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18. Februar 2018

- Mohren-Apotheke, Mohrenwirt: Rassismus-Debatte schwappt nach Graz über - Land Steiermark soll Feste ohne Plastikmüll feiern - Girardi-Haus: Stadt kauft Objekt nicht - Start-up „Homefarmer“ will bewussten Fleischkonsum fördern - 30er-Tempo-Limit bei Grazer Pflegeheimen gefordert - Grüne Smoothies im Test - Zero Waste: „das Gramm“ eröffnet eine zweite Filiale - Faschingdienstag: Promis beim Grazer Faschingsumzug

- Mohren-Apotheke, Mohrenwirt: Rassismus-Debatte schwappt nach Graz über
- Land Steiermark soll Feste ohne Plastikmüll feiern
- Girardi-Haus: Stadt kauft Objekt nicht
- Start-up „Homefarmer“ will bewussten Fleischkonsum fördern
- 30er-Tempo-Limit bei Grazer Pflegeheimen gefordert
- Grüne Smoothies im Test
- Zero Waste: „das Gramm“ eröffnet eine zweite Filiale
- Faschingdienstag: Promis beim Grazer Faschingsumzug

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<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong>, AUSGABE 7<br />

Maskierung<br />

Zum Fasching verkleideten sich auch viele<br />

Promis wie Sturm-Legende Mario Haas<br />

und Teamchef Franco Foda (Bild). 18/19<br />

Diskriminierung<br />

Die deutsche Rassismus-Debatte um<br />

das Wort „Mohr“ in Firmennamen<br />

schwappt jetzt nach Graz über. 4/5<br />

Jedem Grazer sein Mietschwein:<br />

Saucool!<br />

Schweinisch. Durch das Projekt „Homefarmer“ kann bald jeder Grazer sein eigenes Schwein mieten. Via Web-Kamera kann man das Tier am Bauernhof<br />

beobachten, ihm einen Namen geben, es besuchen und schließlich darüber entscheiden, ob und wann es auf dem Teller landen soll. SEITEN 8/9<br />

LUEF (2), THINKSTOCK


die seite 2 www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Inhalts-Quiz<br />

Wem gehören diese<br />

Augen?<br />

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT...<br />

1 Anita Halbath<br />

2 Bettina Vollath<br />

3 Carina Leerath<br />

Lösung Seite 21<br />

Was ist das?<br />

1 Christbaumkugeln<br />

2 Orden<br />

3 Bastelzubehör<br />

Lösung Seite 21<br />

Was kostet das?<br />

1<br />

2<br />

3<br />

45.239 Euro<br />

82.481 Euro<br />

39.250 Euro<br />

Lösung Seite 32<br />

Navigator<br />

Lokales4-17<br />

Szene18-23<br />

Eco24/25<br />

Viva 26-31<br />

Motor32/33<br />

Sport 36/37<br />

Rätsel38/39<br />

Miss Desmond<br />

genießt zum<br />

Frühstück<br />

schwarzen<br />

Tee – umgeben<br />

von unzähligen<br />

Orchideen,<br />

Gartenzeitschriften<br />

und<br />

ihren fünf<br />

Katzen. ANDY JOE<br />

... Miss Alexandra Desmond<br />

Die Tuntenball-Moderatorin, die von allen liebevoll „Mutti“ genannt<br />

wird, liebt historische Rosen, Gartensendungen und ihre fünf Katzen.<br />

Sie betonen ja immer, dass Sie nicht nur Stimme<br />

und Gesicht des Tuntenballs sind, sondern<br />

auch Hüften. Was gibt’s zum Frühstück, um die<br />

weiblichen Rundungen zu halten?<br />

Ich halte das sehr britisch: eine große Tasse<br />

schwarzen Tee. Und im Laufe des Vormittags<br />

brat’ ich dann Gemüse ab mit Ei und Käse und<br />

ess so dahin. Nebenbei gibt’s englische Gartensendungen.<br />

Aber keine Kohlenhydrate!<br />

Das Motto des diesjährigen Tuntenballs<br />

ist „Let’s Play“. Wann können Sie so richtig<br />

verspielt und kindisch sein?<br />

Immer! Das Wichtigste, um jung zu bleiben, ist<br />

nicht Botox und Hyaluron, sondern Blödeln und<br />

Verrücktsein. Und nachdem ich fünf Katzen habe,<br />

die sehr verspielt sind, fällt mir das auch leicht.<br />

Gleich fünf?<br />

Ja, ich bin ein sehr barocker Mensch: Alles muss<br />

viel sein. Auch die Katzen. Ich hab tausende Orchideen,<br />

Unmengen an Porzellan und Antiquitäten.<br />

Auch bei den Kleidern? Kann man schon etwas<br />

zum heurigen Kostüm verraten?<br />

Es ist ein Originalentwurf aus dem Jahr 1904 – und<br />

ganz in Weiß. Meine Schneiderin, eine ehemalige<br />

Schneidermeisterin der Grazer Oper, hat nach einem<br />

Gemälde gearbeitet – sogar Korsage und Unterröcke<br />

sind nach einem Originalentwurf.<br />

Wie lange brauchen Sie in der Früh im Bad?<br />

Wenn ich ausgeschlafen bin, eineinhalb Stunden<br />

– sonst zweieinhalb. Für ein bisserl Nude-Makeup<br />

und einmal Durch-die-Haare-Fahren (lacht).<br />

Wie ist Miss Desmond entstanden?<br />

Meine Mutter hatte viel Einfluss – die war eigentlich<br />

die echte Miss Desmond. Einfach sehr ehrlich<br />

und herzlich. Aber Miss Desmond lässt sich nicht<br />

von meiner privaten Person trennen. Sie ist eine<br />

Kunstfigur, aber nicht künstlich – eine echte Person.<br />

Der einzige Unterschied zwischen Miss Desmond<br />

und mir privat sind ein paar Kilo Schminke.<br />

Welche Botschaft möchte sie vermitteln?<br />

Dass Solidarität und Herzlichkeit viel zu kurz<br />

kommen. Vor einigen Jahren haben die Leute angefangen,<br />

mich „Mutti“ zu nennen – das sehe ich<br />

als Ehrentitel. Wenn man einfach man selbst sein<br />

kann – wie wenn man bei der Mama die Schuhe<br />

auszieht und einen Kuchen bekommt.<br />

Wie finden Sie Ausgleich zum Showbusiness?<br />

Im Garten! Ich steh’ mit einem Fuß auf der Bühne<br />

und mit dem anderen im Gatsch im Garten!<br />

Sobald ich meine Hände in die Erde stecke, sind<br />

alle Sorgen weg. Ich hab ein Faible für historische<br />

Rosen, in meiner Wohnung liegen, wie man sieht,<br />

tausende Gartenzeitschriften. Aber der Garten<br />

und der Tuntenball sind gar nicht so verschieden:<br />

Alle sollen dort wachsen und zu blühen anfangen<br />

– und ich begieße alle mit Gin.<br />

Was ist Ihre liebenswürdigste Eigenschaft,<br />

welche die nervigste?<br />

Ich kann mich auf Leute einstellen und bin sehr<br />

gerade und ehrlich. Dafür plapper ich oft vor mich<br />

hin und bin sehr kompliziert und umständlich.<br />

Mein Mann sagt immer „als würde man ein zusammengebautes<br />

Ikea-Regal durch einen engen<br />

Gang quetschen“. Aber wenn man an den Hängen<br />

des Vesuvs ein Haus baut, darf man sich nicht<br />

wundern, wenn man sich hin und wieder ein bisserl<br />

die Zecherl verbrennt. VERENA LEITOLD<br />

Miss Alexandra Desmond wurde als Alexander am 28. <strong>Februar</strong><br />

1980 geboren. Sie sieht sich nicht als Dragqueen, sondern<br />

als Kunstfigur, die hauptberuflich als Sängerin und Schauspielerin<br />

arbeitet. Seit 2010 moderiert sie den Tuntenball.


graz<br />

4<br />

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />

Der Grundwasserspiegel der<br />

Nächstenliebe in der Steiermark<br />

liegt beachtlich hoch.“<br />

Caritas-Direktor Herbert Beiglböck lobt<br />

die Spendenfreudigkeit der Steirer. CARITAS<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Rassismus-Konflikt<br />

K. Edelsbrunner (WK), Estag-Vorstand<br />

M. Graf, Landesrat A. Lang<br />

und Estag-Vorstand C. Purrer (v. l.)<br />

Erfolg für die<br />

E-Testautos<br />

■■<br />

Seit Oktober und noch bis<br />

Ende März können die Steirer<br />

ein E-Auto für 60 Euro eine Woche<br />

lang testen. Insgesamt stellen<br />

dafür 33 steirische Autohäuser 56<br />

Elektroautos zur Verfügung. Nun<br />

zieht Umweltlandesrat Anton<br />

Lang, der die Aktion gemeinsam<br />

mit der Wirtschaftskammer initiiert<br />

hat, eine Zwischenbilanz.<br />

„Bisher sind rund 100.000 Kilometer<br />

mit den E-Testautos gefahren<br />

worden. Das bedeutet zweieinhalbmal<br />

um die Welt.“<br />

LAND/STRASSER<br />

M. Eustacchio (2. v. l.) mit C. Siedl,<br />

W. Rath und E. Winter vom Gesundheitsamt<br />

(v. l.) STADT GRAZ/FISCHER<br />

„Flitzer“ fürs<br />

Gesundheitsamt<br />

■■<br />

Das Gesundheitsamt hat vier<br />

E-Autos für den Außendienst bekommen.<br />

Am Donnerstag fand<br />

die offizielle Schlüsselübergabe<br />

statt. Vizebürgermeister Mario<br />

Eustacchio: „Gerade für die Stadt<br />

sind die kleinen ‚Flitzer‘ sehr<br />

praktisch – sie sind flexibel und<br />

passen vor allem in jede Parklücke!“<br />

Früher wurden die Fahrten<br />

des Gesundheitsamts, die sich<br />

auf 10.000 Kilometer im Jahr<br />

summieren, von Mitarbeitern<br />

mit Privatautos absolviert.<br />

Nicht nur in Deutschland, auch in Graz gibt es Traditionsbetriebe, die das Wort „Mohr“ im Namen tragen.<br />

derGrazer<br />

Wo fühlen Sie sich diskriminiert?<br />

„Generell werden<br />

Frauen im<br />

Arbeitsbereich<br />

diskriminiert,<br />

das fängt schon<br />

beim Gehalt<br />

an.“<br />

Anna Taberhofer,<br />

26, Studentin<br />

„Wenn mich<br />

erstaunlich<br />

viele Menschen<br />

immer noch<br />

nach einem<br />

Lichtbildausweis<br />

fragen.“<br />

Michael Marko,<br />

20, Student<br />

„Wenn junge<br />

Menschen nicht<br />

unaufgefordert<br />

in der Straßenbahn<br />

für einen<br />

aufstehen.“<br />

Monika Jammernegg,<br />

76, Pensionistin<br />

Blitzumfrage<br />

„Als Fußgänger!<br />

Manche Fahrradfahrer<br />

rasen<br />

teilweise gefährlich<br />

durch die<br />

Menge und sind<br />

unachtsam.“<br />

Torben Dietze, 40,<br />

Metallarbeiter<br />

?<br />

LUEF<br />

ALLE FOTOS: DER GRAZER<br />

„Wenn manche<br />

Lokalitäten<br />

Altersbeschränkungen<br />

haben<br />

und ich noch<br />

nicht überall<br />

hinein darf.“<br />

Esra Yildirim, 19,<br />

Studentin


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 5<br />

➜<br />

TOP<br />

GEPA, THINKSTOCK<br />

Polizisten-Plus<br />

Der Bund will tausende neue Polizisten<br />

für Österreich. Vom Beamten-Plus sollen<br />

auch die Steiermark und Graz profitieren.<br />

Peinliche Pannen<br />

Wegen Technik-Pannen im Innenministerium<br />

konnten viele Grazer das Anti-Rauch-<br />

Volksbegehren nicht unterschreiben.<br />

FLOP<br />

➜<br />

schwappt nach Graz über<br />

POLARISIEREND. Ist<br />

das Wort „Mohr“ in<br />

Firmennamen diskriminierend?<br />

Die deutsche<br />

Rassismusdebatte startet<br />

jetzt auch in Graz.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Mohr im Hemd, Mohrenapotheke,<br />

Mohrenwirt<br />

– in Deutschland läuft<br />

gerade eine enorme emotionale<br />

Rassismusdebatte über diese<br />

Bezeichnungen bzw. den Namen<br />

mancher Traditionsbetriebe.<br />

Unterschriftenaktionen mit zigtausenden<br />

Teilnehmern wurden<br />

gestartet und Umbenennungen<br />

gefordert, die wohl auch teils umgesetzt<br />

werden. Jetzt schwappt die<br />

Diskussion auch nach Graz über.<br />

„Der Begriff ,Mohr‘ ist ein<br />

Schimpfwort, das die Europäer<br />

früher für uns erfunden haben.<br />

Das Wort ist für mich beleidigend,<br />

entwürdigend und rassistisch“,<br />

ärgert sich der Grazer mit<br />

nigerianischen Wurzeln Fred<br />

Ohenhen vom Integrationsverein<br />

ISOP. „Man sollte auch in<br />

Graz den entsprechenden Institutionen<br />

neue Namen geben, die<br />

unserem Zeitgeist entsprechen<br />

und nicht abwertend sind.“<br />

Ähnlich sieht das die Leiterin<br />

der Antidiskriminierungsstelle<br />

Steiermark, Daniela Grabovac:<br />

„Es wäre gut und wichtig, wenn<br />

es hier einen sensibleren Sprachgebrauch<br />

geben würde.“ Von<br />

Hauruck-Aktionen hält sie aber<br />

nichts. „Die Namen müssen nicht<br />

sofort geändert werden. Das Ver-<br />

Fred Ohenhen: „Das Wort ,Mohr‘ ist<br />

ohne Ausnahme abzulehnen!“ KK<br />

ständnis muss von sich heraus<br />

wachsen, Verordnungen können<br />

kein sensibleres Bewusstsein<br />

schaffen. Denn wenn man das<br />

eine Wort verbietet, wird ein anderes<br />

erfunden, das das gleiche<br />

meint. Der Erfindungsreichtum,<br />

um diskriminierend zu sein, ist<br />

leider grenzenlos.“<br />

Uns würde Ihre Meinung zu<br />

diesem Thema interessieren! Stimmen<br />

Sie auf unserer Homepage<br />

ab oder schicken Sie uns doch ein<br />

Mail an die Adresse redaktion@<br />

grazer.at – wir werden Ihre Meinung<br />

gerne veröffentlichen!<br />

<br />

Das bedeutet „Mohr“<br />

■■Etymologisch geht das<br />

Wort „Mohr“ auf das griechischen<br />

„moros“ zurück, das<br />

„töricht“, aber auch „dumm“<br />

bedeutet. Aber auch aus dem<br />

lateinischen „maurus“ für<br />

„schwarz“, „dunkel“. Im Laufe<br />

der Geschichte wurde das<br />

Wort „Mohr“ für verschiedene<br />

Bevölkerungsgruppen benutzt.<br />

Negativ belegt war es aber<br />

schon von Anfang an.<br />

FISCHER<br />

Kurz gefragt …<br />

... Daniela Grabovac<br />

1<br />

Werden Menschen heute<br />

noch als „Mohr“<br />

beschimpft ?<br />

Grabovac: Kaum, bei<br />

uns in der Antidiskiminierungsstelle<br />

ist das selten ein<br />

Beschwerdefall.<br />

2<br />

Sollte man<br />

diskriminierende Worte<br />

verbieten?<br />

Grabovac: Verbote bringen<br />

nur noch mehr Widerstand,<br />

außerdem werden dann halt<br />

neue Wörter erfunden.<br />

3<br />

Welche denn?<br />

Grabovac: Jugendliche<br />

sagen statt dem „N-<br />

Wort“ heute zum Beispiel<br />

einfach „Bumis“ also „bunte<br />

Mitbürger“, was aber genauso<br />

negativ gemeint ist.


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

KOMMENTAR<br />

Proporz ist der<br />

Sargnagel der<br />

Stadtpolitik<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

A<br />

uf der Grazer Rathausbühne<br />

gibt es derzeit so<br />

etwas wie den Aufstand<br />

der Zwerge. Auf der einen<br />

Seite sitzen KPÖ und Grüne<br />

auf Stadtratssesseln in der<br />

Regierung, auf der anderen<br />

Seite betreiben sie volle<br />

Opposition gegen die Regierung,<br />

beklagen, dass die<br />

beiden Parteien ÖVP und FPÖ<br />

über sie einfach drüberbrausen<br />

und Bürgermeister und<br />

Vizebürgermeister ein<br />

autoritäres Regime führen. So<br />

weit, so schlecht. Hier zeigt<br />

sich, dass der Proporz der<br />

Sargnagel der Stadtpolitik ist.<br />

Bürgermeister und Vizebürgermeister<br />

kündigen das Olympia-2026-Vorhaben<br />

an, die<br />

KP-Stadträtin steht dagegen auf<br />

und startet eine Unterschriften<br />

aktion für eine Volksbefragung.<br />

Die Grünen wiederum<br />

inszenieren einen Wirbel um<br />

die Frage der Frauenbeauftragten.<br />

Verhandeln? Kein Thema.<br />

Es wird Zeit, dass die Forderung<br />

„Weg mit dem Proporz“<br />

endlich umgesetzt wird. Da<br />

gibt es dann klare Verhältnisse.<br />

Oder, wenn das zu lange<br />

dauert, wäre auch das Wiener<br />

Modell überlegbar. Dann gäbe<br />

es geschäftsführende Stadträte<br />

und nicht geschäftsführende<br />

Stadträte. Die Regierung kann<br />

dann regieren, die anderen<br />

können kontrollieren.<br />

Land soll Feste ohne<br />

Plastikmüll feiern<br />

SAUBER. Bei vielen<br />

Veranstaltungen des<br />

Landes und der Gemeinden<br />

fallen Tonnen<br />

an Plastikmüll an. Dabei<br />

gäbe es Alternativen.<br />

Von Daniel Windisch<br />

daniel.windisch@grazer.at<br />

G’scheit feiern“ ist eine Initiative<br />

des Landes Steiermark<br />

– ihr Ziel ist es, bei<br />

Veranstaltungen möglichst viel<br />

Müll zu vermeiden, indem etwa<br />

statt Aludosen, Plastikbechern<br />

und -besteck wiederverwendbares<br />

Mehrweggeschirr zum Einsatz<br />

kommt. Doch just das Land<br />

hält bei eigenen Festen offenbar<br />

nicht viel vom Umweltschutz,<br />

ärgert sich Grünen-Landtagsabgeordnete<br />

Sandra Krautwaschl:<br />

„Bei Veranstaltungen des Landes,<br />

des Landtages oder der Gemeinden<br />

wird die Möglichkeit<br />

von ,G’scheit feiern‘ noch nicht<br />

so angenommen, wie es wünschenswert<br />

wäre.“<br />

Krautwaschl, die mit ihrer Familie<br />

schon seit Jahren größtenteils<br />

plastikfrei lebt und darüber<br />

■■<br />

Einen Scheck von 10.000 Euro<br />

überreichte der Lions Club Panthera<br />

an das Begegnungszentrum<br />

Graz-Süd. Das Zentrum<br />

hat vier Säulen, auf die es seine<br />

Arbeit stützt: Arbeit mit Kindern,<br />

mit Eltern, Asylwerbern, Senioren.<br />

Es gibt unter anderem ein<br />

Lerncenter, einen Elterntreff und<br />

Deutschkurse. GF Dagmar Nöst:<br />

„Wir möchten sichtbar machen,<br />

was wir im Zentrum entwickeln<br />

und weiter ausbauen.“<br />

Plastikbecher und Co. bleiben als unliebsame Reste bei so manchem Fest übrig.<br />

S. Krautwaschl (kl. Bild) fordert den Umstieg auf Mehrweggeschirr. THINKSTOCK, GRÜNE<br />

auch ein Buch geschrieben hat,<br />

will jetzt im Landtag für Veranstaltungen<br />

ohne Plastik kämpfen.<br />

Sie fordert, dass das Land<br />

eine Vorbildfunktion übernimmt<br />

– und dass Events, die von der<br />

Landesregierung oder dem<br />

Landtag selbst veranstaltet oder<br />

auch nur gefördert werden, künftig<br />

nach den „G’scheit feiern“-<br />

Kriterien auszurichten sind.<br />

Außerdem, so Krautwaschl,<br />

Lions-Hilfe für Begegnungszentrum<br />

Spendenscheckübergabe des Lion<br />

Clubs Panthera an das Begegnungszentrum<br />

Graz-Süd<br />

KK<br />

müsse das Land die steirischen<br />

Gemeinden dabei unterstützen,<br />

ihre eigenen Veranstaltungen<br />

ebenfalls nach den Regeln von<br />

„G’scheit feiern“ zu organisieren.<br />

Das würde wiederum so manchem<br />

im Grazer Rathaus gefallen<br />

– denn dort wird schon länger<br />

diskutiert, Events mit städtischer<br />

Beteiligung nur noch mit umweltfreundlichen<br />

Bechern und<br />

Geschirr zu bestücken.<br />

Ball der Vielfalt für<br />

die Menschlichkeit<br />

■■<br />

Theaterstück von behinderten<br />

Kindern und Jugendlichen,<br />

Rollstuhltanzen, Yoga,<br />

Travestiekünstler und tolle<br />

Musik: Der 3. Ball der Vielfalt,<br />

der am 16. März im Grazer<br />

Kammersaal stattfindet, ist<br />

ein außergewöhnlicher Ball<br />

der Menschlichkeit, Toleranz<br />

und Inklusion. Der Eintritt ist<br />

frei. Dresscode: Jeder kommt,<br />

wie er gerne möchte!<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard<br />

Goldbrich | ASSISTENZ: Silvia Pfeifer (0 664/80 66 66 918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0 664/80 666 66 91), Vojo Radkovic (0 664/80 666 66 94), Mag. Daniel Windisch<br />

(0 664/80 666 66 95), Valentina Gartner (0664/806666890). Bernhard Sax (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Reinhard Hochegger (Verkaufsleitung,<br />

0 664/80 666 6491), Robert Heschl (0 664/80 66 66 897), Michael Midzan (0 664/80 666 6891), Selina Gartner (0 664/80 666 68 48), Mag. Eva Semmler (0 664/80 66 66 895), Theresina Jürgens, MA (0 664/80 66 66 892) | PRODUKTION:<br />

Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 172.019 (Der Grazer, wö, ÖAK geprüft 1.HJ 2017). | OFFENLEGUNG: Die Informationen<br />

gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

Kurios!<br />

Wenn man in der Google-Suchmaschine<br />

„ÖVP<br />

Graz“ eingibt, kommt<br />

„ÖVP Graz“. Gibt man „FPÖ<br />

Graz“ ein, gibt es das gleiche Ergebnis,<br />

wie auch beim Eingeben<br />

von „KPÖ Graz“. Nur wenn man<br />

„SPÖ Graz“ eingibt – siehe Faksimile<br />

oben – fragt Google nach:<br />

„Meintest du: KPÖ Graz“? Das<br />

ist irgendwie grotesk, wenn man<br />

dazu weiß, dass die Grazer SPÖ<br />

nach wie vor ein Imageproblem<br />

hat und selbst der unermüdlich<br />

für die SP Graz agierende und<br />

kämpfende Michael Ehmann<br />

den Abwärtstrend noch nicht<br />

stoppen konnte.<br />

Selbstverständlich kommt<br />

man auch bei der Anfrage „SPÖ<br />

Graz“ auf Daten der Grazer SPÖ.<br />

Es ist nur diese eine Frage, die die<br />

Stadtpartei ärgern müsste.<br />

Besser funktioniert es mit der<br />

Suchfunktion auf Facebook. Da<br />

ist die Seite der SPÖ Graz sofort<br />

aufgerufen, wenngleich auch der<br />

Umstand, dass die Seite nur 1238<br />

Personen gefällt, nachdenklich<br />

stimmen sollte. VOJO<br />

Ingrid Seidl (E-Werk Gösting),<br />

Sappi-Boss Max Oberhumer mit<br />

Werksleitern Markus Schmid (l.)<br />

und Thomas Kummer<br />

CAGRAN<br />

E-Werk Gösting:<br />

Fischleiter-Strom<br />

■■<br />

Die Sappi-Wehranlage in<br />

Gratkorn, sichtbar vom Kreisverkehr,<br />

braucht eine EU-konforme<br />

Fisch-Aufstiegshilfe am<br />

linken Mur-Arm. Das E-Werk<br />

Gösting klinkte sich ein und<br />

erzeugt daraus Bio-Strom. Dieser<br />

Tage ging die neue Energie<br />

ans Netz. Rund 2500 Haushalte<br />

in Gratkorn werden mit dem<br />

Strom aus der „Fischleiter“<br />

versorgt. Bei 7,1 Gigawattstunden<br />

pro Jahr wird eine Einsparung<br />

von ca. 3100 Tonnen CO 2<br />

erzielt.


8 graz<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Faires Fleisch:<br />

Manfred Grössler kämpft unermüdlich dafür, dass das Girardihaus gerettet<br />

und in ein Erlebnismuseum verwandelt wird. <br />

HARTMUT SABATHY, KK<br />

Girardi-Haus: Stadt<br />

kauft Objekt nicht<br />

TRAURIG. Das unter Denkmalschutz stehende<br />

Girardi-Haus wird von der Stadt nicht gekauft.<br />

ESSEN. Das Grazer<br />

Start-up „Homefarmer“<br />

will bewussten Fleischkonsum<br />

fördern und so<br />

ein Zeichen gegen Massentierhaltung<br />

setzen.<br />

Von Daniel Windisch<br />

daniel.windisch@grazer.at<br />

Ein Tier mieten, bis es geschlachtet<br />

wird? Was vielleicht<br />

seltsam klingt, hat<br />

einen durchaus ernst gemeinten<br />

Hintergrund: Das Grazer Start-up<br />

„Homefarmer“ will mit diesem<br />

Konzept nämlich ein Zeichen gegen<br />

Massentierhaltung und für bewussten<br />

Fleischkonsum setzen.<br />

Konkret funktioniert „Homefarmer“<br />

so: Kunden können sich bei<br />

einem Bauern, der „Homefarmer“-<br />

Vertragspartner ist, zum Beispiel<br />

ein Schwein aussuchen und es<br />

mieten, also für Fütterung und<br />

Unterkunft bezahlen und ihm dadurch<br />

ein artgerechtes Leben ermöglichen.<br />

Dafür übernimmt der<br />

Bauer die tatsächliche Versorgung<br />

und Verpflegung des Schweins,<br />

kümmert sich also um Futter, Stallreinigung<br />

und auch ärztliche Versorgung.<br />

Via Webcam kann der<br />

Kunde sein Schwein stets beobachten,<br />

auch persönliche Besuche am<br />

Bauernhof sind freilich möglich. Ist<br />

das Tier schlachtreif, informiert der<br />

Bauer automatisch den Kunden –<br />

dieser kann entscheiden, ob und<br />

wann das Schwein geschlachtet<br />

bzw. wie das Fleisch weiterverwendet<br />

wird.<br />

Keine Massenware<br />

Hinter „Homefarmer“ stehen Markus<br />

Hütter und Daniel Fuchs,<br />

beide hauptberuflich für große<br />

Technikunternehmen im Raum<br />

Graz tätig und nebenbei Studenten<br />

an der FH Campus 02. „Die Zeit ist<br />

reif“, ist Hütter vom „Homefarmer“-<br />

Konzept überzeugt. „Für die meisten<br />

ist Fleisch nur mehr wie ein Paar<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Man dreht sich im Kreis.<br />

Immer wieder, zuletzt<br />

von der KPÖ Graz,<br />

wird geklagt, dass das Geburtshaus<br />

des berühmten Grazer<br />

Schauspielers Alexander<br />

Girardi in der Leonhardstraße<br />

verfällt. In der Tat ist der Zustand<br />

des Hauses, in dem einst<br />

die Grazer Kabarettistin Lore<br />

Krainer den gut gehenden<br />

Girardi-Keller betrieben hat, in<br />

bedauerlichem Zustand.<br />

GR Andreas Fabisch: „Die<br />

Fensterscheiben zerborsten,<br />

Wind und Regenwasser treten<br />

ein, es ist fünf nach zwölf!“<br />

Fakt ist: Das Haus hat der<br />

international tätige Pumpenbauer<br />

Otto Roiss aus Voitsberg<br />

gekauft. Dem Vernehmen nach<br />

würde Roiss das Haus auch der<br />

Stadt Graz verkaufen, als Kaufsumme<br />

stehen, so brodelt die<br />

Gerüchteküche, drei Millionen<br />

Euro im Raum.<br />

Christian Köberl, Büro des<br />

Bürgermeisters: „Das Haus<br />

steht vom Bundesdenkmalamt<br />

aus unter Denkmalschutz und<br />

auch die ASVK stufte das Haus<br />

als schützenswert ein. Das beschränkt<br />

die Verwertungsmöglichkeiten.<br />

Es gibt einen Plan,<br />

demzufolge die Frontansicht<br />

restauriert werden könnte und<br />

im hinteren Bereich, wo jetzt<br />

ein Garten ist, eine neue Baumöglichkeit<br />

gegeben wäre.<br />

Aber da gehen die Ansichten<br />

zwischen der Stadt und dem<br />

Besitzer weit auseinander. Es<br />

geht auch nicht, dass die Stadt<br />

jedes denkmalgeschützte Haus<br />

kauft, um es vor dem Verfall zu<br />

schützen.“<br />

Event vor dem Haus<br />

Dessen unverzagt bereitet der<br />

Grazer Tausendsassa Manfred<br />

Grössler einen Girardi-Event<br />

für den Todestag am 20. April<br />

vor. Grössler ist ja nach wie vor<br />

überzeugt, dass man in dem<br />

Haus am besten ein Museum<br />

errichten sollte. Bislang wollten<br />

weder die Stadt noch der Baumeister<br />

in Voitsberg von diesem<br />

Erlebnismuseum etwas wissen.<br />

Fakt ist auch, dass der Verfall<br />

vorangeht. Es bleibt zu hoffen,<br />

dass das Girardi-Haus nicht am<br />

Todestag einstürzt.


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 9<br />

Ein Schwein zum Mieten<br />

Schuhe, das man im Geschäft kauft.<br />

Wir wollen aber nicht Massenware,<br />

wir wollen, dass wieder bewusst<br />

wird, dass hinter dem Fleisch ein<br />

Lebewesen ist.“<br />

Derzeit kurbeln Hütter und<br />

Fuchs an vielen Fronten, damit<br />

ihre Geschäftsidee umgesetzt werden<br />

kann, denn auch für andere<br />

landwirtschaftliche Produkte (Gemüse<br />

etc.) gibt es Pläne. So laufen<br />

laut Hütter bereits Gespräche mit<br />

Bauernbund und Landwirtschaftskammer.<br />

Einen ersten Erfolg hat<br />

das Duo schon erzielt: „Homefarmer“<br />

holte bei der letzten „Gründungsgarage“,<br />

einer Veranstaltung<br />

von Karl-Franzens-Uni und TU<br />

Graz für neue Geschäftsideen, den<br />

ersten Platz. Remo Taferner vom<br />

Institut für Unternehmensführung<br />

und Entrepreneurship der Karl-<br />

Franzens-Uni und Mitglied des<br />

„Gründungsgarage“-Teams, räumt<br />

„Homefarmer“ gute Chancen ein:<br />

„Es ist sehr realistisch, dass das<br />

wirklich umgesetzt wird – weil es<br />

sehr gut ist.“<br />

Schweine sollen ein möglichst artgerechtes Leben führen können und nicht als Massenprodukt enden – das ist das<br />

Ziel der „Homefarmer“-Gründer Daniel Fuchs (im kleinen Bild links) und Markus Hütter.<br />

THINKSTOC0K, RAWPIX


10 graz<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Vorsicht<br />

Rücksicht<br />

Wann ist ein Nein an der Discotür rassistisch und wann sozusagen als eine<br />

Notwehr der Wirte zulässig? Das Problem poppt wieder auf.<br />

THINKSTOCK<br />

Stopp an Discotür ist<br />

nicht immer Rassismus<br />

ACHTUNG. Männer in Gruppen kommen in Discos nicht<br />

hinein. Man will, so heißt es, Dealen und Stress vermeiden.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Immer wieder wird auch über<br />

Grazer Clubs und Discos und<br />

deren diskriminierende Einlasspolitik<br />

geklagt. Wer fremd erscheint,<br />

muss draußen bleiben.<br />

Diese Einlasspolitik ist purer Rassismus.<br />

Aber die Wirte und Geschäftsführer<br />

haben andererseits<br />

oft gute Gründe, warum sie vor<br />

allem alleinstehende junge Männer<br />

in Gruppen, die offensichtlich<br />

Ausländer sind, nicht in ihre Lokale<br />

lassen möchte.<br />

Payam Jamil, Club Merano:<br />

„Wir sind da sehr streng. Ich habe<br />

selbst Migrationshintergrund,<br />

aber Männer in Gruppen kommen<br />

bei uns nicht rein. Wir haben<br />

hauptsächlich Mädchen als Gäste,<br />

und diese Leute machen Stress.<br />

Sonst kann bei uns jeder rein, der<br />

18 ist, einen Ausweis hat, egal, woher<br />

er kommt.“<br />

Es war ein Bezirksrat von Graz St.<br />

Leonhard, der dieses Thema wieder<br />

ins Scheinwerferlicht gestellt<br />

hat. David Kriebernegg, Grüne:<br />

„Mir wurde von Lokalgästen berichtet,<br />

dass in einigen Grazer Lokalen<br />

Menschen wegen ihrer Hautfarbe<br />

oder arabischem Aussehen<br />

nicht hineingelassen wurden. Das<br />

kann man so nicht hinnehmen. Mit<br />

unserem Bezirksvorsteher Andreas<br />

Molnar werden wir ein Konzept<br />

erstellen, wie man das Problem im<br />

Univiertel regeln könnte.“<br />

Daniela Grabovac, Chefin der<br />

Antidiskriminierungsstelle: „Natürlich<br />

kann man, wenn ein Verdacht<br />

besteht, dass es ums Drogendealen<br />

geht, ethnische Gruppen ausschließen.<br />

Aber pauschal aussperren ist<br />

rassistische, keine Frage.“<br />

Wolfgang Nusshold, (Kottulinsky,<br />

Three Monkeys): „Wir haben<br />

ein striktes Registrierungssystem.<br />

Bei uns kommt man nur ab 21 rein,<br />

wenn man Ausweis, Telefonnummer,<br />

E-Mail-Adresse hinterlassen<br />

hat. Das schließt von Haus, sagen<br />

wir, Problemgruppierungen aus.<br />

Bei uns gibt’s keine Sperrstunde,<br />

keine Raufereien, keine Diebstähle.<br />

Das System funktioniert.“<br />

Thomas Rajakovics, Bürgermeistersprecher:<br />

„Die Wirte wollen<br />

auch ihre Gäste schützen, das<br />

ist verständlich. Andererseits sind<br />

die Türsteher gut geschult. Eine<br />

Frage aber stellt sich: Asylwerber,<br />

die 50 Euro am Tag Taschengeld<br />

haben und einen Ausflug ins Uni-<br />

Viertel unternehmen...? Da kommt<br />

doch schnell der Dealer-Verdacht.“<br />

30er-Zonen gibt es in Graz bereits rund um viele Schulen. Schon bald<br />

könnten Geschwindigkeitsbeschränkungen auch bei Heimen gelten. THINKSTOCK<br />

Senioren-30er: ÖVP will<br />

Tempolimit bei Heimen<br />

LANGSAM. Tempo-30-Zonen sollen Bewohner<br />

und Besucher von Altenheimen schützen.<br />

Von Daniel Windisch<br />

daniel.windisch@grazer.at<br />

Einen „Senioren-30er“ fordert<br />

die Grazer ÖVP. Geht<br />

es nach den Stadtschwarzen,<br />

so soll es bald rund um die<br />

Alten- und Pflegeheime in der<br />

Murstadt Tempo-30-Zonen geben<br />

– so wie es bei vielen Schulen<br />

schon längst gang und gäbe<br />

ist.<br />

Ältere nicht geschützt<br />

„Zum Schutze unserer Kinder<br />

ist vor vielen Grazer Schulen,<br />

vornehmlich vor Volksschulen,<br />

jeweils eine 30-km/h-Beschränkung<br />

verordnet“, begründet<br />

VP-Seniorensprecher Ernest<br />

Schwindsackl die Forderung<br />

nach den Tempolimits. Für ältere<br />

Menschen und hier vor allem<br />

Heimbewohner, die noch<br />

so rüstig seien, dass sie für Besorgungen<br />

oder Spaziergänge<br />

selbst das Haus verlassen könnten,<br />

gebe es allerdings keine<br />

solchen Schutzmaßnahmen.<br />

Und auch für betagte Besucher<br />

von Heimbewohnern könne das<br />

Überqueren einer Straße „zum<br />

Spießrutenlauf“ ausarten, beklagt<br />

Schwindsackl.<br />

Per Gemeinderatsantrag<br />

macht sich die ÖVP daher für<br />

die Einführung von Tempolimits<br />

bei Senioren- und Pflegeheimen<br />

stark – „zum Schutze<br />

der Bewohner und Besucher“,<br />

wie es in dem Antrag heißt. Damit<br />

bleibt das Thema „Senioren<br />

im Straßenverkehr“ auf der Grazer<br />

Polit-Agenda – erst kürzlich<br />

standen die für viele ältere Menschen<br />

zu kurzen Ampelphasen<br />

im Kreuzfeuer der Kritik (der<br />

„Grazer“ berichtete). Schwindsackl<br />

setzte sich dabei für längere<br />

Grünphasen ein, um Senioren<br />

das Überqueren der Straßen<br />

zu erleichtern.<br />

ÖVP-Seniorensprecher<br />

Schwindsackl<br />

Ernest<br />

STADT GRAZ/PACHERNEGG


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 11


12 graz<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Wir trinken<br />

PREISVERGLEICH. Gerade jetzt, wo die<br />

Fastenzeit in vollem Gange ist, gewinnen vor<br />

allem Smoothies an Beliebtheit. G’sund und<br />

grün muss es sein – deshalb haben wir in<br />

Lokalen einen Grünen Smoothie bestellt und<br />

geschaut, was man da so bekommt.<br />

Ducks Coffee Shop<br />

Von Valentina Gartner<br />

valentina.gartner@grazer.at<br />

Der „Olivia’s Green Mango“<br />

enthält Spinat, Apfel, Birne, Mango,<br />

Banane und Ingwer und ist somit<br />

ein echter Durstlöscher. In der Raubergasse<br />

14 bekommt man diesen<br />

Smoothie.<br />

€ 4,00<br />

Parks<br />

Im „GreenEnergy“ finden<br />

sich Apfel, Birne,<br />

Banane, Wasser,<br />

Karotte, Cheshew-<br />

Nüsse, Spinat<br />

und ein Schuss<br />

Zitronensaft. Den<br />

bekommt man in der<br />

Zinzendorfgasse 4.<br />

€ 4,40<br />

Der „Be Green“ beinhaltet<br />

Spinat, Avocado, Orange, Banane,<br />

Apfel und Zitrone. In der Herrengasse<br />

7 kann man sich den grünen<br />

Smoothie schmecken lassen.<br />

€ 4,20<br />

Ginko<br />

Greenhouse<br />

Baristas<br />

Orange, Banane, Vogerlsalat,<br />

10cm Salatgurke<br />

und Minze sind im<br />

„Green Cucumber“.<br />

Erhältlich in allen<br />

Baristas.<br />

€ 4,30<br />

Freestylecooking<br />

by Maida<br />

Der „Grüne Smoothie“ beinhaltet<br />

Avocado, Gerstengraspulver,<br />

Mandelmilch,<br />

Banane, Kokosblütenzucker<br />

und Zimt und ist in<br />

der Münzgrabenstraße 45<br />

erhältlich.<br />

€ 3,90


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 13<br />

uns grün<br />

Dean<br />

& David<br />

Den „Green Machine“<br />

bekommt man mit<br />

Spinat, Gurke, Orange,<br />

Ananas, Datteln und Minze.<br />

Der große Smoothie kostet hier<br />

€ 4,25 und ist erhältlich in der<br />

Jakoministraße 34.<br />

ab € 3,45<br />

dm<br />

Ananas, Banane,<br />

Spinat, Rucola, Orangen-<br />

und Ananassaft<br />

befinden sich im<br />

„Detox-Smoothie“<br />

beim dm im Murpark,<br />

Ostbahnstraße 3.<br />

€ 3,10<br />

Rauch Juice Bar<br />

Avocado, Spinat, Apfel und Kiwi<br />

machen den „Green Cleanse“<br />

aus. In der Sporgasse 8 erhält<br />

man den Durstlöscher.<br />

€ 4,25<br />

GRAZER (3), SCHERIAU, LUEF (4), THINKSTOCK


14 graz<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Die Uhr, die ständig falsch geht<br />

WER HAT AN DER UHR GEDREHT? Seit Herbst 2017 befindet sich die große Uhr am Andritzer<br />

Hauptplatz in einem Dornröschenschlaf. Sie geht falsch, doch am Dienstag wird sie wachgeküsst.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Für den Bezirksvorsteher<br />

von Graz-Andritz, Johannes<br />

Obenaus, war es nahezu<br />

schon ein Running Gag.<br />

Obenaus: „Ständig wurde ich<br />

darauf angesprochen, dass die<br />

Uhr am Andritzer Hauptplatz,<br />

zumindest auf einer Seite, die<br />

falsche Zeit anzeigt, und das<br />

zieht sich schon seit September<br />

Johannes<br />

Obenaus:<br />

„Werde ständig<br />

auf die<br />

Uhr angesprochen.“<br />

PACHERNEGG<br />

2017 durch. Ich konnte die Leute<br />

nur vertrösten, da sich offenbar<br />

niemand für zuständig erklärte.“<br />

In der Tat zeigt die Uhr, die auf<br />

einem sehr künstlerisch gestalteten<br />

Turm mitten am Andritzer<br />

Hauptplatz platziert ist, auf einer<br />

Seite die falsche Zeit an.<br />

Nicht zum ersten Mal. Vor einiger<br />

Zeit wollte ein Grazer sogar<br />

die Stadt klagen, weil er auf<br />

Grund der falschen Zeitangabe<br />

seinen Zug versäumt hatte.<br />

Er vertraute der Andritzer Uhr,<br />

dachte, da sei noch Zeit für Einkehr,<br />

und schon war der Zug weg.<br />

Jetzt wird wieder an der Uhr<br />

gedreht. Bernd Weiss, GBG-<br />

Gebäude- und Baumanagement<br />

Graz: „Am Dienstag werden um<br />

8 Uhr früh ein Elektriker und<br />

ein Uhrmacher vor Ort sein und<br />

die Uhr reparieren.“ Geht doch.<br />

Auch wenn der „Grazer“ zuerst<br />

intervenieren musste.<br />

Am Handy unseres Fotografen war es 15.54 Uhr, die Andritzer Uhr zeigt ein<br />

paar Minuten vor zehn Uhr. Viele Andritzer regt das auf.<br />

SCHERIAU


16 graz<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

S E R V I C E<br />

Leser<br />

Briefe<br />

redaktion@grazer.at<br />

Geldstrafen sind super!<br />

Zum Bericht „Dealer: Graz greift<br />

zur Selbstjustiz!“: Bravo!!!<br />

Flaniere häufig durch Volksgarten<br />

und Stadtpark, weil’s so<br />

schöne Parks sind. Empfinde<br />

die aufdringliche Drogendealeranmache<br />

als sehr störend und<br />

beängstigend. Obwohl ich Kriminalbeamter<br />

bin. Wie mag’s da<br />

den „Normalbürgern“ ergehen?<br />

Geldstrafen find ich super!! Einfach<br />

zu handhaben und der<br />

Mehraufwand fürs kontrollierende<br />

Personal wird gleichzeitig<br />

mitfinanziert.<br />

Mit Blau gibt’s offensichtlich wieder<br />

Hausverstand in der Regierung.<br />

Weiter so!<br />

Karl Kohl, Graz<br />

* * *<br />

Aufrüttelnder Bericht!<br />

Zum Artikel „Politik bläst zum<br />

Kampf gegen Altersdiskriminierung“:<br />

Dieser Artikel ist wirklich<br />

aufrüttelnd! Dafür, dass diese<br />

Leute das Land wieder aufgebaut<br />

haben.<br />

Ich finde, Sie hätten die betreffende<br />

Bank bzw. Firma gleich<br />

nennen können, die so unkulant<br />

waren.<br />

Gertrude Fassel, Eggersdorf<br />

* * *<br />

Abschreckend für Dealer<br />

Zum Bericht „Dealer: Graz greift<br />

zur Selbstjustiz“: Meine Gattin<br />

und ich trainieren regelmäßig<br />

beim „Kieser“-Training neben<br />

dem erwähnten Metahofpark.<br />

Von den Fenstern im ersten Stock<br />

aus hat man während des Trainings<br />

teilweise einen schönen<br />

Überblick über diesen Park. Unsere<br />

Trainings finden am späteren<br />

Nachmittag oder am Abend<br />

statt und fast regelmäßig werden<br />

wir dabei auch Zeugen, wie Dealer<br />

immer wieder „Stoff“ an Konsumenten<br />

verkaufen, und weit<br />

und breit sind seit Wochen in diesem<br />

Park keine Exekutivbeamten<br />

ersichtlich, denn die Dealer<br />

arbeiten teilweise bei helllichtem<br />

Tag, und es stört diese auch nicht,<br />

wenn man sie vom Fenster aus<br />

dabei beobachtet, d.h. sie fühlen<br />

sich offensichtlich sehr sicher,<br />

dass sie niemand erwischt.<br />

Von unserem Standort aus kann<br />

man auch verstehen, dass diese<br />

Dealer nicht verhaftet werden<br />

können, denn sie verkaufen immer<br />

nur ein Päckchen – das sie bei<br />

sich haben – und holen dann aus<br />

dem Gebüsch nach dem Verkauf<br />

wieder ein neues Päckchen nach,<br />

so dass sie nie zu viel „Stoff“ bei<br />

sich tragen. Vielleicht sollte man<br />

mal mit Suchtgifthunden dort<br />

neben den Büschen spazieren gehen,<br />

denn es würde sicher auch<br />

schon reichen, wenn der „Stoff“<br />

beschlagnahmt würde. Erschreckend<br />

bei unseren Beobachtungen<br />

war am Wochenende, als ein<br />

augenscheinlich minderjähriges<br />

Mädchen von diesen Dealern<br />

Rauschgift erhielt.<br />

Es wäre für die Polizei leicht –<br />

mit Zustimmung des Hauseigentümers,<br />

in dem sich das Kieser<br />

Training befindet –, eine Überwachungskamera<br />

anzubringen,<br />

um diesem Treiben ein Ende zu<br />

bereiten. Im Übrigen können<br />

wir auch nach wie vor in der Babenbergerstraße<br />

immer wieder<br />

„Kaufabschlüsse“ beobachten.<br />

Aber vielleicht gelingt es der<br />

Stadt Graz wirklich mit den geplanten<br />

Maßnahmen, dass auch<br />

Konsumenten bestraft werden<br />

– und damit auch diese etwas<br />

von einem Kauf abgeschreckt<br />

werden.<br />

Minou, Graz (Name und Adresse<br />

liegen Redaktion vor)<br />

* * *<br />

Korrektur<br />

In unserer letzten Ausgabe haben<br />

wir Kathrin Schwarzenbacher als<br />

Wirtschaftsdirektorin der Diö zese<br />

ausgewiesen. Sie hat diese Funktion<br />

jedoch zurückgelegt. Seit Dezember<br />

2016 leitet Gottfried Moik als Wirtschaftsdirektor<br />

und Ökonom alle<br />

wirtschaftlichen Agenden.<br />

Wirtschaftsdirektor<br />

Gottfried<br />

Moik<br />

<br />

DIÖZESE<br />

Zweiter Laden<br />

Geschäfts<br />

Börse<br />

www.grazer.at<br />

Verena Kassar (l.) und Sarah Reindl bauen am Joanneumring fleißig um: Im März<br />

eröffnen sie dort den verpackungsfreien Laden „das Dekagramm“. DAS DEKAGRAMM


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 17<br />

ohne Verpackungen<br />

NEU. „das Gramm“ eröffnet<br />

seine zweite Filiale.<br />

Neben verpackungsfreien<br />

Lebensmitteln gibt’s dort<br />

bald auch eine Ausstellung<br />

und Workshops.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Vor etwa zwei Jahren hat „das<br />

Gramm“ als erster völlig<br />

verpackungsfreier Laden<br />

der Stadt für Furore gesorgt, inzwischen<br />

haben die Gründerinnen<br />

Verena Kassar und Sarah<br />

Reindl einige Auszeichnungen<br />

für ihr nachhaltiges Konzept bekommen.<br />

Jetzt steht für die beiden<br />

der nächste Schritt an. Im März<br />

eröffnen sie eine zweite Filiale<br />

am Joanneumring 16: „das Dekagramm“.<br />

Dort wird es neben einem<br />

noch größeren Sortiment an<br />

Lebensmitteln und täglich einem<br />

Mittagsmenü auch verstärkt um<br />

Bewusstseinsbildung zu den Themen<br />

Nachhaltigkeit, Müllvermeidung<br />

und Do-it-yourself gehen. In<br />

den Supermarkt wird nämlich ein<br />

Workshopbereich integriert, wo<br />

regelmäßig Vorträge und Events<br />

– etwa Filmabende – stattfinden.<br />

Eine Dauerausstellung soll auch<br />

Schulklassen dazu animieren, sich<br />

mit der Problematik von globaler<br />

Lebensmittelmassenproduktion<br />

und dem dabei anfallenden Müll<br />

auseinanderzusetzen.<br />

„Das Ganze ist in den letzten<br />

Monaten total schnell gegangen“,<br />

verrät Kassar. „Walter Krassnitzer,<br />

Miteigentümer der SMB Industrieanlagenbau<br />

GmbH., ist<br />

bei uns im ,Gramm‘ im Gastgarten<br />

gesessen. Unser Konzept, der<br />

Umgang mit den Kunden und die<br />

gesamte Atmosphäre haben ihm<br />

gefallen und er hat beschlossen,<br />

in unser Unternehmen zu investieren.<br />

Anfang des Jahres haben<br />

wir dann gemeinsam die GmbH.<br />

für ,das Dekagramm‘ gegründet.“<br />

Aus Alt mach Neu<br />

Um Nachhaltigkeit geht es auch<br />

beim Reparatur- und Servicezentrum<br />

R.U.S.Z., das kürzlich in der<br />

Ägydigasse aufgesperrt hat. Der<br />

Wegwerfmentalität soll dort durch<br />

die Reparatur und Wiederverwendung<br />

von Elektrogeräten Einhalt<br />

geboten werden. Eröffnet hat das<br />

Geschäft Martin Eisenriegler,<br />

Sohn des Nachhaltigkeitsaktivisten<br />

Sepp Eisenriegler, der ein<br />

R.U.S.Z. schon seit zwanzig Jahren<br />

in Wien betreibt. „Die Lebensdauer<br />

von neuen Geräten nimmt kontinuierlich<br />

ab und ist dabei nicht<br />

nur eine Belastung für die Umwelt,<br />

sondern auch für die Geldbörse,<br />

denn ein altes, qualitatives Gerät<br />

überlebt nicht selten mehrere<br />

neue Billiggeräte“, so Eisenriegler.<br />

Die kaputten Geräte kann man in<br />

die Werkstatt bringen oder auch<br />

direkt zuhause reparieren lassen.<br />

Freiwilligen-Projekt der Caritas:<br />

„Startfeen“ entlasten junge Eltern.<br />

„Startfeen“<br />

wieder gesucht<br />

■■<br />

Die Zeit nach der Geburt<br />

eines Kindes ist eine Zeit großer<br />

Herausforderungen, in der<br />

zwischendurch Unterstützung<br />

von Omas, Opas, Freunden oder<br />

Nachbarn den nötigen Rückhalt<br />

geben kann. Da dieser Rückhalt<br />

heute oft fehlt, hat die Caritas<br />

das Projekt „Startfee“ ins Leben<br />

gerufen, um junge Eltern zu<br />

entlasten. Momentan werden<br />

für den Ausbildungsblock im<br />

März noch Freiwillige gesucht.<br />

Anmelden kann man sich unter<br />

schwangerenberatung@caritassteiermark.at.<br />

THINKSTOCK


18<br />

szene<br />

Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

E V E N T S<br />

In bester<br />

Gesellschaft<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Mitarbeit: T. Schweighofer,<br />

V. Radkovic und P. Braunegger<br />

Faschingdienstag<br />

Den eigenen Affen rauslassen,<br />

ohne sich selber zum Affen<br />

machen zu lassen!“<br />

Musiker Hannes Hager hat ein Motto für sein<br />

neues Soloprogramm. KK<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Piraten, Schifahrer<br />

„Grazer“-Chefredakteur Tobit<br />

Schweighofer mit Elisabeth Meixner<br />

Piratenrunde: Peter und Sabine Wenger,<br />

Andrea und Franco Foda (v.l.)<br />

Gerald Grosz, Kurt Hohensinner und Christoph<br />

Kulmer (v.l.) mit jungem Cowboy<br />

Mario Haas<br />

ORF-Chefredakteur Gerhard Koch (l.)<br />

mit „Grazer“-GF Gerhard Goldbrich<br />

Haben Olympia zum Fressen gern: Stadtrat<br />

Günter Riegler (l.) und BM Siegfried Nagl<br />

Raiffeisen-Vorstand Matthias Heinrich<br />

(l.) und Immo-Chef Nikolaus Lallitsch<br />

Johann Seitinger<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

SP-Landesgeschäftsführer Oliver<br />

Wieser ging als Zirkusdirektor.<br />

Matthias Lipp, Robert Rossmann, GR Anna Robosch,<br />

Nicole Pasti und SP-Graz-Chef Michael Ehmann (v.l.)<br />

Beobachteten den Umzug ganz genau: Willi und Christiana<br />

Gabalier, Marco Wagner und Oliver Haidt (v.l.)


<strong>18.</strong> FEBRUARY <strong>2018</strong> www.grazer.at szene<br />

19<br />

KK (2)<br />

Gerald Grosz DEN WIE VIELTEN GEBURTSTAG FEIERT<br />

Fritz Walter<br />

Seinen 41. Geburtstag feierte<br />

Der Gastronom und Don-<br />

Ex-BZÖ-Chef Gerald Grosz am<br />

41 : 57<br />

Camillo-Chef musste am Donnerstag<br />

57 Kerzen 15. <strong>Februar</strong>.<br />

ausblasen.<br />

und Bienchen<br />

Kunsthauscafé<br />

GRAZ AHOI. Auch die Promis haben heuer tief<br />

in die Verkleidungskiste gegriffen und die Stadt<br />

einmal mehr zur Narrenhochburg gemacht.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Selbst die größten Faschingsund<br />

Verkleidungsmuffel<br />

konnten am Dienstag nicht<br />

umhin, sich zumindest über die<br />

Krapfen zu freuen. Und einem<br />

gefielen diese heuer ganz besonders:<br />

Bürgermeister Siegfried<br />

Nagl – waren sie im Rathaus<br />

doch mit olympischen Ringen<br />

bezuckert. Einen olympiareifen<br />

Auftritt legte auch Stadtrat Kurt<br />

Hohensinner hin, der schmiss<br />

sich nämlich in einen original<br />

Rennanzug von Skilegende Hans<br />

Knauß. Weniger verkleidet erschien<br />

Amtskollege Günter Riegler.<br />

Ihm sei’s verziehen – wurde<br />

er doch erst heuer von Scherzherzog<br />

Walter Kriwetz und dem<br />

Prinzenpaar Sigrid I., der Grazie<br />

vom Fechterland, und Prinz Philipp,<br />

dem Hühnen vom Schlaraffenland,<br />

offiziell in die närrische<br />

Gesellschaft aufgenommen.<br />

Teamchef als Pirat<br />

Ein bisserl mehr Erfahrung mit<br />

Verkleidungen hatte da die Runde<br />

um Teamchef Franco Foda.<br />

Zusammen mit Ehefrau Andrea,<br />

Notar Peter Wenger und<br />

Zahnärztin Sabine Wenger – geschlossen<br />

traten sie im Kleine-<br />

Zeitung-VIP-Zelt nämlich als<br />

Piraten-Quartett auf. Nach der<br />

Polizei-Gruppenverkleidung im<br />

letzten Jahr wurden also sozusagen<br />

die Seiten gewechselt.<br />

Kickerlegende Mario Haas war<br />

als Clown fast nicht zu erkennen<br />

– geschminkt übrigens vom Töchterchen.<br />

Ebenso wie Dancing-Star<br />

Willi Gabalier mit seinen langen<br />

blonden Wikinger-Haaren. Raiffeisen-Vorstand<br />

Matthias Heinrich<br />

kam als „Sumsi“, -Immobilien-Geschäftsführer<br />

Nikolaus Lallitsch als<br />

Donald Trump. Youtuber Marco<br />

Wagner als Äffchen, SP-Graz-Chef<br />

Michael Ehmann als Eishockey-<br />

Schiedsrichter. Schlagerstar Oliver<br />

Haidt und ORF-Chefredakteur<br />

Gerhard Koch machten einen auf<br />

Cowboy. Landesrat Johann Seitinger<br />

und Landesschulrätin Elisabeth<br />

Meixner setzten zumindest<br />

einen lustigen Hut auf.<br />

Bei der Faschingsfeier der SPÖ<br />

in der Burg trat Landesgeschäftsführer<br />

Oliver Wieser als Zirkusdirektor<br />

auf.<br />

LUEF, KK<br />

Gleich zwei Design-Lokale<br />

mit neuem Look zurück<br />

NEU. Seit Mittwoch hat das vergrößerte Kunsthauscafé<br />

wieder geöffnet. Und auch die Murinsel<br />

ist mit neuem Geschäftsführer zurück.<br />

Gleich zwei Graz2003-Locations<br />

haben sich kürzlich<br />

gastronomisch verändert:<br />

Wir haben einen Blick ins<br />

neue Kunsthauscafé und auf die<br />

Murinsel geworfen.<br />

Dem urbanen Stil und dem<br />

Industrial Design ist das Kunsthauscafé<br />

von Szenewirt Michael<br />

Schunko treu geblieben. Seine<br />

Fläche hat es aber etwa auf das<br />

Doppelte vergrößert und erstreckt<br />

sich nun quasi über das gesamte<br />

Eiserne Haus. Statt Design- und<br />

Architekturbüchern gibt es parallel<br />

zu den Straßenbahnschienen<br />

jetzt Kaffee und Co. Der Shop ist<br />

auf die andere Seite des Gebäudes<br />

gewandert und präsentiert<br />

seine Stücke jetzt in Regalen von<br />

Murinsel-Architekt Vito Acconci.<br />

Apropos Murinsel: Dort hat der<br />

neue Geschäftsführer Josip Belamaric<br />

– auch Chef im Blendend<br />

– schon letzte Woche Einstand<br />

gefeiert. Optisch ist das Café mit<br />

vielen Pflanzen seither ein bisschen<br />

grüner und heimeliger geworden.<br />

In der Karte hat man<br />

dafür ein bisschen abgespeckt.<br />

„Wir sind etwa vom Baguette<br />

weg zu Martin-Auer-Brot. Es gibt<br />

Frühstück und Snacks für einen<br />

gemütlichen Nachmittag. Wir<br />

schauen jetzt mehr auf die Grazer<br />

anstatt auf Touristen – deshalb<br />

sind wir auch ein bisschen günstiger<br />

geworden“, erklärt Belamaric.<br />

Murinsel<br />

Hochoffiziell: Faschingsprinzessin Sigrid I., Scherzherzog Walter Kriwetz,<br />

Faschingsprinz Philipp und Präsident Rolf Pabeschitz (v.l.)<br />

LUEF (11), FISCHER


20 szene<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

DORIANS BLOG<br />

mit Heinz Reitbauer<br />

Wöchentlich präsentiert TV-Moderator<br />

und Schauspieler Dorian Steidl<br />

im „Grazer“ prominente Österreicher,<br />

die uns ihre ganz persönlichen<br />

Graz-Geschichten verraten.<br />

KK<br />

W<br />

enn Red-Bull-Zampano<br />

Didi Mateschitz einen<br />

Ausflug unternimmt,<br />

dann selten mit dem Auto.<br />

Auch ins „Steirereck“ in die<br />

Steiermark reist er standesgemäß<br />

mit dem Helikopter an.<br />

„Diese Leute haben nur wenig<br />

Zeit! Extra für die oberste<br />

Manager-Ebene haben wir<br />

unseren Hubschrauberlandeplatz<br />

seinerzeit installiert!“,<br />

berichtet Seniorchef Heinz<br />

Reitbauer stolz. Er war es<br />

auch, der ein einfaches<br />

Gasthaus in Wien zu einem<br />

Vier-Hauben-Lokal umwandelte<br />

und aus dem Gasthof am<br />

Pogusch eben ein romantisches<br />

Zwei-Hauben-Haus<br />

machte, das zu den beliebtesten<br />

des Landes zählt. Zu den<br />

beliebtesten Gästen wiederum<br />

zählen für ihn persönlich die<br />

Grazerinnen und Grazer!<br />

„Man merkt den südlichen<br />

Touch! Die reservieren die<br />

Tische erst für 20.30 Uhr –<br />

oder noch später!“, lacht<br />

Reitbauer. „Der Grazer ist ein<br />

dankbarer Gast, das merkt<br />

man vor allem beim Trinkgeld!“<br />

Laut dem Seniorchef<br />

sitzt bei Gästen aus der<br />

Landeshauptstadt das Börsel<br />

in seinem Lokal besonders<br />

locker. „Das ist schon ein<br />

großer Unterschied etwa zu<br />

den Wienern! Die Grazer sind<br />

geradezu Vorbilder in Österreich,<br />

wenn es ums Trinkgeld<br />

geht!“ Diese Großzügigkeit hat<br />

allerdings Grenzen, wenn das<br />

Service und die Qualität nicht<br />

passen. „Dann geben sie<br />

nichts – überhaupt nichts!“<br />

Aber das kommt im „Steirereck“<br />

am Pogusch nur sehr<br />

selten bis gar nicht vor.<br />

Pizzabäcker und Suppenfan<br />

■■<br />

Stimmung im neu eröffneten Jugendzentrum Grünanger:<br />

Man hatte zu einem Promikochen eingeladen<br />

und so zauberten Jugendliche aus dem Zentrum, aus<br />

dem Beschäftigungsprojekt Heidenspass und aus der<br />

NMS Dr. Renner mit Promis wie Stadtrat Kurt Hohensinner,<br />

Cookina-GF Bernhard Brandstätter, Bez.Vst.<br />

Karl Christian Kvas und Jasenko Conka von Heidenspass<br />

ein leckeres Drei-Gänge-Menü auf den Tisch.<br />

Hohensinner verriet dabei, dass er ein passionierter<br />

Pizzabäcker ist. Kvas erzählte, dass bei ihm immer<br />

Hausmannskost auf den Tisch kommt. Brandstätter<br />

outete sich als Suppenfan und Grünanger-Standortleiterin<br />

Marina Bachler mag’s gerne thailändisch.<br />

Die Premiere von „Arthur und Claire“ ließ sich auch Josef<br />

Pesserl (r.) nicht entgehen. Hader hat’s gefreut! BRAUNEGGER<br />

„Wandtattoos“<br />

fürs Streets<br />

■■<br />

Anfang März eröffnet das<br />

„Streets“ in der Waagner-Biro-<br />

Straße – der neueste Streich<br />

des Grossauer-Clans. Während<br />

noch fleißig gebaut und gearbeitet<br />

wird, hat Künstlerin und<br />

Tätowiererin Carola Deutsch<br />

inzwischen schon mit dem<br />

Feinschliff begonnen und verschönert<br />

die Wände mit überdimensionalen<br />

Malereien im<br />

Asia-Stil.<br />

Gastronom Heinz Reitbauer (r.) erzählte<br />

Dorian Steidl von der Großzügigkeit<br />

der Grazer Gäste. KK<br />

Promis kochten mit Jugendlichen und verwendeten<br />

dabei natürlich regionale Zutaten.<br />

LUEF-LIGHT<br />

Kick-Frust & Milchreis-Lust<br />

■■<br />

Popcorn im Kino – Pflicht, oder? „Na! Brauch’ i<br />

net!“, meinte Schauspieler Josef Hader diese Woche<br />

bei der Österreich-Premiere seines neuen Films<br />

„Arthur und Claire“ im Schubertkino. Vor Ort: AK-<br />

Chef Josef Pesserl („Filmfan bin ich sowieso – vor<br />

allem aber Hader-Fan!“) sowie Georg Schröck aus<br />

dem Büro von Stadtrat Günther Riegler. „Popcorn<br />

mag ich nicht, schon gar nicht abends. Dafür freu’<br />

ich mich heut’ noch auf einen Milchreis mit Rosinen<br />

– da schlaf’ ich gut!“ In Graz zieht’s Hader sonst regelmäßig<br />

in den „Marschallhof“. „Zum Fußballschauen!<br />

Ich bin ja Austria-Fan. Zu Sturm halt ich aber auch.<br />

Blöd nur, dass beide grad dauernd verlieren.“<br />

Ballkoordinator Andreas Matausch mit Gattin Sabine, Verteidigungsminister<br />

Mario Kunasek und Präsident Othmar Wohlkönig mit Gattin Manuela (v.l.) <br />

Unteroffiziersball<br />

Ein Ballsaal statt Kaserne<br />

■■<br />

Zahlreiche helfende Hände<br />

sorgten auch heuer wieder dafür,<br />

dass sich die Belgierkaserne<br />

am Rosenmontag in einen echten<br />

atmosphärischen Ballsaal<br />

verwandelte. Die Unteroffiziersgesellschaft<br />

Steiermark veranstaltete<br />

dort ihren bereits 59.<br />

Ball. Präsident Othmar Wohlkönig<br />

und Vize sowie Ballkoordinator<br />

Andreas Matausch<br />

begrüßten da etwa Stammgast<br />

Mario Kunasek, der seine Unteroffizierskollegen<br />

erstmals als<br />

Verteidigungsminister besuchte.<br />

Außerdem waren Landtagspräsidentin<br />

Bettina Vollath, Streitkräftekommandant<br />

Franz Reißner<br />

und Militärkommandant<br />

Heinz Zöllner gekommen. Die<br />

Mitternachtseinlage aus einem<br />

Kollektiv der Militärmusik Steiermark<br />

und der Tanzfabrik unter<br />

der Leitung von Pascal Chanterie<br />

stellte den Höhepunkt des<br />

Abends dar.<br />

BUNDESHEER/PENDL


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at szene<br />

Offiziersball<br />

Die Offiziere verzauberten in „Montur“<br />

■■<br />

Zum bereits 61. Mal bot sich<br />

jetzt für die Grazer Offiziere die<br />

Gelegenheit, ihre ordenbehangenen<br />

Uniformen am eigenen<br />

Ball auszuführen. Unter dem<br />

Motto „Der Zauber der Montur“<br />

marschierten sie alle beim<br />

„Großen Gesellschaftsabend<br />

des Offizierskorps der Garnison<br />

Graz“ in der Belgierkaserne auf.<br />

Hausherr und Kommandant der<br />

Landstreitkräfte Franz Reißner<br />

Hans Seitinger (l.) mit Franz Reißner u.<br />

dessen Begleitung Silvia Angerbauer<br />

begrüßte da etwa Verteidigungsminister<br />

Mario Kunasek und<br />

Kabinettschef Michael Klug,<br />

Landtagspräsidentin Bettina<br />

Vollath, Landesrat Hans Seitinger,<br />

Landespolizeidirektor Gerald<br />

Ortner, Montanuni-Rektor<br />

Wilfried Eichelseder, Militärkommandant<br />

Heinz Zöllner und<br />

General Günter Höfler, zuletzt<br />

Leiter der österreichischen Militärvertretung<br />

in Brüssel und<br />

Militärkommandant Heinz Zöllner<br />

schwingt das Tanzbein mit Gattin Iris.<br />

davor langjähriger Kommandant<br />

der Streitkräfte in der Grazer Belgierkaserne,<br />

der sich kürzlich in<br />

die Pension verabschiedete.<br />

Musikalisch führte die Bigband<br />

der Militärmusik Steiermark unter<br />

der Leitung von Oberst Johannes<br />

Lackner schwungvoll<br />

durch die Ballnacht. Als Highlight<br />

machte das Trommlerensemble<br />

der Militärmusik zu Mitternacht<br />

so richtig Lärm. VENA<br />

Landtagspräsidentin Bettina Vollath u.<br />

Montanuni-Rektor Wilfried Eichelseder<br />

BUNDESHEER: PUSCH (2), PENDL<br />

21<br />

Nagl überreichte dem bunten Apotheken-Team<br />

das Staatswappen. KK<br />

Wappen zum<br />

100er-Jubiläum<br />

■■<br />

Als Bürgermeister Siegfried<br />

Nagl mit dem Grazer<br />

Stadtwappen in die Kronen-<br />

Apotheke kam, hatte sich das<br />

Team um Margit Hasiba extra<br />

herausgeputzt. Es war der<br />

Faschingdienstag und die<br />

Kronen-Apotheke lässt sich<br />

da jedes Jahr einiges einfallen.<br />

Am Rosenmontag statteten die<br />

Grazbürsten der Apotheke einen<br />

Besuch ab.<br />

Sri Lanka: Grazer<br />

Maler begeistert<br />

■■<br />

Der Grazer Günther Herman<br />

hat sich auf Sri Lanka als Maler<br />

schon einen guten Namen gemacht.<br />

Bereits zum dritten Mal<br />

fand seine „Interfaith Exhibition<br />

– We are all together“ statt. Thema<br />

der Ausstellung ist ein friedliches<br />

Zusammenleben der vier<br />

Weltreligionen. Herman: „Es ist<br />

eigentlich ein Sozialprojekt mit<br />

künstlerischem Anspruch.“ Herman<br />

lebt mit seiner Frau auf Sri<br />

Lanka und trainiert dort auch<br />

Kinder am Fußballfeld.<br />

Inhaltlich geht es für Herman ums<br />

Zusammenleben der Religionen.<br />

KK


22 szene<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Ildiko Obiltschnik (Mitte) und ihre<br />

Mädels bei der Hochzeitsmesse KK<br />

Mama von gleich<br />

sechs Bräuten<br />

■■<br />

Gleich sechs ihrer Mädels<br />

konnte Modelmama Ildiko<br />

Obiltschnik jetzt im Brautkleid<br />

bewundern! Grund dafür<br />

war aber nicht Amors Übereifer,<br />

sondern die Hochzeitsmesse<br />

in der Seifenfabrik, wo sie<br />

die aktuellen Trends in Sachen<br />

Hochzeitsmode von Tanja<br />

Edegger präsentierten. Entertainer<br />

Johannes Lafer lieferte<br />

die passende romantische Musik<br />

dazu.<br />

Die Wünsche der Promis<br />

Nach „Minga“ zur Moni!<br />

„Als ‚pflichtbewusster‘ Gast hab ich die Weißwurscht<br />

bereits um 8 Uhr genossen und statt Kaffee ein<br />

kleines Bier dazu.“ Gerald Grosz zur kulinarischen<br />

Ausnahme beim Trip nach München, wo er – wie’s<br />

die Bayern „vorschreiben“ – die Weißwurst vorm Mittagsgeläut<br />

„zuzelte“. In erster Linie galt der Besuch in<br />

„Minga“ aber der Moni! Star-Kabarettistin Monika<br />

Gruber nämlich. „Ich und mein Gatte Thomas sind<br />

eng mit ihr befreundet. Das Treffen in München war<br />

der Gegenbesuch für ihren in Graz im Herbst.“ Neben<br />

„steirisch-boarischem“ Schmäh wurde Fisch diniert.<br />

Grosz: „Wir stellen uns auf die Fastenzeit ein.“<br />

Und was gab’s nochmal zum Frühstück...?<br />

Nikolaus Habjan stellt in der Kunsthalle seine Puppen erstmals<br />

aus – und hat bald Premiere am Schauspielhaus. LUPI SPUMA<br />

Gerald Grosz (r.) dinierte in München mit Gatten Thomas und<br />

Ulknudel Monika Gruber, die ihre neue Brille ausführte. GROSZ<br />

Puppen erstmals ausgestellt<br />

■■<br />

Frau Gisela (sie moderierte heuer ja auch die<br />

Opernredoute), Herr Berni, Schwester Silvie und<br />

Dr. Oberwetz–Schnittke heißen einige der liebevoll<br />

gestalteten Puppen von Nikolaus Habjan,<br />

die jetzt erstmals in der Kunsthalle zu sehen sind.<br />

Zur Eröffnung bewunderten diese etwa Juwelier<br />

Hans Schullin oder Kunsthistoriker und Laudator<br />

Wenzel Mracek. Inzwischen steckt der Künstler<br />

übrigens schon mitten in den Proben für Paulus<br />

Hochgatterers Stück „Böhm“, das am 22. März seine<br />

Uraufführung am Schauspielhaus feiert. Habjan<br />

übernimmt nicht nur die Regie, sondern ist auch<br />

selbst auf der Bühne zu sehen.<br />

Gesundheit und ein bisserl Wald<br />

■■<br />

Dieses Monat dreht sich beim<br />

Foto-Kunstjahr der Parfümerie<br />

Ebner alles ums Thema Augen,<br />

Wimpern und Augenbrauen. Fotograf<br />

Erwin Scheriau hat dafür<br />

seine 15-jährige Tochter Heidrun<br />

abgelichtet (siehe Foto unten).<br />

Und wenn man eine Wimper<br />

verliert und diese wegbläst, darf<br />

man sich ja etwas wünschen. Die<br />

Inhaber der Parfümerie, Ilona<br />

und Michael Eitel, haben deshalb<br />

Prominente nach ihren persönlichen<br />

Wünschen gefragt.<br />

Ich wünsche mir ein paar Hektar Wald!<br />

Um dort mein Brennholz zu machen<br />

und ihn einfach zu genießen. Ich bin nämlich<br />

ein großer Naturliebhaber!<br />

Tochter Heidrun steht im Fokus von Erwin Scheriaus Bild zum Thema Augen,<br />

Wimpern und Augenbrauen im Rahmen des Ebner-Foto-Kunstjahres.<br />

„Teamchefin“<br />

Andrea Foda<br />

Als Künstlerfrau wünsch ich mir natürlich,<br />

dass die kommenden Ausstellungen<br />

von meinem Mann Gert Maria in<br />

Mailand und Shanghai gut über die Bühne<br />

gehen. Und dazu braucht es vor allem<br />

auch Gesundheit. Das ist das Allerwichtigste.<br />

Besitzen kann man ja vieles, aber<br />

das ist alles nichts wert, wenn man nicht<br />

gesund ist und es nicht genießen kann.<br />

Dancing Star<br />

Willi Gabalier<br />

Ich wünsche mir bei jeder Wimper immer<br />

das gleiche: Gesundheit für meine<br />

Familie! Und das schon über Jahrzehnte<br />

hinweg!<br />

Charity-Lady<br />

Jutta Hofmann<br />

SCHERIAU, LUEF (2), PAIL


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at szene<br />

23<br />

M U S I K<br />

Live on Stage<br />

19. bis 25. <strong>Februar</strong><br />

MI<br />

21<br />

DO<br />

22<br />

SA<br />

24<br />

SOUNDPORTAL, KK<br />

Delinquent Habits<br />

Mit neuem Album<br />

kommt die 1991 gegründete<br />

Hip-Hop-<br />

Band aus Los Angeles<br />

ins Grazer ppc. Einlass<br />

ist um 19 Uhr.<br />

Travel to Paradise<br />

David Krainer entführt<br />

in seine eigene energiegeladene<br />

Musikwelt.<br />

Explosiv 19.30 Uhr<br />

SPH Bandcontest Die<br />

Vorrunde im Explosiv<br />

startet mit den Bands<br />

Fauxpas, Fresh Mig,<br />

Hard to Believe,<br />

Old Business, Rund<br />

um Arnföls, Sanjin<br />

Banic Bane, Southern<br />

Dawn, Taktlos, Warnquadrat.<br />

Anna stürmt Charts<br />

NUMMER 1. Am 23. <strong>Februar</strong><br />

kommt mit DJane<br />

Anna die aktuelle Nummer<br />

1 der Techno-Charts<br />

in die Grazer Postgarage.<br />

Das wird ein Fest.<br />

Anna ist der Shootingstar<br />

der Techno-Szene und bespielt<br />

die besten Clubs und<br />

Festivals auf der Welt.<br />

Als Beatport-Artist der Woche<br />

stürmt ihr neuer Release der<br />

Speicher-Serie auf Kompakt Records<br />

gerade in Windeseile die<br />

Charts hoch. Nummer-1-Hits<br />

ist Anna gewohnt. Die gebürtige<br />

Brasilianerin hat einige davon.<br />

Mit ihrem treibenden Sound<br />

als Hitmaschine bekannt, stechen<br />

aber gerade ihre DJ-Sets<br />

hervor. Auftritte im legendären<br />

Hager: Geil ohne Aber ...<br />

Was hat der<br />

Grazer<br />

Tausendsassa-<br />

Musiker Hannes<br />

Hager nicht<br />

schon alles gemacht.<br />

Viele erinnern<br />

sich an<br />

die legendäre<br />

Band Ur,<br />

Hager: Garantiere, Sie<br />

werden lachen!<br />

KK<br />

Space Ibiza, Solomun + 1<br />

oder ihre Residency im<br />

Warung Beach Club manifestieren<br />

ihren Ruf.<br />

Neben Anna gibt es<br />

am 23. <strong>Februar</strong> auch<br />

noch Top-Supports<br />

wie Marx.P, der<br />

Geburtstag feiert,<br />

Severin Su,<br />

der an Halloween<br />

einen unglaublichen<br />

Live-<br />

Act hinlegte, und<br />

ein Closing von DJ<br />

Mischkonsum.<br />

Ein Abend wie<br />

aus einem<br />

Guss.<br />

geht’s um<br />

23 Uhr.<br />

VOJO<br />

Los<br />

dann wurde es oft irischfolkloresoundig,<br />

um danach<br />

den Austro-Pop neu<br />

zu entdecken. Jetzt kommt<br />

die komische Seite des<br />

Grazers he raus, und wie:<br />

Im Programm „GOA – Geil<br />

ohne Aber“ beweist Hager,<br />

dass er auch Stand-up Comedy<br />

beherrscht und sein<br />

Publikum davon überzeugt,<br />

dass erstens GOA<br />

nicht nur in Indien liegt<br />

und zweitens ein Besuch<br />

seiner Show eine Reise ins<br />

„Anna, den tollen Techno-<br />

Event hamma“<br />

Glück darstellt.<br />

Sein Talent für Comedy<br />

hat Hager erst vor kurzem<br />

entdeckt und meint, dass<br />

es für einige Zeit sicher<br />

noch reichen wird.<br />

Hannes Hager garantiert<br />

seinem Publikum einen<br />

Abend voll geballter<br />

Lebensfreude, spontaner<br />

Energieausbrüche und<br />

mit viel Humor. Live überprüfbar<br />

am 3. März <strong>2018</strong><br />

im Grazer Orpheum. <br />

<br />

VOJO<br />

KK<br />

Solisten Deborah<br />

Sasson und Jochen<br />

Sautter<br />

MANFRED ESSER<br />

Musical-Feuerwerk<br />

Das Phantom der Oper, Cats, Jesus Christ Superstar,<br />

Evita, Starlight Express, um nur einige der kultigen<br />

Musical-Hits aus der Feder von Andrew Lloyd Webber<br />

zu nennen. In der großen Andrew-Lloyd-Webber-Gala<br />

am Freitag, 2. März, gibt es die schönsten und heißesten<br />

Songs aus den vielen Musicals von Webber in der<br />

Grazer Stadthalle. Auf der Bühne steht ein 14-köpfiges<br />

Live-Orchester, ein deutschsprachiger Moderator verbindet<br />

die einzelnen Musicals. Sechs „Grazer“-Leser<br />

sind bei diesem Event gratis dabei (siehe Gewinnspielbox<br />

rechts). Die vier Gesangssolisten und die acht Tänzer<br />

kommen alle aus dem Londoner Westend.<br />

G E W I N N S P I E L<br />

3 x 2 Tickets<br />

inkl. Meet & Greet für Andrew-<br />

Lloyd-Webber-Gala zu<br />

gewinnen!<br />

Warum Musical?<br />

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,<br />

Lösung und Telefonnummer<br />

bis 20. 3. <strong>2018</strong> an:<br />

gewinnspiel@grazer.at<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn<br />

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 20.3.20<strong>18.</strong><br />

Gewinner werden telefonisch verständigt und<br />

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.


eco<br />

Daniel Windisch<br />

24<br />

daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Die Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung<br />

und einer gerechten Erhöhung<br />

der Löhne und Gehälter sind berechtigt.“<br />

KP-Pflegestadtrat Robert Krotzer hat „volles Verstän d nis“<br />

für Warnstreiks in der Sozialwirtschaft.<br />

STADT GRAZ<br />

Hypo-Vorarlberg-Vorstandsvorsitzender<br />

Michel Haller HYPO VORARLBERG<br />

Besseres Rating<br />

■■<br />

Die Ratingagentur Moody’s<br />

hat das Rating der Hypo Vorarlberg<br />

angehoben. Das Langfrist-Rating<br />

der Bank stieg um<br />

eine Stufe von „Baa1“ auf „A3“,<br />

der Ausblick bleibt stabil. Auch<br />

das Nachrang-Rating verbesserte<br />

sich von „Ba1“ auf „Baa3“.<br />

Moody’s habe vor allem die<br />

stabile Kapitalausstattung der<br />

Hypo und die Pläne zur weiteren<br />

Härtung des Eigenkapitals<br />

positiv bewertet, so Hypo-Vorstandschef<br />

Michel Haller.<br />

MCG mit Erfolgsbilanz<br />

Datenschutz kann<br />

bald richtig teuer<br />

werden<br />

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung stärkt Verbraucherrechte durch strengere Regelungen.<br />

■■<br />

Eine überaus positive Bilanz<br />

für das Jahr 2017 kann Messe-<br />

CEO Armin Egger präsentieren.<br />

Die Messe Congress Graz<br />

Betriebsgesellschaft m.b.H.<br />

(MCG), zu der die Veranstaltungsorte<br />

Congress, Merkur<br />

Arena, Merkur Eisstadion, Messe,<br />

Messecongress, Sportzentrum<br />

Graz-Weinzödl und Stadthalle<br />

gehören, knackte erneut<br />

locker die Millionengrenze bei<br />

den Besucherzahlen. Kamen<br />

schon in den vergangenen Jahren<br />

stets an die 1,1 Millionen<br />

Besucher jährlich, so durfte die<br />

MCG im Jahr 2017 zusammengerechnet<br />

mehr als 1.123.000<br />

Personen in ihren sieben<br />

Eventlocations begrüßen. Unterm<br />

Strich fanden im Vorjahr<br />

409 Veranstaltungen an (rechnerisch)<br />

insgesamt 745 Veranstaltungstagen<br />

statt. Da rüber<br />

hinaus nahmen an den Eigenveranstaltungen<br />

der Messe<br />

Graz (zum Beispiel Herbstmesse)<br />

rund 2000 Aussteller teil.<br />

Die Grazer Herbstmesse war mit rund 70.000 Besuchern einer der großen<br />

Publikumsmagneten im Veranstaltungsjahr 2017.<br />

MCG/KANIZAJ<br />

THINKSTOCK<br />

„fit im job“ startet wieder<br />

■■<br />

Bereits zum 17. Mal wird heuer<br />

von Wirtschaftskammer, Land<br />

Steiermark, Arbeiterkammer,<br />

steirischer GKK, Ärztekammer,<br />

AUVA, BVA, SVA, VAEB und PVA<br />

der Förderpreis „fit im job“ ausgeschrieben.<br />

Dabei werden in<br />

vier Kategorien jene Betriebe<br />

ausgezeichnet, die ihren Mitarbeitern<br />

die besten Gesundheitsförderprojekte<br />

anbieten. Den<br />

Gewinnern winken Urkunden<br />

und Statuen, Klein- und Kleinstunternehmen<br />

darüber hinaus<br />

V. l.: WK-<br />

Direktor K.-H.<br />

Dernoscheg,<br />

Abgeordnete<br />

B. Riener,<br />

Ärztekammer-<br />

Präsident H.<br />

Lindner, D.<br />

Gmeinbauer<br />

(WK), Karl<br />

Schneeberger<br />

(AK) und K.<br />

Völkl (VAEB)<br />

suchen Preisträger.<br />

FISCHER<br />

auch noch Preisgelder und Förderungen.<br />

Mitmachen dürfen<br />

alle steirischen Unternehmen,<br />

die Mitarbeiter beschäftigen.<br />

Die eingereichten Unterlagen<br />

werden von einer Expertenjury<br />

begutachtet. Alle Informationen<br />

sowie die Einreichunterlagen<br />

sind im Internet auf wko.at/fitimjob<br />

und auf facebook.com/fitimjobsteiermark<br />

zu finden. Einreichungen<br />

sind noch bis 31. Mai<br />

möglich. Die Preisverleihung findet<br />

im Herbst in Graz statt.


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

eco 25<br />

➜<br />

TEURER<br />

THINKSTOCK (2)<br />

Langkornreis +8,6 %<br />

In den vergangenen Monaten sind die<br />

Preise für Langkornreis doch merklich<br />

angestiegen.<br />

Haartönung –5,9 %<br />

Sich die Haarpracht zu färben, ist<br />

momentan günstiger, als es noch vor<br />

einem Jahr war.<br />

BILLIGER<br />

➜<br />

REFORM. Ende Mai gelten europaweit neue Datenschutzregeln. Was für Konsumenten eine Verbesserung<br />

bringt, bedeutet für Unternehmen Mehrausgaben – und schlimmstenfalls Millionenstrafen.<br />

Von Daniel Windisch<br />

daniel.windisch@grazer.at<br />

Am 25. Mai tritt europaweit<br />

die neue EU-Datenschutz-<br />

Grundverordnung (DSG-<br />

VO) in Kraft. Erklärtes Ziel ist es,<br />

Kundendaten besser zu schützen.<br />

Tatsächlich werden die Rechte von<br />

Konsumenten deutlich gestärkt. So<br />

dürfen künftig Daten eines Kunden<br />

erst gespeichert bzw. verarbeitet<br />

werden, wenn der Betroffene ausdrücklich<br />

zugestimmt hat – im<br />

Idealfall in schriftlicher Form. Unternehmen<br />

müssen schon im Vorfeld<br />

klarstellen, warum und wozu<br />

sie Daten von Kunden nutzen.<br />

Diese Daten dürfen außerdem nur<br />

zeitlich begrenzt und in möglichst<br />

geringem Ausmaß gespeichert<br />

werden. Unternehmen sind dafür<br />

verantwortlich, dass die Daten vertraulich<br />

behandelt und vor dem Zugriff<br />

Unbefugter geschützt werden.<br />

Konsumenten wiederum haben<br />

das Recht, über ihre gespeicherten<br />

Daten informiert zu werden.<br />

Kunden haben darüber hinaus ein<br />

Recht auf die Richtigkeit ihrer Daten.<br />

Und vielleicht das Wichtigste:<br />

Kunden haben ein „Recht auf Vergessenwerden“,<br />

sie dürfen das Löschen<br />

ihrer Daten verlangen.<br />

So gut die neue Verordnung aus<br />

Konsumentensicht klingt – für<br />

Unternehmen können die neuen<br />

Datenschutzbestimmungen richtig<br />

teuer werden. Denn Betriebe<br />

müssen nicht nur nachweislich für<br />

die Sicherheit ihrer Kundendaten<br />

sorgen, sondern die Daten auch<br />

ständig überwachen und diese<br />

Überwachung dokumentieren. Auf<br />

Unternehmen, die besonders sensible<br />

Daten bearbeiten (zum Beispiel<br />

Gesundheitsdaten), kommen<br />

noch weitere Pflichten zu: Sie müssen<br />

einen eigenen Datenschutzbeauftragten<br />

engagieren, der über die<br />

Einhaltung der DSG-VO-Bestimmungen<br />

wacht.<br />

Diese Investitionen in den Datenschutz<br />

sollten Betriebe dennoch<br />

tätigen. Denn waren die Strafen<br />

bei Datenschutzverletzungen bisher<br />

niedrig, drohen bei Verstößen<br />

gegen die neue DSG-VO schmerzhafte<br />

Geldbußen. So blühen Unternehmen,<br />

die sich nicht an die Spielregeln<br />

halten, Strafzahlungen von<br />

bis zu 20 Millionen Euro bzw. vier<br />

Prozent des weltweit erzielten gesamten<br />

Jahresumsatzes – je nachdem,<br />

welcher Wert höher ist.<br />

Aktuelle Kurse und Ausbildun-<br />

gen rund um das Thema „Datenschutz“<br />

bietet unter anderem das<br />

WIFI Steiermark an. WIFI-Chef<br />

Martin Neubauer ruft Unternehmen<br />

angesichts des rasch näher<br />

rückenden Stichtags, an dem die<br />

Verordnung in Kraft tritt, dringend<br />

zum Handeln auf. Wer sich jetzt<br />

nicht vorbereite, riskiere ernste<br />

Probleme.<br />

WIFI-Leiter Martin Neubauer<br />

WIFI<br />

So kl-App-ts mit dem Glück!<br />

CLEVER. Grazer erfanden Handy-App „HiMoment“, die Benutzer glücklicher macht: Gesammelte persönliche<br />

Momente werden gespeichert und können etwa für Motivationsschübe abgerufen werden.<br />

Von Philipp Braunegger<br />

redaktion@grazer.at<br />

Wie kann ich mich spontan<br />

glücklicher machen?“<br />

fragte sich der Grazer<br />

Christoph Schnedlitz, bevor ihm<br />

die Idee zur „HiMoment“-App<br />

kam, die er gemeinsam mit Jan<br />

Hruby und Hermann Ziak entwickelte<br />

und die heute bereits 10.000<br />

User weltweit glücklicher macht.<br />

„Wir bedienen uns künstlicher<br />

Intelligenz nach der Methode des<br />

,Savoring‘ (englisch: ,auskosten‘):<br />

Der User trägt Erinnerungen, Fotos,<br />

sprich glückliche Momente im<br />

Leben in die App ein, nach dem<br />

Motto ‚Was war der schönste Moment<br />

des Tages‘“, erklärt Schnedlitz.<br />

Sind genug Erinnerungen<br />

eingetragen, werden dem User<br />

von einer guruartigen Figur zwei<br />

Erlebnisse gezeigt, aus denen der<br />

User auswählen muss, welche Situation<br />

ihn glücklicher machte.<br />

„Das kann die Frage ‚Geburt des<br />

Kindes‘ oder ,Hochzeit‘ sein, aber<br />

auch weniger Einschneidendes.<br />

Jedenfalls sieht der User dann, wie<br />

schwer es ihm fällt, sich zwischen<br />

glücklichen Momenten zu entscheiden<br />

– und er merkt aufgrund<br />

der Auswahlmöglichkeiten, wie<br />

schön sein Leben eigentlich ist!“<br />

Zur Entfaltung kommt „HiMoment“<br />

schließlich unter anderem<br />

in folgenden Situationen: Suche<br />

nach Selbstbestätigung, Motivation<br />

– etwa vor Bewerbungsgesprächen<br />

–, Körperbewusstein,<br />

Entspannungsbedürfnis oder<br />

wenn es einem einfach nicht gut<br />

geht. „Man versetzt sich emotional<br />

nämlich in die damaligen<br />

Glücksmomente, fühlt sich besser<br />

und kann dieses Gefühl schnell<br />

und jederzeit abrufen.“ Man pos-<br />

Die „HiMoment“-App findet sich heute weltweit bereits auf 10.000 Smartphones<br />

– Tendenz steigend. Christoph Schnedlitz ist einer der Erfinder. HIMOMENT (2)<br />

tet sich die Meldungen quasi<br />

selbst – das bringt einem emotional<br />

mehr als Likes von anderen<br />

auf Facebook. „Wir sind quasi das<br />

Anti-Facebook!“ Kürzlich streiften<br />

die Grazer bei der Investment-TV-<br />

Show „2 Minuten, 2 Millionen“<br />

100.000 Euro ein. Damit will man<br />

die App bis Sommer inhaltlich<br />

ausbauen.


viva<br />

Gesundheit • Lifestyle • Reise • Motor<br />

redaktion@grazer.at & 0 316 / 23 21 10<br />

26<br />

Ein Krankenhaus darf weder<br />

riechen noch ausschauen wie<br />

ein Krankenhaus.“<br />

Michael Lehofer, Ärztlicher Direktor am LKH Graz Süd-<br />

West, legt Wert auf den Wohlfühlfaktor in Kliniken. KAGES<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Krankenhausgestaltung: Hier<br />

Klare Linien und natürliches Licht bestimmen das Interieur wie die Patiententerrasse:<br />

Die Klinik für Zahnmedizin wurde 2016 neu eröffnet. KAGES (2)<br />

G’SUND. Architektur hat<br />

einen Einfluss auf die Genesung<br />

von Patienten. Im<br />

Spitalsbau wird deshalb<br />

immer mehr auf Raumwahrnehmung<br />

geachtet.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Krankenhausfeeling ist eine<br />

oft verwendete Beschreibung<br />

für Räume, die als<br />

unangenehm empfunden werden.<br />

Aktuelle Krankenhausplanungen<br />

versuchen daher gerade<br />

diese Stimmung zu vermeiden.<br />

„Ein Blick aus dem Fenster ins<br />

Grüne, angenehme Materialien,<br />

leichte Orientierung bis hin<br />

zu guten akustischen Qualitäten<br />

werden versucht, in moderne Gesundheitsbauten<br />

zu integrieren“,<br />

weiß Markus Bogensberger,<br />

Geschäftsführer des Hauses für<br />

Architektur. In Kooperation mit<br />

der Krankenanstaltengesellschaft<br />

KAGes hat dieses jetzt „Vier Gespräche<br />

zur Bedeutung von Architektur<br />

im Gesundheitswesen“<br />

in Heftform herausgegeben. Mit<br />

folgendem Ergebnis: Die bauliche<br />

Umgebung hat ebenso direkten<br />

wie indirekten Einfluss auf das<br />

Wohlbefinden der Patienten – auf<br />

den Stresslevel, den Immunstatus<br />

und nicht zuletzt auf die „Therapietreue“<br />

und schließlich Genesung<br />

(siehe Infokasten rechts).<br />

„Ein Krankenhaus ist aus meiner<br />

Sicht dann schön, wenn alle<br />

sagen, da fühlt man sich nicht<br />

wie in einem Krankenhaus“, so<br />

G E S U N D H E I T<br />

Sprech<br />

Stunde<br />

redaktion@grazer.at<br />

Essstörungsselbsthilfe Graz<br />

droht „auszuhungern“<br />

Die Selbsthilfegruppe für Angehörige von<br />

Magersucht- und Bulimie-Betroffenen<br />

begeht heuer ihr 20-jähriges Jubiläum und ist<br />

somit eine der ältesten in der Steiermark. Nach<br />

Feiern ist Gruppenleiterin Annette Kupfer<br />

allerdings nicht. Grund: der Entfall von Subventionen<br />

von Seiten des Landes. „Wir spüren<br />

fehlende Gelder etwa bei unserer Telefonberatung:<br />

Um diese aufrechterhalten zu können,<br />

mussten wir bei unseren Mitgliedern einen Unkostenbeitrag<br />

einholen. Auch Experten für Info-<br />

Gespräche einzuladen, kostet Geld. Leider wird<br />

der Kontakt zu Politikern immer schwieriger,<br />

seitdem es den Selbsthilfegruppentag in seiner<br />

einstigen Größe samt Zelt am Hauptplatz in der<br />

Form nicht mehr gibt“, so Kupfer. Dabei ist die<br />

Nachfrage ungebrochen: „Wir sind jede Sitzung<br />

voll mit Eltern, Geschwistern von Magersucht-<br />

und Bulimiekranken. Für viele sind wir ein extrem<br />

wichtiges Element, um mit der Krankheit<br />

des Angehörigen umzugehen. Wir hoffen auf<br />

Unterstützung seitens der Politik – damit das 20.<br />

nicht das letzte Gruppen-Jubiläum ist.“<br />

Zentrum der Wundheilung<br />

Wundheilung und Wundbehandlung standen<br />

kürzlich bereits zum vierten Mal auf dem<br />

Programm einer Winter School der MedUni<br />

Graz, zu der Teilnehmer aus der ganzen Welt<br />

begrüßt werden konnten. Organisator Lars-<br />

Peter Kamolz von der Abteilung für plastische,<br />

ästhetische und rekonstruktive Chirurgie<br />

freut sich über den nächsten Wund-Gipfel<br />

im Sommer diesen Jahres.<br />

Studienteilnehmer gesucht<br />

Am Smartphone immer und überall erreichbar<br />

sein, E-Mails auch von zuhause aus<br />

checken können – sind die Möglichkeiten<br />

moderner Informations- und Kommunikationstechnologien<br />

Fluch oder Segen? Ein Team<br />

unter der Leitung von Paul Jiménez am Institut<br />

für Psychologie der Karl-Franzens-Universität<br />

Graz untersucht, welche Auswirkungen<br />

es hat, wenn Menschen ihre Arbeit in die<br />

Freizeit mitnehmen. Für ihre Online-Studie<br />

suchen die Wissenschafter noch Teilnehmer<br />

aller Altersgruppen, vorausgesetzt, sie stehen<br />

im Arbeitsleben.<br />

Unter folgendem Link kann man teilnehmen:<br />

ww3.unipark.de/uc/study/smartphone1/<br />

Annette Kupfer leitet die Selbsthilfegruppe für Angehörige Magersucht- und Bulimieerkrankter. Die Gruppe<br />

hat heuer seit 20 Jahren Bestand – durch fehlende Förderungen ist die Unterstützung bedroht. KK, THINKSTOCK


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at gesundheit<br />

27<br />

➜<br />

IN<br />

THINKSTOCK (2)<br />

Raus in die frische Luft<br />

Aktivität an der frischen Luft stärkt<br />

das Immunsystem und macht gute<br />

Laune – also ab nach draußen.<br />

Unter der Decke verkriechen<br />

Wer gar keine der ohnehin schon seltenen<br />

Sonnenstrahlen abbekommt, erhöht<br />

das Risiko einer Winterdepression.<br />

OUT<br />

➜<br />

heilt jetzt auch der Architekt<br />

Michael Lehofer, Ärztlicher Direktor<br />

am LKH Graz Süd-West.<br />

Das ist für ihn vor allem dann<br />

der Fall, „wenn genug Tageslicht<br />

vorhanden ist. Wenn man sieht,<br />

dass neu ausgemalt ist. Wünschenswert<br />

wäre auch mehr Verbundenheit<br />

mit der Natur, also<br />

dass Garten und Räume ineinanderfließen.“<br />

In „seinem“ Spital<br />

schätzt er vor allem die schöne<br />

Rezeption, eine großzügige offene<br />

Erschließungszone und wünscht<br />

sich auch sonst größere Räume.<br />

„Der Mensch zuerst“<br />

„Wir versuchen, die Möglichkeiten<br />

der Patienten, etwas anzusehen<br />

oder etwas zu beobachten, zu<br />

fördern, damit sie rauskommen<br />

aus dem Krankenhausalltag“, berichtet<br />

Thomas Schelischansky,<br />

Pflegeleiter der Intensivstationen<br />

der Universitätskliniken. Auch der<br />

Intensivbereich wurde im Rahmen<br />

des Neubaus der Chirurgie,<br />

der im September letzten Jahres<br />

eröffnet wurde, neu gestaltet. „Es<br />

ist größer geworden, es ist heller<br />

geworden, und es ist zwar ein offener<br />

Bereich, aber er wurde durch<br />

einen Mittelstützpunkt noch einmal<br />

geteilt. So bekommt der rechte<br />

vom linken Teil schon weniger<br />

mit, dazu kommen noch zwei<br />

Einzelkojen“, erklärt er. „Die Pflege<br />

war bei der Planung von Anfang<br />

an eingebunden. Noch bevor<br />

uns ein Plan gezeigt wurde, wurde<br />

schon mit uns besprochen, was ist<br />

praktikabel, was ist wichtig. Das<br />

Problem ist immer die Funktionalität,<br />

die Praktikabilität gegenüber<br />

dem Wohlbefinden. ,Der Mensch<br />

als Erstes!‘ Das muss selbstverständlich<br />

werden!“<br />

Gesundheit & Architektur<br />

Folgende Faktoren wirken sich<br />

positiv auf die Genesung aus:<br />

■■Helle, offene Räume<br />

■■Blick ins Freie (Bäume, Park, ...)<br />

■■Leichte Orientierung (räumlich<br />

als auch zeitlich – Uhr)<br />

■■Gute Akustik (wenig Störgeräusche,<br />

Privatsphäre)<br />

■■Natürliches oder indirektes Licht<br />

■■Teppiche und Pflanzen dürfen<br />

aufgrund der Hygienevorschriften<br />

meist nicht verwendet<br />

werden.<br />

<br />

Helle Räume und Blick nach draußen: Das neu eröffnete Zentrum für Suchtmedizin<br />

am LKH Süd-West sorgt für größtmögliches Wohlbefinden der Patienten.<br />

Mobber wollen Machtgefühl<br />

GRAUSAM. Gruppendynamik, Selbststärkung oder Rollentausch sind Motivationen für Mobbing! Anlässlich<br />

des „Behaupte-dich-gegen-Mobbing-Tags“ am Donnerstag geht es einmal nicht ums Opfer.<br />

Von Valentina Gartner<br />

valentina.gartner@grazer.at<br />

Mobben, hänseln, ärgern.<br />

Wörter, die einen<br />

meist nicht kalt lassen.<br />

Aber warum tun Menschen das<br />

überhaupt anderen an? Psychotherapeut<br />

Robert Riedl klärt<br />

auf: „Es gibt verschiedene Gründe,<br />

warum manche zu einem<br />

Mobber werden.“<br />

☞ Soziale Dynamiken: „Die<br />

meisten wollen zu einer Gruppe<br />

dazugehören. Die Menschen<br />

schließen sich zusammen, das<br />

verbindet“, erzählt Riedl. Meistens<br />

wird in Gruppen auf eine<br />

einzelne Person losgegangen,<br />

die sich nicht wehren kann. „Es<br />

wird vor allem im Arbeitsbereich<br />

und an Schulen gemobbt<br />

– dort, wo es soziale Gemeinschaften<br />

gibt“, so der Experte.<br />

In der Gemeinschaft fühlt man<br />

sich stark und das pusht das<br />

Selbstwertgefühl der Mobber.<br />

☞ Rollentausch: Es kommt<br />

auch oft vor, dass das Oper auf<br />

einmal zum Täter wird. Sozusagen<br />

ein Rollentausch. „Sie<br />

wollen aus der Opferrolle hinauskommen<br />

und werden somit<br />

selber zum Täter“, erzählt<br />

Riedl. Mobber werden auch<br />

selbst zu den Tätern, wenn sie<br />

ihre eigenen Erfahrungen aufarbeiten<br />

wollen, doch das führt<br />

auch oft zu einer noch aktiveren<br />

Täterrolle, als sie es selbst<br />

erleben mussten. „Auch traumatische<br />

Erfahrungen können<br />

daran Schuld sein“, sagt der Experte.<br />

☞ Ich-Stärkung: Täter wollen<br />

sich meist auch einfach besser<br />

fühlen. „Sein eigenes Ich wird<br />

gestärkt, wenn man andere<br />

Mobber haben verschiedene Gründe, wieso sie jemanden hänseln.<br />

THINKSTOCK<br />

schwächt“, sagt der Psychotherapeut.<br />

Sie pushen ihr Ego, wollen<br />

ein Gefühl der Macht erleben,<br />

das sie gegenüber einem<br />

Schwächeren haben.<br />

Wenn zwei wichtige Faktoren<br />

zusammenspielen, nämlich die<br />

psychosoziale Dynamik (von<br />

Gefühlen und Gedanken angetrieben)<br />

und die sozialen Kräfte<br />

(das Erleben in einer Gemeinschaft),<br />

kann es zu Mobbing<br />

kommen. „Wenn die Empathie<br />

nicht passt, fühlen sich die Täter<br />

weniger mit dem Opfer verbunden<br />

und die Hemmschwelle, jemanden<br />

zu mobben, fällt leider“,<br />

verrät Robert Riedl.


28 viva<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

MARKTGEMEINDE FELDKIRCHEN BEI GRAZ<br />

Rätsel-Lösung des Rätsels der vom letzten 11. Ausgabe 2. <strong>2018</strong><br />

A E D G L<br />

T H A L E R H O F N I G<br />

A T R N B A U E R<br />

A U G A R T E N B A D D A<br />

S T R A S S E N G E L E<br />

M T S R N E A T<br />

M A R I A L A N K O W I T Z<br />

N E R U Y O E T H<br />

E N G E L S S C H I E L E<br />

S A N K T J O H A N N E S<br />

K L E W I A N I E T A<br />

O B G U A M<br />

O S R A M S T A Lösung:<br />

S T E R P E E R<br />

T T F T<br />

Helmut<br />

A N T I P A S T I List Halle<br />

U G R U A B N<br />

Lösungswort: HELMUT-LIST-HALLE<br />

Sudoku-Lösung vom <strong>18.</strong> 2. <strong>2018</strong><br />

4 8 7 2 9 1 5 6 3<br />

6 3 2 7 5 4 9 8 1<br />

5 1 9 6 8 3 2 4 7<br />

9 2 4 8 1 7 6 3 5<br />

8 6 3 5 4 2 7 1 9<br />

1 7 5 3 6 9 4 2 8<br />

7 5 8 4 3 6 1 9 2<br />

3 9 6 1 2 5 8 7 4<br />

2 4 1 9 7 8 3 5 6<br />

3 5 1 8 6 2 4 9 7<br />

8 2 4 9 7 1 3 5 6<br />

9 7 6 4 5 3 1 8 2<br />

4 3 7 5 9 6 8 2 1<br />

5 8 9 2 1 7 6 4 3<br />

1 6 2 3 4 8 5 7 9<br />

6 4 5 7 3 9 2 1 8<br />

2 9 3 1 8 4 7 6 5<br />

7 1 8 6 2 5 9 3 4<br />

S E R V I C E<br />

Kurz<br />

und bündig<br />

Auch die Freie Frauen Feuerwehr<br />

Feldkirchen machte beim Umzug mit.<br />

Faschingsumzug<br />

Wir wollen eure<br />

Haustiere sehen!<br />

PUTZIG. Tiere sind des Menschen bester Freund –<br />

jetzt wollen wir sie auch in der Zeitung sehen!<br />

■■<br />

Anlässlich zum „Liebe-dein-<br />

Haustier-Tag“, der am Dienstag,<br />

dem 20. <strong>Februar</strong>, stattfindet,<br />

wollen wir die kleinen Lieblinge<br />

unserer Leser ganz groß herausbringen!<br />

An diesem Tag sollte<br />

man seinen Haustieren besonders<br />

viel Aufmerksamkeit schenken,<br />

sie verwöhnen und knuddeln<br />

– ein kleines Extra: Sendet<br />

uns die entzückendsten, lustigsten<br />

und verrücktesten Haustier-<br />

Fotos und mit etwas Glück werden<br />

die Tiere in der kommenden<br />

Ausgabe bei uns im „Grazer“ veröffentlicht.<br />

Auf Facebook haben wir bereits<br />

zahlreiche tolle Haustier-<br />

Fotos bekommen, aber wir wollen<br />

noch mehr! Zeigt uns auch,<br />

Neu- und Wiedereröffnungen im Murpark<br />

Viel Neues tut sich derzeit im<br />

Grazer Einkaufszentrum<br />

Murpark. Diesen Donnerstag<br />

eröffnete Kastner & Öhler seine<br />

neugestaltete Filiale, die sich<br />

nunmehr im Erdgeschoß befindet.<br />

Vom 1. bis 3. März feiert<br />

Kastner & Öhler außerdem mit<br />

seinen Kunden das große Reopening<br />

mit zahlreichen Aktionen.<br />

In den kommenden Wochen<br />

stehen im Murpark freilich noch<br />

weitere Neu- und Wiedereröffnungen<br />

auf dem Programm: Bereits<br />

am 28. <strong>Februar</strong> sperrt die<br />

wie sehr ihr eure Haustiere liebt,<br />

und macht sie zu kleinen Stars.<br />

Postet auf unserer Facebook-<br />

Seite in den Kommentaren ein<br />

tolles Foto von Mietze, Wauzi<br />

und Co. und lasst sie aus der<br />

Zeitung grinsen. Wir freuen<br />

uns auf zahlreiche Tierbilder!<br />

Modemarke Only ihren brandneuen<br />

Shop auf. Und während<br />

mit OVS ein weiterer neuer<br />

Mode-Shop in den Murpark einzieht,<br />

eröffnet Geox nach einem<br />

Totalumbau seinen Store wieder.<br />

Die Restplatzbörse ist ab 12.<br />

März im Murpark vertreten, zudem<br />

wird es ab Ende März den<br />

ersten Elbenwald-Store in Graz<br />

geben – auf Fans warten mehr<br />

als 12.000 Produkte aus Fantasyund<br />

Science-Fiction-Universen,<br />

wie Star Wars, Harry Potter, Herr<br />

der Ringe oder Game of Thrones.<br />

Die Marktgemeinde Feldkirchen<br />

bei Graz und der<br />

Steyr-15er-Club veranstalteten<br />

am Dienstag zum 15. Mal<br />

den Faschingsumzug. Viele<br />

Schaulustige bestaunten die<br />

Faschingswägen und -kostüme<br />

– schließlich kürten Bürgermeister<br />

Erich Gosch und Steyr-<br />

15er-Club-Obmann Johann<br />

Mellacher die FF Feldkirchen<br />

und den FeldKirchenChor zu<br />

den Gewinnern.<br />

Murpark-<br />

Leiterin Edith<br />

Münzer gratuliert<br />

Kastner<br />

& Öhler-Filialleiter<br />

Christian<br />

Bobas-Pupic<br />

zur Eröffnung<br />

des neuen<br />

Shops. MURPARK<br />

Unsere „Grazer“ Hunde Mia (oben)<br />

und Kira (unten) freuen sich auch<br />

schon auf viele Einsendungen. KK<br />

Das Asia Resort Linsberg erweitert<br />

seine Romantikangebote.ASIA RESORT LINSBERG<br />

Romantik-Resort<br />

Mit neuen Angeboten verstärkt<br />

das Asia Resort Linsberg,<br />

Österreichs einziges Thermenresort<br />

für Erwachsene, seine<br />

Romantikschiene für erholungssuchende<br />

Pärchen – zum Beispiel<br />

mit einem Candlelight-Dinner im<br />

Haubenrestaurant „das Linsberg“.<br />

Am 14. April findet eine Lesung<br />

aus dem Buch „Herzmomente –<br />

99 Liebesgedichte“ der Autorin<br />

Sohreya Sabine Knoll statt, untermalt<br />

mit Saxofon-Improvisationen<br />

von Felix Kurmayer. Dazu<br />

wartet in der Pianobar das Vier-<br />

Gang-Dinner „Herzmomente“ für<br />

Verliebte.


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at reise<br />

29<br />

Schneeparadies in<br />

der Region Murau<br />

WOW. Langlaufen bis spät abends und das neue<br />

„Young Family Ticket“ locken viele Besucher an.<br />

Für die Skisaison in der Region<br />

Murau-Kreischberg<br />

ist noch lange kein Ende in<br />

Sicht. Mit einigen Neuerungen<br />

wird jedem Besucher der Winterspaß<br />

versüßt.<br />

Neben dem Skifahren setzt<br />

die Region heuer einen großen<br />

Schwerpunkt auf das Langlaufen.<br />

Auf drei Etappen kann man sich<br />

auf insgesamt 13 Kilometern in<br />

Lassnitz auspowern. Nicht nur<br />

mit einer neuen Beschneiungsanlage<br />

punktet das Skigebiet,<br />

sondern auch mit einer Flutlichtanlage,<br />

die den Langläufern<br />

erstmals das Laufen bis 21 Uhr<br />

ermöglicht. Etwa zwei Kilometer<br />

der Weierteichloipe werden dann<br />

jeden Dienstag und Donnerstag<br />

von 18 bis 21 Uhr beleuchtet.<br />

Als neuer Schneeschuhwanderund<br />

Skitouren-Hotspot gilt die<br />

Frauenalpe. Der Hausberg von<br />

Murau lädt bei Naturschnee und<br />

gemütlichen Skitouren zum Familienurlaub<br />

der ganz besonderen<br />

Art ein.<br />

Für alle Familien gibt es heuer<br />

auch ein ganz neues Zuckerl. Das<br />

„Young Family Ticket“ ermöglicht<br />

Paaren mit Kindern bis drei Jahre,<br />

dass die zweite Person nur den<br />

Kinderpreis zahlen muss. Wer im<br />

kommenden Monat vorhat, zu<br />

verreisen, sollte sich diesen Zeitraum<br />

merken: Von 19. März bis 2.<br />

April gibt’s in der Region Murau<br />

die Family Days, bei denen ein<br />

Elternteil für den Skipass zahlt<br />

und Kinder bis 15 Jahre dann frei<br />

fahren können.<br />

Die Frauenalpe, der Hausberg von Murau, bietet sonnige Aussichten: perfekt<br />

zum Schneeschuhwandern und für Skitouren. © TVB MURAU-KREISCHBERG / IKARUS.CC


30 reise<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Mandelblüten-Zeit und<br />

TOLL. Im Winter Blüten<br />

betrachten und im<br />

Sommer tanzen, was<br />

das Zeug hält – Mallorca<br />

hat zwei ganz unterschiedliche<br />

Seiten.<br />

Von Valentina Gartner<br />

valentina.gartner@grazer.at<br />

Mitte <strong>Februar</strong> kann man auf Mallorca blühende Mandelbäume betrachten und bestaunen. Denn zu dieser Zeit setzt<br />

auf der Baleareninsel der Frühling langsam ein und es erstrahlt alles in zartem Rosa und Weiß. <br />

THINKSTOCK<br />

Mallorca gilt für viele Urlauber<br />

schon seit Jahren<br />

als die Partyinsel<br />

überhaupt. Neben dem berühmten<br />

„Ballermann“, der jedes Jahr<br />

Menschenmassen anzieht, gibt<br />

es aber auch andere sehenswerte<br />

Dinge, die Mallorca ausmachen.<br />

So kann man etwa rosa<br />

und weiße Blümchen im Winter<br />

anschauen und im Sommer an<br />

den coolsten Stränden und Orten<br />

der Insel Partys feiern. Vor allem


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at reise<br />

31<br />

Party-Hype auf „Malle“<br />

aber in den Wintermonaten ist es<br />

ruhig und nicht überlaufen.<br />

Mandelblüte<br />

Wer die Baleareninsel einmal etwas<br />

anders erleben möchte, ist<br />

jetzt noch gerade richtig. Denn<br />

von Mitte Jänner bis Ende <strong>Februar</strong><br />

und Anfang März erstrahlt die<br />

Insel in einem Blütenmeer. Weiß<br />

und rosa blühende Mandelbäume,<br />

wohin das Auge reicht. Während<br />

es in Österreich noch eisig<br />

kalt ist, setzt auf Mallorca der<br />

Frühling bereits ein. An der Ostküste,<br />

von Portocolom bis nach<br />

Cala Millor, hat man die besten<br />

Chancen, die Mandelbäume<br />

in ihrer vollsten Pracht zu erleben.<br />

Da sich der Zeitpunkt des<br />

Beginns der Blütezeit natürlich<br />

immer leicht verändern kann,<br />

ist man Mitte <strong>Februar</strong> ganz vorne<br />

dabei. Mit einem Mietwagen<br />

kann man somit die Insel auch<br />

auf andere Weise erkunden und<br />

erlebt etwas ganz Besonderes auf<br />

Mallorca, fernab von jedem Trubel.<br />

Partyinsel<br />

Für all jene, die dann aber doch<br />

lieber zum Feiern auf die Insel<br />

möchten, gibt es einen Geheimtipp:<br />

Magaluf! Der Ort liegt am<br />

westlichen Ende der Bucht von<br />

Palma und ist die Partyhauptstadt<br />

der britischen Touristen.<br />

Mit dem „Ballermann“ ist der Ort<br />

keineswegs zu vergleichen. Bekannt<br />

für sein lebhaftes und aufregendes<br />

Nachtleben, lockt Magaluf<br />

jeden Sommer unzählige<br />

Partygäste an. Im Gegensatz zum<br />

Ballermann, bei dem ausschließlich<br />

deutsche Schlagermusik gespielt<br />

wird, ist Magaluf für weltberühmte<br />

DJs wie beispielsweise<br />

Steve Aoki, Hardwell, Martin<br />

Garrix, David Guetta und noch<br />

viele andere, die mächtig einheizen,<br />

bekannt.<br />

Weltbekannte DJs mischen jedes Jahr in Magaluf auf und bringen das<br />

Nachtleben zum Beben. Feiern kann man im Sommer besonders gut.THINKSTOCK


32 motor<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Ford Kuga:<br />

AVL-Vorstand Helmut List (l.) und WK-Präsident Josef Herk verteidigen den<br />

Ruf der Dieselmotoren und sagen ihnen eine gute Zukunft voraus.<br />

FISCHER<br />

Der Diesel hat noch<br />

lange nicht ausgedient<br />

SAUBER. Experten sind sich einig: Dieselmotoren<br />

werden auch in Zukunft ein großes Thema sein.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Wie werden wir in Zukunft<br />

unterwegs sein?<br />

Motorisiert mit Brennstoffzelle,<br />

elektrisch angetrieben<br />

oder doch mit dem altbekannten<br />

Geräusch des Verbrennungsmotors<br />

unter der Haube? So vielfältig<br />

die Möglichkeiten sind,<br />

die sich hier ergeben,<br />

so vielfältig sind<br />

auch die Meinungen.<br />

Eines aber<br />

haben sie alle<br />

gemeinsam: Im<br />

Match der Antriebe<br />

der Zukunft<br />

wird hierzulande<br />

nicht nur fieberhaft<br />

geforscht, sondern auch<br />

heftig diskutiert.<br />

Immer wieder im Zentrum<br />

dieser Debatten findet sich der<br />

Diesel – einst hochgelobte Antriebsart,<br />

heute mit stark ramponiertem<br />

Image. Den Diesel<br />

aus dem Rennen um die mobile<br />

Zukunft auszuschließen,<br />

ist jedoch weder fachlich noch<br />

volkswirtschaftlich der richtige<br />

Weg. „Nach der Kritik an den<br />

Stickoxidemissionen beim Die-<br />

Autostadt<br />

Graz<br />

www.grazer.at<br />

sel hat der Gesetzgeber rasch<br />

reagiert. Seit der Einführung der<br />

Real-Driving-Emissions wurden<br />

große Fortschritte in kürzester<br />

Zeit realisiert“, erklärt dazu AVL-<br />

CEO Helmut List. „Die neuesten<br />

Modelle zeigen hier bereits auf<br />

ein Fünftel reduzierte Werte.<br />

Verbrennungsmotor, Elektro-/<br />

Batterie-Antrieb und Brennstoffzelle<br />

sowie deren Kombinationen<br />

werden in Zukunft<br />

um die besten<br />

Lösungen konkurrieren.<br />

Den Diesel<br />

aus dem Rennen<br />

zu nehmen, wäre<br />

schädlich.“<br />

Wie wichtig der<br />

Faktor „Auto“ ist, betont<br />

WKO-Steiermark-<br />

Präsident Josef Herk: „In<br />

der Steiermark vereint der Mobilitätscluster<br />

150 Unternehmen,<br />

die mehr als 40.000 Mitarbeiter<br />

beschäftigen.“ Deshalb verwahre<br />

man sich auch dagegen, die Umweltproblematik<br />

rein am Rücken<br />

der Autofahrer auszutragen:<br />

„Dieselfahrverbote in den zehn<br />

größten Städten Österreichs<br />

würden einen volkswirtschaftlichen<br />

Schaden von fünf Milliarden<br />

Euro verursachen.“<br />

<br />

Ford Kuga 2,0 TDCi 150 PS ST-Line<br />

■■Motor: Leistung 150 PS (110 kW), Beschleunigung 0-100 km/h 9,9<br />

Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 192 km/h, 6-Gang-Schaltung,<br />

■■Verbrauch: Abgasnorm Euro 6, kombinierter Verbrauch: 5,2 Liter<br />

Diesel/100km, C0 2<br />

-Emission 1345 g/km, Tankvolumen 60 Liter<br />

■■Abmessungen: Länge 4,53 Meter, Breite 1,85 Meter, Höhe 1,76<br />

Meter. Eigengewicht: 1702 Kilogramm. Wendekreis zw. Bordstein in<br />

Meter: 11,1. Anzahl der Sitze: 5.<br />

■■Preis: ab 39.250 Euro<br />

■■Autohaus: Jagersberger Automobil, Ford- und Hyundai-Spezialist,<br />

Graz, Raiffeisenstraße 200, Telefon 0316 46 55 55, www.jagersbergerautomobil.at.<br />

Den Kuga gibt es in Graz auch bei Ford Gaberszik und<br />

im Automobil Forum FordStore Reisinger.<br />

Im Inneren überzeugt das Infotainment-System mit einem gestochen<br />

scharfen Bild am Touch-Display und das Cockpit ist aufgeräumt. SCHERIAU (3)


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

motor 33<br />

Stark wie ein Bär!<br />

STARKER AUFTRITT. Der Ford Kuga 2,0 l macht seinem Namen Ehre. Kuga soll laut Hersteller für Robustheit<br />

stehen, prägnant und leicht einprägsam sein und einen starken Auftritt suggerieren. Stimmt exakt.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Der Kuga bläst die Tuba.Auf<br />

geht’s. Es ist schon ein komisches<br />

Gefühl, mit einem<br />

neuen Auto direkt aus dem Ausstellungsraum<br />

hinaus auf die Straße<br />

zu fahren. Das hat was. Der Ford<br />

Kuga 2,0 TDCi, der im Autohaus<br />

Jagersberger in Graz für den Test<br />

bereitstand, fühlte sich gut an.<br />

Als der Kuga erstmals 2008 präsentiert<br />

wurde, war das Modell<br />

vom Start weg ein Erfolg. Das wird<br />

bei dem jetzt <strong>2018</strong> ein wenig gefacelifteten<br />

Kuga nicht anders sein.<br />

Kuga als Dauerbrenner!<br />

Noch dazu platzt der Kuga jetzt<br />

mitten in den nach wie vor herrschenden<br />

SUV-Boom hinein und<br />

mischt den Laden auf.<br />

Der erste Eindruck vom Kuga<br />

ist gut. Die erhöhten Sitze sind<br />

bequem, der Straßenüberblick ist<br />

rundum bestens, wenngleich man<br />

beim Rückwärtsfahren unbedingt<br />

die Rückfahrkamera benötigt, da<br />

die Übersicht im hinteren Teil des<br />

Autos nicht so optimal wie vorne<br />

ist. Mit der Kamera kein Problem.<br />

Es ist genügend Platz im Auto,<br />

keine Frage. Ob auf den vorderen<br />

oder hinteren Plätzen, es gibt mehr<br />

Raum für die Passagiere, als man<br />

von außen vermutet, und noch<br />

dazu ist auch der Laderaum enorm<br />

und fasst eine Ladung zwischen<br />

456 und 1653 Liter. Das reicht für<br />

eine Familie, die in den Urlaub fahren<br />

möchte.<br />

Druck auf das Gaspedal des<br />

Kuga, und schon bläst der Motor<br />

die Tuba, weil man bei höheren<br />

Touren hörbar merkt, dass sich der<br />

Brummbär anstrengt.<br />

Die 150 PS sorgen dafür, dass<br />

der Kuga in 9,9 Sekunden von 0 auf<br />

100 km/h ist, und wenn es erlaubt<br />

wäre, könnte man auch locker die<br />

192 km/h an Spitze herausfahren.<br />

Das Fahren mit dem Kuga macht<br />

Spaß, da der Wagen Löcher oder<br />

Buckel auf den steirischen Pisten<br />

komfortabel wegbügelt. Völlig<br />

stressfrei geht es auch in noch so<br />

enge Kurven. Die Lenkung funktioniert<br />

leichtgängig und präzise.<br />

Die Ausstattung ist umfangreich.<br />

Es gibt eine Reihe von piepsenden<br />

Warnsystemen, zum Beispiel<br />

wenn man mit dem Auto einem<br />

Hindernis zu nahe kommt, piepst<br />

der Kuga. Es gibt ein intelligentes<br />

Sicherheitssystem, einen Tempomaten.<br />

Ein Hit ist auch das Audiosystem.<br />

Sechs Lautsprecher machen es<br />

möglich, dass der Sound of Music<br />

perfekt rüberkommt, und mit dem<br />

Acht-Zoll-Touch-Display kommt<br />

man gut zurecht. Eine Reihe von<br />

Assistenten, wie der Notruf-Assistent,<br />

rundet das Ausstattungsangebot<br />

ab.<br />

Der Kuga machte beim Test einen<br />

guten Eindruck. Er wirkt wie<br />

ein freundlicher Bär, der zwar<br />

enorm stark ist und Biss hat, aber<br />

den man nach wenigen Kilometern<br />

sofort ins Herz geschlossen<br />

hat.<br />

Die Vorderfront überzeugt durch das typische Ford-Layout. Man sieht aber<br />

gleich, dass Parken mit dem SUV hinsichtlich der Größe kein Problem ist.SCHERIAU


34 wohnen<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

Anlegerwohnungen sind<br />

GELDANLAGE. In Graz ist die Nachfrage nach Anlegerwohnungen ungebrochen.<br />

Die Kaufpreise werden dennoch nicht weiter steigen, meinen Experten.<br />

Wohnraum bleibt in Graz<br />

ein kostbares Gut. Das<br />

hat in erster Linie mit<br />

dem starken Bevölkerungswachstum<br />

zu tun, das auch in den kommenden<br />

Jahren anhalten wird.<br />

Nicht nur die Nachfrage nach<br />

Mietwohnungen ist enorm, auch<br />

Anlegerimmobilien erfreuen sich<br />

ungebrochener Beliebtheit.<br />

Anlagewohnungen seien gerade<br />

in Graz begehrt wie noch<br />

nie, nachgefragt werde „momentan<br />

sogar mehr, als wir anbieten<br />

können“, erklärt Gerald Gollenz,<br />

Obmann der steirischen Immobilienhändler.<br />

Angesichts des<br />

weiterhin niedrigen Zinsniveaus<br />

am Geldmarkt stecken viele Anleger<br />

ihr Kapital nach wie vor<br />

lieber in Immobilien. In Graz ist<br />

laut Gollenz vor allem die klassische<br />

Zwei-Zimmer-Wohnung,<br />

die dann vermietet wird, als Anlageobjekt<br />

begehrt. In Umlandgemeinden<br />

wächst laut Gollenz<br />

ebenfalls das Interesse an solchen<br />

Wohnungen.<br />

Auch wenn Immobilien bessere<br />

Renditen verheißen als<br />

Sparbuch und Co. – der Experte<br />

warnt vor überzogenen Erwartungen.<br />

Investoren sollten stattdessen<br />

lieber auf die Werthaltigkeit<br />

der Immobilie achten, meint<br />

Immobilienexperte G. Gollenz MEDIENDIENST<br />

Gollenz. Dazu zähle neben der<br />

Bauqualität auch, dass sich das<br />

Objekt nicht unbedingt in einer<br />

exklusiven, sondern in einer<br />

verkehrsgünstigen Lage befinde,<br />

wo es Parkplätze, Einkaufsmöglichkeiten<br />

und eine Anbindung<br />

ans Öffi-Netz gebe. In der Murstadt<br />

ortet Gollenz trotz des rar<br />

werdenden Baugrunds noch<br />

Potenzial für neuen (Anleger-)<br />

Wohnraum – besonders durch<br />

Nachverdichtung bei bestehenden<br />

Gebäuden.<br />

Was die Kaufpreise für Immobilien<br />

betrifft, sieht Gollenz indes<br />

in Graz den Plafond mehr oder<br />

weniger erreicht: „Wir sind auf einem<br />

vernünftigen Niveau.“ Da der<br />

Kaufpreis ja auch mit den erzielbaren<br />

Mieten korreliere, werde es<br />

in Zukunft wohl „keine großen<br />

Sprünge“ mehr geben. DAW


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at wohnen<br />

35<br />

gefragt wie nie<br />

Immobilien als Objekte zur Geldanlage sind in Graz heiß begehrt.<br />

THINKSTOCK


36<br />

sport<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> <strong>18.</strong> FEBRUARY <strong>2018</strong><br />

36<br />

redaktion@grazer.at<br />

Fehler fangen im Kopf an<br />

und hören in den Füßen<br />

auf.“<br />

Sturms Trainer Heiko Vogel über negative<br />

Körperenergien im Fußball. GEPA (3)<br />

Unser Mann<br />

Statt durchs Mittelfeld düst Jakob Jantscher durch die Obstplantage. GEPA, KK<br />

Jantscher ist Landwirt<br />

■■<br />

Vor Weihnachten hat sich<br />

Jakob Jantscher ein großes<br />

Grundstück nahe Hausmannstätten<br />

gekauft – um es<br />

zu bewirtschaften, wie der<br />

Sturm-Kicker berichtet: „Ich<br />

hab einfach gemerkt, dass mir<br />

sowas taugt, und mich auch<br />

schon richtig einschulen lassen,<br />

wie man mit dem Ackergerät<br />

etc. richtig umgeht.“ Und<br />

die Früchte seiner Arbeit will<br />

„JJ“ schon heuer ernten. „Ich<br />

hab eine große Obstbaum-<br />

Plantage und mache beispielsweise<br />

Birnensaft. Ein Schnapsbrenner<br />

steht auch bereit.“<br />

Die Landarbeit, so Jantscher,<br />

„ist ein idealer Ausgleich zum<br />

Fußballer-Leben“. PHIL<br />

VOR ORT. Der Grazer<br />

Sportarzt Klaus Pribitzer<br />

betreut die österreichischen<br />

Snowboarder<br />

bei den Olympischen<br />

Spielen in Südkorea.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Sportarzt Klaus Pribitzer ist<br />

neben Ski-Ass Conny Hütter<br />

unser Grazer Beitrag zu den<br />

Olympischen Spielen in Pyeongchang<br />

in Südkorea. Auch wenn<br />

er normalerweise für Marcel<br />

Hirscher und Co. zuständig ist,<br />

betreut er während der Spiele die<br />

Snowboarder. „Das habe ich in<br />

Sotschi auch schon gemacht. Es ist<br />

im Olympiateam üblich, dass jeder<br />

Sportart zwei Ärzte zugeordnet<br />

werden.“ Und weil die Skifahrer<br />

mehr Ärzte haben, verteilen sich<br />

diese auf andere Sportarten. Für<br />

Pribitzer begannen die Spiele mit<br />

einem Schockmoment: „Ich bin<br />

gerade erst angekommen, schon<br />

hat sich Markus Schairer schwer<br />

verletzt.“ Der Boardercrosser brach<br />

sich bei einem Horrorsturz einen<br />

Halswirbel, Pribitzer war sofort zur<br />

Stelle. „Die medizinische Versorgung<br />

hier ist top, das Krankenhaus<br />

sehr gut. Zum Glück ist es noch gut<br />

ausgegangen, die Verletzung wird<br />

wieder total verheilen.“<br />

Ansonsten hat sich Pribitzer<br />

schon gut eingelebt: „Wir sind et-<br />

Ping Pong boomt wieder<br />

SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir jede Woche eine neue Sportart,<br />

die in Grazer Vereinen ausgeübt wird, vor. Heute präsentieren wir Tischtennis!<br />

Von Martin Machinger<br />

redaktion@grazer.at<br />

Tischtennis ist die schnellste<br />

Rückschlagsportart der<br />

Welt und findet auch hierzulande<br />

jede Menge Zuspruch,<br />

denn egal ob im Schwimmbad<br />

oder am Sportplatz: Fast überall<br />

findet man mittlerweile einen<br />

Tischtennistisch. Das macht<br />

umso deutlicher, dass diese<br />

Sportart aus dem Breitensport<br />

nicht mehr wegzudenken ist.<br />

Ein fixer Bestandteil dieses<br />

Sports ist der heimische Verein<br />

Spielgemeinschaft Feldkirchen-<br />

Puch, denn der 17 Jahre alte Verein<br />

begeistert insgesamt 80 Mitglieder,<br />

von denen alleine zehn<br />

dem Nachwuchs angehören.<br />

Selbstverständlich kommen bei<br />

so einem Spieleraufgebot auch<br />

die Erfolge nicht zu kurz: Im<br />

Jahr 2017 konnte der Verein in<br />

etlichen Klassen und Altersstufen<br />

Meistertitel abräumen. Raimund<br />

Heigl, sportlicher Leiter<br />

des SFP, erklärt, warum Tischtennis<br />

so viele Leute begeistert:<br />

„Kaum ein anderer Sport gibt<br />

technisch so viel her. Außerdem<br />

gibt es sehr viele komplexe Abläufe<br />

zu lernen, die diesen Sport<br />

so spannend machen. Das Alter<br />

spielt bei uns auch keine Rolle:<br />

Die Jüngsten starten ab sechs<br />

und die Ältesten sind 82.“ Alle<br />

steirischen Vereine findet man<br />

im Internet unter www.stttv.at.<br />

Gemma,<br />

Grazer<br />

www.grazer.at<br />

Raimund Heigl, von der Spielgemeinschaft Feldkirchen-Puch, freut sich stets<br />

über Besucher beim Probetraining. Infos gibt’s unter www.tischtennis-sfp.at. SFP


<strong>18.</strong> FEBRUARY <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

sport graz 37<br />

HERO➜<br />

Ken Ograjensek, Eishockeyspieler<br />

Der Spieler der 99ers schlug mit<br />

dem slowenischen Nationalteam bei<br />

Olympia sensationell die USA!<br />

Markus Schupp, Sportdirektor<br />

Der ehemalige Sturm-Star wurde<br />

vom Tabellenschlusslicht SKN St.<br />

Pölten als Sportdirektor entlassen.<br />

ZERO<br />

➜<br />

„live“ aus Pyeongchang<br />

was auswärts im Phönix Park untergebracht.<br />

Hier ist alles gut. Die<br />

Zimmer sind zwar einfach und<br />

ohne Extras, aber recht gemütlich.<br />

Zumindest im Vergleich zu Sotschi.<br />

Und die Restaurants sind hervorragend!“<br />

Auch die Stimmung<br />

unter den Athleten ist gut. „Bei den<br />

Snowboardern sind sogar fast noch<br />

mehr Zuschauer als bei den Alpinen.“<br />

Ebenfalls überraschend sind<br />

die relativ lockeren Sicherheitsvorkehrungen.<br />

„Kontrolliert wird man<br />

schon bei den Wettkampfstätten,<br />

aber es gibt keine Absperrungen<br />

und keine militärische Präsenz.<br />

Mit unseren Halskärtchen kommen<br />

wir aber zum Glück eh überall<br />

hin. Und wenn es keine weiteren<br />

Verletzungen mehr gibt, können<br />

das richtig tolle Spiele werden!“<br />

„Schlag<br />

ein!“<br />

Sportarzt<br />

Klaus<br />

Pribitzer<br />

gefällt es<br />

in Pyeongchang<br />

sichtlich<br />

gut.<br />

KK<br />

Goldene Generation gibt Hoffnung<br />

NACHWUCHS. Die 99ers II sind die Sensation der Elite Liga und am Weg zum Meistertitel. Das Team<br />

ist beispielgebend für die top Nachwuchsarbeit. Beruhigend, angesichts aktuell schwächelnder Profis.<br />

Von Philipp Braunegger<br />

redaktion@grazer.at<br />

Während die 99ers in<br />

der EBEL aktuell eher<br />

durch die Saison wanken,<br />

machen die jungen Eishackler<br />

der Grazer mit positiveren<br />

Schlagzeilen von sich reden. Die<br />

99ers II sind die Sensation der<br />

aktuellen Elite Liga und stehen<br />

im Halbfinale der Meisterschaft!<br />

Sportlicher Leiter Gerd Gruber<br />

setzt bei den Jungspunden<br />

auf eine interessante Mischung:<br />

„Unser Team setzt sich aus Akteuren<br />

der Jahrgänge U20 und<br />

U18 zusammen. Mit Nikolai Soritz<br />

wird das Team durch einen<br />

Routinier ergänzt.“ Nach dem<br />

Aufstieg gegen den EV Zeltweg<br />

Murtal-Lions – der Aufstieg ins<br />

Semifinale wurde mit einem 4:2<br />

auswärts eingefahren – wartete<br />

nun gestern Frohnleiten (erstes<br />

Spiel der Best-of-Five-Serie).<br />

Wie bei den „Großen“ setzt<br />

Gruber mit seinem Betreuerteam<br />

auch bei der „Zweier“ der<br />

99ers auf zeitgemäße Vorbereitung<br />

wie Videoanalyse. „Da<br />

legen wir den Fokus vor allem<br />

auf Fein-Nuancen“, so Gruber,<br />

der auf eine Karriere bei den<br />

Capitals, Black Wings Linz und<br />

den 99ers zurückblickt. Ein Teil<br />

des Erfolgs der 99ers II ist auch<br />

der stete Austausch zwischen<br />

Gruber und Headcoach Doug<br />

Mason: „Er schaut regelmäßig<br />

bei uns zu, ich bin im Gegenzug<br />

oft bei ihm Trainings- und<br />

Matchbeobachter. Doug kennt<br />

die Stärken unserer Talente und<br />

zieht auch immer wieder Spieler<br />

zum EBEL-Team hoch.“<br />

Trotz des erfolgreichen Nachwuchses<br />

sieht Gruber personellen<br />

Verbesserungsbedarf in Eishockey-Graz:<br />

„Heuer fehlt uns<br />

Die Jungspunde der 99ers sind ein Versprechen an eine erfolgreiche Zukunft. MAYERL<br />

eine komplette U11! Das Interesse<br />

am Eishockey gehört mehr gefördert.“<br />

Nur so könne man zukunftsorientiert<br />

arbeiten. Und<br />

Top-Jahrgänge wie die 99ers II<br />

heranreifen lassen.


38 grazer sonntag<br />

www.grazer.at <strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong><br />

WETTER<br />

5<br />

0<br />

Die Wolken beginnen im Laufe<br />

des Vormittags aufzulockern.<br />

Der frische Nordwind bleibt<br />

aber bestehen. Bis zu 5 Grad.<br />

WOHIN<br />

AM SONNTAG<br />

Alpaka Expo <strong>2018</strong><br />

Heute ist der letzte Tag, an dem<br />

man in der Stadthalle Alpakas<br />

streicheln kann. Dort gibt’s<br />

Tierbewertungen, Modeschauen,<br />

Kinderprogramm sowie eine<br />

landwirtschaftliche Ausstellung.<br />

Geöffnet ist von 10 bis 17 Uhr.<br />

Theater für die Allerkleinsten<br />

Sie ist plötzlich da, rafft alles an sich<br />

und verschwindet gleich wie der.<br />

Wirklich eine eigenwillige Spielgefährtin,<br />

größer als wir, vor allem<br />

ihr riesiger Rock! Cordula Nossek<br />

macht in ihrer fünften Theaterproduktion<br />

für die Aller kleinsten ab<br />

eineinhalb Jahren das Geben und<br />

Nehmen zum künstlerisch-pädagogischen<br />

Theaterexperiment.<br />

Antilopen Gang in Graz<br />

Provokante deutschsprachige<br />

Texte, abgedrehte Bühnenshows<br />

und jede Menge derber Humor: Die<br />

„Antilopen Gang“ macht auf ihrer<br />

„Anarchie und Alltag Tour“ Station<br />

im p.p.c. Beginn ist um 19 Uhr.<br />

Arsen & Spitzenhäubchen<br />

Das Theater Mariahilf bringt die<br />

rasant-gruselige Komödie von<br />

Joseph Kesselring um 19.30<br />

Uhr auf die Bühne des Kleinen<br />

Minoritensaals. Regie führt Ulrike<br />

Zazworka, Musik dazu gibt’s von<br />

Gudrun Topf.<br />

Noch mehr Termine finden Sie auf<br />

www.grazer.at<br />

WITZ<br />

Paul, der Boxer sitzt in seiner<br />

Ecke und fragt den Trainer: „Wie<br />

steht’s? Kann ich noch gewinnen?“<br />

– „Aber klar“, antwortet<br />

der Trainer. „Wenn du weiter so<br />

wild in die Luft haust, bekommt<br />

der andere durch den Luftzug<br />

hundertprozentig eine Lungenentzündung.“<br />

GRAZWORTRÄTSEL<br />

Schöckl<br />

heißt<br />

der ...<br />

(2 Wörter)<br />

Klause<br />

riskieren<br />

Abk. für<br />

"außerordentlich"<br />

eindeutig<br />

Rote Johannisbeere<br />

hoch geschätzt<br />

Bursche<br />

mit Glatze<br />

freier<br />

Sender<br />

in Graz<br />

(Radio ...)<br />

"Gelegenheit<br />

einzusteigen"<br />

Traditionsverein<br />

in der<br />

Merkur-<br />

Arena<br />

griechische<br />

Rachegöttinnen<br />

US-Soldat<br />

4<br />

Name der<br />

Kirche<br />

in der<br />

Sackstraße<br />

Abk. für<br />

"indoeuropäisch"<br />

russische<br />

Großstadt<br />

Abk. für<br />

"Samstag"<br />

Gerät<br />

zum<br />

Hacken<br />

medizin.<br />

für<br />

"Knochen"<br />

vermittelndes<br />

Element<br />

"Herren von<br />

Sift Rein"<br />

Briefe via<br />

Computer<br />

Chronometer<br />

Web-Domäne<br />

Estlands<br />

Geliebte<br />

des Zeus<br />

1<br />

Vorsilbe<br />

für "neu"<br />

Abk. für<br />

"Shilling"<br />

gewaltig,<br />

riesig,<br />

kolossal<br />

kiefeln<br />

3<br />

Klassiker<br />

am Frühstückstisch<br />

Violinistin<br />

aus<br />

Singapur<br />

(Vanessa)<br />

1 2 3 4 5 6 7<br />

Seemann<br />

Rendezvous<br />

7<br />

Zweiergruppe<br />

Domäne für<br />

Litauen<br />

Theologe an<br />

der Uni Graz<br />

(Bernhard)<br />

ein Aperitif<br />

ein<br />

Umlaut<br />

Zeichen für<br />

Yottameter<br />

Tortur,<br />

Strapaze<br />

frz. für<br />

"Seele"<br />

Grazer<br />

Schloßbergbühne<br />

erstklassig<br />

aktiver<br />

Vulkan auf<br />

Hawaii<br />

6<br />

2<br />

Geröllwüste<br />

in der<br />

algerischen<br />

Sahara<br />

Dörfer<br />

und<br />

Kleinstädte<br />

heftige<br />

Vorwürfe<br />

aller Art<br />

freier<br />

Mitarbeiter<br />

Beobachtungsstation<br />

in<br />

Steinberg<br />

Körperspray<br />

französ.<br />

Weichkäse<br />

griech. Unheilsgöttin<br />

männlicher<br />

Vorname<br />

Abk. für<br />

"Turbinenschiff"<br />

witzige Idee<br />

sächliches<br />

Fürwort<br />

holländ.<br />

für "eins"<br />

Pflanze<br />

zum Aufgießen<br />

2. Ton<br />

der<br />

Tonleiter<br />

zunächst<br />

"Skandal-<br />

Drama" von<br />

W. Bauer †<br />

Lösung der Vorwoche: Helmut List Halle Gewonnen hat: Maria Radspieler Rätsellösungen: S. 28<br />

Aktuelles Lösungswort:<br />

INS NETZ GEGANGEN<br />

Tiere beobachten<br />

Insgesamt 290 Webcams<br />

aus 28 Ländern<br />

der Welt, welche<br />

72 Tierarten zeigen,<br />

findet man auf der<br />

Seite www.tierwebcams.de.<br />

Dort kann man etwa Pandas und Eisbären<br />

in Kalifornien, Elefanten in den Niederlanden oder<br />

Schleiereulen in Deutschland beobachten.<br />

G E W I N N S P I E L<br />

Rucksack<br />

Kilimanjaro Happy Rhino<br />

Kinder-Rucksack von Hervis im<br />

Wert von 25 Euro zu gewinnen!<br />

Wie lautet die Lösung?<br />

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,<br />

Lösung und Telefonnummer an:<br />

gewinnspiel@grazer.at<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht<br />

übertragbar. Einsendeschluss: 21. 2. 20<strong>18.</strong> Gewinner<br />

werden telefonisch verständigt und sind<br />

mit der Veröffentlichung einverstanden.<br />

5


<strong>18.</strong> FEBRUAR <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

grazer sonntag 39<br />

SO ISST GRAZ<br />

Das „Pastis“ serviert uns zur Fastenzeit israelisches...<br />

... Shakshuka<br />

Verzicht auf Fleisch ist in der Fastenzeit-<br />

„Hitliste“ stets ganz oben. Für viele damit<br />

verbunden: ein (hoffentlich nachhaltiger)<br />

Lernprozess, wie viel fleischlose köstliche<br />

Gerichte es gibt! Dass man mit diesen<br />

schon das Frühstück bereichern kann, beweist<br />

das „Pastis“ (Leonhardstraße) mit<br />

einem Nationalgericht Israels. Shakshuka<br />

wird dort nämlich als Frühstück genossen,<br />

was für uns Weckerl-, Müsli- und Porridge-Gewohnheitstiere<br />

ungewohnt anmutet.<br />

Maghrebinische Juden schwören<br />

darauf, dass Shakshuka ursprünglich aus<br />

Nordafrika, sprich Tunesien oder Algerien,<br />

käme und einst durch Einwanderer nach<br />

Israel gebracht wurde. Vom Geschmack<br />

her erinnert es europäische Gaumen am<br />

ehesten an Ratatouille oder spanische<br />

Pisto. Grundsätzlicher Unterschied: die<br />

enthaltenen Eier. Eingeleitet wird das jüdische<br />

Frühstück auch stets mit einem Gebet.<br />

Genuss und Glaube werden in jüdischer<br />

Tradition gern verbunden. So heißt<br />

es: „Wer sich schämt, zu beten und zu essen,<br />

ist hier und dort vergessen.” PHIL<br />

Zutaten für 4 Personen:<br />

Olivenöl, 3 Eier, 250 ml Tomatensauce,<br />

Jungzwiebel, Ras el-Hanout (nordafrikanische<br />

Gewürzmischung, erhältlich<br />

auch in vielen türkischen Läden), Prise<br />

Cayenne-Pfeffer, Salz, Pfeffer, Koriander<br />

Zubereitung:<br />

Zwiebel in einer Pfanne mit Olivenöl<br />

glasig dünsten. Anschließend Tomatensauce<br />

und Gewürze hinzufügen, bis die<br />

gewünschte Konsistenz erreicht ist.<br />

Im Anschluss drei gleichmäßig große<br />

Mulden in der Tomatensauce formen<br />

und die Eier aufschlagen sowie weiters<br />

einzeln hinzufügen. Das Eiweiß kann<br />

sich dabei etwas mit der Tomatensauce<br />

vermischen.<br />

Das Shakshuka ist fertig, sobald die Dotter<br />

gestockt sind.<br />

Einen frischen Korianderzweig oder<br />

Kräuter der Saison kann man weiters als<br />

optische Dekoration verwenden.<br />

Als Beilage eignet sich am besten<br />

frisches Bauernbrot. Wer mag, kann<br />

auch eingelegte Oliven dazu genießen.<br />

KINDERZEICHNUNG<br />

Lisa Marie-Moßer (9) ist ein riesen Fan<br />

der Castingshow „Deutschland sucht den<br />

Superstar“ und von Dieter Bohlen. In ihrem<br />

Bild hat sie die Sendung parodiert.<br />

KK<br />

Schick auch du uns eine Zeichnung mit einem Foto von dir an „der Grazer“,<br />

Gadollaplatz 1/6, 8010 Graz, oder an redaktion@grazer.at.<br />

SUCHBILD<br />

Alexandra Kern vom „Pastis“ weiß mit Köstlichkeiten vieler Kulturen zu<br />

begeistern. Das Shakshuka passt auch in die fleischlose Fastenzeit. LUEF (2)<br />

SUDOKU<br />

Finde die fünf Unterschiede zwischen den beiden<br />

Bildern. Viel Spaß wünscht die Therme<br />

Loipersdorf!<br />

THERME LOIPERSDORF<br />

4 1 6 3<br />

2 7 5 8<br />

1 9<br />

4 7 5<br />

8 5<br />

7 4 2<br />

8 3 6 1 2<br />

3 7<br />

2 4 9 6<br />

938<br />

8 6 9<br />

6 9<br />

8 2 9 3 5<br />

6 4 2<br />

3<br />

8 2 7 3<br />

1 2<br />

9 2 1<br />

8 4 6<br />

948


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