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E_1936_Zeitung_Nr.015

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AUTOMOBIL-REVUE FREITAG,

AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 21. FEBRUAR 1936 — N° 15 Technische Vorschau zum Genfer Salon 1936 Mit gespanntem Interesse sehen alle Fachkreise der Eröffnung des diesjährigen Automobilsalons in Genf entgegen. Wieder reiht sich einer technischen Entwicklung, die schon ein halbes Jahrhundert umfasst, ein neues ereignisreiches Jahr an. Allerhand Neues hat die Zeit seit dem letzten Salon hervorgebracht, Neues, das zum Teil in aller Stille erstand, zum andern aber bereits bekannt geworden ist. So oder so — vor dem Schweizer Automobilisten werden diese Errungenschaften erst am Genfer Salon 1936 debütieren. Selbstverständlich darf man nicht erwarten, dass im Laufe eines einzigen Jahres der gesamte Automobilbau Kopf gestellt worden sei. Immerhin — rein äusserlich wird man schon grundlegende Formänderungen wahrnehmen, daneben allerdings gleichzeitig konstatieren, dass die konservative Stromlinie noch ausgiebig vertreten und dass die von Chrysler ursprünglich geschaffene Stromlinienform nunmehr in verschiedenen Abwandlungen auch an mittleren und kleineren Wagen anzutreffen ist. Daneben freilich erwarten den Besucher in Genf Fahrzeuge, die « von Kopf bis Fuss auf — Stromlinie eingestellt > sind, Wagen also, die uns noch vor wenigen Jahren als futuristischer Traum erschienen wären. Dass auch der Komfort Verbesserungen erfuhr, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. So wird man Kleinwagen von erstaunlicher Geräumigkeit finden, denn durch Verzicht auf das Trittbrett haben auch sie, trotz ihrer geringeren Gesamtbreite, an innerer Breite und damit an Bequemlichkeit gewonnen. Nicht jedermann gestattet die heutige Wirtschaftslage die Anschaffung eines mittleren oder grossen Wagens. Die Konstrukteure haben sich dieser Einsicht nicht verschlossen, so dass eine Reihe auserlesener Kleinwagen zur Verfügung stehen, die auch verwöhnte Ansprüche befriedigen werden. Von den für Ende dieses Jahres oder anfangs des nächsten erwarteten Kleinstwagen wird noch nicht viel zu entdecken sein. Man ginge jedoch fehl, diese mehr oder weniger ausgesprochene Abwesenheit als Zeichen dafür zu werten, dass sich unsere europäische Industrie als unfähig erweist, den « Wagen des kleinen Mannes » in der Preislage von maximal 1500 Fr. zu schaffen, der zwei Personen Platz bieten und auch äusserlich nicht nur Verkehrsmittel sondern Automobil sein solL Sowohl Frankreich als Deutschland haben in dieser Hinsicht etwas in petto, doch scheint der endgültige Entschluss den in Frage kommenden Firmen einiges Unbehagen zu verursachen. Man betrachtet ihn als Sprung ins Ungewisse. Inzwischen wirft Japan einen Kleinwagen zum verblüffenden Preis von 1000 Fr. auf die asiatischen Märkte. Hoffen wir, das «alte» Europa werde sich nicht überrumpeln lassen, son- sich aufrappeln, bevor ihm das komplett auf dendern Land der aufgehenden Sonne den Rang streitig macht Doch kommen wir zurück zur technischen Entwicklung des Automobils im abgelaufenen Jahr. Neben neuartigen Formen verraten die Karosserien sonst noch allerhand interessante Neuerungen. Eine dieser Ueberraschungen erleben wir in der Einführung des Ganzmetalldaches an gewissen Wagen. Es tritt an die Stelle des bisherigen mit Gummistoff überzogenen inneren Dachteils. Bildeten bis jetzt die Seitenwände und die Rückwand mit der Dachwölbung je einen gemeinsamen Pressteil, so erscheinen nun Dachwölbung und Vorderpartie oft als ein einziges Stück, das in derselben Art wie bisher mit den übrigen Hauptteilen verschweisst wird. Rein äusserlich lässt sich diese Bauart allerdings nur am Dache erkennen. Sie offenbart eher in fabrikatorischer Hinsicht neue Wege und muss unter diesem Gesichtspunkt als bemerkenswert angesprochen werden. Die Motoren werden dem Kenner mit vielerlei Interessantem aufwarten. Als einer der «Hauptschla-. ger T> wird der Personenwagen-Dieselmotor hervortreten, der von Saurer entwickelt worden ist und nach dem bisher nicht übertroffenen direkten Einspritzverfahren mit Doppelwirbelung arbeitet. Daneben bringen heute auch einige andere Firmen Personenwagen-Dieselmotoren auf den Markt, so dass man sich in dieser Richtung auf allerhand gefasst machen darf. Was weiter zu vermelden wäre? Beispielsweise die Fortschritte in der Entwicklung der Zweitaktmotoren, in denen nach Einführung einer neuen Spülmethode an Stelle von Kolben mit Ablenknase solche mit leicht gewölbtem Boden Verwendung finden. Kompressoren mit Gebläse sind schon an zahlreichen Wagen entweder auf Wunsch oder zum allgemeinen Einbau vorgesehen. Dass auch heuer wieder eine Steigerung des durchschnittlichen Kompressionsverhältnisses, der Leistung und Drehzahl der Motoren eingetreten ist, überrascht weiter nicht, da die Weiterentwicklung nach dieser Richtung hin tendierte. Die Chasslsrahmen werden ständig verwindungssteifer. Galt vor einigen Jahren in dieser Hinsicht die Einführung der Kreuztraverse als ultima ratio, so geht man jetzt auch dazu über, Rahmen mit zwei getrennten Längstraversen durch deren Ausführung als Hohlprofile verwindungssteif zu gestalten. Es bietet nicht geringes Interesse, zu verfolgen, wie sich allmählich der Rahmen mit Kreuzversteifung zum X-Rahmen entwickelt, der eine Tieferlegung des Wagenbodens ohne erhöhten äusseren Rand gestattet. Eine gewisse Erhöhung des Bodens in Wagenmitte stört nicht und wird zur Erzielung einer günstigeren äusseren Form gerne in Kauf genommen. Dass die Zentralrohr-Rahmen schon verschiedene Anhänger besitzen, kann bei der Einfachheit dieser Konstruktion weiter nicht verwundern, um so weniger als sich dadurch mit einfachsten Mitteln Torsionssteifheit erreichen lässt. Auf dem Gebiete des Abfederung und Einzelaufhängung der Räder weitere Fortschritte verzeichnen, hat wohl niemand ernsthaft bezweifelt Heute existieren schon viele Dutzende von erfolgreichen Konstruktionen, bei denen Spiralfedern ausgedehnte Verwendung finden. Währenddem die Einzelabfederung der Vorderräder schon fast überall durchgedrungen ist, gehen die Meinungen über deren Nützlichkeit für die Hinterachse noch sehr auseinander. Sicher beschert uns auch der Zubehörmarkt manche interessante Neuerung, doch wollen wir darin der Ausstellungsbeschreibung nicht vorgreifen. Kein Zweifel, dass auch der diesjährige Salon mit einem durchschlagenden Erfolg schliessen wird. Saugnäpfe zur Verhinderung des Schien« derns auf glitschiger Fahrbahn. Die vorliegende Erfindung eines Schweizers scheint uns weniger ihrer gezeigten Ausführung als ihres Ideengehaltes wegen einer kurzen Besprechung würdig. Obwohl uns die praktischen Schwierigkeiten bekannt sind, die sich einer solchen Konstruktion in den Weg stellen werden, scheint uns doch ihre konstruktive Durchbildung nicht unmöglich. Der Erfinder bezweckt, mit Hilfe von senkbaren Saugschienen (oder besser Saugnäpfen grosser Abmessungen), die Bodenhaltung des Wagens zur Abbremsung zu vergrössern, sobald er auf glitschigem Asphalt oder vereister Strasse ins Schleudern gerät. Da die Hilflosigkeit des Fahrers in solchen Fällen den meisten Automobilisten bekannt ist, wäre eine wirksame und praktische Notbremse sicher erwünscht. Ob die vorliegende Erfindung sich in der Praxis einführen lässt Getriebebaues wendet sich das Hauptinteresse den Neuerungen zu, die eine Erleichterung oder Automatisierung des Schaltvorganges anstreben. Weitaus bei den meisten Wagen trifft man heute synchronisierte Getriebe, deren schrägoder schraubenverzahnte Räder, einen geräuschlosen Lauf gewährleisten. Einige interessante Verbesserungen finden allmählich auch im Spezialgebiet der Kupplungen Eingang. Zweck der Uebung : Man will die Bedienung des Kupplungspedals überflüssig machen, so dass der Fahrer ständig den tnüsste durch Versuche entschieden werden. einen Fuss auf dem Bremspedal und denLeider fehlen dem Erfinder die Mittel, um andern auf dem Gashebel ruhen lässt Dass sein Patent selbst in die Wirklichkeit umzusetzen. auch die ist führend Leichtmetall-Ausfuhrung: Eigengewicht 1000 kg Nutzlast 4000 kg Verlangen Sie Offerte und Referenzen Joh. Knupp, St.Gallen-W KONSTRUKTION S-WERKSTÄTTE Telephon 626 WIRZKIPPER 100% Schweizer arbeit Gewähr für grösste Zuverlässigkeit und Leistung FOr jeden Wagen, neu oder gebraucht E. WIRZ, Kipperfabrik UETIKON a. See Original-Ersatzteile - Grösstes Lager Fords oi\ Spezlal-Werkzeug und

N° 15 — FREITAG, 21. FEBRUAR 1936 AUTOMOBIL-REVUE Tech Si»»^»dhsB«aail II. Antwort 9730. Gebrauchte Chenard t Walcker- Ersatztetle. Zuschriften weitergeleitet. Antwort 9731. Petrolvergaser. Zuschriften weite reeleitet. Frage 9736. Wismut-Bezugsquelle. Wo kann Wismut bezogen werden? E. St. in L. Frage 9737. Zündkerzen für Holzgasbetrieb. Welcher Zündkerzentyp ist für Wagen mit Holzgasgeneratoren am ehesten zu empfehlen? M.G.inL. Rakete aueh im luftleeren Räume infolge des Rückstosses vorwärts kpmmt. Mein Freund hat dagegen die Ansicht, dass eich der austretende Gasstrom auf die umgebende Luft stützen muss und deshalb im luftleeren Raum nicht wirken kann. Meiner Einwendung, dass das Gewehr doch auch einen Rückstoss ergebe, stellt er die Behauptung entgegen, dass ein solcher im luftleeren Räume nicht erfolgen würde Ich wäre Ihnen deshalb verbunden für Ihr Urteil. Desgleichen möchte ich wissen, ob eine Flüssigkeit beim Austritt aus einer Düse Geschwindigkeit oder Druck hat H. B. in P. Antwort: Die Rakete würde sich infolge der Reaktionswirkung der mit hoher Geschwindigkeit austretenden Gase auch im luftleeren Räume fortbewegen. Man kann sich das z. B. damit vordemonstrieren, dass man aus einer ruhenden Gondel am Seeufer einen Tellensprung riskiert. Das Boot wird dann ähnlich dem Gessler's auf den See hinausgetrieben, während gleichzeitig der Abspringende das Ufer erreicht Man kann auf diese Weise das Argument mit dem Luftwiderstande unwirksam machen, denn das Boot ist ihm ja ebensosehr ausgesetzt, wie der Teil-Darsteller. Eine Flüssigkeit oder ein Gas hat beim Austritt aus einer Düse sowohl Geschwindigkeit als Diuck. Ihr wesentliches Merkmal ist aber die Geschwindigkeit, denn die Düse hat den Zweck, ein Druck-Potential in kinetische Energie umzusetzen, die dann wieder in Turbinen Arbeit leisten kann. Bei mehrstufigen Turbinen ist nach der ersten Expaneionsstufe allerdings noch ein grosser Teil der Energie in Form von Druckenergie im Gase aufgespeichert, während nur ein geringerer Teil schon in Geschwindigkeitsenergie umgewandelt wurde. Frage 9745. Einstellbarer Stossdämpfer. Wie funktioniert ein einstellbarer Stossdampfer (Sliock Absorber)? Ich erinnere mich, gelesen zu haben, dass es solche gibt, die während der Fahrt eingestellt werden können. Stimmt das? F. H. in K. Antwort: Es existieren Stossdämpfer zur Dämpfung der Federausschläge des Wagens, die mit Hilfe einer hydraulischen Druckverstellung ar- zugleich ausgebildet. Bei jedem Ausschlag erzeugt er im Leitungssystem, das die Dämpfer miteinander verbindet, einen gewissen Oeldruck. Da bei starken und raschen Ausschlägen infolge schlechter Strassen oder hoher Geschwindigkeit die Dämpfung stärker sein soll, besitzt jeder Stossdämpfer ein von diesem Oeldruck beeinflusstes Ventil, das den Durchfluss(ruerschnitt von einer Kammer des Stossdämpfers in die andere durch den Druck im Leitungssystem regelt. Je höher der Druck ist, desto geringer wird der Durchflussquerschnitt eingestellt. Damit der Regulierdruck nicht beliebig ansteigen kann, ist ein am Armaturenbrett einstellbares Ueberlaufventil vorgesehen. Neben der automatischen Regulierung des Druckes durch das schnellere oder langsamere Ausschlagen des Pumpenkolbens kann also die Dämpfung vom Fahrer noch in «ewissen Grenzen verändert werden. Purist. s P •«»da al Ein hydraulischer Bremsausgleich. Zu den grossten Vorteilen der hydraulischen Bremse gehört zweifellos der vorzügliche Ausgleich der Bremskraft auf alle vier Räder, der sich mit ihr erreichen lässt. Er ist mit ein Grund für die rasche Einführung dieses Bremssystems. Um den hydraulischen Ausgleich auch für mechanische Bremsen verfügbar zu machen, bringt eine amerikanische Firma nun eine billige hydraulische Ausgleichvorrichtung heraus, die sich zum nachträglichen Einbau in alle mechanischen Bremsen eignet. Unser Bild zeigt diesen Bremsausgleich, eingebaut in das Zuggestänge einer mechanischen Bremse. Er besteht aus zwei Zylindern mit Kolben, dje untereinander durph einen kurzen Schlauch verbunden sind. Zum Einbau wird ein Stück jeder Zugstange herausgeschnitten und darauf die eine Seite am Stempel, die andere am Zylinder befestigt. Jede Differenz in der Einstellung der Bremse wird damit ausgeglichen. Die Stempel werden durch Gummidichtungen öldicht abgeschlossen. Wo zwei solche Einheiten Verwendung finden, können die Bremsen je einer Achse gegeneinander ausgeglichen werden. Auf Wunsch können mit ähnlichen Mitteln auch die Bremsen der beiden Achsen paarweise aufeinander abgestimmt werden. Der Weg der Kolben wird durch Anschläge in den Zylindern begrenzt, so dass im Falle einer Verletzung des Ausgleiclisystems die Bremse nicht versagt Die Zylinder werden schon in der Fabrik mit Glyzerin gefüllt und bedürfen keiner Nachfüllung, da sie absolut zuverlässig abdichten. Aus diesen Gründen wurde auf eine spezielle Einfüllöffnung verzichtet. Frag« 9738. Gasana)ysen-Messgtr8te. Wer fabriziert Messgeräte ?ur läufenden Feststellung des CÖ-, COj- und HrGebaltes einer Gasraisehung? M. G. in L. Frage 9743. Alte Motorräder von 1894. Eine Firma Bürgin in Basel hatte um 1§94 etwa 100 SStück HildebrandTWolfmüllerTMptorräder im Beait?, die sie nicht verkaufen konnte. Wer kann Auskunft darüber erteilen, wo ein solches Rad besichtigt werden dürfte? Wa. 0. in H. I =c Ueberlaufventil, K =? Stossdämpfer, L = Stoss- Chassis mit hydraulischem Stossdämpfer-System. dämpfer-Pumpe. Fragt 9744. Raketenflug-Probleme. Mit einem freunde dielsutierte ich über das Problem des Raketen-rFlugzeuges. Meine Ansicht ist die, dass die beiten. Neben der Handverstellung weisen neue Modelle auch eine automatische Verstellung auf. Sie funktionieren folgendermassen:' Am Chassis ist bei jeder Feder ein Stossdämpfer K eingebaut. Einer davon (L) ist als Stossdämpfer und Pumpe Schnitt der Stossdämpfer-Pumpe. A = Oeldruck- Ueberlaufventil, B = Druckregelventil, G = Oelaustritt aus der Pumpe, D = Oeleintritt in die Pumpe. Anfragt 576. Vortrittsrecht In einer Tageszeitung ist eine Unfallmeldung, in der behauptet wird, dass eip ron rechts kommender Velofahrer vor einem Auto den Vortritt habe. Nach Art. 27 des M. F G. hat dies aber nur ein gleichzeitig von rechts kommendes Motorfahrzeug. Die in der Zeitung vertretene Auffassung ist meines Erachtens falsch und kann früher oder später jedem Automobilisten gefährlich werden. Wie steht es mit der Gefichtspraxis? G. St in Z. Antwort: Es ist richtig, dass Art. 27 M. F. G. nur von Motorfahrzeugen spricht und seinem Wortlaut nach nur da« Zusammentreffen von Motorfahrzeugen an einer Strassenkreuzung, Strassengabelung oder Strasseneinmündung ordnet. Das Zusammentreffen anderer Kategorien von Strassenbenützern unter sich ist in Art. 30 für die Fahrräder, in Art. 33 für die Fahrzeuge mit Tierbespannung, Handkarren und Zugwagen und in Art. 34 für die Reiter und Viehherden in der Weise geordnet, dass die Bestimmungen des Art. 27 für diese Fälle «sinngemäss» anwendbar erklärt werden. Ueber das Zusammentreffen von Angehörigen der einen Kategorie mit Angehörigen einer andern dieser verschiedenen Kategorien ist, ebenfalls «sinngemäss» das nämliche zu sagen wie über das Zusammentreffen mit diesen verschiedenen Kategorien, mit andern Worten, ein Motorfahrzeug hat einem von rechts kommenden Handkarren usw. den Vortritt zu lassen! Diese Auffassung ist allerdings weder im Gesetz noch in der Vollziehungsverordnung ausgedrückt. Wir halten sie auch für absolut falsch. Sie wird aber von den Kommentatoren sowohl als auch von den Gerichten als richtig bezeichnet und infolgedessen in den Urteilen auch angewandt. Es liegen diesbezüglich bereits eine Mehrzahl oberinstanzlicher Urteile vor, in denen dieser falsche Grundsatz ausdrücklich als bindend erklärt worden ist, mit der Begründung, diese Stellungnahme sei im Interesse der Verkehrssicherheit erforderlich. Diese zuungunsten des Motorfahrzeuges lautende Gesetzes-Interpretation ist nur einer der vielen Beweise dafür, wie sehr man noch darauf bedacht ist, die freie Entwicklung des Motorfahrzeugverkehrs künstlich zu hemmen. Das unbeständige Wetter erhöht die Schwierigkeiten des Inbetriebsetzens des Motors und erschwert zudem deren ohnehin schon schwierige Einregulierung. Die Folgen: mangelhaftes Anfahren unregelmässige Fahrweise Aussetzen des Motors « schwaches Anzugsvermögen überxnässiger Brennstoffverbrauch. Vermeiden Sie diese Unannehmlichkeiten, indem Sie Ihren Motor durch Ihren Garagisten mit einem hat seine ganze Nervosität verToren, seitdem er eine ^K.%3 W I-Limousine fährt LIMOUSINE . t I . Fr. 9.900 CABRIOLET, 2 Fenster Fr. 12.300 CABRIOLET, 4 Fenster Fr. 12.900' 6 Zylinder, 11 St.-PS, Vollsohwingachser -Vergaser mit Starter (Einbau 20) ausrüsten lassen, der genau auf Ihren Motor passt. Ein Produkt der Auto-Union AUTROPA A.G. Oenatschstr. 3/5 ZÜRICH HENRY HURTER BASEL GRAND GARAGE BURGERNZIEL BERN FRITZ WEBER SOLOTHURN Der Starter wird Sie in jeder Beziehung vollauf befriedigen und Sie von allen Sorgen des Saisonwechsels entheben. Rasche und leichte Montage auf fast sämü. Motoren. Generalagentur für die Schweiz: Henri Bachmann Genf Zürich 12b. rue de l'Häprta! 3,rae de Friboore Löwenstrasse31 Tel. 48.42 TeL 26.343 Ui.5B.824 48.43 58.825 48.44