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E_1933_Zeitung_Nr.064

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Wie eine bezwingende Welle heissen Blutes strömte es über sie her und lähmte ihre Gedanken. Aber plötzlich rieselte ein Schauer durch den Körper des Mädchens. Sie wand sich, riss den Kopf zur Seite, stemmte beide Hände gegen seine Brust, drängte ihn mit aller Kraft zurück und sprang auf. Mit einer wirren Bewegung strich sie das Haar aus der glühenden Stirn. Drehte sich um. Stürzte aus der Tür. Eilte wie ein verfolgtes Wild die Treppe hinauf und schloss sich in ihr Zimmer ein. 37. Georg stand eine Weile ohne sich #f regen. Nur sein Atem ging schnell. Er starrte wie geistesabwesend vor sich hin. Endlich machte er mechanisch zwei Schritte, sah sich im Zimmer um und ging langsam aus der Tür in seine Wohnung hinüber. Er trat in sein Ankleidezimmer und drehte einen Wasserhahn am Waschtisch auf. Und wieder stand r eine Weile still und starrte auf den hervorschiessenden Strahl, der langsam das Becken füllte. Nun senkte er beide Hände bis über die Handgelenke in das kalte Wasser. Lange blieb er in dieser Stellung. Ein Geräusch auf dem Flur weckte ihn aus seinem Grübeln. Sollte das schon Käthe sein? Er sah nach der Uhr. Unmöglich. Während r sich mechanisch umkleidete, ordneten sich seine Gedanken. Er überlegte, was jetzt zu tun sei. War wirklich alles aus? War Anni ihm für immer verloren? Wie sollte er ihr jetzt entgegentreten? Auf alle Fälle musste er zunächst einmal Käthes Rückkehr abwarten. Sobald er die Flurklingel hörte, trat er hinaus und öffnete noch bevor das Mädchen kam. Käthe, in einem dunkelblauen Frühlingsmantel, sah sehr frisch aus. Er küsste ihr herzlich die Hand, und sie traten in das Wohnzimmer der Damen. Als Käthe hörte, Anni sei auf ihr Zimmer gegangen, erschrak sie. Ihr weiblicher Instinkt sagte ihr, dass da etwas vorgefallen war: sie hatte bemerkt, dass Georg kurz nach ihrem Eintritt in das Wohnzimmer einen verschobenen Stuhl am SSfatisch zurechtgerückt hatte. Den Atlas hatte er absichtlich aufgeschlagen liegen lassen. Er erzählte, er sei schon mehrere Stunden da und hätte Anni im Laufe des Nachmittags seine Odyssee in Amerika an Hand der Karte erklärt. Aber gerade dieser ifrige und umständliche Bericht kam ihr verdächtig vor, zumal da Georg über seine letzten so wichtigen Erlebnisse in Berlin schnell hinweggegangen war. Und als Georg auf die Aufhebung der Verlobung zu sprechen kam, von der Anni erzählt habe, sagte Käthe, um sogleich Klarheit in diesen Punkt zu schaffen: «Aber sie lieben sich nach wie vor.» Georg sah überrascht auf. Von Anni wenigstens wisse sie es bestimmt, das arme Kind leide schwer darunter, und schliesslich müsse man doch wohl daran denken, die beiden wieder zusammenzuführen. Sie selber sei zwar nicht sehr von Wermstedts ganzer Art begeistert, aber er sei zweifellos ein anständiger Mensch. Und unglücklich solle ihr Kind nicht werden. Während dieser Worte war sie aufgestanden. Sie bat um Entschuldigung, sie wolle einmal zu Anni hinaufgehen. Vorbei, vorbei! murmelte Georg mit einem tiefen Seufzer, als er allein war. Anni liebt ihn noch! So also war Annis Flucht zu erklären. Nun ist wirklich alles aus... Aber der Erschütterung durch diese Erkenntnis folgte sogleich eine Konzentration, wie er sie oft in den gefährlichsten Krisen seines Lebens an sich erfahren hatte. Mit dem Willen zum entscheidenden Entschluss fragte er sich, vollkommen klar: was ist noch möglich? Wo ist noch Ankergrund für dich? Nur nicht fort von diesen Menschen, rief es wie mit eindringlicher Stimme in ihm, den einzigen, die mir noch etwas sind. Nur nicht haltlos wieder in die Einsamkeit einer kalten Welt zurückgestossen werden! Und das muss sich heute entscheiden! Als Käthe zurückkam, lächelte sie. Doch schien es Georg, als täte sie sich Zwang an. Jedenfalls hatte Anni nichts verraten. «Sie hat nur etwas Kopfweh,» sagte Käthe, mit so freundlich hellem Blick, dass Georg in einer jäh aufsteigenden Hoffnung: es könne doch noch alles gut werden, volle Sicherheit wieder gewann. «Nun musst du mir erzählen,» rief Käthe mit einem Blick nach dem Sofatisch. Aber ein seltsames Widerstreben, sich mit ihr an diesen Tisch zu setzen, wo noch der Atlas aufgeschlagen lag, veranlasste Georg, die grosse Hängelampe im Erker anzuzünden, auf dessen Tischchen eine hohe Porzellanvase mit einem Riesenstrauss weisser Kirschblüten stand. «Ist dies nicht dein Lieblingsplätzchen?» fragte er mit einem Blick auf die mit bunten Kissen bedeckte Rundbank hin. Käthe nickte und setzte sich. Das Lampenlicht strahlte sonnenhell auf die Blüten, und der Widerschein des reinen Weiss gab ihrem noch immer hübschen Gesicht einen Hauch jugendlicher Frische. Erwartungsvoll sah sie ihn an, und als sie einen entschlossenen Zug in seinem Gesicht bemerkte, streckte sie ihm die Hand hin: «Georg, du bist mir noch böse wegen des Unheils, das ich Silvester angerichtet habe.» Er unterbrach sie mit einem Kopfschütteln: «Nein! Ich weiss ja doch, aus welchem Grunde du es tatest. Du wolltest mich vor der Welt rehabilitiert sehen. Du, konntest es nicht ertragen, dass man mich immerfort selbst in eurem Kreise für Richard hielt. Du hast aus gutem Herzen gehandelt. Ja, gerade das gibt mir den Mut, Käthe, dir jetzt zu sagen, was ich dir schon lange sagen "wollte.» Und er ging ohne Umschweife auf sein Ziel zu. Er entwickelte ihr mit einfachen, knappen Worten: Der grosse Augenblick, auf den er Jahrzehnte gehofft, um dessentwillen er von Amerika gekommen und die wunderlichsten Dinge begangen habe, sei gekommen. Jenes frühe Verlöbnis in der Laube, dessen Zeuge freilich nur ein Kätzchen gewesen, setzte er lächelnd hinzu, habe seine bindende Kraft bis heute behalten, wo sie leider nicht mehr jung seien, aber doch noch glücklich miteinander werden könnten. Er streckte ihr beide Hände entgegen. «Meinst du nicht auch, Käthe?» Käthe war erblasst, als er begann. Jetzt überströmte Hals und Gesicht heisse Röte. «Lieber Georg,» sagte sie mit leicht bebender Stimme, «ich weiss, dass du mein bester Freund auf der Welt bist, und wie ich zu dir stehe —» sie suchte nach Worten — «was du mir bist, brauche ich dir nicht zu sagen.» Sie machte eine kleine Pause. «Aber, lieber Georg, wir sind beide in dem Alter, wo man entscheidende Schritte überlegt. Wir woller ganz offen gegeneinander sein, versprichst di mir das?» «Ich verspreche es.» «Ich bin nicht blind, Georg. Ich weiss, du liebst Anni. Du hast mir versprochen, ganz offen zu sein. Aber ich will keine Antwort von dir.» Georg schwieg. «Ich weiss nicht, was früher, ich weiss nicht, was heute zwischen euch vorgefallen ist — lass! Wir wollen uns nichts vormachen. Du hast natürlich wohl bedacht, dass, wenn wir uns heiraten, du Annis Vater bist.» «Was heisst das, ,wohl bedacht?'» rief Georg. «Was willst du damit sagen? Meinst du etwa, ich wolle, nur um immer in Annis Nähe zu sein...?» Sie unterbrach ihn mit einer Handbewegung. «Das sagst du, Georg, nicht ich. Auf den Gedanken bin ich gar nicht einmal gekommen. Aber,» — sie legte ihre Hand auf seinen Arm und sah ihn unter aufsteigenden Tränen an. «Ich weiss doch, wie es um dich steht. Ich kenne dich doch. Wie oft — und noch das letztemal — als du Anni die Hand gabst, habe ich das Leuchten in deinen Augen gesehen. Das war Liebe, war leidenschaftliche Liebe.» Georg atmete schwer. «Wenn dem so wäre — wäre es nicht zu verzeihen, dass ich die junge Käthe liebe wie damals? Und solltest du nicht gerade dazu beitragen, mich zur Ruhe und Klarheit zu bringen?» «Lieber Georg, wo ich dir helfen kann, werde ich nie versagen. Aber wie kann ich hier helfen? Wer kann so leidenschaftliche Liebe wie einen Feuerbrand auslöschen. Wenn Anni eben auch so getan hat, als wäre nichts vorgefallen — ich habe doch eine innere Gewissheit! Ich weiss — was, wenn auch nicht, wie es geschehen ist. Ich kenne dein Temperament. Meinst du wirklich, ich sollte das immer in steter Furcht mitansehen? Meinst du, ich soll Jahre hindurch bei jedem väterlichen Kuss, den du ihr gibst, zittern, ob es nicht ein Kuss der Liebe ist?» «Käthe!» sagte Georg halblaut und wandte sich ab. «Ja, so ist es doch, Georg. Und wäre es bei deiner Leidenschaftlichkeit etwa unmöglich, dass es einmal zu einer Katastrophe käme?» Georg trat an das andere Fenster und blickte hinaus. Er schüttelte still den Kopf. m Zikviffk vom (Fortsetzung folgt.) ^..b I. _AM+I 7imma»n 4

N°64 — 1935 AUTOMOBIL-REVUE 17 Tourismus Fahrten durch die Heimat Rorschach am Bodensee. Den Fürstäbten von St. Gallen verdankt Ält- Rorschach nicht nur sein typisches Gepräge wie Seehafen, Hafenplatz, Kornhaus, Mariaberg u. a., sondern auch viel geistige und wirtschaftliche Förderung. Einen grossen Aufschwung erlebte die Ortschaft im neunzehnten Jahrhundert dur* Dampfboot und Eisenbahn und neu eingeführter Industrien, die Handel und Verkehr belebten. Aus der kleinen, ehemals bäuerlich-alemannischen Marktgenossenschaft Rorscachun (Ror = Schilf, Scachun = Wald) ist heute ein bedeutender Transitplatz und ein städtisches Gemeinwesen von strebsamer Lebhaftigkeit geworden. Die mancherlei Sehenswürdigkeiten der hübsch gebauten Stadt, die jetzt ca. 11.500 Einwohner zählt und die grösste Ortschaft des schweizeriechen Bodenseeufers ist, die Schönheiten der Umgebung im Wechsel von Berg und Ebene, von stolzer Gebirgsform und ruhig-stiller Wasserfläche, das günstige Sommerklima und die vorzüglichen Gelegenheiten für Wassersport (Schwimmen, Rudern, Motorboot; Dampferverhindung nach beiden Ufern) und Bergsport, schönen, genussreichen Autotouren und anderes mehr, machen Rorschach zum angenehmen Aufenthaltsorte für kürzere oder längere Zeit. Der Flugplatz Altenrhein befindet sich in nächster Nähe und ist bequem mit dem Automobil zu erreichen. Motorbootkurse verkehren zwischen Rorschach-Hafen, Staad und Alten- Thein-Strandbad. Von Zürich ißt Rorschach über Wjnterthur- St. Gallen 94 km entfernt, von Schaffhausen über Konstanz 82 km, von Chur über Ragaz-Sargans- Buchs-Altstätlen 100 km und von Lindau a. Bodensee 32 km. Dia Hochsaison mit ihrem Bade- und Sportleben dauert von Mitte Juni bis anfangs September nnd die Nachsaison mit den klaren Herbstlandschaften und wunderbaren Seespiegelungen über September und Oktober. Automobilisten bieten sich' zahlreiche' Möglichkeiten für lohnende, genussreiche kleinere Touren. So empfiehlt sich eine Rundfahrt über St. Gallen nach Teufen und von hier entweder nach Speicher oder weiter nach Gais, Altstätten, Trogen und über Heiden und Rheineck nach Rorschach zurück. Sehr reizvol' ist auch eine Tour dem Seeufer entlang über Arbon. Romanshorn, Güttingen, Kreuzungen nach Konstanz (von hier ist der Besuch der Inseln Mainau und Reichenau sehr zu empfehlen) und weiter über Gottlieben und das hübsche Ermatingen am Schioss Arunenberg vorbei und über Steckborn uhd das malerische Glarisegg nach dem altertümlichen Stein am Rhein und von hier — je nach der zur Verfügung stehenden Zeit — noch nach Schaffhausen, Neuhausen und zum Rheinfall. Von Bern zur Grimsel. Eine Autofahrt von Bern zum Grimeelpass; Tiiit ihren vielen und lohnenden Abstechern und Abzweigungen zu den berühmtesten Kurorten des Berner Oberlandes, gehört unzweifelhaft zu einem der schönsten ToUrenerlebnisse in unserer Heimat. Nach 28 Kilometern ist schon das altertümliche Städtchen Thun erreicht. Von hier nach Inter- 1 a k e n kann der Fahrer entweder die gute, aber schmale und ziemlich kurvenreiche Uferstrasse über die schön gelegenen Kurorte Obern ofen, Gunten (Abstecher nach Sigriswil, 3 km oberhalb Gunten) und Merligen wählen, oder die vielbefahrene Uferstrasse über Spiez, Fäulensee und Därligen. Von Spiez aus sind landschaftlich überaus lohnende Abstecher möglich. So über B o 11 i g e n zum Jaunpass oder nach Zweisimmen, und von dort ins Obersimmental nach Lenk oder „ über Saanenmöser nach S a a n e n und über den Col du Pülon nach A i g 1 e, oder (von Spiez aus) über Frutigen nach dem bplipbten Ädelboden oder durchs Kandertal am lieblichen Blausee vorbei nach Kandersteg. Die Rückfahrt könnte über den vielbesuchten Luftkurort Aeschi und von hier über Krattigen nach Interlaken erfolgen und von Interlaken aus könnten bei genügend Zeit wieder herrliche Touren ins Herz des Berner Oberlandes unternommen werden. Es empfiehlt sich vor allem die genussreiche Fahrt nach Zweilütschinen (als Variante sei die Fahrt über das idyllische Wilders wil erwähnt) und von hier nach Lauterbrunnen oder Grindelwald, zwei der herrlichsten Fahrten im Oberland, inmitten einer prachtvollen Gebirgslandschaft. Von Lauterbrunnon aus sollten die Trümmelbachfälle besucht werden. Lauterbrimnen, •wie Grindelwald sind Station der Jungfraubahn. Eine weitere Exkursion kann man von Interlaken aus auf den Bpatenberg ausführen. Eine kurvenreiche, nicht sehr breite Strasse führt durch prächtigen Tannenwald auf die Terrasse des Beatenbergs und bietet unterwegs einzigartige Ausblicke auf die Berner Alpen und den Thunersee. Weitere Ausflugsmöglichkeiten sind die Fahrten von Interlaken nach Habkern und die ebenfalls hervorragend schöne von Interlaken nach Iseltwald. Von Interlaken zum Grimselpass führt die 3trasse weiter dem rechten Ufer des Brien^ersees entlang über Brienz (3 km oberhalb Brienz lohnende Abzweigung zum Giessbach und den Giessbachfällen) und Brienz wil er nach M'eiringen, von wo aus sich ein Abstecher zum Reichenbachfall und zum Rosenlauibad und dem Hotel Schwarzwaldalp empfiehlt, welche Strasse nun für den Automobilverkehr mit Wagen bis zu seohs Sitzplätzen kürzlich freigegeben wurde. Südöstlich von Meiringen befindet sich die Aareschlucht. Man sende den Wagen voraus zum oberen Ausgang der Schlucht vor Innertkirchen. Die Schlucht ist ein fast Wt km langer, mit Laufstegen versehener Felsspalt durch den die Aare sich Bahn gebrochen hat. Die Felswände sind bis 110 Meter hoch, die Schlucht bis zu 1 m schmal. In der Schlucht oben links seitlich ein grosser Wasserfall. Von I n n e r t k Ire Ken über Guttannen gelangt man ztt dem schönen Handeckfall, gegenüber befindet sich der Gelmer Stausee.. Die Grimsolstrasse durchquert nun das weite Einzugsgebiet der Grimselkraftwerke, eines der grössten Elektrizitätswerke Europas, dessen grossärtige, dreistufige, technische Anlagen und Stauseen auf der Fahrt beobachtet werden können. An Stelle des alten Grimsel-Hospizes haben die Bernischen Kraftwerke ein neues, modernes Hospiz, dem Charakter der Landschaft bestens angepasst, erstellt. Die Strasse führt zwischen den Grimselseen hindurch in mehreren Kehren eteil hinauf zur Grimsel-Passhöhe, wo sich eine hervorragende Aussicht auf den Aaregletscher, das Finsteraarhorn, die Walliser Alpen, den Gries- und Rhonegletscfoer bietet. Auch die gegenüberliegende Furkastrasse und das Rhonetal lassen sich überblicken. In gewaltigen Schleifen mit prächtigem Panorama schlängelt sich die Strasse dann an der Maienwand steil hinunter zum Strassenechnittpunkt Gletsch. . Be. Die Riviera zwischen den Bergen. Eingebettet in die lieblichen Vorberge des Berner Oberlandes, umsäumt von Wäldern und Wiesen, überragt von hohen Sehneegipfeln, die vor rauhen Winden schützen, lockt der Thunersee zum Ferienaufenthalt. Nicht umsonst wird er die « Riviera des.Berner Oberlandes» genannt, denn hier gedeihen Trauben, Feigen, Edelkastanien und Lorbeer, während der frische Seewind auch an diesen schwülen Sommertagen übermässige Hitze nicht aufkommen lässt. Jetzt ist der Wassersport Trumpf. In allen Uferkurorten bietet sich reiche Gelegenheit zum Schwimmen und Wassersport. In Thun wimmelt das neu ausgebaute Strandbad von Gästen, die es sich bei 20 Grad Wassertemperatur wohl sein lassen und sich nachher auf der prächtigen Sportwiese tummeln. Wer dem Sport abhold ist, setzt sich auf Deck eines der Dampfer, und macht eine Rundfahrt den idyllischen Ufern entlang. Von Thun, am Ausgang der Aare aus dem See, •mit einem mittelalterlichen Stadtbild; gelangt man am Nordufer nach dem schön gelegenen Hilterfingen mit seiner interessanten Kirche — unweij; A d*r ( von: folgt, in prachtvoller Bucht, Oberhofen,,'wM ! gen, Stuttgart, 171 km; Backnang, Hall, MergentjfthemwWüraburg, 341 km. seinem imposanten Schloss und einzigartigen''Rund- ' f • Wtrrzburg, Münnerstadt, Meiningen, Wasungen, blick auf See und Berge. Von hier führt ein "Barchfeld, Eisenach, 156 km, Mülhausen, Keula, schattiger, 4 km langer Quai nach Gunten, das mit Pustleben, Nordhausen, 237 km, Illfeld, Hasselfelde, seiner südlichen Vegetation der trotzigen Niesenpyramide gegenüber liegt. Dag. Automobil verbindet Rübeland, Elbingerode, Wernigerode, 284 km. P.G.inZ. es mit dem idyllischen Bergdorf Sigriswil, auf 800 Meter Höhe, am Fusse des Röthorn. Weiter östlich liegt der reizvolle Kurort Merligen mit der Beatenbucht, von .wo eine Drahtseilbahn nach der Höhenterrasse Beatenberg auf 1200 m Höhe führt. Bad Gurnigel. Der Kurbetrieb ist in vollem Gange. Neue Kurgäste treffen, täglich ein.; Das erste Hundert ist überschritten und für ein weiteres Hundert liegen Bestellungen vor. Der erste August wird, wie üblich, jedoch der Zeit entsprechend, gefeiert. Vom 2. bis 8. und vom Ö. bis 16. August finden Konferenzen der Oxford-Bewegung statt, an welchen je 300 Personen teilnehmen werden. Das Hotel Gurnigel wird während der ersten Hälfte August voll besetzt sein, man rechnet mit annähernd 500 Personen. Am 3. August beginnt das Gurnigel-Tennis- Tournier auf den modern angelegten Tennisplätzen, das in Anbetracht der vielen Besucher recht interessant zu werden verspricht. Verkeh rspropaganda Die Entstehung der Schweizer Alpen. Die schweizerische Oberpostdirektion lud kürzlich die Presse in Bern zu einem neuen schweizerischen Propaganda-Tonfilm ein, der auf neuartige,. Weise im In- und Ausland zum Besuche der Schweizer Alpen werben soll. Man mag vielleicht über den eigenartigen Titel erstaunt sein und sich fragen, weshalb ein geologischer Film über das Werden der Alpen unbedingt auch ein Propaganda-Film darstellen soll. In seinen einleitenden Worten wies Herr Dr. Max Senger vom Kursinspektorat der Generaldirektion der P. T. T. ebenfalls auf den merkwürdigen Titel hin und verriet, dass der Film nach einer Idee der Oberpostdirektion selbst hergestellt worden ist. In Wirklichkeit handelt es sich um eine populäre, aber nichtsdestoweniger wissenschaftlich gestützte und durch die Eigenart des Tonfilm anschaulich vermittelte Darstellung vom Werden und Wesen unserer Alpen weit. Die ausserordentlich interessante Entstehungsgeschichte des Gebirges, erläutert durch zahlreiche, wundervolle Bilder aus unserer Alpenwelt, dürfte die Aufmerksamkeit auf Oben: Wie sich ein erfinderischer Schlafwandler von seinem Leiden kurierte. Nebenstehend: Der Verkehrspolizist in den Sommerferien. («Präger Presse».) das Gebiet ziehen, das Schauplatz ungeheurer Evolutionen der Natur war. Wer sich den Film an- . gesehen hat, muss die Initianten zu dem Werke beglückwünschen, denn auf sehr originelle Weise ,.wird das lebhafteste Interesse für unser schönes Alpengebiet geweckt. Das Werk wurde von der Praesens A.-G. in Zürich hergestellt und entstand unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Prof. Dr. U. Wehrli in Zürich. Der erste Teil arbeitet stark mit sehr gelungenen, schematischen Darstellungen, mit denen das langsame Erkalten der einstmals glühenden Erdkugel und der langsame Schrumpfungsprozess veranschaulicht wird. Der zweite Teil des Filmes bedient sich fast ausschliesslich mit Aufnahmen aus den Schweizer Alpen, durch die auf die weitere Entwicklung des Gebirges hingewiesen wird. Selbstverständlich sind alle Aufnahlnen von grosser Schönheit. Der gelungene Film, dessen Werbekraft wir nicht unterschätzen, ist bereits nach Deutschland, Belgien, Frankreich und Latein-Amerika verkauft. Man möchte hoffen, dass er dazu beiträgt, unserer schwerringenden Fremdenindustrie neue Kräfte zuzuführen, bo. Touren-Sprechsaal . Touren-Antworten T. F. 924. Schaff hausen-Wernigerode. Nachstehende Route ist landschaftlich sehr schön, führt durch interessante alte Städte und ist auch zum grössten Teil in gutem Zustande: Schaffhausen, Donaueschingen, Rottweil, Tübin- Touren-Fragen T. F, 925. Von Colmar 12 Tage ins Rheinland. Ich bitte um Zusammenstellung eines Itinerars für eine schöne 12tägige Tour ins Rheinland. In diesen 12 Tagen soll je ein Ruhetag in 3—4 verschiedenen schönen Ortschaften des Rheinlandes mitinbegriffen sein. Auch Seitentäler, wie das Moseltal, könnten berücksichtigt werden. Besten Dank zum voraus. Dr. Ch. in L. Gh.-de-F. Büchertisch Kleine Welt. Erzählungen von Hermann Hesse. 380 Seiten. S. Fischer-Verlag, Berlin. — In diesen vielen kleinen Novellen, die zum grossen Teil aus der Frühzeit des Verfassers stammen, erlebt man vor allem den meisterhaften Erzähler Hesse. Man kennt viele seiner Geschichten schon aus dem Bande • Diesseits >, mit der « Kleinen Welt» ist der Bestand an kleineren Erzählungen, die in die gesammelten Werke eingehen sollen, aufs schönste ergänzt worden. Man kennt sie schon, diese so überaus reizvolle Heine Welt Hesses, diese Schicksale des Alltags, die mit keinen Ambitionen, aber einer wunderbaren Sauberkeit des Stils und mit eingehender Liebe auf die Psyche der Hauptgestalten geschrieben sind. Es ist eine Welt der Schrullen und der kleinen Lächerlichkeiten, des bescheidenen Geistes und der gefesselten Seele. Der beengende Hauch kleinstädtischer Philistrosität strömt van ihr aus. Und doch, wie liebenswert sind diese Menschen, die trotz ihres geringen Formates die Erschütterungen des Lebens mit grosser Empfindsamkeit verspüren; etwa dieser Walter Kömpff, der sich ins Dunkle verirrte und den Weg zu sich nicht fand, dieser an den Aeusserlichkeiten des Lebens scheiternde Emil Kolb, oder der rührend schlichte, etwas lächerliche Andreas Ohngelt. Auch ihre kleinen Schicksale nehmen gefangen und erschüttern den LeseT, der sich willig der einzigartigen Erzähle.rmagie Hermann Hes.««s ergibt. Es ist viel stille Traurigkeit und Dunkel in diesem Buch, viel leise Klage um die Härte, Lieblosigkeit und Dummheit der Menschen, umso schöner aber berühren die Geschicke des Heimkehrers Schlotterbeck mit der stillen Frau Entriss, oder das Heimfinden des Dr. Reichardts aus wirren Weltreformer-Phantasien in die Anne einer edlen Frau. Hesses einzig-schöne Sprache, die in unauffälligem Fluss dahinzieht, überglänzt die Erzählungen und macht sie zu Edelsteinen der deutschen Prosa, bo. bo. «Was nicht im Bädecker steht.» Band: Schweiz, Nord und West. Von Hans Rudolf Schmid und Annemarie Schwarzenbach. Verlag R. Piper & Cie., München. — Die vom Piper-Verlag lancierte Idee, als Pendant zum ehrwürdigen «Bädecker» verschiedene Reisebücher herauszugeben, die eben gerade das behandeln, was ihr grosser Bruder links liegen gelassen hat, schlug überall mächtig ein. Schon sind zahlreiche Gebiete mit diesen «Nicht- Bädeckern» teilweise neu entdeckt und auf noch unbekannte Weise den Reisenden nahegebracht worden. Auch die Schweiz gehört dazu. Der erste Band «Ost und Süd», dem Eduard Korrodi ein unendlich witziges Vorwort mit auf den Weg gab, hat nun kürzlich seine Fortsetzung gefunden. Nun werden auch noch Nord und West der Schweiz abgegrast, allerdings, wie alles in diesen eigenartigen Reisebüchern, ohne strenges Schema und genaue Grenzen. Dieser Band, dem die beiden jungen Schweizer Schriftsteller Hans Rudolf Schmid und Annemarie Schwarzenbach zu Gevatter standen, will, wie Schmid einleitend sagt, «einen Blick hinter allerlei Fassaden und Zäune, in Töpfe und Chacheli, in Speicher und Trögli, in Geist und Seele des Schweizer Volkes werfen», denn dies ist ebenso verlockend und lohnend wie der Blick in die blühenden Täler voll Sonne. Das Buch möchte kein Handbuch, sondern ein Herzbuch sein, kein Reise- Führer, sondern ein Reise-Verführer. Dieses Programm ist sehr schön und klingt vielverheissend, aber es verlangt auch von den Verfassern sehr viel. Wir wollen es den beiden nicht abstreiten, dass sie es wirklich verstanden haben, in Töpfe und Chacheli des Schweizer Volkes zu gucken, und Dinge zu sagen, die noch nicht gedruckt und offiziell vermerkt standen. Vieles ist selbst für den Schweizer neu und überraschend, alles jedenfalls ungemein frisch und launig geschrieben. Manchmal kann man allerdings doch nicht ganz umhin, sich zu fragen, wo denn nun eigentlich der Blick ins wirkliche Wesen des Volkes und des Landes sein soll, dies immerhin nur an wenigen Stellen, wo das Buch eine gut geschriebene Geographie wird, aber nicht mehr. Sonst streifen die zwei mit offenen Augen im Lande umher, wissen viel Neues und Kluges zu berichten, das wirklich zum Reisen verführt. Die grösste Gefahr schien uns, in eine snobistische Haltung zu verfallen. Vielleicht, weil es Schweizer sind, tritt dieser Nachteil, der anderen «Nicht- Bädecker»-Bänden schon anhaftete, nicht hervor, denn alles ist mit grosser Ueberzeugung und Heimatliebe vorgetragen. Wer seine Heimat auf neuartige reizvolle Weise kennenlernen will, lasse sich vom Hans und der Annemarie durch das Land geleiten: sie werden ihm voll fröhlicher Miene vieles zeigen können. (Wir werden in der nächsten Nummer aus dem «Nicht-Bädecker» einen kleinen Abschnitt als Probe veröffentlichen.) bo. Atemlos hingen die Augen der Klasse an ihrem Mitschüler Fritz, der vorn vor dem •gestrengen Herrn Direktor stand. « Also.- >, sagte der eben grollend, « du bist also geständig, diese Aufschrift «Der Mathematikprofessor ist ein Esel» gemacht zu haben ?» « Jawohl!» gesteht Fritz zerknirscht. «Na ja...», meint der Direktor milde. € Freut mich, dass du diesmal die Wahrheit gesagt hast!» Verantwortliche Redaktion des Autler-Feierabend: M. Bolliger. Beste Bedienung aus Küche und Koller. Separates LOKAL für Gesellschaften und Konferenzen etc. PARKPLATZ b. BAHNHOF Für A.C.S.-Damen heimeliges Cafe, Tea* Room. Telephon 335. Gebr. Witzln