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E_1929_Zeitung_Nr.061

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Mutig gemacht, ging ich näher — richtig, da sass eine Frau im Sand — vor sich ein grosses Becken mit Erdbeeren. Ha! nun wollte ich aber rasch Herr der Insel sein! Doch, fast wäre ich umgefallen vor, Schreck, kam aus dem Haus Herr Kramer; Unser Oberlehrer. Natürlich, die Frau im weissen Kleid war seine Frau. Er war jetzt ja geheiratet. Doch er hatte mich schon gesehen. «Willst helfen erdbeeren> fragte er mich. Und die Frau gab mir eine ganze Hamp-. feie voll. Immer schlich ich näher ; •-: Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlioh Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des In O. R. Wagners T. C. S. Knotenpunkt der schönsten Alpenstrassen Prättigau—Fiüelapass—Zügenstrasse-Albulapass—Julierpass Altbekannter Landgasthof mit vorzüglicher Küche (Fische) und Keller, heimelige Restanrations-Rätune, alte Zürcherstube, mit heimeligen Fenstersitzen im 1. Stock. — Es empfiehlt sich den Herren Automobilisten A. 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Drum müssen wir uns einen genauen Plan machen». «Ich schwimme voran, rief Fredi, dann deckt ihr mit den Rücken». «Nein, entschied Rudi, Konrad schwimmt voran. Er schleicht ganz geräuschlos bis zur Hütte. Wenn er nichts Verdächtiges merkt, schliessen wir auf. Wenn er aber etwas sieht oder hört, pfeift er, dann warten wir, bis er zurück ist. Sollte es gefährlich werden, wandte sich Rudi jetzt zu mir, «so eilen wir dir selbstverständlich zu Hilfe». Es dünkte mich zwar, Rudi Kalte sich etwas zu sehr im Hintertreffen. Sonst eilen die Leiter der Expeditionen immer weit voraus..., aber ich dachte mir dann, Rudi werde denken, er könne das gesamte Unternehmen aus einiger Distanz besser überblicken und dirigieren. Ich schnallte mir den Gürtel um den Leib und schwamm der Insel zu. Rudi schaute mir mit strengem Blicke nach. Fredi sass im Sand und schaute ins Wasser. Es schien ihn wenig zu interessieren, was nun mit mir vorging. Der See war schön warm und das Inselchen rückte näher. Die Hütte, der unser Beutezug galt, war aber durch zwei grosse Weiden verdeckt. Was sollte ich nun tun, wenn der grosse schwarze Hund, von dem Rudi gesprochen hatte, plötzlich hervorsprang, mich an der Kehle griff und auf den Grund zog? Dann wollten mir Rudi und Fredi zu Hilfe kommen. 0 jeh, bis da wäre ich längstens ertrunken. Und wenn kein Hund da war? Sollte ich mich dann auf den Einsiedler stürzen, ihn fesseln und am Marterpfahl festmachen? Dann könnte ich den andern winken. Um ihnen dann die Insel zu überlassen? Nein, lieber verbünde ich mich mit dem Einsiedler und teile mich mit ihm in die Herrschaft, als dass ich den zwei faulen Drohnen etwas davon abgebe, was von Rechtes wegen mir gehört: So, machen es alle Forscher. Da, wo sie hinkommen, da hissen sie ihre Fahne. Jawohl, ihre eigene, und nicht die ! Riidis. Nun hörte ich Stimmen. Ganz verschlafen klang es in den glühenden Nachmittag hinein. Immer schlich ich näher. Dort

"NO 61 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE 17 Seenachtfest in Luzern Grosso Dinge haben meistens ein Vorspiel. Vorspiele sind problematischer Natur. Kurz, der iSamslag vormittag war reichlich wolkig, nun, man wird sich erinnern, sagen wir's ruhig, das Wetter war zweifelhaft. «Bei zweifelhafter Witterung erteilen dio Stationen Auskunft über die Abhaltung,» hiess es in einem offiziellen Ukas. Die Antwort des (liebenswürdigen Berner Schalterbeamten aber lautete: «Wir haben doch soviel zu tun, dass wir ••für solches Zeug keine Zeit haben!» Schön, dabei stand nur eine Frau hinter mir (es war nicht vor lAbgangszeit eines Zuges). Dabei haben die S. B. B. am Seenachtfest mit ihren Extratzüsen nicht schlecht verdient. Oder ist Bern keine Station... ? Problematisch? ... oder komisch, wie? Tausende und Abertausende von Lichtern sprühten in der Leuchtenstadt nach Einsinken der Nacht. Schwarz zog es vom Pilatus herauf und einmal klang es wie ferner Donner. Aber die Menschenetröme auf den Strassen achteten es nicht. Eine wahre Völkerwanderung strömte unablässig dem Hafen zu. Auto an Auto rollte über die Brücke, beim Schweizerhofquai standen Wagen in. endloser Reihe, beinahe bis hinaus ins neue Strandbad. Das gewaltige Rechteck zwischen den mit Glühketten gezeichneten Frontet der Hotelpaläste, der Brücke, dem scheinwerferbeleuchteten Bahnhof und der verdämmernden Ferne des Sees, war Schauplatz des Festes. Farbige Lichtlein schwammen auf den Wellen und Boote mit schaukelnden Girlanden. Raketen kündeten den Beginn. Lautlos, wie ein Geisterschiff, zog die Barke der Königin von Saba vorüber, übergross und bizarr in ihrer feurigen Helle. Das exotische Schiff warf seinen Schein auf die Ufer, dass die Mauer der Gesichter aufglühte wie ein Spuck. Jetzt fra-ssen sich Fouerschlangen ins Dunkel und erhellten -die Nacht mit sinkenden Smaragden. Rote, grüne, blaue Kugeln fielen in den See, 6ich mit den Spiegellichtern vermählend, die ihnen aus dem Wasser entgegenstiegen. Feueredelsteine öffneten sich über den Köpfen der Menge, donnernd brachen Glutgarben auf. schauerlich-schöne Funkenregen ausschüttend, jagten wieder und wieder aus den Booten, die unter der Wucht der Rückschläge auf den Wellen tanzten. Myriaden blauweieser Perlen, das Diadem der Königin, hellten zum letzten Male See und Stadt. Ein Klatschen rund um die Ufer, von den Dampfern und den Booten, dankte für das wundersame, unvergessliche Bild. An Bord des «Wilhelm Teil» erklang das Nationallied, schwoll übermächtig über den Hafen. Schweizer und Fremde verstummten. Eine halbe Stunde später zogen die festlich beleuchteten Schiffe in den See hinaus zu einer eelt- , samen verklärten Fahrt (schade um den Lärm an Bord!) In der Stadt aber, in den beängstigend überfüllten Hotels und Cafes, brandeten noch lange die Wogen des prächtigen Festes. + Klausenfahrt Es kommt nicht von ungefähr, dass auf der Klausenstrasse alljährlich grosse internationale Bergrennen abgehalten werden. Diese Strecke vereinigt-«gleichzeitig die Vorzüge beauemer Zufahrt und gutgepflegter Auto* iftobilstrassE» mit dem Viollgenuss herrlicher Gebirgspanoramen. Als Ausgangsstation kann Zürich oder Luzern gewählt werden. Beide Routen vereinigen sich in Brunnen. Sobald man den beliebten Fremdenplatz hinter sich hat, windet sich die romantische Axenstrasse in vielen Windungen dem in geschützter Lage erbauten Sisikon zu, einige Kilometer weiter an der Tells-Kapelle vorbei nach Flüelen und dem bekannten urnerischen Kantons-Hauptort Altdorf zu. Hier weitet sich ostwärts wie ein mächtiger Kessel das Schächental. Ueber Bürgten und Unterschächen hinauf schlängelt sich nun die Klausenstrasse der Sonnseite der Windgällenhänge entlang. Das Tal steigt allmählich empor, und da es im Anfang nur wenige Krümmungen macht, hat man bald eine prächtige Aussicht auf die rauhen Filanken der Windgällen und den gegenüberliegenden Urirotstock. So weit der grüne Teppich an den Felsen aufwärts reicht und die rauhen Klüfte bedeckt, glänzen die Höhen in lieblicher Heiterkeit. Das schönste Panorama offenbart endlich die Klausenpasshöhe, wo eine längere Rast unvermeidlich wird. Die Strasse führt nun über die Hütten von Vorfrutt durch ihre wildeste Partie, den Felskessel der Klus, dem Urnerboden zu. Weiter hinab zieht sie sich den Hängen des Ort-' Stockes entlang nach zahlreichen Windungen der Talstation Linthal entgegen. Jede Kehre HERISAU Gasthof drei Könige SPEZIALITÄT: Stets lebende Bachforellen. Butterküche, Qualität*-Weine. Massige Preise. G. Bächin?er-Pischer, Küchenchef. PRONTO nicht der billigste, aber der einfachste und zuverlässigste. Stück Fr. 12.50. Ölenden nüENWUREN WERKZEUGE BESCBÜGE Oberdorfstrasse 9, ZÜRICH Alleinvertreter. Prospekt* zn Diensten bringt neue Bilder und überwältigende hochalpine Farbeneffekte. Die Fahrt durch das Linthal über Schwanden nach Glarus und Näfels rechts am Schlachtfeld vorbei reiht wiederum eine Naturschönheit an die andere. Schmucke Dörfer erheben sich in dem mit grünen Matten bedeckten Talgrund. Rechterhand blinkt der Wasserspiegel des Walensees mit den welligen Hängen des Kerenzerberges, zu dessen Rissen der Ferienort Obstalden liegt. In Pfäffikon am Zürichsee trennen sich die beiden Reiserouten wieder. Wer nach Luzern zurück will, biegt in die Strasse gegen das Sihltal ein, an Feusisberg vorbei. Rechterhand erhebt sich die hohe Rohne mit dem Ausflugsziel Gottschalkenberg, etwas weiter gegen den Sattel zu der Anhöhe von Morgarten. In einer knappen Stunde ist Brunnen wiederum erreicht. Die Zürcher Route führt entweder über den Pfäffikoner Damm nach der Rosenstadt Rapperswil und den schmucken, am Ufer gelegenen Dörfern Männedorf, Stäfa und Küsnacht, oder dem linken Seeufer entlang durch die Gärten von Richterswil und Horgen dem Endziel zu. Man blickt noch an den malerischen Gestaden des Zürichsees gleichsam auf die Palette der Natur und sieht besonders beim Einbruch der Dämmerung in einem heitern, kunstlosen Spiel alle Farben beisammen, die den Himmel, die Blumen und Schmetterlinge schmücken. Briefe an Iris Von Alfred Graber, Zürich. IV. Ich habe Ihnen den zweiten, übermächtigen Teil unserer Jungfrau-Bergfahrt auf diesen Brief erspart. Hören Sie nun zu Ende: Wir hatten uns gegen den grossea Aletschfirn gewandt. Zu sehen war bald nichts mehr; der Nebel fiel über uns her, und ein hartnäckiges Schneetreiben brachte uns nur zu gut wieder zum Bewusstsein, dass im Hochgebirge ewiger Winter herrscht. Voran ging Herr de B., mit dem Kompass sich orientierend. Dabei machte ich am Schluss der Karawane meine Beobachtungen über die im Nebel schon oftmals konstatierte Abweichung nach links. Diesmal schadete sie zwar nichts, da wir uns sowieso mit grösserer Sicherheit an die Hänge des Aletschhorns halten konnten. Der Sack •drückte, das Gehirn war müde von den vielen Ereignissen des heutigen Tages; stundenlang kaute ich an einem Gedicht, während ich automatisch die Beine fortbewegte. Da plötzlich teilte sich der Nebel, es •war wie ein Vorhangziehen, und die Viertausender standen vor uns, als ob sie schon Stunden im Sonnenlicht gegleisst hätten. Es war ein. Wunder, ein richtiges Wunder, eine Offenbarung, vielleicht, noch schöner als wenn; man die Berge vorher langsam näherkommen und anwachsen sieht. 3Tem am Grat ein Punkt: die Hütte, hinter uns die Zickzacklinien unseres bisherigen Weges. Ich kann Ihnen sagen, 3ass mir zu dieser Stunde die Berge wieder zu einem erschütternden Erlebnis wurden; sie wuchsen hinaus über alle bergsteigerischen Wertungen zu grösseren Profilen, zu einer Daseinsform, die für uns schlechterdings nicht zu messen, nur zu bewundern ist. Es war dann noch weit bis zur Steigerhütte an der Lötschenlücke. Sie ist klein, feucht, eng, aber der Blick das Tal hinaus am Bietschhorn vorbei auf den Montblanc versöhnt etwas mit diesen Unzulänglichkeiten. Um halb fünf Uhr schon war Tagwacht. Der Himmel wolkenlos. Es galt der Ebnefluh. Ein herrlicher Skianstieg und das schönste dabei der Blick auf das Aletschhorn. Bis kurz unterm Gipfel konnten wir die Ski brauchen. Das kurze, massig steile Gratstück legten wir zu Fuss zurück. Um neun Uhr standen wir auf 8964 Meter, gerade gegenüber von uns die imponierenden Rottalabstürze der Jungfrau. Ringsum Berge, die Welt scheint nur aus Bergen zu bestehen. Die Abfahrt zur Hütte war traumhaft gelöst und schön. Nach kurzer Pause ging es lötschentalwärts. In Goppenstein bestiegen wir den Zug nach Interlaken. und als wir wieder im flinken Wagen sassen, da griffen uns die Gegensätze zwischen dieser blütenbeschwerten Welt und jener starren dort oben mächtig ans Herz. Touren-Antworten Eptinger das bevorzugte Mineralwasser SISSA das neue Süssgetränk Zwei Qualitätsgetränke der BRUNNENVERWALTUNG EPTINGEN T. A. 313. Martigny—Zürich. Es stehen Ihnen verschiedene, fast gleich lange, ordentlich fahrbare strecken offen. Die erste führt über Lausanne, Moudon, Payerne, Bern, Herzogenbuchsee, Lenzburg, Meilingen, Baden nach Zürich (276 km). Die Gasthof HIRZEL zweite über Sion, Brig, Gletsch, Andermatt, Altdorf. Arth, Zug, Sihlbrugg nach Zürich (288 km). zum Morgenthal Die dritte geht über Aigle, den Col du Pillon, Zweisimmen, Spiez, Interlaken, Brünig, Luzern, Zug, Sihl- Schöne Gesellschaftsräume. Idealer brugg nach Zürich (273 km). 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