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WDL-aktuell April 2018

Ortsanzeiger für Wadersloh, Diestedde, Liesborn und regional in Lippetal, Stromberg, Sünninghausen. Glücksrallye und Maibaum.

Das schöpferische

Das schöpferische Jahrhundert – Hagener Impuls zwischen Jugendstil und Bauhaus Liesborn (wdl). Die Freunde des Museums Abtei Liesborn waren kürzlich zu Besuch in Hagen. Dort interessierten sie sich für den Jugendstil und den sogenannten „Hagener Impuls“. Diese Epoche ist untrennbar mit dem Namen Karl Ernst Osthaus verbunden (1874 - 1921). Er war zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht nur Museumsgründer, sondern vor allen Dingen auch ein wichtiger Mäzen und Kulturvermittler. Sein Wirken ist bis heute in Hagen eindrucksvoll nachzuvollziehen. Angefangen im attraktiven Hohenhof, dem Landhaus der Familie Osthaus, bis zum Osthaus-Museum, seinerzeit das erste Museum mit einer zeitgenössischen Sammlung (Folkwang-Museum). Osthaus hatte damals den Belgier Henry van de Velde nach Hagen geholt, der den Hohenhof als Gesamtkunstwerk geplant und realisiert hat. Er hat das Wohnhaus aus einem Guss gestaltet bis hin zu den Möbeln, Wanddekorationen, Bodenbelägen und Lampen. Selbst das Geschirr und die Bestecke wurden in Abstimmung mit Osthaus gefertigt. Ausgesuchte Kunstgegenstände, so von Ferdinand Hodler, Henri Matisse oder Jan Thorn-Prikker, zeichnen bis heute die Attraktivität des Hohenhofs aus. 1908 war das Osthaussche Landhaus bezugsfertig geworden. Es war als krönender Abschluss einer mit 16 Villen geplanten Bebauung konzipiert. Osthaus hatte den holländischen Architekten J.L.M. Lauweriks beauftragt, ganz in der Nähe die Künstlerkolonie Hohenhagen zu realisieren, die zwischen 1910 und 1914 entstand. Die Peter Behrens- Die Museumsfreunde vor dem Brunnen von George Minne Gymnasium Johanneum – Ehemalige geben Berufsinformationen Villa Cuno, die der damalige Hagener Oberbürgermeister Willy Cuno bewohnte, gehören heute noch zum Villenbereich Hohenhagen. Die Inneneinrichtungen des Hohenhofs haben sich die Museumsfreunde von dem wissenschaftlichen Leiter des Emil Schumacher Museums, Rouven Lotz, erläutern lassen. Lotz, ein profunder Kenner des Wohnhauses und Autor des Buches über den Hohenhof, hatte den Rundgang mit zahlreichen Anekdoten aus der Osthaus‘schen Familiengeschichte angereichert. Nach der Besichtigung des Hohenhofs haben die Museumsfreunde das Osthaus Museum aufgesucht. Das ehemalige Museum Folkwang war von Carl Gérard entworfen worden, die Gestaltung der Inneneinrichtung stammte wiederum von Henry van de Velde. Es wurde 1902 eröffnet. Die international bedeutenden Werke der Sammlung Folkwang wurden nach dem Tode von Osthaus komplett mit dem Namen nach Essen verkauft. Bis heute ist das für viele Hagener ein Trauma, wie die Besucher beim Rundgang erfuhren. Den Abschluss der Exkursion nach Hagen bildete der Besuch des Emil Schumacher Museums, in dem zurzeit unter anderem die Ausstellung „Bilder auf Porzellan“ von Emil Schumacher zu sehen ist, mit 57 bemalten Platten der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin. Der Vorsitzende der Museumsfreunde, Winfried Leiting aus Wadersloh, bestätigte, dass die rund 20 Besucher von den zahlreichen Eindrücken des Hagener Impulses begeistert waren. Wadersloh (wdl). Im Rahmen der alle zwei Jahre am Johanneum stattfindenden Berufsinformation kamen im März 32 Ehemalige, um den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9, der Einführungsphase und der Q1 von ihren Erfahrungen in Studium und Beruf zu berichten. Diese Ehemaligen aus den Abiturjahrgängen von 1991 bis 2015 verteilten sich auf 25 Berufsfelder. Bereits im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Gelegenheit, sich für drei Berufsfelder einzutragen, für die sie sich interessieren oder über die sie gerne mehr erfahren würden. Dabei standen die verschiedensten Berufsfelder zur Auswahl wie zum Beispiel Medizin, Psychologie, Medienmanagement, Journalismus, Polizei und Soziale Arbeit. Die Ehemaligen in der Aula, 2. v. l. : Christian Ringel, Organisator der Veranstaltung und Lehrer für Sozialwissenschaften am Johanneum, r.: Schulleiter Hans-Jürgen Lang. Die Ehemaligen, die sich bereit erklärt hatten, ihre Berufe vorzustellen, veranschaulichten ihr Berufsfeld zum Teil mit Powerpoint-Präsentationen und gingen gerne auf Fragen interessierter Schüler ein. Krankheitsbedingt wurde erstmals auch eine Videokonferenz mit einem Ehemaligen aus Hamburg durchgeführt. Die Ehemaligen berichteten sowohl über aktuelle Studienmöglichkeiten als auch über allgemeine berufliche Lebenserfahrungen. Die Schülerinnen und Schüler bekamen so die Chance, mehr über ihre eventuell zukünftigen Karrieren zu erfahren und nahmen, neben den für sie wichtigen Informationen, zusätzlich noch nützliche Tipps für ihre Zukunft mit und manchmal auch die Kontaktdaten der Ehemaligen für vielleicht noch aufkommende Fragen. Die insgesamt positive Resonanz der Schülerinnen und Schüler lässt sich anhand ausgewählter Schüler- Rückmeldungen zusammenfassen: „Ich fühle mich jetzt in meiner Berufswahl bestätigt.“, „So einen Beruf könnte ich mir später gut vorstellen.“, „Dass das Studium so verschult ist, wusste ich nicht.“, „Jetzt weiß ich auf jeden Fall, was ich nicht werden möchte.“ Im Anschluss an die Veranstaltung und nach einem Gruppenfoto fanden sich die Ehemaligen im Lehrerzimmer des Johanneums zum gemeinsamen Frühstück ein, zu dem der Verein der Ehemaligen und der Schulträger eingeladen hatten. 22 WDL aktuellApril 2018

Sekundarschule Wadersloh – Platz 1: Das „Bibern“ hat sich gelohnt Wadersloh (wdl). Schon traditionsmäßig nahm die Sekundarschule Wadersloh im November 2017 an dem Wettbewerb Informatik- Biber teil. Vom 6. bis 17. November waren bundesweit 341.241 Schüler, unter anderen auch 450 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Wadersloh, dabei. Über die Aufgaben wurde weltweit geknobelt. Zum ersten Mal erreichten zwei Schülerinnen der Sekundarschule Wadersloh den ersten Platz. Lea- Sophie Dück und Marie Hnida (beide Klasse 8a) stellten sich Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades: von Fragen rund um das intelligente Sicherheitssystem eines Museums bis hin zur Lichtkunst eines Hochhauses. Die Klasse 8a war im Durchschnitt die beste Klasse der Sekundarschule. Neben einer Urkunde bekamen die beiden erfolgreichen Schülerinnen vom stellvertretenden Schulleiter Dr. Bonna und der Informatiklehrerin Reisenhauer auch ein kleines Geschenk überreicht. Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Grundschule waren beim Wettbewerb dabei. Sekundarschule Wadersloh – Diercke-WISSEN 2018 Wadersloh (wdl). Tjark Löppenberg hat an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb für Schülerinnen und Schüler teilgenommen und den Sieg auf Schulebene erlangt. Nun müssen nur noch zwei Hürden überwunden werden! Nachdem Tjark den Klassensieg der 9b erreichte, konnte er sich in einer zweiten Wettbewerbsrunde gegen seine Mitschüler Maximilian Sontag (2.) und Henrik Dollmann (3.) als Schulsieger durchsetzen und qualifizierte sich somit für den Landesentscheid. Dies wäre die Chance, der beste Geographieschüler Deutschlands zu werden. Durch den Landessieg würde sich der 15- jährige Tjark Löppenberg einen Platz im großen Finale von Diercke- WISSEN am 8. Juni 2018 in Braunschweig sichern, in dem die besten Geographieschülerinnen und - schüler gegeneinander antreten. Parallel zum Bundeswettbewerb hatten die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs die Möglichkeit, ihr Geographiewissen zu testen. Dabei konnte sich Justus Combrink aus der Klasse 6c als Sieger der WISSENs-Junioren feiern lassen. Johanneum Wadersloh – Bewerbungstraining Wadersloh (wdl). Sich bewerben – aber richtig! Dieses Motto hat sich Jürgen Schnittker von der Sparkasse Beckum-Wadersloh zu eigen gemacht. Wie jedes Jahr besuchte er auch diesmal die Klassen der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums Johanneum Wadersloh, um sein Wissen und seine Empfehlungen als Bewerbungstrainer den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung zu stellen. Welche Unterlagen benötige ich? Wann und wie reiche ich meine Unterlagen ein? Was muss ich bedenken vor, während und nach einem Vorstellungsgespräch? Es gibt eine Menge Stolpersteine auf dem Weg zu einer erfolgreichen Bewerbung. Alle derartigen Fragen konnte Jürgen Schnittker aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in Bewerbungsverfahren und Beratungstätigkeit umfassend beantworten. Und dabei erzählte er so manches amüsante Anekdötchen, das die Schüler zum Schmunzeln brachte und die Veranstaltung nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam werden ließ. v. l.: Informatiklehrerin Olga Reisenhauer, Lea-Sophie Dück, Marie Hnida, stellvertretender Schulleiter Dr. Bonna V. l. : Lehrer Hans-Georg Büker, Maximilian Sontag, Tjark Löppenberg, Henrik Dollmann, stellvertretender Schulleiter Dr. Rudolf Bonna Oesterwiemann 59329 Wadersloh Dieselstraße 15 (0 25 23) Fachbetrieb nach WHG 19 I 92 26-0 Öltankreinigung Tankdemontage, -stilllegung Tankschutz Tankbeschichtung und Kunststoffinnenhüllen Stahl- und Behälterbau sowie Auffangwannen Biogasanlagen, Installation und Heizungsbau WDL aktuellApril 2018 23

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