Kaffee Globus - Ausgabe 6

ESPRESSOPOOL

Päsentiert von ESPRESSO PARTER POOL und MIOMONDO

06

präsentiert von: Espresso Partner Pool und Miomondo

TEST

Mignon

Magnifico

Location

FARE TREDICi

– Limburger

Kaffeerösterei

Kaffee global

Sascha Pierros

Italienisches

Kaffeeherz

Juli 2018 Schutzgebühr 5€


Espresso Partner Pool

– Das Händlernetzwerk

auch in Ihrer Nähe

Liebe Leser,

bei diesem schönen, warmen Sommerwetter kann man etwas ganz

wunderbares machen: draußen frühstücken. Mit einer Tasse Kaffee

in der Hand in den Tag zu starten, ist einfach großartig – ganz gleich

ob auf der Terrasse, dem Balkon oder im Café.

Schleswig-

Holstein

Hamburg

Mecklenburg-Vorpommern

Diese kleinen Genuss-Momente im Alltag sind umso wichtiger,

je voller der Terminkalender ist. Auch bei uns war in den letzten

Wochen und Monaten einiges los.

Bremen

Nordrhein-Westfalen

Niedersachsen

Sachsen-

Anhalt

Brandenburg

Sachsen

Berlin

Zunächst das Highlight: das erste Händler-Symposium! Espresso-

Pool lud stationäre Händler aus ganz Deutschland in die Lüneburger

Heide ein, um die neusten Mühlen und Maschinen zu präsentieren

und den Teilnehmern mit Workshops und Vorträgen alles an

die Hand zu geben, um Kunden herausragenden Service bieten zu

können. Den Bericht zum Symposium lesen Sie ab Seite 34. Damit

Sie bestens über technische Neuerungen informiert sind, haben wir

für Sie die Eureka Mignon Magnifico ausführlich getestet. Alles dazu

und vor allem, wie die Magnifico im Vergleich mit der Mignon Classic

abschneidet, lesen Sie ab Seite 23.

Rheinland-

Pfalz

Hessen

Thüringen

Außerdem in dieser Ausgabe: Franziska Ebertowski, Inhaberin der

Agentur Finest Blogger, spricht im Interview über den Nutzen von

Social-Media-Marketing (Seite 6). Und Sascha Pierro, Frontmann der

Band Marquess, gewährt uns Einblick in seine Foto-Serie zu Kaffee-Momenten

in italienischen Bars (ab Seite 12).

Saarland

Baden-

Württemberg

Bayern

Viel Freude beim Lesen

wünscht Ihnen

Ihre Kaffee Globus-Redaktion

Über 50 Händler in ganz Deutschland

Starke Marken mit kostenloser 5 Jahresgarantie

Händlersuche unter: www.espressopartnerpool.de

EDITORIAL

3


NEU BEI:

Inhalt

Portrait

6 Interview mit Franziska

Ebertowski / Agentur

Finest Blogger

Workshop

08 Espresso-

Maschinenraum

Location

16 Fare Tredici

Der perfekte Start in den Tag.

ESPRESSO-KAFFEEMASCHINE ECF01 IN 5 FARBEN ERHÄLTLICH

Rezept

19 Dan‘s Dealers

Devotion

20

Kolumne

Kaffee & Trends

14

Kaffee

Global

Sascha Pierros

Italienisches Kaffeeherz

SMEG 50’s Style – Das abgestimmte Design ergibt sich aus

der Verschmelzung von Technik und Ästhetik, Funktionalität

und Stil sowie unverwechselbaren Formen und Stimmungen

der 50er Jahre. Lebendige Farben, abgerundete Linien und

ganz viel Retro: Der Siebträger ECF01 ist Bestandteil einer

Kleingeräte-Serie im 50er Jahre-Style, einer Mischung aus

modernen und innovativen Produkten, gepaart mit liebevollen

Details aus dem Hause SMEG.

Bald erhältlich

24

TEST

Eureka Mignon Magnifico

vs. Mignon Classic

26

Service

Espresso Partner

Pool, MioMondo

Impressum

» 3 beleuchtete Bedientasten für Espresso einfach, Espresso

doppelt oder Dampffunktion

» Filtereinsätze aus Edelstahl für Espresso einfach, doppelt

und Kaffee-Pads

» Siebträger, Tassenträger und Rückwand aus Edelstahl

» Bodengruppe verchromt

» Thermoblock-Heizsystem und Entkalkungsanzeige

» Restwasserschale mit Füllstandanzeige, herausnehmbar

» Separater Träger für Tassen und Becher

» 1 l Wassertank rückseitig, herausnehmbar

» Farben: Creme, Schwarz, Rot, Pastellblau, Weiß

» 5 Jahre MIOMONDO-Garantie (www.miomondo.de)*

*auf die ECF01 Espresso-Kaffeemaschinen.

WISSEN

38 Aeropress &

Comandante

42

Auf einen

Kaffee

Shaham Joyce

34

Event

Das erste

EspressoPool

Händlersymposium

ENTDECKEN SIE DIE KLEINGERÄTEFAMILIE VON SMEG

INHALT

5


Die Macht

der Bilder

Interview mit

Franziska Ebertowski

/ Agentur

Finest Blogger

Seit wann machst Du Finest

Blogger und wie kam es dazu?

Die Agentur gibt es seit 1,5 Jahren und ist aus

der Nachfrage entstanden, die es im Bereich

Social Media gibt. Ich komme ja selbst aus dem

Einzelhandel und der Gastronomie und habe

selbst feststellen müssen, wie schwer es ist, sich

neben allen Aufgaben, die der Alltag mit sich

bringt, noch um Social Media zu kümmern.

Da ich einen Background in der Agenturarbeit

und dem Event-Management habe und schon

immer sehr Social Media-affin war, habe ich

diese ganzen Sachen zusammen geführt und die

Agentur gegründet. Da eigentlich alle Firmen, die

vom Kundenkontakt leben guten Content und

gepflegte Profile brauchen und darüber hinaus

gern auch noch Influencer-Events machen wollen,

habe ich Finest Blogger gegründet.

Influencer-Marketing ist aktuell

in aller Munde, ohne dass unbedingt

klar ist, worum es dabei

eigentlich geht. Kannst Du in ein

paar kurzen Sätzen erzählen, was

das ist und worauf es ankommt?

Influencer-Marketing wird von Leuten gemacht,

die einen authentischen Teil ihres Lebens über

die sozialen Medien Preis geben und in diesem

Rahmen auf Produkte aufmerksam machen. Ich

versuche Produkte mit Personen zu verknüpfen,

die auch wirklich Spaß an den Produkten haben

und somit glaubwürdig sind. Eigentlich mag ich

das Wort Influencer selbst überhaupt nicht, aber

ich hab noch kein besseres Wort dafür gefunden.

Im Grunde ist diese Form der Verbreitung die

Mund zu Mund Propaganda via Social Media, die

dem Ganzen dann entsprechend zu einer viel

höheren Reichweite verhelfen kann. Wir arbeiten

allerdings auch mit ganz kleinen Bloggern, die

nur 500 Follower haben. Auch die können, wenn

es die richtigen 500 sind, für Influencer Marketing

spannend sein.

Wenn ein Kunde mit einem Produkt

oder einem Thema zu Euch kommt,

wie geht Ihr das an?

Als erstes beschäftige ich mich mit dem Produkt

selbst. Egal ob es Klamotte, Kaffeemaschine oder

Eismaschine ist, ich will wissen wie die Sachen

funktionieren und wer die Zielgruppe ist.

Dann suche ich mir einen oder mehrere Influencer,

die dafür in Frage kommen könnten. Teils

greife ich auf welche aus unserem Pool zurück,

teilweise recherchiere ich neue Kontakte. Bei

neuen Influencern muss dann gecheckt werden,

ob die Reichweite echt oder gekauft ist und ob

die Follower jung oder alt sind und ob sie aus

Foto: Finest Blogger / Screenshots von Instagram

Regionen kommen, die für den Kunden interessant

sind. Danach spreche ich mit den Beteiligten

um zu sehen, ob das persönlich passt. Ziel sind

langfristige Kooperationen, die beiden Seiten

Spaß machen.

Seit ein paar Wochen kümmert Ihr

Euch auch um die INSTAGRAM Präsenz

von ascaso in Deutschland,

kannst Du mir da etwas über Eure

Erfahrungen sagen?

Da ascaso bereits in anderen Ländern gut vertreten

ist, haben wir gleich zu Beginn festgestellt,

dass auch die ascaso Nutzer in Deutschland sich

sehr gefreut haben, dass sie ascaso nun endlich

markieren können. Die Nutzer sind interessiert

an Neuigkeiten und Eindrücken, die sich rund

um die Espressomaschinen von ascaso drehen.

Aktuell stehen wir ja noch am Anfang, sind

aber sehr zuversichtlich, dass wir über weitere

Kooperationen, in denen wir Tipps über guten

Kaffee oder Locations, wo die ascaso Geräte z.B.

in der Gastronomie genutzt werden, weiter echte

Follower sammeln und mit denen in Kommunikation

treten können. Wir können aber auch

fest stellen, dass wir viele Nachrichten auch von

neuen Kontakten bekommen, die die Maschine

cool finden und wissen wollen, wie sie funktioniert

und wo man sie kaufen kann. Cool ist, dass

der INSTAGRAM Account, anders als die meisten

Websites, tagesaktuell ist und auch so benutzt

wird. Somit hat man eine fortlaufende Möglichkeit

in Kontakt zu bleiben.

Was sind kommende Projekte von

Euch

Demnächst machen wir auch den INSTAGRAM

Account für NEMOX Eismaschinen. Da werden

wir auch mit ein/zwei Influencern starten und

Content rund um das Thema selbstgemachtes

Eis produzieren und veröffentlichen. Dann haben

wir ein großes Projekt welches sich Eat Academy

nennt. Das ist eine Firma, die großen Arbeitgebern

Referenten vermittelt, die deren Mitarbeiter

in Sachen gesunde Ernährung berät und fortbildet.

Da diese Firma noch gar nicht in den sozialen

Medien aktiv ist, werden wir hier deren Präsenzen

von null aufbauen. Dann haben wir relativ viele

mittelständische Fashion-Labels, die uns deren

Social Media Themen anvertrauen.

Was können Neukunden von Euch

erwarten?

Wir entwickeln komplette Strategien für Soziale

Medien. wir checken, ob Kanäle wie Instagram,

Facebook, YouTube, Twitter usw. geeignet für die

Ziele des Kunden sind. Nächster Schritt ist dann

die Sichtung des bestehenden Contents und die

Erstellung von neuem Content, den man dann

regelmäßig auf den entsprechenden Plattformen

postet. Wir tüten dann Kooperationen mit geeigneten

Bloggern ein, so dass hier eine entsprechende

Verbreitung der Inhalte erfolgt. (jh)

PORTRAIT 7


MaschinenKurs

im Espressomaschinenraum

Fotos: Rainer Roth, Ruth AuSSenhofer

Einblicke ins Innenleben

einer Espressomaschine

Für unsere Reihe „Weiterbildung“ stellen wir Ihnen in jeder KAF-

FEE-GLOBUS-Ausgabe Kaffee-Schulen, Kurse oder Ausbildungssysteme

vor. Heute wird es für alle spannend, die sich für Maschinentechnik

interessieren:

Expansionsventil, Sicherheitsthermostat und jede Menge Kabel

– betrachtet man eine klassische Siebträgermaschine ohne das

schöne, chromglänzende Gehäuse, springt einem doch einiges an

Maschinentechnik ins Auge. Als Laie kann man oft schwer einordnen,

was wozu dient und wie man gar im Falle von Problemen

auf Lösungssuche geht. Wer schließlich mehr über das Innenleben

einer Siebträgermaschine erfahren möchte, ist beim Maschinentechnik-Kurs,

den der Espresso-Maschinenraum Landau in

Espresso-Maschinenraum Landau

& Karlsruher Kaffeeschule

Werkstatt und Kurs-Location

Fachwerkstatt Espressomaschinenraum

Albert-Einstein-Str. 18 c TOR

76829 Landau

www.karlsruher-kaffeeschule.de/

kurs/technik/

Kooperation mit der Karlsruher Kaffeeschule

veranstaltet, genau richtig. Manch einer kennt die

Unterschiede zwischen Einkreiser, Zweikreiser

oder Dualboiler bereits. Doch ein Querschnittsmodell

des jeweiligen Systems macht das Ganze

noch einmal greifbarer. Kursleiter Andreas Roth

erläutert die Funktionsweisen und Vor- und Nachteile

der Maschinentypen. Rotationspumpe, Vibrationspumpe,

E61-Brühgruppe – all das sind den

Workshop-Teilnehmern schon jetzt keine Fremdworte

mehr.

Anschließend heißt es „ab in den OP“ für eine

Maschine. Das bedeutet in diesem Fall natürlich,

an eine der Arbeitsstationen im Espresso-Maschinenraum.

Und die haben es in sich. Neben gutem

Licht und Stromanschluss kommen an jedem

Arbeitsplatz auch Wasserleitungen für den

Festwasseranschluss von der Decke. Bei dieser

Ausstattung macht es richtig Spaß, das Innenleben

einer Maschine komplett zu beleuchten.

Die Teilnehmer lernen Bauteile zu erkennen und

richtig zu benennen, vom Sicherheitsventil am

Kessel über den Füllstandsanzeiger bis hin zu

Thermostat und Pressostat.

Dann folgt der vielleicht spannendste Teil – die

Fehleranalyse. Denn wer kennt es nicht: Der

Kaffee schmeckt plötzlich nicht mehr so gut, er

tröpfelt nur noch aus der Maschine, oder aber

er schießt einem entgegen, die Maschine zischt

nur noch – die Liste ließe sich beliebig erweitern.

Was also, wenn der Kaffee nicht mehr läuft, wie

er soll?

Workshop 9


Hier hat Andreas Roth eine defekte Maschine als

Versuchsobjekt aufgestellt. Das Wasser fließt bei

Bezug direkt in die Abflussschale – keine Chance

auf Kaffee. Nun analysieren die Teilnehmer, was

als Fehlerursache in Frage kommt. Schließlich

steht eine vorläufige Diagnose: entweder das

Expansionsventil oder das Magnetventil. Kursleiter

Roth hilft seinen Schülern auf die Sprünge: wie

und wo fließt das Wasser in die Auslaufschale?

Gemeinsam verfolgen sie den Weg des Wassers

vom Kessel bis zur Brühgruppe und legen sich auf

einen Übeltäter fest: das Magnetventil. Nun wird

das defekte Ventil ausgetauscht und voila, der

Kaffee fließt wieder.

Im Alltag zu Hause sind es oft nur Kleinigkeiten,

die den perfekten Kaffeegenuss verhindern. Als

Hilfe zur Selbsthilfe erfahren die Teilnehmer im

Kurs, wie sie die Dichtung an der Brühgruppe

wechseln und andere kleine Wartungsarbeiten

selbst durchführen können. Genügend Zeit für

Fragen bleibt im Kurs selbstverständlich auch,

genauso wie für eine kleine Abschlussprüfung:

Noch ein letztes Mal dürfen die Schüler einen

Blick in eine Siebträgermaschine werfen und alle

Bauteile benennen. (ra)

Den Sommer genieSSen

mit NEMOX Eismaschinen

& dem Eismix von Luicella’s

nemox_deutschland

Für perfekten

Kaffeegenuss

Immer und überall

Unser Wasserfilter BWT bestmax PREMIUM

ist einzigartig. Seine patentierte BWT

Magnesium-Technologie reichert das Wasser

mit dem wertvollen Mineral Magnesium an.

Genau das richtige Filtersystem zum Schutz

von Kaffeemaschinen vor Kalk- und Gipsablagerungen

und für beste sensorische

Ergebnisse bei der Zubereitung von Kaffee.

Filterlösungen für stets perfektes Wasser:

Kaffee, Vending, Spültechnik,

Backen, Kochen und Wasserspender

info@water-and-more.de

Workshop www.bwt-wam.com | www.watertops.de

For You and Planet Blue.

11


Sascha Pierros

Italienisches

Kaffeeherz

Fotos: Sascha Pierro

Wann immer KAFFEE GLOBUS die Chance hat, interessante Menschen

auf ihren persönlichen Bezug zu Kaffee hin zu befragen,

nutzen wir diese Gelegenheit. Besonders spannend war hierbei

unser Treffen mit dem MARQUESS-Frontmann Sascha Pierro.

Anders als seine Latin-Sommer-Hits vermuten lassen, schlägt in ihm

ein reinrassiges italienisches Kaffeeherz. Ein Blick auf seine persönliche

Geschichte macht schnell klar warum. Sein Vater kam seinerzeit,

zusammen mit der ersten großen Welle italienischer Gastarbeiter

nach Deutschland, wo er seine Frau, Saschas Mutter kennen

lernte. Spannend zu erfahren, dass Saschas Vater für die Firma

Melitta, deren Name quasi der Inbegriff für deutschen Filterkaffee

ist, tätig war.

Marquess

Frontsänger: Sascha Pierro

Aktuelles Album: En Movimiento

www.marquess.de

www.facebook.com/MarquessMusic

marquessmusic

Für Sascha kein Grund, nicht den römischen Wurzeln

nachzuspüren und sich an der dortigen Art

Kaffee zu trinken zu orientieren. Wer mal in Italien

war weiß, dass das opulente Niederlassen an

Tischen und stundenlanges Verweilen zur Sahnetorte

und einem Kännchen Kaffee auf der Terrasse

nicht deren Ding ist. Kaffee oder Caffé, wie es dort

heißt, trinkt man im Stehen an der Bar. Man hält

einen kleinen Schwatz und das Wort Espresso,

welches in Deutschland Synonym für das ist, was

der Italiener haben will, wenn er „un buon Caffé“

bestellt, impliziert ja bereits das es gern schnell

gehen darf.

KAFFEE GLOBAL 13


Für Sascha Pierro, der neben

seinen musikalischen Aktivitäten

auch als Fotograf arbeitet,

hat dieser Themenkomplex so

eine Faszination ausgelöst, dass

er eine Foto-Serie gemacht

hat, die seine Kaffee-Momente

in Italiens Bars zeigt.

Wir vom KAFFEE GLOBUS sind

sehr stolz und dankbar, dass

Sascha Pierro unseren Lesern

einen Blick in seine Schatzkiste

erlaubt. Die Fotos sind wie aus

der Zeit gefallen und zeigen die

lebendige Kaffee-Kultur Italiens,

die regional auch unterschiedlich

ist. So kann man sagen,

dass je südlicher man kommt,

Espresso-Kaffees dunkler und

oft auch mit mehr Robusta

angeboten werden. In Neapel

findet man fast ausschließlich

klassische Handhebelmaschinen,

da diese die kleinstmögliche

Menge Espresso dank

abnehmendem Federdruck

noch genießbar hin bekommen.

Zucker ist hier allerdings

empfehlenswert und macht in

den Augen Sascha Pierros einen

Espresso erst richtig rund. (jh)

KAFFEE GLOBAL 15


fare tredici

Kaffee-Volltreffer in

Limburg

Fotos: Ruth aussenhofer

Limburg, ein sonniger Samstag Ende Mai, Touristen strömen durch

die Gässchen der Domstadt und folgen dem Duft von frisch geröstetem

Kaffee ins „fare tredici“. Das Café mit eigener Rösterei liegt in

einem Fachwerkhaus direkt am Kornmarkt – die Location ist also

schon mal ein Volltreffer. Denn das bedeutet der italienische Name

„fare tredici“: einen Glückstreffer landen.

Karolin, Nassim und Roman vor ihrem

Laden in der Limburger Altstadt

Italien diente Nassim Schäfer auch vor über 16 Jahren als Inspiration,

als sie ihr erstes Café in Limburg eröffnete. Damals war der

Laden sehr viel kleiner als heute, es gab original in Italien gerösteten

Kaffee und Latte Macchiato war das beliebteste Getränk auf der

Karte. Doch die Zeiten ändern sich, sogar im beschaulichen Limburg.

Heute röstet Nassim Schäfer ihren Kaffee selbst, sortenreine

Filterkaffees werden immer stärker nachgefragt und die Baristakurse

im „fare tredici“ sind über Monate ausgebucht.

So eine Entwicklung kommt nicht von selbst, dafür muss man ein

Bewusstsein schaffen, das braucht Durchhaltevermögen und Einsatz.

Und da läuft Nassim Schäfer zur Höchstform auf. Sie engagiert

sich im City-Marketing, betreibt die Facebook-Seite „Stadthelden“,

auf der sie lokale Einzelhändler portraitiert, und sie röstet einen

Nassim Schäfer am Röster

Aufmerksamer Service

FARE TREDICI

Barfüßerstraße 1-3

65549 Limburg

Öffnungszeiten

Di - Sa 9:30 - 18:00 Uhr

So 11:00 - 17:00 Uhr

Mo Ruhetag

www.f13caffe.de

eigenen „Stadt-Kaffee“. Mittlerweile schenken

auch andere Cafés in Limburg „fare tredici“-Kaffee

aus. Kein Wunder, wurde er doch schon mehrfach

ausgezeichnet, u.a. mit der Goldmedaille der

Deutschen Röstergilde.

Als sich 2016 die Gelegenheit ergab, vom 50 Quadratmeter

kleinen Laden am Neumarkt in das alte

Fachwerkhaus mit der knapp vierfachen Fläche

umzuziehen, waren alle aufgeregt, aber guter

Dinge. Das Motto: Da können wir zeigen, was wir

drauf haben!

Das „fare tredici“-Team gestaltete den Laden mit

viel Liebe zum Detail neu und stieß dabei auch

auf Schätze aus der Vergangenheit, so legten sie

bei den Renovierungsarbeiten einen wunderschönen

alten Fliesenboden von 1911 frei. Davon

begeistert fand Nassim Schäfer passende Eisengitter

zur Verzierung der Theke, die das Muster

des Fliesenbodens aufgreifen. Heute laden die

geschmackvoll eingerichteten Räumlichkeiten

zum Verweilen ein, die aufwändige Umgestaltung

hat sich gelohnt.

Ganz anders als im Eingangsbereich, wo es

zwischen Röster, Kaffee-Verkauf und Café oft heiß

hergeht, ist die Atmosphäre in der zweiten Etage

des „fare tredici“ angenehm ruhig. Hier beraten

Nassim und Roman Schäfer ihre Kunden in der

Maschinen-Ausstellung. Roman Schäfer ist von

Anfang an Teil des „fare tredici“-Teams, bildet

als Head-Barista das Personal aus und leitet die

Workshops. In den Räumlichkeiten im ersten

Geschoss finden auch die Barista-Kurse statt.

Location 17


Roman Schäfers Kaffee-Schüler trainieren an

Haushaltsmaschinen, z.B. der VBM Domobar

und dazu passenden Mühlen wie z.B. der Eureka

Mignon. Natürlich steht auch eine große

Gastro-Maschine zum Training zur Verfügung, die

VBM Replica Manuale ist eine wahre Augenweide.

Durch das breit gefächerte Angebot von Röstkaffee

über Maschinen bis zum klassischen Kaffee

mit Kuchen stieg mit der neuen Location auch

der Personalbedarf. Weil es schwer ist, gute Leute

mit Begeisterung fürs Kaffee-Handwerk zu finden,

freute sich Nassim Schäfer umso mehr über die

Bewerbung einer langjährigen Stammkundin.

Karoline Obst kennt das „fare tredici“ schon vom

ersten Tag an und zog für die Stelle in der Kaffeerösterei

extra von Frankfurt zurück nach Limburg.

Seit Mai 2017 ergänzt sie das „fare tredici“-Team

und organisiert Verkauf, Vertrieb und die Planung

der Kaffee-Schulungen. Außerdem backt sie die

wunderschönen und köstlichen Törtchen fürs

Café. Es scheint, als hätte Nassim Schäfer auch

mit der Personalauswahl einen Glückstreffer

gelandet – eben „fare tredici“!

Roman schäfer, head-barista an der

dreigruppigen VBM Replica Manuale

Karolin Obst, Lächelnde Beraterin

für perfekte Kaffeebohnen

Die Maschinen im

„fare tredici“

VBM Replica Manuale, Multiboiler,

dreigruppig

Die Entscheidung für die manuelle Version der

VBM Replica trafen Nassim und Roman ganz

bewusst. Als Barista-Profis wollen sie die Extraktion

„lesen“ und selbst entscheiden, wann sie

optimal ist. Bei drei Brühgruppen ist das natürlich

eine gewisse Herausforderung, schließlich schenken

sie ihren Gästen nicht nur Kaffee ein, sondern

auch ein Lächeln.

Dan‘s Dealers Devotion

Für dieses Rezept haben wir

uns auf dem 1. Händlersymposium

von EspressoPool auf Gut

Thansen umgehört und sind

sehr schnell fündig geworden.

Der Stand von VBM wurde

von deren Head-Barista Dan

Bacaintan betreut. Hier wurde

mit der VBM Tecnique die gänzlich

neue TS System Brühgruppen-Technik

vorgestellt, bei der

jeder Shot mit frischem Wasser

zubereitet wird. Das Wasser

wird erst dem System zugeführt

und erwärmt, wenn die Kaffee

Extraktion stattfindet.

Und so geht‘s

Die 3-4 getrockneten Aprikosen, 1-2 Zitronenschalenstreifen

und einen Teelöffel braunen Zucker in das

Shakerglas oder ein anderes Behältnis füllen. Den

frischen Espresso dazu geben. Das Ganze mit dem

Stößel ordentlich vermengen. Anschließend den Martini

dazu geben. Alles zusammen mit crushed Eis verrühren,

in den Shaker schütten und ordentlich shaken.

Über das Barsieb in ein Glas geben. Deko as you Iike –

und fertig ist der Sommerdrink.

Zutaten

• Doppelter Espresso

• Martini bianco 40 ml

• Getrocknete Aprikosen (3 - 4)

• Zitronenschale in Streifen (1 - 2)

• Brauner Zucker (1 TL)

• Crushed Eis

Wie es der „Zufall“ so will, ist

Dan auch der amtierende italienische

Meister in der Kategorie

„Coffee in Good Spirits“.

Natürlich mussten wir

uns seinen Siegerdrink zu

Gemüte führen. Der Drink

ist schnell zubereitet und für

den Sommer ein Muss! Probiert

es aus und lasst es euch

schmecken! (fw)

Eureka Olympus Highspeed

benötigte Ausrüstung

der schulungsraum für Workshops

mit den VBM-Haushaltsmaschinen

Super Service – die Gäste im „fare tredici“ können

zwischen drei verschiedenen Espressi wählen.

Dafür nutzt das Barista-Team die Eureka Olympus

Highspeed. Eine besondere Attraktion ist der

Spezial-Hopper, der eine Replik des originalen

Dosierbehälters der 50er-Jahre ist. Ein echter

Hingucker! (ra)

• Shaker

• Jigger

• Stößel

• Barsieb

• Rührlöffel

Location

Rezept 19


Foto: istockphoto.com / efetova

Kaffee &

Trends

Kaffeespezialitäten mit Brokkoli-Pulver

angereichert an. Wem’s

schmeckt!

von Ruth AuSSenhofer

„Kennst du schon…?“ So beginnen häufig Nachrichten,

die mich mit den neuesten Kaffee-Trends

erreichen. Es freut mich immer riesig, wenn

jemand beim Thema Kaffee an mich denkt. Doch

oft muss ich zugeben, dass ich die Kaffee-Getränke,

die gerade der „letzte Schrei“ sind, gar

nicht kenne. Hier eine kleine Auswahl:

Erst kürzlich traf folgende Frage bei mir ein:

„Kennst du schon Goth Latte?“ – Was bitte? Für

den Fall, dass auch Ihnen dieses Getränk neu ist,

liebe Leser, kommt hier die Erklärung: Der Goth

Latte ist ein Caffè Latte, dem Aktivkohle zugesetzt

wurde. Das Ergebnis ist ein sehr schwarzer

Milchkaffee. Warum dann nicht gleich schwarzer

Kaffee? Niemand weiß es.

Auch das Gegenteil kam schon per Whats-

App-Nachricht eingetrudelt: „Kennst du schon

Clear Coffee?“ – Nö! Eine kurze Recherche

ergab, dass sich hinter Clear Coffee ein klares

Kaffee-Extrakt verbirgt. Der dahinterstehende

Gedanke, damit Verfärbungen auf den Zähnen zu

vermeiden, ist nicht von der Hand zu weisen. Ob

die Lösung allerdings in durchsichtigem Kaffeewasser

bestehen muss, oder ob es stattdessen

nicht klassischer Kaffee und eine gelegentliche

professionelle Zahnreinigung getan hätte, bleibt

dahin gestellt.

Umso mehr dieser so genannten Trend-Getränke

auf den Markt kommen, desto mehr hinterfragt

man: Was ist eigentlich ein Trend? Die erste

Recherchequelle, der Duden, schlägt vor: „eine

über einen gewissen Zeitraum bereits zu beobachtende,

statistisch erfassbare Entwicklung[stendenz]“.

Ob Goth Latte und Clear Coffee diesen

„gewissen Zeitraum“, den es zu beobachten gilt,

überstehen, bleibt abzuwarten.

Ein Argument, das bei neuartigen Getränken (und

auch sonst) immer zieht, ist Gesundheit. Vielleicht

erinnern Sie sich daran, dass vor ein paar Jahren

gemahlener Rohkaffee die Runde machte. Vor

allem in Heilpraktiker-Kreisen wurden dem

grünen Pulver Wunderkräfte zugesprochen. Was

nicht falsch ist, schließlich enthält Rohkaffee jede

Menge Antioxidantien. Gerösteter Kaffee aber

auch, ätsch! Warum also nicht klassisch genießen?

Das Motto hinter dem Rohkaffee-Extrakt mag

wohl „back to the roots“ gewesen sein, und eine

möglichst pure und ursprüngliche Rezeptur

steckt auch hinter dem nächsten Kaffee-Trend.

Zubereitungen aus der Schale der Kaffeekirsche

– Cascara – erfreuen sich großer Beliebtheit bei

allen, die einen kleinen Wachmacher brauchen,

aber keinen Kaffee mögen. Der Geschmack von

Kaffeekirschentee erinnert an eine Mischung

aus Schwarztee und Hibiskus. Cascara ist aber

auch als Limonade verfügbar – es ist also für jeden etwas dabei. Ein

gewisser Hype brach aus, die Nachfrage stieg. Das rief jedoch auch

die Behörden auf den Plan, genauer die Novel-Food-Verordnung

der EU. Bis die Frucht der Kaffeekirsche nun auch offiziell als

Lebensmittel genehmigt ist, ruht die Produktion.

Es wird einem nicht leicht gemacht, innovative Getränke auf den

Markt zu bringen. Außer natürlich, man hat durch eine gewisse

Marktmacht schon Narrenfreiheit. Den Anfang machte Starbucks

mit „PSL - Pumkin Spice Latte“. Kürbis im Kaffee? Zunächst waren

es nur die traditionellen Thanksgiving-Gewürze Zimt, Muskat und

Nelken, die der Konzern seinem PSL unterrührte, doch seit Kurzem

kommt tatsächlich auch Kürbispuree in den Kaffee.

Vor ungefähr einem Jahr machte ein weiterer Hype die Runde:

Avo Latte, Latte Art in der Avocadoschale. Die Medien ätzten,

Hipster könnten ihre Lieblings-Lebensmittel gar nicht besser

kombinieren. Dabei ist der Flat White in der Avocado noch gar

nichts gegen Gemüse im Kaffee! Ein Café in Melbourne bietet seine

Sicherlich mehr Anklang als

Grünzeug im Kaffee findet

Coffee Beer. Die Mischung aus

belebend und beruhigend

schmeckt angenehm erfrischend.

Bereits etabliert sind

die Kaltgetränke Cold Brew

und Nitro Cold Brew, letzterer

gezapft mit cremigem Schaum

wie ein Guiness Bier.

„Bulletproof Coffee“ ist auch

schon ein Oldie unter den

Kaffee-Neuheiten. Der mit

Butter gemixte Kaffee wurde

erst gehypt, dann ebbte die

Welle der Begeisterung ab.

Doch wahre Fitness-Freunde

schwören nach wie vor auf die

cremige Kaffee-Fett-Kombo, die

als Frühstück bis zum Mittag

satt macht.

A propos eigentlich kein Trend

mehr: Der aufmerksame Leser

entdeckt seit Jahren wieder

und wieder die Schlagzeile:

„Filterkaffee liegt jetzt wieder

voll im Trend“ und möchte nach

dem zehnten Mal am liebsten

die Zeitung zerknüllen, auf die

diese Worte gedruckt wurden.

Denn zum einen ist es unmöglich,

dass etwas über Jahre

hinweg „im Trend“ liegt und

zum anderen ist Filterkaffee

eben genau das nicht – Trend,

Mode, Zeitgeist – sondern das

genaue Gegenteil: ein zeitloser

Klassiker!

KOLUMNE 21


Fotos: Frank Waberseck

Eureka Mignon

Magnifico vs.

Mignon Classic

Früher war alles

besser?

Oder doch nicht? Wann immer man in Erinnerungen

über den ersten VW Bus schwelgt, mit

dem man an weiten Atlantik-Stränden stand und

nach Sonnenaufgang mit dem Surfbrett in die

Wellen gesprungen ist, geraten doch viele Dinge

in Vergessenheit. Zum Beispiel wie man sich mit

Ach und Krach die Kasseler Berge hinauf gequält

und beim Überholen der LKW den lieben Gott

um Rückenwind angefleht hat. Alles vergessen.

Setzt man sich heute in solch ein Auto, kommt

man schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.

Unter diesem Aspekt haben wir uns zu unserem

heutigen Test der nagelneuen Mignon Magnifico

den Vorgänger dazu geholt. Die Mignon Classic,

die sich in Deutschland im Laufe der letzten zwei

Jahrzehnte zur No.1 im Bereich der Haushaltsmühlen

entwickelt hat. Ihre Qualitäten sind unbestritten

ihre kompakten Ausmaße, das schnörkellose

Design und die für eine Mühle dieser Größe

sehr hohe Qualität der Vermahlung. Nun kommt

das Update und wir testen das absolute Top-Modell,

die Magnifico, die exklusiv nur im besonders

anspruchsvollen deutschen Markt erhältlich ist.

Die Optik

Die neue Magnifico ist klar als Mignon erkennbar.

Die typische eckige Form und der ebenfalls

eckige Bohnenbehälter in gleichen Dimensionen

sind unverwechselbar. Im Detail allerdings,

ist sie noch gradliniger geworden, was gut zu

dem streichholzschachtel-großen Touch-Display

passt.

Eureka Mignon Magnifico

55 mm Diamond Inside Mahlscheibe,

geräuschreduzierte Bauweise, ACE

Clump-Crusher, Touch- Display,

Mikroschalter Start-/Stopp Funktion,

1350 U/min, 260 W Motor, Drehrad

silber, 300 g Bohnenbehälter,

höhenverstellbare Hands Free-Gabel,

25 Farben

Modernität Vs. Nostalgie

UVP ab € 499,-

inkl. MwSt.

TEST 23


Der silberne Knopf für die Mahlgradverstellung

ist von links nach rechts gewandert, was die

Nicht-Linkshänder unter den Nutzern freuen

dürfte. Die gesamte Dimension der Mühle, samt

Fassungsvermögen des Bohnenbehälters, ist ca.

um 10% gewachsen. Dies war für die Geräuschdämmung

notwendig, tut der Tatsache aber

keinen Abbruch, dass die Mühle immer noch

erheblich kleiner ist als andere Mühlen die weniger

können, mehr kosten und zudem noch einen

Höllenlärm veranstalten.

Der Sound

Die Classic Mignon war seit je her eine der

Mühlen, die ein feines, helles Mahlgeräusch

erzeugt haben. Im Vergleich zu anderen für

die Nutzung in Haushalten geeigneten Geräten

haben viele Anwender den Sound der alten

Mignon als vergleichsweise angenehm empfunden.

Grund für dieses spezielle Geräusch ist die

mikrometrische Verstellung, die ohne klappernde

Gewinderinge auskommt. Bei der Magnifico wird

diese gute Ausgangsposition noch durch die

Dämmung der Haltepunkte und einen zusätzlichen

Deckel optimiert.

Die Features

Okay, der direkte Nachfolger der Mignon Classic

ist eigentlich das Modell SILENZIO, welches über

gleiche Mahlscheiben und Funktionen verfügt.

Nun macht es aber Sinn, bei der Anschaffung

einer Kaffeemühle langfristig zu denken und

zeitgemäße Features, die einem die kommenden

8-10 Jahre das Leben erleichtern vorzustellen. Die

Magnifico verfügt über eine höhenverstellbare

Gabel, die entsprechend auf alle möglichen Siebträgertypen

eigestellt werden kann. Die simpel

gehaltene Portionierelektronik kann zwei Portionsgrößen

sowie Dauerlauf anbieten. Das kleine

Touch-Display ist hierbei ein etwas gewöhnungsbedürftiges,

aber sehr robustes Steuerelement.

Was zudem offensichtlich anders ist als bei der

klassischen Mignon, ist die Art, wie das Kaffeepulver

in den Siebträger fällt. Dank des Einbaus eines

Anti-Statik-Systems, welches baugleich auch in

den Profi-Mühlen verwendet wird, fällt der Kaffee

sehr gleichmäßig und gut zentriert in den Siebträger.

Zum Finden der optimalen Position ist

die höhenverstellbare Gabel ein wichtiger Faktor.

(jh)

Das Ergebnis ist eine Geräuschreduktion von fast

20 dB, was in der Praxis morgens über aufwachen

oder weiterschlafen entscheiden kann, wenn in

der Küche Kaffee gemacht wird.

Die Geschwin–

digkeit

Mit der Magnifico hat Eureka einen neuen Maßstab

in Sachen Geschwindigkeit aber auch

Lebensdauer der Mahlscheibe gesetzt. Sie verfügt

über die patentierte DIAMOND INSIDE Hochleistungsscheibe

mit 55mm Durchmesser. Diese

Mahlscheibe ist von der Struktur her so aufgebaut,

dass sie über nahezu ihre gesamte Lebensdauer,

welche schätzungsweise 600 kg Kaffee betragen

sollte, keine Qualitätsverluste erleidet. Was die

Geschwindigkeit angeht, so hat selbst die nagelneue

Testmühle die angestrebten 17g Espressokaffee,

italienische Röstung mit 90 Arabica

in 10,4 Sekunden ausgegeben. Hierfür benötigt

der Mignon Klassiker mit 15,5 Sekunden deutlich

länger.

FAZIT

Nach unserem Test ist ganz klar, wir

lieben Rückfahr-Kamera, elektrische

Schiebetüren und einen Tempomat,

der das bequeme Reisen bei 160

km/h ermöglicht.

Übersetzt heißt das, dass die neue

Magnifico einen echten Quantensprung

in Sachen Geräuschentwicklung,

Geschwindigkeit und Ausstattung

bietet und dass der deutliche

Mehrpreis absolut gerechtfertigt ist.

Diese Mühle soll einen ja lange Zeit

begleiten und ist der wohl wichtigste

Faktor, wenn es um ein Top-Ergebnis

in der Espressotasse geht,

da sollte Nostalgie sicher nicht die

Haupt-Triebfeder sein.

TEST 25


ESPRESSO

PARTNER POOL

Das Händlernetzwerk

der Kaffee-Spezialisten

5 Jahre lang Sicher vor

unerwarteten Folgekosten sein?

Dann ist die im Rahmen des ESPRESSO PARTNER POOL

kostenlos enthaltene Garantieverlängerung der Herstellergarantie

auf 5 Jahre eine super Sache. Sie gibt Ihnen

die Sicherheit, bei einer Fehlfunktion auch in Jahr 3, 4

und 5 zu Ihrem Händler zurück gehen zu können und

die Hilfe zu erhalten, die Ihnen per Gesetz nur während

der ersten 24 Monate zusteht. Sprechen Sie Ihren

ESPRESSO PARTNER POOL-Händler auf die 5-Jahres

Garantieverlängerung an.

Kaffee ist Ihre Leidenschaft? Dann sind Sie sicher

froh über eine Anlaufstelle, bei der Sie sich umfassend

über Kaffee und Kaffeetechnik informieren

können. Einen Ort, an dem Sie rund um den Kauf

hervorragend betreut werden. Und das, auch

wenn Ihre Geräte mal nicht so wollen wie Sie.

Der ESPRESSO PARTNER POOL ist ein Netzwerk

von unabhängigen Händlern, die alle das

Ziel haben, Sie bei Ihrer Kaffee-Leidenschaft

www.espressopartnerpool.de

nachhaltig zu unterstützen. Bei allen Geräten,

die im Rahmen des ESPRESSO PARTNER POOL

angeboten werden, erhalten Sie eine 5-Jahres

Garantieverlängerung ohne Mehrkosten dazu.

Ein guter Grund mehr, sich vor dem Kauf Ihrer

nächsten Espressomaschine oder Kaffeemühle

bei Ihrem nächstgelegenen ESPRESSO PARTNER

POOL-Händler über die vielfältige Angebotspalette

zu informieren.

Service vor Ort

Alle ESPRESSO PARTNER POOL-Händler, die mit dem

Service Point Logo werben, verfügen über eine entsprechend

ausgestattete Fachwerkstatt. Sollen Sie Service

an einem Bestandsgerät aus unserem Marken-Portfolio

benötigen, können Sie sich vertrauensvoll an unsere

Netzwerk-Partner wenden.

IMPRESSUM

Herausgeber und Anzeigen

EspressoPool

Vertriebsgesellschaft mbH

Johannes Hannig (V.i.S.d.P.)

Papenreye 65, 22453 Hamburg

T +49 (0)40 / 57 148 154

F +49 (0)40 / 57 148 153

kontakt@kaffeeglobus.com

www.kaffeeglobus.com

Chefredaktion

Johannes Hannig (jh) (V.i.S.d.P.)

Redaktion

Ruth Außenhofer (ra)

ruth@service-text.de

Fotoredaktion

Frank Waberseck

fw@espressopool.de

Art Direktion / Layout

Trixi Angermüller

trixi@trickseven.de

Druck

A.S. Müller Sofortdruck GmbH

Papenreye 17, 22453 Hamburg

Alle im Kaffee Globus erschienenen Artikel,

Grafiken und Fotos sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte auch Übersetzungen,

vorbehalten. Eine Gewähr für die Richtigkeit

der Veröffentlichungen kann trotz sorgfältiger

Prüfung nicht übernommen werden. Gleiches

gilt für Gastbeiträge und Anzeigen. Für unverlangt

eingesandtes Bild- und Textmaterial wird

keine Haftung übernommen. Bei den Kaffee

Globus zur Veröffentlichung übergebenen Artikeln,

auch Produktbeschreibungen, stellt der

Verfasser bzw. Hersteller des Produktes sicher,

dass keine Copyrightverletzungen vorliegen.

Honorierte Artikel gehen in das Verfügungsrecht

des Herausgebers über. Mit Übergabe der

Manuskripte, Artikel und / oder Abbildungen

erteilt der Verfasser dem Herausgeber das Veröffentlichungsrecht

an diesen. Reproduktionen

jeder Art bedürfen der schriftlichen Genehmigung

des Herausgebers.

Espresso Partner Pool Online

Zu einem guten Service gehört auch ein entsprechendes Online-Angebot. Auf

der Homepage des Espresso Partner Pools finden Sie Produktinformationen und

können den alle Partner des Händler Netzwerkes lokalisieren.

www.espressopartnerpool.de

SERVICE 27


Renovier Genuss ...

Da oben kommt eine ausgefallene Deckenleuchte

hin. Die besorge ich heute Nachmittag noch.

mmm ... die neue Wohnung wird ein Highlight.

Mein Kaffee ist es schon jetzt!

MIOMONDO - erleben Sie Kaffee-Genuss mit

verlängerter Garantie. MIOMONDO verlängert die

Garantie von Kaffeevollautomaten auf 5 Jahre.

Überzeugen Sie sich vor Ort! Ihr MIOMONDO

Fachhändler freut sich auf Sie. In Fragen rund um

Kaffeevollautomaten erhalten Sie dort immer eine

qualifizierte Beratung.

Röstfrischer Kaffee für Kaffeevollautomaten.

Aromastarke Frische und eine Prise MIOMONDO

machen diese Kaffees für Kaffeevollautomaten

unverwechselbar.

Probieren Sie MIOMONDO-Kaffee da, wo

MIOMONDO ist: im Fachhandel in Ihrer Nähe!

Über 90 mal in Ihrer Nähe!

Erleben Sie Kaffee-Genuss da, wo MIOMONDO

ist – im Fachhandel in Ihrer Nähe. Ganz leicht

zu finden mit der Händlersuche auf:

www.miomondo.de


Kaffee als

Erlebnis

Fotos: Frank Waberseck

Das erste EspressoPool

Händlersymposium

Wissen, Workshops und jede Menge Neuheiten erwarteten die Teilnehmer

des ersten Händlersymposiums. EspressoPool lud Partner

aus ganz Deutschland auf Gut Thansen in der Lüneburger Heide ein.

Dort drehte sich zwei Tage lang alles darum, wie man erfolgreichen

stationären Handel betreibt und die Herzen von Kaffeebegeisterten

(noch) höher schlagen lässt.

Geboten wurden Workshops von Top-Referenten und eine breit

gefächerte Ausstellung von Produktneuheiten im Kaffeemaschinen-Markt.

Wer als Teilnehmer gekommen war, um eine Standort-Bestimmung

für sein Geschäft vorzunehmen, wurde beim

Händlersymposium ebenfalls nicht enttäuscht. Und natürlich

verließ niemand das Event in der Lüneburger Heide ohne spannende

neue Eindrücke, Know-how über Trends und Technik und

Inspiration und Ideen. Das stellte EspressoPool mit einem vielfältigen

Programm sicher.

E


H

Ä

N

D

S P R E

L

E

R

S

S O

S

Y M

P O O

P

O

I

S

L


U M

Kaffee in Zahlen – Deutscher

Kaffeeverband

Den Auftakt des Programms gestaltete Philipp

Diekmann vom Deutschen Kaffeeverband

mit wertvollen Informationen darüber, wer in

Deutschland wann, wie und wieviel Kaffee trinkt.

Das wichtigste vorab: 75% des Kaffees genießen

die Deutschen zu Hause. Wer hätte das gedacht?

Man ist doch immer geneigt anzunehmen, die

Schwemme an to-go-Angeboten hätte den

Kaffeemarkt in den letzten Jahren proportional

auf den Kopf gestellt. Pustekuchen: „My Home is

my Castle“!

Auch klasse: Knapp über 60% der Käufer von

Röstkaffee greifen zu hochwertigen Produkten.

Da hat sich die Arbeit, die alle öffentlich

zugänglichen Institutionen, die sich guten Kaffee

auf die Fahne schreiben, gelohnt. Die Suche nach

Qualität in der Tasse, aber auch Transparenz im

Herstellungsprozess ist dem Kaffeetrinker etwas

wert. Wer gute Hardware zu Hause hat, will eben

auch die Spielräume, die sich dadurch bieten,

ausnutzen.

Specialty Coffee auf Knopfdruck

– BSH

Um Kaffee-Qualität ging es auch im Workshop

von Bosch-Siemens-Haushaltsgeräte (BSH) zum

Thema Specialty Coffee auf Knopfdruck. Danish

Sheikh von BSH gewährte Einblicke in die Entwicklung

der Siemens EQ.9 in der exklusiv-Variante

für den Miomondo-Händlerverbund.

Sehr interessant waren auch die Statistiken.

EVENT 31


Zum einen entwickelt sich der KVA-Markt seit

Jahren positiv und zudem greifen Käufer von

Kaffeevollautomaten immer häufiger zu hochwertigen

Kaffeebohnen.

Den Test, wie gut diese Kaffees aus kleinen

Röstereien im Vollautomaten funktionieren, trat

EspressoPool schon mehrfach an, zum Beispiel

mit dem KVA-Lab sowie zuletzt mit dem Coffee

Lab auf der eat&STYLE. Schon dort beeindruckte

die Siemens EQ.9 mit den vielfältigen Einstellmöglichkeiten

im so genannten Barista-Modus

der Maschine.

Beim Händlersymposium durfte eine Sensorik-Jury

aus dem Publikum den Espresso aus dem

Das Wasser-Erlebnis

Nach diesen theoretischen Grundlagen waren

die Teilnehmer aufgefordert, die Bedeutung von

Wasser für den Kaffee zu erleben. Dafür bereitete

Röster Tolga Daglum von Onetake Coffee dreimal

den gleichen hochwertigen Espresso in exakt

gleich eingestellten ascaso STEEL PID-Maschinen

zu, die jeweils mit unterschiedlich gefiltertem

Hamburger Wasser betrieben wurden. Der erste

Filter entzog dem Wasser lediglich Schwebeteilchen

und andere störende organische Stoffe, der

zweite führte eine klassische Enthärtung durch

und der dritte Filter wendete die patentierte

BWT-Technik an, bei der Kalziumkarbonat im

Wasser gegen die doppelte Menge Magnesiumkarbonat

getauscht wird.

Vollautomaten verkosten. In der Mühle befand

sich der Espresso-Blend „Automatic“ von der

Rösterei Onetake Coffee aus Hamburg. Diesen

Kaffee bereitete Kaffee-Trainerin Ruth Außenhofer

zunächst aus dem Siebträger (ascaso STEEL

PID) für die Jury zu. Daran anschließend erhielt

die Jury den gleichen Kaffee aus der EQ.9 zum

Vergleich.

Nun galt es, die Einstellmöglichkeiten, die der

Barista-Modus der EQ.9 bietet, auszureizen. Dafür

hatte die fachkundige Jury bei der Verkostung

direkt Ideen, wie man die Zubereitung verbessern

könnte – höhere oder niedrigere Temperatur oder

eine andere Kaffeemenge. Für den eher heller

gerösteten Espresso der Rösterei Onetake Coffee

bevorzugten die Mitglieder der Jury eine etwas

höhere Bezugstemperatur in Kombination mit

einer kräftigeren Dosierung. Der Barista-Modus

der EQ.9 lässt hier keine Wünsche offen, um den

Kaffeegenuss im Vollautomaten zu optimieren.

Wasser: Basis und Begleiter

Auch im Workshop „Wasser: Basis und Begleiter“

von BWT ging es um die Stellschrauben, an denen

man drehen kann, um Kaffee zu optimieren.

Kaffeegenuss ist eine sehr individuelle Angelegenheit.

So gibt es nicht nur unterschiedlichste

Kaffeesorten, Röst- und Zubereitungsmethoden,

sondern viele weitere Faktoren, die über Gelingen

oder Misslingen eines Kaffees entscheiden

können. Eine Gemeinsamkeit haben allerdings

alle Kaffeegetränke: Sie werden mit Wasser

zubereitet. Der Workshop der Firma BWT, dem

führenden Wasseroptimierer wenn es um Kaffee

geht, machte die Bedeutung von Wasser erlebbar.

Thomas Rochow von BWT erklärte, dass

Deutschland regional sehr unterschiedliche

Ausgangsvoraussetzungen besitzt. Sehr weich

in Kaiserslautern, extrem hohe Gesamthärte in

Würzburg. Besonders schwierig wird Wasseroptimierung

dort, wo Karbonat- und Gesamthärte

sehr stark auseinander liegen. Die Karbonathärte

bezieht sich auf Bestandteile wie Kalk, aber auch

Magnesium, die sich ab 60°C Wassertemperatur

aus dem Wasser lösen. So entsteht dann die wohl

allseits bekannte Verkalkung von Geräten. Die so

genannte Gesamthärte ist die Summe aller im

Wasser befindlicher Partikel, also auch Gips, Sand

oder Metallen.

Was empfehlen die Profis?

Ein Wasseroptimierer muss sowohl den Kaffee in

der Tasse, als auch die daran beteiligten Geräte

im Blick haben. Wer nur einen dieser beiden

Faktoren betrachtet, hat entweder schlechten

Kaffee oder kaputte Geräte zur Folge. Man sucht

also nach der besten Lösung für die örtlichen

Gegebenheiten. Optimal ist ein Wasser, das noch

Bestandteile in sich trägt, welche die im Kaffee

enthaltenen Aromen transportieren können.

Gleichzeitig soll das Wasser aber soweit enthärtet

sein, dass die Funktion der Geräte möglichst

lange störungsfrei von statten geht.

Die zwei Testtrinker aus dem Kreise der anwesenden

Fachhändler, beide an den täglichen

Umgang mit hochwertigen Espressokaffees

gewöhnt, konnten deutliche Unterschiede wahrnehmen.

Sie bestätigten, dass die Wasseroptimierung

mit Magnesium dem Espresso in Hinblick

auf Aromenvielfalt, Körper und Konsistenz zu

Gute kommt. Diese persönlichen Erfahrungen

decken sich übrigens mit einer Studie, die BWT

bei der Uni Zürich hat durchführen lassen. Hier

wurde Karbonathärte im Wasser zu unterschiedlichen

Teilen aus Kalzium und Magnesium erzeugt.

Der Kaffee aus dem Wasser mit dem höchsten

Anteil von Magnesium wurde von den Testpersonen

in Sachen Aromenvielfalt und Ausgewogenheit

mit Abstand am besten bewertet.

EVENT 33


ascaso & VBM – der Faktor

Maschine

Optimales Wasser und hochwertiger Kaffee brauchen

ein Bindeglied: Die Maschine. Hier entscheidet

sich, ob der Mix beider Zutaten gelingt oder

nicht. Brühdruck und Temperatur sind hierbei

zwei wesentliche Faktoren. Diese sollten so stabil

sein, dass die Getränke eine gleichbleibend hohe

Qualität haben. Aber es geht noch weiter. Begriffe

wie Pre-Infusion, Druckprofile und Extraktionszeiten

können auch am „Do or Die“ eines guten

Espressos mitwirken.

Wer einmal den Unterschied eines Espressos, der

bei 90°C oder 92°C zubereitet wurde, geschmeckt

hat, weiß, dass Temperatur ein riesiger Faktor ist.

Somit sind die Geräte, die über eine gradgenaue

Einstellmöglichkeit der Brühtemperatur verfügen,

und diese dann auch konstant anbieten

können genau richtig für alle, die gleichbleibend

hohe Qualität im Espresso haben wollen. Gehen

wir aber noch mal zum Thema Wasser zurück,

müssen wir feststellen, dass viele der im Markt

üblichen Maschinen nicht gerade schlau aufgebaut

sind. Man könnte sogar sagen, sie sind die

Dinosaurier der Elektrogeräte. Vergleichsweise

große Kessel, um zwei kleine Espressotassen zu

füllen, sind ja bei genauem Hinsehen die berühmten

Kanonen, die auf Spatzen schießen. Zudem

leidet die Qualität des mühsam optimierten

Wassers natürlich ebenfalls erheblich durch die

lange Verweildauer in Messing- oder Kupferkesseln.

Hier bieten die Hersteller ascaso und VBM

endlich Alternativen an:

VBM TECNIQUE

Das neueste Modell aus dem Hause Vibiemme

arbeitet mit einem Thermospiral-System, das

ohne Kessel auskommt. Das Wasser wird quasi

portionsweise erhitzt und zwar nur bis zu

dem Punkt, an dem die Extraktion stattfindet.

Dadurch, dass es im Gegensatz zu herkömmlichen

Maschinen keine Verweilzeit im Kessel gibt,

findet jeder Bezug mit frischem Wasser statt.

Um die Tragweite dieser Neuerung zu verdeutlichen,

hatte Barista Dan Bacaintan für VBM

mit den Einstellungen zu experimentieren,

machen die Maschine sowohl für Heim- wie

Profi-Barista interessant.

ascaso BARISTA T

Das „T“ im Namen der neuen ascaso-Maschine

steht für die thermodynamische Brühgruppe. Die

Thermoblocks mit Edelstahlrohr sind zum einen

thermisch sehr stabil. Darüber hinaus befindet

sich kaum Messing oder Kupfer in der Maschine,

weshalb sie eine deutliche Unterschreitung der

in Sachen Lebensmittelsicherheit geforderten

Grenzwerte ermöglicht.

Die Barista T als Multi-Element-Maschine ohne

Boiler-Technologie, trotzdem mit thermischer

Stabilität, ist eine echte Premiere.

Attraktive Features wie PID-Kontrolle und

Timer für jede einzelne Brühgruppe runden das

Gesamtbild ab. Dadurch, dass sie zudem höchst

energieeffizient arbeitet, ist sie sowohl bei geringem

als auch bei hohem Durchsatz gleichermaßen

geeignet.

beim Händlersymposium

einen Versuch aufgebaut.

Vor den Wasseranschluss der

VBM Tecnique schaltete er

verschiedene Wasserfilter. So

konnten die Besucher direkt die

Auswirkungen der jeweiligen

Wasserqualität auf den Kaffee

schmecken. Zum Vergleich: Bei

einer herkömmlichen Maschine

mit Tank (gleich ob Ein-, Zweikreiser

oder Dualboiler) müsste

man den gesamten Tankinhalt

leeren, um anderes Wasser für

den Bezug einzusetzen. Die

neue Brühgruppe der VBM

Tecnique ermöglicht dagegen

frisches Wasser bei jedem Shot.

Gleichzeitig beeindruckt die

Maschine mit extremer thermischer

Stabilität trotz nur 400W

Heizleistung pro Gruppe. Auch

die vielfältigen Möglichkeiten,

EVENT 35


Offene Werkstatt

Produkterlebniswelt

Die neuesten Produkte aus dem

EspressoPool-Händlernetzwerk

zum Ansehen und Ausprobieren

– in der Produkterlebniswelt

war dem Publikum einiges

geboten. Die Messe-Besucher

hatten die Möglichkeit, sich vor

Ort ausführlich zu den Produktneuheiten

beraten zu lassen.

Ausgestellt waren unter anderem

Mühlen und Maschinen

von VBM, ascaso und Eureka.

VBM präsentierte vom Junior

Einkreiser bis Super Dualboiler

seine Domobar-Reihe. Als

Inspiration, wie die Kaffee-Ecke

zu Hause aussehen könnte,

dienten auch die optischen

Gestaltungsmöglichkeiten der

Maschinen u.a. in weiß oder

schwarz matt. Das ist doch mal

etwas anderes als das klassische

chromglänzende Gehäuse!

Auch bei der ascaso-Produktreihe

von Dream bis Steel ist

für jeden was dabei. Besonders

spannend für Kunden ist hier

die Thermoblock-Technologie,

die u.a. für eine schnelle Aufheizzeit

sorgt.

Eureka hatte die Mignon-Reihe

aufgebaut von Classic über

Silenzio und Perfetto bis zur

Magnifico, eine Entwicklung nur

für EspressoPartnerPool (siehe

Test S. 23). Selbstverständlich

waren auch die größeren

Modelle Zenith und Mythos mit

von der Partie, sowie die Atom

sowohl klassisch mit 60mm

Mahlscheiben als auch in den

Specialty-Varianten mit 65 und

75mm.

Synergien durch

Produktpairing

Wie man mit Produktpairing

Kunden begeistern kann,

demonstrierten smeg, fritel und

Luicella´s Ice Cream mit nemox

Eismaschinen eindrucksvoll.

Sie sorgten gemeinsam für die

Versorgung der Besucher mit

köstlichen Waffeln und lecker

Eis - was kann bei dieser Kombination

schon schiefgehen?

Mit solchen Events kann man

Kunden prima zeigen, was man

aus den Produkten Köstliches

zaubern kann. So macht man

Genuss erlebbar! (jh) (ra)

Die offene Werkstatt ermöglichte den Besuchern

des Händler-Symposiums Einblicke ins Innenleben

verschiedener Espressomaschinen. So

konnten sie sich zum Beispiel bei der Ascaso Big

Dream davon überzeugen, dass wirklich alles,

was technisch sinnvoll ist, aus Edelstahl gefertigt

wurde. Auch gemeinsame kleine Reparaturen

waren in der offenen Werkstatt möglich, Rüdiger

Seemann von EspressoPool stand bei Fragen rund

um den technischen Service zur Verfügung.

Miomondo – Eisenjansen

Neu im Programm bei Miomondo sind die Moccamaster-Kaffeemaschinen

für durchdachten

Filterkaffee-Genuss. Der Hersteller aus den Niederlanden

ist bekannt dafür, besonders hochwertige

und langlebige Produkte zu bauen, so dass die

Moccamaster unter Kaffee-Liebhabern zurecht als

Klassiker gilt. Weiterhin hervorragend aufgestellt

ist Eisenjansen auch im Automaten-Bereich mit

dem Miomondo-Modell der Siemens EQ.9 inklusive

kostenloser 5-Jahres-Garantie.

EVENT 37


Aeropress

coffeemaker

kaffee geniessen

zuhause und unterwegs

einfach Effektiv

Den Filterhalter mit Mikofilter auf den Brühzylinder

schrauben und auf ein stabil stehendes Trinkgefäß

setzen. Frisch gemahlenen Kaffee einfüllen und

heißes Wasser aufgießen. Vorsichtig das Mahlgut

mit dem Rührstab im Wasser verteilen. Den Presskolben

einsetzen, langsam nach unten drücken...

fertig!

gut durchdacht

Der Mikrofilter verhindert effizient die Bildung von

Kaffeesatz in der Tasse. Der Bühzylinder ermöglicht

eine direkte Vermischung von Mahlgut und

Brühwasser. Mit dem Rührstab werden die Aromastoffe

vom gemahlenen Kaffee “abgespült”. Beim

manuellen Pressen des Brühwassers durch den

Filter werden durch den Druck weitere Aromastoffe

aus dem Kaffee extrahiert. Die Brühzeit kann exakt

bestimmt werden indem der Presskolben langsam

oder schnell nach unten gedrückt wird,

Brühzylinder, Presskolben und der Filterhalter, das

ist das wichtigste am AEROPRESS. Zur Ausstattung

und im Lieferumfang enthalten sind jedoch auch

ein Trichter zum Einfüllen des Kaffeemehls, ein

Portionierlöffel, ein Rührstab und 350 Mikrofilter.

Der AEROPRESS ist auf Reisen ein anspruchsloser

Begleiter- und im Haushalt oder im Büro sowieso.

IDEAL im urlaub

Los geht´s in die Berge, an einen See oder in fremde Länder. Gute

Nachrichten für Kaffeeliebhaber und Freigeister, die nicht auf ihre

frisch aufbereitete Tasse Kaffee verzichten wollen: bester Kaffeegenuss

auch unterwegs, das geht!

178g - genial leicht

Der AEROPRESS macht´s möglich. Dieser clevere Kaffeemacher aus

Amerika ist besonders handlich, leicht und platzsparend.

Die AEROPRESS Brühmethode eignet sich ideal für die Zubereitung

von Spezialitäten-Kaffees und sortenreinen Kaffees. Dank der

sehr kurzen Brühzeit von ca einer Minute (bei max. 0,5 ml Kaffee

pro Durchlauf), garantiert der AEROPRESS einen gewohnt einzigartigen

Kaffeegenuss, auch außerhalb heimatlicher Gefilde. Der Kaffee

ist frei von Kaffeesatz und schmeckt aromareich mit dezenter

Säure und wenig Bitterstoffen. Die Kontrolle über den Brühvorgang

gelingt auch Neulingen.

Ein Design ohne Schwachstellen: leicht zu reinigen und robust, hergestellt

aus einem hochwertigen hitzebeständigen Kunststoff. Der

AEROPRESS ist auch bei hoher mechanischer Belastung ein langlebiges

Gerät - perfekt für alle Outdoor Aktivitäten.

Rezept

Pro Tasse und nach

eigenem Geschmack:

• 1 Portionierlöffel

Espresso-Kaffee oder 1,5

Löffel fein gemahlenen

Filterkaffee verwenden.

• Für besten Geschmack

Wassertemperatur von

80° verwenden.

Café Americano

Den Brühzylinder bis zur

Markierung 2 mit Wasser

füllen. 10 Sekunden

rühren, sanft nach unten

drücken und mit heißem

Wasser auf insgesamt

225 ml aufgießen.

Wissen

39


ultimativ

Nachhaltig

comandante made in germany

Die Handkaffeemühlen des deutschen Unternehmens

COMANDANTE zeichnen sich durch eine

angenehme, ergonomische Handhabung aus und

liefern schnell eine Portion gemahlenen Kaffee.

hochwertig

Die COMANDANTE® C40 wurde von erfahrenen

Kaffeetechnikern und Ingenieuren mit dem

Ziel entwickelt, ein zuverlässiges und möglichst

präzises Mahlergebnis für verschiedene Brühmethoden

sicherzustellen. Die technische Auslegung

des Mahlwerks ist das Resultat langjähriger

Forschung und Entwicklung.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Mahlwerksgeometrie

und die feine Einstellbarkeit

der Mahlstufen gelegt. Mit über 35 feinen

Einstellungsstufen liefert das Mahlwerk hervorragende

Mahlergebnisse von puderfeinem Kaffeepulver

für einen Mocca bis zu körnigem Kaffeemehl

für Filter oder French Press. Jede dieser

feinen Einstellstufen wird in sicher einrastenden

Klick-Schritten festgehalten.

Für das ultimative Mahlwerk NITRO BLADE®

schmiedet und bearbeitet COMANDANTE einen

speziellen, patentierten Sonderedelstahl, der

besonders rostfrei, robust, extrem abriebfest und

schnitthaltig ist. Nach der Bearbeitung und Herstellung

der Zahngeometrie werden die Mahlwerke

von COMANDANTE gehärtet und speziell

vergütet. Danach werden kleine Mikro-Klingen

mit einem speziellen Diamantschleifer auf die 15

Eingangszähne geschliffen und die Ausgangsverzahnung

von Mahlring und Mahlkonus auf präzise

Passung gebracht.

El comandante

Bernd Braune, der Gründer des Familienunternehmens,

und sein Sohn Raphael setzen hohe

Standards: „Wir haben uns bei der Entwicklung

unserer Kaffeemühle C40 ganz bewusst für

hochwertige und standfeste Materialien entschieden

und zu 100% die Verwendung von

gesundheitlich bedenklichem Material vermieden.

Wir verwenden Edelstahl für alle Metallteile,

Glas für den Auffangbehälter, BPA-freien Kunststoff

für die Mahlwerksaufhängung und Echtholz

für Mühlenoberfläche und Knauf.“

Die COMANDANTE® C40 ist ein solides Werkzeug,

das jeden Kaffeeliebhaber lange durch‘s

Leben begleiten soll.

Wissen

41


Auf einen

kaffee...

Foto: Frank Waberseck

bei SHAHAM JOYCE

Entgegen der ursprünglichen Intention unserer Rubrik, interessante

Persönlichkeiten auf einen Kaffee zu Hause zu besuchen, weichen

wir im KAFFEE GLOBUS #6 ein wenig vom Muster ab. Allerdings

kann man sagen, dass man sich an dem Ort, an dem wir Shaham

Joyce besuchen direkt zu Hause fühlt. In einer beschaulichen

Wohnstraße des Hamburger Uni-Viertels befinden sich die beiden

Ladenlokale von Benvenuto. Die Namensgeber und Gründer Gian-

Carlo und Angelika Benvenuto haben sich mittlerweile aus dem

Tagesgeschäft weitestgehend zurückgezogen. Dieses managen

mittlerweile die beiden Töchter samt Partnern zusammen mit ihren

Mitarbeitern.

BENVENUTO

Caffee`per favore

(Espresso Café)

Heinrich-Barth-Straße 13-15

20146 Hamburg

Tel: 040 / 410 29 20

kontakt@benvenuto-hamburg.de

www.benvenuto-hamburg.de

Öffnungszeiten

Mo - Fr: 9.30 - 17.00 Uhr

Laboratorio

(Schulungen, Maschinenverkauf

und Werkstatt)

Tel: 040 / 571 37 661

service@benvenuto-hamburg.de

www.benvenuto-hamburg.de

Öffnungszeiten

Mo - Fr: 11.00 - 17.00 Uhr

Zuständig für alles was mit Maschinerie zu tun

hat ist Shaham Joyce, einigen noch dank seines

Vorlebens als Musiker bekannt, und nach

wie vor ein Ausbund an positiver Energie und

Lebensfreude.

So kann man schon auf der Straße neben Zischen,

Mahlgeräuschen und Siebträger-Geklapper lautes

Lachen aus dem Souterrain in der Heinrich-Barth-

Straße vernehmen. Einmal die Treppen hinab

gestiegen taucht man ein in die kleine Espresso-Welt

von BENVENUTO.

Wir würden Shaham und seine Mitstreiter, mit

ihrer Vorliebe für klassischen, aber immer hochwertigen

italienischen Espresso als „reformierte

Traditionalisten“ bezeichnen. So trinkt man bei

BENVENUTO immer klassische Mischungen mit

unterschiedlichen Anteilen von Robusta und Arabica,

aber auch sortenreine Kaffees, werden hin

und wieder als Specials angeboten.

Rund wird das Erlebnis, wenn man sich von

Shaham oder seiner Frau Marisa in Sachen

Maschinen, Mühlen und Zubehör beraten lässt.

Hier ist die authentische Liebe zum Espresso

spürbar. Ein Gefühl, welches man dank der dort

gebotenen Möglichkeiten auch mit nach Hause

nehmen kann. (jh)

Auf einen Kaffee 43


BIG

DREAM

DIE

ab sofort in

Deutschland

erhältlich

einmalig

auf der Welt:

Bauteile

zu 100% aus

Edelstahl

mehr Infos unter

www.ascaso.com

ascaso_deutschland

auf der

WORLD OF

COFFEE

Messe der

SCA zum

„Best New

Product“

gekürt

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine