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E_1930_Zeitung_Nr.081

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AUTOMOBIL-REVUE

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81 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE Neue Reiseautobusse Die 7 Ersten Im Grand Prix de riitinlilt [U iß Frame Während bei uns der Reiseverkehr über Hunderte von Kilometern auf der Landstrasse sich erst zu entwickeln beginnt, werden in Amerika bereits Reisen per Autobus über Taueende von Kilometern mit der grössten Bequemlichkeit durchgeführt. Die Amerikaner versuchen die Annehmlichkeiten des Reisens mit allen Mitteln zu steigern und bringen fortwährend neue Modelle von Reiseautobussen in den Verkehr, Obenstehendes Modell uendelt zwischen New York und Los Angeles und bietet 52 Personen genügenden Platz. (Circuit de Pau) 1. PHILIPPE ETÄNCELIN 2. Capt. BIRKIN 3. ZANELLI 4. Comtc CZftYKOWSKI 5. J. de l'ESPEE 6. SENECHÄL 7. de MÄLEPLANE fuhren mit (Bugatti) (Bcntley) (Bugatti) (Bugatti) (Bugatti) (Delagc) (Bugatti) Rolle der Expertise im Gerichtsverfahren. Ein bemerkenswerter Entscheid des Zürcher Bezirksgerichtes. Nicht nur die Automobilisten, sondern auch zahlreiche Juristen haben sich schon lebhaft mit der Kolle der technischen Expertise bei schwebenden Gerichtsverfahren in Verkehrsunfällen befasst. Es hat sich nämlich im Laufe der Zeit die Praxis herauskristallisiert, dass die Sachverständigengutachten sich nicht nur auf die tatsächlichen Feststellungen beschränkten, sondern auch zur rechtlichen Seite der Frage Stellung nahmen und sich über Schuld oder Nichtschuld aussprachen. Damit wird zweifellos der Rahmen einer Expertise überschritten, doch wurde dieser Umstand von manchen Gerichtsinstanzen stillschweigend in Kauf genommen, vielfach wohl deshalb, weil die mangelhafte Fachkenntnis der Richter sie veranlasste, sich vollständig auf das Gutachten zu verlassen. Die dritte Abteilung des Bezirksgerichtes hat nun jüngst in einem Entscheid die Rolle der Expertise genau umschrieben und scharf gegenüber den richterlichen Kompetenzen abgegrenzt. Der den Verhandlungen zugrundeliegende Fall ist in diesem Zusammenhang zwar irrelevant, doch sei der Tatbestand kurz zusammengefasst, um die nachfolgenden Auszüge aus dem Gerichtsentscheide verständlicher zu machen. Ein Radfahrer fuhr in einem von allen Zeugen bestätigten scharfen Tempo aus einer Passage, die für den Veloverkehr gesperrt und als verbotene Durchfahrt deutlich gekennzeichnet ist, in eine Strasse hinein. Er beabsichtigte, die Strasse zu überqueren und verminderte sein Tempo weder bei der Ausfahrt aus der Passage noch bei der Ueberquerung der Strasse, da er zugegebenermassen sehr pressant war. Zur nämlichen Zeit fuhr ein Automobil in sehr massigem Tempo und vorschriftsgemäss rechts, konnte aber zufolge schlechter Uebersicht den Radfahrer erst in höchstens 10 Meter Abstand sehen. Er setzte die Bremsen, die allerdings nicht einwandfrei funktionierten, sofort in Tätigkeit, benötigte aber doch einen Bremsweg, der eine Kollision unvermeidlich werden liess, obwohl der Automobilist durch Linksausweichen noch versuchte, am Velofahrer vorbeizukommen. Dieser wiederum war zufolge seines scharfen Tempos nicht mehr in der Lage, den Zusammenstoss seinerseits zu vermeiden. Es resultierten daraus für den Radfahrer Verletzungen, welche ihn für fast zwei Monate arbeitsunfähig machten. Die Bezirksanwaltschaft erhob nun gegen den Automobilisten Klage wegen fahrlässiger Körperverletzung, wobei ihm der schlechte Zustand der Bremsen und das Linksausweichen als strafbare Handlungen vorgeworfen wurden. Es erfolgte jedoch Freispruch. Im Entscheid wird nun der Expertenbericht ganz gehörig unter die Lupe genommen, was aus folgenden Zitaten hervorgehen mag: «Tatsächlich wirft die Anklageschrift dem Angeklagten auch nicht vor, dass seine Geschwindigkeit übersetzt gewesen sei Ės blieb dem Experten vorbehalten, festzustellen, dass der Angeklagte die gesetzlich zulässige Geschwindigkeit überschritten habe. Es ist aus dem Gutachten allerdings nicht ersichtlich, wie der Experte zu diesen 30 km kommt, was für den Richter die Hauptsache ist. Das Gutachten selbst sagt aus, dass die polizeilich festgestellte Bremsspur keinen Schluss auf die Geschwindigkeit des Automobils zulasse. Es ist daher unerklärlich, wieso der Experte zu der bestimmten Behauptung kommt, der Angeklagte sei mit mehr als 30 km gefahren. Dies ist offenbar eine blosse Vermutung, die nicht zu beachten ist.» «Die Anklage wirft dem Angeklagten vor, er sei links statt rechts ausgewichen. Der Experte gibt, ohne vom Untersuchungsrichter über diesen Punkt befragt worden zu sein, seiner Ansicht Ausdruck, dass der Angeklagte auf der rechten Strassenseite hätte bleiben sollen und dadurch der Unfall vermieden worden wäre. Diese Ansicht des Experten ist nicht zutreffend. Es ist durch die Untersuchung nicht festgestellt worden — und es war dies auch gar nicht möglich — wo sich das Automobil genau befand, als der Geschädigte in das Gesichtsfeld des Angeklagten kam. Nach der Darstellung des Angeklagten war das Automobil noch ca. 10 m vom Velo entfernt, als er dessen ansichtig wurde. Der Experte wirft nun die Frage auf, wie es gegangen wäre, wenn der Angeklagte auf der rechten Strassenseite geblieben wäre, wobei der Experte gutes Funktionieren der Bremsen voraussetzt. Diese Fragestellung ist strafrechtlich nicht richtig. Die Frage muss lauten: Welches Verhalten konnte man vom Angeklagten vernünftigerweise verlangen, als er plötzlich und unerwartet in einer Entfernung von 10 m den Geschädigten erblickte?» «Der Experte kommt in seinen .Schlussfolgerungen' zum Resultat, dass der Angeklagte vom verkehrstechnischen Standpunkt aus in grösserem Masse zum Gelingen des Ereignisses beigetragen habe als der Geschädigte. Wenn damit, dass ein grösseres Verschulden des Angeklagten als des Geschädigten vorliege, behauptet werden will, so ist das Gutachten ohne Zweifel unrichtig. Die Frage kann nur die sein, ob neben dem schweren Selbstverschulden des Damnifikaten ein Verschulden des Angeklagten vorhanden ist, das strafrechtlich erheblich ist. Mit der Feststellung, dass er in grösserem Masse zum Gelingen des Ereignisses beigetragen habe, ist nichts gewonnen und auch nichts gesagt.» Als prinzipielle Stellungnahme ist aber besonders der nachstehende Passus von Bedeutung, der sich mit den Kompetenzen des Sachverständigen befasst: «Diese .Schlussfolgerungen' gehören überhaupt nicht in das Gutachten des Experten. Sachverständige werden beigezogen zur tatsächlichen Feststellung und Würdigung eines Sachverhaltes. Die rechtliche Würdigung des Tatbestandes bleibt dem Richter vorbehalten. Die Ausführungen des Experten über die Verschuldensfrage, die der Experte auf die Expertenfrage: Hat der Experte dem Gutachten vom sachverständigen Standpunkt aus noch etwas beizufügen? macht, sind, weil sie die Kompetenz des Fachexperten überschreiten, nicht zu beachten.* < Eine wertvolle und bleibende Erinnerung für alle Besucher und Teilnehmer der beiden grossen Sportereignisse» bezeichnet die führende Bündner Presse das neueste Heft der Illustrierten Monats-Ausgabe, das in Wort und zahlreichen Bildern dem Klausen und der St Moritzer Automobilwoche gewidmet ist. Lassen Sie sich diese Ausgabe ebenfalls kommen, sie wird Ihnen sicher Freude bereiten ! Preis ausser Abonnement : 1 Fr., für Abonnenten der Wochenausgabe : 50 Cts. den bewährten europäischen PNEUS mit unübertroffenem Gleitschutzprofil Eine Ansicht... die ihnen Wert besitzt, oder ein Urteil über den VERGASER Ueberall und für alle Motoren montagefertig. [FORTl DUNLOP Pneumatik 7L-G., Genf und Basel ••••••••••••••BHHHEBBHHaHHHra» Ein Automobilist, den man über seine Meinung über die Vorzüge oder Nachteile des Solex-Vergasers befragte, schreibt u.a.: Mein Fiat 501/1925, mit Solex-Vergaser, verbraucht ungefähr 9 Liter pro 100 km und das unverändert sowohl in der Ebene als im Gebirge. Ich habe die höchsten Pässe befahren, ohne jegliche Vergaser- Störung u. ohne jemals eine Erhöhung des Benzin-Verbrauchs konstatiert zu haben. Ich kann ihn nur allen Automobilisten empfehlen... Dieses schmeichelhafte Kompliment veranlasst „Solex", Sie zu fragen, worauf Sie warten, um Ihrem Garagisten einen „Solex" zur Probe zu verlangen. Generalagentur für die Schweiz: leer Bie Bächmann Gern Rue de l'Höpital 12b Place des Eaox-Vives 9 Tel. 48.42, 48.43, 48.44 Telephon 25.641 UHBHE^aSBffinBHEBaHU