unternehmen Sonderausgabe Juli 2016

suedwest.presse

unternehmen Sonderausgabe Juli 2016

Das Wirtschaftsmagazin im Südwesten Sonderausgabe | Juli 2016 | 3,00 €

4 197821 303000 5 2

Ulm

Regensburg

Bratislava

Budapest

Zehn Jahre

Donau Masters

Sonderausgabe zur Oldtimer-Rallye vom 14. bis

16. Juli mit Starterliste, Hintergründen und

Vereinschef Manfred Hommel im Titelinterview.


Der jüngste Klassiker aller Zeiten.

Entdecken Sie den Klassiker neu: Das SL-Klasse Cabriolet.

Jetzt in Ihrer Mercedes-Benz Niederlassung Ulm/Neu-Ulm.

Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart

Partner vor Ort: Daimler AG, vertreten durch Mercedes-Benz Vertrieb PKW GmbH

Niederlassung Ulm/Neu-Ulm: Von-Liebig-Straße 10 • 89231 Neu-Ulm

Telefon: 07 31/700-0 • www.mercedes-benz-ulm-schwaebischgmuend.de


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[inhalt]

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Alexander Bögelein,

Redaktionsleiter

unternehmen [!]

zehn Jahre Donau Masters! Die Verantwortlichen

des gleichnamigen Clubs können stolz darauf

sein, was sie aufgebaut haben. Die Rallye

hat sich etabliert und zieht entlang der Strecke

tausende Besucher an. Wer die Oldtimer am

Donnerstag, 14. Juli, am Start vor dem Ulmer

Münster sieht, vermutet nicht, welchen Aufwand

diese Veranstaltung erfordert. Diese Sonderausgabe

von unternehmen[!] gibt Einblicke

hinter die Kulissen und erinnert mit einer Reportage

über das SOS-Kinderdorf in Kecskemét

daran, dass die Teilnehmer für den guten Zweck

fahren. Ich wünsche Ihnen anregende Lektüre.

wir

machen

jeden

Umzug

mit!

Ihr Alexander Bögelein

[titelthema]

4 „Da spürst du jede Bodenwelle“

Chefkoordinator Manfred Hommel im

Gespräch

[fahren]

10 Die Strecken-Macher Horst Holland und

Florian Ilg: auf unbekannten Wegen zum Ziel

13 In der Hitze der Nacht

Die Auto-Doktoren von Fricker

[verantworten]

16 Ein Zuhause für Kinderseelen

Das SOS-Kinderdorf Kecskemét

[sehen]

20 Eine Stadt, die niemals schläft

Bratislava, die vergessene Schönheit

22 Bunt, quirlig und fröhlich Den Mythos

Mercedes-Benz erleben

[leben]

26 Oldtimer-Geflüster Die Teilnehmer

berichten von ihren kuriosen Erlebnissen

[namen & fahrzeuge]

28 Donau Masters 2016 Die Teilnehmer

und ihre Schätzchen

38 Impressum

20

22

HARDER

logistics

10

16

Danieli & Spann OHG

Max-Eyth-Straße 39

89231 Neu-Ulm

Telefon 0731/400197 - 0

Fax 0731/400197 - 77

m.danieli@harder-logistics.com

www.harder-logistics.com

3


Freut sich auf die Herausforderung

Ulm-Budapest: Manfred

Hommel, der Chef des

Donau Masters Club.

4


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[titelthema]

„Da spürst du

jede Bodenwelle“

Zum zehnjährigen Bestehen führt die Rallye des Donau Masters Club wieder

nach Budapest. Die Vorfreude bei den Teilnehmern ist riesengroß. Veinschef

und Chefkoordinator Manfred Hommel über die Herausforderungen für

Mensch, Maschine und gute Taten für benachteiligte Kinder.

Zur Person

Zurück zu den Wurzeln heißt es dieses Jahr: Wie

groß ist Ihre Vorfreude auf die Donau Masters?

Eines vorweg: Die Donau Masters 2016 nach Budapest

ist etwas Besonderes. Wir machen die Rallye seit zehn

Jahren, hatten aber zuletzt eine zweijährige Pause. Wir

mussten einiges neu organisieren. Die Rallye wieder

aufleben zu lassen, ist mit viel Aufwand aber ebenso

großer Vorfreude verbunden.

2014 und 2015 hatten Sie mit der Interalpenrallye

nach Telfs in Tirol bewusst auf Abwechslung gesetzt.

Wie bewerten Sie das Kapitel Alpentour?

Es war sinnvoll, eine schöpferische Pause einzulegen.

Die Auszeit war für das Team notwendig, denn der Aufwand

für Ulm-Budapest ist riesig. Mit der Interalpenrallye

nach Telfs haben wir den Nagel auf den Kopf getroffen.

Wir haben nur an einem Ort übernachtet und

haben von dort aus Touren organisiert. Das war lange

nicht so anstrengend wie Ulm-Budapest.

Wo sind Fahrer und Fahrzeuge mehr gefordert?

Ganz klar bei Ulm-Budapest. Wir haben ein enges Zeitfenster

und Teilstrecken von mehr als 500 Kilometer.

Gerade mit den Oldtimern ist das eine Herausforderung.

Da spürst du jede Bodenwelle. Dazu kommt, dass

die Tour im Hochsommer stattfindet. Temperaturen

um 35 Grad Celsius – zumindest in Ungarn und der Slowakei

– sind keine Seltenheit. Die alten Fahrzeuge entwickeln

zusätzlich Wärme, sodass die Fahrerteams ordentlich

schwitzen. Aber all das macht die Donau

Masters Ulm-Budapest aus.

Sie sagen, das gehört zum Charakter der Tour. Was

macht diesen noch aus?

Obwohl die Tour Kraft kostet, macht sie unheimlich

viel Spaß. Das Außergewöhnliche ist, dass wir mit den

Oldies in die Nacht hineinfahren. In der Regel kommen

wir erst gegen 21, 22 oder sogar 23 Uhr am Tagesziel an.

Fahren also eine angefangene Nachtetappe mit Wer-

Manfred Hommel

gehört zu den Gründungsmitgliedern

des Donau Masters

Club und leitet den

eingetragenen Verein

seit dessen Gründung

im Jahr 2006. Der

58-Jährige steht seit

drei Jahren an der

Spitze der Mercedes-

Benz-Niederlassung

Stuttgart und ist Chef

der Vertriebsdirektion

Württemberg. Zuvor

führte er neun Jahre

lang der Niederlassung

Ulm/Schwäbisch

Gmünd. Zu seinen

Hobbys gehören

Tai Chi und Golf.

Wir sind sehr stolz

schon über 75 Jahre

Ihr kompetenter

Ansprechpartner

für handwerklich

perfekte Restaurierung

zu sein.

Tel. 0731-64753 mail@ulmer-sattlerei.de www.ulmer-sattlerei.de Karlstraße 21 89073 Ulm

Karlstr. 21, 89073 Ulm, Tel. 07 31. 64753

5


[titelthema] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Für den Chefkoordinator der

Donau Masters beginnt der

Tag um 5 Uhr. Den Tross sicher

zum Etappenziel zu

bringen, erfordert auch Improvisationstalent.

tungsprüfungen auf der Strecke. Danach gibt es noch

eine Abendveranstaltung bis Mitternacht und morgens

um sechs Uhr klingelt der Wecker schon wieder.

Am zweiten Tag legen wir 520 Kilometer zurück, unterbrechen

nur zum Tanken und für

eine kurze Mittagspause. Es sind die

hohen Anforderungen an Mensch

und Material, die den Charakter der

Rallye ausmachen.

100 Autos

auf 900

Kilometern

die Donau

entlang

Wie ist die Resonanz auf die Neuauflage

der Donau Masters im

Club und bei den Oldtimerbegeisterten

in der Region?

Die Resonanz ist sehr gut. Wir wollten

80 Autos am Start sehen und haben 80 Anmeldungen.

Mehr Teilnehmer können wir aus organisatorischen

Gründen leider nicht mitnehmen. Bei Oldtimern,

die 1000 Kilometer fahren, gibt es manch technischen

Zwischenfall. Vier Service-Teams stehen zum Helfen

bereit. Auch in dieser Hinsicht sind 80 Autos die Obergrenze.

Was bleibt, was verändert sich gegenüber dem

Konzept der Oldtimer-Rallye nach Budapest?

Gleich bleiben die Stationen Ulm, Regensburg, Bratislava

und Budapest. Allerdings haben sich die Strecken

zwischen den Städten verändert,

etwa durch neue Straßenführungen.

Bei früheren Rallyes fuhren

wir auf dem Hungaro-Ring nahe

Budapest. Das ist dieses Jahr nicht

möglich. Wir weichen deshalb auf

den Slowakia-Ring aus. Anstatt am

Samstagabend erreichen wir die

Rennstrecke also bereits in der

Früh. Das verändert den Ablauf

gravierend.

Wie viel Arbeit steckt in der Organisation der Donau

Masters? Und wer leistet diese?

Hochgerechnet sind zwei Personen acht Monate lang

mit Organisieren und Planen ausgelastet. Der Aufwand

für Ulm-Budapest ist etwa fünf Mal höher als der für

Telfs. Wir im Orga-Team teilen die Aufgaben untereinander

auf. Im Kern sind wir zu viert: Florian Ilg, Horst

Holland, Sandra Grund und meine Wenigkeit. Auf der

Tour sind dann weitere 30 Leute involviert. Beim Start

und den Vorbereitungen helfen bis zu 60 Personen.

Wie groß ist der Tross insgesamt?

Wir haben vier Service-Teams dabei, dazu vier Orga-

Gruppen und zwei Security-Autos. Pi mal Daumen begleiten

15 Fahrzeuge die Rallye. Der gesamte Tross umfasst

also fast 100 Autos.

Wie werden Sie teilnehmen: Als Chefkoordinator

mit einem schnellen Mercedes oder als Teilnehmer

mit ihrem Wolsely Hornet, Baujahr 1935?

Ich hätte mich gern in meinen Wolsely geschwungen,

aber habe mich entschieden, mit einem Mercedes AMG

GTS vorauszufahren.

Warum?

Als Chefkoordinator telefonierst du während der Tour

ständig und musst sehr oft improvisieren. In einem

Oldtimer-Auto ist das mangels Freisprechanlage nicht

möglich.

Wie erleben Sie als Chefkoordinator so einen Rallye-Tag.

Was sind für Sie die größten Herausforderungen?

Der Starttag beginnt um fünf Uhr morgens. Einer muss

den Überblick behalten, koordinieren und in unvorhergesehenen

Situationen Entscheidungen treffen.

Das bin ich. Irgendwas ist immer. Mal verspäten sich

Teilnehmer, dann gibt es manchmal Probleme mit den

Genehmigungen oder der Polizei und vieles mehr, das

geregelt werden muss.

6


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[titelthema]

Wie geht es Ihnen vor dem Start am Ulmer Münsterplatz?

Ich bin angespannt, frage mich, ob das Wetter hält, ob

die Fahrzeugabnahme funktioniert und die Ablaufpläne

stimmen. Sobald um 17 Uhr die Motoren brummen

und die Oldies losfahren, fällt der Druck langsam ab.

Auf dem Weg warten andere Herausforderungen.

Woher kommen die Fahrerteams?

Etwa 15 Teams kommen aus dem Stuttgarter Raum.

Der Rest ist aus der Ulmer Ecke. Auch werden uns nach

aktuellem Stand ARD-Tagesschausprecher Jan Hofer

und der ehemalige Fußballstar Maurizio Gaudino begleiten.

Wie oft verfahren sich eigentlich Teilnehmer?

Es gibt immer wieder Fahrer, die liegenbleiben oder

sich so verfransen, dass sie allein nicht mit dem Roadbook

zurückfinden. Dabei erleichtern mittlerweile

Smartphones mit ihrer Navigationsfunktion einiges.

Trotzdem fahre ich die Tagesetappen oft zwei bis dreimal

ab, um vor Ort zu helfen. Bleibt ein Teilnehmer

liegen, warte ich mit ihm auf das Service-Team. Oder

ich sichere Straßen ab. Den Orga-Teams fehlt dazu die

Zeit. Die müssen rechtzeitig an Treffpunkten und Prüfstellen

sein.

Sperren Sie auch Straßen ab, damit die Oldtimer

hintereinander bleiben?

Wenn die Motoren auf dem

Münsterplatz brummen und

die Oldies losfahren, löst sich

die Anspannung von

Manfred Hommel.

MONACO CALIBRE 11

AUTOMATIC CHRONOGRAPH

7


[titelthema] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Fahren für einen guten

Zweck: „Es ist wundervoll zu

sehen, wie sich die Kids von

Herzen darüber freuen, bei

unseren Veranstaltungen dabei

zu sein“, sagt Manfred

Hommel.

DAS INTERVIEW FÜHRTE

ALEXANDER BÖGELEIN,

REDAKTIONSLEITER

UNTERNEHMEN [!]

DOKUMENTATION:

RONJA GYSIN

FOTOS:

MARC HÖRGER

Öffentliche Straßen dürfen wir nicht sperren. Aber die

Sonderprüfstellen sind abgesperrt. Meist helfen uns

dabei Leute vor Ort. In Abensberg, wo die Fahrer einen

Rundkurs absolvieren, hilft uns beispielsweise der örtliche

Motorsport Club mit 20 Mann. Das ist ein riesen

Remmidemmi. An solchen Stellen ist stets eines unserer

Teams mit Fahrzeug und Gelblicht im Einsatz.

Um was geht es bei diesen Prüfungen?

Alle Sonderprüfungen sind Gleichmäßigkeitsprüfungen.

Es geht dabei nicht um die

Höchstgeschwindigkeit, sondern

um die Strecken in einer vorgegebenen

Zeit zu fahren.

Warum können Sie dieses Jahr

nicht auf den Hungaro-Ring, die

Formel-1-Strecke in Ungarn?

Wir sind mit der Donau Masters eine

Woche später dran als sonst. Ende

Juli findet aber das Formel-1-Rennen

auf der Strecke statt. Dazu benötigen die Veranstalter

vier Wochen Vorlauf. Genau in diese Zeitspanne fällt unsere

Rallye. Der Slowakia-Ring ist aber auch ein schöner

Motorsport-Rundkurs. Wir freuen uns darauf, ihn auszuprobieren.

Sie auch?

Na klar fahre ich da auch ein paar Runden und werde

auch aufs Gas drücken. Der Mercedes GTS, mit dem ich

Hilfe für

sozial

schwache

Kinder in

vier Ländern

unterwegs sein werde, hat 510 PS. Den Rennfahrer hab

ich trotzdem nicht im Blut.

Die Teams fahren bei der Donau Masters auch für

einen guten Zweck. Wer bekommt den Reinerlös?

Wir spenden einen fünfstelligen Betrag. In Ulm splitten

wir die Spenden auf. Die Hälfte widmen wir den

Enkelkindern von Susana Sautter. Eine von uns sehr

geschätzten Mitarbeiterin, die von Anfang an bei der

Donau Masters im Kernteam dabei war und 2015 nach

schwerer Krankheit gestorben ist.

In Österreich unterstützen wir eine

karitative Einrichtung für lernbehinderte

Kinder, in der Slo wa kei

und Ungarn ein SOS-Kinderdorf

oder ähnliche Organisationen.

Auf was freuen Sie sich am

meisten?

Ich freu mich darauf, zum Zehnjährigen

der Donau Masters wieder

nach Budapest zu fahren. Diese Tour ist einmalig.

Ich freu mich auf Ungarn, die Slowakei und auf die Begegnungen

mit den Menschen dort. Auch vor Ort Gutes

zu tun. Selbst wenn es nur ein Tropfen auf den heißen

Stein ist. Wir haben in den SOS-Kinderdörfern so viel

Schönes erlebt. Es ist wundervoll zu sehen, wie sich die

Kids von Herzen darüber freuen, bei unseren Veranstaltungen

dabei zu sein. Wir wollen ein Signal setzen, dass

jeder die Welt zu einem besseren Ort machen kann. [!]

8


Wir unterstützen

unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[rubrik]

DONAU MASTERS

Ulm – Budapest

14. bis 16. Juli 2016

Ulm

Regensburg

Bratislava

Budapest

Seien Sie dabei, wenn 90 Oldtimer auf dem

Ulmer Münsterplatz über die Startrampe fahren

AM 14. JULI AB 13 UHR

benachteiligte Kinder

Weitere Informationen auf www.donau-masters.de

9


[fahren] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Die Strecken-Macher

Hunderte Stunden stecken in der Planung der Rallye-Fahrtroute und dem Erstellen des Roadbooks – dem Navi der guten

alten Zeit. Den Weg nach Budapest haben auch dieses Jahr Horst Holland und Florian Ilg ausgekundschaftet.

Ein Drei-Tage-Trip nach Budapest. Das

hört sich entspannt an, doch die Donau

Masters ist ein buchstäblich heißes

Abenteuer für die Fahrerteams und eine Herkulesaufgabe

für das Organisationsteam.

Horst Holland, Teamleiter Verkauf Pkw in der

Mercedes-Benz-Niederlassung Stuttgart, ist

seit dem Jahr 2006 und damit von Anfang an

dabei, Florian Ilg, Verkaufsleiter Pkw am

Standort Schwäbisch Gmünd, engagiert sich

seit 2008 im Donau Masters Club.

„Es war ein stetiger Entwicklungsprozess“,

sagt Horst Holland. „Vor 10 Jahren bei der Premiere

hatten wir noch keine Ahnung, wie

man eine Strecke attraktiv und sinnvoll plant.

Ähnlich war es mit dem Roadbook.“ Auf diesen

mehr als 100 Seiten ist die Tour mit jeder

Abbiegung, Ampel und Gefahrenstelle beschrieben.

„Es gleicht einem Wunder, dass

2006 alle Teilnehmer in Budapest angekommen

sind“, erzählt Holland und schmunzelt.

Die Herausforderungen sind die gleichen geblieben.

Am ersten Tag bei der Nachtetappe

legen die Teams knapp 250 Kilmeter zurück,

am zweiten Tag sind es von Regensburg bis

Bratislava annähernd 500 Kilometer. Dabei

achten Holland und Ilg, die die Strecke auskundschaften

und das Roadbook erstellen,

darauf, dass keine Autobahnen und so wenig

wie möglich Bundesstraßen befahren werden.

Um große Städte machen sie – sofern dies

möglich ist – einen Bogen. Denn erstens ist die

Strecke durch die Großstadt im Roadbook

schwierig zu beschreiben, zweitens besteht

die Gefahr, dass der Tross der Oldtimer in

Staus steckenbleibt. „Das würde unseren

straffen Zeitplan gefährden“, erläutert Ilg. Aufgrund

dieser Erfahrungen haben die beiden

die Strecke in den vergangenen Jahren immer

wieder optimiert. „ Zum einen haben wir

Florian Ilg (links) und Horst Holland in der Neu-

Ulmer Oldtimerfabrik. Sie gehören seit Jahren

zum Kernteam der Rallye Donau Masters.


Foto: Matthias Kessler

10


SCHÖNE STRÄSSCHEN

So führt das Roadbook die Teilnehmer inzwischen

nur noch selten direkt an die Donau,

dafür durch Bayerisch Schwaben, durch Oberbayern

oder auch durchs „Spargelland“ an

Schrobenhausen vorbei, in die Oberpfalz

nach Regensburg. Am zweiten Tag geht es

durch Niederbayern, bei Schärding über den

Inn nach Österreich. „Wirklich sensationelle

Strecken, Sträßchen und eine tolle Landschaft

erwartet die Teilnehmer auf diesem Streckenabschnitt“,

meint Florian Ilg. „Aber auch in

Österreich, wenn wir Linz über Ober- und Niederösterreich

umfahren, reihen sich Postkartenmotiv

aneienander.“

Neben den bekannten Etappenzielen zählt inzwischen

Melk, in den ersten Jahren war es

Linz, zum festen Bestandteil der Donau Masunternehmen

[!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[fahren]

schönere Strecken gefunden“, sagt Holland.

„Aber wir wollen den Teilnehmern der Donau

Masters Ulm-Budapest ja auch immer wieder

neue Strecken bieten“, merkt Ilg an

Malerischer Ausblick: die Donau bei Linz.

Foto: © Silvia Eder / Fotolia.com

Damit man Träume lange fahren kann...

Auf der Donau-Masters 2016 mit neuem

Werkstatt-Service-Zelt und vollem

Einsatz an der Seite aller

Teilnehmer!

Unser Team von Spezialisten sorgt für alle Teilnehmer auf der Tour nach Budapest für einen individuell abgestimmten

Service bei allen Marken in der sprichwörtlichen Mercedes-Benz Qualität. Wir wünschen allen Teilnehmern eine

pannenfreie und wunderschöne Reise – und im Falle eines Falles sind wir da. Versprochen.

Fricker Classic

Autohaus Fricker GmbH & Co KG

Lessingstraße 5

89231 Neu-Ulm

Tel. 0731.88 01 51 51

Tel. 0731.88 01 51 53

www.fricker-classic.de

11


[fahren] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Das Kloster Melk ist das Wahrzeichen der Wachau und gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Hier legen die Teams eine Pause ein. Foto: © Zechal / Fotolia.com

ters. Im Hotel Post, bekannt für die „original

Wiener Schnitzel“ kehren die Teams zur Mittagspause

ein. Im Schatten des Klosters Melk

können sich die Teilnehmer auf das letzte

Drittel der zweiten Etappe vorbereiten: die

malerische Wachau, nördlich an Wien vorbei

durchs Weinviertel in Richtung Slovakei.

Die Einfahrt nach Bratislava findet schon traditionell

mit einer Motorradeskorte statt.

„Das ist auch eine Show, aber das gemeinsame

Einfahren mit 80 Oldtimern in die Slowakische

Hauptstadt ist eines der Highlights der

Donau Masters. Davon erzählen viele Teilnehmer

noch lange“, sagt Chefkoordinator Manfred

Hommel.

PREMIERE SLOVAKIA RING

Neu in diesem Jahr ist dieWertungsprüfung

auf der Motorsport-Rennstrecke Slovakia

Ring. Der Hintergrund: Der Hungaro-Ring ist

wegen des Formel-1-Rennens am 24. Juli für

andere Veranstaltungen gesperrt. „Solche Änderungen

bedürfen dann natürlich einer logischen

Anpassung der Strecke und stellen uns

auch immer wieder vor neue Herausforderungen.

Die Brücken über die Donau in der Slovakei

und Ungarn sind längst nicht so häufig zu

finden, wie wir es gerne hätten“, erklären Holland

und Ilg.

So geht es am Rande der hohen Tatra Richtung

Südslovakei in den Sommersitz der Familie

Sal.-Oppenheim. Hier im Chateau Belá können

sich die Teilnehmer nach zwei Wertungsprüfungen

ausruhen und auf die Einfahrt

nach Budapest vorbereiten. Auch hier wird

der Tross von einer Motorradeskorte in die

Stadt begleitet. „Die Ankunft“, so verrät Florian

Ilg, ist dieses Jahr auf dem Heldenplatz.

„Halt so, wie es sich für erfolgreiche Rallyeteilnehmer

gehört. [!]

MBU

Regierungspräsidium

muss zustimmen

Die Stecke und das Roadbook werden

von Horst Holland und Florian Ilg ausgewählt

und erstellt. Beide machen sich

mit Hilfe von Internet und Karten im

Vorfeld Gedanken über mögliche Strecken,

beim Abfahren und Erstellen des

Roadbooks werden diese Ideen dann

durch „Live“-Eindrücke verfeinert. Bis

zu 3 Mal wird die Strecke vor einer Rallye

abgefahren und in Augenschein genommen.

Das finale Roadbook wird

dann dem Regierungspräsidium zur Genehmigung

vorgelegt. Darin ist die Strecke

für die Teilnehmer mit „Chinesen-

Zeichen“ auf mehr weit als hundert

Seiten beschrieben. Jede Kreuzung mit

Kilometerangabe und entsprechenden

Zeichen weisen den Weg.

12


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[fahren]

Einsatz rund um die Uhr: Das Serviceteam benötigt gute Nerven und oft Kreativität , um die Pannen der Oldtimer zu beheben.

Fotos: Autohaus Fricker

In der Hitze der Nacht

Erfahrene Oldtimer-Experten und kreative Bastler: Auf das Serviceteam des Autohauses Fricker warten bei der Donau

Masters wieder viele Einsätze. Know-how, Schnelligkeit und gute Vorbereitung helfen bei dieser schwierigen Aufgabe.

903 Kilometer bei 30 bis 40 Grad Hitze:

Die Oldtimer-Rallye Donau-Masters ist

auch eine Materialschlacht. Nicht alle

betagten Fahrzeuge schaffen die anspruchsvolle

Strecke bis zum Ziel in Budapest – zumindest

nicht ohne Hilfe des Serviceteams. So

manches Auto zeigt bei diesen Bedingungen

Ermüdungserscheinungen, der Kühler fängt

an zu kochen oder die Bremsen machen

schlapp. Seit Jahren zeichnet für die Pannenhilfe

Konrad Pfaff mit seiner Mannschaft vom

Ulmer Mercedes-Autohaus Fricker verantwortlich.

Der Ehrgeiz seiner Leute: Die alten

Prachtstücke bei Problemen wieder flottzukriegen,

sodass sie die Rallye beenden können.

Was meistens gelingt.

‚ALLE BRENNEN SCHON DARAUF‘

Das heißt aber auch: Wenn die Rallye-Teilnehmer

im jeweiligen Zielort angekommen sind,

ist für das Serviceteam noch lange nicht

Schluss. Gearbeitet wird häufiger bis Mitternacht

oder darüber hinaus. Dennoch: Für die

Serviceleute ist die Rallye eine „tolle Abwechslung

vom Alltag. Alle brennen schon

darauf“, erzählt Pfaff.

„Letztendlich ist es eine Spaßveranstaltung

für alle, sie ist aber auch mit Strapazen verbunden“,

erklärt Konrad Pfaff und meint damit

nicht nur die Teilnehmer der Donau-Masters,

sondern auch sein Team – sechs

Monteure und mit ihm zwei Koordinatoren,

das den Tross von Ulm nach Budapest begleitet.

Es sind Spezialisten, „die schon viele Jahre

an solchen Fahrzeugen schrauben und die

Technik dieser Autos bis ins kleinste Detail

kennen“, erläutert Pfaff. Sein Autohaus betreibt

in der Oldtimerfabrik in Neu-Ulm auch

eine Werkstatt für Classic-Fahrzeuge. Dort

13


[fahren] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

sammeln seine Mitarbeiter Erfahrung. Eine

gute Mischung aus alt und jung habe er zusammen,

schließlich müsse man die Jungen

an die Technik solcher Fahrzeuge heranführen,

das Know-how der „alten Hasen“ vermitteln:

„Mit den heutzutage eingesetzten Diagnosegeräten

kommt man da nicht weiter.“

Alle Teilnehmer bekommen die Telefonnummern

des Serviceteams. „Wir haben auch ein

Ersatzfahrzeug dabei, das wir in den vergangenen

Jahren leider immer benötigt haben“, erzählt

er. Eine Reparatur könne schnell zwei,

drei Stunden dauern. In dieser Zeit können die

Teilnehmer das Ersatzfahrzeug nutzen.

Die Serviceleute starten gemeinsam mit den

Rallye-Teilnehmern am Münsterplatz in Ulm.

Ein Team fährt voraus nach Regensburg, dem

ersten Zielort. Ein Team bleibt im Pulk, eines

fährt hinterher. Pfaff und sein Beifahrer als

Koordinatoren fahren die Strecke öfters ab,

schauen etwa auch, ob alle Fahrerteams die

Sonderprüfungen absolviert haben, bevor es

weitergeht. „Es kann sein, dass wir die Strecke

doppelt fahren, mindestens aber eineinhalb

Mal“, schätzt Fricker.

HILFE FÜR HUSTENDE MOTOREN

Im eigenen Servicezelt, das von Station zu Station

neu aufgebaut wird, sind zwei Mechaniker

jeweils in der Nähe der Ankunft. Die stehen

in Funkkontakt mit den Helfern, die auf

der Strecke unterwegs sind, um die jeweilige

Diagnose bei einem Pannenfahrzeug zu besprechen.

Aber auch nach der Zieleinfahrt

kommen immer wieder Fahrer mit Problemen:

Ein hustender Motor, ein dampfender

Kühler oder ein anderes ungewöhnliches Geräusch

hat sie während der Fahrt aufhorchen

lassen. Pfaff: „In der Regel gibt es keine Rallye,

wo wir nicht 30 bis 45 Einsätze haben.“ In Bratislava

habe sein Team einmal bis 2 Uhr in der

Früh an zwei Autos gearbeitet, um sie für den

nächsten Tag wieder fit zu bekommen. Da ist

dann auch der Ehrgeiz der Monteure geweckt.

Da wird einmal ein Rolls Royce wiederbelebt,

Radlager werden instand gesetzt oder in der

Elektrik Unterbrecherkontakte. „Wir haben

schon wirklich beinahe Unmögliches wahr

gemacht“, meint Pfaff. So habe man für einen

Austin Healey mit einer defekten Kupplung

in der Tschechei in 60 Kilometer Entfernung

Alle Hände voll zu tun: Am Stützpunkt in Bratislava

kümmert sich das Serviceteam (von oben)

um eine Pagode, einen Austin Healey und den

Vergaser eines Mercedes 190 SL.

14


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[fahren]

eine Ersatzkupplung

gefunden

und eingebaut.

Um so etwas hinzubekommen,

bedarf

es sorgfältiger

Planung. Das Serviceteam

nimmt

im Vorfeld mit

Fachwerkstätten

Konrad Pfaff, Mercedes-

Benz Autohaus Fricker.

entlang und in der

Nähe der Rallyestrecke

Kontakt

auf, „damit wir nicht vor verschlossenen Türen

stehen, wenn wir etwa samstagabends etwas

benötigen“.

Die Serviceleute führen vorsorglich schon

selbst einiges an Ersatzmaterial mit. Aus der

Erfahrung der vergangenen Jahre wissen sie,

was sie gut gebrauchen können: Schläuche,

Ersatzreifen, Zündkerzen, Öl, Schmierstoffe

und anderes mehr. Einiges davon sind Universal-Ersatzteile,

oder sie werden beispielsweise

durch Anschmieden passend für den jeweiligen

Fahrzeugtyp gemacht. Auch ein Bremsenentlüftungsgerät,

Pressluft und ein Schweißapparat

sind vor Ort. Wenn mal wirklich kein

Ersatzteil da ist, heißt es eine Notlösung zubasteln,

etwa,um einen Zündkontakt wieder

zum Leben zu erwecken.

STAU IST GIFT FÜR OLDIES

In Erinnerung ist Pfaff noch ein Stau auf der

Autobahn, auf der Fahrt zum Hungaro-Ring in

Ungarn. Da fing ein Oldtimer nach dem anderen

an zu „kochen“. Dazu kam der Termindruck,

rechtzeitig an der Rennstrecke zu sein.

In solchen Situationen sei viel Anspannung

und Adrenalin dabei. Die Serviceleute hatten

in dieser Situation kurzerhand die Standspur

abgeschirmt und die Donau-Masters-Fahrzeuge

aus dem Stau rechts heraus gewunken, um

sie zum Hungaro-Ring zu bekommen. „Wir

wollen alle ins Ziel bringen, das ist unser Anspruch.“

Erst in Budapest löst sich die Anspannung.

[!]

WERNER GALLBRONNER

Die Sache mit

den Ersatzteilen

Das Know-how für Reparaturen und

Restaurationen klassischer Fahrzeuge

erwerben die Serviceleute des Mercedes-Benz

Autohauses Fricker in der

Werkstatt in der Oldtimerfabrik in Neu-

Ulm. Ältere Fahrzeuge haben häufig bei

Reparaturen längere Standzeiten, da

Ersatzteile zum Teil neu angefertigt

werden müssen. Da greife man auf

Zeichnungen oder Konstruktionsunterlagen

der Hersteller zurück. „Wir arbeiten

aber auch mit Zulieferern zusammen,

die Originalteile teils von

Sammlerbörsen zusammentragen“,

sagt Geschäftsführer Konrad Pfaff. Bei

Autos mit dem Stern ist nach seinen

Worten die Ersatzteilbeschaffung häufig

unkomplizierter. Mercedes-Benz

habe schon immer seine Classic-Linie

gepflegt, im Classic-Center Stuttgart

sei sehr viel erhältlich.

GAL

EVENTLOCATION

FESTEN, FEIERN UND TAGEN

Ob Tagung, Jubiläumsfeier, Kick-Off- oder Incentive

Veranstaltung, mit Schloss Erbach schaffen Sie einen

eindrucksvollen Rahmen für Ihr Event.

Kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

Schlossberg 1 · 89155 Erbach/Ulm · info@schloss-erbach-ulm.de · www.schloss-erbach-ulm.de

15


[verantworten] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Mit Schwung in ein neues Leben: Die Kinder im

SOS-Kinderdorf Kecskemét kommen aus schwierigen

sozialen Verhältnissen. Im Süden von Budapest

wachsen sie behütet auf , gehen zur Schule

und genießen den Sommer in vollen Zügen.

Fotos: László Mudra

Ein Zuhause für Kinderseelen

Der Mauerfall ist das Symbol der Wende in Osteuropa. In diesem Umbruch gab es viele Gewinner, aber auch Verlierer.

Die Stiftung SOS-Kinderdörfer Ungarn ist zum Zufluchtsort geworden – und wird vom Donau Masters Club unterstützt.

Es duftet nach Blüten und Schulferien, als

Vanessza beschließt, dem langen Warten

ein Ende zu setzen. „Der Kirschbaum

ist jetzt fällig“, erklärt sie kurz und bündig mit

einem Lächeln, bevor sie in den hinteren Garten

hineintrampelt. Die Sonne scheint großzügig

an diesem Samstagnachmittag, die weißen

Fassaden der Nachbarhäuser glänzen in

der Sommerluft, und das neunjährige Mädchen

stellt fest, dass die Kirschen „dick und

süß“ geworden sind. Ildikó, Anasztázia und

Jázmin kommen sofort hinterhergerannt. Sie

klettern gleich auf den Baum, um den Fund zu

bestätigen. „Die Jungs sind mit dem Fußballspiel

beschäftigt“, kichert es aus dem Laub,

„wer weiß, ob für die noch was übrig bleibt.“

UNGEWÖHNLICHE KARRIERE

Éva Németh, die Pflegemutter der insgesamt

sieben Kinder, hat einen Hähncheneintopf

mit Paprika und Tomaten gekocht und backt

jetzt auch noch eine Überraschungstorte für

den Geburtstag eines Nachbarmädchens.

Dennoch wirkt sie ruhig und gelassen, und

redet langsam, mit einigem an Emotion, fast

wie die stereotypisch herzliche und gastfreundliche

ungarische Mutter, die jeder hierzulande

aus vielen familiären Kontexten

kennt. Vor mehr als zehn Jahren entschied

sich die blonde Frau, die heute Mitte 40 ist, für

diese in Ungarn noch immer ein bisschen ungewöhnliche

Karriere: „Vor der Wende war so

gut wie niemand Vollzeitmutter, geschweige

denn Pflegemutter“, lacht sie. „Es gab in den

älteren Generationen Arbeit für jeden und jede.

Heute ist es wohl nicht mehr so.“

16


THOMAS LÖFFLER

THOMAS LÖFFLER

THOMAS LÖFFLER

udi

udi

Riester

Riester

fährt

fährt

seit

seit

über

über

dreißig

dreißig

Jahren

Jahren

eine

eine

Yamaha

Yamaha

XS

XS

1100.

1100.

Bis

Bis

heute.

heute.

Erstzulassung:

Erstzulassung:

Leistung:

Leistung:

Kilometerstand:

Kilometerstand:

Kraftsto

Kraftsto

fart:

fart:

Farbe:

Farbe:

Erstzulassung:

Leistung:

Kilometerstand:

Kraftsto fart:

Farbe:

auto.swp.de

auto.swp.de

ID:

ID:

01/13

01/13

103

103

kW

kW

51.200

51.200

Diesel

Diesel

Rosso

Rosso

Alfa

Alfa

8374B4D

8374B4D

103 kW, EZ 05/13, schwarz met.,

103 kW, EZ 05/13, schwarz met.,

87.830 km, Diesel, Klimaaut.,

87.830 km, Diesel, Klimaaut.,

WFS, Temp.

WFS, Temp.

WFS, Temp.

01/13

103 kW

51.200

Diesel

Rosso Alfa

8374B4D

81 kW, EZ 08/14, Silbermet.,

81 kW, EZ 08/14, Silbermet.,

7.150 km, Benzin, Soundsys., Mittelarmlehne,

Xenon Plus, SHZ,

7.150 km, Benzin, Soundsys., Mittelarmlehne,

Xenon Plus, SHZ,

FIS, Alu, EPH vo+hi, Temp., NSW,

FIS, Alu, EPH vo+hi, Temp., NSW,

Bluetooth, Connectivity .

Bluetooth, Connectivity .

Bluetooth, Connectivity .

103 kW, EZ 08/07, grau met.,

103 kW, EZ 08/07, grau met.,

128.394 km, Diesel, Klimaaut.,

128.394 km, Diesel, Klimaaut.,

Xenon, SHZ, WFS, Temp. S-Line

Xenon, SHZ, WFS, Temp. S-Line

Autohaus Bosch Schnürpflingen

Autohaus Bosch Schnürpflingen

Ortsstraße 07346 96040

Ortsstraße 6 - 07346 96040

130 kW, EZ 01/13, Weiß, 48.100

130 kW, EZ 01/13, Weiß, 48.100

km, Multitronic, Diesel, ACC, Navi,

km, Multitronic, Diesel, ACC, Navi,

Bluetooth, Xenon+, Lane Assist,

Bluetooth, Xenon+, Lane Assist,

18"Alu, Privacy, Alcantara, Airbags

hi., S-Line .

18"Alu, Privacy, Alcantara, Airbags

hi., S-Line .

130 kW, EZ 01/13, Weiß, 48.100

km, Multitronic, Diesel, ACC, Navi,

Bluetooth, Xenon+, Lane Assist,

18"Alu, Privacy, Alcantara, Airbags

hi., S-Line .

Robuster

Robuster

Vierzylinder-

Vierzylinder-

V

V

i e

i

r t a k t -

motor

motor

mit

mit

V i e r t a k t -

motor mit

Fabrikate

Fabrikate

Prüfstützpunkt

Prüfstützpunkt

Ringstr.

Ringstr.

5

5

89192

89192

Rammingen

Rammingen

Telefon

Telefon

07345/96880

07345/96880

Telefon 07345/96880

www.bayer-mobile.de

www.bayer-mobile.de

www.bayer

mobile.de

70 Tkm, Rot, 69 PS, Euro 5, Servo,

5-Gang, SR + WR, ZV, Unfa lf

70 Tkm, Rot, 69 PS, Euro 5, Servo,

5-Gang, SR + WR, ZV, Unfa lf

frei, guter Zusatnd, VB 5.620 e.

frei, guter Zusatnd, VB 5.620 e.

Telefon 0178 4023495

Telefon 0178 4023495

Telefon 0178 4023495

51 kW, 29 km, Benzin, Kraftsto f-

51 kW, 29 km, Benzin, Kraftsto f-

verbr.: inner-/außerorts/kombiniert:

6,2/4,2/4,9 l/100km,

verbr.: inner-/außerorts/kombiniert:

6,2/4,2/4,9 l/100km,

CO2-Emissionen kombiniert:

CO2-Emissionen kombiniert:

115g/km, CO2- Effizienz Klasse:D

115g/km, CO2- Effizienz Klasse:D

Erstzulassung:

Erstzulassung:

Leistung:

Leistung:

Kilometerstand:

Kilometerstand:

Kraftsto

Kraftstoffart:

fart:

Farbe:

Farbe:

Erstzulassung:

Leistung:

Kilometerstand:

Kraftsto fart:

Farbe:

auto.swp.de

auto.swp.de

ID:

ID:



hinzugekommen.

hinzugekommen.

MOTORRÄDER

MOTORRÄDER

Und

Und

der

der

Ölkühler

Ölkühler

war

war

einmal

einmal

defekt

defekt

nach

nach

einem

einem

Zusammenstoß

Zusammenstoß

mit

mit

einem

einem

Reh.

Reh.

Zwei

Zwei

weitere

weitere

baugleiche

baugleiche

Mode

Mode

le

le

sind

sind

in

in

Riesters

Riesters

Ga-

Galanland

zugelassen.

zugelassen.

10/09

10/09

57

57

kW

kW

39.650

39.650

Benzin

Benzin

Silbermet.

Silbermet.

81856A2

81856A2

51 kW, Nero, km, Benzin, Kraftsto

fverbrauch inner-/außerorts/

51 kW, Nero, 7 km, Benzin, Kraftsto

fverbrauch inner-/außerorts/

kombiniert 6,6/4,3/5,1 l/100km,

kombiniert 6,6/4,3/5,1 l/100km,

CO2-Emissionen kombi.: 119

CO2-Emissionen kombi.: 119

g/km, CO2-Effizienz-Kl.:D

g/km, CO2-Effizienz-Kl.:D



Schiebedach

Schiebedach

auto.swp.de

auto.swp.de

Eine mit Beiwagen als Gespann.

Sowi eine Dri te, ursprünglich

als Ersatzteilspender gedacht,

heute als Ausweichmotorrad

fahrbereit, zugelassen und mit

TÜV. Mit einem Leergewicht

von 295 Kilo war die XS 1100

aber nicht nur leistungsstark,

sondernaucheinesderschwers-

ten Motorräder und a lein dadurch

nicht für jedermanns Statur

geeignet. In Fachkreisen sogar

abschätzig als „fahrender Eisenhaufen“

verunglimpft. Mehr

als 5.600 Stück wurden zwischen

1978 und 1983 in Deutsch-

war einmal defekt

nach einem

Zusammenstoß

mit einem

Reh. Zwei

weitere baugleiche

Mode le

land zugelassen.

g/km, CO2-Effizienz-Kl.:D

→ Schiebedach

auto.swp.de

10/09

57 kW

39.650

Benzin

Silbermet.

81856A2

Wann

Wann

ist

ist

ein

ein

Auto

Auto

oder

oder

Motorrad

Moto rad

ein

ein

Oldtimer?

Oldtimer?

Aus

Aus

Sicht

Sicht

der

der

Zulassungsbehörde

Zulassungsbehörde

ist

ist

das

das

ganz

ganz

klar

klar

geregelt.

geregelt.

Das

Das

Fahrzeug

Fahrzeug

muss

muss

vor

vor

mindestens

mindestens

30

30

Jahren

Jahren

(also

(also

ab

ab

Baujahr

Baujahr

1986

1986

oder

oder

früher)

früher)

erstmals

erstmals

in

in

Betrieb

Betrieb

genommen

genommen

worden

worden

sein.

sein.

Und:

Und:

Das

Das

Fahrzeug

Fahrzeug

muss

muss

in

in

einem

einem

„erhaltungswürdigen“

„erhaltungswürdigen“

Zustand

Zustand

sein

sein

und

und

die

die

Originalität

Originalität

Wann ist ein Auto oder

Moto rad ein Oldtimer?

Aus Sicht der Zulassungsbehörde

ist das ganz klar geregelt.

muss

muss

gegeben

gegeben

sein.

sein.

Das

Das

Fahrzeug

Fahrzeug

muß

muß

also

also

so

so

aussehen,

aussehen,

wie

wie

damals

damals

als

als

es

es

erstmals

erstmals

das

das

Straßenlicht

Straßenlicht

der

der

Verkehrswelt

Verkehrswelt

erblickte.

erblickte.

Seit

Seit

fast

fast

zwanzig

zwanzig

Jahren

Jahren

gibt

gibt

es

es

eine

eine

spezie

spezie

le

le

Oldtimer-Zulassung.

Oldtimer-Zulassung.

Auf

Auf

dem

dem

Nummernschild

Nummernschild

steht

steht

hinter

hinter

den

den

Orts-

Ortsund

und

Erkennungsbuchstaben

Erkennungsbuchstaben

und

und

Zahlen

Zahlen

zusätzlich

zusätzlich

noch

noch

der

der

Buchstabe

Buchstabe

„H“

„H“

für

für

historisch.

historisch.

Seit fast zwanzig Jahren

gibt es eine spezie le Oldti-

Verkehrswelt erblickte.

mer-Zulassung.

tl

tl

tl

LESESTOFF

FÜR OLD-

TIMERFANS

29 Automarkt

29 Automarkt

ulmer wochenblatt

24. Februar 2016

ulmer ulmer wochenblatt

wochenblatt

24. 24. Februar Februar 2016 2016

Private

Private

Kleinanzeigen:

Kleinanzeigen:

0731

073

156-602

156-602

· Geschäftsanzeigen:

· Geschäftsanzeigen:

073

073

156-210

156-210

· kleinanzeigen@swp.de

· kleinanzeigen@swp.de

www.swp.de

www.swp.de

Private Kleinanzeigen: 073 156-602 · Geschäftsanzeigen: 0731 156-210 · kleinanzeigen@swp.de www.swp.de

Tipp Tipp

Tipp

Wann ist istes esein einOldtimer?

Wann ist es ein Oldtimer?

Das Fahrzeug muss vor mindestens

30 Jahren (also ab

Baujahr 1986 oder früher)

erstmals in Betrieb genommen

worden sein. Und: Das

Fahrzeug muss in einem „erhaltungswürdigen“

Zustand

sein und die Originalität

muss gegeben sein. Das

Fahrzeug muß also so aussehen,

wie damals als es erstmals

das Straßenlicht der

Auf dem Nummernschild

steht hinter den Orts- und

Erkennungsbuchstaben und

Zahlen zusätzlich noch der

Buchstabe „H“ für historisch.

Fahrender Eisenhaufen

Rudi Riester und seine Yamaha, die sich seit 33 Jahren treu sind. Fotos: Lö fler

Rudi Riester und seine Yamaha, die sich seit 33 Jahren treu sind. Fotos: Lö fler

Fahrender Eisenhaufen

Rudi Riester und seine Yamaha, die sich seit 33 Jahren treu sind. Fotos: Lö fler

Yamaha Es Esgibt gibtviele vieleGründe, um umeinen

Oldtimer zu zufahren. Manchmal ergibt ergibtsich

das dasauch auchim imLaufe Laufeder derZeit Zeitvon vonselbst.

„Mit

„Mit

mehr

mehr

Geld

Geld

wäre

wäre

es

es

sicher

sicher

eine

eine

Münch

Münch

geworden“,

geworden“,

sagt

sagt

der

der

Ulmer

Ulmer

heute

heute

rückblickend.

rückblickend.

Doch

Doch

die

die

war

war

handverlesen

handverlesen

und

und

schlicht

schlicht

unbe-

unbe-

wiederum

wiederum

gar

gar

nicht

nicht

so

so

teuer

teuer

klassischen

klassischen

vier

vier

verchromten

verchromten

rage

rage



neben

neben

einigen

einigen

kleineren

kleineren

war.

war.

Ganz

Ganz

neu

neu

kaufte

kaufte

er

er

sie

sie

dennoch

dennoch

Auspu

Auspu

frohren,

frohren,

gepaart

gepaart

mit

mit

einem

einem

Yamahas

Yamahas

mit

mit

Zweitaktmotoren

Zweitaktmotoren

nicht,

nicht,

aber

aber

gebraucht

gebraucht

nach

nach

Kardanantrieb.

Kardanantrieb.

Am

Am

rechteckigen

rechteckigen

drei

drei

Jahren

Jahren

„doch

„doch

relativ

relativ

neu“,

neu“,

Scheinwerfer

Scheinwerfer

vermag

vermag

so

so

der

der

56-Jährige.

56-Jährige.

Seit

Seit

33

33

langen

langen

den

den

Klassiker

Klassiker

noch

noch

heute

heute

unschwer

unschwer

Jahren

Jahren

halten

halten

sich

sich

Mann

Mann

und

und

jeder

jeder

entgegenkommende

entgegenkommende

1970er-Jahre

1970er-Jahre

nicht

nicht

viel

viel

Vergleichbares

Vergleichbares

Maschine

Maschine

seither

seither

die

die

Treue.

Treue.

Die

Die

Biker

Biker

erkennen.

erkennen.

159.000

159.000

Eine

Eine

mit

mit

Beiwagen

Beiwagen

als

als

Gespann.

Gespann.

aufzuweisen.

aufzuweisen.

Ein

Ein

Technik

Technik

hat

hat

sich

sich

bewährt.

bewährt.

Kilometer

Kilometer

stehen

stehen

auf

auf

dem

dem

Tacho.

Tacho.

Sowi

Sowi

eine

eine

Dri

Dri

te,

te,

ursprünglich

ursprünglich

Motorrad,

Motorrad,

mit

mit

dem

dem

man

man

auch

auch

zu

zu

Darunter

Darunter

große

große

Touren

Touren

bis

bis

als

als

Ersatzteilspender

Ersatzteilspender

gedacht,

gedacht,

zweit

zweit

in

in

den

den

Bergen

Bergen

noch

noch

zügig

zügig

nach

nach

Marmaris

Marmaris

im

im

Süden

Süden

der

der

heute

heute

als

als

Ausweichmotorrad

Ausweichmotorrad

bergauf

bergauf

vorwärts

vorwärts

kommt,

kommt,

war

war

Türkei.

Türkei.

Große

Große

Reparaturen

Reparaturen

gab

gab

fahrbereit,

fahrbereit,

zugelassen

zugelassen

und

und

mit

mit

Ein

Ein

ganz

ganz

normales

normales

A

A

ltagsmotorrad.

ltagsmotorrad.

der

der

Grund

Grund

für

für

Rudi

Rudi

Riester,

Riester,

sich

sich

es

es

nie.

nie.

Den

Den

Zylinderkopf

Zylinderkopf

hat

hat

er

er

TÜV.

TÜV.

Mit

Mit

einem

einem

Leergewicht

Leergewicht

„In

„In

der

der

elitären

elitären

Gruppe

Gruppe

der

der

für

für

die

die

XS

XS

1100

1100

zu

zu

entscheiden.

entscheiden.

einmal

einmal

generalüberholt,

generalüberholt,

die

die

Ventilschaftdichtungen

Ventilschaftdichtungen

von

von

295

295

Kilo

Kilo

war

war

die

die

XS

XS

1100

1100

ganz

ganz

großen

großen

Maschinen

Maschinen

hat

hat

erneuert.

erneuert.

aber

aber

nicht

nicht

nur

nur

leistungsstark,

leistungsstark,

eine

eine

neue

neue

Epoche

Epoche

begonnen“,

begonnen“,

so

so

sondern

sondern

auch

auch

eines

eines

der

der

schwersten

schwersten

bewarb

bewarb

Yamaha

Yamaha

die

die

XS

XS

1100

1100

bei

bei

Motorräder

Motorräder

und

und

a lein

lein

dadurch

dadurch

ihrer

ihrer

Markteinführung

Markteinführung

1978.

1978.

nicht

nicht

für

für

jedermanns

jedermanns

Statur

Statur

Und

Und

in

in

der

der

Tat

Tat

war

war

sie

sie

so

so

ziemlich

ziemlich

geeignet.

geeignet.

In

In

Fachkreisen

Fachkreisen

sogar

sogar

das

das

leistungsstärkste

leistungsstärkste

Motorrad

Motorrad

abschätzig

abschätzig

als

als

„fahrender

„fahrender

Eisenhaufen“

Eisenhaufen“

ihrer

ihrer

Zeit.

Zeit.

Mit

Mit

95

95

PS

PS

und

und

stolzen

stolzen

verunglimpft.

verunglimpft.

Mehr

Mehr

1.100

1.100

Kubikzentimetern

Kubikzentimetern

als

als

5.600

5.600

Stück

Stück

wurden

wurden

zwischen

zwischen

Hubraum

Hubraum

ha

ha

te

te

die

die

Konkurrenz

Konkurrenz

zahlbar,

zahlbar,

die

die

Yamaha

Yamaha

jedoch

jedoch

1978

1978

und

und

1983

1983

in

in

Deutsch-

Deutsch-

in

in

dieser

dieser

Klasse

Klasse

Ende

Ende

der

der

für

für

8.500

8.500

DM

DM

zu

zu

haben.

haben.

Was

Was

Yamaha Es gibt viele Gründe, um einen

Oldtimer zu fahren. Manchmal ergibt sich

das auch im Laufe der Zeit von selbst.

R

R

udi Riester fährt seit über

dreißig Jahren eine Yamaha

XS 1100. Bis heute.

Ein ganz normales A ltagsmotorrad.

„In der elitären Gruppe der

ganz großen Maschinen hat

eine neue Epoche begonnen“, so

bewarb Yamaha die XS 1100 bei

ihrer Markteinführung 1978.

Und in der Tat war sie so ziemlich

das leistungsstärksteMotor-

rad ihrer Zeit. Mit 95 PS und stolzen

1.100 Kubikzentimetern

Hubraum ha te die Konkurrenz

in dieser Klasse Ende der

SEIT

SEIT

33

33

JAHREN

JAHREN

TREU

TREU

Alfa-Romeo

Audi Audi BMW BMW

Alfa-Romeo

Giulie

Giulie

ta

ta

2,0

2,0

JTDM

JTDM

15.888

15.888



Giulie ta 2,0 JTDM 15.888 €

1970er-Jahre nicht viel Vergleichbares

aufzuweisen. Ein

Motorrad, mit dem man auch zu

zweit in den Bergen noch zügig

bergauf vorwärts kommt, war

der Grund für Rudi Riester, sich

für die XS 1100 zu entscheiden.

SEIT 33 JAHREN TREU

„Mit mehr Geld wäre es

sicher eine Münch

geworden“, sagt der Ulmer

heute rückblickend.

Doch die war handverlesen

und schlicht unbezahlbar,

die Yamaha jedoch

für 8.500 DM zu haben. Was

Audi BMW

A3

A3

1,2

1,2

TFSI

TFSI 16.980

16.980



A3 1,2 TFSI 16.980 €

81 kW, EZ 08/14, Silbermet.,

7.150 km, Benzin, Soundsys., Mittelarmlehne,

Xenon Plus, SHZ,

FIS, Alu, EPH vo+hi, Temp., NSW,

wiederum gar nicht so teuer

war. Ganz neu kaufte er sie dennoch

nicht, aber gebraucht nach

drei Jahren „doch relativ neu“,

so der 56-Jährige. Seit 33 langen

Jahren halten sich Mann und

Maschine seither die Treue. Die

Technik hat sich bewährt.

Robuster Vierzylinder-

Bestpreise

Bestpreise

für

für

BMW/Mini-

BMW/Mini-

Werks-/Jahreswagen

Werks-/Jahreswagen

Bestpreise für BMW/Mini-

Werks-/Jahreswagen

• Werksta

Werksta

tservice

tservice

a

a

ler

ler

• Werksta tservice a ler

Fabrikate

• TÜV + DEKRA-

Prüfstützpunkt

• TÜV

TÜV

+

+

DEKRA-

DEKRA-

Ringstr. 5 89192 Rammingen

www.bayer-mobile.de

Citroen

Citroen

klassischen vier verchromten

Auspu frohren, gepaart mit einem

Kardanantrieb. Am rechteckigen

Scheinwerfer vermag

den Klassiker noch heute unschwer

jeder entgegenkommende

Biker erkennen. 159.000

Kilometer stehen auf dem Tacho.

Darunter große Touren bis

nach Marmaris im Süden der

Türkei. Große Reparaturen gab

es nie. Den Zylinderkopf hat er

einmal generalüberholt, die Ventilschaftdichtungen

erneuert.

Und der Ölkühler

Punto

Punto

Evo

Evo

T5

T5

1.4l

1.4l

6.390

6.390



Punto Evo T5 1.4l 6.390 €

sind in Riesters Garage

– neben einigen kleineren

Yamahas mit Zweitaktmotoren

– hinzugekommen.

EINS

EINS

DER

DER

SCHWERSTEN

SCHWERSTEN

EINS DER SCHWERSTEN

MOTORRÄDER

Dieser Opel Sprinter von 1971 hat sich sein Oldtimer-Kennzeichen

wirklich verdient. Foto: Katharina Gabel

Dieser Opel Sprinter von 1971 hat sich sein Oldtimer-Kennzeichen

Dieser Opel Sprinter von 1971 hat sich sein Oldtimer-Kennzeichen

wirklich verdient. Foto: Katharina Gabel

wirklich verdient. Foto: Katharina Gabel

KOSTENLOS

ALS PDF

auto.swp.de ID:

Giulie

Giulie

ta

ta

2,0

2,0

JTDM

JTDM13.990 €


Giulie ta 2,0 JTDM 13.990 €

auto.swp.de

auto.swp.de

ID:

ID:

80EC851

80EC851

auto.swp.de ID: 80EC851

A4

A4

Avant

Avant

2.0

2.0

TDI

TDI 9.800

9.800



A4 Avant 2.0 TDI 9.800 €

auto.swp.de ID:

Panda

Panda

1.2

1.2

Easy

Easy 9.220

9.220



Panda 1.2 Easy 9.220 €

103 kW, EZ 05/13, schwarz met.,

87.830 km, Diesel, Klimaaut.,

auto.swp.de

auto.swp.de

ID:

ID:

8117D71

8117D71

auto.swp.de ID: 8117D71

103 kW, EZ 08/07, grau met.,

128.394 km, Diesel, Klimaaut.,

Xenon, SHZ, WFS, Temp. S-Line

Autohaus Bosch Schnürpflingen

Ortsstraße 6 - 07346 96040

auto.swp.de

auto.swp.de

ID:

ID:

840291E

840291E

auto.swp.de ID: 840291E

A4

A4

Avant

Avant

2.0

2.0

TDI

TDI 32.870

32.870



A4 Avant 2.0 TDI 32.870 €

Fiat Fiat

Fiat

Fiat

Fiat

500,

500,

1,2

1,2

Pop,

Pop,

EZ

EZ

04/09

04/09

Fiat 500, 1,2 Pop, EZ 04/09

Entdecken Sie die Serie „Altes Blech“-

jetzt kostenlos als Download!

70 Tkm, Rot, 69 PS, Euro 5, Servo,

5-Gang, SR + WR, ZV, Unfa lf

frei, guter Zusatnd, VB 5.620 e.

500

500

Nuovo

Nuovo 14.990

14.990



500 Nuovo 14.990 €

51 kW, 29 km, Benzin, Kraftsto f-

verbr.: inner-/außerorts/kombiniert:

6,2/4,2/4,9 l/100km,

CO2-Emissionen kombiniert:

115g/km, CO2- Effizienz Klasse:D

auto.swp.de

auto.swp.de

ID:

ID:

82AC4D0

82AC4D0

auto.swp.de ID: 82AC4D0

51 kW, Nero, 7 km, Benzin, Kraftsto

fverbrauch inner-/außerorts/

kombiniert 6,6/4,3/5,1 l/100km,

CO2-Emissionen kombi.: 119

auto.swp.de

auto.swp.de

ID:

ID:

874BBAF

874BBAF

auto.swp.de ID: 874BBAF

Das Kfz-abc

Das Kfz-abc

erleben.swp.de/altesblech

Was Was bedeutet bedeutet die die

Abkürzung Abkürzung sD? sD?

Was bedeutet die

Abkürzung sD?

auto.swp.de

auto.swp.de

ID:

ID:

818AD74

818AD74

auto.swp.de ID: 818AD74

In der Tat: Selbst der Lebenspartner von Éva

Németh konnte keine Stelle in Ungarn finden,

er arbeitet seit einigen Jahren in Deutschland

und kommt fast jeden Monat für ein langes

Wochenende nach Hause. „Hauptsache, er

verdient ein anständiges Gehalt, mit dem Rest

müssen wir halt klarkommen.“

Knapp 90 Kilometer südlich von Budapest leben

Vanessza und ihre Geschwister in einem

der drei Kinderdörfer, die die Stiftung SOS-

Ungarn seit den Wendejahren betreibt. Das

grüne Gelände mit zeitgemäßer Infrastruktur

und schönen Häusern in rustikalem Stil befindet

sich eigentlich mitten in der Stadt Kecskemét,

obwohl die ruhige Umgebung zunächst

auf eine sehr ländlich geprägte Gegend schließen

lässt. Mit etwa 100.000 Einwohnern, einer

direkten Autobahnanbindung und einem

neuen Daimler-Werk gilt Kecskemét jedoch

als eines der wichtigsten Wirtschaftszentren

Ungarns. Der alte staatssozialistische Muff

scheint Geschichte zu sein, die frisch renovierten

Jugendstilfassaden auf dem Marktplatz

erinnern an die alte Pracht der k.u.k.-

Monarchie.

„Dieser Standort ist weitgehend in die ungarische

Gesellschaft integriert, das war von Anfang

an auch unsere Absicht“, erklärt Gábor

Gosztonyi, der Geschäftsführer der ungarischen

Stiftung. SOS-Kinderdörfer ist eine international

aktive Organisation, die in Ungarn

400 Kinder und Jugendliche aus sehr

schwachen sozialen Verhältnisse betreut. Etwa

die Hälfte davon lebt hier in Kecskemét

und wächts meistens in Pflegefamilien auf.

NEUE ARMUT NACH WENDEZEIT

Die gewaltigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen

Umbrüche der Wendezeit haben

in den Ländern Mittel- und Osteuropas nicht

nur Positives mit sich gebracht, sondern auch

neue Armut und neue Ungleichheiten. Nicht

wenige Familien sind unter diesem Druck

auseinandergebrochen. Der Staat war jahrelang

zu schwach, um seiner sozialen Verantwortung

gerecht zu werden. Selbst nach dem

17


[verantworten] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Pflegemutter Éva Németh gibt ihren Schützlingen weit mehr als eine warme Mahlzeit und hilft ihnen so beim Start in ein selbstbestimmtes Leben.

EU-Beitritt 2004 lief in Ungarn trotz der Unterstützung

durch europäische Strukturfonds

nicht alles gut. Die Folgen der internationalen

Wirtschaftskrise bekamen die Menschen hier,

genau wie in Südeuropa, massiv zu spüren. Es

gab und es gibt heute noch neben den vielen

Gewinnern der Transformation auch zahlreiche

Verlierer, die sich anders als in Deutschland

auf kein enges Sicherheitsnetz des Sozialstaats

verlassen können.

BESSERE BETREUUNG

„Die erste SOS-Einrichtung wurde bereits

1986 in Battonya, in der Nähe der rumänischen

Grenze gegründet“, erzählt Geschäftsführer

Gosztonyi. Damals hatte Hermann

Gmeiner, der kurz darauf verstorbene österreichische

Gründer von SOS-Kinderdörfer,

den Außenminister der Volksrepublik Ungarn,

Frigyes Puja, von der Notwendigkeit der

Initiative so eindeutig überzeugt, dass dieser

einige Jahre danach die Führung der neuen

ungarischen Branche der Stiftung selbst übernommen

hat. „Es folgten die schwierigen

Wendejahre, in denen der ungarische Staat

kaum über die Strukturen verfügte, um diesen

Kindern eine echte Chance zu geben“, erinnert

sich Gosztonyi. Die Stiftung eröffnete

in den 1990er Jahren zwei weitere Kinderdörfer,

im westlichen Köszeg und eben auch hier

in Kecskemét. Das Konzept war in dieser ersten

Periode allerdings ein anderes als heute.

Im Mittelpunkt stand die humanitäre Hilfe,

und weniger die nachhaltige soziale Integration

der Kinder in die Gesellschaft.

Nach und nach wuchsen jedoch sowohl die

institutionelle Kapazität des Staats, als auch

die Strukturen der Stiftung. Anstatt sich immer

mehr Notfällen zu widmen, setzte SOS

Kinderdörfer Ungarn eher auf die Qualität der

Betreuung und auf eine neue Strategie der sogenannten

De-Institutionalisierung. So werden

die meisten Kinder heute von Pflegefamilien

betreut, der erste, historische Standort in

Battonya musste angesichts abgelegenen Lage

und der unzureichenden sozialen Infrastruktur

in der Umgebung aufgegeben werden. Ein

neues Dorf entstand im vergangenen August

50 Kilometer von Battonya entfernt, in Orosháza.

„Dort können wir den Zugang der Kinder

zu Schulen besser gewährleisten, und es

ist auch einfacher, geeignete Mitarbeiter zu

finden“, sagt Gosztonyi. „Doch für die volle

Umsetzung der neuen Strategie brauchen wir

noch mindestens vier oder fünf Jahre, und natürlich

viel Geld. Es ist ein langer Prozess, an

dessen Ende alle Kinder individuell, bedarfsorientiert

und in einem sehr familiären Umfeld

betreut werden sollen.“

UNGLAUBLICHE LEISTUNG

Bereits heute zeigen sich übrigens auch die

ersten Ergebnisse des Integrationsansatzes:

Die ehemaligen SOS-Kinder, die mittlerweile

erwachsen sind, schneiden bei vielen relevanten

Kriterien wie dem Bildungsgrad, der Beschäftigung

und sogar dem Besitz einer Eigentumswohnung

kaum schlechter ab als die

Durchschnittsungarn ihrer jeweiligen Gene-

18


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[verantworten]

Viele Projekte

zur Integration

SOS Kinderdörfer Ungarn engagiert

sich neben dem Alltagsbetrieb in den

drei Kinderdörfern in zahlreichen Projekten,

die den Austausch und die vollwertige

gesellschaftliche Integration

der Kinder fördern. So fand etwa im

vergangenen Herbst eine Reihe gemeinsamer

Veranstaltungen statt, in

die geflüchtete Kinder aus Afrika und

dem Nahen Osten miteinbezogen wurden.

Die Programme von SOS-Kinderdörfer

Ungarn werden nach wie vor zu

einem erheblichen Teil aus Spenden finanziert.

Hinzu kommen Förder- und

Projektgelder aus der Staatskasse, die

gesetzlich geregelt und stabil, allerdings

meistens zweckgebunden sind.

Bilder aus glücklichen Kindertagen: Fußball, Geburtstagstorte backen und Karussell fahren.

ration. Im Vergleich zur immer noch eher notdürftigen

Situation und Perspektive der staatlichen

Einrichtungen ist das in der Tat eine

fast unglaubliche Leistung. Zwar fehlen ähnliche

Statistiken für das in Ungarn meist kommunal

betriebene Betreuungssystem, doch

Experten zufolge verlassen immer noch zu

viele junge Erwachsene diese Einrichtungen,

um sich dann mit Arbeits- oder sogar Obdachlosigkeit

konfrontiert zu sehen.

Dabei sind es gerade diese Phänomene, zusammen

mit der Armut, die in den meisten

Fällen direkt oder indirekt zum Zerfall der Familien

führen. Natürlich können auch Alkoholismus,

häusliche Gewalt, Missbrauch oder

eine Behinderung oft eine Rolle spielen, doch

der Hintergrund ist fast immer eine gewisse

soziale Schwäche, wie es auch den Berichten

der staatlichen Stellen und Nichtregierungsorganisationen

hervorgeht.

Vanessza und ihre Geschwister können sich

an die Zustände in ihren leiblichen Familien

nicht erinnern, sie waren Babys, als ein ungarisches

Jugendamt die Entscheidung traf, sie

unter die Obhut von SOS-Kinderdörfer Ungarn

zu stellen. „Es ist vielleicht auch besser

so“, sagt Pflegemutter Éva Németh, „es wäre

keine schöne Geschichte.“ [!] SILVIU MIHAI

Ressourcen sind

endlich, wir sorgen

für Ersatz.

Knittel GmbH Abfallentsorgung · Adalbert-Stifter-Straße 28 · 89269 Vöhringen

Telefon 07306 . 96 16 - 0 · Telefax 07306 . 96 16 - 45 · info@knittel-entsorgung.de

www.knittel-entsorgung.de

19


[rubrik] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Die Pressburg strahlt erst seit dem Jahr 2008 in neuem Glanz. Sie ist die Namensgeberin der slowakischen Hauptstadt.

Eine Stadt, die niemals schläft

Bratislava vereint Kunst, Kultur, Historie und Lebensfreude. Die slowakische Hauptstadt wird häufig unterschätzt, doch

sie bietet ihren Besuchern viel. Am zweiten Rallye-Tag macht die Donau Masters dort Station.

Bratislava ist eine schöne Unbekannte.

Im Vergleich zu Prag, Budapest oder

Wien, das 55 Kiloemeter entfernt liegt,

unterschätzen viele Urlauber die slowakische

Hauptstadt. Dabei ist sie reich an wechselvoller

Geschichte und erstrahlte einst als Hauptstadt

des Königreichs Ungarn in royalem

Glanz. Mittlerweile hat das einstige Pressburg

sowohl den monarchistischen Staub als auch

den kommunistischen Mehltau abgeschüttelt

– und hat sich zur modernen, umtriebigen

Großstadt entwickelt.

70.000 STUDENTEN

Martin Sloboda kennt sich wie kaum ein

Zweiter in der 490.000 Einwohner zählenden

Stadt an der Donau aus. Er wird auch dieses

Jahr die Donau-Masters-Teilnehmer durchs

nächtliche Bratislava führen. Angesichts des

vielfältigen Angebots verliert Sloboda

„manchmal selbst den Überblick“ bei all’ den

Festivals, Konzerten, Ausstellungen und sonstigen

Veranstaltungen in der Stadt, in der es

keine Sperrstunde gibt: „Man fühlt sich wie in

Italien, es gibt keinen Schluss, die Leute können

machen, was sie wollen.“

Vor allem abends ist viel los in den Straßen

und auf den Plätzen der herausgeputzten historischen

Altstadt samt der Fußgängerzone,

„die wie ein riesiges Kaffeehaus“ wirkt. Langeweile

muss man beim Spaziergang durch die

winzigen Gassen am Slavin-Hügel oder beim

Einkaufsbummel in den kleinen aber feinen

Läden nicht befürchten. Das Durchschnittsalter

der Einwohner beträgt nur 37 Jahre. Rund

70.000 junge Leute studieren an den vier Universitäten

und vergnügen sich in ihrer Freizeit.

Das prägt die Entwicklung Bratislavas.

„Man spürt den Geist der jungen Generation

überall“, sagt Martin Sloboda.

Vor allem auch den internationalen Flair, was

in der Stadt im Dreiländereck nichts Ungewöhnliches

ist, zumal andere Einflüsse zur

traditionellen Prägung gehören, was sich sowohl

in der Kunst, als auch in der Kulinarik

niederschlägt. An nahezu jeder Ecke spielt

Musik, es gibt zahlreiche Museen und Galerien.

Die größte für moderne Kunst ist das „Danubiana

Meulensteen Art Museum“ im Süden

der Stadt auf einer Donau-Halbinsel, das gegenwärtig

unter dem Titel „European Stars“

unter anderem Werke von Miró ausstellt. Ein

weiteres Alleinstellungsmerkmal

ist die Tatsache,

dass Bratislava

über zwei Opernhäuser

verfügt,

was außergewöhnlich

ist für eine

Stadt dieser Größe.

Auch die kulinarische

Szene ist vielfältig.

Bratislava Martin Sloboda.

Tipps vom Insider

liegt in einer traditionellen

Bier- und Weinregion. Von der klassischen

böhmisch, ungarisch und österreichisch

beeinflussten Küche über

internationale Klassiker bis hin zur Kreativ-

Kochkunst reicht die Speisekarte.

GÄNSELEBER MIT LOKSA

Wer den rustikalen Bierkeller sucht, wird

ebenso fündig, wie die Liebhaber eines postmodernen

Ambientes. In diesem Fall empfehlt

sich das Restaurant „UFO watch.taste.

groove.“, das in luftiger Höhe von 85 Metern

an der Spitze eines Pylons liegt, an dem die

20


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[sehen]

kühne Konstruktion einer Donaubrücke

hängt. „Kulinarisch sehr gut mit einer unschlagbaren

Aussicht“, sagt Martin Sloboda.

Eine der lokalen Spezialitäten ist Gänseleber,

zu der „Loksa“, mit Pflaumenmus oder Mohn

gefüllte Kartoffeltaschen gereicht werden.

Besonders urig ist das Restaurant „Zylinder“

inmitten der Stadt, das sich im Stil der Jahrhundertwende

der Pressburger und österreich-ungarischen

Küche verschrieben hat.

Zudem locken zahlreiche kleinen Brauereien.

Martin Sloboda empfiehlt den Besuch der

„Donaubrauerei“, die ihrem Namen zur Gänze

gerecht wird. Nicht, weil die „Dunajský Pivovar“

an der Donau liegt, sondern in der Donau,

auf einem Schiff.

Wer es gerne historisch hat, sollte das Bauwerk

besuchen, dem die Stadt ihren Namen

verdankt: die Pressburg. Die ehemalige Residenz

der Habsburger war 150 Jahre lang eine

Ruine und wurde erst 2008 „komplett restauriert

wie zu Maria Theresias Zeiten“, sagt Sloboda.

Dort sind insgesamt acht Königinnen

und zehn Könige gekrönt worden. Kaiserin

Maria Theresia erhielt am 25. Juni 1741 die

ungarische Stephanskrone.

Gekrönte Häupter gibt es heutzutage nicht

mehr in der slowakischen Hauptstadt, aber als

Gast kann man sich dort zumindest fühlen,

wie ein König. [!]

BERND RINDLE

Einst Residenzstadt

der Habsburger

Bratislava ist die größte Stadt der Slowakei

und die Hauptstadt des Landes.

Bedingt durch ihre direkte Nachbarschaft

zu Ungarn und Österreich ist sie

multikulturell geprägt, was sich in

Kunst und Kulinarik niederschlägt. Aus

der einstigen Residenzstadt der Habsburger

während der Donaumonarchie

ist eine lebensfrohe, pulsierende Metropole

mit großem Freizeitwert geworden.

Der größte Arbeitgeber der Stadt

ist Volkswagen. RI

Malerische Altstadt – gesäumt mit Stra ßen ca fés.

AUTOHAUS

GmbH &Co. KG

AutohAus sAyler Gmbh &Co. KG

mArKusstrAsse 12

89081 ulm-söflinGen

telefon 0731/93789-0 21

www.AutohAus-sAyler.de


Das Mercedes-Museum erzählt viele Geschichten,

tagsüber und auch nachts: von der Faszination

der ersten Automobile und Rennrekorden,

wie denen der Silberpfeile (Bild unten).


Fotos: Mercedes-Benz-Museum

22


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[sehen]

Bunt, quirlig und fröhlich

So viele Partys und Übernachtungsgäste gibt es wohl in kaum einer anderen Ausstellung. Das Mercedes-Benz-Museum

in Stuttgart lockt junge Leute und Kronprinzen an – und zeigt wie lebendig der Mythos Mercedes ist.

Bässe wummern, Lichter glimmen und

tanzende Körper huschen übers Parkett.

Draußen verwandelt die aufgehende

Sonne den Himmel über Stuttgart in

ein rot-goldenes Meer. Ein typisches Wochenende

im Partyviertel? Nicht ganz. Es ist Donnerstag

5:24 Uhr. Anstelle von Cocktails

schlürfen Feiernde Fruchtsmoothies oder Kaffee.

Der DJ beißt beherzt in eine Karotte, während

die Rhythmen ineinanderfließen. Mit

ihm genießen 250 Gäste den Panoramablick

über die erwachende Stadt. Sie frühstücken,

plaudern und feiern auf Stuttgarts erster Pre-

Work-Party im Mercedes-Benz-Museum.

Mit diesem Paukenschlag läutete der Autobauer

die Feierlichkeiten zum Museumsgeburtstag

ein. Vor zehn Jahren, genau am 19.

Mai 2006, öffnete der Prunkbau im Stadtteil

Bad Cannstatt seine Pforten. 160 Automobile

zieren das neunstöckige Gebäude. Dazu Motoren,

Formel-1-Anzüge und Tafeln, welche die

Exponate in ihren zeitgeschichtlichen Zusammenhang

stellen. Gemeinsam erzählen

sie eine Legende von Leidenschaft und Erfindergeist,

von einem Vermächtnis, das aus unserem

heutigen Leben nicht wegzudenken ist

– dem Automobil. Markenschöpfer Carl Benz

und Gottlieb Daimler waren nicht nur Mobilitätspioniere.

„Sie verstanden früh, dass ein

Unternehmen Wurzeln braucht“, erzählt Ralf

Glaser, Pressesprecher des Museums. Viele der

historischen Fahrzeuge auf der Ausstellungsfläche

stammen aus dem Privatbesitz der

Gründerväter. Gezielt für spätere Generationen

aufbewahrt.

Diese Sammlerstücke formen den Charakter

des Museums. Das Leben aber hauchen ihm

seine vielseitigen Besucher ein. 7,3 Millionen

Menschen aus aller Herren Länder haben die

16.500 Quadratmeter große Ausstellungsfläche

bis heute erkundet. 160 verschiedene Nationalitäten

wurden bereits gezählt. Bei so

viel Multikulti bleiben Kuriositäten nicht aus.

Etwa der lebertransplantierte Hollywood-Veteran,

der darauf besteht, seinen Rotwein in

Auch das gibt es in der „Langen Nacht der Museen“: Faszination Auto-Rennbahn.

einem Kaffeebecher serviert zu bekommen.

Zur Tarnung versteht sich. Oder die chinesische

Reisegruppe, die ihr „Vesper“ auf mitgebrachten

Gaskochern zubereitet. Bunt, quirlig

und fröhlich. „Genau so soll es sein“, sagt Glaser

und schmunzelt.

NACHTS IM MUSEUM

Selbst außerhalb der Öffnungszeiten, kehrt

keine Ruhe ein. Dann wird das Automobil-

Paradies zur Event-Location. Von Social-Media-Nights

über Indoor Cycling Marathons bis

hin zu Konzerten oder eben Pre-Work-Partys:

(Fast) alles ist erlaubt. Wer bloggt, kann sogar

im Museum schlummern. So spielten anlässlich

des Jubiläums 25 Blogger „Nachts im Museum“.

Mit Schlafsack und Waschzeug bepackt,

streiften die Jungs und Mädels vorbei

an schwarzen Oldtimern. „Geschlafen haben

sie in ausgestellten Autos und Lkw“, sagt Glaser.

Eine Erfahrung, welche die Meisten irgendwo

zwischen traumhaft und gruselig

einordnen. In jedem Fall aber als einzigartig.

Ob die Silberpfeile nach Kassenschluss zum

Leben erwachen, wie das die Exponate im Hollywoodfilm

tun, bleibt geheim.

Pressesprecher Glasers Wunschbett wäre vermutlich

der 300 SLR, das sogenannte Uhlenhaut-Coupé,

gewesen. Eine enge Angelegenheit,

denn das teuerste Auto der Welt ist ein

Sportwagen. Ursprünglich für die Rennstrecke

gebaut, raste der silberne Flitzer nie mit

anderen um die Wette. „Mercedes stieg 1955

aus der Formel-1 aus“, erklärt Glaser, „eigentlich

hätte der 300 SLR nie gebaut werden müssen.“

Entwickler Rudolf Uhlenhaut tat es

trotzdem. Sein Team fertigte sieben Exemplare,

von denen heute noch zwei existieren und

im Konzernbesitz sind. Sie sollen jeweils 80

bis 100 Millionen Euro wert sein.

Dass der Mercedes-Stern mehr verkörpert als

hohe Wiederverkaufswerte bei Gebrauchtwagen,

wird beim Schlendern durch die Sonderausstellung

„Meisterstück-E“ deutlich. Im Fokus

steht die E-Klasse. Jahrelang das

meistverkaufte Auto der oberen Mittelklasse

in Deutschland. Das Modell hat den Markenmythos

mitgeprägt. „Viele Menschen verbin-

23


[sehen] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Museums-Impressionen: Mit dem Motorwagen ihres Mannes Carl machte Bertha Benz 1888 einen Ausflug und schrieb Automobilgeschichte.

den Erinnerungen,

ja fast eine emotionale

Beziehung

mit dieser Baureihe“,

meint Glaser.

Deshalb entschloss

sich das

Museumsteam,

diesen Emotionen

einen Ehrenplatz

Ralf Glaser, Pressesprecher zu widmen. An einer

Wand pinnen

des Museums.

Mitarbeiter oder

Besucher ihre Erlebnisse an. Eines der Fotos

zeigt einen 12-jährigen Jungen, schelmisch

grinsend auf dem Rücksitz. Neben ihm ein

Kleinkind mit tiefbraunen Augen und

schwarzem Haar. „Mein Vater war Gastarbeiter“,

steht unter dem Bild, „jeden Sommer sind

wir in unserer E-Klasse auf Heimatbesuch in

die Türkei gefahren.“ Bis heute hat der Konzern

13 Millionen Meisterstück-E verkauft.

Kein Wunder, denn in Punkto Marketing

macht den Stuttgartern keiner was vor. Der

letzte PR-Coup liegt erst wenige Monate zurück.

Zum 100. BMW-Geburtstag am 7. März

hatten sich die Schwaben eine Geschenkaktion

mit Augenzwinkern ausgedacht. Alle Mitarbeiter

der Bayerischen Motoren Werke hatten

eine Woche lang freien Eintritt ins

Mercedes-Benz-Museum, um endlich „die

ganze Geschichte des Autos“ kennenzulernen.

Vor dem Hintergrund, dass die Historie

der Baden-Württemberger einige Jahre weiter

zurückreicht, als die der Bayern. Wer im BMW

vorfuhr, durfte direkt vorm Museum parken.

Für die ersten 50 Besucher war ein schwäbisches

„saures Nierle“ inklusive. Eine Anspielung

auf den zweigeteilten Kühlergrill der

Konkurrenz-Fahrzeuge. Mit der Einladung

habe man niemanden ärgern wollen, sagt Glaser.

Vielmehr sei sie ein „Zeichen der Wertschätzung“

gewesen. So oder so, der PR-Gag

kam an, in der Öffentlichkeit und bei den Adressaten.

Über 200 BMW-Mitarbeiter machten

sich auf nach Stuttgart.

KÖNIGLICHER HUNDETRÄGER

Über die Jahre gesammelte Anekdoten bestätigen,

dass nicht nur Autofreaks im Museum

auf ihre Kosten kommen. Eine ältere Dame

etwa erzählt den Empfangsmitarbeitern, sie

sei von ihrem Mann gezwungen worden in

„dieses Automuseum“ mitzukommen. Dann

blieb sie vier Stunden, freiwillig. Eine andere

Besucherin drückt dem Kollegen beim Rausgehen

eine Topfpflanze in die Hand. Ursprünglich

hatte sie vorgehabt, nach ihrem

Besuch auf den Friedhof zu gehen. Doch war

sie so lange in der Ausstellung, dass es draußen

schon dämmerte. „Jeder Gast bestimmt

eigene Highlights“, weiß Glaser. Bewundern

Rennsportbegeisterte die Formel-1-Modelle,

finden Kinder ihre Ausstellungshelden zwischen

Feuerwehrauto, Müllabfuhr und Polizeiwagen.

Der ungewöhnlichste Museumsgast des Jahrzehnts

heißt Foufou. Sein Herrchen Maha Vajiralongkorn,

der thailändische Kronprinz,

bestand darauf, dass der Pudel ihn beim Ausstellungsrundgang

begleitet. Das Problem:

Laut Hausordnung dürfen nur Blinden- und

Führhunde ihre Pfoten ins Museum setzen.

Letztlich drückte das Cannstatter Team ein

Auge zu. Ein königlicher Hundeträger trug

den Winzling, auf einem Samtkissen gebettet,

hinter seinem Besitzer her. Achtung, es wird

noch bizarrer. Die Pfoten des Vierbeiners

steckten in schwarz-gelben Stiefelchen aus

Leopardenfell. [!]

RONJA GYSIN

Fünf Kilometer

Automobilgeschichte

Das Mercedes-Benz-Museum stellt die

Geschichte des Automobils lückenlos

dar. Auf neun Ebenen mit insgesamt

16.500 Quadratmetern warten 160

Fahrzeugen und 1.500 Exponate auf

Museumsgäste. Ein Besuch startet mit

einer Aufzugfahrt in die oberste Etage

des 47,5 Meter hohen Gebäudes. Angekommen

im Jahr 1886 führt der 1,5 bis

5 Kilometer lange Rundgang durch 130

Jahre Automobilgeschichte. Maximal

1.200 Menschen können sich gleichzeitig

im Museum aufhalten. Neben einer

umfangreichen Sammlung rund um die

Premiummarke, bietet die Ausstellung

auch Einblicke in vergangene und zukünftige

Mobilitätsformen. Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag, 9 bis 18

Uhr.

24


NEU

Schwabengarage Ulm/Neu-Ulm

Jeden Samstag von 13.00 - 17.00 Uhr*

Schwabengarage GmbH

Jeden Sonntag von 11.00 - 16.00 Uhr*

Otto-Renner-Straße

SCHAUTAGE

2, 89231 Neu-Ulm, Telefon (0731) 162-0 *Probefahrten, Beratung und Verkauf nur während der

www.schwabengarage-ulm.de

gesetzlichen Öffnungszeiten.

Ein Unternehmen der Emil Frey Gruppe Deutschland

Typisch Ford:

der Mythos lebt

FORD MUSTANG

Abbildung zeigt Wunschausstattung gegen Mehrpreis.

Audiosystem CD inkl. Ford SYNC 2 mit Touchscreen, Ford Power Startfunktion inkl.

Ford Key Free-System, Klimaanlage mit automatischer Temperaturkontrolle, Leder-

Polsterung, Xenon-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, 19 Zoll Leichtmetallräder

Typisch Ford:

Bei uns für

€ der 38.000,- Mythos lebt

1

FORD MUSTANG

Audiosystem CD inkl. Ford SYNC 2 mit Touchscreen, Ford Power Startfunktion inkl.

Ford Key Free-System, Klimaanlage mit automatischer Temperaturkontrolle, Leder-

Kraftstoffverbrauch Polsterung, Xenon-Scheinwerfer, (in l/100 km nach Rückfahrkamera, VO (EG) 715/200719 und Zoll VO Leichtmetallräder

(EG) 692/2008 in der jeweils

geltenden Fassung): Ford Mustang: 10,1 (innerorts), 6,8 (außerorts), 8,0 (kombiniert); CO 2

-

Emissionen: 179 g/km (kombiniert).

Bei uns für


38.000,- 1

Abbildung zeigt Wunschausstattung gegen Mehrpreis.

Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils

geltenden Fassung): Ford Mustang: 10,1 (innerorts), 6,8 (außerorts), 8,0 (kombiniert); CO 2

-

Emissionen: 179 g/km (kombiniert).

Schwabengarage Ulm/Neu-Ulm

Schwabengarage GmbH

Otto-Renner-Straße 2, 89231 Neu-Ulm, Telefon (0731) 162-0

www.schwabengarage-ulm.de

Ein Unternehmen der Emil Frey Gruppe Deutschland

1

Gilt für Privatkunden. Gilt für einen Ford Mustang Fastback 2,3-l-EcoBoost-Benzinmotor 233 kW (317 PS), zzgl. € 1.130

Übeführungskosten.

25


[leben] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Oldtimer-Geflüster

Ein übereifriger Beifahrer, rostige Überraschungen unter dem Blechkleid oder marode Kupplungen.

Eingefleischte Oldtimer-Fans lassen sich durch nichts ausbremsen. Sechs Teilnehmer der Donau Masters haben

unserem Mitarbeiter Stefan Loeffler ihre ganz persönlichen Lieblingsanekdote erzählt.

Fairlady gegen Borgward

„Bei der ersten Donau Masters 2006 starteten wir mit der Datsun Fairlady voller Zuversicht am

Münsterplatz. Doch bereits auf der ersten Etappe Richtung Regensburg streikte unser Auto

bei Neuburg. Nach langen Diskussionen mit dem Serviceteam haben wir uns zur Rückfahrt

nach Ulm entschlossen, den Datsun gegen eine Borgward Isabella getauscht und sind dann

sofort wieder nach Regensburg aufgebrochen. Um fünf Uhr morgens waren wir rechtzeitig

zum Frühstück da, um ziemlich müde die zweite Etappe anzutreten.“

Bernd Wuchenauer, Geschäftsführer des Autohauses Wuchenauer in Neu-Ulm.

Extrem müde beim Frühstück in

Regensburg: Birgit Wuchenauer

und ihr Mann Bernd.

Seit 15 Jahren im Oldtimer unter wegs

- manchmal zu schnell: Thomas Burkert

(52) in seinem Fiat 1500 Cabrio.

„Anstatt meines gewohnten

Beifahrers war vor

ein paar Jahren ein guter

Freund als Rallye-Neuling

mit mir am Start. Zwei Tage vor

der Rallye wollten wir zur Übung einen Probelauf mit Roadbook und

Stoppuhr machen. Unser Ziel war schließlich der erste Platz. Ich holte

ihn Zuhause ab und just dort wollte mein Fiat, der immer ohne größere

Probleme dabei war, beide vorderen Bremsen nicht mehr öffnen.

Also fiel der Probelauf ins Wasser. Bis wir wieder einsatzbereit waren,

war die Zeit zum Üben vorbei und wir standen auf der Startrampe in

Ulm. Bei der ersten Sonderprüfung noch eine kurze Erklärung und los

ging es mit folgendem Dialog: „Schneller“. „Wirklich?“ „Ja, schneller.“

„Kann doch nicht sein.“ „Doch, schneller.“ Und so rauschten wir schon

nach der halben Sollzeit an der End-Lichtschranke vorbei. Wir hatten

trotzdem noch viel Spaß. Oldtimer und Beifahrer sind halt unberechenbar.

Thomas Burkert, technischer Angestellter

Der

Probelauf

fiel ins

Wasser

887 Spengler-Stunden

„Vor einigen Jahren kaufte ich mir einen Mercedes-Benz 220 SEb Cabrio,

der sogar von einem Gutachter geschätzt war. Schon bei der ersten

Begutachtung wusste ich, dass einige Kosten und Arbeiten auf mich

zukommen würden. Aber dass es so teuer wurde, das konnte ich nicht

ahnen. Nach dem Kauf entdeckte ich zum Beispiel eine Erhöhung am

Kotflügel und auch der Scheinwerfer war auf dieser Seite mit lediglich

zwei Schrauben befestigt. Nach

dem Einsatz einer Flexmaschine

kamen drei Bleche zutage,

die nicht geschweißt, sondern

genietet waren. Zudem entdeckte

ich Haarrisse im Unterboden

durch Wasser, das durch

den Teroson-Unterbodenschutz

nicht ablaufen konnte.

Das Ende vom Lied war, dass

ich insgesamt 887 Spengler-

Stunden benötigte, um das Auto

flott zu machen, das mir jetzt

jedoch richtig Freude bereitet.“

Franz Güttinger, Rentner

und Oldtimer-Spezialist.

Steckte viel Liebe und Zeit in

seinen Mercedes-Benz 220 SEb:

Franz Güttinger.

26


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[leben]

Ein „Barockengel“ und andere

Chromjuwelen

„Unsere Oldtimer-Leidenschaft startete mit einem Bulldog Hanomag. Dann begann mein Mann,

einen DKW Munga zu renovieren. Doch ich weigerte mich von Anfang an, mit diesem für mich

scheußlichen Fahrzeug mitzufahren. Einige Zeit später wurden wir von unseren Töchtern in die

Stadt auf den Münsterplatz gerufen, wo es lauter tolle Autos zu sehen gäbe. So haben wir den ersten

Start der Donau Masters Ulm-Budapest miterlebt. Infiziert von den schönen Autos habe ich meinem

Mann vorgeschlagen, wenn er sich einen „schönen Oldtimer“ zulegt, wäre ich bereit dieses

Hobby mit ihm zu teilen. So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie er in einem Zeitungsladen

verschwand und sich Fachzeitschriften besorgte. Nach einiger Zeit fanden wir dann auch einen

wunderschönen BMW 501 „Barockengel“. Inzwischen besitzen wir mehrere von diesen Chromjuwelen.“

Regina Glöckler, Geschäftsführerin der Meißner Sicherheitstechnik GmbH

in Einsingen.

Motivierte ihren Mann zum Kauf

eines schönen Oldtimers: Regina

Glöckler.

Hintergrundbild: © lassedesignen / Fotolia.com

Humor ist, wenn man trotzdem

lacht: Elfi Föhr erträgt auch

stille Messen im Auto.

Ohne Rückwärtsgang

im Auto der Erotikexpertin

„Es war bei der Donau Masters 2012. Unsere frisch restaurierte Borgward Isabella, Vorbesitzerin war

die verstorbene Erotikexpertin Erika Berger, sollte unbedingt dabei sein. Alles war fertig, nur für die

marode Kupplung gab es keinen Ersatz. Somit gingen nur die Gänge eins bis vier. 1.000 Kilometer

ohne Rückwärtsgang, da wollte das Roadbook genau gelesen sein. Prompt nahmen wir in einem

Städtchen die falsche Ausfahrt und fuhren direkt in eine Sackgasse hinein, die - Gott sei Dank –

leicht ansteigend war. Also rollten wir rückwärts um die Kurven, und das immer unter fachkundiger

Anleitung der vorbeikommenden Fußgänger – entsprechende Kommentare vom Göttergatten am

Steuer inklusive. Aber von da an lief es gut und die

stillen Messen im Auto hielten sich in Grenzen.“

Elfi Föhr ist Hausfrau und Angestellte in der

Rißtissener Oldie-Schmiede ihres Mannes.

Neustart mit einem

Schwarm tapferer Helfer

„Einfach nur ankommen“ war das Motto, unter dem meine erste Donau

Masters im Jahr 2008 stand. Ich musste mit einem geliehenen Alfa

Romeo antreten, da die Restauration meines eigenen Fahrzeugs gleichen

Typs noch nicht abgeschlossen war. Schon am Start gab es den

ersten Dämpfer – einen Zylinderkopfschaden. Der Verleiher gab dennoch

grünes Licht: „Fahren Sie einfach!“ Doch schon kurz vor Regensburg

sprang das Auto nicht mehr an. Ab sofort waren bei jeder neuen

Startaktion zwei bis drei Helfer gefragt, um den Oldtimer anzuschieben.

Bei Bratislava spitzte sich die Situation zu. Die Batterie musste

getauscht werden. Kurz darauf war der Anlasser kaputt und erneut

folgte mir ein

Schwarm tapferer

Helfer, die mein

Auto bei jedem Neustart

anschoben. Das Erstaunlichste für mich war, dass ich nicht einmal

Letzter wurde. Im darauffolgenden Jahr startete ich mit meinem

eigenen Alfa Romeo, der mich bei den Donau Masters seither noch nie

im Stich gelassen hat.

Marcello Danieli, Geschäftsführer der Harder Logistics GmbH

& Co. KG in Neu-Ulm.

Gut gelaunt trotz Pannenserie

mit dem geliehenen Auto: Marcello

Danieli.

27


[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Oldie-Parade auf

dem Münsterplatz

Für Oldtimer-Begeisterte ist der Start der Donau Masters am

Donnerstag, 14. Juli, ein Pflichttermin. Ab 13 Uhr treffen die Fahrzeuge

am Münsterplatz ein. Ab 17 Uhr starten sie im 30-Sekunden-Takt. Zum

Festprogramm gehören Musik und eine Fahrzeug-Ausstellung.

Porsche

911 G-Modell

Fahrer: Thomas Brackvogel

Beifahrer: Gunter Czisch

01

Baujahr: 1986 ccm: k.A.

PS: 213 Zylinder: 6

Mercedes-Benz

280 SL Pagode

02

Austin-Healey

BJ8-MK 3

03

Mercedes-Benz

450 SLC-Rallye

04

Fahrer: Harry Seifert

Beifahrer: Antje Seifert

Fahrer: Jan Hofer

Beifahrer: Phong Lan Truong

Fahrer: Ulf Kaufmann

Beifahrer: Maximilian Kaufmann

Baujahr: 1969 ccm: 2778

KW: 125 Zylinder: 6

Baujahr: 1966 ccm: k.A.

PS: 150 Zylinder: 4

Baujahr: 1976 ccm: 4489

PS: 300 Zylinder: 8

Triumph

TR 6

05

Mercedes-Benz

170 S-V

06

Alfa Romeo

Giulia Spider Veloce

07

Fahrer: Martin Löffler

Beifahrer: Michael Löffler

Fahrer: Gerhard Fink

Beifahrer: Hermann Fetzer

Fahrer: Marcello Danieli

Beifahrer: Johannes Danieli

Baujahr: 1971 ccm: 2700

PS: 100 Zylinder: 6

Baujahr: 1954 ccm: 1767

PS: 45 Zylinder: 4

Baujahr: 1962 ccm: 1600

PS: 112 Zylinder: 4

28


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[namen & fahrzeuge]

Rolls-Royce

Silver Shadow II

08

Mercedes-Benz

280 SE

09

Fahrer: Dieter Heim

Beifahrer: Monica Hucker

Fahrer: Markus Kress

Beifahrer: Dr. Andrea Mesch

Baujahr: 1978 ccm: 6881

PS: 200 Zylinder: 8

Baujahr: 1971 ccm: 3500

PS: 200 Zylinder: 8

Ford

Mustang

10

Porsche

911 Turbo

11

Fahrer: Hartmut Grau

Beifahrer: Ingrid Grau

Fahrer: Johann Britsch

Beifahrer: Bettina Seidl

Baujahr: 1965 ccm: 3000

PS: 200 Zylinder: 8

Baujahr: 1979 ccm: k.A.

PS: 260 Zylinder: 6

Seit 25 Jahren Ihr

kompetenter Partner

in Sachen IT!

Wir wünschen allen

Teilnehmern viel

Spaß & eine

unvergessliche Tour!

Jaguar

XK 140 OTS-SE

Fahrer: Robert Wolf

Beifahrer: Ulrike Wolf

12

Jaguar

E-Type Roadster

Fahrer: Georg Kungl

Beifahrer: Ellen Kungl

13

Die CELOS Computer GmbH

ist einer der führenden

Anbieter im Software-, Hardware-,

CLOUD- und Dienstleistungsumfeld

in Süddeutschland und

der erste Ansprechpartner,

wenn es um die

maßgeschneiderte Einrichtung

von Unternehmensnetzwerken

geht. CELOS bietet

Serverbetreuung und -wartung

sowie professionelle Lösungen

rund um das Thema IT.

Baujahr: 1955 ccm: k.A.

PS: 220 Zylinder: 6

Baujahr: 1964 ccm: 4200

PS: 265 Zylinder: 6

www.celos.de

29


[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Bentley

Tourer

14

Alfa Romeo

Giulia BooTi

15

Ford

Capri Turbo May

16

Fahrer: Helmut Bühler

Beifahrer: Ulrich Sayler

Fahrer: Dieter Grau

Beifahrer: Christian Woenckhaus

Fahrer: Hermann Glöckler

Beifahrer: Regina Glöckler

Baujahr: 1976 ccm: k.A.

PS: k.A. Zylinder: 6

Baujahr: 1969 ccm: 1300

PS: 83 Zylinder: 4

Baujahr: 1979 ccm: k.A.

PS: 180 Zylinder: 6

Mercedes-Benz

450 SE

17

Mercedes-Benz

450 SLC 5.0

18

Porsche

911 SC 3.0

19

Fahrer: Johannes Völk

Beifahrer: Sabine Völk

Fahrer: Wolfgang Moser

Beifahrer: Henrike Moser

Fahrer: Erik Hoffmann

Beifahrer: Heike Großmann

Baujahr: 1973 ccm: k.A.

PS: 225 Zylinder: 8

Baujahr: 1980 ccm: k.A.

PS: 241 Zylinder: 8

Baujahr: 1980 ccm: k.A.

PS: 188 Zylinder: 6

Kougar Jaguar

3.8 Sport MK 2

20

Rollce Royce

Corniche Convertible

21

Mercedes-Benz

230 SL Padoge

22

Fahrer: Bernd Wuchenauer

Beifahrer: Birgit Wuchenauer

Fahrer: Thomas Hoffmann

Beifahrer: Ulrike Trompetter

Fahrer: Thomas Haas

Beifahrer: k.A.

Baujahr: 1968 ccm: 3800

PS: 265 Zylinder: 6

Baujahr: 1971 ccm: k.A.

KW: 146 Zylinder: k.A.

Baujahr: 1964 ccm: k.A.

PS: 150 Zylinder: 6

30


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[namen & fahrzeuge]

Mercedes-Benz

280 SLC

23

Fahrer: Dr. Alexander Glässl

Beifahrer: Dr. Monika Wimmershoff

Porsche

356 SC

Fahrer: Jochen Nagel

Beifahrer: Eva Bernsmann

24

Baujahr: 1980 ccm: k.A.

KW: 185 Zylinder: 6

Baujahr: 1965 ccm: 1841

KW: 92 Zylinder: 4

Mercedes-Benz

190 SL

25

Mercedes-Benz

E 220 Cabrio

26

Fahrer: Werner Knittel

Beifahrer: Andreas Knittel

Fahrer: Kristine Knittel

Beifahrer: Sylvia Knittel

Baujahr: 1959 ccm: 1900

PS: 105 Zylinder: 4

Baujahr: 1994 ccm: 2199

KW: 150 Zylinder: 4

Seit 25 Jahren Ihr

kompetenter Partner

in Sachen IT!

Wir wünschen allen

Teilnehmern viel

Spaß & eine

unvergessliche Tour!

Mercedes-Benz

Ponton 180

Fahrer: Michael Scholl

Beifahrer: Gabriella Scholl

27

VW

Karmann Ghia

Fahrer: Gebhard Föhr

Beifahrer: Elfi Föhr

28

Die CELOS Computer GmbH

ist einer der führenden

Anbieter im Software-, Hardware-,

CLOUD- und Dienstleistungsumfeld

in Süddeutschland und

der erste Ansprechpartner,

wenn es um die

maßgeschneiderte Einrichtung

von Unternehmensnetzwerken

geht. CELOS bietet

Serverbetreuung und -wartung

sowie professionelle Lösungen

rund um das Thema IT.

Baujahr: 1956 ccm: k.A.

PS: 52 Zylinder: 4

Baujahr: 1971 ccm: 1600

PS: 50 Zylinder: 4

www.celos.de

31


[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

VW

Käfer Cabrio 1302

29

MG

Midget Cabrio

30

Mercedes-Benz

R107

31

Fahrer: Dirk Heim

Beifahrer: Sonja Remschel

Fahrer: Franz Wölfl

Beifahrer: Renate Wölfl

Fahrer: Manfred Elmer

Beifahrer: Angelika Elmer

Baujahr: 1971 ccm: 1600

PS: 50 Zylinder: 4

Baujahr: 1971 ccm: 1275

PS: 67 Zylinder: 4

Baujahr: 1989 ccm: 2947

PS: 180 Zylinder: 6

Porsche

356AT1

32

Mercedes-Benz

280 SL Pagode

33

Mercedes-Benz

SL

34

Fahrer: Dr. Marcus Glässl

Beifahrer: Katarina Glässl

Fahrer: Volker Kramer

Beifahrer: Günter Kramer

Fahrer: Heiner Honold

Beifahrer: Heike Honold

Baujahr: 1957 ccm: k.A.

PS: 75 Zylinder: 4

Baujahr: 1968 ccm: 2746

PS: 170 Zylinder: 6

Baujahr: 1956 ccm: k.A.

PS: 90 Zylinder: 4

VW

Karmann Ghia Cabrio

35

Mercedes-Benz

190 SL

36

Mercedes-Benz

190 Ponton

37

Fahrer: Monika Meindl

Beifahrer: Christina Biber-Hörger

Fahrer: Norbert Wagner

Beifahrer: Thorsten Wagner

Fahrer: Thomas Roth

Beifahrer: Maximilian Roth

Baujahr: 1971 ccm: 1600

PS: 50 Zylinder: 4

Baujahr: 1960 ccm: 1884

PS: 105 Zylinder: 4

Baujahr: 1958 ccm: k.A.

PS: 75 Zylinder: 4

32


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[namen & fahrzeuge]

Triumph

TR3A

38

Fiat

1500 Cabrio

39

VW

Käfer 1302

40

Fahrer: Christine Handgrätinger

Beifahrer: Oliver Völlinger

Fahrer: Thomas Burkert

Beifahrer: Marc Burkert

Fahrer: Heiko Holland

Beifahrer: Alicia Weber

Baujahr: 1961 ccm: k.A.

KW: 66 Zylinder: 4

Baujahr: 1966 ccm: 1496

PS: 75 Zylinder: 4

Baujahr: 1970 ccm: k.A.

PS: 50 Zylinder: 4

33


[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Triumph

Spitfire

41

Mercedes-Benz

190 SL

42

Mercedes-Benz

220 Seb Cabrio

43

Fahrer: Martin Kussinger

Beifahrer: Sarah Klingel

Fahrer: Achim Reinalter

Beifahrer: Katharina Reinalter

Fahrer: Franz Güttinger

Beifahrer: Inge Güttinger-Götz

Baujahr: 1976 ccm: 1500

PS: 70 Zylinder: 4

Baujahr: 1959 ccm: 1884

PS: 105 Zylinder: 4

Baujahr: 1962 ccm: 2180

PS: 120 Zylinder: 6

Jaguar

XX 150 DHC 3.8

44

Austin Healey

Big Healey

45

Mercedes-Benz

450 SLC 5.0 C107

46

Fahrer: Andreas Renner

Beifahrer: Renate Alka

Fahrer: Dr. Felix Fremerey

Beifahrer: Karoline Fremerey

Fahrer: Eugen Deisser

Beifahrer: Maximilian Deisser

Baujahr: 1960 ccm: k.A.

PS: 220 Zylinder: 6

Baujahr: 1966 ccm: 3000

PS: 150 Zylinder: 6

Baujahr: 1980 ccm: k.A.

KW: 177 Zylinder: 8

Mercedes-Benz

280 SE Automatic

47

Mercedes-Benz

300 CE Cabrio

48

Porsche

911 Carrera Targa

49

Fahrer: Guido Eichel

Beifahrer: Eckhard Raisch

Fahrer: Dr. Dietmar Czech

Beifahrer: Dr. Annette Czech

Fahrer: Uwe Wiedenmann

Beifahrer: Claudia Wiedenmann

Baujahr: 1979 ccm: k.A.

PS: 165 Zylinder: 6

Baujahr: 1992 ccm: 2960

PS: 220 Zylinder: 6

Baujahr: 1986 ccm: k.A.

PS: 207 Zylinder: 6

34


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

[namen & fahrzeuge]

Mercedes-Benz

300 SEL 3.5

50

Porsche

911 SC 3,0 Targa

51

Alfa Romeo

GT 1600

52

Fahrer: Manfred Merz

Beifahrer: Gabriele Merz

Fahrer: Claus Wengler

Beifahrer: Hans-Peter Burkhardt

Fahrer: Christian Beer

Beifahrer: Jens Kombartzky

Baujahr: 1970 ccm: k.A.

PS: 200 Zylinder: 8

Baujahr: 1979 ccm: 3000

PS: 180 Zylinder: 6

Baujahr: 1974 ccm: k.A.

PS: 109 Zylinder: 4

Mercedes-Benz

350 SLC

53

Porsche

911 G Targa

54

Mercedes-Benz

280 SE Coupe 3.5

55

Fahrer: Karl-Heinz Herkommer

Beifahrer: Elisabeth Herkommer

Fahrer: Tobias Degant

Beifahrer: Andreas Degant

Fahrer: Marcus Lorinser

Beifahrer: Thomas Hähnel

Baujahr: 1979 ccm: k.A.

PS: 194 Zylinder: 8

Baujahr: 1979 ccm: k.A.

PS: 179 Zylinder: 6

Baujahr: 1970 ccm: 3459

KW: 147 Zylinder: 6

KBU

werbeagentur

Konzeption · Layout

Gestaltung · Umsetzung

DONAU MASTERS

Ulm – Budapest 2016

14. bis 16. Juli 2016

KBU Werbeagentur

www.kbu.de

Tel. 0 73 92/7 09 13-0

Ulm

Regensburg

Bratislava

Budapest

35


[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Mercedes-Benz

350 SL

56

Mercedes-Benz

W109 300 SEL 3.5

57

Mercedes-Benz

107er Cabrio

58

Fahrer: Jochen Kaupp

Beifahrer: Jörg Michahelles

Fahrer: Hans Aicham-Bomhard

Beifahrer: Elisabeth Aicham-Bomhard

Fahrer: Günter Braun

Beifahrer: Marc Braun

Baujahr: 1972 ccm: 3500

PS: 200 Zylinder: 8

Baujahr: 1970 ccm: k.A.

PS: 200 Zylinder: 8

Baujahr: 1987 ccm: 2932

KW: 138 Zylinder: 6

BMW

2800 cs

59

Mercedes-Benz

SL 230

60

Mercedes-Benz

W109 300 SEL 4,5

61

Fahrer: Gerhard Rieger

Beifahrer: Marianne Rieger

Fahrer: Siegfried Krazer

Beifahrer: Stefan Krazer

Fahrer: Matthias Sperrfechter

Beifahrer: Alexander Müller

Baujahr: 1970 ccm: k.A.

KW: 170 Zylinder: 6

Baujahr: 1966 ccm: k.A.

PS: 150 Zylinder: 6

Baujahr: 1972 ccm: k.A.

PS: 198 Zylinder: 8

Chevrolet

Camaro

62

Mercedes-Benz

450 SL

63

Alfa Romeo

Spider

64

Fahrer: Dr. Victor Eberle

Beifahrer: Dr. Reinhard Eberle

Fahrer: Thomas Koch

Beifahrer: Sabine Vogt

Fahrer: Achim Hartmann

Beifahrer: Michael Stender

Baujahr: 1972 ccm: k.A.

PS: 300 Zylinder: 8

Baujahr: 1976 ccm: 4520

PS: 217 Zylinder: 8

Baujahr: 1974 ccm: k.A.

PS: 116 Zylinder: k.A.

36


unternehmen [!] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016

Mercedes-Benz

W123, 280 E

65

Mercedes-Benz

280 SL Pagode

66

Fahrer: Armin Koch

Beifahrer: Adelheid Koch

Fahrer: Hermann Genth

Beifahrer: Dr. Maria Genth

Baujahr: 1979 ccm: k.A.

PS: 185 Zylinder: 6

Baujahr: 1970 ccm: k.A.

KW: 125 Zylinder: 6

k.A.

k.A.

67

Mercedes-Benz

SL 107

68

Fahrer: Tobias Schweizer

Beifahrer: Thomas Hamann

Fahrer: Alexander Pohl

Beifahrer: Heike Pohl

Informationen lagen bei Druck

leider noch nicht vor.

Baujahr: k.A. ccm: k.A.

PS: k.A. Zylinder: k.A.

Baujahr: k.A. ccm: k.A.

PS: 211 Zylinder: 8

Mercedes-Benz

SLC

69

Mercedes-Benz

W110

70

Fahrer: Klaus Kümmerle

Beifahrer: Evelyn Deinert

Fahrer: Hardy Maucher

Beifahrer: Dr. Rainer Weresch

© Mercedes-Benz Produktbild

© Mercedes-Benz Produktbild

Baujahr: k.A. ccm: k.A.

PS: k.A. Zylinder: k.A.

Baujahr: 1963 ccm: k.A.

PS: k.A. Zylinder: k.A.

37


[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe DonauMasters | Juli 2016 unternehmen [!]

Porsche

911

71

Peugeot

504 Cabrio

72

Porsche

911 Targa

73

Fahrer: Volker Meinhardt

Beifahrer: Carolin Kuner

Fahrer: Werner Brendel

Beifahrer: Beate Brendel

Fahrer: Harald Bader

Beifahrer: Bianca Huber

Baujahr: k.A. ccm: k.A.

PS: 255 Zylinder: 6

Baujahr: 1983 ccm: 1971

PS: 106 Zylinder: 4

Baujahr: 1972 ccm: 2400

PS: 145 Zylinder: 6

Porsche

356

74

Porsche

911 Targa

75

Porsche Carrera

911

76

Fahrer: Thomas Eifert

Beifahrer: Stefan Bauer

Fahrer: Edith Eifert

Beifahrer: Simone Bauer

Fahrer: Armin Teuchert

Beifahrer: Antje Teuchert

Baujahr: 1965 ccm: 1600

PS: 75 Zylinder: 4

Baujahr: 1973 ccm: 2400

PS: 160 Zylinder: 6

Baujahr: 1973 ccm: k.A.

PS: 210 Zylinder: 6

[impressum]

Verlag/Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstraße 77, 89073 Ulm

Geschäftsführer:

Thomas Brackvogel

Redaktion

Alexander Bögelein (verantw.)

a.boegelein@swp.de

Anschrift wie Verlag

Anzeigen

Dr. Thomas Baumann

(verantwortlich)

Anschrift wie Verlag

Gestaltung

Alen Pahic (Art Director),

Manuela Schluff, Vera Oberlader

(Layout), Bozena Demski (Bild)

Fotos KBU Werbeagentur (Titelbild),

Marc Hörger (Titelinterview),

Lars Schwerdtfeger,

Daimler, ClipDealer, PR, Privat

Druck

Druck- und Verlagsgesellschaft

Bietigheim mbH

Kronenbergstraße 10

74321 Bietigheim-Bissingen

Objektleitung

Tobias Lehmann

Telefon 0731 156-515

t.lehmann@swp.de

Mediaberatung

Christine Blum

Telefon 0731 156-356

E-Mail c.blum@swp.de

Vertriebsservice

unternehmen.vertrieb@swp.de

Auflage: 10 000 Exemplare

Nächste reguläre

Ausgabe

5. Oktober 2016

Die Themen

Arbeitsschutz

Container –

vielfältig und individuell

Flottenmanagement

Vermögensmanagement

u. v. m.

Anzeigenschluss

9. September 2016

www.swp.de/unternehmen

38


Bringt das Staunen zurück.

Schon bevor Sie einsteigen.

Das S-Klasse Cabriolet. Ein Mercedes, der das Fahren auf unschätzbare Art kultiviert.

So stilvoll, so luxuriös, dass sich nicht nur das Verdeck, sondern auch Augen und Herzen

echter Automobilenthusiasten weit öffnen.

Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart

Partner vor Ort: Daimler AG, vertreten durch Mercedes-Benz Vertrieb PKW GmbH

Niederlassung Ulm/Neu-Ulm: Von-Liebig-Straße 10 • 89231 Neu-Ulm

Telefon: 07 31/700-0 • www.mercedes-benz-ulm-schwaebischgmuend.de


Ihre Niederlassung Ulm/Neu-Ulm wünscht

allen Teilnehmern eine gute Fahrt.

Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart

Partner vor Ort: Daimler AG, vertreten durch Mercedes-Benz Vertrieb PKW GmbH

Niederlassung Ulm/Neu-Ulm: Von-Liebig-Straße 10 • 89231 Neu-Ulm

Telefon: 07 31/700-0 • www.mercedes-benz-ulm-schwaebischgmuend.de

Weitere Magazine dieses Users