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E_1935_Zeitung_Nr.094

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MOTORFAHRZEUGFÜHRER UND

MOTORFAHRZEUGFÜHRER UND FUSSGÄNGER Fortsetzung von Seite 1. Unkenntnis der Vorschriften. Das immer wieder zu beobachtende zögernde Verhalten von vielen Fussgängern auf den Fussgängerstreifen rührt ohne Zweifel in erster Linie davon her, dass sie von den einschlägigen Bestimmungen des M.F.G. und der Vollziehungsverordnung keine oder nur eine schwache Ahnung haben. Dadurch entsteht jene Unsicherheit, die immer wieder zu Unfällen geführt hat und führen muss. Sobald der Fussgänger weiss, dass der Fussgängerstreifen ihm beim Ueberqueren der Fahrbahn Schutz bietet und bieten muss, wird er diesen Schutz klugerweise dankbar und mit Würde in Anspruch zu nehmen sich angewöhnen und rasch und seines Rechtes bewusst den Schutzstreifen unter die Füsse nehmen. Auf der andern Seite wird dadurch, dass der Fussgänger die auf mangelnder Kenntnis der Bestimmungen basierende Unsicherheit und sein zögerndes Verhalten fallen lässt und unter Beobachtung der nötigen Vorsicht und der Anweisungen von Verkehrspolizei oder optischen Signalen sein Recht wahrnimmt und wahrt, der Automobilist seinerseits veranlasst, sich der ihn verpflichtenden Verfügung und der hieraus erwachsenden Verantwortung bewusst zu werden und darnach zu handeln. Auf diese Weise kann aber auch verhindert werden, dass der Fussgänger, aus Furcht vor Missachtung seines Rechtes, sich trotz Vorhandensein von Fussgängerstreifen eben überall dort durchzuschlängeln versucht, wo es ihm momentan möglich erscheint und damit, vielleicht unbewusst, die für den Fahrer zwingende Verkehrsdichte auf den Streifen schwächt. Solange eben der Fussgänger, ungeachtet seiner Verkehrsbrücken, wie man die Schutzstreifen auch bezeichnen könnte, überall die Strasse überquert und hiebei nicht einmal den für ihn weniger gefährlichen, den kürzesten Weg durch die Gefahrenzone wählt, ja sogar in vielen Fällen in möglichst langer Diagonale die Verkehrsfläche durchwandelt oder ausgerechnet einige Zentimeter ausserhalb des Schutzstreifens bummelt, kann dem Führer eines Fahrzeuges, dem hinsichtlich Befolgung der Verkehrsvorschriften beinahe mit der Lupe auf die Finger geguckt wird, nicht zugemutet werden, dass er dem oft eigenmächtigen und vielfach noch boshaften Verhalten von Fussgängern äusserste Rücksichtnahme und die, einer scheinbar nur von ihm zu befolgenden Vorschrift zu schenkende Beachtung gegenüberstellt. Der kluge Fussgänger ist sich seines vom Gesetz geschützten Rechtes bewusst und wird in seinem ureigensten Interesse sein Recht, aber auch seine Pflicht beim Ueberqueren von Strassen wahrnehmen und ausüben und damit dazu beitragen, dass die Aufwendungen der Behörden zur Regelung des Verkehrs durch Bemalen der Strassenfläche und durch Verankerung von «Nägeln» in, derselben zum Schütze der Fussgänger sich vollauf rechtfertigen und zur weiteren Anwendung der Schutzmassnahmen ermuntern. Wenn, wie der Fussgänger-Schutzverband feststellt, «der Motorfahrzeugführer nicht gern anhält, um wartenden Personen eine Gelegenheit zum Ueberqueren der Strasse zu verschaffen», so ist an diesem Uebelstand der Fussgänger in erheblichem Masse mitschuldig, indem er eben die ihm gesetzlich zugewiesene und garantierte Möglichkeit nicht als bindende Pflicht zu seinem eigenen Vorteil, sondern als Schikane auffasst und dadurch beim Fahrzeuglenker unwillkürlich den Eindruck erweckt, dass er keine Strassenverkehrspflichten anerkenne, sondern nur Rechte nach eigenem Ermessen. Eine solche, leider immer wieder zu beobachtende Auffassung von gesetzlich geregelten Rechten und Pflichten im Strassenverkehr muss naturnotwendig zu Unsicherheiten und damit zu Unfällen führen. Wird der Fussgängerstreifen konsequent benützt, dann wird dadurch auch der Motorradfahrer und Automobilist gezwungen, seinerseits die Rechte des Fussgängers wahrzunehmen und zu achten. Eine Anregung. . In diesem Zusammenhang erscheint es notwendig, die Präge des Anbringungsortes der Fussgängerstreifen aufzuwerfen. Während einerseits die Notwendigkeit besteht, den Streifen auf dem kürzesten Weg über die Fahrbahn zu führen, sollte doqh der berechtigten Tendenz des Fussgängers, beispielsweise beim Ueberqueren einer Strasseneinmündung keine Richtungsänderung vornehmen zu müssen, wenn immer möslich Rechnung getragen werden. THMMl/A //77ff77M//. Fig. 1. Fig. 2. Der geräuschlose Sportwagen. Bentley, nunmehr eine Tochtergesellschaft von Rolls-Royce, bringt einen Sportwagen heraus, der die Bezeichnung « Der Geräuschlose» besitzt. Sport und Schnelligkeit bedingen also nicht unbedingt gleichzeitig auch grossen Krach. Neuartige Verkehrserziehung. Der Kgl.-Niederländische Automobil-Club (KNAC) lässt ein Auto umherfahren, auf dessen Dach ein Schild für verstellbare Bekanntmachungstexte angebracht ist. Der Führer achtet auf jene Fahrzeuge, die sich verkehrsgefährdender Massnahmen schuldig machen. Dann erscheint auf dem Dach des Wagens die entsprechende Mahnung: « Der KNAC ersucht Sie um mehr Stille. Danke Ihnen », oder « Der KNAC ersucht Sie, nicht mit Blendlicht zu arbeiten. Danke Ihnen», usw. Man erhofft sich von diesem «fahrenden Verkehrserzieher» einen heilsamen Einfluss. Hilfe für betrunkene Fahrer. Die kleine Stadt Corpuschristi in Texas hat, getreu ihrem frommen Namen, eine barmherzige Neuerung für Wagenführer eingeführt. Merkt einer von ihnen, dass er infolge Alkoholgenusses nicht mehr im Besitze der vollen Sicherheit ist, so kann er vertrauensvoll die Polizeiwache anrufen. Sie schickt ihm dann sogleich einen Chauffeur, der ihn und seinen Wagen ungefährdet nach Hause bringt. Gezeichnete Verkehrssünder. Bekanntlich ist vor wenigen Wochen in Berlin das « Gelbkreuz » als Stigma für schwere Verkehrssünder eingeführt worden und wird deren Fahrzeuge künftig entsprechend kennzeichnen. Ein Leser aus Amerika teilt uns mit, dass die Stadt Huntington, Ind., schon seit einiger Zeit diese Strafe kennt. Dort wird das Fahrzeug des Fehlbaren mit dem sogenannten « Scarlet letter », dem roten Buchstaben versehen. Das Zeichen besteht aus der Inschrift « Verkehrssünder » und muss während 30 Tagen nach der Uebertretung von Verkehrsvorschriften gut sichtbar an der Windschutzscheibe geführt werden. Rückfällige haben Polizeiarrest abzusitzen. Die Fig. i zeigt das' vielerorts angewendete System «des kürzesten Weges», dem aber unbestritten der Fehler anhaftet, daäs der Fussgänger in Versuchung gerät, neben dem Streifen die Strasse zu überqueren, wie der strichpunktierte Pfeil zeigt, damit aber einerseits des ihm zugedachten Schutzes verlustig geht und andererseits die andern Fussgänger ebenfalle zu vorschriftswidrigem Verhalten verleitet, wodurch die für den Motorfahrzeuglenker verbindliche Situation ausgeschaltet wird. Fig. 2 zeigt die Anordnung des Fussgängerstreifens, die dem berechtigten Bedürfnis des Passanten, ohne zeitraubende und lästige Richtungsänderung die Strasse überqueren zu können, Rechnung trägt, wobei eine konsequente Inanspruchnahme des Streifens gegebenenfalls durch kleine Absperrungen sichergestellt werden könnte. Bei dieser Anordnung der Streifen ist es auch möglich, die Breite des Streifens in Fortsetzung der Trottoirbegrenzungslinien sozusagen organisch über die Fahrbahnfläche zu ziehen, was sich für eine unbedingte Benutzung des Streifens nur günstig auswirken dürfte. Beim Vorhandensein von den Verkehr regelnden Polizeiorganen oder optischen Signalen muss leider immer wieder festgestellt werden, dass viele Fussgänger, sei es nun aus Unwissenheit oder Bequemlichkeit, die auch für sie geltende und verbindliche Vorschrift zur Beachtung der Verkehrszeichengebung missachten und dadurch eine fliessende Abwicklung des Verkehr erschweren oder verhindern, nicht ohne sich und andere Strassenbenützer nicht unerheblichen Gefahren auszusetzen. Statt auf den Polizisten oder auf die Farbe des Verkehrssignals zu achten, nehmen sie, mehr oder weniger auf die dem Verkehrsregelnden gehorchenden Fahrzeugführer, nicht aber auf ersteren achtend, den Weg unter die Füsse und laufen so in vielen Fällen direkt vor das Motorfahrzeug, dem der Verkehrsregler die Bahn freigab. Dadurch entstehen oftmals, vor allem bei Verkehrs-Stoßzeiten, gefährliche Komplikationen, die durchaus vermeidbar wären. Dichter oder lockerer Verkehr ? Damit taucht unvermeidlich die Frage auf: Ist der dichte oder der lockere Motorfahrzeugverkehr auf der Fahrbahn einer einwandfreien Regelung des Strassenverkehrs dienlich? Wer, wie der Schreiber dieser Zeilen, auf vielen Fahrten durch Großstädte Europas dichten Motorfahrzeugverkehr im Zusammenhang mit ebenso dichtem Fussgängerverkehr aus eigenem Erleben heraus kennt, weiss, dass gerade der lok- AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 22. NOVEMBER 1935 — N° 94 « Auszeichnung » mit dem roten Buchstaben soll aber bisher allen Fehlbaren vollkommen genügt und sie bestens erzogen haben. Es gibt also auch in Berlin nichts Neues unter der Sonne! Die Förderung der Radfahrwege in Deutschland. Der Generalinspektor für das deutsche Strassenwesen hat einen Runderlass herausgegeben, in dem er erklärt, dass er es auch als seine Aufgabe betrachte, dem Radfahrerverkehr beim Ausbau der Landstrassen die nötige Fürsorge angedeihen zu lassen. Es wurde daher angeordnet, dass die Verwaltungen beim Um- und Ausbau der Strassen darauf Bedacht nehmen, auf den wichtigsten Strecken, wo der Radfahrverkehr nach seiner Stärke die Herrichtung besonderer Fahrwege beanspruchen könne, Radfahrwege zu bauen. Die Mittel für den Bau dieser Anlagen auf Reichsstrassen werden vom Generalinspektorat gesondert zur Verfügung gestellt. In erster Linie ist bei diesen Massnahmen an solche Radfahrwege gedacht, die auf dem Strassenkörper der Reichsstrassen liegen oder mit ihnen in unmittelbarer Verbindung stehen, so dass eine restlose Verweisung der Radfahrer auf diese besonderen Fahrwege durch polizeiliche Massnahmen und damit deren völlige Trennung vom übrigen Verkehr möglich ist. Die Kosten für den Ausbau solcher Radfahrwege sind vollständig aus den zugewiesenen Reichsmitteln zu bestreiten. Autos als «freies Gepäck» auf der Eisenbahn. . Die französischen Eisenbahnen haben eine sehr interessante Neueinrichtung getroffen. Reisende, die grössere Strecken mit der Bahn zurücklegen wollen, danach aber von der Zielstation ab ihr Auto zu benützen wünschen, können es zu sehr günstigen Bedingungen auf der Bahn befördern lassen. Werden für höchstens 6 Personen Fahrkarten für mindestens 1000 frs. gelöst, so wird das Auto sogar umsonst befördert. Diese Berechnung tritt auch in Kraft bei Lösung der in Frankreich stark ermässigten Familienkarten. kere Verkehr einer etwas largeren Auffassung der Verkehrsvorschriften sowohl beim Fussgänger als auch beim Motorfahrer ruft. Selbst beim Vorhandensein von Fussgängerstreifen erlaubt sich der Fussgänger, die Strasse da und so zu überqueren wie es ihm passt, während anderseits der Fahrzeugführer in Versuchung gerät, die Bedeutung des Fussgängerstreifens zu missachten. Wenn weiterhin der Fussgänger-Verband schreibt: «Eine verhältnismässig schmale gerade Strasse wird auch für den Passanten übersichtlich und kann gefahrlos überschritten werden, sofern ihr Motorfahrzeugverkehr nicht dicht ist», so zeigt das eindeutig, dass bei vielen Fussgängern die irrige Ansicht vorherrscht, dass vor allem in Städten ein lokkerer Verkehr eher der Verkehrsregelung dienlich sei. Aber gerade der lockere Verkehr ist auch für den Fussgänger der gefährlichere. Je dichter der Motorfahrzeugverkehr £uf der Fahrbahn ist, um so eindeutiger und zwingender wird die Beachtungsnotwendigkeit der verschiedenen Verkehrsvorschriften, auch die über die Geschwindigkeitsregulierung, und um so eher rechtfertigt sich beispielsweise die Anbringung von niedrigen Leuchtsäulen für eine optische Zeichengebung durch den Fussgänger und für diesen. t istischer Die Rüge des Fussgänger-Schutzverbandes, ass einzelne Fahrzeugführer den Fussgängerstreifen überqueren, trotzdem sich bereits Fussgänger darauf befinden und diese dadurch förmlich gejagt werden, ist leider nicht unberechtigt. Doch ist es notwendig hiebei festzustellen, dass auch einzelne Fussgänger glauben, durch betont bedächtiges, langsames Bummeln auf dem Schutzstreifen dartun zu müssen, dass sie sich auf «gesetzlich geschütztem Gebiet» befinden. Bewegt sich ein Fussgänger auf dem Schutzstreifen in angemessen flüssigem Tempo über die Fahrbahn, dann sind die Automobilisten und Motorradfahrer verpflichtet, das Tempo zu verlangsamen oder wenn nötig anzuhalten. Gewöhnt sich der Fahrer an, dieser Vorschrift konsequent nachzuleben und gegebenenfalls eine zögernde Person auf dem Streifen durch Winkzeichen zum rascheren Durchschreiten aufzumuntern, so hilft er dadurch mit, die Fussgänger zur konsequenten und korrekten Benützung des Streifens aufzufordern und zu erziehen. Dieses Entgegenkommen wird sich zweifelsohne lohnen. Keine Geschwindigkeitsmaxima mehr. Was nun das Plädoyer des Fussgänger- Verbandes für eine Wiedereinführung der Geschwindigkeitsmaxima anbelangt, muss ihm zugute gehalten werden, dass er sich der Feinmaschigkeit und Tragweite des Artikels 42 des M. F. G. über die Beherrschung des Motorfahrzeuges, der praktisch eine überall zutreffende Haftbarerklärung eines fehlbaren Fahrers erlaubt, nicht bewusst ist. Jeder, der den erwähnten Artikel aufmerksam studiert, weiss, dass mit Hilfe dieses Artikels der Fahrzeuglenker in viel unbeschränkterem Masse für sein Verhalten verantwortlich gemacht werden kann, als dies beim Vorschreiben einer Maximalgeschwindigkeit möglich war und wäre. Besonders beim Aufstellen von Geschwindigkeitsmaxima für Innerorts-Strassen wird eine solche Vorschrift niemals «den gegebenen Strassen- und Verkehrsverhältnissen» gerecht. So unsinnig es wäre, für eine 12 Meter breite städtische Ausfallstrasse ein Geschwindigkeitsmaximum von beispielsweise 30 km/St, vorzuschreiben, so unverantwortlich gefährlich wäre nun die Anwendung -dieser Vorschrift für eine Einbahnstrasse von nur 4 Meter Breite. Mit solchen veralteten Vorschriften kann nie und nimmer, besonders innerorts nicht, den «gegebenen Strassen- und Verkehrsverhältnissen» so umfassend Rechnung getragen werden, wie dies der Artikel 42 des M. F. G. nachgewiesenermassen zu tun imstande ist. Der Fussgänger sollte dankbar sein, dass die unzulänglichen sturen Vorschriften über Geschwindigkeits- Maxima durch den den Fahrer in unvergleichlich höherem Masse verpflichtenden Artikel 42 des M. F. G. ersetzt wurde. Peinlich genaue Beachtung der durch die eingangs aufgeführten Verordnungen des M. F. G. geregelten Rechte und Pflichten von Fussgänger und Motorfahrzeuglenker, zusammen mit gegenseitiger Rücksichtnahme, werden geeignet sein, die auf Zusammenarbeit und Verständnis angewiesene Verkehrsregelung nutzbringend zu befruchten und vermeidbaren, Unfällen vorzubeugen. Ed. B., Ing. Schweizerische Rundschau Die Traktandenliste der Bundesversammlung für die Wintersession, welche am 2. Dezember eröffnet wird, enthält als ein für die Motorfahrzeughalter besonders wichtiges Geschäft die Behandlung des Bundesratsbeschlusses betreffend Zollzuschläge auf Benzin und Zucker. Bekanntlich ist dieser Beschluss bereits im Juli dieses Jahres in Kraft getreten, bedarf aber noch der Sanktionierung durch die Räte. Im Rahmen des Entwurfes zum finanziellen Ueberbrückungsprogramm spielt dieser Posten mit den erwarteten 32 Millionen Fr. Einnahmen die wichtigste Rolle, da alle übrigen Neueinnahmen nach den errechneten Beträgen weit zurückbleiben. Es ist daher anzunehmen, dass der Bundesrat unter allen Umständen an der bereits getroffenen Lösung festhalten will Wie weit er dabei die Unterstützung des neuen Rates findet, wird sich ja bald zeigen. Ohne all die Argumente wiederholen zu wollen, die ernstlich gegen die neue Zollerhöhung sprechen, sei doch mit allem Nachdruck auf die durch die Erfahrung im Ausland mehrfach erhärtete Tatsache hingewiesen, dass eine Ueberbelastung des motorischen Betriebsstoffes eine Drosselung nicht nur des motorisierten Strassenverkehrs, sondern einen für den Staat viel bedenklicheren Rückgang der verschiedenartigen Einnahmen aus eben diesem Verkehr zur Folge hat. Schon die ersten Monatsergebnisse unter dem Regime des verteuerten Benzins — dessen Steuer gegen 250 % seines Warenwertes beträgt und- damit selbst die Belastung von ausgesprochenen Luxusgütern weit hinter sich lässt — zeigen mit aller Deutlichkeit, dass der Steuertaler nicht so rasch in den Kasten springt, wie es der Bundesrat gerne wahrhaben möchte. Eine prosperierende Motorfahrzeugwirtschaft ist für den Staat viel einträglicher und man wird im Zeichen des Auftriebes und der weiteren Entwicklung des Motorfahrzeugwesens auch die Abgaben leichter und williger entrichten. Man lasse sich daher nicht von einer Rechnung am grünen Tisch irreführen und ziehe die Lehren aus den Fiskalmassnahmen, die sich auch im Ausland als falsch und schädlich erwiesen haben! Ein in seiner Tragweite und Bedeutung gegen diese Steuerangelegenheit stark abfallendes Geschäft ist noch die Bewilligung einer Nachsubvention für den Bau der Passwangstrasse, die wohl gemäss den Kommissionsvorschlägen zugesprochen werden und wenig Kopfzerbrechen machen wird. Von den das Verkehrs- oder Motorfahrzeugwesen betreffenden Motionen und Postulaten dürfte kaum eines in der bevorstehenden Session zur Behandlung gelangen, so dass auf deren wiederholte Aufzählung (seit der Herbstsession sind keine weiteren dazugekommen) diesmal verzichtet werden kann.

JJO 94 — FREITAG, 22. NOVEMBER 1935 Sportnachrichten Wertere Rekorde auf der Avus. Wie wir schon in der letzten Nummer der « A.-R.» berichteten, hat ein 1,5-Liter^Adlerwagen auf der Avi^s unter der Führung von t Guillaume, Hasse, Loehr und Boetzkes vergangenen Freitag und Samstag drei neue internationale Rekorde geschaffen. Wegen eines .Motordefektes musste dann aber die Rekordfahrt nach ca. 40 Stunden abgebrochen werden. Die Reparaturen an der Maschine nahmen nur kurze Zeit in Anspruch, so dass noch am selben Tag die Rekordjagd von vorne begonnen werden konnte. Die auf der ersten Fahrt erzielten Bestleistungen fielen dabei nochmals, indem die ersten 4000 km mit einem Mittel von 128,4 km/St, erledigt wurden. Die neuen Rekorde: Strecke oder Zeit oder km/St. Alter Rekord Zeit Strecke 4000 km 31:11:34,8 128,4 102.5 (Peugeot) 3000 M. 37:33:33,4 128.3 102.6 » 5000 km 39.02:01,0 128,09 102.6 » 48 St. 6168.045 km 128,5 102.6 » 4000 M. 50:03:34,6 128,593 102.8 > 5000 M. 62:59:35,0 127,7 102.8 » 10000 km 79:08:54,0 126,3 102.7 » Die Rekordfahrt wurde am Mittwoch gegen 19 Uhr 30 abgebrochen, nachdem insgesamt eine Distanz von nahezu 12,000 km zurückgelegt wurde. Damit sind sämtliche von der französischen Equipe Marchand, Fortin, Le Roy de Presale, Bodecot und Druet auf Peugeot gehaltenen Bestleistungen vom 12.—16. September dieses Jahres gefallen und im Durchschnitt um 25 Stundenkilometer höher geschraubt worden. Die Eindrücke des Rekordfahrers. Aus der < B. Z. am Mittag » entnehmen wir folgenden interessanten Beitrag des bekannten Langstreckenfahrers Guillaume, der an der jetzt zur Durchführung gekommen Rekordfahrt beteiligt war: Die Ueberwindung der Langeweile ist das Schwerste bei einer Rekordfahrt über lange Distanzen. Natürlich ist es bei Regen noch langweiliger als bei klarem Wetter — schon darum, weil die Avus dann weniger belebt ist. Sie glauben gar nicht, wie sehr man sich über jeden Wagen freut, den man überholen muss — soweit er sich schön rechts hält natürlich. (Etwas anderes ist es, wenn sich vor einem zwei «Rennfahrer» im 70-Kilometer- Ttmpo einen Ueberholungskampf liefern, dazu einen Kilometer brauchen und uns so für Minuten den Weg versperren!) Sie können sich auch kaum vorstellen, welche frohe Ueberraschung, welches ganz «grosse Erlebnis» das ist. wenn plötzlich ein neuer Zuschauer irgendwo an der Strecke steht. Freilich ist es weniger schön, wenn er seinen Wagen dann gerade kurz vor dem Eingang der Nordkurve aufstellt, so dass man die Kurve nicht in flotter Fahrt anschneiden kann, sondern mit etwas Bremse aussen nehmen muss. Aber sonst freut man sich über jedes Gesicht am Wege, das die Monotonie der Fahrt belebt; über jedes Eiohkätzehen, das weghuscht. Mit dem «Wild» auf der Avus hatte ich übrigens ein besonderes Erlebnis. Eine Katze lief mir so unglücklich über den Weg kurz vor der Südschleife, dass sie hin war. Ein Wagen, den ich gerade überholt hatte, hielt an; als ich auf dem anderen Strang wieder vorbeifuhr, hatte man das Tier aufgehoben, und schaffte es beiseite; neben dem Mitleid sah man in den Gesichtern aber auch etwas Enttäuschung, dass es nun mit dem Sonntngs-Hasenbraten doch nichts geworden war. Aber solche «aufregenden» Zwischenfälle gibt es nur feiten. Man fährt und fährt — und versucht sich die Zeit zu vertreiben, so gut es geht. Man beobachtet, wie die Regentropfen auf der Windschutzscheibe einen so ganz anderen Weg nehmen als sonst. Unsere Scheiben sind nicht nur rückwärts geneigt, sondern auch rund und seitlich zurückfliehend. Infolgedessen wandern die Tropfen auf der Scheibe nicht nach oben (von Heruntersickern kann in dem Tempo ja keine Rede sein), sondern sio rutschen völlig waagrecht nach links und rechts weg. Ein Beweis dafür, dass der Dachaufbau die richtige windschnittige Form hat, an der die Luft ohne starken Druck seitlich so abgleitet, wie sie soll. Nachdem man dem «Rodeln der Regentropfent eine Weile zugesehen hat, fingert man etwas an dem Tempometer herum, indem an zwei drehbare Scheiben einstellt, woraufhin ein Zeiger das gefahrene Durchschnittstempo angibt. Zur Abwechslung wird dann auch mehrere Runden lang Immer für die gleiche Teilstrecke mit der Stoppuhr die Zeit genommen, um die Regelmässigkeit der Fahrt zu kontrollieren. Jedesmal, wenn man am Depot in der Nordkurve vorbeikommt, ist das eine etwas belebende Abwechslung. Man erwartet mit Spannung, welche Rundenzeit einem auf der schwarzen Tafel dort angezeigt wird, welch'e Zeichen gegeben werden, ob sich Freunde und Bekannte als neue Zuschauer eingefunden haben. Aber all das füllt ja die lange Zeit von 4 oder 5 Stunden nicht genügend aus. Auch damit ist die Langeweile nicht kleinzukriegen, dass man die Schilder auf der Avus zählt, ihre Aufschriften auswendig lernt. Man steckt sich — natürlich nur auf der Geraden und wenn keine Wagen vor einem sind — eine Zigarre an; ist sie zu Ende geraucht, muss ein Stück Kaugummi der Aufmunterung der Lebensgeister dienen; dann wieder eine Zigarette, ein Stück Keks, neuer Kaugummi! Aber schliesslich ist man doch stark verdöst. Und so ist es mir passiert, dass ich erst nach einer Weile merkte, wie ich statt auf einem neuen Stück Kaugummi auf — einem Klümpchen Ohrenwachs herumbiss, das ich zu Schutz des Trommelfelles verwende, aber abwechselnd mal in den Ohren, mal in der Tasche trage.» Die ersten offiziellen Rekorde der Kate« gorie Dieselwagen. Bekanntlich wurde in der Generalversammlung der A.I.A.C.R. vom 6. Oktober 1935 der von der C.S.I. eingereichte Vorschlag, wonach in Zukunft auch die Rekorde voni Dieselmaschinen zu homologieren seien, genehmigt. Somit haben nun die Bestleistungen von Munday auf seiner 2,744-Liter-Maschine vom 9. Oktober 1935 offizielle Anerkennung gefunden und lauten wie folgt: Strecke od. Zeit Start Zelt km/St. 1 km flieg. 23,62 152,413 50 km steh. 21:09,37 141,803 50 Meilen steh. 33:55,24 142,333 100 km steh. 42:10,92 142,241 100 Meilen steh. 1:08:05,10 141,823 1 Std. steh. — 142,018 Die. ersten Nennungen für die XV. Stern, fahrt nach Monte Carlo. Die Eröffnung der Einschreibung für die internationale Sternfahrt nach Monte Carlo, die vom 25. bis 30. Januar 1936 zur Durchführung gelangt, ist am 1. November eröffnet worden und bereits sind die Nennungen von 7 Konkurrenten eingegangen. Es sind dies Charles Lahaye (Renault), der diesjährige Sieger, J. Trevoux (Hotchkiss), K. W. B. Sanderson (Bentley), Mme Cornelius Sybrandy-A. C. Cornelius (D.K.W.), A. C. Scott (Bentley), L. Levie- L. Zeldenrust (Ford), und D. E. M. Douglas Morris (Ford). Das Eisrennen auf dem Bogstad-See in Norwegen, das im vergangenen Jahre zu einem grossen Erfolg wurde, soll auch in diesem Jahre wieder zur Durchführung gelangen. Der schwierigste Punkt der Organisation der ganzen Veranstaltung umfasst die Frage der Zulassung von Automobilen und Autocars mit Zuschauern auf die Piste. Es ist- daher eine eigene Kommission gebildet worden, die sich mit diesem Problem zu befassen hat, d. -h. die Tragfähigkeit des Eises bestimmen soll. Sp»«r*»t in de» Sd*w< Zweite Auflage der Winterprüfungsfahrt nach Engelberg 1 Wer bei der ersten Veranstaltung dieser Art, welche die Sektion Lüzern A.C.S. gemeinsam mit dem Kurverein Engelberg im vergangenen Winter durchgeführt hat, dabei war, bedauerte es sehr. Diamantbuchsen Floquet für einen leichteren, ruhigeren Lauf der Kolben und eine geringere Abnützung. Diatherm-Kolben mit der nach wissenschaftlichen Untersuchungen geringsten Ausdehnung und der günstigsten Form und Massenverteilung. Ventilsitze aus hochhitzebeständigen Speziallegierungen für einen einwandfreien Abschluss und beste Ausnützung der Kompression. Verlangen Sie genauere Auskünfte; wir dienen Ihnen gerne mit Prospekten und Kostenvoranschlägen. AUTOMOBIL-REVUE Die von der A.I.A.C.R. homologierten internationalen Rekorde. Nachgeführt bis 30. September 1835. Distanz Zeit Heil/ oder Zeit Start Datum Ort Fahrer oder Distanz km/Std. Std. Klasse A über 8000 ce. 10 Meil. flieg. 6/9/35 Salt Beds G. E. T. Eyston 3'35"440 268.921 167.10 50 km steh. 8/9/35 „ G. B. T. Eyston 11'45"566 255.114 158.52 50 Meil. „ 8/9/35 „ G. E. T. Eyston 18'42"290 258.116 160.39 100 km „ 8/9/35 „ G. E. T. Eyston 23'08"236 259.322 161.13 100 Meil. „ 8/9/35 „ G. E. T. Eyston 37'35"679 256.846 159.60 200 km „ 8/9/35 „ G. E. T. Eyston 47'01"691 255.166 158.55 200 km „ 15/9/35 „ „ 46'50"5353 256.179 159.18 200 Meil. „ 15-16/7/35 „ John Cobb 1 h. 21'52"653 235.865 146.56 500 km „ „ „ „ 2 h.06'53"974 236.407 146.90 500 Meil. „ „ „ „ 3 h. 23'10"069 237.637 147.66 1000 km „ H „ John Cobb, 4 h. 17W462 233.365 145.01 Rose-Richards 1000 Meil. „ . „ 6 h. 53'59"366 233.244 144.93 2000 km , „ 16-17/9/35 m G. E. T. Eyston, C. S. 8 h. 37'02"559 232.089 144.21 Staniland, A. Denly 2000 Meil. „ 16-17/9/35 „ G. E. T. Eyston, C. S. 14 h. 00'53"808 229.661 142.70 Staniland, A. Denly 3000 km steh. 16-17/9/35 Salt Beds G. E. T. Eyston, C. S. 12 h. 56'14"142 231.888 144.09 Staniland, A. Denly 3000 Meil. „ 16-17/9/35 n „ 2 1 h.«*8'51"838 226.514 140.75 4000 km „ „ „ „ 17 h.29'03"220 228.778 142.16 5000 km „ „ „ „ 22 h. 07'23"339 226.008 140.43 1 Std. „ 15/9/35 „ G. E. T. Eyston 256 km 371 256.371 159.30 3 Std. „ 16-16/7/35 „ John Cobb 712 km 717 237.572 147.62 6 Std. „ * John Cobb 1396 km 613 232.769 144.64 12 Std. H 16-17/9/35 „ G. E. T. Eyston, C. S. 2780 km 489 231.707 143.98 Staniland, A. Denly 24 Std. » „ m n 5427 km 540 226.148 140.52 Klasse B 5000 bis 8000 cc. 5 km flieg. 30/6/35 Salt Beds D.A.Jenkins l'19"0117 227.814 141.56 5 Meil. „ „ „ » 2'07"7067 226.833 140.95 10 km „ „ „ 2'38"9633 226.467 140.72 10 Meil. „ 6/8/35 „ » 3'51"453 250.315 155.54 50 km steh. 30/6/35 „ „ 13'44"937 218.198 135.58 50 km „ 6/8/35 „ » 12'56"050 231.944 144.12 50 Meil. „ 30/6/35 „ » 21'44"902 221.995 137.94 50 Meil. „ 2/7/35 „ » 21'24"106 225.590 140.18 50 Meil. „ 6/8/35 „ » 20'23"171 236.828 147.16 100 km „ 2/7/35 „ » 26'25"243 227.095 141.11 100 km „ 6/8/35 „ „ 25'06"427 238.976 148.49 100 Meil. „ 2/7/35 „ » 42'02"890 229.642 142.69 100 Meil. „ 6/8/35 H ' „ 39'48"528 242.560 150.72 200 km „ 2/7/35 „ „ 52'02"732 230.567 143.27 200 km „ 6/8/33 „ » 49'13"875 243.748 , 151.46 200 Meil. „ „ „ 1 h. 19'05"537 244.171 151.72 500 km „ „ ' „ 2 h. O3'll"576 243.520 151.32 500 Meil. „ 27-28/8/35 „ » 3h.32'28"593 227.226 141.19 1000 km „ 20-30/8/35 „ „ 4 h. 31'48"986 220.737 137.16 1000 Meil. „ 27-28/8/35 „ » 7 h. 32'35"080 213.353 132.57 2000 km „ 29-30/8/35 „ M 9 h. OO'll"891 222.141 138.03 2000 Meil. „ „ „ 14 h. 26'11"424 222.954 138.54 3000 km „ 29-30/8/35 M » 13 h. 26'31"901 223.178 138.68 3000 Meil. „ _ „ 22 h. 15'27"870 216.914 134.78 4000 km _ _ „ 18 h. 33'44"416 215.490 133.90 5000 km „ „ „ 23 h. 00'02"634 217.384 135.08 1 Std. „ 2/7/35 „ D. A. Jenkins 230 km 826 230.828 143.43 1 Std. „ 6/8/35 „ „ 244 km 855 244.855 152.15 3 Std. „ 27-28/8/35 „ „ 680 km 847 226.949 141.02 6 Std. „ 29-30/8/35 „ Jenkins und Gulotta 1324 km 765 220.794 137.20 12 Std. ' „ „ 2671 km 895 222.658 138.35 24 Std. „ „ 5232 km 686 218.029 135.48 "'Anmerkung: Die einzelnen Fahrer l>zw. Equipen benützten für ihre Rekordfahrten folgende Wagen: G. E. T. Eyston-Speed of the Winds; John Cobb-NapierJlailton; Jenkins-Duesenberg. dass diese Veranstaltung nicht im nationalen Sportprogramm 1936 figurierte. Wie man uns nun aus Luzern meldet, soll die Winterprüfungsfahrt wiederum zum Austrag kommen. Als Datum sind der 22. und 23. Februar vorgesehen. Allerdings fällt dieser Zeitpunkt gerade mit dem Beginn der St. Moritzer Automobilwoche zusammen. Vielleicht Hesse sich die Terminfrage daher noch einmal ventilieren. Hoffentlich aber bleibt es bei dem prinzipiellen Entschluss der Wiederholung. Um den Grossen Preis von Genf. Vergangenen Sonntag, anlässlich der Delegiertenversammlung der U.M.S. in Biel, kam auch die Frage zur Behandlung, ob der Grosse Preis der Schweiz für Motorräder in Genf in Verbindung mit dem dortigen Grand Prix für Wagen oder dann in Bern zur Austragung kommen soll. Als Generaldirektor Primault vom A. C. S. bekannt gab, dass der Grand Prix von Genf vom A.C.S. überhaupt noch gar nicht genehmigt worden sei, entschied man sich für Bern. Wie wir erfahren, wird die Genehmigung noch „von der Bereitstellung der für das Rennen notwendigen finanziellen Mittel abhängig gemacht. Diese soll aber dieser Tage gesichert werden. Die im Entstehen begriffene Gesellschaft Asulina, die mit der Organisation des Rennens betraut wurde, wird über ein Kapital von einer halben Million verfügen, so d&ss der Genehmigung der Veranstaltung durch den A.C.S. nichts mehr im Wege stehen dürfte. Was die Art der Durchführung des Rennens anbelangt, so plant man eine Unterteilung in zwei Vorläufe zu je 150 km und einen Endlauf von 200 km. TotUVKBTlU* Benzinprefse in Italien. Der Detailverkauferpreis für Benzin in Italien ist infolge der grösseren Einstandskosten auf Lire 3,66 per Liter erhöht worden. Für die Inhaber von Hotelgutscheinen sind die Preise bedeutend ermässigt, und zwar wird bei einem Aufenthalt von 15 Tagen oder weniger, 1,76 Lire per Liter verlangt; bei einem Aufenthalt von mehr als 15 Tagen 1,30 Lire per Liter. Ab 18. November hat eine kleine Aenderung in der Abgabe der Benzingutscheine stattgefunden, indem den Inhabern von Hotelgutscheinen für ganz billige Hotels und Pensionen nur noch ein Benzingutschein zu 10 Liter pro Hotelgutschein abgegeben wird. Für alle übrigen Hotelkategorien können wie bisher pro Hotelgutschein 20 Liter Benzin zum ermässigten. Preise bezogen werden.