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E_1928_Zeitung_Nr.009

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Die Nationale

Die Nationale Sportkommission des A. C. S. in Bern Bekanntlich hatte die Nationale Sportskommission, obwohl sie von der Epoche Chur-OJten direkt nicht berührt worden war, vor ihrem Zusammentritt die historische Oltener-Tagimg abgewartet. Die Sitzung vom letzten Samstag in Bern, deren stark belastete Traktandenliste wir publiziert haben, nahm unter der erfahrenen und umsichtigen Leitung des Präsidenten, Herrn Jules Decrauzat, einen prompten Verlauf. Die Sitzung des Bureaus fand um 10 Uhr morgens, ebenfalls unter dem Präsidium von Herrn Decrauzat, statt. Anwesende: die Herren Töndury (Zürich), Pierrehumbert (Chaux - de - Fonds), Max Schmid (Basel), und E. G. Brieger (Genf), Sekretär. Die Herren erhoben sich am Anfang der Sitzung zur Ehrung und zum Gedenken des verstorbenen William Humbert. Darauf wurde eine Abänderung der Statuten der Nationalen Sportskommission beschlossen, um säe mit den neuen Statuten des A. C. S. in Einklang zu bringen. Herr Decrauzat verlas einen interessanten Rapport über die Sportsaison 1927 und einen weiteren über die Aktivität der Internationalen Sportskommission. Die Resultate und Rekorde pro 1927 konnten anstandslos homologiert werden. Der Sportskalender 1928 wurde wie folgt aufgestellt: internationale Rennen: Kilometerlance: Genf, 18. März. Internationale Alpenfahrt: 12. bis 17. August. Nationale Rennen: Kilometerlance: Genf, 18. März. Eigenthal- oder Engelberg-Rennen (Sektion Luzern): 3. Juni. Dornach-Gempen (Sektion Basel): 17. Juni. Zwgerberg (Sektion Zug-Zürich): 8. Juli. Rheineck-Walzenhausen (Sektion St Gallen- Appenzell): 22. Juli. Grand-Saconnex, Km-Arret6 en Cöte (Sektion Genf): 9. September. Der Klausen findet, wie man sieht, 1928 nicht statt. Schweizerisches Championat. Folgende vier Rennen sind für das schweizerische Championat obligatorisch: Kilometerlance von Genf Eigenthal (oder Engelberg) Dornach-Gempen Zugerberg. Die Kategorien. Die 1927 aufgestellten Touren-, Sport- und Rennkategorien werden für 1928 beibehalten. Selbst für das Kilometerlance von Genf — welches als internationale Veranstaltung nur die beiden von der A. I. A. C R. anerkannten Klassen Sport- und Rennwagen zulassen dürfte — werden die drei Kategorien Touren-, Sport- und Rennwagen aufgestellt, und zwar ganz wie am Klausen, indem diese drei Kategorien in einer dem internationalen Rennen vorangehenden nationalen Veranstaltung zum Austrag gelangen. Das ist auch der Grund, weshalb das Kilometerlance im Sportkalender an zwei Stellen figuriert. Die Vollsitzung. wurde um 14 Uhr eröffnet. 30 Mitglieder nahmen daran teil. Sämtliche Vorschläge des Bureaus wurden genehmigt. Die Diskussion erstreckt sich ausschliesslich auf die Daten des Sportskalenders. Ein schweizerischer Rekordaustrag im Tessin. Wir haben kürzlich Iberichtet, dass eine französische Automobilmarke den A. C S. um Erlaubnis anfragte, den schweizerischen Kilometer-Rekord angreifen zu dürfen. Es handelt sich um die Firma Voisin, welche ihren von Marchand gesteuerten Weltrekord- Wagen in die Schweiz schicken will. Die Anfrage wurde durch Herrn Maurer, Generalagent der Voisin-Werke in der Scheiz, vermittelt. Wie wir unlängst ebenfalls mitteilten, wandte sich der A. C. S. in der Folge an die Sektino Tessin, um sie anzufragen, ob die in Frage stehende Strecke Giubiasco-Cadenazzo zu diesem Zwecke in den erforderlichen Zustand versetzt werden könnte. Nach beendigten Verhandlungen beschloss nun die Nationale Sportkommission letzten Samstag, dass die Rekordversuche Samstag den 27. Februar auf der genannten Strecke stattfinden können. (Den schweizerischen Rekord hält zur Zeit die Firma Delage, Fahrer Benoit.) Die Unterhandlungen mit der Sektion Tessin des A. C. S. wurden durch die Herrn Dagoto und Greco geführt. + AUTOMOBIL-REVUE N"9 Ein internationaler Alpenwanderpreis. Wie uns zu Ohren kommt, soll von einem Mitgliede des A. C. S. ein Wanderbecher gestiftet werden, der bei den grossen internationalen Bergrennen der verschiedenen Länder zum Austrag gelangen würde, und zwar unter der interessanten Bedingung, dass die Entscheidung um den Besitz des wertvollen Bechers am Klausenrennen falle. Der Wanderpreis des bisher noch unbekannt sein wollenden Spenders dürfte, da wir dieses Jahr ohne Klausen vorlieb nehmen müssen, 1929 zum ersten Mal ausgesetzt werden. v. Die Strasse Wildhaus-Gams passierbar! Man schreibt unsr «In Ihrem geschätzten Blatte vom 24. dies lesen wir, dass die Strasse Wattwil - Wildhaus - Garns auf der Westseite bis Unterwasser mit Ketten fahrbar, von Unterwasser bis Garns gesperrt sei. Diese Mitteilung ist dahin zu berichtigen, dass die Strasse Unterwasser -Wildhaus- Gams in tadellosem Zustande ist und den ganzen Winter ohne Unterbruch für Autos fahrbar war. In jedem Falle, wenn die Strecke bis Unterwasser geöffnet ist, kann auch bis Wildhaus gefahren werden. Das Postauto Nesslau-Wildhaus konnte den Verkehr den ganzen Winter aufrecht erhalten.» (Wir bedauern, dass die uns von halbamtlicher Stelle zugekommene Meldung nicht den Tatsachen entsprach ! Die Red.) Keine offenen Augen hatte ein Badfahrer in Neuenbui-g, der mit seinem Bad von hinten in ein Automobil hineinfulir und seine Unvorsichtigkeit mit dem Tode büssen nrussto. — Da soll es einen noch wundern, dass es immer noch so viele Unfälle gibt! Safety-First ist nach wie vor das dringende Gebot der Stunde! v Autobus statt Tram ! Die Limmattalstrassenbahn wird mit Anfang Februar den Botrieb der Strecke ScMieren-Dieükon einstellen und den Betrieb mit Autobussen •weiterführen. Die Geleiso dieser Strecke befinden sich in schlechtem Zustande, sollen jedoch erst auf eigenem Trasse erneuert werden, wenn die Korrektion der Staatsstrasse Schlioren-Dietikon ausgeführt wird. Damit dürften die schwierigen Verkehrsverhältnisse auf der Limmaüalstrassc einer baldigen Besserung entgegengehen. = Eine « Schweinerei». In Wittonbach bei St. Gallen geriet dieser Tage ein mit 78 Schweinen beladenes Lastauto auf einen Kieshaufen und kippte um. Weder der Chauffeur noch die Schweine nahmen Schaden. Der Lärm soll allerdings beträchtlich gewesen sein ! v. Die Polizeidirektion des Kantons Bern hat den A. C. S., den T. C. S. und die Aspa auf Mittwoch, den 1. Februar 1028, abends 8 Uhr 15 ins Cafö Rudolf (I. Stock) eingeladen. Vorgesehen ist die Erläuterung einer projektierten Verfügung über die Anwendung der Beleuchtungsvorschriften und der Vorschriften zur Bekämpfung des störenden Lärms. Anschliessend werden diesbezügliche Beleuchtungsversuche durchgeführt. Nachüiher wird eine Frekliskussion über das Ergebnis stattfinden. ey Diebstahl... dann Strolchenfahrt und zuletzt tragischer Ausgang ! Letzthin fuhr ein Automobil mit sechs Insassen in rasender Schnelligkeit gegen eine Platane des Quai du Mont-Blanc in Genf und wurde vollständig zertrümmert. Von den sechs Insassen wurden vier schwer vorletzt. Bio polizeiliche Untersuchung hat ergeben, dass der Lenker d,

9 - 1928 AUTOMOBIL-REVUE K Das Jahresfest der Sektion Seeland des T. C. S. (28. Januar.) Ks war wirklich ein gros.scs, frohes Fest! Welch ein Unterschied zwischen 1927 und 1928 ! Damals eine Gruppe beisammcnsitzendei" Automobilisten, die sich nach den Strapaüezj des geschäftlichen TeiJes an den Possen und Witzen eines Komikers ergötzten — letzten Samstag eine gewaltige, buuto Familie, den weiten und in stimmungsvoll abgetönten modernen Farben gehaltenen Saal des Hotels zum «Weissen Kreuz» in Lyss bis auf den letzten Platz füllend, lieber 200 Personen ! Ein schlagender Beweis der gewaltigen Entwicklung der Sektion Seeland ! Die Herzlichkeit, die waltete, die einem gleichsam schon an der Türe bowillkommend entgegenkam und sich im Laufe dos Abends zu einer herzhaften Fröhlichkeit entwickelte, möge auch zeugen von dein inneren Geist, der die Mitglieder der Sektion verbindet und das Geheimnis jeden Erfolges ist. Mit einem Bankett — alle Ehro dem Horra Küchenmeister ! — begann es, mit dem Tanze, dem Unentbehrlichen, klang es aus. Waun, das wissen die Götter, denn als uns der Wagen frühmorgens in die Nacht hinein entführte, bundesstadtwärts, klangen die rassigen und aufpeitschenden Rhythmen der Solothurner « Piccolo-Boys» (gelbe Oxfordhosen und weissos Hemd !) ebenso vorlockend wio zu Beginn des Abends! Und das ist denn auch das untrüglichste Zeichen, dass dio Sektion Seeland mit ihrem Jahresfest einen brillianten Erfolg davongetragen hat! Doch nun zur Feier selbst: Beim Nachtisch trat Herr Direktor Stroh ler, der tatkräftige Präsident und das Herz der gastgebenden Sektion, an die Rampe der Bühne. Er begrüssto die Festgemeinde und die zahlreich erschienenen Delegierten der befreundeten Sektionen: dio Herren Oberstlt. Riiegg und Breitschub von der Sektion Bern, die Herren Savary und Poffet von der Sektion Freiburg, Herrn Koeppel von der Sektion Zürich sowio den Vertreter der « A.-H. •». (Hier der besondere Dank unsererseits für dio warmen Worte der Anerkennung und des Lobes für unsere « Automobil-Revue » !) In knappen Zügen skizzierte Herr StreMer Vergangenheit und Zukunft der Seeländer Sektion. Heute, da die Sektion im vierten Jahre ihres Bestehens ist, zählt sie bereits 220 Mitglieder (22 im Oründungsjahr !). Zum ersten Male hat der Vorstand ein Jahresfest organisiert und dio Damen und Töchtcrcben der Mitglieder in seinen Kreis geladen. Ihnen sei auch das Fest gewidmet. Das verflossene Jahr stand im Zeichen des Regens; nicht weniger als sechs Veranstaltungen litten unter den ünbillen der Witterung (es war zwar nicht nur im Seeland so !). Es seien in Erinnerung gerufen: der Kinoabend, dio Frühlingsausfahrt, das Treffen mit der Sektion Freiburg am Sclnvarzsee, dio Brennstoffkonkurenz, die Sommer- und Herbstausfahrt. Die Fuchsjagd wurde nicht verregnet, aber auch nicht — abgehalten ! — Das Dekret sei ein typisches Machwerk derer, die den Automobilisten das Leben sauer machen wollen. Der Tag -wird kommen, da sich dio Wage ausgleicht. Die dominierende Grosse des Automobilismus liegt in dsc Zukunft. — Das laufende Jahr wird neben der demnächst stattfindenden Generalvorsammlung wieder eine Brcnnstoffkonkurvenz, einen Sommerausflug mit den Berner und Solothurner Freunden naen dem Jaunpass, eine Fuchsjagd und einen zweioder mehrtägigen Abstecher nach dem Schwarzwald bringen. Herzlicher Beifall lohnte die kurze, aber gehaltvolle Rede des Präsidenten, die mit den besten Wünschen für ein frohes Gelingen des Jahresfestes und einem Hoch auf den T. C. S. schloss. Im Laufe des Abends ergriffen auch die Delegierten der eingeladenen Sektionen das Wort, um die Grüssc ihrer Kollegen und die Versicherungen aufrichtiger Solidarität zu überbringen: Herr Koeppel (Zürich), welcher der Wandelgangpolitik zwischen Deutsch und Welsch den stoischen « Bernizismus» Nume-nid-gsprängt aufzusetzen wünschte, Herr Poffet (Freiburg), der in beredten Worten die gemeinsamen Etappen in der Entwicklung der Schwestersektionen Seeland und Freiburg beleuchtete, und schliesslich Herr Oberstlt. Rüeflfl (Bern), der besonders das Verdienst Herrn Dir. Strehlers, eines der Initianten zur Gründung der Sektion Bern hervorhob. Die Sektion Tessin des T. C. S. wünscht in einem Telegramm der Sektion Seeland vollen Erfolg. In der Zytgtogge-Gesellschaft Bern halten sich die Seeländor dio Interpreten bodenständigen Humors zu sichern gowusst. Das war träfe und fröhliche Kost! Dio frischen Bilder haben sich in unserer Erinnerung ihren Platz gesichert: die ländliche Verlobungsszene, dio Marter zweier nach dem befreienden «Ich liebe dich» wurstelnden Menschen; dio Schweizerkuh und ihr derber Manager — eine Kuh, die vor dem Völkerbund wortwörtlich die Körner einzieht (... und den Damen zublinzelt!); die für uns Autlor so gottvolle Glossierung der berüchtigten Autofallen — zwei Polizisten (man könnte in diesem Falle sagen Gemeindekassiere .!), eine Stoppstrecke von 5 m, die Opfer: numerierte Fussgänger; die Wundcrstatuo, dio bei jeder Lüge ihr Maul zu einem satanischen Lachen öffnet, und das neue Berner Kraftmittel, dem keine Gurgel, selbst die eigene nicht, widersteht — Resultat eine Bühne voll frischer Toten ! Zwischen den glänzenden Farcen: dio mit grossem Beifall belohnten Lieder von Herrn Schifferli. dio bunten Scherzo und Gedichte von Herrn Walter Müller, der als Conferencier zeichnete und einen Sondererfolg buchen konnte. Kurz: Stunden animieriester Unterhaltung ! Nach dem letzten Vorhangrauschen trat der Tanz seine Rechte an, warb und lockte aufs spiegelglatte Parkett. Bilanz: eine Feier, dio der Sektion Seeland des T. C. S. zu allen Ehren gereicht! Nachmittags vereinigte ein Katerbummel dio Autlergemeindo im Saal des «Bären» in Twann. Vit. Sektion St. Gallen-Appenzell des T. C. S. Samstag den 14. Januar 1928 hielt der grosse Vorstand in St. Gallen eine Sitzung ab. Auf Grund der durchgeführten Mitglieder-Razzia konnten wir eine schöne Anzahl Eintritte notieren. Unsere Sektion zählte per 14. Januar 1928 506 Mitglieder. Von der Gründung eines Ostsehweizerischen M'otorfahrer- Verbandes wurde Kenntnis genommen. Bezüglich des Jahrbuches des T. G. S. gingen verschiedene Re- klamationen em. Der Inhalt ist unvollständig und zum Teil unrichtig. Das Zentralsekrctariat soll hierauf aufmerksam gemacht werden, damit vor der nächsten Ausgabe eine N'euboarbeituas erfolgt. Es wurde auch die Kostenbeteiligung für die Vorstudien einer Walenseestrasso besprochen. Wir haben seinerzeit Schritte unternommen, damit sich in Rapperswil und Umgebung eine Ortsgruppe bilde. Diese Bemühungen waren nun wohl von Erfolg gekrönt, jedoch hat dann dio Ortsgruppe Rapperswil mehrheitlich beschlossen, sich aus verkehrspolitischen und wirtschaftlichen Gründon an dio Sektion Zürich anzuschliessen. Der Kassier legte dio Jahresrechnung pro 1927 vor, welche genehmigt wurde. Die Generalversammlung wurde auf Sonntag den 4. März 1923 ins « Lö'chiebad ». St. Gallen. angesetzt. Der Vorstand behandelte verschiedene Anträge zu Händen der Generalversammluncr. Das Kollektivabonnement mit der «Automobil-Revue» soll auch pro 1929 erneuert werden, nachdem dies pro 1928 bereits geschehen ist. Die Sitzungseelder und Reiseentschädigungen der Vorstandsmitglieder sollen zwecks Einsparung reduziert, werden. Der Mitgliederbeitrag wird auf Fr. 20.— belassen. Da ein Neudruck der Statuten notwendig ist. sollen der Generalversammlung einige kleine Abänderungen beantragt werden, die jedoch alle von untergeordneter Bedeutung sind. Autosektion Zürich des T. C. S. Wir erinnern unsere Mitglieder und auch sonstige Interessenten nochmals an den Lichtbilder-Vortrag von Herrn Polizeikommissär Hartmann über Zürcher Verkehrsfragen. Dieser Vortrag findet statt Mittwoch den 1. Februar, abends 8 Uhr. im Saale des Hotels Baut-en-ville. Herr Polizeikomissär Hartmann ist selbst Automobilist, erkennt auch unsere Schmerzen und wird deshalb imstande sein, den vielen Fragen, die sich hauptsächlich dem van auswärts kommenden Automobilisten aufdrängen, dio nötigen Antworten zu arteilen. Da Herr Hartmann aber nicht nur Polizist, sondern auch sonst eine ganz bedeutende Persönlichkeit ist, der allen Verkehrsfragen das nötige Verständnis entgegenbringt, so wird gewiss ein voller Saal zu erwarten sein. 0. H. Autosektion Neuenburg T. C. S. Der Vorstand beschloss in seiner letzten Sitzung, den Unterhaltunßsabend auf Samstag, den 3. März festzulegen. Zu diesem Abend, der im Hotel «Terminus> stattfinden soll, wird eine Spezialkommission ein Programm aufstellen, das dann den Mitgliedern, in nächster Zeit zugestellt wird. fit. Autosektion Waadt des T. C. S. Die Sektion hielt am letzten Samstag ihre Generalversammlung ab. Der Abend wurde durch Unterh&Itungseinlagen verschönert und gelang ausgezeichnet. Wir werden darüber in der nächsten Nummer einen genaueren Bericht veröffentlichen. lt. Preisermässigungen für verschiedene ausländische Triptyks. Das Bureau des Verwaltungsrates des T. G. S. hat beschlossen, auf mehrere ausländische Triptyks eine Preisreduktion eintreten zu lassen. Die neuen Preise sind wie folgt festgesetzt: Deutschland England Oesterreich Indien Frankreich Italien Holland Fr. 3.— anstatt Fr. 5.— 3.— 5.— 3.— 3.— 5.— t\ „. 4.— 5.— 3.— 5.— Die Preise der Triptyks der übrigen Länder bleiben Eich gleich. =s A. C.S. Sektion Genf. Gestern Montag abend erhob die Sektion Genf in ihrer im neuen Heim an der Ruo du Rhone stattgefundenen Generalversammlung Herrn Albert Ghantrc an Stelle des demissionierenden Herrn L. F. Empeyta zu ihrem Präsidenten. In den Vorstand wurden aussordem noch folgende Herren gewählt: Gh. Binet. Fred, de Rabours, Ing. Guendet, Billy et Henau Sohn. ~t" Was man zu tun hat, bevor man das Auto verkauft l Es gereicht dem Besitzer eines Wagens und Inhaber eines Triptyks zu grossem Schaden, wenn er seinen Wagen verkauft bevor das Triptyk gelöscht ist. Kann er seinen Wagen nicht mehr vorführen, so muss er, wenn das Triptyk nicht gelöscht wurde, in dem Lande Zollgebühren bezahlen, für den das Triptyk Gültigkeit hat. Paris-Kongo lauten dio stolzen Worte, die aul der Karosserie einer Gamionnette prangen, •welche dieser Tage ihre weite Reiso angetreten hat. v. Hat die Tram Vorfahr-Recht? In der c B. Z. am Mittag J sind sich einige Verkchrsfachlcute darüber in die Haare geraten, ob die Tram gogenül/cr den andern Strassenbenützern ein Vorrecht, im besonderen das Recht des Vorfahrens. habe. Gemiiss den rechtlichen Bestimmungen scheint die: Trambahn — so unverständlich es uns heute erscheinen mag — das Vorfahrrecht zu besitzen, was sich schon daraus ableiten lässt, dass jedes Fahrzeug der Tram Tram den Weg räumen muss. Praktisch hat jedoch, besonders in den Grosstädten, dars Automobil als zahlreichstes und schnellstes der Fahrzeuge, dk Herrschaft auf der Strasse inne, damit auch das- Vorfahrrecht. Keinem Richter würde es ja einfallen, den starren und veralteten Gesetzesbuchstaben bei dem modernen, den alten Bestimmungen entwachsenen Verkehr in Anwendung zu bringen. ' v. Rekordversuche. Wie wir soeben erfahren, interessieren sich dio Opelwerko in Rüsselsheim ernstlich für die Vornahme von. Rekordversuchen auf der bekannten Rennstrecke von Giubiasco nach Cadenazzo bei Bellinzona. Eine" bezügliche.'Anfrage ao den Automobil-Club der Schweiz bezüglich der Eignung der genannten Strecke für solche internäUonalo Rekordfahrten soll bereits ergangen sein. S. Eine Kennmarke zum Schutz und zur Propaganda für deutscho Motorfahrzeuge (Personen- Lastwagen und Motorräder) will der Reichsveiband der deutschen Automobilindustrie schaffen. Der Verband hat ein Preisausschreiben von 25.000 Mari. für den Entwurf dieses Kennzeichens erlassen. XI. die führende Weltmarke 3 S 24 Modelle alle» 6-Cylin4l ei? brauchen Sie nicht mehr zu fürchten, wenn Sie den neuen CONTINENTAL-Nagelschutz montieren. Er stellt eine vollkommene Sicherung gegen Durchschläge aller Art dar, gleichgültig-, ob es sich um neue oder abgelahrene Reifen handelt. HeffeiipaiiiiEii siiiä so gut wie ausgeschlossen mit DER IA§H 4 Türen ist angenehm in der Führung und leicht anzuhalten. letzt: laistr. 15 .schanzen!»!' A.-G. GENF Bd. 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