24.04.2018 Aufrufe

akzent Magazin Mai '18 BO

akzent – DAS GRÖSSTE LIFESTYLE- & VERANSTALTUNGSMAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

akzent – DAS GRÖSSTE LIFESTYLE- & VERANSTALTUNGSMAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN

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<strong>akzent</strong><br />

® DAS MAGAZIN FUR <strong>BO</strong>DENSEE-OBERSCHWABEN MAI 2018<br />

KOSTENLOS<br />

ZUM MITNEHMEN<br />

SCHAUEN<br />

Die spannendsten<br />

Regatten am See<br />

BAUEN<br />

MAXX-e-Motion:<br />

Die größte & interessanteste<br />

Baustelle in Konstanz<br />

FRAUEN<br />

Schöne Damen in der<br />

Ausstellung „Sommerlicht“<br />

auf Schloss Achberg<br />

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14. - 16. <strong>Mai</strong><br />

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Bewerbungsschluss:<br />

15. Juli 2018 und 15. Januar 2019<br />

Infotag:<br />

16. <strong>Mai</strong> 2018, 14.00 Uhr<br />

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INTRO<br />

HISTORISCHE MOBILITÄT –<br />

UNFREIWILLIG<br />

Diesel auf der Schiene und Diesel auf der Straße: am See kommt halt alles 20 Jahre<br />

später an – auch E-Mobilität.<br />

Die Bahn kommt – am See wie fast alles gern ein wenig später. Denn am deutschen<br />

Nordufer ist statt elektrisch immer noch Diesel angesagt. Passagiere und Lok stänkern<br />

da um die Wette.<br />

täglich<br />

Gratis-<br />

Degustation &<br />

Beratung<br />

Irgendwie nostalgisch. Nachdem Dampflok-Veranstalter den See als „Historisches<br />

Zugrevier“ mehr und mehr für sich entdecken, kann man schon bald an manchen Bahnhöfen<br />

alle Arten der Schienennutzung zeitgleich nebeneinander erleben: Dampf, Diesel<br />

und modern elektrisch. Sicher ein weiteres Novum, worum uns die Welt beneidet! Was<br />

im Autobereich zu großen philosophisch geführten Auseinandersetzungen führt, ist auf<br />

der Schiene längst beantwortet: Der Diesel hat ausgedient. Elektrisch fahren ist Stand<br />

der Dinge. Bloß halt grad mal nicht am Bodensee.<br />

Bei der Automobilität ist es genauso verkehrt: die Zukunft der automobilen Mobilität ist<br />

hier alles andere als „elektrisierend“. Dass die zu überwindenden Distanzen in der Region<br />

nach mehr Akkupower als in Metropolen verlangen, wäre ja noch lösbar. Doch welcher<br />

Hersteller garantiert sowas wie ein(igermaß)en kalkulierbaren Wiederverkaufswert in<br />

sagenwirmal fünf Jahren? Welches Akku-, welches Lade-Sytem wird es auch dann noch<br />

geben? Da konkurriert fast jeder Autokonzern mit eigenen Systemen, jeder Energie-Multi<br />

will mitmischen und fast jedes Stadtwerk am See hat dazu eigene Partner, Ideen<br />

und Konzepte. Drei Nationen, verschiedene Bundesländer, Kantone und diverse<br />

lokale Unterschiedlich- bzw. Befindlichkeiten machen es nicht leichter.<br />

Tankstellen-Multis und Betreiber fragen sich auch, wie sie beim „Schnelladen“<br />

Geld verdienen wollen. Ob man den Treibstoff-Umsatz mit<br />

Cappuccino-Volltanken beim notwenigen Schnelllade-Päuschen<br />

auszugleichen vermag, darf bezweifelt werden. Kein Wunder ducken<br />

sich die Tank-Multis lieber mal weg.<br />

Und zuhause aufladen? Ja – im Prinzip schon. Wenn allerdings<br />

die Karre nachts auf der Straße steht – vielleicht an<br />

der Straßenlaterne aufladen? Irgendwie? An jeder? Wie viele<br />

gehen da überhaupt an eine? Zuhause in der gemieteten<br />

Tiefgarage zehn nachträgliche Anschlüsse legen lassen? Und<br />

selbst im Eigenheim: Starkstrom zusätzlich verlegen? Und jetzt<br />

wird’s ganz lustig: Alles möglichst überall und zeitgleich und mit<br />

welchen Systemen? Die regionalen Energieversorger reagieren<br />

zurecht etwas verhalten. Einen einzelnen Standort nachzurüsten<br />

ist derzeit schwer; ein ganzes Mietshaus fast unmöglich.<br />

Die Leitungen und auch die Arbeitskapazitäten schaffen das<br />

schlichtundergreifend nicht. Kein Wunder lassen Verbraucher<br />

rund um den See die vielen Fördermöglichkeiten lieber mal links<br />

liegen und liebäugeln doch noch mit einem „sparsamen Diesel“<br />

oder schielen auf moderne Benzin- und Hybridtechnologie.<br />

Bevor also alle auf die Bahn schimpfen, weil die am See den<br />

Diesel nicht von der Schiene kriegt, erstmal vor der eigenen<br />

Haustür kehren. Wenigstens das geht übrigens reibungslos<br />

schon überall elektrisch …<br />

MARKUS HOTZ<br />

HERAUSGEBER<br />

DIESEN & WEITERE TEXTE ZUM WEITERVERBREITEN UNTER<br />

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über den Rheinsteig / Rheinbrücke<br />

oder via Niederburggasse (Umleitung Richtung AOK folgen)<br />

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Öffnungszeiten:<br />

Montag 14.30-18.30 Uhr<br />

Dienstag – Freitag 9.00-18.30 Uhr<br />

Samstag 9.00-16.00 Uhr<br />

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Untere Laube 17 · D-78462 Konstanz<br />

Tel. +49 (0)7531 / 22 131<br />

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3


INHALT<br />

TITEL<br />

4 Inhalt<br />

6 Impressum<br />

8 MAXX-e-Motion baut auf Zukunft<br />

13 Steuerkarriere bei bmi<br />

22 Sommerlicht auf Schloss Achberg<br />

SEE-LEUTE<br />

24 Peter Lenks „Narrenschiff“<br />

26 Entscheidend sind die Möglichkeiten<br />

28 Vorsicht! Explosiv<br />

31 Zukunftsvisionen<br />

32 Moral ist lehrbar<br />

33 Helden von nebenan<br />

34 See-Leute kurz & knapp<br />

134 Déjà Vu<br />

SEEZUNGE<br />

36 Unvergleichlicher Kaffeeduft<br />

40 seezunge Portrait: Tim Raue & Steve Karlsch<br />

42 Gerüchteküche: Neues von der Genussfront<br />

46 seezunge Test: Ristorante Pulcinella, Weinfelden<br />

48 Tipps: Gut essen & trinken<br />

BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

50 Podiumsdiskussion<br />

51 Kolumne: SEEvolution<br />

52 Leuchtturm unter Störfeuer<br />

56 Digital Natives aufgepasst!<br />

57 Studieren probieren<br />

58 Handel & Wandel<br />

TRENDS & MEHRWERT<br />

62 Luxus, bunt & affengeil<br />

64 Kundenmodels<br />

66 Mehr-Wert in der Großstadt Bodensee<br />

ERLEBEN<br />

70 Lindauerleben<br />

72 Hörierleben<br />

76 Reichenauerleben<br />

SEERAUM<br />

80 Die 68er und die Architektur<br />

SEECLASSICS<br />

82 Einzigartig anders: MAC Museum Art & Cars<br />

84 Alles Oldies, oder was?<br />

LEBENSWERT<br />

86 Bodenseeregatten 2018<br />

88 Museen neu entdecken<br />

90 Blütentraum hinterm Gartenzaun<br />

92 Klang & Kunst im Kreuzgarten<br />

93 Freizeittipps<br />

28<br />

8 EMOTION<br />

MAXX-e-Motion: Konstanz‘<br />

spannendstes Zukunftsmodell<br />

EXPLOSION<br />

Roman Signer: St. Gallens<br />

berühmtester Künstler wird 80<br />

4<br />

KULTUR<br />

100 Jazz<br />

102 Live-Musik<br />

108 Bühne<br />

112 Kunst<br />

SEEHENSWERT<br />

115 Veranstaltungen<br />

130 Ausstellungen<br />

36<br />

ESPRESSION<br />

Kaffee: Die schönsten Röstereien der Region


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IMPRESSUM<br />

6<br />

<strong>akzent</strong> Verlags-GmbH<br />

Am Seerhein 6<br />

D-78467 Konstanz<br />

Für Kunden aus der Schweiz:<br />

Postfach 1001<br />

CH-8280 Kreuzlingen<br />

Telefon: +49 (0)7531 99148 00<br />

Telefax: +49 (0)7531 99148 70<br />

Mo–Fr 8.30–12.30 Uhr<br />

info@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

1 2<br />

Geschäftsführung:<br />

1 Markus Hotz<br />

Redaktionsschluss:<br />

10. des Vormonats<br />

Termine: 15. des Vormonats<br />

Anzeigenschluss: 15. des Vormonats<br />

Erscheinungsweise: monatlich, jeweils<br />

zum Monatsanfang<br />

Druckauflage: 35 000<br />

Erfüllungsort: Konstanz<br />

4<br />

m.hotz@<strong>akzent</strong>-magazin.com (mh)<br />

Andreas Querbach<br />

a.querbach@schwaebische.de<br />

Sekretariat & Verteilung:<br />

2 Martina Menz<br />

Mengen<br />

Bad Saulgau<br />

Tuttlingen<br />

Ostrach<br />

Bad Schussenried<br />

Bad Waldsee<br />

Pfullendorf<br />

Aulendorf<br />

Stockach<br />

Bad Wurzach<br />

Engen Ludwigshafen Weingarten Leutkirch<br />

Überlingen<br />

Singen Radolfzell<br />

Ravensburg<br />

Markdorf<br />

Schaffhausen<br />

Meersburg Tettnang Wangen<br />

Konstanz<br />

Isny<br />

Stein am Rhein<br />

Kreuzlingen Friedrichshafen<br />

Frauenfeld<br />

Weinfelden Romanshorn<br />

Wil<br />

6<br />

Rorschach<br />

St. Gallen<br />

DAS MAGAZIN VOM<br />

<strong>BO</strong>DENSEE BIS<br />

OBERSCHWABEN<br />

3<br />

m.menz@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

5<br />

Lindau<br />

Dornbirn<br />

Traumzeit | Projekte:<br />

Bregenz<br />

3 Viviane Mewes (vm)<br />

v.mewes@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

seeclassics:<br />

Thomas Pfeifer<br />

t.pfeifer@seeclassics.com<br />

7<br />

seezunge:<br />

4 Maria Peschers<br />

m.peschers@seezunge.com<br />

Titel Großstadt Bodensee<br />

Otto Kasper | KASPER GmbH<br />

8<br />

Titel Bodensee-Oberschwaben<br />

Leo Putz, Morgensonne I, 1907<br />

© Sammlung Siegfried Unterberger<br />

Produktion, Gestaltung & Layout:<br />

23<br />

5 Chris Bernert<br />

Redaktion (V.i.S.d.P.):<br />

7 Julia Landig (jl)<br />

c.bernert@<strong>akzent</strong>-grafik.com<br />

6 Daniela Schiff-Francois<br />

j.landig@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

8 Michael Schrodt (ms),<br />

m.schrodt@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Autoren:<br />

Nicole Amann (na)<br />

Claudia Antes-Barisch (cab)<br />

d.schiff-francois@<strong>akzent</strong>-grafik.com<br />

9 Dr. Patrick Brauns (pb)<br />

10 Susi Donner (dos)<br />

11 Ruth Eberhardt (rue)<br />

Katja Edelmann (ka)<br />

Druck:<br />

Konradin Druck GmbH<br />

D-70771 Leinfelden-Echterdingen<br />

17<br />

19<br />

21<br />

12 Tanja Horlacher (th)<br />

13 Marie Malina (ma)<br />

14 Andrea Mauch (am)<br />

Anne Prell (ap)<br />

23 Yannick Rehfuss (yr)<br />

15 Heide-Ilka Weber (hiw)<br />

16 Britta Zimmermann (bz)<br />

18<br />

Akquise:<br />

Stockach, Konstanz, Kreuzlingen:<br />

Thomas Pfeifer<br />

t.pfeifer@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Hegau, Schaffhausen:<br />

17 Alexandra Bürgel<br />

20<br />

a.buergel@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Überlingen, Markdorf, Meersburg:<br />

18 Antje Efkes, ae@efkes.com<br />

Silvia Sulger, ssulger@gmx.net<br />

Friedrichshafen, Lindau, Bregenz:<br />

22<br />

19 Gisela Hentrich<br />

mail@giselahentrich.de<br />

Oberschwaben:<br />

20 Stefan Blok, sblok@t-online.de<br />

Ravensburg, Weingarten:<br />

21 Barbara Leberer<br />

9 10<br />

b.leberer@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Schweiz, Friedrichshafen:<br />

Carola Mattes<br />

carola.mattes@bildat.de<br />

Wellness & Gesundheit:<br />

22 Bettina Zimmermann-Degener<br />

b.zimmermann-degener@<br />

<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

CityMags:<br />

Vermarktungsgesellschaft mbH<br />

Varrentrappstr. 53, D-60486 Frankfurt<br />

+49 (0)69 979 517 10<br />

info@citymags.de<br />

www.citymags.de<br />

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www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Nachdruck von Bildern und Artikeln nur mit schriftlicher Genehmigung der Herausgeber.<br />

Für unverlangt eingesandte Beiträge wird keine Haftung übernommen. Die durch den<br />

Verlag gestalteten Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher<br />

Genehmigung des <strong>akzent</strong> Verlags weiterverwendet werden.<br />

11<br />

13<br />

14<br />

15<br />

12<br />

16<br />

Faceb ok Thumbs Up CMYK / .eps


Gartenbau Hofstetter Mühle<br />

Bambus, Steinfiguren und mediterrane Pflanzen<br />

für Haus & Garten<br />

Bei uns finden Sie auf über 10.000 qm Ausstellungsfläche<br />

viele Ideen und Inspirationen für Ihren Garten.<br />

• Dekorative immergrüne Bambusse aller Arten<br />

• Zahlreiche europäische und asiatische Stein und Holzkunstwerke:<br />

Skulpturen, Schalen, Brunnen, Pagoden und Buddhafiguren<br />

• Umfangreiches japanisches Ahornsortiment<br />

• Stauden für alle Standorte wie Stein-, Dach- und Wassergärten<br />

• Großes Kräuter- und Ziergräsersortiment aus eigener Produktion<br />

• Mediterrane Pflanzen für Haus und Garten: Olivenbäume, Palmen,<br />

Zitruspflanzen und allerlei Blühendes<br />

Samstag, 12. <strong>Mai</strong><br />

Samstag, 09. Juni<br />

Samstag, 21. Juli<br />

Samstag, 01. September<br />

Samstag, 29. September<br />

Unsere Überraschungs-Samstage<br />

Freuen Sie sich auf:<br />

• Köstlichkeiten im Bambuscafe<br />

• Workshops mit Stein und Pflanzen<br />

• Wissensquiz mit tollen Preisen und Tombola<br />

• Kinderanimation<br />

• Musikalische Untermalung<br />

• und weitere Überraschungen<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer besonderen Gärtnerei.<br />

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr; April und <strong>Mai</strong> Sa 9-16 Uhr<br />

www.bambuswald.de | www.steinfigurenshop.de | www.dachgarten24.de


TITEL<br />

MAXX-E-MOTION<br />

BAUT AUF ZUKUNFT<br />

D – Konstanz | Viel Bewegung auf dem MAXX-e-Motion-Areal, einem der aufsehenerregendsten<br />

und teuersten Bauprojekte in der Region und derzeit die größte Baustelle<br />

in Konstanz. Die riesige Baugrube zeugt von den dort angestrebten<br />

End-Dimensionen, Bagger und Pfahlrammen werkeln vor sich hin und mit<br />

der Baustelle wächst nun auch die Neugier. Das MAXX-e-Motion-Areal<br />

wird in Gänze spätestens 2020 die Attraktion sein.<br />

8


TITEL<br />

MODELLCHARAKTER: DER RAVENSBURGER CATERING-UNTERNEHMER JOACHIM FÖHR,<br />

DER IM MAXX-E-MOTION UND IM <strong>BO</strong>DENSEEFORUM DAS CATERING BETREIBEN WIRD,<br />

UND KURT BREIT, DIREKTOR DES PROJEKTENTWICKLERS EUROCONCEPT AUS KONSTANZ.<br />

9


10<br />

TITEL


TITEL<br />

In Abschnitten werden Bereiche vorab fertiggestellt. Das architektonisch<br />

beeindruckende MAXX-e-Motion-Center wird als größtes und<br />

modernstes Büro- & Tagungszentrum mit Gastronomie und Ausstellungsflächen<br />

dem ganzen Areal die Prägung geben. Dazu das dann<br />

größte Hotel der Stadt mit 183 Zimmern, ein Vier-Sterne Hampton<br />

by Hilton, und überdies das größte Parkhaus von Konstanz als Ensemble<br />

von drei Gebäuden an prominenter Stelle. Umgeben von drei<br />

weiteren neuen Hotels und in direkter Nachbarschaft zum stadteigenen<br />

Bodenseeforum wird hier eine Event-Location am See entstehen,<br />

die Konstanz vollends auf die Landkarte der Top-Veranstalter<br />

bringen wird. Die Einheimischen freuen sich unterdessen besonders<br />

auf die gehobene italienische Gastronomie und die spektakuläre<br />

SKYBAR in 23 Metern Höhe, sowie auf spannende Ausstellungskonzepte,<br />

beispielsweise von Premium-Fahrzeugen, PKW-<br />

Sammlerstücken, hochwertigsten Motorrad-Modellen<br />

und Zukunftsthemen rund um die Mobilität.<br />

11


TITEL<br />

Das Areal besteht aus einer einladend großen Piazza, umgeben von den<br />

drei, dem heutigen Zeitgeist entsprechenden Baukörpern, welche die Stadt<br />

an der neuen Rheinbrücke maßgeblich dominieren werden. Zum einen mit<br />

dem dann größten Konstanzer Hotel, welches die weltweit bekannteste<br />

Hotelmarke Hilton an den See bringt, zum anderen mit dem größten und<br />

sicher bequemsten Parkhaus inmitten des rechtsrheinischen Gewerbegebietes,<br />

und natürlich mit dem eigentlichen MAXX-e-Motion-Center selbst,<br />

das neben schicker, urbaner Gastronomie und variablen Tagungs- und<br />

Aktionsflächen zum höchst flexibel nutzbaren Zentrum für Tagungskultur<br />

heranwächst. Darüber hinaus sind über 6600 Quadratmeter moderne<br />

High-Tech-Büroflächen vorgesehen, von denen Stand heute rund zwei<br />

Drittel vermietet sind.<br />

12


TITEL<br />

13


TITEL<br />

Ein ehrgeiziges Projekt<br />

Die Projektentwickler der euroconcept group, die das ehrgeizige<br />

Projekt mit Tatkraft und Ausdauer und gegen alle Widerstände<br />

vorangetrieben haben, haben über Jahre im Stillen minutiös getüftelt<br />

und verhandelt, denn bei dieser Investitionshöhe durfte<br />

nicht die kleinste Kleinigkeit dem Zufall überlassen werden. Ernst<br />

Brümmer (als Business Analyst für Sonderimmobilien zuständig<br />

für das Geschäftsmodell), Guido Layer (als geschäftsführender<br />

Architekt zuständig für die baurechtliche Seite) sowie Kurt Breit<br />

(als Vorstand der euroconcept AG verantwortlich für Finanzierung,<br />

Investoren, Teamleitung und Betreiber-Akquisitionen) freuen<br />

sich über die bereits geleistete Arbeit mit allen Partnern. „Alle<br />

maßgeblichen Verträge mit Ankermietern sind unterzeichnet,<br />

städtische Auflagen erfüllt, Genehmigungen und Finanzierungszusagen<br />

erteilt. Und mit der Vorarlberger i+R Generalbauunternehmung<br />

für das Hotel und das MAXX-e-Motion-Center sowie<br />

der Goldbeck-Gruppe als Parkhaus-Spezialist sind profilierte<br />

Bau-Partner gefunden“, so Guido Layer.<br />

Für die ansprechend klare Architektur zeichnet das mit einem<br />

„German Design Award 2018“ ausgezeichnete Konstanzer<br />

Architekten-Büro D’Aloisio & Dury verantwortlich. „Dynamik,<br />

Bewegung und Futuristik sind hier die Leitmotive der Architektursprache“,<br />

erklärt Fredi D’Aloisio.<br />

14


TITEL<br />

LA GRANDE TAVOLA<br />

Feiern Sie mit Ihrer Familie, mit Ihren Freunden oder Geschäftspartnern an einer Tafel mit bis zu 24 Personen.<br />

Weinproben - ab 20 Personen, mit und auch ohne begleitendes Menü. Veranstaltungstechnik wie Beamer, Leinwand, Internet vorhanden.<br />

Erleben Sie und Ihre Gäste italienische Gastfreundlichkeit par excellence.<br />

Ristorante Arena | Im Haus Greth, 1. Etage<br />

Ladungsplatz 14 | 88662 Überlingen | Tel. +49 (0)7551 / 91 63 26 | www.arena-ristorante.de<br />

Öffnungszeiten: Di-Sa 12-14 Uhr und Sonntag & Feiertag 12 - 15 Uhr und 18 - 22.30 Uhr | montags Ruhetag<br />

15


TITEL<br />

Von Mittagstisch bis Fine Dining<br />

Pino Arena und Nico Tatavitto, die von Vorarlberg<br />

über das gesamte deutsche Bodenseeufer<br />

mit ihren italienischen Gastro-Konzepten viele<br />

der schönsten und interessantesten Standorte<br />

belegen, haben nun auch den Sprung nach<br />

Konstanz vollzogen und werden hier für spannende<br />

italienische Gastlichkeit sorgen: Im<br />

Dachgeschoss mit stylischem Ambiente und<br />

gigantischer Panorama-Aussicht wird die SKY-<br />

BAR Gastronomie auf wörtlich „hohem Niveau“<br />

präsentieren. Im Erdgeschoss ein großzügiges<br />

Restaurant mit riesiger Terrasse – so<br />

wird das Ganze zum ambitionierten Premium-<br />

Angebot für Einheimische, vom Mittagstisch<br />

bis zum Fine Dining.<br />

Im Tagungsbereich agiert das überaus renommierte<br />

Unternehmen Föhr-Eventcatering<br />

als Joint-Venture Partner der „Tagungskultur<br />

Konstanz GmbH“, einer neu gegründeten<br />

Full-Service-Agentur, welche wiederum<br />

mit Bankett- und Marketing-Profis aus ganz<br />

Deutschland besetzt wird. In Konstanz hat<br />

Föhr-Catering bereits das Bodenseeforum für<br />

sich gewinnen können – so steht diese schlagkräftige<br />

„Allianz der Macher“ symbolisch für<br />

den Teamgeist und die Innovationskraft auf<br />

dem Cover von <strong>akzent</strong>. In Synergie mit der<br />

großen Küche, die Föhr im MAXX-e-Motion<br />

nun baut, wird hier eine effiziente Logistik<br />

entstehen, die die beiden neuen Tagungszentren<br />

– das Bodenseeforum, sowie das MAXXe-Motion<br />

– vom Standard weit voranbringen<br />

wird. Kein anderer Tagungsstandort am See<br />

bietet dann in der Zukunft so viel Raum und<br />

Logistik für alle denkbaren Kongress-, Eventund<br />

Tagungsformate wie Konstanz: das historische<br />

Konzil, das Bodenseeforum und das<br />

MAXX-e-Motion, letzteres vor allem durch die<br />

durchdachte, moderne Raumsegmentierung.<br />

Ausgerichtet auf Gruppengrößen von zwölf bis<br />

380 Personen in den technisch hochwertigen<br />

Seminarräumen des zweiten Obergeschosses<br />

sowie sehr variabel für eine größere Personenanzahl<br />

im Erdgeschoss und auf der Piazza.<br />

Nirgends sonst wird es so umfassend möglich<br />

sein, Tagungen im Umfeld exquisiter Ausstellungen<br />

durchzuführen. Die Aussteller stehen<br />

bereits parat: Edelmarken der Autoindustrie<br />

wollen sich präsentieren wie etwa ALPINA,<br />

BMW, Porsche, Mercedes und natürlich die<br />

edelsten italienischen Autoschmieden. Darüber<br />

hinaus plant die hauseigene Abteilung für<br />

Sonderausstellungen Themen wie beispielsweise<br />

„Tempo, Helden, Leidenschaft“, basierend<br />

auf den spannenden Geschichten rund<br />

um bekannte und vergessene Rennstrecken.<br />

Hier wird ortsansässigen Unternehmen die<br />

Gelegenheit gegeben, einem Sponsorenpool<br />

beizutreten.<br />

Durch das anpassungsfähige Ausstellungskonzept<br />

können in den Eventzonen auch kundenbezogene<br />

Exponate und Unikate gezeigt<br />

werden.<br />

16


TITEL<br />

Alles für<br />

das perfekte<br />

event!<br />

D - Ravensburg | Wenn es darum geht,<br />

ein Event von vorne bis hinten perfekt<br />

auf die Beine zu stellen, dann ist das<br />

Team von Föhr Event Catering zur<br />

Stelle. Egal ob Hochzeit, Firmenfeier<br />

oder Tagung, egal ob 30 Gäste oder<br />

Catering für bis zu 1200 Personen.<br />

Die Basis ist ein Erfahrungsschatz aus<br />

über 30 Jahren Gastronomie.<br />

Der Grundstein für die Föhr Unternehmensgruppe<br />

wurde 1984 mit dem Hotel Föhr in<br />

Friedrichshafen gelegt. Zehn Jahre später<br />

übernahm Geschäftsführer Joachim Föhr die<br />

Gastronomie des Tagungs- und Kongress-<br />

Zentrums Graf Zeppelin Haus in Friedrichshafen.<br />

2009 eröffnete die Föhr Event Catering<br />

& Service GmbH in Kooperation mit der<br />

Deutschen Zeppelin Reederei das Restaurant<br />

Zeppelin Hangar in Friedrichshafen direkt am<br />

Zeppelin-Landeplatz. 2016 wurde ein Anbau<br />

an den Zeppelin Hangar FN geschaffen, in dem<br />

ein modernes und hochwertiges Steakhouse<br />

mit einzigartigem Kohle Indoor Showgrill und<br />

eigener Fleischreifung eingerichtet wurde.<br />

Die steigende Zahl an Cateringaufträgen führte<br />

denn auch dazu, in einen neuen Firmensitz zu<br />

investieren: Im <strong>Mai</strong> 2014 wurde mit großem<br />

Festakt die Eröffnung des Event-Hangar RV im<br />

Ravensburger Gewerbegebiet Erlen gefeiert.<br />

Hier steht nun stolz die Firmenzentrale mit<br />

über 800 m 2 Hochregallager mit 650 Plattenplätzen,<br />

einer modernen Produktionsküche sowie<br />

einer Event-Location mit je 600 m 2 . Durch<br />

den neuen zentralen Standort ist es möglich,<br />

Caterings aller Art und Größe zu absolvieren.<br />

Von Familienfeiern über Hochzeiten, Tagungen<br />

und Firmenevents bis zum Gala Dinner bis<br />

2000 Personen ist alles möglich. Durch das<br />

eigene umfangreiche Equipment, einen großen<br />

Fuhrpark und ein eingespieltes Team ist auch<br />

eine kurze Reaktionszeit möglich und man<br />

kann individuell auf den Kunden eingehen.<br />

Und das sogar bis nach Stuttgart, Ulm und<br />

Memmingen. „Alle Leistungen aus einer Hand<br />

ist unser Versprechen an die Kunden wie Vetter<br />

Pharma, Stadtwerke am See, Bosch Software,<br />

Covestro und viele mehr“, so die Föhrs.<br />

Seit Februar 2017 ist die Föhr Unternehmensgruppe<br />

auch auf der anderen Seeseite, in<br />

Konstanz, aktiv tätig und liefert Speisen für<br />

große Veranstaltungen im Bodenseeforum.<br />

2019 wird ein weiterer wichtiger Schritt in der<br />

Unternehmensgeschichte folgen:<br />

Das Maxx-e-Motion in Konstanz. „Konstanz<br />

ist der dritte wichtige Wirtschaftsraum um<br />

den Bodensee und wird für uns ein wichtiger<br />

Schritt über den See“, so die Föhrs. Mit den<br />

Top modernen Veranstaltungsflächen sowie<br />

dem neuzeitlichen Tagungsbereich ist im Maxxe-Motion<br />

eine Vielzahl an Veranstaltungen<br />

möglich. „Caterings im Konstanzer Raum sind<br />

bis heute ein enormer Aufwand, welcher mit<br />

dem Neubau relativiert wird. Eine integrierte<br />

Ausstoßküche sowie Kühlmöglichkeiten und<br />

Lagerflächen sind im Maxx-e-Motion vorhanden<br />

und bringen uns wiederum Flexibilität und<br />

neue Ressourcen für neue Kunden.“<br />

Föhr Event Catering & Service GmbH<br />

Wilhelm Brielmayer Straße 1 | Gewerbegebiet Erlen | 88213 Ravensburg<br />

www.foehr-eventcatering.de | www.equipmentverleih-rv.de | www.icecubes-rv.de<br />

NEUE MESSE FN | Allmannsweiler Str. 132 | 88142 Friedrichshafen<br />

www.zeppelin-hangar-fn.de | www.buffalo-steakhouse-fn.de<br />

17


TITEL<br />

Das Parkhaus wird die europaweit bekannte APCOA PAR-<br />

KING Group betreiben, deren Konzernzentrale in Stuttgart<br />

sitzt. Dieser international bekannte und renommierte<br />

Parkhausbetreiber zeichnet sich mit über 45 Jahren Branchenerfahrung<br />

und einem höchsten Maß an Professionalität<br />

aus. APCOA bewirtschaftet etwa 1,4 Millionen Einzelstellplätze<br />

und bietet die weltweit größte Park-Datenbank<br />

mit über 35 Millionen Parkplätzen in über 100 Ländern.<br />

Und schon bald auch 416 Parkplätze in Konstanz.<br />

Doch nicht nur mit seinem Schwerpunkt für Mobilitätskultur<br />

und vielseitigen Tagungs- und Kongresskapazitäten,<br />

sondern auch mit jeder Menge moderner Büros, etwa für<br />

Technologie- und Software-Unternehmen, schafft das<br />

MAXX-e-Motion-Center als Immobilien-Typ eine Innovation.<br />

Glasfaserkabel bis an den Schreibtisch, gesundes<br />

Arbeitsklima und Raum für Kreativität mit allen zeitgemäßen<br />

Features. In modularen Raumoptionen können dabei<br />

Einheiten von bis zu 2200 Quadratmetern realisiert werden<br />

– bislang Mangelware in der Stadt, was in der Vergangenheit<br />

zu Abwanderung von Hightech-Arbeitsplätzen<br />

führte. Ernst Brümmer, zuständig für das Geschäftsmodell,<br />

ist zutiefst überzeugt von der Tagungs-Zukunft des<br />

gesamten Standortes: „Wir sorgen für ein überregionales<br />

Alleinstellungsmerkmal in der Tagungslandschaft<br />

zwischen Stuttgart und Zürich.<br />

Dazu wird es final – mit unserem Hilton-Hotel und den<br />

direkt angrenzenden neuen Hotels – ein Cluster mit über<br />

1200 Betten und überdies 500 PKW-Stellplätzen geben.<br />

Damit ergänzen sich die jeweiligen Angebote, und jedes<br />

vom Kunden gewünschte Format kann in ein passgenaues<br />

Event-Engagement gegossen werden.“ So kann Konstanz<br />

sich als „Strategische Wettbewerbseinheit“ im heiß<br />

umkämpften Markt der Meetings, Incentives, Kongresse<br />

und Events („MICE-Segment“) überaus wettbewerbsfähig<br />

aufstellen und auch durchsetzen.<br />

Oder wie es Kurt Breit auf den Punkt bringt: „Hier<br />

entstehen maximale Möglichkeiten in Richtung<br />

Lifestyle und Präsentationen aller Art!“<br />

FOTO: OTTO KASPER<br />

ANIMATIONEN: ACHIM REHAAG<br />

ARCHITEKTURMODELL: THOSS<br />

18


TITEL<br />

euroconcept group<br />

Bruderturmgasse 3<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0) 7531 282559-0<br />

www.euroconcept.ch<br />

19


20<br />

TITEL<br />

STEUER-KARRIERE<br />

D – Konstanz | Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung<br />

ist weit mehr als die Erstellung<br />

von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen<br />

oder die Prüfung von Unternehmenszahlen.<br />

Bei bmi auditax gehören betriebswirtschaftliche<br />

Beratungsleistungen und Projektmanagement<br />

ebenfalls zu den Kernaufgaben. Jetzt<br />

sucht das junge Team Nachwuchs.<br />

„Wir sind eine seit mehr als 20 Jahren etablierte<br />

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft,<br />

die nie aufgehört hat, sich<br />

neuen Herausforderungen zu stellen: fachlich,<br />

technisch und interdisziplinär“, so Geschäftsführerin<br />

Doris Moraschi. Neben Qualität und<br />

Wachstum legt die Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft<br />

besonderen Wert auf eine<br />

persönliche Betreuung. Ein Schwerpunkt der<br />

Kanzlei liegt in der Beratung grenzübergreifender<br />

Unternehmen, die ein spezielles Know-how<br />

benötigen. Für Unternehmen, die im Rahmen<br />

internationaler Zusammenarbeit tätig werden<br />

wollen, bieten die Experten Hilfestellung bei<br />

der Gründung deutscher Tochtergesellschaften,<br />

Strukturierung internationaler Zusammenarbeit<br />

und laufende Betreuung der steuerlichen<br />

Problemstellungen.<br />

„Wir kennen unser Kerngeschäft, aber erkennen<br />

auch das Erfordernis zusätzlich notwendiger<br />

Beratungsleistungen“, so Wirtschaftsprüferin<br />

und Steuerberaterin Doris Moraschi. „Wir<br />

wollen faire Partner sein – sowohl für unsere<br />

Mandanten als auch für unsere Mitarbeiter.“<br />

Als Projektmanagement bietet bmi auditax die<br />

fachübergreifende Koordination von steuerlichen<br />

und betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen<br />

zur Verbesserung der Planungs-,<br />

Steuerungs- und Entscheidungsprozesse.<br />

Zusätzlich ist bmi auditax qualifiziert, IT-<br />

Systemprüfungen auszuführen und damit der<br />

Herausforderung der Digitalisierung gerecht zu<br />

werden.<br />

Jetzt braucht das Team am Konstanzer Standort,<br />

unweit des Seerheins, Verstärkung. Engagierte<br />

Studienabsolventen der Wirtschaftsinformatik,<br />

Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre<br />

sowie der Rechtswissenschaften können ihr<br />

Wissen als Wirtschafts- und Steuerberatungsassistenten<br />

erproben. Abiturienten und Absolventen<br />

der Fachhochschulreife bietet bmi auditax<br />

in Kooperation mit der Dualen Hochschule<br />

Baden-Württemberg die Möglichkeit, ein duales<br />

Studium „Steuern und Prüfungswesen“ zu<br />

beginnen – aktueller Studienbeginn ist Oktober<br />

2018.<br />

„In unserem jungen Team wirken Sie mit Elan<br />

und Freude an Gestaltungen mit und möchten<br />

hierfür auch gemeinsam mit unseren Partnern<br />

Verantwortung tragen“, so Doris Moraschi.<br />

bmi auditax bietet beste Entwicklungschancen,<br />

individuelle Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten<br />

und die frühzeitige Übernahme<br />

von eigenverantwortlichen Aufgaben. Einsatzbereitschaft,<br />

Flexibilität und Teamgeist werden<br />

vorausgesetzt. Der Weg zu den Berufsexamina<br />

zum Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und CISA<br />

wird aktiv gefördert. Eine fachliche wie auch<br />

menschliche Unterstützung versteht sich in diesem<br />

Team von selbst.<br />

FOTO: EDMUND MÖHRLE<br />

Bewerbungen ab sofort an:<br />

bmi auditax GmbH<br />

Ansprechpartner:<br />

Frau WP/StB Dipl.-Kfm.<br />

Doris Moraschi<br />

Lohnerhofstr. 13<br />

D-78467 Konstanz<br />

+49 (0)7531 80 23 500<br />

www.bmi-auditax.de


TITEL<br />

21


22<br />

TITEL<br />

SOMMERLICHT<br />

IM SCHLOSS<br />

LEO PUTZ, DAME IN BLAU, 1908 | © SAMMLUNG SIEGFRIED UNTERBERGER<br />

D – Achberg | Schloss Achberg startet mit sinnlichen<br />

Bildern schöner Frauen und musikalischen Erlebnissen<br />

in seine neue Kultursaison.<br />

Mit Leo Putz und der Künstlergemeinschaft „Scholle“<br />

stellt Schloss Achberg wichtige Vertreter der Malerei im<br />

frühen 20. Jahrhundert vor. Ihre lebensbejahenden, vielfach<br />

großformartigen Gemälde bilden einen Höhepunkt<br />

im sommerlichen Ambiente von Schloss Achberg. Leo Putz<br />

kam als 16-Jähriger von Tirol in die bayerische Landeshauptstadt.<br />

Seine Ausbildung führte ihn unter anderem<br />

nach Paris an die Académie Julian. Danach stellte der<br />

junge Künstler in der Münchener Secession aus, feierte<br />

erste Erfolge und verursachte mit seinen mitunter frivolen,<br />

provokanten Gemälden („Bacchanal, 1905“) größere und<br />

kleinere Skandale. 1903 trat er der Künstlergemeinschaft<br />

Scholle bei, die vier Jahre zuvor von befreundeten Künstlern<br />

gegründet worden war, mit dem Ziel, sich neue, von<br />

konservativen Juroren unabhängige Ausstellungsmöglichkeiten<br />

zu erschließen. Die Scholle war eine Vereinigung<br />

ohne starres künstlerisches Statut. Gemeinsam war den<br />

zwölf Mitgliedern eine vom Jugendstil und Impressionismus<br />

gleichermaßen beeinflusste naturalistische Kunstauffassung.<br />

Die verfeinerte Sinnlichkeit der Malerei<br />

Berühmt wurden sie insbesondere mit ihren Darstellungen<br />

von Frauen in der Natur, die durch die populäre Zeitschrift<br />

„Jugend“ weite Verbreitung fanden. In diesen Bildern ent-


TITEL<br />

Kinderkonzert<br />

Sonntag, 6. <strong>Mai</strong><br />

„Kunterbunt und farbenfroh“<br />

Bodenseefestival<br />

Freitag, 11. <strong>Mai</strong><br />

es spielt der junge Pianist Dmitry<br />

Masleev aus Russland,<br />

Artist in Residence<br />

Samstag, 19. <strong>Mai</strong><br />

„Klang des Ostens“, Hans-Christian<br />

Hauser und seine Gesang-Interpretationsklasse<br />

erarbeiten ein vielseitiges<br />

Repertoire slawischer und jüdischer<br />

Vokalmusik.<br />

„Klingendes Schloss“<br />

faltet sich gerade bei Leo Putz das kraftvolle<br />

Farbenspiel und die verfeinerte Sinnlichkeit<br />

seiner Malerei zu größter Wirkung. Putz, der<br />

die Mechanismen des Kunstmarktes verstand<br />

und geschickt für den eigenen Erfolg zu nutzen<br />

wusste, gilt bis heute als der wichtigste<br />

Vertreter der Künstlergruppe. Die Ausstellung<br />

„Sommerlicht“ stellt Leo Putz und die<br />

Künstlergemeinschaft Scholle in einem selten<br />

gesehenen Umfang vor. Auf drei Stockwerken<br />

werden rund 80 Gemälde, Zeichnungen<br />

und Grafiken aus der Sammlung Siegfried<br />

Unterberger präsentiert – darunter zahlreiche<br />

Hauptwerke von Leo Putz sowie Arbeiten der<br />

weiteren Scholle-Mitglieder Gustav Bechler,<br />

Reinhold Max Eichler, Erich und Fritz Erler,<br />

Max Feldbauer, Walter Georgi, Adolf Höfer,<br />

Adolf Münzer, Walter Püttner, Franz Wilhelm<br />

Voigt und Robert Weise.<br />

„Sommerlicht“:<br />

Begleitend zur Ausstellung „Sommerlicht“<br />

stehen für Familien, Jugendliche<br />

und Kinder Führungen, Kinderkunstführungen,<br />

Vorträge sowie Musik- und<br />

Kreativ-Workshops und Malkurse zu den<br />

Themen Akt und Stillleben, Abenteuer-<br />

Wildnis- und Geocaching-Projekte sowie<br />

das einwöchige KunstCamp (31.07.-<br />

05.08.) auf dem Programm.<br />

LEO PUTZ, MORGENSONNE II, UNDATIERT | © SAMMLUNG SIEGFRIED UNTERBERGER<br />

Die Sommerlicht-Ausstellung untermalt, oder<br />

besser vertont Schloss Achberg mit wunderbaren<br />

Klangwelten und steht zum Bodenseefestival,<br />

beim Schlosserlebnistag „Klingendes<br />

Schloss“ oder in der Konzertreihe „Klassischer<br />

Herbst“ bis Oktober immer wieder ganz im<br />

Zeichen der Musik.<br />

bis 21.10., Fr 14-18 Uhr,<br />

Sa/So/Feiertage 10-18 Uhr<br />

Schloss Achberg<br />

D-88147 Achberg<br />

+49 (0)751 85 95 10<br />

info@schloss-achberg.de<br />

www.schloss-achberg.de<br />

Katalog: ISBN 978-3-944685-08-3<br />

TEXT: SUSI DONNER<br />

LEO PUTZ, FRÜHSTÜCK IM FREIEN, 1907<br />

© SAMMLUNG SIEGFRIED UNTERBERGER<br />

Sonntag, 24. Juni<br />

junge Musiker und Musikbegeisterte<br />

erproben am Schlosserlebnistag ihr<br />

Können und lernen neue Musikstile<br />

und Klangwelten kennen. Beiträge<br />

der Jugendmusikschule Wangen, vier<br />

Musikgruppen aus der Region, ein<br />

Schloss-Spaziergang mit oberschwäbischer<br />

Barockmusik und musikalische<br />

Mitmachaktionen für Kinder bringen<br />

die historischen Mauern zum Klingen.<br />

Konzertreihe<br />

„Klassischer Herbst:<br />

Donnerstag, 20. September<br />

Miriam Feuersinger (Sopran) und<br />

Clemens Morgenthaler (Bassbariton)<br />

zusammen mit Studierenden des Vorarlberger<br />

Landeskonservatoriums.<br />

Samstag, 29. September<br />

das Modern String Quartet zählt seit<br />

Jahren zu den herausragenden europäischen<br />

Crossover-Formationen.<br />

Samstag, 6. Oktober<br />

die vier jungen Musiker des Notos<br />

Quartetts aus Berlin sorgen für einigen<br />

Wirbel in der Welt der Klassik.<br />

Samstag, 13. Oktober<br />

das charismatische Wupper-Trio bietet<br />

feinste Kammermusik auf höchstem<br />

Niveau.<br />

Sonntag, 14. Oktober<br />

im Kinderkonzert „Die Zauberflöte“<br />

präsentiert das Rubin Quartett gemeinsam<br />

mit der Schauspielerin Julia<br />

Kiefer die vergnügliche Musik Mozarts.<br />

23


24<br />

SEE-LEUTE<br />

AHOI, IHR<br />

D – Bodman | ms. Das „Narrenschiff“ sticht in<br />

(den) See: Am 6. <strong>Mai</strong> wird das neueste Kunstwerk<br />

von Peter Lenk am Seeum offiziell eingeweiht.<br />

„Raffzähne und Betrüger“ hat der Bildhauer auf dem<br />

Lust- und Luxusdampfer versammelt – allesamt bekannte<br />

Gesichter aus Wirtschaft und Politik. Sie fressen,<br />

sie saufen, sie mauscheln und scheren sich einen<br />

feuchten Kehricht um Skandale. Wer fröhlich miträtseln<br />

möchte, wer alles auf dem Kunstwerk verewigt<br />

ist, kann das ab dem 6. <strong>Mai</strong>, 11 Uhr!<br />

FOTO: ACHIM MENDE


SEE-LEUTE<br />

NARREN!<br />

25


SEE-LEUTE<br />

26<br />

ENTSCHEIDEND SIND DIE<br />

MÖGLICHKEITEN<br />

D/A/CH – Großstadt Bodensee | Der Europäische<br />

Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit<br />

Behinderung am 5. <strong>Mai</strong> will eine gleichberechtigte<br />

Teilhabe aller Menschen erreichen. „An diesem Tag<br />

haben wir die Chance zu zeigen, dass eine Gesellschaft<br />

ohne Barrieren alle Menschen angeht“, sagt<br />

die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung,<br />

Verena Bentele aus Tettnang. <strong>akzent</strong> nimmt diesen<br />

Tag zum Anlass, um sie und einige andere bekannte<br />

Menschen mit Behinderung aus der Bodenseeregion<br />

vorzustellen.<br />

Zwölf Goldmedaillen bei den Paralympics, Besteigung<br />

des Kilimandscharo und des Vulkangipfels Mount<br />

Meru, Teilnahme am Radmarathon Trondheim-Oslo,<br />

Wahl zur Weltbehindertensportlerin 2011, Behindertenbeauftragte<br />

der Bundesregierung und jetzt aktuell<br />

die Nominierung zur VdK-Präsidentin: Das Leben<br />

von Verena Bentele scheint sich auf der Erfolgsspur<br />

abzuspielen. Es ist jedenfalls ein außergewöhnliches<br />

Leben – von Kindheit an. Verena Bentele ist seit ihrer<br />

Geburt blind, kann nur hell und dunkel erkennen. Stark<br />

gemacht hat sie ihre Kindheit in einem Sechs-Häuser-<br />

Dorf zwischen Lindau und Tettnang. Zwischen Äpfeln<br />

und Hopfen wächst sie mit zwei älteren Brüdern auf,<br />

fährt Tandem und Rollschuhe, klettert auf Bäume und<br />

über Dächer.<br />

Grenzerfahrungen<br />

Immer wieder stößt Verena Bentele an Grenzen, erkennt<br />

sie und verschiebt sie. Heute sind Grenzerfahrungen<br />

ein Thema, das sie als Expertin für Personalentwicklung,<br />

Coach und Top Speaker gerne zur Sprache<br />

bringt. „Durch Grenzen erlebe ich sehr gut, wo meine<br />

Fähigkeiten liegen, aber natürlich wird anhand von<br />

Grenzen auch klar, wo ich noch Potenzial habe. Mich<br />

haben Grenzen immer auch interessiert, weil viele Menschen<br />

einer blinden Frau viel weniger zutrauen. Es geht<br />

sicher auch immer ein wenig darum, zu zeigen, dass<br />

meine Blindheit nicht die Beschränkung von Möglichkeiten<br />

bedeutet, sondern, dass es vielmehr möglich ist,<br />

meinen Weg zu gehen“, erklärt sie im Interview mit<br />

<strong>akzent</strong>.<br />

Star des Wintersports<br />

Dieser Weg führt sie als Kind zunächst zum Judo, dann<br />

zum Reiten und schließlich auf die Loipe. Mit zehn<br />

Jahren beginnt sie mit dem Langlaufen, bald darauf mit<br />

dem Biathlon. Mit 15 wird sie Europameisterin, mit 16<br />

gewinnt sie die erste Goldmedaille bei den Paralympics<br />

(1998 in Nagano). Es folgen zwei Dutzend Gold-, Silber-<br />

und Bronzemedaillen bei paralympischen Spielen<br />

und Weltmeisterschaften, mehrfach gewinnt sie zudem


SEE-LEUTE<br />

den Biathlon- und Langlauf-Weltcup. Verena Bentele<br />

zählt zu den erfolgreichsten Wintersportlern der Welt.<br />

„Mir war immer wichtig, dass ich neue und spannende<br />

Herausforderungen erkenne und diese annehme. Natürlich<br />

freut es mich, wenn ich meine Ziele dann auch<br />

erreiche. Klar ist aber auch, dass hinter jedem neuen<br />

Schritt in meinem Leben viel Training und Arbeit stehen.<br />

Und natürlich erreiche auch ich meine Ziele nie alleine,<br />

sprich meine Familie, meine Freunde und Kollegen sind<br />

ein wesentlicher Teil des Erfolges.“ Aus diesem Umfeld<br />

bezieht sie, wie sie sagt, ihre Stärke.<br />

THOMAS BRÜCHLE<br />

MARCEL HUG<br />

Training des Vertrauens<br />

Mit der Note „sehr gut“ schließt sie im Jahr 2011 ihr<br />

Studium der Neueren Deutschen Literatur mit den Nebenfächern<br />

Sprachwissenschaften und Pädagogik ab.<br />

Im selben Jahr beendet sie ihre sportliche Karriere, um<br />

beruflich Fuß zu fassen. Sie macht eine Ausbildung zum<br />

Systemischen Coach und arbeitet heute als freiberufliche<br />

Referentin im Bereich Personaltraining und -entwicklung.<br />

Neben „Motivation“, „Kommunikation“ und<br />

„Leistungsdruck als Herausforderung“ gehört „Vertrauen“<br />

zu ihren Kernthemen. Was steckt dahinter? „Seit<br />

meiner Kindheit habe ich gelernt, dass mir Vertrauen<br />

viele Türen öffnen kann. Durch das Vertrauen in meine<br />

Eltern konnte ich beispielsweise Skifahren und Radfahren<br />

lernen. Durch das Vertrauen in meine Fähigkeiten ist<br />

es mir möglich, immer wieder neue berufliche Etappen<br />

zu gehen, wie zum Beispiel die Kandidatur im <strong>Mai</strong> als<br />

Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland. In<br />

meinen Vorträgen spreche ich immer davon, dass wir<br />

Vertrauen unbedingt trainieren sollten. Denn Fehler<br />

und Rückschläge kennt jeder. Trotz dieser dann aber<br />

weiter am Ball zu bleiben, darum geht es im Training<br />

des Vertrauens.“<br />

Weitere Ziele im Blick<br />

Schon hat die 36-Jährige, die auch verschiedene soziale<br />

Projekte unterstützt, weitere Ziele: Im Juni fährt sie<br />

zum dritten Mal den Radmarathon von Trondheim nach<br />

Oslo, 540 Kilometer am Stück mit etwa 3400 Höhenmetern,<br />

ohne Schlaf. „Da wir die Strecke mit einer ganzen<br />

Gruppe fahren, freue ich mich besonders auf das Erlebnis<br />

als Team. Außerdem möchte ich sehr gerne dieses<br />

Jahr den München Marathon laufen und im Sommer<br />

nehme ich in Berlin am Mauerlauf, einem Lauf rund um<br />

Berlin, in einer Staffel teil.“<br />

Der Rollstuhlfahrer Thomas Brüchle aus Lindau<br />

hat an der Tischtennisplatte schon viele große<br />

Erfolge erzielt. Der 41-Jährige belegt derzeit Platz<br />

vier der Weltrangliste, wurde 2017 im Team<br />

Weltmeister, erreichte bei den Paralympics 2016<br />

und 2012 in der Mannschaftswertung jeweils den<br />

zweiten Platz und schrammte im Einzel knapp an<br />

einer Medaille vorbei (4. bzw. 5. Platz). Trotz<br />

dieser Erfolge hat sich der querschnittsgelähmte<br />

Grund- und Hauptschullehrer seine bescheidene<br />

Art bewahrt. Auf Taktik, Ballgefühl und eine gute<br />

Reaktion kommt es für ihn in seiner Sportart an.<br />

Sein nächstes Ziel sind die Paralympics in Tokio<br />

2020.<br />

ALINA ROSENBERG<br />

FOTO: PRIVAT<br />

Marcel Hug ist oft der Schnellste. Der Rollstuhl-<br />

Leichtathlet hat Weltrekorde aufgestellt, Europa-<br />

und Weltmeistertitel errungen und bei den<br />

Paralympics in Rio de Janeiro 2016 mehrere Medaillen<br />

gewonnen: Gold holte er über 800 Meter<br />

und im Marathon, Silber über 1500 und 5000<br />

Meter. Vor Kurzem wurde er bei den „Laureus<br />

World Sports Award“, der weltweit wichtigsten<br />

Sport-Auszeichnung, zum Behindertensportler<br />

des Jahres 2018 gekürt. Marcel Hug wurde im<br />

Jahr 1986 mit Spina bifida (offenem Rücken)<br />

geboren und wuchs auf einem Bauernhof im<br />

thurgauischen Pfyn auf. Inzwischen lebt der Profisportler<br />

in Nottwil im Kanton Luzern.<br />

ANNA-LENA FORSTER<br />

FOTO: BRIGIT WILLMANN<br />

FÜR KÜNSTLER UND FUSSBALLER<br />

In der Bodenseeregion gibt es vielfältige<br />

Aktivitäten für und mit Menschen<br />

mit Behinderung.<br />

Von überregionaler Strahlkraft ist der<br />

Bundeskunstpreis für Menschen mit<br />

Behinderung, den die Stadt Radolfzell<br />

jetzt zum 21. Mal ausgeschrieben hat.<br />

Am Wettbewerb können Künstler ab<br />

16 Jahren teilnehmen, die ihren Wohnsitz<br />

in Deutschland haben und deren<br />

Behinderungsgrad bei mindestens 80<br />

Prozent liegt. Die Art der Behinderung<br />

(geistig, körperlich oder psychisch)<br />

spielt keine Rolle. Die Preisverleihung<br />

findet am 16. September im Milchwerk<br />

Radolfzell statt, danach werden<br />

die eingereichten Werke bis 11. November<br />

in der Radolfzeller Villa Bosch<br />

ausgestellt.<br />

Ein weiteres aktuelles Beispiel ist ein<br />

großes Fußballturnier: Der PluSport<br />

Behindertensport Schweiz kommt<br />

zum ersten Mal mit einem offiziellen<br />

Ligaturnier der Sektion Fußball für<br />

Menschen mit Behinderung in die<br />

Ostschweiz. Der FC Kreuzlingen richtet<br />

dieses Turnier am 19. <strong>Mai</strong> im Hafenareal<br />

Kreuzlingen aus.<br />

Gemeinsam lernen<br />

Sport spielt also immer noch eine Rolle im Leben von<br />

Verena Bentele. Das Verschieben von Grenzen und das<br />

Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wie auch in jene<br />

eines starken Teams gehören für sie dazu. Diese Themen<br />

klingen auch durch, wenn sie nach ihrem Wunsch zum<br />

Thema „Inklusion“ gefragt wird. „Kurz gesagt wünsche<br />

ich mir, dass wir mehr über die Möglichkeiten als über<br />

die Hindernisse der Inklusion sprechen. Gerade im Hinblick<br />

auf das gemeinsame Lernen von Kindern mit und<br />

ohne Behinderung können wir die Zukunft nicht besser<br />

einleiten.“<br />

www.verena-bentele.com<br />

TEXT: RUTH EBERHARDT<br />

FOTO: SILVIA BÉRES, VERENA BENTELE<br />

Die Konstanzerin Alina Rosenberg kam nicht<br />

trotz, sondern wegen ihrer Behinderung zu ihrem<br />

Sport. Schon als Kind saß sie auf einem Pferd –<br />

zunächst handelte es sich um therapeutisches<br />

und dann um integratives Reiten für ein Mädchen,<br />

das Spastiken vor allem in den Beinen hat.<br />

Jetzt ist die 26-Jährige, die derzeit Soziale Arbeit<br />

studiert, eine erfolgreiche Dressurreiterin. Bei<br />

den Paralympics in Rio 2016 gewann sie mit dem<br />

deutschen Team Silber. 2017 erhielt sie bei den<br />

Europameisterschaften in einer Einzelentscheidung<br />

eine Medaille: Sie erreichte Platz 3 in der<br />

Kür. Ihr großes Ziel sind jetzt die Weltreiterspiele<br />

2018 in Tryon/USA.<br />

FOTO: PRIVAT<br />

Für die Monoskifahrerin Anna-Lena Forster<br />

aus Radolfzell-Stahringen ging bei den paralympischen<br />

Winterspielen in Pyeongchang der<br />

Traum vom Gold in Erfüllung. Die 22-jährige<br />

Psychologiestudentin gewann den Slalom in der<br />

sitzenden Klasse und holte sich in der Super-<br />

Kombination die zweite Goldmedaille. Schon<br />

bei den Paralympics in Sotschi vor vier Jahren<br />

mischte sie in der Weltspitze mit: Sie gewann damals<br />

zwei Silber- und eine Bronzemedaille. Anna-<br />

Lena Forster kam ohne ihr rechtes Bein zur Welt,<br />

das linke Bein ist stark verkürzt. Fürs Skifahren<br />

steigt sie in einen eigens für sie angefertigten Monoski<br />

mit Sitzschale.<br />

FOTO: DPA<br />

27


28<br />

SEE-LEUTE<br />

VORSICHT!<br />

EXPLOSIV<br />

CH – St. Gallen | Roman Signer ist Bildhauer,<br />

Zeichner, Aktions-Konzeptkünstler und<br />

Filmer. Er lebt und arbeitet in St. Gallen. Am<br />

19. <strong>Mai</strong> feiert er seinen 80. Geburtstag und<br />

am 25. <strong>Mai</strong> ist Vernissage seiner Ausstellung<br />

„Spuren“ im Kunstmuseum in St. Gallen.<br />

Signers Werke werden international gefeiert.<br />

Seine „kleinen und großen Ereignisse“, wie er<br />

sie nennt, haben Roman Signer weltweit bekannt<br />

gemacht. Seine Aktionen sind Legende.<br />

Signer gehört zu den bedeutendsten Künstlern<br />

der Schweiz, seine Arbeiten befinden sich in<br />

den wichtigsten Sammlungen und Museen<br />

der Welt. Der gebürtige Appenzeller hat auf<br />

Wunsch der Eltern mit einer bodenständigen<br />

Berufsausbildung begonnen. Er lernte Radiomonteur.<br />

Signer tüftelt und bastelt gern. Und<br />

er lässt es gern knallen. Deshalb wurde er oft<br />

als „Sprengmeister der Nation“ belächelt.<br />

Und ja, sein Humor, der von tiefer Einsicht ins<br />

Leben spricht und durch Klugheit beglückt,<br />

kennt durchaus witzige Elemente. Zum Beispiel<br />

wenn er sich die Mütze vom Kopf oder<br />

die Brille von der Nase sprengt. Das klingt<br />

nach Unterhaltung. Eine heikle Sache in der<br />

Kunst. Darf man über Kunst lachen? Roman<br />

Signer stellte einmal die Gegenfrage: „Muss<br />

Kunst langweilig sein?“<br />

Humor ist, wenn man trotzdem lacht<br />

Signer versteht es, aus dem Alltäglichen eine<br />

Komik zu generieren, die das vermeintlich<br />

Vertraute und Normale hinterfragt. Kann ein<br />

kugelsicherer Regenschirm seinen Besitzer<br />

schützen? Roman Signer hat es ausprobiert.<br />

1997 entdeckte er im Schaufenster eines<br />

Waffengeschäfts in New York einen dunklen<br />

Schirm, der als kugelsicher angepriesen wurde.<br />

Signer kaufte den Schutzschirm, montierte<br />

einen roten Luftballon darunter und machte<br />

den Schuss-Test. Der Ballon blieb heil. Auf<br />

einem Fahrradweg im niederländischen Zeewolde<br />

stellte Signer eine Windkabine auf, die<br />

durchfahrenden Radlern einen Moment lang<br />

starken Seitenwind bescherte. In Appenzell<br />

hat er am Ufer der Sitter einen Tisch errichtet,<br />

der je nach Belastung kippen kann, sodass<br />

alles darauf Liegende in den Fluss rutscht. Er<br />

verwandelt Gummistiefel in Wasserfontänen,<br />

lässt Stand-Ventilatoren gegeneinander<br />

anblasen. Der Kampf des Menschen mit der<br />

Natur und den Elementen klingt in seinen Arbeiten<br />

ebenso an wie all die kleinen Kämpfe<br />

mit den vielen Objekten, die der Mensch in<br />

die Welt gesetzt hat, um sich das Leben zu<br />

erleichtern. Einmal sagte er: „Es liegt etwas<br />

Tröstliches darin, dass auch die schlimmsten<br />

Dinge eine amüsante Seiten haben können.“<br />

Spuren<br />

Trotz seiner Weltläufigkeit hat er die Verbindung<br />

zur Ostschweiz nie gekappt, und er hat Spuren<br />

hinterlassen, auch in St. Gallen. Diese Spuren<br />

sind das Thema der Ausstellung. Neue Interventionen<br />

des Künstlers geben der Präsentation<br />

jene unverwechselbare Dynamik, die man von<br />

Roman Signer jeden Augenblick erwartet.<br />

26.05.-12.08.,<br />

Di-So 10-17 Uhr, Mi 10–20 Uhr<br />

Sonderprogramm „Offenes Kunstlabor“,<br />

„Kinder Kunst Klub“, „Kunst & Kaffee“<br />

Kunstmuseum St. Gallen<br />

Museumstrasse 32<br />

CH-9000 St. Gallen<br />

+41 (0)71 242 06 71<br />

info@kunstmuseumsg.ch<br />

www.kunstmuseumsg.ch<br />

TEXT: SUSI DONNER<br />

FOTO: ROMAN SIGNER: KAJAKSPITZE<br />

MIT ROTEM RAUCH, 2018


Sommer-Feeling<br />

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SEE-LEUTE<br />

30<br />

AUFRÜTTELND<br />

D – Weingarten | rue. Den Regisseur Douglas Wolfsperger zieht es<br />

filmisch immer wieder an den Bodensee. Hier ist er aufgewachsen,<br />

hier findet er Themen für seine Filme.<br />

Zurzeit arbeitet Wolfsperger an der Fertigstellung des neuen Kino-<br />

Films mit dem Arbeitstitel „Die schönste Stadt der Welt“. Der Film<br />

erzählt vom Untergang des Konstanzer Programmkinos „Scala“. Oft<br />

sind seine Filme dokumentarisch angelegt, er hat aber auch Kino-<br />

Spielfilme gedreht. Seine Werke ernten ebenso Zuspruch wie Widerspruch,<br />

Filmpreise wie Kritik. Heftige Reaktionen löste beispielsweise<br />

sein Dokumentarfilm „Die Blutritter“ in Oberschwaben aus. Sein sehr<br />

privates Werk „Der entsorgte Vater“ (2008) führte zu einer Debatte<br />

um das Familienrecht in Deutschland.<br />

Douglas Wolfsperger ist 1957 in Zürich als deutscher Staatsbürger und<br />

ältester Sohn eines Augenarztpaares geboren. Nach dem frühen Tod<br />

seines Vaters kam er mit zehn Jahren ins Kloster-Internat Weingarten.<br />

Sein Abitur legte er in Konstanz ab. Nach Stationen unter anderem<br />

in München und Köln lebt Wolfsperger seit 2002 in Berlin und am<br />

Bodensee. Er hat zwei Töchter.<br />

10.05., 19 Uhr, Film „Die Blutritter“<br />

18.05., 20 Uhr Film „Der entsorgte Vater“, danach Gespräch mit<br />

dem Regisseur<br />

Kulturzentrum „Linse“<br />

Liebfrauenstraße 58, D-88250 Weingarten<br />

www.douglas-wolfsperger.de<br />

FOTO: JOACHIM GERN<br />

POSITIVE<br />

VIBRATION<br />

D – Konstanz | jl. Musik hat schon immer eine große Rolle in seinem<br />

Leben gespielt. Zunächst als Tänzer macht Joe Rain nun Karriere mit<br />

seiner Reggae Band.<br />

Als Vierjähriger ging er allein nach Mombasa (Kenia) und entdeckte<br />

das Tanzen für sich. Hier tanzte er in verschiedenen Tanzgruppen und<br />

wurde schnell in der ganzen Stadt bekannt. „Noch heute erkennen ihn<br />

die Menschen dort auf der Straße“, erzählt seine Frau Anna stolz. 2001<br />

in Deutschland angekommen, begann er zu singen und eigenen Songs<br />

zu schreiben. Bald darauf veröffentlichte er mit seiner ersten Band<br />

Backyard Tribe sein Debutalbum „New Religion“. In seinen Liedern<br />

singt er von Glaube, Liebe und Familie. „Ich singe viel vom wahren<br />

Leben und meinen Erfahrungen. Mein größtes Ziel ist es, immer mehr<br />

Menschen mit meiner Musik zu erreichen und jeden einzelnen von<br />

ihnen mit dieser glücklich zu machen, denn Musik ist Heilung, sie heilt<br />

alle Wunden“, sagt Joe Rain.<br />

Seit 2011 lebt Joe Rain mit seiner Frau Anna und seinen drei Kindern<br />

in Konstanz. Derzeit arbeitet er an seinem neuen Album und bietet<br />

zudem jeden zweiten Donnerstag im Monat Trommeln mit Kindern<br />

im Treffpunkt Petershausen an.<br />

18.05. | Reggae im Bokle, Radolfzell<br />

19.05. | Afro Pfingsten, Winterthur<br />

20.05. | Open See Festival, Konstanz<br />

www.joerain.eu


SEE-LEUTE<br />

ZUKUNFTSVISIONEN<br />

CH – Kreuzlingen | 60 Jahre Malerei, mehr als 5000 Gemälde, eine<br />

nach ihm benannte Kunstrichtung und eine unglaubliche Fülle an Zukunftsvisionen.<br />

Das ist kurz gesagt Kurt Lauer. Jetzt zeigt der Maler<br />

eine Jubiläumsausstellung in der Seeburg – 50 Jahre nachdem er dort<br />

sein erstes Atelier bezog.<br />

„Gfallts inne, des chönnet si ha. S’choscht nünt – aber schaffe mont<br />

sie.“ Mit diesen Worten überließ 1968 der damalige Stadtammann von<br />

Kreuzlingen dem Jungkünstler Kurt Lauer drei Räume in der Seeburg.<br />

Noch heute ist er dankbar, dass er dort über zehn Jahren malen durfte.<br />

„Es war für mich eine futuristische Abschussrampe in den künstlerischen<br />

Weltraum“, so Kurt Lauer. Dank ihr hat er sein künstlerisches<br />

Ich, den Lauerismus, gefunden. Ein Redner auf der Vernissage seiner<br />

ersten großen Ausstellung prägte den bis heute verwendeten Begriff. Er<br />

ist am besten zu umschreiben mit abstraktem Surrealismus. Er möchte<br />

die Betrachter mit Fantasie fordern zu denken, wobei er aber nicht das<br />

Werk verstanden haben möchte. Denn: „Da gibt’s nix zu verstehen“,<br />

schmunzelt der Meister. Er ist stets geleitet von seinen Zukunftsvisionen,<br />

da er es als bedeutender ansieht, etwas zu malen, was es (noch) nicht<br />

gibt. „Mein Kopf brennt im Jahr 3018!“<br />

Und seine futuristischen Idden hören auch nicht am Rande der Leinwand<br />

auf. Im Rahmen der Ausstellung hat er Matias Bollinger vom<br />

Restaurant Seeburg inspiriert, ein ArtDinner anzubieten: vier Gänge in<br />

vier Farben. Bunt wie der Frühling. Dazu gibt es zwischen den Gängen<br />

Live-Musik von Kurt Lauer selbst, der den Dixie-Jazz ebenso beherrscht<br />

wie die Malerei.<br />

Vernissage mit Kurt Lauers 1-Mann-Jazz-Blasorchester 01.05.,<br />

17.33 Uhr<br />

Ausstellung 01.-31.05., mittwochs 14-16 Uhr<br />

Kurt Lauer malend anwesend<br />

ArtDinner 27.05., ab 18.01 Uhr<br />

Restaurant Schloss Seeburg<br />

Seeweg 5, CH-8280 Kreuzlingen<br />

+41 (0)71 688 40 40<br />

www.schloss-seeburg.ch, www.kurtlauer.ch<br />

TEXT & FOTO: TANJA HORLACHER<br />

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31


32<br />

SEE-LEUTE<br />

KMDD hat er unter anderem eine Methode<br />

zur Messung der Moralkompetenz entwickelt,<br />

die inzwischen in 39 Sprachen übersetzt und<br />

in vielen Studien validiert wurde.<br />

Moral wird meist als Summe der Werte und<br />

Vorstellungen, die die meisten Menschen für<br />

richtig empfinden, definiert. Also Moral als<br />

Einhaltung von Normen und Moral als Gesinnung.<br />

Linds Forschung orientiert sich jedoch<br />

an einer Definition des Psychologen Kohlberg,<br />

Moral als Fähigkeit zu sehen. „Ich möchte zeigen,<br />

dass es den Menschen nicht an Idealen,<br />

Werten oder Orientierung fehlt, sondern an<br />

Moralkompetenz“, so Lind. Er ist sich sicher,<br />

dass ALLE Menschen hohe moralische Ideale<br />

haben.<br />

Verbrechen trotz moralischer Ideale<br />

Doch wie kommt es zu Gewalt und Verbrechen,<br />

zu Betrug und Korruption, wenn doch<br />

ALLE Menschen diese Ideale haben? „Verbrechen<br />

sind die Folge der Unfähigkeit, die eigenen<br />

moralischen Ideale umzusetzen“, so Lind.<br />

Und er muss es wissen. Denn nicht nur Menschen,<br />

die sich weiterbilden wollen und gewisse<br />

Bildungsansprüche haben, waren im Laufe<br />

der Jahre seine Gesprächspartner. Lind führte<br />

beispielsweise auch Interventionsstudien<br />

mit Gefängnisinsassen durch. Sein Resümee:<br />

„Kein Mensch wählt freiwillig die schlechtere<br />

Option.“ Gewalt, Betrug, Unterwerfung, so<br />

lernte er bei den Straftätern, sind die Folge<br />

ihrer Unfähigkeit, ihre Probleme und Konflikte<br />

durch Nachdenken und Diskussion zu lösen.<br />

Also gilt es, diese Fähigkeit zu vermitteln.<br />

Schule als entscheidender Faktor<br />

KEIN MENSCH<br />

WÄHLT FREIWILLIG DIE SCHLECHTERE OPTION<br />

D – Konstanz | „Moral ist lehrbar“ ist der<br />

Konstanzer Professor Georg Lind überzeugt.<br />

Was sich nach erhobenem Zeigefinger anhört<br />

und unmöglich anmutet, wird bereits<br />

in vielen Ländern umgesetzt und scheint bei<br />

näherem Hinsehen gar nicht mehr unmöglich.<br />

Jetzt präsentiert er seine Lehre als Diskussionstheater.<br />

Der Begründer der Konstanzer Methode der<br />

Dilemma-Diskussion (KMDD) greift zu ungewöhnlichen<br />

Methoden: In einer theatergleichen<br />

Veranstaltung möchte Professor Lind<br />

den Besuchern den Weg aus sogenannten Dilemma-Diskussionen<br />

zeigen. Und damit verbunden<br />

Moralkompetenz greifbar vermitteln.<br />

Denn diese ist, wenn nicht vorhanden, das<br />

eigentliche Dilemma. Doch der Reihe nach.<br />

Moral – was ist das eigentlich?<br />

Professor Lind erläutert, dass auch er anfangs<br />

Probleme hatte. Zu angestaubt war der Begriff<br />

Moral. „Es war schwierig, meine Werke zu publizieren.<br />

In der Regel verwies man mich an<br />

Religionsverlage“, erinnert sich der emeritierte<br />

Professor. Doch mit Religion hat sein Thema<br />

nichts zu tun. Seit 1973 forschte und lehrte<br />

er an der Universität Konstanz im Bereich Bildungsforschung<br />

und Psychologie. Neben der<br />

Doch bei 7,5 Milliarden Menschen auf dieser<br />

Erde, von denen jährlich rund eine halbe Million<br />

ihr Leben durch vorsätzliche Tötung verlieren,<br />

um nur beispielhaft eine Zahl zu nennen,<br />

scheint es doch unmöglich, mit „Morallehren“<br />

dagegen ankämpfen zu wollen. „Wir müssen<br />

an die Schulen gehen“, bringt es Lind auf den<br />

Punkt. „Dort können wir bei Kindern und<br />

Jugendlichen die Fähigkeit zum denken und<br />

diskutieren fördern. Sie sind die zukünftigen<br />

Eltern und Mitbürger. Das ist der entscheidende<br />

Faktor, den wir beeinflussen können!“<br />

Dafür hat er vor rund 20 Jahren die KMDD<br />

entwickelt und in zahlreichen Ländern eingesetzt.<br />

Darunter auch China, Polen, Chile oder<br />

Kolumbien, wo er seit 1998 bereits mehrfach<br />

eingeladen wurde. Lind bietet zudem auch<br />

weltweit Lehrerfortbildungen zur KMDD an.<br />

Er hält es für ideal, wenn an jeder Schule zwei<br />

in der KMDD ausgebildete Lehrkräfte zur<br />

Verfügung stünden. Denn es hat sich gezeigt,<br />

dass bereits ein bis zwei Lehreinheiten à 90<br />

Minuten pro Jahr ausreichen, um bei jungen<br />

Menschen Moralkompetenz zu fördern und<br />

sie letztlich so selbst den rechten Weg finden


SEE-LEUTE<br />

zu lassen. Es wäre also nicht mal eine Stundenplanänderung<br />

notwendig. Die Ausbildung<br />

der Lehrer in Sachen Vermittlung von Moralkompetenz<br />

nimmt rund 200 Stunden in Anspruch.<br />

Moral und Demokratie<br />

Wie wichtig Moralkompetenz ist, zeigt Lind<br />

im Zusammenhang mit Demokratie auf. Ein<br />

Thema, das ihn seit seiner Schulzeit beschäftigt.<br />

Demokratie erhalten und weiterführen.<br />

Demokratie ist für die meisten Menschen ein<br />

moralisches Ideal. „Wir wollen Freiheit, aber<br />

haben Angst davor, weil wir nicht ausreichend<br />

gelernt haben, mit Freiheit umzugehen.“ Hier<br />

setzt die KMDD an. „Der Mensch hat moralische<br />

Ideale und die Methode gibt ihm Gelegenheit<br />

zum eigenen Nachdenken und zur<br />

Diskussion mit anderen – eine Grundvoraussetzung<br />

für das Zusammenleben in der Demokratie.“<br />

Greifbar vermittelt wird sie nun in<br />

Form eines Theaters. Lind öffnet damit seine<br />

wissenschaftliche Methode für die Öffentlichkeit.<br />

Einerseits weil Lind „kein Theater gefunden<br />

hat, das Menschen anregt nachzudenken<br />

und nicht von oben belehrt“, andererseits,<br />

weil er sich in dieser Form nicht mehr als Lehrer,<br />

sondern als Intendant, Autor und Regisseur<br />

fühlt. Und so werden seine neun Phasen<br />

aus der wissenschaftlichen Abhandlung zu<br />

neun Akten eines Stückes, welches sich die<br />

Teilnehmer selbst erarbeiten. Wie im Theater<br />

werden die „Dilemmas“ anhand von fiktiven<br />

Personen durchgespielt. Lind hat festgestellt,<br />

dass dabei Ängste abgebaut werden, sich zu<br />

äußern. Es findet eine merkliche Öffnung der<br />

Teilnehmer zur Kommunikation statt. Emotionen<br />

sind da, aber nie feindselig.<br />

Vom JA zum NEIN in 30 Minuten<br />

Im Diskussionstheater werden „Dilemmas“<br />

aufgegriffen, diskutiert und Wege erarbeitet.<br />

Ein Dilemma kann beispielsweise die Frage<br />

darstellen, ob denn verdächtige Terroristen<br />

gefoltert werden dürfen, um sie zu einer Aussage<br />

zu bewegen, die einen potenziellen Anschlag<br />

verhindern könnte? Diese Frage hatte<br />

Lind einer Gruppe von Schülerinnen gestellt.<br />

Ein spontanes, nahezu 100%iges Ja war die<br />

Antwort. Der Professor griff jedoch nicht ein,<br />

sondern ließ die Schülerinnen weiter diskutieren.<br />

„Nach rund 30 Minuten hatten sie sich<br />

dann eindeutig für Nein entschieden.“ Nein,<br />

nicht foltern. „Die Gruppe hatte quasi in der<br />

kurzen Zeit die Menschenrechte erfunden“, so<br />

Lind. Er lässt bei den Dilemma-Diskussionen<br />

den Teilnehmern bewusst Zeit zum Nachdenken.<br />

Das ist oberstes Prinzip.<br />

Wer neugierig ist auf weitere beispielhafte<br />

Dilemmas und wie sich Moralkompetenz erlernen<br />

lässt, der kann sich zu einem der Workshops<br />

mit Professor Georg Lind anmelden.<br />

Einen Einblick bieten zudem seine Bücher,<br />

auch in verständlicher Kurzform, wie etwa<br />

„Moralkompetenz auf den Punkt gebracht“.<br />

25.05., 19.30 Uhr:<br />

Diskussions-Theater „Reden & Zuhören“<br />

Domschule am Münster<br />

D-78462 Konstanz<br />

www.uni-konstanz.de/ag-moral<br />

Anmeldung bis 23.05.<br />

22.-26.05.<br />

Workshop-Seminar<br />

Diskussions-Theater alias<br />

Konstanzer Methode der<br />

Dilemma-Diskussion<br />

VHS Konstanz<br />

+49 (0)7531 89 34 861<br />

www.vhs-landkreis-konstanz.de<br />

Anmeldschluss 07.05.<br />

TEXT & FOTO: TANJA HORLACHER<br />

HELDEN VON NEBENAN<br />

D – Friedrichshafen | bz. Jeder kennt sie: die großen<br />

Helden der Geschichte oder die auf den Filmleinwänden.<br />

Aber jede Region hat auch ihre lokalen Helden.<br />

Diesen widmet sich die neue Sendereihe HELDEN-<br />

LÄNDLE von Regio TV.<br />

Die neue „Heimatainment-Sendung für Baden-Württemberg“<br />

zeigt die wahren Helden von nebenan:<br />

Kellertüftler und Luftschlossbauer, Herzensbastler<br />

und Heimatbrauer, Vorwegsprinter und Ins-Ländle-<br />

Schauer. Das Team rund um die Fernsehsendung HEL-<br />

DENLÄNDLE hat sich auf die abenteuerliche Suche<br />

nach den Helden unserer modernen Zeit gemacht. Das<br />

verspricht Unterhaltung aus der Region: Denn diese<br />

heimlichen Helden unserer Heimat lassen<br />

die Zuschauer ungewöhnliche Geschichten<br />

erleben, die motivieren, inspirieren und einen<br />

völlig neuen Blick auf das Umland ermöglichen.<br />

Besonders im Fokus stehen Menschen, die Vorbilder<br />

in Sachen Heimatverbundenheit, Kreativität, Pioniergeist<br />

oder Nächstenliebe sind. HELDENLÄNDLE<br />

erzählt ihre Erlebnisgeschichten – unverblümt und<br />

authentisch.<br />

jeden Freitag, 18.30 Uhr<br />

Regio TV Bodenseefernsehen<br />

www.regio-tv.de<br />

33


SEE-LEUTE<br />

Ausgezeichnet³. Die St. Gallische Kulturstiftung<br />

verleiht Musiker Till Ostendarp (25)<br />

aus Wattwil den Förderpreis. Die St. Galler<br />

Künstlerin Anita Zimmermann alias Leila<br />

Bock (62) und die Lyrikerin Elsbeth Maag<br />

(73) aus Buchs wurden für ihr Werk mit dem<br />

Anerkennungspreis ausgezeichnet.<br />

FOTO: BENJAMIN MANSER<br />

Klangvoll! Schauspielerin Laura Bilgeri (22) lässt<br />

in Hollywood von sich hören. Nach ihrer Rolle<br />

im Kino Blockbuster „The Recall“ an der Seite<br />

von Wesley Snipes leiht die Vorarlbergerin dem<br />

neuen „Google Play“ Spot ihre Stimme.<br />

34<br />

Ausgezeichnet²! Volker Buth,<br />

Geschäftsführer von Hirschmann<br />

Automotive mit Sitz in<br />

Rankweil, ist VN-Wirtschaftspreisträger<br />

2018. Im Rahmen<br />

der Verleihung wurde er außerdem<br />

mit dem Großen Ehrenzeichen<br />

für Verdienste um die<br />

Republik Österreich geehrt.<br />

FOTO: HIRSCHMANN AUTOMOTIVE<br />

Kick it! Der Konstanzer Kickboxer<br />

Dario Luna (22) vom<br />

Budo Circle Konstanz e.V.<br />

nimmt vom 1. bis zum 6. <strong>Mai</strong><br />

an der ISKA Weltmeisterschaft<br />

im Kickboxen in Kiew/Ukraine<br />

teil. Das internationale Event<br />

steht unter der Schirmherrschaft<br />

von Kiews Bürgermeister<br />

und Weltstar Vitali Klitschko.


SEE-LEUTE<br />

Jubiläumsparty für alle! Die Schlagerstars Anita (41) und Alexandra<br />

(44) Hofmann aus Meßkirch stehen seit 30 Jahren auf der Bühne.<br />

Der Auftakt für ihre Jubiläums-„Ü30“-Party ist am 10. <strong>Mai</strong> das Rengetsweiler<br />

Waldfest, wo ihre Karriere im Alter von 11 und 14 Jahren<br />

begann. Ihr Wunsch? 30 weitere wilde, bunte Jahre!<br />

FOTO: BEDOY.DE<br />

Erfolg auf ganzer Linie! Walter Egle, Produzent<br />

der Neuinszenierung von AFRIKA! AFRI-<br />

KA! erhielt am 12. April den Platin-Award für<br />

800 000 verkaufte Tickets. Am gleichen Abend<br />

überreichte der geschäftsführende Gesellschafter<br />

von Show Factory Bregenz einen Spendenscheck<br />

über 45 000 Euro an den Verein „Menschen für<br />

Menschen“. AFRIKA! AFRIKA! gastiert vom 9.<br />

bis 13. <strong>Mai</strong> im Festspielhaus Bregenz.<br />

FOTO: ANDREAS LEPSI<br />

GUANO<br />

APES<br />

GREGOR<br />

M E Y L E<br />

GRAHAM NASH<br />

HÖHNER • STEVE EARL<br />

GERNOT HASSKNECHT<br />

THE BASEBALLS • SÜDEN<br />

ALINA • LIONS HEAD • WIRTZ<br />

NICO SANTOS • VERSENGOLD<br />

WINCENT WEISS • ZOOPHOBIA<br />

GOTTHARD • JOEL BRANDENSTEIN<br />

MANFRED MANN‘S EARTH BAND • UVM.<br />

Kritischer Blick! Die Schriftstellerin<br />

Olga Flor (50) aus<br />

Wien seziert mit ihrem Werk<br />

die Abgründe unserer Wohlfühlgesellschaft.<br />

Für ihr literarisches<br />

Schaffen erhält sie den<br />

Droste-Preis der Stadt Meersburg<br />

2018.<br />

TICKETS<br />

07461 . 91 09 96<br />

www.honbergsommer.de<br />

FOTO: LISA RASTL<br />

35


36<br />

SEEZUNGE | STORY<br />

Heißer Trend: Kalter Kaffee<br />

„Cold Brew“ ist eine Extraktion mit kaltem Wasser, das Kaffeepulver<br />

bleibt 12 bis 24 Stunden im Wasser. Danach wird er<br />

durch Filterpapier gefiltert und kalt getrunken. Als Erfrischungsgetränk<br />

auch mit weiterem Wasser oder Eis ergänzt.<br />

(QUELLE: KAFFEEVERBAND)


SEEZUNGE | STORY<br />

Ka<br />

feeduft<br />

unvergleichlicher<br />

Die Bohnen frisch geröstet, frisch gemahlen und sorgfältig<br />

aufgebrüht: So wird Kaffee zum Genuss. Wer nun noch perfekt<br />

beraten wird und seine Lieblingsbohne findet, ist endgültig<br />

zum Dauerkunden „seiner“ Kaffeerösterei geworden.<br />

Und oft sind sie noch mehr: Tagescafé, Treffpunkt oder Kursort<br />

mit wechselndem Programm. Wir ergründen das Geheimnis von<br />

gutem Kaffee und stellen die schönsten Röstereien vor.<br />

37


SEEZUNGE | STORY<br />

In Sachen Kaffee macht ihr so schnell keiner<br />

etwas vor: Barista Birgit Hotz hatte bereits eine<br />

eigene Kaffeelinie und leitete Seminare in ganz<br />

Deutschland, bevor sie 2007 ihre Rösterei „Genuss-Reich“<br />

in der Ziegelei in Radolfzell-Böhringen<br />

aufmachte. Hier, in diesem besonderen<br />

Ortsteil, sei eine gute Symbiose von Arbeiten<br />

und Wohnen möglich und außerdem sei es<br />

„eine coole Ecke“. Ihre Ausbildung als Barista,<br />

also als Barfachkraft mit Schwerpunkt Kaffeezubereitung,<br />

machte sie in der Schweiz: Und ja,<br />

„Barista“ sei eine internationale Bezeichnung<br />

und nicht nur in Italien gebräuchlich, wo es<br />

eine gute Kaffeebar in jedem Viertel gibt.<br />

Seit 2007 also röstet sie selbst, was sie vorher<br />

in einer Berliner Lohnrösterei in Auftrag gab.<br />

Neben der neuen Röstmaschine, die 30 Kilo<br />

fasst, lagern die Kaffeesäcke mit dem Rohkaffee.<br />

Jeder davon ist 65 Kilo schwer und<br />

unhandlich: „Sie bewegen sich immer<br />

in die entgegengesetzte Richtung,<br />

in die man möchte“, sagt Birgit<br />

Hotz lachend. Neben der<br />

Auswahl der Rohstoffe sei vor<br />

allem die Zeit wichtig: 25 bis<br />

30 Minuten dauert eine Charge,<br />

bis sie duftend aus dem<br />

Trommelröster kommt<br />

und man muss dabeibleiben<br />

und die Röstung<br />

überwachen.<br />

Denn das Rösten sei<br />

jeden Tag anders und<br />

zudem wetterabhängig.<br />

Der vorherige Röster fasste<br />

nur 12 Kilo und ließ noch<br />

Platz für einen großen Tresen,<br />

der jetzige dominiert den Raum<br />

und beendet für den Moment ihre Seminartätigkeit,<br />

wobei sie aber schon auf der<br />

Suche nach weiteren Räumen ist.<br />

Frisch geröstet und frisch gemahlen<br />

Wichtig ist das Rösten nach Bedarf, denn frisch<br />

geröstet hat der Kaffee am meisten Aroma.<br />

Frisch geröstet und frisch gemahlen: „Alles,<br />

was Sie riechen, fehlt als Aroma in der Tasse“,<br />

sagt Hotz. So sei es schlauer, öfter kleinere<br />

Mengen zu kaufen und die schnell zu verbrauchen.<br />

Oder den Kaffee zu Hause zu mahlen,<br />

gerade genug für die nächste Tasse oder Kanne.<br />

Der richtige Mahlgrad hängt wiederum von der<br />

Art der Zubereitung ab. „Jede Kultur hat ihre<br />

eigene Zubereitungsart gefunden“, sagt die<br />

Kaffee-Expertin. In Äthiopien, dem Ursprungsland<br />

des Kaffees, gäbe es<br />

sogar eine Kaffeezeremonie. In Griechenland<br />

wird in kleinen Kännchen aufgekocht, in Italien<br />

bevorzugt man den Espresso. Letzterer hat den<br />

Vorteil, dass der hohe Druck viel Aroma in die<br />

Tasse bringt, aber wenig belastende Stoffe. Er<br />

gilt als bekömmlicher als Filterkaffee. Auch in<br />

der Rösterei in der Ziegelei sind gute Kaffeemaschinen<br />

am Werk, die natürlich fachkundig<br />

bedient werden müssen. Auch das lernt man<br />

in einer Barista-Ausbildung, inklusive dem<br />

Aufschäumen der Milch und dem geschickten<br />

Zeichnen von Herzen oder Kringeln beim Zubereiten<br />

von Cappuccino. Neben dem Kaffeeverkauf<br />

vor Ort beliefert Hotz die Gastronomie<br />

und einige Einzelhändler, und sie verschickt<br />

Kaffee und Zubehör über ihren Online-Shop.<br />

Verpackt wird er in aufwendige Tüten mit<br />

Wiederverschluss und Ventil: Über das Ventil<br />

kann Gas raus, aber keines rein, bis zu einem<br />

Jahr bleiben die Bohnen darin frisch. Auch in<br />

der Rösterei Konstanz<br />

werden wir diese<br />

Tüten sehen.<br />

Industriekaffee versus Trommelröstung<br />

Das Wort „Industriekaffee“ spricht Hotz genauso<br />

verächtlich aus wie Rolf Bernhardt, Inhaber<br />

und Geschäftsführer der Kaffeerösterei<br />

Konstanz. Gerade ist er mit seinem Team und<br />

Geschäftspartnerin Patrizia Nabitz auf Expansionskurs:<br />

800 Quadratmeter haben sie im<br />

„Campus Konstanz“ an der Byk-Gulden-Straße<br />

neu angemietet, bis Ende <strong>Mai</strong> soll hier die<br />

Rösterei samt professionellen Seminarräumen<br />

stehen. Die Pläne sind fertig, die Einrichtung ist<br />

bestellt. Doch ein Handicap bleibt: Noch müssen<br />

sich Besucher vorne an der Pforte von Siemens<br />

anmelden und im Firmengelände einen<br />

kleinen Fußweg<br />

Sortenkunde<br />

Im Grunde gibt es nur zwei Sorten: den<br />

„Arabica“ (Coffea arabica), der so heißt,<br />

weil er ursprünglich über die arabischen<br />

Länder eingeführt wurde, und den „Robusta“<br />

(Coffea canephora), der erst Ende<br />

des 19. Jahrhunderts entdeckt wurde.<br />

Hochwertiger ist der Arabica, in manchen<br />

Mischungen, den „Blends“, findet<br />

sich auch Robusta. Kenner bevorzugen<br />

häufig sortenreine Kaffees aus nur einem<br />

Anbaugebiet. Die Vielfalt im Geschmack<br />

entsteht neben der Herkunft des Rohkaffees<br />

durch die Art der Röstung und der<br />

Zubereitung.<br />

zurücklegen. Wann der hintere Teil abgetrennt<br />

wird und einen eigenen Zugang erhält, sei leider<br />

noch nicht terminiert, so Bernhardt. Hier<br />

kann dann die Ausbildung für zukünftige Baristas<br />

und Kaffee-Experten Fahrt aufnehmen,<br />

ein Werksverkauf und eventuell ein Bistro<br />

kommen hinzu. Die bisherigen Räume<br />

am Stephansplatz waren eindeutig zu<br />

klein, dazu kam ein Mammutschaden<br />

durch Löschwasser nach einem<br />

Brand im vergangenen<br />

Herbst. Inzwischen konnte<br />

der Laden wieder geöffnet<br />

werden, samt Verkostung<br />

und Tischchen draußen. Im hinteren<br />

Teil wird auch am Stephansplatz erweitert.<br />

Doch zurück zum Industriekaffee: In den<br />

1950er- und 1960er-Jahren war die Kaffeewelt<br />

selbst bei Tschibo noch in Ordnung, erzählt<br />

Bernhardt. Jeweils zwei Mann betreuten die einzelnen<br />

Trommelröster. Doch heute werde von<br />

sechs Großröstern, die 90 Prozent des Marktes<br />

abdecken, in domhohen Anlagen im Heißluftstromverfahren<br />

geröstet. Bei 400 Grad gehe<br />

das anderthalb bis zwei Minuten, dann wird<br />

der Kaffee mit Sprühnebel schockgekühlt. Wer<br />

nun noch weiß, dass für jeden Kilo Röstkaffee<br />

in Deutschland 2,19 Euro Steuern an den Fiskus<br />

abgeführt werden müssen, kann sich vorstellen,<br />

dass so nur minderwertiger Rohkaffee<br />

in großen Mengen verarbeitet werden kann. Die<br />

Gewinnmarge bleibt in der Industrie dennoch<br />

hoch. Kaffee im Sonderangebot dient zudem<br />

als beliebter Lockvogel der Supermärkte. Vier<br />

Tassen trinkt jeder Deutsche<br />

1 2 2<br />

38


SEEZUNGE | STORY<br />

am Tag, 162 Liter im Jahr, und so ist Kaffee das<br />

beliebteste Getränk – noch vor Mineralwasser<br />

(143 Liter) und Bier (102 Liter).<br />

Zum Thema Fair Trade hat Kaffee-Experte Rolf<br />

Bernhardt eine dezidierte Meinung: Statt minderwertigen<br />

Kaffee einzukaufen und ein paar<br />

Cent draufzulegen, sollten die Einkäufer und<br />

Entwicklungshelfer „lieber hingehen, und die<br />

Bauern anleiten, hochwertigen Kaffee anzubauen.<br />

Dann bekommen die Bauern auch Geld<br />

dafür.“ Als Beispiel nennt er den Kaffee aus<br />

Vilcabamba, einem Hochtal in Ecuador („Das<br />

Tal der Hundertjährigen“), dessen Anbau und<br />

Vermarktung zunächst von der Entwicklungshilfeorganisation<br />

GTZ unterstützt wurde. Er<br />

sei so begehrt, dass sie nur wenige Sack pro<br />

Jahr zugeteilt bekämen. Und entsprechend<br />

teuer sei er im Einkauf, mehrere Hundert Euro<br />

koste ein Sack Rohkaffee. Hochwertigen Kaffee<br />

anzubauen diene zugleich der Nachhaltigkeit,<br />

und auf die komme es letztlich an.<br />

Neben dem Industriekaffee führt der Kaffee aus<br />

der Trommelröstung ein Nischendasein. Doch<br />

der Kreis der Kenner wird größer. Auch dank<br />

Leuten wie Rolf Bernhardt: „Ich bin einer der<br />

Pioniere des Spezialitätenkaffees in Deutschland“,<br />

sagt er selbstbewusst. Dazu beigetragen<br />

hat sicherlich sein Buch, „Die Welt des Kaffees“,<br />

das er zusammen mit der Berliner Autorin<br />

Simone Hoffmann geschrieben hat, sowie<br />

seine monatlichen Kurse für Einzelkunden und<br />

Seminare für Geschäftskunden. Auch Cafésito,<br />

ein prosperierender Betrieb der Oberschwäbischen<br />

Werkstätten in Kislegg und Ravensburg,<br />

erhielt von ihm Starthilfe. „Know-how-<br />

Transfer“ sagt Bernhardt dazu. In Ravensburgs<br />

Altstadt residiert das Ladengeschäft an einer<br />

hübschen Ecke nahe beim Humpis-Quartier.<br />

Darin arbeiten Leute mit und ohne Handicap<br />

Seite an Seite, um alle Kunden mit duftendem<br />

Kaffee und passendem Gebäck zu versorgen.<br />

TEXT & FOTO: DORIS BURGER<br />

Adressen rund um den See<br />

Cafésito – Kaffeerösterei<br />

Ein Projekt der OWB,<br />

der Oberschwäbischen<br />

Werkstätten<br />

Max-Eyth-Straße 11<br />

D-88353 Kißlegg<br />

1 Cafésito-Filiale in<br />

Ravensburg<br />

Café und Laden, hier sind<br />

auch Kaffee-Seminare zu<br />

buchen<br />

Roßbachstraße 17/1<br />

D-88212 Ravensburg<br />

www.cafesito.de<br />

Kaffebohne im Werkhaus<br />

Café-Gastronomie &<br />

gläserne Produktion<br />

Ein Projekt des<br />

Stephanuswerks<br />

Obertotstr. 22-24<br />

D-88316 Isny<br />

www.kaffeebohne.shop<br />

3 Kaffeerösterei Konstanz<br />

Laden am Stephansplatz 5-7<br />

D-78462 Konstanz<br />

www.kaffeeroestereikonstanz.de<br />

Neue Adresse für Rösterei<br />

und Seminare:<br />

Byk-Gulden-Straße 2/F 16<br />

D-78467 Konstanz<br />

Kaffeerösterei Allensbach<br />

Kleiner Laden mit Rösterei<br />

im Industriegebiet, geöffnet<br />

Di, Do, Fr und Sa<br />

Prof.-<strong>Mai</strong>er-Leibnitz-Str. 10<br />

D-78476 Allensbach<br />

www.roesterei-allensbach.de<br />

2 „Genussreich“<br />

von Birgit Hotz<br />

Laden geöffnet Di, Fr und Sa<br />

Ziegelei 7<br />

D-78315 Radolfzell<br />

www.kaffee-total.de<br />

Baumgartner & Co AG<br />

Bereits seit 1799 am Platz<br />

und in den Händen der<br />

Familie Baumgartner, Kaffee<br />

geröstet wird hier seit 1900.<br />

Heute ist die Kaffeerösterei<br />

im 1. Stock und das<br />

Kaffee- und Teegeschäft<br />

im Erdgeschoss. Montag<br />

bis Samstag durchgehend<br />

geöffnet.<br />

Multergasse 6<br />

CH-9004 St. Gallen<br />

www.baumgartnerkaffee.ch<br />

Bohnenblühn, von Christa<br />

Cotti<br />

Geöffnet Di bis Fr<br />

vormittags, Fr auch<br />

nachmittags<br />

Webergasse 5<br />

CH-8200 Schaffhausen<br />

www.bohnenbluehn.ch<br />

Der Hegau zergeht<br />

auf der Zunge<br />

In unserem liebevoll restaurierten<br />

Landgasthof verwöhnen wir Sie mit<br />

frischen, saisonalen Produkten aus<br />

unserer eigenen Jagd und Landwirtschaft.<br />

Dazu Wein aus eigenen<br />

Reben und selbst gebackenes Brot<br />

aus dem Holzofen.<br />

Gelebte Nachhaltigkeit und stilvolles<br />

Ambiente bieten den idealen<br />

Rahmen für Feiern Ihrer Familie,<br />

dem Freundeskreis oder Ihres<br />

Unternehmens.<br />

3<br />

FAMILIE KLAUS MANGOLD<br />

SCHENKENBERGERHOF 22<br />

78576 EMMINGEN-LIPTINGEN<br />

WWW.SCHENKENBERGER-HOF.COM<br />

39


40<br />

SEEZUNGE | PORTRAIT<br />

DIE <strong>BO</strong>DENSEEREGION IST DIE SÜDLICHSTE<br />

METROPOLE<br />

DEUTSCHLANDS<br />

D – Berlin/Konstanz/München | Die Brasserie Colette<br />

Tim Raue gibt es in München, in Berlin und seit September<br />

2016 auch in Konstanz. Im aktuellen Gault&Millau ist sie<br />

mit 14 Punkten ausgezeichnet, im Michelin mit einem<br />

Bib Gourmand. Nicht ausgeschlossen, dass der Berliner<br />

Sternekoch Tim Raue (rechts) und sein Kulinarischer<br />

Direktor Steve Karlsch (links) am Bodensee<br />

noch weitere Segel setzen …<br />

<strong>akzent</strong> hat nachgefragt:


SEEZUNGE | PORTRAIT<br />

<strong>akzent</strong>: Herr Karlsch, wie viel Tim Raue steckt in der Brasserie Colette<br />

Tim Raue in Konstanz?<br />

Steve Karlsch: Ziemlich viel! Die Speisekarte entsteht in enger Zusammenarbeit<br />

mit Tim Raue und bringt die klassischen Eckpfeiler<br />

seiner Küche – Süße, Säure und Schärfe – ebenso zum Ausdruck wie<br />

in seinen anderen Restaurants; auch das Interieur, die Weinkarte und<br />

viele Details sind von Tim Raue angeregt, entwickelt und umgesetzt<br />

worden.<br />

<strong>akzent</strong>: Herr Raue, wie viel Steve Karlsch steckt in der Brasserie<br />

Colette Tim Raue in Konstanz?<br />

Tim Raue: Steve Karlsch arbeitet seit 2004 mit mir zusammen. Er<br />

war der Küchenchef des UMA, hat das Restaurant Tim Raue als<br />

Küchenchef verantwortet, und für die kulinarische Konzeption der<br />

Tertianum Premium Residenzen und der Colette Brasserien war er<br />

von Anfang an dabei. Wir haben das gastronomische und kulinarische<br />

Konzept gemeinsam entwickelt.<br />

<strong>akzent</strong>: Dann sind noch Van Hung Nguyen als Küchenchef und Mark<br />

Roth als Patissier dabei …<br />

Steve Karlsch: … und nicht zu vergessen sind auch Jasmin Weber<br />

und Michael Volk, die unseren Gästen die Gerichte näherbringen<br />

und auch dafür sorgen, dass das Erlebnis Colette ein ganzheitliches<br />

ist und sich unsere Gäste rundherum wohlfühlen.<br />

Tim Raue: Ein Restaurant ist immer das Zusammenspiel von mehreren,<br />

nie das Werk eines Einzelnen, und das bezieht jeden Mitarbeiter<br />

mit ein, nicht nur die bis dato genannten.<br />

<strong>akzent</strong>: Wie oft kommt es vor, dass Gäste nach Tim Raue fragen<br />

und enttäuscht sind, ihn nicht persönlich im Lokal zu sehen, und<br />

was sagen Sie ihnen dann?<br />

Steve Karlsch: Das kommt eigentlich eher selten vor. Dadurch, dass<br />

er in regelmäßigen Abständen vor Ort ist und dann natürlich auch<br />

gesehen wird sowie mindestens einmal im Jahr ein Menü persönlich<br />

präsentiert, ist das eigentlich kein Thema. Außerdem ist den meisten<br />

Gästen bewusst, dass Tim Raue nicht jeden Abend in jedem Colette<br />

anzutreffen ist.<br />

<strong>akzent</strong>: Das Konzept der Brasserie Colette Tim Raue soll Jung und<br />

Alt gleichermaßen ansprechen. Wie soll das funktionieren angesichts<br />

der Zusammenarbeit mit den Tertianum Premium Residenzen?<br />

Steve Karlsch: Gerade deshalb funktioniert das ja so gut. Colette<br />

steht für das Lebensgefühl Frankreichs – Lebensfreude, Freude<br />

an Genuss und Gemütlichkeit – das betrifft alle Generationen,<br />

und im Idealfall treffen sich alle gemeinsam<br />

und zelebrieren das.<br />

<strong>akzent</strong>: Sind in der Region Bodensee-Oberschwaben<br />

weitere Tim Raue Restaurants geplant?<br />

Steve Karlsch: Man kann die Bodenseeregion<br />

auch als die südlichste Metropole<br />

Deutschlands bezeichnen. Durch ihre<br />

fantastische Lage, Infrastruktur und<br />

Zusammengehörigkeit befinden wir<br />

uns in Konstanz quasi mitten in<br />

dieser Metropole. Falls ein Colette<br />

irgendwann nicht mehr ausreicht<br />

für diese Metropole, wer weiß …<br />

Brasserie Colette Tim Raue<br />

Brotlaube 2<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 12 85 107<br />

www.brasseriecolette.de<br />

KEEP<br />

CALM<br />

AND<br />

EAT<br />

FRESH<br />

MEDITERRANE KÜCHE<br />

88045 Friedrichshafen · Seestr. 20<br />

Tel. 07541 22160 · 0176 60872917<br />

info@local-fn.de · www.local-fn.de<br />

41


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

GERÜCHTEKÜCHE<br />

1D – Fischbach | th. Die bekannte<br />

Kulturstätte Bahnhof Fischbach hat<br />

endlich wieder eine Gastronomie. Am 5. <strong>Mai</strong><br />

eröffnen Restaurant, Bar und Biergarten.<br />

Gefeiert wird mit einem brasilianischen Abend.<br />

Restaurantgäste sind am 5. und 6. <strong>Mai</strong> zu<br />

einem Glas Frizzante eingeladen. Das renovierte<br />

Restaurant mit Bar soll als brasilianischer<br />

Grill und Cocktail-Bar eine südamerikanische<br />

Atmosphäre an den Bodensee bringen. Spezialität<br />

ist Rodizio, ein Fleischspieß. Betreiber<br />

ist Reinhard Klumpp, Chef der Culina GmbH,<br />

der in Friedrichshafen bereits das Bella Vista<br />

und s’Wirtshaus verantwortet. Für das kulturelle<br />

Programm zeichnet nach wie vor Peter<br />

Berchtold verantwortlich.<br />

Bahnhof Fischbach<br />

Eisenbahnstraße 15<br />

D-88048 Friedrichshafen<br />

www.bahnhof-fischbach.de<br />

Mi-Sa 17-2 Uhr, So+Feiertage 12-21 Uhr<br />

1<br />

42


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE<br />

2<br />

2CH – Freidorf | th. Seit fünf Jahren zelebrieren<br />

August und Luisa Minikus Genuss<br />

und Gastlichkeit auf höchstem Niveau in<br />

traumhafter Lage. Zum Fünfjährigen gibt es<br />

das ganze Jahr ein – na klar – 5-Gänge-Jubiläums-Menü<br />

mit wahlweise fünf passenden<br />

Weinen oder einer Übernachtung inklusive<br />

Frühstück mit Blick auf den Bodensee. Das<br />

Küchenteam um August Minikus ist bekannt<br />

für seine leichte und kreative Genussküche.<br />

Diplom-Sommeliere Luisa Minikus ergänzt<br />

die Speisen mit perfekten Weinempfehlungen.<br />

Genuss im Mammertsberg mit allen Sinnen. Es<br />

ist übrigens auch mit dem Zug gut zu erreichen<br />

(Station Roggwil-Berg).<br />

Mammertsberg<br />

Bahnhofstrasse 28, CH-9306 Freidorf<br />

+41 (0)71 455 28 28<br />

www.mammertsberg.ch<br />

D – Radolfzell | th. In der Bürgerstube wird<br />

wieder gebruzelt und gekocht. Nachdem<br />

Ende 2017 die Türen schlossen und kein<br />

Nachfolger in Sicht war. Jetzt haben Karina<br />

Wiedemann (Service) und André Trotkovsky<br />

(Küche) das Lokal übernommen. Nach Stationen<br />

in Südtirol und zuletzt in der Gottlieber<br />

Drachenburg ist es das erste Lokal, dass die<br />

beiden eigenständig führen. Sie bieten, wie in<br />

3<br />

der Bürgerstube gewohnt, eine einfache, gutbürgerliche<br />

Küche mit badischen Spezialitäten<br />

frisch aus der Region. Ab 20. <strong>Mai</strong> soll auch<br />

einmal im Monat Brunch angeboten werden.<br />

Bürgerstube Radolfzell<br />

Mooser Straße 19, D-78315 Radolfzell<br />

+49 (0)7732 41 48<br />

www.buergerstube-radolfzell.de<br />

3D – Radolfzell | th. Am 18. August wird<br />

es ab 19 Uhr wieder ein ganz besonderes<br />

Picknick geben: das Dîner en blanc. Mehrere<br />

hundert in Weiß gekleidete Menschen<br />

trafen sich 2017 bepackt mit Picknickkörben.<br />

Mit Sonnenuntergang über dem Untersee<br />

und Blick auf die Hegau-Berge enstand eine<br />

traumhafte Stimmung. Jetzt ist die Neuauflage<br />

geplant. Erneut wird an der Hafenmole eine<br />

lange Tafel aufgebaut. Essen und Getränke sowie<br />

Geschirr sollen selbst mitgebracht werden.<br />

Ergänzende Snacks sowie Getränke sind aber<br />

auch vor Ort erhältlich. Und natürlich gilt:<br />

Geschirr und Kleidung in Weiß!<br />

Sitzplatztickets 5 Euro p.P.<br />

Vorverkauf Tourist-Information<br />

Bahnhofplatz 2, D-78315 Radolfzell<br />

+49 (0)7732 81 500<br />

www.radolfzell-tourismus.de<br />

Ab diesem Frühjahr zeigt sich<br />

unser Edel in „Neuem<br />

Gwand“! In bewährt vollmundiger<br />

Qualität - aber optisch zeitgemäßer<br />

und markanter.<br />

NEU!<br />

Unser<br />

Helles<br />

Zusätzlich haben wir<br />

unser Sortiment durch unser<br />

mild-süffiges „Helles vom<br />

Bierbuckel“ ergänzt - kultig<br />

in der 0,33l Euroflasche und besonders<br />

rund und ausgewogen<br />

im Geschmack.<br />

Welches ist Ihr Favorit?<br />

Zum Wohl!<br />

43


44<br />

SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE<br />

4<br />

4D – Ravensburg | th. Mit viel Liebe<br />

entwickelt und selbst gekocht bringt<br />

Zwei-Hauben-Koch Robert Heinzelmann mit<br />

seinen beiden Töchtern Tamara und Jana<br />

jetzt verzehrfertige Soßen auf den Markt.<br />

100 % vegan, gluten-, laktose- und glutamatfrei<br />

und aus der regionalen und asiatischen<br />

Küche inspiriert, wobei regional bei den Heinzelmanns<br />

großgeschrieben wird: In der hauseigenen<br />

Produktion kochen die drei zusammen,<br />

das Gemüse kommt aus dem Allgäu ebenso<br />

wie die Glasflaschen. Die Kartonagen werden<br />

in Vorarlberg produziert, und in einer sozialen<br />

Einrichtung wird liebevoll jede einzelne<br />

Flasche beklebt. Die Soßen sind derzeit in vier<br />

Geschmacksrichtungen erhältlich und können<br />

nach Belieben beispielsweise mit Gemüse oder<br />

Fleisch kombiniert werden.<br />

Heinzelmanns |+49 (0)174 21 44 347 |<br />

www.heinzelmanns.shop<br />

CH – St. Gallen | th. Wer ins Hotel Dom<br />

kommt, geniesst eine besondere Zeit an<br />

einem besonderen Ort und mit besonderen<br />

Menschen. Jetzt feiert das einstige Pionierprojekt<br />

sein 20-jähriges Jubiläum. Das Dom<br />

war damals schweizweit der erste integrative<br />

Betrieb, bei dem neben Fachkräften auch Personen<br />

mit Unterstützungsbedarf arbeiteten.<br />

Menschen, die körperliche oder psychische<br />

Beeinträchtigungen haben, bekommen hier<br />

eine neue Chance. Der Umgang aller Mitarbeiter<br />

miteinander ist dabei sehr von Teamgeist<br />

und Freude geprägt. Das Dom liegt mitten in<br />

der historischen Altstadt. Von außen unspektakulär.<br />

Innen verleihen ausdrucksstarke<br />

Farben jeder Etage ein anderes Gesicht. Die<br />

auserlesenen Kunstbilder geben den Räumen<br />

den letzten Schliff.<br />

Hotel & Restaurant Dom<br />

Webergasse 22, CH-9000 St. Gallen<br />

+41 (0)71 227 71 71 | www.hoteldom.ch<br />

5D – Lindau | th. Eine grenzüberschreitende<br />

Zusammenarbeit in Sachen<br />

Gastronomie und Catering hat die Inselhalle<br />

Lindau seit Kurzem gestartet. Sie hat sich<br />

den mit dem österreichischen Umweltpreis<br />

ausgezeichneten Bio-Gastronom Andreas<br />

Birngruber mit seinem Team „Chef Partie“ ins<br />

Boot geholt. Nachhaltigkeit, Regionalität und<br />

100 % biologische Qualität erwarten die Gäste<br />

in der neuen Inselhalle und im Seerestaurant.<br />

Gepaart mit österreichischer Gastlichkeit und<br />

schmackhaften (Mehl-)Speisen. Dazu ein<br />

traumhafter Ausblick. Perfekt.<br />

Seerestaurant Inselhalle Lindau<br />

Zwanziger Straße 10,<br />

D-88131 Lindau<br />

+49 (0)8382 88 99 600<br />

www.insehalle-lindau.de<br />

www.chefpartie.at<br />

6D – Ravensburg | th. Pünktlich zum Tag<br />

des Bieres hat die Traditionsbrauerei<br />

Leibinger eine neue Spezialität vorgestellt:<br />

das neue „Helle vom Bierbuckel“ – eine<br />

Hommage an die einzigartige Lage der Brau-<br />

5<br />

Genuss pur.<br />

DIE SEEZUNGE 2018 –<br />

DER GRÖSSTE GASTROFÜHRER<br />

FÜR DIE <strong>BO</strong>DENSEEREGION!<br />

AUF 316 SEITEN SPANNENDE<br />

REPORTAGEN, GENUSSVOLLE<br />

EMPFEHLUNGEN, AKTUELLE<br />

TRENDS UND ADRESSEN<br />

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AM KIOSK UND BEI DEN<br />

GESCHÄFTSSTELLEN DER<br />

SCHWÄBISCHEN ZEITUNG.<br />

DIE NEUE SEEZUNGE BESTELLEN<br />

UNTER: 0049 751 2955 5520<br />

ÜBER VERTRIEB@SEEZUNGE.DE<br />

ODER DIREKT BEI DER AKZENT VERLAGS-GMBH,<br />

AM SEERHEIN 6, D-78467 KONSTANZ<br />

MEHR INFORMATIONEN UNTER:<br />

WWW.SEEZUNGE.DE<br />

Im Handel<br />

erhältlich!<br />

Brauereigaststätte<br />

0 75 31 / 3 35 30<br />

Hoheneggstraße 45<br />

78464 Konstanz<br />

Inh. P. DUDIC<br />

Öffnungszeiten: Mo–So 11.00–24.00 Uhr,<br />

durchgehend warme Küche, kein Ruhetag,<br />

Festsaal mit Traumpanorama,<br />

kostenlose Parkplätze<br />

www.restaurant-hohenegg.de<br />

Genießen Sie unsere<br />

köstlichen Spargelspezialitäten!


SEEZUNGE | GERÜCHTEKÜCHE<br />

erei. Schon seit Langem hatte<br />

Brauereichef Michael Leibinger<br />

den Wunsch, mit regionalen<br />

Rohstoffen ein Bier als Hommage<br />

an die einzigartige Lage<br />

der Brauerei auf dem Ravensburger<br />

Bierbuckel zu brauen.<br />

Das „Helle vom Bierbuckel“<br />

ist gebraut nach Art eines<br />

klassischen Hellen. „Es<br />

ist vollmundig, hat<br />

eine feine Malznote<br />

und viel wichtiger:<br />

Es ist einfach süffig“,<br />

beschreibt Braumeister<br />

René Rainer seine<br />

Kreation. Durch die<br />

Reifung und Lagerung<br />

von mindestens 6 bis<br />

8 Wochen erhält es<br />

seine vielschichtigen<br />

Geschmacksnuancen<br />

und das feine Aroma.<br />

„Unser Helles ist als<br />

eines der ersten Biere in<br />

der Region in der kultigen<br />

0,33-l-Euroflasche<br />

erhältlich“, freut sich<br />

Michael Leibinger. „Das<br />

Fläschle liegt einfach<br />

perfekt in der Hand.<br />

Durch die kompakte<br />

Größe, bei der das 6<br />

Helle direkt aus der Flasche getrunken wird,<br />

schmeckt der Inhalt bis zum letzten Schluck<br />

herrlich frisch.“ Das „Helle vom Bierbuckel“<br />

wird nach und nach bei Getränkehändlern<br />

und Gastronomien der Region verfügbar<br />

sein.<br />

Brauerei Max Leibinger GmbH<br />

Friedhofstraße 20-36<br />

D-88212 Ravensburg<br />

+49 (0)751 36 990 | www.<br />

leibinger.d<br />

D – Lindau | th. Die Lindauer Bodensee-Fruchtsäfte<br />

sind zum 16.<br />

Mal mit dem „Preis für langjährige<br />

Produktqualität“ ausgezeichnet<br />

worden. Die konstante Qualitätsleistung<br />

hat die internationale<br />

Experten-Jury der DLG (Deutsche<br />

Landwirtschaftsgesellschaft) erneut<br />

überzeugt. Voraussetzung für die<br />

Auszeichnung sind mindestens drei<br />

Produktprämierungen pro Jahr und<br />

das fünf Jahre in Folge. Die Lindauer<br />

Fruchtsäfte sind vor allem auch<br />

für das regionale Streuobstprojekt<br />

mit dem naturtrüben LandZunge-<br />

Apfelsaft bekannt.<br />

www.lindauer-fruchtsaefte.de<br />

7<br />

7CH – Thurgau | th. Aufgrund der Wetterlage<br />

steht dem Apfelkanton eine Jahrhundertblüte<br />

bevor, die man nicht verpassen<br />

sollte. Gut, dass es Madame Bluescht gibt.<br />

Seit Ende April blühen Aprikosen-, Zwetschgen-<br />

und Kirschbäume. Im <strong>Mai</strong> kommen<br />

Birnen und zum krönenden Abschluss Apfelbäume<br />

hinzu. Madame Bluescht informiert die<br />

Gäste auch dieses Jahr persönlich am Telefon<br />

über den aktuellen Stand der Obstbaumblüte<br />

und gibt individuelle Tipps für Touren und<br />

Erlebnisse.<br />

Madame Bluescht: +41 (0)71 414 11 46<br />

SINGAPORE<br />

RESTAURANT<br />

IM KÖNIGSBAU<br />

AUF NACH<br />

WEINFELDEN!<br />

MEERA<br />

Friedrichstraße 32, 78464 Konstanz<br />

Tel: +49 (0) 7531 3692786<br />

meera.restaurant.konstanz@gmail.com<br />

Öffnungszeiten<br />

Dienstag bis Sonntag 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr und 17:30 Uhr bis 23:00 Uhr<br />

Parkplätze vorhanden<br />

9-KM-WANDERUNG MIT VIELEN HIGHLIGHTS<br />

Winzerportraits<br />

Degustations-<br />

Rucksack<br />

Kunstinstallationen<br />

Weinsortentafeln<br />

Weinsafe mit<br />

Reblaube<br />

Zahlreiche<br />

Infotafeln<br />

www.weinweg-weinfelden.ch<br />

45


46<br />

SEEZUNGE | TEST<br />

AKZENT TESTET<br />

AKZENT TESTET<br />

Ristorante<br />

Pulcinella<br />

WEINFELDEN<br />

CH – Weinfelden | Pulcinella ist der Name einer Figur aus<br />

der Commedia dell’arte, der traditionellen Volkskomödie Italiens.<br />

Ein schlauer, listiger, manchmal grober und mitunter<br />

tölpelhafter Possenreißer, eigentlich immer gutmütig und vor<br />

allem sehr gefräßig. Vorbild für Hanswurst und Kasperl im<br />

deutschsprachigen Raum und dabei lebendige Verkörperung<br />

der neapolitanischen Volksseele. Melitta und Enzo Peluso<br />

betreiben seit rund 25 Jahren ihr nach diesem Spaßmacher<br />

benanntes Restaurant direkt hinter dem Bahnhof von Weinfelden.<br />

Die Namenswahl könnte auch nach so vielen Jahren (Enzo Peluso<br />

ist schon seit über 45 Jahren Vollblut-Gastronom!) nicht<br />

besser sein. Die Gäste sollen sich im Ristorante der Pelusos<br />

wohlfühlen: Der Patrone und sein kleines Serviceteam pflegen<br />

unaufgeregt und ohne Schickimicki-Attitüden italienische<br />

Gastlichkeit, zu der ja immer auch eine kleine Prise Theatralität<br />

und Humor gehören. So wie der gefräßige Pulcinella dem Volk<br />

schon immer aufs Maul geschaut hat, bildet die traditionelle<br />

italienische Küche die Basis des Speisenangebots. Puristisch<br />

und ohne Schnörkel, aus unglaublich guten Grundprodukten,<br />

die teilweise in dieser Qualität in der Schweiz schwierig zu bekommen<br />

sind, werden hier italienische Klassiker sowie einige<br />

regionale Spezialitäten aus Süditalien offeriert. Das Ambiente<br />

im „Pulcinella“ ist behaglich: Wände und Tischtuch in angenehmen,<br />

hellen Farben gehalten, gedämpftes Licht von Messingleuchtern<br />

und Kerzen – hier möchte man gerne Platz nehmen<br />

und verweilen. Nach der freundlichen Begrüßung durch<br />

Enzo Peluso, den hier irgendwie alle nur Enzo nennen, werfen<br />

wir einen Blick in die kleine Speisekarte. Es hat hausgemachte<br />

FAZIT<br />

Schnörkellose Produktküche mit hervorragenden<br />

Grundprodukten und große Klassiker<br />

der italienischen Küche. Warmherziger<br />

und professioneller Service in entspannter<br />

Atmosphäre, wie gemacht für die große Tafel<br />

im Kreis der Familie oder „amici“. Könnten<br />

wir uns wünschen, wie unser ideales<br />

italienisches Restaurant auszusehen hätte,<br />

es wäre dem „Pulcinella“ ziemlich ähnlich.<br />

ESSEN ✔ ✔ ✔ ✔ ✔<br />

SERVICE ✔ ✔ ✔ ✔ ✔<br />

ATMOSPHÄRE ✔ ✔ ✔ ✔ ✔<br />

Hauptgerichte 27-49 SFr., Menü ab 86 SFr.<br />

Pasta, frisch gekochte Risotti sowie eine große Auswahl an<br />

Fleischgerichten als „secondi piatti“. Dazu kommt ein mit viel<br />

Detailliebe handgeschriebenes 4-Gang-Menü. Die Weinkarte<br />

ist, abgesehen von einigen Ausflügen ins Tessin, in die Deutschschweiz<br />

und Spanien, ganz Italien verpflichtet. Hier finden sich<br />

viele bekannte Namen, aber auch Interessantes jenseits des<br />

<strong>Mai</strong>nstreams. Die kleine, sehr sachkundig ausgesuchte Auswahl<br />

an offenen Weinen macht ebenfalls Freude. Zum Auftakt<br />

bekommen wir eine geschäumte Artischockensuppe, schön<br />

cremig und mit erfrischender Säure. Ein guter Auftakt. Weiter<br />

geht es mit in Olivenöl sautierten Calamares. Diese haben genau<br />

die richtige Konsistenz und fallen nicht so gummiartig aus<br />

wie so oft. Dazu ein hervorragendes Olivenöl mit angenehmer,<br />

dezenter Schärfe. Jetzt noch ein „bicchiere“ guten Luganas von<br />

Pratello und die Welt ist in Ordnung. Im Hauptgang haben<br />

wir dann einen echten Klassiker: hauchdünne und butterweiche<br />

Kalbsschnitzelchen in Zitronensauce, dazu hausgemachte<br />

Taglierini mit dem nötigen Biss als Beilage. Zum Schluss gibt<br />

es noch ein sehr gutes Mandelkrokant-Parfait aus der ansprechenden<br />

Dessertkarte und einen exzellenten Espresso mit typisch<br />

neapolitanisch kräftiger Röstung.<br />

Ristorante Pulcinella<br />

Wilerstrasse 8, CH-8570 Weinfelden<br />

+41 (0)71 622 12 66<br />

www.pulcinella-weinfelden.ch<br />

Di-Sa 11-14 Uhr + 18-24 Uhr, So +Mo Ruhetag<br />

TEXT & FOTO: SALOMON LOEB


SEEZUNGE | SUBRUB<br />

47


48<br />

SEEZUNGE | TIPPS<br />

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GUT ESSEN<br />

UND TRINKEN<br />

FRISCHE KUNST & KULINARIK<br />

SEEGENUSS & ENTSPANNUNG<br />

ANDALUSISCHER URLAUBSGENUSS<br />

Romantisches Kleinod in einem alten Bauernhaus zwischen<br />

Singen-Schaffhausen und Stein am Rhein mit<br />

marktfrischer Küche: Im Harlekin wird noch mit Herz<br />

und Hand gekocht und das Team lädt herzlich zu gemütlichen<br />

Genusserlebnissen ein. Gäste genießen hier<br />

frischen See- und Meeresfisch sowie beste Rinderfilets<br />

und Steaks in einem urigen Wirtshaus mit Terrasse.<br />

Heimelig eingerichtete Zimmer und Ferienwohnungen<br />

und wechselnde Kunstausstell ungen runden das facettenreiche<br />

Angebot ab und machen den Besuch in der<br />

Auberge zu einem einzigartigen Erlebnis.<br />

Auberge Harlekin<br />

Gailinger Straße 6, D-78244 Gottmadingen<br />

+49 (0)7734 63 47<br />

www.restaurant-harlekin.de<br />

Mi-Sa ab 17.30 Uhr, So 11-15 Uhr, Mo+Di Ruhetage<br />

Ausgezeichneter Bodenseefisch, direkter Seezugang,<br />

gemütliche Zimmer, regionale Küche: Die Residenz<br />

Seeterrasse fasziniert mit einem facettenreichen Angebot<br />

inklusive Blick auf das atemberaubende Seeund<br />

Alpenpanorama. Kulinarisch genießen Gäste hier<br />

im stilvollen Ambiente des Restaurants, im schönen<br />

Wintergarten sowie auf der von Natur umgebenen<br />

Seeterrasse saisonale Kulinarik aus der Region. Zu<br />

den Spezialitäten des mit dem „Goldenen Fisch“ ausgezeichneten<br />

Maître Harald Meissner gehören dabei<br />

neben Felchen, Trüsche oder Hecht auch Lamm- und<br />

Rindgerichte.<br />

Residenz Seeterrasse – Restaurant & Hotel<br />

Seeweg 2, D-78337 Öhningen-Wangen<br />

+49 (0)7735 93 000<br />

www.residenz-seeterrasse.com<br />

Do-Di 12-23 Uhr, Mi Ruhetag,<br />

Oktober-März Di+Mi Ruhetag<br />

Mediterrane Feinkost, Tapas, Geschenkkörbe: Das<br />

„Lo Fino“ bietet den einzigen Direktimport für spanische<br />

Feinkost in der Bodenseeregion. Im gemütlichen<br />

Laden von Detlef Lück und Maria del Carmen Muñoz<br />

González gibt es köstliche Leckereien aus Andalusien<br />

wie Öl, Wein, Oliven, Käse und Wurst sowie kolumbianischen<br />

Kaffee. Bezogen werden die Produkte direkt<br />

von den herstellenden kleinen Familienbetrieben,<br />

die ohne künstliche Zusatzstoffe und teilweise nach<br />

Bio-Richtlinien produzieren. Neu im Sortiment sind<br />

der Ingwersirup von Alpen Zenzero, die Soßen und<br />

Brotaufstriche von Sannes Kräuter-Küche und feiner<br />

Cavaniglia-Trüffel.<br />

Lo Fino<br />

Eichelstraße 13, D-88212 Ravensburg<br />

+49 (0)751 35 44 51 70<br />

www.lo-fino.com<br />

Di-Fr 9-12.30 Uhr + 13.30-18 Uhr,<br />

Sa 9-14 Uhr, Mo Ruhetag<br />

PFIFFIKUSS BIOWÜRZE & GEMÜSEBRÜHE<br />

SENF & MORE IM KÖNIGSBLUT<br />

BIER<strong>BO</strong>UTIQUE – CRAFTBIER & BAR<br />

Hochwertig, vegan und aus biologisch kontrolliertem<br />

Anbau: Der Reichenauer Pfiffikuss steht für exquisite<br />

Bio-Lebensmittel für Menschen, die auf gesunde Ernährung<br />

achten. Produkt-Highlights und perfekte<br />

Begleiter für die feine Küche daheim sind dabei die<br />

selbstentwickelte Gourmet-Streuwürze sowie die Gemüsebrühe,<br />

die frei von Hefeextrakt, Geschmacksverstärkern,<br />

Zuckerzusatz, Laktose, Milcheiweiß und<br />

Gluten sind. Mit viel getrocknetem Gemüse, naturbelassenem<br />

Steinsalz, Kräutern sowie Gewürzen bieten die<br />

Pfiffikuss Biowürze und die Gemüsebrühe natürlichen<br />

Gourmet-Genuss aus dem Gemüsekulinarium!<br />

Pfiffikuss<br />

Gutes von der Reichenau GmbH & Co. KG<br />

Im Estlikofer 26, D-78479 Reichenau<br />

+49 (0)7534 99 95 13<br />

www.pfiffikuss.bio<br />

Mo-Fr, 8-17 Uhr<br />

Frisch, modern, international: Das Königsblut verwöhnt<br />

seine Gäste mit Gemüse und Obst aus eigenem Anbau<br />

und lädt ab sofort mit köstlichen Grillspezialitäten zum<br />

Genießen unter freiem Himmel ein. Crossover-Küche,<br />

das gemütliche Bed & Breakfast und Caterings für rund<br />

100 Personen machen den Aufenthalt im Königsblut zu<br />

einem echten Erlebnis. Das Highlight: Selbst kreierte<br />

Senfsorten wie der spannende Marillen-Maracuja-<br />

Senf, zu dem sich bald eine scharfe Variante gesellt.<br />

Besondere Arrangements, wie das Private Dining oder<br />

das Whisky-, Gin- und Rum-Dinner sowie die Möglichkeit,<br />

Feste zu feiern, runden das facettenreiche Angebot<br />

ab. Mehr Infos gibt’s auf der Homepage.<br />

Königsblut<br />

Mannenmühlestrasse 4a, CH–8565 Hugelshofen<br />

+41 (0)79 551 45 71<br />

www.koenigsblut.ch<br />

Craftbier-Spezialitäten, Verkostungen, Bierbraukurse,<br />

kulinarische Events: Die Bierboutique Konstanz bietet<br />

mit über 200 wechselnden Craftbiersorten verschiedenster<br />

Stilrichtungen eine große Geschmacksvielfalt.<br />

Die Inhaber Martin Restle und Frederik Nitzinger laden<br />

Jung und Alt unter dem Motto „Stoppt Massenbierhaltung“<br />

mit vielen Bieren von Kleinstbrauern in ihr persönliches<br />

Bieruniversum ein. Regionale Hopfendolden,<br />

Biomalze, Naturtrübheit und handwerkliche Braukunst<br />

sorgen für das Biererlebnis mit dem besonderen Etwas<br />

– ob beim Barbesuch mit Food-Pairing, Tasting oder<br />

Geschenkekauf.<br />

Bierboutique Konstanz<br />

Kreuzlingerstraße 27, D-78462 Konstanz<br />

prost@bierboutique-kn.de<br />

www.bierboutique-kn.de<br />

Mi 17-20 Uhr, Do 17-21 Uhr,<br />

Fr 16-22 Uhr + Sa 13-22 Uhr


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

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3<br />

4<br />

EINLADUNG<br />

ZUR PODIUMSDISKUSSION<br />

D – Ravensburg | rue. Welche Rollen<br />

spielen Frauen in unserer Wirtschaft?<br />

In einer Podiumsdiskussion gehen das<br />

Wirtschaftsmuseum Ravensburg und die<br />

Kontaktstelle Frau und Beruf dieser Frage<br />

nach.<br />

Sie haben etwas zu sagen – in Beruf, Gesellschaft<br />

und Politik. Und jetzt auf dem<br />

Podium: Bekannte Frauen aus der Region<br />

erzählen aus ihrem Berufsleben. Sie sprechen<br />

unter anderem darüber, welche Hürden<br />

Frauen im Berufsleben meistern müssen<br />

und mit welchen Stärken sie punkten<br />

können.<br />

Die Moderatorin<br />

Susanne Hinzen<br />

Die Powerfrau Susanne Hinzen 1 (Geschäftsführender<br />

Vorstand Erwin Hymer<br />

Stiftung) hält das Erwin Hymer Museum<br />

fest in den Händen und setzt mit Veranstaltungen<br />

aktiv Akzente rund um gesellschaftlich<br />

relevante Themen. Bevor sie 2010 nach<br />

Bad Waldsee kam und die Geschäftsführung<br />

der gemeinnützigen Stiftung übernahm,<br />

war die gebürtige Rheinländerin<br />

(Journalistin und Kommunikationsexpertin)<br />

als Kultur- und Museumsmanagerin<br />

tätig. Die Veranstaltung „Starke Frauen“<br />

zu moderieren ist für sie eine Herzensangelegenheit.<br />

Das Podium<br />

Antje von Dewitz<br />

Dr. Antje von Dewitz 2 ist nach ihrem<br />

Studium der Wirtschafts- und Kulturraumstudien<br />

beim Outdoor-Ausrüster Vaude in<br />

Tettnang eingestiegen. 2009 übernahm sie<br />

von ihrem Vater die Geschäftsführung. Sie<br />

sagt: „Wir sollten uns gemeinsam dafür<br />

einsetzen, dass Frauen ihre Talente und<br />

Fähigkeiten in der Wirtschaft voll entfalten<br />

können. Wir können es uns nicht leisten,<br />

auf wertvolle Kompetenzen und Ressourcen<br />

zu verzichten, nur weil wir Frauen nicht<br />

den passenden Rahmen für eine berufliche<br />

Karriere bieten.“<br />

LaWi) Ravensburg an. Sie ist zudem Fachwartin<br />

für Obst- und Gartenbau sowie Integrationsbeauftragte<br />

der Stadt Aulendorf.<br />

Sonja Hummel 3 studierte Ökosystemmanagement<br />

in Göttingen und Regionalmanagement<br />

in Triesdorf-Weihenstephan.<br />

Wichtig ist ihr, eine Alternative zur kommerziellen<br />

Landwirtschaft zu bieten und<br />

dem Strukturwandel in der Landwirtschaft<br />

mit einer nicht gewinnorientierten Finanzierung<br />

zu begegnen.<br />

Anne Schmieder<br />

Nach zwölf Jahren als Hausfrau und Mutter<br />

machte sich Anne Schmieder 4 mit einem<br />

kleinen Schreibbüro selbständig. In knapp<br />

30 Jahren entwickelten sich daraus drei Unternehmen<br />

mit rund 150 festangestellten<br />

und ca. 200 freien Mitarbeitern: für die<br />

private Arbeitsvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung,<br />

für Übersetzungen und<br />

Sprachmanagement sowie für Dienstleistungen<br />

für Unternehmen im Bereich der<br />

Kundenbetreuung. Anne Schmieder ist<br />

unter anderem Vizepräsidentin der IHK<br />

Bodensee-Oberschwaben.<br />

Claudia Wiepcke<br />

Dr. Claudia Wiepcke 5 ist Professorin für<br />

Ökonomische Bildung an der Pädagogischen<br />

Hochschule (PH) Weingarten. Die<br />

mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete<br />

Wissenschaftlerin ist vielseitig engagiert.<br />

Sie leistet eine herausragende Lehre, fördert<br />

unternehmerisches Denken und Handeln<br />

bei jungen Menschen und trägt zu<br />

einer starken Vernetzung von Hochschule<br />

und Praxis bei. Als Mitglied der Gleichstellungskommission<br />

an der PH sowie des Zonta-Clubs<br />

setzt sie sich für die Gleichstellung<br />

von Frauen ein.<br />

Donnerstag, 17.05., Einlass 19.00 Uhr<br />

Beginn 19.30 Uhr<br />

anschließend Get-Together mit Imbiss<br />

Eintritt frei<br />

Kreissparkasse Ravensburg<br />

Meersburger Straße 1<br />

D-88213 Ravensburg<br />

5<br />

Sonja Hummel<br />

Die junge Frau gehört dem Vorstand des<br />

Vereins Solidarische Landwirtschaft (So-<br />

Anmeldung bis 14.05. per E-<strong>Mai</strong>l unter<br />

info@frauundberuf-rv.de oder<br />

telefonisch unter +49 (0)751 35 90 663<br />

50


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

16 JAHRE<br />

STEAUF-WERKSTATT<br />

!<br />

FAIR-FÜHRUNG ZUR<br />

SEEVOLUTION<br />

LEBENDIGE UNTERNEHMEN LERNEN VON DER NATUR<br />

KRITISIERE MICH RICHTIG!<br />

Kennst du diese Sätze: „… dann musst du gucken …!“, „… das solltest du<br />

…!“ oder auch „… du kannst auf gar keinen Fall …!“ In den meisten Fällen<br />

ist dahinter eine versteckte Kritik. Was der richtige Weg für mich ist, glauben<br />

Menschen oft besser einschätzen zu können, als ich es selbst vermag. Ihre gutgemeinten<br />

Tipps, ihre Empfehlungen und Ratschläge bringen sie ungefragt an den<br />

Mann oder die Frau. Oftmals trifft ihr Rat wie Schläge auf ihre Mitmenschen,<br />

was wiederum häufig unbemerkt bleibt.<br />

Von dieser „Besserwisserei“ ist eine Berufsgruppe besonders betroffen: die<br />

Lehrer. Doch auch Chefs, Therapeuten und Coaches stehen ihnen in nichts<br />

nach. Ihr Weltbild scheint ganz einfach gestrickt, denn sie kennen nur zwei<br />

Meinungen: ihre eigene und die Falsche. Diskutieren ist zwecklos. Am Ende<br />

hat immer einer Recht, der andere geht aus dem Diskurs als Verlierer raus,<br />

erntet Unverständnis, Kopfschütteln oder gar ein mitleidiges Lächeln für seine<br />

„Schwierigkeiten beim Denken“. Doch auch der vermeintliche Gewinner zahlt<br />

einen Preis: Er verliert an Vertrauen und Akzeptanz, vielleicht sogar einen<br />

Mitarbeiter oder Freund, der sich von ihm distanziert.<br />

Moment! Läuft da gerade nicht etwas schief? Ist es nicht vielmehr ein Zeichen<br />

von Schwäche, sein Gegenüber niederzumachen, statt ihm ein gutes Vorbild zu<br />

sein und beispielhaft zu zeigen, wie es leichter geht – auf Augenhöhe!<br />

!<br />

»<br />

Weil<br />

Weil<br />

eS<br />

eS<br />

Jetzt<br />

Jetzt<br />

um<br />

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dich<br />

dich<br />

geht!<br />

geht!<br />

«<br />

31 Studiengänge in den Bereichen<br />

31 Studiengänge in den Bereichen<br />

BWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen<br />

• 31 Studiengänge in den Bereichen<br />

BWL,<br />

Maschinenbau<br />

Wirtschaftsinformatik<br />

und Fahrzeugtechnik<br />

und Wirtschaftsingenieurwesen<br />

• Maschinenbau BWL, Soziale Wirtschaftsinformatik Arbeit,<br />

und<br />

Gesundheit<br />

Fahrzeugtechnik<br />

und und Pflege Wirtschaftsingenieurwesen<br />

• Soziale Maschinenbau Elektrotechnik,<br />

Arbeit, Gesundheit<br />

E-Mobilität Fahrzeugtechnik und<br />

und<br />

Umwelttechnik<br />

Pflege<br />

• Elektrotechnik, Soziale Informatik, Arbeit, Robotik Gesundheit E-Mobilität Mediendesign<br />

und Umwelttechnik<br />

Pflege<br />

• Informatik, Elektrotechnik, Robotik E-Mobilität und Mediendesign<br />

und Umwelttechnik<br />

• Informatik, Robotik und Mediendesign<br />

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Genau da ist der Hund begraben. Kritik leitet sich vom griechischen Wort<br />

„kritiké“ ab und bedeutet „die Kunst der Beurteilung“. Dem Kritiker werden<br />

fachmännische Kenntnisse unterstellt – und genau diese fehlen eben vielen. Sie<br />

wissen es nicht besser. Ihre Kritik basiert oft auf theoretischen Vermutungen.<br />

Der „Faktencheck“ bleibt aus. Sie suchen nicht die Augenhöhe mit ihrem Gegenüber<br />

– ganz im Gegenteil: Sie sagen ihnen „von oben herab“, wo es lang<br />

geht. Und dabei mangelt es ihnen meist an Mitgefühl, Wertschätzung, Liebe<br />

und Respekt für Menschen, die auch Fehler machen können und dürfen.<br />

HAND AUFS HERZ<br />

Wo bist du als Klugschwätzer unterwegs? Wo bläst du dich auf, und täuschst<br />

nur über deine eigenen Schwächen und Ängste hinweg? Alles, was du zu sagen,<br />

zu bewerten und zu kritisieren hast, kannst du auch in Liebe tun. Erst dann<br />

wird dein Gegenüber dich verstehen und deine Kritik<br />

akzeptieren.<br />

Herzlichst, Stefanie Aufleger<br />

STEAUF.de<br />

KLASSE<br />

FRAUEN<br />

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erscheint im Juli 2018.<br />

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Bodensee/Vorarlberg:<br />

Gisela Hentrich<br />

Tel. +49 (0)8382 7509037<br />

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Bodensee/Friedrichshafen:<br />

Carola Mattes<br />

Tel. +49 (0)7554 9879960<br />

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51


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

52<br />

LEUCHTTURM<br />

UNTER STÖRFEUER<br />

D – Konstanz | ab. Ein Gesundheitshotel, wie es der<br />

Bodensee noch nicht gesehen hat, soll demnächst auf<br />

einem 40 000 Quadratmeter großen Seegrundstück in Konstanz<br />

gebaut werden – dem letzten in dieser Toplage und Größe.<br />

Elf Tage Aufenthalt in der teuersten Zimmerkategorie und mit<br />

den besten Anwendungen sollen 14.000 Euro kosten.<br />

Laut Bebauungsplan kann auf dem Grundstück<br />

ohnehin nur ein Hotel gebaut werden. Gegner<br />

des Projektes sagen allerdings, dass der Bebauungsplan<br />

hier gerade nicht eingehalten werde.<br />

Die Wellen des Protestes schwappen heftig<br />

übers Ufer der Seestraße. Der Investor, Hans<br />

Jürg Buff aus St. Moritz, lud alle Interessierten<br />

zu einem Ortstermin auf sein 2016 gekauftes<br />

Grundstück ein und stand ihnen Rede und<br />

Antwort. Anschließend traf <strong>akzent</strong> ihn zum<br />

Interview.<br />

<strong>akzent</strong>: Fühlen Sie sich willkommen in Konstanz?<br />

Hans Jürg Buff: Ich denke schon, ja.<br />

<strong>akzent</strong>: Ich hatte gerade einen anderen Eindruck<br />

…<br />

Hans Jürg Buff: Es hat mich eigentlich nicht<br />

berührt bis zu dem Punkt, als von einem Kuschelkurs<br />

geschrieben wurde wegen der zehn


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

Stellungnahme:<br />

Eric Thiel,<br />

Marketing & Tourismus<br />

Konstanz GmbH<br />

Ein Gesundheitshotel in dieser Art, Qualität<br />

und Größe ist ein Glücksfall für jede<br />

Stadt, es ist einzigartig in der Region. Es<br />

schafft Arbeitsplätze, die nicht verlagerbar<br />

sind, und ist in der Regel – aufgrund<br />

des Medizinschwerpunkts – positiv für<br />

das Image. Es füllt nicht nur eine Angebotslücke<br />

in Konstanz, sondern am<br />

gesamten Bodensee. Wünschenswert<br />

ist, dass sich das Hotel auch für die Einheimischen<br />

öffnet, z.B. im Bereich der<br />

Behandlungen. Was die Auswirkungen<br />

des neuen Hotels auf die Stadt und Region<br />

angeht, so sind diese vielfältig und<br />

positiv. Das Hotel wird aufgrund seiner<br />

Medizinausrichtung zusätzliche Gäste<br />

ansprechen. Handel, Gastronomie und<br />

Handwerk profitieren durch zusätzliche<br />

Aufträge, die Stadt durch zusätzliche<br />

Steuereinnahmen. Und davon profitiert<br />

auch die Bevölkerung, denn nur eine<br />

Stadt, die prosperiert, kann sich ein<br />

umfassendes Kultur- und Sportangebot<br />

leisten, wie dies in Konstanz der Fall ist.<br />

Die geplante Gestaltung und die Öffnung<br />

des Parks ist eine Chance und kann zu<br />

einem Mehrwert für die Bevölkerung werden.<br />

Auch für die positive Wahrnehmung<br />

der Stadt und der Region kann das neue<br />

Hotel einen wesentlichen Beitrag leisten.<br />

Es sind die Leuchttürme und nicht das<br />

Mittelmaß, die imageprägend sind.<br />

Prozent (Anm.: 10 % des Gewinns sollen laut H.<br />

J. Buff in eine Stiftung für bedürftige Einheimische<br />

fließen), und dass die Leute das anzweifeln<br />

und sich darüber lustig machen. Ich als<br />

Christ sage: Der zehnte Teil gehört …<br />

<strong>akzent</strong>: Ja wem eigentlich? Der Obrigkeit?<br />

Hans Jürg Buff: (lacht) Ja, könnte man so<br />

sagen. Wenn ich schon ein Gesundheitshotel<br />

baue, das vermögenden Menschen helfen<br />

kann, dann soll von diesem Geld der zehnte<br />

Teil denjenigen zugutekommen, die sich das<br />

nicht leisten können. Es geht aber nicht nur<br />

um das Geld; wir werden auch versuchen, in<br />

Kindergärten und Grundschulen Vorträge<br />

über gesunde Ernährung und Lebensweise zu<br />

halten. Damit würden wir der Stadt und vor<br />

allem den jungen Menschen einen Gesundheitsmehrwert<br />

bringen. Ich finde, das wird<br />

viel zu wenig gemacht.<br />

<strong>akzent</strong>: Machen Sie das bei Ihren Hotels im<br />

Engadin auch so?<br />

Hans Jürg Buff: Nein. Was ich aber immer<br />

gemacht habe: Ich habe ein bis zwei Handvoll<br />

sogenannte Sozialfälle angestellt. Das<br />

sind entweder schon pensionierte Leute, die<br />

noch etwas suchen, oder es sind Leute, die<br />

sonst keiner nimmt. Ich finde, das ist ein sozialer<br />

Auftrag.<br />

<strong>akzent</strong>: Das wird aber vermutlich nicht Ihr<br />

Primärinteresse sein …<br />

Hans Jürg Buff: Mein Primärinteresse liegt<br />

darin: Ich wollte immer schon ein Hotel<br />

bauen, das ich von Grund auf von A bis Z<br />

entwerfen und bauen kann. Ich erstelle das<br />

Konzept mit meinen Ärzten und aufgrund des<br />

Konzeptes baue ich das Hotel. Das ist so einmalig<br />

hier … Da werde ich meinen Traum<br />

verwirklichen.<br />

53


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

Stellungnahme:<br />

Verein Bürgerpark Büdingen e.V.<br />

Niemand, auch nicht der Verein, stellt<br />

das bestehende Baurecht grundsätzlich<br />

in Frage. Der Investor versucht, für sich<br />

den „besten Deal“ auszuhandeln. Wie<br />

sonst ist zu erklären, dass das erträgliche<br />

Maß der Bebauung bereits mehrfach<br />

überschritten und nun wieder teilweise<br />

reduziert wurde. Es wird nicht wie angekündigt<br />

bei 32 zu fällenden Bäumen im<br />

Baufenster bleiben; auch zum See hin<br />

wird es mehr Fällungen geben, wie Architekt<br />

Horvath auf einer Pressekonferenz im<br />

Bodenseeforum unumwunden zugab. Der<br />

Café-Pavillon ist außerhalb des zulässigen<br />

Baufensters direkt an der Seestraße.<br />

Auch hier fallen weitere Bäume, die an<br />

der ursprünglich vorgesehenen Stelle<br />

nicht bedroht wären. Außerdem überschreitet<br />

er das im Bebauungsplan zugewiesene<br />

Volumen um ein Mehrfaches.<br />

Das Außenbad befindet sich ebenfalls außerhalb<br />

des Baufensters. Es beansprucht<br />

weitere 800 Quadratmeter Fläche, und<br />

weitere Bäume müssten fallen.<br />

Die Stadt Konstanz hätte den Büdingen-<br />

Park kaufen oder sogar pachten können.<br />

Von diesem Angebot hat sie nie Gebrauch<br />

gemacht. Jahrelang wurde vom Baurecht<br />

kein Gebrauch gemacht, eine bestehende<br />

Genehmigung nur immer verlängert. Ein<br />

zweiter Stadtgarten im Büdingen-Park<br />

in zentrumsnaher Lage an der Seestraße<br />

wäre der Gesamtbevölkerung und allen<br />

Gästen der Stadt zugutekommen. Der<br />

politische Wille dafür war nicht vorhanden!<br />

Seinerzeit wurde ein nicht unerheblicher<br />

fünfstelliger Betrag gesammelt(Anm.: Bürger<br />

konnten 2007 virtuelle Anteilsscheine an<br />

einem künftigen Bürgerpark zeichnen), der<br />

inzwischen an die Einleger zurückgezahlt<br />

wurde. Es war leider nicht absehbar, ob<br />

die Sammlung einen nennenswerten Beitrag<br />

zu einem Kauf hätte leisten können.<br />

Crowdfunding-Instrumente wie heute<br />

waren damals noch unbekannt. Dennoch<br />

war bemerkenswert, wie wichtig den Einlegern,<br />

die dafür keine Spendenquittung<br />

geltend machen konnten, der Erhalt des<br />

Parks war!<br />

<strong>akzent</strong>: Überrascht Sie der Widerstand, der<br />

Ihnen entgegenschlägt?<br />

Hans Jürg Buff: Die Aggressivität überrascht<br />

mich, das ging ja auch ins Persönliche …<br />

<strong>akzent</strong>: Man befürchtet, Sie bauen ohne große<br />

Rücksicht auf den Bebauungsplan.<br />

Hans Jürg Buff: Nein, der Bebauungsplan<br />

sagt uns klipp und klar, wie wir bauen können.<br />

Ich bin aber von einer falschen Voraussetzung<br />

ausgegangen, was das Personal<br />

und die Personalunterkünfte angeht. Bei der<br />

Bauvoranfrage hatten wir keine Personalunterkünfte<br />

geplant und nachher habe ich<br />

gemerkt, dass in Konstanz an allen Ecken<br />

Wohnraum für Berufstätige fehlt. Dann sagte<br />

ich: Also Pablo (Anm.: Pablo Horváth, Architekt),<br />

wir bauen im Nordteil Personalzimmer.<br />

Deswegen haben wir nach der Bauvoranfrage<br />

diese 10 000 Kubikmeter, die Personalzimmer,<br />

im Norden des Hotels angebaut, das<br />

54


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

hat dann 67 Personalzimmer ergeben. Die Leute hier<br />

vermuten dahinter Wohnbau …<br />

RAUS AUS DEM NETZ<br />

REIN INS LEBEN!<br />

<strong>akzent</strong>: Wird das so kommen?<br />

Hans Jürg Buff: Das kann ich kann Ihnen zu 100 Prozent<br />

sagen, es kommt nicht eine einzige Wohnung.<br />

<strong>akzent</strong>: Sie haben nach der Bauanfrage einen Bauantrag<br />

gestellt …<br />

Hans Jürg Buff:… der Bauantrag war um 10 000 Kubik<br />

größer als die Bauanfrage, bei der die Bitte war, es<br />

im kleineren Volumen zu machen.<br />

<strong>akzent</strong>: Stattdessen haben Sie das Volumen vergrößert.<br />

Hans Jürg Buff: Genau – wir haben es aber eigentlich<br />

gar nicht vergrößert, denn ich gewinne ja nicht mehr<br />

Platz. Die heutigen Baugesetze sind nicht wie vor 30<br />

Jahren: Sie haben eine Außendämmung, sie haben<br />

Schallschutzanforderungen, die sehr viel höher sind,<br />

die Rollstuhlgängigkeit, die größeren Fluchtwege.<br />

Damals wurden 220 Zimmer, 440 Personen bewilligt,<br />

dafür weniger Kubikmeter.<br />

SA. 5. MAI: LANGE<br />

EINKAUFSNACHT<br />

IN RAVENSBURG<br />

<strong>akzent</strong>: Haben Sie schon ein Ausstiegsszenario, falls<br />

Ihr Vorhaben nicht genehmigt wird?<br />

Hans Jürg Buff: Nein, nein, das Ding kommt hundertprozentig.<br />

Und ich weiß, die Konstanzer, der normaldenkende<br />

Bürger, der keine Eigeninteressen hat,<br />

der findet das gut. Es ist ja nichts Neues, das war vor<br />

150 Jahren schon da. Wir wollen eigentlich die guten<br />

alten Zeiten an diesem Ort aufleben lassen – in moderner<br />

Form.<br />

<strong>akzent</strong>: Die guten alten Zeiten gab und gibt es doch<br />

gar nicht.<br />

Hans Jürg Buff: In moderner Form schon und für alle<br />

gewinnbringend! Heute hat die Bevölkerung von dem<br />

Park gar nichts. Es ist ein Zaun drum rum, es ist abgeschlossen.<br />

Nachher wird das offen sein.<br />

www.d-werk.com<br />

www.calida.com<br />

<strong>akzent</strong>: Ihre Sicherheit überrascht mich. Die Entscheidung<br />

über Ihr Bauvorhaben trifft schließlich das Baurechtsamt;<br />

der Gemeinderat hat 1987 den Bebauungsplan<br />

beschlossen.<br />

Hans Jürg Buff: Der Gemeinderat hat damit nichts zu<br />

tun. Das ist keine politische Entscheidung mehr, nur<br />

noch eine Verwaltungsgeschichte. Da wird jetzt abgewogen<br />

werden müssen: Wollen wir diese Überschreitungen?<br />

Wenn ich das alte Projekt anschaue, das lugt<br />

ja an vielen Orten über dem Bebauungsplan heraus<br />

und dafür spart man auf der anderen Seite. Das ist<br />

bei uns nichts anderes. Ich denke einfach, es geht um<br />

die nachbarschaftsrechtlichen Belange, und ich sage,<br />

eigentlich tangieren wir nicht ein nachbarschaftliches<br />

Recht. Es gibt weder mit der Besonnung Probleme mit<br />

unseren Nachbarn, weder mit den Grenzabständen,<br />

wenn wir eben das Bisschen zurückgehen, das wir müssen.<br />

Deswegen sage ich: Also ich glaube nicht, dass die<br />

Stadt Argumente findet, uns diesen begehrten roten<br />

Punkt zu verwehren.<br />

FOTO: SEA PALACE AG, MICHAEL SCHRODT<br />

CURIOSITY <strong>BO</strong>RN IN SWITZERLAND.<br />

WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!<br />

CALIDA-Shop<br />

Wessenbergstraße 27 | 78462 Konstanz | Tel. 07531 691221<br />

55


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

ANZEIGE<br />

Erlernt werden die benötigten Kompetenzen<br />

in vielen praxisnahen Fächern wie „Suchmaschinenmarketing“,<br />

„Schreiben fürs Web“,<br />

„Mobile Applikationen“ oder „Usability Engineering<br />

und Nutzerinteraktion“. Im Rahmen<br />

von Projektarbeiten und dem obligatorischen<br />

Praxissemester wird das theoretisch erlernte<br />

Wissen unmittelbar in die Praxis umgesetzt.<br />

Dass die zukünftigen Absolventinnen und<br />

Absolventen des Studiengangs am Arbeitsmarkt<br />

gefragt sind, ist für Mutschler klar:<br />

„Kaum eine andere Branche erlebt derzeit ein<br />

solch rasantes Wachstum wie die Internetwirtschaft.<br />

Gleichzeitig gibt es viel zu wenige<br />

Fachkräfte“, so der Professor für E-Business<br />

und Online-Marketing. Umso wichtiger sei es,<br />

Expertinnen und Experten auszubilden, die ein<br />

Gespür für das Medium „Internet“ und seine<br />

Rolle im Marketing-Mix von Unternehmen<br />

haben.<br />

DIGITAL NATIVES<br />

AUFGEPASST!<br />

D – Weingarten | Der Studiengang „Internet<br />

und Online-Marketing“ an der Hochschule<br />

Ravensburg-Weingarten macht fit für die<br />

Zukunft.<br />

Ein eigenes Unternehmen führen und sich im<br />

Studium das fehlende Know-how dafür aneignen?<br />

Genau das macht Jonas Käppeler 1 .<br />

Der 22-Jährige hat 2017 gemeinsam mit zwei<br />

ehemaligen Kollegen die Herren-Accessoire<br />

Marke „KEPLER Lake Constance“ gegründet.<br />

Während seine Geschäftspartner die Finanzen<br />

betreuen, kümmert er sich um das Online-<br />

Marketing und den Webauftritt des Start-up-<br />

Unternehmens.<br />

Der Studiengang „Internet und Online-Marketing“<br />

an der Hochschule Ravensburg-Weingarten<br />

bringt ihm dabei viele Vorteile. „Gerade<br />

im Bereich Marketing kann ich vieles, was ich<br />

in den Lehrveranstaltungen lerne, direkt im<br />

Unternehmen anwenden. Zum Beispiel wenn<br />

es um Website-Optimierung oder zukunftsfähige<br />

Geschäftsmodelle im Online-Business<br />

geht“, erzählt Käppeler. Einige seiner Kommilitonen<br />

sind bereits ins Online-Business eingestiegen<br />

oder spielen mit dem Gedanken, sich<br />

selbständig zu machen.<br />

Der vom Fachbereich Wirtschaftsinformatik<br />

an der Hochschule Ravensburg-Weingarten<br />

angebotene Bachelorstudiengang „Internet<br />

und Online-Marketing“ bildet Online-Spezialisten<br />

aus, für die Google, Facebook, Amazon<br />

und Zalando ein Lebensgefühl ist. In sieben<br />

Semestern lernen die Studierenden aber auch,<br />

welche betriebswirtschaftlichen und technischen<br />

Kniffe zur Umsetzung erfolgreicher<br />

Online-Strategien wichtig sind.<br />

Spannende Tätigkeitsfelder<br />

mit Zukunft<br />

„Im Mittelpunkt des Studiengangs steht<br />

die digitale Beziehung zwischen Konsumenten<br />

und Unternehmen“, erklärt<br />

Studiengangsleiter Professor<br />

Dr. Bela Mutschler. „Wer in der<br />

Online-Branche arbeitet, muss<br />

wissen, wie Unternehmen Social<br />

Media zur Kundenkommunikation<br />

einsetzen. Er muss wissen,<br />

wie Suchmaschinen wie Google<br />

funktionieren oder wie das Verhalten<br />

von Internetnutzern auf<br />

Websites erfasst und analysiert<br />

werden kann.“<br />

1<br />

Auf die Absolventinnen und Absolventen des<br />

neuen Studiengangs warten spannende und<br />

zukunftsorientierte Tätigkeitsfelder, beispielsweise<br />

in den Marketing-Abteilungen und Social-Media-Teams<br />

mittelständischer und großer<br />

Unternehmen, in der Online-Pressearbeit oder<br />

in Online-Redaktionen von Verlagen. Zulassungsvoraussetzung<br />

für den Bachelorstudiengang<br />

„Internet und Online-Marketing“ ist<br />

die Fachhochschulreife, die fachgebundene<br />

Hochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife.<br />

Der Studiengang startet jährlich<br />

mit 30 Plätzen zum Wintersemester, Bewerbungsschluss<br />

ist am 15. Juli.<br />

Hochschule Ravensburg-Weingarten<br />

Doggenriedstraße<br />

D-88250 Weingarten<br />

www.hs-weingarten.de<br />

56


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE<br />

STUDIEREN PROBIEREN<br />

D – Biberach | Die Hochschule Biberach<br />

(HBC) bietet vielseitige und an der Praxis<br />

orientierte Bachelor- und Masterstudiengänge<br />

an. Am 16. <strong>Mai</strong> können Interessierte die<br />

Studienangebote und den Campus kennenlernen.<br />

Brücken bauen oder Lebensräume schaffen?<br />

Erneuerbare Energien innovativ einsetzen?<br />

Neue Technologien zur Herstellung von Medikamenten<br />

entwickeln? Wer sich für eine<br />

dieser Aufgaben interessiert, ist an der HBC<br />

richtig. Sie erhielt bereits mehrfach Bestnoten<br />

in bundesweiten Rankings. Rund 2.500<br />

Studierende und 80 Professoren schätzen die<br />

hervorragende Ausstattung sowie die familiäre<br />

Atmosphäre.<br />

Neben klassischen Bachelor- und Masterstudiengängen<br />

bietet die HBC teilweise duale Studienmodelle<br />

sowie den „Bachelor International“<br />

mit Auslandssemester an. Als Hochschule für<br />

angewandte Wissenschaften ergänzt die HBC<br />

ihr differenziertes Studienangebot durch aktuelle<br />

Forschungs- und Transferprojekte. In den<br />

thematischen Schwerpunkten Bauwesen, Energie,<br />

Biotechnologie und BWL arbeiten Wissenschaftler<br />

der HBC interdisziplinär zusammen.<br />

Übrigens: Vom 14. bis 16. <strong>Mai</strong> macht der Erlebnistruck<br />

„Discover Industry“ mit innovativer<br />

Technik und Experimentierstation Halt an<br />

der HBC. Vorbeikommen lohnt sich!<br />

Info-Tag: 16.05., 14 Uhr<br />

Hochschule Biberach<br />

Karlstraße 11<br />

D-88400 Biberach<br />

+49 (0)7351 58 20<br />

www.hochschule-biberach.de<br />

FOTO: HBC/STEFAN SÄTTELE<br />

Lehre Weiterbildung Forschung<br />

57


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE | HANDEL & WANDEL<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

HANDEL &<br />

WANDEL<br />

D – Markdorf | na. Im Markdorfer Einzelhandel<br />

ist momentan viel los: Neueröffnungen,<br />

Standortwechsel und Schließungen<br />

prägen das Stadtbild. Neu ist beispielsweise<br />

das Café Auszeit in der Mangoldstraße.<br />

Amela Rogg bietet in ihrem kleinen Laden<br />

ausschließlich selbstgefertigte Kuchen, Törtchen<br />

sowie italienische Kaffeespezialitäten.<br />

Ebenfalls neu ist das „Amore di Sicilia“ von<br />

Yelay Hilalogullari und Alessandro Ferretti.<br />

Die beiden wollen authentisch sizilianische<br />

Küche anbieten. Umgezogen in die Hauptstraße<br />

ist Sabine Holzherr-Tausendfreund<br />

mit ihrem Wäschegeschäft „Neher – feine<br />

Wäsche“.<br />

1D – Singen | na. Das Einkaufszentrum<br />

Cano steht in den Startlöchern: Im<br />

Sommer sollen die Bauarbeiten beginnen.<br />

Die Eröffnung ist für das Jahr 2020 geplant.<br />

Nachdem die vier oder fünf Großunternehmen,<br />

die für ein Bauprojekt in der<br />

Größenordnung des Cano infrage kommen,<br />

komplett ausgelastet waren, hat man bei der<br />

ECE beschlossen, das Vorhaben in eigener<br />

Regie umzusetzen. Es bleibt eine logistische<br />

Herausforderung. Arbeiten müssen aufeinander<br />

abgestimmt sowie die Kosten im Auge<br />

behalten werden. Auch bei den potenziellen<br />

Mietern ist die Nachfrage bereits da. Trotzdem<br />

wolle man sich noch Möglichkeiten<br />

offenhalten, um auf Marktentwicklungen<br />

reagieren zu können.<br />

FOTO: ECE<br />

seien sein Verdienst, so sein Stellvertreter<br />

im Vorstand Andreas Joos. Zinsmaiers<br />

Nachfolger ist Helmut Schütz; der Immobilienkaufmann<br />

wurde einstimmig gewählt. Er<br />

wünscht sich vor allem, dass die Besucherfrequenz<br />

hochgehalten wird.<br />

2A – Lustenau | na. Doch keine Billy-<br />

Regale: Der Möbelkonzern Ikea baut<br />

nun doch keine Filiale in der Bodenseeregion.<br />

Das schwedische Möbelhaus gibt<br />

sein Vorhaben, eine Filiale in Lustenau zu<br />

eröffnen, auf. Die Gegner sind erfreut, der<br />

gefürchtete Verkehrskollaps bleibt aus. So<br />

bleibt der nächste Ikea in der Umgebung in<br />

Ulm, Freiburg oder St. Gallen. In Ravensburg<br />

gibt es eine Bestell- und Abholstation.<br />

FOTO: ANDRÉ GROHE<br />

D – Radolfzell | na. Die Aktionsgemeinschaft<br />

Radolfzell hat einen neuen Vorsitzenden.<br />

Nach acht Jahren tritt Peter<br />

Zinsmaier in seinem Amt zurück. Zinsmaier<br />

habe sich konsequent für seine Heimatstadt<br />

eingesetzt, die Abendmärkte zum Beispiel<br />

58


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE | HANDEL & WANDEL<br />

CH – St. Gallen | na. Ein leeres Schaufenster<br />

macht sich nie gut in der Innenstadt.<br />

Die Stadt St. Gallen versucht es deswegen<br />

mit einem Konzept der anderen Art: Pop-<br />

Up-Stores sollen die Innenstadt beleben.<br />

Im Projekt „Zukunft St. Galler Innenstadt“<br />

machen sich Fachleute derzeit Gedanken,<br />

wie dem Ladensterben begegnet werden<br />

kann. Statt Läden leer stehen zu lassen,<br />

werden die Flächen temporär vermietet. Die<br />

Nachfrage sei da, allerdings brauche es noch<br />

mehr Aufklärungsarbeit, da das Konzept des<br />

Pop-up-Stores in der Stadt noch wenig bekannt<br />

sei. Im Projekt „Pop-up-City“ arbeitet<br />

die Stadt zudem mit der Stadt Zürich sowie<br />

den Fachhochschulen FHS St. Gallen und<br />

NTB Buchs zusammen, um Zwischennutzungen<br />

in der Innenstadt zu fördern.<br />

www.popupshops.com<br />

3D – Lindau | na. Kunst hat viele Gesichter.<br />

Das zeigt auch Angelo De Moliner,<br />

der in seiner Galerie „Angelo-Arte“<br />

gedrechselte Gefäße aus Bäumen her- und<br />

ausstellt. „Meine Objekte sind bereits im<br />

Baum. Ich schäle sie aus ihrer Verkleidung“,<br />

sagt Angelo de Moliner über seine Kunstwerke.<br />

Die Strukturen der Oberflächen sind<br />

geschnitten, gebürstet oder sägerau belassen.<br />

Die Farben entstehen durch Reaktionen<br />

des Holzes auf Metall, Erde oder Feuer. So<br />

wird jedes Objekt zum Einzelstück. Als erster<br />

Gast-Künstler stellt Bruno Arnold seine<br />

Bilder in der Galerie aus.<br />

Angelo Arte<br />

Mi-Fr 11-17 Uhr, Sa 11-14 Uhr<br />

und nach Vereinbarung<br />

Schafgasse 5<br />

D-88131 Lindau<br />

+49 (0)175 433 61 10<br />

www.angelo-arte.li<br />

FOTO: JULIA BAUMANN<br />

59


BILDUNG & WIRTSCHAFT AM SEE | HANDEL & WANDEL<br />

DAS INTERNET IST<br />

EINE SPIELEREI FÜR<br />

FREAKS,<br />

WIR SEHEN DARIN<br />

KEINE ZUKUNFT.<br />

RON SOMMER ANNO 1990<br />

EHEMALIGER TELEKOM-CHEF<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

4D – Meckenbeuren | na. Neuer Standort,<br />

neuer Name: Sport Schmidt zieht<br />

von Friedrichshafen ins Gewerbegebiet<br />

Meckenbeuren und wird zu Baumhauer<br />

Outdoorsport und Baumhauer Verleih &<br />

Abenteuer. Das neue Gebäude bietet nun<br />

auf 800 qm großzügige Verkaufs- und Präsentationsflächen.<br />

So sei für den Kanu- und<br />

Radverleih nun genügend Platz vorhanden,<br />

in der Werkstatt wird wie gewohnt fachmännisch<br />

montiert. Neben den Kernkompetenzen<br />

Berg- und Laufsport sowie Winter- und<br />

Wassersport wird nun auch der Casualbereich<br />

mit außergewöhnlichen Marken und<br />

trendigen Lifestyle Accessoires angeboten.<br />

Baumhauer Outdoorsport<br />

Mo-Fr 9.30-13 Uhr, 14-18.30 Uhr,<br />

Sa 9.30-14 Uhr<br />

Käthe-Paulus-Straße 1<br />

D-88074 Meckenbeuren<br />

+49 (0)7542 95 15 519<br />

www.baumhauer-sport.de<br />

D – Friedrichshafen | na. Mit einer<br />

Auszeichnung der besonderen Art kann<br />

sich Ulis Greco mit seinem „men’s need“<br />

schmücken. Er gehört laut einer Umfrage<br />

des Männermagazins Playboy zu den Top<br />

100 Barber-Shops in Deutschland. Die Zeit<br />

spielt im Barber-Shop eine wichtige Rolle.<br />

Die Premium-Bartpflege dauert rund eine<br />

Stunde, ein Haarschnitt eine gute Dreiviertelstunde.<br />

Die Idee zum eigenen Laden<br />

entstand 2016. Ulis Greco wandelte dafür<br />

den Wartebereich des Friseursalons seiner<br />

Frau in einen Barber-Shop um.<br />

men’s need Barbershop<br />

Eugenstr. 37, D-88045 Friedrichshafen<br />

Mo + Sa nach Vereinbarung,<br />

Di-Fr 10-18 Uhr<br />

+49 (0)176 20 13 46 06<br />

+49 (0)7541 37 66 688<br />

5D – Ravensburg | na. Silvia Zehner ist<br />

mit ihrem Babor Kosmetikinstitut in<br />

neue Räumlichkeiten umgezogen. Komplett<br />

neu eingerichtet im Babor-Design bietet<br />

sie ihren Kunden alles rund um Kosmetik.<br />

Ihr Angebot umfasst ein weites Beauty- und<br />

Kosmetikprogramm. Besonderheiten sind<br />

beispielsweise spezielle Gesichtsbehandlungen<br />

und unterschiedliche Anwendungen des<br />

Anti Aging wie z. B. das Micro Needling.<br />

Dabei bringen feinste Nädelchen ein Wirkstoffkonzentrat<br />

in die Haut und polstern so<br />

Falten von innen auf. Zusätzlich bietet Silvia<br />

Zehner auch Make-up und Manikürebehandlungen<br />

an.<br />

Babor Institut Kosmetik & Medical Beauty<br />

Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-15 Uhr<br />

und nach Vereinbarung<br />

Adlerstraße 35<br />

D-88212 Ravensburg<br />

+49 (0)751 97 78 52 75<br />

www.babor-institut-zehner.de<br />

60


Kunst ist der wundersame Schmuck des Lebens.<br />

Sie kann nichts anderes sein, weil das Wesen<br />

aller Künste darin besteht zu schmücken.<br />

Henry van de Velde<br />

PFEIFFER<br />

Schmuck ∙ Stein ∙ Design<br />

∙<br />

www.pfeifferschmuck.de<br />

Hussenstraße 19 / Ecke Augustinerplatz<br />

78462 Konstanz


TRENDS<br />

ANZEIGEN<br />

LUXUS<br />

Der INSTABAG von Dolce &<br />

Gabbana ist der perfekte Begleiter<br />

und mit dem DG-Hashtag<br />

ein ironisches Statement.<br />

40 mal 40 Zentimeter, Microfaser<br />

mit 30 Prozent Kalbsleder<br />

in Lack. 995 Euro<br />

Gibt es im<br />

Modehaus Keller<br />

Friedrichstraße 89<br />

D-88045 Friedrichshafen<br />

+49 (0)7541 21 407<br />

www.modehauskeller.de<br />

MICK<br />

Pop-Art-Ikone trifft auf Musiklegende: James Francis<br />

Gill hat Mick Jagger porträtiert. Noch bis Ende <strong>Mai</strong><br />

kann die Serigrafie „Mick“ auf handgeschöpftem Papier<br />

zum Subskriptionspreis erworben werden. 990 €<br />

Erhältlich in der Galerie Meinlschmidt<br />

Hauptwasen 6, D-72336 Balingen<br />

+49 (0)7433 260 88 13<br />

hk@meinlschmidt.de<br />

www.galerie-meinlschmidt.de<br />

EI<br />

Groß, grün, grandios: Das Big<br />

Green Egg nutzt die uralte asiatische<br />

Kamado-Methode zum<br />

Grillen. Mit NASA-Technik verbessert<br />

ist das Keramik-Ei der perfekte<br />

Hingucker im Garten!<br />

Ab 1080 Euro.<br />

Erhältlich in der ROADERS HALL<br />

Vordere Weidstaud 8<br />

D-78465 Konstanz-Dingelsdorf<br />

+49 (0)7531 99 17 950<br />

www.roaders.de<br />

SCHICK<br />

Kaschmir-König Brunello Cucinelli kann auch Leder! In liebevoller Handarbeit<br />

entstehen im Bergdorf Solomeo exklusive Stücke wie diese Jacke, die sich<br />

sanft anschmiegt und zu einem Teil der Persönlichkeit wird.<br />

Exklusiv in Konstanz bei Etoile erhältlich<br />

Fischmarkt 5, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 36 81 50<br />

www.etoile-konstanz.de<br />

62


ANZEIGEN<br />

TRENDS<br />

BUNT<br />

Vorsicht, heiß: Der Wasserkocher<br />

der französischen Kultmarke<br />

Pylones ist ein echter Eyecatcher!<br />

1,0 Liter Fassungsvermögen, Edelstahl<br />

& PP-Kunststoff, 800 Watt,<br />

europäische Steckdose. 79 Euro<br />

Erhältlich bei See U Konstanz<br />

Hussenstraße 13<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 91 84 84 8<br />

www.see-u-konstanz.de<br />

FRISCH<br />

Besondere Zutaten für den besonderen Genuss: Ausgewählte<br />

Gewürze und eine leichte Knoblauchnote machen das Bärlauch-<br />

Zitronenöl zu einer intensiven, harmonischen Erfahrung.<br />

6,95 Euro für 250 ml.<br />

Erhältlich bei Wajos Konstanz<br />

Hussenstraße 19, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 28 28 50<br />

www.wajos-konstanz.de<br />

AFFENGEIL<br />

Welcome to the jungle: Die Leuchtaffen von Seletti sorgen<br />

für Helligkeit und Schmunzeln. Die kletternden und<br />

hockenden Zeitgenossen sind aus Kunstharz gefertigt, das<br />

Leuchtmittel ist mit dabei. Ab 229 Euro<br />

Zu finden im Atelier Zobel by Peter Schmid<br />

Rosgartenstraße 4, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 25 962<br />

www.atelierzobel.com<br />

UNIKAT<br />

Ente gut, alles gut: Die Wasservögel „Big Yolanda“ von Martha sind<br />

allesamt handbemalte Unikate, wetterfest bis -25° C und mit zehn Jahren<br />

Farbechtheitsgarantie. 59 Euro (27x25 cm) oder 175 Euro (66x68 cm).<br />

Schnattern in der Genussecke Bodensee<br />

Zum Salm 10, D-88662 Überlingen-Nussdorf<br />

+49 (0)7551 831 33 22 | www.genussecke-bodensee.de<br />

63


64<br />

MEHR-WERT<br />

SOHO!<br />

D – Konstanz | Kunden als Modelle für die<br />

eigene Werbung? Eine ausgefallene und mutige<br />

Idee – und zudem eine sehr erfolgreiche,<br />

wie Christian Ulmer mit SOHO zeigt.<br />

Als bereits vor der ersten Aufnahme die Fotoaktion<br />

des Modegeschäftes SOHO LAGO im<br />

LAGO Shopping Center beinahe ausgebucht<br />

war, waren bei Christian Ulmer die letzten<br />

Zweifel am Erfolg der Idee, Kundinnen als<br />

Werbegesichter einzusetzen, weggewischt.<br />

„Warum sollen wir denn immer nur die Bilder<br />

der Modelabels verwenden, wenn es doch<br />

auch bei uns in der Region so viele interessante<br />

und ausdrucksstarke Gesichter gibt?“,<br />

fragte er am Tag der Aktion rhetorisch, während<br />

direkt neben ihm das Team seiner Werbeagentur<br />

LGM den Ansturm interessierter<br />

Teilnehmerinnen koordinierte.<br />

Statt der erhofften etwa zehn Amateurmodels<br />

wurden an diesem Nachmittag sage und<br />

schreibe 37 Damen zunächst von den Teams<br />

von Douglas Cosmetic und Zieger Friseure auf<br />

das Fotoshooting vorbereitet und dann von<br />

Fotograf und Designer Benedikt Schnurr mit<br />

einem ganz besonderen Schmuck im Gesicht<br />

fotografiert. Denn das Besondere an diesem<br />

Fotoshooting war das Logo des Modegeschäftes,<br />

das mit einem Profi-Videoprojektor in das<br />

Gesicht der Models projiziert wurde.<br />

„Wir verbinden auf diese einfache Art und<br />

Weise den Menschen mit der Marke und<br />

durchbrechen damit auch eine Wahrnehmungsgewohnheit“,<br />

erläuterte Christian Ulmer<br />

das Konzept. Den Models bereitete das<br />

Event samt der sorgfältigen Vorbereitung<br />

durch Make-up und Frisur-Kreation sichtlich<br />

Freude. Auch die zwischenzeitlich<br />

deutlich längere Wartezeit aufgrund des<br />

unerwartet großen Andrangs wurde von<br />

den Teilnehmerinnen klaglos hingenommen.<br />

Die Bilder wurden im Anschluss im<br />

edlen Schwarzweiß-Look nachbearbeitet<br />

und jedem einzelnen Model als Erinnerung<br />

geschickt. Zudem wählte eine Jury die gelungensten<br />

Aufnahmen für die Werbekampagne<br />

des Modegeschäftes aus. Das Hauptmotiv<br />

wird in der Printwerbung eingesetzt,<br />

weitere auf Facebook und Instagram. Auf<br />

www.soho-lago.de werden zudem viele der<br />

Aufnahmen in einer Bildergalerie präsentiert.<br />

www.soho-lago.de


MEHR-WERT<br />

65


66<br />

MEHR-WERT<br />

ANZEIGEN<br />

BIS MITTERNACHT<br />

ÜBER DEN SEE<br />

D – Friedrichshafen/Konstanz | Sommer am Bodensee – das bedeutet zahlreiche Festivals<br />

und Veranstaltungen rund um den See. Perfekt, wenn man dabei ganz entspannt auf die<br />

andere Seeseite wechseln kann, um dort Kultur zu genießen.<br />

Schön, wenn laue Sommernächte das Flanieren und Bummeln in den Sonnenuntergang so<br />

unvergesslich machen. Noch schöner, wenn man dank des Katamarans entspannt zwischen<br />

Friedrichshafen und Konstanz wechseln kann, wenn etwa am 5. <strong>Mai</strong> Jazzdowntown, am 26. <strong>Mai</strong><br />

das Gute Zeit Festival oder vom 09. bis 10. Juni der grenzüberschreitende Flohmarkt stattfindet.<br />

Der AbendKat der Katamaran Reederei Bodensee ist freitags und samstags bis Mitternacht<br />

unterwegs. Und mit dem 14-Uhr-Ticket spart man bei der Überfahrt auch noch bares Geld.<br />

www.der-katamaran.de<br />

DER FRÜHLING<br />

BEKENNT<br />

FARBE!<br />

D – Konstanz | Im „Wonnemonat“ <strong>Mai</strong>, wenn<br />

die Pflanzen all ihre Blüten gen Himmel recken,<br />

zeigt sich auch die Mode in ihrer ganzen<br />

Farbenpracht.<br />

FLIP FLOPS NACH MAß, AUF<br />

IHREN FUß GEFERTIGT.<br />

JETZT SELBST GESTALTEN AUF<br />

WWW.NOIN.DE<br />

F R A N K S C H I L L E R<br />

C H R I S TO .. P H S T R . 9<br />

88662 ÜBERLINGEN<br />

TEL. 0 75 51 . 6 84 88<br />

Auch in diesem Jahr wird es wieder bunt – vor<br />

allem Farben von Sonnengelb über Pfirsichorange<br />

bis Magentarot in jeglicher Nuance sind<br />

dabei nicht mehr wegzudenken. Je schillernder<br />

und leuchtender, umso mehr fühlt man den<br />

Frühling. Gerade nach dem kalten und verregneten<br />

Winter tut dieses neue Lebensgefühl so<br />

richtig gut. Bei högermann & kox in Konstanz<br />

(Bodanstr. 17) und in Meersburg (Marktplatz<br />

3) finden sich genau diese farbenfrohen Frühlingslooks,<br />

die jeden wie die Sonne erstrahlen<br />

lassen – wie immer bis zu 60 Prozent günstiger.<br />

högermann & kox – die Outlet-Boutique<br />

Bodanstraße 17, D-78462 Konstanz<br />

www.hoegermann-kox.de


ANZEIGEN<br />

MEHR-WERT<br />

FRÜHJAHRS-<br />

PUTZ<br />

D – Konstanz | Die Frühlingstage rücken<br />

immer näher – höchste Zeit für einen Frühjahrsputz.<br />

Mit der Hilfe von Michael Kanis<br />

ist das kein Problem!<br />

Ob hartnäckiger Schmutz, Unkraut, Graffiti<br />

oder Kaugummiflecken: Die Reinigungsprofis<br />

von Kanis lösen jedes Verschmutzungsproblem<br />

im Innen- und Außenbereich – nur<br />

mit Heißwasser, ganz ohne Chemie. Mit der<br />

besonderen mobilen Druckreinigung werden<br />

Schmutz und Abwasser parallel zur Reinigung<br />

abgesaugt. Dabei kommt es weder zu<br />

Wasseransammlungen noch zu Schmutz-Verspritzungen,<br />

und die Flächen werden porentief<br />

gereinigt. Eine anschließende Imprägnierung<br />

sorgt zudem für Schutz vor neuen Verschmutzungen.<br />

Flächen-Reinigung Kanis<br />

Strandbadstraße 18<br />

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eine kleine Handbewegung bewegt. Großformatiges Glas, das biegsam<br />

wird. Hochglänzender Edelstahl, der als Sofa Furore macht und in Museen<br />

begeistert. Heißgeliebte Designklassiker und moderne Bestseller<br />

im Möbelbereich, die in Zusammenarbeit mit namhaften Architekten<br />

und Designern entstehen. Draenert, das ist Ausdruck der Persönlichkeit.<br />

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laufend. Auch ein späterer Besuch lohnt sich!<br />

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kann das luftige Schuhwerk verleiden. Das Orthopädisch-chirurgische<br />

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Linderung und erfüllt den Wunsch von schönen, gesunden Füßen.<br />

Gehen, hüpfen, springen, laufen, stehen, balancieren – Füße sind<br />

unersetzlich. Eine Hallux-valgus-Deformität, im Volksmund auch<br />

„Ballenleiden“ oder „Frostballen“ genannt, kann die Freude an<br />

Bewegung und die Bewältigung des Alltags stark einschränken. Die<br />

Fehlstellung der großen Zehe beeinträchtigt Gehen und Abrollen sowie<br />

die Hornhautproduktion und bereitet mit zunehmender Ausprägung<br />

Schmerzen. Circa 12 Prozent der Gesamtbevölkerung leiden<br />

an Vorfußschmerzen. Doch es gibt Hoffnung: Dank moderner<br />

Operationstechniken und neuen Entwicklungen<br />

in der Physiotherapie haben sich<br />

die Heilungschancen in den letzten Jahren erheblich<br />

gebessert. Dr. Gerold Schmid (Bild),<br />

leitender Arzt des orthopädisch-chirurgischen<br />

Zentrums Bodensee, hat sich im Rahmen der Fußchirurgie<br />

auch auf den Hallux valgus spezialisiert.<br />

Bei bester Versorgung und Expertise steht der Heilung<br />

nichts mehr im Weg – für schöne Füße ohne Schmerzen.<br />

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LINDAUERLEBEN<br />

Leinen los!<br />

D – Lindau | Zum 68. Mal heißt es am 1. Juni „Leinen los und<br />

volle Fahrt“. Dann starten rund 400 Segelschiffe mit ihren weißen<br />

XXL-Servietten in die Nachtlangstrecken-Regatta „Rund Um“<br />

und eröffnen den Wettkampf um den Segler-Oskar, das Blaue<br />

Band vom Bodensee.<br />

FÜR DAS SCHÖNSTE<br />

SEGLERFEST AM <strong>BO</strong>DENSEE<br />

Geschehen auf See live über GPS-Live-Tracking:<br />

Von Regattaexperten moderiert erfahren sie alles<br />

über die spannenden Positionskämpfe auf<br />

See. Hier gibt es an allen Seglertagen Impressionen<br />

zur „Rund Um“ aus erster Hand.<br />

Karibische Nacht mit Feuerwerk<br />

Die „Rund Um“ ist Herzstück und sportlicher<br />

Höhepunkt der Lindauer Seglertage, die vom<br />

31. <strong>Mai</strong> bis 3. Juni das spektakuläre Segel-<br />

Großereignis im Lindauer Hafen begleiten. Sie<br />

bringen für vier Tage ein heiteres und maritimes<br />

Lebensgefühl an die Hafenpromenade. Open<br />

Air und kostenlos. Mit Konzerten und Tanz bis<br />

in die Nacht. Mit feiner Gastronomie, Attraktionen<br />

für Kinder (Schnuppertauchen, Spiel &<br />

Spaß vom Kinderschutzbund) und Erwachsene,<br />

alles in schönster Atmosphäre direkt am<br />

Bodensee. Sie machen den Segelsport für viele<br />

Menschen erlebbar, verbinden sportliche Highlights<br />

und ein komplettes Kultur- und Volksfest<br />

miteinander.<br />

Maritime Schnäppchen und gemütliches<br />

Hafenfest<br />

Das Fest beginnt am Feiertag Fronleichnam,<br />

Donnerstag, 31. <strong>Mai</strong>, mit einem maritimen Hafenflohmarkt<br />

von 11 bis 16 Uhr. Hier lässt sich<br />

viel Interessantes und Charmantes rund um das<br />

Thema Wassersport finden. Bei Musik, Unterhaltung,<br />

gutem Essen und Trinken wird es bis in<br />

den späten Abend rund um den Mangturm gemütlich,<br />

während schon die ersten Segler anreisen.<br />

Am Freitag, 1. Juni, lädt sich die Stimmung<br />

am Hafen mit Vorfreude auf. Wieder spielt Livemusik,<br />

und um 19 Uhr beginnt das Warm-up<br />

mit Moderation, während sich die Teilnehmer<br />

auf dem Wasser vor Lindau positionieren.<br />

Mit den „Dicken Fischen“ tanzen<br />

Um 19.30 Uhr fällt der Startschuss zur 68.<br />

„Rund Um“. Ein magischer Moment und ein unvergessliches<br />

Bild für die Zuschauer: Rund 400<br />

Segelboote fahren vor der Kulisse des Alpenpanoramas<br />

dem Sonnenuntergang entgegen.<br />

Wenn die Schiffe davongesegelt sind, startet<br />

am Mangturm die Lange Seglernacht mit der<br />

Live-Band „Die Dicken Fische“. Während der<br />

Nacht beobachten die Fans im LSC-Festzelt das<br />

Am Samstag, 2. Juni, kehren nach und nach alle<br />

Segler heim. Die Gäste genießen derweil das berühmte<br />

mediterrane Flair am Lindauer Hafen.<br />

Um 19 Uhr beginnt die heiße „Caribic Night“ mit<br />

der legendären Band „Son Pa Ti“ und um 22.45<br />

Uhr gibt es als Krönung ein Designfeuerwerk, das<br />

vor dem Lindauer Hafen den Himmel erleuchtet.<br />

Zünftiger Ausklang<br />

Zünftig wird es am Sonntag, 3. Juni, ab 11 Uhr<br />

beim „Meckatzer Hafenfrühschoppen“ mit<br />

bayerischem Weißwurstfrühstück und musikalischer<br />

Begleitung auf der Hafenpromenade.<br />

Am Hafen und am Rüberplatz sorgen die Hafenwirte<br />

dafür, dass während der vier Seglertage<br />

niemand verhungern oder so nahe am Wasser<br />

gar verdursten muss.<br />

31.05.-03.06.<br />

Hafenpromenade, D-88131 Lindau<br />

www.kultur-lindau.de, www.lsc.de<br />

TEXT & FOTO: SUSI DONNER


LINDAUERLEBEN<br />

LINDAUHIGHLIGHTS<br />

INSEL<br />

7. Bodensee–Klassik<br />

03. – 05.05. / www.bodensee-klassik.de<br />

Gartentage Lindau<br />

04. – 06.05. / www.gartentage-lindau.de<br />

Verkaufsoffener Sonntag<br />

06.05., 12.00 – 17.00 Uhr<br />

Kunsthandwerkermarkt<br />

20.– 21.05. / www.lindau.de<br />

Lindauer Seglertage –<br />

68. Rund Um<br />

31.05.– 03.06. / www.rundum.lsc.de<br />

oder www.kultur-lindau.de<br />

Hafenpromenade<br />

Lindauer Hafenkonzerte<br />

06., 20., 27.05., 10.30 – 12.00 Uhr<br />

(Die<br />

•<br />

Veranstaltungen finden nur bei schönem<br />

Wetter statt)<br />

STADTMUSEUM LINDAU<br />

www.museum-lindau.de<br />

Sonderausstellung:<br />

August Macke –<br />

Flaneur<br />

•<br />

im Garten der Kunst<br />

Bis 26.08., Mo-So 10.00 – 18.00 Uhr<br />

STADTTHEATER LINDAU<br />

www.kultur-lindau.de<br />

Villa Lindenhof, Bad Schachen<br />

Lena Gorelik: „Putin und ich“<br />

Lena Gorelik liest aus ihrem Buch<br />

10.05., 19.30 Uhr<br />

Hinterbühne<br />

Kaschtanka<br />

Die wundersame Geschichte<br />

eines kleinen Hundes<br />

von Anton Tschechow –<br />

Für<br />

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Kinder ab 6 Jahren<br />

16.05., 15.00 & 17.00 Uhr<br />

INSELHALLE LINDAU<br />

www.inselhalle-lindau.de<br />

1.Gartensymposium Bodensee<br />

Vortragsreihe zum Thema Garten<br />

03. – 04.05.<br />

Westfalia Big Band<br />

Showkonzert<br />

19.05., 20.00 Uhr<br />

ZEUGHAUS – INSEL<br />

www.zeughaus-lindau.de<br />

Bavaschôro<br />

Bayrisch-Brasilianischer Choro<br />

05.05., 20.00 Uhr<br />

Max Prosa<br />

Lyrik, Lieder und Erzählungen<br />

10.05., 20.00 Uhr<br />

Bernd Gnann: Die Made<br />

Lieder, Geschichten und Gedichte<br />

12.05., 20.00 Uhr<br />

Andreas Kümmert Duo<br />

Keep My Heart Beating<br />

19.05., 20.00 Uhr<br />

Philipp Weber<br />

Weber<br />

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N° 5: Ich Liebe Ihn!<br />

26.05., 20.00 Uhr<br />

CLUB VAUDEVILLE – REUTIN<br />

www.vaudeville.de<br />

Propagandhi, Iron Chic,<br />

The Last Gang & Greg Rekus<br />

02.05., 20.00 Uhr<br />

Wally & Ami Warning<br />

04.05., 21.00 Uhr<br />

Nachtflohmarkt<br />

im Club Vaudeville<br />

05.05., 19.00 Uhr<br />

Risk It, Words Of Revolt &<br />

Intolerant Truth<br />

11.05., 21.00 Uhr<br />

2. Neighborhood<br />

Fingerfood Festival<br />

12.05., 19.00 Uhr<br />

The 90ies Party<br />

12.05., 22.30 Uhr<br />

Fleshgod Apocalypse &<br />

Very Special Guests<br />

17.05., 21.00 Uhr<br />

Shanti Powa &<br />

Very Special Guests<br />

18.05., 21.00 Uhr<br />

Stepfather Fred,<br />

Casino Blackout & Joey Voodoo<br />

20.05., 21.00 Uhr<br />

Lindaushitty Dubsession #13<br />

26.05., 22.00 Uhr<br />

Änderungen vorbehalten!<br />

START: FREITAG, 01. JUNI<br />

19.30 UHR VOR LINDAU<br />

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71


HÖRIERLEBEN<br />

FASZINIERENDE HÖRI<br />

Auf der Halbinsel Höri ließen sich in den vergangenen<br />

100 Jahren viele Künstler und Literaten nieder.<br />

Im Mittelpunkt stand der Maler Otto Dix, dessen<br />

aktuelle Ausstellung „Von der Großstadt an den<br />

Bodensee: Otto Dix’ Begegnung mit einem Landschaftsidyll“<br />

noch bis Ende Oktober im Museum<br />

Haus Dix gezeigt wird.<br />

Wer die Künstler der Höri ergründen möchte, tut gut daran, die Spurensuche<br />

im Hermann-Hesse-Höri-Museum in Gaienhofen zu beginnen.<br />

Unter den ersten Künstlern, die es auf die Höri zog, waren Maler<br />

wie Max Bucherer und Otto Blümel, die aufgrund ihrer freundschaftlichen<br />

Beziehung zu Hermann Hesse (er war 1904 bis 1912 auf der<br />

Höri) und Ludwig Finckh in deren Nähe zogen. Die Künstler wurden<br />

vor allem durch den mediterranen Charakter der Bodenseelandschaft<br />

angezogen, waren von den am See herrschenden Lichtverhältnissen<br />

fasziniert oder fanden an den Seeufern genau jene Stille, die sie im<br />

zunehmend lauter und hektischer werdenden Leben der Städte vermissten.<br />

Die Höri als Zufluchtsort<br />

Während sich die ersten Künstler aus freien Stücken am See niederließen,<br />

sahen sich andere in den 30er-Jahren aufgrund der politischen<br />

Entwicklungen zum Rückzug gezwungen. Einen wesentlichen Anteil<br />

daran, dass die Höri nach 1933 für eine Reihe von Malern der Moderne<br />

zur Heimstatt und als „Malerwinkel“ berühmt wurde, hatte die<br />

reaktionär-bornierte Kulturpolitik der Nazis, die Künstler der Moderne<br />

diffamierte und mit Arbeitsverbot belegte. 1933 kam Helmuth Macke,<br />

ein Cousin des Blaue-Reiter-Malers August Macke, dessen Sonderausstellung<br />

in diesem Sommer im Stadtmuseum in Lindau zu sehen ist,<br />

auf die Höri. Für Otto Dix, Erich Heckel, Max Ackermann, Curth Georg<br />

Becker, Ferdinand Macketanz, Hans Kindermann, Walter Herzger,<br />

Jean Paul Schmitz, Hugo Erfurth, Gertraud Herzger von Harlessem<br />

und viele mehr wurde die Halbinsel Höri, unweit der Schweiz gelegen,<br />

72


HÖRIERLEBEN<br />

ebenfalls zur Zuflucht. Werke dieser und weiterer<br />

Künstler, die nach dem Krieg an den See<br />

folgten, wie Rudolf Stuckert oder Rose-Marie<br />

Schnorrenberg (die 92-Jährige lebt bis heute<br />

auf der Höri), prägen die Vorstellung von der<br />

Moderne am Bodensee. Künstlerisch waren<br />

ganz unterschiedliche Positionen vertreten,<br />

sodass man von keiner Stil-, sondern eher von<br />

einer Schicksalsgemeinschaft sprechen kann,<br />

die sich bis etwa 1960 zusehends auflöste.<br />

Jedoch hat die Ansiedlung von Künstlern auf<br />

der Höri nie aufgehört. Bis heute gibt es ein<br />

umfassendes Kunstgeschehen am Untersee,<br />

das sich in zahlreichen Ateliers und Ausstellungen<br />

manifestiert.<br />

Die Manns am Bodensee<br />

Die Thematik mag auf den ersten Blick überraschen:<br />

Die Manns am Bodensee? Sicher:<br />

gleich zu Beginn des „Zauberbergs“ schickt<br />

Thomas Mann seinen Protagonisten Hans<br />

Castorp auf eine lange Reise, die über das<br />

„Schwäbische Meer“ führt. Doch darüber<br />

hinaus gibt es eine ungeahnte Fülle an Belegen,<br />

Briefen, Fotos und Zitaten, die in ihrer<br />

Gesamtheit ein faszinierendes Kapitel literarischen<br />

Lebens dieser Familie im Bodenseeraum<br />

ergibt.<br />

13.5.-16.09., „Die Manns am Bodensee“<br />

Hesse Museum Gaienhofen<br />

Kapellenstr. 8, D-78343 Gaienhofen<br />

+49 (0)7735 44 09 49<br />

www.hesse-museum-gaienhofen.de<br />

bis 31.10., „Von der Großstadt an den<br />

Bodensee: Otto Dix’ Begegnung mit einem<br />

Landschaftsidyll“<br />

S c hMuseum wHaus eDix, Otto-Dix-Weg i z 6,<br />

D-78343 Gaienhofen-Hemmenhofen<br />

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Gaienhofen<br />

Stein am Rhein<br />

Ermatingen<br />

73


74<br />

HÖRIERLEBEN<br />

»Ein guter Koch muss<br />

träumen können.«<br />

Ihr Harald Leissner &<br />

das Team der Residenz Seeterrasse<br />

DIE HÖRI –<br />

IMMER EINE REISE WERT<br />

Höchste Erhebung der Halbinsel Höri ist der<br />

waldreiche Schienerberg mit 715,6 Metern<br />

über dem Meer. Die Höri steht größtenteils<br />

unter Natur- oder Landschaftsschutz.<br />

Dieses romantische Kleinod zwischen Radolfzell<br />

und Stein am Rhein (CH) im Untersee<br />

zeigt mit seiner Spitze bei Horn direkt zur<br />

Insel Reichenau. In den Gemeinden Moos,<br />

Gaienhofen und Öhningen leben auf 63<br />

Quadratkilometern rund 10 000 Einwohner.<br />

Nachhaltiger Tourismus schützt und bewahrt<br />

dieses wunderbare Fleckchen Erde. Gäste<br />

lassen sich gern vom Charme der Höri verzaubern.<br />

Die grandiose Kulisse des Bodensees<br />

begleitet sie dabei auf allen Wegen. Das<br />

Naturparadies kann man gerade im Sommer<br />

auf unterschiedlichste Weise entdecken. Alles<br />

ist möglich: zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem<br />

Pedelec, mit Inline-Skates, dem Kanu, dem<br />

Kursschiff, dem Höribus, dem Seehas der<br />

SBB und der Höri-Fähre MS Seestern.<br />

Neben Sommer- und Uferfesten in den Höri-Gemeinden<br />

und Wanderungen durch die<br />

herrliche Natur lockt natürlich der See. Für<br />

den Genuss auf „hoher See“ laden die beiden<br />

Kapitäne Felix und Harald Lang zu Seetouren<br />

mit der MS Seestern ein. Da wäre die<br />

idyllische Abendrundfahrt mit italienischem<br />

Büffet. Immer donnerstags, live und frisch<br />

an Bord zubereitet vom Schiffskoch Martin<br />

Hagmüller. Oder vielleicht eine Musikerfahrt<br />

mit Livemusik an Bord oder doch eine Weinreise<br />

auf See?<br />

Wanderung auf dem Panoramaweg<br />

…<br />

Die Tour startet in Öhningen-Wangen,<br />

beim Rathaus. Das Ziel ist die Schiffslände<br />

in Hemmenhofen. Von Wangen aus muss<br />

zuerst der Schienerbergrücken erklommen<br />

werden, doch da der Weg aufwärts durch<br />

einen schattigen Hohlweg verläuft, ist die<br />

Anstrengung auch im Sommer gut zu ertragen.<br />

Der Weg bietet weite Aussichten. Nach<br />

dem Genuss derselben folgt der Kunstgenuss<br />

im Museum Haus Dix und der Kaffeegenuss<br />

auf der Dixschen Terrasse.<br />

Seegenuss<br />

… oder auf der Kunstroute<br />

Künstler fanden auf der Halbinsel Höri schon<br />

immer eine Fülle reizvoller Motive. Dort, wo<br />

Otto Dix, Erich Heckel, Helmuth Macke und<br />

viele andere einst ihre Staffeleien aufstellten,<br />

zeigen heute 31 Stationen der grenz-<br />

Seeweg 2 | 78337 Öhningen/Wangen<br />

T +49 (0)7735 9300 - 0<br />

info@residenz-seeterrasse.com<br />

www.residenz-seeterrasse.com<br />

www.facebook.com/residenzseeterrasse


HÖRIHIGHLIGHTS<br />

Ausstellung Ernst Würtenberger<br />

bis 06.05.<br />

Hermann Hesse Museum, Gaienhofen<br />

13.5. bis 16.9.2018<br />

HÖRIERLEBEN<br />

Ausstellung Fossilien<br />

Ausstellung „Die Manns am<br />

bis 24.06.<br />

ihr Museum Fischerhaus, Zuhause Bodensee“<br />

Öhningen-Wangen ab 13.05. nur das Beste<br />

Hermann Hesse Museum, Gaienhofen<br />

BierSEEminar mit Hader Karle<br />

MS Seestern, Gaienhofen<br />

„Turm in Flammen“ mit dem<br />

04.05., 18 Uhr<br />

Musikverein Horn-Grundholzen<br />

Wasserturm Horn<br />

Partyschiff Hägelisaier<br />

18.05., 19 Uhr<br />

Gaienhofen<br />

04.05., 18 Uhr<br />

Konzert im Bootsstüble<br />

Wangen<br />

04.05., 20.30 Uhr<br />

2. Radolfzeller Sternfahrt<br />

MS Seestern, ab Gaienhofen<br />

05.05.<br />

Vatertag am Plätzle<br />

Gaienhofen<br />

10.05., 12 Uhr (bei gutem Wetter)<br />

Vatertagsfest mit Chris Metzger<br />

Hirschengarten<br />

10.05., 12-18 Uhr<br />

Internationaler Museumstag<br />

freier Eintritt in den Museen<br />

13.05., ab 11 Uhr<br />

Erlebnisfahrt mit Herberts Traktorkutsche<br />

Parkplatz beim Museum Fischerhaus,<br />

Öhningen-Wangen<br />

29.05., 13.45 Uhr<br />

Konzert im Bootsstüble<br />

Wangen<br />

01.06., 20.30 Uhr<br />

Welterbetag<br />

Museum Fischerhaus Öhningen-Wangen<br />

03.06., 14 Uhr<br />

überschreitenden Kunstroute den Künstlerblick auf die inspirierende<br />

Landschaft. In Gaienhofen finden Wanderer acht Stelen, auf der Höri<br />

insgesamt elf. Einige der Originale können nach der Wanderung auf der<br />

Kunstroute im Hermann-Hesse-Museum betrachtet werden. Geführte<br />

Wanderungen sind auf Anfrage möglich.<br />

Kultur- und Gästebüro Gaienhofen<br />

Im Kohlgarten 2, D-78343 Gaienhofen<br />

+49 (0)7735 99 99 123<br />

info@gaienhofen.de<br />

www.gaienhofen.de<br />

TEXT: SUSI DONNER<br />

FOTO: SUSI DONNER & KULTUR- UND GÄSTEBÜRO GAIENHOFEN<br />

FÜR IHR ZUHAUSE<br />

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Gartengestaltung 03.06., 11 Uhr • Baumfällungen • Teichanlagen • Winterdienst<br />

Hornstaaderstraße 54 • 78343 Gaienhofen-Horn<br />

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Gartengestaltung • Baumfällungen • Teichanlagen • Winterdienst Tel. 07735/919745<br />

Hornstaaderstraße 54 • 78343 Gaienhofen-Horn • www.gartenlang.de • Tel. 07735<br />

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Beratung + Service Hornstaaderstraße • Begrünung 54 • 78343 • Gaienhofen-Horn Wege + Mauerbau • www.gartenlang.de • Grundstückspflege<br />

• Tel. 07735/919745<br />

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e 54 • 78343 Gaienhofen-Horn • www.gartenlang.de • Tel. 07735/919745<br />

Die Manns am Bodensee<br />

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Hesse Museum Gaienhofen<br />

Kapellenstraße 8 · 78343 Gaienhofen<br />

www.hesse-museum-gaienhofen.de<br />

Dienstag – Sonntag 10 – 17 Uhr<br />

75


REICHENAUERLEBEN<br />

NIRGENDWO IST ES<br />

SCHÖNER<br />

D – Reichenau | Karibik? Südsee? Warum denn so weit reisen, wo doch die<br />

Reichenau so nah liegt? Die Fans der Insel sind sich einig: Sie ist einzigartig<br />

und es kann nirgendwo schöner sein. Die größte der drei Bodenseeinseln<br />

ist so vielfältig wie der See selbst.<br />

Im Jahr 2000 hat die UNESCO die Reichenau als „UNESCO Welterbe Klosterinsel<br />

Reichenau“ in ihre Welterbeliste aufgenommen. Das Kleinod im<br />

Bodensee entdeckte Wanderbischof Pirmin bereits im Jahr 724 und gründete<br />

die Benediktinerabtei Kloster Reichenau. Die gut erhaltenen Kirchen<br />

der Insel sind anschauliche Beispiele der klösterlichen Architektur vom 9.<br />

bis 11. Jahrhundert, die sorgfältig restaurierten Wandmalereien zeigen die<br />

Reichenau als künstlerisches Zentrum mit großer Bedeutung für die europäische<br />

Kunstgeschichte des 10. und 11. Jahrhunderts. Die klösterliche<br />

Zeit hat das Bild der Insel, ihre Landschaft sowie ihre Wirtschaftsstruktur<br />

nachhaltig und bis heute ablesbar geprägt. Denn schon die frühen<br />

Bewohner erkannten das besondere Potenzial der Insel.<br />

Die Gemüseinsel Reichenau<br />

Die Reichenau besitzt einen ausgezeichneten Ruf als Gemüseinsel. Der<br />

Alpenföhn und die exponierte Lage der Reichenau im See sorgen für<br />

viele Sonnentage. Das ausgeglichene Klima sowie die humusreichen,<br />

fruchtbaren Böden bieten große Vorteile für den Gemüseanbau. Für die<br />

ganzjährige Bewässerung beziehen die Reichenauer Gärtner das Wasser<br />

in Trinkwasser-Qualität aus dem Bodensee. Die Freude am Produkt teilen<br />

die Erzeuger mit ihren Kunden – Reichenauer Gemüse, Salat und Obst sind<br />

in der weiten Region geschätzt und beliebt. Der Gemüseanbau basiert seit<br />

Generationen ausschließlich auf kleinen und mittleren Familienbetrieben,<br />

die insgesamt eine große Menge liefern. Für ihre gut funktionierende Vermarktung<br />

haben sie sich in einer eigenen Genossenschaft, der Reichenau-<br />

Gemüse e.G. organisiert. Diese wurde 2012 mit dem Siegel „nachhaltige<br />

Wertschöpfung am Bodensee“ ausgezeichnet. Die Schonung der Natur, die<br />

Verantwortung für Mitarbeiter und Gärtnerfamilien sowie die Erzeugung gesunder<br />

Lebensmittel stehen dabei im Mittelpunkt. Auch die Kräuter von der<br />

Insel Reichenau sind eine Klasse für sich. Die viele Sonne prägt ihr Aroma und<br />

verleiht ihnen einen leicht mediterranen Touch.<br />

76


REICHENAUERLEBEN<br />

Die Kräuterinsel Reichenau<br />

Für die Gartenkultur gingen entscheidende Impulse<br />

vom Kloster Reichenau aus. Denn sozusagen<br />

als Wiege des Gartenbaus entstand der<br />

Hortulus (Gärtlein), heute „Strabos Kräutergarten“,<br />

als erste Form des Gartenbaus in<br />

Deutschland. Der klösterliche Kräutergarten<br />

gilt als der Urtypus eines klösterlichen<br />

Kräutergartens. Er wurde im 9. Jahrhundert<br />

von Abt Walahfrid Strabo angelegt. Er war<br />

Benediktiner, Dichter, Botaniker, Diplomat<br />

und von 838 bis 849 Abt des Klosters<br />

Reichenau. Weltberühmt wurde sein Lehrgedicht<br />

„De cultura hortorum“, in dem er<br />

den Kräutergarten des Klosters ausführlich<br />

darstellt. Seine Dichtung über die Pflanzen<br />

in seinem Garten gilt als das erste deutsche<br />

Gartenbuch. 1991 wurde der Kräutergarten<br />

nördlich des Münsters nach dem<br />

historischen Muster von Walahfrid Strabo<br />

neu angelegt. Er ist für alle interessierten<br />

Besucher jederzeit frei zugänglich und bei<br />

der Führung „Ein Garten wie ein Gedicht“<br />

besonders gut erlebbar.<br />

www.reichenau-tourismus.de,<br />

www.reichenaugemuese.de<br />

TEXT & FOTO: SUSI DONNER<br />

Sommerklänge im Klosterhof<br />

Sommerklänge im Klosterhof<br />

Sommerklänge im Klosterhof<br />

Sommerklänge im Klosterhof<br />

INSEL<br />

KLASSIK INSEL<br />

KLASSIK<br />

INSEL<br />

KLASSIK<br />

www.reichenaugemuese.de<br />

INSEL<br />

KLASSIK<br />

Freitag, 29. Juni 2018<br />

20.00 Uhr<br />

Freitag, 29. Juni 2018<br />

Münster St. Maria und Markus<br />

Freitag, 17. Juni 20.002016<br />

Uhr<br />

Münster Insel St. Maria Reichenau<br />

und Markus<br />

20.00 Insel Reichenau Uhr<br />

Klosterhof Insel Reichenau<br />

Freitag, Südwestdeutsches<br />

17. Juni 2016<br />

Bei schlechter Witterung im<br />

Kammerorchester 20.00 Pforzheim Uhr<br />

Münster St. Maria in großer und Besetzung Markus<br />

Klosterhof in großer Insel Reichenau<br />

Leitung: Douglas Bostock<br />

Leitung: Douglas Bostock<br />

Bei schlechter Witterung im<br />

Münster St. Maria und Markus<br />

„Blick in den Süden“<br />

Südwestdeutsches<br />

Werke von Rossini,<br />

Kammerorchester „Blick in Südwestdeutsches<br />

den Pforzheim Süden“<br />

Mozart, Schubert, Beethoven<br />

Kammerorchester<br />

und Mendelssohn-Bartholdy<br />

in Werke großer Pforzheim<br />

von Besetzung Rossini,<br />

in großer Besetzung<br />

Mozart, Leitung: Schubert, Douglas Beethoven Bostock<br />

Leitung: Douglas Bostock<br />

und Der Mendelssohn-Bartholdy<br />

Vorverkaufsstellen:<br />

Tourist-Information<br />

startet am Pirminstr. 18. 145, 78479 <strong>Mai</strong>! Reichenau<br />

„Auf Tel.: 0 75 34 / nach 92 07-0, Fax: Wien!“<br />

0 75 34 / 92 07-77<br />

e<strong>Mai</strong>l: info@reichenau-tourismus.de<br />

„Auf nach Wien!“<br />

Werke von Mozart, Schubert,<br />

St.-Stephansplatz 45, 78462 Konstanz<br />

Beethoven Vorverkaufsstellen:<br />

und Brahms<br />

BuchKultur Opitz „Konzertkartenvorverkauf“<br />

Tel.: 0 75 31 / 1 77 77<br />

Werke von Mozart, Schubert,<br />

Tourist-Information<br />

Pirminstr. 145, 78479 Reichenau<br />

Tel.: 0 75 34 / 92 07-0, Fax: 0 7534 / 9207-77<br />

e<strong>Mai</strong>l: info@reichenau-tourismus.de<br />

Vorverkaufsstellen:<br />

Beethoven und Brahms<br />

Tourist-Information<br />

BuchKultur Opitz „Konzertkartenvorverkauf“<br />

Pirminstr. 145, 78479 Reichenau<br />

St.-Stephansplatz Tel.: 0 75 34 / 9245, 07-0, 78462 Fax: 0 75 Konstanz<br />

34 / 92 07-77<br />

e<strong>Mai</strong>l: info@reichenau-tourismus.de<br />

Tel.: 07531 / 17777<br />

Vorverkaufsstellen:<br />

BuchKultur Opitz „Konzertkartenvorverkauf“<br />

St.-Stephansplatz 45, 78462 Konstanz<br />

Tourist-Information<br />

Tel.: 0 75 31 / 1 77 77<br />

Pirminstr. 145, 78479 Reichenau<br />

Tel.: 0 75 34 / 92 07-0, Fax: 0 75 34 / 92 07-77<br />

e<strong>Mai</strong>l: info@reichenau-tourismus.de<br />

BuchKultur Opitz „Konzertkartenvorverkauf“<br />

St.-Stephansplatz 45, 78462 Konstanz<br />

Tel.: 0 75 31 / 1 77 77<br />

77


REICHENAUERLEBEN<br />

EINFACH MAL DIE<br />

SEELE BAUMELN<br />

LASSEN<br />

Rundum vom kristallklaren, oft karibisch blauen<br />

Wasser des Bodensees umgeben, bringt die<br />

Insel Reichenau alles und noch viel mehr, was<br />

sich Einheimische und Besucher für Freizeit, Urlaub<br />

und Erholung nur wünschen können.<br />

An der wildromantischen Bucht am Westufer<br />

der Insel sind Brandung und Wind so perfekt,<br />

dass sich Windsurfer und Kiter dort regelmäßig<br />

ein Stelldichein geben. Von den spektakulären<br />

Sonnenuntergängen, mit einem Glas Wein unter<br />

Palmen am Strand des Insel-Campingplatzes<br />

Sandseele, schwärmen nicht nur Verliebte. Dazu<br />

gibt es auf der Insel ein familienfreundliches<br />

Strandbad für Baderatten und einen Yachthafen.<br />

Wer die Reichenau richtig kennenlernen will, erwandert<br />

sich das kleine Inselreich oder erkundet<br />

es mit dem Fahrrad und entdeckt dabei erstaunlich<br />

viele Sehenswürdigkeiten – und eine herausragende<br />

Gastronomie.<br />

Die Insel erkunden<br />

Zu Wasser: Die Insel Reichenau bietet für Wassersportler<br />

ideale Bedingungen. Für Segler ist der<br />

Untersee mit seinen Buchten und Halbinseln ein<br />

ideales Wassersportrevier. Kanuten, Kajak- und<br />

Ruderbootfahrer können in sicherer Ufernähe die<br />

Insel umrunden. Auf dem Fahrrad: Die Insel bietet<br />

neben dem Fahrradrundweg ein ganzes Netz<br />

idyllischer Radfahrmöglichkeiten auf ruhigen<br />

Nebenstraßen, zwischen grünen Gemüsefeldern<br />

und Rebhängen. Zu Fuß: Herrlich ruhige Wege<br />

mit vielen Ausblicken laden zum Wandern auf der<br />

Insel ein. Ein idyllischer Inselrundweg führt vom<br />

Yachthafen um den westlichen Teil der Insel bis<br />

zur Schiffsanlegestelle. Von dort aus kann man<br />

auf die 441 Meter hohe Hochwart gehen. Hier<br />

liegt einem die ganze Insel zu Füßen. Bei klarem<br />

Wetter reicht der Blick weit über den glitzernden<br />

Untersee und den Gnadensee zum Schweizer<br />

Ufer, in die Alpen, über die Halbinsel Höri und<br />

in die Hegauberge. Das Gebäude, das 1839 als<br />

Teehäuschen gebaut wurde, dient heute als Keramikatelier.<br />

EIN EIGENER GENUSSGARTEN<br />

D – Reichenau | Die Pflanzsaison für Tomaten, Gurken und Paprika beginnt. „Böhler – Gemüse und Pflanzen“ versorgt Ihren Garten mit<br />

allem, was nötig ist, um einen genussvollen Sommer zu erleben.<br />

Obwohl bis Mitte <strong>Mai</strong> noch mit kalten Nachttemperaturen gerechnet<br />

werden muss und die Pflänzchen entweder mit einem Vlies abgedeckt<br />

oder nachts in den Hausflur gestellt werden müssen – Gurken und Paprika<br />

sollten nachts mindestens 8°C haben, bei Tomaten reichen 5°C<br />

–, lohnt sich der Aufwand. Mit den richtigen Tipps vom Profi gelingt es<br />

bestimmt. Hobbygärtner werden belohnt durch die Freude, beim Wachsen<br />

der Pflanzen zuzusehen, Früchte selbst zu ernten und zu genießen.<br />

So ein Genussgarten ist ein Erlebnis für die ganze Familie, auch wenn<br />

man keinen Garten hat. Bei „Böhler – Gemüse und Pflanzen“ erhält man<br />

kompakt wachsende Gemüsesorten, wie spezielle Balkon- und Naschgemüsesorten,<br />

die sich für Töpfe, Säcke und Ähnliches eignen. Wichtig<br />

sind ein Wasserablauf, eine Drainageschicht, gute Erde, Dünger und<br />

liebevolle Pflege. Dann gelingt es. Wer lieber etwas Buntes und Blühendes<br />

bevorzugt, der ist bei Böhler ebenfalls richtig. Denn den erwartet<br />

ein großes Sortiment an Blumen und Stauden mit vielen Neuheiten.<br />

www.gemuese-boehler.de<br />

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78


REICHENAUERLEBEN<br />

REICHENAUHIGHLIGHTS<br />

Reichenauer Flohmarkt mit<br />

Bewirtung & Livemusik<br />

Festplatz Ergat<br />

05.05., ab 10 Uhr<br />

Tragikomödie „Die Eisernen“<br />

Aula der Walahfried-Strabo-Schule<br />

06.05., 20 Uhr<br />

Christi-Himmelfahrt Sternenprozession<br />

auf die Hochwart<br />

10.05., 9.30 Uhr<br />

„Early Bird“ Open Air<br />

Yachthafen<br />

19.05., 18 Uhr<br />

Augia-Konzert geistliche Chormusik<br />

Münster St. Maria und Markus<br />

26.05., 20 Uhr<br />

Heilig-Blut-Fest, Inselfeiertag<br />

Münster St. Maria und Markus<br />

28.05., 08.45 Uhr<br />

Konzert „Psycho on Top“<br />

Hochwart<br />

01.06., Uhrzeit wird noch bekannt gegeben<br />

Blütenzauber Rosen<br />

Böhler Gemüse & Pflanzen<br />

08.-10.06., je 09-18 Uhr<br />

Märchenmusical „Freude“<br />

Inselhalle<br />

15. & 16.06., 16 Uhr<br />

Bütezettels Sommerzauber<br />

Hochwart<br />

24.06., 19 Uhr<br />

Ökumenisches Kirchenschiff<br />

Untersee (MS Alet)<br />

Abfahrt Yachthafen Herrenbrücke<br />

24.06., 19 Uhr<br />

„Inselklassik“ – Südwestdeutsches<br />

Kammerorchester<br />

Pforzheim<br />

Münster St. Maria und Markus<br />

29.06., 20 Uhr<br />

RUND UMS HEIRATEN:<br />

TRAUMPAARSTORIES<br />

HOCHZEITSPROFIS<br />

PLANUNGSHILFE<br />

TRENDS &<br />

TIPPS<br />

TRAUMZEIT<br />

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Viel Zeit und Raum<br />

Die Insel Reichenau ist viereinhalb Kilometer lang und an der breitesten<br />

Stelle eineinhalb Kilometer breit. Rund um die Insel sind es zwölf Kilometer.<br />

Überschaubar also und mit viel Raum für intensives Erkunden der Ruine<br />

Schopfelen, der Kunstroute Untersee, des Münsters St. Maria und Markus,<br />

der beiden Kirchen St. Georg und St. Peter und Paul, des Museums Reichenau,<br />

Strabos Kräutergarten und des Naturschutzgebietes Wollmatinger<br />

Ried. Und es bleibt ganz viel Zeit, um entspannt die Seele baumeln zu lassen.<br />

DER GRÖSSTE HOCHZEITSBLOG!<br />

WWW.HOCHZEIT<strong>BO</strong>DENSEE.COM<br />

Ihr kleiner Urlaub für zwischendurch<br />

Gut essen und trinken<br />

Apropos Seele. Aus dem See und vom Feld frisch auf den Tisch – das ist<br />

das Motto der Reichenauer Gastronomie in zahlreichen Gasthäusern, Restaurants<br />

und Cafés. Jubiläum feiert die Familie Beyer/Motz: Das Uferrestaurant<br />

ihres 5-Sternecampingplatzes Sandseele, der seit fünf Jahrzehnten<br />

Gäste aus aller Welt auf die Insel Reichenau lockt, ist bei Einheimischen<br />

und Touristen gleichermaßen beliebt. Die Sandseele-Fangemeinde genießt<br />

in gemütlicher Eintracht, bei einem Glas Wein und Köstlichkeiten aus der<br />

Küche, den legendären Sonnenuntergang, erzählt Pächterin Caroline Motz.<br />

Sie ist auf dem Campingplatz aufgewachsen, der sich nie wirklich wie ein<br />

Pachtbetrieb angefühlt habe, weil ihre Familie stets selbst investiert habe.<br />

Mit viel Herz und Engagement beglückt sie ihre Gäste an diesem herrlichen<br />

Platz an der Sonne.<br />

www.reichenau-tourismus.de, www.sandseele.de<br />

TEXT & FOTO: SUSI DONNER<br />

50 Jahre<br />

Zum Sandseele 1, 78479 Reichenau, Tel. 07534 7384, www.sandseele.de<br />

79


SEERAUM<br />

DIE 68ER<br />

UND DIE ARCHITEKTUR<br />

3<br />

80<br />

In diesem Frühjahr hat nicht nur diese Rubrik ein kleines<br />

Jubiläum (15 Jahre – darüber berichten wir in einer der<br />

nächsten Ausgaben), es ist vor allem die Zeit der Rückblicke<br />

auf ein halbes Jahrhundert „<strong>Mai</strong> 1968“, was in<br />

fast allen Medien ein großes Thema ist.<br />

Was war 1968?<br />

Der große Um- und Aufbruch der späten 60er-Jahre war<br />

ein längerer Prozess, aber er wird gerne auf den „<strong>Mai</strong> 68“<br />

reduziert, weil es da in Paris am meisten Zoff gab: große<br />

Demonstrationen und Barrikadenkämpfe, schöne Plakate<br />

und Graffiti, Slogans und Lieder.<br />

Das letzte runde Jubiläum der „68er“ haben wir 2008 begangen<br />

unter dem Motto „Rote Häuser sieht man besser“ –<br />

als Anspielung auf den Dokumentarfilm „Rote Fahnen sieht<br />

man besser“ von 1972, der heute aber kaum noch bekannt<br />

ist. Das war etwas plakativ, denn wer die Bewegung auf die<br />

roten Fahnen (und Inhalte) reduziert, unterschätzt die gesellschaftlichen<br />

Auswirkungen. Die großen Veränderungen um<br />

1968 waren vor allem eine Kulturrevolution, die natürlich<br />

auch politische Auswirkungen hatte. Die Gesellschaft und<br />

unsere Lebenswelten sind vor allem bunter geworden (nicht<br />

nur bei den Kindergärten 1 ), im wörtlichen und im übertragenen<br />

Sinn. Nur die ältere Generation kann sich noch daran<br />

erinnern, wie grau und einförmig das Straßenbild war: Männer<br />

in dunkel- bis hellgrauen Anzügen, und das Farbspektrum<br />

der Damenkostüme war nur unwesentlich größer.<br />

Die Architektur war in den 60er-Jahren nur indirekt ein<br />

Thema der Kritik, wenn sie sich mit den lebensfeindlichen<br />

Bedingungen beschäftigte. Schon 1965 hatte ja der Psychoanalytiker<br />

Alexander Mitscherlich mit seinem programmatischen<br />

Buch „Die Unwirtlichkeit unserer Städte“ beklagt.<br />

Es ging zunächst mehr darum, schlechte Architektur<br />

zu verhindern und die Wohnverhältnisse zu verbessern.<br />

Die 68er waren aber auch eine Revolte gegen die Spießigkeit<br />

der Nachkriegsgesellschaft – symbolisiert durch<br />

Reihenhäuser mit Gartenzwergen 2 auf dem wöchentlich<br />

akkurat geschnittenen Rasen. Diese Zwerge schmücken<br />

auch heute noch nördlich und südlich des Bodensees die<br />

Gärten. Dabei erleben sie gerade eine Renaissance, bei der<br />

sie oft auch ironisch eingesetzt werden. Bei manchen weiß<br />

man nicht, ob die Leute es ernst meinen oder parodistisch.<br />

Bunter und menschlicher<br />

Die Auswirkungen der 68er-Bewegungen auf die Architektur<br />

haben sich erst etwa eine Generation später gezeigt:<br />

Auch in der Architektur ist in den Jahren nach 1968, vor


SEERAUM<br />

ALLE ARTIKEL ZUM NACHLESEN AUF<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

allem seit den 80er-Jahren, die Welt pluralistischer geworden. Vorher<br />

hatte man nur die Wahl zwischen konservativen Bauformen und<br />

den strengen Formen der Moderne. Spätestens seit der Postmoderne<br />

der 80er-Jahre haben wir auch in der Bodensee-Region das Prinzip<br />

„Anything goes“: konventionelle und schräge Formen – Beton, Stahl/<br />

Leichtmetall und Holz – Bauhaus-weiß oder bunt – beispielhaft gute<br />

Architektur oder Kitsch.<br />

1<br />

Die deutlichste Gegenbewegung zu den streng geometrischen Formen<br />

der klassischen Moderne ist die organische Architektur, deren bekanntestes<br />

Beispiel am Bodensee die Naturata 3 in Überlingen ist – ein<br />

Holzbau, dessen Formen von der Natur inspiriert sind.<br />

Bei den Bauaufgaben reagiert die Architektur und Stadtplanung auf<br />

die gesellschaftlichen Veränderungen seit 1968: Die Individualisierung<br />

der Gesellschaft erfordert mehr Single-Wohnungen, für die aber auch<br />

mehr Möglichkeiten der Begegnung geboten werden müssen. Und der<br />

Gegentrend hin zu kollektiven Lebensformen führt zu neuen Bauformen<br />

mit flexiblen Grundrissen und gemeinschaftlichem Bauen.<br />

2<br />

4<br />

Der Bau von Großsiedlungen oder gar Trabantenstädten ist am Bodensee<br />

kein Thema, aber auch hier zeigt sich, dass eine Planung mit<br />

weniger „unwirtlichen“ Ergebnissen möglich ist. In den Großstädten<br />

wurden neue Siedlungen so gestaltet, dass sie nicht nur „Schlafstädte“<br />

sind. Der Wohnpark Alterlaa 4 (1973–1985) in Wien ist so beispielhaft,<br />

dass er auch diesseits des Arlbergs bekannt geworden ist, zuletzt<br />

durch den Film „Häuser für Menschen“, der im Februar bei einer Veranstaltung<br />

zum Thema „gemeinschaftliches Wohnen“ in Konstanz<br />

gezeigt wurde. Diese Siedlung mit ca. 3200 Wohnungen besteht aus<br />

mehreren langgestreckten Hochhäusern, die im unteren Teil vielfältig<br />

nutzbare Gemeinschaftsräume enthalten – und auf den Dachterrassen<br />

sieben Schwimmbäder. Die Wohnzufriedenheit ist so groß, dass die<br />

Fluktuation der Bewohner ebenso gering ist wie die Kriminalität.<br />

Das Prinzip, die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner schon bei<br />

der Planung neuer Baugebiete und Gebäude einzubeziehen, setzt sich<br />

auch am Bodensee in den Planungsämtern immer mehr durch – auch<br />

das eine Idee der „68er“.<br />

TEXT & FOTO: PATRICK BRAUNS<br />

Die Bodensee-Hafen-Gesellschaft mbH sucht<br />

Investor,<br />

Pächter oder Betreiber<br />

für einen Gastronomie-Neubau<br />

auf der Radolfzeller Mole<br />

Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.stadtwerke-konstanz.de/immobilien<br />

81


SEECLASSICS<br />

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EINZIGARTIG ANDERS<br />

MAC MUSEUM ART & CARS<br />

„Einzigartig anders“ lautet der Grundsatz des Museums, der sich<br />

sowohl im architektonisch außergewöhnlichen Museum als auch in<br />

der einmaligen Kombination von Kunst und Automobil wiederfindet.<br />

Der Baukörper an sich ist ebenfalls hohe Kunst, den die FAZ mit dem<br />

Guggenheim in Bilbao vergleicht. Es zeigen sich dort verblüffende<br />

Parallelen mit der im Hintergrund aufragenden Festungsruine des<br />

Hohentwiels. In wechselnden Ausstellungen werden Kunstwerke und<br />

Autos präsentiert.<br />

Gezeigt werden internationale und nationale Künstler, Leihgaben<br />

aus Sammlungen & Museen sowie außergewöhnliche Fahrzeuge und<br />

Oldtimerlegenden. Das Auto ist nicht nur Fortbewegungsmittel sondern<br />

Designobjekt. Diese Kombination von Kunst & Automobil ist<br />

europaweit einmalig.<br />

In der aktuellen Ausstellung geht es um „Starke Frauen & große Leidenschaften“.<br />

Frauen haben sich unter anderem durch das Autofahren seit<br />

82


SEECLASSICS<br />

TAGEN, FEIERN & EVENTGASTRONOMIE<br />

PARK 1 BISTRO | CAFÉ | RESTAURANT<br />

Das PARK 1 Bistro | Café | Restaurant in Singen kann unabhängig<br />

vom MAC Museum Art & Cars besucht werden. Die Küche ist regional<br />

geprägt und mediterran inspiriert, gewürzt mit feinen Kräutern. Sie<br />

bietet Suppen, Salate, Veganes, Vegetarisches, Fisch- und Fleischspezialitäten<br />

bis hin zum Gourmetmenü für besondere Gelegenheiten,<br />

auch kleine Gerichte wie Salate, Flammkuchen, Wurstsalat sowie<br />

eine reichhaltige Kuchenauswahl und Eisspezialitäten. Am Samstag &<br />

Sonntag ist der hausgemachte Strudel ein Hit. Zur Sommerzeit lockt<br />

der wunderschöne Museumsgarten. Das angrenzende MAC Museum<br />

Art & Cars gilt als Premiumlocation zum Feiern und Tagen: Veranstaltungen<br />

finden inmitten der einzigartigen Museumsarchitekur statt, in<br />

perfekt ausgestatteten Tagungsräumen mit modernster Technik und<br />

WLAN und wohltuender Sicht auf die europaweit einmalige Hegau-<br />

Vulkanlandschaft.<br />

NEU: Das MAC Museum Art & Cars ist offizieller Trauungsort für<br />

standesamtliche Trauungen! Das Brautpaar kann sich hier das Ja-Wort<br />

geben, unter freiem Himmel im Museumsgarten oder im wunderschönen<br />

Trauzimmer mit Balkon und Blick auf den Hohentwiel.<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mi., Do., Fr. 14-22 Uhr; Sa. 11-23 Uhr; So., Feiertage 11-19 Uhr<br />

Die Räumlichkeiten können auch außerhalb der regulären<br />

Öffnungszeiten für Veranstaltungen + Tagungen gebucht werden.<br />

PARK 1 Bistro | Café | Restaurant<br />

Parkstraße 1, D-78224 Singen<br />

+49 (0)7731 92 65 373<br />

veranstaltung@museum-art-cars.com | www.museum-art-cars.com<br />

Beginn der Automobilgeschichte ein hohes Maß an Eigenständigkeit<br />

erkämpft. Diese Zeitreise skizziert das MAC Museum Art & Cars in<br />

seiner siebten Ausstellung anhand von Kunstwerken im Austausch mit<br />

korrespondierenden Automobilen. Mit Jenny Holzer – Nina Nolte –<br />

Corinne Sutter – Peter Phillips – Dan Pyle – Werner Eisele. Automobil:<br />

Rolls Royce Phantom I – Bugatti – Porsche und andere.<br />

Öffnungszeiten Museum<br />

Mi., Do., Fr. 14-18 Uhr; Sa., So. sowie an Feiertagen 11-18 Uhr<br />

MAC Museum Art & Cars<br />

Parkstraße 1, D-78224 Singen<br />

+49 (0)7731 92 65 374 | www.museum-art-cars.com<br />

FOTOS: DIRK PATSCHKOWSKI, WWW.XSDREAMS.DE UND<br />

BEN WIESENFARTH, WWW.BILDERBUBEN.DE<br />

83


SEECLASSICS<br />

ALLES OLDIES, ODER WAS?<br />

CH – Arbon | dos. Oldtimer hautnah erleben, berühren, ausprobieren.<br />

Zu diesem Genuss sind Oldtimer-Fans am ersten <strong>Mai</strong>wochenende bei den Arbon Classics<br />

eingeladen. Oldtimer-Autos, Lastwagen, Feuerwehrfahrzeug, Militärfahrzeuge, Busse und<br />

Motorräder werden den Quai in ein Motorenmekka verwandeln. Besondere Attraktionen<br />

sind die historische Radfahrer-Kompanie der Schweizer Armee, Oldtimerschiffe, Dampfboote,<br />

Landmaschinen … Interaktive Erlebnisse machen aus der Veranstaltung ein Fest für alle<br />

Sinne. Besucher dürfen mit dem Saurer Schnauzen Postauto, der Dampflok Elefant und dem<br />

Dampfschiff Hohentwiel mitfahren oder in der legendären Tante Ju 52 das Fliegen in seiner<br />

reinsten Form erleben. Als Event-Abschluss starten am Sonntagabend Heißluftballone.<br />

05.-06.05.<br />

Adolph-Saurer-Quai, CH-9320 Arbon<br />

www.arbon-classics.ch<br />

Bodensee Historisch<br />

Die nächsten Wertungsläufe zum<br />

seeclassics <strong>BO</strong>DENSEE HISTORIC POKAL:<br />

11.05.-12.05. ADAC Württemberg Historic<br />

24.06. Lindau-Klassik<br />

30.06.-01.07. Bodensee Oldtimer Rallye<br />

06.10. Histo Challenge Bodensee<br />

10.11. Nacht-Ori Herbst<br />

Aktuelle Informationen gibt es auf<br />

www.bodensee-historic-pokal.com und auf der<br />

seeclassics-Fanseite auf Facebook.<br />

Neuer Name<br />

Bei der großen Messe für historische Mobilität in Friedrichshafen,<br />

die ab diesem Jahr „Motorworld Classics Bodensee“ heißt<br />

und vom 25. bis 27. <strong>Mai</strong> stattfindet, wird das „Oldtimer-Forum“<br />

in der Halle A5 wieder zum Treffpunkt der Szene. Zusammen<br />

mit regionalen Partnern wird auch das <strong>Magazin</strong> seeclassics wieder<br />

vertreten sein. Neben der Ausstellung einiger besonderer Fahrzeuge<br />

werden neue seeclassics-Angebote wie das Fahrtraining<br />

mit Oldtimern vorgestellt.<br />

MOTORWORLD CLASSICS <strong>BO</strong>DENSEE<br />

84


SEECLASSICS<br />

B O D E N S E E<br />

2018<br />

25. - 27. MAI<br />

MESSE FRIEDRICHSHAFEN<br />

OLDTIMER | YOUNGTIMER | RESTAURIERUNG<br />

TEILEMARKT | CLUBSTÄNDE<br />

VINTAGE RACING MESSERUNDKURS<br />

AIRSHOW | SONDERSCHAUEN<br />

motorworld-classics-bodensee.com<br />

85


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

I AM<br />

SAILING<br />

D/CH/A – Großstadt Bodensee | th. Unsere traumhafte Region bietet<br />

eines der größten innereuropäischen Wassersportreviere. Jährlich finden<br />

auf dem Bodensee über 90 Segelregatten statt. Was für manche Landratte<br />

vielleicht wie viel „lackiertes Treibholz“ wirken mag, bietet auch für<br />

Zuschauer Spaß und Spannung. Wir haben einige der interessantesten<br />

Regatten, die man 2018 nicht verpassen sollte,<br />

zusammengestellt.<br />

86<br />

Extrem sportlich geht es beim Match Race<br />

vom 16. bis 21.05. vor Langenargen zu,<br />

wenn die Welt-Elite um den Großen Preis von<br />

Deutschland segelt. Hier kann man den Segelprofis<br />

über die Schulter schauen. Im spannenden<br />

Kampf Boot gegen Boot entscheiden<br />

Taktik und Teamarbeit in Sekundenschnelle.<br />

Das wohl breiteste Rahmenprogramm bietet<br />

die Internationale Bodenseewoche in Konstanz<br />

und Kreuzlingen vom 24. bis 27.05.<br />

Rund 170 moderne und klassische Yachten<br />

tragen an drei Tagen Regatten aus, die teils<br />

auf Großbildleinwand an Land übertragen<br />

werden (mit Live-Moderation). Zudem fahren<br />

Zuschauerschiffe der BSB an die Regatten<br />

ran. Ein Spektakel ist auch das Ein- und Auslaufen<br />

der Yachten, welches sich etwa von der<br />

Terrasse der IBW-Lounge auf der Mittelmole<br />

im Konstanzer Hafen gut beobachten lässt.<br />

Neben den Segelregatten finden dynamische<br />

Ruderwettbewerbe und Kanupolo statt. Dazu<br />

eine Veranstaltungsmeile mit zahlreichen Ausstellern<br />

rund um Lifestyle, Maritimes und Kulinarik<br />

sowie Programmpunkte für fast alle<br />

Interessen.<br />

Direkt eine Woche später folgt die Rund Um<br />

vom 01. bis 03.06. Der Moment ist magisch,<br />

wenn bei Deutschlands größtem Massenstart<br />

in Lindau über 400 Boote an den Start<br />

gehen. Gesegelt wird einmal rund um den Bodensee<br />

mit einem Zeitlimit von mehr als 24<br />

Stunden.<br />

In besonderen Konstellationen gehen die<br />

Teams bei den „Sie & Er-Regatten“ an den<br />

Start. Gesegelt wird – na klar – in gemischten<br />

Zweierteams, beispielsweise am 01.07. in<br />

Wallhausen.<br />

Ein Highlight wird sicher die Weltmeisterschaft<br />

der 8mR-Klasse vom 02. bis 07.07.<br />

in Langenargen werden. Die „Eight Metre Racing<br />

Class“ gilt als Königsklasse der Regattayachten.<br />

Am Bodensee findet sich übrigens<br />

mit rund 15 Booten davon die größte Flotte<br />

weltweit. Die oft über 80 Jahre alten Boote<br />

sind ca. 14 Meter lang und wirken sehr elegant.<br />

Zur WM wird erwartet, dass König Harald<br />

von Norwegen antritt. Er ist aktiver Steuermann<br />

auf der königlichen Segelyacht Sira.<br />

Doch was die Großen können, dem stehen<br />

die Kleinen in nichts nach. In der Optimisten-<br />

Klasse werden von April bis Oktober ebenfalls<br />

zahlreiche Regatten ausgetragen. Die „Optis“<br />

sind die kleinsten Boote und Einstiegsklasse


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

für Kinder. Bereits Sechsjährige können die<br />

Einhand-Jollen segeln bis zu einem Alter von<br />

etwa 15 Jahren. Die Kleinen sind unter anderem<br />

bei der Windteufele Regatta in Meersburg<br />

zu sehen, die aufgrund des Herbstwetters<br />

als die Härteste gilt.<br />

Die Regatta mit der wohl ungewöhnlichsten<br />

Zeit ist die Altnauer Tag Nacht am 10.08.<br />

Start ist um 20 Uhr vor Altnau (CH). Die<br />

Strecke führt über das Konstanzer Hörnle<br />

und Hagnau (D) via Güttingen (CH) zurück.<br />

Bei gutem Wind sind die ersten Boote noch<br />

vor Mitternacht im Ziel. Die kälteste hingegen<br />

dürfte die Regatta der Eisernen vom 01. bis<br />

02.12. in Konstanz sein.<br />

Neben den hier vorgestellten Wettbewerben<br />

gibt es noch zahlreiche Highend-Regatten der<br />

deutschen Bundesliga und des Swiss Sailing<br />

sowie Regatten mit besonderen Preisen: angefangen<br />

vom Reichenauer Rettich Cup über<br />

den Ludwigshafener Apfelcup bis zur Öninger<br />

Sauerkraut-Regatta.<br />

Wertungen<br />

Segelregatten werden sowohl klassenweise<br />

ausgetragen als auch klassenübergreifend,<br />

wie etwa bei der Rund Um. Damit hier kein<br />

Team aufgrund der Größe des Bootes oder<br />

der Segelfläche benachteiligt ist, gibt es das<br />

Berechnungssystem Yardstick, das es erlaubt,<br />

Yachten unterschiedlicher Bauform in einer<br />

Regatta gegeneinander antreten zu lassen.<br />

Jeder Bootsklasse wird dabei eine Yardstickzahl<br />

zugeordnet, die die Leistungsfähigkeit<br />

des Boots widerspiegelt. Bei einer Regatta<br />

wird die gesegelte Zeit gemessen und mit der<br />

Yardstickzahl nach der Formel „gesegelte Zeit<br />

in Sekunden x 100/Yardstickzahl“ umgerechnet.<br />

Für moderne Klassen gibt es zudem eine<br />

ORC-Wertung, beispielsweise bei der Internationalen<br />

Bodenseewoche. ORC steht für<br />

Offshore Racing Congress, ein internationales<br />

Organ im Segelsport. Kern ist eine Wertung,<br />

die 1969 eingeführt wurde, um einen international<br />

gültigen Handicap-Standard beim<br />

Segeln der Modernen Klassen zu etablieren.<br />

Dank der ORC-Wertung haben Boote verschiedener<br />

Größen und Charakter dieselben<br />

Chancen im Wettbewerb.<br />

Alle Termine auf<br />

wwww.<strong>akzent</strong>-magazin.com/regatten2018<br />

FOTO: TOBIAS STÄRKLE<br />

87


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

MUSEEN NEU ENTDECKEN<br />

88<br />

D/A/CH – Großstadt Bodensee | Museen wecken die Neugierde für<br />

ihre Sammlungen, ermöglichen spannende Entdeckungen und fördern<br />

Kreativität und Wissen ihrer Besucher. Besonders betont wird<br />

dies beim 41. Internationalen Museumstag am 13. <strong>Mai</strong> unter dem<br />

Motto: „Neue Wege, neue Besucher. Viele Museen in der Bodenseeregion<br />

beteiligen sich an diesem Aktionstag mit Sonderführungen<br />

und Mitmachaktionen – manchmal sogar bei freiem Eintritt.<br />

Technik und Kunst<br />

In Friedrichshafen präsentiert das Zeppelin Museum 1 nicht nur Wissenswertes<br />

zu den großen Luftschiffen, sondern beherbergt auch eine<br />

umfangreiche Kunstsammlung. In einem „Forschungslabor für Jung<br />

und Alt“ können Besucher mit detektivischem Spürsinn Geschichten<br />

zur Herkunft von Kunstwerken rekonstruieren. Aber auch Geschichten<br />

vom Fliegen (als Familienführung) und von den Zeppelinen kommen in<br />

lebendigen Führungen zur Sprache. Das Elektronikmuseum Tettnang<br />

2 bietet um 15 Uhr eine zusätzliche Führung an. Ihre Schwerpunkte<br />

sind die Firma SABA, die einst auch in Friedrichshafen produzierte,<br />

und Live-Vorführungen der wichtigsten Geräte.<br />

Noch mehr Kunst<br />

Die Kunst ist ein klassisches Thema für Museen und bietet gute Möglichkeiten<br />

für Mitmachaktionen. So richtet das Kunstmuseum Ravensburg<br />

von 15 bis 17 Uhr ein „Labor der Fantasie“ ein: Im Atelier des<br />

Kunstmuseums können Kinder, Jugendliche und Erwachsene selbst<br />

kreativ sein. Um 15 Uhr gibt es auch eine Führung durch die Ausstellung<br />

von Hermann Waibel. Das Würth-Haus in Rorschach thematisiert<br />

in einer Führung (11 Uhr) durch die „Menagerie – Tierschau<br />

aus der Sammlung Würth“ das Verhältnis zwischen Mensch und Tier.<br />

Das Museum Art.Plus Donaueschingen 3 bietet unter anderem ein<br />

Künstlergespräch mit Gerhard Langenfeld (12 Uhr), zwei Familienführungen<br />

(13 und 15 Uhr) und einen Kinder-Kunst-Workshop (13 bis<br />

17 Uhr). Das Museum Haus Dix in Gaienhofen-Hemmenhofen bietet<br />

zwei Führungen an (14 und 15.30 Uhr). Der knapp 15 Meter hohe<br />

Doppellooping, „Loop“, vor der Kartause Ittingen wird künftig von<br />

einer Einzelausstellung von Philippe Glatz (Kreuzlingen) und Matthias<br />

Bildstein (Wien) begleitet. Vernissage ist am 13. <strong>Mai</strong> um 11.30 Uhr.<br />

Vielfalt in Konstanz<br />

Geschichtliches steht in den Städtischen Museen in Konstanz im Mittelpunkt.<br />

Hier bietet das Rosgartenmuseum im Tagesverlauf eine Museumsrallye<br />

sowie mehrere themenbezogene Führungen beispielsweise<br />

zur Steinzeit oder durch den Leinersaal und Zunftsaal. Von 14 bis 16<br />

Uhr ist eine offene Werkstatt unter dem Motto „Dino, Elch und Blüten<br />

– Fingerabdruckbilder für Groß und Klein“ angesagt. In der Wessenberg-Galerie<br />

gibt es um 11 Uhr eine Führung zur Sonderausstellung<br />

„Zeitreise. Von 1900 bis heute in Bildern aus der Sammlung“. Im Hus-<br />

Haus kann die aktuelle Ausstellung „Masaryk und Hus – Der erste<br />

tschechoslowakische Präsident und sein Vorbild“ besichtigt werden.<br />

Das Bodensee-Naturmuseum bietet um 11 Uhr eine Führung durch<br />

die Sonderausstellung „Ab in die Federn! Wie Vögel sich schmücken,<br />

tarnen und fliegen“ an. Kinder dürfen sich von 11.45 bis 13.30 Uhr<br />

mit „Kleinen Federbasteleien“ beschäftigen.<br />

Dreierlei in Kreuzlingen<br />

In Kreuzlingen laden drei Einrichtungen zum Museumstag ein. Um 15<br />

Uhr gibt es im Museum Rosenegg eine Führung durch die aktuelle


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

2<br />

3<br />

1<br />

Sonderausstellung zum Prager Frühling „Freiheit, die ich meine – der<br />

Maler Boleslav Kvapil“. Im Seemuseum ist derzeit eine Sonderausstellung<br />

zum „Baumeister Biber“ zu sehen. Bodenseeplanetarium<br />

und Sternwarte öffnen von 14 bis 17 Uhr zu speziellen Konditionen.<br />

Im Planetarium zu sehen ist um 14 Uhr die Show „Die Reise des<br />

kleinen Kometen zur Sonne“ und um 15.45 Uhr „Das kleine 1x1 der<br />

Sterne“.<br />

Kreative Schaffenskraft in Singen<br />

In Singen beteiligen sich vier Einrichtungen am Internationalen Museumstag.<br />

In der Galerie Vayhinger ist ab 14 Uhr die Ausstellung der<br />

Künstlerin Anne-Sophie Tschiegg, mit dem Titel „Piraterie & Après-Ski“<br />

zu sehen. Das MAC Museum Art & Cars bietet um 14.30 und 16.15<br />

Uhr Führungen durch die Ausstellung „Starke Frauen“ an. Im Kunstmuseum<br />

stehen am Nachmittag Führungen durch die Ausstellungen<br />

von Stephan Hasslinger-Paisley und Jáchym Flaig auf dem Programm.<br />

Große und kleine Gäste können zudem im Museumsatelier von 14.30<br />

bis 17.30 Uhr malen und gestalten. Das Hegau-Museum wirft einen<br />

Blick auf die kreative Schaffenskraft unserer Vorfahren – angefangen<br />

bei detailreichen Frauen- und Tierfiguren bis hin zu Mosaiken der<br />

römischen Epoche. Ab 14 Uhr können Besucher auch verschiedene<br />

Techniken ausprobieren und bestaunen.<br />

Verwoben in der Stadtgeschichte<br />

In Isny dreht sich alles um die textile Vergangenheit der Allgäustadt.<br />

Von 13 bis 17 Uhr kann im Wassertor-Museum Isny die neue Präsentation<br />

rund um Herstellung und Handel mit Leinen besucht werden.<br />

Stefanie Jacobi webt vor Ort ein „Isnyer Geschirrhandtuch“. Parallel<br />

dazu gibt es in und um die Appretur Isny ein buntes Programm. Am<br />

anderen Ende der Bodenseeregion, nämlich in Stein am Rhein, zeigt<br />

das Museum Lindwurm bürgerliches Wohnen und landwirtschaftliches<br />

Arbeiten im 19. Jahrhundert: Der Tisch ist gedeckt, die Betten<br />

sind frisch gemacht, auf dem Dachboden hängen Kräuter zum Trocknen.<br />

Die Magd ist allein zu Haus und erzählt in einer Kostümführung<br />

um 14.30 Uhr spannende Geschichten – ein Erlebnis für die ganze<br />

Familie.<br />

Aus der Heimat und der großen Welt<br />

Das Mühlenwegmuseum Allensbach präsentiert sich von 13 bis 17<br />

Uhr als offenes Haus. Um 15 Uhr gibt es eine Führung durchs Museum,<br />

das die Biografie des Kaufmanns, Mongolei-Reisenden, Malers<br />

und Schriftstellers Fritz Mühlenweg zeigt. Auch das ehemalige Wohnhaus<br />

und Atelier in der Konstanzer Str. 31 sind geöffnet. Zusätzlich<br />

sind an diesem Tag auch das Archäologie- und Heimatmuseum und<br />

die Ausstellung des Instituts für Demoskopie „Meinungsforschung<br />

aus Allensbach“ geöffnet. Spiel und Spaß rund um den Apfel bietet<br />

das Bodenseeobstmuseum Frickingen in Zusammenarbeit mit dem<br />

Familientreff und dem Waldorfkindergarten von 11 bis 16 Uhr. Auf<br />

dem Programm stehen ein Puppenspiel im Waldorfkindergarten, ein<br />

Bastelangebot und die interaktive 3D-Präsentation „Der Apfel-Krabb<br />

und das Geheimnis der guten Äpfel“ im Museum.<br />

Teilnehmende Museen und weitere Infos unter<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

TEXT: RUTH EBERHARDT<br />

FOTOS: (1) ZEPPELIN MUSEUM ; (2) ELEKTRONIKMUSEUM TETTNANG, FABIAN REPETZ ;<br />

(3) VG BILD-KUNST, <strong>BO</strong>NN 2018 & MUSEUM ART.PLUS/ART.PLUS FOUNDATION<br />

89


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

Blütentraum<br />

HINTER DEM GARTENZAUN<br />

90<br />

D/A/CH – Großstadt Bodensee | Der Bodensee zeigt sich im <strong>Mai</strong><br />

und Juni von seiner schönsten Seite. Wenn alles grünt und blüht,<br />

dann öffnen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche private Gärten<br />

ihre Pforten und öffentliche Einrichtungen bieten ein buntes, mitunter<br />

auch musikalisches und kulinarisches Programm an.<br />

Die Bodenseeregion ist bekannt für seine wunderschönen Garten- und<br />

Parkanlagen – das hat Tradition: Die Reichenau gilt nicht umsonst<br />

als der Geburtsort der abendländischen Gartenbaukultur, hat doch<br />

der Mönch Walahfrid Strabo im neunten Jahrhundert den allerersten<br />

Gartenratgeber Europas verfasst, in dem er den klösterlichen Kräutergarten<br />

beschrieb. Dieser wurde zum wegweisenden Vorbild für alle<br />

klösterlichen Kräutergärten. Auch heute noch sind Zier-, Nutz- und<br />

Bauerngärten untrennbar mit der Region verbunden. Doch was erwartet<br />

Blumen- und Gartenbegeisterte in dieser Saison? Hier gibt’s<br />

den Überblick!<br />

Lindauer Gartentage<br />

Bei den Lindauern Gartentagen dreht sich alles um Pflanzen und den<br />

Garten. Rund 120 Aussteller und ihre zum Verkauf stehenden Exponate<br />

verwandeln die Hintere Insel in eine einladende Flaniermeile. Besucher<br />

können sich zudem auch auf Fachvorträge und ein kulturelles Rahmenprogramm<br />

mit musikalischer Begleitung freuen.<br />

Tage der offenen Gärten<br />

Inmitten des Grüns können sich Gartenbegeisterte über ihre gemeinsame<br />

Leidenschaft austauschen, Tipps geben und sich gegenseitig<br />

inspirieren, denn in Konstanz und in Tägerwilen öffnen private Grünanlagen<br />

ihre Tore und laden zu Besichtigungen ein: An drei Tagen<br />

gibt es klassische Bauerngärten, aber auch mediterrane Gärten mit<br />

Zypressen, Pelargonien und Oleander zu entdecken. Zudem findet in<br />

der Nordostschweiz an einem Wochenende die achte Auflage des offenen<br />

Gartens statt. Dort können Besucher neben Bauerngärten auch<br />

botanische Gärten und Kräutergärten besichtigen.<br />

Gartenfest mit öffentlichen Führungen/Vernissage &<br />

Botanica<br />

Wie können bedrohte Lebensräume geschützt und gefährdete Arten<br />

erhalten werden? Im botanischen Garten St. Gallen finden im Rahmen<br />

der botanischen Gartenwochen für einen Monat Sonderveranstaltungen<br />

zum Thema „Die letzten ihrer Art“ statt. Abendliche und<br />

nächtliche Rundgänge und Informationsveranstaltungen zu Gefahren<br />

und Möglichkeiten für einheimische und exotische Pflanzen sollen<br />

ein sensibilisiertes Bewusstsein für die Bedeutung pflanzlicher Vielfalt<br />

schaffen. Am 27. <strong>Mai</strong> findet im botanischen Garten auch ein<br />

Gartenfest mit öffentlichen Führungen und einer Ausstellung von<br />

floral Gestricktem der Künstlerinnen Madame Tricot und Brigitta<br />

Ambühl statt.<br />

Gräfliches Inselfest auf der <strong>Mai</strong>nau<br />

Im herrlichen Ambiente der Insel <strong>Mai</strong>nau verwandeln über 70 nationale<br />

und internationale Aussteller unter dem Titel „Bummeln – Einkaufen<br />

– Genießen“ die Blumeninsel in eine der schönsten Gartenmärkte am<br />

Bodensee. Rosenzüchtungen aus der Region und allerlei kleine und<br />

große Accessoires für Haus und Garten laden dazu ein, sich inspirieren<br />

zu lassen. Die <strong>Mai</strong>nau-Gartenprofis verraten Tipps und Tricks für die<br />

Umsetzung im eigenen Garten. An zahlreichen Ständen kann man mit<br />

mediterranen Delikatessen und Gewürzspezialitäten nicht nur dem<br />

grünen Daumen, sondern auch dem Gaumen etwas Gutes tun. Ab<br />

dem ersten <strong>Mai</strong> können Besucher zudem eine Lehm-Rundhütte und<br />

einen westafrikanischen Bauerngarten, auf dem unter anderem Hirse,<br />

Erdnüsse und Bananen angebaut werden, besuchen.


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

Blütenzauber<br />

Der Juni steht im Zeichen der Blüte. Deswegen lädt der Verein Bodenseegärten<br />

nun unter neuem Namen zum „Blütenzauber“ in 25 Parks<br />

und Gärten ein. Dabei gibt es auch neue Gärten in Tägerwilen, Meßkirch,<br />

Uttwil und Rosenau zu entdecken. In diesem Jahr nimmt mit Bregenz<br />

zum ersten Mal eine österreichische Stadt mit ihren Gärten teil.<br />

Neben den bekannten lauschigen Abendveranstaltungen werden in<br />

einigen teilnehmenden Gärten nun auch mittags Führungen, Vorträge<br />

und Workshops angeboten. Im September findet die Veranstaltung unter<br />

dem alt bekannten Titel „Lange Nacht der Bodenseegärten“ statt,<br />

bei dem die Besucher wieder ein abendfüllendes Programm erwartet.<br />

Rosenblüte und Wahl der <strong>Mai</strong>nau-Rosenkönigin<br />

Wer ist die schönste im ganzen Land? Im Letzten Jahr war es die englische<br />

Schönheit „Jubilee Celebration“, die alle Konkurrentinnen ausstechen<br />

konnte. Auch 2018 streiten mehr als 1200 Wild-, Strauch- und<br />

Beetrosen um die begehrte Auszeichnung als <strong>Mai</strong>nau-Rosenkönigin.<br />

Mit bezaubernden Düften und einer umwerfenden Blüten- und Farbfülle<br />

buhlen Teehybrid-, Floribunda- und Polyantha-Rosen um die<br />

Gunst und Stimme der Rosenfreunde.<br />

Bischofszeller Rosenwoche<br />

Die größte Rosenschau der Schweiz bietet ein täglich wechselndes Programm<br />

mit musikalischer Untermalung. Höhepunkt ist der Rosenball<br />

am 30. Juni. Ausstellungen und Rosen- sowie Gartenprodukte, die auf<br />

dem angrenzenden Rosen- und Spezialitätenmarkt und an zahlreichen<br />

Ständen angeboten werden, begleiten die Rosenwoche.<br />

Tag der offenen Bauerngärten<br />

Gemüse, Obst und Kräuter, aber auch Sommerblumen, Stauden und<br />

Sträucher wachsen in den Schweizer Bauerngärten. Diese Zier- und<br />

Nutzgärten haben in der Schweiz eine jahrhundertelange Tradition. Im<br />

Thurgau können Besucher am „Tag der offenen Bauerngärten“ entlang<br />

der Bauerngartenroute 15 vielfältige Gärten entdecken, das Angebot<br />

reicht dabei vom ursprünglichen Klostergarten über den prunkvollen<br />

Barockgarten bis hin zum traditionellen Bauerngarten. Eine Anmeldung<br />

ist ab einer Gruppenanzahl von sechs Personen erwünscht.<br />

15. Steisslinger Gartentage<br />

Zahlreiche Gastausteller zeigen auf dem Gelände der Baumschule Ammann<br />

Blühendes, Grünes und Handgefertigtes: Die Steisslinger Gartentage<br />

haben sich in den vergangenen Jahren als Gartenfest etabliert.<br />

Neben zahlreichen Pflanzen und Gärtnerzubehör gibt es zudem ein<br />

großes Angebot an Kulinarik wie etwa eine Verkostung von Bioweinen.<br />

LINDAUER GARTENTAGE<br />

04.05., 14-19 Uhr + 05.05., 10-19 Uhr + 06.05., 10-18 Uhr<br />

Hintere Insel, D-88131 Lindau<br />

TAGE DER OFFENEN GÄRTEN<br />

✿ 27.05. + 17.06. + 08.07., 15-19 Uhr<br />

D-78462 Konstanz<br />

www.offene-gaerten-konstanz.de<br />

✿ 16. + 17.06.<br />

CH-8274 Tägerwilen<br />

www.offenergarten.ch<br />

<strong>BO</strong>TANISCHER GARTEN ST. GALLEN<br />

✿ Vernissage: verstrickt & verblümt<br />

24.05.-07.10., 19 Uhr<br />

✿ Gartenfest mit öffentlichen Führungen<br />

27.05., 9-17 Uhr<br />

✿ Botanica – Wochen der Botanischen Gärten<br />

16.06.-15.07., 8-17 Uhr<br />

Stephanshornstrasse 4, CH-9016 St. Gallen<br />

www.stadt.sg.ch<br />

GRÄFLICHES INSELFEST AUF DER MAINAU<br />

31.05. + 01.06. + 03.06., 10-18 Uhr + 02.06., 10-21 Uhr<br />

Barockschloss und Italienischer Rosengarten<br />

D-78465 Insel <strong>Mai</strong>nau<br />

www.mainau.de<br />

BLÜTENZAUBER<br />

08.06.-10.06. / 07.09.-09.09.<br />

www.bodenseegaerten.eu/langenacht<br />

ROSENBLÜTE UND WAHL DER MAINAU-ROSENKÖNIGIN<br />

08.06.-01.07.<br />

Italienischer Rosengarten<br />

D-78465 Insel <strong>Mai</strong>nau<br />

www.mainau.de<br />

BISCHOFSZELLER ROSENWOCHE<br />

23.06.-01.07.<br />

Altstadt, CH-9220 Bischofszell<br />

www.bischofszellerrosenwoche.ch<br />

TAG DER OFFENEN BAUERNGÄRTEN<br />

10.06., 10-16 Uhr<br />

www.bauerngartenroute-thurgau.ch<br />

15. STEISSLINGER GARTENTAGE<br />

09.-10.06., 11-18 Uhr<br />

www.baumschule-ammann.de<br />

TEXT: YANNICK REHFUSS<br />

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LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

ANZEIGE<br />

KLANG & KUNST<br />

IM KREUZGARTEN<br />

CH – Warth | Am Abend des 9. Juni erwachen die Gärten der Kartause<br />

Ittingen zu besonderem Leben: Unter dem Motto „Blütenzauber<br />

der Bodenseegärten“ verwandelt ein bunter Strauß von Veranstaltungen<br />

und Angeboten die Kreuzgärten des ehemaligen Klosters<br />

vom frühen Abend bis gegen Mitternacht in einen zauberhaften Ort.<br />

1<br />

Literatur, Kunst, Musik und die Küche der Kartause machen den Abend<br />

zu einer Perlenkette sinnlicher Augenblicke. Die Gärten der Kartause<br />

Ittingen sind ohnehin immer einen Besuch wert. 1000 Rosenstöcke<br />

in den Gärten und entlang der Mauern verwandeln die historische<br />

Anlage im Frühsommer in einen Blütentraum und die Kräutergärten<br />

mit ihrer Bepflanzung wie zur Zeit der Mönche geben eine Vorstellung<br />

vom Gebrauch der Heilpflanzen im Mittelalter. Am Abend des „Blütenzaubers<br />

der Bodenseegärten“ wird die Kartause zur Bühne für ein<br />

stimmungsvolles Kulturprogramm, in dessen Verlauf Künstler die Flora<br />

und Fauna in mannigfaltiger Art und Weise thematisieren.<br />

2<br />

Literatur<br />

Der literarische Höhepunkt des Programms ist eine Lesung mit dem<br />

Thurgauer Schriftsteller Peter Stamm 2 , den die ZEIT treffend als<br />

„Meister der leisen Dramatik“ bezeichnet. Ein wahres Gesamtkunstwerk<br />

bietet die Projektion des humorvollen Videos des Bündner Künstlerpaars<br />

Gerber/Bardill, das von den Klangkünstlern Vera Kappeler und<br />

Peter Conradin Zumthor 1 live auf ihren Instrumenten begleitet wird.<br />

Ein musikalisch-filmischer Hochgenuss ist garantiert!<br />

Kunst<br />

Die Künstlerin Lisa Schiess verkauft eine eigens für diesen Abend hergestellte<br />

Edition. Die Dauer der Aktion ist unbestimmt und abhängig<br />

von der Menge des verfügbaren „Materials“.<br />

Umspielt werden diese Höhepunkte von vielfältigen Angeboten im<br />

Kunstmuseum und den historischen Räumen des Ittinger Museums.<br />

So kann die aktuelle Ausstellung „Bildstein | Glatz – Nr. 1“ gemeinsam<br />

mit dem Künstlerduo und der Kuratorin Stefanie Hoch im wahrsten<br />

Sinne des Wortes erlebt und erfahren werden. Thomas Bachofner lädt<br />

zu einer Begehung des Thymianlabyrinths im Kerzenlicht ein, oder das<br />

Publikum ist eingeladen zu kleinen Exkursionen in die Gärten, zu Dufterlebnissen<br />

oder zu den bekannten und unbekannten Schätzen im<br />

Kunst- und Ittinger Museum, die sich im Schein der Taschenlampen<br />

auf einmal ganz anders präsentieren.<br />

Genuss<br />

Nicht zuletzt bieten frische Kräutersträuße und kulinarische Spezialitäten<br />

vom eigenen Gutsbetrieb Inspiration und Genuss für alle Sinne. So<br />

verbinden sich am 9. Juni in den Gärten der Kartause Ittingen Kultur<br />

und Natur, Unterhaltung und Genuss auf berauschend schöne Art<br />

und Weise. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Bei<br />

schlechtem Wetter bieten die Räumlichkeiten des Kunstmuseums und<br />

des Ittinger Museums einen stimmungsvollen Rahmen für die Performances,<br />

Installationen und Konzerte.<br />

09.06., 17-24 Uhr<br />

Kunstmuseum Thurgau/Ittinger Museum<br />

Kartause Ittingen<br />

CH-8532 Warth<br />

+41 (0)58 345 10 60<br />

www.kunstmuseum.ch<br />

FOTO (2): STEFAN KUBLI<br />

92


ANZEIGE<br />

LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

ES GRÜNT SO GRÜN…<br />

D – Lindau | dos. Die Gartentage Lindau lassen am ersten <strong>Mai</strong>wochenende<br />

die Insel erblühen.<br />

Sie sind ein buntes und fröhliches Frühlingsfest direkt am Ufer des<br />

Bodensees, das den Besuchern den Frühling ins Herz zaubert. Neben<br />

vielfältigen Pflanzenraritäten, einzigartig in der Vierländerregion, gibt<br />

es Vorträge von Wildpflanzen- und Kräuterexperten sowie kulinarische<br />

Genüsse. Erstmals wird eine Pflanzenärztin aus dem Beet plaudern. Die<br />

Gartentage Lindau sind ein kurzweiliger Ausflug für die ganze Familie.<br />

Drei grüne und bunte Tage, um sich zu informieren, zu entspannen und<br />

das kulinarische sowie kulturelle Angebot zu genießen.<br />

04.-06.05., Fr 14-19 Uhr, Sa 10-19 Uhr, So 10-18 Uhr<br />

Hintere Insel, D-88131 Lindau | www.gartentage-lindau.de<br />

TEXT: SUSI DONNER<br />

ISNY MACHT MOBIL<br />

D – Isny | bz. Bei der 22. Isnyer Automobil-Ausstellung (IAA) steht<br />

die Stadt im Zeichen der Mobilität. Die Einzelhändler haben beim<br />

parallel stattfindenden langen Einkaufssamstag bis 16 Uhr geöffnet.<br />

Autohäuser zeigen eine breite Palette an Neuwagen. Hier kann sich<br />

jeder unverbindlich bei Fachleuten informieren und die Autos aus der<br />

Nähe begutachten: ob praktisches Familienauto oder schicker Sportwagen.<br />

Oldtimerbesitzer stellen bei „Isny macht mobil“ je nach Wetter<br />

ihre Raritäten aus. Außerdem werden ca. 100 kultige Vespas in der<br />

Espantorstraße erwartet. Zeitgleich findet ab 9 Uhr der lange Einkaufssamstag<br />

für die ganze Familie statt: mit Kinderschminken, diversen<br />

Angeboten und Vorführungen und jeder Menge Vielfalt.<br />

12.05., 10–16 Uhr | Innenstadt, D-88316 Isny im Allgäu<br />

www.isny-aktiv.de<br />

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SINNLICH<br />

D – Singen-Bohlingen | Siegwarth Gartenmanufaktur feiert ihr traditionelles<br />

Frühlingsfest.<br />

Das „Frühlingsfest der Sinne“ wird seinem Namen alle Ehre machen:<br />

Satte Farben und betörende Gerüche aus dem Garten, Inspirationen<br />

und Außergewöhnliches von zahlreichen Ausstellern und Künstlern,<br />

und für erlesene Gaumenfreuden ist ebenfalls gesorgt. Am Samstag<br />

sorgt das bekannte Hegauer Mühlbach Quintett für klangvolle Untermalung,<br />

am Sonntag unterhält die Band Sixty6 mit Musik aus den<br />

Sechzigerjahren. Ein Wochenende, das sich Gartenfreunde ganz dick<br />

im Kalender anstreichen sollten.<br />

12. + 13.05., jeweils 10-18 Uhr<br />

Siegwarth Gartenmanufaktur<br />

Fabrikstraße 29, D-78224 Singen-Bohlingen<br />

+49 (0)7731 23 095 | www.siegwarth.com<br />

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LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

VORLESEN:<br />

ÜBERALL UND JEDERZEIT<br />

CH – Zürich | rue. Ob aufregende Schlossgeschichten, knifflige Detektivgeschichten<br />

oder hintergründige Freundschaftsgeschichten: Am 23. <strong>Mai</strong> ist Vorlesetag in<br />

der Schweiz.<br />

An diesem Tag finden überall in der Schweiz Vorlese-Events für die ganze Familie<br />

statt, zum Beispiel in Bibliotheken, Museen, Buchhandlungen, Schulen und Kindergärten.<br />

Viele prominente Persönlichkeiten und Privatpersonen engagieren sich<br />

als Vorleser. Ziel dieser Kampagne des Schweizerischen Instituts für Kinder- und<br />

Jugendmedien (SIKJM) ist die Leseförderung: „Kinder, denen täglich vorgelesen wird,<br />

verfügen über einen größeren Wortschatz, und sie lernen leichter lesen und schreiben<br />

als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung“, so das SIKJM.<br />

23.05. | www.schweizervorlesetag.ch<br />

GRENZ<br />

ÜBERSCHREITEND<br />

CH – Kreuzlingen | th. Über 35 Nationen präsentieren sich mit einem<br />

multikulturellen Programm beim „CHRÜZLINGER FÄSCHT“.<br />

Temperamentvolle Shows, Musik und Tanz bis spät in die Nacht.<br />

Die diesjährige Gastnation ist Kuba.<br />

Kreuzlingen feiert alljährlich ein fröhliches Fest der Nationen, um damit<br />

zu zeigen, dass in der Stadt Toleranz und Respekt gelebte Kultur<br />

sind: Gemeinsamkeiten aufzeigen, tanzen, essen und zusammen einige<br />

schöne Stunden verbringen. Neben den multikulturellen Shows gibt<br />

es Workshops, um die Bräuche der Länder kennenzulernen sowie eine<br />

kulinarische Schnuppertour rund um den Globus. Ein zwölfstündiges<br />

Angebot voller Köstlichkeiten, Tänzen, Melodien und Traditionen aus<br />

aller Welt.<br />

02.06., 11-24 Uhr<br />

Boulevard Kreuzlingen<br />

CH-8280 Kreuzlingen<br />

www.chruezlingerfaescht.ch<br />

SPORTLICH IM WASSER<br />

D – Bad Buchau | bz. Nach der erfolgreichen Premiere startet die<br />

Adelindis Therme zum zweiten Mal einen Aqua Nordic Walking-<br />

Aktionstag.<br />

Interessierte und Neueinsteiger können bei den verschiedenen „Kursen“<br />

mit Nordic Walking-Weltmeister Michael Epp, der vor neun Jahren<br />

170,7 Kilometer in 24 Stunden rund um den Federsee zurücklegte,<br />

die gelenkschonende Sportart für sich entdecken. Ob Aqua Nordic<br />

Walking in der Adelindis Therme (im Thermeneintritt inklusive), Nordic<br />

Walking-Techniktraining im Kurpark des Gesundheitszentrums<br />

Federsee oder Abendlauf – hier ist<br />

für jeden etwas dabei! Alle Einheiten sind kostenfrei.<br />

Ab 20 Uhr gibt es einen gemütlichen Ausklang<br />

auf der Piazza vor dem Kurzentrum.<br />

19.05., ab 14.30 Uhr<br />

Adelindis Therme<br />

Thermenweg 2<br />

D-88422 Bad Buchau<br />

+49 (0)7582 800 13 95<br />

www.adelindistherme.de<br />

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LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

Isny Allgäu<br />

Städtische Galerie<br />

im Schloss Isny<br />

Axel F. Otterbach<br />

Schein & Sein<br />

bis 3. Juni<br />

Städtische Galerie<br />

im Turm *Espantor<br />

Anthimos Toupheksis<br />

Nervenkunst<br />

6. <strong>Mai</strong> bis 24. Juni<br />

Musiknacht<br />

Livemusik überall<br />

9. <strong>Mai</strong><br />

Isny macht mobil<br />

Isnyer Automobil-Ausstellung<br />

12. <strong>Mai</strong><br />

1<br />

NICHT ANFANG<br />

UND NICHT ENDE<br />

D – Konstanz | rue. Der am Bodensee lebende Künstler Florian Schwarz untersucht in seinem<br />

Kunstprojekt „Nicht Anfang und nicht Ende“ 1 verschiedene Facetten der Migration<br />

innerhalb Europas.<br />

Das multimediale Projekt aus Fotografien und Textarbeiten reflektiert die Vision „Europa“ und<br />

thematisiert die geistigen und geografischen Grenzen, die dieser Vision entgegenwirken. Vier<br />

Randgebiete Europas unterteilen die Ausstellung in mehrere Kapitel: Der Bogen spannt sich<br />

von den Wäldern Lapplands bis hin zu den Olivenhainen Kretas, von einer Roma-Siedlung im<br />

portugiesischen Sintra bis hin zum Leuchtturm von Solina an der rumänischen Schwarzmeerküste.<br />

Ausgestellt werden die Arbeiten am Hauptzoll, an der Konzertmuschel im Stadtgarten<br />

und an der Außenfassade der Mensa der Hochschule Konstanz (HTWG).<br />

Ebenfalls ab <strong>Mai</strong> ist eine imposante Installation aus Ton-Talern 2 zu sehen. Sie tragen Symbole,<br />

die an den mittelalterlichen Alltag und ans Konziljubiläum erinnern. Geschaffen wurden sie<br />

von der inklusiven Kunstgruppe „Galerie mit Nebenwirkung“.<br />

05.05.-24.06. | Ton-Taler-Teppich<br />

Innenhof des Rathauses, Kanzleistraße 13/15, D-78462 Konstanz<br />

25.05.-11.07. | „Nicht Anfang und nicht Ende“<br />

drei Ausstellungsorte in D-78462 Konstanz<br />

www.konstanzer-konzil.de<br />

FOTO (1) : FLORIAN SCHWARZ; FOTO (2): KIRSTIN KERSTING<br />

2<br />

Isny macht Lust<br />

Allgäuer Literatur Festival<br />

Lesung Vincent Klink<br />

13. <strong>Mai</strong><br />

Isny Opernfestival<br />

16. bis 22. Juni<br />

Isnyer Sommerabendkonzerte<br />

jeden Mi, 19.30 Uhr<br />

ab 6. Juni<br />

Isny erzählt Geschichte<br />

Stadtführung<br />

jeden Sa, 10 Uhr<br />

Info: Isny Marketing GmbH<br />

Telefon 07562 97563-0<br />

www.isny.de<br />

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LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

PINK APPLE<br />

CH – Frauenfeld | bz. Pink Apple, das größte und bedeutendste<br />

schwul-lesbische Filmfestival, findet zum 21. Mal in der Schweiz statt.<br />

1997 im thurgauischen Frauenfeld gegründet, zeigt das Festival Filme<br />

mit schwulem, lesbischem und transgender Inhalt. Bei der Namensgebung<br />

stand der Schweizer „Apfelkanton“ Pate. Ziel war die Förderung<br />

homosexueller Emanzipation und Akzeptanz in der Provinz – auf einer<br />

kulturellen Basis. Das Rahmenprogramm besteht aus Podiumsdiskussionen,<br />

Ateliergesprächen, Vorträgen sowie gelegentlich Ausstellungen<br />

und Konzerten. Auch die Pink Talks – Gespräche mit Festivalgästen<br />

– sind beliebt. Das Publikum von Pink Apple steigerte sich so von<br />

anfänglich 500 auf 10 000 Besucher in 2017.<br />

11.-13.05. | CH-Frauenfeld<br />

02.-10.05. | CH-Zürich<br />

www.pinkapple.ch<br />

TAPISSERIE: DIE DAME MIT DEM EINHORN, 15. JAHRHUNDERT, MUSÉE DE CLUNY, PARIS<br />

GIB EUROPA<br />

ZUCKER<br />

D – Ravensburg | bz. Das Humpis-Quartier zeigt in der Sonderausstellung<br />

„Die Humpis in Avignon – Zucker erobert Europa“ die<br />

Bedeutung der Stadt für die Handelsgesellschaft auf.<br />

Avignon entwickelte sich im späten Mittelalter zum geistlichen, kulturellen<br />

und wirtschaftlichen Zentrum und zählte zu den wichtigsten<br />

Handelszentren im Mittelmeerraum. Im 15. Jahrhundert errichtete die<br />

Ravensburger Handelsgesellschaft dort unter Leitung der Familie Humpis<br />

eine Geschäftsniederlassung, die zum Hauptabsatzmarkt für Zucker<br />

wurde. Auf diesen hatten die Humpis nahezu ein Monopol und erzielten<br />

große Gewinne. Denn Zucker war ein exotisches Luxusgut, das in der Medizin<br />

eingesetzt wurde und den Reichen zum Genuss vorbehalten blieb.<br />

bis 23.09. | Museum Humpis-Quartier<br />

Marktstraße 45, D-88212 Ravensburg<br />

www.museum-humpis-quartier.de<br />

EINE SAUBERE SACHE<br />

CH/D – Steckborn/Hemmenhofen | ap. Sauberes Trinkwasser für<br />

alle! Die 3. Lions-Seeüberquerung „Swim 4 clean water“ unterstützt<br />

die Initiative „Viva con Agua“, die sich weltweit für sauberes Trinkwasser<br />

einsetzt.<br />

Los geht’s am Hafen Feldbach Steckborn über eine Strecke von circa<br />

900 bis 1000 Meter zum Hafen Hemmenhofen und wieder zurück.<br />

Alternativ gibt es einen Fährdienst zurück nach Steckborn. Ein kleiner<br />

Imbiss rundet die Veranstaltung ab. Die Strecke ist nahezu frei<br />

von Entenflöhen und deutlich kürzer als in den letzten Jahren – einer<br />

Teilnahme steht also nichts mehr im Wege. Nicht-Schwimmer sind als<br />

Supporter herzlich willkommen.<br />

08.07.<br />

Lionsclub Mannenbach-Salenstein<br />

Hafen Feldbach Steckborn<br />

Seestraße 164a<br />

CH-8266 Steckborn<br />

Anmeldung unter www.swim4cleanwater.ch<br />

96


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

KULTUR IM SCHLOSS<br />

D – Tettnang | ap. Es ist eine musische Reise ins Land der Zaren, der<br />

großen Komponisten und unsterblichen Literaten: Das Kulturfestival<br />

„Lebendiges Barockschloss Tettnang“ lockt mit einem vielseitigen<br />

Kulturprogramm zum Thema „Russland – Vorwärts zu neuen Ufern“.<br />

Das Barockschloss-Festival der Kulturinitiative Spectrum Tettnang<br />

bringt in Kooperation mit dem Internationalen Bodenseefestival<br />

ordentlich Schwung in die ehrwürdigen Mauern des Neuen Schlosses.<br />

Dieses Jahr konnten für die alljährliche Sinfonie im Innenhof des<br />

Schlosses mit der Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben<br />

zwei Stars gewonnen werden: Violinist Alexander Sitkovetsky 3 und<br />

Dirigent Marc Kissóczy. Der Pianist Dmitry Masleev, Gewinner des<br />

Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs 2015, wird ein klassisches<br />

Klavierkonzert geben. Das Kontrastprogramm bieten die professionellen<br />

Musiker der „Klischewetzkis“ 2 und nehmen jegliches<br />

Klischee über Russen aufs Korn. Für eine literarische Note sorgt Henri-Nannen-Preis-Trägerin<br />

und Russland-Expertin Katja Gloger 1 mit<br />

einer Lesung über die Beziehungen zwischen Deutschen und Russen.<br />

Ein Blick auf die russisch-deutsche Vergangenheit, Gegenwart<br />

und Gemeinsamkeiten.<br />

2<br />

3<br />

06.-17.05. | Neues Schloss Tettnang<br />

Montfortplaz 1, D-88069 Tettnang<br />

www.lebendiges-barockschloss.de<br />

TEXT: ANNE PRELL<br />

FOTOS: 1: VERLAG GRO+F, 2: PATRICK MEROTH,<br />

3: ALEXANDER SITKOVETSKY PROMOTION<br />

1<br />

DIE BLUMENINSEL<br />

IM <strong>BO</strong>DENSEE<br />

Insel <strong>Mai</strong>nau<br />

G R Ä FL I C H E S<br />

Inselfest<br />

Vom 31. <strong>Mai</strong> bis 3. Juni 2018<br />

Samstag, 2. Juni: „Verlängerter Einkaufsabend“<br />

mit Live-Musik von „Waidele’s Take a Dance“<br />

Trends und Lifestyle für den Gartenliebhaber<br />

Die Insel <strong>Mai</strong>nau ist ganzjährig geöffnet.<br />

Telefon +49 (0)7531 303-0 | info@mainau.de | www.mainau.de<br />

97


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

ALLES AUS<br />

PAPIER<br />

D – Konstanz | Bereits zum 15. Mal veranstaltet der<br />

Förderverein Niederburg Vital den nun größten Freiluft-<br />

Büchermarkt am Bodensee.<br />

Private und karitative Anbieter, Antiquare<br />

und Händler laden Freunde<br />

historischer Bücher und Leseratten<br />

moderner Literatur zum Bücherbummel<br />

ein. Lesebegeisterte können<br />

sich an zahlreichen Ständen<br />

durch das Angebot wühlen und<br />

dabei lang gesuchte Schätze finden.<br />

Auch Musikliebhaber kommen<br />

auf ihre Kosten: Neben<br />

„Alles aus Papier“ (Bücher,<br />

Puzzle, Spiele, Briefmarken,<br />

Kataloge, Autogrammkarten,<br />

Zeitschriften etc.) gibt es auch<br />

CDs und Schallplatten.<br />

16.09., 10-17 Uhr<br />

Münsterplatz<br />

D-78462 Konstanz<br />

www.buechermarkt-konstanz.de<br />

STILVOLL<br />

ENTSPANNEN<br />

D – Konstanz | Im romantischen Innenhof des Rosgartenmuseums<br />

in Konstanz können Besucher entspannen – nach dem<br />

Museumsbesuch oder auch einfach so.<br />

Das Museumscafé befindet sich im Anbau des Museums in einem<br />

der schönsten Innenhöfe der Konstanzer Altstadt. In historisch<br />

stilvoller Atmosphäre mit Bildern aus dem Stadtbild und Erinnerungen<br />

an bekannte Personen der Stadt lassen sich dort eine Tasse<br />

Kaffee und Kuchen oder ein Snack genießen. Dazu laden Leseexemplare<br />

der Museumskataloge, regionale Literatur, Zeitschriften und Zeitungen<br />

den Besucher bei entspannter Atmosphäre zum Schmökern ein.<br />

Di-Fr 10-18 Uhr, Sa + So 10-17 Uhr<br />

Rosgartenmuseum<br />

Rosgartenstraße 3-5, D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 900 245<br />

www.rosgartenmuseum.de<br />

SCHRECK UND SCHRAUBE<br />

CH – Frauenfeld | bz. Um „Weltindustrie im Thurgau“<br />

geht es bei der aktuellen Sonderausstellung<br />

des Historischen Museums.<br />

Der Thurgau ist als Mostindien bekannt, dabei gehört<br />

der Kanton zu den Vorreitern der Schweizer Industrie.<br />

Die Ausstellung „Schreck & Schraube“ greift diese andere<br />

Seite des Apfelkantons auf und zeigt, wie sich die<br />

Rhythmen und Mechanismen der Fabrikarbeit in den<br />

vergangenen 300 Jahren in unseren Alltag hineingeschraubt,<br />

wie sie Erwartungen und Fortschrittsglaube,<br />

aber auch Angst und Schrecken genährt haben<br />

– bis heute.<br />

bis 21.10., Di–So 13-17 Uhr<br />

Altes Zeughaus Frauenfeld<br />

Zürcherstrasse 221, CH-8500 Frauenfeld<br />

www.schreckundschraube.ch<br />

FOTO: FIRMENARCHIV MAGGI KEMPTTHAL (ARCHIV VON HANS PETER<br />

TREICHLER, RICHTERSWIL)<br />

98


LEBENSWERT | FREIZEIT<br />

NATUR PUR IM FREILICHTMUSEUM<br />

D – Wolfegg | rue. „Natur pur“ ist im Bauernhaus-Museum Wolfegg<br />

im <strong>Mai</strong> beim Kräuter- und Blümlesmarkt sowie beim „Handarbeitsund<br />

Schaftag“ angesagt.<br />

Handwerkskunst wie Klöppeln, Spinnen und Sticken auf. Zudem ist<br />

anlässlich des „Deutschen Mühlentages“ die über 600 Jahre alte Schachenmühle<br />

beim Museum geöffnet.<br />

Mehr als 70 Aussteller bieten am 1. <strong>Mai</strong> Kräuter, Pflanzen, Blumen,<br />

Sträucher und Stauden an. Dazu gibt es kulinarische Kräuterspezialitäten,<br />

Kräuterwanderungen, ein großes Kinderprogramm und Vorführungen<br />

vom Bienenkorbmacher und weiteren Handwerkern.<br />

Ein vielseitiges Programm erwartet die Museumsbesucher beim „Handarbeits-<br />

und Schaftag“ am Pfingstmontag (21. <strong>Mai</strong>). Vom Schauhüten<br />

über das Schafscheren bis zum Verkauf von Schafprodukten dreht sich<br />

alles um das Schaf als Nutztier. In den Stuben der Häuser lebt alte<br />

Kinder können beim Pfingstferienprogramm die Natur selbst „(be-)greifen“:<br />

Für sie gibt es den „Wildtiertag “ (22. <strong>Mai</strong>), den „Knechte- und<br />

Mägdlestag“ (24. <strong>Mai</strong>) und Mitmachaktionen (29. <strong>Mai</strong>) zur neuen Sonderausstellung<br />

„Zwischen zwei Welten – Gastarbeiter auf dem Land“.<br />

Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg<br />

Vogter Str. 4, D-88364 Wolfegg<br />

+49 (0)7527 95 500 | www.bauernhaus-museum.de<br />

FOTO: BAUERNHAUS-MUSEUM ALLGÄU-OBERSCHWABEN WOLFEGG<br />

Bildnachweis SSG / LMZ: Achim Mende // Designkonzept: www.jungkommunikation.de<br />

Kloster und Schloss Salem<br />

Kommen. Staunen. Genießen.<br />

Schlossanlage mit Hofgarten und Labyrinthen . Barocke<br />

Schlossräume . Gotisches Münster . Klostermuseum .<br />

Feuerwehrmuseum . Abenteuerspielplatz . Kunsthandwerker<br />

. Schlossgastronomie<br />

Eintritt frei mit der Bodensee Erlebniskarte<br />

88682 Salem . Telefon + 49 (0) 75 53 . 9 16 53 - 36<br />

Täglich geöffnet vom 24. März − 1. November<br />

www.salem.de<br />

99


100<br />

KULTUR | LIVE-MUSIK<br />

JAZZ<br />

IST WIE EIN<br />

EISBERG<br />

D – Konstanz | Er gilt als weltweit anerkannter und hoch geschätzter<br />

Saxophonist und Komponist und ist eine wahre Künstlerpersönlichkeit:<br />

Professor Bernd Konrad. Sein Name steht für eine beispiellose<br />

Karriere. Und obwohl ihn die Musik bereits in die ganze Welt geführt<br />

hat, hängt sein Herz an Konstanz und der Musikszene in der<br />

Großstadt Bodensee.<br />

„Ich bin als junger Mann an den See gelaufen und habe mir überlegt: Wie<br />

klingt der See?“, erinnert sich der 71-Jährige Konstanzer. Bernd Konrad<br />

hat Musik im Kopf. Immer. Überall. Alles, was er sieht, übersetzt er in<br />

Melodien und Akkorde. Bereits mit 14 war ihm klar, dass er Jazzmusiker<br />

werden möchte. „Ich habe damals alle Jazz-Sendungen im SWR gehört.“<br />

Doch so einfach war das nicht. Davon ausgehend, dass er am Ende wohl<br />

„mit 500 Mark im Monat“ über die Runden kommen müsse, studierte<br />

er zunächst klassische Klarinette an der Hochschule für Musik und Darstellende<br />

Kunst in Stuttgart. Denn: „Jazz an der Hochschule war nicht<br />

gewünscht. Man wollte quasi keine Verproletatisierung.“ Doch Konrad<br />

ließ sich nicht abbringen. Nach Abschluss des Studiums erhielt er selbst<br />

Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen – die Chance, etwas in der<br />

Hochschullandschaft zu verändern. Es sollte sich auszahlen.<br />

1982 war er erster Träger des Südwestfunk-Jazzpreises. Weitere Preise<br />

und zahlreiche Tourneen rund um die Welt folgten. Er wurde unter<br />

anderem in New York und Tokyo ausgezeichnet. 1986 dann die Berufung<br />

zum ersten Professor für Jazz und Popularmusik an „seiner“<br />

Hochschule in Stuttgart. In über 40 Jahren hat er mehrere Generationen<br />

an Jazzmusikern ausgebildet und geprägt. Dafür erhielt er im März<br />

im Rahmen des Jazzpreises Baden-Württemberg den Sonderpreis für<br />

sein Lebenswerk.<br />

Mehr als Musik<br />

Doch Jazz ist mehr als „nur“ Musik. „Es hat einen Hintergrund“, so<br />

Bernd Konrad. Die Geschichten, die dahinter stehen, haben ihn so<br />

interessiert, dass er bis heute etwa 1500 Bücher dazu gelesen hat. „Jazz<br />

hat eine unglaubliche Fülle. Es ist wie ein Eisberg, bei dem man zunächst<br />

nur die Spitze sieht, darunter verbirgt sich wahnsinnig viel.“ In<br />

den Liedern stecken Informationen zur Geschichte, wie etwa die Verfolgung<br />

der Schwarzen, sowie gesellschaftspolitische Themen. Die Klage<br />

der Blues-Sänger. Auch Konrad nutzt den Jazz als Kommunikationsform:<br />

Es ist der Klang der Offenheit und stetigen Weiterentwicklung.<br />

Bernd Konrad ist nicht nur aktiver Musiker, sondern auch gerne Konzertbesucher.<br />

Es geht neben der Musik auch um die Pflege sozialer<br />

Kontakte und erfrischende Small Talks. Doch meist kommt er bei Jazzevents<br />

nicht um einen Auftritt herum. Auch wenn es heute nicht mehr<br />

ganz so viele sind. „Nur etwa 50 bis 60 im Jahr.“ In der Großstadt<br />

Bodensee schätzt er vor allem das Konstanzer Jazz Down Town: „Es<br />

ist eine wunderbare Veranstaltung. Sie ist für einen guten Zweck, was<br />

beim Jazz immer eine wichtige Sache ist!“<br />

Zukunftspläne<br />

2017 war geprägt von Kompositionen. Bernd Konrad schrieb für die<br />

Südwestdeutsche Philharmonie in Konstanz ein halbstündiges Werk<br />

sowie ein Oratorium im Rahmen der Konzilfeierlichkeiten, welches<br />

mit großem Chor und Orchester im Konstanzer Münster aufgeführt<br />

wurde. Für 2018 stehen neben den „nur“ 50 bis 60 Auftritten einige<br />

Studioproduktionen an, beispielsweise mit dem Radiosinfonieorchester<br />

Stuttgart und Big Band.<br />

Und wenn dann mal Zeit bleibt, schreibt er an seiner Vita. Eine Herausforderung.<br />

Denn: „Ich habe bereits 150 Seiten voll, bin aber erst<br />

bei meinem Alter von 21 Jahren …“<br />

www.bernd-konrad.net<br />

TEXT: TANJA HORLACHER<br />

FOTO: FRANZIS VON STECHOW


KULTUR | LIVE-MUSIK<br />

JAZZ<br />

JAZZ FESTIVALS<br />

Jazz am See<br />

20. Jazz am See ganzjährig<br />

www.allensbach.de<br />

Jazzfest Rottweil<br />

27.04. – 12.05.2018<br />

www.jazzfest-rottweil.de<br />

Jazz Downtown<br />

Konstanz, 05.05.2018<br />

www.jazz-downtown.de<br />

Jazztime in Town<br />

Ravensburg, 12.05.2018<br />

www.jazztime-ravensburg.de<br />

29. Schaffhauser Jazzfestival<br />

23. – 26.05.2018<br />

www.jazzfestival.ch<br />

GRUND ZUM<br />

JUBELN<br />

D – Insel <strong>Mai</strong>nau | th. 2018 wird ein musikalisches<br />

Jubiläumsjahr auf der Blumeninsel:<br />

20 Jahre Europäisches KulturForum <strong>Mai</strong>nau<br />

e.V. + 10 Jahre Jazz unter Palmen = ein Jahr<br />

voller hochkarätiger Konzerte und einer Jubiläumsgala<br />

auf der Insel.<br />

Mit „Jazz unter Palmen“ präsentiert das EKFM<br />

seit 2008 eine Jazz-Konzertreihe auf der Insel,<br />

die Nachwuchskünstlern und Talenten aus<br />

der Region eine Plattform am internationalen<br />

Bodensee bietet. Hochkarätige Jazzklänge begeistern<br />

in der einzigartigen Atmosphäre des<br />

Palmenhauses. Unter dem tropischen Palmendach<br />

erwartet die Gäste eine feine Melange<br />

etablierter Künstler und erlesener Nachwuchstalente<br />

und bietet optimalen Raum für heiße<br />

Rythmen und Jazzklänge.<br />

Im Sinne der kulturellen Begegnung in Europa<br />

hat das EKFM für das Jubiläumjahr wieder ein<br />

tolles Programm auf die Beine gestellt. Am 17.<br />

Juni geht es los mit der Jubiläumsgala unterm<br />

Sonnendach im Schlossgarten mit der Südwestdeutschen<br />

Philharmonie und Highlights<br />

aus Oper und Operette. Weiter geht es am<br />

13. Juli mit dem Stefanie Schlesinger Quartett<br />

feat. Wolfgang Lackerschmid mit Jazzstandards<br />

vom Feinsten sowie Filmsongs und<br />

auch eigenen Werken. Passend zum Sommer<br />

bringt Nice Brazil am 27. Juli die musikalische<br />

Seele Brasiliens auf die <strong>Mai</strong>nau. Mit Beyond<br />

Headlines (Bild) steht am 7. September eine<br />

Konstanzer Nachwuchsband auf der Bühne,<br />

die gerade dabei ist, sich in der internationalen<br />

Jazzwelt einen Namen zu machen. Musikalisch<br />

bewegen sie sich zwischen elektronischer<br />

Musik und improvisiertem Jazz. Eine Melange<br />

aus feinsten Weinen, erlesenen Informationen<br />

rund um Wein, eingewoben in musikalischer<br />

Begleitung erwartet die Gäste am 21. September<br />

beim Weinklang mit Bassion. Den<br />

krönenden Abschluss macht am 8. November<br />

Kinga Glyk. Der Internetstar unter den<br />

Newcomern gilt als Ausnahmetalent und ist<br />

Polens neuer Stern am Jazzhimmel. Natürlich<br />

präsentiert sie unter Palmen auch ihren Viral-<br />

Hit „Tears in Heaven“.<br />

Insel <strong>Mai</strong>nau, D-78465 Konstanz<br />

+49 (0)7531 303 303<br />

www.mainau.de<br />

Jazz open<br />

Radolfzell, 27.05.2018<br />

www.zellerkultur.de<br />

umsonst & draußen<br />

24.05 – 09.09.2018<br />

www.allensbach.de<br />

Jazz unter Palmen<br />

17.06. – 08.11.2018<br />

www.mainau.de<br />

JazzMeile Kreuzlingen<br />

31.08 – 02.09.2018<br />

www.jazzmeile.ch<br />

Jazzherbst Konstanz<br />

02. – 06.10.2018<br />

www.jazzclub-konstanz.de<br />

Landes Jazzfestival<br />

•<br />

02. – 08.10.2018<br />

www.friedrichshafen.de<br />

JAZZ LOCATIONS<br />

Deutschland<br />

Le Sud, Konstanz (freitags)<br />

Il Boccone, Konstanz (jeden letzten Montag)<br />

Old Mary’s Pub, Konstanz (jeden letzten Sonntag)<br />

Färbe, Singen jeden zweiten Monat eines Monats)<br />

Hotel Légère, Tuttlingen (jeden ersten Donnerstag im Monat)<br />

Refugium, Friedrichshafen (jeden Donnerstag)<br />

Jazz-Port, Friedrichshafen (jeden Donnerstag)<br />

Schweiz<br />

Hotel Six, Kreuzlingen (jeden Donnerstag)<br />

Kammgarn, Schaffhausen<br />

Österreich<br />

Spielboden, Dornbirn<br />

Kammgarn, Hard<br />

Altes Kino, Rankweil<br />

Jazzclub, Lustenau (freitags)<br />

Jazzhuus, Lustenau<br />

101


KULTUR | LIVE-MUSIK<br />

VIRTUOS, SWINGEND,<br />

LEGENDÄR<br />

D – Konstanz | rue. Der amerikanische Tenorsaxophonist Scott Hamilton<br />

gilt als einer der bekanntesten Saxophonisten seiner Generation.<br />

Jetzt ist er am Bodensee zu erleben.<br />

Im Rahmen seiner von der Stadt Konstanz geförderten Konzertreihe<br />

„Jazz im Kulturzentrum“ hat der Konstanzer Jazzdrummer Patrick Manzecchi<br />

den legendären Jazzmusiker eingeladen. Hamilton arbeitete mit<br />

Gerry Mulligan, Woody Herman, Rosemary Clooney und im Orchester<br />

von Benny Goodman und hat mehr als 40 Alben unter eigenem Namen<br />

veröffentlicht. Begleitet wird er in Konstanz von André Weiß am<br />

Klavier, Joel Locher am Kontrabass, beide aus Stuttgart, und Patrick<br />

Manzecchi am Schlagzeug.<br />

21.05., 20 Uhr<br />

Kulturzentrum am Münster<br />

Wessenbergstraße 43<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 52 639<br />

info@jazzclub-konstanz.de<br />

1 2<br />

GUTE ZEIT VORAUS!<br />

D – Konstanz | yr. Das GuteZeit-Festival in Konstanz geht in die vierte<br />

Runde. Im Bodenseestadion werden wieder elektronische Klänge<br />

gute Stimmungen verbreiten.<br />

Die Veranstalter konnten neben einem hochkarätigen nationalen und<br />

internationalen Line-up auch zwei absolute Szene-Größen für das<br />

Open-Air-Festival gewinnen. Der Berliner Alle Farben 1 landete mit<br />

„Supergirl“ 2015 einen absoluten Sommerhit. Mit Monika Kruse 2 ist<br />

auch eine absolute Legende am Start. Die DJane ist nämlich nicht nur<br />

Techno-Pionierin und Musikproduzentin, sondern betreibt auch eine<br />

der bedeutendsten Plattenfirmen. Auf drei Bühnen wird es kunterbunt.<br />

Es ist also alles angerichtet, um eine richtig gute Zeit zu verbringen.<br />

26.05.<br />

Bodenseestadion<br />

Eichhornstraße 89<br />

D-78464 Konstanz<br />

www.gutezeit-festival.de<br />

„<strong>BO</strong>OM TIC <strong>BO</strong>OM“<br />

D – Singen | bz. Der Bandname macht sofort klar, welches Instrument Allison Miller<br />

spielt: Schlagzeug natürlich! Die virtuose Drummerin kommt auf Einladung des<br />

Jazzclub Singen in die GEMS.<br />

Miller beherrscht das komplette Spektrum an Dynamik, Farben und Feinheiten und<br />

mischt alles, was die musikalische Fantasie hergibt: Bop und Funk, Folk und Free, Jazz<br />

und alternativer Rock. Ihr Jazz-Sextett ist prominent besetzt mit Cracks der aktuellen<br />

US-Jazzszene: Am Piano die Lieblingspianistin des Jazzclub Singen und bereits zum<br />

sechsten Mal zu Gast – Myra Melford, an der Geige Jenny Scheinman, am Kornett Kirk<br />

Knufke, an der Klarinette Ben Goldberg und am Bass Todd Sickafoose. Das wird ein<br />

fantastischer Abend!<br />

11.05., 20.30 Uhr<br />

GEMS Kulturzentrum e.V.<br />

Mühlenstraße 13, D-78224 Singen<br />

www.jazzclub-singen.de<br />

102


KULTUR | LIVE-MUSIK<br />

BACH<br />

VERWANDELT<br />

CH – Schaffhausen | Konzerte der Extraklasse rund um den<br />

größten Wasserfall Europas: das Internationale Bachfest<br />

Schaffhausen.<br />

Alle zwei Jahre wandelt sich Schaffhausen an Christi Himmelfahrt<br />

zum Zentrum der Musik im Zeichen von Johann<br />

Sebastian Bach. Beim nächsten Festival 2018 stehen unter<br />

dem Motto „Bach verwandelt“ musikalische Metamorphosen<br />

und Transformationen auf dem Programm. Während<br />

fünf Tagen sind in Schaffhausen und in dessen malerischer<br />

Umgebung neben Bachs großen Chor- und Orchesterwerken<br />

auch musikalische Neuentdeckungen zu erleben,<br />

denn Auftragsarbeiten und Uraufführungen gehören<br />

ebenso wie ungewöhnliche Konzertprojekte zum Profil<br />

des Schaffhauser Bachfests. Eröffnet wird das Festival<br />

von Concerto Copenhagen unter Leitung von Lars Ulrik<br />

Mortensen. Anschließend konzertieren unter anderem<br />

der herausragende Pianist Kristian Bezuidenhout, welcher<br />

die musikalischen Spuren der Söhne Bachs verfolgt,<br />

die Cembalisten Andreas Staier und Christine<br />

Schornsheim und das Signum Saxophone Quartet,<br />

welches Bachs Musik dem Jazz und der Minimal Music<br />

gegenüberstellt. Als Finale wird die legendäre<br />

h-Moll-Messe durch den weltbekannten Balthasar-<br />

Neumann-Chor aufgeführt.<br />

09.-13.05.<br />

Internationales Bachfest Schaffhausen<br />

www.bachfest.ch<br />

FOTO OBEN: JOSEP MOLINA; FOTO UNTEN: NADINE TARGIEL<br />

STILLER HAS IM FREUDENHAUS<br />

A – Lustenau | dos. Endo Anaconda ist ein Star der Schweizer<br />

Musikszene. Er und seine Band „Stiller Has“ hoppeln<br />

mit ihrem neuen Album „Endosaurusrex“ ins Freudenhaus.<br />

Sie bringen Lieder mit über das Glück und die Unmöglichkeit<br />

der Liebe im Zeitalter von Dating-Plattformen. Über<br />

die Sehnsucht nach den Helden der Kindheit. Über die Aussichtslosigkeit<br />

der Flucht aus der scheinbar sicheren, heimischen<br />

Wellnesszone. Bittersüße Lieder, die von den Facetten<br />

des Lebens erzählen, die Endo Anaconda samt ihren Schattenseiten<br />

nicht nur aus Büchern kennt.<br />

25.05., 20.30 Uhr | Millenniumpark 1, A-6890 Lustenau<br />

mehr Höhepunkte im Freudenhaus: Wellküren, 09.05.;<br />

Galapiat Cirque, 30.05., 01./02.06.; Wellbrüder, 09.06.<br />

(im Reichshofsaal)<br />

www.freudenhaus.or.at<br />

103


KULTUR | LIVE-MUSIK<br />

KLASSIK<br />

IM CLUB<br />

104<br />

D/A – Großstadt Bodensee | Die Kultveranstaltung „Nonclassical<br />

Club Night“ von Komponist und DJ Gabriel Prokofiev gastiert erstmals<br />

am Bodensee. Damit wagt sich das 30. Bodenseefestival in<br />

seinem Jubiläumsjahr an neue Veranstaltungsformate.<br />

In London besitzen die „Nonclassical Club Nights“ des Komponisten<br />

und DJs Gabriel Prokofiev Kultstatus. Im Rahmen des Bodenseefestivals,<br />

das sich in diesem Jahr dem Gastland Russland widmet, kommen<br />

die clubartigen Live-Events für zeitgenössische und klassische Musik<br />

erstmals an den Bodensee. Gabriel Prokofiev,<br />

gemeinsam mit Dmitry Masleev „Artist in Residence“<br />

des Bodenseefestivals 2018, bespielt<br />

dabei unter anderem den legendären<br />

Techno-Club Douala in Ravensburg.<br />

Gabriel Prokofiev trägt nicht zufällig<br />

den Nachnamen des berühmten russischen<br />

Komponisten Sergej Prokofjew:<br />

Er ist dessen Enkel. Kennengelernt hat<br />

er seinen berühmten Verwandten allerdings<br />

nie. Sergej Prokofjew starb 22 Jahre,<br />

bevor Gabriel geboren wurde. „Ich bin mit der<br />

Musik meines Großvaters aufgewachsen“, so der in<br />

London lebende Komponist. „Er hat mich auch als<br />

Person inspiriert: seine beispiellose Hingabe an die<br />

Musik und seine große Disziplin. Trotz der Herausforderungen,<br />

denen er als Komponist gegenüberstand,<br />

schaffte er es, fantastische Musik<br />

zu schreiben.“ Nach seinem Kompositionsstudium<br />

war Gabriel Prokofiev<br />

über die Aufführungsmöglichkeiten<br />

und die isolierte Stellung moderner<br />

klassischer Musik frustriert. Vor bereits<br />

über zehn Jahren entwickelte er deshalb eine<br />

Veranstaltungsreihe, bei der zeitgenössische<br />

klassische Musik in Clubs aufgeführt wird. Die<br />

„Nonclassical Club Nights“ wurden zum Erfolg und begeistern bis<br />

heute das Publikum.<br />

Exklusiv für das Bodenseefestival stellt Prokofiev Konzertprogramme<br />

zusammen, bei denen klassische Instrumente auf elektronische Klänge<br />

treffen. Am 9. <strong>Mai</strong> lädt er zur „Nonclassical Club Night“ im Casino<br />

Kulturraum in Friedrichshafen, bei der sich Live-Musik des russischstämmigen<br />

Atrium-Quartetts und weiterer Gastmusiker mit Prokofievs<br />

DJ-Sessions abwechseln. Auch in Bregenz gestaltet Gabriel Prokofiev am<br />

11. <strong>Mai</strong> zusammen mit dem Ensemble Plus<br />

einen zweiteiligen Abend: Auf Neue Musik im<br />

Martinsturm folgt ein Clubbing im <strong>Magazin</strong><br />

4. Im Kulturzentrum Linse in Weingarten<br />

gestaltet der „Artist in Residence“ des<br />

Bodenseefestivals am 12. <strong>Mai</strong> einen Abend<br />

unter dem Titel „Russian Film and Music“.<br />

Gabriel Prokofiev kombiniert klassische<br />

Musik, Visuals und russische Kurzfilme unter<br />

anderem von Filmpionier Sergej Eisenstein<br />

zu einem anregenden Kinokonzert, worauf im<br />

Foyer des Kulturzentrums Linse ein Clubbing<br />

folgt. Am 17. <strong>Mai</strong> gastiert die „Nonclassical<br />

Club Night“ im Club Douala in Ravensburg.<br />

Für diesen Abend hat Gabriel Prokofiev<br />

nicht nur klassische Musiker, sondern auch<br />

DJ Mr Van Welsh aus Rotterdam eingeladen,<br />

der klassische Musik auflegt – so<br />

etwas hat das Douala noch<br />

nicht gehört!<br />

05.-27.05.<br />

Rund um den Bodensee<br />

+49 (0)7541 20 33 300<br />

www.bodenseefestival.de<br />

FOTO OBEN: SOUND UP;<br />

UNTEN: NATHANGALLAGHER


KULTUR | LIVE-MUSIK<br />

VOM CHEF ZUM GAST<br />

A – Bregenz/Feldkirch | bz. Unter dem Titel „Missbraucht – Verfemt“<br />

steht das Konzertprogramm des Symphonieorchesters Vorarlberg,<br />

das an den Anschluss Österreichs an Deutschland vor 80 Jahren<br />

erinnern soll und zugleich das letzte Abokonzert von Gérard<br />

Korsten (Foto oben) als Chefdirigent ist.<br />

Für das Programm wurden Werke ausgewählt und kombiniert, die zur Zeit<br />

des Nationalsozialismus entweder für Propagandazwecke missbraucht<br />

wurden, die aufgrund der jüdischen Herkunft der Komponisten oder weil<br />

die Komposition den ästhetischen Vorstellungen nicht entsprach und<br />

deshalb als entartet galten und nicht aufgeführt werden durften. Letztmals<br />

unter dem Dirigat von Gérard Korsten, der seine nunmehr 13 Jahre<br />

währende Funktion als Chefdirigent des Symphonieorchesters Vorarlberg<br />

ablegen und in Zukunft als Gastdirigent arbeiten wird, sind folgende Stücke<br />

zu hören: Franz Liszt: „Les Préludes“, Erich Wolfgang Korngold: „Violinkonzert<br />

op. 35 D-Dur“, Richard Wagner: Ouvertüre „Die Meistersinger<br />

von Nürnberg“ sowie Paul Hindemith: Symphonie „Mathis der Maler“.<br />

26.05., 19.30 Uhr | Montforthaus Feldkirch<br />

Montfortgasse 1, A-6800 Feldkirch<br />

27.05., 19.30 Uhr | Festspielhaus Bregenz<br />

Platz der Wr. Symphoniker, A-6900 Bregenz<br />

www.sov.at<br />

FOTO OBEN: MARCO <strong>BO</strong>RGGREVE; FOTO UNTEN: THOMAS SCHROTT;<br />

Internationales Kammermusikfestival<br />

über Pfingsten in der Kartause Ittingen<br />

18. bis 21. <strong>Mai</strong> 2018<br />

«Ostwind»<br />

Ittinger Pfingstkonzerte<br />

Künstlerische Leitung Maurice Steger<br />

Tickets/Programm T +41 52 748 44 11<br />

www.kartause.ch/pfingstkonzert<br />

Stiftung Kartause Ittingen<br />

CH 8532 Warth bei Frauenfeld<br />

2018_Inserat_Pfiko_Akzent_92x136 mm.indd 1 10.04.18 07:26<br />

105


KULTUR | LIVE-MUSIK<br />

ANZEIGE<br />

WIE ZU ZEITEN DER<br />

JUKE<strong>BO</strong>X<br />

D – Tuttlingen/Lörrach | rue. Mit dem neuen Programm „Jukebox<br />

Saturday Night“ präsentiert das Glenn Miller Orchestra eine grandiose<br />

Show im Sweet- und Swing-Sound der 30er- und 40er-Jahre.<br />

Orchesterleiter Wil Salden und seine Musiker sind Garanten für den<br />

authentischen Swing-Sound in der traditionellen großen Big-Band-<br />

Besetzung: vier Trompeten, vier Posaunen, fünf Saxophone, eine Klarinette,<br />

Bass, Schlagzeug und Piano. Das Glenn Miller Orchestra und<br />

die Vocalgroup „The Moonlight Serenaders“ versetzen das Publikum<br />

zurück in die Zeit der Jukeboxes, wenn Titel wie „What a wonderful<br />

world“, „Moonlight serenade“ oder „In the mood“ erklingen.<br />

06.05., 18 Uhr | Stadthalle, Königstraße 39, D-78532 Tuttlingen<br />

07.05., 20 Uhr | Burghof, Herrenstraße 5, D-79539 Lörrach<br />

+49 (0)6185 81 86 22 | www.glenn-miller.de<br />

WONNEMONAT<br />

D – Allensbach | ms. Der <strong>Mai</strong> lässt sich nicht lumpen: In Allensbach<br />

kommen Musikfreunde voll auf ihre Kosten.<br />

Los geht es mit dem Lars Danielsson Quartet (4. <strong>Mai</strong>) – farbenreich<br />

und kunstvoll spüren die vier mit „Liberetto III“ die musikalische<br />

Freiheit zwischen Jazz, Klassik und europäischer Volksmusik auf.<br />

Am 12. <strong>Mai</strong> geht es mit der Reihe „TRIALOGconcerts“ weiter, wenn<br />

das Streichtrio Muriel Cantoreggi, Geneviève Strosser und der aus<br />

Allensbach stammende Cellist und Initiator der Reihe Marcus Hagemann<br />

(Bild) „Zeichen-Spiele“ veranstalten. Nicht zu vergessen ist<br />

die traditionelle Pfingstmatinee der Musikhochschule Freiburg: Den<br />

21. <strong>Mai</strong> sollten sich Fans auf jeden Fall dick anstreichen, denn es<br />

ist die 25. und voraussichtlich letzte Matinee mit den Studierenden<br />

der Hochschule.<br />

www.allensbach.de<br />

FOTO: YANNICK DELEZ<br />

MUSIKALISCHER SEE<br />

D/CH – Großstadt Bodensee | yr. Die Bodenseeregion ist bekannt für ihre Küche, ihre kulturelle Vielfalt und<br />

natürlich für ihre wunderschöne Landschaft – doch wie steht es um die Musik?<br />

Unter www.<strong>akzent</strong>-magazin.com erwartet Besucher ein breiter Querschnitt durch die Region<br />

und ein bunter Trip durch verschiedenste Musikrichtungen. Mal romantisch, mal scherzhaft<br />

und manchmal auch durchaus kritisch beschreiben die Künstler in ihren Liedern die<br />

Beziehung zu ihrer Heimatstadt oder zum Bodensee selbst. Auf der Homepage<br />

gibt es zudem Antworten auf Fragen wie „Was bringt drei junge<br />

Musiker dazu, ihre Heimatstadt Friedrichshafen in Friedhofshafen<br />

umzubenennen?“ oder „Was hat St. Gallen, was andere Städte<br />

nicht haben?“. Ein Klick lohnt sich!<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

106


KULTUR | LIVE-MUSIK<br />

ZUKUNFTSMUSIK<br />

CH – Schaffhausen | ap. Es winken Ruhm, Ehre und Erfolg – und eine geniale Party! Der<br />

Kammgarn Bandcontest zeigt die Stars von morgen und katapultiert sie direkt auf die große<br />

Bühne des „Stars in Town“.<br />

STIMM GEWALTIG<br />

D – Tuttlingen | na. Wenn eine kristallklare Sopranstimme auf ein großes<br />

Sinfonieorchester trifft, dann sind das Marlis Petersen und<br />

die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz.<br />

Der internationale Durchbruch gelang Marlis<br />

Petersen 2010, als sie innerhalb von zwei Tagen<br />

für die Premiere von „Hamlet“ in New<br />

York einsprang und dafür als „Retterin der<br />

MET“ gefeiert wurde. Der Philharmonie<br />

Konstanz gelang 2016 als eines von sechs<br />

Orchestern die Aufnahme in ein Programm<br />

der Exzellenz-Förderung. Das Orchester<br />

spielte bereits Konzerte mit Solisten wie<br />

Anna Netrebko und Montserrat Caballé.<br />

Das Publikum erwartet musikalische Höhepunkte<br />

aus Oper und Operette.<br />

25.05., 20 Uhr<br />

Stadthalle Tuttlingen<br />

Königstraße 39<br />

D-78532 Tuttlingen<br />

+49 (0)7461 910 996<br />

www.tuttlinger-hallen.de<br />

FOTO: YIORGOS MAVROPOULOS<br />

Die Fans haben gewählt: Am 19. <strong>Mai</strong><br />

werden fünf Finalisten im Kammgarn<br />

gegeneinander antreten und den<br />

Kessel zum Kochen bringen. Am<br />

Ende entscheidet das Publikum,<br />

wer beim „Stars in Town“ auf der<br />

großen Bühne den letzten Festivaltag<br />

eröffnen darf. Mit dabei ist<br />

die Singer-Songwriterin Cynthia<br />

Janes und Singer-Songwriter Jeremy<br />

Apart. Special-Showcase<br />

sind die Kammgarn Stars 2017:<br />

Die drei Jungs von „The Rising<br />

Lights“ gehören zu den vielversprechendsten<br />

Nachwuchsmusikern<br />

der Schweiz.<br />

19.05., 19.30 Uhr<br />

Kammgarn<br />

Baumgartenstraße 19<br />

CH-8200 Schaffhausen<br />

http://www.kammgarnstars.ch/infos/<br />

FOTO: SANDRA ROHRER PHOTOGRAPHY<br />

Jimmy<br />

Cliff<br />

Di 22.5.18 20.00 Volkshaus Zürich<br />

The King of Reggae is back!<br />

Sa 12.5.18, 20.00, Tonhalle Maag Zürich<br />

Stacey Kent<br />

& L Orchestre de Chambre de Genève<br />

So 13.5.18, 20.00, Kaufleuten Zürich<br />

Elisa<br />

Ogni Istante Tour 2018<br />

Do 17.5.18, 20.00, Kaufleuten Zürich<br />

Kamasi Washington<br />

Der Jazz-Überflieger exklusiv im Kaufleuten<br />

Fr 18.5.18, 20.00, Kirche Neumünster Zürich<br />

Eric Bibb<br />

& Michael Jerome Browne<br />

«Migration Blues»<br />

So 10.6.18, 20.00, Kaufleuten Zürich<br />

Pink Martini<br />

«Sympathique»-Tour 2018<br />

Fr 15.6.18, 20.00, Kaufleuten Zürich<br />

Lucky Chops<br />

Funky Brass!<br />

Mo 9.7.18, 20.00, Kaufleuten Zürich<br />

John Hiatt & The Goners<br />

feat. Sonny Landreth • CH-exklusiv!<br />

Celebrating 30th anniversary of Slow Turning<br />

Di 17.7.18, 20.00, Theater 11 Zürich<br />

David Byrne<br />

American Utopia Tour 2018 • CH-exklusiv!<br />

Do 19.7.18, 20.00, Kaufleuten Zürich<br />

Southside Johnny<br />

& the Asbury Jukes<br />

Soultime! • CH-exklusiv!<br />

Di 14.8.18, 20.00, Kaufleuten Zürich<br />

Grizzly Bear<br />

Painted Ruins-Tour 2018<br />

VORVERKAUF:<br />

www.allblues.ch<br />

www.ticketcorner.ch<br />

107


108<br />

KULTUR | BÜHNE<br />

VIER<br />

DOSEN<br />

CH – Kreuzlingen | th. Eigentlich<br />

wolte das Kabarett in<br />

Kreuzlingen (KIK) ein Jahr pausieren,<br />

durchschnaufen. Doch<br />

die Entzugserscheinungen waren<br />

zu groß …<br />

Dagegen hilft nur bester Stoff.<br />

Damit’s auch wirkt, gibt es 2018<br />

gleich vier Dosen davon. Den Auftakt<br />

macht Sebastian Pufpaff, der auf<br />

3sat eine eigene Kabarett-Show hat.<br />

Er ist der Meinung: „Schein regiert<br />

die Welt – ob als Zahlungsmittel<br />

oder Fassade.“ Mit seinem aktuellen<br />

Programm setzt er das Hirn<br />

der Zuschauer „Auf Anfang“<br />

und lindert so hoffentlich die<br />

akuten Entzugserscheinungen<br />

der KIK-Liebhaber.<br />

30.05., 20 Uhr<br />

Kulturzentrum Dreispitz<br />

Pestalozzistrasse 17<br />

CH-8280 Kreuzlingen<br />

www.kik-kreuzlingen.ch<br />

+41 (0)79 304 37 49<br />

VON ZAUBERDINGEN<br />

D – Isny | bz. Das Isny Opernfestival zeigt bereits im <strong>Mai</strong> eine kleine<br />

Operninszenierung: „Das Kind und die Zauberdinge“ von Maurice<br />

Ravel wird im Kurhaus am Park auf die Bühne gebracht.<br />

Die Inszenierung findet anlässlich des 30-jährigen Jubiläums bereits vor<br />

dem Kernfestivalzeitraum im Juni statt. Im Mittelpunkt der Handlung<br />

steht ein wütender Junge, der durch seine zerstörerischen Trotzreaktionen<br />

seine Umwelt und sich selbst schädigt. In fantastischen Bildern<br />

werden die Gegenstände und Möbel im Zimmer und Garten eines<br />

Landhauses in der Normandie lebendig. Im Verlauf der Oper wird die<br />

Entwicklung des zornigen Kindes zu einem mitfühlenden, reflektierenden<br />

jungen Menschen geschildert.<br />

09. + 10.05., 19 Uhr<br />

Kurhaus im Park, Unterer Grabenweg 18, D-88316 Isny im Allgäu<br />

+49 (0)7562 97 56 30 | www.isny.de<br />

FOTO: ERNST FESSELER<br />

PERLE SUCHT SAU<br />

D – Überlingen| bz. „Von der Kunst, den Mann fürs Leben<br />

zu finden – und zu halten“ – so der Untertitel der zwei musikalischen<br />

Kleinkunstkomödien, die Birgit und Oliver Nolte<br />

auf die Bühne im Noltes bringen.<br />

Der erste Teil trägt den Titel „Perle sucht Sau“. Inhalt: Keiner<br />

will Perle, aber Perle will einen Mann. Weshalb sie das Thema<br />

generalstabsmäßig angeht … Der zweite Teil bringt – wie kann<br />

es anders sein – die Sequenz auf die Bühne, in der Perle ihren<br />

Otto gefunden hat. Der Titel „Perle hat Sau“ lässt allerdings<br />

vermuten, dass es hier nicht nur um Höhen des Ehelebens<br />

geht: Denn Otto zieht mit Sack und Pack und Ventilator bei<br />

Perle ein. Und damit fangen die Probleme an.<br />

11.05. + 18.05., jeweils 20 Uhr<br />

Noltes Culture Lounge, Gunzoweg 1, D-88662 Überlingen<br />

www.noltes.biz


KULTUR | BÜHNE<br />

ZWEIFEL &<br />

HOFFNUNG<br />

D – Konstanz | ms. Das Theater<br />

Mephisto & Co inszeniert<br />

Ildikó von Kürthys „Mondscheintarif“<br />

– als Solostück!<br />

PARTY OHNE PLAN<br />

D – Konstanz | ap. Impro, impro, impro! Das „Theater mit beschränkter<br />

Hoffnung“ (TmbH) lässt die Wutz sausen und feiert am<br />

11. <strong>Mai</strong> sein 25-jähriges Jubiläum im K9 Kulturzentrum.<br />

Seit 1993 wird improvisiert, was das Zeug hält. Das TmbH blickt auf<br />

eine bewegte, eben improvisierte Vergangenheit mit ca. 400 Shows,<br />

15 000 Charakteren und ca. 50 000 Zuschauern zurück. Langweilig<br />

wurde es nie und das soll gefeiert werden! Zur großen Geburtstagsparty<br />

kommen Schauspieler, Freunde und Bekannte aus 25 Jahren wieder<br />

zusammen und veranstalten Impro-Theater XXL, Deluxe und Sonderklasse.<br />

DJ SamDi setzt bei der After-Show-Party das Sahnehäubchen<br />

drauf – garantiert improvisiert.<br />

Cora (gespielt von Eva Patricia<br />

Dietrich) hatte kürzlich den besten<br />

Sex ihres Lebens. Und das auch noch<br />

mit ihrem absoluten Traummann!<br />

Doch da gibt es ein Problem: Er meldet<br />

sich einfach nicht. Also wacht<br />

Cora über ihr Telefon und hofft auf<br />

den erlösenden Anruf … „Mondscheintarif“<br />

war 1999 Debüt und<br />

Durchbruch für Ildikó von Kürthy.<br />

Viel Wortwitz, dazu zahlreiche Gefühlshochs<br />

und -tiefs machen das<br />

Theaterstück zu einem kurzweiligen,<br />

unterhaltsamen Erlebnis.<br />

Premiere: 11.05., 20 Uhr;<br />

danach diverse Termine<br />

Theater Mephisto & Co,<br />

c/o Schloss Seeheim<br />

Eichhornstr. 86, D-78464 Konstanz<br />

www.mephisto-co.de<br />

FOTO: MICHAEL SCHRODT (WWW.MSCHRODT.DE)<br />

11.05., 20 Uhr<br />

K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse3, D-78462 Konstanz<br />

www.tmbh.com<br />

„Wenn der Schwarze Vere kommt…“<br />

Eine humorvolle Räuber- und Liebesgeschichte aus dem Ostrachtal<br />

Premiere Freilichtspiel Freitag, 8. Juni 2018<br />

2. Spieltermin Samstag, 9. Juni 2018<br />

3. Spieltermin Sonntag, 10. Juni 2018<br />

4. Spieltermin Mittwoch, 13. Juni 2018<br />

5. Spieltermin Freitag, 15. Juni 2018<br />

Chorserenade / Konzert:<br />

„Räuber – Liebe – Feuerzauber“ Samstag, 16. Juni 2018<br />

Sichern Sie sich Ihr Ticket zu 20 Euro, Kombiticket 28 Euro.<br />

www.schwarzervere.de oder im Rathaus in Ostrach<br />

109


KULTUR | BÜHNE<br />

BESSER LEBEN<br />

110<br />

D – Konstanz/Friedrichshafen/Ravensburg/Wangen | bz. Updates<br />

kennt heutzutage jeder. Dass auch Comedians es immer noch besser<br />

machen können, zeigt Ingo Appelt mit seinem Programm „Besser<br />

… ist besser!“<br />

Da die Welt sich immer schneller dreht, hat der selbsternannte „Konkursverwalter<br />

der Männlichkeit“ seiner Show ein gehöriges Update<br />

verpasst. Denn es ist einiges passiert, und Ingo Appelt brennt darauf,<br />

seine allerneuesten Erkenntnisse auf der Bühne zu präsentieren. Geht<br />

es doch darum, die Männer immer wieder neu auf das Leben einzustellen.<br />

Sein Ziel: vereinen statt spalten. Der Comedian findet überraschend<br />

simple Lösungen für die kompliziertesten Probleme, nimmt<br />

die schrägsten Trends unter die Lupe und die lächerlichsten Stars auf<br />

die Schippe. Wer aus dieser Show kommt, geht beschwingter durchs<br />

Leben und nimmt es definitiv leichter.<br />

10.05., 20 Uhr | Bahnhof Fischbach<br />

Eisenbahnstraße 15, D-88048 Friedrichshafen<br />

11.05., 20.30 Uhr | Il Boccone<br />

Bodanstraße 20-26, D-78462 Konstanz<br />

12.05., 20 Uhr | Hotel Restaurant Bärengarten<br />

Schützenstraße 21, D-88214 Ravensburg<br />

13.05., 19 Uhr | Festsaal der Waldorfschule<br />

Rudolf-Steiner Straße 4, D-88239 Wangen im Allgäu<br />

www.ingoappelt.de<br />

FOTO: © FELIX RACHOR<br />

DER<br />

SCHWARZE VERE<br />

KOMMT<br />

D – Ostrach | Der Schwarze Vere, ein Räuberhauptmann des 19.<br />

Jahrhunderts, macht die Region jetzt wieder unsicher – in einem<br />

Freilichtspiel. Der Titel lautet: „Wenn der Schwarze Vere kommt …<br />

eine humorvolle Räuber- und Liebesgeschichte aus dem Ostrachtal“<br />

Bis heute hat der Schwarze Vere in Oberschwaben nahezu Kultstatus.<br />

Vor allem sein Tod durch Blitzeinschlag im Biberacher Gefängnisturm<br />

am 20. Juli 1819 hat zur Bildung von vielerlei Legenden um sein Leben<br />

geführt. 2019 jährt sich die Gefangennahme beim Ostracher Teilort<br />

Laubbacher Mühle zum 200. Mal. Im „Kreuz“ im Ostracher Teilort<br />

Spöck war er öfter zu finden, die alten Grenzen der Dreiländergemeinde<br />

nutzte er geschickt für seine Raubzüge in die Dörfer um Ostrach herum.<br />

Ein einzigartiges Vorhaben ist für die Gemeinde jetzt das große Freilichtspiel,<br />

das im Juni 2018 fünfmal von über 100 Darstellern aus<br />

Ostrach und der Region aufgeführt wird. Dass es dabei auch augenzwinkernd<br />

humorvoll zugehen kann, dafür sorgen die als „Räubertrio“<br />

bezeichneten Macher dieser Theaterproduktion: Ewald Reichle, Michael<br />

Skuppin und Martin Klawitter.<br />

08., 09., 10., 13. + 15.06. | vor dem ehemaligen Amtshaus<br />

Rentamtstraße, D-88356 Ostrach | www.schwarzervere.de<br />

FOTO: MARTIN KLAWITTER


KULTUR | BÜHNE<br />

DIE WUNDERBARE ZERSTÖRUNG<br />

DES MANNES<br />

A – Bregenz | rue. Um sechs Männer und sechs Sichtweisen geht es in dem Stück „Die<br />

wunderbare Zerstörung des Mannes“.<br />

Regisseur Martin Gruber inszeniert mit seinem mehrfach ausgezeichneten „aktionstheater<br />

ensemble“ die Suche nach einem neuen Männerbild und das gleichzeitige Scheitern daran. Die<br />

ironische Nabelschau spürt Versagensängsten, erotischen Fantasien und väterlichen Vorbildern<br />

nach. Sie widmet sich dem Zerfall alter Rollenbilder und der Frage, wie sich „der neue Mann“<br />

gegenüber Frauen in Zeiten der #MeToo-Debatte verhalten soll. Diese Uraufführung ist eine<br />

Koproduktion mit der Landeshauptstadt Bregenz.<br />

30.05. (Premiere), 31.05., 01.06., 02.06., jeweils 20 Uhr<br />

Theater Kosmos, Mariahilfstraße 29, A-6900 Bregenz<br />

www.aktionstheater.at, www.theaterkosmos.at<br />

FOTO: DORNWITTCHEN<br />

PSYCHOLOGISCHES BALLETT<br />

D – Friedrichshafen | bz. Das Besondere am Eifman Ballett St. Petersburg, 1977 von Boris<br />

Eifmann gegründet und von ihm als „psychologisches Ballett“ bezeichnet, ist die Konzeption<br />

als Balletttheater für einen Choreografen.<br />

Heute genießt das Ensemble weltweites Renommee, nicht zuletzt dank seiner großartigen<br />

Technik und ausdrucksstarken Bühnenpräsenz. Alexander Puschkins Versroman Eugen Onegin,<br />

ein Spiegel russischen Lebens der damaligen Zeit, hat Eifman bei dieser Inszenierung in die<br />

Gegenwart verlegt. Dramatisches, erotisches und sehr dynamisches Tanztheater auf höchstem<br />

Niveau – gemeinsam aufgeführt mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz.<br />

08.05. + 09.05., 19.30 Uhr | Graf-Zeppelin-Haus, Olgastraße 20, D-88045 Friedrichshafen<br />

+49 (0)7541 288 444 | www.kultur-friedrichshafen.de<br />

FOTO: VALENTIN BARANOVSKY<br />

Circus | Theater<br />

Kabarett | Musik<br />

4. April bis<br />

17. Juni 2018<br />

Millennium Park<br />

Lustenau<br />

MAI<br />

3. | 4. | 5. Alfred Dorfer<br />

9. Die Wellküren<br />

11. Agnes Palmisano &<br />

Die Salonisten<br />

12. Gabi Fleisch<br />

18. | 19. Peter Klien<br />

24. Klaus Eckel<br />

25. Stiller Has<br />

30. Galapiat Cirque<br />

JUNI<br />

1. | 2. Galapiat Cirque<br />

9. Well-Brüder<br />

aus’m Biermoos<br />

14. | 15. | 17. Götterkuddelmuddel<br />

www.freudenhaus.or.at<br />

KARTENVORVERKAUF<br />

Internet: www.v-ticket.at • www.musikladen.at • www.reservix.de<br />

Dornbirn Tourismus, 05572 22188 • Bregenz Tourismus, 05574 4080<br />

Infotheke Lindaupark, 08382 277560<br />

111<br />

FH18_Akzent_1.18_<strong>Mai</strong>-Juni.indd 1 11.04.18 10:47


112<br />

KULTUR | KUNST<br />

GESTRANDET<br />

IN OBERSCHWABEN<br />

D – Bad Saulgau | rue. Viele Künstler haben nach 1945 in Oberschwaben<br />

und im Allgäu eine neue Heimat gesucht und das Kunstgeschehen<br />

der Nachkriegszeit maßgeblich geprägt.<br />

Die oberschwäbische Kunstlandschaft wäre nicht denkbar gewesen<br />

ohne die vielen Maler und Bildhauer, die es etwa aus Schlesien oder<br />

Sachsen hierher verschlagen hat. Am Beispiel von Paul Heinrich Ebell,<br />

André Ficus, Erwin Henning, Hans Hoehl, Werner Rohland, Alfred<br />

Schwarz, Herbert Vogt und Wolfgang von Websky erinnert die Ausstellung<br />

an diese Künstler-Generation. Am ersten Ausstellungstag (6.<br />

<strong>Mai</strong>) gibt zudem das Wupper Trio ein Konzert.<br />

06.05.-17.06.<br />

Städtische Galerie Fähre<br />

Altes Kloster, Hauptstr. 102/1, D-88348 Bad Saulgau<br />

Di-So, Fei 14-17 Uhr<br />

+49 (0)7581 20 71 60<br />

www.bad-saulgau.de<br />

FOTO: HANS HOEHL, ROTE ALLEE, ÖL AUF LEINWAND, UM 1950<br />

GEMALTES<br />

LANDLEBEN<br />

CH – Rorschach | bz. Bis April 2019 ist im Forum Würth die Ausstellung<br />

„Bi öös deheem“ mit gemaltem Appenzeller und Toggenburger<br />

Landleben zu sehen.<br />

Sechs Künstler nehmen ihre Heimat unterschiedlich wahr und porträtieren<br />

ihre Umgebung aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Genres und<br />

Motive stammen hauptsächlich aus der Bauernmalerei. Tafelbilder, auch<br />

„Täfeli“ genannt, sind in der Ausstellung genauso vertreten wie traditionelle<br />

Sennenstreifen mit Alpfahrtmotiven und bemalte Fahreimerbödeli.<br />

Idyllische Landschaften und volkstümliche Festlichkeiten wechseln sich<br />

mit Alltagsszenen und ausdrucksvollen Porträts der Landsleute ab.<br />

20 JAHRE<br />

FÜR DIE KUNST<br />

D – Überlingen | bz. Im <strong>Mai</strong> 1998 eröffnete Heike Schumacher die<br />

Galerie & Einrahmungen. Das 20-Jährige wird mit einer Gemeinschaftsausstellung<br />

mit Künstlern der Galerie gefeiert.<br />

04.05.2018 – 28.04.2019, Vernissage: 03.05., 18 Uhr<br />

Forum Würth Rorschach, Churerstrasse 10, CH-9400 Rorschach<br />

+41 (0)71 225 10 70 | www.wuerth-haus-rorschach.com<br />

FOTO: UELI STEINGRUBER, ST. GALLEN<br />

Jährlich finden hier drei bis vier Einzelausstellungen statt. Die Künstler<br />

der Zero-Bewegung und die der Klassischen Moderne werden im<br />

Zweijahresrhythmus gezeigt. Neben ihrer Tätigkeit als Kunstvermittlerin<br />

und Einrahmerin ist Heike Schumacher auch leidenschaftliche<br />

Sammlerin, wovon Kunden und Besucher immer wieder profitieren.<br />

Zur Vernissage mit Tag der offenen Tür verwöhnen Jacques Weindepot<br />

mit einem Weinausschank und Musik von Sonja&Bernd.<br />

27.05.-30.06.<br />

Vernissage: 27.05., 11.30 Uhr (Tag der offenen Tür bis 17 Uhr)<br />

Galerie Heike Schumacher, Hochbildstraße 22a, D-88662 Überlingen<br />

+49 (0)7551 97 28 66<br />

KÜNSTLER: HARALD BJÖRNSGARD<br />

SIBYLLE NEFF (1929–2010), BRAUTPAAR, ÖL AUF MALKARTON, 1963,<br />

SIBYLLE NEFF-STIFTUNG, APPENZELL


KULTUR | KUNST<br />

KRITISCHE<br />

KUNST<br />

CH – Speicher | ma. Im Museum für Lebensgeschichten wird<br />

das politisch brisante Werk eines Schweizer Künstlers geehrt.<br />

Die Zeit des Nationalsozialismus war nicht nur für die deutsche<br />

Kunst eine große Herausforderung – auch in der Schweiz sahen<br />

sich Künstler in ihrer Freiheit eingeschränkt. So erging es auch<br />

Jakob Nef. Der politische Zeichner aus Herisau sorgte besonders<br />

in den Jahren von 1923 bis 1964 für große Aufmerksamkeit,<br />

als er regelmäßig bissige Karikaturen im „Nebelspalter“<br />

veröffentlichte. Mit seinen schonungslosen und prägnanten<br />

Arbeiten prägte er das Bild dieser Rorschacher Satirezeitschrift<br />

immens – sogar so sehr, dass die Nationalsozialisten das Blatt<br />

nach einer seiner Zeichnungen in ganz Deutschland verbieten<br />

ließen. Doch davon ließ der politische Karikaturist sich nicht<br />

abhalten und kämpfte mit seiner Kunst weiter gegen die herrschenden<br />

Missstände an. Auch heute hat sein Werk nichts an<br />

Aktualität verloren: Mit Zeichnungen wie die mit dem Titel<br />

„Gleichschaltung!“ weist er auf die Gefahren von Propaganda<br />

und Meinungsmache hin.<br />

12.01.-30.09.<br />

Museum für Lebensgeschichte Speicher<br />

Zaun 5-7, CH-9042 Speicher<br />

+41 (0)71 343 80 80<br />

www.museumfürlebensgeschichten.ch<br />

FOTO: D‘HOPTSACH: EN SOLIDE SCHERM, JAKOB NEF, 1938<br />

Z E iT R E i S E<br />

28.4.<br />

— 18<br />

24.2.<br />

19<br />

250<br />

Jahre<br />

Mode<br />

Historisches<br />

und Völkerkundemuseum<br />

St. Gallen<br />

Di–So, 10–17 Uhr<br />

Museumstrasse 50<br />

hvmsg.ch<br />

Von 1900 bis heute in Bildern aus der Sammlung<br />

4. <strong>Mai</strong> – 2. September 2018<br />

Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz<br />

Di – Fr 10 – 18 Uhr, Sa, So und Feiertag 10 – 17 Uhr. Montags immer geschlossen<br />

113


KULTUR | KUNST<br />

STILLLEBEN<br />

D-Konstanz | th. Teile des Münsterturms in farbigem, teils wechselndem<br />

Licht und eine überlebensgroße Fotografie von Heiligen an<br />

der Fassade des Konzilgebäudes: der Kunstverein Konstanz präsentiert<br />

in Kooperation mit der Stadt Kunst im öffentlichen Raum von<br />

Benjamin Bergmann.<br />

In Auseinandersetzung mit den Orten und ihrer Geschichte zeigt Bergmann<br />

an zwei der wichtigsten Schauplätze des Konzils Installationen,<br />

die das Thema seiner Ausstellung „stillleben“ im Außenraum fortsetzen.<br />

Der Künstler beschäftigt sich in seinen Skulpturen und Installationen<br />

mit alltäglichen Gegenständen, Handlungen oder Begegnungen. Er<br />

spielt mit Elementen des Absurden, mit Realitätsverschiebungen oder<br />

Irritationen und bricht so geläufige Sehmuster und Vorstellungen. Er<br />

lädt den Betrachter ein andere Perspektiven einzunehmen, zu hinterfragen<br />

und einen Dialog mit den Werken einzugehen.<br />

Vernissage 04.05., 19 Uhr | Ausstellung 05.05. – 15.07.<br />

Kunstverein Konstanz e.V.<br />

Wessenbergstr. 39/41, D-78462 Konstanz<br />

+ 49 (0) 7531 22 341, www.kunstverein-konstanz.de<br />

114<br />

NERVENKUNST<br />

D – Isny | bz. Die Saison 2018 in der Städtischen Galerie im<br />

Turm wird mit der Ausstellung „Nervenkunst – Zeichnungen und<br />

Collagen“ von Anthimos Toupheksis eröffnet.<br />

Der Künstler versteht seine Zeichnungen aus schwarzer und weißer<br />

Wachskreide, Bleistift und wenigen Farb<strong>akzent</strong>en als Geschichten,<br />

in deren Zentrum der Mensch mit seinen Befindlichkeiten steht und<br />

in denen individuelle Eigenschaften symbolhaft deutlich werden. So<br />

steht ein Stuhl für einen bedächtigen, in sich ruhenden Charakter, aber<br />

auch für Unbeweglichkeit; eine Schaukel für Überblick, Schwung oder<br />

Rastlosigkeit. Zur Eröffnung gibt es eine Einführung in die Werkschau,<br />

musikalisch mit Harfe begleitet.<br />

ab 06.05. (Vernissage um 11 Uhr)<br />

Städtische Galerie im Turm (Espantor)<br />

Schloss 1 | D-88316 Isny im Allgäu<br />

www.isny.de<br />

DER PORTRÄTIST<br />

DES <strong>BO</strong>DENSEES<br />

D – Meersburg | bz. Anlässlich des 50. Todestages des Meersburger<br />

Ehrenbürgers Hans Dieter (1881-1968) präsentiert der Kulturverein<br />

Meersburg gleich in zwei Ausstellungsräumen über 100 Bilder, die<br />

so noch nicht zu sehen waren.<br />

Im Kulturzentrum des Winzervereins Meersburg und im Galerieflur des<br />

Augustinums sind die Werke des impressionistischen Landschaftsmalers<br />

Hans Dieters zu sehen, der sich mit seinen stimmungsvollen und<br />

realistischen Landschaftsbildern vom Bodensee und dessen Umgebung<br />

als Bodenseemaler einen Namen machte. Romantik und Fantasie, Heiterkeit,<br />

Fröhlichkeit und Freundlichkeit: In der Technik seiner Bilder<br />

lässt Dieter sein eigenes Temperament deutlich erkennen.<br />

bis 03.06.<br />

Augustinum Meersburg | Kurallee 18 | D-88709 Meersburg<br />

www.augustinum.de


SEEHENSWERT<br />

DIE WICHTIGSTEN VERANSTALTUNGEN IM MAI<br />

9. BIS 13. MAI 2018<br />

BACH VERWANDELT<br />

Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen<br />

Andreas Staier & Christine Schornsheim<br />

Kristian Bezuidenhout & Les Passions de l’Ame<br />

Signum Saxophone Quartet<br />

Balthasar-Neumann-Chor & B’Rock Orchestra<br />

Chor & Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen, Rudolf Lutz<br />

Das kleine, feine Barockfestival der Extraklasse<br />

Alle Konzerte und Tickets auf www.bachfest.ch<br />

Internationale Bachfeste Schaffhausen<br />

c/o Kultur & Theater<br />

Herrenacker 22/23, 8200 Schaffhausen<br />

+41 (0) 52 632 52 61<br />

info@bachfest.ch<br />

www.bachfest.ch<br />

Musik & Theater<br />

02.10.17<br />

210 × 297 mm<br />

115


116<br />

SEEHENSWERT<br />

ANZEIGEN<br />

D – Überlingen | bz. Nach den erfolgreichen „Shuffle Boat Partys“<br />

der vergangenen zwei Jahre auf dem Überlinger See heißt es für das<br />

legendäre Dixie-Schiff auch 2018 wieder: Leinen los!<br />

Die musikalische Sause steigt auf dem Bodenseeschiff „MS Schwaben“,<br />

das als Herzstück der Weißen Flotte rundum erneuert wurde und<br />

im neuen Glanz des Art-déco-Stils der 1930er-Jahre erstrahlt. Mit an<br />

Bord jede Menge Stimmungsgaranten: die Oldieband „Shadoogies“,<br />

„Sonja und die Maratongas“ und die über die Grenzen hinaus bekannte<br />

Dixieland- und Bluesband „Mississippi Steamboat Chickens“. Ein<br />

Abend voller Dixie, Pop, Retro und kühner Historie.<br />

15.06., 19.30-23.30 Uhr | Bodenseeschiff „MS Schwaben“<br />

Schifflandestelle Überlingen, D-88662 Überlingen<br />

VVK ab 02.05. bei „BuchLandung“/Lesen am See (Landungsplatz),<br />

Weinhaus „Renker“, Restaurant „Weinstein“<br />

CH – Schaffhausen | Die größte zeitgenössische Tanzbiennale der<br />

Schweiz macht im Stadttheater Schaffhausen halt: Das Tanzfestival<br />

Steps zeigt mit „Stream“ der beliebten Stuttgarter Kompanie Gauthier<br />

Dance ein spritziges Feuerwerk an Tanzimpressionen.<br />

Innerhalb weniger Jahre ist Eric Gauthier der große Sprung vom charismatischen<br />

Publikumsliebling des Stuttgarter Balletts zum international<br />

gefragten Choreografen und Künstlerischen Leiter seiner eigenen Truppe<br />

gelungen. Seine Kompanie präsentiert nicht nur Werke renommierter<br />

Choreografen, sondern auch seine eigenen, hoch gelobten Stücke.<br />

Mit seiner originellen und zugänglichen Art hat Gauthier nicht nur<br />

ein neues, junges Publikum für den zeitgenössischen Tanz gewonnen<br />

– seine Stücke haben es auch bis ins Repertoire der renommiertesten<br />

Tanzhäuser weltweit geschafft. Das Programm „Stream“ wurde speziell<br />

für das Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps konzipiert und zeigt<br />

Choreografien von Mauro Bigonzetti, Andonis Foniadakis, Itzik Galili,<br />

Po-Cheng Tsai, Nadav Zelner und natürlich auch von Eric Gauthier.<br />

Rasant, poetisch, grotesk und immer wieder humorvoll!<br />

03.05., 19.30 Uhr | Stadttheater Schaffhausen<br />

Herrenacker 22/23, CH-8200 Schaffhausen<br />

+41 (0)52 625 05 55 | www.stadttheater-sh.ch<br />

FOTO: REGINA BROCKE<br />

1.<br />

DI<br />

MUSICAL & TANZ<br />

ST. GALLEN<br />

Matterhorn<br />

mit Musik von Michael<br />

Kunze, Albert Hammond<br />

Theater St. Gallen, Großes<br />

Haus<br />

+41 (71) 2420513<br />

www.theatersg.ch<br />

19:30<br />

FESTE<br />

RADOLFZELL<br />

<strong>Mai</strong>fest<br />

Musikverein Stahringen<br />

Homburg<br />

11:00<br />

KLASSIK & JAZZ<br />

SINGEN<br />

SWR Big Band und<br />

Curtis Stigers<br />

Stadthalle<br />

+49 (7731) 85504<br />

www.stadthalle-singen.de<br />

20:00<br />

SONSTIGE MUSIK<br />

BAD SCHUSSENRIED<br />

Kehlbach Express<br />

Stadelgaudi<br />

Schussenrieder Brauerei<br />

Ott, Biergarten/Museumsschänke<br />

+49 (7583) 4040<br />

www.schussenrieder.de<br />

12:00<br />

DORNBIRN<br />

Akkordeonale<br />

Rembetiko, Balkan-Jazz,<br />

Forró, Indie-Folk u.v.m.<br />

Spielboden, Großer Saal<br />

+43 (5572) 21933<br />

www.akkordeonale.de<br />

20:00<br />

DIES & DAS<br />

LINDENBERG I.<br />

ALLGÄU<br />

<strong>Mai</strong>markt<br />

Innenstadt<br />

11:00<br />

RADOLFZELL<br />

Gin-Tasting auf dem<br />

Bodensee<br />

Segeltour auf der Seewiefke<br />

Wassersportzentrum<br />

+49 (7732) 971931<br />

www.wassersportzentrumradolfzell.de<br />

17:30<br />

2.<br />

MI<br />

MUSICAL & TANZ<br />

ST. GALLEN<br />

Sieben<br />

sieben Tanzstücke<br />

Lokremise<br />

+41 (71) 2778200<br />

www.lokremise.ch<br />

20:00<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

ST. GALLEN<br />

Adams Äpfel<br />

nach dem gleichnamigen<br />

Film von Anders Thomas<br />

Jensen<br />

Theater St. Gallen, Großes<br />

Haus<br />

+41 (71) 2420513<br />

www.theatersg.ch<br />

19:30<br />

LITERATUR &<br />

VORTRÄGE<br />

SINGEN<br />

Vom Busch bis zum<br />

Dusch-WC<br />

Urs Leuzinger, Kantonsarchäologe<br />

Thurgau<br />

Stadthalle<br />

+49 (7731) 85504<br />

www.stadthalle-singen.de<br />

20:00<br />

WEINGARTEN<br />

WunderWelten: Der<br />

Jakobsweg<br />

Dr. Martin Schulte-Kellinghaus<br />

Kulturzentrum Linse<br />

http://www.kulturzentrum-linse.de<br />

19:00<br />

ROCK & POP<br />

LINDAU<br />

Propagandhi & very<br />

special guests<br />

Club Vaudeville<br />

www.vaudeville.de<br />

20:00<br />

DIES & DAS<br />

LINDAU<br />

Internationale<br />

Bodensee-Kunstauktion<br />

Nachverkauf<br />

Auktionshaus Michael Zeller<br />

+49 (8382) 93020<br />

www.zeller.de<br />

10:00<br />

14:00<br />

3.<br />

DO<br />

KABARETT<br />

BAIENFURT<br />

Bernd Kohlhepp |<br />

Hämmerle TV – das<br />

Programm ben ich<br />

Hoftheater<br />

+49 (751) 56150630<br />

www.hoftheater.org<br />

20:15<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Johnny Armstrong:<br />

Gnadenlos<br />

Caserne-Comedy-Night<br />

Kulturhaus Caserne<br />

+49 (7541) 3786965<br />

www.johnny-armstrong.com<br />

20:00<br />

KONSTANZ<br />

Martina Brandl -<br />

Schon wieder was<br />

mit Sex<br />

Il Boccone<br />

+49 (7531) 2846744<br />

www.ilboccone.de<br />

20:30<br />

LUSTENAU<br />

Alfred Dorfer: und...<br />

Vorarlbergpremiere<br />

Freudenhaus<br />

+43 (5572) 2212220<br />

20:30<br />

RAVENSBURG<br />

Stefan Waghubinger:<br />

Jetzt hätten die guten<br />

Tage kommen können<br />

Zehntscheuer<br />

+49 (751) 21915<br />

www.zehntscheuer-ravensburg.de<br />

20:00<br />

SINGEN<br />

Heinrich del Core:<br />

Ganz arg wichtig<br />

Stadthalle<br />

+49 (7731) 85504<br />

www.stadthalle-singen.de<br />

20:00<br />

Heinrich del Core:<br />

Ganz arg wichtig<br />

Kulturzentrum Gems<br />

www.diegems.de<br />

20:00<br />

MUSICAL & TANZ<br />

SCHAFFHAUSEN<br />

Gauthier Dance:<br />

Stream<br />

Theaterhaus Stuttgart<br />

Stadttheater<br />

+41 (52) 6250555<br />

www.stadttheater-sh.ch<br />

19:30<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

BREGENZ<br />

Saturn kehrt zurück<br />

von Noah Haidle<br />

Theater Kosmos<br />

+43 (5574) 44034<br />

www.theaterkosmos.at<br />

20:00<br />

KONSTANZ<br />

<strong>Mai</strong> 2018 - 125. Splitternacht<br />

Kommunales Kunst- und<br />

Kulturzentrum K9<br />

+49 (7531) 16713<br />

www.k9-kulturzentrum.de<br />

20:00<br />

LINDAU<br />

Lindauer Marionettenoper:<br />

Der Riese<br />

Tunichtgut<br />

Stadttheater<br />

+49 (8382) 944650<br />

www.kultur-lindau.de<br />

09:30<br />

RAVENSBURG<br />

Romeo & Julia -<br />

Vogelperspektive<br />

Theater Ravensburg<br />

+49 (751) 23374<br />

www.theater-ravensburg.de<br />

20:00<br />

3. KUNST-<br />

MARKT<br />

4.–6.<br />

MAI 2018<br />

Bregenz<br />

Am Hafen<br />

Freitag–Sonntag<br />

10–18 Uhr<br />

Veranstalter:<br />

Töpferei B.Güttinger · Isny<br />

Tel. 0177 797 63 01<br />

www.toepferei-guettinger.de<br />

ST. GALLEN<br />

Im Eis<br />

von Andreas Sauter<br />

Lokremise<br />

+41 (71) 2778200<br />

www.lokremise.ch<br />

20:00<br />

Lugano Paradiso<br />

Schauspiel von Andreas<br />

Sauter<br />

Lokremise<br />

+41 (71) 2778200<br />

www.lokremise.ch<br />

19:30<br />

KUNST<br />

WASSERBURG<br />

Uli Eschbaumer, René<br />

Geier, Miri Haddick<br />

Gruppenausstellung -<br />

Vernissage<br />

Kuba - Kunst im Bahnhof<br />

www.ku-ba.org<br />

19:30


DIE WICHTIGSTEN TERMINE IM MAI<br />

D – Singen | bz. Ein Stück Südtirol in Singen beim „Frühling mit den<br />

Kastelruther Spatzen“ – so das Motto der sieben Vollblutmusiker.<br />

Neue Songs, viele beliebte Klassiker im gewohnten „Spatzen“-Sound<br />

und eine neue Bühnenshow mit stimmungsvollen Effekten erwarten<br />

die Zuschauer. Drei Jahrzehnte Volksmusik-Geschichte umgeben die<br />

Kastelruther Spatzen – und seit jeher begeistern sie ihr Publikum. Nur<br />

wenige Musikformationen halten sich über die Jahrzehnte hinweg<br />

so erfolgreich. Und über 15 Millionen verkaufte Tonträger, die mit<br />

zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden, sprechen für sich. In ihrem<br />

Heimatort Kastelruth in Südtirol ist man zu Recht stolz auf seine musikalischen<br />

Botschafter.<br />

04.05., 20 Uhr<br />

Stadthalle, Hohgarten 4, D-78224 Singen<br />

www.stadthalle-singen.de<br />

<strong>Mai</strong> - Juli 2018<br />

Beginn: 20.00 Uhr (falls nicht anders angegeben), Saalöffnung: ca. eine Stunde vorher,<br />

Bestuhlung/Teilbestuhlung je nach Veranstaltungsgenre<br />

Do 3. <strong>Mai</strong><br />

Stefan Waghubinger<br />

Fr 4. <strong>Mai</strong><br />

Tingvall Trio<br />

Sa 5. <strong>Mai</strong><br />

Guru Guru<br />

Di 8. <strong>Mai</strong><br />

„Ravensburg slammt!“<br />

Ralph Dutli<br />

Mi 18. Juli 19.00 Uhr!!!<br />

Mi 9. <strong>Mai</strong><br />

„Lautstark<br />

Etta Scollo<br />

Zehntscheuer Ravensburg, Grüner-Turm-Straße 30, 88212 Ravensburg,<br />

Telefon (0751) 2 19 15, Fax (0751) 1 79 69, info@zehntscheuer-rv.de<br />

www.zehntscheuer-ravensburg.de<br />

Guru Guru<br />

Tingvall Trio<br />

Etta Scollo<br />

Sa 12. <strong>Mai</strong><br />

Jazztime in town<br />

11 Uhr: The Bigtown Bandits<br />

20 Uhr: B.B. & the Blues Shacks<br />

Mi 16. <strong>Mai</strong><br />

Terem Quartett<br />

Sa 19. <strong>Mai</strong><br />

ausverkauft!<br />

B.B. & the Blues Shacks<br />

The Bigtown B.<br />

Terem Quartett<br />

Lautstark<br />

LITERATUR &<br />

VORTRÄGE<br />

TUTTLINGEN<br />

SWR1 Hits & Storys -<br />

Die Große Schneidewind-Show<br />

- mit<br />

Sascha Bendiks und<br />

Simon Höneß<br />

Angerhalle<br />

+49 (7461) 96627430<br />

20:00<br />

KLASSIK & JAZZ<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Canta Brazil<br />

Bossa Nova, Samba und<br />

Jazz, Eintritt frei<br />

Restaurant Amicus<br />

+49 (7541) 3006477<br />

20:30<br />

RAVENSBURG<br />

Ensemble ascolta<br />

Experimentierfreude<br />

Konzerthaus<br />

+49 (751) 82640<br />

www.ravensburg.de<br />

20:00<br />

ST. GALLEN<br />

Frankreich<br />

Werke von Delibes, Ibert,<br />

Offenbach und Ravel, Leitung:<br />

Sébastien Rouland<br />

Tonhalle<br />

+41 (71) 2420632<br />

www.st.gallen.ch/tonhalle<br />

19:30<br />

ROCK & POP<br />

KRESSBRONN<br />

Neon Diamond<br />

Neo-Pop<br />

Schlösslepark, Konzertmuschel<br />

www.kressbronn.de<br />

19:00<br />

KREUZLINGEN<br />

Blues Max<br />

30 Jahre Z<br />

Z88<br />

www.z88.ch<br />

20:00<br />

SONSTIGE MUSIK<br />

DORNBIRN<br />

Sohn<br />

Gesang mit organischen<br />

Drum Machines und minimalistischen<br />

Synthielinien<br />

kombiniert<br />

Spielboden, Großer Saal<br />

+43 (5572) 21933<br />

www.spielboden.at<br />

21:00<br />

KONSTANZ<br />

Mike Silver & Heather<br />

Fyson<br />

Folk aus Cornwall und<br />

Konstanz<br />

Zimmerbühne in der<br />

Niederburg<br />

www.mikesilver.co.uk<br />

20:00<br />

DIES & DAS<br />

LINDAU<br />

Internationale<br />

Bodensee-Kunstauktion<br />

Nachverkauf<br />

Auktionshaus Michael Zeller<br />

+49 (8382) 93020<br />

www.zeller.de<br />

10:00<br />

14:00<br />

4.<br />

FR<br />

KABARETT<br />

BAIENFURT<br />

Suchtpotenzial | Eskalatioooon<br />

Hoftheater<br />

+49 (751) 56150630<br />

www.hoftheater.org<br />

20:15<br />

KONSTANZ<br />

Caveman - du<br />

sammeln, ich jagen<br />

Il Boccone<br />

+49 (7531) 2846744<br />

www.ilboccone.de<br />

20:30<br />

LUSTENAU<br />

Alfred Dorfer: und...<br />

Vorarlbergpremiere<br />

Freudenhaus<br />

+43 (5572) 2212220<br />

20:30<br />

04.05. | 20 Uhr | 20 Jahre JAZZ am SEE | ev. Gnadenkirche<br />

LARS DANIELSSON QUARTET<br />

„Liberetto III“ - ausverkauft<br />

12.05. | 20 Uhr| ev. Gnadenkirche<br />

TRIALOGconcerts - u.a. Goldberg Variationen<br />

13.05. | 13 - 17 Uhr| MÜHLENWEGMUSEUM Allensbach<br />

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG<br />

Offenes Museum, freier Eintritt, das ehemalige Wohnhaus<br />

und Atelier sind geöffnet<br />

16.05.| 20 Uhr| Pfarrheim | ausverkauft<br />

STEFAN WAGHUBINGER<br />

„Jetzt hätten die guten Zeiten kommen können“<br />

21.05. | 11 Uhr | ev. Gnadenkirche<br />

PFINGSTMATINÉE mit der MUSIKHOCHSCHULE<br />

FREIBURG - Gitarrenmusik aus drei Jahrhunderten<br />

24.05. | 19.30 Uhr| „umsonst & draußen“ | Seegarten<br />

VELVET <strong>BO</strong>BS - Songs von Bob Dylan u.a.<br />

26. & 27.05. | Gartenwochenende in Allensbach<br />

GRENZENLOSES GARTEN-RENDEZVOUS<br />

mehrere Privatgärten öffnen ihre Pforten<br />

Infos & VVK: Kultur- & Verkehrsbüro Allensbach | Konstanzer Str. 12<br />

78476 Allensbach | +49 (0)7533 801 35 | www.allensbach.de<br />

117


118<br />

SEEHENSWERT<br />

ANZEIGE<br />

D – Konstanz | Grooven für den guten Zweck. Konstanz wird wieder<br />

zum Eldorado für Musikbegeisterte, wenn es zum 21. Mal heißt:<br />

Jazz Downtown!<br />

Ein Armband als Ticket erlaubt den Zutritt zu 26 Konzerten in 26 Lokalen.<br />

Der Gewinn des Benefizabends fließt – dank der Unterstützung von<br />

Musikern, Wirten und Sponsoren – direkt in die Arbeit des Konstanzer<br />

Hospizvereins. Auftakt ist um 19.30 Uhr im Konstanzer Münster, wo<br />

das Bodensee-Saxophon-Quartett gemeinsam mit dem Männerchor<br />

des Hauses das große Eröffnungskonzert gestaltet. Ab 21 Uhr greifen<br />

dann die Musikerinnen und Musiker in den 26 gastgebenden Lokalen<br />

zu ihren Instrumenten. Von Jazz über Soul, Blues und Rock in allen<br />

erdenklichen Variationen bis zu Latin, Flamenco und kubanischem Son<br />

bietet der Abend garantiert für jeden Geschmack etwas. Dabei gibt es<br />

auch dieses Jahr zahlreiche neue Bands zu entdecken.<br />

05.05., 19.30 Uhr Eröffnungskonzert im Münster,<br />

ab 21 Uhr Konzerte in den teilnehmenden 26 Lokalen<br />

Altstadt, D-78462 Konstanz | www.jazz-downtown.de<br />

SCHAFFHAUSEN<br />

Pony M.: Dini Mueter<br />

neues Programm<br />

Kammgarn Kulturzentrum<br />

+41 (52) 6240140<br />

www.kammgarn.ch<br />

20:30<br />

MUSICAL & TANZ<br />

SCHAFFHAUSEN<br />

Gauthier Dance:<br />

Stream<br />

Theaterhaus Stuttgart<br />

Stadttheater<br />

+41 (52) 6250555<br />

www.stadttheater-sh.ch<br />

10:30<br />

ST. GALLEN<br />

On the Town<br />

von Leonard Bernstein,<br />

Jerome Robbins, Betty<br />

Comden, Adolph Green<br />

Theater St. Gallen, Großes<br />

Haus<br />

+41 (71) 2420513<br />

www.theatersg.ch<br />

19:30<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

BREGENZ<br />

Saturn kehrt zurück<br />

von Noah Haidle<br />

Theater Kosmos<br />

+43 (5574) 44034<br />

www.theaterkosmos.at<br />

20:00<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Vorüberformierungen<br />

Installationen, Ausstellungen,<br />

Performances und<br />

Uraufführung<br />

Zeppelin Universität, ZF-<br />

Campus, Graf von Soden<br />

Forum<br />

19:30<br />

KONSTANZ<br />

Hall of Fame<br />

junge Talente auf der Bühne<br />

Spiegelhalle<br />

+49 (7531) 900150<br />

www.theaterkonstanz.de<br />

19:00<br />

<strong>Mai</strong> 2018 - Die<br />

Eisernen<br />

Kommunales Kunst- und<br />

Kulturzentrum K9<br />

+49 (7531) 16713<br />

www.k9-kulturzentrum.de<br />

20:00<br />

LINDAU<br />

Lindauer Marionettenoper:<br />

Die Zauberflöte<br />

von Wolfgang Amadeus<br />

Mozart<br />

Stadttheater<br />

+49 (8382) 944650<br />

www.kultur-lindau.de<br />

19:30<br />

RAVENSBURG<br />

Willkommen in<br />

deinem Leben<br />

Theater Ravensburg<br />

+49 (751) 23374<br />

www.theater-ravensburg.de<br />

20:00<br />

TUTTLINGEN<br />

Aufguss<br />

Theater an der Kö und das<br />

Tournee Theater Thespiskarren<br />

Stadthalle<br />

+49 (7461) 96627430<br />

20:00<br />

WILHELMSDORF<br />

Mein Freund Harvey<br />

Komödie von Mary Chase<br />

Kulturverein Wilhelmsdorf<br />

Scheune<br />

+49 (7503) 1631<br />

www.kv-wilhelmsdorf.de<br />

20:00<br />

FESTE<br />

WEINGARTEN<br />

Frühlingsball<br />

Bürgerstiftuung Ravensburg<br />

Kultur- und Kongresszentrum<br />

www.weingarten-online.de<br />

20:00<br />

KUNST<br />

KONSTANZ<br />

Jennifer Schecker:<br />

nebenan<br />

Vernissage<br />

Kulturzentrum am Münster,<br />

Gewölbekeller<br />

+49 (7531) 900900<br />

www.konstanz.de<br />

18:00<br />

KREUZLINGEN<br />

Maya Bringolf und<br />

Céline Brunko<br />

Doppelvernissage<br />

Kunstraum<br />

+41 (71) 6711528<br />

www.kunstraum-kreuzlingen.ch<br />

19:30<br />

ST. GALLEN<br />

Maria Lassnig:<br />

Be-Ziehungen<br />

Vernissage<br />

Kunstmuseum<br />

+41 (71) 2420671<br />

www.kunstmuseumsg.ch<br />

18:30<br />

LITERATUR &<br />

VORTRÄGE<br />

GOTTLIEBEN<br />

Peter Stamm: Die<br />

sanfte Gleichgültigkeit<br />

der Welt<br />

Moderation: Marianne Sax<br />

Bodman-Haus<br />

+41 (71) 6693480<br />

www.bodmanhaus.ch<br />

20:00<br />

RAVENSBURG<br />

Max Goldt<br />

Waaghaus, Schwörsaal<br />

+49 (0751) 82640<br />

www.katzundgoldt.de<br />

20:30<br />

ÜBERLINGEN<br />

Loriot - Männer und<br />

Frauen passen einfach<br />

nicht zusammen<br />

szenische Lesung mit Birgit<br />

und Oliver Nolte<br />

Noltes Culture Lounge<br />

+49 (7551) 8310222<br />

www.noltes.biz<br />

20:00<br />

KLASSIK & JAZZ<br />

KONSTANZ<br />

Ensemble Cantissimo:<br />

Discovery – Aphrodite,<br />

Spinnen und der<br />

Frühling<br />

Werke von Brahms,<br />

Herzogenberg, Bach, Doles,<br />

Isaac, Krenek, Hindemith<br />

und Webern<br />

Lutherkirche<br />

+49 (7531) 2848455<br />

20:00<br />

RAVENSBURG<br />

Tingvall Trio<br />

Zehntscheuer<br />

+49 (751) 21915<br />

www.zehntscheuer-ravensburg.de<br />

20:00<br />

ST. GALLEN<br />

Fées et Poupées<br />

Werke von Delibes und Offenbach,<br />

Leitung: Sébastien<br />

Rouland<br />

Tonhalle<br />

+41 (71) 2420632<br />

www.st.gallen.ch/tonhalle<br />

12:15<br />

WANGEN IM ALLGÄU<br />

Philipp Frankhauser<br />

Quintett<br />

Bluessänger<br />

Clublokal Schwarzer Hasen<br />

+49 (7522) 909176<br />

www.jazzpoint-wangen.de<br />

20:30<br />

ROCK & POP<br />

DORNBIRN<br />

Autonomics<br />

90's Rock<br />

Spielboden, Kantine<br />

+43 (5572) 21933<br />

www.spielboden.at<br />

21:00<br />

KONSTANZ<br />

Ghostriders<br />

blues, rock<br />

Das Voglhaus<br />

www.das-voglhaus.de<br />

21:00<br />

KREUZLINGEN<br />

Divapella<br />

30 Jahre Z<br />

Z88<br />

www.z88.ch<br />

20:00<br />

Maul-Wurf<br />

30 Jahre Z<br />

Z88<br />

www.z88.ch<br />

21:00<br />

VOLKSMUSIK<br />

BAD SCHUSSENRIED<br />

Killertal Echo<br />

Volksmusik und Schlager<br />

Schussenrieder Brauerei<br />

Ott, Biergarten/Museumsschänke<br />

+49 (7583) 4040<br />

www.schussenrieder.de<br />

19:00<br />

SINGEN<br />

Die Kastelruther<br />

Spatzen<br />

Schlager / Volksmusik mit<br />

den Kastelruther Spatzen<br />

Stadthalle<br />

+49 (7731) 85504<br />

www.stadthalle-singen.de<br />

20:00<br />

SONSTIGE MUSIK<br />

LINDAU<br />

Wally & Ami Warning<br />

groove and soul<br />

Club Vaudeville<br />

www.vaudeville.de<br />

21:00<br />

MESSEN<br />

DORNBIRN<br />

Happiness-Messe<br />

Gesundheit, Spiritualität<br />

und Heilung<br />

Kulturhaus<br />

14:00<br />

WANGEN IM ALLGÄU<br />

Wangener Welten<br />

die Leistungsschau<br />

Argeninsel<br />

10:00<br />

DIES & DAS<br />

BREGENZ<br />

Kunsthandwerkermarkt<br />

Motto: Kunst im Hafen<br />

Hafen<br />

+43 (5574) 6010<br />

www.hafen-bregenz.at<br />

10:00<br />

LINDAU<br />

Aufnahme in die<br />

Stammzellendatei<br />

DSSD Süd<br />

, Menschen im Alter von 18<br />

bis 55 Jahren, halbe Stunde<br />

davor darf nichts gegessen<br />

werden<br />

Lebenshilfe Wohnheim<br />

18:00<br />

Internationale<br />

Bodensee-Kunstauktion<br />

Nachverkauf<br />

Auktionshaus Michael Zeller<br />

+49 (8382) 93020<br />

www.zeller.de<br />

10:00<br />

14:00<br />

5.<br />

SA<br />

KABARETT<br />

AICHSTETTEN<br />

Patrizia Moresco<br />

Kleinkunstverein Aichstetten<br />

Pfarrstadel<br />

20:00<br />

BAD SAULGAU<br />

Heinrich del Core:<br />

Ganz arg wichtig<br />

Heinrich del Core<br />

Stadtforum<br />

+49 (7581) 20090<br />

www.t-b-g.de<br />

20:00<br />

BAIENFURT<br />

Martina Brandl |<br />

Schon wieder was<br />

mit Sex<br />

Hoftheater<br />

+49 (751) 56150630<br />

www.hoftheater.org<br />

20:15<br />

<strong>BO</strong>DNEGG<br />

MaulArt: Basst scho!<br />

Bildungszentrum, Realschulbau<br />

EG<br />

+49 (7520) 920712<br />

20:00<br />

LUSTENAU<br />

Alfred Dorfer: und...<br />

Vorarlbergpremiere<br />

Freudenhaus<br />

+43 (5572) 2212220<br />

20:30<br />

WANGEN IM ALLGÄU<br />

Streckenbach & Köhler<br />

- Multiple Ohrgasmen<br />

Streckenbach & Köhler<br />

Hägeschmiede<br />

+49 (7522) 29889<br />

20:00<br />

WEINFELDEN<br />

Rolf Schmid: No10<br />

zehntes Soloprogramm<br />

Hotel- und Kongresszentrum<br />

Thurgauerhof<br />

+41 (71) 6263333<br />

www.thurgauerhof.com<br />

20:00<br />

MUSICAL & TANZ<br />

LINDAU<br />

Lindauer Marionettenoper:<br />

Schwanensee<br />

nach der Musik von Pjotr<br />

Iljitsch Tschaikowski<br />

Stadttheater<br />

+49 (8382) 944650<br />

www.kultur-lindau.de<br />

19:30<br />

ST. GALLEN<br />

Matterhorn<br />

mit Musik von Michael<br />

Kunze, Albert Hammond<br />

Theater St. Gallen, Großes<br />

Haus<br />

+41 (71) 2420513<br />

www.theatersg.ch<br />

19:30<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

BREGENZ<br />

Saturn kehrt zurück<br />

von Noah Haidle<br />

Theater Kosmos<br />

+43 (5574) 44034<br />

www.theaterkosmos.at<br />

20:00


DIE WICHTIGSTEN TERMINE IM MAI<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Vorüberformierungen<br />

Installationen, Ausstellungen,<br />

Performances und<br />

Uraufführung<br />

Zeppelin Universität, ZF-<br />

Campus, Graf von Soden<br />

Forum<br />

19:30<br />

HAGNAU<br />

Eule findet den Beat<br />

Gwandhaus<br />

16:00<br />

RAVENSBURG<br />

Die 39 Stufen<br />

Theater Ravensburg<br />

+49 (751) 23374<br />

www.theater-ravensburg.de<br />

20:00<br />

FESTE<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Eröffnungsfeier - 30<br />

Jahre Bodenseefestival<br />

Russland - Vorwärts zu<br />

neuen Ufern<br />

Graf-Zeppelin-Haus<br />

+49 (7541) 2880<br />

www.bodenseefestival.de<br />

17:30<br />

LEIBERTINGEN<br />

Mittelalter-Kulturfest<br />

Burg Wildenstein<br />

11:00<br />

LITERATUR &<br />

VORTRÄGE<br />

ÜBERLINGEN<br />

Loriot - Männer und<br />

Frauen passen einfach<br />

nicht zusammen<br />

szenische Lesung mit Birgit<br />

und Oliver Nolte<br />

Noltes Culture Lounge<br />

+49 (7551) 8310222<br />

www.noltes.biz<br />

20:00<br />

KLASSIK & JAZZ<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Eröffnungskonzert<br />

mit Dmitry Masleev,<br />

Klavier<br />

Christoph Eschenbach,<br />

Leitung<br />

Graf-Zeppelin-Haus<br />

+49 (7541) 2880<br />

www.bodenseefestival.de<br />

20:00<br />

KREUZLINGEN<br />

Orchester Divertimento<br />

Frühjahrskonzert<br />

Pädagogische Maturitätsschule,<br />

Aula<br />

+41 (71) 6785555<br />

www.orchester-divertomento.org<br />

20:00<br />

LEUTKIRCH IM ALLGÄU<br />

Cantabile<br />

Chor-Konzert<br />

Festhalle<br />

+49 (7561) 9151980<br />

www.festhalle-leutkirch.de<br />

20:00<br />

MENGEN<br />

Melodien zum<br />

Verlieben<br />

Gesangverein Liederlust<br />

Bürgerhaus<br />

20:00<br />

RAVENSBURG<br />

Jubiläumskonzert<br />

50 Jahre Oberschwäbisches<br />

Kammerorchester e. V.<br />

Konzerthaus<br />

+49 (751) 82640<br />

www.ravensburg.de<br />

19:00<br />

ST. GALLEN<br />

A Tribute to Bernstein<br />

mit Robina Steyer u.a.<br />

Lokremise<br />

+41 (71) 2778200<br />

www.lokremise.ch<br />

21:00<br />

WILHELMSDORF<br />

Wupper-Trio<br />

Sayaka Schmuck (Klarinette),<br />

Malwina Sosnowski<br />

(Violine und Viola) Nicolai<br />

Gerassimez (Pianist)<br />

Kulturverein Wilhelmsdorf<br />

Scheune<br />

+49 (7503) 1631<br />

www.kv-wilhelmsdorf.de<br />

20:00<br />

ROCK & POP<br />

KREUZLINGEN<br />

The Noise Brothers<br />

30 Jahre Z<br />

Z88<br />

www.z88.ch<br />

21:00<br />

LINDAU<br />

Isle of Music<br />

Musiknacht in 14 Locations<br />

Lindau<br />

21:00<br />

RAVENSBURG<br />

Guru Guru<br />

50 Jahre Bandgeburtstag<br />

Zehntscheuer<br />

+49 (751) 21915<br />

www.zehntscheuer-ravensburg.de<br />

20:00<br />

ÜBERLINGEN<br />

AxtAttacke - 6th<br />

Sa66ath<br />

Metal-Konzert<br />

Jugendzentrum Rampe<br />

www.AxtAttacke.jimdo.com/<br />

19:00<br />

VOLKSMUSIK<br />

BAD SCHUSSENRIED<br />

Unterhaltung mit den<br />

Burgrieder Dorfmusikanten<br />

Schussenrieder Brauerei Ott,<br />

Biergarten<br />

+49 (7583) 4040<br />

www.schussenrieder.de<br />

11:30<br />

Wirtshaussingen<br />

Dicke Hilde, Schwarzbierhaus<br />

+49 (7583) 927670<br />

www.dicke-hilde.de<br />

19:30<br />

BAD WURZACH<br />

Brass Gala<br />

Gemeinschaftskonzert,<br />

Brass Band Oberschwaben-<br />

Allgäu & Brass Band A7<br />

Kurhaus am Kurpark<br />

www.bad-wurzach.de<br />

20:00<br />

SONSTIGE MUSIK<br />

BAD WALDSEE<br />

Onair: Illuminate<br />

Vokal-Band<br />

Haus am Stadtsee<br />

+49 (7524) 941342<br />

www.kultur-am-see.de<br />

20:00<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Anavantou - Brazil<br />

Forró<br />

Bahnhof Fischbach<br />

+49 (07541) 44226<br />

www.bahnhof-fischbach.de<br />

20:00<br />

LINDAU<br />

Bavaschôro<br />

bayerisch-brasilianische<br />

Musik<br />

Zeughaus<br />

www.zeughaus-lindau.de<br />

20:00<br />

TUTTLINGEN<br />

Oliver Schulz Big Band<br />

Tanz in den <strong>Mai</strong><br />

Angerhalle<br />

+49 (7461) 96627430<br />

20:00<br />

MESSEN<br />

DORNBIRN<br />

Happiness-Messe<br />

Gesundheit, Spiritualität<br />

und Heilung<br />

Kulturhaus<br />

10:00<br />

WANGEN IM ALLGÄU<br />

Wangener Welten<br />

die Leistungsschau<br />

Argeninsel<br />

10:00<br />

DIES & DAS<br />

BREGENZ<br />

Kunsthandwerkermarkt<br />

Motto: Kunst im Hafen<br />

Hafen<br />

+43 (5574) 6010<br />

www.hafen-bregenz.at<br />

10:00<br />

LINDAU<br />

Internationale<br />

Bodensee-Kunstauktion<br />

Nachverkauf<br />

Auktionshaus Michael Zeller<br />

+49 (8382) 93020<br />

www.zeller.de<br />

10:00<br />

RAVENSBURG<br />

Lange Einkaufsnacht<br />

Innenstadt<br />

18:00<br />

6.<br />

SO<br />

KABARETT<br />

SINGEN<br />

Simon & Jan: Halleluja<br />

Kulturzentrum Gems<br />

www.diegems.de<br />

19:00<br />

MUSICAL & TANZ<br />

LINDAU<br />

Tanzhaus goes<br />

Wonderland - Künstlerische<br />

Leitung: Anne<br />

Thaeter<br />

tanzhaus Lindau<br />

Stadttheater<br />

+49 (8382) 944650<br />

www.kultur-lindau.de<br />

17:00<br />

ST. GALLEN<br />

Sieben<br />

sieben Tanzstücke<br />

Lokremise<br />

+41 (71) 2778200<br />

www.lokremise.ch<br />

17:00<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Premiere: KISS - Die<br />

neue Produktion des<br />

Theaterspielclubs 13+<br />

Kiesel im k42<br />

+49 (7541) 2033301<br />

www.kulturbuero-friedrichshafen.<br />

de<br />

19:00<br />

Vorüberformierungen<br />

Installationen, Ausstellungen,<br />

Performances und<br />

Uraufführung<br />

Zeppelin Universität, ZF-<br />

Campus, Graf von Soden<br />

Forum<br />

19:30<br />

KONSTANZ<br />

Das Kriminal Impro<br />

Dinner - Krimidinner<br />

mit Kitzel für Nerven<br />

und Gaumen<br />

Aller Anfang ist Mord<br />

Konzil<br />

www.konzil-konstanz.de<br />

17:00<br />

Konstanz<br />

14 Uhr-Ticket<br />

Ab 14 Uhr Hin- & Rückfahrt<br />

nur 16 € I Kinder 8 €<br />

4.5. - 7.10.2018<br />

AbendKat<br />

Freitags und samstags –<br />

abends über den See<br />

4.5. - 8.9. 14.9. - 29.9.<br />

FN:<br />

KN:<br />

Friedrichshafen<br />

20.02 Uhr 20.02 Uhr<br />

22.02 Uhr 22.02 Uhr<br />

21.02 Uhr 21.02 Uhr<br />

23.02 Uhr Oktoberfest-Shuttle<br />

www.der-katamaran.de<br />

KIK–Kabarett in Kreuzlingen<br />

MI, 30. MAI<br />

➜ DREISPITZ KREUZLINGEN<br />

Sebastian<br />

Pufpaff<br />

«AUF ANFANG»<br />

DO, 25. OKTOBER<br />

➜ THEATER AN DER GRENZE<br />

Tina Teubner<br />

«WENN DU MICH VERLÄSST,<br />

KOMM ICH MIT.»<br />

DO, 15. NOVEMBER<br />

➜ THEATER AN DER GRENZE<br />

Sebastian<br />

Krämer<br />

«IM GLANZE DER<br />

VERGEBLICHKEIT»<br />

präsentiert 2018:<br />

Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr.<br />

www.kik-kreuzlingen.ch<br />

Vorverkauf:<br />

Starticket: 0900 325 325 (CHF 1.19/Min. ab Festnetz), www.starticket.ch<br />

Kreuzlingen Tourismus, Hauptstr. 39, CH-8280 Kreuzlingen, +41 71 672 38 40<br />

119


120<br />

SEEHENSWERT<br />

LINDAU<br />

Lindauer Marionettenoper:<br />

Die Zauberflöte<br />

von Wolfgang Amadeus<br />

Mozart<br />

Stadttheater<br />

+49 (8382) 944650<br />

www.kultur-lindau.de<br />

16:00<br />

RAVENSBURG<br />

Richtfest<br />

Landestheater Tübingen<br />

Konzerthaus<br />

+49 (751) 82640<br />

www.ravensburg.de<br />

19:00<br />

ST. GALLEN<br />

Der Mann der die<br />

Welt ass<br />

Einführungsmatinee<br />

Lokremise<br />

+41 (71) 2778200<br />

www.lokremise.ch<br />

11:00<br />

Il pirata<br />

Oper von Vincenzo Bellini<br />

Theater St. Gallen, Großes<br />

Haus<br />

+41 (71) 2420513<br />

www.theatersg.ch<br />

14:30<br />

WILHELMSDORF<br />

Mein Freund Harvey<br />

Komödie von Mary Chase<br />

Kulturverein Wilhelmsdorf<br />

Scheune<br />

+49 (7503) 1631<br />

www.kv-wilhelmsdorf.de<br />

17:00<br />

FESTE<br />

LEIBERTINGEN<br />

Mittelalter-Kulturfest<br />

Burg Wildenstein<br />

11:00<br />

KUNST<br />

ISNY IM ALLGÄU<br />

Anthimos Toupheksis:<br />

Nervenkunst<br />

Vernissage<br />

Städtische Galerie im Turm<br />

11:00<br />

TETTNANG<br />

Zoo Mockba - Russisches<br />

Spielzeugdesign<br />

Vernissage<br />

Städtische Galerie im<br />

Schlosspark<br />

www.bodenseefestival.de<br />

11:00<br />

LITERATUR &<br />

VORTRÄGE<br />

STEIN AM RHEIN<br />

Robert Prosser<br />

Lindwurm-Lesereihe<br />

Museum Lindwurm<br />

+41 (52) 7412512<br />

www.museum-lindwurm.ch<br />

11:00<br />

KLASSIK & JAZZ<br />

BAD SAULGAU<br />

Wupper Trio<br />

Sayaka Schmuck,Klarinette<br />

Ken Schumann, Viola<br />

Andreas Hering, Piano<br />

Altes Kloster<br />

+49 (7581) 207160<br />

www.bad-saulgau.de<br />

19:00<br />

<strong>BO</strong>DMAN-LUDWIGS-<br />

HAFEN<br />

Mississippi Steamboat<br />

Chicken<br />

Jazzfrühschoppen<br />

Zollhaus<br />

+49 (7773) 930040<br />

www.zollhaus-ludwigshafen.de<br />

11:00<br />

LINDAU<br />

Lindauer Vokalensemble:<br />

Contemplatio<br />

Chormusik, Orgelkompositionen<br />

und -improvisation<br />

Pfarrkirche St. Ludwig<br />

19:00<br />

MESSKIRCH<br />

Heilbronner Klaviertrio<br />

Musikfestwoche Donau-<br />

Oberschwaben<br />

Schloss, Festsaal<br />

+49 (7575) 206 46<br />

www.schloss-messkirch.de<br />

17:00<br />

RAVENSBURG<br />

Im Zauberreich von<br />

Baba Jaga<br />

Ein russisches Märchenkonzert<br />

zum Mitmachen<br />

Waaghaus<br />

+49 (0751) 82640<br />

www.ravensburg.de<br />

15:00<br />

TETTNANG<br />

Klavierkonzert mit<br />

Dmitry Masleev<br />

Dmitry Masleev<br />

Neues Schloss<br />

www.bodenseefestival.de<br />

18:00<br />

ROCK & POP<br />

KONSTANZ<br />

<strong>Mai</strong> 2018 - Iva Nova<br />

Kommunales Kunst- und<br />

Kulturzentrum K9<br />

+49 (7531) 16713<br />

www.k9-kulturzentrum.de<br />

20:00<br />

SINGEN<br />

Münchener Freiheit:<br />

Schwerelos Tour<br />

Münchener Freiheit ***<br />

Stadthalle<br />

+49 (7731) 85504<br />

www.stadthalle-singen.de<br />

20:00<br />

VOLKSMUSIK<br />

BAD SCHUSSENRIED<br />

Musikverein Reichenbach<br />

Schussenrieder Brauerei Ott,<br />

Biergarten<br />

+49 (7583) 4040<br />

www.schussenrieder.de<br />

11:30<br />

SONSTIGE MUSIK<br />

RADOLFZELL<br />

Promenadenkonzert<br />

Konzertsegel<br />

www.radolfzell.de<br />

17:00, Transmission<br />

ÜBERLINGEN<br />

Roberto Legnani<br />

virtuose Gitarrenmusik<br />

Städtisches Museum,<br />

Museumssaal<br />

+49 (7551) 991079<br />

www.museum-ueberlingen.de<br />

17:00<br />

MESSEN<br />

DORNBIRN<br />

Happiness-Messe<br />

Gesundheit, Spiritualität<br />

und Heilung<br />

Kulturhaus<br />

11:00<br />

WANGEN IM ALLGÄU<br />

Wangener Welten<br />

die Leistungsschau<br />

Argeninsel<br />

10:00<br />

DIES & DAS<br />

BREGENZ<br />

Kunsthandwerkermarkt<br />

Motto: Kunst im Hafen<br />

Hafen<br />

+43 (5574) 6010<br />

www.hafen-bregenz.at<br />

10:00<br />

LINDAU<br />

Ansichtskarten-/<br />

Briefmarken- und<br />

Münzbörse<br />

Freizeitzentrum<br />

+49 (8382) 9431166<br />

09:00<br />

LINDENBERG I.<br />

ALLGÄU<br />

Lindenberger Hut-Tag<br />

mit Wahl der Deutschen<br />

Hutkönigin<br />

Innenstadt<br />

11:00<br />

RADOLFZELL<br />

Verkaufsoffener<br />

Sonntag<br />

Tag des Rades<br />

Innenstadt<br />

12:30<br />

TETTNANG<br />

Verkaufsoffener<br />

Sonntag<br />

Innenstadt<br />

www.tettnang.de<br />

13:00<br />

7.<br />

MO<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

ST. GALLEN<br />

Adams Äpfel<br />

nach dem gleichnamigen<br />

Film von Anders Thomas<br />

Jensen<br />

Theater St. Gallen, Großes<br />

Haus<br />

+41 (71) 2420513<br />

www.theatersg.ch<br />

19:30<br />

LITERATUR &<br />

VORTRÄGE<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Das Haus Württemberg<br />

und Russland<br />

- Vortrag von<br />

Dr.Eberhard Fritz,<br />

Archivar des Hauses<br />

Württemberg<br />

Kiesel im k42<br />

+49 (7541) 2033301<br />

www.kulturbuero-friedrichshafen.<br />

de<br />

20:00<br />

ROCK & POP<br />

KONSTANZ<br />

Anka & Gosh<br />

Gesang & Gitarre, Kontrabass/Percussions<br />

Restaurant Rambagh Palace<br />

www.rambagh-palace.de<br />

18:00<br />

DIES & DAS<br />

LINDAU<br />

Internationale<br />

Bodensee-Kunstauktion<br />

Nachverkauf<br />

Auktionshaus Michael Zeller<br />

+49 (8382) 93020<br />

www.zeller.de<br />

10:00<br />

14:00<br />

WANGEN IM ALLGÄU<br />

Film: Félicité<br />

Drama/Musik<br />

Verein Weiße Wand, Lichtspielhaus<br />

Sohler<br />

20:15<br />

8.<br />

DI<br />

KABARETT<br />

RAVENSBURG<br />

Chris Tall: Und jetzt ist<br />

Papa dran<br />

Stand-Up-Comedy<br />

Oberschwabenhalle<br />

+49 (751) 82640<br />

www.liveinravensburg.de<br />

20:00<br />

MUSICAL & TANZ<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Eifman Ballett<br />

St.Petersburg: Eugen<br />

Onegin<br />

Südwestdeutsche Philharmonie<br />

Konstanz<br />

Graf-Zeppelin-Haus<br />

+49 (7541) 2880<br />

www.bodenseefestival.de<br />

19:30<br />

ST. GALLEN<br />

Sieben<br />

sieben Tanzstücke<br />

Lokremise<br />

+41 (71) 2778200<br />

www.lokremise.ch<br />

20:00<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

RAVENSBURG<br />

Der Kick<br />

Theater Ravensburg<br />

+49 (751) 23374<br />

www.theater-ravensburg.de<br />

20:00<br />

ST. GALLEN<br />

Fidelio<br />

Oper von Ludwig van<br />

Beethoven<br />

Theater St. Gallen, Großes<br />

Haus<br />

+41 (71) 2420513<br />

www.theatersg.ch<br />

19:30<br />

FESTE<br />

RADOLFZELL<br />

Friedensfest<br />

73 Jahre Kriegsende<br />

Luisenplatz<br />

15:00<br />

Friedensfest<br />

73 Jahre Kriegsende<br />

Stadtgarten<br />

15:00<br />

LITERATUR &<br />

VORTRÄGE<br />

BAD WURZACH<br />

Andreas Föhr:<br />

Schwarzwasser<br />

Autorenlesung, im Rahmen<br />

des Allgäuer Literaturfestivals<br />

Stadtbücherei<br />

19:30<br />

DORNBIRN<br />

Stefanie Sargnagel<br />

liest aus: Statusmeldungen<br />

Autorenlesung<br />

Spielboden, Großer Saal<br />

+43 (5572) 21933<br />

www.spielboden.at<br />

20:00<br />

RAVENSBURG<br />

Ralph Dutli - "Mit dem<br />

Strohhalm trinkst Du<br />

meine Seele" - Rezitation<br />

russischer Lyrik<br />

Zehntscheuer<br />

+49 (751) 21915<br />

www.zehntscheuer-ravensburg.de<br />

20:00<br />

KLASSIK & JAZZ<br />

TETTNANG<br />

Atrium Quartett<br />

Bodenseefestival: Russland<br />

- Vorwärts zu neuen Ufern<br />

Neues Schloss<br />

www.bodenseefestival.de<br />

19:30<br />

D – Konstanz | ap. Die „Steaming Satellites“ sind zurück! Auf ihrer „Back From Space“-<br />

Tour landen sie am 12. <strong>Mai</strong> im KULA.<br />

Es groovt, rockt, schillert und funkt: Das neue Album „Back from Space“ ist ein federleichter<br />

Trip in den Indie-Pop Kosmos. Fetzige Melodien und gekonnt gesetzte Bässe geben den nötigen<br />

Schub für die Reise durch die Galaxien. Zwei Jahre nach ihrem letzten Album schießen die<br />

„Steaming Satellites“ ungebremst ihren Sound aus Funk, Soul und Rock’n’Roll in die tanzende<br />

Menge. Am 19. <strong>Mai</strong> geht das Space-Abenteuer der österreichischen Band in der Grabenhalle/<br />

St. Gallen weiter. Mit dabei ist die amerikanisch-hanseatische Garage-Rock-Band „The Kiez“<br />

als Support.<br />

12.05., 20.30 Uhr<br />

KULA, Joseph-Belli-Weg 5, D-78467 Konstanz | www.kulturladen.de<br />

FOTO: GERALD VON FORIS


DIE WICHTIGSTEN TERMINE IM MAI<br />

DIES & DAS<br />

ISNY IM ALLGÄU<br />

Film ab... für filmreif<br />

Neues Ringtheater<br />

http://www.kino-isny.de<br />

20:00, Film: Die Nile<br />

Hilton Affäre<br />

LINDAU<br />

Internationale<br />

Bodensee-Kunstauktion<br />

Nachverkauf<br />

Auktionshaus Michael Zeller<br />

+49 (8382) 93020<br />

www.zeller.de<br />

10:00<br />

14:00<br />

WANGEN IM ALLGÄU<br />

Film: Félicité<br />

Drama/Musik<br />

Verein Weiße Wand, Lichtspielhaus<br />

Sohler<br />

20:15<br />

9.<br />

MI<br />

KABARETT<br />

BAIENFURT<br />

Heinrich del Core:<br />

Ganz arg wichtig!<br />

Hoftheater<br />

+49 (751) 56150630<br />

www.hoftheater.org<br />

20:15<br />

HERBERTINGEN<br />

Uli Boettcher: Ü50 -<br />

Silberrücken im Nebel<br />

Buwenburghalle<br />

20:00<br />

LUSTENAU<br />

Die Wellküren: Abendlandler<br />

Vorarlbergpremiere<br />

Freudenhaus<br />

+43 (5572) 2212220<br />

20:30<br />

MUSICAL & TANZ<br />

BREGENZ<br />

Afrika! Afrika!<br />

nach einer Idee von André<br />

Heller<br />

Festspielhaus<br />

+43 (5574) 4130<br />

www.festspielhausbregenz.at<br />

20:00<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Eifman Ballett<br />

St.Petersburg: Eugen<br />

Onegin<br />

Südwestdeutsche Philharmonie<br />

Konstanz<br />

Graf-Zeppelin-Haus<br />

+49 (7541) 2880<br />

www.bodenseefestival.de<br />

19:30<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

BREGENZ<br />

Kaspar Hauser<br />

(Arbeitstitel)<br />

musikalische Bildergeschichte<br />

Vorarlberger Landestheater<br />

+43 (5574) 42870<br />

www.landestheater.org<br />

19:30<br />

Saturn kehrt zurück<br />

von Noah Haidle<br />

Theater Kosmos<br />

+43 (5574) 44034<br />

www.theaterkosmos.at<br />

20:00<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

KISS - Die neue<br />

Produktion des Theaterspielclubs<br />

13+<br />

Kiesel im k42<br />

+49 (7541) 2033301<br />

www.kulturbuero-friedrichshafen.de<br />

19:00<br />

ISNY IM ALLGÄU<br />

Das Kind und die<br />

Zauberdinge<br />

Isny Opernfestival<br />

Kurhaus am Park<br />

www.isny.de<br />

19:00<br />

ST. GALLEN<br />

Adams Äpfel<br />

nach dem gleichnamigen<br />

Film von Anders Thomas<br />

Jensen<br />

Theater St. Gallen, Großes<br />

Haus<br />

+41 (71) 2420513<br />

www.theatersg.ch<br />

19:30<br />

STOCKACH<br />

Charles Dickens:<br />

Oliver Twist<br />

Klassenspiel<br />

Freie Waldorfschule, gelber<br />

Saal<br />

+49 (7771) 87060<br />

www.waldorfschule-wahlwies.de<br />

19:30<br />

FESTE<br />

ISNY IM ALLGÄU<br />

Musiknacht<br />

Livemusik und Party<br />

Isny<br />

www.isny.de<br />

21:00<br />

LITERATUR &<br />

VORTRÄGE<br />

RAVENSBURG<br />

Hitzefrei<br />

Theater Ravensburg<br />

+49 (751) 23374<br />

www.theater-ravensburg.de<br />

20:00<br />

STOCKACH<br />

Das Ende der Gerechtigkeit-<br />

Plädoyer für<br />

eine Stärkung von<br />

Justiz und Rechtsstaat<br />

Jens Gnisa<br />

Stadtbücherei<br />

19:30<br />

KLASSIK & JAZZ<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Nonclassical - A<br />

Classical Club Night<br />

- Gabriel Prokofiev<br />

Komponist und DJ /<br />

Gäste<br />

Kulturhaus Caserne<br />

+49 (7541) 3786965<br />

www.caserne.de<br />

21:00<br />

MÜNSTERLINGEN<br />

Rezital Dina Ugorskaja<br />

Werke von Brahms, Schumann<br />

und Skrjabin<br />

Klosterkirche<br />

www.hochuli-konzert.ch<br />

19:30<br />

RAVENSBURG<br />

Dmitry Masleev &<br />

Mikhail Petukhov<br />

Ensemble der Südwestdeutschen<br />

Philharmonie<br />

Konstanz<br />

Konzerthaus<br />

+49 (751) 82640<br />

www.bodenseefestival.de<br />

20:00<br />

Etta Scollo<br />

neues Programm<br />

Zehntscheuer<br />

+49 (751) 21915<br />

www.zehntscheuer-ravensburg.de<br />

20:00<br />

STOCKACH<br />

Organized<br />

Jazz und Dünnele<br />

Renners Besenbeiz - Winkelstüble<br />

www.wrenner.de<br />

20:30<br />

ROCK & POP<br />

KONSTANZ<br />

Tommy Emmanuel<br />

Tour 2018 - Tour 2018<br />

TOMMY EMMANUEL<br />

Bodenseeforum<br />

20:00<br />

LEUTKIRCH IM ALLGÄU<br />

PommFritz<br />

schwäbische Kultband<br />

Gasthof Hirsch<br />

+49 (7567) 182330<br />

www.dorfgasthof-hirsch.de<br />

20:30<br />

LINDENBERG I.<br />

ALLGÄU<br />

Musiknacht<br />

13 Kneipen, 14 Live Bands<br />

sowie drei DJs<br />

Innenstadt<br />

21:00<br />

WEINGARTEN<br />

Song-Slam<br />

Rock und Pop<br />

Kulturzentrum Linse<br />

http://www.kulturzentrum-linse.de<br />

20:30<br />

SONSTIGE MUSIK<br />

RADOLFZELL<br />

Promenadenkonzert<br />

Konzertsegel<br />

www.radolfzell.de<br />

20:00, Schnooke<br />

Vielharmoniker<br />

STOCKACH<br />

Raum-Musik für<br />

Saxophone<br />

Kunst am Blumhof<br />

Autohaus Auer<br />

www.kunst-belebt.eu<br />

19:00<br />

DIES & DAS<br />

LINDAU<br />

Internationale<br />

Bodensee-Kunstauktion<br />

Nachverkauf<br />

Auktionshaus Michael Zeller<br />

+49 (8382) 93020<br />

www.zeller.de<br />

10:00<br />

14:00<br />

8. KUNST-<br />

MARKT<br />

10.–13. MAI<br />

Kressbronn<br />

am Bodensee<br />

im Seegarten<br />

am Landungssteg<br />

Do, So 11-18 Uhr<br />

Fr, Sa 10-18 Uhr<br />

Veranstalter:<br />

Töpferei B.Güttinger · Isny<br />

Tel. 0177 797 63 01<br />

www.toepferei-guettinger.de<br />

10.<br />

DO<br />

KABARETT<br />

BAIENFURT<br />

Heinrich del Core |<br />

Ganz arg wichtig!<br />

Hoftheater<br />

+49 (751) 56150630<br />

www.hoftheater.org<br />

20:15<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Ingo Appelt: Besser...<br />

ist besser!<br />

Bahnhof Fischbach<br />

+49 (07541) 44226<br />

www.bahnhof-fischbach.de<br />

20:00<br />

MUSICAL & TANZ<br />

BREGENZ<br />

Afrika! Afrika!<br />

nach einer Idee von André<br />

Heller<br />

Festspielhaus<br />

+43 (5574) 4130<br />

www.festspielhausbregenz.at<br />

20:00<br />

ST. GALLEN<br />

On the Town<br />

von Leonard Bernstein,<br />

Jerome Robbins, Betty<br />

Comden, Adolph Green<br />

Theater St. Gallen, Großes<br />

Haus<br />

+41 (71) 2420513<br />

www.theatersg.ch<br />

19:30<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

ISNY IM ALLGÄU<br />

Das Kind und die<br />

Zauberdinge<br />

Isny Opernfestival<br />

Kurhaus am Park<br />

www.isny.de<br />

19:00<br />

LINDAU<br />

Lindauer Marionettenoper:<br />

Im weissen Rössl<br />

Operette von Ralph<br />

Benatzky<br />

Stadttheater<br />

+49 (8382) 944650<br />

www.kultur-lindau.de<br />

16:00<br />

MEERSBURG<br />

Der Droste Poetry<br />

Slam - Dead or Alive<br />

im Rahmen der Droste-<br />

Literaturtage<br />

Burg Meersburg<br />

+49 (7532) 80000<br />

www.meersburg.de/3000740?id<br />

=11639&item=eventDate&vie<br />

w=publish<br />

20:00<br />

RAVENSBURG<br />

Eltern - für Kinder<br />

nicht zu empfehlen<br />

Theater Ravensburg<br />

+49 (751) 23374<br />

www.theater-ravensburg.de<br />

20:00<br />

FESTE<br />

WEILER-SIMMERBERG<br />

Bezirksmusikfest<br />

Festzelt<br />

, 9.30 Uhr Sternmarsch,<br />

Bieranstich und Vatertagsfrühschoppen,<br />

14.30 Uhr<br />

Jugendkapellentreffen mit<br />

Unterhaltung<br />

LITERATUR &<br />

VORTRÄGE<br />

LINDAU<br />

Lena Gorelik: Putin<br />

und ich<br />

Lesung und Gespräch im<br />

Rahmen des internationalen<br />

Bodenseefestivals<br />

Stadttheater<br />

+49 (8382) 944650<br />

www.kultur-lindau.de<br />

19:30<br />

TETTNANG<br />

Katja Gloger: Fremde<br />

Freunde - Deutsche<br />

und Russen<br />

Bodenseefestival: Russlan -<br />

Vorwärts zu neuen Ufern<br />

Neues Schloss, Bacchussaal<br />

www.bodenseefestival.de<br />

19:30<br />

600 Jahre<br />

Konstanzer<br />

Konzil<br />

2014 – 2018<br />

<strong>Mai</strong>/Juni/Juli 2018<br />

13., 20., 27. <strong>Mai</strong> / 3., 10., 17., 24. Juni /<br />

1., 8., 15., 29. Juli<br />

jeweils 14, 15.15, 16.30, evtl. 17.45 Uhr<br />

HISTORISCHE LÄDINE ST. JODOK<br />

60-minütige Ausfahrten<br />

Abfahrt: Konstanz Hafen, Steg 4<br />

Tickets: Erwachsene 14 €, ermäßigt 10 €,<br />

Kinder 5-15 Jahre 7 €, Familien m. 2 Kindern 29 €<br />

5. <strong>Mai</strong> – 24. Juli,<br />

Mo - Fr: 7.30 – 18 Uhr, Sa/So: 10 – 16 Uhr<br />

5. <strong>Mai</strong>, 16 Uhr: Vernissage<br />

TON-TALER-TEPPICH<br />

Eine Installation aus Ton der<br />

„Galerie mit Nebenwirkung“<br />

Innenhof des Rathauses<br />

25. <strong>Mai</strong> – 11. Juli, ganztägig<br />

Fr, 25. <strong>Mai</strong>, 18 Uhr: Vernissage am Hauptzoll<br />

NICHT ANFANG UND NICHT ENDE<br />

Ein Kunstprojekt über Migration innerhalb Europas<br />

Hauptzoll am Kreuzlinger Tor, Außenfassade des<br />

Mensagebäudes der HTWG, Konzertmuschel im<br />

Stadtgarten<br />

Do, 7. Juni, 19.30 Uhr<br />

UNMÖGLICHE LIEBE<br />

Ein Abend mit Tristan Marquardt,<br />

Jan Wagner, Oswald von Wolkenstein<br />

und anderen Minnesängern<br />

Concept Store Sankt Johann<br />

LA JUIVE<br />

Oper im Stadtraum<br />

Do, 14. Juni 19 Uhr, Premiere | 16., 18., 20., 24.,<br />

26. & 28. Juni | 1., 7. & 9. Juli, je 19 Uhr<br />

4. Juli, 16 Uhr<br />

Die Konziloper kehrt als Plädoyer für<br />

Menschlichkeit und Toleranz an die Schau plätze in<br />

der Konstanzer Altstadt zurück. Die musikalische<br />

Zeitreise beginnt im Innenhof Kulturzentrum.<br />

Einführungen eine Stunde vor Beginn im<br />

Astoriasaal, bei Regen findet die Oper in der<br />

Lutherkirche statt.<br />

Eintritt: 48 €, ermäßigt 28 €<br />

Tickets: VVK-Stellen der<br />

Südwestdeutschen Philharmonie<br />

www.philharmonie-konstanz.de<br />

Tel. +49 7531 900 816,<br />

philharmonie-karten@konstanz.de<br />

So, 22. Juli, 11 – 19 Uhr<br />

FINALE!<br />

Das Abschlussfest zum Konziljubiläum<br />

11 Uhr: Side by Side – Klassik am See, Konzert<br />

der SWP<br />

13 Uhr: 600 Jahre Konstanzer Konzil –<br />

5 Jahre Konziljubiläum<br />

18 Uhr: Multireligiöses Friedensgebet<br />

Stadtgarten Konstanz<br />

Eintritt: frei<br />

Weitere Informationen<br />

Konzilstadt Konstanz<br />

Tel.: +49 7531 363 27-0<br />

www.konstanzer-konzil.de<br />

121


122<br />

SEEHENSWERT<br />

ANZEIGE<br />

D – Singen/Kempten | bz. „Nichts versäumt“<br />

– so heißt der Titel von Pop-Ikone<br />

Nenas aktueller Tournee zum 40. Bühnenjubiläum.<br />

Nicht „irgendwie, irgendwo, irgendwann“,<br />

sondern zu erleben im <strong>Mai</strong> in Singen<br />

und Kempten.<br />

Im Frühjahr macht mit Nena eine der erfolgreichsten<br />

deutschen Künstlerinnen aller Zeiten<br />

in insgesamt 27 Städten in Deutschland, Österreich<br />

und der Schweiz Halt – auch in der<br />

Bodenseeregion. Mit ihren Songs auf 25 Millionen<br />

verkauften Tonträgern beschreibt sie<br />

ein Lebensgefühl. Denn wer kennt sie nicht:<br />

Hits wie „99 Luftballons“, „Leuchtturm“ und<br />

„Wunder gescheh’n“?! Ein großes Stück Popkultur<br />

– nicht versäumen!<br />

12.05., 20.30 Uhr<br />

Stadthalle Singen<br />

Hohgarten 4, D-78224 Singen<br />

(Hohentwiel)<br />

14.05., 20.30 Uhr<br />

big<strong>BO</strong>X Allgäu Kempten<br />

Kotterner Straße 62-64<br />

D-87435 Kempten (Allgäu)<br />

www.allgaeu-concerts.de<br />

FOTO: KRISTIAN SCHULLER<br />

KLASSIK & JAZZ<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Lydia Schiller und<br />

Band<br />

Swing, Bossa Nova, Blues,<br />

Eintritt frei<br />

Restaurant Amicus<br />

+49 (7541) 3006477<br />

www.jazzport-fn.de<br />

20:30<br />

MÜNSTERLINGEN<br />

Dmitry Masleev und<br />

das Borodin Quartet<br />

Werke von Tschaikowsky<br />

und Schostakowitsch<br />

Klosterkirche<br />

www.hochuli-konzert.ch<br />

17:00<br />

ROCK & POP<br />

LINDAU<br />

Ein Abend mit Max<br />

Prosa - Lyrik, Lieder &<br />

Erzählungen.<br />

Zeughaus<br />

www.zeughaus-lindau.de<br />

20:00<br />

VOLKSMUSIK<br />

BAD SCHUSSENRIED<br />

Partyduo Bengel<br />

Vatertagsgaudi<br />

Schussenrieder Brauerei<br />

Ott, Biergarten/Museumsschänke<br />

+49 (7583) 4040<br />

www.schussenrieder.de<br />

12:00<br />

SONSTIGE MUSIK<br />

KONSTANZ<br />

Dicht & Ergreifend<br />

Ghetto Mi Nix O – Tour 2018<br />

Kulturladen<br />

+49 (7531) 52954<br />

www.kulturladen.de<br />

21:00<br />

MESSEN<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Tuning World<br />

Bodensee<br />

internationales Messe-<br />

Event für Auto-Tuning,<br />

Lifestyle und Club-Szene<br />

Messe Friedrichshafen<br />

+49 (7541) 7080<br />

www.messe-friedrichshafen.de<br />

10:00<br />

11.<br />

FR<br />

KABARETT<br />

BAIENFURT<br />

Berta Epple | Die<br />

Rente ist sicher<br />

Hoftheater<br />

+49 (751) 56150630<br />

www.hoftheater.org<br />

20:15<br />

KONSTANZ<br />

Ingo Appelt: Besser...<br />

ist besser!<br />

Il Boccone<br />

+49 (7531) 2846744<br />

www.ilboccone.de<br />

20:30<br />

SINGEN<br />

Chris Tall: Und jetzt ist<br />

Papa dran (ausverkauft)<br />

Stand-Up-Comedy<br />

Stadthalle<br />

+49 (7731) 85504<br />

www.stadthalle-singen.de<br />

20:00<br />

UHLDINGEN-MÜHL-<br />

HOFEN<br />

Ole Lehmann:<br />

Homofröhlich<br />

Alte Fabrik<br />

+49 (7556) 9294889<br />

www.fabrik-mühlhofen.de<br />

20:00<br />

MUSICAL & TANZ<br />

BREGENZ<br />

Afrika! Afrika!<br />

nach einer Idee von André<br />

Heller<br />

Festspielhaus<br />

+43 (5574) 4130<br />

www.festspielhausbregenz.at<br />

20:00<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

BREGENZ<br />

Saturn kehrt zurück<br />

von Noah Haidle<br />

Theater Kosmos<br />

+43 (5574) 44034<br />

www.theaterkosmos.at<br />

20:00<br />

KONSTANZ<br />

<strong>Mai</strong> 2018 - TmbH -<br />

Die Jubiläumsshow!<br />

Kommunales Kunst- und<br />

Kulturzentrum K9<br />

+49 (7531) 16713<br />

www.k9-kulturzentrum.de<br />

20:00<br />

Mondscheintarif<br />

Liebe, Selbstzweifel und<br />

Hoffnung<br />

Theater Mephisto & Co c/o<br />

Schloss Seeheim<br />

www.mephisto-co.de<br />

20:00, Premiere<br />

LINDAU<br />

Lindauer Marionettenoper:<br />

Der Barbier von<br />

Sevilla<br />

Oper von Gioacchino<br />

Rossini<br />

Stadttheater<br />

+49 (8382) 944650<br />

www.kultur-lindau.de<br />

19:30<br />

OBERTEURINGEN<br />

Theater Ravensburg:<br />

Eltern - für Kinder<br />

nicht zu empfehlen<br />

Kulturhaus Mühle<br />

www.muehle-ot.de<br />

20:00<br />

RAVENSBURG<br />

Der Kredit<br />

Theater Ravensburg<br />

+49 (751) 23374<br />

www.theater-ravensburg.de<br />

20:00<br />

STOCKACH<br />

Charles Dickens:<br />

Oliver Twist<br />

Klassenspiel<br />

Freie Waldorfschule, gelber<br />

Saal<br />

+49 (7771) 87060<br />

www.waldorfschule-wahlwies.de<br />

19:30<br />

ÜBERLINGEN<br />

Perle sucht Sau - von<br />

der Kunst, den Mann<br />

fürs Leben zu finden<br />

musikalische Kleinkunstkomödie<br />

Noltes Culture Lounge<br />

+49 (7551) 8310222<br />

www.noltes.biz<br />

20:00<br />

FESTE<br />

WEILER-SIMMERBERG<br />

Bezirksmusikfest<br />

Festzelt<br />

, 20 Uhr Allgäu-feager &<br />

Alpensound<br />

WEINGARTEN<br />

Blutritt<br />

Reiterprozession zu Ehren<br />

des kostbaren Blutes Christi<br />

Weingarten<br />

07:00<br />

LITERATUR &<br />

VORTRÄGE<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Lange Nacht der russischen<br />

Literatur<br />

Kiesel im k42<br />

+49 (7541) 2033301<br />

www.kulturbuero-friedrichshafen.<br />

de<br />

19:00<br />

KONSTANZ<br />

Frauen-Dichtungen<br />

aus dem Iran<br />

Ali und Solale Schirasi<br />

Zimmerbühne in der<br />

Niederburg<br />

www.zimmerbuehne.de<br />

20:00<br />

KLASSIK & JAZZ<br />

ACHBERG<br />

Klavierkonzert mit<br />

Dmitry Masleev<br />

Bodenseefestival: Russland<br />

- Vorwärts zu neuen Ufern<br />

Schloss Achberg<br />

+49 (751) 859510<br />

www.bodenseefestival.de<br />

19:00<br />

LINDAU<br />

Albrecht Schmid:<br />

Goldberg-Variationen<br />

Cembalo-Konzert<br />

Pfarrkirche St. Ludwig<br />

19:00<br />

RAVENSBURG<br />

Archie Banks<br />

Jazztime in town<br />

Bärengarten<br />

+49 (751) 18970720<br />

http://www.baerengarten.de/<br />

20:00<br />

SINGEN<br />

Allsion Miller Sextet:<br />

Boom Tic Boom<br />

Kulturzentrum Gems<br />

www.diegems.de<br />

20:30<br />

ROCK & POP<br />

KONSTANZ<br />

HAZE „Die Zwielicht<br />

Tour“<br />

präsentiert von: Kingstar &<br />

Alte Schule Records<br />

Kulturladen<br />

+49 (7531) 52954<br />

www.kulturladen.de<br />

20:00<br />

LINDAU<br />

Risk It! & Words Of<br />

Revolt & Intolerant<br />

Truth<br />

Club Vaudeville<br />

www.vaudeville.de<br />

21:00<br />

VOLKSMUSIK<br />

BAD SCHUSSENRIED<br />

Musikverein Offingen<br />

am Bussen<br />

Schussenrieder Brauerei Ott,<br />

Biergarten<br />

+49 (7583) 4040<br />

www.schussenrieder.de<br />

19:00<br />

SONSTIGE MUSIK<br />

DORNBIRN<br />

dunkelbunt<br />

Ulf Lindemann<br />

Spielboden, Großer Saal<br />

+43 (5572) 21933<br />

www.spielboden.at<br />

21:00<br />

LUSTENAU<br />

Agnes Palmisano und<br />

Die Salonisten<br />

Auf der Lahmgruabn und<br />

auf der Wiedn<br />

Freudenhaus<br />

+43 (5572) 2212220<br />

20:30<br />

NONNENHORN<br />

Rosalie und Wanda<br />

Open Air Concert<br />

Lanz.Wein<br />

+49 (8382) 888579<br />

20:00<br />

MESSEN<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Tuning World<br />

Bodensee<br />

internationales Messe-<br />

Event für Auto-Tuning,<br />

Lifestyle und Club-Szene<br />

Messe Friedrichshafen<br />

+49 (7541) 7080<br />

www.messe-friedrichshafen.de<br />

10:00<br />

DIES & DAS<br />

LEUTKIRCH IM ALLGÄU<br />

Tanzabend für Jedermann<br />

Diskofox<br />

Gasthof Hirsch<br />

+49 (7567) 182330<br />

www.dorfgasthof-hirsch.de<br />

20:00<br />

LINDAU<br />

Internationale<br />

Bodensee-Kunstauktion<br />

Nachverkauf<br />

Auktionshaus Michael Zeller<br />

+49 (8382) 93020<br />

www.zeller.de<br />

10:00<br />

14:00<br />

12.<br />

SA<br />

KABARETT<br />

LUSTENAU<br />

Gabi Fleisch<br />

Sitzfleisch<br />

Freudenhaus<br />

+43 (5572) 2212220<br />

20:30<br />

WANGEN IM ALLGÄU<br />

Die Feisten - Nussschlüsselblues<br />

Die Feisten<br />

Hägeschmiede<br />

+49 (7522) 29889<br />

20:00<br />

WILHELMSDORF<br />

Rena Schwarz: Lass<br />

uns Freunde bleiben<br />

Kabarett<br />

Kulturverein Wilhelmsdorf<br />

Scheune<br />

+49 (7503) 1631<br />

www.kv-wilhelmsdorf.de<br />

20:00<br />

MUSICAL & TANZ<br />

BREGENZ<br />

Afrika! Afrika!<br />

nach einer Idee von André<br />

Heller<br />

Festspielhaus<br />

+43 (5574) 4130<br />

www.festspielhausbregenz.at<br />

20:00<br />

ST. GALLEN<br />

Matterhorn<br />

mit Musik von Michael<br />

Kunze, Albert Hammond<br />

Theater St. Gallen, Großes<br />

Haus<br />

+41 (71) 2420513<br />

www.theatersg.ch<br />

19:30<br />

Sieben<br />

sieben Tanzstücke<br />

Lokremise<br />

+41 (71) 2778200<br />

www.lokremise.ch<br />

20:00


DIE WICHTIGSTEN TERMINE IM MAI<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

BREGENZ<br />

Saturn kehrt zurück<br />

von Noah Haidle<br />

Theater Kosmos<br />

+43 (5574) 44034<br />

www.theaterkosmos.at<br />

20:00<br />

LINDAU<br />

Bernd Gnann: Die<br />

Made<br />

Bernd Gnann<br />

Zeughaus<br />

www.zeughaus-lindau.de<br />

20:00<br />

RADOLFZELL<br />

Friedrich Dürrenmatt:<br />

Portrait eines<br />

Planeten<br />

Regie: Waltraud Rasch<br />

Zeller Kulturzentrum<br />

www.zellerkultur.de<br />

20:00<br />

RAVENSBURG<br />

Der Kredit<br />

Theater Ravensburg<br />

+49 (751) 23374<br />

www.theater-ravensburg.de<br />

20:00<br />

Die Türmerin - Stadt-<br />

Schau-Spiel<br />

Liebfrauenkirche<br />

15:00<br />

STOCKACH<br />

Charles Dickens:<br />

Oliver Twist<br />

Klassenspiel<br />

Freie Waldorfschule, gelber<br />

Saal<br />

+49 (7771) 87060<br />

www.waldorfschule-wahlwies.de<br />

19:30<br />

FESTE<br />

MESSKIRCH<br />

Rengetsweiler<br />

Waldfest<br />

Festgemeinschaft Rengetsweiler<br />

Festplatz<br />

18:00<br />

WEILER-SIMMERBERG<br />

Bezirksmusikfest<br />

Festzelt<br />

, 19.30 Uhr Warmup mit<br />

dem Musikverein Scheffau,<br />

anschließend Partyabend<br />

mit den Powerkryner<br />

KUNST<br />

KONSTANZ<br />

Jukka Rusanen - Artist<br />

in Residence<br />

Vernissage<br />

Lachenmann Art<br />

+49 (7531) 3691371<br />

www.lachenmann-art.com<br />

18:00<br />

KLASSIK & JAZZ<br />

LEUTKIRCH IM ALLGÄU<br />

Christoph Schickedanz<br />

(Violine), Pavel Gililov<br />

(Klavier)<br />

Meisterwerke für Violine<br />

und Klavier<br />

Festhalle<br />

+49 (7561) 9151980<br />

www.festhalle-leutkirch.de<br />

19:30<br />

RAVENSBURG<br />

B.B. & The Blues<br />

Shacks<br />

Jazztime in town<br />

Zehntscheuer<br />

+49 (751) 21915<br />

www.zehntscheuer-ravensburg.de<br />

20:00<br />

Beat Funktion feat.<br />

Natascha Flamisch<br />

(voc)<br />

Jazztime in town<br />

Waaghaus, Schwörsaal<br />

+49 (0751) 82640<br />

www.ravensburg.de<br />

21:00<br />

Dirty River Jazzband<br />

Jazztime in town<br />

Hotel Gasthof Storchen<br />

+49 (751) 18970770<br />

http://www.storchen-ravensburg.<br />

de/<br />

20:00<br />

Disco Flash<br />

Jazztime in town<br />

Tanzschule Desweemèr<br />

+49 (751) 33280<br />

http://www.tanz-schule.info/<br />

20:30<br />

Hilja Grönfors Trio 20<br />

Uhr, 21.30 Uhr, 23 Uhr<br />

Jazztime in town<br />

Stadtbücherei im Kornhaus<br />

+49 (751) 82330<br />

www.ravensburg.de<br />

India meets Africa 20<br />

Uhr, 21.30 Uhr, 23 Uhr<br />

Jazztime in town<br />

Museum Humpis-Quartier,<br />

Innenhof<br />

www.museum-humpis-quartier.de<br />

Jazztime in town<br />

Innenstadt<br />

Little Big Bang<br />

Jazztime in town<br />

Gasthaus Ochsen am<br />

Mehlsack<br />

+49 (751) 25480<br />

20:30<br />

Oldtimer-<br />

Schlepper-<br />

Treffen<br />

13.05. 10 - 16 Uhr<br />

Denn leider fühlt man sich nach dem Verzehr<br />

von Eis in rauen Mengen in der Regel<br />

nicht besser – im Gegenteil! Deshalb besser<br />

in Sachen Herzschmerz den Rat eines Kochs<br />

einholen, der weiß, was in solchen Fällen<br />

schmeckt und der Seele guttut. Vincent Klink<br />

wurde 1949 geboren und betreibt in Stuttgart<br />

das Restaurant „Wielandshöhe“. Durch die<br />

Fernsehsendungen „ARD-Buffet“ und „Kochkunst“<br />

wurde der Koch seit 1997 immer bekannter.<br />

Museumsdorf-<br />

Kürnbach.de<br />

Lydia Schiller Quintett<br />

Jazztime in town<br />

Hotel Waldhorn, großer Saal<br />

+49 (751) 36120<br />

20:00<br />

Nueva Sonido<br />

Jazztime in town<br />

Café Bar Central<br />

+49 (751) 32533<br />

20:30<br />

RSxT<br />

Jazztime in town<br />

Lüderitz<br />

+49 (751) 14151<br />

www.facebook.com/pages/<br />

L%C3%BCderitz/161761007189915<br />

21:00<br />

Sonny Amati Schmitt<br />

Gypsy Trio<br />

Jazztime in town<br />

Gasthof Engel<br />

+49 (751) 3636130<br />

20:00<br />

Steve Cathedral Group<br />

Jazztime in town<br />

Weinstube Muke / Hotel<br />

Residenz<br />

+49 (751) 36980<br />

http://www.residenz-ravensburg.<br />

de/<br />

20:00<br />

The Bigtown Bandits<br />

Jazztime in town, Eintritt<br />

frei<br />

Zehntscheuer<br />

+49 (751) 21915<br />

www.zehntscheuer-ravensburg.de<br />

11:00<br />

The Gendrix<br />

Jazztime in town<br />

Räuberhöhle<br />

+49 (0751) 33456<br />

http://www.raeuber-hoehle.de/<br />

20:30<br />

WEINGARTEN<br />

Russian Film and<br />

Music<br />

Gabriel Prokofiev (Komponist<br />

und DJ)<br />

Kulturzentrum Linse<br />

http://www.kulturzentrum-linse.de<br />

20:00<br />

ROCK & POP<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Nyusha - Die 9 Leben<br />

Bodenseefestival: Russland<br />

- Vorwärts zu neuen Ufern<br />

Graf-Zeppelin-Haus<br />

+49 (7541) 2880<br />

www.bodenseefestival.de<br />

19:00<br />

KONSTANZ<br />

Steaming Satellites<br />

& special guest<br />

Kulturladen<br />

+49 (7531) 52954<br />

www.kulturladen.de<br />

21:00<br />

KREUZLINGEN<br />

Denebola und Streichelzoo<br />

Deutschrock, Doppelkonzert<br />

Z88<br />

www.z88.ch<br />

21:00<br />

LINDENBERG I.<br />

ALLGÄU<br />

Irischer Abend mit den<br />

Lanigans<br />

irische Volksmusik und<br />

Bewirtung<br />

TSZ-Halle<br />

20:00<br />

SINGEN<br />

Nena: Nichts versäumt<br />

NENA<br />

Stadthalle<br />

+49 (7731) 85504<br />

www.stadthalle-singen.de<br />

20:30<br />

VOLKSMUSIK<br />

BAD SCHUSSENRIED<br />

Hannes und sein<br />

Schlawiner<br />

Schussenrieder Brauerei Ott,<br />

Biergarten<br />

+49 (7583) 4040<br />

www.schussenrieder.de<br />

17:00<br />

SONSTIGE MUSIK<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Ndalo Sound<br />

Afrikatage<br />

Kulturhaus Caserne, Theater<br />

Atrium<br />

+49 (7541) 3786965<br />

www.caserne.de<br />

20:00<br />

LINDAU<br />

HA LI’A - Den Atem<br />

der Ahnen aus Hawai´i<br />

erleben<br />

mit Puna Kalama Dawson<br />

aus Kauai<br />

Stadttheater<br />

+49 (8382) 944650<br />

www.kultur-lindau.de<br />

19:30<br />

MESSEN<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Tuning World<br />

Bodensee<br />

internationales Messe-<br />

Event für Auto-Tuning,<br />

Lifestyle und Club-Szene<br />

Messe Friedrichshafen<br />

+49 (7541) 7080<br />

www.messe-friedrichshafen.de<br />

10:00<br />

PFULLENDORF<br />

Seeparkschau<br />

die Messe für die ganze<br />

Familie<br />

Seepark Linzgau<br />

+49 (7552) 251131<br />

www.seepark-schau.messe.ag<br />

10:00<br />

DIES & DAS<br />

LEUTKIRCH IM ALLGÄU<br />

Markttreiben<br />

mit über 50 Künstler und<br />

Kunsthandwerker<br />

Historisches Glasmacherdorf<br />

+49 (7597) 182042<br />

www.leutkirch.de<br />

10:00<br />

LINDAU<br />

Internationale<br />

Bodensee-Kunstauktion<br />

Nachverkauf<br />

Auktionshaus Michael Zeller<br />

+49 (8382) 93020<br />

www.zeller.de<br />

10:00<br />

Neighborhood Fingerfood<br />

Festival<br />

Club Vaudeville<br />

www.vaudeville.de<br />

, 18 Uhr Aufbau Teilnehmer,<br />

19 Uhr Einlass, 22 Uhr<br />

Siegerehrung<br />

13.<br />

SO<br />

KABARETT<br />

BAIENFURT<br />

Helden reisen, Gäste<br />

speisen<br />

Hoftheater<br />

+49 (751) 56150630<br />

www.hoftheater.org<br />

19:00<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Open-Stage Afrika mit<br />

Thobela Ndywili-<br />

Kuhlmann und Papi<br />

Diedhiou<br />

Afrikatage, Eintritt frei<br />

Kulturhaus Caserne, Theater<br />

Atrium<br />

+49 (7541) 3786965<br />

www.caserne.de<br />

14:30<br />

MUSICAL & TANZ<br />

BREGENZ<br />

Afrika! Afrika!<br />

nach einer Idee von André<br />

Heller<br />

Festspielhaus<br />

+43 (5574) 4130<br />

www.festspielhausbregenz.at<br />

20:00<br />

SCHAUSPIEL & OPER<br />

LINDAU<br />

Lindauer Marionettenoper:<br />

Im weissen Rössl<br />

Operette von Ralph<br />

Benatzky<br />

Stadttheater<br />

+49 (8382) 944650<br />

www.kultur-lindau.de<br />

16:00<br />

RAVENSBURG<br />

Die Türmerin - Stadt-<br />

Schau-Spiel<br />

Liebfrauenkirche<br />

11:00<br />

ST. GALLEN<br />

Fidelio<br />

Oper von Ludwig van<br />

Beethoven<br />

Theater St. Gallen, Großes<br />

Haus<br />

+41 (71) 2420513<br />

www.theatersg.ch<br />

19:30<br />

D – Isny | bz. Jeder Mensch kennt Liebeskummer<br />

und nur zu oft greift man in diesen<br />

Zeiten zu Essen – Frustessen. Beim Allgäuer<br />

Literaturfestival widmet sich Vincent Klink<br />

diesem Thema und liest aus seinem aktuellen<br />

Buch „Meine Rezepte gegen Liebeskummer“.<br />

13.05., 17 Uhr<br />

Refektorium des Schlosses Isny<br />

Schloss 3, D-88316 Isny im Allgäu<br />

www.isny.de<br />

FESTE<br />

MESSKIRCH<br />

Rengetsweiler<br />

Waldfest<br />

Festgemeinschaft Rengetsweiler<br />

Festplatz<br />

11:00<br />

WEILER-SIMMERBERG<br />

Bezirksmusikfest<br />

Festzelt<br />

, 9 Uhr Festgottesdienst in<br />

der Kirche, 13 Uhr Gesamtchor<br />

und Festumzug<br />

LITERATUR &<br />

VORTRÄGE<br />

ISNY IM ALLGÄU<br />

Allgäuer Literaturfestival<br />

Lesung mit Vincent Klink<br />

Schloss, Refektorium<br />

17:00<br />

RAVENSBURG<br />

Mutti, du bist die<br />

Beste und danke für<br />

die Wäsche<br />

Theater Ravensburg<br />

+49 (751) 23374<br />

www.theater-ravensburg.de<br />

19:00<br />

KLASSIK & JAZZ<br />

IMMENSTAAD<br />

Stuttgart Brass<br />

Quartett<br />

klassische Konzertreihe -<br />

Bodenseefestival<br />

Pfarrkirche St. Jodokus<br />

20:00<br />

KONSTANZ<br />

<strong>Mai</strong> 2018 - Lola funkt<br />

Kommunales Kunst- und<br />

Kulturzentrum K9<br />

+49 (7531) 16713<br />

www.k9-kulturzentrum.de<br />

20:00<br />

123


124<br />

SEEHENSWERT<br />

D – Pfullendorf | ap. Zum ersten, zum zweiten und! zum dritten! Der<br />

Konstanzer Auktionator Carlo Karrenbauer bringt zugunsten der<br />

Kinder- und Jugendkunstschule Pfullendorf e.V. zahlreiche Kunstwerke<br />

unter den Hammer.<br />

Es ist ein Benefizevent der besonderen Art. Gespendete Kunstwerke von<br />

professionellen KünstlerInnen aus der Bodenseeregion werden ab dem<br />

14. <strong>Mai</strong> ausgestellt und am 17. <strong>Mai</strong> bei einer öffentlichen Benefizauktion<br />

im Auktionshaus Karrenbauer versteigert. Der komplette Erlös fließt<br />

in Projekte der Kunstschule und in die Arbeit mit geflüchteten Kindern<br />

und Frauen am Bodensee. Die Auktion ist der Höhepunkt zahlreicher<br />

kultureller Veranstaltungen in Pfullendorf.<br />

14.-17.05.<br />

Am alten Spital 3/1 am Marktplatz, D-88630 Pfullendorf<br />

www.kunstschulepfullendorf.de<br />

MEERSBURG<br />

Klavierrecital mit<br />

Dmitry Masleev<br />

Artist in Residence<br />

Neues Schloss<br />

+49 (7532) 8079410<br />

www.bodenseefestival.de<br />

18:00<br />

RADOLFZELL<br />

Muttertagskonzert<br />

Musikschule Radolfzell<br />

Milchwerk<br />

+49 (7732) 81362<br />

www.milchwerk-radolfzell.de<br />

18:00<br />

TETTNANG<br />

Familienkonzert: Ein<br />

großes Orchester malt<br />

ein Bild<br />

Kammerphilharmonie<br />

Bodensee-Oberschwaben<br />

Neues Schloss<br />

www.bodenseefestival.de<br />

15:30<br />

Sinfonie im Innenhof:<br />

Alexander Sitkovetsky<br />

Alexander Sitkovetsky<br />

Neues Schloss<br />

www.bodenseefestival.de<br />

19:00<br />

SONSTIGE MUSIK<br />

BAD SCHUSSENRIED<br />

Stadtkapelle Oldies<br />

Bad Waldsee<br />

Frühschoppen<br />

Schussenrieder Brauerei Ott,<br />

Biergarten<br />

+49 (7583) 4040<br />

www.schussenrieder.de<br />

11:30<br />

MESSEN<br />

FRIEDRICHSHAFEN<br />

Tuning World<br />

Bodensee<br />

internationales Messe-<br />

Event für Auto-Tuning,<br />

Lifestyle und Club-Szene<br />

Messe Friedrichshafen<br />

+49 (7541) 7080<br />

www.messe-friedrichshafen.de<br />

10:00<br />

PFULLENDORF<br />

Seeparkschau<br />

die Messe für die ganze<br />

Familie<br />

Seepark Linzgau<br />

+49 (7552) 251131<br />

www.seepark-schau.messe.ag<br />

10:00<br />

DIES & DAS<br />

BAD WURZACH<br />

Fahrten mit der<br />

Torfbahn<br />

, Abfahrten: 13.30 Uhr,<br />

14.30 Uhr & 15.30 Uhr<br />

Torfmuseum<br />

www.oberschwaebischestorfmuseum.de<br />

LEUTKIRCH IM ALLGÄU<br />

Markttreiben<br />

mit über 50 Künstler und<br />

Kunsthandwerker<br />

Historisches Glasmacherdorf<br />

+49 (7597) 182042<br />

www.leutkirch.de<br />

11:00<br />

Tag der offenen Tür<br />

der Fliegergruppe<br />

mit Doppeldeckerteffen,<br />

ganztägig<br />

Flugplatz, Verkehrslandeplatz<br />

+49 (7561) 3156<br />

www.flugplatz-leutkirch.de<br />

WEINGARTEN<br />

Filmfrühstück<br />

Kulturzentrum Linse<br />

http://www.kulturzentrum-linse.de<br />

10:00<br />

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