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E_1936_Zeitung_Nr.052

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Zürich rostet für die

Zürich rostet für die Stillegung Die kantonale Strassenverkehrsliga Zürich hat es übernommen, die von der Via Vita beschlossene erste Stillegung des-gesamten Motorfahrzeugverkehrs am 5. Juli im Gebiet des Kantons Zürich durchzuführen. An der stark beschickten Ligaversammlung — es waren gegen 50 Delegierte anwesend — wurde unter dem Vorsitz von Herrn C. Burk, Zürich, die grundsätzliche Einstellung und das weitere Vorgehen eingehend besprochen. Es herrschte durphwegs ein scharfer Ton gegen das unzulässige Verhalten der Bundesbehörden in der Benzinzoll- und Alkoholbeimischungsfrage. In entschiedenen Voten wurde einem scharfgeführten Abwehrkampf das Wort geredet, wobei auch Vorschläge für weitere Aktionen in Form einer achttägigen Stillegung fielen. Wenn die Bundesbehörden nun nicht auf die berechtigten Interessen der Motorfahrzeugbesitzer Rücksicht nehmen und von jeder weiteren Erhöhung des Benzinpreises absehen, dürfte für die Folge eine weitgehende Stillegung eines grossen Teils des Fahrzeugparkes Platz greifen. Nach Stellungnahme zur grundsätzlichen Frage fasste die Versammlung folgende Resolution : «Die an der Versammlung der Kantonalen Strassenverkehrs-Liga Zürich vom 22. Juni vertretenen 20 Verbände mit Ober 50 000 Mitgliederp haben einstimmig beschlossen, die von der « Via Vita », Bern, ausgelöste Abwehr-Aktion gegen den Alkohol-Beimischungszwang und die stets zunehmende finanzielle Belastung der Motorfahrzeughaltung durch Zölle und Steuern aller Art aufs energischste zu unterstützen. In Ausführung des Beschlusses der «Via Vita» wird Sonntag, den 5. Juli, auch im ganzen Gebiet des Kantons Zürich eine Stillegung des gesamten Motorfahrzeugverkehrs durchgeführt und den Organen der Kantonalen Strassenverkehrs- Liga Auftrag erteilt, die nötigen Vorarbeiten sofort zu treffen und mit allen Mitteln darnach zu trachten, dass sich alle Automobilisten, Motorradfahrer und Automobilgewerbetreibenden dieser Betriebseinstellung unterziehen. Dieser erste Stillegungstag soll eine Warnung an die Bundesbehörden darstellen, indem weitere, ausgedehntere Aktionen in Aussicht genommen sind.» ; Die Versammlung stellte anschliessend das Aktionsprogramm für den 5. Juli für den Kanton Zürich auf, das noch Weiter geht als dasjenige der «Via Vita». Alle 21000 Motorfahrzeugbesitzer werden mit einem speziellen Schreiben aufgefordert, am 5. Juli nicht nur nicht das Fahrzeug zu benützenr sie insgesamt nicht viel grössere Aufwendungen erfordern wird, als zwei Bündner iegungen zur Verfügung steht. Ein aus Vertretern des T. C.S., A. C. S., Arbeiter-Tou- sondern auch keine Bahnfahrten zu unternehmen und zu Hause zu bleiben. Ein in den Strassen. Der Kanton" Bern beabsichtigt den ringbundes «Solidarität», Verbandes Zürcher Autos in den nächsten Tagen anzubringendes Ausbau der Verbindung Genfersee-Brünigkleines Plakat, ferner grosse Plakate, Presseeinsendungen usw. sollen für den Erfolg dieses Stillegungstages werben. Alle Garagen und Reparaturwerkstätten und alle Tankstellen sind zu schliessen. Die ausländischen Automobilisten sollen vom ersten schweizerischen Stillegungstag avisiert werden, damit sie nicht plötzlich ohne Brennstoff sind. Gross angelegte Kontrollen werden über die Einhaltung der Stillegungsordre durch die einheimischen Fahrer wachen. Eine ganze Reihe weiterer Massnahmen ist vorgesehen. Man will auf dem Gebiet des In der letzten Session des Grossen Rates des Kantons Graubünden gelangten auch Strassen- und Eisenbahnfragen zur Sprache, die heute sowohl für den Kanton Graubünden wie für die ganze Eidgenossenschaft von grösstem Interesse sind. Es stand zu erwarten, dass die zeitliche Reihenfolge des Ausbaues unserer Alpenstrassen je nach den Interessen verschieden beurteilt wird. Die Bundesbehörden, denen das letzte Wort zusteht, da der Bund ja mindestens zwei Drittel der Kosten des Ausbaues unserer Alpenstrassen übernehmen soll, haben sich dafür entschieden, die Verbindung Genfersee-Vierwaldstättersee über Simmental-Brünig, die Furkastrasse, den Gotthard, die Kerenzerbergstrasse und den Julier als vorläufig dringlich in das Ausbauprogramm aufzunehmen. Der Kanton Graubünden hat für das Alpenstrassenprogramm angemeldet: Die Strecke Flüela- Ofenpass, den Julier, den St. Bernardino und der Oberalp von Chur bis Kantonsgrenze. Diese vier Alpenstrassen machen zusammen rund 285 km Strassenlänge aus. Die Kosten für den Ausbau von Julier, Oberalp, Flüela und Ofenstrasse betragen allein schon über 30 Millionen Franken. Das ist ein Drittel "der gesamten Kosten aller Schweiz. Alpenstrassen. Das bündnerische Strassenbauprogramm hat für die nächsten fünf Jahre den Ausbau dieser vier Alpenstrassen vorgesehen. -/'„ AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 26. JUNI 1936 — N° 52 Kantons Zürich ganze Arbeit leisten und damit einen Organisationsapparat schaffen, der dann auch für weitere, ausgedehntere Still- Automobilhändler, der ASPA. und des Zürcher Autogewerbeverbandes bestehender Arbeitsausschuss hat alle nötigen Kompetenzen erhalten. Alle Verbände haben sich zur solidarischen Mitarbeit verpflichtet. Für Fahrzeuge lebenswichtiger Betriebe wird fü,r das Fahren am 5. Juli ein spezieller, auf die Windschutzscheibe zu klebender Ausweis abgegeben. Es soll am 5. Juli kein Motorfahrzeug auf den zürcherischen Strassen verkehren, das keine Spezialbewilligung hiefür besitzt, weshalb auch alle Fahrer dringend aufgefordert werden, keine Mietautos zu benützen. V Es hat nun im Kanton Graubünden eine gewisse Enttäuschung hervorgerufen, dass der Bund nicht schon gleich zu Anfang den Ausbau der vier vorgeschlagenen Strassenzüge subventionieren will. Nach Aussage von Herrn Bundesrat Etter soll vorläufig für Graubünden nur die Julierstrasse in Frage kommen. Darüber grosse Entrüstung. Die « Neue Bündner Zeitung » schreibt: « Die Regierung muss mit allem Nachdruck verlangen, dass für 1937 und die späteren Jahre alle vier Alpenstraseen ausgebaut werden. Das erfordern die im Rate und anlässlich der Volksabstimmung abgegebenen Zusicherungen, da$ ist aber auch aus Verkehrs- sowie volkswirtschaftlichen Gründen gerechtfertigt und entspricht einem Gebot der politischen Gerechtigkeit und Klugheit ». Wir möchten uns erlauben, zu dieser letzten Bemerkung ein Fragezeichen zu machen. Wohl besitzt der Kanton Graubünden sehr lange und wichtige Alpenstrassen. Man darf aber nicht vergessen, dass daneben auch noch allgemein-schweizerische Interessen bestehen. Und sie verlangen, dass nicht nur in der südöstlichen Eeke der Schweiz gebaut wird, sondern soviel wie möglich im ganzen Alpengebiet. Nun haben aber alle andern Alpenkantone weniger weitgehende Pläne eingereicht als der Kanton Graubünden. Im Vordergrund steht die von den Kantonen Uri und Tessin auszubauende Gotthardstrasse, welche von Brunnen bis Bellinzona eine Länge von 136 km aufweist Ein ansehnlicher Teil dieser Strasse ist bereits vom Kanton Tessin verbessert worden, so dass Luzern, was eine Korrektur der Simmentalstrasse von der Kantonsgrenze bis Spiez und den Ausbau der Brünigstrasse bedingt. Diese beiden Strassen messen auf Kantonsgebiet rund 97 km. Die Grimsel, welche ebenfalls ausgebaut werden soll, ist vorläufig nicht in das Ausbauprogramm der ersten Etappe mit einbezogen worden. Ausserdem sind aber noch die Klausenstrasse, der Grosse St. Bernhard, die Furkastrasse, der Simplon und als Neubauten die Susten- und die Walenseestrasse für den Ausbau vorgesehen. Es ist klar, dass die Bundesbehörden nicht einen Kanton in einseitiger Weise bevorzugen dürfen. Darauf würde es aber hinauslaufen, wenn man die vier vom Kanton Graubünden angemeldeten Alpenstrassen mit einer Gesamtlänge von 285 km ins Ausbauprogramm der ersten Etappe aufnehmen wollte. Gr. Die Entwicklung der schweizerischen Benzinimporte. Die .bundesrätliche dringliche Benzinzollvorlage vom 25. Juni 1935 hatte bekanntlich im Vorjahr im Vergleich zu 1934 einen Rückgang der Benzineinfuhr von 2,185,470 q auf 2,066,925 q resp. von 23,1 auf 20,8 Mill. Fr. Importwert zur Folge. Dass der Bundesfiskus vorläufig trotz dieser rückläufigen Entwicklung auf seine Rechnung kommt, ist in Anbetracht der 40prozentigen Zollerhöhung verständlich. Schon damals wurden aber Stimmen laut, die für das laufende Jahr eine wenig erfreuliche Entwicklung der Benzinimporte voraussagten. Was beweisen nun die Tatsachen? Während den ersten 5 Monaten des vorangegangenen und des laufenden Jahres zei-r gen die Benzinimporte folgendes Bild : 1936 Menge in Wert in Menge in Wert In a Fr. q Fr. JanuaT 118 862 1136 017 95 206 1055 654 Februar 129 002 1211193 127 040 1276 338 März 125 406 1191 870 135 541 1 340 361 April 164 985 1 566 029 157 306 1 555 147 Mai 195 989 1918 929 177 542 1756 311 734 244 7 024 038 692 635 6 983 811 Die Mindereinfuhr von Benzin während den ersten 5 Monaten 1936 stellt sich demnach im Vergleich zu 1935 auf 41,610 q. Der englische Bremsbefag] der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. 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N° 52 — FREITAG, 26. JUNI 1936 AUTOMOBIL-REVUE 9 S4*«a»s4»nv^a»l«4&la» Verkehrseinschränkung. Wie der Oberingenieur des 1. Kreises, des Kantons Bern mitteilt, darf die infolge Hochwasser erstellte Notbrücke über den Suldbach zu Mülenen im Zuge der Spiez-Frutigen- Strasse, gestützt auf Art. 49 des Gesetzes über den Bau und Unterhalt der Strassen vom 14. Oktober 1934, nur mit Fahrzeugen bis zum Maximalgewicht von 10 Tonnen befahren werden. Wieder fahrbar gewordene Strassen und Pässe. Der Automobil-Club der Schweiz teilt mit, dass die infolge Unwetterschäden als gesperrt gemeldeten Kantonsstrassen Glarus-^Linthal und Lan.dquart-Chur wieder freigelegt sind; Furka und Splügen sind seit dem 21. Juni für Autos befahrbar und seit dem 23. Juni können nunmehr auch Personenautomobile die Bernina passieren. Die Grimselstrasse ist seit Donnerstag, den 25. Juni v für alle Arten Motorfahrzeuge befahrbar. Ausweichstellen sind in genügender Anzahl vorhanden. At*l1tc»l*UliS«e Der Autobusbetrieb der Stadt Winterthur verüeichnete im Mai 1936 11.233 Wagenkilometer (gegen 11.758 im selben Monat 1935), wobei 37.426 Personen (41.426 im Mai 1935) befördert wurden. Vom Januar bis zum Mai belief sich die Anzahl der Fahrgäste auf insgesamt 192.394, verglichen mit 206,241 während des selben Zeitabschnittes 1935. Die Einnahmen im Berichtsmonat beliefen sich auf 6230 Fr. und weisen gegenüber dem Ergebnis des Parallelmonats 1935 einen Rückgang um 1431 Fr. auf. Mit einem ungünstigen Ergebnis warten auch die Einnahmen pro Wagenkilometer auf, die sich auf 55,4 Rappen stellen, dieweil sie im Mai 1935 noch 65,1 Rappen ausgemacht hatten. Auf den Fahrgast berechnet, ergibt sich für den vergangenen Monat eine Einnahme von 16,6 Rp. (Mai 1935: 18,4 Rp.). Die ersten fünf Monate des laufenden Jahres erbrachten einen Totalertrag von.33.021 Fr., dem für die gleiche Periode 1935 ein solcher von 35.929 gegenübersteht. Auf der Gegenseite konnten die Betriebsausgaben mir von 34.229 Fr. im Jahr 1935 auf 34.021 Fr. gesenkt werden. niemand ernstlich an das « Ding» heran will. Bei allen Konferenzen brachte man von Bahnseite Ausreden vor, in Bern wurde von der Generaldirektion der S. B. B. erklärt, es seien die Italiener, die on der Verkürzung der Transportstrecke von Brig ach Domodossola auf Brig-Iselle nichts wissen wollen, in Italien erklärte man den schweizerischen Interessenten, das stimme nicht, sie seien zu einer Lösung bereit, aber man habe sie bis anhin überhaupt nicht begrüsst. Die Forderungen für den Simplon. Auch für den Simplon muss die Forderung lauten: Reduktion der Transporttaxe auf Fr. 20.—, Einheitstarif, sowie besserer Fahrplan mit möglichst kurzen Verladefristen. Das hat zur Voraussetzung, dass die bisherige Transportstrecke Brig-Domodossola aufgehoben und durch die bedeutend kürzere Tunnelstrecke Brig-Iselle ersetzt wird. Die Strasse Iselle-Domodossola ist selr gut ausgebaut und das ganze Jahr fahrbar, Verladerampen in Iselle sind vorhanden und die ebenfalls geltend gemachten Schwierigkeiten bei der Zollbehandlung in Iselle lassen sich bei gutem Willen sicherlich beseitigen. Wird der Verlad in Iselle ermöglicht, so kann nieht nur der Transportpreis ruhig auf Fr. 20.— total herabgesetzt werden, sondern es kann auch die Fahrzeit auf die Hälfte reduziert werden. Da zudem zwei Tunnelanlagen vorhanden- sind, könnten Extrafahrten nach Belieben, d.h. Bedarf vorgenommen werden, was ebenfalls einen wichtigen Ansporn für die Benützung dieser Winterroute bilden würde. Oder wartet man in Kreisen der S. B. B. auf«den Umbau des einen Tunnels In eine Aufostraste? Wohl kaum, denn bis änhin sind'von dieser Seitenur ablehnende Stimmen laut geworden. Unter diesen Umständen hindert doch wohl nicht, dass man sich endlich ans Werk macht und trotz allfällig bestehenden Staatsverträgen das vorgenannte Zie zu erreichen sucht. Eine Versammlung aller interessierten Kreise der beiden Länder in Brig oder Domodossola dürfte' rasch Abklärung schaffen. Die Möglichkeit der Erreichung des Zieles ist sicher da. Will ma,n für den kommenden Winter ein positives Resultat erreichen, so-ist keine Zeit mehr zu verlieren, denn die Verhandlungsmühlen mahlen langsam und bedächtig. Greift man aber nicht zu dieser radikalen Lösung, so sind alle bisherigen Taxreduktionen völlig nutzlos, d. h. der Simplon wird auch weiterhin als Verkehrsroute für. Motorfahrzeuge seinen langen Winterschlaf halten, seine Frequenz wird während der sechs Monate vielleicht 200 oder 300 Wagen* d.h. kaum einen pro. Tag, betragen, wo man doch mit Leichtigkeit das 10- bis 20fache herausholen könnte; denn keine andere Nordsüdverbindung weist so ausgezeichnete,.bis zum Tunnel gut fahrbare Zufahrtsstrassen auf. Aber für gute 57 Schweizerfranken fährt kein Auto mehr als bis anhin durch den Tunnel. Man muss eben zu tauglichea Mitteln greifen, wenn man Erfolg ernten will. V In diesem Zusammenhang gewinnt die' kleine Anfrage von Nationalrat Crittin betreffend den Bau von Alpentunnels für den Autoverkehr besondere Bedeutung. Der Bundesrat hat sie dahin beantwortet, das« äie Frage der Zweckmassigkeit der Benützung des zweiten Autoverkehr sehr umstritten sei. Man würde -mit dem Simplon-Autotunnel an Steile einer Internat. Verkehrsader für den Bahnverkehr einen Straseenverkehrsweg schaffen, dem keine gebieterische Notwendigkeit zugrunde liegt. Die Zahl der im letzten Jahre (während ca. 6 Monaten) über den Simplonpass gefahrenen Automobile betrage 14.000. Während der schlechten Jahreszeit seien 968 Automobile mit der Bahn befördert •worden. Es eei nun kaum anzunehmen, dass ein wesentlich grösseter Teil von Automobilen während der guten Jahreszeit den Tunnelweg benützen würde. Es dürfe auch nicht ausser acht gelassen werden, dass es sich um ein internat. Problem handelt und dass die Schweiz nicht einseitig über den Simplontunnel verfügen könne. -ner. SEKTION BERN, ORTSGRUPPE LANGEN- THAL. Man muss sich zu helfen wissen! Mit Chaisen und Breaks, das benzinzollverzehrende Vehikel in die Garase gestellt, fähren nächsten Samstag die \KTUELLES Mitglieder der Ortsgruppe Langenthai nach Wangen a. d. Aare, um durch diese .sinngemässe Demonstration ihren Unwillen gegen die unaufhörlichen fiskalischen Belastungen zum Ausdruck zu Die Autotransporte durch den Simplon. bringen. Die gelungene Einladung der Langenthaler sagt deutlich, dass es sich nicht um den einen Es ist zwar jetzt, nachdem bald alle Paßstrassen wieder dem Verkehr geöffnet sind, kaum der Zeitpunkt, da die Frage des Eisenbahntransportes von zip, das die Hüter der ältesten Demokratie der Rappen Mehrpreis handelt, sondern um das Prin- Autos durch die Alpentunnels die Automobilisten besonders interessieren dürfte. Und doch ist nun der so schmählich verlassen haben. Die Langenthaler Welt in der Frage des Alkoholbeimischungszwanges Moment gekommen, wo man mit den Aktionen einsetzen muss, will man für den kommenden Herbst Ruhe des Autosportes und der Touristik angenehm beweisen damit, dass sie auch die auferzwungene und Winter eine Verbesserung der gegenwärtigen zu gestalten wissen und dabei auf eine Beförderungsart verfallen sind, die jegliche Zolleinnahmen Verhältnisse herbeiführen. Und dazu gehört nicht nur der Gotlhard. sondern auch der Simplon, denn ausschliesst. trotz der vorgenommenen Taxherabsetzung durch Das Programm sieht die Besammlung der Teilnehmer um. Ii4 Uhr beim .Löwen in Langenthai vor, die S. B. B. und die italienischen Staatsbahnen stehen die Transportkosten beim Simplon mit rund worauf in geordneter-Kolonne über Bützberg, Helmenhausen nach Warigen ia.-d. Aare gefahren wird* f r . 57.—' gegenüber den Fr. .20.— beim Gotthard immer noch reichlich hoch. Auch mit diesem reduzierten Tarif darf man für den Simplon in densteht. kommenden Jahren keinen einigermassen in Be- wo in der Krone ein währschafter Vesper bereit tracht kommenden Winterautoverkehr ins Auge fassen. Die Sache liegt auch hier so dass Das Interesse der Langenthaler für diese Fahrt mit Hafermotoren ist recht erfreulich. Trotzdem es nicht so leicht ist, : die, Breaks .und Chaisen so. rasch zu requirieren, wie Motorfahrzeuge, übernehmen die Veranstalter jede;-Gewähr für wunschgemässe Placierung. Die Fahrt läuft unter dem Motto: «Das gibt's nur einmal». Anmeldungen eind an Herrn Peter Geiser, Längenthal, zu richten. Bei zweifelhafter Witterung wird die Fahrt auf den nächsteh schönen Tag ver* schoben. Auskunft darüber geben die Telephone No. 211 oder 750 in Langenthai. h. SEKTION «LES RANGIERS». Die Sektion veranstaltet nächsten Sonntag, den 28. Juni e * n Picknick in «Grottes de Realere». — Menü: Suppe mit Spatz und Brot. Gefl. Geschirr und Besteck mitbringen. Getränke, sowie Früchte und allerhand Dessert werden zur Verfügung stehen'. Rendez-vous ab 11 Uhr in «Les Grottes de IUclere».. SEKTION LUZERN. Fahrt ins Grüne. Nach dem trostlosen Regenwetter traute man den Augen kaum, als am Sonntag, den 21. Juni eitel Sonnenschein das Land erfüllte. Wer also noch nicht ( mitt dabei war, meldete sich noch rasch telephonisch und startete mit andern Freunden ins Ungewisse. Vor Langnau in Bärau zweigte der Weg; in ein idyllischfriedliches ALpentälchen, und über blumige Matten ging's hinauf auf die Höhen der Lütlernalp. Herrlich grüssten die Berner Alpen hinüber, und mit dem Geläute der Herdenglocken mischte sich, nach dem währschaften Mittagessen, Spiel und Scherz • im Kreis der froben Gesellschaft. Man genoss in yollen Zügen die Ruhe der ( Berge, die würzige Alpenluftund Sonne, nach dör man sich so lange gesehnt latte. Zürn "Abendessen setzte die ganze* Gesellschaft die Fahrt fort bis Hütlwil* wo im Gartenrestaurant des Hotels «Bahnhof» noch bei einem Sehlusstanz der Tag sein hxrmonisches Ende fand. -h. AUTOSEKTION AARGAU. Es ist eine erfreuliche Sache, über einen in allen Teilen gut gelungenen Anlass schreiben zu dürfen und das war am letzten Sonntag, 21. Juni der Fall, denn die Sektionsausfahrt an den KlÖntalersee war ein voller Erfolg. Zwischen 11—tlH Uhr waren bereits 57 Autos mit ca.- 300 Personen eingetroffen und prompt konnte das von der Sektion gestiftete Picknick, bestehend aus Suppe, Fleischvogel am Spiess gebraten, Brot, Glarnerpastete, Tee und Bier in Empfang genommen werden. Alles wurde von den Herren Vorstandsmitgliedern Zumkeller, Obrist und Zimmermann aufs beste vorbereitet und jedermann war höchst befriedigt. Ein flottes Lagerleben mit Musik und Gesang entwickelte sich rasch und wer im nahen See nicht badete, für den gab es andere KurzweiL Spezielles Vergnügen wurde den Kindern geboten, die allerlei Süssigkeiten angeln durften und mit Wurstschnappen und anderem unterhalten wurden. Von 3 Uhr an lichteten sich allgemach die Reihen, die einen fuhren das Glarnerland hinauf über den Klausen heim, das Gros aber steuerte talwärts Simplontunnels für den zu einem Abendschoppen ins Hotel Du Lac in Wä- A. €!• S. denswil. Den drei Herren Zumkeller, Obrist und Zimmermann, sei auch 1 hier der beste Dank für ihre flotte Arbeit gezollt. G. K. den T. C. S. V«» id«»n Der Fremdenverkehrsverband tagt in Luzern. Der Schweiz. Fremdenverkehrsverband, als Spitzenorganisation aller am Fremdenverkehr interessierten Verbände, versammelte sich letzten Samstag und Sonntag in Luzern zu einer Arbeitstagung. Als Referenten waren gewonnen worden die Herren T. F. 1004. NOrburgring. Ich möchte zum Nürburgring fahren, muss aber die Hinfahrt in einem Tag machen. Welche Route empfehlen Sie von Solothurn aus dorthin? und welches ist die Kilometerzahl? Für die Rückfahrt stehen mir zwei Tage zur Verfügung, wobei ich an den Rhein fahren möchte und auf alle Fälle die Autosirasse zwischen Frankfurt und Heidelberg befahren will. Könnten Sie mir einen entsprechenden Vorschlag für die Tour machen? 0. M. in S. T. A. 1004. Wir raten Ihnen zu folgender Route von Solothurn an- den Nürburgring: Solnthurn - Basel- Mülhausen - Freiburg i. Br. - Emmendingen - Dinglingen - Offenburg - Achern - Rastatt - Karlsruhe - Wörth - Impflingen - Landau - Neustadt - Frankenstein - Langenmeil - Imsweiler - Obermoschel - Meisenheim - Sobernheim - Gemünden - Simmern - Castellaun - Treis - Kaisersesch - Mayen - Nürburgring, 542 km. Für die Rückfahrt empfehlen wir Ihnen folgende Route: 1. Etappe: Nürburgring - Adenau - Altenahr - Gelsdorf - Bonn - Remagen - Andernach - Koblenz - Boppard - St. Goar - Bacharach - Bingen * Mains - Hochheim - Liederbach - Frankfurt - und auf der Äutostrasse nach Heidelberg, 331 km. 2. Etappe: Heidelberg - Wiesloch - Bruchsal - Durlach - Rastatt - und von hier nach Solothurn auf der gleichen Route wie bei der Hinfahrt, 323 Kilometer. Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. «Alkoholfreies» Benzin schont den Mechanismus. Kürzlich hatte ich wieder in der Tschecho- zu tun. Frühere schlechte Erfahrungen Bundesrat Pilet-Golaz und Dir. Bittel von derslowakei Schweiz. Verkehrszentrale. mit dem dortigen Gemisch stimmten mich bedenklich, denn was man in der Tschechoslowakei als Am Sonntagvormittag fand unter dem Vorsitz des Präsidenten, Herrn Nationalrat Dr. Gafner, die Benzin bezeichnet, ist es nur zum Teil, es wirkt Generalversammlung statt. Herr Nationalrat Gafner eröffnete die Sitzung mit einem Nachruf auf die doch, mir ein Spezialgemisch zu -verschaffen, das wie Schwefelsäure. Schliesslich gelang es mir aber verstorbenen Herren Oskar Hauser und Dir. Fellmann. In einer der Sektionen des tschechischen A. C. aus Benzin, Benzol und Spiritus bestand. kamen wir auf die Beimischungsfrage zu sprechen, wobei ich erfuhr, dass die Kalamitäten mit Die Bedeutung des Fremdenverkehrs wurde in der Ansprache von Dr. Gafner dargestellt. dem untauglichen Brennstoff nur zu sehr bekannt Der Referent entwickelte an Hand von Zahlen (die sind. Besonders für empfindliche Motoren scheint wir kürzlich in einem Artikel über Fremdenverkehrsförderung wiedergegeben haben)' die Bedeuwisse Teile der Benzinzufuhr am Motor der Last- die Alkohol-Benzin-Beimischung ruinös zu sein. Getung des Fremdenverkehrs für unsere Wirtschaft. wagen müssen beispielsweise alle paar Monate Leider ist seit einigen Jahren ein starker Rückgang zu verzeichnen; gegenüber 5,5 Mill. Ankünften sind und weil man ein plötzliches Versagen der vollständig ersetzt werden, weil sie eingefressen im Jahre 1929 sind im letzten Jahre nur noch 3,1 Benzinzufuhr riskieren muss. Uebrigens ist mir Mill. Ankünfte zu verzeichnen. mit meinem Packard in der Tschechoslowakei etwas Aehnliches widerfahren, die Membranen waren Die Folgen dieser Verkehrsschrumpfung sind für unsere Hotellerie äusserst schwerwiegend. Die defekt geworden und man sagte mir, dass man mit Hotellerie sieht sich vor der Unmöglichkeit, die Zmsenlasten weiterhin zu tragen und weist heute schon kommt, bis sie infolge des Gemisches durchlöchert amerikanischen Membranen oft kaum 300 km weit eine-Gesamtverschuldung von über einer Milliarde sind. Franken auf. Es hat in der Tschechoslowakei Erstaunen heri Als hauptsächlichste Massnahmen zur Förderung vorgerufen, dass die « reiche Schweiz » das unsinnige Experiment mit dem Spritgemisch nun eben- des Fremdenverkehrs bezeichnet äeT Vortragende: 1. Jfjxtens^vierung. und Ausbau der Verkehrswerbung falls durchführen will, wird es doch den.Wagenbesitzern nichts als Aerger und Kosten verursa- »na 2. weitere Verbilligung der Reisekosten. Verkehrsanstalten und Landwirtschaft sind weitgehend chen. Wie mir meine Bekannten in der Tschechor vom Gedeihen der Hotellerie abhängig. Slowakei erzählen, lassen sie beim Passieren der Grenze oft den Rest des tschechischen Gemisches Für unseren Fremdenverkehr ist es weiterhin auslaufen und freuen sich, wieder einmal- rassiges notwendig, dass wir den Mut zur Krisenüberwindung nicht fallen lassen. Mit entschlossenem Kampfe Umständen besser, ausgiebiger und damit billiger reines Benzin fahren zu könneit Es sei unter allen gegen jede Miesmacherei und- unerschütterlichem als irgend ein Gemisch. Natürlich hielt auch ich Willen zum Durchhalten werden wir die Krise besser ertragen und auch rascher überwinden. gisten den Rest meines Extragemisches und kam mich an dieses Rezept, «vermachte» einem Gara- Die Versammlung hörte ferner ein kurzes Referat des neuen Sekretärs,. Dr. Hunzlker, über die füllte • ich « unverfälschtes » Benzin auf und mein mit dem letzten Liter gerade an die Grenze. Hier Bestrebungen des Verbandes auf Bestellung eines Wagen; wie ich haben denn auch den Unterschied eidgenössischen Fremdenverkehrskommissärs. Die angenehm empfunden. • W P. Versammlung unterstützte einstimmig das Vorgehen des Verbandes in dieser Richtung. Bundesrat Pilet-Golaz gab einige Leitgedanken über das Thema, Sanierung unserer Bahnen und Fremdenverkehr. D?r Fremdenverkehr ist direkt an einer Sanierung der Bahnen interessiert. Eine gründliche Sanierung wird aber nur möglich sein mit der Besserung der ganzen Wirtschaftslage. Ohne diese ist es ausgeschlossen, dass die Bahnen sich aus eigener Kraft wieder aufrichten können. Die Bahnkrise ist eine allgemeine. Ausländische Bahnen. leiden darunter -noch stärker als die .Schweizerbahnen. Hinderlich auf die Entwicklung unserer Bahnen Wirkt sich die grosse* Schuldenlast aus, Mit der Uebernahme einer Milliarde der S.B.B.-Schulden durch den Bund soll eine Sanierung eingeleitet werden, leichzeitig muss aber eine Gleichstellung der Konkurrenz, des Automobils, mit der Eisenbahn angestrebt werden. Die Ordnung des Verkehrs muss möglichst bald hergestellt werden. Leider ist diese Erkenntnis im"Volke noch zu wenig klar durchgedrungen; , das ist letzten Endes der Qru,nd r weshalb es mit der Sanierung der Bahnen nicht rascher vorwärts geht (? Red.) . . . , • Zum Schluss sprach noch Direktor Bittel über Aufgaben und Tätigkeit der Schweiz. Verkehrszentrale. Wir haben kürzlich über einen Vortrag von Herrn Dir. Bittel im Verkehrsverein der Stadt Bern berichtet und können hier auf das dort Ausgeführte verweisen. •> Gr. TOPSENSPRECHSAAL Xus d< TEL 28 •4 43, 222 idel u. IndusfpJi Fern- und Nahlieht in derselben' Lampe. Jeder Autofahrer, der seinen Wagen auf schwierigen Strassen bei Nacht und Nebel gelenkt hat, kennt die Gefahren, welche durch die Blendung entgegenkommender Fahrzeuge oder das Versagen der eigenen Beleuchtungsanlagen drohen. Nicht minder gefährlich in ihrer Auswirkung sind aber die gebräuchlichen Abblendvörrichtüngen, bei denen die Differenz zwischen . dem weittragenden Fernlicht und .dem knapp vor dem Wag«n verhältnismässig zu stark leuchtenden Nahlicht gerade in kritischen Momenten die rasche Orientierung verhindert. Zur ..Ausschaltung dieser Widrigkeiten musste eine Beleuchtungslösung konstruiert werden, die nicht nur den Vorschriften entspricht, sondern darüber hinaus auch dem Fahrer zur sichern Führung des Wagens bei klarer Strassenübersicht verhilft. Diese Lösung wurde gefunden und verwirklicht in der Tungsram Bicolor-Lampe. Ihr wesentliches 5 Prinzip ist, dass im. gleichen Lampenkörper durch geschickte Verteilung der Glühfaden zwei Lampen vereinigt sind: ein äusserst intensives, weittragendes! weisses Fernlicht und ein besonders klares, diffuses, auch den > tyebel durchdringendes gelbes NahUcht. Die. Vorzüge dieser auf! einfachen JSebeldrtck unvschaltbaren, besonders zuverlässig konstruierten Lichter liegen auf der Hand. t TERR APLAN ab Fr. 5900 Vibralionslöser Sechszylindermotor, 14 Steuer-HP, 76 Brems-HP, sehr sparsam im Benzinverbrauch. Patentierte Vorderachskonslruklion für grössle Fahrruhe, präzises, leichtes Lenken und sicheres Bremsen. 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