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E_1938_Zeitung_Nr.012

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AUTOMOBIL-REVUE FREITAG.

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N» 12 AUTOMOBIL-REVUE 15 Schweizerische Rundschau Ein Schritt weiter mit der Sustenstrasse. Bekanntlich ist den Urnern für den Bau des auf ihrem Boden gelegenen Teilstückes der Sustenstrasse von Wassen bis Passhöhe eine Bundessubvention von nicht weniger als 90 % zugesprochen worden, so dass der Kanton Uri nur noch 800 000 Fr. aufzubringen hat. Im Lande Teils liegen jedoch die lokalpolitischen Verhältnisse nicht so einfach wie in einer Reihe anderer Kantone, hätte man doch annehmen dürfen, eine derart gross bemessene eidgenössische Mithilfe wäre freudig begrüsst worden. Gegen den Bau der Sustenstrasse machten sich nämlich Strömungen geltend, die einerseits vom obern, anderseits vom untern Kantonsteil ausgehen. Während die Hospentaler eine Beeinträchtigung der Automobilfrequenz befürchten, obwohl durch den Bau der Sustenstrasse das Gegenteil der Fall sein durfte, hat im unteren Kantonsteil nicht mit Unrecht das in gewissen Wassener Kreisen genährte Titlisdurchstichprojekt einen wenig verhandlungsbereiten Boden geschaffen. Ueber all diesen lokalen Spitzfindigkeiten sollten die Urner aber nicht vergessen, dass es sich bei der Sustenstrasse nicht um eine nur die Kantone Bern und Uri tangierende Angelegenheit handelt, sondern um ein Werk, das im Interesse des schweizerischen Fremdenverkehrs und namentlich der Landesverteidigung baldmöglichst in Angriff genommen werden muss. Vorerst versuchten nun die Urner, ihren 90% igen Bundesbeitrag noch um einige Prozent höherzuschrauben. Mit Recht wies der Bundesrat dieses Ansinnen, entschieden zurück. Der Vorschlag, sich wegen der Finanzierung mit der Stadt Zürich in Verbindung zu setzen, wobei als Gegenleistung selbstverständlich die Beschäftigung zürcherischer Arbeitsloser in Frage gekommen wäre, begegnet ebenfalls tauben Ohren. Nun scheinen aber die Urner doch den Rank bezüglich der Finanzierung selbst gefunden zu haben, beschloss doch der Bankrat der Urner Kantonalbank, dem Anstichen des Urner Regierungsrates zur Mithilfe bei der Finanzierung der Sustenstrasse in dem Sinne zu entsprechen, dass für den Bau dem Kanton ein Anleihen von 1,5 Mill. Fr. zum Zinssatz von 3% auf 15 Jahre zu garantieren sei. Um das Unterland zufriedenzustellen, wird diesem der Bau einer Strasse von Flüelen nach Bauen versprochen, wozu die restlichen nicht für den -Sustenbau zu verwendenden Gelder vorgesehen sind. Damit ist allerdings noch nicht gesagt, dass durch den Bau der kostspieligen Seeuferstrasse die Linksufrige bereits spruchreif wäre, obsohon damit ein guter Anfang gemacht ist Petrol in der Schweiz? Nach Cuarny nun Servion. «Keine Nachricht, gute Nachricht,» sagt das Sprichwort. Und es trifft auch auf die Suche nach Petrol in der welschen Schweiz zu. Die monatelange Stille hat uns bewogen, unsere Fühler wieder mal auszustrecken, wobei wir aus zuverlässiger Quelle erfuhren, dass in den nächsten Tagen schon bei Servion im Waadtländer Jura neue Bohrversuche unternommen werden sollen. Am 28. August 1937 erreichte das Bohrloch in Cuarny eine Tiefe von 1272 m. Bei dem starken Auftreten von Petrolgasen gestaltete sich die Situation für die Bohrung kritisch, weil mit Eruptionen gerechnet werden muss, wenn sich der Meissel noch einige Hundert Meter tiefer in das Gestein hineingewühlt haben wird. Damit war der .Moment gekommen, um zur Zementierung des Bohrkanals zu schreiten, eine ebenso mühselige wie zeitraubende Arbeit. In Abschnitten von 5—10 m Länge wird der Zement unter sehr hohem Druck hineingepresst und darauf, nachdem er während 3—4 Tagen getrocknet hat, das zementierte Stück neu durchbohrt. Diese Prozedur liefert einen Bohrschacht, der auch dem stärksten Druck standhält. Noch während des laufenden Monats soll diese Arbeit zum Abschluss gedeihen, worauf dann die eigentlichen Bohrungen wieder aufgenommen werden könnten. Erscheinungsweise der «A. R.» während des Salons. Um die Berichterstattung über den Genfer Salon der Bedeutung dieses Ereignisses anzupassen und unsere Leser so prompt und ausführlich wie möglich darüber zu orientleren, erscheint die «Automobil-Revue» während der Ausstellung an folgenden Taten: FREITAG, 11. Februar SAMSTAG, 12. Februar MONTAG, 14. Februar DIENSTAG, 15. Februar FREITAG, 18. Februar Wir bitten, von diesen Änderungen Kenntals nehmen zu wollen. E^ros* SAMSTAG, DEN 12. FEBRUAR: 9.00 Uhr: Eröffnung der Ausstellungsräume. Eintrittspreis Fr. 1.50 (inkl. Steuer). 10.00 Uhr: Sitzung des Direktionskomitees des ACS. 15.00 Uhr: Zusammenkunft der Mitglieder des Verbandes westschweizerischer Motorfahrer- Offiziere. Von 15.00 Uhr an: Ankunft der Konkurrenten der Schnee-Sternfahrt, Place des Alpes 1. Von 19.00 Uhr an: Abend zu ermässigtem Preis. Eintrittspreis 80 Rp. (inkl. Steuer). Von 22.00 Uhr an: Ball des Salons im Hotel des Bergues. Bridge-Tournier von 20.30 Uhr an. 23.00 Uhr: Torschluss. Konzert von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr, von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr und von 20.00 Uhr bis 23.00 Uhr. Angesichts der Feststellungen beim Vortrieb der ersten Probesonde in Cuarny haben sich die « Petrol-Spezialisten » entschlossen, ihre Nachforschungen mit elektromagnetischen Apparaten neuesten Typs fortzusetzen. Was diese Untersuchungen zutage förderten, ermutigte im Verein mit den bei den Bohrungen in Cuarny gemachten Erfahrungen dazu, unverzüglich und ohne das Resultat von Cuarny abzuwarten, ein weiteres Experiment in Servion an die Hand zu nehmen. Kantonale Strassenverkehrsliga Zürich Vortragsabend in Zürich. Die Kant. Strassenverkehrsliga Zürich hat Herrn Oberst E. Ruf, den Kommandanten der Schule der In seiner Ansprache führte Herr Staatsrat Picot ungefähr folgendes aus: Einer Tradition getreu, die schon auf eine gewisse Dauer zurückblickt, hat der Genfer Automobil-Salon einmal mehr die Bundes- und Kantonalbehörden zur feierlichen Eröffnung eingeladen. Als Präsident der Genfer Regierung danke ich Ihnen für diese Geste, Symbol der engen Zusammenarbeit «wischen den Genfer Behörden und den Wirtschaftskreiseh des Kantons, welche sich die Förderung unseres Handele und der Industrie »um Ziel gesetzt haben. Dank an .die Pioniere. Eff" gereicht" Jana" zur •.Freüä«, üniT zur, Genug-" tuung, Sie zu den gewaltigen Anstrengungen beglückwünschen zu dürfen, welche Sie unternommen, um dem Genfer Salon von Jahr zu Jahr erhöhte Bedeutung zu verschaffen, ist ea Ihnen doch heuer gelungen, auf einer eher noch kleineren. Fläche eine, grössere Zahl "von Marken zu vereinigen. Sportliche Veranstaltungen — das Rallye Feminin und die ^Schnee-Sternfahrt -r~ fügen eich eng in den Rahmen des Salons nnd tragen dazu bei, ihm noch einen grössexsn Widerhall zu eichern. Nicht vergessen sei in diesem Zusammenhang, auch der Sälanball, der sich in den Dienet eines philantropischen Unternehmens stellt. Wenn wir den, Organisatoten ünsern Dank für ihre unermüdliche Arbeit aussprechen, sogehört es sich, in diesem Zusammenhang auch die Namen von Herrn Robert Marchand, des Gründers und Initianten de6 Salons, und von Herrn Dechevrene, des gegenwärtigen Präsidenten, zu erwähnen. Ungezählte Hindernisse und Schwierigkeiten hatte Genf auf «einem Weg zu einer freien und einer unabhängigen Stadt, zu einem Zentrum des Handels und des Gewerbes zu überwinden. Es war ihm nicht beschieden, sich auf eine gleichmässiee, traditionelle Industrie stützen zu können. Immer und immer wieder stand es vor der Notwendigkeit, neue Absatzgebiete für seine Industrie und für «einen Handel suchen zu müssen. Immer wieder hat es den Kampf aufgenommen und zu seinen Gunsten entschieden. Im Namen des Genfer Staatsrates gebe ich der Freude Ausdruck, Herrn Bundesrat Mihger, den wir schon im Jahre 1936 hier zu begrüssen die Ehre hatten, wiederum herzlich willkommen heissen zu dürfen. Wir besrrüssen in ttnen den Gesamtbundesrat und auch den Magistraten, der seit einiger Zeit die Reorganisation der Schweizer Armee in die Wege geleitet hat. Seit diese Armee besteht, hatte kaum je ein Chef des eidgenössischen Militäraepartementes eine solch gewaltige Verantwortung zu tragen. Wir vergessen nicht, dass wir es Ihnen zu verdanken haben, dass unser Land seit 1934, seit sich die internationale Lage so bedenklich zugespitzt h'at, wichtige militärische Reformen durchführen konnte, so vor allem die Verlängerung der Rekrutenschulen, die Einführung der neuen Truppenordnung, die Schaffung des Grenzschutzdienstes, die Fortifikationen. am Rhein, die Reorganisation des Militärflugwesens, die Schaffung der neuen motorisierten Truppen und der neuen leichten Artillerieformationen. Das Genfer Volk, das sich treu zur Armee bekennt, billigt all diese Massnahmen, und die Mehrheit seiner Vertreter in den Kammern wird die diesbezüglich erforderlichen Kredite nie verweigern. Wir vertrauen Ihnen, dass Sie Ihr Werk, dessen letztes Ziel es ist, unser Land vor den Schrecken. des j Krieges und der Invasion feindlicher Heerscharen zu bewahren, erfolgreich zu Ende führen. ....:: Sie werden mir indessen gestatten, Herr Bundesrat, dass ich Ihre Aufmerksamkeit auf den Standpunkt Genfs gegenüber den wirtschaftlichen und finanziellen Problemen lenke, die in Bern dieses Jahr behandelt werden. Die patriotische Stadt Genf, denkt gar nicht daran, die Kredite zu diskutieren, welche die eidg. Behörden verlangen, um unsere Armee so zu reorganisieren, dass sie den Schwierigkeiten, in denen j de« Salons SONNTAG, DEN 13. FEBRUAR: 9.00 Uhr: Eröffnung der Ausstellungsräume. Eintrittspreis Fr. 1.50 (inkl. Steuer). 13.00 Uhr: Mittagessen in der Brasserie des Salons. 12.30 Uhr: Mittagessen der Konkurrenten der Schnee- Sternfahrt und der Sektion Genf des ACS. (Restaurant des Salons). 14.00 Uhr: Preisverteilung der Schnee-Sternfahrt (Restaurant des Salons). 14.00 Uhr: Sitzung der Nationalen Sportkommission des ACS. 15.00 Uhr: Sitzung des Direktionskomitees des Auto- Camping-Clubs der Schweiz. Von 19.00 Uhr an: Abend zu herabgesetztem Preis (Fr. -.80 inkl. Steuer). 23.00 Uhr: Torschluss. Konzert von 11,30 Uhr bis 12.30 Uhr, von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr und von 20.00 Uhr bis 23.00 Uhr. Eidgenössischen Motorwagentruppen in Thun ersucht, in Zürich einen öffentliche Vortrag über die «Heeres-Motorisierung» zu halten. Der Vortrag findet Freitag, den 18. Februar 1938, 20.15 Uhr im Neuen Börse-Saal, Bleicherweg 5, 1. Stock, in Zürich atatt. Eintritt frei. E« dürfte nicht nur die Automobilisten, Motorradfahrer und Radfahrer, sondern auch die gesamte Oeffentlichkeit ausserordentlich interessieren, aus solch kompetentem Munde über die Motorisierung der schweizerischen Armee orientiert zu werden, spielt doch das moderne Motorfahrzeug in der neuen Truppenordnung und in der Landesverteidigung eine äusserat wichtige Rolle, über die die Oeffentlichkeit noch sehr im unklaren ist. Alle Interessenten sind zum Besuche dies&s Vortrages, welcher seinerzeit im Vortragszyklus über Kriegswirtschaftliche Massnahmen» an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich gehalten worden ist, eingeladen. Aus der Rede von Staatsrat Picot beim Eröffnungsbankett des Genfer Salons Militärische Reorganisation. sich Europa befindet, zu jeder Zeit gewachsen ist. Das ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, in der Sie das föderalistische Genf voll und ganz unterstützt. Wenn wir jedoch feststellen, dass das eidgenössische Budget die Rekordhöhe von 542 Millionen erreicht, wenn wir hören, dass man in .Bern neuerdings von einer Geschäfts-Umsatzsteuer und von einer direkten Bundessteuer spricht, wenn man vernimmt, dass die Eidgenossenschaft versucht, sich «,eue Befugnisse auf wirtschaftlichem Gebiete anzumassen und den Kantonen nurmehr die Rolle von Borgern 2. Klasse nitneö'sdi; wenn wir endlich konstatieren, dass ttan uns sogar unserer Kompetenzen in der Domäne des Strafrechts berauben will, dann beunruhigt uns dies ausserordentlich, und wir bitten unsere massgebenden Instanzen in Bern, nicht nur die Lage derjenigen in Rechnung zu stellen, welche von der Freigebigkeit des Bundes profitieren, sondern auch jene gebührend zu berücksichtigen, Welche die Folgen dieser Freigebigkeit zu tragen haben. Genf als Exportstadt hat ein grösseres Interesse an einem billigeren Leben als an erhöhten Bundessubventionen, und als Importstadt sind ihr die Herabsetzung der Kontingente, des Clearings und des Zolles lieber als die aus diesen Einrichtungen resultierenden Einnahmen. .Die Stadt Genf wünscht, dass das Geld des Steuerzahlers im Kanton bleibt, damit eine gesunde Finanzgebarung in diesem Kanton gewährleistet ist. Genf als Touristenstadt liegt ausserordentlich viel an einem billigeren Benzinpreis. Wenn wir auf diese Weise die Sache Genfs verteidigen, so plädieren wir gleichzeitig für alle jene in der Schweiz, in den Städten wie auf dem Lande, die durch einen Rückgang der Ausgaben des Bundes und damit der fiskalischen Belastungen, die durch diese Ausgaben bedingt sind, weitgehend entlastet würden. Unser Dank an diesem Tage gilt dem unter uns weilenden Vertreter des Bundesrates sowie den Organisatoren des Salons. Rund um den Salon. Die Mercedes-Ben« AG. huldigt schon seit Jahren einer sinnvollen Tradition, indem sie während des Salons einen Aperitif veranstaltet, der jeweilen den Rahmen zu einem ebenso interessanten wie aktuellen Referat über irgend eine Frage aus dem Gebiet des Automobilbaues behandelt. Und noch immer hat sich dfe Firma dafür Redner zu verpflichten verstanden, deren jeder eine Autorität war. In den letzten zwei Jahren haben wir Obering. Neubauer und den inzwischen verstorbenen Direktor Röhr gehört, und heuer wird Dir. Sailer über den Elnfiuss der Autobahnen auf Gestaltung und Wirtschaftlichkeit der Motorfahrzeuge sprechen, ein Thema, dessen Behandlung durch eine so berufene Persönlichkeit eine Fülle des Interessanten verspricht. Ebenfalls auf Samstajf, den 12. Februar lädt die Standard AG. zu einem Vortrag von Obering. Martin ein, der die gegenwartsnahe Frage «Moderne Motoren brauchen zeitgemässe Betriebsstoffe» in einem Expose beleuchten und damit bestimmt eine zählreiche Zuhörerschaft finden wird. Sehlieaslich veranstaltet die General Motors AG. während des Salons im Cinema A.B.C. eine Reihe von Filmvorführungen, und zwar nach folgendem Programm: 1. Die Entstehung der Pferdestärke; 2. Das Werden eines Automobils; 3. Vom Millimeter zum Kilometer (Opel). 13., 15., 17., 19. Februar; 4. Chevrolet 1038. 12.. 16., 20. Februar; 5. Buick Dynaflash 1938. 14. und 18. Februar; 6. Aschenbrödel. Bunter Trickfilm, Interessantes aus dem Schweizer Lastwagenbau. (Portsetzung von Seite 10.) Gummi erfreut sich als wichtiges Konstruktionsmaterial steigender Beliebtheit. Er verhindert die Weiterleitung von Vibrationen vom Chassis zur Karosserie gar vieler Wagen, von den Federaugen zum Federbolzen bei Packard, vom Vergasergestänge zum Gaspedal bei Buick. Querschnitt des amerikanischen Wagens 1938. Seine geräuschisolierte, sehr geräumige Ganzstahlkarosserie mit fünf Sitzplätzen und Fenstern aus Sicherheitsglas ist von wuchtigem Aeussern, mit Kofschürzern von der Form eines gestutzten Stromlinienprofils, einem Kühlergesicht mit betont horizontaler Linienführung sowie gerader oder keilförmiger Windschutzscheibe. Sein Fahrgestell besitzt U-förmige Längsträger, kräftige Kreuzversteifung ; vorn eine starre oder auch Einzelabfederung, hinten eine Starrachse. Abfederung weich, bei starren Achsen durch Halbellyptikfedern in Verbindung mit hydraulischen Niederdruck-Teleskopstossdämpfern, oder andern hydraulischen Stosndämpfern. Schubaufnahme häufig durch Schublenker oder Schubrohre. Dazu hydraulische Bremsen und mechanische Handbremse mit unter dem Instrumentenbrett angeordnetem Zugdrehgriff oder hängendem Handhebel. Weit vorgeschobener Motor mit 6, 8, 12 oder 16 Zylindern, wobei Achtzylinder als Reihen- oder V-Motoren, 12 oder 16 Zylinder nur als V-Motor vorkommen. 2,5 bis 7 Liter Hubraum, Leistungsgewicht des Wagens 12—20 kg pro PS. Antrieb über Einscheibenkupplung und Dreiganggetriebe mit zwei synchronisierten Gängen < auf Hypoid-Hinterachse. Weitgehende Automatisierung von Bedienung des Motors. Tendenz zur Verlegung des Schalthebels, oft verbunden mit Ganz- oder Halbautomatisierung der Schaltung. Lenkunq hoch übersetzt (ca. 4,5 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag). Lenkrad mit drei elastischen Speichen. Hochleistungslichtmaschine. Vorkehrungen zum Einbau einer Wagenheizung. AutoLuPStB Amenposten. Nach mehreren Wochen mit negativem Vorzeichen brachte der Zeitabschnitt vom 31. Januar bis 6. Februar wieder eine Frecfuenzvermehrung gegenüber dem Ergebnis der Parallelperiode 1Ö37. Die 18 Winter-Alpenkurse beförderten während der ersten Februarwoche insgesamt 20 730 Personen, verglichen mit 12 931 im Vorjahr. Zur Verbesserung des Resultates haben in entscheidendem Masse die Linien Nesslau-Buchs (+ 1955), Bern-Gurnigel-Selibühl (+ 1886), Chur-Julier-St. Moritz (+ 1481) und Schwarzenburg-Hirschhorn (+ 1067) beigetragen, doch seht dieser starke Impuls in erster Linie natürlich auf das ideale Sportwetter zurück, das uns das Wochenende bescherte. Ihm ist es vorab zu danken, wenn von den 18 Kursen nur 5 geringe Ausfälle zu verzeichnen hatten. Absolut genommen führt die Route Nesslau- Buchs mit 4304 Fahrgästen den Reigen, doch folgt ihr Chur-Julier-St. Moritz mit 4301 dicht auf dem Fuss. Im dritten Rang erscheint Bern-Gurnigel- Selibühl mit einem Total von 2346 Passagieren, und den vierten Platz nimmt Schwarzenburg-Riffenmatt-Hirschborn mit 1917 Reisenden ein. A. C. S. SEKTION BERN. Filmabend «Indien, Ceylon und Texas». Für den am 14. Februar 1938 stattfindenden Filmvortrag des Herrn Hans R. G u - gelmann, Langenthal, über seine kürzliche Studienreise durch diese Gebiete, ist das Interesse äusserst rej?e. Die dem Vortrag vorangegangenen Rezensionen lassen einen lehrreichen Abend verheissen. Die Filmaufnahmen selbst sind von ganz erstklassiger Qualität; die wenigsten würden hinter dieser •photographischen Ausbeute das Auge eines Amateurs, sondern vielmehr dasjenige eines routinierten Kameramannes vermuten. Der Besuch der schönen und abwechslungsreichen Filmfolge darf jedermann bestens empfohlen werden. Mit Rücksicht auf das grosse Interesse, das dem Vortrag entgegengebracht wird, findet dieser wiederum im grossen Saal des Hotels Schwelzerhof, Bern, statt. Seine fast zweistündige Vorführangsdauer bedingt den pünktlichen Beginn um 20 Uhr Kriegsvorsorgliche Massnahmen für Heeresmotorisierung. Auf Einladung der führenden Wirtschafts- und Verkehrsverbände hält Herr Oberst Ruf, Kommandant der Schulen für inot. leichte Truppen in Thun, Dienstag, den 15. Februar 1938, im Parterresaal des .Bürgerhauses in Bern _ einen Vortrag über die aktuelle Frage der motorisierten Landesverteidigung. Das interessante Referat geht auch den privaten Personenwagenbesitzer an, da es ihm einen klaren Einblick in die Materialbedürfnisse der motorisierten Truppen vermittelt. Es lässt über die gegenwärtige Streitfrage der landeswichtigen Bedeutung eines starken Motorfahrzeugbestandes im Kriegsfälle keine Zweifel offen. Der Besuch dieses sehr interessanten Vortrages sei daher jedem Sektionsangehörigen angelegentlich empfohlen. Minimax AG., Zürich. Der Schutz der Hallen des Salons gegen Feuersgefahr wurde, wie in früheren Jahren, diesmal -wiederum der Minimax AG. Zürich anvertraut, welche auch alljährlich die Feuerschutz-Installation der Schweizer Mustermesse stellt, sowie seinerzeit den Schweizer Pavillon fler Weltausstellung Paris mit ihren Apparaten ausgerüstet hatte. Dass dies nicht überflüssig ist, hat sich schon in früheren Jahren wiederholt gezeigt, wo Brandausbrüche mit den in einer Sekunde betriebsbereiten und von jedermann bedienbaren Mjnimax-Apparaten unterdrückt wurden, ohne dass die Besucher der nächsten Stände etwas davon merkten. Die Ausstellungsleitung hat also auch in dieser Beziehung vorgesorgt. Redaktion : Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer. Dipl.-Ing. F. 0. Weber.