08.04.2024 Aufrufe

SPORTaktiv Bikeguide Deutschland 2024

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

MTB | E-MTB | GRAVEL | BIKEURLAUB

BIKE

G U I D E 2024

FOTO: Scott Bikes/Andreas Vigl


A PLACE WHERE

MOUNTAINS FEEL

LESS STEEP

Get there

getthere.schwalbe.com


EDITORIAL

Alfred Brunner

SPORTaktiv-Geschäftsführer

alfred.brunner@styria.com

Entfache das

Feuer in dir!

SPORTaktiv freut sich über diesen historischen Augenblick: Der in

Österreich traditionelle BIKEGUIDE (Auflage 50.000 Stück) erscheint

2024 erstmalig auch in Deutschland, und zwar gleich mit der beeindruckenden

Auflage von 100.000 Stück. Ein großes

DANKE an all unsere Vertriebs partner in

Österreich (Intersport, Gigasport, Hervis,

Bergspezl, Top100 Bikeshops, Trafik, Abo)

und nun auch in Deutschland (Süddeutsche

Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung

und Top400 Bikeshops).

SPORTaktiv

wünscht dir eine

traumhafte und

unvergessliche

Bikesaison 2024.

Inhaltlich wollen wir diesmal das Feuer

in dir entfachen. Dazu werfen wir im Prolog

einen analytischen Blick auf die Bikes der 2024er-Generation. Der BIKE-

GUIDE präsentiert 42 innovative Bikes in unterschiedlichsten Kategorien,

dazu aktuelle Topprodukte aus dem Zubehör. Inspirierend sind auch

unsere Interviews mit Mike Kluge und Thorsten Schmitz; die beiden

leben ihre Leidenschaft beruflich und privat.

THE INDEPENDENT

BIKE SHOE BRAND

Gemeinsam mit unseren Tourismuspartnern zeigen wir dir viele

neue Wege, konkret zahlreiche Top20-Tourentipps wie unsere epischen

Touren, Trails für Einsteiger und Trails für Könner. Das Service zur

Tourenplanung und zur Fahrtechnik liefern wir ebenfalls mit.

SPORTaktiv wünscht dir eine traumhafte und unvergessliche Bikesaison

2024!

Für Anregungen zum Besserwerden an alfred.brunner@styria.com

sag ich wie immer „Danke“.

Bleib fit,

P.S.: Das echte Leben ist analog – geh raus und spür es!

FOTO: Thomas Polzer

2024 erscheint SPORTaktiv in Deutschland

gleich mit 3 motivierenden Ausgaben:

Bikeguide im April, Outdoorguide im Juni

und Winterguide im Dezember.

INTRODUCING

THE ALL NEW FUSE

CLIP-IN SHOE

FIRSTDEGREE-MTB.COM


32

Feine Zeiten! 6

Was moderne Mountainbikes-

und E-Mountainbikes

auszeichnet

Bikelover 18

Weltmeister, Firmengründer,

Multitalent:

Mike Kluge im Interview

Neue Reize

setzen 24

So verwandelst du deine

Ausfahrten in strukturierte

Trainingseinheiten

Eins für alle Trails 30

Worauf es bei den vielseitigen

Trailbikes wirklich

ankommt

Eine Frage der

Planung 32

Tipps und Tricks für deine

nächste Tages- oder Mehrtagestour

18

Ich packe meinen

Rucksack … 44

Alles zur richtigen Rucksackgröße

– und was man

auf Tour mitnehmen sollte

Feuer und

Regenbogen 50

Intersport Austria-Geschäftsführer

Thorsten

Schmitz im Downhillfieber

Leichtstromer 56

Die schlanken Minimal-

Assist E-MTBs boomen

nicht ohne Grund

Den Flow

im Pedal 86

Steffan Schlie und die

Wirklichkeit gewordene

Vision des „Uphill Flows“

Die Funparks

der Zweiräder 102

Spannende Insights rund

ums Thema Bikepark und

Trailcenter

Trendsetter 116

Material-Tipps rund ums

Gravelbike – zu Allroundern

und Racern

PRODUKTE

FOTO: TVB Radstadt/Lorenz Massa

23 XC/DC-Bikes

31 Trailbikes

47 Rucksäcke

58 E-MTB Minimal Assist

84 E-MTB Full Power

97 Bekleidung

99 Schuhe

119 Rennräder & Gravelbikes

FOTO: Thomas Roegner

Time to Trail 64

Tipps und Tricks für

Einsteiger und Könner

zum Abfahren auf Trails

Volle Leistung 82

Full-Power E-MTBs bieten

mächtig Leistung und

Reichweite

Sein oder anders

sein 122

Gravel-Tour trifft

Rennrad-Tour – was beide

gemeinsam haben, was sie

unterscheidet

TOP 20

38 Epische Touren

72 Trails für Einsteiger

74 Trails für Könner

108 Bikeparks & Trailcenter

126 Gravel-Touren

128 Rennrad-Touren

004


PRODUCT

LAUNCH:

02.05.2024

Design:

Grou

pe-Dejou ejou our.de


PRODUKT Mountainbikes 2024

Feine

Zeiten!

Was moderne MTB und E-MTB technisch zu

dem macht, was sie sind. Und warum sie kaum

mehr mit ihren Verwandten von vor einigen

Jahren vergleichbar sind: ein analytischer Blick

auf die Mountainbike-Generation 2024.

von Lukas Schnitzer

006


ZEIT FÜR EIN NEUES?

Am Bike- und E-Bike-Sektor

hat sich in den letzten Jahren

bei Geometrie und Technik viel

getan. Ob ein älteres Bike als

Gefährte für 2024 noch passt

oder ein neues her soll – das

muss freilich jeder selbst für sich

entscheiden.

FOTO: BH Bikes / Fritz Photography / Bernhard

Havelka / CostaBlancaEnduroland

007


PRODUKT Mountainbikes 2024

Robuste, standfeste Komponenten geben

Sicherheit - auch wenn man damit lieber

mit beiden Reifen am Boden bleibt.

FOTO: Scott Bikes/Daniel Geiger

ountainbiken

M

boomt. So gut

wie jede Ortschaft

mit direkter

Anbindung

ans Berg- oder

Hügelland unterhält zumindest ein

kleines Netz an legal befahrbaren

Forststraßen, teils auch mit natürlich

entstandenen oder von Hand

und Maschine gebauten Trails.

Mancherorts sprießen auch

Pumptracks aus dem Boden, um

den Nachwuchs auf die stollenbereifte

Seite der Macht zu ziehen.

Und die Hersteller? Die reagieren

auf den weltweiten Boom mit einem

Füllhorn an Bikes und Zubehör für

so gut wie jede Schattierung des

Mountainbikens. Vom gemütlichen

Feierabend-Ausrollen rauf zum

Lieblingsplatz über dem Tal oder

im Wald – bis hin zum hochtechnischen

Abfahrtsspezialisten für solche

Trails, auf denen selbst Fußgänger

ihre liebe Mühe hätten, nicht

den Grip zu verlieren. Und ebenso

für alle Touren-, Trainings-, Trailund

Naherholungsansprüche dazwi-

schen gibt es passende Modelle in

den Katalogen der Hersteller.

26, 27,5 und 29“, Hardtails und

Fullys, Rahmen aus Stahl, Aluminium,

Carbon oder Titan; Bikes klassisch

ohne oder als E-MTB mit

elektrischer Unterstützung; Crosscountry,

Marathon, Downcountry,

Trail, All Mountain, Enduro und

Downhill. In den letzten zehn Jahren

sind, wie es Tim Rimbach, technischer

Support bei BH Bikes

Deutschland, treffend in Worte

fasst, „sehr viele Trends und Neuerungen

in der Mountainbikewelt

aufgekommen. Einige sind wieder

verschwunden, andere sind geblieben.“

Aber was macht neue Bikes

wirklich besser als solche von vor,

sagen wir, fünf oder zehn Jahren?

Neu vs. „alt“

„Neue Mountainbikes bieten gegenüber

‚alten‘ Modellen eine Vielzahl

von Verbesserungen, die den Biker

unterstützen und seine Fähigkeiten

fördern können“, führt Tim Rimbach

aus. Aktuelle Mountainbikes

und E-MTBs hätten ihm zufolge im

Vergleich zu älteren unter anderem

eine verbesserte Antriebsneutralität

bei gleichzeitig mehr verfügbarem

Federweg; größere Laufräder,

die schneller rollen und zu reduzierten

Überschlagsgefühlen an

steilen Stufen führen; sowie veränderte

Winkel in der Rahmengeometrie,

die es ermöglichen, besser zu

klettern und schneller und sicherer

in die Downhills zu gehen.

Laufräder vollzogen einen Wandel

von 26“ über 27,5“ zu nun beinahe

flächendeckenden 29“. Mehr

Laufruhe und besseres Überrollverhalten

stehen hier auf der Habenseite

der großen Laufräder, das

früher oft als träge beschriebene

Fahrverhalten wurde den 29“-Rädern

mittlerweile weitgehend ausgetrieben.

Kleine Fahrer finden

nach wie vor auch Modelle mit an

ihre Proportionen angepassten

27,5“-Laufrädern, Bikes mit mittlerem

und großem Federweg versuchen

die Hersteller teilweise auch

mit einem Mix aus 29“-Vorder- und

27,5“-Hinterrad noch mehr Agilität

zu verleihen.

008


Und auch die Zeiten schmaler

Pneus sind im Gelände mehr oder

minder passé. Reifen um die 2,35

bis 2,4“ auf entsprechend breiten

Felgen (um die 25 bis 30 mm Mittelbreite)

finden heute nicht mehr nur

im Gravity-Bereich, sondern durchwegs

auch an Trailbikes oder, wie

es etwa Aushängeschild Nino

Schurter im Weltcup schon lange

vormacht, auch im XC- und Marathon-Bereich

ihren Platz.

Grob zusammengefasst sind

moderne Räder in ihrer Geometrie

tendenziell im Radstand wie im

Reach länger, im Lenkwinkel flacher,

im Sitzwinkel etwas steiler.

Moderne Geometrien bringen oft

auch kürzere Sitzrohre mit sich, da

sich dadurch für die Fahrer, ähnlich

wie im Skikauf, mehr „Wahlmöglichkeiten“

ergeben, ohne an Ergonomie

einzubüßen – Agilität und

Wendigkeit in der kleineren Rahmengröße

versus Laufruhe und

Tempostabilität in der größeren sowie

Vielseitigkeit in der errechneten

„passenden“ Rahmengröße.

Bessere Ergonomie bergauf,

mehr Kontrolle bergab und ein verbessertes

Fahrverhalten in technisch

schwierigem Gelände versprechen

die Hersteller. Speziell

die Geometrien sind es auch, die

Ale xander Steurer, beim österrei-

Reifen um die 2,4“

auf entsprechend

breiten Felgen sind

längst nicht mehr

nur für den Gravity-

Bereich reserviert.

chischen Bike-Hersteller Simplon

für Produktmarketing zuständig,

hervorstreicht. Diese, so seine Einschätzung,

„vermitteln Sicherheit

für Anfänger und Fortgeschrittene,

wodurch sich letztendlich auch der

Fahrspaß erhöht.“ Hier spielen

aber seiner Ansicht nach auch

Komponenten und Anbauteile eine

Rolle. Denn die erwähnt kürzeren

Sitzrohre ermöglichen es an Trailund

Enduro-Bikes Dropper-Posts

mit teils bis zu 200 Hub zu verbauen.

Die Bewegungsfreiheit, die sich

durch diesen großen Absenkbereich

des Sattels ergibt, erhöht die

Sicherheit und ermöglicht es,

Schlüsselstellen zu meistern, wie

sie früher einmal kaum möglich gewesen

wären.

Smarte Details

Was moderne Bikes ebenfalls bieten,

sind vielfach durchdachte und

smarte Lösungen. Alexander Steurer

hat es etwa die Integration

verschiedenster Bauteile und

SEHNSUCHT

SÜDTIROL

WWWW.BIKEHOTELS.IT ·

WWW.BIKEHO

T

WW.BIKEHOTELS.IT ·

FOTO: Rocky Mountain Bikes

Kirsten Sörries

Geniale Trails und Touren

für jeden Geschmack.

Beste Bike-Services

in den 30 BikeHotels Südtirol.

Echte Originale,

die wissen, wo es lang geht.

Moderne Geometrien bringen am Trail noch mehr Fahrspaß und Sicherheit.


PRODUKT Mountainbikes 2024

Funktionen angetan. „E-MTBs, die

auf den ersten Blick gar nicht mehr

als solche wahrgenommen werden,

oder nützliche integrierte Zusatzfunktionen

wie etwa Staufächer im

Rahmen, damit die wichtigsten Sachen

immer mit dabei sind“, nennt

er als Beispiele. Moderne Bikes lassen

Leitungen und Züge oft auch direkt

durch den Steuersatz in den

Rahmen eintreten, sorgen für eine

cleane Optik (machen es Schraubern

und Mechanikern aber zugegeben

auch nicht immer einfach bei

der Wartung). Dazu passend finden

sich immer mehr organisch an die

Rahmenform angepasste Vorbauten

oder integrierte Vorbau-Lenker-

Einheiten, teils lassen Hersteller

auch Dämpfer komplett im Rahmen

verschwinden, was zwar auch wieder

die Wartung verkompliziert, dafür

aber deutlich besser vor Witterung

und Schmutz schützt.

Gekommen, um zu bleiben, sind

für Tim Rimbach aber auf jeden

Fall die bereits erwähnten absenk-

Modernes Material hin oder her –

Spitzkehren verlangen auch 2024

noch nach Fahrtechnik und Übung.

FOTO: Simplon Bikes

Hoch hinaus? Moderne E-MTBs machen bergauf und bergab eine gute Figur.

baren Sattelstützen, die unkomplizierten

und wenig defektanfälligen

1-fach-Antriebe sowie Tubeless-Systeme:

„All diese Entwicklungen haben

zu mehr Sicherheit, Funktionalität

und letztendlich mehr Spaß

beim Mountainbiken geführt.“

Add on „E“

Richtig viel hat sich in den letzten

Jahren aber auch am Sektor E-Bike

getan. Nicht nur geht der Marktanteil

der Pedelecs mittlerweile durch

die Decke – auch die technischen

Finessen der Bikes sind mit Modellen

von vor fünf oder zehn Jahren

nicht mehr vergleichbar. Akkus und

Motoren mehr oder minder unsichtbar

im Rahmendesign zu integrieren,

gehört heute zum Standard,

teils werden sogar die Displays und

Steuereinheiten smart im Oberrohr

versteckt. „Im E-MTB-Bereich gibt

es endlich echte, auf den MTB-Einsatz

ausgelegte Antriebe am Markt,

die sich zudem in Full-Power- oder

Light-Motoren – mit unter 2 kg Gewicht

– untergliedern. Durch unterschiedliche

Akku-Größen und -Konzepte

– entnehmbar oder fest verbaut

– gibt es inzwischen ganz unterschiedliche

Ansätze des

elektrisch unterstützten Mountainbike-Erlebnisses“,

weiß Marco

Wolff-Staudacher, Produktmanager

bei HoheAcht.

Die „klassischen“ E-MTBs mit

immer stärker werdenden Motoren,

so Tim Rimbach, liefern mittlerweile

bei einem Gewicht von knapp

über 20 kg 80 bis 90 Nm Drehmo-

ment. Und auch die Reichweiten

und Reichhöhen sind dank großer

Akku-Lösungen von teils über 1000

Wattstunden beeindruckend. Aktuell

boomen, hier sind sich unsere

Experten einig, aber die Light-Assist-

oder Minimal-Assist Bikes, die

stetig leichter werden. Das Fahrgefühl

eines „echten“ Mountainbikes

mit dem Vorteil einer gewissen Unterstützung

bergauf macht diese

Räder in der Gewichtsklasse von

13 bis 19 kg gerade für eigentlich

sportliche Biker zum aktuell vielleicht

interessantesten E-Bike-Segment.

„Ein aktuelles Minimal Assist

Bike hat zwar weniger Leistung, dafür

aber auch deutlich weniger Gewicht,

ein natürliches Fahrgefühl

und damit einhergehend auch einen

Performance-Gewinn“, schwärmt

Tim Rimbach.

Was sich in den einzelnen Segmenten

heuer im Detail tut, das haben

wir in unserem Bikeguide 2024

Kategorie für Kategorie für euch

zusammengefasst – und jeweils mit

subjektiv ausgewählten 6 oder 12

Top-Bikes garniert!

Akkus und Motoren,

mehr oder minder

unsichtbar im

Rahmen integriert,

gehören heute zum

Standard.

FOTO: Rocky Mountain Bikes/Margus Riga

010


BOSCH PERFORMANCE CX

750WH POWERTUBE AKKU

FOX 38 FACTORY FEDERGABEL

FOX FLOAT X2 FACTORY DÄMPFER

SRAM EAGLE XO1 SCHALTUNG

NEWMEN EVOLUTION SL E.G.30

LAUFRADSATZ

DEFT 10.0 750

6.999 €

ALL DAY LONG...

W W W . R A D O N - B I K E S . C O M

Alle Preise verstehen sich als Endpreise inkl. MwSt.. Irrtümer, Druckfehler, Preisänderungen & Liefermöglichkeiten vorbehalten! Nur solange der Vorrat reicht. Sitz der Gesellschaft: H&S Bike-Discount GmbH | Konrad-Zuse-Str. 20 | 53501 Grafschaft


SCOTT

Rule the Mountain

Enduro-Rennmaschine, Park-Bike und Backcountry-Abenteurer

in einem: Das neue

Scott Ransom regiert den ganzen Berg.

Wer hat ihn nicht, diesen einen Kumpel, dem

Schüchternheit und Zurückhaltung ein

Fremdwort sind, der kein Nein akzeptiert,

keine Angst zu kennen scheint. Genau diese Attitüde

trägt das neue Scott Ransom hinaus auf die Trails. Die

jüngste Generation des Ransom wurde für maximale

Downhill-Performance und Stabilität entwickelt. Seine

progressive Geometrie in Kombination mit ausgereifter

Kinematik gibt Sicherheit und

Fahrfreude en masse auf allen

Trails.

EW

Gemeinsam die Zukunft gestalten

ANZEIGE / FOTOS: Scott/Daniel Geiger

SCOTT Sports eröffnet ein neues SCOTT Experience

Center in Kematen / Tirol. Damit wird eine neue Ära

der Interaktion und des Engagements für Fahrradbegeisterte

aller Altersgruppen und Fähigkeiten eingeläutet.

Das Center zielt darauf ab, zu informieren, zu inspirieren

und zu motivieren, und lädt jeden ein, Teil einer

wachsenden Community zu werden. Es wird jeden Freitag

von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein und mit verschiedenen

Events wie Technik-Workshops, Ride Outs,

Vorträgen und vielen weiteren attraktiven Veranstaltungen

Besucher anziehen. Der Slogan „Erleben, testen,

begeistern - jeden Freitag ein neues Abenteuer“ spiegelt

das Ziel wider, eine dauerhafte Plattform für Information

und Inspiration zu bieten. Infos: www.scott-sports.com

FOTO: Scott Sports

Fahrspaß im Blut

Analog zu Spark und

Genius versteckt das

neue Ransom seinen

Dämpfer geschickt im

Carbon-Rahmen. 170 mm Federweg an der Front und

160 mm am Heck sorgen für Kontrolle, die serienmäßige

29“-Konfiguration lässt sich dank Geometrieverstellung

auch auf ein Mullet mit 29“-Vorderrad und 27,5“-

Hinterrad umbauen. Beeindruckend: Mit nur 15,8 kg in

Größe Large bringt das Topmodell Ransom 900 RC für

ein Enduro kaum Gewicht, aber dafür mit elektronischer

Sram X0 Eagle AXS Transmission Schaltung, Fox

38 Float Factory Grip 2 Gabel und Sram Code Ultimate

Bremsen sowie robusten Race Face Turbine R 30-Laufrädern

eine gehörige Portion Performance mit auf die

Trails. Du lässt bergab das Gas gerne stehen, wirst mit

Geschwindigkeit und Airtime erst so richtig warm?

Dann ist das neue Ransom dein Bike! UVP: € 9999,–

Mehr Infos unter:

www.scott-sports.com/at/de

FOTO: Poc Sports

Gemacht für die Trails

Außergewöhnlich große Kopfabdeckung, ausgezeichnete

Belüftung, patentierte Technologie und eine voll einstellbare

Passform. Der POC KORTAL versteht sich als MTB-Helm,

bei dem Grenzen keine Rolle spielen. Das Team von POC hat

den Trail- und Enduro-Helm dabei mit einem ganz klaren Ziel

entwickelt: Bikern und E-Bikern einen Helm zu bieten, der den

wachsenden Anforderungen immer härterer Trails und höherer

Geschwindigkeiten gerecht wird und gleichzeitig auch besonders

komfortabel am Kopf sitzt. Schließlich, so weiß man auch

bei POC, ist der sicherste Helm der, den man auch trägt.

Hohe Geschwindigkeiten und immer härtere Trails verlangen

nach neuen Ansätzen – und genau hier schlägt die Stunde

des KORTAL. UVP: € 220,-

www.pocsports.com

012


NEUE WEGE FÜR (E-)MOUNTAINBIKER IM PAZNAUN

Ein innovatives E-Bike Riding Center mit Messstationen zur Analyse der Fahrtechnik,

ein neuer Biketrailpark in Galtür und zwei neue Trails in der Silvretta

Bike Arena Ischgl/Samnaun – mit diesen spannenden News für Mountainbiker

startet das Paznaun in den Sommer 2024. Das Herzstück des neuen Biketrailpark-

„Silva Trails“ in Galtür ist ein 6,67 km langer üowiger Trail von der Alpkogelbahn

Berg- zur Talstation.

News

Events

Camps

Szene

Tech

www.ischgl.com, www.galtuer.com

FOTO: TVB Paznaun-Ischgl

FOTO: Zugspietzregion

S

GER, ZUGSPITZ-REGION GMBH

BIKE

3 FRAGEN AN

PHILIPP HOLZ, TOURISMUS-MANA-

Was bewegt dich

aktuell im Business?

Als alpine Destination

bewegen uns momentan

zwei Themen: zum

einen die klimatischen

Veränderungen und

zum andern die Frage, wie die Zielgruppen

darauf reagieren und wie

wir Themen anpassen können.

Welchen Stellenwert hat Sport in

deinem Leben?

Sport, insbesondere Bergsport, hat

einen sehr hohen Stellenwert und

stellt für mich den perfekten

Ausgleich zum Büroalltag dar.

Dein vergangenes oder zukünftiges

Aktivsport-Highlight?

Skitouren in Japan und die Teilnahme

am Mega in Alpe d’Huez.

FOTO: Busch+Müller

Busch+Müller gewinnt Award

Das Blinkersystem TURNTEC von

Busch+Müller überzeugte auf ganzer

Linie und hat beim Cycling Award den

ersten Preis in der Kategorie „Best

Parts/Components/Technology“ gewonnen.

Die Außendienst-Mitarbeiter

Frank Regge und Kurt van Bindsbergen

nahmen den Award in Düsseldorf

entgegen: „Wir freuen uns sehr über

diese Auszeichnung, zeigt sie doch, wie

wichtig der Sicherheitsaspekt geworden

ist, den TURNTEC vermittelt“.

www.bumm.de

Für immer frisch

Steigere deine Trittfrequenz auf der

ofenen Straße mit ultimativer

Schweißkontrolle und einer perfekten

Passform unter dem Helm. Die packbare

und ultraleichte „Pack Bike Cap“

von BUFF (UVP € 34,95), hergestellt

aus recycelten Plastiküaschen,

bleibt dank der antibakteriellen

Stofbehandlung auch nach

hundert Kilometern frisch.

www.buf.com

FOTO: Buf

FOTO: First Degree

STEP INTO THE „ARCADE“!

Mit dem „Arcade“ von FIRST DEGREE

ist alles Spiel und Spaß: Ausgestattet ist

er mit dem zeitlosen Style eines klassischen

Sneakers und er kombiniert eine

frische Optik und raonierte Performance.

Der Arcade ist außergewöhnlich

leicht und üexibel, aber bietet dort Support,

wo du ihn brauchst. Damit ist er bei

Partylaps im Bikepark genauso zu Hause

wie bei Dirtjump-Sessions, auf Loops am

lokalen Flowtrail oder beim Aprés Bike in

der Bar.

www.ûrstdegree-mtb.com

013


EW

Bike, Shows, Tests und Trends

Bei den Festival Days der Weltleitmesse

EUROBIKE vom 6. bis 7. Juli auf

der Messe Frankfurt kommen Bike

Fans und Mobilitätsenthusiasten voll

auf ihre Kosten. Neben dem actiongeladenen

Festivalprogramm und unzähligen

Mitmach-Highlights können bei

über 1600 Ausstellern die neuesten

Modelle, innovative Technologien und

zukunftsweisende Mobilitätskonzepte

entdeckt werden.

eurobike.com

FOTO: Eurobike/ Jean-Luc Valentin

FOTO: Jufa/Kelmens König

FAMILY-BIKE-CAMP SCHLADMING

Im JUFA Family-Bike-Camp in Schladming hat der Nachwuchs schnell den Dreh

heraus. Mit zertiûzierten Guides entdecken Kids die Freude am Mountainbiken.

Egal ob Kurventechnik, Sprungtechnik oder auch die richtige Wahl der Linie in

technisch herausforderndem Gelände – an den Bike-Camp-Wochenenden lautet

das Motto: „Auf die Räder, fertig, los!“ Für gemeinsame Erlebnisse, die verbinden.

www.jufahotels.com

BIKE THE PEAKS.

DIVE THE LAKES.

Für die perfekte Bike-Tour

Mit zahlreichen Features sind die „CHIBA BioXCell Pro“ (UVP € 45,–) die

perfekten Rad- und Bike-Handschuhe für den Sommer für Damen und Herren:

Die Oberhand aus elastischen, luftdurchlässigen Materialien gewährleitet eine

perfekte Passform und eine gute Belüftung. Der strapazierfähige und anatomisch

geprägte 3D-Innenhandschuh aus feinem Kunstleder ist ohne störende

Nähte angenehm zu tragen und

schaft eine gute Belüftung. Die

2-stuûge BioXCell-Polsterung

wirkt gegen das Einschlafen

der Hände und die Ulnar-

Nerve- & Carpal-Tunnel-Protection

reduziert den Druck auf

den Ulnar-Nerv und den Handwurzelkanal.

www.chiba.de

Naturel Hotels & Resorts

Kärnten · Faaker See

naturelhotels.com

Foto © Region Villach Tourismus


FOTO: Xxxx Xxx

Bike-Kalender 2024 auf

www.sportaktiv.com

Hier findest du die Rennradund

MTB-Termine aus

Österreich für jedermann und

-frau fürs ganze Jahr 2024 –

zur Verfügung gestellt von

www.radmarathon.at.

Direktlink: t1p.de/bikeevents24

Auch die Termine der

MTB-Challenge 2024 stehen

fest und die Saisonkarte kann

ab sofort bestellt werden: 28.4.

St. Veit/Gölsen (NÖ), 19.5.

Kleinzell (OÖ), 6.7. Graz/

Stattegg (St), 13.7. Bad Goisern

(OÖ), 10.8. Mank (NÖ).

www.mountainbike-challenge.at

FOTO: MTB Challenge

News

Events

Camps

Szene

Tech

S

BIKE

Reguliert die Körpertemperatur

Die neue COREFUSION-Linie von X-Bionic zielt darauf

ab, durch intelligentes Schweißmanagement die Körperkerntemperatur

des Sportlers konstant bei 37° C zu halten

– der optimalen Leistungszone des menschlichen Körpers.

Die revolutionäre Technologie mit ihren komplexen 3D-Strukturen

aus inneren und äußeren Luftkanälen kühlt aktiv, wenn

man schwitzt, und hält warm, wenn die Temperaturen fallen.

Das „X-Bionic COREFUSION Aero Jersey“ (UVP € 189,–)

aus der Linie wurde entwickelt, um dein Radsport- Erlebnis

auf ein neues Niveau zu heben.

DA BLEIBEN KEINE WÜNSCHE OFFEN

Das brandneue „Bike Center Poreč“ ist ein Top-One-Stop-

Shop für Radurlaub in Istrien. Es liegt 10 Minuten von Poreč

und am Anfang des bekannten Parenzana-Weges und

FOTO: X-Bionic

www.x-bionic.com

bietet einen hoch wertigen Fahrradverleih und ein umfassendes

Angebot von Reparaturen und Transport bis hin zu geführten Radtouren. Neben Renn- und

E-Rennrädern, Gravel- und MTBs für Große gibt es eine große Auswahl an Kinderrädern. Zum Bike

Center gehören auch ein Pumptrack, ein Rundkurs für alle Erfahrungsstufen und eine Kinderstrecke

– ideal zum Üben, bevor man sich auf Fahrradabenteuer rund um Poreč begibt. www.valamar.com

FOTO: Valamar

Einer für die

harten Trails

Mit dem Coalition Spherical-

Helm bietet GIRO höchsten

Schutz bei bester Belüftung.

ANZEIGE / FOTOS: Giro

Giro präsentiert mit dem Coalition

Spherical einen beeindruckend

leichten Full-Face

Helm, der dennoch maximalen

Schutz bietet. Mit einem Gewicht

von nur 800 Gramm in der mittleren

Größe bietet dieser NTA-zertifizierte

MTB-Helm die Spherical

Technology, powered by Mips®:

Durch sich unabhängig voneinander

bewegende EPP- und

EPS-Helmschalen ist der Schutz

vor Stößen bei hohen und niedrigen

Geschwindigkeiten optimiert. Trotz

aller Sicherheit (der Helm erfüllt

auch die DH- und BMX-Normen)

bleibt die Belüftung auf höchstem

Niveau.

Wie bei vielen Entwicklungen

von Giro verbirgt sich eine der beeindruckendsten

Innovationen des

Coalition Spherical im Inneren: Das

Halo-System kombiniert einen

Kinnbügel mit Pebax® (ein Material,

das entwickelt wurde, um die

perfekte Balance zwischen Flexibilität

und Steifigkeit zu bieten) und

Elastomerbuchsen, die in das EPS

eingelassen sind, um kinetische

Kräfte zu absorbieren und abzuleiten.

Das Ergebnis ist ein Helm, der

den Standardtest für die Kinnbügelverformung

um fast das Doppelte

übertrifft. UVP: € 240,–

Mehr Infos auf:

www.giro-sports.com/de/

015


SONDERAKTION

TOP-MODELL

„BLACK PEARLE“

50 %

Rabatt

Onlinekauf

gültig bis 31.12. 2024

Rabattcode:

SPORTaktiv24

FOTO:KinetiXx

EWFOTO: Vaude /Christoph Laux

Spaß und Sicherheit beim Biken

Du bist gern mit anderen Abfahrtsbegeisterten mit dem

Mountainbike oder E-Mountainbike in den Bergen unterwegs?

Hast Lust auf spannende und abwechslungsreiche

Singletrails? Willst die verschiedenen Fahrsituationen mit

Sicherheit und Spaß meistern? Dann bist du beim „VAU-

DE Bike und E-Bike Camp“ vom 5. bis 9. Mai in St. Johann

in Tirol genau richtig! Unter dem Motto „mehr Sicherheit

beim Biken“, lernst du zusammen mit anderen Teilnehmer:innen

auf deinem Level die Grundlagen des Bikens

und verfeinerst deine Fahrtechnik. Betreut wirst du von

geschulten und zertifizierten VAUDE Bike- Guides, Bikeprofis

und Sponsoringpartnern mit langjähriger Erfahrung.

Infos und Anmeldung unter www.vaude.com

ALLES FÜR DIE BIKER-HÄNDE

Für leistungsorientierte Biker:innen gibt es von KinetiXx

das ultraleichte ergonomische Rad-Topmodell

„Linus“. Die Oberhand besteht aus einem durchgängigen

hauchdünnen Mesh, das anspruchsvolle Fahrer

auch bei hohem Aktivitätslevel kaum spüren. Für eine

schnittige Passform ist er etwas länger über das Handgelenk

geschnitten – das unterstützt und schützt. Die

Handschuhe haben zudem eine hoch stoßdämpfende

Poron-Polsterung und XRD® Technology Dämpfung,

bieten einen festen Grip dank großüächigem Silikondruck

auf der Innenhand und haben eine EasyOf-Ausziehhilfe

und einen Anziehpuller für schnelles An- und

Ausziehen. www.kinetixx.de/bike

Blacksheep Eyewear OG

Zeitlham 38, 4055 Pucking

+43 (0) 676 / 40 24 589

office@blacksheep-eyewear.at

www.blacksheep-eyewear.at

Ready für die 11. Almtrophy

Eine ganz besonderes MTB-Rennen findet in Möllbrücke/

Oberkärnten statt. Als reines Hillclimb-Rennen (11

km/1050 hm) konzipiert, geht es nicht nur um die Bestzeit,

sondern viel mehr ums gemeinsame Erleben. Das

Highlight ist das Ziel auf der Christebauerhütte auf 1620

m. Starte am MTB und am E-MTB, als Einzelstarter, im

2er-Team oder im 3er-Team.

www.eisenwadl.com

FOTO: Almtrphy


News

Events

Camps

Szene

Tech

BIKE

S

FOTO: Simplon GmbH

Oozieller Startschuss

Die SIMPLON TRAILBLAZERS stehen am

Starting- Gate der „Mountainbike Racing Welt“.

SIMPLON wird das neu gegründete Gravity Race-Team

in den Saisonen 2024 und 2025 mit SIM-

PLON RAPCON Enduro-Bikes unterstützen. Das

Fahrer:innen-Line-up verspricht eine aufregende

Mischung aus Speed und Talent. Darunter das Aushängeschild

der deutschen Enduro-Rennszene, die

Weltcup Top-Fahrerin und amtierende deutsche

Meisterin Raphaela Richter, der zweifache finnische

Downhill- Meister und bestplatzierte EDR-Privateer

der abgelaufenen Saison Tarmo Ryynänen

(auch bekannt aus der Pinkbike Academy) sowie

der aufstrebende Lars Büngen, der als Mitglied der

Swiss Cycling Nationalmannschaft im vergangenen

Jahr jeweils die deutschen und schweizerischen

Meisterschaftsrennen gewann und sich so als Top-

U21-Talent in der DACH-Region etablieren konnte.

www.simplon.com

Erfrischende Höhen.

Unvergessliche Weiten.

stantonamarlberg.com

017


PERSONALITY

Mike Kluge

018


Bikelover

Dieser Typ schaltet schnell, wenn9s was Neues gibt: Mike

„The Bike“ Kluge ist so was wie eine personiûzierte

Zeitreise durch die Welt des Radsports: von der längsten

Bremsspur auf dem Schulhof über drei WM-Titel bis

zum Bike mit Brennstofzelle.

von Axel Rabenstein

EINS MIT DEM BIKE.

Mike Kluge hat seit den

1980er-Jahren fast alle

Spielarten im Radsport

nicht bloß erlebt, sondern

geprägt. Natürlich auch das

Mountainbiken.

FOTO: Thomas Roegner

ike, du bist gerade

M

in Kapstadt.

Schön für dich!

Danke! Ich komme

immer bei

meinem Freund

Leo Hillinger unter, den ich hier

kennengelernt habe. Er ist Winzer

in Österreich, ebenfalls leidenschaftlicher

Biker und hat in Kapstadt

ein Domizil. Die Tage fahre

ich bei der Cape Town Cycle Tour

mit, das größte Radrennen der

Welt. In den besten Zeiten standen

hier 37.000 Teilnehmer am Start.

Früher gab es eine eigene

MTB-Wertung. Ich glaube, da halte

ich noch den Streckenrekord.

Wie ging das los – mit dir und den

Rädern?

Als Junge habe ich mir aus alten

Teilen Räder zusammengebaut, um

schneller in die Schule zu kommen.

Dort war ich Rekordhalter für den

längsten Bremsstreifen auf dem

Pausenhof. Mein Vater wollte meine

Energie in konstruktive Bahnen

lenken. Er meldete mich 1977 bei

zwei Hobbyrennen an und die habe

ich beide gewonnen.

Du hast deine größten Erfolge im

Cyclocross gefeiert. Rennen in

Herbst und Winter, bei Minustemperaturen

durch den Schlamm. Warum

macht man das?

Mich hat es gereizt, weil es so vielseitig

ist. Es ist kalt. Du trainierst

morgens, wenn es noch dunkel ist.

Das macht nicht immer Spaß. Aber

das Quälen verändert sich. Dein

Körper gewöhnt sich daran und du

spürst, wie du immer besser wirst.

Plötzlich kommst du einen Berg in

einer Pace hoch, bei der du vor einem

Monat noch die Augen verdreht

hast. Das treibt dich an, noch

mehr zu investieren.

1985 wurdest du Amateur-Weltmeister

im Cyclocross. Was braucht man,

um das zu schafen?

Du musst im Training an die absolute

Grenze gehen, damit du im Rennen

weißt, wie sich das anfühlt. In

den Rennen wiederum erkennst du

deine Schwachstellen. Mein Trainer

hat gesagt: „Du wirst an deinen

Schwächen geschlagen. Wenn dein

Gegner sieht, dass du keine Linkskurven

fahren kannst, wird er dich

genau dort angreifen. Wenn du

schwach am Anstieg ist, wird man

es dort versuchen.“ Natürlich ist

es toll, Dritter oder Fünfter zu

Als Junge habe ich

mir aus alten Teilen

Räder zusammengebaut,

um schneller

in die Schule zu

kommen.

019


PERSONALITY

Mike Kluge

werden. Aber Erster zu sein, ist besonders.

Es lädt dich mit einem

Selbstbewusstsein auf, das dir noch

mehr Energie zur Verfügung stellt.

In Mladá Boleslav wurdest du 1987

erneut Weltmeister im Cyclocross.

Es heißt, das war eine aufregende

Reise?

Wir hatten minus zehn Grad, die

Straßen waren überfroren. Auf einer

Trainingsfahrt kam uns ein Lkw

entgegen, der riesige Baumstämme

geladen hatte, die sich in einer Kurve

lösten. Ein paar Sekunden später

an dieser Stelle hätten uns die

Stämme erschlagen. Nachts bin ich

dann aufgewacht, weil meine Handschuhe

brannten, die auf dem

Nachtspeicherofen zum Trocknen

lagen. Unsere Betreuer halfen uns

beim Löschen, kamen allerdings

von der Bar und hatten Wodka getrunken.

Einer ist gestolpert, mit

dem Kopf auf meine Bettkante und

hat das Zimmer vollgeblutet, das

wir dann noch gewechselt haben.

Am nächsten Tag wurde ich trotz

zweier Reifendefekte mit 15 Sekunden

Vorsprung Weltmeister. Das

war ein wilder Ritt …

Trotz deiner Erfolge wurdest du auf

der Straße nicht für die Olympischen

Spiele 1984 und 1988 nominiert. Was

war da los?

Vor den Spielen 1984 hatte ich eigentlich

bei jeder großen Rundfahrt

eine Etappe gewonnen. Wenn

ich im Frühling meine letzten Cyclocross-Rennen

gefahren bin, haben

die anderen aber schon Punkte

auf der Straße gesammelt. Und

nach denen wurde nominiert. Straßenfahrer

wurden bestraft, wenn

sie Cross gefahren sind. Heute feiert

man Tour-Stars wie Wout van

Aert, Mathieu van der Poel oder

Tom Pidcock, allesamt Cyclocross-

Weltmeister. Mir war klar, dass

man beides machen kann, weil die

Disziplinen voneinander profitieren.

Aber damals, im konservativen

Radsport, war das nicht vermittel-

Ich dachte: Sehen

ganz cool aus, diese

Mountainbikes. Ein

Jahr später gewann

ich tatsächlich den

Gesamtweltcup im

Cross Country.

bar. Na ja – ich freue mich darüber,

diese Jungs zu beobachten!

1989 wurdest du MTB-Profi. Wie

kam das?

Ich hatte mir eine Auszeit genommen,

war eine Zeitlang in Kalifornien.

Eines Tages kam ein Anruf, ob

ich am MTB-Weltcup in meiner Heimatstadt

Berlin teilnehmen wolle.

Ich bin ins Fahrradgeschäft in Laguna

Beach und dachte mir: Sehen

ganz cool aus, diese Mountainbikes!

In Berlin wurde ich Zweiter, also bot

man mir an, im Weltcup zu fahren,

in Länder wie Australien, USA oder

Südafrika zu reisen. Ein Jahr später

020


FOTOS: Thomas Roegner

ZUR PERSON

Mike Kluge

wurde am 25. September 1962

in West-Berlin geboren. Er war

Mitglied des deutschen Straßenrad-Nationalteams,

wurde zweimal

Cyclocross-Weltmeister bei den

Amateuren (1985, 1987) und einmal

bei den Profis (1992). Im Jahr 1990

gewann er den MTB-Gesamtweltcup

im Cross Country. Mike ist

Gründer der Marke „Focus“, die er

1999 an Derby Cycle verkaufte.

www.mike-kluge.de

Oft hieß es vom Sponsor: Du musst

schon die Originalteile nutzen. Ich

sagte: Die bringen mir aber Nachteile.

Ich wollte endlich ohne Vorgaben

an meinem eigenen Bike schrauben.

1999 hast du Focus verkauft und deine

aktive Karriere beendet. War das

genauso geplant?

Das hat einfach gut zusammengepasst.

Im Jahr 2000 ist dann meine

Freundin Ute am Strand zusammengebrochen.

Sie litt an einem

Herzklappenfehler, ist in meinen

Armen gestorben. Ich bin in ein

Loch gefallen. Ohne Firma, Karriere,

Freundin – es war eine Zeit, in

der ich einen neuen Sinn für mein

Leben suchen musste.

FOTO: SQLab/Jan Greune

Und das war dann doch wieder das

Radfahren?

Sieht so aus. Man kann mit dem

Fahrrad einkaufen, verreisen, Sport

machen. Es ist eine total sinnvolle

Beschäftigung. Ich liebe den Fahrtwind!

Momentan genieße ich die

Trails auf den Weingütern rund um

Kapstadt, die über Abschnitte des

Cape Epic führen. Aber ich fahre

auch gerne Rennrad auf Mallorca

oder bin im Schwarzwald mit dem

E-Bike unterwegs.

gewann ich dann tatsächlich den Gesamtweltcup

im Cross Country.

Du hast in Kaprun bei einem Downhill-Weltcup

triumphiert. Wurdest

1992 in Leeds Cyclocross-Weltmeister

der Proûs. Woher kam diese Vielseitigkeit?

Mountainbiken und Cross-Fahren

sind sich schon sehr ähnlich. Beim

MTB hast du noch etwas mehr mit

Topographie zu tun. Teilweise

fährst du bergab schneller, die Räder

sind stabiler und natürlich gefedert.

Aber dafür ist das Crossfahren

eine gute Schule. Abwechslungsreiches

Gelände, und damals

hatten wir auch noch diese Cantilever-Bremsen.

Die haben im Regen

nicht gebremst, wenn du es gebraucht

hast – sondern, wenn sie

Lust hatten. Ich bin Autorennen gefahren

und wusste, wie wichtig es

ist, eine Kurve perfekt anzubremsen.

Deshalb war ich 1992 als erster

Fahrer mit hydraulischen Felgenbremsen

unterwegs. Mein Wissen

aus dem Crossfahren und dem Motorsport

hat mir geholfen, mein

MTB nahezu perfekt einzustellen

und technische Vorteile zu nutzen.

Wie entstand die Idee, mit „Focus“

eine eigene Marke zu gründen?

Man liest, du arbeitest an einem

Wasserstofantrieb?

Wir sind mit Ingenieuren dran,

noch ist es allerdings nicht gelungen,

eine kleine Brennstoffzelle mit

geeigneter Leistung zu entwickeln.

Ich kann mir aber gut vorstellen,

dass wir eines Tages auf Wasserstoffbikes

sitzen.

Wenn du ein Bike wählen dürftest:

welches wäre das?

Lustig, ich habe gerade mein perfektes

Bike konzipiert. Es soll alle wichtigen

Vorteile in sich vereinen, wird

was von einem Crosser und einen

E-Antrieb haben. Wer mehr wissen

möchte, kann mich gerne kontaktieren.

Ich bin noch auf der Suche nach

einem Industriepartner …

021


PRODUKT XC- und DC-Bikes

über alle Hindernisse rollen“, offenbart

Steurer seine Schwäche für

Hardtails wie Simplons Razorblade.

Kette rechts

Crosscountry- und Downcountrybikes rühmen sich

ihrer Eozienz im Antrieb und machen überall dort

Laune, wo schnelle Beine zählen. von Lukas Schnitzer

E

in großer Fokus deiner Touren

liegt auf Höhenmetern

und Kilometern, die Abfahrt

darf ruhig Spaß machen,

aber die Gewichtung von

Uphill zu Downhill siehst du doch

maximal im Bereich von 70/30?

Dann bist du in der Welt der schnellen

XC- und Marathonbikes – und

mit etwas mehr Trail-Anspruch,

vielleicht auch jener der Downcountrybikes

(DC) zu Hause.

Hardtail vs. Fully

In dieser, nennen wir es „Bikefamilie“

finden sich neben den gängigen

vollgefederten Bikes auch immer

noch sehr viele Hardtails, also Räder

mit Federgabel und starrem

Heck. Klar, im Antritt kommt

nichts an ein leichtes und steifes

Hardtail heran. Doch die Fullys holen

auf. „Im XC-Weltcup fahren

mittlerweile so gut wie alle auf 120

mm Fullys, da die Strecken ruppiger

geworden sind. Weil sich auch

die Effizienz der Fullys enorm verbessert

hat, sind Hardtails hier in

Summe meist im Nachteil“, weiß

Alexander Steurer von Hersteller

Simplon. Dennoch ist sich der Branchen-Insider

sicher, dass das klassische

Hardtail immer seine Anhänger

haben wird. Auch dann, wenn

es künftig im klassischen Forststraßen-Revier

vermehrt Konkurrenz

durch das Gravelbike bekommen

wird. Das Hardtail sieht er als puristischste

Form des Bikens, auf

dem Trail ist man gezwungen, die

feine Linie zu finden, „man kann damit

nicht einfach in der Falllinie

FOTO: BH Bikes

XC trift DC

Im Rennsport bieten viele Hersteller

Athleten wie Kunden mittlerweile

drei „Federwegsklassen“: Das klassische

Hardtail und Fullys mit um die

100 mm Federweg eignen sich speziell

für wenig technisch anspruchsvolle

Kurse, auch relativ leichte Fahrerinnen

und Fahrer sieht man vermehrt

damit. Relativ jung sind sogenannte

Downcountrys, Bikes mit

adaptierten XC-Rahmen, etwas mehr

Federweg und in Bereifung und

Komponenten etwas mehr auf „Trail“

getrimmt. Räder, die eigentlich für

effiziente Uphills und flowigen Trailspaß

erdacht wurden, aber mit leichten

Reifen aufgebaut rasch auch im

XC und selbst Marathon- Bereich ihre

Fanbase fanden, weshalb viele Hersteller

ihre XC-Bikes daran anpassen

und diese ebenfalls mit 120 mm

Fahrwerken anbieten. Ein Trend, der

gekommen zu sein scheint, um zu

bleiben, wie auch ein Blick in die

Bike- Auswahl rechts zeigt.

Klaus Felbermayr von der Intersport

Austria, die unter anderem

die Marke Polygon neu ins Sortiment

aufgenommen hat, definiert

XC-Bikes unabhängig vom Federweg

vor allem über niedriges Gewicht,

ein sehr effizientes Fahrwerk

und möglichst wenig bewegte Masse.

Er rät Interessenten beim Kauf

daher, (auch) genau auf die Laufräder

zu achten. Auch DC-Bikes dürfen,

je nach Budget, sehr leicht ausfallen,

achten sollte man dabei aber

auf zumindest 120 mm Federweg

(oft kombiniert mit 130 mm Gabeln),

griffigere und schwerere, somit

auch robustere Reifen für den

Traileinsatz sowie gerne auch breitere

Lenker mit kürzeren Vorbauten

für eine entspanntere Sitzposition.

Die Faustregel für die Kaufentscheidung:

XC für Sportive, DC für

vortriebshungrige Trailsurfer.

022


TREK Supercaliber SLR 9.8 XT Gen 2

ultraleichtes XC-Mountainbike mit einer 110-mm- Federgabel

und einem IsoStrut 80-mm-Dämpfer ausgestattet, ist das Konzept

perfekt für schnelle XC-Runden auf fordernden Kursen

mit Carbon-Laufrädern, einem Carbon-Cockpit und Shimanos

bewährtem XT-Antrieb ausgestattet

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 10,95 kg

PREIS (UVP): € 6499,–

www.trekbikes.com

BH Lynx Race LT 9.9

optimiert für den Einsatz mit 120 mm Federweg, wurde es in en-

6

ger Zusammenarbeit mit dem BH Coloma Team und David Valero

Top 6 XC- und DC-Bikes

entwickelt dank neuem Rocker-Link und überdimensioniertem

Lager am Hauptdrehpunkt wurde die Steiûgkeit im Vergleich zum

Vorgängermodell um 35 % erhöht

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 10,7 kg

PREIS (UVP): € 9999,–

www.bhbikes.com

ROSE PDQ 3

das innovative Geo-Konzept mit seinem üachen Lenkwinkel und

120 mm Federweg an der Front machen es zu einer echten Trail-

Maschine auch bergauf hat das PDQ einiges zu bieten, denn dank

des leichten Carbon-Rahmens pedaliert es sich besonders eozient

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: ca. 8,9 kg

PREIS (UVP): € 4999,–

www.rosebikes.de

SPECIALIZED S-Works Epic 8

das neue Specialized-Topmodell für technisch anspruchsvolle XCund

Marathonstrecken 120 mm Federweg sorgen für mächtig Fahrspaß

am Trail elektronisches RockShox Flight Attendant Fahrwerk

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 10,24 kg

PREIS (UVP): € 14.500,–

www.specialized.com

SCOTT Scale RC World Cup TR

die perfekte Mischung aus Steiûgkeit, geringem Gewicht und

30 Jahren Expertise in der Verarbeitung von Carbon diese Eigenschaften,

kombiniert mit einem kompromisslosen Rahmendesign, machen

das Scale mit jedem einzelnen Tritt in die Pedale extrem schnell

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 9,7 kg

PREIS (UVP): € 6799,–

www.scott-sports.com

ROCKY MOUNTAIN Element C70

verbindet leichte Cross-Country-Kletterfähigkeiten und technische

Präzision bietet zusätzliche Stabilität auf schnellen Abfahrten und

gibt Selbstvertrauen auf engen Singletrails und haarigen Abfahrten

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 12,5 kg

PREIS (UVP): € 6999,–

bikes.com

FOTOS: Hersteller

023


TRAINING Grundlage und Intervalle

THEORIE UND PRAXIS.

Unser MTB-Trainingsexperte

Christoph Soukup (im Bild) war

jahrelang einer von Österreichs

Besten im XC und Marathon –

zwei Olympiateilnahmen stehen

in seinem Lebenslauf.

024


Neue Reize

setzen

Wer immer nur gleich vor sich hin radelt, wird

(sportlich) bald am Stand treten. Abhilfe schaft

etwas Struktur. Mit diesen Tipps macht ihr aus

euren Touren echte Trainings. von Lukas Schnitzer

FOTO: Christoph Soukup/Privat

Immer die gleiche Hausrunde

absolvieren, einfach

drauflosfahren, am Wochenende

hin und wieder mal ein

kleines Abenteuer mit

Freunden – kann durchaus

schön sein, bringt dich aber sportlich,

seien wir uns ehrlich, nicht

wirklich weiter, oder? Klar, steigt

man frisch ins Biken ein, wird man

eventuell auch so auf seiner Hausrunde

stetig schneller, wird aber

bald ein Plateau erreichen. Effizienter

und langfristig von mehr Erfolg

gekrönt ist, wer zumindest einen

Teil seiner Ausfahrten als geplante

Trainingseinheit deklariert, Grundlageneinheiten

und Intervalle definiert

– mit klarem Ziel und Nutzen.

Wir haben mit Christoph Soukup,

als Sportwissenschafter bei Leistungssport

Austria auf die Bereich

Leistungsphysiologie und Ausdauer

spezialisiert und selbst jahrelang

erfolgreich als XC- und Marathon-Profi

unterwegs, darüber gesprochen,

wie man seinen Ausfahrten

mehr Struktur geben könnte

und wie so ein Training aussehen

kann.

Überlegungen vorab

Möchte man sein Hobby, das Mountainbiken,

zum Training machen,

sprich gezielt auch mal durch Intervallformen

intensivere Reize

setzen, empfiehlt Christoph Soukup

mit Nachdruck einen medizinischen

Check. „Einfach um abzuklären,

dass Herz-Kreislauf-System und

der Körper bereit für höhere sportliche

Belastungen sind.“ Schließlich

bleibt auch am Bike die Gesundheit

dein höchstes Gut. Solche Sporteignungs-

und Belastungstests kann

man beim Sportmediziner, zum Teil

auch beim Hausarzt durchführen

lassen. Da es beim Ausdauertraining

immer auch auf sogenannte

Intensitätsbereiche ankommt, kann

es nützlich sein, eventuell auch

gleich im Zuge solch einer Untersuchung

(oder auch getrennt von der

medizinischen Untersuchung bei

einem Sportwissenschafter) eine

Leistungsdiagnostik mitzumachen.

Dort bekommt man dann detaillierte

Informationen über die Trainingsbereiche

(im Radsport bei

Leistungsbereichs-Modellen oft als

7-Zonen-Modell, bei HF-Modellen

ZUR PERSON

Christoph Soukup

Der Sportwissenschafter war selbst

international im MTB-XC und

Marathon erfolgreich und ist heute

bei Leistungssport Austria im Bereich

Leistungsphysiologie und Ausdauer

beschäftigt.

www.leistungssport.at

025


TRAINING Grundlage und Intervalle

Tempo Training

Efekt: verbesserte Muskelglykogen-Einlagerung;

Rechtsverschiebung

der Laktatschwelle

Aufwärmen: 20 Minuten RPE 1–2

Training: 1 Stunden bis 1,5 Stunden

RPE 3–4. Tipp: Suche dir am besten

hügeliges Gelände, versuche das

Tempo auch in der zweiten Trainingshälfte

konstant zu halten

Abwärmen: 15 Minuten RPE 1–2

Fahrtspiel

Efekt: Ungeplante Intervallform,

schult neben physiologischen

Adaptionen auch das „Gefühl“ für

Intensität und Gelände sowie die

Konzentration für Abfahrten

Aufwärmen: 10 Minuten RPE 1–2

Training: Für 1,5 bis 2 Stunden im

Gelände oder auf Forststraßen nach

Lust und Laune schnellere Abschnitte

(deutlich über Wettkampftempo)

mit langsamerem Tempo wechseln

lassen, Tempowechsel in unterschiedliche

Intensitäten, mal steil, mal üach,

mal kurz, mal lang. Auch Abfahrten

und Trails integrieren

Abwärmen: 15 Minuten RPE 1–2

VO2max

Intervalle

Efekt: Verbesserung der maximalen

Sauerstofaufnahme; Erhöhung

des Herzzeitvolumens (Blut in Litern,

das pro Minute durch den Körper

gepumpt wird); Hypertrophie von

Slow-Twitch Muskelfasern

Aufwärmen: 15 Minuten RPE 1–2,

gefolgt von 2 x 2 Minuten RPE 4–5

Intervalle: 6 x 5 Minuten bei RPE

7, Pause zwischen den Intervallen 5

Minuten bei RPE 1–2. Tipp: Suche

dir eine gleichmäßige Steigung mit

genügend Länge oder einen Hügel,

den du mehrfach fährst. Am Ende

der Session gefühlt RPE 9

Abwärmen: 15 Minuten RPE 2–3

Gezieltes Training kann in Marathons enden. Aber auch Freizeitfahrer proûtieren davon.

in 5 Zonen dargestellt), sprich, welcher

Pulsbereich oder welche getretenen

Watt für welchen Intensitätsbereich

stehen.

Wer hier aber lieber erst mal

ins gezielte Training hineinschnuppern

möchte, ohne sich einen Pulsmesser

oder noch besser einen teuren

Powermeter anzuschaffen, für

den eignen sich auch Modelle zur

Erfassung der PE, kurz für „perceived

excertion“, also der „gefühlten

Belastung“. Hier bietet sich neben

dem klassischen RPE (Skala von

6–20) besonders der etwas vereinfachte

CR10-Score nach Borg,

„Umgangssprachlich“ ebenfalls als

RPE bezeichnet, an. Beim CR10

(hier in weiterer Folge RPE genannt)

orientiert man sich anhand

einer zehnstufigen Skala am individuellen

Belastungsempfinden. 10

wäre dabei maximale Intensität

wie ein maximaler Sprint, 1 eine

nicht wirklich wahrnehmbare „Erholungsbelastung“

wie etwa extrem

lockeres „Ausradeln“. In Anlehnung

an das im Radsport gern

verwendete 7-Zonen-Modell: Unter

RPE 2 bewegt man sich im Bereich

der aktiven Erholung, 2–3 entspricht

einem Tempo, das man „den

ganzen Tag“ halten könnte (Grundlagenausdauer

1), man kann sich

dabei gerade noch gut unterhalten,

Ausdauerathleten sollten hier einen

Großteil ihrer Trainingszeit verbringen.

Bei 3–4 ist schon eine

leichte Anstrengung in den Beinen

spürbar, das Tempo ist „zügig“,

(Tempotraining, Grundlagenausdauer

2). 4–5 spürt man schon deutlich

in den Beinen, die Atmung

wird tiefer/der Rhythmus schneller,

was Konversationen erschwert

(Schwellenbereich). RPE 6–7 wirkt

sich bereits stark auf die Ermüdung

der Beine aus, ist typisch für

Intervalle um die 3–8 Minuten (VO-

2max). Über RPE 7 brennen die

Beine richtig, Intervallbelastungen

von 30 Sekunden bis 3 Minuten

können hier gerade noch gehalten

werden (anaerobe Kapazität). Ab 8

bewegt man sich im maximalen

Intensitätsbereich.

FOTO: KTM Bikes/Heiko Mandl

026


Auch wer Intervalle

trainiert: Der Grundlagenausdauer

sollte

stets der Löwenanteil

im Ausdauertraining

zufallen.

Von Grundlage und Intervallen

Intervalle eignen sich gut, um spezifische

Reize zu setzen, ganz gezielt

Bereiche der eigenen (Ausdauer-)

Leistungsfähigkeit zu entwickeln

und sich selbst so „fit“ für die individuellen

Ziele von Marathon über

Enduro-Rennen, von der einen epischen

Tagestour bis zum geselligen

Alpencross zu machen. Allerdings,

so streicht es Soukup hervor, gilt es,

sich eine solide Grundlagenausdauer

anzueignen, ehe man sich an intensivere

Intervalle macht. Andernfalls

können Überlastungsverletzungen

und Übertraining die Folge

sein. Für besagte Grundlage fährt

man mit kontinuierlicher Belastung

am besten in flachem Gelände, wer

will sogar am Rennrad, mit einem

RPE von 2–3 für 1,5 bis 3 Stunden

dahin. Dies kann man in einem

Grundlagenblock über mehrere Wochen

auch zwei bis drei Mal wöchentlich

tun. Aufbauend auf diese

„Basis“ lassen sich dann verschiedene

Basis-Intervallformen (etwa

Tempo-Trainings oder Fahrtspiel)

anwenden, hochintensive Einheiten

folgen, wie bei einer Pyramide, erst

später und die Grundlageneinheiten

bleiben wichtigster Begleiter.

Christoph Soukup empfiehlt, immer

eine Trainingsform über beispielsweise

drei Wochen beizubehalten,

danach eine Entlastungswoche

einzuplanen. Die Häufigkeit der

Intervalltrainings hängt natürlich

von der gesamten Trainingshäufigkeit

ab. Kombinieren könnte man

etwa eine VO 2 max-Einheit oder ein

Tempotraining unter der Woche mit

einem längeren Fahrtspiel am Wochenende

und ein bis zwei Grundlageneinheiten

(eine kürzere unter

der Woche, eine längere am Wochenende).

Wichtig: Spürt immer in

euren Körper hinein, startet nicht

intensiver ins Training, als es die

Einheit vorgibt. Außerdem empfiehlt

Soukup auch bei Intervalltrainings,

die nur verhältnismäßig kurz

dauern, auf eine ausreichende Flüssigkeits-

und Kohlenhydratzufuhr

(am besten flüssige Kohlenhydrate)

zu achten. Wer sich nun aber ans

Intervalltraining machen möchte:

Im Infokasten haben wir für euch

beispielhafte Einheiten mit Ziel

und Zweck zum „Nachtrainieren“

zusammengestellt.

Sitzen wie ein

Gravel-König

In VAUDEs Men’s Kuro Bib

Tights II kommt ein neues

Sitzpolster zum Einsatz.

In aufwendiger Entwicklungsarbeit

über zwei Jahre hinweg hat

VAUDE neue Sitzpolster für seine

Radhosen konzipiert. Genau gesagt

gibt es drei neue Sitzpolster

für unterschiedliche Einsatzbereiche.

Das Ergebnis kann sich sehen

und vor allem spüren lassen!

In den Kuro Bib Tights II befindet

sich das X-Pad – das Polster für

Gravel-, MTB- und Offroad-Einsatz.

Das Polster sorgt für optimalen

Komfort im Sattel, es reduziert

Scheuern auf der Haut und garantiert

Fahrspaß auch auf langen Dis-

ANZEIGE / FOTOS: Vaude

tanzen. Die Hose punktet darüber

hinaus mit zwei seitlich platzierten

Netz-Einschubtaschen. Für einen

hervorragenden Tragekomfort sorgen

ferner ein optimierter Nahtverlauf

mit Flatlocknähten sowie

das Stretchmaterial. Die Träger

sind perforiert für beste Atmungsaktivität

und mit elastischem

Mesh einsatz im Rücken versehen.

Die Kuro BIB Tights lassen

sich mit allen Teilen der Kuro-Fa-

milie von Vaude ideal kombinieren.

Sie werden aus größtenteils recycelten,

bluesign-zertifizierten Materialien

in Europa hergestellt und

tragen das Vaude Green Shape-

Label. UVP: € 150,–

Mehr Infos auf:

www.vaude.com

027


Per Bike durchs Trentino

Die Beziehung zwischen dem Trentino in Italien und dem Fahrrad geht tief.

Hier, im Süden der Alpen, ist Radfahren nicht nur Sport, sondern eine Philosophie.

D

ie Straßen, Radwege

und Pfade des Trentino

sind von jeher

Schauplatz nationaler

wie internationaler

Radrennen – sie sind aber auch beliebte

Bühne für die volle Bandbreite

des Freizeit-Radsports. Mountainbiker

und E-Mountainbiker finden

hier genauso ihre verborgenen

Winkel wie Rennradfahrer, Gravelbiker,

Downhiller und Trekkingbiker.

Von der kurzen Vormittagsrunde

über Tages- bis Mehrtagestouren

findet hier jeder seine passende

Route. 400 km Radwege vom tiefblauen

Gardasee bis zu den mächtigen

Felswänden der Dolomiten,

vorbei an Burgen und durch Wälder,

Weinberge und blühende Wie-

sen schaffen dazu die Basis, doch

auch das Thema Trail kommt in der

gesamten Region nicht zu kurz.

San Martino die Castrozza

Im Herzen des Naturparks Paneveggio

Pale di San Martino gelegen,

wandeln sich Martino di Castrozza

und die Täler von Primiero und Vanoi

in ein wahres Paradies für Fahr-

028


TRENTINO

Hotel-Tipps

im Trentino

Val di Fiemme

Hotel Bellavista, Cavalese

hotelbellavista.eu

Sport Hotel Sass Maor, Predazzo

sassmaor.com

Castelir Suite Hotel Garni, Panchià

castelir.it

Wer das Trentino per Bike erkundet, taucht schnell tief in die alpine Schönheit der Region ein.

San Martino di Castrozza

Hotel Garni Paradisi, Mezzano

hgparadisi.it

Chalet Pra Delle Nasse,

San Martino di Castrozza

ristorante-da-anita.com

Agritur Dalai Dei Pape,

San Martino di Castrozza

agriturdalaip.it

Mehr über die Hotels und Nächtigungsmöglichkeiten

der Region unter

visittrentino.info/de/unterkunfte/

alle-unterkunfte

– der QR-Code

führt dich direkt

zur Übersicht

FOTOS: Mathäus Gartner; Ronny Kiaulehn

radfans. Von entspannten Touren

entlang des Radwegs zwischen

Imèr und San Martino bis hin zu anspruchsvollen

Touren durch ausgedehnte

Rhododendron-, Tannen und

Lärchenwälder verbergen sich hier

Touren für jeden Geschmack. Die

Anstrengungen im Sattel werden

durch atemberaubende Aus- und

Weitblicke auf die Gipfel der Pale

di San Martino und der Porphyrkette

des Lagorai belohnt.

Biker, denen der Sinn nach

mehr Action steht, sind in der San

Martino Bike Arena und im brandneuen

Colbricon Bike Park herzlich

willkommen. Die dort angelegten

Trails und Downhills verbinden die

Wiesen und Wälder von Alpe Tognola

mit dem nahegelegenen Gebiet

um Ces, nutzen als entspannte Zubringen

die Bergbahnen Tognola

und Colbricon Express. Ebenfalls

für Groß und Klein einen Abstecher

wert: Sowohl in Siror als auch nur

wenige Meter vom Stadtzentrum

von San Martino di Castrozza entfernt

finden sich zwei Pumptracks

mit typischen Wellen, Anliegern

und Jumps.

Val di Fiemme

Auch das radbegeisterte Val di Fiemme

birgt viele gute Gründe für einen

Besuch: Der 50 km lange Dolomiti-Radweg,

beliebter Zubringer zu

den legendären Pässen der Sellaronda,

der legendäre Anstieg hoch zur

Pampeago-Alm, welche schon fünf

Mal Etappenziel des Giro d’Italia

war, oder auch das Radrennen Marcialonga

Cycling Craft lassen die Herzen

der Rennradfans höherschlagen.

Biker kommen neben zahlreichen

Touren in unterschiedlichsten

Schwierigkeitsgraden vor allem

auch im bereits seit 2006 bestehenden

Bikepark Fassa voll auf ihre

Kosten. Der herrlich gelegene Park

punktet neben Blicken auf die

Dolomitenriesen Langkofel, den

Sella-Stock oder die Marmolada

auch mit insgesamt 18 perfekt

geshapten Trails und Lines.

Weitere Infos unter:

visittrentino.info

029


PRODUKT Trailbikes

Eins für alle Trails

Im Trailbike-Segment findet sich die vermutlich breiteste

Auswahl an Bikes. Wählt man „sein“ Modell mit

Bedacht, werden hier sowohl klassische Tourenfahrer

als auch Trail-Connaisseurs glücklich. von Lukas Schnitzer

T

ypische Touren- und All

Mountain-Modelle mit Federwegen

um die 125 bis

150 mm am Heck finden

sich heute beim Gros der Hersteller

im „Trailbike“-Segment wieder. Nahezu

so groß wie die Auswahl an

Trails ist auch die Vielfalt der Trailbikes,

trotz diverser Ausprägungen

der einen oder anderen Stärke sind

diese Räder aber die absoluten

Alles könner am Markt. „Von Tagestouren

bis hin zum Alpencross, von

der schnellen Feierabendrunde bis

hin zu entspannten Bikepark-Besuchen

schafft es ein Trailbike immer,

dir ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern“,

steckt Florian Konietzko von

Traditionshersteller Rocky Mountain

den Einsatzbereich der Modelle

breit ab. Berücksichtigt man die

Gewichtung von Uphill zu Downhill,

sind in dieser Kategorie je nach

Auslegung Verteilungen von 40/60

bis 60/40 typisch.

Mehr als nur Federweg

Deutlich mehr als nur der Federweg

sagt heute die Geometrie der

Modelle über die bevorzugte Spielart

des Bikes, sprich ob ein ausgeprägter

Tourencharakter oder verspielter

Abfahrtsspaß im Fokus stehen,

aus. Räder mit viel Federweg

bieten oft mehr Reserven im harten

Gelände. Allerdings finden sich in

den Katalogen der Hersteller auch

Bikes mit reduziertem Federweg

und stark ans Enduro-Segment angelehnten,

besonders flachen (im

FOTO: Liv Cycling

Lenkwinkel) und langen (im Reach)

Geometrien. Hier gilt es, sich nicht

vom Marketing verrückt machen zu

lassen, sich vielmehr ganz klar die

Frage nach dem individuellen Einsatzbereich

zu beantworten.

Weniger versierte Fahrer profitieren

immer von etwas mehr

Feder weg am Trail, moderate Geometrien

(mit kürzerem Reach, steilerem

Lenkwinkel) sorgen für Vielseitigkeit

im Toureneinsatz und honorieren

auch sehr entspannte, zurückhaltende

Fahrweisen bergab

mit vorhersehbarem Handling. Sehr

progressiv gezeichnete Rahmengeometrien

(mit flachem Lenkwinkel,

langem Reach) sprechen hingegen

eher Könner an. Bikes mit reduziertem

Federweg sind je nach Konzept

teils minimal vortriebseffizienter,

fördern und fordern auf technischen

Trails aber oft eine sehr aktive

Fahrweise – was auch bergab einiges

an Können und Körpereinsatz

erfordert.

Die Geometrie ist es auch, die

Florian Konietzko besonders hervorstreicht.

Gerade dann, wenn

man als Käufer den Fokus auf maximale

Tourentauglichkeit legt. Auf

Mehrtagestouren sieht er die Geometrie

als größten Einflussfaktor:

„Etwas aufrechter sitzen, dafür ein

ausreichend flacher Lenkwinkel für

die Abfahrt. Am Rocky Mountain

Instinct lässt sich die Geometrie

mit sogenannten Flip-Chips sogar

anpassen“, erklärt Konietzko. Wer

eher den Abfahrtsspaß priorisiert,

dem legt der Rocky-Mann nahe, bei

den Bremsen genau hinzusehen.

Diese sollten bei Trailbikes zumindest

vorne mit vier Kolben ausgestattet

sein. Die Reifen sollten zudem

einerseits gut rollen, vor allem

aber Grip bieten. Hier sind ein paar

Gramm mehr für begeisterte Abfahrer

meist gut investiert.

Egal, ob entspannte Touren oder

flowiger Trailspaß – die Bikes auf

der nächsten Seite verstehen sich

als Streifzug durch die Kataloge der

Hersteller und bieten eine breite

Auswahl für alle Geschmäcker.

030


Top 6 Trailbikes

LIV Intrique LT1

der leichte ALUXX SL-Grade Aluminiumrahmen und 160 mm

Federweg an der Front sowie 150 mm am Heck mit dem bewährten,

hocheozienten Maestro-Fahrwerk unterstreichen den sportlichen

Charakter mittels Flip-Chips kann die Geometrie des Bikes

an die unterschiedlichsten Gegebenheiten angepasst werden

RAHMEN: Alu

PREIS (UVP): € 3999,–

www.liv-cycling.com

6

für technische Trails gemacht, ist aber trotzdem ein Bike, mit dem

ROCKY MOUNTAIN Instinct C70

du beim Klettern hart in die Pedale treten kannst Geometrie,

Rahmeneigenschaften und Federungskinematik wurden für das Jahr

2024 komplett überarbeitet

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 14,22 kg

PREIS (UVP): € 7200,–

bikes.com

PROPAIN Hugene 2 CF Ultimate

ein Bike, das mit einem Federweg von 140 mm am Heck und

wahlweise 140 oder 150 mm in der Front immer fetzt, ob auf einer

üotter Trailrunde, einer Tagestour oder einem Alpencross

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 13,3 kg

PREIS (UVP): 5559,–

www.propain-bikes.com

KTM Prowler Master

garantiert ein Trail-Erlebnis der Extraklasse und führt dich weit weg

vom Alltäglichen das Straight-Line-Link(SLL)-Dämpfungskonzept

verspricht gutes Ansprechverhalten und maximalen Spaß mit

160 mm/150 mm Federweg

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 14,3 kg

PREIS (UVP): € 5199,–

www.ktm-bikes.at

SPECIALIZED S-Works Stumpjumper

der Goldstandard für Trails kommt mit starker Gewichtsreduktion,

ohne die Haltbarkeit zu opfern steifer Rahmen, der sich

leicht und lebendig fahren lässt moderne Geometrie, die das

Fahrerlebnis für jeden Rider verbessert

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 12,77 kg

PREIS (UVP): € 10.000,–

www.specialized.com

FOCUS Jam 8.9

verspieltes 29“ -Trailbike zeichnet sich durch eine sehr progressiv

abgestimmte Kinematik sowie ein agiles Handling aus, das dir auf

anspruchsvollen Strecken Fahrspaß und Selbstsicherheit beschert

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 15,6 kg

PREIS (UVP): € 4799,–

www.focus-bikes.com

FOTOS: Hersteller

031


TOURISMUS

Epische Touren

MAGISCHE AUSSICHT,

EPISCHE TRAILS.

Wer Touren in fremden Gefilden

zum vollen Erfolg machen

möchte, muss gut planen.

FOTO: TVB Radstadt/Lorenz Massa

Eine Frage

der Planung

Gut geplant ist halb gewonnen – Tipps und

Tricks, damit deine nächste Tages- oder Mehrtagestour

zum vollen Erfolg wird. von Lukas Schnitzer

032


033


TOURISMUS

Epische Touren

iken hat unglaublich

B

viele schöne Aspekte

– einer davon ist der,

neue Gebiete, neue

Berge, neue Almen,

Gipfel und natürlich

Trails zu entdecken. Touren in

fremden Gegenden bedürfen aber

nicht nur einer gesunden Portion

Abenteuerhunger, sondern, egal ob

als Tages- oder Mehrtagestour angedacht,

guter Planung. Wie und wo

man solch eine Tourenplanung am

besten anlegt und umsetzt, dazu haben

wir uns bei Konrad Rainer,

Standortkoordinator und MTB-

Guide der Bike School Pekoll im

steirischen Schladming, sowie

Ernst Kainz, Tourenguide und

höchstpersönlich an der Routenführung

des Stoneman Taurista im

Salzburger Land beteiligt, ausführlich

unterhalten.

Vom Finden und Planen

Ernst Kainz hat als Guide wie auch

privat als begeisterter Biker schon

viele Touren geplant und vieles ausprobiert.

Worauf er sich 2024 verlässt,

mag manchen überraschen.

Weder studiert der Profi stundenlang

Kartenmaterial, noch stöbert

er in einschlägigen Portalen. Seine

klare Empfehlung zur Tourenfindung

lautet: komoot. Dafür gibt es

gute Gründe: Die Plattform bietet

einerseits eine große Auswahl an

fertigen Touren in so gut wie jeder

touristisch einigermaßen erschlossenen

Region, ermöglicht aber auch

das individuelle Planen, wobei Wegbeschaffenheit,

Gefälle und Steigung,

Kilometer und Höhenmeter

sowie auf Fahrradtyp und Fitness-Level

abgestimmt auch die zu

erwartende Fahrzeit direkt angezeigt

werden.

„Sehr wohl sehe ich mir die

Tour und Schlüsselstellen aber ganz

genau an“, mahnt er dazu, sich nicht

blind auf die digitale Planung zu

verlassen. Denn lokale Fahrverbote

oder die eine oder andere technisch

(zu) schwierige Stelle können den-

noch dabei sein. Solche neuralgischen

Punkte gilt es durch Recherche

zu erkennen, das Umzeichnen

auf komoot ist dann wieder ein Kinderspiel.

Ein weiterer von Ernst Kainz

gern genutzter Tipp: Vielfach

haben Regionen Tourenkarten mit

vielen Tourenvarianten. Wohnt man

in einem Hotel, von dem aus man

auf Tagestour, im Plural auch Sternfahrten

genannt, geht, findet man

hier oft ebenfalls sehr gut ausgewiesene

und unterwegs auch ausgeschilderte

Inspiration.

Überhaupt lohnt es sich, für

Durch eine sorgfältige

Tourenplanung

lassen sich unangenehme

Überraschungen

und potenzielle

Gefahren schon

vorab erkennen.

seine Planung auf lokale TVB-Infos

zurückzugreifen, wie auch Konrad

Rainer betont: „Legale Touren und

Trails sind auf den jeweiligen Tourismus-Webseiten

ausgewiesen.

Dort sind auch etwaige Sperren von

Routen und Trails vermerkt. Gerade

in fremden Gegenden sollte man

sich nicht nur auf Planungs-Apps

verlassen, sondern den Routenverlauf

mit Tourismusportalen prüfen.“

Und bitte: Forstlich befristete

Sperrgebiete (gelbe Tafeln mit

Start und Enddatum versehen) sind

nicht aus Willkür aufgestellt, deren

Missachtung ist kein Kavaliersdelikt.

Harvester, Seilkräne und Prozessoren

bergen, von fallenden

Bäumen ganz abgesehen, tatsächlich

Lebensgefahr!

„Egal ob Tages- oder

Mehrtages tour, eine Tour mit dem

Mountainbike sollte immer sorgfältig

geplant und vorbereitet sein.

Dadurch kann man unangenehme

Überraschungen vermeiden und potenzielle

Gefahren schon vorab erkennen“,

ist für Konrad Rainer die

Planung mit der Routenfindung al-

034


FOTO: TVB Schladming-Dachstein/Peter Burgstalller

lein nicht abgetan. Vor der finalen

Auswahl einer Route, so sein dringlicher

Rat, sind die Fitness und das

Fahrkönnen aller Tourenteilnehmer

realistisch einzuschätzen – dabei

richtet man sich stets nach dem

schwächsten Mitglied der Gruppe.

Damit in direktem Zusammenhang

steht auch das Zeitmanagement

samt Puffer für Pausen, mögliche

Pannen oder Umwege. „Der DAV

hat dafür eine Faustformel zur Berechnung

der Tourenlänge. Dabei

wird davon ausgegangen, dass man

auf MTB-Tour in einer Stunde etwa

12 Kilometer, respektive 500 bis 600

Höhenmeter schafft. Bei 50 Kilometern

und 1200 Höhenmetern

sähe die Rechnung wie folgt aus:

Zeit für die Streckenlänge: 50 km /

12 = 4,1 Stunden; Zeit für die Höhenmeter:

1200 hm / 600 = 2. Der

kleinere Wert, wird in der Rechnung

dann halbiert. Die Gesamt-

Trainiere mit

dem Weltmeister!

Die Explorer Hotels sind dabei

dein sportlicher, moderner und

nachhaltiger Stützpunkt.

Mit dem Mountainbike oder

Rennrad in die Lounge fahren:

Kein Problem in den

voll auf Sportler ausgerichteten Explorer

Hotels. Du übernachtest im

trendigen Design-Zimmer mit jeder

Menge Stauraum. Mit dem vitalen

Frühstücksbuffet startest du perfekt

gestärkt ins Bikeabenteuer! An

der Werkbank in der Lounge und

am Waschplatz kannst du dich voll

und ganz um dein Rad kümmern

und an den interaktiven Touchwalls

findest du die besten Touren in der

Umgebung. Nach der Entdeckungstour

kannst du dich im Sport-Spa

FOTO: Helge Roeske

mit Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine

entspannen.

Die Explorer Hotels bieten auch

spannende Bikecamps. Egal, ob du

Anfänger oder Fortgeschrittener

bist, ob du lieber Mountainbike oder

Rennrad fährst: Die Bikeprofis vom

„Mountainbike Racingteam“ guiden

dich durch gemeinsame Trails und

Ausfahrten. Es warten 2,5 Tage mit

wertvollen Tipps, Workshops und

coolen Partnern auf dich!

Hier geht’s zu

deinem Bike

Basislager.

Die Explorer Bikecamps

In Kitzbühel (24.–26. Mai) oder

im Ötztal (13.–15. September),

jeweils ab € 379,– p. P. im DZ!

Weitere Informationen unter:

www.explorer-hotels.com/mtb

+43 5558/20 333 445

035


Starke Navis

für Biketouren

Sigma ROX-Fahrradcomputer

weisen dir den Weg.

Radelnd neue Orte entdecken?

Bei deiner Tourenplanung

und zur Navigation unterwegs

unterstützen dich die smarten

Fahrradcomputer von SIGMA.

Für Weltentdecker: ROX 12.1 EVO

Mit seinen vielfältigen Kartennavigationsfunktionen

findet der

Radcomputer für dich die beste

Strecke und bringt

dich sicher ans

Ziel – egal,

wo und

welches

Fahrrad du

gerade nutzt.

Der Ausdauerproû:

ROX 4.0 Endurance

Der ROX 4.0 Endurance überzeugt

mit extralanger Akkulaufzeit von

41 Stunden, einem großen Display,

smarten Track-Navigationsfunktionen,

Re-Routing und vielem

mehr. Bereit für jedes Abenteuer!

Weitere Infos:

www.sigmasport.com

ANZEIGE / FOTO: Sigma Sport

Ganz klar: Zu einer gelungenen Tour gehört die zünftige Hüttenjause – vielleicht sogar begleitet

von kühlem Hopfensaft – einfach dazu

fahrzeit: 4,1 + 1 = 5,1 Stunden“, erklärt

Rainer die händische Berechnung

der Fahrzeit.

Mehrtagestouren, so Rainer,

bedürfen neben einer ausreichenden

Fitness auch noch zusätzlicher

Überlegungen. Bei der Tagesdistanz

gibt es, analog zur Tagestour,

keine echte Faustregel, da jede

Gruppe andere Voraussetzungen

mitbringt. Einen leichteren Plan B

für jeden Tag im Hemdsärmel zu

haben, ist jedoch empfehlenswert.

Auf jeden Fall sollten die Tourentage

an das Niveau der Gruppe sowie

an geeignete Unterkünfte angepasst

sein. Plant man auf Hütten zu

nächtigen, empfiehlt Kainz zumindest

ein halbes Jahr im Voraus zu

reservieren. Was das Thema Verpflegung

betrifft, empfehlen sich

unterwegs Sportgetränke, Müsliriegel,

Trockenfrüchte, Gels und Co. –

wer gut plant, kommt auch an bewirtschafteten

Hütten vorbei.

Rund um den Stoneman Taurista

beispielsweise bieten Nächtigungsbetriebe

für Biker, die früh in

den Tage starten, auch Lunchpakete

als Frühstücks-Ersatz. Weiterer

Hüttentipp von Rainer: unbedingt

Hüttenschlafsack und genügend

Bargeld mitnehmen. Kartenzahlung

ist im alpinen Raum kein Standard!

Die Sache mit dem Wetter

Einen genauen Blick sollte man vor

und auch während der Tour auch

aufs Wetter legen. Wind- und Regen-

schutz sowie wärmende Isolationsschichten

gehören auf Tour ohnehin

in den Rucksack, gerade in hohen

Lagen kann es aber selbst im Sommer

schnell ungemütlich werden.

Regen macht Trails rutschig, kalte

Finger sind wenig gefühlvoll auf der

Bremse und haben ihre Schwierigkeiten

bei Pannen – und (oft sehr

schnell aufziehende) Gewitter in

den Bergen wollen wir wenigstens

kurz erwähnt haben. Unsere Experten

wie der Hausverstand sind sich

einig: Ein umfassender Wettercheck

vor der Tour ist Pflicht, je nach Lage

sollte man Touren oder einzelne

Etappen verschieben, abändern oder

– etwa mit Bahn oder Taxi – abkürzen.

„Lokale Warnzeichen wie aufziehende

Gewitter, starker Temperaturabfall

oder aufziehende Regenfronten

sollten auf jeden Fall ernst

genommen werden“, gibt Rainer abschließend

mit auf den Weg.

DIE EXPERTEN

Ernst Kainz

Langjähriger MTB-Guide aus Radstadt

(S), war auch bei der Streckenführung

des Stoneman Taurista federführend.

www.stoneman-taurista.com

www.radstadt.com

Konrad Rainer

Standortkoordinator und MTB-Guide

der BIKE SCHOOL PEKOLL in

Schladming (St).

www.bikeschoolpekoll.com

www.schladming-dachstein.at

FOTO: Kärnten Werbung/Millstätter See Tourismus/Erwin Haiden

036


D A S N E U E S P E C I A L I Z E D E P I C 8

Evolution der

Schnelligkeit

Entdecke das schnellste XC-Mountainbike auf Erden

Erfahre

mehr

S P E C I A L I Z E D . C O M


TOURISMUS MTB-Touren

Epische Touren

TIROL

Fimbapass-Marathon

Eine der landschaftlich schönsten

Tagestouren rund um Ischgl und in

die benachbarte Schweiz. Durch

ihre Länge und die vielen Höhenmeter

nur für sehr gute Biker

geeignet. Die 79,7 km lange Marathon-Strecke

ist mit mehr als 2000

hm eine riesige Herausforderung.

Wegen unbeleuchteter Tunnel

zwischen Finstermünz und Laret

unbedingt Licht mitnehmen.

79,7 km 2203 hm

www.ischgl.com

Bike Everest Tirol

Mit dieser ca. 7-tägigen Tour erlebt

man in Tirol einen wahren „Genuss-

8000er“. Einzigartig dabei ist, dass

die Gesamthöhenmeter von Garmisch-Partenkirchen

bis Nauders

8848 hm betragen und somit genau

die Höhe des höchsten Berges der

Erde abbilden.

285 km 8848 hm

www.bike-everest.tirol

KAT Bike

Der KAT Bike Sport+ mit seinen

knapp 126 km Gesamtlänge führt

von Hopfgarten bis Fieberbrunn

quer durch die Kitzbüheler Alpen.

FOTO: KAT Bike Kitzbüheler Alpen/Erwin Haiden

Die drei Tagesetappen bieten alles,

was ein Bikerherz höherschlagen

lässt: knackige Anstiege, üowige,

aber auch anspruchsvolle Trails umgeben

von traumhafter Bergkulisse.

146 km 4700 hm

www.kitzbueheler-alpen.com

Kellerjochrunde Hochfügen

Die 55 km lange Umrundung des

Kellerjochs von Fügen aus ist für

konditionsstarke Biker geeignet. Die

schwierige, aber landschaftlich beeindruckende

Tagestour führt durch

dichte, naturbelassene Wälder und

bietet immer wieder tolle Ausblicke

in das Zillertal und das Unterinntal.

55 km 2048 hm

www.zillertal.at

SALZBURG

Tiroler Runde

Ausgiebige und abwechslungsreiche

Tagestour für konditionsstarke

Biker mit Start in Hinterglemm. Bei

der Tour hat man alle schönen

Steinberg-Züge im Blick und fährt

durch den sehr ruhigen Hörndlingergraben.

Weiters hat man das

Gipfelerlebnis am Asitz und auf der

Saalbacher Seite wieder den Blick

Der KAT Bike fürt in drei Tagen

durch die Kitzbüheler Alpen.

auf die Hohen Tauern.

69,1 km 2490 hm

www.saalbach.com

Stoneman Taurista

Der Stoneman Taurista ist eine ultimative

Bike-Challenge im Salzburger

Land. 147 anspruchsvolle Kilometer

und 4700 Höhenmeter können

als Tages- oder Mehrtagestour

absolviert werden. Die Rundumblicke

auf das Tauernmassiv und viele

der eindrucksvollsten Alpengipfel

sind atemberaubend. Radstadt ist

mit seiner zentralen Lage eine

ideale Homebase.

147 km 4700 hm

www.radstadt.com

Kleinarler Runde

Start in Flachau. Eine variantenreiche

und anspruchsvolle Tagestour

nach Kleinarl zur Kurzeggalm mit

herrlichem Panoramausblick und einer

Trail Variante (Hirschleit-Trail).

Einkehrschwung bei der Kurzeggalm

sehr zu empfehlen!

49,77 km 1330 hm

www.flachau.com

KÄRNTEN

Weissensee-Goldtour

Tagestour mit Start in Techendorf,

über die Weiße Wand zur Alm

hinterm Brunn, dann weiter zum

„karibischen“ Ostufer. Zurück über

die Fischeralm und Hermagorer

Bodenalm auf die legendäre Naggleralm.

Genau diese Route wird

auch im September beim Gravelrennen

Weissensee erobert.

65 km 2090 hm

www.nassfeld.at

Faaker See-Annahütte

Die LAKE.BIKE Region Villach gehört

zu den führenden Bikeregionen

in Österreich, Trails, wohin man

schaut! Eine kurze aber epische

Traumtour ist die Tour zur ehemaligen

und nicht bewirtschafteten

Annahütte am Faaker See. Tipp:

Am Rückweg den Flowgartner und

Lowgartner Trail mitnehmen!

30 km 1130 hm

www.lake.bike

Millstätter Alm Tour

Die Parade-Tagestour über dem

Millstätter See mit einem der

schönsten Seeblicke überhaupt!

Von Millstatt über Kaning auf den

Nöring-Sattel zur Millstätter Alm.

Dort den Blick auf den See genießen

und die Hüttenkulinarik verkosten.

Die Tour ist auch bekannt als

NOCKBIKE-Tour 49.

50 km 1730 hm

www.millstaettersee.com

OBERÖSTERREICH

Hütteneckalm – Ewige Wand

Leichte, landschaftlich wunderschöne

Rundtour mit guter Einkehrmöglichkeit.

Start ist in Bad Goisern

über den Predigtstuhl auf die

Hoisn radalm und aufs Hütteneck

mit wunderschönen Ausblicken auf

Hallstätter See und Dachstein-

Massiv. Ein Highlight ist die „Ewige

Wand“ mit der nahegelegenen

Einkehrmöglichkeit auf der

Radluckn-Hütte.

27,08 km 912 hm

www.salzkammergut.at

Granitland-Südrunde

Die anspruchsvolle Tagestour

umrundet das Granitland Süd im

Norden von Linz. Ein Abstecher

zum Donaublick begeistert mit einem

grandiosen Rundblick vom

Hügelland des Mühlviertels über

das Donautal bis zu den Alpen.

038


Tourenübersicht online

auf www.sportaktiv.com

FOTO: The Orange Line By Antonello De Luca

Wer ein paar

Höhenmeter und

Kilometer mehr

in Kauf nimmt,

kommt, wie hier

am 4Valli Trail,

auch in den Genuss

unvergesslicher

Panoramen.

Weiter verläuft die Runde abwechslungsreich

auf den schönsten

Teilstrecken der Rodltalrunde und

der Eidenberger Alm Runde.

70 km 1850 hm

www.granitland.at

STEIERMARK

Der große Jogl

Mehrtagestour über Wald- und

Wiesenwege sowie Forststraßen zu

den schönsten Plätzen, interessantesten

Ausüugszielen und höchsten

Gipfeln des Jogllands. In 2 bis 4

Tagesetappen mit der Option auf

Gepäckstransport auch für Hobbybiker

geeignet, da kaum schwierige

Passagen. Beliebter Ausgangspunkt

ist Vorau.

187 km 5200 hm

www.steiermark.com

Panorama-Runde Schladming

Sehr schöne Tagestour mit Start

von der Talstation der Planai-Bahnen.

Über Alm- und Wiesenwege

führt der landschaftlich schönste Teil

der Tour am Fuße der markanten

Südwände des Dachsteinmassivs in

Richtung Bachlalm.

58 km 1481 hm

www.schladming-dachstein.at

NIEDERÖSTERREICH

Gipfeltour

Die überraschendste Mountainbike

Tour im Osten Österreichs. Mit

diesem atemberaubenden Panorama

im üachen Teil Österreichs rechnet

man nicht. Magisch, anstrengend

und lohnenswert bis hinauf

auf 1743 m, wo der Panoramatrail

„The WU“ wartet. Ausgangspunkt

ist St. Corona am Wechsel.

35 km 1100 hm

www.wieneralpen.at

ITALIEN

4Valli Trail (4-Täler-Weg)

Ein unvergessliches Abenteuer zwischen

dem Val Tagliamento, dem

Val Degano, dem Val Pesarina und

dem Valle del Lumiei. Teilweise starke

und sehr anspruchsvolle Anstiege

und auch spannende Abfahrten.

100 km > 4000 hm

www.4vallitrail.com

Latemar Ronda

Sie ist „the one and only“ unter den

Biketouren im Eggental und in den

Dolomiten: die Latemar Ronda. Ab

Obereggen einmal rund ums imposante

Felsmassiv des Latemars herum

radeln, einmal den Dolomitenberg

von all seinen Seiten erleben.

Von Mitte Juni bis Mitte September

befahrbar.

44,3 km 2147 hm

eggental.com

DoGa Alpine Cycling Route

Diese Radroute führt über vier

Alpentäler im Westen des Trentino

von den Bergen des Naturparks

Adamello-Brenta bis an die Ufer

des Gardasees. Den DoGa-Radweg

kann man an einem Tag bewältigen

oder ihn in mehrtägige Etappen

aufteilen. Technisch einfache,

dafür landschaftlich epische Dolomitentour!

110 km 2260 hm

www.doga-cycling.it/de

www.visittrentino.info

SLOWENIEN

Juliana Bike

Die traumhafte Rundtour mit 7

Etappen um und über die Julischen

Alpen beginnt in Bohinj und führt

auf die Hochebene Pokljuka. Man

gelangt durch das malerische Flusstal

der Radovna bis nach Mojstrana.

Über den Bergpass Vršič geht es

hinüber ins Soča-Tal und weiter über

Šentviška planota, durch Baška grapa

und über Soriška planina zurück.

296,1 km 8206 hm

www.julian-alps.com

BAYERN

ARBERLAND-Runde

Die anspruchsvolle Mehrtages-

MTB-Tour führt in vier Tagesetappen

auf 200 km und über 5000 Höhenmeter

mit Start/Ziel in Bayerisch

Eisenstein durchs ARBERLAND im

Bayerischen Wald. Steile Anstiege,

rasante Abfahrt und atemberaubende

Ausblicke garantiert!

200 km 5000 hm

www.bayerischer-wald.de

039


Per E-MTB

durchs Paznaun

Biker aufgepasst: Wir verlosen drei abwechslungsreiche E-MTB-Tage von

09.–11.08.2024 rund um die schönsten Routen des Tiroler Paznaun.

E-Bike WM für Jedermann (05.–07.

09.2024) ihre Fangemeinde versammelt,

finden Biker auch abseits

der Veranstaltungen jede Menge

Touren und Trails mit eindrucksvollen

Weit- und Tiefblicken über

das hochalpin geprägte Tal am

Rande zur benachbarten Schweiz.

Neugierig? Gemeinsam mit der

Region verlosen wir einen exklusiven

3-tägigen Einblick in die Bike-

I

m Winter mag das Paznaun

mit legendären Skiorten

wie Galtür, Ischgl, Kappl

und See bereits zum echten

Klassiker für Fans alpiner

Skierlebnisse gereift sein. Im Sommer

und für Biker aber, da darf die

Region noch als Tipp für Kenner

gelten. Dort, wo seit Jahren der

Ischgl Ironbike (02.–03.08.2024)

und in jüngerer Vergangenheit die

welt des Paznaun für zwei Personen

von 09.–11.08.2024.

Paznaun erleben

Zu gewinnen gibt es zwei Nächte

im 4*Hotel im Paznaun inklusive

Halbpension. Dazu bieten wir Leih-

E-MTBs von Freitag bis Sonntag,

kostenlose Tickets für den Biketransport

mit den Bergbahnen

sowie zwei geführte Touren- Tage

040


LESERAKTION

FOTOS: TVB Paznaun-Ischgl

mit professionellem Bikeguide.

Für alle, die abends

oder nachmittags nach den

Touren gerne entspannen:

Wir haben natürlich auch

an einen Eintritt in die Silvretta

Therme Ischgl

gedacht!

Neue Wege zu entdecken

Die Region wächst stetig weiter.

Neuheiten, die es für die Gewinner

in diesem Sommer zu entdecken

gibt, sind etwa der familiengerechte

Biketrailpark „Silva Trails“ in

Galtür oder die gerade um zwei

weitere Trails gewachsene Silvretta

Bike Arena Ischgl/Samnaun.

Ebenfalls neu: Der Prototyp des

innovativen E-Bike Riding Centers

Lust auf Biken vor eindrucksvollem alpinen Panorama? Dann seid ihr

genau die Richtigen für unser Gewinnspiel: Denn wir verlosen 3 Tage

E-MTB-Abenteuer im Paznaun für 2!

Hier geht8s zur

Bewerbung

in Ischgl, wo man sein eigenes

Fahrkönnen auf einem

Fahrparcours mittels modernster

Technologien analysieren

lassen kann.

Ob zwei Freunde oder

Freundinnen, Pärchen, Geschwister-

oder sonstige Paar-Konstellationen

– wir freuen uns auf

eure Bewerbung. Vielleicht sehen

wir uns dann im August im Paznaun

SO BEWERBT IHR EUCH:

Schreibt uns bis 24.06.2024 ein paar

Zeilen über euch und warum gerade ihr

als Paar die Tourentage in Angrif nehmen

müsst. Der QR-Code führt euch direkt zum

Online- Bewerbungsbogen auf

www.sportaktiv.com

3 Tage E-MTB-

Abenteuer im

Paznaun

WAS FÜR UNSER AUSGEWÄHLTES DUO

ALLES AUF DEM PROGRAMM STEHT:

09. August:

Individuelle Anreise und Bezug eurer

Unterkunft in einem 4*-Hotel; Abholung

der Leih-Bikes & anschließendes freies

Erkunden der Region.

10. August:

Trefpunkt mit Bikeguide im Hotel.

Ihr testet gemeinsam mit dem Guide den

neuen Trailpark Silva Trails in Galtür, könnt

dabei eure Technik verbessern und euch

zahlreiche Tipps holen. Zur Erholung nach

einem actionreichen Tag geht es am

Abend in die Silvretta Therme Ischgl.

11. August:

Auch am dritten Tag seid ihr wieder mit

Guide unterwegs – das Programm wird

individuell mit euch abgestimmt.

Die Leistungen auf einen Blick:

+ drei Tage/zwei Nächte in einem 4*-Hotel

im Paznaun für 2 inkl. Halbpension

+ Bike-Verleih von Freitag bis Sonntag

+ Bike-Tickets für drei Tage

+ Bikeguide für Samstag und Sonntag

+ Eintritt in die Silvretta Therme Ischgl

am Samstag

E-Bike WM für Jedermann:

Von 5. bis 7. September 2024


VALAMAR

Alles dreht sich rund ums Rad

Das brandneue Bike Center Poreč ist ein erstklassiger One-Stop-Shop für Radurlaube in

Istrien – für alle, von Familien und Freizeitradlern bis hin zu Profis.

FOTOS: Valamar

Z

ehn Minuten von Poreč

entfernt und direkt

am Start des bekannten

Parenzana-Weges

– dort liegt

das brandneue Bike Center Poreč.

Geboten wird Urlaubern alles rund

ums Fahrrad – vom hochwertigen

Fahrradverleih über ein umfassendes

Angebot an Dienstleistungen,

von Reparaturen und Transport bis

hin zu geführten Radtouren. Neben

mechanischen und elektrischen

Rennrädern, Gravel- und Mountainbikes

für Erwachsene gibt es auch

eine große Auswahl an Kinderrädern

und Familienausrüstungen, sodass

für Mehrgenerationengruppen

ebenfalls alles direkt vor Ort verfügbar

ist. Zum Bike Center gehört

auch ein Pumptrack, ein Rundkurs

für alle Könnerstufen sowie eine

spezielle Kinderstrecke: Ein idealer

Dienstleistungen

Bike Center Poreč

• Info Point: Informationen für

Radfahrer zu allem Wissenswerten

aus der Region

• Thematic Bike Park: Infrastruktur

mit Pumptrack und eigenem Rundkurs

für die Jüngsten

• Bikevermietung: hochwertige

Bikes und E-Bikes für Straße,

Gravel- und Mountainbikes

• Bike Repair: Service + Beratung

• Zusätzliche Dienstleistungen:

Fahrradtransport, Aufbewahrung

und Waschservice

Ort zum Aufwärmen und Üben, bevor

man sich auf sein aufregendes

Fahrradabenteuer rund um Poreč

begibt.

Der Parenzana-Weg

Anfang des 20. Jahrhunderts als

Schmalspurbahn gebaut, führte die

Parenzana einst von Poreč nach

Triest und schlängelte sich durch

33 Städte in drei Ländern: Kroatien,

Slowenien und Italien. Mittlerweile

ist die Parenzana zu einem 123 Kilometer

langen Rad- und Wanderweg

umgebaut worden. Auf der Tour, in

die man direkt vom Bike Center Poreč

aus starten kann, gibt es einen

fantastischen Ausflug in die Natur,

gepaart mit herrlichen Ausblicken

auf die Landschaft und das Erbe

Istriens sowie einzigartige kulturelle

Einblicke zu erleben.

Weitere Informationen unter:

www.valamar.com

042


Happy

New

Colors

Hol’

sie dir

jetzt!

Erhältlich in Größe 1 bis 4

woom.com


PRODUKT Bike-Rucksäcke

ALLES DABEI. Was dem Auto

sein Koferaum, ist dem Biker sein

Rucksack. Snacks, Werkzeug, Wechselwäsche

– alles ûndet seinen Platz.

044


Ich packe

meinen

Rucksack …

Wie man die richtige Rucksackgröße für seine

Bike-Abenteuer findet – und vor allem:

Was mit auf die Tour sollte.

von Lukas Schnitzer

FOTO: Deuter/Stefan Neuhauser

S

chwingt man sich in

den Sattel, um in die

Berge zu radeln (so wie

mit Mountainbikes üblich),

kommt schnell einiges

an Gepäck zusammen. Gut,

Wasser tragen die meisten Biker

klassisch in Flaschen und Flaschenhaltern

irgendwo am Rahmen, auch

für Schlauch, Werkzeug und Pumpe

gibt es mittlerweile praktische

Transportlösungen direkt am oder

im Rahmen. Doch oft ist es einfach

bequemer (und manchem auch aus

ästhetischen Gründen lieber),

nichts an den Rahmen zu heften,

sondern gleich einen Rucksack mit

auf den Weg zu nehmen. Wird das

Vorhaben größer, sprich länger

oder alpiner, führt am Stauraum am

Rücken ohnehin kaum ein Weg

mehr vorbei. Erste-Hilfe-Paket,

Jacke, Wechselkleidung und Co.

wollen schließlich ihren trockenen

Platz haben.

Von Rucksack und Hüfttascherl

Ganz klar, um mit dem Bike auf

Tour zu gehen, kann man prinzipiell

jeden Rucksack verwenden – ein

Bike-Rucksack ist dieser deshalb

aber noch lange nicht. „Da die Körperposition

beim Biken komplett

unterschiedlich zum Wandern ist,

ist es auch unumgänglich, dass sich

das Rückensystem daran anpasst.

MTB-Rucksäcke haben daher

grundsätzlich andere Rückensysteme

und Formen als Outdoorrucksäcke“,

weiß Daniel Bürkle von Deuter.

Extrem wichtig ist für den Produktspezialisten

beim Thema Rucksack

das Rückensystem. Bei Deuter

hat man dazu unterschiedlich geschnittene

SL- und EL-Linien im

Programm, welche sich in Rückenlänge,

Trägerbreite und anatomischen

Anpassungen an den Körper

unterscheiden. Hier gilt es beim

Kauf durch Anprobieren das ideale

Modell zu finden. Ebenfalls wichtig:

Rucksäcke nie leer, sondern mit

Gewicht ausprobieren. Nur so weiß

man, wie der Rucksack mit Last am

Rücken tatsächlich sitzt.

Für kurze Touren reichen kleine

Rucksäcke unter 10 Litern oder

eventuell auch sogenannte Hip-

Bags, die wiedergeborenen Hüft-

Erste-Hilfe-Paket,

Jacke, Wechselkleidung

und Co. wollen

schließlich ihren trockenen

Platz haben.

045


PRODUKT Bike-Rucksäcke

taschen, durchaus aus. Für Tagestouren

empfehlen sich Rucksäcke

mit 12 bis 15 Litern Volumen, auch

wenn hier extreme Minimalisten

bei stabilem Wetter auch noch mit

Hip-Bags auskommen mögen. Für

Mehrtagestouren sind 25 bis 35

Liter Volumen das passende Maß.

Wer auf Nummer sicher gehen

möchte, für den bieten Hersteller

wie Deuter auch Rucksäcke mit

(herausnehmbaren) Rückenprotektorplatten.

Diese schützen den Fahrer

im Sturzfall vor dem Rucksackinhalt

und vor etwaigen Bäumen,

Wurzelstöcken oder Felsen.

Größenvergleich

Angesprochen auf die unterschiedlichen

Anforderungen zwischen Tages-

und Mehrtagestour gibt Lukas

Treffer von Tatonka folgende Ratschläge,

um seinen „idealen“ Tourenbegleiter

im Shop direkt zu erkennen.

Rucksäcke für die MTB-Tagestour,

so führt Treffer aus, sollten

um die 12 bis 15 Liter Volumen aufweisen,

am Rücken gut belüftet sein

und einen festen Halt am Körper

bieten. Ein Brustgurt unterstützt

hier den guten Sitz, eine gute Kom-

primierbarkeit hilft dabei, das Gewicht

des Inhalts so nahe wie möglich

an den Mann/die Frau zu bringen.

Ebenfalls wichtige Punkte: das

Vorhandensein einer Regenhülle,

eine Trinksystemvorbereitung sowie

ein Organizer für Werkzeug und Co.

Bei Rucksäcken für Mehrtagestouren

sollte das Volumen je nach

Vorhaben um die 25 bis 35 Liter liegen.

Zusätzlich zu oben beschriebenen

Merkmalen wird bei den großen

Rucksäcken auch ein Lastkontrollriemen

wichtig. Hip-Bags sieht

Treffer als ideale Lösung für kurze

Trips, um nur das wichtigste Werkzeug,

sein Smartphone, Getränke,

einen Snack und eventuell eine

Windjacke einzupacken.

Gerade auf der Suche nach einer

neuen Transportlösung? Dann

haben wir euch auf der kommenden

Seite ein paar Tipps zur Inspiration

zusammengetragen. Wer bereits

gut ausgerüstet ist, vielleicht aber

nach Tipps zum Packen sucht, dem

seien unsere Packlisten ans Herz

gelegt. Dort findet sich der nötigste

Luxus für Tages- und Mehrtagestouren

– ohne unnötig schweren

Ballast.

FOTO: Tatonka/Marisa Koch

Packliste Biketour

für Tagestouren

• Erste-Hilfe-Paket

• Notfall-Bivy

• Smartphone

• Kartenmaterial/GPS-Gerät

• E-Card

• Bargeld

• Schlauch in passender Größe,

Tubless-Reparaturset

• Mini-Tool (mit Kettennieter)

• Kettenschloss

• Kabelbinder

• Gewebeklebeband

• passende Bremsbeläge

• Mini-Pumpe

• genügend Wasser

(manche Touren bieten keine

Nachfüllmöglichkeit!)

• Riegel

• Wechsel-Baselayer

• Weste oder leichte Jacke

(bei Schlechtwettergefahr auch

Regenjacke/Regenhose)

• Schlauchschal

für Mehrtagestouren

zusätzlich:

• Jause, an Etappenlänge

und Einkehrmöglichkeiten

angepasst

• Ersatz-Handschuhe

• Regenhose/Regenjacke

• frische Bib und frisches Shirt

plus Handwaschmittel

• bei Hüttennächtigung:

Hütten-Schlafsack

• bequeme Freizeitkleidung

• Hüttenschuhe

• Ohrenstöpsel

(der Retter im Massenlager)

• Mikrofaser-Handtuch

(spart Platz)

• Zahnbürste und Zahnpasta

• Waschzeug

046


6

Mehrtagesrucksack für sportliche Touren mit viel Stauraum

Top 6 Rucksäcke+Hip Packs

NORRONA fjørå econyl 195 18L Pack

voll ausgestatteter, strapazierfähiger MTB-Tagesrucksack

aus robustem Econyl®, das erstklassige Qualität bietet und ein geschlossenes

Recyclingverfahren

ermöglicht das recycelte Nylon

hat eine PU-Beschichtung mit

2000 mm Wassersäule und besteht

zu 100 % aus regeneriertem

Nylongarn (u. a. aus ausrangierten

Fischernetzen) Futter aus

100 % recyceltem Polyester mit

recyceltem Mesh auf allen

Innenüächen für Top-Komfort

PREIS (UVP): € 249,–

www.norrona.com

TATONKA 6

und zahlreichen Fächern dank Kontaktrücken-Tragesystem

mit Hüft- und Brustgurt sitzt der

Rucksack bombenfest am Rücken

Belüftungskanäle sorgen

für angenehme Rückenventilation

Hypalon- Helmhalterung

Trinksystemvorbereitung

Regenhülle

PFAS-frei ausgerüstet

PREIS (UVP): € 200,–

www.tatonka.com

DEUTER Trans Alpine Pro 28

der Mehrtagsrucksack sitzt perfekt auf dem Trail und sorgt

durch die geringe Auüageüäche des Airstripes-Rückensystems

für beste Belüftung bei

optimaler Kontrolle

die funktionelle Aufteilung

und das große, aufklappbare

Organisationsfach

sorgen für Ordnung

und Übersicht Carring-

Guard zum sicheren Tragen

des Bikes in Tragepassagen

PREIS (UVP): € 200,–

www.deuter.com

SCOTT Trail Rocket FR926

großes Volumen für lange Touren geräumige Werkzeugtasche

auf der Vorderseite dehnbare Seiten taschen

für zusätzliche Gegenstände

oder Werkzeuge verfügt über

eine Tasche für einen zusätzlichen

E-Bike-Akku und ist mit

Trinksystemen kompatibel

Träger für XC- und

Integralhelme Regenhülle

PREIS (UVP): € 149,95

www.scott-sports.com

VAUDE Moab 4 Bike Hip Pack

cooler Hip Pack für die Feierabendtour • umfangreiche Organisation

mit mehreren RV-Taschen • komfortabel gepolstert, elastischer

Hüftgurt • mittig platziertes Fach für Trinküasche

• 4 Liter Volumen in mehreren Fächern • mit Recyclingmaterial

umweltfreundlich hergestellt

PREIS (UVP): € 80,– |www.vaude.com

EVOC Hip Pack Pro 3L

perfekt für den Transport von Werkzeug, Snacks und Getränken

Air Flow Contact System für eoziente Rückenbelüftung • Venti

Flap mit Uphill- und Downhill-Modus • extrabreite Hüftüügel mit

geräumigen Reißverschlusstaschen • Hüftgurt für besten Halt und

maximale Belüftung • Werkzeugfach mit Schnellzugrif

PREIS (UVP): € 115,– |www.evocsports.com

FOTOS: Hersteller

047


DAS HOHE SALVE SPORTRESORT

Erste Wahl für Biker

Ein 4*s-Hotel, wo man die Bedürfnisse von Bikern exakt kennt und von wo aus herrliche Touren

in die Kitzbüheler Alpen starten: Das ist „Das Hohe Salve Sportresort“ in Hopfgarten, Tirol.

FOTOS: Das Hohe Salve Sportresort

G

eprüfter Elite-Partner

von Mountainbike

Holidays; fünf eigene

Bikeguides, die

sich um die Gäste

kümmern und diese mehrmals täglich

mit auf Tour nehmen; direkter

Bike-in /Bike-out-Ausgangspunkt zu

Traumtouren in den Kitzbüheler

Alpen, egal ob mit dem Mountainbike

oder Gravelbike: Das Hohe

Salve Sport resort bietet Bikeurlaubern

wahrlich alles, was ihr Herz

begehrt.

Das 4*s-Hotel im Tiroler Hopfgarten

versteht sich, auch dank der

hauseigenen „Move & Relax“ Philosophie

der Pletzer Resorts, als qualitativ

hochwertiges und dabei voll

auf eine sportliche Klientel ausgerichtetes

Hotel. Wer also in voller

Bikemontur und vielleicht dreckverschmiert

durch die Lobby stakst,

erntet bestimmt keinen schiefen

Blick. Die Liste der bikehotelspezifischen

Ausstattung ist lang und erfüllt

von der Bike- Wash-Station bis

hin zur Bikewerkstatt alles, was im

Bikeurlaub fein und nützlich ist. Einen

Bikeshop mit Verleih gibt es in

unmittelbarer Nähe zum Hotel.

Vor der Tür wartet das Naturparadies

Kitzbüheler Alpen mit Hoher

Salve, Wildem Kaiser und Co.

und man hat direkten Zugang zu

800 Kilometern Mountainbikestrecken

oder 1000 Kilometer Wegen

für Gravel- und Roadbike. Auf

Mountainbiker warten auch jede

Menge Singletrails in naher Umgebung.

Gravelbiker (und solche die

es werden wollen) können direkt

beim Resort hochwertige E-Gravels

ausleihen, wobei beim ersten Mal

eine kostenlose, geführte, private

Graveltour mit dabei ist.

Zuoberst steht aber die Beziehung

zum Gast, sagt Patrick Koller,

Sportwissenschafter, „Move & Relax“-Mastermind

und einer der

hauseigenen Bikeguides: „Gute Gespräche,

feine Erlebnisse, individuelle

Begleitung – mit all dem wollen

wir eine gute Zeit garantieren.“

Nach dem „Move“ (in Form von

Bike touren) folgt das Relaxen –

dank einer großen Auswahl an

Wellnessanwendungen, großzügigen

Saunen und Entspannungbereichen.

Weitere Informationen unter:

www.dashohesalve.at

048


SIMPLON

ANZEIGE / FOTOS: Simplon

Revolution im Antrieb!

Simplon zeigt mit dem „Rapcon Pmax Pinion“ ein modernes Trailbike mit modularem

Federweg, ebensolcher Akkukapazität und wartungsarmem Pinion-E1.12-Antrieb. Letzterer

vereint Motor und Getriebe in einem Gehäuse und macht Kettenschaltungen überflüssig.

T

he future is now! Das

Simplon Rapcon Pmax

Pinion läutet eine neue

Ära von E-MTBs ein –

und stellt alles bis dato

Dagewesene in den Schatten! Der

revolutionäre Pinion-E1.12-Antrieb

kombiniert Motor und Getriebe in

einem Gehäuse und macht damit

anfällige Kettenschaltungen überflüssig.

Zudem liegt der Schwerpunkt

dieses Systems zentraler

denn je.

Meet Pinion

Pinion kennt man schon als Experten

für MTB-Getriebeboxen. Mit

dem E1.12-Antrieb wurde der

Hersteller aber nun zum Motorenhersteller,

vereint damit Motor und

Getriebe auf einzigartige Weise. 85

Nm Drehmoment und bis zu 1430

Modular und wartungsarm ist das

Simplon Rapcon Pmax Pinion.

Wattstunden flexible Akkuleistung

stehen auf dem Datenblatt. Dazu

bietet das komplett abgekapselte

System ein Wartungsintervall von

10.000 (!) Kilometern, wird zusätzlich

von einem mehr oder minder

pflegefreien Riemen angetrieben.

Empfindliche Schaltwerke oder

eine wartungs intensive Kette gehören

damit der Vergangenheit an.

Dreifache Auswahl

Je nach Vorlieben bei Fahrstil und

geplantem Einsatzzweck steht am

Rapcon Pmax Pinion weit mehr als

die typische Komponentenauswahl

in Simplons bewährtem Konfiguratorsystem

zur Verfügung. So bleibt

etwa zusätzlich die Wahl zwischen

29“- versus 29/27.5“-Mullet-Laufrad-Mix

oder zwischen 170/165 mm

versus 150/150 mm Federweg. Die

modulare Akku-Range reicht von

720 bis 1430 Wattstunden.

Der UVP: € Ab 9999,–

Weitere Informationen unter:

www.simplon.com

049


PERSONALITY Thorsten Schmitz

LIFE BEHIND BARS.

Von der in der Jugend

angeeigneten Fahrtechnik

im Bike-Trial profitiert der

nunmehrige Downhiller.

Noch mehr von seinem

inneren Feuer fürs Fahrrad.

050


FOTOS: Thorsten Schmitz

Feuer und

Regenbogen

Thorsten Schmitz (46), Geschäftsführer von Intersport

Austria, hat vor elf Jahren Downhillmountainbiken als

seine Leidenschaft entdeckt. Ziel: das Regenbogentrikot

des Weltmeisters. von Alfred Brunner und Christof Domenig

T

horsten, wie wurdest

du sportlich sozialisiert?

Wo ich herkomme,

nahe der holländischen

Grenze, gibt

es keine Berge. Aber ich habe das

große Glück, die Leidenschaft in

meinem Leben gefunden zu haben –

die nennt sich Fahrrad. Der Engländer

sagt Life behind bars, ich finde

das schön, diese Zweideutigkeit.

Wenn ich einen Lenker vor mir in

meinen Händen habe, ist die Welt

völlig in Ordnung. Mein erstes

Mountainbike war damals noch eine

stolze Marke: Muddy Fox, eine englische

Kultschmiede.

Bist du damit für dich gefahren oder

schon Rennen?

Ich habe einmal an einem XC-Rennen

teilgenommen – aber das war

völlig fad. Ich war schon ein Fan

von Hansjörg Rey, da haben wir, ich

und ein Kumpel, begonnen, mit dem

XC-Rad und Klickpedalen rumzuspringen.

Ohne Berge muss man Trialer

werden. Außer Videokassetten

von Hans Rey hatten wir nichts, so

haben wir uns mithilfe der Videos

das Trialfahren selbst beigebracht.

In welchem Alter war das?

Mit 12, 13. Bis 18 habe ich Bike-Trial-Wettkämpfe

bestritten. Beruflich

hat es mich dann stetig weiter in

den Süden in die Berge gezogen und

da war die Idee: Jetzt könntest du

dir mal wieder ein normales Mountainbike

beschaffen. Meinen ersten

Slopestyler, Hardtail, mit dem bin

ich durch die Wälder gefetzt.

Dein erstes Downhillrennen hast du

mit 35 bestritten. Wie kam es dazu?

Irgendwann hab ich mir einen hinten

gefederten Slopestyler gekauft,

mit dem bin ich mein allererstes

Rennen gefahren. Die bayerische

Downhillmeisterschaft in Osternohe

bei Nürnberg. Das war eine brutale

Schlammschlacht. Mein Slopestyler

mit Schutzblechen war komplett

zu vom Schlamm, ich hab das

Bike über die Ziellinie getragen,

weil nichts mehr gerollt ist. Es gibt

so Rennen, wo du dir denkst: nie

Es gibt so Rennen,

wo du dir denkst:

nie mehr. Dann ist

das Rad sauber, du

sitzt im Auto und

denkst dir: Wie geil

ist das eigentlich.

mehr. Dann ist das Fahrrad sauber,

du sitzt im Auto und denkst dir: Wie

geil ist das eigentlich. Das ist diese

Emotionalität, die mich völlig gepackt

hat.

Wie ging es weiter?

Ich hab mich bei den damaligen

Wheels of Speed in Willingen angemeldet.

Die Strecke war wild. Nur

Megasprünge, dicke Gaps, Wurzeln.

Du kommst als Trialfahrer hin und

das ist, offen gesagt, die größte Herausforderung,

wenn du mit 35 mit

Downhill anfängst: Speed und

Springen. Ich hab mir jeden einzelnen

Sprung erarbeitet. Immer wieder

hochgeschoben, irgendwie drüber.

Das war für mich ein Wochenende,

so eine Wachstumskurve, wo

ich mir sagte: jetzt erst recht.

Hattest du in Sachen Fahrtechnik

Ratgeber, Helfer?

In Willingen habe ich einen aktiven

Downhiller aus Paderborn kennengelernt,

mit dem ich heute noch gemeinsam

Rennen bestreite. Er ist

damals schon Europacup gefahren.

Und dann, 2016, hab ich Markus

Pekoll gestalkt ...

„Gestalkt“?

Es war in Kranjska Gora und hat in

Strömen geschüttet. Markus Pekoll

war auch da und ich hab ihn über

seine Webseite kontaktiert und um

ein paar Tipps gebeten. Es kam nix

zurück. Dann hab ich mich bei einem

Fancamp von ihm angemeldet

und als dort die Frage aufkam, warum

jeder hier ist, sagte ich: Weil

du Sack nicht auf deine E-Mails antwortest.

Er wusste gleich Bescheid.

Seitdem sind wir befreundet. Wenn

du in das Umfeld kommst, lernst

du auch einen Andreas Kolb oder

David Trummer kennen. Und wenn

du mit denen fährst, fluchst du

erst, versuchst dranzubleiben, o.k.,

dranbleiben geht nicht. Aber du

machst wieder eine Evolutionsstufe

durch. Und dann war da noch der

Schuster Max ...

051


PERSONALITY Thorsten Schmitz

Schuster Max?

Vom Attersee. Am Feuerkogel in

Oberösterreich gibt es eine Downhillstrecke,

5,8 Kilometer, und ich

habe mich beim ersten Versuch

runtergequält. Am Lift stand der

Schuster Max, damals 57, jetzt ist

er 65. Ich dachte, ich muss dem irgendwie

erklären, dass er da nicht

fahren kann. Wir sind hochgefahren,

er sagte, er kennt sich hier ein

bisschen aus – super, dann kannst

du vorfahren, finde ich den Weg

besser. Oben klickt er ein und ist

weg! Am Ende gab er mir seine

Kontaktdaten via Facebook, sein Titelbild:

im Regenbogenjersey! Max

ist jetzt mittlerweile zum dritten

Mal Weltmeister. Das andere Ende

und der Beweis: Es ist nie zu spät.

Mit Pekoll, Kolb und Trummer

hast du die Top 3 in Österreich im

Umfeld ...

Genau. Das ist massiv! Du merkst,

was bei dir nach vorne geht, wenn

du mit diesen Herren fahren darfst.

Üblicherweise ist die Lebenskurve

eine Gauß’sche Kurve. Mein Downhill-Leben

ist, durch den späten Beginn,

eine stetig steigende Gerade.

Mein Lebensziel ist, das klingt verrückt:

Aber ich werde auch noch so

ein Regenbogenjersey haben. Letztes

Jahr war ich mit dem Schuster

Max bei der Masters-WM in Argentinien.

Ich bin jetzt in der Klasse 45

bis 49, da spielt die Zeit für mich.

Max ist letztes Jahr mit 65 zum

dritten Mal Weltmeister geworden.

Wie trainierst du für dieses Ziel?

Es kommt jetzt raus, dass ich einen

kleinen Tick hab – aber wer hat den

nicht? Ich steh täglich um 4.40 Uhr

auf – die Quersumme ist 8 und das

ist meine Glückszahl. Dann hab ich

ein fix durchgetaktetes Programm,

bis um 7, wenn ich aus dem Haus

gehe. Eine Stunde Training, wechselnd

Oberkörper, Unterkörper, oft

High-Intensity. Für die Stabilität,

die es beim Fahren braucht. Oder

Yoga – Beweglichkeit wird stark

FOTO: Thorsten Schmitzr.com

2023 bei der Masters-WM in Argentinien. Die Leistungskurve von Downhill-Spätstarter

Thorsten Schmitz zeigt mit 46 Jahren nach wie vor steil nach oben.

unterschätzt. Dann etwas zum Runterkommen

wie eine Atem-Meditation,

am Ende etwas für den Kopf.

Unter der Woche trainiere ich für

die Wochenenden am Bike.

Welche Rennen stehen heuer für

dich am Programm?

Ich möchte die Austrian Gravity

Series AGS fahren, da habe ich ge-

ZUR PERSON

Thorsten Schmitz

Geb. 1978, startete nach Abitur und

einer Wirtschaftsfachschule 1998 bei

Peek+Cloppenburg, Studium berufsbegleitend;

2010 Rudolf Wöhrl AG,

Nürnberg; 2016 Start bei Intersport Austria,

damals Tochterfirma von Intersport

Deutschland, als Category Manager;

seit 2018 Geschäftsführer der Intersport

Austria GmbH mit 3600 Mitarbeitern.

www.intersport.at

FOTO: Intersport Austriar.com

merkt, dass ich da jetzt in meiner

Altersgruppe wirklich gut mithalten

kann, und bin gut motiviert. Es

sind auch coole Strecken. Dann den

iXS Cup in Maribor und das eine

oder andere weitere iXS-Rennen.

Der Hauptfokus in dieser Saison

liegt auf der EM im August in der

Schweiz.Crankworx in Innsbruck

werde ich wahrscheinlich auch fahren.

9, 10 Rennen stehen auf dem

Zettel.

Der Tag, an dem du das Regenbogentrikot

überstreifen wirst – steht

der für dich schon fest?

Der Termin steht noch nicht fest,

aber der Weg dorthin. Heuer ist die

WM in Australien, da kann ich leider

nicht, aber dann kommt noch

einmal Australien, dann zweimal

Chile. Das Gute: Bei Europacups ist

alles über 35 eine Klasse. Bei einer

WM werden jeweils fünf Jahrgänge

zu einer Klasse zusammengefasst.

Ich habe die Reise zum Regenbogenjersey

und auch den Tagesablauf

von diesem Tag im Kopf. Ich

weigere mich zu sagen, es ist dieses

Jahr, oder nächstes Jahr, weil einfach

so viele Faktoren dazukommen.

Ich kann halt auch nicht wie

ein Profi trainieren bei meinem Arbeitsprogramm

dazwischen. Aber

wenn ich es bis 50 schaffe, wäre es

ein Highlight.

052


EGGENTAL

FOTOS: Gabriel Eisath, Jens Vögele/Westsiders

Die Dolomiten erobern

Sanfte Almen, schrofe Felsen, resche Anstiege oder kinderfreundliche Runden:

Im Südtiroler Eggental führen zahlreiche Bikewege und Trails ins Glück.

T

raumhafte Routen, gigantische

Dolomitenkulisse,

Radtransport

mit dem Lift und spezialisierte

Hotels: Im

Südtiroler Eggental warten Bikeurlaube

vom Feinsten.

Die Latemar Ronda ist perfekt

für alle, die dem UNESCO-Welterbe

Dolomiten ganz nah kommen und

den mächtigen Gebirgsstock mit

dem Mountainbike erleben möchten.

Als sportliche Herausforderung

gegen den Uhrzeigersinn gefahren,

offenbart die Route auf 40

km und 1550 hm postkartengleiche

Alm- und eindrucksvolle Bergblicke.

Zur Stärkung warten mehrere

Hütten am Weg. Einsteiger oder Familien

mit Kindern wählen dagegen

die Runde im Uhrzeigersinn – wodurch

der Klassiker dank Bahnunterstützung

ohne große Anstiege als

Tagestour bewältigt werden kann.

Mountainbiker können sich an einer der vielen

traditionellen Almhütten mit Südtiroler Kost

von den MTB-Touren erholen.

Fun-Fahrer freuen sich über

den Carezza Trail. Nach der Auffahrt

mit der Kabinenbahn startet

das Flow-Vergnügen an der Frommeralm

am Fuß des Rosengartens

auf 1740 m. Auf 4,4 km und 500 Tiefenmeter

bietet der Trail mehr als

45 Anlieger und Steilkurven sowie

alles, was das Bikerherz begehrt.

Perfekt für Anfänger und Kinder

ist das Fahrtechnik-Übungsgelände

an der Bergstation Welschnofen,

während der 3500 m² große

Bikepark in Deutschnofen für Geübte

genauso wie für Einsteiger

ein ideales Trainings- und Spaßterrain

ist.

Generell gilt als Bikemotto im

Eggental: viel Fahrspaß in allen

Schwierigkeitsgraden. Und auch die

Rahmenbedingungen wie E-Ladestationen,

Biketaxis, kundige Guides

und auf Biker spezialisierte Hotels

lassen keinen Wunsch unerfüllt.

Tipp: Das MTB-Festival Rosadira

Bike von 6. bis 9. Juni ist die

Gelegenheit, die Bikedestination Eggental

kennenzulernen!

Weitere Informationen unter:

www.eggental.com/mountainbike

053


E-Gravel auf Lässig

Graveler aufgepasst: Wir verlosen ein einzigartiges alpines Gravel-Tourenerlebnis

vom 27.–30. Juni rund um Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn.

W

ieder ein Frühling,

wieder eine

neue Chance, mit

SPORT aktiv und

der Region Saalbach

Hinterglemm Leogang Fieberbrunn

ein einzigartiges Abenteuer

im Sattel zu gewinnen. Auch in diesem

Jahr suchen wir gemeinsam

mit unserem langjährigen Partner,

Österreichs größter Bike-Region,

ein sportives Duo – egal ob Freun-

Regions-Runde

Drei Nächte und zwei Tage auf

Tour? Die etwas ungewöhnliche

Konstellation ergibt sich aus dem

Tourenprofil. Los geht es in Leogang,

wo ihr am Anreisetag eure

Bikes abholen und euch gemütlich

auf die kommende Herausfordede,

Freundinnen, Pärchen, Geschwister

oder Opa/Oma mit Enkel:in.

Unser An- und Aufgebot für

27.–30. Juni: Gewinne drei Übernachtungen

für dein 2-tägiges

E-Gravel- Abenteuer rund um die

schönsten Flecken von Österreichs

größter Bike-Region. Ebenfalls am

Start: jeweils ein SCOTT Solace

Gravel eRIDE für die Dauer der

Tour. Dazu wartet ein Goodie-Pack

mit SCOTT Gravel- Bekleidung, die

nach der Gravel- Experience mit

nach Hause genommen werden

darf.

054


LESERAKTION

Die ultimative

Gravelbike-

Experience für 2

WAS FÜR UNSERE ZWEI KANDIDATEN

ALLES AUF DEM PROGRAMM STEHT:

27. Juni:

Individuelle Anreise und Bezug eurer

Unterkunft in einem 4*s-Hotel in Leogang;

Abholung der Leih-Bikes und optional

selbstständiges Erkunden der Region.

Teil des E-Gravel-Tourenerlebnisses für zwei: Nebst Kost und

Logis stellen wir euch für die Dauer der Tour je ein SCOTT

Solace Gravel eRIDE zur Verfügung!

28. Juni:

Ihr treft euren Guide vor dem Hotel und

brecht von Leogang via Lenzing und

Saalfelden zur Örgenbauernalm auf,

gelangt dann in weiterer Folge über den

Schönleitenweg und einen kurzen S1 Trail

zum Spielberghaus. Dort warten nach 30

Kilometern feinste Kulinarik, Sundowner

und Hot Tub samt Sauna.

29. Juni:

Am Tourentag 2 stehen nochmals rund 60

Kilometer am Plan. Via Bernkogel und

Pulvermacher Scherm und im weiteren Auf

und Ab gen Fieberbrunn. Von dort entlang

des Radwegs zurück nach Leogang. Nach

insgesamt 90 Kilometern und 2.800

Höhenmetern lasst ihr die Tour in einem

4*s Hotel gemütlich ausklingen.

FOTOS: saalbach.com, Moritz Ablinger

rung einstimmen könnt. Genächtigt

wird im 4*s-Hotel. Am nächsten

Morgen startet ihr gemeinsam

mit eurem Guide in die

Tour. Rund 92 Kilometer

mögen auf zwei Tage verteilt

nicht nach viel klingen,

2800 Höhenmeter sorgen

aber dennoch für knackige

und vor allem aussichtsreiche

Tagesetappen.

Auch wenn beim Graveln der

Genuss großgeschrieben wird: Die

Anstiege und Abfahrten auf Schotter-,

Wald- und Wiesenwegen und

teils auch kurzen Trail-Abstechern

haben es in sich. Dafür belohnen

aber Aussichten, wie etwa jene von

den Örgenbauernalmen hinüber zu

Großglockner samt Pasterze, und

durchwegs alpines Panorama.

Hier geht’s zur

Bewerbung

Ziel der ersten Tagesetappe

ist das nach rund 30 Kilometern

erreichte legendäre Spielberghaus,

„Heimat“ von Downhillerin

Vali Höll. Tag drei

des Aufenthalts und Tag

zwei der Tour führt schließlich

ausgehend vom Spielberghaus

rund 60 Kilometer

zurück nach Leogang,

wo die Tour in einer weiteren

Nacht im 4*s-Hotel gemütlich

ausklingen darf.

SO BEWERBT IHR EUCH:

Schreibt uns bis 27. Mai 2024 ein paar

Zeilen über euch und warum gerade ihr

als Paar die Challenge in Angrif nehmen

wollt. Der QR-Code führt euch direkt zum

Online- Bewerbungsbogen auf

www.sportaktiv.com.

30. Juni:

Frühstück und individuelle Abreise

Die Leistungen auf einen Blick:

+ Vier Tage/drei Nächte in 4*s Hotels

und im Spielberghaus für zwei

+ Bike-Verleih für drei Tage

+Scott Gravel-Outût

+Guiding für die 2-Tages-Tour

055


PRODUKT E-MTB Minimal Assist

MTB PLUS. Minimal

Assist Bikes sind optisch

wie am Trail bergab kaum

von Standard-MTBs zu

unterscheiden.

056


FOTO: Specialized/ Haruki ‚Harookz‘ Noguchi

Leichtstromer

Der Markt der Minimal Assist-Bikes wächst –

und scheint auch immer mehr E-Skeptiker zu

bekehren. Was die leichten und unscheinbaren

E-MTBs ausmacht.

von Lukas Schnitzer

E

-MTBs müssen bärenstark

im Drehmoment

und schwer im Gewicht

sein? „Wer meint,

dass man nur mit starken

Motoren auf den Trails Spaß

haben kann, der irrt“, ist sich Tim

Rimbach von BH Bikes sicher.

Minimal Assist oder Light E-Bikes

sind aktuell ein großer Hype – „ ein

aktuelles Minimal Assist Bike hat

zwar weniger Leistung, dafür aber

auch deutlich weniger Gewicht, ein

natürliches Fahrgefühl und damit

einhergehend einen Performance-

Gewinn. Ein Unterschied zum normalen

MTB ohne Motor ist hier

kaum noch sichtbar oder im Fahrgefühl

spürbar“, fasst Rimbach den

Trend zum Minimal Assist- oder

Light E-MTB in klare Worte.

Gerade die schlanke Optik und

sanfte Unterstützung sind es, die

laut unserem zweiten E-Experten

Alexander Steurer von Simplon

auch immer mehr E-Bike-Kritiker

vom Konzept überzeugen.

Versuch einer Klassiûzierung

Im Herzen der Minimal Assist-

Bikes schlagen typischerweise Mittelmotoren

mit reduzierter Leistung

und geringerem Drehmoment

um die 35 bis 60 Nm, was sich einerseits

in einem besonders natürlichen

Fahrgefühl mit „sanfter Unterstützung“

und entsprechend auf

dieses Gefühl ausgelegter Software,

zusätzlich auch im reduzierten

Gewicht auswirkt. Gleichzeitig

werden Akkus mit reduzierter

Kapazität (etwa 180 bis 360 Wh)

verbaut, was sich ebenfalls in deutlich

reduziertem Gewicht niederschlägt

und gleichzeitig in Allianz

aus schlankem Motor und Akku

eine nahezu unsichtbare Integration

im Rahmen ermöglicht. Gerne

setzen die Hersteller bei den Minimal

Assist-Bikes auch auf Carbon

als Rahmen-Werkstoff, was teils

das Gesamtgewicht in beeindruckende

Sphären drückt. Im High-

End-Trail-Bereich sind hier bis zu

15 kg drin – die Masse der (leistbaren)

Modelle bewegt sich je nach

Federweg und gedachtem Einsatzzweck

um die 18 kg. Klassische

Motorenvarianten in diesem Produktfeld

sind der BH-hauseigene

BH2EXMAG. Gen 2, Bosch SX, Fazua

Ride 60, TQ HPR50 oder der

Specialized SL 1.2. Vereinzelt gehen

Hersteller, wie etwa Hohe Acht mit

dem Amunza Monto (Full-Power

Shimano EP8 Antrieb plus kleine

360 Wh Batterie ergibt 18 kg in

Größe Small) eigene Wege, das

Gros der Hersteller bleibt aber

dem oben beschriebenen Gesamtkonzept

treu.

Ein E-Bike mit 15

Kilogramm? Dank

Minimal Assist Konzept

bei entsprechendem

Budget

durchaus möglich.

Die Zielgruppe

Alexander Steurer wie auch Tim

Rimbach sehen die Zielgruppe für

die Bikes sehr ähnlich. „Sportliche

Biker, die sehr wohl mit eigener

Muskelkraft vorankommen möchten,

punktuell aber gerne Unterstützung

in Anspruch nehmen, dazu

auch Fahrer, die sich gerne an sehr

technischen Abfahrten versuchen“,

ortet Steurer als typische Käufer.

Zweitere, so seine Einschätzung,

profitieren vor allem vom leichteren

Gewicht der Bikes, was das

Handling spielerischer und einfacher

macht und etwa spezielle

Techniken wie Hinterrad-Versetzen

erleichtert. Insgesamt ergibt sich

ein sportliches, agiles Fahrverhalten

wie bei einem Trail- oder Enduro-Bike,

nur eben mit der Möglichkeit,

durch die Extra-Power des Antriebs

in Summe mehr Höhen- und

somit auch mehr Tiefenmeter mitnehmen

zu können.

Worauf beim Kauf achten?

Ganz klar, auch ein E- oder Minimal

Assist Bike muss in seiner Rahmengröße

und in Details wie Vorbaulänge

und Lenkerbreite zu eurer Anatomie

und eurem Fahrstil passen.

Alexander Steurer empfiehlt auf

eine moderne, lange Geometrie mit

niedriger Überstandshöhe zu achten,

Sattelstützen mit großem Verstellbereich

sind für ihn ein Muss.

Die Option, einen Range-Extender-Akku

für Zusatz-Reichweite

verbauen zu können, sieht er als

empfehlenswertes Plus. Für Tim

Rimbach spielt auch die Optik eine

große Rolle beim Kauf. Wer nicht

wenig investiert, der soll sich auch

ästhetisch angesprochen fühlen.

Technisch empfiehlt Rimbach Wert

auf standfeste Bremsen (am besten

Modelle mit vier Kolben und ausreichend

groß dimensionierten

Bremsscheiben von zumindest 200

mm Durchmesser; Anm.) sowie auf

ein gutes Fahrwerk zu legen. Tipp:

Lasst euch das Fahrwerk unbedingt

auch vom Profi einstellen.

057


PRODUKT E-MTB Minimal Assist

Top 12

GHOST Path Riot Full Party

sieht aus wie ein potentes Enduro-Bike und fährt sich bergab mit

160 mm Federweg vorne und 140 mm hinten auch so bergauf aber

sorgt ein Fazua-Motor optisch unscheinbar und weitgehend lautlos für

ausreichend Rückenwind, um die Ausfahrt zu verlängern

ANTRIEB: Fazua Ride 60 / Fazua Energy Fix 430 Wh

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 17,5 kg

PREIS (UVP): € 9000,–

www.ghost-bikes.com

KTM Macina Scarp SX Prime

den Carbon-Spitzensportler gibt es nun, dank leichter SX Drive

Unit, auch mit Motor in den drei verschiedenen Scarp SX-

Modellen wurden die besten Eigenschaften aus zwei Welten vereint

ANTRIEB: Bosch Performance SX Smart System – 25 km/h /

55 Nm | RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 17,3 kg

PREIS (UVP): € 8399,–

www.ktm-bikes.at

NOX Epium 5.9 Pro

Symbiose zwischen E-Bike und Bio-Bike du bekommst die

Kraft, höher und weiter zu fahren – und gleichzeitig ein ganz

natürliches Fahrgefühl mit auf den Weg

ANTRIEB: Fazua Ride 60 Drive Unit / Fazua Energy 430 Battery

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 19,9 kg

PREIS (UVP): ab € 8599,–

www.noxcycles.com

CONWAY Ryvon LT 10.0

verfügt über ein Wechselakkukonzept, das eine höhere Energiedichte

und unglaublich schnelle Ladezeiten bietet Ergonomic Sizing-System

mit abgestimmten Grifdurchmessern, Vorbaulängen, Lenkerbreiten

und Kurbellängen, die je nach Rahmengröße variieren

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 19 kg

PREIS (UVP): € 9999,95

www.conway-bikes.com

MONDRAKER Neat RR SL

Zero Suspension System: hocheozientes und leistungsstarkes

Fahrwerkssystem Forward Geometry für agileres Handling,

besseren Geradeauslauf, mehr Grip bergauf und bergab und mehr

Kontrolle in jedem Gelände

ANTRIEB: TQ HPR-50 / TQ HPR-50 360 Wh | RAHMEN: Carbon

GEWICHT: 17,9 kg

PREIS (UVP): € 11.999,–

mondraker.com

TREK Fuel EXe 9.9 XO AXS T-Type

ermöglicht Mountainbiking auf einem ganz neuen Level durch eine

neue Unterstützungstechnologie lässt dich die Ruhe der Natur genießen,

während die besten Komponenten beispiellosen Fahrspaß garantieren

ANTRIEB: TQ-HPR50 / TQ 360 Wh | RAHMEN: Carbon

GEWICHT: 18,85 kg

PREIS (UVP): € 11.999,–

www.trekbikes.comes.com

058


12

das schlanke All Mountain E-MTB

E-MTB Minimal Assist

CENTURION No Pogo SL R8000i

sportlich, leicht und leise

kommt mit einem leichten, steifen Carbon-Rahmen in Kombination

mit feinsten High-End-Komponenten

ANTRIEB: Bosch Performance SX / Bosch Compact PowerTube

400 Wh | RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 18,5 kg

PREIS (UVP): € 9999,–

www.centurion.de

SIMPLON Rapcon Pmax TQ

sehr leichtes und agiles Enduro Ebike im Konûgurator wie bei

Simplon üblich anpassbar geräuscharmer und sehr leichter Motor

ANTRIEB: TQ 50 Nm / 360 Wh plus 160 Wh Range Extender

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: ca. 19 kg (je nach Option)

PREIS (UVP): ab € 8699,–

www.simplon.com

SCOTT Voltage eRide 910

agiles, leichtes und leistungsstarkes Trail-Bike mit 160 mm Federweg

und einem kompakten und leisen Motor, das jeden Trail meistert

revolutionäres Rahmen-Design mit vollständig im Rahmen integriertem

Dämpfer

ANTRIEB: TQ HPR50 / TQ Internal 360 Wh | RAHMEN: Carbon

GEWICHT: 19,5 kg

PREIS (UVP): € 7199,–

www.scott-sports.com

BH iLynx Race Carbon Pro 7.9

angelehnt an die Geometrie des Lynx Race ist das iLynx ein hochwertiges,

sportliches E-XC-Bike durch das geringe Gewicht und

beste Komponenten wird ein sehr sportliches, natürliches Fahrgefühl

vermittelt

ANTRIEB: BH 2EXMAG Gen2 / 720 Wh | RAHMEN: Carbon

GEWICHT: 17,1 kg (M)

PREIS (UVP): € 8299,90

www.bhbikes.com

FOCUS Jam 2 SL 8.8

perfekte Light E-MTB für alle, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

suchen der Vollcarbon-Rahmen optimiert das Gewicht, ohne

Kompromisse bei Steiûgkeit und Benutzerfreundlichkeit einzugehen

ANTRIEB: Fazua Ride60 / Fazua 36V (430 Wh)

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 19,7 kg

PREIS (UVP): € 6999,–

www.focus-bikes.com

SPECIALIZED S-Works Turbo Levo SL LTD

zeichnet sich durch exzellente Fahrqualitäten, breites Einsatzgebiet

und einen üüsterleisen Motor aus die Zusatz-Power gibt dir die

Möglichkeit, mehr Trails zu fahren als jemals zuvor

ANTRIEB: Specialized 1.2 SL Custom Rx Trail Tuned Motor /

Specialized SL1-320, 320 Wh | RAHMEN: Carbon

GEWICHT: 17,96 kg

PREIS (UVP): € 15.000,–

www.specialized.com

FOTOS: Hersteller

059


FERIENREGION NATIONALPARK HOHE TAUERN

FOTOS: SalzburgerLand Tourismus, Andreas Meyer

Rund 1000 Kilometer wunderbarer Mountainbike-

und Radwege in traumhafter Natur

warten darauf, entdeckt zu werden.

Radeln mit Top-Aussicht

Zwischen Dreitausendern und tosenden Wasserfällen erleben Mountainbiker die

Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern im Salzburger Land. Ein riesiges Wegenetz wartet.

N

achhaltig, lautlos und

naturnah – so bewegen

sich Radsportbegeisterte

auf einem

über 1000 Kilometer

umfassenden Mountainbike-Wegenetz

sowie dem beliebten Tauernradweg

quer durch die Ferienregion

Nationalpark Hohe Tauern im

Salzburger Land. Es ist ein wahres

Paradies für all jene, die gerne genussvoll

oder sportlich in die Pedale

treten. Mächtige Wasserfälle und

gigantische Bergwelten mit Ausblicken

auf die höchsten Berge Österreichs

sind ständige Begleiter!

Rein in die Nationalparktäler

Von sanft ansteigenden Wegen mit

Traumpanoramen bis hin zu fordernden

Singletrails mit griffigen

Schotterkurven – viele der (E-)

Mountainbike-Touren führen in die

Seitentäler des Nationalparks Hohe

Tauern inmitten von intakter Natur

und urigen Hütten. Die Touren-App

„Erlebnis Nationalpark“ erleichtert

nicht nur die Tourenplanung, sondern

beinhaltet auch interessante

und wertvolle Informationen zu

Hütten und Aussichtspunkten.

Startpunkt Krimmler Wasserfälle

Der 270 Kilometer lange Tauernradweg

führt von den Krimmler

Wasserfällen in die Stadt Salzburg

und noch weiter nach Passau – er

zählt zu den schönsten und beliebtesten

Radwanderwegen Europas!

Seinen Ausgangspunkt hat er in der

Ferienregion Nationalpark Hohe

Tauern. Die Nationalpark-Etappen

von Krimml nach Taxenbach umfassen

100 Kilometer. Einzelne Abschnitte

oder die Rückfahrt können

mit dem öffentlichen Verkehr zu-

rückgelegt werden. Genussradfahrer

und E-Biker schätzen die gut

ausgebauten Radwege in den Nationalpark-Orten

ebenso wie das dichte

Netz an Sportgeschäften, Verleih-Stationen

und E-Ladestationen.

Tipp: 2. Juni 2024, Glocknerkönig

Bei diesem Event stellen sich Tausende

Radsportler der Herausforderung

Großglockner Hochalpenstraße.

Eckdaten: 28,9 km Länge,

Steigungen bis zu 12 % und das

Ziel auf 2571 m Seehöhe. Alle, die

ihr inneres Biest bezwingen wollen,

sind bei diesem Event richtig!

Weitere Informationen unter:

www.nationalpark.at

060


NOX CYCLES

ANZEIGE / FOTOS: Nox Cycles; Zillertal Toursimus/Tom Klocker

Von Berlin ins Zillertal

Einst in Berlin gegründet, hat sich Nox Cycles im Tiroler Zillertal ansässig gemacht.

Mit dem Ziel, die hochwertigsten E-MTBs am Markt zu bauen!

G

eboren und aufgewachsen

in Berlin,

heute glücklich ansässig

im Tiroler Zillertal,

genauer in

Schlitters. Nox Cycles hat seit seiner

Gründung im Jahr 2004 nicht

nur geografisch einen weiten Weg

zurückgelegt. Aus purer Leidenschaft

und einer gehörigen Portion

Ehrgeiz entstand vor nunmehr 20

Jahren Nox Cycles mit der Vision,

qualitative Fahrräder mit den hochwertigsten

Komponenten zu bauen.

Früher war es Downhill, heute

ist es eine breite Auswahl an

E-MTBs, die Nox Cycles im Herzen

der Alpen entwickelt, montiert, testet,

verfeinert und mit seiner stetig

wachsenden Kundschaft in die

Berge schickt. Das aktuell in Österreich

entwickelte Sortiment spannt

sich von komfortablen E-Tourenbikes

bis hin zu leistungsstarken

E-Trail- und Endurobikes für jeden

Geschmack und Einsatzbereich.

Was sich seit dem Start anno 2004

nicht geändert hat: Qualität und

Leistung stehen nach wie vor im

Mittelpunkt.

Neue Geschäftswege

Jüngst hat man bei Nox Cycles

auch seine Geschäftsstrategie angepasst

und spricht nun nicht mehr

nur die Händler, sondern vom

Hauptsitz in Schlitters aus auch direkt

die Endverbraucher an. Geschäftsführer

Marko Klimmt ergänzt

dazu: „Unser Ziel ist es, als

Komplettanbieter aufzutreten. Wir

stellen die Fahrräder nicht nur her,

sondern bieten sie den Kunden

auch direkt an. Unser Portfolio umfasst

alles von der Beratung über

Leasingmöglichkeiten bis hin zum

Service.“ Im Zuge dessen wird

Kunden im aktuellen Showroom

bald auch ein vollumfänglicher Factory

Store geboten. Dort findet man

heute schon Bikes zum Anfassen

und Probefahren, auf Wunsch bietet

Nox Cycles dazu auch die Möglichkeit,

die Fahrräder an individuelle

Vorlieben und Bedürfnisse anzupassen.

Ganz am Puls der Zeit bietet

Nox Cycles dabei auch Unternehmen

und ihren Angestellten die

preislich attraktive Option, ein

Dienstrad zu leasen – um noch

mehr Menschen in eine fahrradaffine

Zukunft zu begleiten.

Weitere Informationen unter:

www.noxcycles.com

+43 (0) 5288 / 21102-0

061


RADSTADT

Stoneman Taurista reloaded

Der legendäre Stoneman Taurista geht in seine sechste Saison – und einmal mehr

präsentiert sich Radstadt als perfekter Ausgangspunkt für den Tourenklassiker.

D

as Warten hat bald ein

Ende – am 6. Juni 2024

startet der Stoneman

Taurista in seine

sechste Saison. Deine

perfekte Homebase ist natürlich

immer noch Radstadt – egal, ob du

die Challenge an einem, zwei oder

drei Tagen meistern willst, die Anfahrten

lassen sich ganz locker mit

dem Bike bewältigen.

Hoteltipp

in Radstadt

Das Hotel Gasthof Stegerbräu*** ist

oozieller Stoneman-Logis-Partner

– und ein absoluter Bikeproû im

Zentrum von Radstadt.

www.stegerbraeu.at

Neue Highlights

In der Saison 2024 gibt es eine neue

Streckenführung mit alten Bekannten

und neuen Gipfeln: Nicht nur ist

der Checkpoint auf der Edelweiss-

Alm endlich zurück, hoch über

Wagrain-Kleinarl wartet mit dem

Gipfel des Penkkopf auch ein

brandneuer Checkpoint auf deine

Starterkarte. Die Neuerungen bereichern

die Route um zwei zusätzliche

Trails, die das Stoneman-Taurista-Erlebnis

auf 147 Kilometer

Länge und über 4700 Höhenmeter

bereichern. Als kleine Draufgabe

gibt es für alle, die zwischen 6. und

9. Juni in Radstadt starten, einen

Gastrogutschein im Wert von € 20,–

für über 30 Gastronomiebetriebe.

Saisonauftakt in Radstadt

Wer noch nach einem passenden

Rahmenprogramm für den Start in

die Stoneman-Saison sucht, der ist

in Radstadt gut aufgehoben, denn

am Samstag, 8. Juni, findet dort der

Publikums-Radtag „Radstadt fährt

Rad“ statt. Hier wird das Fahrradfahren

in all seinen Facetten gelebt

und mit einem großen Fest am

Stadtplatz gebührend gefeiert.

Highlights sind die geführten Genuss-

und Familientouren am Vormittag

und die „Fuchsjagd“ auf den

Rossbrand am Nachmittag sowie

mitreißende Livemusik am Abend.

Radstadt ist also bestens gerüstet

für die neue Stoneman-Saison

und freut sich auf motivierte Stonemen

und Stonewomen, die die

Challenge annehmen!

Mehr Informationen unter:

www.radstadt.com/stoneman

FOTOS: Flachau Tourismus/Geri Oberreiter

062


FLACHAU

FOTOS: Flachau Tourismus / Ulrich Grill

Flachau ruft zum Bikeurlaub

Helme einpacken, Akkus laden – das Abenteuer ruft in Flachau!

Hier in den Salzburger Bergen erlebt ihr einen unvergleichlichen Bikeurlaub.

I

m Herzen der Salzburger

Bergwelt, wo die Luft frisch

ist und die Aussichten atemberaubend

sind, erwartet

euch ein Paradies für (E)-

Mountainbiker. Flachau, bekannt

für seine lebendige Szenerie und

schönen Landschaften, ist der

ultimative Spielplatz für alle, die

aussichtsreiche Touren lieben.

Mit dem E-Mountainbike die

Berge zu erobern, war noch nie so

verlockend. Egal ob für Anfänger

oder erfahrene Mountainbiker –

die vielseitigen Routen rund um

Flachau bieten für jeden das richtige

Maß an Herausforderung und

Spaß. Auch für die Fans des Gravelbikens

öffnen sich hier neue Horizonte

mit abwechslungsreichen

Strecken, die durch idyllische Täler

und über sanfte Hügel führen. Und

für diejenigen, die nach dem ulti-

mativen MTB-Abenteuer suchen,

ist der Stoneman Taurista das Nonplusultra.

Diese exklusive Route

führt über 147 Kilometer durch die

majestätische Bergwelt rund um

Flachau – ein unvergessliches

Erlebnis, das Kraft, Ausdauer und

die Liebe zur Natur vereint.

Entspanntes Touren

Doch Flachau bietet mehr als nur

bergige Herausforderungen. Hier

beginnt auch der malerische Ennsradweg,

der sich über 263 Kilometer

bis zur Mündung in die

Donau erstreckt und es ermöglicht,

die Schönheit der Region ganz entspannt

in seinem eigenen Tempo

zu entdecken. Von saftig grünen

Wiesen bis hin zu historischen

Ortschaften bietet der Weg eine

Vielfalt, die das Radfahrerherz

höherschlagen lässt.

9.–11. August: E-Festival Flachau

Als Krönung eures Bikeurlaubs

dürft ihr das E-Festival Flachau

vom 9. bis 11. August nicht verpassen.

Erlebt elektronische

Sommer-Beats, kulinarische Highlights

und unvergessliche E-Bike-

Abenteuer in den beeindruckenden

Bergen von Flachau. Das elektrisierende

Sommerhighlight, welches

Natur, Genuss und Aktivität vereint!

Dieses einzigartige Festival

bringt Gäste und Locals zusammen,

um gemeinsam unvergessliche

Momente voller Energie, Kreativität

und grenzenloser Freude zu

schaffen.

Weitere Informationen unter:

www.flachau.com/bikeurlaub

063


TOURISMUS Trails für Einsteiger und Könner

VOLLE BANDBREITE. Kein Trail

gleicht dem nächsten – wer etwas Zeit

und Übung investiert, wird nicht nur rasch

sicherer, sondern findet bestimmt auch

„seinen“ Lieblingstrail.

FOTO: TVB Kitzbüheler Alpen

Brixental/ Andreas Meyer

064


Time to Trail!

Die Bike-Saison ist eingeläutet und damit auch eine neue Runde

auf unseren heimischen Top-Trails. Um darauf einzustimmen, haben

wir im „Step one“ dieser Geschichte zusammengetragen, wie sich

Einsteiger bestmöglich auf ihre erste Trail-Erfahrung vorbereiten

können. Und danach, worauf es zusätzlich für jene ankommt, die

sich auf die nächste Stufe wagen möchten.

von Lara Wulz

065


GOURMETHOTEL FLACHAU

Trailträume erleben

Das „Alpine Gourmet Hotel Montanara“ ist

als zertifiziertes Bikehotel der ideale Ausgangspunkt

für die Trails rund um Flachau.

ANZEIGE / FOTOS: Hotel Montanara

Ganz nach dem Motto „Discover and fall in love“

gibt es im Alpinen Gourmet Hotel Montanara

in Flachau im Salzburger Land das ganze Jahr

über direkt vor der Haustür aktive Bergerlebnisse zu

entdecken. Das Team im zertifizierten Bikehotel liebt

und lebt sportliche Aktivitäten – und mit derselben

Begeisterung werden auch die Gäste betreut. Hier

hast du den Profi direkt im Haus: Gastgeber Andreas

teilt deine Begeisterung fürs Biken und berät dich als

geprüfter Bikeguide gerne

bei der Auswahl der passenden

Route.

Biken in einer der schönsten

Regionen Österreichs

Direkt vor der Haustür des

Alpinen Gourmet Hotel

Montanara startest du in

traumhafte Touren durchs

Salzburger Land und erkundest

auf zwei Rädern die sagenhaften

Berglandschaften,

malerischen Almen und charmanten Dörfer rund

um Flachau. Das Hotel ist auch der ideale Stützpunkt

für die Herausforderung am legendären Stoneman

Taurista: Auf 147 Kilometern über gewaltige 4700 Höhenmeter

führt die Tour zu atemberaubenden Panoramen

im Herzen des Salzburger Landes. Die Höhepunkte

beim Aufenthalt im Alpinen Gourmet Hotel

Montanara sind die erstklassige Gourmetküche und

die stilvolle Einrichtung.

Mehr Infos unter:

www.montanara.com

Greenhorns,

aufgepasst

Immer größer wird das offizielle, sprich legale

Trail-Netz der Alpenrepublik Österreich.

Das ist auch gut so, ist der Bike-Trend

doch ungebrochen und zieht es

Outdoorbegeisterte unterschiedlichster

Alters- und Könner-Stufen in Richtung

der Wege, die pure Outdoor- Freude verheißen:

Bike Trails.

Für alle Einsteiger, die zwar mit einer großen

Portion Motivation in Richtung Trail rollen, denen

aber oftmals grundlegendes Wissen fehlt, wollen

wir hier ein paar wichtige Fragen beantworten:

Was sollte man können, bevor man auf sogenannten

Einstiegstrails seine ersten Fahrten wagt und

was sind eigentlich Einstiegstrails? Wie erkenne

ich diese und was erwartet mich dort?

Grundsätzlich findet man in unserem Breitengrad

die Einteilung von Trails in verschiedene

Schwierigkeitsgrade, die durch Farben gekenn-

066


Wer die Trails gut

wählt, kann auch

mit der ganzen

Familie losziehen.

FOTO: Graz Marathon/Gepa Pictures

Halbe Strecke, (fast) volles

Marathonerlebnis – hier beim

Graz Marathon.

RUN

FOTO: Region Saalbach-Hinterglemm/Maria Knoll

zeichnet sind, weiß Lisi Osl, Bike- Expertin (u. a.

zweifache Olympiateilnehmerin im Cross Country)

aus dem Brixental: „Sehr leichte Trails sind

grün gekennzeichnet (SO), leichte Trails blau (S1–

S2). Ab rot markierten Trails (S2–S3) und höher

befindet man sich im fortgeschrittenen Bereich,

was man als Anfänger unbedingt vermeiden sollte.“

Der Grund ist einfach, ergänzt die Saalbacherin

Marlene Krug, denn auf leichten Trails und

Lines – also den blau Gekennzeichneten – muss

man zwar mit einer Neigung bis zu 60°, kleineren,

aber rollbaren Hindernissen und Bauten auf griffigem

Untergrund rechnen. Was man hier aber

noch nicht findet, sind Spitzkehren oder Drops.

Darüber hinaus gibt es

auch noch kinderfreundliche

Wege, welche grün

markiert werden, ergänzt

Andreas Holzer,

Experte von Region

Lake.Bike Villach. Diese

zeichnen sich dadurch

aus, dass sie noch flacher

und die Wellen und

Kurven auch an die kleineren

Bikes angepasst

sind.

DIE EXPERTEN

Lisi Osl

Region Brixental, Tirol

www.brixental.tirol

Andreas Holzer

Region Lake.Bike Villach, Kärnten

www.lake.bike

Marlene Krug

Region Saalbach Hinterglemm,

Salzburg

www.saalbach.com

specteyewear.com

OFFICIAL RED BULL EYEWEAR LICENSEE

FUSE-02

specteyewear


ZUVERLÄSSIG

FOTO: Region Villach/Patrick Wasshuber

SCHÜTZEND

3 Tipps von

Trail-Proû Andreas Holzer

Fahrradpnege von BALLISTOL –

schmiert, reinigt, pnegt und schützt.

Fahrrad-Reiniger, Ketten-Reiniger,

Keramik-Kettenöl, E-Bike Kettenöl,

Silikon-Öl und mehr – alles für die

optimale Fahrradpnege.

www.ballistol.de

Code scannen und

Tutorial ansehen.

/ballistol

BALLISTOL – Die Marke

für Mensch. Tier. Technik.

1Die richtige Grundposition ist das

Um und Auf beim Mountainbiken.

Dabei sind die Pedale waagrecht

gestellt und der Schwerpunkt liegt über

dem Tretlager. Die Arme und Beine sind

leicht angewinkelt und locker nach außen

gerichtet. Der Oberkörper ist flach mit einem

nahezu waagrechten Rücken und die

Zeigefinger liegen auf den Bremshebeln.

Wichtig: Der Blick ist ca. zwei Fahrsekunden

voraus auf die Strecke gerichtet

2Ein gutes Gleichgewichtsgefühl

gehört bei dem vielfältigen Gelände

zu den Grundfähigkeiten, die

man mitbringen sollte. Folgende Übungen

helfen die Balance zu verbessern:

– Balanciere mit dem Vorderrad gegen

ein kleineres Hindernis (z. B. einen Baumstamm

oder eine Laterne) und lehne dich

mit dem Vorderreifen daran an.

– Verlagere den Schwerpunkt (links/

rechts am Rad) während des Balancierens.

Am Anfang gelingt dies etwas

leichter, wenn man diese Übung auf einer

Straße, die leicht aufwärts geht, übt. Der

Pedaldruck ist dabei wichtig. Achtung:

schwierig für Anfänger!

– Halte dein Gleichgewicht in der

Ebene mit einem leicht eingeschlagenen

Vorderrad!

3Mit der richtigen Bremstechnik ist

man auf den Trails auf einem guten

Weg. Dabei liegen die Zeigefinger

auf den Bremshebeln und man bedient

Vorderradbremse und Hinterradbremse

gleichzeitig. So hat man eine größere

Bremswirkung und demnach einen

kürzeren Bremsweg. Wichtig: Die Vorderradbremse

besitzt einen viel größeren

Wirkungsgrad als die Bremse des Hinterrades.

Wenn dein Körperschwerpunkt

zu weit hinten ist, wenn man bremst,

kann das Vorderrad wegrutschen. Ist er

zu weit vorne, ist ein Überschlag eine

mögliche Konsequenz. Beim Bremsen

des Vorderrades ist es daher wichtig, die

Körperspannung aufzubauen. So bleibt

der Schwerpunkt auch dort, wo er laut

Grundposition sein soll, und durch den

Bremsimpuls wandert er nicht weiter nach

vorne. Achtung: Bremse dabei niemals

zu stark mit der Vorderradbremse. Das

Vorderrad sollte niemals blockieren. Auf

ebenen Strecken ist es meist ausreichend,

die Hinterradbremse zu benutzen, allerdings

auch immer mit Bedacht. Wer eine

starke Bremsung nur auf dem Hinterrad

durchführt, gerät mit seinem Bike schnell

ins Schleudern.

UNIVERSAL-

ÖL

FAHRRAD-

PFLEGE

STICHFREI


Biken mit Freunden:

Geteiltes Glück ist auch

am Trail doppeltes Glück.

Nachdem jetzt geklärt ist, wie sich anfängerfreundliche

Trails definieren, ist für Einsteiger nun

wichtig zu wissen, was man an Technik und Kondition

mitbringen sollte, um das Trail-Erlebnis auch

wirklich in vollen Zügen genießen zu können. Bei

den Grundvoraussetzungen sind sich alle Experten

einig. Man sollte die grundlegenden Fahrtechniken

beherrschen. Solche wie: Wie steht man richtig am

Bike, wie bremst man dosiert und sicher, wie verlagert

man seinen Körperschwerpunkt so, dass man

nicht das Gleichgewicht verliert oder wegrutscht

und wie gewöhnt man sich an kleine Unebenheiten

wie Bremswellen oder Wasserrinnen?

Denn ja, auch wenn Einsteigertrails solche Elemente

nicht planmäßig haben, können Natur- oder

Nutzungseinflüsse auch leichte Trails mit kleinen

Überraschungen versehen. „Daher sind eine ehrliche

Selbsteinschätzung und Respekt sehr wichtig.

Es sollte aber auf keinen Fall Angst im Spiel sein –

die braucht man auch nicht haben, wenn man die

Grundvoraussetzungen beherrscht“, weiß die Brixentalerin.

Kondition und eine gesunde Selbsteinschätzung

muss man also selbst mitbringen – was man jedoch

jedenfalls lernen kann, sind Technik und richtiges

Verhalten am Trail. Um das zu erlernen, rät hier

Marlene Klug: „Am besten wäre es auf jeden Fall,

sich für die ersten Versuche einen Bike-Guide zu

nehmen, der einem die Grundkenntnisse vermittelt.“

Auch zum Weg über sogenannte Übungsparcours

vor dem ersten eigenen Trail-Abenteuer oder

der Teilnahme an einer geführten Tour wird Einsteigern

von den Profis geraten, denn auch hier gilt:

Vorbereitung ist die halbe Bike Tour.

Neben all den Fähigkeiten ist noch die richtige

Ausrüstung essenziell, betont Lisi Osl: „Wichtig

sind ein Helm, Handschuhe, Protektoren für Knie,

Ellenbogen und Rücken, ein kleines Erste-Hilfe-Set

und auch ein Notfallset für das Bike – auch wenn

man selbst nicht weiß, wie man einen Reifen flickt,

auf den Trails trifft man meistens jemanden, der

helfen kann.“

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, nie zu vergessen,

dass man in der Natur zu Gast ist und diese entsprechend

respektiert und schützt. Das passiert automatisch,

indem man stets auf gekennzeichneten

Trails bleibt und keine Abkürzungen nimmt, keinen

Müll hinterlässt und unnötigen Lärm vermeidet, erklärt

Osl. Außerdem sollte man sich auch immer respektvoll

den Grundeigentümern und anderen Waldnutzern

gegenüber verhalten und sich an die jeweiligen

Öffnungszeiten sowie Wegsperren halten, ergänzt

der Kärntner Bike-Fex Andreas Holzer.


TOURISMUS Trails für Könner

Ein Schritt

in Richtung

Oberliga

W

oran erkennt

man, dass man

den Trail-Kinderschuhen

entwachsen ist

und im Hinblick

auf Technik, Ausdauer und

Fahrgefühl den Schritt weiter Richtung

Trails für fortgeschrittene Biker

gehen kann? Dies ist natürlich, wie so

oft im Sport, sehr individuell, da hierbei

auch die persönliche Risikobereitschaft,

Selbsteinschätzung und auch

Trail-Vorliebe mitspielen. Dennoch

gibt es ein paar Marker, an denen

man sich orientieren kann, wann man

bereit ist, diesen Schritt zu gehen,

ohne dass der Fahrspaß darunter leidet.

Denn wer hat schon Freude daran,

das Bike 90 Prozent des Trails

nach unten zu schieben, nachdem

man mühsam den Berg hinaufgetreten

ist, nur weil der Trail dann doch

mehr Überraschungen auf Lager hatte,

als das Skillset abdecken kann?

Als Trail für Fortgeschrittene

Biker schätzt Bike Experte Dominik

Strolz jedenfalls Singletrails ab der

DIE EXPERTEN

Marlene Krug

Region Saalbach Hinterglemm,

Salzburg

www.saalbach.com

Dominik Strolz

Region St. Anton am Arlberg, Tirol

www.stantonamarlberg.com

Schwierigkeitsstufe 2 ein – sprich ab

rot markierten Strecken kann man

davon ausgehen, dass anspruchsvollere

Passagen mit Drops, Steilkurven,

Wurzeln, Steine, Treppen sowie einem

Gefälle bis zu 70 Prozent warten.

Das Gelände ist generell steiler als

bei Einsteiger Trails, die Kurven bzw.

Richtungswechsel werden enger und

der Untergrund wird durch Steine,

Wurzeln und ähnliches auch etwas

ruppiger. Durch diese herausfordernderen

Bedingungen müssen dann

auch das eigene Können und das Fitnesslevel

entsprechend höher sein.

Auch das Risiko, sich zu verletzen, ist

bei solchen Trails tendenziell höher,

weiß der St. Antoner Trail Experte:

„Durch das Gefahrenpotenzial und

die höhere Geschwindigkeit ist Konzentration

gefragt. Auch die körperliche

Belastung durch das steilere Gelände

ist wesentlich höher, vor allem

für die Hände und Arme.“

Dieses Risiko erfordert auch erhöhte

Sicherheitsmaßnahmen in

Punkto Ausrüstung. Hierbei empfiehlt

Marlene Krug aus Saalbach-

Hinterglemm, grundsätzlich immer

Knie und -Ellenbogenschoner, einen

Rückenprotektor, lange Handschuhe

und einen Full-Face-Helm zu tragen.

Man sollte prinzipiell eher alles anziehen,

das einem hilft, bei einem

Sturz weniger Verletzungen davon zu

tragen. Essenziell ist dabei auch ein

gut gewartetes Bike, denn schwierigere

Trails fordern auch Bremsen,

Dämpfern etc. mehr ab.

Bildtext

Man muss also fit und gut ausgerüstet

sein. Auch eine solide Bremstechnik

ist essenziell, um sicher den

Weg zum Ende des Trails zu finden.

Doch wie verbessert man seine Fahrtechnik

am besten? Auch hier weiß

der St. Antoner Rat: „Am besten einen

Fahrtechnikkurs bei einem ausgebildeten

Guide bzw. Fahrtechniklehrern

machen. Nur wenn man in

der Theorie weiß, wie Mountainbiker

und Bike gemeinsam gut funktionieren,

kann man besser werden. Ab da

ist dann regelmäßiges Üben und Fahren

der Schlüssel zum Erfolg. Wenn

möglich, sollte man auch immer wieder

mit jemanden mitfahren, der

vielleicht etwas besser fährt als man

selbst. Es bringt extrem viel, die Line

nachzufahren und man traut sich

070


SCOTT

Alleskönner

Mit flüsterleisem TQ HPR50-Antrieb und jeder

Menge eingebautem Bergab-Spaß bezwingt

das neue Scott Voltage eRIDE jeden Trail.

ANZEIGE / FOTOS: Scott/Daniel Geiger

eventuell auch mehr zu.“

Ein wichtiger Punkt, da sind sich

Experten einig, ist aber auch die

mentale Komponente beim Umstieg

auf schwierigere Trails. Hier ist volle

Konzentration geboten und dabei sollte

man mental gut im Flow sein. Denn

dieser Flow ist es, was einem Anfänger

mit regelmäßigen Ausfahrten,

Übung und Spaß an der Sache zu einem

guten Biker werden lässt, der

mit einem gesunden Maß an Abenteuerlust

von Herausforderung zu Herausforderung

droppt.

Wer jetzt Lust hat, das alles in

der Praxis umzusetzen – oder als

schon erfahrener Biker neue Trails

entdecken möchte: Unsere Top 20

Trails für Einsteiger und Fortgeschrittene

liefern Inspiration!

Steil und felsig?

Mit dem passenden

Bike und vor

allem der richtigen

Technik ein wahrer

Trail-Genuss.

FOTO: TVB Südkärnten/Petzen

Was, wenn eines der vielleicht besten Trail-

Bikes der Welt mit einer Geheimwaffe ausgestattet

wäre? Mit dem Voltage eRIDE hat

Scott genau das getan. Das brandneue Bike wurde für

MTB-Enthusiasten entwickelt, die sich ein agiles, leichtes

und leistungsstarkes

Trail-Bike mit einem kompakten

und leisen Motor wünschen.

Meistert jeden Trail

Das neue Voltage

eRIDE vereint 160 mm

Federweg (160 mm an

der Gabel und 155 mm

am Heck, um exakt zu

sein) mit intuitivem

Handling sowie der fast lautlosen Power der ultraleichten

TQ HPR50- Antriebseinheit zu einem leichten,

ungemein vielseitigen Minimal-Assist Trail-Bike.

Aushängeschild der eRIDE-Familie ist dabei das hier

gezeigte, nur 18,6 kg wiegende Voltage Tuned, welches

speziell für all jene entwickelt wurde, die es bergab

gerne deftig haben – große Sprünge, hoher Speed, steile

Trails. Der im Rahmen integrierte Fox Float X NU-

DE-Dämpfer lässt sich dabei dank TracLoc-Lenkerfernbedienung

auf Wunsch noch progressiver machen,

robuste und griffige Maxxis Dissector Reifen sorgen

für ordentlich Grip in jedem Gelände und der 360 Wh

Akku des 50 Nm starken TQ-Motors sorgt auch bergauf

für breites Grinsen. UVP: € 10.999,–.

Mehr Infos unter:

www.scott-sports.com/at/de

071


TOURISMUS MTB-Trails

Trails für Einsteiger

TIROL

Sonnenrast-Trail

Der Sonnenrast-Trail bieten für

jeden motivierten Biker an der Sonnenrast-Sesselbahn

im Brixental die

Möglichkeit, das nötige Trailfeeling

zu bekommen – und er begeistert

mit einer dynamischen Abfolge von

Anliegerkurven, verspielten Rollern

und Holzstegen. Highlight: spektakuläre

Holzschnecke

3,8 km 135 hm

www.brixental.tirol

Zirmtrail

Der grüne Zirmtrail in Nauders (S0)

startet auf 2500 m Seehöhe und

windet sich über 5 Kilometer wunderschön

durch die alpine Landschaft

hinab zum Bergkastel-Hochplateau.

Er ist nicht nur einer der

leichtesten, sondern auch einer der

schönsten und abwechslungsreichsten

Trails der Region.

6 km 310 hm

www.nauders.com

Hahnenkamm

Dort, wo die Abfahrer im Winter

auf der Streif ihren Mut unter Beweis

stellen, erleben Biker über Kitzbühel

im Sommer genussvolles Abfahrtsvergnügen.

Der blaue Flow-

Trail ist mit einfacheren Schlüsselstellen

und verspielten Elementen

familientauglich gehalten.

6,9 km 875 hm

www.kitzbuehel.com

The Chainless One 5023

Der mit S1 bewertete Flowtrail im

Bikepark Innsbruck bietet mit weiten

Kurven und kleinen, einfachen

Sprüngen Möglichkeiten für die

ganze Familie. Der Trail führt neu

von der Bergstation bis zur Talstation

der Muttereralmbahn.

8,5 km 636 hm

www.innsbruck.info

SALZBURG

Monti-Line

Einfacher und breiter Trail in Saalbach

Hinterglemm mit großzügigen

Kurven, üachen Holzelementen,

kleinen Wellen, Anliegern sowie

Tables, die erste Sprünge mit dem

Mountainbike zulassen. Eine anfängerfreundliche

Freeride-Strecke für

Groß und Klein.

3,6 km 380 hm

www.saalbach.com

FOTO: Wagrain Kleinarl Tourismus/Erwin Haiden

Lässt sich auch gut mit einer Tour verbinden: der Hirschleit-Trail in Kleinarl.

Panorama-Line

Spaßiger und leichter Singletrail mit

einfachen Tables, Anliegern, Sprüngen

und Wellen, die auch mit niedrigem

Tempo befahren werden können.

Dank seines Flows und des

grandiosen Ausblicks auf Saalbach

Hinterglemm kommen auch Soulrider

auf ihre Kosten.

4,1 km 400 hm

www.saalbach.com

Hirschleit-Trail

Der Trail in Kleinarl beginnt etwa 300

Höhenmeter unter der „Kleinarler

Hütte“ (Kurzeggalm). Er ist Teil der

„Kleinarler Runde“ und ein legaler

und oozieller Singletrail des Mountainbike-Systems

von Salzburg.

1,2 km 263 hm

www.wagrain-kleinarl.at

Steinberg-Line by FOX

Ausgehend von der Steinbergbahn-

Bergstation schlängelt sich diese

Flow-Line mit einem Durchschnittsgefälle

von ca. 9 % und jeder Menge

Anliegern und Kurven durch den

Wald durch den Bikepark Leogang.

Flüssige Line für alle Könnerstufen.

8,3 km 916 hm

www.saalfelden-leogang.com

KÄRNTEN

Petzen Flowcountry Trail

Einer der großen Klassiker in Österreich!

11 Kilometer „Flow“ vom

Feinsten, gebaut und gepüegt von

der Legende Diddie Schneider.

Achterbahn-Feeling von oben bis

unten. Nach oben mit der Petzen-

Bergbahn oder über die breite

Forststraße. Die Traumhütten am

Berg laden zum Verweilen ein!

11 km 820 hm

www.suedkaernten.at

Nassfeld MEX-Line I

Der 4 Kilometer lange MTB-Flowtrail

„MEX Line I“ startet vom

Gmanberg, der 1. Sektion des Millenium-Express

und endet in Tröpolach.

Topgeshapt, moderate Steilheit,

auch für Einsteiger geeignet.

Bergauf mit der Kabinenbahn oder

über eine Forststraße.

4 km 400 hm

www.nassfeld.at

Sansily-Trail

Die LAKE.BIKE-Region Villach gehört

zur den Top-5 Trailregionen in

Österreich! Unglaublich, was dort in

den letzten Jahren entstanden ist,

sowohl am Faaker See als auch am

Ossiacher See. Neu ist u. a. der

leichte Sansily-Singletrail „T72“

direkt am Ossiacher See.

1 km 80 hm

www.lake.bike

OBERÖSTERREICH

Singletrail Wurzeralm

Durchwegs einfacher Trail entlang

der Standseilbahn Wurzeralm in

Spital am Pyhrn ohne große technische

Herausforderungen. Daher

eignet sich die Strecke hervorragend,

um erste Trail-Erfahrung zu

sammeln oder auch mal mit Jugendlichen

zu shredden.

4,5 km 637 hm

www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at

Roadflow Roadlberg-Trails

Der Roadlüow ist der leichteste von

3 ausgewiesenen Mountainbike-

Trails unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen.

Die Roadlberg-Trails

wurden als erstes kleines Mühlviertler

Trailzentrum von MTB Linz gemeinsam

mit der Union Alberndorf

und der Union Reichenau-Hai-

072


Trailübersicht online

auf www.sportaktiv.com

FOTO: TVB Tiroler Oberland Nauders/Chris Riefenberg

Der Zirmtrail hoch

über Nauders

zaubert Einsteigern

und Cracks

gleichermaßen

ein Grinsen ins

Gesicht.

bach-Ottenschlag umgesetzt.

1,69 km 33 hm

www.mtblinz.at/trails/roadlberg-trails

STEIERMARK

Pierergut-Trail

Der Pierergut-Trail (PGT) vom

Gasthof Pierergut zum Freibad ist

Teil der Bikearena Aüenz. Highlight

für Flow- und Anliegerfans, aber

auch gut für Einsteiger geeignet!

Der Trail hat zahlreiche Anleger und

Tables und wurde komplett mit

Schotter gebaut.

1 km 120 hm

www.hochsteiermark.at

Flowline Schladming

Für Anfänger und Kinder, die ihre

ersten Runs im Bikepark Schladming

machen, aber auch erfahrene

Rider kommen hier auf ihre Kosten.

Die intuitive Linienführung hilft den

Fahrern dabei, sich im Gelände zurechtzuûnden,

und gibt auch die

richtige Geschwindigkeit vor.

7,67 km 477 hm

www.schladming-dachstein.at

NIEDERÖSTERREICH

Flowtrail

Perfekter Einstieg in die Wexl Trails

in St. Corona am Wechsl. Man startet

bereits üowig in den

Uphill-Flowtrail und macht sich

beim Bergaufahren mit den Fahrtechniken

für das anschließende

Bergabfahren vertraut. 4,5 Kilometer

ohne Wurzeln, ohne Steine, purer

Flow.

4,5 km

275 hm (up und down)

www.wieneralpen.at

ITALIEN

Jerry-Line

Die Jerry-Line im Brixen Bikepark

ist richtig easy. Keine künstlichen

Hindernisse oder Jumps. Sie ist einfach

ideal für Anfänger und Kids.

Nur 300 Höhenmeter sind es von

Einstieg bis Ende, aber dazwischen

liegen unglaubliche 4,2 km Trail-Vergnügen

für die ganze Familie.

4,2 km 333 hm

www.brixen.org

Big Hero

Ein Flow Trail der Extraklasse oberhalb

von Molveno, gleichzeitig die

fahrtechnisch leichteste Downhill-

Strecke der gesamten Dolomiti Paganella

Bike Area. Extrem spaßig zu

fahren, eignet sich der Big Hero

auch für Einsteiger und selbst für

die kleinsten Rider (ab 8 Jahren).

1,8 km 130 hm

www.dolomitipaganellabike.com/de

Dragon-Trail

Der leichte Dragon Trail schlängelt

sich entlang eines sanft abfallenden

Hanges vom Kronplatz-Gipfel bis

zur Mittelstation Olang 1+2. Highlight

ist auf jeden Fall das Durchqueren

des Drachenkopfes und des

Drachenschwanzes sowie das Passieren

einer schwimmenden Brücke

in der sogenannten „Schafslacke“.

2,0 km 178 hm

www.kronplatz.com

BAYERN

Flow Country Trail Geisskopf

Flüssig zu fahren, fast wie von selbst

– das ist der Flow Country Trail in

der MTB ZONE – Bikepark Geisskopf

bei Bischofsmais. Durch die

spezielle Streckenkonstruktion und

die Kombination von Wellen und

Kurven erlebst du das typisch üowige,

euphorisierende Fahrgefühl wie

bei einer Achterbahnfahrt

2,5 km 211 hm

www.bayerischer-wald.de

073


TOURISMUS MTB-Trails

Trails für Könner

TIROL

Galzig-Trail – St. Anton am

Arlberg

Der anspruchsvolle Shared-Trail

führt über den Osthang nach St.

Anton am Arlberg und bietet wunderbare

Ausblicke auf das Stanzertal

und die umliegende Bergwelt.

Der Galzig-Trail ist mit S2 eingestuft

und bietet eine abwechslungsreiche

Abfahrt, in der es so einige Spitzkehren

zu meistern gilt.

5 km 770 hm

ww.stantonamarlberg.com

Fernar-Trail – Bike Republic

Sölden

Hochalpine Herausforderung und

tiefschwarzes Spektakel in Sölden –

nur für Freeride-Fortgeschrittene!

Einer der schwierigsten Trails in

Tirol: stellenweise extrem steil, spitzkehrig

und verblockt. Durchgängig

S5 eingestuft. Erreichbar nur mit

Shuttle an ausgewählten Tagen.

6 km 823 hm

www.soelden.com

Flimjoch-Trail – Paznaun

Die neue (mittelschwierige) Strecke

in Ischgl verfügt über viele Anleger

und Steilkurven und ist daher für jeden

geeignet, der eine sportliche

FOTO: Kirsten J. Sörries-Carezza Dolomites_Rosadira Bike

Abfahrt haben will. Beginner können

auf diesem Trail ihre Fahrtechnik

erweitern. Das tolle Panorama

sorgt für einen zusätzlichen Reiz.

2,9 km 426 hm

www.ischgl.com

Hintertux-Tuxerjoch-Schmirn –

Zillertal

Wer fahrtechnisch ût ist und mit S3

kein Problem hat, wird auf diesem

klassischen Singletrail im Zillertal

viel Freude haben. Abwechslungsreiche

Abfahrt mit groben Felsstufen,

engen Spitzkehren, großen

Felsblöcken, Schotterpassagen und

ausgewaschenen Rinnen.

13,9 km 571 hm

www.zillertal.at

SALZBURG

Hacklberg-Trail

Der Hacklberg-Trail vom Westgipfel

hinab nach Hinterglemm ist einer

der schönsten Singletrails im Tal

und längst über die österreichischen

Grenzen hinweg bekannt als der Inbegrif

eines üowigen Trails. Naturbelassener

und üowiger Panoramatrail

in einer atemberaubenden

Berg kulisse.

5,4 km 600 hm

www.saalbach.com

Herrliches

Panorama trift

am legendären

Carezza-Trail

im Eggental

auf feinste

Tiefenmeter.

Matzalm-Trail Tour

Das Raufstrampeln lohnt sich, alternativ

fährt aber auch die Asitzbahn

– toller, abwechslungsreicher, naturbelassener

Singletrail mit wurzeligen

Passagen & teils engen Kurven

sowie traumhaftem Blick auf die

Leoganger Steinberge, das Steinerne

Meer und den Hochkönig. Start

der Tourenvariante beim Freizeitzentrum

Leogang.

16,4 km 820 hm

www.saalfelden-leogang.com

Wüstlau-Trail

Ein extralanger, nahezu naturbelassener

Trail am Kitzsteinhorn vom

Langwied über Almböden und

durch den Wald ins Tal. Die teilweise

extrem anspruchsvolle Strecke ist

gespickt mit Spitzkehren, Anliegerkurven

und schwierigen Stein- und

Wurzelpassagen.

6,5 km 1100 hm

www.kitzsteinhorn.at

X-Line

Start: Schattberg X-press Bergstation

(optional aus eigener Muskelkraft

über Schattberg-Ostgipfel

10,5 km / 1200 hm). Anspruchsvoller

Singletrail über Wiesen-, Stein-

& Waldböden mit vielen Sprüngen,

Anliegern und kninigen Wurzel- &

Technikpassagen. Hoher Spaßfaktor

für versierte Biker in Saalbach.

6,6 km 1025 hm

www.saalbach.com

KÄRNTEN

Weissensee-Singletrail

Einer der drei Singletrails von der

Naggleralm zum Weissensee, technisch

mittelschwer. Einstieg bei der

Bergstation der „Weissensee-Bergbahn“,

alternativ geht9s über den

Weg „MW5“ nach oben. Mit Wurzelwegen,

Spitzkehren, Steilkurven

und Wellen. Herrlicher Blick auf den

einzigartigen Weissensee.

2,7 km 370 hm

www.weissensee.com

PROlitzen-Trail

Die LAKE.BIKE-Region Villach

bietet an sich eher kurze, leichte

Flowtrails am Faaker See und am

Ossiacher See. Der PROlitzen-Trail

(T34) von der Gerlitzen ist hingegen

nur für fortgeschrittene Könner

im Downhill. Rauf mit der Gerlitzen-

Kanzelbahn mit herrlichem Blick auf

den Ossiacher See.

3,8 km 940 hm

www.lake.bike

Petzen Thriller Trail

Adrenalin pur! Anders als der

Petzen Flow Country Trail ist der

sieben Kilometer lange Thriller auf

der Petzen technisch anspruchsvoll.

Der Trail führt durchwegs über

naturbelassenes Terrain. Fels, jede

Menge Wurzelwerk und enge

Kurven fordern die Fahrer heraus.

5 km 1000 hm

www.suedkaernten.at

OBERÖSTERREICH

Hornissen-Trail Linz

Aufstieg von Plesching über die

Mountainbike-Strecke P3 oder von

Steyregg über die Forststraße

Finstergraben. Abwärts geht es mit

unzähligen Kurven und Sprüngen

üowig durch den Wald am Pfenningberg.

Für Downhillanfänger bis

zu ambitionierten Fahrern.

1,14 km 180 hm

www.donauregion.at

Feuerkogel

Der 50-Grad Downhill Trail am

Feuerkogel bei Ebensee ist nicht nur

074


Tourenübersicht online

auf www.sportaktiv.com

FOTO: MTB-ZONE-Bikepark-Thriller-Trails/ErwinHaiden

Fahrtechnische

Herausforderung

gesucht? Am

Thriller-Trail auf

der Petzen wird

man fündig ...

ein wahrer Adrenalinkick für Downhiller,

sondern bietet nebenbei auf

seinen 1000 Tiefenmetern auch

noch eine atemberaubende Aussicht.

Rauf geht es mit dem Lift.

5,6 km

www.salzkammergut.at

STEIERMARK

Planai-Runde

Feine Trail-Runde in Schladming:

Durch die Talbachklamm ins Untertal

und zur Planai-Mittelstation. Hier

startet mit dem Uphill Flow Trail ein

Highlight der Tour. Der einfach fahrbare

Weg führt mit mäßiger Steigung

durch Bergwälder und ein

Hochmoor. Die Abfahrt verläuft

durch den Bikepark.

34 km 972 hm

www.planai.at

Graz Enzi-Trail

Die Biketour auf die Platte gehört

zu den Klassikern in Graz. Zu den

unzähligen Aufahrtsmöglichkeiten

wurde ein Trail mit mehreren Teilabschnitten

angelegt. Bikeparkcharakter

und optimal, um fahrtechnische

Grundkenntnisse zu erlernen,

umzusetzen und zu verbessern.

19 km 500 hm (gesamte Tour)

800 m 100 hm (Enzi Trail)

www.regiongraz.at

NIEDERÖSTERREICH

The WU

Der höchstgelegene legale Trail

Niederösterreichs führt vom Gipfel

des Hochwechsels zur Marienseer

Schwaig und ist Teil der Wexl Trails.

Hier wartet eine üowige Abfahrt

auf naturbelassendem Boden mit

einer sensationellen Aussicht bis

nach Ungarn.

2,7 km 264 hm

(nur mit Treten erreichbar)

www.wieneralpen.at

ITALIEN

Herrnsteig-Trail

Unglaublich lang, wahnsinnig fordernd

und einmalig kurvenreich:

Der Herrnsteig ist eine Legende unter

den Freeride-Trails in den Alpen.

In Reischach geht es mit der

Umlaufbahn in knapp 20 Minuten

auf den Gipfel des Kronplatz und

auf dem acht Kilometer langen

Herrnsteig wieder retour.

7,6 km 1247 hm

www.kronplatz.com

Montesole-Trail

Mit der Seilbahn St. Martin oder

über die Straße von Kastelbell aus

erreichbar. Der traumhafte Panoramablick

auf den Nörderberg und

die umliegenden Gletscher garantiert

eine einmalige Biketour. Der

Hauptteil der Strecke beginnt bei

den Birchaböden über üowige

Waldböden und schwierigere

Steinpassagen.

14,35 km 1442 hm

www.vinschgau.net/de/latschmartelltal

Carezza Trail

Der Flowtrail beginnt unter der

Frommer Alm und führt durch das

kleine idyllische Nigertal bis zur Talstation

der Kabinenbahn Welschnofen.

Er verläuft immer wieder entlang

eines Baches, schlängelt sich

durch Wälder und durchstreift

Wiesen. Mit seinen Anliegern und

Steilkurven, den kleinen Brücken

und Sprüngen sowie Northshores

bietet der Trail alles, was ein Bikerherz

begehrt.

4,5 km 562 hm

eggental.com

BAYERN

ENDURO-TRAIL im Bikepark

Geisskopf

Mit dem MTB Zone Bikepark

Geisskopf ist einer der ältesten

Bikeparks Europas im Bayerischen

Wald angesiedelt. Auf dem Enduro-

Trail im Bikepark genießt man die

naturbelassene Strecke mit weichem

Waldboden, vielen Wurzelpassagen

und üacheren Abschnitten

für lang anhaltenden Fahrspaß.

2,3 km 300 hm

www.bayerischer-wald.de

075


Dein Radfrühling in Kärnten

Eine große Auswahl an attraktiven Radveranstaltungen steht in den

Kärntner Regionen zur Auswahl. Egal, ob für Mountainbiker, Gravelbiker

oder Trekkingradler: In Kärnten findet jeder sein ideales Betätigungsfeld.

A

uf welchem Rad auch

immer: Drei Dinge

sind es, die in Kärnten

mit dabei sind: das

herrliche Berg-See-

Panorama, die regionale Alpe-Adria-Küche

– und sobald es wärmer

wird die Möglichkeit, sich in einem

der Kärntner Seen zu erfrischen.

MTB

Für volle MTB-Action bürgt die Region

Villach: An drei Wochenenden

im Mai kannst du in die Welt des

Mountainbikings eintauchen. Egal,

ob du ein passionierter Enduro-Racer

bist oder MTB-Einsteiger – die

„SeeDuroWeeks“ bieten Herausforderungen

und Spaß für alle Niveaus

und die ganze Familie. Ebenfalls

top: Zum ersten Mal findet auf den

neuen Klagenfurter Trails am Falkenberg

der „SloEnduro Day“ statt.

Kein Rennen mit Zeitmessung, es

geht um das pure Fahrvergnügen!

Gravel

Am Wörthersee findet am 7. April

der erste Lauf zur „Trek Enduro

World Series“ statt. Eine von Profis

gewählte Strecke bietet die perfekte

Bühne für das erste europäische

Großereignis am Gravelsektor, wo

sich die Teilnehmer auch für die im

Herbst stattfindende Weltmeisterschaft

qualifizieren können.

Trekkingrad

Auf der „RadKultTour“ erlebst du

mit geschulten Guides radelnd die

Highlights der Kunst und Kultur in

Südkärnten und dem Lavanttal. Ein

spezielles Familienprogramm bieten

die „Family Bike Break Days“

am Turnersee von 20. bis 31. Mai.

Ein neues Highlight verspricht die

Genussreise „Vintage Style“ am

Drauradweg zu werden: Mit historischen

oder klassischen Fahrrädern

geht es in Tagesetappen von den

Hohen Tauern bis ins Rosental. Wer

076


KÄRNTEN

Mountainbiken

in Kärnten

FOTOS: Gert Perauer, Gert Steinthaler, Leopold Hermann

das Radfahren in der Stadt und entlang

des Sees liebt, ist bei „Bike in

die City“ in Klagenfurt richtig. Täglich

geführte Radtouren mit dem

Trekkingrad oder MTB führen an

die schönsten Plätze in und rund um

die Kärntner Landeshauptstadt.

Drauradweg und Kärnten Seenschleife

– zwei Kärntner Klassiker

Unbedingt entdeckenswert sind

auch diese zwei Kärntner „Klassiker“:

Der Drauradweg „R1“ verbindet

die Länder Italien, Österreich,

Slowenien und Kroatien. Rund 510

Kilometer – 222 davon in Kärnten –

schlängelt er sich von Südtirol bis

an die kroatisch-slowenische Grenze.

Einheitlich beschildert, bestens

ausgebaut, größtenteils entlang der

Drau und inmitten einer abwechslungsreichen

Landschaft mit Bergen

und warmen Badeseen. Mit dem

Verleihsystem „Kärnten Rent e

Bike“ können Räder aller Art überall

ausgeliehen und auch überall

zurückgegeben werden.

Die einzigartige

Landschaft aus Bergen

und Seen oder

die Drau mit dem

grenzüberschreitenden

Drauradweg:

Kärnten ist „wunderbar

radelbar“.

Aushängeschild für alle Genussradler

ist die „Kärnten Seenschleife“.

Als „liegende Acht“

schlängelt sich die mehrtägige Tour

entlang der bekannten Kärntner

Seen durch die Landschaft, mit

großartigen Ausblicken und zahlreichen

Sehenswürdigkeiten am Weg.

420 Kilometer Radgenuss entlang

20 Seen warten hier. Zum Kraftsparen

lässt sich ab und an die Seenschifffahrt

nutzen, etwa am

Wörthersee, Weißensee oder Ossiacher

See. Die gesamte Schleife lässt

sich in 6 bis 8 Tagen erkunden.

Weitere Infos unter:

www.drauradweg.com

www.kaernten.at/seenschleife

www.kaernten.at/rad/

veranstaltungen/radfruehling

In Kärnten finden leidenschaftliche

Mountainbiker viele

abwechslungsreiche Strecken

inmitten einer unverfälschten

Naturlandschaft. Insgesamt stehen

Mountainbikern in Österreichs

südlichstem Bundesland 3000 legalisierte

Mountainbike-Kilometer

und Dutzende Singletrails zur Verfügung.

Mit all seiner Naturschönheit

und landschaftlichen Vielfalt

lockt der Süden Österreichs und

lädt zu genussvollem Mountainbike-Urlaub

in Kärnten ein.

Erste Anliegerkurve, zweite

Anliegerkurve, dann ein paar

Tables: Schon ist man im Flow.

Und wer einmal vom Flow-Fieber

gepackt wurde, den lässt es so

schnell nicht mehr los. Umso besser,

dass es in Kärnten ein einzigartiges

Angebot für Mountainbiker

gibt: die „Flow Trails Kärnten“. Die

fünf Bike Areas mit Flow Trails

sind in Bad Kleinkirchheim, am

Nassfeld, auf der Petzen, Turracher

Höhe und am Weissensee.

Uphill geht es bequem per Seilbahn.

Die Kärnten Bike Card gilt

als Mehrtages- oder Saisonkarte

in allen fünf Bike Areas (Info: www.

kaernten.at/flowtrails/bike-card).

Alle MTB-Touren in Kärnten:

https://touren.kaernten.at

077


REGION MILLSTÄTTER SEE – BAD KLEINKIRCHHEIM – NOCKBERGE

FOTOS: Erwin Haiden; Mathias Prägant; Daniela Ebner

BikeZEIT zwischen Berg & See

Europas längster Flow Country Trail, einzigartige Natur-Trails, Radtouren rund um warme

Seen – die NOCKBIKE-Region bietet Momente, die für immer in Erinnerung bleiben.

L

ang oder kurz, steil oder

flach, komfortabel oder

herausfordernd – die

NOCKBIKE-Region bietet

eine Vielfalt an Möglichkeiten

für jeden Biker: Rund 45

Kilometer Trails, 300 Kilometer

MTB-Strecken und 550 Kilometer

Genuss-Radtouren warten.

Alles im Flow

„Let’s flow“ lautet die Devise auf

Europas längstem Flow Country

Trail in Bad Kleinkirchheim. Ab dem

Trail-Einstieg bei der Kaiserburg-

Bergstation warten rund 1000 Tiefenmeter

Downhill-Spaß auf einer

Länge von 15 km. Auf der mit Schotter

fixierten Strecke sind Pumps,

Roller, kleine Anleger und Steilkurven

inklusive. Auf erfahrene Biker

wartet etwas ganz Besonderes: Die

„Nock-Lake-Trails“ führen nach den

ersten paar Metern am Flowtrail

über abwechslungsreiche Natur-

Trails bis zur Biker-Lounge am Ufer

des malerischen Brennsees in Feld

am See – ein freier Seezugang ist natürlich

inklusive.

Noch mehr „flowiges“ Bike-Vergnügen

garantiert die Trail Area Turracher

Höhe. Das Highlight ist hier

ganz klar der 6 km lange Kornock-

Flowtrail, der während der Fahrt unglaubliche

Panoramablicke eröffnet.

Auch rund um den Millstätter locken

einzigartige Trails mit genussvollen

Einkehrmöglichkeiten wie

zum Beispiel die „Drei Hütten Tour“

in Kombination mit dem „Millstätter

Hometrail“ … Und immer im Blick:

das smaragdgrüne Wasser, in dem

sich die umliegenden Berggipfel

spiegeln.

Entspannter Ausklang

Beendet werden die NOCKBIKE-

Tage so gut wie immer an einem der

traumhaften, bis zu 27 Grad warmen

Badeseen – oder mit einem Getränk

auf einer der Seeterrassen der Region.

Wer nach mehr Entspannung

sucht, genießt das warme Wasser der

beiden Thermen in Bad Kleinkirchheim

oder lässt den Tag bei der Seenwellness

im Badehaus Millstätter

See ausklingen.

Event-Tipp: Die NOCKBIKE-

MTB-Trophy am 01.06.2024!

Weitere Informationen unter:

www.nockbike.at

078


Bike-

Kompetenz

direkt am See

Entdecke die Brennseehof-

Traum kombi nation: geführte

Touren und Relaxen am See.

Als langjähriges Mitglied der

Mountain Bike Holidays

bietet der ****S-Betrieb

Brennseehof in Zusammenarbeit

mit der Partner-Sportschule Krainer

ein umfassendes Bikeprogramm:

Vom Kinderbiken bis zu

ambitionierten Touren in der nock/

bike Region Bad Kleinkirchheim,

Feld am See und Millstätter See.

Die perfekte Lage des Hotels

direkt am See und mitten in den

Nockbergen lädt auch zu zahlreichen

anderen Sportarten wie Tennis,

Segeln, Surfen, Wandern, Golf

und Fischen ein. Nach dem Sport

wartet dann Seen-Wellness vom

Feinsten mit acht Saunen und

authentische regionale Kulinarik.

Weitere Informationen unter:

www.brennseehof.com

www.sportschule.at

FOTOS: Gert Perauer

Klein, fein,

anders

Bike- & Feiertagsweekends

mit haubengekrönter Küche –

im Lindenhof in Feld am See.

Schnapp dir dein Bike, pack

den kleinen Koffer und ab an

den See. Das „Bike Boutique

Hotel Lindenhof“ in Feld am See in

der NOCKBIKE-Region erwartet

dich mit einer Top-Bikeausstattung,

kuscheligen Wohnzimmern, mehrfach

prämierter Küche, Seeareal

mit Stand-up-Paddelboards, Wellnessareal.

Sowie mit Bikemöglichkeiten

ohne Ende. Und wenn das

Wetter nicht passt? Dann chillst du

einfach in der Therme.

3 Nächte WEEKEND Paket

inkl. Slow Food Halbpension,

geführte E-BikeTour, viele Bike-

Inklusivleistungen, Thermeneintritt,

Sonnenscheincard;

buchbar im Mai und Juni 2024

ab € 340,– pro Person

Weitere Informationen unter:

www.landhotel-lindenhof.at

FOTOS: Lindenhof/Martin Hofmann

079


E-Bike-Spaß

für Frauen

Genüsslich im Sattel deines

E-Bikes sitzend, professionell

geführt und sozusagen

„unter Mädels“ die Bergwelt rund

um das Kärntner

Nassfeld erkunden.

Abends dann im

frisch eröffneten

4*-Superior Falkensteiner

Hotel & Spa

Carinzia relaxen.

Klingt nach dir?

Oder nach dir und

deinen Freundinnen?

Dann bist du

beim SPORTaktiv

E-Bike Women

Camp vom 27. bis 30. Juni 2024 in

der Region „World of Mountain and

Lakes“ zwischen Nassfeld, Lesachtal

und Weissensee genau richtig.

Die Kärntner Region mit ihrer

Bilderbuchlandschaft und Nachbarschaft

zu Italien ist ein wahres Naturparadies

inmitten schroffer Berge,

herrlicher Seen und weiter Täler.

Fügt man dem noch unzählige

UNTERKUNFT

Das 4*-Superior Falkensteiner Hotel &

Spa Carinzia. Mehr Info: www.falkensteiner.com/hotel-spa-carinzia

FOTO: Falkensteiner

Das Angebot:

4 Tage/3 Nächte im

4*S-Hotel inklusive

geführte Biketouren und

Leih-E-Bike

€ 750,– DZ

€ 800,– EZ

Sonnenstunden, unberührte Fauna

und Flora sowie frische Bergluft

hinzu, erhält man die perfekten

Zutaten für einen relaxten E-Bike-

Urlaub. Gemeinsam

mit unseren

Guides Luca und

Sylvia geht es für

drei Tage auf unterschiedliche

Touren,

mit Fahrtechniktraining

für alle

Auf- und Einsteigerinnen

– Leih-

E-Bikes vom Sölle

Sport am Nassfeld

inklusive. Interesse?

Dann heißt es schnell sein, denn

die 15 exklusiven Camp-Plätze sind

bestimmt rasch vergeben.

ANMELDUNG

Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia 4*S

Tröpolach 156, 9631 Hermagor/Nassfeld

Kennwort: SPORTaktiv-eMTB Women

Mail: meet.carinzia@falkensteiner.com

T. +43 5099 1180 18

FOTO: Lorenz Marko/loewenzahm.at

Falkensteiner E-Bike

Women-Camp im

Hotel & Spa Carinzia

TERMIN

27. bis 30. Juni 2024

PROGRAMM*

Donnerstag

Anreise, Zeit zum Nutzen von SPA und

Hotelangebot im Falkensteiner Hotel & Spa

Carinzia, gemeinsames Abendessen und

Kennenlernen

Freitag

Ausgabe/Einstellung der E-MTBs,

gemeinsame Ausfahrt (rund 4 Stunden)

mit Fahrtechniktraining

Samstag

gemeinsame Ausfahrt (rund 5 Stunden),

Yoga Einheit mit Susana, individuelles

Abendessen

Sonntag

kurze Abschlussrunde (rund 2 Stunden),

individuelle Abreise

* Programmänderungen vorbehalten

ZIELGRUPPE

begeisterte E-Bikerinnen

und solche, die es noch

werden wollen

TEILNEHMERINNEN

max. 15 Personen

Hier geht’s

zur Online

Ausschreibung

GOODIES

• Vaude Bike Rucksack + First Aid Kit

• Chiba-Bikehandschuhe

• Peeroton-Goodie

• Garanta Bergschutz Versicherungspaket

für die Campdauer

PARTNER


KLOPEINER SEE – SÜDKÄRNTEN

FOTOS: Klopeiner See-Südkärnten/Leopold Hermann/Erwin Haiden

Bikepark und Zuckertrails

Mountainbike ist nicht gleich Mountainbike – in Südkärnten am Klopeiner See, übrigens

der wärmste Badesee Europas, verdient jedes Bike seinen maßgeschneiderten Trail.

M

it über 900 km Gesamtstreckennetz,

Biketechnik-Parcours,

Pumptracks

und vielen Special-

Trails hat die Region im absoluten

Süden Österreichs ein grenzenloses

Bikeangebot geschaffen. Ob abenteuerlich

durch die Tiefen eines

Bergwerksstollens oder waghalsig

spektakuläre Enduro- oder Singletrails:

Wer grandiose Mountainbikepfade

sucht, wird in Südkärnten fündig.

Nach jeder Tour ist der Sprung

in den Klopeiner See und die 7 ½

Seen Südkärntens Ehrensache!

Ganz oben auf der To-do-Liste

Der legendäre MTB ZONE Bikepark

Petzen bietet ein Trail-Eldorado

mit Strecken von leicht bis

schwer. Mit den Petzen-Bergbahnen

fährst du gemütlich auf 1700 m Seehöhe

hinauf. Ob auf den Spuren der

Weltcupfahrer über den EWS-Trail,

den Enduro-Trail, den Profitrail

„Thriller“ oder den fast 12 km langen

Flow-Country-Trail – so rasant

die Abfahrten, so euphorisierend

dein Bikeerlebnis. Für die Einkehr

warten urige Hütten und der neue

GEO.DOM, Panoramarestaurant

und Besucherzentrum in einem.

Wer will, lenkt sein Rad weiter

durch den Karawanken-UNESCO-

Global-Geopark nach Mežica auf

der slowenischen Seite der Petzen.

Dort suchst du deinen Weg durch

die Stollen eines alten Bergwerks.

Mit dem „Black Hole Trail“ wartet

eine besondere Herausforderung.

Nicht minder spannend: der Singletrail-Park

in Jamnica!

Wer das Ganze etwas ruhiger

angehen und den richtigen Flow

sanft üben möchte, ist am Flowtrail

am Steinerberg gut aufgehoben.

Mit 1,3 km Länge ist er ein herrlicher

Einsteigertrail – und das kostenfrei.

Gratis ist auch die spekta-

kuläre Pause am Bike Break Turnersee.

Ein 700 m langer Technikparcours,

eine 7 m hohe Seerose

zum Toben und Klettern, eine Aussichtsplattform

sowie E-Bike-Ladeund

-Reparaturstation sorgen für

perfekte Abwechslung auf deiner

Biketour. Tipp: die Bike Break

Days vom 30. bis 31. Mai 2024!

Mit der Aktiv Card kannst du

kostenfrei an geführten Biketouren

mit MTB-Guide Charly Falke teilnehmen.

Von leicht bis schwer –

unser Guide kennt alle Trails und

weiß immer, wo es langgeht.

Klopeiner See

Südkärnten

Lavanttal

Weitere Informationen unter:

www.suedkaernten.at/bike

081


PRODUKT E-MTB Full Power

Volle Leistung

Was starke E-MTBs, die sogenannten Full-Power-

Modelle, nach wie vor zum Renner am Markt macht

und worauf man beim Kauf achten sollte.

von Lukas Schnitzer

B

ikes mit Akku boomen.

Für Benjamin Brochhagen

von Hersteller Radon

lässt sich deren Erfolgskonzept

relativ

einfach erklären, denn „durch die

E-Bikes kommen auch Einsteiger in

den Genuss, längere Strecken fahren

zu können. Auch ohne größeren

und längeren Trainingsaufwand

werden so bergige Touren möglich.

Und Umsteiger vom MTB genießen

es, einen größeren Radius fahren zu

können“. Wie überall, wo sich ein

großes Feld an Interessenten zusammenfindet,

hat sich in jüngster

Vergangenheit allerdings auch der

E-MTB-Sektor begonnen zu differenzieren.

E-Hardtail, -Trail, -All

Mountain und -Enduro gab es ja

bereits zuvor, nun beginnen die

Unterschiede bei Akku, Leistung

und Gewicht gravierender zu werden.

Da wären nun einmal die „jungen“

Minimal-Assist-Modelle (siehe

weiter vorn in unserem Magazin)

und zum Zweiten das klassische

E-MTB, heute gerne als „Full-Power“

klassifiziert.

Große Akkus, starke Motoren

Die Full-Power Bikes kommen mit

kräftigen Motoren um die 75 bis

108 Nm Drehmoment, oft reichweitenstarken

Akku-Lösungen zwischen

500 und 750 Wh, mit Range-

Extendern oder Zusatzakkus sogar

bis zu 1430 Wh. Allerdings bedingt

das Konzept auch etwas mehr Gewicht,

selbst leichte Carbon-Modelle

landen schwer unter 21 kg. Dafür

gibt es jede Menge Reichweite und

Reichhöhe, auf Wunsch enorme Un-

terstützung im Uphill und, für fahrtechnisch

Versierte, den von Bosch

propagierten, aber auf allen Konzepten

erfahrbaren „Uphill Flow“.

Beim Motor dominiert auch

hier der Mittelmotor, welcher, wie

es Benjamin Brochhagen beschreibt,

einige klare Vorteile gegenüber

anderen Antriebskonzepten

bietet: „Der tiefe Schwerpunkt

und das dadraus resultierende gute

und sichere Fahrverhalten helfen

auch dem Einsteiger. Außerdem

lässt sich der Motor so sehr gut in

das Rad integrieren.“ Für Brochhagen

hat aber auch die nunmehr gängige

Integration des Akkus (nebst

optischen Vorzügen) technische

Gründe: „Der Akku liegt so zentral

im Rahmen, ist des Weiteren gut

vor äußeren Einflüssen geschützt.“

Marco Wolff-Staudacher von

Hohe Acht erkennt beim Akku einen

weiteren Trend: „Akkus müssen

heute nicht mehr zwangsweise

entnehmbar sein. Allein den Akku

im Rahmen ohne Aussparung im

Unterrohr zu verschrauben, spart

bei gleicher Akkukapazität ca. 1 kg

oder mehr“, so der Produktmanager.

Überdies sind für ihn heute

Drehmoment und Akkukapazität

nicht mehr die alleinigen Kenngrö-

Mit Range-Extendern

sind heute bis

zu 1430 Wh Akkukapazität

durchaus

drinnen.

ßen im Performance-Bereich. „Hier

sind das Gesamtpaket und die Fahreigenschaften

im Gelände rauf wie

runter in Summe viel wichtiger.“

Typische Motoren-Vertreter unter

den Full-Power Bikes sind Bosch

Performance Line CX und CX Race,

Shimano EP8, Yamaha PW-X3,

Panasonic GX Ultimate, Specialized

2.2, Brose Drive Smag, Rocky

Mountain Dyname 4.0 oder die beiden

Neuzugänge Pinion E1.12 und

Sram Eagle Powertrain.

Kaufüberlegungen

Entscheidet man sich dazu, ein

Full-Power E-MTB sein Eigen nennen

zu wollen, stehen neben den

Klassikern Geometrie, Größenwahl

und Passform sowie der Wahl des

richtigen Modells und Federwegs

für den vorgesehenen Einsatzzweck

drei Dinge besonders im Fokus, wie

Benjamin Brochhagen weiß: Da

wäre einmal „der schon angesprochene

Mittelmotor von einem namhaften

Hersteller. Außerdem sollte

das Rad hochwertige Scheibenbremsen

und hochwertige Schaltungsbauteile

aufweisen“, so der

Radon-Marketingmanager. Unsere

Bremsen-Empfehlung, nicht nur

für hohes Systemgewicht: mindestens

200 mm Discs, dazu standfeste

und bewährte Vier-Kolben-Bremsen.

Außerdem sollte man auf traktionsstarke

Reifen setzen, das Plus

an Rollwiderstand gleicht der

Antrieb locker aus und auch beim

Federweg kann man am Full-Power

E-Bike gerne „etwas mehr als nötig“

fahren. Interessant: Hersteller

HoheAcht versucht sich am

E-Hardtail Amunza mit einem Mix

aus starkem Shimano EP8 und

leichtem 360 Wh-Akku, balanciert

damit an den Grenzen zwischen Minimal

Assist – 18 kg Gesamtgewicht

in Größe Small – und Full Power –

75 Nm Drehmoment-Konfiguration.

Optional stehen mit Range-Extender

720 Wh zur Verfügung.

Unser Rat wie immer: vor dem

Kauf ausgiebig probefahren!

FOTO: Simplon Bikes

082


VOLLE LEISTUNG.

Wer bei Reichweite und

Unterstützung das Maximum

sucht, ist bei den Full-Power

E-MTBs richtig.

083


PRODUKT E-MTB Full Power

Top 12

CONWAY Xyron S 7.9

der Einstieg in die E-Fully-Oberklasse der Rahmen ist enorm verwindungssteif

die Front ist aus Carbon gefertigt, der Hinterbau aus

Aluminium upgedatet mit neuen Bosch Smart System

ANTRIEB: Bosch Gen.4 Performance CX / Powertube 750 Wh

RAHMEN: Carbon/Alu | GEWICHT: 25,5 kg

PREIS (UVP): € 5999,95

www.conway-bikes.com

POLYGON Collosus N8E

29“ E-Enduro mit Trailbike-Agilität, bei dem selbst Anstiege für

mächtig Spaß sorgen neues 6-Bar-Linkage Dämpfungsprinzip

Independent Floating Suspension (IFS) bietet präzises Feedback,

Komfort bei hohen Geschwindigkeiten und unübertrofenem Grip

ANTRIEB: Shimano Steps DU-EP801 / Shimano Steps 630 Wh

RAHMEN: Alu

GEWICHT: 25,6 kg

PREIS (UVP): € 5799,–

www.polygonbikes.com

KTM Macina Team XL

die Macina Team-Range ist an Vielfalt nicht zu überbieten, denn

die Bikes stehen sowohl in 29“- als auch in 27,5“-Versionen zur Verfügung

stärkster Bosch Powertube Akku aller Zeiten

ANTRIEB: Bosch Performance CX Gen. 4 / Bosch Powertube

750 Wh | RAHMEN: Alu | GEWICHT: 26,7 kg (M)

PREIS (UVP): € 4799,–

www.ktm-bikes.at

CORRATEC E-Power RS 160 Pro

dreifach koniûzierter Aluminiumrahmen für ein leichtes und steifes

E-Bike die spezielle All-Mountain-Geometrie ist perfekt für lange

Touren in den Alpen

ANTRIEB: Bosch Performance Line CX / Bosch PowerTube 625 Wh

RAHMEN: Alu

GEWICHT: k. A.

PREIS (UVP): € 5699,–

www.corratec.com

SIMPLON Rapcon Pmax Pinion

Motor und Getriebe in einer Einheit (Pinion E12), bietet ein

Drehmoment von 85 Nm und 12 Gänge üexible Akkukombinationen

mit 720 oder 960 Wh; mit Rangeextender bis zu 1430 Wh

ANTRIEB: Pinion E12, 85 nm / bis zu 1430 Wh

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: ca. 24 kg (je nach Option)

PREIS (UVP): € 9999,–

www.simplon.com

HOHEACHT Besta Monto

160/150 mm Federweg und 29“-Vorder- mit 27,5“ Hinterrad sorgen für

reichlich Reserven und zuverlässiges Handling im harten Enduro-Einsatz

12-Gang Sram NX Eagle Schaltwerk für zuverlässige Schaltperformance

ANTRIEB: Shimano Steps EP801 (85 Nm) /

Shimano Steps, 630 Wh | RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 24 kg (S)

PREIS (UVP): € 6799,–

hoheacht-bikes.de

084


12

edle Parts, eine gravity-betonte Geometrie und kraftvoller, breit

E-MTB Full Power

RADON Render 10.0 750

gespreitzte Antrieb zum Top-Preis der elegante Carbon-Rahmen

bietet die perfekte Kombination aus Gewicht und Steiûgkeit

ANTRIEB: Bosch Performance Line CX / Bosch 750 Wh

Powertube | RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 23,85 kg

PREIS (UVP): € 4999,–

www.radon-bikes.de

FLYER Uproc X 8.70

mit perfekt abgestimmtem 150-mm-Fahrwerk und ausbalancierter

Geometrie glänzt es im Anstieg genauso wie in der Abfahrt

das Mullet-Konzept mit 29-Zoll-Vorderrad und 27,5-Zoll-Hinterrad

sorgt für ein gutes Überrollverhalten und gleichzeitig viel Agilität

ANTRIEB: Bosch Performance Line CX / Bosch PowerTube 750

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 26 kg

PREIS (UVP): ab € 7999,–

www.flyer-bikes.com

GIANT Trance X Advanced E+ Elite 3

agiles und gut kontrollierbares Bike der ultraschlanke Akku minimiert

das Gewicht erweiterte Cockpitsteuerung überarbeiteter Motor

mit mehr Power und weniger Gewicht

ANTRIEB: SyncDrive Pro EP 2 / EnergyPak Smart 400 Wh

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 20,3 kg (M)

PREIS (UVP): € 5999,–

www.giant-bicycles.com

ROCKY MOUNTAIN Altitude Powerplay C90

alles da für aggressives Trailsurfen mit „E“ das Powerplay teilt viele

seiner Eigenschaften in Sachen Geometrie, Kinematik und Einstellbarkeit

mit dem rennerprobten Altitude Motor mit 108 Nm

ANTRIEB: Dyname 4.0 Mountain Bike Drive / 720 Wh

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 23,5 kg

PREIS (UVP): € 12.200,–

(Modelle ab € 7600,–)

bikes.com

BÄRENBIKE Peak 9.2

vielleicht eines der vielseitigsten E-Hardtails am Markt Top-Fahreigenschaften

mit dem Grizzly Hardtail Alloy Rahmen zum Super-

Preis-Leistungs-Verhältnis ein wahrer Allrounder für die Tages- oder

Mehrtagestour und den genussvollen Weg zur Arbeit

ANTRIEB: Shimano E7000 60 Nm / Shimano 630 Wh

RAHMEN: Alu | GEWICHT: 22 kg

PREIS (UVP): € 3300,–

www.baerenbikes.at

CANNONDALE Moterra SL 1

das erste Trailbike mit 150 mm Federweg, das 85 Nm Drehmoment,

mehr als 600 W dauerhafte Leistungsabgabe und 601 Wh Akkukapazität

in eine 19,3 kg leichte Maschine packt

ANTRIEB: Shimano EP801 / Custom 601 Wh | RAHMEN: Carbon

GEWICHT: 19,3 kg

PREIS (UVP): € 9999,–

www.cannondale.com

FOTOS: Hersteller

085


PERSONALITY Stefan Schlie

BERGAUF-

FAHRFREUDE.

Stefan Schlie 2023 bei

der Eröfnung des von

ihm mitgestalteten

Uphill Flow Trails im

Trailcenter Wien.

086


FOTO: Bosch eBike Systems/Ralph Klohs

Den Flow

im Pedal

Stefan Schlie kennt man als „Mr. Uphill Flow“.

Mit Claus Fleischer, dem CEO von „Bosch eBike

Systems“, hat er den Begrif erfunden und die

Fahrtechnik dazu entwickelt. Und so dem E-MTB

maßgeblich zum Erfolg verholfen. Heuer wird

„10 Jahre Uphill Flow“ gefeiert. von Christof Domenig

Die akrobatische Beherrschung

von

Zweirädern und

Motoren – beides

hat Stefan Schlie

schon mit 8, 9 Jahren

fasziniert. Nach einem Umzug

der Eltern beobachtete der kleine

Stefan eine Gruppe Motorrad-Trialer

in einem Steinbruch nahe seinem

neuen Heimathaus und begann

bald, mit Freunden auf umgebauten

Fahrrädern Trial nachzuspielen

und fahrtechnische Kunststücke zu

probieren. Bike-Trial wurde sein

Sport, in dem er es bis zum Vizeweltmeister

und Teamweltmeister

brachte. Ab Ende der 1980er-Jahre

kam zudem der Mountainbike-

Boom auf – als professioneller

Trial- Show-Fahrer war er auch einer

der ersten, der mit einem

Mountainbike ein Autodach

erklomm.

Zeitsprung: In den frühen

2010er-Jahren verbrachte Schlie

seine Winter als Mountainbike-Guide

und Fahrtechnik-Trainer auf La

Palma. Dort hatte er in einem Kurs

einen Kunden namens Claus, mit

dem verstand er sich auf Anhieb

gut. „Wir waren mit dem Jeep unterwegs

und ich fragte: ‚Was

machst du so?‘ – ‚Ich bin auch in

der Fahrradindustrie. Bei Bosch.‘

Er hat schon gedacht: ‚Oh Gott‘,

weil es damals saupeinlich war, mit

einem E-Bike anzukommen. Ich

fragte: ‚Und was machst du da so?‘

Er: ‚Kaffee kochen.‘ Ganz klar, der

war der schwerst fahrradinteressierte

Chef.“

Zurück in Deutschland, lud

Claus Fleischer, damals noch nicht

lange CEO bei Bosch eBike Systems,

Schlie zum Ausprobieren eines

E-Bikes ein. „Zwei Hardtails

mit Bosch-Motoren der 1. Generation.

Damit sind wir im Stuttgarter

Wald spielen gegangen. Ich hab alles

Mögliche ausprobiert und es

Wir haben in dem

unspektakulären

Gelände so einen

unglaublichen Spaß

gehabt. Und so viele

neue Möglichkeiten.

ging so viel! Wir haben in dem an

sich unspektakulären Gelände so

einen unglaublichen Spielspaß gehabt.

Und so viele neue Möglichkeiten.“

Am Abend jenes Tages im Jahr

2013 saßen Fleischer und Schlie in

einem Lokal und ließen den Tag Revue

passieren. „Wir hatten Flow!

Warum? Weil wir in einer Art und

Weise den Berg hochfahren und

mit Dingen spielen konnten, während

wir weniger überfordert waren.

‚Uphill Flow‘. Dann hat Claus

das Wort auf einen Bierdeckel geschrieben.“

Zwei Dimensionen Uphill Flow

So weit die Geschichte von der Geburtsstunde

des Uphill Flow. 2014

mündete das Erlebnis in die erste

so bezeichnete Kampagne von

Bosch eBike Systems. Bikes mit

E-Motoren hatten bis dahin nicht

gerade einen sportlichen Ruf

(Schlie spricht etwa rückblickend

vom „Elektrobett“). Der „Uphill

Flow“ half dem E-MTB, als Spaßgerät

wahrgenommen wie als Sportgerät

ernst genommen zu werden –

und den heute bekannten

E-MTB-Höhenflug mit zu ermöglichen.

Als Flow gilt bekanntlich der

Idealbereich zwischen Unter- und

Überforderung. Die erste Uphill

Flow-Dimension ist die konditionelle:

Bergauf ist die körperliche Verfassung

oft der limitierende Faktor.

„Der Uphill Flow in seinem Urgedanken

begann auf der (steilen,

Anm.) Asphaltstraße. Wenn ich

überfordert bin, aus welchen Gründen

auch immer: Dann habe ich

jetzt mit dem E-Bike die Möglichkeit,

diese Überforderung abzubauen“,

sagt Schlie.

Die zweite Dimension ist die

fahrtechnische. „Meine Beine geben

das Signal und der Motor

macht, was ich will“, sagt Schlie,

der auch das „Pedalmanagement“

als wesentliche Komponente der

E-Mountainbike-Fahrtechnik er-

087


POC

Schutz am Puls

der Zeit

Der POC KORTAL wurde für harte Trails

und hohe Geschwindigkeiten erdacht –

und bietet dennoch maximalen Tragekomfort.

ANZEIGE / FOTOS: POC

Bei POC geht es nie darum, einfach Schutzausrüstung

zu entwickeln, die „funktioniert“. Die Frage

ist immer: „Wie können wir den Nutzern ein Produkt

schaffen, das dafür sorgt, dass sie so gut wie nur

möglich geschützt sind, gleichzeitig aber die nötige

Freiheit haben, um ihr Leistungspotenzial auszuschöpfen?“

Für den KORTAL, POCs neuesten Trail- und

Enduro- Helm, war das Ziel, einen Kopfschutz zu schaffen,

der den wachsenden Ansprüchen im modernen

Mountainbiken gerecht wird. Die Grenzen im Biken

verschieben sich laufend, wie auch der Siegeszug der

E-MTBs zeigt. Längere Touren,

mehr Tiefenmeter und höhere

Geschwindigkeiten in vielfältigerem

Gelände rücken in den Fokus

einer weitaus größeren Zahl an

Nutzern. Faktoren, die neue Fragen

rund um das Thema „Protection“ aufwerfen.

Fragen, die der KORTAL beantwortet.

Frei nach dem Motto „Der sicherste

Helm ist der, den du trägst“ bietet der

KORTAL maximalen Komfort. Optimierte Ventilation

sorgt bei allen Geschwindigkeiten für ausreichend Belüftung,

ein 360°-Anpassungssystem für guten Sitz. Das

Visier löst sich im Sturzfall vom Helm, eine tiefgezogene

einteilige Schale mit EPS-Einsatz deckt einen größeren

Bereich des Kopfes ab – für nochmals mehr Sicherheit.

UVP: € 220,–.

Mehr Infos unter:

www.pocsports.com

Schlie (l.) mit Claus Fleischer, CEO von Bosch eBike-Systems (hier

in Nauders 2023): Zufallsbekanntschaft mit großen Folgen.

kannte und prägte. Die entscheidende Erkenntnis dabei:

„Wenn ich meine fahrtechnischen Fähigkeiten

entwickle, führt das zu noch mehr Flow.“

Ein Pflänzchen schlägt Wurzeln

Als Stefan Schlie im ersten Uphill Flow-Film im Jahre

2014 den technisch anspruchsvollen „Bongo Bongo“-Trail

in Leogang bergauf bewältigte, war das aus

seiner Sicht im Rückblick ein ebenso wichtiges Signal

wie die jeweiligen Botschaften der weiteren Uphill

Flow-Filme. Im zweiten wurden die Themen Respekt

und Etikette auf den Trails thematisiert, „damit die

tolle Pflanze, die wir da gezüchtet hatten, Wurzeln

kriegt und weiterwachsen kann.“ In „Uphill Flow 3“

wurden Bike-Persönlichkeiten unterschiedlicher Länder

– Nicolas Vouilloz, Rene Wildhaber, Greta Weithaler

und vor allem Gary Fisher – als „E-nthusiasten“

versammelt, was weltweit ausstrahlte.

Die passende Fahrtechnik für das neue, junge

Sportgerät E-Mountainbike hat Schlie entwickelt, geprägt

und stetig verfeinert. Seit 2016 ist er auch in die

technische Entwicklung bei Bosch maßgeblich eingebunden.

Wobei Technik und Fahrtechnik oft Hand in

Hand gehen – so war er bei der Entwicklung des „Extended

Boost“ im eMTB-Modus der aktuellen

Bosch-Motoren maßgeblich involviert: Ein kurzes

Nachschieben des Motors, das es ermöglicht, Steilstufen

zu überwinden, die sonst unweigerlich zu Pedalaufsetzern

führen würden.

088


FOTO: Markus Greber/Skyshot

Das ist freilich eine Feinheit

für Spezialisten und Könner.

Die Hauptmessage, die

bleibt: Ein E-MTB erweitert

den Kreis jener, die bergauf

im Flow biken können, enorm.

Und wenn man zudem an seiner

Fahrtechnik arbeitet, erweitert

das den Flow-Bereich

noch einmal ganz deutlich.

Egal, auf welchem Level man

sich gerade befindet.

KURZ MAL

raus MIT EUCH!

MIT VOLLEM SCHWUNG

IN DIE BERGE.

Noch lange nicht am Zenit

Die Reise des E-Mountainbikes

und damit des Uphill

Flows ist noch nicht annähernd

am Zenit, dessen ist

sich Schlie sicher. „Wir sind

jetzt so weit, dass das E-MTB

sexy wird für die jüngeren

Fahrer, auch durch die Race-Formate,

was ja noch in den Kinderschuhen

steckt. Ob Full Power eMTB oder Light eMTB: Der

Uphill Flow bietet ihnen viele neue Möglichkeiten –

und ein klares Plus an Fahrspaß.“

Zurück zu jenem Moment im Jahr 2013, als der

Uphill Flow auf dem Bierdeckel verewigt wurde. Es

gab wenige Momente, wo ein Begriff die Fahrradgeschichte

so verändert hat, ist Stefan Schlie überzeugt:

„Weil es für einen enormen Aufschwung in

der Fahrradindustrie gesorgt und letztlich auch das

Verhältnis der Menschen

zur Mikromobilität

entscheidend geprägt

hat. Dadurch

wurde das E-Bike

cool, Scheu abgebaut.

Das ist tatsächlich mit

diesem ersten Meilenstein

passiert.“

ZUR PERSON

Stefan Schlie

Geb. 1972, wohnt in Osnabrück (D); Erfolge im Bike-Trial

(Vizeweltmeister, Mannschaftsweltmeister); MTB- und

E-MTB-Fahrtechnik-Experte, Bikeguide auf La Palma;

E-MTB-Vordenker – mit „Bosch eBike Systems“-CEO

Claus Fleischer Erfinder des „Uphill Flows“, Ambassador

und E-Bike-Entwickler bei Bosch eBike Systems.

www.bosch-ebike.com | www.bikeschlie.de

FOTO: Bosch eBike Systems/Ralph Klohs

VAYA E-Bike Safari.

3 Resorts. 4 Tage.

Von Zell am See nach

Fieberbrunn.

Ab EUR 699,–

Entdecke dein Lieblings-VAYA. 30x in Tirol & Salzburg.

Jetzt anfragen oder buchen unter reservation@vayaresorts.com

+43 501256 01870 | vayaresorts.com | Follow us.


Mit Spaß-

Garantie

Das HoheAcht Amuza vereint

einen leichten Hardtail-

Rahmen mit 150 mm

Federweg und Shimano

EP801 Mittelmotor

zum einzigartigen

Light-Konzept.

E

xtra E-Power kombiniert

mit dem Handling eines

klassischen MTBs ohne

Motor – geht das?

Die Entwickler von Hohe-

Acht aus der Vulkaneifel sagen: „Ja“.

Gerade einmal 1820 g bringt der

Amuza-Carbon-Rahmen mit 29“-

Trailbike-Geometrie auf die Waage

und ist somit die Basis eines Light-

E-MTBs, mit dem man leichtfüßig

die Berge erklimmen und grenzenlosen

Abfahrtsspaß genießen kann.

Leichtfüßige Power

„Standfest, kräftig, reichweitenstark“

– das waren die Anforderungen

an den Motor für das Amuza.

Statt auf einen typischen Light-Antrieb

setzen die HoheAcht-Entwick-

Ultraleichter

Hardtail-Rahmen,

Power-Aggregat und

150 mm Federweg

- das Amunza bricht

mit Konventionen.

ANZEIGE / FOTOS HoheAcht/Dennis Stratmann

090


HOHEACHT

HoheAcht Amuza Dio

ANTRIEB: Shimano Steps EP801, 70 Nm

RAHMEN: Carbon | SCHALTUNG: Sram XO1 Eagle

BREMSEN: Sram Guide RE 200/180 mm | GABEL: Öhlins

RXF36 M.2 Air, 150 mm | LAUFRÄDER: Mavic, E-Deemax

S30, 29“ | GEWICHT: ab 18 kg

PREIS (UVP): € 7499,–

www.hoheacht-bikes.de

3 FRAGEN AN

DANIEL BLEY,

DIRECTOR MARKETING

HOHEACHT

1. Worauf wurde bei

der Entwicklung dieses

Modells besonders

Wert gelegt?

Mit dem Amuza wollten

wir ein Light-E-Bike bauen,

bei dem Spaß ohne

Kompromisse im Vordergrund steht

und der Übergang zum Bio-Bike

beim Handling kaum spürbar

ist. Daher haben wir besonders

großen Wert auf einen leichten

Carbon-Rahmen, die Integration

eines kräftigen Motors und eine

All-Mountain-Geometrie gelegt.

ler und Produktmanager auch für

ihr leichtestes Mountainbike mit

dem EP801 (bzw. dem EP6 beim Modell

Roko) auf das Power-Aggregat

des Shimano-Sortiments. Das vergrößert

den Einsatzbereich und

macht das Bike für unterschiedliche

Fahrertypen zur ersten Wahl. Durch

eine spezifische Motorkonfiguration

werden Kraft, Reichweite und Gewicht

in ein optimales Verhältnis gebracht.

So wird das Amuza zum Effizienz-Primus

ohne Kompromisse.

Für den extralangen Amuza-Genuss

bietet der optionale Range-Extender

zusätzliche 360 Wh. Mit diesem modularen

Akku-Konzept stehen bei

Bedarf 720 Wh zur Verfügung.

Ultraleichter Hardtail-Rahmen,

Power-Aggregat und 150 mm Feder-

weg an der Front – das HoheAcht

Amuza bricht in der Tat mit Konventionen.

Doch wenn es nach den Konstrukteuren

geht, liegt genau darin

die Garantie für besonderen Fahrspaß,

der einen zentraler Punkt im

Lastenheft des Amuza darstellt.

Mit den Modellen Dio, Monto

und Roko finden sich drei Varianten

des Amuza im Programm von

HoheAcht.

Weitere Informationen unter:

www.hoheacht-bikes.de

2. Wie deûniert ihr die Zielgruppe

für das Amuza Dio?

Auch wenn das Amuza mit Konventionen

bricht und recht einzigartig

erscheint, geht es uns gerade nicht

darum, ein „nischiges“ Klientel

anzusprechen, sondern um jeden

Mountainbiker, der Spaß mit seinem

Rad haben möchte. Letztlich sind

wir der Meinung, dass die Amuza-

Plattform auch für E-Einsteiger und

Umsteiger besonders interessant

ist, weil das Handling so nah am

Bio-Bike ist.

3. Welche Features stechen bei

der Ausstattung des Amuza Dio

heraus?

Schaut man sich das Top-Modell

Amuza Dio an, lässt die Öhlins-

Gabel natürlich den Puls jedes

begeisterten Mountainbikers höherschlagen.

Bei anderen Komponenten

wie dem ProTaper Cockpit

war es uns beispielsweise wichtig,

vom Mainstream abzuweichen.

Deemax-Laufräder von Mavic stellen

für uns seit jeher den Archetyp

eines Heavy-Duty Laufrades dar.

091


ENDURA

Bequemer geht’s nicht

Endura rückt den Komfort seiner SingleTrack-Linie für Frauen in den Fokus und schickt mit

der SingleTrack-Legging einen Fitness- und Alltagsliebling hinaus auf die Biketrails.

ANZEIGE / FOTOS: Endura

L

eggings, einst bunte

Vorboten des ersten Fitnessbooms

der wilden

80er, sind heute der

Step-Aerobic längst entwachsen

und haben ihren Weg über

Yoga und Fitnessstudio in die Alltagsmode

– und auch aufs Bike – gefunden.

Bikebekleidungsspezialist

ENDURA vereint nun mit der SingleTrack-Legging

für den Sommer

den klassischen Style der eng anliegenden

Hosen mit den technischen

Vorzügen der durch das raue schottische

Hochland geprägten Single-

Track-Kollektion.

Komfort hoch drei

Zweifellos, das Motto dieser Performance-Leggings

lautet: Komfort,

Komfort und nochmals Komfort. Robuste

Stretcheinsätze im Sattelbe-

Die Endura-

SingleTrack-

Legging gibt

es in unterschiedlichen

Farbvarianten.

reich sowie an den Knien, ein besonders

bequemer Bund sowie feuchtigkeitstransportierende

Eigenschaften

bürgen dafür. Zusätzlich

sorgen praktische Taschen sowie

eine Reißverschluss-Sicherheitstasche

dafür, dass alles Benötigte

schnell und unkompliziert seinen

Stauraum finden.

Die SingleTrack-Legging mit ihrem

typisch schmal zulaufenden

Bein und der Slim-Fit-Passform ist

auch ideal für den Sommer geeignet.

Sie macht in der warmen Hälfte des

Jahres längst nicht nur am Bike eine

gute Figur und schützt vor Sonnenbrand,

Zecken und Gestrüpp.

Erhältlich ist die SingleTrack-

Legging in den Größen XS bis XXL

sowie in den drei Farbvarianten

Stahlblau, Grau oder Schwarz zum

UVP von € 79,99.

Weitere Informationen unter:

de.endurasport.com

092


SPORTHOTEL WAGRAIN

FOTOS: Sportalpen Marketing, Wagrain Kleinarl Tourismus

Ein Paradies für Aktivurlauber

Das Sporthotel Wagrain, idyllisch eingebettet in die Berglandschaft der Salzburger

Alpen, ist ein Refugium für alle, die einen aktiven und gesunden Lebensstil schätzen.

M

it dem Fokus auf

Aktivität bietet das

Sporthotel Wagrain

nicht nur eine Unterkunft,

sondern

ein ganzheitliches Erlebnis, in dem

Gesundheit und Entspannung zu einer

harmonischen Einheit verschmelzen.

Für Sportbegeisterte

und Abenteurer bietet sich eine

breite Palette an Möglichkeiten, um

die atemberaubende Umgebung zu

erkunden. Von Wanderwegen durch

malerische Täler bis hin zu anspruchsvollen

Bergtouren bietet

die Umgebung alles, was das Herz

eines Aktivurlaubers begehrt.

Insbesondere für Radsportler

ist das Hotel ein wahres Paradies:

Mit einem eigenen Bikeverleih und

erfahrenen Guides können Gäste

die spektakuläre Berg landschaft

auf zwei Rädern erkunden. Von ge-

mütlichen Radtouren entlang idyllischer

Pfade bis hin zu herausfordernden

Mountainbikestrecken –

hier findet jeder Gast die perfekte

Route für sein Abenteuer.

Doch das Sporthotel Wagrain

bietet nicht nur Action und Adrenalin.

Nach einem aktiven Tag in den

Bergen lädt die hoteleigene

Spa-Landschaft zum Entspannen

und Regenerieren ein. Eine Vielzahl

von Massagen und Wellnessanwendungen

sorgt dafür, dass Körper

und Geist wieder in Einklang kommen

und neue Energie tanken können.

Das kulinarische Angebot des

Sport hotels Wagrain ist ebenso auf

die Bedürfnisse aktiver Gäste abgestimmt.

Frische, regionale Zutaten

werden zu leichten und ausgewogenen

Gerichten verarbeitet. Von gesunden

Salaten bis hin zu proteinreichen

Gerichten – jeder findet die

perfekte Mahlzeit, um seine sportliche

Ambition zu unterstützen.

Das Sporthotel Wagrain verfolgt

insgesamt einen ganzheitlichen

Ansatz für ein gesundes, erfülltes

Leben. Neben körperlicher

Betätigung geht es auch um Entspannung,

Regeneration und das

Zusammensein mit der Natur. Ein

Aufenthalt im Sporthotel Wagrain

verspricht nicht nur unvergessliche

sportliche Abenteuer in den Alpen,

sondern auch die Möglichkeit, Körper

und Geist zu stärken – und die

Schönheit der Natur in vollen Zügen

zu genießen.

Weitere Informationen unter:

www.sporthotel.at

093


PRODUKT MTB-Bekleidung

094


So stylish wie

nachhaltig

Mountainbike-Bekleidung muss robust sein,

Bewegungsfreiheit ermöglichen und sie soll auch in

Sachen Style am Puls der Zeit sein. Immer weiter oben

auf der To-do-Liste der Bekleidungsmarken steht aber

auch der Punkt Nachhaltigkeit. von Michael Forster

VERANTWORTUNG.

Sowohl bei Herstellern von Bike-

Bekleidung wie auch bei Konsumenten

wächst das Bedürfnis, die

Umwelt mit seinem Tun möglichst

wenig zu belasten.

FOTO: Norrøna/Chris Holter

R

adfahren ist nicht

gleich Radfahren – jedes

Bike hat sein bevorzugtes

Terrain und jede

Tour verlangt nach dem

passenden Outfit. So fordert eine

lange Tour im Gelände Ausdauer

und Robustheit vom Menschen wie

vom Material: „MTB-Bekleidung

muss strapazierfähig sein, um den

Belastungen standzuhalten. Mountainbiker

müssen sich auf dem Fahrrad

frei bewegen können und die

Bekleidung wird daher so geschnitten,

dass sie maximale Bewegungsfreiheit

bietet, besonders in den Bereichen

der Knie und Ellbogen“, erklärt

der Head of Marketing von

Martini Sportswear, Sebastian Waldbauer.

Das hebt auch Jenni Fisk, Designerin

bei Norrøna hervor: „Bei

Norrøna achten wir sehr darauf,

dass die gewählten Materialien abriebfest

sind und Schutz bieten.

Passform und Beweglichkeit unterstützen

die Aktivität und zusätzlicher

Schutz sowie alle Details und

technischen Lösungen verbessern

das Fahrerlebnis.“

Neben der Strapazierfähigkeit

muss bei einer langen Tour aber

auch das Körperklima stimmen. Dafür

setzt man beim norwegischen

Hersteller Devold auf ein Naturmaterial

– Merinowolle: „Wolle funktioniert

von Natur aus temperaturregulierend.

Das ist ein großer Vorteil

bei Aktivitäten am Berg. Sie hat bei

heißem Wetter eine kühlende Wirkung

und wärmt, wenn die Temperatur

sinkt. Zudem funktioniert Wolle

geruchsfrei, was bei schweißtreibenden

Aktivitäten wie dem Mountainbiken

ein schönes Argument

ist“, fasst Herbert Horelt, Managing

Director bei Devold zusammen.

Neue Wege im Biken

Beim Mountainbiken steht oft der

Weg nach unten im Vordergrund,

doch mit dem E-MTB rücken der

Aufstieg sowie lange Tagestouren

immer mehr in den Mittelpunkt.

Jenni Fisk hebt diesbezüglich die

technischen Details der Bekleidungsteile

hervor: „E-MTB-Fahrer

erzeugen weniger Körperwärme,

was die Bedeutung anpassungsfähiger

Belüftungssysteme noch wichtiger

macht. Im Allgemeinen sind uns

viele der für E-Mountainbikes benötigten

Funktionen von früher bekannt,

aber wir müssen immer berücksichtigen,

wie sich das Fahren

entwickelt, wenn neue Geräte auf

den Markt kommen.“ Mit „Hike &

095


PRODUKT MTB-Bekleidung

Devold setzt aufs Naturmaterial Wolle.

Ein Vorteil ist die natürliche Temperaturregulierung

des Materials.

Bike“ erkennt man bei Martini

Sportwear einen weiteren Trend

rund um das E-MTB: „Durch die

E-Unterstützung wurden viele Destinationen

am Berg deutlich zugänglicher.

Somit hat der Hike and Bike-

Anteil der Radfahrer deutlich zugenommen,

was sich am Produkt entsprechend

widerspiegeln muss.“

Naturgemäß

Steine, Wurzeln und unterschiedliche

Untergründe verlangen volle

Aufmerksamkeit, schärfen aber

auch das Bewusstsein für die Natur,

in der man sich bewegt. Dieses beginnt

nicht erst im Sattel, sondern

bereits bei der Wahl des Outfits: „Es

ist offensichtlich, dass jene Menschen,

die gern Zeit in der Natur

verbringen, die Umweltveränderungen

beobachten können. Dies führt

zu einem stärkeren Bewusstsein und

hohem Interesse für Fragen der

Nachhaltigkeit. Die Norrøna-Nutzer

sind sich der Umweltkrise bewusst

und wissen, wie wir an nachhaltigen

Lösungen arbeiten“, sagt Jenni Fisk.

Diese Beobachtung teilt Devold-

Experte Horelt: „Unsere Zielgruppe

ist natursensibel und interessiert

sich für Umweltbelange. Das stellen

wir über Marketing-Aktionen und

über das Gespräch mit unseren

Handelspartnern fest. Diesen Kundinnen

und Kunden geht es etwa darum,

Kleidung weniger oft waschen

zu müssen und sie öfter und länger

zu tragen.“

Generell beginnt sich das Bedürfnis

nach nachhaltigen Produkten

allgemein durchzusetzen, meint

auch Sebastian Waldbauer: „Die

Nähe zur Natur ist hier weniger ausschlaggebend,

es ist vielmehr das

Bewusstsein der Kunden, dass wir

alle Teil des Problems, des Klimawandels,

sind. Unsere Käuferschicht

fragt deswegen immer mehr nach

nachhaltigen, sprich robusten, hoch-

wertigen und vielseitig verwendbaren

Outdoorprodukten. Bei vielen

geplanten Neuanschaffungen wird

nach einer ‚grüneren Variante‘ gefragt,

die verschiedenste Nachhaltigkeitskriterien

erfüllen kann.“

Langfristig nachhaltig

Dass der Kundenwunsch nach nachhaltigen

Produkten wächst, darüber

sind sich die Hersteller also einig.

Die Ansatzmöglichkeiten, um darauf

zu reagieren, sind zugleich vielfältig:

„Kreislaufwirtschaft, verantwortungsvolles

Sourcing und transparente

Lieferketten sind Punkte,

um die sich heute jedes Unternehmen

kümmern muss. Hier sind wir

mit unseren eigenen Produktionsstätten

in Litauen in einer besonders

glücklichen Lage. Wir können den

gesamten Produktionsprozess vom

Stricken übers Schneiden und Nähen

bis zur abschließenden Veredelung

überblicken“, erklärt der Managing

Director von Devold.

Neben dem Herstellungsprozess

und hohen Standards in der Produktion

ist Langlebigkeit ein zentraler

Aspekt, unterstreicht Sebastian

Waldbauer: „Outdoor-Sportler suchen

nach multifunktionaler Ausrüstung,

die möglichst lange getragen

werden kann. Für uns als Produzent

ist es unerlässlich geworden,

mit Partnern zusammenzuarbeiten,

die unsere Grundsätze verantwortungsbewusst

mittragen und permanent

an Verbesserungen arbeiten:

mit der Nutzung von nachwachsenden

Rohstoffen, modernen Fertigungsanlagen

und kontinuierlicher

Schadstoffminimierung.“

Dass dabei die Bekleidungsindustrie

besonders gefordert ist, unterstreicht

Jenni Fisk: „Der wichtigste

Ansatz bei Norrøna ist es, Produkte

so zu schaffen, dass sie maximal

langlebig sind. Wir haben einen

fortschrittlichen Entwicklungsprozess,

bei dem wir Designideen und

Materialien mit unseren Botschaftern

testen, um die funktionellsten

und langlebigsten Lösungen zu finden.

Die Bekleidungsindustrie

nimmt den zweitgrößten Einfluss

auf die Umweltverschmutzung, daher

müssen wir die Herausforderungen

mit weitreichenden strukturellen

Veränderungen angehen.“

FOTO: Devold

096


Top 6

MTB-Bekleidung

DEVOLD Kløvstien Shirt

(Merino-)Wolle ist ein wahres

Naturtalent, wenn es um Temperaturregulierung

und weichen

Tragekomfort geht die Jacqu

ard- Stricktechnik macht das

Material abriebsfest perfekt

für mehrtägige Touren – auslüften

statt waschen bedeutet

auch umweltschonende Püege

gefertigt in Europa in eigenen

iso- und ökotex-zertiûzierten

Produktionsstätten

PREIS (UVP): € 120,–

www.devold.de

ESKA Rebel MTB-Handschuh

Unisex Mountainbike Handschuh in sportlichem Design

Bewegungsfalten an den Fingern und mit Silikon beschichtete

Polsterungen garantieren einen guten Grif und festen Halt

am Lenker resistentes Oberhand-Material schützt Träger

und Handschuh, praktische

Touchfunktion am Daumen.

wahre Nachhaltigkeit

kommt von Langlebigkeit:

Sein resistentes Oberhand-Material

verleiht

diesem Handschuh eine

lange Lebensdauer

PREIS (UVP): € 49,90

www.eskagloves.com

MARTINI SPORTSWEAR

Highventure Shorts

Dynamic M

zwei Eingriftaschen mit Zipp

elastischer Bund mit Druckknopf

und Gürtelschlaufen

Innenbefestigung für Bike

Clip-in Shorts reüektierendes

Logo hinten Funktionsmaterial

aus recycelten Fischernetzen,

Abfällen und

Teppichen

PREIS (UVP): € 119,90

www.martini-sportswear.com

LÖFFLER Bike Shorts

Lance-E CSL M

regional produziert in Österreich/Europa

• herausnehmbare

Rad-Innenhose • aus elastischem,

strapazierfähigem, atmungsaktivem

Material gefertigt, was eine

bequeme Passform und uneingeschränkte

Bewegungsfreiheit auf

dem Bike ermöglicht • PFC-frei

imprägniert • Bundweitenregulierung

mit seitlichen Klettbändern

• auch für Damen erhältlich

PREIS (UVP): € 159,99

www.loener.at

FOTOS: Hersteller

NORRONA skibotn üex1 Shorts

leicht, schnelltrocknend und atmungsaktiv

ausgezeichnete Bewegungsfreiheit

aus hochwertigem

feuchtigkeitstransportierenden

üex1-Softshell gearbeitet und

somit windicht und roboust individuell

anpassbares Taillensystem

die synthetischen Fasern dieses

Produkts werden zu mehr als 50 %

recycelt Oeko-Tex-zertiûziertes

Gewebe PFC-freier DWR

PREIS (UVP): € 159,–

www.norrona.com

VAUDE Pro MTB Pants W

lange, robuste und sehr leichte

MTB-Hose für Damen auch mit

leichten Protektoren darunter tragbar

clevere Bundlösung ohne

Druckknopf und RV wasser- und

schmutzabweisendes PFC- freies

Finish umweltfreundlich aus

überwiegend recycelten Materialien

hergestellt über ein Massenbilanz-Verfahren

unter anderem aus

recycelten Altreifen hergestellt

PREIS (UVP): € 140,–

www.vaude.com

097


PRODUKT Schuhe und Pedalplatten

Cleat-Geflüster

Kleines Rädchen mit großer Wirkung im System – wie

man die sogenannten Cleats am Schuh fixiert und was

sie im System Schuh-Klickpedal bewirken. von Lukas Schnitzer

C

leats oder Pedalplatten,

die metallenen Verbindungsstücke

von Sohle

und Pedal bei Klick-

Pedal-Systemen sowie deren Positionierung

am Schuh sind ein oftmals

sträflich vernachlässigter Faktor.

Wir haben uns für euch bei zweien

zum Thema schlau gemacht, die es

wissen müssen: Uli Plaumann kann

auf viele Jahre Erfahrung als Bikefitterin

zurückgreifen, ist bei den

Ergonomie-Experten von SQlab im

Bereich Forschung und Entwicklung

tätig. Paul Simmang verantwortet

als Brandmanager bei Shimano

Cycling Wear unter anderem das

Schuhwerk des Branchenprimus.

Warum überhaupt Cleats?

Cleats, so erklärt es Plaumann, haben

den Vorteil, „dass wir vor allem

die Hubphase in der Kurbelumdrehung

effektiver nutzen können.

Durch die Verbindung Pedal-Cleats

am Schuh haben wir eine definierte

Position, die Gelenkwinkel je nach

Anatomie und Einsatzbereich berücksichtigt,

dabei sensible Strukturen

entlastet und so die beste

Kraftübertragung garantiert“. Doch

wo Licht, da auch Schatten, führt

Simmang hin zu den Herausforderungen

des Systems: „Mögliche

Nachteile sind, dass falsch eingestellte

Schuhplatten zu (Knie-)Beschwerden

führen können. Zudem

ist die fixe Positionierung des

Schuhs Übungssache – vor allem

das rasche Auslösen, damit es nicht

zu einem Sturz kommt.“ In Summe

führt bei Sicherheit und Performance

aber für ihn kein Weg am effektiv

und kraftsparend tretbaren

Klickpedalschuh mit seiner sicheren,

weil festen Verbindung vorbei.

FOTO: Shimano/ Maarten de Groot Photography

Richtig positioniert

Prinzipiell, so Plaumann, gilt es

beim Ausrichten und Positionieren

des Cleats jeden Fuß individuell zu

betrachten. Anatomisch wichtige

Punkte sind dabei die Beinachse,

Fußform, Position des Großzehengrundgelenks

und das Rad selbst.

Ihre Faustformel als Basis: Im Stehen

den Mittelpunkt des Großzehengrundgelenks

im Schuh markieren,

danach den Mittelpunkt der Pedalplatten

(=Achsmitte des Pedals) 1

cm hinter der Markierung positionieren.

Simmang sieht dabei den

gesamten Bereich zwischen Großund

Kleinzehengrundgelenk als ideal

möglichen Einstellbereich. „Je

weiter die Pedalachse in die Fußmitte

rutscht, desto weniger Haltearbeit

muss die ohnehin stark beanspruchte

Beinmuskulatur leisten.

Man spart Energie, ist aber nicht

mehr so sportlich unterwegs.“

Stehen Kraftübertragung und

Vortrieb im Fokus, rücken die Cleats

tendenziell weiter nach vorne,

sucht man mehr Komfort und sicheren

Stand bergab, zurück. Taubheitsgefühle

oder Schmerzen rund

um das Kleinzehengrundgelenk

könnten, so Uli Plaumanns Erfahrung,

auf zu weit vorne montierte

Cleats hindeuten. Zusätzlich zur Position

gilt es auch die Rotation (den

Winkel) zu beachten, dabei gilt es

vorrangig eine V-förmige oder gerade

Fußstellung zu berücksichtigen,

gleichzeitig aber Kontakt mit den

Kettenstreben zu vermeiden.

Schmerzen innen und außen am

Knie könnten ihre Ursache in den

entstehenden Scherkräften haben,

welche durch eine falsche Rotationsrichtung

der Platten auftreten.

Gerade auf der Suche nach einem

neuen Schuh (Ideen dazu

rechts) oder von wiederkehrenden

Problemen rund um die Beine geplagt?

Investiert auf jeden Fall etwas

Zeit in die Positionierung eurer

Cleats.

098


6

Top 6 Bikeschuhe

SPECIALIZED S-Works Recon

Cross Country-Rennschuhe mit außergewöhnlicher Kraftübertragung

und geringem Gewicht Außensohle und Fußbett sind

ergonomisch gestaltet und medizinisch getestet – sie begünstigen

eine saubere vertikale Tretbewegung, was die Leistung sowie das

Wohlbeûnden steigert und Überlastungen vorbeugt

PREIS (UVP): € 390,– | www.specialized.com

ENDURA MT500 Burner Clipless Shoe

hochwertiges Obermaterial mit perforierten Stofbahnen für

eine bessere Luftzufuhr schnell trocknendes Futter

EGM-Fußbett für maximalen Komfort StickyFoot Gummimischung

für guten Halt auf den Pedalen, Flexproûl für bessere

Kontrolle verstärkte Zehen- und Fersenbox als Schutz

PREIS (UVP): € 159,99 | de.endurasport.com

SHIMANO SH-XC702

XC-Competition-Schuh mit Obermaterial aus Microfaser-Leder

• optimierte Passform für maximale Kraftübertragung • spezielles

Ultread XC Sohlenproûl mit der Möglichkeit, Schraubstollen anzubringen

• zwei BOA® L6 Einsteller • Sohlensteiûgkeitsindex 9

• in Standard und breiten Größen erhältlich

PREIS (UVP): € 219,95 | bike.shimano.com

FIRST DEGREE Fuse

vielseitiger, robuster Clip-in Bike-Schuh für jedes Terrain

versenkte Schnürung und Power-Strap für maßgeschneiderte

Passform • schockabsorbierendes Material in der Zunge zum

Schutz der Füße • maximierte Kraftübertragung auf das Pedal

• zusätzliche EVA-Einlegesohle für extra Dämpfung und Komfort

PREIS (UVP): € 169,95 | firstdegree-mtb.com

SCOTT MTB RC

der RC-Schuh ist leicht und bietet eine hervorragende

Kraftübertragung perfekt für alle, die starke Performance und

Komfort suchen HMX-Carbonsohle mit Steiûgkeits-Index 10

BOA® Fit System Li2 Sticki Rubber Gummimischung

verstellbare ErgoLogic Innensohle

PREIS (UVP): € 299,95 | www.scott-sports.com

VAUDE Moab PRO Tech

geradlinig designter All Mountain-Schuh • ressourcenschonend

mit recyceltem Polyester hergestellt • Flatpedal-Sohle mit

SPD-Klickpedal-Systemen kompatibel • atmungsaktives,

feuchtigkeitsregulierendes Futter im Inneren • neu konzipierte

Einlegesohle für hohen Tragekomfort • BOA® Fit-System

PREIS (UVP): € 180,– | www.vaude.com

FOTOS: Hersteller

099


Aufbruch ins

Abenteuer

Fordernd, wild, aussichtsreich

und grün – das alles

ist die Trans Bayerwald.

Wer auf dem Mountainbike

ein ungefiltertes Abenteuer

fernab des alltäglichen

Trubels erleben will, der ist

auf der Mountainbikereiseroute

Trans Bayerwald genau richtig.

Auf 700 Kilometern und 17.000 Höhenmetern

führt sie zwischen

Furth im Wald und Passau auf Naturwegen

durch den Bayerischen

Wald. Der Nationalpark Bayerischer

Wald und zwei Naturparks

werden durchquert – die Trans

Bayerwald hat somit das Zeug zum

einzigartigen Naturerlebnis.

Wahlweise kann die Trans Bayerwald

als Runde oder Tour gefahren

werden – beide führen über 7

Etappen und sind fahrtechnisch

einfach. Außer der großen Runde

gibt es auch interes sante Kurztouren

in der Region. Perfekt, um an

nur wenigen Tagen ein Stück Trans

Bayerwald zu erleben.

Das kostenlose Starterpaket

für das Abenteuer Trans Bayerwald

mit vielen Informationen und

Tipps kann man kostenlos per Mail

unter info@trans-bayerwald.de anfordern.

Auf der Webseite gibt es

jede Menge Infos und die Möglichkeit,

seine Unterkünfte zu buchen.

Mehr Infos auf:

www.trans-bayerwald.de

FOTOS: Norman Bielig

3-Gipfel-Tour

im Naturpark

Im Oberen Bayerischen Wald

startet diese über 200 lange,

grenzenlose Herausforderung.

Ein Muss für passionierte

Mountainbiker ist die 3-Gipfel-Tour

durch den Naturpark

Oberer Bayerischer Wald und den

Böhmerwald. Diese anspruchsvolle,

über 200 km lange Tour lässt das

Herz eines jeden Bikers höherschlagen,

vor allem jener, die keine

Herausforderung scheuen. Es geht

über die Berge Hohenbogen und Gibacht

und den Cerchov in Tschechien,

wobei mehr als 5000 Höhenmeter

überwunden werden. Harte,

knackige Anstiege und tolle Trails

am Hohenbogen sowie die langen

Bergauf-Passagen am Gibacht und

dem Cerchov verlangen einiges an

technischem und konditionellem

Können, aber die atemberaubenden

Aussichten über den Bayerischen

Wald und Böhmerwald sind es allemal

wert.

Da die Tour eine Kombination

mehrerer kürzerer Mountainbike-

Runden ist, lassen sich auch kürze-

re Touren fahren – ohne das Erlebnis

zu schmälern. Fahren lässt sich

die Tour via GPS-Navigation, Gruppen

werden auf Wunsch auch gern

von erfahrenen Mountainbike-Guides

begleitet.

Mehr Infos auf:

www.bayerischer-wald.org/

mountainbiken

FOTOS: Andreas Meyer

100


BAYERISCHER WALD

Touren, Trails

und Tradition

Die Urlaubsregion Sankt

Englmar ist ein Mountainbike-

Hotspot im Bayerischen Wald.

FOTOS: Urlaubsregion Sankt Englmar, Woidlife Photography

Locals wissen ein Lied über ihr

superbes Trailgebiet in der ältesten

Mountainbike-Region

Deutschlands zu singen – Berge,

Täler, atemberaubende Panoramablicke.

Viele Tausendergipfel sind

attraktive Meilensteine auf

erlebnisreichen MTB-Touren. Die

Anziehungskraft des Traumreviers

kommt nicht von ungefähr, besticht

es doch sowohl mit Einsteigertouren

als auch flowigen bis ausgesetzten

Singletrails im Steilgelände.

Ob knochige Wurzelpassagen,

anspruchsvolle Up- and Down-

hills oder sanfte Wiesenteppiche –

hartgesottene und begnadete Fahrtechniker

wie auch E-Biker und

lässige Tourenbiker finden die

besten Routen. Während die Ehrgeizigen

am Pumptrack oder auf

den Single-Trails an ihrer Technik

feilen, vergnügen sich Freerider

im Bikepark am Hochpröller.

Der Etappenort Sankt Englmar

hat durch seine Lage an der

TRANS BAYERWALD eine zusätz-

liche Aufwertung als MTB-Hotspot

erfahren. Bikefreundliche

Gastgeber in den sieben Orten der

Urlaubsregion und im Genussort

Sankt Englmar haben sich auf die

speziellen Bedürfnisse des Offroad-Publikums

schon längst eingestellt.

Mehr Infos auf:

www.urlaubsregionsankt-englmar.de

Erst Bike,

dann Hike

„Outdoor pur“ erwartet dich

bei der Hochschachten-Tour im

bayerischen ARBERLAND.

FOTO: Woidlife Photography

Mit dem Bike hoch durch den

dichten Wald und anschließend

durch die einzigartige

Schachtenlandschaft wandern – die

Hochschachten-Tour gehört zu den

Top-Bike-Touren im Bayerischen

Wald! Die höhenmeterreiche Tour

startet im Glasmacherort Frauenau,

passiert die imposante Trinkwassertalsperre

und führt entlang

des Alten Triftkanals. Der folgende

Anstieg ist eine Herausforderung –

lohnt sich aber! Das Bike an der

Abstellanlage festgemacht, geht es

zu Fuß durch die einzigartigen

Schachten, die „Almen des Bayerischen

Waldes“. Friedlich weidet das

rote Höhenvieh auf dem Hochschachten,

einzelne Bäume säumen

den Weg zum Latschensee und zum

Kohlschachten.

Wieder zurück beim Bike, führt

die Tour bergauf und bergab durch

den Wald. Vor dem abschließenden

„Forststraßen-Downhill“ bietet sich

die Möglichkeit, einen Abstecher

zum Jährlingsschachten und dem

Scheuereckberg zu machen und den

imposanten Ausblick über die weite

Bayerwaldlandschaft zu genießen.

Mehr Infos auf:

www.arberland-bayerischer-wald.de

101


TOURISMUS

Bikeparks und Trailcenter

102


REIN INS VERGNÜGEN.

Bikeparks und Trailcenter sind

längst kein Metier für Spezialisten

mehr, ihre Angebote werden

immer vielfältiger und breiter.

FOTO: Bikepark Leogang/Yvonne Hörl

Ob Trailcenter oder Bikepark – so groß ist

das Angebot rund um die Spaß-Eldorados

der Mountainbiker. Ein Angebot für Jung bis

Junggeblieben, das nicht nur Profis eine tolle

Unterlage, sondern besonders Einsteigern

ein tolles Komplettpaket bietet. von Lara Wulz

Die Funparks

der Zweiräder

103


TOURISMUS

Bikeparks und Trailcenter

ur wenige Sportarten

sind so vielsei-

N

tig und aktuell so

beliebt wie das Biken.

Und in kaum

einem Bereich hat

sich in den letzten Jahren so viel getan

wie in der Königsdisziplin sommerlicher

Outdoorfans, dem Mountainbiken.

Das Angebot rund ums

Mountainbike wächst beständig und

Bikeparks und Trailcenter sind wie

die sprichwörtlichen Schwammerl

aus der Erde geschossen. Was vor

ein paar Jahren noch ein Nischenangebot

für junge Wilde war, ist mit

der Trendwende in Richtung Breitensport

ein Angebot für die ganze

Familie geworden.

Von Bikeparks und Trailcentern

Bikeparks und Trailcenter werden

nicht nur für die Downhillspezialisten

unter den Adrenalinjunkies ge-

FOTO: Serfaus-Fiss-Ladis Marketing/Manuel Kokseder

Mountainbike-Fahrschule – Bikeparks wie

jener in Serfaus-Fiss-Ladis sind ideale Orte,

um von Fahrtechnik-Profis zu lernen.

baut, sondern sollen mittlerweile

Spaß und Action für die ganze Familie

bringen. Doch was sind eigentlich

Bikeparks oder Trailcenter und wie

unterscheiden sie sich voneinander?

Das weiß Bikepark-Mastermind

Christian Zangerl aus Serfaus Fiss

Ladis: Bikeparks, so seine Erklärung,

werden als spezielle Areale definiert,

die mit verschiedensten gebauten

Strecken, Sprüngen und Elementen

speziell für Mountainbiker

entwickelt werden und über eine

Aufstiegshilfe in Form einer Seilbahn

oder ein Shuttleservice verfü-

Biker’s

Paradise!

ROBINSON LANDSKRON

ist dein Stützpunkt für den

Bikeurlaub in Kärnten.

Ob du die fantastische Berglandschaft

beim Wandern

eroberst oder dich bei

deiner Lieblingsbeschäftigung auf

dem Bike voll auspowerst: Du

findest dein Zuhause bei ROBIN-

SON. Direkt am wunderschönen

Ossiacher See in Kärnten findest du

im ROBINSON LANDSKRON dein

kleines Paradies im Süden Österreichs.

Ein besonderes Highlight: Nur

15 Autominuten vom Club entfernt

kannst du ab Mai einen der größten

Pumptracks Österreichs erleben.

Der neue Parcours bietet auf

3000 m² die Extraportion Biking-

Erlebnisse. Hier kannst du deine

Leidenschaft völlig ausleben.

Egal, ob du dein geliebtes

Mountainbike mit in den Urlaub

nimmst oder dir im ROBINSON

LANDSKRON eines der hochwertigen

Premiumräder leihst. Vom

Club aus fährst du mit dem Rad

nur 50 Minuten bis zum Pumptrack

in Drobollach und kannst auf dem

Weg die Schönheit der Natur

genießen. Optimal ergänzt wird

dein Urlaub mit den Entspannungsmöglichkeiten

im WellFit-Spa, während

die Kleinen Spaß im ROBY

CLUB haben. Bei ROBINSON wird

dein Biking-Urlaub unvergesslich!

Mehr Infos auf:

www.robinson.com

FOTOS: Robinson Club GmbH

104


DIE EXPERTEN

Ines Buchgeher

Wexl Trails, Niederösterreich.

gen. Trailcenter hingegen sind in der

Regel ein Netz aus markierten, meist

natürlichen Trails, die in Loops angelegt

sind, und verfügen über keine

Fördermittel. Was sie gemeinsam

haben? Vieles – und bei beiden steht

vor allem eines im Vordergrund:

Spaß für Jung bis Junggeblieben,

Anfänger bis zum Pro. Die Areale

sind dazu da, um zu begeistern und

ein Maximum an Fahrspaß unter die

Räder zu bringen.

www.wexltrails.at

Peter Fernbach

Bikeparks Schladming, Steiermark,

und Wurbauerkogel, Oberösterreich.

www.schladming-dachstein.at

www.alpreif.at

Alice Messner

Bikepark Leogang, Salzburg.

bikepark.saalfelden-leogang.com

Christian Zangerl

Bikepark Serfaus Fiss Ladis, Tirol.

www.bike-sfl.at

steigergerechter gestaltet und gebaut

wurden und der Einstieg in die

Mountainbikewelt somit einfacher

wird. Ziel sei es definitiv, jeden und

jede anzusprechen. Das will mit

verschiedenen Streckenvarianten

und Schwierigkeitsgraden, aber darüber

hinaus auch mit Übungspar-

Je breiter, desto besser

Um diesen Rundumspaß für jedermann

zu ermöglichen, optimieren

Bikeparks und Trailcenter ihr Angebot

seit einiger Zeit auf die breite

Masse, die aus Familien und Anfängern

besteht, weiß Ines Buchgeher

von den Wexl Trails. Dieser Trend

deckt sich mit dem, was man auch

in Serfaus beobachtet, nämlich,

dass viele Trails und Strecken eincours,

Pumptracks, Uphill Trails

und einem erweiterten Angebot von

Bikeschulen, Verleihstationen und

mehr erreicht werden.

Je nach Größe und Auslegung

gelingt es, dieses breite Angebot abzudecken.

So findet man im Bikepark

Leogang ein breites Angebot

an Lines und Trails für alle Schwierigkeitsstufen.

Durch den 30.000 m²

großen Rider’s Playground mit Förderbändern

und Schlepplift können

sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene

Biker ihrem Niveau entsprechend

die Zeit am Berg genießen.

Der Epic Bikepark Leogang

verfügt über 26 Lines, Trails und

Single Trails und 4 Special Areas.

Ähnlich breit ist das Angebot in Serfaus-Fiss-Ladis.

Mit einem Übungsgelände

an der Talstation und den

passenden grünen und blauen Trails

ergibt sich ein tolles Umfeld, um in

die MTB-Welt zu starten.

Touren für

Entdecker

Per Rad durchs 3-Länder-Eck

Bayern–Österreich–Böhmen.

FOTOS: ourismusveband Ostbayen e.V._Norbert Eisele-Hein

D

as Passauer Land ist der perfekte

Ausgangspunkt für

grenzenloses Radvergnügen

– Touren ins benachbarte Österreich

treffen hier auf Varianten in den

Böhmerwald und bis zur Moldau.

Die bekannteste Radroute, der

Donauradweg, führt ab der Dreiflüssestadt

Passau auf einem seiner

schönsten Teilstücke, dem Donauengtal,

entlang steiler Hang- und

Schluchtwälder der Donauleiten.

Nicht weniger bekannt ist der Innradweg:

Von Passau aus führt er

durch die Auenlandschaften nahe

Bad Füssing und das Vogelparadies

im Europareservat Unteres Inntal.

Anspruchsvoller wird es im

Norden. Der Bayerische Wald begrüßt

die Radfahrgäste teils mit gehörigen

Steigungen und erfordert

etwas mehr Kondition – oder aber

ein E-Bike. Insgesamt vereint das

Passauer Land viele Landstriche

und ist Tor zu Grenzen überschreitenden

Touren. Egal ob Trekking-,

Gravel- oder Mountainbike: Die

Schätze und die Kultur der Region

lassen sich besonders gut vom Fahrradsattel

aus entdecken.

Mehr Infos auf:

www.passauer-land.de

105


TOURISMUS

Bikeparks und Trailcenter

Etwas anders gestaltet sich das

Angebot im Trailcenter Wexl Trails.

Hier kann man zwar auch mit einem

Lift oder Shuttle nach oben

fahren, im Fokus steht aber auch,

sich den Weg nach oben selbst zu

erarbeiten. Auf einem speziell konzipierten

Uphill-Flowtrail macht

das Bergauftreten gleich noch

mehr Spaß. Neben einem breiten

Spektrum an Lines kommen hier

auch alle, die gerne Touren fahren

und lieber auf Forststraßen unterwegs

sind, auf über 100 km in der

Region auf ihre Kosten.

Alles an einem Platz

Ein so breites und spezielles Angebot

wie in Bikeparks und Trailcentern,

verlangt nach einem speziellen

Bike und auch einer etwas spezielleren

Ausrüstung als beim klassischen

Mountainbiken. Ein besonderer

Vorteil in diesen „Vergnügungs-

Was Bikeparks

und Trailcenter

bieten sollten

• Eine große Auswahl an Strecken

und Streckenvarianten

• Gut gewartete und gepflegte

Trails

• Angebot für Anfänger/Wiedereinsteiger

sowie Fortgeschrittene

und Pros

• Übungsflächen & Pumptracks

• Bikeshop/Verleih

• Bikeschule & Guiding-Angebot

parks für Zweiräder“ ist, dass sie in

den allermeisten Fällen über einen

oder mehrere Bike-Shops und Verleihmöglichkeiten

verfügen, wie es

beispielsweise in Leogang der Fall

ist: „Daraus ergibt sich der Vorteil,

dass sicher jeder, der Interesse am

Biken hat, erst mal nicht die gesamte

Ausrüstung dafür kaufen muss.

Auch fortgeschrittene Biker können

davon profitieren, wenn sie neue

Modelle testen möchten.“

Ein weiterer Vorteil ist, dass die

Profis vor Ort dann auch wissen,

was derjenige je nach Können und

Vorliebe benötigt, denn auch die Anforderungen

an Bikes und Ausrüstung

variieren in Trailcentern und

Bikeparks ein wenig. „In Trailcentern

werden hauptsächlich Endurobikes

benutzt, teilweise natürlich

auch mit E-Antrieb, da man ohne

Aufstiegshilfe selbst zum Start der

Abfahrts-Trails pedalieren muss“,

weiß Bikepark-Experte Peter Fernbach.

„Im klassischen Bikepark erfolgt

dies über die Aufstiegshilfe,

somit kommen dort neben Endurobikes

hauptsächlich Downhillbikes

zum Einsatz.“ Doch ein gutes Bike

ist nur die halbe Miete. Die richtige

Ausrüstung ist genauso wichtig,

denn je geschützter man ist, desto

unbeschwerter kann man den Fahrspaß

genießen.

Peter Fernbach weiß, was zur

Ab auf die

A-Strecke!

Wir verlosen einen Startplatz für

die Salzkammergut- Trophy am

13. Juli – KTM-Testbike inklusive.

Mit dem KTM

Scarp geht

es auf die

A-Strecke der

„Trophy“!

ANZEIGE / FOTOS: Trophy/heikomandl.at, KTM

Einmal als „Werksfahrer:in“

am Start eines großen Bike-

Events auflaufen? Dank KTM

und der Salzkammergut-Trophy

könnte dieser Traum für

eine oder einen unter euch

bald in Erfüllung gehen. Mit

unseren beiden Partnern

Hier geht’s zur

Anmeldung

sucht SPORTaktiv eine

glückliche Teilnehmerin

oder einen glücklichen Teilnehmer,

um für uns die legendäre

A-Strecke der Salzkammergut-Trophy

am 13. Juli 2024 in Angriff zu

nehmen. Neben der Teilnahme am

Event gibt es KTMs Marathon-Zugpferd

Scarp (zum Training

von Ende April weg bis zum

Eventtag) als Testbike. Die

Übernachtung in Bad Goisern

von 12. bis 14. Juli 2024

sowie umfassende Betreuung

durch unseren hauseigenen zweifachen

A-Starter und SPORTaktiv-

Mitarbeiter Arnold Pauly kommen

auf das Gewinner-Paket noch oben

drauf. Für die Bewerbung dem

QR-Code folgen – Einsendeschluss

ist der 22. April 2024. Wir sehen

uns in Bad Goisern!

Mehr Infos auf:

www.trophy.at/SPORTaktiv

106


Standardausrüstung in den einzelnen

Bereichen gehört und unbedingt

mit dabei sein sollte: „In

Trailcentern geht es auch über anspruchsvolle

Trails, wo Biker meist

Endurohelme, Handschuhe mit lan-

Neben technischen Herausforderungen

werden seit einigen Jahren zunehmend

einfach fahrbare Strecken wie der

„Flowtrail“ auf den Wexl Trails in Niederösterreich

gebaut und angeboten.

FOTO: Erlebnisarena St. Corona am Wechsel

gen Fingern und zumeist Knie- und

Ellbogenprotektoren tragen. Hier

verwenden die meisten auch einen

Rucksack mit integriertem Rückenprotektor,

worin man bei längeren

Auffahrten die Knie- und Ellbogenprotektoren

verstauen kann. Auch

eine Regenjacke, eine Trinkflasche,

ein Reserveschlauch und Werkzeug

sowie ein Notfall-Kit finden darin

Platz. Eine Sonnenbrille schützt vor

Zug, Staub und Insekten. Derartig

gut ausgerüstet kann man auch einen

Bikepark besuchen, will man

hier jedoch die schwarzen Downhillstrecken

befahren, sind ein Fullface-Helm

und weitere Protektoren

Pflicht.“

Wie gut, dass in diesen Arealen

all das zur Verfügung steht, um

auch als Einsteiger bestens gerüstet

auf die Piste zu kommen. Somit

steht dem Einstieg ins Mountainbike-Abenteuer

nichts im Weg.

MIPS® Schutzsystem/ Rundum anpassbar / 19 Lüftungsöffnungen / Brillenhalterung vorn und hinten /

Magnetischer Verschluss FIDLOCK® / Herausnehmbares Helminnenfutter COOLMAX®

RISK AHEAD.

LUCKY YOU.

FOREST EVO

With a radical design and reinforced

protection, our FOREST EVO helmet is

unstoppable on even the wildest terrain.

So, get ready to attack hard and take risks.

If you dare.

Ludo May

#MOREWAYSTORIDE


TOURISMUS

Bikeparks und Trailcenter

Bikeparks und Trailcenter

TIROL

Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis

Da schlagen Biker-Herzen höher:

Ob Freeride, Singletrails oder

E-Bike-Touren, die Ferienregion

Serfaus-Fiss-Ladis im oberen Tiroler

Inntal verspricht grenzenlosen

Bike-Spaß mit erstklassiger Infrastruktur,

einem eigenen Bikepark

und Bikeschule.

9 Lines, 6 Singletrails

www.serfaus-fiss-ladis.at

Bikepark Innsbruck

Der Bikepark Innsbruck in Mutters

bietet auf 9 Strecken über 20,5 Kilometer

Trailspaß für jeden Fahrstil.

Von familientauglich bis technisch

anspruchsvoll ist für jeden etwas

dabei. Die Jumpline verspricht

spektakuläre AIR-Time-Sessions,

dazu wartet der Original-Pumptrack

des Crankworx-Festivals.

9 Trails / Pumptrack /

Dual Slalom

www.innsbruck.info

Bike Republic Sölden

In Sölden wartet ein riesiges Netz

an Naturtrails (34,4 Kilometer) und

ökologisch gebauten Lines (36 Kilometer)

in den unterschiedlichsten

FOTO: MBN Tourismus/

Mathias Prägant

Schwierigkeitsgraden sowie zig

Touren, Enduro-Routen und zwei

Pumptracks im Tal – und das eingebettet

in die grandiose Kulisse der

Ötztaler Alpen.

18 Singletrails, 12 Shaped Lines

www.soelden.com

OSTTIROL

Bikepark Lienz

Die Trails im Bikepark Lienz bringen

es gemeinsam auf eine stolze Länge

von rund 11,6 Kilometern und sind

somit eine Herausforderung für jeden

geübten Biker. Flow und massig

Airtime beschreiben die neuen

Trails ausgezeichnet, wobei das

unvergleichliche Panorama nicht

vergessen werden darf.

4 Trails / Pumptrack

www.osttirol.com

SALZBURG

The Epic Bikepark Leogang

Leogang gehört zu den renommiertesten

Bikeparks in Europa. Zu den

legendären Highlights zählen der

Riders Playground – ein 30.000 m 2

großes Übungsareal–, der Hot

Shots fired by GoPro – eine Pro-

Jump Line mit viel Airtime – sowie

die UCIWeltmeisterschafts- und

Weltcup Strecke Speedster.

Endlose

Wellen und

Anlieger?

Der Flow

Country Trail

in der Bike

Area Bad

Kleinkirchheim

macht’s

möglich.

Übungsareal (Riders Playground) /

17 Lines & Trails / Special Areas

bikepark.saalfelden-leogang.com

Saalbach Hinterglemm

Feinste Lines, die lässigsten Trails,

Pumptracks und ein Fahrtechnikgelände.

Der „Learn To Ride Park“ ist

für alle großen und kleinen Bike-

Newbies. In Kombination mit dem

benachbarten Epic Bikepark

Leogang eröfnet sich in Saalbach

Hinterglemm ein in den österreichischen

Alpen wohl einzigartiges

Bike-Eldorado.

90 km Lines & Trails

www.saalbach.com

Bikepark Hochkönig

Flow Trails, Pump Tracks & eine Skill

Area (eine Vielzahl von Elementen

wie Straight Balance, Up & Down

Balance, Step, Kicker, Curve, Rainbow,

Wippe, Rainbow Balance und

Co.) sorgen für abwechslungsreiche

Bikeerlebnisse. Für adrenalinsuchende

und actionliebende Biker, für

Anfänger und Profis geeignet.

7,2 km Flowtrail ( 2 Trails) /

Pumptrack / Skill Area

www.hochkoenig.at

KÄRNTEN

MTB Zone Bikepark Petzen

Der MTB ZONE Bikepark Petzen

rockt! Auf dem 11 Kilometer langen

Flow Country Trail talwärts rollen,

das Gefühl der Geschwindigkeit erleben,

ohne viel in die Pedale treten

zu müssen. Profi-Mountainbiker

beweisen ihre Fahrtechnikkünste auf

dem „Thriller-Trail“ und am EWS-

Trail.

7 Trails

www.petzen.net

Bike Area Bad Kleinkirchheim

Highlight der neuen BIKE AREA

Bad Kleinkirchheim ist der 15 Kilometer

lange Flow Country Trail, für

SPORTaktiv eine Benchmark im

Flow-Universum! Start auf der Kaiserburg.

In 2 der 4 Sektionen gibt es

direkte Anschlüssen zu den 4 Nock-

Lake-Trails. Tipp: Nach der Tour ab

zum Genießen in die Therme!

Flowtrail / Kids-Übungsgelände /

Pumptrack

www.badkleinkirchheim.com

Bike Area Weissensee

Ein Bike-Hit am Weissensee sind

die drei von der Bergstation der

Sesselbahn talwärts führenden

Naturtrails: Weissensee-Trail, Panorama-Trail

und der Naggl-Trail. Nicht

ganz leicht, trotzdem familientauglich.

Stimmiger Tipp: Bei Peter im

Sporthotel Arlbergerhof gibt’s Guiding

und Bikeverleih vom Feinsten!

3 Naturtrails, 1 Natur-Pumptrack

www.weissensee.com

OBERÖSTERREICH

Wurbauerkogel

Der Bikepark Wurbauerkogel in der

Urlaubsregion Pyhrn-Priel bietet 5

Strecken für Anfänger und Fortgeschrittene

mit Guiding, Bikeverleih

und Übungsparcours im Bikecenter.

Highlight ist der größte Wallride

Österreichs.

3,5 km 5 Trails

www.wurbauerkogel.at

STEIERMARK

Bikepark Schladming

Der Aufstieg mit der 10er-Gondel

auf die Planai führt zu einem abwechslungsreichen

Streckenangebot,

das keine Wünsche ofenlässt.

Trails wie Flowline, Uphill Flow Trail

und Jumpline begeistern sowohl

108


Parkübersicht online

auf www.sportaktiv.com

FOTO: Bikepark Schladming/Dietmar Körbler

Abwechslungsreiche

Bikeparks wie

hier in Schladming

auf der Planai

machen auf jeder

Könnerstufe und in

jedem Alter Spaß.

Einsteiger als auch Proû-Downhiller.

Die Vielzahl an Strecken garantiert

maximalen Bikespaß.

40 km 11 Strecken

www.schladming-dachstein.at

Schöckl Trail Area

In der nahe Graz gelegenen Schöckl

Trail Area ûnden erfahrene Rider

einen Bikepark vor, der ganzjährig

geöfnet hat. Im Zielbereich der

Schöckl Trail Area laufen alle Strecken

zusammen. Hier ûndet sich

auch die Minibike+Coachingzone.

Dank des üachen Geländes kann

dort gefahrlos an der Fahrtechnik

gefeilt werden.

9 Trails

www.schoeckl-trail-area.at

Reiteralm Trails

Für Einsteiger und Familien geeignet.

Die Trails beginnen direkt bei

der Bergstation Preunegg Jet und

sind an Kreuzungspunkten miteinander

verbunden – so können die

Trails je nach Belieben und Können

gewechselt werden.

17 km 9 Trails

www.schladming-dachstein.at

NIEDERÖSTERREICH

Wexl Trails

St. Corona am Wechsel ruft!

Schwing dich aufs Bike und genieße

eine actionreiche Fahrt auf einem

der Trails. Ob begeisteter Freerider,

ambitionierter Biker, E-MTB-Einsteiger

oder begeisterte Kids, hier

ûndet jeder die richtige Line. Bonus:

die lückenlose Infrastruktur von Bike

Verleih bis Bike Schule.

ca. 100 km Streckennetz / ca. 35

km gebaute Trails

www.wieneralpen.at

ITALIEN

Kronplatz Bike Park

18 Trails mit viel Abwechslung!

Copy-and-paste gibt es am Südtiroler

Kronplatz nicht – dafür erzählt

jeder Trail eine eigene Geschichte.

Einmalig sind im Kronplatz

Bike Park auch die Namen der

Trails: Franz und Hans haben bereits

Kult- Charakter.

18 Lines

www.kronplatz.com

Brixen Bikepark

Im Brixen Bikepark auf der Plose ûnden

Mountainbiker vier Lines von

sehr easy bis anspruchsvoll – Jerry

Line, Hammer Line, Palm Pro Line,

Sky Line. Alle Trails überzeugen mit

perfekt geshapten und gepüegten

Kurvenradien, viel Airtime und fahrtechnischen

Challenges.

4 Lines

www.brixen.org

Bike Park Val di Sole

Northshores, Jumps und Rockgarden

bilden in Val di Sole einen perfekten

Spielplatz für Proûs und solche,

die es werden wollen. Wie zum

Beispiel die Weltcup-Stecke Black

Snacke. I-Tüpfelchen ist der Four

Cross Parcours, der im unteren Teil

des Parks liegt und sich für hitzige

Fights eignet.

5 Trails / 3 Enduro-Varianten

www.visittrentino.info

SLOWENIEN

Bikepark Kranjska Gora

Nur ein paar Minuten von der österreichischen

Grenze entfernt bietet

der Bikepark Kranjska Gora in Slowenien

fünf Trails für Downhiller

und Freerider. Die anspruchstvolle

Downhill Strecke Veetraz war schon

mehrmals Austragungsort des iXS

Downhill Cups. Von Ende April bis

Oktober geöfnet.

5 Lines

www.bikepark-info.com/bikeparks/

eu/bikepark-kranjska-gora

BAYERN

Bikepark Oberammergau

Im Bikepark Oberammergau erwartet

Biker ein breites Angebot von

sechs Trails. Highlight unter den

Strecken des Parks ist der Flowtrail,

der sich über 200 Tiefenmeter und

auf 2 Kilometern durch den Wald

schlängelt.

6,48 km 7 Lines

www.ammergauer-alpen.de

109


AUSSEERLAND SALZKAMMERGUT

Dein Moment –

beim Biken und Wandern

Das steirische Ausseerland Salzkammergut bietet zwischen Dachstein und

Totem Gebirge zahlreiche abwechslungsreiche Touren in allen Schwierigkeitsgraden.

FOTOS: TVB Ausseerland Salzkammergut, Steiermark Tourismus

Wandern auf

die Trisselwand

(ganz l.); mit

dem Bike am

„Augst Trail“ am

Loser (oben);

MTB-Tour zu

den berühmten

Seen: (Glücks-)

Momente im

Ausseerland.

V

orbei an zahlreichen

Seen, durch wunderschöne

Naturlandschaften

mit Blick

auf die Bergwelt:

Zum Biken wie zum Wandern bietet

das Ausseerland Salzkammergut die

allerbesten Voraussetzungen. Vom

Dachsteinmassiv über die Seengebiete

zwischen Altaussee, Bad Aussee

und Grundlsee bis zum Toten

Gebirge, nach Bad Mitterndorf und

zur Tauplitzalm – hier erstreckt sich

das steirische Salzkammergut. Zahlreiche

Wanderwege und Plätze, kurze

und lange (E-)Bike-Strecken,

Gaststätten, Hütten und die traditionsreichen

Orte des Ausseerlands

lassen sich hier erobern.

Bei einem freundlichen „Griaß

enk“ oder einer gemeinsamen Einkehr

treffen sich Wanderer und Biker

in der Region, bevor sie wieder

eintauchen in die Vielfalt, die es

beim Wandern und Biken hier zu

erleben gibt. Darüber freuen sich

Genussradler und ambitionierte

Mountainbiker gleichermaßen.

Unser Tipp zum Biken ist Etappe

6 des „BergeSeen eTrails“: Diese

besondere Tour führt über 67,4 km

und 1170 hm einmal durch das ganze

Ausseerland. Zahlreiche Einkehr-

und Erfrischungsmöglichkeiten

in den Ausseerland-Seen erwarten

Biker im Streckenverlauf. Die

Runde ist in verkürzter Form als

Salza-Runde auch ohne E-Unter-

stützung eine wunderbare Erfahrung.

Ein Gipfel mit Traumaussicht

sei Wanderern ans Herz gelegt: Die

Trisselwand ragt eindrucksvoll vom

Altausseer See empor. Eine lohnende

Bergtour mit herrlichen Aussichtspunkten

zu Dachstein, Sarstein,

Loser, dem Toten Gebirge,

den Bergen des nahen Ennstals und

den Schladminger Tauern. Diese

und viel mehr Tourentipps finden

sich auf www.ausseerland.at!

Mehr Informationen unter:

www.ausseerland.at

110


ALDIANA RESORTS

FOTOS: Aldiana Resorts

Biken in schönster Umgebung

Mit dem Bike einzigartige, magische Plätze erkunden? Gelingt mit den

„Aldiana Club Resorts“ besonders einfach, denn sie sind genau an solchen Orten angesiedelt.

B

ei Aldiana kommen alle

auf ihre Kosten: ob

Mountainbike, E-Bike

oder Rennrad, die Aldiana

Club Resorts liegen

nicht nur in einzigartiger Lage, sondern

verfügen über professionelle

Bikestationen mit hochwertigen

Rädern und ortkundigen Guides.

Aber auch sonst haben die

Club-Resorts viel zu bieten: umfangreiche

Sportangebote wie

Group-Fitness, Tennis, Wandern,

Wassersport und mehr – sowie

Welldiana-Club-Spas mit einem großen

Angebot. Angenehme Abkühlung

findet man an den endlosen

Sandstränden und den großen Poolanlagen.

Im Beachclub lässt sich

der Blick aufs Meer genießen, in

den Bergen die Aussicht auf die

großartige Gebirgskulisse. Die Küche

und die großen Buffets sind exquisit

und mit abwechslungsrei-

chen Shows und Live-Entertainment

erreicht die Stimmung abends

ihren Höhepunkt. Beste Aussichten

also für die schönsten Bikeurlaub

im Club.

Reiche Auswahl: Acht Clubs warten

In sechs der acht europäischen

Clubs finden Radsportler für unterschiedlichste

Tourenprofile viel Abwechslung.

In Österreich beispielsweise

liegt der Aldiana Club Ampflwang

inmitten der unberührten

Natur Oberösterreichs, ideal für

ausgedehnte Touren mit dem

E-Mountainbike. Im wahrsten Sinne

des Wortes hoch oben, nämlich auf

1000 m Seehöhe, liegt der Aldiana

Club Hoch könig. Dieser kann mit

modernen E-Mountainbikes und

professionellen Guides aufwarten.

Das Umland des Aldiana Clubs

Salzkammergut bietet E-Mountainbiketouren

von ganz entspannt bis

hin zu anspruchsvolleren Touren –

immer mit Blick auf die zahlreichen

Seen und Berge.

Oder lieber doch in den Süden

und ans Meer? An der südlichsten

Spitze Italiens liegt der Aldiana

Club Calabria. Neben Mountainbiketouren

von gemütlich bis sportlich

wartet ein wunderschönes,

bergiges Hinterland darauf, mit

dem Rennrad entdeckt zu werden.

In beeindruckender Umgebung gelegen

ist das Resort in Fuerteventura,

wo Mountainbiker wie Rennradfahrer

gleichermaßen auf ihre Kosten

kommen.

Weitere Informationen unter:

www.aldiana.com

111


DACHSTEIN SALZKAMMERGUT

FOTO: Erwin Haiden

Auf zwei Rädern durchs Welterbe

Die Region Dachstein Salzkammergut, Heimat der legendären Salzkammergut-Trophy,

hat Bikern weit mehr als nur sportliche Herausforderungen zu bieten.

V

om Anfänger bis zum

Profi findet in der

Region Dachstein Salzkammergut

jeder Biker

seine perfekte

Strecke. Ob gemütliche Almentouren,

die durch malerische Landschaften

führen, Fahrten entlang der Seen

oder auch technische Singletrails:

In dem 800 Kilometer umfassenden

Streckennetz ist für jedes Bikerherz

das Richtige dabei.

Marathon-Klassiker

Das absolute Highlight der Mountainbikeszene

ist jedes Jahr die Salzkammergut-Trophy.

Der Klassiker unter

den Bikemarathons findet am 13. Juli

bereits zum 27. Mal statt. Die Trophy

zieht Jahr für Jahr an die 4000 Biker

in ihren Bann, die sich auf sieben

unterschiedlich langen Distanzen

zwischen 21 und 209 km messen.

Mitten im UNESCO-Welterbe

Die Region Dachstein Salzkammergut

ist aber mehr als nur ein Ort

für sportliche Herausforderungen.

Als berühmtes UNESCO-Weltkultur

erbe rund um den Ort Hallstatt

bietet es eine beeindruckende Kombination

aus natürlicher Schönheit,

ausgedehnten Wäldern und historischem

Charme. Die urigen Almen

und die klaren Seen laden immer

wieder zum Innehalten ein,

während die imposanten Bergpanoramen

stets die majestätische

Kulisse bilden.

Zum Krafttanken auf Touren

laden die traditionellen Almhütten

und Gasthäuser ein, die ihre Gäste

mit kulinarischen Köstlichkeiten

verwöhnen. Die regionale Küche

bietet von der herzhaften Jause bis

hin zu süßen Schmankerln alles,

was das Herz begehrt.

Im Bikerparadies

Diese Kombination aus sportlicher

Herausforderung, kulturellem

Reichtum und natürlicher Schönheit

der einzigartigen Berg- und

Seenlandschaft macht das Mountainbiken

in der Region Dachstein

Salzkammergut zu einem ebenso

unverwechselbaren wie unvergesslichen

Erlebnis für alle Sinne.

Für viele Mountainbikebegeisterte

ist die Region nicht bloß ein

Urlaubsziel – sondern vielmehr ein

Traum, der im Herzen der österreichischen

Alpen zur Wirklichkeit

wird.

Weitere Informationen unter:

www.trophy.at

www.dachstein-salzkammergut.at

112


SQLAB

Ergonomie für Fahrspaß

Auf dem Gravelbike ist jede Fahrt eine Mischung aus Herausforderungen und Abenteuern.

Vorausgesetzt, Sattel und Lenker passen zu dir – wie die ergonomischen Teile von SQlab.

ANZEIGE / FOTOS: SQlab

D

ie aufregendste Tour

kann ohne die richtige

Ergonomie von

Schmerzen und Taubheitsgefühlen

überschattet

werden. Hier kommen die

richtigen Sattel und Lenker ins Spiel,

die entscheidend dazu beitragen

können, solche Probleme zu lösen.

Die ergonomische Gestaltung

des Sattels ist entscheidend, um

Sitzbeschwerden zu vermeiden und

den Fahrkomfort zu maximieren.

Ein perfekt passender Sattel kann

den Druck auf den Sitzknochen optimal

verteilen – die Sitzknochenvermessung

ist deshalb ein elementarer

Schritt, um die optimale Sattelbreite

zu bestimmen.

Zum Graveln ideal ist der

SQlab 614 ERGOWAVE ® active 2.1:

Er vereint die Vorteile der bekannten

ERGOWAVE ® -Sättel 611 (MTB)

„614 ERGOWAVE® active 2.1“-Sattel

und 314-Gravellenker: zwei von SQlab

für ergonomischen

Komfort am Gravelrad.

und 612 (Road) und bietet eine taillierte

Formgebung für maximale

Beinfreiheit im Gelände sowie eine

Polsterung für Dämpfung und

Komfort auf ruppigen Strecken abseits

der Straßen. Die SQlab-active-Technologie

mobilisiert zusätzlich

die Bandscheiben und erhöht

den Komfort – was besonders auf

langen Graveltouren spürbar ist.

Auch auf den Lenker kommt es an

Der Lenker spielt ebenfalls eine

wichtige Rolle bei der Ergonomie

auf dem Gravelbike, um Problemen

wie Nackenschmerzen oder Handschmerzen

vorzubeugen. Mit dem

ergonomischen Gravellenker 314

von SQlab wird dieses Problem gelöst.

Mit einem 25-mm-Rise für eine

komfortable Sitzposition und einem

14°-Flare für Kontrolle in technischem

Gelände bietet der Lenker

eine optimale Ergonomie. Der

10°-Frontsweep sorgt für die perfekte

Handpositionierung und maximalen

Komfort.

Ausführliche Informationen unter:

www.sq-lab.com

113


VIPAVA-TAL & KARST

FOTOS: Nejc Bole, Miha Bratina, Marijan Mocivnik

Sloweniens Westen erradeln

Rennradfahrer, Mountainbiker und Trekkingbiker kommen rund um das Vipava-Tal und den

Karst in Slowenien voll auf ihre Kosten – sportlich, landschaftlich, kulinarisch und kulturell!

D

as Vipava-Tal und der

Karst, benachbarte

Regionen im Westen

Sloweniens, sind aufgrund

ihres mediterranen

Klimas und ihrer wilden

Landschaften völlig zu Recht ein

beliebtes Ziel für Radtouren. Das

Karstplateau, das hoch über dem

Golf von Triest aufragt, bietet sanfte

Touren, weiß gleichzeitig mit

weltberühmten Karstphänomenen

wie dem UNESCO-Weltkulturerbe

Škocjan-Höhlen zu faszinieren. Das

Vipava-Tal hingegen vermag Radfahrern

auch anspruchsvollere Anstiege

über das Tal hinaus auf bis

zu 1000 Meter über dem Meeresspiegel

zu bieten und verzaubert

zugleich Besucher mit seinen Weinberghügeln,

unberührten, ausgedehnten

Wäldern und hohen Plateaus.

Die abwechslungsreichen Routen

beider Regionen führen an zahl-

Wer lange am Rad sitzt, weiß die feine

Küche der Region umso mehr zu schätzen.

reichen kulturellen und landschaftlichen

Schätzen und Sehenswürdigkeiten

vorbei: Etwa an Lipica, dem

ursprünglichen Gestüt der Lipizzanern,

oder am Grab der Bourbonen

in Nova Gorica.

Zeit für Genießer

Das Vipava-Tal und der Karst sind

beides Weinländer und bieten neben

edlen Tropfen eine ausgezeichnete

Küche. Entsprechend sollte

man genügend Zeit einplanen, um

den berühmten Schinken, feine

Weine und andere lokale Köstlichkeiten

zu probieren. Kulinarische

Genüsse verleihen schließlich jedem

Radurlaub einen besonderen

Charme. Das milde mediterrane

Klima im Vipava-Tal und in der

Karstregion ermöglicht ganzjähriges

Radfahren. Geführte Radtouren,

freundliche ländliche Unterkünfte

und Fahrradvermietungsservices

und mehr findest du unter

untenstehendem Link.

Weitere Informationen unter:

www.visitkras.info

www.vipavskadolina.si

114



PRODUKT

Gravelbikes

TAGE DES SCHOTTERS.

Die Straßen sind dir zu voll,

der Verkehr zu stressig und

glatter Asphalt zu langweilig –

willkommen in der schottrigen

Welt der Gravelbikes.

FOTO: BH Bikes

116


BIKE

Trendsetter

Streng genommen waren die Anfänge des

Rennradfahrens – mangels asphaltierter Straßen

– Gravel-Touren. Heute boomen die Schotter-

Räder wie nie zuvor.

von Lukas Schnitzer

G

ravelbikes sind

Grenzgänger. Dort,

wo sich die Grenzen

von grobstolligen

Mountainbikes und

schnellen Rennrädern

überschneiden, dort platzieren

sich seit einigen Jahren Gravelbikes

als die überstrapazierte Eier

legende Wollmilchsau. Leicht und

effizient genug, um auf harten Untergründen

mühelos Meter zu machen,

gleichzeitig robust und sicher

genug, um in moderatem Gelände

zu überzeugen.

War es zu Beginn des Gravel-

Booms bei vielen Herstellern noch

üblich, Querfeldeinrahmen mit

breiteren Reifen und eventuell längeren

Gabeln zu tunen, sind moderne

Gravelbikes spezifisch entwickelte

Bikes. Die Geometrie der

Räder und damit auch ihre Sitzposition

orientiert sich weg vom übertrieben

sportlichen Charakter der

Straßenräder, setzt in der Regel

eher auf Langstreckenkomfort und

Sicherheit. Fahrradfahren in seiner

reinsten Form, einfach drauflosfahren,

neue Wege entdecken und keinen

Gedanken an den Untergrund,

der da kommen mag, verschwenden

– dieser Grundgedanke steckt in allen

modernen Gravelbikes.

Doch so wie Mountainbikes

längst nicht mehr nur Mountainbikes,

Rennräder längst nicht mehr

nur Rennräder sind, haben sich

auch unter den Gravelbikes Spezialisten

für unterschiedliche Einsatz-

bereiche herauskristallisiert. Hier

jeder Spielart einen Namen zu geben,

wäre, wie es KTMs Head of

Development Thomas Pressl treffend

ausdrückt, „ein Fass ohne Boden“.

So manche Diskussion in

Oberösterreich endete da in gut

zwei Dutzend möglichen Unterkategorien.

„Als vor einigen Jahren diverse

Individualisten den täglichen

Weg in die Arbeit am Crosser absolvierten,

wurde dies noch belächelt,

jetzt nennt sich der Trend eben

Gravel“, schmunzelt Pressl und betont

gleichzeitig die aus den Ursprüngen

in sämtliche Spielarten

des Gravels übernommene Tradition

der Vielseitigkeit.

Diese bleibt dabei bei so gut

wie allen Modellen oberste Priorität,

und mit einem zweiten Laufradsatz

plus Reifen lässt sich das Gros

der Räder auch relativ einfach an

sehr konträre Einsatzbereiche wie

Rennradtouren auf glattem Asphalt

(leichter Laufradsatz plus 30 mm

Slicks) und harten Geländeeinsatz

(robuste Laufräder plus voluminöse

Offroad-Reifen) anpassen. Dennoch

hat manches Modell seine Stärken

eher in Einsatzbereich X, ein anderes

seine in Szenario Y.

Priorisierung der Vielseitigkeit

Viele Hersteller haben mittlerweile

mehrere Gravelbikes im Programm.

Dabei decken die Räder ein

Spektrum ab, das sich ungefähr wie

folgt umschreiben lässt: vom robust

bereiften Endurance-Rennrad hin

117


PRODUKT

Gravelbikes

Mit Rennlenker ins Gelände?

Ja, Gravelbikes machen auch auf

einfachen Trails mächtig Laune.

zum auf Speed ausgelegten Gravel-

Racer; vom klassischen Allrounder

über Adventure-Bikes mit gehobener

Reifenfreiheit und Bikepacking-Spezialisten

bis hin zu

schwer geländegängigen „Monster-Crossern“

an der Grenze zum

XC-Hardtail. Echte Kategorien zu

definieren, ist ob der Vielfalt

schwierig. Das Gros der Bikes lässt

sich aber dennoch grob in hochsportlich

ausgelegte Gravel-Racer

auf der einen Seite und abenteuerhungrige,

besonders vielseitige

Gravel-Allrounder auf der anderen

Seite unterteilen. Nach diesen Gesichtspunkten

haben wir auch die

Bikes, die wir im Anschluss an die

Story in unsere „Top 6“-Auslage

stellen, unterschieden.

Rahmen und Gabel sind für

Julian Pfeiffer von BH Bikes die

wichtigsten Komponenten am Gravel.

Grundlegende Eigenschaften

wie Geometrie, Gewicht, Reifenfreiheit

und Co. entscheiden sich

schließlich bereits hier. Immer

mehr Gravelbikes kommen serienmäßig

auch mit elektronischen

Schaltgruppen, was für den BH-

Mann nicht nur einen Trend, sondern

einen echten Benefit darstellt.

Unabhängig von der Kategorie

empfiehlt KTMs Thomas Pressl

auch auf solide Laufräder mit qualitativ

hochwertigen Naben, eine

möglichst große Übersetzungsbandbreite,

möglichst wartungsarme

Bremsen (hydraulische Discs) und,

plant man Touren, auch auf diverse

Möglichkeiten zur Schutzblech-,

Träger- und Packtaschen-Montage

zu achten. Federgabeln und federnde

Hinterbau-Konzepte stehen

ebenfalls zur Wahl und versprechen

maximalen Komfort – für jene, die

danach suchen. Dem Durchschnitt

werden aber voluminöse Reifen mit

niedrigem Luftdruck sowie eventu-

ell flexende Rahmenkonstruktionen

genügen.

Haupt-Merkmale der Allrounder ...

Bei oben angesprochener Ausprägung

der Stärken zeichnen sich Allrounder

durch in der Regel entspannte

Geometrien für viel Laufruhe

und eine relativ aufrechte,

langstreckentaugliche Sitzposition

aus. Die Rahmen setzen je nach

Budget auf Carbon oder Aluminium,

wer etwas sucht, der findet

auch Stahl oder Titan als Werkstoff.

Robustheit geht dabei über maximale

Gewichtseinsparung, die Reifenfreiheit

liegt meist zwischen 42

und 47 mm in 700c. Soll das Bike

viel in sehr grobem Gelände bewegt

werden, kann es sich lohnen,

hier nach noch mehr Reserven zu

suchen, teils bieten Hersteller auch

die Möglichkeit, MTB-Bereifung in

bis zu 29 x 2,4“ zu montieren. Die

Möglichkeit auf 650b- oder

27,5“-Laufräder bieten ebenso einige

Hersteller, es bleibt aber eine

Nische. Am Gros der Allrounder

drehen sich wohl 700 x 42- bis

Fahrradfahren in

reinster Form: Einfach

drauflosfahren

und keinen Gedanken

an den Untergrund

verschwenden.

45-mm-Pneus. Steht das Pendeln im

Fokus, gibt es auch Modelle mit serienmäßiger

Beleuchtung und Fendern,

fürs Bikepacking eignet sich

in der Regel jedes Gravel, solche

mit vielen Ösen für diverse Transportlösungen

und hohem maximalen

Systemgewicht eignen sich hier

aber ganz besonders.

... und der Race-Gravelbikes

Racer zeichnen sich durch aggressivere,

ans Rennrad angelehnte

Geometrien mit mehr Agilität aus.

Grob umrissen verschmelzen hier

die Attribute eines leichtfüßigen

Rennrads mit jenen eines Gravels.

Carbon ist das Rahmenmaterial der

Wahl, da das Gewicht in der Regel

im Fokus steht, auch aerodynamische

Attribute finden sich an vielen

Rädern. Laufräder sollen möglichst

leicht sein, die Rahmen sollten aber

dennoch genügend Freiheit für Reifen

bis zumindest 42 mm bieten. Je

nach Untergrund werden in der Regel

aber 35- bis 40-mm-Reifen, betrieben

mit niedrigem Luftdruck,

empfohlen.

Neben echten Race-Gravels wie

dem BMC Kaius rücken auch ans

Querfeldeinrad angelehnte Varianten

sowie Anyroad-Bikes in die engere

Auswahl von Gravel-Racern.

Hier setzt oft die Reifenfreiheit

Grenzen. Versteht man sich eher als

sportiver Racer denn abenteuerlicher

Entdecker und setzt entsprechende

Erwartungen in sein Gravel,

sind Race-Varianten gegenüber Allroundern

vermutlich vorzuziehen.

FOTO: KTM Bikes

118


6

Top 6 Gravelbikes

CONWAY GRV 10.0

einsetzbar als Winter-Trainingsrad, um Cyclocross-Rennen zu

fahren oder für Langstrecken-Bikepacking-Touren im Sommer

die nun tieferen Sitzstreben sorgen für etwas mehr Flexibilität und

Dämpfung und das ganz ohne Steiûgkeitseinbußen im Antritt

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 9,3 kg

PREIS (UVP): € 2999,–

www.conway-bikes.com

SPECIALIZED S-Works Diverge STR Expert

Gravelbike der nächsten Generation dank innovativer Federungstechnologie,

die den Rider, nicht das Bike federt, mehr Strecke,

mehr Speed – und das mit weniger Ermüdung über Stock und Stein

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 8,88 kg (Gr. 56)

PREIS (UVP): € 14.000,–

www.specialized.com

RADON Regard 10

sauber verarbeiteter Aluminium Rahmen Carbon Gabel

problemlos können Schutzbleche, Gepäckträger und Lichtanlage

nachgerüstet werden Shimano GRX RX820 Ausstattung

RAHMEN: Alu | GEWICHT: 9,7 kg

PREIS (UVP): € 1999,–

www.radon-bikes.de

KTM X-Strada Master

der von Grund auf neu entwickelte Premium Carbon-Rahmen

besticht durch sein cleanes Design, beûndet sich am neuesten

Stand der Technik wie alle drei Strada Carbon-Modelle sportlich

ausgelegt und trägt echte Race-Gene in sich

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 8,6 kg

PREIS (UVP): € 4299,–

www.ktm-bikes.at

SCOTT Addict Gravel 10

enorm vielseitiges Gravel: schnell auf Asphalt, komfortabel in

rauem Gelände und kontrolliertes Handling auf holprigen Trails

geeignet für eine Reifenbreite von bis zu 45 mm

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 8,43 kg

PREIS (UVP): € 6599,–

www.scott-sports.com

SIMPLON Insissio Gravel

Smart Headset: integrierte Kabelführung durch den Steuersatz

Raptor-Dropout: erhöhter Komfort an der Gabel bei Fahrbahnunebenheiten

hohe Lenkpräzision und ausgewogenes Handling

dank hoher Rahmensteiûgkeit per Konûgurator individualisierbar

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: ab 8 kg

PREIS (UVP): ab € 4199,–

www.simplon.com

FOTOS: Hersteller

119


Kommt Urlaubszeit, kommt Rad

Sechs Entdeckertouren im ganzen Land? Nein, in Niederösterreich hat man

nicht das Radeln neu erfunden. Aber man weiß, dass es erst dann gut ist, wenn

der Weg stimmt und man es mit anderen schönen Dingen kombiniert.

D

er kühle Fahrtwind

im Haar. Die Schönheit

der vorbeiziehenden

Landschaft. Nur

das eigene Schnaufen

stört die grenzenlose Idylle. Klingt

verführerisch? Dann ab in den Sattel

und auf nach Niederösterreich,

wo sechs fein kuratierte Rad-Entdeckertouren

auf dich warten. Ein

kleines, feines Hotel, ein verstecktes

Wirtshausjuwel, ein unentdecktes

Kleinod.

Sechs Lieblingsplätze

Starten wir unsere Reise zu den

Lieblingsplätzen Niederösterreichs

am Ybbstal- und Erlauftalradweg.

Dort sorgen kühle Flüsse, wilde Bäche

und malerische Badeseen für

erfrischende Zwischenstopps. Eine

einzigartige Tour, die durch unberührte

Natur und vorbei an echten

Kraftplätzen führt. Geschlafen wird

in kleinen, feinen Hotels, gegessen

in urigen Wirtshäusern. Radlerherz,

was willst du mehr? Ist die Antwort

auf diese Frage: Action? Dann sind

die Wexl Trails das ideale Ziel.

Wer bei den Begriffen Flow

Trails, Jumplines oder Downhill

nicht fragend die Stirn runzelt, ist

hier perfekt aufgehoben. Adrenalin,

Action und Freiheit werden hier

großgeschrieben. Doch nicht nur

beim Heizen über die abenteuerlichen

Downhill-Strecken kann man

echte Grenzerfahrungen sammeln.

Denn der „Iron Curtain Trail“

trainiert nicht nur die Kondition,

120


NIEDERÖSTERREICH

Schon gewusst?

Skistar Felix

Neureuther ist mit

dem Rad unterwegs

in Niederösterreich.

Mehr dazu hier:

Die sechs

Entdeckertouren

auf einen Blick

Energie tanken. Von

Kunst und Kultur inspiriert

werden. Geschichte

hautnah erleben. Adrenalin

ausschütten: In

Niederösterreich gibt es

viel zu entdecken.

Alle Wege führen zum Wasser:

Flüsse, Bäche, Badeseen – im Mostviertel

radelt man am Ybbstal- und

Erlauftalradweg entlang und fühlt

sich so wohl wie ein Fisch im Wasser.

... uuund Action:

Lust auf Berge, Freiheitsgefühle und

Adrenalinkicks? Dann rein in die

Montur, rauf aufs Bike und ab auf die

Wexl Trails in den Wiener Alpen.

Grenzwertig, dieses Radfahren:

Der Iron Curtain Trail im Waldviertel

entlang des ehemaligen Eisernen

Vorhangs ist der perfekte Storyteller

– und dabei auch noch Radweg.

Musenküsse im Wienerwald:

Eine Inspiration nach der anderen

gibt es für kunst- und kulturaone

Radler:innen auf der „Klöster Kaiser

Künstler Tour“ im Wienerwald.

Kellergassen-Liebe:

Oft kommt es nicht vor, dass man

Kulturgut „durchradeln“ kann. Die

Sternfahrten rund um Retz und seine

Kellergassen sind da die Ausnahme.

FOTOS: Josef Wittibschlager; Franziska Consolati; wexltrails; Stefan Mayerhofer

sondern auch das Geschichtsverständnis.

Vorbei an alten Panzerstraßen,

Grenzzäunen und Bunkern,

erlebt man am Rad die Überreste

des Eisernen Vorhangs.

Wo einst der Adel in seinen

Schlössern wohnte, führt die „Klöster

Kaiser Künstler Tour“ im Wienerwald

von einem Kunst- und Kulturhighlight

zum nächsten. Falls einem

bei all den Diskussionen über

Kunst und Kultur die Kehle langsam

trocken wird, legt man am besten

noch ein paar Extratage auf

dem Rad drauf und gesellt sich zu

den Gassenbesten der Kellergassen.

Rund um Retz wohnt der Wein

in kleinen, idyllischen Häuschen

und wartet auf durstige Radlerkehlen.

Bei aller Euphorie sei nur noch

schnell an das inoffizielle Motto erinnert:

Don’t drink zu viel and bike!

Ganz unter dem Motto: „Einmal

Energie volltanken, bitte“ geht es zu

guter Letzt ans Donauufer. Der

längste und berühmteste Fluss

Österreichs erzeugt Strom, befördert

Menschen und Waren und

bringt Leute weltweit zum Walzertanzen.

Genauso vielseitig wie die

Donau selbst ist auch der Donauradweg.

Mit Plätzen zum Energietanken,

unvergesslichen Begegnungen

und Erlebnissen, die das Herz im

Dreivierteltakt schlagen lassen ...

Weitere Infos unter:

niederoesterreich.at/entdeckertouren-rad

Volle Kraft voraus:

Die Donau ist ein Powerstrom: Ihr

Wasser erzeugt eine gewaltige

Menge Energie, wer am Donauradweg

entlangradelt, lernt seine

Lebensgeister kennen.

Guide

zum

Gratis-

Download

121


TOURISMUS

Gravel vs. Road

WOHIN DES WEGES?

Graveltour oder Rennradtour,

lautlos über feinsten

Asphalt oder quer über alle

Untergründe? Beides hat

sein Für und Wider.

FOTO: Region Wörthersee/Christian Riedel

122


Sein oder

anders sein

Was eine Gravel-Tour zur Gravel-Tour

macht, wo der Unterschied zur Rennrad-

Runde liegt und wer womit glücklich

werden könnte.

von Lukas Schnitzer

123


TOURISMUS

Gravel vs. Road

Mit dem Gravelbike

hat die Welt der

Drop-Bars – für

alle weniger von

Anglizismen beeinflussten

Leser:

Lenker, wie sie auch am Rennrad

verwendet werden – eine neue Spielart

des leichtfüßigen „Übers-Land-

Schwebens“ für sich entdeckt. Wobei,

streng genommen müsste man

es als Wiederentdeckung feiern, war

doch das Rennradfahren in frühen

Jahren mangels breit geteerter Straßen

und hautenger Lycra-Dressen

eigentlich auch schon Gravelbiken.

Bloß wussten die Marketingabteilungen

damals noch nichts davon.

Doch heute machen die Unterschiede

in Geometrie, Reifenbreite und

anderen Details auch unterschiedliche

Tourenprofile möglich. Aber wie

sieht sie nun aus, die Gravel-Tour?

Und was unterscheidet sie von der

Rennradausfahrt?

Wo ein Weg …

Typische Gravel-Touren finden

(möglichst) abseits asphaltierter

Straßen statt, führen oft über

Schotter-, Wald- und Forstwege.

Das Thema Gravel aber auf den

Untergrund zu reduzieren, hält

Christian Riedel vom Wörthersee-Rosental

Tourismus für einen

Fehler: „Faustregel wird sich keine

finden, zumal einige Graveler vom

MTB, andere vom Rennrad und

wieder andere als Quereinsteiger

aufs Gravelbike steigen. Somit ist

manche Tour für den einen zu wenig

technisch, für den anderen konditionell

zu wenig fordernd.“

Als eine kategorisch strenges

Kategoriendenken ablehnende Kategorie

lassen Gravelbikes auf Tour

so gut wie jeden Weg gelten, den

der Fahrer und seine technischen

Fähigkeiten für sich als Weg erkennen.

Und da kann von Landstraße

und Kopfsteinpflaster über Radund

Güterweg bis hin zu Forststraße

oder gar Singletrail alles dabei

sein. Genauso vielfältig verhält es

FOTO: GravelTirol/Elisbeth Kellerer

DIE EXPERTEN

Christian Riedel

verantwortet das Thema Rad-Marketing

in der Region Wörthersee-Rosental

www.woerthersee.com

Gerald Oberreiter

kümmert sich für Flachau Tourismus

um die Angebots- & Produktentwicklung

im Bike-Bereich

www.flachau.com

Thomas Schneider

ist Gravel-Experte für die Region

Gravel.Tirol.

www.gravel.tirol

sich beim Profil. Von langen flachen

Abschnitten bis zu anspruchsvollen

Anstiegen und technischen Passagen

kann hier alles vor die Räder

kommen.

Am Rennrad hingegen sucht

man typischerweise andere Untergründe.

Ausfahrten konzentrieren

sich auf Asphalt, bewusst oder unbewusst

schwingt dabei stets irgendwie

der Leistungsgedanke, die

erzielte Geschwindigkeit mit. „Für

mich persönlich geht es bei Rennradtouren

ums Metermachen“,

drückt es Gerald Oberreiter von

Flachau Tourismus treffend aus.

Um möglichst guten Untergrund

unter die Reifen zu bekommen,

nimmt man am Rennrad gerne mal

etwas mehr Verkehr in Kauf, wobei

in vielen Regionen breite, gut ausgebaute

Radwege, einsame Güterwege

und kleine Nebenstraßen

ebenfalls eine Flucht vor LKWs und

gestresstem Pendlerverkehr bieten.

Ob lange steile Pässe, endlose

Flach etappen oder welliges Hügelland

ist dabei reine Geschmacksoder

Trainingssache. „Rennradtouren

leben von der Abwechslung“,

weiß Christian Riedel. Und zwar

„sowohl in der Selektivität der Strecke.

Hundert Kilometer in der Ebene

bei brütender Hitze und ohne

Bäume beispielsweise – kann man

machen und kann durchaus meditativ

sein. Nachdem es ein Hobby ist,

darf man aber auch schönere Alternativen

wählen“, meint der Kärntner

augenzwinkernd.

Von Pro und Kontra

„Aufgrund ihrer Geometrie und ihres

Aufbaus sind Rennräder für

hohe Geschwindigkeiten und lange

124


Abseits des Verkehrs

entspannt kurbeln? Gelingt

leichter am Gravel,

kann aber auch am

Rennrad funktionieren.

Distanzen gemacht. Perfekte

Kraftübertragung, dynamische bis

aggressive Sitzposition, leichtes

Gewicht. All das sind Aspekte, die

fürs Rennrad sprechen“, sagt Gerald

Oberreiter. Ein unschlagbares

Feeling sei es, welches Thomas

Schneider von Gravel.Tirol nur am

Rennrad findet: „Schnelle Pässe,

steile Anstiege: Rennradfahren hat

für mich immer einen Hauch vom

Profidasein.“ Auf unbefestigten Wegen

stoßen Rennräder aber schnell

an ihre Grenzen, was die Routenwahl

einschränkt, teils landschaftlich

schöne Ziele unerreichbar

macht. Außerdem, so Schneider, ist

man an die Straßen gebunden – und

Autofahrer sind nicht immer rücksichtsvoll.

Am Gravel kommt man (von

reinrassigen Renngeräten mal abgesehen)

der entspannteren Geometrie

und breiteren Reifen wegen

auf glatten Untergründen mitunter

etwas langsamer voran. Dafür bieten

sie auch Einsteigern langstreckentaugliche

Sitzpositionen und

rücken durch ihre eher gemütliche

Auslegung gerne mal den Genuss

im landschaftlichen wie im kulina-

rischen Sinne in den Fokus. Eine

Tatsache, die sich oft auch in typischen

Gravel-Routen widerspiegelt.

Gerald Oberreiter und Thomas

Schneider schätzen am Gravel vor

allem das Plus an Komfort gegenüber

dem Rennrad. „Egal ob Schotter-,

Wiesen- oder Waldweg – mit

dem Gravelbike kann man in gewissem

Maß alles bedienen und ist

nicht auf perfekt ausgebaute Asphaltstraßen

angewiesen“, so der

Flachauer Oberreiter. „Außerdem

gibt das Gravelbike mir die Sicherheit,

überall hinfahren zu können,

die Übersetzung lässt mir viel

Spielraum bei der Streckenwahl“,

ergänzt Schneider, der in seiner

Heimat zwischen Lechtal und Zugspitz

Arena ein breites Betätigungsfeld

zum Graveln findet.

Welcher Typ bin ich?

Man mag es aus den letzten Zeilen

wohl schon für sich selbst herausgelesen

haben. Hier aber trotzdem

nochmals eine kleine Typberatung

für Unentschlossene. Rennradtouren

lassen sich mit Rennrädern wie

Gravelbikes gleichermaßen, wenn

auch unterschiedlich schnell, bewältigen

und genießen. Auf Gravelrouten,

die gerne mal einen Abzweiger

mehr mitnehmen, kann man je

nach Untergrund mit dem Rennrad

schnell mal an Grenzen stoßen. Wer

sich aufs flotte Fahren und Leistung

konzentriert, dabei glatten Asphalt

präferiert, der wird auf klassisch

ausgewiesenen Rennradtouren eher

glücklich werden. Abenteuerlustige

Biker, die gerne mal neue Wege erkunden

möchten, Verkehr lieber

meiden und gerne auch mal ausgesprochen

entspannt ans Tagewerk

gehen, sind mit den typischen

touristisch vermarkteten Gravel-

Touren meist besser bedient.

An Gravel-Touren schätzt

Christian Riedel den „Entdecker-

Faktor“. Mit ein Grund, weshalb

man in der Region Wörthersee-Rosental

die Lost Places mit jeder

Menge kuriosen Geschichten und

historischer Besonderheiten entlang

der Touren initiiert hat. Und

auch Gerald Oberreiter erkennt im

Graveln einen Lifestyle, bei dem

„das Abenteuer im Mittelpunkt

steht“. Auch für ihn braucht eine

Gravel-Tour eine Mischung aus

unterschiedlichsten Wegen, die ihn

vor allem an die abgelegeneren

Orte rund um seine Heimat Flachau

bringen. Gibt es dann noch eine geeignete

Einkehrmöglichkeit, ist das

Gravel-Glück fast perfekt.

Und die lange Rennradrunde?

Auch die hat nach wie vor ihre

treue Fangemeinde. Gerald Oberreiters

Tipp: „Vermeide Hauptverkehrsrouten

und plane deine Touren

so, dass du möglichst außerhalb

des Berufs- und Urlauberverkehrs

am Bike sitzt.“ Und auch wenn

Rennradfahrer gerne den Trainingsfaktor

in den Fokus rücken:

Ein kurzer Zwischenstopp auf Eis

oder Espresso ist auch am Rennrad

immer drin …

Keine Frage, dass

auch das Rennrad,

in passender

Umgebung, viele

Reize hat.

FOTO: Flachau Tourismus

125


TOURISMUS Graveltouren

Tourenübersicht online

auf www.sportaktiv.com

Graveltouren

TIROL

Raintal-Classic

Aufwärmroute zum GravelKING.

Dieser Klassiker führt von Reutte ins

benachbarte Allgäu. Ein Abstecher

ins Schloss Neuschwanstein darf in

dieser Region nicht fehlen, bevor es

ins schönste Hochtal Europas geht.

Nach der „Enge“ und dann über

den Gaichtpass geht es nach

Weißenbach retour über Reutte.

78 km 1030 hm

www.gravel.tirol

Lechtal-Crosstour

Die zweite Route des GravelKING

führt durch das Lechtal, an einem

der letzten Wildflüsse Europas entlang.

Durch die kleinen, aber charmanten

Dörfer Vorder- und Hinterhornbach

geht’s hinauf zur Petersbergalm.

Mit etwas Kraft in den

Beinen beendet man die Runde

über Elmen und Stanzach.

90 km 980 hm

www.gravel.tirol

Feuerbein-Tour

Die dritte Tour des GravelKING

führt von Reutte vorbei am herrlichen

Stausee ins unverwechselbare

Rotlechtal. Über schotterreiche

Wege Richtung Zugspitze geht es

weiter zum Plansee mit hartem aber

lohnenswertem Finale hinauf zur

Dürrenberger Alm und wieder

zurück nach Reutte.

80 km 1190 hm

www.gravel.tirol

Adventure Ride Seefeld

Tour um Seefeld mit herrlichen

Ausblicken rund um die Arnspitzen,

entlang von drei Seen, Flussabschnitten

und gemütlichen Einkehrmöglichkeiten

auf Hütten und Terrassen.

Einkehrtipp: das Leutascher

Foto: Region Seefeld

Klammstüberl – am besten in Kombination

mit Besuch der Leutascher

Geisterklamm.

48,5 km 1071 hm

www.seefeld.com

SALZBURG

2-Tages Gravel Tour Saalbach

Hinterglemm Leogang

Fieberbrunn

Zwei Tage rund um Österreichs

größte Bike-Region. Die Tour kann

in jedem der vier Orte der Region

gestartet werden, der exakte Routen-Ablauf

hängt vom Startpunkt

und der Fahrtrichtung ab. Ein Tipp

zur Rast mit kulinarischen Leckerbissen

und für die Übernachtung ist

das Spielberghaus.

91,9 km 2789 hm

www.saalbach.com

Graveln heißt, wie hier am

Adventure Ride Seefeld, auch

immer entdecken.

Gravelbike-Tour zu den

Marbachalmen

Tour vom Stadtplatz in Radstadt

über den Ennsradweg bis Flachauwinkl.

Von dort führt der Weg über

Asphalt- und Schotterwege, bis

man am Talschluss die Almen erreicht,

die zu einer gemütlichen Rast

einladen. Tipps: Prechtlhütte, Ennslehenhütte,

Anichhofhütte. Retour

auf gleicher Route.

51,2 km 440 hm

www.radstadt.com

Zauchensee Gravel-Bike-Tour

Mit Start in Flachau über Asphalt-,

Forst- und Schotterwege in den

Weltcup-Ort Zauchensee. Meist

schattig im Wald, immer in der

Nähe des Zauchbachs. Die letzten

beiden Kehren sind etwas steiler.

Am Schluss der Tour verlässt man

den Wald und bekommt freien Blick

auf das wunderbare Bergpanorama

von Zauchensee.

39,8 km 778 hm

www.flachau.com

Mittersill: Resterhöhe-Gravel

Die Tour führt durch Wälder und

Wiesen, vorbei an Bauernhöfen,

Almen und Wasserfällen und bietet

eine tolle Fernsicht. Den Tag perfekt

macht eine Einkehr im Gasthaus

Resterhöhe oder im Pinzgablick.

53,6 km 1616 hm

www.mittersill.info

KÄRNTEN

Wörthersee T1

Der Wörthersee positioniert sich als

DIE Graveldestination in Österreich.

Hier passt von Routen bis Seen einfach

alles. Tourentipp 1 ist der Ossiacher

Tauern Kammritt. Legendärer

Blick auf den Ossiacher See und viele

Lost Places zum Entdecken!

60 km 1170 hm

www.woerthersee.com

Moor & Moos

Die Graveltour „Moor & Moos“

startet in Velden. Dann zum Drauradweg

nach Maria Gail, vorbei an

Bunkern zur Burgruine Finkenstein

mit dem traumhaften Blick auf den

Faaker See. Zurück durch das

Faaker See Moor nach Ledenitzen

über den Orainsattel.

57 km 560 hm

www.woerthersee.com

Wörthersee UCI Gravelstrecke

Riesenerfolg bei der UCI-Gravelrace-Premiere

am 7. April mit über

1000 Startern aus der ganzen Welt!

Kein langer Anstieg, gefühlt sind es

eher 5 Hügel, die man je nach Lust

und Laune attackieren kann. Danach

den See genießen und chillen!

49 km 520 hm

www.woerthersee-gravel.com

OBERÖSTERREICH

Von Steyr an die Salza

Die Durchquerung des Nationalparks

Kalkalpen über den Hintergebirgsradweg

zur Salza ist Oberösterreichs

Gravel-Klassiker. Von Steyr

am Ennsradweg in Richtung Reichraming

und auf der Trasse der ehemaligen

Waldbahn mit ihren zahlreichen

Tunnels nach Großreifling.

86 km 1273 hm

www.oberoesterreich.at

126


BUSCH + MÜLLER

Weißenbachtal

mit Ewiger Wand

Mit dem Gravel Bike durchs Weißenbachtal

in Bad Goisern am

Hallstättersee und anschließend zur

Ewigen Wand hinauf. Nebenbei gibt

es noch Einkehrmöglichkeiten mit

herzhaften Schmankerln und tollem

Panorama.

29 km 642 hm

www.oberoesterreich.at

STEIERMARK

St. Pongratzen–Kaplasee

Traumtour in die Abgeschiedenheit

der Südsteiermark mit unvergleichlicher

Aussicht von St. Pongratzen hinein

in die Südweststeiermark sowie

auf der slowenischen Seite auf das

Pohorje-Gebirge und in Richtung

Steiner Alpen.

39 km 820 hm

www.suedsteiermark.com

Anradeln-Graveltour

Bad Radkersburg

Die Gravelbike-Tour in der Region

Bad Radkersburg im Süden des

Thermen- & Vulkanlands Steiermark

startet am Hauptplatz in Bad

Radkersburg und endet dort auch

wieder. Auch als geführte Tour im

Rahmen des jährlichen Anradeln-

Events.

61 km 260 hm

www.steiermark.com

NIEDERÖSTERREICH

Stadt, Land miteinand

„Von den 1000 Hügeln bis zur Allzeit

Getreuen“ – abseits frequentierter

Straßen führt die Tour ab

Krumbach über sämtliche Untergründe

von der Buckligen Welt bis

nach Wiener Neustadt und verbindet

grandiose Landschaften mit urbanem

Flair.

73,66 km 762 hm

www.wieneralpen.at

ITALIEN

Gravelbike-Tour Plätzwiese

Anfangs entlang der alten Bahntrasse

von Toblach, später der Ausschilderung

„Plätzwiese“ folgend. Besonders

lohnend ist der aussichtsreiche

Abschnitt durch die Hochebene

Plätzwiese. Einkehrtipp: Berggasthof

Plätzwiese.

58 km 1030 hm

www.drei-zinnen.info

Alpine Gravel Bassa Valle

Graveltour im unteren Val di Sole.

Diese interessante Rundtour führt

zur Hälfte entlang des Tal-Radwegs

und zur Hälfte auf Schotterstraßen.

Man durchquert charakteristische

Dörfer wie Ossana, wo man die alten

Mauern der Burg San Michele

bewundern kann. Sehenswert: das

Ecomuseo Val Meledrio.

48,7 km 904 hm

www.visittrentino.info

KROATIEN

Parenzana

Die Tour führt entlang der ehemaligen

Parenzana-Eisenbahnstrecke

und startet in der Nähe des Grenzübergangs

Plovanija. Die landschaftlich

schöne Strecke führt über

Buje, Grožnjan, Livade und Motovun

nach Vižinada. Highlight: die

schönste mittelalterliche Stadt Istriens,

Motovun. Tipp für die Rast: Taverne

„La Parenzana“ in Volpija.

80 km 1100 hm

www.istria-bike.com

BAYERN

Gravelbiken mit Zugspitzblick

Die Tour vom Karwendel ins Naturschutzgebiet

Murnauer Moos ist

Teil der Mehrtagestour „Gravelbiken

mit Zugspitzblick“. Start dieser

Etappe ist Mittenwald mit einem

einzigartigen Blick aufs Karwendelgebirge.

Sehenswertes: Schloss &

Park Linderhof

65,18 km 482 hm

www.zugspitz-region.de

Foto: Zugspitz Region GmbH, Foto: Julian Rohn

Die mächtigen

Gipfel im Blick:

So gravelt es

sich rund um

die Zugspitze.

Die nachhaltige

Powerbank

Nie stromlos mit dem

Busch + Müller K-WERK.

K

-WERK ist die kraftvolle,

nachhaltig aufladbare Powerbank

von Busch + Müller.

Per Micro-USB-Anschluss stellt

sie Smartphones, Navigationssystemen

und anderen Mobilgeräten

im voll geladenen Zustand satte

5000 mAh zur Verfügung.

Nun ist aber die eigene Muskelkraft

genauso nachhaltig wie

Sonne oder Wind – und beim Fahrradfahren

mit deutlichem Abstand

beste Quelle erneuerbarer Energie.

Der Clou von K-WERK ist deswegen:

Wenn man das Gerät an

den Dynamo anschließt, lädt der

selbst erstrampelte Strom die Powerbank

kontinuierlich auf.

Das K-WERK kann gleichzeitig

aufgeladen werden und Mobilgeräte

mit Strom versorgen. Die

Powerbank kann auch per Micro-

USB zu Hause am Netz oder unterwegs

am Notebook aufgeladen

werden. Die Restenergie ist immer

klar im Blick: Fünf integrierte

blaue LEDs zeigen den Ladestand.

Weitere Infos:

www.bumm.de

ANZEIGE / FOTO: Busch + Müller

127


TOURISMUS Rennradtouren

Rennradtouren

TIROL

Quer durch den Chiemgau

Die anspruchsvolle Tour mit Start/

Ziel in Kufstein führt durch urige

Dörfer mit malerischen Hügeln und

zählt zu den Great Rides, den zehn

aussichtsreichsten Rennradtouren in

Tirol. In Kufsteins Innenstadt warten

verschiedene kulinarische Highlights

mit Cafés und Restaurants.

124 km / 1350 hm

www.kufstein.com

Innsbruck–Kühtai

Der Klassiker von Innsbruck ins Kühtai

ist eine konditionelle Herausforderung

mit atemberaubenden Panoramen,

rasanten Abfahrten und

idyllischen Dörfern. Startend auf

dem Innradweg führt die Tour über

Telfs, Ötz und Ochsengarten zum

höchsten Punkt des Kühtais. Dort

folgt die Abfahrt nach Kematen,

üach geht es zurück nach Innsbruck.

110 km / 1600 hm

www.innsbruck.info

Kaunertaler Gletscherstraße

Die Gletscherstraße zählt zu den

spektakulärsten Rennradtouren in

den Alpen. Ausgehend vom Talort

Prutz sind rund 2260 Höhenmeter

FOTO: Region Villach Tourismus/Martin Steinthaler/tinefoto.com;

auf dieser kurvenreichen und teils

steilen Strecke zu überwinden, ehe

man auf einer Höhe von 2750

Meter am Fuße der hohen Weißseespitze

ankommt. Rückweg auf

gleicher Strecke.

77 km / 2260 hm

www.kaunertal.com

OSTTIROL

Dolomitenradrundfahrt

Nahrung für Körper, Geist und

Seele: Die Dolomitenradrundfahrt

begeistert auf 112 km mit Start und

Ziel in Lienz, kleinen romantischen

Dörfern entlang des Lesachtales,

bizarren Bergspitzen und eindrucksvollen

Naturlandschaften – ein

Raderlebnis für alle Sinne.

112 km / 1870 hm

www.osttirol.com

Die Villach 3 Länder Runde führt durch Österreich, Italien und Slowenien.

SALZBURG

Am Fuße des Dachsteins

Die Rennradtour führt durch das

Zentrum von Ski amadé. Start beim

Tourismusbüro Wagrain in Richtung

Flachau, entlang des Ennsradweges

nach Radstadt und weiter bis nach

Schladming. Über das 20 km lange

Plateau von Ramsau geht es über

die Hachau nach Filzmoos mit seiner

imposanten Bischofsmütze und

zurück zum Ausgangspunkt

95,82 km / 1510 hm

www.salzburgersportwelt.com

Postalmrunde

Die Tour führt ausgehend von

Fuschl am See vorbei am

Wolfgangsee auf die Postalm -

Österreichs größtes Hochplateau.

In rasanter, langer Abfahrt geht es

dann in das Lammertal und mit dem

beeindruckenden Tennengebirge im

Rücken über Kuchl, Hallein und das

Wiestal retour bis in die Fuschlseeregion.

108 km / 2100 hm

www.rennrad-austria.at

Gaisbergtour

Von Fuschl am See führt die Tour

durch idyllische Dörfer und über

Nebenstraßen in Richtung des vor

der Festspielstadt Salzburg liegenden

Gaisberges. Nach einem heftigen

Anstieg über die Serpentinen

auf den Gaisberg wird man mit

einem traumhaften Panoramablick

auf die Stadt Salzburg belohnt.

60 km / 1290 hm

www.rennrad-austria.at

KÄRNTEN

Villach 3 Länder Runde

Die Highlighttour im Alpen-Adria-

Dreieck Österreich, Italien und Slowenien:

Sehr anspruchsvolle Rundtour

ab Villach durch den Triglav-

Nationalpark, es geht über den

Predil-Pass, den Vršič-Pass und den

Wurzenpass. Tipp: einkehren bei

Espresso in Tarvisio und Cremeschnitte

in Kranjska Gora!

106 km / 2340 hm

www.visitvillach.at

Mittelkärntner Gurktalrunde

Die Gurktalrunde mit Start in Pörtschach

verbindet das verkehrsarme

Rennradgebiet im Gurktal in Mittelkärnten

mit der Wörtherseeregion

im Süden. Wenig Höhenmeter! Tipp

zum Einkehren: Burg Strassburg,

Burg Hochosterwitz, der Herzogstuhl

und der Dom in Maria Saal.

117 km / 630 hm

www.mittelkaernten.at

Wörthersee-Hinterland

Geheimtipp: Der Wörthersee abseits

der Hauptstraßen. Mittelschwere

Tour mit zwei mittleren

Bergen von Velden nach Süden

zum Pyramidenkogel, dann nach

Klagenfurt. Weiter nach Norden

zum Forstsee, nach Köstenberg und

zurück nach Velden. Da wartet

schon das verdiente Eis am See.

75 km / 1100 hm

www.woerthersee.com

OBERÖSTERREICH

Rennrad Tour Donautal

Abwechslungsreiche Fahrt ins Donautal

mit der Schlögener Schlinge.

Start in Aigen-Schlägl über Haslach

nach Wimberg. Über Neuhaus

dann hinab ins Donautal und üussaufwärts

nach Obermühl. Retour

über Rohrbachberg.

79 km / 1374 hm

www.oberoesterreich.at

Rund um den Moldaustausee

Die Tour startet in Aigen-Schlägl

und bietet etwas für alle Ansprüche.

Entlang des Moldaustausees auf

wenig befahrenen Straßen durch

vielfältige Landschaften und das

Naturschutzgebiet Sumava und

über den Schwarzenbergischen

Schwemmkanal nach Glöckelberg.

95 km / 1272 hm

www.boehmerwald.at

128


Tourenübersicht online

auf www.sportaktiv.com

FOTO: Valamar

Traumtour auf

Istrien: die Runde

„Die Drei Burgen“

mit Start und Ziel

in Poreč.

STEIERMARK

Rennrad-Tour Riegersburg

Wunderschöne Panoramatour mit

Startpunkt bei der Heiltherme Bad

Waltersdorf. Über Wagerberg entlang

des R12, Feistritztalradwegs,

nach Riegersburg mit Option auf

Burgbesichtigung oder Besuch

beim Schokoladier Zotter. Retour

über die Thermenhauptstadt Fürstenfeld

mit dem größten Freibad

Europas.

81 km / 620 hm

www.oststeiermark.at

Südsteirische

Weinstraßen- Runde

Start der mittelschwere Rennrad-Tour

zu den schönsten Seiten

der Südsteiermark ist in Gamlitz.

Locker geht es dabei bergauf und

bergab durch Weinberge, stets

begleitet von herrlicher Aussicht

und bestem Weitblick. Zahlreiche

Einkehr-Möglichkeiten säumen den

Weg.

44 km / 626 hm

www.suedsteiermark.at

NIEDERÖSTERREICH

Weinradroute Veltliner

Die Weinradroute Veltliner führt

ausgehend von der Thermenstadt

Laa/Thaya durch das nordöstliche

Weinviertel. Die Namenswahl ist

kein Zufallstrefer, denn die Radroute

führt vorbei an zahlreichen Weinlagen,

malerischen Kellergassen und

namhaften Weinorten.

76 km / 558 hm

www.weinviertel.at

Radberg Hochkar –

DIE Herausforderung

Die Tour zur „Cima Coppi Niederösterreichs“

von Waidhofen aufs Hochkar

bietet alles fürs Rennradlerherz:

Flusslandschaft, Naturpark, Wälder,

Almen – alles auf Radwegen und ruhigen

Nebenstraßen. Bis zu 25 %

Steigung verlangen Kletterkünste –

als Belohnung gibt’s eine Erinnerungsmedaille,

herrliches Panorama

und jede Menge Endorphine.

107 km / 1910 hm

www.ybbstaler-alpen.at

ITALIEN

Drei-Alpen-Täler-Rundtour

Eine sportliche Rundtour, die durch

die drei Haupttäler der Julischen

Alpen führt: das Fella-Tal, das Raccolana-Tal

und das Rio del Lago-Tal.

Die Strecke beginnt in Pontebba

und ist historisch, landschaftlich,

kulturell sehr interessant, aber auch

anspruchsvoll.

73,6 km / 1084 hm

www.turismofvg.it/de/bike/

Tour durch das Val di Cembra

und Pinè

Die Tour beginnt in Trient und führt

über die Piana Rotaliana, die Hochebene

von Pinè und die obere Valsugana

und ist somit ideal, um die

zentralen und östlichen Gebiete des

Trentino zu erkunden. Der legendärste

Anstieg auf dieser Tour ist

die „Salita dei Campionissimi“

(„Aufstieg der großen Champions“),

eine Hommage an die

Leistungen der Familie Moser und

Gilberto Simoni.

86,9 km / 1655 hm

www.visittrentino.info

KROATIEN

Route 159 „Die Drei Burgen“

Eine wundervolle Tour für Rennradbegeisterte,

bei der man in der

Nähe der drei berühmtesten istrischen

Schlösser (Kulturdenkmäler)

radelt. Start der Tour ist Poreč. Die

Tour führt größtenteils über wenig

befahrene Straßen des istrischen

Hinterlandes mit mehreren kürzeren

und zwei etwas längeren Anstiegen.

88 km / 930 hm

www.istria-bike.com

SLOWENIEN

Rundtour Vipava-Tal & Karst

Diese Tour führt auf wenig befahrenen

Landstraßen durch Weinberge

und Wälder sowie durch die Dörfer

des Vipava-Tals und des Karsts – zu

jeder Jahreszeit ein Genuss!

Sehens würdigkeiten entlang der

Strecke: römische Festung von

Castra, Schloss Rihemberk in Branik,

Quellen des Flusses Vipava u. v. m.

62,5 km / 581 hm

www.vipavskadolina.si/de

www.visitkras.info/de

129


TEAM

Alfred Brunner

Geschäftsführung

T. +43 676 871 970 133

alfred.brunner@styria.com

Arnold Pauly

Head of Sales

T. +43 676 871 970 005

arnold.pauly@styria.com

Christof Domenig

Head of Content Marketing

T. +43 664 235 90 58

christof.domenig@styria.com

Claudia Riedl (Karenz)

Head of Online Content Marketing

T. +43 664 235 90 70

claudia.riedl@styria.com

Elisabeth Kowatschitsch (Karenz)

Assistenz der Geschäftsführung,

Backooce und Verrechnung

T. +43 664 806 392 586

elisabeth.kowatschitsch@styria.com

Nicole Gratzer

Backooce

T. +43 664 881 40 737

nicole.gratzer@styria.com

Bertram Taferner

Key Account Manager

T. +43 676 871 970 007

bertram.taferner@styria.com

Veronika Kainer

Key Account Manager

T. +43 664 301 11 73

veronika.kainer@styria.com

Thomas Pirker

Key Account Manager

T. +43 676 871 970 006

thomas.pirker@styria.com

Thomas Polzer

Content Marketing,

Fotoredaktion

T. +43 664 235 90 59

thomas.polzer@styria.com

Lukas Schnitzer

Content Marketing

T. +43 660 289 89 18

lukas.schnitzer@styria.com

Nicole Hofstetter

Online Content Marketing

T. +43 664 235 90 69

nicole.hofstetter@styria.com

Julia Hausstätter

Online Content Marketing

T. +43 664 806 392 587

julia.hausstaetter@styria.com

Christoph Geretschlaeger

Art-Direktion, Produktion

T. +43 699 107 38 720

christoph.geretschlaeger@styria.com

Eigentümer/Verleger

TOP TIMES Medien GmbH,

8010 Graz, Gadollaplatz 1

Tel.: 0043 316/80 63-25 80

SPORTaktiv ist ein Titel der STYRIA MEDIA

GROUP. Ofenlegung gem. § 25 MedienG mit der

Url: sportaktiv.com/de/ofenlegung

Mitarbeiter dieser Ausgabe

Michael Forster, Axel Rabenstein, Lara Wulz

Seit Anfang 2022 bezieht SPORT aktiv

als Teil der STYRIA MEDIA GROUP

100 Prozent Umweltzeichen-Strom aus

erneuerbaren Energieträgern gem. RL UZ 46

(Lizenznehmer UW 1185).

Hersteller

Leykam Druck GmbH & Co KG,

7201 Neudörü

Beiträge über Tourismusregionen und Eventankündigungen

werden in Kooperation mit der

Tourismuswirtschaft und mit Veranstaltern

gegen Druckkostenbeiträge produziert.

Abo-Hotline

Styria Marketing Services GmbH & Co KG, „Abo

SPORTaktiv“,

Hainburger Straße 33, A-1030 Wien

Tel.: 0043 1/51414-900,

Fax: 0043 1/51414-810

E-Mail: abo@sportaktiv.com

Das Jahresabonnement (6 Stammhefte und

3 Guides) kostet € 46,– innerhalb der EU

www.sportaktiv.com facebook.com/SPORTaktiv.Magazin instagram.com/sportaktiv


EUROBIKE

FESTIVAL DAYS

Die Publikumstage der weltgrößten

Fahrrad- und Mobilitätsmesse

6.–7. Juli 2024

Messe Frankfurt

bikes | shows | tests | trends


CHANGE

YOUR RIDE

#lighterisbetter

Das RYVON LT vereint eine vollkommen neu entwickelte Plattform

rund um den neuen BOSCH Performance Line SX Motor. Konzipiert

für echtes Trail-Vergnügen und leichtes, Mountainbike-ähnliches

Handling mit der Power eines E-Bikes. Ausgestattet mit der FOX 36

und 170mm Federweg, dem neuen SRAM X0 AXS Transmisson

Antriebssystem, sowie einem ACROS Carbon Mullet Laufradsatz

und einem Leichtgewicht von nur 19 kg, definiert das

RYVON LT 10.0 die Trail-Performance neu.

Ultimative Präzision, Dynamik und Leichtigkeit vereint in einem Bike!

DISCOVER MORE!

w w w . c o n w a y - b i k e s . c o m

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!