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Herzog Loibner Magazin 2017

NACH DEM RENNEN IST VOR

NACH DEM RENNEN IST VOR DEM RENNEN Alles beginnt mit einer Begegnung von Gleichgesinnten, die sich beim sogenannten „Benzin-Gespräch“ über ihre Leidenschaft für historische Automobile und deren Technik austauschen. Einige KundInnen lassen bei „Pergolini ClassicCar“ ihren Oldtimer restaurieren und holen diesen nur an den schönsten Tagen des Jahres aus der Wohngarage, um dann genussvoll über die Landstrassen zu gleiten. Andere wiederum sammeln in den wertvollen Garagen ihre Fahrzeuge, lassen sie in minuziösen Zeitabständen in der Pergolini- Werkstatt pflegen und führen ihre Schätze regelmässig aus. Und wieder andere senden ihren Rallye-Jahresplan an Dario Pergolini, um sich perfekt darauf abgestimmt beraten zu lassen und die Oldtimer für den jeweiligen Event vorzubereiten. RALLYE VORBEREITUNG Angetrieben sind Oldtimer-Liebhaber von einer Sache: Emotion. Das Gefühl aussergewöhnliche und wertvolle Fahrzeuge zu sammeln, zu fahren oder einfach nur ihre Automobilgeschichte in sich einzusaugen und sie dadurch von neuem zu beleben. Man taucht ein in seine eigene Automobil- Welt und alles Belanglose um sich herum ist vergessen. Eine Welt, in der Dario Pergolini als Experte und Sinngenosse zur Seite steht, diese Leidenschaft teilt und seine jahrelange Erfahrung für eine optimale Kundenbetreuung nutzt. Jede Rallye beginnt mit umfassender Vorbereitung. Dabei sind einige Punkte zu beachten: Wo findet sie statt, zu welcher Jahreszeit, wie lauten die technischen Teilnahmebedingungen und das Reglement des jeweiligen Veranstalters? Ist das Fahrzeug bereits geeignet oder bedarf es einiger Verbesserungsmassnahmen? Und zuletzt: Ist ein technischer Rallye-Support gefragt? Diese Fragen werden in der Lounge von „Pergolini ClassicCar“ bis ins kleinste Detail gemeinsam mit dem Kunden abgeklärt. Oftmals finden hier noch einige strategische Richtungswechsel statt, bevor man gemeinsam ins Abenteuer startet. Sind diese Kernfragen erst beantwortet, beginnt die Planung der technischen Werkstatt-Arbeiten am Fahrzeug, gefolgt von Meetings mit den Co-PilotInnen. Diese tragen einen nicht unwesentlichen Teil zu einer erfolgreichen Rallye bei. Sie übernehmen die Aufgaben der Navigation und bedienen die Stoppuhren und Kontrollinstrumente. Deswegen rät Dario Pergolini immer zu Testfahrten bei anderen Veranstaltungen, denn nur ein eingespieltes Team kann eine Rallye auch erfolgreich für sich entscheiden. DAS RENNEN So vorbereitet kann der Renneinsatz beginnen. Bei einer Rallye mit technischem Support bekommt der/die Co-PilotIn jeden Abend ein Dokument von den TechnikerInnen der „Pergolini ClassicCars“ überreicht, in dem sämtliche Wünsche oder Prob- 50

leme aufgelistet werden, die an dem jeweiligen Tag auftraten und gegebenenfalls vor Ort notrepariert wurden. Anschliessend wird, wo immer möglich, das kann eine Tankstelle oder ein anderer improvisierter Unterstellplatz wie eine Tiefgarage des jeweiligen Veranstaltungs-Hotels sein, so lange am Fahrzeug gearbeitet, bis es am nächsten Morgen wieder makellos einsatzbereit ist. Somit kann das Fahrer-Duo ein entspanntes Dinner mit erholsamem Schlaf geniessen und morgens unbesorgt in ihrem Oldtimer an den Start gehen. Durch diesen Support verbringen Pergolini-KundInnen ihre Rallye-Zeit im und nicht unter dem Auto, saugen Landschaft, Kurven und Motorengeräusche in sich ein und erleben spannende Kilometer auf schmalen Weisswandreifen. Und ist ein Rennen erst gefahren, gilt der bekannte Grundsatz: Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. BENZIN IM BLUT Dario Pergolini ist Eigentümer des Unternehmens „Pergolini motorsport Est.“, der Werkstatt „Pergolini ClassicCar“ sowie der „Pergolini Motorsport Academy AG“ in Nendeln im Fürstentum Liechtenstein. Die Leidenschaft zu Automobilen begann in seiner frühen Jugend, als er die Lehre zum Automobilmechaniker bei der Firma “Max Heidegger” in Triesen (FL) absolvierte und dort in der Motorsportabteilung seine ersten Erfahrungen sammelte. In den folgenden Jahren eignete er sich in den Bereichen Motorenbau und -entwicklung sowie in diversen Motorsportprojekten viel Know-How an. So war er unter anderem in internationalen Rennteams wie bei BMW und Alfa Romeo als Chefmechaniker im Einsatz, setzte sich aber auch selber immer wieder bei Rennen der ETCC oder der Deutschen Tourenwagen Challenge, heute TCR genannt, hinters Lenkrad. Sogar einen Podestplatz beim 24h-Rennen in Belgien auf einem Ligier Prototyp (2016) konnte er für sich entscheiden. Zwei Mal nahm er an der Rallye Monte-Carlo Historique und einmal an der Rallye Istanbul-Shanghai teil. Die Mischung aus hohem technischen Verständnis und ausgezeichneter Fahrzeugbeherrschung öffnete auch in weiterer Folge die Türen seiner beruflichen Karriere. Seit 2009 selbstständig, führt er heute die Werkstatt in Nendeln, reist für das Italienisch/Amerikanische Rennteam „Scuderia Cameron Glickenhaus“ als leitender Renningenieur für den SCG003 Prototyp um die Welt und gibt zahlreiche Privatcoachings auf verschiedensten europäischen Rennstrecken. Die Gründung der „Motorsport Academy AG“ in diesem Jahr ist ein folgegemässer Schritt, um den Nachwuchs in Technik sowie Fahrerausbildung zu fördern. Privat lebt der gebürtige Italiener mit seiner Familie in Vaduz und geniesst die kostbare Zeit zu Hause. Er freut sich über die kleinen Dinge des Lebens und hält sich mit Sport für die nächsten Herausforderungen fit. 51

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