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Georg 4-19

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DER KLEINE GEORG

Die Fachzeitschrift für den Pferdefreund

in Harz, Heide und Umgebung

4/2019

Ausgabe

Aug./Sept.

€ 3,00

Nachlese Luhmühlen

15. Bettenröder Dressurtage

4 196469 003006

0 4

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präsentiert:

Bösdorfer Fahrsporttage

30.08. - 01.09.2019

Zweispänner Landesmeisterschaften & Bösdorfer Vierspänner Championat

Foto: Katarina Blasig

Freitag: Dressurprüfungen

Samstag: Geländefahren

Sonntag: Hindernisfahren

Reit - & Fahrverein

Bösdorf/Rätzlingen u.U. e.V.

Foto: Katarina Blasig

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at

In dieser Ausgabe:

Wähle Blende 8, wenn die Sonne lacht 4

95 Jahre RFV Wolfsburg 6

Gelungene Pferdeleistungsschau der

Reitervereinigung Barwedel 8

1.000 Starts und hochklassiger Pferdesport

beim Reitturnier in Müden 9

RFV Cremlingen u.U. e.V. 10

Cloppenburger Reitertage 12

RV Holzerode 15

Sommerturnier des RFV Vorsfelde 18

Großer Preis von Isernhagen 21

RTV Adelebsen 25

RFV Beedenbostel 26

Hochkarätiges Starterfeld zeigt Spitzensport

bei 15. Bettenröder Dressurtagen 28

Ländlicher Reitverein Moringen 32

HA.LT in Verden 34

DM im Voltigieren 36

Erster CEI* auf der 2. Kranz-Distanz 37

140. Galopprennwoche Bad Harzburg 38

- Teil I

Reitsportmosaik 40

Das Phänomän der Thoraxrotation 48

Prüfungsstress und Lampenfieber 49

Kilian Römmer gewinnt erstes L-Springen

und wird Landesmeister der Children 51

Edle Stuten auf dem Laufsteg 52

Stutenschau in der Hengstprüfungsansalt 53

Fohlenschau in Landesbergen 54

Die Bücherecke 55

Vorschau: RFV Stöckh. WF zu Halchter 56

Vorschau: PSG Am Masthop 57

Vorschau: Herzlich Willkommen

in Bösdorf 58

Vorschau: 47. Herbst-Turnier 59

in Volkmarode

Vorschau: ConMoto-Cup für Profis und

Amateure im Sattel 60

Vorschau: Harsumer Herbst Challenge 61

Ausschreibungen 63

Termine 65

Vorschau/Impressum 66

Vierspänner für EM benannt

Markus Stottmeister vertritt die

deutschen Farben in Donaueschingen

Im Anschluss an das Landesturnier

in Rastede hat der Ausschuss

Fahren des DOKR die Fahrer für

die Europameisterschaften der

Vierspänner bekannt gegeben. Bei

der EM in Donaueschingen, die vom

15. - 18.08.2019 im Rahmen des

Internationalen S.D. Fürst Joachim zu

Fürstenberg-Gedächtnisturniers stattfindet,

gehen folgende Teilnehmer für

Deutschland an den Start: Michael

Brauchle, Dirk Gerkens, Mareike

Harm, Rene Poensgen, Sebastian Heß,

Anna und Christoph Sandmann, Georg

von Stein und Markus Stottmeister.

„Welche drei Fahrer für die Mannschaft

starten, entscheiden wir erst nach

der Verfassungsprüfung“, erklärt

Bundestrainer Karl-Heinz Geiger.

Unterstützt wird Geiger wie schon bei

der EM 2017 in Göteborg wieder vom

mehrfachen Weltmeister Boyd Exell

aus Australien als Co-Trainer.

Das deutsche Team geht als

Vize-Europameister an den Start,

Christoph Sandmann holte in der

Einzelwertung die Bronzemedaille.

Quelle: FN

Editorial

Foto: Katarina Blasig

Zum Titelfoto:

Kaltbluthengst ‚Harry‘ und

GHW Heinrich Schumacher

machten als Fotomodell

eine gute Figur

Foto: Marianne Schwöbel

Auch Julia Krajewski liest DER KLEINE GEORG

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Auf der Suche nach dem besonderen

Licht fanden sich 16 Fotografen auf

dem idyllischen Rittergut in Brokeloh

ein. Carsten Niemeyer, als Hausherr

begrüßte die Teilnehmer und stellte

kurz seinen biologisch geführten

landwirtschaftlichen Betrieb vor.

Unter Anleitung des weltweit

bekannten Fotografen Jacques Toffi

galt es anschließend allerlei knifflige

fotografische Aufgabenstellungen zu

lösen.

In diesem Jahr lag der Schwerpunkt

auf der Studiofotografie. Dazu wurde

kurzerhand die Reithalle des benachbarten

Betriebes von Thorsten Röhr

umfunktioniert und Tochter Carla

erwies sich mit ihrer Nachwuchsstute

Stute Lilli v. Livaldon als absolut

geduldiges Model.

Toffi erläuterte immer wieder, wie

wichtig es sei, sich auf ein Shooting

präzise vorzubereiten. „Die Schraube

bestimmt den Schraubenschlüssel“ war

ein bildhafter Spruch. Und so wurde

mit dem mitgebrachten Equipment

geübt, bis man alles für sich passend

zusammengestellt hatte.Und ein

Ahaerlebnis für viele, keines der Pferde,

die dort vor der Kamera agierten,

reagierte auf den Blitz!

Gestärkt mit einer im Steinofen

gebackenen leckeren Pizza ging es an

Teil 2 des Kurses: Schaufotografie mit

Aktuelles

Wähle Blende 8, wenn die Sonne lacht!

Niemeyers erstklassigem

Hengstfohlen von

Edward, Hund Arslan,

der auf den kleinsten

Wink seines Frauchens

reagierte und eine freilaufende

Pferdeherde

waren weitere Aufgaben.

Dank des Einverständnisses

von

Landstallmeister Dr. Axel Brockmann

gab es am Nachmittag noch ein weiteres

highlight. GHW Heinrich Schumacher

reiste von der Deckstation in

Landesbergen mit dem dunkelbraunen

Rheinisch - Deutschen Kaltbluthengst

,Harry’ v. ,Heidjer II‘ an. Mit beiden

ging es noch einmal ins Studio und

an verschiedene Plätze im Rittergut.

Für nostalgische Momente sorgte eine

weitere Aufgabe: 1994 hatte Jacques

Toffi mit Dr. Burchard Bade ein Buch

über die Celler Hengstparaden herausgegeben

und dabei ein beeindruckendes

Bild eines „jugendlichen“ Heinrich

Schumacher gemacht. Der beliebte

Deckstellenleiter hatte Dreispitz, den

roten Fahrmantel und die weißen

Handschuhe mitgebracht, die er damals

trug. Nun, 26 Jahre später, versuchte

die Fotografengruppe dieses Bild

nachzustellen.

Zum Abschluss wurde es noch

einmal sportlich, als Clara Röhr mit

ihrem ,Braveheart’ v. ,Bolino’ über

Hindernisse sprang. Hier ging es noch

einmal um die Magie des Lichtes. Ob

Streiflicht, Punktlicht, oder Flächenlicht

gegen Abend war man schon ein wenig

geschult, Lichtunterschiede und die

Wirkung auf ein Bild zu erkennen, wie

in der abschließenden Bildbesprechung

festgestellt wurde.

Marianne Schwöbel

4

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Fotos:

Matthias Adamek, Petra Beinecke,

Katarina Blasig, Jana Hader, Marianne Schwöbel und Sabine Wenck

5

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Der RFV Wolfsburg, der in diesem

Jahr 95 Jahre alt wurde, kann auf eine

lange Turniertradition zurückblicken.

Doch nach den WM der Viererzüge im

Jahr 2000 wurde es still um den Verein,

bis diese Tradition mit dem nationalen

Wolfsburg Klassiker 2005 wiederbelebt

wurde. Seit dem zieht es zwar jedes

Jahr Reiter aus Nah und Fern in die

Volkswagenstadt, dennoch zeigte sich

die 1. Vorsitzende Daniela Möller,

die gemeinsam mit Alexandra Stübig

die Turnierleitung inne hatte, „sehr

positiv überrascht über die Anzahl der

Nennungen.“ Schließlich durften sich

die Veranstalter über 1.990 Nennungen

für die 41 Prüfungen freuen. „Das

waren fast 1.000 mehr als 2018“,

erklärte Möller und fügte nicht ohne

Stolz hinzu: „Ich glaube, dass die

Starterzahlen eigentlich zeigen, dass

das Turnier angenommen wird und wir

schon wirklich ’ne Hausnummer sind.

Da haben wir ja in den letzten Jahren

darauf hingearbeitet, dass wir erst

kleine Brötchen backen und uns mit der

Zeit steigern“

Dabei standen vom 31.05. - 02.06.2019

wieder Prüfungen von der

Führzügelklasse bis zur Klasse S auf

dem Programm und erstmals wurden

hier die Regionsmeisterschaften

der Pferdesportregion Aller-Oker

ausgetragen. Und da die LK 0 und LK

7 nicht dabei waren, hat der Verein einen

Hoffmann-Talent- Nachwuchscup

ins Leben gerufen. „Wir wollen, dass

alle, bevor sie Regionsmeister werden

können, schon mal einen Pokal

gewinnen können, auch wenn Sie

„nur“ LK 0 oder 7 haben, und so auch

Regionaler Turniersport

95 Jahre RFV Wolfsburg

Wolfsburg Klassiker begeistert zum Vereinsjubiläum

beim Reitsport bleiben“, nennt Daniela

Möller die Gründe für die Initiierung

dieses Cups, der von VW (Medaillen

und Schärpen) sowie von Familie

Hoffmann (Ehrenpreise) gesponsert

wird. „Jugendförderung ist bei uns

Groß geschrieben und insofern war es

uns wichtig, dass wir die nicht

vergessen. Da waren wir natürlich

glücklich, dass das auch die eigenen

Vereinsmitglieder so sehen und wir aus

den eigenen Reihen Sponsoren finden

konnten.“

Außerdem verbindet der Reitsport

Generationen, was nicht nur die 1.

Vorsitzende schätzt. „Das ist das

Schöne, dass Alt und Jung zusammen

etwas machen können. Das ist viel

Mannschafts- und Gemeinschaftssinn!“

Und natürlich durfte auch ein

Rahmenprogramm mit dem beliebten

Jump and Dog nicht fehlen. Dabei

hatten die Veranstalter aufgrund der

hohen Starterzahlen eigentlich darauf

verzichten wollen, doch „alle wollten

es unbedingt haben und da haben

wir gesagt, dass machen wir

Samstagabend im Anschluss des

M**-Springen“, erzählt Möller.

Sissy-Nadine Selle und Heiko Tietze

unschlagbar

Die Höhepunkte des

14. Wolfsburg Klassiker

bildeten dann erneut die

Prüfungen der Klasse S.

Hier wurde es zuerst für

die Dressurreiter ernst,

die ihr Können im Prix St.

Georg unter Beweis stellen

mussten. Am Ende setzte sich

Sissy- Nadine Selle vom RFV

Braunschweig mit ‚Hobbit’

an die Spitze des 15-köpfigen

Teilnehmerfeldes. Dabei

erzielte sie als 13.

Starterin 801 Punkte und verwies den

für den PferdeSV Hahausen startenden

Matthias Klatt, der erneut ‚Die

Landlust K’ gesattelt hatte, mit 791,50

Punkten auf Platz 2 . Rang 3 teilten sich

Lena Drebenstedt auf ‚Fuchsberger’

(RFV Königslutter u.U. e.V.) sowie

Wolfhard Witte (RUF Hänigsen) mit

‚Quaterhall’, die jeweils 777 Punkte

erzielten.

Am Sonntagnachmittag kämpften dann

die Springreiter im Großen Preis der

Volkswagen AG um den Einzug in

die Siegerrunde. Und auch hier hatten

die Parcourschefs Piotr Gospodarek

und Herbert Hausknecht einen

anspruchsvollen Parcours erstellt, den

lediglich Heiko Tietze mit dem Celler

Landbeschäler ‚Grey Top’ fehlerfrei

meisterte. So zogen auch Robin Hilgner

mit ‚Fido Dido’ (RFV Westercelle/

Altencelle), Florian Habermann auf

‚Sahira L-D’ (RV Barwedel) sowie

Melina Rattey-Klinke (RSV Clauen)

im Sattel von ‚Walk of Fame’ in die

Entscheidung ein.

Foto:privat

Reiturlaub in Cuxhaven

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6

Sissy- Nadine Selle und ‚Hobbit’

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Regionaler Turniersport

des 14. Wolfsburg Klassiker ziehen.

„Das war ein schönes Turnier mit sehr

gutem Sport und vielen Beteiligten.

Und auch noch dieses supertolle

Wetter… Ich bin sehr zufrieden, es

bringt einfach nur Spaß!“

Heiko Tietze (hier auf dem Landbeschäler ‚Diacontinus‘) konnte sich beim

Wolfsburg Klassiker mehrfach in die Platzierungslisten eintragen

Hier setzte dann Heiko Tietze seine

Erfolgsserie beim diesjährigen Wolfsburg

Klassiker fort und sicherte sich

nach einer erneuten Nullrunde in 46,35

Sekunde den Sieg. Die Plätze 2 und

3 belegten Robin Hilgner und Melina

Rattey-Klinke.

(Alle Ergebnisse gibt‘s im Internet unter

www.meldestellebartels.de).

Durchweg positive Turnierbilanz

So konnte Daniela Möller am Sonntagabend

eine durchweg positive Bilanz

Übrigens: Spaß hatten Vorstand und

Vereinsmitglieder bereits 1 Woche

vor dem Wolfsburg Klassiker, bei

der großen Jubiläumsfeier, bei der

auch die neue Sparte des Vereins, das

Showreiten, vorgestellt wurde und die

sehr viele Zuschauer besucht haben.

„Wir hatten unerschrockene Pferde,

die mit 2 m im Durchmesser goldenen

Flügeln gearbeitet haben“, schwärmt

die 1. Vorsitzende und fügt hinzu: Diese

Gala war einfach ein ganz tolles

Gemeinschaftsgefühl. Das hat den

Gemeinschaftssinn sehr gestärkt. Was

mich besonders freut und auch für die

Zukunft optimistisch stimmt, ist, dass

sich auch befreundete Vereine, wie z.B.

Gandur aus Vechelde, spontan bereit

erklärt haben, hier Darbietungen

zu machen und an der Show

teilzunehmen.“ So darf man bereits

jetzt auf den großen Regionsreitertag

im nächsten Jahr gespannt sein, wo es

auch verschiedene Showeinlagen von

anderen Reitvereinen zu sehen gibt.

Text und Fotos: KB

Foto:privat

Im Rahmen des Wolfsburg Klassiker trugen Reiter aus 54 Vereinen der Gebiete

Peine, Braunschweig, Helmstedt und Gifhorn ihre ersten Regionsmeisterschaften

in Dressur und Springen aus. Dabei wurden die Wertungsprüfungen nach

Auswertung der Erfolgslisten von 2018 erstmalig nach Leistungsklassen

unabhängig vom Alter aufgeteilt.

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Regionaler Turniersport

Die Regionsmeister auf einen Blick:

Dressur:

LK 5 (Dressurprf. A* u. Dressurprf. A**)

Nadine Lehmann auf Fuegolino, PRC Volkmarode

LK 4 (Dressurreiterprf. L* u. Dressurprf. L**-Kandare)

Elmadin Schulze auf Daydream 112, RV Barwedel

LK 3 (Dressurprf. M* u. Dressurprf. M**)

Christine Hammerschmidt auf Wespucci B, RV Barwedel

Springen:

LK 5 (Stilspringprf. A* u. Stilspringprf. A**)

Joanne Werner auf Simply-Clever, PSG am Masthoop Kästorf

LK 4 (Stilspringprf. L u. Springprf. L)

Maja Weinkopf auf Lisett 30, RFV Helmstedt

LK 1 - 3 (Zwei-Phasen-Springprf. M* u. Springpf. M**)

Melina Klinke-Rattey auf Walk of Fame 43, RSV Clauen

LK 1 - 2 (Dressurprf. M** u. Dressurprf. S* - Prix St. Georges)

Lena Drebenstedt auf Fuchsberger 2, RFV Königslutter

Gelungene Pferdeleistungsschau der Reitervereinigung

Barwedel mit Pony Regionsmeisterschaft der PSR

Aller-Oker

Vom 08. - 09.06.2019 richtete die

Reitervereinigung Barwedel u.U. die

diesjährige Pferdeleistungsschau mit

der Pony Regionsmeisterschaft der

neugegründeten Pferdesportregion

Aller-Oker aus.

„Wir freuen uns die erste Pony

Regionsmeisterschaft der PSR Aller-

Oker hier in Barwedel ausrichten zu

dürfen“, erklärte die 1.Vorsitzende

der PSR Aller-Oker Frauke Wagner

und führte als verantwortliche

Turnierleiterin weiter aus, dass 500

Reiter mit über 800 Pferden und Ponys

bei dieser Reitsportveranstaltung an

den Start gegangen sind.

Ein Schwerpunkt der Reitsportveranstaltung

war die Ausrichtung der

ersten Pony Regionsmeisterschaft der

neugegründeten Pferdesportregion

Aller-Oker. Sie setzt sich aus den

ehemaligen Kreisverbänden Helmstedt,

Peine, Braunschweig und Gifhorn

zusammen.

„In Barwedel wurden die

regionsgreifenden Ponymeister in

Dressur und Springen sportlich

ermittelt“, erläutert Frauke Wagner.

„Weitere Highlights waren u.a. am

Sonntagmittag die Fohlenschau des

Pferdezuchtvereins Ahnsen und der

Führzügel Cross-Country Wettbewerb“

fügt der neue 1. Vorsitzende der

Reitervereinigung Barwedel und

Umgebung e.V. Olaf Wagner hinzu.

Insgesamt würden an beiden

Turniertagen Prüfungen vom

Führzügelwettbewerb bis zur

Springprüfung Kl. M** m. Stechen

ausgetragen, berichtet die Sportwartin

der RV Barwedel u.U. Andrea Valentin.

Der Geschäftsführer Rüdiger Bünte

freut sich auf ein Wiedersehen der zahlreichen

Besucher wenn am 17. und

18.08.2019 das 50-jährige Jubiläum der

Reitervereinigung Barwedel gefeiert

wird.

8

v.l.n.r. Mareike Flege (PSR Aller-Oker/Ponyteam),

Frauke Wagner (1.Vorsitzende PSR Aller-Oker),

die Regionsmeister Dressur und Olaf Wagner

(1. Vorsitzender Reitervereinigung Barwedel u.U.)

v.l.n.r. Frauke Wagner, (1.Vorsitzende PSR Aller-Oker),

Mareike Flege (PSR Aller-Oker/Ponyteam),

die Regionsmeister Springen und Olaf Wagner

(1. Vorsitzender Reitervereinigung Barwedel u.U.)

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Der 1. Vorsitzende Olaf Wagner zieht

ein positives Fazit: „Zusammenfassend

sind wir mit dem Turnierverlauf, dem

Zuschauerbesuch und vor allem mit

dem Wetter zufrieden. An beiden Tagen

gab es wieder schönen und spannenden

Regionaler Turniersport

Reitsport zu sehen. Allerdings ist eine

derartige Veranstaltung ohne Unterstützung

unserer Mitglieder, deren Familienangehörigen

und den vielen freiwilligen

Helfern ist nicht durchzuführen.

Roy Peluso

(Pressewart RV Barwedel u.U.)

Die Regionsmeister auf einen Blick:

Springen:

Dressur:

Gold Lilli Madeline Divjak Pik Ass

Silber Anni Evers

Monti

Bronze Anneke Lütkemüller Nikita

Gold Greta Schulze Dream of April

Silber Marleen Simon Caspari

Bronze Stella Moldenhauer Mr No 2

1.000 Starts und hochklassiger Pferdesport beim Reitturnier in Müden

Carsten Titsch vom RuF Isenhagenr Land gewinnt

beide S-Springen

3 Tage hochklassiger Reitsport bei

den Pferdefreunden in Müden. Nicht

umsonst nennt man das Turnier

auch „Klein Wiesbaden“, denn der

Springparcours ist umgeben von

riesigen Bäumen und ähnelt einem Park.

Vorsitzender Heiko Gratilow zeigte

sich am Ende mit dem Turnierverlauf

sehr zufrieden und auch mit den 1.000

Starts in 26 Prüfungen, obwohl die

Zahl der Reiter etwas zurückgegangen

ist. Zum selben Zeitpunkt fanden auch

andere Turniere im Großraum

Hannover-Lüneburg statt und die

Reiter müssen sich ja für ein Turnier

entscheiden. An Attraktivität hatte es in

Müden nicht gemangelt, denn immerhin

standen 2 Springprüfungen der Klasse S

auf dem Programm.

Carsten Titsch vom RFV Isenhagener Land gewann auf ‚Ugaulin du Bosquetiau‘

beide Springprüfungen der Kl. S.

Am Sonnabend siegte Carsten

Titsch vom RFV Isenhagener Land

auf ‚Ugaulin du Bosquetiau’ in

der Punktespringprüfung Kl. S vor

Christian Glienewinkel (RG Heisede)

auf ‚London Prode’ und Ronald

Sandbrink (RFV Päse) auf ‚Codex K’.

Und es scheint, als hätte Carsten Titsch

gerade einen Lauf, weil er 2 Wochen

zuvor schon in Barwedel die höchsten

Springprüfungen gewann, kam er auf

‚Ugaulin du Bosquetiau’ in der

Springprüfung Kl. S mit Siegerrunde

um den Großen Preis der Sparkasse

Gifhorn-Wolfsburg nach einem

grandiosen 0-Fehlerrit wiederum in

Stechen. Sein ärgster Konkurrent, Thilo

Schulz (RFV Clenze)

machte es ihm

nach und folgte ihm

bis zum letzten Ritt.

Parcourschef

Hans-Peter Klein

und seine Assistentin

Stefanie Wichern hatten

es den Reitern mit

hohen Anforderungen

im Stechparcours

nicht gerade leicht

gemacht, noch ein-

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Regionaler Turniersport

Thilo Schulz vom RFV Clenze musste sich auf ‚Colorado‘

im Stechen geschlagen geben

mal ohne Fehler über die Hindernisse

zu kommen. Titsch legte fehlerfrei

mit 40,71 Sekunden vor, Schulz kam

ebenfalls ohne Fehler durch das Ziel,

brauchte aber 42,67 Sekunden. Auf

‚Donna’ belegte Tisch noch den 6. Platz

und Schulz auf ‚San Diego’ Platz 8.

Und so konnte sich Carsten Titsch

einmal mehr von seinen Mitstreitern

auf der Reitsportanlage von Familie

Zwar gehören die großen

Schlossparkturniere in Destedt, die

bis 1990 immer wieder die Creme

de la Creme der Springreiter in den

Landkreis Wolfenbüttel lockten,

längst der Vergangenheit an, doch auf

10

Bock feiern lassen, als er mit weiteren

Platzierungen in der Springprüfung Kl.

M nachhause kam.

Nach starken Regengüssen in der

Nacht auf Sonnabend und kleinen

Regenschauern am Sonntag versickerte

das Wasser aber relativ schnell und

machte den Springparcours wieder

bereitbar. Der Dressurplatz hatte etwas

mehr zu leiden, trotzdem konnten

hochkarätigen Springsport müssen

die Pferdesportfreunde hier nicht

verzichten. Schließlich bietet der RFV

Cremlingen u.U. e.V. seit 2016 jeweils

am 3. Wochenende im Juni zahlreiche

Springprüfungen bis zur Klasse M an.

Hans-Peter Klein und Assistentin Stefanie Wichern

hatten an allen 3 Tagen ganze Arbeit geleistet

alle Prüfungen im Dressurviereck

durchgeführt werden.

Die Pferdezuchtvereine Wittingen und

Ahnsen lockerten das Programm mit

einer kleinen Fohlenschau auf.

RFV Cremlingen u.U. e.V.

Viele Nennungen, toller Sport und bestes Wetter

sorgen für glückliche Veranstalter

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Satz: Katarina Blasig

Fotos: Glasow

So fand vom 14. - 16.06.2019 bereits

das 4. Destedter Springturnier statt,

bei dem sich das Team um die 1.

Vorsitzende Vicky Pieper trotz einiger

Parallelveranstaltungen erneut über

„eine extrem hohe Teilnehmerzahl und

Startbereitschaft“ freuen durfte, wie die

Meldestelle bestätigte. Und auch die

LK Beauftragte des Pferdesportverband

Hannover, Nadine Seitlinger-Schneider,

die das Turnier bereits seit ihrer Zeit

als Richteranwärterin kennt, stellte

fest: „Die Veranstalter hatten dieses

Jahr schon beeindruckend hohe

Nennungszahlen, so dass man sich für

nächstes Jahr sicher überlegen muss,

wie man das an 3 Tagen gestalten

kann.“

Dabei hatten die Veranstalter laut

Kassenwartin Amelie Achilles

„anfangs Bedenken, dass sich die

Parallelveranstaltung in Müden in

den Nennungszahlen widerspiegelt,

aber das ist definitiv nicht so. Wir

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Regionaler Turniersport

haben tatsächlich mehr Nennungen

als im letzten Jahr.“ Und diese hohe

Beteiligung kommt nicht von ungefähr.

Schließlich gab es bereits „im letzten

Jahr das Feedback von den Teilnehmern,

dass der Platz so genial ist, für die

Pferde und für die Pferdebeine und

dass man hier halt gerne her kommt.

Und wer lieber auf Gras reitet oder

doch im S-Springen starten möchte, der

fährt halt nach Müden.“

Lob für die Veranstaltung gibt es

aber nicht nur von den Reitern. Auch

Nadine Seitlinger-Schneider, zeigt

sich begeistert: „Ich kann immer ein

positives Resümee aus den Turnieren

ziehen. Hier gibt sich der gesamte

Vorstand mit seiner Helfermannschaft

viel Mühe für Reiter und Pferde gute

Bedingungen zu schaffen und halten

auch mit uns Richtern immer wieder

Rücksprache, was man fürs nächste

Jahr verbessern könnte. Also, von daher

finde ich das hier eine sehr gelungene

Veranstaltung.“

So lockte das warme und sonnige Wetter

von Freitag bis Sonntagnachmittag

zahlreiche Zuschauer auf die Anlage

des RFV Cremlingen, die mit tollem

Sport in den 19 Springprüfungen

belohnt wurden und die Veranstalter

zum strahlen brachten. „Die

Zuschauerzahlen sind noch deutlich

mehr als im letzten Jahr, weil ja auch

das Wetter so super mitgespielt hat. Um

15.30 Uhr war unser Kuchen komplett

leerverkauft, das war noch nie da.“

Allerdings fing es am Sonntag dann

doch noch an zu regnen, so dass die

letzten Prüfungen etwas ins Wasser

fielen, was aber der Stimmung und

gutem Sport keinen Abbruch tat.

Denn nicht nur Amelie Achilles stellte

begeistert fest: „Herbert Hausknecht

hat wie immer tolle Parcours gebaut.“

So kämpften die 27 Teilnehmer

zuerst in einer Springprüfung der M*

um den Einzug in die Siegerrunde.

Hier gelang dann dem für die RG

Kreiensen- Rittierode e.V. startenden

Piotr Gospodarek mit ‚Quirina Louis’

die erste Nullrunde, so dass sich die

beiden an die Spitze des 6-köpfigen

Starterfeldes setzen konnten. Doch

Maja Weinkopf vom RFV Helmstedt

Maja Weinkopf und ‚Quaid‘s Crazy Son’ waren mehrfach erfolgreich

e. V., die im Sattel von ‚Quaid‘s

Crazy Son’ bereits eine Abteilung des

M*-Springen am Samstag für sich

entscheiden konnte, wiederholte ebenfalls

ihre Nullrunde und sicherte sich in

41,90 Sekunden erneut den Sieg. Rang

3 ging an Lena Kusch auf ‚Lordes 3’

(PSV Pferdefreunde Weyhausen e.

V.), die nach einem Abwurf in 35,83

Sekunden zu Hause war.

Den abschließenden Höhepunkt des

3-tägigen Springturniers bildete dann

das M**-Springen um den Siegerpreis

von Destedt in Gedenken an Ludolf

von Veltheim, in dem nur die 10 besten

Reiter der M* -Springen am Samstag

und Sonntag startberechtigt waren.

Und auch hier wartete ein äußerst

anspruchsvoller Parcours auf die

Teilnehmer, den nur 2 Paare fehlerfrei

bewältigen konnten. Am Ende setzte

sich Mali Spahrbier vom RV Vorsfelde

e.V. an die Spitze, die im Sattel von ‚St.

Laurion’ das Feld von hinten aufrollte.

Sie verwies mit 5 Sekunden Vorsprung

Jenna Strey auf ‚Lorenzo Siena’ (RFV

Königslutter u.U. e.V.) sowie die 2.

Siegerin des M-Springens am Samstag,

Melissa Fricke mit ‚Quincy 218’

(Reitclub Braunschweiger Land e.V.)

auf die Plätze.

„Ich freue mich natürlich. Es kann

immer viel passieren beim Springen,

ein Fehler und dann ist man gleich

hinten. Aber mein Pferd war gut drauf

und dann weiß ich auch, dass ich schnell

sein kann“, erklärte die strahlende

Siegerin und fügte hinzu: „Es war

ein sehr, sehr schönes Turnier hier,

l iebevoll vorbereitet und durchgeführt.

Trotz des Regens im Hauptspringen

hatten wir hier top Bedingungen und

es hat sehr viel Spaß gemacht, hier zu

reiten. Also, ein großes DANKE an den

Veranstalter!“

DR. FELIX ADAMCZUK

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Agrarrecht

Podbielskistraße 166 30177 Hannover

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Regionaler Turniersport

Foto: Walburga Schmiddt Foto: Walburga Schmiddt

Mali Spahrbier und ‚St. Laurion’ zeigten sich in toller Form

So zeigten sich auch die Veranstalter

„alle rundum zufrieden.“ Und da

das Turnier in Destedt im nächsten

Jahr sein 5-jähriges Jubiläum feiern

kann, werden sich die Mitglieder im

Orga-Team auch zusammen setzen und

überlegen, ob man noch was Besonderes

für die Zuschauer machen kann. „Wir

haben nur eine begrenzte Anzahl an

Helfern, die in den Wochen vorher und

an den 3 Tagen alles geben. Wir wissen

aber auch, dass unsere Feuerwehr im

nächsten Jahr ein Jubiläum hat und eine

Feierlichkeit ansteht, also müssen wir

gucken, wie wir das alles koordiniert

bekommen.“

Allerdings steht schon jetzt fest, dass

es auch dieses Jahr im Nachgang

des Turniers eine große Helferparty

geben wird. „Bei der werden wir

auch immer großzügig von unseren

Sponsoren bedacht. Wir verlosen unter

allen Helfern, also über 60 Leuten, ein

Wochenende im Schwarzwald in einem

Hotel einer unserer Hauptsponsoren.

Außerdem können wir erstmals eine

Ballonfahrt verlosen“, erzählt Achilles.

Doch eine (Helfer)Ehrung gab es bereits

am Sonntag. Denn die 4 fleißigen

Turnierhelfer-Kinder, „die das gesamt

Wochenende viel Freude und Spaß

hatten, die Hindernisse abzuwischen“

erhielten als Dankeschön einen 10,00

Euro-Gutschein der Firma Krämer, der

von der Firma Reifen Erhardt gesponsert

wurde, und wurden mit einer goldenen

Schleife ausgezeichnet.

Text und Fotos K.B.

Viel Geboten wurde dem Zuschauer

bei den Cloppenburger Reitertagen, die

vom 19. - 21. Juni stattgefunden haben.

Insgesamt wurden 48 Prüfungen

ausgetragen. Neben den

Weser-Ems-Meisterschaften gab es

12

Ehrung im Siegerpreis von Destedt in Gedenken

an Ludolf von Veltheim

Cloppenburger Reitertage

zahlreiche Qualifikationen für das

DKB Bundeschampionat in Warendorf

der 5- und 6-jährigen Spring- und

Dressurpferde wie auch Dressurponys.

Um die beliebten Startplätze zu

erreichen, müssen die Reiter die Pferde

Melissa Fricke mit ‚Quincy 218’

„Ein schönes Turnier mit besten Bedingungen”

und Ponys im Bereich Springen und

Dressur erfolgreich vorstellen um

eine Wertnote von 8,0 und besser zu

erreichen. In der Qualifikation für das

Oldenburger Jugendchampionat musste

der Reiternachwuchs sein Können

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Regionaler Turniersport

sowohl in der Dressur wie auch im

Springen in der Klasse E und A unter

Beweis stellen. Zudem gab es auch

Sichtungen zur DJM Children und zum

Bundesnachwuchschampionat 2019.

Und auch die Horst-Gebers-Stiftung hat

sich in Cloppenburg wieder engagiert.

Die Stiftung fördert die Ausbildung

von Nachwuchs Springreitern in ganz

Deutschland. Hier gab es jeweils 2

Prüfungen im Bereich Pony, Junioren

und Junge Reiter.

Die Meisterschaften werden

ausgetragen im Bereich Springen und

Dressur und sind unterteilt in Pony

Reiter, Junioren, Junge Reiter und

Reiter. Die ersten Wertungsprüfungen

gingen auch schon am Mittwoch los.

Da gingen die Pony Reiter in beiden

Kategorien an den Start. Für die Pony

Reiter, Junioren und Junge Reiter

gab es jeweils 2 Wertungsprüfungen,

für die Reiter 3. Die Mannschaften

mussten nur eine Prüfung reiten. Und

so standen die ersten Meister auch

schon am Freitag fest.

In der Dressur siegte der RV Oldenburg

KRV Delmenhorst, Silber ging an

RV Oldenburg KRV Oldenburger

Münsterland und Bronze an RV

Wittlage/Osnabrück. Bei den Springern

ging die Meisterschärpe an den RV

Oldenburg „die Junggebliebenen“. Es

folgte auf dem Silberrang Emsland I

und Bronze ging an den RV

Oldenburg-Mannschaft Jugend.

Die anderen Meister wurden am

Sonntag ermittelt. Spannend war es im

Preis der Öffentlichen Versicherungen,

eine Springprüfung der Klasse S**.

Diese war die 3. Wertungsprüfung

der Reiter. Vor der Prüfung stand

Karl-Heinz Markus noch auf Platz 1

vor Patick Stühlmeyer und Matthias

Janßen. In dem spannenden Springen

hatte nur Vincent Elbers von der RUFG

Falkenberg eine Nullfehlerrunde und

somit gab es kein Stechen. In die

Meisterschaft konnte er jedoch nicht

eingreifen. Somit hieß es am Ende für

Matthias Janßen und sein Pferd

‚Corrida’ Gold, für Karl-Heinz Markus

vom RC Werlte und ‚Que Casco’ Silber

und Bronze ging an Joachim Heyer und

‚Quinton’ vom RUFV Cappeln.

Bei den Dressur Reitern war das

Ergebnis für die Goldmedaille ganz

eindeutig. Lukas Fischer vom RURV

Rastede konnte mit ‚Royal Doruto’ alle

Wertungsprüfungen für sich entscheiden.

Auf Platz 2 folgte Yvonne Kläne

vom gastgebenden Verein mit ‚San

Francisco’ und der Bronze Rang ging

an Hermann Burger mit ‚Boney M’

vom RuFV Löningen-Boen-Bunnen.

Neben der Meisterschaft gab es

noch viele andere Prüfungen, so

die Ländliche und Mittlere Tour im

Springen, die Kleine und Mittlere Tour

in der Dressur. Besonders beliebt ist die

Vincent Elbers auf dem Sprung zum Sieg

Youngster Tour, hier müsssen sich 7 -

8-jährige Pferde in einem Springen der

Klasse M und S beweisen. Nach 2 Siegen

in den beiden Jahren davor konnte

Philip Bölle den begehrten Preis, eine

Reiterstatue, nicht erneut mit nach

Hause nehmen. Beim 3. Sieg hätte er

sie behalten dürfen. Er konnte in diesem

Jahr aber nicht antreten, da er kein

passendes Pferd für diese Prüfung hatte.

So konnte sich Patrick Stühlmeyer

vom RV Oldenburger Münsterland

knapp vor seinen Vereinskollegen

Philip Rüping setzen und sich den Preis

sichern.

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Regionaler Turniersport

Eine etwas ungewöhnliche Siegerehrung in der Dressur

Ein ganz besonderes Highlight war

die Siegerehrung in der Dressur der

Klasse S, Prix St.Georges, die 2.

Wertungsprüfung der Meisterschaft

für Reiter. Aufgrund des legendär

schlechten Wetters in den Vorjahren

hatte sich der Veranstalter

dazu entschieden, den jeweils

letztplatzierten mit einem Regenschirm

von den Cloppenburger Reitertagen

auszustatten. Da alle Platzierten in

dieser Prüfung einen Schirm wollten,

versprachen sie damit in der Ehrenrunde

zu reiten. Die Zuschauer waren

begeistert, und als David Leßnig mit

Schirm Einerwechsel zeigte, war dem

Jubel keine Grenzen gesetzt. Der Reiter

vom RuFV Löningen-Boen-Bunnen

erhielt am Sonntag in einer bewegenden

Zeremonie das Goldene Reitabzeichen

der Deutschen Reiterlichen

Vereinigung.

Der Veranstalter der Reitertage, der RuF

Cloppenburg, ist sehr zufrieden. Die

Organisation hat perfekt geklappt und in

diesem Jahr stimmte sogar das Wetter.

Bei meist strahlendem Sonnenschein

konnten faire Wettkämpfe stattfinden.

Und auch aus

sportlicher Sicht

waren es erfolgreiche

Reitertage. Neben

der Silbermedaillen

Trägerin in der

Dressur, Yvonne

Kläne , war es auch

für Vivian Martin

ein erfolgreiches

Wochenende. So konnte sie die 3.

Abteilung in der Mittleren Tour, ein

Springen der Klasse M, mit ‚Viva

Chicco’ gewinnen. Und im Finale der

Mittleren Tour, einem Springen der

Klasse S mit Stechen , belegte sie mit

‚Coezet’ den 2. Platz. Angela Schrandt

war mit ‚Diego Sanchez’ 9. im Pris St.

Georges. KimSchröer mit ‚Limbo’ und

Sylke Budde mit ‚Heartebeat’ konnten

sich in der L Dressur den 2. und 7. Rang

sichern. Antonia Witte und ‚Kenneth’

landete auf Platz 2 in der A Dressur.

Zudem wurde dem Besucher ein buntes

Rahmenprogramm geboten. So gab

es zahlreichen Essensstände sowie

ein gemütliches Weinzelt, die zum

Einkehren einluden. Am Freitagabend

Sandra Auffarth kommt immer gerne nach Cloppenburg

lockte ein Pianospieler zahlreiche

Besucher in die Bührener Tannen. Am

Samstag hielt die Bläsergruppe des

Hegering Cloppenburg ein Ständchen

und am Sonntag lockte eine Tombola.

Die Kinder konnten sich im eigens

eingerichteten Zelt beim Basteln

von Steckenpferden vergnügen. Das

Sportereignis war am Wochenende sehr

gut besucht. Der 1. Vorsitzende des Reitund

Fahrvereines Cloppenburg, Dr.

Matthias Wenck, zog eine positive

Bilanz. „Es war natürlich klasse, dass

das Wetter mitspielte. So kamen viele

Zuschauer in die Bührener Tannen.

Es ist schön, wenn sich die ganze

Arbeit gelohnt hat. Ein Turnier in

der Größenordnung, wir hatten über

2.200 Starts in 5 Tagen, ist eine große

Herausforderung. Deshalb möchte ich

mich noch mal bei allen Helfern und

Sponsoren bedanken, ohne die so ein

Turnier gar nicht möglich wäre.“ Aber

auch die Reiter aus der Umgebung

kommen immer wieder gerne nach

Cloppenburg. So auch die Mannschafts

Olympia Siegerin Sandra Auffarth

aus Ganderkesee. „Cloppenburg

ist immer ein schönes Turnier mit

besten Bedingungen für die Pferde.“

Sandra Auffarth startete an 4 von 5

Turniertagen.

14

Die strahlenden Weser-Ems-Meister

Text und Fotos: Sabine Wenck

(Außenstelle Cloppenburg)

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Regionaler Turniersport

Die weiteren Ergebnisse der Weser-Ems-Meisterschaften

Pony Reiter Dressur:

Gold: Clara Paschertz, Da Capo´s Dancing Boy,

RUFG Cappeln

Silber: Enya Palm, Frühlingstraum, RV Ganderkesee

Bronze: Antonia Busch-Kuffner, Kastanienhof Donnertrommler,

RV Ganderkesee

Junioren Dressur

Gold: Michelle Moß, Dancing Queen,

RV Diana Bad Rothenfelde

Silber: Marie Sofie von Minden, Feraud,

Jeverländer Rennverein

Bronze: Emma Bodenkamp, Feingold PSG Samen

Junge Reiter Dressur:

Gold: Nane Grunwald, Sülberg, RuFV Bad Essen

Silber: Johanna Sieverding, Lady Danza, RUFV Cappeln

Bronze: Johanna Feldt, Aurora, RSC Haftenkamp

Pony Reiter Springen

Gold: Frieda Raupach, Who´s DJ, RFV Holdorf

Silber: Maleen Arns-Krogmann, Vincenz, RUFV Lohne

Bronze: Paul Wassenberg, Nacho Lumi, PSV Löningen-Ehren

Junioren Springen

Gold: Wiktoria Bedynska, Lacoste, RUFV Isterberg

Silber: Mick Haunhorst, Conquest, RuFV Hagen St.Martinus

Bronze: Henrike Ostermann, Carinjo,

RuF Löningen-Boen-Bunnen

Junge Reiter Springen

Gold: Niclas Baule, Con Coleur, RV Oldenb. Münsterland

Silber: Sarina Beyer, Limerick, RUFV Rulle

Bronze: Hanno Berenzen, Crostino, RuFV Aschendorf u.U.

RV Holzerode

Großes Vielseitigkeitsturnier begeistert erneut

Vielseitigkeitsturniere haben in Holzerode

eine lange Tradition. Schließlich

werden auf dem herrlichen Gelände

rund um den Struthkrughof bereits seit

1988 Vielseitigkeitsprüfungen ausgetragen,

die „seit mindestens 7, 8 Jahren

auf dem ehemaligen 2*-Niveau (jetzt

3*-Niveau) stattfinden und seit 13, 14

Jahren international ausgeschrieben

sind“, wie Turnierleiter Dr. Herbert

Klengel stolz erzählt.

So waren auch vom 21. - 23.06.2019

neben den Geländepferdeprüfungen

der Klasse A und L, eine A*-Vielseitigkeit,

in dessen Rahmen erneut die

Landesmeisterschaften der Ponyvielseitigkeitsreiter

ausgetragen wurden,

eine A**-Vielseitigkeit sowie ein CCI

2*-S und ein CCI 3*-S ausgeschrieben,

die Reiter aus insgesamt 5 Nationen

nach Südniedersachsen lockten.

„Es ist eine gute Beteiligung und es sind

gute Reiter am Start“, stellte Dr. Klengel

zufrieden fest. Außerdem zeigte er

sich von der Arbeit des erstmalig in

Holzerode tätigen Parcoursaufbauers

Uwe Meyer begeistert. „Der hat ausgezeichnete

Parcours gebaut, mit einer

ausgezeichneten Linienführung. Insbesondere

im Springparcours merkt man,

dass er Vielseitigkeitsspezialist ist und

die Linien eben so gewählt hat, dass

auch Pferde mit einer großen Galoppade

den Parcours flüssig bewältigen

konnten. Auch die Distanzen hat er

weiter als für Springpferde gewählt,

also wirklich sehr auf Vielseitigkeit

getrimmt und das war für die Reiter

eine tolle Sache.“

Am Sonntag wartete dann der abschließende

anspruchsvolle Geländeritt

auf die Teilnehmer, der sehr zur Freude

des Turnierleiters die Entscheidung

über die Platzierung brachte. „Das

Gelände ist entscheidend, das ist das

Schöne an der Vielseitigkeit“, erklärte

Dr. Klengel und fügte schmunzelnd

hinzu: „Also, die Vielseitigkeiten, wo

die Dressur- oder Springergebnisse

entscheiden sind, sind ja eigentlich ein

bisschen langweilig.“

Und da „besonders die Reiter, die aus

dem Flachland kommen hier schon

ein bisschen Probleme mit dem Bergauf,

Bergab und die Pferde man-

15

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Regionaler Turniersport

chmal ein bisschen Balanceprobleme“

haben, war Parcoursaufbauer Uwe

Meyer „immer so 10 % unter den

Maximalabmessungen geblieben“, was

für den verlangten Schwierigkeitsgrad

völlig ausreichen war.

Am Ende kamen Annalena Lesch

mit ‚Bright Romance’ (VA*, 1.

Abt.), Sabrina Siemsglüss vom RV

Sachsenreiter Gr. Eilstorf, die mit

‚Quizney’ bzw. ‚Emily Erdbeer’ die

zweite Abteilung der VA* sowie die

VA** gewinnen konnte, Lisa Hopster

mit ‚Captains Clover’ (CCI 2*-S) und

Aline Stahn mit ‚Herzsprung’ (CCI 3*-

S) am besten mit der Strecke zurecht.

„Das Turnier ist einfach immer wieder

schön. Wir kommen schon seit dem ich

12 Jahre alt bin hier her und deshalb

ist es umso schöner, hier auch mal

zu gewinnen“, erklärte Aline Stahn.

Dabei geht ein großes Dankeschön an

ihr „ganz tolles Team“, das sie immer

unterstützt und auf das sie sich einfach

verlassen kann und den „super Pferdebesitzer“,

der immer mit dabei ist.

„Ich mache das nicht beruflich, ich

bin eigentlich Lehrerin und gerade

im Referendariat. Das ist gerade total

stressig und ich bin einfach unheimlich

Annalena Lesch mit ‚Bright Romance’

Sabrina Siemsglüss mit ‚Emily Erdbeer’

Lisa Hopster mit ‚Captains Clover’

16

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stolz auf meine Pferde, die sind einfach

toll gelaufen.“

Allerdings kennt Stahn auch die

Tücken des mittlerweile 18jährigen

‚Herzsprung’, den sie jetzt das 4. Jahr

reitet, so dass sie sich darauf einstellen

kann. „Ich wusste, ich kann dann noch

einmal richtig Gas geben. Das ist

einfach ein Verlasspferd, der ist fit, der

ist gesund und wenn er springt, dann

kommt er auch rüber. Ich bin so froh,

dass ich ‚Gipsy’, also den ‚Herzsprung’

habe. Der kann das einfach und hat mir

viel beigebracht. Dank ihm kann ich

auch das andere Pferde so toll reiten.“

Dabei hat die vorherige Reiterin nicht

mehr an das Pferd geglaubt und Aline

Stahn war einfach glücklich, dass mir

jemand die Pferde anvertraut hat und

ich konnte da was draus machen und

ich bin einfach total glücklich, dass es

jetzt so geendet hat.“

Und auch wenn immer mal wieder

schlecht über diesen Sport geredet wird,

ist Aline Stahn „der festen Überzeugung,

Regionaler Turniersport

dass jeder Reiter weiß, was er seinem

Pferd abverlangen kann und die Pferde,

die in dieser Klasse gehen, wirklich

Sportler sind. “Man hat

hier auch einige gesehen,

die heute Probleme

hatten und die

wussten auch

einfach, wann sie

aufhören, wann sie

langsamer reiten und

ich glaube, dass ist

so das Besondere an

diesem Sport. Also, das ist immer

wieder toll und ich möchte es

nicht missen.“

So strahlten die Veranstalter

am Sonntagabend mit der

Sonne um die Wette. „Wir

sind voll zufrieden und ich

glaube insgesamt sind auch

die Reiter und die Pferde

zufrieden“, erklärte Dr.

Klengel.

Text und Fotos: K.B.

Aline Stahn mit ‚Herzsprung’

Neue Landesmeisterin ist Smilla Maline Philipp vom

Verein für Vielseitigkeitsreiterei. Sie verwies im Sattel

von ‚Nadeem‘ Hedda Vogler mit ‚Sarasani P‘ vom RV

Aller-Weser sowie den für den Pferdezucht- u. RV Luhmühlen

startenden Tom Meier mit ‚Talia Belle‘ auf den

Silber- bzw. Bronzerang.

Regionsmeisterin des PSV Südniedersachsen wurde

Nadine Bayerlein mit ‚Cordoba 65‘

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Regionaler Turniersport

Die Ergebnisse auf einen Blick:

Landesmeisterschaften Ponys:

Gold: Smilla Maline Philipp Nadeem 2

Silber: Hedda Vogler Sarasani P

Bronze: Tom Meier Talia Belle

CCI 2*-S

Lisa Hopster

Falk Stankus

Fabian Hayessen

Captains Clover

Beauvais

Huaso

CCI 3*-S

Aline Stahn Herzsprung 5

Stephan Dubsky Cesandro 2

Aline Stahn Callas 30

Sommerturnier des RFV Vorsfelde

Hitzeschlacht und guter Sport bis Klasse S

Der RFV Vorsfelde ist bekannt für seine

Reitturniere, zu denen es immer viele

Teilnehmer lockt. Dabei schwärmen die

Reiter nicht nur von der Anlage und der

guten Organisation, sondern auch von

den Bedingungen. „Ich finde, dass der

Verein sich sehr viel Mühe gibt. „Wir

haben einen super großen Abreiteplatz,

was für mich auch gerade mit den

jungen Pferden immer wichtig ist,

der Turnierplatz ist gut, das Ambiente

passt, die Leute sind alle nett. Also, das

ist eigentlich ein rundum sehr schönes

Turnier“, lobt z.B. Carsten Titsch, der

immer wieder gerne nach Vorsfelde

kommt.

Und diese Aussage hören die

Veranstalter gerne. Schließlich haben

die Helfer bereits vor 4 Wochen mit

den Vorbereitungen begonnen. „Wir

hatten jedes Wochenende Arbeitsdienst

und mussten die trockenen Plätze

immer wieder bewässern“, erzählt

Manfred Rose, der gemeinsam mit

dem 1. Vorsitzenden Udo Griesemann,

Daniel Timmas und Swen Scharke die

Turnierleitung inne hatte.

Allerdings hatten die Veranstalter

auch vom 27. - 30.06.2019 wieder mit

extremen Bedingungen zu kämpfen.

Denn nach dem in den letzten Jahren

immer wieder kräftige Unwetter über

den Turnierplatz gezogen waren,

machte tropische Hitze Helfern,

Teilnehmern und Zuschauern das

Leben schwer. „Die Hitze macht uns

ein bisschen zu schaffen, weil doch der

Eine oder Andere lieber ins Freibad

geht“ erklärte Manfred Rose, fügte

aber hinzu: „Wir haben trotzdem

Starterfelder, die wir auch vorzeigen

können und es ist immer noch so, dass

wirklich eine Konkurrenz da ist und

man nichts geschenkt bekommt.“

Ein weiterer Wermutstropfen waren die

Parallelveranstaltungen in Isernhagen

und Strothe. „In Strothe haben sie

Bezirksmeisterschaften und jetzt

müssen wir uns die ‚großen Reiter’

teilen. Denn wir haben sonst ja viele

Reiter aus Sachsen-Anhalt und aus der

Heidegegend kommen auch viele.“

Dabei hatte man laut Rose trotzdem

die Hoffnung gehabt, dass noch

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ein paar mehr kommen, da wir das

höchstdotierte S-Springen haben. Doch

die Nähe zum Turnier hat mehr gereizt,

als das Geld, das wir bieten.“

Carsten Titsch setzt Erfolgsserie fort

So zeigte man sich mit den 22 Startern,

die im S*-Springen am Samstag

ihre Pferde gesattelt hatten, auch

zufrieden. Hier drehte Myriem Funke

auf ‚Salitano H.O.’ vom RFV Woltorf

die erste von nur 4 Nullrunden. Doch

die 75,90 Sekunden sollten am Ende

„nur“ zu Platz 3 reichen. Denn bereits

die nächste Starterin, Paula Schlenker

sauste im Sattel von ‚Scrabble GP’ in

69,44 Sekunden durch den von Jens

Hasfeld gebauten Parcours und auch

Schlussreiter Carsten Titsch (RFV

Isenhagener Land) war mit ‚Ugaulin du

Bosquetiau schneller unterwegs.

„Also, ich komme gerne her, die Leute

sind alle nett, die Bedingungen sind

gut. Und wenn man dann noch Erfolg

hat, ist es natürlich noch besser. Mich

hat dieser Sieg sehr gefreut, das war

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Regionaler Turniersport

haben die Sponsoren auch keine Lust ihr

Portemonnaie zu öffnen.“ Doch obwohl

diese Prüfung mit 15 Startern ganz gut

angenommen wurde und auch Manfred

Rose als „gut gelungen“ bezeichnet

wurde, steht für die Veranstalter noch

nicht fest, ob sie im nächsten Jahr

wieder durchgeführt wird. „Das war

ein Versuch und wir werden das nach

dem Turnier noch einmal besprechen.“

Mareike Flege und Ralf-Werner

König gewinnen Höhepunkte

Carsten Titsch war mit ‚Ugaulin du Bosquetiau’ nicht zu schlagen

jetzt das 3. S, was er in Folge gewonnen

hat“, sprudelte es aus Carsten Titsch

heraus. Dabei ist er davon überzeugt,

dass sein Sieger „wenn er Null ist, fast

zeitlich nicht zu schlagen“ ist. Und da

„auch die Jungen am Donnerstag alle

schon sehr gut“ waren, zeigte er sich

„rundum sehr zufrieden.“

Übrigens: Nicht nur Carsten Titsch

„fand das Springen anspruchsvoll

genug. Vor allem auch bei diesem

Wetter. Man muss ja auch bedenken,

dass die Pferde schon den ganzen auf

dem LKW standen.“

Allerdings bildete noch vor dem S-

Springen die Jagd um Punkte am

Samstag einen ersten Höhepunkt.

„Damit haben wir ein bisschen

Spannung auf den Platz gebracht und

haben auch für unsere Sponsoren und

Zuschauer ein bisschen Abwechslung

reingebracht“, erklärte Rose. „Wenn

man soviel ‚normale’ Springen

hintereinander hat, kann es ja auch sehr

schnell langweilig

werden und wenn’s

langweilig wird,

Nach dem für Sonntag ein neuer

Hitzerekord angekündigt wurde, haben

die Veranstalter schnell reagiert und

alle geplanten Wettbewerbe auf 7 Uhr

vorverlegt. Und dadurch, dass die

Kinder mit einem E- und einem A-

Springen den Auftakt machten, hatten

die Veranstalter die Hoffnung, dass sie

auch für die Aussteller und

Verkaufsstände so ein bisschen Publikum

kriegen. „Weil erfahrungsgemäß die

Kinder doch immer Vater, Mutter, Oma

und Opa mitbringen. Außerdem haben

wir morgen ein Schauprogramm mit

den Voltigierkindern und da hoffen wir,

dass der Eine oder Andere nicht ins

Freibad geht oder sich in den Garten

setzt, sondern es sich hier gut gehen

lässt und wir auch ein bisschen

Ambiente haben für die Reiter, die hier

auch wirklich guten Sport zeigen.“

In den Hauptprüfungen wurde es dann

zuerst für die Dressurreiter ernst,

bevor der Große Preis den krönenden

Abschluss auf dem Springplatz bildete.

Im St. Georg Special konnte sich

Mareike Flege (RFV Königslutter)

Christoph Schlomm und ‚Lucienna‘ siegten

in der Jagd um Punkte

19

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Regionaler Turniersport

Foto: Sabine Scharke-Krüger

Der 1. Vorsitzende Udo Griesemann, Uschi Sandvoss vom

Stadtsportbund, Swen Scharke, Lars Kreipke (Öffentliche),

Oberbürgermeister Klaus Mohrs und der 2. Vorsitzende

Daniel Timmas gratulieren Mareike Flege mit ‚Walentina’

zum Sieg im Preis der Öffentlichen Versicherung

Mareike Flege mit ‚Walentina’

im Sattel ihres

Erfolgspferdes ‚Walentina’

gegen Anette Heumann mit

‚Avinio’ (RFV Papenteich

Meine) und Saskia

Heitmann auf ‚Lord

Capri SB’ (PRCL

Volkmarode) durchsetzen.

Bei den Springreitern verwies Ralf-

Werner König mit ,Cashwell S’

vom Haldensleber Reitclub Ronald

Sandbrink auf ‚Codex K’ (RFV Päse)

sowie Malte Weichsler mit Constantin

(RFV Helmstedt) auf die Plätze. Und da

das Sommerturnier trotz der tropischen

Hitze ohne

Zwischenfälle zu Ende ging, zeigten

sich die Veranstalter am Ende auch

„ganz zufrieden“, obwohl man sich

mehr Zuschauer gewünscht hätte.

Für große Freude sorgten allerdings

die Erfolge der heimischen Reiter, die

sich gleich 28 Mal eine Platzierung

sichern konnten und die Anerkennung

der Sponsoren. So lobte z.B. der

Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg,

Klaus Mohrs, die Professionalität des

mit Herz und Verstand organisierten

Turniers und bedankte sich bei allen

ehrenamtlichen Helfern und Förderern.

Und Axel Diedrich fügte hinzu: „Es ist

schön das es Vereine gibt, die

Veranstaltungen in dieser Größe

ehrenamtlich organisieren/ durchführen.

Für den Standort Wolfsburg ist

das eine wichtige Ergänzung zur

Freizeitgestaltung.“

Text und Fotos: K.B.

20

Ralf-Werner König (hier auf ‚Chico‘) war am Sonntag nicht zu schlagen

Udo Griesemann, Gundula Fischer, Günther Lach, Daniel Timmas und

Swen Scharke gratulieren Ralf-Werner König zum Sieg im Großen Preis

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Foto: Sabine Scharke-Krüger

Der Große Preis von Isernhagen zählt

schon längst zu einer festen Größe im

Turnierkalender. Denn die Reiter wissen

die guten Bedingungen und die familiäre

Atmosphäre zu schätzen. So schwärmt

nicht nur Hilmar Meyer: „Das Turnier

ist immer gut, die Bedingungen super.

Die geben sich einfach sehr viel Mühe

und es ist eine unwahrscheinlich gute

Ausschreibung. Hier hat jeder was zu

reiten vom Amateur bis zum Profi und

es ist sehr vielseitig. Es gibt wenig,

wenig ländliche Turniere, die das

anbieten können auf so hohem Niveau.“

Und auch Felix Haßmann, der dieses

Jahr zum ersten Mal in Isernhagen

zu Gast war, bestätigt: „Das ist eine

wirklich gute Ausschreibung mit zwei

3*-S, einem 2*-S. “

Diese Aussagen hört die 1. Vorsitzende

des RFV Isernhagen, Elke Gerns-

Bätke, natürlich gerne. „Das Repertoire

ist doch ziemlich groß, was die Reiter

reiten können. Das geht bei uns Gott sei

Dank aufgrund der vielen Sponsoren.“

Regionaler Turniersport

Großer Preis von Isernhagen

Vielseitige Ausschreibung und beste Bedingungen

locken erneut Spitzenreiter

Dabei ist die vielseitige Ausschreibung

auch der Grund dafür, dass immer

wieder internationale Spitzenreiter, wie

Ludger und Markus Beerbaum, Eva

Bitter oder Meredith Michaels-Beerbaum

ihre Pferde bei dem Kultturnier satteln.

„Ich komme jedes Jahr wirklich

unheimlich gerne nach Isernhagen.

Das Turnier ist einfach nur schön. Das

ist ein ländliches Turnier mit ganz

viel Charme, toll organisiert, tolle

Bedingungen und einfach rundum nette

Leute“, erklärt die 6-fache Deutsche

Meisterin.

So durfte sich das Team um Elke

Gerns-Bätke auch vom 27. - 30.06.2019

über 384 Reiter freuen, die in 32

Prüfungen 1.472 Nennungen für 1.015

Pferde abgegeben hatten.

Den Auftakt zu 4 Tagen tollem

Pferdesport bei tropischer Hitze

machten am Freitag die Qualifikationsprüfungen

zum Bundeschampionat

der Dressurpferde bevor 54 Paare

im ERB-Championat von Isernhagen

um Sieg und Platzierung kämpften.

In diesem S2*-Springen stellte

Alexa Stais vom Reit- u. Rennverein

Schwarme 1897 erneut unter Beweis,

dass Isernhagen ein super erfolgreiches

Pflaster für den Stall von Hilmar Meyer

ist. Denn nach dem ihr „Chef“ hier im

letzten Jahr siegreich war, war dieses

Mal Stais nicht zu schlagen. Im Sattel

von ‚Quintato’ fegte sie in flotten 66,16

Sekunden durch den von Günter

Mindermann und Piotr Gospodarek

gebauten Parcours und verwies die

für ihre schnellen Runden bekannten

Meredith Michaels-Beerbaum auf

‚La Caramba 2’ sowie Harm Lahde

mit ‚Oak Grove‘s Flickering Star’

(beide vom RV Aller-Weser) auf die

Plätze. „Wir kommen gerne hier her.

Das Turnier ist einfach richtig, richtig

super. Toller Boden, tolle Sponsoren“,

erklärte die strahlende Siegerin.

Felix Haßmann kommt, sieht

und siegt

Das

Ohr

der

Region

DER

KLEINE

GEORG

Alexa Stais (hier auf ‚It‘s the Senator‘) war erneut sehr erfolgreich in Isernhagen

21

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Regionaler Turniersport

Bereits am Samstag hatten die

Zuschauer dann die Qual der Wahl.

Denn während die 29 Starter in der Intermediaire

II, die als Qualifikation für

den Kurz Grand Prix am Sonntag galt.

ihr Können unter Beweis stellten,

wurde es für die Springreiter im

2-Phasen-Springen um die SHG-Trophy

ernst. Hier machte der frisch gebackene

Deutsche Meister Felix Haßmann dort

weiter, wo er in den letzten Wochen

aufgehört hat und setzte sich mit ‚Carla

179’ an die Spitze des 35-köpfigen

Starterfeldes. Außerdem steuerte er

seinen ‚SIG Chaccinus’ auf Platz 2 und

verwies den für die RSG Winsen/Aller

startenden Thomas Brandt mit ‚Limited

Oak’ auf Rang 3.

Deutscher Meister siegt

vor Deutscher Meisterin

Am Sonntag drehte sich auf dem

Springplatz natürlich alles um den

Großen Preis von Isernhagen, der

erneut als S3*-Springen mit einmaligem

Stechen ausgeschrieben war. Und hier

wartete dann eine kleine Überraschung

auf Veranstalter und Zuschauer. Denn

trotz der hohen Temperaturen hatten

sich 37 Paare in die Startliste

eingetragen. „Also, das kann man gar

nicht in Worte fassen, das ist schon

toll. Das spricht eben dafür, dass man

hier wirklich reiten kann“, zeigte sich

Elke Gern-Bätke begeistert. In der

spannenden Entscheidung, für die sich

7 Teilnehmer qualifizieren konnten,

war es dann erneut Felix Haßmann, der

seine Konkurrenten mit einer schnellen

Runde im Sattel von ‚Carla 179’ unter

Druck setzte. Und tatsächlich bissen

sich die folgenden Starter die Zähne an

den 38,48 Sekunden aus. Allerdings

musste Haßmann noch einige Male

zittern, denn auch die amtierende

Deutsche Meisterin Julie Mynou

Diederichsmeier sowie Meredith

Michaels-Beerbaum (beide RV

Aller-Weser) waren mit ‚Carlucci 20’

bzw. ‚La Caramba 2’ schnell unterwegs.

Sie belegten e die Plätze 2 und 3.

„Ich war das erste Mal auf dem Turnier

und es ist traumhaft gewesen. Man

merkt, dass das ganze Team dahinter

steht und hier sind top Bedingungen,

da kommt man immer gerne wieder“,

sprudelte es aus Felix Haßmann heraus.

Da strahlte auch die 1. Vorsitzende

mit der Sonne um

die Wette. „Der

Deutsche Meister ist

Sieger, die Deutsche

Meisterin dahinter,

das ist große

Klasse!“

Alexa Stais

und ‚Quintato’

verpassten aufgrund

eines Zeitfehlers

zwar den Einzug in

Felix Haßmann und ‚Carla 179’ feierten 2 Siege

das Stechen, konnten sich aber noch

an 8. Stelle platzieren, so dass sich

die Südafrikanerin mehr als zufrieden

zeigte. „Ich habe hier viele Siege

gehabt, mit verschiedenen Pferden. Das

war richtig cool. Also, meine Pferde

sprangen richtig, richtig super.“

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Julie Mynou Diederichsmeier mit ‚Carlucci 20’

auf dem Sprung zu Platz 2

Georg 4-19 neu.indd 22 01.08.19 12:52


Regionaler Turniersport

Meredith Michaels-Beerbaum und ‚La Caramba 2’

sprangen auf Rang 3

So konnten die Veranstalter erneut

eine durchweg positive Bilanz ziehen.

Und zu der haben sicherlich auch die

tollen Erfolge der einheimischen Reiter

beigetragen.

„Wir sind zufrieden“, erklärte die 1.

Vorsitzende und kündigte gleich die

Wiederholung für das nächste Jahr an.

Dann wird es auch

die 2019 erstmals

ausgeschriebene

Friendship-Tour,

die „auch sehr gut

eingeschlagen

wieder geben.

hat“

Text und Fotos: K.B.

Auch in diesem Jahr wurde der Ehrenpreis wieder von

Ludger Beerbaum übergeben. „Das hat Frau Winter-Schulze

wieder möglich gemacht. Sie ist gestern Abend

erst aus Österreich gekommen und hat vorhin noch Ludger

vom Flughafen abgeholt, dass er auch hier sein konnte“,

erklärte Elke Gerns-Bätke nicht ohne Stolz und fügte hinzu:

„Ich denke, das zeigt, dass es ihr auch ein Anliegen ist,

dieses Turnier zu fördern“ .

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Regionaler Turniersport

Martin Christensen mit

‚Bacchus von Worrenberg’

Die Dressurprüfungen, in denen u.a. auch Derbysieger Frederic Wandres oder

der Däne Martin Christensen am Start waren, dominierte erneut Andre Hecker

von der RG Schillerslage mit ‚Hemingway 60’. Diese beiden siegten sowohl

in der Inter II, als auch im Kurz Grand Prix. Die Plätze 2 und 3 gingen an

Martin Christensen mit ‚Bacchus von Worrenberg’ bzw. Carolin Miserre auf

‚Severino Hit’ (RFV Springe), die am Sonntag die Plätze tauschten.

Carolin Miserre auf ‚Severino Hit’

Fotos: Volker Dusche

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Auch die Reiter des gastgebenden Vereins konnten laut

Elke Gerns-Bätke „tolle Erfolge“ feiern. So war Johanna

Sophie Wilhelmi mit ‚Chaplin V’ (li) auch in der L**-Kür

nicht zu schlagen und Leonie Bramall siegte im Sattel

des selbstgezogenen ‚Cricket BD’ im St. Georg Special

bzw. belegte im Prix St. Georges hinter Kathrin Meyer zu

Strohen mit ‚Sierra Tiquilla’ Platz 2.

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Fotos: Volker Dusche

Der Flecken Adelebsen ist in Reitsportkreisen

längst bekannt. Schließlich

wurde im hiesigen Reitverein der Grundstein

für die beeindruckende Karriere

von Deutschlands erfolgreichstem

Reiter Ludger Beerbaum gelegt.

Außerdem hat sich der Reiter- und

Tennisverein Adelebsen, der in diesem

Jahr sein 50. Jubiläum feiern konnte,

mit den seit 1973 ausgerichteten Turnieren

einen Namen gemacht. Und die

locken mit ihren bis zur Klasse M

bzw. S ausgeschriebenen Dressur- und

Springprüfungen immer am ersten Juliwochenende

Teilnehmer aus verschiedenen

Bundesländern nach Südniedersachsen,

so dass das Reitturnier in

Adelebsen zu den teilnehmerstärksten

der Region zählt. Nicht nur für Herbert

Hausknecht, der hier als Assistent von

Parcourschef Piotr Gospodarek tätig

war, ein Grund zur Freude. „Ich freue

mich, dass wir hier einen Veranstalter

haben, der noch ein Turnier durchführt.

Es wird ja immer schwieriger Turniere

durchzuführen. Hier ist eine junge

Mannschaft im Gange, die spitzenmäßig

gearbeitet hat und auch den Rat

angenommen hat.“ So warteten auch

vom 05. - 07.07.2019 „super Platzverhältnisse“

auf die Reiter, die in den 33

Prüfungen „super Sport“ vor der tollen

Kulisse der Burg Adelebsen zeigten.

Allerdings konnten die Veranstalter in

diesem Jahr etwas weniger Nennungen

verzeichnen, da u.a. Parallelveranstaltungen

im thüringischen Uder oder in

Brakel stattfanden. „Ein bisschen Pech

war, dass der Nennungsschluss bereits

am Pfingstmontag war und der Nennungsschluss

für die anderen Veranstaltungen

an diesem Wochenende erst

eine Woche später. Denn viele Reiter

waren über Pfingsten in einem ‚Funkloch’

und konnten nicht mehr nennen

bzw. hätten hier alles nachnennen müssen.

Davon haben die Konkurrenzveranstaltungen

mit praktisch den gleichen

Anforderungen etwas profitiert“,

nennt Hausknecht, der sich gerade in

den schweren Springen einige Starter

mehr gewünscht hätte, einen Grund für

die etwas niedrigeren Nennungszahlen.

Regionaler Turniersport

RTV Adelebsen

Jubiläumsturnier bietet „super Sport“ bis zur Klasse S

Damit zeigte sich Franziska Koch,

die gemeinsam mit Nicole Schulz die

Turnierleitung inne hatte, „aber trotzdem

zufrieden, das Starterfeld mit Teilnehmern

aus verschiedenen Bundesländern

ist ausreichend.“

So bildete das Finale zum Springpferdechampionat

der ACT Adelebser

Container Terminal GmbH 2019 am

Sonntag, mit dem die Ausbildung der

jungen Springpferde gefördert sowie

die Amateure in Springpferdeprüfungen

unterstützt werden sollen, einen

ersten Höhepunkt. Hier kämpften 18

Starter aus Vereinen des Pferdesportverband

Südniedersachsen, der Regionsverbände

Harzvorland und Aller

Oker, des Reiterbund Kassel Stadt und

Land sowie des Thüringer Reiterverband

in einer Springpferdeprüfung

der Klasse A** um den Sieg und eine

Ausbildungsgratifikation in Höhe von

insgesamt 800,00 Euro.

Am Ende rollte die für den RFV

Helmstedt startende Maja Weinkopf

mit ihrem Pony ‚Namib W’ das Feld

von hinten auf und sicherte sich mit

der Wertnote 8,4 den Sieg vor Hannah

Nolte im Sattel von ‚Bella Donna

160’ (Duderstädter Rcl. 78, 7,8) sowie

Janina Schwolow auf ‚Mary Lou G 2’

(RFV Braunschweig, 7,6).

Da schwärmte auch Herbert Hausknecht:

„Wir hatten ein super Finale mit

super Sport. Das war toll für die jungen

Pferde und auch für die Amateure,

denen mit diesem Cup die Chance

gegeben wird, auch mal einen Sieg

oder eine Platzierung in einer Springpferdeprüfung

zu erreiten, die ja vielfach

von den Profis beherrscht wird.“ So

geht ein großes Dankeschön an Familie

Ingo Kreykenbohm, die diese Serie

seit einigen Jahren so großartig unterstützt.

„Das war so toller Sport und ich

glaube, dass man Ingo Kreykenbohm

auch weiter dazu bewegen kann, das

fortzuführen. Denn ich halte es für notwendig,

dass auch etwas für die Amateure

getan wird. Wir können nicht

alles nur für die Profis machen. Das ist

genau wie mit dem Nachwuchs, für den

wir was tun müssen.“

Übrigens: Um den Nachwuchs zu

fördern und auch dafür zu sorgen, dass

er dem Reitsport treu bleibt, muss man

laut Hausknecht „viel mehr Erfolgserlebnisse

für die Jugend schaffen.“ So

stellt er auch die Frage, warum z.B.

nicht alle Teilnehmer, die in einem E-

Springen 0-Fehler reiten, eine Schleife

erhalten, damit sie mit einem Erfolgserlebnis

nach Hause fahren?

Maja Weinkopf mit ‚Namib W’ auf dem Sprung zum Sieg

25

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Klaproth feiert Doppelsieg

Am Sonntagnachmittag bildete dann

das S-Springen mit Stechen um

den Wanderehrenpreis „Silberner

Steigbügel“ den krönenden Abschluss.

Und der endete kurios. Denn in dem

13-köpfigen Starterfeld gelang nur dem

für die Sportförderung Löwen Classics

startenden Dirk Klaproth mit seinen

Pferden ‚Zalandra’ und ‚Chereon’ eine

Nullrunde, so dass das Stechen um den

Sieg entfiel und er mit beiden Pferden

Platz 1 belegte. „Trotzdem war der

Parcours alles in allem fair gebaut und

schön zu reiten“, erklärte der strahlende

Sieger.

Regionaler Turniersport

noch dazu der Sieg mit ‚Cheereon’

dazu, freut mich ganz besonders. Er

hat heute sein ersten S gewonnen.

So kann es weitergehen...“, erklärte

Klaproth, der dieses Springen

schätzungsweise schon 4 Mal gewinnen

konnte.

zog. „Die Zuschauerresonanz war sehr

gut, es hat keine Unfälle gegeben, alle

Reiter waren zufrieden und auch das

Wetter war für Pferd und Reiter

super.“

Dabei hatte auch Klaproth v o r

dem Springen „schon damit

gerechnet, dass die Prognose

von Piotr Gospodarek

aufgeht“, der sich 4 - 5 Nuller

gewünscht. hatte. „Wie

Roman angefangen hat, habe

ich bis zur Mitte des Parcours

auch gedacht, das läuft“.

Doch dann kassierte der für

den gastgebenden Verein

startende Duchac, der genau

wie Jörg Schäfer 2 Pferde gesattelt

hatte, einige Fehler.

„Roman Duchac und Jörg Schäfer hätten

mir schon gefährlich werden können,

wenn sie ins Stechen gekommen

wären. Obwohl ich auch glaube, dass

ich mit meinem Pferd ‚Zalandra’ hätte

gut vorlegen können. Sie ist ein sehr

grundschnelles Pferd, im Moment in

einer super Verfassung und hat letzte

Woche auch gerade S gewonnen. Jetzt

Eine der ältesten Bundesveranstaltungen

im Pferdesport ist der Wettkampf um

die „Goldene Schärpe“. Dabei zeigt die

Tatsache, dass es vom 05. - 07.07.2019

134 Ponyreiter der Disziplin

26

Rang 3 holte sich Katharina Rohn

von der RG Kreiensen-Rittierode, die

mit ‚Lyonello’ nur einen Zeitfehler

kassierte.

„Wir sind sehr zufrieden“

So lautete das Fazit, das Franziska

Koch am Ende des Jubiläumsturniers

in dessen Rahmen übrigens am

Samstagabend eine Diashow mit Fotos

aus den vergangenen Jahren und von

der Entstehung des RTV gezeigt wurde,

Vielseitigkeit aus ganz Deutschland

in das niedersächsische Beedenbostel

lockte, welchen Stellenwert diese

bundesweite Einstiegsprüfung hat.

Und da die Goldene Schärpe schon

einigen international

Dirk Klaproth (hier auf ‚Zalandra’)

feierte einen Doppelerfolg

erfolgreichen

Busch-Reitern

den Weg in die

Leistungsspitze

geebnet hat, war es

nicht verwunderlich,

dass viele der

Dabei geht ein großes Dankeschön an

die Sponsoren und die ehrenamtlichen

Helfer, ohne die eine solche

Veranstaltung gar nicht durchgeführt

werden könnte.

So steht bereits jetzt für die Veranstalter

fest, dass man im nächsten Jahr am

ersten Juliwochenende wieder ein

Turnier in diesem Rahmen durchführen

wird.

Text und Fotos: K.B.

RFV Beedenbostel

Hannover gewinnt Goldene Schärpe der Ponyreiter

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Teilnehmer aus Familien stammen, in

denen das Vielseitigkeitsreiten eine

lange Tradition hat. So konnte die

Rekordbeteiligung aus dem letzten

Jahr sogar noch um ein Team gesteigert

werden, so dass 28 Mannschaften

aus 14 Landesverbänden an den Start

gingen.

„Es war eine gute Entscheidung,

die Quote der teilnehmenden

Mannschaften 2018 abzuschaffen.

Jeder Verband darf maximal 4 Teams

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plus 2 Einzelreiter stellen, und das

haben die Landesverbände auch 2019

sehr gut ausgeschöpft. Leistungsmäßig

haben wir bei diesem großen

Starterfeld natürlich auch eine große

Bandbreite gesehen. Einige Ponys

waren sehr guckig bei einem bunten

Boot im Gelände, das ganz normale

Abmessungen hatte, aber die gleichen

Ponys haben auch im Parcours

vor bunten Hindernissen genau

hingeschaut. Es liegt also in der Hand

der Landestrainer, die jungen

Vielseitigkeitsreiter und ihre

Ponys so auszuwählen, dass sie

den Anforderungen auch wirklich

gewachsen sind. In jedem Fall hat die

hohe Zahl der Ponyreiter dazu

beigetragen, dass wir hier eine

wunderbare Veranstaltung mit

hervorragender Stimmung und

wirklich sehr qualitätsvollen Paaren

hatten“, zog Fritz Lutter, Bundestrainer

der Pony-Vielseitigkeitsreiter, Bilanz.

Am Ende überzeugte Team III des

gastgebenden Pferdesportverbands

Hannover mit Mannschaftsführer

Claus Erhorn. Nach Top-Leistungen

in den Teilprüfungen Dressur,

Stilspringen, Stilgeländeritt,

Vormustern, Theorie und einem

- nicht gewerteten - Fitnesstest der

Reiter standen Lara Lemke mit ‚Prins

Maestro’, Juli Madita Endrikat mit

‚Special Fantasy TSF’, Nike Meier

mit ‚Sammy Joe’, Greta Reinstorf mit

‚Wespe HE WE’ und Greta Laetizia

Tidow mit ‚Steediek Mac Diamond’

Regionaler Turniersport

an der Spitze, die bereits nach der

Dressur die Führung übernommen

hatten.

Silber holten sich die Westfalen (Gina

Austrup mit ‚Casablanca’, Theresa

Isabell Welsch mit ‚Aureli D’, Lina

Jablonski mit ‚Sirtake BEVS’, Fritz

Jellkmann mit ‚Mattis’ und Mia

Henrichmann mit ‚Pyrmont’s Beauty

Boy’), die den Hannoveraner immer

dicht auf den Fersen waren, unter der

Leitung von Christa Middendorf.

In der Dressur noch etwas

abgeschlagen, holten die jungen

Busch-Reiter aus Schleswig-Holstein I

(MF Rebekka Gerken und Sven Luchs,

Amelie Josepha Hagen mit ‚Nogger

Boy’, Neel Friedrich Dehn mit ‚Rum

Key’, Maximiliane Witthoefft mit

‚Dörthe’, Mathilde Roskothen mit

‚Wagria Cassino’ und Matti Garlichs

mit ‚Andante D’) mit überzeugenden

Leistungen im Gelände und Parcours

dann noch gewaltig auf und sicherten

sich die Bronzemedaille.

Nike Meier und Fritz Jelkmann

beste Einzelreiter

Die guten Leistungen der Teams auf

den Podestplätzen schlugen sich auch

in der Einzelwertung des in zwei

Abteilungen geteilten Starterfeldes

nieder. So konnte Nike Meier

(Hannover III), deren Bruder Tom

bereits 2017 mit Pony ‚Sammy Joe’ im

hannoverschen Siegerteam in

Überherrn ritt, die erste Abteilung

für sich entscheiden. Beide

Geschwister kommen aus der

Vielseitigkeits-Hochburg Luhmühlen.

Der Siegerin folgen Reiterinnen aus

dem Landesverband Weser-Ems auf

den Plätzen 2 und 3: Helena Schmedt

(Weser-Ems I) mit ‚Double Blue’ und

Lore Rehkamp (Weser-Ems II).

In der zweiten Abteilung siegte

Fritz Jelkmann mit ‚Mattis’ aus dem

westfälischen Silber-Team vor Greta

Laetitia Tidow, die mit ‚Steendiek

Mac Diamond’ und der Wertnote 9,5

in der Dressur nicht zu schlagen war.

Platz 3 ging an Neel Friedrich Dehn

(Schleswig Holstein I) mit ‚Rum Key’

„Wir haben nach einer

Trainings-Vielseitigkeit vor 2 Jahren

versucht, den veranstaltenden RFV

Beedenbostel zu überzeugen, die

Goldene Schärpe Ponys - also die

tollste Vielseitigkeitsprüfung der

Welt - 2019 auszurichten. Der Verein

hat das mit Bravour gemeistert. Im

Namen des Vielseitigkeitsausschusses

in der Bundesjugendleitung möchte

ich mich ganz herzlich bedanken bei

Voker Huthmann und Andreas Kiesel

mit ihrem gesamten Team, dass sie

uns so eine schöne Goldene Schärpe

beschert haben, inklusive einer

riesigen Party. Danke auch an das

Ehepaar Buhr, die das ganze hier

maßgeblich unterstützt hat, sowie

den vielen Helfern im Hintergrund“,

bedankte sich Hanna Rogge von der

Bundesjugendleitung (FN).

Quelle: FN/Tina Pantel

Foto: Tina Pantel

27

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Die Bettenröder Dressurtage haben

sich längst zu einer festen Institution

entwickelt und sind aus dem Turnierkalender

nicht mehr wegzudenken. Denn

in Reiterkreisen hat sich schnell herumgesprochen,

dass hier top Bedingungen

und eine sehr familiäre Atmosphäre

auf die Teilnehmer warten, so dass die

Dressurtage neben regionalen Spitzenreitern

auch immer wieder Nationenpreisreiter

und Championatsteilnehmer

nach Südniedersachsen locken. Dabei

hat man laut dem ehemaligen Bundestrainer

Klaus Balkenhol, der mit seiner

Tochter Anabel zum ersten Mal in Bettenrode

zu Gast war, „schon beim ersten

Ankommen einen hervorragender

Eindruck. Dieses Turnier ist wirklich

von Menschen gemacht worden, die

von dieser ganzen Geschichte wirklich

Kenntnisse haben. Angefangen

von diesen Plätzen und dem Ambiente

drumherum, das ist alles sehr, sehr für

die Reiter gemacht, das ist sehr schön.“

Und auch Carina Bachmann, die zu

den Dauergästen hier gehört, bestätigt:

„Das ist der Wahnsinn, was die hier auf

die Beine stellen.“

So konnte sich Anlagenbetreiber Philipp

Hess, der gemeinsam mit dem

Reitverein Hof Bettenrode und seiner

Familie die Bettenröder Dressurtage

auf die Beine stellt, auch zum 15. Jubiläum

vom 10. - 14.07.2019 über „ein

sehr hochkarätiges Starterfeld“ freuen.

„Es waren tolle Reiter und Ausbilder

hier, die den Weg nach Bettenrode gefunden

haben. Das war auch schon im

Burgpokal zu sehen, aber auch in den

anderen Prüfungen waren wirklich viele

erfahrene tolle Paare am Start, die

auch schon Leistungen außerhalb von

Regionaler Turniersport

Hochkarätiges Starterfeld zeigt Spitzensport

bei den 15. Bettenröder Dressurtagen

Bettenrode gebracht haben“, erklärte

er und fügte schmunzelnd hinzu: „Die

Trauben hängen hoch hier.“ Und diese

Aussage kann der sportliche Leiter der

Bettenröder Dressurtage, Klaus Storbeck,

nur bestätigen. „Für so ein regionales

oder auch überregionales nationales

Turnier geht’s nicht viel besser.

Wir haben im Großraum Göttingen mit

Nörten-Hardenberg und mit Bettenrode

für den Dressurbereich zwei außergewöhnlich

gute Veranstaltungen mit Top

Reitern.“

Dabei hatte sich die Veranstalter in diesem

Jahr dazu entschlossen, die Dressurtage

auf 5 Tage zu erweitern. Denn

im letzten Jahr war laut Hess der „Donnerstag

schon sehr, sehr voll, da war am

Ende kaum Luft, deswegen haben wir

gesagt, wir wollen das doch lieber ein

bisschen auseinander ziehen.“

So startete die Jubiläumsveranstaltung

am Mittwoch mit Prüfungen für

die jungen Pferde und am Donnerstag

sattelten die Amateure ihre Pferde. Ab

Freitag standen dann die bis zum Grand

Prix Special ausgeschriebenen Prüfungen

auf dem Programm, bei denen die

Profis ihr Können unter Beweis stellten.

Hier ließ Petrus die Teilnehmer im

wahrsten Sinne des Wortes im Regen

stehen. „Wir hatten in Summe 40 Liter

Wasser auf den Quadratmeter, das hat

uns auch vor neue Herausforderungen

Anabel Balkenhol (hier mit ‚FRH Davinia la Douce’) feierte eine erfolgreiche Premiere

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Regionaler Turniersport

gestellt. Wir haben Freitagmorgen ganz

früh 2 große Züge Schotter bestellt,

um die Wege wieder zu befestigen und

haben Gummimatten vor den Stallzelten

verlegt“, erzählt Philipp Hess.

Doch die Wettereskapaden taten gutem

Sport keinen Abbruch. Denn „am Freitag

war der Prüfungsplatz ganz, ganz

schnell wieder zu bereiten“ und Dank

des großartigen Einsatzes der fleißigen

Helfer sowie der ansässige Feuerwehr,

die zusätzlich das Oberflächenwasser

abgesaugt hat, war auch der Abreiteplatz,

der einem kompletten See glich,

am Samstagvormittag „wieder ganz

wunderbar zu bereiten.“ Diese Aussage

konnte auch Thomas Wagner nur

bestätigen: „Man muss wirklich sagen,

Familie Hess macht hier eine ganz tolle

Sache mit dem Turnier. Gerade jetzt

auch bei den Witterungsverhältnissen.

Die haben wirklich zugesehen, dass die

Plätze super bereitbar sind. Also das

ist schon wirklich top gemacht für die

Pferde, die Reiter. Das ist alles super

organisiert hier und wir kommen gerne

immer wieder hier her.

So zeigte sich Anabel Balkenhol bereits

am Freitag im Kurz Grand Prix erfolgreich

und setzte sich im Sattel von ‚FRH

Davinia la Douce’ an die Spitze des

22-köpfigen Starterfeldes. Die Plätze 2

und 3 gingen an Carina Bachmann auf

‚Tarantino S’ sowie Cora Jacobs (Ges.

f. Jagdreiterei - RV Westerode) mit

‚Never ever’.

Und auch im Grand Prix Special am

Sonntag zeigten sich die beiden in

Auch Carina Bachmann und ‚Tarantino S’ hatten ein erfolgreiches Wochenende

toller Form und übernahmen als vorletzte

Starter die Führung. Doch dieses

Mal drehte Carina Bachmann den Spieß

um und sicherte sich knapp den Sieg.

Platz 3 holte sich Sabrina Geßmann mit

‚Senegal’.

„Wir sind jetzt auch schon ein paar

Jahre öfter nach Bettenrode gekommen

und kommen immer gerne, weil die

Familie Hess das wirklich so toll

organisiert hier und alles so familiär

und herzlich ist. Und wenn es dann mit

so einem Erfolg am Ende noch gekrönt

wird, fahren wir jetzt sehr glücklich

und zufrieden nach Hause“, erklärte

Bachmann und kündigte schon einmal

an: „Wenn es nächstes Jahr passt und

wir die passenden Pferde haben, dann

kommen wir sehr gerne wieder.“

Thomas Wagner siegt

im NÜRNBERGER BURG-POKAL

Bevor es dann am Sonntag für die 10

Teilnehmer im Grand Prix Special

ernst wurde, stand mit der 7. Etappe

im NÜRNBRGER BURG-POKAL ein

weiteres Highlight auf dem Programm.

Und auch hier dominierten Holga

Finken mit ‚Gino 642’ sowie Thomas

Wagner mit ‚Soul Men’, die bereits in

der Einlaufprüfung an 1. und 2. Stelle

gelegen hatten. Doch dieses mal führte

kein Weg an Thomas Wagner vorbei,

der mit glatten 76,000 % den bis dahin

führenden Finken auf Rang 2 verwies.

3. wurden Anabel Blakenhol und ‚High

Five’.

Jan-Eric Bremer

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Übrigens: Alle 8 platzierten Paare lagen

deutlich über der 70%-Marke, was

ein Beleg für die gute Qualität des Starterfeldes

war.

Jetzt wartet auf Thomas Wagner, der

auf dem Kronenhof in Bad Homburg

zuhause ist, im Finale beim Frankfurter

Festhallenturnier ein echtes Heimspiel.

29

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Regionaler Turniersport

Holga Finken und ‚Gino 642’

Denn zwischen dem Ausbildungsstall

und dem Finalviereck liegen gerade 20

Kilometer.

So hat dieser Sieg auch einen besonderen

Stellenwert für Thomas Wagner, der

sich dieses Jahr in Bettenrode ganz

auf den Burgpokal konzentriert hat.

„Der Burgpokal ist ja für die besten

Nachwuchspferde. Und wenn man ein

gutes, qualitätsvolles junges Pferd hat

ist es auch eigentlich immer so das

Jahresziel, sich zu qualifizieren.“ So

zeigte sich Wagner mit seiner Runde

„sehr zufrieden“ fügte aber hinzu:

„Klar, Kleinigkeiten gibt es immer, die

man verbessern kann. Aber gerade im

Vergleich zu gestern hatte ich heute

noch mal ein besseres Gefühl drinnen,

es war nochmal alles kontrollierter,

ausdrucksstärker.“

Thomas Wagner war mit ‚Soul Men’ nicht zu schlagen

etabliert hat, weil wir einen großen

Helferstab haben, der da hinter steht

und uns unterstützt.“ So geht „auf jeden

Fall ein großes Dankeschön an das tolle

Team. Die haben sich total bemüht,

haben richtig Gas gegeben und über die

Tage hinweg einen super Job gemacht!“

Allerdings steht für die Veranstalter

noch nicht fest, ob und in welcher Form

es im es im nächsten Jahr eine Neuauflage

des Turniers geben wird. Denn

so eine Veranstaltung ist auch nicht

ohne die Unterstützung von Sponsoren

durchzuführen.

Positive Turnierbilanz

Nach dem sich die Veranstalter am

Sonntag über trockenes Wetter und

tollen Sport freuen konnten, zog Philipp

Hess dann doch noch eine positive

Bilanz der Jubiläumsauflage. „Wenn

man jetzt so sieht, was wir gemacht

haben, was wir machen mussten,

um dem Wetter Herr zu werden und

wenn man dann sieht, wie es am Ende

ausgegangen ist, dann kann man sagen:

‚Ja, es ist gut geworden, es hat sich

dann noch zum Positiven entwickelt.’ “

Dabei war es laut Hess „definitiv

nur möglich, das sich dieses Turnier

30

Philipp Hess und der ehemalige Mannschaftsolympiasieger und Dressurbundestrainer

Klaus Balkenhol mit dem Kunststoffpferd, das im Rahmen des Welcomeabends am Freitag zu

Gunsten von „Reiten gegen den Hunger“ versteigert wurde. „Wir profitieren von dem Sport. Uns

geht es allen so gut und wir möchten dementsprechend auch ein Zeichen setzen. Das wir auch

etwas tun für die Menschen, denen es nicht so gut geht, wie es uns jetzt geht“, erklärt Hess die

Wohltätigkeitsaktion.

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„In diesem Jahr konnten wir wieder

Sponsoren für uns begeistern, was auch

nicht einfach ist. Aber wir wissen

Regionaler Turniersport

nicht, ob uns das wieder gelingt.

Deshalb wird man auch sehen, was

sich 2020 dann ergibt“, so Hess.

Text und Fotos: K.B.

Bei den Bettenröder Dressurtagen gehört die Verleihung von Sonderehrenpreisen zur Tradition. So wurde Emma Kanerva durch Christoph und

Ilse Hess für ihr gutes Reiten mit dem Ulrich-Diebig-Gedächtnispreis, der dem Schwiegervater von Christoph Hess gewidmet ist, ausgezeichnet.

Außerdem erhielt Gesa-Christine Ossenkopp den in der S-Dressur für Amateure erstmals vergebenen Fairness-Preis. „Das Projekt ,Fair geht vor’ ist

eine Aktion der Persönlichen Mitglieder der FN, bei der eine junge Jury im Alter von 17 - 27 Jahren den respektvollen Umgang der Reiter mit ihrem

Pferd, auch nach dem Ritt bewertet“, erklärt Philipp Hess.

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Reitturniere haben beim Ländlichen

RV Moringen eine lange Tradition.

Schließlich wurde hier bereits in den

50er Jahren um Siege und Platzierungen

gekämpft. Natürlich hat sich seitdem

einiges verändert. So wurden die

Bedingungen immer weiter verbessert,

so dass seit einigen Jahren auch

S*-Springen ausgeschrieben werden

können. Und die locken immer wieder

zahlreiche Reiter aus Nah und Fern auf

die Anlage an der Burgbreite.

Dabei hatten in diesem Jahr zwar

weniger Teilnehmer ihre Nennungen

abgegeben, doch Uwe Laubinger

zeigte sich trotzdem zufrieden. „Wir

haben genügend Auslastung, einige

Prüfungen mussten sogar geteilt

werden und auch die Cracks sind wie

immer dabei. Also Moringen wird nach

wie vor angenommen“, erklärt der 1.

Vorsitzende und fügt nicht ohne Stolz

hinzu: „Das Schöne da dran ist, dass

man sich darauf verlassen kann, dass

die auch kommen. Das bestätigt einem

doch, dass man alles richtig gemacht

hat.“ Denn nicht nur Laubinger ist der

Meinung, dass die ‚großen Namen’

nicht nach Moringen kommen würden,

wenn die Bedingungen nicht gut

wären. Auch Dirk Klaproth bestätigt:

„Ich achte erst auf die Bedingungen

auf einem Turnier bevor ich auf das

Gewinngeld gucke, und die Moringer

haben die letzten Jahre die Böden super

in Schuss, es gibt 2 Abreiteplätze, man

hat alles dicht beieinander. Also, für

ein ländliches Turnier geht es fast nicht

besser!“ Und diese Aussage kann Björn

Biedermann nur bestätigen: „Man fühlt

sich hier wohl. Die Leute sind nett, die

Bedingungen sind gut und die geben

sich viel Mühe hier!“

Regionaler Turniersport

Ländlicher Reitverein Moringen

Traditionelles Reitturnier bietet erneut tollen Sport

Dabei bekam das Thema Bedingungen

in diesem Jahr eine ganz besondere

Bedeutung. Denn nach dem die Plätze

durch das 14-tägige Wässern vor

Turnierbeginn am Freitag in einem top

Zustand waren, fing es nachmittags an

wie aus Eimern zu schütten. „Das war

so schlimm, dass wir von der Tribüne

aus nicht einmal erkennen konnten,

wer da reitet, der Regen war so dicht

und viel, das war wie eine Wand“,

erzählt Laubinger. Und da am Samstag

und Sonntag u.a. noch die beiden

S*-Springen auf dem Programm

standen wurde beschlossen, die

Veranstaltung zur Schonung der Plätze

abzubrechen und die übrigen Springen

auf die anderen Tage zu verteilen.

„Das Resultat war natürlich, dass wir

morgens 1 Stunde früher anfangen

mussten und es abends 1 Stunde länger

dauerte. Aber am Samstag haben uns

viele Reiter bestätigt, dass das die

richtige Entscheidung war.“

Björn Biedermann und ‚Capo 23’

wiederholen Vorjahressieg

So erlebten die zahlreichen Zuschauer

bereits am Samstag im Punkte-Springen

der Klasse S*, wo von 40 genannten

Teilnehmern 22 an den Start gingen,

spannenden Sport. Hier gelang es 6

Paaren den Parcours mit der vollen

Punktzahl zu beenden, allerdings

war erneut keiner schneller als Björn

Biedermann vom RC Elmgestüt

Drei Eichen mit ‚Capo 23’. Dabei

hatte Christopher Bartels von der

Turniergemeinschaft Burgwedel mit

‚Chardonnier’ schon gut vorgelegt,

doch auch die für den RV Vorsfelde

startenden Mali Spahrbier war mit

‚St.Laurion’ schneller.

„Ich hatte schon das Gefühl, dass heute

was gehen könnte, weil er jetzt von

Woche zu Woche immer besser wurde.

Und das Training war schon sehr, sehr

gut“, stellte der Betriebsleiter des

Elmgestüt Drei Eichen zufrieden fest.

So möchte Biedermann auch nächstes

Jahr gerne wieder kommen. „Vielleicht

auch mit ein paar Pferden mehr, wir

haben ja auch eine eigene Zucht und

jetzt einige Junge, die nachkommen.

Mit denen kann man dann gut Springpferdeprüfungen

hier reiten.“

Dirk Klaproth und ‚Zalandra 2’

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Björn Biedermann war mit ‚Capo 23’ erneut nicht zu schlagen

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Regionaler Turniersport

Mali Spahrbier und ‚St.Laurion’ sprangen

in beiden S-Springen auf Rang 2

Am Sonntag bildete dann erneut das

S*-Springen mit Siegerrunde, in dem

allerdings nur 10 Paare am Start waren,

den krönenden Abschluss der Moringer

Reitertage. Dabei hatte Uwe Laubinger

bereits am Samstag festgestellt, dass

„die Nennungen für das S am Sonntag

noch nicht so hoch“ sind. Dennoch

zeigte er sich optimistisch, dass einige

Reiter noch nach nennen. „Das haben

wir eigentlich jedes Jahr, weil viele erst

einmal gucken wollen, wie sich der

Platz reitet.“

Allerdings kann der Grund für die

geringe Starterzahl in diesem Jahr

nicht an den Platzverhältnissen oder

dem Umfeld gelegen haben, wie Dirk

Klaproth betont. „Die Bedingungen

waren sehr gut. Man hat weder

Samstag noch Sonntag etwas davon

gesehen, dass es Freitag so geregnet

hat. Die Veranstaltung war traumhaft

durchorganisiert und auch die

Verpflegung war tip top.“ Außerdem

hat Parcourschef Piotr Gospodarek

laut Uwe Laubiger „wieder super

Parcourse gebaut“ in denen er die

Hindernisse regelmäßig umgesetzt hat,

„damit der Platz immer gleichmäßig

belastet wird.“

‚Zalandra 2’, der bereits im Umlauf

neben Björn Biedermann und ‚Capo 23’

die einzige Nullrunde gedreht hatte,

erneut fehlerfrei zu bleiben. So sicherte

sich der für die Sportförderung Löwen

Classics startende Seriensieger dieser

Prüfung den erneuten Erfolg. „Ich weiß

es nicht genau, aber ich glaube 5 Mal

habe ich das schon geschafft“, freute

sich Klaproth, der seine Stute extra nur

am Sonntag eingesetzt hatte. „Ich hatte

schon vor, den Sieg zu wiederholen,

weil ‚Zalandra’ auch die letzten Turniere

super in Schuss war. Sicherlich gehört

Christopher Bartels und ‚Chardonnier’ auf dem Weg

zu Platz 3 im Punktespringen der Klasse S*

auch immer ein Quäntchen Glück dazu

und man kann nie sagen ‚ich schaffe

das’, aber mein Ziel war das schon“,

erklärte er.

Und das die 11-jährige Schimmelstute

„einfach eine unheimliche

Kämpfernatur“ ist, hat sie schon

mehrfach bewiesen. Schließlich konnte

sie in Morigen den 3. Großen Preis

hintereinander gewinnen.

Platz 2 sicherte sich erneut Mali

Spahrbier auf ‚St.Laurion’ vor Björn

Biedermann mit ‚Capo 23’.

Foto: Hans-Peter Niesen

So sahen die zahlreichen Zuschauer

nicht nur in der Siegerrunde, für die sich

4 Paare qualifizieren konnten, guten

Sport. Hier gelang es allerdings nur Dirk

Klaproth mit seiner selbstgezogenen

Dirk Klaproth sicherte sich auf ‚Zalandra 2’ den 3. Sieg in Folge

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Foto: Hans-Peter Niesen

Der 1. Vorsitzende Uwe Laubinger und der neue Turniersprecher

Marcus Klaßen gratulieren Dirk Klaproth und Mali Spahrbier

Erst 2016 war das Hannoversche

Landesturnier HA.LT vom Reiterstadion

in Hannover auf das Rennbahngelände

in Verden umgezogen und schon dieses

Jahr wartete eine erneute Änderung

auf Teilnehmer und Zuschauer. Denn

vom 19. - 21.07.2019 standen bei den

Hannoverschen Landesmeisterschaften

Dressur und Springen die Altersklassen

Pony, Children, Junioren und Junge

Reiter im Mittelpunkt. Die Reiter und

Amateure ermittelten ihre neuen

Titelträger auf dem Turnier in Elmlohe

(vom 01. - 04.08.2019).

Regionaler Turniersport

So konnte Uwe

Laubinger, der

bereits am Samstag

ein positives

Zwischenfazit

gezogen hatte,

erneut feststellen:

„Ich bin sehr

zufrieden mit

allem und auch

von dem Besuch

bin ich begeistert.“

Und auch an die

vielen Helfer und

Sponsoren geht ein

großes Dankeschön,

HA.LT in Verden

Young Champions feiern ihre Medaillen

zu empfehlen und die nachrückenden

Talente, die noch nicht um die Landesmeistertitel

reiten, gingen in den sog.

Scouting-Prüfungen an den Start.

„Wir haben viele positive

Rückmeldungen von den Aktiven und

ihren Eltern bekommen, dass beim Landesturnier

dieses Jahr der Jugendsport

dass sie erneut mit dabei waren. „Das

ist alles super gelaufen. Wir waren mit

Ehrenpreisen sogar so gut bestückt,

dass jeder etwas in die Hand bekommt.

Sogar die Helfer der Reiter haben einen

Futtersack erhalten.“

So wird es auch 2020 wieder ein

Reitturnier in Moringen geben, das

erneut an 3 Tagen im Juli stattfinden

wird. Denn „die Helfer finden das mit

3 Tagen wesentlich besser. und wir

können auch so super Prüfungen mit 2

S-Springen und mehreren M-Springen

bieten“, erklärt der 1. Vorsitzende.

Text und Fotos: K.B.

ganz im Mittelpunkt steht. “, so Waltraud

Böhmke, stellvertretende Vorsitzende

des Landesverbandes. Und auch Klaus

Oetjen, stellvertretender Vorsitzender

und Mitglied der Turnierleitung zog ein

positives Fazit: „Die beabsichtigten

Auswirkungen der diesjährigen

vorgenommenen Veränderungen -

eine Entzerrung der sonst 5 prall

„Wir möchten dieses Jahr beim HA.LT

in Verden die Jugend und die Vereine

vermehrt in den sportlichen Fokus

rücken. Die Wettkämpfe um die

Landesstandarte und die Ponystandarte

sowie die Landesponychampionate

bleiben als Herzstück in Verden, ebenso

wie die Finalprüfungen der Cups

Equiva und Vogeley, das Jugend-Camp,

die PSV Kids-Games und die Ehrung

der Prämienpartnerschaftsvereine

der Horst-Gebers-Stiftung“, so der

geschäftsführende Vorstand des PSV

Hannover.

So feierten die Jugend, Regionen, Kreise

und Vereine im Pferdesportverband

Hannover ein großes Pferdesportfest,

bei dem es um 7 Landesmeistertitel in

den Disziplinen Dressur und Springen

ging. Außerdem hatten die

Nachwuchstalente hier die Möglichkeit

sich für die Deutschen

Jugendmeisterschaften in Zeiskam

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PSR Aller-Oker II siegt im Standartenwettkampf der Kreise und Regionen

Am Samstag zog der Mannschafts-Wettkampf der Kreisreiterverbände, bei dem

die Kreise und Regionen ihre besten Mannschaftsreiter in einer kombinierten

Prüfung an den Start schickten, viele Pferdesportfans auf das Verdener Rennbahngelände.

Sie alle fieberten mit den 114 Reitern aus 19 Mannschaften mit,

die ihr Können in einer L-Dressur, einem L-Springen und einem Gelände Klasse

A** unter Beweis stellen mussten. Hier siegte das Team der Pferdesportregion

Aller-Oker II vor Uelzen II und der PSR Aller-Oker I/KRV Gifhorn.

Allerdings unterbrach ein heftiges Gewitter über Verden den Geländeritt, der

aber danach fortgesetzt wurde. So fand die Siegerehrung anschließend im Trockenen

unter dem Dach des Springstadions ohne Pferde statt.

Foto: Susanne Flege

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gefüllten Turniertage - haben sich

erfüllt. Bis auf Samstagnachmittag

hat das Sommerwetter diese schöne

Veranstaltung für unsere jungen

Sportler und die Standartenreiter sehr

begünstigt. Das Unwetter während des

Geländerittes führte zu einer

Unterbrechung und erforderte den

besonderen Einsatz aller Beteiligten.

Mit Zustimmung der Mannschaftsführer

wurde der Geländeritt nach dem

Unwetter beendet. Diese besondere

Situation wurde hervorragend

gemeistert

Taja Kiesewetter siegt im Nicole

Uphoff Nachwuchschampionat Dressur

powered by EQUIVA

Regionaler Turniersport

Natürlich standen die Titelkämpfe in

Verden im Mittelpunkt, doch es gab

noch andere Höhepunkte. So fand

zum wiederholten Mal das von Nicole

Uphoff-Selke ins Leben gerufene

Nicole Uphoff Nachwuchschampionat

Dressur powered by EQUIVA, das 2013

in Niedersachsen Premiere feierte, statt.

Hier kämpften die besten 8 Junioren bis

15 Jahre, die sich bereits am Sonntagmorgen

in einer L*-Dressur für die

Finalprüfung qualifizieren mussten, in

einer L**-Dressur um die goldene

Schleife und wertvolle Ehrenpreise. So

darf sich der Sieger bzw. die Siegerin

über eine Ausstattung für Pferd und

Reiter freuen und wird 1 Jahr lang

von Nicole Uphoff-Selke gefördert.

Und die Aussicht auf diese Förderung

ist auch für viele ein Anreiz, an dieser

Serie teilzunehmen. Außerdem ist diese

Tour für Jugendliche ein Sprungbrett in

den höheren Dressursport.

Am Ende war Taja Kiesewetter (RSV

Neuenwalde), die auch Vize-Landesmeisterin

bei den Ponyspringreitern

wurde, einfach nicht zu schlagen. Nach

dem sie im Sattel von ‚His little Son’

bereits im Semi-Finale die Nase vorn

hatte, führte auch im Finale kein Weg

an den beiden vorbei. Hier verwies

sie Louisa Vennekel auf ‚Firlefanz 96’

sowie Thia Sophie Becker vom RV

Liebenburg e.V. mit ‚Havanna S’ auf

die Plätze.

K.B.

Foto: Tina Pantel

Foto: Susanne Flege

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Jedes Jahr treffen sich die besten

L-Gruppen Voltigierer Deutschlands,

um ihre Deutschen Meister zu küren.

So zog es vom 28. - 30.06. 2019 27

Mannschaften aus 12 Landesverbänden

auf die Anlage des Renn-und Reitverein

Herxheim e.V. in Rheinland-Pfalz, wo

zum wiederholten Mal der Deutsche

Voltigierpokal ausgetragen wurde.

Unter ihnen auch die Voltigiergruppe

des RFV Papenteich, die nach Platz 2

bei der Sichtung in Hülsen sowie dem

Sieg in Südwalde als einziges Team

aus dem Bereich des PSV Hannover

nominiert wurde (2018 waren es noch

3 Gruppen).

So standen für das Team, bestehend

aus Lilli Albert, Alina Günther, Aileen

J anke, Lara Prilop, Larissa Schorsch,

Ann-Marie Ulbrich, Saskia Vernier, Pia

van der Vliet und Longenführerin Juliane

Hauer, intensive Trainingseinheiten

unter der Leitung von Co-Trainierin

Anna Rechenberg auf dem Programm.

Und da es für die jungen Damen

etwas ganz Besonderes war, an diesem

Wettkampf teilnehmen zu dürfen,

waren die Erwartungen des 8-köpfigen

Teams an sich selber entsprechend groß,

Regionaler Turniersport

Deutsche Meisterschaften im Voltigieren

L-Team der Voltigierer des RFV Papenteich Meine

für Herxheim qualifiziert

als es mit 2 Betreuerinnen am 28.06.

in das 400 km gelegene Herxheim

aufbrach.

Trotz der hohen Temperaturen am

Freitag legte das Voltigierpferd ‚Pauline’

ohne Probleme den Gesundheitscheck

durch den Veterinär ab.

Der erste Teil des Wettbewerbes - die

Pflicht - fand Samstagvormittag statt

und verlief für

die Sportlerinnen

mehr

als

vielversprechend.

Als vorletzte

Mannschaft in der 2.

Gruppe starteten die

Papenteicherinnen

und bekamen eine

Wertnote von 5,7.

In ihrer Abteilung

errangen sie somit

den 2. Platz, in der

Gesamtwertung

lagen sie vorläufig

auf Platz 8.

Am Nachmittag

startete die

Mannschaft mit

der Kür, leider hat sich die 8-jährige

‚Pauline’ gleich am Anfang aus

unerklärlichen Gründen erschrocken,

was einen Sturz vom Pferd mit sich

führte. Pflichtbewusst und sauber

turnten die Voltigiererinnen ihre Kür zu

Ende, aber der Schreck vom Sturz saß

bei einigen noch in den Gliedern. Trotz

des Malheurs bekam das Team eine

Gesamtwertnote von 5,5. Am Ende

hieß es dann für die Mannschaft aus

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Regionaler Turniersport

Papenteich Platz 6 in der Abteilung und

Platz 20 im Gesamtklassement.

„Sie wären gerne ins Finale

eingezogen“, fasste Co-Trainerin Anna

Rechenberg zusammen, „aber leider

war das Glück nicht auf unserer Seite,

Voltigieren ist nun mal ein Sport mit

Lebewesen. Wir haben uns große Mühe

gegeben.“

Trotzdem zog Anna Rechenberg ein

positives Ergebnis aus der Teilnahme

an den deutschen Meisterschaften. Die

Mannschaft ist stolz auf Ihre „Paule“,

die als jüngstes teilnehmendes Pferd

dieser Meisterschaften, der Gruppe

schon vieles ermöglicht hat und durch

die Teilnahme die Gruppe noch mehr

zusammen geschweißt hat.

Bedanken möchte sich die

Voltigiergruppe für die große

Unterstützung durch die

Die „Kranz Distanz“ in Förste,

Südniedersachsen, startete die Saison

mit einem neuen FEI-Event (CEI* 80

km) für Deutschland. Für die meisten

Reiter war es der erste Ritt in der

Saison, welcher durch das südharzer

Vorland führte. An diesem Wochenende

im April gab es nationale Ritte und

Fahrten von 28 km bis 108 km und

einen internationalen FEI-Ritt über 80

km 1* und JY 1*.

Die Wettervorhersage Ende April

war nicht gut, und es sollte das ganze

Pferdesportregion Aller-Oker, den

Kreisverband für Pferdezucht und

Prüfung Gifhorn, der Gemeinde Meine,

der Samtgemeinde Papenteich, der

Volkswagen Sportkommunikation

sowie dem Hauptverein, der in vielen

Belangen hinter dieser Sparte steht.

Wochenende regnen. Nichts desto

trotz kamen die ersten Teilnehmer am

Donnerstag und Freitag auf der lokalen

Rennbahn in Förste an und bereiteten

alles für den Start am Samstagmorgen

vor.

Auf dem CEI* starteten 10 Reiter bei

den Senioren und 3 Reiter bei den

Junioren. Ein internationales Flair

erhielt der Ritt durch die Teilnahme

einer Reiterin aus der Schweiz und

eines Reiters aus Saudi-Arabien.

Nachdem alle

Pferde am Freitag

und Samstag

von den Tierärzten

untersucht

Jetzt wird gemeinsam auf das

bevorstehende Turnier in Meine

vom 06.09. - 08.09.2019 hin

gearbeitet, denn auch hier möchte

sich die Voltigiergruppe mit ‚Pauline’

präsentieren.

Text und Fotos: Anja Eggers

Erster CEI 1* auf der 2. Kranz Distanz in Förste

wurden, starteten die ersten Reiter

7 Uhr morgens in die erste Runde.

Glücklicherweise bei trockenem Wetter

und späterem Sonnenschein. Leider

wurde bald festgestellt, dass Teile der

Strecke durch Fremde ummarkiert

wurden, was von den Reitern gemeldet

und schnell durch den Veranstalter

korrigiert werden konnte.

Fünf verschiedene Schleifen führten die

42 Starter durch Wald und Felder rund

um Förste. Am Morgen war das Gras

vom Tau noch nass, was bei Reitern

und Fahrern Vorsicht walten ließ. Aber

neben den Bodenverhältnissen gab

es auch einige Berge und dazu auch

Höhenmeter zu überwinden. Auf der

langen Strecke über 108 km Nationalritt

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Regionaler Turniersport/Galoppsport

mussten die Pferde Berge mit über

1.600 Höhenmetern überqueren.

Rückblickend beschrieben die

Teilnehmer die Strecke als schwierig,

hart, technisch anspruchsvoll, aber gut

und schön zu reiten.

Auf 80 km international, überquerte

Claudia Bretthauer mit ‚Altana S

Samara’ in einer Zeit von 5:04:15 als

Erste die Ziellinie, dicht gefolgt von

Heike Gerdiken mit ‚FE Sherifa’. Den

3. Platz belegte Tanja Borer aus der

Schweiz mit ihrem Wallach ‚Fareed

Aziz’.

Leider konnte keiner der drei Junioren

den Ritt in der Wertung beenden.

Nach 1-jähriger Pause war es im Juli

endlich wieder so weit - Deutschlands

schönste Naturrennbahn öffnete ihre

Tore für die 140. Galopprennwoche

Am weißen Stein und die schnellen

Vollblüter dominierten wieder das

Geschehen in Bad Harzburg. Dabei

wurde den Turffreunden auch vom

20. - 28.07.2019 an 5 Renntagen eine

bunte Mischung aus Flachrennen,

Hindernis- und Jagdrennen geboten.

Denn gegen den Trend auf den

deutschen Rennbahnen wird dem

Hindernissport in Bad Harzburg ein

großer Platz eingeräumt. So wurde

bereits am Eröffnungstag erstmals das

„German Grand National“, ein mit

12.000,00 Euro dotiertes Listen-Jagdrennen

über 4.800 Meter, ausgetragen,

an beiden Sonntagen fanden erneut

die Seejagdrennen statt und am

38

Auf den nationalen 108 km überquerten

3 Reiter gleichzeitig die Ziellinie mit

einer Reitzeit von 8:01. Elke Schulze

mit ‚Courage’, Archie Jürgen Deneke

mit ‚Edil`s Evolution’ und Bernhard

Dornsiepen mit seinem ‚Rio’ belegten

den 1. Platz. Die Fahrt über 108 km

gewann Christina Böker mit ihrem

Traber ‚Molimo.’

Die Reiter und Fahrer des KDR/KRF

und MDR/MDF konnten fast alle den

Wettbewerb in der Wertung beenden.

Zusammenfassend lässt sich sagen,

dass es eine schöne Veranstaltung war,

mit einem positiven Feedback der

Teilnehmer. Das Wetter hielt sich bis zur

Siegerehrung und die Reiter konnten

während des Rittes die Schönheit der

Natur bei Sonnenschein genießen.

Bezüglich der Streckenlänge war für

jeden Reiter etwas dabei, sodass Pferde

und Reiter/Fahrer einen guten Start in

die Saison 2019 hatten.

Vielen Dank an den Reitverein

Förste, die vielen freiwilligen Helfer,

Tierärzte und Organisatoren des Aynur

Endurance Teams von Anne Wegner,

die diese Veranstaltung so großartig

gemacht haben. Wir freuen uns auf den

nächsten Distanzritt in Förste.

Antje Weida

Fotos: Jan Kirschnick,

www.horse-endurance.de

140. Galopprennwoche Bad Harzburg - Teil I

Ein Familienfest mit Top Jockeys und tollem Sport

Donnerstag bildete die „Große Bad

Harzburger Hürden-Trophy“, das

mit 12.000,00 Euro höchstdotierte

Hürdenrennen in Deutschland, einen

Höhepunkt.

Dabei durften sich die Zuschauer und

Veranstalter erneut

über zahlreiche

Spitzenjockeys

und -trainer freuen.

So stiegen z.B.

Eduardo Pedroza,

der gerade

innerhalb weniger

Tage die Derbys

in Deutschland

und Schweden

gewinnen konnte,

sowie Bauyrzhan

Murzabayev und

Maxim Pecheur, die mit jeweils 50

Siegen gemeinsam Platz 1 in der

Deutschen Meisterschaft belegen, in

den Sattel. Und auch Hans-Jürgen

Gröschel, Champion und Derbysieger

Markus Klug oder Peter Schiergen

16.300 Zuschauer sahen am ersten Meetingswochende

tollen Galopprennsport Am weißen Stein

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Galoppsport

Rennvereinspräsident Stephan Ahrens (re) freut sich mit,

Bauyrhrzan Murzabayev und Pavel Vovcenko über den

Sieg von ‚Lover Boy’

hatten ihre Pferde gemeldet. „Man

sieht ja, dass die Aktiven die Rennwoche

hier wirklich voll annehmen“

stellte Rennvereinspräsident Stephan

Ahrens nicht ohne Stolz fest.

5.000 Zuschauer zur Eröffnung der

Harzburger Rennwoche

So zog es trotz des frühen Beginn am

Samstag 5.000 Zuschauer auf die

auf die Rennbahn, die für einen

ausgezeichneten Besuch und

entsprechenden Wettumsatz sorgten.

Dabei hatte man laut Ahrens

„Überlegungen angestellt, nehmen

wir diesen PMU-Renntag am Samstag

mit?, die Anfangszeit war ja relativ

früh um 11.00 Uhr. Aber das Ergebnis

zeigt uns deutlich, dass das hier bei uns

geht, weil wir’ne Meetingsbahn sind.

Die Leute sind vor Ort und freuen sich

sogar, wenn wir hier früh anfangen.

Also, ein Konzept, was wirklich voll

aufgegangen ist.“

Hier bildeten die beiden

Superhandicaps, die mit jeweils

20.000,00 Euro dotierten

Basisrennen, die ersten Höhepunkte.

Das Erste gewann der von Toni

Potters in Großenkneten trainierte

‚Dreamcatcher’ mit Alexander Pietsch

im Sattel. Im Zweiten war der von

Pavel Vovcenko in Bremen-Mahndorf

trainierte Favorit des Rennens, ‚Lover

Boy’ unter Bauyrhrzan Murzabayev,

nicht zu schlagen.

‚Mimir’ holt das Seejagdrennen

nach Polen

Am Sonntag strömten dann 10.000

Zuschauer auf die Rennbahn, so dass

sich Stephan Ahrens bereits nach den

beiden ersten Renntagen über ein

Umsatzplus von 15% freuen durfte.

Dabei stand der 1. Lauf der „Race-

Bets.de-Seejagdrennen-Challenge“,

bei dem die Pferde einen See durchqueren

müssen, besonders im

Blickpunkt. Schließlich waren hier

mit ‚Wutzelmann’ unter Lukas Sloup

und dem Saarländer ‚Jupiter’ mit der

ehemaligen Deutschen Meisterin

Sonja Daroszewski im Sattel, u.a.

2 Pferde am Start, die ein solches

Rennen schon gewonnen haben. Am

Ende sicherte sich aber der von Robert

Swiatek in Polen trainierte Außenseiter

‚Mimir’ mit dem Schweden Niklas

Loven im Sattel den Sieg. Nach

Der Favorit ‚Serienlohn‘ sicherte sich mit Jan Faltejsek

einen Start-Ziel-Sieg im German Grand National

3.550 Metern setzte er sich in einer

knappen Entscheidung gegen ‚Good

Girl’ unter Oliver Schnakenberg und

‚Wutzelmann’ durch.

Das wichtigste Flachrennen des Tages,

den Preis des Harzburger Mineralbrunnens,

sicherte sich ‚The Tiger’

mit Bauyrzhan Murzabayev im Sattel.

Damit erhöhte der 24-jährige Kasache

seine diesjährige Siegzahl auf 53.

Positive Zwischenbilanz

So zog Stephan Ahrens am

ersten Sonntag ein mehr als

positives Zwischenfazit. „Wir sind

natürlich sehr zufrieden mit dem

ersten Wochenende“, stellte der

Rennvereinspräsident fest.

Einen ausführlichen Bericht über den

2. Teil der 140. Galopprennwoche

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Reitsportmosaik

Deutsches Spring- und Dressurderby 2019

Das Kultereignis in Hamburg feiert erneuten

Besucherrekord

Das Deutsche Spring- und Dressur-

Derby in Hamburg ist eines der spektakulärsten

Ereignisse im internationalen

Springsport und ein wahres

Kult-Turnier. Kein Wunder also, dass

der legendäre Turnierklassiker für viele

Reiter und Zuschauer der Jahreshöhepunkt

ist. Dabei hat die Faszination

Derby viele Gründe: Der älteste und

schwerste Parcours der Welt liefert

jedes Jahr den Stoff, aus dem Heldengeschichten

entstehen und Derby-

Sieger zu sein, ist ein Titel, den einem

keiner mehr nehmen kann. Und das gilt

übrigens nicht nur für das inzwischen

90. Deutsche Spring-Derby, sondern

auch für das 61. Deutsche Dressur-

Derby sowie die Nachwuchs-Derbys

für U25-Reiter und das Deutsche Pony-

Dressur-Derby.

„Das Derby ist nun mal einfach etwas

ganz anderes und sehr speziell“, erklärt

Christian Ahlmann.

40

Benjamin Wulschner und ‚Bangkok Girl PP’

So durften sich die zahlreichen Zuschauer

auch vom 29.05. - 02.06.2019 über tolle

Starterfelder freuen. Schließlich hatten

Vielseitigkeits-Weltmeisterin Sandra

Auffarth, die im letzten Jahr ein fulminantes

Debüt im Derbypark feierte,

und diverse einstige Derby-Sieger erneut

ihre Pferde gesattelt. Und auch

im Dressur-Stadion gab es ein Wiedersehen

mit ehemaligen Derbysiegern.

Doch wer letztlich am Sonntag

im 61. Dressur- bzw. 90. Springderby

an den Start gehen durfte, stand erst

nach den jeweiligen Qualifikationen

fest. Dennoch machte Derby-Chef

Volker Wulff bereits im Vorfeld keinen

Hehl aus seinem Sieger-Wunsch. „Es

wäre phänomenal, wenn wir beim

Jubiläums-Derby eine Frau als Siegerin

feiern könnten.“ „Aber es wird schwer,

wir hatten selten ein so starkes und

zudem auch schon derbyerfahrenes

Starterfeld. Das wird richtig spannend!“

Benjamin Wulschner gewinnt

erste Derby-Quali

So erlebten die Zuschauer bereits am

Mittwoch mit der 1. Qualifikation zum

Turnierklassiker Derby-Feeling. Hier

war Benjamin Wulschner, der im Sattel

von ‚Bangkok Girl PP’ eine sehr

schnelle fehlerfreie Runde hinlegte,

nicht zu schlagen. „Die Stute ist sehr

grundschnell und ehrlich gesagt auch

ein bisschen verrückt“, lachte der Sohn

von Holger Wulschner, der vor fast

genau 20 Jahren das Derby für sich entscheiden

konnte und fügte hinzu: „Viel

üben konnte ich nicht, weil ‚Bangkok’

immer heißer wird, je mehr man macht,

aber ich bin mit ihr einen Rodelberg

in der Nachbarschaft ein paar mal rauf

und runter.“

Und auch Hendrik

Sosath, der

mit ‚Quel Chanel’

auf Rang 2 sprang,

blieb im Hinblick

auf Sonntag ganz

gelassen. „Wer hier

gewinnt, hat das

Derby noch lange

nicht gewonnen, das

ist eine völlig andere

Größenordnung.“

Platz 3 ging an Vorjahressieger

Matthew

Sampson, der

sich seinen Sportpartner

‚Quality Old

Joker’ von Springreiterkollegin

Holly

Smith ausgeliehen hatte, die ins Team

für den Nationenpreis in St. Gallen

berufen wurde. „Ich habe ihn nur 5

Mal geritten, aber er ist sehr erfahren

und hat mir das Leben wirklich leicht

gemacht“, erklärte der Brite.

Am Donnerstag wurde es dann auch

für die Derbykandidaten im Dressurviereck

ernst. Im Grand Prix wurden die

Finalisten im 61. Deutschen Dressur-

Derby ermittelt. Hier war der Shooting-

Star der vergangenen Saison, Frederic

Wandres, nicht zu schlagen. Im Sattel

seines Toppferdes ‚Duke of Britain’

verwies er Susan Pape (GBR) auf ‚Don

Nobless’ sowie Anabel Balkenhol mit

‚FRH Davinia la Douce’ auf die Plätze,

die am Sonntag im Finale mit Pferdewechsel

ihren Derbysieger ermittelten.

Und während Balkenhol, die bereits

2015 das Blaue Band gewinnen konnte,

hier auch ihre Stute satteln wollte, kündigte

Susan Pape bereits an: „Ich werde

im Finale allerdings mein Zweitpferd

‚Grafit’ reiten. Er ist sehr ehrgeizig, ein

braves Pferd, das ganz einfach zu reiten

ist. Er wird den anderen beiden keine

Probleme machen.“ Und auch Frederic

Wandres wollte sein Zweitpferd im Finale

reiten. „ ‚Westminster’ hatte beim

Berufsreiterchampionat seine Generalprobe

für Hamburg und hat dort als

bestes Pferd abgeschnitten, das sollte

eigentlich also gut klappen für die anderen

beiden“, ist sich der 31-Jährige

sicher.

Peder Fredricson reitet allen davon

und fährt Mercedes

Am Nachmittag stand dann das Mercedes-Benz

Championat von Hamburg

auf dem Programm, in dem die Teilnehmer

des CSI 5* ihre Pferde gesattelt

hatten. Hier stellte der Schwede Peder

Fredricson mit seinem ‚H&M All In’

einmal mehr unter Beweis, dass die

beiden zu den absoluten Top-Paaren der

Welt zählen. Dabei schaffte Fredricson

als einer der ersten den Einzug in das

13-köpfige Stechen und konnte hier die

volle Routine mit ‚H&M All In’ ausspielen.

Er sauste in 46,34 Sekunden

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ins Ziel und verwies die für Portugal

startende Luciana Diniz im Sattel von

‚Vertigo du Desert’ knapp auf Platz 2.

„Ich habe hier schon so oft als Zweitoder

Drittplatzierte gesessen“, lachte

Diniz, „aber ich bin damit total zufrieden.

Das Pferd ist noch nicht so lange

bei mir und ich bin einfach glücklich,

dass es heute schon so gut geklappt

hat.“

„Ich mag große Rasenplätze, die es erlauben,

den Galopp des Pferdes rauszulassen.

‚All In’ ist sehr gut in Form, er

hatte auch seine Höhen und Tiefen, aber

im Moment ist er wirklich gut drauf“,

freute sich der amtierende Europameister.

„Er ist ein sehr lustiges Pferd, das

sehr heiß sein kann, wenn es in die Prüfung

geht, aber wenn er dann wieder aus

der Arena kommt, ist er total entspannt

und grast gemütlich“ - offensichtlich

weiß ‚All In’, wann es drauf ankommt.

Rang 3 holte sich André Thieme, der es

mit seiner erst 9-jährigen ‚Crazy Girl

V’ eher ruhig angehen lassen hatte.

„Sie ist noch jung und auch nicht ganz

einfach, aber ich glaube, dass sie ganz

viel Potential hat. Ich werde sie in Ruhe

weiter aufbauen und dann schauen wir

mal, wohin die Reise noch geht“, so

Thieme.

Doch nicht nur die Reiter zeigten sich

am Ende der Prüfung zufrieden. Auch

Matthias Kallis, Vertriebsdirektor Nord

PKW bei Mercedes-Benz, strahlte: „Es

war ein toller Wettkampf und es hat

viel Spaß gemacht, dabei zu sein, ich

bin selbst noch richtig außer Atem, obwohl

ich gar nicht

geritten bin.“

Übrigens: Nach der

Ehrenrunde zu Pferd

wartete auf Peder

Fredricson gleich

noch eine weitere.

Denn es ist schöne

Tradition, dass auch

der Sieger-Ehrenpreis,

ein Cabriolet

mit Stern, auf dem

Derby-Platz Probegefahren

wird. Diese

Runde fiel aber eher

ruhig aus und zwar

aus gutem Grund:

„Ich will ja noch ein

paar Tage auf diesem Boden reiten, da

wollte ich keine Furchen reinfahren“,

lachte der 47-Jährige.

Shane Breene gewinnt

2. Derby-Quali

Am Freitag stand natürlich die 2. Qualifikation

zum 90. Deutschen Spring-

Derby, bei der es schon einmal über

die Hälfte der Derbyhindernisse ging,

im Mittelpunkt. Hier dominierten der

Ire Shane Breen mit seinem Allrounder

‚Can Ya Makan’, Sandra Auffarth

mit ‚Nupafeed’s La Vista’ und Matthew

Sampson aus Großbritannien mit

‚Quality Old Joker’ das 49-köpfige

Starterfeld. Sie gehörten genau wie

die Derby- Routiniers Nigel Coupe,

Thomas Kleis, Nisse Lüneburg, André

Thieme oder Benjamin Wulschner zu

Shane Breene mit ‚Can Ya Makan’

den 32 Reitern, die am Sonntag in der

prestigeträchtigen Prüfung an den Start

gehen durften.

Daniel Deußer im Großen Preis

von Hamburg unschlagbar

Der Derby-Samstag stand ganz im

Zeichen der Longines Global Champions

Tour. Hier wartete erneut ein von

Frank Rothenberger anspruchsvoll aber

äußert fair gebauter Parcours auf die 33

Teilnehmer, den nur 4 Paare fehlerfrei

bewältigen konnten.

Hier musste der amtierende Europameister

Peder Fredricson als erstes

einreiten, doch die 49,98 Sekunden

reichten am Ende „nur“ zu Platz 3.

„Vielleicht sollte ich zur Dressur wechseln,

bei meinem Tempo“, witzelte der

47-Jährige. „Daniel ist ein toller Reiter

und hat verdient gewonnen. Nächste

Reitsportmosaik

Fotos: Stefan Lafrentz

Peder Fredricson mit ‚H&M All In’

Daniel Deußer und ‚Jasmien v. Bisschop’

41

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Reitsportmosaik

Woche fahre ich zur nächsten Station

der LGCT nach Cannes und da gibt es

dann kein Dressurtempo mehr“, kündigte

er an.

Mit Daniel ist natürlich Daniel Deußer

gemeint, der mit seiner flinken ‚Jasmien

v. Bisschop’ im Stechen eine super

Runde hinlegte. Allerdings war ihm der

Ägypter Nayel Nassar mit ‚Lucifer V’

dicht auf den Fersen und ritt mit nur

2/10 Rückstand auf Platz 2. „ ‚Lucifer’

ist sehr grundschnell und verliert auch

über dem Sprung keine Zeit. Ich bin

eine Distanz etwas auf der Außenbahn

geritten, ich glaube, da habe ich die

entscheidende Zeit verloren.“

„Ich reite Jasmien seit Oktober

vergangenes Jahr. Sie war anfangs

manchmal ein bisschen ängstlich, wenn

sie die Arena betrat, es fehlte ihr noch

an Selbstvertrauen und Erfahrung,

aber es fühlte sich von Anfang an gut

an. Ich setze große Hoffnungen in

sie“, erklärte Deußer und fügte hinzu:

„Dieser Sieg in Hamburg bedeutet mir

viel, das gehörte zu meinen großen

Zielen. In den letzten Jahren habe ich

es hier nicht aufs Podium geschafft.

Heute mit dem tollen Wetter und dem

tollen Publikum war das natürlich ein

großartiges Gefühl.

In der Global Champions League

(GCL) siegte das Team St. Tropez

Pirates in der Besetzung Olivier Robert

(FRA)/‚Vivaldi Des Meneaux’ und

Pieter Devos/‚Claire Z’. Platz 2 ging an

die Miami Celtics (William Whitaker/

GBR/‚RMF Cadeau de Muze’ und

Shane Breen/IRL/‚Ipswich van de

Wolfsakker’) vor den Paris Panthers

mit Jennifer Gates/USA/‚Capital

Colnardo’ und Nayel Nassar/EGY/

‚Lucifer V’.

Johanna-Sophie Wilhelmi kommt,

sieht und siegt bei den Ponyreitern

Am Sonntag machten die Dressurreiter

den Auftakt zu einem spannenden

Derby-Tag. Dabei wurde es zuerst für

die kleinsten Teilnehmer im Deutschen

Pony-Dressur-Derby ernst, die ihren

Sieger ebenfalls im Finale mit

Ponywechsel kürten. Hier gab es eine

ganz knappe Entscheidung. Letztlich

schaffte es Johanna-Sophie Wilhelmi

aus Isernhagen, die mit ‚Chaplin V’

72,00 % erreichte, sich auf die beiden

Ponys ihrer Konkurrentinnen am besten

einzustellen. Sie sicherte sich mit

insgesamt 209,575 Punkten bei ihrem

ersten Start im Pony-Derby den Sieg

vor Enya Palm, auf ihrem 20-jährigen

Routinier ‚Frühlingstraum’, der auch

die Ponywertung

gewann (209,525

Punkte). Platz 3 ging

an die Schwedin

Mary Sophie Haid

Bondergaard im Sattel

von ‚Boomgaardens

Dicaprio’ (206,625

Punkte).

„Das war ein tolles

Erlebnis“, sprudelte es aus

der 14-jährigen

Siegerin heraus,

die „durch eine

Sichtungsprüfung

zum Preis der

Besten zum Derby

gekommen“ ist.

„Im Endeffekt durfte ich dann nicht

zum Preis der Besten aber das Derby

reiten.“ Übrigens: Der jungen Amazone

ist Abwechselung in der Arbeit mit

‚Chaplin V’, mit dem sie seit 3 Jahren

ein Team ist, sehr wichtig. „Ich mache

viel Anderes mit meinem Pony, ich

springe ihn oder reite ohne Sattel“,

erklärt sie.

Und auch die Ziele für die Zukunft

stehen für Johanna-Sophie Wilhelmi

schon fest: So möchte sie mit ihrem

Pony erst einmal bei den LM gut

abzuschneiden, um dann vielleicht

auch zu den DM zu kommen. „Und

dann lassen wir alles auf uns

zukommen.“ Außerdem richtet die

junge Amazone ihren Blick bereits in

die Zukunft: „Mein Ziel ist schon jetzt

irgendwann ein Nachwuchspferd

zu bekommen und vielleicht in

der Juniorentour oder Junge

Reitertour zu starten“, so

Wilhelmi.

Frederic Wandres siegt

im 61. Dressur-Derby

Bei den „Großen“

war Frederic Wandres

als Favorit ins Finale

gestartet und schaffte

es, alle 3 Pferde über die

magische 70%-Marke

durch den Grand Prix zu

pilotieren. „Für mich ist

heute ein Kindheitstraum in

Erfüllung gegangen. Das

kann mir keiner mehr nehmen

und das bleibt für immer

in den Ergebnislisten

bestehen“, freute sich

Wandres.

Johanna-Sophie Wilhelmi ‚Chaplin V’

„Bei Anabels ‚Davinia la Douce’ war

ich im ersten Moment schon etwas

unsicher, hatte dann in der Prüfung

aber ein sehr gutes Gefühl. ‚Grafit’ von

Susan lag mir sehr, das hat richtig Spaß

gemacht“, schwärmte der 30-jährige

Bereiter vom Hof Kasselmann und

fügte hinzu: „Ich bin aber auch sehr

stolz auf meinen ‚Westminster’. Er

macht wirklich mit jedem einen super

Job und versucht es jedem Reiter recht

zu machen, lässt jeden

gut aussehen und

versucht eine gute

Runde zu drehen.“

42

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Platz 2 holte sich Susan Pape vor Anabel

Balkenhol, die ihr 4. Derby bestritt und

zum 4. Mal ins Finale ritt.

So schwärmte auch Rainer Schwiebert

am Ende der Dressurwettbewerbe:

„Wir hatten eine tolle Veranstaltung

und ganz tollen, fairen Sport.

Nisse Lüneburg gewinnt

Jubiläums-Derby

Am Sonntagmittag gab es dann die

Antworten auf die Frage, wer die

spektakuläre 3. Etappe der BEMER

Riders Tour gewinnen kann. Dabei hatte

Riders Tour-Chef Paul Schockemöhle

im Vorfeld 5 bis 6 Paare ausgemacht,

denen er durchaus zutraut, ganz vorne

mitzumischen. Und zu denen gehörten

auch Sandra Auffarth und Shane Breen.

Am Ende schafften es mit dem Iren

Shane Breen im Sattel von ‚Can Ya

Makan’ sowie Nisse Lüneburg auf

‚Cordillo’ nur 2 von 32 Paaren den

1.230 Meter langen Kurs fehlerfrei zu

überwinden.

In der Entscheidung legte Breen

f ehlerfrei vor, so dass Lüneburg alles

riskieren musste. Und tatsächlich

gelang den beiden die 4. fehlerfreie

Runde in der Derby-Woche, mit der sie

sich den Sieg sicherten.

„Er hat einen Wahnsinnscharakter,

er guckt nicht links und nicht rechts

und würde einen niemals im Stich

lassen. Er ist total ausgeglichen, hat

mit nichts Stress und ist ein absolutes

Verlasspferd“, schwärmte der

30-Jährige, der sich zum 3. Mal seit

2012 den Sieg im Deutschen Spring-

Derby sichern konnte und 2017 mit

‚Cordillo’ bereits 3. wurde. „Beim 1.

Derbysieg war ich vollkommen geflasht“,

da hat man als Kind mal von

Nisse Lüneburg und ‚Cordillo’ auf dem Sprung zum Sieg

geträumt, das Derby zu gewinnen.

Beim 2. Mal wurde die Leistung unterstrichen

und jetzt habe ich mit einem

anderen Pferd gewonnen. Man nimmt

das Derby inzwischen anders wahr,

aber nicht weniger bedeutend. Es ist

einfach toll.“

Rang 3 ging erneut an Sandra Auffarth

mit ‚Nupafeeds La Vista’. Sie lieferte

die 4-Punkte-Runde. Auf die Frage, ob

sie im nächsten Jahr wieder kommt,

gab es eine klare Antwort: „Klar!“

Rundherum zufrieden war der Chef

der BEMER Riders Tour, Paul Schockemöhle:

„Wir haben guten Sport gesehen.

Grundsätzlich waren alle Reiter und

Pferde noch viel besser vorbereitet, als

in früheren Jahren.“

So zeigte sich nicht nur Bernhard Bock,

Head of Marketing der BEMER Int.

AG, für den das 90. Deutsche Spring-

Derby in Hamburg eine Premiere war,

beindruckt. „Auf jeden Fall komme ich

wieder“, erklärte Bock. Und auch Albert

Darboven war „hellauf begeistert!

Mit welcher Courage Pferd und Reiter

den IDEE KAFFEE Wall bewältigen,

hat meinen allerhöchsten Respekt.“

Übrigens: Das von J.J.Darboven

präsentierte Deutsche Spring- und

Dressur-Derby 2019 knackte zum 3.

Mal hintereinander den Besucherrekord.

Knapp 96.000 Menschen fanden

den Weg in den Derby-Park.

Dennoch ist der Blick der Veranstalter

bereits auf das Derby im Jahr 2020

gerichtet. Denn dann feiert die Turnierlegende

vom 20. - 24.05.2020 ihren

100. Geburtstag.

K.B.

Fotos: Petra Beinicke und

Katarina Blasig

Reitsportmosaik

Sandra Auffarth sprang mit ‚Nupafeeds La Vista’ auf Platz 3

Volker Wulff (re) konnte zum 90. Deutschen Spring-Derby

auch einige ehemalige Derbysieger, wie Hugo Simon,

Dr. Michael Rüping, Achaz v. Buchwaldt, Holger

Wulschner, Peter Luther oder Toni Haßmann begrüßen, die

von ihren Erlebnissen in Hamburg berichteten.

43

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Reitsportmosaik

Longines Luhmühlen Horse Trials

Julia Krajewski verteidigt DM-Titel -

Tim Price gewinnt CCI5*-L

Wenn Vielseitigkeitsreiter den Namen

Luhmühlen hören, geraten sie geradezu

ins Schwärmen. Schließlich gilt der Ort

vor den Toren Hamburgs, in dem bereits

seit über 60 Jahren große Vielseitigkeitsprüfungen

ausgerichtet werden

und 5 Europameisterschaften sowie

eine Weltmeisterschaft stattfanden,

als das Vielseitigkeitsmekka. Und

da Luhmühlen von der FEI auch in

diesem Jahr für die Austragung der

Vielseitigkeits-EM ausgewählt wurde,

avanciert der Ort in der Westergellerser

Heide zu einem der meist genutzten

Championatsstandorte.

Allerdings durften sich die Veranstalter

bereits zu den Longines Luhmühlen

Horse Trials im Juni über die Elite des

Vielseitigkeitssports freuen. Schließlich

hatten Reiter aus 18 Nationen ihre

Pferde in der Longines CCI5*-L und

der CCI4*-S Meßmer Trophy, in

dessen Rahmen erneut die Deutschen

Meisterschaften stattfanden, gesattelt.

Unter ihnen die Badmintonsieger Sam

Griffith aus Australien, sein Landsmann

Andrey Hoy oder der für Neuseeland

startende Luhmühlen Sieger Tim Price.

Außerdem hatte Großbritannien ein

starkes Kontingent nach Luhmühlen

geschickt und wie von Bundestrainer

Hans Melzer angekündigt hatte der

gesamte Olympiakader genannt. Denn

„für den Ausschuss Vielseitigkeit haben

Luhmühlen und die DM einen

besonderen Stellenwert, weil wir

hier alle deutschen Reiter einmal im

direkten Vergleich erleben können“,

erklärte Melzer.

Bundestrainer Hans Melzer zeigte sich

mit den bisherigen Leistungen seiner

Schützlinge sehr zufrieden: „Das Niveau

in der Dressur ist sehr hoch. Auf dem

atmosphärischen Viereck haben

die deutschen Reiter bislang sehr

vielversprechende Dressuren

abgeliefert“, lobte er.

Und auch am 2. Dressurtag sahen

die zahlreichen Zuschauer bei

hochsommerlichen Temperaturen

Dressuren auf höchstem Niveau. Dabei

konnten sich insbesondere Julia

Krajewski auf ‚Samourai du Thot’ und

Ingrid Klimke auf ‚SAP Asha P’ mit

ihren Vorstellungen gute

Ausgangspositionen für den Geländetag

sichern, die sich mit 24,70 bzw. 24,8

Minuspunkten vor Michael Jung (25,6)

setzten.

„ ‚Sam’ war die letzten Tage sehr

entspannt, heute war er allerdings

ein bisschen griffig. Trotzdem bin

ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden

und finde es gut, dass die Richter

während der gesamten Prüfung ihrer

Linie treu geblieben sind“, kommentierte

die Titelverteidigerin ihren Ritt.

Und auch Ingrid Klimke zeigte sich

begeistert von ihrer erst 8-jährigen

Nachwuchshoffnung, die bereits

5-jährig in ihren Stall gekommen ist.

„Es ist toll, wie nervenstark sich die

Stute auf diesem nicht ganz einfachen

Viereck gezeigt hat.“

Julia Krajewski auf dem Weg

zur Titelverteidigung

Am Samstag wartete dann die 3.942

m lange Gelädestrecke auf die 53

Paare, die nicht nur Julia Krajweski

als „anspruchsvoller als letztes Jahr

und absolut würdig für eine Deutsche

Meisterschaft“ bezeichnete. Auch Hans

Melzer bestätigte: „In meinen Augen

ist die Prüfung um die DM etwas anspruchsvoller

im Vergleich zum Vorjahr.

Im letzten Teil der Strecke führt

das Geläuf allerdings nicht mehr so

viel bergab, sondern über die schönen

Heideflächen - das wird den Pferden

entgegenkommen.“

Allerdings musste der Zeitplan aufgrund

der starken Regenfälle am frühen

Morgen, die die Heide s tellenweise in

kleine Seen verwandelt hatten, kurzfristig

angepasst werden, so dass die

Teilnehmer der CCI4*-S Meßmer Trophy

zuerst auf die Strecke gingen. Und

Den Auftakt zu 4 Tagen spannendem

Vielseitigkeitssport machten die beiden

Dressurtage bei denen jeweils morgens

die 4*- und nachmittags die 5*-Dressur

ausgetragen wurde. Dabei übernahm

Michael Jung mit ‚Creevagh Cooley’

gleich als 1. Starterpaar in der CCI4*-

S Meßmer Trophy mit 25,60 Punkten

die Führung und gab diese bis zum

Schluss nicht mehr ab. „Ich habe die

Stute erst seit wenigen Wochen bei

mir im Stall und bin sehr zufrieden mit

unserer heutigen Prüfung.“ Und auch

44

Julia Krajewski auf ‚Samourai du Thot’

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ereits hier erwartete die Zuschauer

toller Sport. Denn der gute Heideboden

war wie üblich schnell abgetrocknet

und die Bodenbedingungen schon zum

Start der ersten Prüfung von gewohnt

guter Qualität. So stellte z.B. Dirk

Schrade, der im Sattel von ‚Unteam de

la Cense’ lediglich 1,2 Zeitstrafpunkte

kassierte, fest: „In Luhmühlen fällt die

gute Qualität des Bodens immer wieder

auf.“ Und auch Ingrid Klimke lobte.

„Der Boden war erstaunlich gut. Unser

Dank geht an die vielen Helfern, die

heute Morgen das Wasser abgepumpt

und die Strecke präpariert haben.“

Am Ende drehten Titelverteidigerin

Julia Krajewski und Ingrid Klimke

blitzsaubere Runden und konnten

ihre Führungspositionen halten. „Ein

bisschen habe ich meinen Plan aber

geändert, nachdem ich die ersten Reiter

gesehen habe und bin am Anfang ein

bisschen mehr auf Sicherheit geritten.

Aber nach dem ersten Wasser habe ich

gemerkt, jetzt läuft es“, erklärte Julia

Krajewski nach ihrer Geländerunde.

„Ich kenne ‚Sam’ lange und er

kennt mich. Ich muss mich 2, 3

Galoppsprüngen vor einem Sprung nur

kurz im Sattel aufrichten, dann ist er

sofort bei mir. Das spart Zeit.“

Und auch Ingrid Klimke zeigte sich

begeistert. „Ich habe mich riesig

darüber gefreut, dass die Stute so mutig

mit gespitzten Ohren diesen Kurs

absolviert hat.“

Weiterhin auf dem 3. Platz rangierte

Michael Jung. Allerdings schied der

Reitmeister mit der irischen Stute

‚Creevagh Cooley’ nach einem Sturz

an Hindernis 5b aus, konnte aber im

Sattel von ‚Highlighter’ den Kurs in der

erlaubten Zeit absolvieren und sich nach

vorne arbeiten. „Ich bin hochzufrieden

mit meinem tollen jungen Pferd. Es war

ein anspruchsvoller Kurs und er ist hier

zum ersten Mal in die Zeit galoppiert.“

Erfolgreiche Titelverteidigung

für Julia Krajewski

Im abschließenden Springen am Sonntag

erlebten die zahlreichen Zuschauer ein

Finish, das an Spannung kaum zu überbieten

war. Hier stellte Julia Krajewski,

die sich seit der Dressur mit Ingrid

Klimke ein Kopf-an-Kopf-Rennen

um den Titel geliefert hatte, einmal

mehr unter Beweis, dass Luhmühlen

ein gutes Pflaster für sie ist. Nachdem

sie hier bereits 2017 in der damaligen

4*-Prüfung siegte und letztes Jahr den

Sieg in der CIC3*-Meßmer Trophy/

Deutsche Meisterschaft holte, konnte

sie dieses Jahr ihren Titel verteidigen.

Bei allen diesen Erfolgen war der

13-jährige Selle Francais Wallach

‚Samourai du Thot’ ihr Partner. „ ‚Sam’

findet Luhmühlen total cool“, erklärte

die strahlende Siegerin gab aber zu:

„Der Druck war sicherlich hoch, zumal

ich vom Einritt aus gesehen habe, dass

‚Asha’ sehr gut sprang. Ich freue mich

riesig - es macht einfach Spaß, wenn es

so gut läuft.“

Ingrid Klimke war ebenfalls begeistert

von der Leistung Stute, die alle

Teilprüfungen souverän und mit viel

Ehrgeiz absolvierte. „Es macht wirklich

Spaß, sich mit Julia ein Kopf-an-Kopf-

Rennen zu liefern. Ich bin sehr stolz,

dass ich so dicht hinter Julia auf dem

Podium stehe.“

Rang 3 ging an Dirk

Schrade, der Dank

einer fehlerfreien

Runde 2 Plätze gutmachte

und sich

seine erste DM-

Medaille sichern

konnte. „Mein

Springen heute

war sicher nicht

das schönste. Ich

wollte hier abliefern

und das ist uns

gelungen. ‚Unteam

de la Cense’ hat

super mitgearbeitet,

die 3 Sekunden, die

uns im Gelände zur

Nullrunde fehlten,

habe ich selbst

verbummelt“, sagte

der Mannschafsolympiasieger

und

-weltmeister. Erfreut

über Schrades

Rückkehr an die

Spitze äußerte sich

auch Hans Melzer.

„Ich freue mich,

dass er sich nach

der Verabschiedung

von ‚Hop and Skip’

wieder ein Pferd

aufbauen konnte.“

Japanische Führung in der Dressur

Der erste Dressurtag des Longines

CCI5-L* endete mit der Führung des

Japaners Kazuma Tomoto. Im Sattel

von ‚Brookpark Vicenti’ erzielte er

25,2 Minuspunkte und setzte sich

knapp vor den Weltranglistenersten

Tim Price mit ‚Ascona M’. Auf dem

vorläufigen 3. Platz rangierte der Brite

Alexander Bragg auf ‚Zagreb’ (29,7

Minuspunkte).

Andreas Dibowski, der mit ‚FRH

Butts Avedon’ als letzter Starter am

Donnerstag in das Dressurviereck einritt,

wurde mit 30,5 Minuspunkten bewertet

und zeigte sich etwas enttäuscht über

Platz 4 im Zwischenstand. „ ‚Avedon’

ist für die lange Prüfung prädestiniert.

In der ‚Deutschen‘ dagegen bekommen

wir mit einer 30er Dressur nichts

ab“, erklärte der amtierende Berufsreiterchampion

Vielseitigkeit seinen Start

in der 5*-Prüfung und fügte hinzu:

Ingrid Klimke und ‚SAP Asha P’

Dirk Schrade, mit ‚Unteam de la Cense’

Reitsportmosaik

45

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Reitsportmosaik

„Ich weiß nicht, was ich noch anders

machen sollte. ‚Avedon’ ist eben kein

Bewegungswunder.“

Ebenfalls nicht zufrieden zeigte sich

Andreas Ostholt mit seiner Vorstellung

von ‚Corvette’ am Freitag, die ihm

Platz 16 einbrachte. „Das geht besser“,

brachte er es auf den Punkt.

Und auch am Ende des zweiten

Dressurtages lag der Japaner Kazumo

Tomoto in Führung, Tim Price und die

US-Amerikanerin Frances Thieriot

Stutes auf ‚Chatwin’ folgten auf den

Plätzen.

Tim Price nach einem spannenden

Geländetag in Führung

Am Samstag wartete dann eine

anspruchsvolle 6.398 Meter lange

Geländestrecke auf die 33 Starter,

die das Ranking noch einmal

durcheinander wirbelte. Dabei hatte

Mike Etherington-Smith bereits im

Vorfeld erklärt: „Die Prüfung ist

Sport auf dem höchsten Niveau.

Dementsprechend ist der gesamte

Aufbau intensiver. Der Kurs ist ein Mix

aus großen, klobigen Einzelsprüngen,

schräg zu springenden Hindernissen,

Ecken, Tiefsprüngen und schmalen

Elementen - also vielseitiger Test, der

Pferde und Reiter physisch und mental

auf die Probe stellt.“

Hier flogen ‚Ascona M’ und Tim Price

geradezu durch die Westergellerser

Heide, kamen nach

einer schnellen

Geländerunde

mit nur wenigen

Sekunden über

der erlaubten

Zeit ins Ziel und

übernahmen,

die Führung im

Longines CCI5*-L.

„Die Stute ist eine

richtige Kämpferin.

Obwohl sie auf diesem

Niveau noch

etwas unerfahren

ist, hat sie die Aufgaben

auf Anhieb

verstanden und ließ sich ganz toll

reiten. So kompliziert sie manchmal

im täglichen Umgang sein kann, so

fokussiert ist sie im Gelände, wenn es

drauf ankommt.”

Zuvor hatten bereits die beiden

Briten Alexander Bragg mit ‚Zagreb’

und Sarah Bullimore mit ‚Reve du

Rouet’ den technisch anspruchsvollen

Kurs ohne Zeit- und Hindernisfehler

beendet. Sie lagen vor dem

abschließenden Springen auf den

Plätzen 2 und 3.

Dabei profitierte auch Bragg von seiner

reitenden Frau. Denn der gelernte

Schmied spielte ursprünglich Rugby

und fing erst mit der Schwangerschaft

seiner Frau an, Vielseitigkeit zu reiten.

Sarah Bullimore mit ‚Reve du Rouet’

„ ‚Zagreb’ gibt immer 100 % und ist

so konstant geworden, ich muss nur

alles richtigmachen, dann kann eigentlich

nichts schiefgehen. Wenn

man als einer der vorderen Starter auf

den Kurs geht, muss man ein bisschen

Druck auf die nachfolgenden Starter

ausüben und es nicht zu leicht aussehen

lassen. Großes Kompliment an alle

fleißigen Helfer hinter den Kulissen,

die uns Reitern trotz des Regens diese

tollen Bedingungen ermöglicht haben.

Unvorstellbar, was die Organisatoren

in der Kürze der Zeit geleistet haben.“

Begeistert zeigte sich

auch Bullimore, die sich

mit ihrer Nullrunde von

Platz 10 nach

der Dressur nach

vorne schieben

46

Tim Price und ‚Ascona M’

Alexander Bragg mit ‚Zagreb’

Georg 4-19 neu.indd 46 01.08.19 12:52


konnte. „Mein Pferd fühlt sich die

ganze Woche schon sehr wohl hier in

Luhmühlen und ist heute phänomenal

gegangen. Er kann durchaus schwierig

sein, aber mittlerweile kann ich ihn

ganz gut lesen. Mit ihm fühlte sich

das Gelände ganz einfach an, er hat

es wirklich verdient jetzt so weit oben

auf der Ergebnisliste zu stehen.“

Tim Price gewinnt

Gänsehautfinale der 5*-Prüfung

Zum Abschluss des Longines CCI5*-

L sahen die Zuschauer am Sonntag

noch einmal Vielseitigkeitssport auf

Weltklasseniveau. Dabei brachte

der anspruchsvolle, von Martin

Otto gebaute Springparcours das

Gesamtklassement noch einmal

durcheinander. So sprang z.B. der

Brite Tom McEwen mit ‚Figaro van

het Broekxhof’ nach einer nahezu

perfekten Vorstellung und nur 3

Sekunden über der erlaubten Zeit auf

Platz 2 und Alexander Bragg vergab

im Sattel von ‚Zagreb’ als vorletzter

Starter aufgrund eines Hindernisfehlers

die Chancen auf den Sieg.

„Mein Pferd fühlte sich fantastisch an.

Im Rahmen der Longines Luhmühlen

Horse Trials wurde gleich 3 Reitern

aus unserer Region das Goldenen

Reitabzeichen verliehen.

Deshalb habe ich versucht, Tim mit

einer fehlerfreien Runde etwas unter

Druck zu setzten. Auch wenn ich

durch den Fehler den Sieg verschenkt

habe, bin ich super happy mit dem

Verlauf der Prüfung und mit ‚Zagrebs’

Leistung.

Und auch der führende Tim Price

machte es noch einmal spannend. Am

Ende sicherte er sich aber trotz eines

Abwurfs mit ‚Ascona M’ mit einem

kleinen Vorsprung von 2,1 Punkten

den Sieg.

„Es ist ein ganz besonderes Gefühl

für mich hier an den Start zu gehen.

2014 habe ich in Luhmühlen

meinen ersten Sieg

auf diesem Niveau

gefeiert Es macht

mich wirklich stolz,

dass die Stute in allen

drei Disziplinen so

konstante Leistungen

gezeigt hat. Auch

wenn sie eine etwas

eigenwillige Springtechnik

hat, versucht

sie immer alles richtig

zu machen und hat alles gegeben,

damit keine Stange fällt“

Und auch Tom McEwen war voll des

Lobes für seinen ‚Mr. Big’ genannten

(„Ich kann den eigentlichen Namen

nicht aussprechen“) 14-jährigen

Partner, den er erst seit 2018 reitet. „Er

hat einen ganz besonderen Charakter

und versucht immer alles zu tun, um

es seinem Reiter recht zu machen. Ich

könnte nicht glücklicher sein.“

K.B.

Fotos: Petra Beinecke,

Katarina Blasig

Tom McEwen und ‚Mr. Big’

Goldene Reitabzeichen für Aldinger, Kuhlmann und Marzahl

Nadine Marzahl mit ‚Valentine’

Dabei erhielten Nicolai Aldinger

(Döhle), Leonie Kuhlmann (Einbeck)

und Nadine Marzahl, die in der

Nähe von Munster gemeinsam mit

Marco Krüger einen Ausbildungsstall

betreibt, diese Auszeichnung am

Rande der Prüfungen aus den Händen

des Bundestrainers Hans Melzer.

Außerdem war Nicolai Aldinger mit

seinen beiden Pferden ‚Newell’ und

‚Tactic’ in der CCI4*-S am Start.

Hier belegte er die Plätze 25. und 35

und sicherte sich damit einen Platz

auf der Longlist für die diesjährigen

Europameisterschaften. Auf der

steht auch Andreas Dibowski mit

‚FRH Corrida’

und ‚FRH Butts

Avedon’, in dessen

Stall Aldinger

seit langem fest

verwurzelt ist.

Nach einem

Praktikum und der

Lehre bei „Dibo“

hat der Pferdewirt

einen eigenen

Stallbereich mit 10 Boxen von

Andreas Dibowski übernommen, den

er selbstständig führt.

Und auch Nadine Marzahl, die mit

ihren Ausnahmepferden ‚Chanell’

und ‚Valentine’ die Grundlage für

die Auszeichnung legte, war in der

4*-Kurzprüfung am Start. Hier

belegte sie im Sattel von ‚Valentine’

als beste hannoversche Reiterin Platz

9 in der Deutschen Meisterschaft.

Auch sie schaffte den Sprung auf die

EM-Longlist.

Nicolai Aldinger und ‚Newell’

K.B.

Reitsportmosaik

Fotos: Petra Beinecke

47

Georg 4-19 neu.indd 47 01.08.19 12:52


Die häufig beklagten und dann gerne

in die Hände der manuellen Therapie

gelegten sog. Rittigkeitsprobleme wie

z.B. verringerte Stellungs- und

Biegungsbereitschaft des Pferdes

zu einer Seite können durch eine

sog. Thoraxrotation hervorgerufen,

zumindest aber begünstigt werden.

Auch die Problematik dass der Sattel

zu einer Seite rutscht, kann dadurch

verursacht werden.

Das nachfolgende Schema zeigt die

muskuläre Aufhängung des Brustkorbes

zwischen den Vorderbeinen von vorne

und den wichtigsten Rumpftragemuskel

auch von der Seite.

Fachartikel

Das Phänomen der Thoraxrotation

Ursachen und Auswirkungen von Brustkorbverdrehungen

beim Pferd

Der Eindruck, dass das linke

Vorderbein nun kürzer erscheint

erklärt sich über die Seitenansicht.

Denn ein bedeutender Grund für die

Thoraxrotation ist eine ungleichmäßige

Stellung der Vorderbeine.

Stellt das Pferd ein Vorderbein für

längere Zeit deutlich nach vorne, dann

steht das gleichseitige Schulterblatt

dabei entsprechend nach hinten unten,

der Brustkorb sinkt einseitig nach unten

und liegt jetzt verdreht im Pferdekörper.

begünstigt, was einen klaren Einfluss

darauf hat, wie gut sich das Pferd zu

beiden Seiten gleichmäßig stellen und

biegen kann.

Es dürfen 2 Hauptgründe für diese

ungleiche Stellung der Vorderbeine

angeführt werden.

1. Schonhaltung der passiven Strukturen

des nach vorne gestellten Vorderbeines

wie z.B. Hufrolle, Fesselträger, tiefe

Beugesehne nebst Unterstützungsband.

2. Der provozierte Weideschritt bei der

bodennahen Fütterung.

Die bodennahe Fütterung zugunsten der

Spannung des Nacken-Rückenbandes

insbesondere von Rauhfutter wird

genauso häufig wie fälschlicherweise

als natürlich erachtet.

Richtig ist, dass der sogenannte

Weideschritt auch in freier Natur vom

Pferd eingenommen wird. Richtig ist

aber auch, dass sich das Pferd

natürlicherweise bei der Nahrungsaufnahme

schrittweise vorwärts bewegt,

sodass natürlicherweise ein ständiger

Wechsel des Weideschrittes erfolgt.

Diesen Wechsel sehen wir bei Pferden

in der Box oder am Futterplatz kaum.

Bei der Thoraxrotation hängt der

Brustkorb (Rumpf) „schief“ zwischen

den Schulterblättern.

Über die muskuläre Verbindung des

Schulterblattes mit der Halswirbelsäule

(vergl. Artikel Biomechanik

Nickbewegung) werden so auch

Läsionen, „Blockaden“ der HWS

Foto: Ralf Döringshoff

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Georg 4-19 neu.indd 48 01.08.19 12:52


Nimmt ein Pferd diese Körperhaltung,

explizit die Vorderbeine betreffen,

über mehrere Wochen hinweg

täglich für viele Stunden ein, dann

ist eine Thoraxrotation mit allen

Begleiterscheinungen sicherlich kein

Sensationsbefund.

Dafür darf man in Aussicht stellen, dass

diese dauerhafte sehr ungleichmäßige

Belastung der Vorderbeine auch die

unter Grund 1 genannten Strukturen

involviert, die das leider auch zeitnah mit

einer Belastungsintoleranz beantworten

Fachartikel

können. Diese wiederum verstärkt dann

das Problem verminderter Stellungs- u.

Biegungsbereitschaft des Pferdes.

Viele Rittigkeitsprobleme können

reduziert werden, wenn man das Pferd

bei der stationären Fütterung nicht in

den Weideschritt zwingt. Serviert man

dem Pferd das Rauhfutter auf Höhe

seines Ellenbogengelenkes, dann ist ein

harmonisches Verhältnis von Rückenund

Vorhandsituation geschaffen. Die

Vorderbeine stehen nebeneinander, so

wird nicht nur der Rumpf gleichmäßig

getragen, auch die passiven Strukturen

werden gleichmäßig belastet. Dann

sind auch Stellung und Biegung zu

beiden Seiten gleichmäßig möglich.

Foto: Imke Schlömer

Prüfungsstress und Lampenfieber -

zwei schlechte Begleiter im Sattel

Foto: Ralf Döringshoff

Aufregung und Nervosität kennt sicher

jeder Reiter vor einem Turnierstart.

Die bevorstehende Prüfungssituation

bedeutet für die meisten das Verlassen

ihrer Komfortzone. Die ungewohnte

Umgebung, in der Pferde schnell

abgelenkt und im schlimmsten Fall

unkontrollierbar werden. Die störenden

Einflüsse wie Lärm, Wetter,

Bodenverhältnisse auf die eigene

Konzentration, volle Abreitplätze

und rücksichtsloses Verhalten von

Mitreitern. Die Beurteilung durch die

Richter. Und für viele noch schlimmer:

die Zuschauer im Rand, die den Ritt

(fachkundig) kommentieren, die Blicke

der Mitreiter auf dem Abreiteplatz oder

die nach außen demonstrierte

Erwartungshaltung von Trainern, Eltern,

Freunden und Stallkollegen.

Dazu kommen noch die eigenen

Gedanken: Gelingt mir das punktgenaue

Abrufen meiner eigenen Leistung?

Hoffentlich blamiere ich mich nicht!

Wie reagiere ich, wenn Stallkollegin

xy wieder lautstark kritische und

abschätzende Kommentare über

meinen Turnierstart im Stall verkündet?

Negative Gedanken und Emotionen

und ihre Auswirkungen

Aus zahlreichen Untersuchungen

weiß man, dass jeder Gedanken eine

biochemische Reaktion im Körper

hervorruft. Beunruhigende Gedanken

und Emotionen führen zur

Ausschüttung von den Stresshormonen

Adrenalin und Noradrenalin. Diese

Hormone haben die Aufgabe, den

Körper in erhöhte Alarmbereitschaft zu

versetzen, um auf die potentielle Gefahr

adäquat reagieren zu können. Dies spürt

man auf der körperlichen Ebene durch

Herzklopfen, erhöhten Puls, flacheren

Atem, schwitzige Hände, weiche Knie.

Der Körper stellt Energie und Reserven

zur Verfügung, um die Situation

erfolgreich zu meistern. In

Prüfungssituationen erlebt man dadurch

eine gesteigerte Konzentration und eine

Fokussierung auf die Aufgabe. So dient

diese körperliche Reaktion dazu, sein

Leistungspotential erfolgreich abrufen

zu können.

Was ist aber, wenn das Kopfkino schon

Tage vor der Prüfung losgeht? Sich die

Gedanken nur noch im Kreis drehen?

Sich nicht nur auf der körperlichen,

sondern auch auf emotionaler und

kognitiver Ebene Stresssymptome

bemerkbar machen?

Die emotionale Ebene wird

gekennzeichnet durch innere

Unruhe, Gereiztheit, Angstgefühle,

Unzufriedenheit. Auf der kognitiven

Ebene zeichnen sich Konzentrationsstörungen,

ständig kreisende Gedanken

und Leistungseinbußen ab. Alle

diese Reaktionen beeinflussen

unsere Körperhaltung und unsere

Ausstrahlung. Pferde als Meister

der Körpersprache nehmen diese

Unsicherheit war und reagieren darauf.

Dadurch orientieren sich die Pferde

häufig im Außen. Ihnen fehlen

die Sicherheit und Führung durch

den Reiter. Die Anspannung und

Unsicherheit des Reiters wird sichtbar

durch die mangelnde Losgelassenheit

auf körperlicher und mentaler Ebene

von Pferd und Reiter. Spannungen im

Bewegungsablauf und starre, feste

Zügelführung sind die Folgen.

Bewältigungsstrategien bei

Stress und Lampenfieber

Was ist also zu tun? Wie kann ich

entspannt und souverän auf dem Pferd

meine Leistung abrufen? In der letzten

Folge haben wir gesehen, dass eine

gute Vorbereitung auf den Wettkampf

dem Prüfungsstress entgegenwirken

kann. Wenn wir in ungewohnten

Situationen Handlungskompetenzen

besitzen und spüren, sinkt der Stress

vor einem unvorhersehbaren Ausgang

der Situation. Ziele verhelfen uns,

klar und fokussiert zu sein und die

Gedanken auf die Bewältigung der

Aufgabe auszurichten.

Schnelle und einfache

Bewältigungsstrategien

Atemtechnik: eine einfache, kostenlose

und immer verfügbare Technik, die

schnellen Erfolg bringt. Zählen Sie beim

Ein- und Ausatmen. Beispielsweise 5

Sekunden ein- und 5 Sekunden lang

ausatmen.

Stellen Sie sich beim Einatmen vor, dass

Sie eine Farbe einatmen, die dann Ihren

49

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ganzen Körper durchströmt. Legen Sie

eine Hand auf Ihren Bauch, atmen Sie

tief in den Bauch hinein und nehmen

Sie diese Atmung bewusst wahr. Hören

Sie Ihren Atem. Beim Ausatmen stellen

Sie sich vor, wie Sie in eine Pusteblume

pusten oder die negativen Gedanken

weg atmen.

Duftanker: Diese Technik hat sicher

jeder schon mal unbewusst genutzt.

Düfte gehen direkt ins limbische

System unseres Gehirns und erzeugen

dort Gefühle. Sie sind nicht durch den

Verstand kontrolliert. Düfte wecken

Erinnerungen in uns. Einige Gerüche

versetzen uns sofort in unsere Kindheit

oder erinnern uns an einen schönen

Urlaub. Hier entstehen vor unserem

inneren Auge die Bilder, die der jeweilige

Duft heraufbeschwört. Daher kann man

Düfte sehr gut für die Entspannung einsetzen.

Dazu bringen wir uns in einen

entspannten körperlichen und mentalen

Zustand. Dieser Zustand wird nun

an einen Duft „gekoppelt“. Je häufiger

wir an diesem Duft riechen, desto

besser kann der entspannte Zustand

im Körper abgerufen werden. Hat man

Fachartikel

diesen „Entspannungsduft“ erstmal

etabliert, kann ein Duftstreifen oder ein

Sprühstoß auf das Turnierjacket helfen,

den entspannten körperlichen und

nachfolgend auch mentalen Zustand

einzunehmen.

Ruhebild: Überall verfügbar und

schnell einsetzbar. Bei dieser Übung

wird der Umstand genutzt, dass unser

Gehirn nur einen Gedanken zur Zeit

denken kann. Dieser Gedanke sollte

positiv beschaffen sein, damit keine

Stresshormone auf körperlicher Ebene

ausgeschüttet werden. Für das Ruhebild

lassen Sie Ihre Gedanken zu einer

angenehmen Vorstellung oder zu einem

schönen Bild wandern. Vielleicht

gelingt es Ihnen, einen Ort oder eine

Situation zu finden, an dem (in der)

Sie einmal sehr gerne waren oder

schon lange gern einmal sein möchten.

Wichtig ist, dass Sie sich das Bild mit

möglichst vielen Sinneneindrücken und

so real wie möglich vorstellen. Unser

Gehirn kann so nicht unterscheiden, ob

dieses Bild real oder nur eine Fiktion

ist. Je häufiger und je intensiver wir

dieses Bild vor unser geistiges Auge

holen, desto plastischer und lebendiger

wird es. Dieses Bild kann man auch

mit einem Wort oder Satz verknüpfen.

So kann es in stressigen Situationen

schneller abgerufen werden.

Blockaden und negative

Glaubenssätze

Sind die körperlichen Auswirkungen

auf den Stress, den der Wettkampf

hervorruft, jedoch schon tagelang

vorher präsent oder gelingt der Ausstieg

aus dem negativen Gedankenkarussel

nicht, kann eine (Stress-)Blockade

auf der Ebene des limbischen Gehirns

vorliegen. In solchen Fällen schaffen

alle Ratschläge und Tipps keine Abhilfe.

Die Angst und der Stress werden immer

größer und die Komfortzone schrumpft

von mal zu mal. Das eigene

Selbstbewusstsein wird stetig geringer

und bald ist an einen Wettkampf nicht

mehr zu denken. In solchen Fällen

hilft ein wingwave© Coaching schnell

und effektiv. Bei dieser Arbeit werden

Stressoren und Blockaden zielgenau

identifiziert und anschließend auf der

Ebene des limbischen Systems

bearbeitet.

MENTAL COACHING

für punktgenaues Abrufen von Leistungen

RidersMind

Dr. Birgit Harenberg

Expertin für Mentale Stärke

im Reitsport

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„Entspannte Reiter-entspannte Pferde“

Workshop in Kooperation mit Dr. Christine Pohl (pferdisch) / Seesen

Satz DER KLEINE GEORG

50

Georg 4-19 neu.indd 50 01.08.19 12:52


Leider ist der Bekanntheitsgrad des

wingwave© Coachings noch nicht sehr

hoch. Viele Reiter tragen ihre Ängste,

Traumata und einschränkenden

Glaubenssätze viele Jahre mit sich

herum, bevor sie sich ihren Themen

stellen. So verlieren sie kostbare

„Quality“-Zeit mit ihren Pferden. Die

Kilian Römmer, der eigentlich von

Kindesbeinen an mit dem Pferdevirus

infiziert ist, ist ehrgeizig. So kam die

Antwort auf die gestellte Frage nach

seinen Zielen für die Zukunft auch wie

aus der Pistole geschossen. „Ich möchte

in kürzester Zeit S-Springen gewinnen

und einfach noch gute Pferde bekommen“,

erklärte der 12-jährige Anfang

des Jahres.

Doch vom 07. - 10.03.2019 standen

für Kilian erst einmal die Hallenlandesmeisterschaften

im sachsenanhaltinischen

Prussendorf auf dem

Programm, wo er sein erstes L-Springen

absolvieren wollte. „Wir sind die

beiden A-Springen geritten, da war er

2. und 5. und ich habe gesagt, ‚da alles

Fachartikel / Aus den Vereinen/Personalien

Arbeit mit den Pferden bedeutet eine

Arbeit an sich selber und der eigenen

Weiterentwicklung. Nur wer bei

stockender Weiterentwicklung mutig

und reflektiert sein Handeln und

Können beleuchtet, wird für neue

Lösungsansätze bereit sein.

Kilian Römmer gewinnt erstes L-Springen

und wird Landesmeister der Children

gut war, kannst Du auch am Sonntag

das L-Springen reiten’ “, erinnert sich

Vater Falk Römmer, der selbst in Springen

der Klasse S erfolgreich ist. Und

auch hier war der für den RFV Derenburg

startende Nachwuchsreiter erfolgreich.

Nach einem Abwurf im Sattel

von ‚Farouche-Olympic’ drehte er als

vorletzter Starter mit ‚Florette’ eine

Nullrunde und sicherte sich nicht nur

den Sieg in der Prüfung, sondern auch

den Titel Landesmeister bei den Children.

„Nach seiner Nullrunde hatte der

Favorit Tim Körber 2 Fehler und da war

er Landesmeister. Das war unglaublich,

das Telefon hat schon geklingelt, da bin

ich gerade aus der Reithalle rausgegangen.

Viele Freunde und Bekannte haben

gleich angerufen.“ Klar, dass es im

Näheres über meine Arbeit und

die wingwave© Methode finden

Sie unter www.ridersmind.de oder

im persönlichen Gespräch unter

0178/4030540.

Dr. Birgit Harenberg

Hause Römmer 14 Tage später ’ne richtige

Meisterfeier in der Reithalle“ gab.

„Das haben wir auch wirklich zelebriert,

weil das eine absolut tolle Leistung

war. Kilian hat sich auch den ganzen

Winter gut drauf vorbereitet und wir

sind viel unterwegs gewesen. Also, das

war wirklich eine Punktlandung, das

muss ich echt sagen!“, zeigte sich Falk

Römmer stolz.

K.B.

Fotos: privat

51

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Edle Stuten auf dem Laufsteg

Seit vielen Jahren ist das Brokser

Event auf Hof Brüning in

Ochtmannien ein Aushängeschild in

der Zuchtregion des Bezirksverbandes

Hannover der Hannoveranerzüchter.

Der Zusammenschluss von 7

Pferdezuchtvereinen zur ARGE

Süstedt bündelte Kräfte. Man trifft

hier auf ein eingespieltes Team, dass

die Schau hervorragend organisiert.

Zudem erhalten Züchter bei Bedarf

Unterstützung durch die Mannschaft

des Hofes Brüning, die unermüdlich

und mit viel Sachkunde nicht nur die

eigenen Pferde auf der Schau vorstellt.

Sehr angetan zeigten sich die Richter

Dr. Ludwig Christmann, Verden,

Joachim Winter, Landgestüt Celle,

Uwe Wichers, Wingst und Heinz

Meyer, Verden von der hohen

Qualität der gezeigten Stuten. Denn

Sportlichkeit, Bewegungsstärke

und Eleganz sind seit jeher die

Markenzeichen der Stuten dieser

Region.

Zucht

Gut 60 Stuten musste die

Richterkommission am 15. Juni

beurteilen und vergab 31 Mal die

Hann. Prämienanwartschaft und 5 Mal

eine 1a Prämierung für Zweijährige

Stuten.

Nicht vergessen werden darf das

schöne Ambiente, das die Anlage

vor den Toren Bruchhausen-Vilsens

bietet. So nutzten auch Gäste aus

Australien diese Schau, um sich über

den Zuchtstand zu informieren.

Wie wichtig eine gute

Stutenleistungsprüfung ist, zeigten

die beiden Siegerstuten in Dressur

und Springen. ‚Milleniums Girl‘ von

‚Millenium‘/,De Niro‘, eine elegante

Rappstute hatte in ihrer Prüfung

besonders mit ihrem schwungvollen

Trab und ihrer Rittigkeit gepunktet.

Züchter und Besitzer dieser

qualitätvollen Dressursiegerstute ist

Heiko Klausing aus Eydelstedt.

Bei Gerd Lücking in Oyten ist

die Springsiegerstute ‚Starena‘

von ‚Salypso‘/‚Acord II‘ geboren.

Neben einer 9, 5

für ihre Rittigkeit

hatte sie eine 10

im Freispringen

erhalten. Ihr

leichtfüßiger,

schwungvoller Trab

komplettierte das

positive Bild dieser

Stute, die heute

bei der Kemper

GmbH in Heiden

beheimatet ist.

Und gerade diese Leichtfüßigkeit,

ein schnelles Reaktionsvermögen

sind es, wie Heinz Meyer fachkundig

kommentierte, die heute im

Springparcour benötigt werden.

Das hat auch die Reservesiegerstute

v. ‚Check Inn‘/‚Stalypso Gold‘ aus

der Zucht und im Besitz von Holger

Siems, Sebbenhausen vorzuweisen.

Sie demonstrierte es absolut

eindrucksvoll vor Ort mit überaus

vermögendem Freispringen.

Den Endring bei den Springstuten

erreichte als Klassensieger eine

2-jährige Tochter des ‚Flic Flac‘/

‚Valentino‘ aus dem Hause von

Karsten Meyer, Balge. Diese schöne

Fuchsstute lässt für die Zukunft

einiges erhoffen.

Der Reserverang bei den

Dressurstuten ließ keine Wünsche

offen, denn punktgleich teilten ihn

sich 2 Rappstuten vom feinsten:

Bernhard Sieverdings (Twistringen)

Stute von ‚Bon Coeur‘/‚Spörcken‘

wusste sich ganggewaltig in Szene zu

setzen und schwebte nur so um das

Oval. Ebenbürtig stellte sich ihr eine

Tochter des Trakehners ‚Ivanhoe‘ zur

Seite, deren Mutter ‚Performance ‚ die

Bahn vor einigen Jahren als Siegerstute

verließ. Diese lackschwarze Schönheit

führt daher auch das Blut des

unvergessenen Vollblüters ‚Prince

Thatch xx‘ und kommt aus der Zucht

des Hofes Brüning, Ochtmannien.

‚Milleniums Girl‘

‚Starena‘

52

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Mit einer Dunkelbraunen v. ‚Fürsten-

Look‘/‚Valentino‘ (Dr. Michael Lühs,

Wagenfeld), einer Schwarzbraunen von

‚Fürstenball‘/‚Hohenstein‘ (Bollhorst

GbR, Wetschen), einer Braunen von

‚Dancing World‘/‚Serano Gold‘ (

Hendrik Hüsker, Wachendorf) und der

Stute ‚Swing On‘ v. ‚Sarotti Mokka

Sahne‘/‚Don Schufro‘ ( Stefan Kastens,

Schweringen) zeigten sich 4 weitere

qualitätsvolle Zuchtstuten noch einmal

auf dem Endring. Letztere wurde

Zucht

von Jan Frieling, Behlinger Mühle

vorgestellt, der an diesem Tag mit 13

vorzustellenden Stuten einen wahren

Laufmarathon bewältigte.

Ein Züchtertraum ist es immer wieder,

eine Familie vorstellen zu können.

Als Dressursiegerfamilie mit einer 1a

Prämierung ausgezeichnet wurde die

Familie der ‚Emely Rose‘ v. ‚Serano

Gold‘ (Z: Silvia Gering, Osterkappeln)

mit ihren Töchtern v. ‚Dancing World‘

und ‚Buckingham‘. Diese Familie

gehört Hendrik Hüsker, Wachendorf.

Ebenfalls 1a erhielt die

Springsiegerfamilie der Hann.

Prämienstute ‚Vanilla M‘ v. ‚Valentino

‚/‚Carbid‘, die sich mit ihren beiden

Töchtern von ‚Streetfighter‘ und ‚Flic

Flac‘ präsentierte. Züchter und Besitzer

dieser hervorragenden Familie ist

Karsten Meyer aus Balge.

Text und Fotos: Marianne Schwöbel

Dressurfamilie

Dressurfamilie

Stutenschau in der Hengstprüfungsanstalt

Am 14. 6. 2019 konnte Helmut

Bäßmann jun., der Vorsitzende des

Pferdezuchtvereins Burgdorf/Leinetal

etliche Zuchtinteressierte zur

Stutenschau in der Hengstprüfungsanstalt

in Adelheidsdorf begrüßen.

Als Richter waren Hartmut Wilking,

Stemwede, Maren Schlender, Verden,

und Sarah Handke, Landgestüt Celle

anwesend.

Gesamtsiegerstute wurde eine

großrahmige braune 3-jährige von

‚Bon Coeur’ (Züchter und Besitzer

Helmut Bäßmann, Meitze), die mit

ihrem enormen Antritt noch einmal

an den ehemaligen Landbeschäler

‚Santini’ (Muttervater) erinnerte.

Vielen wird der imposante Schimmel

noch als Tete der großen Quadrille mit

HSM Bodo Bielmann in Erinnerung

sein.

Als beste Springstute im Endring sah

man eine ebenfalls Braune von ‚Balou

du Rouet’/‚Calypso II’ der ZG Muhle,

Burgdorf, die besonders mit ihrem

vermögenden Freispringen punkten

konnte.

Die Abteilung der 2-jährigen führte

eine noch voll in der Entwicklung

stehende ‚Dancier’/

‚Weltmeyer’-

Tochter, ebenfalls

aus der Zucht von Helmut Bäßmann

an.

Adel und Klasse verkörperte

Alexandra Fischers (Langenhagen)

hochelegante, bewegungsstarke

Rappstute ‚Liquorina’. Sie stammt ab

vom englischen Vollblüter ‚Likoto xx’,

dem dringend mehr Aufmerksamkeit

geschenkt werden sollte und führt das

Blut des ‚Florencio’ auf der

Mutterseite. Sie führte die Abteilung

der 4-jährigen an.

Sylvia Gornys, Wedemark, ‚Dolce

Vita’ v. ‚De Niro’/‚Connery T’,

ebenfalls aus der Zucht von Helmut

Bäßmann konnte die Abteilung der

5-jährigen für sich entscheiden.

Die Gesamtsiegerstute v. ‚Bon Coeur‘ aus dem Zucht von

Helmut Bäßmann jun. begeisterte mit schwungvollem Schub

aus der Hinterhand

Adel und Eleganz verkörperte ‚Liquorina‘ v. ‚Likoto xx‘

53

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3 Familien stellten sich der

Richterkommission zur Bewertung.

Mit einer 8,2 wurde die Familie der

‚Ronja’ v. ‚Rotspon’/‚Galvano’ mit

ihren Töchtern ‚Charlotta’ v. ‚Christ’

und einer 2-jährigen von ‚Revolution’

als Elitefamilie ausgezeichnet.

Hartmut Struß, Elze, konnte sich über

diesen schönen Erfolg freuen.

Zucht

Doch eine darf im Resümee nicht

fehlen. Martina Vogt-Hopmann,

Celle, stellte die Generationsfolge

„Großmutter, Mutter, Tochter“

vor. Fasziniert schaute man auf die

„Großmutter“ ‚Preussin’, eine absolut

ausdruckstarke

Schimmelstute

von ‚Picard’/

‚Der Loewe xx’,

die sich immer noch energisch und

raumgreifend zu bewegen wusste und

das mit stolzen 27 Jahren!!!

Text und Fotos: Schwöbel

Hartmut Struß aus Elze stellte die Siegerfamilie der

‚Ronja‘ v. ‚Rotspon‘

Fohlenschau in Landesbergen

Trotz Sommerhitze konnte Hinnerke

Meier, Vorsitzender des Pferdezuchtvereins

Landesbergen, zahlreiche

Zuschauer auf der bestens präparierten

Anlage des Reitvereins Landesbergen

begrüßen.

Hinni Lührs-Behnke, Verden, und

Hartmut Wilking, Stemwede werteten

im getrennten Richtverfahren gut 20

Fohlen in zwei Dressur- und einer

Springabteilung.

Elegant und ganggewaltig schwebte

das ausdrucksstarke fuchsfarbige

Stutfohlen von ‚Finnigan’ an der

Seite seiner traumschönen Mutter,

der Hannoveraner Prämienstute ‚Diva

Royal’ v. ‚Dancier’ um das Oval.

Züchter und Besitzer dieser Zukunftshoffnung

auf Platz 1 der 1. Abteilung

ist Heinrich Hemker, Steyerberg.

Das auf Platz 2 rangierte Stutfohlen von

‚Edward’/‚Royal Blend’ hat sich seit

der Fohlenrundfahrt des PZV Nienburg

enorm weiter entwickelt. Hier wächst

ein Dressurtalent allererster Güte

heran. Z. u. B: ist Merle Struckmann,

Mardorf, die Stute und Fohlen gekonnt

präsentierte.

Karsten Hemker führte wie gewohnt,

nicht nur die eigenen Zuchttiere vor,

sondern half auch anderen Züchtern,

wie Stefanie Danninger, Münchehagen,

deren Hengstfohlen von ‚Zoom’/‚Don

Frederico’ Rang 3 der ersten Abteilung

einnahm.

‚Preussin‘, mit 27 Jahren Top in Form!

Neben hervorragenden Springpferden

stellt Kurt Heinrich Böttcher, Warmsen.

auch immer wieder interessant

gezogenen Dressurnachwuchs vor. Hier

ein Stutfohlen von ‚Fürst Wilhelm’/

‚Londontime’, das die zweite Abteilung

der dressurbetonten Fohlen für sich

entscheiden konnte.

Die weiteste Anreise aus

Borgholzhausen hatte ein Stutfohlen

von ‚Da Costa’/‚Don Index’, gezogen

von Gerd Lühr. Doch durch die

anstrengende Fahrt hatte die junge

Lady nichts von ihrer Power eingebüßt

und platzierte sich auf Rang 2.

Heiner und Renate Hormann,

Landesbergen, platzierten gleich

2 ihrer qualitätsvollen Fohlen

punktgleich auf Platz 3: ein Hengstfoh-

54

Stutfohlen von ‚Finnigan’

Stutfohlen v. ‚Cornet de Semilly’

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len von ‚Millenium’/‚Destano’ und ein

Stutfohlen von ‚Le Vivaldi’/‚Hotline’.

Ihre Tochter Anne Hormann entschied

mit der Tageshöchstpunktzahl die

Springabteilung mit ihrem gangstarken

Stutfohlen v. ‚Cornet de Semilly’/

‚Quality’ für sich.

Gute Bewegung und ein sehr schöner

Typ nahmen für das zweitplazierte

Die Bücherecke

Seit dem Juli gibt es zwei neue

Haferhorde-Hörbuch-Abenteuer.

Zum Einen das große Sommerferien-

Abenteuer von „Die Haferhorde“ von

Suza Kolb als ungekürzte Lesung mit

Bürger Lars Dietrich. Zum Anderen

gibt es jetzt auch etwas für jüngere

Hörerschaft.

„Die Haferhorde - Teil 13:

Das ist ja der Ponygipfel!“

Des is ja subba! Die Zwei- und

Vierbeiner vom Blümchenhof machen

Urlaub: Sie sind auf den Haflingerhof

Meisl im Allgäu eingeladen - ‚Tonis’

alte Heimat! Auf die Abwechslung

freuen sich alle, doch die Bergwelt ist

nicht ganz so idyllisch, wie es zunächst

scheint: Hinterhältige Wilderer treiben

ihr Unwesen und machen Jagd auf

die putzigen Murmeltiere, die dort

leben. Erholung ist da nicht angesagt,

aber ‚Schoko’, ‚Keks’ und ‚Toni’

wären nicht die Haferhorde, wenn

sie nicht alles wieder ins Lot bringen

würden. Ein ganz klarer Fall für die

Superrettungshorde vom Blümchenhof.

„Die Haferhorde -

Vorlesegeschichten mit Schoko und

Keks“

Zucht / Die Bücherecke

Stutfohlen von ‚Del Àrko d`Henvet’/

‚Diarado’ ein. Züchter und Besitzer

dieses Fohlens, bei dem der Schmelz

angloarabischer Vorfahren nicht zu

übersehen war ist H. Wömpner aus

Wölpinghausen.

‚Stolzenberg’/‚Valentino’ ist die

Abstammung des drittplatzierten

Stutfohlens aus dem Züchterhaus Stefan

Kleine, Warmsen.

Bürger Lars Dietrich erzählt aus

‚Schoko’ und ‚Keks’‘ Leben in

Dammbüll am Meer - bevor sie auf

den Blümchenhof zogen. Und eins ist

sicher: Sie hatten auch damals schon

jede Menge Flausen im Schopf! So

lässt ‚Schoko’ es sich nicht nehmen, an

Lottes erstem Schultag überraschend in

der Grundschule aufzutauchen oder mit

‚Keks’ an der »Wattmatscholümpiade«

teilzunehmen. Und wie haben die

beiden eigentlich ihre Freunde ‚Bruno’

und ‚Toni’ kennengelernt?

Stefan Schomann:

Das Glück auf Erden - Reisen zu

Pferd

Stefan Schomanns Geschichten sind

eine Liebeserklärung an das Pferd und

berichten von dem Glücksgefühl, sich

auf dem Rücken der stolzen Tiere durch

Landschaften und Zeiten zu bewegen.

Beim Anblick einer Pferdeherde geht

uns das Herz auf. Kein anderes Tier

ist dem Menschen so nahegekommen,

hat ihn so nachhaltig fasziniert.

Stefan Schomann macht sich auf zu

Völkern, die eine jahrhundertealte

Reitkultur besitzen, und er durchstreift

spektakuläre Landschaften, die ohne

die für sie gezüchteten Pferderassen

kaum je besiedelt worden wären.

In ihrem Resümee stellten die Richter

fest, qualitätsvolle Fohlen durch die

Bank gesehen zu haben, die sich trotz

des heißen Wetters gut in Szene setzten.

Text und Fotos: Marianne Schwöbel

Dabei geht es stets auch um die spezielle

Art des Unterwegsseins. Wir

erleben legendäre Wanderritte und

Trekkingtouren mit, sitzen bei Beduinen

am Lagerfeuer, überqueren mit Islandpferden

ganze Gletscher, besuchen

stimmungsvolle Pferdefestivals, wir

pirschen im Sattel auf Nashörner und

ziehen hoch zu Ross durch die Vogesen.

Dabei werden Jahrtausende gemeinsamer

Geschichte lebendig.

Stefan Schomanns

Das Glück auf Erden - Reisen zu Pferd

ISBN: 978-3-7117-2061-0

304 Seiten, gebunden

auch als E-Book erhältlich

24,00 Euro inkl. MwSt.

Ich lese

DER KLEINE GEORG

weil die Zeitung

für uns gemacht ist !

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55

Georg 4-19 neu.indd 55 01.08.19 12:52


Reitturniere des RFV Stöckheim-

Wolfenbüttel zu Halchter erfreuen sich

großer Beliebtheit. Um auch allen

Teilnehmern gute Abreitemöglichkeiten

zu bieten, hat man sich entschlossen,

die Turniere an 2 Wochenenden durchzuführen.

Vorschau

RFV Stöckheim-Wolfenbüttel zu Halchter

Reitturnier lockt erneut mit Dressurprüfungen

der Klasse S und M-Springen

So wartet vom 16. - 18.08.2019 erst

einmal das Dressurturnier, bei dem 14

Prüfungen der Klasse A - S* ausgeschrieben

sind, auf die Zuschauer. Und

da nicht nur Magdalena Preisler von

der Veranstaltung schwärmt „die Bedingungen

hier sind gut. Das Viereck

ist sehr schön, man kann in der Halle

gut abreiten und es sind viele Zuschauer

da“, darf man sich sicher wieder über

ein hochkarätiges Starterfeld freuen.

Foto: Günter Blasig

Vom 24. - 25.08.2019 steht dann das

Springturnier mit Prüfungen bis zur

Klasse L auf dem Programm.

K.B.

Magdalena Preisler mit ‚Wilsberg‘

16. - 18. August

Dressur bis Klasse S

Dressur- und

Springturnier

in Halchter

24. - 25. August

Springen bis Klasse L

Pommersche Str. 3 a

38304 Wolfenbüttel

56

Georg 4-19 neu.indd 56 01.08.19 12:52


Vorschau

Die PSG am Masthoop steht kurz vor ihrem

alljährlichen Hofturnier

Foto: Günter Blasig

Wo ist nur das Jahr geblieben? - fragen

sich zur Zeit alle Helfer und Unterstützer

der PSG am Masthoop. Denn auf dem

Friederikenhof, der Heimat der PSG

am Masthoop in Gifhorn Kästorf, sind

die Vorbereitungen zum alljährlichen

Turnier im vollen Gange.

Am 24.08. und 25.08.2019 richtet der

Reitverein sein Turnier auf eigener

Anlage aus. Und das Programm

ist wieder bunt gemischt, für jeden

Reiter ist etwas dabei und so wird

auch den Zuschauern eine Menge

Abwechslung geboten. . Angefangen

beim Führzügelwettbewerb für die

Kleinen, bis hin zur Dressur- und

Springprüfung der Kl. M* findet jeder

Pferdebegeisterte seine Disziplin.

es einiges vorzubereiten, so geben die

vielen ehrenamtlichen Helfer überall

auf dem Hof alles.

Die Plätze müssen gut präpariert

werden, was bei den Temperaturen in

den letzten Wochen eine Menge Wasser

sprengen heißt. Sitzgelegenheiten und

Zelte werden überall aufgebaut damit

jeder Ritt bei jedem Wetter gut verfolgt

werden kann.

Neben dem Reitangebot verpflegt die

PSG am Masthoop die vollen 2 Tage

alle Zweibeiner mit herzhaften und

süßen Speisen. Frau Heidrun Meyer-

Laczney fängt morgens um 4.00 Uhr

an mit Helfern die belegten Brötchen

zu schmieren. „Damit auch die

Frühaufsteher schon etwas zu Essen

neben dem Kaffee bekommen“ lacht

Meyer-Laczney. Am späten Vormittag

fängt die Verpflegung am Grill an und

wird abgerundet mit dem Kuchenbuffet.

„Ein Turnier ausrichten ist immer

wieder eine Menge Arbeit und

Organisation über mehrere Wochen

und Monate hinweg“, erzählt Carolin

Germer. „Die positiven Feedbacks von

unseren Gästen motivieren uns aber

wieder jedes Jahr unser Turnier auf die

Beine zu stellen.“

Text und Foto: Nina Hölbing

Die Anlage des Friederikenhofes

bietet eine Reithalle, ein Viereck und

ein Grasspringplatz auf welchen die

Prüfungen an beiden Tagen stattfinden.

Zum Abreiten gibt es zwei Sandplätze

für die Dressurreiter neben der Halle

und dem Viereck. „Eine unserer Wiesen

wird einfach für das Turnier zum

Abreiteplatz für die Springreiter

umfunktioniert“, erzählt Carolin

Germer und Heidrun Meyer-Laczny

ergänzt: „Uns ist es wichtig, dass jeder

Reiter sich wohl fühlt mit seinem Pferd

bei uns auf dem Turnier und unserer

Anlage.“ Und damit das so ist, gibt

Die Reitanlage mit Herz und Sachverstand

Pferdepension, Reitschule, Abzeichenlehrgänge, Reiterferien

24 .- 25.08.2019 Reitturnier mit Dressur- und Springprüfungen

bis zur Klasse M sowie buntes Rahmenprogramm

www.friederikenhof-kaestorf.de, H. Meyer-Laczny 0160 / 6 381 401

57

Satz: K. Blasig

Georg 4-19 neu.indd 57 01.08.19 12:52


Die traditionellen Bösdorfer

Fahrsporttage zählen zu den

beliebtesten Fahrturnieren bundesweit.

Als Veranstalter genießen wir in der

Fahrsportszene einen ausgezeichneten

Ruf. „Wir erwarten hochklassigen

und rasanten Fahrsport mit ca. 100

Gespannen“, sagt der 1. Vorsitzende

des RFV Bösdorf-Rätzlingen, Michael

Müller.

Vorschau

HERZLICH WILLKOMMEN in Bösdorf -

Die diesjährigen Bösdorfer Fahrsporttage finden vom

30.08. - 01.09. 2019 statt!

Dabei versprechen die

Zweispänner-Landesmeisterschaften,

die Bösdorfer-Vierspänner Trophy

sowie die speziellen Pony-Prüfungen,

als letzte Formüberprüfung vor

den anstehenden Weltmeisterschaften,

herausragenden Spitzensport.

Selbstverständlich kommt auch

das kulturelle Party-u. Rahmenprogramm

nicht zu kurz! So findet

beispielsweise am Freitagabend ein

großer Bullriding-Wettbewerb sowie

am Samstagabend eine große Zeltparty

statt!

Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen

auf Hochtouren!

Weitere Informationen gibt es unter

www.boesdorf-raetzlingen.de

Fotos: Katarina Blasig

Die Bösdorfer Fahrsporttage locken auch immer wieder

Kaderfahrer (hier Arndt Lörcher) auf die Plätze

an der Drömlingstraße

Auch Amelie Müller (hier bei der Jugen-EM in Ungarn)

war in München erfolgreich. Sie konnte sich bei ihrem

ersten Start im Lager der Pony-Zweispänner ebenfalls die

Bronzemedaillen sichern.

Foto: Sabine Wenck

(Außenstelle Cloppenburg)

DER KLEINE GEORG

Wir haben die Region

immer im Blick

Schon abonniert?

Mit Markus Stottmeister und Amelie Müller werden auch 2 hocherfolgreiche

Lokalmatadoren bei den Fahrsporttagen an den Start gehen. Dabei kommt

Markus Stottmeister als frischgebackener Silbermedaillengewinner der DJM in

München (Zweispänner Pferde) und Sieger im Rasteder Viererzug Championat

nach Bösdorf. Das Oldenburger Landesturnier in Rastede war für die

Vierspänner, die nicht beim CHIO in Aachen an den Start gehen konnten, eine

Sichtung für die EM der Vierspänner in Donaueschingen.

einen Abocoupon gibt‘s

hinten im Heft oder unter

www.der-kleine-georg.de

außerdem ist das Magazin in

unserem Web-Kiosk unter kiosk.

der-kleine-georg.de erhältlich.

58

Georg 4-19 neu.indd 58 01.08.19 12:53


47. Herbst-Turnier in Volkmarode!

Vom 12.-15.September 2019

veranstaltet der Pony- und Reit-Club

Volkmarode zum 47x sein traditionelles

Dressur- und Springturnier.

Die PLS in Volkmarode hat sich

im Laufe der letzten Jahre zu

einem der größten und wohl auch

renommiertesten Turniere in der

Region Braunschweig entwickelt. Das

Turnier knackt seit Jahren regelmäßig

die Marke von 1.650 Nennungen.

2018 gab es mit 1.950 Nennungen,

abgegeben von rund 650 Reitern mit

ca. 1.150 Pferden, einen absoluten

Rekord.

Diese Massen sind an drei Tagen

natürlich nicht mehr zu bewältigen.

Um einer bei den Aktiven doch sehr

unbeliebten Startplatzbegrenzung und

einem Prüfungsbeginn um 7:00 Uhr

(oder sogar noch früher)

zuvorzukommen, hat sich der Ponyund

Reit-Club Volkmarode daher

2017 dazu entschlossen, das Turnier

Vorschau

zukünftig auf vier Tage

auszudehnen und bereits

am Donnerstag mit den

Springpferdeprüfungen

zu starten, am späten

Nachmittag folgt dann noch

eine Punktespringprüfung

der Kl. L.

Auch dieses Jahr wird

vom Reiter-WB bis zur

Dressur der Kl. M* und

zwei Springprüfungen

der Kl. S* vom Veranstalter

wieder ein sehr umfangund

abwechslungsreiches

Prüfungsangebot auf die Beine

gestellt. Neu im Programm ist

eine Eignungssprüfung der Kl.

A, eine Springprüfung der Kl. L mit

Stilwertung sowie eine Springprüfung

der Kl. M* mit Idealzeit. Die

Springprüfung mit steigenden

Anforderungen der Kl. L hat sich

2017 und 2018 großer Beliebtheit

erfreut und ist auch 2019 wieder

Christopher Sladowski will seinen Sieg

aus dem letzten Jahr wiederholen

ausgeschrieben. Bei dieser Prüfung

sind die ersten beiden Hindernisse auf

A**-Niveau und die letzten beiden

Sprünge M*, ist sicherlich für alle L-

Reiter mit M-Ambitionen eine äußerst

Foto: Katarina Blasig

47. Volkmaroder

Herbst-Turnier

12.-15. September 2019

Pony- und Reit-Club Volkmarode•Kirchweg•38104 Braunschweig

• Springprüfungen bis Kl. S*

• Dressurprüfungen bis Kl. M*

• Finale Nachwuchstalentsichtung

• Equiva Junior Sports Cup Dressur

• Equiva Junior Sports Cup Springen

• Siegerehrung BS-Stadmeisterschaft

59

Georg 4-19 neu.indd 59 01.08.19 12:53


interessante Prüfung. Die 2018

im Rahmen der Bezirksstandarte

durchgeführte Dressurprüfung der Kl.

A** für Mannschaften bleibt aufgrund

des hohen Zuspruchs ebenfalls im

Programm.

Des Weiteren findet das Finale der

Nachwuchstalentsichtung (eine

Kombination aus Dressurreiter- und

Stilspring-WB), die Siegerehrung der

ConMoto Cups für Profis und Amateure im Sattel:

Finalspringen vom 03. - 06.10.2019 in Harsum

Neuer Wettbewerb ConMoto Volunteers Cup honoriert

ehrenamtliches Engagement für den Pferdesport

Die Finalspringen des ConMoto Champions

Cup und des ConMoto Amateur

Cup finden vom 03. - 06.10.2019 in

Harsum statt. Die beiden Turnierserien

für Springreiter der Spitzenklasse und

den ambitionierten Nachwuchs werden

bereits zum 4. Mal ausgetragen.

Das Finale des ConMoto Champions

Cup ist ein S***-Springen, in dem der

Gesamtsieger des Cups ermittelt wird.

In die Gesamtwertung fließen auch 2

Qualifikationsspringen der Klasse S**

ein. Für das Punkteklassement zählt

das Finale doppelt. Außerdem wird in

Harsum in einem M**-Springen der

Sieger des ConMoto Amateur Cup

ausgeritten. Teil dieser Wertung sind 2

M*-Qualifikationsspringen. Zusätzlich

findet zum ersten Mal der ConMoto

Volunteers Cup statt: Ein A-Springen,

ein L-Springen sowie ein Springen der

Klasse M* sind exklusiv für Aktive

ausgeschrieben, die sich bei der

Organisation des Harsumer Turniers

ehrenamtlich engagieren.

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Bewusste Förderung von

Spitzensport und Breitensport

Die Münchner Unternehmensberatung

ConMoto engagiert sich seit ihrer

Gründung im Reitsport und fördert

mit den beiden Turnierserien ganz

bewusst nicht nur den Spitzensport,

sondern auch Amateure, die zeigen,

dass Breitensport und Leistung hervorragend

zusammenpassen. „Wir wollen

den Springsport in allen Facetten

unterstützen“, sagt ConMoto-Gründer

und Geschäftsführer Dr.-Ing. Ralf

Feierabend, der früher selbst mit

Leidenschaft im Springparcours

unterwegs war.

Zu diesem Engagement gehört auch die

Ausbildungsprämie, die zusätzlich zum

Preisgeld an die jeweils 3 Erstplatzierten

im ConMoto Champions Cup und

ConMoto Amateur Cup ausgeschüttet

wird: Im Champions Cup teilen sich

die ersten 3 Ränge insgesamt 3.000

Euro (1.500/1.000/500) im Amateur

Cup sind es 1.500

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Vorschau

Braunschweiger Stadtmeisterschaft

und der Equiva Junior Sports Cup

Dressur und Springen beim Ponyund

Reit-Club statt. Aber auch das

leibliche Wohl kommt nicht zu kurz,

über die Bratwurst, die Waffeln, den

Kuchen, die Salate, die Brötchen,

die Pilzpfanne oder aber einem

Scampispieß mit einem guten Glas

Wein im Weinzelt ist sicherlich für

jeden eine passende Leckerei dabei.

Euro (750/500/250).

Damit honoriert

ConMoto die

kontinuierliche

Arbeit für den Erfolg

im Parcours im und

unter dem Sattel. Besonders

im Amateurbereich

ist diese Ausbildungsprämie

eine

deutliche Anerkennung

für die Aktiven,

da sie das in den 3

Der Eintritt ist natürlich an allen vier

Tagen wie immer frei!

Also, auf nach Volkmarode, ein

Besuch ist wie jedes Jahr sicherlich

lohnenswert!

Michael Zichy

Prüfungen des ConMoto Amateur Cups

ausgelobte Preisgeld verdoppelt.

Ohne ehrenamtliche Helfer

keine Reitturniere

Zum Gedanken kontinuierliches

Engagement zu belohnen, passt auch

die neue Idee des ConMoto Volunteers

Cup. „Reiten lebt von der Liebe zu

Pferd und der Freude am Wettkampf

aber auch vom Spaß daran, etwas

gemeinsam zu organisieren.“ Dass

es ohne ehrenamtliche Helfer keine

Reitturniere gäbe, bekräftigt auch

Turnierchef Franz Bormann: „Mit

Volunteers Cup wollen wir genau

diesen Einsatz honorieren.“

Für die Volunteers gibt es noch einen

zusätzlichen Anreiz: Sie können in

Harsum kostenlos an einem Springen

der Klasse A, L oder M an den Start

gehen. Dabei werden sie beim Abgehen

des Parcours und auf dem Abreiteplatz

von einem Profi aus dem ConMoto

Champions Cup auf das Springen

vorbereitet. Jeder Trainer hat 3 Reiter

in seinem Team. Der Reiternachwuchs

bekommt auf diese Weise nicht nur ein

kurzes Coaching, die Siegerteams

erhalten für den jeweiligen

Veranstaltungstag Verzehrgutscheine

und können so die Zeit abseits des Parcours

nutzen, um über Ritte zu fachsimpeln.

Kontakte zu knüpfen und sich

über die Reiterei auszutauschen.

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Im September geht es wieder hoch

her auf der Reitanlage des Reit- und

Fahrvereins Harsum am Ortsrand der

kleinen Ortschaft Hüddessum gelegen.

Die Harsumer Herbst Challenge

erwartet hochkarätige Springreiter zu

zwei Reitsportveranstaltungen.

Vom 30.08.2019 - 01.09.2019 sind 3

regionale Turniertage ausgeschrieben

und der Veranstalter erwartet über

1.000 Startplatz-Reservierungen

wie schon in den Jahren zuvor. In 20

verschiedenen Springprüfungen der

Klasse E bis M* können sich Reiter der

Leistungsklassen 2 bis 7 miteinander

messen.

Parcourschef Bernward Engelke wird

den Reitern anspruchsvolle Parcours

kreieren.

Für Samstagabend ist ein A*-Springen

mit Kostümpreis geplant. Das

verspricht für die Zuschauer jede

Menge Spaß und Gaudi.

Am Sonntagnachmittag findet das

Finale der Nachwuchs Trophy der

Vorschau

Harsumer Herbst Challenge lockt erneut

mit hochkarätigem Pferdesport bis zur Klasse S***

Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, in

diesem Jahr zum 5. Mal, statt. Junioren

und Junge Reiter der Leistungsklassen

4 - 6 aus dem Pferdesportverband

Hannover sind hier startberechtigt und

können auf verschiedenen Reitturnieren

im Geschäftsgebiet der Sparkasse an

Qualifikationsprüfungen teilnehmen

und Punkte sammeln. Die 25 besten

Reiter qualifizieren sich für das Finale

in Harsum, eine L-Springprüfung mit

anschließendem Stechen um den Sieg.

Für den Sieger lockt eine Reitsportausrüstung

im Wert von 500,00 Euro,

sowie weitere tolle Preise. Spannung

verspricht auch das M*-Springen als

höchste Springprüfung an diesem

Wochenende.

Abschließend ist noch ein Mannschaftsspringen

der Klasse A*-ausgeschrieben.

Den Mannschaftsgedanken in einer

Sportart der Einzelkämpfer zu fördern

ist den Verantwortlichen beim Reit- und

Fahrverein Harsum immer ein großes

Anliegen. Gemeinsam gute Leistungen

im Team erreichen, auch das kann

Reitsport bedeuten. Die Harsumer

werden einige Mannschaften ins

„Rennen“ schicken, um diesen Sieg

nach Hause zu holen.

Am zweiten Wochenende der

Harsumer Herbst Challenge sind gleich

4 Tage für die Springsportveranstaltung

vorgesehen um das Mammutprogramm

zu schaffen. Immerhin sind vom

19. - 22.09.2019 28 Springprüfungen

ausgeschrieben. Es gibt 11 S-Springen:

7 S*-Springen, ein Barrieren-Springen, 2

S**-Springen und der Große Nomamed

Preis mit einem S***-Springen.

Der „Herrscher“ über die Hindernisse

ist an diesem Wochenende

Parcourschef Günter Mindermann mit

seinem Assistenten Piotr Gospodarek.

Da erwarten die Reiter sicher

anspruchsvolle, aber faire Parcours.

Ein Höhepunkt jagt den nächsten

Nach verschiedenen Einlaufspringen

der Klasse M*, M** und L startet am

Freitagmorgen das erste S-Springen.

Dann folgt ein M*-Springen als

Qualifikation zum Con Moto Amateur

Cup, dessen Finale am 05.10.2019

Friso Bormann, der 2014, 2015 und 2016 den Großen

Preis für sich entscheiden konnte, will erneut angreifen

Auch die Mannschafts-Vizeeuropameisterin der Children

Kiara-Malin Herold vom RFV Harsum wird am Start sein

61

Georg 4-19 neu.indd 61 01.08.19 12:53


in Harsum stattfindet. Nachmittags

ist ein S**-Springen als Preis der

TS-Verpackungen ausgeschrieben. Ein

Punkte-M*-Springen für die U25-Reiter

schließt das Tagesprogramm ab.

Für Freitagabend ist ein großes

Oktoberfest im Hauptzelt geplant.

Unter dem Motto “Feiern wie die

Bayern“ werden die Büddenbacher den

Besuchern ordentlich einheizen. Im

vergangenen Jahr war das Oktoberfest

eine Super-Gaudi.

Samstag reiten die Reiter der Friends

Tour eine Punktespringprüfung Klasse

S* mit Joker, nachmittags starten

die Mannschaften der verschiedenen

Vereine in den ersten Umlauf der

Springprüfungen im norddeutschen

CDW Vereins-Mannschaftschampionat.

Eine Mannschaft besteht aus

mindestens einem Teilnehmer bis 16

Jahre, mindestens einem Junior oder

jungen Reiter und zwei Reitern, die

Stammmitglied in einem Verein sein

müssen.

Vorschau

Heimatverein

Harsum ihr

Kommen zugesagt.

Die Harsumer

sind stolz auf

ihre Siegerin

der „Goldenen

Peitsche“ von

Nörten Hardenberg

und freuen sich dass

sie mit ihren Pferden

bei der Harsumer

Herbst Challenge

starten will.

Christiane

Duvenkropp

Finja Bormann (hier auf ‚A crazy son of Lavina’)

hat ihren Start bei ihrem Heimturnier bereits zugesagt

Der zweite Umlauf ist Sonntagvormittag.

Gewertet wird wie im Preis der

Nationen. Das S**-Springen am

Nachmittag ist die erste Qualifikation

des Con Moto Champions Cup. Die

2.Qualifikation und das Finale finden

in Harsum vom 03. - 06.10.2019 statt.

Abends geht es im Barrieren-S-Springen

über sechs Hindernisse in einer Reihe,

die in den weiteren Stechen immer

weiter erhöht werden. Es stellt sich

die spannende Frage: bis zu welcher

Höhe werden es die Reiter und Pferde

schaffen?!

Große Gaudi verspricht das „Jump and

Bullriding“, wo zwei Teilnehmer ein

Team bilden: einer auf einem Bullen

und einer, der mit einem Pferd einen

Parcours absolviert.

Sonntagvormittag starten die

Reiter der Friends Tour in einem

2-Phasen-S*-Springen und die Reiter

der verschiedenen Mannschaften

in ihrem zweiten Umlauf.

Sonntagnachmittag ist der Große

nomamed-Preis, ein S***-Springen

mit Stechen.

Für das zweite Wochenende hat

Finja Bormann ihrem ehemaligen

62

Am 20. September 2019 findet das 2. Hüddessum Oktoberfest im Festzelt statt.

Mehr Informationen auf unserer Website: www.rv-harsum.de

Georg 4-19 neu.indd 62 01.08.19 12:53


Breitensportliche Veranstaltung am 24. August 2019

17. Eimerslebener Reitertag zum 25jähren Jubiläum des RFV

Veranstalter: RFV Eimersleben e.V.

Veranstaltungsleitung:

Jürgen Köhler, Martin Breitfelder

Nennungsschluss: 10.08.2019

(bitte einhalten)

Bevorzugt bitte als e-mail an:

simone.ziegert@gmx.de,

Tel.: 0173-3088104

Nennungen in schriftlicher Form:

RFV Eimersleben,

Magdeburger Str.79,

39343 Eimersleben,

Tel.: 039052-98785

Besondere Bestimmungen:

- Der Veranstalter behält sich das Recht

vor, einzelne Wettbewerbe bzw. den

Reitertag unter besonderen Umständen

ausfallen zu lassen.

- Je nach Nennungszahl können

einzelne Wettbewerbe ausfallen bzw.

geteilt werden.

- Der Veranstalter lehnt jede Verantwortung

für Unfälle oder Krankheiten

ab, die Besitzern von Pferden, Reitern,

Pferdepflegern, Zuschauern oder

Pferden während der Veranstaltung

zustoßen können; desgleichen jede

Verantwortung für Diebstähle, Feuer

und Schäden, die aus der Haltung

eines Pferdes entstehen oder sonstige

Vorfälle.

- Hunde sind auf dem gesamten

Gelände an der Leine zu führen.

- Mit der Abgabe der Nennung erkennt

der Nenner die WBO/LPO sowie die

Allgemeinen und Besonderen

Bestimmungen der LK Sachsen-

Anhalt an.

- Nennungen sollten auf den laut WBO

vorgeschriebenen Formularen erfolgen

und enthalten:

Name und Vorname Teilnehmer,

Kontakt für Rückfragen (e-Mail-

Adresse falls vorhanden), Leistungsklasse,

Alter, Verein der Stammmitgliedschaft,

Name und Alter des

Pferdes, Stockmaß bei Ponys,

Wettbewerbsnummer und Zahl der

Startplätze

- Den Einsatz beilegen (für Bargeld

wird keine Haftung übernommen),

- Aus gegebenen Anlass weisen wir

darauf hin, dass die personenbezogenen

Daten ausschließlich Verwendung

finden in Zusammenhang mit

dieser reitsportlichen Veranstaltung.

Die Teilnehmer stimmen mit der

Abgabe der Nennung zu, dass Bilder,

Namen und sportliche Erfolge in

den Medien veröffentlicht werden

können.

- Die Pferde müssen innerhalb der

letzten 6 Monate gegen Influenza

geimpft worden sein. Der Equidenpass

ist mitzuführen.

- ! Je Pferd sind maximal 5 Starts

erlaubt.

- ! Erforderliche Teilung der Prüfungen

erfolgt, wenn mehr als 5 Ponys

platzierungswürdig sind, nach

Pferden/Ponys, sonst nach Leistung

- Prüfungsplätze:

Springen: Rasen, Abreiten: Rasen

Dressur: Sand, Abreiten: Rasen

Halle: Sand/Späne

- Richter: Kathrin Müller, Anette Müller,

Bärbel Anders de Zamora, Rebecca

Völzke

1. Führzügelwettbewerb

4j. und ältere Pferde und Ponys

Teiln.: Reiter der Jahrgänge 2007 und

jünger, startberechtigt außerdem nur in

Prf. 2!

Ausr.: Trense mit Zügeln, Ausbinder,

Führstrick; Bandagen, Gam. erlaubt;

Reiter: mit Kappe, Handschuhen und

festem Schuhwerk; Führer: Kappe,

Handschuhe, festes Schuhwerk

Anforderungen: nach Weisung der

Richter, auf beiden Händen Schritt und

Trab, mit Leichttraben

Bewertung: Sitz und beginnende Einwirkung,

Rangierung 1-3 und weitere,

Einsatz: 5 €, VN 8

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2. Pferdeführwettbewerb

4j. und ältere Pferde und Ponys

Teiln.: alle

Ausr.: Trense mit Zügeln, Bandagen,

Gamaschen erlaubt, Führer: mit

Kappe, Handschuhen und festem

Schuhwerk.

Anforderungen: Offenes Aufstellen

des Pferdes, Führen im Schritt um

Pylonen, über Stangen und durch ein

„L“; Halten; Seitenwechseln beim

Führen; eine Strecke traben; durch ein

Tor; Rappelsack eine Strecke mitführen.

Bewertung: Gesamtnote für korrektes

Ausführen und harmonische Bewältigung

der Aufgabe

Einsatz: 5 €, VN 8

3. Reiterwettbewerb

Pferde: 4j. + ält. u. Ponys

(unbedingt Stockmaß angeben)

Teiln.: alle Reiter LK 0 und 7 die nicht

in Wettbewerb 5 und 6 starten.

Ausr.: WBO Teil IV 2.1- Trense,

Hilfszügel erlaubt.

Anforderung: Abteilungsreiten mit

Einzelaufgaben nach Weisung der

Richter in den drei Grundgangarten.

Bewert: Sitz und Einwirkung in einer

Note

Einsatz: 5,- €, VN: 8

4. Dressurwettbewerb Kl. E

Pferde: 4j. + ält. u. Ponys

(unbedingt Stockmaß angeben)

Teiln.: Alle Reiter, die nicht in Wettbewerb

6 starten

LK 0,7,6 und LK 5 mit unplacierten

Pferden in A oder höher

Ausr.: WBO Teil IV 2.1 - Trense,

Hilfszügel erlaubt, Richtv: WBO Teil

II, analog WB 246, Aufgabe: E 6/1

(ggf. zu zweit gegeneinander)

Einsatz: 5 €, VN: 8

Ausschreibungen

63

Georg 4-19 neu.indd 63 01.08.19 12:53


Ausschreibungen

5. Dressurwettbewerb Kl. A

Pferde: 5j. + ält. u. Ponys

(unbedingt Stockmaß angeben)

Teiln.: Alle Reiter, die nicht an Wettbewerb

3 teilnehmen,

LK 0, 7, 6, 5 und LK 4 mit unplacierten

Pferden in L oder höher

Ausr.: .: WBO Teil IV 2.1 - Trense,

Richtv.: WBO Teil II, analog WB 246

Aufgabe: A 6/1

(ggf. zu 2t gegeneinander)

Einsatz: 5 €, VN: 8

6. Dressurwettbewerb Kl. L

Pferde: 5j. + ält. u. Ponys

Teiln.: Alle Reiter LK 0 bis 4

Ausr.: WBO Teil IV 2.1 Trense,

Richtv.: WBO Teil II, analog WB 246

Aufgabe: L 2, Trense,

Einsatz: 5,- €, VN: 8

7. Springreiter WB

Pferde:5J. +ält. u. Ponys

Teiln.: Alle Reiter, LK 0 bis 4

Ausr. und Richtverfahren: WBO 261

Aufgabe: Nach Weisung der Richter

mit Trabstangen und 4 Sprüngen bis zu

50 cm.

Einsatz: 5,- €, VN: 8

mit

8. Zeit-Kegel-Parcours

Anforderungen: Einzeln ist vom

Reiter ein Parcours mit Kegel-Toren

zu durchreiten. Jeder gefallene Ball

bedeutet 5 Strafsekunden, ein ausgelassenes

Tor 10 Strafsekunden.

Pferde: 5j. + ält. u. Ponys

Teiln.: Alle Reiter LK 0, 7 und 6, Ausrüstung:analog

WB 266

Einsatz: 5,- €, VN: 8

9. Springwettbewerb Kl. E Stil

Pferde: 5j. + ält. u. Ponys

Teiln.: Alle Reiter LK 0, 7, 6 und

LK 5 auf KL.A und höher unplatzierten

Pferden/Ponys

Ausr. und Richtverfahren WB 265,

ohne erlaubte Zeit

Einsatz: 5,- €, VN: 8

10. Springwettbewerb Kl. E F/Z

Pferde: 5j. + ält. u. Ponys

Teiln.: Alle Reiter LK 0, 7, 6 und

LK 5 auf Kl. A und höher unplatzierten

Pferden/Ponys

Ausr. und Richtverfahren WB 266

Einsatz: 5,- €, VN: 8

11. Springwettbewerb Kl. A F/Z

Pferde: 5j. + ält. u. Ponys

Teiln.: Alle Reiter LK 4, 5, 6, 7

LK 3 auf KL. A und höher unplatzierten

Pferden/Ponys

Ausr. und Richtverfahren WB 266

Einsatz: 5,- €, VN: 5

12. Punktespringwettbewerb Kl. A

Pferde: 5j. + ält. u. Ponys

Teiln.: Alle Reiter LK 4, 5, 6, 7, LK 3

auf KL. A und höher

unplatzierten Pferden/Ponys

Ausr.: WB 266, Richtverfahren LPO

§ 524

Einsatz: 5,- €, VN: 5

Startbereitschaft: Am 23.08.2019 per

e-mail an simone.ziegert@gmx.de

(Nur bis 21:00 Uhr! Obligatorisch für

die erste Prüfung!)

Für alle anderen Prüfungen:

Startbereitschaft ist mindestens eine

Stunde vor Beginn der jeweiligen

Prüfung in der Meldestelle zu erklären!

Ein vorläufiger Zeitplan ist ab

18.08.2019 abends verfügbar. Bei

Angabe einer e-Mail-Adresse, wird

dieser zugeschickt.

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Datum Kategorie Turnierort

Nationale und Internationale Turniere:

16. - 18.08.2019 S bis Kl. S* GÖ - Holtensen

17. - 18.08.2019 D+S Kl. L Uslar-Vahle

17. - 18.08.2019 D+S bis Kl. L Katensen

16. - 18.08.2019 D bis Kl. S Halchter

22. - 25.08.2019 DS**/SS***/FH M Aschersleben

(S/A)

23. - 25.08.2019 D + S bis Kl. S HI-Marienburg

23. - 25.08.2019 D+S bis Kl. M Duderstadt

23. - 25.08.2019 D bis Kl. M GÖ-Holtensen

24. - 25.08.2019 D+S bis Kl. S GF-Kästorf

24. - 25.08.2019 D+S bis Kl. M** Hänigsen

24. - 25.08.2019 S bisKl. L Halchter

29.08. - 01.09.2019 FDS/FHS/FGS Bösdorf (S/A)

CAN Viersp. S

Pony u. Pferde, LM Fahren Zweisp.

30.08. - 01.09.2019 D+S bis Kl. S Dannenberg

30.08. - 01.09.2019 S bis Kl. L Harsum-Hüddessum

30.08. - 01.09.2019 D+S bis Kl. M Thönse

31.08. - 01.09.2019 WBO HI-Marienburg

31.08. - 01.09.2019 D+S bis Kl. M Hermannsburg

31.08. - 01.09.2019 D+S bis Kl. L Uslar-Wiensen

31.08. - 01.09.2019 D+S bis Kl. L Groß Denkte

06. - 08.09.2019 D+S bis Kl. M Meine

06. - 08.09.2019 D+S bis Kl. M, Beedenbostel

KM D+S (KRV Celle)

06. - 08.09.2019 D+S bis Kl. S Einbeck

06. - 08.09.2019 DM**/SS* Kemnitz/Salzw. (S/A)

12. - 15.09.2019 D bis Kl. M, BS-Volkmarode

S bis Kl. S

13. - 15.09.2019 Dressur bis Kl. S Nörten-Hardenberg

13. - 15.09.2019 Viels. bis CIC 2* Langenh.-Twenge

LM VS Jun./JR (CCI2*-S)

und Reiter (CCI3*-S),

DAM Amateure

13. - 15.09.2019 S bis Kl. S Wunstorf-Kolenfeld

14. - 15.09.2019 D+S bisM, Berkhof

Pony- u. Jugendturnier

14. - 15.09.2019 D+S bis Kl. S Bodenfelde

14. - 15.09.2019 D+S bis Kl. L HI-Steuerwald

14. - 15.09.2019 D+S bis Kl. L, Trebel-Liepe

Stilgeländeritt Kl. E+A,

Geländereiter WB

14. - 15.09.2019 D+S bis Kl. M Scharnebeck

19. - 22.09.2019 S bis Kl. S*** Harsum-Hüddessum

20. - 22.09.2019 D+S bis Kl.M Hof Bettenrode

21.09.2019 Schulpferdecup Hannover

21.09.2019 D+S bis Kl. M Bad Harzburg

21. - 22.09.2019 D bis Kl. S Langenhagen

22.09.2019 WBO bis A Bad Harzburg

22.09.2019 Volti bis Kl. M** Eicklingen

22.09.2019 Volti bis Kl. M** Moringen

22.09.2019 D+S bis Kl. M Hannover

27. - 29.09.2019 SS** Wernigerode (S/A)

28. - 29.09.2019 Viels. CIC*, VL, VA Mechtersen

28. - 29.09.2019 S bis Kl. M, Nörten-Hardenberg

KM (KRV Nom-Einbeck + GÖ)

28.08. - 01.09.2019 Vielseitigkeit EM Luhmühlen

Sonstiges:

117. Duhner Wattrennen: Imposante Pferderennen auf

nassem Geläuf vor Cuxhaven

Am Sonntag, dem 25. August 2019, verwandelt sich ein Teil

des UNESCO-Weltkulturerbes Wattenmeer vor der Küste

von Cuxhaven-Duhnen in eine einmalige Naturrennbahn für

Traber und Galopper, die um Platz und Sieg kämpfen.

Ab 11 Uhr bis in die frühen Abendstunden finden auf

diesem besonderen Geläuf 5 Trab- und 6 Galopprennen, ein

Trabreiten und ein Ponyrennen statt.

Die Kurpromenade verwandelt sich dann in eine riesige

Zuschauertribüne mit Sitzplätzen. Auf dem dahinterliegenden

Deich werden viele Gäste dem spannenden Spektakel folgen.

Ein buntes Rahmenprogramm mit Jagdhornbläsern, den

Celler Hengsten, Polizeireitern, Haflinger-Schaubildern,

dem Cappenberger Schleppjagdverein, der in diesem Jahr

zum ersten Mal eine Jagd zu Pferde mit der Meute im Watt

präsentieren wird, der traditionellen Flugzeugschau des

Marinefliegergeschwaders aus Nordholz sowie eine

abwechslungsreiche Festmeile hinter dem Deich mit

Kinderanimation versprechen wieder ein kurzweiliges

Erlebnis für Jung und Alt.

Höhepunkt der Veranstaltung ist das 7. Rennen des Niedersächsischen

Ministerpräsidenten, den stellvertretend der

Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne an

den Sieger oder die Siegerin überreichen wird.

Weitere Infos und Kartenvorverkauf unter www.duhner-wattrennen.de.

- Renntermine Neue Bult

7. Renntag Sonntag, 15. September

8. Renntag Sonntag, 29. September

Termine

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In der nächsten Ausgabe von DER KLEINE GEORG lesen Sie u.a. Berichte

über:

- diverse Reitsportveranstaltungen, wie z.B. die Reitturniere in Etingen und

Zobbenitz oder das Bad Harzburger Vielseitigkeitsmeeting

- verschiedene Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen

- Fachthemen

Im Reitsportmosaik werden wir u.a. über

- die Europameisterschaften in den Disziplinen Dressur, Springen,

Vierspännerfahren und Vielseitigkeit

berichten.

66

Anmerkung der Redaktion

Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Artikel stellen nicht

in jedem Fall die Meinung des Herausgebers und der Redaktion dar.

Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten.

Jeder Nachdruck ist nur mit schriftlicher Genehmigung und unter

Quellenangabe gestattet.

Eingesandte Manuskripte unterliegen der eventuellen redaktionellen

Bearbeitung.

Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für eingesandtes Material

Druckfehler

„Wenn Sie einen Druckfehler finden,

bitte bedenken Sie,

dass er beabsichtigt war.

Unser Blatt bringt für jeden etwas,

denn es gibt immer Leute,

die nach Fehlern suchen.“

Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen

kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.

(Henry Ford)

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Offizielles Organ

der Braunschweiger Stadtmeisterschaften

Die Fachzeitschrift für den Pferdefreund

in Harz, Heide und Umgebung

Herausgeber

GEORG VERLAG GmbH

Greifswaldstr. 55

38124 Braunschweig

www.der-kleine-georg.de

Verlagsort

38124 Braunschweig

Redaktionsleitung

Katarina Blasig

Greifswaldstr. 55

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Mail: katarina.blasig@der-kleine-georg.de

Verantwortlich für den Inhalt

Katarina Blasig

Telefon: 0531 / 69 08 64

Freie Mitarbeiter

Siegfried Glasow (S.G.)

Kerstin Isserstedt (K.I.)

Andreas u. Christine Pantel (ACP)

Meike Schulze (kes)

Marianne Schwöbel (M.S.)

Fachberichte

Ralf Döringshoff, Dr. Birgit Harenberg,

Rechtsanwältin C. Prediger

Anzeigen

Katarina Blasig

Telefon: 0531 / 69 08 64

Gestaltung

Die Redaktion

Mail: redaktion@der-kleine-georg.de

Fotos

Matthias Adamek

Katarina Blasig

Petra Beinecke

Anne Friesenborg

Walburga Schmidt

Marianne und Thorsten Schwöbel

Druck

Media-Print-Grunenberg

Mareike Grunenberg

Gr. Vahlberger Str. 2a

38170 Schöppenstedt

Telefon: 05332 / 96 89 14

E-Mail: shop@media-print-grunenberg.de

Erscheinungsweise

Jeweils am 15. Februar, April, Juni,

August, Oktober und Dezember

Bankverbindung

Volksbank Wolfenbüttel-Salzgitter eG,

BIC: GEN0DEF 1WF V,

IBAN. DE68 2709 2555 5012 2720 00

Redaktionsschluss

für die

nächste Ausgabe

10. September 2019

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