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Erfolg_Ausgabe Nr. 11-12 - Nov/Dez 2017

Die Zeitung "Erfolg" ist offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verbandes

14 Wirtschaft

14 Wirtschaft Ausgabe 11/12 / November / Dezember 2017 / ERFOLG Ein Blick in die USA Autoren Dr. Christoph Oesch zugelassener Revisionsexperte, Leiter Sektion Steuern des Schweizerischen KMU Verbandes und Alt-Nationalrat Hans Fehr Die beiden Autoren Hans Fehr, Alt-Nationalrat und Dr. Christoph Oesch richten ihr Augenmerk in die USA, dem zweitgrössten Exportland der Schweiz. Viele Medienschaffenden möchten Donald Trump als Präsidenten der USA via Impeachment-Verfahren wieder abwählen. Ein solches Verfahren wäre wie das Verfassungsgericht auch in der Schweiz für die Bundesräte diskutierbar. Es geht nicht an, dass nach dem Organisationsgesetz Artikel 82 ein Bundesratsentscheid (Exekutiventscheid) nicht mehr beim Bundesgericht angefochten werden kann, denn die oberste Behörde muss noch immer tiefer stehen als die höchste Judikativbehörde. Wir Beide, die Autoren Hans Fehr und Dr. Christoph Oesch, meinen: «Numme nid gesprängt!», lassen wir Trump noch etwas Zeit. Er und seine Tochter Ivanka haben ein schweres Erbe von Barack Obama angetreten, der dank seines milden Führungsstils Amerika nahe an den Bail-out (Konkurs eines Staates) geführt hat. Schweizerische Exportrisikogarantien sind hier sehr gefragt. Tatsache ist: Nach der Misswirtschaft Obamas, der Amerika nahe an den Konkurs geführt hat, isst die Vision Donald Trumps «Make America great again» absolut verständlich und richtig und auch für unsere Exportwirtschaft und somit für uns sehr begrüssenswert. Man erwartet heute eine klare Senkung des USD im Vergleich zum Euro, was die Folge der Politik von Barack Obamas ist. Der Sanierer hat es immer schwerer als sein Vorgänger, der ein Land oder ein Unternehmen stark an den Rand eines Konkurses geführt hat, muss er doch einschnittige Massnahmen vornehmen wie Donald Trump z.B. die Reform der Obama Care. Donald Trump als verrückt zu bezeichnen oder sogar auch nur seine Frisur zu kritisieren, ist absolut lächerlich und respektlos. Auch wenn seine protektionistischen Ansätze neu sind, können sie durchaus zur Sanierung der USA beitragen. Wenn der USA sinkt, steigen die Exporte Amerikas und die Importe werden tiefer, so dass die Arbeitslosigkeit sinkt, welche sehr hohe Kosten mit sich bringt. Wie viel ein Personenwechsel z.B. Macron als Präsident Frankreichs bewirken kann, sieht man bei der Euroentwicklung, wobei hier mehrere Faktoren aber auch Gegenfaktoren einwirken. Macron wagt es Gott sei Dank das wirtschaftlich schädliche Arbeits- und Kündigungsrecht Frankreich zu ändern, welche viel zu arbeitnehmerfreundlich gelten. Ich, Dr. Oesch, meine, dass sie letztlich arbeitnehmerfeindlich sind, da sich Unternehmer sehr wohl überlegen, ob sie in Frankreich noch investieren und Arbeitnehmer, die nicht mehr kündbar sind, anstellen wollen. Macron fällt immer wieder mit despektierlichen Äusserungen über Kranke und Arme auf. Wir haben uns an den Videos von Professor Flassbeck und anderen Wirtschaftsprofessoren orientiert und hätten nie mit dieser Kurssteigerung gerechnet (1.07 auf 1.12 Ankaufskurs Devisen). Dies trägt doch erfreulich zur Steigerung der Betriebsgewinnmarge bei. Zudem zur Reduktion der Abwanderung von Arbeitsplätzen z.B. nach Tschechien. Euro- wie USD Verkaufs- und Einkaufsgeschäfte sind logischerweise immer auf den zu erwartenden Termin abzusichern, was man uns auch bei der Wirtschaftsprüferschule klar beibrachte, denn sonst handle es sich um eine Spekulation, die worst case immer zu Gefängnis führen könne, nämlich via fahrlässigen Konkurs. Nur ein starkes Amerika, das nicht vom Bail-out (Staatsbankrott) bedroht ist, ist für uns ein verlässlicher Handelspartner, was wir uns nur wünschen können. Es ist also an uns Donald Trump und die amerikanische Wirtschaft zu unterstützen. Seine Forderung, dass Deutschland den vereinbarten Beitrag an die Nato leisten muss, dass die anderen Länder ihren Umweltschutzkostenbeitrag für den Klimawandel zahlen müssen und dieser nicht einseitig zulasten Amerikas gemacht werden Anzeigen

Ausgabe 11/12 / November / Dezember 2017 / ERFOLG Wirtschaft 15 kann, ist absolut korrekt. Donald Trump will via Steuersenkungen – wir sind gegen Steuererhöhungen – die Wirtschaft stärken. Eines ist aber klar: Eine starke Wirtschaft braucht einen gesunden Staat, ein starker Staat braucht eine starke Wirtschaft. Donald Trump wollte an seiner Universität die Studenten bedeutend praxisorientierter ausbilden, was sehr zu schätzen ist. Die Ausbildung effektiver, charakterlich guter Unternehmer, die sich z.B. aufs Christentum stützen, durch verstärkten Praxisbezug wäre nach der gescheiterten AHV Reform auch ein effektiver Ansatzpunkt für die Sanierung der AHV. So strebt auch die FDP Deutschlands eine Bildungsoffensive an. Bei der Ausbildung von Führungskräften handelt es sich wie in einem Unternehmen um strategische und nicht operative Kosten. Bei den operativen Kosten gilt es zu sparen, bei den strategischen Kosten wie Ausbildung und Forschung und Entwicklung nicht. Dies gilt beim Staat und bei Unternehmen. Bei Klaus Kobjoll, Seminarhotel Schindlerhof, Nürnberg-Boxdorf, Deutschland habe ich innert weniger Ausbildungswochen und den mir zur Verfügung gestellten Unterlagen mehr gelernt als während fünf Jahren Ausbildung an der Universität St. Gallen. Steuerrecht war sehr interessant, aber wir nahmen leider kein internationales Steuerrecht durch, welches ich dann bei der Dissertation lernte. Ein guter Unternehmer nimmt dankbar Anregungen und Kritik von seinen Kunden und Mitarbeitern entgegen (Internes Vorschlagswesen, über welches leider nur 7% aller Unternehmen verfügen, Kundenvorschlagswesen, Innovationen), Selektion und Motivaction guter MitarbeiterInnen, kennt sein Kerngeschäft, ist strategisch orientiert, kann strategische Allianzen bilden, stiftet Kundennutzen und schaut nicht primär auf den Eigennutzen. Ein guter Staatsführer auch. In vielen Aspekten dieser Charaktereigenschaften hilft das Buch von Christoph Oesch und Dr. Otto Binggeli, Strategien, mittel- und kurzfristige Massnahmen schweizerischer KMU im euroerosionsgeprägten Wirtschaftsumfeld. Die 14 Schlüsselfaktoren zur Verbesserung Ihres Betriebsergebnisses, bestellbar bei: Die 14 S-Konzept AG, Zug 041/720 00 85 oder c.oesch@tic.ch erscheint neu Ende 2017, CHF 40.–. Noch einmal: Wer sanieren muss, macht sich leider nie beliebt, da er einschneidende Massnahmen ergreifen muss. Die beiden Autoren wünschen Amerika und Donald und z.B. Ivanka Trump viel Erfolg und möglicherweise eine Wiederwahl. Wir wünschen uns aber auch folgende vier Dinge: a) Erfolgreiche Intervention bei Kim, Nordkorea (vgl. Osama Bin Laden bei Barack Obama). Dieser unterhält noch immer Konzentrationslager. b) Gesundes Wettrüsten nicht übertriebene Militärausgaben z.B. Nuklearprogramm. Das Rüstungswettlaufen hat leider wieder vermehrt zugenommen. c) Keine geschmacklosen Äusserungen über Frauen. In dieser Übertreibung verletzt Donald Trump sehr, sehr viele Frauen. d) keine geschmacklosen, respektlosen Bemerkungen gegenüber christlichen Institutionen wie z.B. gegen meine Freikirchen. Wir ziehen gottesfürchtige, gläubige Regierungen vor. Äusserungen gemäss c) und d) sind höchst primitiv und geschmacklos. Wir haben den Euro Think Tank zurzeit sistiert, da der Euro von 1.07 auf 1.12 gestiegen ist und die Spezialisten mit einer noch stärkeren Steigerung des Eurodevisenankaufskurses auf 1.20 rechnen. Die Steigerung um 5% ist sehr zu begrüssen, denn damit wird der Betriebsgewinn wieder gestärkt. Auch ein höchst professionelles Führungssystem, welches sich auf viel Managementknowhow von Klaus Kobjoll stützt. Das 14 S-Konzept trägt viel zur Sicherung und Reduktion der Euro- und USD Anfälligkeit von Unternehmen bei. Bis jetzt liegen wir mit der Aufgabe des Euro Think Tanks richtig. DIE 14 S-KONZEPT AG Dr. Christoph Oesch 6301 Zug Telefon 041 720 00 85 Telefax 041 720 00 86 c.oesch@tic.ch · www.managementbymedia.ch Anzeigen

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