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30. August 2020

- Thalia, Kottulinsky & Monkeys ändern ihr Konzept: Die Grazer Nachtgastronomen erfinden sich neu - Mahnmal in Graz: Land arbeitet jetzt Geschichte homosexueller NS-Opfer auf - Neuer Park im Westen - Warum wir heuer noch mehr Schlangen treffen - Großprojekt in St. Peter: Wohnungen statt Legero-Fabrik

- Thalia, Kottulinsky & Monkeys ändern ihr Konzept: Die Grazer Nachtgastronomen erfinden sich neu
- Mahnmal in Graz: Land arbeitet jetzt Geschichte homosexueller NS-Opfer auf
- Neuer Park im Westen
- Warum wir heuer noch mehr Schlangen treffen
- Großprojekt in St. Peter: Wohnungen statt Legero-Fabrik

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<strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong>, AUSGABE 35<br />

Vergangenheit<br />

Auf Initiative von<br />

Niko Swatek (rechts)<br />

wird jetzt im Landtag<br />

die Geschichte der<br />

Homosexuellen-<br />

Verfolgung aufgearbeitet<br />

und ein<br />

Mahnmal vorbereitet.<br />

SEITE 6<br />

Zukunft<br />

Am Areal der<br />

ehemaligen Legero-<br />

Fabrik in St. Peter<br />

werden gerade 105<br />

Wohnungen gebaut.<br />

Auch Tiefgarage,<br />

Grünfläche und<br />

Auer sind geplant. <br />

SEITEN 16/17<br />

Thalia, Kottulinsky &<br />

Monkeys ändern Konzept<br />

Die Grazer<br />

Nachtgastronomen<br />

erfinden sich neu<br />

Top. Corona macht die Grazer Club-Betreiber erfinderisch. Philipp Haiges (Bild) macht aus der Thalia eine Spiele-Bar mit Billard,<br />

Darts und Co. Im Kottulinsky überlegt man ein Daydrinking-Konzept. Im Moridal gibt’s Cocktail-Verkostungen. SEITEN 4/5<br />

LUEF, KK, ATELIER FRÜHWIRTH


2<br />

die seite zwei<br />

www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong><br />

E D I T O R I A L<br />

von<br />

Tobit<br />

Schweighofer<br />

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT...<br />

✏ tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Es muss was<br />

passieren, damit<br />

was passiert<br />

D<br />

ie antisemitischen<br />

Vandalenakte auf die<br />

Synagoge und der<br />

Angriff auf den Präsidenten<br />

der Jüdischen Gemeinde Elie<br />

Rosen haben von heute auf<br />

morgen einige Dinge ins<br />

Rollen gebracht. Bis zum<br />

Herbst wird ein nationaler<br />

Aktionsplan gegen Antisemitismus<br />

ausgearbeitet, zudem<br />

wird eine eigene Stabstelle<br />

eingerichtet, die sich der<br />

Umsetzung dieses Maßnahmenkataloges<br />

widmen soll,<br />

und der Objektschutz um<br />

jüdische Einrichtungen wird<br />

verstärkt. Das sind zwar alles<br />

sinnvolle Maßnahmen, aber<br />

es überrascht schon, wie<br />

überrascht jetzt von manchen<br />

getan wird. Ganz so, als hätte<br />

man nicht gewusst, dass der<br />

Antisemitismus noch immer<br />

nicht ausgerottet ist. Ganz im<br />

Gegenteil steigt seit mehreren<br />

Jahren die Zahl antisemitischer<br />

Vorfälle in Europa sogar<br />

dramatisch an. Die Terroranschläge<br />

gegen jüdische Ziele<br />

in Toulouse, Brüssel, Paris,<br />

Kopenhagen und Halle haben<br />

das Ausmaß des Hasses in<br />

dramatischer Weise aufgezeigt.<br />

Die EU hat aus diesem<br />

Grund schon im Jahr 2018<br />

(übrigens unter österreichischem<br />

Vorsitz) beschlossen,<br />

ein gemeinsames Sicherheitskonzept<br />

gegen Antisemitismus<br />

erstellen zu wollen.<br />

Schade, dass es erst zu den<br />

Grazer Vorfällen kommen<br />

musste, damit dies jetzt<br />

endlich angegangen wird.<br />

Tobit Schweighofer, Chefredakteur<br />

... Andreas Unterweger<br />

Der Herausgeber der Literaturzeitschrift „manuskripte“ über ein<br />

Schreibwunder, sein Lieblingsbuch und Dinosaurierfilme.<br />

Wie sieht ein typischer Sonntagmorgen<br />

bei Ihnen aus? Starten Sie mit einem guten<br />

Buch in den Tag?<br />

Ganz im Gegenteil, ich versuche zu schreiben.<br />

Aber das gelingt mir nie. Ich versuche noch vor<br />

meinen Töchtern aufzustehen, um die ruhige<br />

Zeit zu nutzen. Das ist so gegen halb sechs. Aber<br />

sobald ich den Computer eingeschalten habe,<br />

kommt meine achtjährige Tochter pünktlich<br />

zu mir ins Büro und wir füttern dann die Katze,<br />

zeichnen was oder schauen uns Dinosaurier-<br />

Videos an. Gegen neun Uhr stehen dann meine<br />

Frau und meine andere Tochter auf, und wir<br />

frühstücken gemeinsam.<br />

Und dann geht’s wieder zurück an den<br />

Schreibtisch?<br />

Nein, dann ist meine sonntägliche Schreibzeit ja<br />

vorbei und ich mache mir einen Kaffee und widme<br />

mich meiner Familie. Es ist bei mir sowieso<br />

schon immer so gewesen: Ich komme nie zum<br />

Schreiben, und doch steht am Schluss immer etwas<br />

da. Ich habe ganz ehrlich keine Ahnung, wie<br />

das funktioniert, es ist ein Wunder.<br />

Woran schreiben Sie denn aktuell?<br />

Ich arbeite gerade an meinem nächsten Buch mit<br />

dem Arbeitstitel „So long, Annemarie“. Es geht<br />

um einen Erasmus-Studenten, der im Jahr 2001<br />

eine skurrile Liebesgeschichte in Frankreich erlebt.<br />

Dabei spielen auch zeitpolitische Ereignisse<br />

wie 9/11 eine Rolle. Also Dinge, deren Auswirkungen<br />

wir heute noch spüren, da ist damals viel<br />

passiert.<br />

Nach dem Tod<br />

von Literaturpapst<br />

und<br />

„manuskripte“-<br />

Gründer Alfred<br />

Kolleritsch im<br />

Mai dieses Jahres<br />

hat Andreas<br />

Unterweger die<br />

bedeutende<br />

Literaturzeitschrift<br />

als<br />

Geschäftsführer<br />

übernommen.<br />

<br />

SCHERIAU<br />

In Ihrer Funktion als Herausgeber der Literaturzeitschrift<br />

manuskripte werden Sie<br />

wohl viel zum Lesen kommen?<br />

Schon, aber leider viel weniger, als man glauben<br />

würde. Aber nachdem ich meinen Töchtern zuhause<br />

regelmäßig und gerne vorlese, komme<br />

ich unterm Strich schon dazu. Es ist spannend,<br />

Huckleberry Finn oder Herr der Ringe nach Jahren<br />

noch einmal neu zu lesen. Man nimmt die<br />

Geschichten ganz anders wahr.<br />

Haben Sie ein Lieblingsbuch?<br />

Ja! Und zwar „Paris – ein Fest fürs Leben“ von Ernest<br />

Hemingway. Von dem Buch habe ich ganz<br />

viel über das Schreiben gelernt.<br />

Gibt es noch andere Vorbilder?<br />

Viele, aber ich habe den Austausch mit Alfred<br />

Kolleritsch und Wolfi Bauer, über den ich meine<br />

Diplomarbeit geschrieben habe, sehr genossen.<br />

Genauso wie jetzt die Gespräche, die ich<br />

in freundschaftlicher Verbundenheit mit Peter<br />

Handke und Friederike Mayröcker führen darf,<br />

oder den Mailverkehr mit Elfriede Jelinek.<br />

<br />

TOBIT SCHWEIGHOFER<br />

Andreas Unterweger wurde 1978 in Graz geboren<br />

und lebt in Leibnitz und Graz. Unterweger erhielt<br />

den Preis der Akademie Graz (2009) und den<br />

Manuskripte-Preis (2016). Bislang erschienene<br />

Romane (alle im Droschl-Verlag): „Das kostbarste<br />

aller Geschenke“ (2013), „Das gelbe Buch“ (2015)<br />

und „Grungy Nuts“ (2018). Seit 2016 ist er Mitherausgeber<br />

der Zeitschrift „manuskripte“.


graz<br />

4<br />

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />

www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong><br />

Nachtgastronomen<br />

Thalia, Kottulinsky, Monkeys<br />

Wir sind erschüttert, aber<br />

nicht überrascht.“<br />

Elie Rosen, der Präsident der Jüdischen<br />

Gemeinde Graz, über die Angriffe auf<br />

die Synagoge und seine Person BKA/WENZEL<br />

Johann Seitinger, Andrea Jany<br />

und Siegfried Nagl (v. l.) FISCHER<br />

Graz setzt jetzt<br />

auf Dachgärten<br />

■■<br />

Erholungsraum, Wasserspeicher<br />

und besseres Mikroklima:<br />

Mit einer neuen Initiative forcieren<br />

Landesrat Johann Seitinger<br />

und Bürgermeister Siegfried<br />

Nagl jetzt die Schaffung von<br />

Dachgärten im Geschossbau<br />

der Landeshauptstadt. Aufbauend<br />

auf eine Studie von Andrea<br />

Jany sollen drei Pilot-Gärten auf<br />

bestehenden Wohnobjekten<br />

in Graz gebaut werden. Mit der<br />

Umsetzung erster Projekte wird<br />

2021 gerechnet.<br />

Philipp Haiges startet in der Thalia mit dem Tageslokal Puzzles: einer Billard-Halle mit vielen anderen Spielen. Und<br />

auch im Kottulinsky und im Moridal im Monkeys setzt man aufgrund von Corona auf neue Konzepte. LUEF (3), LUPI SPUMA<br />

Stadtbibliotheksleiterin Roswitha<br />

Schipfer und Hohensinner FISCHER<br />

Flohmarkt der<br />

Stadtbibliothek<br />

■■<br />

Die Stadtbibliothek räumt ihr<br />

Bücherlager. Aufgrund der Covid-<br />

Vorgaben findet der Bücherflohmarkt<br />

heuer in der Volksschule/<br />

NMS St. Andrä statt. Schmökern<br />

kann man von morgen, Montag,<br />

bis Freitag, 4. September, von 10<br />

bis 17 Uhr, am Dienstag gibt’s<br />

einen langen Abend bis 19 Uhr.<br />

„Die Stadtbibliothek verfügt über<br />

einen riesigen Medienstand, jetzt<br />

kann man sich etwas für Zuhause<br />

sichern“, so Bildungsstadtrat<br />

Kurt Hohensinner.<br />

Johann Lafer, Markus Meichenitsch,<br />

Franz Grossauer, Christof Widakovich<br />

Judith Schwarz sowie Jürgen<br />

und Angelika Pichler (v. l.)STAJAN (2)<br />

Ein Stück alte Normalität<br />

■■<br />

Es war eine Veranstaltung im<br />

Rahmen des Food Festivals, die fast<br />

wieder ein Gefühl von Normalität<br />

aufkommen ließ: TV-Starkoch Johann<br />

Lafer kochte zusammen mit<br />

Hausherrn Christof Widakovich<br />

im Schlossberg Restaurant. Der in<br />

Graz geborene, inzwischen aber in<br />

Deutschland lebende Lafer war ob<br />

der lockeren Stimmung sogar sehr<br />

erstaunt. „Ich hab gefragt, ist das<br />

wirklich möglich, momentan für so<br />

viele Leute zu kochen? Und Christof<br />

hat gesagt: ,In Österreich ist<br />

vieles möglich!‘“, lacht er. Trotzdem<br />

wurden am Eingang natürlich die<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Hände desinfiziert<br />

und<br />

Fieber gemessen.<br />

„Wir haben festgestellt, Sie<br />

sind noch ein bisschen unterkühlt,<br />

aber sie werden heiß nach Hause<br />

gehen“, versprach Widakovich.<br />

Das schafften die beiden Spitzenköche<br />

mit vier Gängen, bestehend<br />

aus Biosaibling, Hummerravioli,<br />

Rinderfilet und Tatar sowie überbackenem<br />

Mandel-Marzipan-Pfirsich.<br />

Kulinarisch verzaubern ließen<br />

sich an diesem Abend etwa auch<br />

Familienoberhaupt Franz Grossauer,<br />

Festival-Organisator Jürgen<br />

Pichler, GenussHauptstadt-Chefin<br />

Waltraud Hutter, Graz-Tourismus-Chef<br />

Dieter Hardt-Stremayr,<br />

Tanzschulleiterin Claudia Eichler<br />

und die Gastro-Kollegen Judith<br />

und Gerald Schwarz. VENA


<strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong> www.grazer.at<br />

graz 5<br />

➜<br />

TOP<br />

STADT GRAZZFISCHER, KK<br />

Pilotprojekt für CO 2<br />

-neutrale Zustellung<br />

Mit dem City Hub wird gerade klimaneutrale<br />

Postzustellung in der Innenstadt getestet.<br />

Bis Mitte 2021 soll das in ganz Graz gehen.<br />

Naturschutzbeauftragter fehlt noch immer<br />

Seit sechs Jahren gibt es keinen Naturschutzbeauftragten<br />

in der Steiermark. Der<br />

Rechnungshof mahnte die Bestellung ein.<br />

FLOP<br />

➜<br />

erfinden sich jetzt neu<br />

EINFALLSREICH. Die Grazer Nachtgastronomen lassen sich nicht unterkriegen<br />

und erfinden neue Konzepte. Die Thalia wird zur Spiele-Höhle. Im Moridal im<br />

Monkeys gibt’s Cocktail-Verkostungen, im Kottulinsky bald Daydrinking.<br />

Kurz gefragt …<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

geslokal in den kultigen Räumlichkeiten.<br />

„Ich gehe nicht davon<br />

aus, dass sich Corona bald erledigt<br />

hat und Nachtlokale in den<br />

nächsten Monaten aufsperren<br />

können. Deshalb gibt es in der<br />

Thalia ab Mitte September Billard,<br />

Darts und Brettspiele“, verrät Haiges.<br />

Außerdem gibt es Specials<br />

wie Bingo- oder Beer-Pong-Tage.<br />

Dazu gibt’s Slushy, Frozen Daiquiri<br />

und Snacks. Geöffnet ist von<br />

16 bis 24 Uhr. Ab 22 Uhr gibt’s am<br />

Wochenende Thalia-DJs, um spätestens<br />

1 Uhr früh ist Schluss. Das<br />

neue Konzept mit dem Puzzles als<br />

Tageslokal soll es auch nach Corona<br />

geben. Eine Servicekraft wird<br />

übrigens noch gesucht, dann entscheidet<br />

sich, ob von Mittwoch bis<br />

Sonntag oder täglich geöffnet ist.<br />

Univiertel reloaded<br />

Und auch im Univiertel hat man<br />

sich neue Konzepte überlegt. Im<br />

Moridal im Monkeys speziali-<br />

Obwohl diese Woche,<br />

nach einem Runden<br />

Tisch mit Tourismusministerin<br />

Elisabeth Köstinger<br />

und Bürgermeister Siegfried<br />

Nagl in Graz, ein Corona-Testprogramm<br />

für Mitarbeiter der<br />

Gastronomie verkündet wurde<br />

und weitere Unterstützungen<br />

angedacht sind, haben es vor<br />

allem die Nachtgastronomen<br />

noch immer schwer. Die Sperrstunde<br />

um 1 Uhr und die strengen<br />

Abstandsregelungen machen<br />

ein Aufsperren der Clubs<br />

quasi unmöglich.<br />

Aber den Kopf in den Sand zu<br />

stecken, hilft nichts. Deshalb gibt<br />

es in einigen Grazer Fortgehlokalen<br />

jetzt neue Konzepte.<br />

Philipp Haiges etwa hat sich<br />

entschieden, die Thalia um das<br />

Puzzles zu erweitern – das Tasiert<br />

man sich jetzt auf hochwertige<br />

Cocktails. „Zu jeder vollen<br />

Stunde gibt es ein Gratis-Tasting.<br />

Der Kellner geht durch und verteilt<br />

kleine Kostproben, so kann<br />

man sich durch die Karte kosten“,<br />

so Betreiber Wolfgang Nusshold,<br />

der auch das Kottulinsky führt.<br />

Und auch dort soll sich etwas<br />

ändern: „Ich hab Gerüchte gehört,<br />

dass es bald wieder aufsperrt“,<br />

verrät er augenzwinkernd. „Wir<br />

hoffen, dass sich mit September<br />

das Ausgehverhalten ändert und<br />

schauen uns gerade Daydrinking-<br />

Clubs in New York und Berlin genau<br />

an. Wenn die Studenten wieder<br />

da sind und es früher finster<br />

wird, werden die Leute halt von<br />

19 bis 1 Uhr fortgehen. Das funktioniert<br />

aber nur, wenn sich alle<br />

an die Sperrstunde halten und es<br />

keine obskuren Afterpartys gibt!<br />

Und in der kalten Jahreszeit verlagert<br />

sich das Feiern danach auch<br />

nicht in die Parks.“<br />

... W. Nusshold<br />

1<br />

Wie geht es den Grazer<br />

Nachtgastronomen?<br />

Nusshold: Es muss gehen.<br />

Wir resignieren sicher nicht,<br />

sondern arbeiten an neuen<br />

Konzepten für den Herbst!<br />

2<br />

Die da wären?<br />

Nusshold: Zum<br />

Beispiel ein Daydrinking-<br />

Format. Die Leute müssen<br />

einfach früher fortgehen. Mitte<br />

September geht die Sonne<br />

schon um 19 Uhr unter.<br />

Wieso war das im<br />

3 Sommer nicht möglich?<br />

Nusshold: Da sind die<br />

Leute lieber draußen. Außerdem<br />

kommen jetzt bald die<br />

Studenten zurück.


6<br />

graz www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong><br />

Mahnmal in Graz<br />

Land arbeitet jetzt Geschichte<br />

homosexueller NS-Opfer auf<br />

BUNT. Die Landesregierung setzt Schritte zur Erforschung<br />

der Verfolgung von Homosexuellen in der<br />

Steiermark. Bald könnte es in Graz auch ein Denkmal<br />

für die schwulen Opfer der Nationalsozialisten geben.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Im Landtag bekennt man jetzt auf Initiative von Niko Swatek (NEOS) Farbe.KK (2)<br />

Im Juni stellten die NEOS rund<br />

um Klubobmann Niko Swatek<br />

einen Antrag im Landtag,<br />

die Verfolgung und Kriminalisierung<br />

Homosexueller während der<br />

Jahre 1918 bis 1971 aufzuarbeiten<br />

und ein Mahnmal in Gedenken<br />

an die homosexuellen Opfer des<br />

Nationalsozialismus zu errichten.<br />

Gerade rechtzeitig, nachdem<br />

der Vandalenangriff eines 31-Jährigen<br />

auf das Vereinslokal der RosaLila<br />

PantherInnen letzte Woche<br />

schockierte und bevor am 5. September<br />

die Parade zum Christopher<br />

Street Day nachgeholt wird,<br />

kam jetzt die Antwort von Kulturlandesrat<br />

Christopher Drexler.<br />

„Die Aufarbeitung der Verbrechen<br />

des Nationalsozialismus und<br />

das würdige Gedenken an die Opfer<br />

des NS-Regimes sind wesentliche<br />

Anliegen der steirischen Kulturpolitik.<br />

Die Steiermärkische<br />

Landesregierung unterstützt daher<br />

Vorschläge, die das Wissen um<br />

die Schicksale der Verfolgten erweitern<br />

und zu einer breiten Auseinandersetzung<br />

einladen“, heißt<br />

es darin. „Die Errichtung eines<br />

baulichen Denk- und Mahnmals<br />

hat möglicherweise ihren Platz,<br />

bedarf aber sowohl wissenschaftlicher<br />

als auch diskursiver und<br />

künstlerischer Vorarbeiten und<br />

Auseinandersetzungen.“<br />

Deshalb sollen Fachexperten<br />

zwei historische Stellungnahmen<br />

abgeben und zeigen, welche offenen<br />

Forschungsfragen es in Sachen<br />

Diskriminierung von Homosexuellen<br />

noch gibt. Außerdem<br />

werden sie gebeten, Empfehlungen<br />

für mögliche weitere Aufarbeitungsprojekte<br />

zu formulieren. Als<br />

mögliche Ansprechpartner für die<br />

Gestaltung des Denkmals nennt<br />

Drexler das Institut für Kunst im Öffentlichen<br />

Raum Steiermark sowie<br />

das Universalmuseum Joanneum.<br />

„Meine Steiermark ist vielfältig<br />

und ein Ort, an dem sich alle<br />

Menschen unabhängig ihres Geschlechts<br />

und ihrer sexuellen Orientierung<br />

zu Hause fühlen. Unsere<br />

Geschichte aufzuarbeiten, ist<br />

hier der erste wichtige Schritt und<br />

ein kräftiges Symbol für eine offene<br />

und vielfältige Steiermark“, so<br />

Klubobmann Swatek.<br />

„Die kürzlichen Vandalenakte<br />

am Vereinslokal der RosaLila PantherInnen<br />

und die feigen antisemitischen<br />

Attacken in Graz zeigen,<br />

dass Intoleranz in unserer Gesellschaft<br />

nach wie vor allgegenwärtig<br />

ist. Daher ist es umso wichtiger,<br />

uns unserer Geschichte bewusst<br />

zu werden und ein Zeichen dafür<br />

zu setzen, dass wir diese nicht ignorieren.<br />

Wir dürfen nicht vergessen,<br />

wie weit wir gekommen sind,<br />

und müssen uns stets vor Augen<br />

führen, warum jeder Ansatz von<br />

Intoleranz im Keim erstickt werden<br />

muss“, stellt Swatek klar.<br />

„Die meisten homosexuellen<br />

NS-Opfer wurden von ihren Familien<br />

verstoßen und verleugnet. So<br />

sehen wir uns als Community auch<br />

als Familie der Opfer dieser Zeit<br />

und freuen uns über eine Gedenkstätte<br />

für unsere Schwestern und<br />

Brüder“, so Joe Niedermayer, Obmann<br />

der RosaLila PantherInnen.<br />

SK Sturm verlost Ärmelsponsoring<br />

So sehen die Dressen für die Saison<br />

aus. Am Ärmel fehlt ein Logo. STURM GRAZ<br />

■■<br />

Der SK Sturm verlost jetzt<br />

eine Logoplatzierung auf dem<br />

Ärmel der Trikots für zumindest<br />

32 Spiele in der Meisterschaft<br />

<strong>2020</strong>/2021. In Summe werden<br />

200 Lose zu je 499 Euro ausgegeben.<br />

Viele davon sind noch zu<br />

haben. Die Verlosung findet am<br />

4. September im Schloss Gamlitz<br />

statt. Einzelpersonen, politische<br />

Parteien und religiöse Gemeinschaften<br />

sind ausgeschlossen.<br />

Start in den mund.art Genussherbst<br />

Eröffnung des mund.art Genussherbst<br />

in der Region Bad Radkersburg MAJCAN<br />

■■<br />

Die Region Bad Radkersburg<br />

lädt jetzt zur Geschmacksreise:<br />

Bekannte Genussbotschafter wie<br />

Kürbis und Käferbohne sowie<br />

neu entdeckte Urprodukte werden<br />

bei den mund.art-Wirten<br />

aufgetischt. Heuer dreht sich alles<br />

um „Urprodukte“ wie Buchweizen<br />

oder Heckenklescher. Die<br />

schönsten Genussmomente erlebt<br />

man beim Weinwandern und<br />

Buschenschank-Radeln.<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich |<br />

ASSISTENZ: Jasmin Strobl (0664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina<br />

Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Birgit Schweiger (Lektorat, 0650/254 09 76), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at |<br />

ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) |<br />

OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Christoph Artner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH<br />

(05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 175.722 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ <strong>2020</strong>). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


8<br />

graz www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong><br />

Neuer Park im Westen<br />

Cineplexx Graz: Endlich gibt es wieder<br />

spannende neue Filme. CINEPROMOTION<br />

Günstiger zum<br />

Kino-Erlebnis<br />

■■<br />

Seit dieser Woche läuft Tenet,<br />

der erste große Blockbuster nach<br />

Corona, in den Kinos. Und Spar-<br />

Kunden können das langersehnte<br />

Kino-Erlebnis jetzt übrigens um<br />

nur sechs Euro genießen. Spar<br />

verschenkt nämlich in allen steirischen<br />

und südburgenländischen<br />

Supermärkten insgesamt 300.000<br />

Gutscheine für einen ermäßigten<br />

Eintritt in die Cineplexx-Kinos.<br />

„Vor allem an heißen Sommertagen<br />

ist ein Besuch im vollklimatisierten<br />

Kino eine erfrischende<br />

Abwechslung“, freut sich Spar-<br />

Chef Christoph Holzer.<br />

GRÜNRAUM. Im Bereich<br />

Dreierschützengasse,<br />

Alte Poststraße wird ein<br />

2100 m 2 großer Park mit<br />

Gemüsegarten und Sitzgelegenheiten<br />

gebaut.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Die Grünraumoffensive der<br />

Stadt Graz wird weiter vorangetrieben.<br />

So möchte<br />

man jetzt auch einen neuen<br />

Quartierspark auf einer bereits<br />

angekauften 2100 Quadratmeter<br />

großen Fläche im Bereich<br />

Dreierschützengasse/Alte Poststraße<br />

bauen. Diese soll allen<br />

Bewohnern des Bezirks offenstehen<br />

und möglichst attraktiv und<br />

naturnah gestaltet werden. Ein<br />

Konzept mit kleinen Wegen, Sitzgelegenheiten<br />

zum Verweilen<br />

und Austauschen sowie vielen<br />

Pflanzen gibt es bereits. Obstbäume<br />

und Beerensträucher sollen<br />

gepflanzt werden, ein Teilbereich<br />

der Grünanlage ist für<br />

einen Nutzgarten – zum Beispiel<br />

für Hochbeete – vorgesehen. Der<br />

Eingang befindet sich zwischen<br />

den Häusern Alte Poststraße 83<br />

und Dreierschützengasse 39a.<br />

Die städtische<br />

Abteilung<br />

für<br />

Grünraum<br />

hat in Zusammenarbeit<br />

mit<br />

dem vor.ort-<br />

Stadtteilmanagement<br />

und dem<br />

Kinderbüro<br />

bereits einen<br />

Gestaltungsentwurf<br />

erarbeitet.<br />

Noch<br />

heute und<br />

morgen Montag, <strong>30.</strong> <strong>August</strong>, können<br />

Anrainer und Interessierte<br />

ihre Meinung dazu abgeben und<br />

eigene Vorschläge einbringen.<br />

Dazu schreibt man am besten<br />

ein Mail mit dem Betreff „Quartierspark<br />

Dreierschützengasse“<br />

an gruenraum-gewaesser@stadt.<br />

graz.at.<br />

Nutzgarten & Sitzgelegenheiten:<br />

So sieht der Entwurf für<br />

den Quartierspark aus. LEBENSRAUM


12 graz<br />

www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong>


<strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong> www.grazer.at graz<br />

11<br />

Die Schlingnatter kommt auch im innerstädtischen Bereich hin und wieder vor. GETTY<br />

Warum wir heuer noch<br />

mehr Schlangen treffen<br />

NACHGEFRAGT. Schlangensichtungen scheinen zugenommen<br />

zu haben. Ein Experte erklärt den Grund.<br />

Von Fabian Kleindienst<br />

fabian.kleindienst@grazer.at<br />

Ein gemütlicher Stadtspaziergang<br />

und plötzlich steht man<br />

einer Schlange gegenüber,<br />

womöglich auch noch einer giftigen.<br />

Für viele Grazer ein absolutes<br />

Albtraumszenario – aber<br />

ein unwahrscheinliches,<br />

wie Experten betonen.<br />

Zwar hört man<br />

immer wieder, dass<br />

heuer ein besonderes<br />

Schlangenjahr sein<br />

soll, am Bestand liegt<br />

das laut dem Schlangenexperten<br />

Werner<br />

Kammel aber nicht: „Diese Wahrnehmung<br />

liegt wohl an zwei Dingen:<br />

Einerseits verbringen heuer<br />

mehr Menschen ihre Zeit in der<br />

Natur und damit im Lebensraum<br />

der Schlangen, andererseits kann<br />

Eiskunstlauf-EM<br />

war großer Erfolg<br />

■■<br />

Von 20. bis 26. Jänner fanden in<br />

Graz, Steiermarkhalle Premstätten,<br />

die diesjährigen Eiskunstlauf-<br />

Europameisterschaften statt. Jetzt<br />

liegt eine Wertschöpfungsstudie<br />

über diese Großveranstaltung<br />

vor. Aus nationalen und internationalen<br />

Medienberichten, den<br />

Ticketerlösen und den Ausgaben<br />

der Besucher ergab sich demnach<br />

eine Wertschöpfung von insgesamt<br />

35,5 Millionen Euro.<br />

Werner Kammel<br />

es auch am wechselhaften Wetter<br />

liegen.“ Da kann es schon öfter<br />

vorkommen, dass Schlangen etwas<br />

Sonne suchen, um sich aufzuwärmen.<br />

Zunahme gibt es aber keine,<br />

wie auch Christian Mairhuber,<br />

Naturschutzbeauftragter der Baubezirksleitung<br />

Steirischer Zentralraum,<br />

betont: „Grundsätzlich<br />

ist es leider so, dass die<br />

Bestände sämtlicher<br />

Reptilienarten in der<br />

Steiermark aufgrund<br />

der sukzessiven Lebensraumverluste<br />

zusehends<br />

sinken.“<br />

Giftig ist hierzulande<br />

nur die Kreuzotter, die<br />

findet sich allerdings normalerweise<br />

nicht in Graz und kann maximal<br />

aus den Bergen eingeschleppt<br />

werden. „Das hab ich in meinen 35<br />

Jahren Erfahrung heuer aber zum<br />

ersten Mal erlebt“, betont Kammel.


12<br />

graz www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong><br />

Kulturjahr nimmt wieder Fahrt auf<br />

September:<br />

Die Grazer sollen im Sportjahr 2021 an einem Strang ziehen und ein gemeinsames<br />

Bewegungsziel erreichen. Dafür werden jetzt Ideen gesucht.<br />

GETTY<br />

Sportjahr: Eine Stadt<br />

sucht ihre Challenge<br />

MACH MIT. Grazer können ihre Ideen für das<br />

Sportjahr 2021 einbringen – Gewinne warten!<br />

Markus Wilflings Videoanimation „Eve or Adam or What?“ über der Mur<br />

wird sicher zu den visuellen Highlights des Kulturjahres zählen. MARKUS WILFLING<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Im Sportjahr 2021 wollen<br />

wir aus der Sportstadt Graz<br />

auch die sportlichste Stadt<br />

Österreichs machen. Dabei<br />

wollen wir alle Grazerinnen<br />

und Grazer begeistern,<br />

mitzutun“,<br />

erklärt Sportstadtrat<br />

Kurt Hohensinner.<br />

„Deshalb<br />

suchen wir gemeinsam<br />

mit dem<br />

,Grazer‘ die Stadt-<br />

Challenge, die Graz<br />

bewegt. Der besten Idee<br />

werden wir uns dann ein Jahr<br />

lang gemeinsam stellen!“<br />

Im Rahmen der „Mach mit“-<br />

Aktion soll es um eine sportliche<br />

Herausforderung gehen,<br />

der sich die ganze Stadt und<br />

jeder einzelne Grazer stellen<br />

kann. „In Spanien kam es<br />

zum Beispiel vor Jahren zu einer<br />

ähnlichen Aktion“, erklärt<br />

Sportjahr-Koordinator Markus<br />

Pichler. „Da haben sie<br />

sich vorgenommen, alle gemeinsam<br />

die Strecke bis zum<br />

Gemma,<br />

Grazer<br />

www.grazer.at<br />

Mond in einem Jahr zu laufen.“<br />

Solche verbindenden sportlichen<br />

Ziele sollen die Grazer<br />

noch fitter machen. Und das<br />

nachhaltig. „Wir hoffen sehr,<br />

dass sich die Grazer von ihrer<br />

kreativen Seite zeigen und uns<br />

tolle Ideen schicken!“<br />

Der beste Vorschlag<br />

wird nicht nur umgesetzt,<br />

der Gewinner<br />

wird auch<br />

ein sportliches<br />

Überraschungsgeschenk<br />

erhalten.<br />

Einfach ein<br />

Mail mit Ihrer Idee<br />

an info@ letsgograz.at<br />

schicken, und schon sind Sie<br />

dabei!


<strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong> www.grazer.at graz<br />

13<br />

14 neue Projekte<br />

ENDLICH. Im September<br />

nimmt das Grazer<br />

Kulturjahr <strong>2020</strong> richtig<br />

Fahrt auf. Wir suchen<br />

deshalb Blogger, die es<br />

voll erleben möchten.<br />

Fabian Kleindienst & Tobit Schweighofer<br />

redaktion@grazer.at<br />

So viel Vorfreude es auf das<br />

Grazer Kulturjahr <strong>2020</strong> mit<br />

all seinen spannenden Projekten<br />

auch gab, so groß die Enttäuschung,<br />

als es Mitte März coronabedingt<br />

unterbrochen werden<br />

musste. Allerdings schon damals<br />

mit der Ankündigung von Kulturstadtrat<br />

Günter Riegler und Programm-Manager<br />

Christian Mayer,<br />

mit September wieder voll durchstarten<br />

zu wollen. Tatsächlich stehen<br />

im kommenden Monat ganze<br />

14 Uraufführungen bzw. Projektstarts<br />

auf dem Programm.<br />

Dystopie und Arbeit<br />

☞ Über mehrere Monate verschafft<br />

Georg Hartwig ab Dienstag<br />

an gekennzeichneten Stellen Einblick<br />

in ein dystopisches Graz im<br />

Jahr 2101. Die App „Dystopimal“<br />

soll zum Nachdenken über soziale<br />

und politische Themen anregen.<br />

☞ Der „Humming Room“ ist<br />

eine räumlich begehbare Klanginstallation,<br />

die auf einer Wabenform<br />

basiert. Am 16. September<br />

wird dabei die Klangperformance<br />

„Feed the Bees“ uraufgeführt.<br />

☞ Theaterfans kommen nicht zu<br />

kurz. Das Theater im Bahnhof zeigt<br />

von 5. bis 9. September „Oktoberfest.<br />

Kasimir und Karoline gehen<br />

zum Aufsteirern“, eine Neuinterpretation<br />

des klassischen Stücks<br />

von Ödön von Horvath.<br />

☞ Auch sonst ist einiges los. Die<br />

steirische Volkskultur lädt Ende<br />

des Monats beispielsweise zum<br />

Speed-Dating mit 20 interaktiven<br />

Kurzveranstaltungen ein, bei der<br />

Ausstellung „Close-Up“ stehen in<br />

der Akademie Graz ab 2. September<br />

Menschen mit Behinderung<br />

im Rampenlicht, und Markus Wilfling<br />

beeindruckt ab 19. September<br />

mit einer poetischen Videoanimation<br />

zu Entstehung und Wert des<br />

Lebens auf einer künstlich hergestellten<br />

Wasserwand auf der Mur.<br />

Wir suchen Blogger<br />

So viele kreative Projekte in unserer<br />

Stadt verdienen Aufmerksamkeit.<br />

Deshalb wollen wir talentierten<br />

und kulturinteressierten Schreiberlingen<br />

die Möglichkeit geben, gemeinsam<br />

mit uns einen Blog zu gestalten,<br />

gratis die Veranstaltungen<br />

zu besuchen und ihre interessanten,<br />

spannenden oder auch komischen<br />

Eindrücke mit unseren Lesern<br />

zu teilen. Interessierte melden<br />

sich bitte unter office@grazer.at.


14<br />

graz www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong><br />

Großprojekt in St. Peter<br />

Wohnungen<br />

Willi Paar, Kurt Greilberger,<br />

Werner Zinkl und Gerhard Paar KK<br />

Erstes Album von<br />

Nette Eltere Herren<br />

■■<br />

Vier Nette Eltere Herren,<br />

bestehend aus Werner Zinkl,<br />

Gerhard Paar, Willi Paar und<br />

Kurt Greilberger, vereinen<br />

Alltagssituationen mit abgeschrägter<br />

Lebenserfahrung und<br />

verpacken das Ganze in eigenen<br />

Liedern mit unkonventioneller<br />

Rockmusik. Sie treten bereits<br />

wieder auf, wie etwa kürzlich<br />

im Ragnitzbad und in der Herberts<br />

Stubn. Außerdem haben<br />

sie ihr erstes eigenes Album<br />

„Merk-würdige Lieder“ herausgebracht.<br />

Die CD kann direkt<br />

über die Band unter www.nehmusic.at<br />

bestellt werden.<br />

NEUBAU. Bis 2022 entstehen<br />

in der Marburger<br />

Straße am Areal der ehemaligen<br />

Legero-Fabrik<br />

105 Wohnungen. Auch<br />

Martin Auer kommt.<br />

Von Valentina Gartner<br />

valentina.gartner@grazer.at<br />

Ein riesiger Neubau im Bezirk<br />

St. Peter, der gerade am<br />

Entstehen ist, soll in Zukunft<br />

als Stadtteilzentrum fungieren:<br />

Gleich fünf Punkthäuser<br />

sowie eine gemeinsame Tiefgarage<br />

entstehen in der Marburger<br />

Straße 10, am ehemaligen Standort<br />

der Legero-Schuhfabrik Gesellschaft<br />

m.b.H., die erst Anfang<br />

des Jahres nach Feldkirchen bei<br />

Graz gezogen ist.<br />

Die jeweiligen Erdgeschoss-<br />

Zonen werden gewerblich oder<br />

gemeinschaftlich genutzt – so<br />

kommt etwa auch eine Bäckerei<br />

von Martin Auer, die künftig die<br />

Bewohner der Gebäude mit frischem<br />

Gebäck und Kaffee versorgen<br />

wird.<br />

Idee einer Stadtvilla<br />

Durch die Punkthäuser wird das<br />

Bild von reinen Straßen- und<br />

Hoffassaden vermieden, das<br />

städtebauliche und architektonische<br />

Erscheinungsbild orientiert<br />

sich an der Idee einer Stadtvilla.<br />

Man soll sich wohlfühlen und<br />

seine Umgebung als neuen Kern<br />

des Bezirkes wahrnehmen.<br />

Der Freiraum rund um die Häuser<br />

wird unterschiedlich genutzt:<br />

Die Plätze werden teilöffentlich<br />

zu nutzen sein und gehen ebenso<br />

in private Gärten über.<br />

Das Projekt beinhaltet insgesamt<br />

105 Wohnungen auf rund<br />

6200 Quadratmetern. Die Fertigstellung<br />

ist für Anfang 2022<br />

geplant.


<strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong> www.grazer.at graz<br />

15<br />

statt Legero-Fabrik<br />

Das Rendering zeigt schon jetzt, wie der Neubau aussehen soll. Martin Auer kommt mit Sicherheit.<br />

ATELIER FRÜHWIRTH


16<br />

graz www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong><br />

S E R V I C E<br />

Leser<br />

Briefe<br />

redaktion@grazer.at<br />

Kommt auf Konzert an!<br />

Zum Bericht: „... bei Konzerten<br />

gähnende Leere“: In Ihrer letzten<br />

Ausgabe wird berichtet, dass<br />

Konzerte vom Publikum schlecht<br />

angenommen werden, der Kartenverkauf<br />

schleppend wäre und<br />

die Konzertlocations ziemlich<br />

leer wären, sodass manchmal<br />

sogar abgesagt werden musste.<br />

Aufgrund meiner Erfahrung<br />

darf ich aber berichten, dass fast<br />

sämtliche Konzerte des Styriarte-<br />

Festivals ausverkauft waren und<br />

wegen der Sitzplatzbeschränkung<br />

manchmal gleich drei Konzerte<br />

am selben Tag gespielt wurden.<br />

Und am letzten Wochenende<br />

wurde an drei Abenden auf den<br />

Kasematten am Schlossberg der<br />

„Fidelio“ aufgeführt – vor ausverkauftem<br />

Haus, mit entsprechend<br />

gesetzlich vorgegebenen Sicherheitsabständen.<br />

Das Grazer Publikum<br />

geht sehr gerne in Konzerte<br />

– es kommt halt immer darauf<br />

an, was man zu hören bekommt.<br />

Peter H. Bobik, Graz<br />

* * *<br />

Kreative Weitsicht fehlt!<br />

Zum Bericht „Jeder neue Baum<br />

ist ein Gewinn für Graz“: Wieder<br />

einmal besteht zwischen politischen<br />

Initiativen und Realitäten<br />

eine weite (Glaubwürdigkeits-)<br />

Lücke, insbesondere in Bezug auf<br />

Grünraumerhalt, Durchlüftung<br />

und Wärmeentwicklung, Lärmschutz,<br />

Feinstaub und Klimaschutz.<br />

Die „Grünraumoffensive“<br />

ist schon im Vorfeld Makulatur,<br />

wenn gleichzeitig, wie aktuell in<br />

der Sandgasse, die wenigen letzten<br />

Grünflächen der TU Graz,<br />

Campus Inffeldgasse, mit vierstöckigen<br />

Hochhausbauten bis<br />

direkt an die Straße und einem<br />

schwarz geschotterten Parkplatz<br />

zugepflastert werden. Wenn auch<br />

die Frischluftschneisen der Gärtnerei<br />

und wohl bald der Fa. Anker<br />

ebenfalls durch Hochbauten<br />

ersetzt werden, wird die Sandgasse<br />

zur nächsten überheizten Betonwüste<br />

in der Innenstadt. Da<br />

erscheinen die Pläne für ein paar<br />

(absolut wertvolle) Bäume und<br />

Flechten an der Wand an jeweils<br />

einer Straße pro Viertel im Vergleich<br />

zu den geschaffenen Fakten<br />

der TU schon fast als lächerlich.<br />

Solche Bauten wie auf dem<br />

Gelände der TU sind überkommene<br />

architektonische und stadtplanerische<br />

Fehlentwicklungen,<br />

es fehlt die Gemeinwesenverantwortung<br />

und kreative Weitsicht<br />

für eine gemischte Wohnsiedlung<br />

und eine gesunde Stadtstruktur.<br />

Eine Grünraumoffensive ist eine<br />

durchaus hübsche Idee und bleibt<br />

am Ende nur ein Feigenblatt für<br />

eine ansonsten gegenüber den<br />

Fakten eines überheizten Stadtklimas<br />

völlig ignorante Stadtverdichtungspolitik.<br />

Christian Münzberg, Graz<br />

* * *<br />

Die Natur bitte belassen<br />

Zum Bericht „Vincke-Gründe-<br />

Ausbau gefährdet die Gämsen“:<br />

Kann mich der Meinung nur<br />

anschließen! Beobachte die drei<br />

Gämsen auch schon einige Jahre.<br />

Auch die zwei kleinen Teiche<br />

am Fuße des Steinbruchs (Foto)<br />

sind ein Stück wunderbarer, unberührter<br />

Natur! Nur ein paar<br />

Meter von der Göstinger Straße<br />

entfernt! Bitte belassen!<br />

Heidi Anderhuber, Graz<br />

* * *<br />

Rad-/Gehweg unmöglich<br />

Zum Bericht „Aus Angst mit dem<br />

Rad auf Gehweg“: Zu diesem<br />

Artikel wollte ich nur anmerken,<br />

dass die Machbarkeit einer<br />

Radverbindung entlang der<br />

Grabenstraße im Bestand schon<br />

mehrfach geprüft wurde, letztlich<br />

aber eine erforderliche Breite von<br />

3,50 m (min. 2,5 m GRW plus 1,0<br />

m Schutzstreifen, weil an Straße<br />

mit erlaubten 60 km/h) für einen<br />

gemischten Geh-/Radweg leider<br />

nicht gegeben ist.<br />

Eine Umwidmung eines Gehsteigs<br />

auf einer Seite wäre auch<br />

keine Lösung, zumal sie zum<br />

Nachteil der FG wäre (zumindest<br />

Seitenwechsel), und zum anderen<br />

wäre so auch bestenfalls ein<br />

richtungsgebundener Radweg,<br />

also eine halbe Lösung für die RF,<br />

möglich. Meines Wissens gibt es<br />

Planungen in der Grabenstraße<br />

stadteinwärts im Zuge des WKO<br />

Center of Excellence, nicht jedoch<br />

nördlich der Hochsteingasse<br />

Richtung Andritz.<br />

Wolfgang Wehap, Pressesprecher<br />

von Stadträtin Elke Kahr<br />

Gady feiert Erfolgsgeschichte<br />

■■<br />

1960 übernahm das Familienunternehmen<br />

in Lebring erstmals<br />

die Vertretung der Marke<br />

BMW, dieses Jahr feiert die Gady<br />

Family ihr 60-Jahr-Jubiläum. Insgesamt<br />

wurden in dieser Zeit<br />

20.000 Autos verkauft. Seit 1990<br />

ist der Standort in Liebenau fixer<br />

Bestandteil der Grazer Automobilbranche.<br />

Das Autohaus wurde<br />

viermal ausgebaut – zuletzt wurde<br />

ein eigener MINI-Standort in<br />

den Gebäudekomplex integriert.<br />

Von 1. bis <strong>30.</strong> September <strong>2020</strong><br />

stellen alle BMW-Standorte der<br />

Gady Family täglich ein Modell<br />

der bayerischen Premiummarke<br />

online in den Mittelpunkt. Dazu<br />

gibt es 30 exklusive Angebote.<br />

Besonderes Glück haben all<br />

jene, die diesen September ihren<br />

<strong>30.</strong> Geburtstag feiern – ein persönliches<br />

Geburtstagsgeschenk<br />

liegt bei Gady BMW Graz-Liebenau<br />

zum Abholen bereit. Zusätzlich<br />

erhalten alle, die im Jubiläumsmonat<br />

ihr Service an einem<br />

BMW-Standort der Gady Family<br />

machen lassen, einen Teilnahmeschein<br />

für ein Gewinnspiel.<br />

Den BMW-Standort in der Liebenauer Hauptstraße gibt es seit 30 Jahren,<br />

die Firma Gady selbst feiert schon das 60-Jahr-Jubiläum.<br />

GADY FAMILY


<strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong> www.grazer.at graz<br />

19<br />

Tipps für die Pflege Angehöriger<br />

PFLEGE. Familienmitglieder können im Alter zu Pflegepatienten werden. Die AK gibt immer wieder<br />

Workshops, um zu unterstützen. Wer überfordert ist, findet zudem Hilfe in verschiedenen Einrichtungen.<br />

Rund 60 Jahre ist man laut<br />

Studien alt, wenn in der<br />

Familie jemand pflegebedürftig<br />

wird. Meist sind es Frauen,<br />

die diese Pflege dann daheim<br />

übernehmen. Und meist kommt<br />

die neue Situation ganz ohne<br />

Vorwarnung.<br />

Die Arbeiterkammer hat deshalb<br />

ein spezielles Infopaket<br />

zum Thema Pflege geschnürt.<br />

In Vorträgen gibt es mehrmals<br />

pro Jahr die Neuerungen zum<br />

Thema Pflege und den Kontakt<br />

zu allen Firmen, die damit in der<br />

Steiermark betraut sind. In kleinen<br />

Workshops gibt es die Möglichkeit,<br />

sich individuell zu informieren.<br />

Dabei werden Tipps<br />

gegeben, wie man beispielsweise<br />

beim Aufstehen helfen oder<br />

wie man das Gehen erleichtern<br />

kann. Auch Videos auf der<br />

Homepage der Arbeiterkammer<br />

Steiermark sollen Betroffene dabei<br />

laufend unterstützen.<br />

Hilfe annehmen<br />

Die Pflege seiner Angehörigen<br />

kann im Alltag auch einmal belastend<br />

und überfordernd werden.<br />

Es ist nicht schlimm, sich<br />

Hilfe und Unterstützung zu suchen<br />

und diese dann auch anzunehmen.<br />

Die Stadt Graz und auch<br />

die gesamte Steiermark bieten<br />

unzählige Einrichtungen an, bei<br />

denen Pflegepatienten bestens<br />

aufgehoben sind. Auch Berufe<br />

in der Gesundheitsbranche werden<br />

immer beliebter, und es wird<br />

großer Wert darauf gelegt, das<br />

Personal immer auf den neuesten<br />

Stand zu bringen und es bestens<br />

auszubilden (siehe auch die<br />

nächsten Seiten 22/23).<br />

Wer seine Angehörigen pflegt, kann sich Tipps bei der Arbeiterkammer<br />

Steiermark holen. Es ist auch nicht schlimm, Hilfe in Anspruch zu nehmen. GETTY


20<br />

graz www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong><br />

Karriere in der Pflege:<br />

In der Pflegebranche kann<br />

man viele schöne Stunden<br />

erleben und hat einen Job<br />

mit Zukunft. <br />

GETTY


<strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong> www.grazer.at graz<br />

21<br />

Ein Beruf mit Zukunft<br />

SICHER. Jobs in der Pflege<br />

können einen bereichern<br />

und sichern einen<br />

Arbeitsplatz auch in der<br />

Zukunft. Ausbildungen<br />

gibt es in Graz einige.<br />

Von Valentina Gartner<br />

valentina.gartner@grazer.at<br />

Die Lebenserwartung der<br />

Menschen in Österreich<br />

steigt durch medizinischen<br />

Fortschritt und bessere<br />

Lebensbedingungen stetig an.<br />

Daraus ergeben sich neue Anforderungen<br />

für den Pflegebereich.<br />

Sicher ist: Es ist ein Job wie kein<br />

anderer.<br />

Immer mehr Pflege- und Altersheime<br />

eröffnen, demnach<br />

werden auch ständig neue qualifizierte<br />

Mitarbeiter gesucht.<br />

Nach der Ausbildung sind die<br />

Chancen also sehr groß, eine fixe<br />

Anstellung zu bekommen, und<br />

dazu noch eine gute Möglichkeit<br />

für den eigenen Karriereweg in<br />

der Branche.<br />

Attraktive Ausbildung<br />

Um einem den Beruf schmackhafter<br />

zu machen, wird seit Jahren<br />

daran gearbeitet, die Ausbildung<br />

attraktiver zu gestalten.<br />

Es erwarten einen vielseitige<br />

Tätigkeitsbereiche, man arbeitet<br />

mit Menschen jeden Alters,<br />

egal ob mit Babys, Kindern, Jugendlichen<br />

oder Erwachsenen,<br />

es gibt verschiedene Einsatzbereiche<br />

wie etwa Krankenhäuser,<br />

Tageskliniken, Pflegeheime, Gesundheitszentren,<br />

Arztpraxen,<br />

Hauskrankenpflege, Gesundheitsförderung,<br />

Forschung, Lehre,<br />

Erwachsenenbildung und<br />

noch mehr – die Auswahl an<br />

Möglichkeiten ist kaum begrenzt.<br />

Zudem bietet ein Job in der<br />

Pflegebranche sehr gute Zukunftsperspektiven<br />

aufgrund<br />

von Spezialisierungen, Fortbildungen<br />

und Weiterbildungen;<br />

auch eine Reifeprüfung und<br />

der Bachelor für Gesundheitsund<br />

Krankenpflege und andere<br />

Hochschulausbildungen wer-<br />

<br />

Ausbildungsstandorte in der Steiermark<br />

■■Graz: Bildungszentrum für<br />

Pflege und Gesundheit OST des<br />

Landes Steiermark<br />

■■Graz/Schloss Stein: Bildungszentrum<br />

für Pflege und<br />

Gesundheit SÜD des Landes<br />

Steiermark<br />

■■Graz: Schule für Gesundheits-<br />

und Krankenpflege des<br />

den angeboten. Wer sich für das<br />

Berufsbild Pflegeassistenz und<br />

Pflegefachassistenz entscheidet,<br />

kann diese Berufe im Land Steiermark<br />

kostenfrei erlernen.<br />

Wenn man sich in der Pflege<br />

aufgehoben fühlt, wird man viele<br />

schöne Stunden in diesem Beruf<br />

erleben – und eine gute Zukunft.<br />

Landes Steiermark<br />

■■Leoben/Gröbming: Schule<br />

für Gesundheits- und Krankenpflege<br />

des Landes Steiermark<br />

■■Frohnleiten/Maria Lankowitz:<br />

Schule für Gesundheitsund<br />

Krankenpflege des Landes<br />

Steiermark<br />

■■Stolzalpe: Schule für Gesundheits-<br />

und Krankenpflege<br />

des Landes Steiermark<br />

■■Bad Radkersburg/Hartberg:<br />

Schule für Gesundheits- und<br />

Krankenpflege des Landes<br />

Steiermark


22<br />

graz www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong><br />

Der Laufsport fasst jetzt<br />

wieder Fuß in Graz<br />

Graz<br />

in<br />

Bewegung<br />

www.grazer.at<br />

Das lange coronabedingte Warten hat bald ein Ende. Schon im September starten in Graz wieder einige Laufsport-Veranstaltungen.<br />

GEPA/THOMAS BUEHLER<br />

SPORTLICH. Trotz<br />

Corona müssen Grazer<br />

Sportbegeisterte nicht<br />

auf Laufevents verzichten.<br />

Demnächst stehen<br />

einige am Programm.<br />

Von Fabian Kleindienst<br />

fabian.kleindienst@grazer.at<br />

Es wird ein besonderer Sommer<br />

werden“, warnte uns Gesundheitsminister<br />

Rudolf Anschober<br />

schon vor Monaten, und<br />

tatsächlich war heuer vieles nicht<br />

wie immer. Allerdings: Die Grazer<br />

bewiesen einmal mehr ihre Anpassungsfähigkeit.<br />

Viele urlaubten in<br />

der Heimat, verlegten das Vergnügen<br />

– passend zum Sommer – so gut wie<br />

möglich nach draußen, erkundeten<br />

die Natur und entdeckten auch die<br />

Freude an der Bewegung im Freien<br />

wieder für sich. Langsam nähert sich<br />

der Herbst und mit ihm auch etwas<br />

outdoorsportfreundliche Temperaturen.<br />

Lauffans wird’s freuen. Auch<br />

wenn einige Grazer Fixtermine wie<br />

der Grazathlon, der USI Kleeblattlauf<br />

oder der Raiffeisen Businesslauf<br />

abgesagt wurden, stehen doch ein<br />

paar Highlights an. Ganz nach dem<br />

Motto: Lauf, Forrest, lauf!<br />

Grazer Laufkalender<br />

☞ Eingeleitet wird die heurige<br />

Laufsaison mit dem Sorger Halbmarathon,<br />

der heuer aber nicht in<br />

traditioneller Form (es wäre schon<br />

der 31.) stattfinden wird, sondern<br />

in einer speziellen „Covid-Edition“.<br />

Dabei geht es am 13. September auf<br />

einer neuen Strecke von sieben Kilometern<br />

durch Graz. Gesundheit<br />

und Sicherheit werden dabei großgeschrieben:<br />

Es gibt Startblöcke mit<br />

maximal 200 Startern, die in Gates<br />

eingeteilt sind und alle 45 Minuten<br />

mit zugewiesenen Startplätzen weglaufen.<br />

☞ Nur kurz darauf, am Sonntag,<br />

dem 27. September, richtet sich der<br />

Ladies Run – wie der Name schon<br />

vermuten lässt – an die Grazer Frauen.<br />

Wann und wo genau die vorgesehenen<br />

fünf Kilometer gelaufen<br />

werden, ist dabei egal, wichtig ist<br />

nur, dass man es nach der Anmeldung<br />

selbst über eine App oder eine<br />

Laufuhr aufzeichnet, im etwa zwei<br />

Tage vor dem Event zugesendeten<br />

Link einträgt und einen Nachweis<br />

hochlädt.<br />

☞ Besonders Lauffreudige können<br />

auf den Graz Marathon hoffen,<br />

der nach aktuellem Stand von<br />

9. bis 11. Oktober stattfinden soll.<br />

☞ Auch in Graz-Umgebung steht<br />

das Laufen immer wieder im Fokus.<br />

Anfang <strong>August</strong> feierte der<br />

Schöcklplateau-Marathon Premiere,<br />

und am 6. September startet<br />

der gemeinnützige Verein „Good<br />

Vibes“ sein „Moon Race“. Das Ziel?<br />

Gemeinsam 384.400 Kilometer zurückzulegen,<br />

also die Distanz zum<br />

Mond. Teilnehmer können ihre<br />

absolvierten Kilometer nach der<br />

Anmeldung selbst aufzeichnen,<br />

die Einnahmen gehen an wohltätige<br />

Projekte des Vereins.<br />

Entspannender Sport<br />

Dass der Laufsport sich immer<br />

größerer Beliebtheit in der Bevölkerung<br />

erfreut, ist offensichtlich.<br />

Immer wieder hört man,<br />

dass Menschen beim Joggen<br />

„ihren Kopf freibekommen“.<br />

Dementsprechend gibt es auch<br />

Ansätze wie den Alphalauf, um<br />

verstärkt darauf einzugehen. Dabei<br />

werden Laufen und Gehen<br />

mit Meditation verbunden. Den<br />

Ursprung hat die Technik übrigens<br />

in Graz.


<strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong> www.grazer.at graz<br />

23<br />

Sommer, Sonne, Sonnenschein<br />

SCHÖN. Auch diese Woche haben uns zig Sommerfotos unserer Leser erreicht. Für das beste Bild des Jahres<br />

gibt’s zwei Nächte für zwei Personen im Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf im Wert von 578 Euro zu<br />

gewinnen. Also Foto mit Vor- und Nachname sowie ein paar Zeilen dazu an redaktion@grazer.at schicken!<br />

Was beeindruckt die beiden wohl mehr? Der Blick auf den imposanten Hochkönig oder der<br />

natürliche Infinity Pool? Florentina und Lea Konrad genießen sichtlich beides.<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

„Habe den Sommer genossen, mit Freunden, beim<br />

Baden im Fluss“, schrieb Sebastian Kardos.<br />

Christian Graf musste seine Jause auf der Radlpasshube teilen. „Eine nach<br />

der anderen bekam einen Leckerbissen, und es kam zu keinem Gedränge.“<br />

Katharina und Heinz Glawogger<br />

auf dem Paternkofel in Südtirol<br />

Roswitha und Roman Janoschek bei<br />

einem Bootsausflug am Wörthersee<br />

Klaus Grill schickte dieses tolle Freundschaftsfoto von Tochter Katharina<br />

und Freundin Antonia auf dem SUP Board im Juli in Drage bei Pakostane.


24<br />

graz www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong><br />

Lenz im Lend<br />

Um 30 Euro fünf<br />

Mal frühstücken<br />

MMH. Der „Grazer“-Frühstückspass ist wieder<br />

da! In fünf gemütlichen Lokalen kann man damit<br />

fünfmal frühstücken – im Wert von 52,45 Euro.<br />

Paradiso<br />

LEO<br />

Auch dieses Jahr können<br />

„Grazer“-Leser wieder<br />

frühstücken wie die Kaiser.<br />

Und zwar um nur 30 Euro,<br />

bei einem Gesamtwert von<br />

52,45 Euro! Die Gutscheine<br />

gelten für bestimmte Frühstücke<br />

im Lenz im Lend, im LEO<br />

Kalsdorf, im Merano City in der<br />

Sporgasse, im Das Eggenberg<br />

und im Ristorante Paradiso. Alle<br />

fünf sind für ihre tolle Qualität<br />

und gemütliche Wohlfühlatmosphäre<br />

bekannt. Erhältlich sind<br />

die Pässe bereits ab heute in allen<br />

teilnehmenden Lokalen, ab<br />

Montag im s’Fachl in der Herrengasse<br />

und im Citypark und<br />

ab Dienstag bei „der Grazer“<br />

im Styria Media Center am Gadollaplatz<br />

1. Aber nur, solange<br />

der Vorrat reicht – also heißt’s<br />

schnell sein! Gültig ist der Pass<br />

bis <strong>30.</strong> November.<br />

Lenz im Lend: Das Lenz im<br />

Lend befindet sich mitten am<br />

belebten Lendplatz und strahlt<br />

nur so vor sonniger Gemütlichkeit.<br />

Während morgens aus<br />

der Küche der Duft von haus-<br />

gemachtem Kuchen über den<br />

Platz weht, genießen die Gäste<br />

frischen Kaffee und saisonale<br />

Marktbrote mit Zutaten vom benachbarten<br />

Bauernmarkt.<br />

LEO: Es ist wohl eine der gemütlichsten<br />

und angesagtesten<br />

Locations im Grazer Süden.<br />

Beim Brunchen kann man moderne<br />

Frühstückskreationen im<br />

Wert von 13 Euro genießen.<br />

Merano City: Das Merano City<br />

in der wunderschönen Sporgasse<br />

in Graz lockt mit Urlaubsflair.<br />

Das Frühstück beinhaltet: frisch<br />

gepressten Orangensaft, Saunaschinken,<br />

Salami, Gauda, weiches<br />

Ei, frisches Gemüse, Butter<br />

und Gebäck.<br />

Das Eggenberg: Die wichtigste<br />

Mahlzeit des Tages darf natürlich<br />

nicht zu kurz kommen – darum<br />

gibt’s Frühstück bis 12 Uhr.<br />

Eine reichliche Auswahl lässt<br />

Frühstück-Fans strahlen.<br />

Ristorante Paradiso: Einmal<br />

schnell Italien! So lautet das Motto.<br />

Der schöne Kastner-Innenhof<br />

versetzt einen direkt in den Urlaub.<br />

Ein frisches Frühstück à la<br />

Italien darf dabei nicht fehlen.<br />

Das Eggenberg<br />

Merano City


<strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong> www.grazer.at wohnen 25<br />

Rätsel-Lösung vom 23. 8. <strong>2020</strong><br />

W F Z A<br />

O P E R N C A F E A K U T<br />

E L O P E R N R I N G<br />

A R S E N H I E R A B<br />

S E N N R S A L I R A<br />

P R I E S T E R I N T I<br />

E S K E U L E N E<br />

K H A K I S B E I N S<br />

S T E N G G E E T N B A<br />

L I I E R E N R E G S A M<br />

V M B E R G E R D E<br />

N E B E L I G<br />

P L E I T E<br />

H O M O T E E R<br />

F R I S T R T L<br />

A N A P E R A Lösung:<br />

L I E B E N A U FATIMAKIRCHE<br />

Sudoku-Lösung<br />

vom <strong>30.</strong> 8. <strong>2020</strong><br />

9 7 1 5 3 8 4 2 6<br />

3 5 2 6 1 4 7 9 8<br />

4 8 6 7 2 9 5 1 3<br />

1 9 4 3 8 6 2 5 7<br />

8 3 5 2 4 7 9 6 1<br />

2 6 7 9 5 1 8 3 4<br />

5 1 3 8 7 2 6 4 9<br />

6 4 8 1 9 5 3 7 2<br />

7 2 9 4 6 3 1 8 5


grazer feiertag sonntag<br />

www.grazer.at <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong><br />

26 30 www.grazer.at 15. AUGUST <strong>2020</strong><br />

38 www.grazer.at 5. MAI 2019<br />

SO ISST GRAZ<br />

Das „Ins „Tischlein „Café Pfandl“ Erde“ deck kredenzt serviert dich“ serviert delikate uns ...<br />

Gurken-Karotten-Suppe<br />

Schwammerlsauce<br />

... Spargelquiche<br />

Biljana Gruber tischt auf. KK (2)<br />

Christian<br />

K<br />

Beiers Eigenkreation. KK (2)<br />

uriose Beobachtung – trotten<br />

Sommer die Handy-Liebhaber<br />

verabschiedet<br />

Der jetzt Martina sich mit Nittel langsam. mit ihrem einem gebeugten<br />

Lenz-Gruß KK (2)<br />

Die Saison<br />

Smartphone-Blick Da in freut den sich Beeten die Veronika! auch läuft schon aber Heute<br />

nach durch gibt’s wie was vor den mit auf Spargel, ganz im<br />

Hochtouren.<br />

Wald? Sinne von Irr-Matum. aus „Veronika, man Wer der Lenz ist da“: „Die<br />

Raabes Liedzeile<br />

Wie<br />

aganze u Welt s ist wie verhext, Veronika,<br />

da<br />

Karotten<br />

Teller durch<br />

bucklig<br />

der Spargel wächst.“ Aufs<br />

und kommt die Frühlingsköstlichkeit<br />

die Spargelquiche Forste dank dem „Tischlein<br />

Gurken<br />

eine trabt, deck dich“<br />

feine sind (Schmiedgasse). Ursprünglich<br />

stammt<br />

SSchwammerl-<br />

sucher!<br />

die u Quiche p p e aus<br />

zaubert, Lothringen<br />

Dass zeigt man aus den<br />

uns Waldfrüchten (Frankreich).<br />

kann, Die zeigt strotzt uns das durch „Ins<br />

das Café Erde feinste (Andreas- Sauce<br />

Hofer-Platz). fertigen<br />

Carotin Pfandl“ Ferner (Karotten) (Puntigamer und Straße), Kalzium,<br />

wo bedeutet Zink, jetzt auch Eisen, Schwammerl-<br />

Magnesium<br />

und das Kalium Wort<br />

Pfandl (Gurke) vor Gesundem.<br />

„Kuechel“,<br />

serviert wird. Und es gibt<br />

doch Und wer’s (zumindest<br />

das im eine Hochdeutschen<br />

Schwammerl zum werden<br />

Handy-Parallele: Gefundene<br />

beim Ernten) gern „süß“<br />

hat), legt Karotte und Gurke<br />

gleich Kuchen gepostet wurde. Im ... Frühling bietet PHIL es<br />

nebeneinander: sich an, sie – statt wie Schaut am gängigsten aus<br />

wie Zutaten mit Speck ein Twinni für und 4 Käse Personen: ... (Quiche Lorraine) 500 PHIL g<br />

Schwammerl, – mit Spargel zu 1 füllen. Zwiebel, Der entwässert,<br />

ist voll mit<br />

2 EL<br />

Zutaten Sauerrahm, für 1 EL den<br />

4 Mehl, Vitaminen<br />

Personen: 1/2 Bund A, C<br />

geräucherte Petersilie,<br />

und E sowie<br />

3 Lorbeerblätter,<br />

Folsäure und harmoniert<br />

dank milden Aromas mit dem<br />

Karotten, Salz, 1<br />

Karotte, Pfeffer, Majoran, 2 TL Ahornsirup, Butterschmalz, 1<br />

Mürbteig, der dieses im Ofen übernimmt.<br />

Hier praktisch: Beim grünen<br />

El Gemüsebrühe; Apfel essig, 3 Zutaten EL Olivenöl, Knödel: 1<br />

EL 300 Flüssigrauch, g kleinwürfelig Salz; geschnittene Suppe:<br />

Spargel erspart man sich das Schälen.<br />

1 Semmeln, Zwiebel, 250 1 großer ml Milch, Erdapfel,<br />

Freut alle Zeitsparenden – 1 und Zwiebel, die Veronika<br />

Bund sowieso. Petersilie, 2 Eier, Salz, PHIL<br />

1 große Gurke, 1 Bund Dill,<br />

1/2<br />

etwas Milch oder Haferdrink,<br />

Joghurt,<br />

Pfeffer, 3 EL<br />

Salz,<br />

Öl<br />

Zutaten für 1 Quiche: Pfeffer 1 Pkg. Mürbteig<br />

Zubereitung: (oder selbstgemacht), Zwiebel 1 kleinwürfelig<br />

schneiden und goldbraun<br />

kg grüner<br />

Zubereitung:<br />

Spargel, 3 Stk. Tomaten, Karotten 1 Ei, 1 Becher<br />

schälen anrösten, Schlagobers, und Pilze Basilikumpesto, mit mitdünsten, einem Sparschäler<br />

dazu, Pfeffer, etwas Muskatnuss in anbrandeln dünne Streifen lassen<br />

Mehl Salz,<br />

schnei und Zubereitung: mit den. Brühe Den In aufgießen, Spargel einem evtl. würzen schälen Sieb<br />

über und circa ca. Wasserdampf 530 Minuten knackig köcheln garen. kochen. lassen.<br />

Die Tomaten Am den Schluss restlichen in Scheiben mit Sauerrahm Zutaten schneiden.<br />

Mit<br />

mind. abschmecken. Den Teig 1 in Stunde die Form Für marinieren.<br />

geben die Knödel und den<br />

In Zwiebel Spargel der Zwischenzeit und ringförmig Petersilie darauflegen, in Zwiebel Öl an-<br />

die<br />

anschwitzen,<br />

Tomatenscheiben die darüberlegen. Semmelwürfel<br />

gewürfelten Für<br />

Erdapfel<br />

dazugeben, den Guss den und<br />

Milch Schlagobers Gurke<br />

erwärmen<br />

hinzufügen<br />

und 1 (einen Esslöffel Teil Basilikumpesto für die verrüh-<br />

Gar-<br />

mit dem und Ei<br />

mit Eiern, Salz, Pfeffer unter die<br />

nitur ren, mit beiseitestellen). Salz, Pfeffer und Muskatnuss Mit 1<br />

Liter Masse<br />

würzen Wasser rühren.<br />

und über aufgießen Gut<br />

das Gemüse<br />

durchkneten<br />

geben. und<br />

kochen. und Knödel Zum formen. Schluss In mit siedendem<br />

Salzwasser Dill und circa Haferdrink 15 Minuten<br />

Die Spargelquiche ca. 30 Minuten gehacktem<br />

bei<br />

180 Grad backen, aus dem Ofen nehmen,<br />

ein und lassen. paar mit Minuten Mit Salz, Sauce rasten Pfeffer lassen, ser-<br />

mixen köcheln<br />

und vieren. anschneiden Joghurt und abschmecken.<br />

genießen.<br />

GRAZWORTRÄTSEL<br />

Grazer Rektor Jahngasse<br />

Bim der Adresse Schulung der<br />

Universität ab Jakominiplatz<br />

1<br />

ersten Ausstellung Spielstätte<br />

des Graz- von<br />

(3 Wörter) Graz<br />

im (2 Wörter) 19. Jh. Sturm Museums Graz<br />

ein Umlaut<br />

österr. Autor<br />

† 2000<br />

(H.C.)<br />

zirka<br />

735 Watt<br />

Impfstoffe<br />

holländ.<br />

genierlich<br />

Violinist<br />

(André)<br />

Regenten<br />

über die<br />

Steiermark<br />

1056-1192<br />

"die Veranstaltungshalle<br />

des<br />

rechte<br />

Hand"<br />

in d. Grazer Dreihackengasse<br />

Bischofs<br />

österr. Griff Lichtbild<br />

Kraft-<br />

zum<br />

zur Meteorologe<br />

† 1921 über-<br />

tragung zieren von)<br />

Proji-<br />

(Julius<br />

Abk. Unterbrechung<br />

für<br />

"Laughing<br />

out Greifvogelnest<br />

Loud"<br />

seherisch<br />

norweg.<br />

Krone/100<br />

Grazer<br />

Gefängnis 3<br />

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"emeritiert" Christus-<br />

Frau<br />

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LKH bei Graz Festumzügen<br />

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Austropop-Trio<br />

11 4 12<br />

9<br />

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kämpfen 5<br />

10<br />

2<br />

16<br />

12<br />

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Moscheen<br />

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Japans<br />

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für Nickel<br />

10 6<br />

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13<br />

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Tamsweg † 16275<br />

1 2 2 3<br />

3 4 4 5 56<br />

67 8<br />

7 9<br />

8 10 9 11<br />

10 12<br />

113 12 14 15 13<br />

12 16 17 18<br />

7<br />

11<br />

indischer<br />

Singvogel<br />

Domäne<br />

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht<br />

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Gewinn Gewinner<br />

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übertragbar. werden telefonisch Einsendeschluss:<br />

Einsendeschluss: verständigt 8.<br />

18.<br />

5.<br />

8. und 2019.<br />

<strong>2020</strong>. sind Gewinner<br />

Veröffentlichung werden<br />

Gewinner<br />

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telefonisch<br />

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Veröffentlichung<br />

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einverstanden.<br />

einverstanden.<br />

Lösung der Vorwoche: Fatimakirche Toepfermarkt Schoecklbach, die Gewinner werden verständigt Rätsellösungen: S.28<br />

25 35<br />

Aktuelles Lösungswort:<br />

SUDOKU<br />

51 2<br />

98 4 3 5 6<br />

3 56 5 1 15 3 8<br />

27 8 8 7 9 5 66<br />

13<br />

51 79 4 36 28 1 5 7<br />

81 53 12<br />

7 2 6 4<br />

96 2 93 7 4<br />

5 1 6 38 63 2 1 9<br />

6 7 19 5 3<br />

72 2 4 8<br />

1095<br />

1097<br />

1035<br />

4<br />

9<br />

8<br />

17<br />

Zahlkellner<br />

im<br />

Jahre<br />

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sich gemütlich<br />

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mit Metall<br />

deutscher<br />

verbinden<br />

Bundes-<br />

flüssiges<br />

nachrichten-<br />

dienst<br />

Speisefett<br />

10<br />

in Initialen Graz wirkender<br />

vonMys-<br />

Sippenname<br />

german. Kosetiker<br />

Sänger (Jakob) eigentum der<br />

1800-1864 Ambros integrieren Mutter<br />

statistischer<br />

Einkauf<br />

Fleiß<br />

unbemerkt,<br />

"Laughing Morgenland<br />

Loud" 6<br />

schlummernd<br />

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Perser<br />

6. Ton der<br />

Tonleiter<br />

3,1415...<br />

anwesend,<br />

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altägyptischgegen<br />

Gottheit<br />

3<br />

Vorsilbe Behaup-fütung<br />

"zwischen"<br />

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inklusive<br />

in<br />

7<br />

Gewicht<br />

der Verpackung<br />

Aufsehen,<br />

Skandal<br />

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Gehalt,<br />

Honorar<br />

Domäne<br />

Estlands<br />

Kleiderschranname<br />

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Masse<br />

Gleichgewicht<br />

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Und so geht’s!<br />

Jede Ziffer darf in<br />

jeder Reihe in jedem<br />

Quadrat nur<br />

einmal<br />

vorkommen.<br />

Bleistift<br />

spitzen, los geht’s.<br />

Viel Spaß!<br />

11<br />

Ausruf<br />

der Erwartung<br />

3<br />

Abk. für<br />

"Teilkasko"<br />

Würfel<br />

zum<br />

Getränkekühlen<br />

18<br />

"... ist<br />

menschlich."<br />

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des<br />

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Priesters<br />

6<br />

4<br />

Insigne des<br />

Königs<br />

ein Jupitermond<br />

engl. für<br />

"acht"<br />

Lunte<br />

riechen<br />

engl. für<br />

"Streber"<br />

Abk. für<br />

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8<br />

Gattung,<br />

Spezies<br />

14<br />

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Hühner-<br />

schießwütiger<br />

größte<br />

Kontinenhelprodukte<br />

Film-<br />

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Gebiet<br />

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(2 Wirkung Wörter)<br />

Internetadresse<br />

scherzhaft<br />

Ansammlung<br />

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religiöses<br />

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Informationen<br />

Verbot<br />

Freudenruf<br />

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Mehrzahlartikel<br />

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7


<strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong> www.grazer.at grazer sonntag<br />

27<br />

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN <strong>30.</strong> AUGUST <strong>2020</strong> <br />

Flohmarkt im Center West<br />

Entrümpelt eure Schränke und<br />

Keller, es geht wieder los! Der<br />

Flohmarkt am Gelände des Center<br />

West ist zurück! Folgendes muss<br />

beim Stöbern und Verkaufen<br />

beachtet werden: Mund-Nasen-<br />

Masken tragen, 1-m-Abstand zu<br />

anderen Personen und zwischen<br />

den Ständen einhalten, 3 m breite<br />

Gänge freihalten – die Einhaltung<br />

der Schutzmaßnahmen wird kontrolliert.<br />

Von 6 bis 12 Uhr im Center<br />

West (Weblinger Gürtel 25).<br />

Frühschoppen beim Bauernwirt<br />

Da dieses Jahr Sicherheitsabstände<br />

an den Tischen eingehalten<br />

werden müssen, stehen auch<br />

weniger Sitzplätze zur Verfügung<br />

und eine Reservierung unter<br />

0 316/283432 wird empfohlen. Die<br />

Trachtenkapelle Graz Straßgang<br />

spielt nach einer längeren Pause<br />

endlich wieder auf – eine der<br />

seltenen Gelegenheiten heuer,<br />

dem Können dieser Musiker und<br />

Musikerinnen zu lauschen! Von<br />

10.30 bis 12.30 Uhr beim Bauernwirt<br />

Gasthaus und Hotel (Harter<br />

Straße 142).<br />

Brösel und<br />

Ente fliegen<br />

aus<br />

Sommertheater<br />

im Kindermuseum!<br />

Wie stellt<br />

man<br />

noch mal<br />

schnell<br />

IN 80 MINUTEN<br />

UM DIE WELT<br />

14.30 Uhr<br />

Joanneumsviertel<br />

Einmal noch auf Urlaub? Bei einem Rundgang im Joanneumsviertel<br />

geht das! In 80 Minuten kann man dabei die Welt entdecken.<br />

einen Sonnenschirm auf? Und der<br />

Strandsessel tut auch nicht so,<br />

wie die beiden wollen. Hoppla, ist<br />

das Treibsand? Oder warum ist<br />

Gisela auf einmal verschwunden?<br />

Zwei Clowns, viele Hürden, ein<br />

paar Stolperer und charmanter<br />

Herzens-Unsinn. Komm und hilf<br />

mit, alles wieder in Ordnung zu<br />

bringen! Kartenreservierung<br />

empfohlen: Tel. 0 316/872 7700.<br />

Um 10.30 Uhr im Kindermuseum<br />

Frida und Fred.<br />

murKULTur <strong>2020</strong><br />

Die „Open Air Kleinveranstaltung“<br />

(max. 200 Personen Murpromenade,<br />

80 Personen Murinsel)<br />

wird unter Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen<br />

stattfinden.<br />

Im Rahmen der Covid-Präventionsmaßnahmen<br />

werden<br />

diesmal die Besucher gezählt<br />

und um Kontaktdaten<br />

vor Ort gebeten, für die<br />

Kontaktaufnahme im Falle einer<br />

Erkrankung. Wenn die maximale<br />

Besucheranzahl erreicht ist, wird<br />

niemand mehr hineingelassen.<br />

Von 12 bis 22 Uhr findet das Festival<br />

auf der Murpromenade, der<br />

Murinsel und am Citybeach Graz<br />

statt. Es erwarten einen Konzerte,<br />

Workshops und eigene Kinderprogramme.<br />

In 80 Minuten um die Welt<br />

Warum in ferne Länder reisen,<br />

wenn man exotischen Tieren und<br />

Pflanzen auch bei uns ganz nahe<br />

kommen kann? Bei einer klimafreundlichen<br />

Abenteuer-Tour rund<br />

um die Welt werden nicht nur die<br />

faszinierenden Bewohner unterschiedlicher<br />

Kontinente bewundert,<br />

sondern man taucht auch<br />

in deren Lebensräume ein. Bei<br />

dieser Reise trifft man auf bunte<br />

Fluginsekten, riesige Muscheln,<br />

faule Beuteltiere, seltsame<br />

Regional kaufen, regional werben!<br />

175.000 ZEITUNGEN jeden Sonntag<br />

200.000 NUTZER/Monat auf www.grazer.at<br />

WOHIN AM SONNTAG<br />

Früchte, gepanzerte Kopffüßer<br />

und viele andere beeindruckende<br />

Lebewesen. Um Anmeldung<br />

unter Tel. 0 316/8017-9100 oder<br />

joanneumsviertel @museumjoanneum.at<br />

wird gebeten. Treffpunkt<br />

ist um 14.30 Uhr im Foyer im<br />

Joanneumsviertel.<br />

Space-Time<br />

Heute wird der wohl „schrägste“<br />

Raum im Kunsthaus wieder<br />

geöffnet und die Besucher<br />

werden herzlich eingeladen, ihn<br />

zu entdecken und selber kreativ<br />

zu werden: den Space03, den<br />

„Bauch des Friendly Alien“.<br />

Passend zu den Ausstellungen<br />

und zur Architektur des Hauses<br />

können Menschen jeden Alters ihre<br />

künstlerische Ader ausleben und/<br />

oder sich einfach nur ausruhen,<br />

staunen, aus der Vogelperspektive<br />

andere Menschen beobachten,<br />

Fragen zu den Ausstellungen<br />

stellen, in der Leseecke schmökern<br />

oder staunend erleben, dass man<br />

mit den eigenen Armknochen<br />

Musik hören kann ... Von 13 bis 17<br />

Uhr im Kunsthaus Graz.<br />

Orgelkonzert im Grazer Dom<br />

Am heutigen Sonntag findet<br />

weider ein Orgelkonzert im Grazer<br />

Dom statt. Eintritt: freie Spende.<br />

Diese kommt der dringend notwendigen<br />

Renovierung der Grazer<br />

Domorgel zugute. Um 19.30 Uhr<br />

im Dom.<br />

GETTY (2), TEAM KUNSTHAUS<br />

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