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E_1929_Zeitung_Nr.051

E_1929_Zeitung_Nr.051

ft AUTOMOBIL-REVUE um

ft AUTOMOBIL-REVUE um — Signalisierung der Niveauübergänge *> Referat von Herrn/Direktor Hunziker an der Sitzung der vereinigten Kreiseisenbahnräte. Von Seiten der Automobilclubs ist auf die Wünschbarkeit besonderer Zeichen hingewiesen worden, durch welche beim Vorhandensein speziell ungünstiger Verhältnisse die Fahrzeuglenker in auffälliger Weise auf den zu befahrenden Gefahrpunkt aufmerksam gemacht würden. Diesem Wunsche ist insoweit entsprochen, als die Verordnung im Interesse der Einheitlichkeit vorschreibt, dass für die Kennzeichnung der Entfernung zwischen dem Vor- und Hauptsignal ausschliesslich Distanzpfähle verwendet werden sollen, die am rechtseitigen Strassenrand in Abständen von 50 zu 50 m aufzustellen sind; die Entfernung vom Bahnübergang ist an ihnen durch schwarze Streifen zu bezeichnen (Zeichnung 4). Da Aufstellung und Unterhalt dieser in verhältnismässig erheblicher Entfernung und ausserhalb des Bahngebietes befindlichen Pfähle nicht den Bahnen allein überbunden werden kann, bleibt sie der jeweiligen direkten Verständigung zwischen den Interessenten (Bahnverwaltung, Strasseneigentümer, Strassenbenützer usw.) überlassen. Die Verordnung enthält ferner nähere Bestimmungen über die Durchführung der neuen Signalisierung. Zunächst sind sämtliche Bahnen gehalten, dem Eisenbahndepartement innert einer Frist von drei Monaten vom Inkrafttreten der Verordnung ein Verzeichnis der sämtlichen öffentlichen Niveauübergänge unter Angabe der für jeden einzelnen in Betracht kommenden Signalisierungsart zur Genehmigung vorzulegen ; den zuständigen Kantonsbehörden wird Gelegenheit gegeben, sich zu diesen Vorlagen zu äussern. Die Durchführung hat sodann zu erfolgen: bei Strassen mit erheblichem Motorfahrzeugverkehr bis spätestens 1 Jahr, bei den übrigen Strassen und wichtigeren Wegen bis spätestens 2 Jahren und bei den Niveauübergängen von untergeordneter Bedeutung bis spätestens 5 Jahren nach Genehmigung. Der rot-weisse Anstrich der Barrieren soll spätestens bis Ende 1932 allgemein durchgeführt werden. Wichtig ist im weitern die Bestimmung, dass die Signale an den Niveaukreuzungen zu Reklamezwecken nicht benützt werden *) Siehe „Automobil-Revue'! No. 50 dürfen und dass überhaupt Reklamen, welche die Signalwirkung beeinträchtigen, nicht statthaft sind. Schliesslich enthält die Verordnung auch noch die nötigen Vorschriften über das Verhalten der Strassenbenützer im Bereiche der Niveauübergänge. Dieselben wurden aufgenommen, in der Erwägung, dass die neue Verordnung in weitgehendem Umfange auch in die Hände der Strassenbenützer gelangen werde. Es handelt sich dabei um die Anführung der einschlägigen schon bisher geltenden Bestimmungen des Bahnpolizeigesetzes, •i 1-20 wobei für das Ueberschreiten der Bahn mit Strassenfahrzeugen aller Art insbesondere folgendes massgebend ist: a) Bei bewachten, d. h. mit Barrieren oder mit optischer oder akustischer Signalisierung versehenen Bahnübergängen soll wenigstens 10 m vor der geschlossenen Schranke angehalten werden. Als geschlossene Schranke oder gesperrter Bahnübergang im Sinne des Gesetzes gelten bereits geschlossene oder noch in Schliess- oder Oeffnungsbewegung befindliche Barrieren, sowie optische und akustische Signalisierung des Niveauüberganges. b) Bei unbewachten, d. h. nur durch Kreuzsignale gekennzeichneten Uebergängen haben sich die Lenker der Strassenfahrzeuge aller Art unter eigener Verantwortung selber zu vergewissern, ob ein Zug herannahe. Beim 50 m. 100 m. 450 m. Herannahen eines Zuges, eines Zugsteiles oder einer einzelnen Maschine dürfen die Geleise nicht überschritten werden. c) Das Ueberschreiten der Geleise darf in allen Fällen nur im Schrittempo geschehen. d) Bei Annäherung an einen Bahnübergang ist die Fahrgeschwindigkeit rechtzeitig entsprechend herabzusetzen. Durch die neuen Verordnungen werden den Bahnen ganz erhebliche Lasten für Massnahmen auferlegt, die insbesondere auch im Interesse des sie anderseits wesentlich konkurrenzierenden Automobils gelegen sind;! dies sollte in den beteiligten Kreisen auch gebührende Berücksichtigung und Anerkeni nung finden. Durch die neuen Vorschriften soll nun die Frage der Niveauübergangssicherung für unser Land eine einheitliche Rege- Rechts: Marktpfahle Links: Warnsignal zur Kennzeichnung unbewachter Uebergange Anmerkung der Redaktion: Wir veröffentlichten obige Skizzen im Zusammen, hang mit einer ersten eingehenden Würdigung der geplanten Neuerungen • • bereits in No. 45 der „Automobil-Revue" 1928. 3 1*0 51 ALPNACH Bahnhofplatz Tel. 7 BERN Lau Tel. penstr. 8 Bw. 34.33 ZÜRICH Steinwiesstr. 40 Tel. H. 43.81 ÖLTEN Römerstr. Tel. 7.88 14 LAUSANNE Rue d'Etraz 20 T&\. 22.028 BASEL Rhemländerstr. 3 Tel. Safr. 23.90 GHUR U. Bahnhofstr. 230-231 Tel. 1.47 BIEL Neuengasse Tel. 20.77 :' FRAUENFELD Sägestrasse Tel. 7.11 LUGANO Corso Pestalozzi Tel. 11.58 r? SITTEN Rue du Midi Tel. 4.61 AARAU Igelweld 22 Tel. 15.33 Auto-Occasion \&.us einer Liquidation sind folgende AUTOS zu verkaufen: 1 MARTINI Six, Modell 1928, Typ Fn.G., Sportkarosserie, geschl., in einwandfr. Zust., wie neu. t CHRYSLER. 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51 - 1929 ÄUTCHVIÖBK-KEVÜE Jung finden. Dabei ist es aber erforderlich, dass die neuen Signale und Bestimmungen möglichst allgemein bekannt werden, denn diese Einrichtungen können nur dann ihre Aufgabe erfüllen* wenn der Strassenbenützer ihre Bedeutung kennt und namentlich, wenn er sie beachtet. Ist dies der Fall, so wird auch die Sicherheit bei den Niveauübergängen zu- und die Zahl der Gefährdungen und Unfälle abnehmen. Dann wird auch der Zweck der durch verdankenswertes Zusammenarbeiten aller Interessenten entstandenen neuen Vorschriften erfüllt sein. Tram oder Autobus? Bezüglich Wirtschaftlichkeit ist zu sagen, dass Nachdem in Bern diese Frage bereits im Vororteverkehr zugunsten des Autobus gelöst ist undTramkilometer (nach der Meinung des Referenten). der Autokilometer teurer zu stehen kommt als der man kürzlich auch in Basel die Einführung des Genaue und für alle Fälle gültige Zahlen lassen Äuiobusverkehxs beschlossen hat. wird nun auch sich nicht ermitteln, da sie je nach Oertlichkeit in Luzern dieser Frage besondere Aufmerksamkeit und besondern Umständen wechseln. Durch den zugewandt. neuen Sechszylinder ßaurer-Rohöhnotor. welcher Herr Trärnbahmidirektor Wermelinffer hielt kürzlich ein Referat über das Thema «Tram und Autodingt, liesse sich wahrscheinlich eine Kostenan- eine wesentliche Verbilligung, des Betriebsstoffes bebus». ET führte aus, dass Luzern. mit seinem Tram gleichung der beiden Betriebsmittel erreichen. Am keine guten Erfahrungen gemacht habe; es war seit Bestehen ©in Sorgenkind der Stadtverwaltung. Die Zuschüsse, die dem Unternehmen Jahr für Jahr gemacht werden mussten, erreichten im Jahre 1919 die Höhe von Fr. 134.067 und betrugen bis 1922 zusammen rund lü Millionen Franken. Zum Teil ist diese Defizitwirtschaft dem Weltkrieg zuzuschreiben, der mit dem Ausbleiben der fremden Gäste für das Tram eine empfindliche Minderfrequenz zur Folge hatte. Man hast im Laufe der Jahre verschiedene Versuche unternommen, die Lage des Trams zu verbessern durch Ausbau des Netzes. Taxänderungen, Sparmaßnahmen usw. Als Grundsatz mirde aufgestellt, dass die Trambahn sich selbst erhalten müsse. Diese Aufgabe war keine leichte und sie führte zuletzt zum Studium einer «rundlichen Sanierung, die nur durch Ausbau auf Doppelspur, Umlegung der Geleise von der Bahnhofstratese bis Kaserne in den untern Hirschengraben, Verminderung der Haltestellendistanzen. Auebau des Anbiängewagenverkehrs zu erreichen war. Die teilweise durchgeführten Massnahmen brachten einen vollen Erfolg. Seit 1928 sind keine Zuschüsse der Stadtkasse mehr erforderlich. Di- Tektor Wennelinger ist der Meinung, dass heute die Defizitwirtschaft endgültig überwunden sei. Der weitere Ausbau des Trams ist heute deshalb aktuell geworden, weil die Bürgerschaft von Luzern noch dieses Jahr zu ieschliesseni haben wird, ob die total ausgefahrenen Geleise in der Haldenstrasse erneuert und auf Doppelspur auszubauen seien oder ob der Autobus an deren Stelle treten soll. Es käme auch Einführung des Autobusverkehrs bis zur Güterstation in Kriens in Frage. Ein befriedigender Tramausbau könnte nur durch Errichtung der Doppelspur erreicht werden. Dafür sind aber die Strassenbreiten sowohl in. der Haldenstrasse als in der Krienserstrasse sehr knapp bemessen. Nach Ansicht, des Referenten wäre speziell für das Haldenquartier der Autobusbetrieb besser geeignet als der Trambetrieb. Dies ergab sich auch aus der Konkurrenz für den neuen Stadtbauplatn., an der sämtliche sechzehn Fachleute für die Haldenstraese den Awtobusbetrieb forderten. Ein Vergleich der Baukosten ergibt folgendes Bild: Die Kosten für den doppelspurigen Ausbau der Halden-Krienserlinie betragen total Fr. 770,000. Dazu kommt die Anschaffung von vier neuen Motorwagen für rund Fr. 250,000 und eine demnächst erforderliche Depot-Erweiterung, für welche Franken 150,000 in Rechnung zu stellen sind. Insgesamt würde sich eine Baueumme von Fr. 1,200,000 ergeben. Bei einer Verkehrsumlegung, d. h. beim TJebergang vom Tram zum Autobusbetrieb, könnten diese Kosten eingespart werden. Die Ausgaben für fünfzehn Autobusse inklusive Garage, Werkzeuge, Werkstatt etc. würden sich ebenfalls auf ca. Franken 1,200,000 belaufen. Schlüsse seines Vortrages kam der Referent auch auf den Ueberland! - Autobußverkehr nach Horw- EKikon-BuchenraSn-Perlen' mad Meggen zu sprechen. Der ausserordentlich interessante Vortrag fand grossen Beifall und wurde von Herrn Stadtrat Ruckstuhl bestens verdankt. In der Diskussion äusserte Stadtrat Schenker die Meinung, dass sich für die Beförderung grosser Massen auf kleinen Strecken das Tram besser eigne, dasa aber für Transporte nach den Vorortsgemeinden der Autobus günstiger sei. Für die Haldenlinie empfahlen alle Diskussionsredner' Einführung des Autobusbetriebes, während für die Krienserlinie die Meinungen geteilt wrtren. Btun«« CKronlk gr. Moderne Wegelagerei. Sieben Automobilisten sind kürzlich auf der Strasse Deauville-Paris nur knapp der Beraubung .und Paris hat einen cStrassen-Kalender». Als neuestes Verkehrsrequisit hat soeben in Paris vielleicht der Ermordung entgangen. Bei ein das Licht der Welt Evreux hatte eine noch unbekannte Bande erblickt. Er ist auf der Place de TOp6ra postiert, hat das Atissehen einer Strassenuhr dernis errichtet, offenbar in der Absicht, ein von Wegelagerern auf der Strasse ein Hin- und gibt vergesslichen Automobilisten das darüberfahrendes Automobil umzustürzen und Datum an. Diese Gratis-Information geschieht nicht aus blosser Nächstenliebe, son- Der Führer des Wagens bemerkte auf der seine Insassen auszurauben. dern deshalb, weil laut Verkehrsvorschrift an Strasse zuerst eben Haufen Aeste, den er den geraden Tagen nur auf der einen und an aber ohne weiteres durchfahren konnte. Als den ungeraden Tagen nur auf der andern der Wagen darauf wieder seine volle Geschwindigkeit erreicht hatte, sah man sich Strassenseite parkiert werden darf. Allnächtlich um die Geisterstunde wird das Datum plötzlich einem neuen Asthaufen gegenüber, durch einen Wächter ausgewechselt, at. der diesmal Jedoch eine Steinbarrikade und eine Egge verdeckte. Stark beschädigt blieb 21. Bandesfest des Schweiz. Radfahrer- Bundes 15716. Juni 1929 in Zofingen. (Eing.) der Wagen stehen. Im gleichen Moment sahen die Insassen des Wagens herankriechende Am 16. Juni findet in Zofingen das 21. Schweiz. Radfahrerbundesfest statt. Die en-Gestaltengen Strassenverhältnisse Zofingens machen war. Auf einige, von einem der Automobili- denen nichts Gutes zuzutrauen eine kurze Umleitung des durchgehenden Autoverkehrs Olten-Luzern für die Dauer des schwanden dann die Wegelagerer wieder im sten abgegebenen Revolverschüsse hin ver- Preiskorsos am 16. Juni vormittags 10—12 Dunkel. Leider gelang es einer von neu hinzugekommenen Automobilfahrern gebildetem Uhr notwendig, da alle Zu- und Abfahrtsstrassen vorübergehend durch denselben gesperrt werden. Wir machen durch ein be-entdecken. Auch die polizeilichen Patrouille nicht mehr, eine Spur von ihnen zu Nachfor-f zügl. Inserat in der heutigen Nummer der «Auto-Revue» auf die von den,zuständigen Organen bewilligte Umleitung aufmerksam und bitten die verehrten Autofahrer in ihrem eigenen Interesse hievon Kenntnis nehmen zu wollen. Los Angeles erlaubt 80 km/Std. Um die Verkehrsschwierigkeiten durch Verkehrsbeschleunigung zu beheben, hat der Polizeichef von Los Angeles, James E. Davis, alle bisherigen Fahrvorschriften, welche die Maximalgeschwindigkeit der Automobile im Stadtgebiet begrenzten, aufgehoben. Diese definitive Verordnung stellt die Sanktion eines schon seit mehreren Wochen versuchsweise durchgeführten Provisoriums dar. Der fortschrittlich gesinnte Polizeichef hat festgestellt, dass während der Versuchszeit die Unfallzahlen durch die Freigabe der Geschwindigkeit nicht gestiegen sind, dass anderseits aber der Verkehr sich viel leichter abwickelt. Die grosse Mehrzahl der Fahrer berücksichtigt nach wie vor die Anforderungen der Sicherheit. «Man muss den Leuten nur erlauben, ihren eigenen Verstand zu brauchen^ meint Davis. Die neue Verordnung schreibt nur mehr eine Maximalgeschwindigkeit von 50 Meilen, d. h. 80 Kilo* metern, vor. at. schungen sind bis heute ergebnislos geblieben. Man nimmt an, dass es sich bei den Wegelagerern um eine planmässig vorgehende Bande handelt, da ähnliche Vorkommnisse schon im letzten Jahr gemeldet wurden, at. Der Bau der GOterstrasse Vorderberg-Sell si* chergestellt. Das Projekt einer 'Güterstrasse voa Vorderberg nach Seil kam an der Gemeindever-i Sammlung von Amden letzthin zur Sprache und des geforderte Beitrag von 20% wurde fast einstimmig bewilligt. Am Freitag zuvor hatte Herr Kantons-* insenieur Lutz über dieses Strassenbauprojekt in 1 Amden einen Vortrag gehalten. Die Gesamtkosten-< summe dieses Projektes beläuft sich auf Fr. 160,000, Dieser Voranschlag scheint ziemlich hoch gegriffen, doch will man damit die nachträgliche Bettelei um Nachsubventionen vermeiden. An Beiträgen stehen! nun 65% in Aussicht; der Rest wird auf dem Peri-* meter verlegt. r •»>•»«««»»»••»• Farben- u. Lackfabrik G.LABITZKE ERBEN ALTSTETTEN-ZÜRICH Schnall trocknend« „ASPECTOL"-Emailiackfarben In allen Farbtönen >••«•«•*••»•*••»•«•••» Sie wünschen, kaufen Sie BERN MarkteuM 24 • Tel. Bollwerk 36.16 »••»•••••••••••••••»•»»•••••»»••• Allwetter 4/5plätzig METALLURGIQUE, 11 Steuer-PS, Vierradbremse, 6 auswechselbare Räder, mit sechsfacher Bereifung, Vakuum-Apparat, Tages- u. Total-KilometerSähler, schwarze Rindlederpolsterung, Bosch-Horn, tadellos erhalten. Fr. 6500.—