Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1935_Zeitung_Nr.029

E_1935_Zeitung_Nr.029

AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1935 - NO 29 tzt mnss er en Wert beweise Fünfunddreissig Tausend weitere Automobilisten KALENDER Das Tagebuch des Automobilisten: tVotizenraum zur Vormerkung wichtiger Daten und Festhaltung bedeutsamer Ereignisse» Fahr« tenregister. Die Buchführung des Automobilisten: Vordrucke für sämtliche Ausgabenkategorien und Erfassung der Jahreskosten. Automobil« Inventar und Wagenmerkmale. Die Fahrpraxis des Automobilisten: Eine eigenartige, reich illustrierte Rekapitulation des Wissens vom Automobil zur Beratung bei Betriebsstörungen. Die Gesetzesammlung des Automobilisten: Auszug aus dem Bundesgesetz für den Automobilverkehr. Verordnung und farbiges Tableau der Strassensignale. Die kantonalen Automobil« steuern. Der Militär-Motoroagendienst. Die Versicherungen des Automobilisten: Vordrucke für dieKontrolle der Unfall-, Haftpflicht-, Kasko-, Feuer-, Chautfeur-Versieherungs-Policen. Das Automobiljahr 1934: Tcchnischer und Volkswirtschaftlicher Jahresrückblick. Bilder und Texte über die letzt jährigen Sportveranstaltungen. Diverses: Die Sektionsadressen des A. C S. und des T. C S. Schweiz. Distanzenkarte. — Autotechnisches Lexikon, deutsch-französisch und französischdeutsch. — Unfallblatt. — Der Transport von Automobilen. In einem besondern Teil: Das Verzeichnis der Personenwagenbesitzer. haben sieh ab 1. April zu den Ganz Jahresfahrern gesellt oder werden sich noch zu ihnen gesellen. Die Landstrassen werden wieder bevölkert, Fahrsaison und Automobilwirtschaft sind eröffnet, die Begegnungen auf der Landstrasse vermehren sich im Quadrat. Berechtigte gesellschaftliche Neugier und geschäftliches Informationsbedürfnis, aber auch fahrtechnische Ereignisse machen rasche Feststellungen nach Name und Adresse, Bang und, Stand des «Andern» immer nötiger. Oft will man nur wissen, wer die ungeschriebenen Gesetze der Autohöflichheit verletzt, oft aber wird man Ueberfahrer geschriebener Gesetze festzustellen haben. Ein in der Kontrollnummernfolge der Wagen angelegtes Adressbuch kann hier ausserordentlich wichtige Dienste leisten. Ist es aber möglich, zu gegebener Zeit jeden im Verkehr stehenden Wagen zu erfassen? Der Automobil-Kalender löst dieses Problem in zuverlässiger Weise, weil seine Eintragungen vom Zeitpunkt der Fahrerneuerung im laufenden Jahr unabhängig sind. Das Verzeichnis für 1935 basiert nämlich auf dem Stand sämtlicher bis Ende 1934 erteilter 75000 Fahrbewillignngen für Personenwagen. 1 Nicht eingetragen können also nur die nicht sehr zahlreichen Neubesitzer seit Neujahr 1935 sein. Eingetragen aber sind sogar solche Besitzer, die ihre Wagen noch nicht in Verkehr genommen haben, die aber nach wie vor als Automobilisten zu betrachten sind. Deshalb genügt das Verzeichnis auch wiederum geschäftlichen Ansprüchen. Diese Vollständigkeit fand im Verzeichnis 1935 noch eine Ergänzung durch eine durchgeführte Kontrolle auf die postalische Zuverlässigkeit jeder ein« zelnen Adresse. Ihre Fahrausrüstung ist unvollständig, wenn Sie dieses Buch nicht besitzen Der Automobil-Kalender erfüllt aber auch das Bedürfnis nach einem automobüistischem Notizen- und Nachschlagebuch, zu welchem Zweck er mit einer auf alle Notwendigkeiten Bedacht habenden Fülle von Vordrucken ausgestattet ist. Ganzjahresfahrer möchten diesen Teil nicht mehr missen, er erhält aber jetzt sowohl für sie als für Saisonfahrer erst die volle Bedeutung. * ' Wir haben von der Ausgabe 1935 dieses Kalenderwerkes eine stattliche Anzahl Bücher für die erst im Frühjahr beginnenden Fahrer mehr angefertigt, als der reguläre Bedarf beim Jahreswechsel in der Begel absorbierte. Die Nachfrage überstieg indessen die Erwartung bedeutend, wohl deshalb, weil das Verzeichnis 1935 zum erstenmal den umnummerierten Wagenbestand vollständig wiederzugeben im Stande ist. Der Lagerbestand ist nicht mehr gross. Wer das Buch deshalb auf Ostern sicher im Besitz haben will, gebe die Bestellung sofort auf, nur für solche kann eine Liefergarantie übernommen werden. Unsere Geschäftsstellen, ferner alle Buchhandlungen und Clubsekretariate halten es zum einheitlich auf Fr. 7.50 festgesetzten Preis zu Ihrer Verfügung. Es wird aber auch vom Verlag per Nachnahme versandt. Senden Sie sofort per Nachnahme EX. Automobil-Kalender 1935 mit Verzeichnis der Personenwagenbesitzer Name: . Verlag Automobil-Revue Zürich Berit Genf Löwenstrasse 51 Breitenrainstrasse 97 7, Rue de la Confederation

No 29 II. Blatt BERN, 5. April 1935 N« 29 II. Blatt BERN, 5. Aprü 1935 TT^ «§••»• Rundschau Bessere Automobilbeleuchtung. Je schneller und komfortabler die Automobile in den letzten Jahren geworden sind, um so stärker hat sich die Mangelhaftigkeit ihrer Beleuchtungsanlage bemerkbar gemacht. Wohl in keiner anderen Hinsicht lässt der moderne Wagen noch so viel zu wünschen übrig, wie in der Wirksamkeit und Wirkungsweise der Beleuchtung, obschon unbestreitbar auch in dieser Beziehung wesentliche Fortschritte zu verzeichnen waren. Als man seinerzeit von der Azetylen-Beleuchtung zur elektrischen Beleuchtung überging, glaubte man Licht in Hülle und Fülle zur Verfügung zu haben. Bei den fast um das Doppelte angewachsenen modernen Reisegeschwindigkeiten ist aber, trotz den Bremsverbesserungen, der Bremsweg unverhältnismässig stark angewachsen. Dementsprechend sind auch die Ansprüche an die Reichweite der Beleuchtung viel höher geworden. Bereits prüft man den Gedanken, die grossen Durchgangsstrassen mit eigener ortsfester Beleuchtung zu versehen. Wenn bei grosser Verkehrsdichte diese Beleuchtungsart auch das Gegebene ist, so darf im gleichzeitigen Interesse der Wirtschaftlichkeit und der Sicherheit die Weiterentwicklung der Automobilbeleuchtmig doch nicht vernachlässigt werden. Auf Strassen und in Gegenden mit kleiner Verkehrsdichte wird man sich den Luxus einer ortsfesten Beleuchtung niemals erlauben können. Zur Verminderung der Unfallgefahr ist man also nach wie vor auf die Verbesserung der Automobilbeleuchtung angewiesen. Die Verwendung stärkerer Scheinwerfer- Glühlampen allein führt nicht zum Ziel. Dagegen sollte durch Vervollkommnung der Scheinwerfer-Optik noch manches zu erreichen sein. Bei den gegenwärtigen Systemen wird der Fahrer sowohl durch sein eigenes Licht, wie auch durch das der anderen Motorfahrzeuglenker ständig gestört und im Erkennen von Gefahren behindert. Nicht eigentlich der Mangel an Lichtintensität ist es, der so störend in Erscheinung tritt, als vielmehr die mangelhafte Lichtverteilung. Beim Betrachten der Abbildung 1 erkennt man, dass nur ein verhältnismässig kleiner Teil des von der Glühlampe ausgestrahlten Lichtes durch den Scheinwerfer «behandelt» wird. In einem Winkel von 40 Graden werden vorerst alle Strahlen durch den Glühlampensockel abgefangen. In einem Winkel von je 55 Grad nach oben und nach unten gehen ausserdem alle Strahlen neben dem Parabolspiegel vorbei. Den Reflektor treffen von den ursprünglich 360 Graden ausgfestrahlten Lichtes nur noch 210 Grad. Bei besonders flachen Reflektoren sind es häufig noch viel weniger. Was geschieht nun mit den Strahlen, die im Bereich von 110 Grad neben dem Reflektor austreten? Eine nähere Untersuchung zeigt, dass der untere Teil von ihnen zwar die Nahbeleuchtung verbessert, dass aber dennoch der grösste Teil die Sicht nur be- Abb. 1. hindert. Die Strahlen bilden vor dem Wagen einen mehr oder weniger sichtbaren Schleier, auf den sich das Auge unbewusst einstellt und der dadurch die Sicht in die Ferne schwächt. Besonders deutlich zeigt sich diese Erscheinung bei Nebel. Durch die, wie in Abbildung 2 dargestellt, schräg aufwärts verlaufenden Strahlen C entsteht dann vor dem Wagen vollends eine weisse Wand, die fast undurchsichtig ist. Jeder Automobilist weiss aus eigener Erfahrung, dass man in solchen Fällen, um doch noch in die Ferne sehen zu können, die Beleuchtung viel besser löscht oder stark abdämpft. Aber selbst schon bei; Abb. 2. Abb. 3. leichtem Dunst oder staubiger Luft wirken sich die aufsteigenden Strahlen auf die Fernsicht schädlich aus. Der Vorhang vor dem Wagen kann dann immer noch heller sein als es die Objekte in einiger Entfernung sind, so dass diese dem Auge gar nicht mehr bemerkbar werden. Anzustreben ist eine ScheinwerfeT-Optik, die, wie in Abbildung 3 skizziert, alle freien, aufwärts gerichteten Strahlen zurückhält oder horizontal oder abwärts abbiegi In Amerika wurden kürzlich Versuche mit derart in ihrer Wirkung abgeänderten Scheinwerfern vorgenommen. Anscheinend erbrächten sie zwar noch keine endgültige Lösung des Problems. Aber ihr Erfolg war dennoch deutlich genug. Abbildung 4 zeigt eine Anordnung, bei welcher eine spezielle Glühlampe verwendet wurde. Im Glaskolben der Glühlampe ist vor dem Glühfaden ein kleiner Metallfeflektor untergebracht, der einen Teil des nach vorn ausgestrahlten Lichtes durch seine sphärische Form gegen den Parabolspiegel zurückwirft. Es wird so nicht nur der ; grösste Abb. 4. Teil der nach vorn gerichteten Strahlen abgehalten, sondern auch noch eine bessere Lichtausbeute der Glühlampe erreicht. Dadurch, dass der kleine Reflektor in der Glühbirne nicht ganz kreisrund ist und in der Mitte eine kleine Öeffnung hat, wird eine für die Nahbeleuchtung noch genügende direkte Lichtstrahlung ermöglicht. Durch entsprechende Formung des kleinen Reflektors lässt sich überhaupt die Lichtverteilung weitgehend variieren. So kann z. B. die Nahbeleuchtung nach der rechten Strassenseite hin oder nach den beiden Wagenseiten hin, intensiver gestaltet werden als in der Richtung der Wagenmitte, wo sie mehr oder weniger zwecklos ist. Die folgenden Abbildungen zeigen Anordnungen, bei welchen gewöhnliche Glühlampen vorgesehen wurden und bei denen die bessere Lichtverteilung nur durch optische Aenderungen des normalen Scheinwerfersystems zustande kommt. So wurde im Fäll, den Abbildung 5 wiedergibt, ein spezielles Vorsatzglas mit einem daran befestigten Blechkonus angewandt. Wie man sieht, fängt der Konus T den grössten Teil der nach vorn gerichteten Strahlen ab. Für die direkte Nahbeleuchtung sind nur kleine^ Ausschnitte unten und seitlich im Konus vorgesehen. Das Vorsatzglas hat einen {zwar nicht unbedingt nötigen) Prismenschliff, der die vom Parabolspiegel herkommenden Strahlen noch fächerförmig über die Strasse ver- ist führend Leichtmetall-Ausführung: Eigengewicht 1000 kg Nutzlast 4000 kg Verlangen Sie Offerte und Referenzen Joh. Knupp, St. Gallen-W KONSTRUKTIONS-WERK STÄTTE Telephon 626 Autoabbruch Bern - Ostermundigen, Hans Zysset liefert Ihnen sofort gebrauchte Bestandteile, wie: Motoren, Getriebe, Achsen, elektrische Apparate für alle Arten und Marken, Standmotoren für Landwirte fertig mit Gestell und Rädern. 11377 Teleph. Aufruf Nr. 41.172 und Sie werden bedient. ORIGINAL-ERSATZTEILE m> NEUUNDOCCASION Reparatu rwer kstatte GUST. BÄUERLEIN, WALLISELLEN-ZÜRICH Ob. Kirchstrasse 8 Telephon 932.188 •'««««•«•«««•«•••«••• SCHLOSS- und KILOMETERZAHLER- REPARATUREN werden nur sachgemäss ausgeführt bei >••«•»«< Anfertigung sämtlicher Sorten ;: AUTO-SCHLÜSSEL A. Kusterer, Zürich 8 Zimmergasse 9. Tel. 22.949 Telephon 73.230 Jetzt bitte Niischelerstr. 30 für Autozubehör, wohin ich von der Zähringerstr. 32 umgezogen bin. Sie finden mich hier an dieser bequemen Lage noch besser eingerichtet und mit noch reichhaltigerem Lager ausgestattet. Was Sie an Zubehör lür Ihr Auto nur irgendwie brauchen, liegt bei mir in größter Auswahl griffbereit. Und mit dem Service sollen Sie bestimmt zufrieden sein. Jetzt also bitte zu Schweissbrenner Reduzierventile Schneidbrenner Zusatzmaterial Vorteilhafte Angebote durch Sauerstoff- & Wasserstoff-Werke A. G. Luzern Mustermesse Basel 1935 Halle VI, Stand 1132 bietet Ihnen durch eine 34jährige Erfahrung das Maximum an Sicherheit auf allen Wagen. Automobilisten, verlangen Sie dieselbe durch Ihren Garagisten! DODGE - BROTHERS ORIGIN A L- Ersatztei I e FRATELL1 AMBROSOLI, LOCARNO Telephon 485 Für alle Garagen Ausschleifen von Zylindern Neulagerung von Kurbelwellen prompt und äusserst berechnet bei Th.Willy.oifiz. Fordvertretung, Luzern. Tel. 22.235 Ueberzengen Sie sich selbst! Alle Teile sofort lieferbar!