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E_1934_Zeitung_Nr.014

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u AUTOMOBIL-REVUE

u AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N» der Retinfahrer beiwohnt, sieht und versteht es wenig von dem. was sich während des Rennens in den Boxen abspielt. Jeder Konkurrent muss während der ganzen Fahrt mit seiner Boxe in Verbindung bleiben. Während er im Rennen liegt, nennen ihm seine Sekundanten die Positionen, zeigen sie ihm merkwürdige Figuren und bemühen sie sich mit ebenso grosser Diskretion wie Schnelligkeit, dem Fahrer den Weg zum Sieg zu ebnen. Die gezeigten Signale sind das Resultat der gegenseitigen Abmachungen, und der kluge Fahrer wird sich genau danach richten, denn nur so kann er das Rennen nach einem bestimmten systematischen Plane durchführen. Ohne die Hilfe der Boxen wüsste der Fahrer nichts von seiner Position, und doch muss er genau orientiert sein, wie er sich zu verhalten hat. Vielleicht werden wir schon in nächster Zukunft drahtlose Signalisation besitzen, so dass der Chef der Boxe uns jederzeit mitten im Rennen über unsere Lage orientieren kann. Der drahtlose Dienst wird so eine bedeutende Entwicklung der Rennsignalisation darstellen. Wenn ein Wagen anhält und seine Position verliert, dann kann der Fahrer nur mit einem guten Signalsystem erfahren, wie er sich zu verhalten hat, um die verlorene Position wieder zu erringen. Ich glaube nicht, dass es bei irgendwelchen Rundstreckenrennen entschuldbar wäre, das Signalisierungssystem zu vernachlässigen. Es ist im Gegenteil notwendig, es so gut wie nur möglich auszubauen. Die Gefehrtenhonorare des Mittelalters. Auch bei Rekordversuchen ist die Signalisierung der Rundendurchschnitte, der zu- Um es vorweg zu nehmen — es waren wirklich Schandlöhne! Und man muss sich rückgelegten Strecke und der erzielten Rekorde von grösster Bedeutung. Bei den eigentlich wundern, dass die geistigen Arbeiter dieser Zeit — besonders die ohne hohe Rundstreckenrennen wird die Position im fürstliche Gönner — nicht samt und sonders Fahrerfeld angegeben, die notwendige Geschwindigkeit, die Zahl der zurückgelegten Calvin bezog an der Universität Strass- Hungers gestorben sind. Runden und der Halt bei den Boxen zur Aufnahme von Brennstoff. Nummernreihen, die einige Fässer Wein. Franz Lambert, ein Zeitburg ein Jahresgehalt von 80 Gulden und in gelber Farbe auf schwarzem Grund gezeichnet sind, dienen am besten zur Angabe Universität im Jahre 1515 sein berühmtes genosse Luthers, der an der Wittenberger der Position und der gefahrenen Runden. Kolleg über das Evangelium des Lucas las, Sie können an ein breites Brett gehängt erhielt von jedem Hörer pro Semester — 12 oder auch aufgestellt werden. Ein in ver-Groschen! Zur selben Zeit zahlte man in schiedenen Stellungen gehaltener Pfeil orientiert den Fahrer am besten über die not-Semester vier Groschen Kollegiengeld... Wien an der philosophischen Fakultät für ein wendige Geschwindigkeit. Der Wittenberger Universitätsprofessor Man stelle sich das Gefühl vor, wenn man Richard Crocus musste, um überhaupt zu bei einem grossen internationalen Rennen Hörern zu kommen, über griechische Sprachen unentgeltlich lesen. (Ein Fall, der heut- vor den Boxen eine Zahl aufleuchten sieht, die andeutet, dass man nun an dritter Stelle zutage, wenn auch nicht ganz, so doch langsam aus der Uebung gekommen ist.) Um liegt, oder die mitteilt, dass der grösste Rivale ausgefallen und damit der Weg zumihn aufzumuntern, spendierte ihm Kurfürst lische Bergpredigt. Nach Wien müsse ich kommen, um zu wissen, was Musik sei. Er sei sicherlich nicht unmusikalisch, aber, ob unsere Militärkapelle die .Fünfte' Beethovens oder die malaiische Volkshymne spiele, könne er nicht unterscheiden. Es sei ein und dasselbe.» Und Frau van der Witte lachte, so herzlich und vergnügt, wie er es an ihr noch nie gehört. Sieg- freigeworden ist. Sehr oft lohnt es sich, in einem langen Rennen mit verhaltenem Tempo zu starten, um erst nach und nach eine günstige Position zu erreichen. Es ist der sicherste Weg, um Aussicht auf Erfolg zu haben, doch besteht die Schwierigkeit immer noch darin, die Spitzenführer während der beschränkten Zeit vor dem Ziel zu erreichen, wenn diese noch einen Spurt einlegen. Indessen ist die Genugtuung, sich aus der Mitte des Feldes heraus einen definitiven guten Platz im Rennen erkämpft zu haben, auf jeden Fall schon gross. Im allgemeinen werden die Signale von tete, so war er anfangs auf seine unternehmungslustige junge Frau nicht wenig stolz. «gleiches Tempo halten >, 10 Uhr «Beschleunigung», und 11 Uhr «Verminderung den Boxen aus gegeben. Doch manchmal Und obwohl er gegen den Flugsport eine tiefeingewurzelte Abneigung hegte, posierte er sind die Leute nicht schnell genug, um dieder Geschwindigkeit». Auf dem gleichen vorüberrasenden Maschinen zu orientieren. Platze hatte ich ebenfalls ein Signalbrett den Helden und nahm in der Kabine des von Selbst wenn ein Mechaniker mitfährt, und aufrichten lassen, auf dem die Zahl der zurückgelegten Runden und der Rundendurch- seiner Gattin gelenkten zierlichen Aeroplans die Signale sorgfältig beachtet, können bei Platz. Mit zusammengebissenen Zähnen und den heute erreichbaren grossen Geschwindigkeiten dem Fahrer nicht immer alle not- verzeichnete eine Tabelle den Fortschritt schnitte aufnotiert waren. Bei den Boxen starren Blicken verfolgte er nervös ihre Flugmanöver: wie wird das Abenteuer enden? wendigen Angaben mitgeteilt werden. des Rennens. Mochte nun Mary über London ihre kühnen Es sollte zur Regel gemacht werden, dass: Ich erinnere mich an einen Fall, wo die Kurven und Schleifen ziehen oder einen kleinen Abstecher nach dem Kontinent unter- alle Signale vom Fahrer selbst leicht verstanden werden können. Es ist oft auch Fenster eines Hauses als Signale benützt empfehlenswert, eine besondere Signalstation einzurichten, die sich in einiger Entfernung von den Boxen befindet, damit im Falle eines Telephondefektes durch, Signale die Verständigung getroffen werden kann. Es war bei einem srrossen Rennen, als ich ganz nahe bei den Boxen einen Apothekerladen entdeckte, über dessen Eingangstüre eine grosse Uhr aufgehängt war. Die nor- «Zwischen mir und meinem alten Musikfreunde besteht ein stillschweigendes Uebereinkommen. Bevor er geht, setzt er sich zum Flügel, und dann weiss ich, jetzt spielt er mir seine Musik, wie er es nennt: Musik aus Wien. Ich glaube, ich könnte Ihnen manche dieser so zu Herzen gehenden Weisen vorsummen. Einmal», sie unterbrach sich nachdenklich, «da riss sein Spiel plötzlich ab. Mein alter Freund griff mit hängendem Kopf nach seinem Hut und wandte sich zum Gehen. Ich aber sah, dass seine Augen feucht waren. Da nahm ich ihm den Hut säuberlich aus der Hand, drückte ihn wieder auf seinen Sitz nieder und bat ihn: ,Nun spielen Sir mir noch mein geliebtes Scherzo in D-Moll von Chopin.' Man muss nicht nur sich selbst über solche Stunden hinweghelfen.» Mit kaum hörbarer Stimme hatte sie es vor sich hin gesprochen, aber rasch fand sie sich wieder. «Wenn ich Ihnen noch sage, dass ich kein gutes Buch an mir vorübergehen lasse, so werden Sie begreifen, dass ich in mir selbst Befriedigung finde. Man muss es auch. Es ist eine Art Selbsterhaltung, die den Europäer drüben zwingt, sich nicht selbst zu verlieren. Die Männer sind weitaus besser daran, sie haben ihren Beruf, der sie aufrecht erhält. Aber wir Frauen... tagsüber im Sarong in der male Funktion dieser Uhr bestand darin, die letzte Frist anzugeben, zu der noch Filme zum Kodieren abgeliefert werden konnten. Ich hatte den guten Einfall, die Zeiger dieser Uhr als Signale zu verwenden. Der Stundenzeiger gab meine Lage im Rennen an und der Minutenzeiger die notwendige Geschwindigkeit. 9 Uhr hiess beispielsweise wurden. Das Gebäude befand sich in unmittelbarer Nähe einer Kurve, die sehr langsam befahren werden musste. Der Fahrer konnte dadurch die Position verschiedener wendige mitzuteilen. Blick in die Welt Friedrich der Weise am Schlüsse eines jeden Semesters — 5 Dukaten, worüber der Gelehrte so begeistert und dankbar war, dass er auf die Freigebigkeit seines Gönners einen Hymnus dichtete... Wesentlich besser ging esden Aerzten. Allerdings war die «Konkurrenz» eine geringere. 1554 gab es zum Beispiel in Wien insgesamt zehn Aerzte, in der Umgebung, zum Teil sogar in der Provinz fast gar keinen Arzt. Der Wiener Arzt Dr. Johannes Tichtel führt in seinem Tagebuch an, dass er bereits im ersten Jahre seiner Praxis — im Jahre 1477 — 27 Pfund, 14 ungarische und 6 rheinische Gulden eingenommen habe, dagegen schon im zweiten Jahr 112 Pfund, 79 Pfennige, 50 rheinische und 4 ungarische Gulden verdient habe. Ausserdem, besonders In Kriegsjahren — wenn Bargeld rar war —, brachte die ärztliche Praxis willkommene Gaben für Küche und Keller. Derselbe Dr. Tichtel berichtet von Spenden dankbarer Patienten, zum Beispiel «Zway spenferl» oder «ein lunglpratten», Wildpret, Geflügel, Hühner, Fische, Schmalz;, Eier, Würste, Brot, Mehl, Gries, Obst, Gewürze usw. Auch Weine der verschiedensten Marken und Schmuck schenkte man dem Arzt. Aber das war auch die einzige Gruppe «geistiger Arbeiter», die ihr Auskommen, manchmal sogar mehr als das, fand; um so trister war die Lage der Gelehrten, die das-Unglück hatten, einen Beruf zu ergreifen, der im wahrsten Sinne des Wortes weitaus weniger «nahrhaft» gewesen ist. Hängematte dahindämmern, um abends entnervt zu inhaltlosen, gesellschaftlichen Verpflichtungen zu erwachen, ist mir nicht gegeben. Die schalen, abgestandenen Reste einer Kultur, die keine ist. Sie glauben nicht, wie ich wieder auflebe, seit wir in Europa sind.» Schweigend hatte ihr Jul zugehört. Aber jeden Gedanken, jedes Wort, jede Bewegung der schönen Frau nahm er in sich auf. «Sie werden sich, gnädige Frau, sicherlich in Wien längere Zeit aufhalten?» Ruhig, gleichgültig wandte sie sich zu ihm. «Das wird nur von meinem Manne abhängen. Ich nehme darauf keinen Einfluss.» Da Hess er den Kopf hängen. Plötzlich horchte sie lauschend. «Ich höre Musik.» Mit langen Schritten eilte Jul zu dem niedrigen Zaun, der sie von der Strasse trennte... vorsichtig lugte er hinaus... und blitzschnell hatte er begriffen... dass er daran nicht gedacht hatte!... Sein Bataillon am Heimmarsch vom feldmässigen Schiessen ... Jetzt erst erinnerte er sich an eine kriegerische Verlautbarung gestern im Befehl ... nach dem feldmässigen Schiessen anschliessend Gefechtsübung in der Richtung gegen Hellbrunn... Hellbrunn von starken, feindlichen Kräften besetzt... das könnte ihm jetzt noch fehlen... ein kleiner Garnisons- Flugsport als Scheidungsgrund. «Heute nachmittag flieg' ich nach Paris, Darling. Oder vielleicht nach Kopenhagen. Kommst du mit?» Wenn die platinblonde Mary Barlow, die sich zu einer smarten Fliegerin ausgebildet hatte, mit verführerischem Lächeln an ihren Gatten diese Einladung rich- nehmen, jeder solche Ausflug bedeutete eine gewaltige Anforderung an die Nervenkraft ihres Gatten. Er hielt sich durchaus nicht für einen Feigling; in den halsbrecherischen Fenster im Hause leicht beobachten. Die Sports war er daheim. Nur gegen das Flug- Stellung der Scheiben war für ihn sehr aufschlussreich und wurde natürlich geheimgehalten. Der Manager hatte auf diese Wefse keine grosse Mühe, seinem Fahrer alles Not- zeug empfand er eine unüberwindliche Abneigung. Er vermochte das Schaukeln nicht zu ertragen, der Blick in die Tiefe flösste ihm ein angstvolles Schwindelgefühl ein. Und nun hatte ihm sein Unstern gerade eine begeisterte Fliegerin zur Frau gegeben. So sehr ihn anfangs ihre gesellschaftlichen und sportlichen Erfolge schmeichelten, wurde er allmählich seiner mühsamen Heldenpose überdrüssig und er verzichtete darauf, seine Gattin auf ihren Flugtouren zu begleiten. Ihre Begeisterung für die Aviatik nahm von Monat zu Monat zu, und vergebens versuchte er, sie an ein sesshafteres Leben zu gewöhnen. Sie verbrachte einen beträchtlichen Teil ihres Lebens in den Lüften, und Mr. Richard Barlow fragte sich, wozu er denn eigentlich verheiratet sei. Kürzlich ist nun, wie englische Blätter berichten, diese eigenartige Ehe geschieden worden. Die Fliegerin und ihr dem Flugsport abgeneigter Gatte sind übereingekommen, künftighin ihre eigenen Wege zu gehen: er auf der festgegründeten Erde, sie in den Lüften. Wirkung eines Inserates. Das Warenhaus Wanamaker in New York teilt mit, dass es auf Grund eines einzigen Inserates, in dem 19,359 Paar Schuhe zum Preise von 2,25 Dollar angeboten wurden^ an einem Tage allein 14,000 Paare verkauft habe. Die Leitung des Warenhauses bemerkt dazu, es waren wahrscheinlich alle inserierten Schuhe weggegangen, wenn ausreichende Vorkehrungen, besonders in räumlicher Hinsicht, in dem Warenhaus getroffen worden wären. arrest oder gar Zimmerarrest... und auf den Fussspitzen schlich er zu seiner Begleiterin zurück. «Gnädige Frau, ich werde Ihnen späte alles erklären, bleiben Sie nur wenige Minu I ten allein», bettelte er, und ehe sie sich in ihrem Erstaunen gefasst, war er hinter dem nächsten Baum verschwunden. Nur die Spitze seines Spielhahnstosses lugte hervor. (Fortsetzung folart.) Der Tonren-Onkel

Erster Satz: Mäntel! Sie sind überaus flott geschnitten, modellieren die Körperformen heraus und zeigen dabei aber vielfache Variationen im Detail. Teils hochgeschlossen mit angeschnittenem Bindekragen. Mit einseitiger fescher Klappe und langem Kragen, der über den Rücken angeknöpft scheint. Die Kragenenden schalartig mit andersfärbigen Blenden, so dass, wenn der Mantel dunkelgrau ist, ein lichtes Silbergrau zur Blende gewählt wird. Diese kleinen Scherze wechselnder Garnituren, die ungemein belebend wirken, liebt man überhaupt. Die Rückenteile zieren vielfach Biesensäume, ebenso sieht man immer noch Garnituren, die auf der Achse! die Schulterlinie verbreiten — wenn auch in sehr gemässigtem Masse. Sehr schlanke Damen werden sich diese Unterstreichung der Schultern immer erlauben dürfen, denn oben ein wenig breiter, lässt bekanntlich die Hüftenpartie noch biegsamer erscheinen. Fesch sind lange leichte Capes, deren Kragen vorne Kreuzverschluss zeigen, die neuartige Holzclips als Knöpfe schliessen. Kleine Pelerinen werden auch gelegentlich den Mänteln aufgesetzt, sie unterstreichen die gewisse spielerische, leichte Note, das allgemeine Merkmal der kommenden Mode. Reizvoll wirken gerade bei Capes, die als Komplett aus dem Kleidstoff gearbeitet werden, die neuartigen, leichten Angorastoffe mit karrierter oder gestreifter Innenseite, die beim Oeffnen des Capes zu sehen ist, auf dem Klejde aber zu Aufputzzwecken verwendet wird : als Aermel- oder zumindest als Stulpen, Halsbesatz usw. Die Mantellänge bevorzugt dreiviertel — lässt also den Kleiderrock sehen. Allerdings bedingt Lob des Pelzes. ^das eine gewisse farbliche Rücksichtnahme. Was wünschen sich die Frauen ? Liebe, * Sehr gerne werden gemusterte Kleider- Wärme, Schönheit. «Und wie übersetzt Streif-Karreau mit glatten Mänteln in der man diese Ideale in unser nüchtern praktisches Leben ?» fragt sich die Freuden- Grundfarbe getragen, eine Zusammenstelspenderin Mode. «Wo findet man einen sinnausklingenden Gegenstand ? » Da erinnert sie sich ihrer launischen Einfälle schon zu Anfang der Wintersaison — «Pelz» war das Losungswort, das sie allen Modeneuheiten mit auf ihren Weg gab. — lung, die an sich durchaus nicht neu, aber eben immer chick und vornehm wirkt. Regenmäntel sind natürlich aus imprägniertem Wollstoff, mit geradem Kragen, dessen Enden auch wieder verkreuzt schliessen — mit Holzknebeln, die augenblicklich «favorits > sind. Man trägt Gürtel, selbstverständlich ! Aber ausgesprochene Gürtelgegnerinnen, deren etwas gedrungene Figur diese Zweiteilung nicht vertragen, können auch ruhig gürtellos bleiben. 2. Satz : Kostüme ! Kostüme in den. verschiedensten Formen — aber immer unter der Devise stehend: jugendlich flott. Der Rock eng, eingelegte Faltengruppen sorgen für die nötige Bewegungsfreiheit. Die Jacke jst kurz, natürlich anliegend — und der Krängen ! Ja — der Kragen ist einmal umgelegt, "einmal ein veritabler Stehkragen, auch hochschliessend als Bubikragen und gelegentlich fehlt er völlig. Die Farben ? Blau, schwarz, rötlich und sehr viel grau. Die Mode der gemusterten, vor allem karrierten Röcke und glatten Jacken bleibt in Gunsten, weil sie insbesondere für jugendlich, schlanke Gestalten wirklich flott und dabei niemals «fad» wirkt. Die Vormittagsmode ist ausgesprochen sportlich, also werden grobgewebte Stoffe, etwas derb im Griffe, gewählt. Dagegen verlangen die Nachmittagskleider — dritter Satz der Symphonie — feine Gewebe — vor allem Wollgeorgette. Kasackkleider mit modernem Verschiuss: Metallösen, durch die ein A - 1934 EDEiro BDaoa Modische Frühlingssymphonie AUTOMOBIL-SALON ^pf nächst beim Salon HOTEL MIRABEAU Rue de Candolle, 4 — QENF Gutgeführte Küche. — Zimmer mit allem Komfort. Frauenschutz Prapara Zugleich Verhütungsmittel, Antiseptakum trad Heilmittel für Weissfluss. Auf Grund der allerneuesten chemischen, physikalischen und medizinischen Erkenntnisse hergestellt. Zehnerpackung Fr.3.75. Verkauf tu Versand durch alle Apotheken. Prospekte durch Dr. Engler, Zürich 27 (Tel. 39.454) siEDiriE DQ^ID schmaler Stoffstreifen gezogen wird- Prinzessfacon — wenn die Figur darnach ist, immer kleidsam und elegant. Die Taillen- Hnie ist betont, die Hüften sind enge gehalten und erst von da ab wird der Rock fliessend zu beschwingter Weite. Aermel kurz, schoppig — aber auch lang — da entscheidet Geschmack, oft auch Alter der Trägerin. Denn ab und zu finden sich ja auch solche, die den Mut haben, zu sagen «nein — doch lieber ein langer seriöser Aermel für mich ! > Als Halsabschluss ein kleinerer Ausschnitt, den grosse Schleifen, von Strassclips gehalten, abschliessen. Sehr originell gedrehtes Sammtband, das sich dann auch im Gürtel fortsetzt. Und als letzter Satz ein wundervoll buntes Allerlei von Stoffarten. Farben, Garnituren, so abwechslungsreich, dass die Qual der Wahl gar nicht gering ist. Für die Abendkleider nimmt man Satin reversible, Kunstseidenkrepp, glatten Tafft, aber auch solchen mit glänzenden bunten oder Metalltupfen. Die Nachmittagskleider — denn es findet wieder eine strenge Teilung statt — bevorzugen leichte Angorastoffe. Kammgarnflanell, hell- und dunkelgestreifte Jerseys, Bouclewollstoffe usw. Als Garnierung sind Bänder, Schleifen, Seiden- und Pick6kragen, weiss — oder sonst in hellen Farben, Plastrons und gesteppte Abnäher sehr modern. Lackbänder, Schals, Strassclips und die schon erwähnten Holzknebeln spielen eine grosse Rolle. Kleine Mode-Notizen Und nun ging man auf Entdeckungsreisen aus zu Wasser und zu Land, auf Bergen und in Tälern aller Weltteile wurde Jagd gemacht auf ihre vierfüssigen Bewohner. Und bald gab es neben den prächtigen Pelzmänteln von Breitschwanz und Karakül, von Nerz und grauem Astrachan, von Sealskin und Biber eine Fülle kleinerer Pelzgegenstände, die wie eine Fata Morgana ein früheres romantisches und daher bescheideneres Jahrhundert auferstehen Hessen. In den Schaufenstern paradieren kleine Pelzkrawatten, ineinander verschlungen, runde Capes aus Nerz mit Strassknöpfen abgeschlossen, Silberfüchse, die sich paarweise liebevolle Worte ins Ohr flüstern, und Blaufüchse, deren Ende mit violetten Samtschleifen vereint ist. Wie graziös sehen die schlanken Schlittschuhläuferinnen in ihren kurzen Astrachanboleros aus! Wie flott schleudern die Freundinnen die grauen und braunen Pelzstolas über die Schultern ! Und welche Schöne blieb einem Hermelincape gegenüber unempfindlich, das in unschuldsvoller Weisse leuchtet ? Sieht sie sich schon damit den hellbeleuchteten Ballsaal betreten, fühlt sie die bewundernden Blicke, die Boten all der reizenden Zukunftsmöglichkeiten, sie umschwirren ? Dann kam eine aufregende Neuheit! Man trägt gefleckte Pelze ! Man bevorzugt die Pardenkatze ! Ein unvergleichlicher Missgriff wäre es, den Stammbaum des Leoparden nicht genau zu studieren; diese grosse Familie besteht aus vielen abzweigenden Linien, und die regierende Linie ist eben in dieser Saison die aus Amerika stammende der Pardenkatze. Ihr lichtes Fell mit den dunklen Flecken hat sie zum Modeliebling gemacht; man trägt es zu Jersevkostümen, zu Cocktailkleidern, man verarbeitet es zu Gilets, ja zu kleinen kokett aufgebogenen Hütchen. Wer würde es wohl glauben, dass die schmalen Gürtel, die dünnen Schulter«treifen aus geflecktem Pantherfell, die auf den lichten Samt- und Satintoiletten ihrer Trägerinnen Rumba und mif itinPTi tanrpn. elnstmak nnf oem Rotfarbung der Haut nach Genuss von Karotten wurde verschiedentlich da festgestellt, wo täglich bis zu einem Pfund roh davon gegessen worden war. Es trat innerhalb einiger Wochen eine auffallende Rötung der Haut ein, die schliesslich an die Gesichtsfärbung eines Indianers erinnerte. Professor Hernando von der Universität Madrid berichtet von 35 solcher Fälle, die alle auf starke Auf- werden neuestens empfohlen. Sie werden durch ein reinigendes Seifengemisch in Dampf sterilisiert, getrocknet und dann mit die normale Durchschnittshöhe eines Absat- Terpentin leicht befeuchtet. Bei Verwendung zes 3—4 cm. Menschen, die viel stehen, sollen etwas höhere, und diejenigen, die viel bringt man sie mit der Bürste auf das Zahnfleisch. Durch anschliessendes Spülen mit gehen, niedrigere Absätze tragen. Rücken wilder sausten ? So schrieb mir vor kurier.' Zeit der Leiter def£ Paramount Publix Corporation"in"Hollywood. Keim \Wunder! Leobaitee ist ebenso unschädlich, wie