />

auch kleine Torteletts oder Schokoladenküchlein mit Obst.<br />

Möglich ist vieles.<br />

„Kreieren Sie doch Ihre eigenen Kompositionen und genießen<br />

Sie Ihre Teezeremonie in aller Ruhe mit ein paar lieben Freundinnen“,<br />

empfiehlt Pia Spaan-Wesser. Exklusiv für <strong>inwohnen</strong> hat<br />

die Leiterin der Kochschule der „Villa Wesco Sauerland“ Rezepte<br />

für Scones und original „tea time“-Sandwiches kreiert. ‹<br />

www.villa-wesco.de<br />

Mürbeteiggebäck<br />

Zutaten<br />

325 g Mehl<br />

210 g Butter<br />

140 g Zucker<br />

2 Eigelb Gr. M<br />

2 Vanille zucker<br />

für ca. 20 kleine Gebäckstücke<br />

Zubereitung:<br />

Alle Zutaten gut vermischen, kneten und<br />

den Teig längere Zeit kalt stellen.<br />

Anschließend in Scheiben schneiden<br />

und in entsprechende<br />

Förmchen drücken.<br />

Ca. 30 Minuten bei 180 °C braun backen.<br />

Erkalten lassen und aus den gefetteten<br />

Förmchen nehmen.<br />

54


KÜCHE REZEPTE<br />

Fotos: Villa Wesco Sauerland<br />

Sandwich mit<br />

Roastbeef * und<br />

Radieschen<br />

Zutaten<br />

1 saure Gurke<br />

1 Bund<br />

Schnittlauch<br />

1 Bund<br />

krause Petersilie<br />

100 g Schmand<br />

2 TL Zitronensaft<br />

4 TL süßer Senf<br />

Salz<br />

Cayennepfeffer<br />

8 Salatblätter<br />

100 g Radieschen<br />

8 Sandwich<br />

Toastscheiben<br />

40 g Butter<br />

(weich)<br />

20 sehr dünne<br />

Scheiben<br />

Roastbeef<br />

für 8 Portionen<br />

Zubereitung:<br />

Die Gurke sehr fein würfeln.<br />

Schnittlauch waschen, trocken tupfen und in<br />

feine Röllchen schneiden.<br />

Petersilie waschen, trocken tupfen und fein<br />

hacken.<br />

Gurke, Schnittlauch, Petersilie, Schmand,<br />

Zitronensaft, Senf, Salz und Cayennepfeffer<br />

verrühren.<br />

Salatblätter waschen und sorgfältig<br />

trocken tupfen.<br />

Radieschen in feine Scheiben schneiden.<br />

Die Toastscheiben mit Butter bestreichen.<br />

4 Scheiben Toast mit je 1 Salatblatt belegen,<br />

Roastbeef und Radieschenscheiben<br />

darauf verteilen.<br />

Den Senf-Kräuter-Dip darüber geben.<br />

Mit je einem Salatblatt und einer<br />

Toastscheibe belegen.<br />

Sandwiches diagonal halbieren.<br />

* Alternativ können die Toasts auch<br />

mit Lachs belegt werden.<br />

Scones<br />

Zutaten<br />

450 g Mehl<br />

15 g Backpulver<br />

1 Prise Salz<br />

110 g Butter<br />

20 g Zucker<br />

ca. 230 ml Milch<br />

zum Bestreichen:<br />

1 Eigelb,<br />

2 El Milch<br />

Creme<br />

Zutaten<br />

250 ml Schlagsahne<br />

150 g Lemon curd<br />

San apart<br />

(pflanzliches<br />

Bindemittel) nach<br />

Mengenangabe.<br />

für 16 Stück<br />

Zubereitung:<br />

Mehl in eine Schüssel sieben und Salz<br />

zugeben.<br />

Butterflöckchen hineingeben und mit der<br />

Mehlmischung abbröseln bis die Masse<br />

streuselartig ist.<br />

Zucker und Milch zugießen.<br />

Mit einem Löffel unterrühren und<br />

vorsichtig verkneten.<br />

Das Backblech einfetten oder einmehlen.<br />

Den Teig mit der Teigrolle ca. 1 cm<br />

dick ausrollen.<br />

Kreise von 5 cm im Durchmesser ausstechen<br />

und auf das Backblech legen.<br />

Eigelb mit Milch verquirlen und die<br />

Teigoberseiten damit bestreichen.<br />

Auf 200-220 °C im vorgeheizten Backofen<br />

15-25 Minuten goldbraun backen.<br />

Sahne anschlagen und Lemon curd zugeben.<br />

Mit dem Schlagbesen unterrühren.<br />

San apart einrieseln lassen und alles steif<br />

schlagen.<br />

Spritzbeutel mit feiner Tülle vorbereiten<br />

und die Creme auf die Mürbeteigtörtchen<br />

spritzen.<br />

Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Ananas,<br />

Melone etc. darauf anrichten.<br />

Mit Puderzucker bestreuen.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

55


BAD KLASSIKER<br />

Der Klassiker<br />

Armatur<br />

Tara<br />

Sie gilt als Designikone – Tara, die Armatur mit<br />

den markanten Kreuzgriffen und dem hoch<br />

geschwungenen Auslauf. Vor 25 Jahren entwirft<br />

Dieter Sieger dieses Meisterstück für Dornbracht.<br />

Er verschmilzt historische mit modernen Werten,<br />

zitiert vertraute Stilelemente in einer reduzierten,<br />

zeitlosen Formensprache.<br />

Vielfach preisgekrönt und oft kopiert, begründet das<br />

wohl erfolgreichste Modell der Iserlohner zweifelsfrei<br />

ihren Ruf als richtungsweisenden Armaturenhersteller.<br />

Ein zartes Facelifting hat die Jubilarin inzwischen hinter<br />

sich. Die Konturen geschärft, die Farben mit Weiß und<br />

Schwarz verstärkt, setzt der Zwei-Griff-Mischer gewiss<br />

Maßstäbe fürs nächste Vierteljahrhundert.<br />

56


Foto: Dornbracht<br />

BAD KLASSIKER


BAD EXKLUSIV<br />

lair<br />

im Bad<br />

Dieses luxuriöse Bad schafft mit einer extravaganten Raumaufteilung<br />

ein edles Wohlfühl-Ambiente. Bei der Ausstattung treffen ausgesuchte<br />

Materialien auf weiche, fließende Formen. Hochwertige Details setzen<br />

besondere Akzente.<br />

PLANUNG, REALISATION, FOTOGRAFIE: STUDIORAUM<br />

58


<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

59


BAD EXKLUSIV<br />

Eine harmonische Einheit bilden der Doppelwaschtisch mit Aufsatzbecken, Waschtischunterbau<br />

und Lichtspiegel komplett abgestimmt aus dem Sortiment von RIHO. Im konzeptionellen Mittelpunkt<br />

steht der Mensch, der sich an dem Rückzugsort Bad vollkommen wohlfühlen soll. Hier finden exklusives<br />

Design, ergonomische Gestaltung und komfortable Funktionalität perfekt zueinander.<br />

Die tropfenförmigen Waschschalen der Serie Oviedo aus super dünnem Solid Surface Material ziehen<br />

den Blick auf sich und heben die Exklusivität des Bades hervor. Passend dazu: die Waschtischplatte<br />

aus dem gleichen Solid Surface Material in matter Ausführung.<br />

Schwarz lackierte Möbelfronten aus der Serie Aviano bilden einen spannenden Kontrast mit wohnlicher<br />

Ausstrahlung.<br />

Der RIHO Lichtspiegel verfügt über eine komplett umlaufende LED-Beleuchtung, die für eine<br />

gleichmäßige und blendfreie Ausleuchtung des Gesichtes sorgt.<br />

60


Edles Ensemble: Die slupturalen Waschtische werden begleitet von frei stehenden Armaturen.<br />

Direkt an ihrer Seite und doch als Einzelstücke stehen sie charakteristisch für sich. Im Spannungsverhältnis<br />

von weichen Formen und präzisen Kanten strahlen die AxorCitterio E Armaturen von<br />

Hansgrohe Eleganz und Hochwertigkeit aus.<br />

Luxus auf der ganzen Linie: Die durchgängig<br />

helle Wandgestaltung erhält mit einer dunklen<br />

Wand wohnliche Akzente und stilvolle Eleganz. Edle<br />

Fliesen mit funkelnden Swarovski-Ornamenten lassen<br />

das Bad in prunkvollem Ambiente erstrahlen.<br />

Die SQUARELINE-Profile Premium-Line von Dural<br />

sind mit glitzernden Swarovski-Kristallen versehen<br />

und stehen für Luxus und lebhafte Extrovertiertheit.<br />

Dass es sich um Original Swarovski-Produkte handelt,<br />

bescheinigt Dural für jedes einzelne Profil mit<br />

einem Zertifikat. Diese sind einzeln gefertigt und<br />

damit echte Unikate. Mit einem speziellen physikalisch-chemischen<br />

Verfahren ist darüber hinaus für<br />

den sicheren Halt und die dauerhaft glänzende Ausstrahlung<br />

der Kristalle gesorgt. Die Kristall-Dekore<br />

benötigen keine spezielle Pflege und können – wie<br />

der Fliesenbelag auch – einfach mit neutralen Reinigern<br />

sauber gehalten werden.<br />

Dekorativ und belastbar: Die Treppenstufenprofile FLORENTOSTEP von Dural zeugen von<br />

der Hochwertigkeit der Ausstattung bis ins letzte Detail. In klassisch-eleganter Optik schützen die<br />

Profile perfekt die Treppenkante und geben ihr zusätzliche Stabilität sowie Trittsicherheit.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

61


BAD EXKLUSIV<br />

Energie von Wasser und Sonne: Die Kombination<br />

aus Infrarotbehandlung und Duschpaneel<br />

macht das Bad selbst unter der Dusche zur<br />

Wellness-Zone.<br />

Das Infrarot Duschpaneel FIRENZE von RIHO<br />

in modernem Design aus dem eleganten Material<br />

Solid Surface vereint die wärmende Energie der<br />

Sonne mit der erfrischenden Kraft des Wassers.<br />

Intensive Entspannung, die unter die Haut geht.<br />

Denn die Infrarotdusche schafft zusätzliche Wärme<br />

und gezielte Entspannung im Nacken- und Rückenbereich.<br />

Duschen, entspannen und gleichzeitig die<br />

Gesundheit fördern mit einer wohltuenden Dosis<br />

an Wärme und Licht. Das bringt besonders in der<br />

dunklen Jahreszeit das Immunsystem in Schwung.<br />

Abgerundet wird die Doppelfunktion von dem<br />

komfortablen Grohe Thermostat Cube, das wahlweise<br />

die Regen- oder Handbrause steuert und somit<br />

das Duschvergnügen perfektioniert.<br />

Für flauschig hautsymphatische Wärme nach<br />

dem Infrator-Duschbad griffbereit parat: der Bademantel<br />

von Urbanara aus 100%iger Baumwolle.<br />

Aus der Natur: Ein besonderes Augenmerk verlangt der Bodenbelag im Zusammenhang<br />

mit der bodenebenen Dusche. Die Natursteinfliesen von Welscheit sind einzigartig<br />

und bringen die natürliche Umgebung direkt ins Haus. Flüsse und Rinnsale,<br />

Gezeitenkräfte aus Hunderten von Dekaden schliffen das Material zu dem, was es heute<br />

ist: Fliesen mit eigener Geschichte, jede ein unverwechselbares Unikat, geschaffen für<br />

die persönliche Wohlfühlatmosphäre im Bad.<br />

62


Eine Wellness-Oase im eigenen Bad, zeitlos<br />

und luxuriös: Mit einer schicken, frei stehenden<br />

Badewanne wird das heimische Badezimmer zum<br />

neuen Lieblings-SPA.<br />

Die moderne Wanne Toledo von RIHO im futuristischen<br />

Design und mit zwei abnehmbaren Kopfstützen<br />

bietet in den Abmessungen 160 x 110 cm<br />

komfortablen Platz für zwei Personen. Design und<br />

Material passen perfekt zu den Waschtischen von<br />

RIHO. Das hochwertige Material Solid Surface in<br />

matter Ausführung zeichnet sich durch gute Isoliereigenschaften<br />

für eine langanhaltende Wassertemperatur,<br />

eine hohe Robustheit und eine porenfreie,<br />

leicht zu reinigende Oberfläche aus.<br />

Mit ausgefallenen Armaturen ziehen frei stehende Badewannen alle Blicke auf<br />

sich und versprühen ein luxuriöses Ambiente. Den frei stehenden Wannenmischer Axor<br />

Citterio E von Hansgrohe veredelt neben der Axor Starck Stabhandbrause ein weiteres<br />

Design-Highlight: die Kreuzgriffe. Sie stehen für Eleganz bei maximalem Bedienkomfort.<br />

Die Umstellung von Wanneneinlauf auf Handbrause funktioniert selbsterklärend<br />

per Zugknopf – auch mit seifigen Händen.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

Warmes Design mit SPA-Effekt: Von der Natur<br />

inspiriert ist die Gestaltung des Designheizkörpers<br />

Vitalo Spa von Zehnder mit organischer Formgebung,<br />

innovativer Technik und Energieeffizienz.<br />

Ebenso stylisch wie praktisch: Je nach Bauhöhe<br />

dienen ein oder zwei Aussparungen dem Wärmen<br />

von selbst übergroßen Badetüchern für das perfekte<br />

Wellness-Feeling – wie hier dem Hamamtuch von<br />

Urbana.<br />

63


BAD DESIGN<br />

Bäder aus<br />

Designerhand<br />

Sie entwerfen Stühle, Leuchten, Vasen und inzwischen immer häufiger auch<br />

Sanitärkeramik und Armaturen. Renommierte Gestalter entdecken das Bad als<br />

kreatives Spielfeld. Sie geben Wanne, WC und Co. einen unverwechselbaren<br />

Look und machen diese so zum aufsehenerregenden Blickfang.<br />

VON TANJA MÜLLER<br />

Dänische Rundungen<br />

Fotos: Inbani Foto: Inbani<br />

Ihre Handschrift ist unverwechselbar und zweifelsfrei tief verwurzelt<br />

in der skandinavischen Design-Tradition. Jetzt geben Jonas<br />

Bjerre-Poulsen und Kasper Rønn von Norm Architects der neuen<br />

Kollektion von Inbani ihre für sie typische weiche, fast sanfte<br />

Form. Die Inspiration für Prime finden die Dänen aus längst<br />

vergangenen Zeiten, als sich die metallenen Badewannen und<br />

Waschbecken mit ihren abgerundeten Auβenkanten und ihren<br />

weit ausladenden Enden durch<br />

Stabilität charakterisierten. Die<br />

klassischen Rundungen und die<br />

schmeichelnden Oberflächen<br />

von einst erreicht die spanische<br />

Badmanufaktur heute mit dem<br />

Mineralwerkstoff Solid Surface®.<br />

Foto: Norm Architects<br />

Jonas Bjerre-Poulsen<br />

und Kasper Rønn sind<br />

Norm Architects.<br />

64


Fotos: burgbad<br />

Klare Behaglichkeit<br />

Reduziert auf das Wesentliche, dabei aber auch feinsinnig und vor<br />

allem wohnlich – so lässt sich Coco vielleicht am treffendsten umschreiben.<br />

Pardon, das Adjektiv feminin fehlt noch. Denn Jeannette<br />

Altherr aus dem Studio Lievore Altherr Molina hinterlässt<br />

bei dem neuen Programm von burgbad deutlich ihre Handschrift<br />

– mit den schlanken Proportionen und der homogenen Einheit<br />

von zarter Mineralguss-Waschtischplatte und Unterschrank betont<br />

sie den Möbelcharakter der Kollektion. Die Designerin spielt<br />

mit geometrischen Formen, Linien, Flächen und bewirkt damit<br />

eine ganz besondere Leichtigkeit.<br />

Foto: Studio Lievore-Altherr-Molina<br />

Alberto Lievore, Manuel Molina und Jeanette Altherr.<br />

Behütet baden<br />

Foto: Agape<br />

An den sinnlichen Werken von Patricia Urquiola kommt man<br />

zurzeit nicht vorbei. Just hüllt die umtriebige Spanierin für Agape<br />

eine Badewanne in einen Korb aus geschwungenem Stahlrohr.<br />

Gleich ob in Kontrastfarbe oder im gleichen Farbton, das außergewöhnliche<br />

Gestell betont die filigran gerundete Form der<br />

kleinen, kompakten Wanne. Cuna heißt sie. Das spanische Wort<br />

für Wiege wählt die Designerin<br />

sicher nicht von ungefähr,<br />

erinnert der beschützte Raum<br />

fürs Entspannungsbad doch<br />

wahrlich an eine Schlafstatt für<br />

Babys. Die Herstellung aus dem<br />

Mineralwerkstoff Solid Surface®<br />

im Tiefzieh-Verfahren macht die<br />

markante Form erst möglich.<br />

Foto: Marco Craig<br />

Patricia Urquiola.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

65


BAD DESIGN<br />

Fotos: Laufen<br />

Foto: Markus Jans<br />

Konstantin Grcic.<br />

Material ausgereizt<br />

Konstantin Grcic zählt zweifelsohne zu den führendsten Gestaltern<br />

der Gegenwart. Sein Design ist unverwechselbar, jede Gefälligkeit<br />

vermeidend und oft eigenwillig. Das mag an der intensiven<br />

Auseinandersetzung mit Materialien, Technologien und Produktionsverfahren<br />

liegen. Für den Schweizer Badkeramikspezialisten<br />

Laufen reizt er deren neuen Werkstoff aus. Grcics Kollektion Val<br />

aus Saphir-Keramik besticht durch einfache, architektonische<br />

Linien, extrem schmale Kanten und eine unglaubliche Dünnwandigkeit.<br />

Eine besondere Oberflächentextur auf den Ablagen<br />

der Waschtische verhindert das Abrutschen von Seifen und<br />

Kosmetika. Dekorativ ist sie noch dazu.<br />

Keramischer Schattenwurf<br />

Foto: Ex.t<br />

Für das Design seiner neuen Kollektion Plateau gewinnt der italienische<br />

Hersteller Ex.t den just omnipräsenten Sebastian Herkner.<br />

Der junge Gestalter zaubert der Keramik einen minimalistischen<br />

Rahmen und verrückt diesen vorwitzig um etliche Zentimeter.<br />

Wie ein Schattenwurf zeichnet diese versetzte Scheibe den<br />

Grundriss der Möbel nach, sowohl bei Wanne und Waschtisch,<br />

als auch bei den Spiegeln. Bei Ersteren<br />

entsteht so eine praktische Ablage,<br />

mehr noch ein Eyecatcher. Ein<br />

moderner und zugleich poetischer<br />

Entwurf, mit dem der innovative<br />

Designer aus Offenbach das toskanische<br />

Traditionsunternehmen in die<br />

Zukunft begleitet.<br />

Foto: Ingmar Kurth<br />

66<br />

Sebastian Herkner.


Clever reduziert<br />

Fotos: Axor<br />

Ihr unermüdlicher Forschergeist treibt Edward Barber und Jay<br />

Osgerby, beide Honorary Doctors of Arts, voran und ihre Werke<br />

in die großen Dauerausstellungen der Welt. Für Axor führen die<br />

beiden Briten die wichtigsten Bedienelemente für die Dusche in<br />

einem Armaturenkörper zusammen. Und so nennen sie ihren<br />

Entwurf auch schlicht One. Bis zu drei verschiedene Brausenfunktionen<br />

aktiviert ein leichter Druck des Fingers, des Handrückens<br />

oder des Ellbogens auf großzügigen Paddles. Die Temperatur wird<br />

via Drehregler, die Wassermenge über den dezenten Hebelgriff<br />

darunter reguliert.<br />

Foto: Barber&Osgerby<br />

Edward Barber und Jay Osgerby.<br />

Fotos: Kaldewei<br />

Skulptur im Fluss<br />

Zusammen mit Arik Levy entwickelt Kaldewei die Premium-<br />

Kollektion Meisterstücke weiter. Und der Tausendsassa ist Meister<br />

vieler Fächer, wohl zumeist bekannt im Design, aber nicht minder<br />

gewandt als Künstler, Bühnenbauer, Filmemacher und Fotograf.<br />

Fließend in der Form, eben wie das Element Wasser, kommt seine<br />

Emerso daher. Der Israeli formt die<br />

frei stehende Badewanne aus Stahl-<br />

Email wie eine Skulptur. Der wogende<br />

Rand ist an der Rückenlehne<br />

hochgezogen und glättet sich wieder<br />

am Fußende. Der passende Waschtisch<br />

bildet ein invers gestaltetes Gegenstück<br />

zur Wanne. Hier lehnt sich<br />

der Beckenrand nach innen. ‹<br />

Arik Levy.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

67


BAD EINRICHTEN<br />

Grenzenloser<br />

Foto: Repabad<br />

68


Badkomfort<br />

Schwellenlose Bäder bieten in allen Lebensphasen optimale<br />

Bewegungsfreiheit und Sicherheit – nicht nur dann, wenn<br />

die Mobilität eingeschränkt ist.<br />

Generationenbad heißt<br />

das Schlagwort.<br />

VON TANJA MÜLLER<br />

In Sachen Optik stehen barrierearme<br />

Sanitärobjekte ihren Designerkollegen<br />

inzwischen in nichts nach, wie die<br />

Wanne Stairway eindrucksvoll beweist.<br />

Stufen vereinfachen hier Oma und<br />

Enkel den Einstieg gleichermaßen.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

69


BAD EINRICHTEN<br />

Foto: Spirella<br />

Das Bad rangiert an erster Stelle, geht es um unabhängiges<br />

Wohnen im Alter. Das besagt jedenfalls eine<br />

repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung<br />

(GfK). Aber dort ist auch zu lesen, dass<br />

mehr als 70 Prozent der Deutschen ihr jetziges Bad keinesfalls<br />

für altersgerecht halten. Dabei hat die Sanitärbranche die demografische<br />

Lage längst im Blick und bringt verstärkt komfortable<br />

Produkte auf den Markt.<br />

Wer heute sein Bad neu plant, der sollte auch an morgen<br />

denken. Stichwort Generationenbad. Familien mit Kindern verzichten<br />

genauso gern auf lästige Stolperfallen wie alte Menschen.<br />

Und mit nüchterner Klinikatmosphäre haben barrierefreie Bäder<br />

nichts mehr gemein. Klar, Komfort und Sicherheit stehen an<br />

erster Stelle. Doch die Optik konkurriert durchaus mit denen<br />

behaglicher Wellnessoasen. Nicht nur das Produktdesign hat sich<br />

in puncto Ergonomie weiterentwickelt. Auch bei der Badplanung<br />

ist heute viel mehr möglich, um den Gesamtraum ergonomisch<br />

zu gestalten.<br />

Foto: Duravit<br />

Konsolen mit Einbau- oder Aufsatzbecken wie aus Duravits<br />

Vero-Programm bieten genug Beinfreiheit, um den Waschplatz<br />

auch im Sitzen bequem zu benutzen. Zudem wirken sie<br />

wohnlicher als reine Keramik.<br />

70


Vivawell nennt spirella sein<br />

breites Support-Sortiment<br />

fürs Generationenbad:<br />

praktische Halte- und<br />

Stützgriffe, Ein- und<br />

Ausstiegshilfen, bequeme<br />

Dusch- und Wannensitze,<br />

Klappsitze und Hocker.<br />

Foto: Wedi<br />

Superflach: Wedis bodengleiches Duschelement Fundo Riolito<br />

lässt das Duschwasser in einer schmalen Linie abfließen.<br />

Das dafür notwendige Gefälle ist bereits eingearbeitet.<br />

Barrierefrei wirkt<br />

großzügig<br />

Schwellenlose Duschen sind sicher, komfortabel sowie pflegeleicht.<br />

Zudem lassen sie jedes Bad großzügig wirken. Wer über<br />

genügend Platz verfügt, der gönnt sich eine Walk-in-Glasanlage:<br />

Einen frei begehbaren Duschplatz hinter üppig dimensionierten<br />

Glasscheiben. Beim Neubau lässt sich der Traum vom schwellenlosen<br />

Brausevergnügen naturgemäß leicht erfüllen. Schließlich<br />

geht es an die bauliche Substanz.<br />

Aber die Technik ist heute so weit, dass ein nachträglicher<br />

Einbau in den meisten Fällen – auch in Altbauten – möglich ist.<br />

Schließlich muss nicht gleich das Bodenniveau komplett im Raum<br />

angehoben werden, um das Wasser abfließen zu lassen. Der Handel<br />

hält spezielle Ablaufrinnen – sogar aus Glas – bereit. Dann gibt<br />

es oft die Möglichkeit, einen flachen Syphon in den Boden einzulassen.<br />

Einige Hersteller integrieren diesen sogar schon in superflache<br />

Duschtassen. Innovative Komplett-Ablaufsysteme kommen<br />

mit einer Einbauhöhe von nicht mehr als 65 Millimetern aus. ›<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

71


BAD EINRICHTEN<br />

Genug Bewegungsraum schaffen<br />

Gut 70 bis 80 Prozent der Aufträge im Sanitärhandwerk stecken<br />

schließlich in Modernisierungen. Zumeist werden die Bäder umgebaut,<br />

wenn die Kinder aus dem Haus sind. Eine ideale Gelegenheit,<br />

zukunftsorientiert zu planen. Weichen dann noch Wände, eröffnet<br />

das dem Badumbau ganz neue Dimensionen. Denn genügend Bewegungsraum<br />

– insbesondere vor den Sanitärelementen – gilt als<br />

A und O. Bleibt genug Freiraum unterm Waschtisch, kann dieser<br />

bequem im Sitzen und auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden.<br />

Wird der Boden dazu noch mit rutschfesten Fliesen verlegt und<br />

öffnet sich die Badezimmertür nach außen, ist die Basis für ein<br />

barrierefreies Bad geschaffen. Zusätzliche Hilfsmittel lassen sich<br />

dann bei Bedarf relativ schnell und unkompliziert ergänzen.<br />

Denn es sind die Kleinigkeiten, die ein Bad bequem und sicher<br />

machen – Sitzelemente für Dusche oder Badewanne zum Beispiel.<br />

Aber auch gut erreichbare Ablagen für Shampoo und Co., Halte-,<br />

Stütz- und Klappgriffe erleichtern den Badalltag.<br />

Mit den Eco Plus-Elementen bringt Viega<br />

Toilette und Waschtisch für jeden Nutzer,<br />

gleich ob groß oder klein, in die für ihn<br />

angenehmste Lage. Per Knopfdruck fährt<br />

die Keramik selbstständig nach oben und<br />

wieder herunter.<br />

Fotos: Duscholux<br />

Foto: Schlueter<br />

Fotos: Viega<br />

Die Step-in Pure von Duscholux ist geräumiger<br />

Brauseplatz und Wohlfühlwanne in einem. Steht einem<br />

der Kopf nach einem entspannenden Vollbad, schließt<br />

der Türeinsatz aus Acryl den bequemen Einstieg.<br />

Mit Schlüters Bau- und Konstruktionsplatte Kerdi-Board gelangen<br />

Waschtisch und Ablage millimetergenau auf die gewünschte<br />

Höhe. Im Verbund mit keramischen Fliesen oder Natursteinplatten<br />

fungiert der Untergrund als sichere Abdichtung.<br />

72


Unter einem schlanken<br />

Edelstahlband direkt an<br />

der Wand verschwindet<br />

das Duschwasser.<br />

Geberits CleanLine bietet<br />

größtmögliche Freiheit<br />

bei der Gestaltung<br />

barrierefreier Duschen.<br />

Smarte Technik für mehr Komfort<br />

Unterputz-Armaturen sorgen für mehr Bewegungsfreiheit. Denn<br />

die Technik verschwindet komplett in der Wand. Nur Duschkopf<br />

und Bedienelemente schauen heraus. Wird die Armatur mit<br />

Thermostat ausgestattet, bleibt die gewählte Wassertemperatur<br />

konstant, selbst wenn jemand in der Küche abwäscht oder die<br />

Toilettenspülung betätigt. Die jüngsten Modelle verhindern ein<br />

Überhitzen, damit sich der Duschende beim Anfassen der Armatur<br />

nicht verbrüht.<br />

Die Sensortechnologie setzt neue Maßstäbe in Sachen Komfort,<br />

verbannt sie doch jegliche Schalter und Hebel. Ein sanfter<br />

Fingerdruck reicht und das Reinigungsritual kann beginnen. Eine<br />

Memoryfunktion speichert die Lieblingstemperatur. Barrierefrei<br />

heißt nicht zwangsläufig auf Luxus zu verzichten. Im Gegenteil,<br />

Sauna, Dampfbad und Wellnessdusche sind bei der Genießergeneration<br />

gefragt. ‹<br />

Foto: FSB<br />

Foto: Geberit<br />

Foto: VitrA<br />

Der Spiegel aus dem<br />

ErgoSystem von FSB lässt<br />

sich im Neigungswinkel<br />

von null bis zwölf Grad<br />

kinderleicht kippen. Darin<br />

kann sich Sohnemann mit<br />

einem Griff prima beim<br />

Haare kämmen betrachten,<br />

selbst wenn Papa den<br />

Spiegel zuvor beim Rasieren<br />

benutzt hat.<br />

Reinigungsrituale in Vollendung bietet VitrAs V-care,<br />

ein WC mit Dusche, beheizbarem Sitz, Trockner<br />

und geruchsabsorbierendem Carbon-Filter. In der<br />

Komfort-Version lässt es sich berührungsfrei nutzen.<br />

Via Fernbedienung oder Sensor öffnet und schließt der<br />

Deckel automatisch.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

73


BAD INTERVIEW<br />

Feine Form nach<br />

Din-Norm<br />

Weltbehindertensportlerin Anna Schaffelhuber<br />

ist die Botschafterin für O.novo Vita.<br />

Barrierefreiheit im Bad ist ein Thema, mit dem sich früher oder später jeder auseinandersetzen<br />

muss. Villeroy & Boch zeigt mit der aktuellen Kollektion O.novo Vita, dass reine<br />

Funktionslösungen mit typischen barrierefreien Merkmalen überholt sind. Die fünffache<br />

Goldmedaillen­Gewinnerin der Paralympics in Sotschi 2014, Anna Schaffelhuber, ist die<br />

Botschafterin für O.novo Vita.<br />

Die 24-Jährige, die von Geburt an auf den Rollstuhl<br />

angewiesen ist, hat sich schon früh für Sport und<br />

besonders für das Skifahren begeistert. In ihrer bisherigen<br />

Karriere konnte sie zahlreiche Siege, Titel<br />

und Auszeichnungen erringen. Außerdem engagiert sie sich im<br />

Bereich Barrierefreiheit und Inklusion.<br />

Frau Schaffelhuber, was ist für Sie das Besondere an O.novo Vita?<br />

Anna Schaffelhuber: O.novo Vita ist für mich die gelungene Verbindung<br />

zwischen Funktionalität und ansprechendem Design.<br />

Ist das heute nicht selbstverständlich?<br />

Anna Schaffelhuber: Nein, leider ganz und gar nicht. Über die<br />

Normen, die barrierefreie Produkte erfüllen müssen, wird leider<br />

oft das Design vergessen. Aber mich als Nutzerin interessieren<br />

die Normen gar nicht so sehr. Die Normen und Vorgaben sind<br />

natürlich für Planer und Architekten relevant, aber ich als tägliche<br />

Nutzerin möchte eine tolle Gestaltung und praktische Features,<br />

die mir größtmöglichen Komfort und Bewegungsfreiheit bieten.<br />

Ich muss mich im Bad wohlfühlen können.<br />

Und O.novo Vita macht beides möglich?<br />

Anna Schaffelhuber: Ja. Die Kollektion erfüllt natürlich die vorgeschriebenen<br />

Normen, aber darüber hinaus funktionieren die<br />

Produkte in der Praxis und sehen dazu mit ihrem zeitgemäßen<br />

Design auch noch richtig gut aus.<br />

Welche Features finden Sie besonders gut?<br />

Anna Schaffelhuber: Die frontal positionierten Haltegriffe zum<br />

Heranziehen des Rollstuhls an den Waschtisch sind für mich<br />

74


sehr komfortabel. Und auch das erhöhte WC, das mit einem<br />

Deckel mit Griffrand ausgestattet ist, bietet mehr Nutzungs -<br />

komfort. Man merkt bei O.novo Vita einfach, dass die Serie<br />

zusammen mit Anwendern und nicht nur von Theoretikern entwickelt<br />

wurde.<br />

Fotos: Villeroy & Boch<br />

Warum scheuen sich immer noch viele Menschen,<br />

ihr Bad barrierefrei zu gestalten?<br />

Anna Schaffelhuber: Für mich als Rollstuhlfahrerin stellt sich<br />

diese Frage gar nicht, Barrierefreiheit ist für mich selbstverständlich.<br />

Aber auch für jeden anderen kann das Thema relevant<br />

werden, durch einen Unfall zum Beispiel oder im Alter. Und wenn<br />

man sein Bad von Anfang an barrierefrei plant, bedeutet das<br />

nicht mal unbedingt Zusatzkosten. Allerdings widersprechen<br />

im privaten Bereich die Normen oft dem Anspruch an Komfort.<br />

Hier ist meiner Meinung nach ein Perspektivwechsel bei Planern<br />

und Architekten notwendig, hin zu den Bedürfnissen von<br />

Behinderten. Am besten würde man damit schon im Studium<br />

einsetzen.<br />

An den frontalen Haltegriffen kann sich die Rollstuhlfahrerin<br />

bequem an den Waschtisch ziehen.<br />

Als aktive Wettkampfsportlerin sind Sie viel unterwegs.<br />

Welche Erfahrungen haben Sie in Sachen Barrierefreiheit<br />

in Hotels gemacht?<br />

Anna Schaffelhuber: In Hotels gibt es leider häufig Probleme. Das<br />

fängt mit der Größe der Zimmer an und geht bis hin zu kleinen<br />

Dingen wie die Höhe des Spiegels, der Duscharmatur, der Handbrause<br />

oder des Föns. Und selbst barrierefreie Gestaltungen werden<br />

oftmals nicht konsequent durchgezogen, da gibt es noch sehr<br />

viel zu tun.<br />

Und in öffentlichen Bereichen?<br />

Anna Schaffelhuber: Das ist von Region zu Region verschieden.<br />

Die Länder treiben die Entwicklungen und Ausstattungen im<br />

Bereich Barrierefrei unterschiedlich voran.<br />

Eine Griffrille am Deckel erleichtert das Öffnen und spezielle Puffer<br />

verhindern das seitliche Verrutschen des WC-Sitzes.<br />

Warum eine Kooperation mit Villeroy & Boch?<br />

Anna Schaffelhuber: Ich sehe mich als Botschafterin für das Thema<br />

Barrierefreiheit und möchte es gern stärker ins Bewusstsein<br />

vieler Menschen rücken. Ich versuche mitzuhelfen, Entwicklungen<br />

in diesem Bereich voranzutreiben. Die Kooperation mit der<br />

Marke Villeroy & Boch passt da sehr gut dazu, vor allem, weil<br />

mich O.novo Vita mit seinem Design und seinen Funktionen<br />

sofort überzeugt hat. Ich assoziiere die Marke mit Premium und<br />

Tradition, aber auch mit Innovation und Design.<br />

Wie wird Ihre Zusammenarbeit mit Villeroy & Boch aussehen?<br />

Anna Schaffelhuber: Ich stehe im Austausch mit dem verantwortlichen<br />

Produktmanagement-Team und werde darüber hinaus<br />

Villeroy & Boch als Referentin bei Zielgruppen-Workshops,<br />

beispielsweise mit Architekten und Planern, unterstützen. ‹<br />

Die superflachen Duschtassen von Villeroy & Boch<br />

lassen sich bequem befahren.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

75


BAD EXKLUSIV<br />

76


RUBRIK UNTERRUBRIK<br />

Exklusives<br />

Duschbad<br />

maßgeschneidert<br />

PLANUNG, REALISATION, FOTOGRAFIE: STUDIORAUM<br />

Bei relativ kleinen Bädern fehlt oft der Platz<br />

für Dusche und Wanne. Dennoch lässt sich<br />

auch ein kleines Bad nur mit einer Dusche auf<br />

höchstes Wohlfühl-Niveau bringen. Dieses<br />

maßgefertigte Duschbad mit luxuriösen<br />

Details, außergewöhnlichen Lichtakzenten<br />

und exklusiven Natursteinfliesen ist ein<br />

echtes Schmuckstück, das den persönlichen<br />

Wohnwert sowie den Wert der Immobilie<br />

langfristig erhöht.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

77


RUBRIK BAD EXKLUSIV UNTERRUBRIK<br />

Die markanten Dreilocharmaturen Axor Citterio E<br />

von Hansgrohe mit klassischem Kreuzgriff stehen<br />

für zeitlose Eleganz. Charakteristisch für<br />

die Armaturen der Serie sind leicht abgerundete<br />

Formen und präzise Flächen. Die Wandauslaufarmatur<br />

als Zeichen von Exklusivität kommt besonders<br />

gut in Kombination mit einem Aufsatzwaschbecken<br />

zur Geltung.<br />

Licht und Leichtigkeit<br />

mit Glas<br />

Individuelle Interieurlösungen wie Glastüren auf<br />

Maß zaubern ein anmutiges Spiel von Formen und<br />

Farben, von Transparenz und Transluzenz ins Bad.<br />

Bei der Duschabtrennung von Semcoglas verbinden<br />

sich Glasdesign durch Laserbearbeitung zu Eleganz<br />

und Individualität. Ohne die Sicherheitseigenschaften<br />

des Glases zu beeinträchtigen, gestaltet der Laser<br />

filigrane und fotorealistische Motive nach eigenen<br />

Wünschen auf die Glasoberfläche – lebendig und<br />

eindrucksvoll. Durch die innovative Bearbeitung<br />

entstehen kleine Kunstwerke im Raum, die pflegeleicht<br />

und beständig sind. Mit einer geschickten<br />

Beleuchtung, wie hier vom hinterleuchteten Design-<br />

Heizköper ausgehend, entsteht ein ganz persönlicher<br />

Duschplatz und ein eindrucksvolles Raumambiente.<br />

78


RUBRIK UNTERRUBRIK<br />

Lichtdurchflutete Privatsphäre: Diskretion und ein<br />

besonderer Charakter des Raumes entsteht durch<br />

den Einsatz der Glastür von Semcoglas, die den privatesten<br />

Bereich des Bades, das WC, abschirmt und<br />

dennoch für genügend Offenheit und Lichteinfall<br />

sorgt. Das persönliche gestaltbare Dekor erzeugt außerdem<br />

beidseitig interessante Lichtstreuungen, die<br />

je nach Tageslicht oder Beleuchtung immer wieder<br />

neue Eindrücke erzeugen.<br />

Lichtstimmungen: Licht dient nicht nur visuellen<br />

Ansprüchen, sondern hat auch emotionale und biologische<br />

Auswirkungen auf unser Immunsystem.<br />

Moderne Beleuchtungskonzepte in Spiegeln fördern<br />

das Wohlbefinden, die Stimmung und die Gesundheit<br />

des Menschen. Der EURASPIEGEL-Lichtspiegel<br />

„GIONA“ macht es mithilfe der Lichtfarbe – wahlweise<br />

in „warm white“ oder „cool white“ – möglich,<br />

das Befinden des Nutzers und die Atmosphäre im<br />

Bad zu beeinflussen. Der Lichtspiegel kombiniert die<br />

effiziente Beleuchtungstechnik der Marke OSRAM<br />

mit klassischem Design, welches von der Echtglas-<br />

Abdeckung oberhalb des Spiegels unterstützt wird.<br />

Mit starker Aura: Der Lichtschein hinter dem Design-<br />

Heizkörper Plawa Softline von BEMM stammt von<br />

seiner LED-Hinterleuchtung. So strahlt er warm und<br />

leuchtend in seine Umgebung. Hier spiegelt sich die<br />

warmweiße Hinterleuchtung des Heizkörpers besonders<br />

faszinierend in dem satinierten Muster der<br />

Dusch-Glastür. Das Softline-Design des Wärmespenders<br />

mit halbrunden Seitenlinien und seitlichen<br />

Schatten(Licht)fugen wirkt angenehm leicht und filigran.<br />

Seine Handtuchhalter machen ihn zusätzlich<br />

praktisch.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

79


RUBRIK BAD EXKLUSIV UNTERRUBRIK<br />

All-in-One Duschsteuerung: Einfach und intuitiv<br />

zu bedienen ist die Thermostat-Armatur<br />

Axor One von Hansgrohe, die mehrere Funktionen<br />

in einem Element vereint. So erfolgt<br />

die Temperatureinstellung über den zentralen<br />

Stellknopf; ein kleiner Hebelgriff darunter<br />

reguliert die Wassermenge und der Wasserfluss<br />

wird über ein leichtes Drücken der<br />

großflächigen Select-Tasten gesteuert. Eine<br />

klare Symbolik zeigt dabei die verschiedenen<br />

Brausefunktionen wie z. B. Kopf-, Hand- oder<br />

Seitenbrause an. Die verschiedenen Brausenfunktionen<br />

können mit dem Finger, dem<br />

Handrücken oder dem Ellbogen aktiviert<br />

werden. Im Eco Modus kann die Wassermenge<br />

bis zu 50 Prozent reduziert werden.<br />

Es ere Licht – uch<br />

am oden der Dusche<br />

Bei den kleinen Details dieses Bades zeigt sich die Perfektion nach<br />

dem Planungs-Motto „maßgeschneidert“. In der bodengleichen<br />

Duschrinne erweisen sich die reduzierte ACO Shower Drain E<br />

Design-Ablaufrinne im Ensemble mit dem leuchtenden U-Profil<br />

ACO Lightline Pro als kleine und feine Blickfänge. Das Geheimnis:<br />

ACO Lightline Pro als Edelstahl-Profil ist mit transparentem<br />

Harz absolut dicht und damit an das Stromnetz anschließbar.<br />

Das LED-Leuchtband von entsprechender Schutzklasse (IP<br />

67) ermöglicht helles Licht (4.000 Kelvin) für die erfrischende<br />

Morgendusche sowie warmes Licht (2.700 Kelvin) für die<br />

gemütliche Entspannungsdusche.<br />

Ins Licht gesetzte Natursteinfliesen von Welscheit beeindrucken<br />

als edler visueller Akzent – sowohl in der Dusche als auch<br />

im gesamten Bad. Jede Boden- und Wand-Fliese der Serie FNT<br />

43061 ist aus Antik Marmor – und damit ein echtes Unikat der<br />

Natur mit jeweils einer ganz individuellen Maserung im Stein.<br />

Liebhaber luxuriöser, einzigartiger Ausstattungen finden hier,<br />

was sie besonders schätzen. In diesem Bad wurden die Welscheit<br />

Natursteinfliesen im Format 40 x 60 cm und 12 mm Stärke in<br />

der Farbe Nero verlegt. Die vorherige Imprägnierung lässt den<br />

hochwertigen Naturstein in besonders farblich sattem Farbton erstrahlen<br />

und sorgt für langjährigen Oberflächenschutz. Pflegetipp<br />

des Herstellers: Einfach mit „Schmierseife“ pflegen – so effektiv<br />

wie günstig. ‹<br />

80


BAD INTERVIEW<br />

Duschen – das<br />

Wohlfühl-Erlebnis<br />

Foto: Kludi<br />

Designer Michael Stein.<br />

Für das perfekte Duschvergnügen müssen sich<br />

Funktionalität, Design und Komfort vereinen, denn:<br />

Duschen ist nicht nur Körperreinigung, sondern<br />

eine wohltuende Auszeit vom Alltag. Michael Stein,<br />

Blue Responsibility-Experte und als Produktdesigner<br />

seit 23 Jahren für die Sanitärbranche tätig, über<br />

innovative und nachhaltige Duschfunktionen:<br />

<strong>inwohnen</strong>: Herr Stein, welche Trends sehen Sie im Duschbereich?<br />

Michael Stein: Duschen wird zu einem komfortablen Erlebnis:<br />

Die Kabinen gewinnen an Größe, im Idealfall sind sie sogar offen,<br />

bodeneben und komplett verglast. Zusätzlich bringen Regenduschen<br />

und digitale Bedienelemente Wellness ins Badezimmer.<br />

Die langfristige Einführung von Bad-Elektronik setzt sich jedoch<br />

noch nicht vollständig durch. Das erstaunt mich – vermutlich halten<br />

psychologische Hemmnisse wie Preis und Stromverbrauch davon<br />

ab. Das ist aber nur eine Frage der Zeit, denn digitales Steuern<br />

und Temperatur-Programmierung bieten erheblichen Komfort.<br />

Foto: Ideal Standard<br />

Dual-Shower-Systeme<br />

von Kludi können<br />

exakt an die jeweilige<br />

Einbausituation<br />

angepasst werden.<br />

Foto: Dornbracht<br />

<strong>inwohnen</strong>: Welche Funktionen erfüllen innovative Duschen<br />

hinsichtlich Hygiene und Komfort?<br />

Michael Stein: Innovative Funktionen des Duschkopfes, beispielsweise<br />

die Entleerungsfunktion, die Nachtropfen verhindert,<br />

sind komfortabel und zugleich hygienisch. Eine Drucktaste für<br />

vielfältige Strahlarten von Hand- und Kopfbrausen ist ein absoluter<br />

Genuss. Sie ist ein Zwischenschritt zu komfortablen elektronischen<br />

Armaturen, die bisher nur einen Anteil von ein bis zwei<br />

Prozent aller Armaturen ausmachen.<br />

<strong>inwohnen</strong>: Wie passen ein komfortables Duscherlebnis und ein<br />

verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen zusammen?<br />

Michael Stein: Das Grundthema kennen wir alle: Wenn man<br />

duscht, will man möglichst viel warmes Wasser. Das steht aber im<br />

Widerspruch zum nachhaltigen Wasser- und Energieverbrauch.<br />

Durchflussbegrenzer, bei denen der Verbrauch pro Minute festgelegt<br />

ist, Perlatoren, bei denen das Wasser mit Luft gemischt wird,<br />

und erste elektronische Armaturen, bei denen die Wassermenge<br />

gut steuerbar ist, sorgen für ein verantwortungsvolles Duscherlebnis<br />

ohne Komfortverlust. ‹<br />

Die Durchflussmenge<br />

der IdealRain Hand- und<br />

Kopfbrausen ist auf acht<br />

beziehungsweise zwölf<br />

Liter pro Minute limitiert.<br />

Foto: Kludi<br />

Dornbracht bietet<br />

geräuscharme<br />

Spa-Regenduschen<br />

trotz reduziertem<br />

Wasserdurchfluss an.<br />

Bei dem Kludi Duschkopf<br />

Freshline fließt nach dem<br />

Duschen das überschüssige<br />

Wasser durch die<br />

Entleerungsfunktion ab.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

81


BAD EXKLUSIV<br />

82


Neues Bad ?<br />

natürlich (&)<br />

komfortabel<br />

PLANUNG, REALISATION, FOTOGRAFIE: STUDIORAUM<br />

Längst ist das Bad nicht mehr nur Raum für die<br />

Körperpflege, sondern eine Wohlfühl- und Wellness-<br />

Oase. Ein schönes Ambiente im Naturlook kombiniert<br />

mit komfortablen Armaturen und intelligenten Funktionen<br />

ist der Wunsch vieler Badrenovierer. Diesen Wunsch<br />

erfüllt dieses Bad individuell – und erhöht damit die<br />

Lebensqualität seiner Nutzer.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong> 83


BAD EXKLUSIV<br />

Digitale Armaturen für<br />

ein stilvolles Ambiente<br />

Aus weißem Glas schwebt das elektronische Duschpaneel WimTec<br />

OCEAN P11 flach vor der Wand. Nähert sich der Benutzer der<br />

Armatur, beginnen die Sensortasten zu leuchten und ermöglichen<br />

eine intuitive Bedienung für alle Generationen. Ob wohltuende<br />

Regendusche, Handbrause oder belebende Schwallbrause – ein<br />

sanfter Fingertipp auf die Sensortasten genügt, um Strahlart,<br />

Temperatur und Wassermenge zu regulieren. Diese Einstellungen<br />

können dank Memory-Funktion in individuellen Benutzerprofilen<br />

gespeichert werden.<br />

Berührungslose WC-Betätigung: Durchdacht in Design und<br />

Funktion für jeden – von Kleinkindern bis Senioren – ist die WC-<br />

Betätigung WimTec OCEAN T6 mit einer flexiblen Auslösung,<br />

die wahlweise berührungslos, beim Wegtreten automatisch oder<br />

mit sanftem Fingertipp manuell erfolgt. Die Armatur passt sich<br />

zuverlässig an jeden Nutzer an. Zusatzfunktionen wie die intelligente<br />

automatische Reinigung machen die berührungslose WC-<br />

Betätigung komplett. Erhältlich im Netz- und Batteriebetrieb.<br />

Hier passend dazu eingeplant: ein spülrandloses WC (Dalea 2.0,<br />

Hornbach), das mit Pflegeleichtigkeit punktet.<br />

Stilvoll verfliester Duschplatz: Der Duschplatz<br />

wurde mit dem bodenebenen Duschsystem von Poresta<br />

BF KMK installiert und anschließend verfliest. Poresta<br />

besteht aus wasserdichtem, beschichtetem und befliesbarem<br />

Hartschaum mit integriertem Gefälle sowie zentriert<br />

eingebautem, eingedichtetem Ablaufteller.<br />

84


Individualität als neuer Trend: Der Badmöbelhersteller<br />

Absolut Bad setzt auf individuell gefertigte<br />

Badmöbel – ganz nach dem Geschmack des Kunden<br />

und passend zum Raum maßgeschneidert. Der behagliche<br />

Holzton der Waschtischplatte in Kombination mit<br />

dem lichten Grau des Waschtischunterschrankes fügt<br />

sich perfekt in die Gesamtgestaltung des Bades ein.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

85


BAD EXKLUSIV<br />

Glänzender Wärmespender direkt an der Dusche: Als besonderes<br />

Einrichtungshighlight zeigt sich der bowa HTS Badheizkörper<br />

aus hochglanzpoliertem Edelstahl. Da Edelstahl die Eigenschaft<br />

besitzt, nicht zu rosten, kann der Design-Heizkörper auch im direkten<br />

Spritzwasserbereich wie z.B. über der Badewanne oder direkt neben<br />

der offenen Dusche installiert werden. Mit seiner glänzenden Optik<br />

ist er die ideale Ergänzung zu verchromten Armaturen und Accessoires.<br />

Gleichzeitig hält er das Handtuch warm und griffbereit.<br />

Nur einen Hauch von Annährung benötigt die Sensor-Waschtischarmatur<br />

WimTec OCEAN W7. Die berührungslose Auslösung ist nicht nur hygienisch,<br />

sondern spart wertvolles Wasser. Das wird dank intelligenter Freispül-Automatik<br />

für regelmäßige Freispülungen des stagnierenden Wassers verwendet und sorgt<br />

für den Erhalt bester Trinkwasserhygiene. Der Aufsatzwaschtisch von Absolut<br />

Bad ist ein passendes Pendant zur edlen Wandauslaufarmatur.<br />

Licht an, Musik an: Der Lichtspiegel ALOIS von EURASPIEGEL bringt<br />

Stimmung ins Bad – mit dem angenehmen Licht in Warmweiß (3000 K) und der<br />

persönlichen Lieblingsmusik. Denn über das integrierte „Audiovision Soundsystem“<br />

mit Stereolautsprechern lässt sich von einem Bluetooth®-fähigen Abspielgerät<br />

wie etwa einem Smartphone oder Tablet ganz einfach der perfekte Sound<br />

ins Badezimmer zaubern. So wird das Bad auch akustisch zur ganz persönlichen<br />

Wellness-Oase.<br />

86


Naturlook und Hightech für das<br />

perfekte Badevergnügen<br />

An der Rückwand der Wanne bringen brillante, fotorealistische Wandglasbilder von<br />

Glasprinter die Natur ins Bad. Der hochwertige UV-Direktdruck sowie eine lackierte Rückseite<br />

schaffen eine exklusive, individuelle Atmosphäre und sorgen darüber hinaus durch das<br />

fugenlose Design für perfekte Pflegeleichtigkeit.<br />

Gleichzeitig verwandelt die elektronische Wannenarmatur WimTec OCEAN B7 das<br />

Bad in einen Wohlfühlraum, in dem der Komfort im Zentrum steht. Die Memory-Funktion<br />

der Wannenarmatur speichert drei unterschiedliche Füllzeiten, die einfach an die jeweilige<br />

Wanne angepasst werden können. Je nach Auswahl stoppt die Füllautomatik ganz komfortabel,<br />

sobald die gewünschte Wassermenge erreicht ist. ‹<br />

Individuelles Badevergnügen schnell installiert: Mit einem Wannenträger<br />

wie diesem lässt sich auch bei Renovierungen schnell eine neue Wunsch-<br />

Wanne in jedem Bad einfach realisieren. Hier wurde ein Poresta-Wannenträger<br />

verwendet, der aus Polystyrol-Hartschaum besteht. Das Material ist stabil und<br />

lässt sich einfach schneiden und verarbeiten. Der passgenaue Sitz erleichtert den<br />

Einbau selbst großer Wannen und die individuelle Oberflächengestaltung ermöglicht<br />

die Realisierung vieler verschiedener Ideen. Die eingeplante Wanne RIHO<br />

Linares bietet mit einer Abmessung von 180 x 80 cm viel Platz zum Abtauchen<br />

oder für ein gemütliches Wannenbad zu zweit. ‹<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

87


BAD WC<br />

Der Lokus im Fokus<br />

Ohne Handy geht der Teenie nie aufs Klo. Eine repräsentative Forsa-Umfrage<br />

nimmt die Toilettengewohnheiten der Deutschen unter die Lupe. Und tatsächlich<br />

dient das stille Örtchen auch zum Lesen und Surfen.<br />

Wenn es auf der Toilette einmal wieder länger<br />

dauert, muss das nicht am Geschäft per se<br />

liegen. Das jedenfalls bestätigt eine Forsa-<br />

Umfrage, die Sanitärtechnik-Spezialist Geberit<br />

just in Auftrag gegeben hat. Mehr als die Hälfte der Befragten<br />

– primär Männer – gehen auf der Brille gern einer Nebenbeschäftigung<br />

nach. Dabei lesen sie Zeitung (32 Prozent), checken<br />

ihre Kurznachrichten auf dem Handy (24 Prozent) oder surfen<br />

im Internet (23 Prozent). Bei den 18- bis 29-Jährigen landet das<br />

Smartphone deutlich auf dem ersten Platz. Lediglich 19 Prozent<br />

dieser Altersgruppe geben an, auf dem stillen Örtchen nicht anderen<br />

Dingen nachzugehen.<br />

Grafik: Geberit / Forsa<br />

Kleine Missgeschicke<br />

Eine intime Alltagssituation wie den Gang auf die Toilette teilt<br />

niemand gern mit anderen, und doch wurde ein Drittel aller<br />

Befragten bereits dabei überrascht: 33 Prozent der Befragten<br />

offenbaren, dass sie schon einmal vergessen hatten, die Klotür<br />

hinter sich zu schließen. Was vielen vermutlich auch aus eigener<br />

Erfahrung bekannt sein könnte, ist fehlendes Toilettenpapier –<br />

70 Prozent haben schon einmal zu spät bemerkt, dass keines mehr<br />

in Griffnähe ist.<br />

Ärger auf dem Örtchen<br />

89 Prozent der Umfrageteilnehmer empfinden den Mangel<br />

an Klopapier als besonders problematisch. Bei verschmutzten<br />

Toiletten und unangenehmen Gerüchen wird es allerdings ernst:<br />

91 Prozent der Umfrageteilnehmer ärgern sich über unsaubere<br />

WCs und 77 Prozent stören sich an schlechten Gerüchen auf dem<br />

Lokus. Übrigens: Entgegen aller Erwartungen sorgt die sagenumwobene,<br />

nicht heruntergeklappte Toilettenbrille lediglich bei<br />

müden 31 Prozent der Damen für Frust, bei den Herren sind es<br />

sogar nur 22 Prozent.<br />

Dusch-WC auf dem Vormarsch<br />

Moderne Technik auf dem Lokus kommt hingegen bei den<br />

Befragten gut an. Nein, nicht wieder das Smartphone zur Unterhaltung<br />

beim Klogang. Es geht ums Dusch-WC, das langsam<br />

auch Deutschlands Bäder erobert. 57 Prozent der Männer und<br />

49 Prozent der Frauen kennen die vor allem in Japan sehr verbreitete<br />

Technologie. ‹<br />

Die Ergebnisse der Forsa-Umfrage sind eindeutig: Mehr als<br />

50 Prozent aller Befragten geben an, sich auf dem Klo parallel<br />

zu beschäftigen.<br />

Die Toilette mit integrierter<br />

Intimreinigungsfunktion ist in<br />

den Köpfen der Deutschen kein<br />

Fremdwort mehr: 52 Prozent der<br />

Befragten kennen High-Tech-<br />

WCs wie das AquaClean Mera<br />

von Geberit mit integrierter<br />

Dusch- und Föhnfunktion.<br />

Fotos: Geberit<br />

88


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Ausgabe 1/<strong>2017</strong><br />

Die Adressen der Badexperten<br />

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Impressum:<br />

Herausgeber:<br />

Dipl.-Kfm. Christopher Strobel, Strobel, Verleger<br />

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STROBEL VERLAG GmbH GmbH & Co. & Co. KG KG<br />

Postanschrift:<br />

Postfach 5654, 5654, 59806 59806 Arnsberg<br />

Hausanschrift:<br />

Zur Zur Feldmühle 9 -11, 9 -11, 59821 59821 Arnsberg,<br />

Tel.: Tel.: 02931 02931 8900 8900 - 0, - Fax: 0, Fax: 02931 02931 8900 8900 - 38- 38<br />

Redaktion:<br />

Tanja Tanja Müller, Müller, Chefredakteurin,<br />

(verantwortlich im Sinne im Sinne des des Presse Presse rechts) rechts)<br />

Contastraße 7, 20253 7, 20253 Hamburg,<br />

Tel.: Tel.: 040 040 42104432<br />

E-Mail: E-Mail: t.mueller@strobel-verlag.de<br />

Anzeigenleitung:<br />

Jocelyn Jocelyn Blome, Blome, STROBEL VERLAG,<br />

Tel. Tel. 02931 02931 8900 8900 - 28, - 28,<br />

E-Mail: E-Mail: j.blome@strobel-verlag.de<br />

Ansprechpartner für für Anzeigen und und Einträge:<br />

Ulrich Ulrich Netz, Netz,<br />

Breslauer Straße Straße 18, 18, 63128 63128 Dietzenbach,<br />

Tel. Tel. 06074 06074 407818, Fax: Fax: 06074 06074 407819,<br />

E-Mail: E-Mail: expertenguide@strobel-verlag.de<br />

Herstellung und und Layout: Layout:<br />

Catrin Catrin Dellmann, Strobel Strobel PrePress & Media & Media<br />

Druck: Druck:<br />

Dierichs Druck Druck + Media, + Media, Kassel Kassel<br />

Veröffentlichungen:<br />

Die Die in diesem in diesem Objekt Objekt veröffentlich ten ten Beiträgträge<br />

und und Abbildungen sind sind urheberrechtliclich<br />

geschützt. Mit Mit Ausnahme der der gesetzlich<br />

zugelassenen Fälle Fälle ist eine ist eine Verwertung<br />

ohne ohne Einwilligung des des Verlages strafbar.<br />

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TECHNIK LÜFTUNG<br />

Foto: Siegenia<br />

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High-End-Wandlüfter<br />

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smart für die kontrollierte<br />

Wohnungslüftung lässt<br />

sich via App steuern.<br />

Vorbei die Zeiten, als es aus Ritzen und Lücken zog. Moderne Wohnungen sind dicht.<br />

Gut zum Heizen und Energiesparen, schlecht fürs Raumklima. Denn mit immer<br />

höherer Luftfeuchtigkeit steigt auch das Asthma- und Allergierisiko. Dagegen hilft<br />

nur regelmäßiges Stoßlüften oder eine kontrollierte Wohnraumlüftung.<br />

Foto: Vaillant<br />

Das Wohnungslüftungssystem recoVAIR<br />

von Vaillant erfüllt dank flexiblem<br />

Luftverteilerkonzept auch individuelle<br />

Anforderungen.<br />

Der Wohnstandard ist in den vergangenen Jahrzehnten<br />

ständig gestiegen. Nie waren die heimischen vier<br />

Wände besser gedämmt als heute. Aber wir lüften<br />

noch wie zu Uromas Zeiten. Nichts gegen eine ordentliche<br />

Fensterlüftung. Nun einmal ehrlich, wer sorgt wirklich<br />

diszipliniert für die nötige Frischluftzufuhr? Sprich, öffnet alle<br />

zwei bis drei Stunden in jedem Raum für gut fünf Minuten sperrangelweit<br />

die Fenster. Doch genau das braucht der Mensch, nämlich<br />

30 Kubikmeter Frischluft pro Stunde. Sonst wird er müde,<br />

unkonzentriert, lustlos und bekommt schlimmstenfalls ein labiles<br />

Immunsystem. Keine rosigen Aussichten, bedenkt man, dass wir<br />

uns bis zu 80 Prozent unseres Lebens in geschlossenen Räumen<br />

aufhalten.<br />

Mit einem gekippten Fenster ist es nicht getan. Und in der<br />

Heizperiode wird hier auch noch die Energie buchstäblich zum<br />

Fenster hinausgeworfen. Mehr als die Hälfte des Gesamtwärme-<br />

96


Foto: Stiebel Eltron Foto: Vallox<br />

Heiztechnik-Profi Viessmann bringt auch Frischluft ins<br />

Haus. Vitovent 300-W ist ein Wohnungslüftungs-System mit<br />

Wärmerückgewinnung und Sommer-Bypass-Schaltung.<br />

Foto: Hoval<br />

Hoval modifiziert seine<br />

Komfortlüftungsserie<br />

HomeVent® und macht<br />

sie mit der intelligenten<br />

Systemsteuerung<br />

Top Tronic® E fit für<br />

eine smarte Zukunft.<br />

Foto: Viessmann<br />

Eins für vier – Heizen, Warmwasserbereiten, Lüften mit<br />

Wärmerückgewinnung und auf Wunsch auch Kühlen. Das kann<br />

das Integralsystem LWZ 504 von Stiebel Eltron in einem Gerät.<br />

Die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung von<br />

Vallox sorgt für ein gesundes Raumklima und wird smart<br />

geregelt, gleich wann oder wo man sich gerade aufhält.<br />

verlustes eines Hauses entsteht mittlerweile durchs Lüften. Dabei<br />

können Heizkosten gesenkt und gleichzeitig ein gesundes Wohnraumklima<br />

geschaffen werden, überlässt man die Arbeit einer<br />

Anlage. Eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung<br />

zum Beispiel kann Heizkosten von bis zu 50 Prozent einsparen. In<br />

Zeiten steigender Energiepreise ein schlagendes Argument.<br />

Foto: Zehnder<br />

Abluftwärme nutzen, Energie sparen<br />

Das Prinzip ist simpel: Die verbrauchte Luft wird abgesaugt, gefilterte<br />

Frischluft zugeführt. Eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung<br />

sorgt nicht nur für den Luftaustausch, sie erwärmt<br />

die angesaugte Außenluft gleich durch die Wärme der Abluft. Da<br />

bleibt die Temperatur im Haus durchgehend angenehm.<br />

Zum nachträglichen Einbau bieten sich Einzellüftungssysteme<br />

an, die in Küche, Bad und Toilette neben oder unter den<br />

Fenstern montiert werden. Solche dezentralen Lüftungsgeräte ›<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

Generationswechsel bei Zehnder: Das zentrale<br />

Lüftungsgerät ComfoAir Q verbraucht bis zu zehn Prozent<br />

weniger Strom und erreicht eine bis zu fünf Prozent<br />

höhere Wärmerückgewinnung als seine Vorgänger.<br />

97


TECHNIK LÜFTUNG<br />

Die inVENTer ergänzt ihr dezentrales Lüftungsgerät<br />

iV-Smart um ein Doppel-Luftleitwerk und erreicht<br />

damit eine Wärmerückgewinnung von enormen<br />

93 Prozent. Der Durchschnittswert liegt<br />

bei 80 Prozent.<br />

Foto: Buderus<br />

Foto: inVENTer<br />

Foto: Wolf Heiztechnik<br />

Mit der Kombination des Lüftungsgeräts CWL-T-300<br />

und seinen bewährten Wärmeerzeugern verspricht<br />

Heiztechnikprofi Wolf maximale Energieeffizienz.<br />

Das Wohnungslüftungs-System Logavent HRV 2<br />

von Buderus wird ganz bequem via Fernbedienung<br />

gesteuert, vom Sommer-Bypass über Zeitprogramme<br />

bis zur Anheizfunktion für Kamine.<br />

lassen sich ganz unkompliziert und fix installieren. Ein Loch<br />

in die Wand gebohrt, Stromkabel verlegt und Gerät eingebaut<br />

– mehr Aufwand ist nicht nötig. Auch im Neubau kommen die<br />

dezentralen Lüfter immer häufiger zum Einsatz, bieten sie doch<br />

eine Einzelraumregelung nach individuellem Bedarf.<br />

Stromverbrauch ist minimal<br />

Effizienter aber ist eine Zentralanlage mit sogenanntem Kreuz-<br />

Gegenstrom-Wärmeaustauscher. Sie gewinnt bis zu 90 Prozent<br />

der Abluftwärme zurück. Ebenfalls clever: Die Kombination aus<br />

Wärmeaustauscher und -pumpe, um die Wärmerückgewinnung<br />

aus der Abluft zur zentralen Warmwasserversorgung und<br />

zum Heizen zu nutzen. Im Gegensatz zu Klimaanlagen ist der<br />

Stromverbrauch im Übrigen minimal, nicht höher als der eines<br />

modernen Kühlschranks. Herzstück jedes Systems ist das Zentralgerät<br />

mit mindestens einem Ventilator für die Luftförderung.<br />

Den Raum dafür plant der Architekt beim Hausbau am besten<br />

gleich mit ein. Beim Altbau findet es meist auf dem Dachboden<br />

Platz. Mittlerweile sind aber auch schon so kompakte und leise<br />

Geräte auf dem Markt, die für eine 100-Quadratmeter-Wohnung<br />

konzipiert im Küchenschrank untergebracht werden können.<br />

Während die nötigen Luftkanäle zu den einzelnen Räumen beim<br />

Neubau meist in die Decken oder Installationsschächte verlegt<br />

werden, ist beim Nachrüsten Einfallsreichtum gefragt. Bewährt<br />

haben sich hier Aufputzsysteme sowie der Einbau in abgehängten<br />

Flurdecken, Spitzböden und Abseiten.<br />

98


Foto: Kermi<br />

Foto: Aereco<br />

Speziell fürs Nachrüsten bietet Kermi das<br />

dezentrale Lüftungssystem x-well D12. Mittels<br />

Kernbohrung lassen sich die Geräte unkompliziert<br />

in die Außenwand integrieren.<br />

Mit nur 43 Millimetern Bauhöhe lässt sich Aerecos neuer<br />

Außenluftdurchlass ZUFEH 110 auf alle Fenstertypen<br />

montieren. Die Luftvolumenmenge passt er automatisch<br />

der relativen Raumluftfeuchte an.<br />

Foto: Dimplex<br />

Foto: Pluggit<br />

Der Bodenluftauslass PluggLine verbirgt elegant die Technik. Pluggit bietet verschiedene<br />

Dessins, passend für jeden Einrichtungsstil.<br />

Schluss mit Mückenstichen<br />

Lüftungsanlagen gelten als äußerst pflegeleicht in der Wartung.<br />

Die beschränkt sich auf regelmäßige Filterwechsel oder -reinigung.<br />

Je nach verwendeter Filtermatte werden Stäube unterschiedlicher<br />

Korngröße abgehalten. Für Mücken und Fliegen heißt das: Ade<br />

ihr Plagegeister. Allergiker können aufatmen. Schmutz, Staub und<br />

Pollen bleiben draußen. Im Gegenzug saugt die Anlage den Cocktail<br />

aus Kohlendioxid, Feuchtigkeit, Ausdünstungen von Möbeln<br />

sowie Baustoffen aus dem Haus und sorgt automatisch für ein<br />

gesundes Wohlfühlklima. ‹<br />

Mit der Lüftungswärmepumpe<br />

LWP 200E<br />

kombiniert Dimplex<br />

die kontrollierte<br />

Wohnraumlüftung<br />

mit der dezentralen<br />

Warmwasserbereitung.<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

99


TECHNIK SMART<br />

Foto: Devi<br />

Das elektronische Thermostat stellt<br />

sowohl genaue Kontrolle, als auch<br />

die Kosteneinsparung über das<br />

Fußbodenheizungssystem sicher.<br />

Energie sparen mit<br />

schlauer Technik<br />

Heizung und Warmwasser sind die größten Energieverbraucher im Haus. Auf sie entfallen etwa<br />

80 Prozent der gesamten Energiekosten. Klar, dass hier auch das größte Einsparpotenzial liegt.<br />

Intelligente Technik reduziert Kosten und bringt zusätzlich Komfort.<br />

QUELLE: WÄRME+<br />

Mit smarten Geräten im Bereich der Hauswärmetechnik<br />

wird Energie sparen nun noch einfacher“,<br />

sagt Jörg Gerdes von der Initiative WÄRME+.<br />

Denn die intelligente Technik sorgt nicht nur für<br />

Kostentransparenz, sondern erhöht dank vielfältiger Spezialprogramme<br />

und einer intuitiven Bedienung den Wohn- und Warmwasserkomfort.<br />

Durch den Einsatz von elektronischen Durchlauferhitzern<br />

profitieren Nutzer gleich mehrfach: Da die Installation direkt<br />

an der Entnahmestelle erfolgt, entfallen Energieverluste durch<br />

lange Leitungswege. Die Temperatureinstellung erfolgt dabei intuitiv<br />

per Fingertipp, entweder über eine Touch-Oberfläche oder<br />

per App via Smartphone oder Tablet. Es können sogar mehrere<br />

Familienmitglieder ihre individuelle Duschtemperatur hinterlegen<br />

und einfach über die Speichertaste mit einem Knopfdruck<br />

aktivieren.<br />

Warmes Wasser via App<br />

Die Bedienung über eine App ist dann besonders praktisch, wenn<br />

der Durchlauferhitzer quasi unsichtbar in einer Wandverkleidung<br />

oder unter der Küchenspüle installiert ist. Mit einer Verbrauchsanalyse<br />

helfen die modernen Geräte außerdem beim Energie<br />

sparen. „Die Nutzer können sich jederzeit individuelle Werte<br />

wie Duschdauer, Wasser- und Energieverbrauch anzeigen lassen.<br />

Über dieses Monitoring haben sie die Kosten jederzeit im Blick<br />

und sehen schnell, wo es noch Optimierungsmöglichkeiten gibt“,<br />

so Jörg Gerdes. Auch der Komfort kommt bei den smarten Geräten<br />

nicht zu kurz: Viele Modelle sind mit umfangreichen Spezialeinstellungen<br />

wie Eco-Programm ausgestattet oder verfügen<br />

über WLAN und Internetradio – so kann der Nutzer bereits im<br />

Bad die Wetterdaten abfragen und mit Musik in den Tag starten.<br />

Automatische Wohlfühlwärme<br />

Auch die Fußbodentemperierung ist mittlerweile smart. Moderne<br />

Regler bieten vielfältige Einstellmöglichkeiten und können die<br />

Heizung so optimal auf die persönlichen Gewohnheiten und den<br />

tatsächlichen Wärmebedarf abstimmen. Zum Beispiel lassen sich<br />

komplette Wochenpläne programmieren. Dann fährt der Heizkörper<br />

unter der Woche tagsüber automatisch herunter, wenn alle<br />

Bewohner das Haus verlassen haben. Am Wochenende hingegen<br />

100


Foto: Stiebel-Eltron<br />

Foto: Clage<br />

Ein vollelektronisch geregelter Durchlauferhitzer bringt<br />

Komfort und hilft beim Energie sparen.<br />

Die individuelle Wunschtemperatur wird ganz einfach per Fingertipp<br />

auf dem Touchdisplay des Komfortdurchlauferhitzers gewählt.<br />

bleibt das ganze Haus wohl temperiert und die Heizung im Badezimmer<br />

fährt erst später hoch.<br />

Für zusätzliche Energieeffizienz sorgt die Kombination mit<br />

Fenster- und Türkontakten. Dann senkt die Heizung selbsttätig<br />

die Temperatur, wenn ein Fenster geöffnet wird und verhindert so<br />

unnötige Wärmeverluste. Zudem lassen sich die Verbrauchsdaten<br />

über ein Display anzeigen, was ebenfalls zur Kostenoptimierung<br />

genutzt werden kann.<br />

Auch Wärmepumpen sind mit smarten Eigenschaften ausgestattet:<br />

Dazu zählt beispielsweise die Steuerung per Fernbedienung<br />

oder per PC, Tablet und Smartphone. So behält der Nutzer<br />

jederzeit die Kontrolle über die Heizungseinstellungen und Verbrauchsdaten.<br />

Die Bedienung über WLAN oder Internet bietet<br />

darüber hinaus einen weiteren Vorteil: Sie erlaubt dem Fachhandwerker<br />

im Fall einer Störung, die Daten per Fernabfrage auszulesen.<br />

Teure Servicetermine direkt am Ort sind dann oftmals gar<br />

nicht mehr nötig.<br />

etwa moderne Wärmepumpen, die den kostenlosen Solar-Strom<br />

als Wärme zwischenspeichern, auch wenn gerade keine benötigt<br />

wird. Das erhöht den Eigenstromverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit<br />

der Photovoltaikanlage.<br />

Ob der zur Verfügung stehende Strom direkt verbraucht oder<br />

zwischengespeichert wird, entscheidet das System ganz selbsttätig<br />

und zieht dabei sowohl Wettervorhersagen sowie den zu erwartenden<br />

Strombedarf im Gebäude in die Planung mit ein. Per App<br />

haben die Nutzer dabei jederzeit die Kontrolle über die verschiedenen<br />

Anwendungen und können sich auch alle Betriebs- und<br />

Verbrauchsdaten der angeschlossenen Geräte anzeigen lassen. ‹<br />

Foto: Stiebel-Eltron<br />

Hauswärmetechnik einbinden<br />

Besonders empfehlenswert und effizient ist die Einbindung von<br />

Photovoltaikanlage, Energiespeicher, Wärmepumpe, Warmwasserbereiter<br />

oder Lüftungsanlage in eine Hausautomation, zum<br />

Beispiel über ein KNX-System. Im Rahmen der Vernetzung lassen<br />

sich Energieerzeugung, -verbrauch und -speicherung optimal<br />

aufeinander abstimmen. Das System kann beispielsweise so eingestellt<br />

werden, dass Geräte erst dann aktiv werden, wenn ausreichend<br />

Strom aus der Photovoltaik-Anlage zur Verfügung steht, so<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

Intelligente Hauswärmetechnik lässt sich ganz<br />

bequem vom Sofa aus steuern.<br />

101


TECHNIK ÖFEN<br />

Smarte<br />

Romantik<br />

Foto: MCZ<br />

Wohlige Wärme mit gutem Gewissen erzeugen, das geht ganz<br />

einfach – mit Pelletöfen. Komfortabel sind sie noch dazu, lassen sie<br />

sich doch bequem via Fernbedienung vom Handy aus regeln.<br />

VON TANJA MÜLLER<br />

MCZ verbindet mit<br />

dem Modell Deco das<br />

programmierbare<br />

Heizsystem mit einer<br />

klassischen Verkleidung<br />

aus Gusseisen.<br />

Foto: Thinkstock<br />

102


TECHNIK ÖFEN<br />

Foto: Austroflamm<br />

Foto: Cera Design<br />

Ein Designobjekt mit inneren<br />

Werten. Das ist der Clou<br />

von Austroflamm. Kaum zu<br />

glauben, aber hinter diesem<br />

formschönen Stahlmantel<br />

steckt ein Pelletofen.<br />

Eine äußerst innovative<br />

Feuersäule bringt Cera<br />

Design mit Pelaro auf den<br />

Markt. Die hohe Flamme<br />

im Glaszylinder ist ein<br />

echter Hingucker.<br />

Dank des WLAN-<br />

Moduls kann der<br />

Pelletofen HSP 8<br />

Home von Haas<br />

+ Sohn auch aus<br />

der Ferne über<br />

Smartphone oder<br />

Tablet bedient<br />

werden.<br />

Max Blanks jüngster, der<br />

kleine Erfurt, kommt flexibel<br />

daher. Das stromlose<br />

Kombimodell kann sowohl<br />

mit Pellets, als auch mit<br />

Scheitholz gefüttert werden.<br />

Foto: Max Blank Foto: Haas+Sohn<br />

Der Brennstoff der Zukunft – Holzpellets – steigt vom<br />

Keller oder Heizungsraum in die Wohnzimmer auf.<br />

Bekannt und beliebt als Befeuerung von Zentralheizungsanlagen<br />

setzen die preiswerten Presslinge<br />

aus Sägemehl und Holzspänen zur Eroberung von Kamin- und<br />

Kachelöfen an. Neben speziellen Heizeinsätzen bringen immer<br />

mehr Hersteller Pelletöfen auf den Markt, die den Designvergleich<br />

mit ihren mit Stückholz befeuerten Kollegen nicht mehr scheuen<br />

müssen. ›<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

103


TECHNIK ÖFEN<br />

Foto: Wodtke<br />

Mit Presslingen lässt sich<br />

der knuffige Edy von Hark<br />

bestücken. Seine Seiten<br />

bestehen aus emailliertem<br />

Stahlblech, die obere<br />

Abdeckung ist eine<br />

glasierte Ofenkachel.<br />

Foto: Hark<br />

Hinter der eleganten Glasfassade von Wodtkes ixbase<br />

verbirgt sich ein Pel letbehälter mit gut 45 Kilogramm<br />

Fassungsvermögen für bis zu 90 wohlig warme Stunden.<br />

Umweltschonend und sparsam<br />

In Zeiten schwindender Ressourcen und wachsender Umweltbelastung<br />

gewinnt die Zukunftswärme schließlich immer mehr Liebhaber,<br />

zumal sie unabhängig von steigenden Öl- und Gaspreisen macht.<br />

Wer ökologisch und ökonomisch heizen will, wählt Pellets. Der mit<br />

hohem Druck in Form gepresste, natürliche Holzabfall zeichnet sich<br />

durch eine extrem geringe Restfeuchte aus, besitzt also eine hohe<br />

Energiedichte. Sprich: Ein Kilogramm der kleinen Presslinge kann<br />

es mit dem Heizwert von einem halben Liter Heizöl aufnehmen – bei<br />

deutlich geringeren Kosten und CO 2<br />

-neutraler Verbrennung.<br />

Komfort dank Hightech<br />

Mit den Pelletöfen zieht Hightech in das archaische Thema Feuerstelle.<br />

Mikroprozessoren steuern die Geräte. Die Pellets, die über<br />

eine Förderschnecke im Ofen in den Brennraum gelangen, werden<br />

automatisch gezündet. Via Thermostat kann die Raumtemperatur<br />

geregelt werden, ganz komfortabel mit der Fernbedienung vom Sessel<br />

oder auch vom Handy aus – damit es auch kuschelig warm ist,<br />

wenn man einmal früher Feierabend macht. Ob per Mobiltelefon,<br />

Zeitsteuerung oder Tastendruck, der Pelletofen sorgt zur rechten Zeit<br />

für zusätzliche Wärme. Das spart bis zu 30 Prozent der Heizkosten.<br />

Carus von Oranier bietet<br />

Komfort und eine gute<br />

Energiebilanz zugleich.<br />

Das Bedienfeld neben<br />

der Pelletladeklappe<br />

lässt sich auf dem Ofen<br />

dezent versenken.<br />

Foto: Oranier<br />

Foto: Lohberger<br />

Luft oder Wasser<br />

Wie bei ihren Kollegen, die mit Scheitholz gefüttert werden wollen,<br />

gibt es auch bei den Pelletöfen zwei Varianten – die luft- und die<br />

wasserführende. Erstere beheizt nur den Raum. Gerade in der Übergangszeit<br />

kann dank ihr die Zentralheizung ausgeschaltet bleiben.<br />

Selbst wenn diese tagsüber auf Sparflamme läuft, bringt das Kaminfeuer<br />

zum Feierabend ruckzuck wohlige Wärme ins Wohnzimmer.<br />

Noch ökonomischer ist die zweite Variante: Ausgestattet mit einem<br />

Wasser-Wärmetauscher erhitzt sie zusätzlich Wasser, das in einen<br />

Pufferspeicher eingespeist wird. Damit kann das ganze Haus beheizt<br />

oder Warmwasser bereitet werden. ‹<br />

104<br />

Die sprichwörtliche Sparflamme bekommt bei den<br />

Kochherden von Lohberger eine neue Bedeutung:<br />

Sie lassen sich dank Pelletmodul auch mit<br />

energiesparenden Presslingen befeuern.<br />

Hintergrundbild: Thinkstock


TECHNIK ÖFEN<br />

Foto: Rika<br />

Der formenreduzierte Interno<br />

von Pelletofen-Spezialist<br />

Rika fügt sich ebenso dezent<br />

in eine Wand wie in einen<br />

bestehenden Kaminvorbau ein.<br />

Der italienische Ofenbauer<br />

Arco kleidet seinen<br />

Neuling namens Berg in<br />

einen Specksteinmantel,<br />

der die Wärme außerdem<br />

noch gut speichert.<br />

Foto: Arco<br />

Foto: Sergio Leoni<br />

Technik trifft auf Tradition: Kachelofenbauer Sergio<br />

Leoni antwortet mit dem romantischen Pelletmodell<br />

Maria Sofia auf die Herausforderungen der Moderne.<br />

Flora, der<br />

hermetisch dichte<br />

Pelletofen im<br />

Kleinformat aus<br />

dem Hause red365,<br />

besticht durch<br />

eine besonders<br />

tiefe und große<br />

Brennkammer für<br />

ein dekoratives<br />

Flammenbild.<br />

Foto: red365<br />

Die intelligente<br />

Steuerungstechnik der<br />

schönen Arina von Olsberg<br />

garantiert jederzeit einen<br />

sparsamen und damit<br />

umweltfreundlichen<br />

Verbrauch.<br />

Foto: Olsberg<br />

<strong>Frühjahr</strong> <strong>2017</strong><br />

105


HERSTELLER LIEFERANTEN + PLANER<br />

Hersteller, Lieferanten, Planer<br />

Absolutbad | www.absolut-bad.de<br />

Aco | www.aco-haustechnik.de<br />

Aereco | www.aereco.de<br />

Aeris (Muvman) | www.aeris.de<br />

Agape | www.agapedesign.it<br />

Alivar | www.alivar.com<br />

Alpina | www.alpina-farben.de<br />

Anja Schaible Stiftung | www.anja-schaiblestiftung.de<br />

Arco | www.arcoheating.it<br />

Austroflamm | www.austroflamm.com<br />

Axor | www.axor-design.com<br />

Ballerina | www.ballerina.de<br />

Bemm | www.bemm.de<br />

berbel | www.berbel.de<br />

Birkenstock | www.birkenstock-group.com<br />

Blanco | www.blanco-germany.com/de<br />

Blue Responsibility | www.blue-responsibility.net<br />

Bosch Hausgeräte | www.bosch-home.de<br />

Bose | www.bose.de<br />

Bowa Heiztechnik | www.bowa-heiztechnik.de<br />

Brunner | www.brunner.de<br />

Buderus | www.buderus.de<br />

burgbad | www.burgbad.de<br />

BWT | www.bwt.de<br />

Cera | www.cera.de<br />

Clage | www.clage.de<br />

COR | www.cor.de<br />

Dallmer | www.dallmer.de<br />

Dauphin Home | www.dauphin-home.de<br />

Devi | www.devi.danfoss.com<br />

Dimplex | www.dimplex.de<br />

Dirror | www.dirror.com<br />

Donnerblitz | www.dbd-moebel.de<br />

Dornbracht | www.dornbracht.com<br />

Dural | www.dural.com<br />

Duravit | www.duravit.de<br />

Duscholux | www.duscholux.com<br />

Ekornes | www.ekornes.com<br />

Euraspiegel | www.euraspiegel.com<br />

Ex.t | www.ex-t.com<br />

Franke | www.franke.de<br />

FSB | www.fsb.de<br />

Gardena | www.gardena.com<br />

106<br />

Geberit | www.geberit.de<br />

Glasprinter | www.glasprinter.de<br />

Grohe | www.grohe.de<br />

Grundig | www.grundig.de<br />

Haas+Sohn | www.haassohn.com<br />

Hamamista | www.hamamista.de<br />

Hansgrohe | www.hansgrohe.com<br />

Hausgeräte+ | www.hausgeraete-plus.de<br />

Hark | www.hark.de<br />

Hera | www.hera-online.de<br />

HKI | www.hki-online.de<br />

Hornbach | www.hornbach.de<br />

Hoval | www.hoval.de<br />

HSK Duschkabinenbau | www.hsk.de<br />

Hunter Douglas (Duette) | www.duette.de<br />

Ideal Standard | www.idealstandard.de<br />

Inbani | www.inbani.com<br />

inVENTer | www.inventer.de<br />

Kaldewei | www.kaldewei.de<br />

Kermi | www.kermi.de<br />

Kesseböhmer | www.kesseboehmer.de<br />

Kinnasand | www.kinnasand.de<br />

Kludi | www.kludi.com<br />

Koinor | www.koinor.com<br />

Küppersbusch | www.kueppersbusch.de<br />

KWC | www.kwc.ch<br />

Laufen | www.laufen.com<br />

Laufenberg | www.kleinwaren-von-laufenberg.de<br />

LEICHT Küchen | www.leicht.de<br />

LG Electronics | www.lg.de<br />

Liebherr | www.liebherr.com<br />

LivingKitchen | www.livingkitchen-cologne.de<br />

Lohberger | www.lohberger.com<br />

Massivum | www.massivum.de<br />

Max Blank | www.maxblank.com<br />

MCZ | www.mcz.it<br />

Miele | www.miele.de<br />

nobilia | www.nobilia.de<br />

Nolte Küchen | www.nolte-kuechen.de<br />

O+F A-Line | www.of-menden.de<br />

Olsberg | www.olsberg.com<br />

Oranier | www.oranier.com<br />

Paulmann | www.paulmann.de<br />

Pluggit | www.pluggit.com<br />

Poresta | www.poresta.com<br />

red365 | www.red365.it<br />

repaBAD | www.repabad.com<br />

Riho | www.riho.com<br />

Rika | www.rika.de<br />

Roth | www.roth-werke.de<br />

Rotpunkt Küchen | www.rotpunktkuechen.de<br />

Schlüter Systems | www.schlueter.de<br />

Schreinerei Pettmesser | www.pettmesser.info<br />

Semcoglas | www.semcoglas.com<br />

Sergio Leoni | www.sergioleoni.com<br />

SHK AG | www.shknet.de<br />

Siegenia | www.siegenia.com<br />

Siemens Hausgeräte | www.siemens-home.de<br />

Spartherm | www.spartherm.de<br />

Spirella | www.spirella.ch<br />

Stiebel-Eltron | www.stiebel-eltron.de<br />

Störmer | www.stoermer-kuechen.de<br />

Studioraum Fotostudio | www.studioraum.de<br />

systemceram | www.systemceram.de<br />

teNeues Verlag | www.teneues.de<br />

Tretford | www.tretford.eu<br />

Urbanara | www.urbanara.de<br />

Vaillant | www.vaillant.de<br />

Vallox über Heinemann | www.heinemann-gmbh.de<br />

Vasco | www.vasco.eu<br />

Viega | www.viega.de<br />

Viessmann | www.viessmann.de<br />

VDM | www.moebelindustrie.de<br />

Villa Wesco Sauerland | www.villa-wesco.de<br />

Villeroy & Boch | www.villeroy-boch.de<br />

VitrA | www.vitra-bad.de<br />

Wacosystems | www.wacosystems.de<br />

Warema | www.warema.de<br />

Wärme+ | www.waerme-plus.de<br />

Wedi | www.wedi.de<br />

Welscheit | www.welscheit.de<br />

Wimtec | www.wimtec.de<br />

Wodtke | www.wodtke.com<br />

Wolf Heiztechnik | www.wolf-heiztechnik.de<br />

Zehnder | www.zehndersystems.com<br />

zeyko | www.zeyko.com


Impressum<br />

<strong>inwohnen</strong> | Heft 1/ <strong>2017</strong>, 8. Jahrgang<br />

www.in-wohnen.de | www.strobel-verlag.de<br />

Herausgeber<br />

Dipl-Kfm. Christopher Strobel, Verleger<br />

Verlag<br />

STROBEL VERLAG GmbH & Co. KG<br />

Postanschrift: Postfach 5654/59806 Arnsberg<br />

Hausanschrift: Zur Feldmühle 9-11 / 59821 Arnsberg<br />

Tel. 02931 8900-0, Fax 02931 890038<br />

Chefredaktion<br />

Tanja Müller (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt)<br />

Tel. 040 42104432 | t.mueller@strobel-verlag.de<br />

Dirk Biermann (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt)<br />

Tel. 05207 9932218 | d.biermann@strobel-verlag.de<br />

Freie Mitarbeit und Themenpartnerschaften<br />

Birgit Munz<br />

Tel. 02394 242454 | b.munz@strobel-verlag.de<br />

Verantwortlich für folgenden Inhalt:<br />

Küche im Factory-Style (Seite 20), Küche im City-Style (Seite 48), Flair im Bad (Seite 58),<br />

Maßgeschneidert (Seite 76), Naturlook (Seite 82)<br />

Fotografie<br />

CASA, Studioraum<br />

Anzeigen<br />

Anzeigenleitung <strong>inwohnen</strong>: Jocelyn Blome | j.blome@strobel-verlag.de<br />

Leiter online: Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de<br />

Mediaservice: Anke Ziegler und Sabine Trost<br />

Tel. 02931 890021 oder 02931 890024 | anzeigen@strobel-verlag.de<br />

Zurzeit sind die Mediainformationen <strong>2017</strong> gültig<br />

Grafik und Layout<br />

Green Tomato GmbH, Bielefeld<br />

Gesamtherstellung und Druck<br />

Dierichs Druck + Media GmbH & Co. KG, Kassel<br />

Vertrieb<br />

Reinhard Heite (im STROBEL VERLAG)<br />

Tel. 02931 890050<br />

Vertrieb Handel<br />

VU Verlagsunion KG, Walluf<br />

Abonnement-/Einzelhe ftbestellung<br />

Leserservice <strong>inwohnen</strong><br />

Tel. 02931 890050, Fax 02931 890038, E-Mail: leserservice@strobel-verlag.de<br />

Bezugspreise: Einzelausgabe als Heft : € 4,90 (Deutschland) / € 5,40 (Österreich) / CHF 8,90 (Schweiz)<br />

Einzelausgabe als e-Paper : € 4,99<br />

Sie erhalten <strong>inwohnen</strong> im Bahnhofsbuchhandel und im gut sortierten Zeitschri ftenhandel.<br />

Abonnement als Heft: € 17,60 (Deutschland) / € 21,60 (Ausland)<br />

Abonnement als e-Paper: € 16,99<br />

Die Bezugspreise für ein Jahresabonnement beinhalten die MwSt. und umfassen vier Ausgaben. Bestellungen<br />

sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Nach<br />

Abschluss einer Bestellung kann diese innerhalb von 14 Tagen durch eine schriftliche Mitteilung an den<br />

Verlag widerrufen werden. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung. Das Abonnement gilt<br />

für ein Jahr und verlängert sich um denselben Zeitraum, wenn der Bezug nicht 12 Wochen vor Bezugsjahresende<br />

schri ftlich gekündigt wird.<br />

<strong>inwohnen</strong>® ist markenrechtlich geschützt.<br />

Der Verlag übernimmt für unverlangt eingesandte Manuskripte keine Haftung. Das Eigentum an Manuskripten<br />

und Bildern, einschließlich der Negative, geht mit Ablieferung an den Verlag über. Der Autor<br />

räumt dem Verlag das unbeschränkte Nutzungsrecht ein, seine Beiträge im In- und Ausland insbesondere in<br />

Printmedien, Film, Rundfunk, Datenbanken, Telekommunikations- und Datennetzen (z. B. Online-Dienste)<br />

sowie auf Datenträgern (z. B. CD-Rom usw.) ungeachtet der Übertragungs-, Träger und Speichertechniken sowie<br />

öffentlich wiederzugeben. Für Werbeaussagen von Herstellern und Inserenten in abgedruckten Anzeigen<br />

haftet der STROBEL VERLAG nicht. Veröffentlichungen: Nachdruck, Reproduktion und das Übersetzen in<br />

fremde Sprachen ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Dieses gilt auch für die Aufnahme<br />

in elektronische Datenbanken und Vervielfältigungen auf Datenträgern jeder Art. Sofern Sie Artikel aus<br />

„<strong>inwohnen</strong>“ in Ihren internen elektronischen Pressespiegel übernehmen wollen, erhalten Sie die erforderlichen<br />

Rechte unter www.pressemonitor.de oder unter Telefon 030 284930, PMG Pressemonitor GmbH. Die Zeitschrift<br />

und alle in ihr enthaltenen Artikel sind urheberrechtlich geschützt.<br />

„<strong>inwohnen</strong>“ darf nur mit Genehmigung des Verlages in Lesezirkeln geführt werden.<br />

Bad<br />

Küche<br />

Technik<br />

Vorschau<br />

FOTOS: LECHNER, GROHE, ROMA<br />

Und in der nächsten <strong>inwohnen</strong> lesen Sie …<br />

… Bad + Wohnen<br />

• Die Trends der Leitmesse ISH<br />

• Neue Werkstoffe fürs Home-Spa<br />

• Kleinstbad ohne Kompromisse<br />

• Nur das Beste für die Gäste<br />

• Das Bad-ABC<br />

• Tipps & Trends<br />

… Küche + Wohnen<br />

• Wohnküche: Im Mittelpunkt des Hauses<br />

• Arbeitsplatten geben der Küche ein Gesicht<br />

• Zubehör: Was die Küche zur Küche macht<br />

• Tipps & Trends aus der Wohnwelt Küche<br />

… Technik + Wohnen<br />

• Smarte Schattenspender<br />

• Intelligenter Einbruchschutz – aber sicher<br />

• Hausautomation: Funk oder Kabel?<br />

Und außerdem:<br />

• Checkliste Bad


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Kennen Sie diesen Moment, wenn Sie ein Produkt kaufen und es macht Sie glücklich? Sie wissen,<br />

dass Sie sich richtig entschieden haben, freuen sich darauf es auszuprobieren und Ihren<br />

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