Aufrufe
vor 7 Monaten

E_1935_Zeitung_Nr.026

E_1935_Zeitung_Nr.026

16 AUTOMObIL-REVUE

16 AUTOMObIL-REVUE 1935 - N° 26 Autofahrerin besonders interessierend, war die gut und eine Reiseroute durch Marokko veröffentlichen zu können, die sicher viele unserer besetzte Gruppe klassischer wie freier Phantasietailleurs. Ebenso gab es Mäntel mit losen Rücken und kräftigen Gürteln, sowie farbenfrohe, sportlich Leser aufmerksam studieren werden, bei denen eine Afrikareise schon lange auf dem gehaltene Reisekleidung sehr jugendlichen Charakters in rhythmisch vorgeführten Beispielen zu Tourenprogramm steht. Es ist beinahe überflüssig noch darauf hinzuweisen, dass Herr sehen. Eigentliches Sporttenue — für den Strand — bildete eine weitere aparte Nummer. Minister Egger ein ausgezeichneter Kenner Viel Complets kamen, oft von anliegenden, verschieden langen Pelerinen Gebrauch machend; fer- von Marokko ist. Der reizvolle, zwei- und dreiteilige Toiletten nachmittäglichen Charakters mit schicken Blusen, mit April eine Reise durch Spanien nach Marokko emp- Automobil-Freunden möchte ich für den Monat ganzen Kleidern, auch in Casaquefassonen, bei fehlen. Sie wird jedem ein Ereignis sein. Nachstehende Route berührt in der kürzest möglichen denen dem Thema gezogener Tailleur und derartiger stoffreicher Aermel viel Raum gegeben worden ist. Viel Marine floss ins Bild, mit Weise spanisch und französisch Marokko. Die Hotel- Zeit alle wichtigsten und sehenswertesten Orte von neuartig aufgehellt. Reizende Hüte wirkten bald eportlich, dann wieder besuchsmässig und, in grossem Format, sommerlich und festlich. Herrliche Imprimes in weichen Seiden, in duftigem blumigen Chiffon, in kunstvoller Verarbeitung der ausgesprochenen Phantasiedessfns, traten neben Streifen und Unis in schweren bloques, in Faille und oft in geschmeidigem Taffet. Spitzen, Silberlame am Brautkleid, golddurchwirkter Stoff im klassisch schönen en Tenue indischen Stils, Tüll mit gleichem Cape und Capuge, wie Organdi fügten sich zum reichen Blumenstrauss des Frühlings. Die Doelker Schuhe hielten, wie gewohnt, das hohe Niveau der Griedermodelle. Auch sie kamen in immer wieder andern Schnitten daher. Passten sich in Modefarben, so in dem so beliebten Blau, in den grauen und warmen Beigetönen, den Marron und Schwarz den Toiletten gut an. Sie waren öfters und vielleicht sogar überwiegend, streng assortiert. Dann wieder mit Hut oder Garnitur, Handtasche und Gürtel zu feinen Kontrasten vereint. Feinste Ledersorten, aktuelle Schnitte, worunter die Variationen des Lamballes vom Trotteur an bis weit in den Abend hinein, neben dem Pumps charakterisierten sie. Und die Abstufung in sportliches Schuhwerk, in Strassen-Nachmittags-Cocktail und eigentlichen Abendschuh war mit grosser Feinheit und Stilsicherheit durchgeführt. Dieses Zusammenepiel wird so leicht sonst nicht erreicht, wirkt vorbildlich für die Praxis der Schuhmode, die durch ihre Rücksichtnahme auf die Toilette eine geschlossene Wirkung erreicht. ech. Zawdsmus TJlmoMazJUtse Immer weiter zieht der Autotourismus seine Kreise. Die Schweiz allein genügt dem unternehmungslustigen Autotouristen nicht mehr, nicht einmal mehr der europäische Kontinent. Immer häufiger gehen bei uns die Anfragen ein, wie man am besten Nordafrika bereise, welche Routen vorzuziehen seien, um möglichst viel zu sehen, und wie der angabe geschieht nicht als Propaganda, sondern beruht auf persönlicher Erfahrung. " Strassen durchwegs ausgezeichnet. Am Ankunftsort jeweilen sofort einheimischen, durch Hotel gestellten Führer nehmen. Oft empfohlene Führer-Begleiter im Auto ganz überflüssig. Ueberall Tankstellen und Garagen. Auch im April warme Kleidung mitnehmen. Keine Waffen mitführen. Empfehlenswerte Route in Spanien: Einreise Genf - Nimes - Narbo'nne (Abstecher Carcassonne) - Barcelona - Valencia - Alicante - Murcia - Almeria - Motril - Granada - Loja - Malaga - (Gibraltar) Algeciras. Ausreise: Algeciras - Tarifa - Cadiz - Sevilla - Cordoba - Madrid - Burgos - San Sebastian. Frühlingsfahrt durch Andalusien in Verbindung mit Marokko ist besonders reizvoll. Doppelter Genuss nach vorausgegangenem Studium einschlägiger Reiseliteratur. Tagesrouten: 1. Tag: Verschiffung in Algeciras durch Cia Transmediteranea, 15 Uhr, Ankunft in Ceuta 17 Uhr 30. Abfahrt nach T e t u a n (40 km), Abendessen und Uebernachten im Hotel Alfonso. Nächtlicher Spaziergang durch die Souks. Erster Unvergesslicher Eindruck des Orients. 2. Tag: Morgens Abfahrt nach Xauen (134 km), schmale, aber gute Gebirgsstrasse in den Atlas. Sehr lohnend! Frühstück Hospederia de Xauen. Rückkehr nach Tetuan. Uebernachten. 3. Tag: Morgen in Tetuan und Fahrt nach Tanger (60 km), Frühstück Hotel el Minza. Besichtigung Tanger. 4. Tag: Abfahrt nach Fez (4O0 km). Frühstück in Oüezzan, Grand-Hotel, und abends Fez, Hotel Palais Jamai, einzigartig! 5. und 6. Tag: Fez. 7. Tag: Nach dem Mittagessen Abfahrt nach Volubilis, Monlay-Idriss nach Meknes (110 km). Hotel Transatiantique. 8. Tag: Nach dem Mittagessen Abfahrt nach Rabat (145 km). Hotel Transatiantique. 9. Tag: Rabat. 10. Tag: Fahrt über Fedalah nach Casablanca (100 km). Hotel Transatiantique. 11. Tag: Morgens Abfahrt nach Marrakech (250 km). Frühstück Hotel de la Mamonnia. Prachtvolle Lage! 12. und 13. Tag: Marrakech. 14. Tag: Frühmorgens Abfahrt über A s n i, Hohen Atlas, Tizi n'Test-Pass (2200 m) nach Tarou- Strassenzustand sei. Da freut es uns umso d a n t (200 km). Frühstückskorb mitnehmen. Neue, mehr aus der berufenen Feder von Herrnwenig befahrene, prachtvolle französische Militärstrasse, leicht zu befahren. Hotel Minister Dr. K. Egger in Madrid Ratschläge Marhaba. Degustez l'aperJtif;% DEtfMERBiiter 15. Tag: Nachmittags Abfahrt nach Agadir (80 km). Hotel Marhaba. 16. Tag: Morgens Abtfahrt nach Mogador (Frühstück), nach S a f i (340 km). Hotel Marhaba. 17. Tag: Morgens Abfahrt nach Mazagan (Frühstück Hotel de la Plage) und nach G a s a - b 1 a n c a (260 km). Hotel Transatiantique. 18. Tag: Abfahrt über Rabat, Kenitra nach Tanger, Frühstück in Larache (Hotel Espana Oriente) (400 km). 19. Tag: Verschiffung in Tanger 8 Uhr 30. Ankunft in Algeciras 11 Uhr. Dr. Kar] Egger. Aus dem £esex$vteis Silenzio — Disciplinal An R.T. Wir haben Ihren Artikel « Silenzio — Disciplina » im Autler- Feierabend gelesen und sind mit Ihnen nicht ganz einverstanden. In Florenz lebend, konnten wir den Vorgang der neuen Einrichtung aus nächster Nähe verfolgen und beurteilen, da wir schon seit längerer Zeit hier wohnen. Ihr Vergleich c Wolkenkratzer im Emmental » und < Verkehrsregeln in Florenz » hinkt aus dem Grunde, weil die Florentiner sich leicht — ja sogar leichter als wir dickköpfigen Schweizer — an ein neues Gesetz gewöhnt haben; das Beispiel zeigt es. Zugegeben, dass manchmal, speziell auf dem Domplatz, die Ordnung nicht die beste war, doch haben die Florentiner (die Italiener überhaupt) nichtsdestoweniger Geistesgegenwart und wissen sich immer aus den schwierigsten Lagen mit grösster Geschicklichkeit zu ziehen, dabei ohne Grobheiten! Da Sie doch selbst zugeben, dass der Lärm der Hupen einem fast « stürm » macht, müssten Sie folgerichtig einsehen, dass der < Silenzio > das einzig Richtige ist. Sie beschweren sich über die Velofahrer ohne Licht. Haben in der Schweiz alle, ausnahmslos, eine Laterne? Wir glauben, dass nicht nur in Florenz die Trottoirs als Plauderecken benützt werden. — Wir wünschen nur, dass < Ihre feudalen > Florentiner Trottoirs nie verschwinden müssen, um breiteren und moderneren Platz zu machen, verstehen es aber, dass es für uns plumpe Schweizer kein Leichtes ist, so behende auf diesen schmalen Trottoirs zu balancieren, wie es die Florentiner zu tun verstehen Ės ist mit der neuen Ordnung tatsächlich alles tipptopp geworden, wie Sie es prophezeien! Die Florentiner bewähren sich als disziplinierte Automobilisten, Velofahrer und Fussgänger, und es ist eine wahre Freude, zu beobachten, wie sich eine ganze Stadt so ohne weiteres an eine neue Regelung gewöhnen konnte. Wissen Sie, dass die «Balilla > zehnjährige Knirpse sind, die sich mit dem Verkehr nichfc zu befassen haben? Sie meinten wahrscheinlich die c Avanguardisten >! i Es ist fabelhaft, dass Florenz bis zum heutigen Tage die « cittä antiquate » geblieben ist, und dass es gewusst hat, seinen Charakter beizubehalten. Zum Schluss möchten wir Ihnen noch sagen, dass wir bereits in der vierten Woche des « Silenzio » leben, und wir wünschen nur, dass diese paradiesischen Zustände auch in der Schweiz nachgeahmt würden. S. E. 0. & M. Z. Flugschüler, der zum erstenmal aufsteigt: «Wie landet man, Herr Inspektor?» Flugzeugführer: «Um Himmelswillen, ich führ« das Flugzeug zum erstenmal und dachte, Sie eind der Inspektor». Das Neueste: Spezialauspuffrohr an Wagen TOB Verliebten! Amerika lacht Sie : «Männer sind alle gleich. Was man ihren sagt, geht in ein Ohr hinein und aus dem andern heraus.» Er: « Und was man euch Frauen sagt, geht in ein Ohr hinein und aus dem Mund heraus. > * «Herr Polizist! verhaften Sie mich, bitte. Ich habe meiner Frau mit der Kohlenschaufel über den Kopf gehauen. > •« Haben Sie sie getötet ? > « Eben nicht, deswegen möchte ich ia verhaftet werden. > Zürcher-Wochenprogramm ob Gelterkinden Prima Küche und Keller. Lebende Forellen.—. Spezial - Menüs bitte vorausbestellen. Alle Zimmer mit Kaltund Warm-Wasser. Soolbäder. Pensionspreis Fr. 8.50, 9.50 Garage. Benzintank. Tel. 209. T. Amsler. Bes. T. C S. LAUSANNE bietet Ihnen für Ihre S Operette' v> Ed . Künneke. SO. nachm. 31. März LaJraviaia, mit M. Perras und W. Frey a. G. SO. abend 31. März 7K Uhr: Boris Godirnow. Schauspielhaus Do. abend Fr abend kann nie wissen, Komödie von Bernard Shaw. 11 H5r7 Das lebenslängliche Kind, Lastspiel von Neuner. 2B März Premiere: Menschen in Weiss, Schauspiel v. Sidney Kingsley. 29 März " as lebenslängliche Kind, Lustspiel von Neuner. 30 März Menschen in Weiss, Schauspiel von Sidney Kingsley. Di. abend 26. März Mi abend Sa abend So. nachm. abend von Sidney Kingsley. Apollotheater Cafe-Rest. 31. März 3^ Uhr: Professor Mannheim. 31. März Menschen in Weiss, Schauspiel Stauffacherstrasse 41. Das Cafehaus mit den bescheidenen Preisen. Rendez-vous vor und nach dem Kino. Cinema Apollo «Ja so ! » Das neue Dialektlustspiel der Präsensfilm A.-G. Odeon Ce b. Bellevueplatz Charles Berthoud and his international-Club Orchestra Sascha-Skalsky. Caba Attraktionen. ret Stampfenbachplatz Pension Seequal ST 7 Bekanntes Familienhans geg. d. Theater am See. Massige Preise bei bester Verpflegung. Hotel Sternen - Zürich-Oerlikon Franklinsfrasse 1 Schöne Zimmer mit fliess. Wasser. Gutgef. Küche. Bescheid, Preise. Garage. Tel. 68.065. Bes. P. Wüger. Tan Anltro Falkenschloss, Mllllld seefeldstrasse 4. Tel. 26.748. Frau A. Hawelska. Tango-Club jeden Mittwoch 20 Uhr. Tanz-Abende: Samstag u. Sonntag 20 Uhr. Tanzvorführungen. Wiener-Cafe Bristol Pelikanstrasse Das musikfreie Grosscafe mit seinen vielen Zeitungen. Parking: Annag.-Pelikanstrasse. Kistler-Bigler, Mitglied des Ä.C.S. Diätrestaurant A. Gleich, vegetarisch-alkoholfrei, Holbeinstrasse 25- Ecke Seefeidsfrasse 19. — Telephon 23.185. Wolf Limmatquai 132, b. Central F. Winisdörfer Erstklassige Menüs 1.70. Kuchenspezialitäten. Orchester Schorbert u. seine Solisten. Rest. Wetterwarte Zähringerstrasse Farn. Sigrist. Teleph. 24.356. Spezial-Sternbräu, hell und dunkel. Gepflegte Weine, Küche erstklassig. Bescheidene Preise. Zeughauskeller am paradepiatz Eine Sehenswürdigkeit Küche und Keller berühmt. Familie Biedermann-Sutter. zum Apgro ins Bistro gut essen Im Restaurant zur Unterhaltung Ins Danclng zum Abschluss in die Mascottt-Bar alles im neueröffneten TheaUrstr. 10 Telephon 45.154 Tramhalt: Bellevue Nr.3.4 u. 10 Diu&W, Cliches und Verlag: HALL WAG A.-G., Hallersche Buchdruckerei und Wasnersche Verlagsanstalt, Bern.

N° 26 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 V«»»l««>l» Dringliche Postulate des schweizer. Fremdenverkehrs. Der schweizerische Fremdenverkehrsverband ist neuerdings mit einer Eingabe an den Bundesrat gelangt, um diesem die dringendsten Vorschläge zur Hebung des, Fremdenverkehrs zu unterbreiten. Neben der Intensivierung der Verkehrspropaganda im Inund Auslande, welche nur durch eine Erhöhung der Subvention an die Verkehrszentrale möglich ist, werden eine Reihe tarifpolitischer Massnahmen empfohlen. Im weiteren wird grosses Qewicht, auf die Erhaltung eines niedrigen Benzinpreises gelegt und hierüber folgendes ausgeführt: c In der gegenwärtig von den Vertretern der Bahnen auf der einen, des Automobils auf der andern Seite heiss umstrittenen Frage der Erhöhung des Benzinzölles besteht für die mit dem inländischen Autotourismus zusammenhängenden Fremdenverkehrsunternehmungen eine eindeutige Interessenlage, die durch folgende Grundsätze charakterisiert wird: 1. Der Benzinpreis muss in der Schweiz soweit niedriger sein als im Ausland, dass er ein erstklassiges Propagandamittel bildet, dessen psychologische Wirkung für den .Automobilisten wesentlich über Beinen direkten finanziellen Vorteil hinausgeht. Es bildet für den Automobilreisenden das gleiche Anzugsmoment, wie dem ausländischen Feriengast gewährten Bahntarifermässigungen für den Eisenbahnreisenden, und es würde dem Fremdenverkehr genau gleich schaden, wenn man die Benzinpreisdifferenz zum Ausland fallen Hesse, wie wenn man die Bahntarifermässigungen aufhöbe. 2. Die Kosten des Autoniobilfahrens dürfen in der Schweiz auch für Inländer nicht teurer sein als im Ausland, unter Berücksichtigung nicht nur des Benzinpreises, sondern auch der übrigen Besteuerung des Automobils. Es wäre verfehlt, wollte man daraus, dass der Benzinpreis bei uns niedriger ist als im Ausland, schliessen, dass in der Schweiz die gesamte fiskalische Belastung und die Gesamtkosten des Automobilfahrens niedriger seien. Denn ausser der fiskalischen Belastung des Automobilimportes durch hohe Zölle, welche die notwendige Amortisationsquote viel höher stellt als im Ausland, werden neben den Benzinzöllen in der Schweiz die kantonalen Motorfahrzeugsteuern erhoben, die laut Statistischem Jahrbuch 1933 im Jahre 1933 die Gesamtsumme 1 von 28 Millionen Franken einbrachten. In verschiedenen ausländischen Staaten sind dagegen die Motorfahrzeugsteuern niedriger als in der Schweiz oder ganz durch erhöhten Benzinzoll abgelöst, so dass trotz höherer Benzinpreise die gesamte Steuerbelastung und die- Kosten des Automobilfahrens überhaupt niedriger sein können. Zweifellos stünde es in einem offenen Widerspruch zum bundesrätlichen Programm der Niedrighaltung der Kosten, wenn durch eine Benzinpreiserhöhung die Kosten des Automobilfahrens wesentlich verteuert würden. Mit Rücksicht auf die voraussichtlich sehr schw«re-Äuswirkungdes Pfundsturzes .auf,-den di jährigen Sommerverkehr und mit Rücksicht auf die ungeklärten Verhältnisse im deutschschweizerischen Reiseverkehr erachten wir es als dringendstes Gebot, auch im Interesse der Zolleinnahmen, obige Grundsätze einzuhalten, den bisherigen Benzinpreis bis zum Herbst unverändert zu lassen und unter allen Umständen mit der event. zusätzlichen Besteuerung zugunsten des Alpenstrassenausbaues bis dahin auszusetzen. » ?•• N«»taz^n Das zürcherische Rennverbot fällt. Was die Kantonale Strassenverkehrsliga in zielbewusster Weise unermüdlich angestrebt hat, ist endlich in Erfüllung gegangen: Der Kantonsrat hat am 18. März einem Antrag seiner Kommission Folge gegeben und einer Neufassung des Artikels 7 des Kantonalen Verkehrsgesetzes mit nicht weniger als 106 gegen 6 Stimmen zugestimmt, folgender^ massen lautend: Wettrennen mit Fahrrädern oder Motorfahrzeugen auf öffentlichen Strassen sind nur rnit Bewilligung des Regierungsrates gestattet. Damit wäre das grundsätzliche Rennverbot für Motorfahrzeuge gefallen. Auch der in letzter Stunde unternommene Versuch, einen Keil zwischen Radfahrer und Automobilisten in der Weise zu schlagen, dass Radrennen gestattet, Motorfahrzeugrennen dagegen verboten sein sollen, hat nicht •verfangen. Herr Gassmann hat unerschütterlich an der Beseitigung des Rennverbotes festgehalten und auch ein erneuter Ansturm des sportfeindlichen Dr. Hoppelers, der wiederum sein altes Steckenpferd gegen die Rennen ritt, vermochte den T?at nicht von der Ueberzeugung abzubringen, dass solche Rennen unter Vornahme der nötigen Sicherheitsmassnahmen sehr Wohl gestattet werden können. Durch den mit überwältigendem Mehr gefassten Beschluss hat der Regierungsrat bei Erteilung der Bewilligung die im öffentlichen Interesse gebotenen Vorsichtsmassnahmen zu treffen und u. a. auch den Abschluss der nötigen Versicherungsverträge vorzuschreiben. Die Kosten eines durch die Rennen bedingten vermehrten Sicherheitsdienstes, baulicher Anlagen, etc., sollen in .der Regel den Rennveranstaltern Überbunden werden. — Damit wäre nun den Motorrad- und Automobil rennen freie Fahrt auf Zürcher Boden geschaffen und den in Betracht kommenden Clubs nach Annahme des Gesetzes Gelegenheit zur Austragung von Rennen gegeben. Nicht nur durch den Wegfall dieses Renn- Verbotes, sondern auch durch die Beseitigung des weiteren Schicksalsparagraphen der Beitragsleistung an Parkplätze ist die Gesetzesvorlage wesentlich entlastet worden. Man hat in letzter Stunde eingesehen, dass diese den Grundstückbesitzern aufoktroierte Beitragsleistung krasse Ungerechtigkeiten geschaffen hätte. i *** Wenn so durch diese zwei Aenderungen das Gesetz wesentlich verbessert worden ist, so herrscht für die finanziellen Fragen immer noch grösstes Unverständnis bei der Ratsmehrheit. So blieb ein Antrag Gassmann für Reduktion der, Steuer für mehr als 5 Jahre alte Fahrzeuge auf die Hälfte in Minderheit, wobei zu erwähnen ist, dass der kantonale Polizeidirektor Pfister wiederum mit Argumenten zu Felde zog, die völlig unzutreffend waren. Auch an der Bezahlung der Steuer für Ersatzfahrzeuge .bei Reparaturen, etc., wurde festgehalten und eine Erleichterung nur soweit beschlossen, als diese Steuer erst dann zu entrichten ist, wenn die Benützung des Ersatzwagens mehr als einen Monat dauert. V Um die Sustenstrasse. Der Regierungsrat des Kantons Uri hat in einer eingehend. motivierten Eingabe dem Bundesrat das Gesuch unterbreitet, den Bau einer Sustenstrasse aus Bundesmitteln in Erwägung zu ziehen. Der Neuanlage einer durchgehenden Sustenstrasse sollten mindestens die gleiche Vorteile und Bundesbeiträge zugesichert werden können, als für den Ausbau der bestehenden Alpenstrassen in Aussicht genommen sei. LUIS dem S#v«ass«Bn Lc» (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Zum Verkehrsteilungsgesetz! Weil in der Autobranche als Mechaniker tätig, folgte ich einer Einladung an die Versammlung im Limmathaus Zürich, da das Gesetz sicher von nicht zu unterschätzender Bedeutung für das Reparaturgewerbe werden kann. Möchte mich nicht weiter mit dem Gesetz selber befassen, da dasselbe jedenfalls schon genügend in dieser Zeitung erläutert wurde., Mein Zweck soll eine Ergänzung zum Artikel < Zum Verkehrsteilungsgesetz » in Nr. 24 in dieser Zeitung sein. Des Rätsels Lösung, warum die im genannten Artikel bekanntgegebene Resolution einstimmig angenommen wurde, ist sehr einfach. Schon die ganze Diskussion wurde auf eine wirklich unschweizerische Art durchgeführt. Ich- fragte mich, ob denn die Gegner des Gesetzes ihres Standpunktes so wenig sicher sind, dass es nötig war,"die ausgesprochenen Befürworter mit Pfuis und Pfeifkonzerten zu unterbrechen. Mein Eindruck der Versammlung war, kurz zusammengefasst, folgender: Hier bemühen sich bestimmte Gruppen ab, um unzufriedene Bürger zu Hetzzwecken zu. missbrauchen t.Yon^ "einer wirklichen "Auseinandersetzung mit dem Ue* setze kam man ab und hat aus' einer wirtschaftlichen eine politische Angelegenheit gemacher F. B., Aütömechaniker in Z^ *. c. s. :«•»!«• Ausserordentliche Dtlegiertenversammtung. In Genf fand am Samstag die ausserordentliche Delegiertenversammlung statt, deren Haupttraktandum die Behandlung eines neuen Statutenentwurfs vorsah. Rund 130 Delegierte nahmen an der von Präsident Dr. Mende geleiteten Versammlung teil. Nach kurzen Diskussionen wurden die neuen Statuten angenommen. Die wichtigsten vorgesehenen Aenderungen sind folgende: Das Zentralkomitee, das bisher den Verband leitete, wird aufgehoben und durch einen Rat der Sektionspräsidenten ersetzt. Die Leitung der Verbandsgeschäfte übernimmt ein Direktionskomitee, bestehend aus acht Mitgliedern und dem Präsidenten. Alljährlich wird nur noch eine Delegiertenversammlung stattfinden, und zwar im Monat Juni mit dem Charakter eines Zentralfestes. Die nächste Delegiertenversammlung wird' Ende Juni in Lugano durchgeführt. Die Chargen des bisherigen Zentralkomitees wurden bis zu dieser Versammlung verlängert; in Lugano werden dann Neuwahlen stattfinden. SEKTION AARGAU. Jahrsprogramm 1935. Der Vorstand wird der Generalversammlung vom 6. April nächethin die Durchführung folgender Anlässe vorschlagen: ' 9. Mai (Donnerstag nachmittag): Besichtigung eines industriellen Werkes. 30. Mai—10. Juni (Auffahrt-Pfingsten): Auslandsfahrt. 6. Juli: Kleinere sportliche Veranstaltung (Sternfahrt, Gymkhana, Fuchsjagd oder dgl.) % Tag. 27.—28. Juli: Fahrt nach Interlaken und Bahnfahrt nach Jungfraujoch, l'Ji Tage, 11. ev. 18. August: Autavia. September: Herbstfahrt, lH. Tage. Anfang November: Martini-Ball. Vorgesehen sind ferner: 1—2 Vorträge, eine Wohltätigkeits- und eine Winterfahrt. SEKTION BERN. Ordentliche Generalversammlung 1935. Der Sektionsvorstand hat die diesjährige Generalversammlung auf Samstag, den 30. März 1935, .17 Uhr, ins Hotel «Sternen», Muri b, Bern, angesetzt. Hierfür gelten folgende Traktanden: 1. Protokoll; , 2. Jahresbericht; 3. Vorlage und Abnahme der Jahresrechnung; 4 Ausscheidung eines Betrages von Fr. 6000.— für die Sicherstellung oder Durchführung von finanziellen Transaktionen zugunsten der weiteren Grands Prix; 5. Anlässe und Veranstaltungen 1935; 6. Ernennung von A. C. S.-Veteranen. 7. Anregungen und Mitteilungen. Die Festsetzung des Jahresbeitrages und Eintrittsgeldes für das nächste Jahr bleibt wiederum einer späteren Generalversammlung vorbehalten. Der Vorstand will damit dem effektiven Rechnungsergebnis des laufenden Jahres und dessen möglichen Auswirkungen auf die Höhe des Jahresbeitrages nicht vorgreifen und die Bechlussfassung von der laufenden Betriebsrechnung abhängig machen. Die kommende Generalversammlung beschliesst oifiziell die heuer so erfolgreiche Winter-Vortragssaison. Mit einem gemeinsamen Nachtessen und anschliessendem fröhlichen Unterhaltungsteil will sie die Mitglieder zum letztenmal vor dem Lockruf der Strasse vereinigen. h. SEKTION SEELAND-JURA. Zweite Spanien reise. Am 3. April letzten Jahres fuhren unter der Führung unseres Clubmitgliedes, Herrn K. Hertig- Dietschi, eine Kolonne von 8 Wagen mit 23 Personen nach dem Sonnenland Spanien. In 17tägiger Fahrt besuchten sie die schönsten Gegenden und Städte dieses herrlichen Landes und ergötzten sich an all äen unbeschreiblichen Sehenswürdigkeiten und Weltwundern. Die Reise verlief vom ersten bis zum letzten Tage hervorragend, und die Teilnehmer kehrten entzückt von dieser angenehmen und wirklich schönen Tour zurück. Verschiedene andere Clubmitglieder fragten nun den Fuhrer an, ob nicht dieses Jahr wieder eine ähnliche Reise durchgeführt werden könnte. Herr Hertig wird nun auch dieses Jahr die Reise unter dem Patronat des A. 0. S. Sektion Seeland-Jura durchführen. Wenn genügend Anmeldungen einlaufen, fährt die Kolonne am 23. April von Genf fort und wird sich am 7. Mai in Carcassone wieder auflösen zur individuellen Heimfahrt. Besucht werden folgende Städte: NSmes, Barcelona, Valencia, Alicante, Almeria, Granada, Corboda, Madrid, Toledo, El Escorial, Burgos, San Sebastian, Carcassone. Die längste Tagesfahrt ist 450 km auf hervorragender Strasse. Es ist jedoch so eingerichtet, dass meistens auf eine Tagesfahrt eine Halbtagsfahrt oder ein Ruhetag folgt, damit auch ältere Automobilisten ruhig an der Fahrt teilnehmen können, ohne Ermüdung befürchten zu müssen. Der Preis beläuft sich auf Fr. 325.— pro Person. Inbegriffen sind: Uebernaehten und Mahlzeiten in erstklassigen Hotels oder beste auf dem resp. Platze (jeden zweiten Tag Zimmer mit Bad), Führung durch Herrn Hertig, Spezialführer auf den wichtigsten Plätzen, Autocars zur Besichtigung der Städte, Eintritte in Museen, Galerien, Schlösser, Parks etc. etc., Garage. Ausgenommen sind: Wein, Kaffee, Aperitifs etc., Benzin und Oel. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen beschränkt, Minimum jedoch 25 Personen. Für detailliertes Programm wenden Sie sich gefl. an das Sekretariat des A. C. S. Sektion Seeland-Jura, Bureau Kantonalbank Biel, oder an Herrn K. Hertig-Dietschi, Leubringen bei Biel. SEKTION ZÜRICH. Die in starkem Masse für die Generalversammlung vom 28: März, 18 Uhr, im Hotel Waldhaus Dolder eingegangenen Anmeldungen lassen ersehen, dass das Interesse der Mitglieder an der Entwicklung der Sektion ein reges ist. Für den Vorstand und die Delegierten liegen einige .Demissionen vor. — Der Jahresbericht pro 1934 zeugt von einer gedeihlichen Entwicklung der Sektion. Der Mitgliederbestand ist auf 3253 angestiegen, wobei nicht weniger jals 235 Neuaufnahmen verzeichnet werden konnten. Der Vorstand hat sich im besondern mit dem kantonalen Verkehrsgesetz, der Verbesserung der Verkehrsdisziplin, der Brennstoffsteuer, der Benzinpreisfrage, der Schaffung eines Gesehäftsreglementes, der Schweiz. Alpenstrasseninintiative, befasst. Die Sektion hat ihr Haupttätigkeitsgebiet in den letzten Jahren auf Touristik, Strassen- und Verkehrswesen, Gesetzgebungs-, Rechtsschutz- und Versicherungsfragen, den technischen Dienst und Automobilsport Verlegt. Der Bericht der Verkehrskommission zeugt min einer, Unmenge^yon Eingaben und ^Augenscheinen für V:erkehrs-'und Strassenfragen, wobei den 'Inständigen kantonalen und städtischen Behörden ijohlwollendes Entgegenkommen nachgerühmt wird, tfiit Ausnahme in den -kantonalen Gesetzgebungsfragen. Hinsichtlich der Strassenfragen wurde vor g)lem dem Ausbau der Strasse Zürich-Winterthur ilas Wort geredet und das Interesse Zürichs an der Gotthard- und Wallenseetalstrasse betont. % Damenveranstaltungen. Die Besichtigung der Buchdruckerei A.-G: Jean Frey- in Zürich verschaffte den A. C. S.-Damen am 20. März einen überaus interessanten,. Nachmittag. Unter 4ei Leitung der Herren Fritz Frey und Jean Frey.sen. würden in Gruppen die ausgedehnten'Druckereiarilagen an der Staffelstrasse und Diaiiastrasse besichtigt. Man bestaunte die vielgestaltigen iDruckereimaschinen, von* der früheren.Flacjapresse bis zur ultramodernen Vielfärbe'n-Rotatipnspresse, deren ungeheure Dimension und das mächtige Leistungsvermögen grösstes Erstaunen erweckten. Man liess sich die ingeniösen Setzmaschinen) erklären,, machte den Werdegang der Rotationsdruckplatten mit, besichtigte die Buchbinderei, warf einen Blick in die Redaktionsstuben mit ihrem emsigen Betrieb und hatte nur Bewunderung für die Organisation, dieses Buchdruckerei- Grossbetriebes. Den angenehmen Teil bot Herr Jean Frey sen. den A. G. S.-Damen durch den offerierten Tee im Restaurant Huguenin, wo Frau von Salis das grosse: Entgegenkommen aufs beste verdankte. Für das grosse Leistungsvermögen der besichtigten Druckereianlagen dokumentierte in schlagender Weise, dass jede Dame beim Verlassen der Anjagen durch Ueberreichung eines Päckchens feiner Visitenkarten mit ihrem Namen überrascht wurde. Eine promptere Lieferung kann man wirklich nicht verlangen. * Als nächster Damenanlass findet am 5. Mai eine Besichtigung des Vogelschutzgehietes im Gossauer Riet statt, am 23. Mai folgt eine Besichtigung der Schuhfabriken Bally in Schönenwerd. T. C. S. Autosektion Aargau Verkehrsbewilligung 1935, Ein Gesuch der Sektion an den Regierungsrat des Kantons Aargau, die Verkehrsbewilligung für Fahrzeuge, deren Ausweise erst für das 2. Quartal erneuert werden, schon ab 28.. März zu erteilen, ist mit Regierungsbeschluss vom 22. März dahin entschieden worden, dass das Polizeikommando ermächtigt wurde, die Fahrbewilligung für das 2. Quartal schon ab Samstag,/den 30. März zu bewilligen. Wenn unserem Gesuche auch nicht voll entsprochen wurde, so wollen wir doch für das bereitwillige Entgegenkommen der Regierung dankbar sein. Der Vorstand. S. •>. A. C. SEKTION BERN. Tätigkeitsprogramm für den Monat April 1935: 5., April: Fahrt ins Blaue. Sammlung: 2 Uhr auf dem Waisenhaueplatz. 12. April: Bridge-Abend. Abends 8 Uhr im Clublokal. 17. April: Uebungsfa'hrt im Eremgärtenwald. Sammlung: 2% Uhr vor der Tribüne der Rennstrecke. 26. April: Besichtigung der Desa in Steffisburg. Sammlung 1% Uhr Waisenhausplatz, anschliessend Tee in Gunten. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Die nächste Monatsversammlung findet Mittwoch, den 3. April 1935, 20.15 Uhr, im Du Pont statt. Anschbiessend wird das Ueberholungssignal «Transvox» vorgeführt mit einem Referat des Generalvertreters Gleichzeitig machen wir nochmals auf die Exkursion nach Pfäifikon zur Besichtigung der Pallas-Cord-Gummi-Werke aufmerksam und bitten unsere Mitglieder, vollzählig teilzunehmen. An dieser Veranstaltung wird nach ein Berufsverein vertreten sein, so dass es erfreulich wäre, wenn der Chauffeur-Verein in corpore vorfahren könnte. Wir bitten um sofortige Zustellung des Anmeldungstalons des soeben versandten Zirkulars. Jedem Teilnehmer wird ein Mittagessen entschädigt, damit jedermann diese Fahrt und Besichtigung mitmachen kann. Auch für den gemütlichen Teil ist Vorsorge getroffen. Der Vorstand. Touristik-Bulletin des A. C. S. (m. K. = mit Ketten; o. K. = ohne Ketten.) Durch die in den letzten Tagen erfolgte starke Schneeschmelze ist eine weitere Besserung der Passierbarkeit der Alpenstrassen zu verzeichnen. MiJ wenigen Ausnahmen sind die Strassen in den Voralpen und im Jura schneefrei. Der genaue Stand der einzelnen Strassenzüge ist am 25. März folgender: Appenzell und Toggenburg: Das appenzellische und st. gallische Strassennetz ist grösstenteils schneefrei. Ohne Ketten befahrbar sind die Passübergänge: Oberegg, Stoos, Ricken, Hulftegg, die Strasse Wattwil-Wildhaus-Gams und die Zufahrten nach Wasserauen, r Rossfeld und Amden. Strasse in die Flumserberge tagsüber stark aufgeweicht und nur m. K. befahrbar. Schwyz: Schneefrei sind folgende Strassen: Einsiedeln-Oberiberg, Schindellegi-Roth enthurm-Sattel- Schwyz und das Wäggital. Ibergeregg unpassierbar. Etzelstrasse gesperrt zwischen Luegeten und Einsiedeln. Glarnerland: Kerenzerbergstrasse schneefrei, ebenso Talstrasse bis Linthal. Zufahrt nach Elm m. K. möglich. Zufahrt zum Klöntalersee gesperrt. Graubünden: Prättigau o. K. befahrbar bis Küblis. Weiterfahrt nach Klosters wegen Erdrutsch unmöglich; die Strasse ist voraussichtlich Mittwoch oder Donnerstag wieder m. K. bis Klosters offen. Strasse Chur-Arosa unpassierbar ab Castiel. Albulastrasse m. K. gut befahrbar bis Bergün. Lenzerheide-Oberhalbstein- Julier-Maloja durchgehend m. K. gut passierbar. Bergell ab Casaccia schneefrei. Unter- und Oberengadin tagsüber stark aufgeweicht, m. K. passierbar. Strasse Thusis-Splügen-Hinterrhein m. K. ab Andeer zu befahren. Misox schneefrei bis Pian San Giacomo, Weiterfahrt nach San Bernardino-Dorf unmöglich. Postroute Reichenau- Flims-Ilanz o. K. befahrbar, Weiterfahrt nach Truns m. K. möglich. Innerschweiz: Brünig o.K. passierbar. Zufahrt nach Engelberg schneefrei. Klausenstrasse von Altdorf her schneefrei bis Unterschächen. Gotthard: Nordseite o. K. passierbar bis zur Einladestation Göschenen, Weiterfahrt unmöglich; Südseite ab Airolo talwärts gänzlich schneefrei. Berner Oberland: Haslital m. K. bis Guttannen befahrbar. Zufahrten nach Grindelwald, Lauter- 1 brunnen, Kandersteg und Adelboden o. K. möglich. Simmentaistrasse bis Lenk, Saanenmöser o. K. offen. Gurnigelbad o.'K. erreichbar. Strasse Zollhaus-Sarigerenboden m. K. befahrbar. Jura und Westschweiz: Mit Ausnähme von Weissenstein und Marchairuz sind sämtliche Strassen im Jura o. K. befahrbar. Für das Befahren des Strassenabschnittes St. Gergue-La Cure sind für die nächsten Tage noch Ketten angeraten. In der Westschweiz sind o. K. befahrbar: Strassen Montreux-Caux-Les Avants, Pays d'Enhaut, Strassen Aigle-Le Sepey und Aigle-Ollon-Villars und Zufahrt nach Champery. Zufahrt nach Leysin sehr schwierig, nur m. K. möglich. Montana m. K. erreichbar. Rhonetalstrasse schneefrei bis oberhalb Mörel. Simplonstrasse bis Schutzhaus Nr. 1 m. K. passierbar. Strasse Visp-Stalden schneefrei, Stalden-Huteggen nicht empfehlenswert. Grosser St. Bernhard o. K. bis Orsieres offen. Weiterfahrt unmöglich. Unpassierbar sind: Forciaz, Montets, Morgins und Zufahrt zum Lac de Champex. Frankreich: Route d'hiver des Alpes wieder durchgehend o. K. offen. Faucille gesperrt. Oesterreich: Arlbergpa&s gesperrt zwischen Langen und St. Anton. Reschenpass gesperrt. Büdierl^d. Das Märzheft der «Schweiz». Das von der Schweizerischen Verkehrszentrale herausgegebene Märzheft c Schweiz » macht seinem Namen wieder alle Ehre. Seite für Seite enthüllt herrliche Bilder unserer Heimat; Frühlingsaufnahmen voll zarten Reizes machen den Abschied vom Winter nicht schwer, der noch durch ein paar Bilder aus den Höchalpen vertreten ist. Dem Genfer Salon sind drei Seiten gewidmet; auch das Titelblatt wirbt für die Schweiz, dem Land der grossen Alpenstrassen. Das Flugzeug ist in der neuen Nummer gleichfalls nicht vergessen worden, so dass diesmal die modernsten Verkehrsmittel zu Worte kommen. Selbstverständlich ist auch die Mustermesse nicht vergessen und bei dieser Gelegenheit einigen prachtvollen Bilder aus Basel Platz eingeräumt worden. Auch dieses neue Heft zählt zu den besten Werbepublikationen für unser Land. x. fo il'vri - Neugründung: Garage et Ateliers de St. Christophe S. A., Vevey. Unter dieser Firma wurde eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 50.000 Fr. gegründet. Zweck der Unternehmung ist der Handel und die Reparatur von Motorfahrzeugen. Einziger Verwaltungsrat ist Broillet, Ing. in Corseäu." Domizil: Avenue de Plan. Verlängerung der NachfaBsfundung: Automaterialien AG., Bern. Die bewilligte Naehlaßstundung ist um 2,Monate bis zum 29. Mai verlängert worden. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. Büchi, Chefredaktion W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. — M. Bolllfler. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwag) Auseerhalb der Geschäftszeit: 23.295.