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DMG-informiert 2/2018

Spannende und bewegende Missionsberichte aus aller Welt. Unsere Mitarbeiter sind rund um den Globus im Einsatz, damit Menschen Gott begegnen. Thema dieser Ausgabe: Hoffnung für Europa?

PROJEKT AMERIKA

PROJEKT AMERIKA BRASILIEN Unterricht für neue südamerikanische Missionare in Brasilien David Spieth, Mediengestalter DMG-informiert Geht es Ihnen wie uns: Sie sind fasziniert von den Berichten der Missionare in DMG-informiert und staunen jede Ausgabe neu, wie Gott weltweit handelt. Wir schätzen es, dass Sie sich durch die Zeitschrift ermutigen lassen. Falls Sie zu viele Exemplare erhalten, sich ihre Adresse geändert hat oder Sie zu viel zu lesen haben und es abbestellen möchten, haben wir Verständnis dafür. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an die freundlichen Mitarbeiter unserer Adressverwaltung (Adressen@DMGint.de / Tel. 07265 959-128). Wir wollen umweltfreundlich und effizient haushalten. Möchten Sie uns mit einer Spende helfen? Mit 7 Euro sind die jährlichen Kosten der Zeitschrift für einen Empfänger gedeckt. Oder Sie spenden für einen weiteren Leser, der nichts geben kann, aber treu für Mission betet. Danke für Ihre Unterstützung. P55040 DMG-informiert Was denken Brasilianer über Europa? Unser Ausbildungsprogramm für brasilianische Missionare in João Pessoa endet mit einer Missionsreise. Ziel ist, die erworbenen Kenntnisse gemeinsam in einer anderen Kultur anzuwenden. Unsere Studenten entscheiden selbst das Reiseziel und Projekt, sorgen fürs Fundraising und bereiten sich eigenständig vor: Visa, Impfung, Flug, Unterkunft bei Familien vor Ort, Durchführung des Projektes bis hin zum Dank an die Spender. Ein dreiköpfiges Dozententeam begleitet sie fachlich, geistlich und seelsorgerlich. Die Missionsreise soll ihren Horizont weiten. 2017 entschied sich eine sechsköpfige Studentengruppe für Albanien, wo sie eine Gemeindegründung der Missão Antioquia in der Hauptstadt Tirana unterstützten. Während der Planung zeigte sich, was die jungen Brasilianer über Europa dachten. Die einen sahen den Kontinent sehr positiv: reizende Landschaft, interessante Städte, wenig Kriminalität, gute Bildung, viel Kultur und materieller Wohlstand. Europa als Schlaraffenland. Die anderen hatten eine total negative Sicht: Europa als geistliche Einöde, sterbende Gemeinden, kalte Beziehungen, alte Menschen, Islamisierung, Terror – als Strafe Gottes wegen der Weltkriege und Säkularisierung. Ihr Bild von Europa war durch die brasilianischen Medien geprägt. Nach einer intensiven Vorbereitung mit Gebetsnächten, Fasten, Besuchen Die brasilianischen Christen waren tief berührt von der geistlichen Not und den enormen Möglichkeiten in Albanien. in Gemeinden und im Freundeskreis erlebten die Studenten ein erstes Wunder. Das Geld für die Reise kam für alle zusammen! In Tirana geschah das zweite Wunder: Trotz der Sprachbarriere und kulturellen Distanz wurden die Studenten herzlich in albanischen Familien aufgenommen. In der ev. Gemeinde Emanuel hielten die jungen Brasilianer Hauskreise, eine Kinderbibelwoche bei Roma und führten eine regionale Missionskonferenz durch. Diese intensive Zeit veränderte ihre Sicht auf Europa. Beziehungen wurden geknüpft, Leid und Freude geteilt, Sorgen und Hoffnungen ausgetauscht. Europa bekam ein Gesicht. Sie sahen Armut, erlebten Diskriminierung, wurden mit Alkoholismus konfrontiert und fühlten die Folgen gebrochener Beziehungen mit. Sie erlebten geistliche Aufbrüche und Gemeinschaft in der Gemeinde und Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe. Das vorher schwarzweise Bild wurde bunt, Gott segnete die Reise. Die Studenten waren tief berührt von der geistlichen Not und den enormen Möglichkeiten in Albanien. Manche wollen dort in Zukunft Missionare werden. Und nach der Rückkehr erreichte uns eine E-Mail des Gemeindeleiters aus Tirana. Sie wollen eine Missionsschule für Albaner eröffnen! Ob wir ihnen dabei helfen?! Unsere Kollegin Barbara reist im Mai nochmal nach Tirana, um an der Erstellung des ersten Kurrikulums mitzuarbeiten … 22 Thomaz und Mayra Litz P10400

COSTA RICA IMPRESSUM Und dann … berief er sie erneut Luis und Maria waren jung verheiratet, als amerikanische Missionare begannen, sich mit ihnen zum regelmäßigen Bibelstudium zu treffen. Über die Monate lernten sie Jesus persönlich kennen und drangen von purer Kirchenzugehörigkeit zu einer tiefen Beziehung mit ihrem Schöpfer durch. Ihr Wunsch wuchs, Jesus ganz nachzufolgen. Ihr erster Sohn kam zur Welt. Obwohl der Junge durch seinen Autismus viel Aufmerksamkeit benötigt, sehen sie sich in die Außenmission berufen. Einige Jahre lebten sie ihre Leidenschaft im Nahen Osten und Osteuropa. Als wir sie im August 2013 kennenlernten, waren sie gerade nach Costa Rica zurückgekehrt. Der Grund dafür war schrecklich: Ihr zweites Kind, ein Mädchen mit Down-Syndrom, hatte das erste Lebensjahr nicht überlebt. Die Familie stand Jesus beruft sich in Costa Rica junge Missionare für Europa unter Schock, in tiefer Trauer. Staunend erlebten wir mit, wie Gott sie durch diese schwere Zeit formte. Er gab ihnen einen tiefen Zugang zu Menschen, die Ähnliches durchlitten. Und dann … berief er sie erneut: Gott führte sie nach Spanien, wo ihr autistischer Sohn keine neue Sprache lernen musste, in eine Arbeit mit arabischen Einwanderern und Menschen mit Behinderung. Jesus gebrauchte ihre Erfahrungen. Heute dienen sie Menschen dort und laden viele in die Nachfolge ein. Und wir dürfen die junge Missionarsfamilie von Costa Rica aus unterstützen. Kurz vor ihrer Ausreise gestalteten wir gemeinsam mit Luis und Maria ein Wochenende für costaricanische Christen, die mehr über Mission wissen wollten. Unter den 20 Teilnehmern war Janine. Sie sah sich von Gott nach Frankreich berufen und wollte wissen, wie das konkret werden kann. Ein anderes Ehepaar hatte ein Stipendium für Deutschland und wollte die Zeit dort nicht nur fürs Studieren nutzen. Jesus beruft sich in Costa Rica junge Missionare für Europa. Wir dürfen ihnen helfen und sind gespannt, wie er sie zu seiner Ehre gebraucht. Costa Ricaner flehen für Europa Daniel und Myriam Zinser P10869 " Herausgeber: DMG interpersonal e.V. Buchenauerhof 2, D-74889 Sinsheim Tel.: 07265 959-0, Fax: 07265 959-109 WhatsApp: 07265 959-100 • Kontakt@DMGint.de • www.DMGint.de Bei Adressänderungen: Tel. 07265 959-128, Adressen@DMGint.de Vorstandsmitglied: Günther Beck Chefredakteur: Theo Volland (Redaktion@DMGint.de) Layout: David Spieth Erscheinung: Titelfoto: PXXXXX Dieses Symbol nennt den Spendencode des jeweiligen Missionars, so können Sie gezielt für die Arbeit einzelner Missionare spenden. Herzlichen Dank. Bitte geben Sie im Überweisungsträger den Spendencode und den Namen eines Missionars, „DMG“ oder „Wo am nötigsten“ an. Herzlichen Dank! Datum Datum Unterschrift(en) IBAN IBAN 06 06 Fünfmal jährlich Thomas u. Rebecca Krökertskothen, Italien Angaben Kontoinhaber: zum Kontoinhaber: Name, Vorname/Firma, Name, Vorname/Firma, Ort Ort (max. 27 Stellen, keine Straßen- oder Postfachangaben Spendenkonten: Volksbank Kraichgau, DMG IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04 BIC: GENODE61WIE Schweiz: Swiss Post, SMG Vermerk: DMG IBAN: CH92 0900 0000 8004 2881 3 BIC: POFICHBEXXX Die Arbeit der DMG ist als steuerbegünstigt anerkannt. Spenden werden im Rahmen der Satzung entsprechend der Zweckbestimmung für missionarische oder mildtätige Zwecke eingesetzt. Stehen für ein Projekt ausreichend Mittel zur Verfügung, wird die Spende für einen ähnlichen satzungsgemäßen Zweck verwendet. PLZ Freundesnummer Straße Spenders: (falls bekannt) (max. 27 Stellen) PLZ und Straße des Spenders S 2 Spenden-/Mitgliedsnummer Missionarsnummer/Projektnummer oder Name des Stichwort Spenders bzw. - (max. Name 27 Stellen) des Missionars ggf. Stichwort Betrag: Euro, Euro, Cent Cent G E N O D E 6 1 W I E Danke! BIC BIC des des Kreditinstituts (8 oder 11 Stellen) SPENDE SPENDE D E 0 2 6 7 2 9 2 2 0 0 0 0 0 0 2 6 9 2 0 4 IBAN IBAN D M G 7 4 8 8 9 S i n s h e i m Angaben zum zum Zahlungsempfänger: Name, Name, Vorname/Firma (max. 27 Stellen, bei maschineller Beschriftung max. 35 Stellen) Name Name und und Sitz Sitz des des Überweisenden Kreditinstituts BIC BIC Staaten in in Euro. Euro. " SEPA-Überweisung/Zahlschein Für Für Überweisungen in in Deutschland und und in in andere EU-/EWR- -