Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1930_Zeitung_Nr.038

E_1930_Zeitung_Nr.038

f> ÄÜTOMOBH^REVUie

f> ÄÜTOMOBH^REVUie 1030 - neuester Konstruktion, mit automatischer Vierradbremse liefert E. Moses*, Anhängewagenfabrik, Bern Karosserie» SaftSer-, $pensBer-£lrbeiten Kristallglas-SeiSenteile Neil: Ciel ouvert „Arbenz Sunsaloon" Sdrwarzforsfrasse 93 Telephon Bollw. 25.81 AUTO -GMRAGEN in Eternit doppelwandig, heizbar, demontabel, seit 15 Jahren bewahrte Bauart Länge cm Breite cm Höhe cm «eis ür. Hr. 1 360 240 250 900.— Nr. 2 480 240 250 1100.— Nr. 3 480 300 250 1200.— Nr. 4 600 300 250 1400.— Preise ab Fabrik — Lieferbar sofort — Nähere Auskünfte durch ETEHHIT iL-G., ÜIEDERURNEN 1O verdecke, UeberzQge, Seitenteile diverser Systeme, Gummi- und Velours-Teppiche, Tuch- und Leder-Polsterung, Pneuhüllen, Staubdecken, Kühlerdecken, sowie alle einschlägigen Arbeiten bei Otto Kusterer, Karosserie, Zürich 3 Bei nhardstpasse 11. Telephon Hott. 37.16 Filiale Winterthur, Tösslalstrasse 29b — Telephon 22.58 Prächtige 6-7-Plätzer- Limousine 6 Zyl. m. nach allen Seiten drehbaren Notsitzen, wunderbare Ausstattung, mit Separationsscheibe, 2 Reserverädern, Reisekoffer. Prächtig. Reisewagen, geeignet für Hotel od. bessere Mietfahrten in Taxigeschäft. Wagen absolut wie neu, erstklassige frz. Marke, sparsam im VeTbrauch. Preis Fr. 8500. Event, wird Wagen eingetauscht. Reelle Gelegenheit. — Fritz Wild, Leonhardstrasse 34, Basel. Telephon Safran 30.85. Delage-Ersatzteile postw. ab eigen, gr. Lager. — Mod. einger. Werkstatt Erfahrenes Fachpersonal. H. Lanz, Rohrbach b. Huttwil. Tel. 2238. Zu verkaufen PACKßRO 6 Zylinder, 1926/27, geschlossener 5-Plätzer, in prima Zustand. Preis Fr. 7500.—. Offerten unter Chiffre 44823 an die Automobil-Revue. Bern. Zu verkaufen Stuclebaker 6 Zyl., Torpedo, m. neuer Brücke, zu sehr vorteilhaftem Preis. Offerten unter Chiffre 44633 an die Automobil-Revue, Bern. ist das Urteil der Berna-Fahrer über ihren Lastwagen. Mit seinem Ritzel-Antrieb bietet er die grösste Sicherheit! No 38 mecanictens Liesbergerstrasse 15 E. SchwafZ Telephon B. 66.13 Einstellhalle Reparaturen - Benzin und Oele. - Telephon Ch. 46.54 E. Meyer «fc Sohn, Bäreheraben 6 Schöne, helle, geheizte Räume. Modern eingerichtete Werkstätten. Peugeot-Vertretung für den Kanton Bern. Platz für 80 Wagen. Einzige Grossgarage im Kirchenfeld. Garage m. Spezial- Reparatur- Werkstätten avenue de la Gare,, tel 113 Atelier mecanique, Service de depannage. — Box particuliers. Toutes fournitures et pneus en stock.. — Aaence Peusreot. Spezial-Werkstätte für Automobilbeleuchtimg Batterie-Kontrolle im flbonnement. fld. SpSrri, b* Volkshaus Tel. 4.23 ifi uclis (Si. liaiienj Union-Garage Telephon A. Sulser, K Mitglied A.C. Unser Stolz: Zufriedene Kunden : Grand Garage Burgernziel Bex Telephon 105. Lanz & Co. Oarage Viscardi & Cie. 116. E. SGHMID GARAGE CENTRAL S.A. i et i itoi ic TT A T T TT7 A rt A n TT All HMM AI. A T3*-« ^*l» Jl -b»-a **% AV.A-C v*-^« rX W7 n n>-r\ Avnnti r\ \7/\Y*1 O rrniv^ ntoll ^^r\ti«^

fjo 38 II. Blatt BERN, 29. April 1930 II. Blatt BERN, 29. April 1930 i • . - . - . . . . • ••-.••• -.,.- • - • " • - . - . • Brennstoffsparer. Fast jede Einzelheit der Konstruktion und des Betriebes von Motorfahrzeugen kann bei unsachgemässer Durchführung zur Verschwendung von Brennstoff führen und demgemäss sind auch die Möglichkeiten, umgekehrt durch zweckmässiges Verfahren an Brennstoff zu sparen, sehr zahlreich. Unter »Brennstoffsparern> versteht man aber nur eine ganz bestimmte Gruppe von Einrichtungen, nämlich solche, die dem Brennstoff- Luftgemische zwischen Vergaser und Motor Zusatz-Luft zuführen. Dass es möglich ist, auf diese Art Betriebsstoff zu sparen, beruht darauf, dass der Vergaser oft nicht für jeden Betriebszustand der Maschine das •wirtschaftlichste Mischungsverhältnis herstellen kann. Allerdings ist die Wirtschaftlichkeit der Verbrennung nicht lediglich von dem Mengenverhältnis zwischen Luft und Brennstoff abhängig, sondern es kommt z. B. auch auf die Feinheit und die Verteilung der Brennstofftröpfchen, auf die Temperatur und andere Nebenoimstände an. Immerhin ist das richtige Mengenverhältnis von so grossem Einfluss, dass es sich lohnt, ihn gesondert von den anderen Einflüssen zu betrachten. Eine vollkommene Ausnutzung der zugeführten Energie erfordert eine restlose Verbrennung und diese kann nur bei beträchtlidhem Luftüberschuss erreicht werden. Der Luftübersdiuss ist aber dadurch begrenzt, dass er die Zündfähigkeit und Verbrennungsgeschwindigkeit herabsetzt und die Leistungsfähigkeit der Maschine vermindert, denn ein Zylinder bestimmter Grosse fasst natürlich um so weniger Brennstoff-Energie, je sparsamer dieser der Luft beigemengt ist. Diese widerstreitenden Bedingungen führen zu einem bestimmten, günstigen Mengenverhältnis, das annähernd von der Umdrehungszahl des Motors unabhängig ist, unter gewissen Betriebsumständen, inbesondere beim Anfahren und bei Höchstleistungen, aber angereichert werden muss. Die Notwendigkeit solcher Abweichungen und die Eigenschaft der Vergaser, bei verschiedenen Drehzahlen verschieden starke Gemische zu liefern, macht eine Korrektur des Mischungsverhältnisses erwünscht. Moderne Vergaserkonstruktionen besitzen in sich zwar eine solche Korrektion, doch ist sie manchmal unzureichend, schon aus dem Umstände, weil auf die Erfordernisse besonderer Betriebsumstände bei einer selbsttätig wirkenden Einrichtung nicht Rücksicht genommen werden kann. Das Grundsätzliche des Problems erkennt man aus der Wirkung der vom Motor erzeugten Ansaugung auf Luft- und Brennstoff-Fluss. Verstärkte Saugspannung wirkt auf Vermehrung beider, und zwar ist in erster Annäherung die Strömungsgeschwindigkeit proportional der Wurzel aus der Saugspannung. Da aber die Luftmenge gleichzeitig entsprechend dem Unterdrucke dünner wird, was bei der Flüssigkeit nicht der Fall ist, und anderseits der Brennstofffluss durch die Kapillarwirkung der Düse sich verstärkt, ergibt sich mit steigender Drehzahl eine fortschreitende Verschiebung des Mischungsverhältnisses nach der Seite der Einfluss der Geinischzusammensetzung auf die Leistung eines Explosionsmotors. Man beachte, dass nicht nur ein zu brennstoffarmes. sondern auch, ein zu brennstoffreiches Gemisch die Leistung vermindert. Brennstoffanreicherung hin. Nun ist aber gerade für geringe Drehzahlen, die für Anfahren und grosse Fahrwiderstände in Frage kommen, ein fetteres Gemisch erwünscht. Das erreichen die meisten Vergaserkonstruktionen durch Zusatzdüsen, die hauptsächlich bei nahezu verschlossener Drosselklappe arbeiten. Auch der Luftstrom wird vielfach so geteilt, dass eine gewisse Korrektion der geschilderten Verhältnisse erreicht wird. Genaue Messungen haben jedoch gezeigt, dass durch alle diese Mittel noch nicht die höchste Wirtschaftlichkeit erzielt werden kann, und Brennstoffsparer namentlich dann bessere Resultate ermöglichen, wenn sie von Hand während des Betriebes reguliert werden können. Mancher Automobilist ist gegen das Angebot von Zusatzmitteln und -Apparaten zur Ersparnis von Brennstoff etwas skeptisch geworden, nachdem durch unreelle Offerten Enttäuschungen verursacht wurden. Es wird eingewandt, dass die Anwendung der vielen, nebeneinander angebotenen Ersparnis-Möglichkeiten ja den Brennstoffverbrauch unter Null herabdrücken müssten, was offenbar paradox ist. Tatsächlich wird man in jedem Einzelfalle prüfen müssen, ob die Anwendung von zwei Massnahmen nebeneinander den Erfolg noch verbessert, denn es könnte unter Umständen gerade das Gegenteil eintreten, auch wenn die getrennte Untersuchung in beiden Einzelfällen günstige Resultate geliefert hat. Das neuerdings am meisten diskutierte Mittel zur Hebung der Wirtschaftlichkeit von Fahrzeugmotoren ist bekanntlich die Einführung der Hochverdichtung unter Verwendung klopffester Betriebsstoffe. Dass auf diese Weise beträchtliche Prozentsätze an Brennstoff gespart werden können, ist durch Versuche hinlänglich bewiesen. Es ist im Sinne obiger Erörterungen wichtig festzustellen, ob diese Vorteile auch bei gleichzeitiger Anwendung von Brennstoffsparern bestehen bleiben. Die Frage kann auf Grund neuerer Versuche bejaht werden; so haben z.B. die Junkerswerke an ihrer Motortype «L 5» die Kompression von 5,5 auf 7,0 erhöht und dabei ohne Brennstoffsparer den Verbrauch pro Pferdekraftstunde von 241 auf 233 g herabgedrüokt. Bei Anwendung eines Brennstoffsparers betrug er bei dem niedrigeren Verdichtungsverhältnis 225 g, wurde aber durch die Hochverdichtung' weiter auf 180 gi ermässigt. Die Hochverdichtung brachte gleichzeitig eine Steigerung der Nutzleistung von 240 auf 273 PS, während der Brennstoffsparer so einreguliert wurde, dass seine Einschaltung keine Veränderung der Pferde-- kraftzahl verursachte. Auf andere Vergasermotoren, insbesondere auch solche von Automobilen, lassen sich diese Resultate ohne weiteres übertragen. Die Anwendung vort Luftzusatzvorrichtungen ist deshalb dem Automobilisten fast immer von Vorteil. X Nadellager im Automobilbau. Die sogenannten Nadellager, die schon seit geraumer Zeit auch für den Automobilbau an Stelle der Rollenlager empfohlen werden, beginnen; neuerdings sich in umfangreicherer Weise in die Praxis einzuführen, Das Nadellager weist in konstruktiver Hinsicht eine gewisse Aehnlichkeit mit dem Rollenlager auf, wenn auch seine Wirkungsweise eine wesentlich andere ist. Genau wie bei dem Rollenlager liegen zwischen den beiden gehärteten und geschliffenen Laufflächen als Uebertragungselemente gehärtete und geschliffene Rollen, die aber beim Nadellager einen sehr Meinen Durchmesser haben, weswegen man sie als Nadeln bezeichnet, und die dicht beieinander liegen. Während man es nun aber beim Roä