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E_1940_Zeitung_Nr.009

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14 AUTOMOBIL-REVUE

14 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 27. FEBRUAR 1940 — N° 9 Billige Ersatzteile ferner Lampen Batterien Anlasser Dynamos Motoren Getriebe Achsen Schneeketten Ganze Chassis ab grossein Lager - sofort lieferbar - \ Siegt Scherrer, Basel (• Kleinhüningerstr. 180 (' Telephon 3 11 51 Ersatzteile liefert prompt ab Lager ZYSSET, ZOLLIKOFEN (Station). Teleph. Ankauf von aller Art. 4.70.11 Wagen Diverses Zu verkaufen zwei 4-Tonnen- Anhänger mit doppelten Pneus 34X 7", Holz- bzw. Stahlbrücke. Lieferfrist: Sofort ab Lager. — E. Moser, Anhänger und Bremsen, Bern, Schwarztorstr. 101. Telephon 2.23.81. Zu verkaufen Dreiseiten- Kipper 1940, Ganzmetall, Wirz, 4 bis 5 Tonnen, erst eingefahren. — Besichtigung nur Sonntags bei telephonischer Anmeldung bei W. Ziniker, Buchs- Aarau. (9,10) 20756 NB. Es wollen sich nur raschentschlossene u. zahlungsfähige Käufer melden, Telephon 2.27.27. Per sofort zu vergeben im Kt. Neuenburg bedeutend« 76798 Transport-Unternehmen Vertrauenshaus, das seit 1912 besteht. Erstkl. Referenzen u. Verträge. Offert, unter Chiffre P 1459 N an Publicitas, Neuchätel. LASTWAGEN- TAUSCH! Gesucht 3%-T.-Lastwagen, Occasion oder neu. An Zahlung müssten 15 Fass Markenöl genommen werden. — Offerten unt. die neuesten Schöpfungen, Chiffre N 51002 Q an zum günstigsten Preise. Publicitas, Basel. 76804 Pneuhaus FISCHER. Bielstrasse 4. Grenchen. TeL 8.55.21. •••••••••••••••• PRIMA EXISTENZ! Kein Risiko - keine Sanierung! Infolge Militärdienst ist seriöses Unternehmen der Metall- und Autobranche b. Zürich, von der Krise unberührt, sofort Anzahlung Fr. 25 000.—. Nur raschentschlossene Interessenten, die fähig sind, ein Handelsgeschäft selbständig zu leiten, erhalten bei Kapitalnachweis nähere Auskunft. Käufer wird im Geschäft richtig eingearbeitet. Vermittler verbeten. Offerten unter Chiffre 17113 an die • ••• günstig zu verkaufen Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen FORD 1937, 11 PS, garantiert nur 21000 km, 2 Türen, Coupe, 4-5 Plätze, wie fabrikneu, Fr. 3300.-. Offerten unter Chiffre 17121 an die Automobil-Revue, Bern. PNEUS aller Grossen w , Da bewähren sich die, englischen Bremsbeläge HALO MINTEX WANDA ' drei Qualitätsprodukte der British Belting & Asbestos Ltd. Hauptlager für die Schweiz: Hugo Breitsctimid, Wohlen (Arg.) Tel/61558 ' . ' 0 Depot Genf: . • • RogerHerter,Tel.27323 Depot Zürich: - -..• Bad.nerstr. 330, Tel. 3 75 50 Effekt spart Brennstoff bis 30%. Muster franko gegen Einsendung v. 80 Cts. Hans Keller, Windisch 31 (Aargau). Zu verkaufen Benzintank 1000 Liter Inhalt, System «BREVO», neuwertig. Preis Fr. 75.— ab Jegenstorf. — W. Abrecht jun., Jegenstorf (Bern). 9) 20746 Automobil-Vertretung einer erstklassigen, in der Schweiz schon seit Jahren erfolgreich eingeführten Europäermarke, mit sehr interessantem Fabrikationsprogramm, besonders in 2-Liter- Gebrauchs- und Sportwagen, ist noch für einzelne Kantonsgebiete bzw. grössere Bezirke der deutschen und franz. Schweiz an seriöse, gut eingeführte Garage, Autohandelsfirma oder in der Branche versierte Persönlichkeit mit guten Verbindungen (8-10 per sofort zu vergeben Gefl. Anfragen mit an die näheren Ausweisen unter Chiffre Automobil-Revue, 20699 Bern. BASEL Den Ki HORGEN Karosserie Dietrich Aktiengesellschaft Eüterstr./Delsbergerallee 50 Telephon 2.68.51 P.Kupferschmid Erlachstrasse 7 Tel. 2.36.95 Gebr. Keller Stockerstrasse 19 Telephon 92.46.22 BERN BURGDORF I 11 T C D W.Garbani Söhne & Co. Kl Greyerzstrasse 80 Telephon 2.24.17 Fr. Born Auto-Lackiererei Telephon 680 Amrein Limbach Malergeschäft und Autolackiererei. Schriftenmalerei. Schlagfeste Emaillierungen im Ofen. Vonmattstr. 28 u. 30 Telephon 2.55.00 ST. GALLEN Müller & Häne Bogenstrasse 9a Telephon 45.75 Gebr. J. &C.Abegg Frauengasse 1 Telephon 851 SCHAFFHAUSEN Ein Leben für die Berge Dffi ERSTE WRCHCJUERUNS DEsscHmfiaoieRoreiu TU UM Auto-Spntzlackier- Werkstätte E. Huber Aarestrasse-Speditionsweg Telephon 13.78 Wohnung 39.16 Gallmann&Wagner Carrossene Winterthur Schaffhauserstr. 67 Telephon 2 23 40 WINTERTHUR 7IIDirU Th. Waibel Tösstalstrasse 29 b Telephon 2.27.58 Bianco & Bindnagel Duf ourstr. 60 Telephon 4.74.69 Gebr. Bosshart Alfr.-Escherstr.76 -78 "TIIDIPU Tel. 3.88.71 A. Wehle Dörflistrasse 4 Telephon 6.80.81 -ZÜRICH ZÜRICH Jos. Widmer Gasometerstrasse 9 Telephon 3.93.35 Autospritzwerk Schriften, Monogramme etc. Wir garantieren für prompte und fachgemässe Ausführung sämtl. Reparaturen Bringen Sie Ihren Wagen direkt zu uns! Es ist Ihr Vorteil!

— DIENSTAG, 27. FEBRUAR 1940 AUTOMOBIL-REVUE Schweizerische Rundschau Der Fremdenverkehr In der Schweiz im November und Dezember 1939, Vom Eidgenössischen Statistischen Amt. Von jeher war der Fremdenverkehr im Novem- Jber am schwächsten; aber noch nie seit dem Bestehen der Fremdenverkehrsstatistik ist die Zahl der Uebernachtungen so tief gesunken wie zu Beginn dieses Kriegswinters. , Von 5580 Gaststätten (Vorjahr 5625) mit 100 OÖÖ" verfügbaren Fremdenbetten (105000) -wurden im' November nicht ganz 100 000 Ankünfte uttd'520600 Logiernäehte gemeldet; das sind 47 000 Ärrivees (32 Prozent) und 116000 Ueberafthtungen (18 Prozent) weniger als im November 1938. Allgemein ' gingen die :Arrivees verhältnismässig Bedeutend stärker zurück als die Uebernachtungen, "was damit zu erklären ist, dass in den Logieriiächtezahlen ein ständiger Bestand der in den Sanatorien, Fremdenpensionen usw. gezählten Gäste aus dem In- und Ausland vorhanden ist. Wie in den vorangegangenen Monaten war die Frequenzabnahme bei den Ausländern viel grösser als bei den Schweizern. Die Ankünfte gingen bei jenen um 63, bei diesen um 23 Porzent zurück, die Logiernächtezahlen sanken um 28 bzw. 12 Prozent. Von hundert verfügbaren Betten wurden 17 beansprucht, gegenüber 20 im Vorjahr. Betrachtet man nur die Hotels und Gasthöfe, so ergibt eich eine mittlere Bettenbelastung von 13 Prozent. Die Betriebe in den Eremdengebieten weisen eine mittlere Quote von 11 und die Hotels und Gasthöfe in der übrigen Schweiz von 18 Prozent aus. Im Dezember blieben 275 Betriebe mit fast 13 000 Fremdenbetten .mehr geschlossen als letztes Jahr. In den 5762 geöffneten Gaststätten mit 106 000 verfügbaren Betten wurden 122 000 Ankünfte und rund 600000 Uebernachtungen gebucht. Gegenüber dem vorjährigen Dezember bedeutet dies eine Ein- Jmsse von 29 Prozent .bei den Ärrivees und 34 Prozent bei den Logiernächton. Betrachtet man die Frequenzzahlen nach dem Wohnort der Gäste, so heben sich zwei Erscheinungen deutlich voneinander ab. Der Inlandverkehr vermochte eich, trotz des Aktivdienstea und der seit Kriegsausbruch veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse, auf dem Vorjahrese t a n d zu halten. Dieser erfreulichen Feststellung steht die betrübende Tatsache gegenüber, dass der Verkehr aus dem Ausland ganz gewaltig nachgelassen hat. Wurden doch für die Auslandgäste nur noch 13 C00 Ärrivees und 175 000 Uebernachtungen gebucht, also 80 bzw. 64 Prozent weniger als im Dezember des Vorjahres. Wie stark der ausländische Anteil am Fremdenverkehr zusammengeschrumpft ist, wird dadurch beleuchtet, dass die Dezemberzahlen nur unbedeutend grösser sind als die Ergebnisse des stillsten Monats, des Novembers. Der Reiseverkehr aus Grossbritannien, Holland und Belgien erreichte noch 6 bis 9 Prozent des' vorjährigen Weihnachts- und Neujahrsverkehrs. Von 100 verfügbaren Betten wurden im Mittel 18 beansprucht, gegenüber 25 im Dezember 1938. Die Hotels, Gasthöfe und Fremdenpeneionen waren in den Fremdengebieten schwächer besetzt als in der übrigen Schweiz. Von den 175 000 Logiernächten der Auslandsgäste entfallen 71 000 auf die fünf Großstädte Zürich, Bern, Basel, Lausanne, Genf, 43 000 auf die Kurorte Davos, Leysin sowie Montana-Vermala und 25 000 auf die an den. milden Gestaden des Genfer-, Luganer- und Langensees gelegenen Fremdenorte Monreux, Vevey, Lugano und Locarno. Rechnet man vom Rest noch die 7000 Logiernächte ab für die Mittelstädte, einige Badeorte usw., so bleiben für die Wintersportplätze weniger als 30 000 Logiernäcbte. Gemessen an den Uebernachtunaen erreichte somit der Ausland-Wintersportverkehr der ganzen Schweiz im Dezember 1939 nicht einmal ganz den Umfang des Auslandfremdenverkehrs in Arosa im Dezember 1938. Damit ist auch gesagt, dass alle jene Wintersportzentren besonders unter den Kriegsfolgen litten, die hauptsächlich von Aueländern besucht wurden. Schweizerischer Fremdenverkehrsverband. Das Verbandebüro des Schweizerischen Fremdenverkehrsverbandes, umfassend Direktion, statistisch-wissenschaftliche Abteilung und Sekretariat, befindet sich ab 1. März 1940 in Bern, Gurtengasse 6 (Tel. 2 26 65).... Zuschriften und Sendungen erreichen den Verband unter der Adresse Postfach Bern-Transit. Dagegen verbleibt die Abteilung Gutschemkontrolle für den. deutsch-schweizerischen Reiseverkehr nach wie vor in Zürich (Börsenstrasse 16). Telephonisch ist die Abteilung Gutscheinkontrolle wie bisher zu erreichen unter Tel. Zürich 7 26 36. 2kusland Erdöl und Landesverteidigungsmassnahmen in Schweden. Seit 1934 bat sich die wirtschaftliche Lage Schwedens ständig gebessert und im Jahre 1937 war eine Prosperitätswelle zu verzeichnen. Obsohon die Beunruhigung, welche die Perspektiven der internationalen Politik zur Folge hatten, den Gang der Geschäfte dieses Jahr beeinflussten, blieben diese nichts desto weniger aktiv. Während der 9 ersten Monate des Jahres 1939 stiegen die Importe an Mineralölen um 17%, verglichen mit der entsprechenden Vorjahresperiode; ein bestimmter Teil dieser Zufuhren hat ohne Zweifel der Erstellung von Reservelagern gedient. Im Sommer 1938 hatte der Reichstag die Bereitstellung von 1 Million Kronen für die Errichtung von gegen Luftangriffe geschützten Reservoiren gutgeheissen. Gleichzeitig nahm die Regierung das Recht für sich in Anspruch, die Quantitäten an Mineralölen, welche die Importeure und Raffineure zu lagern gehalten waren, festzusetzen und Ort und Art der Magazinierung zu wählen. Gegen Beginn jenes Jahres genehmigten übrigens die beiden Kammern eine Anleihe von 6 Millionen Kronen für die Errichtung einer Raffinerie in Nynäshamm, doch ist das Projekt noch nicht verwirklicht. Ungeachtet all der Anstrengungen, welche unternommen wurden, um die Raffinierung im Lande selbst zu ermutigen, zeigen die Zufuhren an Rohöl in den ersten Berichtigung. Der in unserer letzten Nummer erschienene Leitartikel über die Frage der Automobilbetriobsstoffe enthielt insofern eine irrtümliche Angabe, als gegenwärtig in den USA nicht nur 100, sondern 1000 T. Bloitetraäthyl pro Tag fabriziert werden. Im weiteren muss es heissen, dass man dem Benzin 0,1 bis 0,4% Bleitetraäthyl zusetzt. 9 Monaten des Jahres 1939 im Verhältnis zur Vergleichsperiode des Vorjahres, einen Rückgang, während die Einfuhr fertiger Produkte eine Zunahme verzeichnet. Die Tendenz der Einfuhren während der letzten 5 Jahre geben die nachfolgenden Zahlen wieder; s * s H *. 1 S a .3 £E OB H in Tonnen 1934 62 576 348118 9ß114 52 608 253092 812 508 1935 88 483 383 819 108 469 57 662 291 029 929 462 1936 69 578 450 778 100 765 55 221 342 480 1 018 822 1937 80 375 495735 104401 57 123 449 930 1087 564 1938 92086 550 581 Ü0 203 62256 516 878 1332 004 Die Zunahme der Einfuhrquantitäten während den letzten Jahren (um 64% seit 1934) ist im grossen und ganzen auf eine wirkliche Ausdehnung des Verbrauches zurückzuführen. Die steigende Kaufkraft der Bevölkerung, die fiskalischen Konzessionen zugunsten der Kleinwagen (nicht zu vergessen die Aufhebung der Steuer auf Pneus und die Umwandlung der Automobilsteuern in eine Grundtaxe von nur 50 Kronen) und die Intensivierung der Automobilproduktion im Lande selbst zogen eine Zunahme von nahezu 32% der Zahl der Wagen zu persönlichem Gebrauche nach sich, und zwar im Zeiträume von Ende 1937 bis Dezember 1938. Die kommerziellen Fahrzeuge, vor allem die Kategorien unter einer Tonne und über drei Tonnen verzeichnen ebenfalls eine Zunahme, so dass Schweden Ende 1938 im ganzen 219 201 Motorfahrzeuge her sass, d. h. 156 573 Personenwagen, 57 734 Lastwagen und 4894 Autobusse. Die Bedeutung, welche die Regierung der Aufrechterhaltung angemessener Petroleumreserven im Lande selbst beimisst, illustrieren die im Budget von 1939/1940 hinsichtlich Lagerhaltung vorgesehenen Provisionen. Tatsächlich wurden 70 Millionen Kro^ nen für den Kauf von Waren eingesetzt, welche vor allem zu importieren waren (inbegriffen Mineralöle) und die — um für die Eventualität eines europäischen Krieges gerüstet zu sein — eingelagert werden sollen; die weitere Summe von 4 Millionen Kronen wurde für die Konstruktion unterirdischer Lagermöglichkeiten vorgesehen. Schweden besitzt keine Oelproduktion, doch hat es durch Destillation im Laufe der letzten paar Jahre bestimmte Quantitäten Sulphit-Alkohol erhalten, welche ale Automobiltreibstoff Verwendung finden. Seine Oellieferungen kommen vor allem vom amerikanischen Kontinent und abschon Schweden keine Schwierigkeiten hinsichtlich Versorgung *an dieser Quelle hat, behindert doch die zunehmende Unsicherheit der Schiffahrt seine Belieferung. Da eine Pipeline von Südwesten Schwedens nach Stockholm den Tankschiffen das Durchfahren der Engpässe im Süden des Kattegat ersparen würde, kann wenigstens bis zu einem gewissen Grade den Verlautbarungen, nach welchen die schwedische Regierung die Vorkehrung einer solchen Massnahme im Interesse der Sicherstellung der Petroleumlieferungen für die Hauptstadt prüfe, : Glauben geschenkt werden. General Motors, der stärkste Produzent. Nach der Statistik der Neuzulassungen in den USA marschierte der General-Motors-Konzern auch während des letzten Jahres unbestritten an der Spitze der amerikanischen Personenwagenproduz^n- • ten. Bis Ende August hatten" die GM-Werke insgei samt 779 000 Personenwagen abgesetzt (gegen 550000 im "selben Zeitraum des Vorjahres), wobei allein die Verkaufsziffer von Chevrolet von 313000 auf 425 000 Stück anstieg. An zweiter Stelle folgt Chrysler, dessen Personenwagenabsatz sich während der in Frage stehenden Berichtsperiode von 299 000 auf 482 000 Einheiten erhöhte, während Ford mit 395 000 (gegen 274000) Wägen im dritten Rang erscheint. Die- nächsten Plätze nehmen Studebaker, Nash, Hudson und Packard in dieser Reihenfolge ein. Standard Oil baut eine Buna-Fabrik. Die Standard Oil Company of New Jersey beginnt mit dem Bau einer Fabrik für die Herstellung von künstlichem Gummi. Zunächst wird das Werk auf eine Jahresleistung von 2000 t ausgebaut, wobei die vorläufigen Produktionskosten auf 25 bis 30 Rp. je Pound zu stehen kommen. Man rechnet jedoch damit, dass sie bei Massenerzeugung auf etwas unter 20 Rp. sinken, womit die Konkurrenz mit dem Naturgummi bis zu einem gewisse« Grad möglich wäre. a