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E_1929_Zeitung_Nr.043

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N° 43 Mein in Gläschen oder gespritzt mit Siphon. BfiHNHOFSTR.62 PBNRICHTUN6EN För Wohn- und Geschäftshäuser bauen wir nach eigenen bewährten Systemen zu vorteilhaften Preisen. Verlangen Sie unverbindliche Offerte, Beratung und kostenlose Prospekte. SUTER-STREHLER GOHfeC'- E AM LÖWEN PLATZ ZÜRICH c Plötzlich begann der Wagen zu schleudern und blieb auf einmal stehen. Ich kann Weise klar, dass er nichts gefunden habe. und machte mir in nicht misszuverstehender nicht genau sagen, was geschehen war, denn Als er bei mir war und ich ihn fragte, was ich habe nur deshalb so einen guten Ruf als er ausgerichtet habe, meinte er: «Ich glaube, Autofachmann, weil ich mich niemals in speziellen Fachausdrücken ergehe, ich bin also zu gehen.» es wird besser sein, nicht zu diesen Bauern bloss imstande, zu sagen, dass die Panne «Wieso, sind die Leute so unfreundlich? > ernst war und der Chauffeur meinte, dass fragte ich. wir uns ein Nachtlager suchen müssten, da «Sie scheinen ganz nett zu sein, aber ich s mit dem Autofahren für diesen Tag nichts glaube, dass ich vielleicht einen Fehler gemacht habe, ihnen einen Bären aufzubinden, mehr wäre. Mein Freund war darüber gar nicht ungehalten, wogegen ich von diesem Abenteuer stehen,» denn sie scheinen hier keinen Spass zu ver- weniger erfreut war. Wir mussten uns nun «Was hast du ihnen denn erzählt?» auf die Suche nach einer Unterkunft machen, «Ich habe ihnen mir gesagt, dass wir politische Flüchtlinge sind und dass wir um ohne dass wir genügende Ortskenntnisse hatten. ein Asyl bäten, da' auf unseren Kopf ein Wo würden wir nun diese Nacht verbringen? Augenblicklich sah man überhaupt «Du bist ja Preis gesetzt worden sei.» verrückt!» nichts von einer menschlichen Wohnung. Plötzlich bemerkten wir bei einer Wendung einen kleinen Pfad, der von der Hauptstrasse abbog. Er führte zu einem Bauernhof, der viellicht zwei- bis dreihundert Schritte von uns entfernt war, aber der Hof wurde eigentlich zu plötzlich sichtbar. Ich gab meinem Freunde zu verstehen, dass es nun seine Aufgabe wäre, als Kundschafter vorauszugehen und mir zu winken, falls wir dort für die Nacht unterkommen könnten. Ich hatte mir aus dem Wagen eine Decke mitgenommen and setzte mich auf diese nieder, um auf Nachrichten von meinem Freunde zu warten. Nach einer Zeitspanne, die mir sehr lange erschien, zeigte sich endlich die Gestalt meines Freundes auf dem Wege, den er so eilig etnporgeklettert war, «Weisst du, was er mich daraufhin gefragt hat, der Bauer? «Wie hoch ist der, Preis?» Und da denke ich eben, dass es vielleicht besser ist, wenn wir nicht oben schlafen.» Ich wollte mich ernstlich an meinem Freunde vergreifen, um ihn für seinen schlechten Witz zu strafen, aber mitten in meinen Vorbereitungen hörten wir einen himmlischen Lärm : Es war das Knattern unseres Automobils, das durch ein Wunder wieder gesund geworden war. Trotzdem hielten wir es für beser, nach Modane zurückzufahren; hinter uns Hessen wir das gastliche Bauernhaus, in dem aber möglicherweise kein Mensch gewohnt hat. Man muss seinen Freunden ja wirklich nicht immer und nicht alles glauben. TRICOT WÄSCHE /flmmsuuiL Pfingstmontag, eventl. nächsten schönen Sonntag St. Engelgasse 9 i. stock Fischstube zum WEISSEN KREUZ im Toggenburger Stil Butterküche Spezialität: Lebende Bachforellen, Hechte, Fischfilet und Blaufelchan. Thomas Meyer-Funk. Inseriert im „Autler-Feierabend" PELZ - Aufbewahrung ROMANSHORN Grosser Flugtag Trinkt alkoholfreie Trauben- u. Obstweine Hostettler & Co., Bern Fr. Jul. Heintze Kürschnerei und Pelzwaren A.-G Zürich Weinplatz 2 Tel. Selnau 42.82 Freie Spedition im Stadt-Rayon! Zürich Cafs RS 9 ence Täglloh Konzerte Rendez-vous der Automobilisten 1 Minute vom Hauptbahnhof. K. Kar Ion. Pariser Banlieue Laternenlicht spiegelt sich in den Pfützen und Fenstern der engen, übelriechenden Gasse. Vor den Haustüren sitzen ein paar alte Leute und verplaudern die Zeit. In dem kleinen Kaffee an der Ecke lärmt eine schrille Musik. Ich trete ein. Die Gesichter der Tanzenden sind eingehüllt in Rauch und Dunst. Der ganze Raum scheint rot von den Polsterstühlen an den Wänden, der Tapete und den Röcken der kleinen Mädchen, nicht zuletzt aber von dem Licht, das wie eine dicke Flut die erhitzten Gesichter beleuchtet In der Ecke neben dem Bartisch spielen die Musikanten, Männer aus dem Volke, aber auch ein verkommener Student ist dabei, sie spielen ohne Pausen die ganze Nacht, immer laut und misstönend. Für wenig Geld hole ich mir eine Flasche Rotwein und mit fünf Sous kann jch tanzen. Alle Mädchen sind von einer ausgelassenen, aber kindlichen Fröhlichkeit, springen von einem Tänzer zum andern, unermüdlich wie die Musik. Sie tanzen fabelhaft gut. Die kleinen Pinten der Banlieue sind noch unverfälschtes Paris. An ihnen haftet der Geruch der alten Boheme, die von den Fremden aus Montmartre vertrieben worden ist. Wie anders ist dieses Völklein in schmutzigen Kleidern als die Messieurs in weisser Binde und die Damen im Silber- Lame in den grossen Dancings im Zentrum der City. Wenige kennen sich hier und doch ist man eine grosse, kunterbunt zusammengewürfelte Familie, trinkt sich zu, tanzt und singt miteinander. In einer Ecke wird Karten gespielt, Schreie und Rufe, Lachen und Poltern der Musik, dazu das Pfeifen der tanzenden Mädchen!. . . das ist die Welt dei kleinen Fabrikarbeiter, Midinettes, Heimattosen und Künstlern: Banlieue de Paris. Die gute alte Zelt. .. Man hat oft dem Adel als einen seiner besonderen Vorzüge sein gutes Benehmen, seinen Anstand und seine feinen Sitten nachgerühmt. Dass dieses Lob nicht immer verdient gewesen ist, beweist eine Verordnung des Wiener Hofamtes aus dem Jahre 1624, die den folgenden Wortlaut hat: Ordre vom Jahre 1624, betreffend die Ver- Iialtungsmassregeln für die zu einer erzherzoglichen Tafel geladenen Junker. Sintemalen Ihre K. K. Hoheit geruhten, mehrere Offiziere an Höchstdero Tafel zu invitieren, muss ich doch vorwegen den Junkern, so noch nicht ordentlich gehobelt sind, aufmerksam machen auf die mensure regulaire. als: 1. Item mit blankem Zeuge, säubern Rock und Stiefeln und nicht antrunken Ihre K. K. Hoheit inkomplementiren. 2. Item bei der Tafel den Stuhl nicht wakkeln und die Füsse nicht lang ausspreizen. 3. Item nach jedem Bissen nicht trinken, als dann man zu frühe voll wird, den Humpen aber nach jeder Speis nur einmal halbert ausleeren, vorhinein aber den Schnauzbart und das Maul sauber abwischen. 4. Item mit der Hand nicht in die Vorlegeschüssel langen oder die abgekieften Beine zurück oder hinter den Tisch werfen. 5. Item nicht an den Fingern mit der Zunge schlecken, auf den Teller speien oder in das Tischtuch schneitzen. 6. Item zu -letzterem nicht zu viehisch humpiren, dass man vom Stuhle fällt oder item nicht mehreren gradweg gehen kann. 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No 43 — 1929 EDEIDP I Die Modedame Der grosse englische Dichter zeichnet im nachfolgenden, seinem bei Paul Zsolnay, Wien, erscheinenden Werke «Ein Kommentar, Menschen und Schatten» entnommenen Abschnitt, das Bild der geistlosen, in der Einziehung erstickten Frau. Galsworthy ist einer der besten Kenner unserer Zeit und ein harter aber ehrlicher Kritiker. Nun beobachte ich dich schon seit zehn Minuten, während dein Wagen anhält, und habe gesehen, wie dein lächelndes Gesicht den Ausdruck zweimal wechselte, als ob du sagen wolltest: «Ich bin es nicht gewöhnt, dass man mich warten lässt. > Aber Die Mode wird fraulicher. Auf den französischen Rennbahnen wurden soeben zum ersten Male die neuesten Moden zur Schau getragen, unter denen die letzte Schleiermode durch ihre eigenartige Form Aufsehen erregte. Der Schleier der Dame liegt nicht eng am Gesicht, sondern fällt in Wellen vom Hut herab und gewährt dem Gesicht Spieleines fällt mir besonders auf: dass du für nichts um dich hier Interesse zeigst, sondern mir die Personen, die dir gegenübersitzen, und die Rücken deiner Lakaien auf dem Kutschbock anblickst. Offenbar hat dich nichts in dem angenehmen Gedanken stören können: «Heute werd' ich mich noch sehr gut amüsieren.» Dir gehört die dreihundertste Kutsche in der langen Wagenreihe, die die Strapse versperrt. In den zweihTindertneunundiieunzig, die •vor dir halten, und den vierhundert, die noch nach dir kommen, sitzest da auch — das Gesicht mit den Augen, die nichts sehen, gradaus gerichtet. Nur unwillig ertragen, während du zum Menschen wurdest, mit der hervorragendsten Geschicklichkeit auf die Welt gebracht, bist du von deiner Mutter nur dann beachtet worden, wenn sie gerade in der Laune dazu war; man hat dich gelehrt zu glauben, dass die Sorgfalt für deinen wohlgepflegten, wohlgenährten Körper und ein sicheres Benehmen, das sich durch gar nichts aus der Fassung bringen lässt, das Um und Auf des Lebens sind; gelehrt, den kleinen Kreis von Herren und Damen, die du siehst, als die Gesellschaft zu betrachten und deine einzige Aufgabe darin zu erblicken, dich aiuf das Nächste zu besinnen, das du gern haben möchtest, und es dir zu verschaffen — und so hat nie im Leiben etwas aus dir werden könnenl Niemandem ordnest du dich unter, nur dein eignes Herz darf dir gebieten, es lässt deine Wünsche, deine Bedürfnisse, deine Meinungen entstehen und heisst dich eie aussprechen. Deinem Herzen entspringen die Quellen, die den Strom deines Benehmens speisen; doch dein Herz ist ein stehendes Gewässer, ein Sumpf, der nie die Sonne sah. Alljährlich im April, wenn Frühlingsdiifte die Luft erfüllen, spürst du etwas Sonderbares, etwas wie einen Schmerz. Warum nur? Du hast ja einen Gatien, oder einen Liebhaber, oder beides, oder keins von beiden, wie es dir gerade passt; du hast ja Kinder, oder könntest sie wenigstens haben, wenn du wolltest; zu festgesetzten Stunden wird dir Speise und Wein gereicht; du kannst Landleben und ländliche Vergnügungen gemessen, so viel du willst; du hast Theater und Oper, Bücher, Musik und Religion! Von der Spitze der Feder, die man einem sterbenden Vogel ausriss. von den Blumen, die für einen Hungerlohn gearbeitet wurden und nun deinen Hut zieren, bis zur Sohle des Schuhes, der deinen Fuss zusammenpresst, hat man dich mit feierlicher Sorgfalt herausgeputzt; ein ganzes Jahr von Arbeit ist in deine Toiletten genäht und in deine Ringe gehämmert worden — du bist der verkörperte Triumph! Im Mittelpunkt des Mittelpunktes der Welt lebst du; sobald du nur willst, steht dir alles zur Verfügung, was je gedacht ward, seit die Menschheit zu denken begann; sobald du nur willst, kannst du alles sehen, was je geschaffen wird, denn du kannst uiaidsia Ideale, sonnige Lage. Herrlicher, schattiger Garten. Lebende Bachforellen. Gut gepflegte Küche und Keller. Tel. 5. A. Walz. Rhe Bad Säntisblick nfelden APPE NZELLER LAND Grosser Auto-Park Telephon 47 Hoiel 3 Könige Restauration — Garagen A. C.S. A.SPIEGELHALDER. T.C.S. HDBBE AEaTC DQ/0S\(HI Von John Galsworthy reisen, wohin es dir beliebt; die grössten Naturwunder und die vollkommensten Werke der Kunsl sind für dich erreichbar. Die neuesten Meinungen über alles und jedes kannst du hören, sobald du nur willst. Wenn du nur willst, stehen die neuesten Gerichte für deinen Gaumen bereit, erfreuen die neuesten Parfüms deine Nase — und doch hat nie im Leben etwas aus dir werden können! Denn wie du eo in deinen siebenhundert Kutschen sitzest, bist du blind und taub und lahm und fühllos, das blindeste Geschöpf auf Gottes Erdboden. Niemals in deinem kleinlichen Leben hast du auch nur eine Minute lang selbständig gedacht, gesprochen oder gar gehandelt. Man hat dich stets davor bewahrt; und so ausserordentlich geschickt stellt man es an. dir deine Blindheit zu erhalten, dass du auch nicht die leiseste Ahnung von dieser Verschwörung gegen dich hast: Dir selbst scheint deine Sehkraft gut, und du freust dich darüber Da du nicht einmal weisst, dass eine Hecke dich umschliesst, wie kannst du dann sehen, was jenseits der Hecke ist? Der'Schmerz, den du im Frühling verspürst, ist alles, was du je von der andern Seite der Hecke wissen wirst. Und niemand ist zu tadeln — am wenigsten du selbst. So war's schon lang bestimmt, noch ehe du dem Kuss des wohlgenährten Dummkopfs, deines Vaters entsprangest. Dunkle, unerbittliche Mächte waren schon seit Urzeiten am Werk, ehe du kleine blinde Kreatur daraus hervorgingst als die Krone ihrer Schöpfung. Mit der wunderbaren Konsequenz, mit der das Schicksal seine Auswahl trifft, haben diese Mächte alle diejenigen immer und immer wieder gepaart, die dem Gemeinen am nächsten stehen; alle diejenigen, die instinktmässig den Gefahren des Lebens aus dem Wege gehen wollen; alle diejenigen, die sich mit, allen Fasern ans Althergebrachte klammern; bis diese Mächte einen Zustand der Dinge hergestellt hatten, aus dem du mit Naturnotwendigkeit hervorgehen musstest als die höchste Vollendung des absoluten, Nichts. Weil du so kostbar bist, haben sie dich abseits gepflanzt, und noch immer sind sie am Werke, diese nimmermüden Gärtner, und Tag und Nacht stutzen sie an dir herum und binden dich fest, damit du nicht entartest. Diese Mächte sind stolz auf dich — auf ihre Wachsblume ohne Duft und ohne Anmut. Die Sonne brennt herab, und dein Wagen steht noch immer still. Dieses Warten spht dir auf die Nerven! Du kannst dir gar nicht vorstellen, was dir eigentlich den Weg versperrt! Stellst du dir überhaupt je etwas vor? Wenn man dich aus all den prächtigen Hüllen, in denen du steckst, herausschälen könnte, was würde dann wohl als dein innerster Kern zum Vorschein kommen? Eine winzige Seele, die jede Denkkraft verloren hat. Eine Seele, die als Vogel zur Welt kam und nun zu einem Kriechtier geworden ist, ohne Schwingen, ohne Augen, das im Dunkeln herumtappt und mit seinen Fühlern alles-an sich eu reissen sucht, was ihm in den Weg kommt. Nun erhebst du dich und sprichst EU deinem Kutscher! Und wie du so dastehst, finden dich viele entzückend, die ebensowenig wie dein Lakai das Täfeichen «Blind» um deinen Hals sehen können. Deine Toilette sitzt wie angegossen; du trägst die modernste Frisur; der Aufputz deines Hutes ist noch moderner; das Raffinement deiner Sprechweise ist nicht zu überbieten; berückender als du kann niemand die Augen senken; du bist nicht zu stark gepudert; die Anmut, mit der du deinen Sonnenschirm hältst, ist mustergültig. Du Puppe der Natur! Vom Tage der Geburt bis zum letzten Atemzug! Und das dir zugewandte glattrasierte Gesicht deines Lakaien scheint zu sagen: «Madame, es ist nicht meine Sache, herauszufinden, wozu Sie eigentlich auf der Welt sind. Genug, Sie existieren! Und ich lebe von Danen!» Du bist die Heldin der Posse, doch niemand kann über dich lachen, denn du bist tragisch, die tragischeste Gestalt auf Erden. Nicht deine Schuld ist's, wenn die Ohren, Augen, Henz und Stimme so geschwunden sind, dass du keinen eigenen Geist mehr hast Die Mode hat dich hervorgebracht, und sie hat schon dafür gesorgt, dass du das Abbild deiner Mutter wirst. Sie weiss genau: hätte sie dich nur um Haarbreite anders geschaffen, so würdest du deine Mutter durchschauen und verdammen. Und so bist auch du die Mode, die Mode in Person, die blinde, fürchterliche Mode! Was du tust, tust du nur, weil andere es tun; was du denkst, denkst du nur, weil andere es denken; was du fühlst, fühlst du nur, weil andere es fühlen. Du bist das Wesen ohne Augen. Und niemand kann an dich herankommen, niemand kann dich anders machen, du armseliges Geschöpf, das einzig von den Gedanken anderer lebt; denn es ist ja nichts zum Andersmachen da. Du fährst vorbei in deinen siebenhundert Wagen, und die Strasse ist von deinem Glanz erfüllt. Ueber dieser Strasse, unter ihr und sfu beiden Seiten sind Millionen Dinge und Wesen, die du nicht sehen kannst: alles, was in der Welt organisch ist, alles, was nach Freiheit strebt. Blendend ziehst du vorbei, du blinde Sklavin des eigenen Triumphs! Und die engbrüstigen Fabrikarbeiterinnen auf dem Gehsteig blicken dich aus tausend gierigen Augen an, denn du bist etwas Seltsames für sie. An vieler Herzen nagt der Neid; sie wissen ja nicht, dass du so tot bist wie der ewige Schnee um einen Krater; sie wissen ja nicht, dass du ein Nichts, die Mode bist! Das Wesen ohne Augen! Die Aphorisme Man hat schon oft gesagt, dass die Dinge eine Seele haben; grosse Dichter haben das in sehr schönen und meist sehr unverständlichen Gedichten festgestellt. Es lässt sich modern und — vielleicht — oberflächlich, aber um so deutlicher so aasdrücken: «Ja, auch die Autos haben eine Seele und besonders dann, wenn eine —- schöne Frau am Volant sitzt.» AUTOMOBIL-REVUE 15 ZÜRICH H?tei PFAUEN - T. S. F. 1929 - vis-awis Knnsthaus n. Schauspielhaus. Vorzügliche • Küche und Keller. Grosser Billardsaal. K, HEBZOG. Flotte Anzüge nach Mass Bellevueptatx- Rämistrasst S «Bafinfoofstrasse 16 zfiDiru Die ZuTahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Kreuzungen • • Hotel Schweizerhof Gut geführte Küche. Ia Weine. Grosse Gesellachafts-Bäume für Hochzeiten etc. — Autogarage. Tele hon 40t. E. Schmtd. Hochzeiten. — Gut gepflegte Kücne und Keller. Schöne Gesoll« schafts-ZImmer. Garage. 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