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E_1936_Zeitung_Nr.007

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG. 2i. JANUAR 1936 — werden muss. Die Kolbenringe werden durch einen Stift gesichert, so dass sie sich nicht um die Kolbenachse drehen können. Nach dem Einlaufen wird der Zylinderkopf abgenommen und der Unterteil durch Drehen der Versenkschrauben nachgestellt. Vorläufig werden solche Kolbenringe für Personenwagenmotoren mit Bohrungen bis 63 mm hergestellt, doch sollen bald auch grössere Ausführungen auf dem Markte erscheinen. I>r«.Ut^«l.^ W£nl«4» Fahren bei Sturm. Falls man bei einem wirklich heftigen Sturm zum Ausfahren gezwungen ist, muss besonders in Kurven die Fahrgeschwindigkeit stark herabgemindert werden. Dies gilt vor allem Dingen dann, wenn der Wind seitlich auf den Wagen auftrifft. Falls zum starken seitlichen Winddrucke noch eine beträchtliche Zentrifugalkraft infolge schnellen Fahrens sich addiert, würden die Räder nicht mehr genügend Halt am Boden finden. Kettenbruch flicken. Es ist empfehlenswert, im Winter immer ein Stück starken Eisendrahtes mit sich zu führen. Damit lässt sich eine gerissene Schneekette wieder so flicken, dass die Kette den Rest der Fahrt ohne weitere Anstände durchhält Ein einfacher Skihalter. Ohne grosse Kosten kann man sich einen Skihalter anfertigen lassen, wie ihn unser Bild zeigt. Allerdings lassen sich damit keine unbeschränkte Zahl von Brettern mitführen. Zwei bis drei Paare werden ungefähr das Maximum des Möglichen darstellen. Auch muss man zum Aussteigen die linksseitige Türe benützen. Ein Zerkratzen der Karosserielackierung ist nicht zu befürchten, da erstens die Bindungen mit einem Riemen an die Bretter geschnallt werden und sie zweitens keinen lackierten Teil berühren. Wenn dieser Skihalter auch nicht allen Ansprüchen genügen wird, so bringt er immerhin die von vielen Fahrern gewünschte billige Lösung. Vevsdh ed^n«&s Einfluss von chemisch inaktiven Gasen auf die Verbrennungsgeschwindigkeit von explosiven Gasgemischen. Ein Studium des Einflusses einer Beimischung von chemisch inaktiven Gasen zu einem brennbaren Gemisch von Kohlenmonoxyd und Sauerstoff ist deshalb interessant, weil sich aus den erhaltenen Resultaten gewisse Rückschlüsse auf den Verbrennungsmechanismus explosiver Gemische in Explosionsmotoren ziehen lassen. Solche Untersuchungen wurden nun vom National Bureau of Standards in den Vereinigten Staaten durchgeführt. Mit Hilfe von Filmaufnahmen wurden die Explosionen von verschiedenen Mischungen von Kohlenmonoxyd, Sauerstoff und Wasserdampf mit Argon und Helium Zusätzen studiert. Man füllte die Gasmischung in Seifenblasen und entzündete sie durch einen Zündfunken im Zetrum der Blase. Der Verbrennungsprozess spielt sich hierbei natürlich unter konstantem Druck ab. Aus den Filmaufnahmen ist die Fortbreitungsgeschwindigkeit der Flamme im Raum und relativ zum Gasgemisch, sowie der vom Gase vor und nach der Verbrennung eingenommene Rauminhalt deutlich zu erkennen. Aus den bisherigen Versuchen lassen sich folgende Schlüsse ziehen: 1. Mit einziger Ausnahme von Helium-Beimischung in kleinen Mengen wird die Flammengeschwindigkeit und die Expansionsgeschwindigkeit durch die Anwesenheit von chemisch inaktiven Gasen verringert. 2. An Volumen gleich grosse Beimischungen von Argon oder Helium haben sehr verschiedene Einflüsse auf die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Flamme, jedoch praktisch den gleichen Einfluss auf die Expansionsgeschwindigkeit. 3. Der Unterschied des Einflusses dieser beiden Edelgase auf die Flammengeschwindigkeit ist unabhängig vom prozentualen Anteil von Sauerstoff und Kohlenmonoxyd im Gemisch. Die Untersuchungen werden gegenwärtig weitergeführt, um ein möglichst vollständiges Bild des Einflusses der chemisch inaktiven Gase auf die Verbrennung zu gewinnen. Aus den bisherigen Resultaten lässt sich erwarten, dass der Einfluss dieser Edelgase abhängig ist von ihrer Wärmeaufnahmnfähigkeit und der mittleren Distanz, die ihre Moleküle zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kollisionen zurücklegen. •»> Tedh *I* ^d* Frage 9714. Wasserabsonderung im Auspuff. Bei einem Wagen bemerkte ich, als ich die Hand hinter das Auspuffrohr hielt, dass in kurzer Zeit ziemlich viel kleine Wassertropfen zum Auspuffrohr hinauskamen, während der Motor im Leerlauf lief. Ich glaube nicht, dass Kühlwasser in einen Zylinder hineingelangte. Auch die Kerzen waren trocken. Wie lässt sich das erklären? Antwort: Beim Starten am Morgen kann man oft beobachten, dass ein weisses «Räuchlein» AUS dem Auspuffrohr austritt, das aus nichts anderem als Wasserdampf besteht. Wenn der Motor und das Auspuffsystem gut durchwärmt sind, kommen die Abgase mit einer höheren Temperatur aus der Mündung, so dass der Wasserdampf unsichtbar entweicht. Durch die Verbrennung der Erdölprodukte, die ein Gemisch verschiedener Kohlenwasserstoffe darstellen, entstehen einerseits die Oxyde des Kohlenstoffes und anderseits das als Wasser bekannte Oxyd des Wasserstoffs. Es bildet sich also in jedem Motor durch die Verbrennung Wasserdampf, der allerdings im allgemeinen warm genug ist, um mit den Abgasen unerkannt erfolgt, wird auch die Verdichtungsarbeit vermindert. in die Luft ausgestossen zu werden. Wenn der Abgasstrom durch die kalten Auspuffwände sich stark gensätze hiezu die Kompression so vornehmen, dass Im Arbeitezylinder des Motors will man im Ge- abkühlt, wird der Taupunkt erreicht und der un-dabesichtbare Dampf kondensiert zu sichtbarem Nebel. man bei der Expansion der Gase nach der Explo- möglichst wenig Energie verloren geht, damit sion diese Energiemenge noch zur Verfügung hat. Frage 9715. Spritgemisch im Thermosyphonkühler. Ich fahre im Winter mit einer ca. 30pro- ohne Zwischenkühlung vorzunehmen, hätte schon Die Kompression in einem eigenen Kompressor zentigen Sprit/Kühlwasserlösung. Die Kühlung gar keinen Zweck, da dadurch neben den Drosselungsverlusten beim Ueberführen in den Motor- meines Wagens beruht auf dem Thermo-Syphon- System. zylinder auch noch der mechanische Wirkungsgrad Solange die kalten Tage andauerten, veränderte verschlechtert würde. sich der Wasserstand durch Evaporisierung des Sprits nur unmerklich oder der Beanspruchung des Wagens und der Motortemperatur entsprechend. Nach Eintritt des warmen Wetters musste ich aber plötzlich die Entdeckung machen (veranlasst durch Kochen des Motors nach kleiner Leistung), dass nicht nur der 30prozentige Spritzusatz, sondern auch 90% vom Wasser aus dem Kühler verschwunden waren. Der Kühler rinnt nicht und meines Wissens kommt der Motor auch bei nur ca. 6Oprozentiger Wasserfüllung nie zum Kochen. Es hat also den Anschein, dass die Evaporation des Sprits auch eine solche des Wassers mit sich gebracht hätte. Antwort* Eine Thermosyphonkühlung kann nur solange funktionieren, als der Flüssigkeits- Kreislauf geschlossen ist. Sobald er infolge Verdampfung eines Teils des Wassers nicht mehr zusammenhängt, hört die richtige Kühlung durch Umlauf auf. Durch Verdampfung des Wassers wird der Motor noch eine Zeitlang gekühlt, bis er sich schliesslich überhitzt Eine 60%-Füllung genügt dann, wenn durch sie der Wasserkreislauf in jeder Lage des Wagens geschlossen wird, also z. B. auch beim Befahren von Steigungen. Wenn durch diese Wassermenge der Wasserspiegel im Kühlwasserbehälter am obern Ende des Kühlers nur einige Millimeter hoch steht, so wird die Zirkulation ungenügend und es tritt eine rasche Verdampfung ein. Wie hoch der Wasserstand bei einer Füllung von 60% steht, kann leicht durch einen Versuch ermittelt werden. Bei der Verdampfung eines Sprit-Wasser-tGemisches wird immer auch ein grösserer oder kleinerer Prozentsatz an Wasser mitgerissen. Es ist deshalb z. B. nicht möglich, durch Destillation eines solchen Gemisches Alkohol zu entwässern. Wenn hier mit dem Sprit noch 15% Wasser verdampften, was leicht möglich ist, so sank der Kühlwassergehalt auf 55%. Hierauf setzte eine rasche Evaporation ein, weil der Kreislauf nicht mehr geschlossen war. Frage 9716. Verdichtungstakt durch speziellen Kompressor. Wäre es nicht einfacher und wirtschaftlicher, die Kompression der Luft einem speziellen Kompressor zu überlassen, anstatt eie im Zylinder eines Verbrennungsmotors beim Kompressionshub zu verdichten? R. M. in A. Antwort- Wenn nur die Herstellung komprimierter Luft für den Betrieb von Pressluftwerkzeugen in Frage kommt, so ist die Verdichtung in einem mehrstufigen Kompressor mit Zwischenkühlung, vorzuziehen. Denn in diesem Falle muss die Druckluft nach der Verdichtung ohnehin aufgespeichert werden, wobei sie sich abkühlt. Auöserdem könnte die Druckluft bei höherer Temperatur für Werkeuge nicht gut verwendet werden. Die Abkühlung ist aber mit einem Energieverlust verbunden. Soweit sie zwischen den Kompressionsstufen desm Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Zur Frage der Wagenheizung. In der «Auto- Revue« vom 10. Januar dieses Jahres wird von einem Einsender beschrieben, wie man sich eine billige Autoheizung selbst herstellen kann. Ich habe diese Art Wagenheizung schon vor längerer Zeit selbst ausprobiert, bin aber wieder davon abgekommen, weil sich meine Passagiere ständig über Oeldämpfe beklagten, die ich allerdings persönlich nicht als lästig empfand. Ganz abgesehen davon, besteht auch noch die Gefahr des Eindringens von giftigen Auspuffgasen ins Wageninnere, weil oft die Anschlüsse des Auspuffkrümmers am Motorblock nicht gut dichten. Bei zunehmender Kälte lässt man sich durch dieses Heizungssystem allzu leicht dazu verführen,.,, die Luftöffnung des Kühlers so stark zu schliessen, dass am Ende das Kühlwasser zu kochen beginnt Ausserdem verdampfen am überhitzten Motor Oelreste und der Oeleinfüll-Stutzen beginnt zu rauchen. Aus all diesen Gründen bin ich wieder von dieser Heizung abgekommen. Besser hat sich an meinem Wagen eine Heizung bewährt, bei der ich Frischluft hinter dem Kühler durch einen Trichter auffing und ins Wageninnere leitete. Im Gegensatze zur erwähnten Einsendung konnte ich immer konstatieren, dass bei Inbetriebnahme der Heizung die Wagenfenster stärker anlaufen als beim ungeheizten Wagen. Der englische Bremsbelag I CKADEP BRAKE UNINC der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R U T I.Zürich TELEPHON 54 Weisses weitreichendes Fem-und Abblendlicht Ausgeglichene Lichtverteilung. Wesentliche Sichtverbesserung bei Nebet Sternacker-Garage Franz KLAIBER, ST. 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N° 7 — FREITAG, 24. JANUAR 1936 AUTOMOBIL-REVUE V4&i»l*e»ha» Rationalisierung der Frachtansätze am Gotthard. Während man die Frachtansätze für Autos durch den Tauerntunnel schon seit etlichen Jahren in der Weise vereinfacht und verbilligt hat, dass für Personenautos nur ein Tarif von 28 Schillingen für den Transport von Bockstein nach Mallnitz besteht, gestatten sich die S. B. B. für die Autotransporte durch den Qotthardtunnel immer noch den Luxus von drei verschiedenen Tarifen. Und zwar: 1. Frachtgut nur werktags und nur für zwei, resp. drei Züge Fr. 18.—, Eilgut Fr, 41.60 und Expressgut Fr. 25.—, all diese Ansätze für Wagen bis 2000 kg und für die Strecke Göschenen-Airolo berechnet. Dabei liegen die Verhältnisse heute so, dass wohl 90% der in Betracht kommenden Autos per Expressgut spediert werde». Frachtgut kommt aus dem Grunde weniger in Betracht, weil nur zwei Züge in der Nord-Süd- und nur deren drei in der Süd-Nordrichtung verkehren und die Einladefristen derart lange sind, dass sich der Automobilist nicht den Luxus und auch nicht das Risiko gestatten kann, den Verlad für den Vormittagszug bereits am Vorabend vor 18 Uhr vorzunehmen und das Auto die kalte Nacht hindurch auf dem offenen Güterwagen stehenzulassen. Der teure Eiteuttarif aber kommt nur für Wagen mit mehr als acht Sitzplätzen in Betracht, d. h. für Autocars, welche Transporte numerisch nicht sehr in Betracht fallen. Der AutomobUsalon in Genf (20.-29. März ,1936). Als letztes Jahr der Salon 59 Automobilmarken vereinigte, konnte man nicht umhin zu sagen, dass diese Zahl einen Rekord bedeute. Nun wird dieses Jahr die Zahl von 59 noch übertroffen, da sich 61 Marken von Tourenwagen für den Salon angemeldet haben. Sie verteilen sich wie folgt: Vereinigte Staaten von Nordamerika, 18 Marken: Auburn, Buiek, Cadillac, Chevrolet, Chrysler, De Soto, Dodge Brothers, Duesenberg, Ford, Graham, Hudson, La Salle, Oldsmobile, Packard, Plymotith, Pontiac, Studebaker, Terraplane. Gross-Britannien, 12 Marken: Benley, Hillmann, Humber, M. G. Morris, Rolls-Royce, Rover, Singer, Standard, Triumph, Vauxhall, Wolseley. Deutschland, 11 Marken: Adler, Audi, B.M.W., D.K.W., Hanomag, Hansa, Horch, Maybach, Mercedes-Benz, Opel, Wanderer. Frankreich, 10 Marken: Bugatti, Chenard & Walcker, Citroen, Delage, Hispano-Suiza; Hotch> kiss, Panhard & Levassor Peugeot, Renault, Talbot: Italien, 4 Marken: Alfa-Romeo, Bianchi, Fiat. Lancia. Tschechoslowakei, 4 Marken: Aero, Praga, Skoda. Tatra. OesterrciGh, 1 Marke: Steyr. Schweiz, 1 Marke: Swiss Packard. Die Last- und Nutzwagen umfassen 10 Marken. Es sind die ausländischen Marken Citroen, Ford, Mercedes-Benz, Renault und die Schweizer Firmen Berna, F.B.W., Mattille, Oetiker, Hürlimann. Saurer. Die Karosseriefabrikanten sind mit 9 schweizerischen Firmen vertreten: Graber, Hess,' Lauber, Langenthai, Ramseier-Streun, Reinbolt & Christe, Seitz. Worblaufen. Tüscher Nach neuesten Meldungen ist der Col des Mosses durchgehend befahrbar. Sperre der Staatsstrasse Staad-Baurlet. Die Strasse Staad-Bauriet ist für die Zeit vom 27. Dezember bis Mitte Juni für den Fahrverkehr gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt beim Bahnübergang in Staad über Buchen-Thal-Rheineck; für den Lokalverkehr nach Altenrhein ist Zufahrtsmöglichkeit geschaffen. Die kantonale Bauverwaltung hat bereits mit der dringend nötig gewordenen Verbreiterung dieser Staatsstrasse begonnen. Im Hinblick auf die bisherige, .schmale Anlage der Strasse ist es leider nicht möglich, während der Bauarbeiten einen Einbahnverkehr einzurichten. Die Radfahrer und mit sungsrede des Ortsgruppen-Präsidenten, Herrn Dr. G. Hasler, setzte rasch ein flotter Tanzbetrieb ein. Dann begann die Vergnügungskommission ihr verheissungsvolles Programm abzuwickeln.' Vorzüglich war vor allein die von Mitgliedern verfasete und auch dargestellte Revue «An einer Eisenbahn- Barriere», welche den Automobilisten viel Freude und Humor brachte. Das übrige Programm stand unter der Leitung eines- geschickten Conferencier, Herrn Geissler, vom Stadttheater in St. Gallen. Es umfasste gesangliche, humoristische und tänzerische Vorführungen und zeichnete sich durch besondere werden es be- Qualität aus, so dass die Winterthiirer A.C.S.-Mitglieder mit einem wohlgelungenen Anlass ins neue Jahr starten konnten. ihnen alle Verkehrsinteressenten grüssen, dass auch Radfahrerstreifen vorgesehen sind. Finanz- und Zolldeparfement begründen den rückläufigen Benztalmport mit Krisenverhältnissen, während anderseits die Automobilisten teilweise die Benzinzollerhöhung für diese Entwicklung verantwortlich machen. Nach der Aussenhandelsstatistik sind im Verlaufe des zweiten Halbjahres 1935 die Benzinimporte im Vergleich zum zweiten Semester 1934 von 120,344,951 ^ auf 111,684,941 kg zurückgegangen, was einer Mindereinfuhr Von 8,6 Mill. kg. entspricht. Bekanntlich wies schon das erste Semester einen kleineren Benzinimport auf, und zwar 95,0 gegen 98,2 MIH. kg (Minderwert 3,1 Mill. kg). Für das Jahr 1935 ergibt sich somit im Vergleich zum Vorjahr eine 11,854,555 kg betragende Mindereinfuhr von Benzin. Insgesamt wurden 206,6 gegen 218,5 Mill. kg importiert. SEKTION BERN. Auto-Gymkhana und Slalom auf Eis in Grindelwald. Kommenden Sonntag, den 26. Januar 1936, veranstaltet der Kurverein Grindelwald auf dem groseen Eisfeld des «Baer»-Hotels eine Geschicklichkeitsprüfung für Automobilisten. Die Konkurrenz ist nichts anderes als eine aufs Eis projizierte Gymkhana, wozu sich das groSse Eisfeld des weitbekannten Grinäelwaldner Hotels besonders gut eignen soll. Der Wettbewerb ist für jedermann offen. Anmeldungen nimmt der Kurverein Grindelwald entgegen, event. sogar noch auf dem Eisfeld vor und während den Konkurrenzen, mit welchen morgens 10 Uhr gestartet wird. Einsatz einheitlich Fr. 2.—. Die Preisverteilung findet nach Schluss der Wettbewerbe, spätestens zur Teestunde, im Grand-Hotel «Baer» statt. — Bekanntlich wird die Strasse nach Grindelwald den ganzen Winter über offengehalten, so dass die Anfahrt der Konkurrenten aus dem Unterlauft auf alle Fälle sichergestellt ist. Die sportliche Aufsicht ist dem bewährten Interlakener Auto-Slalom-Organisatoren W. Häsler anvertraut. Es läge im Interesse der S. B.B., wenn sie diese Tarifverschiedenheiten, in deren Geheimnissen sich der gewöhnliche Automobilist kaum auskennt, in der Weise vereinfachen und rationalisieren würden, dass, wie beim Tauerntunnel, nur ein Tarif in Betracht käme, und zwar in der Höhe desjenigen der Frachtguttaxe, d. h. 18. Fr. für Wagen bis 2000 kg, für schwerere Wagen Fr. 0.90 pro 100 kg mehr. Dabei sollte es dann zur Voraussetzung haben, dass die für diese Autotransporte vorzusehenden ca. 8 Transportgelegenheiten sowohl Sonntags wie werktags bestehen. Der Tarif für die mitzutransportie- Januar-Mitgliederzusammenkunft. Dieser, mit einem Diskussionsvortrag über das Thema « Simplontunnel II als Automobilstrasse» verbundene renden Personen wäre auf Fr. 1.— fürAnlass findet Montag, den 27. Januar 1936, 20.15 Uhr, im Hotel «Schweizerhof» statt. Hierzu sind nicht nur die Sektionsmitglieder, sondern alle an dem Problem eines Strassentunnels durch die Alpen interessierten Automobilisten freundlich eingeladen. ., b- 3. Klasse anzusetzen. Die Einladefrist wäre auf 30—40 Minuten vor Zugsabfahrt herabzusetzen, wobei bei starkem Andrang spezielle Ueberstellzüge vorzusehen wären. Ist einmal dieser Autotransport durch den Gotthard derart vereinfacht, verbilligt und im Ausland bekannt gemacht, so dürfte die Frequenz dieser Verkehrsmöglichkeiten erheblich zunehmen, wie ja das Beispiel mit den verbilligten Osterextrazügen zur Genüge gezeigt hat. Veranstaltungen. Stf*«E9SS^n m Wer hat recht? T SEKTION LUZERN. Clubball. Nachdem das letzte Blatt des alten Jahres müde gefallen, steht mit leuchtenden Farben auf dem Block des 25. Januar 1936 geschrieben: Clubball des A. C, S. Luzern. Durch die Reihen der Mitglieder geht ein leises Murmeln: Gesindeball im Hotel Gotthard. Da gehen wir alle hin, sei's im Kostüm, sei's in üblicher Balltoilette. Lieber aber, da es Fastnacht ist, in irgend einer «gelungenen Aufmachung» Der Fantasie sind keine Schranken gesetzt. Die Musik wird rassig ihr Bestes geben und die traditionell zu nennende frohe Ballstimmung unserer Feste zaubert einen Abend von Licht und Freude ins wandelbare Los des Alltags. Wer wollte das nicht miterleben, mjtgeniessen! SEKTION ZÜRICH. *Die in Davos durchgeführte Wintersportwoche, an der sich über 50 Personen beteiligten, hat in jeder Beziehung einen vorzüglichen Verlauf genommen. Man war" in den drei Hotels nicht nur sehr gut aufgehoben, sondern die dortige Ortsgruppe des A.C.Si hatte in Verbindung Ueber 100Q (tausend): «Poux du Ciel» v und an- leichte Flugzeuge sind in England im Bau- 7. Mutationen-Bewegungen; 8. Vereins-Gebühren- Stimmenzähler (2); 6. Verlesen der Protokolle.