antenne Juni 2013

erf4medien

Der Schweizer Pilot Pierre Fasnacht stürzte in Papua Neuguinea ab. Die Nachricht, die uns vor sieben Jahren erreichte, schlug ein wie ein Blitz. Der Schweizer war mit seiner Familie in Mt. Hagen stationiert. Er befand sich an jenem 23. März auf dem zweitletzten Flug, als der Motor zu stottern anfing. Kurz vor Tari kam er bei einer Notlandung zu Tode. Die Frage bewegte viele: Gott, warum? Warum gerade Pierre?

das christliche medienmagazin

Juni 2013

Entwicklungszusammenarbeit


Sinn oder Unsinn?

Seite 9

Das Ende der Sklaverei

Seite 10

TV – Radio – Internet

www.erf.ch

Wenn Menschen und Gott

gemeinsam handeln

Seite 4


editorial |

Sozial – engagiert – mutig!

Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit

geht uns alle an. Dabei denken wir an das gemeinsame

Bemühen von Industrieländern und Entwicklungsländern,

weltweite Unterschiede in der

sozioökonomischen Entwicklung und in den allgemeinen

Lebensbedingungen dauerhaft und nachhaltig

abzubauen.

Soviel zur Theorie. In der Praxis sind Menschen gefragt:

Menschen, die sich für Schwächere einsetzen.

Menschen mit Herz! Oft hören wir von den grossen

Hilfswerken, wenn irgendwelche Katastrophen geschehen.

Das sind dann die Tage und Wochen, in denen

sich diese «sozialen Giganten» vor Ort gegenseitig auf

die Füsse treten und im Weg stehen. Die kleinen und

mittleren Organisationen haben in jenen Zeiten keine

Chance, auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Trotzdem

leisten sie Bewundernswertes! Viele tun dies aus

christlicher Motivation, aus Dankbarkeit oder einfach,

weil sie sich berühren lassen durch die tragischen

Umstände, in denen viele Menschen leben müssen.

Wer aufmerksam die Bergpredigt liest, kann nicht

einfach über Menschen in Not hinwegstolpern. Jesus

hat sich in vielen seiner Worte auf die Seite der Notleidenden

gestellt. Wenn wir also mit Jesus unser Leben

gestalten möchten, können wir nicht über die Bedürfnisse

hinwegsehen und gleichzeitig in unserem Wohlstand

baden.

Deshalb freue ich mich über Menschen, die sich jahraus,

jahrein im Sinn der Bergpredigt für die Schwächeren

engagieren und hoffe, dass wir Sie mit dieser

antenne etwas inspirieren können.

Herzlich, Ihre

Verena Birchler

Leiterin Kommunikation

Wenn Menschen und Gott gemeinsam

handeln

| THEMA

Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit,

die die Auswirkungen von

Krieg, Ungerechtigkeit, Armut und Hunger

umkehrt, ist eine notwendige und

Gott gefällige Antwort auf menschliches

Leid. Wo Menschen leiden, leidet Gott. Wo

Menschen mitleiden und handeln, geschieht

Gottes Wille. Hansjörg Leutwyler,

Geschäftsführer MAF, über seine Erfahrungen

zum Thema Entwicklungshilfe.

Seite 4

Immer und überall in unserer Nähe

| MEDIENBLOG

Die mobile Internetnutzung steigt in

der Schweiz rasant an. Das Internet ist

immer in unserer Nähe. Möglich machen

dies Smartphones und Tablets, Surf-

Abos ohne Datenmengenbeschränkung

und immer schnellere Datennetze. Aber

macht dies unser Leben auch einfacher?

Seite 12

Das Ende der Sklaverei

| FILMTIPP

Der US-amerikanische Präsident

Abraham Lincoln war ein grosser Politiker

und setzte sich dafür ein, dass vor

dem Gesetz alle Menschen gleich sind,

währenddessen im Land ein blutiger

Bürgerkrieg tobte: Von seinem Engagement

für die Abschaffung der Sklaverei

erzählt der packende Spielfilm «Lincoln».

Seite 10

monats-thema

Entwicklungszusammenarbeit

Stellvertretend für verschiedene kleine

und mittlere Hilfswerke stellen wir

während einer Woche fünf Werke vor.

www.ostmission.ch, Georges Dubi

www.lio.ch, Matthias Schöni

www.tearfund.ch, Johannes Günthardt

www.sam-info.org, Jürg Pfister

www.sam-info.org, Markus Dubach

17.–22. Juni 7.10, 9.10, 17.40 Uhr


| porträt

Dem Leben den Sieg abringen

Ein Champion auf der Flucht

VON HEIDI PAULI

Ike Johnson – ein Leben zwischen Bürgerkrieg, Rollstuhl und Tischtennisturnieren

Ike Johnson ist vom Leben nicht verwöhnt.

Seit seiner Geburt ist er an beiden

Beinen behindert und kann nicht laufen.

Als Einjähriger ist er bereits Halbwaise.

Während des Bürgerkrieges in Liberia

verschwinden seine Mutter und sein Brüder.

Ein Nachbar verhilft ihm zur Flucht

nach Europa, am Ende landet er in einer

Schweizer Asylunterkunft. Das Gegenteil

einer Promi-Story, doch Gott mischt sich

ein ...

Ein Leben im Rollstuhl, manchmal ein paar

Meter an Stöcken und das Gelächter von

Kindern in den Ohren machen Ikes Alltag

aus. Die Mutter hat trotz vieler Gebete die

Hoffnung auf Heilung ihres Sohnes aufgegeben,

als das Wunder passiert: Eines

Morgens kann der Sechsjährige plötzlich

wieder gehen. Doch die Freude darüber

währt nicht lange: In der 2. Klasse bricht

sich Ike den Arm, den er danach nie wieder

richtig strecken kann. Dies hindert ihn

nicht daran Sport zu treiben. Trotz oder

gerade dank seines Handicaps und seiner

Geschwindigkeit wird er gefeierter Junioren-Afrikameister

im Tischtennis. Diese

Zeit und die internationalen Erfolge mit

der Nationalmannschaft, die ihn auch nach

Japan führen, sind die Krönung seines

jungen Lebens.

Der Bürgerkrieg in Liberia lässt sein ganzes

Lebensgefüge ins Wanken geraten.

Seine Mutter und die Brüder verschwinden

spurlos. Mithilfe eines Nachbars gelangt

er als 13-Jähriger auf einem Schiff nach

Europa mit dem Endziel Schweiz. Von dieser

schwierigen Zeit sagt er: «Den Glauben an

Gott habe ich nicht verloren, sondern ich

bin wütend geworden. Wieso bin ich in

dieser Situation? Ich habe alles gehabt und

plötzlich habe ich alles verloren. Wo bleibst

Du, Gott?»

Für die nächsten zwei Jahre wird eine Asylunterkunft

in Aarau zur «Heimat». Trotz

schwierigen und beengenden Verhältnissen

ermutigt ihn Gottes Wort. «Für mich war

Hiob das grosse Beispiel. Gott testet uns

manchmal. Er gibt uns nie etwas, das wir

nicht tragen können. Diese Sätze waren

immer in meinem Kopf.» Zu alt für die Schule,

kommt er in Beschäftigungsprogramme

und lernt Deutsch. Wie durch ein Wunder

bekommt er den F-Status und darf in der

Schweiz bleiben. Da er mit Ghana und Liberia

zwei Heimatländer hat und sich Ghana

nicht im Krieg befindet, ist dies nicht selbstverständlich.

Doch wie soll es jetzt weitergehen?

Seine positive, lebensbejahende Art öffnet

ihm die Tür für Freundschaften. Eine Familie

schenkt ihm vorübergehend eine Bleibe.

Er lernt eine junge Frau kennen, verliebt

sich. Bald wird er diese heiraten. Als er

durch einen Facebook-Kontakt sogar seine

totgeglaubte Mutter wiederfindet, ist die

Freude und Dankbarkeit riesig.

Ike Johnson, ein moderner Hiob, der mit

seinem Leben bezeugt, dass Gott handelt!

TV-TIPP

FENSTER ZUM SONNTAG-Talk

Ein Champion auf der Flucht

Quicklink 963

antenne | Juni 2013 | 3


thema |

Der Name ist Programm: Die Flugzeuge der MAF bringen Hilfe und Hoffnung dorthin, wo Menschen sonst nur mit tagelangen Märschen hinkommen.

Braucht es Entwicklungshilfe?

Wenn Menschen und Gott gemeinsam

handeln

VON HANSJÖRG LEUTWYLER

Der Schweizer Pilot Pierre Fasnacht

stürzte in Papua Neuguinea ab. Die Nachricht,

die uns vor sieben Jahren erreichte,

schlug ein wie ein Blitz. Der Schweizer

war mit seiner Familie in Mt. Hagen stationiert.

Er befand sich an jenem 23. März

auf dem zweitletzten Flug, als der Motor

zu stottern anfing. Kurz vor Tari kam er

bei einer Notlandung zu Tode. Die Frage

bewegte viele: Gott, warum? Warum

gerade Pierre?

Pierre war in seinen 13 Jahren als Pilot den

Einheimischen sehr verbunden gewesen. Er

war nicht nur einer Arbeit nachgegangen: Er

hatte eine ausgeprägte Liebe für die Leute

und besass grosse Sozialkompetenz. Unermüdlich

setzte er sich dafür ein, dass auch

in entferntesten Dörfern eine Landebahn

errichtet und so den Einheimischen Zugang

zu medizinischer Versorgung ermöglichte

wurde. Die Leute wussten, dass er eine

persönliche Beziehung zu Gott hatte, dass er

betete, mit Jesus redete – und seinen Glauben

im Alltag auch lebte: durch Liebe, Anteilnahme,

Freundschaften und helfende

Aktionen und durch Worte. «Warum, Herr,

warum musste Pierre sterben?» «Wo warst

du, Gott, in diesem Augenblick?»

In anderem Rahmen bewegte mich schon

eine ähnliche Frage. Als junger Pilot war

ich gerade in Youvarou gelandet. Eigentlich

hätte ich den Flug gar nicht machen

sollen, denn am Vortag war meine Familie

aus der Schweiz in Mali angekommen. Drei

Monate waren wir getrennt gewesen. Um

den Umzug vom senegalesischen Dakar

nach Bamako mit den vier Kleinkindern

möglichst reibungslos zu gestalten, war

Katrin mit den Kindern für einige Wochen

in die Schweiz gezogen. Aus den einigen

Wochen wurden einige Monate. Ausgerechnet

an diesem Tag erkrankte mein

Kollege an Hepatitis. So flog eben ich nach

Youvarou im Nigerdelta, einem kleinen Ort

zwischen Mopti und Timbuktu. Nach der

Landung und während des Zurückrollens

brach das Flugzeug ein. Wie durch Bruchharst

beim Skifahren versank das Vorderrad

ganz plötzlich bis an die Motorhaube

4 | antenne | Juni 2013


| Thema

Die Cesna in den Sand gesetzt.

im Sand. Der Propeller pflügte den Boden.

Die Blätter verkrümmten sich. An ein

Weiterfliegen war nicht mehr zu denken.

Ich wusste, das Flugzeug war unbrauchbar

und ich würde zwei bis drei Tage zu Fuss,

auf Wasser und über Land benötigen, um

meine Familie wiederzusehen. Gott, warum?

Warum musste dies gerade mir passieren?

Warum gerade jetzt?

Die Frage nach Gott

Die Frage nach Gott stellt sich regelmässig

dann, wenn ein Unglück, wenn Leid oder

Ungerechtigkeit geschehen – nicht nur bei

Christen. Unsere Gesellschaft stellt dieselben

Fragen. Beispielsweise nach dem

Anschlag auf die Twin Towers in New York

im September 2011 mit über 3000 Toten;

dem Tsunami, der über 200 000 Todesopfer

forderte – 25 000 allein in Indonesiens

Banda Aceh; dem Erdbeben in Haiti; oder

Fukushimas Atomkatastrophe, welche

ganze Regionen unbewohnbar machte.

Dann waren die Titelseiten der Tagespresse

jeweils mit grossen Buchstaben überschrieben:

«Gott, wo warst du?», «Wo war

Gott?», «Wie kann Gott dies zulassen?», um

nur einige Beispiele zu nennen.

Wie ist es nur möglich, dass er

Gott sein kann, wenn er

Unschuldige leiden lässt?

Leiden, selbst erfahren

oder beobachtet,

lässt uns den Lebenssinn

hinterfragen.

Wir fragen uns,

ob es Gott denn

wirklich gibt und wenn ja, wie Gott ein

liebender Gott sein könnte, wenn er solches

zulässt. Wie ist es nur möglich, dass er Gott

sein kann, wenn er Unschuldige leiden

lässt? Leiden kann uns in Bezug auf unseren

Glauben an einen gütigen und liebenden

Gott ganz ordentlich durchschütteln.

Dann schauen viele von uns weg. Andere

lassen die Zeit verstreichen und Gras darüber

wachsen. Wieder andere zerbrechen

daran, hängen den Glauben an den Nagel

und werden Atheisten. Und wieder andere

nehmen das Leiden als Anstoss, nach Gott

zu fragen – und finden ihn. Wer sich Leidenden

annimmt, ist in seinem Glauben gefordert.

Not- und Entwicklungshelfende sind

da besonders gefordert.

Die Frage nach dem Bösen

Mein Vater war stolz auf mich, als ich eine

Berufslehre zum Elektromechaniker und

später die Ausbildung an der Fachhochschule

zum Elektroingenieur HTL abschloss.

Meine Entscheidung, mich als

MAF-Pilot in der Mission und Entwicklungshilfe

zu engagieren, war für ihn nicht

einfach. Sicherheiten brachen für ihn weg;

er sah Gefahren für Leib und Leben. Zudem

sah er die finanziellen Risiken und

Einschränkungen. Er sah die Grosskinder,

die er «abgeben» musste. Aber er gab uns

als Familie seinen Segen. Er liess uns die

Wahl, denn er hatte ja auch keine andere:

Wir waren erwachsen. Es war nur natürlich,

dass ich meine eigenen Entscheidungen

traf. Mein Weg war für ihn aber immer

doch ein guter. Er hätte auch nichts zu

sagen gehabt, hätte ich einen schlechten

Weg gewählt: Drogen beispielsweise oder

Kriminalität. Dafür ist mir ein freier Wille

gegeben, zu tun und lassen, wie ich will.

Aber er hätte gelitten. Andere Menschen

wären zu Schaden gekommen – und ich

wohl auch.

Gott schuf uns Menschen mit einem freien

Willen. Dazu gehört auch die Freiheit,

Wege einzuschlagen, welchen anderen

Schmerz zufügen. Der freie Wille ist Teil

seiner Schöpfung. Damit

hat sich Gott verletzlich

gemacht. Mit der Freude,

im Menschen ein

Gegenüber zu haben,

nahm Gott in Kauf, dass

Menschen in ihrem freien Willen sich für

üble Wege entscheiden und ihm den Rücken

zukehren. Gott ist Liebe. Er kann

nicht Verursacher des Bösen sein oder

Böses gut heissen. Gott schmerzt es,

wenn wir schlechte Entscheide fällen,

Die MAF fliegt im Dienst der Schwächsten

Der Geschäftsführer der MAF, Hansjörg

Leutwyler, war schon immer leidenschaftlicher

Pilot. Und er weiss auch,

dass viele Menschen Hilfe benötigen.

Deshalb nutzt er mit vielen anderen jede

Chance und bringt mit Flugzeugen Hilfe,

Hoffnung und Heilung dahin, wo sie

gebraucht werden.

Die MAF erleichtert Menschen in Notlagen

das Leben. Ihre Mitarbeiter begleiten

Ärzte auf Rettungsflügen und fliegen

Hilfsmaterial in Katastrophengebiete. Sie

erleben, wie Pfarrern, Entwicklungshelfern,

Bauern und anderem Fachpersonal

tagelanges Reisen in unwegsamen Gebieten

erspart bleibt.

Mehr Infos auf www.maf-swiss.org

böse Wege gehen oder gar andern Leuten

Leid zufügen. Freiheit und Unabhängigkeit

sind für Gott mit dem Risiko verbunden,

dass wir nicht das tun, was er sich wünschen

würde. Es sind von Gott ungewollte

und unerwünschte Konsequenzen seines

Verlangens, im Menschen ein Gegenüber

zu haben. Es ist unsere von Gott gegebene

Freiheit, welche das Böse erst möglich

macht und Leiden verursacht. Und wir

leben in einer Welt, in der die Menschen

eben nicht nur das Gute wählen, Christen

sind da nicht ausgenommen. Als Teil dieser

Welt können wir beides: Uns beeinflussen

lassen oder beeinflussen, zum Guten

wie zum Bösen.

Hilfe, Hoffnung und Heilung

Natürlich ist dies für jene Leute, welche

von Armut, Krieg, Hunger oder einem

Unglück betroffen sind, kein Trost. Wer im

Elend sitzt, dem helfen intellektuelle

Erläuterungen wenig. Wer im Alkohol-

antenne | Juni 2013 | 5


thema |

Manche Pisten fordern von den Piloten viel Mut. Davon profitieren auch Menschen, die schnell medizinische Hilfe brauchen.

rausch sein Auto zu Schrott fährt und im

Wagen eingeklemmt ist, braucht keine

Ermahnung. Oder wer im Bürgerkrieg von

Mali keine Nahrung mehr hat, braucht

keine wortreichen Aufschlüsse. Auch

Optimismus – «Es ist ja alles nicht so

schlimm ...» – ist fehl am Platz. Er oder sie

braucht Hilfe. Und Hoffnung. Und Heilung.

Der Kuhhirte Lual Mawar wurde vor wenigen

Wochen im südlichen Sudan angeschossen.

Der 25-jährige Familienvater

war gerade am Hüten seiner 55 ihm anvertrauten

Kühe, als er niedergesteckt wurde.

Der Lungenschuss war lebensgefährlich.

Lual hatte nicht nur unsägliche Schmerzen

– er hatte auch Todesangst. So stand ihm

Judah bei, der lokale Pastor. Nach der

Wundversorgung erzählte er dem jungen

Mann die Ostergeschichte. Lual wurde

ruhig, schöpfte Hoffnung, vertraute sein

Leben Jesus an. Wie durch ein Wunder

überlebte er die darauffolgende Nacht und

konnte am nächsten Morgen mit dem

MAF-Flugzeug, der Cessna Caravan 5Y-

MAE, ins Spital geflogen werden. In seiner

Not war Lula auf handfeste Hilfe angewiesen.

Auf Menschen, welche ihn fanden,

verbanden, ihn aufs erste versorgten und

weitere Hilfen anforderten. Aber er war

auch froh um den Zuspruch des lokalen

Pastors. In seiner Not und Angst verlangte

er nach Hoffnung. Das Böse, das Leiden

sollte nicht das letzte Wort haben. Judah

vermittelte Lula im Zuge der Hilfe auch

eine lebensbejahende Gottes-Perspektive.

Und dann brauchte er medizinische Betreuung,

Heilung. Die Geschichte von Lual

Mawar ist exemplarisch und wahr. Sie ist

aber auch ideal, denn Hilfe, Hoffnung und

Heilung geschehen nicht immer. Und nicht

immer gleichzeitig.

Die Welt ist Gott wichtig

Der lokale Pastor im Südsudan hatte Mitleid

mit Lual. In der Bibel ist es der barmherzige

Samariter, der hinschaute und mitlitt. Und

dann war es Jesus selber, der immer wieder

Barmherzigkeit zeigte, Kranke heilte, Blinde

sehend und Lahme gehend machte, der

Tote auferweckte, Hungrigen das Brot brach

– am Ende am Kreuz selbst bis zum Ende

mit den Leidenden litt und den Tod auf sich

nahm: Damit wir leben. Gott, der selber

Mensch wurde, um am Kreuz zu sterben.

Weihnachten und Karfreitag, damit Ostern

wird: Versöhnung. Wie sehr muss Gott

gelitten haben. Wie sehr muss er die Menschen

lieben, um dies getan zu haben. Aber:

Ist dies nicht auch begreiflich? Er, der die

Welt schuf? Eine gute Welt: «… und er sah,

dass es gut war …». Er hätte die Welt, er

hätte die Menschen nie zu schaffen brauchen

– aber er tat es. Und er hatte Freude

daran! Die Welt ist für Gott wichtig. Er will,

dass niemand verloren geht.

Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit,

welche die Auswirkungen von Krieg,

Ungerechtigkeit, Armut und Hunger umkehrt,

ist eine notwendige und Gott gefällige

Antwort zu menschlichem Leid. Wo

Menschen leiden, leidet Gott. Wo Menschen

mitleiden und handeln, geschieht

Gottes Wille. Das soziale Engagement ist in

den vergangenen 15 Jahren bei vielen

Christen zum dominanten Thema geworden.

Wo vor 40 Jahren noch in vielen Kirchen

zum Rückzug aus der bösen Welt

aufgerufen wurde, ist heute das Gegenteil

der Fall. Wir beobachten eine Gegenbewegung

zur sozialen und humanitären Hilfe.

Und das ist gut so.

Quelle: Alec D. Brooks

«What On Earth Are We Doing»

Nachtrag zu «Gott, warum?»

Das Ereignis in Youvarou war am Ende

kein «Warum?», sondern ein «Danke»:

Der Motor der Cessna CT-210 musste

aufgrund der Kräfteeinwirkung in Mali

ausgebaut und in die USA zum Überholen

geschickt werden. Das Fazit, das uns drei

Monate später erreichte: Der Motor hatte

einen Fabrikationsfehler. Er hätte auch

ohne Fremdeinwirkung plötzlich abstellen

können ...

6 | antenne | Juni 2013


| Thema

Hilfe in entlegensten Regionen

Gefährliche Pisten – mitten im Urwald

und in unzugänglichen Bergwelten

VON HANSJÖRG LEUTWYLER

Wo Yak-Milch am besten ist

Das Gespräch mit dem Clanführer war

sehr informativ. Daniel Juzi ist berührt, in

welch desolater Isolation diese Leute

leben: Fast ein halbes Jahr lang leben sie

eingeschneit bei extrem tiefen Temperaturen

von der Aussenwelt abgeschnitten.

Läden oder Spitäler gibt es keine, höchstens

für ein paar Monate einige freiwillige

Lehrer, die unterrichten. Die Leute leben

nur von ihren Yaks – das ist alles!

Der kleine Ort Eschkaschem liegt am

Eingang zum Wakhan-Korridor. Ein langer,

schmaler Landesteil im Zentrum Zentralasiens,

der wie ein Finger gegen Osten hin

bis China reicht und Pakistan und Tadschikistan

um eine halbe Talbreite trennt. Ganz

am Ende des Korridors befindet sich das

Gebiet des Kleinen Pamir. Hier entspringt

der Oxus und der Chaqmatin-See liegt, nur

20 Kilometer von der chinesischen Grenze

entfernt, wunderschön eingebettet in

diesem auf über 4000 Meter liegenden

Hochtal. Gleich neben diesem See befindet

sich seit vergangenem Herbst eine neue

Landebahn.

Dass hier auf 4065 Metern über Meer eine

Flugpiste gebaut wurde, ist «Wild Life

Conservation» zu verdanken. Es ist eine

von vielen nationalen und internationalen

Organisationen, für welche Daniel Juzi und

seine Kollegen mit ihren vier Flugzeugen

täglich fliegen. Nothilfe, Versorgungs- und

Rettungsflüge, der Transport von Hilfsgütern

und Fachleuten im medizinischen,

Agrar- oder Energiebereich: Das alles ist

Alltag für den Schweizer Piloten in Zentralasien.

Neue Pisten eröffnen ist nicht

gerade alltäglich, kommt aber immer

wieder vor. So erhalten Menschen, die in

abgelegensten Gebieten mit dem Überleben

kämpfen, Zugang zu Medizin, Bildung

und Nahrung.

Um die Piste zu eröffnen, marschierte

Daniels Pilotenkollege Chris fünf Tage zu

Fuss. So konnte er vor Ort beurteilen, ob

der «airstrip» für die erste Landung geeignet

ist. Chris wies Daniel an, erst nach

dem ersten Viertel der Piste aufzusetzen,

um eine fragliche Stelle zu übergehen. Die

Eröffnungsfeier war in einer Jurte. Der

Clanführer hielt eine Rede – und Daniel

ebenso. Es war ein kleines Fest der Dankbarkeit.

Es gab Ziege und Yak. Yak-Joghurt,

Yak-Rahm und Yak-Milch-Kaffee –

eine Köstlichkeit, die Starbucks und

Nespresso verblasssen lassen.

Der Alltag hat die Nomaden schnell wieder

eingeholt. Die brutale Realität auf diesem

Landstrich von unglaublicher Schönheit

verzeiht ihren Bewohnern nichts. Bleibt zu

hoffen, dass mit dem «Little Pamir Airport»

das Leben auf dem Dach der Welt für

sie ein wenig erträglicher wird.

Quelle: Daniel Juzi, Zentralasien

Wie frische Weggli

Was den in Papua Neuguinea stationierten

Schweizer Piloten Michael Vogel

immer wieder beeindruckt, ist das Interesse

der Menschen an einer besonderen

Fracht. Ob Rettungseinsätze, medizinische

Versorgungs- oder Passagierflüge,

eines darf Michael nicht vergessen: die

Bibeln in der Sprache der Einheimischen.

Diese Männer haben durch den Bau «ihrer» Piste die Grundlage gelegt, damit Schweizer Piloten

mit ihren Versorgungs- und Rettungsflügen Hilfsgüter und Fachleute im medizinischen, Agraroder

Energiebereich einfliegen können.

Die Neuigkeit hatte sich vor bald zwei

Jahren in Papua Neuguinea wie ein Lauffeuer

herumgesprochen: MAF-Flugzeuge

haben Bibeln dabei. Das hat Gründe: Ein

grosser Teil der Bevölkerung von Papua

Neuguinea sind Christen. Man könnte

sagen, das Land hat so viele Christen wie

Berge oder sie sind so zahlreich wie die

Sümpfe. Und ebenso zahlreich wie die

natürlichen Barrieren und Sprachhindernisse

sind die Schwierigkeiten für die

christliche Bevölkerung. Im Glauben zu

wachsen ist nicht einfach, denn Literatur

ist rar, Bibeln kaum erhältlich. Dies macht

Pfarrer in den abgelegenen Dörfern nicht

antenne | Juni 2013 | 7


thema |

Pastor Jonoro lebt in Anjabetrongo im

Südwesten Madagaskars und bei den

Mikea. Die Mikea sind ein zurückgezogenes

Waldvolk. Sie haben wenig Kontakt

mit der restlichen Zivilisation und sind von

Natur aus gegenüber Fremden misstrauisch.

In den acht Jahren, seit Jonoro nach

Anjabetrongo kam, hat der Pfarrer mit

seiner Familie das Vertrauen der Waldbevölkerung

gewonnen. Er initiierte den Bau

einer Schule, einer Kirche und einer Krankenstation.

Und er realisierte in Zusammenarbeit

mit Mission Aviation Fellowship

MAF eine Flugpiste. Dies machte medizinische

Hilfe für die Mikea erreichbar.

Nicht ganz unbegreiflich, dass die Medizinmänner

des Stammes anfänglich dagegen

waren. Doch Stück um Stück kamen

sich der Pastor und die Waldleute näher.

Flugzeuge bringen Hilfsgüter in entlegenste Regionen.

nur ratlos, sondern auch mutlos. Wie

können sie die Leute unterrichten, wenn

sie selber nicht genügend Zugang zu Gottes

Wort haben? Wie können sie lehren,

wenn sie sich selber nicht weiterbilden

können?

Dass der drittgrösste Inselstaat der Welt

im Pazifik seine Herausforderungen hat,

ist begreiflich. Unter den knapp 7 Millionen

Einwohnern und 700 bis 1000 Volksgruppen

werden 830 Sprachen gesprochen – je

nach Zählart sind dies bis zu 25 Prozent

der in der ganzen Welt lebenden Sprachen.

Bei etwas weniger Einwohnern als in der

Schweiz ist das Land aber zehnmal grösser.

Und Papua Neuguinea hat kaum

Strassen. Tagelanges Reisen zu Fuss oder

mit dem Boot – wenn überhaupt möglich –

ist die Norm. Der Flugdienst von Mission

Aviation Fellowship ist für Spitäler, für

Schullehrer, für Händler und nicht zuletzt

auch für das Evangelium unverzichtbar.

So haben sich das papua-neuguineische

CRMF (so etwas wie ein lokales Radio Life

Channel) und Mission Aviation Fellowship

MAF zusammengetan. MAF bringt die

Druckversionen von Bibeln und anderer

christlicher Literatur, CRMF die Hörversionen

und solarbetriebene Abspielgeräte.

Der Transport geschieht auf den Routineflügen.

Heute ist der Rapperswiler Pilot

Michael Vogel mit Michael Duncalfe in der

Twinn Otter unterwegs. Zuerst nach Ambaluwa

und Kol am Fusse des 4509 Meter

hohen Mt. Wilhelm, danach in der Enga-

Provinz in Yambaitok und Wanakipa bei den

Hewa. Überall das Gleiche: Die Bibeln sind

gefragt wie bei uns die frischen Weggli.

Quelle: Michael Vogel, Mt. Hagen, Papua Neuguinea

Wer einen Wasserkopf hat,

leidet

Wer einen Wasserkopf hat, wird in

Anjabetrongo aus Scham versteckt. Die

Kinder können weder stehen noch sitzen.

Der Kopf ist zu schwer. Spezialisten

werden sich der Anomalität annehmen.

Der madagassische Pastor Jonoro ist

erfreut und kündigt die Hilfe via Radio

an. Fünf Mikea-Familien melden sich.

Das medizinische Safari-Team wird zu

tun haben.

Wer in Anjabetrongo lebt, trinkt aus zwei

kleinen braunen Seen. Die Mikea sind sich

zwar gewohnt, Wurzeln von bestimmten

Waldbäumen zu raspeln, um Wasser zu

gewinnen, aber das reicht bei Weitem

nicht. Und weil die Seen da sind, trinkt man

eben aus den braunen Tümpeln, wäscht die

Kleider und badet. Das tun auch die Tiere.

Ob Mensch oder Tier, die beiden Seen sind

die wichtigste Quelle des kostbaren Guts.

Kein Wunder, dass das Händewaschen vor

dem Essen nicht sehr verbreitet ist. Verbreiteter

sind Durchfall-Erkrankungen. Es

brauchte Jahre, bis Pastor Jonoro das

Waldvolk überzeugen konnte, Brunnen zu

bauen.

Und eben an diesen Ort fliegt die MAF regelmässig

«medizinische Safaris». Madagassische

als auch westliche Ärzteteams

und Krankenpersonal stellen sich für vier

bis fünf Tage zur Verfügung, um in abgelegenen

und schwer zugänglichen Gebieten

medizinisch zu arbeiten. Anjabetrongo ist

solch ein Ort. Wenn es soweit ist, kündigt

der umtriebige Pfarrer die Neuigkeit per

Radio an. In dieser Woche sind unter anderem

auch Mediziner dabei, welche den

Kindern mit einem Wasserkopf-Leiden

helfen können. Es ist der einheimische Dr.

Fernand mit einem koreanischen Ärzteteam.

In den knapp 4 Tagen werden 336

Patienten konsultiert, 8 grosse und 5 kleinere

Operationen durchgeführt und 43

Zähne gezogen. Von den fünf Eltern, welche

ein Kind mit einem Wasserkopf in der Familie

haben, suchen am Ende nur zwei medizinische

Hilfe. Während die koreanischen

Ärzte fleissig sind, fliegt der Schweizer Pilot

Patrick Keller mit Dr. Fernand, der 4-jährigen

Fazila und dem 3-jährigen Richard nach

Tana zur Operation.

Ohne Menschen wie Pfarrer Jonoro wäre

die medizinische Versorgung der Mieka

verschwindend klein. Es braucht Menschen,

die sich einsetzen. Dass der Flugdienst

der MAF hier mithelfen darf, ist ein

Privileg.

Quelle: Partick Keller, Antananarivo

8 | antenne | Juni 2013


| Thema

Viele Tropfen auf den heissen Stein

Entwicklungszusammenarbeit –

Sinn oder Unsinn?

VON IRIS WINTELER

Mehr als die Hälfte der Menschen müssen

mit weniger als zwei US-Dollar pro Tag

leben. Über eine Milliarde Menschen weltweit

leiden Hunger und diese Zahl ist

steigend. Fünfzig Prozent der Afrikaner

leben in Armut. Alle sechs Sekunden stirbt

ein Kind bedingt durch Hunger und Unterernährung.

Weltweit haben rund 72 Millionen

Kinder im Grundschulalter keine

Möglichkeit eine Schule zu besuchen.

Angesichts dieser Tatsachen stellt sich

unweigerlich die Frage, wie sinnvoll Entwicklungshilfe

grundsätzlich ist. Die in

Sambia geborene

Ökonomin Dambisa

Moyo fordert in ihrem

Buch «Dead Aid»

sogar die Einstellung

der westlichen Entwicklungshilfe,

da diese

nichts bringe und sogar die Armut und

Arbeitslosigkeit afrikanischer Länder fördere.

Aber handelt es sich bei der Entwicklungshilfe

tatsächlich um den berühmten «Tropfen

auf den heissen Stein»? Werden seit

Jahren Milliarden von Geldern sinnlos

verpufft? Hat sich die Situation in Entwicklungsländern

tatsächlich nicht verbessert?

«Ein Land kann nicht entwickelt

werden. Nur Menschen können sich

selbst entwickeln!»

Denn Tatsache ist, dass …

… die Kindersterblichkeitsrate in den

Entwicklungsländern immer noch sehr

hoch ist.

… immer noch zu viele Menschen Hunger

leiden und häufig daran sterben.

… in Entwicklungsländern häufig kein Zugang

zu sauberem Wasser vorhanden ist.

… dass die Analphabeten-Rate in Entwicklungsländern

aufgrund mangelnder

Bildung nach wie vor hoch ist.

Tatsache ist aber auch, dass sich die Situation

in Drittweltländern mit Hilfe der Entwicklungszusammenarbeit

in den

vergangenen vierzig

Jahren auf verschiedene

Weise verändert

hat. Und dies …

Julius Nyerere, erster Präsident von Tansania

… im Gesundheitswesen

Seit 1950 stieg die Lebenserwartung von 40

auf 65 Jahre. Und die Kindersterblichkeit in

den ärmsten Ländern ist drei Mal tiefer als

vor 40 Jahren. Einzelne Krankheiten wie

beispielsweise Pocken oder Kinderlähmung

wurden weltweit ausgerottet.

… im Kampf gegen den Hunger

Extreme Hungersnöte sind dank Vorsorgemassnahmen

und Aufbau von Strukturen

für rasche Nothilfe viel seltener geworden.

In vielen Gebieten hat die Entwicklungszusammenarbeit

durch Verbesserung der

Bodenfruchtbarkeit und «Hilfe zur Selbsthilfe»

die Ernährungssicherheit erhöht.

… beim Trinkwasser

In Afrika beispielsweise stieg der Anteil der

Bevölkerung, der Zugang zu sauberem

Wasser hat, innert 30 Jahren von 20 auf 60

Prozent. Während in den Siebzigerjahren

nur ein Sechstel der Afrikaner Zugang zu

sanitären Versorgungen hatte, waren es im

Jahr 2000 zwei Drittel.

… in der Bildung

Seit 1990 stieg der Anteil an Kindern, welche

die Primarschule abschliessen können,

von 64 auf 83 Prozent. Damit konnte der

weltweite Anteil an Analphabeten von 45 auf

18 Prozent reduziert werden.

Um die Wirksamkeit eines solchen Projekts

zu messen, wird nicht nur ein in sich abgeschlossenes

Ergebnis – etwa die Gesamtzahl

ausgehobener Brunnen in einem Dorf – angeschaut.

Massgebend ist die langfristige

Entwicklung eines Projekts, welche anhand

der Wirkungskette beobachtet wird.

WIRKUNGSKETTE am Beispiel eines Bildungsprojektes

Kurzfristige Mittelfristige Langfristige

Wirkung: Wirkung:

Wirkung:

Input Aktivitäten Output Outcome Die Kinder Mehr Kinder Veränderung der Impact

nehmen am erhalten duch den Zielgruppe, die

Eingesetzte

Konkrete

Zählbare Leistung:

Systemrelevante

Unterricht teil Schulabschluss finanzielle/soziale

Ressourcen:

Massnahme: Die Schule ist errichtet, mit Lehrmaterial

ausgestattet und ausge-

Erwünschte Verände-

Wirkung:

und eignen sich neue berufliche Lebenssituation

Finanzen, Personal, Bau einer Schule in

Wissen an. Perspektiven. verbessert sich.

Know-how

Abstimmung mit bildete Lehrer unterrichten.

rung über die Zielgruppe

lokalen Akteuren

hinaus – sozioöko-

nomische Situation der

ganzen Region verbessert

sich.

Wirkungskette als Arbeitshilfe unter: quicklink 964

antenne | Juni 2013 | 9


FilmTIPP |

Lincoln © 20th Century Fox Home Entertainment

Das Ende der Sklaverei

von Andy Schindler-Walch

Er war ein grosser Politiker und setzte

sich dafür ein, dass vor dem Gesetz alle

Menschen gleich sind, währenddessen im

Land ein blutiger Bürgerkrieg tobte: Der

US-amerikanische Präsident Abraham

Lincoln. Von seinem Engagement für die

Abschaffung der Sklaverei erzählt der

packende Spielfilm «Lincoln».

Es ist das Jahr 1864 und seit drei Jahren

stecken die USA in einem blutigen Bürgerkrieg

zwischen den Nord- und Südstaaten.

Doch im Film «Lincoln» von Steven Spielberg

wird der Krieg nur am Rande gezeigt.

Im Mittelpunkt steht der politische Kampf

um den 13. Verfassungszusatz, dem der

Senat zugestimmt hat und über den jetzt

das Repräsentantenhaus zu befinden hat.

Stimmen beide politischen Kammern diesem

Zusatz zu, so würde damit die Sklaverei

im Land endgültig abgeschafft. Dafür

setzt sich der republikanische Präsident

Abraham Lincoln (Daniel Day-Lewis) ein.

Doch Lincolns Vorhaben stösst bei den

Demokraten im Repräsentantenhaus und

auch in seinem eigenen Kabinett auf heftigen

Widerstand. Während eine ganze

Reihe von Demokraten im Repräsentantenhaus

unter anderem aus rassistischen

Gründen dagegen ist, wollen einige Kabinettmitglieder

einfach den Krieg mit den

Südstaaten so schnell als möglich beenden.

Sie sind darum auch bereit, als Kompromiss

die Sklaverei beizubehalten. Doch

Abraham Lincoln geht unbeirrt seinen Weg.

Mit Unterstützung von Helfern versucht er

demokratische Abgeordnete umzustimmen.

Dabei setzen sie, gemäss der Redensart

«Der Zweck heiligt die Mittel» fast alles

ein, um ihr Ziel zu erreichen, sei es Drohung,

Appell an die Ethik oder Bestechung. Denn

die Zeit wird knapp und der Abstimmungstermin

rückt immer näher. Gleichzeitig ist

eine hochrangige Delegation aus den Südstaaten

in Richtung Norden unterwegs, um

einen Kompromiss auszuhandeln.

Daneben beleuchtet der Film auch Lincolns

Privatleben. Die Beziehung zu seiner Ehefrau

durchläuft eine schwere Phase, weil

das Paar um den Tod einer ihrer Söhne

trauert, der im Kindesalter starb. Beide

haben Mühe, dies zu bewältigen und so

kommt es zu Konflikten. Ein zusätzlicher

Konflikt entsteht zwischen Lincoln und

seinem ältesten Sohn, der in den Krieg

ziehen möchte. Zudem möchte der Präsident

seinem jüngsten Sohn eine glückliche

Kindheit ermöglichen, was zeitlich schwierig

ist. Denn neben seiner Arbeit als Präsident

muss Abraham Lincoln auch Hilfestellung

für viele Nöte von einfachen

Bürgern leisten. Denn damals hatte jeder

Bürger des Landes freien Zugang zum

Weissen Haus, dem Sitz des Präsidenten,

um persönlich vorzusprechen.

«Lincoln» ist ein packender und sehenswerter

Film über einen Präsidenten und

eine Reihe von gleichgesinnten Politikern,

die sich engagiert dafür einsetzten, dass

die Sklaverei abgeschafft wurde. Sie veränderten

damit für immer und nachhaltig

das Land. Dieser spannende Prozess, aber

auch das Familienleben und das tragische

Ende von Abraham Lincoln werden im Film

gezeigt.

«Lincoln», USA (2012), 150 Minuten, ist im

Handel als DVD und Blu-ray erhältlich.

10 | antenne | Juni 2013


Happy People – Ein Jahr in der Taiga © Studiocanal Home Entertainment

| DVDtipp

Sammys Abenteuer 2 © Studiocanal Home Entertainment

Sammys Abenteuer 2

Sammy, die Meeresschildkröte, ist zurück.

Und er ist unterdessen erwachsen

geworden. Eigentlich wollen Sammy und

sein Freund Ray mit ihren Schildkrötenfrauen

nur einfach das Leben auf einer

Insel geniessen. Doch dann werden die

beiden von Fischern eingefangen und an

ein riesiges Meeresaquarium verkauft,

um von den Touristen bestaunt zu werden.

Doch Sammy und Ray schmieden

zusammen mit dem auch gefangenen

Blobfisch Jimbo und dem Hummer Lulu

sofort Fluchtpläne. Gleichzeitig sind

Sammys und Ricks Enkelkinder, die

beiden kleinen Meeresschildkröten Rick

und Ella, zum Aquarium unterwegs, um

ihre Grossväter mit Hilfe des Krakenmädchens

Annabel und ihrer Mutter zu

befreien.

«Sammys Abenteuer 2» ist wie der erste

Teil ein spannender und lustiger Animationsfilm

für die ganze Familie, der auch

mit dieser Geschichte dazu aufruft, Sorge

zu den Meeresbewohnern zu tragen.

B (2012), 89 Minuten

Im Handel als DVD und Blu-ray erhältlich

Andy Schindler-Walch, Journalist und

Filmredaktor bei Radio Life Channel

Süsses Gift – Hilfe als Geschäft

Der deutsche Dokumentarfilmer Peter

Heller veranschaulicht anhand von drei

Beispielen aus Kenia, Mali und Tansania,

wie europäische Entwicklungshelfer

mit Projekten in Afrika versucht haben,

den Menschen zu helfen. Doch dies ging

schief. Sei es, indem man versuchte,

Menschen, die Nomaden waren, zu

Fischern «umzuschulen», einen riesigen

Staudamm baute und Dörfer überfluten

liess, bis das Geld ausging, oder Baumwollfelder

anlegte, bis die Weltmarktpreise

zusammenbrachen.

Der eindrückliche Dokumentarfilm «Süsses

Gift – Hilfe als Geschäft» zeigt auf,

dass diese Projekte zwar gut gemeint

waren, ihr Ziele aber völlig verfehlten.

Der Film macht deutlich, dass eine

Entwicklungshilfe nur dann sinnvoll ist,

wenn sie an den örtlichen Gegebenheiten

angepasst wird. Sonst schafft sie

finanzielle Abhängigkeiten, aus denen die

Menschen in diesen Regionen Afrikas nie

mehr herauskommen.

D (2012), 89 Minuten

Im Handel als DVD erhältlich

radio-TIPP

Medientipp auf Life Channel

CDs, Filme und Websites, empfohlen

von der Life Channel-Redaktion

www.lifechannel.ch/medientipp

jeden Donnerstag 9.35 und 11.05 Uhr

Happy People –

Ein Jahr in der Taiga

Die Fläche von Sibirien erstreckt sich

vom Ural bis zum Pazifik und ist anderthalb

Mal so gross wie die Vereinigten

Staaten. Mittendrin leben in dem kleinen

Dorf Bakhtia rund 300 Menschen, die von

der Zivilisation komplett abgeschnitten

sind. Wer zu diesem Dorf gelangen will,

braucht entweder einen Helikopter oder

ein Boot. Im Dorf gibt es kein Telefon,

fliessendes Wasser oder medizinische

Hilfe. Doch die Menschen wissen sich

zu helfen und leben seit Jahrhunderten

gemäss ihren eigenen Werten und

Traditionen.

Der deutsche Regisseur Werner Herzog

hat mit seinem Film «Happy People –

Ein Jahr in der Taiga» das Leben eines

Trappers in dieser Wildnis während eines

Jahres mit der Kamera eingefangen. Er

zeigt dabei auch alle vier Jahreszeiten in

dieser besonderen Region. Entstanden

ist ein bewegender und sehenswerter

Dokumentarfilm.

D/RUS (2010–12), 90 Minuten

Im Handel als DVD und Blu-ray erhältlich

Süsses Gift – Hilfe als Geschäft © Lighthouse Home Entertainment

antenne | Juni 2013 | 11


Surftipp |

Internet für alle Interessen

APP-TIPP

Taptu

(iPhone + Android)

Ob Zeitungen, Blogs, Zeitschriften oder

andere Websites: Lieblingsseiten werden

hier in sogenannten Streams dargestellt.

Diese können in einer Schnellansicht

oder als Volltext betrachtet werden.

TeamViewer für Fernsteuerung

(iPhone + Android)

Eigene und beliebige andere Computer

lassen sich hiermit einfach aus der

Ferne steuern. Beispielsweise kann man

Familie und Freunden bei deren Computerproblemen

helfen.

iMühle lite

(iPhone)

Mühle ist ein jahrhundertealtes Brettspiel

für zwei Personen. Mit dieser App

lässt es sich gegen das iPhone spielen,

und zwar in vier Spielstärken.

Sky Map

(Android)

Planeten und Sterne finden, ohne Karten

lesen oder Bücher wälzen zu müssen:

Mit dieser Applikation wird das Mobiltelefon

zu einem Fenster in den Nachthimmel.

Quicklinks erklärt:

Bei den Internet-Tipps in der antenne geben

wir als Adresse eine « quicklink»-

Nummer an. Sie geben im Internet-

Browser «www.erf.ch/» ein und ergänzen

die Adresse nach dem Schrägstrich mit

der Quick linknummer. Beispiel für den

Quicklink Nr. 922: www.erf.ch/922

Der Link wird automatisch geöffnet.

Quicklink 959

Quicklink 960

Quicklink 961

Quicklink 962

Vitamine

Sprossen und Keimlinge enthalten mehr

Nährstoffe als ausgewachsenes Gemüse.

Ein guter Grund also den Speiseplan damit

zu ergänzen. Aber wenn man Sprossen

selbst züchten will, gibt es einige Dinge zu

beachten, damit zum Beispiel kein Schimmel

wächst und dadurch die Gesundheit

beeinträchtigt wird. Die Grundlagen dazu

liefert diese Website.

Kirche entdecken

Insbesondere Kinder im Grundschulalter

können mit der Kirchenelster Kira eine

virtuelle Kirche entdecken. Man kann auf

der Orgel spielen, in Schränken wühlen oder

sich Geschichten vorlesen lassen. So

erfahren auch Kinder, die keinen Kontakt zu

einer Kirchgemeinde haben, mehr über den

christlichen Glauben.

Reisen mit Zukunft

Nachhaltigen Tourismus praktisch umsetzen:

Dafür haben sich ungefähr 130 Reiseveranstalter

zusammengeschlossen. Sie

bieten Ferien an, die langfristig ökologisch

tragbar sowie für die Menschen in den Urlaubsländern

sozial gerecht sind. Praktisch

ist der Reisefinder, bei welchem man seine

persönliche Reise nach Land, Aktivität und

Datum suchen kann.

Alles rund um Drogen

Stellen Sie Ihr Wissen rund um Suchtmittel

von Alkohol über Cannabis bis hin zu Heroin

in verschiedenen Quiz auf die Probe. Ausserdem

erfährt man, welche Wirkungen Drogen

haben können. Und wenn man Fragen hat,

kann man diese auch gleich online stellen. Die

Website ist ein Projekt der deutschen Bundeszentrale

für gesundheitliche Aufklärung.

12 | antenne | Juni 2013


Mit Büchern den Horizont erweitern

| buchTIPP

Verena Birchler

Lebensbalance – dir selbst zuliebe!

Mit der richtigen Lebensbalance haben wir

unsere liebe Mühe. Wir wählen zwischen

Adrenalin oder Valium, dazwischen kennen

wir nichts. Aber wo bleibt die Balance – für

Männer, für Frauen, für Christen, für Kirchen?

Was ist nötig, um ausbalanciert und

doch mit Spannung, Dynamik und Freude

diesen Weg zwischen Geburt und ewigem

Leben zu gehen? Resilienz, Vergebung,

Entschleunigung und Achtsamkeit sind nur

einige der vielfältigen Themenbereiche,

die zur Sprache kommen. Viele praktische

Beispiele veranschaulichen, wie jeder

selbstverantwortlich seine Lebensoasen

finden kann. Oft braucht es nur kleine

Schritte zu grossen Veränderungen in der

Lebensbalance.

Verena Birchlers Ratgeber ist wie eine

Schatztruhe. Man findet darin viele

kostbare Edelsteine für ein gelingendes

Leben. Ebenso schmunzelt der Leser über

die witzreiche, pointierte Art, mit der die

Autorin ihre Balance-Tipps zur Nachahmung

empfiehlt. Es ist eine federleichte

Liebeserklärung ans Leben und an Gott,

den Urheber des Geniessens. Mit viel Tiefgang

und doch leicht zu lesen. Achtung, es

besteht Veränderungsgefahr!

Brunnen Verlag, ISBN 978-3-7655-1532-3

radio-TIPP

Top-Buchtipp

Buchtipps auf Radio Life Channel

Ausführliche Rezensionen zu weiteren

Empfehlungen

www.lifechannel.ch/lesetipp

jeden Dienstag 09.35 und 11.05 Uhr

Claudia Lietha

Borreliose

Und dennoch hab’ ich tausend Träume

Ein Zeckenstich mit darauf folgender schwerer Borreliose macht die schöne Kindheit

von Claudia Lietha zunichte. Sie lebt über Jahre isoliert. Die Familie steht ihr durch alle

Zeiten bei, ansonsten bekommt sie fast keine Hilfe. Die Ärzte können ihr kaum Hoffnung

vermitteln. Doch Claudia Lietha gibt nicht auf, kämpft sich ins Leben zurück. Und dann

kommt es zur sehnlichst erhofften Wende – Claudie Lietha wird gesund und verwirklicht

ihren Traum als Kinderbuchautorin. Diese ans Herz gehende Lebensgeschichte wird

ergänzt durch Fachwissen von Borreliose-Experten.

Brunnen Verlag, ISBN 978-3-7655-1544-6

Heinrich und Jonas Bedford-Strohm

Wer’s glaubt, wird selig

Ein Glaubensgespräch zwischen Vater und Sohn

Hat der Glaube jungen Menschen heute noch etwas zu sagen? Ausgerechnet Jonas Bedford-Strohm,

Sohn des Landesbischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern,

möchte diese und noch viele weitere Fragen mit seinem Vater in einem offenen Gespräch

beantworten. Dabei geht es um Themen wie Glück, Gott, Jesus, Kirche, Religion, Spiritualität

und Tod. «Meine Generation wächst in einem Dilemma auf. Wir sollen alles in

kürzerer Zeit schneller, besser und effizienter machen. Jedenfalls ist da wenig Platz für

anderes. Bestimmt nicht für Glaubensfragen.» Für den Vater Heinrich Bedford-Strohm ist

es eine beglückende Situation, um solche Antworten mit seinem Sohn zu ringen. «Glück

heisst für mich, dass ich aus der Fülle leben darf und nicht aus der Knappheit leben

muss», so lautet ein Fazit von ihm.

Kreuz Verlag, ISBN 978-3-451-61193-3

Markus Baum

Eberhard Arnold

Ein Leben im Geist der Bergpredigt

Eberhard Arnold (1883–1935) gehört zu den Querdenkern der Kirchengeschichte des 20.

Jahrhunderts. Es gelingt ihm, ohne Berührungsängste mit theologischen Kapazitäten

wie Karl Barth aber auch mit Studenten im Gedankenaustausch zu stehen. Er prüft politische

Gesinnungen und verschreibt sein Leben der Ethik der Bergpredigt. Eine rege Vortragstätigkeit

und publizistische Arbeit prägen sein Leben. Als Gründer der Bruderhof-

Bewegung ringt er immer wieder um eine lebendige Gemeinschaft, die kompromisslos

Jesus nachfolgt. Diese brillant recherchierte Biografie legt Zeugnis ab von Gottes Treue

auf diesem Lebensweg.

Neufeld Verlag, ISBN 978-3-86256-035-6

antenne | Juni 2013 | 13


medienBlog |

Rasante Zunahme der mobilen Internetnutzung

Immer und überall in unserer Nähe

VON HANSPETER HUGENTOBLER

Die mobile Internetnutzung steigt in

der Schweiz rasant an. Immer mehr Menschen

in unserem Land greifen unterwegs

auf die Inhalte des weltweiten Netzes zu.

Das Internet ist immer und überall in

unserer Nähe. Möglich machen dies einfach

bedienbare Smartphones und leicht

transportierbare Tablets, Surf-Abos ohne

Datenmengenbeschränkung und immer

schnellere Datennetze. In immer mehr

öffentlichen Gebäuden und Restaurants

und sogar ganzen Stadtzentren wird kostenloses

WLAN angeboten. Und auch die

SBB arbeiten daran, in all ihren Fernverkehrszügen

schnelles Internet und auf den

100 grössten Bahnhöfen sogar Gratis-

WLAN zu realisieren.

Und das mobile Internetangebot wird

genutzt. Die Firma Swisscom beispielsweise

führte Mitte vergangenen Jahres neue

Mobiltelefon-Tarifmodelle mit unbeschränkter

Datenmenge ein und verzeichnete

alleine im vierten Quartal 2012 eine

Erhöhung des mobilen Datenverkehrs um

120 Prozent. Für das aktuelle Jahr 2013

rechnet Swisscom sogar mit einem Zuwachs

von rund 300 Prozent!

Inzwischen geht man davon aus, dass

mehr als 55 Prozent der Schweizer Internet-Nutzerinnen

und -Nutzer mit ihren

Smartphones, Tablets und Laptops unterwegs

im Netz surfen. Besonders intensiv

nutzen jüngere Menschen das Internet

mobil; eine starke Zunahme ist aber auch

bei der Nutzergruppe der Frauen zu beobachten.

Das Smartphone ist dabei zum

wichtigsten Hilfsmittel geworden: Unterwegs

schnell die E-Mails checken, die

neusten News abrufen, Freunde über den

Gruppenchat benachrichtigen oder sich bei

Facebook, Twitter und Co. schnell updaten,

was Freunde und Bekannte gerade so tun.

Immer häufiger wird auch unterwegs nach

55 Prozent der Schweizer Bevölkerung nutzen Smartphones, Tablets und Laptops. Mobilität beim

Medienkonsum ist Trumpf.

Produkten und Dienstleistungen gesucht.

Inzwischen geben Herr und Frau Schweizer

beim mobilen Surfen sogar mehr Geld

aus als über den heimischen Computer.

Patrick Warnking, Country Director von

Google Schweiz, erklärte gegenüber itmagazine.ch:

«Bei den Konsumenten ist die

Schweiz Europameister. Dementsprechend

gross ist das Potential für Unternehmen,

potentielle Kunden übers mobile Internet

zu erreichen.»

Auch ERF Medien haben den Trend zur

immer stärkeren mobilen Internetnutzung

erkannt. Das neue Medienportal, das seit

vergangenem Herbst in Betrieb ist, bereitet

daher die Inhalte so auf, dass sie auch

auf mobilen Geräten von unterschiedlichsten

Herstellern und mit verschiedenen

Betriebssystemen problemlos und in

bester Qualität abrufbar sind. Ganz egal,

ob Sie einen Text lesen, einen Beitrag von

Radio Life Channel hören oder in einen

Fernsehtalk von Fenster zum Sonntag

hineinschauen wollen: Alle unsere Inhalte

sind für Sie jederzeit mobil abrufbar. Denn

für die gute Nachricht der christlichen

Botschaft gilt erst recht: Sie soll immer

und überall für alle einfach zugänglich sein

– auch unterwegs per Smartphone.

Wie nutzen Sie das Internet unterwegs?

Was begeistert Sie, welche positiven Erfahrungen

haben Sie damit gemacht? Und

wo sehen Sie Gefahren, wo verzichten Sie

bewusst auf mobilen Internetkonsum?

Diskutieren Sie mit auf meinem Medienblog

unter www.hanspeterhugentobler.ch

– ich freue mich auf Ihren Beitrag!

14 | antenne | Juni 2013


A2 – Kleinplakatwand für goldene worte

Keine Baubewilligung erforderlich (Masse 43,5 cm x 61,5 cm, Format A2)

Für Aussen- oder Innenmontage geeignet

Wetterfest mit dauerhaften Plakaten

Montage durch unseren Aussendienst, sofern gewünscht

Einfach zu handhaben

Nur auf privatem Grundstück zu verwenden

Alternative bei abgelehnten Baugesuchen

kostenlos

warum soll ich öffentlich einen Bibelvers anbringen?

weil...

dies ein Zeugnis für die eigene Familie ist

wer Gott auf Erden bekennt, den wird Jesus auch vor dem Vater bekennen

der Segen auf Generationen ruht

Menschen, welche die Bibelverse sehen, durch den Heiligen Geist angesprochen

werden

Gottes Wort Autorität ist

Gottes Wort Sprengkraft für verstockte Herzen hat

Gottes Wort heilt und bestätigt

Gottes Wort der zuverlässigste Wert seit über 2000 Jahren ist

Gott im Wort allgegenwärtig ist

Kleinplakate in folgenden Sprachen erhältlich:

Deutsch / Französisch / Italienisch

die Verse

Die Verse auf den Kleinplakaten entsprechen in der Regel denjenigen,

die auf den grossen Plakaten zu finden sind

Zurzeit sind neun verschiedene Verse erhältlich

Gegen einen Mehrpreis (Spende) werden auf Wunsch auch selbst

gewählte Bibelverse gedruckt

Allgemeines

Die Plakattafeln sind Eigentum der Agentur C. Aus diesem Grund

wünschen wir, dass die Tafeln ausschliesslich für das Aushängen

unserer eigenen Plakate verwendet werden

A2 - KleinplAKAtwAnd

www.agentur-c.ch

antenne | Juni 2013 | 15


Agentur C

Hohfuhrenweg 4

Postfach 408

3250 Lyss

T 032 386 11 11

F 032 386 11 10

info@agentur-c.ch

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16 | antenne | Juni 2013

neues Format


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Hoffnung säen: mit einem

Besonderen

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gefunden!

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Sommer-Bibelwoche mit Walter und Margrit Gaberthüel

zum Thema „Verstehst du das, wovon du sprichst?“

20. - 27. Juli 2013


Erlebniswoche zum Jubiläumsjahr mit E. und M. Müller

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antenne | Juni 2013 | 17


FIT

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FREUDE IMPULSE THEMEN

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«Die Zukunft lieben»

Gottes Verheissungen und ihre Bedeutung für unser Leben

FREUDE IMPULSE THEMEN

Die FIT-ness-WOCHE der etwas anderen Art -

mit Heimpfarrer Dr. Markus Müller

28.9. - 4.10.2013 in Rämismühle

«Die Zukunft lieben»

Gottes Verheissungen und ihre Bedeutung für unser Leben

Anmeldung und weitere Informationen:

Die Heimstätte FIT-ness-WOCHE Rämismühle der etwas anderen Art -

Mühlestrasse 8, 8487 Rämismühle

mit Heimpfarrer Dr. Markus Müller

Telefon 052 396 44 44 fit@raemismuehle.ch

28.9. www.raemismuehle.ch

- 4.10.2013 in Rämismühle

Anmeldung und weitere Informationen:

Heimstätte Rämismühle

Mühlestrasse 8, 8487 Rämismühle

Telefon 052 396 44 44 fit@raemismuehle.ch

www.raemismuehle.ch

PROFILE presents:

P R O D U C T I O N S

Der Supergitarrist LIVE

Phil Keaggy

Mi. 12. Juni 20h – Celerina EFK-Saal

Do. 13. Juni 20h – Wädenswil Auerehuus

Fr. 14. Juni 20h – Therwil Mehrzweckhalle

So. 16. Juni 20h – Winterthur Mülisaal

www.fit-events.ch

Barry McGuire

Abschiedstour mit John York

Fr. 20. Sept. 20h – Verscio Teatro Dimitri *

Sa. 21. Sept. 20h – Effretikon Stadthaussaal

www.fit-events.ch

FIT

FREUDE IMPULSE THEMEN

FIT

«Wie soll ich Dich erwarten?»

Gemeinsam den Advent gestalten und erleben -

FREUDE IMPULSE THEMEN

Die FIT-ness-WOCHE der etwas anderen Art -

mit Vreni Theobald und Dr. Markus Müller

7. - 13. Dezember 2013 in Rämismühle

«Wie soll ich Dich erwarten?»

Gemeinsam den Advent gestalten und erleben -

Anmeldung und weitere Informationen:

Die Heimstätte FIT-ness-WOCHE Rämismühle der etwas anderen Art -

mit Mühlestrasse Vreni Theobald 8, 8487 und Rämismühle

Dr. Markus Müller

Telefon 052 396 44 44 fit@raemismuehle.ch

7. - 13. Dezember 2013 in Rämismühle

www.raemismuehle.ch

Anmeldung und weitere Informationen:

Heimstätte Rämismühle

Mühlestrasse 8, 8487 Rämismühle

Telefon 052 396 44 44 fit@raemismuehle.ch

www.raemismuehle.ch

18 | antenne | Juni 2013

www.fit-events.ch

www.fit-events.ch

Albert & Andrea Adams

Frey2 Songschreiber mit Tiefgang

Fr. 1. Nov. 20h – Schwyz Kantonsschule

Sa. 2. Nov. 20h – Erlen Aachtalhalle *

So. 3. Nov. 19 h – St. Margrethen Glaubenszentrum

Inserat Heimstätte Rämismühle ‚‘

Veröffentlichung: Antenne

Ausgabe(n): Juni / Juli / August 2013

Format:

90 x 130 mm farbig

Inserat Heimstätte Rämismühle ‚‘

25 Jahre Begeisterung

Oslo Gospel Choir

Veröffentlichung: Fr. 15. Nov Antenne 20h – Basel Stadtcasino

Ausgabe(n): Rechnung an: Sa. 16. Nov Juni 20h / Juli – Winterthur / August 2013 Parkarena

Vorverkauf: Format: Heimstätte Rämismühle90 x 130 mm farbig

Alle Veranstaltungen Markus Schaaf www.starticket.ch oder

0900 Mühlestrasse 325 325 (1.19. 8min / Festnetz) alle Post- und SBB-Schalter

ausser 8487 * = Rämismühle

Vorverkauf über Veranstalter

www.profile-productions.ch/Events oder Tel. +41 44 784 85 50

Rechnung an:

Unsere Heimstätte Telefon Partner: 052 Rämismühle

396 44 55 markus.schaaf@raemismuehle.ch

Markus Schaaf

Mühlestrasse 8

8487 Rämismühle

Telefon 052 396 44 55 markus.schaaf@raemismuehle.ch


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7. bis 9. Juni 2013 – mit Michael Rathgeb

Fitness-Seminar «swinging emotion»

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Oasentag «Gottes Liebe macht lebendig»

15. Juni 2013 – mit Sr. Vreni Meierhofer

Tage der Stille und BeWEGung «Die Kunst der kleinen Schritte»

12. bis 14. Juli 2013 – mit Pia Birri Brunner und Sr. Vreni Auer

Oasentag «Ich will sie in die Wüste führen und freundlich mit ihr reden»

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26. Juli bis 02. August 2013 – mit Walter und Iris Nitsche

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Kindern in Not!

Helfen SIE mit!

durch eine Spende auf unser

PC 84-541-4 (Vermerk «Grossfamilie»)

IBAN CH64 0900 00008400 0541 4

Tel. 052 245 00 50

www.lio.ch

Ländli Jahresfest 2013

Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu feiern!

Sonntag, 23. Juni 2013

«Unter Gottes Segen fruchtbar sein»

10.00 Fest-Gottesdienst

Predigt: Hansjörg Leutwyler

Kinderchor Unterentfelden

(Reformierte Kirchgemeinde Unterentfelden)

12.00 Ländli Ambiente

Essen, Geniessen, Plaudern ...

Informationsstände, Büchertisch, Kreativstände

13.45 Beiträge aus dem Diakonieverband Ländli

Anspiel, Bilder, Trailer und Beiträge zum Thema

Kindermusikanten

15.00 Sendung und Segen

Diakonieverband Ländli 6315 Oberägeri www.laendli.ch

antenne | Juni 2013 | 19


RADiO- unD TV-PROGRAMM |

RADiO LiFE CHAnnEL

TAGESPROGRAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 Musik nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik nonstop

FR.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LiVE

22.00 uniTY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel info

13.00 Musik nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 Relax

21.00 Musik nonstop

24.00 Relax

01.00 Musik nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LiVE

22.00 Worship nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HiGHLiGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Samstag, 1. Juni, 20.00 uhr

Relax: Muttertag, Vatertag, Familientag

an mutter- und Vatertag bedanken sich Kinder bei ihren eltern

für all die schönen erlebnisse des vergangenen Jahres. der

Familienberater John m. drescher hält an diesem besonderen tag

rückschau und fragt sich: Was würde ich ändern, wenn ich mit

meiner Familie noch einmal beginnen könnte? seine persönlichen

erkenntnisse können auch unser Familienleben revolutionieren.

Mittwoch, 5. Juni, 20.00 uhr / Donnerstag, 6. Juni, 10.00 uhr

Zoom: Was haben sich Kirche und Staat (noch) zu sagen?

in den Usa sind Kirche und staat streng getrennt. trotzdem haben

die christen einen grossen einfluss auf die Politik. in der schweiz

ist es umgekehrt: die (landes-)Kirchen und der staat sind (meist)

eng aufeinander bezogen – trotzdem schwindet der kirchliche

einfluss auf die Politik. der trend läuft aber auch hierzulande

eindeutig in eine stärkere entflechtung. zoom untersucht diesen

trend und fragt nach Konsequenzen für die landes- und Freikirchen,

aber auch für den staat.

Donnerstag, 6. Juni, 20.00 uhr / Freitag, 7. Juni, 10.00 uhr

Kompass Basics: Geistliche Souvenirs

Wer in die Ferien fährt, sammelt häufig souvenirs. egal ob Fotos,

mitbringsel oder muscheln vom sandstrand, solche souvenirs

halten unsere erinnerungen lebendig.

souvenirs kann man aber nicht nur in den Ferien sammeln. Wir

sprechen mit Pfarrer Peter schulthess über geistliche souvenirs.

Über prägende momente in unserem glaubensleben, die uns

immer wieder daran erinnern, woran und warum wir glauben. so

wie eine muschel uns an die letzten strandferien erinnern kann, so

können uns beispielsweise Bibelworte aus der Jugend an unsere

entscheidung für Jesus christus erinnern. Wir machen uns auf die

spuren von wertvollen geistlichen souvenirs, die unseren glauben

immer wieder stärken können.

HiGHLiGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Freitag, 7. Juni, 24.00 uhr / Samstag, 8. Juni, 10.00 uhr

Porträt: Hansjörg Maibach – Vom bitteren Alkoholiker zum

süssen Hoffnungsträger

Von Kindesbeinen an befindet sich hansjörg maibach in einer

Opferrolle, aus der er so schnell nicht herausfinden sollte. als

8-jähriger sexuell missbraucht und in der schule gemobbt, sucht

er schon als Kind trost in der Flasche. sein alkoholkonsum

bestimmt sein leben und jagt ihn von einer arbeitsstelle zur

nächsten, bis ihn niemand mehr haben will. hilfe findet er nur noch

bei seiner gläubigen mutter, die während den ganzen Jahren für

ihn betete und den glauben an ihn nicht verlor. durch sie erhält er

eine letzte chance im Betrieb eines christen. die gespräche mit

seinen neuen arbeitskollegen rütteln ihn wach, bis er selbst eine

verändernde Begegnung mit Jesus christus und seiner liebe zu

ihm macht. das stellt sein leben grundlegend auf den Kopf.

GOTTESDiEnSTE

Freitag, 31. Mai / Sonntag, 2. Juni, jeweils 20.00 uhr

Gottesdienst LiVE

aufzeichnung aus der gellertkirche, Basel (www.gellertkirche.ch)

Sonntag, 2. Juni, 10.00 + 19.00 uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Jürg Kassu, leiter von silas, Biblische seelsorge und schulung

KinDERPROGRAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 uhr

Schere, Stei, Papier

mit Abraham (mo, di, do), Unterwägs (sa + mi), häsch gwüsst?

(mo – sa), Bibelquiz (di + do) und vielen anderen interessanten und

unterhaltenden Beiträgen.

20 | antenne | Juni 2013


1.–7. Juni 2013

RADiO ERF PLuS FEnSTER ZuM SOnnTAG

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HiGHLiGHTS

SPECiALS

Samstag, 1. Juni, 16.00 uhr

Wert(h)e Gäste – Heute bei Jürgen Werth: Verena Birchler,

Kommunikationsleiterin

«Präge und gestalte dein leben, bevor es dich prägt und gestaltet»,

steht auf ihrem auto. das war nicht immer leicht.

Montag, 3. Juni, 20.00 uhr / Dienstag, 4. Juni, 11.00 uhr

Willow Creek: Begib dich in Gefahr

der Volksmund sagt: «Wer sich in gefahr begibt, kommt darin

um.» Bill hybels sagt: «Wer sich in gefahr begibt, wer sich verwundbar

macht, wird meist ein besserer leiter.»

Freitag, 7. Juni, 16.00 + 21.00 uhr

Calando: Schamanismus oder Christus?

als junges mädchen fasziniert Outi terho der schamanismus.

schliesslich wendet sie sich dem christlichen glauben zu. ein

ungewöhnlicher sinneswandel.

LESEZEiCHEn

Sonntag, 2. Juni, 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Gottes Klang in der Welt

Jeder mensch kann zum grossen Klang gottes in der Welt beitragen.

dieser gedanke durchzieht dieses spirituelle lesebuch.

Montag, 3. Juni, 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Bittersüsse Schätze Gottes

«das leben ist bitter-süss», schreibt Pam Vredevelt. Freud und

leid liegen dicht beieinander – das weiss sie seit der geburt ihres

behinderten sohnes.

Donnerstag, 6. Juni, 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Lass uns leise jubeln

manfred siebald plaudert über erlebnisse, die ihn zum schreiben

seiner lieder bewegten, über Bücher, die ihn inspirierten, und

gespräche, die er zu texten verarbeitete.

TV-SEnDunG AuF unD

FEnSTER ZuM SOnnTAG-TALK

SRF zwei: Samstag, 1. Juni, 17.20 uhr / Sonntag, 2. Juni, 10.30 uhr

SRF info: Samstag, 1. Juni, 18.30 uhr / Sonntag, 2. Juni, 17.45 uhr

Werber macht Bruchlandung

albin Kirchhofer steuert sein Kleinflugzeug in die Kurve für den

endanflug. Bei einer kurzen Unaufmerksamkeit überzieht er das

Flugzeug: er ist zu langsam, die strömung reisst ab und das Flugzeug

verliert den auftrieb. Bevor er reagieren kann, stürzen er und

sein Freund von rund 25 metern höhe auf eine Wiese. in sekundenbruchteilen

wird er jedoch völlig gelassen und der gedanke

schiesst ihm durch den Kopf: «eigentlich ist es egal, ob ich auf dieser

oder jener seite weiterleben werde.»

den Kopf seines Passagiers ziert eine schramme, Kirchhofer fühlt

sehr starke rückenschmerzen – ein lendenwirbel ist angebrochen.

«es waren schutzengel dabei», ist er überzeugt, denn beide

kommen verhältnismässig glimpflich davon.

der Werber, dem sein leben bisher viele höhenflüge bescherte,

machte eine Bruchlandung. mit 68 blickt der gründer einer Werbeagentur

auf sein leben zurück: «ich durfte reifen, ganz besonders

in den grossen turbulenzen meines lebens». der lebensfrohe

Kirchhofer freut sich am leben und findet, der glaube sei das

grösste, das es gibt.

SO EMPFAnGEn SiE ...

Radio Life Channel

DAB+

empfangbar in weiten teilen der deutschschweiz

Kabel

die Frequenz ihres Wohnortes erfahren sie unter www.lifechannel.ch

oder über telefon 044 953 35 35.

Satellit Digital

astra 1h, 19,2 grad Ost / 12,460 ghz, horizontral / symbolrate

27.500, Fec 3/4 / 3. tonkanal

internet

www.lifechannel.ch

Swisscom TV

informationen unter: www.erf-medien.ch/swisscomtv

Radio ERF Plus

DAB+

empfangbar in weiten teilen der deutschschweiz

Kabel

in vielen Kabelnetzen digital oder analog empfangbar. Weitere infos

unter www.swisscable.ch oder tel. 044 953 35 35

Satellit Digital

astra 12.148 ghz, symbolrate 27.500, Fec 3/4, dVB-modus

internet

www.erf-medien.ch/erfplus

Swisscom TV

informationen unter www.erf-medien.ch/erfplus

antenne | Juni 2013 | 21


RADiO- unD TV-PROGRAMM |

RADiO LiFE CHAnnEL

TAGESPROGRAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 Musik nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik nonstop

FR.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LiVE

22.00 uniTY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel info

13.00 Musik nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 Relax

21.00 Musik nonstop

24.00 Relax

01.00 Musik nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LiVE

22.00 Worship nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HiGHLiGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Sonntag, 9. Juni, 24.00 uhr / Montag, 10. Juni, 10.00 uhr

Zoom: Die Angst vor der christlichen Gemeinde

im gegensatz zu den landeskirchen gelingt es den meisten Freikirchen,

ihren Bestand an mitgliedern einigermassen zu halten.

allerdings wird es immer schwieriger, menschen verpflichtend in

die christliche gemeinschaft einzubinden. aufgrund von schlechten

erfahrungen oder im zeichen der grösseren Freiheit wollen

immer mehr christen ihr christsein ausserhalb der christlichen

gemeinde leben. Was bedeutet das für die herkömmlichen

gemeinden?

Dienstag, 11. Juni, 20.00 uhr / Mittwoch, 12. Juni, 10.00 uhr

Porträt: Sandro Ardu – Vom Drögeler zum Sozialarbeiter

schon als Kind ein Wirbelwind, wurde sandro ardu mit sechs

Jahren von seinen überforderten eltern in ein Kinderheim

abgeschoben. dort erlebte er einen lieblosen erziehungsstil an

leib und seele. später suchte er sich die schmerzlich vermisste

anerkennung in Frauen und drogen. der glaube an Jesus christus

krempelte dieses leben letztlich grundlegend um. heute findet

er in der Beziehung zu gott sinn und hoffnung und gibt diese

menschen weiter, die noch nicht aus der drogenspirale herausgefunden

haben. in seinem leben spiegelt sich gottes Kreativität und

seine liebe zu den menschen.

Donnerstag, 13. Juni, 20.00 uhr / Freitag, 14. Juni, 10.00 uhr

Kompass Basics: neugierde im Glaubensleben

Wer schon lange verheiratet ist, weiss, wie wichtig es ist, die Beziehung

zum Partner zu pflegen und die leidenschaft am Brennen

zu halten. dabei kann es helfen, wenn man stets neugierig bleibt

und dadurch den Partner immer wieder neu kennen lernt.

dasselbe gilt auch für unser glaubensleben, sagt Pfarrer Peter

schulthess. sein motto lautet: Bleibe neugierig! Wie die neugierde

unser glaubensleben bereichern, vertiefen und am leben erhalten

kann, das erzählt uns der reformierte Pfarrer in der sendung

Kompass Basics.

HiGHLiGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Freitag, 14. Juni, 24.00 uhr / Samstag, 15. Juni, 10.00 uhr

Porträt: Pascal Marti – in Menschen investieren

Ursprünglich lernte Pascal marti Koch. auch wenn er nicht mehr

im gelernten Beruf arbeitet, kocht er auch heute noch gern und

unterstützt ein Fest oder eine Veranstaltung mit seinen Kochkünsten.

Beruflich engagiert sich marti aber schon einige Jahre für

menschen am rande der gesellschaft. als sozialarbeiter half er

mit arbeitsintegrationsprojekte aufzubauen und damit menschen

zu fördern. dass menschen im sozialen und gesellschaftlichen gefüge

einen Platz finden liegt ihm am herzen. aktuell leitet er eine

notunterkunft für menschen mit einer temporären Wohnungsnot.

es sei eine diakonische arbeit, sagt marti, was so viel heisst wie in

menschen zu investieren.

GOTTESDiEnSTE

Sonntag, 9. Juni, 10.00 + 19.00 uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Pfarrer marcel Wildi, evangelische Kirchgemeinde, Buchs sg

Freitag, 14. Juni / Sonntag, 16. Juni, jeweils 20.00 uhr

Gottesdienst LiVE

aufzeichnung aus der «chile hegi» (gVc), Winterthur

(www.gvc-winterthur.ch)

KinDERPROGRAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 uhr

Schere, Stei, Papier

mit Du wirsch bruucht, Corinne: corinne kommt mit ihrem leben

als Paraplegikerin nur mühsam zurecht. trotz vielen ermutigungen

fühlt sie sich wertlos – bis sie einen Pneustecher auf frischer

tat ertappt ... (mo + di, do + Fr).

zudem viele andere interessante und unterhaltende Beiträge.

22 | antenne | Juni 2013


8.–14. Juni 2013

RADiO ERF PLuS FEnSTER ZuM SOnnTAG

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HiGHLiGHTS

SPECiALS

Sonntag, 9. Juni, 13.00 + 21.00 uhr

Beten bringt’s: Die Kraft unserer Worte und Gedanken

der satz «ich bin ein Kind gottes» wirkt anders als «ich bin nichts

wert». «Beten bringt’s» zeigt, wie man diese haltung erreichen

kann.

Mittwoch, 12. Juni, 20.00 uhr / Donnerstag, 13. Juni, 11.00 uhr

Glaube – erlebt, gelebt: Mit Carmen Seibt-Ebermann

nach einem schweren reitunfall fällt die Unternehmerin ins

Koma. zwischen tod und leben macht sie eine besondere erfahrung

mit gott.

Freitag, 14. Juni, 16.00 + 21.00 uhr

Person ist man – Persönlichkeit wird man

sind es geld, macht oder Karriere, die mich zu einer Persönlichkeit

machen? Weder – noch, meint der theologe raimund harta.

entscheidend ist anderes.

LESEZEiCHEn

Dienstag, 11. Juni, 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Der Musical-Mann

Friedrich Kurz hat als musical-Produzent einen steilen aufstieg

erlebt. doch dann folgt der absturz in den ruin. schliesslich findet

er trost im christlichen glauben.

Freitag, 14. Juni, 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

ich will von Gott erzählen

«gott lässt sich lieber zu menschlich zeichnen als menschenfern».

mit dieser Überzeugung schreibt hans Frör biblische nacherzählungen.

TV-SEnDunG AuF unD

FEnSTER ZuM SOnnTAG-MAGAZin

SRF zwei: Samstag, 8. Juni, 14.40 uhr / Sonntag, 9. Juni, 12.05 uhr

SRF info: Samstag, 8. Juni, 18.30 uhr / Sonntag, 9. Juni, 17.45 uhr

Künstler(glauben)

seit jeher drücken Künstler ihren glauben und ihre lebensüberzeugung

durch ihr talent und ihre Kreativität aus. sei das georg

Friedrich händel im weltberühmten «messias» oder eher schräge

zeitgenossen wie nina hagen mit ihrem album «Personal Jesus».

Um diese Vielfalt künstlerischen schaffens auszudrücken, veranstalten

verschieden landes- und Freikirchen am 17. mai in Basel

die «nacht des glaubens», ein Festival für Kunst und Kirche. rockbands

treten genauso auf wie Jazz-, Klassik- und chorformationen.

der Blick von Künstlern auf (glaubens-)themen kann manchmal

irritieren, gibt aber gewiss immer wieder anstoss, den glauben an

gott mit verschiedenen sinnen wahrzunehmen. dabei öffnen sich

unerwartete Welten. er spreche nicht viele sprachen, sagt mime

carlos martinez aus spanien. als Pantomime werde er überall auf

der Welt verstanden. Ohne ein einziges gesprochenes Wort sei es

möglich, den menschen hoffnung zu vermitteln und ihnen selbst

bei schweren themen ein lachen zu entlocken.

REiSEn MiT ERF MEDiEn

Dresden – ein kulturelles und musikalisches Erlebnis

Reisedatum: 2. – 6. Oktober 2013

dresden – eine stadt, die man gesehen haben muss! darum haben

erF medien für sie diese wunderschöne musik- und Kulturreise

zusammengestellt. neben historischen Vierteln werden wir das

moderne dresden aufsuchen, wo die stadt heute pulsiert! dresden

hat sich zudem im laufe der Jahrhunderte vielfältig durch musik

hervorgetan – Kostproben davon werden wir uns in der Frauenkirche

und in der semperoper zu gemüte führen. so ist diese Kulturund

musikreise dank der vielseitigen erlebnisse eine städtereise

der superlative!

Weitere informationen unter www.erf-medien.ch/reisen oder

fordern sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | Juni 2013 | 23


RADiO- unD TV-PROGRAMM |

RADiO LiFE CHAnnEL

TAGESPROGRAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 Musik nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik nonstop

FR.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LiVE

22.00 uniTY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel info

13.00 Musik nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 Relax

21.00 Musik nonstop

24.00 Relax

01.00 Musik nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LiVE

22.00 Worship nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik nonstop

= sendungen können als cd

gekauft werden.

HiGHLiGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Samstag, 15. Juni, 20.00 uhr

Relax: Himmlisches Wohlbefinden

ab und zu haben wir eine himmlische Wellness-Behandlung

verdient. heute ist es soweit. gute texte zum thema Wohlbefinden,

von gerdi stoll zusammengestellt und von Jean-claude richardet

gelesen, das wird unserer seele bis ins innerste gut tun.

Dienstag, 18. Juni, 20.00 uhr / Mittwoch, 19. Juni, 10.00 uhr

Porträt: Marianne Hächler – buchstäblich durch den Sturm

gegangen

mit einem master of theologie schloss die ehemalige Pharmaassistentin

marianne hächler vor 12 Jahren an der ref. Fakultät

der Universität Bern ab. dies nicht genug, liess sie sich auch zur

lebensberaterin und seelsorgerin ausbilden.

nach 11 Jahren als Pfarrerin in einer landgemeinde im Kanton

Bern schlägt marianne hächler noch einmal neue Wege ein.

sie produziert telefonandachten und investiert sich nebst ihrer

selbstständigkeit in der singelarbeit.

als Frau, die jung zur Witwe wurde, kennt sie die hochs und tiefs

des lebens zur genüge. Von ganz unten führte der Weg zurück in

einen alltag, der wieder sinn macht.

marianne hächler erzählt aus ihrem leben und warum sie nebst

schwierigen lebenserfahrungen und vielen noch offenen Fragen

an gott festhält.

Mittwoch, 19. Juni, 20.00 uhr / Donnerstag, 20. Juni, 10.00 uhr

Zoom: Skandal Menschenhandel

ende des 19. Jahrhunderts wurde der sklavenhandel abgeschafft

– unter starker Beteiligung der christen. anfangs des 21. Jahrhunderts

grassiert der menschenhandel in anderer Form, wobei mit

menschen meistens Frauen gemeint sind. dieser skandal spielt

sich auf verborgenen Wegen ab; auf Wegen, die auch in die schweiz

führen. Was heisst das für die christen (auch) in der schweiz?

HiGHLiGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Freitag, 21. Juni, 24.00 uhr / Samstag, 22. Juni, 10.00 uhr

Porträt: Didi Ammann – ein diplomierter Controller kann

auch mal loslassen

als hauptverantwortlicher für die finanziellen Bereiche einer

am gotthard-Basistunnel beteiligten Firma weiss didi amman,

was es bedeutet, die finanzielle Kontrolle zu haben und nicht den

Überblick zu verlieren.

ein schicksalsschlag veränderte jedoch sein Bewusstsein zu

diesem thema einschneidend. im Porträt erzählt didi ammann

mehr von seinem rollenwechsel vom beruflichen controller zum

co-controller im privaten leben.

GOTTESDiEnST

Sonntag, 16. Juni, 10.00 + 19.00 uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Philipp Kohli, evangelische freikirchliche gemeinde, Bern

Freitag, 21. Juni / Sonntag, 23. Juni, jeweils 20.00 uhr

aufzeichnung aus der Kirche im Prisma, rapperswil sg

(www.prisma-online.org)

KinDERPROGRAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 uhr

Schere, Stei, Papier

mit Fortsetzung Du wirsch bruucht, Corinne: corinne ertappt

einen Pneustecher auf frischer tat. sie merkt, dass nur sie ihm

helfen kann, aus dem schlamassel herauszukommen – und plötzlich

erhält ihr leben wieder sinn (mo + di , do + Fr).

zudem viele andere interessante und unterhaltende Beiträge.

24 | antenne | Juni 2013


15.–21. Juni 2013

RADiO ERF PLuS FEnSTER ZuM SOnnTAG

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HiGHLiGHTS

SPECiALS

Montag, 17. Juni, 20.00 uhr / Donnerstag, 16. Juni, 11.00 uhr

Wartburg-Gespräche: Glauben gegen den Trend

Jürgen Werth im gespräch mit gästen, die immer noch glauben

oder den glauben wieder neu für sich entdeckt haben.

Donnerstag, 20. Juni, 20.00 uhr / Freitag, 21. Juni, 11.00 uhr

Bilanz: in der Heimat angekommen

sozialistischer hochdekorierter arbeiterfunktionär findet nach

dem scheitern des sozialistischen systems zu christus.

Freitag, 21. Juni, 16.00 + 21.00 uhr

Calando: Jenseits von Raum und Zeit

sichtbare Welt? Klar! Und unsichtbare? auch die gibt es, meint

Prof. dr. Werner gitt und erklärt warum.

LESEZEiCHEn

Dienstag, 18. Juni, 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Eigentlich kerngesund (1)

seit zehn Jahren lebt andrea schneider mit der diagnose multiple

sklerose. mal ernst, mal heiter und immer ermutigend erzählt sie

von ihren erfahrungen.

Mittwoch, 19. Juni, 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Eigentlich kerngesund (2)

Donnerstag, 20. Juni, 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Blumen sind das Lächeln der Erde (1)

sie passen zum sommeranfang, die kleinen erzählungen für gartenfreunde.

mit autorinnen wie Bettina Poock, christel gottwals,

Ursula Koch.

Freitag, 21. Juni, 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Blumen sind das Lächeln der Erde (2)

TV-SEnDunG AuF unD

FEnSTER ZuM SOnnTAG-TALK

SRF zwei: Samstag, 15. Juni, 14.40 uhr / Sonntag, 16. Juni, 12.05 uhr

SRF info: Samstag, 15. Juni, 18.30 uhr / Sonntag, 16. Juni, 17.45 uhr

Jonas, Autor mit Down-Syndrom

nach der geburt die Freude – und der schreck! doro zachmann

und ihr mann erfahren, dass ihr sohn Jonas geistig behindert ist.

im ersten moment herrschen ratlosigkeit, angst, aber auch Freude

über das neue Familienmitglied.

Jonas hat trisomie 21, das sogenannte down-syndrom, dazu einen

herzfehler. niemals wird er völlig selbstständig leben können,

immer auf hilfe angewiesen sein. Fragen, sorgen, Freude, ein

Wechselbad der gefühle überrollen die Familie. als Jonas grösser

wird, zeigt sich sein eigenwilliger charakter. eine herausforderung,

die viel Planung nötig macht. dennoch schätzt die Familie seine

direkte, unverwechselbare art; sie liebt, wie er gewisse situationen

ganz unbeschwert hinnehmen kann.

doro zachmann erzählt in den beiden Büchern «Bin Knüller!» und

«ich mit ohne mama – Knüller Jonas wird erwachsen» vom leben

mit ihrem speziellen sohn. eine lebensgeschichte voller hochs

und tiefs, die zum nachdenken, aber auch zum herzhaft mitlachen

anregt.

REiSEn MiT ERF MEDiEn

Zypern – insel der Gastfreundschaft

Reisedatum: 26. Oktober – 9. november 2013

ganz in der nähe von «Káto Páphos» mit seinen königlichen

Felsgräbern sind wir im attraktiven hotel athena Beach. die

malerische Uferpromenade und das antike stadtzentrum

bestimmen das Bild von Paphos. zypern ist ein lebensfrohes und

wildromantisches mosaik, geprägt durch eine vielfältige landschaft,

fruchtbare Plantagen, blauen lagunen und kulturellen

sehenswürdigkeiten.

die schönheit zyperns liegt aber nicht nur in seiner abwechslungsreichen

landschaft. sein mediterraner charme gewinnt

einen ganz eigenen charakter, wenn unvermutet am Wegesrand

eines der vielen stillen Klöster auftaucht. denn bei allen ausflügen

und Wanderungen begegnen wir überall den vielgestaltigen

hinterlassenschaften einer 10 000-jährigen geschichte. auch

der apostel Paulus hat auf seinen Wanderungen von salamis bis

Paphos spuren hinterlassen.

Weitere informationen unter www.erf-medien.ch/reisen oder

fordern sie den Prospekt an (044 953 35 35 / erf@erf.ch).

antenne | Juni 2013 | 25


RADiO- unD TV-PROGRAMM |

RADiO LiFE CHAnnEL

TAGESPROGRAMM

MO.–DO.

6–20 Uhr stündlich news und

Wetter

06.00 Life Channel der Morgen

tageschronik, gedankenstrich,

life news,

Presseschau, text aus

der Bibel, «mittendrin»

08.00 Life Channel am Morgen

life news, cd der Woche,

tagestipp

10.00 Themensendung

Kompass (di), Porträt

(mi), zoom (mo + do),

Kompass Basics (Fr)

11.00 Cappuccino

tagestipp, life news,

serie

12.00 Life Channel info

Beiträge und infos,

life news

13.00 Musik nonstop

17.00 Mixer

serie, life news, agenda

18.00 Life Channel info

Beiträge und infos,

life news

19.00 Schere Stei Papier

Kindersendung mit

vielen interessanten und

spannenden Beiträgen

20.00 Themensendung

Kompass (mo), Porträt

(di), zoom (mi), Kompass

Basics (do)

21.00 Musik nonstop

24.00 Themensendung

01.00 Musik nonstop

FR.

Wie Mo.–Do., ausgenommen

20.00 Gottesdienst LiVE

22.00 uniTY

Jede Woche heisst es «UnitY»

im club hiltl in zürich. Positive

musik zum tanzen. Wir bringen

die Party zu euch nach hause.

SA.

8–20 Uhr stündlich news und

Wetter

08.00 Life Channel der Morgen

10.00 Themensendung

11.00 Cappuccino

12.00 Life Channel info

13.00 Musik nonstop

19.00 Schere Stei Papier

20.00 Relax

21.00 Musik nonstop

24.00 Relax

01.00 Musik nonstop

SO.

9–20 Uhr stündlich news und

Wetter

Worship nonstop

10.00 Gottesdienst

11.00 Fenster zum Sonntag

12.00 Worship nonstop

19.00 Gottesdienst

20.00 Gottesdienst LiVE

22.00 Worship nonstop

24.00 Zoom

01.00 Musik nonstop

HiGHLiGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Samstag, 22. Juni, 20.00 uhr

Relax: Reiseführer in den Himmel

die Ferien schon gebucht? einen passenden reiseführer studiert?

Vor lauter Vorfreude gar nicht mehr so richtig an der arbeit? der

evangelist Friedhold Vogel hat einen reiseführer kommentiert,

der ewige Ferien im himmel verspricht. Unglaublich? aber wahr!

alles Wissenswerte darüber erfahren sie bei relax, der sendung

für spannendste entspannung.

Sonntag, 23. Juni, 24.00 uhr / Montag, 24. Juni, 10.00 uhr

Zoom: Christsein in der Landwirtschaft

das Bild des Bauern, der nach der saat auf der Furche steht und

die hände zum gebet um guten ertrag faltet, ist legendär geworden.

aber hat die moderne landwirtschaft noch etwas mit dieser

frommen idylle zu tun? anders gefragt: Was verändert sich, wenn

ein landwirt seinen glauben bewusst in seine tägliche arbeit

einfliessen lässt?

Donnerstag, 27. Juni, 20.00 uhr / Freitag, 28. Juni. 10.00 uhr

Kompass Basics: Dem Paulus über die Schultern geschaut

der glanz von manchen Persönlichkeiten dauert oft nur kurze momente.

Was sich wie durch einen Windstoss entfacht hat, verblasst

so, als wäre es nur schall und rauch gewesen.

der Völkerapostel Paulus zählt zu den grossen ausnahmen. seine

Vision, seine mission und seine Passion sind zum Vorbild unzähliger

gottesleute geworden. ihm über die schultern zu schauen

fordert heraus. allerdings: Pfarrer Peter schulthess wird diesen

exkurs helfend begleiten …

HiGHLiGHTS

THEMEnSEnDunGEn

Freitag, 28. Juni, 24.00 uhr / Samstag, 29. Juni, 10.00 uhr

Porträt: Susi Friedrich – «Zaubern» für Jesus

susi Friedrich erzählt von Berufs wegen den menschen von gott

und dem christlichen glauben – früher als religionslehrerin,

heute als Pastorin. schon lange war es ihr auch ein anliegen, den

menschen ausserhalb der Kirche von gott zu erzählen – möglichst

auf kreative art und Weise. inzwischen hat sie einen Weg gefunden:

mit gospelmagic ist sie als strassenkünstlerin unterwegs,

zeigt zaubertricks, spielt theater und redet dabei über ihren

glauben.

susi Friedrich erzählt davon, was sie an gospelmagic so begeistert,

was sie auf der strasse erlebt und wieso es ihr so wichtig ist,

über ihren glauben zu reden.

Samstag, 29. Juni, 20.00 uhr

Relax: Himmlisches Wohlbefinden

ab und zu haben wir eine himmlische Wellness-Behandlung verdient.

heute ist es soweit. gute texte zum thema Wohlbefinden,

von gerdi stoll zusammengestellt und von Jean-claude richardet

gelesen, das wird unserer seele bis ins innerste gut tun.

GOTTESDiEnSTE

Freitag, 28. Juni / Sonntag, 30. Juni, jeweils 20.00 uhr

Gottesdienst LiVE

aufzeichnung aus der gellertkirche, Basel (www.gellertkirche.ch)

Sonntag, 30. Juni, 10.00 + 19.00 uhr

Gottesdienst bei Life Channel

mit Urs güdel, Katechet, reformierte Kirchgemeinde Kirchberg

KinDERPROGRAMM

Täglich ausser sonntags, jeweils 19.00 uhr

Schere, Stei, Papier

mit schluss von «du wirsch bruucht, corinne» (mo), aberglaube

(di), gschichte (do + Fr), Unterwägs (sa+di), häsch gwüsst? (mo

– sa), Bibelquiz (di + do) und vielen anderen interessanten und

unterhaltenden Beiträgen.

= sendungen können als cd

gekauft werden.

26 | antenne | Juni 2013


22.–30. Juni 2013

RADiO ERF PLuS FEnSTER ZuM SOnnTAG

TAGESPROGRAMM

MO.–FR.

06.00 Aufgeweckt

lied der Woche

Wort zum tag

anstoss

09.00 Gern gehört

10.00 neues Leben

die hörbibel

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

u. a. Beim Wort genommen,

Willow creek,

glauben + denken,

Brennpunkt nahost,

Bilanz

12.00 Calando

13.00 Musik und mehr

Wort zum tag

Bibel heute

15.00 Lesezeichen

16.00 Calando

17.00 Journal

aktuelles vom tag

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Themensendung

21.00 Calando

22.00 neues Leben

22.30 Lesezeichen

23.00 Journal

aktuelles vom tag

SA.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.45 Bibel heute

11.00 Themensendung

12.00 Themensendung

13.00 Musik und mehr

14.00 Bilanz

15.00 Lesezeichen

16.00 Specials: Wert(h)e Gäste

17.00 beten@erf.de

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Specials

21.00 Musik spezial

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Musik spezial

SO.

06.00 Aufgeweckt

09.00 Gern gehört

10.00 Gottesdienst

11.00 Bach-Kantate

11.45 Bibel heute

12.00 immer wieder Sonntags

13.00 Themensendung

14.00 Gottesdienst

15.00 Lesezeichen

16.00 immer wieder Sonntags

17.00 Musica sacra

18.00 Gern gehört

19.00 Bibel heute

19.30 Lesezeichen

20.00 Oase

21.00 Specials

22.00 Andachtszeit

22.30 Lesezeichen

23.00 Oase

HiGHLiGHTS

SPECiALS

Samstag, 22. Juni, 16.00 uhr

Wert(h)e Gäste – Heute bei Jürgen Werth: Johannes Clement,

Pastor

Jesus hat viele Kranke geheilt. auch heute noch gibt es heilungswunder

– aber nicht jeder christ wird gesund. Wie ist das zu

verstehen?

Montag, 24. Juni, 20.00 uhr / Dienstag, 25. Juni, 11.00 uhr

Forum Single:

Vielleicht doch noch mal heiraten?! – Über Lebenssehnsüchte

von Singles

singles brauchen einen festen stand im leben und nicht um jeden

Preis (wieder) einen Partner.

Donnerstag, 27. Juni, 20.00 uhr/ Freitag, 28. Juni, 11.00 uhr

Bilanz: Da kann man nur staunen

schon früh hat sie gelernt nicht aufzugeben, deshalb schreibt sie

an erich honecker, als ihr die ddr-Behörden einen Besuch bei

ihrer schwester im Westen nicht gestatten wollen.

LESEZEiCHEn

Dienstag, 25. Juni, 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Mein Vater – Töchter erzählen

claudia Filker hat Frauen gebeten, ihre ganz persönliche Vatergeschichte

aufzuschreiben. 23 autorinnen haben sich auf dieses

Projekt eingelassen.

Samstag, 29. Juni, 15.00, 19.30 + 22.30 uhr

Tage mit Goldrand

Frau libbert erzählt. herr Buchholz singt. die Begegnung zwischen

einer über 90-jährigen Journalistin und einem autor, der

halb so alt ist, ist eine bewegende liebeserklärung an das leben.

TV-SEnDunG AuF unD

FEnSTER ZuM SOnnTAG-MAGAZin

SRF zwei: Samstag, 22. Juni, 17.15 uhr / Sonntag, 23. Juni, 10.30 uhr

SRF info: Samstag, 22. Juni, 18.30 uhr / Sonntag, 23. Juni, 17.45 uhr

Garantiert sicher

sicherheit ist für uns schweizer sehr wichtig. die schweiz gibt

darum pro Kopf der Bevölkerung am meisten aus für sicherheit.

Wir sind ein Volk, das sehr gerne abgesichert ist.

Wir hoffen darum, dass es die ahV auch noch in 30 Jahren gibt

und wir einen sicheren lebensabend geniessen können. auch in

Umfragen wie dem «sorgenbarometer» ist die sorge um die öffentliche

und private sicherheit regelmässig auf spitzenplätzen zu

finden. dieses streben nach sicherheit schafft eine wohlgeordnete

schweiz, die für viele attraktiv ist. das sicherheitsdenken kann uns

aber auch im Wege stehen, neue dinge zu wagen, ein risiko einzugehen,

denn da ist die sicherheit nicht immer gegeben. Für vieles

im leben gibt es keine garantie, so zum Beispiel in Beziehungen,

in der Planung der eigenen Karriere oder in gesundheitsfragen.

nicht alles können wir kontrollieren, selbst mit allen Versicherungen

und Vorsichtsmassnahmen.

FEnSTER ZuM SOnnTAG-TALK

SRF zwei: Samstag, 29. Juni, 17.15 uhr / Sonntag, 30. Juni, 10.30 uhr

SRF info: Samstag, 29. Juni, 18.30 uhr / Sonntag, 30. Juni, 17.45 uhr

Optiker mit Weitblick

seine Vision: leute in Kamerun mit Brillen versorgen, unabhängig

von ihrem einkommen. der 26-jährige schweizer Joël spörri hat

seinen traum bereits in die tat umgesetzt.

nach zwei reisen in sein geburtsland weiss der junge Optiker, was

zu tun ist: geld, Brillen und material sammeln und ein Optikergeschäft

in der hauptstadt von Kamerun aufbauen. Joël lernt den

deutschen grischa engelhardt kennen, der ihn dabei begleiten

will. 2011 reisen die zwei mit containern voller material los. Von

vielen belächelt, wagen sich die jungen männer blindlings ins

ungewisse abenteuer.

trotz startschwierigkeiten dürfen sie immer wieder Wunder und

glücksmomente erleben. neben dem erfolg mit dem Optikergeschäft

wird Joël erfolgreicher rapper, seine songs laufen im nationalen

tV und radio von Kamerun. grischa betreibt Kampfsport,

trainiert sowohl mit Kämpfern aus dem nationalteam als auch

mit zuhältern und türstehern und gründet in seinem Boxclub eine

Bibelgruppe. es entsteht ein netzwerk, das ihnen noch überlebenswichtigen

schutz bescheren wird.

antenne | Juni 2013 | 27


TV-Tipp |

ERF 1 – das TV-Programm

Auf dieser Doppelseite präsentieren wir ihnen die Highlights aus dem Programm des TV-Senders

ERF 1. Die Empfangsinformationen finden Sie am Schluss der Programmhinweise. Mehr

informationen unter www.erf1.ch.

SAMSTAG, 1. Juni

21.15 uHR FREiTAG, 7. Juni

20.15 uHR SOnnTAG, 9. Juni

22.45 uHR

ERF LESBAR

sie liest und schreibt Bücher über menschen

mit courage. als gast in der «erF lesBar»: die

engagierte autorin hanna schott.

DiEnSTAG, 4. Juni

17.15 uHR

DAS TV-MAGAZin

family

die midlife-Krise erleben viele Paare als grossen

einschnitt. man kann gestärkt daraus hervorgehen,

wenn man die herausforderungen annimmt.

DiEnSTAG, 4. Juni

20.15 uHR

HOF MiT HiMMEL

Wer erhört mein Gebet?

ali Fidan wächst in der türkei auf. mit 18

entschliesst er sich, ganze sache mit allah zu

machen und als untadeliger moslem zu leben:

Fünfmal am tag beten, fasten, opfern, almosen

geben. doch er schafft es einfach nicht, so perfekt

zu sein, um alle anforderungen erfüllen zu können.

mit 22 Jahren kommt er nach deutschland

und lernt einen gläubigen christen kennen. es

fasziniert ihn, wie dieser mann betet und welche

Beziehung er zu seinem gott hat. ali Fidan hat

plötzlich viele Fragen.

FREiTAG, 7. Juni

20.45 uHR

ERF HÖRBAR

Gast: Martin Moro

seine markenzeichen: Virtuose Fingerstylegitarre

und zwischen den tönen eine wohltuend

unaufdringliche Botschaft.

DiEnSTAG, 11. Juni 20.15 uHR

uLRiCH PARZAnY ZuM THEMA

Kunst oder Kitsch? Vom Wert des Lebens

Pfarrer Ulrich Parzany möchte menschen auf der

suche antworten auf zentrale sinn- und lebensfragen

geben.

FREiTAG, 14. Juni

20.15 uHR

WiRKLiCH. LiVE CALL-in

Psychische Störungen: seelisch, organisch oder

dämonisch?

die Bandbreite der psychischen Krankheiten ist

gross, ebenso sind die Faktoren, die eine seelische

störung auslösen, sehr vielfältig. Oft fehlen

einfach nur bestimmte Botenstoffe des gehirns,

ein anderes mal ist ein traumatisches erlebnis

der auslöser. eine Person, die «stimmen hört»,

muss es nicht gleich mit dämonen zu tun haben.

dennoch haben viele erkrankungen auch eine

geistliche dimension. Besonders wenn menschen

okkult verstrickt sind, d.h. mit magischen ritualen

oder esoterischer spiritualität in Berührung

gekommen sind, können sie symptome ähnlich

einer psychopathologischen störung aufweisen.

hier ist geistliche Unterscheidungskraft und

wirksame hilfe gefragt.

DOnnERSTAG, 6. Juni 20.45 uHR

Prinzipien fürs Leben

glauben sie, dass es die hölle gibt? Kay arthur

sagt: nur wer die realität der hölle begreift,

versteht Jesu erlösung!

ERF TV SPEZiAL

William Wilberforce

grossbritannien ist im 18. Jahrhundert die führende

sklavenhändlernation. William Wilberforce

sagt dem handel den Kampf an. am 26. Juli 1833

geht für Wilberforce ein traum in erfüllung: das

britische Parlament beschliesst auf sein Wirken

hin die abschaffung der sklaverei.

SOnnTAG, 9. Juni

21.45 uHR

ALPHA KuRS EXPRESS

Welchen Stellenwert hat die Kirche?

Kirche ist öde und langweilig, soweit das Vorurteil.

Und tatsächlich: immer weniger menschen

gehen in die Kirche. ist das modell der christlichen

gemeinschaft also überholt? Kann man christ sein

und Jesus christus nachfolgen, ohne zur Kirche

zu gehen? Und überhaupt: Was bedeutet das: «zur

Kirche gehen»? Was ist Kirche eigentlich? nicky

gumbel erklärt, warum Kirche so wichtig ist und es

sich lohnt, in die Kirche zu gehen.

HOF MiT HiMMEL

Warum musste unser Sohn sterben?

Keanu antonio iglesias ist gerade eineinhalb Jahre

alt, als sein herz aufhört zu schlagen. er stirbt

völlig überraschend in den armen seiner mutter.

die diagnose: ein angeborener herzfehler. eine

Krankheit, die man hätte erkennen können. sein

tod wirft seine eltern Kenia und ramon iglesias

völlig aus der Bahn. statt sich gegenseitig zu

stützen, steht die ehe kurz vor dem aus. Bis Kenia

an Weihnachten den Weg in die Kirche findet – und

zum ersten mal wieder lächeln kann.

FREiTAG, 14. Juni

21.15 uHR

in TOuCH

Mein Gepäck loswerden

Unsere Vergangenheit kann uns wie schweres

gepäck belasten. charles stanley weiss, wie und

wo wir es abgeben können.

28 | antenne | Juni 2013


| Juni

SAMSTAG, 15. Juni

21.15 uHR FREiTAG, 21. Juni

20.15 uHR

MOnTAG, 24. Juni

21.15 uHR

WELTWEiT – AM LEBEn DRAn mit Jürgen Mette

Kann ich das alles noch (er)tragen?

Wie können wir mit lasten umgehen? Wie bleibt

das leben trotzdem lebenswert? Wer hilft tragen?

DiEnSTAG, 18. Juni 20.15 uHR

WARTBuRG-GESPRÄCHE

Glauben gegen den Trend

Bei den Wartburg-gesprächen stehen gesellschaftspolitische

Fragen im mittelpunkt. auch der christliche

glaube spielt dabei immer wieder eine grosse

rolle. zu recht? ist der glaube überhaupt gesellschaftlich

relevant? Kirche und christentum scheinen

an rückhalt zu verlieren. Was hat der glaube

heute noch zu sagen zu den Fragen und herausforderungen

des lebens? Jürgen Werth im gespräch mit

gästen, die immer noch glauben oder den glauben

wieder ganz neu für sich entdeckt haben.

DiEnSTAG, 18. Juni 21.15 uHR

Das Kreuz: Jesus in China

menschen in china erleben die Kraft des evangeliums.

sehen sie bewegende lebensgeschichten

im 1. teil der packenden doku.

HOF MiT HiMMEL

Mein tiefer Fall

Jürgen siech trinkt schon als junger mann viel

alkohol. seine ausbildung zum Krankenpfleger

bricht er ab, verpflichtet sich stattdessen für

acht Jahre bei der Bundeswehr. doch wegen

eines musterungsfehlers wird ihm nach wenigen

tagen wieder gekündigt. er bekämpft den Frust

mit noch mehr alkohol. als er im betrunkenen

zustand seine Frau schlägt, verliert er den letzten

halt. drei Jahre steckt er tief in der sucht, trinkt

mehrere Flaschen schnaps am tag. dann wacht

er eines tages in der Psychiatrie auf. er kann sich

an keine sekunde der letzten nacht erinnern. die

Ärztin erzählt ihm, dass er dem tod nur knapp

entkommen ist. da wird ihm klar: es muss sich

etwas ändern.

FREiTAG, 21. Juni

20.45 uHR

ERF TV SPEZiAL

Der Dschungel-Missionar

steve saints Vater war missionar in ecuador und

wurde von einheimischen ermordet. Kann steve

ihnen vergeben?

SOnnTAG, 23. Juni

22.45 uHR

inSPiRiERT

Ehe: Kontrastharmonie

«gegensätze ziehen sich an.» anfänglich ist die

gegensätzlichkeit total interessant und anziehend.

ein lockerer freiheitsliebender typ trifft auf

eine eher perfektionistische Frau. erst bewundert

der Freiheitsliebende, wie seine Frau vieles

wohl organisiert. später nervt es ihn, weil er sich

dadurch eingeengt fühlt. die Unterschiedlichkeit

kann bald als sehr störend empfunden werden,

und ein Partner lehnt den andern ab. Katrin und

Florian mehring erleben andererseits die gewaltigen

chancen der Unterschiedlichkeit. sie machen

mut zur harmonie der Kontraste.

FREiTAG, 28. Juni

20.15 uHR

HOF MiT HiMMEL

Burnout – am Ende der Kraft

Um seine Familie versorgen zu können, begräbt

matthias menzel seinen traum vom musikerdasein

und steigt stattdessen in die Werbebranche

ein. schnell hat er erfolg, die Karriereleiter führt

steil nach oben. sein Job verlangt vollen einsatz

und er investiert sich mit haut und haaren. doch

dabei verliert er mehr und mehr seine lebensfreude.

er fühlt sich leer, funktioniert nur noch.

eines tages stellt er erschrocken fest: auch seine

tochter ist für ihn nur noch ein termin. matthias

menzel steckt tief in einem Burnout. mit letzter

Kraft zieht er die notbremse.

DOnnERSTAG, 20. Juni

17.15 uHR

SOnnTAG, 30. Juni

18.30 uHR

ERF HÖRBAR

Gast: David Scott Morgan

als Bassist der Band e.l.O. tourte er in den 80ern

um die Welt – heute rocken seine songs um einen

neuen mittelpunkt: Jesus.

kino-check.tv

Was gibt’s neues im Kino? die Filme der Woche.

Für sie gesehen, analysiert und vorgestellt bei

kino-check.tv.

MOnTAG, 24. Juni

19.15 uHR

GOTTESDiEnST AuS MEnLO PARK

mit John Ortberg

geht es im leben um meinen eigenen ruhm oder

um gottes herrlichkeit? Was ist wichtiger?

WERT(H)E GÄSTE

Sven Findeisen, Pastor i. R.

sven Findeisen ist mitbegründer der Krelinger

studienarbeit. durch seine lebenslange Begleitung

von studierenden ist er auch im alter jung

geblieben und erfrischt immer wieder durch seine

von starken Bildern geprägte art zu denken.

SO EMPFAnGEn SiE DAS PROGRAMM VOn ERF 1:

erF 1 kann in der schweiz über swisscom tV, satellit astra (12.460 ghz horizontal / symbolrate 27500, Fec ¾) und einige Kabelnetze empfangen

werden. Oder ganz einfach über internet – ohne zusatzprogramme: einfach www.erf1.ch eingeben und das live-Programm starten oder einen der vielen

Beiträge aus dem archiv wählen.

antenne | Juni 2013 | 29


twr |

Kenia steht vor einer schwierigen Zukunft

50 Jahre Unabhängigkeit –

und kein Grund zum Feiern

VON SUSANNE STERNAGEL-KOHLER

Kenianer haben viel Leid erlebt.

radio-TIPP

Life Channel

Beitrag zu «Afrika soll leben»

Fr, 14. Juni 7.10, 9.10, 17.40 Uhr

projekt

Afrika soll leben Projekt-Nr. 62010

• Wird in diversen Sprachen produziert und

in ganz Afrika ausgestrahlt.

• ERF Medien unterstützen «Afrika soll leben»

in Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda,

Burundi, in der Demokratischen Republik

Kongo und im Sudan.

• Diese 15- bzw. 30-minütigen Programme

sind in Swahili und Englisch. Ausstrahlung

mehrmals wöchentlich über UKW

und Kurzwelle.

• Die Kosten für eine 15-minütige Sendung

in Swahili betragen für Übersetzung, Produktion

und Ausstrahlung pro Jahr rund

26 600 Franken und pro Woche rund 500

Franken.

Weitere Informationen unter

www.erf-medien.ch/afrika

50 Jahre Unabhängigkeit – für viele

Länder wäre dies ein Grund zum Feiern.

Nicht so in Kenia. Zu viele Probleme gibt

es zu bewältigen: Politische Instabilität,

Druck von Islamisten, Flüchtlingslager,

wiederkehrende Dürre und andere mehr.

Und TWR ist mittendrin, spricht zu den

Kenianern auf Augenhöhe in ihrer Muttersprache

über aktuelle Themen und gibt

Alltagtipps.

«Was mache ich, wenn mein Kind Durchfall

hat und kein sauberes Wasser vorhanden

ist?» «Wir essen jeden Tag Bananen: morgens,

mittags und abends. Ist das schädlich?»

Solche und ähnliche Fragen aus dem

afrikanischen Alltag gehen bei TWR ein. Die

TWR-Sendereihe «Afrika soll leben» wird

in vielen Sprachen Afrikas produziert und

ausgestrahlt. ERF Medien unterstützen die

Sendungen in den Sprachen Swahili und

Englisch. Inhaltlich werden vor allem praktische

Themen behandelt wie zum Beispiel

Landwirtschaft, Anpassung an veränderte

Umweltbedingungen, Erziehung, Malaria

oder schädliche traditionelle Praktiken. Wo

möglich wird ein biblischer Bezug eingeflochten.

Parallel dazu gibt es spezielle

biblische Radiosendungen.

Die Sendungen werden aus ganz unterschiedlichen

Motiven angehört. So hat eine

Mutter erzählt, wie sie als Familie ein

Programm angehört hätten, dass Abfall

und dessen Entsorgung thematisierte. Ihre

Kinder waren von dieser Sendung so begeistert,

dass sie diese von jenem Tag an

regelmässig hören wollten. Ihre Begründung:

«Wir lernen dadurch viel und dies

hilft uns auch für unsere Zukunft!» Den

Menschen in Afrika eine Zukunft geben,

dies kann letztendlich nur Gott, davon ist

TWR überzeugt. Durch Radiosendungen auf

praktische Hilfen hinweisen und so Menschen

zu positiven Lebensveränderungen

führen, dafür setzt sich das TWR-Team ein.

Die meisten Afrikaner besitzen ein Radio,

da diese Geräte günstig sind und überallhin

mitgenommen werden können. An abgelegenen

Orten verteilt TWR zudem auch

Radios mit dem Ziel, dass sich Gruppen

bilden und die Leute zusammen die Radiosendungen

anhören und darüber diskutieren.

Aus der Sendereihe «Afrika soll leben» hat

sich vor Jahren zudem mit «Aids Challenge»

eine weitere Programmserie herauskristallisiert.

Auch diese Sendungen unterstützen

ERF Medien dank Ihrer Hilfe.

Herzlichen Dank!

TWR ist die internationale Partnerorganisation von ERF Medien. TWR strahlt Radiosendungen in über 230 Sprachen aus (www.twr.org). Spenden für die internationale Arbeit von TWR bitte auf

folgendes Postkonto einzahlen: PC 87-649294-4, ERF Medien, Internationale Projekte, 8330 Pfäffikon. Wir senden Ihnen auf Wunsch gerne entsprechende Einzahlungsscheine zu. Spenden, die

auf dieses Konto eingehen, sind in den meisten Kantonen von den Steuern abziehbar.

30 | antenne | Juni 2013


SPENDENINFORMATION PER 30.04.2013

| finanzen

CHF 1 2 3 4 5

SPENDENZIEL 2013: 5.47 MIO.

erhaltene Spenden bis 30.04.2013

Fr. 1‘438‘125

fehlende Spenden bis 30.04.2013

Fr. 384‘909

fehlende Spenden bis 31.12.2013

Fr. 4‘031‘575

Impressum

Herausgeber

ERF Medien

Witzbergstrasse 23

8330 Pfäffikon

Tel. 044 953 35 35

Fax 044 953 35 01

E-Mail erf@erf.ch

Internet www.erf.ch

Hanspeter Hugentobler

(Geschäftsführer)

Vorstand

Markus Schaaf (Präsident)

Peter Henning

Markus Hottiger

Hanny Maurer

Ingrid Rubli-Locher

Heiner Studer

Redaktion

Verena Birchler (Leitung)

Tony Baumgartner

Rebecca Blatter

Marcel Eberle

Mathias Fontana

Heidi Pauli

Layout, Grafik

P+S Werbung AG

8184 Bachenbülach

www.pswerbung.ch

Druck

Ziegler Druck, Winterthur

Auflage 24000 Ex.

erscheint monatlich

Jahresabonnement

Fr. 40.– Der Abobeitrag

wird separat erhoben.

Jahresbericht ERF Medien 2012 erschienen

Zwischen Herausforderung

und Rotstift

VON SIMON LEEMANN

Der Jahresbericht 2012, der kürzlich erschienen

ist, gibt eine gute Übersicht, welches

die Schwerpunkte von ERF Medien im vergangenen

Jahr waren. Ein zentraler Teil des Berichts

ist die Jahresrechnung, welche über die

finanzielle Lage von ERF Medien informiert.

Das Jahr 2012 war für ERF Medien aus finanzieller

Sicht ein schwieriges Jahr. Die rückläufigen

Spenden-, Sponsoring-, Werbe- und insbesondere

auch Erbschaftseinnahmen haben dazu

geführt, dass ein Verlust von 357 000 Franken

ausgewiesen werden musste. Gott sei Dank

konnte dieser Verlust mit einer Reserve aus dem

Jahr 2011 gedeckt werden.

Ein solches negatives Resultat darf sich nicht

wiederholen. Sollte im Jahr 2013 nochmals ein

Verlust resultieren, müsste der Rotstift bei unseren

Leistungen im Radio, TV und Internet angesetzt

werden. Das möchten die Verantwortlichen

von ERF Medien unbedingt verhindern.

Darum an dieser Stelle ein dringender Spendenaufruf:

Das Spendendefizit 2013 beträgt per Ende

April bereits wieder über eine halbe Million Franken.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, dass das

Defizit über die Sommermonate nicht noch weiter

anwächst. Ganz herzlichen Dank, wenn Sie

diese Zeilen ernst nehmen.

Der Jahresbericht und die vollständige Jahresrechnung

2012 kann im Medienportal gelesen

( Quicklink 958) oder bei ERF Medien direkt

bestellt werden.

Spenden

Postkonto 84-183-1

Zürcher Kantonalbank Meilen

IBAN CH28 0070 0112 7002 2334 8

ERF Medien unterstützen Sie am besten,

wenn Sie Ihre Spende «ERF Medien allgemein»

tätigen. Dies gibt uns die Möglichkeit,

flexibel auf Spendenschwankungen bei

einzelnen Projekten zu reagieren. Gehen

für einzelne Projekte mehr ein als benötigt,

werden diese für ein ähnliches Medienprojekt

verwendet.

Werbung

Inserate und Beilagen gemäss Tarife unter

www.erf-medien.ch/werbung

Inserate und Beilagen werden inhaltlich

von den Inserenten und nicht von der

Redaktion verantwortet.

Zuschriften und Rezensionsexemplare

an die Redaktion. Für unaufgefordert

eingesandte Rezensionsexemplare besteht

weder eine Verpflichtung zur Rezension

noch der Anspruch auf Rücksendung oder

Korrespondenz.

Wiedergabe von Artikeln und Bildern –

auch auszugsweise – nur mit ausdrücklicher

Genehmigung gestattet.

Bildnachweise:

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S. 5 MAF, www.maf-swiss.org

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S. 27 Fotolia, Dreamstime, ERF Medien D,

Privat

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Martin Moro, Ulrich Parzany

S. 29 Fotolia, Dreamstime, alpharelief,

Morgan, Karsten Leng

S. 30 TWR

antenne | Juni 2013 | 31


EIN BERUF MIT ZUKUNFT

Schweizerische Gesellschaft für Beratung

SGfB zertifiziert

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Dreijährige, berufsbegleitende Ausbildung.

Erneuter Ausbildungsstart Januar 2014 –

Gruppe 5! Lernen Sie es bei uns – kompetent

und überzeugend.

«Seit meinem Ausbildungsstart vor 3 Jahren, habe ich eine

erstaunliche Entwicklung durchlaufen. Das habe ich der Akademie,

der Ausbildung, der Ermutigung, der Individualpsychologie

im allgemeinen, dem praktischen Arbeiten in der Schule

und der damit verbundenen aktiven Auseinandersetzung mit

dem Selbst, zu verdanken. Es hat sich für mich unglaublich

gelohnt und die Entscheidung, diese Ausbildung zu machen,

war zweifelslos eine der besten in meinem Leben!»

Felix Hutter Absolvent, Geschäftsführer KMU

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› Dr. Corinne Rindisbacher-Wyler, Inhaberin Arztpraxis

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› Katarina Schibli, Leiterin Hotellerie, Spital Limmattal

› Martin Brütsch, Jugendpastor ETG Zürich

› Matthias Spiess, Generalsekretär der Schweizerischen

Evangelischen Allianz SEA

› Monika Haldimann, Leitungsmitglied EGW

› Primo Cirrincione, Hauptleiter Athletes in Action Schweiz

› Rahel Sondheimer, Studienleiterin Seelsorge Martin

Bucer Seminar

› Ruedi Glanzmann, Regionalleiter Chrischona

› Stephan Speiser, CEO, Eagle Helicopter AG

› Thomas Furrer, Geschäftsleitungsmitglied Stiftung

Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL

› Traugott Heiniger, Major, Territoriales Hauptquartier der

Heilsarmee Schweiz, Österreich, Ungarn

› Ursula Pfaehler, Leiterin der „Kirche für Kinder“

Gellertkirche

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