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E_1929_Zeitung_Nr.090

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grossen schwingenden

grossen schwingenden Massen werden restlos gie, nutzbar zu machen. Sollte es aber gelingen, solange man noch Automobil fährt, so verschwinden, zugunsten einzeln abgefederter Räder. Möglicherweise findet sich bis dahin auch ein befriedigendes in sich selbst hen, die auch beim stärksten Wagen nicht werden dann Kraftquellen zur Verfügung ste- federndes Rad, das eine weitere Abfederung mehr Raum als ein mittleres Suite-Case einnehmen dürften. Der ganze Wagen wird überflüssig macht. dann Neue Karosserien. Von den zukünftigen Karosserien ist viel grössere Geräumigkeit zu erwarten, einmal deshalb, weil man viel mehr als heute auf reine Zweckmässigkeit der Fahrzeuge schauen wird, hauptsächlich aber aus dem Grund, weil durch die Verlegung des Motors nach hinten vorn am Wagen ausserordentlich viel Platz neu zur Verfügung steht. Ein ungefähres Bild von der zu erwartenden Umgestaltung der Karosserie erhält man, wenn man sich die bisherige Karosserie um etwa einen Meter nach vorn verschoben, vorn abgerundet und hinten in einem Keil auslaufend denkt, wie es zwei der beistehenden, dem «Autocar» entnommenen Skizzen zeigen. Die Fondsitze liegen bei einer solchen Karosserie immer noch vor der Hinteractise. Und nicht über oder hinter ihr, wie es heute üblich ist, zum Nachteil des Fahrkomforts. Der möglichst starken Verminderung des Luftwiderstandes wird man alle Aufmerksamkeit schenken. Es ist zu erwarten, dass die normale Reisegeschwindigkeit der Zukunftsautomobile etwa bei 100 Stundenkilometern liegen wird. Bei dieser Geschwindigkeit kommt aber der Luftwiderstand schon sehr stark zur Geltung. Bei hinten eingebautem Motor lässt sich die Karosserie fast ohne Raumverlust tropfenförmig gestalten und hat dabei noch ein sehr ansprechendes Aussehen. Damit man den Wagen auch offen fahren kann, ist dann die Dachbespannung wohl teilweise aufrollbar, wie es schon heute bei den «Sunshine-Saloons» der Fall ist. Jeden Tag wird der Schatz wissenschaftlicher Erkenntnisse reicher. Niemand weiss A.600S Die Karosserie kann in 10 Jahren ungefähr so aussehen. heute noch, ob es jemals gelingen wird, die gewaltigste Energiequelle, die Atomenerimmer mehr die Form eines Geschosses annehmen, und wenn er sich dann überhaupt noch auf Strassen bewegt, wird er einspurig sein und durch Kreisel im Gleichgewicht gehalten werden. Erfinder vor! at. Unsere Erfahrungen besagen uns, dass unter den Automobilisten sich viele Bastler und Erfindernaturen befinden, die ihren Tätigkeitsdrang stets an ihrem Wagen ausüben wollen. Diese Leute sind mit den Konstruktionen ihres Motors, mit dem Komfort ihrer Karosserie öftes unzufrieden und versuchen dann auf ihre Weise den Wagen ihren mit einem Minimum an Kosten anzupassen. Der eine oder andere muss dabei seinen Mechaniker zu Hilfe nehmen, da eine gute Werkstatteinrichtung nicht jedermanns Sache ist. Wer Zeit hat und wer etwas Geld zum Pröbeln hat, der soll ruhig seinen Liebhabereien nachgehen. Es gibt tatsächlich noch viel zu erfinden sowohl in Richtung: Verbesserung des Komiortes als in Richtung: Tempoerhöhung. Während in andern Ländern Verbände bestehen, in denen sich die Erfinder und ihre Anwälte zur Wahrung ihrer Rechte zusammenschließen und mit den Patentämtern über den Ausbau bereits bestehender Erfindungen beraten oder bestimmte patentierte Ideen in andern Kombinationen verwenden wollen, ist bei uns in dieser Beziehung wenig erreicht worden. Vielleicht liegt das an unserer spezifischen Gesetzgebung, die die subjektiven Interessen der Erfinder wohl richtig schützt, aber nicht versucht, den objektiven Ideengehalt aller der Erfindungen, die in den Patentämtern ihr Schubladengrab AUTOMOB1L-REVU1' 1920 - 90 erleiden, für die Gegenwart und die Zukunft pfropfen während der Reise sicher und ververwertbar zu machen. Es ist nicht unsere lässlich im Flaschenhals festzuhalten. Sache, diese Interessen der Erfinder hier zu Ein Fahrrad mit elektrischem Antrieb, erläutern, hingegen möchten wir auf eine Ein photographisches Negativ, das bei Ta- Hilfsorganisation der englischen Erfinder hin- gesucht enwickelt werden kann, weisen, die wertvolle praktische Arbeit Ein Strassenbriefkasten, der automatisch leistet. das Gewicht eines Briefes und den erforder- Die Hilfsorganisation der englischen Erfin- liehen Frankierungsbetrag angibt, nach Einder, das Institute of Patentees», das 1500 wurf der Münzen den Brief mit dem Zeit- Mitglieder zählt und an dessen Spitze Lord Stempel versieht und frankiert Asquith steht, hat ihr fünftes grosses Jahr- Ein Mittel, das den Tabakrauch hindert, buch unter dem schnell volkstümlich gewor- sich im Winter, da die Fenster nicht offendenen Titel «What's Wanted» herausgege- gehalten werden können, im Zimmer festzuben. Was wird verlangt? Was wird ge- setzen, oder ein Verfahren, den Tabakrauch wünscht? Was fehlt uns noch? Worüber sol- zu schlucken oder aufzusaugen, len sich die Leute mit Erfindergabe den Ein taugliches, meisselartig ausgebildetes Kopf zerbrechen? Die Gesellschaft bekommt Hartstahlwerkzeug, um von den Schüsseln auf diese Fragen jährlich Tausende von An- die angebrannten Stellen abzukratzen, regungen und die welche ihre Fachmänner Ein zusammenlegbarer Regenschirm, den für die vernünftigsten halten, sind zu einer der Mann in der Tasche, die Frau im Hand- Liste mit 339 Nummern vereinigt worden, täschchen tragen kann. Die Liste ist diesmal zweimal so lang aus- Eine Saugvorrichtunjj zum Entfernen von gefallen, wie die entsprechende in irgendei- Papierschnitzeln und andern Abiällen aus nem der früheren Jahrbücher. Freilich wer- Gärten und Parks. den auch gewisse Wünsche Jahr für Jahr Ein chemisches Verfahren zur Herstellung wiederholt. Im Jahre 1923 schlug zum Bei- von feuersicherem Papier, spiel Sir William Bull «Verwertung der in Ein Hammer mit einem Nagelmagazin, der der Ebbe und Flut enthaltenen Energien» als mit jedem Hammerschiag einen Nagel liefert ein Problem vor, das die Aufmerksamkeit und eintreibt und mit einer Hand geführt der Erfinder wohl verdiene. Es ziert die werden kann. Liste auch heute noch. Die Erfindung ist eben Ein Bleistift, der so schwarz schreibt wie in den fünf Jahren, die seither verflossen Tinte, sind, nicht gemacht worden. Strassentafeln, die bei Tag und Nacht von Aus der langen und bunten Liste der Din- Autofahrern und Fussgängern in gleicher ge, deren Erfindung den Verfassern des Jahr- Weise gelesen werden können, buches erstrebenswert scheint, geben wir Ein System, Schall in Energie zu verwanhier einen Auszug, der einerseits auch die dein. Erfinder im Motorfahrzeugwesen, ander- e Spritze zur Zerstreuung des Nebels, seits aber ein allgemeines technisches In- atl Laternenpfählen und an andern erhöhten teresse beanspruchen. Bisweilen wirken die Orten anzubringen. Ideen sogar belustigend ' n selbsttätig einsetzender Hemmschuh f ür Es sollen also erfunden werden: A Kinderwagen, der alle vier Räder in dem „. A . . , , , , ., , . Augenblick hemmt, da die Hand, die den Eme Autowindschutzscheibe, die ohne An- WaRen g esc hoben hat, ihn loslässt. Wendung eines Wischers oder einer anderen Kaltes Licht Vorrichtung, welche die Blicklinie des Chauf- p. p..„, .* ,. „, n A c TJ„^ •« feurs durchschneidet, ein weites Gesichts- . E , in€ Fu » feder ' ' e nach Bedarf Tinte m feld bietet und stets durchsichtig bleibt. dr £ ^schiedenen Farben liefert p. .. . .. . 4 , _ . Eine Beleuchtungsvorrichtung, die denNe- Eme Vorrichtung an Autos, die Fussgänger bei durchdringt vor der Bespritzung mit dem Strassen- Die ^heime > U nkentelegraphie. schmutz schützt. Eine Kamera> mit der man Eine Methode, den Strassenlärm und die photographieren kann. im DunkeIn Erschütterung von Häusern an Strassen mit Ein geräuschloser Rasenmäher. starkem Autoverkehr fernzuhalten. , .. ... . . . . , „. n . ... ciii^uiniicii. In dieser L]Ste werden schwierige physi- Eine Rasierklinge, die niemals neu ge- kaiische Probleme, wie die Umwandlung von schliffen zu werden braucht. Schall in Energie und die Qewinriutlg von Eine einfache und billige Vorrichtung, Glas- kaltem Licht, neben kleine Vervolfkommnun- la nouvelle "201" pre*sentee par Wer einmal Esso tankt wird immer Esso fahren. Wenn Sie einmal mit Esso fahren 'ann werden Sie sich sagen, dasa Sie den richtigen Brennstoff für Ihren Wagen gefunden haben. Esso erhalten Sie hei Standard-Tankstellen aus der plombierten und geeichten 10-Liter- Kanne. Esso ist rot gefärbt und kann daher nicht verwechselt werden. dont Charles Faron^ ä dit dans l'Auto du 7 oct 1929: „Je crois que la "201" va reVolutionner notre marche' automobile". a9. im Esso, der Super Brennstoff STANDARD BENZIN - ESSO- STANDARD MOTOR C S. A. ponr la Venrp des Automobiles PGU§60t en Suisse. nue de la Truite (Jonction) Magasin d'Exposition: 1, Hue du Rhone,

N°90 - AUTOMOBIL-REVUE 9 g6n unserer Bequemlichkeit gestellt- Professor A. M. Low, ein englischer Gelehrter, führt in seinem Epilog zur Wunschliste aus, dass der allgemeine Zug der Erfindungen von heute auf Tempo und Komfort gehe. Bis heute gingen so gut wie alle wichtigen Erfindungen auf die Beschleunigung des Tempos aus, doch beginnen wir einzusehen, dass wir auf dem Gebiete der Komforterfindungen hinter dem Tempo der Tempoerfindungen so weit zurückgeblieben sind, dass wir bereits vieles nachzuholen haben. Man denke an die Geräusche und Unbequemlichkeiten einer Luftreise oder auch nur einer Autobusfahrt. Hätten die Erfinder des Komfortfaches, so schreibt die Tageszeitung, der wir die Angaben entnehmen, ihre Pflicht getan, müssten wir in bequemen Fahrzeugen aller Art wirklich bequem lesen, schreiben und telephonieren können. Vielleicht wird die halbamtliche Aufforderung an die Erfinder, sich in Zukunft mehr dem Gebiete des Komforjes zuzuwenden, nicht ohne Echo bleiben. Herbert Spencer, sicherlich einer der schärfsten und andauernsten Denker, hat einmal bemerkt, dass so gut wie alle Gegenstände unseres täglichen Gebrauches einer Verbesserung bedürfen und durch die konzentrierte Denkart von einer halben Stunde auch entscheidend verbessert werden könnten. Von den Dingen, die in unserer Liste verlangt werden, verdienen sicherlich viele mehr als eine halbe Stunde Nachdenkens. Zeit bringt Rat, kann man auch hier sagen; denn auch die Tätigkeit des Erfindens ist vom heutigen Lebensstandard und seinen Tendenzen zum mindesten im Tempo bestimmt Teth S P Fragt 7396. Schweizerische Bezugsquelle von Whitmore-Schmlermitteln. Kann ans ein Leser der Automobil-Revue die schweizerische Bezugsquelle für Whitmore - Schmiermittel angeben ? Dieses Schmiermittel wird für Getriebe und Kupplungen verwendet und soll in Amerika sehr grosse Vertretungen besitzen. Antworten bitte durch die Redaktion. B. Z. Frage 7397. Lenkung von Sensaud de Lavaud. Ist Ihnen die Doppellenkung von Sensaud de Lavaud, die bei einem französischen Wagen angewendet wird, bekannt? Man sagte mir, dass diese Lenkung eine grosse Sicherheit aufweise und keine Shimmyneigungen zeige. Es würde mich interessieren, Ton dieser Lenkung Näheres zu vernehmen. J. L. in M. Antwort: Sie können sich am besten anhand der beistehenden Abbildung eine Idee von dieser Lenkung machen. Links finden Sie eine Seiten- Draufsicht nud rechts einen Grundriss. Bei den gewöhnlichen Lenkungen, die bei der grossen Mehrzahl der Wagen in dieser oder jener Variation verwendet wird, sind die beiden Räder durch die lange Spurstange und die beiden Spurstangenschenkel verbunden. Die Verlängerungen der letzteren laufen hinter der Waeenmitte oder am Ende des Wagens zusammen und bilden ein Dreieck, das für den Konstrukteur eine wichtige Rolle spielt. Das Zusammenlaufen der Spurstangenschenkel, bedingt durch die Schrägstellun? der Räder und durch die Schwingungen der Vorderfederung und anderweitige Anforderungen, ist in der Konstruktion von Sensaud de Lavaud auch berücksichtigt, aber in anderer Weise für jedes einzelne Rad gelöst. Bei der Doppellenkung von Sensaud de Lavaud spielen die Winkel der in der Abbildung oben eingezeichneten primären Lenkhebel des Gestänges die gleiche Rolle, wie der Winkel der Spurstangenschenkel. Die beiden Winkel sind hier verschieden gross, aber in bestimmter Abhängigkeit voneinander. Diese Konstruktion zeigt die von Ihnen in der Anfrage erwähnten Vorteile. wlt. II. Antwort 7374. Schutzmittel gegen das Platzen der Pneus. Sichere Schutzmittel, welche ein Platzen des Pneus verhindern können, gibt es wohl kaum, als dass man es an der nötigen Vorsicht und vor allen Dingen an der nötigen Pflege seiner Pneus nicht fehlen Iässt. Ich verwende die bekannten Schutzeinlagen zwischen Schlauch und Mantel und kann auf diese Weise den Schlauch gegen Eindringen fremder Körper ziemlich schützen. Vor allen Dingen sollte auf einen gleichmässigen Druck aller vier Pneus geachtet werden, der in regelnlässigen Zeitabständen durch einen Druckmesser kontrolliert werden soll. Ferner sollte man gerade in der heissen Jahreszeit seine Pneus nicht zu stark aufpumpen, denn durch das Fahren auf den sonnenbeschienenen und geteerten Strassen, die ja bekanntlich die Wärme besonders akkumulieren, wird die Luft im Pneu warm und dehnt sich aus, wodurch der Druck erhöht wird und die Gefahr des Platzens eines stark aufgepumpten Pneus grösser ist. Ferner sollte unter allen umständen, das ist meine praktische Erfahrung, die Verwendung von Pneus vermieden werden, die nicht von einer Fachwerkstätte neu gummiert sind. Wenn auch die Lauffläche nach Neugummierung gut ist, so ist nach allzu langem Gebrauch das Gewebe des Reifens doch schwächer als früher, was sich von aussen gar nicht durch den Laien feststellen Iässt. Ein Fachmann, der sich auf Reifen versteht, sollte jeden Reifen auf seine Neugummierfähigkeiten prü- fen. Ich rede hier selbstverständlich nur von solchen Pneus, die bereits ihre ca. 10—15 000 Kilometer hinter sich haben. Ich habe solche Pneus (die aber zu alt waren) selber verwendet und es hat sich während dieses Sommers gezeigt, dass, obwohl die Lauffläche noch gut, durch die Beanspruchung das Gewebe geplatzt ist und mir ein faustgrosses Loch in den Mantel gerissen wurde, und zwar nicht während des Fahrens, sondern bei Stillstand. Ich möchte daher wiederholen, die Grundbedingung zur Vermeidung des Platzens von Pneus sind richtiger Druck, bei warmem Wetter nicht zu stark, regeimässiges Kontrollieren des Druckes und Ausscheidung abgefahrener Pneus, wenn sie aus Versehen so stark abgefahren sind, dass ihre Neugummierung nicht mehr gewagt werden darf. Sonst sollen aber alle Reifen, die noch eine unverletzte Faserschicht aufweisen, neu gummiert werden. S. in Z. Frage 3798. Unterdruckförderer. Mein neuer Amerikanerwagen besitzt einen Unterdruckf5rderer. dessen Ventilmechanismus dem von Ihnen seinerzeit beschriebenen Hebelmechanismus nicht mehr entspricht. Der Schwimmer scheint direkt an den Ventilen anzugreifen. Es wäre mir sehr angenehm, die Wirkungsweise dieses neuen Systems zu kennen, da man im Fall einer Panne ja auf diese Kenntnis angewiesen sein kann. R. G. in A. Antwort: Die beistehende Skizze zeigt den neuen Vakuumförderer im Schnitt. Wie beim bisherigen Normalsystem weist der neue Förderer auch ein Vakuum- und ein Aussenluftventil auf sowie ein unten im Behälter eingebautes Abfluss-Regulierventil. Der Unterschied besteht nur darin, dass beim neuen System der Unterdruck herangezogen wird, um die beiden ersten Ventile in ihrer erforderlichen Lage festzuhalten, und nicht mehr die an einem Hebel angreifende Feder. In der Stellung, die die Ventile in der Skizze einnehmen, ist der Anparat im Begriff sich zu entleeren. Das Unterdruckventil links ist durch den Schwimmer nach oben gegen seinen Sitz gepresst worden und schliesst die Saugleitung ab. Das Aussenluftventil dagegen hat sich von seinem Sitz abgehoben (ebenfalls wieder unter der Wirkung des Schwimmers) und Iässt Aussenluft zu. Der Unterdruck selbst ist es, der die beiden Ventile in dieser Lage festhält. Das Unterdruckventil bleibt an der Mündung des Saugrohrs einfach kler ben. Und da sein Schaft unten rechtwinklig umgebogen ist und den Schaft des Aussenluftventils umfasst, muss auch das Aussenluftventil offen bleiben. Solange aber das Aussenluftventil offen ist und im Behälter normaler Luftdruck herrscht, öffnet sich wie beim bisherigen System unten im innern Behälter die Bodenklappe und Iässt Benzin durch. Erst wenn der Schwimmer beim Sinken des Benzinniveaus ganz unteD angekommen ist, wirkt er wieder auf die beu'en Vantile im Deckel ein Mit seinem oberen, hakenförmigen Ansatz belastet er die Schäfte der beiden Ventile, bis schliesslich das Uebergewicht so gross ist. dass das Saugventil von der Saugleitung abgerissen wird und zusammen mit dem Aussenluftventil. das ja nun wieder frei ist, herabfällt. Die Saueöffnung ist dann wieder offen, die AussenluHoffnung geschlossen. Es kommt im Behälter von neuem zur Bildung eines Unterdrucks, der in erster Liaie die Bodenklappe schliesst. Zugleich wird vom Reservoir her Benzin angesogen. Auch wenn sich der Schwimmer danach sukzessive hebt, bleibt das Aussenluftventil doch noch geschlossen. Denn der Unterdruck hält es auf seinem Sitz fest. Erst wenn der Schwimmer in seiner obersten Lage anlangt und nun das Saugventil schliesst, öffnet es sich. Die weitere Wirkungsweise entspricht dann wieder dem bisher Gesagten. at Frage 7399. Lösen der Kolbenringe. Beim Ent- Tussen meines Motors habe ich gefunden, dass die Kolbenringe in ihren Nuten festgebrannt sind. Das scheint mir nun vollkommen zu erklären, weshalb die Kompression des Motors vor der Demontage fast ganz verschwunden war. Wie kann ich nun aber die Kolbenringe herauslösen, ohne sie zu zerbrechen ? Oder sind sie ohnehin wertlos geworden ? E. M. in Z. Antwort: Bei einem Motor, der längere Zeit nicht gereinigt wurde, sind fast immer einzelne Kolbenringe festgebacken. Die Kolbenringe brauchen dadurch nicht wertlos geworden zu sein. Auf alle Fälle kann man dars nicht beurteilen, bevor man sie herausgenommen hat. Um die Ringe in ihren Nuten zu lösen, kann man entweder den Kolben einige Stunden lang in Petrol legen, damit der Russ sich erweicht. Oder man kann durch leichtes Beklopfen der Ringe längs ihres ganzen Umfanges mit einem kleinen Hammer die Lösung herbeiführen. Schliesslich greift man mit seinem Schraubenzieher an den Enden des Ringe« an, wie es die beistehende Skizze zedgt. spreizt dinn, wenn 6io sich gelockert haien, die Enden mit den Händen sorgfältig auseinander und zieht schliasslich den ganzen Ring vom Kolben ab. Ein Kolbenring ist dann noch weiter brauchbar, wenn er sich, in den Zylinder eingeschoben, noch mit genügender Elastizität an die Zylimderwände anlegt, und wenn der Zwischenraum zwischen den beiden Enden 1—2 min nicht übersteigt m. Noch besser, noch schöner ist der neue Hanomag, dieser schönste unter den Kleinwagen. 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