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E_1936_Zeitung_Nr.096

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14 Automobil-BeYue —

14 Automobil-BeYue — N° 96 den Flüglern. Ist das die Sonne? Die grosse Mutter Sonne! Jubel, Freude, Trunkenheit Du süsses, liebes, warmes Licht! Tausend um Tausend tanzt um den erleuchteten Turm. In wilden Wirbeln jagen sie durch die heissen Strahlen, taumeln, betäubt vor Lust, an den glühenden Gläsern der Reflektoren vorüber. Dort umflattern sich zwei, haschen sich, steigen höher und höher, wenden die kleinen Aeuglein immer neuen Lichtern zu, um schliesstlich müde sich fallen zu lassen mit träge schlagenden Flügeln, Da naht ein Wind und bläst in die Schar. Da heben sich alle mit ihm, verdunkeln die Spitze des Turms, um gleich wieder zu fliehen, zurück zum bezaubernden Licht. Von neuem beginnt der Tanz um die Lichtflut, um alle die weissglänzenden Spitzen. Dort verengern zwei ihre Kreise, flattern nahe herzu, wo es am hellsten ist und trinken gierig vom Licht. Flieht, ihr verbrennt euch die Flügel, das Licht ist Trug, setzt euch nicht hin, nicht sonnige Blumen sind es — schon fallen sie langsam, wie die Blätter im Herbst, trunken, versengt, tot. Viele noch sterben in den falschen Strahlen und der rasende Reigen wird lichter. Die Zaubersonne verblasst. Das Fest ist aus. Lautlos verschwindet das Nachtvolk mit dem ersten kühlen Wehen des jungen TaiJ*, sin. Berner Schrifttum Kudolf Don €d Das Berner Schrifttum ist innerhalb der schweizerischen Literatur ein Gebiet für sich; kein abgeschlossener, zugemauerter Garten, sondern ein Park mit edlen *Toren und Alleen ehrwürdiger Bäume. In diesem Park sich zu ergehen, ist ein Genuss, auch für den, der zufällig nicht persönlich im Bernbiet zuhause ist. Wer kennt sie nicht, die grossen Meisterwerke Tävels, die die Vergangenheit der Stadt Bern Wieder aufleben lassen, und gleichzeitig damit auch die Heldenzeiten der Eidgenossen? Hugo Martis Tavel-Biographie — nicht eine blosse Lebensbeschreibung, sondern die Schilderung eines Dichters und seines Lebenskreises aus engster Fühlung und intimster Kenntnis — setzt dem Lebenswerk Tavels, der zu früh für seine Pläne aus dem Leben schied, gleichsam die Krone auf. Rudolf von Tavel war in seinem Leben und Schaffen von jenem Ernst und jener Rechtschaffenheit erfüllt, wie sie den Dichter und den Menschen in gleicher Weise adeln. Und wie war Tavels Jugend? Er hat als Schüler und Student zu kämpfen gehabt, bis er seine Ziele fand. Hugo Marti schildert uns dies Leben auch in seinen schweren Jahren; vor dem reifen, ruhigen Mann begegnet uns der unstete Jüngling. Im Nachlass lag ein reiches und reizvolles Material vor, aus dem Hugo Marti als sorgsam arbeitender Biograph und als warmherziger Menschendarsteller mit vollen Händen schöpfen konnte. So wird uns hier der ganze Rudolf von Tavel geschenkt — dieser Charakter und Genius, der für einen Berner und seine Traditionen, für einen Schweizerdichter überhaupt von beispielhafter Klarheit und Noblesse ist. Das Buch ist zugleich der Abschlussband des ganzen Tavel-Oeuvres. Es enthält bisher ungedruckte Erinnerungen, Briefe, Dichtungen, Tagebücher und Skizzen aus dem Nachlass, die die Hälfte des Buches ausmachen, dazu 16 Bildtafeln mit Photos der Eltern, aus der Kin- • derzeit, Lokalitäten, Faksimiles und Skizzen Tavels, sowie einen grossen LJebersichtsplan zu dem ungeschriebenen Werk «Ds Schwärt vo Löupe ». Das Buch ist im Verlag A. Francke AG., Bern, erschienen. 6cu£ ctue 61100 So nennt sich ein liebenswürdiges kleines Büchlein, das kürzlich erschienen ist: eine,Guggisberger Heimatkunde en miniature, mit hübschen, kurzen Beiträgen und Bildern auf seinen 32 Seiten. Die Landschaft Guggisberg, die Guggisberger selbst kommen darin zum Wort, nicht überschwenglich, sondern in echter, stiller Bescheidenheit, aber auch in berechtigtem Stolz. Der Kirchgemeinderat hat das schöne Schriftchen herausgegeben, dem eine recht grosse Verbreitung zu wünschen ist — denn : die anderthalb Fränkli, die man dafür erlegt, werden in das altertümliche, hübsche «Chili» hineingebaut, das eine Renovation nötig hat. Wir bringen an anderer Stelle unserer «Berner Nummer» zwei Stichproben aus dem Büchlein: eine «Blütenlese guggisbergischer Redensarten» und einen kleinen Aufsatz zum Thema «Vreneli ab em Guggisberg». H.R.S. au«

N° 96 — Automobil-Revue 15 Wir Buben bauen Das Wagengestell und der übrige Aufbau, oder um uns fachgerecht auszudrücken: das Chassis und die Karosserie des Renners erstellen wir uns aus Kistenholz. Gebrauchte Kisten sind ja bei jedem Spezereihändler leicht zu beschaffen, falls nicht im Keller oder auf dem Dachboden schon solche herumstehen. Aber aufgepasst! Nicht jede Kiste ist für unsern Zweck zu gebrauchen. Das Holz muss noch gut erhalten sein und sollte eine Dicke von etwa 15 mm aufweisen. Unsere Mühe würde sich gewiss nicht lohnen, wenn der Rennwagen bei der ersten Ausfahrt deshalb zusammenbräche, weil das verwendete Holz zu Abb. 3. Rahmen mit Heck und Motorhaube. splittrig und zu schwach war. Und nun betrachtet einmal die hier beigegebenen Zeichnungen. Abbildung 1 zeigt den fertigen Rahmen, dann durch den Bremshebel und schliess- Diese Schraube führt zuerst durch ein Loch im Wagen, während die Abbildungen 2 und 3 die einzelnen Teile mit ihren genauen Massen wiedergeben. Zuerst verfertigen wir uns den Rahmen- Mit- Stuck und Caraceiola vermögen wir allerdings nicht um die Wette zu fahren, wenn wir den. Er muss besonders solid gebaut werden. boden, an dem alle übrigen Teile befestigt wer- uns nach der folgenden Anleitung aus gebrauchten Für den eigentlichen Rahmen können wir kein Kisten und Kinderwagenrädern einen Rennwagen Kistenholz verwenden, sondern wir beschaffen zusammenbasteln. Aber es soll dennoch ein rassiger Wagen werden, mit dem wir uns auf der Strasse sehen lassen dürfen und um den wir von unsern Kameraden ordentlich beneidet werden. In sausender Fahrt können wir damit eine abfallende Strasse hinunterfiitzen; die zuverlässige Steuerung ermöglicht uns, alle Kurven und Hindernisse flott zu nehmen, und sollte uns doch einmal etwas in die Quere kommen, dann steht uns Fahrern sogar eine gute Bremse zur Verfügung, wie es sich für einen Renner gehört. Zum vorneherein sei es gesagt: ein wenig Mühe und Ausdauer wird uns der Bau des Fahrzeuges schon kosten. Auch etwas Uebung im Umgang mit Hammer und Säge ist erforderlich. Darüber verfügt aber sicher ein jeder Junge. Sollte euch dennoch irgend etwas Schwierigkeiten bereiten, so werden euch sicher der Vater oder ältere Geschwister mit Rat und Tat beistehen. An Material brauchen wir zunächst Räder. Leider können wir uns diese nicht selber herstellen. Wir sehen uns deshalb nach einem alten Kinderwagen um, dessen Räder für unsern Rennwagen wie geschaffen sind. Vielleicht steht beim alten Hausrat im Dachboden ein gebrauchter Kinderwagen herum, mit dem sich selbst die Grossmutter nicht mehr auf der Strasse sehen lassen möchte. Die Eltern werden euch dann sicher erlauben, die Räder mit den Räderachsen vom Fahrgestell zu entfernen. Ist kein solch alter Wagen im Hause zu finden, dann versucht ihr beim Altwarenhändler oder in einem Kinderwagengeschäft alte Räder zu kaufen. Solche bekommt man dort oft für wenige Rappen. Es ist gleichgültig, ob wir grosse Räder von ganz alten Kinaerwagenmodelfen erhalten, oder kleinere von moderneren Wagen oder solche von sogenannten Sportwagen, nur müssen wir die Grosse der Räder beim Bau der Bremse berücksichtigen. uns in einem Baugeschäft starke Holzlatten im Querschnitt von etwa 3X5 cm, wie man sie beim Bau von Kellerverschlägen verwendet. Drei Lattenstücke, zwei für die Seitenteile und eines für vorne, werden nach den aus Abb. 2 ersichtlichen Längenmassen geschnitten, während hinten der Rahmen durch ein noch stärkeres Holzstück geschlossen wird. Mit Nägeln wird nun der Rahmen zusammengefügt. Auf diesen Rahmen nageln wir zwei Bretter, hinten ein 100 cm langes, vorne ein kurzes von nur 16 cm Länge. Haben wir für den hinteren Teil kein so langes Brett zur Verfügung, so können wir natürlich auch zwei kleinere verwenden. Auf der rechten Seite erhält das grössere Brett an der angezeichneten Stelle einen Ausschnitt für den Bremshebel und qusserdem in der Mitte eine Durchbohrung für die Flügelschraube, mit welcher später der Heckteil befestigt wird. Die im Rahmenboden entstandene Lücke wird durch Anschrauben eines längsgerichteten Brettes 'überbrückt, an welchem die Achse der Vorderräder drehbar befestigt werden, muss,.. Dazu sc,hnejden wir aus starkem Eisenblech eine Klammer» fri*a*r aus Abb. 4 ersichtlichen Form. Die beiden Löcher dienen zur Aufnahme einer kräftigen Flügelschraube, die ausserdem durch eine Bohrung im längsgerichteten Brett geführt wird, in die Rundung der Klammer wird die Achse geklemmt. Die hintere Achse wird einfach durch 2 in den Rahmen gebohrte Löcher geschoben und, wenn nötig, mit Holzkeilen festgeklemmt. Die Konstruktion der Bremse geht aus Abb. 3 hervor. Der Bremshebel (ein Lattenstück) wird durch die im Bodenbrett freigelassene Lücke gesteckt und mittelst einer starken Schraube' drehbar befestigt. für Korridor Wohnzimmer Esszimmer einen Rennwagen ans Kistenholz Abb. 1. Der fertige Rennwagen. Prunk - Kommoden A. Berberich, LY.t.T Zürich 8 beim Stadttheater Abb. 2. Rahmenteil mit Rädern von unten gesehen. lich in ein Holzklötzchen hinein, das unter dem Rahmenboden festgeschraubt wird. Am hinteren kurzen Seitenteil des Rahmens werden nun zwei kurze Lattenstücke als Hebel drehbar abgeschraubt und quer dazu eine Latte festgenagelt, die so lang sein muss, dass sie beide Räder der Hinterachse gleichzeitig berührt. Der Zusammenbau geht ebenfalls aus den Abb. 2 und 3 hervor. Bremshebel und Bremslatte werden mit einem starken Eisendraht so verbunden, dass sich beim Rückwärtsdrücken des Bremshebels vom Führersitz aus die Bremslatte am hintern Rahmenteil fest an die Hinterräder andrückt. Somit wäre die Bremse fertig. ,Grösse und Form der einzelnen Bretter, welche für den Zusammenbau der Motorhaube und dem Heckteil gebraucht werden, sind aus der Abb. 3 ersichtlich. Die obenaufliegenden Deckelbretter beider Teile werden nicht aufgenagelt, sondern mit je zwei Scharnieren an den angegebenen Stellen befestigt. Dadurch, dass wir die Motorhaube wie einen Pultdeckel hochklappen können, erleichtern wir uns das Einsteigen, während das Heck auf diese Weise als «Gepäckträger» dienen kann. Die Motorhaube wird von unten her auf den Rahmenboden aufgenagelt. Den Heckteil befestigen wir jedoch so, dass er je nach der Grosse des Fahrers auf dem Rahmenboden nach hinten oder nach vorne verschoben werden kann. Um dies zu erreichen, bauen wir uns in den Heckteil einen Boden ein, der, wie Abb. 5 zeigt, einen Schlitz erhält zur Aufnahme einer Flügelschraube. Wenn gel I=lxilXiil5LOXX an der neuen Rheintalstrasse 1W>. 4. Klammer aus Eisenblech zur Srebbaren Befestigung der Vorderachse. wir nun das Heck auf den Rahmen stellen, und die Flügelschraube durch den Schlitz und das im Rahmenboden vorgesehene Loch stecken, so lässt sich das Heck entsprechend der Länge des Schlitzes verschieben. Diese Vorrichtung ist wichtig, weil beim Fahren der Rücken des Fahrers am Heckteil anlehnt, während die Füsse zur Steuerung des Wagens auf die Achse der Vorderräder gestemmt werden müssen. Will nun der jüngste Bruder auch einmal fahren, so muss das Heck natürlich nach vorne geschoben und in dieser Stellung mit der Flügelschraube fixiert werden, sonst reichen seine Beinchen nicht bis zur Radachse. Um den Schein zu wahren, sollten wir auch ein Lenkrad an unserem Wagen anbringen. Wir nageln also am Deckel der Motorhaube beim Führersitz eine schmale Holzleiste fest, schrauben in dessen Mitte ein schiefgeschnittenes Holzklötzchen an und haben nun so eine Unterlage geschaffen, auf der wir ein Lenkrad aufschrauben können, das wir mit der Laubsäge aus einem Hartholzbrettchen sauber aussägen. Zum Schluss könnt ihr, wenn ihr Lust habt, den Wagen mit irgendeiner Farbe anstreichen. Am billigsten kommt man dabei weg, wenn man in heissem Wasser etwas Nussbaumbeize vom Schreiner auflöst und alle Holzteile damit überstreicht. Rassiger sieht der Wagen aus, wenn wir ihn mit einer billigen Aluminiumbronze anstreichen. Auf den Beiden Seitenteilen der Motorhaube markiert ihr sodann noch die Ventilationsschlitze mit schwarzer Farbe oder mit Tusche; ausserdem zeichnet ihr hinten und vorne eine Zahl gross aufs Holz, natürlich eure Glückszahl oder diejenige mit der beim letzten Rennen der Grosse Preis gewonnen wurde. Abb. 5. Heckteil mit Schlitz im Boden von unten • i > gesehen. Und nun gutes Gelingen und frohe Fahrt. Haltet die Steuervorrichtung und die Bremse immer gut in Ordnung, damit auf der Strasse kein Unglück passieren kann. - K.Th. Wie eHtfüAct matt einen Autobus? Ganz London lacht über den fixen jungen Mann, der hier kürzlich für sich selbst das Problem des einigermassen mangelhaften englischen Nachtverkehrs gelöst hatte. Der Unbekannte — er hütet sich, durch Preisgabe seiner Anonymität die Rache der gesetzlichen Gewalten auf sich zu lenken — hatte in Swanley (Kent), 25 Meilen von London, einen angenehmen Tag verbracht. Der Tag war verdämmert, die Dunkelheit erfüllte ihre englische Funktion: die braven Bürger aufmerksam zu machen, dass die Stunde der Einstellung aller öffentlichen Verkehrsmittel herannahe. Unser Unbekannter genoss den Tag in Swanley — er beachtete die Warnung nicht. Als er sich endlich bei der Autobusgarage des Ortes einfand und sich höflich nach der Abfahrtszeit , des nächsten Autobusses nach London erkundigte, erhielt er die ebenso freundliche Antwort: morgen früh um dreiviertel acht Uhr. Die «letzte Blaue» der Autobuslinie war entschwunden. Der bedauernswerte Unbekannte schien die Tatsache gar nicht begreifen zu wollen. Sein Schicksal erweckte das Mitgefühl der Angestellten der Garage. Der Unbekannte wankte davon, ohne sich wieder zu zeigen. Aber einige Stunden später entdeckten die den Nachtdienst versehenden Beamten der Garage, dass der Mann nicht allein verschwunden war er hatte den schönen, grünen Doppeldecker-Autobus Nr. P. G. mitgenommen. Er war, ehe er garagiert worden war, noch sorgfältig geputzt und Benzin nachgefüllt worden — und nun rollte er, von fremder Hand geführt, irgendwo durch die Nacht. Telephone klingelten, Polizeipatrouillen rasten über einsame Landstrassen — vergeblich. Irgendwo aber fuhr der Unbekannte auf dem Führersitz des schönen grünen Autobusses durch die nächtliche Landschaft von Kent, rollte durch die Strassen von London, durch die stillen Gassen der City, über die hellen Plätze des Westens bis..., Kurz, am nächsten Morgen stand der Autobus leer und unversehrt vor der Polizeistation des Bezirkes Ealing. Der Unbekannte aber blieb unbekannt. Die Transportgesellschaften treffen aber bereits Vorsorge, um eine Ausbreitung dieser neuen Methode, Autobusse zu «mieten», zu verhindern. (bei Kaiserstuhl) Bekannt für gute Fische (Hecht u Von Zweiund Vierbeinern cot thepaae mit 480 Jünd&ut Zweifellos hält das Ehepaar Williamson aus Georgestown (Kentucky) den «Kinderrekord»: es hat nämlich nicht weniger als 480 Kinder. Allerdings sind davon nur zwei leibliche Kinder, die übrigen sind adoptiert. Das Ehepaar Williamson ist reich, und hat einen ungewöhnlichen Weg der Wohltätigkeit gewählt. Statt Geld an Waisenhäuser zu geben, nimmt es ständig Kinder aus Waisenhäusern zu sich und zieht sie alle als eigen auf. Was u&tdienen owt&eiuiqe Stwts? Die führenden Filmgesellschaften in Hollywood haben mit den berufsmässigen Tierverleihern ein Abkommen abgeschlossen, nach dem die Hergabe von Tieren für Filmzwecke in Zukunft einem ganz bestimmten Tarif unterliegt. Unterschieden wird zwischen gewöhnlichen Viechern — sozusagen der vierbeinigen Komparserie — und den Stars: den dressierten Tieren. Während der Höchstsatz für die erstere Art zwischen 2 und 20 Dollars pro Aufnahmetag schwankt, wird dieser Höchstsatz bereits für einen dressierten Hund bewilligt. Dressierte Pferde, Esel und Kamele erhalten 25 Dollars, Affen und Krokodile 30 Dollars, dressierte Raubtiere, wie Löwen und Tiger 50 Dollars pro Tag. Am höchsten im Kurs stehen die Dickhäuter; ein dressierter Elefant bringt seinem Herrn ausser der Futtervergütung 75 Dollars, ein Flusspferd gar 100 Dollars für jeden Aufnahmetag. Soviel verdient sonst nur eine ganz grosse Diva; aber die pflegen — wenigstens behaupten das die Regisseure — meist auch ein dickes Fell zu haben ... cpr. (Das 94ecd fttit dem ScMussetiein Robert Koch, der berühmte Bakteriologe und Entdecker des Milzbrand- und Cholerabazillus, erlaubte sich mit einem Kandidaten einmal folgenden Scherz: «Was würden Sie tun, wenn man Sie zur Behandlung eines Pferdes mit gebrochenem Schlüsselbein holte?» Der Kandidat zählte eine ganze Reihe von Heilmethoden auf. «Nein, mein Lieber,» lächelte Robert Koch, «ich würde das Pferd um jeden Preis kaufen und mit gutem Verdienst an ein Museum weiterverkaufen, denn es wäre das einzige Pferd, das überhaupt ein Schlüsselbein hat.» Kommende Ereignisse I Basel: B./6. Dez.: Konzerte des Basler Gesangvereins. Leitung: H. Münch. Anton Bruckner-Messe in f-Möll (Münster). Ben: 28., 29., 30. Nov.: Aufführungen der Schweizer Volksbühne (Schulwarte). ' 30. Nov.: Symphoniekonzert der Bern. Musikgesellschaft. Solist: Arthur Schnabel, Klavier. 1., 3., 8. Dez.: Aufführung des berndeutschen Spiels «Dliindauere» von E. Baumgartner (Kursaal). 2. Dez.: Liederabend Mimi Lang-Seiler (Grossratssaal). 4.Dez.: Klavierabend Hedi Durrer (Kasino). . 6. Dez.: Clubball des A. C. S. Bern, mit Modeschau usw (Bellevue-Palace). 8.—21. Dez.: Kant. Gewerbemuseum: Weihnachtsausstellung des bern. Kleingewerbes. 8. Dez. —10. Jan.: Kunsthalle: Weihnachtsausstellung bernischer Künstler. Dezember: Schul warte: Ausstellung «Das gute Jugendbuch». Davos: 3.—6. Dez.: Zentralkurs für kant. Leiter im Eisläufen (Eidg. Turnverein. 6. Dez.: Anskiet des Ski-Clubs Davos. Eishockeymatch. Geneve: 30. Nov.: Conference-concert Duhamel/Casadesus (Victoria-Hall). " 4. Dez.: Recital de danse de Clotilde et Alex. Sakharof (Gr. Thetae). 8. Dez.: Recital du Ouatuor Busch (Conservatoire). 8.—31. Dez.: Athenee: Grande exposition collective de Noei {•eine Scheidegg: 8. —13. Dez.: Schweiz. Skischulleiterkurs. Lausannes 30. Nov.: Concert symphonique, direction M.E. Anserxnet, (Theätre munieipal). Luzern: Bis 6. Dez.: Ausstellung innerSchweiz. Malerei und Plastik des XV. und XVI. Jahrh. aus öffentlichem und privatem Besitz (Kunstmuseum). 1. Dez.: Lichtbildervortrag Dr. W. Meyer, Bolzano: «Vom Stilfserjoch zum Simplonpass» (Musegg-Aula). 3. Dez.: Populäres Symphoniekonzert. Zürich: 30. Nov.: Konzert Hanny Senn, Violine, mit Kammerorchester (Konservatorium). 1. Dez.: Konzert d. Gemischten Chors Zürich: «Ein Requiem» von Joh. Brahms (Tonhalle). 3. n. 10. Dez.: Vortragszyklus Ludwig Hages zur Einführung in die Charakterkunde (Kunstgewerbemuseum). 4. Dez.: Liederabend Dusolina Giannini (Tonhalle). 8. Dez.: Umzug der Wollishofer Klause. Bis Ende Dez.: Weihnachtsausstellung der Zürcher Künstler im Koller Atelier. Bis 20. Dez.: Kunstgewerbemuseum: Weihnachtsausstellung Das führende Geschäft für Photographie Unsere Vergxösserungen und übrigen Photoarbeiten sprechen für sich selbst. - Entwickeln nach eigen, einzigem Verfahren. Zeitgemässe Preise. Bahnhofstrasse 37, vorm. Goshawk Telefon 36.083 F. Spitzbarth - Grieb, Zürich 8 Feldegqstrasse 58 — Telephon 27.464 SILBERSCHMIED Forellen). Pou SPORTPREISE DESTEGKE et u.