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4. Dezember 2022

- Stadt hebt Grazer Skateverbot auf - Rekord: 180.000 Grazer im Weihnachtsfieber - Corona: Stadt Graz zieht Bilanz - Kostenloses Hundetraining in Graz - Neue, fette Burger in Graz

- Stadt hebt Grazer Skateverbot auf
- Rekord: 180.000 Grazer im Weihnachtsfieber
- Corona: Stadt Graz zieht Bilanz
- Kostenloses Hundetraining in Graz
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Mitten in Graz

4. DEZEMBER 2022, AUSGABE 49

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Park

City

Wie vor drei Jahren

Am ersten Adventwochenende kamen

182.000 Menschen in die Innenstadt und

damit sogar mehr als vor Corona. 6

Aus nach 70 Jahren

Mit Ende des Jahres sperrt der „Loden

Fürst“ am Grieskai zu. Seit 1952 werden

dort Trachten hergestellt. 13

Die Stadt hat das Verbot aufgehoben

Es darf

wieder

geskatet

werden

Abgefahren. Ab sofort darf auf dem Kaiser-Josef-Platz und dem Lendplatz wieder Skateboard gefahren werden. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner

und Sportstadtrat Kurt Hohensinner haben das umstrittene Skateverbot aufgehoben, an Sonn- und Feiertagen bleibt es aber aufrecht. SEITEN 4/5

GRÄB, STREETVIEW, GETTY


2 die seite zwei

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Atheisten,

Bräuche,

Traditionen

D

ie Adventszeit ist ja

immer auch eine Zeit

der Traditionen. Es

dreht sich dabei meist um

Erinnerungen, die bis in die

Kindheit zurückreichen und

die uns kulturell erden und

verankern. Umso trauriger ist

es, wenn sie still und heimlich

zu verschwinden scheinen.

Der einzige Krampuslauf der

Stadt wurde kurzfristig

abgesagt, in manchen

Bezirken steht erstmals kein

Christbaum mehr, zu Ostern

ist es verboten, Feuer zu

entzünden, und zu Silvester

sind Raketen nicht mehr

erlaubt. Jetzt kann man zu

alldem stehen, wie man will,

und es gibt die unterschiedlichsten

Gründe für diese

Entwicklungen, nur raubt man

uns gemeinsame Erzählungen

und den Kindern Erinnerungen,

die sie ihr ganzes Leben

mit sich tragen. So kommt es

vielmehr zu Irritationen wie

jener, von der Stadtpfarrpropst

Christian Leibnitz dieser Tage

erzählte. Er ging durch die

Stadt und hörte, wie sich ein

Mann fürchterlich darüber

beschwerte, dass „sich die

Kirche jetzt sogar schon auf

den Advent draufsetzt.“ Sollten

wir uns tatsächlich schon zu

weit von den religiösen

Fundamenten entfernt haben,

um unsere Feiern traditionell

zu begehen? Wenn ja, dann

müssen wir zumindest schnell

neue sinnstiftende Feste und

Erzählungen finden. Denn

ohne sie ist das Leben um

einiges ärmer.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Monique

Schwitter

Die Autorin

anlässlich ihrer

Lesungen in Graz

über Quatsch mit

der Familie, den

Abschied von der

Schauspielerei

und Erinnerungen

an Graz.

Donnerstag und Freitag haben Sie im Grazer

Literaturhaus gelesen. Aber wie sieht bei Ihnen

eigentlich ein typischer Sonntag aus?

In aller Herrgottsfrüh aufstehen, Kaffee machen

und mich an den Schreibtisch setzen. An keinem

anderen Tag ist der frühe Morgen so wunderbar

ruhig. Auch ein spätes Frühstück mit der Familie

gehört dazu – und Speisen zuzubereiten, für die

unter der Woche keine Zeit ist: Obstsalat, Guacamole,

manchmal Pfannkuchen ... Es gibt aber

auch die Sonntage, an denen ein Fußballspiel ist,

dann frühstücken wir unterwegs.

Womit verbringen Sie denn Ihre Freizeit am

liebsten? Was sind Ihre Hobbys?

Ich bin gerne draußen und denke nach beim

Gehen. Hobbys? Ich mache jeden Quatsch mit

meiner Familie mit, und das mit größter Freude,

auch Dinge, die ich nie für möglich gehalten hätte.

Und dann spielt Fußball eine ziemliche Rolle,

als Spielermutter und als Fan, insbesondere

Spielanalysen nehmen zuhause viel Raum ein.

Reisen gehört natürlich auch dazu – das ist überhaupt

das Beste an der Literatur. Dank meiner

Übersetzungen bin ich in den letzten zwölf Jahren

viel weiter herumgekommen als all die Jahre

davor – und das meiste mit meinen Kindern, das

ist natürlich ein Glück.

Sie waren lange als Schauspielerin erfolgreich,

sind jetzt aber Autorin. Wie kam es dazu?

Lange Jahre habe ich beides gemacht, Theater gespielt

und geschrieben. Das sind aber beides Tätigkeiten,

die sehr zeitintensiv sind und viel Energie

verlangen. Die Literatur ist natürlich viel freier,

zeitlich, räumlich und inhaltlich, und das liebe ich

an ihr. Ich habe keinen Proben- und Vorstellungsplan,

kann überall schreiben, wann ich will, und

brauche nichts außer Ruhe. Von daher fiel mir die

Entscheidung irgendwann doch sehr leicht.

Kaffee gehört

für die Autorin,

die Donnerstag

und Freitag in

Graz im Literaturhaus

las, zum

Frühstück dazu.


KK

Einige Jahre waren Sie als Schauspielerin in

Graz aktiv, diese Woche waren Sie wieder für

Lesungen hier. Was verbinden Sie mit der Stadt?

Ich habe in Graz angefangen zu veröffentlichen.

Meine Grazer Jahre waren geprägt von einem

Gefühl von Narrenfreiheit. Ich konnte sehr viel

ausprobieren und machen, auf der Bühne und

im Schreiben. In der Literatur hat dabei Alfred

Kolleritsch natürlich eine entscheidende Rolle

gespielt. Dann auch der Droschl Verlag und der

Lektor Rainer Götz.

Haben Sie eine besondere Erinnerung?

Ich habe einige schöne Menschen kennengelernt,

die, sofern sie noch leben, noch immer

mein Leben bereichern.

Zum Schluss: Was sind die nächsten Projekte,

die für Sie anstehen?

Die Vorlesung zum Thema Liebe erscheint im

Frühling in Buchform unter dem Titel „immer

geliebt“ bei Residenz. Dann werde ich weiterschreiben

an meinem Roman und an zwei Erzählungen.

Mit etwas Glück kann ich meinen Briefwechsel

mit dem mazedonischen Dichter Nikola

Madzirov weiterführen, dafür braucht es noch

etwas Geld für die Übersetzungen.

FABIAN KLEINDIENST

Monique Schwitter, 1972 in Zürich (Schweiz) geboren. Nach

Theaterengagements im gesamten deutschsprachigen

Raum, u. a. von 2000 bis 2004 in Graz, kam sie 2005 als Ensemblemitglied

ans Deutsche Schauspielhaus Hamburg. Seit

2010 widmet sie sich ganz der Literatur. Ihre Texte und Bücher

wurden vielfach ausgezeichnet und in 15 Sprachen übersetzt.

Sie hat einen Lehrauftrag für Kreatives Schreiben an der HAW

Hamburg. Seit 2021 ist sie Präsidentin der Freien Akademie

der Künste in Hamburg.


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4 graz

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Die Armut ist auch in Graz im

Mittelstand angekommen.“

Andrea Fink, Leiterin des Sozialamts der

Stadt, angesichts der diese Woche präsentierten

Studie zur sozialen Situation in Graz.

Stadt gibt grünes

Studienautor Peter Stoppacher und

Elke Kahr bei der Präsentation KK

19 Prozent sind

armutsgefährdet

■ Eine diese Woche von Bürgermeisterin

Elke Kahr präsentierte

Studie zur sozialen

Lage in Graz zeichnet ein beunruhigendes

Bild. Demnach

leben bereits 40 Prozent der

unselbstständig Beschäftigten

an der Armutsgrenze oder

darunter, auch mit Sozialleistungen

sind 19 Prozent der

Grazer armutsgefährdet. Kahr

kündigte die Einrichtung eines

Referats für Wohnungslosenhilfe

im Sozialamt an.

Kurt Hohensinner (r.) lädt heuer

wieder zum Jugendrat.STADT GRAZ/FISCHER

Mitmachen

beim Jugendrat

■ „Wir wollen wissen, was die

Jugend denkt!“, so Jugend- und

Familienstadtrat Kurt Hohensinner.

Mit dem Jugendrat

wurde nun ein neues Projekt

etabliert, die Ergebnisse des

letzten Jahres zeigen, dass die

Jugendlichen mitgestalten wollen.

Auch heuer gibt es daher einen

„Grazer Jugendrat“ für alle

zwischen 14 und 19 Jahren. Am

6. Dezember, 16 Uhr, öffnet der

Rat seine Pforten. Anmeldung:

jugendrat@stadt.graz.at.

Vizebürgermeisterin

Judith

Schwentner

hat gut

lachen:

Gemeinsam

mit

Sportstadtrat

Kurt

Hohensinner

wurde

nach fast

zwei Jahre

langem

Hickhack

eine

Lösung für

die Skater

gefunden.

STADT GRAZ

derGrazer

Und welche Gesetzesänderung wünschen Sie sich?

„Ein Bereich im

Club, wo man

rauchen könnte,

wäre super! Ich

verstehe das

Verbot aber

durchaus.“

Luis Rodrigues,

31, Kellner

„Ein Gesetz,

das dem Tierwohl

dient, ist

immer gut. Der

Tierschutz sollte

mehr forciert

werden!“

Viktoria V., 45,

selbstständig

„Prinzipiell

wäre eine

Maskenpflicht

in den öffentlichen

Verkehrsmitteln

sinnvoll!“

Sarah Hödl, 27,

Diätologin

Blitzumfrage

„Eine gegen

Rassismus.

Außerdem

sollte was gegen

Mobbing bei

Kindern getan

werden.“

Pajk Ionela, 40,

Arbeiterin

?

ALLE FOTOS: DER GRAZER

„Für Autos

sollten Abkürzungen

durch

die Wohngebiete

am Stadtrand

gesperrt werden

– zu gefährlich.“

Thomas B., 62,

Kunsthistoriker


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz 5


TOP

STADT GRAZ/FISCHER, GETTY, ROTES KREUZ

Top-3-Reiseziel Graz

Laut AFAR-Magazin ist Graz im Jahr

2023 das drittkreativste, -köstlichste

und -erholsamste Reiseziel der Welt.

Fußgänger in Lebensgefahr

Eine Neunjährige wurde auf einem

Zebrastreifen angefahren, ein Betrunkener

krachte in ein Ehepaar.

FLOP


Licht für Markt-Skater

ABGEFAHREN. Ab

sofort dürfen die

Grazer Skater auf dem

Kaiser-Josef-Platz und

auf dem Lendplatz wieder

fahren.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Knapp zwei Jahre lang beschäftigte

das umstrittene

Skateverbot die Grazer

Stadtpolitik (siehe auch Infokasten

rechts), jetzt ist endlich eine

Lösung gefunden: Das Skaten

auf dem Kaiser-Josef-Platz und

auf dem Lendplatz ist ab sofort

wieder erlaubt. Allerdings nur zu

bestimmten Zeiten: täglich von

14 bis 21 Uhr, an Sonn- und Feiertagen

bleibt es untersagt.

Grundlage für diesen Schritt

war die Entscheidung des Landesverwaltungsgerichtes

Steiermark,

die besagt, dass Skaten

nicht allgemein an bestimmten

Plätzen verboten sein kann,

sowie ein Lärmgutachten, das

Skaten tagsüber als zulässig und

vertretbar eingestuft hat.

„Eine Lösung für alle“

„Ich bin sehr froh, dass es mit

vereinten Kräften gelungen ist,

Skaten im urbanen Raum auch

in Graz zu ermöglichen“, erklärt

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner. „Zu einer bunten

und lebendigen Stadt gehören

öffentliche Plätze, die von vielen

auf unterschiedliche Weise

genutzt werden können. Natürlich

ist es ganz wesentlich, dass

wir aufeinander Rücksicht nehmen,

deshalb geben wir auch

die Zeiten für das Skaten vor.

Ich bin zuversichtlich, dass eine

gute Lösung für alle gefunden

wurde.“ Sportstadtrat Kurt Hohensinner,

der in seiner Jugend

selbst ein passionierter Skater

war, zeigt sich mit der Regelung

ebenfalls zufrieden: „Ich bin

nach wie vor mit der Szene und

dem Verein GRÄB in gutem Austausch.

Für mich ist daher klar,

dass wir mehr und vor allem

auch moderne Skateflächen in

Graz brauchen. Gleichzeitig ist

das Thema Skaten im öffentlichen

Raum immer eines, das

polarisiert. Mein Zugang war es

dabei, immer das Miteinander

zu suchen und aufeinander zuzugehen.“

Neue Plätze für die Szene

Im Zuge der Diskussion über

das Skateverbot wurden schon

einige Projekte umgesetzt oder

geplant, um das erwähnte Miteinander

zu gewährleisten:

Bereits seit dem Vorjahr gibt

es die Möglichkeit, in der Fröhlichgasse

beim Messegelände zu

skaten, hierfür wurden gemeinsam

mit der Community sogenannte

Obstacles ausgewählt

und der Platz gestaltet.

Weiters wurde das Areal am

Bezirkssportplatz Kirschenallee

ebenfalls letztes Jahr und heuer

neu asphaltiert und die Hindernisse

adaptiert. Beim Bezirkssportplatz

Eustacchiogründe ist

auch eine Sanierung geplant und

wird gemeinsam mit der Community

umgesetzt. Rund 70.000

Euro sind dafür eingeplant.


Grazer Skateverbot

■ Im Sommer 2020 formierten

sich Anrainer des Kaiser-

Josef-Platzes gegen die Skater

und protestierten gegen den

Dauerlärm.

■ Im Frühling 2021 nahm

sich die FPÖ, damals noch

unter Vizebürgermeister Mario

Eustacchio, des Themas an und

forderte ein Skateverbot.

■ Das Verkehrsministerium

befand auf Anfrage der damaligen

schwarz-blauen Stadtregierung,

dass das Gesetz die

Angelegenheit nicht eindeutig

regle. Diese schwammige

Regelung wurde in Graz als

Verbot ausgelegt, welches im

Mai 2021 in Kraft getreten ist.

■ Nach der Gemeinderatswahl

im September 2021 und dem

Wechsel der Koalition hielten

KP, Grüne und SPÖ im Regierungsprogramm

fest, das

Skateverbot wieder aufheben

zu wollen.

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www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

K O M M E N T A R

von

Vojo

Radkovic

✏ vojo.radkovic@grazer.at

Wenn die

Pension der

Falsche einsteckt

D

ass der Postbote die

Pension bar ins Haus

bringt, hat Vorteile und

Nachteile. Der Vorteil ist, der

Pensionist bekommt das Geld

heimgeliefert und braucht nicht

auf die Bank zu gehen. Aber

Bares ist nicht immer Wahres,

wie der Fall eines „Grazer“-Lesers

zeigt (siehe Seite 14). Er

war nicht daheim, als der

Postbote klingelte. Ein Nachbar

musste gewusst haben, dass die

Pension in bar wie früher bei

den Geldbriefträgern ausbezahlt

wird. Er hat sich vorbereitet

und sich als Adressat des

Geldes ausgegeben. Der

Postler, selbst noch nicht lange

im Dienst, vertraute dem Mann

und übergab ihm gleich

zweimal das Geld. Die Post ist

nur Überbringer, Auftraggeber

ist die Bank. Das Geld war weg

und beim Nachbarn war nichts

zu holen. Der Pensionist

wandte sich an die Post-

Service stelle und an die Bank.

Doch weder Bank noch Post

sind da rechtlich ersatzpflichtig.

Der betrügerische Nachbar

wurde vor Gericht gestellt und

ist derzeit in Haft. Das Vorstrafenregister

war zu lang. Für den

Pensionisten ging es um etwas

mehr 1500 Euro. Bei den meist

kleinen Pensionen ist das viel

Geld, Geld, das schon ein Jahr

lang fehlt. Zum Glück war man

bei der Post jetzt in vorweihnachtlicher

Stimmung und

ersetzt dem Pensionisten das

Geld. Das ist eine schöne

Lösung und keineswegs

selbstverständlich.

Rekord: Graz ist im

Weihnachtsfieber

Auch zur Eröffnung der Eiskrippe kamen hunderte Schaulustige, der Landhaushof war vollgestopft.

IHR KINDERLEIN KOMMET. Die Innenstadt lebt wieder. Am ersten Adventwochenende

kamen 182.000 Menschen in die City und damit so viele wie vor

Corona, am Samstag gab es mit 75.000 Besuchern überhaupt einen Rekord.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

182.000 feierten den Adventbeginn

Zwei Coronajahre lang

kam in der Innenstadt im

Advent nur mäßige Vorweihnachtsstimmung

auf. Doch

diese Zeiten sind vorbei, wie

die Frequenzerhebung mit aktuellen

Daten zeigt: Der vom

Holding Graz Citymanagement

organisierte Advent in Graz

lockte allein am heurigen ersten

Advent wochenende (Freitag,

25. November, bis Sonntag, 27.

November) insgesamt 181.810

Menschen in die Innenstadt und

damit erstmals wieder mehr als

im Jahr 2019 (181.670). Der erste

Adventsamstag brachte mit

74.650 Besuchern überhaupt einen

neuen Rekord (im Vergleich

zu 2019: 68.390).

Spannend auch die Herkunft

der Gäste aus dem Ausland: Waren

vor Corona die meisten Besucher

noch aus Kroatien und

Ungarn, so kamen heuer die

meisten Besucher aus Deutschland

und Slowenien (siehe Infokasten

rechts).

Handel profitiert

„Die Innenstadtwirtschaft und

die vielen Händler profitieren

besonders jetzt von der höheren

Frequenz, traditionell das

Hauptgeschäft des Jahres“, zeigt

sich Wirtschaftsstadtrat Günter

Riegler erfreut. „Es ist toll, dass

wir viele nationale, aber auch

internationale Gäste begrüßen

können. Mein Dank gilt den

Partnern des Advent in Graz, die

wesentlich zur Belebung der Innenstadt

beitragen.“

STADT GRAZ/FOTO FISCHER

Advent-Gäste

■ 9,6 Prozent der Gäste am ersten

Adventsamstag kamen aus

dem Ausland. Die Top-10-Herkunftsländer

sind folgende:

1. Deutschland

2. Slowenien

3. Bosnien und Herzegowina

4. Kroatien

5. Ungarn

6. Italien

7. Rumänien

8. Tschechien

9. Kasachstan

10. Schweiz

■ Die durchschnittliche

Aufenthaltsdauer beträgt zwei

Stunden und 17 Minuten.

■ Um 17 Uhr waren ca. 17.000

Menschen in der Innenstadt.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo

bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian

Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Mirella Kuchling (0664/80 666 6890), Redaktions-Fax-

DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (0664/80 666 6848), Robert Heschl

(0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | Victoria Purkarthofer (0664 / 80 666 6528) | OFFICE MANAGEMENT & PR-REDAKTION: Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | PRODUKTION: Burkhard Leitner |

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www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

650.998 Bescheide der Corona Task Force:

„Unsere Arbeit hat

Stellt 50 Karten zur Verfügung: Stadtrat

Kurt Hohensinner. GRAZER VOLKSPARTEI

Grazer VP lädt

ins Next Liberty

■ Seit 2007 versucht die Grazer

Volkspartei rund um VP-

Stadtparteiobmann Kurt Hohensinner

den Grazer Familien

einen Tag schenken, an dem die

Kinder gut betreut sind und die

Eltern in Ruhe ihre Einkäufe

erledigen können. Am Freitag,

16. Dezember, stellt man daher

insgesamt 50 Karten für die Vorstellung

von „Der Zauberer von

Oz“ um 17 Uhr im Next Liberty

zur Verfügung. Anmeldung

ab 5. Dezember, 8 Uhr, unter

Tel. 0 664/88963821.

Nach dem Testen begann erst die Arbeit für die Grazer Corona Task Force.

Bettina Kropf

KK, STADT GRAZ/FISCHER

Spielplatz wird neu gestaltet

GRÜN. Der Kinderspielplatz Augasse wird mit etlichen kleineren Naschobstbäumen und Sträuchern

sowie einem Trinkbrunnen an die Klimawandelbedingungen angepasst. Kostenpunkt: 37.000 Euro.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Am morgigen Montag beginnen

die Pflanzungsarbeiten

beim Kinderspielplatz

So soll der fertige kleine

Park aussehen. GRÜNRAUMPLANUNG

in der Augasse. Eigentlich hatte

die FPÖ im Bezirksrat dort nur einen

Trinkbrunnen gefordert. „Gemäß

dem Grundsatzbeschluss

klimagerechte Stadtentwicklung

und dem Auftrag der zuständigen

Referentin Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner, Klimawandelanpassungs-

und -schutzmaßnahmen

in allen Projekten mitzunehmen,

haben wir bei der

Prüfung festgestellt, dass massiver

Bedarf nach Beschattung und

Strukturierung des Kinderspielplatzes

besteht“, berichtet Nana

Pötsch aus der Grünraumabteilung.

Deshalb wird das gesamte

kleine Areal nun neu gestaltet.

Zusätzlich zur bestehenden

Haselnuss und Eiche werden

sechs Naschobstbäume (Blutpflaumen

und Felsenbirnen)

sowie verschiedene Beeren in

einer Hecke sowie drei Sträucher

gepflanzt. Dazu kommen Schilf

und Sitzsteine. „Riesige Bäume

können aufgrund von Hochspannungsleitungen

nicht gepflanzt

werden. Und es ist auch kein riesiger

Park, aber ein gutes Beispiel,

wie man vorhandene Flächen gut

an Hitze und Klimawandel anpassen

kann“, so Pötsch.

In Summe werden 37.000 Euro

investiert. 13.500 Euro entfallen

auf den Trinkbrunnen, der aufgrund

der Witterungsbedingungen

ebenso wie ein Weidentunnel

erst im Frühjahr installiert

wird. Die restlichen 23.500 Euro

werden für die Bepflanzung

inklusive Anwuchs- und Entwicklungspflege

ausgegeben.

Beauftragt wurde Garten- und

Landschaftsbau Smaragdgrün.

Anrainerideen

Die Sorgen von Anrainern, was

Lärm und Beschattung anbelangt,

konnten mit den Plänen

ausgeräumt werden. Außerdem

soll die von ihnen eingebrachte

Idee zu beschatteten Sitzmöglichkeiten

aufgegriffen werden,

wenn die Neupflanzungen angewachsen

sind.


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz 9

niemand gesehen“

STARK. Die Corona Task

Force der Stadt zieht

eine erste Bilanz des

extremen Arbeitsaufwands

der letzten Jahre.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Die vergangenen Pandemiejahre

brachten viele

Menschen an ihre Belastungsgrenze.

Seitens des Gesundheitsamts

der Stadt Graz zieht man

nun eine Bilanz des Arbeitsaufwands

in der städtischen Corona-

Koordination – mit beeindruckenden

Zahlen: Insgesamt wurden

bis 30. September 2022 650.998

Bescheide im Zusammenhang mit

Corona ausgestellt, 271.729 davon

waren Absonderungsbescheide

(305.151 waren rein interne sogenannte

„Systembescheide“, etwa

zum Abschluss von Fällen).

Statt Preise sind unsere ehemaligen Verkaufspreise

16-Stunden-Tage

„Die Corona-Pandemie brachte

die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes

mehr als zwei Jahre lang an

die Grenzen ihrer Belastbarkeit“,

berichtet auch Gesundheitsstadtrat

Robert Krotzer. Das bestätigt

Bettina Kropf, die eine der ersten

Mitarbeiter der Grazer Corona

Task Force war: „Wir sind ins

kalte Wasser geworfen worden.“

Die Belastung sei massiv gewesen,

16-Stunden-Arbeitstage waren an

der Tagesordnung: „Ohne unsere

Familien wäre das nicht möglich

gewesen – dafür möchte ich mich

bedanken. Alle Partner, alle Mütter,

alle Omas haben mitgeholfen.“ An

einem Abend habe man zu sechst

20.000 Bescheide verschickt. „Diese

Arbeit hat nie jemand gesehen, weil

sie nur im Hintergrund passiert ist.“

Dabei wurden die Benachrichtigungen

nach Testergebnissen

verschickt, man war in ständiger

Absprache mit Amtsärzten und

Geschätzte „Grazer“-LeserInnen!

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Tracern, musste bei unvollständigen

Angaben an der Teststation

nachtelefonieren und vieles mehr.

„Aber wir haben die größte Aufklärungsquote

geschafft“, freut

sich Kropf, auch bei der Cluster-

Rückverfolgung. Etwa im Fall einer

Grazer Disko: „Da haben wir bei

über tausend Gästen angerufen,

mündlich abgesondert und Kontaktpersonen

abgefragt.“


Corona-Bescheide

■ 137.153 Absonderungen von

Infizierten

■ 55.400 Bescheide für K1-Kontaktpersonen

■ 11.511 Bescheide für K2-Kontaktpersonen

■ 64.293 Verdachtsfallbescheide

■ 551 Aufhebungsbescheide

■ Hier nicht genannt: Altbescheide,

mündliche Bescheide,

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10 graz

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

In Vorträgen,

aber auch in

Workshops

wird in Schulen

von der Polizei

Präventionsarbeit

geleistet.

Jugendliche

erfahren von

möglichen

Konsequenzen,

erlernen Handlungsmöglichkeiten

abseits

von Gewalt und

mehr. GETTY, LPD STMK/

MARTINELLI

Gewaltprävention an Schulen:

Evelyn Trattner

Hilfe suchen, darüber

reden, Folgen kennen

WICHTIG. In unserer neuen Reihe beschäftigen wir uns mit dem Themenkomplex der Gewalt an und unter

Kindern und Jugendlichen. Die Polizei setzt stark auf Prävention an Schulen – wir werfen einen Blick darauf.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Eine Reihe brutaler Überfälle

unter Jugendlichen regte in

Graz zuletzt auf – kurz nach

einem „Grazer“-Artikel konnte die

Polizei Verdächtige festnehmen.

Die Fälle zeigten auch, dass sich

viele Grazer Sorgen um die Sicherheit

von Jugendlichen machen. In

einer Reihe wollen wir nun informieren,

Ängste nehmen und auf

Angebote aufmerksam machen.

Seitens der Grazer Polizei setzt

man, neben den Ermittlungen im

Ernstfall, auch stark auf Präventionsarbeit

an Schulen. Bei den

jüngsten Vorfällen sei unter anderem

eines aufgefallen, berichtet

Polizeisprecher Markus Lamb:

„Diese Überfälle waren am helllichten

Tag, an stark frequentierten

Örtlichkeiten – aber es hat niemand

um Hilfe gerufen.“ Das sei auch ein

Aspekt, an dem man an den Schulen

ansetze, berichtet Chefinspektorin

Evelyn Trattner, Leiterin der

Kriminalprävention in Graz. Mit

ihrem Team versucht sie, schon in

Volksschulen aufzuklären, etwa im

Zuge des Projekts der „Kinderpolizei“.

„Dabei stellen wir uns vor, berichten

über die Einsatzgebiete der

Polizei und machen eine präventive

Rechtsaufklärung.“ Kinder werden

informiert, wann man strafmündig

wird – und was passieren kann,

wenn man sich an Handlungen wie

Sachbeschädigung oder Diebstahl

beteiligt.

Ein wichtiger Bereich sei es aber

gerade auch, zu erklären, wie man

sich in Krisensituationen verhält.

Etwa, wenn man plötzlich von

einer fremden Person festgehalten

wird – oder eben von anderen

Jugendlichen geschlagen. „Laut

schreien, andere Menschen persönlich

ansprechen, um Hilfe bitten

– und vielleicht schon vorab

die Straßenseite wechseln, wenn

man ein ungutes Gefühl hat“, erklärt

Trattner.

Als Kinderpolizisten sollen sie

nach einer Abschlussprüfung

selbst zum Vorbild werden.

Richtig reagieren

Die Präventionsarbeit der Polizei

geht nach der Volksschule aber

noch weiter, wie Trattner berichtet:

„Wir bauen da stufenweise auf.“ Ab

der 5. Schulstufe setzt man etwa

auf das Projekt „Under 18“. „Dabei

werden auch Lehrer und Eltern mit

in die Verantwortung genommen“,

berichtet Trattner. Deshalb beginnt

das Projekt immer mit einem

Elternabend, denn „die Eltern sollen

den Inhalt am Leben erhalten,

wenn die Polizei weg ist“, so die Expertin.

Konkret gebe es dabei drei

Schwerpunkte.

☞ „All Right – Alles was Recht

ist“, ein Gewaltpräventionsprogramm.

In insgesamt 13 Unterrichtseinheiten

geht es auch darum,

Konsequenzen des eigenen

Verhaltens zu erkennen. „Wir versuchen

auch Handlungsstrategien

mit den Kindern zu erarbeiten“,

so Trattner. „Wenn ein Fünftklässler

beispielsweise in die Situation

kommt, dass er angepöbelt wird,

soll er andere Handlungsmöglichkeiten

kennen, als zuzuschlagen.“

☞ Click & Check: Das zweite

Programm widmet sich vor allem

den Gefahren des Internets – Datenschutz,

Privatsphäre

und Co.

☞ Look@your.Life:

Dabei sieht man sich große Lebensbereiche,

Klasse, Party, Timeout

sowie Schule und Familie, an.

Gerade die Freizeit sei ein wichtiger

Faktor, wie Trattner betont: „Viele

Jugendliche wissen nicht mehr,

wie sie ihre Zeit ohne ihr Handy

verbringen können.“ Eine Möglichkeit

sei ein „Verzichtsvertrag“, nach

dem etwa für ein Wochenende

aufs Handy verzichtet wird. Auch

das sei für die Kriminalprävention

wichtig. „Denn wenn Jugendliche

nur noch online leben, kann es

schnell passieren, dass man in eine

falsche Welt abrutscht“, so Trattner.

Der Umgang mit Alkohol und Aufbau

von Zivilcourage sind ebenfalls

Teile des Projekts.

Eltern gefragt

Für Eltern sei wichtig, sich der eigenen

Vorbildwirkung bewusst zu

sein. Und: „Ganz entscheidend ist

ein Vertrauensverhältnis mit dem

Kind. Das Gefühl zu geben: ‚Ich bin

bei dir, ich verstehe dich und wir

schauen, dass wir das lösen‘.“

www.grazer.at

präsentiert


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz 11

Kostenloses Hundetraining

WAU. Ab kommendem Sonntag bietet die Stadt Graz auf Initiative von Tierschutzstadträtin Claudia

Schönbacher ein professionelles Training auf der Hundewiese am Rosenhain. Die Teilnahme ist kostenlos.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Auf Hundewiesen kommt

es immer wieder zu Konflikten:

Bellende oder

dominante Hunde lösen dann

oft auch Streits zwischen den

Haltern oder mit Anrainern aus.

„Die Stadt Graz leistet sich eine

Tierschutzstadträtin. Da muss

man auch ein Service bieten“, so

Claudia Schönbacher. So hatte

sie die Idee, ein kostenloses Beratungsservice

auf Hundewiesen

anzubieten. Hundetrainerin

Nadja Steiner von „Begleittier“

konnte für das Projekt gewonnen

werden.

Kommenden Sonntag (11. Dezember)

geht es für acht Wochen

auf der Hundewiese am Rosenhain

los: Von 9.30 bis 11.30 Uhr

kann jeder Hundehalter ohne

Voranmeldung einfach vorbeikommen.

Steiner gibt dann Tipps,

wie man beispielsweise sehr

aufgeregte Hunde dazu bringen

kann, eine Pause zu machen, wie

man verhindert, dass das eigene

Tier ein anderes belästigt, usw.

Zunächst finanziert man das

Projekt auf Honorarbasis über

das Fachbudget des Veterinärreferats.

Die Kosten belaufen

sich auf 40 Euro pro Stunde, also

80 Euro pro Woche und insgesamt

640 Euro. Danach möchte

man sich um gesonderte finanzielle

Mittel bemühen. Zuletzt

sei das Budget des Tierschutzressorts

von 100.000 auf 28.000

Euro gekürzt worden. Die „Hundesteuer“

wieder einzuführen,

ist für Schönbacher aber kein

Thema. „Die Kosten für den Verwaltungsaufwand

waren höher

als die Einnahmen!“

Hundetrainerin Nadja Steiner (l.) mit Tierschutzstadträtin Claudia Schönbacher

und zwei ihrer „Lehrlinge“ am Grazer Rosenhain

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www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

Arbeit ist für alle

Menschen ein

Thema, egal ob

mit oder ohne

Behinderung.

Thomas Hauk

hat seinen

Traumjob bereits

gefunden: Er ist

ein vollwertiges

und offensichtlich

glückliches

Mitglied im Team

des Ristorante

Paradiso. BBRZ,

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Inklusion am Arbeitsmarkt

BESCHÄFTIGUNG. Menschen mit Behinderung bereichern das Arbeitsumfeld. Das wissen viele

Firmen und setzen bereits darauf. Die Projekte SMaRT und step by step II bauen dabei die Brücke.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Fachwissen

Firmen sind froh, Talente zu finden,

auch wenn das Miteinander

sozial ein bisschen anders wird.

„Man braucht keine Angst

zu haben, es ist eine Bereicherung“,

betont der

Regionalleiter, „man

hat nur auf die Rahmenbedingungen

zu

achten.“ So unterstützt

ein persönlicher Buddy

bei der Integration

in die Firma, speziell bei der sozialen.

„Wichtig ist, die Belegschaft

zu informieren, dass jemand nicht

unfreundlich ist, nur weil er nicht

an jeder Geburtstagsfeier teilnimmt.“

Andreas Schröck betont:

„Die Suche nach Fachkräften ist

speziell für diese Zielgruppe gewinnbringend.“

Eine der ersten

Gruppen hat übrigens von sich

aus eine Selbsthilfegruppe ge-

Sehr viele Menschen im

Autismus-Spektrum denken,

sie wären allein in ihrer

Erlebnis- und Erfahrungswelt“,

weiß Andreas Schröck vom Beruflichen

Bildungs- und Rehabilitationszentrum,

kurz BBRZ. Im

Rahmen des im Jahre 2021 mit

Unterstützung der Stadt

Graz ins Leben gerufenen

Projekts SMaRT wird

diesen Menschen die

Möglichkeit geboten,

sich mit ihren Fähigkeiten

und Kenntnissen

am Arbeitsmarkt Andreas Schröck

einzubringen. „Ausbildungstechnisch

sind Autisten

superfit“, so der Regionalleiter

Region Süd des BBRZ, „sie verfügen

auch über ungewöhnliche

Studienkombinationen wie Chemie

und Jura.“ Trotzdem scheitern

sie im Berufsleben nur allzu oft.

SMaRT hilft dabei, Menschen im

Autismus-Spektrum und passende

Firmen zusammenzubringen.

Von 24 Projektteilnehmern konn-

ten bislang 17 direkt an einen Arbeitsplatz

bzw. an eine Lehrstelle

vermittelt werden. Mehr als acht

Personen können im Moment allerdings

nicht gleichzeitig betreut

werden.

gründet. Sie nennt sich „Die Autistiker“.

Selbstwert

„Den Anfang“, so erinnert sich

Rudolf Rux, Bereichsleiter bei

der Lebenshilfen Soziale Dienste,

„machte ein Projekt über den

Europäischen Sozialfonds in Kooperation

mit der Stadt Graz.“

Vier Menschen, die bis dahin als

nicht arbeitsfähig galten,

konnten damals bei der

Stadt beschäftigt werden.

„Was das für ihren

Selbstwert bedeutet,

kann man sich

vorstellen“, freut sich

Rux. Derzeit werden

zehn Personen im Rahmen

des Projekts step by step II

beschäftigt. Sie sind bei der Lebenshilfe

angestellt und arbeiten

in unterschiedlichsten Bereichen,

vom Kindergarten über die

Gastronomie bis hin zum Handwerk.

„Der Vorteil ist, dass wir

Menschen nach ihren Interessen

und Fähigkeiten vermitteln können“,

so Rux. Angesetzt wird bereits

am Übergang von der Schule

Rudolf Rux

zum Berufsleben, Coaches weisen

den betreffenden Jugendlichen

den Weg. „Wir unterstützen

bei der Suche nach dem Arbeitsplatz,

beraten Unternehmen und

begleiten alle intensiv beim Einschulungsprozess.“

Vorreiterin

Rudolf Rux freut sich, dass die Zusammenarbeit

mit der Stadt so erfolgreich

ist: „Wir merken,

es gibt ein großes Interesse

bei Firmen, die händeringend

nach Arbeitskräften

suchen.“

Wesentlich mehr Menschen

mit Behinderung

haben jetzt die Chance,

eine Beschäftigung zu

finden. Eine Vorreiterin in Sachen

Inklusion arbeitet in der Grazer

Stadtbibliothek. Seit 2019 ist sie an

Bord und strahlt: „Es gefällt mir

sehr gut, ich habe mich so richtig

eingelebt!“ Sie ist auch stolz darauf,

ihr eigenes Geld zu verdienen,

und wünscht sich, dass andere,

die sind wie sie, dieselbe Chance

erhalten, denn „eine Arbeit zu haben

ist das Wichtigste im Leben“.

DIESER BEITRAG WURDE VOM SOZIALAMT DER STADT GRAZ FINANZIELL UNTERSTÜTZT

UND UNTER WAHRUNG DER VOLLEN REDAKTIONELLEN UNABHÄNGIGKEIT ERSTELLT.


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz 13

Schließung nach 70 Jahren

ABSCHIED. Ein weiterer Grazer Traditionsbetrieb nimmt den Hut: Mit Ende des Jahres sperrt der

„Loden Fürst“ am Grieskai zu. Seit 1952 wurden dort Trachten und Jagdbekleidung hergestellt.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Am Montag wurden Hans-

Wilhelm und Christine

Fürst von Landeshauptmann

Christopher Drexler mit

dem Josef-Krainer-Heimatpreis

geehrt. Dabei fühlt sich diese Würdigung

wie ein Abschluss an, denn

die beiden Inhaber des „Loden

Fürst“ am Grieskai verabschieden

sich in die Pension. Mit Ende

des Jahres werden die Verkaufsräumlichkeiten

nach 70 Jahren

geschlossen, bis Ende Juni arbeitet

man dann in der Produktion noch

die vielen Aufträge ab. Das Traditionsunternehmen

bietet Loden,

Trachten und Jagdbekleidung in

Einzelanfertigung an. 1970 übernahm

Hans Fürst den Betrieb im

Alter von 21 Jahren von seinem Vater.

„Jetzt sind wir aber keine Teen-

ager mehr“, muss sich der Unternehmer

eingestehen – obwohl er

noch immer gerne arbeitet. „Wir

mieten die Räumlichkeiten ja von

der Jüdischen Gemeinde. Die hätte

sie nun gerne für Büros zurück.

So hat es sich ergeben, dass meine

Frau und ich uns in die Pension

verabschieden.“

Trotzdem hoffen die beiden

noch auf einen Nachfolger, der die

maschinelle Ausstattung, aber vor

allem auch das Know-how übernimmt.

„Wir sind da gerade in Gesprächen

mit einem namhaften

Unternehmen“, verrät er. „Aber

auch wenn sich ein paar junge

Leute finden würden, die weitermachen

möchten, würden wir

uns freuen. Wichtig ist, dass das

Handwerk nicht verloren geht!“

The Loom

Ihr Unternehmen erst gegründet

haben dagegen Herti Grossauer-Widakovich

und Katharina

Schlager. Die Gastronomin und

die Brillendesignerin haben sich

zum Schmucklabel „The Loom“

zusammengetan. Unter dem

Geschäfts

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Motto „Two of a kind“ kreieren

sie maßangefertigten Schmuck

aus recyceltem Gold. Die extravaganten

Ringe haben zwei Seiten

und können gewendet werden.

Der „Loden Fürst“ am Grieskai wird geschlossen. Die beiden Inhaber hoffen

noch auf einen Nachfolger, der Maschinen und Know-how übernimmt. STREET VIEW

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14 graz

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

Jetzt kann er wieder lachen: Dem Grazer Erwin Schweinegger wurde übel

mitgespielt, dank der Post bekommt er sein Geld ersetzt.

KK

Pension kassierte Nachbar:

Geld war weg, Post kulant

DREIST. Die Pension kam mit der Post. Ein Nachbar

kassierte zweimal das Geld. Post zeigt sich kulant.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Dem Grazer Erwin

Schweinegger wird die

Pension jedesmal vom

Postboten ausbezahlt. Das sollte

auch im November und Dezember

2021 so sein. Allerdings kam

für beide Monate kein Geld. Der

Pensionist wartete und wartete,

fragte schließlich nach, was da

los sei. Schweinegger: „Von der

Post sagte man mir, die Pension

sei schon längst an mich ausgezahlt

worden.“ Die Sache wurde

zum Kriminalfall.

Markus Leitgeb, Pressesprecher

der Post: „Hier hat unser

Zusteller, wie auf der Zahlungsanweisung

angeführt, die richtige

Adresse aufgesucht. Die Wohnung

wurde ihm vom vermeintlichen

Empfänger geöffnet, der

sich ihm gegenüber auch als solcher

ausgab und ihm falsche Dokumente

vorlegte. Unser Zusteller

wurde also schwer getäuscht und

es war ihm keinesfalls ersichtlich,

dass es sich hierbei nicht um

Herrn Schweinegger handelt. Das

wurde auch im Gerichtsverfahren

so festgehalten.“ Die Polizei nahm

den Nachbarn fest, in der Ver-

handlung wurde der Mann, der

auch etliche Vorstrafen aufwies,

zu acht Monaten unbedingt

verurteilt und sitzt zurzeit noch

in Haft. Schweinegger wollte

aber, es war mittlerweile Sommer

2022, sein Geld zurück und

wurde von der Bank zur Post

und wieder zurück zur Bank geschickt.

Keiner konnte helfen.

Keiner wollte bislang zahlen.

Die Post, so Leitgeb, ist hier

nur Zusteller und Dienstleisterin

im Auftrag der Bank, die

auch die Auszahlung verbucht.

Im Gerichtsverfahren wurde

Schweinegger der vom Täter

betrügerisch angenommene

Geldbetrag, es geht um insgesamt

1600 Euro, zugesprochen.

Der Pensionst könnte gegen den

Täter ein Exekutionsverfahren

einleiten.

Weihnachts-Kulanz

Good News zuletzt: „Im Hinblick

auf die kommende Weihnachtszeit,

und um Herrn

Schweinegger helfend entgegenzukommen,

werden wir eine

Kulanzlösung prüfen, die so

aussehen könnte, dass der Grazer

Pensionist sein Geld von der

Post ersetzt bekommt.“

Keine Christbäume in

Andritz und Leonhard

SCHADE. Zwei Bezirke müssen auf beleuchtete

Christbäume verzichten. ÖVP kritisiert KPÖ.

Von Verena Leitold & Tobit Schweighofer

redaktion@grazer.at

Ich muss euch sagen, es weihnachtet

sehr! Aber nicht überall

in Graz. Denn in den Bezirken

Andritz und St. Leonhard

gibt es heuer erstmals seit vielen

Jahren keinen Christbaum.

„Dass christliches Brauchtum

und Weihnachten in der Ideologie

der Kommunisten keine

Rolle spielt, ist die Privatangelegenheit

der jeweiligen Funktionäre.

Wenn das aber nun der Bevölkerung

aufgedrängt wird und

man deswegen auf liebgewonnene

Tradition und Weihnachtsstimmung

im Bezirk verzichten

muss, ist das inakzeptabel und

ein Offenbarungseid der KPÖ-

Bezirksverantwortlichen“, so die

Andritzer Bezirksvertreter der

Volkspartei Andreas Molnar

und Johannes Obenaus.

Bezirksvorsteherin Karin Reimelt

erklärt die Situation ein bisschen

anders: „Der Christbaum

samt Beleuchtung am Andritzer

Hauptplatz wurde immer vom

Wirtschaftsverein ,Wir Andritzer‘

beantragt. Heuer wurde kein

Antrag für den Baum, sondern

nur für die Beleuchtung gestellt.

Diese wurde immer mit tausend

Euro durch den Bezirksrat subventioniert.

Heuer wollte man

plötzlich 5964 Euro – das wäre

ein Drittel unseres Budgets gewesen!“

Nur die ÖVP stimmte dafür.

Außerdem weist Reimelt darauf

hin, dass sie extra eine außerordentliche

Sitzung des Bezirksrats

einberufen habe, da der Antrag

für die November-Sitzung zu spät

kam. „Alternativideen, wie etwa,

kleine lebende Christbäume mit

Schmuck aufzustellen, kamen

nicht an“, bedauert sie. „Wir hätten

gerne eine Lösung gefunden.

Nächstes Jahr werden wir uns etwas

anderes überlegen!“

Kaiser-Josef-Platz

Auch in St. Leonhard möchte

man es nächstes Jahr anders machen.

Der Christbaum am Kaiser-

Josef-Platz wurde bisher vom

ehemaligen Bezirksvorsteher

Molnar über die GBG organisiert.

Aufgrund eines längeren krankheitsbedingten

Ausfalls einer

Mitarbeiterin sei das heuer nicht

möglich gewesen. „Nächstes Jahr

werden wir das selbst organisieren.

Eventuell mit Strohsternen

vom Odilieninstitut“, so Bezirksvorsteher

Andreas Nitsche.

In den letzten Jahren gab es am Andritzer Hauptplatz immer einen

leuchtenden Christbaum (Foto aus dem Jahr 2020). Heuer nicht. WIR ANDRITZER


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

anzeige graz 15

Immobilienausblick 2023: Was braucht der Mensch? Was braucht der Markt? Ing. Gerald Gollenz, Obmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder.

Nächstes Jahr bleibt alles anders

SHUTTERSTOCK, FISCHER

Ausblick. Die heimische Immobilienbranche sieht aktuell spannenden Zeiten entgegen.

Auf der einen Seite steht der

Immobiliensektor vor massiven

Veränderungen des

Marktumfeldes, auf der anderen

Seite sind Immobilien gerade in

Krisenzeiten ein verlässlicher

und sicherer Hafen. Fachgruppenobmann

Gerald Gollenz gibt

einen Ausblick auf das kommende

Jahr.

Herr Gollenz, die Herausforderungen

für Käufer von Immobilien und Investoren

werden größer. Wo liegen die

Knackpunkte?

G. Gollenz: „Zum einen wird das

wirtschaftliche Umfeld zunehmend

schwieriger und zum anderen

haben sich die Rahmenbedingungen

für die Kreditvergaben

seitens der EZB und der Nationalbank

deutlich verschärft. Dieser

Cocktail an Fallstricken führt

dazu, dass Immobilien im Zuge

der Projektierung immer schwieriger

kalkuliert werden können.

Es ist derzeit fast sinnlos, im

Zuge der Planung einen endgültigen

Preis nach Fertigstellung zu

nennen. Darüber hinaus steigen

nicht nur die Zinsen, sondern

auch der Zugang zu einer Kreditfinanzierung

wird immer steiniger.“

Was bedeutet das für den Käufer?

G. Gollenz: „Während eine geforderte

Eigenmittelquote von 20

% noch nachvollziehbar ist, so

ist natürlich nicht einzusehen,

warum eine Bestandsimmobilie,

die man derzeit noch bewohnt,

nicht als Eigenkapital gewertet

wird. Und auch ein Limit von 40

% des Haushaltseinkommens

für die monatliche Kreditrate

hängt wohl hauptsächlich davon

ab, wie hoch dieses Einkommen

überhaupt ist und wie viele Personen

im Haushalt davon leben

müssen.“

Was ist also zu tun?

G. Gollenz: „Wir müssen die Politik

darauf drängen, diese Rahmenbedingungen

den Lebensverhältnissen

der Menschen anzupassen,

um es gerade jungen Familien

auch in Zukunft möglich zu machen,

eine Immobilie zu erwerben

und so auch einen Vermögensaufbau

zu planen. Es kann nicht

sein, dass sich nur mehr jene

Leute Immobilien leisten können,

die ohnehin schon genügend

Geld haben und zur Elite der Reichen

und Erben zählen.“

Wie sieht es mit den ökologischen Kriterien

in Zukunft aus? Wird man den

Verbrauch von Flächen einschränken

müssen? Wird es genügend Wohnraum

geben?

G. Gollenz: „Der Immobiliensektor

hat immer schon im Zeichen der

Vernunft und der Nachhaltigkeit

gehandelt. Wir müssen aber auch

hier die Zeichen der Zeit erkennen

und die Rahmenbedingungen

und Richtlinien anpassen. Ich erinnere

mich noch gut, als man

für ein Hochhaus in Graz oder für

eine Aufstockung bestehender

Gebäude als Gottseibeiuns diskreditiert

wurde. Später hat sich

dann herausgestellt, dass eine

Nachverdichtung im vernünftigen

Ausmaß nicht nur den Flächenverbrauch

einschränkt, sondern

auch hinsichtlich des Energieund

Ressourcenverbrauchs

Sinn macht. Leider sind wir jetzt

wieder mit Vorschlägen der Politik

konfrontiert, die das Bauen

schwieriger und das Wohnen teurer

machen.“

Was meinen Sie?

G. Gollenz: „Der Entwurf der neuen

Bebauungsdichteverordnung

des Landes Steiermark sieht vor,

dass nicht nur außenliegende

Erschließungen, sondern auch

Balkone, die über 1,5 Meter hinausragen,

zur Dichte zählen. Da

wird vollkommen am Markt vorbei

reguliert. Denn gerade seit den

Zeiten von Corona werden große

Freiflächen ja immer wichtiger.

Mit diesen Regelungen verliert

jedes Projekt wertvolle Wohnnutzfläche,

wodurch sich eine

Wohnung gleich einmal um 10 %

verteuert.“

Gibt es einen Wunsch ans neue Jahr?

G. Gollenz: „Den gibt es tatsächlich

und er lautet ‚Dialog’. Wir

möchten mit den verantwortlichen

Stellen der öffentlichen

Hand, den Versorgern, der kommunalen

Infrastruktur und den

Branchenpartnern im Gespräch

bleiben und gemeinsam an

konstruktiven, innovativen und

nachhaltigen Lösungen für die

Zukunft unseres Landes und der

Menschen arbeiten. Die gewerblichen

Bauträger, Makler und

Hausverwalter stehen dafür bereit.“

„Die Immobilienbranche

braucht Innovation

und Veränderung, um

die Nachhaltigkeit der

Investments zu bewahren.“

Ing. Gerald Gollenz, Obmann

der Immobilien- und

Vermögenstreuhänder der WKO

Steiermark


graz

16 www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

Alarm an Grazer Schulen

Kinder kauen

Nikotinbeutel

GEFÄHRLICH. Sie werden als harmlose Lifestyle-

Produkte präsentiert, sind aber ein die Gesundheit

gefährdendes Suchtmittel. Viele Schüler schieben sich

die Beutel in den Mund, ihr Konsum ist bis dato legal.

Sie sind klein, passen in jede

Backentasche, qualmen

nicht und sind derzeit im

Kommen: Nikotinbeutel. Auf

vielen Wiesen liegen die kleinen

weißen Beutel herum, so geschehen

im Grazer Bezirk Mariatrost,

wo die Bezirksvorsteherin Astrid

Wlach darauf aufmerksam wurde.

„Im Gespräch mit Lehrern

und Schülern stellte ich fest, dass

es für die Schüler völlig normal

ist, diese kleinen Beutel zu konsumieren,

und dass es offenbar keinerlei

Problembewusstsein gibt“,

wundert sie sich.

Im Gegensatz zu Snus, ein Ta-

bakprodukt, das ebenfalls über die

Mundschleimhaut konsumiert

wird, unterliegen Nikotinbeutel

bislang keinem Werbeverbot.

Der Grund: Sie enthalten keinen

Tabak, sondern bestehen aus einem

Pulver aus Pflanzenfasern,

Feuchthaltemitteln, Aromen und

Nikotin. Als „Easy to hide“-Produkt,

immerhin sieht niemand,

wenn man sie konsumiert, stellen

die Beutel einen neuen Trend am

Markt dar.

Zahlen, wie viele Jugendliche

bislang Konsumenten sind, gibt

es keine. Sascha Lang von „betrifft

abhängigkeit und sucht“, kurz

Nikotinbeutel sind noch nicht gesetzlich erfasst. Für sie gelten daher

weder Produktregulierungen noch Werbe- oder Sponsoringverbote.

b.a.s.: „Es ist gar nicht möglich,

das abzuschätzen, da die Behandlungsbedürftigkeit

nicht gegeben

ist.“ Das bedeutet, dass es keine

drastischen Rückmeldungen gibt,

denn wegen eines kleinen Beutels

kommt bis dato niemand zur

Suchtberatung.

Waltraud Posch von VIVID, der

Fachstelle für Suchtprävention,

hat erst im September ein Factsheet

zum Thema zusammengestellt.

„Wir wollen das nicht skandalisieren,

raten Schulen aber, es

ernst zu nehmen.“ Angesprochen

vom Produkt fühlen sich laut

GETTY

Posch vor allem junge Männer

im Alter von 18 bis 29 Jahren.

„Nikotinbeutel sind Suchtmittel“,

betont sie, denn „der Stoff, der im

Tabak süchtig macht, ist Nikotin“.

Und Nikotin zählt bekanntlich

zu den am schnellsten abhängig

machenden Substanzen. Wie viel

man letztlich davon aufnimmt, ist

schwer zu bestimmen, da auf nur

einem Drittel der Beutel der Nikotingehalt

eindeutig deklariert ist.

☞ Kostenlose Hilfe für Betroffene:

Rauchfrei-Telefon,

0800/810 013 bzw. www.rauchfrei.at


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4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

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Schi fahren, wo die Weltmeister trainieren

Das Murtal überzeugt mit Winterfeeling pur. Die Gaaler Lifte starten dieses Wochenende in

die neue Schisaison 2022/23 und haben ihr Angebot um weitere tolle Attraktionen erweitert.

Neu: „FUNTASTIC Slope“

jetzt noch größer, noch höher,

noch mehr Action und

Spaß! Für die kommende Saison

wurde das Pistenangebot mit der

neuen „FUNTASTIC Slope“ erweitert.

Dafür wurden rund 300.000

Euro in Features wie schnittige

Steilkurven, Wellen und Sprünge,

interaktive Elemente mit lustigen

Figuren sowie in die dazugehörige

Beschneiungsanlage investiert.

Mit der FUNTASTIC Slope steht

für alle Altersklassen ein cooles

und modernes Pistenangebot zur

Verfügung. Natürlich wurde bei

der Umsetzung auf Nachhaltigkeit

gesetzt, so wird künftig mit

der Beschneiungstechnik der

neuesten Generation 20 % an

Energie eingespart.

Nachtschifahren, ein Erlebnis

der besonderen Art

Für alle, die am Tag keine Zeit hatten,

wird in Gaal die Nacht zum

Tag und bei romantischer Atmosphäre

geht es mit dem Sessellift

auf 1250 m Seehöhe. Von dort

genießen Sie neben dem Schivergnügen

auf der frisch präparierten

Piste den beeindruckenden

Blick auf die Gaal bei Nacht.

Das Nachtschifahren gibt es von

26. bis 30. Dezember und 2. bis

6. Jänner täglich, danach jeden

Donnerstag und Freitag jeweils

von 19 – 21 Uhr.

„Schi GaalaXie“

Mit der Schi GaalaXie bieten die

Gaaler Lifte das innovativste Kinderland

und Einsteigerareal.

In diesem 2 ha großen Bereich

finden Schifahrer und Snowboarder

unendliche Möglichkeiten.

Himmelwärts geht es hier gemütlich

auf dem 60 m langen Förderband

mit Überdachung. Oben angekommen,

öffnen sich unzählige

Möglichkeiten durch die Gaala-

Xie.

Das Wohnzimmer mitten auf der

Piste bietet Schifahrern und Zuschauern

einen einzigartigen

Rastplatz zum Kräftetanken und

Verweilen.

Also: Ab auf die Piste!

neu!

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entspannen im Wohnzimmer mitten auf der Piste

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in den Ferien täglich, danach

jeden Do. & Fr.

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Schneeschuhopening

WEGES

Schneeschuhopening Murtal

Am 8. Dezember startet wieder

die Schneeschuhsaison im Murtal.

Schneeschuhschnuppern,

eine geführte Tour und eine Vollmondwanderung

erwarten die

Schneeschuhwanderer an diesem

Tag.

Gratis Schneeschuhschnuppern:

Für alle, die noch nicht wissen, ob

Schneeschuhwandern wirklich etwas

für sie ist, ist das genau das

Richtige. Schneeschuhe ausborgen,

anschnallen und und lernen,

richtig und sicher mit Schneeschuhen

unterwegs zu sein, kann man

beim Schneeschuhschnuppern.

Wanderung zum Lindersee

Für geübtere Schneeschuhwanderer

gibt es eine geführte Tour zum

Lindersee. Eine traumhafte mittelschwere

Wanderung durch die Zirben

in den Seetaler Alpen.

Vollmondtour

Und abends geht es im Mondenschein

auf Schneeschuhen durch

die Winterlandschaft. Wo man

den Winter in Ruhe und mit allen

Sinnen genießen kann.

Tipp: Adventauszeit – unsere Betriebe

bieten von 8. bis 11. Dezember

eine Adventauszeit an.

3 Nächte ab 190 Euro.

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18 graz

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

Fette Burger

Betroffene und Anrainer, die gegen das geplante Bauprojekt im Harter Ortsteil

Ragnitz auftreten, trafen sich schon vor dem besagten Grundstück. DER PLANKENAUER

Bau-Aufregung in Hart

■ Ein, wie Anrainer Adolf Horst

Plankenauer es ausdrückt,

„Monster-Projekt“ in Hart bei

Graz in der Haberwaldgasse

sorgt für große Aufregung in der

GU-Gemeinde. Konkret soll dort

eine Anlage mit 14 Wohnungen

entstehen. Das will eine Gruppe

rund um Plankenauer verhindern:

„Wir haben deshalb eine

Petition an den Gemeinderat gestartet.“

Kritisiert wird, dass das

Bauprojekt dem Ortsbild schaden

würde, außerdem sei es ein

Sicherheitsrisiko, da eine Tiefgarage

im schon rutschgefährdeten

Hang geplant sei. Bürgermeister

Jakob Frey betont, er könne die

Anrainer verstehen. Aber ein erster

Bebauungsplan sei schon 2018

einstimmig beschlossen worden.

„Damals haben wir es nicht besser

gewusst.“ Nun versuche man,

mit den Bürgern eine Lösung zu

finden. Die Anrainer-Gruppe will

aber rechtlich gegen das Projekt

vorgehen und kritisiert auch den

Bürgermeister scharf.

Gastro

Börse

www.grazer.at

Alen Zvizdic ist der Hausherr im „Wilding im Schanzl“. Das Lokal führt er

zusammen mit Bardh Bakalli und Oliver Schütze vom Dietrichsteinplatz. KK (2)

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Rezepten: auch glutenfrei oder vegan!

Duftende Vollkorn-Dinkel-Lebkuchen, herzhaftes Kletzenbrot, u.v.m. –

erhältlich in festlichen Geschenksverpackungen. Bei Waldherr in Graz,

Gleisdorfer Gasse 21 / Girardigasse 12 (neben der Oper).

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Triff Robert Steiner und „Happy“ persönlich am 1. Dezember im MURPARK

Kinderwelt PLANET LOLLIPOP

Neuer Betreiber zieht im MURPARK ein.

Es tut sich was in der Welt

der Kinder, bei PLANET

LOLLIPOP im MURPARK.

Denn ab dem 1. Dezember 2022

zieht ein neues kreatives Team

in der Kindererlebniswelt ein.

Die Profis der Betreuungsagentur

„Steiner Kidsentertainment“

bringen frischen Schwung, viele

neue Ideen und tolle neue Geburtstagsparty-Mottos

mit ins

Haus. Robert Steiner, einer der

bekanntesten Familienentertainer

des Landes, ist mit seinen

Kinderformaten im ORF bereits

seit Jahrzehnten erfolgreich. Nun

übernimmt er gemeinsam mit

seinem Team von „Steiner Kidsentertainment“

den Betrieb des

PLANET LOLLIPOP. Das PLANET

LOLLIPOP im MURPARK ist ein

großartiges Service für alle Familien.

Während die Kinder Spiel

und Spaß im Kinderland erleben,

können die Eltern entspannter

shoppen. www.murpark.at


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz 19

neu im Schanzlwirt

GASTRO. Das Kultstandl „Wilding“ hat am Freitag im ältesten Gasthaus der

Stadt eröffnet. Bald gibt’s zusätzlich zu Burgern auch Gulasch, Beuschl und Co.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Der Schanzlwirt in St. Leonhard

gilt als ältestes

Gasthaus der Stadt – seine

Wurzeln reichen bis ins 11.

Jahrhundert zurück, eine Taverne

wird 1416 im Archiv der Lengheimer

erwähnt. Jetzt weht in

den altehrwürdigen Räumlichkeiten

wieder ein frischer Wind.

Am Freitag haben die Chefs des

Kultwürstelstands „Wilding“ am

Dietrichsteinplatz, Bardh Bakalli

und Oliver Schütze, dort zusammen

mit Geschäftsführer Alen

Zvizdic ihr Soft Opening gefeiert.

Vorerst gibt es dort dieselbe Karte

wie am Dietrichsteinplatz: unter

dem Motto „fett essen“ also Burger,

Hotdogs, Würstel, Pommes,

Zwiebelringe und Co. „Anfang

des nächsten Jahres wird die Karte

dann erweitert“, erklärt Schütze.

„Wir bieten dann einerseits

Schanzlklassiker wie Gulasch

oder Beuschl an, andererseits

auch Balkan-Grill-Spezialitäten,

die man unseres Wissens sonst

in Graz so nicht bekommt.“ Man

darf sich also auf ausgefallenere,

urigere Gerichte abseits von Cevapcici

und Pljeskavica freuen.

Angeboten werden auch eigene

Wilding-Weine vom Weingut

Strauss aus Gamlitz.

Mit der neuen Karte werden

dann auch die zwei großen

Gasträume geöffnet, in denen

man das frühere „Tonkin“ mehr

verändert hat als im Barbereich.

Ein spezielles Kunstprojekt wird es

dort dann auch geben. Kunst gibt

es aber auch jetzt schon: etwa eine

großflächige Spiegelbeklebung sowie

Bilder von Moritz Magnus.

Haubenlokal zugesperrt

Eine Rochade gibt es auch in

St. Radegund. Das Wir:zhaus

in der Willersdorferstraße hat

mit Dezember geschlossen. Das

Team ist mit Haubenkoch Marko

Pranjic samt Konzept ins

Curcafé übersiedelt. Dort gibt es

jetzt unter diesem Namen neben

Kaffee und Kuchen eben auch

warme Küche auf Haubenniveau.

Sonntags bietet man auch

Brunch an. Ob es einen Nachfolger

für die alten Räumlichkeiten

geben wird, ist fraglich.

KUNSTHANDWERK

IM HOF

Nach 30 Jahren

schließen wir

unser

Hofgeschäft.

Nutzen Sie daher

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außerordentliches

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Winter-Gemüse aus ÖsterreichANZEIGE

Toll. Trotz steigender Energiekosten gibt es

bei Frutura auch heuer im Winter Tomaten.

PLATZER/FRUTURA

Für die Selbstversorgung mit

Obst und Gemüse ist der

kommende Winter eine Herausforderung,

denn Gewächshäuser

brauchen für die Belichtung

der Pflanzen und das Beheizen viel

Strom und Erdgas. Die explodierenden

Kosten können nicht an die

Konsumenten weitergegeben werden,

deswegen wird die Produktion

während der Wintermonate fast im

ganzen Land eingestellt. Die große

Ausnahme: Frutura. Als Pionier der

nachhaltigen Landwirtschaft nutzt

das steirische Unternehmen die

Wärme des Thermalwassers für

seine Gewächshäuser in der Thermal-Gemüsewelt

in Bad Blumau

und kann durch die Kraft der Geothermie

weiter produzieren.

Frutura-Eigentümer Manfred Hohensinner:

„Auch als innovativer

Produzent von Obst und Gemüse

erleben wir im Moment sehr herausfordernde

Zeiten. Aber Frutura

ist seit 20 Jahren ein verlässlicher

Partner der Menschen und wir

wollen auch in diesen schwierigen

Monaten die Versorgung mit

frischem Obst und Gemüse aus

der Region gewährleisten. Mit

der Thermal-Gemüsewelt haben

wir ein österreichweit einzigartiges

Projekt geschaffen und jetzt

zeigt sich, dass diese Form des

geschützten Anbaus die Zukunft

der nachhaltigen Landwirtschaft

ist.“ Wie wichtig die regionale Produktion

von Lebensmitteln für die

Selbstversorgung unseres Landes

Die Blumauer Tomate kann man sich auch im Winter schmecken lassen.

ist, zeigt sich am Beispiel der Tomaten:

Das beliebteste Gemüse

der Österreicherinnen und Österreicher

wächst nur zu 20 Prozent

im eigenen Land, der Rest muss

importiert werden und schafft eine

Abhängigkeit, die in schwierigen

Zeiten eine Schwachstelle in der

Versorgung sein kann.

Frutura-Geschäftsführerin Katrin

Hohensinner-Häupl: „Wir haben

mit unserem Mut zur Innovation

gezeigt, dass es neue Wege in der

nachhaltigen Landwirtschaft gibt.“


20 graz

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

Bild mit Seltenheitswert: laichende Huchen in der Mur. Leider relativ leichte

Beute für Fischotter, aber auch für Kormorane und Graureiher. KEPPEL (2)

„Die Entnahme von 40

Ottern ist lächerlich“

UNMUT. Die neue Fischotterverordnung lässt

Teichwirte jubeln und Fischschützer verzweifeln.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Die zur Begutachtung vorliegende

neue Verordnung

betreffend die Entnahme

von Fischottern sorgt für Freud

und Leid. Unter strengen Auflagen

dürfen künftig zum Schutz der

Teichwirtschaften bis zu 40 Fischotter

eingefangen werden. Die

Verordnung soll 2023 in Kraft

treten. Die Tiere müssen

lebend gefangen und

dann „weidmännisch“

getötet werden.

Weibchen, die

trächtig sind oder

Junge haben, müssen

gleich wieder

freigelassen werden.

Bei den Teichwirten

kommt bedingte Freude

auf. Fischschützer wie der Grazer

Franz Keppel, genannt der „Huchenfranz“,

gehen mit der Verordnung

hat ins Gericht. Keppel: „Der

Lebendfang von nur 40 Ottern an

nicht einzäunbaren Teichanlagen

ändert gar nichts an der Problematik.

Fast alle Fische der steirischen

Flüsse stehen bereits auf

der Roten Liste und sind stark vom

Aussterben bedroht. Zum Schutz

Franz Keppel

der Fließgewässer und derer nur

mehr kümmerlichen Restbestände

wird vonseiten der zuständigen

Behörden anscheinend

nicht einmal nachgedacht. Diese

Verordnung von den Verantwortlichen

im Land Steiermark ist

eine Farce und keine wirksame

Lösung für dieses große Problem.

Hier muss unbedingt nachgebessert

werden.“ Kritik kommt auch

vom Naturschutzbund. Lucas

Ende, Artenschutz-

Koordinator: „Österreichs

Gewässer

sind vielfach in ökologisch

schlechtem

Zustand, wodurch

die verschiedenen

Fischarten sowie

Krebse und Amphibien

nicht genügend Lebensraum

bzw. wenig

geeignete Lebensräume vorfinden

(Stichwort Wasserrahmenrichtlinie).

Würden Fischotter

die Flüsse leerfressen, hätten sie

sich ihrer eigenen Lebensgrundlage

beraubt. Unsere Gewässerökosysteme

brauchen besseren

Schutz vor menschlichen Einflüssen,

damit sich die Bewohner

dieser Lebensräume wieder erholen

können.“

So soll sie aussehen, die Volksschule Reininghaus. Das Grundstück dafür

kaufte die Stadt nun der Bundesimmobiliengesellschaft ab. DREIPLUS ARCHITEKTEN

VS Reininghaus: Stadt

kauft 7000-m 2 -Grund

WICHTIG. Startschuss für die VS Reininghaus:

Stadt kauft Grundstück um 2,5 Millionen Euro.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

20 Klassen mit rund 500 Schülern

auf einer Nettoraumfläche

von 5000 Quadratmetern:

Schon allein die Zahlen rund

um die Planung der Volksschule

Reininghaus lesen sich beeindruckend.

Nachdem im Juli 2022

im Gemeinderat der Vorhabensbeschluss

für dieses Projekt mit

23,65 Millionen Euro gefällt wurde,

nimmt es jetzt an Fahrt auf.

Denn: Die Stadt Graz konnte sich

mit der Bundesimmobiliengesellschaft

(BIG) auf den Kauf eines

knapp 7000 Quadratmeter großen

Grundstücks einigen, auf dem die

neue Volksschule errichtet wird.

Der Startschuss für das Großprojekt

ist damit offiziell gefallen.

Der Kaufpreis für das Grundstück

beträgt rund 2,5 Millionen

Euro. Für die anteiligen Kosten

des öffentlichen Reininghausplatzes

sowie die bisher für das

Projekt angelaufenen Kosten der

BIG beläuft sich der Betrag auf

gesamt 4,42 Millionen Euro. „Die

Sicherung von Flächen ist für

eine wachsende Stadt notwendig,

um die Daseinsvorsorge zu

gewährleisten. Darüber hinaus

ist der Erwerb von Flächen ein

wesentliches Instrument, um aktiv

die Stadtentwicklung gestalten

zu können“, begründet Stadtrat

Manfred Eber diese Investition.

Preisentwicklung

Die Bauarbeiten sowie die ersten

Ausschreibungen für die Bauleistungen

werden noch heuer

erfolgen, damit die Fertigstellung

für das Schuljahr 2024/25

gewährleistet ist. Grundsätzlich

sind die fast 24 Millionen, die für

die dann größte Volksschule der

Steiermark (gemeinsam mit der

VS Puntigam und der entstehenden

in Kalsdorf) ausgegeben werden

sollen, natürlich ein großer

finanzieller Brocken. Allerdings,

so informiert man aus dem Büro

Eber: Momentan kann von einer

Einhaltung der Budgetvorgaben

ausgegangen werden, die tatsächliche

weitere Entwicklung

der Baupreise sei jedoch nicht

vorhersagbar.

Den Architekturwettbewerb

entschied das Büro „dreiplus Architekten“

für sich. Die Einreichunterlagen

wurden bei der Bauund

Anlagenbehörde eingereicht

und die Bauverhandlung findet

am 14. Dezember statt.


4. DEZEMBER 2022 ANZEIGE www.grazer.at

graz 21

Das Shoppingevent Advent

Am Freitag den 25. November zog weihnachtliche Stimmung in der ShoppingCity

Seiersberg ein. Es verzaubern regionale Geschenkideen, das Gratis-Einpackservice,

Besuche vom Weihnachtsmann und der Christbaumverkauf.

Freude verschenken bedeutet

auch mit Freude

zu shoppen. Wir gehen

davon aus, dass die Wunschliste

ans Christkind längst gut

gefüllt ist. Damit bei all den

vorweihnachtlichen Besorgungen

keine unnötige Hektik

aufkommt, beherbergt die

ShoppingCity Seiersberg seit

25. November einen großen

Weihnachtsmarkt. Zahlreiche

regionale Anbieter offerieren

von Alpakapulli bis Holzschmuck,

von Kosmetikartikeln

bis Silvesterartikel, von

Deko-Objekten bis bäuerliche

Genussprodukte jede Menge

potenzielle Geschenkideen.

Neben einem eigenen Gutscheinverkaufsstand

werden

auch Christbäume zum Verkauf

angeboten. Das Gratis-

Einpackservice des größten

Einkaufszentrums im Süden

Österreichs macht das Shoppingerlebnis

im Advent noch

gemütlicher. Heißer Tipp für

staunende Kinderaugen: freitags

und samstags trifft man

am Schauplatz in der Mall den

Weihnachtsmann.

So macht Shoppen zur Weihnachtszeit

einfach mehr Spaß.

Mehr Informationen und Geschenksideen

fi ndet man online

unter:

www.shoppingcityseiersberg.at

PRONTOLUX/LIZZ KROBATH

Auf die kleinen Besucher wird in der ShoppingCity Seiersberg

freitags und samstags der Weihnachtsmann warten.

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FREUDE

TRÄUME WAHR

WERDEN LASSEN

Änderungen vorbehalten!

WEIHNACHTSKLÄNGE

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Jedes Adventwochenende mit

Weihnachtsmann & Live Musik

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Haus 5/ Ebene 2

SONDERÖFFNUNGSZEITEN

Fr, 25.11. 08-21 Uhr Sa, 24.12. 09-13 Uhr

Do, 08.12. 10-18 Uhr Sa, 31.12. 09-14 Uhr

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22 graz

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Lidl: 65 € für vier Minuten

Anfang dieser Woche habe ich

von der Firma Park&Control

Parkraumüberwachung per Post

eine Vorschreibung über 65 Euro

erhalten. Es geht um das Parken

auf dem Lidl-Parkplatz, Koßgasse

10, Graz. Ich habe die dort

zulässige Höchstparkdauer von

einer Stunde um 34 Minuten

überschritten. Nach Kontaktaufnahme

mit Lidl wurde ich an den

Vertragspartner Park&Control

verwiesen, der jedoch strikt auf

den genannten Betrag besteht, da

es sich um einen Privatparkplatz

handle und der Eigentümer damit

offensichtlich den Preis festsetzen

kann, wie er möchte.

Laut Lidl gäbe es auch eine Kulanzzeit

von 0,5 Stunden, die ich

nunmehr um vier Minuten überschritten

hatte. Nun kosten mich

vier Minuten Überzeit 65 Euro,

was ja wohl eine beinharte und

offensichtliche Abzocke ist. Trotz

mehrmaliger Urgenzen gibt es

weder vonseiten Lidl noch von

Park&Control ein Einlenken,

den Betrag zu reduzieren oder

an die in Graz üblichen Parkplatzgebühren

anzugleichen, die

ich auch gerne bereit wäre zu

zahlen!

Nach Recherche im Internet habe

ich viele ähnliche Fälle – auch

in Deutschland – ausfindig gemacht,

was für mich bedeutet,

dass dieses Vorgehen eine übliche

und offensichtlich lukrative

Einnahmequelle für Lidl

bedeutet. Warum ist ein System

mit Parkautomaten, das für den

Parkplatznutzer sicher fairer und

günstiger ist, nicht möglich?

Ich möchte darauf aufmerksam

machen, dass andere Lebensmittelmärkte

und Lidl-Mitbewerber

teilweise bis zu zwei Stunden

Gratisparkplätze (sogar in Tiefgaragen)

anbieten.

J. Müller Bubik, Graz

* * *

Nicht für Dreck zuständig

Auf der Titelseite des „Grazer“-E-

Paper vom 28. November ist ein

Anhänger meiner Firma oswaldmetalle.at

zu sehen. Es macht den

Eindruck, als ob wir für den Dreck

bei der Baustelle in der Eichbachgasse

verantwortlich wären. Dies

ist aber definitiv nicht der Fall,

wir sind dort nur für die Metallarbeiten

zuständig.

Friedrich Oswald, Graz

* * *

RK früh genug bestellt

Zum Bericht „4 Stunden warten

auf die Rettung“ und etlichen

Leserbriefen: Ich habe das Rote

Kreuz am 9. 11. 2022 bereits für

einen Transport für 11. 11. 2022

um 11.30 Uhr fürs MR (Magnetresonanz)

zu den Kreuzschwestern

vorbestellt, mit Priorität!! So

stand es auch und sagte es auch

mir der Disponent. Leserbriefschreiber

Krause soll nicht falsche

Aussagen machen, denn wenn

heute wer entlassen wird, kann

er nichts anderes machen, als

am gleichen Tag das Rote Kreuz

anzurufen, um einen Heimtransport

zu bekommen. Ich habe

sehr viele und nur positive Meldungen

bekommen durch Ihren

tollen Artikel und möchte mich

auf diesem Weg recht herzlichst

bedanken.

Hannes Hainz, Graz

* * *

Alternativen zur Rettung

Zum gleichen Thema: Zu ihrem

Artikel im „Grazer“ möchte ich

aus Sicht des Krankenhauses etwas

ergänzen:

- frühe Planung ist sinnvoll,

- einige Patienten sind der Meinung,

die Rettung ist für den

Heimtransport zuständig. Da

könnten einige Fahrten reduziert

werden, wenn Angehörige oder

Taxis herangezogen würden. Da

braucht es Aufklärung der Öffentlichkeit.

Sigrid Wesener, Graz

* * *

Keiner schreit auf

Zur „Grazer“-Titelgeschichte:

Was sich da abspielt im Rathaus,

ist eine Blamage und ein Skandal.

Aber niemand schreit auf,

weder die Medien noch die Opposition.

Man nimmt alles hin.

Ein Finanzstadtrat, der sich nicht

auskennt, ein Finanzdirektor, der

rausgeschossen wird. Chaotische

Budgeterstellung, noch immer

keine Beschlüsse. Was muss eigentlich

noch alles passieren?

Franz Grabner, Graz

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Neueröffnung

■ Eine Baustelle in der Eichbachgasse

lässt die Anrainer am

Rainweg verzweifeln: Seit Monaten

kämpfen sie je nach Witterung

mit extremem Stau oder

Gatsch. Die Baufirma versteht

die Vorwürfe dagegen nicht.

Videorundgang

■ Am Donnerstag hat Florian

Weitzer das Indie Burger in den

ehemaligen Schediwy-Räumlichkeiten

in der Sporgasse eröffnet.

In der „Fastfood-Manufaktur“

bietet er Burger und Co in regionaler

Bio-Qualität mit Fokus auf

Nachhaltigkeit und Transparenz.

Aufregung

■ Beim Ostbahnhof hat der erste

John Reed Fitness Club Österreichs

eröffnet. Auf 2700 Quadratmetern

stehen neben dem

Sport auch Musik und Kunst im

Fokus. Es gibt auch einen Wellnessbereich

und einen Kids Club.

VARGA

*Vom UVP = unverbindlichem Verkaufspreis!


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz 23

Benefizaktion mit Essig

Sauer macht

lustig. Michael

Hüttler (links)

und Josef

Pugl mit dem

Essig-Balsam,

der Geld für ein

krankes Mädchen

bringen

soll.

KK

■ Vor zwei Jahren hatten Michael

Hüttler, CEO der Werbeagentur

Gonzomedia, und der südsteirische

Winzer Josef Pugl die Idee,

einen ganz besonderen Essig zu

kreieren. Einen Essig-Balsalm. „Essig

ist nicht nur etwas für die Küche,

sondern ein Wundermittel für

den ganzen Körper“, so Hüttler, der

selbst jeden Morgen ein Stamperl

davon trinkt. Durch Corona wurde

das Vorhaben zwischenzeitlich

auf Eis gelegt, seit November gibt

es die gemeinsame Kreation, den

Balsam-Essig „Roséline“, nun aber

zu kaufen. „Ein feines Tröpfchen“,

verspricht Pugl, das aus der Wildbachertraube

und einem Zweigelt

hergestellt wurde. Der Essig ist mit

einer Auflage von 500 Stück streng

limitiert und kann unter www.

shop.weingut-pugl.com bezogen

werden. Ein Teil des Reinerlöses

wird einem 14-jährigen Mädchen

aus Gleisdorf gespendet. Aufgrund

einer Notsectio mit Sauerstoffmangel,

eines zusätzlichen allergischen

Schocks, einer Gehirnhautentzündung

und einer Diagnose mit dem

Rett-Syndrom kann Isabella nicht

sprechen. Derzeit fehlen ihr noch

11.524,80 Euro zum Kauf eines mobilen

Sprachcomputers mit Augensteuerung

samt Zubehör.

Mitarbeiter Buchhaltung

(m/w/d)

Zur Erweiterung unseres Teams in Graz suchen wir ab sofort

eine/n engagierte/n Vollzeit-Mitarbeiter/in

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verbunden mit einem angenehmen Betriebsklima in einem

Familienunternehmen und einer langfristen Anstellung.

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szene

graz

24 www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

24

Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Wünsch dir was!“

Volks-Rock-’n’-Roller Andreas Gabalier wird

im Dezember zum Wurlitzer. Jeden Tag spielt

er in seinem Adventkalender einen Song, den sich

ein Fan über Social Media gewünscht hat. KK

Von Sonnenuntergang bis -aufgang

■ Nach langer coronabedingter

Pause feierte der legendäre Sunset

Saturday im Freiblick jetzt

sein Comeback – und gleichzeitig

die zehnte Ausgabe. Mit eleganten

Smokings bei den Herren

und extravaganten Kleidern

bei den Damen kam da durchaus

ein bisschen James-Bond-

Feeling auf. Statt Martini wurde

aber meistens auf Champagner

gesetzt. Rund 400 Gäste feierten

da bis in die frühen Morgenstunden.

Unter ihnen begrüßte

Hausherr Michael Schunko

etwa Kulttürsteher Isi Kolcu,

SFG-Chef Christoph Ludwig,

Starfriseur Dieter Ferschinger,

bitmedia-Geschäftsführer Manfred

Brandner, die Gastronomen

Herti Grossauer-Widakovich,

Alexander Knoll, Simon

Possegger, Stefanie Hallemann

oder Memjo A. Dikilitas, DIS-

AG-Niederlassungsleiterin Karin

Wagner, Dragqueen Gloria

Hole, Künstler Thomas Wenzl

alias Wenzo, Thomas Modl und

Markus Mansi von der Agentur

Moma, Sänger Fred Owusu und

Modelmama Ildiko Obiltschnik

mit ihren Models.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Freiblick-Chef Michael Schunko (l.)

und Kulttürsteher Isi Kolcu BOBBYS AGENCY (4)

Dragqueen Gloria Hole mischte sich

ebenfalls unter das feiernde Volk.

bitmedia-Chef Manfred Brandner mit

seiner Frau Sandra in Partylaune

Ildiko Obiltschnik mit Tochter Alexandra

Fölzer-Nuñez und zwei Models

Der Keusche wurde ausgezeichnet

TOP. Der Cava Reyes De Aragon El Casto vom Weingut Bodegas Langa schaffte es unter die 50 besten

Schaumweine der Welt. Die A.I. Deutsch HandelsgmbH hat ihn im Sortiment. In der Goldkost ist er gelistet.

Weinhändler Alois Deutsch (l.) und Albert Kriwetz von der Grazer Goldkost

haben schon zuvor die Qualität des Cava „El Casto“ erkannt.

SCHERIAU

Während Champagner

wohl jedermann ein

Begriff ist, kennen Cava

nicht so viele. Vermutlich liegt

das daran, dass der Tropfen erst

seit Ende des 19. Jahrhunderts

produziert wird, die Geburtsstunde

des Champagner aber

schon auf 1114 datiert wird.

Dabei steht der katalonische

Schaumwein seinem französischen

Pendant qualitativ um

nichts nach.

Deshalb werden Cava auch

regelmäßig unter die besten

Schaumweine der Welt gewählt.

Das Weingut Bodegas Langa,

die älteste Bodega in Calatayud,

schaffte es jetzt beispielsweise

mit vier verschiedenen Tropfen

unter die „50 Great Sparkling

Wines of the World 2023“. Der

Cava Reyes De Aragon El Casto

wurde mit 93 Punkten bewer-

tet! Ein paar Grazer waren zuvor

schon von dem Tropfen begeistert.

Alois und Christopher

Deutsch von der A.I. Deutsch

HandelsgmbH haben ihn schon

länger im Sortiment. In Österreich

sind das El Gaucho und die

Goldkost die einzigen Lokale, in

denen man ihn kosten kann.

Der Keusche

Der „El Casto“ zeichnet sich

durch angenehme Zitrusaromen

in der Nase, die im Aufbau mit

Trockenfrüchten und Crianza-

Aromen vermischt sind, aus.

Balance und Finesse kommen

durch den Chardonnay, der sich

ideal integriert. „El Casto“ bedeutet

„der Keusche“ und kommt

von Alfons II. von Aragón, der

zwischen 1164 und 1196 regierte

und als Erster die Regierung von

Aragon und Barcelona vereinte.


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

szene graz 25

KRUG, WIESNER

Franz Grossauer

Ein Halbrunder für den

Gastro-Patron: Alles Gute

zum heutigen 65er!

GEBURTSTAGSKINDER

DER WOCHE

Happy Birthday!

Die Grazer

Gastronomen

mögen’s heiß!

Uschi Waltl

Die Agenturchefin ist ein

gebürtiger Krampus. Morgen

wird sie 62 Jahre alt.

Aufgesprungen: Katze Katze, Opernpavillon, Grab’n Go (v. l.) und viele andere Grazer Lokale setzen momentan auf verschiedene heiße Getränke. KK (3)

HEISS. Die Gastronomen der Stadt denken gar nicht daran, den Weihnachtsmarkt-Standlern das Geschäft

rund um Glühwein und Punsch zu überlassen. Etliche von ihnen servieren jetzt ebenfalls heiße Drinks.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Der „Wunsch nach Punsch“

war nach zwei eher mageren

Corona-Jahren heuer

bei den Grazern besonders groß.

Bereits am ersten Adventsamstag

gab es einen absoluten Besucherrekord

in der Innenstadt

(siehe Seite 6). Aber nicht nur

die Standler auf den Christkindlmärkten

freuen sich über die vielen

Gäste, sondern auch die Gastronomen.

Deshalb haben heuer

besonders viele ihre Karten an

STOFFLAND

die winterlichen Temperaturen

angepasst und schenken jetzt

ebenfalls Punsch, Glühwein und

Hot Cocktails aus.

Diese Woche hat Memjo A. Dikilitas

beim Opernpavillon die

Lillet Punschbar eröffnet. Die rosa

Kirschbäumchen im Gastgarten

wurden durch beleuchtete Bäume

ergänzt, eine Überdachung

und warme Felle schaffen zusätzlich

eine wohlige Atmosphäre.

Eine eigene Punschhütte haben

Michael Schunko im Freiblick

und Kaan Isik von der M1 Martinibar

auf ihren Terrassen über

den Dächern der Stadt aufgestellt.

Auch Angelo Urban hat eine vor

dem San Pietro platziert.

Dominic Flik und Philipp

Mayr vom Salaettl haben sich

dagegen für einen Foodtruck mit

vielen Lichterketten entschieden.

Dort servieren sie Feuerzangenbowle,

Glühwein und Hot

Aperol.

In der Katze Katze lautet das

Motto im Hof jetzt „Boho X

Christmas“. Riesige Weihnachtskugeln

und Lichterketten schaffen

dort Atmosphäre. Alexander

Knoll und sein Team servieren

Glühwein, Punsch und Specials

wie etwa Hot Moscow Mule.

Payam Jamil vom Merano serviert

in seinem Grab’n Go in der

oberen Sporgasse ebenfalls Glühwein,

Glühcider, Glühmost sowie

Orangen-, Beeren-, Gin- und

Muskateller-Punsch. Die heißen

Getränke gibt’s auch to go.

In der Stern Cocktailbar werden

ab sofort ebenfalls verschiedene

Hot Cocktails angeboten.

Die Liste ließe sich noch lange

fortsetzen. Schicken Sie Ihre

Punsch- und Glühweintipps an

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E V E N T S

In bester

Gesellschaft

Von Verena Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Schafbauer Robert aus Kumberg ATV

Bauer aus GU

■ „Die Leute erkennen mich auf

der Straße schon“, so Schafbauer

Robert aus Kumberg zur aktuellen

Staffel „Bauer sucht Frau“.

„Aber ich glaube, einen Fernsehauftritt

gibt es für mich eher

nicht mehr.“ Vor allem die langen

Wartezeiten beim Dreh machten

ihm zu schaffen. Ob aus ihm und

Hofdame Elena ein Paar geworden

ist, erfährt man im Jänner.

Grazer Christbaum erstrahlt

■ „Besonders unter dem Christbaum kommen die

Leute zusammen“, so Bürgermeisterin Elke Kahr, die

vergangenen Samstag den Grazer Weihnachtsbaum

offiziell von Markus Prettenthaler, dem Vizebürgermeister

der Spendergemeinde Hirschegg-Pack, entgegennahm.

Und auch bei der feierlichen Illumination

kamen die Menschen zusammen: Stadtpfarrpropst

Christian Leibnitz segnete den Baum. Gekommen

waren außerdem Landesrätin Juliane Bogner-Strauß,

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Altbürgermeister

Alfred Stingl, Stadtrat Günter Riegler, die

Gemeinderäte Philipp Pointner, Anna Robosch und

Georg Topf sowie Citymanagerin Verena Hölzlsauer.

Botschafter Andor Nagy, LH Christopher Drexler und

Konsul Rudi Roth (v. l.) mit dem Puskás-Fußball BINDER

Christian Leibnitz, Judith Schwentner, Georg Topf, Elke

Kahr, Günter Riegler und Markus Prettenthaler (v. l.) FISCHER

Puskás-Ball als Dankeschön

■ Der wohl berühmteste Fußballer Ungarns, Ferenc

Puskás, flüchtete 1956, im Jahr der ungarischen

Revolution, nach Graz, bevor er bei Real

Madrid zum Weltstar wurde und drei Mal den Europapokal

gewann. Zum 65. Jahrestag bedankte

sich der ungarische Botschafter Andor Nagy jetzt

bei Landeshauptmann Christopher Drexler dafür,

dass damals 50.000 Ungarn in der Steiermark

aufgenommen wurden. Im Beisein von Konsul

Rudi Roth, selbst ehemaliger Profifußballer beim

GAK, überreichte der Botschafter am Montag in der

Burg symbolhaft einen originalen „Puskás“-Ball als

großes Dankeschön!

Nicole Cseh, Günther Holler-Schuster,

Hanns Holger Rutz, Nayarí CastilloJ.J.KUCEK

Leistungsschau

feierlich eröffnet

■ Seit 2016 finden in der Neuen

Galerie Graz am Universalmuseum

Joanneum Ausstellungen

mit dem Titel „Kunstraum Steiermark“

statt. Jetzt wurde die

Schau mit 34 Werken von Künstlern

mit Arbeits- und Reisestipendien

aus den Jahren 2021

und 2022 eröffnet – kuratiert von

Günther Holler-Schuster. Unter

den Künstlern: Nayarí Castillo,

Hanns Holger Rutz, Monique

Fessl und Julia Gaisbacher.

Schmucke Ateliereröffnung

■ Birgit Schellnegger-Weinberger hat ihre Leidenschaft

im Schmuckdesign gefunden. Jedes

einzelne Paar Ohrringe wird von der Grazerin persönlich

per Hand gefertigt. Letzte Woche eröffnete

sie ihr neues Atelier in der Rechbauerstraße. Zum

Shoppen, Plaudern und Anstoßen kamen da natürlich

auch langjährige Partner und Stammkunden

wie Designer und Sfinks-Boutique-Inhaber

Herbert Traumüller, Andrea Ruschka vom Verein

Vierender, Anwältin Eva Waisolcher-Holzer,

Psychotherapeutin Agnes Szilveszter-Gloggnitzer

oder Sabrina Deutsch vom Decasa Kreativstudio

vorbei.

Robert Kogler (Mitte hinten) und Harald Mauerlechner

(3. v. r.) mit den ausstellenden Künstlern LEINER/KIKA

Birgit Schellnegger-Weinberger (weiß), Herbert Traumüller mit

Team, Sabrina Deutsch, Agnes Szilveszter-Gloggnitzer WEINBERGER

Möbelhaus wird zur Galerie

■ In Kooperation mit dem Künstlerbund Graz eröffnete

das Einrichtungshaus Leiner jetzt seine „Art

Lounge“. 13 steirische Künstler präsentieren dort bis

Februar ihre Werke: insgesamt sind es 60 an der Zahl.

„Meist präsentieren wir Kunst auf weißen Wänden,

die Ausstellung in einem Möbelhaus war jedenfalls

eine neue, spannende Erfahrung“, so Künstlerbund-

Präsident Harald Mauerlechner. Über die Kunstwerke

im Haus freuen sich auch Leiner/kika-Geschäftsführer

Reinhold Gütebier und Geschäftsleiter Robert Kogler

besonders. Letzerer betont: „Im Rahmen unseres

50-jährigen Jubiläums haben wir dieses Jahr bereits ein

Kunstprojekt auf unserer Dachterrasse umgesetzt.“ Ein

50 Quadratmeter großes Mural von Gernot Passath.


D

L

4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at szene

Déjà-vu nach 5 Jahrzehnten

■ Vor 50 Jahren spielte Stefanie Werger bei der

Verleihung der Josef-Krainer-Preise. „Damals war

ich noch ein fast unschuldiges Mädl“, erinnert sie

sich – wer genau damals ausgezeichnet wurde, weiß

sie aber nicht mehr. Die Preisverleihung am Montag

wird sie dagegen wohl nicht vergessen. Denn da

wurde sie selbst ebenso wie die Journalisten Christian

Wehrschütz und Bernhard Pelzl mit dem

Großen Josef-Krainer-Preis ausgezeichnet. Die Heimatpreise

gingen an Filmer Felix Breisach, die Unternehmer

Hans und Christine Fürst von „Loden

Fürst“, Lebensmittelexpertin Eva-Maria Lipp sowie

Architekt Friedrich Ohnewein.

Austropop-Ikone Stefanie Werger, Gedenkwerkobmann

Gerald Schöpfer und Enkel Josef Krainer (v. r.) FISCHER (2)

27

Journalist Christian Wehrschütz (l.)

und LH Christopher Drexler

Meisterkonditorin Bianca Lackner, Ariane Pfleger und

Martin Schaller von der RLB, Susanne Maurer (v. l.) RLB STEIERMARK

Raiffeisen hat „angebackt“

■ Am Giving Tuesday wurde das RLB-Betriebsrestaurant

in Raaba-Grambach kurzerhand in eine

vorweihnachtliche Backstube verwandelt. Für den

guten Zweck stellten sich Raiffeisen-General Martin

Schaller und Vorstandsdirektorin Ariane Pfleger

zusammen mit Lebenshilfe-Geschäftsführerin Susanne

Maurer-Aldrian persönlich ans Backblech.

Unterstützung holten sie sich von der „Meisterkonditorin

mit Herz“ Bianca Lackner und unzähligen

Mitarbeitern und Kunden. 125 Bäcker verarbeiteten

30 Kilogramm Teig zu 2000 Keksen – diese wurden

zu je zwei Euro verkauft. So konnten stolze 4000

Euro für die Lebenshilfe lukriert werden.

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eco

graz

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

Sinken die Temperaturen, steigt

üblicherweise die Arbeitslosigkeit.“

AMS-Steiermark-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe

Fabian Kleindienst

zu aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt. Insbesondere die saisonale

Arbeitslosigkeit, etwa am Bausektor, spiele hier eine 28 fabian.kleindienst@grazer.at

Rolle.

Arbeitsmarkt: Fokus

Viktor Larissegger, Bernhard Bauer,

Michael Hohl, Stefan Helmreich (v. l.)

Jubiläumstag

der WKO in Graz

FISCHER

■ Am 25. November fand der

traditionelle Jubiläumstag der

Regionalstellen Graz und Graz-

Umgebung der WKO Steiermark

statt. Dabei wurden Unternehmen

ausgezeichnet, die seit zehn

Jahren selbstständig sind. In Graz

wurden 29 Unternehmen, in

Graz-Umgebung 16 Unternehmen

im Beisein von insgesamt

110 Gästen ausgezeichnet.

Das AMS vermeldet leicht steigende Arbeitslosenzahlen im Monatsvergleich, im

Vorjahr waren aber noch deutlich mehr Menschen ohne Job.

AMS/TAUSCHER

TREND. Die Arbeitslosigkeit

bleibt niedrig,

es gibt weiter viele offene

Stellen. Der Bund

investiert mehr Geld in

die Lehrausbildung.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Die Situation am Arbeitsmarkt

bleibt verhältnismäßig

erfreulich. 28.250

als beschäftigungslos gemeldete

Personen vermeldete das AMS

Steiermark Ende November im

ganzen Bundesland, 3023 weniger

als zur selben Zeit im Vorjahr

Die größten Energiespar-Mythen

AUFGEPASST. Zum Abschluss unserer Energiespar-Reihe werfen wir einen Blick auf die größten Irrtümer in

diesem Bereich: Ist händisch Geschirr zu spülen sparsamer, ist ein leerer Kühlschrank besser? Die Antworten.

Angesichts der Teuerungen

und der insgesamt schwierigen

Lage am Energiesektor

heißt es aktuell: Energie sparen.

Allerdings halten sich in diesem

Bereich einige Mythen hartnäckig.

Wir haben Silvia Mathelitsch, Leiterin

der steirischen Energieberatung,

noch einmal gefragt, was

die größten Energiespar-Irrtümer

sind. Laut der Expertin sind das:

☞ Mythos 1: Stromsparendes

Waschen ist nicht sauber. Neuere

Waschmaschinen und Waschmittel

können schon bei 30 Grad einwandfreie

Ergebnisse erzielen.

☞ Mythos 2: Ein Ladekabel,

das ohne Endgerät am Stromnetz

hängt, verbraucht keine Energie.

Ein Ladegerät im Leerlauf verbraucht

bis zu einer kWh pro Jahr.

☞ Mythos 3: Manchmal ist es

besser, das Licht einfach brennen

zu lassen. Nein, im Haushalt

ist es sinnvoll, das Licht immer abzudrehen.

LED-Lampen zeigen so

gut wie keinen erhöhten Stromverbrauch

beim Einschalten.

☞ Mythos 4: Abwaschen mit

der Hand verbraucht weniger

Strom als ein Geschirrspüler.

Nein. Spülen mit dem Geschirrspüler

spart im Vergleich zum händischen

Spülen 75 Prozent Wasser

und 20 Prozent Energie.

☞ Mythos 5: Volle Kühlschränke

verbrauchen mehr Strom.

Je voller ein Kühlschrank, desto

mehr Energie wird verbraucht. Das

klingt auf den ersten Blick logisch,

ist aber ein Trugschluss. In der Regel

verbrauchen leere Kühlschränke

auf lange Sicht tatsächlich etwas

mehr Energie als bei vollständiger

Befüllung.

☞ Mythos 6: Duschen ist immer

billiger als Baden. Nur bedingt.

Wer länger als sieben Minu-

ten unter der Dusche steht, kann

auch gleich in die Badewanne.

☞ Mythos 7: Mikrowellen sparen

Energie. Das gilt nur, wenn wir

sie statt einer energieintensiveren

Methode – etwa dem Elektroherd

– einsetzen. Grundsätzlich: Bei bis

zu rund einem halben Kilogramm

Speise ist sie gegenüber Herd und

Ofen bei Zeit- und Energieersparnis

im Vorteil. Werden die Mengen

größer, lohnt sie sich weniger.

Keinen Energiespar-Irrtümern mehr aufsitzen: Jetzt unter energiesparoffensive.at/grazer

Energieheld werden und ein Klimaticket gewinnen. GETTY (2)

Entgeltliche Einschaltung des Landes Steiermark; energiesparoffensive.at


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz eco 29


TEURER

GETTY (2), AMS/FRANKL.

Gas, Arbeitspreis +126,6 %

Laut Statistik Austria der größte

Preistreiber im Vergleich zum Vorjahr:

der Gas-Arbeitspreis.

Buspauschalreisen Ausland –43,0 %

Eine gute Nachricht für alle, die eine

Buspauschalreise im Ausland machen

wollen. Im Schnitt wurde das billiger.

BILLIGER


auf Lehrausbildung

(36.236 und -3578 sind es, wenn

man Schulungen mit einrechnet).

Und der Raum Graz? Da sind aktuell

13.440 Personen als arbeitslos

gemeldet (1310 weniger als im

Vorjahr), 16.911 sind, inklusive

Schulungsteilnehmern, ohne Job.

5940 Frauen (-10,2 Prozent im Vergleich

zum letzten Jahr) und 7500

Männer (-7,8 Prozent) sind beim

AMS aktuell arbeitslos gemeldet.

Im Monatsvergleich ist die Arbeitslosigkeit

allerdings etwas

angestiegen, inklusive Schulungsteilnehmern

um genau 414

Personen. Das führt das AMS

rund um Landesgeschäftsführer

Karl-Heinz Snobe aber auch auf

die saisonale Arbeitslosigkeit zurück:

„Besonders in der Baubranche

wird die saisonale Arbeitslosigkeit

in den nächsten Wochen

wieder ansteigen.“

Budget für Lehre

Weiterhin stehen den relativ geringen

Arbeitslosenzahlen viele offene

Stellen gegenüber. Steiermarkweit

sind aktuell 16.376 gemeldet,

1381 mehr als zur gleichen Zeit im

Vorjahr. Am steirischen Lehrstellenmarkt

beträgt das Verhältnis

1:2 – die insgesamt 1070 lehrstellensuchenden

Jugendlichen können

aus einem doppelt so großen

Angebot an verfügbaren offenen

Lehrstellen wählen (2181). Etwas

anders sieht es allerdings in Graz

aus: Mit 569 wurden hier 8,2 Prozent

oder 51 in absoluten Zahlen

weniger gemeldet als im Vorjahr,

dem gegenüber stehen 355 Lehrstellensuchende,

15 mehr als im

Vorjahr.

Weil sich die guten Chancen von

Menschen mit Lehrausbildung am

Arbeitsmarkt auch in den Zahlen

widerspiegeln (die Arbeitslosigkeit

unter Menschen mit Lehrabschluss

sank im Jahresvergleich

um acht Prozent), wurde seitens

der Bundesregierung diese Woche

eine Anhebung des Budgets für

die Lehrausbildung um 40,6 Millionen

Euro für 2023 beschlossen.

„Mit dem Budget von insgesamt

über 270 Millionen Euro sichern

wir die qualitative Ausbildung der

Fachkräfte von morgen“, zeigt sich

die Bereichssprecherin für Berufsausbildung

und Lehre, die Grazer

Nationalratsabgeordnete Martina

Kaufmann, zufrieden.

Ines Richter und Christian Buchsteiner

(Entheos) initiierten die Aktion.LUNGHAMMER

Technopark: Für

den guten Zweck

■ Von 5. bis 7. Dezember findet

im Technopark Raaba ein Charity-Hüttenzauber

zugunsten der

Team Österreich Tafel und des

Odilien-Schulvereins statt. Die

Aktion mehrerer Unternehmen

findet jeweils von 14 bis 22 Uhr

am Technopark-Parkplatz statt.

Für Kulinarik ist gesorgt, am 5.

und 6. werden auch Nikolaus

und Krampus vorbeischauen.

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■ Service-Assistent m/w/d

Die WKO Steiermark sucht zur Verstärkung des Teams in Sofortservice

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viva

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Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

30

Menschen mit HIV erleben in

unserer Gesellschaft leider noch

immer Diskriminierung.“

Manfred Rupp von der AIDS-Hilfe Steiermark anlässlich

des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember KK

Wir verlosen zwei Exemplare des

Buchs „Held:innenplätze“. ACHSE

Literatur von

„Exil-Grazern“

■ Grazer, die eine Liebeserklärung

an Wien verfassen? Klingt

unrealistisch – und ist doch geschehen.

Die drei Exil-Grazer

Ingo A. Frühwirt, Eva Rosa Hankel

und Martin Albler haben am

Buchprojekt „Held:innenplätze“

mitgewirkt und dabei fiktive Geschichten

über „ihr Wien“, ihre

Lieblingsorte und das Besondere

der Stadt geschrieben. Auch

für Touristen empfehlenswert.

Wir verlosen zwei Exemplare:

Einfach ein Mail mit dem Betreff

„Held_innen“ an gewinnspiel@

grazer.at schreiben.

Ein Mutmach-Buch für junge und

jung gebliebene Leser

KK

Literatur auf der

Grazer Murinsel

■ Am Freitag, 7. Dezember,

wird um 17 Uhr auf der Grazer

Murinsel, Lendkai 19, das

Buch „Die Grüne Fee und der

kleine Pinguin“ von Ildiko Somogyi

vorgestellt. Die Autorin,

die das Buch ihren drei früh

verstorbenen Kindern widmet,

möchte mit ihrem Werk Erwachsenen

und Kindern gleichermaßen

Mut machen.

In 7 Schritten fit für

den Pistenzauber

GESCHMEIDIG. Wer

seinen Körper in

Schwung bringt, kann

das Schifahren richtig

genießen und gekonnt

über die Pisten wedeln.

Von Mirella Kuchling

mirella.kuchling@grazer.at

Kräftigung, Koordination,

Geschmeidigkeit und Stabilisation

sind das Um und

Auf, wenn man in die Schisaison

starten möchte, weiß Life-Coach

und Fitnesstrainer Christoph

Zettl. Das gilt besonders für die

Altersgruppe über 40. Zettl: „Man

möchte länger durchhalten und

nicht nach zwei Abhängen ‚fertig‘

sein. Verletzungen sind ebenfalls

ein Thema“, so der Experte. Zu

den hier vorgeschlagenen Übungen,

die den gesamten Körper

kräftigen, bietet sich ein Heimtrainer

als Ergänzung an.

1.

1. Beckenbrücke

Beckenbrücke: Bei dieser

Übung werden Oberschenkel

und Gesäß aktiviert, der

Rumpf gestärkt. Wichtig ist, den

Körper über das Gesäß zu heben.

Zeit: 3 Runden, je 15 Mal, Pause

30’’. Bei allen sieben Übungen

gilt: Besser klein anfangen, dafür

aber alle Übungen sorgfältig ausführen.

2.

Diagonal-Hebe: Damit der

Rumpf bei dieser Übung

stabil bleibt, den Bauchnabel

nach innen ziehen. Diagonal einen

Arm und ein Bein aufstützen,

die anderen beiden nach vorne

bzw. hinten wegziehen. Zeit: 3

Runden, 10–20 Mal, Pause 30’’.

3.

2. Diagonal-Hebe

Kniebeuge: Die gute alte

Kniebeuge ist nach wie vor

ein Hit, um fit zu bleiben oder

zu werden. Man setzt sich tagsüber

immer wieder hin

und steht auf. Dabei

kommt er ganze Körper

in Schwung. „Es

klingt einfach, aber

sauber ausgeführt ist

die Kniebeuge eine

schwierige Übung“,

weiß Zettl. Anfängern

rät der Experte, auf

einem Sessel damit zu

beginnen. Wichtig ist, den Oberkörper

schön gerade zu halten

und die Knie nicht nach innen zu

drehen. Die Fersen bleiben auf

dem Boden. Zeit: 4 Runden, 7–15

Mal. Pause 30’’.

4.

Krabbeln: „Es sieht einfach

aus, ist aber alles andere

als ein Kinderspiel“, betont

Christoph Zettl. „Gehen“ im

Vierfüßerstand stabilisiert Rumpf

und Schulterbereich. Der Blick

ist stets nach vorne gerichtet.

Zeit: 20–40 Sekunden oder 10–20

Schritte, Pause 30’’.

5.

Christoph Zettl

Cross Crawl: Auch als seitliche

Crunche bekannt,

empfiehlt sich diese Übung. Diese

Übung ist sehr gut für Koordination,

Beweglichkeit und den

Rumpfbereich. Arme hinter den

Kopf, ein Knie zum gegenüberliegenden

Ellbogen ziehen. Der

Fuß wird hüfthoch gehoben, Profis

berühren mit dem Knie den

Ellenbogen. Wichtig ist,

sich Zeit zu nehmen!

Zeit: 4 Runden, 5–15

Mal pro Seite, Pause

30’’.

Liegestütz:

6.

Nabel nach

innen ziehen, Ellbogen

bleiben am Körper,

Fingerspitzen sind

nach vorne gerichtet.

Zeit: 5 Runden, 5–15 Mal, Pause

30’’.

7.

Schneeengel: Beine aufstellen,

flacher Rücken.

Arme ausgestreckt, sie liegen

möglichst am Boden auf. Ausgangspunkt

ist ein mit den Armen

geformtes W, das beim Ausstrecken

zu einem V wird. Zeit: 5

Runden, 5–12 Mal, Pause 60’’.


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

graz viva 31


IN

BINDER, GETTY

Gesunde Genüsse

Die Auswahl an vitaminreichem

Obst und Gemüse auf den Grazer

Märkten ist gesund und verlockend.

Gewalt an älteren Menschen

Geschätzte 10 Prozent der Senioren

sind bereits mit Gewalt in Berührung

gekommen, Tendenz leider steigend.

OUT


3. Kniebeuge

4. Krabbeln

7. Schneeengel

M. Koren (Gesundheitsfonds), LR J. Bogner-Strauß, LR Doris Kampus und

G. Klug (Psychosoziale Dienste Steiermark, v. l.). LAND STEIERMARK/BINDER

PsyNot-Krisentelefon

■ Seit 1. Dezember gibt es erstmals

ein Krisentelefon, das rund

um die Uhr erreichbar und kostenlos

ist. Unter der Telefonnummer

0800 44 99 33 bietet das neue

psychiatrische Krisentelefon,

kurz PsyNot, allen ratsuchenden

Steirern professionelle Hilfe. Geplant

ist weiters ein persönlicher

Krisendienst. Umgesetzt wird

das Projekt von den Psychosozialen

Diensten Steiermark, finanziert

vom Gesundheitsfonds

Steiermark. Das Fördervolumen

für 2022 und 2023 beläuft sich

auf eine Million Euro. Gesundheitslandesrätin

Juliane Bogner-Strauß

freut sich darüber,

kostenlose, qualifizierte Hilfe anbieten

zu können: „Die 24-Stunden-Notfall-Hotline

‚PsyNot‘ ist

für alle Steirerinnen und Steirer

niederschwellig und auch anonym

zugänglich. Sie hilft dabei,

gefährliche Situationen zu deeskalieren,

und ist der schnellste

Weg zu den richtigen Versorgungsangeboten

in der Region.“

6. Liegestütz

5. Cross Crawl

Trainerin Marion Knoll zeigt es vor:

Präzision bei den Übungen ist gefragt,

bei Unsicherheiten am besten

an einen Profi wenden. ALLE FOTOS: SCHERIAU

Schi-Pass ausverkauft

■ Österreich hat einige der

schönsten Schigebiete Europas.

Daher verwundert es nicht, dass

der „Grazer“-Schi-Pass schon

jetzt, genau eine Woche nach seiner

Auflage, komplett ausverkauft

ist. Der Andrang war also enorm

– aber für all jene, die einen Pass

ergattert haben, gibt es, gerade

heuer mit all den Teuerungen, alles

Nötige für die Wintersportsaison

ihres Lebens. Immerhin kann

man mit dem „Grazer“-Schi-Pass

um nur 75 Euro gleich fünf Top-

Schidestinationen genießen. Gaberl,

Klippitztörl, Kor alpe, Rieseralm

und Wurzeralm freuen sich

schon auf die „Grazer“-Leser. Der

Pass besteht aus fünf Gutscheinen

für die genannten Schigebiete, die

jeweils an der Liftkassa gegen eine

gültige Tages-Schikarte eingelöst

werden können. Der Gutschein ist

aus dem Pass zu trennen und an

der Kassa beim Einlösen zu übergeben.

(Eine Barablöse ist nicht

möglich, es gelten die AGB und

die Beförderungsbedingungen

des jeweiligen Schigebietes.)

www.grazer.at

präsentiert

Mit dem „Grazer“ ab auf die Piste – das Interesse am heurigen Schi-Pass war

riesig. Er ist schon nach einer Woche restlos ausverkauft.

GETTY


32 viva

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

Weihnachtliche Wellness in

WOHLFÜHLEN. Bei

all der Hektik in der

Adventzeit kann ein

Besuch in einer Therme

die gewünschte Entspannung

bringen.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Der Seepavillon in der Therme

Loipersdorf bietet einen wun-

derbaren Blick in die Ferne.

STMK. TOURISMUS/TOM LAMM (2)

Als zu hektisch und stressig

wird die vorweihnachtliche

Zeit von vielen Menschen

wahrgenommen. Die oft

zermürbende Geschenke-Sucherei

und der Drang, vor den Feiertagen

noch so einiges zu erledigen,

hinterlässt oft den Wunsch

nach kurzer Erholung, Entspannung

und mehr Ruhe. Umso

besser bietet sich in solchen Situationen

ein kurzer Ausflug in

die Therme an: Schließlich hat

die Steiermark so einige schöne

Weihnachtsaktion

DAS SCHÖNSTE

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& moderne Teppiche

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4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at viva

33

der Steiermark genießen

Wellness-Orte zu bieten. Natürlich

ist ein solcher Wellness-Tag

auch ein ideales Geschenk für

die Lieben: schnell besorgt und

doch eine originelle Idee – viele

Thermen bieten auch spezielle

Weihnachts-Gutscheine und -Pakete

an.

Die Thermen

☞ Die Therme Nova in der Gemeinde

Voitsberg – genauer: Köflach

– ist nur 35 Kilometer von

Graz entfernt und bietet mit über

1000 Quadratmetern Wasserfläche

und einem großzügigen

Saunabereich samt Panoramablick

über die weststeirische Hügellandschaft

den optimalen Ort

für eine kurze Auszeit. Die Blaue

Grotte mit ihren heißen Bänken,

ein Tropenwald samt Tropenhöhle

und ein Sonnenlichtturm

mit frühlingshaften Klängen sorgen

zudem für Wohlbefinden.

☞ Ankommen und entspannen

heißt es auch in der Therme

Aqualux in Fohnsdorf im Murtal.

Dort überzeugt ein Mix aus

Erlebnis, Kulinarik und Wellness

die Thermenbesucher von jung

bis alt. Im wohlig-warmen Thermalwasser

kann man schließlich

gut die Seele baumeln

lassen und den vorweihnachtlichen

Stress vergessen.

☞ Ein Winter-Wohlgefühl

der

besonderen

Art macht

sich in der

kalten Jahreszeit

auch in

der Südoststeiermark

in der Therme

Bad Radkersburg

breit. Herrliche Entspannung

verspricht etwa das Saunadorf

mit besonderen Erlebnisaufgüssen,

Sauna-Zeremonien,

Ruheräumen und Partner-Hängeliegen

für beste Regeneration

während des Aufenthaltes.

sind

unglaubliche

20.000 Jahre

alt. Ganze 226

Millionen

☞ Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft

des oststeirischen

Thermenlandes liegt die idyllische

Gemeinde Bad Loipersdorf

mit ihrer gleichnamigen Therme.

Die Quellen des Thermenresorts

Liter werden

da raus

jährlich

gewonnen.

Die heilende

Wirkung

des Wassers

setzt bereits ab

einem Aufenthalt

von 25 Minuten

ein (mehr über die heilende

Wirkung im Beitrag auf der

nächsten Seite). Die Angebote

teilen sich auf in das Thermenund

Erlebnisbad sowie das

Schaffelbad, außerdem gibt es

ein Wellnesszen trum.

☞ Im Herzen der Steiermark

befindet sich das Thermenresort

der H20-Therme, die speziell Familien

jede Menge Wasserspaß

garantiert. Für den Wunsch nach

Ruhe bietet die Sauna-Welt ein

regelrechtes Entspannungsparadies.

Massagen und Beauty-Angeboten

runden das Angebot ab.

☞ Auch in dieser Therme im

südlichen Burgenland wird Wellness

großgeschrieben: Die Avita

Therme in Bad Tatzmannsdorf

wurde bereits dreimal in Folge

zur Wellnesstherme des Jahres

gekürt. Eine große Saunalandschaft

mit 20 verschiedenen

Wohlfühlsaunen, ein Naturbadeteich

und mehr als 2000 Quadratmeter

Poolfläche laden zum

Entspannen ein.

☞ Nicht zu vergessen: Das

wunderschön gestaltete Rogner

Bad Blumau mit seinen märchenhaften

Wasserwelten sowie

die Therme der Ruhe Bad Gleichenberg

dürfen bei dieser Aufzählung

natürlich nicht fehlen.

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BARBARA MAJCAN

In 6 Thermen relaxen und die Seele baumeln lassen.

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Entspannung verschenken mit den Thermenlandgutscheinen.

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Weihnachten kommt bestimmt. Thermenlandgutscheine verschenken und Freude bereiten.

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Wohlfühl-Zeit. Der/die Beschenkte

hat die freie Wahl,

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34 viva

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

Thermalwasser als

Balsam für Körper

und Geist

„Zurücklehnen und genießen“ lautet das Motto. Zusätzlich hat Thermalwasser aufgrund der enthaltenen Mineralstoffe auch eine heilsame Wirkung.

GETTY

ENTSPANNUNG.

Was schon den alten

Römern guttat, wissen

auch wir zu schätzen:

den heilsamen Effekt

der Thermalquellen.

Thermen haben immer

Saison, nicht nur jahreszeitlich

gesehen, sondern

auch quer durch die Geschichte

betrachtet. So gab es im antiken

Rom um das Jahr 400 nach Christus

nachweislich elf Thermen und

über 850 private Bäder, in der Kaiserzeit

ließen die Herrscher dann

immer größere öffentliche Badeanlagen

bauen, um ihre Macht

zu demonstrieren. Die Thermen

des Caracalla zeugen noch heute

davon. Mit den Diokletians- und

den Trajansthermen bildeten sie

das Triumvirat der größten Thermalanlagen

in der Ewigen Stadt.

Was die alten Römer zu schätzen

wussten, bietet uns auch heutzutage

Entspannung und Erholung.

Mittels moderner Technik

wird das Thermalwasser heute

aus mehr als 1000 Metern Tiefe

gepumpt. Wenn natürliches

Quellwasser beim Austritt an der

Oberfläche mindestens 20 Grad

Celsius hat, wird es als Thermalwasser

bezeichnet. Zum Heilwasser

wird es, wenn ihm eine ebensolche

Wirkung nachgewiesen

werden kann; ein Mindestgehalt

von einem Gramm gelöster fester

Stoffe pro Liter ist dafür Voraussetzung.

Heilwirkung

Sich im wohltuend warmen Thermalwasser

zu entspannen, diese

Gefühl kennt wohl jeder. Der

Stress verfliegt, die verkrampften

Muskeln geben nach und man

kommt zur Ruhe, was unter anderem

dem Bewegungsapparat

guttut. Auch auf das Immunsystem

hat Thermalwasser eine heilsame

Wirkung. Da es sich seinen

Weg durch viele Schichten Gestein

bahnt, ist es nämlich oftmals

reich an Mineralstoffen wie Magnesium,

Kalzium, Sulfaten, Jod,

Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff.

Schwefel beispielsweise

hat eine antibakterielle Wir-

kung und lindert Hautreizungen.

Kohlendioxid im Thermalwasser

verbessert die Sauerstoffversorgung

und fördert die Durchblutung.

Auch das Hautbild kann

sich durch regelmäßige Thermenbesuche

verbessern, beruhigend

wirkt das an Wirkstoffen reiche

Wasser ohnedies.

© Steiermark Tourismus | Bernhard Loder

Der Gutschein

mit Herz

Weihnachten

Gerade in der Vorweihnachtszeit,

wenn der Stress in der Arbeit

überhandnimmt und auch zuhause

nicht nur die Vorfreude auf das

Christkind groß ist, sondern noch

hunderterlei Dinge erledigt werden

müssen, tut eine Ruhepause

gut. Die Anzahl der Thermen

in der Steiermark ist beachtlich;

von der Kindertherme bis zu jener

für Ruhesuchende ist alles dabei.

Wer es mit seinen Lieben gut

meint, kann Thermengutscheine

verschenken. Damit tut man dem

Körper und dem Geist Gutes und

fördert das, worauf es im Leben

ankommt: die Gesundheit.

Die Steiermark zum Verschenken!

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Winterzauber in der Parktherme

Wo Alltagshektik verdampft – jetzt eintauchen in die Wasserwelten der Parktherme.

Genießen Sie das besonders

reichhaltige Thermalwasser

der Parktherme

Bad Radkersburg und lassen

Sie vorweihnachtlichen Stress

buchstäblich abperlen. Sanfte

Aktivität in und um die Wasserlandschaft

sorgt im Gleichklang

mit Relaxangeboten wie dem

sphärischen Licht-Klang-Tempel

oder der mystischen Kräuter-

Salz-Grotte für ein ganzheitlich

vitalisierendes Thermenvergnügen.

Herrlich durchatmen lässt

es sich auch im weitläufi gen

Saunadorf. Kaminfeuer, Weihnachtsgebäck

& Winterduft,

dazu duftend-pfl egende Aufgüsse,

wie die Bad Radkersburger

Saunazeremonie, garantieren Ihnen

genussvolle Momente und

stärken Haut, Körper & Abwehrkräfte.

Bei der Kerzenölmassage

im Vitalstudio fi nden Sie

dank sanftem Kerzenfl ackern,

wohltuendem Duft und natürlichen

Inhaltsstoffen ebenfalls

genussvolle Entspannung.

Tipp: Entdecken Sie den Parktherme

Winterzauber! Zauberhaft-winterliche

Beleuchtung,

Laternen & Feuerkörbe laden

zum Schlendern, Verweilen &

Träumen in den Parkanlagen

ein. Und an der Winterzauber-

Hütte im Thermenareal warten

von Freitag bis Sonntag Waffeln,

Glühwein, Punsch & Co. zur

Stärkung für kommende Badefreuden.

Die Parktherme Bad Radkersburg

im Winter – ein Wohlfühlort,

zu schön, um nicht da zu sein.

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www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

Wunderbare

Winterliche Unternehmungen sind hierzulande zahlreich.

STMK. TOURISMUS/TOM LAMM

SPANNEND. Der Winter

in der und rund um

die Steiermark hat so

einige interessante Aktivitäten

auch abseits

der Piste zu bieten.

Von Lia Remschnig

lia.remschnig@grazer.at

Die winterliche Jahreszeit

bringt zahlreiche Möglichkeiten

für Unternehmungen,

bei denen es sich lohnt, sie

einmal auszuprobieren. Abgesehen

von Schifahren können auch

andere Dinge unternommen werden,

die vielleicht schon länger auf

der sportlich-winterlichen Bucket

List stehen oder fernab der gewöhnlichen

Orte liegen.

Unternehmungen

☞ Unweit von Graz im Nordwesten

von Bruck an der Mur kann man

in der Tragößer Winterlandschaft

mit den Alpakas und Lamas zum

Grünen See von Michelle Kaufmann

und ihrem Mann Franz ein

ganz besonderes Erlebnis teilen:

Die Glühweinwanderung mit den

Tieren, bei der es zum Abschluss

hausgemachten Glühwein und

Kinderpunsch gibt, dauert insgesamt

zweieinhalb Stunden bei einer

drei Kilometer langen Strecke.

Zu Beginn lernt man die Vierbeiner

bei einer Fütterung kennen

und kann sich anschließend einen

tierischen Wanderpartner aussuchen.

Dann erkundet man herrlich

winterliche Wiesen, Felder und

Wälder mit Bergblick.

☞ Zum wahren Naturerlebnis

wird auch Schneeschuh- oder

Winterwandern in der Abgeschiedenheit

des Gesäuses, der Niederen

Tauern oder der Seetaler Alpen.

Das Stapfen durch die weiße

Schneepracht mit federleichten

Schuhen ist eine herrliche Alternative

zu Schi und Snowboard, um

verschneite Winterlandschaften

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Erhältlich an der Thermenkasse in Fohnsdorf oder online unter therme-aqualux.at

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+43 3573 207 80 | willkommen@therme-aqualux.at | therme-aqualux.at |

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4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at viva

37

Erlebnisse in der Winterszeit

näher zu erkunden. Die Erlebnisregion

Murtal hat zum Beispiel mit

der Schneeschuhtourenkarte eine

hervorragende Übersicht über

das Schneeschuhwandern in der

Region aufgelegt. Hier gibt es für

Anfänger bis hin zu Sport-Profis

25 Touren in der Region, in denen

sie besonders schöne Plätze und

Wege finden können. Auch Tipps

wie Schnupperzonen, Schneeschuhverleih

und vieles mehr finden

sich in der Tourenkarte – die

Region verschickt sie gratis.

☞ Keine Rede von Winterschlaf:

Im Spielberger Programm zur kalten

Jahreszeit am Red Bull Ring

kommen auch Motorsport-Fans

auf ihre Kosten. Etwa mit PS-Action

im Schnee mit Offroad-Buggy

und Schneemobil. Neben einer

Vielzahl an Aktivitäten für die ganze

Familie bietet das Winterprogramm

außerdem PS-Highlights

wie den Winter-Adrenalintag oder

die KTM Enduro Snow Attack. Für

alle, die es ruhiger angehen wollen,

bietet sich eine Wanderung zum

Bullen oder eine Red Bull Ring

Tour an.

☞ In Oberzeiring im Murtal

bietet Dietmar Haberl mit seiner

Partnerin Andrea Wanderungen

und Schlittenfahrten mit Huskys

an. Bei den sportlich-anspruchsvollen

Spaziergängen mit den beliebten

Hunden bekommt jede

Person einen Mushergurt um die

Hüften mit einem Tier daran. Die

trainierten Vierbeiner ziehen dann

voran – flottes Marschieren ist angesagt,

Ausdauer und Fitness sind

Voraussetzung für die Wanderung.

Wer lieber gemütlich mit den Hunden

unterwegs sein mag, ist mit einer

Schlittenfahrt gut beraten.

☞ Obwohl Graz nicht gerade

mit vielen Seen gesegnet ist, gibt es

trotzdem mehrere gute Optionen

im Freien in Graz und rundherum.

In Mariatrost etwa kann man kostenlos

eislaufen – noch dazu mit

Blick auf die Basilika (Mariatroster

Straße 230). In Gratwein kann man

in Bad Weihermühle gut eislaufen,

sobald es kalt genug ist.

Mit den „Alpakas zum Grünen See“ auf Glühweinwanderung MICHELLE KAUFMANN

☞ Rodeln ist natürlich allseits

beliebt und fein in der verschneiten

Landschaft der Steiermark.

Doch nachts bekommt das Ganze

einen noch weitaus spannenderen

Charakter: Zum Winterrodeln

unterm Sternenhimmel lädt zum

Beispiel die beleuchtete Bahn auf

der Hochwurzen ein. Mit sieben

Kilometern zählt diese Naturrodelbahn

zu den längsten im gesamten

Alpenraum. Die Gipfelbahn bringt

Rodler zum Startpunkt der Abfahrt.

Auch auf der Grafenwiese in

Tauplitz (Bad Mitterndorf) lässt es

sich in der Nacht fein fahren.

Somit steht einem aktiven Winter

mit Ideen für spannende und

einmal andere Unternehmungen

sicherlich nichts mehr im Wege!

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www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

Rumänien

(im Bild

die Stadt

Sighișoara)

schneidet

bei der

Studie

besonders

gut ab.

GETTY

Reisen ohne Sprach-Hürden

WORTWÖRTLICH. Eine

neue Studie untersucht,

wie geeignet europäische

Länder sprachlich

für Touristen sind.

Ab in den Urlaub heißt es für

viele auch im Winter. Auch

wenn Englisch als Fremdsprache

sich immer weiter verbreitet

– in Österreich und Graz

wie auch in anderen Ländern –, oft

ist es aber notwendig, sich in der

jeweiligen Landessprache zumindest

ein bisschen verständigen zu

können. Wo es besonders empfehlenswert

ist, sich ein bisschen mit

der Sprache des Ziellandes zu beschäftigen?

Eine Preply-Studie hat

29 europäische Länder hinsichtlich

ihres Schwierigkeitsgrades untersucht,

sich dort als Tourist oder

Auswanderer fortzubewegen.

Rumänien top

Die geringsten sprachlichen Herausforderungen

gibt es demnach

in Rumänien. Dort werden drei

Amtssprachen gesprochen (Rumänisch,

Ungarisch und Deutsch),

aber es gibt die wenigsten Dialek-

te, bei den Englischkenntnissen

rangiert man auf Platz 14. Irland

folgt mit nur zwei Amtssprachen

(Englisch und Gälisch) und vier regionalen

Dialekten auf Rang zwei,

Portugal und Serbien kommen auf

den dritten Platz. In Portugal gibt

es nur eine Amtssprache, allerdings

gleich zehn regionale Varianten

des Portugiesischen – dafür

zählt man zu den Ländern mit den

besten Englischkenntnissen (Rang

sieben). Serbien überzeugt vor allem

mit günstigen Sprachkursen

vor Ort und zwei Amtssprachen

(Serbisch und Albanisch), allerdings

gibt es laut Studie gleich acht

anerkannte Dialekte.

Geht es nach den Englischkenntnissen,

reihen sich (nach den

naheliegenden Platzhirschen England

und Irland) übrigens die Niederlande

und Österreich auf den

Plätzen zwei und drei ein. Deutlich

abgeschlagen sind Frankreich

(Platz 23), Spanien (Platz 24) und

Italien (Platz 25). Hier lohnt es sich

also jedenfalls, sich stärker mit der

Landessprache zu befassen. Österreich

befindet sich auf der Rangliste

der Länder, in denen es laut Studie

am einfachsten ist, sprachlich

zu navigieren, übrigens auf Rang

sieben.

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Der erste Tanz, die erste große Liebe – The Time Of Your Life! DIRTY DANCING – Das Original

Live On Tour entführt Sie zurück ins Holiday Resort Kellerman’s und lässt den Sommer

´63 wieder lebendig werden. Die mitreißende Bühnenversion des Kultfi lms erzählt die

berühmte Liebesgeschichte um Frances „Baby“ Houseman und den Tanzlehrer Johnny

Castle – untermalt von den weltbekannten Songs des Film-Soundtracks, wie z.B. „Hungry

Eyes“, „She’s Like The Wind“ und natürlich „(I’ve Had) The Time Of My Life“. Auf der

Bühne begeisterte DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour bereits sensationelle

acht Millionen Besucher. Pünktlich zum 35-jährigen Film-Jubiläum sorgt die Live-Show nun mit

viel Gefühl, über 50 packenden Songs und leidenschaftlichen Tanzszenen endlich wieder für

Glücksgefühle und Gänsehaut pur!

Oper Graz, 27. Juni bis 9. Juli 2023

JENS HAUER


40 motor

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

MG4: „Tesla“ aus China

Überzeugender

Außenauftritt:

MG4 Electric


MG4 Electric Luxury

■ MOTOR: permanente Synchronmaschinen, Leistung 204 PS (150

kW), Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,9 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit

160 km/h (abgeregelt)

■ REICHWEITE: 435 Kilometer

■ STROMVERBRAUCH: 166 Wh/Kilometer

■ C02-EMISSIONEN: O Gramm/Kilometer

■ BATTERIE-BAUART: Nickel-Kobalt-Mangan-Batterie (Testmodell)

■ ABMESSUNGEN: Länge 4,28 Meter, Breite 2,0 Meter, Höhe 1,5

Meter, Radstand 2705 mm, Leergewicht 1655 Kilo

■ DC-LADELEISTUNG: 135 kW

■ DC-LADEDAUER: (10 bis 80 %) ca. 35 Minuten

■ PREIS: ab 38.990 Euro

■ AUTOHAUS: Autohaus Robinson KG, Kärntner Straße 30, Graz,

Tel. 0 316/780-0, www.robinson.at

OFFENSIVE. Die Chinesen wollen den europäischen

Automarkt aufmischen. Der MG4 Electric ist ein Beispiel

dafür, wie man gute, leistbare E-Autos macht.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Das Einzige, was nach wie

vor am meisten irritiert,

ist das stolze MG-Emblem

mittig auf der Motorhaube.

Wer MG liest, denkt an die kultigen

britischen Roadster und

an Sportwagen. Aber leider ist

die traditionelle britische Automarke

finanziell baden gegangen

und die Marke wurde vom

gigantischen China-Konzern

SAIC übernommen, der jetzt offensichtlich

eine Offensive mit

Pkw startet und hier vor allem in

Europa mit dem neuen Elektroauto

MG4 punkten möchte und

sicher punkten wird. Selbst der

billigere Tesla kostet noch mehr

als der MG aus China. Was da

aus China kommt, hat natürlich

mit dem britischen MG aus dem

Logo nichts mehr gemein. Dem

MG4-E-Auto haftet auch keine

Spur von Nostalgie an. Der MG4

ist ein neues hochwertiges Elektroauto

aus den chinesischen

Fabrikshallen. Die Hersteller in

China haben da viele Vorteile. Es

gibt die Rohstoffe für die Batterieherstellung,

und die Produktionskosten

sind wesentlich geringer

als bei uns in Europa. Das

ändert aber rein gar nichts an der

Tatsache, dass der MG4 ein überzeugendes

Autos mit technischer

Top-Ausstattung und herzeigbarem

Design außen und innen

ist. Der MG4 ist ein Beispiel dafür,

dass das Naserümpfen über

chinesische Autos endgültig der

Vergangenheit angehört.

Ein Hingucker

Der MG4 Electric überzeugt

optisch, was den Außenauftritt

betrifft, mit markanten Linien.

Coole LED-Lichter vorne und

hinten, sportliches, modernes

Design. Die Frontansicht weckt

Emotionen. Rein ins Auto und

dann die Überraschung, selten

so ein minimalistisch gestaltetes

Cockpit gesehen. Und dennoch

ist alles da, was man braucht.

Ungewöhnlich ist auch der viele


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

motor 41

Ein ganz kleines Kästchen mit einem

Drehknopf regelt den Betrieb.

Platz dort, wo in anderen Autos

die Mittelkonsolen dominieren.

Der MG4 Electric hat einiges zu

bieten: besondere Fernlichtsteuerung,

adaptive Tempo- und Abstandsregelung,

Stauassistent,

Notbremsassistent, Notfallassistent,

Totwinkelüberwachung,

Kollisionswarnung hinten, Spurhalteassistent

und vieles mehr.

Das alles wird via Wisch über den

Bildschirm geregelt.

Legen wir los: Der Elektromotor

sprintet mit seinen maximal

204 PS (150 kW) in 7,9 Sekunden

von 0 auf 100 km/h. Die abgeregelte

Höchstgeschwindigkeit

wurde vom Hersteller mit 160

km/h fixiert. Die Testfahrt mit

dem MG4 Electric war angenehm.

Der Wagen liegt gut in der

Hand, die wenigen Instrumente

im Cockpit hat man schnell im

Griff. Es passt alles, der Wagen

liegt auch bei engen Kurven gut

auf der Straße, das Fahrwerk ist

perfekt abgestimmt. Der MG4

ist angenehm leise unterwegs,

die Scheibenbremsen an allen

vier Rädern geben einem das

wichtige Sicherheitsgefühl. Ja, so

lässt sich ein E-Auto gut fahren.

Wenngleich für mich immer wieder

beim Fahren der Vergleich

mit einem Gokart aufkommt.

Man sitzt einfach da, schaltet

auf „D“ und drückt aufs Gas.

Abfahrt. Wie einfach Autofahren

doch sein kann. Der MG4

Electric bietet fünf verschiedene

Fahrmodi an, darunter Normal-,

Eco-, Sport-, Schnee- und ein benutzerdefinierter

Modus. Ja, und

dann die Reichweite. Theoretisch

könnte man mit dem MG4 Electric

bis zu 450 Kilometer weit

kommen. Also Wien und zurück.

Allerdings hängt das vom Fahrverhalten

ab; fährt man mit viel

Druck aufs Gas, sinkt die Reichweite

ganz schnell nach unten.

Dennoch, der MG4 Electric ist

ein bemerkenswertes Auto, welches

auch viel Platz zu bieten hat.

Wer sich vom alten MG gelöst hat,

wird mit dem neuen 100-prozentigen

Stromer aus China durchaus

seine Freude haben.

MG, legendäres Automarkenlogo.

MG made in China ist völlig anders.

Immer wieder denke ich an die E-Gokarts. Der MG4 Electric ist im Cockpit

überaus minimalistisch ausgestattet, das verstärkt das Feeling. SCHERIAU (5)

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Frage beantworten wir Ihnen

gerne im Zuge einer kostenlosen

Marktwerteinschätzung.

Diese Preisfindung entscheidet

schon zu Beginn des geplanten

Verkaufes den Erfolg oder

Misserfolg. Daher sollten Sie

uns als Experten beiziehen.

Wir beschäftigen uns mit aktuellen

Marktpreisen und deren

Entwicklungen, mit den Grundbuchsdaten

und Kaufvertragsverbücherungen

und können

Ihnen somit einen konformen

Richtpreis für Ihre Immobilie

nennen. Wenn Sie wünschen,

dann besprechen wir mit Ihnen

in weiterer Folge die verschiedenen

Methoden einer

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in Graz steigt an

Zentrale Lagen, auch in der Grazer Innenstadt, sind laut dem Retail-Marktbericht von Otto Immobilien gefragt. GETTY

TREND. Laut einer Analyse von Otto Immobilien steigt die Nachfrage nach

Geschäftsflächen in Graz. Innenstädte wurde demnach wieder attraktiver.

Große Herausforderungen,

aber wieder mehr Optimismus

– so resümiert die

Otto Immobilien GmbH in ihrem

neuen Retailbericht die Immobilien-Lage

im stationären Einzelhandel.

Österreichweit merke

man, dass die Nachfrage nach

Geschäftsflächen steigt, vor allem

in Landeshauptstädten wie Graz,

Linz, Salzburg oder Innsbruck.

Hätten in der Vergangenheit noch

Einkaufszentren die Einzelhandelslandschaft

der Bundesländer

geprägt, werden nach und nach

die A-Lagen einzelner Innenstädte,

wie auch jener in Graz, durch

Gleichenfeier Haus der Generationen

■ Im Beisein der beiden Gemeinderäte

Georg Topf und

Anna Hopper (beide ÖVP) luden

Friedrich Obad und Ernst

Wustinger (IVB) diese Woche

zur Gleichenfeier des neuen Projekts

„Golden Gate – Haus der

Generationen“ in der Rankengasse

28 in Graz ein. Dabei wird

besonders Wert auf ein nachhaltiges

Energiekonzept, etwa Solaranlagen

zur Warmwassergewinnung,

geachtet.

einen ausgewogenen Branchenund

Mietermix attraktiviert und

belebt. So das Resümee der Experten

von Otto Immobilien.

Trends

Gleichzeitig beobachte man,

dass Nebenlagen, vor allem bei

Großflächen, weiter unter Druck

geraten. Es gebe einen Trend zu

Alternativnutzungen und Nahversorgung

in B- und C-Lagen.

Auch Form und Funktion von

Flächen würden sich verändern,

neue Konzepte würden entstehen.

Wo früher oftmals Mode als

der wichtigste Anker und Bau-

stein für einen attraktiven Branchen-

und Mietermix galt, übernehmen

nun laut Analyse nach

und nach Konzepte aus den Branchen

Detailhandel, handelsnahe

Dienstleistungen oder Gastronomie

diese Rolle. „Verstärkt sind

neuerdings Konzepte aus dem

Bereich E-Mobilität zu beobachten,

die die Innenstadt als Plattform

und zusätzlichen Vertriebskanal

nutzen“, berichtet Patrick

Homm, Abteilungsleiter Immobilienvermarktung

Gewerbe bei

Otto Immobilien, von ersten dahingehenden

Entwicklungen in

Österreich.

Peter Schaller, Georg Topf, Anna Hopper, Friedrich Obad, Ernst Wustinger

und Stefan Lipp (v. l.) bei der Gleichenfeier diese Woche

LUEF


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at wohnen

43

Rätsel-Lösung vom 27. 11. 2022

H

M J

A L T E M U E N Z E D E

R E I N E R H O F M U H

M U S T E R T G I E R

P S C E R E A L I E N E

D A H N N E A R I O N

L O B T T G R U A B N

R O T E A R M E E T I A

I F P I R O L P U D

P B C A B G L O R I E

R A A C H B O E S E E L

R S A E N T

Lösung:

K I R C H N E R

L E N A E FRAUEN-

H A I N U T E N KOGEL

L K A F E I N Lösung:

P A R K F E S T FRAUENKOGEL

Sudoku-Lösung

vom 4. 12. 2022

2 4 8 7 6 9 1 3 5

5 3 6 1 2 4 7 8 9

9 7 1 5 8 3 2 4 6

4 1 9 8 3 5 6 7 2

8 2 5 4 7 6 9 1 3

3 6 7 2 9 1 4 5 8

7 8 3 6 4 2 5 9 1

6 5 4 9 1 8 3 2 7

1 9 2 3 5 7 8 6 4

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44

sport

graz

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

Klaus Molidor

44

Dass die Trainer Junge einsetzen,

freut mich. Sie haben den

Mut, der anderen gefehlt hat.“

Graz-99ers-Präsident Jochen Pildner-Steinburg ist mit

Coach Pennerborn und Co Hallberg zufrieden. GEPA (2)

Die rotweiß-roten

Rennrad-

Fahrerinnen

und -Fahrer

hören ab sofort

allesamt

auf steirische

Trainer. GEPA

Radsport in Steirer-Hand

TRIO. Zwei Grazer, ein

Rottenmanner – ab

sofort kommen alle

drei Nationaltrainer im

Straßenradsport aus

der Steiermark.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Seit Mittwoch ist der heimische

Straßenradsport fest

in Grazer bzw. steirischen

Händen. Mit 1. Dezember hat

der Grazer Thomas Binder, bislang

Nachwuchstrainer im Steirischen

Landesradverband (LRV),

nämlich seinen Posten als Nachwuchs-Nationaltrainer

angetreten

und damit das weiß-grüne

Trio komplettiert. Damen-Teamchef

ist mit Klaus Kabasser, dem

Mann hinter dem Olympiasieg

von Anna Kiesenhofer, ebenfalls

ein Grazer, Herren-Cheftrainer

Stefan Sölkner kommt

aus Rottenmann und ist Binders

Vorgänger auf der Nachwuchstrainer-Position.

Gerald Pototschnig,

Präsident des LRV, sieht

den Wechsel mit einem weinenden

und einem lachenden Auge.

„Einerseits ist es bitter, wenn dir

nach Stefan Sölkner innerhalb

kurzer Zeit wieder ein guter Trainer

‚weggekauft‘ wird, andererseits

freut es mich für Binder und

es zeigt, dass in der Steiermark

schon lange gut gearbeitet wird.“

Eurosport calling

Dabei wäre Binder um ein Haar

ganz woanders gelandet – und

zwar als Radsport-Kommentator

bei Eurosport. „Ich bin immer

wieder auch Sprecher bei Radrennen

und Live-Streams, und

da hat mich Bernie Eisel im

Sommer einmal angerufen, ob

ich nicht Interesse hätte.“ Dann

hat er aber nichts mehr davon

gehört und in dieser Phase hat

ihn der Ruf des Österreichischen

Radsport-Verbands ereilt.

Binder selbst ist trotz seiner

erst 29 Jahre schon sechs Jahre

als Trainer nicht nur für den LRV,

sondern auch für die U11 bis U19

beim WSA Junior Cycling Team

in Graz tätig. „Das habe ich Florian

Moser, dem LRV-Herrentrainer,

zu verdanken, der früh

erkannt hat, dass das etwas für

LRV-Trainer Florian Moser (l.), Gerald Pototschnig, Thomas Binder

mich wäre“, sagt Binder. Obwohl

auch er im Nachwuchs Rennen

gefahren ist, stand eine Profi-

Laufbahn nicht zur Debatte. „Ich

kann mich nicht so gut quälen,

wie es notwendig wäre, um an

die Spitze zu kommen.“

Leidenschaft

Klar war und ist für Binder aber

auch, dass er dem Sport verbunden

bleiben will. „Ich kann mir

nicht vorstellen, beruflich etwas

zu machen, das nichts mit dem

Radsport zu tun hat.“ Weil die

Leidenschaft für Kurbeln und

Pedale so groß ist, steht auch das

LRV/KK

Lehramts-Studium in Italienisch

und Englisch nur in der zweiten

Reihe.

Jetzt werkt er an Trainingslager-

und Rennplanung, an der

Zusammensetzung von Kadern

und der Auswahl von Betreuern.

Daneben wird er auch weiterhin

„seine“ Jungs in Graz trainieren,

wenngleich natürlich nicht mehr

ganz so oft. „Aber diese Arbeit

mit Kindern und Jugendlichen

mache ich leidenschaftlich.“

Nachsatz: „Auch wenn es weh

tut, dass mir unsere guten 14-

und 15-Jährigen schon um die

Ohren fahren.“


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

sport

graz 45


OHA!

Mohammed Fuseini verlängert

Der 20-jährige Shooting Star hat

seinen Vertrag beim SK Sturm bis

zum Jahr 2026 verlängert.

Abschied aus Graz

Die Ukrainerin Ljuba Pyvovarova hat

UBI Graz Richtung Wien verlassen und

ihre Basketball-Laufbahn beendet. KOHLMAIER

OJE!


Einmal selbst der Held sein

GESCHENKTIPP. Einmal für den SK Sturm spielen und der Star einer Geschichte

sein – mit dem neuen SK-Sturm-Kinderbuch ist das jetzt möglich.

Die Hauptrolle in einem

Buch spielen und darin

ein Abenteuer mit

Freunden erleben – das können

Kinder jetzt mit dem neuen SK-

Sturm-Kinderbuch. „Wir wollten

ein außergewöhnliches Produkt

für Kinder auf den Markt bringen“,

sagt Gerhard Steindl, Geschäftsführer

der Medienfabrik,

die das Buch herausbringt.

Das Besondere dabei: Jeder

kann das Buch mit dem eigenen

Namen und eigenen Fotos personalisieren

lassen – praktisch

und einfach im Internet unter

www.sturmfan.at. Das fertige

Buch, in dem man der Held der

eigenen, 32-seitigen Geschich-

te ist, kommt dann direkt ins

Haus. Im Buch ist der persönliche

Spielerpass abgedruckt, der

Held strahlt als Torschütze mit

Foto von der Anzeigetafel in der

Merkur Arena und natürlich gibt

es tags darauf einen Zeitungsartikel

im „Grazer“ – über das entscheidende

Tor des Nachwuchs-

Stars im Bundesliga-Schlager

gegen Rapid.

Nach Abschicken der individuellen

Bestellung wird das

Buch produziert und trifft nach

sechs bis acht Werktagen ein.

Übrigens: Sturm Graz verschenkt

jedes Jahr 50.000 Schulhefte

und im Jahr 2023 auch wieder

30.000 Sturm-Malbücher.

Auf www.sturmfan.at bestellen und Held der Fußball-Geschichte sein

KK (2), GETTY

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46 grazer sonntag

www.grazer.at 4. DEZEMBER 2022

SO ISST GRAZ

Die Bäckerei Waldherr präsentiert

... Nougat-Krapferln aus

der Weihnachtsbäckerei

Die herrlichen Kekserl naschen auch

Viktoria und Konstantin gerne. KK (2)

Der Familienbetrieb der Vollkorn-Bio-

Bäckerei Waldherr sorgt bereits seit

mehr als 60 Jahren für qualitätsvolle

Backwaren. Im Grazer Standort nahe

der Oper in der Gleisdorfer Gasse bietet

man Brot, Gebäck und süße Köstlichkeiten

an, die täglich frisch per Hand und

ohne Konservierungsmittel hergestellt

werden. Gebacken wird nur nach eigenen

Rezepturen im Dampfofen. LIA

Für Teigboden und Nougatdekor:

200 g Vollkorndinkelmehl

50 g gemahlene Haselnüsse

1 Prise gemahlener Zimt

1 Prise Nelkenpulver

100 g Butter

40 g Honig

1 Ei

250 g Nussnougatmasse

60 g Marzipanrohmasse

Zubereitung:

Zuerst das Mehl mit den gemahlenen

Haselnüssen und den Gewürzen vermischen

und auf eine Arbeitsplatte geben.

In die Mitte eine kleine Mulde drücken,

Butter in kleine Stücke schneiden und in

die Mulde legen, den Honig hinzufügen.

Das Ei untermischen und alles rasch

zu einem glatten Teig verkneten. Den

Teig in Frischhaltefolie einrollen und

mindestens 2 Stunden

kühl ruhen lassen.

Aus dem Teig

haselnussgroße

Kugeln formen

und auf ein

mit Backpapier

belegtes Backblech

setzen. Mit

einem bemehlten

Kochlöffelstiel eine Vertiefung

in die Kugeln drücken und im

vorgeheizten Backrohr bei 180 °C etwa

15 Minuten backen. Kleine Häufchen

Nussnougatmasse auf die ausgekühlten

Krapferln geben. Die Marzipanrohmasse

dünn ausrollen und kleine Sterne ausstechen.

Diese auf die Krapferln setzen.

GRAZWORTRÄTSEL

Sturm-Graz-

Legende

(Markus)

militär. Anlage

im Stadtpark

(heute

Ententeich)

Grazer

Veranstaltungsort

(3 Wörter)

größerer

Holzsplitter

einige

wenige

das

Stück zu

Fleischscheibe

Domäne

Österreichs

Energiesparlampe

Blitz und

Donner

ohne Inhalt

Emmentaler,

Appenzeller

& Co.

8

1

ein "Brettl"

Monument

am

Lendplatz

6

14

Kirchlein

auf Schloss

Eggenberg

Rot

beim

Roulett

Leitbetrieb

in Graz

steir. Militärkommando

Zutat für

Risi-Pisi

an dieser

Stelle

Filmlichtempfindlichkeit

KFZ-Kz. für

BH Leoben

Mappe für

Dokumente

10

Abk. für

"Europäische

Norm"

Zeichen für

Rubidium

die "Grüne

Insel"

15

13

Brennstoff

aus Kohle

Produkt,

Schöpfung

KFZ-Kz.

für Wien-

Umgebung

Pfad

Zwerg

14. Grazer

Stadtbezirk

Holzbottich

5

Tiroler

Festspielort

Vaterlandsverteidiger

Handelsgut

Fakultätsvorsteher

plötzlich

auftretend

unbestimmter

Artikel

peinigen,

sekkieren

scharfes

S

Abk. für

"dito"

2. Ton der

Tonleiter

Kräuteraufguss

Abkürzung

für "rerum"

in akademischen

Titeln

Abk. für

"außer

Dienst"

tiefe Männerstimme

Hüne,

Koloss

gleichmäßig

runde,

geschlossene

Linie

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

7

ein US-

Computerhersteller

12

4

schwer

erreichbares

Vorbild

Abk. für

"Frau"

Vorsilbe

für

"Afrika"

englisch

für

"Ohr"

Netzball

im Tennis

7. Ton der

Tonleiter

Stoff für

Salbungen

begeisterter

Anhänger

11 12 13 12 14 15

2

11

englisch

für

"wenn"

Teil von

Liebenau

kein

einziges

Mal

Literaturnobelpreisträger

1994

(Kenzaburo)

10. Grazer

Stadtbezirk

Arbeitervertretung

japanische

Meile

Edelhof in

Jakomini,

abgerissen

anno 2010

Lösung der Vorwoche: FRAUENKOGEL Rätsellösungen: S. 43

Aktuelles Lösungswort:

SUDOKU

4 7 5

5 6 2 4 7 9

7 3 2 6

4 8 6 2

8 6 9 1

3

9

1 2 5 41205

Jede Ziffer

darf in

jeder Reihe

in jedem

Quadrat

nur einmal

vorkommen.

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spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

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3

9


4. DEZEMBER 2022 www.grazer.at

grazer sonntag 47

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 4. DEZEMBER

Simply Red – Konzert

Die britische Band, die schon 1984

gegründet wurde, ist erneut in

Österreich zu Gast – diesmal um 20

Uhr in der Stadthalle. Nach Bandauflösung

2010 und dem Vorhaben

des Gründers und Sängers Mick

Hucknall, eine Solokarriere anzustreben,

dürfen sich Fans freuen,

dass die Gruppe für eine Welttournee

wieder zueinandergefunden

hat. Kleiner Side Fact am Rande:

Der Name der Band leitet sich vom

Spitznamen des Sängers ab, der

schon in der Schulzeit aufgrund

seiner roten Haare „Red“ genannt

wurde. Nach mehreren Umbenennungen

blieb die Band mit der

Erklärung „Simply Red“ (also übersetzt:

„einfach nur rot“) zurück.

Eiskrippe im Landhaushof

Im Grazer Landhaushof ist die

magische Krippe aus Eis bis in den

Jänner hinein zu besichtigen: Das

einzigartige Kunstwerk besteht

aus 35 Tonnen kristallklarem Eis.

Zwischen 6 und 21 Uhr zu sehen.

Tannengraß & Lebzeltstern

Das Freilichtmuseum Stübing lädt

zu einer besinnlichen Adventwanderung

durch die Landschaft

ein. Dabei werden die Spuren der

vorweihnachtlichen Traditionen

unserer Vorfahren beleuchtet – mit

einem bäuerlichen Advent, wie er

früher war, traditionellem Handwerk,

Tieren der Weihnachtskrippe,

Musik und Lesungen und vielem

mehr. Ab 11 Uhr im Österreichischen

Freilichtmuseum Stübing.

Kinder-Advent in der Neutorgasse

Ein ganz besonderes Schauspiel

für die kleinen Kinderaugen bietet

der Grazer Kinder-Advent in der

kleinen Neutorgasse: Ein kleines

Riesenrad, ein Zug, der am Platz

seine Runden dreht, jede Menge

Weihnachtsbäume und bunte

Dekoration, ein Entenspiel und viele

bunte Stände mit Süßigkeiten und

Getränken warten auf die kleinen

Besucher. Geöffnet ist er zwischen

11 und 20 Uhr.

Lumagica – Frohnleiten

Der magische Lichterpark im

Golfclub Murhof lädt bei einem 1,5

Kilometer langen Rundgang dazu

ein, eine zauberhafte Welt voller

leuchtender Objekte und Installationen

zu besichtigen. Idyllisches

Ambiente samt wunderbar beleuchteter

Naturkulisse samt passendem

Musik-Konzept. Sicherlich ein Ausflug

für die ganze Familie. Um 16.30

Uhr ist der Beginn (aufgrund der

einsetzenden Dämmerung).

HIGHLIGHT:

Die

Eiskrippe

FOTO FISCHER, GETTY

Die Seer – Konzert

Die Band vom Grundlsee im steirischen

Salzkammergut spielt heute

im Congress Graz auf: Ihre Hits wie

„Wossa“, „Hoamatgfühl“ oder „Es

braucht 2“ hat die derzeit erfolgreichste

Mundartband Österreichs

natürlich in petto. Für Fans bestimmt

ein unvergesslicher Konzertabend.

Beginn um 19.30 Uhr.

Grazer Adventzug

Eine kleine Fahrt mit dem Adventzug

stimmt schon einmal gut

auf die Weihnachtszeit ein und ist

für Jung und Alt ein nettes Erlebnis:

Der kleine Bummelzug fährt

während der Adventzeit (heute

zwischen 10 und 20 Uhr) eine

20-minütige Runde. Start- und

WOHIN AM SONNTAG

Endplatz ist dabei der Grazer Hauptplatz.

Adventkonzert Frohnleiten

Chor und Orchester der Pfarre

Frohnleiten sowie der Jugendkinder-Chor

haben sich für ihr

traditionelles Konzert wieder ein

besonderes Programm ausgedacht.

A-Cappella-Stücke aus dem 19.

Jahrhundert, klassische Musik von

Mozart genauso wie stimmungsvolle

Lieder, die adventliche Vorfreude

bereiten. Um 18 Uhr in der Stadtpfarrkirche.

Advent in der Oper

Beim traditionellen „Advent in der

Oper“ zaubern die Grazer Philharmoniker

und der Chor der Oper Graz

mit festlicher Weihnachtsmusik Adventstimmung

von 11 bis 12 Uhr. Große

Klassiker und wunderbare Entdeckungen

machen das Programm

aus. Nach dem symphonischen

Konzert erobert der Nachwuchs die

Bühne, wenn die jungen Sängerinnen

und Sänger der Singschul’ ihr

ganzes Können präsentieren. Im

Foyer duften die Tannenbäume, es

werden Kekse verziert, Märchen erzählt,

es wird gebastelt und Punsch

getrunken.

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