Top1000 Unternehmen in Nienderösterreich 2017

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top 1000 | Editorial

Das Team von Top 1.000 Unternehmen NÖ: Katrin Kühnert, BA, Mag. Rhea Temper,

Josef Temper, Nisa Maier, Stefanie Kurzweil, MA

Zwischen Moderne

und Tradition

Auf den Covers der ersten beiden Ausgaben blitzten glühende Kohlen und feurig

rotes Pulver hervor – beides Synonyme für Geld. Eine Aufmachung, der wir auch

in der dritten Ausgabe von Top 1.000 Unternehmen Niederösterreichs treubleiben.

Immerhin spielt Geld, Pulver, Kohle oder Moos – wie auch immer Sie dazu sagen möchten

– die entscheidende Rolle für das Ranking unseres Wirtschaftsmagazins.

Tatsache ist aber, dass hinter den großen Zahlen noch viel mehr steckt: Niederösterreichs

Unternehmen sind reich an fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und darauf sind die

Wirtschaftstreibenden auch mächtig stolz. Mit kreativen Lösungen trotzen die Unternehmer

der Landflucht und präsentieren sich zunehmend als attraktive Arbeitgeber.

Gefragt ist der niederösterreichische Erfindergeist aber nicht nur im Bereich des

Employer-Brandings. Während manche Branchen durch den Digitalisierungstrend zunehmend

florieren, müssen sich andere ihren Platz erst (zurück)erkämpfen. Im Fokus stehen

Niederösterreichs Druckereien, die durch innovative Produkte und verstärkte Qualität endlich

wieder ein kleines Umsatzplus verzeichnen können.

Auch im landwirtschaftlichen Bereich hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten. In

einem Sonderbeitrag widmen wir uns dem wichtigen Wirtschaftsfaktor Landwirtschaft,

dem Spannungsfeld zwischen Moderne und Tradition und digitalen Lösungen, die ein

neues Zeitalter im landwirtschaftlichen Bereich einzuläuten scheinen.

Unaufhaltsam also zieht sich die digitale Revolution durch alle Branchen, Arbeits- und

Lebensbereiche. Während das für manche noch eine untergeordnete Rolle spielt, denken

andere bereits an die Anstellung sogenannter „Change Agents“, die für die umfangreichen

Veränderungsprozesse Verantwortung tragen.

Niederösterreichs Wirtschaftstreibende stehen vor zahlreichen Herausforderungen und

diesen stellen sie sich selbstbewusst mit kreativen Lösungen, einer gehörigen Portion Fleiß

und dem Willen zur Veränderung. Uns war es eine Freude, gemeinsam mit Niederösterreichs

„Machern“ an der dritten Ausgabe unseres Wirtschaftsmagazins arbeiten zu dürfen, und

Ihnen wünschen wir viel Vergnügen beim Lesen.


Nisa Maier & Mag. Rhea Temper, Herausgeberinnen


INHALT

top 1000 | wirtschaft 4.0

fernhält. Sie gibt es in der ( Jugend-)Kultur, im

gesellschaftlichen Umgang, in der Wirtschaft.

Diese Buzzwords existieren, weil sich damit

etwas subsumieren lässt, das ansonsten einer

längeren Erklärung bedarf. Sie stehen für etwas,

das im konkreten Fall gar nicht so genau

definiert ist. Wie zum Beispiel Begriffe, die seit

einiger Zeit im Zusammenhang mit verschiedenen

ökonomischen Themen immer wieder

auftauchen: Wirtschaft 4.0, Industrie 4.0,

Tourismus 4.0 – die Liste ließe sich noch lange

fortführen. Jetzt soll nicht behauptet werden,

dass es sich dabei immer nur um Worthülsen

handelt. Nur dass zwischen der Präsenz im

öffentlichen Diskurs, bei Konferenzen oder

auch kleineren Gesprächsrunden und der tatsächlichen

Anwendung in den verschiedenen

Bereichen der Wirtschaft und des Lebens

noch eine gewisse Differenz besteht.

Digitale Revolution

Das ist ein Aspekt. Ein anderer ist die Einschätzung

vieler Experten aus Wirtschaft und

Technik, die sich einig sind, dass durch die

Digitalisierung – und von der ist im Wesentlichen

die Rede – alle Bereiche der Produktion,

der Arbeit und des Zusammenlebens

der Menschen deutlich verändert werden.

Es ist, kurz gesagt, die Ankündigung einer

1117_Top1000_Pröll.indd 9 14.11.17 10:46

24 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017

38% der KMUs haben noch keien

Anpassung ihres Produkt- und

Serviceportfolios durchgeführt

Rund ein Drittel der KMUs

plant digitale Mittel im Betrieb

zu nutzen

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017

66% der KMUs sehen in der Digitalen

Transformation eine Chance zur

Neugewinnung von Kunden

E-Mails sind in

allen KMUs

das präferierte

Kommunikationsmittel,

mit dem

Kunden wird über die

Website kommuniziert

Erst die Hälfte der

36% der KMUs sehen fehlendes Knowhow

als größte Herausforderung bei der

Revolution. Einer digitalen Revolution, die

KMUs nutzt soziale

in ihrer Bedeutung gern mit der industriellen

Medien

Digitalen Transformation und wünschen

Revolution des 19. Jahrhunderts gleichgesetzt

sich Beratung

wird. Wenig überraschend sind deshalb die

Appelle von Politik, Interessenvertretungen

und Bildungseinrichtungen, sich auf die sich

abzeichnenden neuen Zeiten vorzubereiten. en Umbruch stehen, wie viele Arbeitsplätze bedroht, durch die Digitalisierung ihre Arbeitsplätze

zu verlieren. Daher muss jetzt rasch

letztlich noch übrig bleiben und ob unsere

Digitalisierung betrifft alle Kühlschränke wirklich in Zukunft für uns die gegengesteuert werden. Qualifikation und vor

„Die Digitalisierung betrifft uns alle. Die Einkäufe, per Internet selbstverständlich, erledigen.

Und – last but not least – ob wir uns Die Vorbereitungen dazu müssen bereits im

allem Weiterbildung sind Gebot der Stunde.

WKNÖ schärft branchenübergreifend, aber

auch speziell in ihren sieben Sparten, das Bewusstsein

für das Thema, zeigt Lösungen auf überhaupt noch werden leisten können. Denn setzt werden.“

Einkäufe und den intelligenten Kühlschrank Kindergarten und in der Pflichtschule umge-

und unterstützt alle niederösterreichischen wer zuvor an seinem Arbeitsplatz durch Roboter

ersetzt wurde, hat danach möglicher-

Fit für digital

Unternehmen am Digitalisierungsweg. Alle

Betriebe haben bei der Digitalisierung enorme

Entwicklungspotenziale,” zeigt WKNÖ- zu finanzieren. Eine Befürchtung, die AK NÖ- Erwartungshaltungen und diffusen Befürchweise

nicht mehr die Mittel, sich sein Leben In dieser Gemengelage aus optimistischen

Präsidentin Sonja Zwazl Bewusstsein für kommende

Herausforderungen.

dustrieforum so adressierte: „Der Fortschritt reitung und Aufbruch in die neuen Zeiten.

Präsident Markus Wieser beim heurigen Intungen

erfolgt die Aufforderung nach Vorbe-

Auch wenn vielfach noch nicht so klar ist, muss allen zugutekommen. Die Folgen der Tatsächlich unternimmt Niederösterreichs

wie denn die Auswirkungen tatsächlich sein Digitalisierung dürfen nicht die Schwächsten Politik, die Interessenvertreter und eine ganze

werden. Welche Branchen vor einem groß-

treffen. Niedrigqualifizierte sind am ehesten Reihe am wirtschaftlichen Leben interessierter

und beteiligter Institutionen recht erhebliche

Anstrengungen, diesen Wandel voranzubringen.

Wie zum Beispiel FoP-Net/Future of

Production, eine Qualifizierungsreihe, die von

Digitaler Neuling Digital Bewusst Digital Orientiert Digitaler Champion

der Zukunftsakademie Mostviertel umgesetzt

wird und Teil der Digitalisierungs-Initiative

des Landes Niederösterreich ist. Insgesamt

stehen 30 Seminare für die digitale Weiterbildung

zur Auswahl. Die auf KMUs ausgerich-

Durchschnitt:

32

teten Veranstaltungen werden zu 100 Prozent

vom Land Niederösterreich gefördert. Nach

einer Pilotphase im Mostviertel wurde im Mai

dieses Jahres die Ausrollung des Projekts auf

ganz Niederösterreich gestartet.

Die Initiative richtet sich an Betriebe, konkret

an KMUs, die in diesem Bereich noch

0-10 11–20 21–30 31–40 41–50 51–60 61–70 71–80 81–90 91–100

einen großen Anpassungsbedarf haben. Das

Digitalisierungsindex

legt zumindest eine von der Wirtschaftskammer

initiierte und von der internationalen Beratungsagentur

Arthur D. Little

Quelle: Onlineumfrage 2017 (1.700 Österr. KMUs in einem 6-wöchigen Zeitraum)

durchgeführte

1117_Top1000_Wirtschaft4.0.indd 24 14.11.17 11:57 1117_Top1000_Wirtschaft4.0.indd 25 14.11.17 11:57

25

Die digitale Revolution hält auch in Niederösterreichs

landwirtschaftlichen Betrieben Einzug.

top 1000 | Tourismus

In Hektar

In Prozent

Kulturfläche

26,3%

Kulturfläche

Landw. genutzte Fläche

19,7%

Landw. genutzte

Fläche

Forstw. genutzte Fläche

Forstw. genutzte

20,7%

Fläche

NÖ Ö

33,3% Sonstige

0 1 2 3 4 5 6

Millionen

Landwirtschaftlich genutzte Fläche/ha NÖ Ö

Ackerland 692.805 1.364.057

Dauergrünland 183.274 1.297.105 Kulturfläche/ha NÖ Ö

Haus- und Nutzgärten 495 2.026

1.619.117 6.156.068

1 Obstanlagen 2.145 15.197

Weingärten 27.642 45.320 Forstwirtschaftlich genutzte Fläche/ha NÖ Ö

Reb- u. Baumschulen 507 1.295 Wald 708.906 3.427.510

Forstbaumschulen 667 949 Energieholzflächen 897 2.236

2 Christbaumkulturen 1649 2.608 Forstgärten 129 196

Statistik Austria; 2013, Agrarstrukturerhebung.

1 Extensiv- und Intensivobstanlagen. 2 Die Christbaumkulturen werden ab der Agrarstrukturerhebung 2010 bei der landwirtschaftlich genutzten Fläche erfasst.

1117_Top1000_Landwirtschaft.indd 36 14.11.17 10:56

Tourismusregion Langenlois: Besucherboom durch Loisium und Kittenberger Erlebnisgärten.

ach Jahren mäßiger Entwicklung Petra Bohuslav bei der „kontinuierlichen Qualitätssteigerung

und der Attraktivität bei Angeborismusregionen.

Dass Reiseziele wie Ägypten

stark verschärften Sicherheitslage in vielen Tou-

oder gar Stagnation zeichnet sich für

das Jahr 2017 (endgültige Zahlen lagen

zu Redaktionsschluss noch nicht vor) eine sich Niederösterreich-Werbung-GF Christoph nung für viele Menschen ein No-Go sind, beten

rund um Genuss und Outdoor“, während oder der Türkei plötzlich bei der Urlaubspla-

ausgesprochen positive Bilanz für Niederösterreichs

Tourismus ab. Denn schon für das Halb-

konsequente Bearbeitung der Auslandsmärkte keine Zuwachsraten, wie etwa jenen in Spanien.

Madl über die „schöne Bestätigung, dass unsere schert zwar dem lokalen Tourismusbetrieben

jahr von Jänner bis Juni gab es mit 3.246.000 Früchte trägt“, freut und auf den überproportionalen

Zuwachs bei Nächtigungen durch Gäste geleiteten Tourismusstroms kommt wohl auch

Trotzdem, ein gar nicht so kleiner Teil des um-

Übernachtungen (plus fünf Prozent im Vergleich

zu 2016) einen neuen Nächtigungsrekord.

Wobei auch die Zahlen der Sommervor-

signifikante Steigerung der Nächtigungszahlen

aus dem Ausland verweist.

Niederösterreichs Tourismus zugute, wie die

saison (Mai bis Juni 2017) für Optimismus bei Geändertes Urlaubsverhalten bei nichtösterreichischen Gästen andeutet.

Niederösterreichs Touristikern sorgten. Diese Obwohl der ungewöhnliche Sommer mit wochenlangem

Schönwetter und Rekordtempeschaft

hat offenbar ihre Hausaufgaben gemacht

Doch auch die heimische Tourismuswirt-

brachte ein Nächtigungsplus von 6,9 Prozent

gegenüber dem Vorjahr und lag damit ebenso raturen sicherlich seinen Teil zu den stattlichen und aus eigener Kraft das Angebot attraktiver

wie der Zuwachs der Halbjahresbilanz deutlich Zuwächsen beigetragen hat, dürften tatsächlich

auch andere Faktoren bei dieser Entwick-

Niederösterreich-Werbung als auch regionale

gestaltet. Sowohl überregionale Player wie die

über dem Österreichschnitt. Und sozusagen als

Draufgabe bescherte der Monat Juni mit einem lung eine nicht unbedeutende Rolle gespielt Gruppierungen bemühen sich mit neuen und

Plus von 9,5 Prozent bei den Nächtigungen einen

Rekordzuwachs für die heimischen Beher-

Zeit vermehrt der Trend zu kürzeren Reisen reich zu gewinnen. So verlassen sich etwa die

haben. So zeichnet sich schon seit geraumer modernen Angeboten, Gäste für Niederösterbergungsbetriebe.

und Urlaubzielen, die entweder mit Auto Tourismusverantwortlichen von Niederösterreichs

traditionsreichsten Wintersportregionen

Wenig verwunderlich, dass die Reaktion von oder nach kurzem Flug zu erreichen sind, ab.

Politik und Tourismusverantwortlichen des Eine Entwicklung, die sowohl der geänderten Hochkar und Ötscher schon längst nicht mehr

Landes Niederösterreich auf diese erfreulichen Erwartungshaltung der Touristen an einen Erholungsurlaub

geschuldet ist als auch der in der boten vor allem für die Sommermonate kann

nur auf die Wintersaison. Mit attraktiven Ange-

Ergebnisse höchst zufrieden ausfallen. Den Erfolg

verortet dabei etwa Tourismuslandesrätin subjektiven Wahrnehmung vieler Reisender gepunktet werden, wie Rainer Hochegger,

50 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017

Konzernchef Erich Erber: Erfolgsfaktoren Innovation,

Internationalisierung und Integration.

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017

1117_Top1000_Landwirtschaft.indd 37 14.11.17 10:56

Geschäftsführer der Hochkar Bergbahnen, erklärt:

„Es gibt einen echten Trend bei jüngerem

Publikum, das in die Berg will. Wir konnten bei

dieser Besuchergruppe in den vergangenen

Jahren kontinuierliche Zuwächse verzeichnen.“

Auch kräftige Investitionen in Infrastruktur und

Attraktionen werden nicht gescheut. Auf der

vor zwei Jahren eröffneten 360-Grad-Skytour,

einem Rundweg in 1.750 Metern Höhe, lässt

sich die hochalpine Welt des Hochkars spektakulär

erleben und die Aussicht auf mehr als

2015

NACH GEMEINDEN

hundert 2.000er genießen.

Krems a.d. Donau

Ein anderes Beispiel für die gelungene Umsetzung

eines Projekts, um Schwung in eine

Waidhofen a.d. Ybbs

St. Pölten

Tourismusregion zu bringen, ist der im Juni des

Wr. Neustadt

heurigen Jahrs eröffnete Radweg Thayarunde.

Amstetten

Der neue Radweg verläuft großteils auf den

Baden

ehemaligen Bahntrassen Waidhofen-Slavonice

Bruck a.d. Leitha

Gänserndorf

und Göpfritz-Raabs. Das Konzept: radbegeisterte

Touristen ins nördliche Waldviertel

Gmünd

Hollabrunn

zu bringen und einen Lückenschluss zur längst

Horn

etablierten und vom internationalen Tourismus

Krems (Land)

stark frequentierten Radregion in Südböhmen

Melk

zu schaffen. Die Erwartungshaltung an dieses

Mistelbach

Leitprojekt ist dementsprechend groß: Pro Jahr

Mödling

Neunkirchen

sollten rund 25.000 Radfahrer in die Region

St. Pölten (Land)

rund um die Thaya kommen.

Scheibbs

Tulln

Wein als Attraktion

Waidhofen a.d. Thaya

Auf eine traditionsreiche landwirtschaftliche Wr. Neustadt (Land)

Ressource setzt die Tourismusregionen rund

Wien-Umgebung

um das Kamptal: Hier ist der Wein die große

Zwettl

Attraktion, wie der Geschäftsführer des Tourismusvereins

Langenlois, Wolfgang Schwarz,

Tausend

0 50 100 150 200 250 300 350 400

erklärt. „Wir haben mit dem Loisium ein Ausflugsziel,

wo man das Thema Wein mit allen

NACH UNTERKUNFTSARTEN

Sinnen erleben kann. Das hat seit der Eröffnung

Jan–Jun 2017

2013 einen gewaltigen Tourismusschub ausgelöst.”

Rund 50.000 Besucher kommen jährlich

5+4 Stern

3 Stern

ins Loisium, noch mehr sind es bei den Kittenberger

Erlebnisgärten in Schiltern. Mit 160.000

2+1 Stern

Besuchern im vergangenen Jahr reihen sich die

Privatquartier

Erlebnisgärten unter die Top-Ausflugsziele in

Bauernhof privat

Niederösterreich ein. 40 Schaugärten auf einer

Gesamtfläche von 50.000 Quadratmetern

Campingplatz

zeigen Besuchern die Möglichkeiten der Gartengestaltung,

für Kinder gibt es einen Aben-

Jugendherberge

Kur- Erholungsheim

teuerspielplatz, zur Stärkung geht es abschließend

in das Gartenrestaurant Glas.Haus. Die

Ferienwohnung priv.

Schutzhütte

Aktivitäten der umtriebigen Touristiker zeigen Ferienwoh. Bauernhof priv.

Erfolge: Die Nächtigungszahlen steigen, 2016 Ferienwoh. gewerblich

verzeichnete die Region erstmals 60.000 Übernachtungen.


SCHMID SCHRAUBEN| PROMOTION

Hält zusammen, was

Nr. 418

zusammengehört

Der größte Arbeitgeber im Gölsental in Hainfeld ist ein niederösterreichischer Leitbetrieb,

der 2017 sein 175-jähriges Bestehen feiert. Doch anstatt sich auf die lange Erfahrung zu

verlassen, wird maßgeblich in die Zukunft investiert.

Fotos: Schmid Schrauben Hainfeld

Ehemals ein lokaler Familienbetrieb, ist

Schmid Schrauben zum größten österreichischen

Schraubenproduzenten

aufgestiegen. Am Standort in Hainfeld werden

jährlich an die 7.500 Tonnen Schrauben

produziert, täglich sind es etwa 40 Tonnen.

In den letzten Jahren wurde ständig in die

Innovation investiert und auch im nächsten

Jahr hat das Unternehmen mit rund 150

Mitarbeitern viel vor: Der Bau einer neuen

Werkshalle steht an, um die gute Auftragslage

noch effizienter abdecken zu können.

Das Unternehmen verzeichnet ein jährliches

Wachstum von fünf bis zehn Prozent.

INVESTITION IN DIE MITARBEITER

Das Unternehmen investiert maßgeblich in

den eigenen Lehrbetrieb und bietet insgesamt

fünf Lehrberufe an: Maschinenbautechniker,

Werkstofftechniker, Mechatroniker,

Industrie- und Großhandelskaufmann.

Für die lokale Jugend, aber auch pendelnde

Jugendliche, macht diese Vielfalt das Unternehmen

attraktiv. Zahlreiche Lehrlinge

pendeln täglich von St. Pölten ins Gölsental,

um hier ihre jeweiligen Berufe zu erlernen.

Auch bei der Integration sieht man bei

Schmid Schrauben seine gesellschaftliche

Verpflichtung und so beschäftigt das Unternehmen

zwei junge Asylberechtigte. „Uns

ist das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter

ein großes Anliegen, denn sie leisten täglich

hervorragende Arbeit und sollen sich im

Unternehmen wohlfühlen“, so Marketingleiter

Markus Tadler. Täglich können die

Mitarbeiter in der betriebseigenen Kantine

kostengünstig aus drei Menüs von einem

lokalen Anbieter wählen, Obst gibt es monatlich

gratis und auch auf die körperliche

Gesundheit wird mit einem Rückenfit-Programm

und betrieblicher Gesundheitsvorsorge

geachtet. Kein Wunder also, dass die

Mitarbeiterfluktuation sehr gering ist.

AUF HOLZ BAUEN

Auch die Innovationskraft des Unternehmens

wird im Gespräch mit dem Geschäftsführer

ersichtlich. „Das Unternehmen feiert

in diesem Jahr zwar sein 175-jähriges Jubiläum,

doch auf den Lorbeeren auszuruhen,

kommt für uns nicht in Frage“, so Geschäftsführer

Andreas Gebert stolz, der einen Einblick

in die Produktinnovationen gibt: Typischerweise

wird in Mitteleuropa mit relativ

weichem Nadelholz gebaut, doch durch die

Abnahme der Monokulturen gibt es immer

mehr Laubholz, also Hartholz. Wie wird

man dies in Zukunft verbinden? Mit einer eigens

entwickelten Hartholzschraube, welche

diesen Bedarf bedienen kann. Denn bereits

jetzt zeichnet sich, im privaten Bereich und

auch in der Industrie ein starker Trend Richtung

Holzbau ab. Für diese Entwicklung ist

Schmid Schrauben bestens gewappnet.

Doch nicht nur Holz bestimmt die Zukunft

des Unternehmens. Aktuell arbeitet

die F&E-Abteilung an einer sogenannten

„Erdbebenschraube“, die besonders in

erdbeben-betroffenen Ländern zum Einsatz

kommen soll. Bei der Entwicklung der Produktinnovationen

arbeitet Schmid Schrauben

eng mit der TU Graz und der FH Johanneum

zusammen.

KONTAKT

Schmid Schrauben Hainfeld GmbH

Landstal 10, 3170 Hainfeld

Tel.: +43 2764 2652

E-Mail: info@schrauben.at

Web: www.schrauben.at

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top 1000 | politk

Ein Vierteljahrhundert

Erwin Pröll

Eine Bilanz. Zeitgenossen und Kommentatoren sind sich ziemlich einig: Erwin Pröll

prägte Niederösterreich wie kein Landeshauptmann zuvor. Tatsächlich erlebte das

Land in den 25 Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung. Getrieben durch historische

Ereignisse und die tatkräftige Zielstrebigkeit des Radlbrunner Bauernsohns.

Fünfundzwanzig Jahre ist eine lange

Zeit. Auf eine ganze Generation junger

Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher

lächelte beherzt Langzeit-Landeshauptmann

Erwin Pröll von omnipräsenten

Porträtfotos in Kindergärten und Schulen

herunter. Sogar in manchen Bäckereien und

Fleischereien am Land war sein Konterfei

präsent. Die lange Amtszeit und die ikonografische

Präsenz des Landeshauptmanns wirkte

oft anachronistisch in unserer schnelllebigen

Zeit. Und als Pröll – wohl auch unter dem

Druck seiner Partei nach der schiefen Optik

der Finanzierung seiner Stiftung – im Frühjahr

dieses Jahres sein Amt zurücklegte, ließen

die Reaktionen erahnen, dass bei Freund und

Feind eine Art Vakuum zurückbleibt.

Zeit der Veränderung

25 Jahre ist eine lange Zeit, in der auch viel passieren

kann mit einem Land. Auf manches hat

ein Landeshauptmann Einfluss, auf manches

nicht. Schlüsselereignisse wie der Fall des

Eisernen Vorhangs oder der Beitritt Österreichs

und danach jener der osteuropäischen

Nachbarstaaten zur EU, das waren Ereignisse,

die Pröll selbst als ein Glück für ihn bezeichnet,

in einem Mondfenster der europäischen

Entwicklung in Niederösterreich Hauptverantwortung”

getragen zu haben. Nur mit

Glück ließen sich allerdings die Herausforderungen

nicht bewältigen, die diese Ereignisse

„Der Impact war

natürlich nicht nur

wirtschaftlich, sondern

auch in vielen,

vielen anderen Bereichen.

Er hat das

Land zu etwas völlig

Neuem transponiert.

Durch seinen

Elan, durch sein

Engagement, durch

sein Wissen. Durch alles, was er so als Person

und als Persönlichkeit eingebracht hat. Würde er

nicht gewesen sein, wäre Niederösterreich nicht

zu erkennen, so wie es heute ist. Gesundheit,

Kultur, Bildung, Stadtentwicklung, es gibt keinen

Bereich, den er nicht massivst positiv beeinflusst

hat. Das war sein Einfluss auf die Entwicklung

Niederösterreichs.“


Ilan Knapp, Landesgeschäftsführer


SP NÖ (1991–1995) und

Geschäftsführer Ecoplus (1996–2007)

Fotos: Anja Grundböck, JBBZ, Gerald Tschank , Johannes Cizek, Stadtgemeinde Purkersdorf

6 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


an Niederösterreich stellten. Dafür waren auch

Tatkraft, ein konsistenter Plan und Gespür

notwendig, was der Bevölkerung zugemutet

werden kann. Hatte Erwin Pröll als politischer

Leader des Landes das alles in jenen bewegten

Zeiten? Hätte mehr für Niederösterreich aus

diesen Jahrhundertchancen herausgeholt werden

können?

Wachstumsgefälle

Vielleicht. Tatsache ist allerdings, dass Niederösterreich

wie kaum ein anderes Bundesland

vom Beitritt Österreichs zur EU und der

anschließenden Osterweiterung profitierte.

Wirtschaftsleistung und Wohlstand der Bevölkerung

nahmen signifikant zu, das Exportvolumen

niederösterreichischer Unternehmen

vervielfachte sich, die Umgebung Wiens und

Niederösterreichs Zentralregion wurden zu

den treibenden Wirtschaftsregionen des Landes.

Nicht von ungefähr zollen auch politische

Mitbewerber Erwin Pröll dafür Respekt. Tatsache

ist aber auch, dass manche Branchen

schwer unter Druck gerieten. Niederösterreichs

Textilindustrie wurde ausradiert, Druckereien

führten einen aussichtslosen Preiskampf gegen

Mitbewerber aus dem Osten, Kleinunternehmer

und Arbeitskräfte aus den neuen EU-Ländern

sorgten für mitunter mörderischen Konkurrenzdruck.

Vor allem in den Grenzregionen

des Wald- und nördlichen Weinviertels blieb

der erhoffte Aufschwung aus. Mit Unterstützung

oder von St. Pölten aus lancierte Projekte

zur Ankurbelung der lokalen Wirtschaft zeigten

oft wenig Auswirkungen. Nicht wenige blieben

„Niederösterreich ist kulturell beispielgebend geworden. Das bewirkte

niemand anderer als Erwin Pröll. Er liebt sein Niederösterreich über

alles. Ich liebe die Natur und bin nur zugezogen. Er hieß mich willkommen.

Ich glaube jedoch, dass selbst ein so mächtiger Politiker wie Pröll in

vielen Dingen machtlos geblieben ist. Denn die eindimensionale Kosten-

Nutzen-Rechnung unseres Wirtschaftssystems ist der Zerstörer echten

Wertbestandes: Stadtkerne werden entseelt, stattdessen am Rand immer

die gleichen Einkaufstempel hingeprotzt. Lagerhausarchitektur bestimmt

das Baugeschehen, orts- und stadtgestalterisch inkompetente Bürgermeister

haben das Sagen. Ausgerechnet unsere letzte schützenswerte

Waldviertler Naturlandschaft soll durch 250 Meter hohe Windkraftanlagen

ruiniert werden. Erwin Pröll hat die Bedeutung von Kunst und Kultur für sein Bundesland früh

erkannt. Die Aura der Kunstschaffenden strahlt über seine Grenzen hinaus, mitunter sogar über die

halbe Welt. Auf Kultur zu setzen, war aber immer auch gewinnbringende Strategie. Ich nehme an,

die Erfolgsbilanz ist groß, kann sich aber auch jederzeit ändern. Echte Werte hingegen, wie z. B. die

Sanierung vieler alter Kulturdenkmäler, bleiben. Diese Werte hat Erwin Pröll zu vermitteln versucht,

mit seinem „Hofstaat“ inszeniert und durch seine Handschlagqualität an ihn glauben lassen. Was ihm

möglich war, hat er getan. Ich ziehe den Hut.“


Roland Neuwirth, Musiker

„Im Jahr 1993 durfte ich in das Büro des damaligen Landeshauptmannes

Erwin Pröll wechseln. Zu einer Zeit, als der Eiserne Vorhang gerade

einmal vor vier Jahren weggefallen war und Österreich noch kein

Mitgliedsland der EU war. Ich konnte daher in den zehn Jahren im Büro

des Landeshauptmannes als Mitarbeiter und Büroleiter sowie seit 2003

als Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur des Landes die unglaublich

dynamische Entwicklung Niederösterreichs an der Seite einer der beeindruckendsten

politischen Persönlichkeiten der Nachkriegszeit unmittelbar

miterleben. Erwin Pröll hatte ein unglaubliches Gespür für notwendige

politische Maßnahmen, genauso wie für einmalige Chancen, die sich

auftaten und die zu nutzen waren. Er wusste, dass sich durch den Fall des Eisernen Vorhangs eine

Jahrhundertchance für Niederösterreich auftat, daher in entsprechende Infrastrukturen zu investieren

war, gleichzeitig aber auch Kontakte zu den neuen Nachbarn zu knüpfen und zu pflegen waren. Er gab

Niederösterreich durch sein selbstbewusstes und starkes Auftreten Selbstbewusstsein. Die Umsetzung

der neuen Landeshauptstadt St. Pölten in seiner Amtszeit war eine der Grundlagen dafür. Niederösterreich

zu einem Kultur-, Wissenschafts- und Technologieland zu entwickeln und internationale

Leitprojekte, wie das IST Austria in Klosterneuburg oder das Krebsforschungszentrum Med Austron

in Wiener Neustadt, in Niederösterreich zu errichten, wäre ohne die Durchsetzungskraft Erwin Prölls

nicht möglich gewesen. Das heutige Niederösterreich trägt zweifelsfrei die Handschrift Erwin Prölls.“


Helmut Miernicki, Geschäftsführer Ecoplus

überhaupt erfolglos. Auch mit diesen Auswirkungen

musste Niederösterreichs Politik während

Erwin Prölls Amtszeit umgehen lernen.

Wer heute durch diese Regionen kommt, muss

feststellen, dass der allgemeine Aufschwung

des vergangenen Vierteljahrhunderts hier

„Ohne Zweifel hat

Landeshauptmann

Pröll Niederösterreich

in den letzten

25 Jahren stark

geprägt. Vor allem

im wirtschaftlichen

und kulturellen

Bereich ist sehr viel

weitergegangen.

Das Land hat sich

entwickelt. Er war natürlich jemand, der seine

eigene Linie beinhart durchgezogen hat, aber

er war auch jemand, der für das Land sehr viel

geleistet hat.“

Karl Schlögl, Bürgermeister von Purkersdorf und

Landeshauptmann-Stellvertreter NÖ (2000-2001)

zwar nicht spurlos vorübergegangen ist, aber

im Vergleich mit den Zentralregionen nur vereinzelt

wirksam wurde. Hat also Erwin Prölls

Wirtschaftspolitik diese Jahrhundertchance

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017

7


top 1000 | politik

„Für mich bleibt

Erwin Pröll der

Inbegriff eines

Vollblutpolitikers,

der mit höchstem

Einsatz und Handschlagqualität

für

das Land arbeitet.

Er hat das Land

von der Grenzregion

am Eisernen Vorhang ins Herz Europas

geführt, dabei zugleich die hohe Bedeutung der

Regionen herausgearbeitet und eine stabile Basis

gelegt, auf der die nachfolgenden Generationen

gut aufbauen können. Niederösterreich ist heute

ein modernes und selbstbewusstes Bundesland,

das keinen Vergleich zu scheuen braucht. Für die

Anliegen von Unternehmerinnen und Unternehmern

hat er stets ein offenes Ohr gehabt.“


Sonja Zwazl, Präsidentin der WKNÖ

genutzt? Schon, aber auch er konnte nicht

verhindern, was oft passiert: Der Aufschwung

setzt sich in der Dynamik urbaner Regionen

fest, das weite Land bleibt ausgespart. Allerdings

ist das kein lokales Phänomen und auch

kein österreichisches. Es ist ein europäisches,

wahrscheinlich sogar ein globales Phänomen,

dem die Politik mit unterschiedlichem Erfolg

ihre Konzepte entgegenstellt. Eines, das sich

von Spaniens Extremadura über Mecklenburg-

Vorpommern bis ins Waldviertel beobachten

lässt.

Neues Selbstbewusstsein

Noch etwas darf nicht unerwähnt bleiben,

wenn man über Erwin Prölls Amtszeit Bilanz

zieht: Niederösterreich wurde zu einem richtigen

Bundesland während seiner Amtszeit.

Selbstverständlich war Niederösterreich auch

schon vorher ein eigenes Bundesland, schon

seit über 90 Jahren. Aber gefühlt war das eben

manchmal anders. Niederösterreicher, die eine

akademische Ausbildung machen wollten,

mussten nach Wien. Der Sitz der Landesregierung

und der Landesverwaltung befanden

sich bis weit in die 90er Jahre dort, auch wenn

es die oft belächelte Landeshauptstadt St. Pölten

schon vorher gab. Das Bundesland war für

die Wiener die „Pampas“ und dort lebten die

„G‘scherten“. Das nagte am Selbstbewusstsein

der Niederösterreicher. Bis Pröll kam, sich Universitäten,

Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen

etablierten, die Landesregierung

und -verwaltung ins zuvor errichtete Regierungsviertel

übersiedelte und ein prächtiges

Landesmuseum eingeweiht wurde. Damit

„Erwin Pröll ist ein ausgeprägter Machtpolitiker, der immer wusste was

bei den Leuten ankommt, aber auch was er selber vertreten konnte. Ich

glaube nicht, dass er etwas gemacht hat, nur um den Leuten zu gefallen.

Ein Beispiel ist die moderne Kunst. Kunst wie jene von Hermann Nitsch

hat in der Bevölkerung eher einen schwierigen Stand, aber da hat Erwin

Pröll immer klar Flagge gezeigt für zeitgenössische Kunst. Er hat auch

immer dafür gesorgt, dass diese Kunst entsprechend gefördert wird, was

sie zum Überleben braucht. Das ist ihm sehr hoch anzurechnen. Ich bin

mit ihm gut ausgekommen, weil ich ihm auch immer sehr ungeschminkt

ins Gesicht gesagt habe, was ich für richtig gefunden habe. Da ist es

manchmal schon laut geworden, aber nie untergriffig oder gehässig. Man

konnte dem Erwin Pröll schon sagen, wenn man etwas für einen Blödsinn hielt. Er hat allerdings nicht

umsonst den Ruf gehabt, ein Häferl zu sein. Ich mag die Häferln in der Politik hundertmal lieber als

Politiker, bei denen man nicht weiß, woran man ist. Mir ist jemand lieber, der klar seine Emotionen

zeigt. Das muss auch in der Politik möglich sein. Eine klare Rede ist etwas Erfrischendes und das hat

der Erwin Pröll drauf. Der Erwin Pröll konnte austeilen, aber er hat auch eingesteckt. Die Kabarettisten

haben ihn oft ordentlich durch den Kakao gezogen und da hat er herzlich gelacht. Jemand, der über

sich selber lachen kann, das ist in jedem Fall ein Pluspunkt in der Politik. Er passt zu Niederösterreich.

Erwin Pröll hat das Bundesland geprägt und das Bundesland hat ihn geprägt.“


Madeleine Petrovic,

Landtagsabgeordnete und Klubobfrau der Grünen NÖ (2003–2013)

„Niederösterreich

hat sich im letzten

Vierteljahrhundert

unter Landeshauptmann

Dr. Erwin

Pröll von einem

stark agrarisch

geprägten Land zu

einer dynamischen

Industrieregion

entwickelt. Mit dem Landeshauptmann war es

immer und auch in schwierigen Zeiten möglich,

die Anliegen der Industrie als wesentlichen Faktor

für Beschäftigung und Wohlstand der Menschen

in Niederösterreich offen zu diskutieren und gemeinsam

an der Verbesserung der Rahmenbedingungen

zu arbeiten. Mutige Investitionen in den

Ausbau der Kulturstätten und Infrastruktur, den

Aufbau von Fachhochschulen und Universitäten

und Forschungsinitiativen haben den Standort

Niederösterreich gestärkt und werden nachhaltig

positiv auf Unternehmen und damit Arbeitsplätze

und Wohlstand in unserem Land wirken.“



Thomas Salzer,

Unternehmer und Präsident der IV NÖ

begann ein neues Selbstverständnis der Menschen,

das weckte Selbstbewusstsein, man war

plötzlich nicht mehr der Underdog vom Land.

Überhaupt, Museen. Landauf, landab entstanden

sie während Prölls Regierungszeit. Oft

einzelnen Künstlerpersönlichkeiten gewidmet,

deren Dankbarkeit und Verehrung der

Landeshauptmann sich damit im Stil eines Renaissancefürsten

sicherte. Kunst und Künstler

waren Erwin Pröll immer ein großes Anliegen

und für die Kulturförderung wurden Jahr für

Jahr stattliche Budgetposten bereitgestellt.

Künstler und Kulturschaffende frohlockten,

Bürgermeister und Wirtschaftstreibende waren

oft empört und maulten hinter vorgehaltener

Hand über die verschwendeten Mittel, die ihrer

Meinung nach für ihre Zwecke viel besser

ausgegeben worden wären. Hinter vorgehaltener

Hand, wohlweislich. Denn offen kritisieren

wollte und will auch heute noch kaum

jemand Niederösterreichs „eiserne Faust“, wie

Erwin Pröll während seiner Amtszeit manchmal

halb im Scherz genannt wurde.


INTERVIEW | top 1000

Das Resümee des

Landesfürsten

Blick zurück. Ob Wirtschaft,

Finanzen oder Kultur,

wenig überraschend zieht

Langzeit-Landeshauptmann

Erwin Pröll im Interview

eine rundum positive

Bilanz seiner beinahe

25-jährigen Amtszeit. Nur

ab und zu lässt der noch

immer einflussreiche Ex-

Politiker ein wenig Selbstkritik

durchblitzen.

ECHO: Wenn Sie auf die 25 Jahre Ihrer

Amtszeit als Landeshauptmann Niederösterreichs

zurückblicken, wie sieht Ihre persönliche

Bilanz in Bezug auf den Wirtschaftsstandort

Niederösterreich aus?

Erwin Pröll: Ich glaube, man kann ohne

Übertreibung sagen, dass die 25 Jahre eine

schöne Erfolgsgeschichte geworden sind.

Aber nicht deswegen, weil wir so eine phänomenale

Wirtschaftspolitik gemacht hätten,

sondern weil es letztendlich die internationale

Entwicklung gut mit uns gemeint hat.

In Wahrheit hatte ich das Glück, in einem

Mondfenster der europäischen Entwicklung

in Niederösterreich Hauptverantwortung

tragen zu dürfen. Ich meine damit den Fall

des Eisernen Vorhangs, die Europäische Erweiterung

und natürlich auch das Öffnen der

Märkte für Niederösterreich in einer zugegebenermaßen

sehr herausfordernden Zeit. Als

ich Landeshauptmann geworden bin, war

Niederösterreich durch zwei Faktoren bela­

Fotos: Anja Grundböck

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017

9


stet. Einmal der Eiserne Vorhang, der uns im

wahrsten Sinne des Wortes das Hinterland

abgeschnitten hat. Und zweitens der Sog der

Bundeshauptstadt Wien. Wir waren in einer

Art Sandwich-Position.

ECHO: Womit wir schon nahtlos bei der

nächsten Frage sind. Welche Ereignisse während

Ihrer Amtszeit waren entscheidend für

die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts?

Pröll: Erstens der Fall des Eisernen Vorhangs

und zweitens die europäische Osterweiterung.

Obwohl damals sehr viel Skepsis vorhanden

war, hat uns dieser Schritt die Märkte

im neuen Europa, vor allem in unmittelbarer

Nachbarschaft, geöffnet. Mit all den Risiken,

aber auch mit all den Chancen. Das waren

die zwei prägendsten Ereignisse für die Weiterentwicklung

der Region Niederösterreich.

ECHO: Der Beitritt der unmittelbar an Niederösterreich

angrenzenden Staaten Tschechien,

Slowakei und Ungarn zur EU gab dem

Bundesland die Möglichkeit zu umfangreicher

wirtschaftlicher Entwicklung. Wurde

dieses Potenzial tatsächlich ausgeschöpft?

Pröll: Schauen Sie, man kann darüber diskutieren,

ob noch größeres Potenzial ausschöpfbar

gewesen wäre oder nicht. Faktum ist, dass

wir sehr rasch nach dem Fall des Eisernen

Vorhangs in unseren Nachbarländern Stützpunkte

errichtet haben, um dort tatsächlich

auch mit unserer Wirtschaftsagentur ecoplus

den Unternehmen an die Hand zu gehen.

Sowohl denjenigen, die dort investieren

wollten, als auch den Investoren aus den

angrenzenden Nachbarstaaten für Niederösterreich.

Diese Stützpunkte haben sehr viel

Service- und Aufbauarbeit geleistet. Das hat

dazu geführt, dass wir in den Jahren unmittelbar

nach dem Fall des Eisernen Vorhangs

tatsächlich ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum

in Niederösterreich erreichen

konnten und unsere Wirtschaft gestärkt

wurde. Heute liegen wir mit der aktuellen

Wirtschaftsleistung Niederöster reichs von

mehr als 50 Milliarden Euro im Jahr – würde

man uns als eigene Volkswirtschaft sehen –

international auf dem 70. Platz. Außerdem

haben wir mittlerweile eine Exportgröße

„Das ist vergleichbar mit einem Bauernhof. Ein verantwortungsvoller

Bauer wird zuerst in jene notwendigen

Dinge investieren, mit denen er weiter gut

arbeiten und wirtschaften kann. Wir haben in Niederösterreich

in das Notwendige investiert.“


Erwin Pröll zum Schuldenstand des Bundeslands

mit mehr als 20 Milliarden Euro. Das ist für

die niederösterreichische Wirtschaft schon

ein Qualitätsmerkmal. Da spielen vor allem

auch die Verflechtungen mit unseren unmittelbaren

Nachbarländern eine ganz entscheidende

Rolle.

ECHO: Welche Bereiche sind dabei auf der

Strecke geblieben?

Pröll: Also, wenn man das heutige Niederösterreich

betrachtet, dann glaube ich nicht,

dass hier irgendein Bereich auf der Strecke

geblieben ist. Wir sind mit der Infrastruktur,

beginnend mit der Verkehrsinfrastruktur, in

den ersten Jahrzehnten ganz gut vorangekommen.

Allerdings konnten wir einen guten

Teil des höherrangigen Straßennetzes erst

mit dem Fall des Eisernen Vorhangs bauen,

weil es ja keinen Sinn gemacht hätte, in eine

Sackgasse Autobahnen zu bauen. Das hat

uns natürlich sehr gefordert, aber wir haben

da ungemein aufgeholt. Ich glaube auch, dass

wir zeitgerecht mit der Digitalisierung begonnen

haben. Vor zwei oder drei Jahren wurden

die ersten Regionen ausgewählt, in denen die

Digitalisierung mit der gesamten Infrastruktur

eine Grundlage bilden konnte.

ECHO: Ich möchte hier nochmals nachhaken,

denn meine Frage war eigentlich, ob Regionen

auf der Strecke geblieben sind. Gibt es

diese Bereiche, wo Ihrer Meinung nach etwas

versäumt oder zu wenig gemacht wurde?

Pröll: Auch da kann ich eigentlich – auch

wenn es vermessen klingt – keine echten

weißen Flecken orten. Schauen Sie, was sind

die wesentlichen Faktoren, die eine Standortqualität

bestimmen? Das sind die Verkehrsinfrastruktur,

eine Wissenschaftsinfrastruktur

und zunehmend notwendig auch eine

kulturelle Infrastruktur. Gerade in den letzten

zehn, fünfzehn Jahren habe ich bemerkt, dass

immer intensiver – vor allem internationale

Investoren – die Frage gestellt haben: Welche

Lebensqualität kann ich meinen Mitarbeitern

am Standort Niederösterreich bieten?

Hochqualifizierte Mitarbeiter erheben den

Anspruch auf Kultur und ein Leben in lebenswerter

Umwelt. Natur hatten wir ausreichend,

bei der Kultur hatten wir einen Nachholbedarf.

Das war auch der Grund, warum wir in

diesem Bereich so viel investiert haben. Heute

10 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


ist Niederösterreich ein international angesehener

Kulturstandort.

ECHO: In NÖ gibt es eine Reihe von Regionen,

die sich in den vergangenen 25 Jahren

nur sehr zögerlich entwickelten. Darunter

auch Grenzregionen im Wald- und Weinviertel,

die entgegen den Erwartungen von der

Erweiterung der EU nur sehr mäßig profitiert

haben. Warum ist das so? Wurden Fehler gemacht

und von wem? Gab es auch Versäumnisse

der Politik?

Pröll: Das muss man umfassender sehen und

analysieren. Zunächst einmal kann man die

allgemeinen Grundgesetze der Wirtschaftsentwicklung

nicht ausschalten. Auch in solch

entscheidenden Zeitepochen wie der Zeit des

Falls des Eisernen Vorhangs. Der zweite Punkt

ist, Sie dürfen nicht übersehen, dass wir in den

Regionen, die Sie genannt haben, eine andere

Entwicklungsphilosophie verfolgt haben

als etwa im unmittelbaren Raum um Wien

oder im Zentralraum. Deswegen, weil wir es

dort mit wertvoller Landschaft, mit Kultur

zu tun haben, wo man aufpassen muss, dass

nicht durch falsche Investitionen diese Werte

unwiederbringlich verlorengehen. Das war

auch der Grund, warum wir in diesen Regionen

sehr stark versucht haben, mit dem

Tourismus zu punkten und dort touristische

Investitionen zu setzen. Das hat letztendlich

dazu geführt, dass gerade im Wald- und Weinviertel

Kristallisationspunkte entstanden sind,

die die Regionen enorm aufgewertet haben.

Wenn ich es zusammenfassen soll: Wir haben

versucht, die Potenziale der Region sensibel

zu nutzen, um auf diese Art und Weise eine

Grundlage für eine weitere positive Entwicklung

zu legen.

„Ja, aus heutiger

Sicht schon.“


Erwin Pröll auf die Frage, ob sich

seine Einstellung zum Thema Veranlagung


öffentlicher Gelder geändert hat

ECHO: Viel Kritik – unter anderem vom

Rechnungshof – bekam Niederösterreichs

Landesregierung in den vergangenen Jahren

immer wieder wegen der hohen Verschuldung

zu hören. Die Pro-Kopf-Verschuldung betrug

2015 über 4.400 Euro. Nur Kärnten steht noch

„Erstens der Fall des Eisernen

Vorhangs, zweitens

die europäische

Osterweiterung.“



Erwin Pröll zu den zwei wichtigsten

Ereignissen während seiner Amtszeit

schlechter da. Warum hat NÖ in Ihrer Amtszeit

so einen Schuldenberg angehäuft?

Pröll: Was den Vergleich anbelangt, muss

man vorsichtig sein. Denn man darf nicht

Äpfel mit Birnen vergleichen. Und zwar deswegen,

weil aufgrund der unterschiedlichen

Haushaltstechniken in den Bundesländern

ein derartiger Vergleich gar nicht möglich ist.

In manchen Bundesländern sind Aufwendungen

für Gesundheitswesen und Spitäler

eingerechnet, in manchen nicht. In Niederösterreich

ist das gesamte Spitals- und Gesundheitswesen

im Budget eingerechnet. Zweitens:

Wenn man eine derart herausfordernde Phase

zu bewältigen hat, wie wir sie mit dem Fall des

Eisernen Vorhangs und dem damit verbundenen

Aufholprozess hatten, dann ist es auch

notwendig, Deficit-Spending zu betreiben.

Das ist vergleichbar mit einem Bauernhof. Ein

verantwortungsvoller Bauer wird zuerst in jene

notwendigen Dinge investieren, mit denen er

weiter gut arbeiten und wirtschaften kann. Wir

haben in Niederösterreich in das Notwendige

investiert. Jeder Euro, den wir eingesetzt haben,

verzinst sich zig-fach fürs Land.

ECHO: Bruno Kreisky sagte einmal, dass

ihm „ein paar Milliarden mehr Schulden weniger

schlaflose Nächte bereiten als ein paar

hunderttausend Arbeitslose“. Sehen Sie das

ähnlich?

Pröll: Ja, allerdings muss man schon differenzieren.

Ich muss vorausschicken, dass ich

Bruno Kreisky – und das wird Sie und die Leser

vielleicht wundern – über weite Bereiche

als Staatsmann sehr, sehr hoch schätze. Seinen

Spruch muss man insofern differenziert

beurteilen, weil man wissen muss, in welche

Parameter man investiert. Hier gilt genau das,

was ich vorhin gesagt habe: Investiert man in

ineffiziente Strukturen oder investiert man

in zukunftsträchtige Strukturen. In Wahrheit

hatte Niederösterreich keine andere Wahl angesichts

des Ziels, das wir uns gesetzt hatten,

nämlich rasch international Anschluss zu finden.

Da war es notwendig, schnell und kräftig

zu investieren, um konkurrenzfähig zu sein.

Das haben wir getan.

ECHO: Heftige Kritik von politischen Mitbewerbern,

aber auch vom Rechnungshof, gab

es für die erheblichen Verluste aus der Veranlagung

von Wohnbaugeldern während Ihrer

Amtszeit. Sind Sie noch immer der Meinung,

dass die öffentliche Hand mit Steuergeldern

spekulieren sollte?

Pröll: Nein, das ist nicht optimal. Aber die

ganze Thematik wird heute anders gesehen

als noch vor Jahren. Damals war alles und

jedes darauf ausgerichtet, so gewinnbringend

wie möglich anzulegen. Allerdings muss man

schon festhalten, dass wir so investiert haben,

damit auch mittel- und langfristig eine gute

wirtschaftliche Grundlage fürs Land vorhanden

ist. Das Sparbuch, das wir damals angelegt

haben, bringt immer noch Geld fürs Land.

Jetzt kann man darüber diskutieren, ob andere

Formen der Veranlagung den einen oder anderen

Prozentpunkt mehr Rendite gebracht

hätten. Der entscheidende Punkt ist aber, dass

das Land keinen Schaden erlitten hat, sondern

dass wir nach wie vor einen Geldpolster haben,

mit dem gearbeitet und gewirtschaftet

werden kann.

ECHO: Die Kritik hat sich ja vor allem darauf

bezogen, dass das Land Niederösterreich im

Vorfeld Kreditverbindlichkeiten mit einem

erheblichen Abschlag verkauft hat, um Kapital

zur Veranlagung zu lukrieren. Wenn man

in der Gesamtveranlagung die Abschläge mit

einrechnet, ergibt sich ein Defizit. Hat sich

Ihre Einstellung zum Thema Veranlagung öffentlicher

Gelder geändert?

Pröll: Ja, aus heutiger Sicht schon. Wie gesagt,

heute sieht man das vollkommen anders

als damals, weil sich die Rahmenbedingungen

und die politische Zugangsweise mittlerweile

geändert haben.


BARMHERZIGE BRÜDER | PROMOTION

Zukunftsgerichtete pfl ege:

Wo der Mensch im Mittelpunkt steht

Die Zahl der Pfl egebedürftigen nimmt stetig zu und auch die anforderungen an die Pfl ege

haben sich wesentlich verändert. Mit dem Bau des neuen Pfl egeheims in Kritzendorf machen

die Barmherzigen Brüder Pfl ege modern und zukunftssicher.

Bereits 2009 begann die Führung

der Barmherzigen Brüder mit der

Planung eines neuen Pflegeheims

in Klosterneuburg/Kritzendorf. Das in

die Jahre gekommene Gebäude wurde

den veränderten Pflegebedingungen nicht

mehr gerecht. Die Frage: „Generalsanieren

oder Neubauen?“ wurde untersucht und

der Orden entschied sich aus wirtschaftlichen

und baulichen Gründen für den

Neubau – das alte Haus musste Neuem

weichen. „Sicherlich haben wir – wie viele

andere – das alte Haus sehr zu schätzen gewusst,

jedoch überwiegt nach wie vor der

Stolz darauf, dass etwas Neues entsteht,

das einfach besser passt“, so der Gesamtleiter,

Direktor Ing. Dietmar Stockinger.

ÜbergangsQUarTier bringT

fleXibiliTäT

Durch die Übersiedlung in die ehemaligen

Räumlichkeiten der Gemeinde Wien in

Klosterneuburg wurden die Weichen für

den Neubau gestellt. Dem Bau merkt man

die „Zwischenlösung“ jedoch keinesfalls

an: 36 Bäder wurden vor der Übersiedlung

eingebaut, neue Abläufe wurden geschaffen

und die Betreuten sowie das Pflegepersonal

wurden auf den später dauerhaften

Umzug bereits vorbereitet. Denn: Jede

neue Räumlichkeit bricht alte Strukturen

und Abläufe auf und birgt die Möglichkeit,

Neues zu gestalten.

neUe pflegeKonzepTe fÜr mehr

miTeinander

Im Mittelpunkt sämtlicher Entscheidungen

steht bei den Barmherzigen Brüdern

stets der Bewohner und seine Bedürfnisse.

So entschied man sich statt des

überholten Stationsbetriebs für ein modernes

Wohngruppen-Modell, d. h. Stationen

mit 30 bis 35 Betten machen Wohngruppen

mit rund 14 Personen Platz. Die

neue Struktur verbessert die individuelle

Pflege nachhaltig und sorgt für ein soziales,

familiäres Netz, in dem sich die BewohnerInnen

geborgen fühlen. In den

Wohngruppen setzt die Pflege verstärkt

auf das Konzept der Bezugspflege. Um die

familiäre Atmosphäre der Wohngruppen

auszubauen, werden immer wieder die

gleichen MitarbeiterInnen ihren Dienst

in den Gruppen verrichten. So werden

die PflegerInnen Teil des sozialen Netzes

und sind bestens mit den Vorlieben und

persönlichen (körperlichen und geistigen)

Ressourcen der einzelnen BewohnerInnen

der Gruppe vertraut.

selbsTbesTimmTes (er-)leben

Die Wohngruppen ermöglichen es den BewohnerInnen

außerdem, individuell und

selbstbestimmt zu handeln. Die Betreuten

können ihre Zeit zwischen den vielfältigen

Therapieangeboten selbst gestalten und

sich mit den Dingen beschäftigen, die ihnen

wichtig sind. So werden sie etwa die

künftige Wohnbereichsküche benutzen

können, die neue Terrasse genießen oder

dank des WLANs mit den bereitgestellten

Computern durchs Internet surfen.

„Wir müssen bedenken, dass eine neue

Generation von BewohnerInnen auf uns

zukommt: Menschen, die Smartphones

besitzen, mit der Internetnutzung vertraut

sind und das verständlicherweise auch

nicht aufgeben möchten“, so die kaufmännische

Direktorin Karin Schmidt.

Ein weiteres Herzstück des neuen Hauses

BewohnerInnen im Gemeinschaftsraum des Pfl egeheims.

Fotos: anja Grundböck


Übergangsquartier in Klosterneuburg (li.) und aktueller Baufortschritt des neuen Pflegeheims in Kritzendorf (re.).

soll die Küche werden. Gekocht wird nämlich

nicht in den Wohngruppen, sondern

in der zentralen Küche, die eine professionelle

Versorgung der BewohnerInnen

gewährleistet. Von dieser Einrichtung

profitieren dann auch die WohnheimbewohnerInnen.

Im Unterschied zu vielen

anderen Häusern hat man sich bei den

Barmherzigen Brüdern ganz bewusst entschieden,

auch 30 Plätze für Wohnheimbewohner

zu schaffen. Dabei handelt es sich

um jene Personen, die nicht pflegebedürftig

sind und sich selbst versorgen können,

sich jedoch einen Wohnplatz wünschen, an

dem sie nicht allein sind, ein Gefühl der Sicherheit

haben und sich in einem sozialen

Netz bewegen können.

Umfassendes Therapieangebot

Im Pflegeheim der Barmherzigen Brüder

geht es nicht darum, die Defizite der BewohnerInnen

in den Mittelpunkt zu stellen,

sondern – ganz im Gegenteil – die

individuellen Ressourcen zu stärken. Ergotherapie

hilft dabei, die Aktivitäten des täglichen

Lebens auch weiterhin ausüben zu

können. Physiotherapie sichert die Mobilität

der BewohnerInnen so lange wie möglich.

„Uns ist das Eingehen auf den Einzelnen

besonders wichtig und wir stellen uns

die Frage: Was hat der Bewohner zu Hause

gemacht und was können wir tun, damit

das hier weiterhin möglich ist?“, so die

Pflegedirektorin Maria Glawogger, MSc,

ganz nach dem Credo des Ordens: „Gutes

tun und es gut tun.“

Die Leitung des Pflegeheims (v. li.): Pflegedirektorin

DGKP Maria Glawogger, MSc, Gesamtleiter

und Vorstand Ing. Dietmar Stockinger, Kaufmännische

Direktorin Karin Schmidt.

Qualifizierte MitarbeiterInnen

mit Freude an ihrem Job

Das A und O der Betreuung bildet das

geschulte Pflegepersonal, das den BewohnerInnen

das Gefühl vermittelt, hier zu

Hause zu sein. Mit der Übersiedlung in

den modernen Neubau will man nicht nur

bestehenden und neuen BewohnerInnen

optimale Lebensbedingungen bieten, sondern

ebenso für MitarbeiterInnen einen

idealen Arbeitsplatz schaffen. Mit der neuen

Bettenzahl von 240 braucht die Organisation

neue MitarbeiterInnen, die den

verstärkten Pflegebedarf abdecken können.

Auf Interessierte warten ein modernes

Arbeitsumfeld, flache Hierarchien und

vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten,

die auch das Behandlungsspektrum für die

BewohnerInnen vergrößern. Spezielle Ausbildungen

für den Umgang mit Demenzerkrankten,

Kurse für den Einsatz von

Aromatherapie als natürliche Ergänzung

zur schulmedizinischen Behandlung oder

Fortbildungen im Palliativbereich werden

angeboten.

2019: Eröffnung des neuen

Pflegeheims und 100-jähriges

Jubiläum

Das Jahr 2019 wird für den Konvent ein

enorm wichtiges. Neben dem 100-jährigen

Bestehen wird Ende des Sommers auch die

Eröffnung des neuen Pflegeheims gefeiert.

„Wir können in diesem Jahr zeigen, dass

lange Tradition modernste Pflege nicht

ausschließt, sondern vielmehr deren Voraussetzung

ist. Ohne die Erfahrungen der

letzten 100 Jahre wären die Barmherzigen

Brüder nicht in der Lage, derart gezielt

auf die neuen Anforderungen in der Pflege

einzugehen. Immerhin haben wir diese

in Österreich maßgeblich mitgestaltet und

gestalten sie noch immer“, ist man sich bei

den Barmherzigen Brüdern sicher.

kontakt

Alten- und Pflegeheim

der Barmherzigen Brüder

Martinstraße 28-30,

3400 Klosterneuburg

Tel.: +43 2243 460-0

E-Mail: verwaltung@bbkritz.at

Web: www.bbkritz.at

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4.000

Unternehmensneugründungen

MÄNNL

2.941

JUR

§

752

2016

WEIBL

5.039

8.000

6.000

2.000

GEWERBE UND HANDWERK

HANDEL

INFORMATION CONSULTING

TOURISMUS / FREIZEITWIRTSCHAFT

0

TRANSPORT/VERKEHR

INDUSTRIE

BANK / VERSICHERUNG

1993

NACH SPARTEN IN NÖ

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 %

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1998 2003 2008 2013 2016

5.675

Niederösterreich

W


STMK

OOE

JUR

NACH BUNDESLÄNDERN

10.000

8.000

6.000

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§

752

5.039

TOURIS

1993 1998 2003 2008 2013

Quelle: WKO

NACH BUNDESLÄNDERN

Wirtschaftswachstum in

W

Wirtschaftswachstum in

10.000

ENTWICKLUNG IN PROZENT

ENTWICKLUNG 8.000 IN PROZENT

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1998 2003 2008 2013 2016

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2009

BRUTTOINLANDSPRODUKT (BRP) (BRP) IN MIO IN MIO EUR EUR

60.000

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50.000

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40.000

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+59% +59%

2000 2005 2010 2015


Europäische Union

Europäische Union

restl. Europa

restl. Europa

Amerika

Amerika

Asien

Asien

Afrika

Afrika

Ozeanien u. Polargebiete

Ozeanien u. Sonstige Polargebiete

PROGNOSE

2011

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PROGNOSE

+1,7

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2013

2012

2014

2015

2013 2014

WARENAUSSENHANDEL IN MIO EUR IN MIO EUR

Sonstige

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1.717

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Lehrlinge in in NÖ NÖ

Lehrlinge in

ANZAHL NACH GESCHLECHT

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ANZAHL NACH GESCHLECHT PROZENT

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BELIEBTESTE LEHRBERUFE NACH GESCHLECHT

BELIEBTESTE LEHRBERUFE NACH GESCHLECHT

BELIEBTESTE LEHRBERUFE männlich NACH GESCHLECH

männlich

Elektrotechnik

männlich

Elektrotechnik Metalltechnik

Kraftfahrzeugtechnik

Metalltechnik Elektrotechnik

F

Kraftfahrzeugtechnik Einzelhandel Metalltechnik

Installations- Kraftfahrzeugtechnik

u. Gebäudetechnik

Einzelhandel

Installations- u. Gebäudetechnik

Einzelhandel

Maurer

Maurer Tischler

Installations- u. Gebäudetechnik

Tischler Koch

Maurer

Land- u. Baumaschinen Koch

Tischler

Land- u. Baumaschinen Gleisbautechnik

Gleisbautechnik Koch

0 500 1000 1500 2000

Land- u. Baumaschinen 0 500 ANZAHL 1000 PERSONEN

1500 2000

ANZAHL PERSONEN

Gleisbautechnik

0 500 1000 1500 2

ANZAHL PERSONEN


TOURISMUS / FREIZEITWIRTSCHAFT

08 2013 2016

Ö

TRANSPORT/VERKEHR

INDUSTRIE

BANK / VERSICHERUNG

W


STMK

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NACH WIRTSCHAFTSEKTOREN

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 %

2016

Niederösterreich

Die Winner 2017

Mit Niederösterreichs Wirtschaft geht es aufwärts und viele

Unternehmen des Bundeslandes haben im vergangenen Jahr

hervorragende Leistungen erbracht. Zwei Unternehmen

sind allerdings besonders positiv aufgefallen: durch hervorragende

Geschäftsentwicklung und durch ihren Einsatz für die

69,2

Mitarbeiter und ihre Familien. Wir bitten vor den Vorhang!

LANDWIRTSCHAFT

6,2

NACH WIRTSCHAFTSEKTOREN

Erwerbstätige 2015

24,5

69,2

PRODUKTION

LANDWIRTSCHAFT

6,2

BESCHÄFTIGUNGS-

DIENSTLEISTUNG ENTWICKLUNG

Glorit Bausysteme GmbH

Das Unternehmen aus Groß-Enzersdorf konnte in den vergangenen

drei Jahren den Umsatz verdoppeln und in den

2016

2015

vergangenen vier Jahren den Auftragseingang verdreifachen.

2014

2013

In den Standort Groß-Enzersdorf wurden 2015 und 2016 in

2012 4,1%

die Modernisierung der Produktion bereits 2 Mio. investiert.

2011

Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich seit 2013 von 79 auf aktuell

130 erhöht.

DIENSTLEISTUNG

Kastner GroßhandelsgesmbH

Der Lebensmittelgroßhändler mit Zentrale in Zwettl im

nördlichen Waldviertel Beschäftigung glänzt nicht nur mit einem Jahresum-isatz von mehr als 200 Mio. Euro, sondern auch mit seinem


ENTWICKLUNG IN PROZENT

Einsatz für familienfreundliche ENTWICKLUNG IN PROZENT

ENTWICKLUNG Arbeitsbedingungen IN PROZENT sowie für

das soziales Engagement. Das Unternehmen wurde heuer

mit einem „Henri. Der Freiwilligenpreis“ in der Kategorie

60

60

„Freiwilligenfreundliche 60 Unternehmen“ ausgezeichnet.

Offene Stellen

50

50

50

Arbeistlose

40

24,5

PRODUKTION

2016

2015

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Beschäftigung Beschäftigung inin

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Unselbständige Beschäftigte

BESCHÄFTIGUNGS-

ENTWICKLUNG

4,1%

Offene Stellen

Arbeistlose

Offene Stellen

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Unselbständige Beschäftigte Unselbständige Be

CH T NACH GESCHLECHT

PROZENT

GESCHLECHT

NACH GESCHLECHT

30

30

30

%

100

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10

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10

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0

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2011

2012

-20 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017

2013 2014 2015 2016

-20 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017

2017

40

20

Aktive Betriebsstandorte Aktive Betriebsstandorte Aktive in Betriebsstandorte NÖ inin

ANZAHL IM JAHRESVERGLEICH

ANZAHL IM JAHRESVERGLEICH

ANZAHL IM JAHRESVERGLEICH

0

80 19801990 1970 19902000 1980 20002010 1990 20102015 2000 20152016

2010 2016 100.000 2015 2016

h

H GESCHLECHT

weiblich weiblich

Einzelhandel Einzelhandel

Einzelhandel

Friseurin Friseurin und Perückenmacherin

und Perückenmacherin Friseurin und Perückenmacherin

Bürokauffrau Bürokauffrau

Köchin Köchin

Bürokauffrau

Köchin

Gastronomiefachfrau Gastronomiefachfrau

Pharmaz.-kaufm. Pharmaz.-kaufm. Assistenz Assistenz Pharmaz.-kaufm. Assistenz

Konditorin Konditorin

Restaurantfachfrau Restaurantfachfrau

Konditorin

Restaurantfachfrau

Verwaltungsassistentin Verwaltungsassistentin

Bäckerin Bäckerin

Bäckerin

120.000

80.000

60.000

weiblich 40.000

20.000

NACH SPARTEN

0 1000 1500 2000 0 500 0 1000 500 1500 1000 2000 1500 0 2000 500 1000 1500 2000

NZAHL PERSONEN

ANZAHL PERSONEN ANZAHL PERSONEN ANZAHL PERSONEN

0

120.000

100.000

80.000

60.000

40.000

20.000

0

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1980 1980 2017

2017

1980 2017

NACH SPARTEN

120.000

100.000

80.000

60.000

40.000

20.000

NACH SPARTEN

2017 2017 2007

2007

2017 2007

Gewerbe- u. Handwerk

Industrie

Handel

Bank u. Versicherung

Transport u. Verkehr

Tourismus u. Freizeitwirtschaft

Information u. Consulting

Gewerbe- u. Handwerk

Industrie

Handel

Bank u. Versicherung

Transport u. Verkehr

Gewerbe- u. Handwerk

Industrie

Handel

Bank u. Versicherung

Transport u. Verkehr

Tourismus u. Freizeitwirtschaft Tourismus u. Freizeitwir

Information u. Consulting Information u. Consultin


top 1000 | INTERVIEW

„Bestehen können wir nur

mit Qualität“

Ambitioniert. Praxisgerechte Qualifikationen im Ausbildungsprozess, Digitalisierung mit

Augenmaß und mehr Bewusstsein um die Bedeutung der Exportwirtschaft mahnt

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl im Interview mit Top 1000 NÖ ein.

ECHO: Wenn Sie auf das vergangene Wirtschaftsjahr

in Niederösterreich zurückblicken,

wie sieht Ihre Bilanz aus?

Sonja Zwazl: Durchaus positiv. Nach dem

Schock der weltweiten Finanzkrise hat es ja

doch einige Zeit gedauert, bis es wieder aufwärts

geht. Jetzt aber zeigt das Wirtschaftsbarometer

wieder deutlich nach oben,

wenngleich natürlich noch nicht alles eitel

Wonne ist.

ECHO: Sinkende Arbeitslosigkeit, steigende

Produktivität, mehr Investitionen.

Niederösterreichs Wirtschaft erlebt eine

moderate Trendwende nach den schwierigen

Jahren der Wirtschaftskrise. Welche

Faktoren sind dafür ausschlaggebend?

Zwazl: Zuallererst die gute Arbeit der Betriebe.

Es sind die Leistungen unserer UnternehmerInnen

mit ihren MitarbeiterInnen,

die unser Land wieder auf die Überholspur

gebracht haben. Diese Tatsache wird nach

meinem Dafürhalten in der gesellschaftspolitischen

Diskussion viel zu oft außer Acht

gelassen. Auch wirtschaftspolitisch wird in

„Wenn es drauf ankommt,

ziehen die

Verantwortungsträger

in Niederösterreich an

einem Strang.“

Fotos: Gabriele Moser, Christian Paparazzo

16

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


unserem Land gute Arbeit geleistet. Natürlich

lassen sich Rückschläge nicht vermeiden,

wie bei der geplanten dritten Piste

am Flughafen Schwechat. Aber der Kurs

stimmt: Bei der Infrastruktur, bei der Forschung

ebenso wie bei den Aus- und Weiterbildungsinitiativen

geht etwas weiter. Klar

können die Interessen nicht immer gleich

gelagert sein, aber wenn es drauf ankommt,

ziehen die Verantwortungsträger in Niederösterreich

an einem Strang.

ECHO: Obwohl Niederösterreich als Wirtschaftsstandort

im internationalen Vergleich

nach wie vor eine gute Position einnimmt,

sind manche Branchen – vor allem in der

Industrieproduktion – starkem Mitbewerb

von Billiglohnländern ausgesetzt. Wie lässt

sich diese Herausforderung meistern?

Zwazl: Bestehen können wir nur mit Qualität

– über die Billigschiene funktioniert es

nicht. Mehr Qualität erfordert aber ständige

Innovationen und Investitionen, in die Forschung

und vor allem in unser Aus- und

Weiterbildungssystem. Was wir brauchen,

sind wirtschaftsnahe, sprich praxisgerechte

Qualifikationen. Die ganze Ausbildung

muss noch viel stärker auf die Bedürfnisse

der Unternehmen ausgerichtet sein.

ECHO: Die Politik wird nicht müde, die

Wichtigkeit von Bildung und Ausbildung

für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts zu

betonen. Konkret passiert aber eher wenig.

Welche Maßnahmen sind am dringendsten?

Zwazl: Meiner Meinung nach wird die bildungspolitische

Diskussion in Österreich

viel zu sehr von den Streitereien über Schulreformen

überlagert. Die Lehre und das

ganze berufliche Ausbildungswesen werden

da ganz vergessen. Dabei passiert gerade da

sehr viel. Deswegen klappt es ja auch sehr

gut. Pisa hin, Pisa her – darüber, dass wir

bei der dualen Ausbildung im absoluten

internationalen Spitzenfeld sind, hört, sieht

oder liest man vergleichsweise wenig. In unseren

Betrieben wird sehr gut ausgebildet,

die Zusammenarbeit mit dem beruflichen

Schulwesen funktioniert. Was fehlt, ist eine

verstärkte Berufsorientierung an den Schulen,

um die Drop-out-Raten zu senken. Bei

der Lehre liegt diese bei sechs Prozent, bei

der AHS bei über 20 Prozent. Da gehört der

Hebel angesetzt.

„2016 belief sich unser

gesamtes Exportvolumen,

also Waren und

Dienstleistungen zusammengefasst,

auf fast

28 Milliarden Euro.

Damit werden sechs

von zehn Euro im Ausland

verdient.“

ECHO: Forschung und Entwicklung ist ein

wichtiger Indikator für einen Wirtschaftsstandort,

bei dem Niederösterreich im Vergleich

zu anderen Bundesländern hinterherhinkt.

Was muss getan werden, um zumindest

die durchschnittliche Forschungsquote

Österreichs zu erreichen?

Zwazl: Die Forschungsquote allein ist hier

nicht aussagekräftig. Wenn Sie sich die Zahlen

genauer anschauen, werden sie sehen, dass wir

bei der betrieblichen Forschung keineswegs

im Hintertreffen liegen. Im öffentlichen Bereich

liegen traditionelle Hochschulstandorte,

wie etwa Wien, klarerweise vorne. Aber dass

seitens des Landes in den letzten Jahren hier

enorm viel gemacht worden ist, wird wohl

niemand bestreiten. Sei es das IST (Institute of

Science and Technology Austria) in Klosterneuburg

oder sei es bei MedAustron in Wiener

Neustadt, um nur zwei große Projekte zu

nennen. Da sind wir in Niederösterreich nicht

nur auf dem richtigen Weg, sondern in vielerlei

Hinsicht sogar absolut wegweisend. Etwa

bei den Technologie- und InnovationsPartnern,

kurz TIP genannt. Um kleine und mittlere

Betriebe in Sachen Technologisierung zu

unterstützen und ihnen für ihre Projekte einen

Zugang zu Forschungseinrichtungen zu eröffnen,

haben Land und Wirtschaftskammer gemeinsam

diese Einrichtung schon vor über 20

Jahren ins Leben gerufen.

ECHO: Das Thema Digitalisierung wird oft

als eine der großen Herausforderungen für

die Wirtschaft bezeichnet. Welche Chancen

und Risiken ergeben sich aus diesem Thema?

Zwazl: Die Digitalisierung findet statt und

verändert unser aller Leben, ob es einem

passt oder nicht. Das heißt jetzt aber nicht,

dass jeder Betrieb blindwütig drauflosdigitalisieren

soll. Von Digitalisierung ob der Digitalisierung

willen halte ich nichts. Natürlich

können Sie viel, sogar sehr, sehr viel digitalisieren.

Produktionen genauso wie Dienstleistungen.

Es gibt schon längst Automatenrestaurants,

aber wollen Sie beim Heurigen

von einem Roboter bedient werden? Ich will

damit sagen, dass man als Betrieb schon sehr

genau hinschauen muss, wo die Digitalisierung

für einen Sinn macht und wo nicht.

ECHO: Im internationalen Vergleich sind

beim Thema Digitalisierung andere Wirt-

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017

17


top 1000 | INTERVIEW

schaftsregionen viel weiter oder zeigen eine

viel schnellere Entwicklung. Lässt sich der

Rückstand noch aufholen und welche Maßnahmen

sind dazu notwendig?

Zwazl: Es stimmt schon, dass es noch

Know-how-Defizite gibt, ebenso wie es an

leistungsstarken Internetverbindungen mangelt.

Aber ich bin zuversichtlich, dass wir

diese Mankos schnell wettmachen werden.

Außerdem sollten wir unsere Betriebe nicht

unterschätzen. Bei der Digitalisierung ihrer

Arbeitsabschnitte und Produktionsabläufe,

aber auch beim Kreieren neuer Produkte

sind die Unternehmen oft schon erstaunlich

weit fortgeschritten. Ob es sich um ein digitalisiertes,

intelligentes Werkzeugmanagement

im mittelständischen Metalltechnikbetrieb,

eine Autoservice-Software beim Kfz-Betrieb

oder um ein elektronisches Hochwasserfrühwarnsystem

handelt, diese Produkte sind alle

„made in Lower Austria“ und stammen nicht

von irgendeinem Internetkonzern.

ECHO: Niederösterreichs Wirtschaft ist stark

exportorientiert und die Erschließung von

neuen Märkten deswegen essentiell. Welche

Märkte stehen derzeit vermehrt im Fokus?

Zwazl: Mit rund 30 Prozent Anteil am

gesamten niederösterreichischen Waren-

Exportkuchen ist und bleibt Deutschland

der mit Abstand wichtigste Auslandsmarkt

für unsere Betriebe. Die niederösterreichischen

Top-Ten-Exportmärkte sind die

Tschechische Republik, Italien, die Vereinigten

Staaten, Ungarn, Polen, Frankreich, die

Schweiz, die Slowakei und Slowenien. Die

Vereinigten Staaten sind damit für Niederösterreich

der bei Weitem wichtigste außereuropäische

Markt. Zwar können wir derzeit

noch keinen negativen „Trump-Effekt“ auf

die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen

Österreich den USA feststellen. Angesichts

der volatilen politischen Großwetterlage wäre

es aber falsch, sich nur auf angestammte

Exportmärkte zu beschränken. Deshalb

sondieren wir ständig die Chancen in neuen

Export-Destinationen. Etwa den Iran oder

den kanadischen Markt, der durch CETA

sehr an Attraktivität gewonnen hat.

ECHO: Welche Chancen bestehen für

Niederösterreichs Unternehmen in diesen

neuen Exportmärkten?

Zwazl: Die Wachstumsraten bei den niederösterreichischen

Warenexporten sind

nach Aufhebung der Sanktionen gegen

den Iran sofort in die Höhe geschnellt, natürlich

von einem niedrigen Niveau ausgehend.

Chancen gibt es jede Menge in den

verschiedensten Wirtschaftsbereichen, der

Aufholbedarf im Land ist enorm. Allerdings

braucht alles seine Zeit, sowohl was den geschäftlichen

Vertrauensaufbau als auch den

Wiederaufbau des internationalen Zahlungsverkehrs

betrifft. Kanada ist in vielerlei

Hinsicht ein interessanter Markt, nicht nur

für Großbetriebe. Jährlich exportieren über

1.000 österreichische KMUs dorthin ihre

Waren. Wer weiß schon, dass ausgerechnet

unsere Zimmerer in diesem so waldreichen

Land sehr gut punkten und mit Nischenprodukten

gute Chancen haben? Auch

sonst gibt es im Baubereich interessante

Vorhaben. Da laufen gerade Gespräche.

ECHO: Der bei Weitem größte Teil der Exporte

von niederösterreichischen Unternehmen

geht in Märkte der Europäischen Union.

Wie stellt sich die Situation derzeit dar?

Zwazl: Durchwegs positiv schaut es in

West-, Süd- und Nordeuropa aus, der Wirtschaftsmotor

brummt da überall ganz ordentlich,

dementsprechend gut entwickeln

sich unsere Exporte. Lediglich beim United

Kingdom und bei Dänemark ist eine

rückläufige Entwicklung festzustellen. Die

Wirtschaft in Osteuropa, die ja für Österreich

und Niederösterreich im Besonderen

eine große Bedeutung hat, entwickelt sich

ebenfalls positiv, wenngleich die Wachstumsraten

hier geringer ausfallen. Im Warenaußenhandel

mit Ungarn und mit der

Tschechischen Republik verzeichnen wir

jedenfalls ein leichtes Plus und die beiden

sind die Nummern 2 und 5 im Ranking der

niederösterreichischen Handelspartnerländer.

Auf jeden Fall bleibt Osteuropa für Niederösterreich

weiterhin eine ganz wichtige

Exportregion.

„Die Digitalisierung findet

statt und verändert

unser aller Leben, ob es

einem passt oder nicht.“

ECHO: Gibt es negative Auswirkungen

durch den Brexit und die Nationalisierungstendenzen

in einigen Mitgliedstaaten?

Zwazl: Die Unsicherheiten der niederösterreichischen

Exporteure in Bezug auf

Großbritannien haben leider seit den Parlamentswahlen

nicht abgenommen. Die

Unternehmen reagieren weiterhin zurückhaltend,

die Unsicherheiten halten an. Viel

mehr als abzuwarten, wie sich die Verhandlungen

entwickeln, bleibt hier im Moment

nicht übrig.

ECHO: Welche wichtigen Schritte sind

notwendig, um die Handelsbeziehungen

wieder zu stärken?

Zwazl: Strukturell sind wir in Österreich

und Niederösterreich gut aufgestellt. Wir

haben tolle Betriebe und auch bei den

Unterstützungsleistungen – Stichwort Außenwirtschaftsorganisation

– liegen wir

im internationalen Spitzenfeld. Woran es

hierzulande aus meiner Sicht am meisten

mangelt, ist das Bewusstsein um die Bedeutung

der Exportwirtschaft bei großen

Teilen der Bevölkerung. Das hat die ganze

Diskussion zu den Freihandelsabkommen

leider sehr deutlich gezeigt. Ein Binnenland

wie Österreich ist ohne den Wirtschaftssektor

Export nicht lebensfähig. Am Beispiel

Niederösterreich: 2016 belief sich unser

gesamtes Exportvolumen, also Waren und

Dienstleistungen zusammengefasst, auf fast

28 Milliarden Euro. Damit werden sechs

von zehn Euro im Ausland verdient. Das

sagt wohl alles.


AUTOHAUS WALDVIERTEL | PROMOTION

Das Haus der e-Mobilität

Mit einem attraktiven All-Inclusive-Package und dem richtigen Serviceangebot konnte sich das

Autohaus Waldviertel als Branchenleader der Region für e-Mobilität positionieren.

Nr. 371

Foto: Anja Grundböck

Elektromobilität liegt im Trend und

sowohl Autohersteller als auch Autohäuser

haben die Zeichen der Zeit

erkannt und präsentieren attraktive Modelle.

Das Horner Autohaus Waldviertel

hat 2015 begonnen, das Thema e-Mobilität

zu forcieren. Dafür wurde mit Bernhard

Scheer ein eigener Mitarbeiter eingesetzt

und eine fachspezifische Ausbildung am

Campus Krems finanziert. Gemeinsam mit

Partnern wurde eine Gesamtlösung für e-

Mobilität entwickelt, die dem Kunden ein

Komplettpaket bietet und über den reinen

Verkauf eines Fahrzeugs hinausgeht.

„Wir verkaufen nicht nur Fahrzeuge, wir

wollen das Haus der Mobilität für unsere

Kunden sein“, erklärt Autohaus-Waldviertel-Geschäftsführer

Stephan Mayr das Konzept

und die Philosophie des Modells. Das

Angebot ist übersichtlich und kompakt gehalten:

eine Monatsrate für Finanzierung,

Versicherung und Servicekosten. „Unser

Kunde kommt zu uns ins Haus, gibt seinen

Schlüssel ab, alles wird überprüft und

die erforderlichen Servicearbeiten werden

durchgeführt – all inclusive. Das verstehen

wir unter Haus der Mobilität“, fasst Verkaufsleiter

Benjamin Zeilinger das Angebot

zusammen.

Die schnelle technische Entwicklung der

Akkus garantiert mittlerweile auch eine

beachtliche Reichweite der e-Autos. In der

Praxis sind das beim neuen e-Golf um die

250 Kilometer. Das Auto ist damit auch

Autohaus-Waldviertel-GF Stephan Mayr, e-Mobilitäts-Experte

Bernhard Scheer und Verkaufsleiter

Benjamin Zeilinger mit der Auszeichnung zum

TOP e-Autohaus 2016 vom Land NÖ.

für jene Pendler geeignet, die täglich eine

längere Strecke zur Arbeit zurücklegen

müssen. Sollte der Strom trotzdem einmal

knapp werden, gibt es Ladestationen bei

Autohäusern, öffentliche Ladesäulen in der

Stadt oder bei Supermärkten, verweist Stephan

Mayr auf das dichter werdende Ladenetz

für e-Autos: „Das Argument, dass

man stromlos liegen bleiben könnte, lässt

sich damit entkräften.“ Mit einem Stopp

von 30 Minuten an einer Schnellladestation

lässt sich der Akku des e-Golfs wieder zu

80 Prozent füllen. Und wer für bestimmte

Gelegenheiten – etwa für die Fahrt in den

Urlaub – eine längere Strecke ohne Unterbrechung

durchfahren möchte, kann

als Kunde des Autohaus Waldviertel mit

einem besonderen Bonus rechnen. Bei Finanzierung

über die Porsche Bank wird für

diese Gelegenheiten ein konventionelles

Fahrzeug für maximal 30 Tage während der

Finanzierungsdauer zur Verfügung gestellt.

E-Mobilitäts-Experte Scheer betreut

nicht nur die Kunden des Autohauses in

Sachen e-Mobilität, sondern hat in den

vergangenen Jahren auch ein Netzwerk mit

Unternehmen und öffentlicher Hand in der

Region aufgebaut. Der Schwerpunkt des

Networkings liegt dabei auf dem Kontakt

zu Waldviertler Carsharing-Initiativen und

Firmenflotten. Bei den Kunden kommt das

Thema e-Mobilität ausgesprochen gut an:

„Die Nachfrage liegt über unseren Erwartungen

und heuer werden wir die Umsatzziele

in diesem Bereich wohl um bis zu 100

Prozent übertreffen“, gibt Geschäftsführer

Stephan Mayr Einblick. Als Grund für den

durchschlagenden Erfolg sieht Mayr nicht

nur die Aktualität des Themas e-Mobilität,

sondern auch die Mentalität der Menschen

in der Region: „Die Waldviertler wollen

Pioniergeist zeigen!“ Ein Pioniergeist, der

das Autohaus Waldviertel zur Nummer

eins der Region in Sachen e-Mobilität gemacht

hat.

Der neue e-Golf.

Mit mehr Reichweite.

Jetzt Probe fahren.

Autohaus Waldvier

Autohaus Waldviertel

3580 Horn

Im Gewerbepark 2-4

3580 Horn

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Telefon +43 2982 3955-0

Im Gewerbepark 2-4 autohaus.waldviertel@autohaus.at

Telefon +43 2982 3955-0

Telefon +43 2982 3955-0 www.autohaus-waldviertel.at

autohaus.waldviertel@autohaus.at

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Unbenannt-19 1

Unbenannt-19 1 18.10

Stromverbrauch: 12,7 kWh/100 km (kombiniert). CO2-Emission: 0 g/km*. Stand 04/2017. Symbolfoto.

*Bezieht sich auf den CO2-Ausstoß beim Fahren, die gesamten CO2-Emissionen hängen von der Herkunft des

Stroms ab. Volkswagen empfiehlt daher die Verwendung von Ökostrom.


top 1000 | export

Business mit Mullahs und

Holzfällern

Aufbruchsstimmung. Niederösterreichs Exporte in die Europäische Union sind der

wichtigste Motor für die heimische Wirtschaft. Nischenmärkte wie Iran oder Kanada

spielen aber zunehmend eine Rolle.

Auch wenn Niederösterreichs Exportwirtschaft

im vergangenen

Jahr etwas schwächelte, die Bedeutung

des Außenhandels für die regionale

Wirtschaft ist und bleibt immens. Nicht

umsonst werden 60 Prozent der niederösterreichischen

Wirtschaftsleistung – Waren

und Dienstleistungen – mit Geschäften

jenseits der rot-weiß-roten Grenze erzielt.

2016 sanken Niederösterreichs Exporte um

1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, erreichten

aber mit rund 20,1 Milliarden Euro

zum vierten Mal in Folge die 20 Milliarden-

Marke. Die wichtigsten Handelspartner

befanden sich – so wie in den Jahren zuvor

in den Ländern der Europäischen Union.

Angeführt von Deutschland folgen Tschechien

und Italien auf Platz zwei und drei.

Auch auf den Rängen unmittelbar dahinter

dominieren – bis auf zwei Ausnahmen

– Handelspartner aus dem gemeinsamen

Markt. Ein beeindruckendes Zeugnis der

Wichtigkeit der Europäischen Union für

Niederösterreichs Wirtschaft.

Kein Trump-Effekt

Die Ausnahmen: die Schweiz und die

USA. Wobei dabei die Schweiz wiederum,

aufgrund der in Handelsangelegenheiten

De-facto-EU-Mitgliedschaft, nicht so ganz

als Ausnahme zählt. Wohl aber die USA.

Die Tatsache, dass sich jenseits des Atlantiks

mit Präsident Donald Trump eine

stark protektionistische Tendenz durchgesetzt

hat, trägt nicht zur guten Stimmung

bei. Denn mit einem Exportvolumen von

knapp einer Milliarde Euro sind die USA

Beim Iran-Empfang der Industriellenvereinigung Niederösterreich (v. li.): Mohammadreza Jafari, Vorstandschef

der Handelskammer Arak, IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer, Vize-Governeur Zafar Afshoun

und WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser.

der bei Weitem wichtigste außereuropäische

Exportmarkt. „Zwar können wir derzeit

noch keinen negativen ‚Trump-Effekt‘

auf die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen

Österreich den USA feststellen. Angesichts

der volatilen politischen Großwetterlage

wäre es aber falsch, sich nur auf angestammte

Exportmärkte zu beschränken“,

gibt dementsprechend WKNÖ-Präsidentin

Sonja Zwazl die Richtung vor. Der Ausbau

und die Etablierung neuer Exportmärkte ist

für Niederösterreichs Wirtschaft angesagt

und tatsächlich hat sich in der jüngeren

Vergangenheit ein reges Bemühen um

neue Handelspartner bei den heimischen

Wirtschaftstreibenden eingestellt. Viel

gepriesen und mit entsprechenden Erwartungshaltungen

versehen wurde seit der

Aufhebung der Sanktionen der Iran. Dafür

gibt es mehrere Gründe. Große Teile der

gesamten Infrastruktur, der Industrie und

der öffentlichen Dienstleistung haben einen

enormen Investitionsbedarf, der nur

zu einem Bruchteil durch iranische Unternehmen

erfüllt werden kann. Zum anderen

wartet auf Investoren aus dem Ausland eine

Gesellschaft mit einem für die Region weit

überdurchschnittlichen Bildungsgrad und

einem niedrigen Durchschnittsalter. Nicht

zu vergessen die politische Stabilität des

Irans, der trotz der frequent auftretenden

innenpolitischen Spannung zwischen Reformern

und Konservativen das Land zum

verlässlichsten Partner im Mittleren Osten

Fotos: Andi Bruckner, Anja Grundböck

20 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


WERNER HANDLE GMBH | PROMOTION

Nr. 922

„Wir werden keine

Kanonenkugeln exportieren“

Die Werner Handle GmbH mit Sitz in Herrnbaumgarten ist Experte im Export von

Lebensmitteln und setzt auf den Aufbau von nachhaltigen Strukturen in den Zielländern –

als starker Partner für Kunden und Lieferanten.

Fotos: Anja Grundböck

Fragt man Geschäftsführer Werner

Handle nach dem Kerngeschäft des

Unternehmens, antwortet er schlicht:

„Wir handeln mit Fleisch.“ Gräbt man ein

wenig tiefer, wird das gesamte Spektrum

des familiär geführten Betriebs sichtbar,

denn es geht um die Verkaufsanbahnung,

die kaufmännische Abwicklung von Verträgen

bis hin zur Logistik und dem tatsächlichen

Verkauf. Die „Fleischfirma“ mit

dem Gründungsjahr 1996 hat sich hin zu

einem Unternehmen entwickelt, das ein

starker Partner im Export ist. Mit einer

100-prozentigen Exportquote und den

wichtigsten Kunden im CEE-Raum geht

es vor allem um den Aufbau nachhaltiger

Strukturen in den Exportländern.

ÖSTERREICHISCHES BIER FÜR CHINA

Was das bedeutet, sieht man am besten am

jüngsten Unternehmenserfolg: einer Kooperation

mit der Brau Union AG. Vor drei

Jahren ist man den gemeinsamen Weg nach

China gegangen. Das bedeutete nicht nur

Geschäftsführer Werner Handle.

Die Firmenzentrale in Herrnbaumgarten.

den Startschuss für eine enge Zusammenarbeit

der beiden Unternehmen, sondern

auch, dass die Werner Handle GmbH in

China entsprechende Absatzstrukturen

aufbauen musste. Für China werden nur

ganz bestimmte Biersorten und Marken

wie Gösser Märzen, Edelweiß oder Villacher

Bier ausgewählt, denn die asiatische

Klientel schätzt neben starken regionalen

Marken auch Exklusivität.

„Wir bringen die Bedürfnisse der Kunden,

in diesem Falle der chinesischen

Konsumenten, den Lieferanten näher und

überwinden kulturelle Diskrepanzen“,

so der Geschäftsführer. „Die eigentliche

Kunst unseres Geschäfts liegt genau in

dieser Vermittlungstätigkeit – gerade

dann, wenn wir neue Märkte innerhalb

streng staatlich kontrollierter Systeme erschließen.

Hier geht es um ein verantwortungsvolles

Wirtschaften.“

NUR DAS TUN, WAS WIR KÖNNEN

Bier sieht das sechsköpfige, familiär geführte

Unternehmen Handle als Einstieg in

das Beverage-Geschäft und hält sich offen,

auch andere Lebensmittel im Export zu

vermarkten. „Was wir aber bestimmt nicht

tun werden, ist, blind über unser Kerngeschäft

hinaus zu operieren und die Produktpalette

enorm zu öffnen. Wir werden

keine Kanonenkugeln exportieren“, hält

Werner Handle fest.

EFFIZIENZ UND PARTNERSCHAFT

WERDEN GROSSGESCHRIEBEN

Das Team von Werner Handle versucht

täglich, mit größtmöglicher Effizienz zu arbeiten

und mit hoher Professionalität sämtliche

Schritte des Exports zu betreuen. Untereinander,

aber auch zu den Kunden und

Lieferanten wird ein partnerschaftlicher

Umgang gepflegt. „Unsere Aufgabe sehen

wir darin, dass Warenströme entstehen,

die für alle dauerhaft, d. h. nachhaltig, von

Vorteil sind. Am schnellen, einmaligen Gewinn

sind wir nicht interessiert“, bestätigt

auch Prokuristin Manuela Neumann.

KONTAKT

Werner Handle GmbH

Am Gutshof 1, 2171 Herrnbaumgarten

Tel.: +43 2555 24433

E-Mail: office@handle.at

Web: www.handle.at

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top 1000 | export

Exportmarkt Iran

WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser zum

Exportmarkt Iran

ECHO: Wie schätzen Sie die weitere Entwicklung

dieses Exportmarkts ein?

Christian Moser: Vor noch nicht so

langer Zeit habe ich mir mit einer niederösterreichischen

Wirtschaftsdelegation

selbst ein Bild an Ort und Stelle machen

können. Da wird einem schnell klar, dass

es nach fünf Jahren Wirtschaftssanktionen

sehr viel aufzuholen gibt. Nahezu in jedem

Meeting sprach uns die iranische Seite auf

den Technologietransfer an. Aber auch bei

ganz normalen Gebrauchsgütern gibt es

einen großen Nachholbedarf.

ECHO: In der Geschäftsabwicklung mit

dem Iran ist nach wie vor die Zahlungsabwicklung

ein schwieriges Thema. Sind

dafür Lösungen in Sicht?

Moser: Banken sind noch immer zögerlich

aus Sorge vor US-Strafen, die zum

Teil bereits unterzeichneten Abkommen

mit europäischen Unternehmen zu finanzieren.

Aus diesem Grund liegen derzeit

noch immer einige Geschäfte auf Eis. Der

Wiederaufbau der Zahlungsabwicklungssysteme

des Irans und die Integration in den

internationalen Zahlungsverkehr brauchen

ihre Zeit. Aus rein technischer Sicht ist dieses

Problem aber auf jeden Fall lösbar.

ECHO: Welche negativen Auswirkungen

wären durch die einseitige Aufkündigung

des Atom-Abkommens durch die USA zu

befürchten?

Moser: Ich persönlich hielte dies für ganz

schlecht, nicht nur, weil damit ein Hoffnungsmarkt

für die europäische Wirtschaft

wegfallen würde. Der Iran ist ein uraltes

Kulturland und entspricht in vielerlei Weise

nicht dem, was man sich hierzulande unter

einer islamischen Republik vorstellen mag.

Im Grunde ist es ein tief gespaltenes Land,

eine Aufkündigung würde wahrscheinlich

nur den politischen Hardlinern im Iran

nützen und jede Chance auf eine weitere

Tauwetterphase verbauen.

macht. Vorzüge, die auch schon vor dem

Ende der Sanktionen bekannt waren und

von manchem niederösterreichischen Unternehmen

geschätzt und für Handelsbeziehungen

genutzt wurden. Unternehmen wie

Aichelin in Mödling.

Marktführer im Iran

Für den Technologieführer im Bereich von

Industrieanlagen und Komponenten zur thermischen

und thermochemischen Behandlung

metallischer Bauteile ist der Iran seit vielen Jahren

ein attraktiver Markt. Aichelin ist im Iran

Marktführer bei Industrieöfen für die Automobilindustrie.

Allerdings müsse das Geschäft

nach den schwierigen Zeiten des Embargos

jetzt wieder neu aufgebaut werden, erklärt Geschäftsführer

Thomas Dopler: „95 Prozent der

Exporte in den Iran sind während der Embargozeit

zum Erliegen gekommen. Seit der Aufhebung

der Sanktionen nimmt das Geschäft

wieder zu. Wir können die bereits bestehenden

Anlagen wieder mit Ersatzteilen beliefern.“

Dopler hofft an die erfolgreichen Geschäfte

der Vergangenheit anschließen zu können und

darauf, dass in den nächsten Monaten das Neuanlagengeschäft

wieder auflebt. Dopler schätzt

am Handelspartner Iran den hohen Entwicklungsstand:

„Der Iran ist ein sehr gutes Beispiel

für einen entwickelten Markt, mit einer hohen

Ausbildungsqualität, einer hoher Geschäftskultur

und treuen Kunden.“

Probleme beim Zahlungsverkehr

Ein nach wie vor schwieriges Kapitel ist

die Abwicklung der Zahlungen bei Exportgeschäften,

nachdem Irans Banken durch

die Sanktionen vom internationalen Zahlungsverkehr

abgeschnitten waren. Auch

seit dem Ende der Sanktionen nehmen

europäische Banken aus Angst vor Nachteilen

in den USA nur sehr zögerlich diese

Verbindungen wieder auf. In Österreich gab

vor Kurzem die Oberbank bekannt, den

Zahlungsverkehr mit iranischen Banken

wieder aufzunehmen. Ob weitere österreichische

Banken diesem Beispiel folgen

„Der Iran ist ein sehr

gutes Beispiel für einen

entwickelten Markt.“


Thomas Dopler, Aichelin

werden, ist noch ungewiss. Weniger exotisch

und geografisch ganz anders gelegen,

aber ebenfalls ein Exportmarkt in den die

heimische Wirtschaft große Hoffnung setzt,

ist Kanada. Niederösterreich hat allein 2015

Waren und Dienstleistungen im Wert von

97 Millionen Euro dorthin geliefert, Tendenz

steigend. Ein Exportmarkt aber auch,

der in den vergangenen Jahren durch das

geplante Freihandelsabkommen CETA im

Zentrum der Diskussion stand. Während

Teile der Politik, der Arbeitnehmervertreter

und des Verbraucherschutzes Österreichs

wirtschaftliche Unabhängigkeit oder gar

die Gesundheit der Konsumenten in Gefahr

sehen, hofft die Wirtschaft auf die segensreiche

Wirkung des Freihandels. Um

über 50 Prozent würden Niederösterreichs

Exporte nach Kanada in den nächsten

acht Jahren zunehmen, hofft etwa IV NÖ-

Präsident Thomas Salzer. Eine beachtliche

Steigerung, die so manche Lücke, die sich

jüngst aufgetan hat, zumindest teilweise

schließen könnte. Denn wo Licht ist, ist

auch Schatten, berichteten die führenden

Interessenvertreter von Niederösterreichs

Wirtschaft, Sonja Zwazl und Thomas

Salzer, kürzlich bei einer Pressekonferenz

von ihren Sorgen, insbesondere die Wirtschaftssanktionen

gegen Russland und die

politische Lage in der Türkei betreffend.


ISOVOLTA AG

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top 1000 | wirtschaft 4.0

Herausforderung

oder Hype

Digitale Revolution. Geht es nach den Einschätzungen internationaler Wirtschaftsforscher,

stehen in Zukunft heimischen Unternehmen massive Veränderungen bevor.

Während Begriffe wie Wirtschaft 4.0 omnipräsent sind, spielen gegenwärtig Digitalisierungsprozesse

in vielen Unternehmen aber noch ein untergeordnete Rolle.

Jede Zeit hat ihre Schlagwörter. Begriffe

und Redewendungen, denen man kaum

entkommt, so man sich nicht völlig vom

Medienkonsum oder öffentlichen Diskursen

fernhält. Sie gibt es in der ( Jugend-)Kultur, im

gesellschaftlichen Umgang, in der Wirtschaft.

Diese Buzzwords existieren, weil sich damit

etwas subsumieren lässt, das ansonsten einer

längeren Erklärung bedarf. Sie stehen für etwas,

das im konkreten Fall gar nicht so genau

definiert ist. Wie zum Beispiel Begriffe, die seit

einiger Zeit im Zusammenhang mit verschiedenen

ökonomischen Themen immer wieder

auftauchen: Wirtschaft 4.0, Industrie 4.0,

Tourismus 4.0 – die Liste ließe sich noch lange

fortführen. Jetzt soll nicht behauptet werden,

dass es sich dabei immer nur um Worthülsen

handelt. Nur dass zwischen der Präsenz im

öffentlichen Diskurs, bei Konferenzen oder

auch kleineren Gesprächsrunden und der tatsächlichen

Anwendung in den verschiedenen

Bereichen der Wirtschaft und des Lebens

noch eine gewisse Differenz besteht.

Digitale Revolution

Das ist ein Aspekt. Ein anderer ist die Einschätzung

vieler Experten aus Wirtschaft und

Technik, die sich einig sind, dass durch die

Digitalisierung – und von der ist im Wesentlichen

die Rede – alle Bereiche der Produktion,

der Arbeit und des Zusammenlebens

der Menschen deutlich verändert werden.

Es ist, kurz gesagt, die Ankündigung einer

Fotos: Freepik.com, Studie Digitale Transformation – Status Österreichischer KMUs 2017

24 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


38% der KMUs haben noch keien

Anpassung ihres Produkt- und

Serviceportfolios durchgeführt

Rund ein Drittel der KMUs

plant digitale Mittel im Betrieb

zu nutzen

66% der KMUs sehen in der Digitalen

Transformation eine Chance zur

Neugewinnung von Kunden

E-Mails sind in

allen KMUs

das präferierte

Kommunikationsmittel,

mit dem

Kunden wird über die

Website kommuniziert

@

Revolution. Einer digitalen Revolution, die

in ihrer Bedeutung gern mit der industriellen

Revolution des 19. Jahrhunderts gleichgesetzt

wird. Wenig überraschend sind deshalb die

Appelle von Politik, Interessenvertretungen

und Bildungseinrichtungen, sich auf die sich

abzeichnenden neuen Zeiten vorzubereiten.

Häufigkeit

Digitaler Neuling

0-10

DIGITALE FITNESS BEI KMUS

36% der KMUs sehen fehlendes Knowhow

als größte Herausforderung bei der

Digitalen Transformation und wünschen

sich Beratung

Digitalisierung betrifft alle

„Die Digitalisierung betrifft uns alle. Die

WKNÖ schärft branchenübergreifend, aber

auch speziell in ihren sieben Sparten, das Bewusstsein

für das Thema, zeigt Lösungen auf

und unterstützt alle niederösterreichischen

Unternehmen am Digitalisierungsweg. Alle

Betriebe haben bei der Digitalisierung enorme

Entwicklungspotenziale,” zeigt WKNÖ-

Präsidentin Sonja Zwazl Bewusstsein für kommende

Herausforderungen.

Auch wenn vielfach noch nicht so klar ist,

wie denn die Auswirkungen tatsächlich sein

werden. Welche Branchen vor einem großen

Umbruch stehen, wie viele Arbeitsplätze

letztlich noch übrig bleiben und ob unsere

Kühlschränke wirklich in Zukunft für uns die

Einkäufe, per Internet selbstverständlich, erledigen.

Und – last but not least – ob wir uns

Einkäufe und den intelligenten Kühlschrank

überhaupt noch werden leisten können. Denn

wer zuvor an seinem Arbeitsplatz durch Roboter

ersetzt wurde, hat danach möglicherweise

nicht mehr die Mittel, sich sein Leben

zu finanzieren. Eine Befürchtung, die AK NÖ-

Präsident Markus Wieser beim heurigen Industrieforum

so adressierte: „Der Fortschritt

muss allen zugutekommen. Die Folgen der

Digitalisierung dürfen nicht die Schwächsten

treffen. Niedrigqualifizierte sind am ehesten

Digital Bewusst Digital Orientiert Digitaler Champion

Digitalisierungsindex

Quelle: Onlineumfrage 2017 (1.700 Österr. KMUs in einem 6-wöchigen Zeitraum)

Durchschnitt:

32

11–20 21–30 31–40 41–50 51–60 61–70 71–80 81–90 91–100

Erst die Hälfte der

KMUs nutzt soziale

Medien

bedroht, durch die Digitalisierung ihre Arbeitsplätze

zu verlieren. Daher muss jetzt rasch

gegengesteuert werden. Qualifikation und vor

allem Weiterbildung sind Gebot der Stunde.

Die Vorbereitungen dazu müssen bereits im

Kindergarten und in der Pflichtschule umgesetzt

werden.“

Fit für digital

In dieser Gemengelage aus optimistischen

Erwartungshaltungen und diffusen Befürchtungen

erfolgt die Aufforderung nach Vorbereitung

und Aufbruch in die neuen Zeiten.

Tatsächlich unternimmt Niederösterreichs

Politik, die Interessenvertreter und eine ganze

Reihe am wirtschaftlichen Leben interessierter

und beteiligter Institutionen recht erhebliche

Anstrengungen, diesen Wandel voranzubringen.

Wie zum Beispiel FoP-Net/Future of

Production, eine Qualifizierungsreihe, die von

der Zukunftsakademie Mostviertel umgesetzt

wird und Teil der Digitalisierungs-Initiative

des Landes Niederösterreich ist. Insgesamt

stehen 30 Seminare für die digitale Weiterbildung

zur Auswahl. Die auf KMUs ausgerichteten

Veranstaltungen werden zu 100 Prozent

vom Land Niederösterreich gefördert. Nach

einer Pilotphase im Mostviertel wurde im Mai

dieses Jahres die Ausrollung des Projekts auf

ganz Niederösterreich gestartet.

Die Initiative richtet sich an Betriebe, konkret

an KMUs, die in diesem Bereich noch

einen großen Anpassungsbedarf haben. Das

legt zumindest eine von der Wirtschaftskammer

initiierte und von der internationalen Beratungsagentur

Arthur D. Little durchgeführte

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017

25


top 1000 | wirtschaft 4.0

Studie zum Status der digitalen Transformation

österreichischer KMUs nahe. Anhand

von fünf Parametern wurde ein Digitalisierungsindex

erarbeitet, der die Unternehmen

den Kategorien „Digitaler Neuling“, „Digital

Bewusst“, „Digital Orientiert“ und „Digitaler

Champion“ zuordnet. Dabei stellte sich heraus,

dass sich der Großteil der befragten

KMUs über alle Branchen und Bundesländer

hinweg im Bereich „Digitaler Neuling“ oder

„Digital bewusst“ befindet. „Für den nachhaltigen

Erfolg ist es essenziell, dass sich die

KMUs weiter digital transformieren, um tatsächlich

von der Digitalisierung profitieren zu

Über die Studie zum Status der digitalen

Transformation österreichischer KMU

Arthur D. Little Austria, die Wirtschaftskammer Österreich mit Unterstützung der Wirtschaftskammern

Wien und Niederösterreich, Hutchison Drei Austria sowie der Institutsvorstand für KMU-Management

der Wirtschaftsuniversität Wien haben eine gemeinsame Studie zum Status der digitalen

Transformation österreichischer KMU durchgeführt. Die Onlineumfrage wurde österreichweit über

einen Zeitraum von sechs Wochen von den Landeskammern der WKÖ ausgesendet, insgesamt

1.700 Unternehmen aus allen sieben Sparten der Wirtschaftskammer haben teilgenommen. Die

Studie soll über die nächsten fünf Jahre wiederholt werden, um so eine Entwicklung festzustellen.

Ziel der Studie ist es nicht, eine wissenschaftliche Grundlage zu bilden, sondern einen Überblick

über die Digitalisierung der KMU-Landschaft zu geben. Auf Basis von fünf Themenfeldern, die

wesentliche Teile des Unternehmens ansprechen, wurde ein Digitalisierungsindex erstellt, der einen

Einblick in den Status der Digitalisierung gibt. Die 20 inhaltlichen Fragen wurden von Arthur D. Little

ausgewertet, die Ergebnisse beschreiben verschiedene Elemente der Digitalisierung über Sparten

und Bundesländer hinweg. Die Teilnehmer der Studie haben die Möglichkeit, durch die Wirtschaftskammer

gezielte Beratung und Unterstützung zum Thema zu erhalten. Darüber hinaus werden

klare Hilfestellungen sowie Beratungen und Guidelines entwickelt, um die digitale Transformation zu

unterstützen und dazu beizutragen, den digitalen Gap national und im Vergleich mit den führenden

Ländern Europas zu schließen. Die Details zur Studie finden Sie unter www.ubit.at/kmu-studie.

Studienpräsentation: Alexander Keßler (KMU-Institut der WU Wien), Sophia Pipke (Management

Consultant Arthur D. Little), Sonja Zwazl (Präsidentin WKNÖ), Walter Ruck (Präsident WK Wien),

Alfred Harl (Obmann Fachverband UBIT der WKO), Jan Trionov (CEO Hutchison Drei Austria).

können“, erklärte Sophia Pipke, Management

Consultant bei Arthur D. Little. Besonders

großen Aufholbedarf gibt es in den Bereichen

Arbeitsplatz und Kultur, Treiber und Herausforderungen

sowie Produkte und Services.

„Die niedrigen Werte bei Treiber und Herausforderungen

zeigen uns, dass sich viele

KMUs der Herausforderungen und Treiber

der Digitalisierung gar nicht bewusst sind.

Ebenso herausfordernd ist es, die Aufgaben,

Produkte und Services digital darzustellen

und den Arbeitsplatz und die Kultur an digitale

Veränderungen anzupassen. Dabei gibt

es inzwischen einfache, kostengünstige Möglichkeiten

und Tools, die dabei unterstützen

können“, fasst Sophia Pipke zusammen. Oft

stellen fehlendes Know-how und fehlende

Informationen zur Digitalisierung die größten

Herausforderungen für die KMUs dar.

Ganz dem Thema Wirtschaft 4.0 widmet

sich auch ein Studiengang mit dem Titel

„Digital Business Innovation and Transformation“

an der IMC FH Krems. Die Studierenden

werden in diesem englischsprachigen

Lehrgang zu sogenannten „Change Agents”

ausgebildet, die dann in Unternehmen für die

Leitung der zu erwartenden umfangreichen

Veränderungsprozesse verantwortlich sind.

Sie sollen die digitale Transformation in Unternehmen

planen, begleiten und vollziehen.

Denn Herausforderungen wird es laut Studienleiter

Roger Hage nicht zu knapp geben:

„Es kommen Herausforderungen bei der

IT-Sicherheit. Digitalisieren heißt auch, dass

es sehr techniklastig ist. Es werden sehr viele

Daten auf Speichermedien mit Rechnern

verbunden und wenn man sich ausschließlich

auf diese Rechner verlässt, dann sind IT-

Ausfälle geschäftsschädigend, manchmal sogar

bedrohend.” Ihre Aufgabe werde es aber

auch sein, Trends rechtzeitig zu erkennen

und die Notwendigkeit einer etwaigen digitalen

Transformation zu analysieren und zu

bewerten. Allerdings: „Es müssen sich nicht

alle Unternehmen voll digitalisieren, sondern

man sollte genau herausfinden, wo macht es

Sinn, wo wird es am meisten Wertschöpfung

kreieren. Dann begleiten die Change Agents

die Planung und die Implementierung“,

beschreibt Hage die unternehmerische Zukunft.


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top 1000 | INTERVIEW

Niederösterreichs

schwarzes Gold

Im Gespräch. Zehn Prozent des heimischen Erdöl- und Gasbedarfs fördert die OMV aus

Lagerstätten in Niederösterreich und setzt dabei modernste Technologien ein. Reinhard

Oswald, Geschäftsführer der OMV Austria Exploration & Production GmbH, im Interview.

ECHO: Die OMV fördert seit den 30er Jahren

des vorigen Jahrhunderts mit wechselnder

Intensität Erdöl und Erdgas in Niederösterreich.

Zuletzt wurden diese Aktivitäten

wieder ausgeweitet. Was ist der Grund dafür?

Reinhard Oswald: Sie haben Recht, die

Erdölproduktion in Österreich geht in die

1930er Jahre zurück. Allerdings wurde der

Firmenwortlaut „Österreichische Mineralölverwaltung

Aktiengesellschaft“ (ÖMV) erst

am 3. Juli 1956 offiziell ins Handelsregister

eingetragen, und der österreichische Staat

übernahm als Folge der Verhandlungen des

Österreichischen Staatsvertrags die Erdölund

Erdgasförderung, -verarbeitung und -vermarktung.

Wir, also die OMV, sind demnach

seit 60 Jahren in der Region tätig. Als eine der

größten Arbeitgeberinnen im niederösterreichischen

Weinviertel ist die OMV eine

zuverlässige Partnerin, sowohl für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter als auch für die

Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner

und trägt somit eine enorme Verantwortung.

Die lange Phase des niedrigen Ölpreises hat

die gesamte Branche zum Umdenken und

schließlich zum Handeln gezwungen. Diese

Zeit hat das Unternehmen für verschiedene

Maßnahmen genutzt. Dazu zählt eine Anpassung

des Portfolios, die schließlich unsere

Arbeit hier in der Region bestätigt und Österreich

als eine Kernregion des Upstream-

Bereichs der OMV definiert. Wir haben an

unserer Kostendisziplin gearbeitet und ein

striktes Kostensenkungsprogramm implementiert.

All diese Projekte geben uns die

Möglichkeit, hier zu arbeiten und darüber

hinaus zu investieren.

Foto: Anja Grundböck

28 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


„Als eine der größten Arbeitgeberinnen im

niederösterreichischen Weinviertel ist die OMV

eine zuverlässige Partnerin.“

Reinhard Oswald,

Geschäftsführer OMV Austria Exploration & Production GmbH

ECHO: Wie viele relevante Förderstätten

gibt es derzeit in NÖ?

Oswald: Die OMV Austria Exploration

& Produktion GmbH fördert mit ca. 1.000

aktiven Sonden aus rund 250 Öl- und 100

Gaslagerstätten, die sich über 5.000 Quadratkilometer

erstrecken. Alle Sonden, die wir betreiben,

sind für uns relevant. Wenn eine nicht

mehr wirtschaftlich ist, wird sie liquidiert und

der Sondenplatz wird zurückgebaut. Der Ölpreis

erlaubt uns da auch keine Verzögerung.

ECHO: Wie groß ist die jährliche Gesamtmenge

des geförderten Erdöls aus diesen Lagerstätten?

Oswald: 2016 lag die Ölproduktion bei rund

5,0 Millionen Fass Öl und Kondensat, das

entspricht etwa zehn Prozent des heimischen

Erdölbedarfs. Bei Gas lagen wir bei etwa 5,2

Millionen Fass Öläquivalent. Das deckt rund

zehn Prozent des österreichischen Gasverbrauchs.

Durch diese Produktion heimischer

Rohstoffe, die wir im Auftrag des Staates Österreich

fördern, wird die Importabhängigkeit

Österreichs reduziert.

ECHO: Gibt es Pläne, die derzeitigen Aktivitäten

auszuweiten?

Oswald: Wie Sie vorhin richtig festgestellt

haben, fördern wir hier seit rund 60 Jahren.

Wir befinden uns in einer Gegend mit sogenannten

„reifen Feldern“, das sind solche, aus

denen schon lange gefördert wird. Unsere

Investitionen in der Region dienen also dazu,

die Förderung zu erhalten, um so lange

wie möglich hier wirtschaftlich produzieren

zu können. Nach einer gewissen finanziellen

Stabilisierungsphase haben wir im Jahr 2016

ein Bohrprogramm entwickelt, das in diesem

Jahr fortgesetzt wird und voraussichtlich auch

2018 und 2019 weiterläuft – vorausgesetzt,

der Ölpreis stürzt nicht wieder massiv ein.

ECHO: Ob eine Förderstätte profitabel ist

oder nicht, hängt logischerweise stark von

den Rohstoffpreisen ab. Welches Preisniveau

ist notwendig, damit eine Förderstätte in Niederösterreich

für die OMV gewinnbringend

ist?

Oswald: Ich bitte Sie um Verständnis, dass

wir zu einzelnen Regionen nicht derart ins

Detail gehen können. Fakt ist jedenfalls: Wir

haben im Jahr 2016 die Ölpreis-Grenze, ab

der wir insgesamt in der Gruppe einen positiven

freien Cashflow erzielen, auf den Wert

von 35 US-Dollar je Fass senken können.

ECHO: Bei der Bohrung und Förderung

setzt die OMV moderne Techniken ein. Welche

sind das und was zeichnet sie aus?

Oswald: Diese Frage gefällt mir! Unsere

Stärke liegt im Umgang mit den vorhin erwähnten

„reifen Feldern“. Da sind wir richtig

gut. Wir wenden Technologien an, die am

allerletzten Stand sind, wie zum Beispiel die

sogenannte Richtbohrtechnik, die ein kontrolliertes

Bohren von Kurven und Geraden

ermöglicht, um untertage exakt an das vorgegebene

Ziel zu kommen. Bei Lagerstätten, die

nach oben hin nicht sehr mächtig sind, erreichen

wir dank des Einsatzes von Horizontalbohrungen

gute Förderraten. Durch den Einsatz

des sogenannten „casing while drilling“,

bei dem – vereinfacht gesagt – Bohrung und

Verrohrung praktisch gleichzeitig stattfinden,

gibt es unheimliche Einsparungen. Man

erspart sich das regelmäßige Ausbauen der

Bohrgarnitur. Das spart Zeit und wie heißt

es so schön: „Zeit ist Geld.“ Weiters erfordert

es weniger manuelles Hantieren von Rohren

und das wiederum bringt einen großen Vorteil,

wenn es um das Thema Sicherheit geht.

Unsere Pumpenböcke erreichen international

beachtliche Standzeiten von über 1.500

Tagen. Des Weiteren betreiben wir State-ofthe-Art-Wasseraufbereitung

und -Reinjektion

sowie modernste Gasaufbereitung und strategische

Untergrundgasspeicher. Österreich

ist, dank seiner geologischen Struktur, das

Zentrum der weltweiten Forschungs- und

Technologieentwicklung der OMV. Matzen

ist das größte zusammenhängende Ölfeld

in Mitteleuropa. Aufgrund der Größe und

der einfachen Erreichbarkeit, zum Beispiel

im Vergleich zu einem Offshore-Feld, ist es

das perfekte „Freiluft-Labor“ und bietet der

OMV die richtige Struktur für Pilotversuche.

Hier entwickeln wir wissenschaftliche Theorien,

testen neue technologische Konzepte,

sammeln Erfahrungen und transferieren

diese dann in die gesamte OMV-Welt. Wie

Sie merken, kann ich mich in diesem Thema

verlieren.

ECHO: Die OMV Austria ist auch ein

wichtiger Arbeitgeber für die Menschen der

Region. Wie viele Mitarbeiter beschäftigt Ihr

Unternehmen?

Oswald: Derzeit beschäftigt die OMV Austria

rund 610 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

und etwa 300 Kontraktorinnen und Kontraktoren.

Wir sichern in der Region rund

2.500 „indirekte“ Arbeitsplätze bei Zulieferern

und ausgelagerten Bereichen wie Instandhaltung

und Feuerwehr.

ECHO: Gerade für technologiegetriebene

Unternehmen ist es nicht immer einfach,

qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Was macht

die OMV Austria, um bei der Suche nach den

größten Talenten erfolgreich zu sein?

Oswald: Um als OMV erfolgreich zu sein, ist

es unsere Aufgabe, unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter gezielt und effizient einzusetzen

– die richtige Person, zur richtigen

Zeit, mit der richtigen Qualifikation, an der

richtigen Stelle. Und das beginnt bereits bei

der Suche. Da gibt es unterschiedliche Maßnahmen:

Auf der einen Seite bilden wir zum

Beispiel selbst Lehrlinge aus. Andererseits hat

die OMV verschiedene Kooperationsprojekte

mit Universitäten laufen oder bietet Berufseinsteigerinnen

und -einsteigern Förderprogramme.

Wir sind hier in Gänserndorf das

Ausbildungszentrum für junge Expertinnen

und Experten. Nach den ersten Berufsjahren

hier in Gänserndorf kommt ihr Fachwissen

weltweit innerhalb der OMV Gruppe zum

Einsatz und ruft auch bei internationalen

Partnerinnen und Partnern großes Interesse

hervor.



WIRTSCHAFT

AM WORT

Top 1000 Unternehmen Niederösterreichs hat

Wirtschaftstreibende des Bundeslands um ihre

Einschätzung gebeten: Was ist die größte Herausforderung

für Niederösterreichs Unternehmen in

den nächsten drei Jahren?

Die drei größten Herausforderungen für Niederösterreichs Unternehmen

in den nächsten Jahren liegen für mich klar auf der Hand:

Die Digitalisierung. Als Unternehmer muss ich mir – dringlicher

denn je – die Frage stellen: Ist mein Geschäftsmodell fit für die Digitalisierung

und die damit verbundenen disruptiven Innovationen oder

stellen diese eine Bedrohung dar? Denn teils neue, branchenfremde

Marktteilnehmer stellen bereits heute viele etablierte, erfolgreiche Geschäftsmodelle

vor große Herausforderungen. Der Fachkräftemangel. Die positive Wirtschaftsentwicklung

schafft neue Arbeitsplätze, bedeutet aber auch, dass es für Unternehmen

in bestimmten Regionen zunehmend schwieriger wird, Fachkräfte – sowohl im Produktionsals

auch im Dienstleistungsbereich – zu finden. Verschärfte Exportrisiken. Niederösterreichs

Unternehmen sind immer mehr in boomenden neuen Auslandsmärkten unterwegs. Oft

ist es hier für Betriebe schwer, die in diesem Zusammenhang bestehenden Risiken zu erkennen.

Fremde Marktusancen, unterschiedliche Gesetze und eine teils andere Zahlungsmoral

können heimische Betriebe rasch stark belasten. Dies ist jedoch ein Punkt, zu dem unsere

Exportspezialisten Unternehmen versiert beraten können.

Vorstandsdirektor Mag. Reinhard Karl, verantwortlich für die

Geschäftsgruppe Kommerzkunden der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien

Wir müssen noch

mehr Augenmerk

auf die Digitalisierung

legen – die

Glasfaser muss rasch

bis ins letzte Dorf. Das

schnelle Internet ist ein

wesentlicher Standortfaktor, damit unsere

Klein- und Mittelbetriebe in den ländlichen

Regionen genauso vom Aufschwung profitieren

wie in der Stadt. Damit gut ausgebildete

Menschen, und hier besonders Frauen, nach

ihrer Ausbildung auch am Land gute Lebensund

Arbeitsbedingungen vorfinden. Schaffen

wir das, bauen wir nicht nur für drei Jahre, sondern

für Jahrzehnte vor. Junge Menschen müssen

nach der Schule so viel vom Leben wissen,

dass sie weiter lernen wollen, Verantwortung in

ihrem Leben übernehmen und im optimalen

Fall ihren eigenen Beruf und sogar Arbeitsplätze

schaffen. Unser aktuelles Bildungssystem

vermittelt kaum Kompetenzen, die Unternehmen

brauchen, und macht zu wenig Lust auf

Selbstständigkeit. Unternehmen brauchen gute

Mitarbeiter – diese zu finden, ist ein zentraler

Erfolgsfaktor für die heimischen Unternehmen.

Hermann Schultes, Präsident der

Landwirtschaftskammer

Fotos: Thomas Topf, Alexander Haiden, Erich Marschik


Unabhängig von der Branche, in der Unternehmungen heute tätig sind,

stehen wir vor massiven Herausforderungen in den nächsten fünf Jahren.

Aus meiner Sicht werden wir – in der Rückschau – im Jahr 2022 feststellen,

dass die Geschwindigkeit im Bereich Innovation, Umsetzung und

Markterschließung in einem Maß zugenommen hat, welches wir uns 2017

nicht vorstellen konnten. Die nächsten zehn Jahre werden zu einem völligen

Umbruch in Produktion, Logistik, Kommunikation und Distribution führen

– dazu trägt das Thema „Industrie 4.0“ genauso bei wie disruptive Elemente im Bereich Finanzdienstleistungen,

Stichwort „Blockchain“, aber auch veränderte und schnell variierende Verbrauchergewohnheiten.

Es wird von existenzieller Bedeutung für die KMUs unserer Region sein, sich

diesem Thema – aktiv – zu stellen. Das kann durch Fokussierung auf Start-ups genauso gelingen

wie durch Beschleunigung der innerbetrieblichen Innovationskraft. Wettbewerb wird nicht mehr

lokal oder regional stattfinden. Durch verbesserte Logistik und kürzere Produktionszyklen wird die

Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen in einem Maß gesteigert, welches uns aus heutiger

Sicht kaum realistisch erscheint. Der Ansatz „one size fits all“ wird ersetzt durch „perceived individualism“,

bei dem die Unternehmen wesentlich genauer auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden (B2B

oder B2C) eingehen werden müssen, um ihren „Mehrwert“ zu definieren. Lokale Präsenz kann ein

Erfolgsfaktor sein – muss aber entsprechend gelebt und für den Markt sichtbar und spürbar sein.


Heinrich-Stefan Prokop, CEO Gutscher Mühle Traismauer GmbH

Als Geschäftsführer eines Unternehmens mit über 500 Mitarbeitern in

der Automobilzulieferindustrie fällt es mir schwer, mich für eine Herausforderung

zu entscheiden, da ich mehrere Herausforderungen auf uns

zukommen sehe. Als besonders kritisch ist aus meiner Sicht die Situation

am Arbeitsmarkt zu bewerten. Es wird zunehmend schwieriger, qualifiziertes

Fachpersonal zu finden, speziell in technischen und elektrotechnischen Berufen,

wie Werkzeugbautechniker, Mechatroniker, Maschinenbautechniker

usw. Dabei sind es genau diese und ähnliche Berufe, die in Zukunft noch viel mehr und stärker

gebraucht und forciert werden sollten. Ich sehe die Entwicklung der Arbeitsplätze in Niederösterreich,

aber auch generell in ganz Österreich, weg von vermeintlich einfachen Tätigkeiten, die ohne

besondere Ausbildung getätigt werden können, hin zu hoch-automatisierten Betrieben und somit

auch Arbeitsplätzen, die eine höhere Qualifizierung von den MitarbeiterInnen abverlangen. Immer

weniger internationale Konzerne der Automobilindustrie werden bereit sein, in den „Produktions-

Standort“ Österreich zu investieren. Dafür haben wir rund um Österreich zu viel Konkurrenz aus

Staaten mit günstigeren Konditionen. Speziell das Lohn- und Gehaltsgefüge und da wiederum die

Nebenkosten, die von den Unternehmen zu tragen sind und in Österreich um ein Vielfaches höher

sind als in den angrenzenden Nachbarländern, machen die Entscheidung für Österreich schwer.

Das Bundesland Niederösterreich, welches an einige solche Länder angrenzt, ist davon direkt betroffen.

Auch das Abwandern bereits bestehender „einfacher“ Arbeitsplätze in Richtung der „low

cost countries“ kann eine Folge sein. Dadurch würde die Schere zwischen höherer Arbeitslosigkeit

auf der einen Seite und Betrieben, die nach qualifizierten Mitarbeitern suchen, auf der anderen Seite

größer werden, als sie bereits ist.


Danijel Aleksic, Managing Director Modine Austria GmbH

Als Industrieunternehmen sind wir schon seit Jahrzehnten mit Automatisierung

und Digitalisierung aktiv beschäftigt und passen

unsere Prozesse an neue Technologien an, um effizient zu bleiben. Die

zunehmende Geschwindigkeit stellt uns jedoch vor die Herausforderung,

unsere Produkte und Services immer rascher an neue Anforderungen

anzupassen. Wir müssen uns und unsere Produkte und Services,

aber auch unsere Vertriebswege immer wieder neu erfinden, um am Markt

auch in Zukunft erfolgreich bestehen zu können. Ein absoluter Engpass dabei ist die Verfügbarkeit

von qualifiziertem Personal. Eine der größten Herausforderungen aus meiner Sicht

wird daher sein, trotz der starren gesetzlichen Rahmenbedingungen die eigenen Mitarbeiter

ausreichend weiter zu qualifizieren und neue Mitarbeiter zu finden, die den Grat zwischen

Digitalisierung und analogen Produkten, die wir herstellen, mit uns erfolgreich bewältigen

können.

Thomas Salzer, Geschäftsführer Salzer Papier GmbH

Österreich ist ein

wichtiger Umschlagplatz

im Herzen

Europas, jedoch ist es

auch ein stark regulierter

und umkämpfter

Markt mit geringen Margen.

Trotzdem ist es möglich, innovative Ideen umzusetzen

– so z. B. unser nachhaltiges iLogistics

Center, das durch seine Holzbauweise erhebliche

Ersparnisse an CO 2

-Emissionen bringt.

Um uns für unsere Kunden unentbehrlich zu

machen, setzen wir auf nachhaltige Partnerschaften

und Konzepte, die für unsere Kunden

einen Mehrwert schaffen. Mit unseren Teams

auf der ganzen Welt entwickeln wir spezialisierte

Logistiklösungen für die Anforderungen

bestimmter Branchen, z. B. für Lebensmittel,

Pharmazeutika und Automotive-Produkte. Als

Luft- und Seefrachtspezialist mit umfassender

IT-Integration bieten wir unseren Kunden

ein komplettes Transport- und Info-Logistik-

Portfolio an. Darüber hinaus wird es immer

schwieriger, die besten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter zu finden – vor allem Experten mit

Praxiserfahrung für die Bereiche IT und Logistik.

Es gibt momentan eine Vielzahl spannender

Entwicklungen in der Logistikbranche

und damit entstehen auch viele neue Chancen

für kommende Generationen.

Christina Hainbuchner, Head of Corporate

Communications & Marketing , cargo-partner


top 1000 | arbeitsmarkt

Trendwende am

Arbeitsmarkt

Beschäftigungsplus. Bedingt durch die gute Konjunktur sinkt die Arbeitslosigkeit in

Niederösterreich. Vor allem im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit gibt es

signifikante Rückgänge.

Fit für den Arbeitsmarkt mit einer Lehrausbildung an der Weinviertler Mechatronik Akademie.

Die solide Aufschwungphase, in der

sich die österreichische Wirtschaft

befindet, zeigt auch am niederösterreichischen

Arbeitsmarkt ausgesprochen

positive Effekte. Die rückläufige Arbeitslosenquote,

ein deutlich niedrigeres Niveau bei

der Jugendarbeitslosigkeit und ein Plus an

offenen Stellen und Ausbildungsbildungsplätzen

dokumentieren die Trendwende. In

Zahlen ausgedrückt: Gegenüber dem Vergleichsmonat

des Vorjahres waren mit Ende

September 3.349 (oder um 6,2 Prozent) weniger

Personen in Niederösterreich arbeitslos

gemeldet. „Dieser positive Trend zeigt sich

auch bei den Arbeitsaufnahmen. So konnten

heuer in Niederösterreich bereits um 3,7

Prozent mehr Personen die Arbeitslosigkeit

mit einer Arbeitsaufnahme beenden als im

Vorjahr. Bei älteren ArbeitnehmerInnen ist

die Trendumkehr aber noch nicht geschafft.

Das unterstreicht die Notwendigkeit der Aktion

20.000, die gezielt die Arbeitsaufnahmen

älterer Arbeitsloser unterstützt“, erklärt AMS-

NÖ-Chef Karl Fakler. Besonders signifikant

ist der Rückgang bei jugendlichen Arbeitslosen,

deren Zahl im Vorjahresvergleich um

19,1 Prozent gesunken ist. Diese positive Tendenz

ist sowohl der positiven Wirtschaftslage

als auch demografischen Entwicklungen geschuldet.

Aber nicht nur, denn Initiativen gegen

Jugendarbeitslosigkeit zählen seit Jahren

zu den Schwerpunkten von AMS und Politik

in Niederösterreich. Diese zielen in der Regel

darauf ab, Jugendliche durch Ausbildung besser

für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

Der Ausbildung von Jugendlichen widmet

sich auch die WMA Weinviertler Mechatronik

Akademie mit Sitz in Wolkersdorf.

Das Kompetenzzentrum wurde von lokalen

Unternehmen in Kooperation mit der Stadtgemeinde

Wolkersdorf gegründet und bietet

Lehrlingsausbildungen im Bereich Mechatronik-,

Maschinenbau- und Elektrotechnik

sowie eine Lehrwerkstätte für Jugendliche,

die ohne Unterstützung der öffentlichen

Hand derzeit keine Lehrausbildung absolvieren

könnten. In Summe stehen an die

20 Plätze in Schulungsräumen, Werkstätten

und Labors zur Verfügung, um auch die Beschäftigten

der Partnerunternehmen aus- und

weiterzubilden und Jugendlichen eine Lehrausbildung

zu ermöglichen. Ausgebildet wird

in den Bereichen Drehen, Fräsen, Sägen, Bohren,

Biegen, Schweißen, Qualitätsmanagement,

speicherprogrammierbare Steuerung

(SPS), Pneumatik, Hydraulik, E-Technik und

Automatisierung.

Insgesamt hat das Arbeitsmarktservice

auch heuer wieder ein umfangreiches Ausund

Weiterbildungsangebot zusammengestellt,

um jungen Menschen, die in Niederösterreich

leben und nur gering qualifiziert

sind, eine für sie passende und zukunftsweisende

Ausbildung zu ermöglichen. So wurden

für das Ausbildungsjahr 2017/18 etwa

3.140 Ausbildungsplätze eingerichtet, die

zum Lehrabschluss führen. 2.730 stehen allein

im Rahmen der überbetrieblichen Lehrausbildung

zur Verfügung.


INTERVIEW | top 1000

Nur starke Arbeitgebermarken

ziehen

Herzstück Mitarbeiter. Transportunternehmer Wattaul setzt auf Employer Branding

um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

Foto: Wattaul

ECHO: Employer Branding wurde in den vergangenen

Jahren zu einem wichtigen Instrument

der Mitarbeiterrekrutierung. Wie und

wann wurde bei Wattaul der Vorteil erkannt?

Andrea Reisinger: Der „War of Talents“ wird

immer schwieriger, umso notwendiger ist es,

sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

Stärken zu stärken und den Blick nach innen

und außen zu richten, sind wichtige Erfolgsfaktoren

für uns. Dementsprechend setzen wir seit

mehr als einem Jahr verstärkt und zielorientiert

Maßnahmen in diese Richtung.

ECHO: Ein Power Napping Room oder eine

Sonnenterrasse für Mitarbeiter erwartet

man eher in einem hippen Start-up, weniger

in einem Transportunternehmen. Was ist der

Grund für dieses Engagement?

Reisinger: Mut zur Individualität. Nur starke

Arbeitgebermarken ziehen. Unternehmen waren

Jahrzehnte gewohnt, auf ein Stelleninserat

dutzende Bewerbungen zu erhalten. Heute

müssen sich Unternehmen selbst bei passenden

Kandidaten bewerben. Gerade die junge

Generation erwartet innovative Ideen und

moderne Unternehmen. Darum geht es für uns

beim Aufbau und der Pflege der Arbeitgebermarke

darum, sich von anderen Unternehmen

abzugrenzen und die Punkte hervorzustreichen,

die uns am Arbeitgebermarkt glaubwürdig einzigartig

machen.

ECHO: Welche weiteren Benefits bietet

Wattaul seinen Mitarbeitern?

Reisinger: Für besondere Leistungen und Erfolge

bieten wir Incentive-Reisen und Freizeit.

Darüber hinaus Mentoring, flexible Arbeitszeiten,

täglich frisches Obst, Seminare, Trainings,

Kurse, gemeinsame Veranstaltungen,

Gesundheitsvorsorge und Sportprogramme.

ECHO: Gibt es konkrete betriebliche Auswirkungen

durch diese Maßnahmen?

Reisinger: Wir können dadurch unsere

Recruiting-Prozesse schneller und effektiver

gestalten und damit Kosten sparen. Durch das

Mentoring-Programm konnten wir bestehende

Mitarbeiter noch stärker ans Unternehmen binden

und die Fluktuation senken.

ECHO: Gibt es Pläne, das Angebot für die Mitarbeiter

von Wattaul weiter auszubauen?

Reisinger: Ja, wir werden uns auch in nächster

Zeit stark dem Thema des „alternsgerechten

Arbeitens“ und der Gesundheitsprävention

widmen.


top 1000 | INTERVIEW

Gute Zahlungsmoral,

ineffiziente Verwaltung

Im Gespräch. KSV1870-Vorstand Ricardo-José Vybiral im Interview über die

Zahlungsmoral der heimischen Unternehmen, die Rolle der Marktposition, Gemeinden

als Musterschüler und das Ost-West-Gefälle bei der Digitalisierung.

ECHO: Wie ist es um die Zahlungsmoral

der heimischen Unternehmen

bestellt?

Ricardo-José Vybiral: Die

Ergebnisse unserer aktuellen

Trendumfrage bestätigen die gute

Zahlungsmoral in Österreich.

Sie zeigt, dass 78 Prozent der heimischen

Unternehmen innerhalb

des vereinbarten Zahlungsziels

bezahlen. Kein Wunder, dass der

weit überwiegende Teil der Lieferanten

mit der Zahlweise seiner

Kunden zufrieden ist bzw. einige

sogar von weiterer Verbesserung

sprechen.

ECHO: Woran liegt es, wenn

Zahlungsverpflichtungen nicht

nachgekommen wird?

Vybiral: Der am häufigsten

genannte Grund ist der momentane

Liquiditätsengpass. Mehr als

die Hälfte der Befragten gibt aber

auch an, dass die ineffiziente Verwaltung

ihrer Kunden eine pünktliche

Zahlung verhindere. Beide

Gründe sollten Unternehmen

raschest beheben, denn Liquidität

gibt Freiheit und damit Sicherheit.

Und die Verwaltung darf die eigentliche

Geschäftstätigkeit nicht

verzögern oder behindern.

ECHO: Eine vom KSV durchgeführte

Umfrage legt nahe,

Ricardo-José Vybiral ist seit Juli 2017 Vorstand der KSV1870 Holding AG.

dass mit steigender Unternehmensgröße

die Zeitspanne, bis

Rechnungen bezahlt werden,

zunimmt. Können sich größere

Unternehmen eine laxere Zahlungsmoral

aufgrund ihrer Marktposition

eher „leisten“ als KMUs?

Vybiral: Das ist richtig. Bemerkenswert

bei der diesjährigen

Umfrage war, dass fast 40 Prozent

ihre Kunden in Verdacht haben,

aufgrund der Unternehmensgröße

ihre Machtposition auszunützen

und daher später zu zahlen.

Wir raten allen Unternehmen,

sich, soweit möglich, nicht von

einzelnen Partnern abhängig zu

machen. Wer seine Kunden an

einer Hand abzählen kann, trägt

natürlich ein höheres Risiko als

ein Unternehmen mit einer breiter

gestreuten Kundenpalette.

ECHO: Welche Auswirkungen

auf das Rating hat es, wenn sich

Unternehmen bewusst mit Zahlungen

Zeit lassen bzw. das Zahlungsziel

bewusst überschreiten?

Vybiral: Natürlich ist dies eines

der Kriterien, die in die Berechnung

unseres KSV1870-Ratings

einfließen. Dafür verwenden wir

jedoch mehr als 20 Faktoren

insgesamt. Im Einzelfall wird es

natürlich darauf ankommen, ob

verspätetes Zahlen einmal versehentlich

passiert, was auch in guten

Unternehmen vorkommen

kann, ob eventuell vorsätzlich

nicht bezahlt wird, weil die Forderung

bestritten wird, oder ob etwa

eine Häufung auf Liquiditätsprobleme

schließen lässt. Massive

bzw. laufende Zahlungsanstände

haben allerdings eine hohe Gewichtung

im Modell.

ECHO: Im Gegensatz zu Bund

und Ländern setzen die Gemeinden

als Musterschüler das vom

Bundesvergabegesetz vorgegebene

Zahlungsziel von 30 Tage

um bzw. unterschreiten es sogar.

Die Länder brauchen durchschnittlich

36 Tage, der Bund 37

Tage. Wie würden Sie es bewerten,

dass sich die öffentliche Hand

nicht an die eigenen Vorgaben

hält?

Vybiral: Gerade bei der öffentlichen

Hand gab es in den vergangenen

Jahren massive Verbesserungen.

Diese werden natürlich

auch der Zahlungsverordnungsrichtlinie

der EU zu verdanken

sein. Aber wir denken auch,

dass die Abläufe gestrafft und

die Systeme verbessert wurden.

Wir waren immer der Meinung,

dass die öffentliche Hand eine

Vorbildwirkung hat. Sie scheint

nun in diese Rolle sukzessive

Fotos: Petra Spiola

34

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


„ Man sollte ein straffes

Debitorenmanagement

einführen, das schnelle

Reaktionen zulässt, wenn

Rechnungen nicht pünktlich

bezahlt werden.“

hineinzuwachsen, was durchaus

positiv zu bewerten ist. Speziell

die österreichischen Gemeinden

sind zu wahren Musterschülern

geworden.

Ricardo-José Vybiral,

Vorstand des KSV1870

ECHO:Welche Maßnahmen

können Unternehmen setzen, um

Forderungsverluste möglichst zu

minimieren?

Vybiral:Sehr wichtig ist es, das

Risiko einschätzen zu können,

sprich, sich bereits im Vorfeld

über einen Partner bzw. Kunden

zu informieren. Wir bieten dazu

eine ganze Palette an Services an.

Auch im Bereich von Stammkunden,

deren Bonität sich im negativen

Fall auch recht rasch ändern

kann. Dann sollte man auch ein

straffes Debitorenmanagement

einführen, das schnelle Reaktionen

zulässt, wenn Rechnungen

nicht pünktlich bezahlt werden.

Mit jedem Tag der Zahlungsverzögerung

steigt das Risiko des

Forderungsverlusts exponentiell

an. Daher: Nicht zögern, schnell

handeln. Wenn das nicht hilft,

Übergabe zum Inkasso. Unser

Name wirkt und wir erreichen in

85 Prozent der Fälle eine außergerichtliche

Lösung.

ECHO: Wie schätzen Sie den

Umgang der heimischen Unternehmen

– v. a. von KMUs – mit

den Chancen und Herausforderungen

der Digitalisierung ein?

Vybiral: Auch dazu haben wir in

diesem Jahr unsere Kunden und

Mitglieder befragt. Es zeigt sich,

dass es hier ein starkes Ost-West-

Gefälle gibt, denn 83 Prozent

der Tiroler und 92 Prozent der

Vorarl berger erwarten direkte

Auswirkungen auf ihr Unternehmen

und bereiten sich entsprechend

vor. In den restlichen

Bundesländern ist man recht entspannt

und geht davon aus, dass

das Thema zumindest derzeit

noch eher überbewertet.

ECHO: Wie geht der KSV strategisch

und perspektivisch mit

dem Thema Digitalisierung um?

Vybiral: Wir setzen uns schon

aufgrund unserer Geschäftstätigkeit

intensiv mit den Anforderungen

und Möglichkeiten

C

der Digitalisierung auseinander.

M

Anders wäre unser hoher Qualitätsanspruch

bei den enormen

Y

Datenmengen, die wir bewegen,

CM

gar nicht möglich. Für uns gilt

MY

es, Unaktuelles und Ungeprüftes

zu erkennen und zu eliminieren. CY

Unsere Kunden wollen nur die

CMY

Information, die sie im jeweiligen

K

Fall benötigen, und diese muss

schnell verfügbar sein und aus sicheren,

nachvollziehbaren Quellen

stammen. Kontinuierliche

Datenanalysen helfen uns, unsere

Services ständig den individuellen

Anforderungen anzupassen

und weiter zu verbessern.


top 1000 | landwirtschaft

Ein ernstzunehmender

Wirtschaftsfaktor

Die Landwirtschaft im Umbruch. Niederösterreichs Land- und Forstwirtschaft ist vor

allem in den ländlichen Regionen nach wie vor ein bedeutender ökonomischer Faktor.

In einem Spannungsfeld von Moderne und Tradition müssen Bauern ein neues

Selbstverständnis definieren.

Wer durch unser Bundesland reist,

dabei vielleicht die Hauptverkehrsadern

verlässt, wird schnell

zur Überzeugung gelangen: Niederösterreich

ist Bauernland. Von den alpinen Wiesenflächen

im Most- und Industrieviertel über die

ausgedehnten agrarischen Anbauflächen im

Weinviertel und Marchfeld bis zu den Weingärten

der Wachau und des Kamptals, Niederösterreich

verfügt über eine ausgedehnte

Kulturlandschaft, die intensiv landwirtschaftlich

genutzt wird. Die Statistik bestätigt das

eindrucksvoll. Genau ein Drittel der landwirtschaftlich

bearbeiteten Flächen Österreichs

befinden sich in Niederösterreich. Das hat

logischerweise damit zu tun, dass es sich um

das größte Bundesland handelt, aber nicht

nur. In kaum einem anderen Bundesland hat

– historisch betrachtet – die Landwirtschaft

eine so beherrschend wichtige Rolle gespielt.

Und jene 909.185 Hektar Agrarfläche, die

heute die Betriebsgrundlage für Niederösterreichs

Bauern ist, sind wirtschaftlich, sozial

und gesellschaftlich nach wie vor ein ernstzunehmender

Faktor. Trotz des Wandels der

Rahmenbedingungen für landwirtschaftliche

Betriebe und trotz des damit einhergehenden

Bauernsterbens. Noch immer erzielen Niede-

LANDWIRTSCHAFTLICHE KULTURFLÄCHEN

In Hektar

In Prozent

Kulturfläche

26,3%

Kulturfläche

Landw. genutzte Fläche

19,7%

Landw. genutzte

Fläche

Forstw. genutzte Fläche


Ö

0 1 2 3 4 5 6

Millionen

20,7%

33,3%

Forstw. genutzte

Fläche

Sonstige

Landwirtschaftlich genutzte Fläche/ha NÖ Ö

Ackerland 692.805 1.364.057

Die digitale Revolution hält auch in Niederösterreichs

landwirtschaftlichen Betrieben Einzug.

Dauergrünland 183.274 1.297.105 Kulturfläche/ha NÖ Ö

Haus- und Nutzgärten 495 2.026

1.619.117 6.156.068

Obstanlagen 1 2.145 15.197

Weingärten 27.642 45.320 Forstwirtschaftlich genutzte Fläche/ha NÖ Ö

Reb- u. Baumschulen 507 1.295 Wald 708.906 3.427.510

Forstbaumschulen 667 949 Energieholzflächen 897 2.236

Christbaumkulturen 2 1649 2.608 Forstgärten 129 196

Statistik Austria; 2013, Agrarstrukturerhebung.

1

Extensiv- und Intensivobstanlagen. 2 Die Christbaumkulturen werden ab der Agrarstrukturerhebung 2010 bei der landwirtschaftlich genutzten Fläche erfasst.

Foto: Maschinenring

36 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


österreichs Landwirte einen Anteil von drei

Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung

und von den rund 800.000 Beschäftigten

in Niederösterreich sind etwas mehr als drei

Prozent in der Land- und Forstwirtschaft tätig.

Trotz signifikanter Rückgänge in den vergangenen

Jahrzehnten immer noch ein wesentlich

höherer Prozentanteil als im Rest Österreichs.

Nichtsdestotrotz, diese Werte wirken bescheiden

und sie sind es auch, wenn sie mit Zahlen

aus anderen Branchen verglichen werden. Die

bloße Statistik lässt die Bewertung der Umstände

jedoch fehlerhaft werden. Denn nicht

gerechnet sind jene Personen, die in einem

bäuerlichen Haushalt leben, zeitweise mitarbeiten

und durch den Betrieb zumindest

teilweise ihren Unterhalt verdienen. Ebenfalls

berücksichtigt werden muss bei der Beurteilung

des Wirtschaftsfaktors Landwirtschaft

die Bedeutung für Zulieferer aus Produktion

und Dienstleistung. Der Betrieb einer Landwirtschaft

ist materialintensiv, vom Maschineneinsatz

bis zu Saatgut und Dünger. Eine

ganze Reihe von Branchen verdienen damit

gutes Geld und können wiederum tausenden

Menschen in ansonsten oft strukturschwachen

Regionen Beschäftigung bieten. In diesen Gegensätzen

zwischen veränderter ökonomischer

Relevanz und Verwurzelung in der Region einerseits

und moderner Betriebsführung und

traditionellen landwirtschaftlichen Strukturen

andererseits müssen Niederösterreichs Bauern

ihr ökonomisches Selbstverständnis neu definieren.

Keine leichte Übung, aber eine, die mit

dem Einsatz von Fleiß, Ambition und Kreativität

angegangen wird. Dieser jüngsten Generation

von Landwirten gelingt es, mit innovativen

Produkten neue Märkte zu erobern, ihre Betriebe

mit neuester Technologie zu modernisieren

und wirtschaftlicher zu führen und eine

unternehmerische Grundlage zu schaffen, die

die soziale und ökonomische Position des Bauern

in seiner Region untermauert. Gelingt so

die Trendwende? Mit Produkten wie Norderd,

einem Wodka aus dem Waldviertel, mit GPSgesteuerten

Arbeitsgeräten, wie sie der Maschinenring

NÖ-Wien propagiert? Vieles spricht

dafür. Weil die Projekte mit Begeisterung und

Sachverstand vorangetrieben werden. Hipp

und modern präsentiert sich das Waldviertler

Spirituosen-Label, ganz dem Zeitgeist entsprechend

ausschließlich produziert mit Kartoffeln

aus biologischem Anbau. Wording und Bildsprache

dem Zeitgeist entsprechend cool, ein

Getränk für die Generation Y. Auf der anderen

Seite der Technik-Boom der vergangenen Jahre.

Landwirtschaft 4.0, IOT, vernetzte Welt. Es

ist dieselbe Generation, die erkennt, welches

Potenzial in diesen Neuerungen steckt, und

sich überzeugen lässt, Geld in die Hand zu

nehmen, um in GPS-gestützte Systeme zu investieren,

die Traktoren und andere Arbeitsgeräte

lenken.


top 1000 | maschinenring

Mit dem Laptop auf

dem Traktor

Smart Farming. Gemeinsam mit Landwirten, Beratungsunternehmen und

Forschungseinrichtungen setzt der Maschinenring Niederösterreich-Wien ein

ambitioniertes Projekt zur Digitalisierung der Landwirtschaft um.

Zumindest als Begriff hat die Digitalisierung

mittlerweile alle Bereiche des

Lebens durchdrungen. Wer Digitalisierung

im einen oder anderen Zusammenhang

hört, muss mitunter schon genau hinsehen,

um dann eine echte Anwendung digitaler

Techniken zu entdecken. Eine dieser Anwendungen

digitaler Technik setzt der Maschinenring

Niederösterreich-Wien gemeinsam mit

Landwirten, Energieberatungsunternehmen

und Forschungseinrichtungen mit dem Projekt

„Energieeffizienz in der Landwirtschaft“

um. Eine, wie sich getrost behaupten lässt,

echte 4.0-Technik. Dabei sollen vor allem die

Potenziale, die das Internet und das GPS bieten,

bestmöglich genützt werden: um Energie

zu sparen, um die Effizienz zu steigern oder um

den landwirtschaftlichen Betrieb wirtschaftlicher

führen zu können. „Von unseren Landwirten

werden die technischen Entwicklungen

als große Chance gesehen: Die Digitalisierung

als Antrieb für innovative Prozesse – Stichwort

Landwirtschaft 4.0 – wird eine wesentliche, positive

Veränderung des Betriebsmanagements

in der Landwirtschaft bringen. Eine moderne

Betriebsführung unterstützt somit bei Einsparungen

von Betriebsmitteln wie Treibstoff,

Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie bei

Produktivitätssteigerungen bei den Kulturen”,

beschreibt Gernot Ertl, Mitglied der Geschäftsführung

des Maschinenrings, das Feedback.

Landwirts Playstation: Die digitale Technik hält am Traktor Einzug.

Smart Earning

Maschinensteuerung, Bestandsmanagement

und Datenmanagement sind laut Maschinenring

die Eckpfeiler des – und nun gibt‘s

noch ein weiteres Buzzword – Smart Farmings.

Jetzt lässt sich Smart Farming leicht

als eine verstärkte Industrialisierung der

Landwirtschaft missverstehen. Das Gegenteil

ist aber der Fall: Oft sind Digitalisierung

und Landwirtschaft 4.0 ein effizienter Beitrag

zu Nachhaltigkeit und Ökologisierung. Weil

sich etwa – wie im Projekt des Maschinenrings

– durch den Einsatz intelligenter Technik

der Treibstoffverbrauch der Maschinen

und damit der CO 2

-Ausstoß reduzieren lässt.

Oder aber auch, weil durch die zielgenaue

Ausbringung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln

Natur und Umwelt geschont

werden. Erreicht wird das zum Beispiel durch

den Einsatz von Reifendruckregelanlagen.

Die intelligente Anpassung des Reifendrucks

auf den jeweiligen Untergrund, auf dem das

Arbeitsgerät bewegt wird, optimiert den

Treibstoffverbrauch.

Eine weitere Technologie, die der Maschinenring

im Rahmen des ambitionierten Projekts

forciert, ist Precision Farming mit Maschinenring

RTK. Ertl: „Als erste Maßnahme

und auch als Basis für weitere Projektschritte

wurde in Niederösterreich ein flächendeckendes

und herstellerunabhängiges Mobil-

RTK-Signal errichtet, welches den land- und

forstwirtschaftlichen Betrieben kostengünstig

zur Verfügung steht. Eine exakte Positionsbestimmung

am Feld stellt eine wichtige

Grundlage für effiziente und nachhaltige

Flächenbewirtschaftung dar.“ Der Einsatz

dieser Technologie ermöglicht die Minimierung

der Kosten für Saatgut, Dünger, Pflanzenschutz

und Kraftstoff. Außerdem können

ungleichmäßige Feldstücke wesentlich effizienter

genutzt und die Arbeitsbelastung für

den Fahrer reduziert werden.


GEWERBEBAU

AGRARBAU

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top 1000 | INTERVIEW

„Klimatische Bedingungen

wie in Ostanatolien“

Im Gespräch. Den Klimawandel nennt LWK-Präsident Hermann Schultes als die

größte Herausforderung für Niederösterreichs Landwirte.

ECHO: Noch ist die Landwirtschaft für

Niederösterreich ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor.

Was müssen Niederösterreichs

Bauern tun, damit das so bleibt?

Herman Schultes: Da bei uns der bäuerliche

Familienbetrieb unglaublich regional

angepasst ist, hat er einen echten wirtschaftlichen

Platz. Und: Unterstützt von bäuerlichen

Organisationen, die eng zusammenarbeiten,

schaffen es die Bauern, auch

international mitzumischen. Wir Bauern

sind keine Sonderkultur. Wir sind Teil des

Dorflebens und nur wenn es unseren Dörfern

gut geht, geht es auch uns gut.

ECHO: Viele Landwirte tun sich schwer,

Betriebsnachfolger zu finden, oder geben

wegen der schwierigen ökonomischen

Bedingungen auf. Wie kann man heute jemanden

motivieren, doch noch den Hof zu

übernehmen?

Schultes: Wer selbst in seiner Arbeit Erfüllung

findet, ist den Kindern ein gutes Vorbild

und kann die Freude an diesem Leben

auch weitergeben. Die wirtschaftlichen Herausforderungen

sind für jede Generation

eine große Aufgabe. Heute haben wir sehr

viel mehr Möglichkeiten in der Ausbildung.

Zusätzlich gibt es Vereine und Verbände

sowie die Landwirtschaftskammer, die den

Bäuerinnen und Bauern zur Hand gehen.

Das heißt, der, der offen ist für neue Wege,

kann etwas finden, das für ihn passt.

ECHO: Vor allem kleinere und mittlere

landwirtschaftliche Betriebe brauchen

Agrarförderungen, um zu überleben. Auch

Großbetriebe, die Förderungen nicht unbedingt

brauchen würden, erhalten diese. Ist

das System der Förderungen sinnvoll und

gerecht?

Schultes: Großbetriebe gibt es in der Industrie.

In der österreichischen Landwirtschaft

sind die wenigen Größeren im EU-Vergleich

noch nicht einmal Mittelbetriebe. Förderungen

ermöglichen billige Lebensmittelpreise,

die jeder Österreicherin und jedem

Österreicher zugute kommen.

ECHO: Was sind die großen Herausforderungen

für Niederösterreichs Landwirtschaft

in den nächsten zehn Jahren.

Schultes: Der Klimawandel wird in den

nächsten zehn Jahren für uns alle hart spürbar

werden. Die Landwirtschaft wird für

die Gesellschaft sichtbar wichtig werden,

weil weder die sichere Versorgung noch der

Schutz vor Naturgewalten selbstverständlich

sein wird. Die Menschen werden sich wieder

Sorgen um ihre Bauern machen.

ECHO: Eine Prognose: Wie sieht Niederösterreichs

Landwirtschaft in 50 Jahren aus?

Schultes: Es wird darum gehen, für jene, die

die Produkte brauchen, die Produktion sicherzustellen.

Wir erwarten klimatische Bedingungen

wie in Ostanatolien. Das hat zur Folge,

dass die Landwirtschaft in vielen Gebieten

ohne zusätzliches Wasser nicht mehr möglich

sein wird. Wir haben mit dem Land Niederösterreich

eine Machbarkeitsstudie in Auftrag

gegeben, die zeigt, dass die Donau dauerhaft

Wasser liefern kann. In Nieder österreich sind

es an die 250.000 Hektar, auf denen man

durch Beregnung sinnvoll eine Produktion absichern

kann. Eine sichere Wasserversorgung

bedeutet Erntesicherheit. Durch die Bewässerung

können wir der Standort der Zukunft für

die Verarbeiter sein. Genau darum wird es in

den nächsten Jahrzehnten gehen.

ECHO: Wenn Sie einen Wunsch an Österreichs

Politik frei hätten und dieser in jedem

Fall erfüllt würde, welcher wäre das?

Schultes: Ich wünsche mir ein konstruktives

Miteinander.


PAMBERGER | PROMOTION

Besser, schneller und

genauer wirtschaften

Nr. 802

Die Landwirtschaftsbranche ist im Umbruch und hat sich massiv in Richtung Automatisierung weiterentwickelt.

Franz-Peter Pamberger führt den Familienbetrieb in der 4. Generation und hat mit seinem

Cousin Stefan Rennhofer ein GPS-System entwickelt, das die Bewirtschaftung effi zienter macht.

Die Firma Pamberger wurde vor 92

Jahren ursprünglich als Schlosserei

und Schmiede vom Urgroßvater

des jetzigen Geschäftsführers Franz-

Peter Pamberger gegründet. 1971 hat der

Vater des jungen Firmenchefs Landmaschinen

zum Kerngeschäft des Unternehmens

gemacht. Seitdem hat sich die Firma

auf den Verkauf und die Reparatur von

Landmaschinen spezialisiert: vom Traktor

bis zu Spezialmaschinen für den Gemüsebau,

die Getreide- und Sojaernte – vom

kleinsten Traktor mit 20 bis zum größten

mit 565 Pferdestärken.

SMARTE LANDWIRTSCHAFT MIT

GPS-SPURFÜHRUNG

2010 hat Franz-Peter Pamberger mit nur

24 Jahren das Familiengeschäft übernommen

und entwickelte gemeinsam mit seinem

Cousin Stefan Rennhofer, der ebenfalls

im Betrieb arbeitet, ein modernes

GPS-System, das eine automatisierte Bewirtschaftung

des Felds ermöglicht. Auf

zwei Zentimeter genau fährt der Traktor

quasi von allein über das Feld – jeweils

im Abstand der eingegebenen Arbeitsbreite

der Maschine. Durch die exakten

Spuren ersparen sich Landwirte mehr als

zehn Prozent Doppelbearbeitung, höhere

Betriebskosten und erhöhten Verschleiß.

Bisher wurden rund 1.000 Maschinen

mit dem System ausgerüstet. Dass das

GPS-Lenksystem nicht nur quantitative,

sondern auch qualitative Vorteile bringt,

zeigt das Ernteergebnis: Fährt der Traktor

beim nächsten Mal aufs Feld, hält er dieselbe

Spur wie beim vorigen. Es kommt

daher zu weniger Bodenverdichtung und

die Frucht kann besser wachsen. Außerdem

stellt die Automatisierung eine

Arbeitserleichterung für den Fahrer dar

– weniger Ermüdung mit besserer und

längerer Konzentration.

DIFFERENZIERUNG VOM

WETTBEWERB

Das entwickelte System unterscheidet sich

von gebräuchlichen dadurch, dass es auf

das satellitenbasierte Mobilfunknetz zugreift

und nicht dank Funkanwendung

(Traktor mit Antenne ausgestattet und

muss immer in Sichtkontakt zum Funkgerät

am Feldrand bleiben), die in hügeligem

Gelände zum Problem werden

kann. So wird auch sichergestellt, dass

Pamberger Landmaschinentechnik setzt auf

Qualität von New Holland.

überall die gleiche Qualität vorhanden ist.

Durch eine eigene Verarbeitungssoftware

kann die Exaktheit von zwei Zentimetern

erreicht werden. Das sogenannte RTK

VRS Spurführungssystem hat den Preis

für Technische Innovation gewonnen.

WELTMEISTERLICHE BELEGSCHAFT

Preisverdächtig ist auch die Belegschaft

des 35-Personen-Unternehmens. Mechaniker

Philipp Seiberl hat vor zwei Jahren

die Berufsweltmeisterschaft der Landmaschinentechniker

in Sao Paulo, Brasilien,

gewonnen. Mit insgesamt sechs Lehrlingen

und einer jungen Belegschaft mit einem

Durchschnittsalter um die 30 Jahre ist der

Betrieb auch bestens für die Herausforderungen

der Zukunft gewappnet.

KONTAKT

Fotos: Anja Grundböck

Franz-Peter Pamberger (re.) und sein Cousin

Stefan Rennhofer.

Geschäftsführer Franz-Peter Pamberger (links) mit

seinem Vater.

Pamberger Landmaschinentechnik GmbH

3123 Obritzberg

Tel.: +43 2786 22 29

E-Mail: office@pamberger.com

Web: www.pamberger.com

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Abschied von

den Kühen

Reportage. Seit über 30 Jahren bewirtschaftet

die Familie Grundböck einen

Bauernhof in den niederösterreichischen

Voralpen. Weil es keine Betriebsnachfolge

gibt, müssen sie jetzt

die Landwirtschaft aufgeben.


Erzählt von Josef Temper


Fotos: Anja Grundböck

Der Hof von Anna und Walter

Grundböck befindet sich ganz

hinten im Schwarzenbachtal,

oben, knapp unter der Hügelkuppe, umgeben

von Wiesen und Wäldern. Ein Hof wie

aus dem Bilderbuch, mit einem Blick weit

ins Tal hinunter. Es ist ein Ort, wie man ihn

aus Fernsehserien kennt. Jenen Serien, die

man leicht für Kitsch hält, weil sie einen

glauben machen, sie existierten nur als Drehort

für den Bergdoktor. So ein Hof ist das

also, auf dem die Grundböcks seit 30 Jahren

wirtschaften, Kinder großgezogen haben

und sich dem nicht immer leichten Leben

von Bauern gestellt haben.

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017

Mehr als ein Beruf

Aber heute, am Tag meiner Anreise, ist alles

etwas anders als auf den Fotos, die am

Wochenende davor im strahlenden Licht

eines sonnigen Herbsttags gemacht wurden.

Heute ist das Wetter grau und verregnet,

Nebelschwaden hängen in den bewaldeten

Hügeln. Die bei jeder Abzweigung schmaler

werdende Zufahrtsstraße schlängelt sich in

Serpentinen durch den Wald den Hang hinauf,

glatt vom nassen Laub. Erst kurz vorm

Ziel öffnet sich das Panorama, mehr Licht!

Selbst an diesem dunklen, verregneten Tag

ein beeindruckender Ausblick über die hügelige

Landschaft. Durchatmen, Freiheit

spüren.

Und dann die Ankunft: die gastliche

Begrüßung, mit festem Händedruck und

freundlichem Blick. In der Küche ist aufgetischt,

auf dem Tisch der Suppentopf.

Wir plaudern und sind schnell beim Du

angelangt. Bevor es zum Interview geht,

wird einmal Butternockerlsuppe gegessen.

Aber bald kommen wir zum Thema

und schnell wird klar, für die Grundböcks

war und ist Bauersein mehr als ein Beruf.

Es ist ein Lebensstil. Mehr noch, eine Lebenseinstellung.

Anna und Walter erzählen

von ihrem Leben als Landwirte, wie es am

Anfang war, als Walter den Hof übernahm

in den 80er Jahren. Schon Großvater und

Vater wirtschafteten hier und dann war er

an der Reihe. Nicht ohne gewisse Zweifel,

wie er bestätigt. Ein anderes Leben wäre

schon vorstellbar gewesen. Aber dann hätten

doch die Argumente für eine Existenz

als Landwirt überwogen: „Du bist unabhängig

und dein eigner Herr als Bauer“, erklärt

er die Motivation und bringt das Thema

Freiheit ins Spiel. Aber auch um Sicherheit

ging es: „Wenn du deinen Arbeitsplatz verlierst,

dann hast du noch etwas.“ Auch Anna

Grundböck kannte das bäuerliche Leben

schon aus ihrem Elternhaus. Sie stammt von

einem Hof noch weiter oben: „Wir mussten

alle Flächen händisch bewirtschaften, weil

es so steil war“, erklärt sie. Und Walter fügt

mit einem Augenzwinkern hinzu: „Ich habe

immer gesagt, sie heiratet aufs Land hinaus,

weil bei uns schon mit Maschinen gearbeitet

wurde.“

Milchproduktion verachtfacht

So begannen die beiden damals, mit einem

Milchkontingent von 34.000 Litern. Dabei

blieb es nicht. Die Grundböcks investierten,

was von der Landwirtschaft und Walters

Arbeit in der Molkerei und später als LKW-

Fahrer für ADEG übrigblieb. Hier mal ein

Milchkontingent zugekauft, dort mal ein

anderes, wenn der Preis gerade günstig war.

So konnte im Laufe der Jahre die Milchpro-


top 1000 | landwirtschaft

duktion fast verachtfacht werden. Hof und

Familie gediehen, Kinder wurden großgezogen

und es lief im Großen und Ganzen gut.

Bis zu 37 Milchkühe und 35 Kalbinnen hatten

die beiden im Stall stehen, in Maschinen

und Gebäude wurde investiert.

Alles hätte so weitergehen können, wenn,

ja, wenn nur jetzt jemand von den Kindern

den Hof übernehmen würde. Sohn Raimund,

als Nachfolger vorgesehen, hat beruflich

eine andere Richtung eingeschlagen.

Nach einer Ausbildung zum Tischler und

Matura in der Abendschule zog es den jungen

Mann zum Studieren nach Wien. Und

mit einem Master in Finanzwissenschaften

in der Tasche war das Leben als Bauer auf

einem Hof im niederösterreichischen Alpenvorland

kein Thema mehr. Auch die

Töchter der Grundböcks zeigten keine Neigungen

für ein Leben als Bäuerinnen und

deshalb stehen Anna und Walter heute vor

der Tatsache, dass sie die letzte Generation

der Familie sind, die den Hof bewirtschaftet.

Das ist der wunde Punkt heute in unserem

Gespräch, das Thema, das so ganz und gar

zu dem trüben Wetter draußen passt. Auch

wenn es die beiden mit Fassung tragen, an

die neuen Umstände müssen sich die Bauersleute

erst gewöhnen. Erst in der vergangenen

Woche gab es die große Umstellung,

da verließen die Kühe den Hof. Bis auf zwei,

aber die werden auch demnächst gehen.

Jene Kühe, die in den Jahrzehnten für den

bescheidenen Wohlstand – aber auch für

Ausblick vom Hof der Grundböcks: Panorama

wie aus einer Fernsehserie.

viel Arbeit und manch bedrückte Stunde –

gesorgt hatten. Jene Kühe, die Bäuerin Anna

alle mit Namen kannte.

Die Landwirte Grundböck mit ihren Kindern, Enkelkindern und Schwiegerkindern.

Hof verpachtet

Also, wie wird es jetzt weitergehen? Anna

und Walter haben schon einen Plan. Es wird

nicht ganz ohne Landwirtschaft weitergehen.

Der Landwirt, der die Kühe kaufte, ist

sowieso auf Expansionskurs und wird den

Hof der Grundböcks pachten. Allerdings,

Anna und Walter werden hier bleiben und

können weiterarbeiten, als landwirtschaftliche

Freelancer sozusagen. Und – der entscheidende

Punkt – auch Tiere kommen

wieder auf den Hof: Der Nachbar wird Kalbinnen

einstellen. „Sonst stirbt man ja, wenn

kein Tier mehr am Hof ist“, ist Ex-Bäuerin

Anna froh, dass nicht alles mit einem Schlag

vorbei ist. Man darf sicher sein, die Kalbinnen

werden alle bald Namen haben und

Anna wird sie alle kennen. Ein Lichtblick an

diesem trüben Oktobertag.


TOP 1000 | WIRTSCHAFT

Kremser Hafen weiter im Aufwind

Zuwächse. Trotz schwieriger Bedingungen konnte der Donauhafen Krems im ersten

Halbjahr Zuwächse verzeichnen.

Der Winter des heurigen Jahres wurde

zu einer echten Belastungsprobe

für die Donauschifffahrt. Wegen

der extremen Winterkälte und Vereisung

des Stroms war die Passage schwer behindert

und kam phasenweise überhaupt zum Erliegen.

Doch ausgerechnet im Geschäftsbereich

Schiffsumschlag hat der Kremser Hafen die

stärksten Zuwächse erzielt. „Insgesamt haben

wir in diesem Segment knapp 170.000 Tonnen

be- und entladen. Das war ein Anstieg

um 20 Prozent“, freut sich Hubert Mierka,

Geschäftsführer der Mierka Donauhafen

Krems GmbH & Co KG.

Auch das Volumen des Gesamtumschlags

stieg im ersten Halbjahri 2017. 640.000 Tonnen

wurden an Niederösterreichs größtem

Umschlagplatz an der Wasserstraße verladen,

ein Zuwachs gegenüber dem Vergleichszeitraum

des Vorjahres um einen Prozentpunkt.

Ein Plus verbuchte der Donauhafen Krems

Donauhafen Krems: Umsatzplus trotz schwieriger Bedingungen.

auch beim Lkw-Umschlag, der im ersten

Halbjahr 2017 um zehn Prozent auf 300.000

Tonnen angestiegen ist. Schlecht entwickelte

sich hingegen der Bahnumschlag: Hier gab

es ein Minus von 20 Prozent auf 171.000

Tonnen.


AICHELIN | PROMOTION

Mitarbeiter als

Innovationstreiber

1868 in Stuttgart gegründet feiert das Unternehmen Aichelin im kommenden Jahr sein 150-jähriges

Firmenjubiläum. Nach einem Beginn als Hersteller für Küchenherde steht das Unternehmen, das

mittlerweile zur Berndorf Gruppe gehört, heute für höchste Qualität bis ins kleinste Detail.

Der hohe Anspruch an die eigenen

Produkte und Services ist jedoch

nur mit kompetenten und vor allem

motivierten Mitarbeitern umsetzbar. Daher

legt das Unternehmen seinen Fokus auf sein

größtes Asset: jene Personen, welche die

Qualität ständig verbessern und Innovationen

im Unternehmen vorantreiben. Insgesamt

beschäftigt die Aichelin Gruppe in Mödling,

dem größten Standort Europas, 105 Mitarbeiter.

Weltweit sind es an den insgesamt elf

Standorten über 1.000.

MIT INNOVATIONSKRAFT

IN DIE ZUKUNFT

So traditionell das Unternehmen im Hinblick

auf sein 150-jähriges Bestehen sein

mag, so innovativ ist es gleichzeitig. Auch

bei Aichelin hat die vielbeschworene „Industrie

4.0“ schon längst Einzug gehalten.

Aus den Küchenherden von 1868 wurden

hochtechnologische Industrieöfen, die mit

immer mehr Steuerungselementen versehen

werden. Speziell entwickelte Software

kann u. a. innerhalb kürzester Zeit sagen,

wann und wie ein bestimmtes Bauteil in

einem der Öfen behandelt wurde. Moderne

Sensoren und Messgeräte erleichtern

den Aichelin-Service-Mitarbeitern die

präventive Instandhaltung beim Kunden.

Auch die laufende Produktentwicklung

ist eine Stärke des Unternehmens: Alleine

in den letzten fünf Jahren wurden zwei

neue Ofentypen entwickelt, die den neuesten

Anforderungen entsprechen. Trotz

des technischen Schwerpunkts verliert

das Unternehmen jedoch nie die enorme

Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen

aus den Augen.

MITARBEITER ALS HERZ DES

UNTERNEHMENS

Der starke Mitarbeiterfokus des Unternehmens

zeigt sich nicht nur in großen

Aktionen wie der regelmäßigen Teilnahme

an der „Great Place to Work“-Initiative,

sondern besonders in den internen Abläufen,

Prozessen und dem Umgang, den

man sowohl am Standort Mödling als auch

international in der gesamten Unternehmensgruppe

lebt. Unternehmerische und

Prozess-Weiterentwicklung wird großteils

durch die Mitarbeiter vorangetrieben.

Dazu werden regelmäßig Mitarbeiterum-

Fotos: Anja Grundböck


Nr. 297

Aichelin-Mitarbeiter bei der Arbeit.

Das Aichelin-Führungsteam in der Fertigung.

fragen durchgeführt, deren Ergebnisse

gemeinsam diskutiert und in Aktionspläne

übersetzt werden. Gerade wird eine Etage

des Gebäudes in Mödling auf Anregung

der Mitarbeiter erneuert und mit modernsten

Arbeitsmitteln ausgestattet.

AUS- UND WEITERBILDUNG ALS

QUALITÄTSGARANT

Geht es um die Mitarbeiter der Firma Aichelin,

wird schnell eine langfristige Planung

ersichtlich. Bei planbaren Nachbesetzungen

wird im Rahmen des Möglichen

ein möglichst langer und effizient genutzter

Überschneidungszeitraum geplant, damit

sich die Neuankömmlinge auch optimal

„Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie

im Alltag etwas benutzen, in dem

unsere Technologie steckt, ist

sehr groß.“

Dipl.-Ing. Dr. Thomas Dopler,

Geschäftsführer am Standort Mödling

auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereiten

können. Im Rahmen des Einschulungsprogramms

setzt die Unternehmensleitung

auf systematisches Feedback. Nach jeweils

einem, drei und sechs Monaten erhalten

neue Angestellte konstruktive Rückmeldung

zu ihrer Arbeit und ihrer Weiterentwicklung

im Unternehmen. Dieser Dialog

setzt sich dann auch in den jährlichen Mitarbeitergesprächen

fort.

Das ambitionierte Ziel der Führungsetage:

Jeder Mitarbeiter – egal, wie lange

schon im Unternehmen – soll im Jahr drei

Schulungstage absolvieren. Das Aichelin-

Trainingscenter bietet aber nicht nur für die

Mitarbeiter, sondern auch für die Kunden,

die im Alltag mit den Öfen arbeiten, regelmäßig

Schulungen und Fortbildungen an.

Ein weiteres Schwerpunktprogramm der

Fortbildung: „Discover Aichelin“, das im

Austausch mit Schwesterfirmen der Aichelin

Gruppe abgehalten wird. Mitarbeiter

können so die anderen Unternehmen im

Rahmen eines mehrwöchigen Aufenthalts

kennenlernen – egal, ob in Europa, Nordamerika

oder Asien. „Für die Beteiligten ist

es eine Win-win-win-Situation: Mitarbeiter

lernen andere Arbeitsweisen und -kulturen

kennen und gehen mit ausgewählten Problemstellungen

in die Schwesterbetriebe,

um hier Lösungsansätze mitzunehmen.

Gleichzeitig profitiert das einladende Unternehmen,

indem dort vorhandene Herausforderungen

von den Gastmitarbeitern

oftmals aus anderen Perspektiven betrachtet

und gelöst werden können“, so Dipl.-

Ing. Dr. Thomas Dopler, Geschäftsführer

am Standort Mödling.

ÖFEN SIND „SEXY“

Sieht man sich das Produktportfolio von

Aichelin an, käme man auf den ersten Blick

wohl nie auf die Idee, die Öfen als „sexy“

zu bezeichnen. Doch bei näherem Hinsehen

zeigt sich die Vielfalt der Produkte,

die dank Aichelin-Öfen hergestellt werden

können: von der kleinsten Schraube über

die Metallröhrchen in den Absätzen von

High Heels bis hin zu großen Zahnrädern

kann alles in den Qualitätsöfen mit Wärme

behandelt werden. Die Technologie

von Aichelin landet so in den unterschiedlichsten

Endprodukten, von der Schweizer

Luxus-Uhr über den Elektromotor bis hin

zum neuesten Tesla-Modell. Die Automobilindustrie

ist auch eine der Schwerpunktbranchen,

die Aichelin beliefert. Neben

Tesla zählen Daimler, BMW, Opel, Ford,

VW, Volvo oder auch Renault zum weltweiten

Kundenstock des Unternehmens,

das eine Exportquote von 90 bis 95 Prozent

vorweist. Auch im Flugzeugbau kommen

die Wärmebehandlungsanlagen zum

Einsatz. Kurz gesagt: Überall dort, wo die

unterschiedlichsten Bauteile stark beansprucht

werden, steckt meist etwas darin,

das in einem Aichelin-Ofen seinen Anfang

genommen hat.

Darauf sind auch die Mitarbeiter des

Unternehmens stolz: „Wir produzieren

Anlagen, die in ihrer Qualität einzigartige

Produkte hervorbringen – ohne sie würde

sich auf der Welt kein Rad drehen“, so ein

langjähriger Mitarbeiter.

KONTAKT

AICHELIN GmbH

Fabriksgasse 3,

2340 Mödling

Tel.: +43 2236 236 46 – 0

E-Mail: marketing@aichelin.com

Web: www.aichelin.com

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TOP 1000 | INTERVIEW

Der Klub der

Topunternehmen

Dachmarke. Die Leitbetriebe Austria bieten Österreichs

Vorzeigeunternehmen eine attraktive Repräsentations-Plattform.

Geschäftsführerin Monica Rintersbacher im Interview über die

Ziele der Dachmarke und die Vorteile für anerkannte Leitbetriebe.

Fotos: Anja Grundböck

48

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


ECHO: Sie sind Geschäftsführerin der Leitbetriebe

Austria. Welche Ziele verfolgt Ihre

Organisation?

Monica Rintersbacher: Die Ziele die wir

verfolgen, sind die Ziele für die Unternehmen.

Leitbetriebe Austria ist eine Exzellenzplattform

für die Vorzeigebetriebe der

österreichischen Wirtschaft. Das heißt, es

sind nicht nur ausschließlich österreichische

Unternehmen, aber zumindest Töchter von

internationalen Unternehmen, die als eigene

Organisationen geführt werden und zur lokalen

Wertschöpfung beitragen. Wir wollen

die Vorzeigebetriebe der österreichischen Unternehmenslandschaft

darstellen, ihnen eine

Bühne bieten, sich zu präsentieren und auch

darzulegen, warum sie ein vertrauensvoller

Partner sind.

ECHO: Welche Leistung bietet Leitbetriebe

Austria?

Rintersbacher: Die Leitbetriebe Austria

fungieren als Dachmarke für die Vorzeigebetriebe

und diese Marke wird von den Betrieben

getragen und signalisiert: Ich gehöre zu

der Vereinigung der Topunternehmen Österreichs.

Das ist das eine. Das Zweite ist, dass

wir auch eine Plattform geschaffen haben,

dass genau diese Unternehmen miteinander

in Interaktion treten können. Das heißt: Wir

haben Großveranstaltungen, kleinere Events,

bis hin zu Einzelverknüpfungen, wo wir die

Betriebe zusammenführen, weil sie sich

wünschen, persönlich miteinander bekannt

gemacht zu werden.

ECHO: Wie viele Events sind das ungefähr

pro Jahr?

Rintersbacher: Mit den Kooperativveranstaltungen

sind das 15 bis 20 Veranstaltungen

im Jahr in ganz Österreich. Wobei wir diese

auch mit starken Partnern organisieren. Es

sind nicht alle Veranstaltungen nur Leitbetriebe-Austria-Veranstaltungen.

ECHO: Was macht einen Leitbetrieb aus

und wie wird ein Unternehmen zum Leitbetrieb?

Rintersbacher: Leitbetriebe sind die Motoren

der Region und/oder der Branche. Sie

haben eine gewisse Vorzeigewirkung. Nicht

nur ob ihrer ökonomischen Komponente, die

„Bühne für die Vorzeigebetriebe der

österreichischen Unternehmenslandschaft.“


Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin Leitbetriebe Austria

zwar eine wesentliche Grundvoraussetzung

ist, sondern wir führen das Bewertungsverfahren

über das Leitbetriebeinstitut auf den drei

Säulen des Nachhaltigkeitsprinzips durch.

Das heißt: Wir sehen uns die ökonomische,

die ökologische und sehr stark auch die soziale

Verantwortung im Innen- und Außenverhältnis

des Unternehmens an. Dafür gibt

es ein Bewertungsverfahren, das wir mit dem

Leitbetriebeinstitut machen, wo in einem

Kriterienkatalog die Qualifikation überprüft

wird. In Zusammenarbeit mit Bisnode, einer

internationalen Auskunftei, werden auch die

ökonomischen Kennzahlen überprüft.

ECHO: Welche Vorteile hat ein Unternehmen

davon, ein anerkannter Leitbetrieb zu

sein?

Rintersbacher: Unser Leistungsportfolio ist

nutzenorientiert aufgebaut. Der erste Punkt

ist die Positionierung, die Unterstreichung

mit der rot-weiß-roten Marke, mit dem Österreichbezug.

Es steht den Unternehmen frei,

das für ihre Geschäftsziele einzusetzen, um

Kooperationspartner zu gewinnen oder um

gemeinsame Innovationsziele voranzutreiben.

Es wird auch als besonderes Qualifikationsmerkmal

eingesetzt, um sich in der Branche

hervorzuheben. Der zweite Nutzen liegt

darin, dass wir wirklich ein Exklusivnetzwerk

sind, wo wir die exzellenten Betriebe zusammenführen

und ihnen einen geschlossenen,

vertraulichen Rahmen bieten, um miteinander

in Kontakt zu treten und sich vertraulich

auszutauschen. Der dritte Punkt ist der Wissenstransfer.

Dementsprechend machen wir

auch Wirtschaftsgespräche. Wir haben jedes

Jahr einen Themenschwerpunkt. Dieses Jahr

ist es zum Beispiel das Thema innerbetriebliche

Innovationen.


top 1000 | Tourismus

Tourismusregion Langenlois: Besucherboom durch Loisium und Kittenberger Erlebnisgärten.

Das Glück des Tüchtigen

NÖ-Trend. Ein Rekordsommer, wachsende Zurückhaltung bei Fernreisen und – last but

not least – clevere Innovationen der Tourismusindustrie haben Niederösterreich einen

neuen Nächtigungsrekord beschert. Zuwächse deutlich über dem Österreichschnitt

zeigen, dass Niederösterreichs Tourismus entwicklungsfähig ist und Potenzial hat.

Nach Jahren mäßiger Entwicklung

oder gar Stagnation zeichnet sich für

das Jahr 2017 (endgültige Zahlen lagen

zu Redaktionsschluss noch nicht vor) eine

ausgesprochen positive Bilanz für Niederösterreichs

Tourismus ab. Denn schon für das Halbjahr

von Jänner bis Juni gab es mit 3.246.000

Übernachtungen (plus fünf Prozent im Vergleich

zu 2016) einen neuen Nächtigungsrekord.

Wobei auch die Zahlen der Sommervorsaison

(Mai bis Juni 2017) für Optimismus bei

Niederösterreichs Touristikern sorgten. Diese

brachte ein Nächtigungsplus von 6,9 Prozent

gegenüber dem Vorjahr und lag damit ebenso

wie der Zuwachs der Halbjahresbilanz deutlich

über dem Österreichschnitt. Und sozusagen als

Draufgabe bescherte der Monat Juni mit einem

Plus von 9,5 Prozent bei den Nächtigungen einen

Rekordzuwachs für die heimischen Beherbergungsbetriebe.

Wenig verwunderlich, dass die Reaktion von

Politik und Tourismusverantwortlichen des

Landes Niederösterreich auf diese erfreulichen

Ergebnisse höchst zufrieden ausfallen. Den Erfolg

verortet dabei etwa Tourismuslandesrätin

Petra Bohuslav bei der „kontinuierlichen Qualitätssteigerung

und der Attraktivität bei Angeboten

rund um Genuss und Outdoor“, während

sich Niederösterreich-Werbung-GF Christoph

Madl über die „schöne Bestätigung, dass unsere

konsequente Bearbeitung der Auslandsmärkte

Früchte trägt“, freut und auf den überproportionalen

Zuwachs bei Nächtigungen durch Gäste

aus dem Ausland verweist.

Geändertes Urlaubsverhalten

Obwohl der ungewöhnliche Sommer mit wochenlangem

Schönwetter und Rekordtemperaturen

sicherlich seinen Teil zu den stattlichen

Zuwächsen beigetragen hat, dürften tatsächlich

auch andere Faktoren bei dieser Entwicklung

eine nicht unbedeutende Rolle gespielt

haben. So zeichnet sich schon seit geraumer

Zeit vermehrt der Trend zu kürzeren Reisen

und Urlaubzielen, die entweder mit Auto

oder nach kurzem Flug zu erreichen sind, ab.

Eine Entwicklung, die sowohl der geänderten

Erwartungshaltung der Touristen an einen Erholungsurlaub

geschuldet ist als auch der in der

subjektiven Wahrnehmung vieler Reisender

stark verschärften Sicherheitslage in vielen Tourismusregionen.

Dass Reiseziele wie Ägypten

oder der Türkei plötzlich bei der Urlaubsplanung

für viele Menschen ein No-Go sind, beschert

zwar dem lokalen Tourismusbetrieben

keine Zuwachsraten, wie etwa jenen in Spanien.

Trotzdem, ein gar nicht so kleiner Teil des umgeleiteten

Tourismusstroms kommt wohl auch

Niederösterreichs Tourismus zugute, wie die

signifikante Steigerung der Nächtigungszahlen

bei nichtösterreichischen Gästen andeutet.

Doch auch die heimische Tourismuswirtschaft

hat offenbar ihre Hausaufgaben gemacht

und aus eigener Kraft das Angebot attraktiver

gestaltet. Sowohl überregionale Player wie die

Niederösterreich-Werbung als auch regionale

Gruppierungen bemühen sich mit neuen und

modernen Angeboten, Gäste für Niederösterreich

zu gewinnen. So verlassen sich etwa die

Tourismusverantwortlichen von Niederösterreichs

traditionsreichsten Wintersportregionen

Hochkar und Ötscher schon längst nicht mehr

nur auf die Wintersaison. Mit attraktiven Angeboten

vor allem für die Sommermonate kann

gepunktet werden, wie Rainer Hochegger,

Foto: Robert Herbst

50 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


Geschäftsführer der Hochkar Bergbahnen, erklärt:

„Es gibt einen echten Trend bei jüngerem

Publikum, das in die Berg will. Wir konnten bei

dieser Besuchergruppe in den vergangenen

Jahren kontinuierliche Zuwächse verzeichnen.“

Auch kräftige Investitionen in Infrastruktur und

Attraktionen werden nicht gescheut. Auf der

vor zwei Jahren eröffneten 360-Grad-Skytour,

einem Rundweg in 1.750 Metern Höhe, lässt

sich die hochalpine Welt des Hochkars spektakulär

erleben und die Aussicht auf mehr als

hundert 2.000er genießen.

Ein anderes Beispiel für die gelungene Umsetzung

eines Projekts, um Schwung in eine

Tourismusregion zu bringen, ist der im Juni des

heurigen Jahrs eröffnete Radweg Thayarunde.

Der neue Radweg verläuft großteils auf den

ehemaligen Bahntrassen Waidhofen-Slavonice

und Göpfritz-Raabs. Das Konzept: radbegeisterte

Touristen ins nördliche Waldviertel

zu bringen und einen Lückenschluss zur längst

etablierten und vom internationalen Tourismus

stark frequentierten Radregion in Südböhmen

zu schaffen. Die Erwartungshaltung an dieses

Leitprojekt ist dementsprechend groß: Pro Jahr

sollten rund 25.000 Radfahrer in die Region

rund um die Thaya kommen.

Wein als Attraktion

Auf eine traditionsreiche landwirtschaftliche

Ressource setzt die Tourismusregionen rund

um das Kamptal: Hier ist der Wein die große

Attraktion, wie der Geschäftsführer des Tourismusvereins

Langenlois, Wolfgang Schwarz,

erklärt. „Wir haben mit dem Loisium ein Ausflugsziel,

wo man das Thema Wein mit allen

Sinnen erleben kann. Das hat seit der Eröffnung

2013 einen gewaltigen Tourismusschub ausgelöst.”

Rund 50.000 Besucher kommen jährlich

ins Loisium, noch mehr sind es bei den Kittenberger

Erlebnisgärten in Schiltern. Mit 160.000

Besuchern im vergangenen Jahr reihen sich die

Erlebnisgärten unter die Top-Ausflugsziele in

Niederösterreich ein. 40 Schaugärten auf einer

Gesamtfläche von 50.000 Quadratmetern

zeigen Besuchern die Möglichkeiten der Gartengestaltung,

für Kinder gibt es einen Abenteuerspielplatz,

zur Stärkung geht es abschließend

in das Gartenrestaurant Glas.Haus. Die

Aktivitäten der umtriebigen Touristiker zeigen

Erfolge: Die Nächtigungszahlen steigen, 2016

verzeichnete die Region erstmals 60.000 Übernachtungen.


KASTNER GRUPPE | PROMOTION

Einer für alles

190 Jahre Erfahrung im Lebensmittelbereich treffen in der KASTNER Zentrale in Zwettl auf

modernen Unternehmergeist. Unter dem Motto „Einer für alles.“ werden die Kompetenzbereiche

des Unternehmens ständig weiterentwickelt und optimiert.

Ein breites Gastro-Fachsortiment,

umfangreiche

Serviceleistungen und

jahrelanges Know-how sorgen

dafür, dass KASTNER Österreichs

führendes Kompetenzzentrum

für Waren und Dienstleistungen

und somit bevorzugter

Partner für Lebensmittelhändler

und Gastronomen ist. Unter

dem Motto „Einer für alles.“

werden die Kompetenzbereiche

des Unternehmens seit 190 Jahren

ständig weiterentwickelt

und optimiert.

ALLES AUS EINER HAND

Die KASTNER Gruppe bietet

Lebensmittelkompetenz unter

anderem in den Bereichen

Gastronomie, Convenience,

Bio-Fachhandel und Lebensmitteleinzelhandel.

Aufgrund

der Vielfalt und der speziell ab-

Fotos: Kastner

Wo Nachhaltigkeit kein „Marketingmascherl“ ist

Christof Kastner, Geschäftsführender Gesellschafter der KASTNER Gruppe

Warum sollen sich potenzielle

Mitarbeiter für die Firma

Kastner entscheiden?

Wir sind ein österreichisches

Familienunternehmen in der

fünften Generation, das sich

vom Landkaufhaus zum modernen

Multifachgroßhändler

entwickelt hat. Regionalität,

nachhaltige Entwicklung und

die Kundennähe sind von größter

Bedeutung. Wir verbinden

unsere 190-jährige Tradition

mit moderner, teamorientierter

Führung. Wir legen viel Wert

auf ein ehrliches, offenes, und

vertrauensvolles Miteinander.

Neben vielfältigen nachhaltigökologischen

Initiativen liegt

unser Fokus auf Familienfreundlichkeit,

indem wir u.

a. die Kinderbetreuung in der

Kindertagesbetreuungsstätte

Apfelbäumchen finanzieren.

Was sind die geplanten „Next

Steps“ für 2018?

Bereits in den letzten Jahren

gab es große Investitionsprojekte,

etwa in den KASTNER

Standort in Eisenstadt mit einer

Investitionssumme von 5,2

Millionen Euro. Die nächsten

Investitionen sind die Modernisierung

unseres KASTNER

Abholmarktes in Amstetten

und strategische im Bereich der

Digitalisierung.

gestimmten Fachhandelssortimente

ist es den Kunden möglich,

den gesamten Bedarf durch

nur einen Einkauf zu decken.

Für Gastronomen und

Großverbraucher bietet

KAST NER sowohl bei Zustellung

als auch in den Abholmärkten

ein Warenangebot

mit speziell auf die Kundenbedürfnisse

abgestimmten

Packungsgrößen und Preisen.

Das Gastro-Fachsortiment

umfasst über 60.000 Produkte.

Die Besonderheit dabei

sind die KASTNER Fachhandelssortimente:

Frische-

Markt, Feinspitz, FischFisch,

TiefkühlWelt, AllesWein, GetränkeWelt,

Geschirr&Co und

Hygiene&Co.

Dem modernen Kaufmann

wird ein umfassendes

Dienstleistungspaket für

die erfolgreiche Umsetzung

des Nah&Frisch-Konzepts

bereitgestellt. Mit der Vertriebsschiene

BIOGAST ist

KASTNER der führende Bio-

Großhändler für Gastronomie

und Bio-Fachhandel. Der On-


61

Nr. 61

Einer für alles.

Seit 1828.

line-Shop von myProduct.at

bietet über 7.000 Produkte aus

bäuerlicher, kleingewerblicher

und handwerklicher Produktion

von etwa 360 Herstellern.

100 % ÖSTERREICHI-

SCHES FAMILIEN-

UNTERNEHMEN

Als hundertprozentiges österreichisches

Familienunternehmen

ist es ein besonderes Anliegen

,vor allem die Ressourcen der

Region zu nutzen und mit diesen

verantwortungsvoll umzugehen.

Das Sortiment an regionalen

Produkten wird immer mehr

ausgebaut und somit auch die

Vorreiterrolle gegenüber Mitbewerbern

gestärkt. Bei der Sortimentsgestaltung

und bei den

Serviceleistungen stehen vor

allem die Wünsche und Bedürfnisse

der Kunden im Fokus. Bei

Fragen und Anliegen steht ein

engagiertes Team aus erfahrenen

Fachberatern zur Verfügung.

KASTNER WEBSHOP

Mit dem neuen Shop-Konzept

in den KASTNER Abholmärkten

sowie mit dem seit 2016

von Grund auf neu entwickelten

KASTNER WebShop

(shop.kastner.at) macht

KASTNER den Einkauf für

die Kunden zum Erlebnis. Basierend

auf einer innovativen

Shopplattform ist der neue KA-

STNER WebShop State of the

Art. „Mit dem KASTNER Web-

Shop haben wir den Anspruch,

das beste E-Commerce Erlebnis

in der Branche zu schaffen.

Dies bedeutet, jeden Aspekt

neu zu denken, unseren Kunden

genau zuzuhören und für

sie die optimale Lösung umzusetzen.

Das Ergebnis ist ein äußerst

benutzerfreundliches und

durch unglaubliche Leistung

bestechendes Werkzeug für den

professionellen Anwender“,

so Christof Kastner, geschäftsführender

Gesellschafter der

KASTNER Gruppe.

DIE KASTNER GRUPPE

IN ZAHLEN

Der Multifachgroßhändler

KASTNER betreut mit 850

Mitarbeitern, unter ihnen 40

Lehrlinge, im Moment an acht

Standorten mit einer Lagerund

Verkaufsfläche von 60.000

Quadratmetern rund 9.000

Zustellkunden und 31.000 Abholkunden.

KONTAKT

KASTNER

GroßhandelsgesmbH

Karl-Kastner-Straße 1,

3910 Zwettl

Tel: +43 2822 9001-0

E-Mail: office@kastner.at

„Unsere„

Lebensmittelkompetenz für Le-

bensmitteleinzelhandel, Gastronomie,

Großverbraucher und Biofachhandel

seit 190 Jahren.“

Christof Kastner

www.kastner.at


top 1000 | recycling

Gut für die Umwelt, gut

fürs Geschäft

Aus Alt mach Neu. Die Menge an Abfall, die unsere Konsumgesellschaft

produziert, wächst stetig. Doch aus Industrie- und Hausmüll lassen sich wertvolle

Rohstoffe wiedergewinnen – entsprechendes Know-how vorausgesetzt.

Zwei Unternehmen aus Nieder österreich zählen mit ihren innovativen Lösungen

zu den Marktführern in Österreich.

Er wird getrennt, verbrannt oder im besten

Fall überhaupt vermieden: Müll.

Auf den ersten Blick nur die Überreste

unser Konsumgesellschaft, die, einmal in der

Mülltonne deponiert oder im Sperrmüllcontainer,

für immer unserer Wahrnehmung

entschwunden sind. Auf den zweiten Blick allerdings

ist er ein wertvoller Rohstoff für Produkte,

die erneut den Weg in den genannten

Konsumkreislauf finden.

Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist

allerdings ein funktionierendes Müllsammelund

-trennsystem. Sowohl das eine als auch das

andere funktioniert in Österreich sehr gut und

Österreichs Haushalte sind – gemessen am internationalen

Schnitt – ausgesprochen fleißige

Mülltrenner. So waren das im ersten Halbjahr

2017 mehr als eine halbe Million Tonnen,

genau 534.000 Tonnen, Verpackungen und

Altpapier. Das entspricht einer Steigerung gegenüber

dem Vorjahr um 0,9 Prozent. Dieses

Engagement hat allerdings einen Hintergrund:

Über Jahrzehnte hinweg gelang es durch intensive

Aufklärungsarbeit von Umweltverbänden

und Politik zu diesem Thema, ein geschärftes

Bewusstsein in der Gesellschaft zu verankern

und eine hohe Akzeptanz der gesetzlichen Regelungen

zu erreichen. Die schrittweise Ausweitung

und Verschärfung von Letzteren bedeutete

vor allem aber auch für die Wirtschaft

Fotos: Zöchling

54 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


SKAPA RECYCLING GMBH | PROMOTION

Dose zu Dose

Das Unternehmen Skapa Recycling bereitet gebrauchte Aluminiumdosen „wieder-wertig“

auf und ist integraler Bestandteil des Recycling-Prozesses in Österreich, denn eine

Aluminiumdose kann zu hundert Prozent wiederverwertet werden.

Fotos: Anja Grundböck

Im Jahr 2011 war der Spatenstich

zum Recycling, denn

das Qualitätsmanagement

in Österreich bzw. europaweit

änderte seine Standards

mit dem Ziel, reinere Qualität

an Schmelzbetriebe zu liefern

und so den Recyclingkreislauf

von Aluminiumdosen

zu schließen. Diese Chance

ließen sich Geschäftsführer

Ing. Anton Skalnik

und seine Geschäftspartner

nicht entgehen und stellten

ihr Kerngeschäft auf Aluminiumdosenrecycling

um.

Bereits im Jahr darauf wurde die

Pilotanlage in Kottingbrunn in Betrieb genommen.

Einen Großteil der Anlage baute

man selbst und nach wie vor setzt das

Unternehmen auf das eigene Know-how.

Die Nachhaltigkeit zieht sich durch das gesamte

Geschäftsmodell, denn die Aluminiumdose

kann ewig recycelt werden. „Noch

2010 hatte eine Vielzahl der Metallhändler

Berge von gebrauchten Aluminiumdosen

herumliegen und hatte kein sinnvolles

Recycling dafür. Wir beschlossen, etwas

Werthaltiges damit zu machen und Wertschöpfung

zu generieren“, so Skalnik.

DER KREISLAUF DER

ALUMINIUMDOSE

Im Betrieb erfolgt die mechanische Aufbereitung

der Dosen, die Reinigung und

Zerkleinerung. Anschließend werden die

Dosen zu ca. 20 Kilogramm schweren

Blöcken gepresst, die anschließend in die

Schmelzbetriebe geliefert werden.

Daraus werden Aluminiumbarren bis zu

20 Tonnen produziert und anschließend

in Platten ausgewalzt, bevor das Material

wieder beim Dosenproduzenten und letztendlich

als Dose im Regal landet. „Wir verarbeiten

heute rund 30 Prozent des Markts

mit dem Ziel, ein wiederverwertbares Top-

Produkt herzustellen“, erklärt Skalnik.

„Begonnen hat alles mit einer

gemeinsamen, spontanen

Idee. Andere hielten uns

damals für verrückt, aber wir

haben gezeigt, wie man eine

Chance optimal nutzen kann,

sodass alle profi tieren.“

Geschäftsführer Ing. Anton Skalnik

INTERNATIONAL UND

DOCH FAMILIÄR

Seit 2011 ist die Belegschaft

von vier Mitarbeitern auf 20

angestiegen und auch im kommenden

Jahr wird es, nach der

Eröffnung der neuen Halle

und Produktion, die aktuell

gebaut wird, wieder Mitarbeiterzuwachs

geben.

Bei einer Exportquote von

beinahe hundert Prozent – mit

Fokus auf die USA (wohin rund

80 Prozent geliefert werden) –

geht es im Unternehmen selbst

sehr familiär zu. Auf die Frage

nach dem Highlight des Arbeitsjahrs antworten

die Mitarbeiter unisono: „Das Kalendershooting

mit anschließender Grillfeier.“

Was steckt dahinter? Skapa produziert

jedes Jahr einen hochwertigen Mitarbeiterkalender,

der die gesamte Belegschaft kreativ

und professionell in Szene setzt. Dieser

Kalender wird an alle Geschäftspartner

geliefert und hat mittlerweile eine Auflage

von knapp 200 Stück. Überhaupt herrscht

zwischen bunt-glänzenden Bergen von

Aluminiumdosen eine lockere Atmosphäre.

Die neue Halle und Produktion wurde

selbst geplant, wobei sämtliche Erfahrungen

der letzten Jahre miteinflossen. Vor

Ort überzeugte man sich selbst über den

entworfenen Prototyp eines Förderbands.

Die Eröffnung und Inbetriebnahme der

Anlage, die auf 20.000 Tonnen Aluminium

pro Jahr ausgerichtet ist, ist für Anfang des

Jahres 2018 geplant.

KONTAKT

SKAPA Recycling GmbH

Kaplan-Straße 4, 2542 Kottingbrunn

Tel.: +43 710 85 85 - 0

E-Mail: office@skapa.at

Web: www.skapa.at

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Innovatives Konzept

Lösungen, wie sie etwa SKAPA Recycling aus

dem niederösterreichischen Kottingbrunn, einsetzt.

Firmengründer Anton Skalnik erkannte

beizeiten, dass sich – die richtige technische

Lösung vorausgesetzt – aus Aluminiumdosen

ein Rohstoff produzieren lässt, der jene Qualitätsstandards

erfüllt, die ihn für die direkte

Weiterverarbeitung in Aluminiumschmelzen

geeignet macht. Das Know-how war vorhanden

und gemeinsam mit einem Partner wurde

„eine Pilotanlage aufgebaut, die anfangs jeder

belächelt hat”, so Skalnik. „Wir sind unseren

Weg gegangen und das Konzept ist aufgegangen”,

freut sicher der Unternehmer. Mittlerweile

werden in der Anlage von SKAPA bei einem

Input von 12.000 Tonnen 3.000 Tonnen Aluminium

recycelt. Das Ausgangsmaterial dafür

kommt von Schredderbetrieben, die allerdings

einen Rohstoff liefern, der noch bis zu 20 Prozent

verunreinigt ist. An einer neuen Anlage

wird schon gebaut. Diese wird eine Kapazität

von bis zu 20.000 Tonnen haben und ebenfalls

hochwertiges Aluminium liefern, das direkt in

der Schmelze verarbeitet werden kann .“

Die Zöchling Abfallverwertung bereitet auf der Deponie Mistelbach den Großteil der Schlacken aus

Niederösterreichs Müllverbrennungsanlagen auf.

wichtige Entwicklungsmöglichkeiten. Die

Sammlung, der Transport und die Trennung

der Abfallstoffe boten und bieten nach wie vor

gute Möglichkeiten, Geschäftsideen zu entwickeln.

Und, last but not least, aus dem Abfall

lassen sich wertvolle Rohstoffe wiedergewinnen.

Steigende Preise von Eisen, Aluminium

oder Kupfer treiben die Entwicklung weiter

voran. Weil Elektrogeräte und elektronische

Geräte einen hohen Anteil an Edelmetallen

und anderen wertvollen Rohstoffen enthalten,

ist das Recycling auch trotz des mitunter hohen

technischen Aufwands rentabel.

Aber auch ein Rohstoff mit einem weniger

glänzenden Namen wie Gold und Silber ist begehrt.

Aluminium, das in großen Mengen im

Verpackungsmüll anfällt. Die Crux dabei: Das

Ausgangsmaterial ist mitunter stark verunreinigt

und macht die Weiterverarbeitung zum

hochwertigen Rohstoff, der wieder in der Metallindustrie

eingesetzt werden kann, nicht so

ohne weiteres möglich. Ausgefeilte technische

Lösungen sind in diesem Fall gefragt.

Metall aus Schlacke

Auch ein anderes niederösterreichisches Unternehmen

hat sich auf die Gewinnung von

wertvollen Metallen aus Abfall spezialisiert

und sich damit ebenfall eine starke Position auf

dem Markt gesichert. Die Zöchling Abfallverwertung

bereitet auf der Deponie Mistelbach

Schlacken aus Müllverbrennungsanlagen auf.

Dabei werden wertvolle Metalle wiederaufbereitet,

die früher vergraben wurden. Dabei

muss das Material zuerst aufgebrochen werden,

danach wird mit Magneten das Eisen herausgeholt.

Über spezielle Nichteisenabscheider

werden andere Metalle wie Kupfer und

Aluminíum aussortiert. „Wir recyceln einen

großen Teil der aus Müllverbrennungsanlagen

anfallenden Schlacke in Niederösterreich, wie

zum Beispiel aus der Anlage Dürnrohr. Der

Großteil der in Niederösterreich anfallenden

Schlacke wird von unserem Unternehmen

verarbeitet”, erklärt Unternehmenssprecher

Stefan Bader. Die Anlage ist seit 2008 in Betrieb

und ist laut Bader die einzige dieser Art

in Österreich.


HANS ZÖCHLING GMBH | PROMOTION

Innovation seit mehr

Nr. 581

als 60 Jahren

Familienbetrieb in dritter Generation, Transporte, Schottergewinnung oder Gründung in den

1950ern – Schlagworte, die auf den ersten Blick nicht nach Innovation klingen. Doch bei näherer

Betrachtung zeigt die Hans Zöchling GmbH eine Geschichte voller Weiterentwicklung.

Die Firma Zöchling wurde im Jahr

1954 als Transportunternehmen

gegründet und erschloss mit organischem

Wachstum nach und nach weitere

Geschäftsfelder: zunächst die Materialgewinnung,

gefolgt von Bauleistungen wie

Erdbau und Abbruch samt Recycling sowie

Deponierung und Abfallbehandlung.

Fotos: Zöchling

VORREITERROLLE BEWUSST

WAHRGENOMMEN

Diese Entwicklung wurde getragen vom unaufhaltsamen

Willen zur Weiterentwicklung

und dem Mut, neue Wege zu beschreiten.

Im Mittelpunkt standen dabei gleichermaßen

ökologische und wirtschaftliche Überlegungen.

Vor allem der bewusste Umgang mit

den natürlichen Ressourcen ist für Eigentümer

Johann Zöchling seit jeher ein wichtiges

Thema, das die Unternehmensentwicklung

„Egal ob Lehrling oder Vorarbeiter,

die Mitarbeiter können

jederzeit zu uns kommen.“

Eine der größten Erdbaustellen Wiens, der

Austria Campus.

seit vielen Jahren antreibt. Als eines der

ersten Unternehmen in Österreich setzte

Zöchling bereits in den 1980er Jahren mobile

Anlagen zum Recycling von Baustoffen

ein. Im Steinbruch Ramsau nahm das Unternehmen

2004 die erste Materialseilbahn in

Betrieb, die beim Transport des Gesteinsmaterials

ins Tal Strom erzeugt. 2009 eröffnete

Zöchling auf der Deponie Mistelbach die

Schlackenaufbereitungsanlage zur Rückgewinnung

und Wiederverwertung von Metallen

aus Rückständen der Müllverbrennung.

„Besonders stolz sind wir rückblickend

auf jeden dieser Innovationssprünge“, erzählt

Geschäftsführer Johann Zöchling,

„aber auch darauf, dass wir auf einen großen

Stamm an langjährigen Mitarbeitern zählen

dürfen, ohne die eine solche Entwicklung

nicht möglich gewesen wäre.“ Als Erfolgsgeheimnis

für die Un-

Geschäftsführer Hans Zöchling

ternehmensverbunden-

heit seiner Mitarbeiter

sieht er das familiäre

Betriebsklima und die

direkte Kommunikation

zwischen Mitarbeitern

und der Familie Zöchling.

„Egal ob Lehrling

oder Vorarbeiter, die Mitarbeiter können

jederzeit zu uns kommen“, so Zöchling

GRÖSSTE BAUSTELLE ÖSTERREICHS

2015 erhielt die Hans Zöchling GmbH den

Auftrag für die Erdbauarbeiten beim Bauvorhaben

Austria Campus, das mit 500.000

Kubikmetern Aushub viele Jahre lang die

größte Erdbaubaustelle Wiens war. Hier

zeichnete das Unternehmen für den gesamten

Erdbau und die Entsorgung verantwortlich.

Insgesamt wurden 1.200.000 Tonnen

Material ausgehoben und abtransportiert.

Das entspricht 48.000 LKW-Fuhren und –

Abbruch und anschließendes Recycling zeigen

den verantwortungsvollen Umgang bei Zöchling.

würde man die LKWs Stoßstange an Stoßstange

reihen – einer Schlange von rund 790

Kilometern, also etwa der Entfernung Wien-

Frankfurt. Aushub und Abtransport konnten

in nur elf Monaten abgewickelt werden.

„STILLSTAND IST RÜCKSCHRITT“

Unter diesem Motto hat Johann Zöchling

seine Firma aufgebaut. Das Familienunternehmen

in Hainfeld zählt heute 350 Mitarbeiter

und ist mit modernen Standorten in

Wien, Niederösterreich, Burgenland und

Steiermark gut aufgestellt, um auch zukünftige

Herausforderungen zu meistern.

Mit dem Blick auf die Zukunft hat Johann

Zöchling auch die Betriebsnachfolge bereits

sichergestellt und die operative Leitung an

die nächste Generation, seine Söhne Johannes

und Martin, übertragen. Damit kann

den Kunden auch in Zukunft das gewohnte

Zöchling-Service geboten werden.

KONTAKT

Hans Zöchling GmbH

Wienerstraße 61, 3170 Hainfeld

Tel.: +43 2764 7911-0

E-Mail: transporte@zoechling.at

Web: www.zoechling.at

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TOP 1000 | STARTUP

Wie Anna das große

Glück fand

Genial. Dating-App und Virtual Reality Videos – Niederösterreichs Start-up-Szene gibt

kräftige Lebenszeichen von sich. Bildungseinrichtungen, Politik und Initiativen aus der

Wirtschaft versuchen nach Kräften, erfolgversprechende Gründungen zu fördern.

Wie wirksam ihre Erfindung tatsächlich

ist, konnte Anna Hochhauser

– mehr oder weniger

unbeabsichtigt – an sich selbst feststellen. Weil

die Co-Founderin der Dating-App Candidate

nach einem Update die Funktionalität selbst

Dating App aus

Niederösterreich:

260.000 User

weltweit

durchprobierte und dabei unter anderem die

Fragen eines 32-jährigen Berliners beantwortete,

fand Anna das große Glück. Gute Fragen

und Antworten sind nämlich das Um und

Auf der Dating-App aus Niederösterreich, die

schon kurz nach ihrem Launch vom Portal

Appadvice als „Herausforderer von Tinder“

gehandelt wurde. Das Prinzip: Einfach die jeweilige

Frage möglichst kreativ beantworten

und so das Herz des Fragestellers erwärmen.

Hinter der innovativen App stehen acht junge

und engagierte Kreative aus Niederösterreich,

die den Nutzern die Möglichkeit bieten wollen,

sich auch online richtig kennenzulernen und

frustrierende erste Dates zu vermeiden.

260.000 User weltweit

In nur wenigen Monaten nach dem Launch

der App schoss die Nutzerzahl in den sechsstelligen

Bereich. Allein in den ersten drei

Monaten von 2017 stieg die Anzahl an registrierten

Nutzern um 50 Prozent. Mittlerweile

nutzen 260.000 User weltweit die App. Ein Paradebeispiel

dafür, was Niederösterreichs Startup-Szene

leisten kann, und der schlagende Beweis

dafür, dass hippe Tech-Erfindungen nicht

nur im Silicon Valley möglich sind.

8.732 Unternehmen wurden im Vorjahr in

Niederösterreich gegründet, Tendenz weiter

steigend. Bei Weitem nicht alle sind Newcomer

mit einem innovativen Produkt vergleichbar

mit Candidate. Allerdings, die heimische Startup-Szene

gibt, mit Unterstützung von Politik,

Bildungseinrichtungen und Interessenvertretung

kräftige Lebenszeichen von sich.

IST CUBE ist zum Beispiel eine neue Investitionsplattform,

die sich die Unterstützung

bei der Gründung und Entwicklung von Tech-

Start-ups zum Ziel gesetzt hat. Initiiert vom

Institute of Science and Technology Austria

(IST Austria) und einer Tochtergesellschaft

von Lansdowne Partners möchte IST CUBE

einen Schritt setzen und die Situation für junge

technologiebasierte Gründer verbessern.

Im Fokus steht dabei die Investition in stark

technologieorientierte Unternehmen, von denen

viele ihren Ursprung in der akademischen

Forschung haben. „Am IST Austria wollen wir

geniale junge Leute unterstützen, deren Weg

sie ins Unternehmertum führt. Gemeinsam

mit Lansdowne Partners und weiteren potenziellen

Investoren wollen wir ein Umfeld schaffen,

in dem Innovationen gedeihen können”,

STARTHILFE GIBT DIE

WIRTSCHAFTSKAMMER

NIEDERÖSTERREICH:

Die kostenlose Gründungsberatung der WKNÖ

kann in jeder der 23 Bezirks- und Außenstellen

in Anspruch genommen werden. Gemeinsam

mit anderen Experten kann dann die Idee noch

weiter entwickelt werden – sei es durch Technologie-

und Innovationsberatung oder mithilfe

von geförderten Beratungen. Es steht ein großes

Potpourri an Leistungen für angehende Unternehmer

in Niederösterreich zur Verfügung. Infos

unter www.gruenderservice.at

Fotos: getcandidate.com , We Need Light – „A Slice of Reality“

58

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


umreißt Tom Henzinger, Präsident des IST

Austria, das Vorhaben.

Aufnahmetechnik

weiterentwickelt

Nicht am IST Austria, dafür aber an der Fachhochschule

St. Pölten, wurde der Grundstein

für ein weiteres spektakuläres Start-up gesetzt.

Die drei Medientechnik-Studenten Felix Blasinger,

Max Heil und Johannes Traun waren

mit den Einschränkungen von 360-Gradbzw.

Virtual-Reality-Videos unzufrieden und

entschlossen sich, ein eigenes, interaktives Aufnahme-

und Wiedergabesystem zu entwerfen.

Ihr Projekt „A Slice of Reality” entwickelte die

sogenannte „Bullet-time-Technik“ aus dem

Film „Matrix“ weiter und wurde heuer mit dem

Förderpreis im Rahmen des Staatspreises Digital

Solutions 2017 ausgezeichnet.

An eine touristische Zielgruppe richtet sich

das Projekt insight.trips von Anna Steinacher,

„A Slice of Reality”: Aufnahmetechnik aus dem Film „Matrix“ weiterentwickelt.

Daniel Huber und Patrick Kofler, das einen

personalisierten Reiseführer bietet. Während

herkömmliche Reiseführer viele Informationen

beinhalten, die nicht alle Leser interessieren,

sind Reiseführer von insight.trips Unikate und

individuell auf die Bedürfnisse der Reisenden

zugeschnitten. Mittels eines Baukastenprinzips

können Reisende auf der Webseite des Projekts

je nach Interesse ihren Reiseführer zusammenstellen

und ein Cover mit eigenen Bildern und

Text gestalten. Eine Partnerdruckerei druckt

und bindet den Reiseführer und stellt diesen

den Kunden innerhalb weniger Tage zu. Eine

kostenfreie App kann auch ohne Reiseführer

verwendet werden.

Übrigens, wer wissen möchte wie der smarte

Berliner Annas Herz eroberte: „Ausschlaggebend

war seine Frage: ‚Welche Superkräfte

hättest du gerne?‘ Diese hat das Eis gebrochen“,

gesteht die Niederösterreicherin.


top 1000 | kommunikation

Druckereibranche

konsolidiert sich

Umschwung. Der Preisdruck durch Mitbewerber aus Osteuropa machte heimischen

Druckereien in den vergangenen Jahren schwer zu schaffen. Mit Qualität und

innovativen Produkten scheint nun der Umschwung zu gelingen.

Es war für die Branche wohl eine lange

ersehnte Nachricht: Das erste Mal

seit sechs Jahren blieben 2016 die

Umsätze der Druckereibranche stabil, stiegen

sogar leicht mit 0,8 Prozent gegenüber dem

Vorjahr. Grund zur Entwarnung sieht der

Verband Druck & Medientechnik dennoch

nicht, wie er in seinem jüngsten Tätigkeitsbericht

festhält. Denn zum einen war die Krise

der Branche in den letzten zehn Jahren massiv.

Eine ganze Reihe von Traditionsbetrieben

wie etwa Goldmann Druck in Tulln mussten

Insolvenz anmelden, viele Arbeitsplätze in

der Branche gingen verloren. Zum anderen

fällt der Aufwärtstrend noch unscheinbar

aus. Trotz des leichten Umsatzplus ist die

Zahl der Beschäftigten weiter gesunken. Die

Anzahl der Betriebe ist, nach jahrelangem Abwärtstrend,

im Vorjahr erstmals wieder stabil

geblieben. Ein Zeichen des Aufbruchs.

Trend zu Print

Auch weil die Branche unisono einen zwar

noch zaghaften aber trotzdem klar wahrnehmbaren

Trend in Richtung Print feststellt:

„Es wird noch immer und wieder verstärkt gedruckt

– das wirkt sich positiv auf den Umsatz

der Branche aus“, meint etwa der Präsident

des Verbands Druck & Medientechnik,

Gerald Watzal. Profitieren würden davon

allerdings nicht die klassischen Druckereien,

sondern eher Nischenanbieter und neue

Druckdienstleister. Gestärkt wird nach Meinung

von Branchenexperten der neue Trend

zu Print auch von den krisenhaften Entwicklungen

rund um Cybermobbing, Hasspostings

und zweifelhafte Statistiken der Digitalmedien.

„Wir reden immer von der digitalen

Transformation, aber wir schauen dabei wenig

darauf, wie sich die analogen Sektoren

modernisieren und verändern. Gedruckte

Information bekommt eine viel höhere Aufmerksamkeit

als digitale”, bescheinigte der

renommierte Zukunftsforscher Matthias

Horx bei seiner Key Note beim 1. Druck- &

Medienkongress in Linz der Branche. Jene

Generation, die bereits mit Smartphone &

Co aufgewachsen ist, werde in den nächsten

Foto: Skadyfernix – Freepik

60 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


AGENSKETTERL | PROMOTION

Frisch aus dem Druck

Die Druckerei agensketterl, ein niederösterreichischer Leitbetrieb, steht seit Jahren für

individuelle Printprodukte mit einem speziellen Fokus auf den Kunst- und Kulturbereich.

Nr. 792

Fotos: agensketterl Druckerei GmbH

Keine Spur von Tinte, kein klassischer

Druckereigeruch, sondern ein aufgeräumter,

moderner Eindruck

entsteht, betritt man die Räumlichkeiten

der Druckerei agensketterl in Bad Vöslau.

Gleich im Eingangsbereich finden Gäste

ausgewählte Produktionen des Unternehmens

zur Ansicht. Die extravaganten Jahresberichte

und hochglänzenden Kunstkataloge

machen schnell klar, dass es hier

keine Printprodukte von der Stange gibt,

sondern hochindividuelle Produkte, die

keinen Zweifel daran lassen, wer hier im

Fokus steht – der Kunde und seine Anforderungen.

Vor Kurzem produzierte agensketterl

für die Holzindustrie erstmalig

einen Geschäftsbericht mit Echtholz-Umschlag,

ein Novum im Druckereibereich

und ein Beweis für die hohe Individualisierbarkeit.

Branchenbericht der Holzindustrie mit Echtholz-

Ummantelung.

MitarbeiterInnen bei der Farbabstimmung.

NUMMER 1 IM KUNST- UND

KULTURBEREICH

Diese Individualität ist besonders im

Kunst- und Kulturbereich gefragt. Hier

hat sich die Druckerei einen Namen gemacht

und ist mit Kunden wie den Österreichischen

Bundestheatern, dem Kunsthistorischen

Museum, Grafenegg oder der

Kunstmeile Krems die Nummer eins im

Segment. Im 3-Schicht-Betrieb werden Kataloge

für Ausstellungen und Auktionen,

Programme für Theater und Opernhäuser

sowie klassische Werbeplakate produziert.

Neben der hohen Qualität der Produkte

steht besonders das Kundenverhältnis

im Fokus. Vertrauen und Verlässlichkeit

werden bei agensketterl großgeschrieben.

Gerade Kunst- und Kulturschaffende, die

sich selbst über die Qualität ihrer Produktionen

und Angebote definieren, fühlen

sich hier gut aufgehoben.

Die Produktion von agensketterl weist

eine hohe Fertigungstiefe auf, das heißt,

dass nahezu alle Printprodukte zu hundert

Prozent im eigenen Haus hergestellt werden

können. Dem Kunden kommt dabei

zugute, dass auch kurzfristigste Termine

realisiert werden können.

SCHNELLLEBIGER

LEBENSMITTELEINZELHANDEL

Auch für den Lebensmitteleinzelhandel

wird hier eifrig produziert. Sämtliche

Point-of-Sale-Materialien, also Druckprodukte

in den Filialen selbst – zum Beispiel

Plakate, Deckenhänger oder Preisschilder

– werden in Bad Vöslau mit hoher Sorgfalt

produziert. Der schnelllebige Einzelhandel

fordert die Flexibilität der Druckerei regelmäßig

heraus: Plakate für Produktrückrufe

oder geänderte Preise auf den Schildern im

Geschäft müssen nicht nur schnell produziert,

sondern ebenso schnell beim Kunden

sein.

Modernste Technik sorgt für höchste Druckqualität.

BERUFSVIELFALT IM FAMILIEN-

FREUNDLICHEN BETRIEB

Die Mitarbeiter von agensketterl wissen

das persönliche Betriebsklima, familienfreundliche

Arbeitszeitmodelle und die

moderne Ausstattung sehr zu schätzen.

Rund acht unterschiedliche Berufsgruppen

gibt es am Standort. Auch Lehrlinge

sind stets willkommen, denn die Druckerei

bildet in den Bereichen Druckvorstufe,

Druck und Buchbinderei aus.

„Werde ich nach den Eigenschaften von

agensketterl gefragt, so antworte ich stets:

verlässlich, termintreu und qualitativ hochwertig.

Denn Schnelligkeit darf sich niemals

negativ auf die Qualität auswirken.“,

so Prok. Martin Wlacil, Vertriebsleiter bei

agensketterl. Gerade in der Print-Branche,

die stark im Umbruch ist, sind diese Eigenschaften

enorm wichtig. „Dazu gehört

neben der ständigen technischen Weiterentwicklung

auch, dass sich unsere Mitarbeiter

laufend fortbilden und wir uns so

kontinuierlich verbessern können.“

KONTAKT

agensketterl Druckerei GmbH

Druckhausstraße 1,

2540 Bad Vöslau

Tel.: +43 1 576 10

E-Mail: info@diedruckerei.biz

Web: www.agensketterl.at

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top 1000 | kommunikation

„Gedruckte Information

bekommt eine viel

höhere Aufmerksamkeit

als digitale.“


Zukunftsforscher Matthias Horx

Jahren ihre Lust auf Facebook etc. deutlich

reduzieren und durchaus auch wieder Bücher

lesen, schätzt Horx. Zudem würden sich die

Anzeichen mehren, dass die sozialen Medien

ihren Zenit bereits überschritten hätten. Der

zweite wichtige Faktor für den Umschwung

liegt in der Branche selbst. Viele Druckereien

haben mittlerweile auf die geänderten Kundenbedürfnisse

reagiert und ihr Portfolio

umgestellt. „Der Markt, unsere Kunden und

ihre Bedürfnisse haben sich in den letzten

Jahren stark verändert. Der Bedarf an Kleinund

Kleinstauflagen steigt, die Losgrößen

werden aber kleiner, die Zahl der zu bearbeitenden

Aufträge bei gleichem Umsatz steigt.

Der Personaleinsatz steigt somit generell,

Martin Wlacil, agensketterl Druckerei: Fokus auf

Sonderproduktionen, bei denen Optik, Haptik

und Veredelung im Vordergrund stehen.

während der Ertrag bestenfalls gleich bleibt.

Internetdruckereien begegnen dieser Situation

mit der rigorosen Standardisierung von

Druckprodukten. Der Kunde hat nur die Auswahlmöglichkeit

in dem engen Rahmen, den

die Druckerei vorgibt”, erklärt Martin Wlacil,

Prokurist der agensketterl Druckerei GmbH

die aktuelle Situation.

Zunehmende Digitalisierung

Sobald die Produkte allerdings individueller,

aufwendiger und mehr kreativen Einsatz verlangen

würden, dann wären konventionelle

Druckereien klar im Vorteil. Schon jetzt würden

durch die zunehmende Digitalisierung

im Bogenoffsetdruck weniger Massendrucksorten

produziert, sondern vermehrt Sonderproduktionen,

bei denen Optik, Haptik

und Veredelung im Vordergrund stünden. „In

diesem Segment sehen wir uns und hier hat

die klassische Druckerei auch weiterhin ihre

Berechtigung. Vor diesem Hintergrund haben

wir uns auch entschlossen, die Produktion

von drei Druckereien an einem Standort zu

fusionieren. So können am besten Synergien

genutzt und das Beste der drei Marken gebündelt

werden”, so Wlacil zur Strategie der

Druckerei. Mit den neu etablierten Kompetenzzentren

für die Bereiche Kunst & Kultur,

Außenwerbung und Großformatdruck, Magazin-

und Katalogproduktion sowie für die

Herstellung hochwertigster Bildbände könne

Kunden fundiertes Know-how und Sicherheit

im Produktionsprozess garantiert werden.

Die flexible Anpassung an die geänderten

Kundenbedürfnisse und die Entwicklung

neuer Produkte ist der Schlüssel für die zukünftige

Erholung der Branche, sind sich

Experten einig. So wird etwa der Wohndekorationsmarkt

als „the next big thing“ für Drucker

gehandelt. Der Markt, dem international

großes Potenzial nachgesagt wird, wächst und

bietet Druckereien gute Chancen für Spezialprodukte.

Getrieben wird die Nachfrage von

einem zunehmend individualisierten Wohnbedürfnis

der Menschen, in dem eigene Kreativität

und Individualdesign der Wohnungseinrichtung

eine große Rolle spielen. Von

einer neuen Verkleidung für das Sofa bis zum

Redesign von Omas Vase.

Neue Technologien

Ermöglicht wird das auch durch neue Technologien:

Mit dem UV-Flachbett-Tintenstrahldrucker

kann jedes Material bedruckt

werden. Hoffnungen setzt die Branche auch

in den Trend „Transaktive Print“. Damit ist

die Interaktion zwischen Print und mobilen

Anwendungen gemeint. Durch die Verbindung

der beiden Welten lässt sich das Druckergebnis

deutlich aufwerten. Handelsketten

versehen vermehrt ihre Ware mit einem QR-

Code, der schnellen Informationsaustausch

über das Produkt erlaubt. Oder ein Printinserat

von BMW mit NFC-Tag: Man kann sein

Handy auf eine vorgezeichnete Fläche im Inserat

legen und sieht dem Auto zu, wie es mit

Parksensoren einparkt. Die Beispiele zeigen

die enormen Möglichkeiten, vor allem auch

durch die Einbindung von Digitalisierungstechnologien.

Kurios: Ausgerechnet jene

Technik, die als der Totengräber der Branche

angesehen wurde, könnte jetzt einen guten

Teil zu ihrer Erholung beitragen.


luxus | top 1000

Premiumprodukte produziert

in Niederösterreich

Boom. Der Umsatz mit Luxusartikeln boomt. Mit Marken wie Laufen, Geberit und

Breitwieser gibt es auch in Niederösterreich Hersteller von Produkten aus

dem Topsegment.

Louis Vuitton, Gucci oder Rolex – jeder

kennt sie, die klingenden Namen der

Top-Luxusmarken. Und die meisten

Menschen haben wohl schon einmal mit dem

Gedanken gespielt, sich ein Produkt dieser

und ähnlicher Marken zu kaufen. Tatsache

ist, der Markt für Luxusgüter boomt. Bei Europas

Konsumenten sitzt nach überwundener

Wirtschaftskrise die Geldbörse wieder lockerer

und neue Käuferschichten aus Fernost schätzen

zunehmend prestigeträchtige Waren. Auf

bis zu neun Prozent Umsatzwachstum schätzt

die internationale Managementberatung Bain

& Company in ihrer kürzlich veröffentlichten

Studie „Worldwide Luxury Market Monitor

2017“ heuer das Umsatzwachstum in Europa

bei Luxusartikeln.

Auch für die österreichische Luxusgüterbranche

sind beachtliche Zuwächse zu erwarten,

meldet Deloitte Österreich. Immerhin 6,8

Prozent sollen es heuer werden, getrieben von

Käufern in den aufstrebenden Märkten und

Reisenden, die vermehrt zu Luxusartikeln

greifen. Unter den Top 100 der weltweit führenden

Marken des Deloitte- Reports befinden

sich nicht nur die oben genannten klingenden

Namen, sondern mit Swarovski und Wolford

auch zwei Unternehmen aus Österreich. Nicht

im Report aber trotzdem wichtige Player am

europäischen Markt sind zwei Unternehmen

aus dem Bäder-Segment die ihre Produkte unter

anderem in Niederösterreich produzieren.

Geberit, Hersteller von exklusiven Sanitärprodukten,

produziert am Standort Pottenbrunn

mit 430 Mitarbeitern Duschflächen,

Duschrinnen, Siphons, Dachwassereinläufe

und Rohrmuffen. Wichtigste Absatzmärkte

für das Unternehmen sind neben Österreich

die Schweiz, Deutschland und Italien. Die

weltweit tätige Geberit Gruppe ist europäischer

Marktführer für Sanitärprodukte. Als integrierter

Konzern verfügt Geberit in den meisten

Ländern Europas über eine sehr starke lokale

Präsenz. Als wichtigste Herausforderung

nennt Geberits PR- & Markenmanagerin

Evelyn Sillipp: „Qualifizierte Mitarbeiter zu

finden, auszubilden bzw. weiterzuentwickeln,

damit am Standort Pottenbrunn durch Umsetzung

von Lean-Management-Prinzipien

und mithilfe neuer digitaler Methoden weiterhin

hohe Produktivitätssteigerungen zu

erzielen sind und um weiterhin Benchmarks

setzen zu können.”

Ebenfalls zum Sektor der Premium-Ausstatter

bei Sanitäreinrichtungen gehört die traditionsreiche

Schweizer Marke Laufen, die in

Niederösterreich mit einer Produktionsstätte

am Standort Wilhelmsburg vertreten ist. Seit

120 Jahren werden unter der Marke Laufen

hochwertige keramische Produkte produziert,

die Kernkompetenz der Keramikproduktion

wurde durch eine Produktpalette für den gesamten

Badbereich erweitert. Das Unternehmen

arbeitet immer wieder mit international

renommierten Designern wie Toan Nguyen

und Konstantin Grcic zusammen und war

heuer auch mit einer spektakulären Präsentation

auf der Vienna Design Week, Österreichs

wichtigster Designmesse, vertreten. Auch in

Tulln findet man Außergewöhnliches: Das

Unternehmen Breitwieser verarbeiten hochwertige

Natursteine, dabei entstehen exklusive

Wohnraumkonzepte. Das Sortiment reicht

von Boden- und Wandverkleidung bis hin zu

Küchenarbeitsplatten und Steinküchen.


TOP 1000 | WIRTSCHAFT

Vom Mostviertel in die

weite Welt

Mega-Projekt. Ein niederösterreichisches Holzbauunternehmen baute das erste

komplett aus Brettschichtholz gefertigte Flughafengebäude in Asien.

Mit der Umsetzung eines spektakulären

Großauftrags in Südostasien

macht der in Ober-Grafendorf

ansässige Rubner Holzbau von sich reden.

Die Mostviertler Niederlassung des internationalen

Holzbau-Spezialunternehmens errichtete

im Zuge der Erweiterungen des Mactan

Cebu International Airport, des zweitgrößten

Flughafens der Philippinen, einen Terminal in

spektakulärer Holzbauweise. Die besondere

Herausforderung des Projekts: Bogenträger

aus Brettschichtholz bilden die wellenförmige

Tonnendach-Tragstruktur für den modernen

Neubau mit 65.000 Quadratmetern Fläche.

Insgesamt wurden für das Projekt 4.500 Kubikmeter

Brettschichtholz in Ober-Grafendorf

hergestellt, anschließend verschifft und unter

der Leitung von Rubner Holzbau in Lapu Lapu

City auf der Insel Mactan montiert. Dank des

Flughafen-Projekts ist der Standort Ober-Grafendorf

zusätzlich zur bereits guten Grundauslastung

der Produktion voll ausgelastet. Dabei

war das Projekt in doppelter Hinsicht ein Novum:

„Dies ist in der Unternehmensgeschichte

von Rubner Holzbau Ober-Grafendorf der

größte Auftrag für eine Konstruktion aus Brettschichtholz“,

erklärt Projektleiter Anton Wanas.

Erste Liga

Das Gebäude ist auch in konstruktiver Hinsicht

ein Novum: Es ist das erste komplett aus

Brettschichtholz gefertigte Flughafengebäude

in ganz Asien. Für Rubner Holzbau ist der

Großauftrag dabei vor allem eine Bestätigung,

dass das europaweit im Ingenieurholzbau

führende Unternehmen auch international in

der ersten Liga spielt, wenn es um die Planung

und Ausführung anspruchsvoller Architektur

in Holz geht, betont Wanas.

Der 1926 gegründete Südtiroler Familienbetrieb

Rubner Holzbau beschäftigt an den

Standorten in Italien, Österreich, Deutschland

und Frankreich etwa 1.500 Mitarbeiter. Der

Jahresumsatz beträgt rund 360 Millionen Euro.

Mit drei Produktionsstandorten in Brixen (IT,

gegründet 1974), Calitri (IT, gegründet 1991)

und Ober-Grafendorf (AT, gegründet 1938)

sowie seinen europaweiten Niederlassungen

erzielt das Unternehmen eine Jahresleistung

von rund 150 Millionen Euro. Das Portfolio

umfasst Lösungen für Industrie- und Gewerbebauten,

Sporthallen und Einkaufszentren, Kirchenbau,

Kultur- und Kongresszentren sowie

Brücken und Wohnanlagen im öffentlichen

wie auch im privaten Bereich.

Dabei legt Rubner Holzbau bei der gesamten

Angebotspalette – vom Schnitt- und Konstruktionsrahmenholz

über Massivholzplatten,

Brettschichtholz und komplexe Leimholzstrukturen

bis hin zu Türen, Fenstern, schlüsselfertigen

Häusern und schlüsselfertigen

Großprojekten in Holzbauweise – Wert auf

höchste Produktqualität.


Erfahre, was das Leben kann. Entfalte, was Du kannst. Erlerne, was nur ein Profi kann.

www.lehre-respekt.at


RTA | PROMOTION

Vom lokalen Player zum internationalen

Hidden Champion

„Wir bewegen uns heutzutage auf internationalen Märkten. Niemand ist nur mehr ein lokal

präsentes Unternehmen, sondern muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben, auch auf dem

internationalen Markt dieselbe Leistung erbringen.“

Hans-Christian Schlesinger, Geschäftsführer

von RTA, einem

niederösterreichischen Leitbetrieb

in St. Aegyd, sieht die nach wie vor

steigende Internationalisierung nicht als

Bedrohung, sondern als Chance für das

innovationsgetriebene Unternehmen. Das

Kerngeschäft von RTA ist die Entwicklung

und Herstellung von Schalldämpfungs-

und Abgasnachbehandlungssystemen

für die Nutzfahrzeugindustrie. Darin

nimmt das Unternehmen mit einer Exportquote

von über 95 Prozent eine Vorreiterrolle

ein und ist derzeit europaweit

betrachtet Marktzweiter in der schweren

Nutzfahrzeugklasse. RTA bedient neben

dem klassischen On-Road-Sektor mit

Lastkraftwagen und Bussen auch den

Off-Road-Sektor mit Agrar- und Baumaschinen

sowie Flurförderfahrzeugen.

Neu im Unternehmensportfolio ist das

Non-Road-Segment mit Abgasnachbehandlungssystemen

für Stationäranlagen,

Schiffe und Bahnanwendungen.

KEIN WACHSTUM UM DES

WACHSTUMS WILLEN

Dass Internationalisierung nicht bloß ein

Schlagwort ist, zeigt auch der Ankauf der

zusätzlichen Produktionsstätte in Deutschland.

2015 erwarb die erweiterte Unternehmensgruppe

diese im Rahmen der

Internationalisierungsstrategie in Lampertheim,

Südhessen, in unmittelbarer Nähe zu

Frankfurt. In Rastatt, Baden-Württemberg,

hat das Unternehmen schon einen deutschen

Standort, an dem die Produktentwicklung

vorangetrieben wird. RTA setzt

jedoch statt blinder Internationalisierung

auf homogenes Wachstum: „Mit Ende des

nächsten Jahres sollte die neue Produktionsstätte

bereits ausgelastet sein und in Betrieb

gehen“, sieht sich Schlesinger in der

strategischen Planung bestätigt.

INNOVATION ALS TREIBSTOFF

In der Theorie der Unternehmensführung

wird viel diskutiert: Sollen sich Unternehmen

lieber „gesundsparen“ oder „groß investieren“?

RTA hat für sich die individuell

passende Antwort gefunden und investiert

seit 2012 intensiv in das Unternehmenswachstum.

„Nur durch gezielte Investitionen

kann ein Unternehmen wie unseres

international manövrierfähig bleiben und

sich in einer dynamischen Branche den sich

ändernden Anforderungen anpassen“, so

Schlesinger, der das Unternehmen schon

lange vor seiner Ernennung zum Geschäftsführer

begleitet hat. Er spricht damit insbesondere

die nationalen und internationalen

Normen – z. B. EU-Abgasnormen – an, die

regelmäßig angepasst werden.

Die Innovationskraft ist am Standort St.

Aegyd, einer der größten branchenspezifischen

Fertigungsanlagen Österreichs,

deutlich sichtbar: 2012 wurde eine neue

Werkshalle, das „Werk 2“, gebaut, die mit

dem Fertigungsband 8, unter den Angestellten

einfach nur „Band 8“ genannt, über eine

moderne, vollautomatisierte Großschalldämpfermontage

mit neuester Robotertechnologie

verfügt. Die Roboter verarbeiten die

Fotos: RTA


Nr. 88

Produkte mit gleichbleibender Präzision,

machen jedoch, wie Schlesinger betont, keinem

einzigen Mitarbeiter den Arbeitsplatz

streitig, sondern sorgen vielmehr für eine

Professionalisierung des Personals, das die

Maschinen stets im Auge behält, wartet und

bei Störungen eingreift. Der Personalbedarf

steigt dadurch tendenziell: Allein in St. Aegyd

sollen in den nächsten Jahren bis zu 30

weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

Bei der Personalauswahl zählen die Qualifikation

und vor allem die Bereitschaft sich

weiterzubilden. Die stetige Weiterentwicklung

der Mitarbeiter sorgt auch dafür, dass

die Abhängigkeit von externen Anbietern in

den letzten Jahren deutlich reduziert werden

konnte, so etwa durch eine Rückholung ehemals

extern vergebener Vorprodukte, also

die Übernahme einer vorgelagerten Fertigungsstufe.

Auch für die sogenannte „Just

in Sequence“-Produktion sind qualifizierte

Mitarbeiter unverzichtbar: RTA bietet seinen

Kunden, etwa der Automobilindustrie,

die Lieferung der Fertigprodukte bereits in

jener Reihenfolge an, in der die Teile später

bei diesen verbaut und verarbeitet werden.

Durch die effiziente Fertigung ist dies innerhalb

eines Tages möglich.

LEHRLINGE ALS

FACHARBEITER DER ZUKUNFT

Auch in den Ausbildungsbetrieb mit insgesamt

vier Lehrberufen wurde eifrig investiert

und um 750.000 EUR eine eigene

Lehrwerkstatt errichtet, in der sich – im Gegensatz

zu vielen anderen Betrieben – keine

Übungsmaschinen, sondern echte Verarbeitungsstationen

befinden. Aktuell hat

Lager in St. Aegyd am Neuwalde.

Automatisierte Fertigung.

RTA 13 Lehrlinge am Standort St. Aegyd

– ein Beleg dafür, dass sich die Investition

gelohnt hat. Pro Jahr werden drei bis vier

neue Lehrlinge aufgenommen. Die Nachfrage

ist durch die getätigten Investitionen

in die Lehrwerkstatt gestiegen.

Und auch die Aus- und Weiterbildung

der Mitarbeiter wird im Unternehmen gefördert.

Schlesinger, der sich selbst berufsbegleitend

weiterqualifizierte, ermutigt jene,

die sich individuell fortbilden möchten. So

nimmt beispielsweise aktuell ein Mitarbeiter

an der Donau-Uni Krems ein Masterstudium

im Logistikbereich auf, damit noch

mehr Know-how ins Unternehmen eingebracht

werden kann.

KLASSE UND MASSE

Die Steigerung der Produktionseffizienz

wirkt sich auch positiv auf die Qualität

aus – ein Kriterium, das RTA besonders

am Herzen liegt. Dem Unternehmen wurde

in zahlreichen Untersuchungen ein

sehr hohes Qualitätsniveau bescheinigt.

Um dies immer wieder erneut durch unabhängige

Experten überprüfen zu lassen,

nimmt das Unternehmen regelmäßig an

Auszeichnungs- und Zertifikationsverfahren

wie dem Quality Austria Ranking

„Exzellentes Unternehmen“ oder dem EF-

QM-Programm teil. „Durch den Blick von

außen können wir die Frage beantworten,

wo wir stehen und ob wir die Qualität über

die Jahre halten bzw. verbessern können“,

erläutert Schlesinger.

RTA ALS ARBEITGEBER

Durch die langfristigen Lieferbeziehungen

kann das Unternehmen seinen rund 200

Mitarbeitern einen krisensicheren Arbeitsplatz

bieten. Auch die stetige Prozessinnovation

kommt den 130 Arbeitern und 70 Angestellten

zugute. Den Mitarbeitern werden

Freiräume und damit die Abarbeitung eigener

Themen ermöglicht. Diese Wertschätzung

der individuellen Kompetenz wirkt

sich auch auf die Mitarbeiterfluktuation

aus, die äußerst gering ist. Die flachen Hierarchien

machen das Unternehmen zudem

wesentlich agiler als die Konkurrenz. Durch

kurze Entscheidungswege können Aufträge

mit hoher zeitlicher und inhaltlicher Flexibilität

angenommen und abgearbeitet werden.

Die Kunden von RTA profitieren damit von

der Selbstständigkeit und den flachen, wenigen

Hierarchieebenen im Unternehmen.

Schlesinger räumt ein: „Selbstverständlich

gehen mit vergrößerten Freiräumen auch Risiken

einher, jedoch sind wir überzeugt, dass

jene Freiräume die Mitarbeiter zu Höchstleistungen

antreiben. Stolz auf die eigene

Arbeit zu sein, ist eine unglaublich große

Motivation.“

KONTAKT

RTA GmbH

Eisenwerk 14,

A-3193 St. Aegyd am Neuwalde

Tel.: +43 2768 2203-0

E-Mail: info@rothtechnik.eu

Web: www.rothtechnik.eu

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Die Wirtschaftskraft

der Bezirke

Betriebe Umsatz Betriebe

2015 2015 2016

Umsatz

2016

Umsatzsteigerung

Änderung

in %

Anteil

gesamt

AMSTETTEN

BADEN

BRUCK A. D. LEITHA

GÄNSERNDORF

GMÜND

HOLLABRUNN

HORN

KORNEUBURG

KREMS

KREMS LAND

LILIENFELD

MELK

MISTELBACH

MÖDLING

NEUNKIRCHEN

SCHEIBBS

ST. PÖLTEN

ST. PÖLTEN LAND

TULLN

WAIDHOFEN A. D. THAYA

WAIDHOFEN A. D. YBBS

WIEN UMGEBUNG**

WIENER NEUSTADT

WIENER NEUSTADT LAND

ZWETTL

GESAMT

69

75

15

27

18

9

16

58

25

12

23

46

20

229

35

20

62

40

22

13

7

73

32

33

21

1.000

4.979.875.951

3.222.087.812

1.036.153.854

1.206.958.161

1.199.480.416

521.857.771

479.034.593

3.140.500.344

1.808.335.584

207.841.858

965.573.233

1.807.924.189

769.751.542

44.671.521.274

2.646.888.054

1.559.627.520

5.504.050.445

1.874.200.125

948.223.516

461.329.462

341.641.468

3.687.465.991

1.292.077.329

1.350.463.158

1.201.463.320

86.884.326.970

68

81

24

19

20

8

16

62

24

9

24

44

20

216

33

19

63

41

22

14

7

82

31

33

20

1.000

1. BEZIRK MÖDLING ORT UMSATZ NR. *

REWE INTERNATIONAL AG WIENER NEUDORF 12.720.000.000

1

BILLA AKTIENGESELLSCHAFT WIENER NEUDORF 5.699.732.040

2

NOVOMATIC AG GUMPOLDSKIRCHEN 2.294.100.000

3

LKW WALTER WIENER NEUDORF 1.960.000.000

4

MERKUR WARENHANDELS-AG WIENER NEUDORF 1.660.887.959

6

5.262.246.733

3.614.456.191

1.190.815.496

906.229.912

1.309.227.851

510.876.960

505.333.504

3.356.561.328

1.863.244.588

187.962.905

1.172.574.183

1.689.681.278

770.852.254

44.203.349.096

2.565.025.545

1.672.908.403

5.515.280.541

2.586.476.250

948.724.219

547.874.137

391.775.678

3.921.498.780

1.341.654.673

1.374.194.785

1.262.420.408

88.671.245.698

282.370.782

392.368.379

154.661.642

-300.728.249

109.747.435

-10.980.811

26.298.911

216.060.984

54.909.004

-19.878.953

207.000.950

-118.242.911

1.100.712

-468.172.178

-81.862.509

113.280.883

11.230.096

712.276.125

500.703

86.544.675

50.134.210

234.032.789

49.577.344

23.731.627

60.957.088

1.786.918.728

5,67 %

12,18 %

14,93 %

-24,92 %

9,15 %

-2,10 %

5,49 %

6,88 %

3,04 %

-9,56 %

21,44 %

-6,54 %

0,14 %

-1,05 %

-3,09 %

7,26 %

0,20 %

38,00 %

0,05 %

18,76 %

14,67 %

6,35 %

3,84 %

1,76 %

5,07 %

2,06 %

Die 5 Umsatzkaiser der 6 wirtschaftlich stärksten Bezirke

5,93 %

4,08 %

1,34 %

1,02 %

1,48 %

0,58 %

0,57 %

3,79 %

2,10 %

0,21 %

1,32 %

1,91 %

0,87 %

49,85 %

2,89 %

1,89 %

6,22 %

2,92 %

1,07 %

0,62 %

0,44 %

4,18 %

1,53 %

1,54 %

1,42 %

100 %

4. BEZIRK WIEN UMGEBUNG ORT UMSATZ NR. *

CARGO-PARTNER GROUP HOLDING AG FISCHAMEND 555.000.000

22

TRENKWALDER PERSONALDIENSTE GMBH SCHWADORF 260.720.437

48

MAGNA INTERIORS GMBH & CO OG EBERGASSING 220.000.000

56

ÖSTERREICHISCHE BUNDESFORSTE AG PURKERSDORF 217.854.545

58

BOREALIS POLYOLEFINE GMBH SCHWECHAT 216.236.859

59

2. BEZIRK ST. PÖLTEN ORT UMSATZ NR. *

NÖ LANDESKLINIKEN HOLDING ST. PÖLTEN 1.772.897.000

5

KIKA MÖBEL-HANDELSG.M.B.H ST. PÖLTEN 444.826.554

27

RUDOLF LEINER GESELLSCHAFT M.B.H. ST. PÖLTEN 362.916.000

33

NÖ VERSICHERUNG AG ST. PÖLTEN 302.200.000

41

SUNPOR KUNSTSTOFF G.M.B.H. ST. PÖLTEN 276.275.903

46

5. BEZIRK BADEN ORT UMSATZ NR. *

WITTMANN BATTENFELD GMBH KOTTINGBRUNN 377.000.000

32

NÖM AG BADEN 317.660.364

37

SCHAEFFLER AUSTRIA GMBH BERNDORF-ST. VEIT 218.590.000

57

MGN MILCHGENOSSENSCHAFT NÖ BADEN 129.000.000 111

LOHMANN & RAUSCHER GMBH SCHÖNAU TRIESTING 119.481.796 122

3. BEZIRK AMSTETTEN ORT UMSATZ NR. *

UMDASCH GROUP AG AMSTETTEN 1.280.740.000

8

CNH INDUSTRIAL ÖSTERREICH GMBH ST. VALENTIN 581.760.402

20

WELSER PROFILE BETEILUGUNGS GMBH YBBSITZ 450.000.000

26

MONDI NEUSIEDLER GMBH ULMERFELD 291.534.599

44

BUNTMETALL AMSTETTEN G.M.B.H. AMSTETTEN 226.951.011

54

6. BEZIRK KORNEUBURG ORT UMSATZ NR. *

JAF-GRUPPE STOCKERAU 691.000.000

15

ERZEUGERGEMEINSCHAFT GUT STREITDORF STREITDORF 223.009.093

55

CEMEX AUSTRIA GRUPPE LANGENZERSDORF 182.726.000

72

HAVI LOGISTICS G.M.B.H. KORNEUBURG 172.633.410

79

FHW FRANZ HAAS WAFFELMASCHINEN GMBH LEOBENDORF 130.955.345 106

**Nachdem sich das Ranking auf die Umsatzzahlen aus dem Jahr 2016 bezieht, wird der Bezirk Wien-Umgebung in dieser Ausgabe noch dargestellt.

* Gibt die Platzierung im Gesamtranking wieder


KW42_Anzeige-A588_Laufen_AT_Echo100_VAL_184x250_4mm_opt.indd 1 25.10.17 08:35


top 1000 | ranking platz 1-50

Die 50 umsatzstärksten Unternehmen

2017 2016 +/– Firmenname

Ort

MA 16

1 1 0 REWE International AG (1)

Wiener Neudorf 69.538

50 46 -4 LIBRO Handels-gmbH (3)

Guntramsdorf

1.400

2 2 0 Billa Ag (3)

Wiener Neudorf 25.660

3 3 0 NOVOMATIC AG (1)

Gumpoldskirchen 24.000

4 4 0 LKW WALTER Internationale Transportorganisation AG (1) Wiener Neudorf

1.613

5 5 0 NÖ Landeskliniken Holding (4)

St. Pölten

175

6 7 1 Merkur Warenhandels-Ag (3)

Wiener Neudorf

9.650

7 6 -1 REWE International Lager- und Transport-gmbH (3)

Wiener Neudorf

3.540

8 8 00 Umdasch Group AG (1)

Amstetten

7.641

9 9

Media-Saturn Beteiligungs-gmbH (1)

Vösendorf Süd

2.834

10 13 3 ZKW Group (1)

Wieselburg Erlauf 7.500

11 10 -1 BP Europa SE Zweigniederlassung BP Austria (4)

Wiener Neudorf

183

12 11 -1 Semperit Technische Produkte GmbH (1)

Wimpassing

716

13 12 -1 METRO Cash & Carry Österreich GmbH (3)

Vösendorf

1.985

14 14 01 ElectronicPartner Austria GmbH (1)

Wiener Neudorf

44

15 16

JAF-Gruppe (1)

Stockerau

2.706

16 15 -1 BIPA Parfumerien GmbH (3)

Wiener Neudorf

2473

17 17 02 BML-REWE Einkaufs-gmbH (3)

Wiener Neudorf

k.A.

18 20

IKEA Möbelvertrieb OHG (3)

Vösendorf Süd

2.365

19 74 55 McDonald’s Österreich (1)

Brunn am Gebirge 9.600

20 18 -2 CNH Industrial Österreich GmbHStandort St. Valentin (3) St. Valentin

520

21 19 -2 voestalpine Gruppe in NÖ (1)

Krems

.2255

22 22 0 cargo-partner Group Holding AG (1)

Fischamend

2.588

23 23 0 Adeg Österreich Handelsaktiengesellschaft (3)

Wiener Neudorf

153

24 26 2 EVN AG (2)

Maria Enzersdorf

648

25 27 2 Netz Niederösterreich GmbH (2)

Maria Enzersdorf

648

26 53 27 Welser Profile Beteilugungs GmbH (1)

Ybbsitz

2.000

27 25 -2 KIKA Möbel-Handels-gmbH (3)

St. Pölten

2.500

28 24 -4 EVN Energievertrieb GmbH & Co KG (3)

Maria Enzersdorf

k.A.

29 28 -1 Knorr-Bremse GmbH (1)

Mödling

1.655

30 21 -9 OMV Austria Exploration & Production GmbH (3)

Gänserndorf

680

31 30 -1 Constantia Teich GmbH (1)

Weinburg

900

32 137 105 Wittmann Battenfeld GmbH (1)

Kottingbrunn

481

33 29 -4 Rudolf Leiner GmbH (3)

St. Pölten

2.570

34 31 -3 Eaton Industries (Austria) GmbH (2)

Schrems

1.000

35 36 1 Hornbach Baumarkt GmbH (3)

Wiener Neudorf

1.250

36 32 -4 Vetropack Austria Holding AG (4)

Pöchlarn

679

37 33 -4 NÖM AG (3)

Baden

480

38 42 4 Stora Enso Wood Products GmbH (3)

Brand

690

39 38 -1 CONTAINEX Container-Handels-gmbH (1)

Wiener Neudorf

277

40 37 -3 Austrotherm Gruppe (1)

Waldegg Piesting

950

41 40 -1 Niederösterreichische Versicherung AG (1)

St. Pölten

638

42 39 -3 SHT Haustechnik AG (4)

Perchtoldsdorf

797

43 - NEU Erber Ag (1)

Getzersdorf

1.284

44 41 -3 Mondi Neusiedler GmbH (3)

Ulmerfeld

645

45 49 4 Leyrer + Graf Bau-gmbH (1)

Gmünd

1.800

46 35 -11 SUNPOR Kunststoff GmbH (1)

St. Pölten

185

47 43 -4 Universitätsklinikum St. Pölten-Lilienfeld (2)

St. Pölten

3.000

48 45 -3 Trenkwalder Personaldienste GmbH (4)

Schwadorf

6.264

49 81 32 TRANSDANUBIA Speditions-gmbH (2)

Guntramsdorf

243

MA 15

75.394

25.000

24.000

1.538

175

9.650

k.A.

7.329

2861

6.000

211

691

k.A.

48

2.626

2473

k.A.

2.365

1.300

601

2240

2.365

150

649

1115

1.080

3.050

k.A.

1.655

680

900

417

2.467

1.000

1.058

679

480

713

274

920

614

797

645

1.550

185

3.000

6.266

212

1.400

UMSATZ 16

12.720.000.000

5.699.732.040

2.294.100.000

1.960.000.000

1.772.897.000

1.660.887.959

1.660.717.865

1.280.740.000

1.149.000.000

968.500.000

919.000.000

852.400.000

784.989.375

700.000.000

691.000.000

658.231.552

638.308.557

588.997.312

586.000.000

581.760.402

580.000.000

555.000.000

516.815.562

457.891.776

453.978.299

450.000.000

444.826.554

431.033.398

406.000.000

395.261.842

386.087.066

377.000.000

362.916.000

358.250.000

328.646.329

326.500.000

317.660.364

316.372.914

310.000.000

303.000.000

302.200.000

296.500.000

292.400.000

291.534.599

288.000.000

276.275.903

270.000.000

260.720.437

250.000.000

246.701.956

EGT 16

195.918

229.400.000

1.191.052

26.117.564

91.800.000

7.380.000

10.053.841

16.597.583

27.859.571

10.878.205

-3.681.756

82.020.863

19.429.257

54.078.869

5.797.644

194.583.099

-365.554

5.027.872

6.832.523

26.249.184

6.983.920

615.736

2.306.820

Umsatz 15

12.540.000.000

5.494.055.958

2.086.300.000

1.860.000.000

1.772.897.000

1.612.040.991

1.660.717.865

1.215.072.000

1.145.000.000

728.000.000

1.121.000.000

914.700.000

786.470.798

680.000.000

648.000.000

658.231.552

638.308.557

548.511.740

168.923.000

587.344.354

558.400.000

540.000.000

516.815.562

450.400.000

422.684.046

222.816.878

471.684.196

504.477.216

420.000.000

548.029.797

388.056.474

360.000.000

391.488.211

361.651.961

301.190.881

326.500.000

321.300.000

286.327.094

297.000.000

298.000.000

292.800.000

296.500.000

289.920.467

234.600.000

308.716.316

270.000.000

260.720.437

155.000.000

252.125.111

EGT 15

46.428.105

308.500.000

26.117.564

73.140.000

58.781.421

19.983.974

3.211.160

22.522.666

-3.681.756

72.500.000

90.415.417

4.955.126

63.910.465

125.467.043

52.810.392

18.583.519

2.145.206

6.200.000

49.459.281

-8.094.740

615.736

2.225.978

Erklärungen siehe Seite 72; Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus dem Vorjahren


Platz 1–50

plus i. % Umsatz/MA 16

1,44 182.922

3,74

9,96

5,38

0,00

3,03

0,00

5,40

0,35

33,04

-18,02

-6,81

-0,19

2,94

6,64

0,00

0,00

7,38

246,90

-0,95

3,87

2,78

0,00

1,66

7,40

101,96

-5,69

-14,56

-3,33

-27,88

-0,51

4,72

-7,30

-0,94

9,12

0,00

-1,13

10,49

4,38

1,68

3,21

0,00

0,56

22,76

-10,51

0,00

0,00

61,29

-2,15

222.125

95.588

1.215.127

10.130.840

172.113

469.129

167.614

405.434

129.133

5.021.858

1.190.503

395.461

15.909.091

255.358

266.167

-

249.047

61.042

1.118.770

257.206

214.451

3.377.879

706.623

700.584

225.000

177.931

-

245.317

581.267

428.986

783.784

141.212

358.250

262.917

480.854

661.792

458.511

1.119.134

318.947

473.668

372.020

227.726

451.992

160.000

1.493.383

90.000

41.622

1.028.807

176.216

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Die REWE International AG ist mit mehr als 2.500 Filialen ihrer Handelsfirmen BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG Marktführer im österreichischen Lebensmittelhandel

und mit über 42.000 MitarbeiterInnen einer der größten Arbeitgeber Österreichs. In- und Ausland Geschäftsjahr 2016

Lebensmittelhandel; Bilanz: 31. 12. 2016

Standorte in 50 Ländern, exportiert innovatives Glücksspielequipment, Systemlösungen, Lotteriesystemlösungen und Dienstleistungen in 70 Staaten; zur NOVOMATIC-

Gruppe zählen unter anderem: NOVOMATIC AG, NOVOMATIC Gaming Industries GmbH, ADMIRAL Casinos & Entertainment AG, ADMIRAL Sportwetten GmbH, Greentube

Internet & Entertainment Solutions GmbH, NOVOMATIC Lottery Solutions GmbH; Exportanteil: 98 %

LKW WALTER ist die führende Transportorganisation für Komplett-Ladungstransporte in ganz Europa sowie von und nach Russland, Zentralasien, den Nahen Osten und

Nordafrika. Die Transportabwicklung erfolgt mit modernen, emissionsarmen LKWs sowie der leistungsfähigen Transportalternative Kombinierter Verkehr Schiene/Straße

und Short Sea Shipping, die einen besonders umweltorientierten Mehrwert bietet. Gruppe: WALTER GROUP; GJ 1. 4. – 31. 3.; Umsatz des GJ 2016/2017 vorläufig

Klinik; Rechnungsabschluss 2014

Einzelhandel mit Lebensmitteln; Bilanz: 31. 12. 2015

Transportunternehmen; Bilanz: 31. 12. 2015

Schalungsbau, Ladeneinrichtungen; konsolidierter Umsatz; Exportanteil: 88 %

MediaMarktSaturn Österreich steht mit den beiden Marken MediaMarkt und Saturn für innovative Technik, große Angebotsvielfalt, attraktive Preise und kompetenten

Service. Das Sortiment umfasst mehr als 345.000 Produkte; derzeit 35 Standorte, mehrere MediaMarkt Mobile Shops sowie online unter www.mediamarkt.at; Saturn

ist seit 1994 an 15 Standorten in Österreich, eigenen Saturn Mobile Shops sowie online unter www.saturn.at; Gruppe: MediaMarktSaturn Österreich (Firmenbucheintrag:

Media-Saturn Beteiligungs-GmbH); Geschäftsjahr 2015/16: 1. 10. 2015 – 30. 9. 2016 (Mitarbeiterangabe per 30. 9. 2016)

Entwickelt und fertigt hochwertige Automobil-Lichtsysteme an insgesamt acht Standorten

Vertrieb von Erdöl und Erdölprodukten

Erzeugung technischer Kautschukprodukte; konsolidierter Umsatz; Gruppe: Semperit AG Holding; Exportanteil: 96 %

Großhandel mit Lebens- und Genussmitteln in Form von Cash&Carry-Verkaufsmärkten; Bilanz: 30. 9. 2016

Elektronikhandel; Angabe des geschätzten Außenumsatzes 2016 der 890 Kooperationsmitglieder (Standorte), MA Zentrale

Handel mit Schnittholz, Furnieren und Holzwerkstoffen; konsolidierter Umsatz; Gruppe: 58 Niederlassungen, MA 760 in Österreich

Parfümerie; Bilanz: 31. 12. 2015

Zentraleinkauf; Bilanz 31.12. 2015

Möbelhandel; Bilanz: 31. 8. 2016

Systemgastronomie, Franchisesystem; 2016 Umsatz = Gesamtunternehmen (Umsatz 2015 = Mc Donald‘s Franchise GmbH)

Entwicklung, Erzeugung und Vertrieb von Traktoren, STEYR, CASE IH; Gruppe:CNH Industrial; Exportanteil: 80 %

kaltgewalzte Stahlrohre und -profile inkl. Anarbeitung, Hochregal- und Systemregallager, Straßensicherheitssysteme, kaltgewalzter Präzisionsbandstahl, Bimetallband,

Spezialprofilformen, Stahlguss, Weichenbau; konsolidierter Umsatz; Gruppe: voestalpine Krems, Precision Strip, Finaltechnik, Traisen, Wörth, Böhler Profil

internationales Transport- und Logistikunternehmen; MA auf die Gruppe, Export nur auf die österreichischen Unternehmen; Exportanteil: 52,73 %

Lebensmittelhandel; Bilanz 31. 12. 2015

Energieversorger

Stromnetzbetreiber; Bilanz: 30. 9. 2016

Erzeugung rollverformter Profile aus Stahl und NE-Metallen; konsolidierter Umsatz; Gruppe: Welser Profile Beteilugungs-GmbH; Exportanteil: 75 %

Möbelhandel; Bilanz 2015/16: 30. 6. 2016 (Rumpfjahr Juli bis Ende September 2016: EUR 106.119.532,14)

Energie; Bilanz: 30. 9. 2016

Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Brems- und On-Board Systemen für Schienenfahrzeuge; konsolidierter Umsatz; Gruppe: Beteiligungen: Dr. techn. J. Zelisko,

Fabrik für Eletrotechnik & Maschinenbau GmbH, Mödling, AT, 100; Skach GmbH, AT, 100; IFE CR a.s. Brünn, CZ, 100; EKA d.o.o. MK, 75; IFE-Tebel Technologies B.V., NL,

100; Knorr-Bremse Systemy DLA Kolejowych Srodkow Lokomocji PL, Sp.z.o.o. PL, 100; Knorr-Bremse SRL, RO, 100; Exportanteil: 70 %

Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas

Herstellung von flexiblen Verpackungen

Herstellung von Präzisionsspritzgießmaschinen; konsolidierter Umsatz; Gruppe: Wittmann Gruppe; MA Jahresdurchschnitt; Exportanteil: 90 – 95 %

Möbelhandel; Bilanz: 30. 6. 2016. Umsatz im Rumgeschäftsjahr Juli bis Ende September 2016: EUR 5.897.915,13

Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Elektroschaltschutzgeräten

Baumarkt; Bilanz: 29. 2. 2016

Hersteller von Verpackungsglas; konsolidierter Umsatz; Gruppe: Vetropack-Gruppe; Exportanteil: 42 %

Be- und Verarbeitung sowie Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten, insbesondere von Milch und Milchprodukten

Säge-, Hobel- und Zerspanerwerke; Bilanz: 31. 12. 2016

CONTAINEX, ein Unternehmen der WALTER GROUP, Anbieter für Container und mobile Raumsysteme in ganz Europa; Geschäftsjahr von 1. 4. – 31. 3.; der Umsatz des

Geschäftsjahrs 2016/2017 ist vorläufig

Produktion und Vertrieb von energiesparenden Dämmstoffen; konsolidierter Umsatz; Schmid Industrieholding GmbH Gruppe; der Umsatz und die Mitarbeiter beziehen

sich auf die Austrotherm Gruppe mit in Summe elf Unternehmen in Mittel- und Osteuropa; sie ist Teil der Schmid Industrieholding, einem internationalen tätigen

Familienunternehmen mit Sitz in Wopfing

Versicherungslösungen für alle Lebensbereiche

Großhandel mit Sanitär-, Heizungs- und allgemeinem Installationsmaterial

ERBER Group (mit Holdingges. Erber AG) ist mit ihren Marken BIOMIN, ROMER LABS, SANPHAR, BIO-FERM und EFB eine führende Firmengruppe im Bereich Futter- und

Lebensmittelsicherheit mit Fokus auf natürliche Futtermittelzusätze, Futter- und Lebensmittel-Analyse und biotechnologischen Pflanzenschutz; Exportanteil: 72 %

Herstellung von Papierprodukten

Hochbau, Tiefbau, Holztechnik, Elektrotechnik, General- und Totalunternehmer, Fertigbetonwerke, Asphaltwerke, Schotterwerk

Herstellung von Kunststoff und Kunststoffprodukten aller Art

Gesundheits- und Sozialwesen

Personaldienstleister; Bilanz: 2015

Spedition

Handel mit Büchern und Schreibmaterial; Bilanz: 29. 2. 2016


top 1000 | ranking platz 51–80

gereiht nach Umsatz

75

2017

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

2016 +/– Firmenname

44 -7 ISOVOLTA AG (1)

48

96

47

54

55

52

57

56

-

58

104

62

60

50

925

93

64

69

84

34

66

67

68

75

73

51

65

71

70

-4 Brantner Gruppe (1)

43 Neuman Aluminium Industries (1)

-7 buntmetall amstetten GmbH (3)

-1 Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf (1)

-1 Magna Interiors GmbH & Co OG (2)

-5 Schaeffler Austria GmbH (1)

-1 Österreichische Bundesforste AG (1)

-3 Borealis Polyolefine GmbH (5)

NEU Antolin Ebergassing GmbH (1)

-3 KASTNER GRUPPE (1)

42 Scania Österreich GmbH (1)

-1 EvoBus Austria GmbH (1)

-4 voestalpine Krems GmbH (4)

-15

859

26

-4

0

14

-37

Semperit Reifen GmbH (2)

AUSTRIA JUICE GmbH (2)

Marian & Co GmbH (2)

C & C AbholgroSSmärkte gmbH (2)

Würth Handels-gmbH (1)

Georg Fischer Automobilguss GmbH (2)

SCHOELLER-BLECKMANN Oilfield Equipment AG (1)

-6 CEMEX Austria Gruppe (5)

-6 Müller-Guttenbrunn Gruppe (1)

Landesklinikum Wiener Neustadt (2)

Raif.-Lagerhaus Hollabrunn-Horn e. Gen. (1)

DPD Direct Parcel Distribution Austria GmbH (1)

W. Hamburger GmbH (2)

FRANKSTAHL Rohr- und StahlhandelsgmbH (2)

-6

0

-3

-26

-13

-8 HAVI Logistics GmbH (1)

-10 Vetropack Austria GmbH (1)

Quellen:

Top 50

Die Zahlen wurden den Bilanzdaten der Firmen

entnommen. Bei den Unternehmen ohne Angaben

zum EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit)

war keine Bilanz einsicht möglich,

die Umsatzdaten wurden mit Eigenangaben der

Firmen ergänzt.

Ort

Wiener Neudorf

Krems

Marktl im Traisental

Amstetten

Streitdorf

Ebergassing

Berndorf-St. Veit

Purkersdorf

Schwechat

Ebergassing

Zwettl

Brunn am Gebirge

Wiener Neudorf

Krems a. d. Donau

Wiener Neudorf

Allhartsberg

Wiener Neudorf

Wiener Neudorf

Böheimkirchen

Herzogenburg

Ternitz

Langenzersdorf

Amstetten

Wiener Neustadt

Hollabrunn

Leopoldsdorf

Pitten

Guntramsdorf

Korneuburg

Pöchlarn

Umsatz 16

244.300.000

240.000.000

233.291.000

226.951.011

223.009.093

220.000.000

218.590.000

217.854.545

216.236.859

213.694.000

212.350.000

209.593.000

202.025.056

199.700.000

193.862.608

193.000.000

187.403.720

186.500.000

185.500.000

184.685.729

182.990.000

182.726.000

180.000.000

180.000.000

177.706.960

177.200.000

174.169.574

174.000.000

172.633.410

171.900.000

Top 51–1000

Die Ausgangsdaten des Kreditschutzverbandes

(KSV) bzw. des Rankings von 2016 wurden allen

Unternehmen vorgelegt und von diesen überprüft.

Sofern die Unternehmen Rückmeldung erstatteten,

hat ECHO die von den Firmen an ge gebenen

Zahlen in das Ranking aufgenommen. Die Quelle

der Umsatzangabe ist jeweils den Anmerkungen

bzw. der Fußnote zu entnehmen.

Ma 16

1488

2560

510

648

40

654

536

1096

892

615

844

395

208

629

75

200

78

529

788

65

1163

500

865

2300

528

500

262

290

140

680

ANmerkungen

Ums./MA 16

164.180

93.750

457.433

350.233

5.575.227

336.391

407.817

198.772

242.418

347.470

251.600

530.615

971.274

317.488

2.584.835

965.000

2.402.612

352.552

235.406

2.841.319

157.343

365.452

208.092

78.261

336.566

354.400

664.769

600.000

1.233.096

252.794

Grundsätzliche Anmerkungen:

Alle Umsatzangaben verstehen sich als Netto-

Umsätze. Bei Firmengruppen wurde versucht,

die Einzelgesellschaften darzustellen. Wo dies

nicht möglich war, sind die angegebenen Daten

als konsolidierte Werte zu verstehen. Die Vergleichszahlen

der Platzierungen beziehen sich

auf das ECHO-Ranking des Vorjahrs (siehe ECHO

Top1000 2016). Sämtliche Angaben wurden mit

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Hersteller von Elektro-Isoliermaterialien, technischen Laminaten und Verbundwerkstoffen;

konsolidierter Umsatz; Gruppe: Isovolta Group

nationales sowie internationales Entsorgungs- und Logistikunternehmen, 7 Länder, 64 Beteiligungen

und Joint Ventures; konsolidierter Umsatz

verschiedenste Technologien der Aluminiumbearbeitung (Schmelzen, Gießen, Stanzen, Strangpressen,

Fließpressen, Schmieden, Fräsen,Wölben, Sägen oder Wärmebehandlung), konsolidierter Umsatz

Halbzeuge und Fertigteile aus Kupfer und Kuperlegierungen; Bilanz: 30. 9. 2016; Export: 90 %

Vermarktung und Verkauf von Ferkeln, Schafen, Ziegen, Schweinen und Rindern

Erzeugung u. Bearbeitung von textilen Innenverkleidungsteilen für Autos und andere Beförderungsmittel

global tätiger Automobil- und Indstriezulieferer; inkl. Aushilfen, Ruhende, Expats

Holz- und Forstwirtschaft; konsolidierter Umsatz

Erzeugung von Kunststoffprodukten

Automobilzulieferer; Exportanteil: 97 %

Einer für alles. Seit 1828. Österreichs Multifachgroßhändler Nr. 1 ; konsolidierter Umsatz

Vertrieb von Scania-Lkw und -Bussen, Handel mit gebrauchten Lkw und Scania-Ersatzteilen, Lkw-/

Bus-Service und -Reparatur; Q-Zertifizierung gemäß ISO 9001

Vermietung, Reparatur, Handel mit Kraftfahrzeugen, insbesondere mit Autobussen; Daimler AG

Produktion von komplexen kaltgewalzten Stahlrohren und Profilen höchster Qualität, Systemlösungen

sowie Handelspartner und Anarbeiter

Handel mit Fahrzeugbereifung

Herstellung und Vertrieb von Fruchtsaftkonzentraten

Werbemittlung, das Versicherungsmaklergewerbe sowie die Abwicklung von Leasinggeschäften für

die gesamte REWE-Austria-Gruppe

Lebensmittelhandel

Handel mit Montage- und Befestigungsmaterialien für die professionelle Anwendung; kons. Umsatz

Holdinggesellschaft

Hochpräzisionsteile aus hochlegiertem Stahl und Anbeiter von Schlüsselkomponenten für die Oilfield-

Service-Industrie; konsolidierter Umsatz; Gruppe: SCHOELLER-BLECKMANN Oilfield Equipment AG

Bauwirtschaft; Gruppe: CEMEX Austria Gruppe; konsolidierte Unternehmen: CEMEX Austria AG,

Lieferbeton GmbH, Kies-Union GmbH, Umwelttechnik und Service GmbH, CEMEX Erdbau GmbH,

Lieferbeton Wolfsberg GmbH, CEMEX Logistik GmbH, Baustofftechnik GmbH, Transmobil GmbH,

Hollitzer Baustoffwerke Betriebs-GmbH, Betonlift GmbH; Mitarbeiter Gruppe

Verwertung von Metallen aus Alt-Autos, Elektro-Altgeräten und sonstigen langlebigen Produkten; Müller-

Guttenbrunn Gruppe: Müller-Guttenbrunn GmbH, Metall Recycling Mü-Gu GmbH, Metran Rohstoff-

Aufbereitung GmbH, Metran Rohstoff-Handel GmbH, MBA Polymers Austria GmbH, Müller-Guttenbrunn

Schweiz GmbH, Metfer (CZ) s.r.o, Mü-Gu (HU) kft, Remat MG (RO) s.r.l., Silnef (RO) s.r.l.

Gesundheits- und Sozialwesen

Lagerhaus; kons. Umsatz; im Konzern befinden sich Lagerhaus Hollabrunn-Horn und Lapro GmbH

Paketdienstleistungs-Unternehmen; Mitarbeiter: 500 Verbund + 1.200 Fahrer (Subunternehmer)

Herstellung von und Großhandel mit Wellenpappenrohpapier auf Altpapierbasis

Handel mit Stahl-, Edelstahl-, Aluminium-, Lang- und Flachprodukten, Armaturen und Rohrzubehör

Logistikunternehmen; Gruppe: HAVI Logistics; Umsatzrückgang ist durch Abschichtung des

Slowenien-Geschäfts (wird nunmehr durch das kroatische Schwesterunternehmen beliefert)

bedingt; Exportanteil: 1 %

Herstellung von Verpackungsglas, vornehmlich Flaschen für die Getränkeindustrie bzw.

Konservengläser; in geringem Umfang ist auch der Handel mit Waren fremder Provenienz

angeschlossen

größter Sorgfalt recherchiert, dennoch sind Satzund

Druckfehler nicht auszuschließen.

Abkürzungen:

I/A: Inland/Ausland; Ö/G: Österreich/Gruppe;

(1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV

oder Creditreform; (3) Angaben lt. Firmenbuch; (4)

Angaben aus dem Vorjahr; (5) Angaben aus den

Vorjahren


Alle Angaben verstehen sich ohne Gewähr.

72 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


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top 1000 | ranking platz 81–142

gereiht nach Umsatz

100

125

2017 2016

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

63

-

76

77

82

80

92

129

301

117

103

85

72

89

140

100

78

91

97

83

95

86

112

113

79

114

102

159

90

116

-

106

94

105

130

127

118

107

-

110

+/– Firmenname

-18 Bunge Austria GmbH (2)

NEU Avilo Marketing GmbH (2)

-7 voestalpine Precision Strip GmbH (4)

-7 ELK Fertighaus GmbH (2)

-3

-6

Raiffeisen-Lagerhaus Zwettl e. Gen. (2)

Brucha GmbH (1)

5 Pollmann International GmbH (1)

41

212

27

12

-7

-21

Roth Gruppe (1)

L & P Einkaufs-gmbH (2)

BENE GmbH (1)

PAGRO Handelsgesellschaft mbH (2)

Wopfinger Baustoffindustrie GmbH (4)

Powerlines Group GmbH (1)

-5 LISEC Austria GmbH (2)

45 Georg Fischer Druckguss GmbH (2)

4 Kwizda Pharmadistribution GmbH (2)

-19 Metadynea Austria GmbH (1)

-7 Wittur Austria GmbH (1)

-2 EVN Wärme GmbH (2)

-17 Raiffeisen-Lagerhaus GmbH (2)

-6 igm Robotersysteme AG (1)

-16 Raif.-Lagerhaus Mostviertel Mitte e. Gen. (2)

9 Holzindustrie Maresch GmbH (2)

9 Constantia Patz GmbH (1)

-26

8

-5

51

-19

6

NEU

-6

-19

-9

15

11

1

-11

NEU

-10

Grandits GmbH (2)

FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH (3)

Landesklinikum Mödling (2)

Flaga Supply & Services GmbH (2)

SCHOELLER-BLECKMANN Edelstahlrohr GmbH (2)

REWE Austria Touristik GmbH (2)

MGN Milchgenossenschaft

Niederösterreich reg. GenmbH (2)

Fleischwaren Berger GmbH & Co KG (2)

Beiselen GmbH (2)

ASTA Elektrodraht GmbH (2)

Rohrdorfer Transportbeton GmbH (2)

Rewe Austria Fleischwaren GmbH (2)

Prefa Aluminiumprodukte GmbH (2)

Bio Oil Development GmbH (2)

Gebrüder Weiss Paketdienst GmbH (2)

ZEUS Zentrale für Einkauf und Service

GmbH & Co KG Niederlassung Österreich (2)

Ort

Bruck a. d. Leitha

Vösendorf

Böhlerwerk

Schrems

Zwettl

Michelhausen

Karlstein a. d. Thaya

St. Aegyd am Neuwalde

Guntramsdorf

Waidhofen a. d. Ybbs

Guntramsdorf

Waldegg a. d. Piesting

Wolkersdorf

Seitenstetten

Herzogenburg

Leopoldsdorf

Krems a. d. Donau

Scheibbs

Maria Enzersdorf

Bruck a. d. Leitha

Wiener Neudorf

Pöchlarn

Retz

Loipersbach

Kirchschlag

Leobendorf

Mödling

Leobendorf

Ternitz

Wiener Neudorf

Baden

Sieghartskirchen

Ennsdorf

Oed

Langenzersdorf

Wiener Neudorf

Marktl Traisental

Markthof

Leopoldsdorf

Brunn am Gebirge

Umsatz 16 MA 16 Ums./MA 16

171.277.797

168.000.000

167.900.000

162.000.000

160.000.000

156.000.000

154.000.000

153.802.423

152.160.639

151.300.000

150.000.000

149.859.762

149.300.000

148.432.151

145.358.681

145.000.000

142.000.000

141.000.000

140.000.000

139.000.000

138.556.100

134.643.772

133.960.000

133.205.871

133.022.566

130.955.345

130.000.000

130.000.000

129.280.000

129.030.932

129.000.000

128.340.000

127.043.000

126.079.876

125.000.000

122.000.000

122.000.000

121.800.000

121.000.000

120.000.000

1.924.470

18.666.667

221.797

Produktion und Handel mit Speiseöl und tierischen Eiweiß-Futtermitteln

Marketing

Kaltband-Profis stellen Bimetallband für Metallsägen, Schneid- und Sonderlinien für die

Verpackungsindustrie, Präzisionsbandstahl für Rasierklingen, Ventile für verschiedenste Spezialanwendungen

her; GJ 2014/15

holzverarbeitende Industrie; Gruppe: ELK Fertighaus GmbH, ELK Fertighaus AG (CH), ELK Marken GmbH,

ELK s.r.o. (CZ), ELK Building Systems GmbH, Zenker Hausbau GmbH, WindowStar s.r.o. (CZ), ELK Holding AG

Lagerhaus

BRUCHAPaneele – Isolierpaneele für DACH und WAND mit Polyurethan- und Mineralwolkern, Kühlund

Tiefkühlhaus-Montage; Exportanteil: 51 %

Automobilzulieferindustrie; kons. Umsatz; Gruppe: Pollmann Austria GmbH, Pollmann s.r.o. (CZ),

Pollmann North America Inc. und Pollmann Mechatronics (Kunshan) Co., Ltd.; Exportanteil: 97 %,

Mitarbeiter Karlstein: 600

Produktion und Vertrieb von Automobilzubehörtechnik; Gruppe: Roth-Technik Austria GmbH, RTA GmbH

Großhandel, iPapier, Papierwaren, Schreibwaren und Bürobedarf

Büromöbel; MA weltweit

Fachmarkt für Papier-, Büro- und Haushaltswaren

Baustoffindustrie/Baustoffproduzent

Systemanbieter für die Bahnelektrifizierung und die Errichtung von Freileitungsinfrastruktur;

Gruppe: Powerlines Group GmbH; GF April 2016 – März 2017

Maschinen für Glasverarbeitung

Erzeugung und Handel mit Gusswaren

Distributionsdienstleistungen für die Pharmaindustrie

Hersteller von Kunstharzen und Leimen für die Holzwerkstoffindustrie

Entwicklung und Produktion von Aufzugskomponenten; Exportanteil: 99,7 %

Betrieb von Biomasse-Fernwärmeanlagen und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf Biomassebasis

Lagerhaus

Maschinenbau; konsolidierter Umsatz; Gruppe:Global Welding Gruppe; Exportanteil: 90 %

Lagerhaus

Holzindurstrie

Fertigung von hochwertigen und innovativen Verpackungsmaterialien aus Aluminium oder im

Aluminiumverbund für die Pharma- und Dairy&Food-Industrie

EU-Schlacht- und Zerlegebetrieb

Herstellung von Maschinen und Anlagen zur Produktion von Waffeln, Eistüten und Hohlhippen

Gesundheits- und Sozialwesen

Groß- und Einzelhandel mit Flüssiggas, technischen Gasen, Großhandel mit Geräten, Armaturen

und die Durchführung von Installationen sowie Handel mit Holzpellets

Erzeugung und Vertrieb von nahtlosen Rohren aus rost-, säure- und hitzebeständigem Stahl

Reisebüros und Reiseveranstalter

Betreuung der Mitglieder der Genossenschaft selbst sowie der Mitglieder der NÖM-AG

Schlachthof, Fleischverarbeitung, Handel mit Fleisch- und Wurstwaren

Handel mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, Saatgut und landwirtschaftlichen Erzeugnissen

Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer

Produktion, Handel und Vertrieb von Transportbeton und Spezialbaustoffen

Erzeugung von Frischfleisch sowie Fleisch- und Wurstwaren

Industrielle Erzeugung von Dach- und Wandplatten

Handel mit Biodiesel und Chemikalien

Paketdienst

Dienstleistungen

121

122

123

124

125

139

111

109

99

147

18 REWE Internat. Dienstleistungs-gmbH (2)

-11 Lohmann & Rauscher GmbH (2)

-14 Axalta Coating Systems Austria GmbH (2)

-25 Garant Tiernahrung GmbH (2)

22 Codico GmbH (2)

Wiener Neudorf

Schönau a. d. Triesting

Guntramsdorf

Pöchlarn

Perchtoldsdorf

120.000.000

119.481.796

118.200.000

118.000.000

117.710.447

772

450

300

185

99

155.440

265.515

394.000

637.838

1.188.994

Erbringung von Dienstleistungen für den Konzern

Entwicklung, Produktion und im Vertrieb von Medizinprodukten, Konzepten und Dienstleistungen

Verwaltung von Beteiligungen

Herstellung und Vertrieb von Mischfutter

Handelsgeschäften über Waren aller Art

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren

89

9

757

780

894

516

1600

200

k.A.

800

645

294

875

800

389

60

180

472

120

560

97

396

186

332

160

430

1709

10

565

50

1

295

25

347

160

334

230

18

290

21

207.692

178.971

302.326

96.250

769.012

-

189.125

232.558

509.727

170.629

185.540

373.673

2.416.667

788.889

298.729

1.166.667

248.214

1.428.413

340.010

720.215

401.223

831.391

304.547

76.068

13.000.000

228.814

2.580.619

129.000.000

435.051

5.081.720

363.343

781.250

365.269

530.435

6.766.667

417.241

5.714.286

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

74 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


gereiht nach Umsatz

2017 2016

126 122

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

98

128

115

120

101

-

121

-

141

123

61

124

88

185

126

164

+/–

-4

Firmenname

DAIKIN AIRCONDITIONING CENTRAL EUROPE

Handels-gmbH (2)

Triumph International Ag (2)

Geberit Vertriebs-GmbH & Co KG (3)

Lagerhaus Technik-Center GmbH & Co KG (5)

PIPELIFE Austria GmbH & Co KG (4)

Eigl Verwaltungs- u. Beteiligungs-gmbH (1)

-29

0

-14

-10

-30

NEU

-12

NEU

6

-13

-76 Voith Hydro GmbH & Co KG (1)

-14

-51

45

-15

22

Forstinger Österreich GmbH (2)

Volvo Car Austria GmbH (5)

San Lucar Obst- & Gemüse Handels GmbH (1)

Modine Austria GmbH (1)

NIEDERÖSTERREICHISCHES HILFSWERK (5)

Handler Bau GmbH (1)

Sixt GmbH (2)

LEKKERLAND Handels- u. Dienstleistungs-

GmbH (1)

Universitätsklinikum Krems (2)

Isoplus Fernwärmetechnik GmbH (1)

Ort

Brunn am Gebirge

Wiener Neustadt

Pottenbrunn

Korneuburg

Wiener Neudorf

Zwettl

Traismauer

Schwechat

Ebreichsdorf

Kottingbrunn

St. Pölten

St. Pölten

Bad Schönau

Vösendorf

Ternitz

Krems

Hohenberg

Umsatz 16 MA 16 Ums./MA 16

117.690.000 72 1.634.583

117.250.000

116.842.121

116.334.000

114.695.628

112.600.000

110.000.000

109.445.733

108.446.476

108.000.000

107.430.000

106.197.540

105.995.564

105.417.114

105.000.000

105.000.000

104.361.666

700

67

180

262

30

800

43

53

500

2930

283

342

110

137

1100

471

167.500

1.743.912

646.300

437.770

3.753.333

137.500

2.545.250

2.046.160

216.000

36.666

375.256

309.929

958.337

766.423

95.455

221.575

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Großhandel mit Klimageräten

Herstellung und Vertrieb von Unterbekleidung und Bademode

Großhandel und Service von sanitärtechnischen Spezialartikeln; Bilanz 2016

Handel mit neuen und gebrauchten Landmaschinen und landwirtschaftlichen Geräten

Produktion und Vertrieb von Kunststoffrohrsystemen für den Hoch- und Tiefbau; Exportanteil: 7 %

Betrieb von Tankstellen, Handel mit Mineralöl, Mineralölprodukten und Holzpellets

Handel mit Autoersatzteilen

Autohandel

Großhandel mit Obst und Gemüse; Gruppe: SanLucar S.L. Spanien; Exportanteil: 1,7 %

Herstellung von Wärmetauschern für die Automobilinustrie

Hilfswerk

Anlagenbau; Umsatz- und Ergebnisschwankungen aufgrund der Vorschriften des UGB zur

Umsatzrealisierung bei Fertigstellung von mehrjährigen Großprojekten, Hauptmärkte der Voith

Hydro: Russland, Türkei, Iran; Exportanteil: 83 %

Baugesellschaft, Immobilien

Vermietung von Transportmitteln

Großhändler, Systempartner, Logistiker, 360-Grad-Konzept- und Lösungsanbieter für alle Kanäle

der Unterwegsversorgung und alle Aspekte des Convenience-Geschäfts; Gruppe: Lekkerland

Konzern mit Sitz in Frechen (DE)

Gesundheits- und Sozialwesen

Herstellung, Vertrieb von vorgedämmten Rohrsystemen für die Nah- und Fernwärmeversorgung;

konsolidierter Umsatz; Gruppe: Isoplus Polska Sp.z.o.o. (Polen, 100 %), Isoplus-eo.p. spo. s.r.o.

(CZ, 100 %), Isoplus Fjernvarmeteknik A/S, (DK, 100 %), Isoplus Mediterranean s.r.l. (I, 100 %),

Isoplus benelus V.V. (NL, 100 %); Umsatz, EGT; Mitarbeiter (=Teilkonzern); Exportanteil: >80 %

EUROPAS FÜHRENDES

UNTERNEHMEN IM

INGENIEURHOLZBAU.

WELTWEIT PRÄSENT.

Mactan Cebu International Airport

Philippinen

IDA Hong Kong

Weltweit höchster Holzaussichtsturm,

Pyramidenkogel, Österreich

Neubau Freie Universität Berlin,

Deutschland

Marc Winkel-Blackmore

Mehrgeschossiger Holzbau BSKYB

London, England

Simon Kennedy

Mehrgeschossiger Holzbau

Maison de l‘Inde, Paris, Frankreich

Rubner Holzbau GmbH, Rennersdorf 62, 3200 Ober-Grafendorf

holzbau.obergrafendorf@rubner.com, www.holzbau.rubner.com


top 1000 | ranking platz 143–205

gereiht nach Umsatz

150

175

2017 2016

143

144

145

146

147

148

149

150

151

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153

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160

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170

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175

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170

148

119

169

174

131

134

216

-

133

135

263

138

146

132

142

209

230

145

136

192

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224

153

149

150

177

125

152

154

171

188

156

-

167

+/– Firmenname

27 Mediashop Holding GmbH (1)

4 Zitta GmbH & co KG (2)

-26 Raiff.-Lagerh. Weinviertel Mitte e. Gen. (1)

23 DIMOCO Europe GmbH (2)

27 Johann Neumüller GmbH (2)

-17 Egger Getränkegruppe (1)

-15

66

FCC Austria Abfall Service AG (2)

dormakaba Austria GmbH (1)

NEU Hamburger Containerboard GmbH (2)

-19 Landesklinikum Waldviertel Gmünd-

Waidhofen/Thaya-Zwettl (2)

-18 Türk Telekom International AT AG (2)

109 DIAMOND AIRCRAFT INDUSTRIES GmbH (2)

-17 Salvagnini Maschinenbau GmbH (4)

-10 Stora Enso WP Bad St. Leonhard GmbH (4)

-25 Air Liquide Austria GmbH (2)

-16 Angelini Pharma Österreich GmbH (4)

50 Fetter Baumarkt Gesellschaft m.b.H. (2)

70 Gemeinnützige Donau-Ennstaler Siedlungs-Ag

(1)

-16 Landesklinikum Donauregion Tulln (2)

-26 Raiffeisen-Lagerhaus Amstetten e. Gen. (1)

29

-9

14

58

-14

-19

-19

7

-46

-20

-19

-3

13

-20

NEU

-11

Gabriel-Chemie GmbH (1)

Austria Bau NÖ/Wien e. Gen. (2)

VEREG GmbH (2)

DYNACAST Österreich GmbH (1)

REHAU GmbH (2)

Zeppelin Österreich GmbH (4)

Anton Traunfellner GmbH (4)

voestalpine Krems Finaltechnik GmbH (1)

Niederösterreichisches Pressehaus

Druck- und Verlags-gmbH (2)

Klenk & Meder GmbH (4)

Schoeller-Bleckmann Nitec GmbH (5)

SMC Pneumatik GnbH (1)

Kotanyi GmbH (2)

Autohaus Senker GmbH (4)

Global Bet Holding GmbH (2)

F. List GmbH (1)

Neunkirchen

Perchtoldsdorf

Mistelbach

Brunn Gebirge

Ennsdorf

Unterradlberg

Himberg

Herzogenburg

Umsatz 16 MA 16 Ums./MA 16

103.407.000

102.000.000

101.610.000

100.812.254

99.613.209

99.200.000

96.000.000

95.690.000

95.165.877

95.000.000

94.000.000

94.000.000

93.700.000

93.527.548

91.800.000

91.406.489

91.186.700

90.700.000

90.000.000

89.745.030

89.000.000

87.800.000

87.491.113

86.900.000

86.106.131

86.100.000

86.000.000

86.000.000

85.767.931

85.400.000

85.355.164

85.100.000

85.000.000

84.241.173

84.006.464

82.645.000

66

227

304

90

107

228

500

548

k .A.

1000

48

405

365

570

240

166

411

93

927

356

550

18

10

386

220

247

380

212

467

700

150

226

290

280

16

660

1.566.773

449.339

334.243

1.120.136

930.965

35.088

192.000

174.617

-

95.000

1.958.333

232.099

256.712

164.083

382.500

550.641

221.865

975.269

97.087

252.093

161.818

4.877.778

8.749.111

225.130

391.392

348.583

226.316

405.660

183.657

122.000

569.034

376.549

293.103

300.861

5.250.404

125.220

179

180

181

182

183

184

151

158

144

178

353

292

-28

-22

-37

-4

170

108

Raiff.-Lagerhaus Wiener Becken eGen (1)

KBS Kleider-Bauer Betriebs-GmbH (2)

SCHWECHATER KABELWERKE GmbH (2)

Haubis Gruppe (1)

GoodMills Österreich GmbH (2)

HÜTTE KLEIN-REICHENBACH GMBH (2)

Ebreichsdorf

Perchtoldsdorf

Schwechat

Petzenkirchen

Schwechat

Schwarzenau

81.674.100

80.000.000

79.610.000

79.000.000

78.600.000

78.200.000

245

570

50

780

120

45

333.364

140.351

1.592.200

101.282

655.000

1.737.778

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren

Ort

Pitten

Gmünd

Vösendorf

Wiener Neustadt

Ennsdorf

Brand

Schwechat

Bisamberg

Leobendorf

Krems a. d. Donau

Tulln

Amstetten

Gumpoldskirchen

St. Pölten

Gmünd

Weikersdorf a. Steinfelde

Guntramsdorf

Fischamend

Scheibbs

Krems-Lerchenfeld

St. Pölten

St. Pölten

Ternitz

Korneuburg

Wolkersdorf

Ulmerfeld-Hausmening

Schwechat

Edlitz

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Handel (Groß- und Einzelhandel), insbesondere im Teleshopping; Gruppe: Mediashop Konzern

Handel mit KFZ und KFZ-Reparaturwerkstätte

Lagerhaus

Dienstleistungen in der Telekommunikation EDV-Dienstleistungen

Stahl-, Schrott- und Metallhandel, sowie der Hafenumschlag und ein Containerverleih

Herstellung, Abfüllung und Vertrieb von Getränken im alkoholischen und alkoholfreien Bereich;

Gruppe: Radlberger Getränke GmbH & Co OG und Privatbrauerei Fritz Egger GmbH & Co KG;

Umsatz GF 2016/2017; Exportanteil: 37 %

Abfallwirtschaft

Herstellung von Schlössern aus unedlen Metallen, Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren

für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung; Gruppe: dormakaba

Interantional Holding AG

Erzeugung von hochwertigen Wellpappenrohpapieren

Gesundheits- und Sozialwesen

Dienstleistungen im Telekommunikationssektor

Herstellung und Entwicklung von Glas- und Carbonfaser-Composite-Flugzeugen

Maschinen zur Feinblechbearbeitung, GJ Mai 2015 – April 2016; Exportanteil: 91 %

Vertrieb von Pappe, Papier, Karton und Zellstoff

Produktion und Vertrieb von technischen und medizinischen Gasen, Gasgeräten, Schweißgeräten

Gesundheit und Wohlbefinden

Baumarkt

Siedlungs-Aktiengesellschaft

Gesundheits- und Sozialwesen

Handels- und Dienstleistungsunternehmen; konsolidierter Umsatz; Gruppe: Raiffeisen-Lagerhaus

Amstetten eGenmbH Konzern; RAI-BAU Bau-GmbH – Leitner bht Baustoff- und Holztechnik GmbH

– RAI-Technik Service- und Vertriebs-GmbH; Exportanteil: 2,1 %

Masterbatch-Erzeuger für die Veredelung und Einfärben von Kunststoffen; kons. Umsatz

Baugesellschaft

Großhandel mit Laminat- und Parkettböden, Sanitärkeramik und Fliesen

Herstellung von Präzisionsteilen aus Druckguss

Systemhersteller, System- und Technologieanbieter in den Bereichen Automotive, Bau und Industrie

Handel mit Baumaschinen und deren Zubehör

Baugewerbe, Hoch- und Tiefbau; konsolidierter Umsatz

Unternehmen des voestalpine-Konzerns (Metal Forming Division), Profilentwicklung und -erzeugung

sowie Weiterverarbeitung bis zur schlüsselfertigen Lösung

Druck- und Verlags-GmbH

Elektrotechnik

Herstellung von Apparaten für die Düngemittel- und petrochemische Industrie

Weltmarktführer in der Antriebs- und Steuerungstechnik von pneumatischen und elektrischen

Systemen, Headquarter für 14 Länder in Zentral- und Osteuropa, Exportanteil: 70 %

Bearbeitung, Verarbeitung und Vertrieb von Gewürzen

Handel mit KFZ und KFZ-Reparaturwerkstätte

Automatenbetriebe, Spielautomatenkaufleute, Casinos und Spielbanken

Kabinenausstattungen für Business- und Privatjets, VVIP-Interieurs für Großraumflugzeuge,

Mega-Yachten und luxuriöse Residenzen; konsolidierter Umsatz mit Tochterfirmen F. LIST BRASIL

INTERIORES DE AERONAVES LTDA, HILITECH GmbH, GST GmbH, LIST smart results GmbH;

Exportanteil: 23 %

Handel mit landwirtschaftlichen Produkten, Waren aller Art, Werkstättendienstleistungen

Einzelhandel mit Kleidung

Handel mit Leitungen, Kabeln und Drähten für die Energie-, Nachrichten- und Sicherheitstechnik

Bäckerei und Konditiorei; konsolidierter Umsatz; Gruppe: Haubis Gruppe; Exportanteil: 5,3 %

Betrieb von Getreidemühle

Herstellung Desoxidationsaluminium und Vorlegierungen für Stahl- und Aluminiumerzeuger

76 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


gereiht nach Umsatz

200

2017 2016

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

162

250

173

161

160

193

201

190

-

181

183

168

163

189

172

195

180

+/–

-23

64

-14

-27

-29

3

10

-2

neU

-13

-12

-28

-34

-9

-27

-5

-21

Firmenname

engineering center steyr gmbh & cO kg (2)

aLUFiX-FOLienVerarbeitUngs-gmbh (2)

nageL aUstria gmbh (1)

raiFFeisen-LagerhaUs st. pÖLten reg. gen.

mit beschränkter haFtUng (1)

eha aUstria energie-handeLs-gmbh (2)

dhL eXpress (aUstria) gmbh (2)

kba-mÖdLing gmbh (1)

htm spOrt gmbh (1)

eLectrOLUX aUstria gmbh (2)

eVn abFaLLVerWertUng nÖ gmbh (4)

traktiOnssysteme aUstria gmbh (5)

dOka Österreich gmbh (1)

WOrthingtOn cyLinders gmbh (2)

parker hanniFin gmbh (2)

Liebherr-transpOrtatiOn

systems gmbh & cO kg (1)

neUe heimat gemeinnützige WOhnUngs-

Und siedLUngsgeseLLschaFt gmbh (2)

FLOWserVe (aUstria) gmbh (1)

Ort

St. Valentin

Wiener Neudorf

Traiskirchen

St. Pölten

Wiener Neudorf

Guntramsdorf

Maria Enzersdorf

Schwechat

Brunn am Gebirge

Maria Enzersdorf

Wiener Neudorf

Amstetten

Kienberg-Gaming

Wiener Neustadt

Korneuburg

Wiener Neustadt

Brunn am Gebirge

Umsatz 16 ma 16 Ums./ma 16

78.000.000

77.000.000

76.850.000

76.756.374

76.125.000

76.000.000

75.994.921

75.478.264

74.500.000

74.301.823

74.187.000

74.013.253

74.000.000

73.724.033

73.538.665

72.720.000

72.543.900

420

99

371

260

6

350

300

186

107

114

265

283

350

118

245

160

232

185.714

777.778

207.143

295.217

12.687.500

217.143

253.316

405.797

696.262

651.770

279.951

261.531

211.429

624.780

300.158

202

203

204

205

210

202

175

176

8

-1

-29

-29

rehaU pOLymer indUstrie gmbh (2)

hUyck.Wangner aUstria gmbh (2)

raiF.-LagerhaUs marchFeLd e. gen. (1)

raiFFeisen-Lagerh. gmünd-Vitis e. gen. (1)

Neulengbach

Gloggnitz

Obersiebenbrunn

Gmünd

72.248.582

72.000.000

71.565.057

71.002.968

221

517

197

337

326.917

139.265

363.274

210.691

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren

454.500

312.689

tätigkeitsbereiche / anmerkUngen

Erzeugung und der Vertrieb von Fahrzeugen, Fahrzeugkomponenten, Maschinen und Geräten

Herstellung und der Vertrieb von Aluminiumfolien

Lagerung und Distribution von temperaturgeführten Lebensmitteln

Lagerhaus; konsolidierter Umsatz; Gruppe: Raiffeisen-Lagerhaus St. Pölten reg. GenmbH (Mutter),

Steyr Center NÖ Mitte Landmaschinentechnik GmbH (Tochter 100 %)

Stromversorgung

Logistikunternehmen

Erzeugung von und Handel mit Druckmaschinen und Druckereimaschinen; Exportanteil: 85 %

Handel und Produktion von Sportartikeln; Exportanteil: 41,4 %

Großhandel mit Haushaltsgeräten

Abfallverwertung; Gruppe: EVN AG

Produktion von Antriebssystemen für die Schienenfahrzeugindustrie

Verkauf und Vermietung von Schalungsprodukten und Schalungssystemen

Erzeugung von nahtlosen Stahlfl aschen für Gase sowie Akkumulatoren und die Produktion von

Acethylenfl aschen und Compositebehältern

Vertrieb von Armaturen

Entwicklung, Erzeugung und Vertrieb von verkehrstechnischer Anlagen und Geräten; Gruppe:

Liebherr; Exportanteil: 93,5 %

Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft

Erzeugung von Spezialpumpen für die Öl- und Gasindustrie, Energierückgewinnungsanlagen;

Exportanteil: 99,9 %

Produktion von polymeren Produkten

Herstellung von Bespannungen für Papiermaschinen

Lagerhaus

Lagerhaus

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3500 Krems/Donau, Bahnzeile1


top 1000 | ranking platz 206–270

gereiht nach Umsatz

225

250

2017 2016

206 232

207

208

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211

212

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250

165

197

247

199

217

87

203

218

182

206

198

207

208

238

225

295

214

476

191

215

234

664

194

222

281

221

262

226

376

223

166

219

235

211

-

200

229

231

240

-

268

239

254

242

+/– Firmenname

26 Julius Kiennast LebensmittelgroSShandels

GmbH (1)

-42 HEROLD Business Data GmbH (2)

-11 Raiffeisen-Lagerhaus Korneuburg und

38

-11

6

-125

-10

4

-33

-10

-19

-11

-11

18

4

73

-9

252

-34

-11

7

436

-35

-8

50

-11

29

-8

141

-13

-71

-19

-4

-29

NEU

-42

-14

-13

-5

Umgebung e. Gen. (4)

Geberit Produktions GmbH & Co KG (3)

SPL Tele GmbH & Co KG (4)

F. Lang u. K. Menhofer Bau-gmbH & Co KG (2)

Schaufler GmbH (2)

AustroDach Handels GmbH (2)

MONDIAL GmbH & Co KG (2)

Voith Paper GmbH (3)

Raiff.-Lagerh. Tulln-Neulengbach e. Gen. (4)

Dachsberger & Söhne GmbH (2)

Wertheim Vertriebs-gmbH (2)

Berndorf Band GmbH (4)

Hirtenberger Automotive

Safety GmbH & Co KG (2)

Schukra Berndorf GmbH (2)

Polytechnik Luft- und Feuerungstechnik

GmbH (1)

Gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgen.

Alpenland, reg. GenbmH (1)

WEB Windenergie AG (1)

Raiff.-Lagerhaus Absdorf-Ziersdorf eGen (1)

Novaol Austria GmbH (2)

Mosser Leimholz GmbH (2)

Volvo Group Austria GmbH (2)

BMTI-Baumaschinent. Internat. GmbH (2)

APS Austria Personalservice GmbH & Co KG (1)

Wohnungseigentümer Gemeinnützige

Wohnbau-gmbH (2)

MABA Fertigteilindustrie GmbH (4)

Wopfinger Transportbeton GmbH (2)

Raiffeisen-Lagerhaus Waidhofen a. d.

Thaya e. Gen. (1)

emc elektromanagement &

construction GmbH (2)

List General Contractor GmbH (4)

ALCAR Stahlräder GmbH (2)

Honda Austria Branch of Honda Motor

Europe Ltd (2)

Weintritt GmbH (2)

BASF Performance Products GmbH (2)

BC-Wetten Beteiligungs-gmbH (2)

evn naturkraft Erzeugungs-gmbH (2)

Weichberger GmbH (2)

Consot Unternehmensbeteiligungs-gmbH (2)

B. Braun-Austria GmbH (1)

NEU Future 2100 Handels GmbH (2)

21 Mondi Korneuburg GmbH (2)

-9 Ferdinand Berger & Söhne GmbH (1)

5 Wiesbauer Gourmet Gastro GmbH (2)

-8 Peter Max Gruppe (1)

Ort

Gars am Kamp

Mödling

Korneuburg

Pottenbrunn

Wolkersdorf

Wiener Neustadt

Ybbs Donau

St. Valentin

Baden

St. Pölten

Neulengbach

Eggenburg

Guntramsdorf

Berndorf

Hirtenberg

Berndorf

Weißenbach a. d.

Triesting

St. Pölten

Pfaffenschlag

Absdorf

Bruck a. d. Leitha

Randegg

Tribuswinkel

Trumau

Wiener Neustadt

Mödling

Wöllersdorf

Oberwaltersdorf

Waidhofen a. d. Thaya

Böheimkirchen

Bad Erlach

Hirtenberg

Wiener Neudorf

Baden

Zwentendorf a. d. Donau

St. Pölten

Maria Enzersdorf

Oberndorf a. d. Melk

Guntramsdorf

Maria Enzersdorf

Seyring

Korneuburg

Horn

Reidling

Stockerau

Umsatz 16 MA 16 Ums./MA 16

70.900.000 198 358.081

70.500.000

70.058.966

70.018.725

70.000.000

70.000.000

70.000.000

69.000.000

69.000.000

68.594.605

68.400.000

68.300.000

68.005.000

67.980.000

67.700.000

67.357.180

66.849.000

66.500.000

66.342.900

66.179.659

65.600.000

65.500.000

65.408.991

65.000.000

65.000.000

64.928.636

64.438.000

63.920.000

63.512.000

63.500.000

63.443.595

63.278.532

63.000.000

63.000.000

62.500.000

62.028.790

62.000.000

62.000.000

61.900.007

61.398.000

61.358.334

60.243.076

60.000.000

60.000.000

59.714.000

250

232

422

401

85

118

85

145

18

285

180

90

237

128

178

99

99

119

174

18

135

255

395

1600

254

394

128

210

250

101

46

90

70

74

10

55

260

12

149

k.A.

175

249

150

189

282.000

301.978

165.921

174.564

823.529

593.220

811.765

475.862

3.810.811

240.000

379.444

755.611

286.835

528.906

378.411

675.242

671.717

557.503

380.343

3.644.444

485.185

256.506

164.557

40.625

255.625

163.548

499.375

302.438

254.000

628.154

1.375.620

700.000

900.000

844.595

6.202.879

1.127.273

238.462

5.158.334

412.067

-

344.246

240.964

400.000

315.947

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Lebensmittelgroßhandel

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren

Adressenverlage und Direktwerbeunternehmen

Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren; Exportanteil: 0,1 %

Produktion von sanitärtechnischen Produkten; Bilanz 2016

Gesamtanbieter für Telekom Infrastruktur konsolidierter Umsatz; Gruppe: SPL Tele Group

Baugewerbe

Recycling von Eisen- und Metallschrott sowie auf Abfallmanagement und Logistik

Handel mit Spengler-, Flachdach-, Steildach- und Zimmererprodukten

Reisebüros

Erzeugung von Maschinen für die Papiererzeugung und Papierverarbeitung; Bilanz: 30.9.2016

Lagerhaus

Schlacht- und Zerlegebetriebes

Erzeugung und Vertrieb von Sicherheitssystemen

Erzeugung und dem Handel von Eisen- und Metallwaren; Exportanteil: 95 %

Produktion von Sicherheitstechnik für die Automobilindustrie

Entwicklung, Herstellung und Verkauf von Lordosenstützen für die Transportindustrie

Herstellung, Planung und Montage von Biomassefeuerungsanlagen und Kraft-Wärme-Kopplungen;

Exportanteil: 95 %

Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft

Energie; konsolidierter Umsatz

Lagerhaus; Exportanteil: 1 %

Biokraftstoffindustrie

Herstellung und Vertrieb von Leimholz und Leimholzprodukten

Import und Vertrieb von Nutzfahrzeugen

Herstellung, Reparatur und Vermietung von Baugeräten und -maschinen

HR-Dienstleister

Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft

Fertigteilindustrie; Gruppe: Hofmann Holding GmbH

Erzeugung von Transportbeton

Landwirtschaftliche Genossenschaft mbH; Export nur im PKW-Verkauf; Exportanteil: 5 %

Elektroinstallationsgewerbe mit Schwerpunkt Anlagenbau

Exquisites Interieur für Yachten und Hochbau; Exportanteil: 90 %

Großhandel mit Stahlscheibenrädern

Autohandel

Einzelhandel sowie Reparatur von Kraftfahrzeugen

Erzeugung und Vertrieb von Zusatzmitteln und Zusatzstoffe für Beton

Automatenbetriebe, Spielautomatenkaufleute, Casinos und Spielbanken

Energieerzeugung/-versorgung

Handel mit KFZ-Reifen, KFZ-Zubehör und Fahrrädern

Produktion und Montage von Luxusleuchten

Versorger für Medizintechnik- und Pharmaprodukte und Anbieter medizinischer Dienstleistungen u.

a. für Infusionstherapie, Intensivmedizin, Anästhesie, Dialyse, Wundversorgung; HomeCare-Service

Elektrohandel

Erzeugung und Verarbeitung von Dreirandbeuteln, Standbeuteln und Verpackungsmitteln

Digitaldruck, Bogen- und Rollenoffsetdruck, industrielle Buchbinderei; Exportanteil: 12 %

Produktion und Vertrieb von Fleisch und Fleischwaren

Möbelhandel und Produktion; Gruppe: Peter Max Vertriebsgesellschaft mbH, Peter Max Produktionsgesellschaft

mbH, Peter Max Großhandel GmbH, Peter Max GmbH

78 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


gereiht nach Umsatz

2017 2016

251

252

253

254

255

256

257

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260

261

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270

248

196

269

259

265

212

187

251

294

252

253

243

255

256

480

260

257

258

427

264

+/–

-3

-56

16

5

10

-44

-70

-7

35

-8

-8

-19

-8

-8

215

-6

-10

-10

158

-6

Firmenname

Lietz GmbH (2)

TIMAC AGRO Düngemittelproduktions- und

Handels-gmbH (2)

Georg Fischer Eisenguss GmbH (2)

Roland Spedition GmbH (2)

kabelplus GmbH (1)

Austro Diesel GmbH (1)

Haas Elektro GmbH (2)

SWARCO FUTURIT Verkehrssignalsysteme

GmbH (2)

Wienerberger Ziegelindustrie GmbH (2)

Marzek Etiketten+Packaging Group (1)

Rubner Holzbau GmbH (4)

MEDIA MARKT TV-Hifi-Elektro GmbH (2)

Raiff.-Lagerh. Weinviertel Nordost e. Gen. (4)

Eybl Austria GmbH (4)

EBCONT Gruppe (1)

VFS Financial Services GmbH (2)

Eduard und Johann Strobl GmbH (2)

Croma-Pharma GmbH (4)

Völker GmbH (2)

SCHILOWSKY, Baumarkt und

Baustoffhandel KG (2)

Ort

Waidhofen a. d. Ybbs

Zwentendorf a. d. Donau

Herzogenburg

Schwechat

Maria Enzersdorf

Schwechat

Seyring

Perchtoldsdorf

Hennersdorf

Traiskirchen

Obergrafendorf

Vösendorf Süd

Poysdorf

Krems a. d. Donau

Neulengbach

Tribuswinkel

Hollabrunn

Leobendorf

Hainfeld

Neunkirchen

Umsatz 16 MA 16 Ums./MA 16

58.875.678

58.600.080

58.274.662

57.500.000

57.396.909

57.234.649

57.000.000

57.000.000

56.877.861

56.700.000

55.690.444

55.619.309

55.317.000

55.020.916

55.000.000

55.000.000

55.000.000

55.000.000

55.000.000

54.800.000

200

103

265

45

106

59

196

270

223

650

248

129

190

193

550

4

56

234

1110

95

294.378

568.933

219.904

1.277.778

541.480

970.079

290.816

211.111

255.058

87.231

224.558

431.157

291.142

285.082

100.000

13.750.000

982.143

235.043

49.550

576.842

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

KFZ-Handel und KFZ-Reparaturwerkstätte

Produktion und Vertrieb von Düngemitteln

Produktion von Automobilgussteilen

Spedition

Errichtung und Betrieb von Kabel-TV, Internet-Service; GF 2015/2016

Handel mit Landmaschinen; Exportanteil: 59,32 %

Einzelhandel mit elektrischen Geräten

Entwicklung und Herstellung von optischen Systemen für die Verkehrstechnik

Ziegelindustrie

Etiketten in Bogen+Rolle Feinkartonage, flexible Verpackung, Designagentur, Etikettiertechnik, TT-

Drucker; kons. Umsatz; Gruppe: Marzek Etiketten GmbH (AT) = Headquarters; Marzek Kner Packaging

Kft (HU); M-FlexiLog (HU); Marzek-Pechatny Dvor LLC (UA); Exportanteil: 50 %; MA in A: 183

Holzbau; Gruppe: Runber; Exportanteil: 43 %

Elektronikhandel

Raiffeisen-Lagerhaus

Textilerzeugung; Gruppe: Prevent Group; Exportanteil: 95 %

Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik; kons. Umsatz

Finanzierungs- und Leasinggesellschaft für Kraftfahrzeuge

Großhandel mit Obst und Gemüse

Herstellung und Handel mit Arzneimitteln und Medizinprodukten

Personalbereitstellung

Baumarkt

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top 1000 | ranking platz 271–362

gereiht nach Umsatz

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2017 2016

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184

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364

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-

274

291

290

293

296

+/– Firmenname

-10 GEORG FISCHER FITTINGS GmbH (4)

3

-29

62

-39

29

-93

70

-13

-8

-1

-15

-13

39

2

-9

-8

-12

27

-7

-5

-10

-8

-5

138

68

110

NEU

-25

-9

-11

-9

-7

MUREXIN Aktiengesellschaft (2)

Husky-KTW GmbH (2)

DE'LONGHI – KENWOOD GmbH (2)

Oldtimer Tankstellen Betriebs-GmbH (2)

Baumit Beteiligungen GmbH (2)

LWM Austria GmbH (2)

Forster Metallbau GmbH (2)

H. Wilhelm Schaumann GmbH & Co KG (2)

Messer Austria GmbH (1)

Müller-Transporte GmbH (1)

Walter Leasing GmbH (5)

CSA Herzogenburg GmbH (5)

Rohrdorfer Sand und Kies GmbH (2)

Heinzel Pulpsales GmbH (2)

DS Smith Packaging Austria GmbH (4)

Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband

Niederösterreich (4)

Landesklinikum Mostviertel Amstetten (2)

INKU Jordan GmbH & Co KG (2)

SABIC Innovative Plastics GmbH & Co KG (2)

Laufen Austria AG (1)

TEST-FUCHS GmbH (2)

BIOMIN Animal Nutrition GmbH (4)

SERVICE MENSCH GmbH (2)

Niederösterreichische Vorsorgekasse AG (1)

International Jet Management GmbH (2)

Aichelin GmbH (1)

HASENÖHRL GmbH (2)

G. Coreth, KunststoffverarbeitungsgmbH (2)

Evva Schmiermittel-Fabrik Gesellschaft

mbH Nfg. KG (2)

VELUX Österreich GmbH (4)

Wewalka GmbH Nfg. KG (2)

Rosenberger Holding GmbH (1)

Ort

Traisen

Wiener Neustadt

Waidhofen a. d. Thaya

Wiener Neudorf

Prinzersdorf

Waldegg a. d. Piesting

Hollabrunn

Waidhofen a. d. Ybbs

Brunn am Gebirge

Gumpoldskirchen

Wiener Neudorf

Wiener Neudorf

Herzogenburg

Langenzersdorf

Hinterbrühl

Margarethen am Moos

Tulln

Amstetten

Wiener Neudorf

Wiener Neustadt

Wilhelmsburg a. d.

Traisen

Groß-Siegharts

Getzersdorf

Wiener Neustadt

St. Pölten

Schwechat

Mödling

St. Pantaleon Erla

Unterwaltersdorf

Margarethen am Moos

Wolkersdorf

Sollenau

Loosdorf

Umsatz 16 MA 16 Ums./MA 16

54.400.000 450 120.889

54.055.000

54.000.000

54.000.000

54.000.000

53.863.778

53.810.000

52.900.000

52.520.000

52.232.292

52.000.000

52.000.000

51.297.397

50.500.000

50.052.310

50.000.000

50.000.000

50.000.000

50.000.000

49.726.933

49.725.194

49.681.844

49.306.000

49.200.000

49.000.000

48.326.175

48.270.361

48.093.155

48.088.302

48.000.000

48.000.000

47.000.000

46.950.000

186

263

31

81

102

209

245

100

179

254

20

215

75

k.A.

164

962

1000

90

76

369

310

60

76

3

65

91

380

92

22

55

340

670

290.618

205.323

1.741.935

666.667

528.076

257.464

215.918

525.200

291.801

204.724

2.600.000

238.593

673.333

-

304.878

51.975

50.000

555.556

654.302

134.757

160.264

821.767

647.368

16.333.333

743.480

530.444

126.561

522.699

2.181.818

872.727

138.235

70.075

304

305

306

307

308

309

310

311

312

313

314

315

316

317

318

319

320

333

309

-

300

297

325

462

306

205

299

420

329

412

318

241

312

317

29

4

NEU

-7

-11

16

152

-5

-107

-14

106

14

96

1

-77

-7

-3

MOSSER Holzindustrie GmbH (2)

Neupack GmbH (2)

Varioform PET Verpackung Gmbh (2)

PaperNet GmbH (2)

BÜRORING Personalmanagement GmbH (2)

voestalpine Giesserei Traisen GmbH (2)

Mapei Austria GmbH (2)

Outokumpu GmbH (2)

Profi Reifen- und Autoservice GmbH (2)

Bauservice-Fuhs GmbH (2)

Scania Leasing Österreich GmbH (2)

Markas GmbH (1)

WIN-Warth GmbH (2)

Sick GmbH (1)

Xylem Water Solutions Austria GmbH (2)

Czeczelits GmbH (4)

WM Windisch-Graetz Mineralöl GmbH (2)

Randegg

Reichenau a. d. Rax

Reichersdorf-Traismauer

Wiener Neudorf

Guntramsdorf

Traisen

Nußdorf Traisen

Brunn am Gebirge

Wiener Neudorf

Bisamberg

Brunn am Gebirge

St. Pölten

Warth

Wiener Neudorf

Stockerau

Wiener Neustadt

Schwechat

46.843.893

46.662.778

46.420.000

46.111.401

45.500.000

45.100.000

45.000.000

45.000.000

45.000.000

45.000.000

44.863.623

44.542.954

44.512.972

43.700.000

43.500.000

43.351.603

43.000.000

55

206

40

82

1470

326

140

15

299

120

4

1631

63

63

84

100

8

851.707

226.518

1.160.500

562.334

30.952

138.344

321.429

3.000.000

150.502

375.000

11.215.906

27.310

706.555

693.651

517.857

433.516

5.375.000

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Herstellung und Vertrieb von Rohrverbindungsteilen und Klemmverbindungen; Gruppe: Georg

Fischer Piping Systems; Exportanteil: 90 %

Herstellung sowie Vertrieb von Klebstoffen, Bauchemikalien und Metallharzen

Formenbau für Spritzgusswerkzeuge

Import und Vertrieb von elektronischen Haushaltsgeräten

Tankstelle

Holdinggesellschaft

Produktion von tiefgekühlten Kartoffelprodukten

Metallbau

Futtermittelindustrie

Herstellung, Verarbeitung und Handel mit Industriegasen und Hardware; Exportanteil: 32,5 %

Logistikunternehmen; Exportanteil: 40 %

WALTER LEASING – ein Unternehmen der WALTER GROUP – bietet Transportunternehmen auf

Leasing-Basis neue und gebrauchte Trailer und Zugmaschinen renommierter Marken an

Zulieferbetrieb von Aluminiumgussteilen in der Fahrzeugindustrie

Gewinnung von Sand-, Kies- und Brechsand, Transportbeton und Heizmischgut

Betrieb eines Papier- und Zellstoffhandelshauses

Verpackungslösungen; Exportanteil: 3 %

nationale und internationale Tätigkeit, menschliches Leid überall und jederzeit zu verhüten und zu

lindern; Umsatzerlöse im Rettungsdienst, Gesundheits- und soziale Dienste, Ausbildung

Gesundheits- und Sozialwesen

Großhandel mit Produkten der Raumausstattung

Produktion von Hohlkammerplatten

Erzeugung von Sanitärkeramik und Handel von Badewannen, Duchstassen, Armaturen, Möbel und

Accessoires fürs Bad; Exportanteil: 45,9 %

Testsysteme für die Luft- und Raumfahrt

Erzeugung von Mischfutter sowie Großhandel mit Futtermitteln und Futterzusatzstoffen

Erbringung mildtätiger und in untergeordnetem Ausmaß gemeinnütziger Leistungen

Mitarbeiter- und Selbständigen-Vorsorgekassengeschäft; veranlagtes Kapital: EUR 346 Mio.

Management von Luftfahrzeugen

Herstellung von Industrieanlagen für die Wärmebehandlung von Metallen; Exportanteil: 85 %

Hoch- und Tiefbau

Herstellung von Polyethylenverpackungen, Kunststoffolien und Kunststoffverpackungsmaterial

Erforschung und Entwicklung von chemisch technischen Produkten

Vertrieb und Marketing von Dachfenstern in Österreich

Produktion und Vertrieb von Frischteigen und Frischbackwaren

Gastronomie; Gruppe: Rosenberger Holding GmbH, Rosenberger Restaurant GmbH, Rosenberger

Tankstellen GmbH, Rosenberger FUELS GmbH

Holzindustrie

Herstellung von Faltschachteln und Faltschachtelzuschnitten

PET-Verpackung

Handel mit Medien

Personalberatung, Arbeitsvermittlung, Personalmanagement

Gießerei für Stahl- und Sphäroguss

Handel und Erzeugung von Baustoffen

Import von und Großhandel mit Edelstahl

Reifen- und Autoservice

Werksgroßhandel für Stabstahl, Coils, Baustahlgitter, Vertigung von Bohrpfählen, Kupplungssysteme

Finanzierungs- und Leasinggesellschaft für Kraftfahrzeuge

Krankenhaushygiene, Desinfektionen, Hausdienste, Gebäudereinigung, Lüftungsreinigung

Herstellung und Vertrieb von kosmetischen Produkten

Großhandel mit Sensoren und Sensorlösungen für die Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation

Import und Export von Pumpen, Armaturen und Maschinenanlagen

KFZ-Handel und KFZ-Reparaturwerkstätte

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

80 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


gereiht nach Umsatz

325

350

2017 2016

321 320

322

323

324

325

326

327

328

329

330

331

332

333

334

335

336

337

338

339

340

341

342

343

344

345

346

347

348

349

350

351

352

353

354

355

356

357

358

359

360

361

362

319

332

322

314

284

324

343

310

271

233

227

346

340

378

711

335

308

334

302

313

326

463

339

298

328

355

570

345

331

373

-

349

360

330

321

303

359

213

368

356

354

+/– Firmenname

-1 Kuchen-Peter Backwaren GmbH (4)

-3

9

-2

-11

-42

-3

15

-19

-59

-98

-105

13

6

Hartl Haus Holzindustrie GmbH (1)

Lebenshilfe Niederösterreich

gemeinnützige GmbH (2)

KSR Group GmbH (4)

Grausam Handels GmbH (2)

ATMOSA Petrochemie GmbH (2)

Wein & Co Handels-gmbH (4)

Mondi Release Liner Austria GmbH (2)

Karl Mertl Handels-gmbH (2)

Paul Hartmann GmbH (2)

AIBLER Fleisch- und Wurstwaren

Produktions GmbH (2)

Bitumen Handels-gmbH & Co KG (2)

Müller Glas & Co Handels-gmbH (2)

GWT Besitz- und Beteiligungs-GmbH (1)

43 SONNENTOR Kräuterhandels-gmbH (1)

375 Mierka Beteiligungs-GmbH (1)

-2

-30

-5

-38

-28

-16

120

-5

-47

-18

8

222

-4

-19

22

NEU

-4

6

-25

-35

-54

1

-146

8

-5

-8

Biomin GmbH (4)

Johann Gantner GmbH (2)

Landesklinikum Stockerau (2)

ESSmeister GmbH & Co KG (2)

Domoferm GmbH (2)

Danfoss Gesellschaft m.b.H. (2)

CANCOM a + d IT solutions GmbH (2)

ERTL GLAS Aktiengesellschaft (2)

NEPTUN STAHLHANDEL GmbH (2)

esarom gmbh (2)

Evonik Para-Chemie GmbH (2)

KIKA Immobilien GmbH (2)

Weichenwerk Wörth GmbH (2)

Stastnik GmbH (2)

AURA Wohnungseigentums-gmbH (2)

Rohrdorfer Baustoffe Austria GmbH (2)

Wilhelm Grillo Handels-gmbH (4)

MEWA Textil-Service GmbH (2)

Preis & Co GmbH (2)

Forster Verkehrs- u. Werbetechnik GmbH (2)

Hochhauser Tankstellenbetriebs-gmbH (2)

druck.at Druck- und Handels-gmbH (1)

Leobersdorfer Maschinenfabrik GmbH (2)

Winninger GmbH (1)

Grad Transport-gmbH (2)

Tosaco Gmbh (Salzer Gruppe) (1)

Ort

Hagenbrunn

Echsenbach

Sollenau

Krems a. d. Donau

Klosterneuburg

Schwechat

Vösendorf Süd

Hilm-Kematen

Rannersdorf

Wiener Neudorf

Oberwaltersdorf

Loosdorf

Göttlesbrunn

Leobersdorf

Zwettl

Krems

Getzersdorf

Hollabrunn

Stockerau

Kemmelbach

Gänserndorf

Guntramsdorf

Perchtoldsdorf

Amstetten

Teesdorf

Oberrohrbach

Gramatneusiedl

St. Pölten

St. Georgen a. Steinfeld

Gerasdorf

Leobersdorf

Langenzersdorf

Tattendorf

Schwechat-Rannersdorf

Pernitz

Waidhofen a. d. Ybbs

Neunkirchen

Leobersdorf

Leobersdorf

Amstetten

Guntramsdorf

St. Pölten

Umsatz 16

42.803.819

42.500.000

42.420.000

42.022.000

42.000.000

42.000.000

41.520.943

41.200.000

41.044.390

40.974.000

40.800.000

40.400.000

40.400.000

40.361.082

40.200.000

40.000.000

40.000.000

40.000.000

40.000.000

40.000.000

39.896.335

39.653.951

39.600.000

39.600.000

39.500.000

38.800.941

38.700.000

38.400.000

38.180.000

38.090.000

37.784.107

37.400.000

37.200.000

37.000.000

37.000.000

37.000.000

37.000.000

36.956.000

36.890.595

36.877.000

36.700.000

36.403.000

MA 16

317

252

950

55

22

42

264

130

82

60

50

4

75

16

320

140

95

65

330

27

350

70

80

250

29

220

150

4

130

110

28

55

24

157

45

280

8

260

310

195

130

124

Ums./MA 16

135.028

168.651

44.653

764.036

1.909.091

1.000.000

157.276

316.923

500.541

682.900

816.000

10.100.000

538.667

2.522.568

125.625

285.714

421.053

615.385

121.212

1.481.481

113.990

566.485

495.000

158.400

1.362.069

176.368

258.000

9.600.000

293.692

346.273

1.349.432

680.000

1.550.000

235.669

822.222

132.143

4.625.000

142.138

119.002

189.113

282.308

293.573

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Herstellung von Backwaren, Krapfen, Feingebäck und Konditoreiprodukten in Bio- und konventioneller

Qualität; Exportanteil: 10 %

Erzeugung von und Handel mit Fertigteilhäusern

soziale Einrichtung

Großhandel; GFJ 1. 10. – 30. 9.

Großhandel mit Heimtextilien

Herstellung von Phthalsäureanhydrid

Fachhandel mit Wein

Beschichtung von Papieren, Produktion und Absatz von silikonisierten Papieren und Folien

Handel mit Stahlrohren, Edelstahl-, Zylinder-, Hydraulik- und Kesselrohren, Kolbenstangen und Bogen

Import und Vertrieb von Hygieneprodukten

Fleisch- und Wurstwarenproduktion

Baugewerbe

Handel mit Glaswaren, Glasverpackungen

Dienstleistungen für die operativen Firmen in der GWT Gruppe (Buchhaltung, Finanzen, IT, Management,

Qualitätssicherung, Personalmanagement, Controlling, Verwaltung von Beteiligungen,

Vermietung von Liegenschaften); kons. Umsatz; Gruppe: GWT WW GmbH, GWT Gesellschaft für

Wassertechnik Schwimmbad und Therme GmbH, GWT Contracting GmbH; Exportanteil: 10 %

Produktion und Handel mit biologischen Nahrungsmitteln; GFJ April 2016 – März 2017, SONNEN-

TOR von der WKO beim Exportpreis 2017 mit Silber ausgezeichnet; Exportanteil: 68 %

trimodale Logistikdienstleistungen: Mierka Donauhafen Krems GesmbH & Co KG: Betrieb des

Donauhafens Krems – 25 Meter Hallenfläche Rhenus Logistics Austria GmbH: Speditionsgesellschaft

– multimodale Transportlogistik Rhenus Mierka Danube Shipping GmbH: Binnenschifffahrtsaktivitäten

auf der Rhein-Main-Donau-Achse; Gruppe: 49 % Mierka Privatstiftung, 51 % Rhenus

Beteiligungen International GmbH

Erzeugung von Mischfutter sowie Großhandel mit Futtermitteln und Futterzusatzstoffen

EU-Schlachthof

Gesundheits- und Sozialwesen

Handel mit Agrarprodukten und Brennstoffen

Vertrieb und Produktion von Stahlprodukten

Handel mit Produkten der Wärme-, Kälte- und Antriebstechnik sowie der Industrieautomation

EDV-Dienstleistungen

Herstellung und Handel mit Glas und Glasprodukten

Stahlhandel

Entwicklung, Produktion von Essenzen und Aromen für die Nahrungs- und Genußmittelerzeugung

Produktion von gegossenen Acrylplatten und Acrylglas

Immobilienverwaltung

Erzeugung von Hochtechnologieweichen

Erzeugung und Handel mit Fleisch- und Wurstwaren

Immobilien

Baustoffe

Handel mit Metallen, Metallrecycling

Großwäscherei

Konstruktion, Produktion und Vertrieb von Transformatorenzubehör, Porzellanisolatoren, Schweißkonstruktionen,

Trafokessel, Kühlradiatoren und Eisenguss

Produktion von Verkehrszeichen und Schilderbrücken

Tankstelle

Druckerei; Gruppe: Cimpress

Herstellung v. Verdichtern, Elektronik- und Steuerungsanlagen, Regelungs- u. Überwachungstechnik

Sporthandel

Logistikunternehmen

Herstellung von holzfreien und holzhaltigen Papieren, Erzeugung von Gegenständen aus Kunststoff

und schäumbaren Kunststoffen, insbesondere aus expandierbarem Polystryol, Instandhaltung und

Wartung von Produktionsanlagen und Nebenanlagen und technisches Gebäudemanagement

ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017

81


top 1000 | ranking platz 363–453

gereiht nach Umsatz

375

400

2017 2016

363 357

364

365

366

367

368

369

370

371

372

373

374

375

376

377

378

379

380

381

382

383

384

385

386

387

388

389

390

391

392

393

394

395

396

397

398

399

400

401

402

403

404

405

406

407

408

361

186

532

384

362

371

363

380

157

-

366

402

435

369

418

411

394

417

389

375

351

400

249

391

387

327

304

377

379

423

381

401

471

409

311

372

374

383

392

390

388

425

763

341

397

+/– Firmenname

-6 NÖ BAWU – NÖBeteiligungsges. f. Abfallwirtschaft

und Umweltschutz GmbH (2)

-3 IKEA Einrichtungen Handels-gmbH (2)

-179 Hitachi Power Tools Österreich GmbH (2)

166 Pabst GmbH (2)

17 Uhl Bau GmbH (2)

-6 Chamottewaren- und Thonöfenfabrik

2

-7

9

-215

NEU

-8

27

59

-8

40

32

14

36

7

-8

-33

15

-137

4

-1

-62

-86

-14

-13

30

-13

6

75

12

-87

-27

-26

-18

-10

-13

-16

20

357

-66

-11

Aug. Rath jun. GmbH (2)

Allgemeine gemeinnützige Wohnungsgen.

eingetragene Gen.mbh in St. Pölten (2)

MEDIA MARKT TV-Hifi-Elektro GmbH (2)

Autohaus Waldviertel GmbH (1)

Flaga GmbH (2)

Johann Wiehart (2)

GLORIT Bausysteme GmbH (4)

STILL GmbH (2)

BWS Baustahlcenter GmbH (2)

Schaumann Taufkirchen GmbH & Co KG (2)

Holz und Bau GmbH (2)

Gebrüder Steininger GmbH (2)

Profibaustoffe Austria GmbH (2)

Cimbria Heid GmbH (2)

Robert Maurer GmbH (1)

EURAILPOOL GmbH Niederl. Österreich (2)

EGSTON System Electronics

Eggenburg GmbH (2)

RIEGL Laser Measurement Systems GmbH(2)

Ultimate Europe Transportation

Equipment GmbH (1)

RS Components Handels-gmbH (1)

Kössler GmbH & Co KG (2)

Wiener Neustädter Stadtwerke und

Kommunal Service GmbH (2)

ACA GmbH (2)

M. Berger GmbH (2)

Fahrzeugbedarf Kotz & Co KG (2)

Walter Mauser GmbH (1)

KBS West Bekleidungshandel GmbH (2)

Alfred Trepka GmbH (2)

Peter Göndle GmbH (2)

CWS-boco Österreich GmbH (2)

Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgesellschaft

Schönere Zukunft GmbH (1)

H. u. J. Steiner GmbH (2)

Gebös, Gemeinnützige Baugen. österreichischer

Siedler und Mieter reg. GenmbH (2)

Josef Schuberth & Söhne KG (2)

Busatis GmbH (4)

Autohaus Ebner GmbH (2)

Voith Paper Rolls GmbH & Co KG (2)

IKEA Austria GmbH (2)

KOSME Gesellschaft mbH (1)

Birngruber GmbH (2)

Maschinenring-Service NÖ-Wien

MR-Service e. Gen. (1)

Ort

St. Pölten

Vösendorf

Wiener Neudorf

Aschbach-Markt

Wiener Neustadt

Krummnußbaum

St. Pölten

Wiener Neustadt

Horn

Leobendorf

Wulzeshofen

Großenzersdorf

Wiener Neudorf

Teesdorf

Brunn am Gebirge

Waidhofen a. d. Ybbs

Rastenfeld

Ernstbrunn

Stockerau

Vösendorf

Fischamend

Eggenburg

Horn

Amstetten

Gmünd

St. Georgen am Steinfeld

Wiener Neustadt

Wieselburg a. d. Erlauf

Baden

Guntramsdorf

Breitenau am Steinfelde

Perchtoldsdorf

Obergrafendorf

St. Pölten

Wiener Neudorf

St. Pölten

Purgstall a. d. Erlauf

Trumau

Melk

Purgstall Erlauf

Felixdorf

Wimpassing

Vösendorf Süd

Sollenau

Tulln

Horn

Umsatz 16 MA 16 Ums./MA 16

36.400.000 3 12.133.333

36.369.487

36.028.980

36.000.000

36.000.000

36.000.000

35.810.000

35.493.282

35.400.000

35.350.000

35.350.000

35.136.893

35.100.000

35.000.000

35.000.000

35.000.000

35.000.000

34.800.000

34.600.000

34.530.000

34.500.000

34.364.777

34.340.000

34.299.502

34.265.000

34.255.866

34.000.000

33.500.000

33.500.000

33.495.000

33.350.000

33.000.000

33.000.000

33.000.000

33.000.000

32.957.035

32.809.603

32.557.000

32.076.070

32.000.000

32.000.000

32.000.000

31.979.739

31.900.000

31.900.000

31.848.182

k.A.

19

200

300

139

75

98

68

115

3

97

104

12

44

100

58

86

105

400

66

115

147

59

52

106

86

4

73

140

217

230

210

55

235

56

160

76

182

190

90

173

258

138

127

1209

-

1.896.262

180.000

120.000

258.993

477.467

362.176

520.588

307.391

11.783.333

362.236

337.500

2.916.667

795.455

350.000

603.448

404.651

329.524

86.325

522.727

298.824

233.605

581.347

658.942

323.169

395.349

8.375.000

458.904

239.250

153.687

143.478

157.143

600.000

140.426

588.518

205.060

428.382

176.242

168.421

355.556

184.971

123.952

231.159

251.181

26.343

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen

Abfallwirtschaft

Möbelhandel

Import und Großhandel mit Elektrowerkzeugen aller Art

Baumeistergewerbe

Hoch- und Tiefbau

Produktion von und Handel mit Feuerfestprodukten

Wohnungsgenossenschaft

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr, (5) Angaben aus den Vorjahren

Elektronikhandel

KFZ-Handel und -Reparaturwerkstätte

Großhandel mit Flüssiggas

Erzeugung von Zink, Zinkweiß und Zinkoxyd

Bausysteme

Handel mit und Service von Flurförderfahrzeugen

Handel mit Stahl und Stahlprodukten, sowie die Bearbeitung von Stahl und Stahlprodukten

Herstellung von sowie Handel mit Ernährung für landwirtschaftliche Nutztiere

Hoch- und Tiefbau

Sägewerk, Handel mit Holz

Erzeugung von Fertigmörtel und Fertigputzen

Erzeugung und Vertrieb von Reinigungs-, Sortier-, Beiz- und sonstigen Maschinen

Handel mit Friseurbedarf; Exportanteil: 4,7 %

Untergrundsanierung von Bahnstrecken

Entwicklung und Erzeugung von induktiven Bauelementen

Entwicklung sowie Fertigung von Entfernungs-, Distanz- und Geschwindigkeitsmessgeräten

Entwicklung, Vertrieb und Service von Übergängen, automatischen Türsystemen und Innenausstattung

für Schienenfahrzeuge und Busse

Handel mit elektrischen, elektronischen und mechanischen Komponenten, Instrumenten, Werkzeugen

und Zubehör; Gruppe: Electrocomponents plc.; Exportanteil: 1 %

Erzeugung und Handel mit Ausrüstungen für Wasserkraftwerke

Stadtwerk

Handel mit landwirtschaftlichen Maschinen

KFZ-Handel und -Reparaturwerkstätte

Großhandel mit Fahrzeugbedarfsartikeln

Erzeugung von Fahrerkabinen und Sicherheitsbügeln für Fahrzeuge sowie Staplerverkleidungen

Einzelhandel mit Bekleidung

Hoch- und Tiefbau

KFZ-Handel und -Reparaturwerkstätte

Vermietung und der Verkauf von Geräten für die Waschraumhygiene

Wohn- und Siedlungsgesellschaft

Handel mit Leitern, Gerüsten, Treppen, Zäunen und Geländern

Baugenossenschaft

Groß- und Einzelhandel mit Baustoffen

Erzeugung und Handel mit Mäh- und Schneidtechnik

KFZ-Handel und -Reparaturwerkstätte

Walzenbeschichtungen aus Gummi, Polyurethan, Kunststoff und Keramik sowie Servicearbeiten

Möbelhaus

Herstellung kompletter Packaging- und Beverage-Linien, Dosenverschleißer; Exportanteil: 98 %

Neu- und Gebrauchtwagenhandel

Dienstleistungsunternehmen für den ländlichen Raum; 48 Ang., 1 freier DN, 897 variable DN,

263 DN

82 ECHO TOP 1000 UNTERNEHMEN 2017


gereiht nach Umsatz

425

450

2017 2016

409 444

410

411

412

413

414

415

416

417

418

419

420

421

422

423

424

426

427

428

429

430

431

432

433

434

435

436

437

438

439

440

441

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453