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E_1928_Zeitung_Nr.010

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10 AUTOMOBIL-REVUE 28

10 AUTOMOBIL-REVUE 28 — N" 1« A MJTOTECMH1S CMC. Erhöhung der Motorleistung durch Oelzusatz zum Brennstoff Betrachtet man den Oberteil eines Motorzylinders, so kann man unschwer feststellen, dass die Wirkung der normalen Motorschmierung beim Anfang des Verbrennungsraumes ihr Ende findet. Man könnte dies theoretisch als wünschbar erachten, da anzunehmen ist, es werde dadurch eine Ueberölung der Zündkerzen und eine Verschmierung der Ventilsitze durch Kohlebildung verhindert. In der Praxis verhält es sich anders, denn der Motorkolben befördert bei jedem Hinaufgange etwas Oel über den Kolben, das im Explosions- und Arbeitstakte verbrennt und sich als den Motor unnötig erhitzende Oelkohle überall im Verbrennungsraume niederschlägt. Deshalb muss man jeden Motor auch von Zeit zu Zeit entrussen, und zwar umso öfters, als die normale Motorschmierung zu reichlich oder sonstwie mangelhaft ist. Unter der Verrussung des Verbrennungsraumes leiden die Ventile am meisten, da sie sich durch den Kohleansatz zu sehr erhitzen und ihre Sitze und Schäfte samt deren Führungen zu rasch abgenützt werden. Ausserdem ist damit noch ein Kraftverlust der Maschine verbunden, der den Fahrer dazu zwingt, ihn nach Möglichkeit durch vermehrtes Qasgeben auszugleichen, aus welch letzterem Umstände sich alsdann notwendigerweise ein erhöhter Brennstoffverbrauch ergibt. Eine feine Oelschicht auf den Ventilsitzen ist nun für diese und den guten Gang des Motors nur von Vorteil. Einige Konstrukteure obengesteuerter Motoren sehen die Schmierung der Ventilführungen und Schäfte vor, verhindern dabei aber aus begreiflichen Gründen, dass dieses Oel auch auf die Ventilsitze gelangt- Die Lösung des Problems kann nicht durch die normale Motorschmierung erfolgen, sondern durch ein Verfahren, das nur die Schmierung der Motorteile über dem Kolben, d. i. im Verbrennungsraum vorsieht. Dies ist möglich, wenn dem Brennstoff ein ganz besonderes Schmieröl beigemischt wird, und zwar in sehr kleinen Mengen, so dass es die Vergasung des herkömmlichen Gasluftgemischcs in-keiner Weise stört. Ein derartiges Spezialöl wurde erstmals nach dem Kriege im englischen Tourist-Trophy-Rennen mit Erfolg benützt. Seither hat dieses, unter dem Namen «Miracle Oil» auf den Markt gebrachte Produkt infolge seiner vorzüglichen Bewährung nicht nur im Motorradbetrieb, sondern auch bei Automobilmotoren zunehmende Verwendung gefunden. Das Oel eignet sich gut beim Einlaufen und Einfahren neuer Motoren und kann mit Vorteil bei allen Hochleistungsmotoren angewandt werden, die fortgesetzt grossen Dauerbeanspruchungen unterworfen sind. Das sehr leichtflüssige Oel enthält nämlich Bestandteile, die nach ihrer Verbrennung ihre Schmiereigenschaften beibehalten. Das Schmiermittel gelangt, im Brennstoff aufgelöst, mit diesem als willkommenes Gasluftgemisch in den Motor, wo es die oberen Zylinderwände und die Ventile schmiert. Nachdem das Schmierstoff enthaltende Gasluftgemisch entzündet und verbrannt wurde, setzen sich vom mitverbrannten Spezialöl feine schmierfähige Partikelchen an allen Teilen innerhalb des Verbrennungsraumes fest. So werden die Ventilsitze und Schäfte mit einer feinen Oelschicht belegt und lösen gleichzeitig durch ihren Fettgehalt die vom Brennstoff stammenden Kohlenpartikelchen auf, so dass der Motor im Innern ständig sauber bleibt. Diese Rückstände werden im Auspufftakte durch die Ausoufiventile aus den Zylindern entfernt. Infolge dieses Vorganges wird durch das Spezialöl die Motorleistung verbessert, da der Motor einen weichen Gang Trs»L*iYerh& beibehält, eine gute Kompression, sowie ein rasches Anzugsvermögen aufweist. teuer Bruch eines Leitungsrohres kommt zwar sehr selten vor, ist aber dafür von umso grösserer Unannehmlichkeit, zumal, wenn es sich um das Benzinrohr handelt. Ein derartiges Ereignis setzt aber einen alten Praktiker nicht in Erschrecken. Gewöhnlich hat dieser schon irgend ein Stück Gummischlauch für diesen Zweck bereit, wozu sich besonders gut die Schläuche von Karbidlampen eignen. Zur Not kann man auch den Schlauch seiner Luftpumpe um ein Stück amputieren. Unsere beiden Skizzen zeigen nun, wie man den Gummischlauch um die beiden abgebrochenen Leitungsstücke legen soll, und wie er hier beiderseits mit mehreren* Drahtumwickiünsren festzuhalten ist. Da *» vorkommen kann, dass der Schlauch nicht so gut abdichtet, um das Benzin doch noch ein wenig durchsickern zu .lassen, so kann man das dadurch verhindern, dass man die Ränder des Schlauches gut mit Schmieroder anderer Seife am Rohr abdichtet. Die Seife verhärtet bei der Berührung mit Benzin, das sie also nicht durchlässt. Beim Wie man ein eebrochenps Leitungsrohr R mit einem Gummischlauch S wieder be^ricbsiähig macht. Bruch von Oelrohren ist ein Durchsickern des Oeles weniger zu befürchten, weil es viel dickflüssiger als Benzin ist. Hier würde das Verschmieren der Schlauchränder mit Seife auch nichts nützen, dagegen kann man die Ränder mit Isolierband umwickeln, damit kein Oel durch sie hindurchdringt. Da alle diese Reparaturmethoden nur Notbehelfe sind, so wird mau immer gut tun, eine zerbrochene Leitung so bald wie möglich richtig reparieren zu lassen oder durch eine neue zu ersetzen. to. Ein praktischer Radspurprüfer. Die Räderspur verändert sich erfahrungsgemäss mit der Zeit dadurch, dass das Lenkgestänge durch natürlichen Verschleiss Spiel erhält. Dies bezieht sich ganz besonders auf die Spurstange. Es kommt auch nicht selten vor, dass das Gestänge, zumal die Spurstange, infolge irgendeines Ereignisses, Anfahrens, Landens im Strassengraben usw. mehr oder weniger verkrümmt wird, was oft mit blossem Auge nicht wahrzunehmen ist. In allen Fällen muss man die Radspur wieder in die normale Stellung bringen. Um eventuelle Abweichungen festzustellen, bedient man sich gewöhnlich einer Schnur oder einer Latte, mit der man die ?pur der Räder vorne und hinten misst. Dieses Prüfungssystem ist nicht gerade als ideal zu bezeichnen. Unsere Abbildung zeigt ein Instrument, das diese Messungen genauer vornimmt und dazu nur eine Person benötigt. Es besteht aus zwei ineinander schiebbaren Stangen, wovon die eine mit einer Verzahnung versehen ist. Die andere trägt an ihrem einen .Ende, eine* Schnappvorrichtung, die, in die ^Verzahnung der anderen Stange eingreift. Sie wird durch Daumendruck ein- und ausgeschaltet Beide Stangen haben an ihren Enden gelenkig befestigte Bügel, die an die Reifen oder Felgen gelegt werden, wodurch beide Stangen einen sicheren Halt bekotn- Ein praktischer Radspurprüfer. men. Man misst mit diesem Apparat zuerst die vordere Spur der Räder und darauf deren hintere. Dasselbe Verfahren kann man auch bei den Hinterrädern anwenden, wenn man befürchtet, dass diese unrund laufen, wie das bei verbogenen Hinterradantriebswellen stets der Fall ist. Beide Stangen sind mit ihren Bügeln zusammenzulegen, so dass sie wenig Platz einnehmen. to. Drei grosse französische Ausstellungen finden im Laufe dieses Jahres im Pariser Grand Palais statt: 1. Ausstellung der Tourenwagen (4.—14. Oktober); 2. Ausstellung der Motorräder und Fahrräder (25. Oktober bis 4. November); 3. Ausstellung der Industriefahrzeuge (15.—25. November). Beidieseu drei Ausstellungen handelt es sich um den Versuch einer serienweisen Durchführung des bis zum letzten Jahre gleichzeitig stattfindenden Internationalen Automobiisalons. Der nun auf drei Etappen verteilte, weltbekannte Salon, ist der zweiundzwanzigste, v. ZaM der Lasiwanen auf der Welt. Ära 1. Januar 1928 botrus die Anzahl der zirkulierend««! Lastwagen 3 939 300 Dazu kommen 191400 Autobusse. Die Vereinigten Staaten von Amerika marschieren selbstredend an der Spitze mit einer Zahl von 764.200 Lastwagen; ihnen folcen Frankreich mit 280.000. England mit 248.400. Deutschland mit 95.000, Kanada mit 85.000 und Australien mit 63.200. In Frankreich haben die schweren Lastwagen im Verlaufe der letzten sechs Jahre enorm rusenommen. Im Jahre 1914 zählte man 6000 Industriefahrzeuge, 1921 schon 87.000. Seither hat der Lastwagonbestand von Frankreich sukzessive sich dem houtiffen Bestand von 280,000 ~EcnäJ»rt;-.{lt>.~ ^^mmmmmiB^im^iß^^^^imMM^M^^MWi- GESCHÄFTS-ERÖFFNUNG osia ii ftren orwreen flruisndungen Hiermit bringe ioa in eigenem »»raffeln h. Basel Garage zur Krummen Eiche. 2-Plätzer, revidiert, ökonomisch und gefällig, günstig für Reisenden, Preis Fr. 1000.. zu verkaufen od. ev. zu vertauschen gegon 4-Plätzer. Offerten unter Chiffre 33565 an die Automobil-Revue. Bern. usagees de 765 X 105 Offres avec prix a Jb. Prctat, Boudry. 33952 ch den geehrten Antomobi listen zur Neubau an derStrasseO ten—B ase Kenntnis, eine dass moßern eineewHieie Reparatlir-UlerKSiaite eröfmet nahe. — Meine vollständis und nenzoitia ausgerüstete Werkstatt gibt mir die Möglichkeit, sännhohe Reparaturen tachäemäss and prompt auszuführen. — Um geneigten Zuspruoö bittend, zeichne OCCASION ! PEUGEOT Ersatzteile liefert prompt ab Lager Joh. Minikus Schlossgarage, Welnfelden. Telephon 114. 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Die Schweiz besitzt in der „Technischen Rundschau"* dem Zentralblatt für Industrie, Gewerbe und Handel der Technik, eine Revue über alle technisch interessanten Erscheinungen, die als Hauptzweck die Erforschung der rationellsten Arbeitsmethoden u. die Würdigung der Volkswirtschaft!. Bedeutung d. Technik verfolgt. Berufene Wissenschafter und Praktiker nehmen in ihren Spalten zu den Wirtschaftsproblemen unserer Zeit Stellung. Den Abonnenten steht ein Bezugsquellen-Nachweis und ein Auskunftsdienst über alle Gebiete der Technik gratis zur Verfügung. Das Blatt erscheint wöchentlich in einem Umfang von 8 bis 12 reich illustrierten Seiten und kostet im halben Jahr nur Fr. 3.75. Probenummern, gratis durch den Vertag HALLWAG A.-G. «BERN Wandwinden and Flaschenzüge zum Heben von Brücken, Karosserien und für Waren aller An. Lastwinden ieder Tragkraft. JOS. BRUN, Semoacherstrasse 5, LUZERN

N°1O — l»'-8 1500 cem: 1. Oilter (Busatti) in 52 4/5" fStd.- Das Merluzza-Rennen, welches den Auf-Kmtakt zur römischen Automobilsaison 1928 bil- 3 Liter: 1. Chiron (Bugatti), 37 4/5" (Std.-Kra. 68,182); 2. Baby (Bugatti) in 1' 0 2/5" dete, fand bei herrlichstem Wetter und un-95,238)ter grösstem Andrang des Publikums bei Rennwagen. Rom statt. Die Lorbeeren des Tages holte 750 cem: 1. Billiet (B.N.C.) in 38 3/5" (Std.- sich Fabio Poli auf Bugatti, der in De Sterlich und Tonini, beide auf Maserati, zwei ge- 1100 cem: 1. Morel (Amilcar) in 35 1/5" (Std.- Km. 93,264), Rekord geschlagen. Km. 102,270); 2. Lipmann (Amilcar) in 37 2/5" fährliche Gegner hatte. Obwohl die atmosphärischen Konditionen, sowie der Zustand Km. 86,124); 2. DeacoIIes (Amilcar) in 42 3/5" 1500 cem: 1. Mistral (Bugatti) in 41 1/5" (Std.- der Piste, nichts zu wünschen übrig Hessen, 2 Liter: 1. Bret (Bugatti) in 30 1/5" (Std.-Km. 119,205). absoluter Rekord geschlagen; 2. Chiron wurde der im letzten Jahre vom Grafen (Bugatti) in 30 3/5". Bonmartini auf verschneiter Strecke aufgestellte Rekord nicht geschlagen. 3 Liter: 1. Roux (Montier), 40" (Std.-Km. 90). Nach Beendigung seiner Siegesfahrt wurde Poli von einem nachfolgenden Konkurrenten angefahren und an den Händen leicht verletzt. Nachfolgend die Resultate: Sportwagen. Bis 1100 cem: 1. Matrullo Francesco (Salmson) in 2' 12 1/5" (Std.-Km. 81,694), Record; 2. Portioli Giovanni (Amilcar) in 2' 16 1/5". Bis 1500 cem: 1. Tonini Carlo (Maserati) in 1' 55 3/5" (Std.-Km. 93,425), Rekord; 2. Bornisgia Alfredo (Alfa Romeo) in 2'. Bis 2000 cem: 1. Lazzaroni Edgardo (Ansaldo) in 2' 16 1/5" (Std.-Km. 78,947); 2. Garsrnani (O.M.) in 2' 50 3/5". Bis 3000 cem: 1. Paparini Cesare (Austro Daimler) in 1* 50 1/5" (Std.-Km. 98); 2. Loioli Armando (Alfa Romeo) in 2' 1 1/5". Ueber 3000 cem: 1. Girolami (Alfa Romeo) in 2 1 03" (Std.-Km. 87,804); 2. Montefioro Giulio (Mercedes) in 2' 07 2/5". Rennwagen. Bis 1100 cem: 1. Borzacchini Baconin (Salmson) in 1' 57" (Std.-Km. 92,308). Bis 1500 cem: 1. Brnnori Pietro (Maserati) in 1' 34 4/5" (Std.-Km. 113,924), Record; 2. Madame Ävanzo Maria Antonietta (Maserati) in 1' 38". Bis 2000 cem: 1. Poli Fabio (Buijatti) in 1' 23 2/5" (Std.-Km. 129,409), Tagessieger; 2. Do Sterlich Diego (Maserati), 1' 27 1/5"; 3. Tonini Carlo (Maseraü), 1' S7". Ueber 3000 cem: 1. Do Bernardinis Bartolomeo (Diatto) in 1' 30" (Std.-Km. 118,942). v. nichts weniger als ein Unbekannter ist, mit dem ersten Platz. Resultate: Sportwagen. 1100 cem: 1. ex aequo Jourdan (Salmson") und Bollack (BN.G.) in 40 1/5" (Std.-Km. 89.552). Die Genfer Sternfahrt. Die durch den Präsidenten der Sektion Genf des A. C. S., Herrn Chantre, sowie Herrn Grolimond geleisteten Vorarbeiten für die anlässlich des Salons stattfindende traditionelle Sternfahrt sind auf bestem Wege. Das Reglement lehnt sich an dasjenige des letzten Jahres an. Die Ausgangsorte und selbstverständlich auch das Ziel haben keine Aenderung erfahren, indessen sind sämtliche Routen abgeändert worden. Die Gesamtkilometerzahl wird sich auf 300 stellen und das vorgeschriebene Stundenmittel höher sein, als dasjenige von 1927. Die von allen Sektionen des A. C. S. eingehenden zahlreichen Anfragen sind der beste Beweis für das rege Interesse, welches auch dieses Jahr der beliebten Veranstaltung entgegengebracht wird. v. Eine deutsche Sternfahrt führt anlässlich der Berliner Automobilausstedlung im November dieses Jahres d«r A.C. von Deutsahland durch. v. Das Boulevard-Michelet-Rennen (29. Januar) wurde von Bret auf Bugatti nach ragehoben! Die Arbeiten für die neue Strasse Die Todesbarriere von Gonelles wird aufsanter Fahrt, knapp vor Clüron, ebenfalls auf Cully-Vevey, wodurch der unglückliche Bugatti — er folgte dem Sieger mit % Se-Uebergankunden Abstand über das Zielband — ge-sollen, wenn nichts dazwischen kommt, näch- von der Bildfläche verschwindet, wonnen. Die drittbeste Tageszeit fiel Morel sten August begonnen werden und ca. zwei auf Amilcar zu. In der Sportkategorie rehabillierte sich Chiron, der uns vom Klausen während dieser Zeit nicht behindert. Jahre dauern. Der Verkehr wird jedoch v. AUTOMOBIL-REVUE Wie die S. B. B. mit dem Autobus Ersparnisse erzielen können. Die Ausbesserung der beiden langen Tunnel von Loges und Mont- Sagne würde an der Linie Les Haut-Geneveys-La Chaux-de-Fonds in drei Monaten vollendet sein, sofern der Betrieb gänzlich eingestellt wird. Ohne Betriebseinstellung dürfte die Bauzeit sich annähernd auf zwei JahTe belaufen. Im nächsten September soll der Betrieb auf der Linie Les' Hauts - Geneveys - La Chaux-de-Fonds eingestellt werden. Der Zeitpunkt ist aber nicht glücklich gewählt, viel besser würde der Frühling passen, damit der Autobetrieb Gelegenheit hätte, sich im Verlaufe mehrerer Monate den Verhältnissen dieser Linie und vor allem bei Beginn des Winters den Unbilden der Witterung anzupassen. Die Oberpostdirektion hat die Kosten des Automobilbetriebes für diese drei Monate auf 540,000 Franken berechnet. Der Bahnbetrieb würde Fr. 800,000 beanspruchen, so dass die effektive Ersparnis aus der Ersetzung des Bahnbetriebes durch den Autobetrieb sich auf Fr. 260,000 beläuft. Nicht nur das: die Oberpostdirektion hofft, dass sich durch den Autobetrieb noch weitere Ersparnisse machen lassen. Ein Beispiel, wie der «Kleine» dem Grossen helfen kann. fit. werden muss, was aber erst nach erfolgter Korrektion der Staatsstxasse Sohlieren-Dietikon mit Ueber-« führang der Autostrasse nach Bremsartea auf eigenem Trasse geschehen soll. r. Die bevorstehende Verbannung des Pferdefuhrwerkes aus dem Wiener-Stadtzentrum. Dur Kern der Stadt Wien mit seinen zum Teil noch schmalen, Gassen leidet an einer chronischen Verkehrsüberlastung, welche zu zahlreichen, unliebsamen Stokkungen führt. Als eine der Hauptursachen wird narch dortigen Berichten die zahlreiche Verwendung von Pferdefuhrwerken für die Güterbeförderung an Geschäftsfirmen und der Kundendienst der Warenhäuser und Lebensmittelgeschäfte angesehen. Bei dieser verhältnismässig noch grossen Verbreitung des Pferdegespanns in Wien wird von einer gänzlichen Sperre des Stadtzentrums für dio Fuhrwerke abgesehen werden müssen, obwohl man diese Regelung in Verkehrskreisen als die einzig zweckmässiga Entlastung des Strassenverkehres betrachtet. Mast beabsichtigt aber noch im Laufe dieses Jahres, den Fuhrwerkverkehr zeitlich zu beschränken und ihn nunmehr während den verkehrsarmen Tageszeiten zu gestatten. Obwohl diose Massnahme nur dem innern Stadtkreis betreffen wird, so ist es doch bemerkenswert, dass man gerade in Wien, wo sich dio Bevölkerung in ihrer Gutmütigkeit mit diesen Verkehrsunzulänglichkeiten noch leicht abgefunden hätte, derartig einschneidende Vorschriften in Aussicht nimmt. Kenner der dortigen Verhältnisse erklären aber, dass im Interesse des Gesamtverkehrs eine solche Einschränkung unbedingt notwendig geworden sei, da die Beibehaltung der Pferdefuhrwerke bei der enormen Zunahme des Motorfahrzeugvarkehrs zu einer wahren Vorkehrsdehacle führen müsste. Z. genprojekt zur geplanten rechtsufrigen, bildet dieser Tage in der Glarner Presse Gegenstand lebhafter Auseinandersetzungen. Die Baukosten für die Strasse Mühlehorn- Weesen-Näfels-Mollis kämen insgesamt auf drei Millionen Franken zu stehen und wären, wenn man für den ohnehin notwendigen Ausbau der Strecke Mühlehorn-Wallenstadt noch eine Million hinzurechnet, immer noch drei Millionen billiger als die auf sieben Millionen veranschlagte Strasse am Nordufer des Walensees, xi. Der Autobus als Helfer in der Not. Anfang Februar stellt die Lirnmattal-Strassenbahn auf ' der Strecke- Schlieron-Dietikon den Betrieb ein. Der Verkehr -wird durch Autobusse weitergeführt. Dio Sohienenanlage dieser Strecke befindet sich in derartigem Zustande, dass sie vollständig erneuert Ein Hotel für Chauffeure befindet sich zurzeit in London am Picadilly in Bau. Jedes Schlaf- wird mit einem eigenen Telephon ausge- Eine Iinksufrige Walenseestrasse, das Ge-zimmerüstet, um eine ständige Verbindung mit den Chauffeuren zu ermöglichen. Das äusserst modern eingerichtete Haus besitzt in den untern Stockwerken grosso Garagen. •• 6 kah+ Sf ahIrohrc Wollen Sie i die irat R OPENGL El* yyjr zu ihrer Zufriedenheit Kommen Sie ausgeführt bitte das nächste haben? Mal zu uns. Unsere grosszügig eingerichtete Spezialwerkstatt, mit modernen ÄMaschinen und Hilfsmitteln ausgerüstet, sowie unser geschultes Personal ermöglichen uns, die schwierigsten Reparaturen u. Revisionen in kürzester Zeit auszuführen. Grosses Bestandteil- und Accessoirlager Grand Gara Uli iL-üi Wei88enbUhlweg 40, 41, 41a Telephon Bollwerk 60.22 Zu verkaufen 3%—4-Tonnen-LASTWAGEN BERNA Modell 1917. 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