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E_1936_Zeitung_Nr.084

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Nicht zuletzt verlangt

Nicht zuletzt verlangt man, dass sie sparsam im Verbrauch sind. Wenn wir die verschiedenen Modelle durchgehen, so finden wir die mannigfaltigsten Ausführungen vom Katalysatorofen, der Benzin oder Petrol auf katalytischem Weg bei niedriger Temperatur und ohne Feuerentwicklung verbrennt, bis zu dem von aussen heizbaren Kohleofen, vom Zentralheizungsanschluss bis zum elektrischen Ofen oder dem hermetisch abgeschlossenen Petrolofen. Nicht dass damit die Möglichkeiten zum Warmhalten des Motors vollständig aufgeführt wären. Man kann statt dessen nämlich auch die Motorhaube für sich allein heizen, um die Behausung des Motors ständig auf einer annehmbaren Temperatur zu halten. Auch hierzu existieren die verschiedensten Systeme, Katalytöfen, elektrische Heizsysteme, darunter solche, die in das Kühlsystem eingebaut werden und durch Erwärmung des Kühlwassers den Motor warmhalten. Es ist also reichlich dafür gesorgt, dass weder der Wagen noch sein Herr sich in der Winterzeit notwendigerweise einen Schnupfen holen müssen. # Praktisches Wissen Beim Tanken bei Regen einen Schirm über die Einfüllöffnung halten. Wenn Wasser in den Brennstoff gerät, so ist dies mit äusserst langweiligen Anständen verbunden, weil sich Wasser und Benzin nun einmal nicht mischen wollen. Gelangt dann das spezifisch schwerere Wasser in den Vergaser, so ist für reichliche Anstände gesorgt. Nun könnte man zwar denken, dass ein mit Alkohol gemischter Brennstoff, wie man ihn uns nun bescheren will gerade infolge des Alkoholgehaltes in der Lage wäre, ein gewisses Quantum Wasser an sich zu binden, da doch der Alkohol sich in jedem Verhältnis mit Wasser vermengt. Aber weit gefehlt ! Sobald der Alkohol mit Benzin gemischt wird, hat er anderes « im Sinn ». Von Wasser will er dann kaum noch etwas wissen, so dass allerhöchstens noch ganz geringe Spuren absorbiert werden und man den Alkohol vor der Beimischung in kostspieliger Weise entwässern muss. Erst durch Zugabe von gewissen « Stabilisatoren •», wie wir sie beim Brennstoffgemisch, über das wir vor einiger Zeit berichteten, kennen lernten, kann-die Empfindlich- 1 keit gegenüber dem Wasser etwas vermindert werden. Zu diesem Zweck eignen sich nach Vogt die Produkte der trockenen Destillation des Holzes. Statt dessen könnte man dem Brennstoff auch Benzol zusetzen, wodurch sich die Aufnahmefähigkeit für Wasser ebenfalls erhöht. Ja, ein Brennstoff von 74,1 % Benzol, 18,5 % Aethylalkohol und 7,4 % Wasser verhält sich sogar nach « Motor und Sport» wie ein vollkommenes Gemisch mit einem Siedepunkt von ungefähr 65 Grad C. Allerdings ist dieses « Gebräu» in der Praxis nicht brauchbar. Es wurde nur angeführt, um die Eigenschaft des Benzols recht deutlich vor Augen zu führen. Angesichts dieser « wasserscheuen» Einstellung des Benzins bleibt es immer noch das Beste, wenn man bei Regenwetter die Grösse des Wagens bekannt sein. Eine rohe Schätzung würde eine wirtschaftliche Ueberlegenheit des Holzgaswagens vor dem Benzinwagen ungefähr bei einem Verhältnis von 1 :4 zwischen Holz- und Benzinpreis ergeben. Wenn also bei uns das Holz zu 13 Rp./kg erhältlich ist, so wird es gegenüber dem Benzin konkurrenzfähig. Bei sehr hohen jährlichen Fahrleistungen dürfte das Holz sogar noch etwas mehr kosten. -b- Frage 9982. Eigensinnige Winker. An meinem Wagen macht sich seit kurzer Zeit eine Störung der Winker bemerkbar, die sich darin äussert, dass sie nach dem Ausstellen manchmal plötzlich wieder in ihre Ausgangslage zurückfallen und hierauf nicht mehr zum Ausstellen bewegt werden können. In der Reparatur-Garage machte man mich darauf aufmerksam, dass es sich wohl um einen Kurzschluss in der Zuleitung handeln müsse, da die Winkersicherung durchgebrannt sei. Man müsse die ganze Leitung untersuchen und die schadhafte Isolation am Störort ausbessern. Da ich den Wagen nicht entbehren konnte, setzte man mir eine neue Sicherung als Provisorium ein, die ich daan Tanköffnung gegen das Eindringen von in der Folge in wenigen Tagen selbst noch mehr- austauschen musste. Könnte es etwas scha- Regenwasser schützt, wozu nichts so gutmals geeignet ist, wie ein Regenschirm. -fw- den, wenn ich die Sicherung durch Silberpapier Tedh

N°'84 — FREITAG, 16. OKTOBER 1936 Die Kehrseiten der eidgen. Benzinpolitik Während den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres sind insgesamt 1446 804 q Benzin und Benzol, gegenüber 1 576 447 q in der entsprechenden Parallelperiode des Vorjahres importiert worden. Damit hat die Einfuhr einen weitern Rückschlag erlitten und weist während den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres ein Minus von 129643 q auf. Nachstehende Zusammenstellung vermittelt ein genaues Bild über die Entwicklung der Benzin- und Benzolimporte während den einzelnen monatlichen Berichtsperioden der letzten drei Geschäftsjahre. Benzin- und Benzoleinfuhr. 1934 1935 1936 q q q Januar 111011 118 863 95 207 Februar 113 457 129 003 127 040 März 158 362 125 406 135 541 April 176 516 164 986 * 157 306 Mai 214384 195 990 177 542 Juni 208 291 215 828 185 273 Juli 209 035 211519 182 916 August 238 769 212 664 199 463 September 200 347 202187 186 515 Oktober 220 748 207 826 November 169 272 147 957 Dezember 165 278 134695 2 185 470 2 066 925 Die rückläufige Entwicklung der Benzinfmporte, die bei der Einfuhr von Automobilen und Automobilbestandteilen ihre Parallelerscheinung wiederfindet, bewegt sich zugegebenermassen in den vom Bundesrat anlässlich der am 25. Juni 1935 vorgenommenen Benzinzollerhöhung erwarteten Rückgängen. In dieser bundesrätlichen Kalkulation sind allerdings die bedenklichen Folgen der durch die Schrumpfung des motorisierten Strassenvcrkehrs hervorgerufenen Rückwirkungen auf das gesamte Automobilgewerbe nicht inbegriffen. Mit Ausnahme des Monats März verzeichnen alle Berichtsabschnitte im Vergleich zu den vorjährigen Importausweisen ganz erhebliche Einfuhrausfälle. August und September, beides typisch automobilistische Hochsaisonmonate, haben Ausfälle von 13201 resp. 15 672 q aufzuweisen. Wenn der motorisierte Strassenverkehr auf die starke Erhöhung des Benzinpreises nicht noch stärker reagierte, so ist dies der beste Beweis für dessen bedeutsame Funktion innerhalb des schweizerischen Transportsystems, vor allem aber ein Beweis seiner Tätigkeit als Monopolbrecher gegenüber den auf der ganzen Linie weit übersetzten Eisenbahnfracht- und Personentarifen. Wir haben vor einem Monat anlässlich der Analyse der :Augustimporte geschrieben: « Gerade die ganz aussergewöhnliche Verquickung aller schweizerischen Wirtschaftslagen und Wirtschaftsnöte führt in letzter Zeit immer mehr zur Erkenntnis, dass unser Land ganz einfach, gezwungen ist, seine ganze Wirtschaftsführung und Preisbildung vernünftigerweise wieder mehr nach dem ausländischen Niveau zu orientieren. Dabei gewinnt die Ueberzeugung zusehends an Ausdehnung: Hohe inländische Transportkosten bedeuten unbedingt Fesselung von Industrie, Handel und Gewerbe.» , Wie sehr diese Auffassung den Tatsachen entsprach, geht aus den inzwischen auch von der Schweiz durchgeführten einschneidenden Währungsmassnahmen hervor. Bei uns waren es eben in erster Linie die wirtschaftlichen Verhältnisse, die zu einer Abwertung des Schweizerfrankens Anlass boten, während in Frankreich die Lage der Staatsfinanzen, in Grossbritannien seinerzeit die Entwicklung der Handelsbilanz den Anstoss zu währungstechnischen Manipulationen gab. Im Gegensatz zu den Benzin- und Benzolimporten muss die Entwicklung der Gasöleinfuhren schon heute als höchst bedenklich bezeichnet werden, wie dies aus nachstehender Tabelle hervorgeht: Gasölimporte 1934 1935 1936 q q • q Januar 7 931 14 669 1861 Februar 4073 2 707 1457 März 2 650 9 601 5 040 April 7 672 11130 1021 Mai 3 977 9 803 3 082 Juni 5 371 13 084 6 163 Juli 5 346 5 198 2 916 August 5 238 12 730 10086 September 3166 17 672 10 043 Oktober 9 337 22187 November 18 498 12 527 Dezember 12 069 22168 85 329 153 476 Einer Einfuhr von 96 594 q Gasöl während den ersten 9 Monaten des Vorjahres stehen in 4er diesjährigen Vergleichsperiode nur 41721 q gegenüber, wobei die beiden letzten Monate August und September zudem noch die höchsten Einfuhrziffern des laufenden Jahres aufweisen. Der Rückschlag bei den Gasölitnporten stellt sich somit auf 54 873 q oder auf volle 56 %. Die Ziffern der Gasölimporte sprechen eine deutliche Sprache und sollten genügend Beweiskraft besitzen hinsichtlich der Zweischneidigkeiten der bundesrätlichen Benzin- und Gasölpolitik. Es scheint aber, dass zuständigenorts erst der Ruin der gesamten schweizerischen Automobilwirtschaft, insbesondere des. Schwerverkehrs, und die damit für die Landesverteidigung verbundenen Gefahren die Augen über die unzeitgemässe Verkehrspolitik der Strasse zu öffnen vermögen. Wie wir bereits eingangs erwähnten, beschränkt sich die Drosselung des motorisierten Strassenverkehrs infolge übermässiger Belastung der Treibstoffe nicht nur allein auf die rückläufige Benzin- und Benzoleinfuhr, sondern sie macht sich in noch viel stärkerem Masse auch beim Import von Motorfahrzeugen und deren Zubehörteilen bemerkbar. Während somit die Einfuhrziffern für Benzin, Benzol, Gasöl, Motorfahrzeuge und deren Zubehörteile in ununterbrochenem Rückgang begriffen sind, der bezüglich der Lage unserer Motorfahrzeug- und -Zubehörindustrien, des Garagen- und Reparaturgewerbes nichts Gutes ahnen lässt, verzeichnet die schweizerische Aussenhandelsbilanz wenigstens eine Position, die sich in ununterbrochenem Aufstieg befindet: Es sind dies die durch keinerlei Kunstkniffe der Alkoholverwaltung zu begründenden Alkoholimporte: Weil wir wegen Fehlens im eigenen Lande gezwungen sind, die motorischen Treibstoffe einzuführen, verfügt die Schweiz, bekanntlich seit Bestehen des neuen Alkohole gesetzes in Hülle und Fülle über die notwendigen Alkohol quantitäten, und zwar im Gegensatz zu der vom eidgenössischen Alkoholdirektor gepredigten Auffassung, auch über die notwendigen Industriespritmengen.; Während den ersten 9 Monaten des Vorjahres sind insgesamt 1304 hl Alkohol eingeführt worden, gegenüber 26989 hl-in, der gleichen Zeitspanne des laufenden Jahres. Die 1900 %- Bekanntlich hat am 21. September a. c. das eidgenössische Post- und Eisenbahndepartement einen Vorentwurf zu einem Bundesbeschluss über den Transport von Personen und Gütern mit Motorfahrzeugen und über die Einführung einer eidgenössischen Verkehrsabgabe den am motorisierten Strassenverkehr interessierten Verbänden zur Kenntnisnahme und Vernehmlassung zugestellt. Letzten Mittwoch, den 14. Oktober, befasste sich nun der leitende Ausschuss der Via Vita über die Tragweite und die Auswirkungen dieses in die freie Gestaltung der schweizerischen Verkehrspolitik tief eingreifenden Entwurfes des Vorstehers des Eisenbahndepartementes, der übrigens in manchen, und nicht in den unwesentlichsten Punkten, grosse Aehnlichkeit mit der auf Ende September dieses Jahres ausser Kraft gesetzten österreichischen Regelung der Verkehrsteilung aufweist. Anlässlich der am nämlichen Tage stattgefundenen Nachmittagssitzung, an welcher alle der Via Vita angeschlossenen Verbände vertreten waren, hielt Direktor Zipfel ; ein orientierendes Referat über die Vor- und Nachteile der Departementsvorlage, wobei gleichzeitig Richtlinien skizziert wurden, die einem von der Via Vjta auszuarbeitenden Gegenentwurf zugrunde gelegt werden sollen. Nach einer ziemlich lebhaft verlaufenen Diskussion, in deren Mittelpunkt der vom Verband schweizerischer Motorlastwagenbesitzer (ASPA) aufgestellte Gegenprojekt zur Departementsvorlage gestanden haben dürfte, beschlossen die Vertreter sämtlicher Verbände, auf Grund der volkswirtschaftlichen Erfordernisse gemeinsam einen Gegenentwurf auszuarbeiten. Dass es grossen Entgegenkommens bedarf, um die am motorisierten Strassenverkehr interessierten Kreise auf einen Einheitsvorschlag einigen zu können, geht daraus hervor, dass hinsichtlich der Unterstellung des Werkverkehrs unter die Konzessionspflicht die gegenteiligsten Auffassungen vorherrschen. In dem allseitig zugestimmten Gegenentwurf sollen vornehmlich AUTOMOBIL-REVUE Alkoholimporte: 1934 1935 1936 hl hl hl Januar 6908 567 2848 Februar 5700 132 3227 März 3551 133 1887 April 6369 — 2834 Mai 3781 472 3982 Juni 3686 — 2643 Juli 934 — 3937 Äuguet 4221 — 3754 September 2795 — - 1867 Oktober 1653 414 November 2817 2249 Dezember 1702 4895 44117 8862 STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TOURING-CLUB DER SCHWEIZ W»H*n AutkUnH* durdi T.CS. Of»c« Cent Tel. 43944 2Hrld> T»l. 32 «46 ige Mehreinfuhr an Alkoholprodukten widerspiegelt mit aller Deutlichkeit die auf einem schweizerischen Monopolbetrieb herrschende Mentalität: kurzsichtige Geschäftspolitik, die sich zudem auf Grundlagen stützt, welche mit kaufmännischen Doktrinen rein nichts mehr zu schaffen haben. Der eidg. Alkoholdirektor hat anfang dieses Jahres mit einer holländischen Firma noch einen grössern Lieferungsvertrag abgeschlossen, trotzdem er damals schon selbst über die zum bersten gefüllten Lager jammerte und keiner besser über die Situation des schweizerischen Schnapsmarktes hätte orientiert sein müssen wie gerade er. Wenn der Monat September hinsichtlich der Menge importierten Alkohols noch einigermassen gut abschneidet, so dürften im Oktober die Einfuhrquantitäten wieder erheblich anziehen und voraussichtlich die bisherigen Monatsmaxima übersteigen. Am 5. Juli forderten alle am motorisierten Strassenverkehr interessierten Kreise Schluss mit der Misswirtschaft. Diese scheint aber auf dem Gebiete der Alkoholverwaltung noch •weiter fortdauern zu wollen, ja es werden bereits Stimmen laut, die behaupten, der .Bundesrat finde für die Führung der Alkoholverwaltung keine geeignetere Persönlichkeit als die in der Person des abgewirtschafteten Fehlkalkulators, Dr. Tanners 1 Kampf um die Verkehrsteilung die Belange unserer gesamten Wirtschaft zum Ausdruck kommen, wobei der die Verkehrsteilung regelnde Bundesbeschluss nur vorübergehenden Charakter haben, d. h. auf eine Geltungsdauer von fünf Jahren, resp, bis 1941, befristet werden solle. Dass es höchste Zeit ist das herrschende Verkehrschaos zu beseitigen, ist eine allgemein bekannte Tatsache. Ob sich jedoch dieses schwierige Problem einzig und allein durch Drosselung des motorisierten Strassenverkehrs lösen lässt, steht allerdings auf einem andern Blatt geschrieben, denn eine dauerhafte Regelung der schweizerischen Y^rkehrsverhältnisse hat gleichzeitig eine grundlegende Sanierung unserer Staats- und Privatbahnbetriebe zur Voraussetzung. Der 5. Mai 1935 hat klipp und klar gezeigt, in welcher Richtung die Lösung des schweizerischen Verkehrsteilungsproblems gesucht werden muss; niemals im Geleise einer Verstärkung monopolistischer Einflüsse auf den Strassenverkehr, denn jene Vorlage scheiterte zur Hauptsache an der Opposition jener Schweizerbürger, die der Unterstellung privatwirtschaftlicher Betriebe unter die Kontrolle des Staates abgeneigt waren. Diesen Strömungen haben alle Neuregelungen zu entsprechen, auch wenn sie mit Hilfe dringlicher Bundesbeschlüsse durchgedrückt werden sollen. Bereits am nächsten Sonntag werden die Mitglieder der ASPA in einer ausserordentr liehen Generalversammlung Gelegenheit haben, zur heutigen, stark veränderten Situation Stellung zu beziehen. Alsdann weiss auch die Geschäftsführung der Via Vita, in welcher Richtung die Vorarbeiten zum Gegen-- entwurf aufgenommen werden müssen, sicherlich nicht im Sinne der Bindung des Werkverkehrs an das neue Bundesgesetz, Wir gehen mit raschen Schritten tiefgreifenden Lösungen eines der schwierigsten, aber auch allzulange vernachlässigten Verkehrsoroblems entgegen. Mögen diese im Sinne freiheitlicher und nicht polizeilicher Regelung gefunden werden! Sdaffhau LEGENDE: Geschlossene Strssun. •• Nur mit Ketten befahrbt'r £lsenb3hnverlade-Stailon W Als Chef der Abteilung für Flugwesen und aktiven Luftschutz, gleichzeitig Waffenchef der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen, wurde gewählt : Oberst i. Gst Bandi Hans, bisher provisor. Kommandant des Fliegerwaffenplatzes Düfoendorf. Als II. Sektionschef der Abteilung für Kavallerie wurde 'gewählt: Major von Erlach, Hans, Instruktionsojfizier der Motorwagentruppen. Ausstellungen Genfer Salem 1937. Es sei nochmals daran erinnert, dass der Anmeldetermin am 31. Oktober abläuft. Rechtzeitige Einschreibung ist um so eher angezeigt, als nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge der «Nennerfolg» des Salons 1937, trotz der Unsicherheit der Wirtschaftslage, seinen Vorgängern zum mindesten nichts schuldig bleiben wird, liegen doch beim Sekretariat bereits zahlreiche feste Meldungen vor. A. C. S. SEKTION AARGAU. Es war uns möglich, die mit den Direktionen des Stadttheaters, des Schauspielhauses und des Corsos in- Zürich getroffenen Vereinbarungen, wonach unsern Mitgliedern und ihren Angehörigen bedeutende Ermässigungen auf den ordentlichen Eintrittspreisen gewährt -werden* auch für die Wintersaison 1936/37 zu erneuern. Tür das Stadttheater; genügt beim Bezug der Billette die Vorweisung der gültigen Legitimationskarte, wobei unserem Mitglied und seinen Angehörigen ein Rabatt bis zu 30 % pro Billet gewährt wird. Die reduzierten Eintrittspreise sind in der Sektions- Chronik N¥. 5 seinerzeit veröffentlicht worden. Beim Schauspielhaus beträgt die Ermässigung auf allen Plätzen 10 %. Hier sind die sogenannten Zusatzmarken zum voraus ausschjiesslich bei unserem Sekretariat in Aarau zu kaufen und an der Theaterkasse nur noch umzutauschen. Um die Ermässigung beim Gorso zu erlangen, gibt das Sekretariat in Aarau Corso-Stammhefte zu Fr. 6.60 mit sechs Coupons ab, von denen jeder zum Bezüge eines Billets mit 50 % Ermässigung berechtigt. Je nach der Platzkategorie beträgt hier der Rabatt bis 33 %. Auskunft erteilt bereitwilligst unser Sekretariat in Aarau (Telephon 22.60). ni. d«s>n V«»»l»5ancl«»n VEREINIGUNG STAATL. GEPR. AUTOFAHRLEHRER . DER SCHWEIZ (V. A. S.) Autofahrlehrerverband beider Basel. Wir laden hiemit sämtliche Fahrlehrer, die .im Besitze der Fahrlehrerbewiiligung sind, auf Dienstag den 20. Oktober, abends 8 Uhr, ins Restaurant Viadukt ein. Zweck der Versammlung ist eine allgemeine Aussprache und Stellungnahme zum bundesrätlichen Kreisschreiben vom 31. August betr. Fahrlehrer; die Entgegennahme von Anträgen und Anregungen, die unsern Berufsstand fördern und schützen können; anschliessend freie Diskussion. Es werden sämtliche Fahrlehrer von Basel-Stadt und -Land, ob Mitglieder des Verbandes oder nicht, pünktlich und vollzählig erwartet. Der Vorstand. • Handel u. Industrie Die Continental-Licht- und Apparatebau-Gesellschaft in Dübendorf veranstaltet vom 3. bis 5. November 1936 einen Schweisskurs. Redaktion : •Jirano tärisdies Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer. Dipl. Ing. F. 0. Weber. Verantwortlich für die Herausgabe : 0. E. Wagner. — Rene Baebler.