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E_1931_Zeitung_Nr.004

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Flugzeug muss so niedrig

Flugzeug muss so niedrig und so nahe den Leitungsdrähten fliegen,' dass der Beobachter etwaige Schäden leicht entdecken kann. Ausserdem müssen Werkzeuge mitgefübrt werden können und ausreichend Brennstoff! Nützlich machte sich das Flugzeug ausserdem durch Einsetzung zur Suche Vercnisster, in den Bergen Verirrter oder vom Samum überraschter Karawanen. Aus Kopenhagen wurde berichtet, dass man eine infolge Schneesturmes verlorengegangene Rermtierherde von 300 Tieren mit dem Flugzeug suchte und in der Nähe des Fileff jeldes fand. Den eingefrorenen Dampfern wurde während des letzten Winters gleichfalls durch Flugzeuge Proviant und Hilfe gebracht, so dass die Menschen nicht zu verhungern brauchten! Weniger Erfreuliches brachte eine Meldung aus Los Angeles. Dort wurden etwa zehn Chinesen durch Flugzeuge auf amerikanischen Boden geschmuggelt! Einer der Flugzeugführer wurde bei der Verfolgung getötet und drei der Apparate konnten beschlagnahmt werden. Die Chinesen entkamen jedoch. Auch der Alkoholschmuggel in das prohibitionierte Amerika wird vielfach per Flugzeug ausgeführt, obwohl auch die Abwehrpolizei über Flugzeuge zur Verfolgung der .Alkoholschmuggler verfügt. Zum Schluss noch einige besonders sensationelle Verwendungsarten des Flugzeuges! Am 5. Februar 1926 meldeten die Zeitungen, dass die Lufthansa einen Film, «Die verlorene Welt» betitelt, in der Lnft vorgeführt habe! Währenddem kreiste das Flugzeug über Charlottenburg, Rudow und Britz. Die Begleitmusik wurde per Rundfunk bezogen. Es war ein Versuch, den Passagieren während langer Flüge Unterhaltung bieten zu können — der «Fliegende Kientopp» war jedoch ins Leben gerufen! Am 29. April 1927 folgte dieser sensationellen Verwendungsart eines Flugzeuges eine neue: die erste Lafttranung war vollzogen worden, und zwar über dem Standesamt Wilmersdorf! Braut und Bräutigam antworteten mit besonders lautem « Ja !» auf die bekannte Frage des Standesbeamten; denn die Propeller dröhnten ein Lied dazu, das nicht wie Orgelspiel klang. Endlich ist ein Versuch des Segelfliegers Espenlaub im März 1927 erwähnenswert, der das Flugzeug als «Luftlokomotive» und als «Anhänger» vorführte! Er hängte sein motorloses Segelflugzeug mit langem Kabel an ein schweres Motorflugzeug an. Beide Flugmaschmen starteten zur gleichen Auf dem Roosevelt, FieW, dem New Yorker Flugplatz, kam es kürzlich zu einem merkwürdigen Zusaimnenstoss'zwischen zwei Flugzeugen, von denen das eine im Landen begriffen, das ändere beim Starten war. Die zwei Flugzeuge jagten mit grosser Wucht zusammen und krallten sich ineinander fest. c Die Passagiere kamen mit dem Schreck und ganz leichten Verletzungen davon. AUTOMOBIL-REVUE 1931 - Ein eigenartiger Zusammenstoß Zeit, und sobald eine gewisse Höhe erreicht war, kappte Espenlaub das Verbindungsseil und landete im Gleitfluge. Auf diese Weise hoffte man die Motorkraft des Lokomotivflugzeuges besser ausnützen zu können und über bestimmten Orten, ohne zu landen, die Anhängermaschinen nach und nach vom Zuge zu lösen und landen zu lassen, während die übrigen weiterflogen! Allerdings hat man seither nichts mehr über diese Versuche gehört. So eigenartig die Verwendung der Flugzeuge ist, so bedeutungsvoll ist es überhaupt für die Wirtschaft und den Verkehr. Bestimmt werden aus gewissen Notwendigkeiten heraus noch manch© Möglichkeiten geboren werden, so ganz besonders die, dass Flugzeuge In den Dienst des Wochenendes gestellt werden und die Grossstadtbewohner die Möglichkeit erhalten, am Sonnabend in kürzester Zeit und für billiges Geld an weiter entfernt liegende Erholungsorte zu gelangen und dort der Sonntagsruhe zu pflegen. Abends werden alle dann per Flugzeug wieder abgeholt und ihren Wohnorten zugeführt Das werden dann erst im wahren Sinne des Wortes — Ausflüge sein! H.R. Aus der amerikanischen Flugzeugindustrie. Gegenüber der Rekordproduktion im Jahre 1929 verzeichnet die amerikanische Flugzeugindustrie im laufenden Jahre einen Produktionsausfall um rund 50 Prozent. Damit hat sie sich den stark eingeschränkten Absatzmöglichkeiten angepasst. Trotz der Weltwirtschaftskrise blieb dagegen der Exportabsatz nur in bescheidenem Masse hinter dem Rekordumfamg des Vorjahres zurück. Die gesamte Ausfuhr von Flugzeugen, Flugzeugmotoren und Einzelteilen ist in den ersten 9 Monaten gegenüber der entsprechenden Periode des Vorjahres um nur 350,000 Dollar auf 6,78 Millionen zurückgegangen, worunter die Exporte fertiger Flugzeuge von 275 auf 251 Stück, resp. von 4,4 MiU. Dollar auf 3,74 Mill. zurückgegangen sind. Die Leistmtcen der amerikanischen FJugverkehrsunternehmumgen sind 1930 bn allgemeinen auf dem Niveau des Vorjahres stehen geblieben. Wy. Ein Aero-Salon in Genf für 1932. Der erste schweizerische Aero-Salon, der im Mai 1929 einen guten Erfolg zu verzeichnen hatte, wird nun im Jahre 1932 wiederum zur Durchführung kommen. Es gelang den Or~< ganisatoren des Genfer Automobi Isaions nicht, zur gleichen Zeit einen Aero-Salon zu organisieren, da vermutlich der Platzmangel zu starken Interessenkollisionen geführt hätte. Die ersten Arbeiten für den Aero-Salon 1932 sind bereits in Angriff genommen worden, lt. ZÜRCHER FLUG-CLUB. Kürzlich hielt dof\ Zürcher Flug-Club seine 4. Jahresversammlung ab»| in welcher ah Haupttraktandum die Anschaffung) neuer Maschinen figurierte. Es wurde beschlossen^ eine neue Klemm L2ßVa. mit 80/100-PS-ArgueH Motor anzuschaffen, sowie von der äusserst gürH stigen Offerte für eine Gipsy-Moth Gebrauch ztt\ machen. Damit erhöht sich der Flugzeugpark desi Z. F. C. auf die ansehnliche Zahl von 6 Maschinen*' Der Mitgliederbestand hat im Jahre 1930 zugenonM men. Geflogen wurden auf den vier im Club im-4 znatrikulierten Maschinen total 216 Stunden mit! 858 Flügen. Darunter sind grössere AuslandflügeM so z. B. nach Prag, Wien, Augsburg, Stuttgart usw.. sowie verschiedene Alpenflüge zu verzeichnen. Der Club kann glücklicherweise auf ein Jahr zurück» blicken, in welchem kein einziger nennenswert« Unfall passiorta, da im Club streng auf gute Disziplin und tadellosen Unterhalt der Maschinen ge* achtet wird. Der Club hofft, im neuen Jahr durch die erwähnte Erweiterung des Flugparks einen noch grösseren Anreiz für die Mitglieder zu bieten und freut sich konstatieren zu können, dasa der kameradschaftliche, gute Geist auch im abgelaufenen Jahr dauernd vorhanden war. Auch die drei Fluglehrer stehen dem Club weiter mit grossem Verständnis und mit Freude zur Verfügung, so dass dio besten Hoffnungen fürs kommende Jahr Vorhände» sind. Kleein N°4 ilun^^m Benzinpumpen in Deutschland. In Deutschland gibt es nach einer- neuen Zählung 45,000 Benzinpumpen und 64,223 Strassenbaubehörden. Nach diesen Zahlen beurteilt, muss es um den Automobilismus in Deutschland glänzend stehen. Ein Berliner Blatt macht zwar, zu der obigen Meldung die sarkastische Bemerkung, es dürfe nicht verkannt werden, dass umgekehrt 64,223 Benzinpumpen und 45,000 Strassenbaubehörden besser wären und längst genügen würden... ' x. Modelle im Jahre 1931 . mit Benzin- und Rohölmotoren > Lastwagen von 3—6 t Tragkraft Dreiseitenkipper von 4—6 t Tragkraft Schnellastwagen von 3—41 Tragkraft Car Alpin u. Omnibus bis zu 50 Plätzen MOTORWAGENFABRIK BERNAA.G., ÖLTEN ÜE.MJJÜ V ^ «G AS EH BERNA BERN A BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA 2O% Benzinersparnis MAX SIEGFRIED ZÜRICH 6 Dorfstracse 43. Tel. 27.43« AutorBparaturwsrkstätte Typen türalleitai. Wagen and CitroSn. Zu verkaufen: BUICK Torp„ 6 ZyL, 6/7-PL, in einwandfreiem Znstand, f. 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Schweizer, Basel Ciaragraben 31 .^(•••••••••••••••••••••jji MARMON 88. Mod. 1930, Sedan-Lim., mit AUTOKOKOSMATTEN : Separation, 6/7plätzig, mit Patent-Aosschnitten, %. T. in Metall eis- • 8 ZyL. 28 PS. 6 bereifte tefasst, nicht ausfransbar, zum Reinigen • Drahtspeichen räder.Gepäcktrfiger etc Wun- leicht herauszunehmen; in Koke* Rips natur- • und blau-trau fefarbt — Verlanren Sie Of- • derbares Objekt, wird ferte unter Antrat» von Wafenmark* und • c« Fr. 13 000— unter, Jahr?«na oder Einsendung »inet Papier- • dem AneirhaffungBwert schabten« von gewünschter Form. 9187 • verkauft 9168 A. Böhler, Zürich-j Paul Tapezierer-Artikel Schüler, Frauenfeld en gros. 2• Altstetten, Badenerstr.l Nr. 65. Teleph. 85.016.1 iiiiwiinmiiiw 1 MII iifimi nin • ••••••••••••••••HBB»rf greifen die Kettenstacke In Ele und Sehne« and «Ichern die Fahrt. Die Beanspruchung l«t 'aber so groß, daS nur allerbestes Material genügt. 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m% ^^ MT^ Ä^ bekanntlich vor einigen Jahren ein Rennverbot jQÄ Ä I ^ ^ Ä ^^VM " •"'"> ' für seia Gahietefl^ssea>hat, s ist« wohl tnifwia^zu- ^ ^^^ ^»-"^ >^^w , nehmen, dass die Abhaltung "«ines Rennens/in/Be- ^**^^^^f^^^mmmmMmm^i^m^ammmBmmmmm^a^mmmmmmm*^mmmmmmmmt*mK*mmmmmma^m tracht kommt. Gb eventuell eine gehlere "Zuver- A t» e crvTinu „.„,, „ . „ j «. • i- , >* T>T-.I -.,. ., », , lässigkeitsfahrt zur Durchfühtifng- gelangen ; kann, «i L M n K J'° N S EI "i - Vorlrä fl e und Sek - finden werden. Nähere Mitteilungen erfolgen nach- bleibt auch noch eine offene Frage. Die'Sektion Honsball. Der Europa-Bundflug war auch letztes ste Woche.. ....,„,.,. , lt. Zürich hat dem AatomQWÄPwf.'-je/üid ' V das Jahr Gegenstand eifrigen Interesses in Kreisen aller «pirtinM RFBM „„,!,.,,»„„„ ,- ^össte Interesse entgegengebracht uifd sieh; in den Flugsportleute und speziell auch in Kreisen der Au- A. C, S. SEKTION BERN. Vorbereitungen für l t Jahren fürdessen Büeee in ItarW Masse