Gebirgsfreund Nr. 2/2021

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Eine unabhängige Vereinszeitschrift für Bergfreunde und Naturgenießer. Wir informieren mit einzigartigen Berichten und Aufnahmen und machen Lust auf Natur und das Erlebnis Berg. Vordergründig dabei sind immer die Themen Sicherheit und Naturbewusstsein.

Gebirgsfreund

*

Das Magazin des

Alpenverein-Gebirgsverein

Julius-Seitner-Hütte

Update

Hanspeter Eisendle

Im Gespräch zu: Nachhaltigkeit am Berg

Wettkampfklettern

Trotz Corona

Österreichische Post AG / Sponsoring Post, GZ 02Z030518 S, BPA 1080 Wien

Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt: 1080 Wien, Retour Postfach 555, 1008 Wien 02

www.gebirgsverein.at

| 2021


Gebirgsfreund | Umwelt Inhalt & Naturschutz

Inhalt Nr. 2/2021

Editorial ............................................... 3

Kurzinfos ...........................................4 – 5

Editorial, Gesichter des Ehrenamts . .................6 – 7

Umwelt

Im Gespräch mit Hanspeter Eisendle .............. 8 – 11

Erholung in den Quellenschutzgebieten .........12 – 13

Erholung in den Quellenschutzgebieten der Stadt Wien, Seite 12 © Pixabay License

Thema

Sicherheit am Klettersteig .......................14 – 15

Klettersteigkurse / Kletter-Reisen ................16 – 17

Sanierung Hochkesselkopf SW-Kante . ...........18 – 19

Tourentipp

Hochkesselkopf 2453m SW-Kante ...............20 – 21

Im Gespräch mit Hanspeter Eisendle, Seite 8 © storyteller labs

Berichte

Die Corona-Krise und wir, Bestandsaufnahme. ...22 – 23

Jetzt ist schon wieder was passiert ...............24 – 27

Hütten wieder geöffnet! Was ist zu beachten? ....28 – 29

Der extremste Arbeitsplatz Österreichs. ..........30 – 31

Wettkampfklettern trotz Corona .................32 – 34

Rubriken

Fachgruppen ....................................35 – 41

Tourenprogramm ................................42 – 44

2 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021

Sicherheit am Klettersteig, Seite 14 © Norbert Freudenthaler

Julius-Seitner-Hütte Umbau-Update, Seite 24 © Archiv Gebirgsverein

Österreichischer Alpenverein, Sektion Österreichischer Gebirgsverein, ZVR-597 444 457

132. Jahrgang, Heft 2/4

Impressum: DER GEBIRGSFREUND – Das Magazin des Alpenverein-Gebirgsverein,

ÖAV Sektion Österreichischer Gebirgsverein

* Titel: „Der Gebirgsfreund“ , kurz Gebirgsfreund. Unsere Sektionsnachrichten sind historisch

entstanden. Aufgrund der Lesbarkeit verzichten wir im Titel auf eine gendergerechte Formulierung.

Angesprochen sind selbstredend alle Geschlechter. Gendergerechte Formulierung: Die Autor*innen

werden dazu angehalten, dort eine geschlechtsneutrale Sprache zu verwenden, wo es sinnvoll möglich

ist. Die Verwendung eines Binnen-I oder eines _ ist dort erwünscht, wo es den Lesefluss nicht wesentlich

negativ beeinflusst.

Titelbild:

© pixabay.com

Erscheinungstermine: 15. März, 15. Juni, 15. September, 15. Dezember

Redaktionsschlusstermine: 1. Februar, 1. Mai, 1. August, 1. November

Medieninhaber & Herausgeber: Alpenverein-Gebirgsverein, Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien,

Tel. 01/405 26 57, oeav@gebirgsverein.at,

www.gebirgsverein.at, Alpenverein.Gebirgsverein, instagram.com/gebirgsverein/

Redaktion & Gestaltung: Michael Hauke, redaktion@gebirgsverein.at

Redaktion-Richtlinien: www.gebirgsverein-services.at/downloads/gebirgsfreund/Richtlinien_Zeitschrift_Gebirgsfreund.pdf

Fotos, wenn nicht anders angegeben: Archiv Gebirgsverein

Grundlegende Richtung: Unabhängige Zeitschrift für alpinsportliche Belange. Mitteilungen für

die Vereinsmitglieder laut Satzung. Die Ausarbeitung der beschriebenen Berg- und Kletterfahrten

erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen der Autoren. Haftungen für etwaige Unfälle und

Schäden können nicht übernommen werden. Satz- und Druckfehler vorbehalten.


Umwelt & Naturschutz Editorial | Gebirgsfreund

| Liebe Gebirgsfreundin,

lieber Gebirgsfreund,

das Motto des kommenden Sommers

lautet „zurück in die Zukunft“!

Die warme Jahreszeit und die zunehmende

Durchimpfung der Bevölkerung

sind die Zutaten, die uns erlauben, unser

gewohntes Leben in den Bergen wieder

aufzunehmen. Die 3G Regel (geimpft, getestet,

genesen) gibt uns wieder ein Stück

Freiheit retour. Sie ermöglicht uns die

Öffnung unserer Hütten und Kletterhallen

ebenso wie die Wiederaufnahme und

Durchführung von Kursen und Führungen.

Während den vergangenen Monaten

haben uns Tagesausflüge in unmittelbarer

Umgebung einen Ausgleich in der Natur

geboten. Der eingeschränkte Bewegungsraum

und die fehlenden Alternativen des

gesellschaftlichen Lebens haben allerdings

auch teilweise zu neuen Spannungen

geführt. So waren viele beliebte Ziele weit

mehr überlaufen als in den vergangenen

Jahren. Aus diesen Erfahrungen wollen

wir lernen. Der Ausbau öffentlicher

Verkehrsmittel in den Ausflugszielen ist

ebenso wichtig wie die Sicherstellung

zugänglichen Parkraums. Der Zugang zur

Natur und den Bergen soll auch in Zukunft

uns allen erhalten bleiben, nicht nur

als Privileg einigen wenigen dienen. Hier

liegt es an uns, Wege für eine umweltbewusstes

und verantwortungsbewusstes

Miteinander zu finden.

Mit der 3G Regel können wir wieder

Pläne schmieden und längere Ausflüge in

den Bergen und auf unseren Hütten genießen.

Auch sind Reisen ins benachbarte

Ausland möglich – viele Gebiete der Ostund

Westalpen können wir wieder mit

Zuversicht ins Auge fassen. Die Freude ist

groß, alte Projekte aufzunehmen und neue

Wege in Freie zu suchen. Als Vorstand im

Gebirgsverein sind wir stolz, dass unser

Verein mit seinen Hütten ebenso einen

Beitrag zu dieser wiedergewonnenen

Freiheit leisten wird.

Unsere Hütten und Pächter_innen freuen

sich auf den Besuch und das Wiedersehen.

Wir wünschen allen Mitgliedern gutes

Gelingen und viel Vergnügen für die

kommenden Saison. Kommt gesund durch

den Sommer!

Philipp Graf

1. Vorsitzender

© Pixabay License

Nr. 2 / 2021 | Gebirgsfreund | 3


Gebirgsfreund | Umwelt Kurzinfos & Naturschutz

Kurzinfos

Öffnungszeiten

Servicestelle

Juli | August | September

Montag bis Freitag 10:00 – 17:00 Uhr

Mai | Juni | Oktober | November

Montag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr

Dezember | Jänner | Februar | März | April

Montag

08:00 – 18:30 Uhr

Dienstag bis Freitag 10:00 – 18:30 Uhr

Bitte etwaige coronabedingte Abweichungen

beachten! www.gebirgsverein.at

“Den Sehenden die

Augen öffnen“

Andy Holzer

8. Juli 2021

Julius-Seitner-Hütte

Terrassenbetrieb

ab Frühjahr

Karten und Buchhandel

in der Servicestelle

Urlaub in den Alpen!

Wanderführer für die beliebtesten

Urlaubsdestinationen in Europa sind bei

uns erhältlich. Detaillierte Karten der

Alpenregion helfen Dir Deinen Weg zu

finden. AV-Karten, Freytag & Berndt-Karten

sowie ÖK-Karten.

Echte 3D Reliefkarte zum Angreifen

Das ideale Geschenk! ab € 19,95

Lerchenfelder Straße 28,1080 Wien

www.gebirgsverein.at

Multimedia Vortrag

Andy Holzer

“Den Sehenden die Augen öffnen“

Cinema Paradiso Open Air Kino

am Rathausplatz St. Pölten,

Er ist das Phänomen unter den Bergsteigern.

Was er leistet, ist weltweit einzigartig.

Zahlreiche Erstbegehungen und

herausfordernde Touren hat der Osttiroler

Andy Holzer schon hinter sich. Alle ohne

Augenlicht. Beeindruckend und mit viel

Humor zeichnet er

in einem seiner rar

gewordenen öffentlichen

Auftritte zu

den beeindruckenden

Bildern auf der

großen Leinwand

sein außergewöhnliches

Leben nach.

Ticket-Sonderpreis

für Menschen mit

besonderen Bedürfnissen

(Ticket

10 EUR ermäßigt).

Infos und Tickets: Cinema Paradiso, Rathausplatz

14, 3100 St. Pölten,

www.cinema-paradiso.at

Die Julius-Seitner-Hütte hat ab Frühjahr

wieder Terrassenbetrieb – noch keine

Nächtigungen möglich.

Gutscheinhefte

für Neumitglieder

Gebirgsvereins-Neumitglieder

die ab dem 1. September 2020 beigetreten

sind, erhalten noch ein Gutscheinheft.

Gutscheine für Artikel aus der Servicestelle,

Ausrüstungsverleih, Kletterkurse,

Kurse der Alpinschule Peilstein, Health- &

Fitness-Kurse, Alpenvereins-Wanderkarte,

geführte Tagestouren, Nächtigung in einer

Gebirgsverein-Schutzhütte, Tageskarte der

Kletterhalle Marswiese, und vieles mehr!

Infos und Anforderung unter:

+43 1 405 26 57

oeav@gebirgsverein.at

4 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Kurzinfos Naturschutz | Gebirgsfreund

| Familienmitgliedschaft

Mit der Familienmitgliedschaft

alle Vorteile noch

günstiger genießen!

Haben Sie Familie, Partner, Kinder?

Kommt die Familienmitgliedschaft für

Sie in Frage?

Dann schreiben Sie bitte an oeav@gebirgsverein.at

und melden Sie Ihre Partner und

Kinder einfach unbürokratisch zu Ihrer

Mitgliedschaft hinzu!

Bitte geben Sie uns bei der Anmeldung den

Vor- und Nachnamen sowie das

Geburtsdatum bekannt.

Mitgliedskarten digital

mein.alpenverein.at

Eine Befragung zeigte, dass die Möglichkeit

einer Familienmitgliedschaft im Österr.

Alpenverein nur wenigen Mitgliedern

bekannt ist. Das ist schade, denn mit einer

Familienmitgliedschaft sparen Sie Geld bei

vollem Genuss aller Alpenvereins-Vorteile!

Was ist die Familienmitgliedschaft?

Diese Form der Mitgliedschaft ist leicht

erklärt: Ihre Ehe- oder Lebenspartner erhalten

ihre Mitgliedschaft günstiger (EUR

52,– statt 66,–), Kinder in der Familie

(oder von Alleinerziehenden) genießen

eine kostenlose Mitgliedschaft bis zum 27.

Lebensjahr, sofern sie noch in Ausbildung

sind. Ab dem 18. Lebensjahr ist dafür

ein Nachweis (Schulbesuchsbestätigung,

Studiennachweis, Wehr- oder Zivildienstbescheid,

usw.) zu erbringen.

Alle Familienmitglieder sind natürlich

durch die beliebte Alpenverein-Weltweit-Versicherung

geschützt und können

alle Alpenvereins-Vorteile genießen!

Einzige Voraussetzung für die Familienmitgliedschaft

ist, dass alle Angehörigen

in derselben Alpenvereinssektion Mitglied

sind und dieselbe Wohnadresse haben.

Sektionswechsel zum

Alpenverein-Gebirgsverein beantragen.

Reduziere deinen

Mitgliedsbeitrag!

Durch Werben von

Neumitgliedern

Erzähle Deinen Freunden von uns und

unserer, für ein sicheres Bergerlebnis

so wichtigen, ehrenamtlichen Tätigkeit.

Mache sie zu Mitgliedern im Alpenverein-Gebirgsverein

und lass auch sie an

den vielen Vorteilen einer Mitgliedschaft

teilhaben.

Für jedes geworbene Mitglied (Vollzahler

oder Partner) aus dem Kreis Deiner

Familie oder Deiner Freunde erhältst Du

einen Gutschein über € 25.- oder € 20.-

(Partner) beim Gebirgsverein.

Den Gutschein kannst Du wiederum für

Deinen eigenen Mitgliedbeitrag oder in

unseren Shop verwenden. Mehr dazu:

http://bit.ly/AV-Mitgliedbeitrag-sparen

Hilf mit, Deine Daten aktuell zu halten, im

Serviceportal unter mein.alpenverein.at

• Kontaktdaten aktualisieren

• Adressänderungen durchführen

• Studienbestätigungen hochladen

• Mitgliedsbeitragstatus einsehen

• Abbucher eintragen

Du kannst dort auch Deine digitale

Mitgliedskarte einsehen. Die digitale

Mitgliedskarte kannst Du auch

verwenden falls Du die Originalkarte

gerade nicht dabei hast oder als Übergang

für Deine verlorene Karte.

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 5


Gebirgsfreund | Umwelt Editorial&

Naturschutz

Editorial

Liebe Gebirgsfreundin,

lieber Gebirgsfreund,

die Möglichkeit, seit Mitte Mai wieder

ein halbwegs normales Vereinsleben

anbieten zu können, lässt allen in der

Führung des Vereins einen großen Stein

vom Herzen fallen. Was der Totalausfall

der ersten vier Monate in diesem Jahr

für uns bedeutete, darüber schreibe ich

an anderer Stelle in diesem Gebirgsfreund.

Hier sei nur so viel gesagt: ich

bin froh, dass wieder sowas wie Normalität

eingekehrt ist und danke allen, die

geholfen haben, unser Schiff durch die

Krise zu steuern!

Nun heißt es wieder, in die Zukunft

zu schauen. Diese wird jedenfalls auch

eine Eröffnung unserer neu sanierten

Julius-Seitner-Hütte parat halten. Was

bereits gemacht wurde und woran wir

gerade – auch und vor allem Dank Ihrer

Spenden – arbeiten, lesen Sie ebenfalls in

dieser (leider nur digital erscheinenden)

Ausgabe.

Apropos Spenden: ich freue mich sehr,

dass meine Idee der Installation eines

Hütten-Notfall-Fonds so gut von unseren

Mitgliedern angenommen wurde.

Heute darf ich verkünden: unser Ziel

wurde erreicht! Vielen, vielen Dank dafür!

Ich werde Sie in der Dezemberausgabe

des Gebirgsfreundes gerne darüber

informieren, welche dringenden Hüttenprojekte

bzw. spontan aufgetretenen

Schäden wir mit Ihrer Hilfe durchführen

bzw. beheben konnten.

Apropos Hütten: Haben Sie schon

bemerkt, dass kaum mehr wo ein

Bergsteigeressen zum für Mitglieder

vergünstigten Preis angeboten wird?

Das wollen wir ändern! Heuer gibt es

auf unseren Hütten daher eine Initiative

zur Wiederbelebung des vergünstigten

Bergsteigeressens. Ich hoffe sehr, dass

unsere engagierten Wirt*innen damit

nicht ausschließlich Linsen mit Knödel

meinen und unsere Mitglieder verschiedene

kulinarische Schmankerl genießen

und probieren können! Alles, was sie

benötigen, um in den Genuss eines

Bergsteigeressens zu kommen, ist Ihr

Mitgliedsausweis. Sollten Sie ihn zuhause

vergessen haben, so können sie Ihren

Ausweis auch unter mein.alpenverein.

at abrufen und herzeigen (und sogar am

Handy speichern).

Zum Schluss freue ich mich, eine weitere

Neuerung in unserem Verein ankündigen

zu dürfen, die in Kürze das Licht der

Welt erblicken wird: die Nutzung unserer

Boulderräume im Keller und im 1.

Stock wird abseits von Kursen exklusiv

für Mitglieder des Gebirgsvereins gratis

möglich sein. Wie, wann und in welcher

Form erfahren Sie so bald wie möglich

auf www.gebirgsverein.at.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen

einen großartigen Sommer mit ebensolchen

Touren! Bleiben Sie gesund und

genießen Sie die Natur!

Christian Schreiter

Vereinsmanager

PS: Corona-Maßnahmen. Bleiben Sie

über unsere stattfindenden Angebote mit

unserem Newsletter informiert.

http://bit.ly/newsletter-alpenverein

6 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Ehrenamt Naturschutz | Gebirgsfreund

| • Weltweite Berge- und Rückholversicherung

• Unser sportliches Angebot ist deine Motivation

• Sicherheit durch Top-Ausbildung bei Profis

• Ausrüstungsverleih für deine Touren

• Für dich: günstiger auf Hütten übernachten

• Nutze unser großes Freizeit- und Aktivprogramm

• Wir erhalten für dich Klettersteige & Wanderwege

• Nur mit deiner Hilfe schützen wir die Alpen

• Nutze den Wetterdienst für Bergsteiger

• Bleib informiert mit unseren Magazinen

• Orts- und Fachgruppen

Normalbeitrag 66,–

Ehepartner/Lebenspartner

52,–

eines Mitgliedes

(Partner müssen in ein und derselben Sektion Mitglied sein)

Kinder/Jugendliche 0 bis 18 Jahre 30,–

Junior 19 bis 27 Jahre 52,–

Senior ab 65 Jahre 52,–

www.mitgliedwerden.at

Gesichter des Ehrenamts

Gerti Krenn

Als ich 13 Jahre alt war nahm mich meine

Freundin zur Jugendgruppe des Alpenvereins

Sektion Mödling mit. Wir besuchten

voll Eifer die Heimabende, sangen, hörten

Wissenswertes über Sicherheit am Berg,

Wetter und Kartenlesen. Vor allem aber

machten wir an den Wochenenden Ausflüge

in die nähere Umgebung, aber auch in den

Ferien längere Unternehmungen, wie z.B.:

ein Zeltlager beim Hochschwab, wo wir

in der Dämmerung die Rehe am Waldrand

beobachten konnten, am Lagerfeuer sangen

und als Höhepunkt über das G´hackte zum

Gipfel aufstiegen.

Nach der Matura wechselte ich zur Jungmannschaft

der Wr. Lehrer. Dort begann

ich mit dem Klettern. Hohe Wand, Rax,

Schneeberg waren unsere bevorzugten Ziele.

Im Winter unternahmen wir Schitouren.

Ostern verbrachten wir immer auf einer

Hütte in den Stubaier-, oder Ötztaler Alpen,

aber auch in der Silvretta. An den Heimabenden

hatte immer jemand eine gute

Idee für das Wochenende und alle anderen

machten mit.

Nach der Zeit in der Jungmannschaft war

ich mit meinem Mann alleine in den Bergen

unterwegs. Immer im Nachstieg gelangen

mir lange Touren wie z. B.: der Steiner Weg

am Dachstein, Langkofel Nordkante, Pordoi

Westwand, Schleierkante.

Als mir mit 40 Jahren der Partner abhanden

kam, erinnerte ich mich an meine Jugend

und die Naturerlebnisse gemeinsam mit

andern. Ich fand den BBE (Bergsteigerbund

Enzian) beim Gebirgsverein. Die Gruppe

wurde 1955 gegründet. Die Mitglieder waren

nicht nur sportlich aktiv, sie kletterten,

wanderten, machten Rad- und Schitouren,

sie engagierten sich auch für den Verein.

1981 bewirtschafteten sie das Hubertushaus.

Auch das Gipfelkreuz am Reißeck war

eine Gemeinschaftsarbeit vom Entwurf bis

zum Aufstellen. Für mich war das die ideale

Gruppe. Wieder gab es Heimabende, an denen

es Lichtbildervorträge stattfanden und

die nächsten Touren besprochen wurden. Es

gab immer genügend Vorschläge. Ich musste

nur mitmachen.

Hanslsteig, 12.09.2020 © Wyskozil

Was sich so einfach anhört, ist es nicht. Eine

Gruppe von zirka 70 Menschen braucht

auch Planung und Koordination. Wenn die

vorhanden ist, merkt man nicht viel davon,

fällt sie aber weg, dann… Rosi, unser Obfrau,

verwirklichte ihren lang angekündigten

Rücktritt 2006. Da sich niemand für die

Nachfolge meldete, drohte die Auflösung der

Gruppe. Das wollte ich auf keinen Fall und

so entschloss ich mich unter dem Motto,

man ist nie zu alt um etwas Neues zu lernen,

mit 60 Jahren die Position der Mitläuferin

aufzugeben und die Leitung der Gruppe zu

übernehmen. Da ich mir nicht zutraute, das

alleine zu schaffen, motivierte ich alle zum

Mithelfen und Mitmachen. Unsere Homepage,

die 2004 von einem Mitglied erstellt

wurde, erleichterte mir die Kommunikation.

Ein reges Gruppenleben mit vielen Touren

aber auch geselliges Beisammensein, wie

Weihnachtsfeiern und Jubiläen fanden statt.

Aus BBE wurde ENZIAN UNTERWEGS.

Es ist für mich befriedigend, Zeit für die

Gruppe zu investieren, denn ich sehe, mit

wieviel Freude die Mitglieder teilnehmen

und wie wichtig ihnen die Zusammenkünfte

sind.

Um weiterhin eine aktive Gruppe zu bleiben,

wird unsere nächste wichtige Aufgabe

nach den Einschränkungen von Corona sein,

Menschen für unsere Gruppe zu gewinnen,

die sowohl Aktivitäten in der Natur lieben,

als auch diese Erlebnisse gerne mit anderen

teilen.

Gerti Krenn

Gruppenleiterin Enzian Unterwegs

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 7


Gebirgsfreund | Umwelt Editorial | Umwelt | Bericht & Naturschutz

Im Gespräch mit

Hanspeter Eisendle

Hanspeter Eisendle © storyteller labs

Mit Hanspeter Eisendle im Gespräch, über Nachhaltigkeit am Berg.

Er ist seit 1982 Bergführer und einer der besten Dolomitenkletterer

mit zahlreichen Erstbegehungen, Sportkletterrouten bis zum 10.

Schwierigkeitsgrad und durfte mehrere Himalaja-Expeditionen erleben.

Extreme Klettereien in aller Welt, wobei das Erleben der eigenen

Exponiertheit weit vor dem Leistungserlebnis steht.

Als Alpenverein-Gebirgsverein liegt

uns das Wohl der Berge sehr am

Herzen. Mit deiner weltweiten

und jahrzehntelangen Gebirgs-Erfahrung

kannst du uns bestimmt einige Anregungen

zum Themenbereich „alpiner Umweltschutz“

geben.

Welche Veränderungen siehst du bei

Bergsteigern und Wanderer seit deinen

Anfangsjahren?

Meine Beobachtungen diesbezüglich

erstrecken sich mittlerweile über 40

Jahre. Sie sind im Vergleich zu früher

in der Regel körperlich fitter, bestens

ausgerüstet und informiert, haben aber

weniger zusammenhängende Tage Zeit

für den Aufenthalt im Gebirge. Parallel

dazu hat die Geschicklichkeit beim Gehen

im weglosen- oder schrofigen Gelände

abgenommen. Das heißt konkret, man

kann als Bergführer vergleichsweise viel

schwierigere Touren im Aufstieg machen

und braucht für Abstiege, die nicht

durch abseilen zu machen sind, viel mehr

Zeit und Geduld. Das gesicherte Gehen

am so genannten kurzen Seil, bzw. das

"gestaffelte Abklettern" hat sich somit für

Bergführer (Seilschaftsführer) stark weiter

entwickelt.

Die Folgen des Klimawandels sind

gerade in den Bergen unübersehbar.

Wo siehst du für uns die größten Gefahren?

Kurzfristig sehe ich die Gefahren für uns

in der Verstärkung aller Phänomene in der

Natur. Heftigere Gewitter, Starkregen mit

Muren, großflächige Waldschäden durch

Wind und Schneemassen. Das ist in der

Natur zwar alles nicht neu, aber die Zeitfenster

zwischen den "Großereignissen"

werden immer kürzer, sodass eine natürliche

Erholungsphase der Landschaft nicht

mehr stattfinden kann und die Veränderungen

mit weiteren Folgen für Mensch

und Tier auch langfristig bleiben. Für den

Alpinismus selbst wäre das alles kein großes

Problem, denn das Wesen des seriösen

Bergsteigens war und ist die Anpassung,

egal wie sich das Gebirge verändert.

Heute steigt man beispielsweise über die

Eiger-Nordwand oder über andere große

Eiswände im November, März oder Mai,

während man dort vor 3 Jahrzehnten noch

im Juli und August unterwegs war. Oder

man besteigt große Gletscherberge eher

im Winter mit Skiern, als über grauschwarze

Geröllhalden und Eiswüsten im

Sommer.

Was fällt dir zu der folgenden Meinung

ein: "Touristen ruinieren im Gebirge

gerade das, was sie alle dort suchen!"

In erster Linie ist das ein griffiger Slogan

mit dem man praktisch nicht viel anfangen

kann. Prinzipiell sehe ich im Tourismus

ein Hilfsmittel, um den Frieden

auf Welt und etwas Wohlstand halten zu

können. Es kommt, wie bei vielen Dingen

8 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz Umwelt | Gebirgsfreund

Sextener Dolomiten © kordi_vahle

im Leben, auf die Dosis an. In den Alpen

gibt es einerseits Orte, die jede Grenze der

Belastbarkeit und des Geschmackes längst

überschritten haben und andererseits auch

Gebiete, die aus dem Besuch von mehr

Gästen durchaus einen nicht nur materiellen

Mehrwert generieren könnten.

Es kommt ganz auf das Verhalten der

Besucher und der Gastgeber an! Wenn

die einen ihre vermeintlichen Bedürfnisse

hinterfragen und die anderen ihre unverwechselbaren

Eigenarten erkennen und

wertschätzen würden, könnte aus Tourismus

sogar spannende und wohltuende

Begegnung werden. Das ist allerdings nur

dort denkbar, wo Masse beidseitig ausgeschlossen

wird und wo Mehrwert nicht

ausschließlich monetär gesehen wird.

Wie geht es dir mit der Aussage:

Immer mehr Bergtouristen verstehen

die Alpen als einen rundum gesicherten

Freizeitpark!

Die Alpen sind zweifelsohne für die

meisten Menschen ein Freizeitpark. Für

die Bewohner der Alpen sind sie auch

Wirtschaftsraum und sie wären gut beraten,

wenn sie nicht nur auf Tourismus

setzen würden. Nur in der geschickten

Verzahnung von Kleinindustrie, Handwerk,

unterschiedlichster Landwirtschaften

und Kultur sehe ich längerfristige

Überlebenschancen der Bergbewohner.

Monokulturuen, egal welcher Art, stellen

ein viel zu hohes Risiko dar, um langfristig

über die Runden zu kommen. Die aktuelle

Pandemie-Situation hat eine Ahnung

davon aufkommen lassen, was passiert,

wenn der "Zweig" Tourismus wegbricht.

Artenvielfalt ist für die Wirtschaft genau

so überlebenswichtig wie für die Tier- und

Pflanzenwelt. Der "Playground of europe"

wird als "Freizeitpark" also nur "gesichert"

sein, wenn die Bergbewohner auf Vielfalt

setzen und wenn dieses Bestreben von den

Erholungsuchenden aus den Ballungszentren

frei von Romantik wertgeschätz wird!

Was die Alpenvereine betrifft, die ursprünglich

ja für die Erleichterung des

Bereisens der Berge gegründet wurden

und somit bis heute stark an deren

Erschließung beteiligt sind, hat sich der

Aufgabenbereich stark verändert. Nach

dem erschöpfenden Schutzhütten- und

Wegenetzbau haben Vereine vor 2 Jahrzehnten

noch in Steilwänden weitergebaut.

Alte klassische Kletterrouten wurden

vereinsgesteuert zu Plaisier-Strukturen

umgebohrt und fast jede Hütte bekam aus

wirtschaftlichen Gründen einen Klettersteig

oder eine künstliche Aussichtsplattform.

Dieser Trend wurde zum Glück

als Sackgasse erkannt. Mittlerweile steht

der Alpenverein nicht selten im Clinch

mit örtlichen Tourismusvereinen oder

Skigebietsbetreibern, um den langfristig

betrachtet größten Unfug zu verhindern.

Das Einbringen von alpinistischem

Knowhow in die Politik wird sicherlich

eine Hauptaufgabe für die Zukunft darstellen.

Wie soll die verlorengegangene Bindung

des Menschen zur Natur wiederbelebt

werden?

Ich glaube, die Bindung zur bzw. die

Sehnsucht nach Natur ist bei den meisten

Menschen schon vorhanden. Nur das Verständnis

von Natur und das Wissen, dass

wir nach wie vor ein Teil von ihr sind, sind

sehr schwammig geworden. Ich würde

sogar behaupten die moderne Gesellschaft

hat diesbezüglich ein Bildungsproblem

und im Laufe der Zeit einen gewaltigen

Kulturverlust erfahren. Der akutelle Digitalisierungsschub

könnte hervorragend

für die Behebung dieser fehlende Bildung

und Sensibilisierung genutzt werden. Der

immense Wert des realen Rückzugs- und

Erfahrungsraumes Berg müsste gerade

von einem zusehends virtueller werdenen

Alltagsleben als riesiges Potential des Ausgleiches

erkannt und genutzt werden.

Welches Bild entsteht in deinem Kopf,

wenn ich dich Frage: "Wie schaut unsere

Gebirgslandschaft in 20 Jahren aus?"

Der einzige Maßstab, um einen möglichen

Blick in das ferne Jahr 2041 zu werfen, ist

eine Bestandsaufnahme der Jetztzeit. Die

Berge selbst werden in ihrem natürlichen

Prozess, beschleunigt durch den immer

höher steigenden Permafrost, weiterhin

zerfallen. Einhergehend damit werden

die Alpengletscher bis auf einige Restflä-

Nr. 21 /2021 | Gebirgsfreund | 9


Gebirgsfreund | Umwelt Editorial | Umwelt | Bericht & Naturschutz

Dolomiten Grödnertal © thomasstaub

chen verschwinden und die Winterzeit

mit tiefen Temperaturen und kompakten

Schneedecken, wird deutlich kürzer

werden.

Wie bereits gesagt, aus bergsteigerischer

Sicht ist diese Perspektive kein

großes Problem. Viel spannender finde

ich die wahrscheinliche Veränderung

der Erwartungshaltung der Bergsteiger

und Bergtouristen selbst. Unser urbaner

Alltag inklusive unserer Freizeitgestaltung

wird zunehmend hektischer, schneller,

vor allem virtueller und von weitgehend

künstlichen Bedürfnissen dominiert. Ich

nehme also an, wer im Jahr 2041 noch die

Berge oder die Bergtäler aufsuchen wird,

egal wie sie sich geologisch verändert

haben werden, wird in einem viel höheren

Ausmaß eine ausgleichende Parallelwelt

suchen, in der Einfachheit, Stille und reale

Gefahren vorherrschen.

Welche konkreten Erwartungen oder

auch Forderungen hast du an die zahlreichen

Kletterer und Wanderer im

Gebirge?

In der "Szene" spricht man viel vom Alpinstil.

Das heißt, dieser Stil versucht mit so

wenig Ausrüstung und Infrastruktur wie

möglich, so viel wie möglich an persönlicher

Erfahrung zu sammeln. Das beginnt

schon bei der Auswahl des Tourenziels.

Nur wer sich der Natur ungefiltert aussetzt,

wird etwas lernen, - vor allem über

sich selbst. Das kann auch bei der einfachsten

Wanderung stattfinden, die nicht

gerade über den breitesten Trampelpfad

führt und bei der man nur das Allernotwendigste

mitführt. Wer am Berg wenig

mitführt, kann automatisch wenig davon

hinterlassen und wird genau dadurch viel

erleben, - von der Entbehrung bis zur beglückenden

Selbstwahrnehmung. Das gilt

vom Everest bis zum Vorstadthügel.

Weil wir gerade bei den Erwartungen

sind, was erwartest du dir von den

alpinen Vereinen bzw. der Politik in

Richtung alpiner Umweltschutz?

Der so genannte Umweltschutz müsste

dringend von allen Beteiligten, vor allem

von den gewählten Vertretern als Menschenschutz

erkannt werden. Wenn die

Vehemenz, mit der in den aktuellen Pandemiezeiten

Menschenschutz betrieben

wird, für den Umweltschutz angewandt

wird, dann könnte die Welt noch für viele

Generationen eine Lebensgrundlage bleiben.

Dafür braucht es aber wirklich große

politische und wirtschaftliche Korrekturen

und weniger das schlechte Gewissen

von Einzelpersonen, auch wenn individuelles

Handeln im Kleinen durchaus

persönlich bereichernd wirken kann.

10 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz Umwelt | Gebirgsfreund

Hanspeter Eisendle

Hanspeter Eisendle (geboren1956

in Sterzing, Südtirol, Italien) ist ein

professioneller Bergführer. Der Bergsteiger

hat in seiner Karriere zahlreiche

Touren in den Alpen, im Himalaya, in

Patagonien, im Yosemite-Nationalpark,

aber auch im Oman unternommen.

Dazu kommen einige Erstbegehungen

und Solobegehungen vornehmlich

in den heimischen Dolomiten. Er ist

verheiratet und hat drei Kinder.

Mit rock snow & icendle bist du und

dein Team viel in den Bergen unterwegs.

Welche Umweltvorgaben gibt es

für euch selber?

Wir sind eine wilde Horde von Freunden,

die sich gerne in den Bergen herum

treiben und dabei weiß Gott keine großen

Ökologen sind. Aber wir haben seit jeher

versucht, also seit Jahrzehnten, unseren

Gästen eine Zugfahrt und die Abholung

am Bahnhof für alle unsere Tourenwochen

anzubieten, um von der ersten Stunde an

entspannt chauffiert zu werden. Zudem

ist es viel kommunikativer, zusammen im

Kleinbus zu- und von den Touren zu fahren.

Flugreisen gibt es bei uns maximal 1-

2 Mal im Jahr und sie werden wohl noch

weniger werden. Ich denke, wenn jemand

in Nepal oder in Alaska bergsteigen will,

soll er sich einem örtlichen Bergführer anvertrauen

und in den Alpen dafür zu uns

kommen. Auch unsere Unterkünfte haben

wir alpenweit instinktiv immer nach den

Kriterien echter Qualität ausgewählt. Das

heißt, gute Küche mit lokalen Produkten

und in "entspannten" Gebieten, wo man

als "Fremder" noch wahrgenommen wird.

In fast allen unseren Tourengebieten

haben wir freundschaftliche Verbindungen

zu den Bewohnern vor Ort. Die

gegenseitige Achtung halte ich persönlich

für das wichtigste "Umwelt-Kriterium".

Alles weitere müsste sich eigentlich daraus

ergeben!

Günter Sigl

Alpine Biographie

Im Jahr 1980 konnte Eisendle die

Prüfung zum Bergführer ablegen und

bestehen. Zwei Jahre später wurde er

von Reinhold Messner zu einer Expedition

am Cho Oyu eingeladen, aber

die Winterbegehung auf den 8188

m hohen Berg scheiterte. Auch ein

Versuch am Dhaulagiri (8167 m) misslang

1984. Danach verlegte Eisendle

seinen Fokus stärker auf das (alpine)

Sportklettern in den Alpen. 1986 reiste

er in die Vereinigten Staaten in das

Kletterzentrum Yosemite-Nationalpark.

Hier kletterte er die Route The

Nose am El Capitan in elf Stunden. Im

Jahr 1989 gelang ihm zusammen mit

Hans Kammerlander die Besteigung

der Aguja Poincenot (3002 m) in Patagonien.

Zwei Jahre später durchstieg

er wiederum mit Kammerlander an

einem Tag die Nordwände von Ortler

(3905 m) und Großer Zinne (2999 m).

Die 247 Kilometer dazwischen legten

sie mit dem Rennrad zurück. Weitere

Kletter-Unternehmungen führten ihn

1995 nach Schweden und Norwegen,

sowie 1999 in die Hohe Tatra nach

Polen. Mit Messner ging es 2000 wieder

in den Himalaya, dieses Mal zum

Nanga Parbat (8125 m). Der Versuch,

den Gipfel über die Diamir-Nordflanke

zu besteigen misslang, allerdings waren

sie die ersten, denen die Begehung

der Flanke gelang; sie erreichten eine

Höhe von 7500 m.

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 11


Gebirgsfreund | Umwelt Editorial

| Umwelt | Bericht & Naturschutz

Erholung in den

Quellenschutzgebieten

© Pixabay License

der Stadt Wien

Miteinander

Erholung im Wald- und Berggebiet ist in Zeiten von Corona wichtiger

denn je zuvor. Doch welche Dinge sollten beachtet werden, um unsere

Natur und somit uns selbst zu schützen? Grundsätzlich sollte jeder

von uns den eigenen Hausverstand benützen um möglichst konfliktarm

miteinander leben zu können.

Infobox

Laut Forstgesetz (Bundesgesetz)

ist verboten:

• Feuer machen, sowie Umgang mit

feuergefährlichen Gegenständen

(wegwerfen von Zündhölzern oder

Rauchwaren) im Wald sowie in

Waldnähe.

• Lagern bei Dunkelheit, Zelten,

Befahren (Mountainbiken nur auf

gekennzeichneten Routen) oder

Reiten ist nur mit Zustimmung des

Grundeigentümers erlaubt.

Die Aufgaben der Stadt Wien

Die Forstverwaltung Quellenschutz des

Forst- und Landwirtschaftsbetriebes der

Stadt Wien bewirtschaftet und betreut

33.000 ha in Niederösterreich und der

Steiermark. Das ist das Einzugsgebiet der

I. und II. Hochquellenleitung, über die

die Stadt Wien mit frischem Quellwasser

versorgt wird. Unser Betriebsziel lautet,

die qualitative und quantitative Sicherung

der Quellen zu erhalten. Somit haben wir

den Auftrag, einen klimafitten, gesunden,

arten- und strukturreichen Wald durch

schonende Eingriffe zu erhalten oder

umzubauen. Der Boden ist unser wichtigster

Wasserspeicher und Filter, auf den

wir Acht geben müssen. Durch vielfältige

Maßnahmen (Kahlschlagverbot seit

1989, natürliche Verjüngung des Waldes,

Chemieverbot, bodenschonende Seilkranbringung

in Steillagen) wird der Wald

schonend und naturnah bewirtschaftet.

Rax und Schneeberg sind beliebte Ausflugsziele.

Sehr viele naturverbundene

Menschen nutzen das Gebiet, um sich zu

erholen. Hierbei sind bestehende Gesetze

einzuhalten.

Forstliche Sperrgebiete

sind einzuhalten:

• Jungwald bis 3 m Höhe darf nicht

betreten werden.

Befristete Sperrgebiete:

• Gefährdungsbereiche bei Holzerntearbeiten.

Jagdliche Sperrgebiete (jeweiliges

Landesjagdgesetz beachten):

• Wildruhezonen, Wildschutzgebiete,

Fütterungsanlagenbereiche.

12 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Naturschutz Umwelt | Gebirgsfreund

| Nutzung von Felswänden

Das Felsklettern ist erlaubt, so man keine

Substanzveränderung am Felsen vornimmt.

Für das Errichten von Klettergärten

ist die Zustimmung vom Grundeigentümer

notwendig. Weiters sind etwaige

naturschutzrechtliche Beschränkungen

zu beachten. Bei offiziellen (markierten)

Wanderwegen und Kletterrouten werden

angebrachte Sicherheitseinrichtungen von

den zuständigen alpinen Vereinen regelmäßig

überprüft. Werden solche inoffiziell

angebracht, wird nicht nur die Naturlandschaft,

sondern auch die Gesundheit von

Mitmenschen gefährdet.

Gekennzeichnete Wanderwege

Das Kennzeichnen von nicht öffentlichen

Wegen (ohne Markierung) ist zu unterlassen.

Wird dabei z. B. die Baumrinde eingeschnitten,

um eine dauerhafte Markierung

anzubringen, werden diese dauerhaft

geschädigt. Weiters ist es nicht sinnvoll,

eine eigene Route abseits markierter Wege

in sozialen Medien zu veröffentlichen.

Dies führt dazu, dass andere Menschen

diese nachgehen wollen und sich im

schlimmsten Fall sodann verirren und

sich im Steilgelände verletzen können.

Die Bergrettungseinsätze nehmen von

Jahr zu Jahr zu, um verletzte oder verirrte

Menschen zu bergen. Viele entlegene Gebiete

abseits markierter Wanderwege sind

Rückzugsbereiche für unsere Wildtiere.

Bleibt man auf den markierten Wanderwegen,

ist dies für Wildtiere zumeist kein

Problem. Hunde sind im Wald an der

Leine zu führen.

Müllproblematik und Fäkalbelastung

Jeder verantwortungsvolle Mensch nimmt

seinen eigenen Müll von Spaziergängen

und Wanderungen selbstverständlich

wieder mit (Getränkeverpackungen,

Zigarettenstummeln, ...). Um das Wasser

weiterhin zu schützen, sind angebotene

Toiletten (auf Schutzhütten, auf Parkplätzen)

zu benützen.

Redaktion

Illegal angebrachte Versicherung

© Stadt Wien

© Pixabay License

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 13


Gebirgsfreund | Umwelt | Thema & Naturschutz

Wissen, worauf es ankommt

Sicherheit am Klettersteig

Die Begeisterung für Klettersteige nimmt jährlich zu, leider auch

die Zahl der Notfälle aufgrund von Blockierung, Erschöpfung und

Unsicherheit. Bei Beachtung weniger Regeln, könnten die meisten

Rettungseinsätze vermieden werden. Der Alpenverein hat in Kooperation

mit Climbers Paradise Tirol eine Videoreihe zum Thema

„Sicherheit am Klettersteig“ realisiert.

Klettersteige machen Spaß und

führen uns in die entlegensten

Regionen der Bergwelt. Doch

unbeschwert unterwegs sein und die

Landschaft genießen kann nur, wer sich

schon im Vorfeld auf die jeweilige Tour

und auf das Klettersteiggehen vorbereitet.

Die Unfallzahlen zeigen, dass das Begehen

von Klettersteigen oftmals unterschätzt

wird. Größtenteils fehlt der richtige

Umgang und Einsatz mit der Ausrüstung

sowie eine solide Tourenplanung. Auch

mangelt es an einer gesunden Selbsteinschätzung,

ob man den Schwierigkeitsgraden

und Anforderungen des Klettersteigs

gewachsen ist. Der Alpenverein möchte

gemeinsam mit Climbers Paradise Tirol

auf diese Themen aufmerksam machen,

damit alpine Notlagen beim Begehen von

Klettersteigen vermieden werden können.

„Klettersteiggehen boomt und gehört

mittlerweile zu den beliebtesten Alpinsportarten

im Sommer. Dies zeigt sich in

einer steigenden Zahl an Sportausübenden

und auch in jährlich hinzukommenden

neuen Steiganlagen“ verkündet der

Alpenvereinspräsident Andreas Ermacora

bei der Pressekonferenz in Innsbruck.

Waren es 2016 noch 336 sind es in diesem

Jahr schon 395 Klettersteige in ganz Österreich

(Quelle: Klettersteigatlas/Schall

Verlag). Doch auch die Zahl an Rettungseinsätzen

an Klettersteigen steigt stetig an

und zeigt somit, dass Klettersteiggehen

häufig unterschätzt wird. Auffällig ist, dass

vor allem Unverletzte geborgen werden

müssen und diese Zahl in den letzten zehn

Jahren (2008 – 2018) signifikant zugenommen

hat. Machten die Unverletzten

in der ersten der Zehnjahresperiode noch

53% der Geborgenen aus, waren es in der

zweiten Hälfte bereits 61% (Quelle: Kurasi).

Erschöpfung ist dabei der häufigste

Grund für Notrufe. Die Personen befinden

sich aus verschiedensten Gründen in einer

misslichen Lage und kommen am Klettersteig

nicht weiter. Dies hat kostenintensive

und für die Bergrettung fordernde

Einsätze zur Folge.

Innovative Lehrvideos

Das Ergebnis des Drehs sind fünf innovative

Lehrvideos, die die wichtigsten

Punkte zur Sicherheit am Klettersteig

ansprechen. Dazu wurden die Themengebiete

Ausrüstung, Tourenplanung, die

verschiedenen Arten und Schwierigkeiten

und auch wertvolle Tipps und Verhaltensregeln

zum Begehen von Klettersteigen

ausgearbeitet und verfilmt. „Was nützt

einem das beste Equipment, wenn man

es nicht richtig und konsequent bedienen

kann", so Michael Larcher, Leiter der

Bergsport-Abteilung im Alpenverein. „Die

richtige Planung, die Beherrschung und

Kenntnis über die Ausrüstung sowie vor

allem das Einschätzen des eigenen Könnens

sind unumgänglich bei Aktivitäten

am Klettersteig.“

Die Videos sind im YouTube Kanal des

Österreichischen Alpenvereins und auf

www.sicheramberg.at zu finden.

14 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021

Sicher am Berg

© Norbert Freudenthaler


Umwelt & Thema Naturschutz | Gebirgsfreund | Gebirgsfreund

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 15


Gebirgsfreund | Umwelt Klettesteigkurse & Naturschutz

Sicherheit am Klettersteig: 10 Empfehlungen des Alpenvereins © ÖAV/Peter Plattner

Know How

Klettersteigkurse

Das Begehen von gesicherten

Klettersteigen erfreut sich großer

Beliebtheit. Starten Sie am besten

mit einer soliden Grundausbildung in Ihre

neue Sportart!

Erlernen der richtigen Verwendung der

Klet- tersteigausrüstung, Übungen zur

Verbesserung der Klettertech- nik auf

Klettersteigen, Vermittlung der wichtigsten

Seilknoten, Begehen von Klettersteigen,

Seil- und Sicherungstechnik, Erlernen

des Abseilens, Tourenplanung und

Tourenvorbereitung.

Klettersteig-Grundkurs

Hohe Wand, Hubertushaus

Klettersteig-Grundkurs

Hohe Wand, Hubertushaus

Klettersteig-Grundkurs

Hohe Wand, Hubertushaus

Klettersteig-Grundkurs

Hohe Wand, Hubertushaus

Klettersteig-Grundkurs

Hohe Wand, Hubertushaus

Klettersteig-Grundkurs

Hohe Wand, Hubertushaus

Klettersteig-Grundkurs

Hohe Wand, Hubertushaus

Klettersteig-Grundkurs

Hohe Wand, Hubertushaus

Do. 05.08.21 –

Fr. 06.08.21

Sa. 14.08.21 –

So. 15.08.21

Sa. 28.08.21 –

So. 29.08.21

Sa. 11.09.21 –

So. 12.09.21

Do. 23.09.21 –

Fr. 24.09.21

Sa. 02.10.21 –

So. 03.10.21

Sa. 09.10.21 –

So. 10.10.21

Sa. 23.10.21 –

So. 24.10.21

Leistungen: Leitung durch staatlich

geprüften Berg- und Skiführer, Organisation

der Unterkunft, Leihausrüstung

Zusatzkosten: Unterkunft und Verpflegung,

An- & Abreise

Kursgebühr: Für Mitglieder ÖAV € 255,–

Für Nichtmitglieder € 280,–

16 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt Kletter-Reisen & Naturschutz | Gebirgsfreund | Gebirgsfreund

Fernweh

Kletter-Reisen

© Archiv Gebirgsverein

Sportkletter-Reisen für den Einstieg

Die Sportkletter-Reisen sind für

Kletterer, die sich schon lange einen

einzigartigen Kletterurlaub wünschen,

sich aber bis jetzt noch nicht drüber

getraut haben.

Wo fahre ich hin? Wo gibt es tolle Felsen?

Sicherungen? Wie komm ich dort hin?

Gutes Essen oder Unterkunft? Gibt es

passende Routen für mich?

Erfahrene Sportkletter-InstruktorInnen

helfen beim sicheren Einstieg in das Klettern

am Fels. Dabei werden die Kursinhalte

natürlich immer der Gruppe angepasst.

Sammle Erfahrungen in der Auswahl

von Gebieten, Routen und in der strategischen

Herangehensweise an Projekte

im Toprope oder im Vorstieg. Erweitere

dein Kletter- und Bewegungsrepertoire

an verschiedensten Felsformationen und

Felsausprägungen mit Unterstützung der

InstruktorInnen.

Zusatzkosten: Unterkunft und Verpflegung,

An- und Abreise

Voraussetzungen: Alter 18-99, Mitgliedschaft

in einem alpinen Verein, Kenntnisse

Vorstieg, Sichern und Klettern, Schwierigkeitsgrad

4 (~IV) bis 5a (V-)

Preise: ab € 395,– (Mitglieder ÖAV )

Kletterreise Ennstal

Gegend Großraming,

Laussa

Kletterreise Frankenjura

Deutschland

Kalymnos Sportklettern

Kalymnos

Sizilien Sportklettern

San Vito Lo Capo

So. 04.07.21 -

Sa.10.07.21

Sa. 31.07.21 -

Sa. 07.08.21

Sa. 18.09.21 -

Sa. 25.09.21

So. 24.10.21 -

So. 31.10.21

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 17


Gebirgsfreund | Umwelt Thema & Naturschutz

Sanierung

Hochkesselkopf SW-Kante

Die „HKK SWK“ im Dachsteingebirge ist eine von über 500 Erstbegehungen

von Hubert Peterka, die zu Unrecht in Vergessenheit

geraten ist.

Die Hochkesselkopf SW-Kante ,

kurz "HKK SWK", wurde von

Hubert Peterka und Fritz Zimmermann

im Jahr 1932 erstbegangen und

folgt einer schönen

Linie der wuchtigen

SW-Kante, die

der Hochkesselkopf

Richtung Filzmoos

entsendet.

18 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021

Hubert Peterka

Einer der wichtigsten Bergfreunde

von Hubert Peterka war Willi End. Im

Dachsteinführer von Willi End ist in einer

seiner berühmten Fotos die HKK SKW

eingezeichnet. (Bild rechts)

Thomas Jekel kannte die Tour von einer

früheren Begehung und hat schon einmal

ein Topo für diese Tour verfasst. Da die

Tour durch die sehr dürftige Sicherung

eher in Vergessenheit geraten war, haben

Ulli Fechter, Thomas Jekel und ich auf

zwei Raten die Tour „sanft“ saniert, mit je

2 Bohrhaken (BH) am Stand und einigen

Linie 3 (rot) ist die Hochkesselkopf

SW-Kante (HKK SWK)

© Willi End


Umwelt Tourentipp & Thema Naturschutz | Gebirgsfreund

| Gebirgsfreund

Hochkesselkopf und Torstein

von der Hofpürglhütte aus

fotografiert. Die HKK SWK ist

die sonnenbeschienene Kante

ca. in Bildmitte, dort wo

der Pfeilerfuß am weitesten

ins Kar herunter reicht.

© Andreas Ranet

Andreas Ranet beim Bohren

© Ulli Fechter

Zwischen-BH an neuralgischen Stellen.

Unser Ziel war es, den alpinen Charakter

der Tour zu erhalten und trotzdem einen

zeitgemäßen Sicherheitsstandard zu

erreichen.

Thomas Jekel in der 7. Seillänge

© Andreas Ranet

Die Tour bietet hochalpine Kletterei, die

gut als lange Tagestour vom Tal aus von

den Hofalmen kommend oder von der

Hofpürglhütte aus gemacht werden kann.

Eine detaillierte Beschreibung und das

Topo finden sich auf den kommenden

zwei Seiten anbei.

Wir vom Alpenverein-Gebirgsverein und

die Bergsteigergruppe, deren Gründungsmitglied

Hubert Peterka war, wünschen

uns, dass auch die nun sanierte „HKK

SWK“ wieder öfters begangen wird und

nicht nur die benachbarte allseits bekannte

HKK SW-Verschneidung, die von Hubert

Peterka erst 16 Jahre später entdeckt

wurde.

Thomas Jekel,

Andreas Ranet

Ulli Fechter

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 19


Gebirgsfreund | Umwelt Tourentipp | & Naturschutz

Tourentipp

Hochkesselkopf 2453m

HKK Ausstieg seilfrei

© Thomas Jekel

SW-Kante (Peterkakante)

Die Hochkesselkopf 2453m SW-Kante ( Peterkakante 5, Wandhöhe

ca. 550m + Vorbau, meist um 4, je eine Passage 5 und 5-,14 SL, 4-6h

Erstbegehung: Hubert Peterka & Fritz

Zimmermann, 16.5.1932

Saniert: Thomas Jekel, Andreas Ranet &

Ulli Fechter, 2020

Große und auch nach der Sanierung

ernstzu nehmende Kletterei, die sich in

geschickter und im Vergleich zur berühmten

weiter links liegenden SW Verschneidung

steinschlagsicherer Linien führung

den besten Weg über den markanten SW

Pfeilers sucht. Zuletzt vergessen und auch

im letzten Dachsteinführer nicht mehr

präsent, bietet sie abwechslungsreiche

Kletterei in meist gutem, teilweise perfektem,

teilweise alpin unabgeklettertem Fels

in wunderschöner hochalpiner Umgebung.

Sowohl Felsqualität als auch die

Homogenität nehmen nach etwas weniger

erquicklichen Einstiegslängen nach oben

hin zu.

Im Zug der Sanierung wurde im Wesentlichen

der Originallinie gefolgt, an manchen

Stellen genussversprechende Platten

eingepflegt. Je Seillänge stecken nun 2-3

Bohrhaken und 2 Standhaken, ein mittleres

Set von Keilen und Schlingen erhöhen

das Sicherheitsgefühl.

Zustieg:

Entweder von der Unterhofalm oder der

Hofpürglhütte kommend zum Rinderfeld

und dann dem markierten Weg Richtung

Sulzenhals folgen bis zu einer Gedenktafel

(Gustav Z.). Kurz davor Pfadspuren nach

links in die Latschen und Steinmännern

in den Auslauf des Eiskarls folgen, und an

dessen rechten Rand auf Steigspuren ororgr

. links) aufwärts, bis man das Schot-

20 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt Tourentipp Thema & Naturschutz | Gebirgsfreund | Gebirgsfreund

terfeld links aufwärts zum Einstieg der

Kante queren kann, ca. 100 Hm über dem

Kantenfuß. Sowohl von der Hofpürglhütte

als auch von der Hofalm 2-3 Stunden.

Abstieg:

vom Gipfel Steigspuren und Steinmännern

zuerst am Kamm nach Westen am

Ausstieg vorbei folgen bis nach ca. 15 min

Gehzeit die Spuren nach rechts in die NW

Flanke führen und via einem versicherten

Steilstück zum versicherten und gut markierten

Linzer Weg führen. Diesem nach

Westen zum Rinderfeld folgen. In ca. 2-3

Stunden zum Ausgangspunkt zurück.

Notabstieg: vom Stand nach der 5. SL

kann 3x 55m leicht rechtshaltend bis auf

eine Rampe abgeseilt werden (jeweils 2

BH & Schlinge), die Rampe in wenigen

Minuten abwärts zum Einstieg.

Die Sanierung wurde von der

Bergsteigergruppe (BG) des Alpenverein

deren Gründungsmitglied Hubert Peterka

war, durchgeführt und mit Bohrhaken

unterstützt.

Thomas Jekel, Andreas Ranet,

Ulli Fechter

Touren-Facts

Schwierigkeitsgrad: V

Zustieg:

Abstieg:

Seillänge:

Kletterzeit:

Gesamtzeit:

Kletterlänge:

Kondition

Kraft

Erfahrung

Landschaft

HKK SWK SL 13 Thomas Jekel im Nachstieg

© Andreas Ranet

02:30 h

02:30 h

2 x 60 m

05:00 h

10:00 h

550 m

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober

Zustieg Hochkesselkopfverschneidung,

Mit 66

Jahren

2

2

4-

3+

1-2

2

5

SU

3+

2+

4

SU

2

1-2

4+

Linkshaltend über

liegende Platten und

gutmütige Schrofen

Tiefe Wasserrillen

4+

SU

5-

Aus Verschneidung links zu luftigem Stand

4-

SU

Kurz dem Grat folgen

Links über Platten in Verschneidung

4+

4-

3

Rinnensystem

deutlicher Kantenabsatz

4

4+

2

4+

4-

4+

4+ Rechts um Kante - splittrig

3

6. SL / 45m

3- 3 zu BH mit Schraubkarabiner (ev. mit einem Seil von oben sichern), dann steil

in blockiger Schlucht 25m abklettern, dann links zu Stand queren 5. SL / 40m

4

Steile Wand, dann rechts von Riss

4. SL / 45m

rechts zu gutgriffiger Platte

gutmütige Schrofen

Kurzer steiler Riss-Kamin

Seichte Wasserrillen

Traumplatte

Fluchtweg 3*55m

markanter Diagonalriss

gestuft am Grat

Genussreiche Platten

Gegliederte Wand, dann

leicht links zu Stand

Stand auf Kantenabsatz

Raue Verschneidung

Traumplatte

Schöne Rissreihe

Verschneidung und links davon

Raue Platten & Verschneidungen

Von Nische rechts um die Kante

E. in Schartl direkt an der Kante - BH

14. SL / 35m

3. SL / 50m

2 SL / 50m

1 SL / 45m

Bischofsmütze von HKK

© Andreas Ranet

ev. seilfrei / 200m

13. SL / 40m

12. SL / 45m

11. SL / 45m

10. SL / 45m

9. SL / 45m

8. SL / 45m

7. SL / 50m

Zustieg via steiler Schrofenrinne

bis zu kleinem Schartl

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 21


Gebirgsfreund | Umwelt | Bericht & Naturschutz

Die Corona-Krise und wir

Eine Bestandsaufnahme

Es liegen viele sehr herausfordernde Monate hinter uns. Jetzt, wo es

coronamäßig endlich wirklich wieder bergauf (bzw. mit dem Virus

selbst gottseidank bergab) geht, ist es Zeit für eine Rückschau auf

die Ereignisse seit Anfang 2020.

2020 begann mit ausgebuchten

Winterkursen der Alpinschule und

einem - aufgrund der vorübergehenden

Schließung unseres Kletterzentrums

zur Durchführung von Baumaßnahmen

zwar abgespeckten, aber dennoch - gut

gebuchten Angebot des Kletterzentrums.

Der Verleih und unsere geführten Touren

brummten und der erste Lockdown traf

uns hart, aber immerhin zu einer Zeit, in

der es sich bei uns um eine Zwischensaison

handelt. So konnten wir bereits im

Sommer wieder unseren Betrieb aufnehmen.

Die Sommersaison war gut und

verheißungsvoll für eine ebenso tolle

Wintersaison. Allerdings fand diese dann

gar nicht mehr statt und an ihre Stelle trat

eine Serie von Lockdowns, die im Wesentlichen

bis Mitte Mai 2021 anhalten sollte.

Durch diese eineinhalb Jahre sind wir

bisher im Wesentlichen aus drei Gründen

halbwegs unbeschadet gekommen.

Erstens durch eiserne Budgetdisziplin

inkl. Kurzarbeit der hauptamtlichen

Mitarbeiter*innen und einem monatlichen

gemeinsamen Blick auf sämtliche

auch noch so kleine finanzielle Entscheidungen

in den Vorstandssitzungen.

Zweitens durch die Reduktion all unserer

(meist Hütten-) Projekte auf das optimale

Minimum, wobei wir dabei versuchten,

einen Normalbetrieb so weit wie möglich

aufrecht zu erhalten. Der sichtbare Preis

dafür war das Erscheinen der einen oder

anderen Gebirgsfreund-Ausgabe als rein

digitale Ausgabe.

Und drittens haben wir es nur geschafft,

weil Sie, liebe Leser*innen, uns mit Ihrer

Spendenbereitschaft großzügig unterstützt

haben und es immer noch tun. Dafür

kann man nicht oft genug danke sagen!

Unser Hüttenbestand und unser Wegenetz

kann auch in Zukunft in der bisherigen

Form nicht ohne Ihre zusätzliche Mithilfe

erhalten werden. Bitte haben Sie daher

schon jetzt Verständnis dafür, dass wir

auch in Zukunft um Ihre Spenden bitten.

Gleichzeitig drehen wir selbstverständlich

auch an anderen Schrauben, um

unsere Projekte umsetzen zu können.

Eine wesentliche Schraube ist die, mehr

Förderungen zu erhalten. Dazu waren

und sind wir seit Monaten mit dem ÖAV

im Rahmen eines Arbeitskreises „solidarische

Infrastrukturfinanzierung“ in regem

Austausch und im Laufe der nächsten

Jahre hoffen wir hier auf eine wesentliche

Verringerung von Kosten bei Infrastrukturprojekten.

Die Krise hatte neben finanziellen Einbußen,

Kurzarbeit und ein temporäres

Erliegen jeglichen Vereinslebens auch ihre

guten Seiten. So waren wir 2020 nicht nur

22 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Naturschutz Bericht | Gebirgsfreund

© iStock-612507606 rgsverein

der österreichweit am drittstärksten (in

Wien der am stärksten) wachsende Zweig

des ÖAV, sondern wir haben auch viel

Erfahrung im Abhalten von Online-Kursen

sammeln dürfen. Und dass man im 21

Jahrhundert nicht mehr zu jedem Meeting

persönlich anreisen muss, sondern Tools

wie Zoom verwendet, um sich virtuell

zu treffen, ist letztlich auch eine Errungenschaft

der Krise, auch wenn das alles

auch schon davor möglich gewesen wäre.

Die Umwelt wird sich jedenfalls langfristig

über den Trend „Online-Meetings“

freuen! Weiters haben wir begonnen,

die Julius-Seitner-Hütte zu sanieren und

auch unser Kletterzentrum kann wieder

öffnen, nachdem es 2020 und auch heuer

fleißig dahingehend umgebaut wurde, dass

es wieder allen behördlichen Auflagen

entspricht. Hier haben wir ein besonderes

Schmankerl für Gebirgsvereins-Mitglieder

vorbereitet, das wir in Kürze vorstellen

werden. Und schließlich hat sich

während Corona und daher irgendwie

doch auch unerwartet eine große Gruppe

zum Gebirgsverein-Naturschutzteam

zusammengefunden. Das freut mich sehr,

denn Umwelt- und Naturschutz ist einer

der Hauptgründe, warum Menschen beim

Alpenverein andocken. Nun können wir

auch hier Engagement zeigen und eigene

Aktionen auf die Beine stellen.

Persönlich besonders stolz bin ich auf

„meine“ hauptamtlichen Mitarbeiter*innen,

die durch die Kurzarbeit auch finanzielle

Einbußen erleiden mussten und mit

weniger Arbeitszeit und viel Home-Office

das System sehr gut am Laufen hielten.

Meist war ja gar nicht klar, wann Lockdowns

enden und so wären wir jederzeit

während der letzten Monate in der Lage

gewesen, im Falle einer Öffnung sofort

das volle Angebot parat zu haben. Auch an

dieser Stelle daher: vielen Dank! Ihr seid

super!

Ich selbst habe mich redlich bemüht, unsere

Mitglieder, vor allem aber auch die fast

600 Ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen

in unserem Verein stets über die aktuellen

Corona-Maßnahmen am Laufenden zu

halten und eine Perspektive im Unberechenbaren

zu bieten. Ich hoffe sehr, dass

mir das gelungen ist. Lobpreisungen (und

wenn nötig auch Beschwerden) werden

natürlich gerne angenommen!

Fazit: Es waren viele aufregende Monate

in der Pandemie mit vielen – vor allem

finanziellen – Herausforderungen. Wir

(Vorstand wie Hauptamtliche) haben alles

gegeben, um unser doch recht großes

Schiff durch die Untiefen zu bringen. Und

ich bin mir sicher, das ist gut gelungen.

Nun hoffe ich auf eine dauerhafte Öffnung

und ruhige eineinhalb Jahre, in denen

einfach ein normaler Geschäftsbetrieb

herrscht und all unsere guten Ideen, die

wir während der Krise ausgeheckt haben,

Fuß fassen und umgesetzt werden

können.

Christian Schreiter

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 23


Gebirgsfreund | Umwelt Editorial | Bericht | Bericht & Naturschutz

Jetzt ist schon

wieder was passiert...

Julius-Seitner-Hütte

Nachträglicher Einbau der Fundamente ©Konrad Hitthaler

Über die Julius Seitner Hütte und das Hüttenreferat...

Vor ein paar Tagen ereilt mich einmal

mehr eine Katastrophen-Nachricht. Einige

Wände der Julius Seitner Hütte stehen

nicht auf deren Fundamenten, sondern

daneben! Inzwischen habe ich schon eine

dicke Haut, ich musste ja bei fast allen

Hütten bereits unzählige für einen Bautechniker

skurrile Entdeckungen machen.

Wenige Zentimeter dicke Stahlbetondecken,

Dachsparren(!) aus zölligen Brettern,

ein Polster im Dunstabzug, PU-Schaum

als Wunderheiler und der Dauerbrenner:

Dampfbrems-Folien auf der falschen

Wandseite. Zu meiner Überraschung halten

die Hütten diesen massiven baulichen

Mängeln doch einige Jahrzehnte stand.

Gelegentlich bedaure ich, dass gerade in

meiner Periode als Hüttenreferent alle

Schäden auf einmal auftauchen, hätte ich

mich nur schon vor 20 Jahren gemeldet!

Wie kann das sein? Wie kommt es zu so

einer Häufung bautechnischer Fehler und

Mängel? Die meisten unserer Hütten sind

etwa 100 Jahre alt. Aus dieser Zeit gibt es

hervorragende, handgezeichnete Pläne der

ursprünglichen Hütten. Liebevoll wurden

früher noch die Baumstämme der Blockwände

eingezeichnet oder die Ansichten

der Gebäude detailliert ausformuliert. Die

Qualität der Pläne spiegelt sich auch in

der Ur-Substanz unserer Hütten, sie sind

meist auch bautechnisch solide ausgeführt

und immer noch in bestem Zustand.

Damals waren sicher zahlreiche fachlich

ausgebildete Handwerker*innen maßgeblich

in den Bau der Hütten eingebunden.

Ganz anders verhält es sich mit den vielen

Zubauten, Aufstockungen und Ausbauten.

Bei den hauptsächlich nach den Weltkriegen

bis in die 1980er Jahre realisierten

Ergänzungen konnte offensichtlich nicht

auf genügend bautechnisch erfahrene

Helfer*innen zurückgegriffen werden und

all diese Sonderlösungen nähern sich nun

unaufhaltsam ihrem „Lebensende“ und

müssen angepackt werden.

Bald nach Beginn meiner Tätigkeit als ehrenamtlicher

technischer Hüttenreferent,

war mir klar, dass die Qualität der zukünftigen

Bau- und Sanierungsmaßnahmen

deutlich gesteigert werden muss, um

durch dauerhafte, haltbare Lösungen die

Menge der laufenden Reparaturen drastisch

zu reduzieren. Anfangs dachten wir

noch, dass Thomas Walenta, der damals

hauptamtliche Hüttenreferent und ich der

Aufgabe gewachsen sind. Er übernahm

das Organisatorische, ich die technische

Aufsicht. Doch egal, wo wir hinschauten,

entdeckten wir mehr und mehr Aufgaben,

die auf uns zukamen. In Zusammenarbeit

mit Günter Sigl (Ehrenamtlichen-Referent),

Christian Schreiter (Vereinsmanager),

Alfred Hopfgartner (Wirtschaftlicher

Hüttenreferent) und Gerhard Scherhaufer

(neuer hauptamtlicher Hüttenreferent)

wird nun seit 2019 das Hüttenreferat neu

organisiert und aufgebaut. Ziel war und

ist, durch verbesserte Einbindung von

ehrenamtlichen Helfern sowohl die Qualität

wie auch die Quantität der Baumaß-

24 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Naturschutz Bericht | Gebirgsfreund

nahmen zu erhöhen. Inzwischen greifen

wir auf eine Gruppe an ausgezeichneten,

motivierten Hüttenwarten zurück, die den

Kontakt zu den Hütten und Wirten aufrechterhalten.

Wir haben auch die Gruppe

der Projektleiter gegründet - hier stehen

uns 5 ehrenamtliche Bautechniker zur Seite

und begleiten Umbauten und Sanierungen

mit deren technischer Expertise.

Natürlich unterscheidet sich eine solche

Organisation enorm von einem klassischen

Wirtschaftsbetrieb. Für mich stellt

das Vereinswesen immer das Gegenmodell

zum neoliberalen Wirtschaftssystem dar.

Der Homo oeconomicus existiert nicht.

Ehrenamtliche Tätigkeit lässt sich nicht

durch wirtschaftliche Eigeninteressen

erklären. Die Motivationen sind vielfältig:

Einer guten Sache dienen, Liebe zur

Natur, handwerkliche Tätigkeit usw. Die

Bindung zur Tätigkeit ist oft emotional.

Ich bin immer wieder überrascht, mit

welch hoher Energie sich Ehrenamtliche

in ihre unbezahlte Aufgabe stürzen. Umso

größer die Enttäuschung, wenn deren

Erwartungen dann nicht erfüllt werden.

Ehrenamtliche Tätigkeit ist eine Schule

fürs Leben! Offene Kommunikation,

Verlässlichkeit, Integrität und Kontingenz

sind einige der Tugenden, die man dabei

wunderbar trainieren kann und deren

man nie genug erlangen wird ;).

Natürlich funktioniert auch nicht alles

gleich von Anfang an. Wir müssen auch

lernen, mit der großen Anzahl neuer Helfer*innen

zurechtzukommen. So ließ sich

unser vielleicht zu romantisches Bild des

Bautrupps noch nicht effektiv in die Tat

umsetzen. Zwar meldeten sich zahlreiche

Interessierte, davon aber nur wenige mit

handwerklichen Kenntnissen oder eigenem

PKW. Die Organisation der Einsätze

stellte sich bisher als sehr aufwendig

heraus – hier werden wir weiter optimieren

müssen. Nicht zuletzt Corona-bedingt

werden wir heuer nur wenige Bautruppeinsätze

durchführen.

Feuchteschäden ©Konrad Hitthaler

Parallel zur Reorganisation des Hüttenreferats

wurden und werden sämtliche

unserer Hütten durch Projektleiter*innen

und Hüttenwarte einer Bestandsaufnahme

unterzogen, bei der anstehende

Sanierungen und Umbauten erfasst und

deren Dringlichkeiten eingeschätzt werden.

Diese Vorhaben füllen inzwischen

eine beachtliche Liste, in der sämtliche

Aufgaben priorisiert und dann sukzessive

abgearbeitet werden. Jeder kann sich

vorstellen, dass so eine Liste immer nur

eine Momentaufnahme darstellt, nicht nur

eine Pandemie kann sämtliche Planungen

über den Haufen werfen, sondern auch geringer

ausfallende Subventionen, Ausfälle

von Helfern, unvorhergesehene Beschädigungen

durch Naturgewalten, oder eben

die Entdeckung fehlender Fundamente im

Zuge einer Baumaßnahme.

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 25


Gebirgsfreund | Umwelt Editorial | Bericht | Bericht & Naturschutz

WINTERRAUM

GARDEROBE

GEBIRGSVEREIN | 06.06.2021 | JULIUS-SEITNER-HÜTTE | SOMMER-VARIANTE | GRUNDRISS M 1:25

Bei der Julius-Seitner-Hütte standen

wir vor 3 Jahren vor der Entscheidung

„Schließung oder Renovierung“. Die

gesamte technische und bauliche Ausstattung

der Hütte hatte ihre Lebenszeit

bereits überschritten und funktionierte

mehr schlecht als recht. Unser vormaliger

Erster Vorsitzender Dieter Holzweber

überzeugte den gesamten Vorstand von

der Wichtigkeit dieser Hütte für die Region

und den Verein. Im Corona-Jahr 2020

konnte dann nur ein Teil der Arbeiten

erledigt werden, der zweite Bauabschnitt

wurde heuer im Mai begonnen. Um die

Bauarbeiten möglichst rasch durchführen

und auch finanzieren zu können, haben

wir fast alle Baumaßnahmen der anderen

Hütten ins nächste Jahr verschoben. Wir

ersuchen Pächter*innen, Warte und Gäste

um Verständnis.

Auf den Gebirgsverein werden in den

nächsten Jahren noch einige größere Sanierungen

und auch Ersatzbauten zukommen.

Mit einem strategischen Mix aus

Vereinspolitik, Organisationsoptimierung,

Mitgliederzuwachs, verstärktem Ehrenamtseinsatz

und Spendenaufrufen versuchen

wir diese enorme Herausforderung

zu meistern. Mit alldem verfolgen wir das

Ziel die Natur und unsere Berge der breiten

Bevölkerung weiterhin zugänglich zu

machen. Möglichst vielen Menschen soll

es möglich sein in den Bergen Entspannung,

Müßiggang oder Herausforderung

zu finden und deren unwiederbringlichen

Wert zu schätzen.

Architekt und ehrenamtlicher

technischer Hüttenreferent

Konrad Hitthaler

Architekt und

ehrenamtlicher

technischer Hüttenreferent

26 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Naturschutz Bericht | Gebirgsfreund

Visualisierungen Winterraum © Anna Lisa Radlmaier

Visualisierungen Winterraum © Anna Lisa Radlmaier

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 27


Gebirgsfreund | Umwelt Editorial | Bericht | Bericht & Naturschutz

Hütten wieder geöffnet!

Was sie bei Ihrem

Besuch beachten müssen...

Unsere Hütten haben endlich

wieder geöffnet – auch für Übernachtungen!

Das freut uns sehr,

ist aber auch mit einigen Auflagen verbunden,

die wir hier für Sie zusammengefasst

haben (Stand: 15. Juni 2021). Die jeweils

aktuellen Corona-Maßnahmen erfahren

Sie auf www.gebirgsverein.at.

Bitte beachten Sie die Reservierungspflicht

bei Nächtigungen und die auf den

Hütten geltenden Regeln zur Eindämmung

von Corona. Informationen darüber

erhalten Sie bei Reservierung bzw. durch

Anweisungen direkt vor Ort.

Wichtig: bitte nehmen Sie Ihren

Schlafsack (kein Hüttenschlafsack), einen

Polsterüberzug und ein eigenes Handtuch

mit! Es stehen keine Decken und Überzüge

seitens der Hütten zur Verfügung.

Daher ist ein Hüttenschlafsack nicht ausreichend.

Bitte beachten Sie, dass Sie nur

getestet, geimpft oder genesen (3-G-Regel)

Gast auf unseren Hütten verweilen können

und dies auch entsprechend nachweisen

müssen (gültiges Zertifikat).

Weiters gilt, siehe Infobox:

Infobox

• Außer am Tisch herrscht für den Gast

FFP2-Masken-Pflicht. Diese gilt auch

für Mitarbeiter*innen der Hütte mit

Kundenkontakt! Kinder von 6-14

Jahren brauchen nur einen herkömmlichen

Mund-Nasenschutz. Wenn die

Mitarbeiter*innen geimpft, getestet

oder genesen sind, kann auch die

FFP2-Maske entfallen und ein "normaler"

Mund-Nasen-Schutz getragen

werden.

• Gästegruppen sind als Risikogemeinschaft

zu behandeln wie Familienverbände.

• Es gilt die 1m-Abstandsregel. Diese

kann bei Vorhandensein geeigneter

Besondere Regeln gelten für Selbstversorgerhütten.

Über diese werden Sie bei

der Buchung einer Selbstversorgerhütte

aufgeklärt.

Christian Schreiter

Schutzmaßnahmen entfallen. Für das

Bettenlager bedeutet das: zwischen

zwei Gruppen müssen 2 Matratzen

Abstand sein.

• Es gilt eine Registrierungspflicht

für Gäste bei einem Aufenthalt von

länger als 15 Minuten (auch auf der

Terrasse).

• Bei einem längeren Aufenthalt müssen

die Gäste Selbsttests mitbringen.

• An einem Tisch dürfen innen maximal

8 Erwachsene aus einem Haushalt

mit ihren Kindern Platz nehmen.

Außen gilt: 16 Erwachsene + Kinder

pro Tisch. Das gilt natürlich auch für

Gruppen als Risikogemeinschaft.

• Sperrstunde um 22:00 Uhr, früheste

Öffnung um 5:00 Uhr.

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Umwelt & Naturschutz Bericht | Gebirgsfreund

Schneealpenhaus ©Christian Schreiter

15.

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3.

Gebirgsvereinshütten

Gebiet / Seehöhe / Telefon

Öffnungszeiten und Kontakt:

https://bit.ly/huettenzeiten

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10.

Gruberschartenbiwak

Glocknergruppe

Hugo-Gerbers-Hütte

Kreuzeckgruppe

Reißeckhütte

Reißeckgruppe

Schwarzenberghütte

Glocknergruppe

3.100 m Notbiwak

2.355 m +43 664 595 47 40

2.287 m +43 664 412 85 71

2.267 m +43 680 306 43 19

Südwiener Hütte

Radstädter Tauern

1.802 m +43 664 343 63 42

Schneealpenhaus

Schneealpe

Habsburghaus

Rax

1.788 m +43 3857 2190

1.785 m +43 2665 219

Wetterkoglerhaus

Hochwechsel

1.743 m +43 3336 42 24

Kutatschhütte

Mürzsteger Alpen

Gloggnitzer Hütte

Rax

1.700 m Notbiwak

1.548 m +43 2662 42962

11.

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19.

Neunkirchner Hütte

Wölzer Tauern

Annaberger Haus

Türnitzer Alpen

Türnitzer Hütte

Türnitzer Alpen

Julius-Seitner-Hütte

Türnitzer Alpen

Goferhütte

Ennstaler Alpen

Lilienfelder Hütte

Gutensteiner Alpen

Hubertushaus

Gutensteiner Alpen

Peilsteinhaus

Wienerwald

Rudolf-Proksch-Hütte

Wienerwald

1.525 m +43 2635 62337

1.377 m

+43 2728 204 59

+43 664 523 10 76

1.372 m +43 664 571 7697

1.185 m +43 664 883 815 47

976 m +43 1 405 26 57

956 m +43 2762 535 67

946 m +43 699 100 081 70

716 m +43 2674 873 33

541m +43 699 181 072 34

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 29


Gebirgsfreund | Umwelt | Bericht & Naturschutz

Erzherzog-Johann-Hütte, Adlersruhe bei Nacht © Peter-Tembler

Der extremste

Arbeitsplatz Österreichs

Erzherzog-Johann-Hütte

Die Materialseilbahn der Erzherzog-Johann-Hütte auf 3454 Meter

Eine Staublawine zerstörte im Dezember

fünf der sieben Stützen und

die Seile der vier Kilometer langen

Materialseilbahn zur höchstgelegenen

Schutzhütte Österreichs auf der Adlersruhe

unter dem Großglockner-Gipfel.

Trotz widrigster Wetterbedingungen

wurde am 11. Mai mit den Bauarbeiten

begonnen, um die Hütte Anfang Juli

öffnen zu können. Zuerst mussten die

Zufahrtswege vom Schnee geräumt werden.

Die Schotterstraße zur Lucknerhütte

(2241 Meter) war noch unter Meter hohen

Schneemassen begraben. Der Bagger

lief Tag und Nacht, stellenweise lag der

Schnee bis zu 12 Meter hoch.

Für den Aushub der Stützenfundamente

aus dem Schnee und dem gefrorenen

Boden musste ein Spezialbagger in drei

Teile zerlegt und per Helikopter hinauf

geflogen werden. Die Seile lagen teilweise

über fünf Meter tief unter gepresstem

Lawinenschnee eingefroren und mussten

ausgebaggert werden.

Bergerfahrene, konditionsstarke Arbeiter

gelangten nur mit Tourenskiern zu

ihrem Arbeitsplatz – und das bei jedem

Wetter. Nach dem Aushub mit dem Bagger,

errichteten sie die Schalung für die

Fundamente der Stützen. Den Beton flog

der Hubschrauber ein – vorausgesetzt,

das Wetter passte. Denn Schlechtwetter

verursachte fast täglich Verzögerungen.

Auch die Gefahrensituation durch den

Neuschnee (über ein Meter!) bereitete

immer wieder Probleme.

Täglich wurden gewaltige Lawinenabgänge

am Gegenhang beobachtet. „An

manchen Tagen war die Lawinengefahr

einfach zu groß, um weiterzumachen“,

berichtet der Kalser Bergführer und langjährige

Hüttenwirt Toni Riepler, der auch

beim Wiederaufbau der Seilbahn kräftig

mithilft, damit die Seilbahn Ende Juni in

Betrieb gehen und er die Hütte aufsperren

kann.

Toni Riepler und das wirklich tolle Team

der Firma Steger-Bautauf leisteten Unglaubliches.

Trotz des vielen Schnees, der

30 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Naturschutz Bericht | Gebirgsfreund

Neue Fundamente © Erzherzog Johann Hütte FB

Kälte und des Schlechtwetters konnten sie

den Bauzeitplan von knapp drei Wochen

sogar um zwei Tage unterschreiten. Alle

Fundamente der neuen, Seilbahnstützen

sind betoniert – noch tiefer und auch

größer als die alten.

Am 31. Mai fand die Gleichenfeier statt.

Dann musste der Beton zwei Wochen

trocknen, ehe die Metallstützen montiert

und die neuen Spezialseile (4 km

Trag- und 8 km Zugseil) gespannt werden

können. Wegen der langen Lieferzeit

wurden sie schon vor Monaten bestellt,

mit der leisen Hoffnung, dass das Geld

für die 500.000 Euro teure Sanierung der

Materialseilbahn irgendwie aufzutreiben

sein wird.

Die Finanzierung erfolgt mit Spendengeldern,

Förderungen und Eigenmitteln des

legendären Österreichischen Alpenklubs,

dem die Erzherzog-Johann-Hütte sowie

der höchste Gipfel Österreichs gehören.

Weitere Spenden werden immer noch

sehr gerne und mit großem Dank angenommen.

Gertrude Reinisch-Indrich

Der Österreichische Alpenklub

Spendenbox

Spendenkonto:

Österreichischer Alpenklub

Oberbank AG,

AT18 1500 0043 8102 4381

OBKLAT2L

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 31


Gebirgsfreund | Umwelt | Bericht & Naturschutz

Anna Bolius bei einem Trainingslager in Innsbruck © Kletterverband Österreich, Tobi Ebner

Wettkampfklettern

trotz Corona

Das Leben aller gerät aus den Fugen. Breitensportanlagen sind geschlossen,

Gruppenveranstaltungen untersagt. Das Virus beherrscht

das Geschehen. Auch das Climbing Team steht vor außergewöhnlichen

Herausforderungen: In welcher Form kann es ein Training

geben? Für wen und wo, wenn alle Hallen zu sind?

Fest steht: es ist eine unglaubliche

organisatorische Aufgabe. Flexibiltiät

von allen Seiten ist unerlässlich

– und das seit 15 Monaten.

Der erste Lockdown ist geprägt von

Eigenintiaitve der Athlet_innen: ein Trainingsplan

ist umzusetzen, der vor allem

Krafttrainingsblöcke, Ausgleichstraining

und Ausdauer abdeckt. Sobald es dann

möglich war, sind wir etwa zwei Mal pro

Woche am Felsen geklettert. Das ist zwar

kein „normales“ Training, aber „hauptsache

Klettern“! Einige finden es toll, andere

wünschen sich nach ein paar Wochen die

Hallen zurück.

Mit dem Sommer kam etwas Normalität:

die Hallen sind offen, ein paar Sommertrainings

in Kleingruppen können stattfinden

und neben Urlaub läuft das Training

für einige auf Hochtouren, da Ende der

Ferien eine Mega-Wettkampfwoche in

Innsbruck und Imst ansteht. Dort finden

in einem Marathonprogramm nationale

Lead-, Speed- und Boulderbewerbe statt,

Österreichmeister_innen werden gekürt

(unter anderem Ilja Auersperg im Bouldern).

Es wurde ein wenig nachgeholt was

das restliche Jahr wettkampfmäßig nicht

bieten konnte.

Der Herbst bringt neben Nebel gleich

den nächsten Lockdown, wieder sind

alle Kletterhallen zu. Und sie werden zu

bleiben bis Mitte Mai. Das ist zu dem

Zeitpunkt zwar noch nicht abzusehen,

32 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Naturschutz Bericht | Gebirgsfreund

Ilja Auersperg U16, EM in Perm © Russischen Kletterverband

Paul Öckher © Heiko Wilhelm

aber nach einem Monat Onlinetraining

werden jene Athlet_innen, die es gewohnt

sind vier bis sechs Trainingseinheiten in

der Woche zu haben, nach Aussagen der

Eltern etwas unrund. Boulderwände, die

es in Kinder- und Wohnzimmer geschafft

haben, bringen etwas Abhilfe, können

aber dennoch keine Kletterhalle ersetzen.

Und dann ist sie da: die Spitzensportausnahmeregelung!

Wieder mal hängen die

wiener Trainer_innen am Telefon, Mails

werden herumgeschickt, aber die Arbeit

fruchtet: die Liste der Athlet_innen wird

vom Kletterverband Österreich und

der Behörde bestätigt! Nicht alle vom

Climbing Team schaffen es auf die Liste,

einige müssen den ganzen Lockdown

mit Onlinetraining vorlieb nehmen. Hier

ein großes Lob an alle die so konsequent

daheim trainiert haben!

Für Einige kann es ein mehr oder weniger

normales Training geben und wir nutzen

die Vorzüge der leeren Hallen! Schwierig

ist vor allem die Organsiation: wer sperrt

uns auf? Wer ist in Ordnerfunktion vor

Ort? Oft muss jedes Training einzeln

organisiert werden. Das vereinseigene

Kletterzentrum hilft uns in dieser Zeit

trotz seiner geringen Größe oft weiter,

vor allem im Nachwuchsbereich ist es

geradezu die ideale Kombination mit der

Marswiese.

Die ersten Bewerbe finden schon im März

statt, in Form von Einladungsbewerben

als Selektion für die etwas später – ebenfalls

stattfindenden – internationalen

Bewerbe. Die geladenen Climbing Team

Athlet_innen zeigen was sie können und

Ilja Auersperg U16 schafft den großen

Coup: er qualifiziert sich für die Europameisterschaft

in Perm! Dort lässt er nichts

anbrennen und katapultiert sich beim

Bouldern von einer Runde in die nächste

bis er im Finale steht! Was für ein Erfolg!

Mit den ersten Öffnungsschritten können

auch endlich wieder „Bewerbe für Alle“

stattfinden. Den Reigen eröffnen die

jüngsten mit der Boulder ÖM der U12

Nr. 2 /2021 | Gebirgsfreund | 33


Gebirgsfreund | Umwelt | Bericht & Naturschutz

Niki Öckher © Heiko Wilhelm

Gruppenfoto vom Climbing-Team bei den Landesmeisterschaften © Birgit Öckher

und U14 in Herzogenburg. Dort zeigt

Niki, der jüngere der Öckher Brüder auf,

klettert souverän ins Finale und wird

österreichischer Vizemeister der U12 im

Bouldern!

Die nationalen Bewerbe in Dornbirn und

Gaflenz geben unseren Athlet_innen weiter

Möglichkeiten ihr Können zu zeigen.

Finaleinzüge von Pauli Öckher U16, Ilja

Auersperg U16, Jonas Müller-Doblies

U14, Lisi Gallistel U16 bestätigen das harte

Training und lassen sie Punkte sammeln

für weitere internationale Starts. Doch

nicht nur das: für Jonas Biack U18 läuft es

am Samstag Abend um 21:30 bei strömenden

Regen auf der Outdoorwand perfekt,

er stellt neue persönliche Bestzeiten in der

Speedroute auf und kann sich den Sieg

„erlaufen“!

Am nächsten Tag zeigt Anna Bolius U16,

die eigentlich Boulderspezialistin ist und

wenige Wochen zuvor beim Jugendeuropacup

Bouldern ihren internationalen

Einstand gefeiert hat, dass sie auch Lead

klettern kann. Sie rollt das Finale von

Hinten auf und fightet sich durch die harte

Finalroute bis in das letzte Viertel. Die

nachkommenden Kolleginnen hadern mit

der Route und Platz für Platz rutscht Anna

auf der Ergebnisliste nach oben – so lange,

bis sie den obersten Platz erreicht hat! Was

für eine Freude: zwei mal Gold für den

Gebirgsverein an diesem Wochenende!

Jetzt dürfen alle wieder klettern, draußen

und auch drinnen, bald werden Reisen

möglich sein. Vielleicht lässt sich dieses

Jahr ein Trainingslager im Frankenjura

organisieren, nachdem das letzte ausfallen

musste? Fix ist mal: Jonas, Ilja und Anna

haben sich für weitere Jugendeuropacups

qualifiziert. Alles weitere werden wir

sehen! Fortsetzung folgt...

Ingrid Gauster

34 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Fachgruppe GEO

Ich hoffe, Ihr habt die Zeit des Lockdowns gut genutzt um Fotos

zu ordnen, dabei in Erinnerungen zu schwelgen und auch um neue

Pläne zu schmieden.

Wir dürfen wieder gemeinsame Touren durchführen, eine

Teilnahme ist aber nur mit den drei Gs möglich, heißt aber nicht

wie früher g‘waschn, g‘schneizt und g‘kampelt sondern geimpft,

genesen oder getestet. Ihr müsst ein Zertifikat mitführen, in dem

die Gültigkeitsdauer vermerkt ist, und ich muss das am Beginn der

Tour kontrollieren. Die maximale Teilnehmerzahl sind 10 Personen,

wir werden vielleicht manchmal die Gruppe teilen müssen.

Ich muss Euch daher um eine verlässliche Anmeldung bitten, mit

Namen, Mitgliedsnummer, Adresse, Telefonnummer und Email;

ich bin verpflichtet eine Liste zu führen, die ich gleich nach der

Tour beim ÖGV hinterlegen muss. Falls jemand nach einer gemeinsamen

Tour erkrankt, bitte mir melden.

Achtung! Anmeldetermine beachten, zu jeder Tour folgen dann

nähere Informationen.

Wir planen aber trotzdem optimistisch, und ich schlage eine besondere

Einstiegstour vor, die allen entgegenkommt, die über Konditionsmängel

klagen.

Mi., 23.06.21

Pielachtal zwischen Loosdorf und Melk,

Schifffahrt nach Krems

Thema: Flusserosion und -akkumulation; Wanderung durch das

Naturschutzgebiet Pielach-Ofenloch-Neubacher Au, ca. 10 km,

und Fahrt mit dem Linienschiff von Melk nach Krems.

Anmeldung bis spätestens 21. Juni 2021 notwendig.

Mo., 28.06 – Sa., 03.07.21

Wandertage in der Steirischen Krakau

(Ersatz für die Reise nach Santorin und Naxos, die von Mai 2021

verschoben werden musste). Quartier Schallerwirt, ist selbst zu

buchen.

Programmgestaltung je nach Wetter, Lust und Laune; Wanderungen

von kurzen Spaziergängen (bis ins nächste Wirtshaus) bis zu

anspruchsvollen Gipfelbesteigungen und Figl-Touren; auch ein

bisschen Kultur. Singen und Jodeln unter Josephs Anleitung, hauptsächlich

im Freien.

Vielleicht gibt es zu diesem Termin noch einige wenige freie Plätze

– bei Interesse bitte bis spätestens 21. Juni 2021 melden!

Die 28th International Karstological School wird leider nur

online stattfinden; nähere Information: http://iks.zrc-sazu.si

Da heuer das Jahr für Höhlen und Karst ist, planen wir folgende

Exkursisonen:

Sa., 24.07.21 Hohlensteinhöhle

Wanderung auf der Mariazeller Bürgeralpe und Höhlenbesuch.

Anmeldung bis 17. Juli 2021

Mi., 04.08.21

Sonderausstellung im Stift Göttweig

Pater Lambert Karner – Ein Benediktiner als Höhlenforscher um

1900. Er erforschte Erdställe, künstliche Höhlen, die von Emil

Wrbata fotografiert wurden.

Anmeldung bis 2. August 2021

Sa., 18. – 25.09.21 Wanderwoche im Raum Lofer

Im Sinne der Klimawandelanpassung Wanderungen durch kühle

Klammen und Besuch der Lamprechtshöhle. Das genaue Programm

wird mit den Teilnehmern geplant und ist vom Wetter

abhängig.

Wegen der Quartiersuche bitte um zunächst unverbindliche Anmeldung

bis 21. Juni 2021.

Die seit Mai 2020 geplante Reise nach Santorin und Naxos

muss auf Mai 2022 verschoben werden.

Die vorgemerkten Teilnehmer/innen werden von mir umgehend

informiert, sobald die Reisebedingungen bekannt sind.

Für heuer ist es besser, wir fahren ins Salzkammergut (zwar keine

Vulkane und kein Meer, aber schöne Geologie, saubere Seen und

viel Kultur):

Sa., 02. – Sa., 09.10.21 Standquartier in Bad Goisern.

Möglichkeit für Spaziergänge, Wanderungen (auf den Spuren der

Geheimprotestanten) und ausgedehnte Bergtouren (vom Kalmberg

bis zum Dachstein), Höhlen-, Salzbergwerks- und Museumsbesuche

etc.

Bei Interesse schreibt mir bitte, einstweilen noch unverbindlich (bis

zum 21. Juni 2021), damit ich weiß, um wie viele Zimmer ich mich

umschauen soll.

Die Fachgruppe Geo feiert ihr 20-jähriges Bestehen

Am 18. Oktober 2001 gab es den ersten Geo-Vortrag im Gebirgsverein

und am 25. November 2001 die erste Exkursion im

Flysch-Wienerwald. Seither waren wir ein- und mehrtägig im Inund

Ausland unterwegs und haben schöne Erinnerungen gesammelt

– das werden wir feiern!

Gerhards Wanderungen werden natürlich auch an die

Corona-Verordnungen angepasst.

Bei Interesse bitte bei Gerhard melden: Tel. +43 664 23 30 261.

Die Geo-Exkursionen sind keine Führungstouren, daher wird auch

kein Führungsbeitrag eingehoben, die Teilnehmer gehen eigenverantwortlich!

Kontakt:

Uli Pistotnik, +43 676 72 36 536

geogruppe@gebirgsverein.at

Nr. 2 / 2021 | Gebirgsfreund | 35


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Bergsteigergruppe

Forum Alpin

in CoVid-Zeiten

Was macht eine Gruppe, die keine Gruppe sein kann und sein

darf? Sie bedient sich einer Reihe sozialer Medien wie unterschiedlicher

Videokonferenzsysteme und Messengergruppen,

um in Kontakt zu bleiben. Und sie führt ein Tourenbuch, denn

Touren unter der Wahrung sinnvoller Vorsichtsmaßnahmen und

Einhaltung der Vorschriften, wurden natürlich auch imletzten

Jahr reichlich gemacht. Dass diese Touren wegen der geschlossenen

Unterkünfte leider einen gehörigen Motorsportanteil, sprich

überdurchschnittlichen Anreiseaufwand hatten, weil im Wesentlichen

am Abend immer an den Wohnort zurückgefahren musste,

ist die Kehrseite der Medaille.

Das durchaus schneereiche Frühjahr verlängerte eine etwas

mühsam angelaufene Skitourensaison unvermutet lange und bescherte

teilweise beste Pulverbedingungen bis in den späten April.

Gleichzeitig führten die Reiseeinschränkungen zu einer verstärkten

Suche nach Geheimtipps in den Wiener Hausbergen – und

es wurden viele gefunden, die auch in den nächsten Jahren sicher

Freunde haben werden.

Planungen sind aktuell schwierig: während wir das International

Climbers Meeting am Peilstein leider verschieben müssen, hoffen

wir noch stark, die traditionelle Kletterwoche im Juli, diesmal auf

dem Hallerangerhaus durchführen zu können. Es warten Klassiker

von Auckenthaler und Buhl, Neues von Zak und Scherer,

Plaisierklettereien, Klettergärten und klassisches Bergsteigen in

einem für die meisten neuen Umfeld.

Und sonst bieten unsere Netzwerke nach wie vor die Möglichkeit,

Tourenpartner für eh fast alles zu finden. Wir unterstützen euch

gerne dabei!

Matthias, Ulli und Thomas

36 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Gemeinschaftsprogramm

der Bergsteigergruppe und des Forum Alpin

© Hannes Hoffmann

© Hannes Hoffmann

Wieder mal hat Corona die meisten angekündigten Frühjahrstermine

verhindert, die Durchführbarkeit der für den Sommer

geplanten Aktivitäten ist ebenfalls von den dann geltenden Maßnahmen

abhängig:

Das ursprünglich für Juni geplante International Climbers Meeting

am Peilstein haben wir um 1 Jahr verschoben

Fr., 25.06.21

Sa.17.07.21 –

Sa.24.07.21

Fr., 17.09. –

So., 19.09.21

Mi., 29.09.21

Sonnwendfeier am Peilstein

Sommerkletterwoche

im Karwendel mit Stützpunkt

im Hallerangerhaus

Herbstkletterwochenende

das Ziel werden wir erst im Sommer

festlegen

Erster Vortragsheimabend im Herbst

„In der Kürze liegt die Würze“.

Kontakt:

Klaus Adler, +43 664 / 7309 7595 | klaus.adler@gebirgsverein.at

Matthias Hutter (+43 664 / 537 0064 | matthias.hutter@aon.at )

Ulli Fechter (+43 676 / 941 0047 | ulli@tschi.net )

Thomas Jekel (+43 664 / 917 3680 | thomas.jekel@gmx.at )

https://www.gebirgsverein-services.at/Web_FA/

Nr. 2 / 2021 | Gebirgsfreund | 37


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Enzian unterwegs

Into the wilds

Keine Sorge, ich will dir Sibirien nicht einreden,

auch nicht Kanada und schon gar nicht

Alaska. Den Wienerwald aber schon. Nicht

den völlig domestizierten innert der Wiener

Stadtgrenzen oder entlang der Südbahnstrecke,

sondern den noch weniger erschlossenen

weiter gen Westen.

Deinem Kraftfahrzeug kannst du einen

Urlaubstag gönnen, eine Garnitur der S50

bringt dich nach Preßbaum. Möglichst

im Morgengrauen, denn die Tour ist lang.

Während der Fahrt kannst du dich schon

ein wenig vorbereiten. Vor allem solltest

du dich von der zwanghaften Fixierung auf

den nächsten Farbpatzen der Markierung

befreien. Abseits davon auf Forststraßen,

Wirtschaftswegen und Schneisen lässt es sich

genau so gut wandern.

Wenn du nach Unterquerung der Autobahn in Preßbaum also dem

Ruf der Wildnis folgst, so halte kurz inne. Du verlässt jetzt die lärmige

Autozivilisation und trittst für Stunden ein in die Waldesstille.

Wobei, gar so still ist's im Wald auch nicht. Leidest du etwa an Vogelgezwitscherallergie,

Kuckuckrufpanik oder Spechtklopfhysterie,

so wären das leider Kontraindikationen. Da du aber beschwerdefrei

bleibst, kann es mit dem Gipfelsammeln losgehen. Großer Pfalzberg,

Kaiserbrunnberg, Steinplattl, Kreuzeck und Roßgipfel, alles in einem

Aufwasch. Dabei verlässt du fast nie den Wald, streifst nur einschichtige

Gebäude und wirst auch nie einer Ortschaft ansichtig. Doch für

Abwechslung ist gesorgt. Buchenwald wechselt sich mit Buchenwald

ab.

© F.Scholz

Sonnig im Winter, schattig im Sommer, ich hoffe du magst das.

Einsprengseln von Fichtenpflanzungen dienen nur der optischen

Behübschung.

Vielleicht triffst du auf Eingeborene. Die sehen jetzt ganz anders

aus als die Holzhackerbuam der klassischen Zeit, gehen aber immer

noch der Arbeit im Wald nach. Sie tun dir nichts, fürchte jedoch ihre

schweren Holzerntemaschinen. Deren Panzerketten ruinieren einen

Weg auf lange Zeit.

Wenn du kurz vor Alland eine andere Autobahn unterquerst, bist du

zurück im Krawall und hast eine außergewöhnliche Überschreitung

hinter dir. Sieben Stunden werden vergangen sein, eventuell auch

acht. Es ist jetzt nicht notwendig, dass du ergriffen zu Boden sinkst

und die Erde küsst, wie dies Johannes Paul II. so formvollendet

praktizierte. Wenn du aber matt zufriedene Müdigkeit verspürst, so

ist meine Mission erfüllt.

Corleo

© F.Scholz

38 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Waldläuferbande

Familien mit 0 bis 13-jährigen Kindern

Enzian unterwegs Programm

Juni 2021 – September 2021

Mi., 09.06.21

Mo., 14.06.21

Mi., 16.06.21

Fr., 02.07.21

Mi., 07.07.21

Fr., 09.07.21

Di., 13.07.21

Mi., 21.07.21

Mo., 02.08.21

Mi., 18.08.21

Di., 24.08.21

Mi., 01.09.21

So., 12.09.21

Mi., 22.09.21

Mödlinger Klettersteig

Nachmittagstour mit Gert Petraschek

Kampstein von St.Corona

Wanderung mit Grete Merstik

Höllfall und Lohnbachfall

Wanderung mit Helmut Wanek

Helenental

Radtour mit Robert Kripta

Heuriger

Naturpark Kamptal

Wanderung mit Grete Merstik

Hochstaff

Wanderung mit Helmut Wanek

Unterberg

Wanderung mit Gert Petraschek

Vordere Tormäuer

Wanderung mit Grete Merstik

Stuhleck

Wanderung mit Gert Petraschek

Lorenzipechkogel

Wanderung mit Helmut Wanek

Schöpfl

Wanderung mit Helmut Wanek

Nestelberg-Strecke

MBT-Tour mit Gert Petraschek

Auf die Dürre Wand

Wanderung mit Grete Merstik

Ich hoffe, es geht euch gut. Ich versuche mit meinen Kindern

so gut es geht die Natur zu genießen. Marlies und Jannis haben

angefangen sich ein Lager zu bauen und eine Brücke über einen

Bach gemacht. Hin und wieder haben wir Zeit für Wanderungen.

Am Bild waren wir bei der Burg in Greifenstein. Ich hoffe, ihr

nutzt die Natur für die eine oder andere Unternehmung. Wenn

die Termine stattfinden können, freue ich mich, euch zu dort

wieder zu sehen!

So., 13.06.21

Do., 05.08.21 –

So., 08.08.21.

Wanderung Paffstättner Kogel

Sommerlager

Kontakt:

Maria, Fabian, Marcel und Marisol

+43 650 890 15 38

waldlaeuferbande@gebirgsverein.at

Unsere Organisatoren begleiten die Teilnehmer, es sind aber

keine Führungstouren, jeder Teilnehmer geht eigenverantwortlich.

Kontakt:

+43 664/180 35 22 oder +43 650/879 41 06

enzian@gebirgsverein.at

http://enzian.gebirgsverein.at

Jannis beim Gokart fahren bei der Radtour

Alpine

Zitherrunde Enzian

Die Zitherrunde Enzian im Gebirgsverein feiert 100 Jahre ihres

Bestehens, und zwar am Do., den 29.07.2021 um 15 Uhr im

Gasthaus „Zur Post“ Familie Rottensteiner in 2880 Otterthal am

Wechsel. Alle, die sich mit dem Zitherverein verbunden fühlen

und gerne Zithermusik hören, sind eingeladen zu kommen.

Kontakt: Rosa Ghahremani

rghahrem@gmail.com, +43 680 1400377

Nr. 2 / 2021 | Gebirgsfreund | 39


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Seniorenwanderclub

Liebe Wanderclubler und Innen!

Wie schön doch der Frühling ist. Mit Freude haben wir festgestellt,

dass wir, alle vom Seniorenwanderclub, fleißig unterwegs

waren. Immer wieder gab es fröhliche Nachrichten wie: heute

hier und morgen dort unterwegs, heute, gestern, morgen den ersten

Nadelstich bekommen. Die zweite Impfung erhalten, „gsund

samma“…usw.

Italien Wanderwoche

Ischia, Capri und die Amalfiküste

Vom Gebirgsverein haben wir die Nachrichten bzgl. Lockerungen

der Corona-Auflagen erhalten. Somit können wir auch frohen

Mutes unsere nächsten Touren im Gebirgsfreund verkünden.

Einige Corona-Maßnahmen bleiben jedoch bestehen. Wir dürfen

geführte Touren mit 9 Teilnehmer*Innen plus Guide anbieten.

Dazu bitten wir, Euch ausschließlich bei Gertrude anzumelden.

Damit wir, das Führungsteam, Euch alle einmal wieder sehen

können, sucht Euch drei Wanderungen in diesem Quartal aus, zu

denen Ihr Euch anmeldet. So hoffen wir, eine gerechte Aufteilung

zu starten. Sicher kommt`s einmal wieder besser…

Wie Gertrude schon im letzten Clubkommentar erwähnt hat,

sind wir für Euch auch im Juli und August aktiv.

Damit wir auch weiterhin gesund bleiben, wünschen wir uns von

Euch nur geimpft, getestet und unter Einhaltung aller Corona-Bestimmungen

zu den Wanderungen zu kommen. Das freut

uns ganz besonders…

Die Fernreise zur wunderschönen Insel Ischia musste ich leider

auf den Oktober verschieben. Im Oktober haben wir sicher große

Hoffnung, dass sie tatsächlich stattfinden kann. Der Termin ist

fixiert auf den 9. bis 16. Oktober 2021. Zu dieser Jahreszeit ist das

Wetter recht stabil und zum Baden im Meer noch warm genug.

Bei Interesse bitte anmelden bei dem Reisebüro im Alpenverein

„Welt-bewegend oder bei mir (Bärbel) Es sind noch Plätze frei.

Die Reisebeschreibung steht auch auf der Homepage des Gebirgsverein

unter Führungstouren Bärbel Huber. Gerne schicke ich

Euch die Unterlagen auch persönlich zu.

Bleibt weiterhin gesund und wir freuen uns auf unsere gemeinsamen

Wanderungen

Bärbel und Trude

Wir erkunden während dieser Reise die faszinierende Geschichte

und einzigartigen Landschaften der Region Kampanien: Ausgehend

von unserem schönen Hotel auf der grünen Vulkaninsel

Ischia, erkunden wir auf Tagesausflügen die weltberühmte Amalfiküste

sowie das mondäne Capri. Nach einem ereignisreichen

Tag lassen wir in einem der Thermalbäder auf Ischia die Seele

baumeln.

Reisetermin: 09.-16.10.2021

Min./Max. 15 – 20 Personen

Reispreis: € 1.440,– (AV-Mitglied)

€ 1.555,– (Nicht-Mitglied)

EZZ: € 125,–

Kleingruppe: € 50,– (12–14 Personen)

Anmeldeschluss: 06.08.21

Veranstalter: WELTbewegend Erlebnisreisen GmbH

Leitung:

Bärbel Huber

Details als PDF:

http://bit.ly/ischia-reise

Anmeldung:

Online, per E-Mail oder per Post

WELTbewegend Erlebnisreisen GmbH

Walfischgasse 12, 1010 Wien

© Bärbel Huber

40 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Wanderungen des Seniorenwanderclubs

Anmeldung erforderlich. Immer Jause und genügend Getränk

mitnehmen, da nicht sicher ist ob die Gasthäuser geöffnet haben!

Ich habe keine Einkehrmöglichkeit angegeben, da noch nicht

sicher ist, ob die Gasthäuser überhaupt noch offen haben. Bitte

immer Jause und genügend zu trinken mitnehmen. Wenn wir ein

offenes Gasthaus finden, werden wir natürlich einkehren

Kontakt:

Gertrude Hlatky, +43 1 480 51 62 oder +43 664 273 47 55

Bärbel Huber, +43 664 31 61 700

seniorenwanderclub@gebirgsverein.at

© Bärbel Huber

Mi. 30.06.21

Bad Vöslau – Hirtenberg T: 8:20 Uhr Bhf. Meidling,

A: 8:37 Uhr nach Bad Vöslau

(ca. 8km, 200Hm), gemeinsam mit „G“

Mi. 07.07.21 Stammersdorf –

Hagenbrunn

Mi. 14.07.21 –

Do. 15.07.21

Raxüberschreitung

(Übernachtung im

Habsburghaus)

T: 10:00 Uhr Endstelle Strb.31 Stammersdorf

Wanderung je nach Wetter über Bisamberg oder im Tal

T: 7:45 Uhr Bhf. Meidling,

A: 8:05 Uhr nach Hirschwang-Raxseilbahn)

NÖ-Card und Ausrüstung mit nehmen, „G“ nur 1 Tag

Mi. 21.07.21 Augustiner Hütte T: T. 8:20 Uhr Bhf. Meidling,

A: 8:37 Uhr nach Mayerling

„G“ bis Baden, Wanderung durch‘s Helenental

Mi. 28.07.21 Lobau T: 9:00 Uhr U2 Aspangstraße mittlerer Ausgang

ca. 11,5km eben

gemeinsam mit „G“

Mi. 04.08.21 Taffatal T: 8:15 Uhr Bhf. Heiligenstadt,

A: 8:34 Uhr nach Horn (ab Absdorf-Hippersdorf ER-Ticket)

Wanderung nach Gars, „G“ nur bis Rosenburg

Mi. 11.08.21

Semmering-

Bahnwanderweg

von Semmering nach Breitenstein mit 20 Schilling Blick

T: 8:30 Uhr Wien Hptbhf,

A: 8:58 Uhr Richtung Graz Ankunft Semmering 10:14 Uhr

(10 km Aufstieg 400 Hm, Abstieg 500 Hm, ca 3,5 Std.)

Für „G“ gibt es eine Abkürzung

Mi. 18.08.21 Großer Otter T: 7:30 Bhf. Meidling,

A: 7:45 Uhr nach Schlagl/Ort

„G“ verkürzte Tour

Mi. 25.08.21 Baden – Bad Vöslau T: 8:20 Uhr Bhf. Meidling,

A: 8:37 Uhr

„G“ verkürzte Wanderung (ca. 9,5km, 300Hm)

Mi. 01.09.21

Laab im Walde - Kalksburg

T: 8:50 Uhr Bhf. Liesing;

A: 9:13 Uhr nach Laab im Walde ca. 7 km leichte Hügellandschaft,

gemeinsam mit „G“

Mi. 08.09.21 Fischamend T: T. 9:10 Uhr Bhf. Wien-Mitte,

A: 9:28 Uhr

gemeinsam mit „G“ (ca. 11,8km, eben)

Mi. 15.09.21 Flatzer Wand T: 8:20 Uhr Bhf. Meidling,

A: 8:37 Uhr nach Flatz (ab Bad Vöslau ER-Ticket)

„G“ verkürzte Tour

Mi. 22.09.21 Hängender Stein T: 10:10 Uhr S45 Hernals, weiter mit Bus um 10:25 Uhr

nach Steinriegl, gemeinsam mit „G“ (ca.9 km, 100 Hm)

Mi. 29.09.21

Zu den Dünen in Oberweiden

T: 8:45 Uhr Bhf. Floridsdorf,

A: 9:02 Uhr

gemeinsam mit „G“ (ca. 11km, eben)

Hanni Gloser WA210605

Gertrude Hlatky WA210701

Hans Ziegler WA210702

Hanni Gloser WA210703

Günter Pichler WA210704

Hanni Gloser WA210801

Bärbel Huber WA210802

Hans Ziegler WA210803

Hanni Gloser WA210804

Bärbel Huber WA210906

Günter Pichler WA210902

Hans Ziegler WA210903

Irmela Rehm WA210904

Günter Pichler WA210905

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden, ME Mittagseinkehr, SE Schlusseinkehr, G verkürzte für Gemütliche,

Nr. 2 / 2021 | Gebirgsfreund | 41


Gebirgsfreund | Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz

Wandern

Detailinfos für alle Touren unter gebirgsverein.at

So. 20.06.21 Gösing auf alten Wegen Unterwegs auf historischen Jagdsteigen Herlmut Mucker, +43664/8109116,

helmut@mucker.at

Sa. 26.06.21 Hegerberg, 655 m ...

und Eichberg

So. 27.06.21

So. 11.07.21

So. 25.07.21

So. 08.08.21

So. 22.08.21

So. 05.09.21

Mi. 15.09.21 –

So. 19.09.21

Krems-Egelsee-Donauwarte

Wiener Melange

Puchberg-Mamauwiese

Wiener Melange

Peilstein-Alland

Wiener Melange

Jubiläumswarte-Vöslauer Hütte

Wiener Melange

Mödling-Gumpoldskirchen

Wiener Melange

Schützen-Mörbisch

Wiener Melange

Via Sacra - zu Fuß von Graz

nach Mariazell

Von Böheimkirchen aus auf den Hegerberg,

ca. 6 Stunden, ca.550 Hm

Krems-Egelsee, A: Bhf. Heiligenstadt

9:10 Uhr, T: 8:50

A: Wien Meidling 8:45 Uhr,

T: 8:30 Uhr

A: Wien Meidling 8:37 Uhr,

T: 8:20 Uhr

A: Wien Meidling 8:37 Uhr,

T: 8:20 Uhr

A: Wien Meidling 8:37 Uhr,

T: 8:20 Uhr

A: Wien Hauptbahnhof 8:37 Uhr,

T: 8:20 Uhr

Etappenwanderung: 130 km,

5000 Hm, Herbstpilgererlebnis

Do. 16.09.21 Öhlerschutzhaus Puchberg , Öhlerschutzhaus,

Imitzersteig

So. 26.09.21

Do. 21.10.21

Klein Maria Dreieichen

Wiener Melange

A: Bhf. Praterstern 9:01 Uhr,

T: 8:45 Uhr

Schutzhaus auf der Knofeleben Payerbach, Eng, Lackaboden, Schutzhaus,

Promischkagraben

Lucia Olscher, +43664/230 70 25,

Lucia.Olscher@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Klaus Dietrich, +43699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

Renate Kleisch, +43/6763699277

renate.kleisch@aon.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Renate Kleisch, +43/6763699277

renate.kleisch@aon.at

€ 6,– WA210607

€ 6,– WA210610

€ 4,– WA210609

€ 4,– WA210705

€ 4,– WA210706

€ 4,– WA210805

€ 4,– WA210806

€ 4,– WA210907

€ 75,– WA210901

€ 6,– WA210908

€ 4,– WA210909

€ 6,– WA211001

Alpine Wanderungen

Sa. 19.06.21

Schamanische Wanderung der

Kraft

Die magische Kraft des Wassers erleben Silvia Ronner, 0650/4097407

info@schamanismus-wien.at

Sa. 19.06.21 Rax-Runde Deluxe Alle Rax-Highlights an einem Tag Christian Schreiter, +43664/5284087

management@gebirgsverein.at

Di. 22.06.21

Mi. 23.06.21

Sa. 26.06.21 –

So. 27.06.21

Mürztaler Kammwanderung

über 3 Gipfel/Öffi-Tour

Rudolfsteig

(Raxalpe, NÖ

Schamanische Wanderung

der Kraft

Überschreitung von Hocheck, Roßkogel

und Kreuzschober

1100 Hm, GZ ca. 7,5 h, Trittsicherheit,

Schwindelfreiheit!

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Friedrich Adamek

+43 664/53 20 956

Die magische Kraft des Feuers und der +43 650/4097407

Luft erleben. Silvia Ronner & David Bolius info@schamanismus-wien.at

Do. 01.07.21 Schneealpe über das Gamskar Auf Jagdsteigen und weglos auf den

Windberg

Sa. 03.07.21 –

Mo. 05.07.21

Sa. 10.07.21 –

Sa. 17.07.21

Schamanische Wanderung

der Kraft

Bergtourenwoche

Bregenzerwald

Die magische Kraft der vier Elemente

erleben. Silvia Ronner & David Bolius

Feine alpine Wanderungen in unserem

westlichsten Bundesland

Sa. 10.07.21 Tonion-Überschreitung Eine schöne Sommertour im

Mariazellerland

Sa. 24.07.21 –

So., 25. 07.21

2 Tage am höchsten Berg

Niederösterreichs

So. 25.07.21 Schneeberg /

Herminensteig-Variationen

Di. 27.07.21

Von NÖ über den Drahtekogel

in die Stmk./Öffi-Tour

Eine Zwei-Tages-Tour am und um

den Schneeberg

Etwas abseits der offiziellen Wege auf

den Schneeberg

Von Prein über Drahtekogel und Scheibe

nach Mürzzuschlag

So. 08.08.21 Schneeberg auf alten Wegen Nandlgraben, Nandlboden und Nandlgrat

Di. 24.08.21

Überschreitung des

Krumbachsteins/Öffi-Tour

Von Kaiserbrunn zur Knofeleben, durch

die Eng nach Payerbach

Manfred Brandfellner, +43664/5943073

manfred.brandfellner@univie.ac.at

+43 650/4097407

info@schamanismus-wien.at

Ingrid u. Robert Vondracek

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Christian Schreiter, +43664/5284087

management@gebirgsverein.at

Christian Schreiter, +43664/5284087

management@gebirgsverein.at

Herlmut Mucker, +43664/8109116,

helmut@mucker.at

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Herlmut Mucker, +43664/8109116,

helmut@mucker.at

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

€ 15,– BT210604

€ 15,– BT210601

€ 15,– BT210607

€ 15,– BT210606

€ 30,– BT210605

€ 15,– BT210706

€ 45,– BT210707

€ 260,– BT210703

€ 15,– BT210701

€ 30,– BT210702

€ 15,– BT210705

€ 15,– BT210704

€ 15,– BT210802

€ 15,– BT210801

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden

42 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2021


Umwelt Tourenprogramm & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Detailinfos für alle Touren unter gebirgsverein.at

Sa. 04.09.21 –

So. 05.09.21

Sa. 04.09.21 –

Sa. 11.09.21

Mi 08.09.21

Fr. 10.09.21 –

Mo. 13.09.21

Sa. 11.09.21 –

So. 12.09.21

Unterwegs am

Neue-Welt-Rundwanderweg

Gipfel- und Hüttenrunde

durchs das Steinerne Meer

Über den Wildkamm

auf die Veitsch

Durchquerung Totes Gebirge

Schamanische Wanderung

der Kraft

Eine sehr aussichtsreiche 2-Tages-Tour -

neueweltwandern.at

Sehr gute Kondition, Trittsicherheit,

alpine Erfahrung notw.

Aussichtsreiche Überschreitung des

Großen Wildkamm

Auf einsamen, alpinen Pfaden unterwegs

So. 12.09.21 Rax auf alten Wegen Wolfstal und Brandschneide: Wilde

Wege auf der Rax

Sa. 09.10.21

Sa. 06.11.21

Schneealpe - Lohmstein über

Jagdsteig

Rax/Heukuppe - über

gesicherten Steig

Christian Schreiter, +43664/5284087

management@gebirgsverein.at

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Manfred Brandfellner, +43664/5943073

manfred.brandfellner@univie.ac.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Die magische Kraft der Berge erleben Silvia Ronner , +43 650/4097407

info@schamanismus-wien.at

ca. 5 Stunden, 900 Hm

Martinsteig oder Raxenmäuersteig

ca. 5 Stunden, 1000 Hm

Herlmut Mucker, +43664/8109116,

helmut@mucker.at

Adi Kasper

+43 664/1309816

Adi Kasper

+43 664/1309816

€ 24,– BT210501

€ 320,– BT210903

€ 15,– BT210904

€ 300,– BT210901

€ 30,– BT210905

€ 15,– BT210902

€ 15,– BT211001

€ 15,– BT211101

Hochtouren

Di. 22.06.21 –

Sa. 26.06.21

Fr. 09.07.21 –

So. 11.07.21

Fr. 23.07.21 –

So. 25.07.21

Fr. 06.08.21 –

So. 08.08.21

Sa. 07.08.21 –

Mo. 09.08.21

Do. 19.08.21 –

So. 22.08.21

Do. 19.08.21 –

So. 22.08.21

Fr. 10.09.21 –

So. 12.09.21

Mont Blanc-4808 m

über italienischen Normalweg

Gute bergsteigerische Erfahrung notw.,

Anmeldg. bis 1.5.

Klaus Dietrich, +43699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

Hoher Sonnblick und Hocharn Die höchsten Gipfel der Goldberggruppe Günter Kostistansky, +43660/5449484

guenter.kostistansky@gebirgsverein.at

Hochalmspitze und Ankogel

Piz Buin und Dreiländerspitze

Großglockner Stüdlgrat,

45° Gletscher, Klettern IV

Hochtouren im Gebiet der

Hochalmspitze

Wildspitze und

Hochvernagtspitze

Dachsteinüberschreitung

Hochtouren für Konditionsstarke in den

Hohen Tauern

Aussichtsreiche hohe Berge in der

Silvretta

Großglockner, via Stüdlgrat

Günter Kostistansky, +43660/5449484

guenter.kostistansky@gebirgsverein.at

Günter Kostistansky, +43660/5449484

guenter.kostistansky@gebirgsverein.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Kleinelendtal, Hochalmspitze, Ankogel Hans Winkler, +43/664/6110921

Johann.winkler@gebirgsverein.at

Paradeberge in den Ötztaler Alpen Günter Kostistansky, +43660/5449484

guenter.kostistansky@gebirgsverein.at

Überschreitung des Dachstein von Ost

nach West

Hans Winkler, +43/664/6110921

Johann.winkler@gebirgsverein.at

€ 350,– HT210601

€ 150,– HT210701

€ 150,– HT210702

€ 195,– HT210801

€ 350,– HT210803

€ 240,– HT210804

€ 240,– HT210802

€ 160,– HT210901

Mountainbike

Sa. 03.07.21 Singletrail Tag - Anninger Trailrunde am Anninger

(leicht bis mittel)

Sa. 10.07.21

Techniktraining - Hohe Wand

Wiese

Trailrunde auf der Hohen Wand Wiese

(mittel)

Fr. 16.07.21 Afterworkride - Weidlingbach Kleine Trailrunde in Weidlingbach

(leicht bis mittel)

Sa. 24.07.21

Wexl Trails - Bikeparkeinsteiger

Bikeparktag auf den Wexl Trails für

Anfänger (leicht/mittel)

Fr. 30.07.21 Afterworkride - Anninger Kleine Trailrunde am Anninger

(leicht bis mittel)

Sa. 07.08.21

Singletrail Tag - Hohe Wand

Wiese

Trailrunde auf der Hohen Wand Wiese

(leicht bis mittel)

Fr. 13.08.21 Afterworkride - Anninger Kleine Trailrunde am Anninger

(leicht bis mittel)

Sa. 21.08.21 Wexl Trails - Bikepark Tag Bikeparktag auf den Wexl Trails für leicht

Fortgeschrittene

Fr. 27.08.21 –

So. 29.08.21

Saalbach - Bikepark & Trail -

Tage

3 Tage Saalbach Hinterglemm für Fortgeschrittene

(mittel)

Lukas Schäfer, +43 660/3591772

schaefer.l@outlook.com

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€ 20,– MTB210702

€ 30,– MTB210703

€ 15,– MTB210704

€ 30,– MTB210705

€ 15,– MTB210701

€ 20,– MTB210801

€ 15,– MTB210802

€ 30,– MTB210803

€ 180,– MTB210804

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden, ME Mittagseinkehr, SE Schlusseinkehr, G verkürzte für Gemütliche,

Nr. 2 / 2021 | Gebirgsfreund | 43


201920021

Gebirgsfreund | Tourenprogramm

Klettern Alpin

Detailinfos für alle Touren unter gebirgsverein.at

Nach

Vereinbarung

Sie wünschen, wir spielen

von Wien bis ins Grazer Bergland

Genussklettern im besten Kalk

Touren im 3. bis 5. Grad

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

€ 30,–

bis 60,–

KT219999

Orientierung

So. 26.09.21 Mit Karte, Bussole und GPS Theorie - Praxis der professionellen Orientierung

im Gelände

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

€ 80,– OR210401

Klettersteig

Sa. 26.06.21 Teufelsbadstubensteig Die ideale Klettersteigtour für

Einsteiger!

Christian Schreiter, +43664/5284087

management@gebirgsverein.at

€ 25,– KS210601

Sa. 28.08.21 Zahmes Gamseck Klettersteigtour für Einsteiger meets

alpine Wanderung

Nach Vereinbarung

Sie wünschen, wir spielen von

Wien bis in die Hochschwabgruppe

Genusseisenwege nach Lust und Laune

Schwierigkeitsgrad C bis E

Christian Schreiter, +43664/5284087

management@gebirgsverein.at

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

€ 25,– KS210801

€ 30,–

bis 60,–

KS219999

Canyoning

mehrere

Termine

Schnupperkurs

in den NÖ-Kalkalpen

Kurs für Erwachsene

Schwierigkeitsgrad C2-3, 1/2 Tag, Abenteuer zum Kennenlernen! Ausrüstung

mietbar T 9:30 Uhr (Puchberg) Termine: 27.06. | 04.07. | 18.07. | 24.07. +43 699/15272266

Robert Winkler

| 01.08. | 07.08. | 15.08. | 22.08. | 29.08. | 05.09. | 12.09. | 18.09. |

http://bit.ly/av-gv-canyoning

€ 39,– CY21

mehrere

Termine

Schnupperkurs

im Salzkammergut

Kurs für Erwachsene

Schwierigkeit: C2-3, 1/2 Tag, Canyoningausrüstung mietbar T 10:00

Uhr/13:30 Uhr (Attersee) Termine: 11.07. | 24.07. | 25.07. | 14.08. | 24.05.

| 17.07. | 05.06. | 31.07. | 07.08. | 21.08. | 28.08. | 05.09. | 22.05. | 04.09. |

06.06. | 10.07. | 18.07. | 22.08. | 08.08. | 29.08. | 15.08. |

http://bit.ly/av-gv-canyoning

Robert Winkler

+43 699/15272266

€ 39,– CY21

mehrere

Termine

mehrere

Termine

Tageskurs

in den Attersee-Bergen

Kurs für Erwachsene

Schnupperkurs

Canyoning im Socatal

Kurs für Erwachsene

Schwierigkeit: C3-4, 1 Tag, Canyoningausrüstung mietbar, T um 9:30 Uhr,

Termine: 13.05. | 22.05. | 03.06. | 10.07. | 17.07. | 18.07. | 24.07. | 25.07. |

31.07. | 01.08. | 07.08. | Details: http://bit.ly/av-gv-canyoning

Schwierigkeit: C3-4, 2, Italien und Slowenien für sportliche Einsteiger und

Wiederholungs-CanyonautInnen. Tage, Canyoningausrüstung mietbar,

Termine: 13.08. | 14.08. | 20.08. | 21.08. http://bit.ly/av-gv-canyoning

Robert Winkler

+43 699/15272266

Robert Winkler

+43 699/15272266

€ 54,– CY21

€ 160,– CY21

Höhlentrekking

mehrere

Termine

Schnupperkurs Pernitz

Kurs für Erwachsene

ca. 4 h , T: 14:00 Uhr Pernitz, Termine: 27.06. | 04.07. | 09.08. |

29.08. | 18.09. | 09.10. | 31.10. | 13.11. | 21.11. |

http://bit.ly/av-gv-hoehle

Robert Winkler

+43 699/15272266

€ 39,– HO21

mehrere

Termine

Advanced Kurs Türnitz

Kurs für Erwachsene

ca. 6 h , T: 09:00 Uhr Türnitz,Termine: 14.11. | 27.11. |

Details: http://bit.ly/av-gv-hoehle

Robert Winkler

+43 699/15272266

€ 69,– HO21

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden

www.mitgliedwerden.at

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A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden


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