08.04.2024 Aufrufe

SPORTaktiv Bikeguide 2024

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

ÖSTERREICHS GRÖSSTES AKTIVSPORT-MAGAZIN<br />

FIT | RUN | BIKE | OUTDOOR<br />

BIKE<br />

G U I D E <strong>2024</strong><br />

FOTO: Scott Bikes/Andreas Vigl


D A S N E U E S P E C I A L I Z E D E P I C 8<br />

Evolution der<br />

Schnelligkeit<br />

Entdecke das schnellste XC-Mountainbike auf Erden<br />

Erfahre<br />

mehr<br />

S P E C I A L I Z E D . C O M


EDITORIAL<br />

Alfred Brunner<br />

<strong>SPORTaktiv</strong>-Geschäftsführer<br />

alfred.brunner@styria.com<br />

Entfache das<br />

Feuer in dir!<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> freut sich über diesen historischen Augenblick: Der in<br />

Österreich traditionelle BIKEGUIDE (Auflage 50.000 Stück) erscheint<br />

<strong>2024</strong> erstmalig auch in Deutschland, und zwar gleich mit der beeindruckenden<br />

Auflage von 100.000 Stück. Ein großes<br />

DANKE an all unsere Vertriebs partner in<br />

Österreich (Intersport, Gigasport, Hervis,<br />

Bergspezl, Top100 Bikeshops, Trafik, Abo)<br />

und nun auch in Deutschland (Süddeutsche<br />

Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung<br />

und Top400 Bikeshops).<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

wünscht dir eine<br />

traumhafte und<br />

unvergessliche<br />

Bikesaison <strong>2024</strong>.<br />

Inhaltlich wollen wir diesmal das Feuer<br />

in dir entfachen. Dazu werfen wir im Prolog<br />

einen analytischen Blick auf die Bikes der <strong>2024</strong>er-Generation. Der BIKE-<br />

GUIDE präsentiert 42 innovative Bikes in unterschiedlichsten Kategorien,<br />

dazu aktuelle Topprodukte aus dem Zubehör. Inspirierend sind auch<br />

unsere Interviews mit Mike Kluge und Thorsten Schmitz; die beiden<br />

leben ihre Leidenschaft beruflich und privat.<br />

THE INDEPENDENT<br />

BIKE SHOE BRAND<br />

Gemeinsam mit unseren Tourismuspartnern zeigen wir dir viele<br />

neue Wege, konkret zahlreiche Top20-Tourentipps wie unsere epischen<br />

Touren, Trails für Einsteiger und Trails für Könner. Das Service zur<br />

Tourenplanung und zur Fahrtechnik liefern wir ebenfalls mit.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> wünscht dir eine traumhafte und unvergessliche Bikesaison<br />

<strong>2024</strong>!<br />

Für Anregungen zum Besserwerden an alfred.brunner@styria.com<br />

sag ich wie immer „Danke“.<br />

Bleib fit,<br />

P.S.: Das echte Leben ist analog – geh raus und spür es!<br />

FOTO: Thomas Polzer<br />

Hol dir dein <strong>SPORTaktiv</strong> bequem per Post nach Hause!<br />

Sechs Stammausgaben inkl. drei Guides pro Jahr um € 36,–<br />

Abobestellung: 01-51414-800, abo@sportaktiv.com<br />

INTRODUCING<br />

THE ALL NEW FUSE<br />

CLIP-IN SHOE<br />

FIRSTDEGREE-MTB.COM


36<br />

Feine Zeiten! 8<br />

Was moderne Mountainbikes-<br />

und E-Mountainbikes<br />

auszeichnet<br />

Bikelover 20<br />

Weltmeister, Firmengründer,<br />

Multitalent:<br />

Mike Kluge im Interview<br />

Neue Reize<br />

setzen 26<br />

So verwandelst du deine<br />

Ausfahrten in strukturierte<br />

Trainingseinheiten<br />

Eins für alle Trails 34<br />

Worauf es bei den vielseitigen<br />

Trailbikes wirklich<br />

ankommt<br />

Eine Frage der<br />

Planung 36<br />

Tipps und Tricks für deine<br />

nächste Tages- oder Mehrtagestour<br />

20<br />

Ich packe meinen<br />

Rucksack … 50<br />

Alles zur richtigen Rucksackgröße<br />

– und was man<br />

auf Tour mitnehmen sollte<br />

Feuer und<br />

Regenbogen 56<br />

Intersport Austria-Geschäftsführer<br />

Thorsten<br />

Schmitz im Downhillfieber<br />

Leichtstromer 62<br />

Die schlanken Minimal-<br />

Assist E-MTBs boomen<br />

nicht ohne Grund<br />

Volle Leistung 108<br />

Full-Power E-MTBs bieten<br />

mächtig Leistung und<br />

Reichweite<br />

Die Funparks der<br />

Zweiräder 112<br />

Spannende Insights rund<br />

ums Thema Bikepark und<br />

Trailcenter<br />

Größenwahl und<br />

Feinjustierung 122<br />

Was es beim Bikekauf zur<br />

Rahmengröße und Ergonomie<br />

zu bedenken gilt<br />

PRODUKTE<br />

FOTO: TVB Radstadt/Lorenz Massa<br />

25 XC/DC-Bikes<br />

35 Trailbikes<br />

53 Rucksäcke<br />

55 Enduros<br />

64 E-MTB Minimal Assist<br />

89 Schuhe<br />

95 Bekleidung<br />

99 Helme<br />

101 Brillen<br />

110 E-MTB Full Power<br />

123 Ergonomie<br />

FOTO: Thomas Roegner<br />

Time to Trail 70<br />

Tipps und Tricks für<br />

Einsteiger und Könner<br />

zum Abfahren auf Trails<br />

„Es ist brutal<br />

anstrengend“ 102<br />

Anna Spielmann gewährt<br />

Einblicke in die Welt der<br />

E-MTB-Rennen<br />

Alles im Haus –<br />

alles vor Ort 124<br />

Drei Unterkunfts-Kategorien<br />

für den Bikeurlaub<br />

unter der Lupe<br />

TOP 20<br />

62 Epische Touren<br />

78 Trails für Einsteiger<br />

80 Trails für Könner<br />

118 Bikeparks & Trailcenter<br />

128 Bike-Unterkünfte<br />

004


Design: Groupe-Dejour.de<br />

PRODUCT<br />

LAUNCH:<br />

02.05.<strong>2024</strong>


006<br />

FOTO: Erwin Haiden<br />

Jeder kann dabei sein!<br />

Die härtesten Mountainbiker haben auf der<br />

Extremdistanz der Salzkammergut-Trophy am<br />

13. Juli 209 km und 7008 hm vor sich! Doch das<br />

Erlebnis „Trophy“ gibt es für alle: 22, 37, 55, 60,<br />

79 und 126 km sowie zwei Gravel-Strecken stehen<br />

zur Wahl – da ist für alle das Passende dabei!<br />

Neben den sportlichen Höhepunkten wartet<br />

ein Top-Rahmenprogramm: Die Scott Junior-<br />

Trophy, die Bosch eMTB-Schnitzeljagd, das<br />

Bike- Testival mit geführten Touren oder die<br />

legendäre After-Race-Party. Für ein abwechslungsreiches<br />

Event-Wochenende im Salzkammergut<br />

ist gesorgt –<br />

sei dabei!<br />

www.trophy.at


007


PRODUKT Mountainbikes <strong>2024</strong><br />

Feine<br />

Zeiten!<br />

Was moderne MTB und E-MTB technisch zu<br />

dem macht, was sie sind. Und warum sie kaum<br />

mehr mit ihren Verwandten von vor einigen<br />

Jahren vergleichbar sind: ein analytischer Blick<br />

auf die Mountainbike-Generation <strong>2024</strong>.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

008


ZEIT FÜR EIN NEUES?<br />

Am Bike- und E-Bike-Sektor<br />

hat sich in den letzten Jahren<br />

bei Geometrie und Technik viel<br />

getan. Ob ein älteres Bike als<br />

Gefährte für <strong>2024</strong> noch passt<br />

oder ein neues her soll – das<br />

muss freilich jeder selbst für sich<br />

entscheiden.<br />

FOTO: BH Bikes / Fritz Photography / Bernhard<br />

Havelka / CostaBlancaEnduroland<br />

009


PRODUKT Mountainbikes <strong>2024</strong><br />

Robuste, standfeste Komponenten geben<br />

Sicherheit - auch wenn man damit lieber<br />

mit beiden Reifen am Boden bleibt.<br />

FOTO: Scott Bikes/Daniel Geiger<br />

ountainbiken<br />

M<br />

boomt. So gut<br />

wie jede Ortschaft<br />

mit direkter<br />

Anbindung<br />

ans Berg- oder<br />

Hügelland unterhält zumindest ein<br />

kleines Netz an legal befahrbaren<br />

Forststraßen, teils auch mit natürlich<br />

entstandenen oder von Hand<br />

und Maschine gebauten Trails.<br />

Mancherorts sprießen auch<br />

Pumptracks aus dem Boden, um<br />

den Nachwuchs auf die stollenbereifte<br />

Seite der Macht zu ziehen.<br />

Und die Hersteller? Die reagieren<br />

auf den weltweiten Boom mit einem<br />

Füllhorn an Bikes und Zubehör für<br />

so gut wie jede Schattierung des<br />

Mountainbikens. Vom gemütlichen<br />

Feierabend-Ausrollen rauf zum<br />

Lieblingsplatz über dem Tal oder<br />

im Wald – bis hin zum hochtechnischen<br />

Abfahrtsspezialisten für solche<br />

Trails, auf denen selbst Fußgänger<br />

ihre liebe Mühe hätten, nicht<br />

den Grip zu verlieren. Und ebenso<br />

für alle Touren-, Trainings-, Trailund<br />

Naherholungsansprüche dazwi-<br />

schen gibt es passende Modelle in<br />

den Katalogen der Hersteller.<br />

26, 27,5 und 29“, Hardtails und<br />

Fullys, Rahmen aus Stahl, Aluminium,<br />

Carbon oder Titan; Bikes klassisch<br />

ohne oder als E-MTB mit<br />

elektrischer Unterstützung; Crosscountry,<br />

Marathon, Downcountry,<br />

Trail, All Mountain, Enduro und<br />

Downhill. In den letzten zehn Jahren<br />

sind, wie es Tim Rimbach, technischer<br />

Support bei BH Bikes<br />

Deutschland, treffend in Worte<br />

fasst, „sehr viele Trends und Neuerungen<br />

in der Mountainbikewelt<br />

aufgekommen. Einige sind wieder<br />

verschwunden, andere sind geblieben.“<br />

Aber was macht neue Bikes<br />

wirklich besser als solche von vor,<br />

sagen wir, fünf oder zehn Jahren?<br />

Neu vs. „alt“<br />

„Neue Mountainbikes bieten gegenüber<br />

‚alten‘ Modellen eine Vielzahl<br />

von Verbesserungen, die den Biker<br />

unterstützen und seine Fähigkeiten<br />

fördern können“, führt Tim Rimbach<br />

aus. Aktuelle Mountainbikes<br />

und E-MTBs hätten ihm zufolge im<br />

Vergleich zu älteren unter anderem<br />

eine verbesserte Antriebsneutralität<br />

bei gleichzeitig mehr verfügbarem<br />

Federweg; größere Laufräder,<br />

die schneller rollen und zu reduzierten<br />

Überschlagsgefühlen an<br />

steilen Stufen führen; sowie veränderte<br />

Winkel in der Rahmengeometrie,<br />

die es ermöglichen, besser zu<br />

klettern und schneller und sicherer<br />

in die Downhills zu gehen.<br />

Laufräder vollzogen einen Wandel<br />

von 26“ über 27,5“ zu nun beinahe<br />

flächendeckenden 29“. Mehr<br />

Laufruhe und besseres Überrollverhalten<br />

stehen hier auf der Habenseite<br />

der großen Laufräder, das<br />

früher oft als träge beschriebene<br />

Fahrverhalten wurde den 29“-Rädern<br />

mittlerweile weitgehend ausgetrieben.<br />

Kleine Fahrer finden<br />

nach wie vor auch Modelle mit an<br />

ihre Proportionen angepassten<br />

27,5“-Laufrädern, Bikes mit mittlerem<br />

und großem Federweg versuchen<br />

die Hersteller teilweise auch<br />

mit einem Mix aus 29“-Vorder- und<br />

27,5“-Hinterrad noch mehr Agilität<br />

zu verleihen.<br />

010


Und auch die Zeiten schmaler<br />

Pneus sind im Gelände mehr oder<br />

minder passé. Reifen um die 2,35<br />

bis 2,4“ auf entsprechend breiten<br />

Felgen (um die 25 bis 30 mm Mittelbreite)<br />

finden heute nicht mehr nur<br />

im Gravity-Bereich, sondern durchwegs<br />

auch an Trailbikes oder, wie<br />

es etwa Aushängeschild Nino<br />

Schurter im Weltcup schon lange<br />

vormacht, auch im XC- und Marathon-Bereich<br />

ihren Platz.<br />

Grob zusammengefasst sind<br />

moderne Räder in ihrer Geometrie<br />

tendenziell im Radstand wie im<br />

Reach länger, im Lenkwinkel flacher,<br />

im Sitzwinkel etwas steiler.<br />

Moderne Geometrien bringen oft<br />

auch kürzere Sitzrohre mit sich, da<br />

sich dadurch für die Fahrer, ähnlich<br />

wie im Skikauf, mehr „Wahlmöglichkeiten“<br />

ergeben, ohne an Ergonomie<br />

einzubüßen – Agilität und<br />

Wendigkeit in der kleineren Rahmengröße<br />

versus Laufruhe und<br />

Tempostabilität in der größeren sowie<br />

Vielseitigkeit in der errechneten<br />

„passenden“ Rahmengröße.<br />

Bessere Ergonomie bergauf,<br />

mehr Kontrolle bergab und ein verbessertes<br />

Fahrverhalten in technisch<br />

schwierigem Gelände versprechen<br />

die Hersteller. Speziell<br />

die Geometrien sind es auch, die<br />

Ale xander Steurer, beim österreichischen<br />

Bike-Hersteller Simplon<br />

FOTO: Rocky Mountain Bikes<br />

Reifen um die 2,4“<br />

auf entsprechend<br />

breiten Felgen sind<br />

längst nicht mehr<br />

nur für den Gravity-<br />

Bereich reserviert.<br />

für Produktmarketing zuständig,<br />

hervorstreicht. Diese, so seine Einschätzung,<br />

„vermitteln Sicherheit<br />

für Anfänger und Fortgeschrittene,<br />

wodurch sich letztendlich auch der<br />

Fahrspaß erhöht.“ Hier spielen<br />

aber seiner Ansicht nach auch<br />

Komponenten und Anbauteile eine<br />

Rolle. Denn die erwähnt kürzeren<br />

Sitzrohre ermöglichen es an Trailund<br />

Enduro-Bikes Dropper-Posts<br />

mit teils bis zu 200 Hub zu verbauen.<br />

Die Bewegungsfreiheit, die sich<br />

durch diesen großen Absenkbereich<br />

des Sattels ergibt, erhöht die<br />

Sicherheit und ermöglicht es,<br />

Schlüsselstellen zu meistern, wie<br />

sie früher einmal kaum möglich gewesen<br />

wären.<br />

Smarte Details<br />

Was moderne Bikes ebenfalls bieten,<br />

sind vielfach durchdachte und<br />

smarte Lösungen. Alexander Steurer<br />

hat es etwa die Integration<br />

verschiedenster Bauteile und<br />

Moderne Geometrien bringen am Trail noch mehr Fahrspaß und Sicherheit.<br />

4105 SUNSIDE FINGER<br />

Auch als Kurz 昀椀 ngervariante erhältlich!<br />

Der speziell UV-durchlässige Full-Tan-Obersto 昀昀 ist<br />

neben der Gel-Polsterung und der Touchfähigkeit das<br />

Highlight des Handschuhs.<br />

Zum Produkt<br />

FULL TAN<br />

TRY IT, WEAR IT, (G)LOVE IT.<br />

FOLLOW US<br />

@eskagloves_sports


PRODUKT Mountainbikes <strong>2024</strong><br />

Funktionen angetan. „E-MTBs, die<br />

auf den ersten Blick gar nicht mehr<br />

als solche wahrgenommen werden,<br />

oder nützliche integrierte Zusatzfunktionen<br />

wie etwa Staufächer im<br />

Rahmen, damit die wichtigsten Sachen<br />

immer mit dabei sind“, nennt<br />

er als Beispiele. Moderne Bikes lassen<br />

Leitungen und Züge oft auch direkt<br />

durch den Steuersatz in den<br />

Rahmen eintreten, sorgen für eine<br />

cleane Optik (machen es Schraubern<br />

und Mechanikern aber zugegeben<br />

auch nicht immer einfach bei<br />

der Wartung). Dazu passend finden<br />

sich immer mehr organisch an die<br />

Rahmenform angepasste Vorbauten<br />

oder integrierte Vorbau-Lenker-<br />

Einheiten, teils lassen Hersteller<br />

auch Dämpfer komplett im Rahmen<br />

verschwinden, was zwar auch wieder<br />

die Wartung verkompliziert, dafür<br />

aber deutlich besser vor Witterung<br />

und Schmutz schützt.<br />

Gekommen, um zu bleiben, sind<br />

für Tim Rimbach aber auf jeden<br />

Fall die bereits erwähnten absenk-<br />

Modernes Material hin oder her –<br />

Spitzkehren verlangen auch <strong>2024</strong><br />

noch nach Fahrtechnik und Übung.<br />

FOTO: Simplon Bikes<br />

Hoch hinaus? Moderne E-MTBs machen bergauf und bergab eine gute Figur.<br />

baren Sattelstützen, die unkomplizierten<br />

und wenig defektanfälligen<br />

1-fach-Antriebe sowie Tubeless-Systeme:<br />

„All diese Entwicklungen haben<br />

zu mehr Sicherheit, Funktionalität<br />

und letztendlich mehr Spaß<br />

beim Mountainbiken geführt.“<br />

Add on „E“<br />

Richtig viel hat sich in den letzten<br />

Jahren aber auch am Sektor E-Bike<br />

getan. Nicht nur geht der Marktanteil<br />

der Pedelecs mittlerweile durch<br />

die Decke – auch die technischen<br />

Finessen der Bikes sind mit Modellen<br />

von vor fünf oder zehn Jahren<br />

nicht mehr vergleichbar. Akkus und<br />

Motoren mehr oder minder unsichtbar<br />

im Rahmendesign zu integrieren,<br />

gehört heute zum Standard,<br />

teils werden sogar die Displays und<br />

Steuereinheiten smart im Oberrohr<br />

versteckt. „Im E-MTB-Bereich gibt<br />

es endlich echte, auf den MTB-Einsatz<br />

ausgelegte Antriebe am Markt,<br />

die sich zudem in Full-Power- oder<br />

Light-Motoren – mit unter 2 kg Gewicht<br />

– untergliedern. Durch unterschiedliche<br />

Akku-Größen und -Konzepte<br />

– entnehmbar oder fest verbaut<br />

– gibt es inzwischen ganz unterschiedliche<br />

Ansätze des<br />

elektrisch unterstützten Mountainbike-Erlebnisses“,<br />

weiß Marco<br />

Wolff-Staudacher, Produktmanager<br />

bei HoheAcht.<br />

Die „klassischen“ E-MTBs mit<br />

immer stärker werdenden Motoren,<br />

so Tim Rimbach, liefern mittlerweile<br />

bei einem Gewicht von knapp<br />

über 20 kg 80 bis 90 Nm Drehmo-<br />

ment. Und auch die Reichweiten<br />

und Reichhöhen sind dank großer<br />

Akku-Lösungen von teils über 1000<br />

Wattstunden beeindruckend. Aktuell<br />

boomen, hier sind sich unsere<br />

Experten einig, aber die Light-Assist-<br />

oder Minimal-Assist Bikes, die<br />

stetig leichter werden. Das Fahrgefühl<br />

eines „echten“ Mountainbikes<br />

mit dem Vorteil einer gewissen Unterstützung<br />

bergauf macht diese<br />

Räder in der Gewichtsklasse von<br />

13 bis 19 kg gerade für eigentlich<br />

sportliche Biker zum aktuell vielleicht<br />

interessantesten E-Bike-Segment.<br />

„Ein aktuelles Minimal Assist<br />

Bike hat zwar weniger Leistung, dafür<br />

aber auch deutlich weniger Gewicht,<br />

ein natürliches Fahrgefühl<br />

und damit einhergehend auch einen<br />

Performance-Gewinn“, schwärmt<br />

Tim Rimbach.<br />

Was sich in den einzelnen Segmenten<br />

heuer im Detail tut, das haben<br />

wir in unserem <strong>Bikeguide</strong> <strong>2024</strong><br />

Kategorie für Kategorie für euch<br />

zusammengefasst – und jeweils mit<br />

subjektiv ausgewählten 6 oder 12<br />

Top-Bikes garniert!<br />

Akkus und Motoren,<br />

mehr oder minder<br />

unsichtbar im<br />

Rahmen integriert,<br />

gehören heute zum<br />

Standard.<br />

FOTO: Rocky Mountain Bikes/Margus Riga<br />

012


BOSCH PERFORMANCE CX<br />

750WH POWERTUBE AKKU<br />

FOX 38 FACTORY FEDERGABEL<br />

FOX FLOAT X2 FACTORY DÄMPFER<br />

SRAM EAGLE XO1 SCHALTUNG<br />

NEWMEN EVOLUTION SL E.G.30<br />

LAUFRADSATZ<br />

DEFT 10.0 750<br />

6.999 €<br />

ALL DAY LONG...<br />

W W W . R A D O N - B I K E S . C O M<br />

Alle Preise verstehen sich als Endpreise inkl. MwSt.. Irrtümer, Druckfehler, Preisänderungen & Liefermöglichkeiten vorbehalten! Nur solange der Vorrat reicht. Sitz der Gesellschaft: H&S Bike-Discount GmbH | Konrad-Zuse-Str. 20 | 53501 Grafschaft


SCOTT<br />

Rule the Mountain<br />

Enduro-Rennmaschine, Park-Bike und Backcountry-Abenteurer<br />

in einem: Das neue<br />

Scott Ransom regiert den ganzen Berg.<br />

Wer hat ihn nicht, diesen einen Kumpel, dem<br />

Schüchternheit und Zurückhaltung ein<br />

Fremdwort sind, der kein Nein akzeptiert,<br />

keine Angst zu kennen scheint. Genau diese Attitüde<br />

trägt das neue Scott Ransom hinaus auf die Trails. Die<br />

jüngste Generation des Ransom wurde für maximale<br />

Downhill-Performance und Stabilität entwickelt. Seine<br />

progressive Geometrie in Kombination mit ausgereifter<br />

Kinematik gibt Sicherheit und<br />

Fahrfreude en masse auf allen<br />

Trails.<br />

EW<br />

Gemeinsam die Zukunft gestalten<br />

ANZEIGE / FOTOS: Scott/Daniel Geiger<br />

SCOTT Sports eröffnet ein neues SCOTT Experience<br />

Center in Kematen / Tirol. Damit wird eine neue Ära<br />

der Interaktion und des Engagements für Fahrradbegeisterte<br />

aller Altersgruppen und Fähigkeiten eingeläutet.<br />

Das Center zielt darauf ab, zu informieren, zu inspirieren<br />

und zu motivieren, und lädt jeden ein, Teil einer<br />

wachsenden Community zu werden. Es wird jeden Freitag<br />

von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein und mit verschiedenen<br />

Events wie Technik-Workshops, Ride Outs,<br />

Vorträgen und vielen weiteren attraktiven Veranstaltungen<br />

Besucher anziehen. Der Slogan „Erleben, testen,<br />

begeistern - jeden Freitag ein neues Abenteuer“ spiegelt<br />

das Ziel wider, eine dauerhafte Plattform für Information<br />

und Inspiration zu bieten. Infos: www.scott-sports.com<br />

FOTO: Scott Sports<br />

Fahrspaß im Blut<br />

Analog zu Spark und<br />

Genius versteckt das<br />

neue Ransom seinen<br />

Dämpfer geschickt im<br />

Carbon-Rahmen. 170 mm Federweg an der Front und<br />

160 mm am Heck sorgen für Kontrolle, die serienmäßige<br />

29“-Konfiguration lässt sich dank Geometrieverstellung<br />

auch auf ein Mullet mit 29“-Vorderrad und 27,5“-<br />

Hinterrad umbauen. Beeindruckend: Mit nur 15,8 kg in<br />

Größe Large bringt das Topmodell Ransom 900 RC für<br />

ein Enduro kaum Gewicht, aber dafür mit elektronischer<br />

Sram X0 Eagle AXS Transmission Schaltung, Fox<br />

38 Float Factory Grip 2 Gabel und Sram Code Ultimate<br />

Bremsen sowie robusten Race Face Turbine R 30-Laufrädern<br />

eine gehörige Portion Performance mit auf die<br />

Trails. Du lässt bergab das Gas gerne stehen, wirst mit<br />

Geschwindigkeit und Airtime erst so richtig warm?<br />

Dann ist das neue Ransom dein Bike! UVP: € 9999,–<br />

Mehr Infos unter:<br />

www.scott-sports.com/at/de<br />

FOTO: Poc Sports<br />

Gemacht für die Trails<br />

Außergewöhnlich große Kopfabdeckung, ausgezeichnete<br />

Belüftung, patentierte Technologie und eine voll einstellbare<br />

Passform. Der POC KORTAL versteht sich als MTB-Helm,<br />

bei dem Grenzen keine Rolle spielen. Das Team von POC hat<br />

den Trail- und Enduro-Helm dabei mit einem ganz klaren Ziel<br />

entwickelt: Bikern und E-Bikern einen Helm zu bieten, der den<br />

wachsenden Anforderungen immer härterer Trails und höherer<br />

Geschwindigkeiten gerecht wird und gleichzeitig auch besonders<br />

komfortabel am Kopf sitzt. Schließlich, so weiß man auch<br />

bei POC, ist der sicherste Helm der, den man auch trägt.<br />

Hohe Geschwindigkeiten und immer härtere Trails verlangen<br />

nach neuen Ansätzen – und genau hier schlägt die Stunde<br />

des KORTAL. UVP: € 220,-<br />

www.pocsports.com<br />

014


NEUE WEGE FÜR (E-)MOUNTAINBIKER IM PAZNAUN<br />

Ein innovatives E-Bike Riding Center mit Messstationen zur Analyse der Fahrtechnik,<br />

ein neuer Biketrailpark in Galtür und zwei neue Trails in der Silvretta<br />

Bike Arena Ischgl/Samnaun – mit diesen spannenden News für Mountainbiker<br />

startet das Paznaun in den Sommer <strong>2024</strong>. Das Herzstück des neuen Biketrailpark-<br />

„Silva Trails“ in Galtür ist ein 6,67 km langer flowiger Trail von der Alpkogelbahn<br />

Berg- zur Talstation.<br />

News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

www.ischgl.com, www.galtuer.com<br />

FOTO: TVB Paznaun-Ischgl<br />

FOTO: Zugspietzregion<br />

S<br />

GER, ZUGSPITZ-REGION GMBH<br />

BIKE<br />

3 FRAGEN AN<br />

PHILIPP HOLZ, TOURISMUS-MANA-<br />

Was bewegt dich<br />

aktuell im Business?<br />

Als alpine Destination<br />

bewegen uns momentan<br />

zwei Themen: zum<br />

einen die klimatischen<br />

Veränderungen und<br />

zum andern die Frage, wie die Zielgruppen<br />

darauf reagieren und wie<br />

wir Themen anpassen können.<br />

Welchen Stellenwert hat Sport in<br />

deinem Leben?<br />

Sport, insbesondere Bergsport, hat<br />

einen sehr hohen Stellenwert und<br />

stellt für mich den perfekten<br />

Ausgleich zum Büroalltag dar.<br />

Dein vergangenes oder zukünftiges<br />

Aktivsport-Highlight?<br />

Skitouren in Japan und die Teilnahme<br />

am Mega in Alpe d’Huez.<br />

FOTO: Busch+Müller<br />

Busch+Müller gewinnt Award<br />

Das Blinkersystem TURNTEC von<br />

Busch+Müller überzeugte auf ganzer<br />

Linie und hat beim Cycling Award den<br />

ersten Preis in der Kategorie „Best<br />

Parts/Components/Technology“ gewonnen.<br />

Die Außendienst-Mitarbeiter<br />

Frank Regge und Kurt van Bindsbergen<br />

nahmen den Award in Düsseldorf<br />

entgegen: „Wir freuen uns sehr über<br />

diese Auszeichnung, zeigt sie doch, wie<br />

wichtig der Sicherheitsaspekt geworden<br />

ist, den TURNTEC vermittelt“.<br />

www.bumm.de<br />

Für immer frisch<br />

Steigere deine Trittfrequenz auf der<br />

offenen Straße mit ultimativer<br />

Schweißkontrolle und einer perfekten<br />

Passform unter dem Helm. Die packbare<br />

und ultraleichte „Pack Bike Cap“<br />

von BUFF (UVP € 34,95), hergestellt<br />

aus recycelten Plastikflaschen,<br />

bleibt dank der antibakteriellen<br />

Stoffbehandlung auch nach<br />

hundert Kilometern frisch.<br />

www.buff.com<br />

FOTO: Buff<br />

FOTO: First Degree<br />

STEP INTO THE „ARCADE“!<br />

Mit dem „Arcade“ von FIRST DEGREE<br />

ist alles Spiel und Spaß: Ausgestattet ist<br />

er mit dem zeitlosen Style eines klassischen<br />

Sneakers und er kombiniert eine<br />

frische Optik und raffinierte Performance.<br />

Der Arcade ist außergewöhnlich<br />

leicht und flexibel, aber bietet dort Support,<br />

wo du ihn brauchst. Damit ist er bei<br />

Partylaps im Bikepark genauso zu Hause<br />

wie bei Dirtjump-Sessions, auf Loops am<br />

lokalen Flowtrail oder beim Aprés Bike in<br />

der Bar.<br />

www.firstdegree-mtb.com<br />

015


EW<br />

Bike, Shows, Tests und Trends<br />

Bei den Festival Days der Weltleitmesse<br />

EUROBIKE vom 6. bis 7. Juli auf<br />

der Messe Frankfurt kommen Bike<br />

Fans und Mobilitätsenthusiasten voll<br />

auf ihre Kosten. Neben dem actiongeladenen<br />

Festivalprogramm und unzähligen<br />

Mitmach-Highlights können bei<br />

über 1600 Ausstellern die neuesten<br />

Modelle, innovative Technologien und<br />

zukunftsweisende Mobilitätskonzepte<br />

entdeckt werden.<br />

eurobike.com<br />

FOTO: Eurobike/ Jean-Luc Valentin<br />

FOTO: Jufa/Kelmens König<br />

FAMILY-BIKE-CAMP SCHLADMING<br />

Im JUFA Family-Bike-Camp in Schladming hat der Nachwuchs schnell den Dreh<br />

heraus. Mit zertifizierten Guides entdecken Kids die Freude am Mountainbiken.<br />

Egal ob Kurventechnik, Sprungtechnik oder auch die richtige Wahl der Linie in<br />

technisch herausforderndem Gelände – an den Bike-Camp-Wochenenden lautet<br />

das Motto: „Auf die Räder, fertig, los!“ Für gemeinsame Erlebnisse, die verbinden.<br />

www.jufahotels.com<br />

BIKE THE PEAKS.<br />

DIVE THE LAKES.<br />

Für die perfekte Bike-Tour<br />

Mit zahlreichen Features sind die „CHIBA BioXCell Pro“ (UVP € 45,–) die<br />

perfekten Rad- und Bike-Handschuhe für den Sommer für Damen und Herren:<br />

Die Oberhand aus elastischen, luftdurchlässigen Materialien gewährleitet eine<br />

perfekte Passform und eine gute Belüftung. Der strapazierfähige und anatomisch<br />

geprägte 3D-Innenhandschuh aus feinem Kunstleder ist ohne störende<br />

Nähte angenehm zu tragen und<br />

schafft eine gute Belüftung. Die<br />

2-stufige BioXCell-Polsterung<br />

wirkt gegen das Einschlafen<br />

der Hände und die Ulnar-<br />

Nerve- & Carpal-Tunnel-Protection<br />

reduziert den Druck auf<br />

den Ulnar-Nerv und den Handwurzelkanal.<br />

www.chiba.de<br />

Naturel Hotels & Resorts<br />

Kärnten · Faaker See<br />

naturelhotels.com<br />

Foto © Region Villach Tourismus


FOTO: Xxxx Xxx<br />

Bike-Kalender <strong>2024</strong> auf<br />

www.sportaktiv.com<br />

Hier findest du die Rennradund<br />

MTB-Termine aus<br />

Österreich für jedermann und<br />

-frau fürs ganze Jahr <strong>2024</strong> –<br />

zur Verfügung gestellt von<br />

www.radmarathon.at.<br />

Direktlink: t1p.de/bikeevents24<br />

Auch die Termine der<br />

MTB-Challenge <strong>2024</strong> stehen<br />

fest und die Saisonkarte kann<br />

ab sofort bestellt werden: 28.4.<br />

St. Veit/Gölsen (NÖ), 19.5.<br />

Kleinzell (OÖ), 6.7. Graz/<br />

Stattegg (St), 13.7. Bad Goisern<br />

(OÖ), 10.8. Mank (NÖ).<br />

www.mountainbike-challenge.at<br />

FOTO: MTB Challenge<br />

News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

DA BLEIBEN KEINE WÜNSCHE OFFEN<br />

Das brandneue „Bike Center Poreč“ ist ein Top-One-Stop-<br />

Shop für Radurlaub in Istrien. Es liegt 10 Minuten von Poreč<br />

und am Anfang des bekannten Parenzana-Weges und<br />

FOTO: X-Bionic<br />

S<br />

BIKE<br />

Reguliert die Körpertemperatur<br />

Die neue COREFUSION-Linie von X-Bionic zielt darauf<br />

ab, durch intelligentes Schweißmanagement die Körperkerntemperatur<br />

des Sportlers konstant bei 37° C zu halten<br />

– der optimalen Leistungszone des menschlichen Körpers.<br />

Die revolutionäre Technologie mit ihren komplexen 3D-Strukturen<br />

aus inneren und äußeren Luftkanälen kühlt aktiv, wenn<br />

man schwitzt, und hält warm, wenn die Temperaturen fallen.<br />

Das „X-Bionic COREFUSION Aero Jersey“ (UVP € 189,–)<br />

aus der Linie wurde entwickelt, um dein Radsport- Erlebnis<br />

auf ein neues Niveau zu heben.<br />

www.x-bionic.com<br />

bietet einen hoch wertigen Fahrradverleih und ein umfassendes<br />

Angebot von Reparaturen und Transport bis hin zu geführten Radtouren. Neben Renn- und<br />

E-Rennrädern, Gravel- und MTBs für Große gibt es eine große Auswahl an Kinderrädern. Zum Bike<br />

Center gehören auch ein Pumptrack, ein Rundkurs für alle Erfahrungsstufen und eine Kinderstrecke<br />

– ideal zum Üben, bevor man sich auf Fahrradabenteuer rund um Poreč begibt. www.valamar.com<br />

FOTO: Valamar<br />

Einer für die<br />

harten Trails<br />

Mit dem Coalition Spherical-<br />

Helm bietet GIRO höchsten<br />

Schutz bei bester Belüftung.<br />

ANZEIGE / FOTOS: Giro<br />

Giro präsentiert mit dem Coalition<br />

Spherical einen beeindruckend<br />

leichten Full-Face<br />

Helm, der dennoch maximalen<br />

Schutz bietet. Mit einem Gewicht<br />

von nur 800 Gramm in der mittleren<br />

Größe bietet dieser NTA-zertifizierte<br />

MTB-Helm die Spherical<br />

Technology, powered by Mips®:<br />

Durch sich unabhängig voneinander<br />

bewegende EPP- und<br />

EPS-Helmschalen ist der Schutz<br />

vor Stößen bei hohen und niedrigen<br />

Geschwindigkeiten optimiert. Trotz<br />

aller Sicherheit (der Helm erfüllt<br />

auch die DH- und BMX-Normen)<br />

bleibt die Belüftung auf höchstem<br />

Niveau.<br />

Wie bei vielen Entwicklungen<br />

von Giro verbirgt sich eine der beeindruckendsten<br />

Innovationen des<br />

Coalition Spherical im Inneren: Das<br />

Halo-System kombiniert einen<br />

Kinnbügel mit Pebax® (ein Material,<br />

das entwickelt wurde, um die<br />

perfekte Balance zwischen Flexibilität<br />

und Steifigkeit zu bieten) und<br />

Elastomerbuchsen, die in das EPS<br />

eingelassen sind, um kinetische<br />

Kräfte zu absorbieren und abzuleiten.<br />

Das Ergebnis ist ein Helm, der<br />

den Standardtest für die Kinnbügelverformung<br />

um fast das Doppelte<br />

übertrifft. UVP: € 240,–<br />

Mehr Infos auf:<br />

www.giro-sports.com/de/<br />

017


嘀 䔀 刀 䠀 䤀 一 䐀 䔀 刀 吀<br />

䔀 䤀 一 匀 䌀 䠀 䰀 䄀 䘀 䔀 一 䐀 䔀<br />

䠀 쐀 一 䐀 䔀<br />

EW<br />

FOTO: Vaude /Christoph Laux<br />

Spaß und Sicherheit beim Biken<br />

Du bist gern mit anderen Abfahrtsbegeisterten mit dem<br />

Mountainbike oder E-Mountainbike in den Bergen unterwegs?<br />

Hast Lust auf spannende und abwechslungsreiche<br />

Singletrails? Willst die verschiedenen Fahrsituationen mit<br />

Sicherheit und Spaß meistern? Dann bist du beim „VAUDE<br />

Bike und E-Bike Camp“ vom 5. bis 9. Mai in St. Johann in<br />

Tirol genau richtig! Unter dem Motto „mehr Sicherheit<br />

beim Biken“, lernst du zusammen mit anderen Teilnehmer:innen<br />

auf deinem Level die Grundlagen des Bikens<br />

und verfeinerst deine Fahrtechnik. Betreut wirst du von<br />

geschulten und zertifizierten VAUDE Bike- Guides, Bikeprofis<br />

und Sponsoringpartnern mit langjähriger Erfahrung.<br />

Infos und Anmeldung unter www.vaude.com<br />

アパート 㘀 㠀 ㈀ 簀 䈀 椀 漀 堀 䌀 攀 氀 氀 䄀 椀 爀<br />

吀 伀 吀 䄀 䰀 倀 刀 伀 吀 䔀 䌀 吀 䤀 伀 一 ⸀ 䄀 䈀 匀 伀 䰀 唀 吀 䔀 䌀 伀 䴀 䘀 伀 刀 吀 ⸀<br />

䐀 椀 攀 䠀 渀 搀 攀 猀 椀 渀 搀 搀 攀 爀 眀 椀 挀 栀 琀 椀 最 猀 琀 攀 䬀 漀 渀 琀 愀 欀 琀 瀀 甀 渀 欀 琀 搀 攀 猀 䘀 愀 栀 爀 攀 爀 猀<br />

洀 椀 琀 猀 攀 椀 渀 攀 洀 刀 愀 搀 ⸀ 䴀 椀 琀 搀 攀 渀 䠀 渀 搀 攀 渀 眀 椀 爀 搀 最 攀 氀 攀 渀 欀 琀 Ⰰ 最 攀 猀 挀 栀 愀 氀 ⴀ<br />

琀 攀 琀 甀 渀 搀 最 攀 戀 爀 攀 洀 猀 琀 ⸀ 䜀 氀 攀 椀 挀 栀 稀 攀 椀 琀 椀 最 猀 椀 渀 搀 猀 椀 攀 瘀 椀 攀 氀 攀 渀 䈀 攀 氀 愀 猀 琀 甀 渀 ⴀ<br />

最 攀 渀 愀 甀 猀 最 攀 猀 攀 琀 稀 琀 Ⰰ 猀 漀 搀 愀 猀 猀 㠀 ─ 搀 攀 爀 刀 愀 搀 昀 愀 栀 爀 攀 爀 ⴀ 戀 攀 猀 漀 渀 搀 攀 爀 猀<br />

戀 攀 椀 氀 愀 渀 最 攀 渀 吀 漀 甀 爀 攀 渀 漀 搀 攀 爀 戀 攀 椀 洀 䈀 攀 爀 最 愀 戀 昀 愀 栀 爀 攀 渀 ⴀ 甀 渀 琀 攀 爀<br />

猀 挀 栀 洀 攀 爀 稀 攀 渀 搀 攀 渀 漀 搀 攀 爀 攀 椀 渀 猀 挀 栀 氀 愀 昀 攀 渀 搀 攀 渀 䠀 渀 搀 攀 渀 氀 攀 椀 搀 攀 渀 ⸀ 䠀 椀 攀 爀<br />

猀 挀 栀 愀 û 琀 搀 愀 猀 䈀 椀 漀 堀 䌀 攀 氀 氀 ⴀ 匀 礀 猀 琀 攀 洀 瘀 漀 渀 䌀 䠀 䤀 䈀 䄀 䄀 戀 栀 椀 氀 昀 攀 ⸀<br />

䴀 攀 栀 爀 攀 爀 昀 愀 栀 爀 攀 渀 甀 渀 琀 攀 爀 㨀 眀 眀 眀 ⸀ 挀 栀 椀 戀 愀 ⸀ 搀 攀 ⼀ 䈀 椀 漀 堀 䌀 攀 氀 氀<br />

FOTO:KinetiXx<br />

ALLES FÜR DIE<br />

BIKER-HÄNDE<br />

Für leistungsorientierte<br />

Biker:innen gibt es von KinetiXx<br />

das ultraleichte ergonomische<br />

Rad-Topmodell<br />

„Linus“. Die Oberhand besteht<br />

aus einem durchgängigen<br />

hauchdünnen Mesh, das<br />

anspruchsvolle Fahrer auch<br />

bei hohem Aktivitätslevel kaum spüren. Für eine<br />

schnittige Passform ist er etwas länger über das Handgelenk<br />

geschnitten – das unterstützt und schützt.<br />

Die Handschuhe haben zudem eine hoch stoßdämpfende<br />

Poron-Polsterung und XRD® Technology Dämpfung,<br />

bieten einen festen Grip dank großflächigem<br />

Silikondruck auf der Innenhand und haben eine<br />

EasyOff-Ausziehhilfe und einen Anziehpuller für<br />

schnelles An- und Ausziehen. www.kinetixx.de/bike


News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

BIKE<br />

G R A N I T S U P E R E X T R E M E 2 5 0 0<br />

F O R E X T R E M E<br />

S I T U AT I O N S<br />

Offizieller Startschuss<br />

Die SIMPLON TRAILBLAZERS stehen am Starting-<br />

Gate der „Mountainbike Racing Welt“. SIMPLON wird<br />

das neu gegründete Gravity Race-Team in den Saisonen<br />

<strong>2024</strong> und 2025 mit SIMPLON RAPCON Enduro-Bikes<br />

unterstützen. Das Fahrer:innen-Line-up verspricht eine<br />

aufregende Mischung aus Speed und Talent. Darunter<br />

das Aushängeschild der deutschen Enduro-Rennszene,<br />

die Weltcup Top-Fahrerin und amtierende deutsche<br />

Meisterin Raphaela<br />

Richter, der zweifache<br />

finnische Downhill-<br />

Meister und bestplatzierte<br />

EDR-Privateer<br />

der abgelaufenen Saison<br />

Tarmo Ryynänen (auch<br />

bekannt aus der Pinkbike<br />

Academy) sowie der<br />

aufstrebende Lars Büngen,<br />

der als Mitglied der<br />

Swiss Cycling Nationalmannschaft<br />

im vergangenen<br />

Jahr jeweils die<br />

deutschen und schweizerischen<br />

Meisterschaftsrennen<br />

gewann und sich<br />

so als Top-U21-Talent in<br />

der DACH-Region etablieren<br />

konnte.<br />

www.simplon.com<br />

Ready für die 11. Almtrophy<br />

Eine ganz besonderes<br />

MTB-Rennen findet in Möllbrücke/Oberkärnten<br />

statt. Als<br />

reines Hillclimb-Rennen (11<br />

km/1050 hm) konzipiert, geht<br />

es nicht nur um die Bestzeit,<br />

sondern viel mehr ums gemeinsame<br />

Erleben. Das<br />

Highlight ist das Ziel auf<br />

der Christebauerhütte auf<br />

1620 m. Starte am MTB und<br />

am E-MTB, als Einzelstarter,<br />

im 2er-Team oder im 3er-Team.<br />

www.eisenwadl.com<br />

FOTO: Simplon GmbH<br />

FOTO: Almtrphy<br />

abus.com<br />

019


PERSONALITY<br />

Mike Kluge<br />

020


Bikelover<br />

Dieser Typ schaltet schnell, wenn’s was Neues gibt: Mike<br />

„The Bike“ Kluge ist so was wie eine personifizierte<br />

Zeitreise durch die Welt des Radsports: von der längsten<br />

Bremsspur auf dem Schulhof über drei WM-Titel bis<br />

zum Bike mit Brennstoffzelle.<br />

von Axel Rabenstein<br />

EINS MIT DEM BIKE.<br />

Mike Kluge hat seit den<br />

1980er-Jahren fast alle<br />

Spielarten im Radsport<br />

nicht bloß erlebt, sondern<br />

geprägt. Natürlich auch das<br />

Mountainbiken.<br />

FOTO: Thomas Roegner<br />

ike, du bist gerade<br />

M<br />

in Kapstadt.<br />

Schön für dich!<br />

Danke! Ich komme<br />

immer bei<br />

meinem Freund<br />

Leo Hillinger unter, den ich hier<br />

kennengelernt habe. Er ist Winzer<br />

in Österreich, ebenfalls leidenschaftlicher<br />

Biker und hat in Kapstadt<br />

ein Domizil. Die Tage fahre<br />

ich bei der Cape Town Cycle Tour<br />

mit, das größte Radrennen der<br />

Welt. In den besten Zeiten standen<br />

hier 37.000 Teilnehmer am Start.<br />

Früher gab es eine eigene<br />

MTB-Wertung. Ich glaube, da halte<br />

ich noch den Streckenrekord.<br />

Wie ging das los – mit dir und den<br />

Rädern?<br />

Als Junge habe ich mir aus alten<br />

Teilen Räder zusammengebaut, um<br />

schneller in die Schule zu kommen.<br />

Dort war ich Rekordhalter für den<br />

längsten Bremsstreifen auf dem<br />

Pausenhof. Mein Vater wollte meine<br />

Energie in konstruktive Bahnen<br />

lenken. Er meldete mich 1977 bei<br />

zwei Hobbyrennen an und die habe<br />

ich beide gewonnen.<br />

Du hast deine größten Erfolge im<br />

Cyclocross gefeiert. Rennen in<br />

Herbst und Winter, bei Minustemperaturen<br />

durch den Schlamm. Warum<br />

macht man das?<br />

Mich hat es gereizt, weil es so vielseitig<br />

ist. Es ist kalt. Du trainierst<br />

morgens, wenn es noch dunkel ist.<br />

Das macht nicht immer Spaß. Aber<br />

das Quälen verändert sich. Dein<br />

Körper gewöhnt sich daran und du<br />

spürst, wie du immer besser wirst.<br />

Plötzlich kommst du einen Berg in<br />

einer Pace hoch, bei der du vor einem<br />

Monat noch die Augen verdreht<br />

hast. Das treibt dich an, noch<br />

mehr zu investieren.<br />

1985 wurdest du Amateur-Weltmeister<br />

im Cyclocross. Was braucht man,<br />

um das zu schaffen?<br />

Du musst im Training an die absolute<br />

Grenze gehen, damit du im Rennen<br />

weißt, wie sich das anfühlt. In<br />

den Rennen wiederum erkennst du<br />

deine Schwachstellen. Mein Trainer<br />

hat gesagt: „Du wirst an deinen<br />

Schwächen geschlagen. Wenn dein<br />

Gegner sieht, dass du keine Linkskurven<br />

fahren kannst, wird er dich<br />

genau dort angreifen. Wenn du<br />

schwach am Anstieg ist, wird man<br />

es dort versuchen.“ Natürlich ist<br />

es toll, Dritter oder Fünfter zu<br />

Als Junge habe ich<br />

mir aus alten Teilen<br />

Räder zusammengebaut,<br />

um schneller<br />

in die Schule zu<br />

kommen.<br />

021


PERSONALITY<br />

Mike Kluge<br />

werden. Aber Erster zu sein, ist besonders.<br />

Es lädt dich mit einem<br />

Selbstbewusstsein auf, das dir noch<br />

mehr Energie zur Verfügung stellt.<br />

In Mladá Boleslav wurdest du 1987<br />

erneut Weltmeister im Cyclocross.<br />

Es heißt, das war eine aufregende<br />

Reise?<br />

Wir hatten minus zehn Grad, die<br />

Straßen waren überfroren. Auf einer<br />

Trainingsfahrt kam uns ein Lkw<br />

entgegen, der riesige Baumstämme<br />

geladen hatte, die sich in einer Kurve<br />

lösten. Ein paar Sekunden später<br />

an dieser Stelle hätten uns die<br />

Stämme erschlagen. Nachts bin ich<br />

dann aufgewacht, weil meine Handschuhe<br />

brannten, die auf dem<br />

Nachtspeicherofen zum Trocknen<br />

lagen. Unsere Betreuer halfen uns<br />

beim Löschen, kamen allerdings<br />

von der Bar und hatten Wodka getrunken.<br />

Einer ist gestolpert, mit<br />

dem Kopf auf meine Bettkante und<br />

hat das Zimmer vollgeblutet, das<br />

wir dann noch gewechselt haben.<br />

Am nächsten Tag wurde ich trotz<br />

zweier Reifendefekte mit 15 Sekunden<br />

Vorsprung Weltmeister. Das<br />

war ein wilder Ritt …<br />

Trotz deiner Erfolge wurdest du auf<br />

der Straße nicht für die Olympischen<br />

Spiele 1984 und 1988 nominiert. Was<br />

war da los?<br />

Vor den Spielen 1984 hatte ich eigentlich<br />

bei jeder großen Rundfahrt<br />

eine Etappe gewonnen. Wenn<br />

ich im Frühling meine letzten Cyclocross-Rennen<br />

gefahren bin, haben<br />

die anderen aber schon Punkte<br />

auf der Straße gesammelt. Und<br />

nach denen wurde nominiert. Straßenfahrer<br />

wurden bestraft, wenn<br />

sie Cross gefahren sind. Heute feiert<br />

man Tour-Stars wie Wout van<br />

Aert, Mathieu van der Poel oder<br />

Tom Pidcock, allesamt Cyclocross-<br />

Weltmeister. Mir war klar, dass<br />

man beides machen kann, weil die<br />

Disziplinen voneinander profitieren.<br />

Aber damals, im konservativen<br />

Radsport, war das nicht vermittel-<br />

Ich dachte: Sehen<br />

ganz cool aus, diese<br />

Mountainbikes. Ein<br />

Jahr später gewann<br />

ich tatsächlich den<br />

Gesamtweltcup im<br />

Cross Country.<br />

bar. Na ja – ich freue mich darüber,<br />

diese Jungs zu beobachten!<br />

1989 wurdest du MTB-Profi. Wie<br />

kam das?<br />

Ich hatte mir eine Auszeit genommen,<br />

war eine Zeitlang in Kalifornien.<br />

Eines Tages kam ein Anruf, ob<br />

ich am MTB-Weltcup in meiner Heimatstadt<br />

Berlin teilnehmen wolle.<br />

Ich bin ins Fahrradgeschäft in Laguna<br />

Beach und dachte mir: Sehen<br />

ganz cool aus, diese Mountainbikes!<br />

In Berlin wurde ich Zweiter, also bot<br />

man mir an, im Weltcup zu fahren,<br />

in Länder wie Australien, USA oder<br />

Südafrika zu reisen. Ein Jahr später<br />

022


FOTOS: Thomas Roegner<br />

ZUR PERSON<br />

Mike Kluge<br />

wurde am 25. September 1962<br />

in West-Berlin geboren. Er war<br />

Mitglied des deutschen Straßenrad-Nationalteams,<br />

wurde zweimal<br />

Cyclocross-Weltmeister bei den<br />

Amateuren (1985, 1987) und einmal<br />

bei den Profis (1992). Im Jahr 1990<br />

gewann er den MTB-Gesamtweltcup<br />

im Cross Country. Mike ist<br />

Gründer der Marke „Focus“, die er<br />

1999 an Derby Cycle verkaufte.<br />

www.mike-kluge.de<br />

Oft hieß es vom Sponsor: Du musst<br />

schon die Originalteile nutzen. Ich<br />

sagte: Die bringen mir aber Nachteile.<br />

Ich wollte endlich ohne Vorgaben<br />

an meinem eigenen Bike schrauben.<br />

1999 hast du Focus verkauft und deine<br />

aktive Karriere beendet. War das<br />

genauso geplant?<br />

Das hat einfach gut zusammengepasst.<br />

Im Jahr 2000 ist dann meine<br />

Freundin Ute am Strand zusammengebrochen.<br />

Sie litt an einem<br />

Herzklappenfehler, ist in meinen<br />

Armen gestorben. Ich bin in ein<br />

Loch gefallen. Ohne Firma, Karriere,<br />

Freundin – es war eine Zeit, in<br />

der ich einen neuen Sinn für mein<br />

Leben suchen musste.<br />

FOTO: SQLab/Jan Greune<br />

Und das war dann doch wieder das<br />

Radfahren?<br />

Sieht so aus. Man kann mit dem<br />

Fahrrad einkaufen, verreisen, Sport<br />

machen. Es ist eine total sinnvolle<br />

Beschäftigung. Ich liebe den Fahrtwind!<br />

Momentan genieße ich die<br />

Trails auf den Weingütern rund um<br />

Kapstadt, die über Abschnitte des<br />

Cape Epic führen. Aber ich fahre<br />

auch gerne Rennrad auf Mallorca<br />

oder bin im Schwarzwald mit dem<br />

E-Bike unterwegs.<br />

gewann ich dann tatsächlich den Gesamtweltcup<br />

im Cross Country.<br />

Du hast in Kaprun bei einem Downhill-Weltcup<br />

triumphiert. Wurdest<br />

1992 in Leeds Cyclocross-Weltmeister<br />

der Profis. Woher kam diese Vielseitigkeit?<br />

Mountainbiken und Cross-Fahren<br />

sind sich schon sehr ähnlich. Beim<br />

MTB hast du noch etwas mehr mit<br />

Topographie zu tun. Teilweise<br />

fährst du bergab schneller, die Räder<br />

sind stabiler und natürlich gefedert.<br />

Aber dafür ist das Crossfahren<br />

eine gute Schule. Abwechslungsreiches<br />

Gelände, und damals<br />

hatten wir auch noch diese Cantilever-Bremsen.<br />

Die haben im Regen<br />

nicht gebremst, wenn du es gebraucht<br />

hast – sondern, wenn sie<br />

Lust hatten. Ich bin Autorennen gefahren<br />

und wusste, wie wichtig es<br />

ist, eine Kurve perfekt anzubremsen.<br />

Deshalb war ich 1992 als erster<br />

Fahrer mit hydraulischen Felgenbremsen<br />

unterwegs. Mein Wissen<br />

aus dem Crossfahren und dem Motorsport<br />

hat mir geholfen, mein<br />

MTB nahezu perfekt einzustellen<br />

und technische Vorteile zu nutzen.<br />

Wie entstand die Idee, mit „Focus“<br />

eine eigene Marke zu gründen?<br />

Man liest, du arbeitest an einem<br />

Wasserstoffantrieb?<br />

Wir sind mit Ingenieuren dran,<br />

noch ist es allerdings nicht gelungen,<br />

eine kleine Brennstoffzelle mit<br />

geeigneter Leistung zu entwickeln.<br />

Ich kann mir aber gut vorstellen,<br />

dass wir eines Tages auf Wasserstoffbikes<br />

sitzen.<br />

Wenn du ein Bike wählen dürftest:<br />

welches wäre das?<br />

Lustig, ich habe gerade mein perfektes<br />

Bike konzipiert. Es soll alle wichtigen<br />

Vorteile in sich vereinen, wird<br />

was von einem Crosser und einen<br />

E-Antrieb haben. Wer mehr wissen<br />

möchte, kann mich gerne kontaktieren.<br />

Ich bin noch auf der Suche nach<br />

einem Industriepartner …<br />

023


PRODUKT XC- und DC-Bikes<br />

über alle Hindernisse rollen“, offenbart<br />

Steurer seine Schwäche für<br />

Hardtails wie Simplons Razorblade.<br />

Kette rechts<br />

Crosscountry- und Downcountrybikes rühmen sich<br />

ihrer Effizienz im Antrieb und machen überall dort<br />

Laune, wo schnelle Beine zählen. von Lukas Schnitzer<br />

E<br />

in großer Fokus deiner Touren<br />

liegt auf Höhenmetern<br />

und Kilometern, die Abfahrt<br />

darf ruhig Spaß machen,<br />

aber die Gewichtung von<br />

Uphill zu Downhill siehst du doch<br />

maximal im Bereich von 70/30?<br />

Dann bist du in der Welt der schnellen<br />

XC- und Marathonbikes – und<br />

mit etwas mehr Trail-Anspruch,<br />

vielleicht auch jener der Downcountrybikes<br />

(DC) zu Hause.<br />

Hardtail vs. Fully<br />

In dieser, nennen wir es „Bikefamilie“<br />

finden sich neben den gängigen<br />

vollgefederten Bikes auch immer<br />

noch sehr viele Hardtails, also Räder<br />

mit Federgabel und starrem<br />

Heck. Klar, im Antritt kommt<br />

nichts an ein leichtes und steifes<br />

Hardtail heran. Doch die Fullys holen<br />

auf. „Im XC-Weltcup fahren<br />

mittlerweile so gut wie alle auf 120<br />

mm Fullys, da die Strecken ruppiger<br />

geworden sind. Weil sich auch<br />

die Effizienz der Fullys enorm verbessert<br />

hat, sind Hardtails hier in<br />

Summe meist im Nachteil“, weiß<br />

Alexander Steurer von Hersteller<br />

Simplon. Dennoch ist sich der Branchen-Insider<br />

sicher, dass das klassische<br />

Hardtail immer seine Anhänger<br />

haben wird. Auch dann, wenn<br />

es künftig im klassischen Forststraßen-Revier<br />

vermehrt Konkurrenz<br />

durch das Gravelbike bekommen<br />

wird. Das Hardtail sieht er als puristischste<br />

Form des Bikens, auf<br />

dem Trail ist man gezwungen, die<br />

feine Linie zu finden, „man kann damit<br />

nicht einfach in der Falllinie<br />

FOTO: BH Bikes<br />

XC trifft DC<br />

Im Rennsport bieten viele Hersteller<br />

Athleten wie Kunden mittlerweile<br />

drei „Federwegsklassen“: Das klassische<br />

Hardtail und Fullys mit um die<br />

100 mm Federweg eignen sich speziell<br />

für wenig technisch anspruchsvolle<br />

Kurse, auch relativ leichte Fahrerinnen<br />

und Fahrer sieht man vermehrt<br />

damit. Relativ jung sind sogenannte<br />

Downcountrys, Bikes mit<br />

adaptierten XC-Rahmen, etwas mehr<br />

Federweg und in Bereifung und<br />

Komponenten etwas mehr auf „Trail“<br />

getrimmt. Räder, die eigentlich für<br />

effiziente Uphills und flowigen Trailspaß<br />

erdacht wurden, aber mit leichten<br />

Reifen aufgebaut rasch auch im<br />

XC und selbst Marathon- Bereich ihre<br />

Fanbase fanden, weshalb viele Hersteller<br />

ihre XC-Bikes daran anpassen<br />

und diese ebenfalls mit 120 mm<br />

Fahrwerken anbieten. Ein Trend, der<br />

gekommen zu sein scheint, um zu<br />

bleiben, wie auch ein Blick in die<br />

Bike- Auswahl rechts zeigt.<br />

Klaus Felbermayr von der Intersport<br />

Austria, die unter anderem<br />

die Marke Polygon neu ins Sortiment<br />

aufgenommen hat, definiert<br />

XC-Bikes unabhängig vom Federweg<br />

vor allem über niedriges Gewicht,<br />

ein sehr effizientes Fahrwerk<br />

und möglichst wenig bewegte Masse.<br />

Er rät Interessenten beim Kauf<br />

daher, (auch) genau auf die Laufräder<br />

zu achten. Auch DC-Bikes dürfen,<br />

je nach Budget, sehr leicht ausfallen,<br />

achten sollte man dabei aber<br />

auf zumindest 120 mm Federweg<br />

(oft kombiniert mit 130 mm Gabeln),<br />

griffigere und schwerere, somit<br />

auch robustere Reifen für den<br />

Traileinsatz sowie gerne auch breitere<br />

Lenker mit kürzeren Vorbauten<br />

für eine entspanntere Sitzposition.<br />

Die Faustregel für die Kaufentscheidung:<br />

XC für Sportive, DC für<br />

vortriebshungrige Trailsurfer.<br />

024


TREK Supercaliber SLR 9.8 XT Gen 2<br />

ultraleichtes XC-Mountainbike mit einer 110-mm- Federgabel<br />

und einem IsoStrut 80-mm-Dämpfer ausgestattet, ist das Konzept<br />

perfekt für schnelle XC-Runden auf fordernden Kursen<br />

mit Carbon-Laufrädern, einem Carbon-Cockpit und Shimanos<br />

bewährtem XT-Antrieb ausgestattet<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 10,95 kg<br />

PREIS (UVP): € 6499,–<br />

www.trekbikes.com<br />

BH Lynx Race LT 9.9<br />

optimiert für den Einsatz mit 120 mm Federweg, wurde es in en-<br />

6<br />

ger Zusammenarbeit mit dem BH Coloma Team und David Valero<br />

Top 6 XC- und DC-Bikes<br />

entwickelt dank neuem Rocker-Link und überdimensioniertem<br />

Lager am Hauptdrehpunkt wurde die Steifigkeit im Vergleich zum<br />

Vorgängermodell um 35 % erhöht<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 10,7 kg<br />

PREIS (UVP): € 9999,–<br />

www.bhbikes.com<br />

ROSE PDQ 3<br />

das innovative Geo-Konzept mit seinem flachen Lenkwinkel und<br />

120 mm Federweg an der Front machen es zu einer echten Trail-<br />

Maschine auch bergauf hat das PDQ einiges zu bieten, denn dank<br />

des leichten Carbon-Rahmens pedaliert es sich besonders effizient<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: ca. 8,9 kg<br />

PREIS (UVP): € 4999,–<br />

www.rosebikes.de<br />

SPECIALIZED S-Works Epic 8<br />

das neue Specialized-Topmodell für technisch anspruchsvolle XCund<br />

Marathonstrecken 120 mm Federweg sorgen für mächtig Fahrspaß<br />

am Trail elektronisches RockShox Flight Attendant Fahrwerk<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 10,24 kg<br />

PREIS (UVP): € 14.500,–<br />

www.specialized.com<br />

SCOTT Scale RC World Cup TR<br />

die perfekte Mischung aus Steifigkeit, geringem Gewicht und<br />

30 Jahren Expertise in der Verarbeitung von Carbon diese Eigenschaften,<br />

kombiniert mit einem kompromisslosen Rahmendesign, machen<br />

das Scale mit jedem einzelnen Tritt in die Pedale extrem schnell<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 9,7 kg<br />

PREIS (UVP): € 6799,–<br />

www.scott-sports.com<br />

ROCKY MOUNTAIN Element C70<br />

verbindet leichte Cross-Country-Kletterfähigkeiten und technische<br />

Präzision bietet zusätzliche Stabilität auf schnellen Abfahrten und<br />

gibt Selbstvertrauen auf engen Singletrails und haarigen Abfahrten<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 12,5 kg<br />

PREIS (UVP): € 6999,–<br />

bikes.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

025


TRAINING Grundlage und Intervalle<br />

THEORIE UND PRAXIS.<br />

Unser MTB-Trainingsexperte<br />

Christoph Soukup (im Bild) war<br />

jahrelang einer von Österreichs<br />

Besten im XC und Marathon –<br />

zwei Olympiateilnahmen stehen<br />

in seinem Lebenslauf.<br />

026


Neue Reize<br />

setzen<br />

Wer immer nur gleich vor sich hin radelt, wird<br />

(sportlich) bald am Stand treten. Abhilfe schafft<br />

etwas Struktur. Mit diesen Tipps macht ihr aus<br />

euren Touren echte Trainings. von Lukas Schnitzer<br />

FOTO: Christoph Soukup/Privat<br />

Immer die gleiche Hausrunde<br />

absolvieren, einfach<br />

drauflosfahren, am Wochenende<br />

hin und wieder mal ein<br />

kleines Abenteuer mit<br />

Freunden – kann durchaus<br />

schön sein, bringt dich aber sportlich,<br />

seien wir uns ehrlich, nicht<br />

wirklich weiter, oder? Klar, steigt<br />

man frisch ins Biken ein, wird man<br />

eventuell auch so auf seiner Hausrunde<br />

stetig schneller, wird aber<br />

bald ein Plateau erreichen. Effizienter<br />

und langfristig von mehr Erfolg<br />

gekrönt ist, wer zumindest einen<br />

Teil seiner Ausfahrten als geplante<br />

Trainingseinheit deklariert, Grundlageneinheiten<br />

und Intervalle definiert<br />

– mit klarem Ziel und Nutzen.<br />

Wir haben mit Christoph Soukup,<br />

als Sportwissenschafter bei Leistungssport<br />

Austria auf die Bereich<br />

Leistungsphysiologie und Ausdauer<br />

spezialisiert und selbst jahrelang<br />

erfolgreich als XC- und Marathon-Profi<br />

unterwegs, darüber gesprochen,<br />

wie man seinen Ausfahrten<br />

mehr Struktur geben könnte<br />

und wie so ein Training aussehen<br />

kann.<br />

Überlegungen vorab<br />

Möchte man sein Hobby, das Mountainbiken,<br />

zum Training machen,<br />

sprich gezielt auch mal durch Intervallformen<br />

intensivere Reize<br />

setzen, empfiehlt Christoph Soukup<br />

mit Nachdruck einen medizinischen<br />

Check. „Einfach um abzuklären,<br />

dass Herz-Kreislauf-System und<br />

der Körper bereit für höhere sportliche<br />

Belastungen sind.“ Schließlich<br />

bleibt auch am Bike die Gesundheit<br />

dein höchstes Gut. Solche Sporteignungs-<br />

und Belastungstests kann<br />

man beim Sportmediziner, zum Teil<br />

auch beim Hausarzt durchführen<br />

lassen. Da es beim Ausdauertraining<br />

immer auch auf sogenannte<br />

Intensitätsbereiche ankommt, kann<br />

es nützlich sein, eventuell auch<br />

gleich im Zuge solch einer Untersuchung<br />

(oder auch getrennt von der<br />

medizinischen Untersuchung bei<br />

einem Sportwissenschafter) eine<br />

Leistungsdiagnostik mitzumachen.<br />

Dort bekommt man dann detaillierte<br />

Informationen über die Trainingsbereiche<br />

(im Radsport bei<br />

Leistungsbereichs-Modellen oft als<br />

7-Zonen-Modell, bei HF-Modellen<br />

ZUR PERSON<br />

Christoph Soukup<br />

Der Sportwissenschafter war selbst<br />

international im MTB-XC und<br />

Marathon erfolgreich und ist heute<br />

bei Leistungssport Austria im Bereich<br />

Leistungsphysiologie und Ausdauer<br />

beschäftigt.<br />

www.leistungssport.at<br />

027


TRAINING Grundlage und Intervalle<br />

Tempo Training<br />

Effekt: verbesserte Muskelglykogen-Einlagerung;<br />

Rechtsverschiebung<br />

der Laktatschwelle<br />

Aufwärmen: 20 Minuten RPE 1–2<br />

Training: 1 Stunden bis 1,5 Stunden<br />

RPE 3–4. Tipp: Suche dir am besten<br />

hügeliges Gelände, versuche das<br />

Tempo auch in der zweiten Trainingshälfte<br />

konstant zu halten<br />

Abwärmen: 15 Minuten RPE 1–2<br />

Fahrtspiel<br />

Effekt: Ungeplante Intervallform,<br />

schult neben physiologischen<br />

Adaptionen auch das „Gefühl“ für<br />

Intensität und Gelände sowie die<br />

Konzentration für Abfahrten<br />

Aufwärmen: 10 Minuten RPE 1–2<br />

Training: Für 1,5 bis 2 Stunden im<br />

Gelände oder auf Forststraßen nach<br />

Lust und Laune schnellere Abschnitte<br />

(deutlich über Wettkampftempo)<br />

mit langsamerem Tempo wechseln<br />

lassen, Tempowechsel in unterschiedliche<br />

Intensitäten, mal steil, mal flach,<br />

mal kurz, mal lang. Auch Abfahrten<br />

und Trails integrieren<br />

Abwärmen: 15 Minuten RPE 1–2<br />

VO2max<br />

Intervalle<br />

Effekt: Verbesserung der maximalen<br />

Sauerstoffaufnahme; Erhöhung<br />

des Herzzeitvolumens (Blut in Litern,<br />

das pro Minute durch den Körper<br />

gepumpt wird); Hypertrophie von<br />

Slow-Twitch Muskelfasern<br />

Aufwärmen: 15 Minuten RPE 1–2,<br />

gefolgt von 2 x 2 Minuten RPE 4–5<br />

Intervalle: 6 x 5 Minuten bei RPE<br />

7, Pause zwischen den Intervallen 5<br />

Minuten bei RPE 1–2. Tipp: Suche<br />

dir eine gleichmäßige Steigung mit<br />

genügend Länge oder einen Hügel,<br />

den du mehrfach fährst. Am Ende<br />

der Session gefühlt RPE 9<br />

Abwärmen: 15 Minuten RPE 2–3<br />

Gezieltes Training kann in Marathons enden. Aber auch Freizeitfahrer profitieren davon.<br />

in 5 Zonen dargestellt), sprich, welcher<br />

Pulsbereich oder welche getretenen<br />

Watt für welchen Intensitätsbereich<br />

stehen.<br />

Wer hier aber lieber erst mal<br />

ins gezielte Training hineinschnuppern<br />

möchte, ohne sich einen Pulsmesser<br />

oder noch besser einen teuren<br />

Powermeter anzuschaffen, für<br />

den eignen sich auch Modelle zur<br />

Erfassung der PE, kurz für „perceived<br />

excertion“, also der „gefühlten<br />

Belastung“. Hier bietet sich neben<br />

dem klassischen RPE (Skala von<br />

6–20) besonders der etwas vereinfachte<br />

CR10-Score nach Borg,<br />

„Umgangssprachlich“ ebenfalls als<br />

RPE bezeichnet, an. Beim CR10<br />

(hier in weiterer Folge RPE genannt)<br />

orientiert man sich anhand<br />

einer zehnstufigen Skala am individuellen<br />

Belastungsempfinden. 10<br />

wäre dabei maximale Intensität<br />

wie ein maximaler Sprint, 1 eine<br />

nicht wirklich wahrnehmbare „Erholungsbelastung“<br />

wie etwa extrem<br />

lockeres „Ausradeln“. In Anlehnung<br />

an das im Radsport gern<br />

verwendete 7-Zonen-Modell: Unter<br />

RPE 2 bewegt man sich im Bereich<br />

der aktiven Erholung, 2–3 entspricht<br />

einem Tempo, das man „den<br />

ganzen Tag“ halten könnte (Grundlagenausdauer<br />

1), man kann sich<br />

dabei gerade noch gut unterhalten,<br />

Ausdauerathleten sollten hier einen<br />

Großteil ihrer Trainingszeit verbringen.<br />

Bei 3–4 ist schon eine<br />

leichte Anstrengung in den Beinen<br />

spürbar, das Tempo ist „zügig“,<br />

(Tempotraining, Grundlagenausdauer<br />

2). 4–5 spürt man schon deutlich<br />

in den Beinen, die Atmung<br />

wird tiefer/der Rhythmus schneller,<br />

was Konversationen erschwert<br />

(Schwellenbereich). RPE 6–7 wirkt<br />

sich bereits stark auf die Ermüdung<br />

der Beine aus, ist typisch für<br />

Intervalle um die 3–8 Minuten (VO-<br />

2max). Über RPE 7 brennen die<br />

Beine richtig, Intervallbelastungen<br />

von 30 Sekunden bis 3 Minuten<br />

können hier gerade noch gehalten<br />

werden (anaerobe Kapazität). Ab 8<br />

bewegt man sich im maximalen<br />

Intensitätsbereich.<br />

FOTO: KTM Bikes/Heiko Mandl<br />

028


Auch wer Intervalle<br />

trainiert: Der Grundlagenausdauer<br />

sollte<br />

stets der Löwenanteil<br />

im Ausdauertraining<br />

zufallen.<br />

Von Grundlage und Intervallen<br />

Intervalle eignen sich gut, um spezifische<br />

Reize zu setzen, ganz gezielt<br />

Bereiche der eigenen (Ausdauer-)<br />

Leistungsfähigkeit zu entwickeln<br />

und sich selbst so „fit“ für die individuellen<br />

Ziele von Marathon über<br />

Enduro-Rennen, von der einen epischen<br />

Tagestour bis zum geselligen<br />

Alpencross zu machen. Allerdings,<br />

so streicht es Soukup hervor, gilt es,<br />

sich eine solide Grundlagenausdauer<br />

anzueignen, ehe man sich an intensivere<br />

Intervalle macht. Andernfalls<br />

können Überlastungsverletzungen<br />

und Übertraining die Folge<br />

sein. Für besagte Grundlage fährt<br />

man mit kontinuierlicher Belastung<br />

am besten in flachem Gelände, wer<br />

will sogar am Rennrad, mit einem<br />

RPE von 2–3 für 1,5 bis 3 Stunden<br />

dahin. Dies kann man in einem<br />

Grundlagenblock über mehrere Wochen<br />

auch zwei bis drei Mal wöchentlich<br />

tun. Aufbauend auf diese<br />

„Basis“ lassen sich dann verschiedene<br />

Basis-Intervallformen (etwa<br />

Tempo-Trainings oder Fahrtspiel)<br />

anwenden, hochintensive Einheiten<br />

folgen, wie bei einer Pyramide, erst<br />

später und die Grundlageneinheiten<br />

bleiben wichtigster Begleiter.<br />

Christoph Soukup empfiehlt, immer<br />

eine Trainingsform über beispielsweise<br />

drei Wochen beizubehalten,<br />

danach eine Entlastungswoche<br />

einzuplanen. Die Häufigkeit der<br />

Intervalltrainings hängt natürlich<br />

von der gesamten Trainingshäufigkeit<br />

ab. Kombinieren könnte man<br />

etwa eine VO 2 max-Einheit oder ein<br />

Tempotraining unter der Woche mit<br />

einem längeren Fahrtspiel am Wochenende<br />

und ein bis zwei Grundlageneinheiten<br />

(eine kürzere unter<br />

der Woche, eine längere am Wochenende).<br />

Wichtig: Spürt immer in<br />

euren Körper hinein, startet nicht<br />

intensiver ins Training, als es die<br />

Einheit vorgibt. Außerdem empfiehlt<br />

Soukup auch bei Intervalltrainings,<br />

die nur verhältnismäßig kurz<br />

dauern, auf eine ausreichende Flüssigkeits-<br />

und Kohlenhydratzufuhr<br />

(am besten flüssige Kohlenhydrate)<br />

zu achten. Wer sich nun aber ans<br />

Intervalltraining machen möchte:<br />

Im Infokasten haben wir für euch<br />

beispielhafte Einheiten mit Ziel<br />

und Zweck zum „Nachtrainieren“<br />

zusammengestellt.


Per Bike durchs Trentino<br />

Die Beziehung zwischen dem Trentino in Italien und dem Fahrrad geht tief.<br />

Hier, im Süden der Alpen, ist Radfahren nicht nur Sport, sondern eine Philosophie.<br />

D<br />

ie Straßen, Radwege<br />

und Pfade des Trentino<br />

sind von jeher<br />

Schauplatz nationaler<br />

wie internationaler<br />

Radrennen – sie sind aber auch beliebte<br />

Bühne für die volle Bandbreite<br />

des Freizeit-Radsports. Mountainbiker<br />

und E-Mountainbiker finden<br />

hier genauso ihre verborgenen<br />

Winkel wie Rennradfahrer, Gravelbiker,<br />

Downhiller und Trekkingbiker.<br />

Von der kurzen Vormittagsrunde<br />

über Tages- bis Mehrtagestouren<br />

findet hier jeder seine passende<br />

Route. 400 km Radwege vom tiefblauen<br />

Gardasee bis zu den mächtigen<br />

Felswänden der Dolomiten,<br />

vorbei an Burgen und durch Wälder,<br />

Weinberge und blühende Wie-<br />

sen schaffen dazu die Basis, doch<br />

auch das Thema Trail kommt in der<br />

gesamten Region nicht zu kurz.<br />

San Martino die Castrozza<br />

Im Herzen des Naturparks Paneveggio<br />

Pale di San Martino gelegen,<br />

wandeln sich Martino di Castrozza<br />

und die Täler von Primiero und Vanoi<br />

in ein wahres Paradies für Fahr-<br />

030


TRENTINO<br />

Hotel-Tipps<br />

im Trentino<br />

Val di Fiemme<br />

Hotel Bellavista, Cavalese<br />

hotelbellavista.eu<br />

Sport Hotel Sass Maor, Predazzo<br />

sassmaor.com<br />

Castelir Suite Hotel Garni, Panchià<br />

castelir.it<br />

Wer das Trentino per Bike erkundet, taucht schnell tief in die alpine Schönheit der Region ein.<br />

San Martino di Castrozza<br />

Hotel Garni Paradisi, Mezzano<br />

hgparadisi.it<br />

Chalet Pra Delle Nasse,<br />

San Martino di Castrozza<br />

ristorante-da-anita.com<br />

Agritur Dalai Dei Pape,<br />

San Martino di Castrozza<br />

agriturdalaip.it<br />

Mehr über die Hotels und Nächtigungsmöglichkeiten<br />

der Region unter<br />

visittrentino.info/de/unterkunfte/<br />

alle-unterkunfte<br />

– der QR-Code<br />

führt dich direkt<br />

zur Übersicht<br />

FOTOS: Mathäus Gartner; Ronny Kiaulehn<br />

radfans. Von entspannten Touren<br />

entlang des Radwegs zwischen<br />

Imèr und San Martino bis hin zu anspruchsvollen<br />

Touren durch ausgedehnte<br />

Rhododendron-, Tannen und<br />

Lärchenwälder verbergen sich hier<br />

Touren für jeden Geschmack. Die<br />

Anstrengungen im Sattel werden<br />

durch atemberaubende Aus- und<br />

Weitblicke auf die Gipfel der Pale<br />

di San Martino und der Porphyrkette<br />

des Lagorai belohnt.<br />

Biker, denen der Sinn nach<br />

mehr Action steht, sind in der San<br />

Martino Bike Arena und im brandneuen<br />

Colbricon Bike Park herzlich<br />

willkommen. Die dort angelegten<br />

Trails und Downhills verbinden die<br />

Wiesen und Wälder von Alpe Tognola<br />

mit dem nahegelegenen Gebiet<br />

um Ces, nutzen als entspannte Zubringen<br />

die Bergbahnen Tognola<br />

und Colbricon Express. Ebenfalls<br />

für Groß und Klein einen Abstecher<br />

wert: Sowohl in Siror als auch nur<br />

wenige Meter vom Stadtzentrum<br />

von San Martino di Castrozza entfernt<br />

finden sich zwei Pumptracks<br />

mit typischen Wellen, Anliegern<br />

und Jumps.<br />

Val di Fiemme<br />

Auch das radbegeisterte Val di Fiemme<br />

birgt viele gute Gründe für einen<br />

Besuch: Der 50 km lange Dolomiti-Radweg,<br />

beliebter Zubringer zu<br />

den legendären Pässen der Sellaronda,<br />

der legendäre Anstieg hoch zur<br />

Pampeago-Alm, welche schon fünf<br />

Mal Etappenziel des Giro d’Italia<br />

war, oder auch das Radrennen Marcialonga<br />

Cycling Craft lassen die Herzen<br />

der Rennradfans höherschlagen.<br />

Biker kommen neben zahlreichen<br />

Touren in unterschiedlichsten<br />

Schwierigkeitsgraden vor allem<br />

auch im bereits seit 2006 bestehenden<br />

Bikepark Fassa voll auf ihre<br />

Kosten. Der herrlich gelegene Park<br />

punktet neben Blicken auf die<br />

Dolomitenriesen Langkofel, den<br />

Sella-Stock oder die Marmolada<br />

auch mit insgesamt 18 perfekt<br />

geshapten Trails und Lines.<br />

Weitere Infos unter:<br />

visittrentino.info<br />

031


HOHEACHT<br />

ANZEIGE / FOTOS: HoheAcht/Dennis Stratmann<br />

Mit Spaßgarantie<br />

Das HoheAcht Amuza vereint einen leichten Hardtail-Rahmen mit 150 mm Federweg<br />

und Shimano-EP801-Mittelmotor zum einzigartigen Light-Konzept.<br />

Extra E-Power kombiniert<br />

mit dem Handling eines<br />

klassischen MTBs ohne<br />

Motor – geht das? Die<br />

Entwickler von HoheAcht<br />

aus der Vulkaneifel sagen: „Ja“. Gerade<br />

einmal 1820 g bringt der Amuza-<br />

Carbonrahmen mit 29“-Trailbike-<br />

Geometrie auf die Waage und ist somit<br />

die Basis eines Light-E-MTBs,<br />

mit dem man leichtfüßig die Berge<br />

erklimmen und grenzenlosen Abfahrtsspaß<br />

genießen kann.<br />

Leichtfüßige Power<br />

„Standfest, kräftig, reichweitenstark“<br />

– das waren die Anforderungen<br />

an den Motor für das<br />

Amuza. Statt auf einen typischen<br />

Light-Antrieb setzen die Hohe-<br />

Acht-Entwickler und Produktmanager<br />

auch für ihr leichtestes Mountainbike<br />

mit dem EP801 (bzw. EP6<br />

Das Amuza Dio ist das Topmodell der Serie.<br />

beim Modell Roko) auf das Power-<br />

Aggregat des Shimano-Sortiments.<br />

Das vergrößert den Einsatzbereich<br />

und macht das Bike für unterschiedliche<br />

Fahrertypen zur ersten<br />

Wahl. Durch eine spezifische Motorkonfiguration<br />

werden Kraft, Reichweite<br />

und Gewicht in ein optimales<br />

Verhältnis gebracht. So wird das<br />

Amuza zum Effizienz-Primus ohne<br />

Kompromisse. Für den extra langen<br />

Amuza-Genuss bietet der optionale<br />

Range-Extender zusätzliche 360<br />

Wh. Mit diesem modularen Akku-<br />

Konzept stehen bei Bedarf 720 Wh<br />

zur Verfügung.<br />

Unkonventionelles Konzept<br />

Ultraleichter Hardtail-Rahmen,<br />

Power-Aggregat und 150 mm Federweg<br />

an der Front – das HoheAcht<br />

Amuza bricht in der Tat mit Konventionen.<br />

Doch wenn es nach den Konstrukteuren<br />

geht, liegt genau darin<br />

die Garantie für besonderen Fahrspaß,<br />

der einen zentraler Punkt im<br />

Lastenheft des Amuzas darstellt.<br />

Mit den Modellen Dio, Monto<br />

und Roko finden sich drei Varianten<br />

des Amunza im Programm von<br />

HoheAcht.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.hoheacht-bikes.de<br />

032


GLORYFY<br />

GREEN<br />

TÜV SÜD analyzed sustainability 64.49% www.gloryfy.com/green<br />

M A DE IN AU ST R I A<br />

gloryfy Brillen werden inmitten der Zillertal Alpen hergestellt um mit dir durch dick und dünn zu gehen. Die perfekte Kombination aus Style, Innovation,<br />

Funktion und Nachhaltigkeit. T 0043 5288 72800 · office@gloryfy.com


PRODUKT Trailbikes<br />

Eins für alle Trails<br />

Im Trailbike-Segment findet sich die vermutlich breiteste<br />

Auswahl an Bikes. Wählt man „sein“ Modell mit<br />

Bedacht, werden hier sowohl klassische Tourenfahrer<br />

als auch Trail-Connaisseurs glücklich. von Lukas Schnitzer<br />

T<br />

ypische Touren- und All<br />

Mountain-Modelle mit Federwegen<br />

um die 125 bis<br />

150 mm am Heck finden<br />

sich heute beim Gros der Hersteller<br />

im „Trailbike“-Segment wieder. Nahezu<br />

so groß wie die Auswahl an<br />

Trails ist auch die Vielfalt der Trailbikes,<br />

trotz diverser Ausprägungen<br />

der einen oder anderen Stärke sind<br />

diese Räder aber die absoluten<br />

Alles könner am Markt. „Von Tagestouren<br />

bis hin zum Alpencross, von<br />

der schnellen Feierabendrunde bis<br />

hin zu entspannten Bikepark-Besuchen<br />

schafft es ein Trailbike immer,<br />

dir ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern“,<br />

steckt Florian Konietzko von<br />

Traditionshersteller Rocky Mountain<br />

den Einsatzbereich der Modelle<br />

breit ab. Berücksichtigt man die<br />

Gewichtung von Uphill zu Downhill,<br />

sind in dieser Kategorie je nach<br />

Auslegung Verteilungen von 40/60<br />

bis 60/40 typisch.<br />

Mehr als nur Federweg<br />

Deutlich mehr als nur der Federweg<br />

sagt heute die Geometrie der<br />

Modelle über die bevorzugte Spielart<br />

des Bikes, sprich ob ein ausgeprägter<br />

Tourencharakter oder verspielter<br />

Abfahrtsspaß im Fokus stehen,<br />

aus. Räder mit viel Federweg<br />

bieten oft mehr Reserven im harten<br />

Gelände. Allerdings finden sich in<br />

den Katalogen der Hersteller auch<br />

Bikes mit reduziertem Federweg<br />

und stark ans Enduro-Segment angelehnten,<br />

besonders flachen (im<br />

FOTO: Liv Cycling<br />

Lenkwinkel) und langen (im Reach)<br />

Geometrien. Hier gilt es, sich nicht<br />

vom Marketing verrückt machen zu<br />

lassen, sich vielmehr ganz klar die<br />

Frage nach dem individuellen Einsatzbereich<br />

zu beantworten.<br />

Weniger versierte Fahrer profitieren<br />

immer von etwas mehr<br />

Feder weg am Trail, moderate Geometrien<br />

(mit kürzerem Reach, steilerem<br />

Lenkwinkel) sorgen für Vielseitigkeit<br />

im Toureneinsatz und honorieren<br />

auch sehr entspannte, zurückhaltende<br />

Fahrweisen bergab<br />

mit vorhersehbarem Handling. Sehr<br />

progressiv gezeichnete Rahmengeometrien<br />

(mit flachem Lenkwinkel,<br />

langem Reach) sprechen hingegen<br />

eher Könner an. Bikes mit reduziertem<br />

Federweg sind je nach Konzept<br />

teils minimal vortriebseffizienter,<br />

fördern und fordern auf technischen<br />

Trails aber oft eine sehr aktive<br />

Fahrweise – was auch bergab einiges<br />

an Können und Körpereinsatz<br />

erfordert.<br />

Die Geometrie ist es auch, die<br />

Florian Konietzko besonders hervorstreicht.<br />

Gerade dann, wenn<br />

man als Käufer den Fokus auf maximale<br />

Tourentauglichkeit legt. Auf<br />

Mehrtagestouren sieht er die Geometrie<br />

als größten Einflussfaktor:<br />

„Etwas aufrechter sitzen, dafür ein<br />

ausreichend flacher Lenkwinkel für<br />

die Abfahrt. Am Rocky Mountain<br />

Instinct lässt sich die Geometrie<br />

mit sogenannten Flip-Chips sogar<br />

anpassen“, erklärt Konietzko. Wer<br />

eher den Abfahrtsspaß priorisiert,<br />

dem legt der Rocky-Mann nahe, bei<br />

den Bremsen genau hinzusehen.<br />

Diese sollten bei Trailbikes zumindest<br />

vorne mit vier Kolben ausgestattet<br />

sein. Die Reifen sollten zudem<br />

einerseits gut rollen, vor allem<br />

aber Grip bieten. Hier sind ein paar<br />

Gramm mehr für begeisterte Abfahrer<br />

meist gut investiert.<br />

Egal, ob entspannte Touren oder<br />

flowiger Trailspaß – die Bikes auf<br />

der nächsten Seite verstehen sich<br />

als Streifzug durch die Kataloge der<br />

Hersteller und bieten eine breite<br />

Auswahl für alle Geschmäcker.<br />

034


Top 6 Trailbikes<br />

LIV Intrique LT1<br />

der leichte ALUXX SL-Grade Aluminiumrahmen und 160 mm<br />

Federweg an der Front sowie 150 mm am Heck mit dem bewährten,<br />

hocheffizienten Maestro-Fahrwerk unterstreichen den sportlichen<br />

Charakter mittels Flip-Chips kann die Geometrie des Bikes<br />

an die unterschiedlichsten Gegebenheiten angepasst werden<br />

RAHMEN: Alu<br />

PREIS (UVP): € 3999,–<br />

www.liv-cycling.com<br />

6<br />

für technische Trails gemacht, ist aber trotzdem ein Bike, mit dem<br />

ROCKY MOUNTAIN Instinct C70<br />

du beim Klettern hart in die Pedale treten kannst Geometrie,<br />

Rahmeneigenschaften und Federungskinematik wurden für das Jahr<br />

<strong>2024</strong> komplett überarbeitet<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 14,22 kg<br />

PREIS (UVP): € 7200,–<br />

bikes.com<br />

PROPAIN Hugene 2 CF Ultimate<br />

ein Bike, das mit einem Federweg von 140 mm am Heck und<br />

wahlweise 140 oder 150 mm in der Front immer fetzt, ob auf einer<br />

flotter Trailrunde, einer Tagestour oder einem Alpencross<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 13,3 kg<br />

PREIS (UVP): 5559,–<br />

www.propain-bikes.com<br />

KTM Prowler Master<br />

garantiert ein Trail-Erlebnis der Extraklasse und führt dich weit weg<br />

vom Alltäglichen das Straight-Line-Link(SLL)-Dämpfungskonzept<br />

verspricht gutes Ansprechverhalten und maximalen Spaß mit<br />

160 mm/150 mm Federweg<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 14,3 kg<br />

PREIS (UVP): € 5199,–<br />

www.ktm-bikes.at<br />

SPECIALIZED S-Works Stumpjumper<br />

der Goldstandard für Trails kommt mit starker Gewichtsreduktion,<br />

ohne die Haltbarkeit zu opfern steifer Rahmen, der sich<br />

leicht und lebendig fahren lässt moderne Geometrie, die das<br />

Fahrerlebnis für jeden Rider verbessert<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 12,77 kg<br />

PREIS (UVP): € 10.000,–<br />

www.specialized.com<br />

FOCUS Jam 8.9<br />

verspieltes 29“ -Trailbike zeichnet sich durch eine sehr progressiv<br />

abgestimmte Kinematik sowie ein agiles Handling aus, das dir auf<br />

anspruchsvollen Strecken Fahrspaß und Selbstsicherheit beschert<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 15,6 kg<br />

PREIS (UVP): € 4799,–<br />

www.focus-bikes.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

035


TOURISMUS<br />

Epische Touren<br />

MAGISCHE AUSSICHT,<br />

EPISCHE TRAILS.<br />

Wer Touren in fremden Gefilden<br />

zum vollen Erfolg machen<br />

möchte, muss gut planen.<br />

FOTO: TVB Radstadt/Lorenz Massa<br />

Eine Frage<br />

der Planung<br />

Gut geplant ist halb gewonnen – Tipps und<br />

Tricks, damit deine nächste Tages- oder Mehrtagestour<br />

zum vollen Erfolg wird. von Lukas Schnitzer<br />

036


037


TOURISMUS<br />

Epische Touren<br />

iken hat unglaublich<br />

B<br />

viele schöne Aspekte<br />

– einer davon ist der,<br />

neue Gebiete, neue<br />

Berge, neue Almen,<br />

Gipfel und natürlich<br />

Trails zu entdecken. Touren in<br />

fremden Gegenden bedürfen aber<br />

nicht nur einer gesunden Portion<br />

Abenteuerhunger, sondern, egal ob<br />

als Tages- oder Mehrtagestour angedacht,<br />

guter Planung. Wie und wo<br />

man solch eine Tourenplanung am<br />

besten anlegt und umsetzt, dazu haben<br />

wir uns bei Konrad Rainer,<br />

Standortkoordinator und MTB-<br />

Guide der Bike School Pekoll im<br />

steirischen Schladming, sowie<br />

Ernst Kainz, Tourenguide und<br />

höchstpersönlich an der Routenführung<br />

des Stoneman Taurista im<br />

Salzburger Land beteiligt, ausführlich<br />

unterhalten.<br />

Vom Finden und Planen<br />

Ernst Kainz hat als Guide wie auch<br />

privat als begeisterter Biker schon<br />

viele Touren geplant und vieles ausprobiert.<br />

Worauf er sich <strong>2024</strong> verlässt,<br />

mag manchen überraschen.<br />

Weder studiert der Profi stundenlang<br />

Kartenmaterial, noch stöbert<br />

er in einschlägigen Portalen. Seine<br />

klare Empfehlung zur Tourenfindung<br />

lautet: komoot. Dafür gibt es<br />

gute Gründe: Die Plattform bietet<br />

einerseits eine große Auswahl an<br />

fertigen Touren in so gut wie jeder<br />

touristisch einigermaßen erschlossenen<br />

Region, ermöglicht aber auch<br />

das individuelle Planen, wobei Wegbeschaffenheit,<br />

Gefälle und Steigung,<br />

Kilometer und Höhenmeter<br />

sowie auf Fahrradtyp und Fitness-Level<br />

abgestimmt auch die zu<br />

erwartende Fahrzeit direkt angezeigt<br />

werden.<br />

„Sehr wohl sehe ich mir die<br />

Tour und Schlüsselstellen aber ganz<br />

genau an“, mahnt er dazu, sich nicht<br />

blind auf die digitale Planung zu<br />

verlassen. Denn lokale Fahrverbote<br />

oder die eine oder andere technisch<br />

(zu) schwierige Stelle können den-<br />

noch dabei sein. Solche neuralgischen<br />

Punkte gilt es durch Recherche<br />

zu erkennen, das Umzeichnen<br />

auf komoot ist dann wieder ein Kinderspiel.<br />

Ein weiterer von Ernst Kainz<br />

gern genutzter Tipp: Vielfach<br />

haben Regionen Tourenkarten mit<br />

vielen Tourenvarianten. Wohnt man<br />

in einem Hotel, von dem aus man<br />

auf Tagestour, im Plural auch Sternfahrten<br />

genannt, geht, findet man<br />

hier oft ebenfalls sehr gut ausgewiesene<br />

und unterwegs auch ausgeschilderte<br />

Inspiration.<br />

Überhaupt lohnt es sich, für<br />

Durch eine sorgfältige<br />

Tourenplanung<br />

lassen sich unangenehme<br />

Überraschungen<br />

und potenzielle<br />

Gefahren schon<br />

vorab erkennen.<br />

seine Planung auf lokale TVB-Infos<br />

zurückzugreifen, wie auch Konrad<br />

Rainer betont: „Legale Touren und<br />

Trails sind auf den jeweiligen Tourismus-Webseiten<br />

ausgewiesen.<br />

Dort sind auch etwaige Sperren von<br />

Routen und Trails vermerkt. Gerade<br />

in fremden Gegenden sollte man<br />

sich nicht nur auf Planungs-Apps<br />

verlassen, sondern den Routenverlauf<br />

mit Tourismusportalen prüfen.“<br />

Und bitte: Forstlich befristete<br />

Sperrgebiete (gelbe Tafeln mit<br />

Start und Enddatum versehen) sind<br />

nicht aus Willkür aufgestellt, deren<br />

Missachtung ist kein Kavaliersdelikt.<br />

Harvester, Seilkräne und Prozessoren<br />

bergen, von fallenden<br />

Bäumen ganz abgesehen, tatsächlich<br />

Lebensgefahr!<br />

„Egal ob Tages- oder<br />

Mehrtages tour, eine Tour mit dem<br />

Mountainbike sollte immer sorgfältig<br />

geplant und vorbereitet sein.<br />

Dadurch kann man unangenehme<br />

Überraschungen vermeiden und potenzielle<br />

Gefahren schon vorab erkennen“,<br />

ist für Konrad Rainer die<br />

Planung mit der Routenfindung al-<br />

038


FOTO: TVB Schladming-Dachstein/Peter Burgstalller<br />

lein nicht abgetan. Vor der finalen<br />

Auswahl einer Route, so sein dringlicher<br />

Rat, sind die Fitness und das<br />

Fahrkönnen aller Tourenteilnehmer<br />

realistisch einzuschätzen – dabei<br />

richtet man sich stets nach dem<br />

schwächsten Mitglied der Gruppe.<br />

Damit in direktem Zusammenhang<br />

steht auch das Zeitmanagement<br />

samt Puffer für Pausen, mögliche<br />

Pannen oder Umwege. „Der DAV<br />

hat dafür eine Faustformel zur Berechnung<br />

der Tourenlänge. Dabei<br />

wird davon ausgegangen, dass man<br />

auf MTB-Tour in einer Stunde etwa<br />

12 Kilometer, respektive 500 bis 600<br />

Höhenmeter schafft. Bei 50 Kilometern<br />

und 1200 Höhenmetern<br />

sähe die Rechnung wie folgt aus:<br />

Zeit für die Streckenlänge: 50 km /<br />

12 = 4,1 Stunden; Zeit für die Höhenmeter:<br />

1200 hm / 600 = 2. Der<br />

kleinere Wert, wird in der Rechnung<br />

dann halbiert. Die Gesamt-<br />

Trainiere mit<br />

dem Weltmeister!<br />

Die Explorer Hotels sind dabei<br />

dein sportlicher, moderner und<br />

nachhaltiger Stützpunkt.<br />

Mit dem Mountainbike oder<br />

Rennrad in die Lounge fahren:<br />

Kein Problem in den<br />

voll auf Sportler ausgerichteten Explorer<br />

Hotels. Du übernachtest im<br />

trendigen Design-Zimmer mit jeder<br />

Menge Stauraum. Mit dem vitalen<br />

Frühstücksbuffet startest du perfekt<br />

gestärkt ins Bikeabenteuer! An<br />

der Werkbank in der Lounge und<br />

am Waschplatz kannst du dich voll<br />

und ganz um dein Rad kümmern<br />

und an den interaktiven Touchwalls<br />

findest du die besten Touren in der<br />

Umgebung. Nach der Entdeckungstour<br />

kannst du dich im Sport-Spa<br />

FOTO: Helge Roeske<br />

mit Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine<br />

entspannen.<br />

Die Explorer Hotels bieten auch<br />

spannende Bikecamps. Egal, ob du<br />

Anfänger oder Fortgeschrittener<br />

bist, ob du lieber Mountainbike oder<br />

Rennrad fährst: Die Bikeprofis vom<br />

„Mountainbike Racingteam“ guiden<br />

dich durch gemeinsame Trails und<br />

Ausfahrten. Es warten 2,5 Tage mit<br />

wertvollen Tipps, Workshops und<br />

coolen Partnern auf dich!<br />

Hier geht’s zu<br />

deinem Bike<br />

Basislager.<br />

Die Explorer Bikecamps<br />

In Kitzbühel (24.–26. Mai) oder<br />

im Ötztal (13.–15. September),<br />

jeweils ab € 379,– p. P. im DZ!<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.explorer-hotels.com/mtb<br />

+43 5558/20 333 445<br />

039


Starke Navis<br />

für Biketouren<br />

Sigma ROX-Fahrradcomputer<br />

weisen dir den Weg.<br />

Radelnd neue Orte entdecken?<br />

Bei deiner Tourenplanung<br />

und zur Navigation unterwegs<br />

unterstützen dich die smarten<br />

Fahrradcomputer von SIGMA.<br />

Für Weltentdecker: ROX 12.1 EVO<br />

Mit seinen vielfältigen Kartennavigationsfunktionen<br />

findet der<br />

Radcomputer für dich die beste<br />

Strecke und bringt<br />

dich sicher ans<br />

Ziel – egal,<br />

wo und<br />

welches<br />

Fahrrad du<br />

gerade nutzt.<br />

Der Ausdauerprofi:<br />

ROX 4.0 Endurance<br />

Der ROX 4.0 Endurance überzeugt<br />

mit extralanger Akkulaufzeit von<br />

41 Stunden, einem großen Display,<br />

smarten Track-Navigationsfunktionen,<br />

Re-Routing und vielem<br />

mehr. Bereit für jedes Abenteuer!<br />

Weitere Infos:<br />

www.sigmasport.com<br />

ANZEIGE / FOTO: Sigma Sport<br />

Ganz klar: Zu einer gelungenen Tour gehört die zünftige Hüttenjause – vielleicht sogar begleitet<br />

von kühlem Hopfensaft – einfach dazu<br />

fahrzeit: 4,1 + 1 = 5,1 Stunden“, erklärt<br />

Rainer die händische Berechnung<br />

der Fahrzeit.<br />

Mehrtagestouren, so Rainer,<br />

bedürfen neben einer ausreichenden<br />

Fitness auch noch zusätzlicher<br />

Überlegungen. Bei der Tagesdistanz<br />

gibt es, analog zur Tagestour,<br />

keine echte Faustregel, da jede<br />

Gruppe andere Voraussetzungen<br />

mitbringt. Einen leichteren Plan B<br />

für jeden Tag im Hemdsärmel zu<br />

haben, ist jedoch empfehlenswert.<br />

Auf jeden Fall sollten die Tourentage<br />

an das Niveau der Gruppe sowie<br />

an geeignete Unterkünfte angepasst<br />

sein. Plant man auf Hütten zu<br />

nächtigen, empfiehlt Kainz zumindest<br />

ein halbes Jahr im Voraus zu<br />

reservieren. Was das Thema Verpflegung<br />

betrifft, empfehlen sich<br />

unterwegs Sportgetränke, Müsliriegel,<br />

Trockenfrüchte, Gels und Co. –<br />

wer gut plant, kommt auch an bewirtschafteten<br />

Hütten vorbei.<br />

Rund um den Stoneman Taurista<br />

beispielsweise bieten Nächtigungsbetriebe<br />

für Biker, die früh in<br />

den Tage starten, auch Lunchpakete<br />

als Frühstücks-Ersatz. Weiterer<br />

Hüttentipp von Rainer: unbedingt<br />

Hüttenschlafsack und genügend<br />

Bargeld mitnehmen. Kartenzahlung<br />

ist im alpinen Raum kein Standard!<br />

Die Sache mit dem Wetter<br />

Einen genauen Blick sollte man vor<br />

und auch während der Tour auch<br />

aufs Wetter legen. Wind- und Regen-<br />

schutz sowie wärmende Isolationsschichten<br />

gehören auf Tour ohnehin<br />

in den Rucksack, gerade in hohen<br />

Lagen kann es aber selbst im Sommer<br />

schnell ungemütlich werden.<br />

Regen macht Trails rutschig, kalte<br />

Finger sind wenig gefühlvoll auf der<br />

Bremse und haben ihre Schwierigkeiten<br />

bei Pannen – und (oft sehr<br />

schnell aufziehende) Gewitter in<br />

den Bergen wollen wir wenigstens<br />

kurz erwähnt haben. Unsere Experten<br />

wie der Hausverstand sind sich<br />

einig: Ein umfassender Wettercheck<br />

vor der Tour ist Pflicht, je nach Lage<br />

sollte man Touren oder einzelne<br />

Etappen verschieben, abändern oder<br />

– etwa mit Bahn oder Taxi – abkürzen.<br />

„Lokale Warnzeichen wie aufziehende<br />

Gewitter, starker Temperaturabfall<br />

oder aufziehende Regenfronten<br />

sollten auf jeden Fall ernst<br />

genommen werden“, gibt Rainer abschließend<br />

mit auf den Weg.<br />

DIE EXPERTEN<br />

Ernst Kainz<br />

Langjähriger MTB-Guide aus Radstadt<br />

(S), war auch bei der Streckenführung<br />

des Stoneman Taurista federführend.<br />

www.stoneman-taurista.com<br />

www.radstadt.com<br />

Konrad Rainer<br />

Standortkoordinator und MTB-Guide<br />

der BIKE SCHOOL PEKOLL in<br />

Schladming (St).<br />

www.bikeschoolpekoll.com<br />

www.schladming-dachstein.at<br />

FOTO: Kärnten Werbung/Millstätter See Tourismus/Erwin Haiden<br />

040


TOURISMUS MTB-Touren<br />

Epische Touren<br />

TIROL<br />

Fimbapass-Marathon<br />

Eine der landschaftlich schönsten<br />

Tagestouren rund um Ischgl und in<br />

die benachbarte Schweiz. Durch<br />

ihre Länge und die vielen Höhenmeter<br />

nur für sehr gute Biker<br />

geeignet. Die 79,7 km lange Marathon-Strecke<br />

ist mit mehr als 2000<br />

hm eine riesige Herausforderung.<br />

Wegen unbeleuchteter Tunnel<br />

zwischen Finstermünz und Laret<br />

unbedingt Licht mitnehmen.<br />

79,7 km 2203 hm<br />

www.ischgl.com<br />

Bike Everest Tirol<br />

Mit dieser ca. 7-tägigen Tour erlebt<br />

man in Tirol einen wahren „Genuss-<br />

8000er“. Einzigartig dabei ist, dass<br />

die Gesamthöhenmeter von Garmisch-Partenkirchen<br />

bis Nauders<br />

8848 hm betragen und somit genau<br />

die Höhe des höchsten Berges der<br />

Erde abbilden.<br />

285 km 8848 hm<br />

www.bike-everest.tirol<br />

KAT Bike<br />

Der KAT Bike Sport+ mit seinen<br />

knapp 126 km Gesamtlänge führt<br />

von Hopfgarten bis Fieberbrunn<br />

quer durch die Kitzbüheler Alpen.<br />

FOTO: KAT Bike Kitzbüheler Alpen/Erwin Haiden<br />

Die drei Tagesetappen bieten alles,<br />

was ein Bikerherz höherschlagen<br />

lässt: knackige Anstiege, flowige,<br />

aber auch anspruchsvolle Trails umgeben<br />

von traumhafter Bergkulisse.<br />

146 km 4700 hm<br />

www.kitzbueheler-alpen.com<br />

Kellerjochrunde Hochfügen<br />

Die 55 km lange Umrundung des<br />

Kellerjochs von Fügen aus ist für<br />

konditionsstarke Biker geeignet. Die<br />

schwierige, aber landschaftlich beeindruckende<br />

Tagestour führt durch<br />

dichte, naturbelassene Wälder und<br />

bietet immer wieder tolle Ausblicke<br />

in das Zillertal und das Unterinntal.<br />

55 km 2048 hm<br />

www.zillertal.at<br />

SALZBURG<br />

Tiroler Runde<br />

Ausgiebige und abwechslungsreiche<br />

Tagestour für konditionsstarke<br />

Biker mit Start in Hinterglemm. Bei<br />

der Tour hat man alle schönen<br />

Steinberg-Züge im Blick und fährt<br />

durch den sehr ruhigen Hörndlingergraben.<br />

Weiters hat man das<br />

Gipfelerlebnis am Asitz und auf der<br />

Saalbacher Seite wieder den Blick<br />

Der KAT Bike fürt in drei Tagen<br />

durch die Kitzbüheler Alpen.<br />

auf die Hohen Tauern.<br />

69,1 km 2490 hm<br />

www.saalbach.com<br />

Stoneman Taurista<br />

Der Stoneman Taurista ist eine ultimative<br />

Bike-Challenge im Salzburger<br />

Land. 147 anspruchsvolle Kilometer<br />

und 4700 Höhenmeter können<br />

als Tages- oder Mehrtagestour<br />

absolviert werden. Die Rundumblicke<br />

auf das Tauernmassiv und viele<br />

der eindrucksvollsten Alpengipfel<br />

sind atemberaubend. Radstadt ist<br />

mit seiner zentralen Lage eine<br />

ideale Homebase.<br />

147 km 4700 hm<br />

www.radstadt.com<br />

Kleinarler Runde<br />

Start in Flachau. Eine variantenreiche<br />

und anspruchsvolle Tagestour<br />

nach Kleinarl zur Kurzeggalm mit<br />

herrlichem Panoramausblick und einer<br />

Trail Variante (Hirschleit-Trail).<br />

Einkehrschwung bei der Kurzeggalm<br />

sehr zu empfehlen!<br />

49,77 km 1330 hm<br />

www.flachau.com<br />

KÄRNTEN<br />

Weissensee-Goldtour<br />

Tagestour mit Start in Techendorf,<br />

über die Weiße Wand zur Alm<br />

hinterm Brunn, dann weiter zum<br />

„karibischen“ Ostufer. Zurück über<br />

die Fischeralm und Hermagorer<br />

Bodenalm auf die legendäre Naggleralm.<br />

Genau diese Route wird<br />

auch im September beim Gravelrennen<br />

Weissensee erobert.<br />

65 km 2090 hm<br />

www.nassfeld.at<br />

Faaker See-Annahütte<br />

Die LAKE.BIKE Region Villach gehört<br />

zu den führenden Bikeregionen<br />

in Österreich, Trails, wohin man<br />

schaut! Eine kurze aber epische<br />

Traumtour ist die Tour zur ehemaligen<br />

und nicht bewirtschafteten<br />

Annahütte am Faaker See. Tipp:<br />

Am Rückweg den Flowgartner und<br />

Lowgartner Trail mitnehmen!<br />

30 km 1130 hm<br />

www.lake.bike<br />

Millstätter Alm Tour<br />

Die Parade-Tagestour über dem<br />

Millstätter See mit einem der<br />

schönsten Seeblicke überhaupt!<br />

Von Millstatt über Kaning auf den<br />

Nöring-Sattel zur Millstätter Alm.<br />

Dort den Blick auf den See genießen<br />

und die Hüttenkulinarik verkosten.<br />

Die Tour ist auch bekannt als<br />

NOCKBIKE-Tour 49.<br />

50 km 1730 hm<br />

www.millstaettersee.com<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Hütteneckalm – Ewige Wand<br />

Leichte, landschaftlich wunderschöne<br />

Rundtour mit guter Einkehrmöglichkeit.<br />

Start ist in Bad Goisern<br />

über den Predigtstuhl auf die<br />

Hoisn radalm und aufs Hütteneck<br />

mit wunderschönen Ausblicken auf<br />

Hallstätter See und Dachstein-<br />

Massiv. Ein Highlight ist die „Ewige<br />

Wand“ mit der nahegelegenen<br />

Einkehrmöglichkeit auf der<br />

Radluckn-Hütte.<br />

27,08 km 912 hm<br />

www.salzkammergut.at<br />

Granitland-Südrunde<br />

Die anspruchsvolle Tagestour<br />

umrundet das Granitland Süd im<br />

Norden von Linz. Ein Abstecher<br />

zum Donaublick begeistert mit einem<br />

grandiosen Rundblick vom<br />

Hügelland des Mühlviertels über<br />

das Donautal bis zu den Alpen.<br />

042


Tourenübersicht online<br />

auf www.sportaktiv.com<br />

FOTO: The Orange Line By Antonello De Luca<br />

Wer ein paar<br />

Höhenmeter und<br />

Kilometer mehr<br />

in Kauf nimmt,<br />

kommt, wie hier<br />

am 4Valli Trail,<br />

auch in den Genuss<br />

unvergesslicher<br />

Panoramen.<br />

Weiter verläuft die Runde abwechslungsreich<br />

auf den schönsten<br />

Teilstrecken der Rodltalrunde und<br />

der Eidenberger Alm Runde.<br />

70 km 1850 hm<br />

www.granitland.at<br />

STEIERMARK<br />

Der große Jogl<br />

Mehrtagestour über Wald- und<br />

Wiesenwege sowie Forststraßen zu<br />

den schönsten Plätzen, interessantesten<br />

Ausflugszielen und höchsten<br />

Gipfeln des Jogllands. In 2 bis 4<br />

Tagesetappen mit der Option auf<br />

Gepäckstransport auch für Hobbybiker<br />

geeignet, da kaum schwierige<br />

Passagen. Beliebter Ausgangspunkt<br />

ist Vorau.<br />

187 km 5200 hm<br />

www.steiermark.com<br />

Panorama-Runde Schladming<br />

Sehr schöne Tagestour mit Start<br />

von der Talstation der Planai-Bahnen.<br />

Über Alm- und Wiesenwege<br />

führt der landschaftlich schönste Teil<br />

der Tour am Fuße der markanten<br />

Südwände des Dachsteinmassivs in<br />

Richtung Bachlalm.<br />

58 km 1481 hm<br />

www.schladming-dachstein.at<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Gipfeltour<br />

Die überraschendste Mountainbike<br />

Tour im Osten Österreichs. Mit<br />

diesem atemberaubenden Panorama<br />

im flachen Teil Österreichs rechnet<br />

man nicht. Magisch, anstrengend<br />

und lohnenswert bis hinauf<br />

auf 1743 m, wo der Panoramatrail<br />

„The WU“ wartet. Ausgangspunkt<br />

ist St. Corona am Wechsel.<br />

35 km 1100 hm<br />

www.wieneralpen.at<br />

ITALIEN<br />

4Valli Trail (4-Täler-Weg)<br />

Ein unvergessliches Abenteuer zwischen<br />

dem Val Tagliamento, dem<br />

Val Degano, dem Val Pesarina und<br />

dem Valle del Lumiei. Teilweise starke<br />

und sehr anspruchsvolle Anstiege<br />

und auch spannende Abfahrten.<br />

100 km > 4000 hm<br />

www.4vallitrail.com<br />

Latemar Ronda<br />

Sie ist „the one and only“ unter den<br />

Biketouren im Eggental und in den<br />

Dolomiten: die Latemar Ronda. Ab<br />

Obereggen einmal rund ums imposante<br />

Felsmassiv des Latemars herum<br />

radeln, einmal den Dolomitenberg<br />

von all seinen Seiten erleben.<br />

Von Mitte Juni bis Mitte September<br />

befahrbar.<br />

44,3 km 2147 hm<br />

eggental.com<br />

DoGa Alpine Cycling Route<br />

Diese Radroute führt über vier<br />

Alpentäler im Westen des Trentino<br />

von den Bergen des Naturparks<br />

Adamello-Brenta bis an die Ufer<br />

des Gardasees. Den DoGa-Radweg<br />

kann man an einem Tag bewältigen<br />

oder ihn in mehrtägige Etappen<br />

aufteilen. Technisch einfache,<br />

dafür landschaftlich epische Dolomitentour!<br />

110 km 2260 hm<br />

www.doga-cycling.it/de<br />

www.visittrentino.info<br />

SLOWENIEN<br />

Juliana Bike<br />

Die traumhafte Rundtour mit 7<br />

Etappen um und über die Julischen<br />

Alpen beginnt in Bohinj und führt<br />

auf die Hochebene Pokljuka. Man<br />

gelangt durch das malerische Flusstal<br />

der Radovna bis nach Mojstrana.<br />

Über den Bergpass Vršič geht es<br />

hinüber ins Soča-Tal und weiter über<br />

Šentviška planota, durch Baška grapa<br />

und über Soriška planina zurück.<br />

296,1 km 8206 hm<br />

www.julian-alps.com<br />

BAYERN<br />

ARBERLAND-Runde<br />

Die anspruchsvolle Mehrtages-<br />

MTB-Tour führt in vier Tagesetappen<br />

auf 200 km und über 5000 Höhenmeter<br />

mit Start/Ziel in Bayerisch<br />

Eisenstein durchs ARBERLAND im<br />

Bayerischen Wald. Steile Anstiege,<br />

rasante Abfahrt und atemberaubende<br />

Ausblicke garantiert!<br />

200 km 5000 hm<br />

www.bayerischer-wald.de<br />

043


Per E-MTB<br />

durchs Paznaun<br />

Biker aufgepasst: Wir verlosen drei abwechslungsreiche E-MTB-Tage von<br />

09.–11.08.<strong>2024</strong> rund um die schönsten Routen des Tiroler Paznaun.<br />

E-Bike WM für Jedermann (05.–07.<br />

09.<strong>2024</strong>) ihre Fangemeinde versammelt,<br />

finden Biker auch abseits<br />

der Veranstaltungen jede Menge<br />

Touren und Trails mit eindrucksvollen<br />

Weit- und Tiefblicken über<br />

das hochalpin geprägte Tal am<br />

Rande zur benachbarten Schweiz.<br />

Neugierig? Gemeinsam mit der<br />

Region verlosen wir einen exklusiven<br />

3-tägigen Einblick in die Bike-<br />

I<br />

m Winter mag das Paznaun<br />

mit legendären Skiorten<br />

wie Galtür, Ischgl, Kappl<br />

und See bereits zum echten<br />

Klassiker für Fans alpiner<br />

Skierlebnisse gereift sein. Im Sommer<br />

und für Biker aber, da darf die<br />

Region noch als Tipp für Kenner<br />

gelten. Dort, wo seit Jahren der<br />

Ischgl Ironbike (02.–03.08.<strong>2024</strong>)<br />

und in jüngerer Vergangenheit die<br />

welt des Paznaun für zwei Personen<br />

von 09.–11.08.<strong>2024</strong>.<br />

Paznaun erleben<br />

Zu gewinnen gibt es zwei Nächte<br />

im 4*Hotel im Paznaun inklusive<br />

Halbpension. Dazu bieten wir Leih-<br />

E-MTBs von Freitag bis Sonntag,<br />

kostenlose Tickets für den Biketransport<br />

mit den Bergbahnen<br />

sowie zwei geführte Touren- Tage<br />

044


LESERAKTION<br />

3 Tage E-MTB-<br />

Abenteuer im<br />

Paznaun<br />

WAS FÜR UNSER AUSGEWÄHLTES DUO<br />

ALLES AUF DEM PROGRAMM STEHT:<br />

Lust auf Biken vor eindrucksvollem alpinen Panorama? Dann seid ihr<br />

genau die Richtigen für unser Gewinnspiel: Denn wir verlosen 3 Tage<br />

E-MTB-Abenteuer im Paznaun für 2!<br />

09. August:<br />

Individuelle Anreise und Bezug eurer<br />

Unterkunft in einem 4*-Hotel; Abholung<br />

der Leih-Bikes & anschließendes freies<br />

Erkunden der Region.<br />

10. August:<br />

Treffpunkt mit <strong>Bikeguide</strong> im Hotel.<br />

Ihr testet gemeinsam mit dem Guide den<br />

neuen Trailpark Silva Trails in Galtür, könnt<br />

dabei eure Technik verbessern und euch<br />

zahlreiche Tipps holen. Zur Erholung nach<br />

einem actionreichen Tag geht es am<br />

Abend in die Silvretta Therme Ischgl.<br />

11. August:<br />

Auch am dritten Tag seid ihr wieder mit<br />

Guide unterwegs – das Programm wird<br />

individuell mit euch abgestimmt.<br />

FOTOS: TVB Paznaun-Ischgl<br />

mit professionellem <strong>Bikeguide</strong>.<br />

Für alle, die abends<br />

oder nachmittags nach den<br />

Touren gerne entspannen:<br />

Wir haben natürlich auch<br />

an einen Eintritt in die Silvretta<br />

Therme Ischgl<br />

gedacht!<br />

Neue Wege zu entdecken<br />

Die Region wächst stetig weiter.<br />

Neuheiten, die es für die Gewinner<br />

in diesem Sommer zu entdecken<br />

gibt, sind etwa der familiengerechte<br />

Biketrailpark „Silva Trails“ in<br />

Galtür oder die gerade um zwei<br />

weitere Trails gewachsene Silvretta<br />

Bike Arena Ischgl/Samnaun.<br />

Ebenfalls neu: Der Prototyp des<br />

innovativen E-Bike Riding Centers<br />

Hier geht‘s zur<br />

Bewerbung<br />

in Ischgl, wo man sein eigenes<br />

Fahrkönnen auf einem<br />

Fahrparcours mittels modernster<br />

Technologien analysieren<br />

lassen kann.<br />

Ob zwei Freunde oder<br />

Freundinnen, Pärchen, Geschwister-<br />

oder sonstige Paar-Konstellationen<br />

– wir freuen uns auf<br />

eure Bewerbung. Vielleicht sehen<br />

wir uns dann im August im Paznaun<br />

…<br />

SO BEWERBT IHR EUCH:<br />

Schreibt uns bis 24.06.<strong>2024</strong> ein paar<br />

Zeilen über euch und warum gerade ihr<br />

als Paar die Tourentage in Angriff nehmen<br />

müsst. Der QR-Code führt euch direkt zum<br />

Online- Bewerbungsbogen auf<br />

www.sportaktiv.com<br />

Die Leistungen auf einen Blick:<br />

+ drei Tage/zwei Nächte in einem 4*-Hotel<br />

im Paznaun für 2 inkl. Halbpension<br />

+ Bike-Verleih von Freitag bis Sonntag<br />

+ Bike-Tickets für drei Tage<br />

+ <strong>Bikeguide</strong> für Samstag und Sonntag<br />

+ Eintritt in die Silvretta Therme Ischgl<br />

am Samstag<br />

E-Bike WM für Jedermann:<br />

Von 5. bis 7. September <strong>2024</strong>


SALZKAMMERGUT-TROPHY<br />

FOTOS: Erwin Haiden, Hersteller<br />

Mit <strong>SPORTaktiv</strong> zur Trophy<br />

Mit rund 4000 Teilnehmern aus über 30 Nationen ist die Salzkammergut-Trophy in Bad Goisern eines<br />

der größten MTB-Events in den Alpen. Motiviert, auch dabei zu sein? Wir suchen Biker für unser Team!<br />

I<br />

n der Marathon-Szene gilt die<br />

legendäre Salzkammergut-<br />

Trophy in Bad Goisern als<br />

echter Klassiker. Seit nunmehr<br />

27 Jahren lockt das Motto<br />

„Einmal Hölle und zurück“ Biker<br />

aus aller Welt ins Salzkammergut.<br />

Nur die härtesten der Harten stellen<br />

sich am 13. Juli der Herausforderung<br />

der Königsdistanz – die A-Strecke<br />

umspannt im Jahr <strong>2024</strong> satte 209 Kilometer<br />

und 7008 Höhenmeter. Zusätzlich<br />

bieten die Veranstalter sechs<br />

weitere MTB-Distanzen zwischen 22<br />

und 127 km, zwei Gravel-Strecken,<br />

die SCOTT Junior-Trophy für Nachwuchsbiker<br />

von 3 bis 14 Jahren und<br />

die BOSCH (e)MTB-Schnitzeljagd<br />

mit Geschicklichkeitsstationen statt<br />

Zeitmessung an.<br />

Salzkammergut-<br />

Trophy (12.–14.07.)<br />

• Marathon (13.07.):<br />

209/127/79/59/54/37/22 km<br />

• Gravel (13.07.): 67/21,8 km<br />

• SCOTT Junior-Trophy (14.07.)<br />

• BOSCH (e)MTB Schnitzeljagd (14.07.)<br />

Goodies<br />

Team. Auch in diesem Jahr suchen<br />

wir 50 Biker:innen, die gemeinsam<br />

mit uns die Trophy in der Slow-Motion-Wertung<br />

bestreiten. Du willst<br />

dabei sein? Dann melde dich rasch<br />

mit unserer Teamnummer 55 an.<br />

Die ersten 50 werden ins<br />

<strong>SPORTaktiv</strong>-Team aufgenommen<br />

und dürfen sich über tolle Goodies<br />

unserer Partner freuen. Bekleidungs-Spezialist<br />

DOWE steuert sein<br />

neu entwickeltes „CarbonPro“-Trikot<br />

bei. Ebenfalls im Goodie-Bag:<br />

ein nützliches Multi-Tool von Syncros,<br />

Kurzfingerhandschuhe von<br />

Chiba, Ballistol Bikepflege Produkte<br />

sowie ein Getränke- und Verpflegungs-Paket<br />

vom Sportnahrungsspezialisten<br />

Powerbar.<br />

Sei mit <strong>SPORTaktiv</strong> dabei<br />

Fast so traditionell wie die Salzkammergut-Trophy<br />

selbst ist mittlerweile<br />

auch unser DOWE-<strong>SPORTaktiv</strong>-<br />

Abbildungen zeigen Beispielprodukte<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.trophy.at/anmeldung<br />

PARTNER


NOX CYCLES<br />

ANZEIGE / FOTOS: Nox Cycles; Zillertal Toursimus/Tom Klocker<br />

Von Berlin ins Zillertal<br />

Einst in Berlin gegründet, hat sich Nox Cycles im Tiroler Zillertal ansässig gemacht.<br />

Mit dem Ziel, die hochwertigsten E-MTBs am Markt zu bauen!<br />

G<br />

eboren und aufgewachsen<br />

in Berlin,<br />

heute glücklich ansässig<br />

im Tiroler Zillertal,<br />

genauer in<br />

Schlitters. Nox Cycles hat seit seiner<br />

Gründung im Jahr 2004 nicht<br />

nur geografisch einen weiten Weg<br />

zurückgelegt. Aus purer Leidenschaft<br />

und einer gehörigen Portion<br />

Ehrgeiz entstand vor nunmehr 20<br />

Jahren Nox Cycles mit der Vision,<br />

qualitative Fahrräder mit den hochwertigsten<br />

Komponenten zu bauen.<br />

Früher war es Downhill, heute<br />

ist es eine breite Auswahl an<br />

E-MTBs, die Nox Cycles im Herzen<br />

der Alpen entwickelt, montiert, testet,<br />

verfeinert und mit seiner stetig<br />

wachsenden Kundschaft in die<br />

Berge schickt. Das aktuell in Österreich<br />

entwickelte Sortiment spannt<br />

sich von komfortablen E-Tourenbikes<br />

bis hin zu leistungsstarken<br />

E-Trail- und Endurobikes für jeden<br />

Geschmack und Einsatzbereich.<br />

Was sich seit dem Start anno 2004<br />

nicht geändert hat: Qualität und<br />

Leistung stehen nach wie vor im<br />

Mittelpunkt.<br />

Neue Geschäftswege<br />

Jüngst hat man bei Nox Cycles<br />

auch seine Geschäftsstrategie angepasst<br />

und spricht nun nicht mehr<br />

nur die Händler, sondern vom<br />

Hauptsitz in Schlitters aus auch direkt<br />

die Endverbraucher an. Geschäftsführer<br />

Marko Klimmt ergänzt<br />

dazu: „Unser Ziel ist es, als<br />

Komplettanbieter aufzutreten. Wir<br />

stellen die Fahrräder nicht nur her,<br />

sondern bieten sie den Kunden<br />

auch direkt an. Unser Portfolio umfasst<br />

alles von der Beratung über<br />

Leasingmöglichkeiten bis hin zum<br />

Service.“ Im Zuge dessen wird<br />

Kunden im aktuellen Showroom<br />

bald auch ein vollumfänglicher Factory<br />

Store geboten. Dort findet man<br />

heute schon Bikes zum Anfassen<br />

und Probefahren, auf Wunsch bietet<br />

Nox Cycles dazu auch die Möglichkeit,<br />

die Fahrräder an individuelle<br />

Vorlieben und Bedürfnisse anzupassen.<br />

Ganz am Puls der Zeit bietet<br />

Nox Cycles dabei auch Unternehmen<br />

und ihren Angestellten die<br />

preislich attraktive Option, ein<br />

Dienstrad zu leasen – um noch<br />

mehr Menschen in eine fahrradaffine<br />

Zukunft zu begleiten.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.noxcycles.com<br />

+43 (0) 5288 / 21102-0<br />

047


RADSTADT<br />

Stoneman Taurista reloaded<br />

Der legendäre Stoneman Taurista geht in seine sechste Saison – und einmal mehr<br />

präsentiert sich Radstadt als perfekter Ausgangspunkt für den Tourenklassiker.<br />

D<br />

as Warten hat bald ein<br />

Ende – am 6. Juni <strong>2024</strong><br />

startet der Stoneman<br />

Taurista in seine<br />

sechste Saison. Deine<br />

perfekte Homebase ist natürlich<br />

immer noch Radstadt – egal, ob du<br />

die Challenge an einem, zwei oder<br />

drei Tagen meistern willst, die Anfahrten<br />

lassen sich ganz locker mit<br />

dem Bike bewältigen.<br />

Hoteltipp<br />

in Radstadt<br />

Das Hotel Gasthof Stegerbräu*** ist<br />

offizieller Stoneman-Logis-Partner<br />

– und ein absoluter Bikeprofi im<br />

Zentrum von Radstadt.<br />

www.stegerbraeu.at<br />

Neue Highlights<br />

In der Saison <strong>2024</strong> gibt es eine neue<br />

Streckenführung mit alten Bekannten<br />

und neuen Gipfeln: Nicht nur ist<br />

der Checkpoint auf der Edelweiss-<br />

Alm endlich zurück, hoch über<br />

Wagrain-Kleinarl wartet mit dem<br />

Gipfel des Penkkopf auch ein<br />

brandneuer Checkpoint auf deine<br />

Starterkarte. Die Neuerungen bereichern<br />

die Route um zwei zusätzliche<br />

Trails, die das Stoneman-Taurista-Erlebnis<br />

auf 147 Kilometer<br />

Länge und über 4700 Höhenmeter<br />

bereichern. Als kleine Draufgabe<br />

gibt es für alle, die zwischen 6. und<br />

9. Juni in Radstadt starten, einen<br />

Gastrogutschein im Wert von € 20,–<br />

für über 30 Gastronomiebetriebe.<br />

Saisonauftakt in Radstadt<br />

Wer noch nach einem passenden<br />

Rahmenprogramm für den Start in<br />

die Stoneman-Saison sucht, der ist<br />

in Radstadt gut aufgehoben, denn<br />

am Samstag, 8. Juni, findet dort der<br />

Publikums-Radtag „Radstadt fährt<br />

Rad“ statt. Hier wird das Fahrradfahren<br />

in all seinen Facetten gelebt<br />

und mit einem großen Fest am<br />

Stadtplatz gebührend gefeiert.<br />

Highlights sind die geführten Genuss-<br />

und Familientouren am Vormittag<br />

und die „Fuchsjagd“ auf den<br />

Rossbrand am Nachmittag sowie<br />

mitreißende Livemusik am Abend.<br />

Radstadt ist also bestens gerüstet<br />

für die neue Stoneman-Saison<br />

und freut sich auf motivierte Stonemen<br />

und Stonewomen, die die<br />

Challenge annehmen!<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.radstadt.com/stoneman<br />

FOTOS: Flachau Tourismus/Geri Oberreiter<br />

048


FLACHAU<br />

FOTOS: Flachau Tourismus / Ulrich Grill<br />

Flachau ruft zum Bikeurlaub<br />

Helme einpacken, Akkus laden – das Abenteuer ruft in Flachau!<br />

Hier in den Salzburger Bergen erlebt ihr einen unvergleichlichen Bikeurlaub.<br />

I<br />

m Herzen der Salzburger<br />

Bergwelt, wo die Luft frisch<br />

ist und die Aussichten atemberaubend<br />

sind, erwartet<br />

euch ein Paradies für (E)-<br />

Mountainbiker. Flachau, bekannt<br />

für seine lebendige Szenerie und<br />

schönen Landschaften, ist der<br />

ultimative Spielplatz für alle, die<br />

aussichtsreiche Touren lieben.<br />

Mit dem E-Mountainbike die<br />

Berge zu erobern, war noch nie so<br />

verlockend. Egal ob für Anfänger<br />

oder erfahrene Mountainbiker –<br />

die vielseitigen Routen rund um<br />

Flachau bieten für jeden das richtige<br />

Maß an Herausforderung und<br />

Spaß. Auch für die Fans des Gravelbikens<br />

öffnen sich hier neue Horizonte<br />

mit abwechslungsreichen<br />

Strecken, die durch idyllische Täler<br />

und über sanfte Hügel führen. Und<br />

für diejenigen, die nach dem ulti-<br />

mativen MTB-Abenteuer suchen,<br />

ist der Stoneman Taurista das Nonplusultra.<br />

Diese exklusive Route<br />

führt über 147 Kilometer durch die<br />

majestätische Bergwelt rund um<br />

Flachau – ein unvergessliches<br />

Erlebnis, das Kraft, Ausdauer und<br />

die Liebe zur Natur vereint.<br />

Entspanntes Touren<br />

Doch Flachau bietet mehr als nur<br />

bergige Herausforderungen. Hier<br />

beginnt auch der malerische Ennsradweg,<br />

der sich über 263 Kilometer<br />

bis zur Mündung in die<br />

Donau erstreckt und es ermöglicht,<br />

die Schönheit der Region ganz entspannt<br />

in seinem eigenen Tempo<br />

zu entdecken. Von saftig grünen<br />

Wiesen bis hin zu historischen<br />

Ortschaften bietet der Weg eine<br />

Vielfalt, die das Radfahrerherz<br />

höherschlagen lässt.<br />

9.–11. August: E-Festival Flachau<br />

Als Krönung eures Bikeurlaubs<br />

dürft ihr das E-Festival Flachau<br />

vom 9. bis 11. August nicht verpassen.<br />

Erlebt elektronische<br />

Sommer-Beats, kulinarische Highlights<br />

und unvergessliche E-Bike-<br />

Abenteuer in den beeindruckenden<br />

Bergen von Flachau. Das elektrisierende<br />

Sommerhighlight, welches<br />

Natur, Genuss und Aktivität vereint!<br />

Dieses einzigartige Festival<br />

bringt Gäste und Locals zusammen,<br />

um gemeinsam unvergessliche<br />

Momente voller Energie, Kreativität<br />

und grenzenloser Freude zu<br />

schaffen.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.flachau.com/bikeurlaub<br />

049


PRODUKT Bike-Rucksäcke<br />

ALLES DABEI. Was dem Auto<br />

sein Kofferaum, ist dem Biker sein<br />

Rucksack. Snacks, Werkzeug, Wechselwäsche<br />

– alles findet seinen Platz.<br />

050


Ich packe<br />

meinen<br />

Rucksack …<br />

Wie man die richtige Rucksackgröße für seine<br />

Bike-Abenteuer findet – und vor allem:<br />

Was mit auf die Tour sollte.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

FOTO: Deuter/Stefan Neuhauser<br />

S<br />

chwingt man sich in<br />

den Sattel, um in die<br />

Berge zu radeln (so wie<br />

mit Mountainbikes üblich),<br />

kommt schnell einiges<br />

an Gepäck zusammen. Gut,<br />

Wasser tragen die meisten Biker<br />

klassisch in Flaschen und Flaschenhaltern<br />

irgendwo am Rahmen, auch<br />

für Schlauch, Werkzeug und Pumpe<br />

gibt es mittlerweile praktische<br />

Transportlösungen direkt am oder<br />

im Rahmen. Doch oft ist es einfach<br />

bequemer (und manchem auch aus<br />

ästhetischen Gründen lieber),<br />

nichts an den Rahmen zu heften,<br />

sondern gleich einen Rucksack mit<br />

auf den Weg zu nehmen. Wird das<br />

Vorhaben größer, sprich länger<br />

oder alpiner, führt am Stauraum am<br />

Rücken ohnehin kaum ein Weg<br />

mehr vorbei. Erste-Hilfe-Paket,<br />

Jacke, Wechselkleidung und Co.<br />

wollen schließlich ihren trockenen<br />

Platz haben.<br />

Von Rucksack und Hüfttascherl<br />

Ganz klar, um mit dem Bike auf<br />

Tour zu gehen, kann man prinzipiell<br />

jeden Rucksack verwenden – ein<br />

Bike-Rucksack ist dieser deshalb<br />

aber noch lange nicht. „Da die Körperposition<br />

beim Biken komplett<br />

unterschiedlich zum Wandern ist,<br />

ist es auch unumgänglich, dass sich<br />

das Rückensystem daran anpasst.<br />

MTB-Rucksäcke haben daher<br />

grundsätzlich andere Rückensysteme<br />

und Formen als Outdoorrucksäcke“,<br />

weiß Daniel Bürkle von Deuter.<br />

Extrem wichtig ist für den Produktspezialisten<br />

beim Thema Rucksack<br />

das Rückensystem. Bei Deuter<br />

hat man dazu unterschiedlich geschnittene<br />

SL- und EL-Linien im<br />

Programm, welche sich in Rückenlänge,<br />

Trägerbreite und anatomischen<br />

Anpassungen an den Körper<br />

unterscheiden. Hier gilt es beim<br />

Kauf durch Anprobieren das ideale<br />

Modell zu finden. Ebenfalls wichtig:<br />

Rucksäcke nie leer, sondern mit<br />

Gewicht ausprobieren. Nur so weiß<br />

man, wie der Rucksack mit Last am<br />

Rücken tatsächlich sitzt.<br />

Für kurze Touren reichen kleine<br />

Rucksäcke unter 10 Litern oder<br />

eventuell auch sogenannte Hip-<br />

Bags, die wiedergeborenen Hüft-<br />

Erste-Hilfe-Paket,<br />

Jacke, Wechselkleidung<br />

und Co. wollen<br />

schließlich ihren trockenen<br />

Platz haben.<br />

051


PRODUKT Bike-Rucksäcke<br />

taschen, durchaus aus. Für Tagestouren<br />

empfehlen sich Rucksäcke<br />

mit 12 bis 15 Litern Volumen, auch<br />

wenn hier extreme Minimalisten<br />

bei stabilem Wetter auch noch mit<br />

Hip-Bags auskommen mögen. Für<br />

Mehrtagestouren sind 25 bis 35<br />

Liter Volumen das passende Maß.<br />

Wer auf Nummer sicher gehen<br />

möchte, für den bieten Hersteller<br />

wie Deuter auch Rucksäcke mit<br />

(herausnehmbaren) Rückenprotektorplatten.<br />

Diese schützen den Fahrer<br />

im Sturzfall vor dem Rucksackinhalt<br />

und vor etwaigen Bäumen,<br />

Wurzelstöcken oder Felsen.<br />

Größenvergleich<br />

Angesprochen auf die unterschiedlichen<br />

Anforderungen zwischen Tages-<br />

und Mehrtagestour gibt Lukas<br />

Treffer von Tatonka folgende Ratschläge,<br />

um seinen „idealen“ Tourenbegleiter<br />

im Shop direkt zu erkennen.<br />

Rucksäcke für die MTB-Tagestour,<br />

so führt Treffer aus, sollten<br />

um die 12 bis 15 Liter Volumen aufweisen,<br />

am Rücken gut belüftet sein<br />

und einen festen Halt am Körper<br />

bieten. Ein Brustgurt unterstützt<br />

hier den guten Sitz, eine gute Kom-<br />

primierbarkeit hilft dabei, das Gewicht<br />

des Inhalts so nahe wie möglich<br />

an den Mann/die Frau zu bringen.<br />

Ebenfalls wichtige Punkte: das<br />

Vorhandensein einer Regenhülle,<br />

eine Trinksystemvorbereitung sowie<br />

ein Organizer für Werkzeug und Co.<br />

Bei Rucksäcken für Mehrtagestouren<br />

sollte das Volumen je nach<br />

Vorhaben um die 25 bis 35 Liter liegen.<br />

Zusätzlich zu oben beschriebenen<br />

Merkmalen wird bei den großen<br />

Rucksäcken auch ein Lastkontrollriemen<br />

wichtig. Hip-Bags sieht<br />

Treffer als ideale Lösung für kurze<br />

Trips, um nur das wichtigste Werkzeug,<br />

sein Smartphone, Getränke,<br />

einen Snack und eventuell eine<br />

Windjacke einzupacken.<br />

Gerade auf der Suche nach einer<br />

neuen Transportlösung? Dann<br />

haben wir euch auf der kommenden<br />

Seite ein paar Tipps zur Inspiration<br />

zusammengetragen. Wer bereits<br />

gut ausgerüstet ist, vielleicht aber<br />

nach Tipps zum Packen sucht, dem<br />

seien unsere Packlisten ans Herz<br />

gelegt. Dort findet sich der nötigste<br />

Luxus für Tages- und Mehrtagestouren<br />

– ohne unnötig schweren<br />

Ballast.<br />

FOTO: Tatonka/Marisa Koch<br />

Packliste Biketour<br />

für Tagestouren<br />

• Erste-Hilfe-Paket<br />

• Notfall-Bivy<br />

• Smartphone<br />

• Kartenmaterial/GPS-Gerät<br />

• E-Card<br />

• Bargeld<br />

• Schlauch in passender Größe,<br />

Tubless-Reparaturset<br />

• Mini-Tool (mit Kettennieter)<br />

• Kettenschloss<br />

• Kabelbinder<br />

• Gewebeklebeband<br />

• passende Bremsbeläge<br />

• Mini-Pumpe<br />

• genügend Wasser<br />

(manche Touren bieten keine<br />

Nachfüllmöglichkeit!)<br />

• Riegel<br />

• Wechsel-Baselayer<br />

• Weste oder leichte Jacke<br />

(bei Schlechtwettergefahr auch<br />

Regenjacke/Regenhose)<br />

• Schlauchschal<br />

für Mehrtagestouren<br />

zusätzlich:<br />

• Jause, an Etappenlänge<br />

und Einkehrmöglichkeiten<br />

angepasst<br />

• Ersatz-Handschuhe<br />

• Regenhose/Regenjacke<br />

• frische Bib und frisches Shirt<br />

plus Handwaschmittel<br />

• bei Hüttennächtigung:<br />

Hütten-Schlafsack<br />

• bequeme Freizeitkleidung<br />

• Hüttenschuhe<br />

• Ohrenstöpsel<br />

(der Retter im Massenlager)<br />

• Mikrofaser-Handtuch<br />

(spart Platz)<br />

• Zahnbürste und Zahnpasta<br />

• Waschzeug<br />

052


6<br />

Mehrtagesrucksack für sportliche Touren mit viel Stauraum<br />

Top 6 Rucksäcke+Hip Packs<br />

NORRONA fjørå econyl 195 18L Pack<br />

voll ausgestatteter, strapazierfähiger MTB-Tagesrucksack<br />

aus robustem Econyl®, das erstklassige Qualität bietet und ein geschlossenes<br />

Recyclingverfahren<br />

ermöglicht das recycelte Nylon<br />

hat eine PU-Beschichtung mit<br />

2000 mm Wassersäule und besteht<br />

zu 100 % aus regeneriertem<br />

Nylongarn (u. a. aus ausrangierten<br />

Fischernetzen) Futter aus<br />

100 % recyceltem Polyester mit<br />

recyceltem Mesh auf allen<br />

Innenflächen für Top-Komfort<br />

PREIS (UVP): € 249,–<br />

www.norrona.com<br />

TATONKA 6<br />

und zahlreichen Fächern dank Kontaktrücken-Tragesystem<br />

mit Hüft- und Brustgurt sitzt der<br />

Rucksack bombenfest am Rücken<br />

Belüftungskanäle sorgen<br />

für angenehme Rückenventilation<br />

Hypalon- Helmhalterung<br />

Trinksystemvorbereitung<br />

Regenhülle<br />

PFAS-frei ausgerüstet<br />

PREIS (UVP): € 200,–<br />

www.tatonka.com<br />

DEUTER Trans Alpine Pro 28<br />

der Mehrtagsrucksack sitzt perfekt auf dem Trail und sorgt<br />

durch die geringe Auflagefläche des Airstripes-Rückensystems<br />

für beste Belüftung bei<br />

optimaler Kontrolle<br />

die funktionelle Aufteilung<br />

und das große, aufklappbare<br />

Organisationsfach<br />

sorgen für Ordnung<br />

und Übersicht Carring-<br />

Guard zum sicheren Tragen<br />

des Bikes in Tragepassagen<br />

PREIS (UVP): € 200,–<br />

www.deuter.com<br />

SCOTT Trail Rocket FR’26<br />

großes Volumen für lange Touren geräumige Werkzeugtasche<br />

auf der Vorderseite dehnbare Seiten taschen<br />

für zusätzliche Gegenstände<br />

oder Werkzeuge verfügt über<br />

eine Tasche für einen zusätzlichen<br />

E-Bike-Akku und ist mit<br />

Trinksystemen kompatibel<br />

Träger für XC- und<br />

Integralhelme Regenhülle<br />

PREIS (UVP): € 149,95<br />

www.scott-sports.com<br />

VAUDE Moab 4 Bike Hip Pack<br />

cooler Hip Pack für die Feierabendtour • umfangreiche Organisation<br />

mit mehreren RV-Taschen • komfortabel gepolstert, elastischer<br />

Hüftgurt • mittig platziertes Fach für Trinkflasche<br />

• 4 Liter Volumen in mehreren Fächern • mit Recyclingmaterial<br />

umweltfreundlich hergestellt<br />

PREIS (UVP): € 80,– | www.vaude.com<br />

EVOC Hip Pack Pro 3L<br />

perfekt für den Transport von Werkzeug, Snacks und Getränken<br />

Air Flow Contact System für effiziente Rückenbelüftung • Venti<br />

Flap mit Uphill- und Downhill-Modus • extrabreite Hüftflügel mit<br />

geräumigen Reißverschlusstaschen • Hüftgurt für besten Halt und<br />

maximale Belüftung • Werkzeugfach mit Schnellzugriff<br />

PREIS (UVP): € 115,– | www.evocsports.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

053


PRODUKT Enduro<br />

Einmal mehr eine Art eierlegende<br />

Wollmilchsau für alle jene, denen<br />

ein Trailbike bergab nicht genügend<br />

Bumms mitbringt. Die ideale Gewichtung<br />

im Einsatz: 70 % Downhill,<br />

30 % Uphill.<br />

Schmetterling<br />

und Biene<br />

Float like a butterfly, sting like a bee – dies waren<br />

sinngemäß die Worte eines großen Boxers. Sie<br />

treffen aber auch auf die vernünftig kletternden und<br />

bergab dominierenden Enduros zu. von Lukas Schnitzer<br />

B<br />

evor wir in die Technik<br />

eintauchen, ein kurzer Exkurs,<br />

woher die erstaunlich<br />

vielseitigen Abfahrtskünstler<br />

namens Enduros überhaupt<br />

kommen. Enduro ist ein<br />

MTB-Rennformat, bei dem typischerweise<br />

über einen oder mehrere<br />

Tage verteilt unterschiedliche<br />

gezeitete Etappen, sogenannten Stages,<br />

bewältigt werden müssen. Die<br />

Stages haben in der Regel einen hohen<br />

Downhill-Anteil; verbunden<br />

werden sie über Transfer-Etappen,<br />

welche teils aus reiner Muskelkraft,<br />

vereinzelt auch mit Liftunterstützung<br />

innerhalb eines Zeitfensters<br />

absolviert werden müssen. Höhenmeter<br />

und ordentlich Kilometer<br />

treffen so Dowhnill-Racing. Entsprechend<br />

müssen die dafür gebauten<br />

Enduro-Bikes bergab genügend<br />

Reserven für harte Trails bieten,<br />

gleichzeitig effizient genug für lange<br />

Anstiege sein.<br />

Mit Federwegen um die 150 bis<br />

180 mm, Geometrien oft nahe am<br />

Downhiller und einer großen Portion<br />

Fahrspaß sind sie längst nicht<br />

nur bei Racern, sondern auch im<br />

Trail- und Toureneinsatz sowie im<br />

Bikepark gern genutzte, weil unglaublich<br />

vielseitige Gesellen. „Ein<br />

waschechtes Enduro-Bike“, so fasst<br />

es Florian Konietzko von Rocky<br />

Mountain in kurze Worte, „sollte einen<br />

tiefen Schwerpunkt und einen<br />

relativ flachen, aber auch nicht zu<br />

flachen Lenkwinkel aufweisen, um<br />

mit den heutigen Streckenansprüchen<br />

gut zurechtzukommen. Wendig<br />

und agil sollte es obendrein sein“.<br />

FOTO: Specialized/ Sebastian Schieck<br />

Die Bikes im Detail<br />

Klaus Felbermayr hat mehr oder<br />

weniger die gesamte MTB-Entwicklung<br />

aus erster Hand mitbekommen<br />

und ist heute bei der Intersport<br />

Austria beschäftigt, welche unter<br />

anderem auch den Marken-Neuzugang<br />

Polygon vermeldet. Für ihn<br />

definiert sich ein Enduro über den<br />

großen Fahrspaß, die vielen Einsatzgebiete<br />

– und am Papier nebst<br />

dem von Konietzko benannten flachen<br />

Lenkwinkel (unter 65°) auch<br />

über einen etwas längeren, weil für<br />

Laufruhe sorgenden Radstand, einen<br />

langen Reach (475 bis 490 mm<br />

in Größe Large sind hier gängig)<br />

und genügend Federweg.<br />

Fahrwerk, Bremsen, Reifen<br />

und Laufräder sind für die beiden<br />

Experten die Knackpunkte am Enduro.<br />

Dämpfer mit Ausgleichs-<br />

Reservoir und steife Gabeln mit<br />

großen Standrohrdurchmessern<br />

sorgen selbst auf DH-Tracks für<br />

Kontrolle, standfeste Vierkolbenbremsen<br />

mit großen Bremsscheiben<br />

garantieren präzise Bremspower,<br />

griffige und robuste, voluminöse<br />

Reifen sorgen für Grip und Pannensicherheit.<br />

Interessant bei den Laufrädern:<br />

Hier finden sich neben 29-ern auch<br />

sogenannte Mullets mit 27,5“ Hinterrad.<br />

Vorrangig auf Speed ausgelegte<br />

Renn- Enduros rollen dabei laut<br />

Felbermayr eher auf maximal laufruhigen<br />

29“, wobei manche Fahrer<br />

auch hier je nach Fahrstil gern zum<br />

Mullet greifen. Verspieltere, wendigere<br />

Enduros, die auch abseits der<br />

Sekundenjagd Laune machen wollen,<br />

setzen oft schon auf eine Mullet-<br />

Konfiguration. Wie bei allen Bikes<br />

gilt aber auch beim Enduro – erst<br />

schmökern (etwa hier rechts) und<br />

Probe fahren, dann kaufen.<br />

054


Top 6 Enduro<br />

RADON Swoop 10 HD<br />

bietet ein Maximum an Ausstattung in Kombination mit einem<br />

superleichten Carbon-Hauptrahmen durch die<br />

Variation an Einstellmöglichkeiten lässt sich das Fahrwerk<br />

optimal anpassen<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 15 kg<br />

PREIS (UVP): € 3999,–<br />

www.radon-bikes.de<br />

6<br />

entwickelt für maximale Downhill-<br />

SCOTT Ransom 910<br />

brandneues Modell<br />

Performance und Stabilität verkörpert mit seiner modernen<br />

Geometrie, überragenden Federung und Kinematik ein Bike,<br />

das keine Grenzen kennt<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 15,7 kg<br />

PREIS (UVP): € 7999,–<br />

www.scott-sports.com<br />

SPECIALIZED Enduro Expert<br />

liefert 170 Millimeter Federweg mit bester Downhill-<br />

Performance und Klettereigenschaften, die ihresgleichen suchen<br />

mittlerweile ein echter Klassiker bei Specialized, der den Namen<br />

„Enduro“ nicht umsonst trägt<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 15,2 kg<br />

PREIS (UVP): € 7200,–<br />

www.specialized.com<br />

POLYGON Collosus N9<br />

innovatives, aggressives und wendiges Bike die aggressiven<br />

29“-Laufräder sorgen für optimale Bewältigung von ruppigem Gelände<br />

das neue 6-Bar-Linkage Dämpfungsprinzip+ Independent<br />

Floating Suspension (IFS) bietet präzises Feedback, Komfort bei<br />

hohen Geschwindigkeiten und unübertroffenen Grip<br />

RAHMEN: Alu | GEWICHT: 17,8 kg<br />

PREIS (UVP): € 3399,–<br />

www.polygonbikes.com<br />

PROPAIN Tyee 6 AL Phantom<br />

vereint alle Eigenschaften, die man sich von einem<br />

modernen Enduro-Mountainbike wünscht klettert spielend<br />

leicht jeden Berg hinauf und zaubert dir bergab immer ein<br />

breites Grinsen ins Gesicht Top Online-Konfigurator<br />

RAHMEN: Alu | GEWICHT: ab 14,3 kg<br />

PREIS (UVP): ab € 5984,–<br />

www.propain-bikes.com<br />

TREK Slash 9.8 GX AXS T-Type Gen 6<br />

das neue Enduro-Aushängeschild von Trek schreckt auch vor<br />

haarsträubenden Downhills nicht zurück das High-Pivot-Fahrwerk<br />

mit 170 mm Hub schluckt selbst große Brocken unbeeindruckt weg<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 15,65 kg<br />

PREIS (UVP): € 7999,–<br />

www.trekbikes.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

055


PERSONALITY Thorsten Schmitz<br />

LIFE BEHIND BARS.<br />

Von der in der Jugend<br />

angeeigneten Fahrtechnik<br />

im Bike-Trial profitiert der<br />

nunmehrige Downhiller.<br />

Noch mehr von seinem<br />

inneren Feuer fürs Fahrrad.<br />

056


FOTOS: Thorsten Schmitz<br />

Feuer und<br />

Regenbogen<br />

Thorsten Schmitz (46), Geschäftsführer von Intersport<br />

Austria, hat vor elf Jahren Downhillmountainbiken als<br />

seine Leidenschaft entdeckt. Ziel: das Regenbogentrikot<br />

des Weltmeisters. von Alfred Brunner und Christof Domenig<br />

T<br />

horsten, wie wurdest<br />

du sportlich sozialisiert?<br />

Wo ich herkomme,<br />

nahe der holländischen<br />

Grenze, gibt<br />

es keine Berge. Aber ich habe das<br />

große Glück, die Leidenschaft in<br />

meinem Leben gefunden zu haben –<br />

die nennt sich Fahrrad. Der Engländer<br />

sagt Life behind bars, ich finde<br />

das schön, diese Zweideutigkeit.<br />

Wenn ich einen Lenker vor mir in<br />

meinen Händen habe, ist die Welt<br />

völlig in Ordnung. Mein erstes<br />

Mountainbike war damals noch eine<br />

stolze Marke: Muddy Fox, eine englische<br />

Kultschmiede.<br />

Bist du damit für dich gefahren oder<br />

schon Rennen?<br />

Ich habe einmal an einem XC-Rennen<br />

teilgenommen – aber das war<br />

völlig fad. Ich war schon ein Fan<br />

von Hansjörg Rey, da haben wir, ich<br />

und ein Kumpel, begonnen, mit dem<br />

XC-Rad und Klickpedalen rumzuspringen.<br />

Ohne Berge muss man Trialer<br />

werden. Außer Videokassetten<br />

von Hans Rey hatten wir nichts, so<br />

haben wir uns mithilfe der Videos<br />

das Trialfahren selbst beigebracht.<br />

In welchem Alter war das?<br />

Mit 12, 13. Bis 18 habe ich Bike-Trial-Wettkämpfe<br />

bestritten. Beruflich<br />

hat es mich dann stetig weiter in<br />

den Süden in die Berge gezogen und<br />

da war die Idee: Jetzt könntest du<br />

dir mal wieder ein normales Mountainbike<br />

beschaffen. Meinen ersten<br />

Slopestyler, Hardtail, mit dem bin<br />

ich durch die Wälder gefetzt.<br />

Dein erstes Downhillrennen hast du<br />

mit 35 bestritten. Wie kam es dazu?<br />

Irgendwann hab ich mir einen hinten<br />

gefederten Slopestyler gekauft,<br />

mit dem bin ich mein allererstes<br />

Rennen gefahren. Die bayerische<br />

Downhillmeisterschaft in Osternohe<br />

bei Nürnberg. Das war eine brutale<br />

Schlammschlacht. Mein Slopestyler<br />

mit Schutzblechen war komplett<br />

zu vom Schlamm, ich hab das<br />

Bike über die Ziellinie getragen,<br />

weil nichts mehr gerollt ist. Es gibt<br />

so Rennen, wo du dir denkst: nie<br />

Es gibt so Rennen,<br />

wo du dir denkst:<br />

nie mehr. Dann ist<br />

das Rad sauber, du<br />

sitzt im Auto und<br />

denkst dir: Wie geil<br />

ist das eigentlich.<br />

mehr. Dann ist das Fahrrad sauber,<br />

du sitzt im Auto und denkst dir: Wie<br />

geil ist das eigentlich. Das ist diese<br />

Emotionalität, die mich völlig gepackt<br />

hat.<br />

Wie ging es weiter?<br />

Ich hab mich bei den damaligen<br />

Wheels of Speed in Willingen angemeldet.<br />

Die Strecke war wild. Nur<br />

Megasprünge, dicke Gaps, Wurzeln.<br />

Du kommst als Trialfahrer hin und<br />

das ist, offen gesagt, die größte Herausforderung,<br />

wenn du mit 35 mit<br />

Downhill anfängst: Speed und<br />

Springen. Ich hab mir jeden einzelnen<br />

Sprung erarbeitet. Immer wieder<br />

hochgeschoben, irgendwie drüber.<br />

Das war für mich ein Wochenende,<br />

so eine Wachstumskurve, wo<br />

ich mir sagte: jetzt erst recht.<br />

Hattest du in Sachen Fahrtechnik<br />

Ratgeber, Helfer?<br />

In Willingen habe ich einen aktiven<br />

Downhiller aus Paderborn kennengelernt,<br />

mit dem ich heute noch gemeinsam<br />

Rennen bestreite. Er ist<br />

damals schon Europacup gefahren.<br />

Und dann, 2016, hab ich Markus<br />

Pekoll gestalkt ...<br />

„Gestalkt“?<br />

Es war in Kranjska Gora und hat in<br />

Strömen geschüttet. Markus Pekoll<br />

war auch da und ich hab ihn über<br />

seine Webseite kontaktiert und um<br />

ein paar Tipps gebeten. Es kam nix<br />

zurück. Dann hab ich mich bei einem<br />

Fancamp von ihm angemeldet<br />

und als dort die Frage aufkam, warum<br />

jeder hier ist, sagte ich: Weil<br />

du Sack nicht auf deine E-Mails antwortest.<br />

Er wusste gleich Bescheid.<br />

Seitdem sind wir befreundet. Wenn<br />

du in das Umfeld kommst, lernst<br />

du auch einen Andreas Kolb oder<br />

David Trummer kennen. Und wenn<br />

du mit denen fährst, fluchst du<br />

erst, versuchst dranzubleiben, o.k.,<br />

dranbleiben geht nicht. Aber du<br />

machst wieder eine Evolutionsstufe<br />

durch. Und dann war da noch der<br />

Schuster Max ...<br />

057


PERSONALITY Thorsten Schmitz<br />

Schuster Max?<br />

Vom Attersee. Am Feuerkogel in<br />

Oberösterreich gibt es eine Downhillstrecke,<br />

5,8 Kilometer, und ich<br />

habe mich beim ersten Versuch<br />

runtergequält. Am Lift stand der<br />

Schuster Max, damals 57, jetzt ist<br />

er 65. Ich dachte, ich muss dem irgendwie<br />

erklären, dass er da nicht<br />

fahren kann. Wir sind hochgefahren,<br />

er sagte, er kennt sich hier ein<br />

bisschen aus – super, dann kannst<br />

du vorfahren, finde ich den Weg<br />

besser. Oben klickt er ein und ist<br />

weg! Am Ende gab er mir seine<br />

Kontaktdaten via Facebook, sein Titelbild:<br />

im Regenbogenjersey! Max<br />

ist jetzt mittlerweile zum dritten<br />

Mal Weltmeister. Das andere Ende<br />

und der Beweis: Es ist nie zu spät.<br />

Mit Pekoll, Kolb und Trummer<br />

hast du die Top 3 in Österreich im<br />

Umfeld ...<br />

Genau. Das ist massiv! Du merkst,<br />

was bei dir nach vorne geht, wenn<br />

du mit diesen Herren fahren darfst.<br />

Üblicherweise ist die Lebenskurve<br />

eine Gauß’sche Kurve. Mein Downhill-Leben<br />

ist, durch den späten Beginn,<br />

eine stetig steigende Gerade.<br />

Mein Lebensziel ist, das klingt verrückt:<br />

Aber ich werde auch noch so<br />

ein Regenbogenjersey haben. Letztes<br />

Jahr war ich mit dem Schuster<br />

Max bei der Masters-WM in Argentinien.<br />

Ich bin jetzt in der Klasse 45<br />

bis 49, da spielt die Zeit für mich.<br />

Max ist letztes Jahr mit 65 zum<br />

dritten Mal Weltmeister geworden.<br />

Wie trainierst du für dieses Ziel?<br />

Es kommt jetzt raus, dass ich einen<br />

kleinen Tick hab – aber wer hat den<br />

nicht? Ich steh täglich um 4.40 Uhr<br />

auf – die Quersumme ist 8 und das<br />

ist meine Glückszahl. Dann hab ich<br />

ein fix durchgetaktetes Programm,<br />

bis um 7, wenn ich aus dem Haus<br />

gehe. Eine Stunde Training, wechselnd<br />

Oberkörper, Unterkörper, oft<br />

High-Intensity. Für die Stabilität,<br />

die es beim Fahren braucht. Oder<br />

Yoga – Beweglichkeit wird stark<br />

FOTO: Thorsten Schmitzr.com<br />

2023 bei der Masters-WM in Argentinien. Die Leistungskurve von Downhill-Spätstarter<br />

Thorsten Schmitz zeigt mit 46 Jahren nach wie vor steil nach oben.<br />

unterschätzt. Dann etwas zum Runterkommen<br />

wie eine Atem-Meditation,<br />

am Ende etwas für den Kopf.<br />

Unter der Woche trainiere ich für<br />

die Wochenenden am Bike.<br />

Welche Rennen stehen heuer für<br />

dich am Programm?<br />

Ich möchte die Austrian Gravity<br />

Series AGS fahren, da habe ich ge-<br />

ZUR PERSON<br />

Thorsten Schmitz<br />

Geb. 1978, startete nach Abitur und<br />

einer Wirtschaftsfachschule 1998 bei<br />

Peek+Cloppenburg, Studium berufsbegleitend;<br />

2010 Rudolf Wöhrl AG,<br />

Nürnberg; 2016 Start bei Intersport Austria,<br />

damals Tochterfirma von Intersport<br />

Deutschland, als Category Manager;<br />

seit 2018 Geschäftsführer der Intersport<br />

Austria GmbH mit 3600 Mitarbeitern.<br />

www.intersport.at<br />

FOTO: Intersport Austriar.com<br />

merkt, dass ich da jetzt in meiner<br />

Altersgruppe wirklich gut mithalten<br />

kann, und bin gut motiviert. Es<br />

sind auch coole Strecken. Dann den<br />

iXS Cup in Maribor und das eine<br />

oder andere weitere iXS-Rennen.<br />

Der Hauptfokus in dieser Saison<br />

liegt auf der EM im August in der<br />

Schweiz.Crankworx in Innsbruck<br />

werde ich wahrscheinlich auch fahren.<br />

9, 10 Rennen stehen auf dem<br />

Zettel.<br />

Der Tag, an dem du das Regenbogentrikot<br />

überstreifen wirst – steht<br />

der für dich schon fest?<br />

Der Termin steht noch nicht fest,<br />

aber der Weg dorthin. Heuer ist die<br />

WM in Australien, da kann ich leider<br />

nicht, aber dann kommt noch<br />

einmal Australien, dann zweimal<br />

Chile. Das Gute: Bei Europacups ist<br />

alles über 35 eine Klasse. Bei einer<br />

WM werden jeweils fünf Jahrgänge<br />

zu einer Klasse zusammengefasst.<br />

Ich habe die Reise zum Regenbogenjersey<br />

und auch den Tagesablauf<br />

von diesem Tag im Kopf. Ich<br />

weigere mich zu sagen, es ist dieses<br />

Jahr, oder nächstes Jahr, weil einfach<br />

so viele Faktoren dazukommen.<br />

Ich kann halt auch nicht wie<br />

ein Profi trainieren bei meinem Arbeitsprogramm<br />

dazwischen. Aber<br />

wenn ich es bis 50 schaffe, wäre es<br />

ein Highlight.<br />

058


ÖSTERREICHS GRÖSSTES AKTIVSPORT-MAGAZIN<br />

Komm in unser Team!<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> ist Österreichs größtes Aktivsportmagazin mit den Kernthemen Fit, Run, Bike, Outdoor<br />

und Wintersport. Neben sechs hochwertigen Stammausgaben punktet <strong>SPORTaktiv</strong> mit drei monothematischen<br />

Guides: <strong>Bikeguide</strong>, Outdoorguide und Winterguide. Im Rahmen einer offensiven<br />

Wachstumsstrategie expandiert <strong>SPORTaktiv</strong> mit diesen drei Guides auflagenstark nach Deutschland.<br />

Zahlreiche Camps und Digitalplattformen runden unser Portfolio ab. Zur Verstärkung unseres Teams<br />

suchen wir motivierte und vor allem sportliche Persönlichkeiten.<br />

KEY ACCOUNT MANAGER:IN<br />

Tirol, Vorarlberg oder Salzburg / Vollzeit, ab Herbst<br />

Was diesen Job ausmacht<br />

• Du betreust bestehende und akquirierst neue<br />

Werbekund:innen und berätst Touristiker:innen bei<br />

aktiv-sportlichen Themen.<br />

• Die Märkte Tirol, Vorarlberg, Bayern und Baden-<br />

Württemberg liegen dabei in deiner Verantwortung.<br />

Auf persönlichen Kund:innenbesuchen bist du in<br />

diesen Regionen unterwegs.<br />

• Du entwickelst crossmediale Angebote für unsere<br />

digitalen und gedruckten Plattformen und kümmerst<br />

dich um deren reibungslose Umsetzung.<br />

• Tatkräftige Unterstützung erfährst du von unserem<br />

engagierten Team, das gemeinsam mit dir Erfolge<br />

feiert und neue Wege geht.<br />

• Du führst zudem Marktanalysen durch und<br />

erkennst Trends, um unsere Angebote kontinuierlich<br />

zu verbessern.<br />

Was Dich ausmacht<br />

• Deine Leidenschaft für Aktivsport ist mehr als ein<br />

Hobby für dich.<br />

• Mit einem ausgeprägten Interesse an Marketing<br />

und einem Verständnis wie Medien funktionieren,<br />

bist du bestens ausgestattet, um in dieser Branche<br />

durchzustarten.<br />

• Du weißt, wie langfristige Partnerschaften gepflegt<br />

werden und kannst Brücken zwischen Kund:innen<br />

und unseren Produkten bauen.<br />

• Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten<br />

sind Grundpfeiler von dir.<br />

• Fundierte Windows-Kenntnisse kannst du vorweisen.<br />

Was Du noch wissen solltest<br />

• Du kannst deine Begeisterung für Sport in<br />

eine Karriere verwandeln.<br />

• Du hast die einmalige Chance, namhafte Tourismusregionen<br />

und die Sporthotellerie bei Aktivsport-<br />

Themen zu betreuen und viel Neues zu lernen.<br />

• Eine hohe Eigenverantwortung bezüglich deiner<br />

Arbeitszeit und -organisation inkl. Homeoffice<br />

ermöglicht dir viel Flexibilität.<br />

• Ein professionelles Team mit einer offenen<br />

Kommunikationskultur freut sich auf deine<br />

tatkräftige Unterstützung.<br />

• Eine flexible Mobilität ist mittels Dienstauto<br />

oder Kilometergeld gewährleistet.<br />

• Dein monatliches Bruttogrundgehalt beträgt<br />

mind. EUR 2.800,- auf Vollzeitbasis (14-mal jährlich),<br />

zzgl. erhältst du eine attraktive erfolgsabhängige<br />

Provision und einen Zielerreichungsbonus. Dein jährliches<br />

Bruttogehalt liegt damit je nach Zielerreichung<br />

zwischen EUR 39.200 und EUR 57.200<br />

Jetzt bewerben:<br />

https://karriere.styria.com/Register/228138


Leichtfüßig<br />

über die Trails<br />

Mit dem neuen No Pogo SL<br />

mischt CENTURION in der<br />

Saison <strong>2024</strong> kräftig am<br />

wachsenden Markt<br />

der Minimal Assist<br />

respektive Light-<br />

E-MTBs mit.<br />

L<br />

eicht, leise und sportlich?<br />

Du suchst ein E-MTB,<br />

das all diese Punkte in<br />

sich vereint und zudem<br />

durch die CENTURIONtypischen<br />

smarten Detaillösungen<br />

aus der Masse heraussticht? Dann<br />

wird dich das taufrische Light-<br />

E-MTB No Pogo SL begeistern.<br />

Leichtes Gewicht<br />

macht sich auch<br />

bei E-Bikes am Trail<br />

positiv bemerkbar.<br />

Unauffällig leicht<br />

Der komplett neu entwickelte Carbon-Rahmen<br />

mit seiner modernen<br />

Formensprache, eleganten Integration<br />

und mit einem Gewicht von gerade<br />

einmal 2500 g (lackiert, montiert)<br />

bildet den Kern des No Pogo SL. Die<br />

Symbiose aus organischen Formen<br />

und markanter Linienführung macht<br />

das Bike zu einem unverwechselba-<br />

ANZEIGE / FOTOS: Daniel Geiger<br />

060


CENTURION<br />

CENTURION No Pogo SL R8000i<br />

ANTRIEB: Bosch SX | RAHMEN: Carbon, 145 mm Federweg<br />

SCHALTUNG: Sram AXS XO Eagle Transmission<br />

BREMSEN: Sram Code Ultimate Stealth; 200/200 mm<br />

GABEL: Fox 36 Float Factory, 150 mm | DÄMPFER: Fox<br />

Float DPS Factory | LAUFRÄDER: DT Swiss HX1501<br />

„Mullet“; 29“/27.5“ VR/HR | GEWICHT: ca. 18,5 kg<br />

PREIS (UVP): € 9999,–<br />

www.centurion.de<br />

3 FRAGEN AN<br />

HANNES GENZE,<br />

ENTWICKLUNGSLEITER<br />

BEI CENTURION<br />

1. Worauf wurde in der<br />

Entwicklung dieses<br />

Modells besonders<br />

Wert gelegt?<br />

Ganz oben steht die<br />

Kombination aus Leichtigkeit<br />

und Performance.<br />

Am No Pogo SL R8000i kommt<br />

ein hochwertiger Carbon-Rahmen<br />

mit respektablen 2,5 kg Rahmengewicht<br />

– lackiert, montiert – und<br />

dennoch überdurchschnittlicher<br />

Rahmensteifigkeit bei gleichzeitig<br />

hoher Gewichtsfreigabe bis 150<br />

kg Gesamtgewicht zum Einsatz.<br />

Diesen kombinieren wir mit dem<br />

kraftvollen, leichten und schlanken<br />

Bosch SX-Motor. Dazu liefert der<br />

optimierte Hinterbau erstklassige<br />

Fahrperformance und spritziges,<br />

direktes Handling. Er ermöglicht<br />

klares Feedback vom Untergrund<br />

und sehr gute Traktion im Anstieg.<br />

ren Hingucker und einem dynamischen<br />

Trail-Begleiter. Ein fest verbauter<br />

Akku erlaubt geringe Wandstärken<br />

und trägt zu einem äußerst<br />

niedrigen Gesamtgewicht bei. Trotz<br />

der potenten Fahrperformance<br />

bleibt das Gesamtgewicht mit unter<br />

19 kg erstaunlich gering. In Kombination<br />

mit dem kraftvollen und dennoch<br />

schlanken und leichten Bosch<br />

Performance Line SX-Motor mit 55<br />

Nm steht das No Pogo SL beispielhaft<br />

für eine optimale Kombination<br />

aus Sportlichkeit, Leichtigkeit und<br />

Performance.<br />

Für alle Berge<br />

Das kraftvolle und leichte Setup mit<br />

400-Wh-Akku richtet sich an sportliche<br />

All-Mountain-Fahrerinnen und<br />

Fahrer. Dank einer optimalen Balance<br />

aus 150 mm Federweg an der<br />

Front und 145 mm am Heck sowie<br />

einem Mullet-Setup sind diese damit<br />

sowohl für anspruchsvolle Uphillals<br />

auch Downhill-Herausforderungen<br />

bestens gerüstet. Für lange, ausdauernde<br />

Tage im Sattel können ein<br />

Flaschenhalter sowie ein Zusatz-Akku<br />

hintereinander im Rahmendreieck<br />

befestigt werden. Kurzum: Mit<br />

dem No Pogo SL beginnt für CEN-<br />

TURION eine neue Zeitrechnung.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.centurion.de<br />

2. Wie definiert ihr die Zielgruppe<br />

für das Bike?<br />

Sportliche All Mountain- und<br />

Trail-Fahrer mit aktiver Fahrweise,<br />

die viel Wert auf ein natürliches<br />

Fahrgefühl legen, sind die Zielgruppe.<br />

Um den Trailspaß zu maximieren,<br />

nutzen sie die Annehmlichkeiten<br />

des Bosch SX-Antriebs, der bei<br />

Bedarf annähernd die Leistung eines<br />

Full-Power-Antriebs bereithält.<br />

3. Was ist bei euch in nächster<br />

Zeit an spannenden Entwicklungen<br />

zu erwarten?<br />

So viel können wir schon mal<br />

verraten: Wir werden unser Portfolio<br />

mit Modellen in einem Trendbereich<br />

ergänzen. Dabei wenden wir eine<br />

sehr fortschrittliche Fertigungsweise<br />

des Rahmens an. Zu bestaunen gibt<br />

es die neuen Modelle dann aber erst<br />

auf der Eurobike im Juli.<br />

061


PRODUKT E-MTB Minimal Assist<br />

MTB PLUS. Minimal<br />

Assist Bikes sind optisch<br />

wie am Trail bergab kaum<br />

von Standard-MTBs zu<br />

unterscheiden.<br />

062


FOTO: Specialized/ Haruki ‚Harookz‘ Noguchi<br />

Leichtstromer<br />

Der Markt der Minimal Assist-Bikes wächst –<br />

und scheint auch immer mehr E-Skeptiker zu<br />

bekehren. Was die leichten und unscheinbaren<br />

E-MTBs ausmacht.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

E<br />

-MTBs müssen bärenstark<br />

im Drehmoment<br />

und schwer im Gewicht<br />

sein? „Wer meint,<br />

dass man nur mit starken<br />

Motoren auf den Trails Spaß<br />

haben kann, der irrt“, ist sich Tim<br />

Rimbach von BH Bikes sicher.<br />

Minimal Assist oder Light E-Bikes<br />

sind aktuell ein großer Hype – „ ein<br />

aktuelles Minimal Assist Bike hat<br />

zwar weniger Leistung, dafür aber<br />

auch deutlich weniger Gewicht, ein<br />

natürliches Fahrgefühl und damit<br />

einhergehend einen Performance-<br />

Gewinn. Ein Unterschied zum normalen<br />

MTB ohne Motor ist hier<br />

kaum noch sichtbar oder im Fahrgefühl<br />

spürbar“, fasst Rimbach den<br />

Trend zum Minimal Assist- oder<br />

Light E-MTB in klare Worte.<br />

Gerade die schlanke Optik und<br />

sanfte Unterstützung sind es, die<br />

laut unserem zweiten E-Experten<br />

Alexander Steurer von Simplon<br />

auch immer mehr E-Bike-Kritiker<br />

vom Konzept überzeugen.<br />

Versuch einer Klassifizierung<br />

Im Herzen der Minimal Assist-<br />

Bikes schlagen typischerweise Mittelmotoren<br />

mit reduzierter Leistung<br />

und geringerem Drehmoment<br />

um die 35 bis 60 Nm, was sich einerseits<br />

in einem besonders natürlichen<br />

Fahrgefühl mit „sanfter Unterstützung“<br />

und entsprechend auf<br />

dieses Gefühl ausgelegter Software,<br />

zusätzlich auch im reduzierten<br />

Gewicht auswirkt. Gleichzeitig<br />

werden Akkus mit reduzierter<br />

Kapazität (etwa 180 bis 360 Wh)<br />

verbaut, was sich ebenfalls in deutlich<br />

reduziertem Gewicht niederschlägt<br />

und gleichzeitig in Allianz<br />

aus schlankem Motor und Akku<br />

eine nahezu unsichtbare Integration<br />

im Rahmen ermöglicht. Gerne<br />

setzen die Hersteller bei den Minimal<br />

Assist-Bikes auch auf Carbon<br />

als Rahmen-Werkstoff, was teils<br />

das Gesamtgewicht in beeindruckende<br />

Sphären drückt. Im High-<br />

End-Trail-Bereich sind hier bis zu<br />

15 kg drin – die Masse der (leistbaren)<br />

Modelle bewegt sich je nach<br />

Federweg und gedachtem Einsatzzweck<br />

um die 18 kg. Klassische<br />

Motorenvarianten in diesem Produktfeld<br />

sind der BH-hauseigene<br />

BH2EXMAG. Gen 2, Bosch SX, Fazua<br />

Ride 60, TQ HPR50 oder der<br />

Specialized SL 1.2. Vereinzelt gehen<br />

Hersteller, wie etwa Hohe Acht mit<br />

dem Amunza Monto (Full-Power<br />

Shimano EP8 Antrieb plus kleine<br />

360 Wh Batterie ergibt 18 kg in<br />

Größe Small) eigene Wege, das<br />

Gros der Hersteller bleibt aber<br />

dem oben beschriebenen Gesamtkonzept<br />

treu.<br />

Ein E-Bike mit 15<br />

Kilogramm? Dank<br />

Minimal Assist Konzept<br />

bei entsprechendem<br />

Budget<br />

durchaus möglich.<br />

Die Zielgruppe<br />

Alexander Steurer wie auch Tim<br />

Rimbach sehen die Zielgruppe für<br />

die Bikes sehr ähnlich. „Sportliche<br />

Biker, die sehr wohl mit eigener<br />

Muskelkraft vorankommen möchten,<br />

punktuell aber gerne Unterstützung<br />

in Anspruch nehmen, dazu<br />

auch Fahrer, die sich gerne an sehr<br />

technischen Abfahrten versuchen“,<br />

ortet Steurer als typische Käufer.<br />

Zweitere, so seine Einschätzung,<br />

profitieren vor allem vom leichteren<br />

Gewicht der Bikes, was das<br />

Handling spielerischer und einfacher<br />

macht und etwa spezielle<br />

Techniken wie Hinterrad-Versetzen<br />

erleichtert. Insgesamt ergibt sich<br />

ein sportliches, agiles Fahrverhalten<br />

wie bei einem Trail- oder Enduro-Bike,<br />

nur eben mit der Möglichkeit,<br />

durch die Extra-Power des Antriebs<br />

in Summe mehr Höhen- und<br />

somit auch mehr Tiefenmeter mitnehmen<br />

zu können.<br />

Worauf beim Kauf achten?<br />

Ganz klar, auch ein E- oder Minimal<br />

Assist Bike muss in seiner Rahmengröße<br />

und in Details wie Vorbaulänge<br />

und Lenkerbreite zu eurer Anatomie<br />

und eurem Fahrstil passen.<br />

Alexander Steurer empfiehlt auf<br />

eine moderne, lange Geometrie mit<br />

niedriger Überstandshöhe zu achten,<br />

Sattelstützen mit großem Verstellbereich<br />

sind für ihn ein Muss.<br />

Die Option, einen Range-Extender-Akku<br />

für Zusatz-Reichweite<br />

verbauen zu können, sieht er als<br />

empfehlenswertes Plus. Für Tim<br />

Rimbach spielt auch die Optik eine<br />

große Rolle beim Kauf. Wer nicht<br />

wenig investiert, der soll sich auch<br />

ästhetisch angesprochen fühlen.<br />

Technisch empfiehlt Rimbach Wert<br />

auf standfeste Bremsen (am besten<br />

Modelle mit vier Kolben und ausreichend<br />

groß dimensionierten<br />

Bremsscheiben von zumindest 200<br />

mm Durchmesser; Anm.) sowie auf<br />

ein gutes Fahrwerk zu legen. Tipp:<br />

Lasst euch das Fahrwerk unbedingt<br />

auch vom Profi einstellen.<br />

063


PRODUKT E-MTB Minimal Assist<br />

Top 12<br />

GHOST Path Riot Full Party<br />

sieht aus wie ein potentes Enduro-Bike und fährt sich bergab mit<br />

160 mm Federweg vorne und 140 mm hinten auch so bergauf aber<br />

sorgt ein Fazua-Motor optisch unscheinbar und weitgehend lautlos für<br />

ausreichend Rückenwind, um die Ausfahrt zu verlängern<br />

ANTRIEB: Fazua Ride 60 / Fazua Energy Fix 430 Wh<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 17,5 kg<br />

PREIS (UVP): € 9000,–<br />

www.ghost-bikes.com<br />

KTM Macina Scarp SX Prime<br />

den Carbon-Spitzensportler gibt es nun, dank leichter SX Drive<br />

Unit, auch mit Motor in den drei verschiedenen Scarp SX-<br />

Modellen wurden die besten Eigenschaften aus zwei Welten vereint<br />

ANTRIEB: Bosch Performance SX Smart System – 25 km/h /<br />

55 Nm | RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 17,3 kg<br />

PREIS (UVP): € 8399,–<br />

www.ktm-bikes.at<br />

NOX Epium 5.9 Pro<br />

Symbiose zwischen E-Bike und Bio-Bike du bekommst die<br />

Kraft, höher und weiter zu fahren – und gleichzeitig ein ganz<br />

natürliches Fahrgefühl mit auf den Weg<br />

ANTRIEB: Fazua Ride 60 Drive Unit / Fazua Energy 430 Battery<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 19,9 kg<br />

PREIS (UVP): ab € 8599,–<br />

www.noxcycles.com<br />

CONWAY Ryvon LT 10.0<br />

verfügt über ein Wechselakkukonzept, das eine höhere Energiedichte<br />

und unglaublich schnelle Ladezeiten bietet Ergonomic Sizing-System<br />

mit abgestimmten Griffdurchmessern, Vorbaulängen, Lenkerbreiten<br />

und Kurbellängen, die je nach Rahmengröße variieren<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 19 kg<br />

PREIS (UVP): € 9999,95<br />

www.conway-bikes.com<br />

MONDRAKER Neat RR SL<br />

Zero Suspension System: hocheffizientes und leistungsstarkes<br />

Fahrwerkssystem Forward Geometry für agileres Handling,<br />

besseren Geradeauslauf, mehr Grip bergauf und bergab und mehr<br />

Kontrolle in jedem Gelände<br />

ANTRIEB: TQ HPR-50 / TQ HPR-50 360 Wh | RAHMEN: Carbon<br />

GEWICHT: 17,9 kg<br />

PREIS (UVP): € 11.999,–<br />

mondraker.com<br />

TREK Fuel EXe 9.9 XO AXS T-Type<br />

ermöglicht Mountainbiking auf einem ganz neuen Level durch eine<br />

neue Unterstützungstechnologie lässt dich die Ruhe der Natur genießen,<br />

während die besten Komponenten beispiellosen Fahrspaß garantieren<br />

ANTRIEB: TQ-HPR50 / TQ 360 Wh | RAHMEN: Carbon<br />

GEWICHT: 18,85 kg<br />

PREIS (UVP): € 11.999,–<br />

www.trekbikes.com<br />

064


12<br />

das schlanke All Mountain E-MTB<br />

E-MTB Minimal Assist<br />

CENTURION No Pogo SL R8000i<br />

sportlich, leicht und leise<br />

kommt mit einem leichten, steifen Carbon-Rahmen in Kombination<br />

mit feinsten High-End-Komponenten<br />

ANTRIEB: Bosch Performance SX / Bosch Compact PowerTube<br />

400 Wh | RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 18,5 kg<br />

PREIS (UVP): € 9999,–<br />

www.centurion.de<br />

SIMPLON Rapcon Pmax TQ<br />

sehr leichtes und agiles Enduro Ebike im Konfigurator wie bei<br />

Simplon üblich anpassbar geräuscharmer und sehr leichter Motor<br />

ANTRIEB: TQ 50 Nm / 360 Wh plus 160 Wh Range Extender<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: ca. 19 kg (je nach Option)<br />

PREIS (UVP): ab € 8699,–<br />

www.simplon.com<br />

SCOTT Voltage eRide 910<br />

agiles, leichtes und leistungsstarkes Trail-Bike mit 160 mm Federweg<br />

und einem kompakten und leisen Motor, das jeden Trail meistert<br />

revolutionäres Rahmen-Design mit vollständig im Rahmen integriertem<br />

Dämpfer<br />

ANTRIEB: TQ HPR50 / TQ Internal 360 Wh | RAHMEN: Carbon<br />

GEWICHT: 19,5 kg<br />

PREIS (UVP): € 7199,–<br />

www.scott-sports.com<br />

BH iLynx Race Carbon Pro 7.9<br />

angelehnt an die Geometrie des Lynx Race ist das iLynx ein hochwertiges,<br />

sportliches E-XC-Bike durch das geringe Gewicht und<br />

beste Komponenten wird ein sehr sportliches, natürliches Fahrgefühl<br />

vermittelt<br />

ANTRIEB: BH 2EXMAG Gen2 / 720 Wh | RAHMEN: Carbon<br />

GEWICHT: 17,1 kg (M)<br />

PREIS (UVP): € 8299,90<br />

www.bhbikes.com<br />

FOCUS Jam 2 SL 8.8<br />

perfekte Light E-MTB für alle, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

suchen der Vollcarbon-Rahmen optimiert das Gewicht, ohne<br />

Kompromisse bei Steifigkeit und Benutzerfreundlichkeit einzugehen<br />

ANTRIEB: Fazua Ride60 / Fazua 36V (430 Wh)<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 19,7 kg<br />

PREIS (UVP): € 6999,–<br />

www.focus-bikes.com<br />

SPECIALIZED S-Works Turbo Levo SL LTD<br />

zeichnet sich durch exzellente Fahrqualitäten, breites Einsatzgebiet<br />

und einen flüsterleisen Motor aus die Zusatz-Power gibt dir die<br />

Möglichkeit, mehr Trails zu fahren als jemals zuvor<br />

ANTRIEB: Specialized 1.2 SL Custom Rx Trail Tuned Motor /<br />

Specialized SL1-320, 320 Wh | RAHMEN: Carbon<br />

GEWICHT: 17,96 kg<br />

PREIS (UVP): € 15.000,–<br />

www.specialized.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

065


FOTOS: Wexl Trails / Martin Fülöp<br />

Kids haben gute Ausrüstung verdient,<br />

die Eltern die gute Laune dazu<br />

Wie eine gute Ausrüstung den Biketag mit Kids versüßen und das richtige<br />

Set-up bei Mountainbikes zur Leistungssteigerung beitragen kann.<br />

M<br />

it Pumptrack,<br />

Übungsgelände,<br />

Trails inklusive<br />

Uphill-Trail sowie<br />

Liftunterstützung,<br />

neuem Shop, Verleih und Guiding<br />

bieten die Wexl Trails in St. Corona<br />

am Wechsel die besten Voraussetzungen<br />

für einen gelungenen Bike-<br />

Tag mit der ganzen Familie. Dafür<br />

unverzichtbar und im neuen Shop an<br />

den Wexl Trails stets lagernd: die<br />

passende (Sicherheits-)Ausrüstung.<br />

Die Must-haves<br />

Wichtigster Ausrüstungsgegenstand<br />

am Bike, aber auch schon am<br />

Laufrad: der Helm. Ohne dieses<br />

Sicherheits-Element geht einfach<br />

gar nichts. Weder für Groß noch für<br />

Klein. Leichtigkeit und Style sind<br />

neben der Passform wichtige<br />

Punkte beim Helmkauf. Tipp: gut<br />

passende Helme, die im gewünschten<br />

Budgetbereich liegen, vorauswählen<br />

– und dann betreffend Farbe<br />

und Style den Nachwuchs entscheiden<br />

lassen.<br />

Was das Thema Vollvisierhelm<br />

betrifft: Sobald das Kind Freude am<br />

Mountainbiken zeigt, Wurzeln und<br />

Steine liebt oder gerne am<br />

Pumptrack fährt, nimmt man das<br />

Geld für diese Investition in die<br />

Hand. Beim Mountainbiken sind zusätzlich<br />

auch Knieschoner essen-<br />

ziell, alles weitere (Rücken-, Ellenbogenschutz)<br />

wird empfohlen.<br />

Die Radwahl<br />

Ja, ein gutes Bike kostet Geld – aber<br />

die Freude wächst mit der richtigen<br />

Ausrüstung. Der österreichische<br />

Hersteller woom predigt es seit Jahren:<br />

Das Gewicht spielt bei Kinderund<br />

Jugendrädern einfach eine<br />

enorme Rolle, da die Relation zum<br />

Körpergewicht eine drastisch andere<br />

ist als bei Erwachsenen. Im neuen<br />

Bikeshop an den Wexl Trails lässt<br />

sich vor dem Kauf auch eine ordentliche<br />

Probefahrt machen, um hier<br />

die richtige Passform zu gewährleisten.<br />

066


WEXL TRAILS<br />

Dein Bike perfekt eingestellt?<br />

An den Wexl Trails bietet sich<br />

die Möglichkeit, mit einem<br />

Set-up-Experten (Guide) Gabel,<br />

Dämpfer, Reifendruck und Cockpit<br />

direkt am Trail einzustellen!<br />

Set-up inklusive Rideout<br />

Bei Fullys muss das Fahrwerk unbedingt<br />

korrekt eingestellt sein. Denn<br />

nur dann arbeiten Gabel und Dämpfer<br />

richtig. Enorm wichtig ist das<br />

nicht nur für den Fahrkomfort, son-<br />

dern auch für die Sicherheit am Trail<br />

– und das gilt nicht nur für Kinder!<br />

Unsicher? Der neuen Bikeshop an<br />

den Wexl Trails bietet nicht nur<br />

Bikes und Material zum Verkauf,<br />

sondern auch die Möglichkeit, einen<br />

Set-up Experten zu buchen, der dein<br />

Fahrwerk, deinen Reifendruck und<br />

auch deine Position am Bike (Cockpit,<br />

Sattel ...) mit dir gemeinsam einstellt<br />

und das Set-up im Anschluss<br />

mit dir auf den Trails in der Praxis<br />

ausprobiert und gegebenenfalls<br />

nachbessert. Bikefitting und Set-up<br />

direkt am Trail – perfekt für kleine<br />

und große Biker.<br />

Weitere Infos unter:<br />

www.wexltrails.at<br />

Mit Dainese wachsen Kinder<br />

zu echten Profis heran.


GARMIN<br />

Zeit als Lebensretter<br />

„Unterkühlung“ – was harmlos klingt, kann für einen Verunglückten auch beim Biken<br />

schnell bedrohlich werden. Genau hier schlägt die Stunde des Garmin inReach®.<br />

ANZEIGE / FOTOS: Garmin, Manfred Stromberg<br />

D<br />

as Risiko einer Unterkühlung<br />

versteht<br />

kaum jemand besser<br />

als Dr. Hermann<br />

Meyer. Der Sportwissenschafter<br />

zählt zu den renommiertesten<br />

Experten im Bereich<br />

der alpinen Erste Hilfe. Jedes Jahr<br />

gibt er mit seinem Team fast 200<br />

Coachings.<br />

In der Folge eines Unfalls besteht<br />

zu jeder Jahreszeit das Risiko<br />

einer Unterkühlung – was jedoch<br />

vielfach unterschätzt wird. Gerade<br />

beim Biken in alpinen oder abgelegenen<br />

Regionen ist es besonders<br />

wichtig, die verletzte Person so<br />

schnell wie möglich vor dem Verlust<br />

von Körperwärme zu schützen.<br />

Ein Erste-Hilfe-Set samt Rettungsdecke<br />

haben aber dennoch<br />

längst nicht alle dabei. Und auch<br />

Garmin inReach®<br />

• Weltweite Abdeckung dank<br />

Iridium-Netzwerk<br />

• 24/7-Anbindung an die Rettungszentrale<br />

Garmin Response<br />

• Nachrichten senden und<br />

empfangen ohne Mobilfunknetz<br />

• SOS-Notrufe<br />

• Lange Akkulaufzeit<br />

• Wetterdaten ohne Mobilfunknetz<br />

• TracBack® – zurück zum Start<br />

• Digitaler Kompass<br />

• Live-Tracking<br />

• MapShare-<br />

Funktion zur<br />

Standortabfrage<br />

durch Dritte<br />

ein satellitengestütztes Kommunikationsgerät<br />

befindet sich zu oft<br />

nicht in greifbarer Nähe. Gerade in<br />

(alpinen) Gegenden ohne ausreichende<br />

Mobilfunkabdeckung kann<br />

dies rasch problematisch werden.<br />

Rettung auf Knopfdruck:<br />

SOS-Notrufe an die<br />

Rettungszentrale<br />

Garmin Response.<br />

Was bei jeder Rettung zählt<br />

Können sich Betroffene nicht rasch<br />

bemerkbar machen oder keine konkreten<br />

Positionsdaten an die Leitstelle<br />

senden, rinnt allen Beteiligten<br />

das wichtigste Gut einer Rettung<br />

durch die Hände – nämlich die Zeit.<br />

Dr. Meyer mahnt: „Nicht nur, weil<br />

man selbst betroffen sein könnte,<br />

sollte ein satellitengestütztes Kommunikationsgerät<br />

in abgelegenen<br />

Gebieten immer dabei sein.“ Der<br />

Experte vertraut deshalb beruflich<br />

und privat auf die inReach®-Technologie<br />

von Garmin.<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.garmin.com<br />

068


Ab auf die<br />

A-Strecke!<br />

Wir verlosen einen Startplatz für<br />

die Salzkammergut- Trophy am<br />

13. Juli – KTM-Testbike inklusive.<br />

Mit dem KTM<br />

Scarp geht<br />

es auf die<br />

A-Strecke der<br />

„Trophy“!<br />

ANZEIGE / FOTOS: Trophy/heikomandl.at, KTM<br />

Einmal als „Werksfahrer:in“<br />

am Start eines großen Bike-<br />

Events auflaufen? Dank KTM<br />

und der Salzkammergut-Trophy<br />

könnte dieser Traum für<br />

eine oder einen unter euch<br />

bald in Erfüllung gehen. Mit<br />

unseren beiden Partnern<br />

Hier geht’s zur<br />

Anmeldung<br />

sucht <strong>SPORTaktiv</strong> eine<br />

glückliche Teilnehmerin<br />

oder einen glücklichen Teilnehmer,<br />

um für uns die legendäre<br />

A-Strecke der Salzkammergut-Trophy<br />

am 13. Juli <strong>2024</strong> in Angriff zu<br />

nehmen. Neben der Teilnahme am<br />

Event gibt es KTMs Marathon-Zugpferd<br />

Scarp (zum Training<br />

von Ende April weg bis zum<br />

Eventtag) als Testbike. Die<br />

Übernachtung in Bad Goisern<br />

von 12. bis 14. Juli <strong>2024</strong><br />

sowie umfassende Betreuung<br />

durch unseren hauseigenen zweifachen<br />

A-Starter und <strong>SPORTaktiv</strong>-<br />

Mitarbeiter Arnold Pauly kommen<br />

auf das Gewinner-Paket noch oben<br />

drauf. Für die Bewerbung dem<br />

QR-Code folgen – Einsendeschluss<br />

ist der 22. April <strong>2024</strong>. Wir sehen<br />

uns in Bad Goisern!<br />

Mehr Infos auf:<br />

www.trophy.at/<strong>SPORTaktiv</strong><br />

Sicherheit für<br />

junge Biker<br />

Die Dainese Scarabeo-<br />

Protektoren wurden speziell<br />

für Kinder entwickelt.<br />

ANZEIGE / Fotos: Dainese<br />

Mountainbike-Protektoren<br />

und -Helme für Kinder<br />

sind meistens schwer und<br />

klobig. Oftmals werden die Produkte<br />

und Modelle für Erwachsene<br />

entwickelt und dann einfach in Kindergrößen<br />

angeboten.<br />

Dabei ist das Erste, was Kinder<br />

beim Lernen am Mountainbike benötigen,<br />

sich sicher zu fühlen und<br />

gleichzeitig beweglich zu sein. Das<br />

ist das Wichtigste überhaupt, um<br />

Selbstvertrauen am Trail oder am<br />

Pumptrack aufzubauen. Die Dainese<br />

Kinder-Bikekollektion Scarabeo<br />

wurde deshalb speziell für und mit<br />

Kindern entwickelt – und erfüllt<br />

die höchsten Sicherheitsstandards<br />

der jeweiligen Kategorie.<br />

Die Protektoren sind leicht, bequem,<br />

gut belüftet, sie zeigen sich<br />

äußerst flexibel und beweglich und<br />

stellen so sicher, dass die Kids<br />

größtmöglichen Spaß beim Biken<br />

haben. Die Dainese Scarabeo-Kollektion<br />

ist außerdem mit Daineses<br />

„Trail Skin Technologie“ sowie dem<br />

„Ribbo-System“, das die Produkte<br />

mitwachsen lässt, ausgestattet.<br />

Alles für den bestmöglichen Schutz<br />

junger Biker!<br />

Mehr Infos auf:<br />

www.dainese.com<br />

069


TOURISMUS Trails für Einsteiger und Könner<br />

VOLLE BANDBREITE. Kein Trail<br />

gleicht dem nächsten – wer etwas Zeit<br />

und Übung investiert, wird nicht nur rasch<br />

sicherer, sondern findet bestimmt auch<br />

„seinen“ Lieblingstrail.<br />

FOTO: TVB Kitzbüheler Alpen<br />

Brixental/ Andreas Meyer<br />

070


Time to Trail!<br />

Die Bike-Saison ist eingeläutet und damit auch eine neue Runde<br />

auf unseren heimischen Top-Trails. Um darauf einzustimmen, haben<br />

wir im „Step one“ dieser Geschichte zusammengetragen, wie sich<br />

Einsteiger bestmöglich auf ihre erste Trail-Erfahrung vorbereiten<br />

können. Und danach, worauf es zusätzlich für jene ankommt, die<br />

sich auf die nächste Stufe wagen möchten.<br />

von Lara Wulz<br />

071


TOURISMUS Trails für Einsteiger<br />

Greenhorns,<br />

aufgepasst<br />

DIE EXPERTEN<br />

Lisi Osl<br />

Region Brixental, Tirol<br />

www.brixental.tirol<br />

Andreas Holzer<br />

Region Lake.Bike Villach, Kärnten<br />

www.lake.bike<br />

Marlene Krug<br />

Region Saalbach Hinterglemm,<br />

Salzburg<br />

www.saalbach.com<br />

Immer größer wird das offizielle,<br />

sprich legale Trail-Netz<br />

der Alpenrepublik Österreich.<br />

Das ist auch gut so, ist<br />

der Bike-Trend doch ungebrochen<br />

und zieht es Outdoorbegeisterte<br />

unterschiedlichster<br />

Alters- und Könner-Stufen in Richtung<br />

der Wege, die pure Outdoor-<br />

Freude verheißen: Bike Trails.<br />

Für alle Einsteiger, die zwar mit<br />

einer großen Portion Motivation in<br />

Richtung Trail rollen, denen aber<br />

oftmals grundlegendes Wissen fehlt,<br />

wollen wir hier ein paar wichtige<br />

Fragen beantworten: Was sollte man<br />

können, bevor man auf sogenannten<br />

Einstiegstrails seine ersten Fahrten<br />

wagt und was sind eigentlich Einstiegstrails?<br />

Wie erkenne ich diese<br />

und was erwartet mich dort?<br />

Grundsätzlich findet man in unserem<br />

Breitengrad die Einteilung<br />

von Trails in verschiedene Schwierigkeitsgrade,<br />

die durch Farben gekennzeichnet<br />

sind, weiß Lisi Osl,<br />

Bike- Expertin (u. a. zweifache<br />

Olympiateilnehmerin im Cross<br />

Country) aus dem Brixental: „Sehr<br />

leichte Trails sind grün gekennzeichnet<br />

(SO), leichte Trails blau<br />

(S1–S2). Ab rot markierten Trails<br />

(S2–S3) und höher befindet man sich<br />

im fortgeschrittenen Bereich, was<br />

man als Anfänger unbedingt vermeiden<br />

sollte.“ Der Grund ist einfach,<br />

ergänzt die Saalbacherin Marlene<br />

Krug, denn auf leichten Trails<br />

und Lines – also den blau Gekennzeichneten<br />

– muss man zwar mit einer<br />

Neigung bis zu 60°, kleineren,<br />

aber rollbaren Hindernissen und<br />

Bauten auf griffigem Untergrund<br />

rechnen. Was man hier aber noch<br />

nicht findet, sind Spitzkehren oder<br />

Drops. Darüber hinaus gibt es auch<br />

noch kinderfreundliche Wege, welche<br />

grün markiert werden, ergänzt<br />

Andreas Holzer, Experte von Region<br />

Lake.Bike Villach. Diese zeichnen<br />

sich dadurch aus, dass sie noch flacher<br />

und die Wellen und Kurven<br />

auch an die kleineren Bikes angepasst<br />

sind.<br />

Nachdem jetzt geklärt ist, wie<br />

sich anfängerfreundliche Trails definieren,<br />

ist für Einsteiger nun wichtig<br />

zu wissen, was man an Technik<br />

und Kondition mitbringen sollte, um<br />

das Trail-Erlebnis auch wirklich in<br />

vollen Zügen genießen zu können.<br />

Bei den Grundvoraussetzungen sind<br />

sich alle Experten einig. Man sollte<br />

die grundlegenden Fahrtechniken<br />

beherrschen. Solche wie: Wie steht<br />

man richtig am Bike, wie bremst<br />

man dosiert und sicher, wie verlagert<br />

man seinen Körperschwerpunkt<br />

so, dass man nicht das Gleichgewicht<br />

verliert oder wegrutscht<br />

und wie gewöhnt man sich an kleine<br />

Unebenheiten wie Bremswellen<br />

oder Wasserrinnen?<br />

Denn ja, auch wenn Einsteigertrails<br />

solche Elemente nicht planmäßig<br />

haben, können Natur- oder Nutzungseinflüsse<br />

auch leichte Trails<br />

mit kleinen Überraschungen versehen.<br />

„Daher sind eine ehrliche<br />

Selbsteinschätzung und Respekt<br />

sehr wichtig. Es sollte aber auf keinen<br />

Fall Angst im Spiel sein – die<br />

braucht man auch nicht haben, wenn<br />

man die Grundvoraussetzungen beherrscht“,<br />

weiß die Brixentalerin.<br />

Kondition und eine gesunde<br />

Selbsteinschätzung muss man also<br />

selbst mitbringen – was man jedoch<br />

jedenfalls lernen kann, sind Technik<br />

und richtiges Verhalten am Trail.<br />

Um das zu erlernen, rät hier Marlene<br />

Klug: „Am besten wäre es auf je-<br />

072


FOTO: Graz Marathon/Gepa Pictures<br />

Halbe Strecke, (fast) volles<br />

Marathonerlebnis – hier beim<br />

Graz Marathon.<br />

RUN<br />

FOTO: Region Saalbach-Hinterglemm/Maria Knoll<br />

den Fall, sich für die ersten Versuche<br />

einen Bike-Guide zu nehmen,<br />

der einem die Grundkenntnisse vermittelt.“<br />

Auch zum Weg über sogenannte<br />

Übungsparcours vor dem<br />

ersten eigenen Trail-Abenteuer oder<br />

der Teilnahme an einer geführten<br />

Tour wird Einsteigern von den Profis<br />

geraten, denn auch hier gilt: Vorbereitung<br />

ist die halbe Bike Tour.<br />

Neben all den Fähigkeiten ist<br />

noch die richtige Ausrüstung essenziell,<br />

betont Lisi Osl: „Wichtig sind<br />

ein Helm, Handschuhe, Protektoren<br />

für Knie, Ellenbogen und Rücken,<br />

ein kleines Erste-Hilfe-Set und auch<br />

ein Notfallset für das Bike – auch<br />

wenn man selbst nicht weiß, wie<br />

Wer die Trails gut<br />

wählt, kann auch<br />

mit der ganzen<br />

Familie losziehen.<br />

specteyewear.com<br />

FUSE-02<br />

OFFICIAL RED BULL EYEWEAR LICENSEE<br />

specteyewear


TOURISMUS Trails für Einsteiger<br />

Biken mit Freunden:<br />

Geteiltes Glück ist auch am<br />

Trail doppeltes Glück.<br />

FOTO: Region Villach/Patrick Wasshuber<br />

man einen Reifen flickt, auf den<br />

Trails trifft man meistens jemanden,<br />

der helfen kann.“<br />

Ein weiterer wichtiger Punkt ist,<br />

nie zu vergessen, dass man in der<br />

Natur zu Gast ist und diese entsprechend<br />

respektiert und schützt. Das<br />

passiert automatisch, indem man<br />

stets auf gekennzeichneten Trails<br />

bleibt und keine Abkürzungen<br />

nimmt, keinen Müll hinterlässt und<br />

unnötigen Lärm vermeidet, erklärt<br />

Osl. Außerdem sollte man sich auch<br />

immer respektvoll den Grundeigentümern<br />

und anderen Waldnutzern gegenüber<br />

verhalten und sich an die jeweiligen<br />

Öffnungszeiten sowie Wegsperren<br />

halten, ergänzt der Kärntner<br />

Bike-Fex Andreas Holzer.<br />

Sitzen wie ein<br />

Gravel-König<br />

In VAUDEs Men’s Kuro Bib<br />

Tights II kommt ein neues<br />

Sitzpolster zum Einsatz.<br />

In aufwendiger Entwicklungsarbeit<br />

über zwei Jahre hinweg hat<br />

VAUDE neue Sitzpolster für seine<br />

Radhosen konzipiert. Genau gesagt<br />

gibt es drei neue Sitzpolster<br />

für unterschiedliche Einsatzbereiche.<br />

Das Ergebnis kann sich sehen<br />

und vor allem spüren lassen!<br />

In den Kuro Bib Tights II befindet<br />

sich das X-Pad – das Polster für<br />

Gravel-, MTB- und Offroad-Einsatz.<br />

Das Polster sorgt für optimalen<br />

Komfort im Sattel, es reduziert<br />

Scheuern auf der Haut und garantiert<br />

Fahrspaß auch auf langen Dis-<br />

ANZEIGE / FOTOS: Vaude<br />

tanzen. Die Hose punktet darüber<br />

hinaus mit zwei seitlich platzierten<br />

Netz-Einschubtaschen. Für einen<br />

hervorragenden Tragekomfort sorgen<br />

ferner ein optimierter Nahtverlauf<br />

mit Flatlocknähten sowie<br />

das Stretchmaterial. Die Träger<br />

sind perforiert für beste Atmungsaktivität<br />

und mit elastischem<br />

Mesh einsatz im Rücken versehen.<br />

Die Kuro BIB Tights lassen<br />

sich mit allen Teilen der Kuro-Fa-<br />

milie von Vaude ideal kombinieren.<br />

Sie werden aus größtenteils recycelten,<br />

bluesign-zertifizierten Materialien<br />

in Europa hergestellt und<br />

tragen das Vaude Green Shape-<br />

Label. UVP: € 150,–<br />

Mehr Infos auf:<br />

www.vaude.com<br />

074


3 Tipps von Trail-Profi Andreas Holzer<br />

1Die richtige Grundposition ist das Um<br />

und Auf beim Mountainbiken. Dabei<br />

sind die Pedale waagrecht gestellt und<br />

der Schwerpunkt liegt über dem Tretlager.<br />

Die Arme und Beine sind leicht angewinkelt<br />

und locker nach außen gerichtet. Der<br />

Oberkörper ist flach mit einem nahezu<br />

waagrechten Rücken und die Zeigefinger<br />

liegen auf den Bremshebeln. Wichtig: Der<br />

Blick ist ca. zwei Fahrsekunden voraus auf<br />

die Strecke gerichtet<br />

2Ein gutes Gleichgewichtsgefühl<br />

gehört bei dem vielfältigen Gelände<br />

zu den Grundfähigkeiten, die man<br />

mitbringen sollte. Folgende Übungen helfen<br />

die Balance zu verbessern:<br />

– Balanciere mit dem Vorderrad gegen ein<br />

kleineres Hindernis (z. B. einen Baumstamm<br />

oder eine Laterne) und lehne dich mit dem<br />

Vorderreifen daran an.<br />

– Verlagere den Schwerpunkt (links/rechts<br />

am Rad) während des Balancierens. Am<br />

Anfang gelingt dies etwas leichter, wenn<br />

man diese Übung auf einer Straße, die leicht<br />

aufwärts geht, übt. Der Pedaldruck ist dabei<br />

wichtig. Achtung: schwierig für Anfänger!<br />

– Halte dein Gleichgewicht in der Ebene mit<br />

einem leicht eingeschlagenen Vorderrad!<br />

3Mit der richtigen Bremstechnik ist<br />

man auf den Trails auf einem guten<br />

Weg. Dabei liegen die Zeigefinger<br />

auf den Bremshebeln und man bedient<br />

Vorderradbremse und Hinterradbremse<br />

gleichzeitig. So hat man eine größere<br />

Bremswirkung und demnach einen kürzeren<br />

Bremsweg. Wichtig: Die Vorderradbremse<br />

besitzt einen viel größeren Wirkungsgrad<br />

als die Bremse des Hinterrades. Wenn dein<br />

Körperschwerpunkt zu weit hinten ist, wenn<br />

man bremst, kann das Vorderrad wegrutschen.<br />

Ist er zu weit vorne, ist ein Überschlag<br />

eine mögliche Konsequenz. Beim Bremsen<br />

des Vorderrades ist es daher wichtig, die<br />

Körperspannung aufzubauen. So bleibt der<br />

Schwerpunkt auch dort, wo er laut Grundposition<br />

sein soll, und durch den Bremsimpuls<br />

wandert er nicht weiter nach vorne.<br />

Achtung: Bremse dabei niemals zu stark mit<br />

der Vorderradbremse. Das Vorderrad sollte<br />

niemals blockieren. Auf ebenen Strecken ist<br />

es meist ausreichend, die Hinterradbremse<br />

zu benutzen, allerdings auch immer mit<br />

Bedacht. Wer eine starke Bremsung nur auf<br />

dem Hinterrad durchführt, gerät mit seinem<br />

Bike schnell ins Schleudern.<br />

SHIMANO e-Bike Systems<br />

If you’re looking<br />

for a sign, here it is.<br />

Visit mtb.shimano.com<br />

Hervorragend hohe Leistung<br />

und optimierte Kontrolle für ein<br />

natürliches Fahrgefühl auf dem Trail.


TOURISMUS Trails für Könner<br />

Ein Schritt<br />

in Richtung<br />

Oberliga<br />

W<br />

oran erkennt<br />

man, dass man<br />

den Trail-Kinderschuhen<br />

entwachsen ist<br />

und im Hinblick<br />

auf Technik, Ausdauer und<br />

Fahrgefühl den Schritt weiter Richtung<br />

Trails für fortgeschrittene Biker<br />

gehen kann? Dies ist natürlich, wie so<br />

oft im Sport, sehr individuell, da hierbei<br />

auch die persönliche Risikobereitschaft,<br />

Selbsteinschätzung und auch<br />

Trail-Vorliebe mitspielen. Dennoch<br />

gibt es ein paar Marker, an denen<br />

man sich orientieren kann, wann man<br />

bereit ist, diesen Schritt zu gehen,<br />

ohne dass der Fahrspaß darunter leidet.<br />

Denn wer hat schon Freude daran,<br />

das Bike 90 Prozent des Trails<br />

nach unten zu schieben, nachdem<br />

man mühsam den Berg hinaufgetreten<br />

ist, nur weil der Trail dann doch<br />

mehr Überraschungen auf Lager hatte,<br />

als das Skillset abdecken kann?<br />

Als Trail für Fortgeschrittene<br />

Biker schätzt Bike Experte Dominik<br />

Strolz jedenfalls Singletrails ab der<br />

DIE EXPERTEN<br />

Marlene Krug<br />

Region Saalbach Hinterglemm,<br />

Salzburg<br />

www.saalbach.com<br />

Dominik Strolz<br />

Region St. Anton am Arlberg, Tirol<br />

www.stantonamarlberg.com<br />

Schwierigkeitsstufe 2 ein – sprich ab<br />

rot markierten Strecken kann man<br />

davon ausgehen, dass anspruchsvollere<br />

Passagen mit Drops, Steilkurven,<br />

Wurzeln, Steine, Treppen sowie einem<br />

Gefälle bis zu 70 Prozent warten.<br />

Das Gelände ist generell steiler als<br />

bei Einsteiger Trails, die Kurven bzw.<br />

Richtungswechsel werden enger und<br />

der Untergrund wird durch Steine,<br />

Wurzeln und ähnliches auch etwas<br />

ruppiger. Durch diese herausfordernderen<br />

Bedingungen müssen dann<br />

auch das eigene Können und das Fitnesslevel<br />

entsprechend höher sein.<br />

Auch das Risiko, sich zu verletzen, ist<br />

bei solchen Trails tendenziell höher,<br />

weiß der St. Antoner Trail Experte:<br />

„Durch das Gefahrenpotenzial und<br />

die höhere Geschwindigkeit ist Konzentration<br />

gefragt. Auch die körperliche<br />

Belastung durch das steilere Gelände<br />

ist wesentlich höher, vor allem<br />

für die Hände und Arme.“<br />

Dieses Risiko erfordert auch erhöhte<br />

Sicherheitsmaßnahmen in<br />

Punkto Ausrüstung. Hierbei empfiehlt<br />

Marlene Krug aus Saalbach-<br />

Hinterglemm, grundsätzlich immer<br />

Knie und -Ellenbogenschoner, einen<br />

Rückenprotektor, lange Handschuhe<br />

und einen Full-Face-Helm zu tragen.<br />

Man sollte prinzipiell eher alles anziehen,<br />

das einem hilft, bei einem<br />

Sturz weniger Verletzungen davon zu<br />

tragen. Essenziell ist dabei auch ein<br />

gut gewartetes Bike, denn schwierigere<br />

Trails fordern auch Bremsen,<br />

Dämpfern etc. mehr ab.<br />

Bildtext<br />

Man muss also fit und gut ausgerüstet<br />

sein. Auch eine solide Bremstechnik<br />

ist essenziell, um sicher den<br />

Weg zum Ende des Trails zu finden.<br />

Doch wie verbessert man seine Fahrtechnik<br />

am besten? Auch hier weiß<br />

der St. Antoner Rat: „Am besten einen<br />

Fahrtechnikkurs bei einem ausgebildeten<br />

Guide bzw. Fahrtechniklehrern<br />

machen. Nur wenn man in<br />

der Theorie weiß, wie Mountainbiker<br />

und Bike gemeinsam gut funktionieren,<br />

kann man besser werden. Ab da<br />

ist dann regelmäßiges Üben und Fahren<br />

der Schlüssel zum Erfolg. Wenn<br />

möglich, sollte man auch immer wieder<br />

mit jemanden mitfahren, der<br />

vielleicht etwas besser fährt als man<br />

selbst. Es bringt extrem viel, die Line<br />

nachzufahren und man traut sich<br />

076


SCOTT<br />

Alleskönner<br />

Mit flüsterleisem TQ HPR50-Antrieb und jeder<br />

Menge eingebautem Bergab-Spaß bezwingt<br />

das neue Scott Voltage eRIDE jeden Trail.<br />

ANZEIGE / FOTOS: Scott/Daniel Geiger<br />

eventuell auch mehr zu.“<br />

Ein wichtiger Punkt, da sind sich<br />

Experten einig, ist aber auch die<br />

mentale Komponente beim Umstieg<br />

auf schwierigere Trails. Hier ist volle<br />

Konzentration geboten und dabei sollte<br />

man mental gut im Flow sein. Denn<br />

dieser Flow ist es, was einem Anfänger<br />

mit regelmäßigen Ausfahrten,<br />

Übung und Spaß an der Sache zu einem<br />

guten Biker werden lässt, der<br />

mit einem gesunden Maß an Abenteuerlust<br />

von Herausforderung zu Herausforderung<br />

droppt.<br />

Wer jetzt Lust hat, das alles in<br />

der Praxis umzusetzen – oder als<br />

schon erfahrener Biker neue Trails<br />

entdecken möchte: Unsere Top 20<br />

Trails für Einsteiger und Fortgeschrittene<br />

liefern Inspiration!<br />

Steil und felsig?<br />

Mit dem passenden<br />

Bike und vor<br />

allem der richtigen<br />

Technik ein wahrer<br />

Trail-Genuss.<br />

FOTO: TVB Südkärnten/Petzen<br />

Was, wenn eines der vielleicht besten Trail-<br />

Bikes der Welt mit einer Geheimwaffe ausgestattet<br />

wäre? Mit dem Voltage eRIDE hat<br />

Scott genau das getan. Das brandneue Bike wurde für<br />

MTB-Enthusiasten entwickelt, die sich ein agiles, leichtes<br />

und leistungsstarkes<br />

Trail-Bike mit einem kompakten<br />

und leisen Motor wünschen.<br />

Meistert jeden Trail<br />

Das neue Voltage<br />

eRIDE vereint 160 mm<br />

Federweg (160 mm an<br />

der Gabel und 155 mm<br />

am Heck, um exakt zu<br />

sein) mit intuitivem<br />

Handling sowie der fast lautlosen Power der ultraleichten<br />

TQ HPR50- Antriebseinheit zu einem leichten,<br />

ungemein vielseitigen Minimal-Assist Trail-Bike.<br />

Aushängeschild der eRIDE-Familie ist dabei das hier<br />

gezeigte, nur 18,6 kg wiegende Voltage Tuned, welches<br />

speziell für all jene entwickelt wurde, die es bergab<br />

gerne deftig haben – große Sprünge, hoher Speed, steile<br />

Trails. Der im Rahmen integrierte Fox Float X NU-<br />

DE-Dämpfer lässt sich dabei dank TracLoc-Lenkerfernbedienung<br />

auf Wunsch noch progressiver machen,<br />

robuste und griffige Maxxis Dissector Reifen sorgen<br />

für ordentlich Grip in jedem Gelände und der 360 Wh<br />

Akku des 50 Nm starken TQ-Motors sorgt auch bergauf<br />

für breites Grinsen. UVP: € 10.999,–.<br />

Mehr Infos unter:<br />

www.scott-sports.com/at/de<br />

077


TOURISMUS MTB-Trails<br />

Trails für Einsteiger<br />

TIROL<br />

Sonnenrast-Trail<br />

Der Sonnenrast-Trail bieten für<br />

jeden motivierten Biker an der Sonnenrast-Sesselbahn<br />

im Brixental die<br />

Möglichkeit, das nötige Trailfeeling<br />

zu bekommen – und er begeistert<br />

mit einer dynamischen Abfolge von<br />

Anliegerkurven, verspielten Rollern<br />

und Holzstegen. Highlight: spektakuläre<br />

Holzschnecke<br />

3,8 km 135 hm<br />

www.brixental.tirol<br />

Zirmtrail<br />

Der grüne Zirmtrail in Nauders (S0)<br />

startet auf 2500 m Seehöhe und<br />

windet sich über 5 Kilometer wunderschön<br />

durch die alpine Landschaft<br />

hinab zum Bergkastel-Hochplateau.<br />

Er ist nicht nur einer der<br />

leichtesten, sondern auch einer der<br />

schönsten und abwechslungsreichsten<br />

Trails der Region.<br />

6 km 310 hm<br />

www.nauders.com<br />

Hahnenkamm<br />

Dort, wo die Abfahrer im Winter<br />

auf der Streif ihren Mut unter Beweis<br />

stellen, erleben Biker über Kitzbühel<br />

im Sommer genussvolles Abfahrtsvergnügen.<br />

Der blaue Flow-<br />

Trail ist mit einfacheren Schlüsselstellen<br />

und verspielten Elementen<br />

familientauglich gehalten.<br />

6,9 km 875 hm<br />

www.kitzbuehel.com<br />

The Chainless One 5023<br />

Der mit S1 bewertete Flowtrail im<br />

Bikepark Innsbruck bietet mit weiten<br />

Kurven und kleinen, einfachen<br />

Sprüngen Möglichkeiten für die<br />

ganze Familie. Der Trail führt neu<br />

von der Bergstation bis zur Talstation<br />

der Muttereralmbahn.<br />

8,5 km 636 hm<br />

www.innsbruck.info<br />

SALZBURG<br />

Monti-Line<br />

Einfacher und breiter Trail in Saalbach<br />

Hinterglemm mit großzügigen<br />

Kurven, flachen Holzelementen,<br />

kleinen Wellen, Anliegern sowie<br />

Tables, die erste Sprünge mit dem<br />

Mountainbike zulassen. Eine anfängerfreundliche<br />

Freeride-Strecke für<br />

Groß und Klein.<br />

3,6 km 380 hm<br />

www.saalbach.com<br />

FOTO: Wagrain Kleinarl Tourismus/Erwin Haiden<br />

Lässt sich auch gut mit einer Tour verbinden: der Hirschleit-Trail in Kleinarl.<br />

Panorama-Line<br />

Spaßiger und leichter Singletrail mit<br />

einfachen Tables, Anliegern, Sprüngen<br />

und Wellen, die auch mit niedrigem<br />

Tempo befahren werden können.<br />

Dank seines Flows und des<br />

grandiosen Ausblicks auf Saalbach<br />

Hinterglemm kommen auch Soulrider<br />

auf ihre Kosten.<br />

4,1 km 400 hm<br />

www.saalbach.com<br />

Hirschleit-Trail<br />

Der Trail in Kleinarl beginnt etwa 300<br />

Höhenmeter unter der „Kleinarler<br />

Hütte“ (Kurzeggalm). Er ist Teil der<br />

„Kleinarler Runde“ und ein legaler<br />

und offizieller Singletrail des Mountainbike-Systems<br />

von Salzburg.<br />

1,2 km 263 hm<br />

www.wagrain-kleinarl.at<br />

Steinberg-Line by FOX<br />

Ausgehend von der Steinbergbahn-<br />

Bergstation schlängelt sich diese<br />

Flow-Line mit einem Durchschnittsgefälle<br />

von ca. 9 % und jeder Menge<br />

Anliegern und Kurven durch den<br />

Wald durch den Bikepark Leogang.<br />

Flüssige Line für alle Könnerstufen.<br />

8,3 km 916 hm<br />

www.saalfelden-leogang.com<br />

KÄRNTEN<br />

Petzen Flowcountry Trail<br />

Einer der großen Klassiker in Österreich!<br />

11 Kilometer „Flow“ vom<br />

Feinsten, gebaut und gepflegt von<br />

der Legende Diddie Schneider.<br />

Achterbahn-Feeling von oben bis<br />

unten. Nach oben mit der Petzen-<br />

Bergbahn oder über die breite<br />

Forststraße. Die Traumhütten am<br />

Berg laden zum Verweilen ein!<br />

11 km 820 hm<br />

www.suedkaernten.at<br />

Nassfeld MEX-Line I<br />

Der 4 Kilometer lange MTB-Flowtrail<br />

„MEX Line I“ startet vom<br />

Gmanberg, der 1. Sektion des Millenium-Express<br />

und endet in Tröpolach.<br />

Topgeshapt, moderate Steilheit,<br />

auch für Einsteiger geeignet.<br />

Bergauf mit der Kabinenbahn oder<br />

über eine Forststraße.<br />

4 km 400 hm<br />

www.nassfeld.at<br />

Sansily-Trail<br />

Die LAKE.BIKE-Region Villach gehört<br />

zur den Top-5 Trailregionen in<br />

Österreich! Unglaublich, was dort in<br />

den letzten Jahren entstanden ist,<br />

sowohl am Faaker See als auch am<br />

Ossiacher See. Neu ist u. a. der<br />

leichte Sansily-Singletrail „T72“<br />

direkt am Ossiacher See.<br />

1 km 80 hm<br />

www.lake.bike<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Singletrail Wurzeralm<br />

Durchwegs einfacher Trail entlang<br />

der Standseilbahn Wurzeralm in<br />

Spital am Pyhrn ohne große technische<br />

Herausforderungen. Daher<br />

eignet sich die Strecke hervorragend,<br />

um erste Trail-Erfahrung zu<br />

sammeln oder auch mal mit Jugendlichen<br />

zu shredden.<br />

4,5 km 637 hm<br />

www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at<br />

Roadflow Roadlberg-Trails<br />

Der Roadlflow ist der leichteste von<br />

3 ausgewiesenen Mountainbike-<br />

Trails unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen.<br />

Die Roadlberg-Trails<br />

wurden als erstes kleines Mühlviertler<br />

Trailzentrum von MTB Linz gemeinsam<br />

mit der Union Alberndorf<br />

und der Union Reichenau-Hai-<br />

078


Trailübersicht online<br />

auf www.sportaktiv.com<br />

FOTO: TVB Tiroler Oberland Nauders/Chris Riefenberg<br />

Der Zirmtrail hoch<br />

über Nauders<br />

zaubert Einsteigern<br />

und Cracks<br />

gleichermaßen<br />

ein Grinsen ins<br />

Gesicht.<br />

bach-Ottenschlag umgesetzt.<br />

1,69 km 33 hm<br />

www.mtblinz.at/trails/roadlberg-trails<br />

STEIERMARK<br />

Pierergut-Trail<br />

Der Pierergut-Trail (PGT) vom<br />

Gasthof Pierergut zum Freibad ist<br />

Teil der Bikearena Aflenz. Highlight<br />

für Flow- und Anliegerfans, aber<br />

auch gut für Einsteiger geeignet!<br />

Der Trail hat zahlreiche Anleger und<br />

Tables und wurde komplett mit<br />

Schotter gebaut.<br />

1 km 120 hm<br />

www.hochsteiermark.at<br />

Flowline Schladming<br />

Für Anfänger und Kinder, die ihre<br />

ersten Runs im Bikepark Schladming<br />

machen, aber auch erfahrene<br />

Rider kommen hier auf ihre Kosten.<br />

Die intuitive Linienführung hilft den<br />

Fahrern dabei, sich im Gelände zurechtzufinden,<br />

und gibt auch die<br />

richtige Geschwindigkeit vor.<br />

7,67 km 477 hm<br />

www.schladming-dachstein.at<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Flowtrail<br />

Perfekter Einstieg in die Wexl Trails<br />

in St. Corona am Wechsl. Man startet<br />

bereits flowig in den<br />

Uphill-Flowtrail und macht sich<br />

beim Bergauffahren mit den Fahrtechniken<br />

für das anschließende<br />

Bergabfahren vertraut. 4,5 Kilometer<br />

ohne Wurzeln, ohne Steine, purer<br />

Flow.<br />

4,5 km<br />

275 hm (up und down)<br />

www.wieneralpen.at<br />

ITALIEN<br />

Jerry-Line<br />

Die Jerry-Line im Brixen Bikepark<br />

ist richtig easy. Keine künstlichen<br />

Hindernisse oder Jumps. Sie ist einfach<br />

ideal für Anfänger und Kids.<br />

Nur 300 Höhenmeter sind es von<br />

Einstieg bis Ende, aber dazwischen<br />

liegen unglaubliche 4,2 km Trail-Vergnügen<br />

für die ganze Familie.<br />

4,2 km 333 hm<br />

www.brixen.org<br />

Big Hero<br />

Ein Flow Trail der Extraklasse oberhalb<br />

von Molveno, gleichzeitig die<br />

fahrtechnisch leichteste Downhill-<br />

Strecke der gesamten Dolomiti Paganella<br />

Bike Area. Extrem spaßig zu<br />

fahren, eignet sich der Big Hero<br />

auch für Einsteiger und selbst für<br />

die kleinsten Rider (ab 8 Jahren).<br />

1,8 km 130 hm<br />

www.dolomitipaganellabike.com/de<br />

Dragon-Trail<br />

Der leichte Dragon Trail schlängelt<br />

sich entlang eines sanft abfallenden<br />

Hanges vom Kronplatz-Gipfel bis<br />

zur Mittelstation Olang 1+2. Highlight<br />

ist auf jeden Fall das Durchqueren<br />

des Drachenkopfes und des<br />

Drachenschwanzes sowie das Passieren<br />

einer schwimmenden Brücke<br />

in der sogenannten „Schafslacke“.<br />

2,0 km 178 hm<br />

www.kronplatz.com<br />

BAYERN<br />

Flow Country Trail Geisskopf<br />

Flüssig zu fahren, fast wie von selbst<br />

– das ist der Flow Country Trail in<br />

der MTB ZONE – Bikepark Geisskopf<br />

bei Bischofsmais. Durch die<br />

spezielle Streckenkonstruktion und<br />

die Kombination von Wellen und<br />

Kurven erlebst du das typisch flowige,<br />

euphorisierende Fahrgefühl wie<br />

bei einer Achterbahnfahrt<br />

2,5 km 211 hm<br />

www.bayerischer-wald.de<br />

079


TOURISMUS MTB-Trails<br />

Trails für Könner<br />

TIROL<br />

Galzig-Trail – St. Anton am<br />

Arlberg<br />

Der anspruchsvolle Shared-Trail<br />

führt über den Osthang nach St.<br />

Anton am Arlberg und bietet wunderbare<br />

Ausblicke auf das Stanzertal<br />

und die umliegende Bergwelt.<br />

Der Galzig-Trail ist mit S2 eingestuft<br />

und bietet eine abwechslungsreiche<br />

Abfahrt, in der es so einige Spitzkehren<br />

zu meistern gilt.<br />

5 km 770 hm<br />

ww.stantonamarlberg.com<br />

Fernar-Trail – Bike Republic<br />

Sölden<br />

Hochalpine Herausforderung und<br />

tiefschwarzes Spektakel in Sölden –<br />

nur für Freeride-Fortgeschrittene!<br />

Einer der schwierigsten Trails in<br />

Tirol: stellenweise extrem steil, spitzkehrig<br />

und verblockt. Durchgängig<br />

S5 eingestuft. Erreichbar nur mit<br />

Shuttle an ausgewählten Tagen.<br />

6 km 823 hm<br />

www.soelden.com<br />

Flimjoch-Trail – Paznaun<br />

Die neue (mittelschwierige) Strecke<br />

in Ischgl verfügt über viele Anleger<br />

und Steilkurven und ist daher für jeden<br />

geeignet, der eine sportliche<br />

FOTO: Kirsten J. Sörries-Carezza Dolomites_Rosadira Bike<br />

Abfahrt haben will. Beginner können<br />

auf diesem Trail ihre Fahrtechnik<br />

erweitern. Das tolle Panorama<br />

sorgt für einen zusätzlichen Reiz.<br />

2,9 km 426 hm<br />

www.ischgl.com<br />

Hintertux-Tuxerjoch-Schmirn –<br />

Zillertal<br />

Wer fahrtechnisch fit ist und mit S3<br />

kein Problem hat, wird auf diesem<br />

klassischen Singletrail im Zillertal<br />

viel Freude haben. Abwechslungsreiche<br />

Abfahrt mit groben Felsstufen,<br />

engen Spitzkehren, großen<br />

Felsblöcken, Schotterpassagen und<br />

ausgewaschenen Rinnen.<br />

13,9 km 571 hm<br />

www.zillertal.at<br />

SALZBURG<br />

Hacklberg-Trail<br />

Der Hacklberg-Trail vom Westgipfel<br />

hinab nach Hinterglemm ist einer<br />

der schönsten Singletrails im Tal<br />

und längst über die österreichischen<br />

Grenzen hinweg bekannt als der Inbegriff<br />

eines flowigen Trails. Naturbelassener<br />

und flowiger Panoramatrail<br />

in einer atemberaubenden<br />

Berg kulisse.<br />

5,4 km 600 hm<br />

www.saalbach.com<br />

Herrliches<br />

Panorama trifft<br />

am legendären<br />

Carezza-Trail<br />

im Eggental<br />

auf feinste<br />

Tiefenmeter.<br />

Matzalm-Trail Tour<br />

Das Raufstrampeln lohnt sich, alternativ<br />

fährt aber auch die Asitzbahn<br />

– toller, abwechslungsreicher, naturbelassener<br />

Singletrail mit wurzeligen<br />

Passagen & teils engen Kurven<br />

sowie traumhaftem Blick auf die<br />

Leoganger Steinberge, das Steinerne<br />

Meer und den Hochkönig. Start<br />

der Tourenvariante beim Freizeitzentrum<br />

Leogang.<br />

16,4 km 820 hm<br />

www.saalfelden-leogang.com<br />

Wüstlau-Trail<br />

Ein extralanger, nahezu naturbelassener<br />

Trail am Kitzsteinhorn vom<br />

Langwied über Almböden und<br />

durch den Wald ins Tal. Die teilweise<br />

extrem anspruchsvolle Strecke ist<br />

gespickt mit Spitzkehren, Anliegerkurven<br />

und schwierigen Stein- und<br />

Wurzelpassagen.<br />

6,5 km 1100 hm<br />

www.kitzsteinhorn.at<br />

X-Line<br />

Start: Schattberg X-press Bergstation<br />

(optional aus eigener Muskelkraft<br />

über Schattberg-Ostgipfel<br />

10,5 km / 1200 hm). Anspruchsvoller<br />

Singletrail über Wiesen-, Stein-<br />

& Waldböden mit vielen Sprüngen,<br />

Anliegern und kniffligen Wurzel- &<br />

Technikpassagen. Hoher Spaßfaktor<br />

für versierte Biker in Saalbach.<br />

6,6 km 1025 hm<br />

www.saalbach.com<br />

KÄRNTEN<br />

Weissensee-Singletrail<br />

Einer der drei Singletrails von der<br />

Naggleralm zum Weissensee, technisch<br />

mittelschwer. Einstieg bei der<br />

Bergstation der „Weissensee-Bergbahn“,<br />

alternativ geht’s über den<br />

Weg „MW5“ nach oben. Mit Wurzelwegen,<br />

Spitzkehren, Steilkurven<br />

und Wellen. Herrlicher Blick auf den<br />

einzigartigen Weissensee.<br />

2,7 km 370 hm<br />

www.weissensee.com<br />

PROlitzen-Trail<br />

Die LAKE.BIKE-Region Villach<br />

bietet an sich eher kurze, leichte<br />

Flowtrails am Faaker See und am<br />

Ossiacher See. Der PROlitzen-Trail<br />

(T34) von der Gerlitzen ist hingegen<br />

nur für fortgeschrittene Könner<br />

im Downhill. Rauf mit der Gerlitzen-<br />

Kanzelbahn mit herrlichem Blick auf<br />

den Ossiacher See.<br />

3,8 km 940 hm<br />

www.lake.bike<br />

Petzen Thriller Trail<br />

Adrenalin pur! Anders als der<br />

Petzen Flow Country Trail ist der<br />

sieben Kilometer lange Thriller auf<br />

der Petzen technisch anspruchsvoll.<br />

Der Trail führt durchwegs über<br />

naturbelassenes Terrain. Fels, jede<br />

Menge Wurzelwerk und enge<br />

Kurven fordern die Fahrer heraus.<br />

5 km 1000 hm<br />

www.suedkaernten.at<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Hornissen-Trail Linz<br />

Aufstieg von Plesching über die<br />

Mountainbike-Strecke P3 oder von<br />

Steyregg über die Forststraße<br />

Finstergraben. Abwärts geht es mit<br />

unzähligen Kurven und Sprüngen<br />

flowig durch den Wald am Pfenningberg.<br />

Für Downhillanfänger bis<br />

zu ambitionierten Fahrern.<br />

1,14 km 180 hm<br />

www.donauregion.at<br />

Feuerkogel<br />

Der 50-Grad Downhill Trail am<br />

Feuerkogel bei Ebensee ist nicht nur<br />

080


Tourenübersicht online<br />

auf www.sportaktiv.com<br />

FOTO: MTB-ZONE-Bikepark-Thriller-Trails/ErwinHaiden<br />

Fahrtechnische<br />

Herausforderung<br />

gesucht? Am<br />

Thriller-Trail auf<br />

der Petzen wird<br />

man fündig ...<br />

ein wahrer Adrenalinkick für Downhiller,<br />

sondern bietet nebenbei auf<br />

seinen 1000 Tiefenmetern auch<br />

noch eine atemberaubende Aussicht.<br />

Rauf geht es mit dem Lift.<br />

5,6 km<br />

www.salzkammergut.at<br />

STEIERMARK<br />

Planai-Runde<br />

Feine Trail-Runde in Schladming:<br />

Durch die Talbachklamm ins Untertal<br />

und zur Planai-Mittelstation. Hier<br />

startet mit dem Uphill Flow Trail ein<br />

Highlight der Tour. Der einfach fahrbare<br />

Weg führt mit mäßiger Steigung<br />

durch Bergwälder und ein<br />

Hochmoor. Die Abfahrt verläuft<br />

durch den Bikepark.<br />

34 km 972 hm<br />

www.planai.at<br />

Graz Enzi-Trail<br />

Die Biketour auf die Platte gehört<br />

zu den Klassikern in Graz. Zu den<br />

unzähligen Auffahrtsmöglichkeiten<br />

wurde ein Trail mit mehreren Teilabschnitten<br />

angelegt. Bikeparkcharakter<br />

und optimal, um fahrtechnische<br />

Grundkenntnisse zu erlernen,<br />

umzusetzen und zu verbessern.<br />

19 km 500 hm (gesamte Tour)<br />

800 m 100 hm (Enzi Trail)<br />

www.regiongraz.at<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

The WU<br />

Der höchstgelegene legale Trail<br />

Niederösterreichs führt vom Gipfel<br />

des Hochwechsels zur Marienseer<br />

Schwaig und ist Teil der Wexl Trails.<br />

Hier wartet eine flowige Abfahrt<br />

auf naturbelassendem Boden mit<br />

einer sensationellen Aussicht bis<br />

nach Ungarn.<br />

2,7 km 264 hm<br />

(nur mit Treten erreichbar)<br />

www.wieneralpen.at<br />

ITALIEN<br />

Herrnsteig-Trail<br />

Unglaublich lang, wahnsinnig fordernd<br />

und einmalig kurvenreich:<br />

Der Herrnsteig ist eine Legende unter<br />

den Freeride-Trails in den Alpen.<br />

In Reischach geht es mit der<br />

Umlaufbahn in knapp 20 Minuten<br />

auf den Gipfel des Kronplatz und<br />

auf dem acht Kilometer langen<br />

Herrnsteig wieder retour.<br />

7,6 km 1247 hm<br />

www.kronplatz.com<br />

Montesole-Trail<br />

Mit der Seilbahn St. Martin oder<br />

über die Straße von Kastelbell aus<br />

erreichbar. Der traumhafte Panoramablick<br />

auf den Nörderberg und<br />

die umliegenden Gletscher garantiert<br />

eine einmalige Biketour. Der<br />

Hauptteil der Strecke beginnt bei<br />

den Birchaböden über flowige<br />

Waldböden und schwierigere<br />

Steinpassagen.<br />

14,35 km 1442 hm<br />

www.vinschgau.net/de/latschmartelltal<br />

Carezza Trail<br />

Der Flowtrail beginnt unter der<br />

Frommer Alm und führt durch das<br />

kleine idyllische Nigertal bis zur Talstation<br />

der Kabinenbahn Welschnofen.<br />

Er verläuft immer wieder entlang<br />

eines Baches, schlängelt sich<br />

durch Wälder und durchstreift<br />

Wiesen. Mit seinen Anliegern und<br />

Steilkurven, den kleinen Brücken<br />

und Sprüngen sowie Northshores<br />

bietet der Trail alles, was ein Bikerherz<br />

begehrt.<br />

4,5 km 562 hm<br />

eggental.com<br />

BAYERN<br />

ENDURO-TRAIL im Bikepark<br />

Geisskopf<br />

Mit dem MTB Zone Bikepark<br />

Geisskopf ist einer der ältesten<br />

Bikeparks Europas im Bayerischen<br />

Wald angesiedelt. Auf dem Enduro-<br />

Trail im Bikepark genießt man die<br />

naturbelassene Strecke mit weichem<br />

Waldboden, vielen Wurzelpassagen<br />

und flacheren Abschnitten<br />

für lang anhaltenden Fahrspaß.<br />

2,3 km 300 hm<br />

www.bayerischer-wald.de<br />

081


lake.bike – Ride the<br />

South of the Alps!<br />

Im Süden der Alpen wächst das Angebot an erstklassigen Trails. Mit lake.bike geht<br />

die Region Villach – Faaker See – Ossiacher See in die Bike-Offensive.<br />

082


LAKE.BIKE<br />

Volle Trail-Offensive.<br />

Die Region<br />

Villach – Faaker<br />

See – Ossiacher<br />

See entwickelt sich<br />

als „lake.bike“ zum<br />

stetig wachsenden<br />

Trail-Eldorado.<br />

Viel Flow und ein Kinderland<br />

Neben schwarzen Endurotrails erweitert<br />

lake.bike das Angebot mit<br />

einem Kinderland, das Jumpline,<br />

Laufradstrecke und ca. 3 km familienfreundliche<br />

Trails umfasst.<br />

FOTOS: Region Villach Tourismus/Martin Hofmann<br />

D<br />

ie Region Villach –<br />

Faaker See – Ossiacher<br />

See hat in den<br />

vergangenen fünf<br />

Jahren mit lake.bike<br />

ein beeindruckendes Mountainbike-<br />

Erlebnis geschaffen. Von familienund<br />

kinderfreundlichen Übungstrails<br />

über Flowtrails am Faaker<br />

See bis hin zu anspruchsvollen Naturtrails<br />

in den Ossiacher Tauern<br />

reicht das Angebot. Mit einem<br />

Netzwerk von insgesamt 36 Trails<br />

und ab Mai gleich drei neuen<br />

Pumptracks bietet lake.bike eine<br />

beeindruckende Vielfalt und Abwechslung<br />

für jeden Anspruch.<br />

Trailcenter Faaker See<br />

Das Trailcenter Faaker See hat seine<br />

Mountainbike-Infrastruktur wesentlich<br />

erweitert. Highlights sind<br />

Kärntens erste Lift-unabhängige<br />

Jumpline, der Jumpgartner-Trail,<br />

sowie die roten Flowtrails Sisgartner<br />

und Turbine. Dazu kommen der<br />

Flowduro- und Liftgartner-Trail mit<br />

naturnahen Hindernissen und die<br />

anspruchsvollen Blackgartner- und<br />

Ffargartner-Trails (schwarz). Der<br />

Airgartner-Trail bietet große<br />

Sprünge für Wagemutige. Für Einsteiger<br />

und Familien eignen sich<br />

der Shortgartner (blau) und der<br />

Sidegartner-Trail (rot), um in die<br />

Trail-Vielfalt einzutauchen.<br />

Trails in den Ossiacher Tauern<br />

Das Angebot im Trailcenter Ossiacher<br />

See ist durch natürliche Hindernisse,<br />

offene Kurven und vielfältige<br />

Wege gekennzeichnet. Die<br />

naturbelassenen Trails Matschy,<br />

Huby und Parthy bieten<br />

Mountainbike- Vergnügen mit malerischem<br />

Blick auf den Ossiacher<br />

See. Der Sandy- Trail, ein Hybrid<br />

mit breiterem Weg und Sprungelementen,<br />

ergänzt das Angebot und<br />

fügt sich ideal in den Bike-Tag ein.<br />

Der PROlitzen-Trail auf der Gerlitzen<br />

gehört den echten Könnern und<br />

belohnt diese mit gewaltigem Ausblick<br />

über den Ossiacher See.<br />

SeeDuroWeeks <strong>2024</strong><br />

Die Region Villach – Faaker See –<br />

Ossiacher See wird im Mai <strong>2024</strong> zur<br />

Bühne der SeeDuroWeeks, einem<br />

Mountainbike-Event voller Abenteuer<br />

und Naturerlebnisse, das<br />

nicht nur Radbegeisterte, sondern<br />

alle, die Freude an der frischen<br />

Luft und sportlichen Aktivitäten<br />

haben, in seinen Bann ziehen wird.<br />

Über drei Wochenenden hinweg<br />

gibt es die Chance, spannende Rennen<br />

zu verfolgen und selbst in die<br />

Pedale zu treten. In Zusammenarbeit<br />

mit lake.bike hat der Veranstalter,<br />

die Mountainsport Union Klagenfurt,<br />

ein vielseitiges Programm<br />

für jeden Anspruch zusammengestellt,<br />

das vom 1. bis 19. Mai stattfinden<br />

wird.<br />

Region Villach – Faaker See – Ossiacher See<br />

www.visitvillach.at | www.lake.bike<br />

083


Genussbiken in den<br />

Bergen und an Seen<br />

Auf zwei Rädern durch den Frühsommer: Die Region Nassfeld-Pressegger See,<br />

Lesachtal und Weissensee in Kärnten lädt zum entspannten Entdecken ein.<br />

Im Frühsommer strahlen die<br />

Berge und Seen der Region<br />

Nassfeld-Pressegger See,<br />

Lesachtal und Weissensee<br />

eine Ruhe und Kraft aus, die<br />

sich mühelos auf ihre Besucher<br />

überträgt. Sonnenverwöhnte Almgebiete,<br />

naturbelassene Single<br />

Trails, gemütliche Familientouren<br />

oder ausgeschilderte MTB-Strecken<br />

in die Bergwelt der Karnischen<br />

und Gailtaler Alpen laden<br />

zum Erleben und Entspannen im<br />

Sattel eines Fahrrads ein. Die Bike<br />

World gilt als wahre Spielwiese für<br />

Genussradler und Familien ebenso<br />

wie für Sportler.<br />

Die Auswahl für deinen perfekten<br />

Natur- und Kulinarik-Genuss in<br />

der Region ist riesig. Ob dahingleitend<br />

mit der Weissensee-Schifffahrt<br />

über das türkis schimmernde Wasser<br />

oder an meditativen Erholungsplätzen<br />

entlang des Gailtal-Radweges<br />

R3 oder Richtung Wolayersee<br />

im Lesachtal. Freu dich auf romantische<br />

Zweisamkeit, einen entspannten<br />

Familientag oder einen erlebnis-<br />

reichen Ausflug mit deinen Freunden.<br />

Für alle, die auf Genuss und<br />

etwas mehr Gemütlichkeit setzen,<br />

empfiehlt sich auch ein Besuch der<br />

Slow Food Travel-Produzenten per<br />

E-Bike.<br />

Von entspannten Rad-Picknicks<br />

an idyllischen (Wasser-)Plätzen, radelnd<br />

zu Slow Food Travel Produzenten<br />

bis hin zur grenzüberschreitenden<br />

Biketour: Wofür du dich auch<br />

entscheidest, reinste Bergluft und<br />

atemberaubendes Panorama sind<br />

stets deine Begleiter!<br />

084


NASSFELD-PRESSEGGER SEE, LESACHTAL UND WEISSENSEE<br />

Von Slow-Food bis zum<br />

gemütlichen Rad-Picknick<br />

am Wasser: Hier kommen<br />

Radfahrer auf ihre Kosten.<br />

FOTOS: Region Nassfeld-Pressegger See, Lesachtal und Weissensee Tourismus<br />

Rad-Picknick am Wasser<br />

Doppelt genießt, wer im Rahmen einer<br />

gemütlichen Biketour die landschaftlichen<br />

und kulinarischen Vorzüge<br />

der Region auskostet. Spezielle<br />

Natur-Kulissen und Aussichtsplätze<br />

laden Genießer ab 20. Mai<br />

dazu ein, während eines Radausflugs<br />

die Picknick-Decke auszubreiten<br />

und Vorzeigeprodukte regionalen<br />

Ursprungs auszukosten.<br />

Slow Food Reisen mit dem Fahrrad<br />

Wenn frische Almkräuter und saftige<br />

Wiesenblumen in der weltweit<br />

ersten Slow Food Travel-Region von<br />

der warmen Frühlingssonne geweckt<br />

werden, offenbart sich die<br />

Natur von ihrer schmackhaftesten<br />

Seite. Wer sich radelnd auf Erkun-<br />

dungstour begibt, sollte ruhig Zeit<br />

mitbringen. Denn auskosten lässt<br />

sich dies alles bei zahlreichen Slow<br />

Food Travel-Erlebnissen, bei ehrlichen<br />

Lebensmittelhandwerkern,<br />

Produzenten und Wirten – wo guter<br />

Geschmack zu Hause ist.<br />

Grenzüberschreitendes<br />

Genussradeln<br />

Mit dem Radbus und mit eigenem<br />

Bike-Guide lassen sich durch die<br />

Lage der Region im Dreiländereck<br />

Österreich-Italien-Slowenien herrliche<br />

grenzüberschreitende Genussradtouren<br />

unternehmen. Ziel der<br />

organisierten Touren ist entweder<br />

der slowenische Luftkurort Bled<br />

(die Tour ist rund 65 km lang) oder<br />

die mittelalterliche Lavendelstadt<br />

Venzone in Italien (rund 60 Kilometer).<br />

Dieser Abschnitt des Alpe-Adria-Radweges<br />

gilt als einer der reizvollsten<br />

und führt zu einem großen<br />

Teil auf der aufgelassenen Bahnstrecke<br />

„Pontebbana“ durch historische<br />

Tunnel, über Viadukte und<br />

Brücken und bietet immer wieder<br />

spektakuläre Aussichten auf die<br />

umliegende Landschaft.<br />

www.nassfeld.at<br />

www.weissensee.com<br />

www.lesachtal.com<br />

085


KLOPEINER SEE – SÜDKÄRNTEN<br />

FOTOS: Klopeiner See-Südkärnten/Leopold Hermann/Erwin Haiden<br />

Bikepark und Zuckertrails<br />

Mountainbike ist nicht gleich Mountainbike – in Südkärnten am Klopeiner See, übrigens<br />

der wärmste Badesee Europas, verdient jedes Bike seinen maßgeschneiderten Trail.<br />

M<br />

it über 900 km Gesamtstreckennetz,<br />

Biketechnik-Parcours,<br />

Pumptracks<br />

und vielen Special-<br />

Trails hat die Region im absoluten<br />

Süden Österreichs ein grenzenloses<br />

Bikeangebot geschaffen. Ob abenteuerlich<br />

durch die Tiefen eines<br />

Bergwerksstollens oder waghalsig<br />

spektakuläre Enduro- oder Singletrails:<br />

Wer grandiose Mountainbikepfade<br />

sucht, wird in Südkärnten fündig.<br />

Nach jeder Tour ist der Sprung<br />

in den Klopeiner See und die 7 ½<br />

Seen Südkärntens Ehrensache!<br />

Ganz oben auf der To-do-Liste<br />

Der legendäre MTB ZONE Bikepark<br />

Petzen bietet ein Trail-Eldorado<br />

mit Strecken von leicht bis<br />

schwer. Mit den Petzen-Bergbahnen<br />

fährst du gemütlich auf 1700 m Seehöhe<br />

hinauf. Ob auf den Spuren der<br />

Weltcupfahrer über den EWS-Trail,<br />

den Enduro-Trail, den Profitrail<br />

„Thriller“ oder den fast 12 km langen<br />

Flow-Country-Trail – so rasant<br />

die Abfahrten, so euphorisierend<br />

dein Bikeerlebnis. Für die Einkehr<br />

warten urige Hütten und der neue<br />

GEO.DOM, Panoramarestaurant<br />

und Besucherzentrum in einem.<br />

Wer will, lenkt sein Rad weiter<br />

durch den Karawanken-UNESCO-<br />

Global-Geopark nach Mežica auf<br />

der slowenischen Seite der Petzen.<br />

Dort suchst du deinen Weg durch<br />

die Stollen eines alten Bergwerks.<br />

Mit dem „Black Hole Trail“ wartet<br />

eine besondere Herausforderung.<br />

Nicht minder spannend: der Singletrail-Park<br />

in Jamnica!<br />

Wer das Ganze etwas ruhiger<br />

angehen und den richtigen Flow<br />

sanft üben möchte, ist am Flowtrail<br />

am Steinerberg gut aufgehoben.<br />

Mit 1,3 km Länge ist er ein herrlicher<br />

Einsteigertrail – und das kostenfrei.<br />

Gratis ist auch die spekta-<br />

kuläre Pause am Bike Break Turnersee.<br />

Ein 700 m langer Technikparcours,<br />

eine 7 m hohe Seerose<br />

zum Toben und Klettern, eine Aussichtsplattform<br />

sowie E-Bike-Ladeund<br />

-Reparaturstation sorgen für<br />

perfekte Abwechslung auf deiner<br />

Biketour. Tipp: die Bike Break<br />

Days vom 30. bis 31. Mai <strong>2024</strong>!<br />

Mit der Aktiv Card kannst du<br />

kostenfrei an geführten Biketouren<br />

mit MTB-Guide Charly Falke teilnehmen.<br />

Von leicht bis schwer –<br />

unser Guide kennt alle Trails und<br />

weiß immer, wo es langgeht.<br />

Klopeiner See<br />

Südkärnten<br />

Lavanttal<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.suedkaernten.at/bike<br />

086


SQLAB<br />

ANZEIGE / FOTOS: SQlab<br />

Der SQlab 60X ERGOWAVE Active (Bild<br />

– oben die Produktion) ist der erste aus der<br />

„Made in Germany“- Sattelserie: perfekt für<br />

E-MTB, Allmountain- und Enduroeinsatz.<br />

Komfort „Made in Germany“<br />

SQlab-Produkte sind für ihre hervorragenden Ergonomieeigenschaften bekannt.<br />

Jetzt gibt es auch Sättel im Sortiment, die direkt in Deutschland hergestellt werden.<br />

D<br />

ie SQlab-„Made in<br />

Germany“-Sättel sind<br />

nicht nur herausragend<br />

ergonomisch<br />

und komfortabel, sondern<br />

stechen auch aufgrund ihres<br />

Nachhaltigkeitsgedankens hervor.<br />

Durch den Zugang zu modernsten<br />

Materialien und Fertigungsmethoden<br />

kann SQlab in seinem Heimatland<br />

Deutschland, gemeinsam mit<br />

Top-Experten aus der Materialforschung<br />

und Fertigung, Funktionen,<br />

Langlebigkeit und Qualität der Produkte<br />

weiter verbessern. Lokale<br />

Produktion bedeutet außerdem<br />

nicht nur den Wegfall langer Transportwege,<br />

sondern auch eine Fertigung<br />

gemäß den strengen deutschen<br />

Richtlinien für Schadstoffe.<br />

Das Besondere an der neuen Infinergy<br />

® -Sattelserie „Made in Germany“<br />

ist der Schaum, der nicht<br />

mehr aus klassischem PU-Schaum<br />

besteht, sondern aus dem robusten<br />

BASF-Infinergy ® - Material – bekannt<br />

aus Laufschuhen. Dieses verbessert<br />

den Komfort erheblich, insbesondere<br />

im Gelände durch seine schnelle<br />

Rückstellfähigkeit.<br />

Herausragend dämpfend<br />

Die herausragenden Dämpfungseigenschaften<br />

von Infinergy ® absorbieren<br />

Stöße beim Radfahren, sei es<br />

von Bordsteinkanten oder Wurzeln<br />

im Gelände. Es entlastet auch den<br />

Druck des Körpergewichts und bietet<br />

in Kombination mit SQlabs speziellem<br />

Sattelbreitensystem sowie<br />

dem einzigartigen Stufensattelkonzept<br />

ein völlig neues Fahrgefühl.<br />

Das geringe Gewicht und die<br />

Langlebigkeit des Infinergy ® -Materials<br />

sind weitere Pluspunkte der<br />

neuen Sättel.<br />

Als erster „Made in Germany“-<br />

Sattel von SQlab ist der 60X ERGO-<br />

WAVE ® Active auf dem Markt – er<br />

ist optimal für lange und steile Anstiege<br />

auf dem E-MTB, All-Mountain-<br />

oder Endurobike geeignet.<br />

Mittlerweile folgen auch schon weitere<br />

in Deutschland hergestellte<br />

Sättel wie der 610 M-D Infinergy<br />

Acive, der sowohl für komfortorientierte<br />

Mountainbiker als auch für<br />

sportlich orientierte Trekkingradfahrer<br />

ideal passt. Zwei Sättel,<br />

direkt aus Deutschland – herausragend<br />

komfortabel, langlebig und<br />

nachhaltig!<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.sq-lab.com<br />

087


PRODUKT Schuhe und Pedalplatten<br />

Cleat-Geflüster<br />

Kleines Rädchen mit großer Wirkung im System – wie<br />

man die sogenannten Cleats am Schuh fixiert und was<br />

sie im System Schuh-Klickpedal bewirken. von Lukas Schnitzer<br />

C<br />

leats oder Pedalplatten,<br />

die metallenen Verbindungsstücke<br />

von Sohle<br />

und Pedal bei Klick-<br />

Pedal-Systemen sowie deren Positionierung<br />

am Schuh sind ein oftmals<br />

sträflich vernachlässigter Faktor.<br />

Wir haben uns für euch bei zweien<br />

zum Thema schlau gemacht, die es<br />

wissen müssen: Uli Plaumann kann<br />

auf viele Jahre Erfahrung als Bikefitterin<br />

zurückgreifen, ist bei den<br />

Ergonomie-Experten von SQlab im<br />

Bereich Forschung und Entwicklung<br />

tätig. Paul Simmang verantwortet<br />

als Brandmanager bei Shimano<br />

Cycling Wear unter anderem das<br />

Schuhwerk des Branchenprimus.<br />

Warum überhaupt Cleats?<br />

Cleats, so erklärt es Plaumann, haben<br />

den Vorteil, „dass wir vor allem<br />

die Hubphase in der Kurbelumdrehung<br />

effektiver nutzen können.<br />

Durch die Verbindung Pedal-Cleats<br />

am Schuh haben wir eine definierte<br />

Position, die Gelenkwinkel je nach<br />

Anatomie und Einsatzbereich berücksichtigt,<br />

dabei sensible Strukturen<br />

entlastet und so die beste<br />

Kraftübertragung garantiert“. Doch<br />

wo Licht, da auch Schatten, führt<br />

Simmang hin zu den Herausforderungen<br />

des Systems: „Mögliche<br />

Nachteile sind, dass falsch eingestellte<br />

Schuhplatten zu (Knie-)Beschwerden<br />

führen können. Zudem<br />

ist die fixe Positionierung des<br />

Schuhs Übungssache – vor allem<br />

das rasche Auslösen, damit es nicht<br />

zu einem Sturz kommt.“ In Summe<br />

führt bei Sicherheit und Performance<br />

aber für ihn kein Weg am effektiv<br />

und kraftsparend tretbaren<br />

Klickpedalschuh mit seiner sicheren,<br />

weil festen Verbindung vorbei.<br />

FOTO: Shimano/ Maarten de Groot Photography<br />

Richtig positioniert<br />

Prinzipiell, so Plaumann, gilt es<br />

beim Ausrichten und Positionieren<br />

des Cleats jeden Fuß individuell zu<br />

betrachten. Anatomisch wichtige<br />

Punkte sind dabei die Beinachse,<br />

Fußform, Position des Großzehengrundgelenks<br />

und das Rad selbst.<br />

Ihre Faustformel als Basis: Im Stehen<br />

den Mittelpunkt des Großzehengrundgelenks<br />

im Schuh markieren,<br />

danach den Mittelpunkt der Pedalplatten<br />

(=Achsmitte des Pedals) 1<br />

cm hinter der Markierung positionieren.<br />

Simmang sieht dabei den<br />

gesamten Bereich zwischen Großund<br />

Kleinzehengrundgelenk als ideal<br />

möglichen Einstellbereich. „Je<br />

weiter die Pedalachse in die Fußmitte<br />

rutscht, desto weniger Haltearbeit<br />

muss die ohnehin stark beanspruchte<br />

Beinmuskulatur leisten.<br />

Man spart Energie, ist aber nicht<br />

mehr so sportlich unterwegs.“<br />

Stehen Kraftübertragung und<br />

Vortrieb im Fokus, rücken die Cleats<br />

tendenziell weiter nach vorne,<br />

sucht man mehr Komfort und sicheren<br />

Stand bergab, zurück. Taubheitsgefühle<br />

oder Schmerzen rund<br />

um das Kleinzehengrundgelenk<br />

könnten, so Uli Plaumanns Erfahrung,<br />

auf zu weit vorne montierte<br />

Cleats hindeuten. Zusätzlich zur Position<br />

gilt es auch die Rotation (den<br />

Winkel) zu beachten, dabei gilt es<br />

vorrangig eine V-förmige oder gerade<br />

Fußstellung zu berücksichtigen,<br />

gleichzeitig aber Kontakt mit den<br />

Kettenstreben zu vermeiden.<br />

Schmerzen innen und außen am<br />

Knie könnten ihre Ursache in den<br />

entstehenden Scherkräften haben,<br />

welche durch eine falsche Rotationsrichtung<br />

der Platten auftreten.<br />

Gerade auf der Suche nach einem<br />

neuen Schuh (Ideen dazu<br />

rechts) oder von wiederkehrenden<br />

Problemen rund um die Beine geplagt?<br />

Investiert auf jeden Fall etwas<br />

Zeit in die Positionierung eurer<br />

Cleats.<br />

088


6<br />

Top 6 Bikeschuhe<br />

SPECIALIZED S-Works Recon<br />

Cross Country-Rennschuhe mit außergewöhnlicher Kraftübertragung<br />

und geringem Gewicht Außensohle und Fußbett sind<br />

ergonomisch gestaltet und medizinisch getestet – sie begünstigen<br />

eine saubere vertikale Tretbewegung, was die Leistung sowie das<br />

Wohlbefinden steigert und Überlastungen vorbeugt<br />

PREIS (UVP): € 390,– | www.specialized.com<br />

ENDURA MT500 Burner Clipless Shoe<br />

hochwertiges Obermaterial mit perforierten Stoffbahnen für<br />

eine bessere Luftzufuhr schnell trocknendes Futter<br />

EGM-Fußbett für maximalen Komfort StickyFoot Gummimischung<br />

für guten Halt auf den Pedalen, Flexprofil für bessere<br />

Kontrolle verstärkte Zehen- und Fersenbox als Schutz<br />

PREIS (UVP): € 159,99 | de.endurasport.com<br />

SHIMANO SH-XC702<br />

XC-Competition-Schuh mit Obermaterial aus Microfaser-Leder<br />

• optimierte Passform für maximale Kraftübertragung • spezielles<br />

Ultread XC Sohlenprofil mit der Möglichkeit, Schraubstollen anzubringen<br />

• zwei BOA® L6 Einsteller • Sohlensteifigkeitsindex 9<br />

• in Standard und breiten Größen erhältlich<br />

PREIS (UVP): € 219,95 | bike.shimano.com<br />

FIRST DEGREE Fuse<br />

vielseitiger, robuster Clip-in Bike-Schuh für jedes Terrain<br />

versenkte Schnürung und Power-Strap für maßgeschneiderte<br />

Passform • schockabsorbierendes Material in der Zunge zum<br />

Schutz der Füße • maximierte Kraftübertragung auf das Pedal<br />

• zusätzliche EVA-Einlegesohle für extra Dämpfung und Komfort<br />

PREIS (UVP): € 169,95 | firstdegree-mtb.com<br />

SCOTT MTB RC<br />

der RC-Schuh ist leicht und bietet eine hervorragende<br />

Kraftübertragung perfekt für alle, die starke Performance und<br />

Komfort suchen HMX-Carbonsohle mit Steifigkeits-Index 10<br />

BOA® Fit System Li2 Sticki Rubber Gummimischung<br />

verstellbare ErgoLogic Innensohle<br />

PREIS (UVP): € 299,95 | www.scott-sports.com<br />

VAUDE Moab PRO Tech<br />

geradlinig designter All Mountain-Schuh • ressourcenschonend<br />

mit recyceltem Polyester hergestellt • Flatpedal-Sohle mit<br />

SPD-Klickpedal-Systemen kompatibel • atmungsaktives,<br />

feuchtigkeitsregulierendes Futter im Inneren • neu konzipierte<br />

Einlegesohle für hohen Tragekomfort • BOA® Fit-System<br />

PREIS (UVP): € 180,– | www.vaude.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

089


MAGURA<br />

ANZEIGE / FOTOS: Magura, Rudi Schedl<br />

Sattel, senk dich!<br />

Mit der dritten Evolutionsstufe der VYRON bringt MAGURA eine komplette<br />

Neuentwicklung der drahtlosen Sattelstütze auf die Trails. Neue, intuitive Bedienlogik,<br />

mehr Variabilität im Hub und IP67-Zertifizierung inklusive.<br />

V<br />

or sechs Jahren läutete<br />

MAGURA ein<br />

neues Zeitalter elektronisch<br />

gesteuerter<br />

Fahrradkomponenten<br />

ein. Die MAGURA-VYRON-Sattelstütze<br />

war die erste mit Funkfernbedienung<br />

ausgestattete Vario-Sattelstütze<br />

auf dem Markt. Die nun dritte<br />

Evolutionsstufe der VYRON wurde<br />

von Grund auf neu entwickelt und<br />

setzt hinsichtlich Bedienlogik, Widerstandsfähigkeit<br />

und Schnelligkeit<br />

neue Maßstäbe.<br />

Intuitive Bedienlogik<br />

Sowohl Sattelstütze als auch Remote<br />

wurden von Grund auf neu entwickelt.<br />

Analog zum Schalthebel auf<br />

der rechten Seite ist die Remote der<br />

VYRON MDS-V3 ergonomisch an<br />

der Lenkerunterseite platziert. Die<br />

Kommunikation zwischen Remote<br />

und Sattelstütze erfolgt blitzschnell<br />

und verzögerungsfrei per Bluetooth,<br />

während die Bedienlogik der neuen<br />

VYRON MDS-V3 jener von konventionellen,<br />

kabelgebundenen Sattelstützen<br />

entspricht: Solange der Bedienhebel<br />

an der Remote betätigt<br />

wird, kann die Sattelstütze verstellt<br />

werden.<br />

Neues Batteriekonzept<br />

Matsch, Feuchtigkeit und Schmutz<br />

sind bekanntlich Feinde jeder Elektronik.<br />

Um die Steuereinheit zu<br />

schützen, verzichtet die neue VY-<br />

RON MDS-V3 auf eine Ladebuchse<br />

und setzt stattdessen auf einen gedichteten<br />

Elektronikdeckel. Für die<br />

Energieversorgung kommt eine austauschbare<br />

CR2-Lithiumbatterie mit<br />

einer Lebensdauer von mindestens<br />

einem Jahr zum Einsatz. Dank des<br />

neuen Batteriekonzepts ist die neue<br />

VYRON IP67-zertifiziert und überlebt<br />

so selbst kurze Tauchgänge –<br />

und damit auch die härtesten Tage<br />

auf dem Trail.<br />

Die MAGURA MDS-V3 ist in<br />

zwei Durchmessern und vier verschiedenen<br />

Hubvarianten (100 mm,<br />

125 mm, 150 mm & 175 mm) erhältlich,<br />

zusätzlich lässt sich der Hub mit<br />

geringem Aufwand kostengünstig<br />

adaptieren. Der UVP der MAGURA<br />

VYRON MDS-V3 liegt bei € 579,90.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.magura-vyron.com<br />

090


VIPAVA-TAL & KARST<br />

FOTOS: Nejc Bole, Miha Bratina, Marijan Mocivnik<br />

Sloweniens Westen erradeln<br />

Rennradfahrer, Mountainbiker und Trekkingbiker kommen rund um das Vipava-Tal und den<br />

Karst in Slowenien voll auf ihre Kosten – sportlich, landschaftlich, kulinarisch und kulturell!<br />

D<br />

as Vipava-Tal und der<br />

Karst, benachbarte<br />

Regionen im Westen<br />

Sloweniens, sind aufgrund<br />

ihres mediterranen<br />

Klimas und ihrer wilden<br />

Landschaften völlig zu Recht ein<br />

beliebtes Ziel für Radtouren. Das<br />

Karstplateau, das hoch über dem<br />

Golf von Triest aufragt, bietet sanfte<br />

Touren, weiß gleichzeitig mit<br />

weltberühmten Karstphänomenen<br />

wie dem UNESCO-Weltkulturerbe<br />

Škocjan-Höhlen zu faszinieren. Das<br />

Vipava-Tal hingegen vermag Radfahrern<br />

auch anspruchsvollere Anstiege<br />

über das Tal hinaus auf bis<br />

zu 1000 Meter über dem Meeresspiegel<br />

zu bieten und verzaubert<br />

zugleich Besucher mit seinen Weinberghügeln,<br />

unberührten, ausgedehnten<br />

Wäldern und hohen Plateaus.<br />

Die abwechslungsreichen Routen<br />

beider Regionen führen an zahl-<br />

Wer lange am Rad sitzt, weiß die feine<br />

Küche der Region umso mehr zu schätzen.<br />

reichen kulturellen und landschaftlichen<br />

Schätzen und Sehenswürdigkeiten<br />

vorbei: Etwa an Lipica, dem<br />

ursprünglichen Gestüt der Lipizzanern,<br />

oder am Grab der Bourbonen<br />

in Nova Gorica.<br />

Zeit für Genießer<br />

Das Vipava-Tal und der Karst sind<br />

beides Weinländer und bieten neben<br />

edlen Tropfen eine ausgezeichnete<br />

Küche. Entsprechend sollte<br />

man genügend Zeit einplanen, um<br />

den berühmten Schinken, feine<br />

Weine und andere lokale Köstlichkeiten<br />

zu probieren. Kulinarische<br />

Genüsse verleihen schließlich jedem<br />

Radurlaub einen besonderen<br />

Charme. Das milde mediterrane<br />

Klima im Vipava-Tal und in der<br />

Karstregion ermöglicht ganzjähriges<br />

Radfahren. Geführte Radtouren,<br />

freundliche ländliche Unterkünfte<br />

und Fahrradvermietungsservices<br />

und mehr findest du unter<br />

untenstehendem Link.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.visitkras.info<br />

www.vipavskadolina.si<br />

091


PRODUKT MTB-Bekleidung<br />

092


So stylish wie<br />

nachhaltig<br />

Mountainbike-Bekleidung muss robust sein,<br />

Bewegungsfreiheit ermöglichen und sie soll auch in<br />

Sachen Style am Puls der Zeit sein. Immer weiter oben<br />

auf der To-do-Liste der Bekleidungsmarken steht aber<br />

auch der Punkt Nachhaltigkeit. von Michael Forster<br />

VERANTWORTUNG.<br />

Sowohl bei Herstellern von Bike-<br />

Bekleidung wie auch bei Konsumenten<br />

wächst das Bedürfnis, die<br />

Umwelt mit seinem Tun möglichst<br />

wenig zu belasten.<br />

FOTO: Norrøna/Chris Holter<br />

R<br />

adfahren ist nicht<br />

gleich Radfahren – jedes<br />

Bike hat sein bevorzugtes<br />

Terrain und jede<br />

Tour verlangt nach dem<br />

passenden Outfit. So fordert eine<br />

lange Tour im Gelände Ausdauer<br />

und Robustheit vom Menschen wie<br />

vom Material: „MTB-Bekleidung<br />

muss strapazierfähig sein, um den<br />

Belastungen standzuhalten. Mountainbiker<br />

müssen sich auf dem Fahrrad<br />

frei bewegen können und die<br />

Bekleidung wird daher so geschnitten,<br />

dass sie maximale Bewegungsfreiheit<br />

bietet, besonders in den Bereichen<br />

der Knie und Ellbogen“, erklärt<br />

der Head of Marketing von<br />

Martini Sportswear, Sebastian Waldbauer.<br />

Das hebt auch Jenni Fisk, Designerin<br />

bei Norrøna hervor: „Bei<br />

Norrøna achten wir sehr darauf,<br />

dass die gewählten Materialien abriebfest<br />

sind und Schutz bieten.<br />

Passform und Beweglichkeit unterstützen<br />

die Aktivität und zusätzlicher<br />

Schutz sowie alle Details und<br />

technischen Lösungen verbessern<br />

das Fahrerlebnis.“<br />

Neben der Strapazierfähigkeit<br />

muss bei einer langen Tour aber<br />

auch das Körperklima stimmen. Dafür<br />

setzt man beim norwegischen<br />

Hersteller Devold auf ein Naturmaterial<br />

– Merinowolle: „Wolle funktioniert<br />

von Natur aus temperaturregulierend.<br />

Das ist ein großer Vorteil<br />

bei Aktivitäten am Berg. Sie hat bei<br />

heißem Wetter eine kühlende Wirkung<br />

und wärmt, wenn die Temperatur<br />

sinkt. Zudem funktioniert Wolle<br />

geruchsfrei, was bei schweißtreibenden<br />

Aktivitäten wie dem Mountainbiken<br />

ein schönes Argument<br />

ist“, fasst Herbert Horelt, Managing<br />

Director bei Devold zusammen.<br />

Neue Wege im Biken<br />

Beim Mountainbiken steht oft der<br />

Weg nach unten im Vordergrund,<br />

doch mit dem E-MTB rücken der<br />

Aufstieg sowie lange Tagestouren<br />

immer mehr in den Mittelpunkt.<br />

Jenni Fisk hebt diesbezüglich die<br />

technischen Details der Bekleidungsteile<br />

hervor: „E-MTB-Fahrer<br />

erzeugen weniger Körperwärme,<br />

was die Bedeutung anpassungsfähiger<br />

Belüftungssysteme noch wichtiger<br />

macht. Im Allgemeinen sind uns<br />

viele der für E-Mountainbikes benötigten<br />

Funktionen von früher bekannt,<br />

aber wir müssen immer berücksichtigen,<br />

wie sich das Fahren<br />

entwickelt, wenn neue Geräte auf<br />

den Markt kommen.“ Mit „Hike &<br />

093


PRODUKT MTB-Bekleidung<br />

Devold setzt aufs Naturmaterial Wolle.<br />

Ein Vorteil ist die natürliche Temperaturregulierung<br />

des Materials.<br />

Bike“ erkennt man bei Martini<br />

Sportwear einen weiteren Trend<br />

rund um das E-MTB: „Durch die<br />

E-Unterstützung wurden viele Destinationen<br />

am Berg deutlich zugänglicher.<br />

Somit hat der Hike and Bike-<br />

Anteil der Radfahrer deutlich zugenommen,<br />

was sich am Produkt entsprechend<br />

widerspiegeln muss.“<br />

Naturgemäß<br />

Steine, Wurzeln und unterschiedliche<br />

Untergründe verlangen volle<br />

Aufmerksamkeit, schärfen aber<br />

auch das Bewusstsein für die Natur,<br />

in der man sich bewegt. Dieses beginnt<br />

nicht erst im Sattel, sondern<br />

bereits bei der Wahl des Outfits: „Es<br />

ist offensichtlich, dass jene Menschen,<br />

die gern Zeit in der Natur<br />

verbringen, die Umweltveränderungen<br />

beobachten können. Dies führt<br />

zu einem stärkeren Bewusstsein und<br />

hohem Interesse für Fragen der<br />

Nachhaltigkeit. Die Norrøna-Nutzer<br />

sind sich der Umweltkrise bewusst<br />

und wissen, wie wir an nachhaltigen<br />

Lösungen arbeiten“, sagt Jenni Fisk.<br />

Diese Beobachtung teilt Devold-<br />

Experte Horelt: „Unsere Zielgruppe<br />

ist natursensibel und interessiert<br />

sich für Umweltbelange. Das stellen<br />

wir über Marketing-Aktionen und<br />

über das Gespräch mit unseren<br />

Handelspartnern fest. Diesen Kundinnen<br />

und Kunden geht es etwa darum,<br />

Kleidung weniger oft waschen<br />

zu müssen und sie öfter und länger<br />

zu tragen.“<br />

Generell beginnt sich das Bedürfnis<br />

nach nachhaltigen Produkten<br />

allgemein durchzusetzen, meint<br />

auch Sebastian Waldbauer: „Die<br />

Nähe zur Natur ist hier weniger ausschlaggebend,<br />

es ist vielmehr das<br />

Bewusstsein der Kunden, dass wir<br />

alle Teil des Problems, des Klimawandels,<br />

sind. Unsere Käuferschicht<br />

fragt deswegen immer mehr nach<br />

nachhaltigen, sprich robusten, hoch-<br />

wertigen und vielseitig verwendbaren<br />

Outdoorprodukten. Bei vielen<br />

geplanten Neuanschaffungen wird<br />

nach einer ‚grüneren Variante‘ gefragt,<br />

die verschiedenste Nachhaltigkeitskriterien<br />

erfüllen kann.“<br />

Langfristig nachhaltig<br />

Dass der Kundenwunsch nach nachhaltigen<br />

Produkten wächst, darüber<br />

sind sich die Hersteller also einig.<br />

Die Ansatzmöglichkeiten, um darauf<br />

zu reagieren, sind zugleich vielfältig:<br />

„Kreislaufwirtschaft, verantwortungsvolles<br />

Sourcing und transparente<br />

Lieferketten sind Punkte,<br />

um die sich heute jedes Unternehmen<br />

kümmern muss. Hier sind wir<br />

mit unseren eigenen Produktionsstätten<br />

in Litauen in einer besonders<br />

glücklichen Lage. Wir können den<br />

gesamten Produktionsprozess vom<br />

Stricken übers Schneiden und Nähen<br />

bis zur abschließenden Veredelung<br />

überblicken“, erklärt der Managing<br />

Director von Devold.<br />

Neben dem Herstellungsprozess<br />

und hohen Standards in der Produktion<br />

ist Langlebigkeit ein zentraler<br />

Aspekt, unterstreicht Sebastian<br />

Waldbauer: „Outdoor-Sportler suchen<br />

nach multifunktionaler Ausrüstung,<br />

die möglichst lange getragen<br />

werden kann. Für uns als Produzent<br />

ist es unerlässlich geworden,<br />

mit Partnern zusammenzuarbeiten,<br />

die unsere Grundsätze verantwortungsbewusst<br />

mittragen und permanent<br />

an Verbesserungen arbeiten:<br />

mit der Nutzung von nachwachsenden<br />

Rohstoffen, modernen Fertigungsanlagen<br />

und kontinuierlicher<br />

Schadstoffminimierung.“<br />

Dass dabei die Bekleidungsindustrie<br />

besonders gefordert ist, unterstreicht<br />

Jenni Fisk: „Der wichtigste<br />

Ansatz bei Norrøna ist es, Produkte<br />

so zu schaffen, dass sie maximal<br />

langlebig sind. Wir haben einen<br />

fortschrittlichen Entwicklungsprozess,<br />

bei dem wir Designideen und<br />

Materialien mit unseren Botschaftern<br />

testen, um die funktionellsten<br />

und langlebigsten Lösungen zu finden.<br />

Die Bekleidungsindustrie<br />

nimmt den zweitgrößten Einfluss<br />

auf die Umweltverschmutzung, daher<br />

müssen wir die Herausforderungen<br />

mit weitreichenden strukturellen<br />

Veränderungen angehen.“<br />

FOTO: Devold<br />

094


Top 6<br />

MTB-Bekleidung<br />

DEVOLD Kløvstien Shirt<br />

(Merino-)Wolle ist ein wahres<br />

Naturtalent, wenn es um Temperaturregulierung<br />

und weichen<br />

Tragekomfort geht die Jacqu<br />

ard- Stricktechnik macht das<br />

Material abriebsfest perfekt<br />

für mehrtägige Touren – auslüften<br />

statt waschen bedeutet<br />

auch umweltschonende Pflege<br />

gefertigt in Europa in eigenen<br />

iso- und ökotex-zertifizierten<br />

Produktionsstätten<br />

PREIS (UVP): € 120,–<br />

www.devold.de<br />

ESKA Rebel MTB-Handschuh<br />

Unisex Mountainbike Handschuh in sportlichem Design<br />

Bewegungsfalten an den Fingern und mit Silikon beschichtete<br />

Polsterungen garantieren einen guten Griff und festen Halt<br />

am Lenker resistentes Oberhand-Material schützt Träger<br />

und Handschuh, praktische<br />

Touchfunktion am Daumen.<br />

wahre Nachhaltigkeit<br />

kommt von Langlebigkeit:<br />

Sein resistentes Oberhand-Material<br />

verleiht<br />

diesem Handschuh eine<br />

lange Lebensdauer<br />

PREIS (UVP): € 49,90<br />

www.eskagloves.com<br />

MARTINI SPORTSWEAR<br />

Highventure Shorts<br />

Dynamic M<br />

zwei Eingrifftaschen mit Zipp<br />

elastischer Bund mit Druckknopf<br />

und Gürtelschlaufen<br />

Innenbefestigung für Bike<br />

Clip-in Shorts reflektierendes<br />

Logo hinten Funktionsmaterial<br />

aus recycelten Fischernetzen,<br />

Abfällen und<br />

Teppichen<br />

PREIS (UVP): € 119,90<br />

www.martini-sportswear.com<br />

LÖFFLER Bike Shorts<br />

Lance-E CSL M<br />

regional produziert in Österreich/Europa<br />

• herausnehmbare<br />

Rad-Innenhose • aus elastischem,<br />

strapazierfähigem, atmungsaktivem<br />

Material gefertigt, was eine<br />

bequeme Passform und uneingeschränkte<br />

Bewegungsfreiheit auf<br />

dem Bike ermöglicht • PFC-frei<br />

imprägniert • Bundweitenregulierung<br />

mit seitlichen Klettbändern<br />

• auch für Damen erhältlich<br />

PREIS (UVP): € 159,99<br />

www.loeffler.at<br />

FOTOS: Hersteller<br />

NORRONA skibotn flex1 Shorts<br />

leicht, schnelltrocknend und atmungsaktiv<br />

ausgezeichnete Bewegungsfreiheit<br />

aus hochwertigem<br />

feuchtigkeitstransportierenden<br />

flex1-Softshell gearbeitet und<br />

somit windicht und roboust individuell<br />

anpassbares Taillensystem<br />

die synthetischen Fasern dieses<br />

Produkts werden zu mehr als 50 %<br />

recycelt Oeko-Tex-zertifiziertes<br />

Gewebe PFC-freier DWR<br />

PREIS (UVP): € 159,–<br />

www.norrona.com<br />

VAUDE Pro MTB Pants W<br />

lange, robuste und sehr leichte<br />

MTB-Hose für Damen auch mit<br />

leichten Protektoren darunter tragbar<br />

clevere Bundlösung ohne<br />

Druckknopf und RV wasser- und<br />

schmutzabweisendes PFC- freies<br />

Finish umweltfreundlich aus<br />

überwiegend recycelten Materialien<br />

hergestellt über ein Massenbilanz-Verfahren<br />

unter anderem aus<br />

recycelten Altreifen hergestellt<br />

PREIS (UVP): € 140,–<br />

www.vaude.com<br />

095


Revolution im<br />

Antrieb!<br />

Simplon zeigt mit dem Rapcon<br />

Pmax Pinion ein modernes<br />

Trailbike mit modularem<br />

Federweg, ebensolcher<br />

Akkukapazität und wartungsarmem<br />

Pinion-<br />

E1.12- Antrieb. Letzterer<br />

vereint Motor<br />

und Getriebe in einem<br />

Gehäuse und macht<br />

Kettenschaltungen<br />

überflüssig.<br />

T<br />

he future is now! Das<br />

Simplon Rapcon Pmax<br />

Pinion läutet eine neue<br />

Ära von E-MTBs ein –<br />

und stellt alles bis dato<br />

Dagewesene in den Schatten! Der<br />

revolutionäre Pinion E1.12-Antrieb<br />

kombiniert Motor und Getriebe in<br />

einem Gehäuse und macht damit anfällige<br />

Kettenschaltungen überflüssig.<br />

Zudem liegt der Schwerpunkt<br />

dieses Systems zentraler denn je.<br />

Wartungsfrei und<br />

modular auf die Trails:<br />

Das Simplon Rapcon<br />

Pmax Pinion macht es<br />

möglich!<br />

Meet Pinion<br />

Pinion kennt man schon als Experten<br />

für MTB-Getriebe-Boxen. Mit<br />

dem E1.12-Antrieb wurde der<br />

Hersteller aber nun zum Motoren-<br />

Hersteller, vereint damit Motor und<br />

Getriebe auf einzigartige Weise. 85<br />

ANZEIGE / FOTOS: Simplon<br />

096


SIMPLON<br />

Simplon Rapcon Pmax Pinion<br />

ANTRIEB: Pinion E1.12 | RAHMEN: Carbon<br />

SCHALTUNG: Pinion Getriebe mit 12 Gangstufen<br />

und Riemenantrieb | BREMSEN, GABEL, DÄMPFER,<br />

LAUFRÄDER: konfigurierbar | GEWICHT: ab ca. 24 kg<br />

PREIS (UVP): AB € 9999,–<br />

www.simplon.com<br />

3 FRAGEN AN<br />

ALEXANDER STEURER,<br />

MARKETING BEI SIMPLON<br />

Nm Drehmoment und bis zu 1430<br />

Wattstunden flexible Akkuleistung<br />

stehen auf dem Datenblatt. Dazu<br />

bietet das komplett abgekapselte<br />

System ein Wartungsintervall von<br />

10.000 (!) Kilometern, wird zusätzlich<br />

von einem mehr oder minder<br />

pflegefreien Riemen angetrieben.<br />

Empfindliche Schaltwerke oder<br />

eine wartungs intensive Kette gehören<br />

damit der Vergangenheit an.<br />

Dreifache Auswahl<br />

Je nach Vorlieben bei Fahrstil und<br />

geplantem Einsatzzweck steht am<br />

Rapcon Pmax Pinion weit mehr als<br />

die typische Komponentenauswahl<br />

in Simplons bewährtem Konfigurator-System<br />

zur Verfügung. So bleibt<br />

etwa zusätzlich die Wahl zwischen<br />

29“- versus 29/27,5“-Mullet-Laufrad-Mix<br />

oder zwischen 170/165 mm<br />

versus 150/150 mm Federweg. Die<br />

modulare Akku-Range reicht von<br />

720 bis 1430 Wattstunden.<br />

Damit wird das Rapcon Pmax<br />

Pinion zum optimalen Begleiter für<br />

alle Trails. Preislich gelingt der<br />

Einstieg in die revolutionäre<br />

Simplon-Pinion Welt bereits um<br />

9999 Euro, das Gewicht startet bei<br />

24,38 kg.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.simplon.com<br />

1. Worauf wurde in der<br />

Entwicklung dieses<br />

Modells besonders<br />

Wert gelegt?<br />

Bei der Entwicklung des<br />

Rapcon Pmax Pinion<br />

war die oberste Priorität,<br />

maximale Fahrperformance mit<br />

einer noch nie dagewesenen Alltagstauglichkeit<br />

und Wartungsarmut<br />

zu kombinieren. Die Besitzer sollen<br />

Spaß haben sowie mehr Zeit beim<br />

Biken und weniger Zeit mit Pflege<br />

und Wartung verbringen.<br />

2. Wie definiert ihr die Zielgruppe<br />

für das Rapcon Pmax<br />

Pinion?<br />

Durch den starken Motor von 85<br />

Nm und das flexible Akkusystem<br />

ist die Zielgruppe sehr breit. Allein<br />

durch die im Konfigurator angebotenen<br />

2 Federwegsklassen von 150<br />

mm und 170 mm kann das Bike sehr<br />

individuell angepasst werden.<br />

3. Was ist bei euch in nächster<br />

Zeit an spannenden Entwicklungen<br />

zu erwarten?<br />

Unser Auftrag als Premiumhersteller<br />

ist es, immer alles infrage zu stellen<br />

und zu überlegen, was Potenzial hat<br />

und optimiert werden kann. Auch<br />

wenn es offensichtlich so ausschaut,<br />

dass die Bikes bereits alles können,<br />

so gibt es immer wieder Stellschrauben,<br />

an denen man drehen kann. Ich<br />

bin mir sicher, dass wir noch mehr<br />

Integration und Vernetzung der Anbauteile<br />

sehen werden. Durchsetzen<br />

werden sich aber nur Features, die<br />

einen wirklichen Kundennutzen haben<br />

und den Fahrspaß erhöhen. Am<br />

Ende geht es doch darum: eine gute<br />

Zeit in der Natur zu haben – mit der<br />

bestmöglichen Zuverlässigkeit und<br />

Sicherheit.<br />

097


PRODUKT Bikehelme<br />

Kopfschutz-Plus<br />

Klar, ein guter Helm sitzt stabil, ist gut belüftet und<br />

wird dadurch gerne getragen – doch so manche zusätzliche<br />

Technologie kann im entscheidenden Fall ein<br />

gehöriges Plus an Sicherheit bieten. von Lukas Schnitzer<br />

M<br />

ountainbiken hat viele<br />

Gesichter und entsprechend<br />

unterschiedlich,<br />

mal nahe am Rennrad-,<br />

mal eher am Motocross-Helm zeigen<br />

sich Mountainbike-Helme in<br />

Design und Ausstattung. Unabhängig<br />

davon kennt der Markt aber<br />

mittlerweile einige Technologien,<br />

die jeder Helmkategorie, egal wie<br />

luftig-leicht oder eben robust, ein<br />

gewisses Sicherheitsplus mit auf<br />

den Weg geben.<br />

Das große Ganze<br />

Wie die diversen Technologien ins<br />

System Helm passen, erklärt Oscar<br />

Huss, Leiter der Produktentwicklung<br />

bei POC, so: „Das Zusammenspiel<br />

aller Aspekte und Technologien<br />

eines Helms ist entscheidend für<br />

die Sicherheit, nicht einzelne Komponenten.<br />

Ein Helm soll vor, während<br />

und nach einem Sturz schützen.<br />

Deshalb arbeiten wir bei POC<br />

nach unserem ‚Whole Helmet Concept<br />

TM‘ .“ Heißt konkret: „Das Design<br />

eines Helms und gut sichtbare<br />

Farben sind ebenso entscheidend<br />

wie die Auswahl der Materialien<br />

für Schale und Auskleidung, deren<br />

Zusammenwirken, mögliche Verstärkungen,<br />

aber auch der Komfort<br />

und die Belüftung – denn nur ein<br />

bequemer Helm wird gerne getragen.<br />

Zusätzliche Technologien wie<br />

RECCO, NFC-Chips für die Speicherung<br />

medizinischer Daten oder ein<br />

System wie MIPS schützen bei einem<br />

gut konstruierten Helm darüber<br />

hinaus.“<br />

FOTO: ABUS<br />

MIPS, WaveCel & Co.<br />

Eine der bekanntesten Sicherheitstechnologien<br />

ist MIPS. Sie trägt<br />

dazu bei, so erklärt es Trek PR Manager<br />

Veit Hammer in groben Zügen,<br />

die auf das Gehirn bei einem<br />

Sturz auf den Kopf einwirkenden<br />

Rotationskräfte zu absorbieren. Dadurch,<br />

so Hammer, reduziert sich<br />

die Verletzungsgefahr für den Kopf<br />

und vor allem das Gehirn deutlich.<br />

Andere Systeme, etwa LEATTs<br />

„360° Turbine Technology“ oder das<br />

bei Shred verwendete RES zielen<br />

auf ähnliche Effekte.<br />

Anders als MIPS und Co. versuchen<br />

andere Technologien dem<br />

Kopf im Gesamten mehr Knautschzone<br />

zu bieten. Ein Beispiel dafür<br />

ist die exklusiv von Trek genutzte<br />

WaveCel-Technologie. Deren komprimierbare<br />

Zellstruktur im<br />

Helm-Inneren funktioniert wie eine<br />

Art Knautschzone, welche bei einem<br />

Sturz die Aufprallenergie absorbiert,<br />

ehe sie den Kopf erreicht,<br />

weiß Veit Hammer. Im Vergleich zu<br />

herkömmlichen Schaumhelmen<br />

kann dieser Effekt wirksamer vor<br />

Kopfverletzungen durch bestimmte<br />

Fahrradunfälle schützen. Auch die<br />

Koroyd-Technologie, die etwa<br />

Smith oder Endura in ihren Helmen<br />

verwenden, dient einem ähnlichen<br />

Zweck. Die dabei in den Helmen<br />

integrierten „Röhrchen“ sind so<br />

konzipiert, dass sie bei einem Aufprall<br />

gleichmäßig in sich zusammenfallen<br />

und somit die auftretenden<br />

Kräfte absorbieren.<br />

Ein weiteres Sicherheitsplus,<br />

auf das immer mehr Hersteller setzen,<br />

sind NFC-Chips. Diese können<br />

mittels App mit Gesundheits- und<br />

Kontaktdaten „gefüttert“ und von<br />

Ersthelfern und Rettungskräften<br />

ausgelesen werden. Damit lassen<br />

sich im Ernstfall entscheidende Minuten<br />

sparen und lebenswichtige<br />

Entscheidungen treffen.<br />

Du bist gerade auf der Suche<br />

nach einem neuen MTB-Helm?<br />

Dann sollte dieser in erster Linie zu<br />

deiner Kopfform und dem Einsatzzweck<br />

passen. Hat er aber noch<br />

das eine oder andere Bonus-Feature,<br />

wie etwa die sechs Modelle<br />

auf der Folgeseite, ist dies sicherlich<br />

nicht zu eurem Schaden.<br />

098


Top 6 Bikehelme<br />

ABUS Cliffhanger MIPS®<br />

ABUS’ Top Helm für ambitionierte Singletrail- und Enduro- Fahrer<br />

leicht und robust fester Sitz dank verstellbarem TriVider-Gurtbandverteiler<br />

cleveres Belüftungssystem<br />

die Innenschale aus EPS-Hartschaum<br />

ist in eine dreiteilige Außenschale<br />

eingeschäumt, was für<br />

Leichtigkeit und<br />

Stabilität sorgt<br />

zusätzlicher Schutz<br />

durch MIPS<br />

PREIS (UVP): € 199,95<br />

mobil.abus.com<br />

6<br />

zusätzliche Schutzzonen, hervorragende Belüftung und integrierte<br />

POC Kortal Race MIPS®<br />

Features, die vor, während und nach einem Unfall schützen<br />

über das neue Mips® Integra System (eine Weiterentwicklung des<br />

Rotationsschutzes),<br />

einen Recco®-Reflektor<br />

und einen integrierten<br />

NFC-Chip, der<br />

die wichtigsten medizinischen<br />

Daten des Fahrers oder der<br />

Fahrerin speichert und an der Unfallstelle<br />

ausgelesen werden kann<br />

PREIS (UVP): € 250,–<br />

www.pocsports.com<br />

verfügt<br />

LEATT 4.0 AllMtn<br />

MTB-Helm mit großer Abdeckung, auch am Hinterkopf<br />

Haupt-Dämpfungsmaterial aus EPO und EPS mit zwei unterschiedlichen<br />

Härtegraden für maximalen Schutz übernommen<br />

aus dem Downhillsport<br />

360 Turbine Technologie<br />

zur Reduktion von Rotationskräften<br />

– verringert<br />

die Wahrscheinlichkeit<br />

einer Gehirnerschütterung<br />

18 Belüftungsöffnungen<br />

magnetischer<br />

FIDLOCK-Verschluss.<br />

PREIS (UVP): € 209,–<br />

leat.com<br />

ENDURA MT500 MIPS®<br />

leichte, vorgeformte Konstruktion Koroyd-Kern für eine erhöhte<br />

Energieabsorption Mips® Brain Protection System reduziert<br />

Rotationskräfte abnehmbares, verstellbares Visier mit großem<br />

Bewegungsspielraum große Lüftungsschlitze für eine bessere<br />

Luftzufuhr Einhand-Micro-Verstell system<br />

für einen guten Halt und sicheren Sitz<br />

Goggle- freundliches Design<br />

durch Enduras Unfallersatzservice<br />

und Produktgarantie<br />

abgesichert<br />

PREIS (UVP):<br />

€ 199,99<br />

de.endurasport.com<br />

LAZER Finch KinetiCore<br />

KinetiCore-Technologie zum Schutz vor Rotationskräften bei<br />

einem Sturz 5-Sterne-Bewertung der Virginia Tech, USA<br />

• stilvoll integriertes Visier • TurnSys-Einstellsystem<br />

• vier Farbvarianten • Unisize 50–56 cm<br />

PREIS (UVP): € 69,95<br />

www.lazersport.com<br />

BELL 4Forty MIPS®<br />

wurde entwickelt, um den Strapazen eines Lebens auf dem Trail<br />

bestens zu widerstehen großzügige Belüftung komfortable<br />

Float-Fit-Passform eingebauter Sweat-Guide erweiterter<br />

Hinterkopfschutz vollwertiges Hartschalen-Design<br />

verstellbares Visier zusätzlicher Schutz durch MIPS®<br />

PREIS (UVP): € 120,–<br />

www.bellhelmets.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

099


PRODUKT Bike-Brillen<br />

Lichtsensibel<br />

Wie Vario-Gläser funktionieren und wieso<br />

sie helfen können, sicherer über Trails und<br />

Forststraßen zu navigieren. von Lukas Schnitzer<br />

T<br />

iefstehende Sonne, wechselnde<br />

Untergründe,<br />

dunkle Wälder, hohe Gipfel<br />

und weite Täler: Geschwindigkeits-Sportarten<br />

wie das<br />

Mountainbiken stellen unser Auge<br />

als elementaren Teil des Seh-Sinns<br />

vor große Herausforderungen.<br />

Sportbrillen bieten hier nicht nur<br />

Schutz vor UV-Strahlung, Fahrtwind,<br />

Staub und Geäst, sondern helfen,<br />

richtig ausgewählt, auch dabei,<br />

die Sicht zu verbessern. Gängig<br />

sind dunkle Tönungen für sehr helle<br />

Bedingungen, sehr helle Tönungen<br />

für dunkle Bedingungen und Allrounder<br />

für wechselhafte Bedingungen.<br />

Oft lassen sich die Gläser<br />

auch unterwegs einfach tauschen.<br />

Deutlich einfacher und vielseitiger<br />

ist man aber, setzt man direkt auf<br />

sogenannte phototrope oder photochrome<br />

Vario-Gläser, welche sich<br />

automatisch an die Lichtbedingungen<br />

anpassen und so einen Gläserwechsel<br />

überflüssig machen.<br />

So funktioniert’s<br />

Für die automatische Abdunkelung<br />

und Aufhellung der Gläser „sind<br />

Moleküle bzw. Kristalle verantwortlich,<br />

die auf die UV-Strahlung reagieren“,<br />

klärt Florian Riedel von<br />

Julbo auf. Zum besseren Verständnis<br />

der an der Oberfläche der Gläser<br />

stattfindenden Reaktion trägt<br />

auch die Auskunft von Sven Hemmerich<br />

von Hersteller „100 %“ bei:<br />

„Während die Gläser im Normalzustand<br />

fast klar sind, nehmen sie bei<br />

FOTO: Julbo/Anders_Vestergård<br />

zunehmender Bestrahlung mit UV-<br />

Licht eine dunkle Tönung an. Bei einer<br />

Verringerung des UV-Lichts<br />

nimmt die Tönung wieder ab.“ Der<br />

Abdunkelungsprozess erfolge dabei<br />

um einiges schneller als der Aufhellungsprozess<br />

– und beides, so Hemmerich,<br />

sei aber auch abhängig von<br />

der Umgebungstemperatur. Je wärmer,<br />

desto langsamer die Reaktion.<br />

Sprich: Im Sommer brauchen phototrope<br />

Gläser länger, bis sie ihre maximale<br />

Tönung erreichen als im<br />

Winter. Bei großer Kälte und großer<br />

Höhe bleiben die Scheiben umgekehrt<br />

eher dunkel.<br />

Filter und Kategorien<br />

Die Hersteller bieten in der Regel<br />

Vario-Gläser mit unterschiedlichen<br />

Schutzspektren und je nach Einsatzgebiet<br />

zusätzlichen Filter-Technologien<br />

an. Mountainbikern empfiehlt<br />

Florian Riedel Sonnenbrillen mit einem<br />

Schutzspektrum von Kat. 1 bis<br />

3 sowie einem kontrastverstärkenden<br />

Filter. Natürlich dauert es eine<br />

Weile, bis sich die Gläser abdunkeln,<br />

Julbo spricht für seine REAC-<br />

TIV-Scheibe von max. 23 Sekunden,<br />

um von hellster zu dunkelster Stufe<br />

respektive umgekehrt zu gelangen,<br />

bei 100 % ist von etwa 60 bis 90 Sekunden<br />

für die Abdunkelung und 90<br />

bis 120 Sekunden für die vollständige<br />

Aufhellung die Rede.<br />

Vielfach wird diese verzögerte<br />

Anpassung an die Lichtbedingungen,<br />

etwa bei schnellen Licht-Schatten-Wechseln<br />

im Wald, als Nachteil<br />

der Technologien genannt. Wie Florian<br />

Riedel betont, gibt es aber aktuell<br />

keine bessere Lösung. „Klar<br />

kann es zu kurzen Lichtwechseln<br />

kommen. Aber die Alternative<br />

wäre, dass der Biker stehen bleiben<br />

und seine Scheibe wechseln muss.“<br />

Außerdem arbeiten hochwertige<br />

selbsttönende Scheiben mit zusätzlichen<br />

Farbtönungen, welche durch<br />

verbesserte Konturen- und<br />

Kontrast erkennung diesen angeblichen<br />

Nachteil weiter minimieren.<br />

100


Top 6 Bike-Brillen<br />

Red Bull SPECT Eyewear Stun-02<br />

Flow 2.0-Technologie • freischwebende Linse kann nach<br />

Belieben aktiviert und deaktiviert werden – Erschütterungen<br />

werden somit abgefedert • dadurch optimale Ventilation möglich<br />

• verstellbare Flügelenden für maximalen Komfort<br />

• antiallergen • auch in photochromer Ausführung<br />

erhältlich – STUN-01X<br />

PREIS (UVP): ab € 130,– | specteyewear.com<br />

6<br />

federleichte Bike- und Multisportsonnenbrille<br />

JULBO Frequency<br />

stylishes Design im<br />

angesagten Look Panoramasicht (dennoch auch für Menschen mit<br />

schmalem Gesicht geeignet) schlanke, flexibel verstellbare<br />

Grip Tech-Bügel und Grip Nose hoher Tragekomfort & frontales<br />

Belüftungssystem selbsttönende Scheiben<br />

PREIS (UVP): € 124,90 bis € 214,90 | julbo.com<br />

GLORIFY G20 Flatline E-Bike<br />

unzerbrechlich: schützt deine Augen und ist praktisch im Alltag<br />

Inclinox-Technologie: individuelle Bügelanpassung in Sekundenschnelle<br />

federleichtes Material Contour Linsen Technologie:<br />

beste Kontraste bei jeglichen Lichtverhältnissen höchste optische<br />

Qualität der Gläser für eine kristallklare Sicht Hightech-<br />

Brillenproduktion aus Tirol<br />

PREIS (UVP): € 219,– | www.gloryfy.com<br />

EVIL EYE Pathline Pro<br />

in zwei Größen, zwei Filterformen und verschiedenen Farbvarianten<br />

erhältlich optisch verglasbar made in Austria Bügel und<br />

Nasenauflage sind individuell einstellbar abnehmbarer Schweißschutz<br />

Polycarbonat-Filter Traction-Grip für sicheren Halt<br />

PREIS (UVP): ab € 242,– | www.evileye.com<br />

ENDURA Gabbro II Brille Photochrom<br />

leichter TR90 Rahmen und Bügel einteilige, hochauflösende,<br />

lichtaktive, belüftete Brillengläser photochromes Hauptbrillenglas<br />

mit Hochglanzfinish, superhydrophober Frontbeschichtung und<br />

Antibeschlag-Rückseitenbeschichtung spritzgegossene<br />

Bügelspitzen und verstellbares Gummi-Nasenstück<br />

100 % UV-Schutz<br />

PREIS (UVP): € 89,99 | de.endurasport.com<br />

BLACKSHEEP Black Pearle by Kölli<br />

Unisex-Radbrille für Damen und Herren sehr leicht<br />

mit verstellbarem Bügelende für guten Tragekomfort<br />

Rahmen in „Matt Black“, Glas in „Red Revo“<br />

(abgebildetes Modell) – in verschiedenen Glasfarben erhältlich<br />

PREIS (UVP): ab € 49,99 | blacksheep-eyewear.at<br />

FOTOS: Hersteller<br />

101


PERSONALITY Anna Spielmann<br />

„ Es ist brutal<br />

anstrengend“<br />

Anna Spielmann wird im April 26 und war bis Ende<br />

2021 eine von Österreichs Besten im Cross Country.<br />

Jetzt bestreitet sie E-MTB-Rennen. Einblicke in eine<br />

junge Sportart, über die von außen noch viel Unwissenheit<br />

und Vorurteile herrschen. von Christof Domenig<br />

A<br />

nna, kannst du uns einen<br />

ganz kurzen Abriss<br />

deiner Karriere geben?<br />

Mit 10 Jahren, 2008,<br />

hab ich mit Mountainbiken<br />

angefangen und bin die klassische<br />

Haiminger Mountainbikeschiene<br />

durchlaufen: von klein auf<br />

bis zum Weltcup. Ich war im Heeresleistungssportzentrum,<br />

bin in<br />

der Elite und in der U23 den gesamten<br />

Weltcup gefahren. Ende 2021<br />

hab ich dann entschieden, dass ich<br />

es lasse. Mitte 2022 ist das Angebot<br />

von Haibike gekommen, die<br />

WES-Serie und EDR-E zu fahren.<br />

Seit 2023 fahre ich E-Bike-Rennen.<br />

Hast du über das Angebot länger<br />

nachdenken müssen?<br />

Nur insofern, als ich mir bei einem<br />

Endurorennen knapp davor das Becken<br />

gebrochen hatte. Die Bedenkzeit,<br />

die ich mir nahm, war darauf<br />

gemünzt, ob ich das Risiko eingehe,<br />

mich noch einmal so schwer zu verletzen.<br />

Als die Verletzung abgehakt<br />

war, war für mich recht schnell<br />

klar, dass ich es mache.<br />

Vorbehalte gegenüber dem E-MTB<br />

als Sportgerät gab es keine?<br />

Viele denken, es ist nicht anstrengend.<br />

Stimmt überhaupt nicht, es<br />

ist gleich anstrengend wie Cross<br />

Country, teilweise sogar mehr. Die<br />

Belastung ist eine andere, eine<br />

Ganzkörperbelastung und nicht nur<br />

in den Beinen. Mittlerweile ist mein<br />

Training genauso anspruchsvoll,<br />

aber eben viel oberkörperlastiger.<br />

Ich habe 50 Kilo, das Rad fast 25 –<br />

damit du das lenken kannst, musst<br />

du im Oberkörper Gewicht halten<br />

können. Die Konkurrenz ist im<br />

E-MTB-Weltcup jedoch noch viel<br />

kleiner als im normalen Cross<br />

Country: Du fährst, wenn es viel<br />

sind, gegen 25 andere Frauen.<br />

Du hast im März 2023 angefangen,<br />

im Mai das erste Rennen bestritten<br />

und bist gleich Dritte geworden.<br />

Ja genau. Das war schon eher überraschend.<br />

Es ist etwas ganz anderes,<br />

gerade das Bergauffahren. Das ist<br />

etwas, das du lernen musst und das<br />

auch viele unterschätzen: Die Strecken,<br />

die wir im Weltcup fahren,<br />

kannst du mit einem normalen Bike<br />

gar nicht aufwärts fahren. Das ist so<br />

steil, da brauchst du die Unterstützung.<br />

Das ist auch das, was E-Mountainbiken<br />

ausmacht.<br />

Es ist also im Prinzip eine andere<br />

Sportart und Fahrtechnik. Ist dir<br />

die Umstellung leichtgefallen?<br />

FOTO: Sebastian Schieck<br />

ZUR PERSON<br />

Anna Spielmann<br />

Geb. am 10. April 1998, wohnt in<br />

Innsbruck. Bis Ende 2021 im Cross<br />

Country-Weltcup engagiert. Seit 2023<br />

für Haibike in den World E-Bike Series<br />

(WES) – der E-Cross Country-Serie<br />

der UCI – sowie in der E-Enduro-Serie<br />

EDR-E engagiert. Erster Sieg in der<br />

WES im letzten Rennen 2023 in<br />

Barcelona, Platz 5 Gesamt 2023.<br />

1. Platz 2023 auf der E-Bike World Tour<br />

in Verbier.<br />

Instagram: @anna_spielmann<br />

102


103


PERSONALITY Anna Spielmann<br />

Ich war technisch immer schon<br />

recht talentiert, das ist mir sicher<br />

entgegengekommen. Bergauf ist es<br />

eine andere Sportart – bergab sitze<br />

ich immer noch auf einem Rad. Du<br />

musst auch wissen, wie der Motor<br />

reagiert. Ich bin jedenfalls in der<br />

Vorbereitung damals vor einem<br />

Jahr täglich extrem viel gefahren,<br />

habe möglichst viele Stunden am<br />

Bike verbracht, um das Gefühl für<br />

den Motor zu bekommen.<br />

Cross-Country-<br />

Rennen mit<br />

E-MTBs: Die<br />

Innsbruckerin<br />

Anna Spielmann<br />

leistet sportliche<br />

Pionierarbeit.<br />

FOTO: Sebastian Schieck<br />

Bei 25 km/h wird auch bei euch die<br />

Unterstützung jedenfalls eingestellt.<br />

Gibt es dennoch Unterschiede zu<br />

den kaufbaren Bikes?<br />

Ja, die Unterstützung geht maximal<br />

bis 25 km/h. Wir testen beispielsweise<br />

immer wieder Prototypen<br />

von neuer Software. Die Fahrtechnik,<br />

die wir verwenden, hat auch<br />

ihre Eigenheiten: Wenn ich bergauf<br />

in eine Kurve reinfahre, die sich<br />

mit 25 km/h nicht ausgeht, bin ich<br />

trotzdem im Wiegetritt und bremse<br />

nebenbei. Das ist wie beim Motocross:<br />

Du dosierst über die Bremse<br />

die Power des Motors.<br />

Wie schaut dein Training sonst aus?<br />

Die Kraftkomponente hast du vorhin<br />

schon erwähnt – Ausdauer, Fahrtechnik:<br />

Wie lässt sich das kombinieren?<br />

Ein Riesenthema ist auch noch,<br />

schnell reagieren zu können, wenn<br />

etwas im Weg ist, etwas Unvorhergesehenes<br />

eintritt, weil du mit dem<br />

E-Bike überall schneller hinfährst.<br />

Es ist viel mehr Oberkörpertraining<br />

und viel mehr koordinativ.<br />

Etwa Übungen auf Pezzibällen,<br />

auch mit schweren Gewichten. Im<br />

Winter ist auch noch eine große<br />

Ausdauerkomponente dabei.<br />

Wird der Motor auf die jeweilige<br />

Fahrerin sowie auf Strecken speziell<br />

abgestimmt?<br />

Für Groß<br />

und Klein<br />

Der Bikepark Wurbauerkogel<br />

lockt Einsteiger, Familien und<br />

Profis auf die Trails.<br />

Der Bikepark Wurbauerkogel<br />

in Windischgarsten (OÖ)<br />

bietet für Profis, aber auch<br />

für Einsteiger und Familien tolle<br />

Bike-Erlebnisse. Inmitten der Region<br />

Pyhrn-Priel ist der Bikepark<br />

Wurbauerkogel nicht nur eine<br />

Action sport-Arena, sondern besticht<br />

auch mit herrlichem Panorama.<br />

Die Schwierigkeiten der Strecken<br />

sind unterschiedlich und lassen<br />

sich auch an den Namen ablesen:<br />

„Blue Lollipop“, „Big Red“ und<br />

„Black Widow“ dürfen ruhig beim<br />

Wort genommen werden. Begehrtes<br />

Bikepark-Feature und ein beliebter<br />

Foto-Spot ist der größte Wallride<br />

Österreichs.<br />

Wer erst in das Thema Bikepark<br />

hineinschnuppern und das<br />

Trailsurfen einmal allein, mit<br />

Freunden oder der ganzen Familie<br />

ausprobieren möchte, bekommt im<br />

Bikecenter Pyhrn-Priel an der Talstation<br />

neben dem passenden Bike<br />

auch professionelle Schutzausrüs-<br />

tung und Tipps vom Bikepark-<br />

Guide. In der Werkstatt kümmert<br />

man sich um Set-up und Reparaturen.<br />

Wir sehen uns im Bikepark!<br />

Mehr Infos auf:<br />

www.trailogie.at<br />

FOTO: Roland Haschka/Alpreif<br />

104


Es gibt von Bosch die eBike Flow-<br />

App, da kannst du die Dynamik, die<br />

Reaktionsfähigkeit einstellen. Das<br />

sind schon Tools, die wir verwenden.<br />

Aber das ist nicht speziell für<br />

die Rennen, die kann jeder normale<br />

E-MTB-Nutzer verwenden.<br />

Du fährst zwei Serien, die E-Cross<br />

Country-Serie WES und die Enduroserie<br />

EDR-E. Wie sieht es mit der<br />

Wertigkeit der beiden Serien aus?<br />

Von der Wahrnehmung von außen<br />

ist das recht ähnlich, aber die Wertigkeit<br />

ist völlig anders. Du machst<br />

in den Serien ja auch ganz andere<br />

Sachen. Enduro fährst du im Prinzip<br />

nur bergab, im WES fährst du<br />

eine Runde. Im Enduro sind die<br />

Downhills einfach noch böser, teilweise<br />

mit 10-Meter-Sprüngen. Das<br />

bist du nicht gewohnt, wenn du vom<br />

Cross Country kommst. Aber Enduro<br />

ist auch ein Supertraining, brutal<br />

Wenn ich bergauf in<br />

eine Kurve reinfahre,<br />

bin ich trotzdem<br />

im Wiegetritt und<br />

bremse nebenbei –<br />

wie beim Motocross.<br />

anstrengend, aber ich nehme auch<br />

für die WES-Serie extrem viel mit.<br />

Es ist ja eine sehr junge Wettbewerbssportart.<br />

Wie hat es sich schon<br />

entwickelt, und wohin kann’s gehen?<br />

Ich glaube zunächst, dass E-Biken<br />

sehr wichtig für die Hersteller ist –<br />

bei 80 % verkauften E-Bikes. Wenn<br />

ein Rad Weltmeister werden kann<br />

oder Weltcups gewinnt, dann lässt<br />

es sich gut verkaufen. Insgesamt<br />

ist es sicher ausbaufähig: Gerade<br />

die WES-Serie muss, denke ich, an<br />

andere Events gekoppelt sein.<br />

Im Moment ist das nur bei der Weltmeisterschaft<br />

der Fall ...<br />

Genau, beim Cross Country und<br />

WES ist nur die WM gemeinsam,<br />

die Weltcups sind getrennt. Die<br />

EDR-E ist dagegen mit der normalen<br />

EDR-Serie gekoppelt. Das funktioniert<br />

auch besser, einfach weil<br />

mehr Rennen an einem Wochenende<br />

stattfinden.<br />

2023 hast du im letzten Rennen der<br />

WES-Serie deinen ersten Sieg gefeiert.<br />

Geht es heuer so weiter?<br />

Das hab ich geschafft, ja, und das<br />

Ziel wäre, dort anzuknüpfen. Die<br />

Konkurrenz schläft natürlich nicht,<br />

aber ja: Das ist im Prinzip das Ziel<br />

für heuer. Das größte Ziel wäre, bei<br />

der WM in Andorra Ende August<br />

eine Medaille mitzunehmen.<br />

SOMMER 3 ZEIT<br />

23. Mai bis 9. Juni <strong>2024</strong><br />

4 Tage Aufenthalt zum Preis von 3<br />

Das Angebot beinhaltet u. a.<br />

• Halbpension inkl. 5-Gang-Wahlmenü<br />

• reichhaltiges Frühstücksbuffet<br />

• vom 23. Mai bis 9. Juni schenken wir Ihnen<br />

den Pass für unbegrenzte Nutzung der<br />

Aufstiegsanlagen der 3 Zinnen<br />

• Südtirol Guest Pass für die freie Mobilität mit<br />

Zug und Bus für ganz Südtirol und das Auto an<br />

unserem Parkplatz oder Garage stehen lassen<br />

• u. v. a. m.<br />

Il Tyrol ****s | Innichen – Dolomitenregion 3 Zinnen<br />

Tel. +39 0474 913 198 | www.iltyrol.it


AMP<br />

Das Angebot:<br />

4 Tage/3 Nächte im<br />

4*S-Hotel inklusive<br />

geführte Biketouren<br />

und Leih-E-Bike<br />

€ 750,– DZ<br />

€ 800,– EZ<br />

Hier geht’s<br />

zur Online-<br />

Ausschreibung<br />

UNTERKUNFT<br />

Das 4*-Superior<br />

Falkensteiner Hotel &<br />

Spa Carinzia. Mehr Info:<br />

www.falken steiner.com/<br />

hotel-spa-carinzia<br />

FOTOS: Falkensteiner Carinzia<br />

106


Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia und <strong>SPORTaktiv</strong> laden ein<br />

E-Bike-Spaß<br />

für Frauen<br />

ANMELDUNG<br />

Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia 4*S<br />

Tröpolach 156, 9631 Hermagor/Nassfeld<br />

Kennwort: <strong>SPORTaktiv</strong>-E-MTB Women<br />

Mail: meet.carinzia@falkensteiner.com<br />

T. +43 5099 1180 18<br />

G<br />

enüsslich im Sattel deines<br />

E-Bikes sitzend, professionell<br />

geführt und sozusagen<br />

„unter Mädels“ die Bergwelt rund<br />

um das Kärntner Nassfeld erkunden.<br />

Abends dann im frisch eröffneten<br />

4*-Superior Falkensteiner Hotel<br />

& Spa Carinzia relaxen. Klingt nach<br />

dir? Oder nach dir und deinen<br />

Freundinnen? Dann bist du beim<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> E-Bike Women Camp<br />

vom 27. bis 30. Juni <strong>2024</strong> in der Region<br />

„World of Mountain and Lakes“<br />

zwischen Nassfeld, Lesachtal und<br />

Weissensee genau richtig.<br />

In der Erlebnisregion Nassfeld-Pressegger<br />

See erwartet die<br />

E-Bikerinnen ein weitläufiges Eldorado<br />

vom Pressegger See über das<br />

Lesachtal bis hin zum Weissensee.<br />

Dabei könnten die 950 Kilometer an<br />

Rad- und Mountainbike-Routen, die<br />

es in der Region gibt, kaum vielfältiger<br />

sein. Spezielle Routen für<br />

E-Bikes sorgen für ereignisreiche<br />

Urlaubstage voll überraschender<br />

Aha-Momente inmitten der unvergleichlichen<br />

Natur Kärntens. Im<br />

Tourenguide findet man die schönsten<br />

Strecken fürs E-Bike inklusive<br />

GPS-Daten, Fotos und weiterer Details.<br />

Was ebenfalls zu jeder Tour<br />

dazugehört? Die wohlverdiente Einkehr<br />

in eine der charmanten Hütten<br />

und Almen entlang des Weges: Als<br />

Slow Food Travel Regionen verspricht<br />

die „World of Mountains<br />

and Lakes“ besondere Genussmomente<br />

und die eine oder andere kulinarische<br />

Überraschung. (Mehr Infos<br />

zur Region: www.nassfeld.at/de/<br />

Summer-World Bike-World/E-Bike)<br />

All dies und noch mehr können<br />

die Teilnehmerinnen in unserem<br />

Camp erfahren: An drei Tagen geht<br />

es gemeinsam mit den Guides Luca<br />

und Sylvia auf unterschiedliche<br />

Touren. Ein Fahrtechniktraining<br />

für alle Auf- und Einsteigerinnen<br />

ist ebenso inkludiert wie Leih-E-<br />

Bikes von Sölle Sport am Nassfeld.<br />

Und es bleibt neben dem gemeinsamen<br />

Programm auch immer genügend<br />

Zeit, um die Annehmlichkeiten<br />

des Falkensteiner Hotels & SPA<br />

Carinzia 4*S ausgiebig zu nutzen.<br />

Interesse? Dann heißt es<br />

schnell sein, denn die 15 exklusiven<br />

Camp-Plätze sind bestimmt rasch<br />

vergeben.<br />

FOTO: Lorenz Marko/loewenzahm.at<br />

Falkensteiner E-Bike<br />

Women-Camp im<br />

Hotel & Spa Carinzia<br />

TERMIN<br />

27. bis 30. Juni <strong>2024</strong><br />

PROGRAMM<br />

Donnerstag<br />

Anreise, Zeit zum Nutzen von Spa und<br />

Hotelangebot im Falkensteiner Hotel & Spa<br />

Carinzia, gemeinsames Abendessen und<br />

Kennenlernen<br />

Freitag<br />

Ausgabe/Einstellung der E-MTBs,<br />

gemeinsame Ausfahrt (rund 4 Stunden)<br />

mit Fahrtechniktraining<br />

Samstag<br />

gemeinsame Ausfahrt (rund 5 Stunden), Yoga<br />

Einheit mit Susana, individuelles Abendessen<br />

Sonntag<br />

kurze Abschlussrunde (rund 2 Stunden),<br />

individuelle Abreise<br />

* Programmänderungen vorbehalten<br />

ZIELGRUPPE<br />

begeisterte E-Bikerinnen<br />

und solche, die es noch werden wollen<br />

TEILNEHMERINNEN<br />

max. 15 Personen<br />

GOODIES<br />

• Vaude Bike Rucksack + First Aid Kit<br />

• Chiba-Bikehandschuhe<br />

• Peeroton-Goodie<br />

• Garanta Bergschutz Versicherungspaket<br />

für die Campdauer<br />

* Symbolfoto, tatsächliche Produkte können variieren<br />

PARTNER


PRODUKT E-MTB Full Power<br />

Volle Leistung<br />

Was starke E-MTBs, die sogenannten Full-Power-<br />

Modelle, nach wie vor zum Renner am Markt macht<br />

und worauf man beim Kauf achten sollte.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

B<br />

ikes mit Akku boomen.<br />

Für Benjamin Brochhagen<br />

von Hersteller Radon<br />

lässt sich deren Erfolgskonzept<br />

relativ<br />

einfach erklären, denn „durch die<br />

E-Bikes kommen auch Einsteiger in<br />

den Genuss, längere Strecken fahren<br />

zu können. Auch ohne größeren<br />

und längeren Trainingsaufwand<br />

werden so bergige Touren möglich.<br />

Und Umsteiger vom MTB genießen<br />

es, einen größeren Radius fahren zu<br />

können“. Wie überall, wo sich ein<br />

großes Feld an Interessenten zusammenfindet,<br />

hat sich in jüngster<br />

Vergangenheit allerdings auch der<br />

E-MTB-Sektor begonnen zu differenzieren.<br />

E-Hardtail, -Trail, -All<br />

Mountain und -Enduro gab es ja<br />

bereits zuvor, nun beginnen die<br />

Unterschiede bei Akku, Leistung<br />

und Gewicht gravierender zu werden.<br />

Da wären nun einmal die „jungen“<br />

Minimal-Assist-Modelle (siehe<br />

weiter vorn in unserem Magazin)<br />

und zum Zweiten das klassische<br />

E-MTB, heute gerne als „Full-Power“<br />

klassifiziert.<br />

Große Akkus, starke Motoren<br />

Die Full-Power Bikes kommen mit<br />

kräftigen Motoren um die 75 bis<br />

108 Nm Drehmoment, oft reichweitenstarken<br />

Akku-Lösungen zwischen<br />

500 und 750 Wh, mit Range-<br />

Extendern oder Zusatzakkus sogar<br />

bis zu 1430 Wh. Allerdings bedingt<br />

das Konzept auch etwas mehr Gewicht,<br />

selbst leichte Carbon-Modelle<br />

landen schwer unter 21 kg. Dafür<br />

gibt es jede Menge Reichweite und<br />

Reichhöhe, auf Wunsch enorme Un-<br />

terstützung im Uphill und, für fahrtechnisch<br />

Versierte, den von Bosch<br />

propagierten, aber auf allen Konzepten<br />

erfahrbaren „Uphill Flow“.<br />

Beim Motor dominiert auch<br />

hier der Mittelmotor, welcher, wie<br />

es Benjamin Brochhagen beschreibt,<br />

einige klare Vorteile gegenüber<br />

anderen Antriebskonzepten<br />

bietet: „Der tiefe Schwerpunkt<br />

und das dadraus resultierende gute<br />

und sichere Fahrverhalten helfen<br />

auch dem Einsteiger. Außerdem<br />

lässt sich der Motor so sehr gut in<br />

das Rad integrieren.“ Für Brochhagen<br />

hat aber auch die nunmehr gängige<br />

Integration des Akkus (nebst<br />

optischen Vorzügen) technische<br />

Gründe: „Der Akku liegt so zentral<br />

im Rahmen, ist des Weiteren gut<br />

vor äußeren Einflüssen geschützt.“<br />

Marco Wolff-Staudacher von<br />

Hohe Acht erkennt beim Akku einen<br />

weiteren Trend: „Akkus müssen<br />

heute nicht mehr zwangsweise<br />

entnehmbar sein. Allein den Akku<br />

im Rahmen ohne Aussparung im<br />

Unterrohr zu verschrauben, spart<br />

bei gleicher Akkukapazität ca. 1 kg<br />

oder mehr“, so der Produktmanager.<br />

Überdies sind für ihn heute<br />

Drehmoment und Akkukapazität<br />

nicht mehr die alleinigen Kenngrö-<br />

Mit Range-Extendern<br />

sind heute bis<br />

zu 1430 Wh Akkukapazität<br />

durchaus<br />

drinnen.<br />

ßen im Performance-Bereich. „Hier<br />

sind das Gesamtpaket und die Fahreigenschaften<br />

im Gelände rauf wie<br />

runter in Summe viel wichtiger.“<br />

Typische Motoren-Vertreter unter<br />

den Full-Power Bikes sind Bosch<br />

Performance Line CX und CX Race,<br />

Shimano EP8, Yamaha PW-X3,<br />

Panasonic GX Ultimate, Specialized<br />

2.2, Brose Drive Smag, Rocky<br />

Mountain Dyname 4.0 oder die beiden<br />

Neuzugänge Pinion E1.12 und<br />

Sram Eagle Powertrain.<br />

Kaufüberlegungen<br />

Entscheidet man sich dazu, ein<br />

Full-Power E-MTB sein Eigen nennen<br />

zu wollen, stehen neben den<br />

Klassikern Geometrie, Größenwahl<br />

und Passform sowie der Wahl des<br />

richtigen Modells und Federwegs<br />

für den vorgesehenen Einsatzzweck<br />

drei Dinge besonders im Fokus, wie<br />

Benjamin Brochhagen weiß: Da<br />

wäre einmal „der schon angesprochene<br />

Mittelmotor von einem namhaften<br />

Hersteller. Außerdem sollte<br />

das Rad hochwertige Scheibenbremsen<br />

und hochwertige Schaltungsbauteile<br />

aufweisen“, so der<br />

Radon-Marketingmanager. Unsere<br />

Bremsen-Empfehlung, nicht nur<br />

für hohes Systemgewicht: mindestens<br />

200 mm Discs, dazu standfeste<br />

und bewährte Vier-Kolben-Bremsen.<br />

Außerdem sollte man auf traktionsstarke<br />

Reifen setzen, das Plus<br />

an Rollwiderstand gleicht der<br />

Antrieb locker aus und auch beim<br />

Federweg kann man am Full-Power<br />

E-Bike gerne „etwas mehr als nötig“<br />

fahren. Interessant: Hersteller<br />

HoheAcht versucht sich am<br />

E-Hardtail Amunza mit einem Mix<br />

aus starkem Shimano EP8 und<br />

leichtem 360 Wh-Akku, balanciert<br />

damit an den Grenzen zwischen Minimal<br />

Assist – 18 kg Gesamtgewicht<br />

in Größe Small – und Full Power –<br />

75 Nm Drehmoment-Konfiguration.<br />

Optional stehen mit Range-Extender<br />

720 Wh zur Verfügung.<br />

Unser Rat wie immer: vor dem<br />

Kauf ausgiebig probefahren!<br />

FOTO: Simplon Bikes<br />

108


VOLLE LEISTUNG.<br />

Wer bei Reichweite und<br />

Unterstützung das Maximum<br />

sucht, ist bei den Full-Power<br />

E-MTBs richtig.<br />

109


PRODUKT E-MTB Full Power<br />

Top 12<br />

CONWAY Xyron S 7.9<br />

der Einstieg in die E-Fully-Oberklasse der Rahmen ist enorm verwindungssteif<br />

die Front ist aus Carbon gefertigt, der Hinterbau aus<br />

Aluminium upgedatet mit neuen Bosch Smart System<br />

ANTRIEB: Bosch Gen.4 Performance CX / Powertube 750 Wh<br />

RAHMEN: Carbon/Alu | GEWICHT: 25,5 kg<br />

PREIS (UVP): € 5999,95<br />

www.conway-bikes.com<br />

POLYGON Collosus N8E<br />

29“ E-Enduro mit Trailbike-Agilität, bei dem selbst Anstiege für<br />

mächtig Spaß sorgen neues 6-Bar-Linkage Dämpfungsprinzip<br />

Independent Floating Suspension (IFS) bietet präzises Feedback,<br />

Komfort bei hohen Geschwindigkeiten und unübertroffenem Grip<br />

ANTRIEB: Shimano Steps DU-EP801 / Shimano Steps 630 Wh<br />

RAHMEN: Alu<br />

GEWICHT: 25,6 kg<br />

PREIS (UVP): € 5799,–<br />

www.polygonbikes.com<br />

KTM Macina Team XL<br />

die Macina Team-Range ist an Vielfalt nicht zu überbieten, denn<br />

die Bikes stehen sowohl in 29“- als auch in 27,5“-Versionen zur Verfügung<br />

stärkster Bosch Powertube Akku aller Zeiten<br />

ANTRIEB: Bosch Performance CX Gen. 4 / Bosch Powertube<br />

750 Wh | RAHMEN: Alu | GEWICHT: 26,7 kg (M)<br />

PREIS (UVP): € 4799,–<br />

www.ktm-bikes.at<br />

CORRATEC E-Power RS 160 Pro<br />

dreifach konifizierter Aluminiumrahmen für ein leichtes und steifes<br />

E-Bike die spezielle All-Mountain-Geometrie ist perfekt für lange<br />

Touren in den Alpen<br />

ANTRIEB: Bosch Performance Line CX / Bosch PowerTube 625 Wh<br />

RAHMEN: Alu<br />

GEWICHT: k. A.<br />

PREIS (UVP): € 5699,–<br />

www.corratec.com<br />

SIMPLON Rapcon Pmax Pinion<br />

Motor und Getriebe in einer Einheit (Pinion E12), bietet ein<br />

Drehmoment von 85 Nm und 12 Gänge flexible Akkukombinationen<br />

mit 720 oder 960 Wh; mit Rangeextender bis zu 1430 Wh<br />

ANTRIEB: Pinion E12, 85 nm / bis zu 1430 Wh<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: ca. 24 kg (je nach Option)<br />

PREIS (UVP): € 9999,–<br />

www.simplon.com<br />

HOHEACHT Besta Monto<br />

160/150 mm Federweg und 29“-Vorder- mit 27,5“ Hinterrad sorgen für<br />

reichlich Reserven und zuverlässiges Handling im harten Enduro-Einsatz<br />

12-Gang Sram NX Eagle Schaltwerk für zuverlässige Schaltperformance<br />

ANTRIEB: Shimano Steps EP801 (85 Nm) /<br />

Shimano Steps, 630 Wh | RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 24 kg (S)<br />

PREIS (UVP): € 6799,–<br />

hoheacht-bikes.de<br />

110


12<br />

edle Parts, eine gravity-betonte Geometrie und kraftvoller, breit<br />

E-MTB Full Power<br />

RADON Render 10.0 750<br />

gespreitzte Antrieb zum Top-Preis der elegante Carbon-Rahmen<br />

bietet die perfekte Kombination aus Gewicht und Steifigkeit<br />

ANTRIEB: Bosch Performance Line CX / Bosch 750 Wh<br />

Powertube | RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 23,85 kg<br />

PREIS (UVP): € 4999,–<br />

www.radon-bikes.de<br />

FLYER Uproc X 8.70<br />

mit perfekt abgestimmtem 150-mm-Fahrwerk und ausbalancierter<br />

Geometrie glänzt es im Anstieg genauso wie in der Abfahrt<br />

das Mullet-Konzept mit 29-Zoll-Vorderrad und 27,5-Zoll-Hinterrad<br />

sorgt für ein gutes Überrollverhalten und gleichzeitig viel Agilität<br />

ANTRIEB: Bosch Performance Line CX / Bosch PowerTube 750<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 26 kg<br />

PREIS (UVP): ab € 7999,–<br />

www.flyer-bikes.com<br />

GIANT Trance X Advanced E+ Elite 3<br />

agiles und gut kontrollierbares Bike der ultraschlanke Akku minimiert<br />

das Gewicht erweiterte Cockpitsteuerung überarbeiteter Motor<br />

mit mehr Power und weniger Gewicht<br />

ANTRIEB: SyncDrive Pro EP 2 / EnergyPak Smart 400 Wh<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 20,3 kg (M)<br />

PREIS (UVP): € 5999,–<br />

www.giant-bicycles.com<br />

ROCKY MOUNTAIN Altitude Powerplay C90<br />

alles da für aggressives Trailsurfen mit „E“ das Powerplay teilt viele<br />

seiner Eigenschaften in Sachen Geometrie, Kinematik und Einstellbarkeit<br />

mit dem rennerprobten Altitude Motor mit 108 Nm<br />

ANTRIEB: Dyname 4.0 Mountain Bike Drive / 720 Wh<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 23,5 kg<br />

PREIS (UVP): € 12.200,–<br />

(Modelle ab € 7600,–)<br />

bikes.com<br />

BÄRENBIKE Peak 9.2<br />

vielleicht eines der vielseitigsten E-Hardtails am Markt Top-Fahreigenschaften<br />

mit dem Grizzly Hardtail Alloy Rahmen zum Super-<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis ein wahrer Allrounder für die Tages- oder<br />

Mehrtagestour und den genussvollen Weg zur Arbeit<br />

ANTRIEB: Shimano E7000 60 Nm / Shimano 630 Wh<br />

RAHMEN: Alu | GEWICHT: 22 kg<br />

PREIS (UVP): € 3300,–<br />

www.baerenbikes.at<br />

CANNONDALE Moterra SL 1<br />

das erste Trailbike mit 150 mm Federweg, das 85 Nm Drehmoment,<br />

mehr als 600 W dauerhafte Leistungsabgabe und 601 Wh Akkukapazität<br />

in eine 19,3 kg leichte Maschine packt<br />

ANTRIEB: Shimano EP801 / Custom 601 Wh | RAHMEN: Carbon<br />

GEWICHT: 19,3 kg<br />

PREIS (UVP): € 9999,–<br />

www.cannondale.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

111


TOURISMUS<br />

Bikeparks und Trailcenter<br />

112


REIN INS VERGNÜGEN.<br />

Bikeparks und Trailcenter sind<br />

längst kein Metier für Spezialisten<br />

mehr, ihre Angebote werden<br />

immer vielfältiger und breiter.<br />

FOTO: Bikepark Leogang/Yvonne Hörl<br />

Ob Trailcenter oder Bikepark – so groß ist<br />

das Angebot rund um die Spaß-Eldorados<br />

der Mountainbiker. Ein Angebot für Jung bis<br />

Junggeblieben, das nicht nur Profis eine tolle<br />

Unterlage, sondern besonders Einsteigern<br />

ein tolles Komplettpaket bietet. von Lara Wulz<br />

Die Funparks<br />

der Zweiräder<br />

113


TOURISMUS<br />

Bikeparks und Trailcenter<br />

ur wenige Sportarten<br />

sind so vielsei-<br />

N<br />

tig und aktuell so<br />

beliebt wie das Biken.<br />

Und in kaum<br />

einem Bereich hat<br />

sich in den letzten Jahren so viel getan<br />

wie in der Königsdisziplin sommerlicher<br />

Outdoorfans, dem Mountainbiken.<br />

Das Angebot rund ums<br />

Mountainbike wächst beständig und<br />

Bikeparks und Trailcenter sind wie<br />

die sprichwörtlichen Schwammerl<br />

aus der Erde geschossen. Was vor<br />

ein paar Jahren noch ein Nischenangebot<br />

für junge Wilde war, ist mit<br />

der Trendwende in Richtung Breitensport<br />

ein Angebot für die ganze<br />

Familie geworden.<br />

Von Bikeparks und Trailcentern<br />

Bikeparks und Trailcenter werden<br />

nicht nur für die Downhillspezialisten<br />

unter den Adrenalinjunkies ge-<br />

FOTO: Serfaus-Fiss-Ladis Marketing/Manuel Kokseder<br />

Mountainbike-Fahrschule – Bikeparks wie<br />

jener in Serfaus-Fiss-Ladis sind ideale Orte,<br />

um von Fahrtechnik-Profis zu lernen.<br />

baut, sondern sollen mittlerweile<br />

Spaß und Action für die ganze Familie<br />

bringen. Doch was sind eigentlich<br />

Bikeparks oder Trailcenter und wie<br />

unterscheiden sie sich voneinander?<br />

Das weiß Bikepark-Mastermind<br />

Christian Zangerl aus Serfaus Fiss<br />

Ladis: Bikeparks, so seine Erklärung,<br />

werden als spezielle Areale definiert,<br />

die mit verschiedensten gebauten<br />

Strecken, Sprüngen und Elementen<br />

speziell für Mountainbiker<br />

entwickelt werden und über eine<br />

Aufstiegshilfe in Form einer Seilbahn<br />

oder ein Shuttleservice verfü-<br />

Allzeit<br />

klare Sicht<br />

Die neue pathline pro vereint<br />

die besten Features der<br />

Bikebrillen von evil eye.<br />

Wer bei allen Lichtverhältnissen<br />

jede Wurzel und<br />

jedes Hindernis im Blick<br />

hat, für den ist die Bestzeit zum<br />

Greifen nahe. Mit der neuen evil<br />

eye pathline pro kommt ein Modell<br />

auf den Markt, das die besten Features<br />

des österreichischen Sportbrillenexperten<br />

vereint. Das macht<br />

die pathline pro auch zur ersten<br />

Wahl von E-MTB Cross-Country<br />

World Champion 2023 Joris Ryf.<br />

Konkret: Der neue Sweat Bar<br />

schützt die Augen sowohl vor der<br />

Sonne als auch vor Staub und<br />

ANZEIGE / evil eye/ Max Dräger<br />

Schweiß; dank tri.fit-Funktion lässt<br />

sich die Brille zudem perfekt an<br />

jede Gesichtsform anpassen. Nochmals<br />

einfacher gestaltet sich der<br />

Ein- und Ausbau der 14 zur Wahl<br />

stehenden Wechselgläser. Für Brillenträger<br />

besteht die Möglichkeit<br />

einer optischen Direktverglasung.<br />

Die evil eye pathline pro sitzt zudem<br />

perfekt – auf jedem Kopf und<br />

auf jedem Trail. Wie alle evil eye-<br />

Brillen wird sie am österreichischen<br />

Standort in Linz gefertigt.<br />

Mehr Infos auf:<br />

www.evileye.com<br />

114


gen. Trailcenter hingegen sind in der<br />

Regel ein Netz aus markierten, meist<br />

natürlichen Trails, die in Loops angelegt<br />

sind, und verfügen über keine<br />

Fördermittel. Was sie gemeinsam<br />

haben? Vieles – und bei beiden steht<br />

vor allem eines im Vordergrund:<br />

Spaß für Jung bis Junggeblieben,<br />

Anfänger bis zum Pro. Die Areale<br />

sind dazu da, um zu begeistern und<br />

ein Maximum an Fahrspaß unter die<br />

Räder zu bringen.<br />

DIE EXPERTEN<br />

Ines Buchgeher<br />

Wexl Trails, Niederösterreich.<br />

www.wexltrails.at<br />

Peter Fernbach<br />

Bikeparks Schladming, Steiermark,<br />

und Wurbauerkogel, Oberösterreich.<br />

www.schladming-dachstein.at<br />

www.alpreif.at<br />

Alice Messner<br />

Bikepark Leogang, Salzburg.<br />

bikepark.saalfelden-leogang.com<br />

Christian Zangerl<br />

Bikepark Serfaus Fiss Ladis, Tirol.<br />

www.bike-sfl.at<br />

steigergerechter gestaltet und gebaut<br />

wurden und der Einstieg in die<br />

Mountainbikewelt somit einfacher<br />

wird. Ziel sei es definitiv, jeden und<br />

jede anzusprechen. Das will mit<br />

verschiedenen Streckenvarianten<br />

und Schwierigkeitsgraden, aber darüber<br />

hinaus auch mit Übungspar-<br />

Je breiter, desto besser<br />

Um diesen Rundumspaß für jedermann<br />

zu ermöglichen, optimieren<br />

Bikeparks und Trailcenter ihr Angebot<br />

seit einiger Zeit auf die breite<br />

Masse, die aus Familien und Anfängern<br />

besteht, weiß Ines Buchgeher<br />

von den Wexl Trails. Dieser Trend<br />

deckt sich mit dem, was man auch<br />

in Serfaus beobachtet, nämlich,<br />

dass viele Trails und Strecken eincours,<br />

Pumptracks, Uphill Trails<br />

und einem erweiterten Angebot von<br />

Bikeschulen, Verleihstationen und<br />

mehr erreicht werden.<br />

Je nach Größe und Auslegung<br />

gelingt es, dieses breite Angebot abzudecken.<br />

So findet man im Bikepark<br />

Leogang ein breites Angebot<br />

an Lines und Trails für alle Schwierigkeitsstufen.<br />

Durch den 30.000 m²<br />

großen Rider’s Playground mit Förderbändern<br />

und Schlepplift können<br />

sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene<br />

Biker ihrem Niveau entsprechend<br />

die Zeit am Berg genießen.<br />

Der Epic Bikepark Leogang<br />

verfügt über 26 Lines, Trails und<br />

Single Trails und 4 Special Areas.<br />

Ähnlich breit ist das Angebot in Serfaus-Fiss-Ladis.<br />

Mit einem Übungsgelände<br />

an der Talstation und den<br />

passenden grünen und blauen Trails<br />

ergibt sich ein tolles Umfeld, um in<br />

die MTB-Welt zu starten.<br />

MIPS® Schutzsystem/ Rundum anpassbar / 19 Lüftungsöffnungen / Brillenhalterung vorn und hinten /<br />

Magnetischer Verschluss FIDLOCK® / Herausnehmbares Helminnenfutter COOLMAX®<br />

RISK AHEAD.<br />

LUCKY YOU.<br />

FOREST EVO<br />

With a radical design and reinforced<br />

protection, our FOREST EVO helmet is<br />

unstoppable on even the wildest terrain.<br />

So, get ready to attack hard and take risks.<br />

If you dare.<br />

Ludo May<br />

#MOREWAYSTORIDE


TOURISMUS<br />

Bikeparks und Trailcenter<br />

Etwas anders gestaltet sich das<br />

Angebot im Trailcenter Wexl Trails.<br />

Hier kann man zwar auch mit einem<br />

Lift oder Shuttle nach oben<br />

fahren, im Fokus steht aber auch,<br />

sich den Weg nach oben selbst zu<br />

erarbeiten. Auf einem speziell konzipierten<br />

Uphill-Flowtrail macht<br />

das Bergauftreten gleich noch<br />

mehr Spaß. Neben einem breiten<br />

Spektrum an Lines kommen hier<br />

auch alle, die gerne Touren fahren<br />

und lieber auf Forststraßen unterwegs<br />

sind, auf über 100 km in der<br />

Region auf ihre Kosten.<br />

Alles an einem Platz<br />

Ein so breites und spezielles Angebot<br />

wie in Bikeparks und Trailcentern,<br />

verlangt nach einem speziellen<br />

Bike und auch einer etwas spezielleren<br />

Ausrüstung als beim klassischen<br />

Mountainbiken. Ein besonderer<br />

Vorteil in diesen „Vergnügungsparks<br />

für Zweiräder“ ist, dass sie in<br />

den allermeisten Fällen über einen<br />

oder mehrere Bike-Shops und Verleihmöglichkeiten<br />

verfügen, wie es<br />

beispielsweise in Leogang der Fall<br />

ist: „Daraus ergibt sich der Vorteil,<br />

dass sicher jeder, der Interesse am<br />

Biken hat, erst mal nicht die gesamte<br />

Ausrüstung dafür kaufen muss.<br />

Auch fortgeschrittene Biker können<br />

davon profitieren, wenn sie neue<br />

Modelle testen möchten.“<br />

Ein weiterer Vorteil ist, dass die<br />

Profis vor Ort dann auch wissen,<br />

was derjenige je nach Können und<br />

Vorliebe benötigt, denn auch die Anforderungen<br />

an Bikes und Ausrüstung<br />

variieren in Trailcentern und<br />

Bikeparks ein wenig. „In Trailcentern<br />

werden hauptsächlich Endurobikes<br />

benutzt, teilweise natürlich<br />

auch mit E-Antrieb, da man ohne<br />

Aufstiegshilfe selbst zum Start der<br />

Abfahrts-Trails pedalieren muss“,<br />

weiß Bikepark-Experte Peter Fernbach.<br />

„Im klassischen Bikepark erfolgt<br />

dies über die Aufstiegshilfe,<br />

somit kommen dort neben Endurobikes<br />

hauptsächlich Downhillbikes<br />

zum Einsatz.“ Doch ein gutes Bike<br />

ist nur die halbe Miete. Die richtige<br />

Neben technischen Herausforderungen werden seit einigen Jahren zunehmend einfach fahrbare<br />

Strecken wie der „Flowtrail“ auf den Wexl Trails in Niederösterreich gebaut und angeboten.<br />

Ausrüstung ist genauso wichtig,<br />

denn je geschützter man ist, desto<br />

unbeschwerter kann man den Fahrspaß<br />

genießen.<br />

Peter Fernbach weiß, was zur<br />

Standardausrüstung in den einzelnen<br />

Bereichen gehört und unbedingt<br />

mit dabei sein sollte: „In<br />

Trailcentern geht es auch über an-<br />

Was Bikeparks<br />

und Trailcenter<br />

bieten sollten<br />

• Eine große Auswahl an Strecken<br />

und Streckenvarianten<br />

• Gut gewartete und gepflegte<br />

Trails<br />

• Angebot für Anfänger/Wiedereinsteiger<br />

sowie Fortgeschrittene<br />

und Pros<br />

• Übungsflächen & Pumptracks<br />

• Bikeshop/Verleih<br />

• Bikeschule & Guiding-Angebot<br />

spruchsvolle Trails, wo Biker meist<br />

Endurohelme, Handschuhe mit langen<br />

Fingern und zumeist Knie- und<br />

Ellbogenprotektoren tragen. Hier<br />

verwenden die meisten auch einen<br />

Rucksack mit integriertem Rückenprotektor,<br />

worin man bei längeren<br />

Auffahrten die Knie- und Ellbogenprotektoren<br />

verstauen kann. Auch<br />

eine Regenjacke, eine Trinkflasche,<br />

ein Reserveschlauch und Werkzeug<br />

sowie ein Notfall-Kit finden darin<br />

Platz. Eine Sonnenbrille schützt vor<br />

Zug, Staub und Insekten. Derartig<br />

gut ausgerüstet kann man auch einen<br />

Bikepark besuchen, will man<br />

hier jedoch die schwarzen Downhillstrecken<br />

befahren, sind ein Fullface-Helm<br />

und weitere Protektoren<br />

Pflicht.“<br />

Wie gut, dass in diesen Arealen<br />

all das zur Verfügung steht, um<br />

auch als Einsteiger bestens gerüstet<br />

auf die Piste zu kommen. Somit<br />

steht dem Einstieg ins Mountainbike-Abenteuer<br />

nichts im Weg.<br />

FOTO: Erlebnisarena St. Corona am Wechsel<br />

116


Entdecke<br />

jetzt die<br />

Welt der<br />

BärenBikes<br />

High-Performance E-Bikes<br />

Foto: BärenBikes Leistungstest mit Olympiasieger Martin Koch<br />

Die kärntner E-bike marke


TOURISMUS Bikeparks und Trailcenter<br />

Bikeparks und Trailcenter<br />

TIROL<br />

Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis<br />

Da schlagen Biker-Herzen höher:<br />

Ob Freeride, Singletrails oder<br />

E-Bike-Touren, die Ferienregion<br />

Serfaus-Fiss-Ladis im oberen Tiroler<br />

Inntal verspricht grenzenlosen<br />

Bike-Spaß mit erstklassiger Infrastruktur,<br />

einem eigenen Bikepark<br />

und Bikeschule.<br />

9 Lines, 6 Singletrails<br />

www.serfaus-fiss-ladis.at<br />

Bikepark Innsbruck<br />

Der Bikepark Innsbruck in Mutters<br />

bietet auf 9 Strecken über 20,5 Kilometer<br />

Trailspaß für jeden Fahrstil.<br />

Von familientauglich bis technisch<br />

anspruchsvoll ist für jeden etwas<br />

dabei. Die Jumpline verspricht<br />

spektakuläre AIR-Time-Sessions,<br />

dazu wartet der Original-Pumptrack<br />

des Crankworx-Festivals.<br />

9 Trails / Pumptrack /<br />

Dual Slalom<br />

www.innsbruck.info<br />

Bike Republic Sölden<br />

In Sölden wartet ein riesiges Netz<br />

an Naturtrails (34,4 Kilometer) und<br />

ökologisch gebauten Lines (36 Kilometer)<br />

in den unterschiedlichsten<br />

FOTO: MBN Tourismus/<br />

Mathias Prägant<br />

Schwierigkeitsgraden sowie zig<br />

Touren, Enduro-Routen und zwei<br />

Pumptracks im Tal – und das eingebettet<br />

in die grandiose Kulisse der<br />

Ötztaler Alpen.<br />

18 Singletrails, 12 Shaped Lines<br />

www.soelden.com<br />

OSTTIROL<br />

Bikepark Lienz<br />

Die Trails im Bikepark Lienz bringen<br />

es gemeinsam auf eine stolze Länge<br />

von rund 11,6 Kilometern und sind<br />

somit eine Herausforderung für jeden<br />

geübten Biker. Flow und massig<br />

Airtime beschreiben die neuen<br />

Trails ausgezeichnet, wobei das<br />

unvergleichliche Panorama nicht<br />

vergessen werden darf.<br />

4 Trails / Pumptrack<br />

www.osttirol.com<br />

SALZBURG<br />

The Epic Bikepark Leogang<br />

Leogang gehört zu den renommiertesten<br />

Bikeparks in Europa. Zu den<br />

legendären Highlights zählen der<br />

Riders Playground – ein 30.000 m 2<br />

großes Übungsareal–, der Hot<br />

Shots fired by GoPro – eine Pro-<br />

Jump Line mit viel Airtime – sowie<br />

die UCIWeltmeisterschafts- und<br />

Weltcup Strecke Speedster.<br />

Endlose<br />

Wellen und<br />

Anlieger?<br />

Der Flow<br />

Country Trail<br />

in der Bike<br />

Area Bad<br />

Kleinkirchheim<br />

macht’s<br />

möglich.<br />

Übungsareal (Riders Playground) /<br />

17 Lines & Trails / Special Areas<br />

bikepark.saalfelden-leogang.com<br />

Saalbach Hinterglemm<br />

Feinste Lines, die lässigsten Trails,<br />

Pumptracks und ein Fahrtechnikgelände.<br />

Der „Learn To Ride Park“ ist<br />

für alle großen und kleinen Bike-<br />

Newbies. In Kombination mit dem<br />

benachbarten Epic Bikepark<br />

Leogang eröffnet sich in Saalbach<br />

Hinterglemm ein in den österreichischen<br />

Alpen wohl einzigartiges<br />

Bike-Eldorado.<br />

90 km Lines & Trails<br />

www.saalbach.com<br />

Bikepark Hochkönig<br />

Flow Trails, Pump Tracks & eine Skill<br />

Area (eine Vielzahl von Elementen<br />

wie Straight Balance, Up & Down<br />

Balance, Step, Kicker, Curve, Rainbow,<br />

Wippe, Rainbow Balance und<br />

Co.) sorgen für abwechslungsreiche<br />

Bikeerlebnisse. Für adrenalinsuchende<br />

und actionliebende Biker, für<br />

Anfänger und Profis geeignet.<br />

7,2 km Flowtrail ( 2 Trails) /<br />

Pumptrack / Skill Area<br />

www.hochkoenig.at<br />

KÄRNTEN<br />

MTB Zone Bikepark Petzen<br />

Der MTB ZONE Bikepark Petzen<br />

rockt! Auf dem 11 Kilometer langen<br />

Flow Country Trail talwärts rollen,<br />

das Gefühl der Geschwindigkeit erleben,<br />

ohne viel in die Pedale treten<br />

zu müssen. Profi-Mountainbiker<br />

beweisen ihre Fahrtechnikkünste auf<br />

dem „Thriller-Trail“ und am EWS-<br />

Trail.<br />

7 Trails<br />

www.petzen.net<br />

Bike Area Bad Kleinkirchheim<br />

Highlight der neuen BIKE AREA<br />

Bad Kleinkirchheim ist der 15 Kilometer<br />

lange Flow Country Trail, für<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> eine Benchmark im<br />

Flow-Universum! Start auf der Kaiserburg.<br />

In 2 der 4 Sektionen gibt es<br />

direkte Anschlüssen zu den 4 Nock-<br />

Lake-Trails. Tipp: Nach der Tour ab<br />

zum Genießen in die Therme!<br />

Flowtrail / Kids-Übungsgelände /<br />

Pumptrack<br />

www.badkleinkirchheim.com<br />

Bike Area Weissensee<br />

Ein Bike-Hit am Weissensee sind<br />

die drei von der Bergstation der<br />

Sesselbahn talwärts führenden<br />

Naturtrails: Weissensee-Trail, Panorama-Trail<br />

und der Naggl-Trail. Nicht<br />

ganz leicht, trotzdem familientauglich.<br />

Stimmiger Tipp: Bei Peter im<br />

Sporthotel Arlbergerhof gibt’s Guiding<br />

und Bikeverleih vom Feinsten!<br />

3 Naturtrails, 1 Natur-Pumptrack<br />

www.weissensee.com<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Wurbauerkogel<br />

Der Bikepark Wurbauerkogel in der<br />

Urlaubsregion Pyhrn-Priel bietet 5<br />

Strecken für Anfänger und Fortgeschrittene<br />

mit Guiding, Bikeverleih<br />

und Übungsparcours im Bikecenter.<br />

Highlight ist der größte Wallride<br />

Österreichs.<br />

3,5 km 5 Trails<br />

www.wurbauerkogel.at<br />

STEIERMARK<br />

Bikepark Schladming<br />

Der Aufstieg mit der 10er-Gondel<br />

auf die Planai führt zu einem abwechslungsreichen<br />

Streckenangebot,<br />

das keine Wünsche offenlässt.<br />

Trails wie Flowline, Uphill Flow Trail<br />

und Jumpline begeistern sowohl<br />

118


Parkübersicht online<br />

auf www.sportaktiv.com<br />

FOTO: Bikepark Schladming/Dietmar Körbler<br />

Abwechslungsreiche<br />

Bikeparks wie<br />

hier in Schladming<br />

auf der Planai<br />

machen auf jeder<br />

Könnerstufe und in<br />

jedem Alter Spaß.<br />

Einsteiger als auch Profi-Downhiller.<br />

Die Vielzahl an Strecken garantiert<br />

maximalen Bikespaß.<br />

40 km 11 Strecken<br />

www.schladming-dachstein.at<br />

Schöckl Trail Area<br />

In der nahe Graz gelegenen Schöckl<br />

Trail Area finden erfahrene Rider<br />

einen Bikepark vor, der ganzjährig<br />

geöffnet hat. Im Zielbereich der<br />

Schöckl Trail Area laufen alle Strecken<br />

zusammen. Hier findet sich<br />

auch die Minibike+Coachingzone.<br />

Dank des flachen Geländes kann<br />

dort gefahrlos an der Fahrtechnik<br />

gefeilt werden.<br />

9 Trails<br />

www.schoeckl-trail-area.at<br />

Reiteralm Trails<br />

Für Einsteiger und Familien geeignet.<br />

Die Trails beginnen direkt bei<br />

der Bergstation Preunegg Jet und<br />

sind an Kreuzungspunkten miteinander<br />

verbunden – so können die<br />

Trails je nach Belieben und Können<br />

gewechselt werden.<br />

17 km 9 Trails<br />

www.schladming-dachstein.at<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Wexl Trails<br />

St. Corona am Wechsel ruft!<br />

Schwing dich aufs Bike und genieße<br />

eine actionreiche Fahrt auf einem<br />

der Trails. Ob begeisteter Freerider,<br />

ambitionierter Biker, E-MTB-Einsteiger<br />

oder begeisterte Kids, hier<br />

findet jeder die richtige Line. Bonus:<br />

die lückenlose Infrastruktur von Bike<br />

Verleih bis Bike Schule.<br />

ca. 100 km Streckennetz / ca. 35<br />

km gebaute Trails<br />

www.wieneralpen.at<br />

ITALIEN<br />

Kronplatz Bike Park<br />

18 Trails mit viel Abwechslung!<br />

Copy-and-paste gibt es am Südtiroler<br />

Kronplatz nicht – dafür erzählt<br />

jeder Trail eine eigene Geschichte.<br />

Einmalig sind im Kronplatz<br />

Bike Park auch die Namen der<br />

Trails: Franz und Hans haben bereits<br />

Kult- Charakter.<br />

18 Lines<br />

www.kronplatz.com<br />

Brixen Bikepark<br />

Im Brixen Bikepark auf der Plose finden<br />

Mountainbiker vier Lines von<br />

sehr easy bis anspruchsvoll – Jerry<br />

Line, Hammer Line, Palm Pro Line,<br />

Sky Line. Alle Trails überzeugen mit<br />

perfekt geshapten und gepflegten<br />

Kurvenradien, viel Airtime und fahrtechnischen<br />

Challenges.<br />

4 Lines<br />

www.brixen.org<br />

Bike Park Val di Sole<br />

Northshores, Jumps und Rockgarden<br />

bilden in Val di Sole einen perfekten<br />

Spielplatz für Profis und solche,<br />

die es werden wollen. Wie zum<br />

Beispiel die Weltcup-Stecke Black<br />

Snacke. I-Tüpfelchen ist der Four<br />

Cross Parcours, der im unteren Teil<br />

des Parks liegt und sich für hitzige<br />

Fights eignet.<br />

5 Trails / 3 Enduro-Varianten<br />

www.visittrentino.info<br />

SLOWENIEN<br />

Bikepark Kranjska Gora<br />

Nur ein paar Minuten von der österreichischen<br />

Grenze entfernt bietet<br />

der Bikepark Kranjska Gora in Slowenien<br />

fünf Trails für Downhiller<br />

und Freerider. Die anspruchstvolle<br />

Downhill Strecke Veetraz war schon<br />

mehrmals Austragungsort des iXS<br />

Downhill Cups. Von Ende April bis<br />

Oktober geöffnet.<br />

5 Lines<br />

www.bikepark-info.com/bikeparks/<br />

eu/bikepark-kranjska-gora<br />

BAYERN<br />

Bikepark Oberammergau<br />

Im Bikepark Oberammergau erwartet<br />

Biker ein breites Angebot von<br />

sechs Trails. Highlight unter den<br />

Strecken des Parks ist der Flowtrail,<br />

der sich über 200 Tiefenmeter und<br />

auf 2 Kilometern durch den Wald<br />

schlängelt.<br />

6,48 km 7 Lines<br />

www.ammergauer-alpen.de<br />

119


AUSSEERLAND SALZKAMMERGUT<br />

Dein Moment –<br />

beim Biken und Wandern<br />

Das steirische Ausseerland Salzkammergut bietet zwischen Dachstein und<br />

Totem Gebirge zahlreiche abwechslungsreiche Touren in allen Schwierigkeitsgraden.<br />

FOTOS: TVB Ausseerland Salzkammergut, Steiermark Tourismus<br />

Wandern auf<br />

die Trisselwand<br />

(ganz l.); mit<br />

dem Bike am<br />

„Augst Trail“ am<br />

Loser (oben);<br />

MTB-Tour zu<br />

den berühmten<br />

Seen: (Glücks-)<br />

Momente im<br />

Ausseerland.<br />

V<br />

orbei an zahlreichen<br />

Seen, durch wunderschöne<br />

Naturlandschaften<br />

mit Blick<br />

auf die Bergwelt:<br />

Zum Biken wie zum Wandern bietet<br />

das Ausseerland Salzkammergut die<br />

allerbesten Voraussetzungen. Vom<br />

Dachsteinmassiv über die Seengebiete<br />

zwischen Altaussee, Bad Aussee<br />

und Grundlsee bis zum Toten<br />

Gebirge, nach Bad Mitterndorf und<br />

zur Tauplitzalm – hier erstreckt sich<br />

das steirische Salzkammergut. Zahlreiche<br />

Wanderwege und Plätze, kurze<br />

und lange (E-)Bike-Strecken,<br />

Gaststätten, Hütten und die traditionsreichen<br />

Orte des Ausseerlands<br />

lassen sich hier erobern.<br />

Bei einem freundlichen „Griaß<br />

enk“ oder einer gemeinsamen Einkehr<br />

treffen sich Wanderer und Biker<br />

in der Region, bevor sie wieder<br />

eintauchen in die Vielfalt, die es<br />

beim Wandern und Biken hier zu<br />

erleben gibt. Darüber freuen sich<br />

Genussradler und ambitionierte<br />

Mountainbiker gleichermaßen.<br />

Unser Tipp zum Biken ist Etappe<br />

6 des „BergeSeen eTrails“: Diese<br />

besondere Tour führt über 67,4 km<br />

und 1170 hm einmal durch das ganze<br />

Ausseerland. Zahlreiche Einkehr-<br />

und Erfrischungsmöglichkeiten<br />

in den Ausseerland-Seen erwarten<br />

Biker im Streckenverlauf. Die<br />

Runde ist in verkürzter Form als<br />

Salza-Runde auch ohne E-Unter-<br />

stützung eine wunderbare Erfahrung.<br />

Ein Gipfel mit Traumaussicht<br />

sei Wanderern ans Herz gelegt: Die<br />

Trisselwand ragt eindrucksvoll vom<br />

Altausseer See empor. Eine lohnende<br />

Bergtour mit herrlichen Aussichtspunkten<br />

zu Dachstein, Sarstein,<br />

Loser, dem Toten Gebirge,<br />

den Bergen des nahen Ennstals und<br />

den Schladminger Tauern. Diese<br />

und viel mehr Tourentipps finden<br />

sich auf www.ausseerland.at!<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.ausseerland.at<br />

120


BIKE SCHLADMING-DACHSTEIN<br />

FOTOS: Christoph Oberschneider, Roland Haschka<br />

Bikespaß für alle<br />

Im Bikepark Schladming und auf den Reiteralm-Trails sorgen insgesamt 57 Kilometer Trails<br />

für Top-Mountainbikeerlebnisse – für alle von bikender Familie bis Profi-Downhiller.<br />

V<br />

om Hobbybiker bis<br />

zum Profi-Downhiller<br />

– das vielseitige Streckenangebot<br />

im Bikepark<br />

Schladming und<br />

auf den Reiteralm-Trails lässt keine<br />

Wünsche offen. Zumal eine atemberaubende<br />

Bergkulisse immer mit<br />

am Start ist.<br />

Der Bikepark Schladming bietet<br />

40 Kilometer Trails für alle Könnerstufen.<br />

Mit der Gondel gelangt<br />

man bequem zur Bergstation – dort<br />

startet auch die familienfreundliche<br />

Flowline. Der rund 13 Kilometer<br />

lange Trail führt mit wenig Gefälle<br />

über viele Wellen vom Berg<br />

bis ins Tal und ist perfekt für Einsteiger<br />

und Familien geeignet. Auf<br />

die Bikeprofis wartet auf den<br />

Downhillstrecken wie der 99 Jumpline<br />

oder der Worldcup Downhill<br />

ein actionreiches Angebot.<br />

Wer die Planai bergauf auf zwei<br />

Rädern erkunden will, ist auf dem<br />

Uphill-Flowtrail richtig. Die Strecke<br />

startet bei der Mittelstation<br />

und verläuft bis zur Bergstation.<br />

Ob mit dem E-MTB oder auch mit<br />

dem traditionellen Mountainbike –<br />

Spaß am Weg hinauf ist garantiert!<br />

Die Bike Area unterhalb der<br />

Bergstation Planai ist der perfekte<br />

Platz für Anfänger, um die ersten<br />

Kurven mit dem Mountainbike zu<br />

üben. Im Tal steht die Bründl Bikeworld<br />

mit Shop und Verleih sowie<br />

die Bike School Pekoll bereit.<br />

Sportliche Reiteralm-Trails<br />

Zur Auffahrt ins Bikevergnügen<br />

steht die Gondelbahn Preunegg<br />

Jet zur Verfügung, direkt ab der<br />

Bergstation starten die abwechslungsreichen<br />

Trails. Die Reiter alm-<br />

Trails sind perfekt für Beginner, Fa-<br />

milien und Könner – vor allem aber<br />

auch Endurobiker kommen auf den<br />

17 Kilometer flowigen Trails voll auf<br />

ihre Kosten. Das sportliche Highlight<br />

ist der neue Jump Trail mit seinen<br />

perfekt an das Gelände angepassten<br />

Sprüngen und Elementen.<br />

Beginner und Familien werden<br />

von den Junior Trails begeistert<br />

sein. Nahe der Bergstation Preunegg<br />

Jet verwöhnt der Park mit<br />

mehreren Trails, mit Förderband<br />

und Bikeverleih direkt vor Ort.<br />

Bikeschule, Verleih & Service vervollständigen<br />

das umfangreiche<br />

Bikeangebot auf der Reiteralm.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.schladming-dachstein.at/bike<br />

121


PRODUKT Ergonomie<br />

Größenwahl und<br />

Feinjustierung<br />

Was es beim Mountainbikekauf in Sachen Rahmengröße<br />

und Ergonomie zu bedenken gilt. von Lukas Schnitzer<br />

N<br />

eben Marke, Ausstattung<br />

und Federweg oft<br />

unterschätzt, ist vor allem<br />

die Passform am<br />

Mountainbike ein entscheidender<br />

Faktor! Sven Berg von Hervis und<br />

Marc Berg von Gigasport tragen<br />

nicht nur zufällig die gleichen Familiennamen<br />

– die Bikeexperten<br />

aus dem Sporthandel haben auch<br />

beide wertvolle Tipps parat.<br />

Vermessung ist Pflicht<br />

Nur weil das alte Bike einen Large-<br />

Rahmen hatte, ist das kein Grund,<br />

beim Neukauf wieder blind zum<br />

Large zu greifen. „Eine Körpervermessung<br />

vorm Kauf ist wichtig“,<br />

sagt Sven Berg, „da die Geometrien<br />

je nach Radtyp und Modell unterschiedlichst<br />

sind. Einen entscheidenden<br />

Parameter für den Endkunden<br />

stellt die Schrittlänge dar.“<br />

Marc Berg verweist auf „Smartfit“-Fitting<br />

Stationen an allen Gigasport-Standorten.<br />

Damit lässt sich<br />

die passende Rahmengröße basierend<br />

auf Daten zu Bein-, Oberkörper-<br />

und Armlänge schnell finden.<br />

„Bei der Bestimmung der richtigen<br />

Rahmengröße spielt aber auch<br />

der Einsatzbereich eine wichtige<br />

Rolle“, erklärt Marc Berg. Gerade<br />

im Trail- und Enduro- Bereich gehen<br />

viele Hersteller dank moderner<br />

Geometrien weg von der klassischen<br />

Philosophie einer Rahmengröße<br />

für eine bestimmte Körpergröße.<br />

FOTO: Specialized/Haruki ‚Harookz‘ Noguchi<br />

Kurze Sitzrohre und vergleichbare<br />

Steuerrohrlängen ermöglichen beispielsweise<br />

oft die Wahl zwischen<br />

zwei, manchmal sogar drei Rahmengrößen.<br />

Grundsätzlich haben kleinere<br />

Rahmen ihre Vorteile eher in Agilität<br />

und Wendigkeit, gerade in verwinkelten<br />

Trails. Größere Rahmengrößen<br />

bieten sich hingegen für<br />

Touren und längere Strecken an, da<br />

sie mehr Laufruhe bieten. Fahrer,<br />

die Wert auf Stabilität und Tempofestigkeit<br />

setzen, greifen auch im<br />

Gelände gerne zu größeren Rahmen<br />

mit längerem Radstand.<br />

Zweiter Schritt – die Feinanpassung<br />

„Lenker und Sattel lassen sich für<br />

gewöhnlich durch Tausch oder kleine<br />

Umbauten recht einfach in Höhe<br />

und Entfernung zueinander individuell<br />

anpassen. Eine klare Empfehlung<br />

für jeden, der längere Zeit auf<br />

dem Bike sitzt“, rät Sven Berg zur<br />

Feinabstimmung. Neben der Sattelhöhe<br />

(ein guter Ausgangswert ist<br />

Schrittlänge in cm x 0,885) beeinflusst<br />

auch die horizontale Sattelposition<br />

die Effizienz beim Treten.<br />

Marc Bergs Tipp: „Wenn die Kurbel<br />

parallel zum Boden und der Fußballen<br />

genau auf der Pedalachse steht,<br />

sollte im Sattel sitzend am vorderen<br />

Bein ein Lot von der Kniescheibe<br />

genau über die Pedalachse zeigen.“<br />

Einfluss auf die Ergonomie,<br />

aber auch das Fahrverhalten hat<br />

auch der Vorbau: Je kürzer dieser<br />

gewählt wird, desto wendiger wird<br />

das Rad. Man sitzt aber auch entsprechend<br />

kompakter am Bike. Ein<br />

weiterer Tipp von Marc Berg betrifft<br />

den Lenker: „Auf technischen<br />

Trails hat man das Bike mit einem<br />

etwas breiteren Lenker besser im<br />

Griff. Durch den Rise – die Biegung<br />

des Lenkers nach oben – kann man<br />

auch die Haltung am Bike stark beeinflussen.<br />

Wenig Rise bedeutet<br />

mehr Druck am Vorderrad, viel Rise<br />

eine aufrechtere Position und mehr<br />

Komfort.“ Klarer Rat insgesamt:<br />

Lasst euch beim Bike-Kauf vermessen<br />

und investiert ein paar Euro ins<br />

„Feintuning“ eures Bikes!<br />

122


6<br />

Top 6 Ergonomie<br />

BONTRAGER XR Endurance Comp Griffe<br />

Griff mit Kern aus recycelten Plastikmaterialien die konturierte<br />

Form gewährleistet auch auf langen Distanzen Komfort und<br />

Abstützung, während das gegenläufige Griffflächendesign den<br />

Fingern eine optimale Polsterung und guten Halt bietet<br />

hergestellt aus recyceltem Altplastik<br />

PREIS (UVP): € 24,99 | www.trekbikes.com<br />

ERGOTEC Active Flex Griffe<br />

made in Germany ergonomisch geformte Handauflage<br />

Ergotec Flex Anpassung – Härtegrad der Handauflage kann angepasst<br />

werden gleichmäßige Druckverteilung dank großer Handauflage<br />

– komfortable und schonende Haltung hochwertige und<br />

nachhaltige (Recycling-)Materialien TPE: thermoplastisches<br />

Elastomer – kein Kleben der Griffe schraubbar<br />

PREIS (UVP): € 44,90 | www.ergotec.de<br />

PRO LT Aluminium-Vorbau<br />

optimiert für MTBs • hergestellt aus 6061-Aluminium<br />

• Längen: 40, 50, 60 mm • Klemmdurchmesser: 31,8 mm<br />

• Winkel: 0 Grad<br />

PREIS (UVP): € 34,95 | www.pro-bikegear.com<br />

SYNCROS Fraser 1.0 DC Lenker<br />

breite ergonomische und leichte Form der DC-Lenker ist die<br />

magische Mischung aus XC und Trail – der ultimative „Down<br />

Country“-Lenker 8 mm „Mini-Rise“ • superleichte Carbon-<br />

Konstruktion • 760 mm breit und 230 Gramm leicht<br />

PREIS (UVP): € 189,95 | www.syncros.com<br />

SQlab 60X ERGOWAVE® ION ltd. Edition<br />

perfekte Passform dank unterschiedlicher Sattelbreiten und<br />

SQlab-Sitzknochenvermessung zur individuellen Auswahl • effiziente<br />

Kraftübertragung durch Stufensattelform • maximierter Komfort<br />

und Entlastung durch ergonomische Form und wellenförmige Erhebung<br />

der Ergowave® • rückenfreundliche active-Technologie verbessert<br />

Komfort und minimiert den Druck auf die Sitzknochen<br />

PREIS (UVP): € 159,95 | www.sqlab.com<br />

SPECIALIZED Power Expert mit Mirror Sattel<br />

vereint Komfort und Performance die mit Body-Geometry<br />

entworfene Power-Form enthält hochmoderne Mirror-Einsätze, die<br />

den Sitzknochen schonend abstützen damit wird im Vergleich zu<br />

seinem Schaumstoff-Äquivalent, dem Power Comp Sattel, der<br />

schmerzhafte Druck noch einmal erheblich gemindert<br />

PREIS (UVP): € 180,– | www.specialized.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

123


TOURISMUS Bike-Unterkünfte<br />

Alles im Haus –<br />

alles vor Ort<br />

So penibel Hobbybiker beim Planen ihrer Touren vorgehen,<br />

so sorgfältig sollten sie auch bei der Auswahl<br />

der für sie maßgeschneiderten Bike-Unterkünfte sein.<br />

Wir haben drei unterschiedliche Herbergs-Typen unter<br />

die Lupe genommen.<br />

von Thomas Polzer<br />

D<br />

ass man sich nach<br />

einer anstrengenden<br />

Bike tour in einem<br />

gemütlichen Quartier<br />

ausruhen und sich<br />

sowie die gesamte Ausrüstung für<br />

weitere Etappen vorbereiten möchte<br />

– dieser Wunsch eint klarerweise die<br />

gesamte Biker- Familie. Bei der konkreten<br />

Wahl der Unterkunft allerdings<br />

splittet sich dann doch die<br />

Bike community genauso auf wie auf<br />

den Singletrails und MTB-Touren.<br />

Denn wie bei allen Urlauben gibt es<br />

natürlich auch bei den speziell für<br />

Hobbybiker adaptierten Unterkünften<br />

große Unterschiede, die auch im<br />

Bikesegment von der auf den sportlichen<br />

Gast ausgerichteten, etwas<br />

einfacheren, aber dennoch gemütlich-komfortablen<br />

Unterkunft über<br />

die urig-gemütliche Berghütte mit<br />

gehobenem Standard bis zum noblen<br />

Sterne-Hotel reichen. Um einen<br />

Überblick zu bekommen, was man<br />

als Bike-Gast in welchem<br />

Unterkunfts - Typ erwarten darf, wollen<br />

wir euch hier stellvertretend<br />

drei Top-Bike- Unterkünfte mit drei<br />

völlig unterschiedlichen Ansätzen<br />

vorstellen. Und starten beim Herbergs-Typ<br />

„ursprünglich-gemütlich-familiär<br />

mit einem hohen Qualitätanspruch“<br />

am Beispiel des „Spielberghauses“<br />

in der Bikeregion Saalbach-Hinterglemm.<br />

„Es ist die<br />

Authentizität auf allen Ebenen, die<br />

unser Haus auszeichnet“, sagt<br />

Sabine „Bine“ Höll, die mit ihrem<br />

Mann Walter das Spielberghaus<br />

führt. „Wir sind selbst leidenschaftliche<br />

Biker und uns ist es wichtig,<br />

dass sich bei uns alle genauso wohlfühlen,<br />

wie auch wir es in jedem<br />

Bikeurlaub gerne hätten.“ Das<br />

beginnt bei den mit Altholz ausgestatteten,<br />

hochwertigen Zimmern<br />

mit den gemütlichen Betten samt<br />

Bioleinen-Bettwäsche, in denen<br />

lediglich der Fernseher fehlt – „wohl<br />

aber gibt es WLAN für die Netflix-Süchtigen“,<br />

lacht Bine Höll. Und<br />

den Weckdienst erledigen die Kuhglocken<br />

direkt vom Berghang vor<br />

dem Haus.<br />

Andererseits gibt es natürlich<br />

auch im Bikeurlaubssegment die<br />

luxuriösen Sterne-Hotels für all<br />

jene, die Biken und Bewegung mit<br />

Wellness und besonderem Komfort<br />

kombinieren wollen. Die sind zum<br />

Beispiel in einer Unterkunft wie<br />

dem 4-Sterne-Superior-Hotel „Das<br />

Hohe Salve Sportresort“, das die<br />

Pletzer Resorts im Brixental inmitten<br />

der Kitzbüheler Alpen betreiben,<br />

genau richtig. Patrick Koller, „Move<br />

& Relax“- Leiter der Pletzer Resorts,<br />

fasst den Qualitätsanspruch des<br />

Hauses zusammen: „Wir fokussieren<br />

uns für die Biker natürlich auf ein<br />

vielfältiges Tourenprogramm samt<br />

dazugehörigen Naturerlebnissen.<br />

Zugleich aber steht bei uns eine<br />

FOTOS: Spielberghaus/mia maria-knoll.com<br />

124


EIN BIKER-<br />

TRAUM.<br />

Eine urige<br />

Hütte mit hohem<br />

Komfort, alles für<br />

den Biker – wie<br />

z. B. eine eigene<br />

Werkstatt – schöne<br />

Begegnungen,<br />

Erholung, gutes<br />

Essen und das<br />

alles in einer<br />

Traum umgebung.<br />

Alles da für den<br />

Bike-Gast im<br />

Spielberghaus.<br />

125


TOURISMUS Bike-Unterkünfte<br />

ganzheitliche Betreuung mit maßgeschneiderter<br />

Entspannung und Verpflegung<br />

im Vordergrund. Wir wollen<br />

den individuellen Alltag unserer<br />

bikenden Gäste verbessern, verhelfen<br />

ihnen zu einer Optimierung des<br />

Lebensstils, mit schlauerer Bewegung,<br />

intelligentem Ernährungsverhalten<br />

und mit perfekter Regeneration.“<br />

Nicht von ungefähr setzt man<br />

daher im gehobenen Hotel besonders<br />

auf hochwertige Betten für ideale<br />

Erholung und gesunden Schlaf.<br />

Der dritte große Unterkunfts-<br />

Typ, der in der Bike-Community<br />

ebenfalls eine große Anhängerschaft<br />

hat, ist die auf den sportlichen<br />

Gast ausgerichtete, etwas einfachere,<br />

aber dennoch gemütlich<br />

komfortable Unterkunft, wie sie<br />

etwa die „Explorer Hotels“ anbieten.<br />

„Bei uns kann der Gast auch in voller<br />

Montur beim Frühstück aufkreuzen,<br />

ohne dass jemand verwundert<br />

schaut“, erklärt Alexandra Eberle<br />

Geschäftsführerin der Explorer<br />

Hotels. „Der entspannte und sportliche<br />

Vibe ist bei uns auf jeden Fall<br />

spürbar. Wir haben alles, was sich<br />

Biker wünschen, aber wir verzichten<br />

auf Schnickschnack, den die<br />

Gäste gar nicht benötigen, denn<br />

tagsüber sind sie ja mit dem Bike<br />

unterwegs. Die Zimmer sind jedenfalls<br />

sehr geräumig und grundsätzlich<br />

alle gleich ausgestattet. Man hat<br />

richtig viel Platz“, sagt Alexandra<br />

Eberle, „und es gibt viele Haken und<br />

offene Regale, um das Sportequipment<br />

unterzubringen.“<br />

Alles für die Biker<br />

So unterschiedlich die drei Typen<br />

und die drei angeführten Beispiel-<br />

Adressen auch sein mögen: Von der<br />

Ausstattung speziell für Biker sind<br />

alle drei top! Alle bieten einen<br />

Waschplatz, im Spielberghaus und<br />

im „Hohe Salve Sportresort“ gibt es<br />

eine eigene Werkstatt mit allen<br />

Tools, „und dein kostbares Bikebaby“,<br />

sagt Sabine Höll, „stellst du<br />

bei uns in der videoüberwachten,<br />

doppelt abgeschlossenen Garage<br />

FOTO: Pletzer Resorts/Mathäus Gartner<br />

Das Hohe Salve Sportresort bietet alles, was<br />

das Bikerherz begehrt – und noch viel mehr.<br />

sicher unter.“ Auch die Explorer<br />

Hotels haben einen großen Bikerraum,<br />

verglaste und abschließbare<br />

Sportlocker sowie eine Werkbank<br />

mitten in der Lounge, falls eine kleinere<br />

Reparatur ansteht. Auch klar,<br />

dass alle Häuser Lademöglichkeiten<br />

für das E-Bike anbieten.<br />

Die Tour vor der Tür<br />

Wichtig für passionierte Biker: Auch<br />

der Blick „außen herum“ stellt<br />

zufrieden, denn bei allen drei Destinationen<br />

ist man „mittendrin statt<br />

nur dabei“. Beim Hohe Salve Sportresort<br />

etwa geht es „direkt vom<br />

Hotel aus auf lange Rennradtouren<br />

zu den schönsten Seen oder auf mehr<br />

als 800 Kilometer MTB-Strecken mit<br />

über 30.000 Höhenmetern und knack-<br />

ZUR PERSON<br />

Sabine „Bine“ Höll<br />

führt mit Walter gemeinsam das Spielberghaus<br />

und ist stolze Mum von Vali<br />

(Profibikerin) und Joni (Superheld)<br />

www.spielberghaus.at<br />

Patrick Koller<br />

Leiter Move & Relax Bereich der<br />

Pletzer Resorts<br />

www.pletzer-resorts.com<br />

www.dashohesalve.at<br />

Alexandra Eberle<br />

Geschäftsführerin der Explorer Hotels<br />

www.explorer-hotels.com<br />

igen Singletrails.“ Rund um das<br />

Spielberg haus in Saalbach-Hinterglemm<br />

gibt es in der größten<br />

Bike-Region Österreichs 80 km Lines<br />

und Trails in allen Schwierigkeitsgraden<br />

für alle Leistungsstufen – und<br />

mit einem gemeinsamen Bergbahn-Ticket!<br />

Der Sonderbonus:<br />

„Direkt unterm Spielberghaus startet<br />

unser eigener, selbst geschaufelter<br />

Höllentrail“, sagt Bine Höll, „der<br />

ist perfekt fürs Warm-up oder für<br />

den Cool-down-Run.“ Und so ist es<br />

auch für die Explorer Hotels ein<br />

Qualitätsmerkmal, dass sich in deren<br />

unterschiedlichen Regionen immer<br />

Trails und coole Rampen in der Nähe<br />

des jeweiligen Hotels finden. „Die<br />

Infos zu den jeweiligen Mountainbike-<br />

und Rennradtouren in Hotelnähe<br />

gibt es auf unseren Walls oder<br />

in unserer App“, erklärt Alexandra<br />

Eberle.<br />

Bestens orientiert<br />

Die beste Art der Orientierung und<br />

Tourensuche liefern in diesen Herbergen<br />

ohnehin die Gastgeber selbst:<br />

„Ganz besondere Bike-Erlebnisse“,<br />

klärt Patrick Koller vom Hohe Salve<br />

Resort auf, „garantieren die Touren<br />

mit unseren eigenen Bike guides! Mit<br />

mir sind wir fünf Guides im Haus,<br />

wir bieten jeden Tag verschiedene<br />

Touren an, von der Cappuccino- Tour<br />

nach Kitzbühel bis zur Downhilltour<br />

in der Umgebung. Das kommt sehr<br />

gut an und wird gut genutzt. Unser<br />

Angebot, den Gästen Abenteuer und<br />

126


Erlebnis mit einem sicheren, professionellen<br />

Guiding zu garantieren,<br />

kommt bestens an.“<br />

Sabine und Walter vom Spielberghaus<br />

machen gern selbst ihre<br />

Abendrunden, „da ist jeder herzlich<br />

zum Mitfahren eingeladen, aber<br />

sonst gibt’s eben die Spezialisten.<br />

Saalbach ist selbsterklärend, da findet<br />

sich jeder zurecht.“ Wer aber<br />

Anschluss sucht, hält sich an die<br />

anderen Gäste „oder an unseren<br />

Freund und Bike-Trainer Marco. Er<br />

macht individuelle Coachings, die<br />

auf die Leute zugeschnitten sind,<br />

und er kennt die Trails und Secret-<br />

Spots in Saalbach wie seine Bikehosentasche“,<br />

so Bine. Bei den Explorer<br />

Hotels heißt es „selbst ist der<br />

Gast!“ Es gibt Tipps für Touren in<br />

der Region und die örtlichen Bikeschulen<br />

können für geführte Biketouren<br />

angefragt werden.“<br />

Genießen und erholen<br />

Bleibt nicht zuletzt der vergleichende<br />

Blick auf das leibliche Wohl.<br />

Hier gibt es tatsächlich unterschiedliche<br />

Zugänge. Bei den Explorer<br />

Hotels wird ein reichhaltiges, auf<br />

Sportler ausgerichtetes Frühstück<br />

angeboten. „Ein Highlight sind<br />

unsere Eierbratstation und die Auswahl<br />

an Obst“, sagt Alexandra<br />

Eberle. „Sonst bieten wir Snacks an<br />

und empfehlen Restaurants in der<br />

IMPRESSUM<br />

FOTO: Explorer Hotels/Daniel Zangerl<br />

Gegend.“ Im Hohe Salve Sportresort<br />

ist „Eat“ die dritte Säule der „Move<br />

und Relax“- Philosophie. Patrick Koller:<br />

„Unsere Energy-Küche mit<br />

hochwertigen Proteinen, gesunden<br />

Fetten, sinnvollen Kohlenhydraten<br />

und nährstoffreichen Lebensmitteln<br />

stärkt, macht nicht müde und steigert<br />

das individuelle Wohlbefinden.“<br />

Die regionalen kulinarischen<br />

Leckerbissen morgens beim Frühstück<br />

und abends mit einem 3-Gänge-Menü<br />

mit vegetarischer (auf<br />

Wunsch auch verganer) Wahlmöglichkei<br />

sind bei der Halbpension im<br />

Spielberghaus ebenfalls dabei. Und<br />

weil zum leiblichen Wohl auch die<br />

körperliche Wohltat gehört, bietet<br />

das Spielberghaus nach dem Motto<br />

„Inhale the good shit – exhale the<br />

bullshit“ Möglichkeiten an, sich nach<br />

dem Biken zu entspannen, auf den<br />

Yogaplattformen ein paar Asanas zu<br />

machen, für ein paar tiefe Atemzüge<br />

waldbaden zu gehen oder den hauseigenen<br />

Hot Pot zu genießen. Das<br />

Sporthotel Hohe Salve wiederum<br />

bietet einen 1400 m 2 großen „Move<br />

und Relax“- Bereich mit modernsten<br />

Fitnessgeräten, beheiztem Sportbecken<br />

und In- & Outdoor Pool, dazu<br />

Sportwissenschafter und ausgebildete<br />

Trainer sowie eine große Auswahl<br />

an Wellness-Anwendungen und<br />

Saunen. Bei den Explorer Hotels<br />

schließlich steht den Bikern nach<br />

einer Tour ein lässiger Sport-Spa mit<br />

finnischer Sauna, Infrarotkabine und<br />

einem Dampfbad zur Verfügung.<br />

Es sollte also auch dir gelingen,<br />

die für dich passende Bike-Herberge<br />

zu finden.<br />

Nach einer lässigen<br />

Ausfahrt<br />

noch dem Bike<br />

Gutes tun. Die<br />

Waschstationen<br />

sind Standard<br />

und ein Teil der<br />

Ausstattung<br />

für Biker in den<br />

Explorer Hotels.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

Juni / Juli <strong>2024</strong><br />

erscheint am<br />

6. Juni<br />

Eigentümer/Verleger<br />

TOP TIMES Medien GmbH,<br />

8010 Graz, Gadollaplatz 1<br />

Tel.: 0 316/80 63-25 80<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> ist ein Titel der STYRIA<br />

MEDIA GROUP. Offenlegung gem. § 25<br />

MedienG mit der Url: sportaktiv.com/de/<br />

offenlegung<br />

Geschäftsführung<br />

Mag. Alfred Brunner, MBA<br />

T. +43 676/871 970 133<br />

E-Mail: alfred.brunner@styria.com<br />

Head of Sales<br />

Arnold Pauly<br />

T. +43 676/871 970 005<br />

E-Mail: arnold.pauly@styria.com<br />

Head of Content Marketing<br />

Christof Domenig, T. +43 664/235 90 58<br />

E-Mail: christof.domenig@styria.com<br />

Head of Online Content Marketing<br />

Claudia Riedl (Karenz)<br />

Online Content Marketing<br />

Nicole Hofstetter, T. +43 664/235 90 69<br />

E-Mail: nicole.hofstetter@styria.com,<br />

Julia Hausstätter<br />

Assistenz der Geschäftsführung,<br />

Backoffice und Verrechnung<br />

Elisabeth Kowatschitsch (Karenz)<br />

Backoffice<br />

Nicole Gratzer, T. +43 664 881 40 737<br />

E-Mail: nicole.gratzer@styria.com<br />

Key Account Management<br />

Bertram Taferner, Veronika Kainer,<br />

Thomas Pirker<br />

Content Marketing<br />

Thomas Polzer, Lukas Schnitzer<br />

Mitarbeiter dieser Ausgabe<br />

Michael Forster, Axel Rabenstein,<br />

Lara Wulz<br />

Art Direktion / Produktion<br />

Christoph Geretschlaeger<br />

Hersteller<br />

Leykam Druck GmbH & Co KG,<br />

7201 Neudörfl<br />

Seit Anfang 2022 bezieht<br />

SPORT aktiv als Teil der<br />

STYRIA MEDIA GROUP<br />

100 Prozent Umweltzeichen-Strom aus<br />

erneuerbaren Energieträgern gem.<br />

RL UZ 46 (Lizenznehmer UW 1185).<br />

Beiträge über Tourismusregionen<br />

und Eventankündigungen<br />

werden in Kooperation mit der Tourismuswirtschaft<br />

und mit Veranstaltern gegen<br />

Druckkostenbeiträge produziert.<br />

Abo-Hotline<br />

Styria Marketing Services GmbH & Co<br />

KG, „Abo <strong>SPORTaktiv</strong>“,<br />

Hainburger Straße 33, 1030 Wien<br />

Tel.: 01/51414-900, Fax: 01/51414-810,<br />

E-Mail: abo@sportaktiv.com<br />

Das Jahresabonnement (6 Stammhefte<br />

und 3 Guides) kostet € 36,–<br />

www.sportaktiv.com facebook.com/<strong>SPORTaktiv</strong>.Magazin instagram.com/sportaktiv


TOURISMUS Bike-Unterkünfte<br />

Bike-Unterkünfte<br />

FOTO: Yaya Fieberbrunn<br />

TIROL<br />

Das Hohe Salve Sportresort<br />

Als Elite-Partner von Mountainbike<br />

Holidays und zertifiziertes Bike-Hotel<br />

bietet das Sportresort in Hopfgarten<br />

die perfekten Voraussetzungen<br />

für einen erholsamen Bike-Urlaub.<br />

Das innovative „Move & Relax“<br />

Konzept schafft zudem frische<br />

Energie für einen aktiven Lebensstil.<br />

www.dashohesalve.at<br />

Explorer Hotel Kitzbühel<br />

Unkompliziertes Hotel mit trendigen<br />

Designzimmern inklusive<br />

Sportlerfrühstück, Sport-Spa und<br />

Bike-Area, ausgestattet mit Werkbank,<br />

Locker und Bike-Wash in Kitzbühel.<br />

Tipp: „Explorer Bikecamp“<br />

vom 24.–26. Mai: 2,5 Tage voller<br />

spannender Workshops, geführter<br />

Touren, leckerem BBQ und coolen<br />

Partnerschaften!<br />

www.explorer-hotels.com/bike<br />

VAYA Fieberbrunn<br />

Pure Bike Action und Entspannung<br />

direkt vor dem VAYA Fieberbrunn.<br />

Hier findest du Zimmer, Suiten,<br />

Apartments und Chalets für dein<br />

Abenteuer im Pillerseetal. Relaxen<br />

kannst du im Wellnessbereich mit<br />

Outdoorpool.<br />

www.vayaresorts.com<br />

SALZBURG<br />

Spielberghaus<br />

Das Spielberghaus ist das perfekte<br />

Base Camp für Bikebegeisterte in<br />

Saalbach – eigene große Bike-<br />

Werkstatt, Waschplatz, Guiding,<br />

Bike- Camps, Ladestationen für<br />

E-Bikes uvm. Die Gastgeber Bine<br />

und Walter Höll sind selbst begeisterte<br />

Biker und direkt unter dem<br />

Spielberghaus startet auch der<br />

selbst geschaufelte Höllentrail.<br />

www.spielberghaus.at<br />

Das Zwölferhaus<br />

Das Mountainbike-Hotel Zwölferhaus<br />

in Hinterglemm ist ein Partnerbetrieb<br />

von bike’n soul und ermöglicht<br />

dir als Urlaubsgast, die Natur<br />

auf neuen Wegen zu „erfahren“.<br />

Kids-Guiding, geführte Touren,<br />

Bikeservice, tägliche Energiepakete,<br />

Bike-Verleih im Haus uvm. Entspannung<br />

im SKY-Wellness des Hotels.<br />

www.daszwoelferhaus.at<br />

Alpines Gourmet Hotel<br />

Montanara<br />

Der Gastgeber Andreas teilt die<br />

Begeisterung fürs Biken und berät<br />

Das Vaya Fieberbrunn<br />

weiß nach einem Tourentag<br />

gekonnt zu verwöhnen.<br />

seine Gäste als geprüfter Bike Guide<br />

bei der Auswahl der passenden<br />

Route im Bikeurlaub in Flachau.<br />

Direkt vor der Haustür starten<br />

traumhafte Touren. Neben dem Biken<br />

kommt im Montanara auch der<br />

kulinarische Genuss nicht zu kurz.<br />

www.montanara.com<br />

KÄRNTEN<br />

Falkensteiner Hotel & Spa<br />

Carinzia<br />

Das Falkensteiner Carinzia bietet<br />

nun ein 4*S-Niveau. Perfekt gelegen<br />

bei der Talstation am Nassfeld<br />

bietet das feine Aktivhotel Kulinarik<br />

und Wellness vom Feinsten, aber<br />

auch ein umfangreiches Aktivprogramm<br />

inkl. Sportverleih. Nicht<br />

umsonst unser Basecamp beim<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> E-MTB Woman<br />

Camp im Juni <strong>2024</strong>.<br />

www.falkensteiner.com<br />

Naturel Hoteldorf Schönleitn<br />

Das Naturel Hoteldorf Schönleitn<br />

liegt in Oberaichwald/Faaker See.<br />

400 Jahre alte, liebevoll restaurierte<br />

Kärntner Bauernhäuser bilden das<br />

Basecamp in der LAKE.BIKE-Region<br />

Villach. Sichere Lagerung und<br />

Reparaturen vor Ort, Wäscheservice<br />

und ein Bike-Shop runden das<br />

Angebot für Biker ab.<br />

www.naturelhotels.com<br />

Brennseehof<br />

Das edle Sporthotel Brennseehof in<br />

Feld am See bietet als „Mountain<br />

Bike Holiday“-Mitglied Premium-<br />

Bikekompetenz. Highlights: Guides<br />

im Haus, geführte Touren, Reparaturservice,<br />

eine Bikegarage, ein<br />

Bikecorner und ein Bikerstammtisch.<br />

Perfekt gelegen in der NOCK-<br />

BIKE-Region.<br />

www.brennseehof.com<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Gasthof Luger<br />

Am Donauradweg gelegen, hat<br />

man im Gasthof Luger reichlich Erfahrung<br />

mit bikenden Gästen. Der<br />

Chef persönlich ist aber auch begeisterter<br />

Mountainbiker und weiß<br />

Gäste mit zahlreichen Tipps für das<br />

Bike-Eldorado Mühlviertel zu versorgen.<br />

Zertifizierter „Bike + Bett“-<br />

Betrieb in Neustift im Mühlviertel.<br />

www.gasthof-luger.at<br />

www.donauregion.at<br />

Explorer Hotel Hinterstoder<br />

Das Explorer Hotel in Hinterstoder<br />

ist ein sportliches Passivhaus-Hotel,<br />

direkt neben der Bergbahn gelegen<br />

und nur wenige Minuten vom<br />

Schiederweiher entfernt. Neben<br />

einem Sport-Spa erwartet Biker<br />

auch ein Bike-Waschplatz samt<br />

Werkbank und abschließbare<br />

Sport-Locker.<br />

www.explorer-hotels.com/bike<br />

STEIERMARK<br />

Die Barbara<br />

Vom B&B-Bikehotel Die Barbara<br />

direkt an der Talstation der Planai<br />

starten deine MTB-Touren direkt<br />

vor der Haustür. Im Bikepark Planai<br />

erlebst du Trailspaß pur – von kinderleicht<br />

bis weltcuptauglich. Die<br />

neue Bikearea auf der Planai-Märchenwiese<br />

ist das perfekte Trainingsgelände<br />

für die Bikeprofis von<br />

morgen.<br />

www.diebarbara.at<br />

www.schladming-dachstein.at<br />

Retter Bio-Natur-Resort<br />

Das Retter Bio-Natur-Resort in<br />

Pöllauberg ist für Bio-Genießer,<br />

Ökologie-Bewusste, Natur-Begeisterte<br />

und Inspiration Suchende die<br />

erste Adresse für klimaneutralen<br />

128


Übersicht online<br />

unter www.sportaktiv.com<br />

Urlaub im Naturpark Pöllauer Tal.<br />

Als „Bike + Bett“-Betrieb voll auf Biker<br />

eingestellt und gut an Touren<br />

wie den Großen Jogl und weitere<br />

MTB-Touren der Region angeschlossen.<br />

www.retter.at<br />

www.oststeiermark.com<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Molzbach Hof<br />

Radbegeisterte finde alles Nötige in<br />

und rund um den Molzbachhof in<br />

Kirchberg am Wechsel. Es locken<br />

fordernde Mountainbike Touren genauso<br />

wie simple Touren mit dem<br />

E-Bike. E-Bike Verleih wird von Mai<br />

bis Oktober angeboten. Ein Outdoor<br />

Erlebnis für Bike-Fans ist ein<br />

Besuch bei den Wexl Trails in den<br />

Wiener Alpen.<br />

www.molzbachhof.at<br />

SÜDTIROL<br />

Bio- & Bikehotel Steineggerhof<br />

Bio-Hotelier Kurt Resch zählt zu<br />

den Pionieren der Mountainbikeszene.<br />

Er ist seit 1997 Präsident der<br />

BikeHotels Südtirol. Im Steineggerhof<br />

in Gsies werden u. a. 5 geführte<br />

Touren pro Woche, Testcenter, Spezialwochen<br />

und Fahrtechnikwochen<br />

uvm. angeboten.<br />

www.steineggerhof.com<br />

Cycling Hotel Linder<br />

Bikeurlaub in Gröden - das Bikehotel<br />

Lindner in Wolkenstein befindet<br />

sich am Fuße des Naturparks Puez-<br />

Geisler und organisiert täglich geführte<br />

Touren, Fahrtechnik Kurse<br />

und Enduro Touren. Weiters werden<br />

eigene Bikeurlaubspakete angeboten.<br />

Mitglied der BikeHotels Südtirol.<br />

www.linder.it<br />

Hotel Pfösl<br />

In der Ferienregion Eggental kommen<br />

sowohl Einsteiger als auch Profibiker<br />

voll auf ihre Kosten. Das Pfösl<br />

in Deutschnofen bietet Bikern aber<br />

noch weit mehr: von Tourenvorschlägen<br />

über wöchentliche Fahrtechniktrainings<br />

im nahegelegenen<br />

Bikepark bis hin zum Bike-Taxi.<br />

Naturwellness und Nachhaltigkeit<br />

spielen hier auch eine große Rolle.<br />

Mitglied der BikeHotels Südtirol.<br />

www.pfoesl.it<br />

Hotel Pider<br />

Das Hotel in Wengen in Alta Badia<br />

hat sich als Bikehotel in den Dolomiten<br />

spezialisiert und bietet alles,<br />

was begeisterte Biker erwarten. Geführte<br />

Biketouren (MTB, Roadbike,<br />

E-Bike & Freeride), Bikepauschalen,<br />

<strong>Bikeguide</strong>s uvm. Nach einer ausgiebigen<br />

Biketour kann man im Wellnessbereich<br />

entspannen. Mitglied<br />

der BikeHotels Südtirol.<br />

www.pider.info<br />

SLOWENIEN<br />

Hotel & Glamping Ribno<br />

Alpine Resort<br />

Das erste slowenische Zero-Waste-<br />

Hotel mit Sitz in Bled ist ein idealer<br />

Ausgangspunkt für Radtouren<br />

durch die wunderschönen Karawanken<br />

und Julischen Alpen. Experte<br />

für Bikeurlaub: Fahrradverleih, Servicetechniker<br />

vor Ort, Fahrradwäscherei,<br />

geführte Biketouren uvm.<br />

www.hotel-ribno.si/de<br />

BAYERN<br />

Natura Hotel<br />

Wenn Radfahren und Mountainbiken<br />

zu deinen Lieblingssportarten<br />

zählen, dann ist der Bayerische<br />

Wald und ein Urlaub im Natura Hotel<br />

genau das Richtige für dich. Die<br />

Region rund um Bodenmais ist ein<br />

Geheimtipp für Mountainbiker und<br />

wird nicht umsost Ausflugsziel Nr. 1<br />

in Deutschland bezeichnet.<br />

www.natura-hotel.de<br />

KURZ MAL<br />

raus MIT EUCH!<br />

MIT VOLLEM SCHWUNG<br />

IN DIE BERGE.<br />

VAYA E-Bike Safari.<br />

3 Resorts. 4 Tage.<br />

Von Zell am See nach<br />

Fieberbrunn.<br />

Ab EUR 699,–<br />

Entdecke dein Lieblings-VAYA. 30x in Tirol & Salzburg.<br />

Jetzt anfragen oder buchen unter reservation@vayaresorts.com<br />

+43 501256 01870 | vayaresorts.com | Follow us.


BOSCH<br />

Tritt für Tritt mehr Flow<br />

Akku-Handling, Anfahren am Berg oder das richtige Pedalmanagement: Bosch und<br />

Stefan Schlie zeigen dir, wie du am E-MTB deine Technik für den Uphill-Flow verbesserst.<br />

FOTOS: Bosch/ Sebastian Schieck<br />

Mit dem eMTB<br />

in den Uphill-<br />

Flow pedalieren:<br />

Mit einigen<br />

fahrtechnischen<br />

Kniffen gelingt<br />

dies auch<br />

Ein- und<br />

Aufsteigern.<br />

D<br />

er Uphill-Flow, ein<br />

von Bike-Urgestein<br />

Stefan Schlie geprägter<br />

Begriff, meint<br />

den nur im Sattel eines<br />

E-MTBs erlebbaren Flow am<br />

Weg hoch über die Trails. Mit der<br />

Unterstützung des E-Antriebs lassen<br />

sich selbst steilste Anstiege<br />

bewältigen – technisch anspruchsvolle<br />

Trails werden so nicht nur<br />

bergab, sondern auch bergauf zur<br />

spaßigen Herausforderung.<br />

Die speziell auf sportliches<br />

Fahren ausgelegten Bosch-Produktlinien<br />

Perfomance Line SX<br />

und CX sind von Akku bis Software<br />

und Drive-Unit die perfekten<br />

Begleiter dafür. Smarte Funktionen<br />

wie der sich automatisch an<br />

Steigung und Gelände anpassende<br />

eMTB-Modus und der Extended<br />

Uphill-Flow<br />

erleben!<br />

Gemeinsam mit<br />

Fahrtechnik-Ass<br />

Stefan Schlie stellt<br />

Bosch online ein<br />

ganzes Paket an Video-Anleitungen<br />

und -Tipps rund um die Themen<br />

Akku, Trailetikette und Fahrtechnik<br />

für deinen Weg zum Uphill-Flow zur<br />

Verfügung. Neugierig? Folge einfach<br />

dem Link hinter dem QR-Code.<br />

Boost (ein Nachschieben des Motors<br />

nach der letzten Pedalumdrehung<br />

hilft über Stufen hinweg)<br />

helfen dabei, sich sicher und mit<br />

Fahrspaß an den Uphill-Flow heranzutasten.<br />

Bereit für neue Trailtechniken<br />

Auf der Suche nach Fahrtechniktipps<br />

für deine Touren? Tipps wie<br />

etwa, dass man beim Anfahren am<br />

Berg am besten eine etwas erhöhte<br />

Position für einen Fuß sucht, bei gezogener<br />

Bremse das Pedal auf 10<br />

oder 2 Uhr belastet, den zweiten<br />

Fuß aufs Pedal setzt und erst dann<br />

die Bremse löst? Bosch hat dafür<br />

gemeinsam mit Stefan Schlie unter<br />

www.bosch-ebike.com/at/uphill-flow/<br />

biking-guide diese und weitere nützliche<br />

Anleitungen rund ums Thema<br />

E-MTB zusammengetragen.<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.bosch-ebike.at<br />

130


CORRATEC GRAVEL<br />

DAS ULTIMATIVE GRAVEL-<br />

BIKE-ERLEBNIS!<br />

Tauche ein in die unberührte Wildnis, erkunde abgelegene Pfade und stürze dich mit dem Gravel-Bike in<br />

ein grenzenloses Abenteuer. Spüre den Wind in den Haaren und das Adrenalin in den Adern, während du<br />

die Freiheit der offenen Straße genießt – alles auf zwei Rädern mit corratec!<br />

ALLROAD C1<br />

BK29160<br />

ALLROAD C EKAR<br />

BK29162<br />

ALLROAD C2<br />

BK29161


CHANGE<br />

YOUR RIDE<br />

#lighterisbetter<br />

Das RYVON LT vereint eine vollkommen neu entwickelte Plattform<br />

rund um den neuen BOSCH Performance Line SX Motor. Konzipiert<br />

für echtes Trail-Vergnügen und leichtes, Mountainbike-ähnliches<br />

Handling mit der Power eines E-Bikes. Ausgestattet mit der FOX 36<br />

und 170mm Federweg, dem neuen SRAM X0 AXS Transmisson<br />

Antriebssystem, sowie einem ACROS Carbon Mullet Laufradsatz<br />

und einem Leichtgewicht von nur 19 kg, definiert das<br />

RYVON LT 10.0 die Trail-Performance neu.<br />

Ultimative Präzision, Dynamik und Leichtigkeit vereint in einem Bike!<br />

DISCOVER MORE!<br />

w w w . c o n w a y - b i k e s . c o m