Aufrufe
vor 10 Monaten

E_1935_Zeitung_Nr.030

E_1935_Zeitung_Nr.030

ÄÜTOMOblL-HEVUE

ÄÜTOMOblL-HEVUE 1935 - 30 Der Autodress der modernen Fahrerin. Zwei Teilnehmerinnen an der englischen 1000-Meilen-Sternfahrt. Sie tragen gane neuartige, sehr praktische Sportskleidung. die Abneigung gegen das Auto nicht im Köpfchen der hübschen Londonerin stekken. Aber aus mancher Not macht man eine Tugend... Eine ihrer Kolleginnen, ebenfalls ein bildhübsches, blühendes Geschöpf, stimmt ein Loblied auf die Vorzüge der Atemtechnik an, wenn man sie nach dem Rezept fragt, dem sie ihre Schlankheit verdanke. «Zum Frühstück nehme ich eine Tasse Tee und ein Butterbrot», erzählt sie, «mein Lunch besteht aus Salat und einem Glas warmer Milch, abends esse ich Fisch oder ein paar Sandwiches. Mein Lieblingsgetränk ist Tee. Aber wenn ich mir auch in der Diät mehr Zwang auferlege als meine Kollegin Babs, so bin ich doch davon überzeugt, dass der sicherste Weg, der zur schlanken Linie führt, in ausgedehnten Spaziergängen besteht. Jüelne TLtiizen Wie der Praktikus den Kühlwasserdampf als Hilfsantrieb verwendbar machte! Radio und Automobil. Jedermann liebt sein Auto, sei es, weil es im Geschäft unentbehrlich oder weil es zum treuen Begleiter auf Reisen und frohen Fahrten geworden ist. Auf keinen Fall darf heute der Automobil-Empfänger nur als Luxusgegenstand gewertet werden. Gewiss sind jedem Lenker lange, einsame Fahrten in Erinnerung. Der Auto-Radio bringt Ihnen vollen Genuss, wenn Sie mit Ihrem Wagen die ganze Woehe auf der Landstrasse sind; er vertreibt die Langeweile auf den Strecken, die Sie vielleicht wöchentlich oder täglich mehrmals zurücklegen müssen, und nicht zuletzt verhindert er das gefährliche Einschlummern am Lenkrad. Der Einbau eines solchen Gerätes ist heute denkbar einfach. In den meisten modernen Wagen ist eine Antenne bereits serienmässig eingebaut. Wo dies nicht der Fall ist, wird sie mit Leichtigkeit unter dem Trittbrett oder im Dache (auch bei Sport- Cabriolets) untergebracht. Die Bedienung des Gerätes geschieht auf einfachste Weise an der Fernsteuerung, die an der Steuersäule oder am Armaturenbrett angebracht ist. Die Bedienungsknöpfe können mit einer Hand erreicht werden. Der Empfänger selbst findet seinen Platz am Spritzbrett, im Handschuhkasten oder hinter der Steuersäule. Ein Auto-Radioempfänger leistet genau was ein normales, modernes 8—10-Röhren-Tischgerät, nur wird hier die Autobatterie als Stromquelle benutzt (6 oder 12 Volt). Chassis und dynamischer Lautsprecher sind in einem einzigen Aggregat vereinigt, welches mit allen Errungenschaften der modernen Radiotechnik ausgerüstet ist: In khz geeichte, beleuchtete Vollsichtskala, automatische Lautstärkereglierung, hervorragende Trennschärfe und Tonmodulator. Durch sinnreiche Abstörungen werden die Zündstörungen des Motors beseitigt, ohne dessen Leistung irgendwie zu beeinträchtigen. Der Stromverbrauch beträgt 2,5 Ampere bei 12 Volt und. 5.5 Degüsiez" l'aperitif par excellefnce Ampere bei 6 Volt-Anlagen. Bei Wagen, deren Dynamo nicht automatisch den Mehrverbrauch an Energie ausgleicht, kann mit Leichtigkeit auf etwas Mehrleistung nachgestellt werden. Führend auf dem Gebiete der Herstellung von Auto-Radio sind bis heute unbedingt die Amerikaner. So wurde das Gerät der Atwater-Kent, eine Fabrik mit langjähriger Erfahrung auf diesem Gebiete, als erstes vor bald vier Jahren in der Schweiz eingeführt. Neuerdings haben nun auch die bekannten Firmen Philips und Telefunken, sowie einige andere amerikanische Firmen leistungsfähige Geräte auf den Markt gebracht. Auf jeden Fall ist bei Anschaffung eines Autos-Radios unbedingt zu empfehlen, nur die Radiofirma zu berücksichtigen, die mehrjährige Erfahrung sowohl in der Montage wie auch in der Ausführung von Reparaturen an diesen Geräten besitzt. Fred Pappe. Vitznau. Sie kennen doch das heimelige Sonnennest am Südfuss der Rigi. Die Gemeinde Vitanau hat mit Unterstützung des Kantons die Strassen und damit die Spazierwegfrage in grosszügiger Weis« gelöst. Breit und sauber führt die Seestrasse von Luzern weg durch die schmucken Dörfer. Kanton und Gemeinden haben keine Kosten gescheut, um in weitsichtiger Weise dem Einheimischen wie dem fremden Gast am schönen Vierwaldstättereee ein Stück Riviera zu erschliessen. Das letzte Teilstück bis an die Grenze des Kantons Schwyz, das kühne Arbeit wackerer Männer erforderte, geht seiner Vollendung entgegen. Heute ist es auch für den Fussgänger eine Freude, auf schönem Breitem Trottoir von Weggis über Vitznau bis zur obern Nase fast immer am Ufer des Sees und der staubfreien Strasse entlang« ungestört durch die Autos, spazieren zu können. Welch grandiose Verbesserung nur gegenüber noch vor 2 Jahren! Schon letztes Jahr sind zahlreiche Gäste, denen die Seegegend durch die ungenügenden Strassen und Spazierwegverhältnisse verleidet war, wieder zurückgekehrt, um die immer wieder klassische Schönheit dieses Sees zu geniessen. Mögen es dieses Jahr noch mehr sein, mögen sie zu Ferien, Week-End und Sonntagstouren ihre Freunde mitbringen, um mit ihnen all die hier gebotenen Herrlichkeiten der schönen Frühlingstage zu geniessen, , DENNLER Bitter Freundliche Zimmer zum Einheitspreis von Fr. 3.50 Fliessendes Wasser, Zentralheizung Geheizte Garage im Hause Telephon Nr. 58.910 und 58.911 Zürcher-Wochenprogramm Stadttheater Abends 8 Uhr Sonntag nachmittags 3 Uhr. Di. abend 9. April Volksvorstellung: Der junge Herr Rene, Operette von L. Fall. Mi. abend 10. April Halka, polnische Nationaloper v. Moniuszko (B-Ab. 15). DO. abend 11. April Rigoletto, mit Hans Reinmara. G. Fr. abend 12. April Herz über Bord, Operette von E. Künneke (B-Ab. 15). Sa. abend 13. April Der junge Herr Rene. SO. nachm. H.April 4 Uhr: Parsifal, mit Hans Reinmar a. G., Bühnenweihfestspiel von R. Wagner. Schauspielhaus Abends «* on Uhr. tag nachm. Di abend 9. April Maria Stuart, von Friedrich von Schiller. Mi. abend 10. April Menschen in Weiss. Do. abend 11. April Maria Stuart Fr. abend 12. April Maria Stuart Sa. abend 13. April Menschen in Weiss. So. nachm. U.April 3% Uhr: Menschen in Weiss. SO. abend 14. April 8 Uhr: Maria Stuart. Apollotheater Cafe-Rest. Stauffacherstrasse 41. Das Cafehaus mit den bescheidenen Preisen. Rendez-vous vor und nach dem Kino. Cinema Apollo «Ja so ! » Das neue Dialektlustspiel der Präsensfilm A.-G. Od on b. Bellevueplab Charles Berthoud and his Iniernational-Club Orchestra Sascha-Skalsky. Cecil-Cabaret Attraktionen. Pension Seequai Bekanntes Familienhaus geg. d. Theater am See. Massige Preise bei bester Verpflegung. Cafe Albana ""• n « tr « fB 1. 26 Erstklassige Küchenleistungen. Farn. Schaub Bescheidene Preise. Wiener-Cafe Bristol Pelikanstrasse Das musikfreie Grosscafe mit seinen vielen Zeitungen. Parking: Annag.-Pelikanstrasse. Kistler-Bigler, Mitglied des A.C.S. Diätrestaurant A. Gleich, vegetarisch-alkoholfrei, Holbeinstrasse 25- Ecke Seefeldsirasse 19. — Telephon 23.185. Stampfenbachplatz Wolf L-immatqual 132, b. Central F. Winisdörfer Erstklassige Menüs 1.70. Kuchenspezialitäten. Orchester Schorbert u. seine Solisten ugh ke am Paradeplatz Eine Sehenswürdigkeit. Küche und Keller berühmt. Familie Biedermann-Sutter. Hotel Sternen - Zürich-Oerlikon Franklinstrasse 1 Schöne Zimmer mit fliess. Wasser. Gutgef. Küche. Bescheid. Preise. Garage. Tel. 68.065. Bes. P. Wüger. Druck, Glichet und Verlag: HALL WAG A.-G., Hallersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlagsanstalt, Bern.

N° 30 — 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 a. c. s. SEKTION AARGAU. Jubiläumsfeier. Es war am 9. April 1910, als unter der Initiative von Herrn Francke in Aarau die Gründungsversammlung der Sektion stattfand. 37 Interessenten beteiligten eich, die alle ihren Beitritt anmeldeten, "womit die Sektion als gegründet erklärt werden konnte. An der ersten Generalversammlung zählte der Club 47 Mitglieder, bei einem kantonalen Fahrzeugbeistand von nur 67 Personen- und 19 Lastwagen! Leider konnte Herr Francke, der eigentliche Gründer und Initiant der Sektion, das 25jährige Club-Jubiläum nicht mehr erleben. Vor einigen Wochen wurde er von dieser Erde abberufen; dankbar gedachte der Vorsitzende, ^err Lenzin, anlässlich der am letzten Samstag stattgefundenen Generalversammlung der grossen Verdienste dieses uneigennützigen Förderers des aargauischen Automobilismus. Der Vorsitzendg ergänzte den Jahresbericht durch einige mündliche Bemerkungen und stellte mit Genugtuung fest, dass sich im Verlaufe des letzten Jahres 800 Wagen der A. C. S.-Kontro!le unterzogen hatten, und dass dank Interventionen des Vorstandes verschiedene verkehrstechnische Verbesserungen ausgeführt wurden. Im weitern konnte auf die Mitwirkung der Sektion am Zustandekommen der Alpenstrasseninitiative hingewiesen werden. Im Verlaufe des letzten Jahres hatte die Sektion einen Nettozuwachs von 86 Mitgliedern zu verseichnen, so dass sie heute deren 672 zählt. Nach Verlesung des Kassaberichtes wurde dem Vorstand Decharge erteilt und dem Budget zugestimmt. In der Folge referierte Sportpräsident Dr. Wyss, über das in Aussicht genommene- Sportprogramm, worin u. a. vorgesehen sind; Besichtigung einer Pneu- oder Automobilfabrik, grössere Auslands-, Stern-, Jungfraujoch-. Herbst-, Wohltätigkeits- und eventuell eine Winterfahrt. Ferner wird der traditionelle Martini-Ball wie gewohnt im November zur Durchführung gelangen. Nachträglich gab der Zentralpräsident des A. C. S., Herr Dr. Mende, einige erläuternde Erklärungen über die lAlpenstrassen-Initiative. Bedeutend zahlreicher war dann der Besuch der am nämlichen Abend abgehaltenen Jubiläumsfeier. lieber dreihundert Personen fanden sich abends 18.30 Uhr zum Bankett und Jubiläumsfeier im Saalbau in Aarau zusammen. Die Aufmachung des ganzen Anlasses bewies, dass die Herren am untern AaTelauf es ausgezeichnet verstehen, Jubiläumsfeste, und wahrscheinlich auch andere Anlässe gebührend zu feiern und zu würdigen. Unter den Tönen eines schmissigen Marsches erfolgte der Einzug, nicht der Gladiatoren, sondern der Kellner, jeder eine Platte beängstigend hoch über dem Kopfe tragend. Nachdem in ausgezeichneter Weise für das . leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt war, gab Fräulein Lenzin ein von unbekannter Hand geschriebenes humorvolles Gedicht zum besten. Den Reigen der offiziellen Reden eröffnete" der Präsident der Jübiläumsßektion; der Zentralpräsident, Vertreter von Schwestersektioneh und des Töuringclubs flochten ihre Ansprachen ebenfalls harmonierend in das bunte Gewebe des Abends, unterstützt durch Ueberreichung gediegener Festgeschenke. Den Clou des Abends bildete das Auftreten des Balletts des Zürcher Stadttheaters. «Ohne Geld um die Welt> nannte sich die unterhaltsame Tanzlevue und führte die Anwesenden von Spanien über Afrika, Indien, China, Kamtschatka, Südsee, Amerika, Pinguineninsel zur Strohwitwe ins Freiamt. Besonders grossen und verdienten Beifall ernteten die Husaren und Matrosenstepptänze. Beim Ball, der sich an das Bankett anschloss, spielte das Wiener Tanzorchester Leo Sar zum Tanz auf. Erst am frühen Morgen ging die fröhliche Festgemeinde auseinander, noch ganz erfüllt von dem schönen Abend. Die Sektion selber aber darf mit Stolz und Zuversicht das zweit« Vierteljahrhundert beginnen. -es. SEKTION BERN. Die Sportkommission hat in ihrer letzten Sitzung , die Austragungsweise der diesjährigen Geschicklichkeitsprüfung in grossen Zügen festgelegt. Diese findet Sonntag, den 5. Mai in Bern statt. Der Prüfungsplatz steht noch nicht fest, immerhin hat sich die Sportkommission mehrheitlich gegen den bisherigen Tummelplatz im kant. Zeughaushof ausgesprochen und verschiedene Terrains in Erwägung gezogen, welche den Freunden kitzliger Fahrkunst bestimmt zusagen werden. Die diesjährige Geschicklichkeitsprüfung wird neben Schulbeispielen aus dem täglichen Verkehr auch Aufgaben enthalten, die Stimmung und Humor in den sonst trockenen Führerexamen-Parcours bringen. h. SEKTION LES RANGIERS. Jahres-Generalvtrsammlung 1935, Samstag, den 13. April 1935, um 15 Uhr im Hotel-Bahnhof in Moutier. Traktanden: 1. Protokoll; 2. Jahresbericht; 3. Berieht des Kassiers und der Rechnungsrevisoren; 4. Genehmigung der Jahresrechnungen und des Budgets; Wahl: a) des Sektions-Präsidenten und der Vorstandsmitglieder, b) des Präsidenten und der Sportkommissionsmitglieder, c) der Rechnungsrevisoren, d) der Delegierten; 6. Programm der Veranstaltungen pro 1935; 7. Eintrittsgeld und Jahresbeitrag festsetzen; 8. Propagandabecher; 9. Verschiedenes und Unvorhergesehenes. Die verehrten Damen-Mitglieder, sowie alle übrigen Mitglieder sind freundlichst eingeladen, recht zahlreich an der Generalversammlung teilzunehmen. Sofort nach der Versammlung wird ein kleines Abendessen geboten. Der Vorstand. SEKTION ZÜRICH. Am 11. April findet im Bahnhofbüfett in Winterthur eine Monatsversammlung statt, an welcher nach dem um 19.15 Uhr beginnenden, gemeinsamen Nachtessen Herr Lieberherr, alt Schweiz. Generalkonsul, einen interessanten Lichtbildervortrag über «Streifzüge' durch Vorderindien» halten wird. Für den 28. April ist bereits die erste diesährige Tourenfahrt in Aussicht gennommen. Sie wird in Form einer Fluestfahrt ins Baselbiet führen, wobei folgende Route gewählt wurde: Zürich, Baden, Aarau, Ölten, Langenbruck, Oberdorf, Reigoldewil, Bratzwil, Gempenfluh, Liestal. Rheinfelden, wo im Hotel «Bahnhof» das gemeinsame Mittagessen eingenommen wird. Die Rückfahrt erfolgte via Bötzberg, Brugg, Baden oder über Laufenburg, Zurzach. Der Anlass wird Gelegenheit zu einer Zusammenkunft mit den Basler Clubkollegen geben, die den Zürchern im Baselbiet einen besonders herzlichen Empfang verheissen. Die Damenmitglieder haben für den 5. Mai eine Besichtigung der Vogelwarte im Gossauerriet in Aussicht genommen, s. T. C. S- . Antosektion Aargau Protokollauszug Ober die Vorstandssitzung vom 2. April: 1. Nach Verlesen- des letzten Protokolls werden 5 Automobilisten als Mitglieder in die Sektion aufgenommen. 2. Im Laufe des Monats April soll an alle Automobilisten, die nicht bereits Mitglied einer Sektion sind, eine Werbeschrift mit der Einladung, der Kantonalsektion beizutreten, verschickt werden. Wer ein Mitglied für die Sektion anwirbt, erhält aus der Kasse eine Vergütung von Fr. 2.—. Die Automobilisten geniessen als Mitglied der 'Kantonalsektion so viele Vorteile, dass eigentlich jedes Mitglied der Zentralsektion auch kantonales Mitglied sein sollte. 3, Die für den Monat Mai vorgesehene Radio-Feilfahrt wird besprochen. Herr Bader, Präsident des Radio-Clubs in Lenzburg, gibt für die Fahrt eine Orientierung über die erforderlichen technischen Einrichtungen. UNTERSEKTION WIGGERTAL. Osttrfahrt. Auf Veranlassung einiger begeisterter Clubfreunde veranstaltet die Untersektion eine Osterfahrt ins Weingebiet des Burgunderlandes, Macon, Beaunne, Dijon etc. Dauer 3^ Tage, beginnend am 18. April. Für flotte Reiseleitung ist gesorgt. Anmeldungen nimmt entgegen der Präsident, genaues Programm wird nach erfolgter Anmeldung zugestellt. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung. Die Werktageausfahrt nach Arbon zur Besichtigung der Saurerwerke ist vom Vorstand auf den 6. Mai festgelegt worden. Autolektion Glarus Generalversammlung. Die Jahreshauptversammlungen, an denen man sich mit allen möglichen trockenen Geschäften herumzuschlagen hat, erfreuen sich in allen Clubs meist nur der Aufmerksamkeit eines bestimmten Kreises der Treuesten der Treuen. Doch schwindet mit der geringeren Zahl von interessiert mitgehenden Mitgliedern auch das uferlose Debattieren, und die Verhandlungen laufen dafür in einer raschen, geregelten Form ab. So war es auch am letzten Samstag abend in Glarus, wo sich im Hotel «Schweizerhöf» xund 40 Mitglieder der Sektion Glarus des Ti C. S. zur Hauptversammlung zusammenfanden. Mit erfreulicher Disziplin und Schnelligkeit arbeitete sich die Versammlung durch die Füll« von .Geschäften hindurch, so dass zum Schlüsse auch noch die Geselligkeit in, gebührender Weise zum Worte kam. Der verdiente Präsident der "Sektion. Herr Dr. med. A. Büchi, begrüsste den Kreis unentwegter treuer Mitglieder mit freundlichen Worten und entschuldigte sich wegen der etwas späten Ansetzung der diesjährigen Hauptversammlung, das Wetter war jedoch ganz dazu angetan, den Anschein zu erwecken, als finde die Tagung auch eo mitten im tiefsten Winter statt. Das Protokoll der letzten HaupversammTung wurde diskussionslos genehmigt und verdankt. Der Jahresbericht des Präsidenten, der die gewohnten Formen siprengte und in ausserordentlich interessanter Weise zu aktuellen Verkehrsprohlemen Stellung nahm, wurde von der Versammlung mitgrösster Aufmerksamkeit verfolgt. Der immer stärkeren Belastung des Motorfahrzeugs wurde in aller Form der Kampf angesagt; selbstverständlich berührte, der Bericht auch den Ausbau der Wallenseestrasse, bekanntlich, ein Problem von weittragender -Bedeutung, dann wurden verschiedene Fragen der Verkehrssicherheit angeschnitten, vermehrte Verkehrskontrollen durch die Polizeiorgane verlangt und bessere Erziehung zur Disziplin und" schärfere Fahrprüfungsbestimmungen gefordert. Im zweiten Teil des Berichtes orientierte der Präsident über die stete erfreuliche Zusammenarbeit mit dem Zentralsekretariät sowie über die verschiedenen gut gelungenen touristischen und gesellschaftlichen Anlässe. Der ausgezeichnete Jahresbericht wurde lebhaft verdankt— im zweiten Teil bot er auch Anlass zu einer interessanten Diskussion. Die JahresrechnunK schliesst mit einem Vortrag von 730 Fr. an, so dass das Vermögen der Sektion jetzt rund 4000 Fr. beträgt. Auf Antrag der Rechnungisrevisoren wurde die Jahresrechnung genehmigt und gleichfalls verdankt. Die Festsetzung des_ Jahresbeitrages gab in ganz überraschender Weise ziemlich viel zu reden. Dem Vorschlag des Vorstandes auf Beibehaltung von 20 Fr. stand ein Antrag aus Mitgliederkreisen gegenüber, der Anpassung an die gegenwärtige Wirtschaftslage und Reduktion auf Fr. 15.— forderte. Die Herabsetzung des Beitrages um Fr. 5.— "wurde jedoch als zu hoch befunden, und schliesslich einigte man sich auf 18 Fr. Die Versammlung nahm mit grossem Mehr die Reduktion von Fr. 2.— an. Der Präsident gab im fernern Kenntnis von der Schaffung einer neuen offiziellen Zeitung des T. C. S., die vom Januar 1936 wöchentlich erscheinen wird. Die Sektion Glarus wird dieses neue Organ als Publikationsmittel benützen und dadurch das Kollektiv-Abonnement mit der «Automobil-Revue» auf Ende dieses Jahres auflösen. In Anbetracht der Bedeutung unseres Organes, das sich in der Sektion grosser Beliebtheit erfreut, glaubt jedoch der Vorstand, das Blatt nach wie vor auch bei freiem Abonnement in der gleichen Anzahl für die Sektion sichern zu können. Ein besonderes Rundschreiben wird in dieser Angelegenheit an die Mitglieder zur Versendung gelangen. Der Verkehrsverein erhält wiederum aus der Sektionskasse 100 Fr. Zuschuss und die Vereinigung «Pro Klausen» 30 Fr. Das Traktandum der Wahlen verursachte kein grosses Kopfzerbrechen, da der Vorstand erfreulicherweise sich wieder zur Verfügung stellte und somit unter ausdrücklicher Anerkennung seiner grossen Leistungen bestätigt werden konnte. Bereits jetzt kündigte der Präsident zum allgemeinen Bedauern seinen Rücktritt im nächsten Jahre an. Präsident ist für 1935 wiederum Herr Dr. med. A. Büchi, Vizepräsident Herr Landrat Jakober, Aktuar Herr Qppliger, Quästor und Leiter des Office Herr Jakober-Grieder und als Beisitzer fungieren die Herren Kubli, Jenni-Kradolfer und F. Zweifel. Der Vorstand plant für die nächste Zeit die Durchführung einer Frühlingsfahrt nach Brestenberg und zum Schloss Hallwil. Die Schwesternfahrt soll diesmal auf die Hulftegg, der Scheide zwischen Tösstal und Toggenburg, führen. Ferner ist eine Airsfahrt nach Braunwald projektiert, dann auch ein Besuch der Pneufabrik Pallas in Pfäffikon; selbstverständlich wird die Abendunterhaltung (in Ennenda) nicht fehlen. Da die Verhandlungen mit erfreulicher Raschheit zu Ende geführt werden konnten, blieb noch Zeit für eine allgemeine Diskussion, die sich an Fragen anschloss, welche der Präsident in seinem Jahresbericht aufgeworfen hatte. Vor allem die Wallenseestrasse gab sehr lange vo. reden und es kamen dabei auch ganz verschiedene Meinungen zum Ausdruck. Ganz besonders beklagt wurde lerner der Zustand der teilweise ausgebauten Kerenzenbergstrasse im Winter, welche/ teilweise jeder Beschreibung spottete und den Behörden keine Ehre machte. Auch für die Prageistrasse wurden vereinzelte Stimmen laut. Im richtigen Momente wusste dann der Präsident die Diskussion abzubrechen und auf das unbeschwerte Gebiet der Geselüigkeit hinüberzuleiten. Die Versammlung gass bei einem ausgezeichneten. Imbiss noch bis gegen die mitternächtliche Stunde zusammen. Hoffen wir, dass die initiative Sektion Glarus des T. C. S. auch in diesem Jahre in gleichem Masse weiterwächst und gedeiht! bo. Autosektion St. Gallen-Appenzell Generalversammlung. Die Autosektion St. Gallen-Appenzell, die stärkste automobilistische Vereinigung der Ostschweiz, die heute hochangesehen dasteht und eine Macht bildet, kann die schöne Sitte pflegen, von Jahr zu Jahr zu einer eigenen Untersektioa zu Besuch zu gehen, gewissennassen wie der Vater zu den gross gewordenen Kindern. Letztes Jahr waren es die Wiler; die den Gesamtclub einluden, und dabei in einer so verlockenden Weise von ihren berühmten Bürgerwürsten sprachen, dass man voller Erwartung die Einladung annahm. Wenn das Wetter am letzten Sonntag nachmittag auch nicht das beste Gesicht zeigte, s& fanden -sich zur Generalversammlung doch erfreulich viele Mitglieder ein, die einen der prächtigen historischen Räume des ehrwürdigen «Hofes» big, auf den letzten Platz füllten. Wie sehr es in einer Versammlung auf die geschickte Leitung ankommt und wie flott sie zu Ende geführt und ständig im schönen Geiste des freundschaftlichen Beisammenseins gehalten werden kann, wenn der Stab des Dirigenten richtig zu leiten weiss. hat sich am Sonntag wieder gezeigt: Herr Gerichtspräsident Lutz vermochte mit ausserordentlichem Geschick alle Traktanden rasch durchzupauken und erwies sich auch während des zweiten Teiles, als die Stimmung etwas hitziger wurde, als der überlegene Führer, auf den die Sektion mit Recht stolz sein darf. Schon die Begrüssung wusste der Präsident in Verbindung mit jenen Fragen zu bringen, die heute die Automobilisten besonders beschäftigen, so das Verkehrsteilungsgesetz, die Alpenstrasseninitiative und das Vortrittsrecht. Der Bedeutung des Tages entsprechend, liess sich der Gemeinderat von Wil durch zwei Mitglieder vertreten. Der Präsident der Ortsgruppe Wil, Herr Briner, gab seiner Freude über den starken Aufmarsch der Mitglieder Ausdruck, und hiess sie in den Mauern der Aebtestadt herzlich willkommen. Auch Gemeinderat Meng schloss sich dem Begrüssungsworte an, um in seiner sehr beifällig aufgenommenen kurzen Ansprache die Bedeutung des modernen Verkehrsmittels in unserer Zeit zu umreissen und im Praktischen die Leistungen aufzuzeigen, die Wils Behörden zur Förderung und Sicherheit des Verkehrs in den letzten Jahren unternommen haben. Dann begannen sich die geschäftlichen Angelegenheiten rasch zu folgen. Das Protokoll der letzten Generalversammlung und der Jahresbericht wurden diskussionslos genehmigt. Angesichts der Grosse der Autosektion St. Gallen-Appenzell werden wir den kurzen 1 Jahresbericht in der nächsten Nummer veröffentlichen. Im Anschluss an dessen Verlesung machte der Präsident noch Mitteilung vom Eintritt von'Herrn Sekr. Fierz in den engeren Aus- 'schuss in Genf. Die Jahresrechnung schliesst wie-v ^derum mit einem erfreulichen Vortrage ab. f: ^**Die Rechnungsführung wurde auf Vorschlag dejf fControllstelle anstandslos genehmigt. Aus der Versammlung wurde der Wunsch laut, das Vermögen möchte noch etwas besser angelegt werden, damitauch die Zinserträgnisse ansteigen. Auf Mitteilung des Kassiers ist tatsächlich ein Teil in der verlang-' ten Weise angelegt, das andere Geld braucht die* Sektion als laufendes Kapital. P " L Die Sitzungsgelder werden in der gleichen Höhe beibehalten, auch erhalten der Präsident und der Kassier fernerhin für ihre gewaltige Arbeit eine kleine wohlverdiente Entschädigung. Die Rückvergütungen an die Ortsgruppen, die diese finanziell stärken sollen, bleiben in der gleichen Staffelung wie bis jetzt bestehen. Der dreijährige VeTtrag mit der «Automobil- Revue », welche die Sektion kollektiv abonniert hat, läuft Ende dieses Jahres ab. Die Sektion sieht mit Interesse der Umgestaltung der T. C. S.-Revue entgegen. Sofern sie diese Zeitung als offizielles Publikationsorgan benützen kann, wird sie sich finanziell natürlich angesichts der Gratisabgabe des Blattes besser stellen. Da jedoch heute kein Bild über die Gestaltung dieser Zeitung möglich ist und der Vorstand keine Interessen daran hat, die « Katz im Sack» zu kaufen, so wird der Entscheid, ob die, neue T. C. S.-Zeitung als obligatorisch erklärt werden kann, auf längere Zeit hinausgeschoben und vorläufig der Vertrag mit der «Automobil-Revue», die für ihre Arbeit Anerkennung gefunden hat, er-, neuert. Ein Mitglied übte daran Kritik, dass. von Genf aus noch nichts Genaues über die T. C. S.- Revue mitgeteilt wurde und die Sektionen deshalb auf Vermutungen angewiesen sind. Der Jahresbeitrag von Fr. 20.— für Automobilisten und von Fr. 16.— für Motorradfahrer' wird unverändert beibehalten. Das Budget für das Jahr 1935, das einen ganz geringen Vorschlag vorsieht, wurde gleichfalls genehmigt. Da die zweijährige Amtsdauer des Vorstandes abgelaufen war, musste dieser neu gewählt werden. Sowohl der Präsident wie die übrigen Vorstandsmitglieder erklärten sich zu einer weiteren Amtsdauer bereit und wurden mit Verdankung für zwei neue Jahre bestätigt Ueber den Vorschlag des Vorstandes, noch ein 15. Vorstandsmitglied aufzunehmen, entstand eine kleine Diskussion, die sich jedoch lediglich um die Auslegung der Statuten drehte. .. ' s> Als Ort der nächsten Generalversammlung bewarb sich Buchs, das von den Vertretern der neu zu gründenden Ortsgruppe Unterrheintal vorgeschlagen wurde. In zwei Jahren kann die Sektion ihr lOjähriges Bestehen feiern, dieses Jubiläum wollen dann die St. Galler in ihren Mauern durchführen. Während der eingeschalteten kurzen Pause konnte man sich an der leckeren Spezialität einer Wiler « Bürgerwurst» gütlich tun, Der zweite Teil der Tagung brachte noch verschiedene Vorschläge-- und Anregungen. Während einer Stunde wurde über das Verkehrsteilungsgesetz diskutiert und scharfe Angriffe dagegen unternommen. Nachdem die Gegner der Vorlage zuerst darauf hintendiert hatten, eine Resolution fassen zu lassen, wurde angesichts der Tatsache, dass viele Mitglieder über di& Materie ungenügend aufgeklärt waren, davon wieder Abstand genommen. Immerhin scheint die Stimmung in der Mehrzahl gegen das Gesetz eingestellt gewesen zu sein, denn die Gegner wurden alle mit sehr starkem Applaus bedacht. Das Gesetz wurde nur von Seite eines Mitgliedes aus verteidigt. Auch Herr Gemeinderat Meng nahm als Beamter der S. B. B. dieses in Schutz. Zum Schluss wurde noch die Befürchtung ausgesprochen, der Bundesrat werde den Automobilisten zum Dank dafür, dass sie beim Verkehrsteilungsgesetz «ja» sagen, die Quittung in Form der Erhöhung des Benzinzolles zum Ausbau der Alpenstrassen präsentieren. Und an einem solchen Dank hätte man in T. G. S.-Kreisen wenig Freude! Die Umfrage wurde noch von verschiedenen Mitgliedern benützt, so auch von Vertretern aus dem St. Galler Oberland, die gegen die Neuordnung der Autofahrprüfungen protestierten, da sie ihre Prüfungen nun in St. Gallen ablegen und deshalb einen sehr weiten Weg zurücklegen müssen. Die Sektion wird beim Regierungsrat noch "einmal vorstellig werden'und ihn um genaues Studium der Sachlage im JJinblick auf eine eventuelle Aenderung ersuchen. So war im Fluge die Zeit vergangen, und nur zu rasch musste man sich wieder nach einer sehr anregenden und äusserst interessant verlaufenen Generalversammlung trennen. . bo. de den CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG t Monatsversammlung vom 6. April 1935." Der Präsident eröffnete die gut besuchte Versammlung nach kurzer Begrüssung um. 20.45 tfhr. Hierauf erfolgte ''die- Verlesung der beiden Protokojle der beiden letzten Versammlungen, welche einstimmig gutgeheissen wurden. 'Unter Mutationen waren diei Neu-Eintritte von Passiv-Mitgliedern zu verzeichnen. Dem Uebertritt'sgesucn von Kollege Eigensatz zum Passiv-Mitglied sowie- dem Austrittsgesuch von Ferd. Vogel wurde entsprochen. Weiter wurde beschlossen, unsern Familienausflug nach Engelberg-Trübsee auf Sonntag^ den 19. »Mai anzusetzen. Im folgenden Referat über das Verkehrsteilungsgesetz referierte Herr Lehmann über diese Materie. In wohlerwogenen Worten machte der Referent auf die schädlichen Auswirkungen dieses gut ausgeklügelten, den gesamten Motorfahrzeug-Verkehr erfassenden Gesetzes aufmerksam. Nach weitern Aufklärungen aus der Mitte der Versammlung gelangte diese einmütig zur Erkenntnis, dass eine Annahme dieses Gesetzes bestimmt vermehrte Arbeitslosigkeit in unserm Berufe, wie überhaupt, im Auto-Gewerbe nach sich ziehen musste. Es wurde daher einstimmig* beschlossen, alles einzusetzen, um das Gesetz zur Verwerfung zu bringen. Weiter wurde beschlossen, in nächster Zeit einen grossen öffentlichen Vortrag zu veranstalten, an welchem Gegner sowie Freunde des Gesetzes zu Worte kommen sollen. Nachdem der Präsident dem Referenten wie dem Diskussionsredner ihre! Mühe und Arbeit gebührend verdankt hatte, konnte die Versammlung um 24 Uhr beendet werden. Äufomoba^ffsdiaH Personelles: Konrad Zutnstein, Autogarage, Schlieren. Inhaber der Firma ist Konrad Zumstein in Schlieren, Autoreparaturen und Garage, Zürcherstrasse. Charles Müller, Autogarage, Aubonne. Inhaber der Firma ist Ch. E. Müller, Reparaturwerkstätte und Handel in Automobilen, Motorrädern und Radio, ? Äl .„ Comltfi permanent du Salon de PAutomobile, Geneve. Das- Bureau des ..Direktionsrates ist auf 3 Mitglieder reduziert worden^ Es gehören ihm an R. Marchand als Präsident; ,A, Goy, Vizepräsident und Ch/Hoffe_r, Sekretär, T)ßr Präsident führt Einzelunterscfirift, die beiden' übrigen zeichnen kollektiv L. Picker früherer Sekretär, R. Bagzener, F. Martin iund El Maurer, alles frühere Mitglieder des Bureaus sind ausgeschieden und deren Unterschrift erloschen. Anton Elmiger, Aütogarage, Gelfingen. Inhaber der 'Firma ist Anton Elmiger, Autogarage und Velohandlung. *- : ; ' -•' • - Robert Radwitz,.Garage, Bazenheid. Inhaber der' Firma ist R. Radwitz von Deutschland in Bazenheid/ Garage und Reparatur-Werkstätte. Neugründung: Fabrik für Firestone-Produkte, AG., Pratteln. Unter ^dieser Firma wurde eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 2 Mill. Fr. gegründet. .Hauptzweck-, des Unternehmens ist die Fabrikation und Verkauf von Gummireifen und dazugehöriger Schläuche für Fahrzeuge jeder Art, nach den Patenten- und- Methoden der Firestone Tire and Rubber Company, Akron. Dem Verwaltungsrat gehören an: A.'Dätwyler, Industrieller in Altdorf als Präsident; . J. Meyer, Kaufmann, Bülach, Vizepräsident; E. Hindenlang, Bankdirektor, Basel. Als Sekretär des Verwaltungsrafes wird E„ Naef, Kaufmann, in ' Altdorf, gewählt; Zu-Direktoren wurden ernannt: Dr, W. pätwiler, Chemiker, Altdorf und R. Bult, Kaufmann, holländischer. Staatsangehöriger in Basel. Zuin Prokuristen wurde F. Stoll, Basel, ernannt. Der Präsident des Verwaltungsrates fühTt Einzelunterschrift. Die S übrigen Mitglieder und Unterschriftsberechtigten zeichnen kollektiv je zu s zweien. Handel u. Industrie D.K.W.-Söhderausstellung vom 6.-25. April. Die Autropa AG.,. Zürich, veranstaltet vom 6. bis 25. April im Ausstellungslokal, Löwenstrasse 17, in Zürich, eine reichhaltige Sonderausstellung der D.K.W.-Wagen, die bekanntlich ein Produkt der aus der letztjährigen Rennsaison bekannten Auto- Union sind. Das Hauptattraktionsstück der Ausstellung bildet ein Chassis des berühmten P-Wagens, wie wir es in No. 26 vom 26. März abbildeten. Denjenigen Lesern.aus Zürich und der Ostschweiz, welche den Automobil-Salon nicht besuchten, ist nunmehr Gelegenheit gegeben, eines dieser berühmten Renn-Chässis in allen Einzelheiten bewundern zu können.' Der Eintritt der Ausstellung ist frei. , Errichtung einer neuen Opel-Automobilfabrik. In enger Fühlungnahme mit massgebenden Kreisen der Reichsregierung hat sich die Adam Opel AG., Rüsselsheim am Main, entschlossen, in Brandenburg a. d. H. eine neue Fabrik zu errichten, weil die volle Produktionskapazität in Rüsselsheim ausgenutzt ist. Die Fertigstellung der Baulichkeiten ist für den 1. Oktober 1935 vorgesehen, um rechtzeitig für das 1936er-Programm in Rüsselsheim Platz zu schaffen. (Mitg.) Verantwortliche Redaktion t Dr. A. Büchi, Chefredaktion. (im Militärdienst abwesend.) W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. — M. Bolliger. Telephon der Redaktion: 28222 (Hallwag) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295.