Aufrufe
vor 2 Monaten

Erfolg_Ausgabe Nr. 11-12 - Nov/Dez 2017

Die Zeitung "Erfolg" ist offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verbandes

28 Sicherheit

28 Sicherheit Ausgabe 11/12 / November / Dezember 2017 / ERFOLG SICHERHEIT 2017 in Zürich Der Blick zurück und in die Zukunft Von 1894 bis weit in die Zukunft: Vom 14. bis 17. November 2017 erzählt die SICHERHEIT 2017 in Zürich viele Geschichten. Zum Beispiel im «History-Tunnel», wo Produkte präsentiert werden, die einst bahnbrechende Innovationen waren. Innovationen, wie es sie auch heute gibt und die im «IPS – Innovationspark SICHER- HEIT» gezeigt werden. Während der SICHERHEIT 2017 werden der «History-Tunnel» und der «IPS–Innovationspark SICHER- HEIT» ganz neue Messeerlebnisse bieten. Beide Plattformen werden in der Halle 4 umgesetzt. History-Tunnel: Der Blick in die Vergangenheit Einst waren es bahnbrechende Innovationen, von Menschen und Unternehmen, die mutig in die Zukunft blickten. Heute schauen wir auf diese Entwicklungen und Erfindungen zurück, teils mit Bewunderung, teils mit einem Lächeln. Der «History-Tunnel» anlässlich der SICHERHEIT 2017 wird den Messebesuchern anhand verschiedenster Beispiele die Entwicklungen und Prozesse von den ursprünglichen Gefahren und Risiken bis hin zu den aktuellsten Lösungen aufzeigen. Rund 15 Aussteller beteiligen sich am «History-Tunnel». Das älteste Beispiel stammt aus dem Jahr 1894. Damals wurden die ersten einfachen «automatisierten Brandmelder» entwickelt. Das war nichts anderes als ein Vogelkäfig, in dem zwei Vögel gehalten wurden. Der bei einem Brand entstehende Rauch führte zur Bewusstlosigkeit oder zum Tod der Tiere. Sie fielen von ihrer Stange auf den Boden des Käfigs. Durch das Gewicht des Vogels wurde ein elektrischer Kreislauf geschlossen und der Brandalarm ausgelöst. Zur Vermeidung von Fehlalarmen, beispielsweise bei einem natürlichen Tod eines Vogels, wurde der Alarm nur dann ausgelöst, wenn beide Vögel auf die Bodenplatte fielen. Der «History-Tunnel» erzählt aber noch weitere Geschichten. Zum Beispiel jene des Kassenschrankes Vidmar von Züblin Firesafe (1900), des ABUS Vorhängeschlosses No. 375Z von ABUS Schweiz (1924), einer Brandzentrale von Siemens (1945), eines Videoüberwachungsmonitors von EOTEC (1965), eines Multi-Lock-Schlosses von Eichholzer (1975), des ersten Defibrillators von Procamed (1988) und viele Geschichten mehr. IPS – Innovationspark SICHERHEIT: Der Blick in die Zukunft All diese Entwicklungen waren einst Innovationen, die den Markt und die Branche veränderten. Natürlich gibt es solche Innovationen auch heute noch. Welche dieser Entwicklungen auf Die SICHERHEIT 2017 bietet einen 360-Grad-Blickwinkel auf die aktuellsten Themen der Branche. den Markt und auf die Branche tatsächlich grossen Einfluss haben werden, wird die Zukunft zeigen. Den Blick in diese mögliche Zukunft erlaubt der neue «IPS – Innovationspark SICHER- HEIT». Zu bestaunen gibt es unter anderem ein Alarmsystem für Alleinarbeitende basierend auf Google Mobile Services (Ascom), innovative Bildanalyse-Sequenzen (EOTEC), videobasierte Branderkennung (Bosch), eine cloudbasierte Alarmierungs- und Kommunikationslösung (instaSOLUTION) oder einen Soft-Ice-Roboter (Marvelboy), der im Prinzip nicht nur Soft-Ice verteilen kann, sondern auch als Basis für verschiedene Sicherheitsanwendungen dienen könnte. Auch im «IPS – Innovationspark SICHER- HEIT» stellen insgesamt rund 15 Unternehmen aus, welche die Besucher mit ihren Innovationen in ihren Bann ziehen werden. Viele Erfolgsgeschichten Geschichte schreibt auch die Fachmesse an sich: Alleine schon, dass die SICHERHEIT in diesem Jahr zum 21. Mal stattfindet und erneut einen umfangreichen Einblick in alle Themen der Sicherheit bieten wird, ist eine Geschichte: eine Erfolgsgeschichte! Genauso wie der messebegleitende SICHERHEIT-Fachkongress, der erstmals direkt in die Messe integriert und in den Hallen 3 und 5 stattfinden wird. Für die 13 Kongressmodule wird wie gewohnt auf höchste Qualität und auf praxis- und lösungsorientierte Vorträge geachtet und die Themen umfassen ein breites Spektrum. Der Anmeldestand beweist schon im Vorfeld: Auch der SICHERHEIT-Fachkongress 2017 hält, was er verspricht! Das detaillierte Programm sowie die Möglichkeit sich für den Fachkongress anzumelden, gibt es unter www.save.ch. Erfolgsgeschichten schreiben ausserdem die Gewinner von zwei Preisen, die anlässlich der SICHER- HEIT 2017 verliehen werden: Der VBSF (Schweizerischer Verein von Brandschutz und Sicherheitsfachleuten) vergibt am 14. November 2017 um 16.45 Uhr im Forum rot (Halle 5) den «VBSF Sicherheitspreis 2017», das ASIS Swiss Chapter wird am 16. November 2017 um 16.45 Uhr im Forum blau (Halle 3) den «ASIS Young Professionals Annual Award in Switzerland» prämieren. Beide Preisverleihungen sind öffentlich und für alle Besucher zugänglich und dauern je rund 15 Minuten. Online-Tickets sind erhältlich Laufend aktualisierte Informationen zur SICHERHEIT 2017 gibt es unter: www.sicherheit-messe.ch, wo auch Online- Tickets für den Messebesuch erhältlich sind. Die Messe in Kürze Termin Dienstag, 14. bis Freitag, 17. November 2017 Ort Messe Zürich, Zürich-Oerlikon | Schweiz Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag, 09.00 bis 17.00 Uhr Eintritt Tageskasse ohne Registrierung CHF 20.– Online Eintrittsticket mit Registrierung gratis Infos zur Messe: www.sicherheit-messe.ch Infos zum Fachkongress: www.save.ch Kontakt für weitere Informationen zur Messe SICHERHEIT: Exhibit & More AG · 8117 Fällanden Heinz Salzgeber, Messeleiter und Lea Maurer, Head Communications Telefon 044 806 33 99 info@sicherheit-messe.ch www.sicherheit-messe.ch Kontakt für weitere Informationen zum SICHERHEIT-Fachkongress: SAVE AG, Markus Good Tittwiesenstrasse 61 · 7000 Chur Telefon 043 819 16 40 info@save.ch · www.save.ch

Dienstleistung Ausgabe 11/12 / November / Dezember 2017 / ERFOLG 29 Zukunftsfaktor Innovation Geschäftsführer Bruno Imhof Kennen Sie die zukünftigen Erwartungen und Anliegen ihrer Kunden? Kennen Sie mögliche neue Kundengruppen? Ist Ihnen klar, was sich daraus für einen Bedarf an Neuerung ihrer Produkte, Dienstleistungen und sogar Geschäftsmodelle ergibt? Dann heisst es: innovativ werden! Innovativ sein, was heisst das? Es geht darum, Veränderungen bei Kunden-Erwartungen und -Bedürfnissen frühzeitig wahrzunehmen und sich als Unternehmer zu überlegen, darauf mit Weiterentwicklungen von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen zu reagieren. Dann entstehen Innovationen, die einen neuen oder erweiterten Kundennutzen generieren. Leicht messbar ist dies zum Beispiel dadurch, wie viele neue Produkte & Dienstleistungen eine Firma pro Jahr am Markt einführt. trügt. Es ist wie beim Sport: um langfrisitig an der Innovations-Spitze zu bleiben, sind dauerhafte Innovations-Anstrengungen notwendig. Innovations-Aktivitäten sind in den wenigsten Firmen Selbstläufer, sondern bedürfen neben genügend Zeit und Geld klarer Strategie und Führung. Es geht dabei nicht darum, innovativ zu sein weil dies gerade im Trend liegt, sondern weil sich Kunden-Bedürfnisse kontinuierlich ändern und weiterentwickeln. «Innovation = Idee + Invention + Diffusion» Tobias Müller-Prothmann Weshalb ist es für KMU wichtig, ihre Innovationsfähigkeit zu erhalten oder gar zu steigern? Ich möchte dies an einem Beispiel erklären. Ein KMU hat uns geklagt, dass seine Produkte gegenüber der ausländischen Konkurrenz um 10 – 20% teurer sind. Neben der Frage, was für Kostensenkungspotentiale sich kurz- bis mittelfristig ohne Personalabbau realisieren lassen, haben wir gefragt, welchen Mehrwert seine teureren Produkte gegenüber den Günstigeren zu bieten haben. Darauf gab es keine Antwort. Wenn dieses KMU nun eine Produkteinnovation lancieren kann, die einen höheren Mehrwert gegenüber der günstigeren Konkurrenz bietet, wird die Firma konkurrenzfähiger und kann sich besser differenzieren. Wir von «zentralschweiz innovativ» sind überzeugt, dass viele KMU ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten oder steigern können mit neuen innovativen Produkten, Dienstleistungen, Geschäftsmodellen und / oder Prozessinnovationen. Aus unserer Erfah- «Zentralschweiz innovativ» - unser Angebot «zentralschweiz innovativ» ist das gemeinsame Programm der sechs Zentralschweizer Kantone (LU, NW, OW, SZ, UR, ZG) zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen. ITZ InnovationsTransfer Zentralschweiz ist mit dessen Umsetzung beauftragt. Insbesondere KMU werden bei der Realisierung ihrer innovativen Ideen und Projekte mit minimalem Administrationsaufwand unterstützt. Die Bandbreite der Leistungen ist gross. Das Kernangebot von «zentralschweiz innovativ» besteht aus einer kostenlosen Unterstützung bis zu 20 Stunden zu folgenden Themenbereichen: rung wissen wir, dass die Lancierung von Innovationen meist keine linearen Prozesse sind, auch abhängig von der Branche. Je mehr Erfahrung eine Firma mit Innovationen hat, desto mehr steigt damit die eigene Innovationskompetenz. Und angesichts vieler Veränderungen wie z.B. Digitalisierung stellt die Innovationsfähigkeit eine Schlüsselkompetenz für die Zukunft von KMUs dar. Wie kann «zentralschweiz innovativ» Sie in ihrer Innovationsfähigkeit unterstützen? Vom Gotthard im Kanton Uri, über Nid- und Obwalden, bis nach Luzern, Zug und Kanton Schwyz am Zürichsee sind wir als Innovationsförderer zuständig, die Wettbewerbsfähigkeit von KMU durch Innovationen zu stärken. Wir sind für alle Branchen aus Industrie und Dienstleistung offen. Unsere Expertise ist es, wie man aus Ideen erfolgreiche Innovationen für Kunden am Markt umsetzt. Innovationen sind die Passion unserer Innovations-Coaches! Kontakt: «zentralschweiz innovativ» Ebenaustrasse 20 · 6048 Horw Telefon 041 349 50 60 info@zinno.ch www.itz.ch www.zentralschweiz-innovativ.ch Sind wir in der Schweiz nicht schon genug innovativ? Glaubt man den Statistiken, stimmt das. Beispielsweise führt die Schweiz seit 7 Jahren den Global Innovation Index auf Platz 1 an. Doch der Schein • Durchführung von Innovationsworkshops • Plausibilisierung von Innovationsideen • Themen-, Technologie-, Patent- und Marktabklärungen • Überprüfung gesetzlicher Rahmenbedingungen • Zugang zu Finanzierungs- / Förderquellen • Suche von Partnern aus Forschung und Wirtschaft • Partner entlang der Wertschöpfungskette • Start-Up Coaching

Erfolg_Ausgabe Nr. 11 - November 2015
Erfolg_Ausgabe Nr. 4-5 - Apr/Mai 2017
Erfolg_Ausgabe Nr. 2/3 - Feb/Mar 2017
Erfolg_Ausgabe Nr. 9-10 - Sept/Okt 2017
Erfolg_Ausgabe Nr. 11 - Dezember 2011
Erfolg_Ausgabe Nr. 6 - Juni 2016
Erfolg_Ausgabe Nr. 7 - August 2011
Erfolg_Ausgabe Nr. 6 - Juli 2011
Erfolg_Ausgabe Nr. 2 - März 2012
Imagebroschuere 2018
Imagebroschuere 2017
Imagebroschuere SKV 2016
Nr. 11 / November 2012 - Nachfolge (PDF, 3996 kb) - KV Schweiz
Erfolg_Ausgabe Nr. 11/12 - Nov/Dez 2016
Erfolg_Ausgabe Nr. 12 - Dezember 2015
Erfolg_Ausgabe Nr. 11 - Dezember 2012
Erfolg_Ausgabe Nr. 12 - Dezember 2014
Erfolg_Ausgabe Nr. 7/8 - Juli/August 2016
Erfolg_Ausgabe Nr. 11 - Dezember 2013
Erfolg_Ausgabe Nr. 6-8 - Jun-Aug 2017
Erfolg_Ausgabe Nr. 5 - Mai 2016
Erfolg_Ausgabe Nr. 3 - März 2016
Erfolg_Ausgabe Nr. 11 - November 2014
Erfolg_Ausgabe Nr. 11 - Dezember 2009
Erfolg_Ausgabe Nr. 9 - September 2016
Erfolg_Ausgabe Nr. 4 - April 2016
Erfolg_Ausgabe Nr. 10 - Oktober 2016
Erfolg_Ausgabe Nr. 1/2 - Januar/Februar 2016
Erfolg_Ausgabe Nr. 10 - November 2013
Erfolg_Ausgabe Nr. 6 - Juni 2015