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E_1936_Zeitung_Nr.078

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u Motor und Benzin in

u Motor und Benzin in der Armee: Vickers Panzerwagen, wie sie^ für die leichten Truppen in der Schweiz eingeführt worden sind, beim TJeherwinden eines künstlichen Hindernisses. .(Photo Egli. Zürich.) Verkehrshindernisse Das festgeklemmte Lastauto. Die mittelalterlichen Architekten haben die Ausmasse der Lastwagen des 20. Jahrhunderts bei der Anlage ihrer Bauten nicht zu berücksichtigen verstanden, und so konnte sich in Bad Schönfliess der Fall ereignen, dass ein grosser Lastwagen mit Anhänger in einem Stadttor stecken blieb, das er bereits zur Hälfte durchfahren hatte. Vorwärts ging es nicht mehr; also versuchte der Chauffeur rückwärts aus der Falle zu entkommen. Auch dies ging, nicht, und schon wollte er Gewaltmassnahmen anwenden, als hieran durch die Polizei gehindert wurde, die mit Recht für das Schicksal des historischen Tores fürchtete. Es dauerte Stunden, bis man den Wagen mit dem Anhänger mit Hilfe von grossen Winden aus dem Stadttore befreit hatte; an diesem hängt aber jetzt eine Tafel mit der Aufschrift: Durchfahrt für Lastwagen verboten, cpr. Neue Waffen Unsere Armee braucht neue Waffen. Die Bewaffnung unseres Volksheeres, insbesondere aber auch seine Transportmittel, sind unzulänglich. Schon längst hat auf der Landstrasse das Pferd dem Motor weichen müssen — eine Armee aber, von der man stärkste und höchste Leistungen verlangen muss, darf erst recht nicht altmodisch werden. Die Anschaffung neuer Waffen — der neuen Feldartillerie, der neuen Gebirgsartillerie, der Fliegerabwehr und der Kampfwagen, der Infanteriekanonen und Minenwerfer, vor allem aber auch die Motorisierung des Heeres und Bildung von fliegenden Divisionen — erfordert Geld. Die Geldmittel werden durch die Wehranleihe bereitgestellt, die soeben zur Zeichnung ausgeschrieben worden ist. Der eklatante Unterschied gegenüber allen andern Bundesanleihen besteht darin, dass auch kleine Beträge gezeichnet und überdies noch in Raten bezahlt werden können. Die Wehranleihe ist darum eine Volksanleihe im schönsten Sinn. Das Ausland hält in diesem Augenblick sein Auge auf die Schweiz gerichtet, auf dieses kleine Alpenland, dass sich seiner bewaffneten Neutralität zu rühmen liebt. Ist die bewaffnete Neutralität, die allein unsern Frieden sichern kann, bloss eine Phrase? Neinf Der Automobil-Revue Igel als Verkehrshinderniss. In diesem Jahre ist in Dänemark das KErna für die Entwicklung der Igel besonders günstig gewesen. Die Autoreifenindustrie ist glücklich hierüber. Die Igel beschränken sich nicht darauf, auf den Feldern zu leben, sondern überqueren auch die Landstrassen. Dabei kommt es oft vor, dass sie von Autos, Motorradfahrern und Radfahrern überfahren werden, und dies hat meistens zur Folge, dass die Stacheln der Igel in die Pneumatiks eindringen und sie zerstören. Schwere Unfälle durch Igelstacheln haben sich in Dänemark bisher freilich noch nicht ereignet (übrigens hat sich ein Autounfall durch Igel kürzlich in Oberitalien abgespielt), aber einige Dutzend Reifen "haben doch schon daran glauben müssen, und auf den Landstrassen ist man jetzt sehr vorsichtig geworden. Alle Strassenbenutzer, soweit sie nicht Fussgänger sind, hoffen jetzt auf nasskaltes Wetter, das die Igelplage am sichersten beseitigen kann. cpr. kleine Mann sogar, nicht nur der Bankier, greift heute in die Tasche, um dem Vaterland zu helfen. Selbst dann, wenn er auf die sonstige Berner Politik nicht gut zu sprechen wäre — es geht jetzt um Grösseres, es geht um alles, es geht darum, dem Ausland in einer machtvollen Demonstration der Ziffern zu zeigen, dass unser Heer, unsere Neutralität, unser Friedenswille im ganzen Volk verankert sind! H.R.S. weil die Schweiz keine Kriegsschiffe hat ... Wenn in einer der kleinen Republiken auf den Antillen ein Europäer eine Wurst gemaust hat und er erwischt wird, erzählt er sofort den Richtern von seinem grossen und starken Europa, das ihn rächen wird; und dass seine Verurteilung schwere politische Interventionen nach sich ziehe. Auf diese Weise ist seit zwanzig Jahren noch nie ein Europäer auf den Antillen verurteilt worden. Nun lieferte man eines Tages wieder einen Dieb ein. «Woher stammen Sie?» « Aus der Schweiz. » « Wo liegt die Schweiz ?» «In Europa.» «Schade», sagte der Richter, «am Meer?» « Nein. Weit weg vom Meer. » Der Richter horchte interessiert auf. «Ach! Da habt ihr wohl auch keine Kriegsschiffe? » « Nicht eins.» «Nun denn, wenn dem so ist», atmete der Richter auf, «dann verurteile ich dich zu drei Jahren Gefängnis.» Unsere Feldartillerie: Die neue Feuerwaffe, das 10,5-cm-Bofors-Geschülz trägt sein Geschoös bis 17 km weit. „ (Photo Egli. Zürich.) LAU SAN N E (Lac Leman) Lausanne-Paiace-Beau-Sile Holeis TOUr CpNFORI vVUE SÜPERBE • EXCE.LLENTE CülSINE BAR - G RI L L - R O O M ä prix raisonhables PARC POUR AUTOS V «KiRCHHOFER iiCZiCN IGFWOiSTRM HCH.G.GRAF-Zürich Telephon 44.169 Grossmünsterplatz 7 Vermittlung von: Konto -Korrent- Krediten und Darlehen gegen Faustpfand und Grundpfand Wechsel - Diskont- Darlehen Gewerblichen Betriebskrediten gedeckt und ungedeckt Personalkrediten mit und ohne Bürgschaft, sowie Finanzierungen aller Art. Mündliche oder schriftliche Auskünfte werden bereitwilligst erteilt. Unsere Gebirgsartillerie. 7,5-cm-Bofors-Gebirgsge- • schütz feuerbereit. (Photo Egli, Zürich.) ChaMüüekbitduncj rmirtolorif l 0 0 » Pensionat nnd Haushaltungssdiule „le Presbytere" lehrt perf. Französisch, Italienisch, Englisch, Bans« halt usw. Sport, Musik. Wintezknrsbeginn: Anfangs Oktober 1936. Mittelmassige Preise. VorzügL Ski- Gelegenheiten. Beste Referenzen. Prosp. Gebirgslage, 700 m Höhe. Herr u. Frau Pfarrer Voumard. 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III. Blaff Automobil-Revue Nr. 78 BERN, 25. September 1936 Dürfen wir vorstellen ? > Obwohl der Sommer die leichten, hellen Kleider nicht so recht zur Wirkung kommen Hess, stellt sich doch bei den Frauen der Wunsch nach ein wenig Verwandlung ein. Es liegt dies vielleicht am Vorbild der Natur, die ihre bleicher gewordenen Blätter in den ersten Septemberstürmen schon reichlich von sich geworfen hat. Im übrigen sorgen die neu herausgeputzten Schaufenster dafür, Verlangen nach unverbrauchten Farben, molligen Stoffen und andern Linien zu erwecken. Lassen wir uns von der Mode ein wenig erzählen, was sie alles zu bieten hat. Bereits im Mai war von der Empiremode die Rede, von höhergerückten Taillen und andern markanten Einzelheiten. Diese Mode hängt sozusagen in der Luft. Wir hörten und lasen zu viel von jener Zeit, in der sie geglänzt hat, um uns nicht wieder einmal um ihre Eleganz zu kümmern. In Paris wurden Bilder aus jener Epoche ausgestellt, Porträts schöner Frauen der Hofkreise. Welche Grazie hat uns doch Gerard von ihnen bewahrt; auch David, der eigentlich der Schöpfer der Empiretoilette ist, hielt viele Damen in ansprechenden Toiletten im Bilde fest. Davids Entwürfe, die er nach antiken Statuen schuf, dienten dem grössten Schneider der Zeit, Leroy, als Grundlage für seine Modeschöpfungen. Auf ihnen baute er mit dem Zeichner Garnerey weiter. Wohl etwas vom Schönsten aus dem Atelier Leroys mag die Samttoilette der Herzogin von Bassano gewesen sein, in der sie Gerard, in ihrem Salon stehend, in anmutiger Pose gemalt hat. In den Auslagen liegen viel farbige Stoffe. Wir sehen Wieder einmal richtiges, weiches Veilchenblau, so rein wie eben im Garten aufgeblüht. Dazu kommen die draussen leuchtenden Grün, doch noch mehr kultiviertes Rost, das in den richtigen Tönen gewählt, sehr kleidsam'ist. Veilchenblau und sattes Violett drängen sich hervor; Gefahr droht ihnen, banal'zu werden. Diese Farben in wirklicher Feinheit steckte Andre Piguet in den herbstlichen Blumenstrauss, jener Schweizer in Paris, der heute vielfach richtunggebend ist. Er stammt ursprünglich aus Yverdon, währenddem die Inhaberin eines andern entscheidenden Hauses, Maggy R o u f f, eine Bernerin ist. Auf beide dürfen wir stolz sein. Sie bringen auch diese Saison wieder ganz neue Elemente in die Mode, so Robert Piguet die höhergerückte Taille wie die verkürzten Röcke. Abends erscheinen vorn kürzere Röcke bei ihm, womit die Figur gestreckt wird. Tut Piguet dies vielleicht auch dem Abendschuh zuliebe, der unfreiwillig Versteckens gespielt hat? Wir werden demnach oft kürzere Taillen -r\ in neue sehen, immerhin mit Mass und bei jenen Frauen, die hierfür die geeignete Figur besitzen. Die Mode gibt sich Mühe, mit überfallenden Tuniken die Figur zu strecken. Auch die Tunik ist ein im Empire beliebtes Kleidungsstück. Gürtel zählen zu den gern verwendeten Requisiten, doch sehr oft ergibt sich aus der Kunst der Drapierung die Betonung der höher gerückten Taille. > Dieses eigenartig Flüssige der Linien von heute drückt sich damit klar aus. Bequemlichkeit, Freiheit und damit Anmut der Bewegung sichern die unten weiter ausfallenden bis glockigen Röcke. Es wirkt neu, wenn Andre Piguet die Weite in gereihtem oder faltigem Stoff nach hinten legt und damit ein dankbares Motiv schafft, das den Knick im Kreuz verdeckt. Dieser ist meistens ein Ueberrest der Korsettfigur früherer Jahre. Ungezwungenheit hängt oft am Sitz der Aermel, und wenn wir nun von erweiterten Armlöchern hören, worin die wechselnde Weite des Aermels gefasst wird, dann wissen wir, diese Taillen' sind angenehm zu tragen. Ganze Kleider sind häufig, auch Mantelkleider, vorn durchgeknöpft, werden die Frauen erfreuen. Mitunter tragen sie aufgesetzte Schösschen und ersetzen, von einem schönen Pelz begleitet, an lauen Herbsttagen ein Jackenkleid. Dieses gibt es in allen Fassonen, kurz, beispielsweise mit Pelzrevers und schlankem Rock. Dann wieder nehmen Jacken grössere Länge an, wirken tunikartig und die Schösse stehen wie bei manchen kurzen Partnern stoffreich ab. Das Ensemble, eben mit knappem Rock und Jacke, worüber ein Mantel fällt, dürfte recht beliebt bleiben. Hier werden farbliche Gegensätze Leben spenden,., durch wechselnde Zusammenstellungen einen,; grösseren Toilettevorrat glaubhaft machen, wor« auf es den Frauen immer ankommt. - -•'- Die FaVbenkcfrte ist reich. Neben den Violetts stehen dunkle, wie aufgehellte Rosttöne, die sehr viel Gewicht erhalten. Auch neuartige Blau, vor allem Patous Rauchblau, dann rötliche, braune, schöne gelbe Farben dienen zum Aufbau stillebenhaft feiner Toiletten. Wieder gibt es reichlich Grün, das bereits zur häufig getragenen Schuhfarbe geworden ist. Kontraste von Farben und Geweben gehören zum Programm und wirken sich in den. erwähnten Ensembles aus, wozu noch die übrigen, farbig gehaltenen Accessoires treten.) Das Assortieren von Kopf bis zu Fuss mag zwischendurch hingehen, wird aber regelmässig, wenigstens durch eine opponierende Plastron, eine Echarpe oder eine Ansteckblume durchbrochen. Mäntel sportlicher Art bleiben vielfach im Rücken weit, ändere liegen an, schliessen hoch, treiben Kultus mit wuchtigen Kragen, wie mit viel Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O.R.Wagners CHTouring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C.S. Herbst- Zugerland Ausflug Ins Zugerkee — Aegerisee —Zugerberg GutgefOhrte Hotels. Pensionen und Kinderheime. Auskünfte und Prospekte durch das kant. Verkehrsbureau Zug. Unterägeri fOr Ferien- und Kuraufenthalt. Gut geführte Hotels und Pensionen. Ueber ein Dutzend Kinder-Kurhäuser. Prospekte und Auskunft durch das Verkehrsbureau Unterägeri. Telephon 74. Höllgrotten BAAR T.C.S. Walchwil A.C.S. an der neuen Auto-Strasse Hotel Kurhaus Ist und isst man ausgezeichnet. Pension v. Fr. 7.- bis 8.- an. Ruhig, sonnig und behaglich. Strandbad. See-Terrasse. Garage. Tel. 44.110 A. Schwyter-Wörner, Bes. GUGGITHAL ob Zug AUTOMOBILISTEN sind gute Kunden Schönste Tropfsteinhohlen der Schweiz. Naturwunder I. Ranges. Gewinnen Sie dieselben durch das Auto-Magazin das vielbesuchte Restaurant am Zugerberg. Prachtvolle' Aussicht. Grosser Garten. Neue Morgenthaler-Kegelbahn. Garage. Tel. 40.020. Die Filmstars von Hollywood tragen Empire- Kleider. Die Filmeterne von Hollywood geben in den Vereinigten Staaten seit einiger Zeit in Modesachen den Ton an. Heute ist Empire, der Stil des ersten französischen Kaiserreiches, Trumpf. Auf unserem Bild trägt Olivia de Haviland ein Stilkleid aus weissem Satin mit Perlenkragen — sie hätte nicht schlecht an den Hof Napoleons I. gepasst. (Photo Keystone.) Pelz und betonten Knöpfen. Gürtel von wirklich gut durchgebildeter Form, mit schönen Schnallen, erfreuen uns wieder durch ruhigen Charakter. Wie ja durch die Mode, neben einzelnen, bizarren Zügen, eine ruhige Welle fliesst. Am meisten Tollheit drückt sich noch in Hüten aus, die indessen bald einer tragbareren Fasson Raum geben dürften.' Es geht jede Saison gleich, namentlich im Herbst, wo.weiche Materialien wie Samt und schmiegsame Felle der formlustigen Hand kaum Widerstände entgegensetzen. So ein Tummelfeld der Phantasie erscheint der Turban zu sein, der freilich mit dem orientalischen, massigen Vorbild wenig mehr zu tun hat. Manche stossen, frei gestaltet, mit kühnen Spitzen und Zipfeln in die Luft, andere befreunden sich mit russischen Mützen und haben nur das Drape noch mit dem Urbild gemein. Zum Glück gibt es noch andere, aus dem Gesicht geschobene und aufgebogene Formen, die wieder hinten im Kopf sitzen und der Frau den vor einigen Saisons eroberten Heiligenschein in neuer Linie lassen. Doch auch jene, die gerne die etwas strengen Tailleurs mit den geraden Röcken samt etwas Falten tragen, wie sie der Schneider O'Rossen so klassisch abwandelt, finden den ihnen passenden Hut. Er besitzt massig breite Ränder, übernimmt den allgemein hoch gewordenen Kopf, der mit viel Liebe verarbeitet und mit Falten und andern Details geformt wird. Neu dürften Passementeriegarnierungen sein, die sich übrigens, bei Kleidern und Mänteln öfters anmelden. Und doch sind sie alt; den die Pompons und Schnüre gehören längst zu den Kleinigkeiten der Hutmode. Wie übrigens die Federn, die,das Empire sehr geschätzt hat. Freilich ganz anders verwendet als heute! Sie erhalten andere Formen und stellen sich als kunstvolle Motive, als lange, glattfrisierte Kiele vor. Diese «Couteaux» sind ebenso sportlich wie «habille». Etwas Blumen wagen sich schüchtern heraus, doch dürften sie im Haar, zu Abendtoiletten mehr Erfolg erlangen. Band behauptet sich, allerdings bescheiden, bei den sportlich klassischen Fassonen. -ss. Schönheitspflege in der Uebergangszeit Die Ferien sind zu Ende und mit ihnen das sorglose Leben in freier Natur, der unbeschränkte Genuss von frischer Luft, Licht und Sonne. Freilich, in diesem Jahr schien sie nicht so häufig, wie wir es uns gewünscht hätten, aber auch das Gedämpfte nebelverhüllter Tage genügt, unsern Teint zu verändern. Dazu kommt die Wirkung von Wind, Staub und Feuchtigkeit. Es gilt nun, diese Schäden wieder gut zu machen. Nicht die gesunde Bräunung soll bekämpft werden; man soll vielmehr versuchen, dieselbe sich solange wie nur möglich zu bewahren. Aber eine gründliche Reinigung der Gesichtshaut ist geboten. Man verwendet dazu ein Präparat, das möglichst tief in die untersten Schichten der Hautfläche eindringt, um die dort abgelagerte Unreinigkeit und Zerfallsprodukte aufzulösen und zu beseitigen. Man lässt dieses Präparat genügend lange wirken, dann entfernt man es sorgfältig und bedient sich einer stärkenden Lotion, welche die erweiterten Poren wieder zusammenzieht und die Gewebe festigt. Die Gesichtshaut ist nun wohl rein und erfrischt; aber es braucht noch eine sorgfältig ausgeführte Massage, um sie geschmeidig und elastisch zu machen. Den Schluss der Behandlung bildet dann das Auflegen einer guten Gesichtsmaske, welche den Teint geradezu verjüngt. Natürlich sollte diese Prozedur von einer erfahrenen Spezialistin vorgenommen werden. Denn sowohl die Art der Behandlung wie auch die Wahl der Schönheitsmittel ist von grosser Bedeutung und soll unter genauer Berücksichtigung der Individualität der Klientin erfolgen. Das gleiche gilt auch für die Anwendung von Schminke etc. für gesellschaftliche Anlässe. Die grelle elektrische Beleuchtung bei festlichen Zusammenkünften lässt die Gesichtszüge besonders klar hervortreten. Jede falsch ausgeführte «Verschönerung» wirkt unter Umständen lächerlich.' Da braucht es sorgfältige Beratung, um genau her* auszufinden, was dem besonderen Typ entspricht; damit er sich in seiner besten Eigenart am vorteilhaftesten präsentiere. Nur wer sich darin von einer " Sachverständigen gewissenhaft beraten liess, kann sich unbekümmert der Freude der Ge j selligkeit hingeben, in der Gewissheit, apart und angenehm zu wirken. Dr. S. Boehnlen (LuzemL Der LABICO-SERVICE stellt Sie immer zufrieden.