Umzüge privat und gewerblich – Montage, Reparaturen

haltestelle.langen.de

Umzüge privat und gewerblich – Montage, Reparaturen

ZEITLOS

MAGAZIN DER HALTESTELLE SENIORENHILFE LANGEN E. V. ARBEITERWOHLFAHRT LANGEN E. V.

AUSGABE MAI, JUNI,

Nr. 58

JULI, AUGUST

2011

Mach‘s gut Zivi

Soziale Einrichtungen suchen Ersatz

Menschen mit Demenz

Ratgeber und Infos

Meine iPad-Welt

Erfahrungen einer Nutzerin

Erinnern Sie sich noch

Was brachten uns die 60er Jahre?

Buchtipp: Arno Geiger

Der alte König in seinem Exil

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Liebe ZEITLOS Leserin,

lieber ZEITLOS Leser

ein Zeitalter geht zu Ende - eine

Ära, von der viele profitierten:

Junge und Alte, Kranke und Behinderte,

Vereine, Kirchen, soziale

Einrichtungen und Umweltorganisationen.

Sie alle werden sagen müssen:

„Mach´s gut Zivi.“

So richtig bewusst werden wird

es uns, wenn die jungen Männer

nicht mehr da sind, wenn die helfenden

Hände fehlen.

Wer unterstützt dann die Erzieherinnen

bei der Betreuung von

schwerbehinderten Kindern? Wer

fährt dann Essen auf Rädern aus?

Wer macht die Fahrdienste? Wer

reinigt den Bus, bringt ihn in die

Werkstatt und macht auch mal die

Arbeit, die sonst keiner machen

will?

Dem Zivildienst folgt nun der

Bundesfreiwilligendienst für alle

Altersstufen. Bislang waren rund

90.000 Zivis deutschlandweit eingesetzt,

für den Freiwilligendienst

plant die Regierung mit lediglich

35.000 engagierten Bürgerinnen

und Bürgern. Bis es so weit ist,

Haltestelle der Stadt Langen

Stresemannring 3 • 63225 Langen

Telefon 06103 9119-0

E-Mail: msalomon@langen.de

www.haltestelle-langen.de

herrscht in vielen Einrichtungen

Unsicherheit. Mehr erfahren Sie

ab Seite 4.

Menschen mit Demenz fordern

uns jeden Tag neu heraus. Gerade

wenn wir meinen, wir hätten

ihre Welt verstanden, geschieht

bestimmt schon wieder etwas Unerwartetes.

Doch es gibt immer

wieder Hinweise, die den Alltag

für Menschen mit Demenz und

allen, die mit ihnen zu tun haben,

erleichtern können. Auf den Seiten

6-10 finden Sie einige Tipps.

Es klingt wie ein Märchen: Vollbeschäftigung,

Arbeitskräftemangel,

Nierentische und eine boomende

Wirtschaft. Doch einmal war es

wahr. Es waren die 60er-Jahre.

Wer mal wieder so richtig in Erinnerungen

schwelgen möchte oder

einfach das Lebensgefühl von

damals verstehen will, muss die

Seiten 36-38 lesen.

Tipps für eine aktive Freizeit, Informationen

über Mobilität und

Veranstaltungstermine, dies alles

leistet die Zeitlos-Sonderausgabe

Seniorenhilfe Langen e. V.

eine Bürgerinitiative für Jung und Alt

ZenJA Zimmerstr. 3 • 63225 Langen

Tel. 06103 22504

E-Mail: SH-Langen@t-online.de

www.seniorenhilfe-langen.de

„Aktiv“, die vor Kurzem erschienen

ist. Zum ersten Mal finden

Sie in einer Broschüre alle regelmäßig

stattfindenden Aktivitäten

von der Haltestelle, den freien

Trägern, den Vereinen und den

Kirchen.

Ergänzt

wird das

Heft im

Taschenformat

mit

einem

SonderteilMobilität.

Wir wünschen Ihnen einen schönen

und erlebnisreichen Sommer.

Genießen Sie ihn mit der aktuellen

ZEITLOS und ZEITLOS „Aktiv“.

Herzlichst

Martin Salomon

VORWORT

Arbeiterwohlfahrt Langen e. V.

Wilhelm-Leuschner-Platz 5

63225 Langen

Telefon: 06103 202620-0

E-Mail: info@awo-langen.de

www.awo-langen.de

3


4

INFORMATIONEN

Mach's gut Zivi!

Zivildienst-Ende macht Langen zu schaffen

soziale Einrichtungen suchen dringend nach Ersatz

Mit dem Ende der Wehrpflicht

verschwindet zum 30. Juni auch der

Zivildienst. In Langen werden die

Zivis gerade im sozialen Bereich fehlen.

Die städtischen Einrichtungen

und privaten Träger suchen zurzeit

Ersatz für die jungen Männer, deren

Beitrag für die Gesellschaft bald ausbleiben

wird.

„Das Sozialsystem hat sich in vielen

Bereichen auf die Zivildienstleistenden

verlassen. Wenn sie gehen,

führt das zu großen Problemen,

die aufgefangen werden müssen“,

sagt Martin Salomon. Der Leiter des

Seniorenzentrums Haltestelle ist

zugleich Zivildienstbeauftragter der

Stadt Langen. Er ist zuständig für

neun Zivildienststellen, sechs davon

in Kindertagesstätten, zwei in der

Jugendbetreuung und eine in der

Haltestelle. Der Zivi-Job im Senioren-

und einer im Jugendbereich ist

bereits nicht mehr besetzt.

Auch in jenen Einrichtungen, die

nicht dem Rathaus unterstehen, ist

ein Umbruch im Gange. Zum Beispiel

leisten bei der Langener Arbeiterwohlfahrt

(8 Zivis), in der Asklepios

Klinik (6 Zivis), der Erich-Kästner-

Schule (4 Zivis), im Wohnverbund der

Behindertenhilfe (3 Zivis), der Janusz-

Korczak-Schule (1 Zivi) und in der

Katholischen Kirche (1 Zivi) gerade

die letzen Zivildienstleistenden ihre

Pflicht ab. Doch ist vielerorts ihre

Foto und Titelbild: Schmidt, Stadt Langen

Zahl vor allem seit der Verkürzung

des Dienstes auf sechs Monate zurückgegangen.

Im Turnverein gibt es

seit einigen Jahren keinen Zivi mehr,

ebenso in der Evangelischen Kirche

und auch das DRK-Seniorenzentrum

verzichtet inzwischen auf die jungen

Hilfskräfte.

Statt des Zivildienstes soll nun ein

Bundesfreiwilligendienst kommen.

Bislang waren rund 90.000 Zivis

deutschlandweit eingesetzt, für den

Freiwilligendienst plant die Regierung

mit lediglich 35.000 engagierten

Bürgerinnen und Bürgern. Bis es

soweit ist, herrscht in vielen Einrichtungen

Unsicherheit. Der geplante

Freiwilligendienst soll für Männer


und Frauen jeden Alters offen sein,

die nicht mehr schulpflichtig sind.

Damit will die Regierung das Freiwillige

Soziale Jahr, das vor allem junge

Menschen anspricht, ergänzen und

stärker Erwachsene zum Engagement

anspornen. Die Tätigkeit kann

so ist es geplant zwischen sechs

und 24 Monate dauern.

Seit vergangenem November liegt

ein entsprechender Gesetzesentwurf

vor, der zum 1. Juli in Kraft treten

soll. Bürgermeister Frieder Gebhardt

sieht die Entwicklung eher skeptisch.

„Das Thema ist ja nicht neu. Leider

hat man die Diskussion über die

Abschaffung der Wehrpflicht in den

vergangenen Jahren nicht genutzt,

um eine wirklich brauchbare Ersatzlösung

für den wegfallenden Zivildienst

auszuarbeiten. Ich hätte mir

eine Stärkung der etablierten Jungendfreiwilligendienste

FSJ (Freiwilliges

Soziales Jahr) und FÖJ (Freiwilliges

Ökologisches Jahr) gewünscht,

um diese für junge Menschen noch

attraktiver zu machen.“

Wenn nun mit dem Bundesfreiwilligendienst

eine weitere Säule

organisierten freiwilligen sozialen

Engagements aufgebaut werde,

dürfe dieser nicht besser gestellt

werden, sagt Gebhardt. Vorrangiges

Ziel müsse nach wie vor sein, die

Attraktivität jedweder Freiwilligendienste

gerade für junge Menschen

zu stärken. „Gerade sie leisten damit

einen wichtigen Beitrag für unsere

Gesellschaft. Zugleich sammeln sie

wichtige persönliche Erfahrungen

und erhalten zur rechten Zeit Einblicke

in gesellschaftlich relevante

Berufsfelder.“

Derzeit arbeitet ein Zivildienstleistender

für die Langener Koordinationsstelle

Jugendarbeit und im

Jugendzentrum. Er organisiert die

Fahrzeugvermietung, macht Hausmeisterjobs

und Botengänge aller

Art. Gesine Joachim, Leiterin der

Koordinationsstelle, blickt besorgt

auf das Ende der Zivi-Ära: „Wenn

der Zivi wegfällt, fehlt uns die Un-

terstützung für Dinge, für die wir

als Fachpersonal eigentlich keine

Zeit haben. Es ist zu befürchten,

dass wir dann unser Angebot für die

Jugendlichen reduzieren müssen.“

Zwar habe sie schon zwei Anfragen

für den Bundesfreiwilligendienst,

doch Freiwilligkeit bedeute auch Planungsunsicherheit.

Brigitta Bott, Leiterin der Kindertagesstätte

am Steinberg, sorgt sich

ebenfalls um die Lücke, die bald entstehen

wird: „Es wird ganz schwer

für uns, wenn wir keine Zivis mehr

haben.“ Momentan arbeiten drei in

ihrer Einrichtung. Sie unterstützen

die Erzieherinnen und Erzieher bei

der Betreuung der Kinder und in

der Pflege. Da die integrative Tagesstätte

zum Teil Plätze für mehrfach

schwerbehinderte Kinder anbietet,

sind sie auch für diese eine große

Hilfe. Außerdem seien Männer in

Kinderbetreuungseinrichtungen

ohnehin unterrepräsentiert, betont

Bott. Nun hofft sie, dass mit dem

neuen Freiwilligendienst nicht nur

Frauen an ihre Tagesstätte klopfen.

Ähnlich sieht es auch bei den anderen

Trägern aus. Bei der Langener

Arbeiterwohlfahrt (AWO) teilen momentan

acht Zivis Essen auf Rädern

aus, kümmern sich um den Hausnotruf

oder helfen Senioren und hilfsbedürftigen

Mitbürgern im Alltag.

Sie putzen, kaufen ein und machen

Fahrdienste. Ende des Jahres wird

auch dieses Kapitel Geschichte sein,

wenn der letzte Zivi geht.

AWO-Geschäftsführer Dirk Hartmann

sagt, es gebe zwar genügend

Interessenten für ein Freiwilliges

Soziales Jahr in seiner Einrichtung

doch diese werden ihn gut doppelt

so viel kosten wie die Zivis. Um die

entstehende Lücke nach dem Ende

des Zivildienstes zu überbrücken,

stellte die AWO jeweils eine Aushilfskraft

für Essenslieferungen und

den Hausnotruf ein. Außerdem hofft

Hartmann auf Ehrenamtliche, die

INFORMATIONEN

Aufgaben von Zivis in Zukunft übernehmen

könnten. So war die AWO

gezwungen, die Preise für ihre Hilfe

im Alltag anzuheben. „Alle müssen

tiefer in die Tasche greifen, auch

wenn es nicht unbezahlbar werden

wird“, sagt Hartmann. Die Fürsorge

bleibe erhalten, aber vielleicht finde

nicht mehr alles am Wunschtermin

statt.

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6

DEMENZ

Ein kleiner Ratgeber für einen besseren Alltag

Die Welt der Menschen mit Demenz

Für Bodo Erny von der Demenzsprechstunde

der Haltestelle ist

klar, dass sich Menschen mit

Demenz nicht mehr bewusst

verändern können. So steht im

Vordergrund seiner Beratungen

die Frage, wie sich das Umfeld

besser an die Welt der Menschen

mit Demenz anpasst.

Ein paar Tipps von Dr. Dr. Mücke

können da sehr hilfreich sein.

Die Umwelt dem

Kranken anpassen

Vielfach wird darauf beharrt, dass

sich Menschen mit Demenz an den

Anforderungen der Umwelt

orientieren. Doch genau das

beherrschen sie nicht mehr. Menschen

mit Demenz können sich

nicht aus sich selbst heraus verändern.

So ist es die große Herausforderung

für den „Gesunden“, sich

auf die Welt des „Demenzkranken“

einzustellen.

Schränke nicht

verschließen

Verschlossene Schränke beunruhigen

Menschen mit Demenz.

Offenbar können sie schlecht

aushalten, deren Inhalt nicht zu

kennen. Das Herumrütteln an

Türen und das Öffnen ist möglicherweise

ein Versuch, sich Klarheit

zu verschaffen.

Mit Tagesschwankungen

leben

Lassen Sie sich durch Tagesschwankungen

oder kurzzeitige Besserungen

im Befinden der Menschen mit

Demenz nicht irritieren. Allzu

leicht täuschen sie eine generelle

Besserung vor und lassen so

unerreichbare positive Verände-

rungen erhoffen. Werden Sie nicht

ärgerlich oder unsicher, wenn ihr

Angehöriger ausgerechnet in den

Augenblicken „aufblüht“, in

denen Besuch zugegen ist. Ziehen

Sie aus guten Tagen nicht den

Rückschluss, dass Ihnen Ihr Gegenüber

an schlechten Tagen etwas

vorspielt.

Das Essen erleichtern

Unsauberes Essen ist kein Grund

das Essen an zu reichen. Schaffen

Sie dem Menschen mit Demenz

während der Mahlzeiten eine

ruhige und entspannte Atmosphäre.

Benutzen Sie abwaschbare

Tischtücher und Untersetzer.

Unterlagen unter Tellern und

Tassen sollten rutschfest sein. Ein

Schnabelbecher oder eine Tasse

mit Nasenausschnitt kann das

Trinken erleichtern. Lassen Sie den


Kranken einen Umhang anziehen,

damit er nicht sofort seine Kleidung

beschmutzt. Verzichten Sie

aber auf Lätzchen und ähnliches.

Gestalten Sie den Essensablauf

möglichst übersichtlich, indem Sie

die einzelnen Speisen nacheinander

mit dem jeweils geeigneten

Besteck servieren.

Sie können einem Menschen mit

Demenz das Leben auch durch

folgende Veränderungen erleichtern:

• Markierung der Treppenstufen

mit farbigen Profilen und ein

zweiter Handlauf

• Spezial-Lichtschalter, die sich

bei Dämmerung, durch Bewe-

gung oder automatisch ein-

schalten

• Hausflurbeleuchtung, die

langsam ausdimmt, so dass

man genügend Zeit hat, den

nächsten Knopf zu erreichen

• Ausreichende Zahl von Wand-

steckdosen, um das Herumlie-

gen von Verlängerungskabeln

zu vermeiden

• fleckfreie Böden. Flecken

werden als Vertiefungen

wahrgenommen, da die

Tiefenwahrnehmung des

Auges im Alter nachlässt.

Dagegen können echte Vertie-

fungen als „Flecken“ verkannt

werden, zum Stolpern verlei-

ten und so Unfälle fördern.

• an einer Kordel hängende

Seifenstücke, die nicht auf den

Boden fallen können

• Reiß- und Klettverschlüsse

anstelle von Knöpfen

• erhöhtes Bett

Raumgestaltung

Für viele Menschen mit Demenz

werden Einlegearbeiten im Fußboden

oder plötzliche Farbunterschiede

der Teppichböden zu

einem unüberwindbaren Hindernis.

Einfarbige Flächen sind deshalb

vorteilhafter. Eine indirekte

und schattenfreie Raumbeleuchtung

(500 Lux in Augenhöhe)

beugt illusionären Verkennungen

vor. Eine optimale Beleuchtung

dient zudem als äußerer Zeitgeber,

der den Schlaf-Wach-Rhythmus

normalisiert, die Stimmung aufhellt

und beruhigt. Warme Pastellfarben

beruhigen und verstärken

damit den Effekt einer guten

Beleuchtung.

Für viele Menschen mit Demenz ist

das Herumlaufen eine der letzten

Handlungen, die sie aus eigenem

Antrieb und kompetent ausführen

können. Gehen löst innere Spannungen

und verbessert die Stimmung.

Religiösen Glauben

einbeziehen

Viele alte Menschen haben ihr

Leben bewältigt, weil sie aus ihrer

Religion Kraft schöpften. Nicht

selten spielten dabei spezielle

Bibelsprüche, Psalme oder ähnliches

eine wichtige Rolle. Es ist

sinnvoll, dies aus der Biographie

des Kranken in Erfahrung zu

bringen, da diese eine individuelle

Bedeutung haben und beruhigend

wirken können.

Für gläubige Menschen mit Demenz

sind religiöse Bräuche, wie

das Singen von Kirchenliedern, das

Beten oder der sonntägliche

Kirchgang wichtig. Sie sind oft

sehr empfänglich für die atmosphärische

Kraft, Ruhe und Feierlichkeit

eines Gottesdienstbesuches.

Dabei genießen sie die

sinnlichen Erlebnismöglichkeiten

(wie Kerzen, Weihrauch, Musik)

und die wohl vertrauten Rituale.

Text entnommen von

www.demenz-ratgeber.de

Unsere Linktipps zum Thema

Demenz:

www.demenz-ratgeber.de

www.alzheimerinfo.de

www.deutsche-alzheimer.de

DEMENZ

www.alzheimerforum.de

www.alois.de

www.wegweiser-demenz.de

Ein Beratungsangebot

der Sozialstation

Demenzsprechstunde

Seit Jahren beschäftigt sich der

stellvertretende Pflegedienstleiter

der Sozialstation der Haltestelle

Bodo Erny mit dem Thema

Alzheimer und Demenz. In seiner

pflegerischen Praxis und in den

Informationsveranstaltungen hat er

festgestellt, dass für pflegende

Angehörige eine Einzelberatung

sinnvoll sein kann. Denn hier

stehen alleine die persönlichen

Bedürfnisse und Anliegen im

Mittelpunkt.

Ziel der Beratung ist, dass

Angehörige ihren Demenzkranken

zu Hause besser unterstützen und

ihn in seiner Krankheit begleiten

können. Schon kleine

Veränderungen im eigenen

Verhalten können wesentlich zur

eigenen Entlastung beitragen. In

der Demenzsprechstunde können

die kleinen und großen Probleme

des Alltags besprochen werden.

Für die kostenlose Beratung ist

eine Terminvereinbarung unter

Telefon 911925 notwendig.

7


8

DEMENZ

Lebenswichtige Literatur

Der alte König in seinem Exil

Wenn einer nicht mehr denken

kann wie früher, was ist das für ein

Leben?

Arno Geiger erzählt von seinem

Vater, dem die Erinnerungen langsam

abhanden kommen, dessen

Orientierung in der Gegenwart sich

auflöst: „Da mein Vater nicht mehr

über die Brücke in meine Welt

gelangen kann, muss ich hinüber

zu ihm.“

Geboren 1926 als drittes von zehn

Kindern, die Eltern Kleinbauern bei

Bregenz, mit achtzehn Krieg an der

Ostfront, mit neunzehn Kriegsgefangenschaft,

Krankheit, Lazarett,

der lange Rückweg in die Heimat

und dann der Wunsch, nie wieder

wegzugehen aus dem Dorf. Der

Vater baut ein Haus auf dem Hügel,

er heiratet.

Mit der Geschichte seines Vaters

taucht Arno Geiger in seine eigene

Kindheit ein, die er auf dem Hügel

In ihrer Begrüßungsrede machte

die BAGSO-Vorsitzende Frau Prof.

Dr. Ursula Lehr deutlich, „dass das

Alter keineswegs durch Abbau

und Verlust von Fähigkeiten und

Fertigkeiten geprägt ist, sondern

dass sehr oft mit zunehmendem

Alter ein Kompetenzgewinn"

einhergeht. Die Aufnahme eines

freiwilligen Engagements sei eine

gute Möglichkeit, um genau diesen

Kompetenzgewinn zu erfahren.

Bundesministerin Dr. Kristina

Schröder setzte in ihrer anschließenden

Rede auf die weitere

gute Zusammenarbeit mit den

verbracht hat, wo der Vater jetzt

mit seinen Betreuerinnen lebt.

Offen, liebevoll und heiter beginnt

Arno Geiger seinen Vater von

Neuem kennenzulernen; geht mit

ihm durch die Landschaft, in der

sie beide ihre Kindheit verbracht

haben, hört auf seine nur scheinbar

sinnlosen und oft so wunderbar poetischen

Sätze, erzählt von Gegenwart

und Vergangenheit des Vaters

und der eigenen Kindheit im Dorf.

Der Sohn schließt nochmals Freundschaft

mit dem Vater; er begleitet

ihn viele Jahre, versucht, seine oft

eigenwilligen Sätze zu verstehen,

und er entdeckt, dass es in der

Person des Vaters alles noch gibt,

Charme, Selbstbewusstsein, Witz.

Arno Geigers Alter König in seinem

Exil ist trotz der Konfrontation mit

dem unwiederbringlichen Verlust

ein lichtes, lebendiges, oft komi-

BAGSO-Verbänden, um zukünftig

die Potenziale der Älteren noch

besser erschließen zu können. Die

erste Diskussionsrunde war sich

einig, dass besonders der Dialog

zwischen Jung und Alt über generationenübergreifende

Projekte

noch weiter gefördert werden

muss. Prof. Dr. Andreas Kruse und

Prof. Dr. Thomas Klie gaben weitere

zentrale Impulse zum Thema

„Altersbilder und Engagement"

in die nachfolgenden Gesprächsrunden.

Nachzulesen sind diese Statements

und die weiteren Arbeits-

sches Buch. Und man versteht: Der

Mensch bleibt ein Mensch mit seiner

Vergangenheit, Eigenheit und

Würde. Es heißt: Wer lange genug

wartet, kann König werden.

„Eine tiefgründige, charaktervolle

und zeitlos gültige Auseinandersetzung

mit dem, was jeden angeht:

Alter und Krankheit, Heimat und

Familie.“

BAGSO-Fachtagung in Berlin

„Altersbilder und Engagement in der Zivilgesellschaft“

ergebnisse in der Broschüre “Altersbilder

und Engagement in der

Zivilgesellschaft”, die kostenlos in

der Haltestelle erhältlich ist.

Unser Linktipp: www.bagso.de


Wie die Zeit vergeht! 5 Jahre sind

es nun her, dass Stephanie Fischer,

im Mai 2006 den Sprung in die

Selbständigkeit wagte, um Senioren

und Menschen mit gesundheitlichen

Einschränkungen in alltäglichen

und außergewöhnlichen

Situationen zu unterstützen.

AlSenioS war geboren!

Heute schaut sie auf eine aufregende

und wertvolle Zeit zurück.

Nach und nach wuchs das Team

an, das heute aus 9 Alltagsbegleiterinnen

im Alter zwischen

33 und 58 Jahren besteht. Die

Mitarbeiterinnen bringen sich mit

verschiedensten Erfahrungen und

Qualifikationen aus den Bereichen

Pflege, Seniorenbetreuung und

Hauswirtschaft in das familiäre

Team ein. Aktuell konnte für den

Bereich Öffentlichkeitsarbeit eine

Mitarbeiterin gewonnen werden.

Sie bringt interessierten Senioren

und deren Angehörigen die möglichen

Entlastungsangebote näher.

Der Service von AlSenioS ist so individuell,

wie die Bedürfnisse der

Kunden. Er umfasst kurzzeitige

und langfristige Einsätze in den

Bereichen häusliche Betreuung,

Organisation von Terminen, Begleitungen,

Einkaufshilfen sowie

alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.

Ein Schwerpunkt liegt in

der aktivierenden und unterstützenden

Betreuung von Menschen

mit Demenz. Das qualifizierte und

geschulte Personal bietet individuelle

Entlastungsmöglichkeiten für

pflegende Angehörige.

Das Besondere an AlSenioS ist,

dass jeder Kunde von einer festen

Person, seiner persönlichen All-

PFLEGE

Alltags- und Senioren-Service AlSenioS

Aktive Alltagsbegleitung in Langen

tagsbegleiterin, unterstützt wird,

die ihm in allen Lebenslagen zur

Seite steht.

AlSenioS greift im Bedarfsfall auf

eine breit gefächerte Zusammenarbeit

mit Kooperationspartnern

und Dienstleistern zurück und

ermöglicht somit auch in anderen

Bereichen eine sofortige Hilfe.

Nach dem Einblick in die umfangreichen

Entlastungsangebote von

AlSenioS sind Sie eingeladen, sich

für weitere Informationen an folgende

Adresse zu wenden:

AlSenioS

Stephanie Fischer

Wilhelmstraße 14

63225 Langen

Tel. 06103-280297

www.alsenios.de

Das AlsenioS Team. Von links nach rechts: Inhaberin Stephanie Fischer, Annelie Neukirch, Claudia Baum, Erika Jung, Heike Krüger,

Claudia Stork, Ellen Schollmeier, Astrid Homburg, Antje Merbach und Elisa Krawczyk

Kostenlose Broschüre

Vertragsrechte von Pflegebedürftigen

Eine Broschüre zu Vertragsrechten von Pflegebedürftigen

ist jetzt kostenlos bei den Verbraucherzentralen

erhältlich. Die umfangreiche Publikation

informiert anhand zahlreicher Beispiele, worauf Pflegebedürftige

und ihre Angehörigen achten sollten,

wenn es um Wohn- und Betreuungsverträge geht.

Die Publikation kann kostenlos in allen Beratungsstellen

der Verbraucherzentralen abgeholt oder postalisch

bestellt werden (pro Exemplar mit einem mit

1,45 EUR frankierten DIN A5-Rückumschlag). Sie ist

außerdem im Internet verfügbar.

Unser Linktipp: www.vzbv.de

Zahl der Hunderjährigen steigt

um das Zwanzigfache

Nach Berechnungen der Universität Köln steigt die

Lebenserwartung in Deutschland kontinuierlich an.

So hat ein Mädchen, das heute geboren wird, eine

Lebenserwartung von 93 Jahre, bei Jungen sind es

immerhin noch 88 Jahre.

Die Studie geht davon aus, dass sich die Hundertjährigen

in den nächsten 50 Jahren verzwanzigfachen.

2007 gab es in Deutschland 10.000 Hundertjährige.

Vor 30 Jahren waren es gerade einmal

dreihundert.

2060 kann es dann in Deutschland mehr als

200.000 Hundertjährige geben.

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10

PFLEGE

Senioren-Organisationen fordern

Mehr Unterstützung

für pflegende Angehörige

Anlässlich ihrer Teilnahme an der

zweiten Runde des von Bundesgesundheitsminister

Philipp Rösler

initiierten „Pflege-Dialogs“ am

14. Februar 2011 in Berlin weist

die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft

der Senioren-

Organisationen (BAGSO), Prof.

Dr. Ursula Lehr, auf die große Bedeutung

der Angehörigen für die

Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger

Menschen hin: Tatsächlich

werden etwa zwei Drittel

der 2,2 Millionen Pflegebedürftigen

zu Hause betreut; viele von

ihnen fast ausschließlich durch

Angehörige. Pflegende sind nach

wie vor in der Mehrzahl Frauen,

häufig ältere Frauen.

Doch die private Pflege nicht

selten rund um die Uhr und jahrelang

geht an die Substanz. Viele

pflegende Angehörige fühlen sich

allein gelassen mit ihren Sorgen

und Nöten, sind körperlich und

nervlich überlastet, reiben sich

zwischen Beruf, Familie und Pflege

auf und achten zu wenig auf

ihre eigene Gesundheit.

„Die Pflege hilfsbedürftiger Menschen

muss gesellschaftlich besser

anerkannt werden“, so die Gerontologin

und frühere Bundesministerin

Ursula Lehr. „Wir brauchen

eine Vielzahl unterschiedlicher

der jeweiligen Situation entsprechend

unterstützender und

entlastender

Angebote für

Pflegepersonen.

Die im

Pflegeweiterentwicklungsgesetz

bereits

vorgesehenen

Leistungen

zur Unterstützung

der

häuslichen

Pflege müssen

bekannter werden, damit sie auch

genutzt werden.“

Folgende Maßnahmen sind aus

ihrer Sicht vorrangig zu ergreifen:

1. transparente, unabhängige

und leicht zugängliche Infor-

mationen über Ansprüche und

Unterstützungsmöglichkeiten

im Bereich der Pflege wie

Pflegestützpunkte

2. die Ausweitung niedrigschwelligerUnterstützungsangebote

3. Maßnahmen zur Gesunderhaltung

der Pflegepersonen

wie Erholungsurlaube,

gelegentliche Kuraufenthalte

4. die Ausweitung von Tagespflegeangeboten

5. betriebliche Maßnahmen

zur besseren Vereinbar-

keit von Erwerbstätigkeit und

häuslicher Pflege, wie flexible

Arbeitszeitmodelle, betrieb-

lich geförderte Tagespflege-

plätze, evtl. Organisation von

Hol- und Bringdiensten sowie

die von Bundesseniorenminis-

terin Schröder geplante Fami-

lienpflegezeit.

Unser Linktipp www.bagso.de

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der

Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V. tritt als Interessenvertretung

der älteren Generationen in Deutschland

vor allem dafür ein, dass jedem Menschen ein

selbstbestimmtes Leben im Alter möglich ist und die

dafür notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen

werden. Sie setzt sich dafür ein, dass auch alte Menschen

die Chance haben, sich aktiv am gesellschaftlichen

Leben zu beteiligen und sich das im öffentlichen

Meinungsbild über „die Alten“ widerspiegelt.

Unter dem Dach der BAGSO arbeiten zurzeit (September

2010) 102 Verbände, Organisationen und Initiativen

der freien Altenarbeit zusammen. Über ihre Mitglieder

vertritt die BAGSO etwa 13 Millionen ältere Menschen

in Deutschland.


Tipps für eine aktive Freizeit, Informationen

über Mobilität und

Veranstaltungstermine, dies alles

leistet die Zeitlos-Sonderausgabe

„Aktiv“, die vor Kurzem erschienen

ist. In der Haltestelle, bei der

Seniorenhilfe Arbeiterwohlfahrt

und in den Apotheken wird das

kleine Heft im Taschenformat ausliegen.

Die Broschüre gliedert sich in drei

große Themenbereiche: Im ersten

Teil wurden die Veranstaltungen

der Haltestelle, der freien Träger,

der Vereine und der Kirchen zusammengetragen.

Beispielhaft stellt die Senioren-

Ihr

Traditions-Metzger

Langen

Gartenstraße 15/

Taunusstraße

06103 - 21579

www.metzgerei-bode.de

Empfohlen vom Magazin

März 2007

hilfe im zweiten Teil Projekte vor,

bei denen sich jeder engagieren

kann.

Der dritte Teil „Mobilität“ informiert

über Fahrdienste, Taxis,

Busse und Bahnen.

Die Erstellung der ersten Sonderausgabe

der ZEITLOS wurde

ermöglicht durch Mittel aus dem

Bundesprojekt „Aktiv im Alter“,

bei dem die Stadt Langen beteiligt

war.

Die Broschüre kann auch im Internet

als PDF gelesen oder heruntergeladen

werden.

www.haltestelle-langen.de

INFORMATIONEN

Broschüre der Haltestelle, Seniorenhilfe und Arbeiterwohlfahrt

ZEITLOS-Sonderausgabe „Aktiv“

Täglich neue leckere

Gerichte zur Auswahl,

Freitags ein Fischgericht

Da kommt Abwechslung

auf den Speiseplan!

Wenn Ihnen nicht worscht ist, was auf den Teller kommt…

Wurst, wie sie sein soll schmackhaft, lecker und für jeden Geschmack genau richtig

hergestellt nach bester Handwerkstradition:

• aus Fleisch von bekannten Bauern

aus unserer Region

• aus eigener Schlachtung

• aus sofortiger, frischer Verarbeitung

• mit allergen-freien Gewürzen

• ohne Geschacksverstärker

• ohne künstlichen Aromen

• ohne synthetischen Farbstoffe

Ihre Wurst- und Fleischbestellung bringen wir Ihnen auf Wunsch nach Haus!

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VERANSTALTUNGEN

„Wann kommen denn die schönen

Männer wieder?“

Im Ahornhof, in dem ein „Frauenüberschuss“

herrscht, ist diese Frage

einer Bewohnerin nur allzu gut

verständlich und berechtigt.

Zum Tanztee, den die „Haltestelle“

der Stadt Langen zusammen

mit dem Ahornhof sechsmal jährlich

veranstaltet, kommen Langener

Bürgerinnen und Bürger, um

einmal wieder zu fröhlichen Weisen

das Tanzbein zu schwingen.

Einige Paare fallen dann auch sofort

auf, weil sie viele verschiedene

Schritte und Figuren gekonnt

beherrschen, weil sie wie schwere-

und mühelos übers Parkett

zu schweben scheinen und dabei

noch fröhlich miteinander plaudern.

Andere wiederum haben

Spaß mit „eins-rechts, zwei-links“

oder mit einem „Schieber“.

Doch auch ein Walzer ist hin und

wieder beliebt.

Schmidtchen Schleicher - alias

Günter Schmidt - beherrscht alles.

Sein Repertoire ist äußerst abwechslungsreich

und schier unerschöpflich.

Vor allem aber trifft es

genau den Musikgeschmack aller

Tanzbegeisterten.

Ein bisschen schwierig scheint

es noch immer (fast wie in der

Jugend), einmal jemanden Unbekanntes

aufzufordern. Zumindest

für die Männer, die oft eher zum

Schauen dazusein scheinen, als

zum Tanzen. Deshalb erklingen

immer öfter mutige Rufe nach der

„Damenwahl!“ Und dann füllt

sich die Tanzfläche, Lachen mischt

sich mit der Musik, und los geht’s.

Da tut es anschließend gut, dass

auch an die notwendige Stärkung

gedacht wurde. Es gibt Wein,

Bier, Äbbelwoi, Sprudel, Saft, Kaffee,

Tee, Kuchen, Torte, auch mal

Glühwein, Brezel, Kreppel oder

Windbeutel. Zum „Tanz in den

Mai“ würde vielleicht eine Mai-

Bowle gut passen?

Und um die eingangs erwähnte

Frage noch zu beantworten:

Es ist Donnerstag, 28. Mai und

Donnerstag, 16. Juni, an dem

wieder die schönen Männer und

die schönen Frauen! in den

Ahornhof zum Tanztee kommen.

Das wird manches schöne Paar

ergeben.

Herzlich willkommen!

Ihre Judith Keul


Neue Broschüre

Freiwilligendienste aller

Generationen

Eine neue Broschüre des Bundesministeriums für

Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu den Freiwilligendiensten

aller Generationen (FDaG) bietet

interessierten Bürgerinnen und Bürgern anschaulich

Informationen, Anregungen und Hilfestellungen.

Unter dem Motto der

neuen Freiwilligendienste

„Engagement schlägt

Brücken" beschreibt die

Broschüre auf 24 Seiten

die vielfältigen Projekte

der Freiwilligendienste

aller Generationen und

deren Trägerorganisationen.

Gleichzeitig bietet

sie wichtige Informationen

für Vereine, Organisationen

und Kommunen,

um selbst einen Freiwilligendienst aller Generationen

vor Ort anzubieten.

BEI UNS SIND IHRE FÜSSE

IN GUTEN HÄNDEN.

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Ihr Fachgeschäft

für gutes AusSehen

Augeninnendruck-Messung

Sven Thierfelder

Bahnstraße 16

63225 Langen

INFORMATIONEN

perfekte Glaszentrierung mittels VisuPoint ®

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Gleitsichtgläser mit Verträglichkeitsgarantie

Parkplätze im Hof

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Tel: 06103-23360

Fax: 06103-929717

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Bahnstraße 12 • 63225 Langen

Telefon 06103.28228

www.schuhe-langen.de

13


14

AUSSTELLUNG

Bilder von Stefan Kleinhenz

im Seniorenzentrum Haltestelle

Schöne Fremde

Man riecht förmlich das Leder,

sobald der Blick auf das Bild trifft.

Es zeigt Sättel, Cowboyhüte und

allerlei Werkzeuge an der Wand

wie in einem anständigen Western-Film.

Stefan Kleinhenz, Jahrgang 1961,

hat die Szene mit seiner Kamera

eingefangen, als er auf einer

Ranch in Kanada arbeitete. Es

sind einmalige Momente, die der

Fotograf und Reiseleiter mit viel

Sorgfalt komponiert hat.

Die ständig wechselnde Ausstellung

„Der zweite Blick“ im Seniorenzentrum

Haltestelle macht bis

zum Herbst deutlich, wie vielfältig

die fotografischen Arbeiten des

studierten Ethnologen sind.

„Die meisten Bilder entstehen

durch Zufall“, sagt Kleinhenz. Es

ist zum Beispiel ein indianisches

Tipi-Zelt bei Dunkelheit, das von

innen her ein warmes Licht ausstrahlt.

Als er darin übernachtete

und kurz das Tipi verließ, stellte

er fest: „Wow, das ist ein Motiv.“

Sofort schnappte Kleinhenz die

Kamera, und nun hängt das Bild in

der Ausstellung. Ein anderes Foto

zeigt Getreidesilos der Hutterer,

eine altertümliche Glaubens- und

Lebensgemeinschaft, über die er

seine ethnologische Abschlussarbeit

an der Uni verfasste.

Es sind Kleinigkeiten, mit denen

er ganze Geschichten erzählt.

Etwa mit einer Spiderman-Puppe

neben einem Wrestling-Plakat.

„So sehen die Helden in Ameri-


ka aus. Dieses Bild ist ein wenig

politisch“, sagt Kleinhenz. Alles

habe er so vorgefunden, nicht

inszeniert.

Momentan sind es vor allem Fotografien

aus Kanada, aber auch

aus Norwegen und Frankfurt, die

die Ausstellung präsentiert. In

den nächsten Monaten könnten

es Schrott-Oldtimer, Spiegelungen

oder Aufnahmen in bestimmten

Farbtönen sein. Alle sechs Wochen

sollen die Motive wechseln.

Kleinhenz, den immer wieder das

Fernweh packt, hat schon früh

seine Leidenschaft für die Kamera

entdeckt. Mit seinen Bildern kann

er ausdrücken, was Worte nur

schwer vermögen.

Die Erkenntnis nämlich, dass die

Menschen aller Kulturen, im Kleinen

betrachtet, letztlich alle ähnlich

sind. „In unseren Sehnsüchten,

Wünschen, Hoffnungen und Ängsten

gleichen wir uns alle“, sagt

Wir nehmen uns Zeit für Sie!

Wir sprechen Ihre Sprache:

Türkçe, Español, Català, English, Italiano, Français,

Jugoslowenski, Portugès

der Fotokünstler, der es versteht,

die Realität in einem ganz neuen

Licht zu zeigen. Gerade indem er

weglässt, schärft er den Blick für

das Wesentliche.

Geöffnet ist das Seniorenzentrum

Haltestelle am Stresemannring 3

MARKUS MEHNER e.K.Fachapotheker für Offizinpharmazie

Lutherplatz 2 • 63225 Langen Fax-Bestellung 06103 53700

Telefon 06103 23771 e-Mail: braunsche.apotheke@web.de

AUSSTELLUNG

montags bis freitags von 8.30 Uhr

bis 12.30 Uhr und montags,

dienstags und donnerstags von

13 Uhr bis 16.30 Uhr sowie freitags

von 8.30 Uhr bis 12 Uhr.

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des Monats

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Naturheilmittel

15


AUSSTELLUNG

Als der Metzger noch seine Messer wetzte

und der Polsterer Seegras in die Matratze stopfte ...

„Handel, Handwerk und Gewerbe in Langen“

Die Sonderausstellung „Handel,

Handwerk und Gewerbe in Langen“

ist noch bis Ende Juni 2011

im Museum Altes Rathaus

(Wilhelm-Leuschner-Platz 3) zu

sehen.

100 Jahre aus der Historie der

Langener Arbeitswelt werden

akribisch dokumentiert und den

Besuchern lebendig und anschaulich

präsentiert anhand von 2.000

16

Fotografien und Werbeanzeigen.

Sie umfassen die Jahre zwischen

1880 und 1980 als Ladenleerstand

noch ein Fremdwort war. Ergänzt

werden die Bilder mit Informationen

zu den jeweiligen Läden oder

Werkstätten und anschaulichen

Objekten wie etwa eine Knopfmaschine

oder eine alte Ladenkasse

mit Handkurbel.

Auch der berühmte „rote Elefant“,

der Marke Elefanten-Schuhe, der

bei Schuh-Heinrich in der Fahrgasse

stand und zur Kinderattraktion

wurde, fehlt in der Ausstellung

nicht. Ein kleiner, komplett eingerichteter

Friseur-Laden aus den

1960er-Jahren mit allen dazugehörigen

Accessoires ist ein weiteres

Glanzstück.

All dies und noch vieles mehr ist

zu besichtigen samstags von 10-12

Uhr und sonntags von 14-17 Uhr.


Hessischer Bibliothekstag in Langen

Virtuelle Welten Reale Räume

„Virtuelle Welten Reale Räume“

- unter diesem Motto steht der

Hessische Bibliothekstag 2011, der

am Montag, 9. Mai, in der Neuen

Stadthalle Langen stattfindet. Ab

10 Uhr wird bei dieser öffentlichen

Tagung das Spannungsverhältnis

zwischen der Bibliothek als konkretem

Ort der Begegnung mit

Büchern und den virtuellen Angeboten

im Netz thematisiert.

Die neuen Online-Angebote vieler

Verlage und Bibliotheken haben,

ebenso wie zum Beispiel das Digitalisierungsprojekt

des Internetanbieters

Google, Auswirkungen

auf die Zukunft des Buch- und

Medienmarktes und somit auch

Konsequenzen für den Verbraucher.

Wie beeinflussen Internet-

Angebote und Google-Books die

Lesegewohnheiten?

Im Festvortrag am Vormittag

wird Dr. Uwe Schwersky aus der

Staatsbibliothek Berlin das Projekt

„Google Books“ vorstellen und damit

die Grundlage für eine breite

Diskussionsbasis schaffen.

Als Gegenentwurf zum virtuellen

Raum steht die Bibliothek mit

ihren konkreten Angeboten vor

Ort beim Forum am Nachmittag

im Fokus. Außerdem werden am

Nachmittag ein Google-Books

Projekt und das Münchner Digitalisierungsprojekt

vorgestellt.

In feierlichem Rahmen wird an

diesem Tag auch der 14. Hessische

Bibliothekspreis vergeben, den die

Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-

Thüringen und der Landesverband

Hessen im Deutschen Bibliotheks-

Jetzt bei uns

testen!

VERANSTALTUNG

verband jährlich neu

ausloben.

Die Stadt Langen und

der Deutsche Bibliotheksverband

laden

alle interessierten

Langenerinnen und

Langener herzlich zum Hessischen

Bibliothekstag 2011 in die

Neue Stadthalle Langen, Südliche

Ringstr. 77, ein. Das ausführliche

Veranstaltungsprogramm liegt ab

sofort in der Stadtbücherei Langen

zur Mitnahme aus oder ist im

Internet einzusehen unter www.

hessischerbibliothekstag.de. Für

Fragen können Sie sich gerne an

das Team der Stadtbücherei Langen

wenden: Tel. 06103/203-420

Unser Linktipp:

www.hessischerbibliothekstag.de

17


GINKGO

Der Erfolg geht weiter

Zweites Ginkgo-Projekt wird gebaut

Wie man sein Alter (ab wann bin

oder werde ich eigentlich alt?)

verleben möchte, ist eine Frage,

die man sich nicht erst mit 70

stellen sollte. Allein möchte man

nicht sein. In einem Heim möch-

te man vielleicht auch nicht den

Lebensabend verbringen. Selbstständig

bleiben, solange es geht,

und gleichzeitig in einer Gemeinschaft

gleich oder ähnlich Gesinnter

zu leben, das wäre es für

Ginkgo mit neuem Vorstand

Die Mitglieder des Ginkgo Langen

e.V. haben im März einen neuen

Vorstand gewählt, der bis zum

Jahr 2013 den Verein leiten wird.

Von links nach rechts

Ernst-Günther Kusch (Beisitzer), Ilse Trometer (Schatzmeisterin), Joachim Sowislo (Beisitzer),

Gerda Feigenbutz (1. Vorsitzende), Wolfgang Braun (3. Vorsitzender), Udo Rach (2,

Vorsitzender), Margot Meth (Schriftführerin), Hans Zobeley (Beisitzer), Rosemarie Brathge

(Beisitzerin) und Egbert Haug-Zapp (Beisitzer)

18

manchen. Immer mehr Menschen

denken in diese Richtung.

Deshalb hat sich eine Interessenten-Gruppe,

deren Kern seit

Herbst 2009 stabil ist, gemeinsam

mit dem Bauträger, dem Gemeinnützigen

Siedlungswerk Frankfurt

GmbH (GSW), darauf verständigt,

das Grundstück August-Zinn-Straße

11-15 in Langen, in unmittelbarer

Nähe des bereits bestehenden

Ginkgo-Hauses, zu bebauen und

diese Alternative des Wohnens im

Alter zu wählen.

Das Grundstück wurde durch das

GSW im Dezember 2010 von der

Stadt Langen käuflich erworben.

Das zehnköpfige Gremium hat in

den nächsten Jahren wichtige

Aufgaben vor sich.

Besonders geehrt wurden auf

der gut besuchten Mitglieder-

Versammlung Egbert Haug-Zapp

und Hans Zobeley, zwei von mehreren

„Ur-Ginkgos“, ohne die die

Idee des selbstbestimmten und

gleichzeitig gemeinschaftlichen

Wohnens in der in Langen praktizierten

Form und das Ginkgo-

Haus nicht hätten entstehen

können. Nach zehn Jahren in der

Vereinsführung überlassen sie

nun anderen das Feld, stellen ihre

Erfahrungen und ihr Know-how

aber als Beisitzer weiterhin in den

Dienst der Sache.

(Ernst-Günther Kusch)


Das Haus wird aus vier Geschossen

bestehen. Insgesamt sind 17

Wohnungen und ein Gemeinschaftsbereich

im Erdgeschoss mit

47 qm Versammlungsraum vorgesehen.

Gegenwärtig läuft das Baugenehmigungsverfahren.

Unmittelbar

nach der Genehmigung soll Baubeginn

sein, und mit der Fertigstellung

ist dann voraussichtlich

im 4. Quartal 2012 zu rechnen.

Die künftigen Bewohnerinnen

und Bewohner sind zurzeit dabei,

Grundsätze des Zusammenlebens

im Haus aufzustellen. Dazu sind

noch mehrere Treffen sowie ein

gemeinsames Wochenende außerhalb

Langens geplant.

Es sind nur noch wenige Wohnungen

mit einer Wohnfläche von je

56 qm frei, wovon auf Wunsch

der künftigen Wohngruppe zwei

Wohnungen im Erdgeschoss rollstuhlgerecht

ausgebaut werden

sollen. Damit würde auch das

soziale Engagement

des

Ginkgo Langen

e.V. gestärkt,

der bereits im

bestehenden

Haus eine Demenz-Wohngemeinschaft

mit 10 Plätzen

unterstützt.

Sollten Sie

jemanden kennen,

der eine

frei finanzierte

rollstuhlgerecht ausgebaute Wohnung

mieten oder kaufen möchte,

möge sich die Interessentin oder

der Interessent unter der Telefonnummer

des Ginkgo Langen e.V.

06103/80479-105 oder

Sie sind Rentner und zahlen Abgeltungssteuer?

GINKGO

Seit Jahren behalten Banken im Auftrag des Finanzamts automatisch Steuern von Zinsen ein. Bis 2008 waren dies

ab dem ersten Euro durchweg 30 Prozent Zinsabschlagsteuer, ab 2009 sind es immerhin noch 25 Prozent Zinsabschlagsteuer.

Dazu kommt noch der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Viele Rentner, die schon seit

Jahren keine Steuererklärungen mehr abgegeben haben, schenkten aber so dem Finanzamt vielleicht jahrelang viel zu

viel Geld. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass die Banken von den Kapitalerträgen generell 30 oder 25 Prozent als

Steuern einbehalten haben. Allerdings liegt bei einem Durchschnittsrentner die Steuerbelastung oft deutlich unter diesen

30% bzw. 25%, so dass sehr oft zu viel abgezogen wurde.

Die zu hoch einbehaltenen Steuern bekommt man aber nur mit Abgabe einer Einkommensteuererklärung zurück, was

viele Rentner aus Unwissenheit darüber, aber auch aus Scheu vor den schwierigen Steuerformularen, oftmals gar nicht

erst versucht haben. ACHTUNG: Eine Steuererstattung ist auch heute noch für viele bereits vergangene Jahre möglich!

Wenn Ihnen das Ausfüllen der Steuererklärung zu kompliziert ist und damit Sie möglichst wenig Steuern zahlen müssen

helfen wir Ihnen gerne fachmännisch weiter: Im Steuerbüro Zimmer in Langen gibt es einen barrierefreien Zugang für

Rentner und ausreichend kostenlose Parkplätze direkt vor dem Haus.

Darüber hinaus bieten wir für alters- oder gehbehinderte Personen auch die Möglichkeit eines Hausbesuches an.

RUDOLF ZIMMER Steuerberater

Darmstädter Strasse 78 63225 Langen

(neben Wohnwagen Lohmann, sehr gute Parkmöglichkeiten)

Telefon 06103 91030 www.stbzimmer.de

ACHTUNG: AUCH HAUSBESUCHE MÖGLICH

per Mail unter ginkgo-langen@

web.de melden.

(Ernst-Günther Kusch)

Unser Linktipp:

www.ginkgo-langen.net

19


20

INFORMATIONEN

Ein gelungener Auftakt

Kino für Senioren

Unter dem Dach der Kirchengemeinde

in Oberlinden werden regelmäßig

Bibelworte gelesen. Oft

spricht man dann im Anschluss

über die unterschiedlichsten Themen.

Natürlich wird sich auch viel

ausgetauscht, geplaudert und

gelacht. Vorträge mit den unterschiedlichsten

Referenten ergänzen

das Programm.

Kaffee und Tee sind immer dabei.

Die Premiere des Senioren-Kinos

in der Martin-Luther-Gemeinde

in Oberlinden fand im April statt.

Viele Senioren waren der Einladung

gefolgt. Sie konnten einen

von 3 Filmen auswählen. Bei Popcorn,

Keksen und Getränken sahen

die Besucher den Film „Festmahl

im August“. Die Stimmung

war ausgezeichnet und es machte

Freude, in Gemeinschaft diesen

heiteren Film zu erleben.

Die Idee zu dem Seniorenkino ist

bei der zweiten Veranstaltung

der Aktion „Aktiv im Alter“ im

Februar 2011 als gemeinsames

Projekt von Haltestelle und Seniorenausschuss

der Martin-Luther-

Gemeinde entstanden.

Die Reihe „Kino am Sonntag“

wird am 19. Juni 2011 um 18:00

Uhr fortgesetzt.

Die Besucher können dann

wieder bei freiem Eintritt einen

von drei Filmen auswählen. Es

besteht bereits eine Wunschliste:

„Tootsie“, „Ladykillers“, „Pray

Eat Love“, „Goethe“, „Lourdes“,

„Schloss Gripsholm“, „Das Lied in

mir“.

Mitglieder des Seniorenausschusses

der Martin-Luther-Gemeinde:

Carolin Jendricke, Sabine Röder, Ursula

Lotzer, Christel Pape (von links

nach rechts), nicht im Bild: Adeline

Schultz, Edith Sordon, Hans Zobeley

Seit 1963 in Oberlinden

Altenkreis der

Martin-Luther-Gemeinde

Bei Geburtstagen wird richtig

ausgelassen gemeinsam gefeiert.

Dieser Altenkreis besteht bereits

seit 1963 und wird seit dem Jahr

2002 von Adeline Schultz geleitet.

Sie achtet schließlich sehr darauf,

dass die Menschen gerne in den

Kreis kommen und dass sich alle

schon die ganze Woche über auf

das nächste gemeinsame Treffen

freuen können.

Der Kreis trifft sich jede Woche

mittwochs in der Zeit von 15.00

bis 16:30 Uhr. Alle, die daran Interesse

haben, sind herzlich eingeladen,

einmal vorbeizuschauen und

mitzumachen.

Unser Linktipp:

www.martin-luther-gemeindelangen.de


INFORMATIONEN

Mobil in und um Langen herum

Ursula Zimmerling zeigt, wie’s geht

Wie sind die Abfahrtszeiten der

Busse in Langen?

Was kostet eine Fahrt mit der Regionalbahn

nach Frankfurt?

Wie ziehe ich den richtigen Fahrschein

am Automaten?

Kann ich auch als Einzelperson ein

Anrufsammeltaxi bestellen?

All dies sind Fragen, mit denen

sich Menschen, die den öffentlichen

Personen-Nahverkehr benutzen

möchten, auseinandersetzen

müssen. Gerade Senioren werden

hier oft vor knifflige Aufgaben

gestellt.

Unter dem Motto „Wir machen weiter“ fand im

Februar die zweite große „Aktiv im Alter“ -Veranstaltung

in der Martin-Luther-Gemeinde statt. Über

70 Interessierte diskutierten über Projekte, die

gemeinsam umgesetzt werden könnten. Das ging

vom Tante-Emma-Laden bis zum Seniorenkino im

Stadtteil. Durch die Initiative des Seniorenausschusses

konnte der Kinonachmittag im April schon einen

großen Erfolg verbuchen

Aus diesem Grund bildet der

Rhein-Main-Verkehrsverbund und

die Stadtwerke Langen „Mobipartner“

aus. Sie fahren selbst mit

öffentlichen Verkehrsmitteln und

kennen sich mit den Gegebenheiten

bestens aus. Sie wissen, wo

man sich über die Abfahrtszeiten

informieren kann, welche Fahrkarten

es gibt, wie der Fahrkarten-

Automat funktioniert, welche

Hilfen es in Fahrzeugen, an Haltestellen

und in Bahnhöfen gibt,

um sicher und bequem unterwegs

zu sein. Die Mobipartner können

Sie auch auf Ihrer Fahrt begleiten

und unterwegs weitere wertvolle

Informationen geben.

Ursula Zimmerling ist Langens

erste Mobipartnerin.

Sie können

sie montags bis

freitags von 10:00-

12:00 Uhr unter

der Telefonnummer

06103 2703940

erreichen.

Frau Zimmerling arbeitet ehrenamtlich,

ihre Dienste sind kostenfrei.

Sie sind selbst interessiert an dieser

Tätigkeit? Bitte informieren Sie

sich in der Haltestelle unter der

Telefonnummer 911922, Yvonne

Weber freut sich auf Sie!

Unser Linktipp: www.rmv.de

21


22

INFORMATIONEN

Foto: Haltestelle/Stadt Langen

Veranstaltungsreihe

für Ältere in Neurott

Café Klatsch geht in Serie

Aus dem ersten Kaffeeklatsch im

Stadtteil Neurott soll jetzt ein regelmäßiger

Treffpunkt für Ältere

werden.

Das beschlossen die 16 Gäste der

ersten Stunde und Yvonne Weber

von der Haltestelle. Bei der erfolgreichen

Premiere verwandelte sich

der Pavillon der Kindertagesstätte

Sonnenschein in einen gemütlichen

Kaffeetreff mit frischen

Blumen, Kerzen, Tischdecken und

leckerer Sahnetorte.

Angelockt vom Kaffeeduft strömten

bald die Anwohner in die neue

Kaffeestube. Drei Teilnehmerinnen

erklärten sich bereit, die Gäste

künftig zu bewirten. Ab sofort

darf dort jeden Freitag ab 15:00

Uhr in entspannter Atmosphäre

„geratscht und getratscht“ werden.

Neue Gesichter sind jederzeit

herzlich willkommen im Pavillion

der Kindertagesstätte in der Ohmstraße

24.

„Eine tolle Sache“, lautet das

Fazit von Yvonne Weber vom Seniorenzentrum

Haltestelle. „Der

erste Stein zu einer lebendigen

Nachbarschaft im Stadtteil ist

gelegt.“ Die Idee dazu wurde im

vergangenen Herbst bei der Aktion

„Aktiv im Alter“ ausgetüftelt.

Damals hatten Bürgerinnen und

Bürger aus Linden, Oberlinden und

Neurott gemeinsam Visionen zum

Älterwerden in ihren Stadtteilen

entwickelt.

Die Teilnahme schlägt mit zwei

Euro für Kaffee, Tee und Wasser zu

Buche. Kuchen wird extra berechnet.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wer vorab mehr wissen

möchte, erreicht Yvonne Weber

unter der Telefonnummer 911922

in der Haltestelle.

Ein Plätzchen für neue Gesichter

ist immer frei: Freitags trifft man

sich in Neurott ab sofort beim Café

Klatsch.

Ihre Lieblings-Kuchenrezepte

Was schmeckt den ZEITLOS-Lesern?

Haben Sie ein Kuchenrezept, das

von Freunden und Bekannten gerühmt

und gelobt wird?

Teilen Sie es uns mit, wir sammeln

gerne Ihre Lieblingsrezepte.

Aufschreiben, bei der Haltestelle

abgeben oder per Mail einsenden

an haltestelle@langen.de


Fotowettbewerb

„Langen blüht auf!” 2010

Rechtzeitig vor dem erneuten

Start der VVV-Aktion „Langen

blüht auf!“ 2011 wurde der Gewinner

des dazu gehörenden Fotowettbewerbs

ausgezeichnet.

Gewinner des Wettbewerbs,

durch Einsendung eines Fotos ihres

blühenden Portals vor ihrem

Haus in Langen-Linden, sind Sabita

und Shiva Pattanath, die immer

wieder ein wenig öffentlich

sichtbaren Raum Langens mit einer

weitreichenden Blütenpracht

verzieren.

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung

des VVV im Februar

erhielt Shiva Pattanath (seine Frau

Sabita konnte leider nicht dabei

sein) seinen Preis von

Sponsor Sebastian

Moissl, einen gelungenenLeinwanddruck

eines von Shiva

Pattanath gewünschten

Fotos.

Der VVV hofft,

dass auch dieses

Jahr wieder jede

Menge Teilnehmer

und Teilnehmerinnen ihre

Verschönerungen Langens

dokumentieren, wobei es in

erster Linie nicht um das schönste

Foto an sich, sondern um die

gelungenste Verschönerung

Langens gehen soll.

Entrümpelungen aller Art

Fachgerechte Entsorgung

Seniorengerechte Umzüge

Umzüge privat und gewerblich

Montage, Reparaturen

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Entfernen von Böden und Tapeten

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23


24

VERANSTALTUNGEN

Urlaub ohne Koffer mit Rollator und Rollstuhl unterwegs

Ausflüge mit viel Spaß

Flughafen Frankfurt, Jagdschloss

Kranichstein, Busrundfahrt Darmstadt,

die Ausflüge unter dem Titel

„Urlaub ohne Koffer“ sind stets mit

bedacht ausgewählt und erlebnisreich.

Interessante Ziele, gute Bewirtung,

kurze Wege und mit Rollator

und Rollstuhl zugänglich; das sind

die Voraussetzungen, die ein Ziel für

die Ausflüge der Haltestelle erfüllen

soll.

Dann kann’s losgehen. In der Regel

startet der Bus gegen 12:00 Uhr und

holt die ersten Gäste in Oberlinden

ab. Die Tour geht in die Innenstadt,

ins Nordend und die Letzten steigen

schließlich beim „Ahornhof“ in der

Darmstädter Straße ein.

Wer keine Bushaltestelle erreichen

kann, wird mit dem PKW zu Hause

abgeholt.

Während des erlebnisreichen Nachmittags

sorgen ehrenamtliche Mitarbeiter

für das Wohl der Gäste. Ein

Halbtagesausflug kostet in der Regel

15,00 Euro, Bewirtung und Eintritte

werden extra berechnet. Dank einer

Spende der Bürgerstiftung Langen

können Bedürftige kostenlos teilnehmen.

17. 05. 2011

Waldcafé und Waldzoo in Offenbach

12:00-17:00 Uhr

17,00 Euro inkl. Eintritt

28. 06. 2011

Schifffahrt auf dem Rhein

(Assmannshausen)

25,00 Euro inkl. Schifffahrt, Kaffee,

Kuchen

12:30-18:00 Uhr

13. 07. 2011

Märchenfestspiele Hanau „Die Bremer

Stadtmusikanten“

13:00-18:00 Uhr

22,00 Euro inkl. Karte

16. 08. 2011

Hessenpark Neu Anspach

12:00-17:00 Uhr

15,00 Euro zuzüglich Eintritt

(2,70-6,00 Euro)


VERANSTALTUNGEN

Bürgerstiftung verteilt Spenden an Jung und Alt

Großzügig die Hände gereicht

Es war ein ganz besonderer

Abend im Advent: Eine große

Spendensumme kam zusammen,

als sich reichlich Prominenz in der

St.-Albertus-Magnus-Kirche an

der Bahnstraße versammelte, um

zugunsten der Bürgerstiftung

Langen aufzutreten. Die Benefizgala

stand unter dem Motto

„Reicht Euch die Hände“. Insgesamt

4.133 Euro gaben die Gäste

für mildtätige Zwecke, wie Uwe

Daneke, Vorsitzender der Bürgerstiftung,

mitteilte. Zuvor konnte

sich das Publikum über stimmungsvolle

Musik und Lesungen

freuen, dargeboten von bekannten

Künstlerinnen und Künstlern,

ein Großteil davon aus Langen.

Die Schirmherrschaft hatte Bürgermeister

Frieder Gebhardt, der

betonte: „Es war ein einmaliger

Abend mit abwechslungsreichen

Auftritten. Ich danke allen Beteiligten,

die sich gemeinsam der

guten Sache verschrieben haben.

Ganz besonders freut mich aber,

dass die Besucher so spendabel

waren.“

Die drei Veranstalter Pfarrer

Heiner Döll von der katholischen

Kirchengemeinde Sankt Jakobus

sowie die Künstlerin Dunja Rajter

und ihr Ehemann, der Marketing-

Fachmann Michael Eichler haben

sich mit der Bürgerstiftung

darauf verständigt, dass der Erlös

auf zwei soziale Projekte in der

Sterzbachstadt aufgeteilt wird:

den „Urlaub ohne Koffer“ des

Seniorenzentrums Haltestelle und

den Förderverein der Sonnenblumenschule.

„Wir spannen damit

den Bogen der Solidarität von

Jung bis Alt und greifen den hilfsbedürftigen

Menschen in unserer

Mitte unter die Arme“ sagten die

Organisatoren.

Mit 2.200 Euro fördert die Bürgerstiftung

den „Urlaub ohne

Koffer“. Elfmal im Jahr führt

eine Halbtagesfahrt für Ältere

zu Ausflugszielen in der Region.

Reicht Euch die Hände: (von links) Michael Eichler, Pfarrer Heiner Döll, Uwe Daneke,

Marita Scheer-Schneider und Bürgermeister Frieder Gebhardt.

Foto: Schmidt/Stadt Langen

Während die aktiven Alten und

rüstigen Rentner von Vereinen,

Reiseveranstaltern und Werbestrategen

umworben werden,

bleiben Menschen jenseits des

80. Geburtstags in puncto Geselligkeit,

Bildung, Reisen häufig

außen vor. Gerade wenn körperliche

Einschränkungen zunehmen,

wird es immer schwieriger, soziale

Kontakte aufrechtzuerhalten

und neue zu knüpfen. Beim „Urlaub

ohne Koffer“ sind hingegen

Menschen mit Handicaps die

Zielgruppe. Die Begegnung mit

Anderen, das gemeinsame schöne

Erlebnis und die kleinen Fluchten

aus dem Alltag stehen dabei im

Vordergrund. Wer nicht mobil

ist, wird direkt zu Hause abgeholt,

Rollstühle und Rollatoren

kommen einfach mit in den Bus.

Möglich macht dies ein Team von

ehrenamtlichen Helfern, Personal

aus dem Seniorenzentrum Ahornhof

und eine Sozialarbeiterin der

Haltestelle. Es gibt aber auch in

Langen eine Vielzahl von älteren

Menschen, die nur über ein

geringes Einkommen verfügen

und nicht den vollen Preis zahlen

oder sich die Teilnahme überhaupt

nicht leisten können, unter

ihnen meist sogenannte „Kriegs-

witwen“, die oft auf Grundsicherungsleistungen

angewiesen

sind. Mit den Spenden der Aktion

„Reicht Euch die Hände“ kann die

Haltestelle jeweils zehn Personen

mit geringem Einkommen die

Teilnahme an den Fahrten ermöglichen.

Der zweite Teil des Erlöses geht

an die Kleinen. Mit 1.933 Euro

reicht die Bürgerstiftung dem

Förderverein der Sonnenblumenschule

die Hände, um Kinder

mit Lernschwierigkeiten und besonderen

Sprachproblemen zu

fördern. Für sie ist das bisherige

Standard- Angebot an täglicher

Hausaufgabenbetreuung am

Nachmittag oft zu wenig. Damit

alle Kinder unabhängig von

Herkunft, sozialer und familiärer

Situation die gleichen Chancen

auf schulischen Erfolg erhalten,

will der Förderverein sein Angebot

der qualifizierten, individuellen

Nachhilfe für Kinder mit besonderem

Unterstützungsbedarf

ausweiten und an vier Tagen in

der Woche jeweils zwei zusätzliche

Stunden anbieten. Aus den

Spendengeldern wird das Honorar

der pädagogischen Fachkraft

bezahlt.

25


26

VERANSTALTUNGEN

Fotos: Schmidt/Stadt Langen

Spielen, quatschen und zusammenhalten

„Gemütlicher Montag“ begeistert

Konzentriert sitzen mehrere Spielerinnen

vor den Rummikub-Spielsteinen.

Ähnlich wie beim Rommé,

das dort übrigens auch geschätzt

wird, muss so lange ausgelegt

werden, bis keine Spielsteine, bzw.

Karten vorhanden sind.

Die Stimmung ist gut beim „Gemütlichen

Montag“ in der Südlichen

Ringstraße 107. Der Name ist

Programm, so treffen sich allwöchentlich

gut ein Dutzend Senioren,

die gemeinsam Spielen, Kaffeetrinken

und ein Schwätzchen

halten. Für viele ist der Montag

eine Institution, die Abwechslung

zum Alltag und zugleich ein soziales

Netzwerk bietet. Veranstalter

ist das Seniorenzentrum Haltestelle.

„Ich fühle mich hier wohl. Ich werde

verwöhnt und komme sehr gerne

her“, schwärmt die 88-jährige

Winchen Krull. Die leidenschaftliche

Canasta-Spielerin besucht die

Veranstaltung seit etwa drei Jahren.

Hier seien nette Menschen,

mit denen sie beim Kaffee über

alles reden könne. Zuhause sei

man doch allein. Damit Winchen

Krull teilnehmen kann, holt sie

eine jüngere Frau aus der Gruppe

regelmäßig daheim ab. Auch das

gehört zum Gemütlichen Montag.

Der wöchentliche Treff entstand

aus einem Handarbeitskreis. Einige

der Seniorinnen nutzen das

Angebot schon lange, eine Frau

bereits seit 25 Jahren. Aus dem

Handarbeitskreis wurde eine Art

Spielenachmittag. Das lag unter

anderem daran, dass viele Teilnehmerinnen

mit ihren Händen nicht

mehr die feinen handwerklichen

Arbeiten bewerkstelligen konnten.

Eva Schäfer leitet den Gemütlichen

Montag seit 2007 aushilfsweise

und seit 2008 ehrenamtlich. „Ich

mache das gerne. Wenn eine

Person fehlt, dann spiel ich in der

Runde mit“, sagt sie. Eva Schäfer

hat viele Ämter zugleich inne:

Sie ist zum Beispiel Kassenwartin,

schenkt eifrig Getränke aus und

sorgt dafür, dass jedes Mal eine

andere Leckerei auf dem Kaffeetisch

landet. Für Kaffee und

Kuchen bezahlen die Seniorinnen

drei Euro. „Wir sind alle per du“,

erklärt Eva Schäfer. Momentan

besuchen nur Frauen den Gemütlichen

Montag, obwohl sie gerne

noch ein paar Herren in der Gruppe

hätte.

An Geburtstagen bekommt die Jubilarin

ein Blümchen mitgebracht

und darf sich ein Geburtstagslied

wünschen. An Fastnacht hielt

eine der Frauen eine Büttenrede.

Manchmal machen sie Gedächtnistraining,

tragen Gedichte vor. Die

Besucherinnen sind zwischen 63

und 90 Jahre alt.

Yvonne Weber vom Seniorenzen-

trum Haltestelle findet es gut,

dass sich aus dem Kreis eine echte

Gemeinschaft gebildet hat. „Wenn

einer fehlt, dann ruft gewöhnlich

ein anderes Mitglied der Gruppe

an und fragt: Bist Du krank?“,

erklärt sie. Die Gruppe hält zusammen,

in guten und weniger

guten Zeiten. Die Fahrdienste der

Seniorenhilfe und der Arbeiterwohlfahrt

sorgen dafür, dass auch

weniger mobile Gäste mitmachen

können. Diese Gemeinschaft sei

ein wichtiges soziales Netzwerk.

Mit einem derartigen Treff könne

die Zeit der Senioren mit Leben

gefüllt werden, denn deren Kinder

hätten oft nur am Wochenende

frei, um sich um sie zu kümmern.

Seit vergangenem Jahr freut sich

die Gruppe über besonders viele

Neuzugänge. Die 90-jährige Erika

Steffen hat den Gemütlichen

Montag kürzlich für sich entdeckt.

Sie ist erst das dritte Mal hier, aber

inzwischen begeistert von der

Gruppe. Sie ist jetzt die Älteste

im Treff und findet: „Das ist wie

eine Familie, ich fühle mich wie zu

Hause.“

Der „Gemütliche Montag“ findet

von 14 bis 17 Uhr im Treff Südliche

Ringstraße, Südliche Ringstraße

107, statt. Information gibt es bei

Yvonne Weber in der Haltestelle,

Stresemannring 3, oder unter Telefon

911922.


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VERANSTALTUNGEN

Mit Werner Vogelgesang

Musikalisch in den Sommer

Ein Nachmittag bei Mozarts

Dienstag, 3. Mai 2011, 15:00 Uhr

Als Joseph Haydn und Ludwig

van Beethoven im April 1787 bei

Familie Mozart in Wien zu Besuch

waren, welche Musik spielten sie

sich vor? Was haben sie miteinander

geredet? An diesem Nachmittag

erfahren die Zuhörer, was die

Wiener Klassik zu bieten hatte.

Werner Vogelgesang erläutert dies

mit Musikbeispielen.

Musik-Quiz „Schlager“

Dienstag, 7. Juni 2011, 15:00 Uhr

Wegen guter Resonanz setzt Werner

Vogelgesang die Rätselreihe

„Musik-Quiz“ im Frühsommer fort.

Zu den beliebtesten Schlagern

Deutschlands zählen die aus den

50er- und 60er-Jahren. Die Gäste

werden gefragt: „Wer singt denn

da, in welchem Land spielt die

Melodie und wie ist der Titel des

Stücks?“ Der beste Rater gewinnt

einen Preis.

28

Nur ein einziges Violinenkonzert?

Dienstag, 5. Juli 2011, 15:00 Uhr

Warum schrieben einige berühmte

Komponisten nur ein einziges

Violinkonzert?

Werner Vogelgesang wird bekannte

Melodien zu Gehör bringen.

Anhand dieser will er das

Rätsel lösen, warum Beethoven,

Mendelssohn, Schumann, Brahms

und Tschaikowski nur ein einziges

Konzert für die Violine vollbracht

haben. Interessant ist auch zu

erfahren, für wen diese einzigartigen

Werke geschaffen wurden.

Heißes Wetter?

Heiße Musik!

Dienstag, 2. August, 15:00 Uhr

In der heißesten Zeit des Jahres

steht auch „heiße“ Musik im

Vordergrund des musikalischen

Nachmittags. Der „Dixieland“ soll

genauer unter die Lupe genommen

werden am zweiten August.

„Gibt es Dixieland auch im wahren

Leben, und wenn ja, wo liegt

dieses Land?“ fragt der Musikliebhaber

Vogelgesang. Welche Musik

im Dixieland gespielt wurde und

wie es zu dem kuriosen Namen

kam, erfahren die Gäste im Altstadtstübbche.

Sollten die Temperaturen

an diesem Tag tatsächlich

tropisch sein, werden eiskalte

(Eiskaffee) Getränke serviert.

Bei jedem „Musikalischen Nachmittag“

werden Kaffee und Kuchen

gereicht. Das Altstadtstübbche öffnet

an den genannten Terminen

um 14:00 Uhr zum Kaffeetrinken,

die Vorträge und das Quiz beginnen

jeweils um 15:00 Uhr.

Die Teilnahme kostet 2,00 Euro

inkl. Kaffee und Wasser, Kuchen

und spezielle Getränke werden

separat abgerechnet.


VERANSTALTUNGEN

Es gibt immer etwas zu feiern im Altstadtstübbche-

Käsekuchen und Sekt

Seit über fünf Jahren existiert nun

schon der Kaffeetreff-Dienstag

im Altstadtstübbche. Zweimal im

Monat, jeweils dienstags, geht’s ab

14:00 Uhr los.

Sieglinde Bär, Gerda Pohl und

Ria Herth übertrumpfen sich gegenseitig

mit selbstgebackenen

Leckereien. In der Regel gibt es

zwei verschiedene Schmankerl.

Abwechslung ist gefragt, so gab es

dann auch noch nie zweimal den

gleichen Kuchen. Danach werden

Langener Neuigkeiten ausgetauscht.

Die Teilnehmerinnen kommen aus

der Altstadt, dem Nordend und

der Südlichen Ringstraße, so gibt es

immer etwas zu erzählen aus den

Stadtteilen. Besonders zelebriert

werden die Geburtstage. Da gibt es

Blumen, Sekt und Gesang. Meistens

bringt noch jemand zur Erheiterung

aller ein Gedicht mit.

Wer nicht gut zu Fuß ist, wird zu

Hause abgeholt. Seniorenhilfe,

Arbeiterwohlfahrt und Haltestelle

stellen den Fahrdienst sicher.

Neue Gesichter sind immer willkommen.

Kaffeetreff 2-mal im Monat

dienstags, 14:00-16:30 Uhr

03.05.2011, 24.05.2011

07.06.2011, 21.06.2011

05.07.2011, 19.07.2011

02.08.2011, 23.08.2011

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Eine Teilnahmegebühr wird nicht

erhoben, die Haltestelle freut sich

über Spenden. Information bei

Yvonne Weber in der Haltestelle,

Stresemannring 3, Tel. 911922.

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24. September: Erster Sportabzeichentag in Langen

Zum ersten Mal richten die Langener

Vereine TV 1862 Langen, SSG

Langen und Kraftsportverein Langen

auf dem Sportplatz der SSG und im

Hallenbad gemeinsam einen Sportabzeichentag

aus.

Am Samstag, den 24. September von

9-17 Uhr besteht die Möglichkeit, die

fünf Übungen für das Sportabzeichen

zu absolvieren. Wer bereits einzelne

Übungen im Laufe des Jahres abgelegt

hat, kann die noch fehlenden

Disziplinen nachholen, um die Urkunde

zu erhalten.

Mit dem Sportabzeichen können Kinder

und Jugendliche zwischen 8 und

17 Jahren sowie Erwachsene ihre per-

sönliche Fitness überprüfen. Gefördert

wird der Sportabzeichentag von

der Stadt Langen, den Stadtwerken

Langen, der Sparkasse Langen-Seligenstadt

und dem Kaufhaus Braun.

Der Sportkreis Offenbach und der

Kreis Offenbach übernehmen

gemeinsam die Kosten für alle am

Sportabzeichentag komplett absolvierten

Sportabzeichen.

Wenn sich viele Teilnehmer im Laufe

des Tages den Herausforderungen

stellen, wäre das schön.

Die fünf Gruppen des Sportabzeichens,

die zu absolvieren sind, bestehen

aus: Schwimmen im Hallenbad,

Weit- oder Hochsprung, Kurzstrecken-

lauf, Kugelstoßen oder Ballwerfen,

Langstrecke walken oder laufen.

Weitere Auswahlmöglichkeiten sind

z.B. noch Bankdrücken oder Gewichtheben

und Turnübungen. Die

Leistungen der einzelnen Disziplinen

sind nach Altersklassen gestaffelt.

Bei der Urkundenübergabe gibt es

Preise für die größte Familie und die

größte Gruppe, außerdem eine Verlosung

von Gutscheinen für Einzelteilnehmer.

Infos zu den Anforderungen auf

www.deutsches-sportabzeichen.de,

Faltblatt oder bei TV 1862 Langen:

Harald Thome Tel. 06103 72281,

Gabriele Kraus Tel. 06103 26479


… endlich darf wieder geradelt werden

Sobald die ersten Sonnenstrahlen auf Langen treffen,

sattelt die Rad- und Wandergruppe der Haltestelle

unter Leitung von Dolores Enzmann die Drahtesel

und tritt kräftig in die Pedale. Ob rund um Langen,

nach Dreieich oder Neu-Isenburg, die Touren sind auf

befestigten Wegen und in der Regel ohne größere

Steigungen. Es gibt demnach keine Gründe mehr, dem

Müßiggang zu frönen.

Wer nicht so gerne radelt, wird sich für die Ausflugsziele

mit Bus und Bahn interessieren. Im August geht

Donnerstag 5. Mai

Wanderung an der Rodau

Treffpunkt Bahnhof: 12:50 Uhr

Kosten: 8,00 Euro

Anmeldung bis 2.5.2011

Sonntag 22. Mai

Tagesradtour nach Babenhausen

Rückfahrt mit der Bahn ab Dieburg

Kosten: 6,00 Euro

Treffpunkt Freibad: 10:00 Uhr

Anmeldung 9.5.-19.5.2011

Sonntag 26. Juni (Ebbelwoifest)

Tagesradtour nach Neu-Isenburg mit

Einkehr in das Gartenlokal „Engwaad“

Treffpunkt Westendhalle: 10:00 Uhr

Kosten: 2,00 Euro

Anmeldung 6.6.-22.6.2011

Dienstag 5. Juli

Wanderung ins Mühltal

Treffpunkt Hotel Dreieich, Frankfurter Straße:

14:00 Uhr

Kosten: 2,00 Euro

Anmeldung 20.06.-1.7.2011

Bitte beachten:

Aus organisatorischen Gründen können wir nur noch verbindliche

Anmeldung für Bus- und Bahnfahrten entgegen

nehmen, d.h. der Teilnehmerbeitrag muss bis spätestens

eine Woche vor dem Termin bar bezahlt werden, sonst

besteht kein Anspruch auf Teilnahme.

Wir danken recht herzlich für Ihr Verständnis.

Donnerstag 28. Juli

Radtour rund um Langen

Mit Einkehr im „Terrassencafé“

Treffpunkt Kreisel Nördliche Ringstr.: 14:00 Uhr

Kosten: 2,00 Euro

Anmeldung: 11.7.-22.7.2011

Donnerstag 11. August

Schifffahrt auf dem Main von Griesheim zur Gerbermühle,

mit Abschluss in Sachsenhausen

Treffpunkt Bahnhof: 9:40 Uhr

Kosten 15,00 Euro

Anmeldung 18.7.-5.8.2011

Dienstag 23. August

Radtour nach Dreieich

Treffpunkt Vierröhrenbrunnen: 14:00 Uhr

Kosten: 2,00 Euro

Anmeldung 8.8.-19.8.2011

Radlerstammtisch

VERANSTALTUNGEN

Mit der Rad- und Wandergruppe

unterwegs

es in die Goethestadt Frankfurt. Eine Schifffahrt auf

dem Main steht auf dem Programm. Anschließend locken

Rippchen mit Kraut, Handkäs’ und natürlich der

„Äppler“ in Sachsenhausen.

und natürlich darf die Geselligkeit nicht zu

kurz kommen. Beim beliebten Radlerstammtisch

geht’s gemütlich her; Radler, Wanderer und

Ehemalige treffen sich zum Kaffeetrinken im

Altstadtstübbche, Fahrgasse 13

Montag, 30.05.2011 14:30 Uhr

Montag, 27.06.2011 14:30 Uhr, Ausfall wegen

Ebbelwoi-Fest

Montag, 25.07.2011 14:30 Uhr

Montag, 29.08.2011 14:30 Uhr

31


32

INFORMATIONEN

Abschied nehmen fällt nicht leicht,

vor allem, wenn es für immer ist.

Beim Tod eines geliebten Menschen

müssen die Angehörigen

aber nicht nur mit dem schmerzhaften

Verlust umgehen, sondern

sich auch kurzfristig um eine Reihe

von organisatorischen Dingen

Aus Flo´s wird Pro.Senioren.

Unter dem Namen Pro.Senioren sind wir nicht nur in Hessen sondern auch in

NRW tätig. Mit neuem Namen und verbesserten Konzept bieten wir nicht nur

Eigenleistung an, sondern vermitteln jetzt auch SIE als Kunde zu unseren Partnerunternehmen.

Hierzu gehören • Pfl egedienste • Fußpfl ege

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Neue Broschüre der Kommunalen Betriebe

Ratgeber

für den Trauerfall

kümmern. Was bei einem Trauerfall

alles zu tun ist, erfahren Angehörige

jetzt in einer Bestattungsbroschüre,

die die Kommunalen

Betriebe Langen in Zusammenarbeit

mit einem Fachverlag erstmals

herausgegeben haben.

„Wer denkt schon darüber nach,

welche Schritte notwendig sind,

wenn in der Familie ein Trauerfall

eintritt? Angehörige sind dann

oftmals ratlos und für jede Hilfe

dankbar“, betont Bürgermeister

Frieder Gebhardt. „Ihnen wollen

wir mit der Broschüre Beistand,

Unterstützung und Hilfe leisten.“

Die Hinweise in der Publikation

sind als Wegweiser gedacht, um

Hinterbliebenen eine Handrei-

chung für organisatorische Fragen

bei einem Todesfall zu geben. Sie

kann zudem ein stiller, unaufdringlicher

Ratgeber für Betroffene

beim letzten Gang eines lieben

Menschen sein.

Erhältlich ist die Bestattungsbroschüre

Langen kostenlos an der

StadtInfo, bei der Friedhofsverwaltung

und in der Haltestelle.

Im Internet ist sie abrufbar unter

www.kbl-langen.de.

Leitfaden:

Fragen an den

Bestatter

Für das Gespräch mit dem Bestatter hat die

Verbraucherinitiative Aeternitas einen Leitfaden

erstellt, der Trauernden die notwendige

Sicherheit für die Entscheidungen zur Beerdigung

geben soll. Der Leitfaden erklärt, welche

Fragen ein Bestatter stellt, welche Unterlagen

vor dem Gespräch bereitliegen sollten, wie

Hinterbliebene den Abschied gestalten und

dabei selbst mitwirken können. Darüber hinaus

erläutert Aeternitas die einzelnen Kosten

der Bestattung. Der Leitfaden aus der Reihe

"Handeln in Zeiten der Trauer" steht im Internet

kostenlos zum Download bereit.

Zusätzlich erhält man bei Aeternitas wichtige

Informationen zu Themen wie „Was tun im

Trauerfall“, „Abschied gestalten“ und „Kosten

und Vorsorge“ Wissenswertes für die Angehörigen

und Hinterbliebenen.

www.aeternitas.de


Willkommene Spende

für das Computer-

Zentrum

Ein Buch mit sieben Siegeln ist die

Computerwelt für die Kursteilnehmer

im Altstadtstübbche schon

längst nicht mehr. Zweimal die

Woche lernen die drei Frauen und

zwei Männer von Michael Och das

kleine Einmaleins für den PC. Mit

einer großzügigen Spende unterstützt

Markus Mehner, Inhaber der

Braunschen Apotheke, das Kursangebot

des städtischen Seniorenzentrums

Haltestelle.

„Im Alter noch mal etwas Neues

zu lernen, dazu noch in die ganz

fremde Welt der Computer

einzutauchen das ist für viele

eine echte Herausforderung“,

INFORMATIONEN

Sie lernen im Altstadtstübbche mit Maus und Tastatur umzugehen: Der Computer-Anfängerkurs

des Seniorenzentrums Haltestelle (von links): Inge Betz, Walter Günther, Bernd

Göhler und Ingrid Schober mit Markus Mehner, dem Inhaber der Braunschen Apotheke,

Kursleiter Michael Och und ganz rechts Sieglinde Bär. Foto: Reichel/Stadt Langen

weiß Martin Salomon, Leiter der

Haltestelle. Dennoch sei es wichtig,

die grauen Zellen immer wieder

anzustrengen. „Wir können uns

den Computer aus der heutigen

Welt kaum noch wegdenken.

Aber viele der heutigen Rentner

haben in ihrem Leben kein einziges

Mal eine Maus in der Hand

gehalten“, sagt Salomon. Deshalb

sei er Markus Mehner sehr dankbar

für seine Spende.

Die 1.000 Euro werden genutzt, um

Software und Schulungsmaterialien

immer auf dem aktuellen Stand zu

halten.

33


34

COMPUTERSEITE

31 Prozent der Deutschen fühlen

sich häufig von Informationen

überflutet, weitere 30 Prozent

manchmal. Das hat eine neue

repräsentative Studie im Auftrag

des Hightech-Verbandes BITKOM

ergeben. „Offenkundig fühlen

sich zahlreiche Menschen von

Nachrichten und Medienvielfalt

überfordert, vor allem Ältere“,

sagte BITKOMPräsident Prof. Dr.

August-Wilhelm Scheer. So haben

39 Prozent der Deutschen ab 65

Jahren häufig das Gefühl der

Informationsüberflutung.

„Wir müssen als Gesellschaft

Haltestelle vermietet iPad!

Das iPad ist auf vollem Erfolgskurs. Das spürt auch Michael

Och im Computerzentrum. Selbst in den Anfängerkursen

wird nach dem neuen Tablet-Computer gefragt. „Doch

wenn ich erzähle, dass das iPad ab 500 Euro zu haben ist,

zucken viele erst mal zusammen. Zum Ausprobieren ist es

dann doch zu teuer!“, so Michael Och.

Dabei bleibt aber im Raum die Frage stehen: „Brauche ich

so ein iPad oder nicht?“ Diese Frage lässt sich schwer beantworten,

wenn man das Gerät nicht mal für einige Tage in

Ruhe ausprobieren und testen kann. Das macht die Haltestelle

ab dem 2. Mai möglich. Für nur 75 Euro Mietbeitrag

bringt Michael Och ein iPad zu Ihnen nach Hause, schließt

es an ihren vorhandenen Internet-Anschluss an und gibt

Ihnen eine 1-stündige Einweisung. Jetzt haben Sie 14 Tage

Zeit das Gerät auszuprobieren.

Interessiert? Dann melden Sie sich unter Telefon 06103

91190 in der Haltestelle. Den Termin und alle technischen

Details wird Michael Och mit Ihnen besprechen.

Ältere Menschen klagen: Von Informationen überflutet

lernen, mit der Nachrichtenflut

besser umzugehen.“ Die

jüngere Generation von 14 bis

29 Jahren, die mit Internet und

Handy aufgewachsen ist, hat

am wenigsten Probleme mit der

Informationsmenge. Dort fühlt

sich nur jeder siebte häufig von

Informationen überflutet.

Pro Tag nutzt jeder Deutsche

durchschnittlich 100 Minuten aktiv

das Internet. Vor zwei Jahren

waren es noch 88 Minuten. „Kaum

jemand, der die Möglichkeiten des

Internets kennt, möchte darauf

verzichten“, so Scheer. „Drei Viertel

der Nutzer können sich ein Leben

ohne Web nicht mehr vorstellen.“

Mit fast vier Stunden steht aber

das Fernsehen nach wie vor an

erster Stelle beim Medienkonsum

und ist nach Meinung der

Bundesbürger am stärksten für die

Überflutung mit Informationen

verantwortlich. 71 Prozent nennen

das Fernsehen als Grund für die

Informationsflut, nur 43 Prozent

das Internet. Addiert man die

Nutzung von TV, Radio, Internet

und Telefon, kommt man auf fast

neun Stunden täglich.

Prof. Scheer: „Selbst wenn man

berücksichtigt, dass Fernsehen und

Radio zuweilen nur mitlaufen, ist

das eine enorme Summe.“


Meine iPad-Welt

oder: Wie man eine Lücke schließt,

die es vorher nicht gab!

Am 24.12.2010 war es soweit.

Unter dem Christbaum lag ein liebevoll

verpacktes Etwas und die

Freude war riesengroß, ein iPad

WiFi mit 32GB lag vor mir.

iPad statt Laptop: wo? wann?

Klar das iPad kann man überall

nutzen.

Wo ich das iPad hauptsächlich

nutze? Zu Hause! Ganz klar, zu

Hause! Mein favorisiertes Beispiel:

Abends auf der Couch, was

will man da? Ein Laptop auf den

Oberschenkeln oder lieber ein

kleines, handliches Tablet? Die

Wahl fällt eindeutig auf das iPad,

mein Notebook bleibt nunmehr

am Abend außer Betrieb. Ich

nutze das iPad für meine E-Mails,

ich lese mittels hervorragender

Apps für RSS-Feeds alle für mich

wichtigen Informationen in kürzester

Zeit. Im Wohnzimmer liegt

das iPad meist griffbereit, damit

ich auch beim Fernsehen (Wer

wird Millionär?) oder bei Diskussionen

mit Familie und Freunden

auf die Schnelle entsprechende

Informationen vom Internet oder

Heimnetzwerk abfragen kann.

Weiterhin habe ich mit dem iPad

Zugriff auf nahezu alle mir wichtigen

Informationen und Daten,

welche kreuz und quer über

meine Rechner im Heimnetzwerk

verteilt sind. Auch bei Versteigerungen

über eBay bin ich nunmehr

immer auf dem Laufenden.

Kein Gang mehr, verschlafen am

Abend, zum Laptop, weil ich

doch noch etwas steigern oder

verkaufen wollte, nur einfach ein

Griff und mein „Spielzeug“ ist

wieder arbeitsbereit.

Auch Freunde und Bekannte sind

begeistert vom iPad. Es macht

Spaß, die neusten Fotos vom

letzten Urlaub zu zeigen. Auch

im Urlaub wird mein iPad kräftig

genutzt, zum einen, um die

geschossenen Bilder in fröhlicher

Runde zu zeigen, aber auch für

mich zur Datensicherung. Zuhause

angekommen werden die

Bilder dann auf den Rechner

übertragen. Außerdem habe ich

so immer meine eigene Musik dabei.

Ganz zu schweigen von den

Bedienungsanleitungen für Foto

und Videokamera, die ich mir

zu Hause als PDF Datei auf mein

iPad übertrage. Sie sind viel besser

zu lesen, als die gedruckten

Ausgaben, denn ich kann die

Schrift für meine Bedürfnisse

vergrößern und blättern wie im

wirklichen Leben. Einfach Klasse!

Aber auch zum Spielen macht das

iPad unheimlich Spaß. Langweilige

Fernsehsendungen werden

nun mit „Solitär“ oder „Sprechender

Kater Tom“ überbrückt.

Und dann nicht zu vergessen (zumindest

für mich) auch eine Bildbearbeitung

ist möglich. Nicht so

komfortabel wie Photoshop, aber

durchaus brauchbar und auch

Präsentationen kann man mit

einem Zusatzprogramm gestalten.

Überhaupt gibt es unzählige

Möglichkeiten, sogenannte Apps

gratis oder auch für wenig Geld

auf das iPad zu bringen.

Als Zubehör habe ich mir bisher

das iPad Kamera-Anschluss-Kit,

den Apple VGA-Adapter, ein Mikrofasertuch

und eine Schutzhülle

zugelegt.

Zweck des Kamera-Anschluss-Kits:

Es umfasst zwei Adapter und ermöglicht

damit, Fotos und Videos

von einer Kamera oder Speicherkarte

auf das iPad zu übertragen.

Mit dem VGA-Adapter kann

ich alles, was sich auf dem Bildschirm

meines iPad´s befindet auf

meinem Fernseher, Bildschirm,

Projektor oder einer anderen

kompatiblen Anzeige mit VGA-

Anschluss in bis zu 1080p HD

übertragen.

Das Mikrofasertuch ist notwendig,

da das iPad konzeptionell bedingt

schnell mit Tausenden von

Fingerabdrücken übersät ist.

Die Schutzhülle ist bestens dafür

geeignet, das iPad auch als digitalen

Bilderrahmen zu benutzen.

Mein Fazit:

Das iPad ist kein Ersatz für einen

COMPUTERSEITE

Rechner oder Notebook. Für Infotainment,

Entertainment oder

aber zum Erledigen von kleineren

Aufgaben und Tasks ist das iPad

für mich zu einem unentbehrlichen

Gadget geworden. Für alle,

die noch überlegen, wie groß der

Speicher sein soll: Die Variante

mit 16 GB ist definitiv zu klein, 32

GB sollten es dann doch sein.

Irgendwo habe ich im Internet

folgenden Satz gelesen, dem ich

zu 100 Prozent zustimmen kann:

Das iPad schließt eine Lücke, die

es vorher nicht gab.

Computercafé

Altstadtstübbche

Fahrgasse 13

Neue Termine:

Montag 30.05.

Montag 20.06.

Montag 29.08.

Montag 26.09.

jeweils 19.00 Uhr

Termine für Anfänger-Kurse,

Computer Einsteiger Windows

Grundlagen,

Apple iPad Kurse und

Apple iPad Einsteiger

erfahren Sie direkt bei unserem

Computer-Spezialisten Michael

Och oder über die Haltestelle,

Telefon 06103 91190

35


SENIORENHILFE LANGEN E.V.

Erinnern Sie sich noch…

Hatten Sie Spaß beim Lesen über

die 50er Jahre? Mit den 60er Jahren

verbinde ich ein Jahrzehnt des

enormen Fortschritts. Es gab kaum

große öffentliche Skandale. Aber

das Leben wurde sicherer und komfortabler.

Die Fresswelle der 50er Jahre ist abgeebbt.

Wir Deutschen lebten aber

weiter auf hohem (Essmengen)-

Niveau. Korpulente Menschen, darunter

aber auch Kinder, waren jetzt

häufiger zu sehen. Noch waren wir

weit entfernt von amerikanischen

Zuständen. Es hat sich aber schon

angedeutet, dass die dortigen,

meist negativen, Trends mit einigen

Jahren Verzögerung auch zu uns

kommen werden.

Die Warteschlangen vor den Kinos

sind kleiner geworden. Grund: Das

Fernsehen, einst als Monopol der

ARD gestartet, ist zum Oligopol geworden,

denn jetzt gibt es auch das

Zweite Deutsche Fernsehen, besser

bekannt als ZDF. Die Sendezeiten

sind ausgeweitet worden. Sandmännchen

und Mainzelmännchen

kennt fast jedes Kind. Fern wird

nicht mehr nur in Gaststätten geglotzt,

nein, immer mehr Familien

versammeln sich abends vor dem

Kasten. Gut, es ist noch in Schwarz/

Weiß, aber dafür gibt es einen

zeitlich genau festgelegten Werbeblock,

den man locker vermeiden

kann. Waren früher die Hörspiele

ausgesprochene Straßenfeger, so

36

sind es jetzt Sendungen wie „Stahlnetz“

oder Mehrteiler wie „Das

Halstuch“. Kaum jemand, der am

nächsten Tag nicht mitreden konnte.

Mit dem Fernsehen kamen täglich

Informationen. Wir waren nicht

mehr auf die „Fox tönende Wochenschau“

als Vorfilm in den Kinos

angewiesen. Durch Reisejournale

verloren Italien und Österreich ihr

quasi Monopol als Urlaubsland.

Spanien und hier vor allem Mallorca

waren stark im Kommen.

Politische Sendungen verstärkten

die demokratische Gesinnung der

kriegsmüden Deutschen. Erste Politiker

hielten ihre Reden zwar noch

im Bundestag, aber deren Zielgruppe

waren nicht mehr die Bundestagskollegen,

sondern die Zuschauer!

So ganz nebenbei schürten die

Medien auch die Angst vor dem

Kalten Krieg und vor einem heißen

Atomkrieg.

Die Medienlandschaft war noch

nicht gefährdet. Etablierte Zeitschriften

wie der Stern oder der

Spiegel, ebenso wie die Tageszeitungen,

hatten immer mehr Werbeeinnahmen,

denn die Wirtschaft

hat den (zweifelhaften?) Nutzen

der Werbung entdeckt. Als Folge

gab es eine Schwemme von neuen

Publikationen. Regenbogenpresse

mit fast entblößten Busen auf der

Titelseite, die „Quick“ mit herrlich

anzüglichen Bildberichten, zahllose

Fachzeitschriften von A, wie Ang-

ler, bis Z, wie Zugliebhaber hatten

ihren Käuferkreis.

Mit dem Spielen auf der Straße

war es vorbei. Der Verkehr hatte

zugenommen. Es gab viel mehr

Ampeln, auch Staus auf den Autobahnen

häuften sich. Die LKW

sahen futuristischer aus, zogen

aber noch immer Rußwolken vor

allem bei Steigungen hinter sich

her. Der 3rädrige „Goliath“ hatte

ausgedient. Und der 3. Klasse bei

den Zügen trauert sicher niemand

mehr nach.

Die deutsche Wirtschaft boomte.

Der dicke Wirtschaftsminister

Erhard (der mit der Zigarre) hat

ganze Arbeit geleistet. Erst Vollbeschäftigung,

dann Arbeitskräftemangel

(mein Gott, wie gerne

würden die heutigen Politiker über

solch einen Zustand klagen!). Was

tun? Gastarbeiter wurde das Wort

des Jahrzehnts. Conny Froboess

sang 1962 das Lied: „Zwei kleine

Italiener, am Bahnhof erkennt man

sie“. Sie kamen: bescheiden, fleißig,

ehrlich, die Familie blieb im Heimatland,

die deutsche Sprache zu lernen

war selbstverständlich. Staatlich

finanzierte Sprachkurse zur

Integration waren unbekannt und

vor allem auch nicht notwendig.

Wir Deutsche. Weltoffen waren

wir. Urlaub im Ausland, Musik für

Jugendliche vorwiegend aus dem

Ausland, Filme aus dem Ausland

(das war aber auch alles so verteufelt

gut!), jetzt besuchten wir auch


noch die Restaurants mit auslän-

dischem Essen. „Gehen wir zum

Italiener“ war kein ungewöhnlicher

Satz mehr, um der Mama das sonntägliche

Kochen abzunehmen. Auch

erste chinesische Lokale konnte

man in Großstädten finden.

Unser Essen wurde nicht nur durch

die Restaurants bereichert. Die

Zahl der „Tante Emma“-Läden ging

zurück, die etablierten Lebensmittelketten

waren überschaubar, den

„Konsum“ gab es noch, aber die

ersten Supermärkte eröffneten.

Die Waren fand man vorwiegend

bereits abgepackt in den Regalen.

Exotische Früchte und Gemüse -ja,

damals waren selbst Auberginen

exotisch - fanden bereits ein Plätzchen.

Die Produktvielfalt nahm

zu. Es gab nicht einfach nur Joghurt.

Jetzt waren Fruchtjoghurts

im Angebot. Nudeln Spaghetti,

Bandnudeln, Makkaroni, die gab

es schon immer, jetzt gab es diese

aber aus Hart-, Mittel- und Weichweizen.

OK, jetzt übertreibe ich.

Apropos Vielfalt: Die Anzahl nutzloser

Medikamente hat sich in diesem

Jahrzehnt vervielfacht.

Wir wohnten inzwischen besser.

Zwar verschandelten die ersten

Plattenbauten die Städte, aber

wenigstens hatte jetzt jeder genügend

Wohnraum. Telefone erreichten

einen steigenden Prozentsatz

der Deutschen. Frieren musste

keiner mehr. Der Kohleofen hatte

fast ausgedient. Öl-, Gas- oder gar

Zentralheizung boten uns einfach

erreichbaren Luxus. Vergessen wir

dabei nicht die Nierentische. Die

Hifi-Anlagen waren anfangs ausgesprochen

hochpreisig, was sich aber

bei den Pilzköpfen, den Beatles,

(noch) nicht gelohnt hätte, denn

hier war die Hörerklientel deutlich

eine andere als die Käuferklientel.

Wir Deutsche hatten jetzt die

Muße, uns um die anderen Werte

des Lebens zu kümmern, außerhalb

der existenziellen Dinge des

Lebens. Die Kirchen hatten einen

schweren Stand, bot doch tatsächlich

einer dieser gottlosen Pharmakonzerne

die Antibabypille an.

Alle Versuche, diese zu verteufeln,

half nichts. Keiner wollte wirklich

glauben, dass die Pille äußerst gesundheitsschädlich

sei. Embolien,

Bluthochdruck, Libidoverlust - all

die Horrorszenarien stellten sich

nicht ein. Die Deutschen wollten

sorgenfrei ihrer Liebeslust frönen.

Zum Schrecken der Erzkonservativen

kamen auch noch so Leute wie

Oswalt Kolle und Beate Uhse, die

den Sex noch mehr enttabuisierten.

Staatsanwälte beobachteten aufmerksam

das neue Treiben, stets

bereit, die Moral zu retten. Glücklicherweise

siegten die menschlichen

Bedürfnisse …

Im Schulsystem tat sich Bahnbrechendes.

Musste für die weiterführenden

Schulen bisher ein Schulgeld

bezahlt werden, so sorgte die

boomende Wirtschaft für entsprechendes

Geld im Staatssäckel. Und

weil die Politikerrenten noch nicht

so hoch waren und die Anzahl der

Politiker in Bundestag und Bundesrat

noch zählbar, so war genügend

Geld da, die Schulen (einschließlich

der Universitäten) gebührenfrei

anzubieten. Mehr noch: der Nachholbedarf

an Bildung wurde gestillt

durch massenhafte Angebote

für Erwachsene im Rahmen eines

zweiten Bildungsweges. Die Firmen

klagten nicht über Fachkräftemangel

sie bildeten selbst aus!

Allen Deutschen ging es gut allen?

Nein, da gab es einen Teil im

Osten, dessen politisches System

suboptimal war, dem es daher an

wirtschaftlichen Erfolgen fehlte.

Es war nur menschlich, dass diese

benachteiligten Deutschen zu den

bevorteiligten Deutschen wollten.

Republikflucht nannte es das DDR-

Regime. Es baute also flugs eine

Mauer, sicherte die Grenze durch

Selbstschussanlagen und brachte

diejenigen um, die es wagten, des

SENIORENHILFE LANGEN E.V.

schnöden Vorteils willen in den

Westen zu flüchten. Auch die Anwesenheit

des mächtigsten Mannes

der Welt, Präsident Kennedy, („Ich

bin ein Berliner“), konnte die Mauer

nicht einreißen. Der Mauerbau

war eine Krise, doch die Stationierung

russischer Raketen in Kuba

führte zu einer Weltkrise.

Den Franzosen gelang das Meisterstück,

sich aus Vietnam zurückziehen

zu können und die USA,

die ihre Großmachtsucht ausleben

wollten, in ein fatales Abenteuer zu

stürzen. Trotzdem: die Menschheit

erholte sich vom Krieg. Der Aufbau

war fast abgeschlossen. Man hatte

Zeit, über andere Dinge nachzudenken,

beispielsweise, wie kann

ich meine eigenen politischen Ziele

erreichen. Einer der ganz schlechten

Lösungsansätze war es, Präsident

Kennedy zu ermorden.

Unsere politische Landschaft war

noch von gegenseitigem Respekt

geprägt. „Mit Verlaub, Herr Präsident,

Sie sind ein Arschloch“

solche Aussprüche waren noch

Zukunft. Obwohl auch Deutschland

die Theorien von John Maynard

Keynes befolgte (der forderte, dass

der Staat durch gezielte Ausgabenpolitik,

sprich Schulden machen,

die Wirtschaft steuern soll), war

der Schuldenstand des Staates

überschaubar.

Das absolute Highlight (jaja, damals

ging das schon mit den Anglizismen

los also der Höhepunkt, aber das

hat ja inzwischen auch etwas Unanständiges)

nach dem Start des ersten

Weltraumsatelliten „Sputnik“

im Jahre 1957 war die Erkundung

des Mondes. Angefangen hat das

mit den ersten Menschen im All,

dann den unbemannten Mondraketen.

Welch eine Enttäuschung

für manchen Erdenbürger, dass die

Rückseite des Mondes ganz unspektakulär

genauso aussah wie die

Vorderseite. Keine Spur von grasenden

Mondkälbern, keine Außerir-

37


38

SENIORENHILFE LANGEN E.V.

dischen und die Chinesen waren

auch nicht dort.

Kennedy hat post mortem seinen

Traum erfüllt bekommen. Die USA

betraten als erste Menschen den

Mond. Aus meiner Sicht sollte

dieser Paukenschlag von keinem

anderen Ereignis dieses Jahrzehnts

übertroffen werden.

Hat diese kleine Reise ein halbes

Jahrhundert in die Vergangenheit

Erinnerungen in Ihnen geweckt?

Bauen Sie die Erinnerungen aus,

schwelgen Sie darin. Es war ein

fast friedliches Jahrzehnt. Keiner

sprach von Umweltkatastrophen,

Veranstaltungen der Seniorenhilfe Langen (SHL)

„Das Fest“ am 21. August

Mit Riesenschritten nähern wir uns

dem Großereignis des Jahres, die

Vorbereitungen laufen bereits auf

Hochtouren.

Zur Erinnerung :

Das Fest“ findet in diesem Jahr

am 21. August, ab 11.00 Uhr statt.

Ausrichtungsort ist das ZenJA, der

Platz vor dem ZenJA und auf dem

Schulhof der Ludwig-Erk-Schule.

Der gemeinsame Festausschuss der

AWO, der Haltestelle, des Mütter-

zentrums und der Seniorenhilfe

sucht noch freiwillige Helfer,

z.B. für den Auf- und Abbau der

Stände, für die Befüllung und das

Ausräumen des Spülmobils, das

Sauberhalten der Tische und Bänke.

Der Kreative Malkurs

Es kommt leider immer wieder

vor, dass sich Interessenten für

eine Fahrt telefonisch anmelden

und dann am Abfahrtstag nicht

erscheinen. Das ist nicht nur unfair

denjenigen gegenüber, die dadurch

keinen Platz mehr bekommen

haben sondern auch der Seni-

Wir malen mit Acrylfarben nach eigenen

Ideen fein mit dem Pinsel

oder grober mit dem Spachtel

oder wir benutzen Pinsel und

Spachtel unter der ermunternden

Hilfestellung der Künstlerin Martina

Retzdorff.

Frau Retzdorff schafft es , jedes

Gemälde wie ein kleines Kunstwerk

zu präsentieren, so dass es keine

Enttäuschungen gibt.

„Ich kann nicht malen“ gibt es

nicht, es fehlt wohl eher der Mut.

Wichtiger Hinweis in eigener Sache !!!

orenhilfe gegenüber, die dadurch

auf den Kosten sitzen bleibt.

Ab sofort gelten nur noch im Büro

vorab bezahlte Anmeldungen für

die SHL als verbindlich.

Bei Stornierungen bis zu einer

Woche vor Abfahrt bekommen

Sie das Geld zurück, bei späteren

Afrika war bereits in der Dauerkrise

aber keiner sprach davon. Vor allem

waren aber alle größeren oder

kleineren Probleme weit weg. Wir

Deutschen hatten genug entbehrt.

Dieses Jahrzehnt des Erfolges und

der Erholung war uns gegönnt!

Harald Becker

Außerdem suchen wir auch noch

fleißige Kuchenbäckerinnen, die

uns am „Festtag“ gegen Punkte

einen Kuchen spendieren.

Wenn Sie in irgendeiner Weise zum

Gelingen beitragen können und

möchten, melden Sie sich bitte im

Büro der SHL, Tel. 22504.

Wir freuen uns auf Sie. UL

Malen macht viel Spaß vor allen

Dingen in netter Gesellschaft.

Also ran an den Pinsel oder Spachtel.

Termine : 4. April, 28. April

5. Mai, 19. Mai

26. Mai, 9. Juni

jeweils donnerstags

15.00-16.30 Uhr

Ort : SHL-Treff OG ZenJA

Kosten : 65,-- € zuzüglich 15,-- €

Materialkosten

Stornierungen nur, wenn wir einen

Ersatz finden.

Generell gilt für alle Veranstaltungen

mit Anmeldung, dass man sich

abmeldet, wenn man aus irgendeinem

Grund nicht teilnehmen kann.

Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.


Veranstaltungen der Seniorenhilfe Langen (SHL)

Sonntagscafé

mit Gisela Kranich, an folgenden Terminen

22.05. / 19.06.

Uhrzeit: 14.30 17.00 Uhr

Ort: ZenJA

Info: SHL Büro, Tel. 06103 22504

Im Juli und August macht das Sonntagscafé Ferien.

Bingo

jeden 1. und 3. Montag im Monat

02.05. und 16.05.

06.06, und 20.06.

04.07. und 18.07.

01.08. und 15.08.

15.30 17.30 Uhr im ZenJA, OG

mit Elke Hausmann

Jeder ist herzlich willkommen!

Spielevormittag

Brett-, Karten-, Gesellschaftsspiele

immer dienstags

10.00 12.00 Uhr im ZenJA

Monika Miethke, Tel. 06103 2021975

Spielenachmittag

Brett-, Karten-, Gesellschaftsspiele

mit Inge Schmitt-Benning

jeden Donnerstag

16.00 18.00 Uhr im Allerhand in Oberlinden

Jeder ist herzlich willkommen!

Stricken - Häkeln - Basteln

jeden Dienstag

14.00 16.00 Uhr im SHL-Treff OG ZenJA

mit Marita Rosato-Fleck

Jeder ist herzlich willkommen!

Kalligraphie

Die Termine sind

5. Mai

26. Mai

16. Juni

25. August

jeweils donnerstags,

17.30 19.30 Uhr im Seminarraum ZenJA

mit E. Allerheiligen

Anmeldung bitte direkt bei Frau Allerheiligen,

Tel. 06103 728051

Literaturtreff der Frauenwerkstatt

jeden 1. Mittwoch im Monat

von 19.30-22.00 Uhr im SHL-Treff OG im ZenJA

mit Jutta Schulz, Tel. 72778

und Anne Kastorff-Kühl , Tel. 71327

Sitzgymnastik I

jeden Mittwoch von 10.00-11.00 Uhr im ZenJA

Kontakt: Irina Kitzmann, Tel. 06103 929401

Sitzgymnastik II

jeden Mittwoch von 11.00-12.00 Uhr im ZenJA

Kontakt: Irina Kitzmann, Tel. 06103 929401

Sitzgymnastik III

jeden Donnerstag von 10.30-11.30 Uhr

im Gemeindesaal der Martin-Luther-Gemeinde

in Oberlinden

Kontakt: Christel Roth, Tel. 06103 72668

Gedächtnistraining

beginnt erst wieder im Oktober. Sie können sich

aber im Büro der SHL, Tel. 22504 schon vormerken

lassen.

Kosten für Nichtmitglieder A25,für

Mitglieder A20,- oder 20 Punkte

SHL-Treff OG ZenJA

Gedächtnistraining für Sehbehinderte

beginnt erst wieder im Oktober. Sie können sich

aber im Büro der SHL, Tel. 22504 schon vormerken

lassen.

Kosten für Nichtmitglieder A25,für

Mitglieder A20,- oder 20 Punkte

SHL-Treff OG ZenJA

Wandern

Die monatlichen Wandertermine und ziele entnehmen

Sie bitte unseren Aushängen am Pavillon

in der Bahnstraße, in der Haltestelle, im Allerhand,

im ZenJA und den Meldungen in der lokalen Presse.

Radler-Gruppe

4. Mai, 1. Juni, 3. August,

7. September, 5. Oktober

Treffpunkt : jeweils um 14 Uhr am ZenJA

mit Irmgard und Reiner Herder, Tel. 06103-24428

Museumsgruppe

mit Waltraud Helfmann und Lieselotte Günther

Mittwoch, 11.05.

Fahrt nach Offenbach zur Feinseifen und Parfümeriefabrik

M. Kappus GmbH & Co. mit Führung.

Treffpunkt 8:30 Uhr am Bahnhof in Langen.

Anmeldung im SHL-Büro, Tel. 22504

39


40

SENIORENHILFE LANGEN E.V.

Veranstaltungen der Seniorenhilfe Langen (SHL)

Diese Veranstaltung ist begrenzt auf 20 Teilnehmer/

innen.

Mittwoch, 08.06.

Fahrt zur Schnittlauchblüte in Oberrad mit Führung

durch eine „grüne Soße Gärtnerei und das

Oberräder Museum. Anschließend Einkehr.

Treffpunkt 13:00 Uhr am Bahnhof in Langen.

Anmeldung im SHL-Büro, Tel. 22504

Keine Teilnehmer-Begrenzung.

Sonntag, 22. Mai: Frühlingsfest

der Martin-Luther-Gemeinde

Ein schöner Nachmittag garantiert.

Alle Seniorinnen und Senioren sind

ganz herzlich zu einem Frühlingsfest

eingeladen.

Am Sonntag, dem 22. Mai, 15 Uhr

in der Martin-Luther-Gemeinde

in Oberlinden. Wir beginnen den

Nachmittag gerne mit einer kurzen

Andacht und laden dann ein zu Kaffee

und Kuchen. Außerdem wird ein

Im Juli und August finden keine Museumsausflüge

statt.

Theaterbesuche

Das Theater hat Pause, im Herbst geht es wieder los.

Die Vorankündigungen erscheinen im nächsten Heft.

kleines, buntes Programm geboten.

Um besser planen zu können bitten

wir um eine Anmeldung bei Frau

Röder. Telefon 06103 976177 oder

0170 6819700.

ZEITLOS Schmunzelecke


Der Treff in Oberlinden

Frühling vor dem Allerhand

Am 24.5.2011 ist es wieder so

weit. Der über den Winter wieder

weitgehend verödete Platz des

Einkaufszentrums Oberlinden vor

dem Allerhand wird neu bepflanzt

und gesäubert. Ab 14 Uhr sind

die Anwohner, Freundinnen und

Freunde von Seniorenhilfe Langen,

Haltestelle und AWO eingeladen,

ein paar Blumen mitzubringen, um

gemeinsam den Platz wieder farbenfroh

erstrahlen zu lassen. Für

Getränke und einen Snack sorgen

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

des Allerhand. Wer ungern

selbst eine Schaufel in die Hand

nehmen möchte, darf gerne unter

dem Stichwort „Frühling“ über

das Spendenportal der AWO unter

www.awo-langen.de spenden,

oder direkt auf das Spendenkonto

Traditionell bietet die AWO ihren

Kunden Hilfe im Alltag an. Die umfasst

Dienstleistungen wie Putzen,

Einkaufsdienste, Fahrdienste und

Begleitung zum Arzt (auch im Rollstuhl),

Mobilisation, Vorlesen, Erledigung

der Hausordnung und vieles

mehr. Bisher wurden diese Arbeiten

ausschließlich von Zivildienstleistenden

erbracht. Und auch zukünftig

werden Absolventen des Freiwilligen

Sozialen Jahres und des neuen

Bundesfreiwilligendienstes für ein

kleines Geld diese Dienstleistungen

aufrechterhalten.

Neu ist der Einsatz hauptamtlicher

Kräfte in diesem Bereich. Es wird

damit mehr Kontinuität erreicht,

weil die Einsatzkräfte nun nicht

mehr so häufig wechseln. Außer-

AWO Ortsverein Langen e.V., Kto-

Nr. 27001288, BLZ 506 521 24,

Sparkasse Langen-Seligenstadt

www.awo-langen.de

Veranstaltungsplan des Allerhand

Montag:

11.00 Uhr Kochgruppe (mit Anmeldung)

12.00 Uhr Mittagessen

20.00 Uhr Frauenwerkstatt

Dienstag:

10.00 - 12.00 Uhr Beratung der Seniorenhilfe Langen e.V.

14.00 - 16.00 Uhr Beratungs- und Bürozeit der AWO, mit Ute May-Baldner

Mittwoch:

10.00 - 12.00 Uhr Beratungs- und Bürozeit der AWO, mit Ute May-Baldner

14.00 - 17:00 Uhr Seniorenkreis mit Frau Bernhard (Kaffee, Kuchen und Spiele)

Donnerstag:

09.30 - 11.30 Uhr Frauenfrühstück (nur am letzten Donnerstag im Monat)

16.00 - 18.00 Uhr Spielegruppe mit Frau Schmitt-Benning

14.00 - 17.00 Uhr Bingo-Gruppe mit Frau Bernhard und Herrn Schmidt

(nur am letzten Donnerstag im Monat)

Freitag:

14.00 - 17.00 Uhr Bingo-Gruppe mit Frau Bernhard und Herrn Schmidt

(nur am 2. Freitag im Monat)

Hauswirtschaftliche Dienste werden professionalisiert

Hilfe im Alltag

dem verbessert sich die Qualität

der Leistung, da nun gestandene

und erfahrene Hausfrauen

zum Einsatz kommen.

Die ersten Kunden nutzen bereits

diesen professionellen

Dienst und sind mit der Arbeit

der Einsatzkräfte sehr zufrieden.

„Ein kleiner Wehrmutstropfen

ist die Tatsache, dass

unsere Preise oft mit denen von

„schwarz“ arbeitenden Kräften

verglichen werden“, sagt Dirk Hartmann,

Geschäftsführer der AWO

Langen. Allerdings sind die Kräfte

der AWO natürlich ordnungsgemäß

angemeldet. Zudem hält die AWO-

Fahrzeuge für die eingesetzten

Kräfte vor und eine Geschäftsstelle,

welche die Koordination und Rech-

nungsstellung übernimmt. Moderate

16 Euro kostet daher die Einsatzstunde.

Natürlich können Langener

Bürger mit sehr geringem Einkommen

einen Sonderpreis bekommen.

Interessenten können sich an die

Geschäftsstelle der AWO unter

06103 / 20 26 200 (Mo Fr, 8 15

Uhr) wenden, oder auch mehr im

Internet unter www.awo-langen.de

erfahren.

41


42

MITTEILUNG DER AWO LANGEN

Bundesfreiwilligendienst und Freiwilliges Soziales Jahr

Bei der AWO Langen

Zum 30.06. 2011 wird bekanntlich

der Wehrdienst ausgesetzt.

Damit endet auch die Ära der

Zivildienstleistenden. Spätestens

am 15.12.2011 wird auch bei der

AWO in Langen der letzte Zivi

seinen Dienst beenden. Die Bundesregierung

hat nun reichlich

spät endlich den neuen Bundesfreiwilligendienst

auf den Weg

gebracht. 35.000 Stellen wurden

bundesweit geschaffen. Die AWO

Langen bietet rund acht Plätze für

das FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr)

oder den BFD (Bundesfreiwilligendienst)

an. Die genaue Stellenbeschreibung

ist auf der Website

www.awo-langen.de zu finden.

Gerne bietet die AWO auch einen

Probetag an.

Erste freie Stellen gibt es

schon zum 01.05.2011!

Dauer des Freiwilligendienstes

Der Zivildienst dauert aktuell

lediglich ein halbes Jahr. Der neue

Freiwilligendienst soll dagegen

durchschnittlich ein Jahr dauern.

Es ist auch eine längere Verweildauer

von bis zu zwei Jahren möglich.

Das Minimum liegt bei einem

halben Jahr.

Entgelt

Aufwandsentschädigung BFD

In den westlichen Bundesländern

sollte es ursprünglich maximal 324

Euro, im Osten 273 Euro im Monat

an Taschengeld bzw. Entgelt

geben, das kein Gehalt beim Bundesfreiwilligendienst

darstellt - das

waren die ursprünglichen Pläne.

Aktuell ist jedoch vorgesehen, eine

einheitliche Obergrenze für das

Taschengeld in West und Ost in

Höhe von 330 Euro vorzugeben.

Die Freiwilligen sind sozialversichert.

Wenn Kosten für Unterkunft,

Verpflegung und Dienstkleidung

ausgezahlt werden, kommt

ein Freiwilliger auf rund 500 Euro

monatlich.

Die Einsatzstellen zahlen für den

Bund die den Freiwilligen zustehenden

Taschengelder, Geldersatzleistungen

und die Sozialversicherungsbeiträge.

Das Taschengeld

und die übrigen Leistungen

werden zwischen den Freiwilligen

und ihrer Einsatzstelle vereinbart.

Bei jüngeren Freiwilligen kann ein

während des Freiwilligendienstes

möglicherweise entfallender

Kindergeldanspruch der Eltern

durch ein erhöhtes Taschengeld

ausgeglichen werden.

Insgesamt will der Bund die Freiwilligendienste

künftig mit 350

Millionen Euro pro Jahr fördern,

davon 50 Millionen Euro aus der

bisherigen Förderung der Jugendfreiwilligendienste

und 300 Millionen

Euro aus den bisher für den

Zivildienst zur Verfügung gestellten

Mitteln.

Anreize für junge Menschen

Offen ist, wie die Zeit im Bundesfreiwilligendienst

auf das

Wartesemester für das Studium

angerechnet wird. So können

aber Hochschulwartesemester

überbrückt werden oder Praktika

für ein späteres Studium absolviert

werden. Denkbar ist auch,

dass mit dem BFD das Nachholen

von Schulabschlüssen verbunden

werden kann. So könnte etwa

der Hauptschulabschluss nachgeholt

werden. Es könnten aber

auch Rentenansprüche erworben

werden. Bis zum 1. Juli 2011 wird

Klarheit bestehen. Der Bundesrat

fordert aktuell, die BFD attraktiver

auszugestalten.

Auch Frauen

Im Gegensatz zum Zivildienst können

den Freiwilligendienst nicht

nur Männer, sondern auch Frauen

wählen. Es gibt keine Altersgrenze.

Dienstzeiten

Unter 27-jährige im Bundesfreiwilligendienst

sollen Vollzeit arbeiten.

Freiwillige ab 27 Jahren sollen

wenigstens 20 Wochenstunden zur

Verfügung stehen. Hintergrund ist

die Befürchtung, dass sich das unbezahlte

Ehrenamt in den Freiwilligendienst

verschiebt. Zudem soll

dem Ersatz regulärer Arbeitsplätze

durch billigere Freiwillige durch

eine Überprüfung ein Riegel vorgeschoben

werden. Dies ist auch

bei den bisherigen Zivildienststellen

Praxis.

Spendenaufruf

Helfen Sie uns, damit

wir helfen können!

Die Arbeiterwohlfarhrt Langen

freut sich über jede kleine Spende.

Jeder Euro, den Sie übrig

haben, hilft uns bei unseren täglichen

Aufgaben.

Unser Spendenkonto:

AWO Ortsverein Langen e.V.,

Kto-Nr. 27001288, BLZ 506 521 24 ,

Sparkasse Langen-Seligenstadt

Alle Spender erhalten von uns

eine Spendenbescheinigung.

Im Voraus vielen Dank!

Das AWO-Spendenportal auf

www.awo-langen.de


Die Helfer der AWO: Daniel Görich, Marcel Schecker (beide Zivildienstleistende) werden bereits durch den ersten

Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres, Titah J. Bangang, im Menükurierdienst unterstützt

43


44

VERANSTALTUNGSKALENDER

03. Mai Dienstag, 15.00 Uhr

Vortrag „Ein Nachmittag bei Mozart“

Referent: Werner Vogelgesang

Veranstalter: Haltestelle der Stadt Langen

Veranstaltungsort: Altstadtstübbche, Fahrgasse 13

17. Mai Dienstag, 12.00 Uhr

„Urlaub ohne Koffer"

Fahrt nach Offenbach „Waldcafé und Waldzoo“

Anmeldung ab 26.04.

Kostenbeitrag: 17,- €

Veranstalter: Haltestelle der Stadt Langen

Darmstädter Str. 21-25

27. Einlass: Mai 13.30 Freitag, Uhr 13.00 Uhr

Fahrt in den Spessart „Bamberger Mühle“

Veranstalter: Arbeiterwohlfahrt Langen

Information und Anmeldung bei Familie

Altmannsberger, % 06103 201351

07. Juni Dienstag, 15.00 Uhr

Ein neues Musik-Quiz „Schlager“

Referent: Werner Vogelgesang

Veranstalter: Haltestelle der Stadt Langen

Veranstaltungsort: Altstadtstübbche, Fahrgasse 13

15. Juni Mittwoch, 13.00 Uhr

Fahrt nach Aschaffenburg

mit Stadtführung und Einkehr zum Abendessen

Veranstalter: Stadtkirchengemeinde

Nähere Infos unter % 06103 21147

16. Juni Donnerstag, 14.00 Uhr

„Tanztee“

im Saal des Ahornhofes, Darmstädter Str. 21-25

Veranstalter: Haltestelle Stadt Langen / Phönix

Seniorenzentrum

Veranstaltungsort: Phönix Seniorenzentrum

Ahornhof, Darmstädter Str. 21-25

Einlass: 13.30 Uhr

18. Juni Dienstag, 15.00 Uhr

„Sommerfest“

Veranstalter: Petrusgemeinde

Veranstaltungsort: Petrusgemeinde, Bahnstr. 46

21. Juni Dienstag, 20.00 Uhr

Multimedialer Vortrag „Historische Sportschau

Geschichte des Frauenfußballs“

Referenten: Eduard Hoffman und Dr. Jürgen

Nendza, Aachen

Veranstalter: Frauenbüro Langen

Veranstaltungsort: Neue Stadthalle, Tagungsraum 3

Kostenbeitrag: 3,- €

28. Veranstaltungsort: Juni Dienstag, Phoenix-Seniorenzentrum

12.30 Uhr

„Urlaub ohne Koffer"

Schifffahrt auf dem Rhein (Assmannshausen)

Anmeldung ab 07.06.11

Kostenbeitrag: 25,- €

incl. Schifffahrt, Kaffee und Kuchen

Veranstalter: Haltestelle der Stadt Langen

01. Juli Freitag, 13.00 Uhr

Fahrt in den Odenwald nach Steigerts

„Zum Talblick“

Veranstalter: Arbeiterwohlfahrt Langen

Information und Anmeldung bei Familie

Altmannsberger, % 06103 201351

05. Juli Dienstag, 15.00 Uhr

Vortrag „Nur ein Violinkonzert“

Referent: Werner Vogelgesang

Veranstalter: Haltestelle Stadt Langen

Veranstaltungsort: Altstadtstübbche, Fahrgasse 13

13. Juli Mittwoch, 13.00 Uhr

„Urlaub ohne Koffer"

Fahrt nach Hanau (Märchenfestspiele)

„Bremer Stadtmusikanten“

Anmeldung ab 01.06.

Kostenbeitrag: 22,- € incl. Karte

Veranstalter: Haltestelle der Stadt Langen

29. Juli Freitag, 13.00 Uhr

Fahrt in den Odenwald nach Winterkasten

„Zum Raupenstein“

Veranstalter: Arbeiterwohlfahrt Langen

Information und Anmeldung bei Familie

Altmannsberger, % 06103 201351

02. August Dienstag, 15.00 Uhr

Vortrag „Heißes Wetter? Heiße Musik!"

Referent: Werner Vogelgesang

Veranstalter: Haltestelle Stadt Langen

Veranstaltungsort: Altstadtstübbche, Fahrgasse 13

16. August Dienstag, 12.00 Uhr

"Urlaub ohne Koffer"

Fahrt in den Hessenpark nach Neu-Anspach

Anmeldung ab 27.07.

Kostenbeitrag: 15,- E + Eintritt (2,70 bis 6,- E)

Veranstalter: Haltestelle der Stadt Langen

21. August Sonntag, 11.00 Uhr

Wir feiern mit allen „Das Fest“

Veranstaltungsort: ZenJA, Ludwig-Erk-Schule

26. August Freitag, 13.00 Uhr

Fahrt in den Spessart nach Dammbach

„Oberschnorrhof“

Veranstalter: Arbeiterwohlfahrt Langen

Information und Anmeldung bei Familie

Altmannsberger, % 06103 201351


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Telefon: 06103-22524

Fax: 06103-981538

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Telefon: 06103-3018-150

Fax: 06103-3018-159

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Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Telefon: 06103-3018318

Fax: 06103-3018319

Notfälle: 0176 - 41046516 (mobil)

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Schwindeldiagnostik

Telefon: 06103-3018330

Fax: 06103-301833

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Innere Medizin, Kardiologie, Diabetologie,

Gastroenterologie

Telefon: 06103-3018-200

Fax: 06103-3018-205

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Telefon: 06103 - 70370

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und Sportmedizin

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Telefon: 06103-3018-400

Fax: 06103-3018-401

Pneumologie

Dr. Reichardt

Lungen- und Bronchialheilkunde

Telefon: 06103-3018300

Fax: 06103-3018301

45


46

WICHTIGE TELEFONNUMMERN

Polizei Langen 90300

Polizei Notruf 110

Feuerwehr Langen 22007

Feuerwehr Notruf 112

Krankentransport/Leitstelle 06074 19222

Ärztlicher Notfalldienst 52111 u.19292

Asklepios Klinik 9120

Haltestelle der Stadt Langen

Sozialstation, ambulante Altenund

Krankenpflege 911925

Beratung und Information 911923

Veranstaltungen, Kurse, Fahrten 911922

Zentrale 91190

Hausnotruf

Arbeiterwohlfahrt, Hausnotruf Langen 202620-0

DRK-Kreisverband Offenbach 069 85005155

Malteser Hilfsdienst Obertshausen 06104 4600

Pflege- und hauswirtschaftliche Dienste

Sozialstation der Haltestelle 911925

Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Langen

Hilfe im Alltag, Mobile soziale Dienste,

Essen auf Rädern, Ambulante Pflege

202620-0

Hilfe von Haus zu Haus 51058

Mobile Hauskrankenpflege GmbH 593911/12

Kurz notiert:

PRO SENIA

Alten- und Krankenpflegedienst GmbH

697944

Werner & Herter GmbH

Mobile Hauskrankenpflege

44621

Alsenios, Alltags- und Seniorenservice 280297

Ambulante Pflege Sonnenschein 8028610

Essen auf Rädern

Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Langen 202620-0

DRK-Kreisverband Offenbach 069-851085

Verschiedenes

Der Fahrraddoktor

Lothar Kolitsch übernimmt auch weiterhin ehrenamtlich

Botendienste. Das können Fahrten zur Apotheke oder zur Post

sein. Auch kleinere Einkäufe gehören ebenso zum Angebot,

dass sich auf das Stadtgebiet von Langen beschränkt. Natürlich

ist sein Arbeitsschwerpunkt weiterhin defekte Fahrräder.

Was tun, wenn der Reifen platt ist, die Bremsen nicht mehr

so wollen oder das Fahrrad einfach streikt und man nicht das

handwerkliche Geschick hat, es selbst zu reparieren? Dann hilft

der Fahrraddoktor. Ein Anruf und schon kommt der

radelnde Pannenhelfer und behebt das Problem. Ist die

Reparatur aufwendiger, schleppt er das Gefährt gerne in eine

Fahrradwerkstatt.

Unter der neuen Telefonnummer 0157-78259405 ist Lothar

Kolitsch für Fahrradreparaturen oder Botendienste zu erreichen.

Aphasiker Selbsthilfegruppe 25933

Hospizgruppe Langen 0172 9585853

Gesprächskreis für pflegende Angehörige 06074 4852617

Ehrenamtliche Wohnberatung 987523

Ginkgo 80479105

Phönix-Seniorenzentrum Ahornhof 06103 30117-0

Haus Dietrichsroth

DRK-Senioren-Zentrum

98060

„Jakob-Heil-Heim“ 91470

VdK 78610 u. 201677

Seniorenhilfe Langen e.V. 22504

DRK-Ortsvereinigung Langen 981717

Rheuma-Liga 71202

Anruf-Sammeltaxi 52000

IMPRESSUM

ZEITLOS

Magazin der Haltestelle,

Arbeiterwohlfahrt Langen e.V. und

Seniorenhilfe Langen e.V .

Magistrat der Stadt Langen

Fachdienst Demografischer Wandel,

Senioren, soziale Organisationen

Haltestelle, Stresemannring 3

63225 Langen, Tel. 06103-9119-0

Fax 06103-911928

Redaktion: Martin Salomon

Tel. 06103-9119-23 Fax 06103-911928

Gestaltung und Anzeigen:

Siegel & Buck Werbeagentur GmbH

Bahnstraße 25, 63225 Langen,

Tel. 06103-9026-0, Fax 06103-902630

E-Mail: siegel-buck@t-online.de

Zeitlos erscheint 3mal jährlich kostenlos

und ist erhältlich in Apotheken, dem

Rathaus, der Haltestelle und anderen

Auslagestellen. Die nächste Ausgabe

erscheint Ende August.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist

Freitag, der 01. August 2011.


Anruf-Sammel-Taxi: Günstig fahren,

wenn der Busverkehr ruht.

Tel . 0 61 03 520 00


Carsten Schulz

Filialleiter Langen

Filialen Wernerpark und Egelsbach

Mit uns zum

Finanz-TÜV 2011

Petra Klar

Filialleiterin Langen

Filiale Bahnstraße

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Stefan Schmidt

Regionaldirektor Langen

Wir machen den Weg frei.

Jetzt ist die beste Gelegenheit, Ihre Anlagestrategien und Finanzen zu überprüfen. Unser kompetentes

Finanz-TÜV-Team hilft Ihnen gerne Klarheit zu gewinnen und bringt Ihre Finanzen auf den Prüfstand.

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